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    <title><![CDATA[ERF Plus - Wort zum Tag]]></title>
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    <pubDate>Sun, 14 Jun 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein brennendes Herz für Jesus]]></title>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 24,32 – ausgelegt von Silke Stattaus.</em><br/>
<p>In meiner K&uuml;che h&auml;ngt ein Bild. Eine inzwischen verstorbene Kollegin hat es gemalt, nach einer Vorlage der K&uuml;nstlerin Janet Brooks-Gerloff. Eine karge Landschaft in Israel, ein langer Weg, zwei Wanderer. Neben ihnen geht eine dritte Gestalt, nur mit wenigen Strichen angedeutet.</p><p>Das Bild erz&auml;hlt die Geschichte der sogenannten Emmaus-J&uuml;nger, der Freunde von Jesus. Kurz nach seiner Kreuzigung sind die beiden unterwegs nach Emmaus, einem kleinen Ort nahe Jerusalem. Sie sprechen &uuml;ber die vergangenen Tage. Ihre Traurigkeit kennt keine Grenzen: Jesus ist gekreuzigt worden. Und gerade auf ihn hatten sie all ihre Hoffnung gesetzt. Jetzt ist er tot.</p><p>Da spricht sie ein Unbekannter an. Die schemenhafte Gestalt auf meinem Bild.</p><p>&bdquo;Warum seid ihr so traurig?&ldquo;<br />
&bdquo;Weil Jesus gestorben ist!&ldquo;</p><p>Sie wundern sich, dass dieser Fremde offenbar nichts von den Ereignissen um die Kreuzigung mitbekommen hat. &bdquo;Was war da los?&ldquo;, fragt er. Die J&uuml;nger berichten. Da reagiert er v&ouml;llig anders als erwartet:</p><p>&bdquo;Habt ihr denn nicht verstanden, worum es geht?&ldquo;</p><p>Und dann erkl&auml;rt er ihnen die Schrift. Dr&auml;ngt sich nicht auf. H&ouml;rt zu. Er verbindet die alten Verhei&szlig;ungen mit dem Geschehen am Kreuz. Und w&auml;hrend er spricht, w&auml;chst Vertrauen. Ein inneres Brennen im Herzen. Die J&uuml;nger bitten ihn zu bleiben. Und dann beim Brotbrechen &ouml;ffnet dieser Fremde ihnen die Augen. Pl&ouml;tzlich wissen sie, wer er ist: Jesus!&nbsp;</p><p>Mich wundert, dass Jesus genau in dem Moment verschwindet. Jetzt k&ouml;nnte doch die Freude richtig beginnen. Doch offenbar ist die Zeit daf&uuml;r noch nicht gekommen. Die J&uuml;nger laufen sofort zur&uuml;ck nach Jerusalem und treffen die anderen. Und als Jesus auch dort erscheint, gr&uuml;&szlig;t er sie: &bdquo;Friede sei mit euch!&ldquo; Und nun ist es allen klar!</p><p>Es liegt mir fern, die Begriffsstutzigkeit der J&uuml;nger zu beurteilen. Mir w&auml;re es doch sicher ebenso ergangen. Heute, mit meinem gesammelten Bibelwissen, kann ich gut reden! Erkenne ich aber Jesus in meinem Alltag besser? Bei weitem nicht.</p><p>Da w&uuml;nsche ich mir manchmal auch so eine Begegnung, die mein Herz zum Brennen bringt. Eine, in der ich von ihm &uuml;berrascht bin.</p><p>Diese Gedanken kommen mir w&auml;hrend einer Reha. Fast ein Jahr hat es gedauert, bis sie &uuml;berhaupt bewilligt wurde: erst Ablehnung, dann Widerspruch, erneutes Warten &ndash; schlie&szlig;lich die Genehmigung. Etwas genervt fasse ich beim Beten den Entschluss: und sage &bdquo;Jesus, ich stelle jetzt keine gro&szlig;en Anspr&uuml;che. Ich nehme das an, was du f&uuml;r mich ausw&auml;hlst &ndash; ohne Wenn und Aber.&ldquo;</p><p>Und dann hat er gew&auml;hlt, anders als ich: Kein Meer oder wenigstens ein gro&szlig;er See. Sondern Berge und ein kleines B&auml;chlein im Park.</p><p>Geht&rsquo;s mir damit nun schlecht? Nein. Es ist wundersch&ouml;n. Auch sonst passt alles: der Therapieplan, die Begegnungen, die Gemeinde vor Ort, die freie Zeit. Besser h&auml;tte ich es mir nicht aussuchen k&ouml;nnen. Jesus hat mich &uuml;berrascht. Begegnet mir auf seine Weise. Und er best&auml;tigt sein Versprechen: Sorgt nicht, denn ich sorge f&uuml;r Euch.</p><p>Solche Erfahrungen begeistern mich. Dort, wo das alte Wort aus der Schrift sich in meinem aktuellen Tag best&auml;tigt.</p><p>Darum ist das Bild der Emmaus-J&uuml;nger in meiner K&uuml;che mehr als Dekoration. Es erinnert mich daran: Jesus ist n&auml;her, als mir oft bewusst ist. Er sieht weiter. Und er handelt &uuml;berraschend. Das l&auml;sst mein Herz f&uuml;r ihn brennen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Silke Stattaus</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17360687.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Silke Stattaus]]></author>
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      <pubDate>Sun, 14 Jun 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das Ziel im Blick]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 12,1-2 – ausgelegt von Silke Stattaus.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Hebräer 12,1-2 – ausgelegt von Silke Stattaus.</em><br/>
<p>Es ist viele Jahre her zu DDR-Zeiten. Durch ein kleines &ndash; nein, eigentlich ein gro&szlig;es &ndash; Wunder bekommen wir die M&ouml;glichkeit, einen nagelneuen Trabbi zu kaufen. Ohne zw&ouml;lf Jahre Wartezeit, wie das damals &uuml;blich war. Eine Frau, die uns wohlgesonnen ist, &uuml;bertr&auml;gt uns ihre Auto-Anmeldung, weil sie selbst kein Auto mehr braucht.</p><p>Unsere Freude ist riesig. Allerdings liegt meine Fahrschulpr&uuml;fung schon einige Zeit zur&uuml;ck. Fahrpraxis habe ich kaum. Also muss ich wieder &uuml;ben. Im normalen Stra&szlig;enverkehr klappt das ganz gut. Wenn da nur nicht die vielen Autobahnbaustellen w&auml;ren. Davor habe ich Respekt. Was ist, wenn ich pl&ouml;tzlich zwischen einem Auto und der Leitplanke fahre? Wenn der Platz eng wird? Wenn ich einen Schlenker mache oder die Spur nicht halten kann?</p><p>Von dieser Sorge erz&auml;hle ich einem guten Freund. Er h&ouml;rt mir aufmerksam zu und gibt mir dann einen einfachen Tipp: &bdquo;Du wirst keinen Schlenker machen, wenn du dein Ziel im Blick beh&auml;ltst. Schau nicht nach rechts und nicht nach links auf das, was dir Angst macht. Schau nach vorne &ndash; und behalte dein Ziel im Auge.&ldquo;</p><p>Diese Begegnung liegt inzwischen &uuml;ber vierzig Jahre zur&uuml;ck. Aber bis heute denke ich in engen Baustellen oder schwierigen Verkehrssituationen an diesen Rat: Behalte dein Ziel im Blick.</p><p>Als ich den heutigen Tagesvers aus der Herrnhuter Losung lese, kommt mir dieser Satz sofort wieder in den Sinn. Er steht im Hebr&auml;erbrief und wurde an die Jesusnachfolger im ersten und zweiten Jahrhundert geschrieben.</p><p>Sie sind entmutigt. Ihr Glaube bringt ihnen Schwierigkeiten ein. Sie werden angefeindet, ausgegrenzt und teilweise sogar gewaltsam verfolgt. Wie sollen sie da zuversichtlich bleiben?</p><p>Der unbekannte Schreiber gibt ihnen eine klare Orientierung:</p><p>Schaut nicht auf das, was euch Angst macht. Schaut auf Jesus.</p><p><strong>&bdquo;Lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus.&ldquo;</strong></p><p>Das klingt zun&auml;chst einfach. Aber jeder wei&szlig;: So leicht ist das nicht. Wer Angst hat, schaut automatisch auf das Problem. Auf das, was eng wird, bedrohlich oder unsicher.</p><p>Darum erinnert der Hebr&auml;erbrief seine Leser an ihr eigentliches Ziel: Jesus. Ihm wollen sie geh&ouml;ren, treu bleiben. Und andere Menschen zu ihm einladen.</p><p>Doch der Schreiber macht ihnen nichts vor. Der Weg des Glaubens kann anstrengend sein. Er spricht sogar von einem Kampf. Deshalb braucht es Geduld und Ausdauer.</p><p>Aber er sagt auch: Dieser Weg f&uuml;hrt nicht ins Leere. Denn Jesus selbst ist der &bdquo;Anf&auml;nger und Vollender des Glaubens&ldquo;. Das hei&szlig;t: Er hat den Glauben in uns begonnen &ndash; und er wird ihn auch ans Ziel bringen. Darauf d&uuml;rfen Christen vertrauen.</p><p>Wir leben heute in einem Land, in dem wir unseren Glauben frei bekennen d&uuml;rfen. Wir k&ouml;nnen uns zu Jesus stellen, ohne Verfolgung f&uuml;rchten zu m&uuml;ssen. Das ist ein gro&szlig;es Geschenk. Und f&uuml;r mich ein t&auml;glicher Grund zur Dankbarkeit.</p><p>Gleichzeitig frage ich mich: Wie lebe ich meinen Glauben in dieser Freiheit?</p><p>Vielleicht hilft mir auch dabei der einfache Rat unseres inzwischen verstorbenen Freundes, den er mir f&uuml;r die Autobahnbaustellen gegeben hat:</p><ul><li>Schau nach vorne.</li><li>Behalte dein Ziel im Blick.</li></ul><p>Und ich erg&auml;nze: Schau auf Jesus!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Silke Stattaus</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17360274.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Silke Stattaus]]></author>
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      <title><![CDATA[Empfangen und Geben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 9,8 – ausgelegt von Detlef Garbers.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Korinther 9,8 – ausgelegt von Detlef Garbers.</em><br/>
<p>&Uuml;ber Geld reden ist in Deutschland nicht einfach. Vor allem wenn es um das eigene Geld geht. In vielen Familien kennt zwar das Finanzamt das Einkommen der Familie, aber untereinander wei&szlig; der eine nicht vom anderen, wieviel Geld verdient und wof&uuml;r es ausgegeben wird.<br />
In der Bibel wird sehr h&auml;ufig &uuml;ber Geld und &uuml;ber den Gebrauch des Geldes gesprochen. Da ist von Armen und Reichen die Rede, von Menschen, die hilfsbed&uuml;rftig sind und solchen, die im &Uuml;berfluss leben. Pauschal betrachtet geh&ouml;rt Deutschland zu den reichen L&auml;ndern dieser Erde. Wir leben im &Uuml;berfluss. Bin ich daf&uuml;r dankbar, dass ich mehr als genug zum Leben habe? Der Apostel Paulus schreibt einen Brief an die Christen in der griechischen Stadt Korinth. Mit dieser Gemeinde ist Paulus eng verbunden. In seinen Briefen erw&auml;hnt er, wo es in der Gemeinde &uuml;berall schiefl&auml;uft. Paulus leidet unter dem Hickhack und Neid der Gemeinde. Doch er sieht auch die Chancen, die diese Gemeinde hat. Und diese liegen unter anderem in dem, was die Gemeinde an finanziellen M&ouml;glichkeiten besitzt. Viele der Gemeindeglieder in Korinth haben Verm&ouml;gen im &Uuml;berfluss. Und dieser &Uuml;berschuss hat einen Zweck, er soll die Not der anderen lindern. Das bedeutet abzugeben und zu teilen. Deswegen schreibt er: <strong>&bdquo;</strong><strong>Gott hat die Macht, euch jede Gabe im &Uuml;berfluss zu schenken. So habt ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit alles, was ihr zum Leben braucht. Und ihr habt immer noch mehr als genug, anderen reichlich Gutes zu tun.&ldquo;</strong> Sie k&ouml;nnen das im zweiten Brief an die Korinther im neunten Kapitel Vers acht nachlesen.<br /><br />
Gott ist der Geber aller Gaben und er m&ouml;chte, dass wir das, was wir empfangen haben, mit anderen teilen. Paulus m&ouml;chte anstiften zum Teilen. Aber er &uuml;bt keinen Druck aus. Einen fr&ouml;hlichen Geber, eine fr&ouml;hliche Geberin hat Gott lieb. Und Paulus schreibt auch, dass wer reichlich gibt, reichlich Segen zur&uuml;ckempfangen wird. An einer anderen Stelle zitiert Paulus Jesus, der sagt: &bdquo;Geben ist besser als Nehmen&ldquo; (Apostelgeschichte 20,35)</p><p>Wo wird &uuml;berall Geld ben&ouml;tigt? Da sind Missionare, die finanzielle Unterst&uuml;tzung brauchen, Menschen, die unter Hunger und Naturkatastrophen leiden, Kinder in Not. Besonders wichtig ist es, die Dienste zu unterst&uuml;tzen, die f&uuml;r die Ausbreitung der guten Nachricht von Jesus einstehen wie z.B. der ERF.&nbsp;</p><p>Wenn es um das Teilen und Spenden geht, stelle ich mir pers&ouml;nlich folgende Frage: &bdquo;Detlef, willst du See Genezareth oder Totes Meer sein?&ldquo; Was meine ich damit?</p><p>In Israel gibt es zwei gro&szlig;e Seen, in beide Seen flie&szlig;t derselbe Fluss. Es ist der Jordan. Im Norden des Landes flie&szlig;t der Jordan durch den See Genezareth hinein und wieder hinaus und im S&uuml;den flie&szlig;t er in das Tote Meer, den gro&szlig;en Salzsee, hinein. Der See Genezareth empf&auml;ngt und gibt wieder Wasser ab. Der Fischreichtum dieses Sees ist weltweit bekannt. Das Tote Meer empf&auml;ngt, gibt aber nicht ab. Im Toten Meer leben keine Fische. Alles Wasser verdunstet. Das hei&szlig;t f&uuml;r mich: Will ich nur empfangen oder bin ich bereit, das, was ich bekomme, gro&szlig;z&uuml;gig abzugeben?</p><p>Wo k&ouml;nnen Sie &bdquo;See Genezareth&ldquo; sein und Gutes tun?</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Detlef Garbers</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17359718.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Detlef Garbers]]></author>
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      <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wenn alles zu viel wird …]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Josua 1,9 – ausgelegt von Detlef Garbers.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Josua 1,9 – ausgelegt von Detlef Garbers.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Josua 1,9 – ausgelegt von Detlef Garbers.</em><br/>
<p>&bdquo;Ich schaffe das nicht.&ldquo; &bdquo;Mir wird alles zu viel.&ldquo; Kennen Sie dieses Erleben, dass einem die Arbeit oder Verantwortung &uuml;ber den Kopf w&auml;chst? Und mit diesem Gef&uuml;hl schleicht die Angst in mir hoch, zu versagen oder sogar zusammenzubrechen? Ich kann mich an einige solcher Situationen erinnern. Und auch in der Bibel lese ich von Personen, denen es &auml;hnlich geht. Die Propheten Elia und Jeremia fallen mir ein. Heute w&uuml;rden wir sagen, dass sie in eine Depression geraten sind. Auch Josua ist gef&auml;hrdet, in so eine Lage hineinzurutschen, denn er steht in einer herausgehobenen Stellung. Er wird zum Nachfolger von Mose bestimmt. Gott beauftragt ihn, das Volk Israel in das gelobte Land Kanaan zu f&uuml;hren und das Land einzunehmen.</p><p>Angesichts dieser Lage scheint Josua mutlos geworden zu sein. Ist er dazu in der Lage? &Auml;ngste m&ouml;gen hochgekommen sein. Anders kann ich es mir nicht erkl&auml;ren, dass Gott ihn daran erinnert und sagt: <strong>&bdquo;Habe ich dir nicht geboten: Sei getrost und unverzagt?&ldquo;</strong> (Josua 1, 9). Mit anderen Worten: &bdquo;Hast Du vergessen, was ich Dir zugesagt habe. Hab keine Angst. Ich bin bei Dir.&ldquo; Und allein in dem ersten Kapitel des Josuabuches, erinnert Gott den Josua viermal daran, keine Angst zu haben, sei mutig und stark.<br />
&nbsp;</p><p>Was macht Ihnen gerade zu schaffen? Wo haben Sie &Auml;ngste oder sind mutlos? Oft steht dabei die Furcht vor Menschen als Pate hinter meiner Mutlosigkeit. Letztere gilt es zu &uuml;berwinden. Wie kann das geschehen? Das Gebet ist ein Schl&uuml;ssel daf&uuml;r. Ich selbst habe erlebt, wie meine gewachsene Angst vor Menschen abfiel, als daf&uuml;r gebetet wurde. Corrie ten Boom, eine Holl&auml;nderin, die das KZ im Dritten Reich &uuml;berlebte, sagte: Mut ist Angst, die gebetet hat. Gott gibt dem Josua Hilfen, damit er mutig seinen Auftrag nachkommt. Sie k&ouml;nnen diese Hilfen, die Gott ihm gibt, beim Lesen des ersten Kapitels des Josua Buches nachlesen. Dazu k&ouml;nnen die f&uuml;nf Finger an ihrer Hand als Ged&auml;chtnisst&uuml;tze dienen, um &Auml;ngste zu &uuml;berwinden.</p><p>Erstens der Daumen: Halten Sie hoch, wer Sie in Gottes Augen sind. Er hat Sie gewollt, er hat sie geschaffen und sie mit besonderen Gaben ausgestattet.</p><p>Zweitens der Zeigefinger: Lassen Sie Gottes Wort auf ihr Leben zeigen. Lesen Sie t&auml;glich Gottes Wort. Das kann ein kurzer Bibelvers, ein Psalm oder ein ganzes biblisches Buch sein.</p><p>Drittens der Mittelfinger: Beherzigen Sie das, was sie gelesen haben, setzen Sie eine Sache, die ihnen beim Lesen wichtig geworden ist in die Tat um. Gottes Wort m&ouml;chte der Mittelpunkt in Ihrem Leben sein. Jesus betont: Wer meine Worte h&ouml;rt und sie tut, der baut sein Leben auf ein festes Fundament.</p><p>Viertens der Ringfinger: Gott ist der Gott der B&uuml;nde. Immer wieder ist er B&uuml;ndnisse mit Menschen eingegangen. Der Gott, der mit Josua, Elia und auch mit Israel und seiner Gemeinde unterwegs ist, will auch Ihr Gott sein. Als Beweis seiner Treue gilt seine Liebe, die er in Jesus Christus gezeigt hat.</p><p>F&uuml;nftens der kleine Finger: Ihr Glaube mag f&uuml;r Sie klein erscheinen, sie m&ouml;gen von Sorgen &uuml;bermannt sein. Haken sie sich ein in Gottes Wort und seiner Zusage, dass bei ihm nichts unm&ouml;glich ist. Gott ist in den Schwachen m&auml;chtig. So wie Gott es Josua zurief, m&ouml;chte Gott es auch Ihnen sagen: <strong>Sei getrost und unverzagt.</strong></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Detlef Garbers</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17359198.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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      <title><![CDATA[„Haben Sie Durst nach ewigem Leben?“]]></title>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jesaja 55,1 – ausgelegt von Gerhard Weinreich.</em><br/>
<p>&bdquo;Durst ist schlimmer als Heimweh!&ldquo; Dieses Sprichwort klingt &uuml;bertrieben, stimmt aber, wenn ich ohne ausreichenden Wasservorrat in der W&uuml;ste unterwegs bin! Die Gefahr einer Kreislaufschw&auml;che ist gro&szlig;. Oder gar einer Fata morgana, einer Sinnest&auml;uschung zu erliegen: Wasser zu sehen und zu h&ouml;ren, das es gar nicht gibt! Vor vielen Jahren machte ich in Israel bei gro&szlig;er Hitze eine Wanderung von Jerusalem hinunter nach Jericho mit. Unterwegs wurden wir st&auml;ndig gemahnt: &bdquo;Leute, trinkt, trinkt, trinkt!&quot; Als wir nach viereinhalb Stunden unser Ziel erreichten, st&uuml;rmten wir den gro&szlig;en Stra&szlig;enmarkt Jerichos, wo H&auml;ndler frisches Wasser und auch kalte Coca-Cola feilboten.</p><p>Eine orientalische Marktszene hatte vielleicht vor 2500 Jahren auch der Prophet vor Augen, der im Namen Gottes zu Beginn von Jesaja 55 ermutigende, aber auch ermahnende S&auml;tze an das Volk Israel richtete.</p><p>Sein erster Satz ist die heutige Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine: <strong>&bdquo;Wohlan alle, die durstig seid, kommt her zum Wasser!&ldquo;</strong></p><p>Eine freundliche, aber auch unklare Aufforderung. Denn die Stillung rein k&ouml;rperlichen Durstes d&uuml;rfte der Prophet kaum gemeint haben. Ein Satz des gro&szlig;en russischen Schriftstellers und Menschenkenners Dostojewski hilft vielleicht weiter: &bdquo;Jeder Mensch braucht jemanden, zu dem er nach Hause kommen kann.&quot; Stimmt! Ich sehne mich nach einem Ort, an dem ich wirklich daheim, echt zuhause bin: Geliebt, weil wertgeachtet und wertgesch&auml;tzt, angenommen und aufgenommen. Und da ist Gott, der ruft und einl&auml;dt: &bdquo;Kommt her! Her zu mir!&quot; Nicht blo&szlig; die Israeliten damals.&nbsp; Auch Sie und mich heute! Sollten wir nicht alle zu ihm nach Hause kommen? Zumal er sagt: &quot;Ich bin f&uuml;r jeden von Euch lebensnotwendig wie Wasser!&ldquo; Warum? Der Durst eurer Seele nach einem erf&uuml;llten Leben ist unbezahlbar. F&uuml;r Geld kann ich ein Haus kaufen, aber keine Geborgenheit! Medizin, aber keine Gesundheit! Maskottchen, aber kein Gl&uuml;ck! Sex, aber keine Liebe! Ein Halskreuz, aber keinen Heiland! F&uuml;r Geld kann ich alles kaufen, doch das K&auml;ufliche ist nicht alles! Der Mensch lebt nicht von dem, was er sich leisten kann. Unsere Seele braucht Gott und sein Wort, um innerlich &quot;satt&quot; zu werden. Und ihn, um den es darin geht: Jesus!</p><p>Und da ist Jesus, das Mensch gewordene Wort Gottes, der ruft und einl&auml;dt: &bdquo;Kommt her zu mir alle, die ihr m&uuml;hselig und beladen seid; ich will euch erquicken! &ldquo;Die Erfrischung, die Jesus schenkt, beschreibt er im Gespr&auml;ch mit einer samaritischen Frau am Jakobsbrunnen noch genauer: &bdquo;Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht d&uuml;rsten, sondern wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.&ldquo; Jesus ist die Erf&uuml;llung dessen, was der Prediger Salomo sagte: N&auml;mlich, dass Gott uns Menschen &bdquo;die Ewigkeit ins Herz gelegt hat!&quot; (Prediger 3,11) Jesus stillt unseren Durst nach etwas Bleibendem, einem endg&uuml;ltigen Daheim und Zuhause im Leben!<br /><br />
Ein Beispiel aus dem Leben: Eine 81-j&auml;hrige Frau ruft mich aus dem Krankenhaus an: &bdquo;Stellen Sie sich vor, Herr Pfarrer, die &Auml;rzte haben bei mir alten Frau Krebs festgestellt! N&auml;chste Woche wollen sie mich operieren. Ich habe solche Angst! K&ouml;nnen Sie bitte zu mir kommen und mir das Heilige Abendmahl geben? Gleich am n&auml;chsten Tag feiere ich es mit ihr. Als ich sie am Abend vor der Operation noch einmal im Krankenhaus besuche, begr&uuml;&szlig;t sie mich mit dem Satz: &bdquo;Ob Sie&rsquo;s glauben oder nicht, Herr Pfarrer, aber seit dem Heiligen Abendmahl ist meine Angst weg! Sollte ich morgen Mittag nach der Operation wieder aufwachen, dann werde ich Gott danken, dass ich weiterleben darf! Wenn nicht, dann werde ich bei ihm aufwachen und ihm danken, dass ich jetzt f&uuml;r immer bei ihm bin!&quot;</p><p>Wenn Sie und ich im Leben mit Jesus unterwegs sind, werden wir einmal von Jesus das sch&ouml;nste &bdquo;Kommt her&ldquo; h&ouml;ren! N&auml;mlich: &quot;Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt!&ldquo; Wer danach im Glauben d&uuml;rstet, sagt Jesus in der Offenbarung Johannes, &bdquo;der komme; wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.&quot; Also gratis, total unverdient, aus Gnade pur. Schlagen Sie dieses einmalige Angebot um Gottes und der Liebe Jesu willen bitte nicht aus! Es w&auml;re der gr&ouml;&szlig;te Fehler Ihres Lebens.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17357194.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich]]></author>
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      <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gottes „Muss“ hat göttliche Ziele!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 27,23-24 – ausgelegt von Gerhard Weinreich.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Apostelgeschichte 27,23-24 – ausgelegt von Gerhard Weinreich.</em><br/>
<p>Vielleicht sind Sie eben dar&uuml;ber gestolpert, dass der Engel Gottes zu Paulus sagte<strong>: &bdquo;Du<em> musst </em>vor den Kaiser gestellt werden!&ldquo;</strong> Und haben sich gefragt: &ldquo;Gibt es denn so ein g&ouml;ttliches <em>Muss</em>?&ldquo; Menschen beklagen sich oft: &bdquo;Warum musste gerade ich so schwer erkranken?&ldquo; Oder: &quot;Warum musste gerade ich so einen herben Verlust erleiden?&quot; Es gibt &auml;hnliche Fragen &ndash; meistens ohne Antwort. Ich bekam eine f&uuml;r mich als 25-j&auml;hriger Vikar beim ersten Hausbesuch in meiner ersten Gemeinde: einem alten Ehepaar, das in erb&auml;rmlichen Verh&auml;ltnissen lebte! Die Frau klagte mir auch gleich ihre Not: &bdquo;Wenn unser Sohn noch lebte, ginge es uns jetzt besser! Aber der wurde ja noch kurz vor Kriegsende mit seinem Flugzeug abgeschossen!&quot; Ich versuchte, sie mit Worten der Bibel und des Glaubens zu tr&ouml;sten. Doch sie unterbrach mich bald: &bdquo;Ach, Sie junger Spund, was verstehen denn Sie vom Leben!&ldquo; Daraufhin erz&auml;hlte ich ihr, dass ich mit &bdquo;17&ldquo; innerhalb von drei Wochen meine Eltern und viele Jahre zuvor meinen einzigen Bruder verloren habe. Sagte ihr, dass ich ohne Gottes Trost und Jesu Hilfe heute nicht bei ihr sitzen w&uuml;rde. Worauf sie zun&auml;chst lange schwieg, dann aber sagte: &bdquo;Herr Vikar, jetzt glaube ich Ihnen auch, was sie mir von Gott und Jesus sagten!&ldquo; Im n&auml;chsten Moment ging mir auf: &quot;Gerhard, deshalb <em>musstest </em>Du das Sterben dreier geliebter Menschen erleben, damit Du einmal Menschen in ihrer Trauer &uuml;berhaupt verstehen und dann versuchen kannst, sie zu tr&ouml;sten!&ldquo;</p><p>Was f&uuml;r ein Beginn meiner Vikarszeit! Jetzt verstand ich, dass Paulus in einem seiner Briefe schrieb: &bdquo;Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tr&ouml;stet in aller unserer Bedr&auml;ngnis, damit wir auch tr&ouml;sten k&ouml;nnen, die in allerlei Bedr&auml;ngnis sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getr&ouml;stet werden von Gott.&ldquo; Was Paulus von Gott erkannte, mit ihm erlebte und dann seelsorgerlich tun konnte, hat mein Pfarrersleben gepr&auml;gt. Mich auch den Satz des Philosophen S&ouml;ren Kierkegaard begreifen lassen: &bdquo;Verstehen kann man das Leben nur r&uuml;ckw&auml;rts!&ldquo; Also erst im R&uuml;ckblick auf finstere T&auml;ler oder herbe Einschnitte im Leben: ob sie mir nicht auch eine neue Sicht vom Leben schenken!</p><p>Ich denke an eine Cousine. Sie lag nach einem komplizierten Wadenbeinbruch wochenlang im Krankenhaus. Als ich sie besuchte, meinte sie: &bdquo;Was mir bis jetzt enorm wichtig war, wurde mir auf einmal v&ouml;llig nebens&auml;chlich. Und was f&uuml;r mich bisher total unwichtig war, bekam auf einmal einen hohen Stellenwert.&ldquo;<br />
Doch S&ouml;ren Kierkegard sagte nicht blo&szlig;: &bdquo;Verstehen kann man das Leben nur r&uuml;ckwarts&ldquo; sondern auch: &bdquo;Leben muss man es aber vorw&auml;rts!&ldquo;<br /><br />
Meine Mutter fiel mir ein, die 13 Jahre nach dem Tod meines Bruders sagte: &bdquo;Jetzt bin ich &uuml;ber ihn hinweg. Ich suche meinen Jungen nicht mehr 1,60 Meter unter der Erde, sondern oben bei Gott! Wer wei&szlig;, wovor er mein Kind bewahren wollte.&ldquo; Was f&uuml;r eine Lektion, die meine Mutter damit von Gott lernte! So manche Lektionen von Gott lernte auch meine Frau in den H&ouml;hen und Tiefen ihrer jahrelangen Krebserkrankung. Sie lebte mir dabei vor, was das Leben &bdquo;vorw&auml;rts leben&ldquo; hei&szlig;t. N&auml;mlich, je l&auml;nger umso mehr mit dem Satz des Paulus im Herzen: &bdquo;Ich vergesse, was dahinten ist und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.&ldquo;</p><p>Dem Erreichen g&ouml;ttlicher Ziele soll jedes &bdquo;Muss Gottes&ldquo; im Leben dienen! Paulus hat das erlebt. In Rom wurde er nur zu einem Hausarrest in eigener Wohnung verurteilt, konnte aber trotzdem ungehindert das Evangelium von Jesus Christus verk&uuml;ndigen! Und danach bekam Paulus vermutlich von Gott sogar einen langersehnten Wunsch erf&uuml;llt: n&auml;mlich nach Spanien reisen und auch dort missionieren zu d&uuml;rfen! Einen Philipp Friedrich Hiller lie&szlig; das dichten: &bdquo;HERR, was sind wir, dass du Engel uns zu unsern W&auml;chtern gibst? Menschen sind wir voller M&auml;ngel, Menschen, die du dennoch liebst. Engel, die dich allzeit sehn, sollen uns zu Diensten stehn. Engel h&uuml;ten uns als Kinder, heilge Engel sch&uuml;tzen S&uuml;nder.&ldquo;&nbsp; (Lied: Herr Gott, dessen starke Rechte)</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17356555.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich]]></author>
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      <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Menschenfischen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 5,5 – ausgelegt von Hans-Martin Richter.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 5,5 – ausgelegt von Hans-Martin Richter.</em><br/>
<p>Fischers Fritz fischt frische Fische. Der Zungenbrecher geh&ouml;rt zum Volksgut.</p><p>Es gibt eine weitere Redensart mit &bdquo;fischen&ldquo;, die kein Zungenbrecher &ndash; aber erkl&auml;rungsbed&uuml;rftig ist: Menschenfischen</p><p>Dieses Wort aus der Bibel bedeutet, die christliche Botschaft auf mutige Weise bekannt zu machen.</p><p>Das Neue Testament berichtet, wie ein Fischer namens Petrus zu einem Menschenfischer wird. Er sollte Frauen und M&auml;nner aus seinem Umfeld in die Gegenwart Gottes ziehen. Sie lie&szlig;en sich taufen, ver&auml;nderten ihr Leben und sammelten sich sp&auml;ter in christlichen Gemeinden.</p><p>Der Arbeitsplatz des Petrus war zuerst der heute rund 20km lange See Genezareth. Seine Handwerkszeuge waren Boot und Fischernetz. Sein Erfolg? Er wusste, wo und wann er f&uuml;r reiche Beute die Netze auswerfen musste. Auch wenn er an manchen Tagen trotzdem nichts fing.</p><p>Einmal forderte ihn der Wanderprediger Jesus auf, sein Fischerboot als Verk&uuml;ndigungsort zur Verf&uuml;gung zu stellen, als schwimmende Kanzel sozusagen. Petrus willigt ein. Nach der Predigt gibt Jesus, ausgebildeter Zimmermann, Petrus Anweisungen. - Das ist schwierig.</p><p>Eigentlich ist alles, was Jesus Leuten auftr&auml;gt irgendwie schwierig und unm&ouml;glich:</p><p>Einen Zollbeamten fordert er auf, urpl&ouml;tzlich seinen Arbeitsplatz zu verlassen.</p><p>Blinde sollen sehen, Lahme gehen.</p><p>Bei einem Sturm auf dem See fordert Jesus diesen Petrus auf, sein Boot zu verlassen und auf dem Wasser zu gehen.</p><p>Sp&auml;ter &uuml;bertr&auml;gt Jesus den Auftrag des Menschenfischens an alle seine Nachfolger, die sich heute Christen nennen. Verstehen Sie sich als Christ oder Christin? Dann ist Menschenfischen Ihre Bestimmung. Durch Sie soll der christliche Glaube in Ihrem Umfeld bekannt werden. Ich h&ouml;re die Stimmen: Das geht nicht, weil &hellip; wir zu wenig Zeit, Geld, Kraft und Ideen haben. Ich habe schon so viel erfolglos versucht. Das geht nicht. Auch nicht in unserer Gemeinde oder Kirche.</p><p>Ein positives Beispiel, wie heute Netze nach dem Wort von Jesus ausgeworfen werden:</p><p>Alle Familien, die zu einer kleinen Gemeindegr&uuml;ndung in Brandenburg kommen, besuchten davor deren Krabbelgruppe. Dort h&ouml;rten die Kinder und vor allem die Eltern erstmals biblische Geschichten und lernten christliche Lieder. Weil es in der Stadt ein &Uuml;berangebot an Kita-Pl&auml;tzen gab, boten alle Kitas pl&ouml;tzlich Krabbelgruppen an. Niemand kam mehr in die christliche Krabbelgruppe in den abgelegenen Stadtteil. Was jetzt?</p><p>Jesus sagt Petrus: Wirf die Netzte noch einmal aus, entgegen deiner Logik, entgegen deiner Erfahrung. Petrus antwortet: <em>Auf dein Wort hin will ich es wagen</em>. Er ahnt, dass die Worte von Jesus so stark sind wie die Worte von Gott, der bei der Sch&ouml;pfung der Welt sagt &bdquo;Es werde&ldquo; &ndash; und alles passiert so.</p><p>Und Petrus erlebt, wie sein Fischernetz &uuml;bervoll wird, dass er im Sturm auf dem Wasser gehalten wird, dass durch Jesu machtvolle Worte Menschen aus festgefahrenen Lebensmustern ausbrechen und mutig einen neuen Weg gehen, usw.</p><p>In der Brandenburger Gemeindegr&uuml;ndung gibt es &uuml;brigens seit neuem einen Eltern-Kind-Spielraum. Es kommen mehr Leute als zur Krabbelgruppe. Ein paar M&uuml;tter haben ihre Identit&auml;t als Menschenfischer erkannt und sind bereit, im Vertrauen auf Jesu Worte die Netze neu auszuwerfen.</p><p>Vielleicht sind Sie in einem Umfeld, in dem eher die Leinen eingeholt werden, statt mutig den starken Worten von Jesus zu vertrauen. Ich lade Sie ein, mit Petrus zu bekennen:</p><p><strong>&bdquo;Wir haben die ganze Nacht gefischt und nichts gefangen. Aber auf dein Wort hin, will ich die Netze auswerfen.&ldquo;</strong>&nbsp;(Lukas 5 Vers 5)</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Hans-Martin Richter</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17355908.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Hans-Martin Richter]]></author>
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      <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das Gefühl: Ich bin ausgeliefert]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 138,7 – ausgelegt von Hans-Martin Richter.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 138,7 – ausgelegt von Hans-Martin Richter.</em><br/>
<p>Kennen Sie das auch? Das Gef&uuml;hl einer &Uuml;bermacht ausgeliefert zu sein, die Sie in die Enge treibt? Sie weichen zur&uuml;ck, aber die Gefahr kommt immer n&auml;her.</p><p>Dann sp&uuml;ren Sie pl&ouml;tzlich, dass es nicht mehr weitergeht. Sie stehen mit dem R&uuml;cken zur Wand, w&auml;hrend die Bedrohung weiter auf Sie zukommt.</p><p>Die Bibel nennt das Bedr&auml;ngnis. Martin Luther &uuml;bersetzte dieses Wort oft mit Angst.</p><p>Angst kann selbst Auswirkungen auf meinen K&ouml;rper haben:</p><ul><li>Wenn das Herz immer schneller schl&auml;gt oder sogar in die Hose rutscht.</li><li>Wenn die K&ouml;rperhaare sich str&auml;uben und der Atem schneller geht.</li><li>Angst kann mir manchmal sogar den Schlaf rauben.</li></ul><p>Die Ursachen sind unterschiedlich. Vielleicht rennt tats&auml;chlich ein wildes Tier auf mich zu, gegen das ich mich nicht wehren kann.</p><p>Meist sind es aber andere Bedrohungen, die mich in Bedr&auml;ngnis bringen:</p><ul><li>Wenn der Arzt sagt, der Tumor sei leider nicht gutartig.</li><li>Wenn klar wird, dass die Firma keine Zukunft hat.</li><li>Wenn der Chef von K&uuml;ndigung spricht.</li><li>Wenn Kinder Wege gehen, die ich nicht f&uuml;r gut halte.</li><li>Wenn es in der Ehe kriselt.</li><li>Wenn die Finanzen nicht mehr ausreichen, um den Lebensunterhalt zu bestreiten.</li><li>Wenn Zukunftshoffnungen zerplatzen.</li><li>Wenn meine Ehre und mein Ansehen zerst&ouml;rt wird.</li><li>Wenn die Kraft nicht mehr ausreicht.</li></ul><p>F&uuml;r viele m&ouml;gen meine Aufz&auml;hlung eine schlichte Sammlung von Schlagworten sein. Aber wer sie durchleben muss, der wei&szlig;, wie die Angst das eigene Leben negativ ver&auml;ndert. Angst soll eine Schutzfunktion sein. Nat&uuml;rlich kann sie auch positive Auswirkungen haben. Aber meist macht sie mein Leben eng und raubt mir den Lebensmut.</p><p>Was hilft?</p><p>Ich erinnere mich an eine Nachtwanderung mit Kindern. Vorlaute Jungs wurden pl&ouml;tzlich ganz kleinlaut. Unbekannte Ger&auml;usche in der Nacht lie&szlig;en sie nach der starken Hand des Leiters suchen. Wer jemand kennt, der st&auml;rker ist als die Bedrohung, bei dem ver&auml;ndert sich etwas. Die Angst weicht.</p><p>So hat es wohl vor vielen tausend Jahren ein Beter erlebt, dessen Worte im Buch der Psalmen der Bibel aufgenommen wurden.</p><p>Ich wei&szlig; nicht, was ihm Angst machte.</p><p>Sein Feedback an Gott will mein Vertrauen st&auml;rken, dieselbe Erfahrung zu machen:</p><p>Wenn ich mitten in der Angst wandle, anders &uuml;bersetzt: wenn ich mitten durch Gefahren gehe, oder: wenn ich von Not umgeben bin, dann&hellip; greift Gott ein. Vielleicht beseitigt er das Problem. Auf alle F&auml;lle ver&auml;ndert er den Blick auf das, was mir Angst einfl&ouml;&szlig;t. Gott l&auml;sst mich aufatmen.</p><p>In der Basis-Bibel findet sich die &Uuml;bersetzung: Wenn ich mitten durch Gefahren gehe, so erh&auml;ltst du mich am Leben.</p><p>Der Theologe Helmut Lamparter &uuml;bersetzte: wenn ich mitten in der Angst wandle, SO ERH&Auml;LTST DU MICH.</p><p>Und Hans-Joachim Krauss: Muss ich mitten in der Bedr&auml;ngnis wandle, Du gibst mir Leben.</p><p>Ich kenne Ihre Bedr&auml;ngnis nicht. Ich wei&szlig; nicht, was Ihnen heute Angst macht. Die Jungscharkinder suchten in der Nacht die starke Hand des Leiters. Ich m&ouml;chte Sie an den Gott verweisen, der seine Leute seit Jahrtausenden erfahren l&auml;sst, was in Psalm 138,7 steht: &bdquo;<strong>Wenn ich mitten in der Angst lebe, so erquickst du mich.&ldquo;</strong></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Hans-Martin Richter</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17355417.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Hans-Martin Richter]]></author>
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      <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Jesus ist Jude]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 13,23 – ausgelegt von Jutta Schierholz.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Apostelgeschichte 13,23 – ausgelegt von Jutta Schierholz.</em><br/>
<p>Shabbat Shalom! Heute ist Samstag. Heute haben unsere j&uuml;dischen Mitb&uuml;rger ihren Ruhetag. Ich freue mich, dass es in unserem Land j&uuml;dische Gemeinden gibt. Denn das Judentum ist die Grundlage des Christentums. Jesus ist Jude, ebenso wie Paulus, von dem der Lehrtext der heutigen Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine stammt. Dieser Vers steht in der Apostelgeschichte, Kapitel 13, Vers 23. Dort steht: <strong>&bdquo;Aus Davids Geschlecht hat Gott, wie er verhei&szlig;en hat, Jesus kommen lassen als Heiland f&uuml;r das Volk Israel.&ldquo;</strong></p><p>Paulus spricht diese Worte im Rahmen eines j&uuml;dischen Gottesdienstes in der Synagoge von Antiochia in Syrien. Denn Paulus glaubt, dass Jesus der Messias ist, auf den die Juden seit Alters her warten. Und er ordnet ihn hier in die j&uuml;dische Geschichte ein: Jesus steht in einer Linie mit David, dem gro&szlig;en K&ouml;nig der Juden.</p><p>In Jesus ist die Erf&uuml;llung dieser alten j&uuml;dischen Hoffnung gekommen. Christen gibt es nur, weil es vorher schon Juden gab. Das Alte Testament, also die j&uuml;dischen Schriften, bilden die Basis f&uuml;r das Neue Testament. Deswegen verdienen Juden und deren Gemeinden gerade von Christen besonderen Respekt. Und deshalb finde ich es aber auch sehr betr&uuml;blich, dass j&uuml;dische Gemeinden und Einrichtungen in Deutschland derzeit nicht ohne Polizeischutz auskommen. In Berlin-Kreuzberg und Nord-Neuk&ouml;lln, wo ich arbeite, ist es besonders deutlich, warum das n&ouml;tig ist. Immer wieder finden hier israelfeindliche Demonstrationen statt. Und in unmittelbarer N&auml;he des einen Platzes, wo sich oft Demonstranten versammeln, steht aber auch eine Synagoge. Die Synagoge am Fraenkelufer.</p><p>Mein Pastorenkollege Dietmar P&auml;schel von der Adventgemeinde Hasenheide hat unmittelbar nach dem 7. Oktober 2023 eine Mahnwache vor dieser Synagoge initiiert. Immer freitagabends vor Beginn des Abendgebets versammeln sich Anwohner und Freunde der j&uuml;dischen Gemeinde vor der Synagoge und bleiben so lange dort, bis das Gebet in der Synagoge zu Ende ist. Nat&uuml;rlich ist dort auch immer viel Polizei vor Ort, aber diesen Menschen ist es wichtig zu zeigen: &bdquo;Wir wollen, dass ihr als j&uuml;dische Gemeinde hier in Ruhe Gottesdienst feiern k&ouml;nnt. Wir wollen, dass es euch hier gibt, und wir wollen mit dazu beitragen, dass ihr euch hier sicher f&uuml;hlen k&ouml;nnt.&ldquo;</p><p>Diese Mahnwachen finden nun schon seit &uuml;ber zweieinhalb Jahren jeden Freitag statt. Dietmar, der Pastor, ist inzwischen nur noch selten dabei, aber es hat sich inzwischen eine feste nachbarschaftliche Gruppe gebildet, die dort vor der Synagoge zusammenkommt. Neue Freundschaften sind entstanden und es ist immer eine fr&ouml;hliche Runde, die da zum Plaudern zusammenkommt. Da werden Neuigkeiten ausgetauscht, da werden Verabredungen getroffen, da wird auch viel gelacht und entspannt in den Abend hineingelebt. Ich finde es wunderbar zu sehen, dass der Schutz j&uuml;dischen Lebens auch Spa&szlig; machen kann. Und dass das auch anregende Impulse in die &uuml;brige Gesellschaft senden kann.</p><p>&Auml;hnliche Initiativen gibt es auch an anderen Orten in Deutschland. Sie sind wichtig, gerade jetzt. Denn nur da, wo die Wurzeln des eigenen Glaubens gepflegt werden, kann dieser auch wirklich gedeihen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Jutta Schierholz</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17355006.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Jutta Schierholz]]></author>
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      <pubDate>Sat, 06 Jun 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Halt auf freier Strecke]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 27,14 – ausgelegt von Jutta Schierholz.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 27,14 – ausgelegt von Jutta Schierholz.</em><br/>
<p>Neulich ist es wieder mal passiert. Ich sa&szlig; im ICE, ich war unterwegs von Berlin in meine Heimat im S&uuml;dwesten. Wir waren schon mit einiger Versp&auml;tung losgefahren, und irgendwo zwischen Erfurt und Fulda blieb der Zug dann einfach auf freier Strecke stehen. Es gab lange keine Durchsage, und so standen wir da, schauten hinaus auf die Wiesenblumen am Waldrand, und wussten nicht, was los war. Irgendwann kam dann doch die Durchsage: die Weiterfahrt verz&ouml;gert sich, denn die Lokf&uuml;hrerin wartet darauf, dass die Zentrale ihr den aktualisierten Fahrplan schickt. Nun gut. Ich hatte in diesem Fall Gl&uuml;ck, ich hatte keinen dringenden Termin, der wegen der Versp&auml;tung in Gefahr war. Ich hatte ein gutes Buch dabei. Und ich wusste, dass die Deutsche Bahn ihre Z&uuml;ge nicht ewig auf freier Strecke stehen l&auml;sst.</p><p>Nicht alle Zwischenf&auml;lle im Leben verlaufen so glimpflich. Manchmal ist die Ungewissheit sehr viel gr&ouml;&szlig;er, die es auszuhalten gilt. Wenn ich nach einem Arztbesuch auf Ergebnisse warten muss. Weil er etwas gefunden hat, das erst mal untersucht werden muss. Oder wenn das Kind nicht zur verabredeten Zeit nach Hause gekommen ist. Oder wenn im Betrieb pl&ouml;tzlich der wichtigste Gesch&auml;ftspartner aussteigt und unklar ist, wie es nun mit der Firma weitergeht. Da ist es nicht getan mit dem Satz: &bdquo;Bitte haben Sie noch etwas Geduld.&ldquo; Da muss etwas St&auml;rkeres her, das mir in diesem Moment Kraft gibt.</p><p>Der Text der heutigen Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine steht in Psalm 27, Vers 14. Dort steht: <strong>&bdquo;Harre des HERRN! Sei getrost und unverzagt und harre des HERRN!&ldquo;</strong></p><p>Ich mag diese wunderbaren alten W&ouml;rter hier in der Luther-&Uuml;bersetzung. &bdquo;Harren&ldquo; ist so ein altes Wort. Es bedeutet Warten, Hoffen, Geduld haben. &bdquo;Getrost&ldquo; sein: Trost zu finden in der Gewissheit, dass Gott ein gutes Ende im Sinn hat. &bdquo;Unverzagt&ldquo; finde ich besonders sch&ouml;n: &bdquo;Verzagt&ldquo; ist jemand, der die Hoffnung verliert, der nur noch schwarz sieht und aufgibt. &bdquo;Unverzagt&ldquo; ist das Gegenteil davon. Aber wo nehme ich die Kraft her, nicht zu verzagen?</p><p>Der Psalmist David nennt den Grund daf&uuml;r in dem Text, der diesem Vers vorangeht. Der Vers von heute ist der letzte Vers in einem Loblied auf Gott, in dem David Gott f&uuml;r die eigene Bewahrung dankt. Da schreibt er, in einer modernen &Uuml;bersetzung: &bdquo;Denn ich bin gewiss, dass ich am Leben bleiben und sehen werde, wie g&uuml;tig der Herr ist.&ldquo;</p><p>Meine Bahnfahrt wurde dann tats&auml;chlich irgendwann fortgesetzt und ich bin an diesem Tag zwar sp&auml;ter als gedacht, aber doch noch gut an meinem Ziel angekommen. N&auml;mlich in meinem Elternhaus. So &auml;hnlich ist es dann auch mit den gr&ouml;&szlig;eren Wartezeiten, die mir das Leben aufdr&uuml;ckt: Am Ende komme ich sicher ans Ziel. Oft erreiche ich tats&auml;chlich noch rechtzeitig meine Zwischenhalte im Leben. Die Diagnose f&auml;llt g&uuml;nstig aus. Das Kind hat blo&szlig; bei einem Kumpel &uuml;bernachtet und vergessen, Bescheid zu sagen. F&uuml;r die Firma wird rechtzeitig ein neuer Auftraggeber gefunden.</p><p>Aber es kann auch sein, dass der Zug des Lebens einmal direkt ohne Halt bis zur Endstation f&auml;hrt. Die steht von vorneherein fest, und die wird auch sicher erreicht: n&auml;mlich das Vaterhaus. Dort wartet Gott schon, ganz getrost und unverzagt.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Jutta Schierholz</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17354330.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Jutta Schierholz]]></author>
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      <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Nach der Wahl ist vor der Wahl]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 5. Mose 30,9 – ausgelegt von Roberto Tappert.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 5. Mose 30,9 – ausgelegt von Roberto Tappert.</em><br/>
<p>Die heutige Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine ist ein wunderbarer Zuspruch Gottes: <strong>&bdquo;Der HERR, dein Gott, wird dir Gl&uuml;ck geben in allen Werken deiner H&auml;nde.&ldquo;</strong> Ich finde sie im 5. Buch Mose, Kapitel 30, Vers 9. Meine Arbeit wird gelingen und ich werde mit meinem Tun erfolgreich sein. Das schafft Zufriedenheit und Wohlstand; ich kann sicher und ruhig leben. Doch mein Alltag sieht oft anders aus. Diese Zusage Gottes schaue ich mir genauer an, um sie richtig einordnen zu k&ouml;nnen. Denn der zitierte Satz ist nur ein kurzer Ausschnitt aus einer langen Rede Moses. Zuerst und direkt richtet sich dieses Wort an das Volk Israel. Kurz vor seinem Tod h&auml;lt Mose eine bedeutende Rede an das Volk. 40 Jahre hat er die Israeliten durch die W&uuml;ste gef&uuml;hrt. Dieser Auftrag, den Gott ihm gegeben hat, geht nun dem Ende zu. Das Volk steht unmittelbar vor der Besiedlung des wunderbaren neuen Landes. Mose wei&szlig;, dass er sterben wird und das Volk das Land ohne ihn einnehmen muss. Noch einmal blickt er zur&uuml;ck, aber auch nach vorn. Er erinnert die Menschen an die m&auml;chtigen Taten Gottes an ihnen. Doch auch an ihr Versagen, ihre Widerspenstigkeit und Rebellion gegen Gott. Ein H&ouml;hepunkt der Ansprache Moses ist die Erinnerung an Gottes Worte: &bdquo;Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, dass du das Leben erw&auml;hlst.&ldquo; (Vers 19) Segen oder Fluch &ndash; ihr habt die Wahl!<br /><br />
Jeder Mensch hat die gleiche Wahl: den Weg zum Leben oder den Weg des Todes zu gehen. Immer wieder haben Menschen den Weg des Fluches gew&auml;hlt, den Weg ohne Gott. Sie wenden sich von ihm ab oder bestreiten, dass es ihn &uuml;berhaupt gibt. Sie gehen ihre eigenen Wege und meinen, dass er ihnen doch nichts vorzuschreiben habe. Dennoch muss ich w&auml;hlen, welchen ich gehen will. Der Weg zum Leben hat einen Namen: Jesus Christus. Jesus betont: &bdquo;Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.&ldquo; (Johannes 14,6)</p><p>Ich bin froh &uuml;ber Gottes Versprechen, mich zu segnen und zu versorgen. Aber Wohlstand kann auch zum Verh&auml;ngnis werden. Ich habe alles, was ich brauche. Sogar noch viel mehr. Doch wie ernst nehme ich noch das Gebet &bdquo;Unser t&auml;gliches Brot gib uns heute&ldquo;? Ich bin dem Herrn dankbar, keine Not zu leiden. Doch gutes Auskommen allein kann nicht gl&uuml;cklich machen. Jesus warnt mich nicht vor Wohlstand und gutem Auskommen. Aber umso mehr vor den Sorgen dieser Welt und dem Betrug des Reichtums. Immer wieder ermahnt mich Gott in der Bibel, den Weg zu w&auml;hlen, der der beste f&uuml;r mich ist. Jesus nennt es &bdquo;den schmalen Weg, der ins Leben f&uuml;hrt&ldquo;, und fordert mich zur Entscheidung auf. (Matth&auml;us 7,13.14) Gehe ich lieber den breiten und bequemen Weg, der ins Verderben f&uuml;hrt? Ich habe die Wahl!<br /><br />
Es ist etwas Sch&ouml;nes, dass Gott uns zusagt, das Werk unserer H&auml;nde zu segnen; wenn wir Gl&uuml;ck und Erfolg bei unserem Tun haben. Aber wenn ich nur darauf schaue, stehe ich in der Gefahr, das Gl&uuml;ck des Lebens dort zu suchen, wo es schnell vergehen wird. Ich w&uuml;nsche Ihnen und mir, das richtige Ma&szlig; zu finden. Immer wieder abzuw&auml;gen zwischen den G&uuml;tern des t&auml;glichen Lebens und unserer Beziehung zum Herrn. Wir k&ouml;nnen und sollen w&auml;hlen. Das ist nicht einfach, sondern eine st&auml;ndige Herausforderung zur Entscheidung. Deshalb ist nach der Wahl schon wieder vor der Wahl.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Roberto Tappert</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17353615.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Roberto Tappert]]></author>
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      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Zweifeln, ohne zu verzweifeln]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 7,22 – ausgelegt von Roberto Tappert.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 7,22 – ausgelegt von Roberto Tappert.]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 7,22 – ausgelegt von Roberto Tappert.</em><br/>
<p>Es gibt Zeiten im Leben, in denen ich verunsichert bin und mich Zweifel &uuml;berkommen. Dann habe ich mehr Fragen als Antworten. Auch Starke kommen in Situationen, in denen sie schwach sind. Mutige sind nicht immer tapfer, Kluge wissen mal nicht weiter und Heitere sind nicht immer fr&ouml;hlich. Das geht Christen nicht anders. In meinem Leben gab es Zeiten, in denen meine Fragen unbeantwortet blieben und Zweifel an mir nagten: Bin ich noch auf dem richtigen Weg, der mich zum ewigen Ziel f&uuml;hrt? Ist Gott noch bei mir? Interessiert es ihn &uuml;berhaupt, wie es mir geht? Ist meine Schuld wirklich vergeben? Auch die S&uuml;nden, die mir schon mein Leben lang anh&auml;ngen und die ich einfach nicht losbekomme?<br /><br />
Im Zusammenhang mit dem heutigen Lehrtext der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine wird von Johannes, genannt &bdquo;der T&auml;ufer&ldquo;, berichtet. Er sendet zwei seiner Mitarbeiter zu Jesus, um zu fragen: &bdquo;Bist du der, der kommen soll, oder m&uuml;ssen wir auf einen anderen warten?&ldquo; Ausgerechnet Johannes, der vom Herrn lange Zeit in der Ein&ouml;de auf seinen Dienst vorbereitet wurde. Er, dem Gott selbst gezeigt hat, dass Jesus der kommende Erl&ouml;ser ist. Der den Geist Gottes auf Jesus herabkommen sah und Gottes Stimme h&ouml;ren konnte &ndash; gerade er stellt diese Frage. Johannes hat mutig und wirkungsvoll seinen Auftrag erf&uuml;llt, das Volk Israel zur Umkehr zu bewegen. Er sollte es auf das Kommen des lange angek&uuml;ndigten Messias vorbereiten. Doch nun sa&szlig; er im Gef&auml;ngnis, weil er es gewagt hat, den K&ouml;nig auf seine S&uuml;nden hinzuweisen. &bdquo;Jesus gab ihnen zur Antwort:&ldquo; &ndash; nachzulesen im Lukasevangelium, Kapitel 7, Vers 22 &ndash; <strong>&bdquo;Geht zu Johannes und berichtet ihm, was ihr gesehen und geh&ouml;rt habt: Blinde sehen, Lahme gehen, Auss&auml;tzige werden rein, Taube h&ouml;ren, Tote werden auferweckt, Armen wird gute Botschaft verk&uuml;ndigt.&ldquo;</strong></p><p>Jesus l&auml;sst ihm nicht einfach ausrichten: &bdquo;Ja, ich bin es.&ldquo; Das kann jeder von sich behaupten und ist f&uuml;r Johannes keine Hilfe. Als Sohn eines Priesters ist Johannes mit der Heiligen Schrift vertraut. Er kennt die vielen Vorhersagen, die Gott durch seine Propheten &uuml;ber den Messias gegeben hat. Allein im Buch Jesaja findet sich eine Vielzahl von Ank&uuml;ndigungen der Wunder, die der kommende Erl&ouml;ser tun wird: Blinde sehen, Taube h&ouml;ren, Lahme k&ouml;nnen gehen, Tote werden auferstehen und Elenden wird gute Botschaft verk&uuml;ndet. Die J&uuml;nger des Johannes sind Augenzeugen dieser Zeichen, die Jesus getan hat, und haben ihm davon berichtet. Warum ist Johannes trotzdem verunsichert? Es ist wohl nicht das, was er von Jesus und seinen Taten geh&ouml;rt hat. Eher das, was er nicht &uuml;ber ihn geh&ouml;rt hat! Hei&szlig;t es nicht auch, dass er die Gefangenen aus dem Gef&auml;ngnis holen und aus dem Dunkel befreien wird? Doch Johannes sitzt im Kerker; das zehrt an den Kr&auml;ften. Und die Ank&uuml;ndigung, dass der kommende Erl&ouml;ser Recht und Ordnung wiederherstellen und eine ewige Herrschaft antreten wird? Doch nun wirkt Jesus nicht einmal in der K&ouml;nigsstadt Jerusalem, sondern im weit entfernten Kapernaum in Galil&auml;a. Was Johannes h&ouml;rt, entspricht nicht dem, was er erwartet hat. Das verunsichert ihn.</p><p>Manchmal werde ich unsicher und bekomme Zweifel, auch im Glauben. Doch daran muss ich nicht verzweifeln! Johannes bleibt nicht bei entt&auml;uschtem Gr&uuml;beln. Er wendet sich mit seiner Frage an Jesus! Bei ihm bin auch ich richtig, wenn ich Gottes Handeln nicht verstehe. Wenn ich traurig oder mutlos werde. Wenn ich &auml;ngstlich bin und nicht wei&szlig;, wie es weitergehen wird. Oder wenn ich entt&auml;uscht bin, weil sich meine Erwartungen mal wieder nicht erf&uuml;llen. Ich kann mich darauf verlassen, dass der Herr seine Versprechen einh&auml;lt. Er wird mein Vertrauen nicht entt&auml;uschen. Deshalb m&ouml;chte ich auf Jesus warten &ndash; und auf keinen anderen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Roberto Tappert</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17352921.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Roberto Tappert]]></author>
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      <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[„Darf‘s ein bisschen mehr sein?“ – Wie Gott mit uns umgeht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Ruth 2,12 – ausgelegt von Monika Scherbaum.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Ruth 2,12 – ausgelegt von Monika Scherbaum.</em><br/>
<p>&bdquo;Darf&rsquo;s ein bisschen mehr sein?&ldquo; &ndash; diesen Satz h&ouml;re ich oft beim Metzger. Meist mit einem L&auml;cheln gesagt, leicht, fast nebenbei. Nat&uuml;rlich ist es kein Geschenk, sondern die Frage, ob es ein wenig mehr sein darf, als ich bestellt habe. Und doch hat dieser Satz etwas Freundliches: ein kleines &bdquo;Mehr&ldquo; als notwendig. Ein Wort, das mich an Gro&szlig;z&uuml;gigkeit erinnert.</p><p>Mit diesem Gedanken tauche ich in die Geschichte von Ruth ein. Ihr Weg besteht aus einfachen, treuen Schritten: fr&uuml;h aufstehen, hinaus aufs Feld, &Auml;hren sammeln. Harte Arbeit &ndash; staubig, unscheinbar, ohne Applaus. Und doch sieht Gott genau ihr Leben und beschenkt sie.</p><p>Die Losung pr&auml;sentiert uns den Kern aus Ruth 2,12: <strong>&bdquo;Du bist gekommen zu dem HERRN, dass du unter seinen Fl&uuml;geln Zuflucht h&auml;ttest.&ldquo;</strong> Ein Satz voller W&auml;rme und N&auml;he.</p><p>Doch heute darf es ein bisschen mehr sein. Darum h&ouml;ren Sie den ganzen Vers aus Luther 2017: &bdquo;Der HERR vergelte dir deine Tat, und dein Lohn m&ouml;ge vollkommen sein bei dem HERRN, dem Gott Israels, zu dem du gekommen bist, dass du unter seinen Fl&uuml;geln Zuflucht h&auml;ttest.</p><p>Drei Gedanken dazu:</p><p>1. Ein bisschen mehr Segen</p><p>Boas sieht Ruths Weg und spricht dieses Segenswort, es wirkt fast priesterlich. Er rechnet mit Gottes Handeln, Lohn und Zuwendung.</p><p>2. Ein bisschen mehr Blick</p><p>Gott sieht die Treue, die niemand sieht. Ruth kommt mit leeren H&auml;nden, doch mit einem vollen Herzen. Und Boas macht ihr klar: Gott &uuml;bersieht das nicht.</p><p>3. Ein bisschen mehr N&auml;he</p><p>Zuflucht unter Gottes Fl&uuml;geln ist ein z&auml;rtliches Bild von Geborgenheit, Schutz und N&auml;he. Ruth kommt m&uuml;de und fremd und Gott macht sie zu einer Frau, die unter seinen Fl&uuml;geln wohnt. Gemeint ist, sie darf ganz bei Gott geborgen sein.</p><p>Gottes Gro&szlig;z&uuml;gigkeit zeigt sich bei Ruth im Kleinen: ein Feld, auf dem sie sammeln darf; ein Mann, der sie freundlich behandelt; genug Getreide f&uuml;r den Tag. Hinter all dem steht Gottes liebevolle Hand. Und diese Spur f&uuml;hrt weiter zu Jesus: Er gibt nicht nur Brot, er gibt sein Leben. Durch Jesu Sterben und seine Auferstehung schenkt Gott Rettung und Vers&ouml;hnung.</p><p>Wer von Gottes Gro&szlig;z&uuml;gigkeit ber&uuml;hrt wird, sp&uuml;rt den Auftrag, sie weiterzugeben &ndash; im Blick, im Zuh&ouml;ren, im Dasein f&uuml;r andere. Ruth ist eine Fremde im Land, und sie wird nicht &uuml;bersehen. Das stellt auch mir die Frage: Wie gehe ich mit Menschen um, die wenig haben, wenig gesehen werden, wenig z&auml;hlen?</p><p>Und es kann sein: vielleicht erleben Sie selbst gerade ihr Leben als &bdquo;&Auml;hrenlesen&ldquo; &ndash; treue, unscheinbare Schritte, die kaum jemand wahrnimmt. Gott sieht sie. Und er l&auml;dt Sie ein, heute irgendwo ein kleines &bdquo;Darf&rsquo;s ein bisschen mehr sein?&ldquo; weiterzugeben: ein bisschen mehr Zeit, ein bisschen mehr Geduld, ein bisschen mehr Liebe.</p><p>Gott gibt Ihnen die F&uuml;lle, aus der Sie leben und er birgt Sie unter seinen Fl&uuml;geln.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Monika Scherbaum</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17352102.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Monika Scherbaum]]></author>
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      <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[„Was heißt Rühmen?“]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 56,11 – ausgelegt von Monika Scherbaum.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 56,11 – ausgelegt von Monika Scherbaum.</em><br/>
<p>R&uuml;hmen ist heute kein Alltagswort mehr. Was bedeutet es? Es ist mehr als danken. Es ist ein inneres Ausrichten. R&uuml;hmen hei&szlig;t: bewusst hervorheben, wertsch&auml;tzen, sich daran festhalten. Und Gottes Wort r&uuml;hmen meint Gottes Verhei&szlig;ungen ernst nehmen, sie laut bekennen und Gott daf&uuml;r danken, noch bevor ich die Erf&uuml;llung sehe.</p><p>David wiederholt sich hier nicht zuf&auml;llig. Wenn er sagt: &bdquo;Gottes Wort&ldquo; und &bdquo;des HERRN Wort&ldquo;, betont er: Es ist genau dieser Gott, der sich uns pers&ouml;nlich zuwendet, dessen Wort er r&uuml;hmt. Nicht irgendeine religi&ouml;se Idee, sondern das verl&auml;ssliche Wort des lebendigen HERRN.</p><p>Ich frage mich, woher kennt David Gottes Wort? Nun, David hat die Tora, die Geschichten von Gottes Handeln mit Israel. Wei&szlig; um den Auszug aus &Auml;gypten, die Verhei&szlig;ungen an sein Volk und pers&ouml;nliche Zusagen, die Gott ihm gegeben hat. Auf diese Worte verl&auml;sst sich David. So wie ich mich heute auf die ganze Bibel und auf Jesus als das lebendige Wort Gottes verlasse.</p><p>Mitten in der Angst richtet David sich neu aus. Nicht auf das, was Menschen ihm antun k&ouml;nnen. Nicht auf das, was seine Gef&uuml;hle ihm einfl&uuml;stern. Sondern auf das, was Gott zugesagt hat.</p><p>Das ist auch f&uuml;r mich eine sanfte Einladung: Wo brauche ich heute so eine Unterbrechung, um mich neu auf Gottes Wort auszurichten?</p><p>David r&uuml;hmt Gottes Wort vermutlich, ohne zu ahnen, wie weit Gott einmal gehen wird. Was er als Zusage h&ouml;rt, wird sp&auml;ter Mensch: In Jesus bekommt Gottes Wort ein Gesicht.</p><p>Das Neue Testament sagt: &bdquo;Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns.&ldquo; (Johannes 1,14)</p><p>Alles, was David im Glauben ergreift &ndash; Gottes Schutz, Treue und Barmherzigkeit &ndash;, wird in Jesus greifbar. In einer Welt voller unsicherer Stimmen l&auml;dt Gott mich ein, mein Vertrauen auf den zu setzen, der sein lebendiges Wort ist: Jesus Christus.</p><p>Er schenkt Vergebung f&uuml;r meine Schuld, neues Leben mitten in meiner Angst und F&uuml;hrung in meinen Fragen. Wenn ich Gottes Wort r&uuml;hme, r&uuml;hme ich letztlich Jesus.</p><p>Im Leben f&uuml;hlen sich Entscheidungen oft an wie Weggabelungen ohne klare Beschilderung. Bleibe ich im Job oder wage ich etwas Neues? Vertiefe ich eine Beziehung oder lasse ich los? Spreche ich etwas Schwieriges in der Familie, am Arbeitsplatz oder in der Gemeinde ehrlich an &ndash; oder schweige ich?</p><p>In solchen Momenten werden meine Zweifel laut: &bdquo;Was, wenn du dich irrst? Was, wenn du falsch entscheidest und scheiterst?&ldquo;</p><p>Genau hier spricht Psalm 56,11 hinein: <strong>&bdquo;Ich will r&uuml;hmen Gottes Wort; ich will r&uuml;hmen des HERRN Wort.&ldquo;</strong></p><p>Das ist eine Entscheidung: Ich gebe nicht meinen &Auml;ngsten das letzte Wort, sondern Gottes Zusagen.</p><p>Vielleicht kann ich meine n&auml;chsten Entscheidungen einmal ganz anders beginnen: Nicht mit meinen Sorgen. Nicht mit meinen Risiken. Sondern mit Gottes Wort. Zuerst fragen: &bdquo;Herr, was sagst du &uuml;ber Vertrauen, Mut, Treue, Liebe?&ldquo; Und dann beten: &bdquo;Herr, zeige mir den n&auml;chsten Schritt und gib mir den Mut, ihn zu gehen.&ldquo; Amen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Monika Scherbaum</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17351713.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Monika Scherbaum]]></author>
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      <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wer bin ich?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 139,17 – ausgelegt von Eveline Schubert.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 139,17 – ausgelegt von Eveline Schubert.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 139,17 – ausgelegt von Eveline Schubert.</em><br/>
<p>Wer bin ich? Wer bin ich?! Macht mein Beruf mich aus? Bin ich Kaufmann oder M&uuml;llwerker, Lehrerin oder Verk&auml;uferin, Abteilungsleiter oder Friseurin, Studentin oder Sch&uuml;ler? Wer bin ich? Bestimmen mich meine Beziehungen? Bin ich vor allem Sohn oder Tochter, Mutter oder Vater, Freundin oder Kumpel? Wer bin ich?</p><p>Wichtiger noch als der Beruf und andere Menschen ist das, was Gott &uuml;ber mich denkt. Manchmal erscheint mir Gott weit weg. Doch ich wei&szlig;, dieses Empfinden geht an der Wirklichkeit vorbei. Im Alten Testament wird in einem ausf&uuml;hrlichen Gebet die N&auml;he Gottes zu uns Menschen beschrieben. Psalm 139 macht es ganz deutlich: Gott sieht mich, Gott kennt mich, Gott will mich.</p><p>Psalm 139 beginnt mit den Worten: &bdquo;HERR, du hast mich erforscht und kennst mich &acute;ganz genau`.&ensp;Wenn ich mich setze oder aufstehe &ndash; du wei&szlig;t es; meine Absichten erkennst du schon im Voraus.&ldquo; Ja, Gott bringt mir tiefe, liebevolle Aufmerksamkeit entgegen. Gott kennt nicht nur meine Taten, sondern auch meine Gedanken und das, was mich antreibt.</p><p>Der Beter beschreibt dann, dass es keinen Ort gibt, an dem ich vor Gott fliehen k&ouml;nnte &ndash; weder in der H&ouml;he noch in der Tiefe, weder im Licht noch in der Dunkelheit. Das ist Dank Jesus f&uuml;r mich keine Drohung, sondern ein Trost: Egal, wo ich bin oder wie ich mich f&uuml;hle, Gott ist schon da. Ich bin nicht allein in meiner Angst, meiner Traurigkeit, meinem Zweifel. Dann betet der weiter: &bdquo;Kunstvoll hast du mich gebildet im Leib meiner Mutter.&ldquo;&ensp;Ja, schon vor meiner Geburt hat Gott mich gesehen. Mein Leben ist kein Zufall, kein Versehen. Jeder Mensch ist von Gott gewollt und mit W&uuml;rde geschaffen. Das ist die tiefe &Uuml;berzeugung und das Fundament in meinem Leben. Ich bin von Gott gewollt und geliebt.</p><p>Am Ende des Psalms staunt der Beter dar&uuml;ber, wie unz&auml;hlbar Gottes Gedanken &uuml;ber ihn sind. In Psalm 139 Vers 17+18 lese jch:</p><p><strong>&bdquo;Wie kostbar sind f&uuml;r mich deine Gedanken, o Gott, es sind unbegreiflich viele!<br />
Wollte ich sie z&auml;hlen, so w&auml;ren sie zahlreicher als alle Sandk&ouml;rner &acute;dieser Welt`.&ldquo;</strong></p><p>Das hei&szlig;t, Gott denkt an seine Menschen &ndash; nicht gelegentlich, sondern best&auml;ndig. Mit F&uuml;rsorge, Liebe und Hoffnung.&nbsp; Der Beter verwendet ein eindrucksvolles Bild, um zu veranschaulichen, wie oft Gott an ihn denkt. Er stellt sich vor, wie viele Sandk&ouml;rner den Strand bedecken &ndash; doch Gottes Gedanken sind noch zahlreicher. Gott hat unbegreiflich viele gute, kostbare Gedanken &uuml;ber mich.</p><p>Psalm 139 l&auml;dt mich ein, den gro&szlig;en Gott anzubeten und <strong>meine</strong> Gedanken auf ihn zu richten.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Eveline Schubert</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17351394.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Eveline Schubert]]></author>
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      <pubDate>Sun, 31 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein Blick für die Menschen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Chronik 30,18-19 – ausgelegt von Eveline Schubert.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Chronik 30,18-19 – ausgelegt von Eveline Schubert.</em><br/>
<p>Leider w&auml;chst Hiskia ohne einen vorbildlichen Vater auf. Hiskias Vater hat zwar den wahren Gott gekannt, sich aber bewusst daf&uuml;r entschieden, andere G&ouml;tter zu verehren. Und Hiskias Vater verleitete auch die Menschen in seinem Umfeld, falsche G&ouml;tter anzubeten. Obwohl Hiskia in seinem Vater kein positives Vorbild findet, handelt Hiskia verantwortungsvoll. Hiskia gebraucht seinen Einfluss, um Menschen zur Verehrung des einen wahren Gottes einzuladen. Als Hiskia 25 Jahre alt ist, wird er K&ouml;nig. Er &ouml;ffnet die lange verschlossenen T&uuml;ren des Tempels in Jerusalem, damit die Menschen im Haus Gottes wieder beten k&ouml;nnen. Dann versammelt Hiskia die Priester und die Tempeldiener, die man auch Leviten nennt. Hiskia motiviert sie dazu, pers&ouml;nlich ausschlie&szlig;lich den einen Gott Israels anzubeten und zu lieben und nach seinen Geboten zu leben. Der Tempel soll wieder der Begegnung mit Gott und dem Lob Gottes dienen. Die Priester und Leviten r&auml;umen den Tempel 16 Tage lang gr&uuml;ndlich auf. Sie entfernen alle G&ouml;tzenbilder, die sich angesammelt haben und f&uuml;hren den Tempel wieder seiner Bestimmung zu. So lesen wir es im Alten Testament im 2. Chronikbuch, Kapitel 29.</p><p>Als n&auml;chstes versucht Hiskia die Fr&ouml;mmigkeit im Volk zu f&ouml;rdern, indem er die religi&ouml;sen Feste wieder einf&uuml;hrt. Als erstes plant er eine gro&szlig;e Feier des Passahfestes, das &uuml;ber 250 Jahre lang nicht mehr so gro&szlig;artig gefeiert worden ist, wie K&ouml;nig Salomo es einst tat.</p><p>Hiskia sendet Boten in alle Teile seines Landes, um die Menschen zum Passahfest einzuladen. Und Hiskia verbindet die Einladung zum Fest mit einer weiteren Einladung: Seine Volksgenossen sollen anders handeln als ihre Eltern, sie sollen Bu&szlig;e tun und nicht mehr den G&ouml;tzen, sondern dem einen wahren Gott vertrauen.</p><p>Viele Menschen folgen der Einladung Hiskias und kommen auf dem Tempelgel&auml;nde zusammen, um das Passahfest zu feiern und damit Gott als ihren Retter zu bekennen. Doch nicht alle Menschen haben sich gem&auml;&szlig; der religi&ouml;sen Vorschriften vorbereitet.</p><p>Wie geht Hiskia damit um? Soll er mit diesen Menschen schimpfen oder sie gar wegschicken?</p><p>Hiskia betet bewusst f&uuml;r die Menschen, die sich nicht auf das Passahfest vorbereitet haben.</p><p>Er betet: <strong>&ldquo;HERR, vergib in deiner G&uuml;te jedem, der von ganzem Herzen mit dir, dem Gott seiner Vorfahren, leben will. Vergib ihnen, auch wenn sie sich nicht so gereinigt haben, wie es f&uuml;r dein Heiligtum angemessen w&auml;re!&ldquo;</strong></p><p>Hiskia hat einen Blick f&uuml;r die Menschen, deren Herz trotz aller M&auml;ngel auf Gott ausgerichtet ist. Hiskia bittet Gott, mehr auf die Aufrichtigkeit der Menschen zu sehen und weniger auf ihre fehlerhafte praktische Festvorbereitung.&nbsp; Und Gott erh&ouml;rt dieses Gebet. Die Menschen feiern fr&ouml;hlich und ausgiebig das Passahfest und erneuern damit ihre Verbindung zu dem wahren Gott und auch zueinander. Das gemeinsame Feiern und das gemeinsame Gotteslob f&uuml;hrt sie in die Gemeinschaft. Nun haben sie Gott wieder vor Augen. Die G&ouml;tzen haben ihnen nicht geholfen. Doch der wahre Gott ist g&uuml;tig und gn&auml;dig, barmherzig und vertrauensw&uuml;rdig.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Eveline Schubert</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17351043.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Eveline Schubert]]></author>
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      <pubDate>Sat, 30 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Aussorgen – wie geht das?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 12,19-20 – ausgelegt von Martin Knapmeyer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 12,19-20 – ausgelegt von Martin Knapmeyer.</em><br/>
<p>Haben Sie schon ausgesorgt f&uuml;r den Rest Ihres Lebens? Haben Sie Ihr Dasein so organisiert, dass Sie sich keine Sorgen mehr zu machen brauchen und das Leben einfach nur noch genie&szlig;en k&ouml;nnen?<br /><br />
Jesus erz&auml;hlt uns von einem Mann, der meinte, er h&auml;tte das geschafft. Einem reichen Bauern. Der sieht: Die Ernte von meinen &Auml;ckern wird in diesem Jahr sehr gut ausfallen. Ich habe gar nicht genug Platz in meinen Scheunen, um den riesigen Ertrag darin zu lagern. Was soll ich tun? Ich werde meine jetzigen Scheunen abrei&szlig;en und gr&ouml;&szlig;ere bauen. Darin kann ich dann die Getreidemengen lagern und alles, was mir geh&ouml;rt. Und welche Absicht er mit diesem Plan verbindet, steht in der Fortsetzung der Geschichte &ndash; die ist gleichzeitig der Lehrtext der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine f&uuml;r heute: Der reiche Mensch sprach<strong>: &bdquo;Liebe Seele, du hast einen gro&szlig;en Vorrat f&uuml;r viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut! Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Und wem wird dann geh&ouml;ren, was du bereitet hast?&ldquo;</strong> Lukas 12, Verse 19 und 20.<br />
&nbsp;</p><p>Jesus stellt uns den reichen Mann als abschreckendes Beispiel vor Augen. Wir sollen nicht so leben wie er. Aber was genau hat er falsch gemacht?</p><p>Ich kann seinen Wunsch nach einem sorglosen Leben gut nachvollziehen. Und ich vermute: Viele von Ihnen, die heute zuh&ouml;ren, werden sich das auch w&uuml;nschen: ausgesorgt zu haben; das Leben materiell so abzusichern, dass Sie sich keine Sorgen mehr um das Auskommen zu machen brauchen. Das verleiht mir doch ein gutes, beruhigendes Gef&uuml;hl, nicht wahr?</p><p>Jesus erz&auml;hlt: Gott zerschie&szlig;t dem Mann seine Sorglos-Strategie. Einfach durch die Ank&uuml;ndigung: Heute Nacht wirst du sterben. Und wem wird dann all das geh&ouml;ren, was du angeh&auml;uft hast? Eine Frage, deren Antwort klar ist: &bdquo;Wer auch immer es bekommt &ndash; du jedenfalls nicht. Du verlierst das alles mit deinem Tod.&ldquo;</p><p>Gott macht dem Mann klar: So sehr du dich auch m&uuml;hst auszusorgen, die Sorgen hinter dir zu lassen &ndash; du kannst die gro&szlig;e Unsicherheit deines Lebens nicht beseitigen. Deine Strategie zerschellt am unerwarteten Tod.</p><p>Was sollen wir denn besser machen als dieser Mensch, Jesus? Gibt es eine Lebensstrategie, die dem Vergehen des Lebens trotzt? Ja, es gibt sie. Und zu ihr geh&ouml;rt es, &uuml;ber sich selbst hinauszuschauen. Der Mann in der Beispielerz&auml;hlung kreist um sich selbst. Er spricht nur mit sich selbst: &bdquo;Was soll ich tun? &hellip; Das will ich tun! &hellip; und will sagen zu meiner Seele &hellip;&ldquo; Seine Sorglos-Strategie hat nur mit ihm selbst zu tun und mit seinem Besitz. Davon erhofft er sich alles. Seine Mitmenschen kommen in seinen &Uuml;berlegungen nicht vor. Menschen, mit denen er den Genuss seiner G&uuml;ter teilen k&ouml;nnte - das w&uuml;rde sein Leben in einem tieferen Sinne reicher machen. Und auch Gott kommt in seinem Selbstgespr&auml;ch nicht vor.</p><p>Aber wie man die Rechnung nicht ohne den Wirt machen sollte, sollte man seine Lebensstrategie nicht ohne den Sch&ouml;pfer machen. Er h&auml;lt in seinen H&auml;nden doch das Leben, das ich absichern und sorglos machen will. Gott nimmt mir die Sorgen nicht dadurch, dass er mich wissen l&auml;sst, was alles in der Zukunft auf mich zukommt. Sein Angebot, wie ich &bdquo;aus-sorgen&ldquo; - die Sorgen loslassen - kann, ist anders: Werft die Sorgen auf mich; ich sorge f&uuml;r euch[1]. Bergt euch mit euren Sorgen in meinen H&auml;nden. Wer mir vertraut, wird in Ewigkeit bei mir geborgen sein.</p>

&nbsp;
<hr /><p>[1] Vgl. 1 Petr 5,7: &bdquo;Alle eure Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt f&uuml;r euch.&ldquo;</p>



<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Martin Knapmeyer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17350401.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Martin Knapmeyer]]></author>
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      <pubDate>Fri, 29 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Auf die Auferweckung hoffen – durch Christus]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Korinther 15,20 – ausgelegt von Martin Knapmeyer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Korinther 15,20 – ausgelegt von Martin Knapmeyer.</em><br/>
<p>Bei einer Umfrage 2023 in Deutschland fragte man Menschen: &bdquo;Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?&ldquo; 43 % antworteten: &bdquo;Wahrscheinlich nicht&ldquo; oder &bdquo;Auf keinen Fall&ldquo;. 41 % sagten: &bdquo;Auf jeden Fall&ldquo; oder &bdquo;Wahrscheinlich schon.&ldquo;[1] Die &uuml;brigen gaben keine Antwort oder sagten: &bdquo;Wei&szlig; nicht&ldquo;. Fast die H&auml;lfte derer, die auf die Frage eine Antwort gaben, konnten also mit einer Ewigkeitshoffnung etwas anfangen.</p><p>Interessant w&auml;re es zu erfahren: &bdquo;Warum glauben Menschen, dass es nach dem Tod weitergeht? Wie begr&uuml;ndet sich die Hoffnung von Menschen auf Weiterleben nach dem Tod?&ldquo; Das geht aber aus den Umfrage-Ergebnissen nicht hervor. Schade.</p><p>Ich vermute: Viele meinen: &bdquo;Es gibt etwas im Menschen, was der Tod nicht zerst&ouml;ren kann.&ldquo; Dass der K&ouml;rper vergeht, ist unbestreitbar &ndash; und es wird heute ja bei der Mehrheit der Gestorbenen durch Ein&auml;scherung bewusst herbeigef&uuml;hrt. Aber gibt es nicht einen unzerst&ouml;rbaren Kern im Menschen &ndash; oft &bdquo;Seele&ldquo; genannt -, der diese Zerst&ouml;rung &uuml;berdauert? Dann w&uuml;rde jeder Mensch automatisch vom Leben in dieser Welt zum ewigen Leben &uuml;bergehen. Was mit Zeugung und Geburt begonnen hat, w&uuml;rde nach dem Tod weitergehen.</p><p><strong>&bdquo;Christus ist auferweckt von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind.&ldquo;</strong> Das ist der Lehrtext der Br&uuml;dergemeine f&uuml;r heute aus dem 1. Korintherbrief, Kapitel 15, Vers 20. Paulus bringt in diesem Satz auf den Punkt, was Christen angesichts des Todes hoffen, und welchen Grund diese Hoffnung hat.</p><p>Zweierlei finde ich wichtig an Paulus&acute; Aussage:</p><p>Erstens schreibt er nicht von einem &bdquo;Weiterleben nach dem Tod&ldquo;, sondern von einer Auferweckung. Das ist ein j&uuml;discher Ausdruck &ndash; er setzt voraus: In uns Menschen ist nichts, was ewig w&auml;hrt und den Tod &uuml;berdauert. Darum geht es nach dem Tod auch nicht automatisch weiter. Der Tod ist unser Ende, das m&uuml;ssen wir ernst nehmen. Es muss schon ein anderer her, um einen Neuanfang mit uns zu starten, uns vom Tod aufzuerwecken &ndash; einer, der st&auml;rker ist als wir und st&auml;rker als der Tod. Das kann nur Gott selbst sein, der Sch&ouml;pfer allen Lebens.</p><p>Der zweite Punkt: Die Hoffnung auf Auferweckung hat ihren Grund im ersten Auferweckten &ndash; das ist Christus. Er ist am Karfreitag gestorben &ndash; einen grausamen, schmerzhaften Tod. Aber Gott hat ihn zu Ostern von den Toten auferweckt. Als Ersten &uuml;berhaupt, dem er ein neues Leben bei sich in der Ewigkeit schenkt. &bdquo;Erstling unter denen, die entschlafen sind&ldquo;, nennt Paulus ihn deshalb. Christus ist wie der Auftakt eines wunderbaren neuen Musikst&uuml;ckes, das Gott komponiert hat und zur Auff&uuml;hrung bringt. Auf die eine Note des Auftaktes vom Ostermorgen folgen viele andere Noten, die sich zu einer gewaltigen Ewigkeits-Symphonie aufbauen werden. &bdquo;Erstling&ldquo; ist Christus, weil andere ihm folgen werden &ndash; die ihm vertrauen, die sich von ihm die Lebensmelodie vorgeben lassen und in sie einstimmen. Die zieht Jesus mit sich vom Tod ins ewige Leben bei Gott.</p><p>Das ist es, wozu Gott uns im Angesicht des Todes einl&auml;dt: dass wir uns nicht verlassen auf die eigene verg&auml;ngliche Lebenskraft, sondern auf ihn vertrauen, der uns vom Tod auferwecken kann. Dass wir uns an Christus h&auml;ngen, den Ersten, der uns schon vorausgegangen ist ins ewige Leben.</p><hr /><p>[1] Umfrage im Jahr 2023 des Meinungsforschungsinstituts Yougov f&uuml;r die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) zum "Totenmonat" November; https://katholisch.de/artikel/48172-umfrage-leben-nach-dem-tod-juengere-glauben-mehr-daran-als-aeltere</p>



<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Martin Knapmeyer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17349787.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Martin Knapmeyer]]></author>
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      <pubDate>Thu, 28 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein Loblied auf den Herrn!]]></title>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Mose 15,11 – ausgelegt von Birgit Wolfram.</em><br/>
<p>Als ich im Januar die Anfrage bekam, eine Kurzandacht f&uuml;r den heutigen Tag zu schreiben, h&uuml;pfte mein Herz! Warum? Weil dieses Losungswort mich begeistert:</p><p><strong>HERR, wer ist dir gleich unter den G&ouml;ttern? Wer ist dir gleich, der so herrlich und heilig ist, schrecklich, l&ouml;blich und wundert&auml;tig?</strong></p><p>Zuerst dachte ich, das ist ein Vers aus den Psalmen. Aber nein, dieses Lob steht im zweiten Buch Mose, Kapitel 15, Vers 11.</p><p>Es ist Mose selbst, der so &uuml;berschw&auml;nglich und voller Staunen seinen Herrn lobt!</p><p>Was hat er und das Volk Israel nicht alles schon mit diesem Gott erlebt:</p><p>Die schwere Zeit der Sklaverei in &Auml;gypten: auch wenn es den Israeliten damals nicht gut geht, Gott hat immer ein Auge auf sie. (2. Mose 3,9)</p><p>Dann folgt die Auseinandersetzung mit dem Pharao: 10 Plagen sind notwendig, 10mal der Kampf zwischen den &auml;gyptischen G&ouml;ttern und dem Gott Israels. (2. Mose 7-11) Und der Gott Israels gewinnt:</p><p><strong>Herr, wer ist dir gleich unter den G&ouml;ttern?</strong></p><p>Anschlie&szlig;end der Durchzug durch das Schilfmeer: Zur rechten Zeit, am rechten Ort teilt Gott das Meer und rettet sein Volk. Die &auml;gyptischen Verfolger kommen dabei um. (2. Mose 14)</p><p><strong>Wer ist dir gleich, der so herrlich und heilig ist, schrecklich, l&ouml;blich und wundert&auml;tig?</strong></p><p>Niemand! Gott, du bist unvergleichlich!</p><p>Mose preist Gott in einer Art und Weise, die fast schon &bdquo;prophetisch&ldquo; einzuordnen ist. Denn dieses: <strong>Herr, wer ist dir gleich unter den G&ouml;ttern?</strong>, hat mich an das erste Gebot erinnert, das allerdings erst f&uuml;nf Kapitel sp&auml;ter aufgeschrieben wird:</p><p><strong>Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus &Auml;gyptenland, aus der Knechtschaft, gef&uuml;hrt habe. Du sollst keine anderen G&ouml;tter haben neben mir. </strong>(2. Mose 20)</p><p>Das ist also ein Lobpreis nach Gottes Herzen! Anders kann ich es nicht beschreiben.</p><p>Ein Lobpreis nach Gottes Herzen! Das ist auch mein Wunsch. Als Lobpreisleiterin in unserer Gemeinde ist es mir wichtig, Gott die Ehre zu geben mit all den Menschen, die in die Gottesdienste kommen. Mose hat das ja auch nicht allein gemacht: Damals singen er und die Israeliten dem Herrn! (2. Mose 15,1)</p><p><strong>Herrlich und heilig bist du Herr. Wer vollbringt so gro&szlig;e und furchterregende Taten? Wer tut Wunder &ndash; so wie du?</strong></p><p>Voll Dankbarkeit blickt Mose zur&uuml;ck und staunt! &Uuml;ber diesen herrlichen und heiligen Gott.</p><p>Am liebsten m&ouml;chte ich mit einstimmen. Und dazu lade ich Sie jetzt ein, dass wir gemeinsam &uuml;berlegen: Wof&uuml;r bin ich Gott besonders dankbar? Haben Wunder dabei eine Rolle gespielt? Wie habe ich Gott bisher erlebt?</p><p>Mose beschreibt seinen Herrn als herrlich und heilig, schrecklich (also furchterregend), als lobenswert und wundert&auml;tig. Aber Gott ist noch viel mehr!</p><p>Es gibt so viele Eigenschaften, die IHN beschreiben. Ich nenne ein paar Beispiele aus der Bibel: Gott ist weise, gn&auml;dig, liebevoll, gerecht, verborgen, stark, vergibt, freundlich, allm&auml;chtig &hellip;.</p><p>Wie haben Sie Gott bisher erlebt?</p><p>Picken Sie sich doch einfach die Worte heraus, die das am besten beschreiben. Und dann lassen Sie es uns gleichtun mit Mose und ein pers&ouml;nliches Loblied singen auf diesen heiligen Gott!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Birgit Wolfram</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17348994.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Birgit Wolfram]]></author>
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      <pubDate>Wed, 27 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Habt Geduld mit allen!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Thessalonicher 5,14 – ausgelegt von Birgit Wolfram.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Thessalonicher 5,14 – ausgelegt von Birgit Wolfram.</em><br/>
<p>Die Kassenschlange beim Aldi ist endlos. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p><p>Heute will gef&uuml;hlt jeder etwas von mir. Der Pfarrer h&ouml;rt &uuml;berhaupt nicht mehr auf zu predigen. Und die Kinder tr&ouml;deln besonders lange.</p><p>Ich kenne solche Situationen. Wenn ich innerlich immer ungeduldiger werde und nerv&ouml;ser. Wenn der Stresspegel steigt und ich wei&szlig;: Wenn es jetzt nicht vorw&auml;rts geht, explodiere ich gleich&hellip;.</p><p>Es sind ja fast immer Menschen, die nerven. Im Alltag, in der Familie und auch in der Gemeinde. Ich wende dann gerne das erste Hilfe Gebet an: Herr, gib mir Geduld. Und zwar sofort!</p><p>Um Geduld geht es heute auch bei dem Apostel Paulus. Er schreibt folgendes an die Gemeinde in Thessaloniki:</p><p><strong>Weist die zurecht, die sich an keine Ordnung halten, ermutigt die Verzagten, steht den Schwachen bei, habt Geduld mit allen!</strong></p><p>Das ist der Lehrtext der Herrnhuter Br&uuml;dergemeinde f&uuml;r den heutigen Tag. Nachzulesen im 1. Thessalonicher Brief Kapitel 5 Vers 14.</p><p><strong>Habt Geduld mit allen!</strong></p><p>Wahrscheinlich gab es in dieser Gemeinde ein paar ganz besonders ungeduldige Menschen. Wer ungeduldig ist, steht in der Gefahr lieblos zu werden. Ist oft gereizt oder verf&auml;llt in einen Aktionismus, der andere aufregt. Das alles ist nicht sehr hilfreich, wenn ich Menschen auf den rechten Weg bringen will. Oder wenn ich mit Menschen zusammen bin, die vom Leben entmutigt sind. Oder wenn ich genau zu diesen Menschen sage: Jetzt glaub doch mal endlich!</p><p>Der Apostel Paulus wei&szlig; das. Deswegen schreibt er:</p><p><strong>Habt Geduld mit allen!</strong></p><p>Geduld bedeutet f&uuml;r mich auch: Nimm dir Zeit.</p><p>Nimm dir Zeit f&uuml;r den Menschen, der sich schwertut, bestimmte Regeln in der Gemeinde zu akzeptieren. Der vielleicht einfach das tut, was er bisher f&uuml;r sich erkannt hat. Oder der vieles in Frage stellt: Wozu ist das gut? Steht das wirklich so in der Bibel?</p><p>Nimm dir Zeit f&uuml;r die Menschen, die mutlos sind. Die sich nichts mehr zutrauen. Die Angst haben. Und davon gibt es viele in den Gemeinden. Mir kostet der Umgang mit diesen Menschen Kraft. Im Gespr&auml;ch habe ich oft den Eindruck, dass sich letzten Endes nicht viel &auml;ndert. Ja, wer im seelsorgerlichen Bereich unterwegs ist, braucht viel Geduld.&nbsp;</p><p>Nimm dir Zeit f&uuml;r den Schwachen. Auch in den Gemeinden sehen viele lieber die Menschen, die stark sind, die sich einbringen. Was aber ist mit den glaubensschwachen Menschen? Die vielleicht einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften haben? Und im Moment auf das Gebet und auf die Begleitung der anderen angewiesen sind...</p><p>Geduld aufzubringen, ist nicht leicht. Sie f&auml;llt mir auch nicht in den Scho&szlig;. Doch ich kann sie lernen. Im Deutschen sprechen wir von &bdquo;Geduld &uuml;ben&ldquo;. &Uuml;ben bedeutet: etwas immer wieder zu tun.</p><p>Und ich darf sie erbitten. Geduld ist eine Frucht des Heiligen Geistes (Galater 5,22).&nbsp; Am Anfang sind die Fr&uuml;chte noch ganz klein. Aber sie wachsen!</p><p>Das gibt doch Hoffnung, oder? Mich stimmt das auf jeden Fall zuversichtlich. Bez&uuml;glich meiner eigenen Ungeduld - und im Umgang mit anderen Menschen. Das erste Hilfe Gebet ist dabei ein guter Anfang:</p><p>Herr, gib mir Geduld. Und zwar sofort!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Birgit Wolfram</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17348364.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Birgit Wolfram]]></author>
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      <pubDate>Tue, 26 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Der Geist kommt. Und plötzlich verstehen die Leute einander!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 2, 5.7.11 – ausgelegt von Jürgen Werth.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Apostelgeschichte 2, 5.7.11 – ausgelegt von Jürgen Werth.</em><br/>
<p>Wir verstehen einander nicht. Manchmal nicht mal uns selber. Dem &ouml;sterreichisch-amerikanischen Psychologen Paul Watzlawick schreiben viele den Satz zu: &bdquo;Das Missverst&auml;ndnis ist der Normalfall der Kommunikation.&ldquo; Was an der Sprache liegt. Oder an der Kultur. Oder an unseren Pers&ouml;nlichkeiten - oder an allem zusammen.</p><p>Und was hat das mit Pfingsten zu tun? Passen Sie auf. Ganz viel. Pfingsten n&auml;mlich hei&szlig;t:</p><p>Der Geist kommt. Und pl&ouml;tzlich verstehen die Leute einander!<br />
Der Geist n&auml;mlich l&ouml;st die Zunge und macht sprachf&auml;hig.<br />
Er &ouml;ffnet die Ohren und macht h&ouml;rf&auml;hig.</p><p>Und er schenkt gegenseitiges Verstehen und Verst&auml;ndnis.</p><p>Die Pfingstgeschichte ist so der Gegenentwurf zu einer anderen gro&szlig;en Geschichte der Bibel, dem Turmbau zu Babel. Die steht im 1. Buch Mose, dem Buch Genesis, in Kapitel 11.</p><p>Eine Sprache hatten die Menschen damals. Weil sie zum selben Volk geh&ouml;rten, den &Uuml;berlebenden der Sintflut. Alle waren sozusagen von Gott aus dem Wasser gezogen worden und lebten nun unter seinem Regenbogen, unter seiner Gnade.</p><p>Gott war die Mitte ihres Lebenskreises. Alles und alle waren auf ihn bezogen.</p><p>Bis &ndash; ja, bis sie wie Adam und Eva wieder selber Gott sein wollten und damit jeder der Mittelpunkt eines eigenen Lebenskreises. Die Folge: Niemand verstand mehr den anderen.</p><p>Wer wie Gott sein will, verliert die Beziehung zu Gott. Und er verliert die Beziehung zu den anderen. Weil er will, dass k&uuml;nftig alles auf ihn bezogen ist.</p><p>Ein Volk gab es bis dahin. Mit einem Gott. Und mit einer Sprache. Danach gab es ungez&auml;hlte M&ouml;chtegern-G&ouml;tter. Und viele Sprachen. Und die Menschen fingen an, aneinander vorbeizureden &hellip;</p><p>Doch dann kommt Pfingsten!</p><p>Pfingsten dreht Gott den Spie&szlig; um. Er schickt seinen Geist.</p><p>Zu wem? Zu denen, die Bu&szlig;e tun. Sich taufen lassen. Sich die S&uuml;nden vergeben lassen. Zu denen, die wissen, dass sie vor Gott nicht bestehen k&ouml;nnen. Die bereit sind umzudenken und umzukehren. Die ihn wieder die Mitte ihres Denkens und Handelns sein lassen m&ouml;chten. Der Geist &ouml;ffnet ihnen alle Sinne f&uuml;r die Wirklichkeit Gottes. Ihn erkennen sie. Ihm nehmen sie neu in sich auf. Ihm widmen sie neu ihr Leben.</p><p>Und er &ouml;ffnet ihre Sinne f&uuml;r die Menschen links und rechts neben sich?</p><p>M&uuml;nder und Ohren tun sich neu auf und alle h&ouml;ren und verstehen alle. Sp&auml;ter hei&szlig;t es sogar &uuml;ber die erste Gemeinde, die entsteht: Sie sind ein Herz und eine Seele. Das hat aber leider nicht allzu lange angehalten. Vielleicht, weil sie diesem Geist nicht mehr so richtig Raum gegeben haben.</p><p>Aber Gott hat nicht aufgegeben seitdem. Jeder Tag kann Pfingsten sein. In unseren Gemeinden. In unseren kleinen und gro&szlig;en Gemeinschaften. In unserem Land. In der Welt. Und solch ein Pfingsten haben wir heute bitter n&ouml;tig, oder?</p><p>Also: Bitten wir ihn rein, lassen wir ihn rein, den Geist. Heute und jeden Tag neu.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Jürgen Werth</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17347572.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Jürgen Werth]]></author>
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      <pubDate>Mon, 25 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Heilger Geist, kehr bei uns aus! O Heilger Geist , kehr bei uns ein!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte, 2, 2.4 – ausgelegt von Jürgen Werth.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Apostelgeschichte, 2, 2.4 – ausgelegt von Jürgen Werth.</em><br/>
<p><strong>O Heilger Geist, kehr bei uns aus!</strong><br /><strong>O Heilger Geist, kehr bei uns ein!</strong></p><p>Dieses Fest hat es wahrlich nicht leicht bei uns. Fast niemand wei&szlig;, was Christen denn da feiern. Entsprechend reimte ein Berliner Privatsender vor Jahren:</p><p>&bdquo;Pfingsten - sind die Geschenke am geringsten.&ldquo;</p><p>Klar, wir legen nichts unter den Weihnachtsbaum und wir verstecken keine Eier - aber Geschenke am geringsten? Wir erinnern uns an Pfingsten daran, dass Gott uns seinen Geist schenkt. Und das ist nun wirklich nicht wenig. Weihnachten schenkt er uns seinen Sohn. Ostern schenkt er uns das Leben und nun, eben, an Pfingsten seinen Geist.</p><p>Und was ist das? Oder, anders gefragt, wer ist das, dieser Geist?</p><p>Im Glaubensbekenntnis bekennen wir uns zum Dreieinen Gott, zum Vater, zum Sohn, zum Geist. Die drei geh&ouml;ren untrennbar zusammen. Alle waren sie schon bei der Sch&ouml;pfung beteiligt. Schon am Anfang schwebte Gottes Geist &uuml;ber dem Urmeer, erz&auml;hlt das 1. Buch Buch Mose. Und dann hat der Vater alles durch den Sohn geschaffen, so schreibt Paulus im Brief an die Kolosser. Und durch diesen Sohn besteht alles bis zum Schluss.</p><p>Ein Gott in drei Wesensarten, in drei Personen. Schwer vorstellbar, zugegeben, aber das Geheimnis des Gottes, zu dem sich die Christenheit bekennt.</p><p>Der Geist ist dabei am schwersten vorstellbar. Schon die Apostelgeschichte tut sich schwer. H&ouml;ren Sie noch einmal auf das neutestamentliche Wort, dass der Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine heute beigegeben wurde.</p><p><strong>&bdquo;Es geschah pl&ouml;tzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm und erf&uuml;llte das ganze Haus, in dem sie sa&szlig;en. Und sie wurden alle erf&uuml;llt von dem Heiligen Geist.&ldquo;</strong></p><p>Brausen und Sturm, auch von Feuerflammen ist sp&auml;ter die Rede. Und davon, dass die Menschen pl&ouml;tzlich einander verstanden. Zueinanderfinden durch den Geist. Pfingsten gilt darum als Geburtsstunde der Kirche, der &bdquo;Gemeinschaft der Heiligen&ldquo;, wie es im Glaubensbekenntnis hei&szlig;t.</p><p>Hei&szlig;t umgekehrt: Ohne Gottes Geist gibt es keine Kirche, keine Gemeinde, keine Gemeinschaft. Ohne Gottes Geist bleibt jeder f&uuml;r sich. Gottes Geist f&uuml;hrt Menschen zueinander.</p><p>Und wie macht er das?</p><p>Indem er uns zu Jesus lockt. Indem er Jesus in die Mitte unseres Lebens und unserer Beziehungen setzt. Auf Jesus weist er hin, auf den menschgewordenen Vater. Er tut nichts anderes. Darum nennt ihn Martin Luther einmal augenzwinkernd den &bdquo;armen Heiligen Geist&ldquo;. &bdquo;Weil er ganz allein von Jesus Christus predigen kann und sonst nichts wei&szlig;.&ldquo;</p><p>Aber wir m&uuml;ssen ihn schon immer neu hereinbitten in unser Leben und in unsere Gemeinschaft. Ihn hereinbitten und hereinlassen. Das sagt die Losung des heutigen Tages: &bdquo;Macht die Tore weit und die T&uuml;ren in der Welt hoch, dass der K&ouml;nig der Ehre einziehe.&ldquo; (Psalm 24,7)</p><p>Aber kann er das so einfach?</p><p>Man erz&auml;hlt sich, dass es einmal Krach gab in der Berliner Kirche. Dann sei der damalige Direktor der Berliner Stadtmission, Heinrich Giesen, aufgestanden und habe gebetet: &bdquo;O Heilger Geist, kehr bei uns aus.&ldquo; Und nach einer kurzen Pause dann: &bdquo;O Heilger Geist, kehr bei uns ein.&ldquo;<br /><br />
Erst muss er wohl auskehren, alles hinausschaffen, was zwischen uns steht. Auch das, was zwischen uns und Gott steht. Dann kann er neu einziehen und neu Gemeinschaft stiften.</p><p>Lasst uns das darum immer wieder miteinander bitten: &bdquo;O Heilger Geist, kehr bei uns aus. O Heilger Geist, kehr bei uns ein!&ldquo;</p><p>&nbsp;</p><p style="text-align:center"><strong>Sie haben Fragen zu Pfingsten, dem Heiligen Geist, zur Bibel oder zum christlichen Glauben? Dann fragen Sie gerne&nbsp;Nikodemus.AI.</strong></p><p><img alt="Nikodemus.AI" height="372" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1130124.jpg" width="1111" /></p><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Jürgen Werth</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17347192.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Jürgen Werth]]></author>
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      <pubDate>Sun, 24 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott, ich verstehe dich nicht!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hiob 37,5 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Hiob 37,5 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.</em><br/>
<p>Ich habe fr&uuml;h gelernt, dass ich darauf achten muss, wer was sagt. Sicher geht es Ihnen &auml;hnlich. Sie wissen, dass das Wort mancher Leute Gewicht hat, w&auml;hrend sie auf das von anderen nicht so sehr achten m&uuml;ssen.</p><p>Warum ist das so? Nun, es kann sein, dass jemand in der Unternehmenshierarchie &uuml;ber mir steht und deshalb weisungsbefugt ist. Zugegebenerma&szlig;en ist das die schw&auml;chste Form von Autorit&auml;t, aber sie ist real und deshalb muss ich hinh&ouml;ren. Es kann aber auch sein, dass jemand &uuml;ber gro&szlig;e Erfahrung, besondere Fertigkeiten oder Kenntnisse verf&uuml;gt. Ich tue gut daran, fachkompetenten Menschen zu zuh&ouml;ren, wenn sie &uuml;ber Sachverhalte reden, &uuml;ber die ich wenig wei&szlig;.</p><p>Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum Worte Gewicht haben k&ouml;nnen. Dieser ist in der Pers&ouml;nlichkeit des Betreffenden zu finden. Ich sp&uuml;re, dass bei meinem Gegen&uuml;ber Worte und Taten eine Einheit bilden, weil sie das Ergebnis sorgf&auml;ltigen Nachdenkens sind.</p><p>Die Bibel kennt mehrere Pers&ouml;nlichkeiten, auf die diese Beschreibung zutrifft. Eine ist Hiob, jener Mann, dem Schicksalsschl&auml;ge nahezu alles genommen haben und der trotz gro&szlig;en Leids und Schmerzen an Gott festh&auml;lt.</p><p>Gelegentlich kommt die Wahrheit jedoch von unerwarteter Seite. Ein Beispiel daf&uuml;r ist Elihu, einer von Hiobs Freunden. Der erinnert Hiob an eine schichte Tatsache, nachzulesen im Buch Hiob 37, Vers 5b: <strong>Gott tut gro&szlig;e Dinge, die wir nicht begreifen.</strong></p><p>Auch wenn Elihu an anderer Stelle daneben liegt. Hier hat er Recht. Seine Worte sind mehr als theologische Richtigkeiten. Sie erinnern daran: Mein Wissen ist begrenzt. Ich verstehe l&auml;ngst nicht alles. Es gibt eine Wirklichkeit, die ich nicht begreife, weil sie sich mir entzieht.</p><p>Und genau an dieser Stelle setzen Vertrauen und Glaube ein. Selbst wenn das, was ich erlebt habe, keinen Sinn macht und ich tief entt&auml;uscht bin, so kann ich darauf vertrauen, dass Gott den &Uuml;berblick nicht verliert. Er ist mit mir und meiner Situation nicht &uuml;berfordert. Deshalb kann ich mich an die &Uuml;berzeugung klammern, dass Gott es zutiefst gut mit mir meint. Das gilt auch dann, wenn ich nichts f&uuml;hle oder mir die Kraft zum Weitermachen fehlt.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17346719.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Sat, 23 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein unfassbares Privileg]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 16,27 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 16,27 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.</em><br/>
<p>&bdquo;F&uuml;r den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance&ldquo;, hei&szlig;t es. Und: &bdquo;Der letzte Eindruck bleibt&ldquo;.</p><p>Demnach haben letzte Worte besonderes Gewicht. Sie bleiben in Erinnerung. Es spielt keine Rolle, ob sie auf dem Bahnsteig, vor dem Sicherheitsbereich eines Verkehrsflughafens oder am Krankenbett gesprochen werden. Was z&auml;hlt, ist das, was gesagt wird.</p><p>Sehr h&auml;ufig fallen dann S&auml;tze wie &bdquo;Pass auf dich auf.&ldquo; &bdquo;Bleib gesund.&ldquo; &bdquo;Melde dich, wenn du gut angekommen bist.&ldquo; Oder: &bdquo;Ich hab dich lieb.&ldquo;</p><p>Ist das nicht bemerkenswert? Wenn wir den Eindruck haben, dass es wichtig ist, versichern wir uns gegenseitig unsere Liebe und Zuneigung.</p><p>Das hat Jesus auch so gehandhabt. Als er wenige Stunden vor seiner Passion ein letztes Mal mit den J&uuml;ngern beisammensitzt, erinnert er sie an etwas Wesentliches, als er sagt:&nbsp;</p><p><strong>Gott selbst, der Vater, hat euch lieb</strong>, weil ihr mich liebt und glaubt, dass ich von ihm ausgegangen bin. Johannes 16, Vers 27</p><p>In dieser schlichten Aussage von Jesus stecken zwei tiefe Wahrheiten:</p><p>Zun&auml;chst einmal bezeichnet Jesus den allm&auml;chtigen Sch&ouml;pfer von Himmel und Erde als Vater. Anders als in der Vorstellung vieler Philosophen jener Zeit ist Gott nicht weit entfernt und desinteressiert an dem, was hier auf der Erde passiert. Er ist auch nicht an einen Aufenthaltsort wie beispielsweise den Jerusalemer Tempel gebunden. Ihm sind N&auml;he und Beziehung wichtig.</p><p>Die zweite Wahrheit betrifft Gottes Liebe. Die hat direkt mit Jesus zu tun, der von Gott ausgegangen ist. An anderer Stelle im Johannesevangelium wird Jesus mit den Worten zitiert: Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Kapitel 3, Vers 16.</p><p>Ich finde das erstaunlich. Jesus versichert den J&uuml;ngern, dass Gott sie trotz seiner Gr&ouml;&szlig;e und Erhabenheit wie ein Vater liebt.</p><p>Das ermutigt mich. Die Worte Jesu erinnern mich daran, dass ich es mit einem Gott zu tun habe, f&uuml;r den ich nicht unbedeutend bin. Vielmehr ist er mein Vater im Himmel. Durch Jesus Christus kann ich zu ihm kommen und ihn ansprechen. Was f&uuml;r ein Privileg!&nbsp;&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17346012.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Fri, 22 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Am Ende das Lob]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 150,2 – ausgelegt von Renate Schmidt.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 150,2 – ausgelegt von Renate Schmidt.]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 150,2 – ausgelegt von Renate Schmidt.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 150,2 – ausgelegt von Renate Schmidt.</em><br/>
<p>Am Ende der Psalmen steht diese Aufforderung zum Lob Gottes; mit sch&ouml;ner Musik, mit Harfen und Posaunen&hellip;: &bdquo;<strong>Lobet Gott f&uuml;r seine Taten, lobet ihn in seiner gro&szlig;en Herrlichkeit!&ldquo;</strong> (Psalm 150,2)</p><p>Und ich denke daran, wie auch am Ende der Bibel in der Offenbarung so ein Lob Gottes beschrieben ist: am Ende der Welt verbeugen sich Menschen vor dem Lamm auf dem Thron und singen: &bdquo;<strong>Du bist w&uuml;rdig, Lob zu bekommen&hellip;&ldquo;</strong> (z.&nbsp;B. Kapitel&nbsp;5)</p><p>Am Ende der Psalmen und am Ende der Welt steht das Lob. Zwischendurch mag ich eher auf Klagen oder Seufzen gestimmt sein. So wie in den Psalmen das ganze bunte Leben drin ist: auch Klage und Trauer und Zweifel &ndash; und auch Dank, ja. Aber am Ende das Lob.</p><p>So erlebe ich es auch bei &auml;lteren Christen, die anl&auml;sslich eines Geburtstages sagen, wie dankbar sie sind; wie wunderbar ihnen Gott geholfen hat; wie sie nun in der R&uuml;ckschau &uuml;ber ihr Leben staunen, dass es so sch&ouml;n war. Einfach war es sicher nicht &ndash; aber am Ende steht der Dank und das Lob. Genial!</p><p>Ob das Leben als Christ einfach anders ist &ndash; oder ob man es anders ansieht? Eher das Gute sieht?</p><p>Denn ich erlebe auch das andere: dass Menschen im Alter bitter werden &uuml;ber das Schwere in ihrem Leben; was man ihnen angetan hat.</p><p>Spannend! Und ich will eigentlich nicht so lange warten mit dem Lob Gottes, bis ich richtig alt bin (&auml;h: wann ist man eigentlich richtig alt?!) &ndash; ich will schon jetzt das Loben ein&uuml;ben! Ich tue das gerne am Morgen. Denken Sie jetzt nur nicht, ich sei ein fr&ouml;hlicher Morgenmensch &ndash; aber wenn ich den Sonnenaufgang sehe, dann bin ich oft &uuml;berw&auml;ltigt. Soooo sch&ouml;n! Einmal habe ich ein Foto gemacht, wie morgens im Wintergarten meine Katzen auf dem Fensterbrett sa&szlig;en, schweigend. Die Sonne fing an, ihre Strahlen &uuml;ber die Berge zu werfen &ndash; und ich dachte: das ist ein Lobpreisgottesdienst anderer Art: schweigende Anbetung!</p><p>Die Sch&ouml;nheit der Sch&ouml;pfung verzaubert mich und steckt mich an: Herr, wie sch&ouml;n hast du das gemacht! Und jeden Morgen neu geht die Sonne auf, ein Wunder, ein Wunder!</p><p>Ich staune oft &ndash; das ist so meine Art. Und dann muss ich meine Freude mit anderen teilen.</p><p>Neulich erz&auml;hlte ich einer Bekannten, wie auf dem Gras die Tautropfen bunt glitzerten, wie Juwelen: rot, blau, gr&uuml;n, gelb &ndash; und sie sagte &bdquo;Ja, ja, das ist doch von der Brechung des Lichtes!&ldquo; Das war mir auch klar, wie man das physikalisch erkl&auml;ren kann, aber deswegen staune ich doch! Manchen Menschen gen&uuml;gt es offenbar, die Dinge hinzunehmen; dass es halt so ist, wie es ist. Mir gen&uuml;gt das nicht &ndash; und Staunen hebt meine Stimmung. Oft, wenn ich anfange zu danken, sehe ich erst das Gute! Ich &uuml;berlege mir jeden Tag, was gut war &ndash; oft nehme ich meine 10 Finger dazu, um aufzuz&auml;hlen. Und dann hebt sich meine Laune deutlich. Ich sehe nicht nur, was Probleme und Herausforderungen sind &ndash; die sehe ich n&auml;mlich auch seeehr gut! Und ich bin oft geneigt das zu sehen, was Gott nicht tut: so viele Menschen beten &ndash; und es ist immer noch Krieg in der Ukraine; ich bete &ndash; und immer noch hat mein Bekannter keine Arbeit. Oft sch&auml;me ich mich, dass ich so undankbar bin.</p><p>Hat nicht Gott so ein Lob wirklich &bdquo;verdient&ldquo;? Er fordert ja nicht Unterwerfung &ndash; so wie ein Herrscher sich huldigen l&auml;sst, und dann ist alles in Ordnung, nein: er m&ouml;chte seinen Gesch&ouml;pfen Gutes tun. Er liebt sie, es geht um Liebe!</p><p>Nein, ich will Gott loben f&uuml;r seine Taten und f&uuml;r seine Herrlichkeit &ndash; ich will das Gute sehen! Ich will mich nicht dran gew&ouml;hnen und es hinnehmen, wie wenn es selbstverst&auml;ndlich w&auml;re.</p><p>Was machen eigentlich Menschen, die Gott nicht kennen: wem danken sie? Wenn ihnen etwas gelungen ist, haben sie ja daf&uuml;r gearbeitet &ndash; wozu also danken? Wenn das Essen gut war, loben sie den Koch. Wenn die Bahn p&uuml;nktlich war &ndash; loben sie die Deutsche Bundesbahn. Wenn das Wetter gut ist, sagen sie &bdquo;Es ist zu warm f&uuml;r diese Jahreszeit&ldquo;. Ich werde demn&auml;chst geehrt f&uuml;r 25 Jahre passive Mitgliedschaft im Musikverein &ndash; aber ansonsten kommt Lob in unserem Leben nicht so oft vor&hellip;</p><p>Wie bin ich froh, dass ich jetzt meinen Gott loben kann, mit Worten, mit Liedern, ich wei&szlig;: Er freut sich dr&uuml;ber &ndash; und es hebt meine Stimmung!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrerin Renate Schmidt</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17345260.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrerin Renate Schmidt]]></author>
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      <pubDate>Thu, 21 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ich möchte etwas sehen von der Kraft Gottes!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 16,20 – ausgelegt von Renate Schmidt.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Markus 16,20 – ausgelegt von Renate Schmidt.</em><br/>
<p>Die J&uuml;nger gehen also los und laden andere ein zu Jesus. Und da passiert was: der Herr wirkt mit ihnen und bekr&auml;ftigt das Wort durch die mitfolgenden Zeichen. Diese Zeichen werden vorher genannt: D&auml;monen austreiben, in neuen Sprachen reden, gef&auml;hrliche Schlangen und t&ouml;dliches Gift schaden ihnen nicht, Kranke werden gesund &hellip; Man konnte damals etwas sehen von der Kraft Gottes!</p><p>Das macht mich so sehns&uuml;chtig! Oh, ich m&ouml;chte auch etwas sehen! Bek&uuml;mmert schaue ich zur&uuml;ck auf meinen aktiven Dienst &ndash; und sehe vor allem &bdquo;R&uuml;ckbau&ldquo;: Das Pfarrhaus leer, Gottesdienste reduziert, Yogakurs im Gemeindehaus&hellip; Wo ist da Aufbruch, Begeisterung, neues Leben? Fehlanzeige.</p><p>Ja, ich wei&szlig;: es ist eine &bdquo;Saat auf Hoffnung&ldquo;, das sagt man immer wieder. Ist das nicht leere Tr&ouml;stung? Oder sind nur meine Augen blind? Zugegeben: Schlangen und Gift sind nicht mein Problem &ndash; das war wohl damals n&ouml;tig, in einer Welt mit solchen Gefahren. Aber dass Kranke gesund werden &ndash; das w&uuml;nsche ich einigen Menschen meiner Umgebung!</p><p>Gucke ich vielleicht in die falsche Richtung? Muss ich eher genauer hinsehen?</p><p>Meine Bekannte Moni hat in unserem Dorf ein Bistro &ndash; und sie hat es auf dem Herzen, Frauenfr&uuml;hst&uuml;ck zu machen. Sie ist patent und gl&auml;ubig &ndash; auch durch eine Lebensgeschichte &bdquo;mit Kurven&ldquo;. 17 Frauen sind wir jedes Mal, mehr nicht &ndash; aus Platzgr&uuml;nden, und um noch ein Gespr&auml;ch zum Thema f&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Jedes Mal ist das Fr&uuml;hst&uuml;ck sofort ausgebucht; wir fragen uns manchmal, ob es den &ndash; meist &auml;lteren &ndash; Frauen nur darum geht, einen Vormittag rumzukriegen &ndash; oder um Gott n&auml;her zu kommen? Keine Ahnung, aber die Frauen kommen gerne, und es ist eine gute Stimmung. Dabei wird jedes Mal zu Beginn und am Ende gebetet, wir singen ein paar Lieder, kommen ins Gespr&auml;ch &uuml;ber Lebensthemen &ndash; neben einem leckeren Fr&uuml;hst&uuml;ck nat&uuml;rlich!</p><p>Letztes Mal sagte eine Frau beim Verabschieden &ndash; mit Sehnsucht in der Stimme: &bdquo;Ich h&auml;tte auch gerne so einen Glauben!&ldquo; Ist das nicht schon ein Zeichen, dass eine Heilung in Gange ist &ndash; die Heilung eines tiefen Schmerzes, den sie erfahren hat &ndash; weil sie ihren Mann verloren hat?</p><p>Moni und ich sind einfach losgegangen &ndash; so wie die J&uuml;nger damals. Wir predigen sozusagen &bdquo;an allen Orten&ldquo; &ndash; nicht in einer Kirche mit Kanzel, aber an Tischen im Bistro. Sollen wir in Panik kommen, weil nach acht Treffen &bdquo;noch nichts passiert ist&ldquo;? Ist es nicht schon Zeichen genug, dass die Frauen gerne kommen &ndash; und bei manchen vielleicht eine Sehnsucht w&auml;chst nach einem Leben mit Gott?</p><p>Ja, ich w&uuml;nschte mir mehr, nat&uuml;rlich! Aber ein Riesentrost ist f&uuml;r mich, was in der Bibel steht: Der Herr wirkte mit ihnen und bekr&auml;ftigte das Wort: ER wirkt &ndash; ER bekr&auml;ftigt! WIR sind nur losgegangen und haben das getan, was wir auf dem Herzen hatten. Wir sind nur Mitarbeiter Jesu, das entlastet vom Druck des Erfolgs.</p><p>Das erinnert mich an die erste Zeit mit meinem Mann: Er ist gro&szlig; und hat lange Beine. Wenn wir spazieren gegangen sind, Hand in Hand &ndash; bin ich oft neben ihm &bdquo;hergehoppelt&ldquo;: er macht einen langen Schritt &ndash; ich brauche anderthalb Schritte f&uuml;r die gleiche Strecke. Gar nicht so einfach, ruhig und z&uuml;gig miteinander zu laufen.</p><p>Ist es nicht auch so mit Jesus? Wir laufen zusammen. Ich hopple nebenher, hastig und bem&uuml;ht, in seinem Rhythmus zu gehen. Er geht ruhig daneben. Wenn er alleine laufen w&uuml;rde &ndash; w&auml;re es einfacher f&uuml;r ihn. Aber er will uns beteiligen an seinem &bdquo;Lauf in der Welt&ldquo;.</p><p>Dass ich als Rentnerin noch weiter t&auml;tig bin in der Verk&uuml;ndigung &ndash; dar&uuml;ber staunen andere oft. Ist das nicht auch ein Zeichen: Die Botschaft ist es wert, weitergesagt zu werden &ndash; auch ohne Pflicht? Ein Zeichen f&uuml;r die Kraft Gottes!?</p><p>Manchmal sehe ich die kleinen Zeichen nicht, wie die Sehnsucht bei dieser Frau, oder wie ein &bdquo;Sorgenkind&ldquo; von mir schon viel offener geworden ist &ndash; sagen andere! &ndash; und nun regelm&auml;&szlig;ig in eine Gemeinde geht? Ich bin oft sehr ungeduldig &ndash; aber ich will auf Jesus sehen und in seinem Tempo gehen!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrerin Renate Schmidt</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17344499.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrerin Renate Schmidt]]></author>
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      <pubDate>Wed, 20 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Formbar]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 64,7 – ausgelegt von Dagmar Janssen.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jesaja 64,7 – ausgelegt von Dagmar Janssen.</em><br/>
<p><strong>&bdquo;Herr, du bist doch unser Vater! Wir sind Ton, du bist unser T&ouml;pfer, und wir alle sind deiner H&auml;nde Werk.&ldquo; &ndash; (Jesaja 64,7)</strong></p><p>Diese Erkenntnis formuliert der Prophet Jesaja im Namen des Volkes Gottes. Sie ist eingebettet in dem Bekenntnis, in der Vergangenheit selbsts&uuml;chtige Wege gegangen zu sein und die eigene Gerechtigkeit als Ma&szlig;stab des Handelns genommen zu haben. Israel steht schuldbeladen vor Gott und greift nach des T&ouml;pfers Hand, wie nach einem rettenden Strohhalm.</p><p>Und wer kennt das nicht von sich: Ein falsches Wort, ein Fehler im Job, Streit in der Familie &ndash; und schon kommen sie, die leisen Stimmen im Inneren: &bdquo;Du bist nicht gut genug.&ldquo; &bdquo;Andere kriegen das besser hin.&ldquo; Selbstzweifel nagen an mir, oft st&auml;rker als ich es mir eingestehen will.</p><p>Und dann steht da dieser Satz aus der Bibel: Wir sind Ton. Und Gott ist der T&ouml;pfer.</p><p>Das klingt zun&auml;chst nach etwas Formlosem, vielleicht sogar Wertlosem. Ton ist weich, verletzlich, leicht zu verformen. Aber genau darin liegt seine St&auml;rke: Ton ist gestaltbar. Er kann etwas werden. Und vor allem: Er ist in den H&auml;nden eines K&uuml;nstlers.</p><p>Wenn ich mich selbst betrachte, sehe ich oft nur das Unfertige. Die kleinen Risse, die Unebenheiten, das, was noch nicht passt. Und ich f&uuml;hle mich eher wie ein misslungenes St&uuml;ck Ton als wie ein gelungenes Kunstwerk. Unser Gehirn ist darauf programmiert, Fehler st&auml;rker wahrzunehmen als Gelungenes. Ich erinnere mich l&auml;nger an Kritik als an Lob. Ich sehe schneller, was fehlt, als das, was da ist.</p><p>Doch der Blick des T&ouml;pfers ist ein anderer.</p><p>Ein T&ouml;pfer sieht nicht nur, was gerade ist. Er sieht, was entstehen kann. Er kennt das Material, seine M&ouml;glichkeiten, seine Grenzen. Und er arbeitet geduldig. Schritt f&uuml;r Schritt. Mit Druck &ndash; ja, manchmal auch das. Aber nie ohne Ziel, nie ohne Sinn.</p><p>Wenn ich glaube, ich muss perfekt sein, dann setze ich mich selbst unter einen Druck, der mich eher zerbrechen l&auml;sst als wachsen. Der biblische Gedanke ist ein anderer: Du bist nicht dein eigenes Projekt. Du musst dich nicht selbst formen bis zur Perfektion. Du wirst geformt von einem, der dich von Geburt an kennt.</p><p>Das kann entlasten. Und vielleicht ist genau dieser Gedanke der Schl&uuml;ssel zu einem gesunden Selbstwert: nicht aus sich selbst heraus perfekt sein zu m&uuml;ssen, sondern sich als gewollt zu verstehen, als bewusst geformt.</p><p>Das bedeutet nicht, dass alles in meinem Leben glatt l&auml;uft. Auch ein Gef&auml;&szlig; aus Ton hat seine Spuren, die im Prozess entstehen. Sie geh&ouml;ren dazu. Sie erz&auml;hlen eine Geschichte. Und vielleicht lerne ich, meine eigenen &bdquo;Risse&ldquo; anders zu sehen: nicht nur als Makel, sondern als Teil dessen, was mich einzigartig macht.</p><p>Wenn Gott der T&ouml;pfer ist, dann ist Ihr Leben kein Zufallsprodukt. Dann sind Sie kein misslungenes Experiment. Dann sind Sie ein Werk in Arbeit &ndash; mit W&uuml;rde, mit Wert, mit einer Form, die vielleicht noch nicht fertig ist, aber l&auml;ngst Bedeutung hat.</p><p>Der Ton in den H&auml;nden des T&ouml;pfers wei&szlig; nicht, was er einmal wird. Aber er darf darauf vertrauen, dass die H&auml;nde, die ihn formen, gut sind. Das m&ouml;chte ich Ihnen heute kraftvoll zusprechen. Sie sind in des T&ouml;pfers Hand geborgen, gewollt und liebevoll geformt, bis Sie dem T&ouml;pfermeister immer &auml;hnlicher werden.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Dagmar Janssen</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17343771.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Dagmar Janssen]]></author>
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      <pubDate>Tue, 19 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Meine Ehre oder Gottes Ehre]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 7,18 – ausgelegt von Dagmar Janssen.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 7,18 – ausgelegt von Dagmar Janssen.</em><br/>
<p><strong>&bdquo;Wer von sich aus redet, sucht die eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, der ist glaubw&uuml;rdig &hellip;&ldquo; Johannes 7, 18</strong></p><p>Es ist ein Satz, der unbequem ist. Denn wenn ich ehrlich bin, steckt in mir dieser Wunsch: gesehen zu werden. Anerkannt zu werden. Gelobt zu werden. Gerade dort, wo ich mich engagiere &ndash; im Beruf, in der Familie, in der Gemeinde. Vielleicht sogar besonders dort. Denn wer viel gibt, m&ouml;chte auch wahrgenommen werden.</p><p>Aber Jesus legt hier den Finger auf einen wunden Punkt: Worum geht es mir wirklich? Suche ich meine eigene Ehre &ndash; oder Gottes?</p><p>Das ist keine einfache Frage. Denn oft vermischt sich beides. Ich tue etwas Gutes &ndash; und gleichzeitig freue ich mich, wenn andere es bemerken. Ich diene &ndash; und merke doch, wie gut es sich anf&uuml;hlt, wenn ich daf&uuml;r Anerkennung bekomme.</p><p>Ist das etwa schon falsch? Ich glaube: Es ist zun&auml;chst einmal menschlich!</p><p>Aber Jesus l&auml;dt mich ein, tiefer zu schauen. Nicht nur auf das, was ich tue, sondern auf das, was mich innerlich dazu antreibt.</p><p>Woran erkenne ich also, ob ich meine eigene Ehre suche?</p><p>Vielleicht an meiner Reaktion, wenn die Anerkennung ausbleibt. Bin ich dann entt&auml;uscht? F&uuml;hle ich mich gekr&auml;nkt und ziehe ich mich beleidigt zur&uuml;ck? Oder wenn jemand anderes gelobt wird &ndash; kann ich mich mitfreuen? Oder regt sich ein leiser Neid? Diese kleinen inneren Bewegungen k&ouml;nnen wie ein Spiegel sein. Sie zeigen mir, was in meinem Herzen wichtig ist.</p><p>Bei all dem geht es Jesus aber nicht darum, mich unter Druck zu setzen. Es geht nicht um Selbstoptimierung oder darum, jede falsche Regung auszumerzen. Es geht um eine neue Ausrichtung. Paulus beschreibt das im R&ouml;merbrief so: &bdquo;Stellt euer ganzes Leben Gott zur Verf&uuml;gung als ein lebendiges Opfer. Das ist euer wahrer Gottesdienst.&ldquo;</p><p>Ein ganzes Leben &ndash; nicht nur einzelne fromme Momente. Ein Dienst f&uuml;r Gott, der nicht auf die B&uuml;hne beschr&auml;nkt ist, sondern im Alltag stattfindet: in Gespr&auml;chen, Entscheidungen, kleinen Gesten.</p><p>Ich denke dabei an einen Abend in meiner Gemeinde. Ein Lobpreisabend. Der Raum ist ganz anders als sonst gestaltet. Das Kreuz steht nicht vorne auf der B&uuml;hne. Es steht mitten im Raum. Alles ist um das Kreuz herum angeordnet: die St&uuml;hle, die Lichter, die Musiker &ndash; und wir als Besucher. Niemand steht im Mittelpunkt. Keine B&uuml;hne, die den Blick auf sich zieht. Alles richtet sich auf dieses eine Zeichen aus. Jesus - der Gestorbene und Auferstandene steht im Zentrum der Anbetung. Ihm allein gilt die Ehre. Ich habe an diesem Abend etwas verstanden, nicht nur mit dem Kopf, sondern mit dem Herzen: Es geht nicht darum, dass ich im Zentrum stehe. Es geht nicht einmal darum, dass &bdquo;mein Gottes-Dienst&ldquo; im Zentrum steht. Es geht darum, dass Christus im Zentrum steht.</p><p>Vielleicht ist genau das die Antwort auf die Frage: &bdquo;Suche ich gerade meine Ehre?&ldquo; N&auml;mlich aufzuh&ouml;ren, meine Motivation zu &uuml;berpr&uuml;fen und anstelle dessen, bewusst die Mitte zu verschieben. Das Kreuz ins Zentrum zu stellen. Und dann alles andere darum herum auszurichten: meine Worte, mein Engagement, meine Begabungen, meine Sehnsucht nach Anerkennung.</p><p>Paulus nennt das einen &bdquo;lebendigen Gottesdienst&ldquo; &ndash; ein Leben, das sich immer wieder neu auf Gott ausrichtet.</p><p>Und vielleicht kann das heute ein einfaches Bild f&uuml;r Sie sein: Stellen Sie sich Ihr Herz wie diesen Raum vor. Und dann stellen Sie das Kreuz in die Mitte. Richten Sie alles andere daran aus. Ihr Tun. Ihr Reden. Ihr Dienen. Nicht perfekt. Aber ehrlich.</p><p>Und vielleicht geschieht genau darin das, was Jesus beschreibt: Ein Leben, das nicht sich selbst in den Mittelpunkt stellt, sondern Gott, den Vater, dem allein die Ehre geb&uuml;hrt.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Dagmar Janssen</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17343012.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Dagmar Janssen]]></author>
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      <pubDate>Mon, 18 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Aussicht auf Rettung]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 30,4 – ausgelegt von Andrea Hoppstädter.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 30,4 – ausgelegt von Andrea Hoppstädter.</em><br/>
<p>&bdquo;Rettung in letzter Sekunde.&ldquo; In B&uuml;chern und Filmen sorgen solche dramatischen Szenen f&uuml;r jede Menge Nervenkitzel. Ein entsprechendes reales Ereignis l&auml;sst nat&uuml;rlich den Atem erst recht stocken. Wie gut, wenn es nach einer gegl&uuml;ckten Rettung endlich wieder ein Aufatmen gibt.</p><p>Um eine Rettungsaktion geht es auch in Psalm 30, Vers 4: &bdquo;<strong>HERR, du hast mich heraufgeholt aus dem Totenreich, zum Leben mich zur&uuml;ckgerufen von denen, die hinab zur Grube fuhren.&ldquo;</strong></p><p>Aber halt! Ist da die letzte Sekunde nicht schon &uuml;berschritten? Ist tot nicht tot, und damit alles aus? Wie kann das denn hier gemeint sein? Und in welchem Zusammenhang steht der Vers &uuml;berhaupt? Psalm 30 ist ein Dankeslied, das David verfasst hat und sp&auml;ter zur Einweihung des Tempels gesungen wird. Dabei erinnert sich David auch an einige bedrohliche Situationen, aus denen Gott ihm herausgeholfen hat.&nbsp; Solches Erleben spiegelt sich auch in anderen Psalmen von David wider. So lese ich in Psalm 40: &bdquo;Er zog mich aus der grausigen Grube, aus lauter Schmutz und Schlamm, und stellte meine F&uuml;&szlig;e auf einen Fels, dass ich sicher treten kann.&ldquo;&nbsp; Und in Psalm 18 lese ich: &bdquo;Des Totenreichs Bande umfingen mich, und des Todes Stricke &uuml;berw&auml;ltigten mich.&ldquo; In dieser Angst schrie David zu Gott. Und so erfuhr er, wie es dann einige Verse sp&auml;ter hei&szlig;t: &bdquo;Er f&uuml;hrte mich hinaus ins Weite, er riss mich heraus; denn er hatte Lust zu mir.&ldquo; David durchlebte vielf&auml;ltiges Leid. So sp&uuml;rte er immer wieder Todesschatten &uuml;ber seinem Leben, in &auml;u&szlig;erer und innerer Not wie Verfolgung, Krankheit, Angst, Trauer, Verzweiflung und manchen anderen N&ouml;ten. In einigen Situationen war er dem Tod sehr nahe, aber Gott hat ihn herausgerettet.</p><p>Auch heute erleben Menschen immer wieder, dass Gott sie herausholt aus Verirrungen und Abst&uuml;rzen, aus dem Sumpf von finsteren Gedanken, aus Selbstmitleid und Selbstanklage. Wenn auch nicht aus so spektakul&auml;ren Situationen wie bei David, hat Gott auch mich schon aus manchen N&ouml;ten herausgerissen. Und manches, was ich mir anders w&uuml;nsche und trotzdem tragen muss, wird gemildert, weil die Hoffnung auf die zuk&uuml;nftige Befreiung in mein Leben gepflanzt ist.</p><p>Die Aussicht auf diese umfassende Rettung schwingt wohl auch in unserem Vers schon mit. Denn Gott l&auml;sst nicht nur die Propheten, sondern auch David beim Verfassen seiner Psalmen manchmal Zuk&uuml;nftiges schauen. Wo David selbst nur eine Ahnung haben konnte, wissen Menschen seit dem Neuen Testament mehr. Paulus schreibt im Brief an die Kolosser, im Kapitel 1 Vers 13 und 14: &bdquo;Er (Gott) hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes, in dem wir die Erl&ouml;sung haben, n&auml;mlich die Vergebung der S&uuml;nden.&ldquo; Gott bietet uns durch Jesus die Rettung aus der Trennung von ihm an. Diese Rettung bewahrt vor dem ewigen Verlorensein und schenkt einmal ein endg&uuml;ltiges Aufatmen in Gottes Herrlichkeit.</p><p>Haben auch Sie Gottes Rettungsangebot schon angenommen und Jesus Ihr Leben anvertraut? Nur er kann S&uuml;nden vergeben und ewiges Leben schenken. Denn er hat alles, was jeden einzelnen Menschen von Gott trennt, ans Kreuz getragen. Jedoch die Zeit der angebotenen Rettung kann so schnell verstrichen sein. Denn niemand wei&szlig;, wann seine letzte Sekunde auf der Erde da sein wird.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Andrea Hoppstädter</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17342622.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Andrea Hoppstädter]]></author>
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      <pubDate>Sun, 17 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Hochmut kommt vor dem Fall]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Petrus 5,5 – ausgelegt von Andrea Hoppstädter.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Petrus 5,5 – ausgelegt von Andrea Hoppstädter.</em><br/>
<p>&bdquo;An einem Morgen sa&szlig; ein Rabe mit einem gestohlenen St&uuml;ck K&auml;se im Schnabel auf einem Ast, wo er in Ruhe seine Beute verzehren wollte.&nbsp; Zufrieden kr&auml;chzte der Rabe &uuml;ber seinen K&auml;se. Dies h&ouml;rte ein vorbeiziehender Fuchs.&nbsp; Er dachte nach, wie er an den K&auml;se kommen k&ouml;nnte. Endlich hatte er eine hinterlistige Idee.</p><p>Freundlich begann der Fuchs den Raben zu loben: &bdquo;Oh Rabe, was bist du f&uuml;r ein wunderbarer Vogel! Wenn dein Gesang ebenso sch&ouml;n ist wie dein Gefieder, dann sollte man dich zum K&ouml;nig aller V&ouml;gel kr&ouml;nen!&ldquo; Das schmeichelte dem Raben und das Herz schlug ihm vor Freude h&ouml;her. Stolz riss er seinen Schnabel auf und begann zu kr&auml;chzen. Dabei entfiel ihm das k&ouml;stliche St&uuml;ck K&auml;se. Darauf hatte der Fuchs nur gewartet. Schnell schnappte er sich die Beute und machte sich gleich ans Fressen.&nbsp; Da rief der Rabe emp&ouml;rt: &bdquo;He, das war gemein!&ldquo;&nbsp; Doch der Fuchs lachte nur &uuml;ber den t&ouml;richten Raben.&ldquo; &ndash; soweit die Fabel.</p><p>Dumm gelaufen. Ja, der stolze Rabe erlebte nun schmerzlich, was schon das Sprichwort ausdr&uuml;ckt: &bdquo;Hochmut kommt vor dem Fall&ldquo;.</p><p>Obwohl der Fuchs hier b&ouml;se Absichten hatte, kann aber auch wohlgemeintes Lob einem Menschen in den Kopf steigen. Das hei&szlig;t nun nicht, dass ich mich nicht &uuml;ber Lob und Anerkennung freuen darf. Nat&uuml;rlich darf ich auf Leistung und Erfolg auch stolz sein, solange daraus nicht Hochmut wird, der mit geschwellter Brust ver&auml;chtlich auf andere herabschaut.</p><p>Aber nicht nur Lob von au&szlig;en kann Hochmut entfachen. Steckt nicht letztlich in jedem Menschen mehr oder weniger das Potenzial zum Hochmut? Der Mensch will hoch hinaus. Der Turmbau zu Babel wurde zum sichtbaren Zeichen daf&uuml;r.</p><p>Der Hochm&uuml;tige &uuml;bersch&auml;tzt sich, bel&uuml;gt und betr&uuml;gt sich selbst. Aber noch schlimmer ist der Keil, der zwischen ihn und seinen Sch&ouml;pfer getrieben wird. Im 1. Petrusbrief, Kapitel 5, Vers 5 lese ich:</p><p><strong>&bdquo;Gott widersteht den Hochm&uuml;tigen, aber den Dem&uuml;tigen gibt er Gnade.&ldquo; </strong></p><p>Hochmut und Gottes N&auml;he sind nicht miteinander vereinbar. Der Hochm&uuml;tige schlie&szlig;t sich selbst von der Gnade aus. Denn schlie&szlig;lich liegt darin der Ursprung der S&uuml;nde und Gottentfremdung, die sich seit den ersten Menschen fortpflanzt. Darum ist es Gnade, wenn ich erkenne, wie sehr ich Gott und seine Vergebung brauche, die er mir durch seinen Sohn Jesus anbietet.</p><p>Jesus erz&auml;hlt in dem Gleichnis vom Pharis&auml;er und Z&ouml;llner von einer hochm&uuml;tigen und einer dem&uuml;tigen Haltung vor Gott. Das kann ich im 18. Kapital des Evangeliums von Lukas nachlesen.</p><p>Folgende beiden Bitten an Jesus k&ouml;nnen eine Hilfe sein, mich in seinem Licht zu erkennen. Die erste: &bdquo;HERR, zeige mir, wer ich bin&ldquo; und dann die zweite Bitte: &bdquo;HERR, zeige mir, wer du bist.&ldquo; Je mehr ich die S&uuml;nde in mir erkenne, dann aber auch seine unverdiente Gnade, desto dankbarer werde ich f&uuml;r seine Rettung aus allem, was mich von Gott trennt. Die Demut, die daraus erw&auml;chst, ist das beste Heilmittel gegen Hochmut.</p><p>Der Rabe hat durch seinen Hochmut nur sein St&uuml;ck K&auml;se verloren. Aber unvergleichlich tragischer ist es, wenn Menschen durch ihren Hochmut sich der Gemeinschaft mit Gott berauben. Durch Hochmut werden Menschen zum Verlierer. Aber wer seine Verlorenheit vor Gott sieht und die Rettung durch Jesus annimmt, der wird zum Gewinner des gr&ouml;&szlig;ten Geschenkes, n&auml;mlich des ewigen Lebens in Gottes Herrlichkeit.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Andrea Hoppstädter</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17342167.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Andrea Hoppstädter]]></author>
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      <pubDate>Sat, 16 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ja, ich will!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 50,5 – ausgelegt von Werner Heise.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jeremia 50,5 – ausgelegt von Werner Heise.</em><br/>
<p>Ich war junger Familienvater und er schon im Rentenalter, als wir uns kennen lernten. Er fiel mir auf, weil er sich sehr engagierte. Wenn es darum ging, dass die Gemeinde auch au&szlig;erhalb der Kirchenmauern die gute Nachricht von Jesus bekannt macht, war er dabei.&nbsp;Dass wir mit Gott leben k&ouml;nnen, weil Jesus die Konsequenzen unserer Abwendung von Gott getragen hat, sollten auch andere h&ouml;ren.</p><p>Irgendwann erz&auml;hlte er mir seine Geschichte. Als Kind war er in der Gemeinde aufgewachsen, hatte sich dann aber entschieden, sein eigenes Leben zu leben. Gott war f&uuml;r ihn nur noch eine Erinnerung aus der Kindheit. Von ihm und von den Christen hielt er sich fern. Zum Leidwesen seiner Mutter, die unbeirrt f&uuml;r ihren Sohn betete. Nach ihrem Tod kam es zu einer Wende in seinem Leben. In einem Alter, in dem viele es gem&uuml;tlicher angehen lassen und das Leben noch ein wenig genie&szlig;en wollen, setzte er sich daf&uuml;r ein, dass die gute Nachricht von Jesus weitergesagt wird. Jetzt tat es ihm leid, dass er Gott so viele Jahre vergessen hatte. Die Lebensangebote Gottes ihm gleichg&uuml;ltig gewesen waren.</p><p>&Auml;hnlich wie er hatten auch viele Israeliten Gott vergessen. Sie hatten die Geschichten geh&ouml;rt, wie Gott an den Vorv&auml;tern gehandelt hatte. Aber das war lange her. Warum sollten sie sich heute nach seinen Geboten richten? Sie wussten schon selbst, was zu tun ist, damit es im Leben vorw&auml;rts geht. Doch dann kam die Katastrophe: Feindliche Truppen besetzten das Land und die meisten Bewohner mussten ihre Heimat verlassen. Sie wurden gezwungen, ins Exil zu gehen. Eine harte Zeit. Jetzt sehnten sich einzelne danach, wieder Gottesdienst feiern zu k&ouml;nnen. Aber daran war nicht zu denken. Weder in Jerusalem noch im Exil. Niedergeschlagen und ohne Hoffnung versuchten sie, ihren Alltag zu bew&auml;ltigen.</p><p>In dieser Situation l&auml;sst Gott ihnen durch den Propheten Jeremia sagen, dass eine Zeit kommen wird, in der sie Gott suchen werden. In der sie einander ermutigen werden, in Beziehung mit ihm zu treten. <strong>&bdquo;Kommt, wir wollen uns dem HERRN zuwenden zu einem ewigen Bund, der nimmermehr vergessen werden soll!&ldquo;</strong> (Jeremia&nbsp;50,5)</p><p>Ihre Vorfahren hatten den Bund, den Gott mit ihnen geschlossen hatte, f&uuml;r selbstverst&auml;ndlich gehalten. Aber ihr Leben war nicht mehr davon gepr&auml;gt. Das erinnert mich an manche St&auml;dte und D&ouml;rfer in Europa, in denen Kirchengeb&auml;ude stehen, zum Teil Jahrhunderte alt. Aber sie werden nicht mehr als Orte des Gebetes und des H&ouml;rens auf Gottes Wort genutzt.</p><p>Ob <em>Sie</em> sich bei Gott festmachen wollen, seine Einladung annehmen, mit ihm zu leben, entscheiden Sie. Vielleicht haben Sie das schon einmal getan. Aber im Lauf der Zeit ist die Beziehung abgek&uuml;hlt. Die Freundschaft wurde nicht aufgek&uuml;ndigt, nur h&ouml;ren und sehen sie sich nicht mehr.</p><p>Der Prophet Jeremia sagt voraus, dass es in seinem Volk dazu kommen wird, dass Menschen eine best&auml;ndige Beziehung mit Gott eingehen wollen. Dass sie sich gegenseitig Mut machen werden, daran festzuhalten. Wenn <em>Sie</em> sich heute dazu entschlie&szlig;en, kann ich Sie darin nur best&auml;rken.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Werner Heise</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17341527.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Werner Heise]]></author>
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      <pubDate>Fri, 15 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott respektvoll begegnen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Sprüche 23,17 – ausgelegt von Werner Heise.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Sprüche 23,17 – ausgelegt von Werner Heise.</em><br/>
<p>Kinder zeigen oft deutlicher als Erwachsene, was sie wirklich interessiert und was nicht. Ob sie gelangweilt etwas mitmachen oder mit Feuereifer dabei sind, ist leicht zu erkennen.</p><p>Was mich besch&auml;ftigt, was mir wichtig ist, nimmt meine Zeit und Energie in Beschlag. Und pr&auml;gt mich.</p><p>Das wussten auch schon die Weisen in alttestamentlicher Zeit und mahnten:</p><p><strong>&bdquo;Dein Herz eifre nicht gegen die S&uuml;nder, sondern jederzeit nach der Furcht des HERRN.&ldquo;</strong>&nbsp; (Spr&uuml;che 23,17) Mit anderen Worten: Sei nicht neidisch auf die, die nicht nach Gott fragen und auf den ersten Blick besser dran sind. Die weiter gekommen sind. Die sich mehr leisten k&ouml;nnen. Die den besseren Bauplatz bekommen haben und die h&uuml;bschere Frau oder den h&uuml;bscheren Mann. Denen man schmeichelt, weil sie Einfluss haben. Sei nicht eifers&uuml;chtig auf sie. Das raubt nur Kraft und macht unzufrieden. &Auml;rgere dich nicht &uuml;ber ihre Unmoral. Und verschwende keine Zeit damit, anderen zu erkl&auml;ren, wie verdorben diese Leute sind. Das raubt nur Zeit und tr&uuml;bt den Blick f&uuml;r den, der wirklich wichtig ist. Denn wof&uuml;r es sich lohnt, Zeit, Kraft und Herzblut einzusetzen, ist: Den lebendigen Gott ernst zu nehmen.</p><p>Ein fr&ouml;hliches &sbquo;Guten Morgen&rsquo; beim B&auml;cker oder ein intensives Gespr&auml;ch mit meinem Kollegen, beides kann sich positiv auf den Tag auswirken. Dabei kommt es nicht darauf an, wie lange wir miteinander reden. Wichtiger scheint mir zu sein, ob ich ihm wirklich zuh&ouml;re. Wissen will, wie <em>er</em> die Sache sieht. Ihn ernst nehme und nicht denke, dass ich schon wei&szlig;, was zu tun ist.</p><p>Das gilt auch f&uuml;r die Beziehung zu Gott. Ob und wann ich mir Zeit nehme, zu beten und in der Bibel zu lesen, ob ich ihm zuh&ouml;re oder schon zu wissen meine, was dran ist &ndash; und was er segnen sollte &ndash; sagt auch etwas dar&uuml;ber, wie ernst ich ihn nehme. Ist der Glaube an ihn nur schm&uuml;ckendes Beiwerk in meinem Leben? Das Gebet eine nette Gewohnheit? Oder ist es mir ein Herzensanliegen, mein Leben mit ihm zu teilen?</p><p>Aus der Mahnung der alttestamentlichen Weisen spricht viel Lebenserfahrung. Ebenso wie menschliche Beziehungen will auch die Beziehung zu Gott gepflegt werden. T&auml;glich neu. Den ganzen Tag. Ein Leben lang. Wenn ich mich mit ihm, seinen Gedanken und W&uuml;nschen besch&auml;ftige, sch&uuml;tzt mich das auch davor, dass ich mich mit unn&uuml;tzen oder zerst&ouml;rerischen Gedanken -befasse. Statt zu klagen, wie verkommen und dunkel die Welt ist, kann ich mich dem Licht aussetzen. Zu dem beten, der von sich gesagt hat: &bdquo;Ich bin das Licht der Welt&ldquo; (Joh. 8,12). Ihm zuh&ouml;ren. Es ist meine Entscheidung, womit ich mich besch&auml;ftige. Was und wer mir wichtig ist. Es wird Segensspuren hinterlassen, wenn ich dem lebendigen Gott ehrf&uuml;rchtig begegne. Nicht nur, weil es angemessen ist. Auch weil es mir hilft zu unterscheiden, was f&uuml;r mein Leben wichtig und was weniger wichtig ist. Weil ich meine Anliegen dem vortrage, der Menschen und Situationen &auml;ndern kann.&nbsp; &nbsp;&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Werner Heise</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17340830.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Werner Heise]]></author>
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      <pubDate>Thu, 14 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Geborgen in Gottes Händen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 23,46 – ausgelegt von Bernhard Berends.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 23,46 – ausgelegt von Bernhard Berends.</em><br/>
<p>Meine H&auml;nde sind doch ein Wunderwerk, sehr beweglich, nach allen Seiten hin drehbar. Mit meinen H&auml;nden kann ich etwas festhalten, etwas ergreifen. Ich kann sie auch zu F&auml;usten ballen und damit zuschlagen. Mit meinen H&auml;nden kann ich jemanden herunterdr&uuml;cken und erniedrigen. Ich kann sie auch jemandem hinhalten und ihm helfen, sich aufzurichten. Ich kann auch die H&auml;nde formen, um darin etwas aufzubewahren. Mir steht dabei das Bild eines K&uuml;ken vor Augen, das in der Mulde zweier H&auml;nde geborgen ist.</p><p>Auch im &uuml;bertragenen Sinn spreche ich von den H&auml;nden, so, wenn ich sage: &bdquo;Ich begebe mich in die Hand eines anderen.&ldquo; Das bedeutet dann: Ich vertraue mich diesem Menschen an. Ja, er hat mich dann in der Hand, aber ich vertraue darauf, dass er Gutes f&uuml;r mich tut und bewirkt.</p><p>Als Jesus am Kreuz h&auml;ngt, da ruft er: <strong>&bdquo;Vater, ich befehle meinen Geist in deine H&auml;nde.&ldquo;</strong> Es sind die letzten Worte des sterbenden Jesus. <strong>&bdquo;Und als er das gesagt hatte, verschied er.&ldquo;</strong> So lesen wir im Lukasevangelium. Diese Worte stehen im Losungsbuch der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine.</p><p>Seinem Tod am Kreuz gingen f&uuml;r Jesus schwere Stunden voraus. Er wurde wie ein Schwerverbrecher behandelt, zum Tode verurteilt und wie ein Terrorist gekreuzigt.</p><p>In der Bibel wird berichtet: Jesus ergab sich nicht in sein unab&auml;nderliches Schicksal. Sein Sterben war auch keine Kapitulation vor der r&ouml;mischen Staatsmacht oder der j&uuml;dischen Obrigkeit. In der Bibel wird ausdr&uuml;cklich betont: Er, der Sohn Gottes, der ohne S&uuml;nde ist, er ging diesen Weg ans Kreuz, weil er seinem Vater, weil er Gott gehorcht. Und in der Bibel wird immer wieder betont: Er ging diesen Weg um unsertwillen. Er b&uuml;&szlig;te f&uuml;r unsere Schuld.</p><p>Als es so weit war, als er merkte, dass sein Leben zu Ende ging, da sprach er dieses Gebet: <strong>&bdquo;Vater, ich befehle meinen Geist in deine H&auml;nde&ldquo;.</strong> Ganz bewusst legte er sein Leben in Gottes H&auml;nde, in die H&auml;nde seines himmlischen Vaters. Er wusste: In diesen H&auml;nden bin ich gut aufgehoben. Sie bringen mich durch die dunkle Macht des Todes hindurch ins Licht der Ewigkeit.</p><p>Ich habe als Pastor und Seelsorger gelegentlich Menschen auf der allerletzten Wegstrecke ihres Lebens begleitet. Und es hat mich ber&uuml;hrt, wenn sie ihr Leben ganz bewusst dem Herrn &uuml;ber Leben und Tod anvertraut haben. Und ich hoffe, dass ich, wenn meine letzte Stunde bevorsteht, auch so beten kann: <strong>&bdquo;Vater, ich befehle meinen Geist in deine H&auml;nde.&ldquo;</strong></p><p>Ja, und auch am Ende jedes Tages kann und darf ich so beten, wenn ich im Bett liege und den Tag in meinen Gedanken vorbeiziehen lasse. Ich denke an sch&ouml;ne Begegnungen und angenehme Gespr&auml;che, auch an Sorgen, die mich bewegen, oder von denen mir erz&auml;hlt wurde, an das, was ich an dem Tag erreichen und bew&auml;ltigen konnte. Alles lege ich am Ende des Tages in Gottes H&auml;nde zur&uuml;ck. Ja, mein ganzes Leben vertraue ich ihm jetzt an, und ich kann ruhig einschlafen. Mein Leben ist ja in Gottes gro&szlig;en H&auml;nden geborgen - ein sch&ouml;nes Bild f&uuml;r die F&uuml;rsorge Gottes: Seine H&auml;nde, die mich umgeben, wie die H&auml;nde eines Menschen einem kleinen K&uuml;ken Geborgenheit geben.</p><p>Ich w&uuml;nsche Ihnen, dass Sie diesen Tag mit allem, was er Ihnen auch bringen mag, am Ende in Gottes H&auml;nde legen k&ouml;nnen, ja, dass Sie sich selbst, Ihr Leben, Ihren Geist den gro&szlig;en H&auml;nden unseres Gottes anvertrauen k&ouml;nnen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Bernhard Berends</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17339481.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Bernhard Berends]]></author>
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      <pubDate>Wed, 13 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gebet gefragt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jakobus 5,16 – ausgelegt von Bernhard Berends.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jakobus 5,16 – ausgelegt von Bernhard Berends.</em><br/>
<p>&bdquo;Alles Beten hat nichts gen&uuml;tzt&ldquo;, sagte mir ein Mann. Erst k&uuml;rzlich war sein Schwager verstorben, mit 48 Jahren nach einem schweren Krebsleiden.<br />
&bdquo;Wir haben so sehr gehofft und gebetet, dass er die Krankheit &uuml;bersteht und wieder gesund wird, aber es hat alles nichts geholfen&ldquo;, fuhr mein Gespr&auml;chspartner fort.</p><p>Waren die Gebete wirklich umsonst gewesen? Oder war nicht lange genug oder intensiv genug gebetet worden?</p><p>An dieses kurze Gespr&auml;ch dachte ich, als ich &uuml;ber den Bibeltext aus dem Neuen Testament nachdachte, der f&uuml;r heute im Losungsbuch der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine angegeben ist: &bdquo;Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.&ldquo;</p><p>Waren die Gebete f&uuml;r den krebskranken Mann nicht ernsthaft genug gewesen? Ich hatte schon den Eindruck, dass sehr ernsthaft, ja, inbr&uuml;nstig, gebetet worden war. Nicht nur seine Familie, auch manche anderen hatten f&uuml;r diesen Mann gebetet, und sie hatten es sehr ernst gemeint.</p><p>Ich habe im griechischen Urtext nachgelesen. Das Wort, das Luther mit &bdquo;ernstlich&ldquo; &uuml;bersetzt hat, bedeutet w&ouml;rtlich: &bdquo;wirksam, wirkungsvoll&ldquo;. Sehr treffend finde ich die &Uuml;bersetzung dieses Satzes in der Neuen Genfer &Uuml;bersetzung. Dort lese ich: <strong>&bdquo;Das Gebet eines Menschen, der sich nach dem Willen Gottes richtet, ist wirkungsvoll und bringt viel zustande.&ldquo;</strong></p><p>Dieser Satz steht am Ende eines Abschnitts im Jakobusbrief, in dem es um das Gebet f&uuml;r Kranke in der Gemeinde geht. Jakobus ermutigt die Leser seines Briefes und auch Sie und mich, alle Anliegen, gerade auch die Bitte f&uuml;r kranke Menschen, im Gebet vor Gott zu bringen.</p><p>Wenn Jakobus von dem Gerechten spricht, der zu Gott betet, dann meint er nicht etwa einen selbstgerechten Zeitgenossen, sondern einen Menschen, der Gott recht gibt und alles von Gott erwartet. Ja, er darf voller Vertrauen zu Gott beten, alle Anliegen vor ihn bringen und gerade auch f&uuml;r kranke und belastete Mitmenschen beten, vielleicht gerade auch f&uuml;r Menschen, die selbst keine Kraft mehr haben zum Beten. Und ich rechne damit, dass Gott eingreift, dass er den Kranken, f&uuml;r den ich gebetet habe, heilt, dass es ihm besser geht.</p><p>Doch ich kann eine Besserung nicht erzwingen. Die Bitte aus dem Vaterunser: &bdquo;<strong>Dein Wille geschehe</strong>&ldquo; begleitet mein Gebet. Ich wei&szlig; nicht, warum der eine gesund wird und der andere krank bleibt. Bete ich f&uuml;r einen kranken Menschen, bringe ich ihn vor Gott. Ich blicke von mir selbst weg zu Gott und traue ihm zu, dass er hilft, dass er eingreift.</p><p>Wenn ich f&uuml;r einen Menschen bete, dann werfe ich gewisserma&szlig;en die Sorge um meinen kranken Mitmenschen Gott vor die F&uuml;&szlig;e. Ich traue darauf, dass er hilft. Das Gebet dessen, der vertrauensvoll betet, vermag viel. &bdquo;Es vermag viel&ldquo;, das bedeutet ja wohl: Es vermag nicht alles, oder?</p><p>So lese ich es jedenfalls bei Jakobus. Ja, ich traue Gott alles zu. Gott bleibt der souver&auml;ne Herr. Ich schreibe ihm nicht vor, wie er handeln soll. Und manchmal erlebe ich auch: &bdquo;Mein Gebet wurde nicht so erh&ouml;rt, wie ich es mir gedacht und gew&uuml;nscht habe. Es ist anders gekommen, als ich es erwartet habe.&ldquo;</p><p>So erging es ja auch dem Mann, der f&uuml;r seinen krebskranken Schwager gebetet hat. Sein Schwager ist infolge seiner Erkrankung gestorben.</p><p>Ich habe mit diesem Mann kein weiteres Gespr&auml;ch mehr gef&uuml;hrt. Ich hoffe, dass er nicht aufgeh&ouml;rt hat, sich mit seinen Anliegen an Gott zu wenden.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Bernhard Berends</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17338778.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Bernhard Berends]]></author>
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      <pubDate>Tue, 12 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Lob Gottes sprengt Grenzen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 4,8 – ausgelegt von Sigrun Teßmer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Offenbarung 4,8 – ausgelegt von Sigrun Teßmer.</em><br/>
<p>Haben Sie schon mal einen Gottesdienst in einer anderen Sprache erlebt? Mir geht es dann meistens so: Von der Predigt verstehe ich so gut wie nichts. Aber die Lieder gibt es manchmal in verschiedenen &Uuml;bersetzungen. Oft kenne ich eine Melodie und kann dann erraten, welchen Text die anderen jetzt wohl singen. Aber es ist mehr als ein Ratespiel. Ich f&uuml;hle mich innerlich verbunden mit meinen Geschwistern, die zwar eine andere Sprache sprechen, aber doch denselben Herrn Jesus Christus anbeten.</p><p>Ein Text, der in viele Sprachen &uuml;bersetzt wurde, steht in Offenbarung 4,8:<br /><strong>Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allm&auml;chtige, der da war und der da ist und der da kommt.</strong></p><p>Gewaltige Worte! Es ist ein Blick in Gottes Thronsaal!</p><p>Was f&uuml;r uns heute der Lehrtext der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine dieses Tages ist, war f&uuml;r viele Komponisten Grundlage f&uuml;r gro&szlig;artige Werke:</p><p>Vielen bekannt ist von Franz Schubert das &bdquo;Heilig, heilig, heilig&ldquo; aus der Deutschen Messe.<br />
Und Johann Sebastian Bach komponierte ein mehrch&ouml;riges &bdquo;Sanctus&ldquo; - was ja auch &bdquo;heilig&ldquo; bedeutet, blo&szlig; in Latein.</p><p>Felix Mendelssohn Bartholdy, Ludwig von Beethoven und viele weitere begnadete Komponisten haben sich von diesen Worten inspirieren lassen. Und nicht nur f&uuml;r Auff&uuml;hrungen, sondern auch f&uuml;r den Gemeindegesang. Am bekanntesten wohl der englische Hymnus von Reginald Heber und John B. Dykes, den es auch in deutscher &Uuml;bersetzung gibt: &bdquo;Heilig, heilig, heilig, Gott, dir sei Ehre&ldquo;.</p><p>Und auch in unserer Zeit entstehen neue Lieder zum Lob Gottes, immer wieder mit demselben Text.</p><p>Aufgeschrieben wurden diese Worte von Johannes. Wahrscheinlich einer der zw&ouml;lf J&uuml;nger von Jesus. Er wurde sehr alt und im hohen Alter von den R&ouml;mern auf die Insel Patmos verbannt - eine Strafinsel f&uuml;r politische Gefangene. Er kam dort hin aufgrund seines Glaubens. Auf der Insel, in der Ein&ouml;de, erlebte er, wie Gott in besonderer Weise zu ihm sprach. Es war als w&uuml;rde ein Vorhang weggezogen.&nbsp;Johannes schaute direkt in Gottes Welt, in den himmlischen Thronsaal. Dort sah er die Verehrung Gottes. Mit diesen Worten:</p><p><strong>Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allm&auml;chtige, der da war und der da ist und der da kommt.</strong></p><p>Es sind drei Aussagen &uuml;ber Gott:</p><p>Er ist heilig. Er ist allm&auml;chtig und: Er ist zeitlos.<br />
Eine Vorstellung, die mir als zeitlich begrenztem Menschen schwerf&auml;llt.<br />
Es ist eine andere Dimension.</p><p>In diesem Text in der Offenbarung beschreibt der Seher Johannes, was jetzt schon ist. Dieses Lob Gottes, das durch die Jahrhunderte hindurch geht, das in so vielen L&auml;ndern der Welt gesungen wird, in alten und modernen Worten und Melodien.</p><p>Das Besondere ist:</p><p>Wenn wir als Christen Gott loben und ihn als den Allm&auml;chtigen ehren, wenn wir ihn anbeten als den, der immer war und ist und bleibt... - dann tun wir dasselbe wie die himmlischen Wesen in Gottes Thronsaal. Wir sind in gewisser Weise verbunden mit dieser anderen, g&ouml;ttlichen Dimension. Wir tun das, was die Engel im Himmel tun, hier auf der Erde.</p><p>In dem Lied &bdquo;Wachet auf, ruft uns die Stimme&ldquo; hei&szlig;t es: &bdquo;wir sind Konsorten der Engel&ldquo;. Heute w&uuml;rde man sagen: Wir sind Kollegen.</p><p>Im eigenen Land und im Ausland f&uuml;hle ich mich meinen Glaubensgeschwistern nah - aber dar&uuml;ber hinaus sind wir mit den Engeln verbunden im Lob Gottes.</p><p>Das ist kein sch&ouml;ner Traum, das ist geistliche Wirklichkeit.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Sigrun Teßmer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17337958.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Sigrun Teßmer]]></author>
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      <pubDate>Mon, 11 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Vertrauen ohne wenn und aber]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Daniel 3,17.18 – ausgelegt von Sigrun Teßmer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Daniel 3,17.18 – ausgelegt von Sigrun Teßmer.</em><br/>
<p>Haben Sie einen richtig guten Freund? Einen, der auch bei Ihnen ist, wenn es richtig brenzlig wird?</p><p>In der Bibel steht eine Geschichte von drei Freunden. Alle drei sind Juden und leben in einem anderen Land, in Babylonien. Sie halten zusammen. Sie haben es geschafft - trotz Migrationshintergrund - in eine hohe politische Stellung zu kommen. Sie sind vom K&ouml;nig hochgesch&auml;tzt. Aber es gibt Neider, die versuchen, sie loszuwerden. Sie schlagen dem K&ouml;nig vor, ein Bild aufzustellen, das alle anbeten sollen. Und - wer es nicht tut, der soll in einen hei&szlig;en Ofen geworfen werden. Daran soll man sehen, wer wirklich Respekt vor dem K&ouml;nig hat. Wenn dann alles nach Plan l&auml;uft, sind sie die drei j&uuml;dischen M&auml;nner in K&uuml;rze los. Denn das wissen sie: Juden beten nur ihren Gott an.</p><p>Und tats&auml;chlich: Der K&ouml;nig meint, das sei eine gute Idee. Und wie vermutet, werfen sich die drei M&auml;nner nicht vor dem Bild nieder. Der K&ouml;nig l&auml;sst sie zu sich rufen und gibt ihnen noch eine Chance. So sagt er: &bdquo;Werft euch vor dem Bild nieder! Sonst werdet ihr in den gl&uuml;henden Feuerofen geworfen!&ldquo; und er schiebt noch hinterher: &bdquo;Lasst sehen, wer der Gott ist, der euch aus meiner Hand erretten k&ouml;nnte!&ldquo;</p><p>Doch die drei M&auml;nner stehen mutig vor ihm und sagen:</p><p><strong>&bdquo;Unser Gott, den wir verehren, kann uns erretten aus dem gl&uuml;henden Feuerofen. Und wenn er&#39;s nicht tut, so sollst du dennoch wissen, dass wir deinen Gott nicht ehren und das goldene Bild nicht anbeten werden.&ldquo;</strong> - Diese Worte der drei M&auml;nner stehen im Buch Daniel, Kapitel 3 Verse 17 und 18. Es ist die heutige Tageslosung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine.</p><p>Doch bevor ich anschaue, wie die Geschichte weitergeht, lassen Sie mich einen Moment bei dieser Aussage stehen bleiben. Noch einmal diese Worte der drei M&auml;nner: <strong>&bdquo;Unser Gott, den wir verehren, kann uns erretten aus dem gl&uuml;henden Feuerofen. Und wenn er&#39;s nicht tut, so sollst du dennoch wissen, dass wir deinen Gott nicht ehren und das goldene Bild nicht anbeten werden.&ldquo;</strong></p><p>Beides ist m&ouml;glich: Gerettet werden - und: Nicht aus dem Ofen gerettet werden.</p><p>Ich finde es spannend: Sie vertrauen Gott, sehen aber beide M&ouml;glichkeiten.</p><p>Oft h&ouml;re ich aus den Erfahrungen verschiedener Menschen, dass sie meinen: Gott h&auml;tte doch so vieles anders machen k&ouml;nnen. Gott h&auml;tte doch meine Krankheit verhindern k&ouml;nnen. Gott h&auml;tte doch den fr&uuml;hen Tod eines geliebten Menschen verhindern k&ouml;nnen. Gott k&ouml;nnte doch daf&uuml;r sorgen, dass es keine Kriege und Katastrophen mehr gibt.</p><p>Die drei j&uuml;dischen M&auml;nner denken anders. Sie sagen: Vielleicht tut Gott ein Wunder. Vielleicht auch nicht. Aber wir halten an ihm fest. Egal, was Gott tut. Wir vertrauen ihm auch in dieser schweren Situation.</p><p>Ich m&ouml;chte mir diese Haltung zum Vorbild nehmen.</p><p>Ich m&ouml;chte in Situationen, die sich wie ein Feuerofen anf&uuml;hlen - so auf Gott vertrauen.</p><p>Tats&auml;chlich hat Gott in der Situation der drei Freunde ein Wunder getan. Er hat sie gerettet und war mit ihnen im Ofen. So, dass sogar der K&ouml;nig einen vierten Mann mitten im Ofen gesehen hat.</p><p>Gott war dabei.</p><p>Ja, es ist gut, wenn wir in Schwierigkeiten Freunde an unserer Seite haben. Es gilt:</p><p>Auch wenn Gott kein sichtbares Wunder tut - er ist da. Mitten im Feuer meines Lebens. Ich wei&szlig;: Ich bin nicht allein.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Sigrun Teßmer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17337579.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Sigrun Teßmer]]></author>
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      <pubDate>Sun, 10 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Getröstet von Gott: Wie Sie selbst zum Trost für andere werden]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 1,4 – ausgelegt von Günter-Helmrich Lotz.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Korinther 1,4 – ausgelegt von Günter-Helmrich Lotz.</em><br/>
<p>Weil unsere Tochter bei der Geburt ganz blau war, kam sie sofort in die Kinderklinik. Als ich sie dort am Brutkasten aufsuchte, konnte ich es an ihren Augen gleich erkennen. Sie hatte das Down-Syndrom. F&uuml;r uns brach eine Welt zusammen. Am n&auml;chsten Morgen musste ich unseren f&uuml;nfj&auml;hrigen Sohn in den Kindergarten bringen. Dort wusste man, dass wir ein Baby erwarteten. Ich wurde gro&szlig; angeguckt. &bdquo;Wir haben eine Tochter&ldquo;, sagte ich mit wenig Begeisterung. Ein &sbquo;aber&lsquo; musste ich anf&uuml;gen, aber sie hat das Down-Syndrom. Kurze Betroffenheit. Dann sagte die Kindergartenleiterin: &bdquo;Wir haben noch keinen Tag mit unserem Stephan bereut.&ldquo; Ihr Stephan hatte ebenso das Down-Syndrom. Dieser eine Satz traf wie ein Blitz in meine dunkle Stimmung. Wenn diese Frau als Betroffene das sagt, dann kann es doch gar nicht so schlimm sein. Dieser eine Satz hat mir Mut und Zuversicht gegeben. Gleichzeitig habe ich gelernt, welch einen Unterschied es ausmacht, ob eine Betroffene spricht oder jemand nur Allgemeinpl&auml;tze von sich gibt, wie &sbquo;das schaffen sie schon&lsquo; oder &sbquo;diese Kinder sind doch ein Sonnenschein&lsquo;.</p><p>Besonderen Trost brauchten auch bereits die ersten Christen. Sie waren besonderen Anfeindungen ausgesetzt und Verfolgung. Dabei hat der Apostel Paulus festgestellt: Gott tr&ouml;stet uns in aller unserer Bedr&auml;ngnis. Wie kann Gott Menschen tr&ouml;sten? Das geschieht oft durch Menschen wie in meinem Fall. Oder es kann ein Bibelwort sein, dass mir neuen Mut macht. Oder im Gebet gewinne ich neue Zuversicht.</p><p>Das, was Paulus beschreibt, war eine wertvolle Erfahrung f&uuml;r ihn und f&uuml;r viele seiner Mitchristen. Aber eben nicht nur f&uuml;r sie. Das ist das Besondere.</p><p>Denn Leid zu erfahren und Trost zu empfangen, kann sich noch viel weitreichender auswirken. Der Apostel f&auml;hrt n&auml;mlich fort: damit auch wir tr&ouml;sten k&ouml;nnen, die in allerlei Bedr&auml;ngnis sind&lsquo;. Wer Leid und Trost selbst erfahren hat, besitzt eine Voraussetzung, andere in ihrer Not zu tr&ouml;sten, wie es ein Unbeteiligter kaum vermag.</p><p>Von daher beinhalten die Worte des Apostels eine zweifache Herausforderung. Wenn er sagt, dass Gott uns tr&ouml;stet in aller unserer Bedr&auml;ngnis, dann ist unser Vertrauen gefragt. Wir brauchen die Erwartung nicht aufgeben, dass Gottes Trost uns auch heute in einer scheinbar trostlosen Situation erreichen will. Nicht zu Unrecht nennt Paulus Gott, den Gott allen Trostes.</p><p>Die zweite Herausforderung besteht darin, dass die Trosterfahrung durch Gott eine Bef&auml;higung bedeutet. Leiderfahrung macht sensibel f&uuml;r das Leid anderer. Und wer das Leid anderer wahrnimmt, das dem eigenen &auml;hnelt, der kann als Betroffener Mut machen und aufrichten - so wie es die Kindergartenleiterin damals bei mir getan hat. Und sie lag nicht falsch. Ihre Ermutigung hat durchgetragen und sich best&auml;tigt.</p><p>Gott tr&ouml;stet auf vielf&auml;ltige Weise und macht aus Getr&ouml;steten Tr&ouml;ster. Beides ist gefragt.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Günter-Helmrich Lotz</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17337169.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Günter-Helmrich Lotz]]></author>
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      <pubDate>Sat, 09 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Preis der Freiheit]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 28,18 – ausgelegt von Günter-Helmrich Lotz.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Matthäus 28,18 – ausgelegt von Günter-Helmrich Lotz.</em><br/>
<p>&bdquo;Ja, die Welt ist dunkel. Nur ja die Ohren nicht h&auml;ngen lassen! Nie! Denn es wird regiert, nicht nur in Moskau oder in Washington oder in Peking, sondern von ganz oben, vom Himmel her.&ldquo;</p><p>Diese Worte hat Karl Barth 1968 am Vorabend seines Todes hinterlassen. Einer der bedeutendsten Theologen des 20. Jahrhunderts.</p><p>Es wird regiert vom Himmel her. Damit best&auml;tigt er, was Jesus gesagt hat: <strong>&bdquo;Mir ist gegeben, alle Gewalt im Himmel und auf Erden.&ldquo; </strong>Aber wie sieht es auf dieser Erde aus?</p><p>Es stimmt. Es wird regiert in Moskau, Washington, Peking bis heute. Und vor jedem dieser Machtzentren zittern jeweils die anderen.</p><p>Dabei zittern weltweit unz&auml;hlige Menschen mit und leben zunehmend in &Auml;ngsten. Aber wo wird vom Himmel her regiert? Bei all der Grausamkeit und dem Elend auf der Welt stellt sich f&uuml;r viele die Frage: warum l&auml;sst Gott das zu? Und manche beschweren sich nicht nur &uuml;ber Gott, sie sind w&uuml;tend auf ihn. Wo wird denn vom Himmel her regiert? Wenn Jesus alle Macht hat, warum r&uuml;hrt er dann scheinbar keinen Finger?</p><p>Ich habe darauf keine Antwort. Ich wei&szlig; nur, wenn Gott alles B&ouml;se auf dieser Welt verhindern sollte, m&uuml;sste er auch mir in den Arm fallen, damit ich mich nicht irgendwo vergreife. Er m&uuml;sste mir &uuml;ber den Mund fahren, wenn ich dabei bin, andere mit meinen Worten zu verletzen.</p><p>Da wir freie Menschen sind, haben wir auch die M&ouml;glichkeit, unsere Freiheit zum B&ouml;sen zu missbrauchen. Das ist der Preis der Freiheit.</p><p>Und dennoch, Karl Barth war &uuml;berzeugt, es wird nicht immer so bleiben. Bei allem, was wir Menschen anstellen, es gibt noch eine Stelle, die allem &uuml;bergeordnet ist. Gott wird dem B&ouml;sen ein Ende setzen. Es kommt der Tag, wo seine Regierung vom Himmel her sich durchsetzt.</p><p>Deshalb das Verm&auml;chtnis von Karl Barth: Nur ja die Ohren nicht h&auml;ngen lassen! Auch wenn es einen langen Atem braucht.</p><p>Dabei hat Jesus selbst angek&uuml;ndigt, dass sich gegen Ende der Zeit die Krisen h&auml;ufen. Aber das soll uns nicht &auml;ngstigen oder uns resignieren lassen. Vielmehr hat Jesus aufgefordert: <strong>&bdquo;Ihr sollt euch aufrichten und euren Kopf heben, wenn das alles beginnt: Eure Erl&ouml;sung kommt bald!&ldquo; </strong>Er wird also seine Macht auf dieser Erde zu seiner Zeit erweisen. Daher gilt, Kopf hoch statt die Ohren h&auml;ngen zu lassen.</p><p>Dann kann sich die Wut gegen Gott verwandeln in Mut wegen Gott. Denn dass Jesus alle Macht hat auf dieser Erde, das wird sich zeigen. So wie es die Losung f&uuml;r dieses Jahr in Aussicht stellt: Siehe, ich mache alles neu.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Günter-Helmrich Lotz</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17336501.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Günter-Helmrich Lotz]]></author>
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      <pubDate>Fri, 08 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[In der Stille angekommen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 1,35 – ausgelegt von Matthias Rapsch.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Markus 1,35 – ausgelegt von Matthias Rapsch.</em><br/>
<p>Ich bin mit vielen Familien auf einer Freizeit am Bodensee unterwegs. Zeit zum Runterkommen, Entspannen und Auftanken, noch dazu in einer traumhaften Gegend. Doch nicht f&uuml;r alle. Einer der Teilnehmer ist st&auml;ndig mit seiner Firma in Kontakt. Die Arbeit l&auml;sst ihn auch im Urlaub nicht zur Ruhe kommen. V&ouml;llig gestresst tut er mir richtig leid.</p><p>Geht es mir an manchen Tagen nicht &auml;hnlich wie diesem gestressten Manager? Ich komme mir wie in einem Hamsterrad vor, das sich schneller und schneller dreht. Ich habe keine Zeit mehr, in Ruhe &uuml;ber mein Leben nachzudenken. Ich f&uuml;hle mich leer und ausgebrannt. Neulich sagt mir jemand: ich lebe nicht mehr selbst, sondern werde gelebt. Gibt es einen Ausweg? Jesus ist als Sohn Gottes noch ganz anders gefordert. Die Menschen sp&uuml;ren: da hat einer was zu sagen. Seine Worte &ouml;ffnen uns den Horizont. Er schenkt uns Glauben, Liebe und Hoffnung. Wenn er spricht, dann geschieht etwas. Kranke werden gesund und dunkle M&auml;chte und Geister m&uuml;ssen weichen. Aus dieser Kraft kann Jesus nur wirken, wenn er sie in der Einsamkeit und Stille bei seinem Vater holt.</p><p>Deshalb hei&szlig;t es im Markusevangelium: &bdquo;<strong>Am Morgen noch vor Tage, stand Jesus auf und ging hinaus. Und er ging an eine einsame St&auml;tte und betete dort</strong>&ldquo; (Markus 1,35).</p><p>Trotz eines arbeitsreichen Abends steht Jesus fr&uuml;h auf und geht an eine einsame St&auml;tte, um zu beten. Das tut Jesus im Laufe seiner &ouml;ffentlichen Wirksamkeit immer wieder. Ich treffe ihn auf dem Berg der Verkl&auml;rung oder im Garten Gethsemane. Bevor die Herausforderungen und der Alltag &uuml;ber ihn hereinbrechen, sucht er die Stille und das Gespr&auml;ch mit seinem himmlischen Vater. Im Gebet werden die Weichen gestellt, kann die Seele neu Kraft sch&ouml;pfen und reifen Entscheidungen heran. Darin kann Jesus zum Vorbild werden.</p><p>Auch Sie sind eingeladen, das Gespr&auml;ch mit Ihrem himmlischen Vater zu suchen. Die Bibel nennt das Gebet. Jesus redet durch sein lebendiges Wort in der Bibel zu Ihnen und mir. Durch seinen Heiligen Geist &ouml;ffnet Jesus das Schriftwort und ich erkenne ihn. So werde ich gest&auml;rkt, vor falschen Wegen bewahrt und empfange neu Orientierung auf meinem Lebens- und Glaubensweg. Probieren Sie es doch einmal aus und stellen Sie sich den Wecker eine halbe Stunde eher. Vielleicht gehen Sie deshalb auch abends lieber eine halbe Stunde eher ins Bett. Dann stellen Sie sich z.&nbsp;B. eine gute Tasse Kaffee oder Tee bereit, nehmen Ihre Bibel zur Hand mit einem hilfreichen Bibelleseplan oder sie lesen einmal nacheinander ein ganzes Evangelium oder einen Brief. Beten Sie zu Beginn: Herr, wecke mir das Ohr, dass ich h&ouml;re, wie ein J&uuml;nger h&ouml;rt und weise mir, Herr, deinen Weg. Dann lesen Sie den Bibelabschnitt am besten halblaut, h&ouml;ren und sinnen dar&uuml;ber nach. Ich bin mir sicher, dass sie wunderbare Entdeckungen machen, Sch&auml;tze heben und neue Kraft f&uuml;r den Alltag sch&ouml;pfen.</p><p>Dann geht es Ihnen vielleicht so wie einem Jungen. Er sitzt auf einem schwankenden Schiff in gro&szlig;er Seelenruhe. Es ist sehr st&uuml;rmisch und die Wellen schwappen schon fast ins Boot. Doch das macht ihm alles nichts aus. Ein ver&auml;ngstigter Passagier merkt das und spricht den Jungen an: &bdquo;Sag mal &ndash; hast du denn gar keine Angst, dass wir hier untergehen k&ouml;nnten?&ldquo; Darauf antwortet der Junge ruhig: &bdquo;Nein, denn mein Vater ist der Kapit&auml;n.&ldquo;</p><p>Diese Ruhe mitten in den St&uuml;rmen des Alltags und Ihres Lebens w&uuml;nsche ich Ihnen von ganzem Herzen. Und wenn die Sorgen und &Auml;ngste kommen, dann machen Sie daraus ein Gebet. Jesus hat &uuml;brigens nicht nur am Morgen Zeit, sondern rund um die Uhr.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Matthias Rapsch</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17335769.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Matthias Rapsch]]></author>
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      <pubDate>Thu, 07 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Echter Trost]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 31,9 – ausgelegt von Matthias Rapsch.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jeremia 31,9 – ausgelegt von Matthias Rapsch.</em><br/>
<p>33 Bergleute sind infolge eines Bergschlages 700 m unter der Erde in einer Grube eingeschlossen. Bei einer Probebohrung sind Klopfzeichen zu h&ouml;ren. Man beginnt mit einer Rettungsbohrung und nach 69 Tagen k&ouml;nnen alle Bergleute gerettet werden. Als sie das Licht wieder erblicken und ihre Liebsten in die Arme schlie&szlig;en k&ouml;nnen, ist die Freude und Dankbarkeit &uuml;ber das wieder geschenkte Leben und die Befreiung gro&szlig;. Diese Rettungsaktion ist als das Wunder von Chile in die Geschichte eingegangen.</p><p>Das Volk Gottes &ndash; Israel &ndash; ist auch immer wieder eingeschlossen und gefangen. Nicht durch einen Bergsturz, sondern durch andere V&ouml;lker. Sie sind nicht bereit, auf Gottes Wort zu h&ouml;ren und danach zu handeln, obwohl sich Propheten den Mund fusselig reden. Der Prophet Jeremia ist beauftragt, sein Volk zu neuem Glauben und Vertrauen zu Gott und seinen Geboten einzuladen. Doch dann sieht auch Jeremia mit an, dass das alles nichts fruchtet. Die feindlichen Babylonier stehen vor Jerusalem und zerst&ouml;ren es. Ein Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung wird in die Gefangenschaft gef&uuml;hrt. Doch das bedeutet nicht das Ende. Gott erneuert seinen Bund, den er mit den Israeliten geschlossen hat. Er ist treu und wird sie aus der Gefangenschaft in Babylon herausf&uuml;hren.</p><p>Im Jeremiabuch hei&szlig;t es: <strong>&bdquo;Sie werden weinend kommen, aber ich will sie tr&ouml;sten und leiten. Ich will sie zu Wasserb&auml;chen f&uuml;hren auf ebenem Wege, auf dem sie nicht straucheln: denn ich bin Israels Vater.&ldquo; </strong>Diese Zusage hat sich in der Geschichte Israels immer wieder erf&uuml;llt: der Perser&#1082;&ouml;nig Kyros besiegt die Babylonier und l&auml;sst die Israeliten wieder nach Hause ziehen. Sie d&uuml;rfen ihre Stadt Jerusalem und den Tempel wieder aufbauen. Ein gro&szlig;es Zeichen ist die Staatsgr&uuml;ndung Israels 1948 nach fast zwei Jahrtausenden, die nach dem Aufbau und dem Leben in Israel die erneute Zerstreuung 70 n.&nbsp;Chr. umfassen.</p><p>Gott nimmt sich seines geliebten Volkes immer wieder an. Wie ein Vater und ein guter Hirte tr&ouml;stet er sie und leitet sie in gutes und weites Land. Er ebnet die Wege und schenkt frisches lebendiges Wasser. Auf besondere und einmalige Weise wird er sich durch Jesus allen Menschen und seinem Volk Israel annehmen.</p><p>Der lebendige Gott hat sich sein Liebstes aus dem Herzen gerissen, seinen Sohn Jesus auf diese Erde gesandt, der von sich sagt: Ich bin der gute Hirte. Er hat auch ihr Leben mit allen H&ouml;hen und Tiefen geteilt. Jesus hat Worte gesprochen, die Menschen magnetisch angezogen haben, er hat Kranke geheilt und Kinder gesegnet, er hat Arme reich gemacht. Ja, er ist am Ende seiner irdischen Wirksamkeit ganz hinunter in unsere Grube des Todes und der Schuld hinabgestiegen, aus der wir uns nicht selbst befreien k&ouml;nnen. Am Kreuz auf Golgatha hat er f&uuml;r uns den Sieg errungen. Dort und nur dort holt er uns aus der Dunkelheit ins Licht, aus dem Tod ins Leben. Dort werden wir vers&ouml;hnt mit Gott und den Menschen, und zwar auf Zeit und Ewigkeit.</p><p>Wenn Sie das erfahren m&ouml;chten, lieber H&ouml;rer, liebe H&ouml;rerin, dann vertrauen Sie heute schon Ihr Leben Jesus Christus an. Sie erfahren in der Gemeinschaft mit Jesus Christus Mut, St&auml;rkung, Tragkraft und Neubelebung Ihres Glaubens. Ja, Sie werden sogar Mut finden, auch anderen diesen Trost weiterzugeben, gerade dann, wenn es um Grenzsituationen wie Leid, Krankheit und Tod geht.</p><p>Dann werde ich die Frage 1 des Heidelberger Katechismus: &bdquo;Was ist dein einziger Trost im Leben und im Sterben?&ldquo; so beantworten: &bdquo;Dass ich mit Leib und Seele im Leben und im Sterben nicht mir, sondern meinem getreuen Heiland Jesus Christus geh&ouml;re.&ldquo;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Matthias Rapsch</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17335091.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Matthias Rapsch]]></author>
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      <pubDate>Wed, 06 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Bekehrung geschieht durch Gottes Schöpferkraft]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 4,6 – ausgelegt von Wilhelm Schneider.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Korinther 4,6 – ausgelegt von Wilhelm Schneider.</em><br/>
<p>Was geschah bei der Sch&ouml;pfung? Was hat Gott da getan?</p><p>Unser Bibelvers aus dem 2. Korintherbrief gibt hierauf eine Antwort: Gott hat gesprochen, Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten. Gott hat das Licht geschaffen. Er hat alles aus dem Nichts geschaffen.</p><p>Aber was hat das mit dem zu tun, was Paulus hier sagt? Vorher hat er in seinem Brief an die Christen in Korinth davon gesprochen, dass sie immer die Wahrheit sagen, wenn sie mit Menschen &uuml;ber Jesus sprechen. Sie versuchen nicht, die Menschen mit Tricks zu &uuml;berreden. Paulus spricht davon, dass Gottes Evangelium verdeckt ist, verdeckt f&uuml;r die, die nicht glauben. Sie werden nicht verstehen, was Gott von ihnen will.</p><p>Und dann sagt er:<strong> &bdquo;Denn Gott, der sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass durch uns entst&uuml;nde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.&ldquo;</strong> (2. Korinther 4,6)</p><p>Was ist passiert, als ich zum Glauben an Jesus Christus kam? Etwas Unglaubliches. Gott hat es in meinem Herzen licht werden lassen. Wie? Gott ist der Allm&auml;chtige, er kann etwas aus dem Nichts erschaffen. Paulus zitiert hier aus 1.&nbsp;Mose 1,3, wo steht: <strong>Gott sprach, es werde Licht!</strong></p><p>Genauso wie Gott damals bei der Sch&ouml;pfung das Licht in der v&ouml;lligen Finsternis geschaffen hat, aus dem Nichts, so hat er Licht in meinem Herzen geschaffen. Licht wozu?</p><p>Licht, damit mir nicht mehr verdeckt ist, was Gott will, was er in seinem Evangelium, seiner Guten Nachricht, sagt. N&auml;mlich, dass er mir vergeben will, dass Jesus f&uuml;r mich gestorben ist, dass er vom Tod auferstanden ist, ja, tats&auml;chlich, und ich durch ihn das ewige Leben habe.</p><p>Es ist ein heller Schein, der Gott verherrlicht. Der zeigt, wie herrlich Jesus ist. Diese Herrlichkeit ist eben gerade nicht meine Herrlichkeit. Es ist immer Gottes Herrlichkeit, die Herrlichkeit von Jesus, die in seinem Angesicht zu sehen ist.</p><p>Es brauchte Gottes Macht als Sch&ouml;pfer, um mich zu retten. Diese Decke, dieses Verborgensein von Gottes Botschaft f&uuml;r mich, musste von ihm selbst entfernt werden.</p><p>Dieser Schein, den Gott in mein Herz gegeben hat, soll auch f&uuml;r andere leuchten. Er soll f&uuml;r andere ein Wegweiser zu Jesus Christus sein. Dieses Licht treibt mich dazu, Jesus nachzufolgen, ihm alles zu geben, mein ganzes Leben.</p><p>Paulus reiste durch die ganze damals bekannte Welt und erz&auml;hlte allen Menschen von Jesus. Paulus hatte wortw&ouml;rtlich ein Licht vom Himmel gesehen, das ihn umstrahlte und sein ganzes Leben umkrempelte, als Gott ihn damals vor Damaskus die Augen f&uuml;r Jesus &ouml;ffnete.</p><p>Vielen ist es &auml;hnlich ergangen. Menschen, die v&ouml;llig kaputt waren, suchtkrank, kriminell, gescheiterte Existenzen, haben erlebt, dass Gott neu macht. Sie haben erlebt, dass Gott es in ihrem Herzen licht werden l&auml;sst, dass sie Jesus geh&ouml;ren und er ihr Retter ist.</p><p>Aber auch, wenn meine Bekehrung nicht so dramatisch verl&auml;uft: Wenn ich an Jesus glaube, hat er es in meinem Herzen licht werden lassen. Er hat Licht geschaffen wie zu Anfang bei der Sch&ouml;pfung. Er hat mich aus meiner eigenen Verblendung gerettet, dass ich es allein schaffe und Gott nicht brauche.</p><p>Jesus hat mich gerettet. Das bringt mich dazu, mein Leben ganz und gar mit ihm zu leben, ihm geh&ouml;rt alles. Das bringt mich dazu, mir zu w&uuml;nschen, dass dies noch viele Menschen erleben: Dass Gott einen hellen Schein in ihr Herz gibt und sie Gottes Herrlichkeit in Jesus erkennen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Wilhelm Schneider</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17332443.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wilhelm Schneider]]></author>
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      <pubDate>Tue, 05 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott hilft durch]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 68,20 – ausgelegt von Wilhelm Schneider.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 68,20 – ausgelegt von Wilhelm Schneider.</em><br/>
<p>&bdquo;Wie geht es Ihnen?&ldquo;&nbsp;Das ist eine interessante Frage, aber sie ist auch allt&auml;glich. Es ist eine gew&ouml;hnliche Frage, die ich so nebenbei stelle.</p><p>Ich frage einmal genauer: Was l&auml;uft in Ihrem Leben gut, was l&auml;uft schlecht? Und wenn Sie Christ sind, wie lebt es sich als Christ, was unterscheidet Sie von anderen Menschen?</p><p>Der Bibelvers f&uuml;r heute stammt aus einem Psalm, der von Israel handelt. Israel als Volk Gottes, das von Feinden umgeben ist. Immer wieder erleben sie Angriffe, werden angefeindet, viele wollen die Israeliten sogar vernichten.</p><p>Deshalb h&ouml;rt sich dieser Psalm manchmal kriegerisch an. Gott erhebt sich und seine Feinde zerstreuen sich.</p><p>Der Vers 20 lobt Gott in diesem l&auml;ngeren Psalm. Gott ist immer zu loben, Tag f&uuml;r Tag. Warum? Er legt Lasten auf, aber er hilft auch.</p><p>Das entspricht genau der Lebenswelt des Volkes Gottes, der Lebenswelt von Israel. Frieden erleben sie selten. Meistens m&uuml;ssen sie sich gegen irgendwelche Feinde wehren, die ihnen ihr Land wegnehmen und sie als Volk ausl&ouml;schen wollen. Doch in all dieser Not erleben sie: Gott ist da, Gott ist bei ihnen, Gott ist mit ihnen. Der Gott Israels l&auml;sst sein Volk nicht allein. Er l&auml;sst sie selbst dann nicht allein, wenn sie ihm untreu werden. Gott ist mit seinem Volk nie am Ende, und er beh&auml;lt immer die F&auml;den in der Hand. Gott ist gut, er ist sogar ein Vater der Waisen, ein Helfer von Witwen. Hilflosere Menschen gibt es kaum. Deshalb ruft der Psalmbeter zum Lob auf.</p><p>Ist das nicht auch unsere Lebenswirklichkeit, die von Ihnen und mir? L&ouml;sen sich alle Probleme in Luft auf, weil Sie an Jesus Christus glauben?</p><p>Wer behauptet, werde Christ und du wirst nie Probleme haben, der sagt etwas Grundverkehrtes. Das hat uns Jesus auch nie versprochen.</p><p>Nein, auch Christen haben die ganz normalen Probleme des Lebens. Sie erleben Scheitern, sie erleben Katastrophen. Wenn es dem Land wirtschaftlich schlecht geht, stecken sie mittendrin und erleben alle Schwierigkeiten am eigenen Leib.</p><p>Dazu kann es sein, dass ich f&uuml;r meinen Glauben bel&auml;chelt werde. &bdquo;Ach ja, dieser komische Kerl, was der sagt.&ldquo;</p><p>Viele Christen erleben es sogar, dass sie angegriffen werden. Sie sind die Unruhestifter, die auf ihren Jesus beharren. Sie f&uuml;hren die Familientradition nicht weiter, sondern gehorchen nur noch Jesus. Sie brechen aus der Religion der Familie, der Ideologie des Landes aus und stellen ihren Gott an die erste Stelle. Das kann sogar dazu f&uuml;hren, dass sie f&uuml;r ihren Glauben ins Gef&auml;ngnis m&uuml;ssen.</p><p>Und was dann? Weshalb soll ich dann Jesus nachfolgen? Ist es f&uuml;r mich hier immer schlimmer als f&uuml;r andere? Aber wie Israel erleben Christen auch, dass Gott ihnen hilft. Wie Israel erleben sie, dass Gott sie nicht im Stich l&auml;sst.</p><p>Er legt eine Last auf, ja, auch ein Leben als Christ ist kein Schlaraffenland. Aber Gott ist da. Er hilft weiter, er hilft durch. Er schenkt mir eine Beziehung mit ihm, die mich f&uuml;r alles andere entsch&auml;digt.</p><p>Ich bin nicht einem blinden Schicksal ausgeliefert. Ich geh&ouml;re Gott dem Allm&auml;chtigen. Er ist immer noch der, der alle seine Feinde zerstreut, wenn er sich erhebt. Immer wieder haben Gottes Feinde das erlebt. Wie viele gottfeindliche Ideologien sind mittlerweile zerbrochen?</p><p>Und einmal wird er das endg&uuml;ltig tun. Wenn Jesus wiederkommt, werden Gottes Feinde endg&uuml;ltig und f&uuml;r alle Ewigkeit zerstreut. Und er hat versprochen, die Seinen durchzutragen und sicher in sein Reich zu bringen.</p><p>Ja, Gott ist jeden Tag zu loben. Er legt eine Last auf, aber er hilft auch.</p><p>Diese Erfahrung w&uuml;nsche ich Ihnen und mir.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Wilhelm Schneider</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17331290.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wilhelm Schneider]]></author>
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      <pubDate>Mon, 04 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Vorsicht ist gut, Vertrauen ist besser]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Richter 6,17 – ausgelegt von Manfred Schultzki.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Richter 6,17 – ausgelegt von Manfred Schultzki.</em><br/>
<p><strong>Gideon</strong> drischt &ndash; aber in einer Kelter, damit es den midianitischen R&auml;ubern nicht auff&auml;llt. Sie tyrannisieren seit langem das Volk Israel. Gideon will nicht entdeckt werden. Und er will das Getreide verstecken, damit seine Familie und er etwas zu essen haben. Eine Kelter ist klein. Es ist hei&szlig; dort. Besser w&auml;re es, unter einem Baum zu dreschen, damit der Wind die Spreu vom Weizen trennen kann. Doch es ist zu gef&auml;hrlich. Weil die Arbeit in der Kelter sehr beschwerlich ist, macht Gideon immer wieder Pause. Sich vor die T&uuml;r in den Schatten eines Baumes setzen; den Schwei&szlig; abtrocknen lassen. Vielleicht einen Schluck Wasser trinken &ndash; dann soll es weitergehen.</p><p>Doch diesmal sitzt schon jemand unter dem Baum. Gideon erkennt sofort, dass es sich weder um einen Nachbarn handelt noch um einen fremden Reisenden. Erst recht ist es kein Feind. Gideon hat eine Ahnung. Aber &ndash; ist ER es wirklich? In einem kurzen Gespr&auml;ch erteilt der Fremde Gideon den Auftrag: <strong>"Geh hin in dieser deiner Kraft, denn du sollst Israel erretten. Siehe, ich habe dich gesandt." </strong>(Richter 6,14<em>)</em> Lesen Sie doch die Geschichte, wie Gideon zum Heerf&uuml;hrer Israels in schlimmer Zeit wurde. Sie ist unglaublich spannend.</p><p>Gideon wei&szlig;, dass seine Kraft nicht reicht. Er w&auml;re froh, wenn es ihm gel&auml;nge, seine Ernte zu bergen und seine Familie zu ern&auml;hren. Seine Haltung &auml;ndert sich aber, als der Fremde, der sich immer noch nicht vorgestellt hat, ihm zusagt: Ich will mit dir sein.</p><p>So ermutigend es sich anh&ouml;rt &ndash; Gideon ist noch nicht so ganz &uuml;berzeugt. Was, wenn es sich um ein Trugbild der Verzweiflung handelt? Darum bittet er: <strong>"Hab ich Gnade vor dir gefunden, so mach mir doch ein Zeichen, dass du es bist, der mit mir redet." </strong>(Richter 6,17)</p><p>Gideon will glauben. Gideon will Gott vertrauen. Aber er ist auch vorsichtig. Darum die Bitte um ein Zeichen. Ich kann Gideon gut verstehen. Er setzt sein Leben aufs Spiel. Nur mit Gottes Unterst&uuml;tzung kann er gegen die starken Midianiter etwas erreichen.</p><p>Manchmal gew&auml;hrt uns Gott solche Zeichen. Manchmal ist eine Berufung oder ein Auftrag von Gott her so eindeutig, dass es kein Z&ouml;gern und keine R&uuml;ckfragen gibt.</p><p>Petrus, der J&uuml;nger von Jesus, f&auml;llt mir ein: Nach einer langen erfolglosen Nacht fordert Jesus ihn auf, das Netz noch einmal auszuwerfen. Petrus h&auml;tte mancherlei Einwendungen erheben k&ouml;nnen. Tut er aber nicht. Er sagt: Wir haben die ganze Nacht nichts gefangen, aber auf dein Wort hin&hellip;.&nbsp; Kein Zeichen. Nur ein Wort. Aber das Wort des Gottessohnes.</p><p>Auch Gideon erkennt, dass Gott mit ihm spricht. Allerdings braucht er dazu noch ein Zeichen. Und Gott gew&auml;hrt es ihm.</p><p>Ich war viele Jahre in einem Diakonissenmutterhaus t&auml;tig. Erst neulich erz&auml;hlte mir eine unserer Schwestern, dass sie als junge Diakonisse in die Mission gehen wollte. Aber einer der Verantwortlichen meinte, daf&uuml;r sei sie nicht geeignet. Das hat sie im ersten Moment sehr betroffen gemacht. Doch als sie in ihr Zimmer trat, stie&szlig; sie unbeabsichtigt auf ein Bibelwort, das ihr die Gewissheit st&auml;rkte, den Weg zur Missionarin weiterzugehen. Fast vierzig Jahre hat sie dann in der Mission gearbeitet.</p><p>Gott kennt kein Schema, aber ich kenne sein Wort. Darauf kann ich bauen. Und unterwegs immer wieder erkennen: Er ist mit mir auf dem Weg.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer i.R. Manfred Schultzki</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17330904.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer i.R. Manfred Schultzki]]></author>
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      <pubDate>Sun, 03 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Leben wie Jesus]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Johannes 2,6 – ausgelegt von Manfred Schultzki.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Johannes 2,6 – ausgelegt von Manfred Schultzki.</em><br/>
<p>So leben, wie Jesus gelebt hat? Was kann der Evangelist Johannes wohl damit meinen?</p><p>Das ist gar nicht so einfach zu sagen. Denn die einen verweisen darauf, dass Jesus gelebt hat wie ein Rabbi. Andere sehen in ihm den Revolution&auml;r. Wieder andere heben hervor, wie einf&uuml;hlsam Jesus war oder unterstreichen seinen Opfermut. Den Mann, der in kein Schema passt, kann ich aus vielen Blickwinkeln betrachten.</p><p>Mir scheint, Johannes meint es anders. Vielleicht w&uuml;rde er auf die Frage, wie Jesus gelebt hat, antworten: Achtet nicht so auf die Einzelheiten! Denkt gr&ouml;&szlig;er! Entscheidend ist doch die innige Verbindung mit dem Vater.</p><p>Dazu k&ouml;nnte Johannes auf den Auftritt des 12-j&auml;hrigen Jesus im Tempel verweisen. Ich muss dort sein, wo mein Vater ist. Ich geh&ouml;re zu ihm. Oder er k&ouml;nnte darauf verweisen, wie Jesus sich immer wieder zur&uuml;ckgezogen hat, um die Gemeinschaft mit dem Vater zu suchen. In der W&uuml;ste; im Garten Gethsemane. Johannes k&ouml;nnte auf die Selbstaussagen von Jesus verweisen: Ich und der Vater sind eins.</p><p>So kristallisiert sich f&uuml;r mich diese Antwort unter verschiedenen M&ouml;glichkeiten heraus: Jesus hat in der besonderen Gemeinschaft mit Gott, seinem Vater, gelebt. Daraus kann sich dann auch ergeben, wie ich leben soll. Wer von sich sagt, dass er mit Gott verbunden ist, soll dann auch diese innige Verbindung mit dem Vater pflegen.</p><p>Das gilt nun nicht nur f&uuml;r die Gemeinden damals, denen Johannes schreibt. Ich muss es mir immer wieder bewusst machen: Ich bin auch gemeint.</p><p>Was aber zeichnet solche Gemeinschaft aus? Die Liebe. Eine solch innige Verbindung kann nicht funktionieren, wenn Menschen einander Listen vorlegen, auf denen sie abhaken: Das habe ich gehalten; das auch; das auch; das nicht &ndash; daran arbeite ich.</p><p>Im Moment werden ja etliche neue Gesetze verabschiedet. Ich bin sicher, dass sofort andere Menschen nach L&uuml;cken suchen, um die Gesetze umgehen zu k&ouml;nnen. Aber eine lebendige innige Beziehung w&uuml;rde durch solche Gedanken zerst&ouml;rt. Wenn etwa Eheleute &ndash; oder auch Mitglieder einer geistlichen Gemeinschaft &ndash; auf Buchstaben pochten und mit Paragrafen k&auml;men, dann w&auml;re die Gemeinschaft schnell am Ende. Solch ein Miteinander lebt aus dem Geist der Liebe und nicht aus dem Buchstaben.</p><p>Daran werde ich aber immer wieder scheitern. Denn auch wenn ich wie Jesus lebe, bin ich nicht wie Jesus &ndash; n&auml;mlich ohne S&uuml;nde. Johannes behauptet nicht, dass jemand, der das versucht, s&uuml;ndlos ist oder wird. Darum verweist Johannes auf den F&uuml;rsprecher.<strong> &bdquo;Und wenn jemand s&uuml;ndigt, so haben wir einen F&uuml;rsprecher bei dem Vater, Jesus Christus.&ldquo;</strong></p><p>Damit stellt mir Johannes eine gro&szlig;e Vision vor: Wer sagt, dass er in Gott bleibt, der soll leben, wie Jesus gelebt hat. Dabei geht es entscheidend um das Lebensziel, das Jesus hatte: Menschen hin zu lieben zum Vater und mit ihm in Verbindung zu bringen. Denn das ist das Gro&szlig;e an der Botschaft des Johannes, ja des Evangeliums &uuml;berhaupt: Jesus ist die Vers&ouml;hnung f&uuml;r die S&uuml;nden der ganzen Welt</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer i.R. Manfred Schultzki</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17330509.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer i.R. Manfred Schultzki]]></author>
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      <pubDate>Sat, 02 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Verkohlter Tintenfisch und heiliger Gott]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 15,4 – ausgelegt von Andrea Tschuch.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Offenbarung 15,4 – ausgelegt von Andrea Tschuch.</em><br/>
<p>Es ist schon viele Jahre her: Ich schlendere durch den Supermarkt und &uuml;berlege, was es zu essen geben soll. Mein Blick f&auml;llt auf Tintenfischringe. Ich denke: &bdquo;Ja. Frittierte Tintenfischringe mit Knoblauchsauce und Salat. Das ist doch mal eine gute Idee.&ldquo; Zwar habe ich keine Fritteuse, aber was solls. So schwierig kann das ja auch im Topf nicht sein.</p><p>Nachmittags informiere ich mich schon mal: Welche Temperatur muss das &Ouml;l haben, damit die Tintenfischringe au&szlig;en knusprig und innen zart werden? Bei der Gelegenheit f&auml;llt mir ein: Ich habe gar kein Thermometer. Na gut. Dann arbeite ich halt mit Kochl&ouml;ffeltechnik und Augenma&szlig;.</p><p>Abends mache ich mich frisch ans Werk. &bdquo;Jetzt k&ouml;nnte das &Ouml;l die richtige Temperatur haben&ldquo;, denke ich. Vorsichtshalber nehme ich aber erstmal nur einen Tintenfischring. Falls die Hitze doch noch nicht ausreicht. Kaum ist der Ring im Topf, bricht auch schon das Chaos aus. Es zischt und brodelt und raucht. Meine Augen tr&auml;nen. Die Luft ist zum Schneiden. Und mein sch&ouml;ner Tintenfischring ist v&ouml;llig verkohlt. In Sekundenschnelle. Das &Ouml;l ist viel zu hei&szlig;. Egal welches Lebensmittel ich hineingegeben h&auml;tte, es h&auml;tte den Kontakt mit dem &Ouml;l nicht &uuml;berstanden.</p><p>So &auml;hnlich ist es mit Gott und uns Menschen. Gott ist heilig: Rein. Vollkommen. Er ist erhaben. Einzigartig. Ehrfurchtgebietend und anbetungsw&uuml;rdig. Aber heilig und unheilig passen nicht zusammen. Als unvollkommener Mensch k&ouml;nnte ich die Herrlichkeit des vollkommenen Gottes gar nicht ertragen. In Kontakt mit ihm w&uuml;rde ich vergehen, wie der Tintenfischring in hei&szlig;em &Ouml;l. Es sei denn, Gott selbst sch&uuml;tzt mich. Und genau das tut er.</p><p>Das l&auml;sst sich in der Bibel beobachten. Im alten Bund an der Art und Weise, wie Gott mit seinem Volk Israel umgeht.</p><p>Schon in der W&uuml;ste l&auml;sst er sie wissen, wer sich ihm n&auml;hern darf. Wie das geschehen soll. Und welchen Abstand sie einhalten m&uuml;ssen, damit sie in der Begegnung mit ihm nicht sterben. Als Mose Gott einmal bittet: &bdquo;Lass mich deine Herrlichkeit sehen.&ldquo;, sagt Gott: <strong>&bdquo;Ich werde [&hellip;] an dir vor&uuml;berziehen [&hellip;] Mein Gesicht darfst du nicht sehen, denn niemand, der mir ins Gesicht sieht, bleibt am Leben.&ldquo; </strong>(2. Mose 33,18-20 NG&Uuml; mit Auslassungen)</p><p>Gott stellt Mose in eine Felsspalte und h&auml;lt seine Hand sch&uuml;tzend &uuml;ber ihn. Erst als er vorbei ist, darf Mose Gott von hinten sehen.</p><p>Im neuen Bund macht Gott gro&szlig;e N&auml;he m&ouml;glich. Durch Jesus Christus. In ihm bin ich gerecht gesprochen. Verbunden mit ihm, dem heiligen Gott, werde auch ich geheiligt. In Christus bringt Gott mich quasi auf seine Betriebstemperatur. Jetzt kann ich ihm gefahrlos nahekommen. Aber Gott ist immer noch Gott. Ich bin ein Mensch. Er ist der Sch&ouml;pfer. Ich bin sein Gesch&ouml;pf. Gott allein ist aus sich selbst heraus heilig. Ich bin es durch die Verbindung mit Jesus Christus.</p><p>So kann ich nun voll ehrfurchtigem Staunen in das Loblied einstimmen, das schon Mose gesungen hat. Und das in der Himmelswelt wieder erklingt. Ich stimme ein und bekenne mit den Worten aus dem Buch der Offenbarung, Kapitel 15, Vers 4: <strong>&bdquo;Wer sollte dir nicht mit Ehrfurcht begegnen, Herr, und deinen Namen verherrlichen? Denn du allein bist heilig!&ldquo;</strong> (DBU)</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Andrea Tschuch</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17328885.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Andrea Tschuch]]></author>
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      <pubDate>Fri, 01 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein Wimpernschlag Zeit]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 90,4 – ausgelegt von Andrea Tschuch.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 90,4 – ausgelegt von Andrea Tschuch.</em><br/>
<p>Wir sitzen beim Fr&uuml;hst&uuml;ck und lassen uns Zeit. Der Tisch ist festlich gedeckt. Mein Mann hat Geburtstag. Einen runden. &bdquo;F&uuml;hlt sich das eigentlich komisch an, dass du jetzt schon 60 bist?", frage ich ihn. &bdquo;Ja, schon", meint mein Mann, &bdquo;es kommt mir gar nicht so vor, als w&auml;re ich schon 60 Jahre lang auf der Welt. Ging doch erstaunlich schnell um, die Zeit bis hierher." Das Gef&uuml;hl habe ich auch. Gestern noch habe ich unseren S&ouml;hnen die Windeln gewechselt und &bdquo;Tempo kleine Schnecke" mit ihnen gespielt. Heute l&ouml;sen sie meine Computerprobleme. Und f&uuml;hren uns Eltern in die Feinheiten strategischer Brettspiele ein. So schnell kann es gehen.</p><p>Als ich jung war, ist mir die Zeit manchmal nicht schnell genug umgegangen. Ich habe auf etwas hingefiebert. Aber die Zeit hat sich wie Kaugummi gezogen: Bis ich die Klassenarbeit zur&uuml;ckbekommen habe. Der letzte Schultag vor den Sommerferien geschafft war. Ich vom Teenagerkreis in den Jugendkreis wechseln durfte. Den Ausbildungsvertrag in der Tasche hatte. Und den F&uuml;hrerschein. Bis ich in meine erste eigene Wohnung gezogen bin. &bdquo;Du hast doch alle Zeit der Welt", wurde mir gesagt. Aber ich konnte es kaum abwarten. Wollte endlich auf eigenen F&uuml;&szlig;en stehen.</p><p>Jetzt bin ich Ende f&uuml;nfzig und frage mich r&uuml;ckblickend manchmal: Wo ist die Zeit geblieben? Als fl&ouml;ge sie nur so dahin. Dabei hat ein Tag immer noch 24 Stunden. Wie schon in meiner Jugend. Aber es ist wohl ein Unterschied, ob ich mit 20, 50 oder 80 Jahren auf meine Lebenszeit schaue. Und was ich dabei in den Blick nehme.</p><p>Aus Gottes Sicht stellt sich das Ganze nochmal anders dar. Wir Menschen sind verg&auml;nglich. Er aber ist ewig. War schon immer da. Und wird immer sein.</p><p>Verglichen mit Gott sind wir Menschen ein Hauch. Unser Leben w&auml;hrt nicht l&auml;nger als ein Wimpernschlag. Ein Wimpernschlag, dem Gott Beachtung schenkt.</p><p>Er, der die Zeit selbst geschaffen hat, ist ihren Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten nicht unterworfen. Gott ist der Herr. Auch der Herr der Zeit. Und er hat einen anderen Blick darauf als wir Menschen. Mose, der von Gott eingesetzte Leiter, dr&uuml;ckt es in Psalm 90, Vers 4 so aus: &bdquo;Tausend Jahre sind in deinen Augen so kurz wie ein gerade vergangener Tag &ndash; sie sind nicht l&auml;nger als ein paar Stunden in der Nacht." (NG&Uuml;)</p><p>&bdquo;Du hast doch alle Zeit der Welt", wurde mir gesagt. Wahrscheinlich h&auml;tte ich mir f&uuml;r manches auch mehr Zeit lassen k&ouml;nnen. Unersch&ouml;pflich ist mein Zeitvorrat aber nicht. War er auch nie. Mein Leben in dieser Welt ist begrenzt. Gott hat wirklich alle Zeit der Welt. Dieser und der zuk&uuml;nftigen. Und er hat auch meine Zeit im Blick. Keine Sekunde meines Lebens gleitet ihm aus der Hand. In JesusChristus schenkt er mir ewiges Leben, das schon hier und jetzt beginnt. Wenn ich mir das vor Augen f&uuml;hre, kann ich gelassen leben. Ich muss der Zeit weder hinterher rennen noch mich von Wartezeiten verr&uuml;ckt machen lassen.</p><p>Ich muss auch nicht alles aus dieser Welt herausholen, als ob ich keine Zukunft h&auml;tte. Wenn Gott der Herr meines Lebens ist, ist er auch der Herr meiner Zeit. Dann ist es wohl klug, dass ich ihn frage: &bdquo;Herr, wie willst du meine Lebenszeit gestalten?" Im Vergleich zu ihm dauert mein Leben auf dieser Erde nur einen Wimpernschlag. Aber Gott will diesen Wimpernschlag f&uuml;llen und gebrauchen. Zu seiner Ehre und zum Segen f&uuml;r mich und andere.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Andrea Tschuch</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17328112.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Andrea Tschuch]]></author>
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      <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Umgang mit den eigenen Möglichkeiten]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Sprüche 31,8 – ausgelegt von Reinhard Arnold.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Sprüche 31,8 – ausgelegt von Reinhard Arnold.</em><br/>
<p>Offensichtlich ist die Frau vor mir in der Schlange an der Kasse im Supermarkt keine Deutsche. Kleidung und Aussehen lassen mich auf eine Asylbewerberin schlie&szlig;en. Sie scheint die Worte der Kassiererin nicht zu verstehen. Und mit dem hiesigen Geld sich auch nicht auszukennen. Langsam z&auml;hlt die ihre Taler vor. Es reicht nicht. Da greift der Mann in der Schlange hinter mir an mir vorbei und legt einen F&uuml;nf-Euro-Schein dazu. Irritiert schaut ihn die Kassiererin an. Die Ausl&auml;nderin vor mir wei&szlig; gar nicht, wie ihr geschieht. Da kommt von dem Mann der Kommentar: &bdquo;Ist schon recht. Ist doch Christenpflicht, zu helfen.&ldquo;</p><p>Die Bemerkung trifft mich. Wenn es Christenpflicht ist, w&auml;re es doch auch meine Aufgabe gewesen, hier zu handeln. Dabei hatte ich noch nicht einmal angefangen, &uuml;ber die Situation nachzudenken.</p><p>Ist es Christenpflicht, zu helfen? Es gibt doch so viele Probleme auf der ganzen Welt, was kann ich als Einzelner schon dagegen tun? Die&nbsp;f&uuml;nf Euro &auml;ndern nicht die Probleme der Migrationspolitik.&nbsp;</p><p>Mit unserem heutigen Bibelwort hat es etwas ganz Besonderes auf sich: Es stammt von der Mutter eines arabischen K&ouml;nigs, vielleicht vor dreitausend Jahren, die ihren Sohn ber&auml;t. Nur an dieser einzigen Stelle in der Bibel, im Buch der Spr&uuml;che, hier des K&ouml;nigs Lemuel von Massa, werden Weisheitsspr&uuml;che einer Frau &uuml;berliefert.</p><p><em>&bdquo;Tu deinen Mund auf f&uuml;r die Stummen und f&uuml;r die Sache aller, die verlassen sind.&ldquo;</em></p><p>Es ist also Aufgabe des K&ouml;nigs, f&uuml;r Gerechtigkeit zu sorgen, grade sich derer anzunehmen, die sonst kaum einen F&uuml;rsprecher haben: F&uuml;r diejenigen, auf die sonst keiner h&ouml;rt. Denen sonst keiner zur Seite steht. Schon tausend Jahre, bevor Jesus sich konsequent f&uuml;r Ausgegrenzte, Bed&uuml;rftige und Hilflose einsetzte, was sich in seiner Zuwendung zu den S&uuml;ndern und Schwachen zeigte, gab eine K&ouml;niginmutter ihrem Sohn diesen Rat.</p><p>&Uuml;ber uns herrscht heute kein K&ouml;nig mehr. Wir leben heute in Deutschland in einer Demokratie. Die Aufgaben des K&ouml;nigs haben Parlament und Regierung &uuml;bernommen.</p><p>Tun sie ihren Mund auf f&uuml;r die Stummen und f&uuml;r die Sache aller, die verlassen sind?</p><p>Doch halt, bevor es jetzt zu den &uuml;blichen Vorw&uuml;rfen kommt, dass die da oben ja doch nur machen, was sie wollen: In einer Demokratie herrscht doch das Volk. Also ist jeder einzelne von uns auch ein bisschen K&ouml;nig. Ich muss mich also selbst fragen: Tue ich meinen Mund auf f&uuml;r die Stummen und f&uuml;r die Sache aller, die verlassen sind?</p><p>Da hatte der Mann in der Schlange hinter mir ja v&ouml;llig recht, als er von der Christenpflicht sprach. Mir hat es an Aufmerksamkeit gefehlt, an Mitgef&uuml;hl, dass von mir gefordert ist.</p><p>Gott selbst hat sich mir in Barmherzigkeit zugewandt. Er hat mich nicht nach meinen Taten bewertet.</p><p>Stellvertretend f&uuml;r mich hat er seinen Sohn Jesus ans Kreuz gehen lassen, zur Vergebung meiner Schuld. Wie kann ich da &uuml;ber andere hinwegsehen?</p><p>Ich will meinen Mund f&uuml;r die Stummen auftun und f&uuml;r die Sache aller, die verlassen sind. Ich will nicht mehr schweigen, wenn &uuml;ber die Interessen derer, die nicht f&uuml;r sich selbst eintreten k&ouml;nnen, hinweggegangen wird. Ich will meinen Beitrag leisten, wenn Hilfe n&ouml;tig ist, ob finanziell oder durch die Tat. Ich will mich nicht mehr damit rausreden, dass ich als Einzelner ja doch nichts bewirken kann.</p><p>Ja, ich wei&szlig;, dass es mir nicht immer gelingen wird. Aber ich lebe in der Gnade Gottes, der mich in seiner Barmherzigkeit h&auml;lt und mir mein Bem&uuml;hen damit erm&ouml;glicht.</p><p>Ich will meinen Mund f&uuml;r die Stummen auftun und f&uuml;r die Sache aller, die verlassen sind.</p><p>Machen Sie mit?</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Reinhard Arnold</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17327408.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Reinhard Arnold]]></author>
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      <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Kontakt zu Jesus]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 6,37 – ausgelegt von Reinhard Arnold.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 6,37 – ausgelegt von Reinhard Arnold.</em><br/>
<p>Da stehe ich nun vor einer geschlossenen T&uuml;r. Ich habe auf die Klingel gedr&uuml;ckt und warte. Bisher hat sich noch nichts ger&uuml;hrt. Ob wohl &uuml;berhaupt jemand da ist? Und wenn ja, wie wird er oder sie auf mein Anliegen reagieren? Werde ich schroff abgewiesen oder willkommen gehei&szlig;en und hereingebeten? Das ist so eine spannende Sache mit Hausbesuchen. Aber als Pfarrer geh&ouml;ren sie zu meinem Alltag.</p><p>Die unterschiedlichsten Erfahrungen konnte ich hierbei schon sammeln. Einmal, als ich einer betagten Seniorin zum Geburtstag gratulieren wollte, schloss die Tochter die T&uuml;r gleich wieder vor mir zu mit den Worten: &bdquo;Das passt heute gar nicht, meine Mutter hat Geburtstag!&ldquo;</p><p>Manchmal tr&ouml;steten mich in solchen Augenblicken die Worte Jesu aus dem Johannesevangelium, Kapitel 6, Vers 37: &bdquo;<strong>Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinaussto&szlig;en.&ldquo;</strong></p><p>Es ist beruhigend zu wissen, dass es bei Jesus keine Einschr&auml;nkungen gibt. Bei ihm kann nicht eine falsche Begr&uuml;&szlig;ung oder eine Ungeschicklichkeit von vornherein das Gespr&auml;ch verhindern oder belasten. Jesus empf&auml;ngt offen jeden, der zu ihm kommt. Er macht keine Einschr&auml;nkungen, fordert keine Voraussetzungen. Wer kommt, darf zu ihm.</p><p>Klingt ja ganz einfach. Aber wie soll das praktisch aussehen? Ich habe ja keine Adresse, die ich einfach in mein Navigationssystem eingeben kann und dann auf Starten dr&uuml;cke. Da ist keine Haust&uuml;r, vor der ich stehen und warten kann.</p><p>Nat&uuml;rlich wei&szlig; ich, was zu tun ist. Schon als kleines Kind habe ich es gelernt. Kontakt zu Jesus nehme ich auf, indem ich bete.</p><p>Beten &ndash; eine komische Sache. Reden mit jemanden, den ich nicht sehe, nicht h&ouml;re, der mir nicht mit deutlicher Stimme sofort antwortet.</p><p>Aber ich kenne doch andere Formen der Kommunikation, die auch mit Einschr&auml;nkungen verbunden sind. Fr&uuml;her, als wir uns noch Briefe geschrieben haben; da musste ich auf Antworten warten und wusste vorher nicht so ganz genau, wie die Reaktion wohl ausfallen wird. Heute am Telefon ist die Zeit der Ungewissheit auf ein Minimum verk&uuml;rzt, bis mein Gegen&uuml;ber antwortet. Aber da fehlt dann immer noch das Mienenspiel, das manchmal die Worte entscheidend erg&auml;nzt.</p><p>Ja, Beten ist anders als ein normales Gespr&auml;ch. Aber das kann ich lernen. Schlie&szlig;lich habe ich sogar das Sprechen gelernt, als ganz kleines Kind, nur aufgrund der Reaktionen meiner Eltern und meiner Umwelt.</p><p>Da ist es doch gut, dass am Anfang diese Zusage steht: &bdquo;<strong>Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinaussto&szlig;en</strong>.&ldquo;</p><p>Jesus will und wird mir helfen, wenn ich den Kontakt zu ihm suche.</p><p>Ich finde seine Antworten in dem, was ich erlebe. Ich finde seine Antworten in den Gedanken, die mir pl&ouml;tzlich kommen. Ich finde seine Antworten in dem, was mir aus Worten meiner Gespr&auml;chspartner pl&ouml;tzlich klar wird. Ich finde seine Antworten, in dem, wie mein Leben weiter verl&auml;uft und was mit mir geschieht.</p><p>Nat&uuml;rlich muss ich lernen, genau hinzusehen, hinzuh&ouml;ren, hinzusp&uuml;ren. Dabei hilft mir die Gemeinschaft meiner Mitchristinnen und Mitchristen, die auf demselben Weg sind und mit denen ich mich &uuml;ber meine Erfahrungen austauschen kann.</p><p>Gemeinsam mit ihnen bin ich eingeladen, diese Erfahrung mit Jesus zu machen: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinaussto&szlig;en.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Reinhard Arnold</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17326597.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Reinhard Arnold]]></author>
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      <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Er kümmert sich]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 12,27 – ausgelegt von Matias Wiens.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 12,27 – ausgelegt von Matias Wiens.]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 12,27 – ausgelegt von Matias Wiens.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 12,27 – ausgelegt von Matias Wiens.</em><br/>
<p>Seit M&auml;rz haben wir Fr&uuml;hling in Deutschland. Die Temperaturen steigen wieder an und hier und dort erwachen zahlreiche Blumen. Der Bibelvers fordert auf, dass Sie sich eben diese Blumen genauer anschauen!</p><p><strong>&bdquo;Seht euch die Blumen an:<br />
Sie wachsen, ohne zu arbeiten<br />
und ohne sich Kleider zu machen.<br />
Ich sage euch:<br />
Nicht einmal Salomo in all seiner Herrlichkeit<br />
war so sch&ouml;n gekleidet wie eine von ihnen.&ldquo;(Lukas 12,27 BB)</strong></p><p>Schnell wird klar, dass die Blumen als Bild f&uuml;r etwas gebraucht werden. Es geht nicht um Wetterph&auml;nomene oder Fr&uuml;hlingsanfang, sondern um das, was Gott f&uuml;r die Blumen, und f&uuml;r uns Menschen tut.</p><p>In dem Abschnitt des Lukasevangeliums, in dem dieser Vers steht, geht es um Sorgen vor der Zukunft. Jesus sagt zu seinen J&uuml;ngern in den Versen davor: Macht euch keine Sorgen um euer Leben &ndash; was ihr essen sollt, oder um euren K&ouml;rper &ndash; was ihr anziehen sollt.&rdquo; Dann vergleicht Jesus die Fragen, die Menschen sich stellen, mit der Sorglosigkeit der V&ouml;gel. Ein Vergleich, durch den deutlich wird, die V&ouml;gel s&auml;en und ernten nicht und doch finden sie genug zu essen. Die J&uuml;nger sollen sich nicht um Essen sorgen. Nachdem das klar ist, kommt der Vers, den ich zu Beginn las: Die Blumen arbeiten nicht, und machen sich keine Kleider, und dennoch wachsen sie und sind sch&ouml;ner als der f&uuml;r seine Weisheit und seinen Reichtum bekannte K&ouml;nig Salomo. Die J&uuml;nger sollen sich nicht um Kleidung sorgen, sondern sich vielmehr auf das konzentrieren, was Gottes Anliegen vorw&auml;rtsbringt.</p><p>Nun haben Sie und ich wahrscheinlich wenig Sorgen, ob es heute genug zu essen geben wird, oder ob ausreichend Kleidung da ist. Dass diese Sorgen selten sind, daf&uuml;r bin ich von Herzen Gott dankbar. Die Sorgen unserer Zeit konzentrieren sich wohl eher auf die passende Wohnung, die auch noch bezahlbar sein soll. Oder vielleicht hegen Sie Sorgen um die Zukunft, die durch die Krisen der Zeit d&uuml;ster wirken mag. M&ouml;glicherweise sind es auch die Sorgen um nahestehende Personen, die Sie umtreiben. Sorgen begleiten einen jeden Menschen mal mehr, mal weniger. Das wei&szlig; Gott.</p><p>Deswegen sagt der heutige Bibelvers: Gott k&uuml;mmert sich um die Details jeder einzelnen Blume. Ja, der Vater im Himmel hat M&uuml;he und Eifer in das Aussehen einer Blume gesteckt. Jede Pflanze, die es gibt, jeden Strauch und jeden Baum hat Gott gemacht und h&auml;lt Sie am Leben. Wieviel mehr k&uuml;mmert er sich um Sie und um mich. Wieviel mehr kennt er jede Sorge, die Sie nicht losl&auml;sst und jede Angst, die Sie haben.&nbsp;</p><p>Wenn Sie gerade nicht das Gef&uuml;hl haben, dass Gott sich k&uuml;mmert, dann ist mein Gebet, dass Gottes Wirken sichtbar wird. Wenn Sie gerade von Sorgen gequ&auml;lt werden, dann bringen Sie diese im Gebet zu Jesus. Sie k&ouml;nnen einfach anfangen, Gott ihre Probleme und Sorgen zu erz&auml;hlen, er h&ouml;rt zu.</p><p>Egal in welcher Situation sie stecken, schauen Sie sich heute eine Blume genauer an. Achten Sie auf die Details! Gott k&uuml;mmert sich sogar um die Blumen. Er k&uuml;mmert sich umso mehr um Sie und will Ihnen Ihre Sorgen abnehmen.&nbsp;</p><p>So wie es in dem folgenden Gedicht beschrieben wird:</p><p>Der Sch&ouml;pfer der Welt,<br />
der alles in seinen H&auml;nden h&auml;lt,<br />
der jede Blume gemacht,<br />
und stets &uuml;ber alles wacht.<br />
Ihm bringe ich meine Sorgen.</p><p>Die von heute, und die von morgen<br />
Er k&uuml;mmert sich.<br />
Ich kann bei ihm ruhig werden.<br />
Er k&uuml;mmert sich.<br />
Gott kennt meine Sorgen auf Erden.<br />
Er k&uuml;mmert sich.<br />
Gott l&auml;sst mich nicht im Stich.<br />
Er k&uuml;mmert sich.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Matias Wiens</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17325854.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Matias Wiens]]></author>
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      <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Die Gnade erzieht uns]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Titus 2,11-12 – ausgelegt von Matias Wiens.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Titus 2,11-12 – ausgelegt von Matias Wiens.</em><br/>
<p><strong>&bdquo;Es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen und erzieht uns, dass wir absagen dem gottlosen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben.&ldquo;</strong> (Titus 2,11&ndash;12)</p><p>Es ist erschienen, endlich ist das Paket angekommen! Wieviel mehr freue ich mich, wenn liebe Menschen, die ich lange nicht gesehen habe, endlich zu Besuch kommen. Es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes. Das ist eine Freudenbotschaft! Die Gnade ist erschienen, in der Person Jesus Christus. Jesu Erscheinen ist heilsam f&uuml;r alle Menschen, es bringt Heil, rettet. Das feiere ich an Weihnachten. Denn, allen Menschen steht durch Jesu Kommen der rettende Weg zu ihm offen. Alle Menschen haben durch Gottes Gnade die M&ouml;glichkeit, gerettet zu werden.</p><p>Im Bibelvers folgt eine &Uuml;berraschung: <strong>und erzieht uns!</strong> Die Gnade ist erschienen und erzieht uns. Ist nicht das Gericht die Erziehungsma&szlig;nahme Gottes? Wie kann die Gnade mich erziehen? Dazu ein Beispiel, das etwas hinkt.</p><p>Das vollj&auml;hrige Kind will mit seinen Freunden eine Reise machen. F&uuml;r alle ist klar, dass es mit dem Zug f&uuml;r einige Tage Richtung Nordsee geht. Da sie mit dem Deutschlandticket unterwegs sind, freut sich keiner so richtig auf die Reise von einem Regionalzug zum n&auml;chsten. Au&szlig;erdem muss auf der Strecke auch noch ein Umweg gemacht werden, da ein Teilbereich gerade saniert wird. Am Tag vor der Reise sagt der Vater: &bdquo;Also du kannst&nbsp; gerne mit meinem Auto fahren, und deine Freunde mitnehmen, wenn du vorsichtig f&auml;hrst.&ldquo; Nat&uuml;rlich freut sich das Kind dar&uuml;ber und verk&uuml;ndet allen Freunden die Neuigkeit. Und auf eine Sache wird das Kind ganz, ganz besonders achten: Auf eine vorsichtige Fahrweise.&nbsp; Weil es so dankbar ist, dass es Vaters Auto nutzen darf, und sein Vater das noch betont hat. In diesem Fall erzieht die Gnade zur vorsichtigen Fahrweise.</p><p>&Auml;hnlich erzieht uns Gottes Gnade. Ohne Gottes Gnade bin ich verloren und kann es nicht schaffen, seinen Anspr&uuml;chen gerecht zu werden. Aber er beschenkt mich unverdient mit &uuml;berschw&auml;nglicher Gnade, wenn ich an ihn glaube. Je mehr ich Gottes Gnade verstehe, desto mehr w&auml;chst der Wunsch in mir, Gott zu gefallen und zu gehorchen. Das ist f&uuml;r mich als Christ eine gr&ouml;&szlig;ere Motivation, um mein Leben zu &auml;ndern, als irgendeine Gerichtsandrohung. Genau diese Erfahrung hat auch der ber&uuml;hmte Prediger Charles Spurgeon gemacht. Er sagt:</p><p>&raquo;Als ich Gott noch als Tyrannen<br />
betrachtete, hielt ich meine S&uuml;nde<br />
f&uuml;r eine Bagatelle; aber als ich ihn<br />
als Vater kennenlernte, trauerte ich<br />
dar&uuml;ber, dass ich mich &uuml;berhaupt<br />
jemals gegen ihn aufgelehnt hatte.</p><p>Wenn ich das Gef&uuml;hl hatte, Gott<br />
[und sein Gesetz] seien hart, da<br />
fand ich es einfach zu s&uuml;ndigen;<br />
aber wenn ich vor Augen hatte, wie<br />
freundlich, g&uuml;tig und &uuml;berflie&szlig;end<br />
barmherzig Gott ist, da schlug ich<br />
mir an die Brust und dachte: Wie<br />
konnte ich nur jemals gegen den<br />
rebellieren, der mich so sehr ge-<br />
liebt hat und mein Bestes will?&lsaquo;&laquo;</p><p>(Quelle: Charles Spurgeon (https://www.spurgeongems.org/sermon/chs2419.pdf und zitiert von Philipp Bartholom&auml; in https://static.steps-leaders.de/magazin01.pdf. S.22)</p><p>Bleibt noch die Frage: Wozu erzieht mich die Gnade?</p><p>Die Gnade erzieht mich zu einem aktiven Nein zur Gottlosigkeit und den Begierden dieser Welt. Statt dem Treiben dieser Welt zu folgen, soll ich besonnen, gerecht und fromm handeln. In anderen Worten: Ich soll verantwortungsbewusst handeln &ndash; so, dass Gott geehrt wird. Und das aus Dankbarkeit gegen&uuml;ber seiner Gnade.&nbsp;&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Matias Wiens</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17325462.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Matias Wiens]]></author>
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      <pubDate>Sun, 26 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott richtet und trägt sein Urteil selbst    ]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 76,9-10 – ausgelegt von Günther Röhm.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 76,9-10 – ausgelegt von Günther Röhm.</em><br/>
<p>Ich bin ein schreckhafter Mensch. Meine Frau und meine Kinder lachen oft, wenn ich mich in einer harmlosen Situation erschrecke, wenn ich zusammenzucke, zittere und manchmal sogar schreie. Weshalb ich so schreckhaft bin, wei&szlig; ich nicht. Allgemein l&auml;sst sich sagen: Ein Mensch erschrickt, wenn er in einer Situation, in der er sich sicher f&uuml;hlt, pl&ouml;tzlich &uuml;berrascht und vielleicht sogar &uuml;berrumpelt wird.</p><p>Der Psalmbeter Asaph ruft im Ps. 76, 9b-10: <strong>&bdquo;Das Erdreich erschrickt und wird still, wenn Gott sich aufmacht zu richten, dass er helfe allen Elenden auf Erden.&ldquo;</strong></p><p>Asaph wei&szlig;: Seine Zeitgenossen haben sich ein sehr einseitiges Gottesbild gebastelt. Sie denken von Gott, er sagt zu allem, was sie tun und treiben, &bdquo;Ja und Amen&ldquo;. Sie denken von Gott, er l&auml;sst f&uuml;nfe grade sein. Sie denken von Gott, er nimmt sein Wort nicht so ernst.</p><p>Jetzt zeichnet Asaph in Psalm 76 ein anderes Gottesbild. In der Lutherbibel ist der Psalm 76 mit <em>&bdquo;Gott, der furchtbare Richter&ldquo;</em> &uuml;berschrieben. Gott ist kein Gott, der zu allem &bdquo;Ja und Amen&ldquo; sagt. Gott l&auml;sst f&uuml;nfe nicht einfach gerade sein. Gott l&auml;sst sein Wort nicht in Frage stellen. Gott ist ganz anders. Er passt in kein menschlich ausgedachtes Schema. Gott passt auch nicht in ein theologisches Schema. Gott l&auml;sst sich nicht instrumentalisieren. Gott l&auml;sst sich auch nicht von irgendwelchen Ideologien vereinnahmen. Gott l&auml;sst sich weder vor einen ideologischen noch vor einen theologischen Karren spannen. <em>&bdquo;Gott ist der ganz andere&ldquo;,</em> so hat es der Theologe Karl Barth ausgedr&uuml;ckt.</p><p>D.h. mit anderen Worten: Wenn sich Gott offenbart, dann erschrickt der Mensch. Der Mensch erschrickt, weil Gott so ganz anders ist. Im Hebr&auml;erbrief, Kapitel 10 Vers 31 hei&szlig;t es: &bdquo;Es ist schrecklich, in die H&auml;nde des lebendigen Gottes zu fallen.&ldquo; Besonders schrecklich ist es f&uuml;r den Menschen, der sich in seinem frommen System eingerichtet hat und Gott sich nach seinem Bild bastelt.</p><p><strong>&bdquo;Das Erdreich erschrickt und wird still, wenn Gott sich aufmacht zu richten&hellip;&ldquo;,</strong></p><p>so sagt Asaph. Gott ist ein Richter. Vor seinem Richterstuhl m&uuml;ssen alle Menschen erscheinen und offenbar werden. Das gibt ein gro&szlig;es Erschrecken.</p><p>So &auml;hnlich hat es auch Hiob erlebt.</p><p>Hiob hat Hab und Gut und seine Kinder verloren. In seinem Ungl&uuml;ck hadert er verst&auml;ndlicherweise mit Gott. Sein bisheriges Gottesbild passt mit seinem Leid und seinem Ungl&uuml;ck nicht zusammen. Dann macht sich Gott auf und offenbart sich Hiob. Er stellt ihm Fragen &uuml;ber Fragen. Hiob erschrickt: Gott ist ganz anders! Hiob wird still und findet keine Worte mehr auf die Fragen Gottes. Das Gespr&auml;ch Gottes mit Hiob ist nachzulesen im Buch Hiob ab Kapitel 38. Aber in den Fragen Gottes erlebt Hiob, wie Gott in seinen Richterfragen, ihm, dem Elenden und Leidgepr&uuml;ften, hilft. Zum Schluss bekennt Hiob vor Gott: &bdquo;Ich hatte von dir nur vom H&ouml;rensagen vernommen, aber nun hat mein Auge dich gesehen. Darum spreche ich mich schuldig und tue Bu&szlig;e in Staub und Asche.&ldquo; (Hiob 42, 5+6)&nbsp;&nbsp;</p><p>Wenn Gott richtet, dann hilft ER dem Elenden auf Erden.</p><p>Dann steht ein leidgepr&uuml;fter, elender Hiob auf.<br />
Dann steht ein gekreuzigter Jesus Christus von den Toten auf.</p><p>Dann schreibt der Apostel Paulus im R&ouml;merbrief, Kap. 8:</p><p>&bdquo;So gibt es nun keine Verdammnis f&uuml;r die, die in Christus Jesus sind&hellip; Ist Gott f&uuml;r uns, wer kann wider uns sein?&ensp;Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn f&uuml;r uns alle dahingegeben &ndash; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer will die Auserw&auml;hlten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht.&ensp;Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja mehr noch, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und f&uuml;r uns eintritt. Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Tr&uuml;bsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Bl&ouml;&szlig;e oder Gefahr oder Schwert? Aber in dem allen &uuml;berwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch M&auml;chte noch Gewalten, weder Gegenw&auml;rtiges noch Zuk&uuml;nftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.&ldquo; (R&ouml;m. 8, 1 + 31-39)&ensp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Günther Röhm</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17325096.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Günther Röhm]]></author>
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      <pubDate>Sat, 25 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Neu anfangen]]></title>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jeremia 4,3 – ausgelegt von Günther Röhm.</em><br/>
<p>Mich beeindruckt, wenn ich sehe, wie ein Landwirt seinen Acker umpfl&uuml;gt. Die abgeerntete harte Oberfl&auml;che, auf der schon das Unkraut sprie&szlig;t, wird umgedreht. Der lockere Untergrund des Ackers kommt nach oben. Damit kommen auch die Wurzeln des Unkrauts nach oben und verdorren. So wird der Acker f&uuml;r eine neue Saat vorbereitet. Dabei achtet ein Landwirt auf die Fruchtfolge. Er s&auml;t nicht dieselbe Getreideart, die gerade abgeerntet wurde, sondern eine neue.</p><p><strong>&bdquo;Pfl&uuml;get ein Neues und s&auml;et nicht unter die Dornen!&ldquo;,</strong> ruft der Prophet Jeremia im Auftrag Gottes dem Volk Israel und seinen Verantwortlichen zu. Denn das Volk Israel steckt geistlich und politisch in einer Sackgasse. Sie haben nicht mehr auf den Gott der V&auml;ter geh&ouml;rt, sondern haben fremde G&ouml;tter angebetet. Sie haben zweifelhafte politische und milit&auml;rische B&uuml;ndnisse geschlossen und haben sich mit ihrem Lebensstil den Heiden angepasst. Alle prophetischen Warnungen haben die politisch und religi&ouml;s Verantwortlichen ignoriert. Ihre Herzen sind gegen&uuml;ber dem Wort Gottes wie ein harter von Unkraut &uuml;berwucherter Ackerboden. Die Saat des Wortes Gottes dringt nicht mehr in sie ein. Sie wird sozusagen von den V&ouml;geln weggepickt.</p><p>Jetzt beruft Gott den Propheten Jeremia. Er muss dem Volk noch einmal sagen:&nbsp;<strong>&bdquo;Pfl&uuml;get ein Neues und s&auml;et nicht unter die Dornen!&ldquo;</strong></p><p>Bringt den lockeren Untergrund eures Herzens nach oben. Sorgt daf&uuml;r, dass die Wurzeln des Unkrauts in eurem Herz verdorren. S&auml;t eine neue Saat. D.&nbsp;h.: Versucht nicht mit denselben Methoden ein Problem zu l&ouml;sen, durch die es entstanden ist.</p><p>Ist ein Neuanfang m&ouml;glich?</p><p>Wenn Gott zu einem Neuanfang auffordert, dann ist er m&ouml;glich.</p><p><strong>&bdquo;Pfl&uuml;get ein Neues und s&auml;et nicht unter die Dornen!&ldquo;</strong> ruft Jeremia im Auftrag Gottes dem Volk Israel und seinen Verantwortlichen zu. Das hei&szlig;t: Wagt einen Neuanfang!</p><p>&Auml;hnlich der Apostel Paulus: Er ermutigt die Christen in Ephesus zu einem Neuanfang. Er zeigt ihnen, wie ein Leben aussieht, das neu gepfl&uuml;gt ist und bei dem nicht unter die Dornen ges&auml;t wird. Ich lese aus dem Epheserbrief, Kapitel&nbsp;4, die Verse 22&ndash;32 nach der &Uuml;bersetzung &bdquo;Hoffnung f&uuml;r alle&ldquo;:</p><p>&bdquo;Ihr sollt euer altes Leben wie alte Kleider ablegen. Folgt nicht mehr euren Leidenschaften, die euch in die Irre f&uuml;hren und euch zerst&ouml;ren. Lasst euch in eurem Denken ver&auml;ndern und euch innerlich ganz neu ausrichten. Zieht das neue Leben an, wie ihr neue Kleider anzieht. Ihr seid nun zu neuen Menschen geworden, die Gott selbst nach seinem Bild geschaffen hat. Jeder soll erkennen, dass ihr jetzt zu Gott geh&ouml;rt und so lebt, wie es ihm gef&auml;llt. Bel&uuml;gt einander also nicht l&auml;nger, sondern sagt die Wahrheit. Wir sind doch als Christen die Glieder eines Leibes, der Gemeinde von Jesus. Wenn ihr zornig seid, dann ladet nicht Schuld auf euch, indem ihr unvers&ouml;hnlich bleibt. Lasst die Sonne nicht untergehen, ohne dass ihr einander vergeben habt. Gebt dem Teufel keine Gelegenheit, Unfrieden zu stiften. Wer bisher von Diebstahl lebte, der soll sich jetzt eine ehrliche Arbeit suchen, damit er auch noch Notleidenden helfen kann. Redet nicht schlecht voneinander, sondern habt ein gutes Wort f&uuml;r jeden, der es braucht. Was ihr sagt, soll hilfreich und ermutigend sein, eine Wohltat f&uuml;r alle. Tut nichts, was den Heiligen Geist traurig macht. Als Gott ihn euch schenkte, hat er euch sein Siegel aufgedr&uuml;ckt. Er ist doch euer B&uuml;rge daf&uuml;r, dass der Tag der Erl&ouml;sung kommt. Mit Bitterkeit, Wutausbr&uuml;chen und Zorn sollt ihr nichts mehr zu tun haben. Schreit einander nicht an, redet nicht schlecht &uuml;ber andere und vermeidet jede Feindseligkeit. Seid vielmehr freundlich und barmherzig und vergebt einander, so wie Gott euch durch Jesus Christus vergeben hat.&ldquo; (Epheser&nbsp;4,&nbsp;22&ndash;32)</p><p>Was bedeutet das f&uuml;r Sie &bdquo;Pfl&uuml;get ein Neues und s&auml;et nicht unter die Dornen&ldquo;?</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Günther Röhm</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17324424.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Günther Röhm]]></author>
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      <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Himmel und Erde – Gottes Eine Welt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 115,16 – ausgelegt von Ursula Eggers.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 115,16 – ausgelegt von Ursula Eggers.</em><br/>
<p>Kennen Sie das M&auml;rchen vom Fischer und seiner Frau?&nbsp;&ndash; Da angelt ein armer Fischer einen Butt. Dieser Plattfisch kann reden und erkl&auml;rt, dass er ein verzauberter Prinz ist und l&auml;sst sich vom Fischer wieder ins Wasser werfen. Doch als die Frau des Fischers davon erf&auml;hrt, erkennt sie, dass die Dankbarkeit des Butts ihr vielleicht ein besseres Leben bescheren k&ouml;nnte. Sie schickt ihren Mann los, den Butt zu rufen und sich ein sch&ouml;neres Haus zu w&uuml;nschen. Der Fischer geht, ruft den Butt und der erf&uuml;llt den Wunsch. Sie haben nun ein sch&ouml;neres Haus.</p><p>Aber die Frau des Fischers ist schnell unzufrieden und w&uuml;nscht sich mehr. Wiederholt wird ihr Mann losgeschickt, um dem Butt ihre immer gr&ouml;&szlig;er werdenden W&uuml;nsche vorzubringen. Als sie endlich in einem Schloss wohnt, will sie zuerst K&ouml;nig, dann Kaiser und dann noch Papst werden. Auch das reicht ihr nicht, und sie w&uuml;nscht sich, Gott zu sein. Das ist zu viel!&nbsp;&ndash; Die Fischerleute sitzen am Ende wieder in ihrer armseligen H&uuml;tte.</p><p>Ein vielfach gedeutetes M&auml;rchen, aber eine ganz einfache Erkenntnis erschlie&szlig;t sich wohl jedem sofort: Die Fischersfrau hat mit ihrer Gier den Bogen &uuml;berspannt. Gott sein zu wollen ist vermessen! Diese Erkenntnis scheint auch zur heutigen Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine zu passen. Es sind Worte aus Psalm 115, Vers 16. Da bekennen betende Menschen &ndash; vielleicht in einem Gottesdienst &ndash; &bdquo;<strong>Der Himmel geh&ouml;rt dem Herrn allein. Doch die Erde hat er den Menschen anvertraut.</strong>&ldquo;</p><p>Die Gemeinde betet Gott als den alleinigen Gott an, der Himmel und Erde erschaffen hat. Und die Worte der Losung lassen erkennen, dass die Betenden ihre Platzanweisung verstanden haben: Die Erde ist unser Lebensraum. Diesen Lebensraum hat Gott uns anvertraut. Diesen Lebensraum gilt es zu verwalten mit allen uns gegebenen Gaben und auch Begrenzungen. Doch Eigent&uuml;mer ist und bleibt Gott als souver&auml;ner unverf&uuml;gbarer Gott.</p><p>Im M&auml;rchen vom Fischer und seiner Frau wird anschaulich erz&auml;hlt, wie ein Mensch die eigene Macht &uuml;bersch&auml;tzt und damit scheitert. Nur ein M&auml;rchen? Von wieviel eigens&uuml;chtigem Machtstreben mag mein Leben oft bestimmt sein? Und dann vergesse ich leicht, dass mein Leben ein Geschenk ist &ndash; von Gott geschaffen und uns f&uuml;r eine bestimmte Zeit zur Verf&uuml;gung gestellt. Er bleibt der Sch&ouml;pfer, der beides gemacht hat, Erde und Himmel, Zeit und Ewigkeit. F&uuml;r ihn geh&ouml;rt das zusammen. Und f&uuml;r beides zusammen hat er einen guten Plan, in den ich hineingeh&ouml;re.</p><p>Gott ist kein Egoist, der alles allein haben will. Seine Hoffnung ist, dass ich ihn kennenlerne als den, der das Leben auf der Erde und den Himmel gerne mit mir teilen will. Er w&uuml;nscht sich eine Beziehung mit mir im Hier und Jetzt meines Lebens. Damit das m&ouml;glich wird, ist er Mensch geworden in Jesus Christus.</p><p>Wer Jesus kennenlernt, wird schon im irdischen Leben ein St&uuml;ck Himmel erfahren und kann darauf vertrauen, dass Gott mich auch im Himmel dabeihaben will. Lassen Sie uns mit diesem Ausblick Mut gewinnen f&uuml;r die Aufgaben, die heute vor uns liegen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Ursula Eggers</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17323835.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Ursula Eggers]]></author>
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      <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Mit Gottes Wort durch das Leben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Timotheus 3,16 – ausgelegt von Ursula Eggers.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Timotheus 3,16 – ausgelegt von Ursula Eggers.</em><br/>
<p>Wenn ich heute in mein B&uuml;cherregal schaue, stehen dort verschiedene Ausgaben von Kinderbibeln und Bibeln f&uuml;r Erwachsene. In meiner Kindheit gab es diese Vielfalt noch nicht. Meiner Erinnerung nach existierte in unserem Haushalt nur eine richtige Gebrauchsbibel. Sie geh&ouml;rte meinen Eltern, und wurde meistens von meinem Vater genutzt. Er brauchte sie dann, wenn er sich als ehrenamtlicher Mitarbeiter auf eine Kindergottesdienststunde vorbereitete.</p><p>Ab meinem Grundschulalter entwickelte ich mich zu einem echten B&uuml;cherwurm. Kein Buch war vor mir sicher. Doch in die dicke Bibel meiner Eltern schaute ich nicht hinein. Sie wirkte uninteressant, langweilig und schwer zu lesen. Meine Eltern hatten mich schon fr&uuml;h in den Kindergottesdienst geschickt. Viele Bibelgeschichten waren mir von daher bekannt. Und ich fand sie auch wichtig. Doch selbst nachlesen &ndash; kein Interesse.</p><p>Jahre sp&auml;ter, als ich im Jugendalter war, wurde ich angefragt, in unserem Kindergottesdienst mitzuarbeiten. Als Arbeitsmaterial schenkte man mir eine dicke, sehr umfangreiche Kinderbibel. Diese Kinderbibel begeisterte mich. Zun&auml;chst nur f&uuml;r mich allein las ich Geschichte f&uuml;r Geschichte. Viele Erz&auml;hlungen waren mir neu und ich begann &uuml;ber die lange Geschichte Gottes mit seinen Menschen zu staunen. So hat Gott bei mir angefangen, mir das Lesen seines Wortes wertvoll und lieb zu machen.</p><p>Bei anderen mag der Weg, das Wort Gottes kennenzulernen, ganz anders aussehen. Und dann gibt es ja auch die Zeiten, in denen mir manche Bibelworte fragw&uuml;rdig erscheinen. Ich erlebe Krisen. Ich zweifle an Gott und meinen Glauben. In solchen Momenten oder Zeiten hat es mir manchmal geholfen, mich an meine ersten Schritte im Bibellesen &ndash; in einer Kinderbibel &ndash; zu erinnern. Das ermutigte mich &bdquo;Dran zu bleiben, weiter Gottes Wort lesen, hinh&ouml;ren&ldquo; &ndash; auch wenn Gott stumm zu sein schien.</p><p>Mit diesem R&uuml;ckblick auf meine ersten Schritte im Bibellesen lese ich die Worte in dem f&uuml;r heute vorgesehenen Lehrtext der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine. Es sind Worte von Paulus am Ende seines Lebens an seinen jungen Mitarbeiter Timotheus.</p><p>Sie stehen im 2. Brief an Timotheus in Kapitel 3, Vers 16: <strong>&bdquo;Alle Schrift, von Gott eingegeben, ist n&uuml;tze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.&ldquo;</strong></p><p>Im ersten Moment wirken diese Worte vielleicht sperrig. Zurechtweisung, Erziehung, n&uuml;tzliche Lehre &ndash; wer h&ouml;rt das gern im Zusammenhang mit Gott und Glauben. Ich erinnere mich an einige Erziehungsratgeber, die ich las, als unsere Kinder noch klein waren. Manche habe ich nie zu Ende gelesen. Ihre Konzepte frustrierten mich oder engten ein. Sie passten nicht zu unserem Familienalltag.</p><p>So jedoch will Gottes Wort gerade nicht wirken. Gottes Wort, &bdquo;alle Schrift&ldquo;, wie Paulus es nennt, will ermutigen und helfen. Sein Freund Timotheus erlebte viel Streit in seiner Gemeinde. Falsche Lehren verunsicherten die Christen. Paulus legt ihnen ans Herz, nah dranzubleiben an den ihnen bekannten Schriften. Denn aus diesen Worten spricht ein Gott, der liebt und nicht verunsichert. Wer an seinem Wort dranbleibt, wird Gottes weites Herz und seine offenen Arme kennenlernen. Da hat alles Platz, was ich mitbringe an Fragen, Angst und auch Vertrauen. Das galt f&uuml;r die ersten Christen, wie auch f&uuml;r Sie und mich heute.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Ursula Eggers</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17323222.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Ursula Eggers]]></author>
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      <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Glaube im Lot]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Judasbrief, 1,25 – ausgelegt von Albrecht Kaul.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Judasbrief, 1,25 – ausgelegt von Albrecht Kaul.</em><br/>

<p><strong>&bdquo;Dem alleinigen Gott, unserem Heiland durch unseren Herrn Jesus Christus, sei Ehre und Majest&auml;t und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit. Amen.&ldquo;</strong><em> (Judasbrief, 1,25)</em></p><p>Hoppla, das schreibt Judas? Ist der nicht durch einen grausamen Selbstmord ums Leben gekommen, nachdem er Jesus im Garten Gethsemane verraten hatte?</p><p>Nein, der Judas war es nicht. Der Name Judas kommt in der Bibel &ouml;fters vor. Nat&uuml;rlich Judas Iskariot, der Verr&auml;ter, aber auch Judas Makkab&auml;us, der Befreiungsk&auml;mpfer gegen die hellenistischen Seleukiden und Judas der Galil&auml;er, auch ein Freisch&auml;rler gegen Rom. Unter den J&uuml;ngern Jesu wird au&szlig;er Judas Iskariot ein Judas Thadd&auml;us benannt. Der Judas, der den Judasbrief so gegen 70 nach Christus geschrieben hat, ist ein leiblicher Bruder von Jesus, der scheinbar erst nach der Auferstehung des Erl&ouml;sers zum Glauben an ihn kam.</p><p>Das verschweigt er im Brief, aber als &bdquo;Bruder des Jakobus&ldquo; (der ebenfalls ein Bruder Jesu war) outet er sich im ersten Vers. Er war also kein Apostel, aber er hat um die Reinhaltung des Glaubens in seinem Brief gek&auml;mpft. Damals war die Gemeinde Jesu noch nicht durch Verfolgung von au&szlig;en bedroht, sondern durch interne Streitigkeiten um die reine Lehre. Es war schwierig, es gab noch kein Neues Testament und auch Paulus musste sich mit den theologischen Spitzfindigkeiten und moralischen Verirrungen der fr&uuml;hen Gemeinde auseinandersetzen.</p><p>Judas zieht ziemlich blank und schreibt sogar von Verfluchung der Irrlehrer. Aber nach dem d&uuml;steren Blick auf die Gef&auml;hrdung der Gemeinde kommt er am Schluss (Vers 25) zu einem &uuml;berragenden Gottesbekenntnis. <strong>&bdquo;Dem alleinigen Gott, unserem Heiland durch unseren Herrn Jesus Christus, sei Ehre und Majest&auml;t und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit, Amen</strong>&ldquo;.</p><p>Nervt es Sie nicht auch manchmal, dass in der Kirche, in den Gemeinden und freikirchlichen Gruppen so viele Nebens&auml;chlichkeiten verhandelt werden? Das sind nicht immer handfeste Irrt&uuml;mer oder sektenverd&auml;chtige Irrlehren, sondern meist Diskussionen oder Aktivit&auml;ten, die nicht gerade das Evangelium vorantreiben. Der Briefschreiber Judas hat auch darunter gelitten. Nach allem, was er an den Adressaten seines Briefes zu bem&auml;ngeln hatte, schlie&szlig;t er mit dem Blick auf den einzigartigen Gott, zu dem er sich in seiner Sorge um die jungen Christengemeinden fl&uuml;chtet. Wie auf einem sicheren Felsen steht er da und zeigt als H&ouml;hepunkt seines Briefes auf den unvergleichlich erhabenen Gott.</p><p>Wenn Ihnen die Situation Ihrer Gemeinde wieder einmal zu schaffen macht, dann blicken Sie auf den Gott, der schon immer da war, der durch Jesus uns eine v&ouml;llig neue Perspektive zum Leben gegeben hat. Ein Gott, der zu unserer Rettung das Beste &ndash; seinen Sohn &ndash; am Kreuz geopfert hat. Ein Gott mit einem Herzen voller Liebe. Ja, wir haben einen Gott, der sich bei unserem Tod nicht traurig abwendet, sondern uns zur Seite steht. So einen Gott haben wir &ndash; was sind dagegen die kleinlichen Streitereien? Anbetung, Ehre und Majest&auml;t geh&ouml;ren ihm. Formulieren Sie als Gebet gleich ein paar S&auml;tze der Anbetung und des Lobes, Sie werden merken, der Glaube und die Realit&auml;ten des Lebens kommen ins richtige Lot.</p><p><br /><strong>Mehr zum Judasbrief</strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://www.youtube.com/watch?v=3D7ysrzVoWg">Buchvideo: Judas</section><p>&nbsp;</p>


<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Albrecht Kaul</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17322525.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Albrecht Kaul]]></author>
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      <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Haltet mich nicht auf!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 24,56 – ausgelegt von Albrecht Kaul.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Mose 24,56 – ausgelegt von Albrecht Kaul.</em><br/>
<p>Es ist eine der z&auml;rtlichsten Geschichten des Alten Testamentes. Isaak, der verhei&szlig;ene Sohn des Stammvaters Abraham, kommt ins heiratsf&auml;hige Alter. Der Vater m&ouml;chte, dass er eine Braut aus seinem Heimatland Mesopotamien bekommt. In dieser Zeit ist die Brautschau eine Sache der ganzen Familie. So schickt Abraham seinen treuen Vertrauten Elieser auf die Spur in das ca. 700&nbsp;km entfernte Nahor, Isaak dort eine Frau auszusuchen. Eine beschwerliche Reise von mehreren Wochen mit offenem Ausgang.</p><p>Wie er das M&auml;dchen Rebecca trifft und wie behutsam er seine Aufgabe angeht, das m&uuml;ssen Sie mal im 1.&nbsp;Mosebuch Kapitel&nbsp;24 lesen. Schlie&szlig;lich ist alles klar. Rebecca ist einverstanden und auch ihre Familie stimmt zu. Das soll jetzt noch ein paar Tage gefeiert werden und man will sich auch ausgiebig von Rebecca verabschieden. Da sagt der Brautwerber Elieser: <strong>&bdquo;Haltet mich nicht auf, denn der Herr hat Gnade zu meiner Reise gegeben&ldquo;.</strong> Diesen Satz m&ouml;chte ich Ihnen heute zusprechen. Sicher sind Sie nicht dabei, ein junges Paar zu verkuppeln, diese Zeiten sind ja gottseidank vorbei. Aber wie ist es mit der Umsetzung von Erkenntnissen, mit dem Anpacken von Aufgaben, die Ihnen schon l&auml;nger klar sind?</p><p>Sven, so nenne ich den jungen Mann, hatte w&auml;hrend einer Freizeit den Eindruck, dass Jesus ihn ruft, in den hauptamtlichen Dienst zu gehen. Doch die Zweifel sind gro&szlig; und er ist sehr unsicher. Seine Eltern sind total dagegen und Freunde raten ihm, nicht auf die unsichere Kirche zu setzen. Zwei Jahre k&auml;mpft Sven mit der Entscheidung und dann schreibt er an eine kirchliche Hochschule und hofft auf eine Absage, weil diese Ausbildungsst&auml;tte sehr begehrt ist und immer viel mehr Bewerber als Pl&auml;tze hat. Das Wunder geschieht und Sven bekommt eine Zusage. Jetzt ist f&uuml;r ihn klar: Das ist Gottes Weg mit mir. Jetzt gibt es f&uuml;r ihn kein Z&ouml;gern und kein Halten mehr. Er k&uuml;ndigt zum n&auml;chstm&ouml;glichen Termin im Betrieb, schreibt eine Mail an alle seine Freunde und f&auml;hrt zu den Eltern, um ihnen den Entschluss mitzuteilen. Nichts kann ihn mehr aufhalten, zielstrebig geht er diesen Weg, weil er wei&szlig;, es ist Gottes Weg mit mir, er hat Gnade.</p><p>Da ist eine &auml;ltere Frau, die sich nicht traut, ins Altenheim zu gehen. Zu viele Einschr&auml;nkungen, zu viel neue Umst&auml;nde, vor denen sie Angst hat. Ihre Tochter r&auml;t ihr zu, doch den Platz im Altenheim anzunehmen, doch sie will nicht. Da st&uuml;rzt sie in der Wohnung hin und h&auml;tte sich fast das Bein gebrochen. Sie &uuml;berlegt, wie schwierig w&auml;re es jetzt, mit gebrochenem Bein allein hier zu leben? Da ist ihr der Platz mit sicherer Versorgung im Altenheim pl&ouml;tzlich wie ein Fingerzeig Gottes &ndash; er hat Gnade zu ihrer Reise gegeben und sie willigt ein. Jetzt ist sie versorgt und wenn etwas passiert, dann kann ihr besser geholfen werden.</p><p>Sie sind heute nicht auf Kuppeltour wie Elieser, Ihre Berufungsentscheidung ist auch l&auml;ngst gelaufen, vielleicht sind Sie auch noch nicht auf Hilfe angewiesen, aber die Entschlusskraft, Zweifel und Bedenken hinter sich zu lassen, um Gottes Weg zu folgen, die w&uuml;nsche ich Ihnen f&uuml;r alles, was heute vor Ihnen steht.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Albrecht Kaul</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17321955.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Albrecht Kaul]]></author>
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      <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gottes Herzensanaliegen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hesekiel 34,16 – ausgelegt von Luitgardis Parasie.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Hesekiel 34,16 – ausgelegt von Luitgardis Parasie.</em><br/>
<p>Mein Mann wird es nie vergessen. Er besuchte mit unseren Kindern einen Fr&uuml;hlingsmarkt in der G&ouml;ttinger City. Unseren 3-j&auml;hrigen Sohn an der Hand, die einj&auml;hrige Schwester in der Karre. Massen an Leuten waren unterwegs. Irgendwann blieb mein Mann an einem Stand stehen, und auf einmal war unser Sohn weg. Mein Mann war entsetzt. Er suchte den ganzen Markt ab, vergeblich. Fragte Passanten nach einem kleinen blondgelockten Jungen, Fehlanzeige. Eine Stunde und mehr vergingen, und mein Mann wurde immer verzweifelter. Schlie&szlig;lich rief er die Polizei an. In dem Moment, als der Streifenwagen um die Ecke bog, kam pl&ouml;tzlich eine Frau mit unserem Sohn auf dem Arm durch die Fu&szlig;g&auml;ngerzone. Was f&uuml;r eine Erleichterung.</p><p>So &auml;hnlich f&uuml;hlt sich Gott. Er ist auf der Suche nach uns. Im Buch Hesekiel sagt Gott: <strong>Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zur&uuml;ckbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache st&auml;rken (Hesekiel 34,16).</strong></p><p>Sp&auml;ter erz&auml;hlt Jesus, der Sohn Gottes, eine Geschichte dazu. Von einem Hirten, der 100 Schafe hat, eins davon verirrt sich, und der Hirte l&auml;sst die 99 Schafe stehen und sucht das eine, das sich verlaufen hat. Seht ihr, sagt Jesus, wie der Hirte, der sein Schaf verloren hat, so f&uuml;hlt sich Gott. Gott zerrei&szlig;t es das Herz, wenn einer verloren geht, wenn einer auf die schiefe Bahn ger&auml;t. Und darum will er das Verlorene suchen und das Verirrte zur&uuml;ckbringen, das ist Gottes Herzensanliegen.</p><p>Jesus setzt das selber auch ganz praktisch um. Er gibt sich mit Menschen ab, die auf Abwege geraten sind. Von einer stadtbekannten Prostituierten l&auml;sst er sich die F&uuml;&szlig;e salben. Einen stinkreichen und total verhassten Finanzhai besucht er zu Hause und isst mit ihm zu Abend. Diese Liebe von Jesus gibt dem Mann die Kraft sich zu &auml;ndern. Wiedergutzumachen, wo er jemanden betrogen hat. Sich um Arme zu k&uuml;mmern. Fortan wird er der beste Freund von Jesus.</p><p>Gott geht auf die Suche nach uns. Dass Menschen zum Glauben finden, das geschieht also nicht durch eine enorme Willensanstrengung unsererseits &ndash; sondern weil Gott uns sucht und findet. Der Glaube ist kein Kraftakt nach dem Motto: Jetzt musst du aber mal richtig fest glauben &ndash; er ist ein Geschenk. Wenn der englische Schauspieler Nigel Goodwin erz&auml;hlt, wie er Christ wurde, sagt er: &bdquo;Damals, als der Glaube zu mir kam.&ldquo;</p><p>&bdquo;Mit der Kirche habe ich abgeschlossen&ldquo;, sagt der 30j&auml;hrige, &bdquo;der vorige Kirchenvorstand hat meine Band und mich aus der Kirche rausgeschmissen.&ldquo; Aber nun ist er doch gekommen, und wir bleiben in Kontakt. Er spielt Gitarre und hat eine tolle Stimme, f&auml;ngt dann auch an, in unseren Gottesdiensten christliche Popsongs zu singen, und nach und nach bauen wir eine neue Band auf. Irgendwann nimmt er an unserem Grundkurs des Glaubens teil. Und da wird ihm in der R&uuml;ckschau ganz klar: Gott ist schon lange auf der Suche nach ihm. Seine Eltern haben sich scheiden lassen, als er 11 war, &bdquo;da war meine Kindheit zu Ende&ldquo;, sagt er. Sein Zuhause war zerr&uuml;ttet. Im Konfirmandenunterricht fand er guten Kontakt zum Pastor und seiner Frau, arbeitete danach im Kindergottesdienst mit. &bdquo;Das hat mich damals &uuml;ber Wasser gehalten&ldquo;, sagt er. Sein Leben ist ein Auf und Ab. Zwischendurch ist er ganz weg vom Glauben. Doch Gott l&auml;sst ihn nicht los, es zieht ihn immer wieder zur Kirche, zur christlichen Musik, er sp&uuml;rt: Das tut meiner Seele gut. Dann kommt der Abschlussgottesdienst unseres Glaubenskurses. Er kommt nach vorne und sagt laut vor allen Leuten: &bdquo;Ich danke f&uuml;r den neuen Anfang mit Gott.&ldquo;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastorin Luitgardis Parasie</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17321580.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastorin Luitgardis Parasie]]></author>
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      <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Blick aus einer größeren Perspektive]]></title>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Hebräer 12,28 – ausgelegt von Luitgardis Parasie.</em><br/>
<p>Ein bitterkalter Tag am Fr&uuml;hlingsanfang. Schneeregen. Ich bin auf der Heimreise mit der Deutschen Bahn. In Kassel-Wilhelmsh&ouml;he muss ich umsteigen. Alle Z&uuml;ge Richtung Norden sind 90 Minuten versp&auml;tet. Das nimmt noch zu im Laufe der Zeit. Ich setze mich in ein Caf&eacute;. Um mich herum lauter Gestrandete wie ich.</p><p>Manche regen sich furchtbar auf. &bdquo;Was f&uuml;r eine Katastrophe! Hier funktioniert ja mal wieder gar nichts!&ldquo; So reden sie. Irgendwann ist es mir zu viel. Ich sage: &bdquo;Wissen Sie, wir sitzen hier im Warmen. Wir haben zu trinken und zu essen. Wir sind in Sicherheit. Es k&ouml;nnte uns echt schlimmer treffen.&ldquo; Auf einmal &auml;ndert sich die Stimmung. Alle stimmen mir zu. Bilder von den Kriegen sind auf einmal in den K&ouml;pfen pr&auml;sent. Aus dem Iran, aus Israel. Aus der Ukraine, wo ein gro&szlig;er Teil der Infrastruktur zerst&ouml;rt wurde, Heizungen, Wasserleitungen. Wo die Menschen Angst haben, wo sie frieren und um ihre Zukunft bangen. &bdquo;Sie haben recht, wir jammern auf hohem Niveau&ldquo;, meinte einer, &bdquo;wir sollten dankbar sein.&ldquo;</p><p>Dabei gebe ich zu: Ich jammere selber auch manchmal. Nicht immer gelingt mir der Blickwechsel aus einer gr&ouml;&szlig;eren Perspektive, von au&szlig;en.</p><p>Und genau dazu ermutigt uns der Schreiber des Hebr&auml;erbriefs. Er schreibt im Hebr&auml;erbrief, Kapitel&nbsp;12,28:</p><p style="margin-left:36.0pt"><em>Darum, weil wir ein Reich empfangen, das nicht ersch&uuml;ttert wird, lasst uns dankbar sein und so </em>Gott<em> dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gef&auml;llt.</em></p><p>Ein Reich, das nicht ersch&uuml;ttert wird. Wir erleben gerade viele weltpolitische Ersch&uuml;tterungen. Ich h&auml;tte vor 10 Jahren nicht gedacht, dass wir derart von Kriegen umgeben sein w&uuml;rden. Frieden schien doch in greifbare N&auml;he ger&uuml;ckt. Aber es war eine unrealistische Wolke, auf der ich schwebte. Ein friedliches Reich, das nicht ersch&uuml;ttert wird, das wird es wohl erst am Ende der Zeiten geben. In unserer Welt ist das B&ouml;se leider &uuml;beraus aktiv.</p><p>Der Schreiber des Hebr&auml;erbriefs gibt der Situation einen neuen Rahmen: Er sagt: Denkt dran, ihr geh&ouml;rt zum Reich Gottes, das nicht ersch&uuml;ttert wird. Euer Schicksal wird nicht durch den Krieg besiegelt, und auch nicht durch pers&ouml;nliche Schicksalsschl&auml;ge, durch Krebs oder Unfall. Euer Schicksal wird durch Gott besiegelt, es liegt in seiner Hand. Ihr seht jetzt nur einen kleinen Ausschnitt, den gr&ouml;&szlig;eren Rahmen gibt Gott vor: Sein Reich, das ewig ist. Erinnert euch daran, und seid dankbar.</p><p>Ich komme noch mal auf die Deutsche Bahn zur&uuml;ck. Wir hatten Besuch von 7 Lehrern aus Tansania. Aus Hamburg sollten sie mit dem Zug nach G&ouml;ttingen fahren und dort von ihren Gastfamilien abgeholt werden. Doch dann schrieb mir die Leiterin der Gruppe eine WhatsApp aus Hannover: Unser Zug f&auml;hrt nicht weiter, er ist kaputt. Den n&auml;chsten Zug verpassten sie, weil kurz vor der Abfahrt das Gleis gewechselt wurde. Und als sie anderthalb Stunden sp&auml;ter in einem Zug nach G&ouml;ttingen sa&szlig;en, blieb der nach 10 Minuten stehen und fuhr nicht mehr weiter, &bdquo;beh&ouml;rdliche Ma&szlig;nahme&ldquo;, hie&szlig; es. Sie kamen schlie&szlig;lich 4 Stunden versp&auml;tet in G&ouml;ttingen an. Wir, die wir auf sie gewartet hatten, waren genervt. Aber unsere G&auml;ste waren fr&ouml;hlich und super gut drauf. Auf einen Zug oder Bus warten, ist f&uuml;r sie kein Ding, das ist Alltag in Tansania. Das Einzige, was sie wirklich wunderte, war die emp&ouml;rte Reaktion der deutschen Fahrgaste, als die Versp&auml;tungen angesagt wurden.</p><p>Tansanische Christen beten viel. Sie danken vor dem Essen und bedanken sich, wenn sie nach einer Reise gut angekommen sind. Ich finde, von dieser Haltung k&ouml;nnen wir uns gut was abgucken. Eins macht sie auf jeden Fall: Gute Laune.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastorin Luitgardis Parasie</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17321223.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastorin Luitgardis Parasie]]></author>
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      <pubDate>Sat, 18 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gegen Gott hat der Tod keine Chance]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 7,14-15 – ausgelegt von Ralf Berger.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 7,14-15 – ausgelegt von Ralf Berger.</em><br/>
<p>Es gibt bestimmte Themen, &uuml;ber die nicht gerne gesprochen wird. Eines dieser Themen ist der Tod. Wer besch&auml;ftigt sich schon gerne mit dem Tod? Daher verdr&auml;ngen viele Menschen dieses Thema. Dennoch ist der Tod stets pr&auml;sent. Es sterben junge und alte Menschen eines nat&uuml;rlichen Todes. Unf&auml;lle f&uuml;hren leider auch immer wieder zu Todesf&auml;llen. Krankheiten wie der Krebs fordern ihren Tribut. Und in Kriegen wie in der Ukraine oder im Jemen kommen t&auml;glich Hunderte, ja Tausende von Menschen um. Der Tod ist eine nicht zu leugnende Realit&auml;t. Und nat&uuml;rlich will man h&auml;ufig das Rad zur&uuml;ckdrehen und die gestorbenen, lieben Menschen wieder bei sich haben. Aber so ist das leider nicht. Der Tod ist unwiederbringlich.</p><p>Aber halt! Es gibt doch Berichte von Menschen, die wieder lebendig wurden, obwohl sie bereits tot waren. Ich meine damit nicht Menschen, die Nahtoderfahrungen hatten. Nein, ich rede von Menschen, von denen in der Bibel berichtet wird. Sie wurden wieder lebendig, obwohl sie bereits tot waren. Dabei denke ich an die Tochter des Jairus, einem Synagogenvorsteher, die Jesus gegen alle Erwartungen wieder auferweckte. Auch der Freund von Jesus, Lazarus, war schon mehrere Tage begraben und wurde trotzdem von Jesus wieder lebendig gemacht.</p><p>Und dann gibt es die Geschichte des einzigen Sohnes einer Witwe in Nain. Er ist gestorben und soll nun beerdigt werden. F&uuml;r die Mutter und Witwe ist das eine absolute Katastrophe &ndash; nicht nur emotional, sondern auch finanziell. Ihre materielle Lebensbasis ist ihr entzogen. Wer soll sie nun versorgen?</p><p>Der Trauerzug bewegt sich aus der Stadt Nain heraus und trifft dabei auf Jesus, der mit seinen J&uuml;ngern auf dem Weg nach Nain ist. Jesus k&ouml;nnte nun weitergehen oder sich dem Trauerzug anschlie&szlig;en. Aber das tut er nicht. Vielmehr l&auml;sst er den Trauerzug anhalten und wendet sich dem aufgebahrten J&uuml;ngling zu. Jesus spricht: <em>&bdquo;</em><strong>J&uuml;ngling, ich sage dir, steh auf!&ldquo;</strong> Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden, und Jesus gab ihn seiner Mutter.</p><p>Das ist doch der totale Wahnsinn. Der Tote lebt. Dabei sagt Jesus lediglich &bdquo;Steh auf&ldquo;! Das hat nichts mit Wunder-Medizin oder &Auml;hnlichem zu tun. Es ist einfach das Wort Jesu, was diese Auferstehung bewirkt. Es ist ein Wunder! Nicht menschlich zu erkl&auml;ren. Die Erkl&auml;rung f&uuml;r dieses Wunder liegt vielmehr in der g&ouml;ttlichen Autorit&auml;t Jesu. Er ist Gottes Sohn und hat die Macht selbst das ansonsten Endg&uuml;ltige, den Tod, zu besiegen. Er ist es, der majest&auml;tisch die Grenzen des Todes &uuml;berwindet.</p><p>Jesus ist in dieser Situation aber nicht nur derjenige, der seine Macht zeigt. Auch seine Liebe zu den Menschen, insbesondere der Witwe, wird hier deutlich. Er wei&szlig; um den gro&szlig;en Schmerz der Witwe. Das l&auml;sst ihn nicht kalt. Vielmehr ist Jesus barmherzig. Er handelt dabei mit Feingef&uuml;hl, ja fast schon z&auml;rtlich, als er den Sohn seiner Mutter wieder gibt und ihr damit eine unbeschreibliche Freude macht.</p><p>Dies zeigt mir auch heute, dass Jesus mich in den dunkelsten Stunden meines Lebens nicht allein l&auml;sst. Ich vertraue auf seine N&auml;he und Hilfe.</p><p>Die Ereignisse in Nain sind eindeutig ein Zeichen f&uuml;r Gottes Allmacht und seine Barmherzigkeit uns Menschen gegen&uuml;ber. Diese Geschichte beinhaltet aber noch mehr.</p><p>Die Auferstehung in Nain ist auch ein Hinweis darauf, was uns Christen am Ende der Welt einmal erwarten wird. Wir d&uuml;rfen alle bei Gott sein und ewig mit ihm leben. Der Tod wird dauerhaft keine Macht mehr haben. Somit ist die Auferstehung in Nain quasi nur der Trailer f&uuml;r die ewige Auferstehung, die wir im neuen Himmel erwarten. Jesus sagt selbst (Johannes 11,25): <strong>&bdquo;Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.&ldquo; </strong>Somit wird die Hoffnung auf ein ewiges Leben zur Gewissheit.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Ralf Berger</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17320472.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Ralf Berger]]></author>
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      <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Freude über jeden Menschen, der zu Gott umkehrt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jona 4,4 – ausgelegt von Ralf Berger.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jona 4,4 – ausgelegt von Ralf Berger.</em><br/>
<p>Vor ein paar Wochen sagte mir eine Mitchristin, mit der ich vor mehr als 30 Jahren in einem Hauskreis war, etwas sehr Sch&ouml;nes. Es ging um Birgit, die sich damals manchmal mit ihren herausragenden musikalischen F&auml;higkeiten in Gottesdienste einbrachte. Aber von Gott wollte sie nichts wissen. Und nun die &uuml;berraschende Nachricht. Birgit lebt seit kurzem als Christ. Sie hat Jesus als den Herrn und Heiland ihres Lebens angenommen. Ich war total platt. Das hatte ich &uuml;berhaupt nicht erwartet. Dementsprechend freute ich mich und dankte Gott.</p><p>Im Gegensatz zu dieser Freude &uuml;ber die Bekehrung von Birgit steht die Geschichte von Jona. Das ist der Prophet im Alten Testament, der sich weigert, die Einwohner der damaligen assyrischen Hauptstadt Ninive zur Bu&szlig;e von ihren b&ouml;sen, gottfernen Taten aufzurufen. So soll Gottes Gericht abgewendet werden. Stattdessen flieht Jona vor Gott. Als er dann nach Irrwegen doch nach Ninive kommt, predigt Jona Gottes Aufruf zur Umkehr. Und das Wunder geschieht. Die Bewohner von Ninive tun Bu&szlig;e. Sie durchleben einen Sinneswandel und kehren zu Gott um.</p><p>Erwartet h&auml;tte ich, dass Jona total froh ist und Freudent&auml;nze auff&uuml;hrt. Gottes Angebot zur Umkehr hat eine wunderbare Wirkung entfaltet. Was kann einem Nachfolgenden Gottes Besseres geschehen, als dass Menschen Gottes Angebot einer Beziehung zu ihm annehmen? Eine derartige Wirkung seiner geistlichen T&auml;tigkeit w&uuml;nscht sich eigentlich jeder Christ. Gerade dann, wenn lange Zeit scheinbar nichts Derartiges passiert.</p><p>Und Gott freut sich nat&uuml;rlich auch, wenn jemand das Angebot seiner Liebe annimmt. Jesus, der Sohn Gottes sagt selbst: &bdquo;<strong>So wird auch Freude im Himmel sein &uuml;ber einen S&uuml;nder, der Bu&szlig;e tut&ldquo; </strong>(Lukas 15,7). Genau das erlebt Jona nun mit der Bekehrung von vermutlich mehr als 100.000 Menschen zu Gott.</p><p>Aber wie ist die Reaktion von Jona?</p><p>Jona ist zornig &uuml;ber die Bu&szlig;e der Einwohner von Ninive (Jona 4,1). Aber eigentlich meint er Gott. Er kritisiert, dass Gott &bdquo;gn&auml;dig, barmherzig, langm&uuml;tig und von gro&szlig;er G&uuml;te ist&ldquo; (Jona 4,2).</p><p>Wie bitte? Das darf doch nicht wahr sein. Jona &auml;rgert sich &uuml;ber Bekehrungen und vor allem Gottes Erbarmen. Da l&auml;uft offensichtlich etwas schief bei Jona.</p><p>Und das sieht Gott genauso, denn er fragt Jona: &bdquo;Meinst du, dass du mit Recht z&uuml;rnst?&ldquo; (Jona 4,4)</p><p>Ich finde, das ist eine absolut berechtigte Frage. Dabei finde ich es bemerkenswert, dass Gott in seiner Autorit&auml;t Jona nicht zurechtweist. Vielmehr stellt Gott Jona liebevoll eine Frage. Gott m&ouml;chte n&auml;mlich, dass Jona selbst &uuml;berlegt, was gerade in seinem Glaubensleben nicht stimmt. Warum st&ouml;&szlig;t er sich an Gottes Gnade?</p><p>Ich vermute, dass Gottes barmherziges Handeln Jonas Gerechtigkeitsempfinden st&ouml;rt. Warum k&ouml;nnen diese Menschen so kurzfristig dem Gericht entgehen? Das ist doch unfair. Die Bewohner von Ninive bekommen dasselbe Geschenk der Gnade Gottes, was auch Nachfolgende Gottes erhalten, die Gott schon lange nachfolgen. Vermutlich ist Jona neidisch, dass die Bewohner von Ninive so einfach zu Gott umkehren k&ouml;nnen.</p><p>Die meisten Christen werden heute sicher nicht so offen ihr Missfallen &uuml;ber Gottes Liebe zu Menschen ausdr&uuml;cken, die pl&ouml;tzlich zu Gott umkehren. Aber vielleicht denkt der ein oder andere insgeheim: Ich bin jetzt schon Jahrzehnte Christ, engagiere mich in der Gemeinde und habe Nachteile durch mein Christsein in Kauf genommen. Und nun bekommt jemand anderes Gottes Gnade ohne gro&szlig;es Engagement. Ganz einfach so.</p><p>In solchen Situationen will ich mir ins Ged&auml;chtnis rufen, dass Gott in seiner Barmherzigkeit souver&auml;n ist. Ich m&ouml;chte mich und mein Herz f&uuml;r Menschen um mich herum &ouml;ffnen, damit sie zum lebendigen Glauben kommen. Und ich freue mich, wenn sie zu Gott finden. So wie ich es auch bei Birgit getan habe, als sie nach mehr als 30 Jahren des Wartens Gott in ihr Herz lie&szlig;.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Ralf Berger</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17319889.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Ralf Berger]]></author>
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      <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Nicht erwartet]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Könige 19,11-12 – ausgelegt von Johannes Hilliges.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Könige 19,11-12 – ausgelegt von Johannes Hilliges.</em><br/>
<p><strong>&bdquo;</strong><strong>Von dem HERRN her kam ein gro&szlig;er und gewaltiger Sturmwind, </strong><strong>der Berge zerriss und Felsen zerbrach, in dem Sturmwind aber war der HERR nicht. Und nach dem Sturmwind kam ein Erdbeben, in dem Erdbeben aber war der HERR nicht. Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer, in dem Feuer aber war der HERR nicht. Nach dem Feuer aber kam das Fl&uuml;stern eines sanften Windhauchs.&ldquo; </strong>(1. K&ouml;nige 19, 11-12)</p><p>So lauten die Verse 11 und 12, die uns f&uuml;r den heutigen Tag als Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine aus dem 19. Kapitel des ersten Buches der K&ouml;nige mitgegeben sind.</p><p>Die Geschichte, in der diese beiden Verse stehen, erz&auml;hlt vom Propheten Elia. Auf Anweisung Gottes hatte er eine 40-t&auml;gige Wanderung hinter sich &ndash; nicht irgendwo hin, sondern zum Berg Horeb. Berge &ndash; und besonders der Berg Horeb &ndash; sind in der Bibel sehr oft Orte der Begegnung mit dem lebendigen Gott. Heute w&uuml;rde man so etwas vielleicht eine &bdquo;spirituelle Reise&ldquo; nennen, denn es ging bei ihr nat&uuml;rlich nicht um das sportliche Abenteuer, sondern um etwas, das ich einmal als &bdquo;Reise nach innen&ldquo; bezeichne. Denn dort angekommen, stellte Gott dem Propheten eine schlichte Frage: &bdquo;Elia, was machst du hier?&ldquo; In der Stille der Bergwelt war Elia pl&ouml;tzlich mit sich selbst konfrontiert und musste sich &uuml;ber sich selbst Rechenschaft ablegen. Das war auch dringend n&ouml;tig, denn Elia kam aus einer handfesten<strong>&nbsp;</strong>Lebenskrise und innerlich zerbrochen, die mit einem &uuml;berfordernden Lebensstil und einer kr&auml;ftezehrenden Fr&ouml;mmigkeit zusammenhing. &bdquo;Ich bin alleine &uuml;briggeblieben,&ldquo; ist seine Antwort. Ich bin der letzte Mohikaner. Der Letzte meiner Art. Zeugt so ein Selbstbild nicht von einer abgrundtiefen Vereinsamung? &bdquo;Burnout&ldquo; nennt man das heute. Gab&rsquo;s schon zu Zeiten der Bibel. Auch bei Gottesm&auml;nnern wie Elia.</p><p>Doch Elia hat in dieser Selbsterfahrung und Selbsterkenntnis eine Gottesbegegnung &ndash; und es scheint, als sind die ungeschminkte Begegnung mit sich selbst und die Begegnung mit Gott zwei Seiten derselben Medaille. Von Letzterem erz&auml;hlen auf jeden Fall die beiden Bibelverse heute.</p><p>&bdquo;Von dem HERRN her kam ein gro&szlig;er und gewaltiger Sturmwind&ldquo; &ndash; zun&auml;chst erlebt Elia ein paar machtvolle und vielleicht auch bedrohliche Naturph&auml;nomene. Gott hat sich im Laufe der Geschichte so offenbart: Gott im Sturm, Gott im Erdbeben, Gott im Feuer! &bdquo;Ja! So ist Gott!&ldquo; h&auml;tte der Prophet fr&uuml;her wohl gesagt! Doch wie ungewohnt, ja, wie &uuml;berraschend: Elia stellt jetzt jedes Mal staunend fest: &bdquo;Der Herr war nicht darin.&ldquo; Kann das denn sein? Kann Gott sich so ver&auml;ndern oder so anders zu erkennen geben? &bdquo;Nach dem Feuer aber kam das Fl&uuml;stern eines sanften Windhauchs.&ldquo; Kaum wahrnehmbar. Ganz zart. Ganz behutsam. So, dass Elia richtig die Ohren spitzen musste. In diesem Moment wusste der Prophet: &bdquo;Gott ist hier.&ldquo; Und er erlebt, wie Gott neu mit ihm spricht und sein Leben auf ein v&ouml;llig neues Gleis setzt, das auch zu einem Gleis der Wiederherstellung und Heilung wird. Gott verheizt seine Leute nicht.</p><p>Vielleicht haben Sie auch eine innere Vorstellung, wie Gott ist und wo Sie ihm begegnen k&ouml;nnen. Vielleicht hatten Sie auch schon einmal so etwas wie eine Gotteserfahrung. Der heutige Bibeltext l&auml;dt Sie ein, fr&uuml;here religi&ouml;se Erfahrungen hinter sich zu lassen und sich noch einmal neu einzulassen auf eine Gottesbegegnung, die sich &uuml;berraschend unterscheidet von fr&uuml;heren Erlebnissen. Was f&uuml;r den Propheten Elia &bdquo;das Fl&uuml;stern eines sanften Windhauchs&ldquo; war, ist f&uuml;r mich Jesus Christus. In ihm kommt Gott immer wieder neu zu mir, behutsam, sanftm&uuml;tig und dem&uuml;tig &ndash; eine Erfahrung, die ich auch Ihnen von Herzen w&uuml;nsche!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Johannes Hilliges</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17319163.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Johannes Hilliges]]></author>
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      <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Kein zerschnittenes Tischtuch]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Johannes 1,9 – ausgelegt von Johannes Hilliges.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Johannes 1,9 – ausgelegt von Johannes Hilliges.</em><br/>
<p>&bdquo;Wenn wir uns&rsquo;re S&uuml;nden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die S&uuml;nden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.&ldquo;</p><p>Das ist der 9. Vers gleich im 1. Kapitel des ersten Johannesbriefes und ist uns f&uuml;r den heutigen Tag mitgegeben als Lehrtext aus den Losungen der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine.</p><p>Das Bundesamt f&uuml;r Naturschutz f&uuml;hrt sogenannte &bdquo;Rote Listen&ldquo;, auf denen besonders gef&auml;hrdete und streng gesch&uuml;tzte Tiere und Pflanzen in Deutschland gef&uuml;hrt werden. Dass diese Listen immer l&auml;nger werden und allenthalben das Artensterben beklagt wird, ist Ihnen sicher bekannt!</p><p>Ich k&ouml;nnte eine solche &bdquo;Rote Liste&ldquo; auch f&uuml;r Worte und Begriffe f&uuml;hren, die nach und nach aus dem deutschen Sprachgebrauch verschwinden und mit ihnen das Wissen und Bewusstsein, f&uuml;r das sie stehen. Das Wort &bdquo;S&uuml;nde&ldquo; oder &bdquo;s&uuml;ndigen&ldquo; w&uuml;rde vermutlich ganz oben auf einer solchen Liste stehen!</p><p>In der Bibel nimmt das Thema &bdquo;S&uuml;nde&ldquo; dagegen breiten Raum ein; vielmehr noch die Frage, wie sie &uuml;berwunden und wieder aus dem Weg ger&auml;umt werden kann. Davon spricht auch der Bibelvers aus dem 1. Johannesbrief.</p><p>Die Bibel versteht unter &bdquo;S&uuml;nde&ldquo; ein Verhalten, das den Bruch einer Beziehung zur Folge hat oder sie zumindest schwer belastet. Es geht also weniger darum, einen Katalog zu erstellen, was denn nun S&uuml;nde ist oder nicht, sondern darum, wie ich in intakten und heilsamen Beziehungen leben kann. Sie kennen sicher auch folgende Redensarten: &bdquo;Da steht etwas zwischen uns&ldquo;, oder &bdquo;nach diesem Vorfall kam es zum Bruch zwischen uns&ldquo;. Sehen Sie, genau diesen Vorgang des Beziehungsabbruchs nennt die Bibel &bdquo;S&uuml;nde&ldquo;. Man geht auf Distanz. Man hat sich nichts mehr zu sagen.</p><p>Das gilt nun in allererster Linie f&uuml;r die Beziehung zu Gott. Gott, so sagt es unser Bibelvers, ist &bdquo;treu und gerecht&ldquo;: Das sind zwei biblische Schl&uuml;sselbegriffe. Sie besagen, dass Gott die Beziehung und die Verbundenheit mit uns Menschen sucht &ndash; so sehr sucht, dass er in Jesus Christus selbst zu einem Menschen geworden ist. Man spricht heute ja gerne von &bdquo;Beziehungsf&auml;higkeit&ldquo; oder gar &bdquo;Beziehungstauglichkeit&ldquo;. F&uuml;r Gott gelten diese Eigenschaften im absoluten Ma&szlig;e &ndash; im Gegensatz zu uns Menschen, daraus macht die Bibel keinen Hehl. Es ist der Mensch &ndash; ich bin es, der zu Gott immer wieder auf Distanz geht; der sich zur&uuml;ckzieht; der ein Verhalten an den Tag legt, als h&auml;tte er noch nie etwas von Gott geh&ouml;rt oder Gott schlicht vergisst.</p><p>Das ist genau das, was die Bibel mit &bdquo;S&uuml;nden&ldquo; bezeichnet. W&uuml;rde mit mir jemand so umgehen &ndash; nun ich wei&szlig; nicht, ob ich noch l&auml;nger Wert legen w&uuml;rde auf die Beziehung zu solch einem &bdquo;Wackelkandidaten&ldquo;! Doch Gott ist &bdquo;Gott sei Dank&ldquo; anders als wir. Gott ist nicht jemand, der sich zur&uuml;ckzieht, der nicht das ber&uuml;hmte Tischtuch zerschneidet; der hinschmei&szlig;t, weil ich mal wieder treulos gehandelt habe. Gott bleibt dran &ndash; &bdquo;treu und gerecht&ldquo;, sagt der heutige Bibelvers. Im Bild gesprochen: Er h&auml;lt mir die T&uuml;r auf und wirft sie eben nicht entnervt ins Schloss. So bietet er mir immer wieder neu die wunderbare M&ouml;glichkeit, mich zu besinnen auf das, was ich da eigentlich getan habe. Und mich nicht nur zu besinnen, sondern auch umzukehren, meine &bdquo;S&uuml;nden&ldquo; zu bekennen, sie mir selbst und Gott gegen&uuml;ber einzugestehen, zuzugeben und zu bereuen. Und das Wunder geschieht: Gott vermag das Band zwischen ihm und mir wieder herzustellen, das ich zerschnitten hatte oder zumindest &uuml;berdehnt. Gott verbindet sich wieder neu mit mir, indem er &bdquo; die S&uuml;nden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit&ldquo;, so sagt es der Bibeltext. Ich habe das ungez&auml;hlte Male erlebt. Und wenn das f&uuml;r mich gilt, dann gewiss auch f&uuml;r Sie. Da bin ich mir sicher!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Johannes Hilliges</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17318638.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Johannes Hilliges]]></author>
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      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Was würde Jesus dazu sagen?]]></title>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Epheser 5,15 – ausgelegt von Harry Moritz.</em><br/>
<p>Das Bibelwort f&uuml;r den heutigen Tag steht im 5. Kapitel des Epheserbriefes, Vers 15: Dort sagt der Apostel Paulus: &bdquo;<strong>Gebt sorgf&auml;ltig darauf acht, wie ihr lebt!&nbsp;</strong><strong>Verhaltet euch nicht wie unverst&auml;ndige Leute, sondern verhaltet euch klug.&ldquo;</strong> (NG&Uuml;)</p><p>Eine klare Ansage macht hier Paulus. Er stellt klar, das Leben als Christ kann nicht Ausdruck menschlicher Beliebigkeit sein! Es ist nicht egal, wie Christen leben. Wie wir unser Leben gestalten. Womit wir die uns von Gott anvertraute Lebenszeit f&uuml;llen und unsere Seele f&uuml;ttern. Von welchen Dingen wir uns beeinflussen lassen.&nbsp;Lasst euch vom Geist Gottes erf&uuml;llen, ruft Paulus uns zu.</p><p>Sind wir uns bewusst, dass wir immer von irgendeinem Geist beeinflusst&nbsp; werden?&nbsp; Wir leben ja noch in dieser Welt, wo der Geist des Geldes, der Karriere, der Sucht und des Egoismus regiert. Erliegen wir doch nicht dem fatalen Irrtum, wir sind v&ouml;llig frei von diesen Einfl&uuml;ssen!</p><p>Das Beste, was wir dem entgegensetzen k&ouml;nnen und uns positiv pr&auml;gen kann, ist der Geist Gottes. Er &ouml;ffnet uns das Verst&auml;ndnis f&uuml;r Gottes gute Worte. Er bewegt uns dazu, uns mit biblischen Worten gegenseitig zu ermutigen und zu tr&ouml;sten, damit wir Jesus folgen und anderen Menschen zum Segen werden k&ouml;nnen.</p><p>Gottes Heiliger Geist l&auml;sst uns Gott gegen&uuml;ber dankbar werden f&uuml;r seine Liebe und G&uuml;te. So wird deutlich, was wichtig und kostbar f&uuml;r uns ist. Gott schenkt uns ein erf&uuml;lltes Leben.</p><p>Deshalb ist es nicht egal, wovon wir uns beeinflussen lassen und ob wir uns mit dem Wort Gottes besch&auml;ftigen oder nicht. Nutzt die Zeit, sagt Paulus. Die Lebenszeit geht schnell vor&uuml;ber.&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Niemand von uns wei&szlig;, wie sein Leben morgen aussieht. Nutzen wir die Zeit, auf Gott und sein Wort zu h&ouml;ren, um die Beziehung zum Vater im Himmel zu festigen und lebendig zu gestalten.</p><p>In schweren Lebensphasen werden wir dann Mut, Zuversicht, Trost und Vertrauen aus dem sch&ouml;pfen k&ouml;nnen, was wir uns in unserem Herzen angeeignet haben. Gottes guter Geist wird uns daran erinnern und uns vergewissern, Jesus ist und bleibt uns treu. Er liebt uns ohne &bdquo;Wenn und Aber&ldquo; und tr&auml;gt uns hindurch bis in die Ewigkeit.</p><p>Der christliche Liedermacher Manfred Siebald dichtete einmal:<br />
&bdquo;Gott nahm mich, wie ich war, doch l&auml;sst mich nicht, wie er mich fand.&ldquo;</p><p>Er erinnert uns daran, was Gott <em>in </em>uns bewirkt durch den Heiligen Geist. Er erneuert unser Herz und unseren Verstand, st&auml;rkt unseren Willen. Schenkt uns die Kraft und Liebe, mit und f&uuml;r ihn zu leben.</p><p>&bdquo;Gott l&auml;sst mich nicht, wie er mich fand&ldquo;. Erl&ouml;st durch Jesus Christus, k&ouml;nnen wir nun auch als Christen leben. Nicht halbherzig und oberfl&auml;chlich, sondern mit ganzem Eifer und gro&szlig;er Sorgfalt &bdquo;weise&ldquo; und &bdquo;verst&auml;ndig&ldquo;. Wer die Bibel kennt, wei&szlig;, was sie darunter versteht:&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p><p>Gott ernst nehmen; sein Wort und seinen Willen in unserem Leben an die erste Stelle setzen. Jesus Christus hat sich aus Liebe zu uns am Kreuz mit seinem Leben f&uuml;r uns eingesetzt.</p><p>Aus herzlicher Liebe und Dankbarkeit k&ouml;nnen wir uns in den kleinen und gro&szlig;en Entscheidungen unseres Lebens fragen: Was w&uuml;rde Jesus dazu sagen? Ich bin &uuml;berzeugt, Gottes Heiliger Geist wird es Ihnen und mir erm&ouml;glichen, dass wir uns klug verhalten.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Harry Moritz</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17318045.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Harry Moritz]]></author>
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      <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Verschlossene Türen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 20,26 – ausgelegt von Harry Moritz.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 20,26 – ausgelegt von Harry Moritz.</em><br/>
<p>Im Bibelwort f&uuml;r den heutigen Tag, in Johannes 20,26, hei&szlig;t es: <strong>&bdquo;Jesus kam,&nbsp;</strong><strong>obwohl die T&uuml;ren verschlossen waren, und er trat in ihre Mitte und sprach:&nbsp;</strong><strong>Friede sei mit euch!&ldquo;</strong></p><p>Zur Erinnerung: Die J&uuml;nger waren nach dem Tod von Jesus voller Angst. Fest verriegelten sie ihre T&uuml;ren, weil sie sich f&uuml;rchteten, auch verhaftet zu werden.</p><p>Was sie erlebt hatten, &uuml;berforderte sie. Nichts von dem, was sie erhofft hatten, war eingetreten. Einerseits vertrauten sie Jesus. In ihren Herzen hallten die Worte wieder, die sie schon einmal an Jesus gerichtet hatten: St&auml;rke unser Vertrauen zu dir!</p><p>Wer von uns kennt diese Erfahrung nicht?! Wir sind Jesus begegnet, haben sein Wirken erlebt. Wir vertrauen ihm. Wie schnell lassen die Widrigkeiten des Lebens unser Vertrauen zu Jesus wanken! Wie schnell f&uuml;rchten wir uns vor dem, was kommen k&ouml;nnte! Wir leiden unter dem, was geschehen ist.</p><p>Wir verschlie&szlig;en die T&uuml;r unseres Herzens. Aber, wer kann ein verschlossenes Herz lieben? Kann es von Liebe und Frieden erf&uuml;llt sein? Der auferstandene und gegenw&auml;rtige Jesus durchbricht verschlossene T&uuml;ren.</p><p>Er begegnet Ihnen und mir auch heute mit seinem Zuspruch: F&uuml;rchte dich nicht!! Das meint nicht, es gibt keine Gr&uuml;nde mehr, sich zu f&uuml;rchten und alles ist wieder gut. Jesus kommt in unsere Verschlossenheit. Wo bestimmt uns die Angst? Was macht uns Not?</p><p>Wo sind wir entt&auml;uscht vom Leben, von anderen Menschen, von uns selbst?<br />
F&uuml;hlen wir uns verletzt, verraten, verlassen und einsam? Wo haben wir andere entt&auml;uscht? Verletzt, verraten, verlassen? Wo sind noch offene Rechnungen, die uns schwer zu schaffen machen? Wo gehen wir eigene, einsame Wege, ohne nach Jesus zu fragen?</p><p>Was bedeutet er uns? Trauen wir ihm zu, dass er wirklich helfen kann? Er kommt auch in unsere Mitte, unsere Verschlossenheit. Er r&uuml;hrt unser Herz an. Jesus erinnert uns: Er hat schon alles bezahlt, alles durchlebt, alles durchsiegt! Er nimmt uns die Not und die Last ab.</p><p>Geben wir sie an ihn ab, vertrauen wir uns vorbehaltlos ihm an. Lassen wir uns vom auferstandenen und gegenw&auml;rtigen Herrn in den Mantel seiner Liebe einh&uuml;llen. Er schenkt uns seinen umfassenden Shalom, seinen Frieden. Dieser Shalom schl&auml;gt die Br&uuml;cke zwischen Himmel und Erde, zwischen Gott und seinen Menschen. Zwischen meinen Mitmenschen und mir.</p><p>Sein Friede erf&uuml;lle Ihr Herz und bestimme Ihr Leben an jedem neuen Tag.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Harry Moritz</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17317728.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Harry Moritz]]></author>
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      <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ausweglos und am Ende]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 23,42-43 – ausgelegt von Christine Weidner.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 23,42-43 – ausgelegt von Christine Weidner.</em><br/>
<p><strong>&bdquo;Der &Uuml;belt&auml;ter sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.&ldquo;</strong></p><p>Ausweglos und am Ende: das ist die Situation dieses Verurteilten. Was hat er noch zu hoffen? Bald wird es aus sein mit ihm. Ausgesto&szlig;en aus der Gemeinschaft der Menschen, verworfen und verurteilt, am alleruntersten Ende der Skala, Abschaum, nicht wert, leben zu d&uuml;rfen.&nbsp;</p><p>Was mag in ihm vorgehen? Welche Gedanken kommen ihm nun? Welche Gef&uuml;hle hat er jetzt?</p><p>&bdquo;Am Ende kein Ausweg und nur noch Angst...&ldquo;, vielleicht dr&uuml;ckt diese Liedzeile aus, was er empfindet. Keine Chance mehr f&uuml;r ihn. Sein Todesurteil wird gerade vollstreckt. Was hat er noch zu hoffen? Alles aus.</p><p>Doch da erhebt er auf einmal seine Stimme. Er verstummt nicht voller Resignation. Er &ouml;ffnet seinen Mund und spricht. Er hat nicht aufgegeben. Denn er bleibt nicht bei sich selbst und seiner schrecklichen Lage. Er richtet seine ganze Aufmerksamkeit auf den Einen, der ganz nah bei ihm ist. Denn da ist einer, der ihn h&ouml;rt. Und dieser Eine ist nicht fern. Er ist in der gleichen Lage. Ganz an seiner Seite. Er ist da und Er ist ansprechbar. Und dieser verurteilte Mann wei&szlig;: Der Mann an meiner Seite ist der K&ouml;nig. Er hat die Macht, auch wenn es nicht danach aussieht.&nbsp;&nbsp;</p><p>In den Augen der Vor&uuml;bergehenden sind sie beide ganz unten, beide am Ende der Skala, ausgesto&szlig;en aus der Gemeinschaft der Menschen, Abschaum, unwert zu leben.</p><p>Aber dieser Verurteilte wei&szlig;: der Augenschein tr&uuml;gt. Es ist anders. Es ist die Wahrheit, was &uuml;ber dem Kreuz von Jesus geschrieben steht: Er ist der K&ouml;nig.&nbsp; Der Verurteilte sieht: Der Mann neben mir ist der Herr. Herr &uuml;ber alles. Und ich kann jetzt, in dieser ausweglos scheinenden Situation, etwas tun: ich kann mich an Ihn wenden.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p><p><strong>&bdquo;Herr, denk an mich!&ldquo;</strong> Das ist seine Bitte. Er wei&szlig;: wenn ich in Seinen Gedanken bin, bin ich jemand, kein Abschaum, sondern wertvoll und beachtet. Nicht am Ende der Skala, sondern aufgehoben, gesehen und gesch&auml;tzt.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p><p><strong>&bdquo;Gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst.&ldquo;</strong> Der Verurteilte wei&szlig;:&nbsp; Da gibt es etwas. Etwas &uuml;ber diese schreckliche Lage hinaus. Dies ist nicht das Ende. Denn in Jesus ist das Reich Gottes nahegekommen. Und Jesus selbst ist die T&uuml;r in dieses Reich hinein. Und da gibt es Gemeinschaft, Zugeh&ouml;rigkeit, Wertsch&auml;tzung und Leben, diesseits und jenseits der Todesgrenze. Und da gibt es vor allem den Einen, der das alles erm&ouml;glicht und erf&uuml;llt: Jesus. Da, wo alles am Ende scheint, wo es aus ist. Da &ouml;ffnet sich das Tor in das Reich, wo Jesus der Herr ist. Er hat gesagt: &bdquo;Ich bin die T&uuml;r.&ldquo; Er hat gesagt: &bdquo;Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!&ldquo; In Jesus ist das Reich Gottes nah gekommen. Und zu diesem Verurteilten und Ausgesto&szlig;enen sagt Jesus nun: &bdquo;du mit mir.&ldquo; Damit &ouml;ffnet er einen Raum der Gemeinschaft und Wertsch&auml;tzung. - &bdquo;Du geh&ouml;rst zu mir!&ldquo;, wenn das Jesus sagt &ndash; kann es Sch&ouml;neres geben?&nbsp;</p><p>Gerade da, wo Jesus selber zum Abschaum der Menschen wird, verurteilt und ausgesto&szlig;en aus der Gemeinschaft, unwert zu leben, gerade da besiegt Jesus die Macht des Todes. Da besiegt er Ausgrenzung und Abwertung, alles, was mit dem Tod in die Welt gekommen ist und das menschliche Leben vergiftet. In seinem Tod, gerade da er&ouml;ffnet er das Tor zum Leben, zu Seinem Reich, zur Gemeinschaft: &bdquo;Du mit mir&ldquo;.&nbsp;</p><p>Wie dieser Verurteilte m&ouml;chte ich rufen: &bdquo;Herr, denke an mich!&ldquo;, wenn meine Situation ausweglos scheint. Wie er m&ouml;chte ich nicht auf das sehen, was vor Augen ist, sondern auf Jesus. Er ist da, direkt neben mir. Zu ihm kann ich sprechen. In welcher Lage ich auch bin. Jesus ist an meiner Seite. Im Leiden, in der Angst.&nbsp; Jesus &ouml;ffnet das Tor zum Leben, zur Hoffnung. Er sagt: &bdquo;Du mit mir.&ldquo;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrerin Christine Weidner</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17317234.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrerin Christine Weidner]]></author>
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      <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Streit unter Geschwistern]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 28,15 – ausgelegt von Christine Weidner.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Mose 28,15 – ausgelegt von Christine Weidner.</em><br/>
<p><strong>&bdquo;Der Herr sprach zu Jakob: Siehe, ich bin mit dir und will dich beh&uuml;ten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land.&ldquo;</strong></p><p>Streit unter Geschwistern, Neid und &Auml;rger. Einer ist der Schnelle, der andre nicht so helle. Jakob war wohl oft ungeduldig mit seinem beh&auml;bigeren Bruder Esau. Und jetzt ist der Konflikt in der Familie aus dem Ruder gelaufen. Esau ist zu Recht w&uuml;tend und s&auml;he es am liebsten, wenn es Jakob gar nicht g&auml;be.</p><p>Das Gef&uuml;hl der Benachteiligung unter Geschwistern &ndash; es ist so alt wie die Menschheit. Jakob hat seinen Bruder hintergangen, sich das erschlichen, was Esau zustand. Heute w&auml;re das vielleicht ein ansehnlicher Geldbetrag oder ein eigenes Auto. Damals war es der ganz besondere Segen: dass es dem Sohn gut geht in seinem Leben, dass Gottes Auge auf ihm ruht, dass er stark und voller Zuversicht seinen Weg geht.</p><p>Den besonderen Segen, der dem zuerst Geborenen zustand, den hat Jakob sich ergaunert, aber nach Segen sieht es f&uuml;r ihn jetzt gar nicht aus. Jetzt hilft nur eins: ganz woanders neu anfangen, weit weg von zu Hause. Jakob geht, und nun ist er auf der Stra&szlig;e gelandet, unterwegs zu Verwandten, die er gar nicht kennt, die ihn vielleicht auch nicht haben wollen. Der Triumph des erfolgreichen Tricks um den Segen ist der Angst vor der Wut des Bruders gewichen, Jakob ist ersch&ouml;pft, allein, heimatlos. Nach Segen f&uuml;hlt sich das nicht an. Und vielleicht plagt ihn auch das schlechte Gewissen. Straft Gott ihn nun nicht f&uuml;r seinen Betrug?</p><p>Jakob ist ersch&ouml;pft, voll innerer Unruhe, widerstreitender Gef&uuml;hle: voll Sehnsucht nach zu Hause und zugleich darauf aus, weit wegzukommen. Mit dem Bruder war es nicht mehr auszuhalten. Und vielleicht mit sich selbst auch nicht. &bdquo;Warum lasse ich mich von ihm immer wieder so reizen? Und andererseits: warum ist er auch so schwerf&auml;llig? Warum muss ich gerade mit so einem Bruder klarkommen?&ldquo;<br /><br />
Mitten in all dieser inneren und &auml;u&szlig;eren Aufruhr begegnet ihm Gott. Gott ist mitten drin. Er spricht mitten hinein in Jakobs Ungereimtheiten: <strong>&bdquo;Ich will dich beh&uuml;ten, wo du hinziehst.&ldquo;</strong> Dieses Beh&uuml;ten wird bei Jakob nicht bedeuten, dass alles ab jetzt glatt geht in seinem Leben. Es wird turbulent bleiben und famili&auml;re Konflikte werden auch nicht ausbleiben. Jakob wird den Segen immer wieder im Ringen mit Gott und mit sich selbst erleben. Das wird nicht spurlos an ihm vor&uuml;bergehen. Durch seinen Lebensweg wird er hinken und stolpern. Aber dennoch l&auml;sst er nicht von Gott und Gott l&auml;sst nicht von Jakob.</p><p>Sp&auml;ter gibt es sogar eine Vers&ouml;hnung mit seinem Bruder. Etwas, das Jakob sich jetzt gar nicht vorstellen kann.</p><p>Kein glatter Lebensweg, aber doch ein gesegneter. Denn Gott ist und bleibt der Gott Jakobs. Auf allen Wegen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrerin Christine Weidner</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17316700.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrerin Christine Weidner]]></author>
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      <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott weiß Bescheid]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 6,8 – ausgelegt von Herbert Laupichler.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Matthäus 6,8 – ausgelegt von Herbert Laupichler.</em><br/>
<p>Jesus ist mit seinen Sch&uuml;lern auf einen Berg gestiegen. In der Stille teilt Jesus seinen J&uuml;ngern viele wichtige Dinge mit. So redet er auch &uuml;ber das Gebet. Dem st&auml;ndigen, pers&ouml;nlichen Austausch mit Gott, dem Vater im Himmel. Wobei sich Gott nicht beeindrucken l&auml;sst durch viele Worte oder st&auml;ndiges Wiederholen. Plappern wie die Heiden nennt das Jesus und lehnt es ab. Um dann seinen J&uuml;ngern zu sagen:</p><p><strong>&bdquo;Euer Vater wei&szlig;, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet.&ldquo;</strong> Nachzulesen im Matth&auml;usevangelium, Kapitel 6, Vers 8, dem Lehrtext der Herrnhuter Losungen f&uuml;r heute.</p><p>Euer Vater wei&szlig;, sagt Jesus und spricht vom Vater im Himmel. Ein Vater hat Kinder, die je nach Alter mit ganz unterschiedlichen Bitten zu ihm kommen. Als mehrfacher Vater wei&szlig; ich, wovon ich rede. Als meine Kinder kleiner waren, konnte ich l&auml;ngst nicht allen Bitten entsprechen. Weil das Erf&uuml;llen mancher W&uuml;nsche einfach noch nicht dran war.</p><p>Trotzdem habe ich mich immer wieder gefreut, wenn meine Kinder mit ihren Anliegen zu meiner Frau oder zu mir kamen. F&uuml;r mich war das jedes Mal ein Beweis ihres Vertrauens.</p><p>Oft wussten wir aber auch ohne ihre Bitten, was sie wirklich brauchten und was gut f&uuml;r sie war. Und da denke ich, wenn nat&uuml;rliche Eltern schon so empfinden, wie viel mehr ist das bei dem Vater im Himmel der Fall.</p><p>Jesus spricht: <strong>Euer Vater wei&szlig;, was ihr braucht.</strong></p><p>Warum &uuml;berhaupt noch beten, wenn unser Vater im Himmel ohnehin wei&szlig;, was wir brauchen?&nbsp; Reicht es da nicht einfach aus, Gott zu vertrauen? Ohne die M&uuml;he des Gebets?</p><p>Das hat Jesus mit diesen Worten sicher nicht gemeint. Denn er sagt weiter zu seinen J&uuml;ngern als Einstieg ins Vaterunser:</p><p>Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt.</p><p>Dieses Gebet verstehe ich als ein Muster. Im Neuen Testament gibt es viele Hinweise zu frei formulierten Gebeten. Von Jesus selbst oder auch von den Aposteln in ihren Briefen. Hinweise zum pers&ouml;nlichen Gebet oder zum Gebet in der christlichen Gemeinde. Dabei darf es in den Gebeten um ganz pers&ouml;nliche Anliegen gehen. Bis hin zur F&uuml;rbitte f&uuml;r die Regierungen dieser Welt.</p><p>Denn Gott will mit uns, seinen Gesch&ouml;pfen, im Gespr&auml;ch bleiben. Er will sich gerne unsere Sorgen und N&ouml;te anh&ouml;ren, will wissen, was uns wichtig ist.</p><p>Ich denke weiter nach &uuml;ber die Aussage von Jesus: <strong>&bdquo;Denn euer Vater wei&szlig;, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet.&ldquo;</strong></p><p>Und da erscheinen mir im R&uuml;ckblick auf mein Leben diese Worte von Jesus pl&ouml;tzlich in einem neuen Licht. Ja, muss ich dazu sagen, ich habe oft nicht gewusst, was f&uuml;r mich wirklich n&ouml;tig war. Und wei&szlig; es heute auch oft nicht.</p><p>Oder ich vergesse etwas und setze vielleicht auch falsche Priorit&auml;ten. Und kann deshalb &uuml;berhaupt nicht richtig darum bitten.</p><p>Da ist es f&uuml;r mich tr&ouml;stlich, dass der Vater im Himmel es oft besser wei&szlig;, was f&uuml;r seine Kinder gut und n&ouml;tig ist. Bevor sie ihn bitten.</p><p>Deshalb muss unser himmlischer Vater auch nicht auf unsere Bitten warten. Denn er wei&szlig; schon vor Eintritt der Umst&auml;nde, was wir brauchen. Und das in der richtigen Reihenfolge. Schlie&szlig;lich &uuml;berblickt er als der ewige Gott bereits heute schon unser ganzes Leben.</p><p>Ebenso gibt es Umst&auml;nde, wo jemand vielleicht selbst nicht mehr beten kann. Oder auch nicht mehr will.</p><p>Weil es alles so lange dauert. Oder der Betroffene sich in einem tiefen Loch befindet.<br />
Oder nicht mehr klar denken kann. Aus welchem Grund auch immer.</p><p>Und wenn wir in solchen Situationen nicht wissen, wie und was wir beten sollten, ist es ein gro&szlig;er Trost, wenn Jesus sagt: Euer Vater wei&szlig;, was ihr braucht, bevor ihr ihn bittet.<br />
&nbsp;</p><p style="text-align:center"><br /><strong>Sie haben Fragen zur Bibel, zum christlichen Glauben oder christlichen Br&auml;uchen? Fragen Sie doch Nikodemus.AI</strong></p><p><img alt="Nikodemus.AI" height="372" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1125845.jpg" width="1111" /></p><p>&#8203;&#8203;&#8203;&#8203;&#8203;&#8203;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Herbert Laupichler</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17316091.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Herbert Laupichler]]></author>
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      <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Schutzprojekt Gottes]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Sacharja 7,10 – ausgelegt von Herbert Laupichler.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Sacharja 7,10 – ausgelegt von Herbert Laupichler.</em><br/>
<p>Die nach Babylon vertriebenen Israeliten waren in ihre Heimat zur&uuml;ckgekehrt. 70 Jahren hatte das Exil gedauert. Jetzt musste vieles wieder aufgebaut werden. So wie die Stadt Jerusalem und der zerst&ouml;rte Tempel.&nbsp;Im Blick auf die Tr&uuml;mmer ist zu verstehen, dass erst einmal der Aufbau im Vordergrund steht. Dabei konnten die Menschen am Rande der Gesellschaft in den Hintergrund r&uuml;cken.</p><p>Doch das will Gott nicht. Und l&auml;sst durch den Propheten Sacharja dem Volk sagen:</p><p><strong>&bdquo;&hellip; und bedr&uuml;ckt nicht die Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen&ldquo;</strong>, aus dem Buch Sacharja, Kapitel 7,10, dem Losungstext der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine f&uuml;r heute.</p><p>War das nicht selbstverst&auml;ndlich? Diese Schutzbed&uuml;rftigen nicht zu bedr&uuml;cken? Israel ist schlie&szlig;lich das von Gott auserw&auml;hlte Volk. Waren nicht G&uuml;te und Barmherzigkeit wesentliche Merkmale dieses Gottes? Doch Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen wurden offensichtlich bedr&uuml;ckt. Sacharja h&auml;tte sonst nicht mahnen m&uuml;ssen. Wie m&uuml;ssen die Genannten sich wohl gef&uuml;hlt haben in diesem Volk Gottes?</p><p>Deshalb stellt sich Gott in der ganzen Bibel ausdr&uuml;cklich auf die Seite der besonders Schutzbed&uuml;rftigen. So muss schon Mose dem Volk Israel sagen:</p><p>&bdquo;Ihr sollt keine Witwen noch Waisen bedr&uuml;cken.&ldquo;&nbsp;(2. Mose 22,21)</p><p>Doch was ist hier mit dem Bedr&uuml;cken der Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen eigentlich gemeint? Sicher nicht ein inneres Gef&uuml;hl - in dem Sinne von: Das bedr&uuml;ckt mich aber, wenn du so von mir denkst.</p><p>Nein, sondern vor dem gesellschaftlichen Hintergrund damals wie heute ist an ein wirkliches Unterdr&uuml;cken von benachteiligten Menschen zu denken.</p><p>So werden Witwen, Waisen, Fremdlingen und Armen gerne ihre Rechte vorenthalten. Oder man nutzt sie aus, zum Beispiel finanziell, rechtlich und sozial. Auch werden sie oft ungerecht behandelt. Eben weil sie schwach sind und keine Lobby haben.</p><p>Ebenso wird diesen Menschen manchmal schonungslos deutlich gemacht, wie unbedeutend sie eigentlich sind.</p><p>F&uuml;r mich hat bedr&uuml;cken etwas mit Druck zu tun. So wird Druck auf Menschen ausge&uuml;bt, die eigentlich besonderen Schutz n&ouml;tig haben. Das hinterl&auml;sst Spuren bei den Betroffenen und oft braucht es Jahre, bis sie damit umgehen k&ouml;nnen.</p><p>Ich denke, bereits im Alten Testament ist das Verhalten gegen&uuml;ber Witwen, Waisen, Fremdlingen und Armen ein Zeichen daf&uuml;r, ob Gottes Volk auch wirklich mit den Gedanken Gottes lebt. Sozusagen ein Test.</p><p>Ich will das jetzt auf heute &uuml;bertragen. Denn auch wir Christen m&uuml;ssen uns fragen, wie wir mit Menschen umgehen, die abh&auml;ngig, schwach oder neu im Land sind. Sozial benachteiligt oder einsam. Nutzen wir ihre Schw&auml;che aus &ndash; oder nutzen wir unsere St&auml;rke, um sie zu sch&uuml;tzen? Und das meine ich nicht nur f&uuml;r den Einzelnen. Sondern auch f&uuml;r christliche Kirchen und Gemeinden. Leben wir eine Willkommenskultur?</p><p>Denn ich bin sicher, so wie das Volk Israel werden auch heute christliche Gemeinden an ihrem Umgang mit besonders Schutzbed&uuml;rftigen gemessen. Und da kommt es auf jeden an.</p><p>Dabei ist der liebevolle Umgang mit diesen Menschen am Rande der Gesellschaft nicht nur selbstverst&auml;ndlicher Ausdruck christlicher N&auml;chstenliebe. Sondern es ist Gottesdienst, so wie es der Apostel Jakobus in seinem Brief schreibt:</p><p>&bdquo;Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott und dem Vater ist dieser: Waisen und Witwen in ihrer Bedr&auml;ngnis zu besuchen.&ldquo;&nbsp;(Jakobus 1,27)&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Herbert Laupichler</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17315510.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Herbert Laupichler]]></author>
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      <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ausländer sind alle (fast) überall]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 5. Mose 10,18-19 – ausgelegt von Walter Undt.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 5. Mose 10,18-19 – ausgelegt von Walter Undt.</em><br/>
<p>Vor vielen Jahren las ich einmal den Hinweis:<br />
&bdquo;Alle Menschen sind Ausl&auml;nder - fast &uuml;berall!&ldquo;</p><p>Das Losungswort der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine von heute aus 5. Mose 10,18-19 zeigt uns, in welche Richtung Gott den Blick Israels und dann auch meinen Blick lenken will und wie meine Vorgehensweise gerade im Blick auf Ausl&auml;nder seinem Willen entspricht. Dort hei&szlig;t es:</p><p><strong><em>Der HERR schafft Recht den Waisen und Witwen und hat Fremdlinge lieb, dass er ihnen Speise und Kleider gibt. Darum sollt ihr auch die Fremdlinge lieben.</em></strong></p><p>In einem Atemzug werden hier die Menschen genannt, die damals gesellschaftlich die stark Benachteiligten waren. Es war eine Zeit, in der es &uuml;berhaupt keine staatliche oder gesellschaftliche Absicherung gab. Wer keine Familie hatte und keine Beziehungen, dem blieb nur &uuml;brig, betteln zu gehen.</p><p>Kinder, deren Eltern und Verwandte nicht mehr lebten, mussten auf sich allein gestellt sehen, wie sie &uuml;berleben konnten. Es gab keine Kinderheime, kein Jugendamt, nichts.</p><p>Witwen waren nicht besser dran. Ohne Mann galt die Frau in der damaligen Gesellschaft nicht viel und musste ebenfalls sehen, wie sie sich alles N&ouml;tige erbetteln konnte.</p><p>Noch schwerer war es f&uuml;r Ausl&auml;nder, die hier als Fremdlinge bezeichnet werden. Eine unbekannte Sprache und fremde Sitten machten es ihnen besonders m&uuml;hsam. Lebten sie so, wie sie es in ihrer Kultur gewohnt waren, war das fremd, sorgte f&uuml;r Unsicherheit und Angst bei den Menschen, die ihr Land nicht mehr wiedererkannten.</p><p>Es war damals also nicht viel anders, als es heute bei uns auch ist. Au&szlig;er, dass hier und heute jeder das Recht hat, finanzielle Unterst&uuml;tzung zu bekommen und nicht mehr betteln muss.</p><p>Doch das Problem mit dem Fremdsein und Fremde lieben ist ebenso herausfordernd wie damals. Wie den Israeliten damals sagt mir Gott heute noch genauso deutlich: Ich soll die Ausl&auml;nder wie alle Not Leidenden liebhaben, weil Gott sie auch lieb hat.</p><p>Der erste Schritt der Liebe ist immer der, dass ich den anderen erst einmal kennen und verstehen lernen will. Das weitet meinen Horizont und schafft eine ganz andere Basis, um mit fremden Kulturen umgehen zu k&ouml;nnen. Wer, wie Gott, zuerst den Menschen als Menschen sieht, unabh&auml;ngig von Hautfarbe, Lebensstil und seiner Art, tut den ersten Liebesschritt. Denn Liebe ist nicht zuerst ein Gef&uuml;hl, sie ist zuerst eine Einstellung. Die Einstellung: Ich will mich nicht von &Auml;u&szlig;erlichkeiten leiten lassen, sondern den Menschen sehen, wie er wirklich ist.</p><p>Im Grunde will jeder Mensch gesehen und richtig verstanden werden, egal aus welcher Kultur er kommt. Und es gibt in jeder Kultur, in jeder Nationalit&auml;t, was es auch bei uns auch gibt: gute und weniger gute Menschen.&nbsp;</p><p>Wenn dann noch die Erkenntnis dazu kommt, dass jeder Mensch nicht nur fast &uuml;berall, sondern wirklich &uuml;berall ein Fremdling ist, wird es noch leichter. Gerade als Christ erlebe ich, dass ich zwar noch in dieser Welt lebe, aber nicht mehr von dieser Welt bin. Wer zu Gott geh&ouml;rt, bekommt Gottes Sichtweise, beginnt mit dem Herzen Gottes zu f&uuml;hlen und ist damit ganz schnell ein Au&szlig;enseiter.</p><p>Wer Jesus sein Leben anvertraut hat, ist als B&uuml;rger im Reich Gottes zu einem Fremdk&ouml;rper in einer gottlosen Welt geworden.</p><p>Er ist &uuml;berall fremd, au&szlig;er dort, wo sich die Kinder Gottes treffen. Wo Gott Gemeinde baut, spielen Nationalit&auml;ten und Eigenarten nur noch eine untergeordnete Rolle, weil alle zur Familie Gottes geh&ouml;ren.</p><p>Damit das gelingt, ist immer der erste Schritt der ehrliche Wunsch:</p><p>Ich m&ouml;chte den anderen wirklich kennen- und verstehen lernen. Ich frage nach: Wer bist du, was ist deine Geschichte?<br />
Und dann h&ouml;re ich, wo Not ist, wo ich helfen kann und kann so die Liebe Gottes weitergeben.&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Walter Undt</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17314758.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Walter Undt]]></author>
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      <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Hilfe im Schlamassel]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 8,38-39 – ausgelegt von Walter Undt.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Römer 8,38-39 – ausgelegt von Walter Undt.</em><br/>
<p>Ich war unterwegs zu einer Tagung. Es hatte etwas geschneit, was dazu f&uuml;hrte, dass alles nur sehr langsam vor sich ging. Zu langsam, meinte ich. Als dann noch der Verkehr im Stau zum Erliegen kam, sah ich auf einer Detailkarte, dass es einen kleinen Weg um den Stau herum geben musste. Ich fand den Weg, doch der wurde immer unbefestigter. &bdquo;Blo&szlig; nicht stecken bleiben&ldquo; war mein letzter Gedanke, als das Vorderrad in den Graben rutschte. Das Auto steckte fest, nichts ging mehr.</p><p>Zum Gl&uuml;ck war ich Mitglied in einem Autoclub, wo ich Hilfe bekommen konnte. Der Servicewagen fand mich an meinem einsamen Ort, sah sich die Lage an und meinte dann, dass ich zwar von hier abgeschleppt werden k&ouml;nne, das aber selbst bezahlen m&uuml;sse, da ich mich nicht mehr auf einer offiziellen Stra&szlig;e befand.</p><p>Um mich vor diesem Schlamassel zu bewahren, versucht der Helfer alles. Und Dank Abschleppstange und zahlreichen Versuchen gelang es ihm, mich wieder auf den rechten Weg zur&uuml;ckzuziehen, von wo ich weiterfahren konnte. Gl&uuml;ck gehabt!</p><p>Er besah sich noch einmal mein Auto und bot mir an, mir bis zur n&auml;chsten Waschanlage voranzufahren, da das Auto extreme Dreckspuren von dieser Aktion bekommen hatte. So ging es noch in eine Waschanlage und ich kam - mit etwas Versp&auml;tung - mit einem sauberen Auto bei der Tagung an. Noch heute bin ich diesem Mann f&uuml;r seine Hilfe dankbar.</p><p>An diese Geschichte dachte ich, als ich den Lehrtext zur heutigen Tageslosung aus dem R&ouml;merbrief 8,38-39 las:</p><p><strong><em>Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch M&auml;chte noch Gewalten, weder Gegenw&auml;rtiges noch Zuk&uuml;nftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.</em></strong></p><p>Meine sichere und saubere Ankunft hatte ich einem &bdquo;gelben Engel&ldquo; zu verdanken, der mich nicht im Stich lie&szlig;, obwohl ich mich selbstverschuldet in die Gefahr begeben hatte. Damit ist er f&uuml;r mich ein Beispiel geworden, wie viel mehr und gewaltiger es ist, dass Gott verspricht, mich als sein Kind niemals im Stich zu lassen.</p><p>Paulus z&auml;hlt hier eine Reihe von Dingen auf. Alles sind Situationen, die uns gewaltig in Bedr&auml;ngnis bringen k&ouml;nnen - sowohl unverschuldet als auch selbst verschuldet.</p><p>So manches Mal ger&auml;t unser Leben ins Stocken. Da hat meine falsche Entscheidung mich in eine berufliche Sackgasse gef&uuml;hrt oder ich habe trotz einer klaren Anweisung aus Gottes Wort mich nicht daran gehalten und stehe nur vor einem Berg voller Schuld und Scherben. Oder ich stehe mit dem R&uuml;cken zur Wand, weil andere mir Schlechtes wollten.</p><p>Gottes Widersacher, der Satan, steht dann schnell neben mir und h&auml;lt mir alle meine Fehler bis ins Detail vor Augen und schl&auml;gt oft mit solchen Gedanken noch einmal zu, wie: &bdquo;Jetzt hast du es dir mit Gott endg&uuml;ltig verscherzt&ldquo;.</p><p>Doch selbst wenn Ihr Leben noch so zerfahren oder gescheitert sein mag - Gottes Wort gilt. Seine Zusage steht felsenfest, dass NICHTS und NIEMAND Menschen von der Liebe Gottes abtrennen kann. Denn Jesus ist f&uuml;r uns gestorben, auferstanden und in den Himmel gefahren, weil er wusste, dass wir es nie schaffen werden. Darum zeigt er uns, wo und wie wir den Dreck unseres Lebens loswerden k&ouml;nnen, n&auml;mlich bei ihm. S&uuml;nde bereuen, sie Jesus bekennen, um Vergebung bitten - und wir sind wie ein Auto nach der Waschstra&szlig;e wieder sauber.</p><p>Viel mehr, als der &bdquo;gelbe Engel&ldquo; mir deutlich machte: Ich bin f&uuml;r dich da, auch wenn du dich selbst in den Schlamassel gebracht hast, ist der lebendige Gott f&uuml;r Sie und mich da. Er ruft uns zu: Keine Umst&auml;nde, nichts und niemand kann mich von deiner Seite wegziehen.</p><p>Gott KANN auch Sie aus jedem Graben, jeder Angst, jeder Not, jeder Lage wieder herausziehen. Egal, wo Sie sich festgefahren haben. Denn wir haben einen Gott, der uns durch und durch kennt - und trotzdem von ganzem Herzen liebt.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Walter Undt</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17314115.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Walter Undt]]></author>
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      <pubDate>Mon, 06 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gottes Tisch ist gedeckt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 23,5 – ausgelegt von Erika Best-Haseloh.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 23,5 – ausgelegt von Erika Best-Haseloh.</em><br/>
<p>In der Bibel finden wir 150 Psalmen. Es sind Lieder und Gebete. Der Inhalt und die L&auml;nge sind ganz unterschiedlich. Es gibt Dankgebete, F&uuml;rbitten, Klagelieder und Lobpreisungen. Die ganze Bandbreite der menschlichen Gef&uuml;hle kommt zur Sprache. Es wird geklagt, gelitten, gefreut, geliebt und gedankt.</p><p>Der wohl bekannteste Psalm ist der 23. Psalm. Er wird auch &bdquo;Hirtenpsalm&ldquo; oder &bdquo;Psalm vom guten Hirten&ldquo; genannt. Kinder lernen ihn zum Teil im Kindergottesdienst, Jugendliche im Konfirmanden- oder Kommunionsunterricht auswendig. Und schon immer verbinden Menschen mit diesen Worten gute und schlechte Erinnerungen. Mit Hilfe dieser Worte klammern sich Beter an Gottes Zusagen und suchen Trost und Frieden in schwierigen Lebenssituationen.</p><p>In dem kurzen Text fallen zwei Themen besonders auf. Einmal das Bild von Gott als Hirten einer Schafherde und das Bild von Gott als Gastgeber. In beiden Themen enthalten ist die Vorstellung von einem beh&uuml;tenden, umsorgenden, den Menschen und Lebewesen zugewandten Gott.</p><p>Im 5. Vers des 23. Psalms lese ich:</p><p><strong><em>&bdquo;Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde. Du hast mein Haupt mit &Ouml;l gesalbt, mein Becher flie&szlig;t &uuml;ber.&ldquo; </em></strong></p><p>Bei uns wird sonntags der Tisch festlicher gedeckt als sonst die Woche &uuml;ber. Vielleicht ist das bei Ihnen auch so? Und wie ist oder w&auml;re das, wenn Gott den Tisch deckt?</p><p>Gott als Gastgeber. Er stellt einen Tisch auf und ordnet auf ihm alles N&ouml;tige an.</p><p>Nicht zuhause in der K&uuml;che oder guten Stube, wo wir unter uns sind und feiern und der b&ouml;se Alltag drau&szlig;en ist. Sondern im Angesicht der Feinde, mitten im Stress, mitten in dem, was mir zusetzt, was mich bedr&auml;ngt und mir zu schaffen macht. Ich muss nicht warten, bis ich zur Ruhe komme. Sondern mitten im Leid, wenn ich unter Druck bin, Ablehnung und Hass erlebe, inmitten dieser Widerw&auml;rtigkeiten deckst Du mir erstmal den Tisch und l&auml;sst mich mein Dasein genie&szlig;en. Und das, was er mir gibt, st&auml;rkt mich, baut mich auf &ndash; gerade dann, wenn andere mich runtermachen. Die Gaben, die Gott mir serviert, sind wie ein Schutzwall, den all meine Widersacher nicht &uuml;berwinden k&ouml;nnen. Mein Sieg gegen all die Feindseligkeiten des Lebens besteht einfach im Essen und Trinken.</p><p>Aber Gott als mein Gastgeber tut mehr als n&ouml;tig. Au&szlig;er Essen und Trinken f&uuml;r den Mund gibt es da noch &Ouml;l f&uuml;r den ganzen Kopf. Das Haupt mit &Ouml;l zu salben bedeutet Aufmerksamkeit, W&uuml;rde und Zuwendung. In einer Welt, die oft von Eile und Mangel gepr&auml;gt ist, erinnert dieses Bild daran, dass Gott den Menschen nicht nur versorgt, sondern ihn bewusst wahrnimmt. &Ouml;l lindert, heilt und duftet. Es sagt: Du bist willkommen, du darfst ankommen, du bist gesehen.</p><p>Und noch ein drittes passiert. Gott f&uuml;llt meinen Becher so, dass er &uuml;berflie&szlig;t. Das ist das Leben in F&uuml;lle, das &uuml;ber das strikt Notwendige hinausgeht. Gott gibt viel mehr als genug.</p><p>Zusammengefasst bedeutet das: Wenn Gott den Tisch deckt, dann gibt er &uuml;berm&auml;&szlig;ig und ich kann es mir gut gehen lassen. So stelle ich mir den Himmel vor. Gott hat den Tisch gedeckt. Aber die Entscheidung, mich hinzusetzen, die treffe ich ganz allein. Es macht keinen Spa&szlig;, an einem reich gedeckten Tisch zu sitzen und innerlich doch immer auf dem Sprung zu sein, weil gleich etwas passieren k&ouml;nnte. Auch wenn ich noch all die Bedr&auml;ngnisse und Gefahren hier auf der Erde durchleben muss, auf Gottes Zusage ist Verlass. An seinem Tisch darf ich zur Ruhe kommen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Erika Best-Haseloh</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17313669.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Erika Best-Haseloh]]></author>
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      <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein wundervolles Zuhause]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 14,2 – ausgelegt von Erika Best-Haseloh.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 14,2 – ausgelegt von Erika Best-Haseloh.</em><br/>
<p>Jesus ist mit seinen J&uuml;ngern unterwegs. Er spricht davon, dass er bald nicht mehr bei ihnen sein wird. Die J&uuml;nger sind besorgt und &auml;ngstlich. Er sagt zu ihnen: Lasst eure Herzen nicht beunruhigt sein. Dabei ist es durchaus verst&auml;ndlich, dass die J&uuml;nger beunruhigt sind, als sie h&ouml;ren, Jesus verl&auml;sst uns.</p><p>Jesus will nicht, dass ich ein Leben ohne Probleme habe. Jesus verspricht, dass ich selbst in einem unruhigen Leben ein unbeschwertes Herz haben kann. Jesus will, dass mein Herz ruhig ist, voll Frieden, nicht verwirrt und ver&auml;ngstigt, wie ich es oft in unserer Welt erfahre.</p><p>Er hat einen Plan f&uuml;r mich trotz aller Schwierigkeiten, die auftauchen k&ouml;nnen und die mir Sorgen bereiten &ndash; zu Hause, im Beruf, in der Familie. Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Vertraut auf Gott und vertraut auf mich. &ndash; sagt Jesus Ihnen und mir zu.</p><p>Jesus bittet uns nur um eines: Glaubt an Gott, und glaubt an mich! Der Glaube gibt Sicherheit, auch in schwierigen Situationen. Der Glaube baut auf Gott. Er vertraut auf Jesus. Er kann sich darauf verlassen, dass Gott uns nicht verlassen wird. Auch wenn es zeitweise st&uuml;rmisch zugeht und wir nicht wissen, wo uns der Kopf steht, k&ouml;nnen wir auf Jesus vertrauen. Denn das Ziel ist uns bekannt und gewiss: das Haus des Vaters! Wir wissen, wohin wir unterwegs sind: Ich gehe, um einen Platz f&uuml;r euch vorzubereiten, hat Jesus versprochen.</p><p>Jesus spricht von dem Haus seines Vaters, in dem es viele Wohnungen gibt. Das ist ein wunderbarer Gedanke, der mir Hoffnung und Trost schenkt. Ich stelle mir vor, ich bin eingeladen, in dieser wunderbaren Residenz zu wohnen, die Jesus f&uuml;r mich vorbereitet hat. Wenn ich mich ganz auf diese Verhei&szlig;ung verlasse, kann ich auch in schwierigen Zeiten voller Zuversicht sein.</p><p>Jesus sagt: Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Diese Bibelstelle hat mich seit meiner Kindheit fasziniert.&nbsp; Ich habe mir immer vorgestellt, wie das sein wird, eine Wohnung bei Gott h&ouml;chst pers&ouml;nlich zu haben. Heute geht es mir nicht anders. Immer noch liebe ich diesen Bibelvers. Der Gedanke, dass es einen Ort im Himmel gibt, der f&uuml;r mich vorbereitet ist, diesen Gedanken finde ich gro&szlig;artig. Dass dieser Vers f&uuml;r mich noch einmal eine au&szlig;erordentlich tr&ouml;stliche Bedeutung bekommt, habe ich nicht geahnt, jedoch vor einigen Jahren erlebt.</p><p>Der Ort ist eine Friedhofskapelle. Im vorderen Bereich stehen sechs S&auml;rge, die mit Namensschildern versehen sind. Die Stuhlreihen sind leer. Im hinteren Bereich sitzen sechs Frauen, zehn Kinder und ein Pastor. Es ist ein ungew&ouml;hnliches Treffen, ein Abschiedstreffen. In den S&auml;rgen befinden sich die Leichen der sechs Ehem&auml;nner, die zwei Wochen vorher mit einem Kleinflugzeug abgest&uuml;rzt sind. Der Pastor liest den Vers aus dem Johannesevangelium, Kapitel 14,2: <strong>&bdquo;Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so w&auml;re, h&auml;tte ich dann etwa zu euch gesagt, dass ich dorthin gehe, um einen Platz f&uuml;r euch vorzubereiten?&ldquo;</strong></p><p>Ich bin eine der Witwen. Der Bibelvers und die noch folgenden Worte des Pastors ber&uuml;hren mich unendlich. Sie tr&ouml;sten mich und geben mir Zuversicht f&uuml;r die Zeit, die vor mir liegt. Tiefer Frieden und eine heilige Atmosph&auml;re erf&uuml;llen den ganzen Raum. Seit diesem Ereignis bin ich sicher, dass mich nach meinem Tod nicht etwas Unbekanntes und Dunkles erwartet, sondern etwas Vertrautes. Ein liebevoll vorbereitetes Zuhause.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Erika Best-Haseloh</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17313322.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Erika Best-Haseloh]]></author>
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      <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Anbetung an Karfreitag]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 5,12 – ausgelegt von Friedhelm Geiß.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Offenbarung 5,12 – ausgelegt von Friedhelm Geiß.</em><br/>
<p>Ein Mann wurde gefragt: &bdquo;Was ist ein Christ?&ldquo; Zuerst schwieg er, dann sagte er leise und langsam: &bdquo;Ich sehe ein Kreuz und daran h&auml;ngt ein Mann und eigentlich w&auml;re das mein Platz!&ldquo; Kurz und schlicht ausgedr&uuml;ckt. Es ist das Geschehen von Karfreitag. Ein Christ ist ein Mensch, der erkannt und angenommen hat, dass er durch Jesus ein neues Leben bekommen hat. Karfreitag und Ostern sind die Mitte des christlichen Glaubens. In keiner anderen Religion oder Ideologie finden wir das, dass die Gottheit sich selbst hingibt zur Erl&ouml;sung. Und die Auferstehung Jesu Christi von den Toten beweist die g&ouml;ttliche Wirksamkeit und Kraft. Das Kreuz macht deutlich: &bdquo;Du Mensch kannst vor dem lebendigen Gott mit deinem Leben nicht bestehen. Aber f&uuml;r dich tritt Jesus ein.&ldquo; Anders ausgedr&uuml;ckt: Jesus &uuml;bernimmt meine Schulden und schenkt mir ein kr&auml;ftiges Kapital zum Neubeginn. Oder alltagstauglich: &bdquo;Jesus nimmt mir die alten Klamotten meines Lebens ab und gibt mir neue Kleidung und &uuml;bernimmt sogar die Kosten f&uuml;r die Reinigung, wenn die wieder schmutzig werden.&ldquo;</p><p>Was aber ist der Hintergrund dieses Geschehens? Der Bibelvers f&uuml;hrt in eine Dimension, die ich weder begreifen noch wirklich beschreiben kann. Es ist ein Wort aus der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel. Jesus hat seinem J&uuml;nger Johannes, der auf Patmos wegen seines Glaubens verbannt war, einen Einblick in die Vergangenheit und Zukunft der Wirksamkeit Gottes geschenkt. Offenbarung Kapitel 5 Vers 12 lese ich: <strong>&bdquo;Die um den Thron sprachen mit gro&szlig;er Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist w&uuml;rdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und St&auml;rke und Ehre und Preis und Lob.&ldquo;</strong></p><p>Dieses Wort ist wie ein Einblick in die himmlische Welt. Aber wie soll man Himmlisches mit menschlichen Worten beschreiben? Das Buch der Offenbarung ist voll von Bildern, Symbolen und vielen Bez&uuml;gen ins Alte Testament. Hier geht es darum, dass im Thronsaal Gottes gefragt wird, wer denn den Plan Gottes auf der Erde ausf&uuml;hren kann. Es bleibt nur einer. Jesus wird als L&ouml;we und als Lamm gezeigt. Als L&ouml;we - das Symbol f&uuml;r Kraft und Macht des Messias und als &bdquo;Lamm, das geschlachtet ist&ldquo;. Und damit wird das Geschehen an Karfreitag aufgenommen. Am Passahfest wurden L&auml;mmer geschlachtet f&uuml;r das Passahmahl am Abend. Und genau dieser Vergleich bringt das Geschehen auf den Punkt. Jesus lie&szlig; sich wie ein Lamm f&uuml;r die S&uuml;nde der Welt opfern. Durch seinen Tod und seine Auferstehung wurde er zum Sieger &uuml;ber den Tod, die H&ouml;lle und die Macht des B&ouml;sen. Jesus hat durch seinen Opfertod die S&uuml;nde der Welt ges&uuml;hnt. Kreuz und Auferstehung sind der Wendepunkt in der Geschichte Gottes. Vers&ouml;hnung mit Gott ist wieder m&ouml;glich. Ob Johannes sich erinnerte, wie sein Namensvetter Johannes der T&auml;ufer genauso Jesus am Anfang seiner Wirksamkeit vorgestellt hat? &bdquo;Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt S&uuml;nde tr&auml;gt!&ldquo; (Johannes 1,29). Mit dieser Aussage erf&uuml;llten sich einige Verhei&szlig;ungen aus dem Alten Testament: Vom Passalamm (2. Mose 12), &uuml;ber das Lamm am gro&szlig;en Vers&ouml;hnungstag (3. Mose 16) bis hin zum leidenden Gottesknecht in Jesaja 53. Und damit ist ihm alle Macht &uuml;bertragen worden. Er ist f&auml;hig, w&uuml;rdig und bevollm&auml;chtigt Weltgeschichte und Heilsgeschichte zum Schnittpunkt zu f&uuml;hren. Und jetzt vor dem Thron Gottes bleibt &uuml;ber diesem Geschehen nur die staunende Anbetung. K&ouml;nnte das auch f&uuml;r den heutigen Karfreitag ein Ansto&szlig; in meinem Glauben sein?</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Friedhelm Geiß</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17312683.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Friedhelm Geiß]]></author>
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      <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[An diesem Abend beginnt etwas Neues]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 26,27-28 – ausgelegt von Friedhelm Geiß.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Matthäus 26,27-28 – ausgelegt von Friedhelm Geiß.</em><br/>
<p><strong>&nbsp;&bdquo;Jesus nahm den Becher mit Wein und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus: das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird f&uuml;r viele zur Vergebung der S&uuml;nden.&ldquo;</strong></p><p>Das Abendmahl und der Segen geh&ouml;ren f&uuml;r mich als Pfarrer zu den sch&ouml;nsten Aufgaben in einem Gottesdienst. Und gerade heute an Gr&uuml;ndonnerstag wird in vielen Gemeinden an die Einsetzung des Abendmahls w&auml;hrend des letzten Passahmahls vor Jesu Tod erinnert. Ob es ein &bdquo;Vor-Mahl&ldquo; war, also vor dem eigentlichen Passahabend, der am Freitagabend gewesen w&auml;re oder ob das Passahmahl nach pharis&auml;ischer Tradition wegen des Sabbath auf Donnerstagabend vorgezogen wurde, l&auml;sst sich nicht exakt zuordnen. Das Passahmahl erinnert an die Befreiung des Volkes Israel aus der Knechtschaft in &Auml;gypten. Die j&uuml;dische Passahliturgie hat daf&uuml;r einen genauen Ablauf. Vier Becher mit Wein gliedern Lesungen, Gebete und das Essen. Nach dem zweiten Becher spricht der Hausvater den Segen &uuml;ber der Hauptmahlzeit und er&ouml;ffnet diese mit dem unges&auml;uerten Brot. Was nun aber bei Jesus geschieht, ist neu. Er deutet das Brot auf seinen Leib. Im Leiden und Sterben wird Jesus f&uuml;r uns zur &bdquo;Lebensspeise&ldquo;, zum Brot des Lebens. &acute;</p><p>Und der dritte Becher wird als der spezielle &bdquo;Becher des Segens&ldquo; bezeichnet. Und diesen deutet Jesus: <strong>&bdquo;&hellip;das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird f&uuml;r viele zur Vergebung der S&uuml;nden&ldquo;.</strong> Hier erinnert Jesus nicht nur an das alttestamentliche Ritual zur Ents&uuml;ndigung (siehe 2 Mose 24,8), sondern setzt damit die Erf&uuml;llung der Verhei&szlig;ung in Jeremia, Kapitel 31 Vers 31 in Kraft. Dort hei&szlig;t es: &bdquo;Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schlie&szlig;en&ldquo;. Und genau das tut Jesus hier. Er stiftet den neuen Bund. Er als der Opfernde wird selbst nun das Opfer. Und dies ein f&uuml;r alle Mal. Der Apostel Paulus erkl&auml;rt das in seinem Brief an die Gemeinde in Rom so: &bdquo;Ihn hat Gott vor den Augen aller Welt zum S&uuml;hneopfer f&uuml;r unsere Schuld gemacht. Durch sein Blut, das er vergossen hat, ist die S&uuml;hne geschehen, und durch den Glauben kommt sie uns zugute. &hellip;&nbsp; Er erkl&auml;rt den f&uuml;r gerecht, der sein ganzes Vertrauen auf Jesus setzt.&ldquo; (R&ouml;mer 3,25-26). Damit meint Paulus: In Jesus zeigt sich, dass Gott einen Weg &ouml;ffnet, neu anzufangen. Jesus selbst &uuml;bernimmt die Verantwortung, die wir vor Gott haben und tr&auml;gt die Konsequenzen. ER f&uuml;r mich &ndash; das ist die Bedeutung des Abendmahls. Jesus tritt f&uuml;r mich ein. Er schenkt mir seine Barmherzigkeit, seine G&uuml;te, die Vergebung meiner Schuld und Leben mit Hoffnung, Inhalt und Sinn. Auf Jesus zu vertrauen ist im tiefsten Sinn des Wortes &bdquo;heil-sam&ldquo;.</p><p>Soweit zum Hintergrund und damit wieder zur&uuml;ck zum Gottesdienst und der Abendmahlsfeier. Die Liturgie beginne ich gerne mit den Worten aus dem Lukasevangelium. Jesu sagt: &bdquo;Mich hat herzlich verlangt mit euch dieses Mahl zu feiern!&ldquo; Darin spiegelt sich die Liebe Jesu zu uns. Er ist der Gastgeber und teilt sich uns mit. Und dann stehen wir vor dem Altar als pers&ouml;nliches Bekenntnis &bdquo;Hier bin ich, Herr. So wie ich bin. Ich brauche dich.&ldquo; Und wir &ouml;ffnen unsere H&auml;nde und bekommen Brot und Wein gereicht mit dem Zuspruch. &bdquo;Jesus, das Brot des Lebens &ndash; f&uuml;r dich!&ldquo; &bdquo;Jesus &ndash; der Kelch des Heils &ndash; f&uuml;r dich!&ldquo; Was f&uuml;r ein Geschenk. Damit kann Neues beginnen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Friedhelm Geiß</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17311961.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Friedhelm Geiß]]></author>
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      <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gottes Zielperspektive]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Philipper 2,11 – ausgelegt von Ulrich Ahrens.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Philipper 2,11 – ausgelegt von Ulrich Ahrens.</em><br/>
<p>Es soll Menschen geben, die h&ouml;ren oder schauen sich die t&auml;glichen Nachrichten schon gar nicht mehr an. Sie erwarten nichts Gutes mehr.</p><p>&bdquo;Was soll denn schon werden?&ldquo;, fragen sie. Diese Welt steuere doch nur auf immer mehr Chaos und Elend zu. Das wolle man nicht t&auml;glich auch noch vorgef&uuml;hrt bekommen.</p><p>Das Wort aus dem Philipperbrief lehrt uns jedoch einen ganz anderen Blick: <strong>&bdquo;Alle Zungen sollen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters&ldquo;. </strong>(Philipper 2,11)</p><p>Dieser Satz ist der letzte Gedanke in dem ber&uuml;hmten Christuslied, das der Apostel Paulus in seinem Brief an die Gemeinde in Philippi zitiert.</p><p>Der Anlass f&uuml;r den Apostel, dieses zu erw&auml;hnen, sind seine Beobachtungen, wie die Gemeinde miteinander lebt. Da sei trotz allem Vorbildlichen immer noch Luft nach oben, meint er. So stellt er der Gemeinde Jesus Christus vor Augen; Jesus, der sich selbst hingab, das Kreuz nicht scheute, um uns zu retten. Sein Weg sei ein Vorbild f&uuml;r das gemeinsame Leben in der Gemeinde.</p><p>Doch in diesem Lied, das Paulus zitiert, geht es dann noch einen entscheidenden Schritt weiter: Der Blick richtet sich auf die Zukunft, die Gott bereitet.</p><p>Gottes Zukunft mit dieser Welt und mit uns Menschen geht weit &uuml;ber die Perspektive wie z.B. die der UNO hinaus. Diese hat sich zum Ziel gesetzt f&uuml;r eine Welt ohne Waffen und Konflikte zu arbeiten.</p><p>Gott selbst wirkt darauf hin, dass ausnahmslos alle Zungen &ndash; und das sind alle Menschen dieser Erde &ndash; dass diese alle mit ihren Stimmen laut und freudig bekennen werden: Einer ist Herr, einer allein &ndash; der Herr Jesus Christus.</p><p>Darauf also steuert unsere Welt zu! Kaum zu glauben und unvorstellbar f&uuml;r uns angesichts der sich immer wieder &uuml;berst&uuml;rzenden Nachrichten unserer Tage.</p><p>Doch es ist ja zu fragen, wer hier den l&auml;ngeren Atem hat, wer schlie&szlig;lich in dieser Welt die Oberhand beh&auml;lt.</p><p>Der unser Vater im Himmel geworden ist durch Jesus Christus, der hat sich dieses Ziel vorgenommen, dass einst alle Zungen Jesus als Herrn bekennen.</p><p>&bdquo;Die M&auml;chtigen [dieser Welt] kommen und gehen, und auch jedes Denkmal mal f&auml;llt&ldquo; &ndash; so hei&szlig;t es in einem Lied von J&ouml;rg Swoboda. Die Fortsetzung der Liedzeile lautet dann: &bdquo;Bleiben wird nur, wer auf Gottes Wort steht, dem sichersten Standpunkt der Welt&ldquo;.</p><p>Dieser Tag kommt also, so sicher wie das Amen in der Kirche, an dem von allen gemeinsam das &bdquo;Halleluja&ldquo; angestimmt wird.</p><p>Der Seher Johannes beschreibt es im Buch der Offenbarung so: &bdquo;Und jedes Gesch&ouml;pf, das im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, h&ouml;rte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit!&ldquo; (Offenbarung 5,13)</p><p>Wir brauchen vor dem Geschehen in dieser Welt nicht die Augen verschlie&szlig;en und uns die Ohren zustopfen.</p><p>Denn unsere Zeit steuert allem, was wir t&auml;glich zu sehen und zu h&ouml;ren bekommen zum Trotz, auf diesen gro&szlig;en Lobpreis Gottes zu.</p><p>Darin d&uuml;rfen wir uns heute schon &uuml;ben im Gottesdienst unserer Gemeinden.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Ulrich Ahrens</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17310790.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Ulrich Ahrens]]></author>
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      <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Durchblick haben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Daniel 9,14 – ausgelegt von Ulrich Ahrens.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Daniel 9,14 – ausgelegt von Ulrich Ahrens.</em><br/>
<p>In verwirrenden Zeiten endlich den Durchblick haben! Wer w&uuml;nscht sich das nicht? Wo die aktuellen Ereignisse uns unsicher und &auml;ngstlich machen m&ouml;chten, da sehnt sich mancher nach einer klaren Sicht, nach klarem Erkennen, was da in der Welt um uns herum vor sich geht.</p><p>Eine Hilfe mag der Bibelvers f&uuml;r heute werden. Im Buch Daniel findet sich dieser Gedanke in einem von Daniel aufgeschriebenen Gebet: <strong>&bdquo;Denn der HERR, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut.&ldquo;</strong> (Dan 9,14 L&Uuml;).</p><p>Daniel war einer der aus Israel nach Babylon verschleppten Juden. Als fast noch Teenie kam er mit einigen Freunden an den Hof des Herrschers. Er machte dort sogar Karriere.</p><p>Doch seine Karriere am Hof war immer wieder gef&auml;hrdet. Dies und anderes l&ouml;ste in ihm Fragen aus. Fragen nach dem Sinn der zur&uuml;ckliegenden Geschichte seines Volkes und nach der prophezeiten Zukunft.</p><p>Als gebildeter Mann seiner Zeit standen ihm sicher viele M&ouml;glichkeiten zur Verf&uuml;gung, um in seinem Fragen weiterzukommen.</p><p>Daniel w&auml;hlte zwei &ndash; auch f&uuml;r uns bis heute zielf&uuml;hrende &ndash; Wege: Der eine Weg &ndash; er nahm sich die ihm &uuml;berlieferten Schriften der Propheten vor. Er las also in seiner Bibel. Er studierte die Schriften - fragend nach dem Sinn der aktuellen Ereignisse und der Zukunft. Er wurde so zum Ausleger der Worte Gottes f&uuml;r seine Zeit.</p><p>Das, was er las und erkannte, dr&auml;ngte ihn auf den zweiten Weg: das Gebet. Im Gebet stellte er sich vor seinen Gott. Im Gebet erkannte er Gottes Wirken in der Vergangenheit. Er begriff, wie Gott urteilt &uuml;ber das bisherige Verhalten des Volkes und stellte sich pers&ouml;nlich mit unter dieses Urteil. Er erkannte Gottes Wesen darin. Und begriff Gottes im Letzten liebendes F&uuml;hren und Leiten. Selbst die schweren und fast untragbaren Zeiten konnte er so einordnen in Gottes Liebe, mit der er stets an der Seite seiner Leute bleibt.</p><p>Daniel blieb darum nichts anderes &uuml;brig: er musste den HERRN, den Gott seiner V&auml;ter, in seinem Handeln anerkennen. Ja selbst, wo es f&uuml;r Daniel leidvoll war, musste er Gottes Souver&auml;nit&auml;t achten und ehren.</p><p>So beugt er sich dem&uuml;tig unter die gewaltige Hand Gottes (1.Petr 5,6-7) und erkennt von seinem Gott, dass dieser stets gerecht handelt.&nbsp;</p><p>Gottes gerechtes Handeln meint dann: Gott bleibt seinem Versprechen stets treu.&nbsp; Er h&auml;lt fest an dem, was er einst zugesagt hat. Vor allem: Sein Gott hat niemals Abstriche gemacht von seiner Liebe zu denen, f&uuml;r die er so viel aufgewandt hat in der Vergangenheit. Gott ist und bleibt treu &ndash; sich selbst und denen gegen&uuml;ber, die er &uuml;ber alles liebt. Und er bleibt treu zu seinem Ziel mit ihnen, denen er doch eine ewige Zukunft verhei&szlig;t.</p><p>Der Bibelvers aus dem Danielbuch m&ouml;chte uns, wo immer wir zagen und zittern angesichts der aktuellen Entwicklungen, diese beiden Wege des Daniel zeigen: die Bibel gr&uuml;ndlich studieren und im Gebet Gottes Angesicht suchen und vor ihm bleiben.</p><p>Das gilt auch in meinem pers&ouml;nlichen Ergehen, wie schwer es auch sein mag: Diese Wege tragen und bedeuten Zukunft und Hoffnung.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Ulrich Ahrens</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17309837.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Ulrich Ahrens]]></author>
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      <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Die Führungsstärke des Paulus]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 15,18 – ausgelegt von Martin Leupold.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Römer 15,18 – ausgelegt von Martin Leupold.</em><br/>
<p>Gestern habe ich mit Mose einen biblischen Leiter aus dem Alten Testament vorgestellt. Heute m&ouml;chte ich &uuml;ber eine F&uuml;hrungsperson aus dem Neuen Testament sprechen &ndash; &uuml;ber den Apostel Paulus. Aus der Bibel wei&szlig; ich, dass er etliche Gemeinden gegr&uuml;ndet hat. Auch danach hat er sie immer wieder ermutigt und korrigiert. Dazu hat er ihnen Briefe geschrieben, von denen viele erhalten geblieben und Teil der Bibel geworden sind.</p><p>Als Lehrtext ist in den Herrnhuter Losungen f&uuml;r heute ein Satz aus seinem Brief an die R&ouml;mer ausgew&auml;hlt worden, aus Kapitel 15, Vers 18: <strong>&bdquo;Paulus schreibt: Ich werde es nicht wagen, etwas vorzubringen, das nicht Christus durch mich gewirkt hat. Er hat es durch mein Wort und meine Tat bewirkt, dass die V&ouml;lker nun Gott gehorsam sind.&ldquo;</strong></p><p>Der Satz geh&ouml;rt zu einem Abschnitt, in dem Paulus erkl&auml;rt, wie er seinen Dienst versteht. Er hat seinen Auftrag von Jesus selbst erhalten. In der Apostelgeschichte wird uns geschildert, wie nachdr&uuml;cklich der Auferstandene den Apostel auf den Weg bringt. Bis dahin war Paulus dem christlichen Glauben n&auml;mlich &auml;u&szlig;erst feindlich gesonnen. Aber die Begegnung mit Jesus hat ihn komplett ver&auml;ndert. Von nun an durchreist er den ganzen &ouml;stlichen Mittelmeerraum, verk&uuml;ndet die Botschaft von Jesus dem Retter und organisiert eine christliche Gemeinde nach der anderen.</p><p>Dabei ger&auml;t Paulus auch in Konflikte mit Leuten, die in seinen Gemeinden eine andere Lehre verbreiten und damit erfolgreich sind. Wer hat nun Recht? Ein Konflikt, der auch heute Gemeinden geradezu zerrei&szlig;en kann, mindestens in manchen Fragen. Im Neuen Testament scheint es, als ob diese Gegner des Paulus sehr wortgewaltig und selbstbewusst aufgetreten sind. Manche konnten die Gemeinden beeindrucken, indem sie besondere spirituelle Erfahrungen vermittelten. Zum Beispiel Visionen oder das Reden in fremden Sprachen.</p><p>An anderer Stelle sagt Paulus einmal: Das kann ich auch. Aber darauf kommt es nicht an. Es kommt darauf an, dass ich mich ganz eng an das halte, was Jesus will. Das nimmt Paulus f&uuml;r sich in Anspruch. Alles, was er in Menschen ver&auml;ndert hat, ist durch Jesus gewirkt worden. Es ist nicht sein Produkt. Nicht seine rhetorischen F&auml;higkeiten haben die Menschen zum Glauben erweckt, sondern Gottes Geist.</p><p>Nun kann das nat&uuml;rlich jeder behaupten. Was nicht jeder kann: Mit dieser Abh&auml;ngigkeit von Jesus auch im pers&ouml;nlichen Leben ernst zu machen. In seinen Briefen an die Gemeinde in Korinth z&auml;hlt Paulus auf, was er alles auf sich genommen hat, um seinem Auftrag nachzukommen: m&uuml;hsame und gef&auml;hrliche Reisen, Gefangenschaft, Pr&uuml;gelstrafen, ein Schiffbruch und anderes. Paulus zeigt F&uuml;hrungsst&auml;rke nicht in dem, was er anderen zumutet, sondern in dem, was er selbst auf sich nimmt.</p><p>Und Paulus begr&uuml;ndet seine Autorit&auml;t immer wieder damit, dass er von sich weg auf Christus verweist und sich selbst zur&uuml;cknimmt. &bdquo;Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir,&ldquo; schreibt er einmal. Und an anderer Stelle: &bdquo;Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.&ldquo; Paulus sieht sich nicht als den Helden und Macher, der dem Herrn stolz seine missionarischen Leistungen pr&auml;sentiert. Die Gemeinden sollen nicht deshalb auf ihn h&ouml;ren, weil er so ein scharfsinniger und redegewandter Apostel ist. Sondern weil Jesus durch ihn spricht. Alles, was durch den Apostel Paulus an Glauben gewachsen ist, hat eigentlich nicht Paulus bewirkt, sondern Jesus selbst. Diese Gewissheit ist es, in der die F&uuml;hrungsst&auml;rke des Apostels begr&uuml;ndet ist.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Martin Leupold</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17309066.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Martin Leupold]]></author>
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      <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Führungsstärke ist gefragt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 33,15 – ausgelegt von Martin Leupold.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Mose 33,15 – ausgelegt von Martin Leupold.</em><br/>
<p>F&uuml;hrungsst&auml;rke ist gefragt. So hei&szlig;t es immer wieder, wenn es um Leitungspositionen geht. In der Politik, in Unternehmen, auch in der Kirche. Denn viele wollen, dass es vorangeht. Es nervt, wenn Verantwortliche sich gegenseitig im Weg stehen. Wenn notwendige Entscheidungen blockiert werden, weil sich die zust&auml;ndigen Leute nicht einig werden. Oder weil Einw&auml;nde und Bedenken kein Ende nehmen. Dann w&uuml;nsche ich mir, dass jemand endlich mal auf den Tisch haut. Dann ist F&uuml;hrungsst&auml;rke gefragt.</p><p>Gut finde ich das meist nur, wenn auch in meinem Sinne entschieden wird. Wenn sich jemand mit Ansichten durchsetzt, die ich f&uuml;r falsch halte, meckere ich gern &uuml;ber &bdquo;die da oben&ldquo;. Ich &auml;rgere mich, dass niemand auf mich h&ouml;rt. Wer anderen die Entscheidungen &uuml;berl&auml;sst, braucht selbst zwar keine Verantwortung zu &uuml;bernehmen. Aber ich muss dann auch akzeptieren, dass es nicht immer nach dem eigenen Kopf geht.</p><p>F&uuml;hrungsst&auml;rke allein ist keine Garantie f&uuml;r gute Entscheidungen. Es gibt genug Beispiele, wie irgendwelche F&uuml;hrer ganze Nationen ins Unheil gef&uuml;hrt haben. Wer f&uuml;hrt, sollte das kompetent tun. Welche Kompetenzen braucht es, um gut zu f&uuml;hren? Wie gewinnt man F&uuml;hrungsst&auml;rke? Kommt es auf die h&auml;rtesten Ellenbogen an? Macht es die lange Studienbiografie? Oder der Beifall der Menge?</p><p>Ein biblischer Leiter, der zweifellos erfolgreich und f&uuml;hrungsstark war, ist Mose. Um ihn geht es in dem Bibelvers, der in den Herrnhuter Losungen f&uuml;r heute als Tagestext ausgelost wurde. Er steht im 2. Buch Mose, Kapitel 33, Vers 15: <strong>&bdquo;Mose sprach zu dem HERRN: Wenn nicht dein Angesicht vorangeht, so f&uuml;hre uns nicht von hier hinauf.&ldquo;</strong></p><p>Mose hatte eine h&ouml;chst anspruchsvolle Aufgabe. Er sollte das Volk der Israeliten aus dem Frondienst in &Auml;gypten befreien und sie in ihre neue Heimat f&uuml;hren. Als er dieses Gebet spricht, hat er schon eine Menge geschafft. Die Israeliten sind unter dramatischen Umst&auml;nden aus &Auml;gypten geflohen und haben den W&uuml;stenberg Sinai erreicht. Dort hat Mose von Gott die Grunds&auml;tze ihres k&uuml;nftigen Glaubens und Lebens bekommen. Aber noch am selben Ort haben sie schon gegen diese neue Ordnung versto&szlig;en.</p><p>Vor ihnen liegen noch hunderte Kilometer W&uuml;ste. Es braucht Nahrung und Wasser f&uuml;r viele Menschen. Dazu drohen gewaltsame Auseinandersetzungen mit anderen St&auml;mmen. Ein richtig dickes Brett, was Mose zu bohren hat. Und er wei&szlig;, dass er auch mit inneren Schwierigkeiten rechnen muss. Die Bibel erz&auml;hlt, wie sein Volk ihm immer wieder misstraut und ihm die Gefolgschaft verweigert. Da wird Mose F&uuml;hrungsst&auml;rke brauchen.</p><p>Wenn ich die Bibel lese, erlebe ich auch einen Mose, der selbst zweifelt. Der verzagt sein kann. Der manchmal am liebsten aufgeben will. Weil er wei&szlig;, dass auch seine Kraft begrenzt ist. Er ist nicht derjenige, der sich alles zutraut. Sp&auml;ter hei&szlig;t es &uuml;ber ihn einmal, er sei der dem&uuml;tigste Mensch auf Erden gewesen. (4. Mose 12,3)</p><p>Ein dem&uuml;tiger Mensch in einer Funktion, in der es F&uuml;hrungsst&auml;rke braucht? Ja! Denn Mose ist mit dieser Aufgabe nicht allein. Er darf mit dem Gott rechnen, der ihn beauftragt hat. Mose dr&uuml;ckt sich nicht um die Verantwortung. Er gibt alles, um seinen Auftrag zu erf&uuml;llen. Aber er bleibt sich bewusst, dass sein Erfolg allein von Gott abh&auml;ngt. Und dass f&uuml;r ihn nichts wichtiger ist, als selbst der F&uuml;hrung seines Gottes zu folgen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Martin Leupold</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17308343.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Martin Leupold]]></author>
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      <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Pronto!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 17,15 – ausgelegt von Heinz-Werner Neudorfer.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 17,15 – ausgelegt von Heinz-Werner Neudorfer.]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 17,15 – ausgelegt von Heinz-Werner Neudorfer.</em><br/>
<p><em>&nbsp;&bdquo;<strong>Pronto</strong>&ldquo; </em>&ndash; das Wort hat in Italien viele Bedeutungen. <em>&bdquo;Pronto&ldquo;</em> sagt man am Telefon, wenn man es abnimmt. Das hei&szlig;t: &bdquo;Ich bin da, wir k&ouml;nnen reden.&ldquo; &ndash; &ndash;</p><p>Gedankensprung: Im Lukasevangelium lese ich einen Bericht, wie Jesus zehn an Aussatz erkrankte M&auml;nner geheilt hat. <strong>Aussatz </strong>&ndash; in der Bibel ist das ein Sammelbegriff f&uuml;r verschiedene Hautkrankheiten: Schuppenflechte, Entz&uuml;ndungen, Geschw&uuml;re. Das Schlimme war: Der Aussatz machte &bdquo;unrein&ldquo;. Bei wem Aussatz diagnostiziert war, der wurde konsequent aus der Gemeinschaft ausgeschlossen, sozial und religi&ouml;s. Er durfte keinem Gesunden nahekommen. Auss&auml;tzige lebten in kleinen Kolonien au&szlig;erhalb der St&auml;dte und D&ouml;rfer. Die Teilnahme an Versammlungen, auch an Gottesdiensten, war ihnen streng verboten.</p><p>Jesus hat einige Auss&auml;tzige geheilt. Er hatte wenig Ber&uuml;hrungs&auml;ngste. Einmal hei&szlig;t es sogar, dass er einen dabei <em>ber&uuml;hrte</em> (Lukas 5,13). Davon steht <em>hier</em> nichts. Die zehn M&auml;nner halten Abstand. Sie rufen ihm aber ihre Bitte um Erbarmen un&uuml;berh&ouml;rbar zu. Und Jesus erh&ouml;rt sie. Er schickt sie zum Priester, der f&uuml;r die &bdquo;Gesundschreibung&ldquo; zust&auml;ndig ist. Und tats&auml;chlich: Sie werden alle gesund. Und dann?</p><p>Lukas berichtet :</p><p><strong>&bdquo;Einer von ihnen drehte sich sofort um, als er merkte, dass er geheilt worden war, und lobte und pries Gott mit lauter Stimme&ldquo;</strong> (Lukas 17,15), Das Buch.</p><p>Ich bin bei dem kleinen Wort &bdquo;<strong>sofort</strong>&ldquo; h&auml;ngen geblieben. &bdquo;Sofort&ldquo; &ndash; &bdquo;pronto&ldquo;. Was hatten die &uuml;brigen neun nicht alles f&uuml;r wichtige Dinge &bdquo;sofort&ldquo; zu tun! Ich verstehe das gut: &bdquo;<em>Sofort</em> zu meiner Frau, zu meinen Kindern, zu meinen Eltern! Ihnen erz&auml;hlen, dass jetzt alles anders und besser wird f&uuml;r uns.&ldquo; Oder: &bdquo;Das will ich <em>sofort</em> meinen Freunden erz&auml;hlen! Das m&uuml;ssen sie wissen!&ldquo; Oder: &bdquo;Nichts wie hin zu den anderen Auss&auml;tzigen! Diese Chance d&uuml;rfen sie sich nicht entgehen lassen.&ldquo; Viele gute Gr&uuml;nde und ehrenhafte Motive. Aber der Eine kehrt als Gesunder <em>sofort</em> zur&uuml;ck &ndash; zu Jesus. ER war es schlie&szlig;lich, dem er seine Heilung verdankte, seine neue Zukunft. Jesus hatte ihm die T&uuml;r zu den Menschen und zu Gott wieder aufgemacht. Das wurde dem Mann <em>sofort</em> bewusst. Deshalb auf zu Jesus &ndash; <em>pronto</em>! Er &bdquo;lobte und pries Gott mit lauter Stimme&ldquo;, lese ich. In Jesus, durch Jesus hat Gott mir geholfen.</p><p>Wie schnell vergesse ich Situationen, in denen Jesus mich vor Schlimmem bewahrt hat! Mir Gutes und Sch&ouml;nes geschenkt und erm&ouml;glicht hat! Da kommt eine lange Liste zusammen, und doch bleibt es, wenn&rsquo;s hochkommt, bei einem kurzen Dankgebet. Schade eigentlich! Aufschreiben w&uuml;rde da helfen &hellip; &bdquo;<em>Gott loben, das ist unser Amt</em>&ldquo;, hei&szlig;t es in einem alten Lied (David Denicke nach Cornelius Becker, EG 288,5).&nbsp; Ja, Gott zu loben hat sein eigenes Gewicht. Es hat auch heute noch seinen Wert.</p><p>Diese Geschichte hat noch eine Pointe. <em>&bdquo;Dieser Mann war ein Samaritaner&ldquo;</em>, berichtet Lukas (Lukas 17,16), Das Buch. Er geh&ouml;rte nicht dem j&uuml;dischen Volk an, das zu Gott und zu dem Gott eine besondere Beziehung hatte und bis heute hat. Ob der Mann gerade deshalb so prompt eine Beziehung zu Gott herstellen will, so &ndash; pronto? Weil Jesus, weil Gott ihn jetzt angenommen hat?</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17307863.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer]]></author>
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      <pubDate>Sat, 28 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Der richtige Lebens-Navigator]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Sprüche 11,19 – ausgelegt von Heinz-Werner Neudorfer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Sprüche 11,19 – ausgelegt von Heinz-Werner Neudorfer.</em><br/>
<p>Wir mussten auf der Autobahn quer durch Berlin. Kein Problem, dachten wir, &ndash; mit Navi. Dann kam die Sperrung wegen Bauarbeiten. Kein Problem, dachten wir, &ndash; mit Navi wird&rsquo;s gehen. Allerdings wusste das Navi nichts von der Baustelle. Und f&uuml;hrte uns in sch&ouml;ner Regelm&auml;&szlig;igkeit wieder an die Auffahrt zur&uuml;ck, die es ja gerade <em>nicht</em> gab. So kann es gehen. Viele haben wohl ihre ganz pers&ouml;nlichen Erfahrungen mit dem &bdquo;Navi&ldquo;. Was ist, wenn es nur so tut, als w&uuml;rde es mich zum Ziel bringen?</p><p>Jeden Tag, auch heute, muss ich Entscheidungen treffen, gro&szlig;e wie kleine. Halte ich, was ich versprochen habe, obwohl es mir schwerf&auml;llt? Kaufe ich das Haus, stemme ich die Schulden, trotz Wirtschaftskrise? Das biblische Buch der &bdquo;Spr&uuml;che&ldquo; ist eine Sammlung von Ratschl&auml;gen f&uuml;r ein gelingendes Leben. Sie entstanden, indem Lebenserfahrung und Erfahrungen mit Gott zusammentrafen.</p><p>Im 11. Kapitel, Vers 19, lesen wir einen ganz grunds&auml;tzlichen Rat f&uuml;r unser Leben: <strong>&bdquo;Steht einer fest in der Gerechtigkeit, &lang;f&uuml;hrt das&rang; zum Leben; jagt er dem B&ouml;sen nach, &lang;gereicht es&rang; zu seinem Tod&ldquo;</strong> (Elberfelder Bibel).</p><p>&bdquo;<strong>Gerechtigkeit</strong>&ldquo; &ndash; ein hohes Ideal. Viele nehmen es in unserer Zeit f&uuml;r sich in Anspruch. In unserer Kultur verstehen wir darunter, dass f&uuml;r alle dieselben Ma&szlig;st&auml;be gelten und dass sich alle an geltendes Recht zu halten haben. In der Sprache der Bibel sitzt der Akzent etwas anders. &bdquo;<strong>Gerecht</strong>&ldquo; ist ein Mensch, der sich so verh&auml;lt, dass er der Gemeinschaft dient, in der er lebt. Das kann die Ehe, die Familie, die Religionsgemeinschaft oder auch das Volk sein, ja sogar Gott.</p><p>Zum Beispiel: Wie gehe ich mit meinen Kolleginnen oder Kollegen am Arbeitsplatz um? Dient mein Verhalten dazu, dass unsere Zusammenarbeit besser funktioniert? Aber auch: Dient mein Verhalten der <em>Festigung</em> meiner Ehe, oder setze ich sie eher aufs Spiel? Dabei ist immer vorausgesetzt, dass Gottes Wille und seine Gebote das Grundraster meines Lebens bilden. &Uuml;brigens hat Jesus diesen Zug eher noch st&auml;rker betont, wenn er sagt, <em>&bdquo;dass jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen&ldquo;</em> (Matth&auml;us 5,28 - Elberfelder Bibel).</p><p>Ich k&ouml;nnte m&uuml;helos Beispiele aus anderen Gemeinschaftsbeziehungen finden, in denen ich lebe. Was kann ich heute tun, damit es meiner Familie, unserer Gemeinde, den Leuten um mich herum besser geht? Ja, diese Empfehlung schr&auml;nkt die Auswahl der m&ouml;glichen Wege, die ich heute gehen werde, was ich rede und tue, schon deutlich ein. Aber es gibt mir auch etwas an die Hand, das mein Leben wertvoller, sinnvoller, reicher macht: sowas wie einen &bdquo;Lebens-Navigator&ldquo;, der das Ziel kennt und wei&szlig;, wie er mich zum richtigen Ziel bringt. Der Bibelvers aus den Spr&uuml;chen sagt: Solches Verhalten, das nach den Menschen um mich herum und nach Gott fragt, das ein St&uuml;ck weit die Seiten wechselt und die Dinge aus ihrer Sicht betrachtet, solches Verhalten f&uuml;hrt zum Leben &ndash; schon jetzt und sogar &uuml;ber diese irdische Zeit hinaus.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17307064.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer]]></author>
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      <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[„Gott loben, das ist unser Amt“]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 34,2 - ausgelegt von Jürgen Werth.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 34,2 - ausgelegt von Jürgen Werth.</em><br/>
<p>Man k&ouml;nnte sich aufregen. Den ganzen Tag. Schimpfen. Meckern. Toben. Und mancher tut das ja auch. Mit den Kindern, die st&auml;ndig nur aufs Handy starren, statt mal in die Schulb&uuml;cher zu gucken. Mit dem Ehepartner, der einfach nie richtig zuh&ouml;rt. Mit den Nachbarn, die st&auml;ndig da parken, wo man selber sein Auto abstellen will. &Uuml;ber die Politik. &Uuml;ber die Einheitspinsel, die die Welt regieren. Dass nichts vorangeht in diesem Land. Und dass alles voller Baustellen ist.</p><p>Man nennt uns Deutsche die Emp&ouml;rungsgesellschaft!</p><p>Aber Meckern &auml;ndert nichts. Und: Luft ablassen l&auml;sst einen selber leer zur&uuml;ck. Zumindest ich f&uuml;hle mich hinterher meist hundeelend. Schimpfen zieht runter.</p><p>Aber Loben zieht nach oben. Nicht nur den, der gelobt wird. Auf einmal geht alles viel geschmeidiger. Auf einmal sind alle viel entspannter und motivierter. Loben! Das Lobenswerte in anderen Menschen herausfinden und aussprechen. Bei Menschen muss ich mir das vornehmen. Bei Gott muss man nur eins: Ihn in den Blick nehmen. Wer sich auf ihn einl&auml;sst, kann gar nicht anders als ihn loben.</p><p>Cornelius Becker schreibt das 1602 in seinen Choral &bdquo;Nun jauchzt dem Herren, alle Welt&ldquo; so:</p><p>Dankt unserm Gott, lobsinget ihm<br />
R&uuml;hmt seinen Nam&lsquo; mit lauter Stimm;<br />
Lobsingt und danket allesamt!<br />
Gott loben, das ist unser Amt.</p><p>Wie aber lobe ich Gott?</p><p>Nat&uuml;rlich zun&auml;chst einmal, indem ich es ihm sage. Mit Texten und mit T&ouml;nen. Mit Worten und Liedern.</p><p>Christen haben das Loben neu entdeckt in den letzten Jahrzehnten. In vielen Gottesdiensten gibt es einen Lobpreisteil. Das ist gut. Das ist aber nicht alles.</p><p>Ich lobe Gott zuerst einmal durch mein Vertrauen, durch meinen Glauben.</p><p>Was ist denn Glauben?</p><p>Gott glauben hei&szlig;t Gott vertrauen. Sich ihm anvertrauen. Und ihm alles zutrauen. Wenn ich das tue, vielleicht gegen allen Augenschein, dann lobe ich ihn. Ich will mich ihm anvertrauen mit allen Fragen und Sorgen. Und ich will ihm vertrauen, dass er es gut meint mit mir. Und dass er den richtigen Weg f&uuml;r mich wei&szlig;.</p><p>Ich lobe Gott durch meinen Glauben.</p><p>Ich lobe ihn aber vor allem durch mein Leben.</p><p>&bdquo;Gott hat uns dazu bestimmt, etwas zu <em>sein </em>zum Lob seiner herrlichen Gnade.&ldquo; So hei&szlig;t es im Lehrtext zu unserer heutigen Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine.</p><p>Wir sollen also zun&auml;chst einmal nichts singen und nichts sagen, wenn wir Gott loben, sondern etwas sein!</p><p>Hei&szlig;t: Wenn du deinen Garten pflegst, lobst du Gott. Wenn du deinem trauernden Nachbarn eine hei&szlig;e Suppe bringst, lobst du Gott. Wenn du liebevoll deine Mutter betreust, die dement ist, und dich nicht einmal mehr erkennt, lobst du Gott.</p><p>Wenn du Manager in einem Konzern bist und den Menschen dienst und nicht nur der Gewinnmaximierung, lobst du Gott.</p><p><strong>&bdquo;Ich will den HERRN loben allezeit: sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein.&ldquo;</strong> Das hei&szlig;t: Ich will singen! Es hei&szlig;t aber auch: Ich will ihm vertrauen. Und ich will Gott in meinem Leben zum Zuge kommen lassen. Das ist mein Amt. Mein Job. Mein Beruf. Meine Berufung. Ein wunderbares Amt!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Jürgen Werth</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17306167.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Jürgen Werth]]></author>
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      <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Im Grunde gut?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 9,31 – ausgelegt von Jürgen Werth.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Markus 9,31 – ausgelegt von Jürgen Werth.</em><br/>
<p>Er war ein bisschen kleiner und ein bisschen dicker als wir. Und er kam nicht aus unserer Stadt. Er wohnte au&szlig;erhalb, auf einem Bauernhof. Also geh&ouml;rte er nicht dazu, nicht so richtig. Wir haben ihn das sp&uuml;ren lassen, jeden Tag. Haben ihn nicht mitspielen lassen, haben ihn ge&auml;rgert und geh&auml;nselt, geschubst und gekniffen, wann immer sich eine Gelegenheit bot. Nicht wirklich schlimm, aber schlimm genug. Das Wort &bdquo;Mobbing&ldquo; kannten wir noch nicht. Doch das war&rsquo;s wohl. Und soziale Netzwerke, auf denen wir ihn h&auml;tten blo&szlig;stellen k&ouml;nnen, gab es noch nicht. Doch wir h&auml;tten sie genutzt, gegen ihn genutzt, garantiert.</p><p>Wir waren acht und neun und zehn - eine ganz normale Schulklasse mit ganz normalen Kindern, und wir waren gemein.</p><p>Ist der Mensch gut? Ja, sagt der niederl&auml;ndische Journalist Rutger Bregman. Der hat ein Buch &uuml;ber diese Frage geschrieben. &bdquo;Im Grunde gut&ldquo;, hei&szlig;t es. Seine These: Die Menschen h&auml;tten ihre jahrtausendelange Geschichte nicht &uuml;berlebt, wenn sie nicht &bdquo;im Grunde gut&ldquo; w&auml;ren. Freundlich, kooperativ und hilfsbereit.</p><p>Ist der Mensch gut? Ich wei&szlig; nicht. Seit damals wei&szlig; ich wirklich nicht. Gib ihm ein Opfer, an dem er sein M&uuml;tchen k&uuml;hlen kann, und du wirst ihn kennen lernen. Auch das haben die Jahrtausende immer wieder belegt.</p><p>Auch die Bibel stimmt zu. Am Ende der Sintflut etwa h&ouml;re ich den lebendigen Gott seufzen: &bdquo;Das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist b&ouml;se von Jugend auf.&ldquo; Und in Psalm 9 betet David: &bdquo;HERR, steh auf, dass nicht Menschen die Oberhand gewinnen.&ldquo;</p><p>Menschen sind launisch und egoistisch, sind eitel und rachs&uuml;chtig. Auf Menschen ist kein Verlass. Klar, sie sind auch freundlich, kooperativ und hilfsbereit. Aber nicht durchg&auml;ngig und nicht immer. Sie sind wohl beides. Manchmal auf verst&ouml;rende Art.</p><p>Man erz&auml;hlt sich, dass der Lagerkommandant von Auschwitz, der hunderttausende Menschen qu&auml;len lie&szlig; und in die Gaskammern schickte, abends bei seinen Kindern ein liebevoller Vater war.</p><p>Wie geht das zusammen? Ich wei&szlig; es nicht.</p><p>Auch Jesus ist in die H&auml;nde der Menschen gefallen. Jesus hat es seinen J&uuml;ngern einmal so angek&uuml;ndigt: <strong>&bdquo;Der Menschensohn wird &uuml;berantwortet werden in die H&auml;nde der Menschen, und sie werden ihn t</strong><strong>&ouml;</strong><strong>ten.&ldquo;</strong> Die H&auml;nde der Menschen wenden sich immer wieder gegen Menschen. Sie schlagen, foltern, t&ouml;ten, wenn sie sich &uuml;berlegen f&uuml;hlen. Aber Jesus sagt seinen J&uuml;ngern noch mehr: &bdquo;Und wenn er get&ouml;tet ist, so wird er nach drei Tagen auferstehen.&ldquo; Anders gesagt: Menschen beschlie&szlig;en den Tod, Gott beschlie&szlig;t das Leben. Menschen verurteilen, Gott spricht frei.</p><p>In die H&auml;nde der Menschen fallen, ist gef&auml;hrlich, vielleicht sogar lebensgef&auml;hrlich. In die H&auml;nde Gottes fallen, ist lebensrettend. Denn er ist freundlich, kooperativ und hilfsbereit. Durchg&auml;ngig und immer. Auf ihn kann ich mich verlassen.</p><p>Und er will, dass die, die an ihn glauben, auch so werden. Dass das Gute in ihnen immer st&auml;rker, und das B&ouml;se immer schw&auml;cher wird. Dass die Liebe immer mehr ihr Leben bestimmt. Frei nach Johannes dem T&auml;ufer: Er, Jesus, muss in mir wachsen, seine Barmherzigkeit, seine Menschenfreundlichkeit, und aller Egoismus, alle Eitelkeit, alle Rachsucht muss kleiner werden.</p><p>Dazu kann ich selber etwas tun. Ich kann Jesus immer neu in meine Gedanken und Gef&uuml;hle bitten und in das, was ich tue und sage. Jeden Morgen neu. Ich bitte ihn, dass er heute in mir lebt, und dass er durch mich zu Wort kommt.</p><p>&Uuml;brigens habe ich 50 Jahre sp&auml;ter bei meinem Klassenkameraden von damals um Entschuldigung gebeten. Das hat nichts ungeschehen gemacht. Aber es hat ihn und mich vers&ouml;hnt. Es ist selten zu sp&auml;t, Gutes gegen B&ouml;ses zu setzen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Jürgen Werth</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17305513.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Jürgen Werth]]></author>
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      <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Tun, was Gott will]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 22,42-43 – ausgelegt von Siegfried Skubski.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 22,42-43 – ausgelegt von Siegfried Skubski.</em><br/>
<p>Die letzten Stunden vor dem Leiden am Kreuz verbringt Jesus im Garten Gethsemane. Es war f&uuml;r ihn eine schreckliche Zeit. Jesus macht Furchtbares durch. &bdquo;Meine Seele ist betr&uuml;bt bis an den Tod.&ldquo; Er ist an einer St&auml;tte des Kampfes, der Angst und Wahrheit. Was ist das Furchtbare vor dem Jesus sich so entsetzt, dass er zittert? Was l&auml;sst seinen Schwei&szlig; wie Blutstropfen werden? Und was ist der Kelch, den er von sich weisen m&ouml;chte?</p><p>Der Apostel Paulus sagt uns das im 2. Korintherbrief, Kapitel 5,21: &bdquo;Denn er hat den, der von keiner S&uuml;nde wusste, f&uuml;r uns zur S&uuml;nde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit w&uuml;rden, die vor Gott gilt.&ldquo; Jesus schaut in einen tiefen Abgrund. Er sieht in diesem Augenblick eine Finsternis, die nie ein Mensch gesehen hat &ndash; die S&uuml;nde der ganzen Welt.</p><p>Er der heilige Gott, der die S&uuml;nde hasst, auf ihn soll die ganze S&uuml;ndenlast gelegt werden. Jesus als das unschuldige Lamm Gottes soll die Schuld der ganzen Welt tragen. Das ist der Kelch, den der Vater ihm auferlegt hat. <strong>&bdquo;Vater willst du, so nimm diesen Kelch von mir.&ldquo;</strong> Sagt Jesus zu Gott.</p><p>In Jesus ist keine S&uuml;nde und somit keine L&uuml;ge, keine Habsucht, keine Eifersucht, kein Neid. Egal, welchen Namen die S&uuml;nde tr&auml;gt &ndash; in ihm war und ist keine S&uuml;nde. S&uuml;nde ist f&uuml;r Jesus ein unzumutbarer Zustand. Er, der Sohn Gottes, soll der Welt S&uuml;nde tragen. Das ist eine unertr&auml;gliche schwere Last. Ich erahne nur, was das f&uuml;r Jesus bedeutet hat. Da l&auml;dt Gott die S&uuml;nde aller Menschen auf seinen geliebten Sohn.</p><p>Jesus hat solch eine schreckliche Angst, weil er in diesem Augenblick wei&szlig;, was es bedeutet die S&uuml;nde von allen Menschen auf sich zu nehmen. In dieser schweren Stunde lassen ihn sogar seine J&uuml;nger im Stich.</p><p>Wie sieht Gott das mit der S&uuml;nde? Gott gibt die Menschen nicht so ohne weiteres auf. ER will nicht, dass Menschen verloren gehen, sondern sich retten lassen. Gott hasst die S&uuml;nde, aber er liebt den S&uuml;nder. Darum hat er einen Ausweg gefunden, um nicht den S&uuml;nder f&uuml;r seine Vergehen zu bestrafen. Gott setzt den S&uuml;nder nicht gleich mit der S&uuml;nde, sonst h&auml;tte ich keine Chance, ich w&uuml;rde ewig verloren gehen wegen meiner S&uuml;nde.</p><p>&bdquo;F&uuml;r uns zur S&uuml;nde gemacht.&ldquo; F&uuml;r Sie und mich steigt Jesus in den Abgrund des Todes, damit ich leben kann. F&uuml;r mich ist er am Kreuz gestorben. Am dritten Tag hat ihn Gott von den Toten auferweckt.</p><p>Jesus wendet sich an seinen himmlischen Vater, dem alles m&ouml;glich ist. Gibt es f&uuml;r die verlorenen Menschen keinen anderen Weg zu Gott? Der Vater sagt nein &ndash; es gibt nur diesen. Jesus ist der einzige Weg zu Gott. Alle anderen Wege f&uuml;hren in die Irre, in die Verdammnis. Weil das so ist, ordnet sich Jesus dem Willen Gottes unter: <strong>&bdquo;Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!</strong>&ldquo;</p><p>Jesus ist zu Tode betr&uuml;bt. Lukas berichtet:&nbsp; Mitten in seinem Ringen mit Gott in seinem Todeskampf kommt ein Engel vom Himmel und st&auml;rkt ihn. Gott selbst ist bei ihm.</p><p>So soll ich mich dem Willen Gottes unterordnen. Das tun, was Gott f&uuml;r mich f&uuml;r richtig und wichtig h&auml;lt. Indem ich mich auf seine Gerechtigkeit einlasse. Meine eigene Gerechtigkeit ist zu wenig und reicht nicht, um in den Himmel zu kommen. Es gibt eben nur diesen einen Weg zu Gott - Jesus ist der Weg zum ewigen Leben.</p><p>Keine Frage, jeder Mensch muss einmal sterben. Und in der Bibel lese ich, dass jeder Mensch sich f&uuml;r sein Leben vor Gott verantworten muss. Stehen Sie dann als solche vor Gott, die sich nicht haben durch Jesus retten lassen? Was werden Sie Gott antworten, wenn er fragt: &bdquo;Und Jesus, meinen Sohn, er hat sein Leben f&uuml;r deine S&uuml;nden gegeben. Warum hast du nicht an Jesus geglaubt?&ldquo; Menschen, die nicht an Jesus geglaubt haben, sind verloren. Aber wer sich f&uuml;r ein Leben mit Jesus entschieden hat, hat ewiges Leben bei Gott. Zum ewigen Leben l&auml;dt Jesus Sie ein.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Siegfried Skubski</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17304787.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Siegfried Skubski]]></author>
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      <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Einzigartig und anspruchsvoll]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 43,11 – ausgelegt von Siegfried Skubski.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jesaja 43,11 – ausgelegt von Siegfried Skubski.</em><br/>
<p><strong>Ich, ich bin der HERR, und au&szlig;er mir ist kein Heiland.</strong> Jesaja 43,11</p><p>Glauben Sie das? Das sind starke Worte, die zun&auml;chst an das Volk Israel gerichtet sind. Das Volk Israel lebte lange vor diesen Worten in &Auml;gypten in Unfreiheit. Sein Volk musste dort vieles entbehren und wurde geknechtet. Durch Mose f&uuml;hrte Gott sein Volk mit m&auml;chtiger Hand aus &Auml;gypten heraus in das verhei&szlig;ene Land. Israel hat so erfahren, dass Gott ihr Herr, ihr Heiland und Retter ist. Warum hat Gott sein Volk Israel gerettet? Gott hat sein Volk gerettet, weil es von ihm auserw&auml;hlt und geliebt ist. &bdquo;Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter G&uuml;te&ldquo;, schreibt der Prophet Jeremia im Namen Gottes &uuml;ber Israel (31,3).</p><p>Menschen, die heute an Jesus, den Sohn Gottes, glauben, geh&ouml;ren zu Jesus und sind auserw&auml;hlt und von Gott geliebt. Der Glaube an Jesus hat eine befreiende Wirkung. Jesus f&uuml;hrt uns heraus aus einem Leben ohne Gott in eine lebendige Beziehung mit Gott.</p><p><strong>Ich, ich bin der HERR, und au&szlig;er mir ist kein Heiland.</strong> Das sagt Gott seinem Volk immer wieder. Warum? Damit sie sich nach seinem Willen ausrichten. Tun, was Gott recht ist, was Gott gef&auml;llt. Gott gab den Israeliten sein Wort als Lebenshilfe. Obwohl sie somit gute Voraussetzungen f&uuml;r ein Leben mit Gott hatten, zweifelten sie wieder an Gott. Sie vergessen all das Gute, was Gott ihnen gegeben hat. Sie gehen eigene Wege, machen sich andere G&ouml;tter, anstatt den wahren Gott anzubeten. Gott erinnert sein Volk Israel daran, dass er ihr Herr und Heiland und der wahre Gott in ihrem Leben ist.</p><p>Jesus ist f&uuml;r die S&uuml;nden der Menschen gestorben und von den Toten auferstanden. Wer an ihn glaubt, ist aus seiner ewigen Verlorenheit gerettet und hat ewiges Leben bei Gott. In dem Moment ist Jesus der Herr meines Lebens. Gott gibt mir das neue Leben in Jesus nicht, damit ich im alten Leben so weitermache wie bisher. Jesus sagt: &bdquo;Was nennt ihr mich aber <strong>Herr</strong><strong>, </strong><strong>Herr</strong><strong></strong>und tut nicht, was ich euch sage?&ldquo; (Lukas 6,46) Wenn ich in seinem Wort in der Bibel lese, erfahre ich, was Jesus sagt. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass Gottes Wort f&uuml;r mich wegweisend ist, dass es mich korrigiert und eine ver&auml;ndernde Wirkung auf mich hat.</p><p>Das Volk Israel soll Gottes Zeuge sein in der Welt. &bdquo;Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und mein Knecht, den ich erw&auml;hlt habe, damit ihr wisst und mir glaubt und erkennt, dass ich&rsquo;s bin.&ldquo; (Jesaja 43,10) Das ist das Unbegreifliche, was hier geschieht. Darin sehe ich die Liebe und Barmherzigkeit Gottes zu seinem Volk. Obwohl Israel versagt hat, immer wieder versagt hat und oft blind war, Gott kann sie dennoch als seine Zeugen gebrauchen. Der Herr mutet ihnen etwas zu, was sie aus sich selbst heraus niemals tun k&ouml;nnen. Einmal sollen sie angesichts der V&ouml;lker und ihrer G&ouml;tter erkennen, was sie an Gott haben: Der Sch&ouml;pfer des Himmels und der Erde ist einzigartig. Er ist der lebendige Gott. Und dann sollen sie angesichts der verlorenen Situation der V&ouml;lker den Gott Israels bezeugen. Menschen dieser V&ouml;lker sollen zum Glauben kommen an den lebendigen Gott. Gott beruft sein Volk und fragt nicht nach Eignung. Vielmehr spricht Gott seinen Auserw&auml;hlten ein Amt zu. Sie sollen bezeugen, was sie selber erkennen und glauben, dass es nur einen Gott gibt.</p><p>Jesus hat seine Nachfolger beauftragt seine Zeugen zu sein. &bdquo;Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein.&ldquo; (Apostelgeschichte 1,8). Wer Jesus als seinen Herrn erkannt hat und an ihn glaubt, ist ein Zeuge Jesu Christi. Die Eignung erfolgt durch die Kraft des Heiligen Geistes. Christen bekennen Jesus vor den Menschen damit noch viele zum Glauben an Jesus finden. Sie tun es in seiner Kraft, in der Kraft des Heiligen Geistes.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Siegfried Skubski</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17303693.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Siegfried Skubski]]></author>
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      <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Kein falsch Zeugnis]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 20,16 – ausgelegt von Werner Bücklein.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Mose 20,16 – ausgelegt von Werner Bücklein.</em><br/>
<p>&bdquo;Der Gerd hat gepupst.&ldquo; &hellip; die Kinder kringeln sich vor Lachen. Wieder einmal sind wir mit einer Kinderfreizeit in unserem Begegnungszentrum, um ein Wochenende miteinander zu verbringen. Wir spielen &bdquo;Stille Post&ldquo;. Ein Kind bekommt einen Satz ins Ohr gefl&uuml;stert und fl&uuml;stert es dem n&auml;chsten Kind weiter. So geht das durch die ganze Reihe der Kinder hindurch, bis das letzte in der Reihe das laut ausspricht, was bei ihm angekommen ist &ndash; oder doch das, was es meint, verstanden zu haben.</p><p>Was bei einer Kinderfreizeit im Spiel f&uuml;r Heiterkeit und Lachen sorgt, ist im Leben oftmals bittere Alltagserfahrung. Hinter vorgehaltener Hand und mit gesenkter Stimme wird weitererz&auml;hlt, was man vor kurzem selbst unter dem Siegel der Verschwiegenheit zugetragen bekam. Auch hier macht sich das Prinzip der Stillen Post bemerkbar: je mehr Leute mitmachen, desto verworrener wird das Ergebnis dessen, was man zu h&ouml;ren glaubte.</p><p>Sehr schnell wird aus einer Meinung eine Feststellung und daraus dann eine Behauptung und feste Gewissheit. Welche Macht diese leise gefl&uuml;sterten Worte haben, erleben viele Menschen immer wieder im eigenen Ergehen.</p><p>Dabei kenne ich niemanden, der morgens aus dem Bett aufsteht mit dem festen Vorsatz: &bdquo;Heute l&uuml;ge ich mal, dass sich die Balken biegen.&ldquo; Und doch stelle ich mit Erschrecken und auch mit einer gewissen Schamr&ouml;te im Gesicht fest: Auch ich habe mich schon am Tratsch beteiligt. Ich selbst habe Dinge erz&auml;hlt und weitererz&auml;hlt, die sich beim genauen Hinschauen als nicht wirklich wahr herausstellten.</p><p>Meint Gott das, wenn er in den zehn Geboten sagt: Du sollst nicht l&uuml;gen? Im Lutherdeutsch liest es sich so:</p><p><strong>&bdquo;Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen N&auml;chsten</strong>.&ldquo; (2. Mose 20,16)<br />
&nbsp;</p><p>Vordergr&uuml;ndig geht es wohl eher darum, in einem Gerichtsprozess, der sich zur damaligen Zeit haupts&auml;chlich auf die Aussagen zweier oder dreier Zeugen verlie&szlig;, keine Falschaussage zu machen.<br />
Ich selbst war erst zwei Mal in meinem Leben als Zeuge vor Gericht, andere wohl noch gar nicht. &bdquo;Lohnt&ldquo; sich daf&uuml;r ein eigenes Gebot? Dieses Wort Gottes soll auch in allt&auml;glichen Situationen angewendet werden, so meine ich.</p><p>Letztendlich geht es, wie so h&auml;ufig in der Bibel, um das Verh&auml;ltnis zum Mitmenschen und damit auch zu Gott. Rede ich &uuml;ber den Nachbarn so, dass er seine W&uuml;rde beh&auml;lt? Rede ich &uuml;ber andere so, dass ich das Gleiche sagen k&ouml;nnte, wenn ich Auge in Auge ihm gegen&uuml;berstehe?</p><p>Wer sich bedenkenlos an Ratsch und Tratsch beteiligt, ist so manches Mal wie einer, der Falschgeld f&uuml;r bare M&uuml;nze h&auml;lt und sich wundert, wenn bei genauerer Pr&uuml;fung der Wert gegen Null geht.</p><p>Das gilt nat&uuml;rlich auch f&uuml;r den Umgang in den Sozialen Medien. Nur mal kurz einen Post weiterleiten, mit ein paar Klicks oder einem unbedachten Kommentar sind schnell Worte im Raum, die sich nicht wieder zur&uuml;ckholen lassen.</p><p>Ich gehe noch einen Schritt weiter. Ich glaube, es geht nicht nur darum, nicht zu l&uuml;gen oder <strong>&bdquo;falsch Zeugnis wider deinen N&auml;chsten&ldquo;</strong> zu sagen. Manchmal gen&uuml;gt es, eine Halbwahrheit, als solche erkannt, einfach stehen zu lassen, um Teil der Fl&uuml;sterkette zu werden.</p><p>Es erfordert Mut, sich zu Wort zu melden, Einspruch zu erheben und f&uuml;r jemanden einzustehen, &uuml;ber den gerade Falsches gesagt wird. Hier wird die Selbstverst&auml;ndlichkeit &bdquo;ich l&uuml;ge nicht&ldquo; zur wirklichen Herausforderung.</p><p>Heute mache ich es mir zur Aufgabe, darauf zu achten, was ich sage &hellip; und was nicht.</p><p>&Uuml;brigens: Der Satz, den das erste Kind ins Ohr gefl&uuml;stert bekam, lautete: &bdquo;Das Pferd hat &lsquo;nen Fu&szlig;&ldquo;.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Werner Bücklein</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17303294.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Werner Bücklein]]></author>
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      <pubDate>Sun, 22 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Satt loben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 9,15 – ausgelegt von Werner Bücklein.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Korinther 9,15 – ausgelegt von Werner Bücklein.</em><br/>
<p>&bdquo;Ein voller Bauch studiert nicht gern&ldquo;, so hei&szlig;t es in einem Sprichwort. Wer diesen Spruch im Internet eingibt, bekommt schnell die Erkl&auml;rung, warum das so ist. Der K&ouml;rper sei so mit Verdauen besch&auml;ftigt, dass das Gehirn weniger durchblutet sei und deshalb schl&auml;frig w&uuml;rde. Kurz gesagt: der Fokus wandert vom Kopf zum Bauch. In &Uuml;bertragung dieses Spruches k&ouml;nnte ich auch sagen: &bdquo;Ein voller Bauch, der dankt nicht gern&ldquo;. Wer erst mal rundum satt ist, in dem mag sich eine wohlige Zufriedenheit ausbreiten, die auch in dieser Hinsicht schl&auml;frig macht. So wundert es nicht, wenn ich in der Bibel diesen Satz finde: <strong>&bdquo;Wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben.&ldquo;</strong> (5. Mose 8, 10)<br /><br />
Das Volk Israel hat bewegte und schwierige Zeiten hinter sich. Vierzig Jahre W&uuml;stenwanderung, K&auml;mpfe, Hunger und Durst, Ungewissheit, Unglaube und neues Vertrauen liegen hinter ihm. Jetzt sind sie dabei, das versprochene Land einzunehmen. Auch das wird kein Spaziergang werden, wie Sie sich leicht denken k&ouml;nnen. Was Mose seinen Leuten mit auf den Weg gibt, sind Anweisungen, Lebensregeln und Gebote, wie die Menschen gut miteinander leben k&ouml;nnen, wenn die K&auml;mpfe vorbei und sie zur Ruhe gekommen sind.</p><p>Mehrfach kann ich in diesen Kapiteln des f&uuml;nften Mosebuches lesen: &bdquo;&hellip; vergesst nicht &hellip;&ldquo;.</p><p>Was sollten wir vergessen?<br />
Wie wir gewandert sind und litten?<br />
Wie wir gek&auml;mpft haben und stritten?<br />
Wie wir gesiegt haben inmitten<br />
all derer, die gegen uns sind?<br />
Wie sollten wir das vergessen?</p><p>Haben mit unserer Kraft<br />
Herausforderungen geschafft<br />
Sind gelaufen zu erkunden<br />
diesen Weg und &uuml;berwunden<br />
so viel Schmerz und Hoffnungslosigkeit<br /><br />
Jetzt: Dies Land ist einzunehmen<br />
und danach wohl abzulehnen<br />
was uns trennt von unserem Gott.<br />
Wie wir uns nach Ruhe sehnen<br />
an den Pl&auml;tzen, den bequemen,<br />
dass wir finden unsern Ort.</p><p>Wie sollten wir vergessen?</p><p>Es f&auml;llt mir nicht schwer, die Aufforderung Mose in mein Leben hineinzudenken. Auch wenn ich keine vierzig Jahre in der W&uuml;ste unterwegs war &ndash; ich kenne auch Steine und d&uuml;rre Zeiten. Ich kenne die Momente, in denen ich mich nicht daran hielt, was Gott mir zugesagt hat. Ich wei&szlig; um Schuld und Versagen und kenne die Sehnsucht nach Ruhe und Geborgenheit.</p><p>In gewissem Sinne bin ich aber auch angekommen. Ich leide keine Not, mir geht es gut, ich habe &bdquo;was erreicht&ldquo;, bin angesehen und geachtet. Was liegt n&auml;her, als im Gedanken vor&rsquo;s Haus zu treten, mich umzuschauen und zu denken: &bdquo;Gut gelaufen &ndash; da hab ich ganz sch&ouml;n was geschafft.&ldquo; &ndash; Aber: das ist doch alles nicht selbstverst&auml;ndlich. Dass ich gesund bin, Arme und Beine bewegen, meinen Kopf einigerma&szlig;en gebrauchen kann &ndash; das ist doch alles Ausdruck des Segens Gottes &ndash; so sehe und glaube ich es. Deswegen mache ich mir das zur &Uuml;bung: Der Fokus wandert vom Kopf und Bauch zu Gott. Gerade dann, wenn ich nach einem guten Essen auf die Couch sinke, mir bewusst zu machen: nicht selbstverst&auml;ndlich &ndash; gute Gabe Gottes &ndash; Dankesch&ouml;n.</p><p>Wie sagt es Mose? &bdquo;<strong>Wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben.&ldquo;</strong></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Werner Bücklein</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17302961.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Werner Bücklein]]></author>
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      <pubDate>Sat, 21 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Kein endloser Seufzer]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 7,24-25 – ausgelegt von Tina Arnold.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Römer 7,24-25 – ausgelegt von Tina Arnold.</em><br/>
<p>Manchmal leide ich darunter, wie ich bin: dass ich auf Kritik unangemessen reagiere, statt ruhig und offen zu sein, dass ich mich von schlechten Spendenzahlen runterziehen lasse, statt vertrauensvoll in die Zukunft zu blicken. Auch Phasen mit anhaltenden Schmerzen haben mich schon am Leben verzweifeln lassen, ein Bandscheibenvorfall vor ein paar Jahren zum Beispiel. Von daher kann ich mich dem Seufzer von Paulus im R&ouml;merbrief, Kapitel 7,24 nur anschlie&szlig;en: <strong>&bdquo;Ich elender Mensch! Wer wird mich erl&ouml;sen von diesem Leib des Todes?&ldquo;</strong></p><p>F&uuml;r mich ist jede Krankheit eine Mahnung, dass ich eben nicht unverwundbar bin. Eine Erinnerung an die Sehnsucht nach der neuen Welt Gottes. Genauso das &Auml;lterwerden: Wenn ich feststelle, dass ich etwas nicht mehr so gut wegstecke wie fr&uuml;her, dann ist das eine Erinnerung daran, dass mein Leben endlich ist. Noch klopft der Tod leise an, irgendwann so laut, dass er sich nicht mehr &uuml;berh&ouml;ren l&auml;sst.</p><p>Paulus spricht &uuml;ber den Tod nicht nur aus biologischer, sondern auch aus geistlicher Sicht. Der Grund f&uuml;r den Tod ist die S&uuml;nde. S&uuml;nde ist Misstrauen gegen&uuml;ber Gott. Gott zu misstrauen bedeutet: Ich lebe nicht f&uuml;r Gott, um ihn zu ehren, sondern k&uuml;mmere mich zuerst um mich und mein Leben. Ich will sein wie Gott, also selbst entscheiden, was f&uuml;r mich gut ist.</p><p>Paulus wusste aus seinem eigenen Leben, wie unf&auml;hig wir Menschen sind, die S&uuml;nde zu besiegen. Er hatte es ja versucht, Gott zu dienen und alles f&uuml;r ihn zu tun. Doch vor Damaskus wurde ihm klar, dass er kl&auml;glich gescheitert war. Jesus stoppte ihn unsanft und fragte ihn: &bdquo;Saul, Saul, was verfolgst du mich?&ldquo; Paulus hatte sich in seinem religi&ouml;sen Eifer verrannt. Nicht er selbst konnte sich retten, sondern Jesus, der sich ihm in den Weg stellte, rettete ihn. Deshalb gibt sich Paulus in R&ouml;mer 7 auch selbst die Antwort auf seinen Seufzer: <strong>&bdquo;Ich elender Mensch! Wer wird mich erl&ouml;sen von diesem Leib des Todes? &ndash; Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn!&ldquo;</strong></p><p>Noch ist der Tod, sind Krankheit, Altern, Schmerzen und Leiden Teil unseres Lebens. Noch hindert uns die S&uuml;nde daran, unser Vertrauen ungeteilt auf Gott zu setzen, ganz f&uuml;r ihn zu leben und ihm die Ehre zu geben. Noch sind da die Sorgen und &Auml;ngste, wenn in einem Monat weniger Spenden eingehen. Gleichzeitig hat Jesus Christus schon alles f&uuml;r uns getan. Es ist vollbracht: Die S&uuml;nde und der Tod sind besiegt.</p><p>Wenn ich wieder einmal darunter leide, wie ich bin, dann gilt: Ja, es ist falsch, auf Kritik unangemessen zu reagieren. Ja, es ist falsch, nicht auf die Versorgung durch Gott zu vertrauen. Aber das darf und wird mir immer wieder passieren. Denn solange ich auf dieser Erde lebe, k&auml;mpfe ich t&auml;glich gegen die S&uuml;nde. Doch mit dem, was ich dabei &uuml;ber mich erkenne, bin ich nicht alleingelassen. Ich darf mit meinem Scheitern, meiner Kr&auml;nkung, meinem Zorn, meinen Sorgen, meiner Angst zu Jesus kommen, ihn um Vergebung und um Hilfe bitten. Nicht ich muss siegen, sondern ich darf mich dem Sieger &uuml;ber den Tod von Jesus anvertrauen. Sein Heiliger Geist ist schon dabei, mich zu erneuern und irgendwann wird sein Werk an mir vollendet werden. Deshalb schlie&szlig;e ich mich dem Lobpreis von Paulus gerne an: <strong>&bdquo;Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn!&ldquo;&nbsp; </strong></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Tina Arnold</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17302315.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Tina Arnold]]></author>
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      <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Kurz vor dem großen Knall]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 23,3 – ausgelegt von Tina Arnold.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jeremia 23,3 – ausgelegt von Tina Arnold.</em><br/>
<p>Es ist die Zeit kurz vor dem gro&szlig;en Knall. Wer die Zeichen der Zeit richtig deutet, ahnt es: Bei den ersten Wegf&uuml;hrungen wird es nicht bleiben. Da braut sich etwas zusammen. So, wie es ist, kann es nicht weitergehen: Gottes Volk benimmt sich wie alle anderen. Jeder und jede denkt nur an sich und sucht den eigenen Vorteil. Wer Macht hat, beutet andere schamlos aus. Und Gott? Der spielt im Alltag keine Rolle. Sie feiern stur weiter ihre Gottesdienste und gehen davon aus, dass Gott sie schon besch&uuml;tzen wird. Das ist doch schlie&szlig;lich sein Job, oder?</p><p>Der Prophet Jeremia h&auml;lt dagegen und mahnt zur Umkehr: &bdquo;Wenn ihr so weitermacht, wird das Gericht Gottes &uuml;ber euch kommen. Ihr werdet umkommen oder nach Babylon verschleppt werden. Jerusalem und der Tempel werden in Schutt und Asche liegen.&ldquo;</p><p>Besonders die Anf&uuml;hrer des Volkes kritisiert Jeremia scharf, die geistlichen und weltlichen Verantwortungstr&auml;ger. Mit ihren L&uuml;gen wiegen sie das Volk in falscher Sicherheit. Statt um das Wohl der ihnen anvertrauten Menschen geht es ihnen nur um ihren Machterhalt. Sie sind wie schlechte Hirten, die sich nicht um die ihnen anvertraute Herde k&uuml;mmern.</p><p>Wie geht es Ihnen mit dieser Zustandsbeschreibung kurz vor dem gro&szlig;en Knall? Mir fallen Parallelen zu heute auf: Dass es nicht mehr so weitergehen kann, wollen viele nicht h&ouml;ren. Statt unser Verhalten zu &auml;ndern, glauben wir denen mit den einfachen L&ouml;sungen: &bdquo;Lasst uns weitermachen wie bisher, die Ver&auml;nderungen m&ouml;glichst zur&uuml;ckdrehen und die Welt um uns herum ausblenden. Hauptsache, uns geht es gut.&ldquo;</p><p>Das war damals bei Jeremia keine gute Idee, auch heute ist das keine gute Idee, weder im Blick auf unser Land noch im Blick auf unsere Kirchen. Wenn wir Menschen so schlecht darin sind, die Zeichen der Zeit richtig zu deuten und entsprechend zu handeln, was f&uuml;r eine Hoffnung haben wir dann?</p><p>Eine gro&szlig;artige Hoffnung, weil Gott uns angesichts unserer menschlichen Unf&auml;higkeit einen Neuanfang verhei&szlig;t. In Jeremia 23,3 verspricht Gott<strong>: &bdquo;Ich will die &Uuml;briggebliebenen meiner Herde sammeln aus allen L&auml;ndern und will sie wiederbringen zu ihren Weidepl&auml;tzen, dass sie fruchtbar sein sollen und sich mehren.&ldquo;</strong></p><p>Mir macht diese Verhei&szlig;ung Mut im Blick auf unsere Gemeinden. Wir sind das Gottesvolk des neuen Bundes, Jesus Christus ist unser guter Hirte. Wenn es an der Zeit ist, wird er seine Herde, seine Gemeinde sammeln und dann wird es eine neue Form von geistlicher Lebendigkeit geben. Wir werden Frucht bringen, also viele Dinge tun, die dem Leben dienen und Gott die Ehre geben. Und wir werden uns vermehren, also wachsen, jeder Einzelne im Glauben und als Gemeinde.</p><p>So war es damals, am Ende des babylonischen Exils, als die Verbannten zur&uuml;ckkehren und Jerusalem und den Tempel mit Gottes Hilfe wieder aufbauen konnten. Und so wird es auch wieder werden.</p><p>Nur wann, das wei&szlig; ich nicht. Bis es so weit ist, k&ouml;nnen wir zwei Dinge von Jeremia lernen:</p><p>1. Uns nicht von falschen Versprechungen einlullen lassen, sondern wachsam die Zeichen der Zeit betrachten und entsprechend handeln. Also andere Menschen nicht ausnutzen oder unterdr&uuml;cken und falsche religi&ouml;se Sicherheiten versprechen.<br />
2. In der Hoffnung auf den Neuanfang Gottes leben und uns darauf vorbereiten. Also uns als Christen als eine Herde sammeln lassen und gemeinsam auf die Stimme unseres guten Hirten h&ouml;ren.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Tina Arnold</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17301781.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Tina Arnold]]></author>
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      <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das Gebet des Herzens]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 86,16 – ausgelegt von Tobias Vögele.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 86,16 – ausgelegt von Tobias Vögele.</em><br/>
<p><strong>&bdquo;Neige, Herr, dein Ohr, erh&ouml;re mich! Denn ich bin elend und arm.&ldquo;</strong><br />
So startet K&ouml;nig David sein Gebet zu Gott. Dieses Gebet des K&ouml;nig Davids k&ouml;nnen Sie in Psalm 86 nachlesen.</p><p>Die Psalmen sind meistens Lieder oder Gebete einzelner Menschen. Sie enthalten oft die Bitte um Gebetserh&ouml;rung. Um Vergebung oder Errettung aus Not. Oft bitten die Menschen darum, Gott m&ouml;ge doch seine Gunst erweisen, seine Zuneigung zeigen und in schwierigen Situationen helfen.</p><p>Mich ber&uuml;hren die Worte Davids. Diese Vertrautheit im Gespr&auml;ch mit Gott ist inspirierend.Er spricht das aus, was er gerade f&uuml;hlt. Er spricht mit Gott dar&uuml;ber,was in ihm vor geht.<br />
Nicht mehr, nicht weniger. Nicht k&uuml;nstlich dramatisierend, sondern einfach echt und authentisch.</p><p>David erlebt eine Situation, die ihn k&ouml;rperlich und seelisch herausfordert. Er betet dieses Gebet aus einem Erleben der Bedr&auml;ngnis heraus. Wer auch immer ihn bedr&auml;ngt, David merkt; ich brauche Gott. Ohne ihn schaffe ich es nicht. Seine Kraft ist es, die mich durchhalten l&auml;sst.</p><p>Doch zwischen den Worten der Angst und Unsicherheit fallen auch andere Worte. Worte der Erinnerung an die Freundlichkeit Gottes. Worte des Hoffens. Worte, die ermutigen. Worte, die zur&uuml;ckschauen und erkennen, dass Gott Gebete erh&ouml;rt!</p><p>So spricht David in Vers acht bis zehn dar&uuml;ber, wie gro&szlig; Gott ist. Dass es keinen gibt, wie ihn und dass er alle V&ouml;lker geschaffen hat.David erinnert sich an die Gr&ouml;&szlig;e Gottes. Er erinnert sich daran, zu wem er betet!</p><p>In Vers 14 spricht David die Schwere seiner Situation aus. Er erz&auml;hlt Gott, was passiert ist.&bdquo;Menschen trachten nach meinem Leben&ldquo;. Eine Situation, die mir auch Angst machen w&uuml;rde.</p><p>Wie ein Sohn mit seinem Vater redet, so redet David mit Gott. Er wei&szlig;: Mein Vater k&uuml;mmert sich!<br />
Er h&ouml;rt.<br />
Er besch&uuml;tzt mich.<br />
Er liebt mich.<br />
Er nimmt mich und meine Sorgen ernst!</p><p>So betet David in Psalm 86,16:&nbsp;<strong>&bdquo;Darum wende dich mir zu und habe Erbarmen!&nbsp;</strong><strong>Gib mir deine Kraft und rette mich. Dir bin ich treu ergeben.&ldquo;</strong></p><p>K&ouml;nig David hat so einiges schon erlebt. Gro&szlig;e Taten hat er durch die Kraft Gottes vollbracht. Zum Beispiel hat er den gro&szlig;en K&auml;mpfer Goliath durch die Kraft Gottes besiegt. Er hat mehrere Kriege gef&uuml;hrt und auch gesiegt! So hat er die Feinde Gottes geschlagen und das Volk Israel besch&uuml;tzt.<br />
Doch immer wieder ist er auch gefallen. K&ouml;nig Davids leben ist gezeichnet von H&ouml;hen und Tiefen.<br />
Aber auch von Demut gegen&uuml;ber seinem Gott. Er wei&szlig;, meine Kraft kommt von Gott allein.</p><p>Ich finde es spannend, dass K&ouml;nig David nicht nach Worten ringt, sondern einfach spricht. Ganz frei.<br />
Er l&auml;sst seinen Emotionen freien Lauf, weil er wei&szlig;, bei Gott darf ich alles sagen. Das ermutigt mich, ebenfalls so beten zu wollen.</p><p>Wie oft sitze ich vor Gott und wei&szlig; nicht so recht, wie ich beten oder reden soll. Ich m&ouml;chte nichts Falsches sagen. Gott nicht belasten mit Dingen, die zu klein sind. Mit Dingen, die vielleicht nur f&uuml;r mich schwer sind. Wie froh bin ich &uuml;ber diese Psalmen. Immer wenn ich nicht wei&szlig;, was ich sagen soll,kann ich mich daran erinnern, dass bei Gott nicht die richtigen Worte z&auml;hlen.</p><p>Sondern das z&auml;hlt, was echt und ernst gemeint ist. Das w&uuml;nsche ich Ihnen wie auch mir.<br />
Dass diese Gewissheit uns tr&auml;gt. Bei Gott darf ich mein Herz aussch&uuml;tten.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Tobias Vögele</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17301184.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Tobias Vögele]]></author>
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      <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Jesus denkt an uns!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 17,1.2 – ausgelegt von Tobias Vögele.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 17,1.2 – ausgelegt von Tobias Vögele.</em><br/>
<p>Da hob Jesus seine Augen zum Himmel auf und sprach: <strong>&bdquo;Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit dein Sohn dich auch verherrliche, wie du ihm Macht gegeben hast &uuml;ber alles Leben,damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben gebe.&ldquo;</strong> (Johannes 17,1.2)</p><p>In der Bibel lese ich oft davon, dass Jesus sich zur&uuml;ckzog, um zu beten.<br />
Im Gebet liegt Kraft, denn ich wende mich Gott zu. Ich wende mich dem zu, der Himmel und Erde geschaffen hat.</p><p>Dieses Gebet Jesu ist ein besonderes Gebet. &bdquo;Die Stunde ist gekommen&ldquo;! Jesus wei&szlig;, was gleich passieren wird. Er wird verraten, ausgepeitscht und verh&ouml;hnt werden. Der H&ouml;hepunkt seines irdischen Lebens wird das Kreuz sein.</p><p>Jesus betet.</p><p>Das hat er immer getan, jedoch unterscheidet sich dieses Gebet von allen anderen. Dieses Gebet ist das ausf&uuml;hrlichste Gebet, das es von Jesus gibt.<br />
Kein anderes Gebet von ihm ist so lang, so intensiv und so intim.<br />
Kein Gebet beinhaltet so viel F&uuml;rsorge f&uuml;r seine Nachfolger.<br />
Ich erlebe Jesus wie er mit Gott spricht.&nbsp;Ein Gespr&auml;ch zwischen Vater und Sohn.<br />
Jesus legt Rechenschaft ab gegen&uuml;ber seinem Vater.<br />
Ich habe deinen Willen ausgef&uuml;hrt und tue es bis ans Ende.<br />
Alles, was du mir aufgetragen hast, habe ich getan.<br />
Meine J&uuml;nger, die du mir gabst, die habe ich bewahrt. Ich habe sie deine Worte gelehrt. Ich habe ihnen beigebracht, was es bedeutet, f&uuml;r dich zu leben.</p><p>Jesus legt nicht nur Rechenschaft ab, sondern betet f&uuml;r sich und f&uuml;r die kommenden Geschehnisse, aber auch f&uuml;r seine Nachfolger.&nbsp;Jesus wei&szlig;, bald wird er nicht mehr auf der Welt sein. Seine J&uuml;nger sind dann erstmal allein.</p><p>Jesus betet seelsorgerlich f&uuml;r seine J&uuml;nger. Doch er betet nicht nur einfach f&uuml;r sie, sondern betont, dass sie zu ihm geh&ouml;ren. Er wei&szlig;, was auf sie zukommen wird. Alle, die ihm nachfolgen, werden es schwer haben. So bittet er Gott um Schutz und Bewahrung in dieser Welt. Er denkt sogar in der schwierigsten Situation an seine Nachfolger.</p><p>Er sieht weiter. Jesus betet nicht nur f&uuml;r seine J&uuml;nger, sondern auch f&uuml;r alle Menschen, die durch sie zum Glauben finden.<br />
Jesus Christus denkt an Sie und an mich! Er betet f&uuml;r alle, die ihn lieben. Dieses Gebet Jesu gibt mir Hoffnung.<br />
So oft schaue ich in die Welt und sehe Chaos und Zerst&ouml;rung. Da frage ich mich manchmal, ob Jesus an uns denkt?</p><p>Doch durch dieses Gebet wird es klar, Jesus hat diese Welt nicht vergessen!<br />
Jesus denkt an die, die ihn lieben. Er denkt an alle, die ihm treu sind und auf ihn vertrauen.<br />
Durch seinen Heiligen Geist sind wir mit ihm verbunden.</p><p>Seine Kraft liegt in uns. Darauf vertraue ich und lasse mich getrost von ihm f&uuml;hren!<br />
Wie dankbar bin ich f&uuml;r diese Gewissheit. Immer wenn ich wieder mutlos werde, erinnere ich mich daran, dass Jesus da ist.</p><p>Jesus sieht mich. Er hat die Welt &uuml;berwunden. Mit all den Sorgen und Problemen. Jesus denkt an alle, die ihn lieben.</p><p>Nicht nur damals, sondern auch heute. Jesus denkt an uns.Er betet f&uuml;r Schutz und Bewahrung,in dieser Welt, denn er wei&szlig;, wie herausfordernd es sein kann, hier zu leben.</p><p>Jesus betet f&uuml;r Sie und mich!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Tobias Vögele</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17300450.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Tobias Vögele]]></author>
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      <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Was braucht‘s?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Timotheus 3,15 – ausgelegt von Rainer Dick.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Timotheus 3,15 – ausgelegt von Rainer Dick.</em><br/>
<p>Was braucht&rsquo;s? Das ist die Frage, die sich jeder stellen muss, der eine bestimmte Aufgabe zu erf&uuml;llen hat. Und sie gilt auch f&uuml;r alle, die Jesus Christus nachfolgen und denen eine Aufgabe in der Gemeinde Gottes &uuml;bertragen worden ist.</p><p>Der alte und bew&auml;hrte Apostel Paulus hat einem jungen Mitarbeiter, Timotheus, eine Aufgabe &uuml;bertragen. Und Paulus wei&szlig;, dass es f&uuml;r den jungen Mann eine Last ist und viele Fragen aufwirft. Was braucht&rsquo;s eigentlich, um diesen Dienst zu tun? Und was ist n&ouml;tig, damit Timotheus dabei auf dem Weg des Glaubens bleibt?</p><p>In dem zweiten Brief des Paulus an Timotheus, der uns im Neuen Testament &uuml;berliefert worden ist, schreibt der Apostel:</p><p><strong>&bdquo;Du kennst von Kind auf die heiligen Schriften, die dich unterweisen k&ouml;nnen zur Seligkeit durch den Glauben an Jesus Christus.&ldquo;</strong></p><p>Was braucht der Jesusnachfolger Timotheus? Er braucht eine Beheimatung in der Heiligen Schrift. Da es zur Zeit der Abfassung des Briefes das Neue Testament noch gar nicht gab, meint Paulus hier die Schriften des Alten Testaments. Denn der Herr hatte doch gesagt: Ihr sucht in den Schriften, denn ihr meint in ihnen das ewige Leben zu haben: und sie sind es, die von mir zeugen.</p><p>Jesusj&uuml;nger brauchen eine Beheimatung in der Heiligen Schrift. Sie sollen diese nicht nur lesen, sondern sie auch leben.</p><p>Nun war Timotheus gut dran. Er hatte die besten Voraussetzungen daf&uuml;r. Er hatte eine gl&auml;ubige Mutter und eine ebensolche Gro&szlig;mutter. Die hatten ihn schon von Kindesbeinen an die Schrift bekannt und lieb gemacht. Wenn Sie solche Eltern oder Gro&szlig;eltern haben oder hatten, dann d&uuml;rfen Sie heute Gott noch einmal danken.</p><p>Als der fr&uuml;here Bundeswart des CVJM Westbundes, Johannes Busch, bei seiner theologischen Pr&uuml;fung gefragt wurde: &bdquo;Wer hat sie in ihrer Theologie am meisten gepr&auml;gt?&ldquo; antwortete er: &bdquo;Meine Mutter.&ldquo; Das war eine Frau, die Jesus liebte und ihren Kindern die Bibel nahebrachte.</p><p>Beheimatung in der Bibel, das brauchen Christen, und zwar nicht nur am Beginn ihres Glaubensweges, sondern st&auml;ndig.<br /><br />
Ich habe junge Menschen kennen gelernt, die am Anfang ihres Glaubensweges mit Begeisterung die Bibel gelesen haben. Aber als dann schwierige Texte des Alten Testaments dran waren, haben sie die Bibel wieder weggelegt.</p><p>Von Martin Luther stammt das Wort: &bdquo;Wenn du an eine Bibelstelle kommst, die du nicht verstehst, zieh den Hut und geh vor&uuml;ber.&ldquo;&nbsp; Zergr&uuml;ble dir nicht den Kopf, aber h&ouml;r nicht auf, die Bibel zu lesen und darauf zu h&ouml;ren, was Gott dir durch das Bibelwort sagen will.</p><p>Das Bibelwort ist wichtiger als jede politische Erkl&auml;rung oder die Tabelle der Bundesliga. Denn was wir zum Leben und zum Sterben n&ouml;tig haben, das will uns Gott durch dieses Wort sagen.</p><p>Und das braucht&rsquo;s.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Rainer Dick</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17299808.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Rainer Dick]]></author>
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      <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[„Es reicht!“]]></title>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Matthäus 2. Chronik 25, 8  – ausgelegt von Rainer Dick.</em><br/>
<p>&bdquo;Es reicht!&ldquo;</p><p>Diese Aussage h&ouml;re ich, wenn eine bestimmte Grenze &uuml;berschritten ist. Das Wort aus dem 2. Buch der Chronik 25,8, das Sie und mich durch den Tag leiten will <strong>&bdquo;Bei Gott steht die Kraft zu helfen und fallen zu lassen&ldquo;</strong> meint genau das.</p><p>Ich kann den K&ouml;nig von Juda, Amazja, gut verstehen. Sein Volk Israel ist umgeben von einer Vielzahl feindlicher V&ouml;lker. Und der K&ouml;nig muss daf&uuml;r sorgen, dass sein Volk verteidigungsbereit ist. Und wenn er in die Runde der eingezogenen Kriegsleute schaut, dann sagt er sich wohl: &bdquo;Es reicht.&ldquo; Von wegen!</p><p>Da tritt ein Prophet ihm entgegen. Hat Amazja nicht das Wesentliche vergessen? Israel ist doch Gottes Volk. Und Gott wacht &uuml;ber dem Volk. Und wenn die Feinde Israel ans Leder wollen, dann bekommen sie es mit Gott zu tun. Von seinem Volk hei&szlig;t es: &bdquo;Er beh&uuml;tete es wie seinen Augapfel.&ldquo; Durch den Propheten Sacharja l&auml;sst er Israel ausrichten: &bdquo;Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen.&ldquo; Das Volk Gottes ist nicht auf die Menge der Soldaten und die besseren Waffen angewiesen. Es braucht nur seinen Gott. Wenn Gott mit ihm ist, dann ist Israel immer in der Mehrheit. Auf ihn d&uuml;rfen die Leute Gottes sich verlassen. Ihm d&uuml;rfen sie glauben. Bei ihm sind sie auf der Seite des Siegers. Da er dabei ist, kann Amazja eine gro&szlig;e Zahl von Kriegern wieder nach Hause schicken. Das hatte auch schon der Richter Gideon erfahren: Sie k&ouml;nnen es im Richterbuch, Kapitel 7 nachlesen. So steht jetzt Amazja vor der Frage: Glaube ich dieser Botschaft, in der Gott sagt: Es reicht!?</p><p>Nun hat sich Gott seither nicht gewandelt. Im Gegenteil. Nun gilt diese Zusage allen, die an Jesus glauben und zur Gemeinde geh&ouml;ren. &bdquo;Mir ist gegeben alle Gewalt. Ich bin bei euch alle Tage&ldquo; (Matth&auml;us 28,18).</p><p>Ich wei&szlig; nicht, was Sie heute bewegt, welchen Herausforderungen Sie gegen&uuml;berstehen.</p><p>Eines wei&szlig; ich aber: Wenn Sie sich im Glauben an Jesus wenden, dann haben Sie den auf Ihrer Seite, der den Tod &uuml;berwunden hat und dem alle M&auml;chte dienen m&uuml;ssen. Und der allen Gegenm&auml;chten entgegensteht und sagt: Es reicht!&nbsp; &nbsp; &nbsp;</p><p>Es war in den sechziger Jahren in der DDR. Der junge Mann wollte in der Berufsschule deutlich machen, dass er zu Jesus geh&ouml;rt. Deshalb trug er das Kugelkreuz, ein Anstecker der evangelischen Jugend an seinem Anorak. Eines Morgens tritt ihm der Klassenlehrer in den Weg, zeigt auf das Kreuz und sagt: &bdquo;Dieses Zeichen geh&ouml;rt nicht in eine sozialistische. Schule. Sie k&ouml;nnen es abmachen &ndash; und bleiben, wer sie sind. Sie k&ouml;nnen es aber auch dran lassen - und ziehen die Konsequenzen (das hie&szlig; &sbquo;Verweis von der Schule&lsquo;). Ich gebe Ihnen drei Tage Zeit zum &Uuml;berlegen. In diesen drei Tagen wurde dem jungen Mann in seinen Gebeten mit Zittern und Zagen klar: Das Kreuz bleibt dran. Bei der m&uuml;ndlichen Pr&uuml;fung erlebte er dann, dass bei einer politisch verf&auml;nglichen Frage, der Klassenlehrer ihm zur Seite sprang und die Pr&uuml;fung rettete.</p><p>Vielleicht hat Martin Luther bei seinem Reformationslied &bdquo;Ein feste Burg&ldquo; das Wort der heutigen Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine und nicht nur Psalm 46 vor Augen gehabt, als er dichtete:</p><p>Mit unsrer Macht ist nichts getan,<br />
wir sind gar bald verloren;<br />
es streit&lsquo; f&uuml;r uns der rechte Mann,<br />
den Gott hat selbst erkoren.</p><p>Fragst du, wer der ist?<br />
Er hei&szlig;t Jesus Christ,<br />
der Herr Zebaoth,<br />
und ist kein andrer Gott,<br />
das Feld muss er behalten.</p><p>Damit l&auml;sst es sich getr&ouml;stet leben.</p><p>Es reicht!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Rainer Dick</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17299467.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Rainer Dick]]></author>
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      <pubDate>Sun, 15 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott schenkt eine Perspektive]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 20,2 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Mose 20,2 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.</em><br/>
<p>Vor einiger Zeit habe ich mich mit dem Stammbaum meiner Familie besch&auml;ftigt. Es war faszinierend zu entdecken, aus welchen unterschiedlichen Linien sich meine Vorfahren zusammensetzen.</p><p>Familiengeschichten sind in der Regel facettenreich. Da gibt es humorvolle Begebenheiten, &uuml;ber die noch Generationen sp&auml;ter gelacht wird, und Ereignisse, &uuml;ber die gerne eine Decke des Schweigens geh&uuml;llt wird. Auf manches ist man stolz: die Frauen und M&auml;nner, die im Leben Gro&szlig;artiges geleistet haben. Anderes hingegen wird kurzerhand ausgeblendet. Ich denke beispielsweise an das eine oder andere schwarze Schaf der Familie.</p><p>Gut, wenn ich wei&szlig;, woher ich komme und wer vor mir gelebt hat. Wenn mir klar ist, dass ich von Menschen gepr&auml;gt worden bin, die mir vorausgegangen sind.</p><p>Im zweiten Buch Mose erinnert Gott das Volk der Israeliten an deren Geschichte. Im Kapitel 20, Vers 2 wird Gott mit den Worten zitiert:</p><p><strong>Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus &Auml;gyptenland, aus der Knechtschaft, gef&uuml;hrt habe. </strong>2. Mose 20, Vers 2</p><p>Mit anderen Worten: Israel, erinnere dich daran, woher du kommst. Zu deiner Geschichte geh&ouml;rt eine notvolle Zeit. Du warst versklavt. Du wurdest ausgebeutet von einem brutalen Herrscher und hast in einem fremden Land dein Dasein gefristet. Als Volk seid ihr Knechte gewesen. Fremdbestimmt. Ohne Perspektive. Ich habe euch aus dieser trostlosen Situation herausgeholt. Ich habe euch befreit und mit einer gro&szlig;artigen Zukunft beschenkt. Ich bin euer HERR und Gott.</p><p>Ich finde das beeindruckend. Gott erinnert die Israeliten an ihre Herkunft und die Rettung von der &auml;gyptischen Sklaverei. Aber das ist l&auml;ngst nicht alles. Gott m&ouml;chte ihr HERR sein. Er will mit ihnen die Gegenwart gestalten und die Israeliten in eine Zukunft f&uuml;hren, die viel besser als das ist, was sie im Moment kennen. Das wird aus dem Zusammenhang deutlich, in dem Gott 10 Richtlinien aufstellt, die f&uuml;r ein gelingendes Leben n&ouml;tig sind.</p><p>Der Bibelvers wurde vor mehr als 3.300 Jahren niedergeschrieben. Da stellt sich die Frage: Ist er heute noch relevant? Immerhin hat Gott vor langer Zeit und in eine v&ouml;llig andere Situation hineingesprochen.</p><p>Ich sehe das so: Als Christ nenne ich Gott meinen Herrn. Durch Jesus Christus habe auch ich Rettung erfahren. Belastende Erfahrungen kann ich in der Vergangenheit ruhen lassen.</p><p>Ich wei&szlig;, dass Gott meine Gegenwart gestalten und mich in seine wunderbare Zukunft f&uuml;hren will. Warum bin ich mir da sicher? Ganz einfach: Gott hat sich nicht ver&auml;ndert. Er ist immer noch derselbe.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17299139.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Eine ereignisreiche Nacht]]></title>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Matthäus 14,30-31 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.</em><br/>
<p>Im Matth&auml;us-Evangelium wird eine bewegende Glaubensgeschichte erz&auml;hlt. Vorausgegangen ist ein &uuml;berw&auml;ltigendes Erlebnis. Jesus hat ein gewaltiges Wunder vollbracht, in dem er 5.000 Menschen mit ein paar Broten und Fischen ges&auml;ttigt hat.</p><p>Dem ereignisreichen Tag folgt eine nicht minder aufregende Nacht. Die J&uuml;nger rudern &uuml;ber den See. Sie sind ohne ihren Meister unterwegs, weil Jesus sie vorausgeschickt hat. Er m&ouml;chte allein sein und beten.</p><p>Im Matth&auml;us-Evangelium hei&szlig;t es: Das Boot hatte sich weit vom Ufer entfernt und war in schweren Seegang geraten, denn ein starker Wind war aufgekommen.</p><p>Gegen drei Uhr morgens bemerkt einer der J&uuml;nger etwas Ungew&ouml;hnliches. In der Ferne bewegt sich ein Schatten auf dem Wasser, der wie Jesus aussieht. Aber wie kann das sein, nachts mitten auf dem See? Ist das wom&ouml;glich ein Geist?</p><p>Wieder einmal &uuml;berrascht Jesus seine Gefolgsleute. Tats&auml;chlich ist er es, der auf sie zusteuert. &bdquo;Ich bin es! Habt keine Angst&ldquo;, ruft Jesus ihnen zu.</p><p>Mich beeindruckt, was als N&auml;chstes geschieht. Petrus ruft: &bdquo;Herr, wenn du es wirklich bist, befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen.&ldquo; Und Jesus? Der antwortet Petrus mit den Worten: &bdquo;Dann komm!&ldquo;</p><p>Hand aufs Herz. H&auml;tten Sie sich das zugetraut? Angesichts von Wind und Wellen Jesus um so etwas zu bitten? Mein Mut h&auml;tte daf&uuml;r nicht ausgereicht.</p><p>Aber Petrus steigt aus dem Boot und erlebt ein Wunder. Tats&auml;chlich! Das Wasser tr&auml;gt ihn!</p><p>In der Bibel steht nicht, wie weit Petrus auf dem Wasser gegangen ist. Es wird lediglich berichtet, dass Petrus sich irgendwann hat ablenken lassen von Wind und Wellen. Und das ist der Moment gewesen, in dem die Angst ihn &uuml;berkommen und das Wasser seine Tragkraft verloren hat. Im Matth&auml;us-Evangelium hei&szlig;t es:</p><p><strong>Petrus rief: &bdquo;Herr, rette mich!&ldquo; Jesus streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: &bdquo;Du Kleingl&auml;ubiger, warum hast du gezweifelt?&ldquo;</strong> Matth&auml;us 14, Vers 30&ndash;31</p><p>Die Worte Jesu erinnern mich daran, dass er auch mit meinem Kleinglauben und meinen Zweifeln umgehen kann! Ich finde das tr&ouml;stlich. Wenn ich in Not bin, ist Jesus bereit, auch mir seine rettende Hand entgegenzustrecken.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17298403.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott lässt sich das gefallen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 53,5 – ausgelegt von Christian Huth.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 53,5 – ausgelegt von Christian Huth.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jesaja 53,5 – ausgelegt von Christian Huth.</em><br/>
<p>Der Prophet Jesaja gab etwa 700v. Chr. die Worte weiter, die wir heute in der Tageslosung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine h&ouml;ren: Jesaja 53,5 &bdquo;<strong><em>Durch seine Wunden sind wir geheilt.&ldquo;</em></strong> Als Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, am Kreuz von Golgatha h&auml;ngt, wurden diese Worte erf&uuml;llt. Fassungslos stehe ich vor dem Grauen dieser erf&uuml;llten Prophezeiung. Es geschah hier kein bedauerlicher Zufall: Jesus ist ohne S&uuml;nde. Deshalb wird er von uns Menschen nicht ausgehalten, sondern entfernt, entsorgt, vernichtet. Hier sind &uuml;brigens nicht nur Atheisten gemeint, die Gott ablehnen, sondern auch kirchliche und fromme Leute. Damals waren es streng gl&auml;ubige Juden, die sich durch Jesus gest&ouml;rt f&uuml;hlten und durch heidnische H&auml;nde Jesus kreuzigen lie&szlig;en. Am Karfreitag kommt es nun endg&uuml;ltig heraus, in welchem Zustand sich die Welt der Menschen befindet: Abgefallen von dem lebendigen Gott. Verloren.</p><p>Und doch geht es bei der Erf&uuml;llung der Prophetie &uuml;ber den leidenden Gottesknecht noch um viel mehr, als nur den heillosen Zustand der Welt aufzuzeigen. Es geht darum, dass Gott sich offenbart: Er ist immer noch gn&auml;dig und m&ouml;chte sein Heil und damit Heilung schenken.</p><p>Da ist diese Hinrichtung auf Golgatha. Unmenschlich! Grausam! Stirbt jemand an einer nat&uuml;rlichen Todesursache, ist es schwer, aber man hat es irgendwie anzunehmen. Wird aber jemand hingerichtet, dann wird er nicht nur physisch, sondern auch moralisch vernichtet. Das Todesurteil besagt: Du bist es nicht wert zu leben. Das Volk ruft bei Pilatus: Weg mit diesem! Und Gott l&auml;sst sich das sagen.</p><p>&bdquo;Du bist nichts wert, Dein Leben ist Dreck, weg mit Dir!&ldquo; Das m&uuml;ssen Menschen bis heute ertragen, und das ist unsagbar schlimm. Aber warum tut <em>Gott</em> sich das an? Warum opfert er seinen Sohn und sein Leben?</p><p>Das ist das gro&szlig;e Geheimnis, vor dem ich fassungslos stehe. Gott erscheint in einer Welt des Leidens als Leidender: Er geht in unscheinbarer Gestalt durch die Welt. Verachtet, ignoriert, entstellt, gedem&uuml;tigt und zuletzt hingerichtet.</p><p>Es hilft nun nichts mit vielen vern&uuml;nftigen Theologen und Anderen dieser Frage auszuweichen. Es hilft nichts zu meinen, dass dieses antike Opfer im Blick auf den modernen humanistischen Menschen irgendwie &uuml;berfl&uuml;ssig war.</p><p>Das Wort Gottes ist klar bei Jesaja (53,4.5): <strong>F&uuml;rwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer S&uuml;nde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden h&auml;tten, und durch seine Wunden sind wir geheilt</strong>.</p><p>Dort am Kreuz von Golgatha h&auml;ngt Gottes Liebstes, und mit dem Sohn Gottes h&auml;ngt dort mein Heilloses, meine S&uuml;nde.</p><p>Egal, wie ich es finde, Gott sagt zu mir: Du gehst ohne mich in die Irre und du verlierst dein heiles Leben. Deine S&uuml;nde ist es, die deine Gemeinschaft mit mir zerst&ouml;rt. Deine S&uuml;nde ist es, die dein Miteinander mit Anderen und manchmal auch mit dir selbst schwer belastet. Deine S&uuml;nde ist es, die dich in der Gottesferne krank macht und immer mehr zu Tode bringt. Lieber Mensch: Wenn du nicht bei Gott bist, verlierst du. Ja, Jesus stirbt f&uuml;r mich am Kreuz, f&uuml;r meine S&uuml;nde, f&uuml;r meine Schuld! Das ist nicht mein, aber Gottes Weg. Ich kann es kaum glauben: Diese ganze Grausamkeit und das Leid ertr&auml;gt Gott, damit er mich zu sich holt, von Krankheit heilt und vom Tod rettet! Es ist vollbracht!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Christian Huth</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17297789.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Christian Huth]]></author>
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      <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das Verlangen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 119,81 – ausgelegt von Christian Huth.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 119,81 – ausgelegt von Christian Huth.</em><br/>
<p>Das Verlangen. &bdquo;Verlangen&ldquo; hat eine gierige und r&uuml;cksichtslose Komponente. Das ist auch heute noch etwas Allgegenw&auml;rtiges. Und zwar nicht nur bei den m&auml;chtigen Regierungen und Politikern, einflussreichen Wirtschaftsleuten oder bei den vielen unterschiedlichen Terrorgruppen. Auch der normale B&uuml;rger in Deutschland steckt da schon mitten drin: Im Streben nach mehr Wohlstand und Sicherheit, nach mehr Anerkennung und Ber&uuml;hmtheit, oder im Streben nach mehr Gesundheit oder k&ouml;rperlicher Fitness mit vielleicht gr&ouml;&szlig;erer sexueller Anziehung oder nach mehr Rausch. Der Apostel Jakobus bescheinigt uns, dass jeder durch seine eigene Gier versucht wird. Und Gott sagt schon selbst am Beginn der Menschheitsgeschichte zu Kain: Die S&uuml;nde verlangt nach dir, aber du sollst dem nicht nachgeben.</p><p>Gleichzeitig hat &bdquo;Verlangen&ldquo; etwas von Sehnsucht oder Durst in sich. Z.B. Durst nach Frieden, nach Freiheit und Gerechtigkeit. Der Psalmbeter ist in diesem Sinne hungrig und durstig nach dem Heil Gottes.</p><p><strong>&bdquo;<em>Meine Seele verlangt nach deinem Heil: ich hoffe auf dein Wort&ldquo;,</em></strong> hei&szlig;t es in der heutigen Tageslosung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine, im Psalm 119, Vers 81. Hier sehnt sich jemand nach dem Heil Gottes. Nach dem umfassendem Heil-werden in Gott. Das w&uuml;nscht sich der Beter f&uuml;r sich selbst, aber vielleicht auch schon f&uuml;r die Welt des Volkes Israel, der j&uuml;dischen Gemeinde.</p><p>Und der Psalmbeter wei&szlig; auch schon, wo er dieses Heil Gottes findet. N&auml;mlich im Wort Gottes. In der Zuwendung und im Reden des Herrn. Im ganzen Psalm mit 176 Versen (!) lobt er unerm&uuml;dlich und hingebungsvoll die Herrlichkeit des Wortes Gottes. Das ist schon sehr beeindruckend, wie sehr sich hier jemand dem Wort aussetzt und ihm hingibt. Als evangelischer Theologe und Pfarrer staune ich dar&uuml;ber und muss mir zugestehen, dass ich diesem Pfad weniger folge. Es gibt ja heute auch noch viel anderes Wichtiges, andere Worte und Sehns&uuml;chte, die mich in Beschlag nehmen. Z.B. die Sehnsucht nach mehr Gerechtigkeit und Aufrichtigkeit in Deutschland und Europa. Und nat&uuml;rlich nach Frieden in der Ukraine, im Sudan, Jemen oder im Iran. Da schwindet oft die Hoffnung, und manchmal sind auch Trauer und Wut da. Und eben nicht der Lobpreis von Gott und seinem Wort.</p><p>Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, ist das Wort Gottes. Und zwar nicht nur f&uuml;r Einzelne oder ein Volk, sondern f&uuml;r alle Menschen. Dieses Wort wird nicht einfach daher gesagt, sondern es ist absolut wahr, voller Macht und Kraft und zugleich voller barmherziger Vers&ouml;hnung, voller Liebe und Heil. Das erfuhren zuerst die Zeitgenossen Jesu im j&uuml;dischen Volk: Im Matth&auml;usevangelium, Kapitel 8, Vers 16 wird berichtet: &bdquo;<em>Am Abend brachten sie viele Besessene zu Jesus. Und er trieb die Geister aus durch sein Wort und machte alle Kranken gesund&ldquo;.</em> Inmitten ihres harten und oft ungerechten Alltags erlebten Menschen die Zuwendung Jesu durch sein Wort der Liebe und Wahrheit. Dieses Wort machte sie frei und heil in Gott. Und dasselbe Wort wird auch heute noch weltweit verk&uuml;ndigt und erlebt. Die Herausforderung besteht darin, bei den unz&auml;hligen anderen Worten und Bildern, dieses Wort Gottes zu h&ouml;ren, es anzunehmen und in Liebe danach zu handeln. Und ich lade Sie ein, sich auf den Weg des Psalmbeters von Psalm 119 zu machen, das Wort Gottes aufzusaugen und dar&uuml;ber zu staunen und sich dar&uuml;ber zu freuen. Die Wahrheit des Wortes Gottes wird Sie heil und frei machen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Christian Huth</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17297097.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Christian Huth]]></author>
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      <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gilt mir das „Fürchte dich nicht“ wirklich?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 41,10 – ausgelegt von Jens Kilian.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jesaja 41,10 – ausgelegt von Jens Kilian.</em><br/>
<p>Menschen haben Angst. Ich habe Angst und Sie vermutlich auch. Der Satz &bdquo;Hab keine Angst, ich bin da&ldquo; kann eine Ermutigung sein, denn es ist gut, wenn ich nicht allein bin. Und doch stellt sich die Frage: Wer sagt diesen Satz? Ist der, der mir die Angst nehmen will, wirklich st&auml;rker als das, was mir Angst macht? Im 41. Kapitel des alttestamentlichen Buches Jesaja ist es Gott selbst, der ausrichten l&auml;sst: <strong>&bdquo;F&uuml;rchte dich nicht.&ldquo; </strong>Diesen Satz lese ich &uuml;brigens an mehreren Stellen in der Bibel, wo Gott zu Menschen spricht oder ihnen eine Botschaft ausrichten l&auml;sst. Denn Gott kennt uns, er kennt unsere &Auml;ngste und er ist gr&ouml;&szlig;er als das, was uns Angst macht.</p><p>Ich pers&ouml;nlich mag diesen Bibelvers sehr. Es macht Mut, wenn der allm&auml;chtige Gott selbst sagt: <strong>F&uuml;rchte dich nicht, denn ich stehe dir bei; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, mit meiner siegreichen Hand besch&uuml;tze ich dich! </strong>Aber gilt dieser Satz mir &uuml;berhaupt oder wem gilt er?<br /><br />
Zun&auml;chst richtet sich die Botschaft, die Jesaja hier weitergibt, an das Volk Israel. Ein Gro&szlig;teil der Juden war in babylonischer Gefangenschaft und sie waren sozusagen zum Spielball der M&auml;chtigen geworden. Sie hatten ihr Land und ihr Zuhause verloren. Und sie hatten den Eindruck, dass Gott sich von ihnen abgewendet hat und seine Geschichte mit dem Volk beendet ist. Doch Gott l&auml;sst ihnen ausrichten, dass trotz allem Gericht und aller Strafe, trotz der scheinbar hoffnungslosen Lage, seine Geschichte mit Israel weitergeht und er mit ihnen neu anfangen wird.</p><p>Auch heute denken viele Menschen, dass Gottes Geschichte mit Israel beendet ist. Vielerorts macht sich wieder Antisemitismus breit und damals wie heute ist Israel ein zahlenm&auml;&szlig;ig kleines Land mit vielen Feinden, welches immer wieder in seiner Existenz bedroht wird. Aber bis heute gilt, dass Gott mit Israel eine besondere Geschichte schreibt und dass die Juden in besondere Weise sein Volk sind. Antisemitismus richtet sich immer auch gegen Gott. Gott besch&uuml;tzt sein Volk, auch dann noch, wenn er es straft. Unter Christen darf Antisemitismus keinen Platz haben.<br /><br />
Das 41. Kapitel des Buches Jesaja sagt uns bis heute, dass Gott den Feinden Israels entgegentreten wird und Israel besch&uuml;tzt. Denn es ist sein Volk.</p><p>Seit Jesus darf allerdings jeder zu Gottes Volk geh&ouml;ren, der an Jesus Christus glaubt. Es gibt einen neuen Bund, ohne dass der alte Bund ung&uuml;ltig wird. Der neue Bund ist der Bund zwischen Gott und den Christen. Deshalb gilt bis heute: <strong>&bdquo;F&uuml;rchte dich nicht, denn ich stehe dir bei; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott!&ldquo;</strong><br /><br />
Er ist der Gott, der seine Kinder besch&uuml;tzt, der Gott, der gr&ouml;&szlig;er ist. Nicht nur gr&ouml;&szlig;er als die Babylonier aus der Zeit Jesajas, sondern auch gr&ouml;&szlig;er als das, was uns heute Angst macht. Und es machen sich heute viele &Auml;ngste breit.</p><p>Ja, ich glaube, dass Gott bis heute manchmal diese Zusage auch ganz gezielt und pers&ouml;nlich in die Situation von Menschen hineinspricht: <strong>&bdquo;F&uuml;rchte dich nicht, ich besch&uuml;tze dich.&ldquo;</strong> Und das ist dann kein &bdquo;es wird schon wieder&ldquo; von einem Menschen, der es gut meint, aber doch nichts machen kann. Es ist die mutmachende Botschaft von dem Gott, der Menschen stark machen kann, der mit seiner siegreichen Hand eingreifen kann, der besch&uuml;tzen kann und der ihr Gott sein will. Der Gott, der vertrauensw&uuml;rdig ist und der Gott, mit dem ich immer den st&auml;rkeren an meiner Seite habe. Der Gott Israels und mein Gott. Deshalb gilt sein <strong>&bdquo;F&uuml;rchte dich nicht&ldquo;</strong> auch mir. Und wenn Gott Ihr Gott ist, dann, dann gilt es auch Ihnen. Hier und heute.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Jens Kilian</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17296512.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Jens Kilian]]></author>
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      <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Augen wie Polarlichter]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 89,12-13 – ausgelegt von Jens Kilian.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 89,12-13 – ausgelegt von Jens Kilian.</em><br/>
<p>W&auml;hrend ich diese Zeilen schreibe, bin ich gerade auf der Ostsee unterwegs nach Finnland. Bei einem Blick aus dem Fenster sehe ich nur Wasser bis zum Horizont und dar&uuml;ber den Himmel. Dieser Blick l&auml;sst mich ein wenig erahnen, wie riesig diese Welt ist, obwohl ich gerade nur einen ganz kleinen Bereich vom gro&szlig;en Ganzen sehe. Diese Erde ist nicht nur gro&szlig;, sie ist auch gro&szlig;artig.</p><p>Da gibt es Berggipfel, neben denen ich mir winzig klein vorkomme. Es gibt W&auml;lder und Urw&auml;lder, in denen auf engstem Raum unz&auml;hlbar viele Lebewesen sind. Es gibt Elefanten und Wale, die mir durch ihre Gr&ouml;&szlig;e Respekt einfl&ouml;&szlig;en und Tierbabys, die so niedlich aussehen, dass ich sie streicheln m&ouml;chte. Wie viele Fische gibt es wohl unter der Wasseroberfl&auml;che der Ostsee, auf die ich gerade schaue?</p><p>In Finnland erwarten mich m&ouml;glicherweise Polarlichter, ein Naturph&auml;nomen, bei dem bunte Lichter am Himmel zu tanzen scheinen. Tanzen sie f&uuml;r Gott, der nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern auch das Licht gemacht hat? Vielleicht kann ich in diesem Naturschauspiel auf eindrucksvolle Weise erleben, wie die Sch&ouml;pfung Gott lobt und ehrt. Im 89. Psalm hei&szlig;t es, dass selbst Berge, die einfach nur still und erhaben dastehen, Gott zujubeln:</p><p><strong>Dir geh&ouml;rt der Himmel, und dir geh&ouml;rt die Erde, das weite Land mit all seiner F&uuml;lle: Es ist dein Werk. Norden und S&uuml;den hast du geschaffen; der Berg Tabor und der Hermon jubeln dir zu.&ensp;</strong></p><p>Es ist Gott, der in seiner unendlichen Kreativit&auml;t das alles erschaffen hat. Kein K&uuml;nstler hat je einen so gro&szlig;en Ideenreichtum an den Tag gelegt. Da w&auml;re es doch v&ouml;llig unangemessen, wenn ausgerechnet der Mensch als die sogenannte Krone der Sch&ouml;pfung sich nicht daran beteiligt, Gott zuzujubeln. Im Gegensatz zu Bergen und Polarlichtern kann ich reden und singen. Ich kann mein Lob in Worte fassen und sie Gott sagen.</p><p>Leider wird gerade hier auf der Ostsee aber auch deutlich, dass Menschen ihre Worte oft gebrauchen, um Besitzanspr&uuml;che anzumelden. Ist die Ostsee russischer oder westlicher Einflussbereich? Hier werden Grenzen aufger&uuml;stet und gesichert aus Angst vor feindlichen Angriffen. Inzwischen scheint es auch schon einen Wettkampf um den Einfluss im Weltall zu geben. Der Psalmbeter sagt: <strong>&bdquo;Gott geh&ouml;rt der Himmel und die Erde.&ldquo;</strong> Wenn er mich einen kleinen Teil davon verwalten l&auml;sst, und sei es mein Vorgarten, dann soll ich dies in Dankbarkeit vor Gott und Liebe zu den Menschen tun.</p><p>Und wenn Sie wieder mal lernen m&ouml;chten, zu staunen, dann schauen Sie sich doch ganz bewusst einen Zoo mit all seinen unterschiedlichen Tieren an oder genie&szlig;en Sie die Fr&uuml;chte, die Gott wachsen l&auml;sst. Fragen Sie sich, warum unser Sch&ouml;pfer nicht einfach nur pragmatisch und effektiv drei Tierarten, zwei Obstarten und eine roboterartige Menschenart mit Seriennummern geschaffen hat, sondern so eine verschwenderische Vielfalt. Ich vermute, Gott hat sich so viel M&uuml;he gegeben, weil er uns so liebhat.</p><p>Die Sch&ouml;pfung kennt ihren Sch&ouml;pfer. Erkennen wir, als seine Gesch&ouml;pfe ihn auch? Oder bin ich zu ersch&ouml;pft, weil ich zu sehr mit meinen eigenen Anspr&uuml;chen besch&auml;ftigt bin? &Uuml;berlassen Sie die Lieder nicht nur den Singv&ouml;geln und das Sprechen nicht nur den Papageien. Berge k&ouml;nnen nur mit versteinerter Miene jubeln, Sie k&ouml;nnen Gott zujubeln mit Augen, die Leuchten wie Polarlichter.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Jens Kilian</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17295892.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Jens Kilian]]></author>
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      <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Jesus in meinem Haus]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 19,5 – ausgelegt von Lothar Podszus.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 19,5 – ausgelegt von Lothar Podszus.</em><br/>
<p>Eines der Lieblingslieder meiner Konfirmanden war das Lied: &bdquo;Jesus in my House!&ldquo; - Jesus in meinem Haus.</p><p>Es wurde im Jahr 2000 von Judy Bailey getextet und komponiert.<br />
Unz&auml;hlige Male hat sie selbst mit ihrer dunkelroten Gitarre bei christlichen Festivals auf der B&uuml;hne gestanden und ihr Lied mit unb&auml;ndiger Freude und Glaubensgewissheit gesungen:</p><p>&bdquo;Danke Vater, f&uuml;r das Leben, das du gibst.<br />
Dass du deinen Sohn gabst und mich unbegreiflich liebst.<br />
Hast mich gerettet und mich neu gemacht.<br />
Danke Gott f&uuml;r Jesus in mir.</p><p>Ich bin froh mit Jesus in meinem Haus.<br />
Gut zu wissen, jederzeit ist er hier.<br />
Mein Leben lang, Jesus in mir,<br />
in meinem Haus.<br />
F&uuml;r alle Zeit, und in Ewigkeit.&ldquo;</p><p>Dieses frische und glaubensfrohe Lied erinnert mich an die ber&uuml;hmte biblische Geschichte von Zach&auml;us, dem Zolleinnehmer.</p><p>Im Lukasevangelium im Kapitel 19 wird sie erz&auml;hlt.</p><p>Auf einen Maulbeerbaum ist Zach&auml;us gestiegen, um Jesus zu sehen, und auch, um sich zu verbergen. Doch dann der Augenblick, als Jesus ausgerechnet vor diesem Maulbeerbaum stehen bleibt, ihm in die Augen und auch ins Herz blickt, und zu ihm spricht:<br /><strong>&bdquo;Zach&auml;us, steig eilend herunter, denn ich muss heute in deinem Haus einkehren&ldquo;.</strong></p><p>Und so geschieht es dann auch. Zach&auml;us &ouml;ffnet Jesus die T&uuml;r seines Hauses und die T&uuml;r seines Lebens gleich mit. Er wird ein anderer Mensch, der nicht mehr andern das Geld aus der Tasche zieht, sondern der sein Geld mit vollen H&auml;nden an Bed&uuml;rftige verteilt.</p><p>Was f&uuml;r eine gro&szlig;artige Geschichte, die mir sehr konkret vor Augen f&uuml;hrt, was es bedeuten kann, wenn Jesus Einkehr h&auml;lt in meinem Haus.</p><p>Es lohnt sich, sich einmal Zeit zu nehmen und das Haus, in dem ich lebe, in Gedanken zu durchwandern. Jedes Zimmer steht f&uuml;r die unterschiedlichsten Bereiche meines Lebens:</p><p>- Das <strong>Wohnzimmer</strong> steht f&uuml;r die Gemeinschaft mit anderen, f&uuml;r Gespr&auml;che und Beziehungen...<br />
- die <strong>K&uuml;che</strong> steht f&uuml;r den Alltag, und f&uuml;r das, was ich zum Leben brauche&hellip;<br />
- das <strong>Schlafzimmer</strong> steht f&uuml;r die Ruhe, aber auch f&uuml;r manche &auml;ngstlich durchwachten N&auml;chte&hellip;<br />
- das <strong>Arbeitszimmer</strong> steht f&uuml;r Verantwortung und den Beruf, der nicht immer nur &bdquo;Berufung&ldquo; ist&hellip;<br />
- der <strong>Keller</strong> steht f&uuml;r Lebensgeschichten und dunkle Erinnerungen, die ich l&auml;ngst vergessen oder verdr&auml;ngt habe&hellip;<br />
- der <strong>Dachboden</strong> steht f&uuml;r Unerledigtes, und auch f&uuml;r l&auml;ngst verstaubte Tr&auml;ume, vielleicht auch f&uuml;r Hoffnungen auf eine bessere Zukunft&hellip;</p><p>Und nun die Frage: Was w&uuml;rde sich &auml;ndern, mit Jesus in meinem Haus?</p><p>Zach&auml;us hat es erfahren: Mit Jesus wird das Leben nicht nur anders, sondern neu!<br />
Und w&auml;re Zach&auml;us ein Zeitgenosse von Judy Bailey gewesen, dann w&auml;re er schnell zu ihr auf die B&uuml;hne geklettert, so wie einst auf den Maulbeerbaum.</p><p>Und dann h&auml;tte er sich ein Mikrofon geschnappt und laut ins Mikrofon gesungen:</p><p>&bdquo;Danke, dass du meinem Leben Zukunft gibst.<br />
Ich darf neu beginnen, weil du meine Schuld vergibst.<br />
Ich gehe vorw&auml;rts, denn ich wei&szlig; bestimmt:<br />
Jesus ist bei mir jeden Tag.</p><p>Ich bin froh mit Jesus in meinem Haus.<br />
Gut zu wissen, jederzeit ist er hier.<br />
Mein Leben lang, Jesus in mir, in meinem Haus.<br />
F&uuml;r alle Zeit, und in Ewigkeit.&ldquo;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Lothar Podszus</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17295396.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Lothar Podszus]]></author>
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      <pubDate>Sun, 08 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Mit Jesus unterwegs]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 14,9 – ausgelegt von Lothar Podszus.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 14,9 – ausgelegt von Lothar Podszus.</em><br/>
<p>Manchmal denke ich: Wie gerne w&auml;re ich mit dabei gewesen, mit all den Menschen, die mit Jesus unterwegs gewesen sind.</p><p>Wie gerne h&auml;tte ich mich still unter die Schar seiner J&uuml;nger begeben und ihren Gespr&auml;chen mit Jesus gelauscht.</p><p>Im Johannesevangelium gewinne ich in Kapitel 14 einen faszinierenden Einblick in die Gespr&auml;che Jesu mit seinen J&uuml;ngern.</p><p>Soeben hat Petrus die Frage gestellt: &bdquo;Herr, warum kann ich dir jetzt nicht folgen?&ldquo; Die Antwort, die Jesus gibt, verweist auf sein Leiden und Sterben.</p><p>Und sie er&ouml;ffnet einen Blick auf das Haus seines Vaters im Himmel, die ewige Heimat bei Gott.<br />
Da meldet sich Thomas zu Wort:<br />
&bdquo;Und&hellip; wie kommen wir denn dort hin? Wer zeigt uns den Weg?&ldquo;<br />
Die Antwort, die Jesus gibt, verbl&uuml;fft und erstaunt noch mehr:<br />
&bdquo;Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich.&ldquo;<br />
Ratlos schauen die J&uuml;nger einander an:</p><p>Wie ist das gemeint&hellip; &bdquo;Jesus - der Weg zum Vater?&ldquo;<br />
Da schaltet sich auch Philippus in das Gespr&auml;ch ein:<br />
&bdquo;Herr, zeige uns den Vater, und es gen&uuml;gt uns!&ldquo;<br />
Die Antwort, die Jesus gibt, klingt fast ein wenig traurig:</p><p>&bdquo;So lange bin ich nun schon bei euch. So lange bin ich nun schon mit euch unterwegs. Aber ich habe den Eindruck: Ihr habt erst wenig verstanden.&ldquo;</p><p>Und dann sagt Jesus den gro&szlig;artigen und zugleich geheimnisvollen Satz:<br /><strong>&bdquo;Wer mich sieht, der sieht den Vater.&ldquo;</strong></p><p>Dieser Satz ist keine Aufforderung, &uuml;ber Gott zu spekulieren.<br />
Er ist auch keine Aufforderung, sich ein eigenes Bild &uuml;ber Gott zu machen.<br />
Sondern er ist eine schlichte Einladung, in Jesus Gott zu entdecken.</p><p>Nat&uuml;rlich haben Menschen zu allen Zeiten auch rein abstrakt &uuml;ber Gott nachgedacht.<br />
Sie haben versucht Gottes Wesen zu ergr&uuml;nden und mit klugen Gedanken zu beschreiben.</p><p>Dabei &bdquo;wabert&ldquo; und &bdquo;geistert&ldquo; &uuml;ber allem der Satz:<br />
&bdquo;Irgendwie&hellip; glauben wir doch alle&hellip; letztlich&hellip; an denselben Gott&hellip; oder etwa nicht?!&ldquo;<br />
Da bin ich doch dankbar f&uuml;r die klaren und unmissverst&auml;ndlichen Aussagen der Bibel.</p><p>Ich bin dankbar f&uuml;r diesen einen, kurzen, und doch erhellenden Satz Jesu:<br /><strong>&bdquo;Wer mich sieht, der sieht den Vater.&ldquo;</strong></p><p>Jesus ist nicht nur der einzige Weg zum Heil.<br />
Jesus ist auch der einzige Weg, um Gottes wahres Wesen zu erkennen.</p><p>So wie Jesus ist, so ist auch Gott: voller Erbarmen und Liebe, klar und wahr, ernst und freudebringend, voller Verlangen, uns Menschen zu erl&ouml;sen.</p><p>Alle Z&uuml;ge, die ich an Jesus entdecke, darf ich auch auf den Vater &uuml;bertragen.</p><p>Mag sein, dass Petrus, Thomas und Philippus das in jenem Augenblick noch nicht wirklich verstanden.</p><p>Aber entscheidend war: Sie blieben weiterhin mit Jesus unterwegs, auch mit ihren Fragen und Zweifeln.</p><p>Und als Jesus ihnen dann als der Auferstandene begegnete, da war es vor allem Thomas, der Zweifler, der stellvertretend f&uuml;r alle die anbetenden Worte fand:<br />
&bdquo;Mein Herr und mein Gott!&ldquo;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Lothar Podszus</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17294940.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Lothar Podszus]]></author>
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      <pubDate>Sat, 07 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein Schatz im Himmel]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 18,22 – ausgelegt von Rolf Hille.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 18,22 – ausgelegt von Rolf Hille.</em><br/>
<p>Da haben sich selbst die oberen und religi&ouml;sen Eliten des Glaubens auf den Weg gemacht. Sie kommen zu Jesus. Einer fasst sich ein Herz und fragt: &bdquo;Was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?&ldquo;</p><p>Jesus gibt eine klare und herausfordernde Antwort. Der Fragesteller ist ein steinreicher Mann und er f&uuml;hrt ein tadelloses Leben. Er beachtet jede Weisung der zehn Gebote gewissenhaft. Er muss sich nichts vorwerfen lassen. Damit d&uuml;rfte sich dann jede weitere R&uuml;ckfrage erledigt haben. Aber Jesus schiebt eine weitere Frage hinterher und die trifft den reichen Mann hart. Die Perspektive von Jesus ist schmerzhaft f&uuml;r den reichen Fragesteller. Statt ihn in seiner Fr&ouml;mmigkeit zu best&auml;tigen, spricht der Mann aus Nazareth von Sch&auml;tzen, die im Himmel auf alle diejenigen warten, denen das Reich Gottes geschenkt wird. Es geht um die letzte und radikalste Frage: Wird sich dieser junge Million&auml;r dem Wanderprediger aus Galil&auml;a anvertrauen?</p><p>Das &uuml;berlegene L&auml;cheln auf dem Gesicht des Reichen erstarrt. H&ouml;rt er richtig? &bdquo;Es fehlt dir noch eins. Verkaufe alles, was du hast und gibs den Armen.&ldquo; So hei&szlig;t es im Lukasevangelium, Kapitel 18,22. Die Forderung Jesu macht den Reichen sprachlos. Voll Erwartung ist er auf Jesus zugegangen. Aber jetzt zieht dieser ihm den Boden unter den F&uuml;&szlig;en weg. Sein Reichtum verschaffte ihm bisher Sicherheit. Mit Geld kann er alles kaufen, was er sich w&uuml;nscht. Sein Geld ist seine Lebensversicherung und sein ganzer R&uuml;ckhalt. Wenn er &uuml;ber Geld verf&uuml;gt, dann kann ihm keiner etwas vormachen. Der junge Mann, von dem das Evangelium berichtet, ist ein Million&auml;r. Aber nun geht er entt&auml;uscht von Jesus weg.<br /><br />
Ja, das kann es also auch geben, dass einer zwar die frohe Botschaft h&ouml;rt, aber die Rede vom Schatz im Reich Gottes schl&auml;gt bei ihm um in Traurigkeit. Der Mann, der zu den Oberen in Israel geh&ouml;rt, dreht sich um und geht in sein materiell sorgloses Leben zur&uuml;ck. Jesus ist auch traurig, wenn jemand das gute Wort h&ouml;rt und dann statt mit Freude Jesus nachzufolgen, sich abwendet, um am materiellen Reichtum festzuhalten.</p><p>Wie geht es Ihnen, liebe H&ouml;rerinnen und H&ouml;rer? F&uuml;rchten sie die Kosten der Nachfolge? Viele wenden sich von Jesus ab mit dem Spruch: &bdquo;Ein Spatz in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach.&ldquo; Die Sicherheit, die das Geld verspricht, scheint viel verl&auml;sslicher zu sein als die Verhei&szlig;ung, einen Schatz im Himmel zu erwerben.</p><p>Jesus hat alle Reicht&uuml;mer und Verlockungen der Welt zur&uuml;ckgewiesen. Er hat den Tod am Kreuz erlitten und ist durch das Tor des Todes in die Gemeinschaft mit seinem himmlischen Vater zur&uuml;ckgekehrt. Heute l&auml;dt er uns ein, ihm zu vertrauen und sich auf die Gemeinschaft mit Gott zu freuen.</p><p>Wir wissen: Das letzte Hemd hat keine Taschen. Das stimmt. Aber noch viel gewisser ist die Tatsache, dass nach dem irdischen Leben mit seinen Reicht&uuml;mern die Sch&auml;tze des K&ouml;nigreiches Gottes unendlich viel herrlicher und gr&ouml;&szlig;er sind als alles, was man in der Welt erwerben und gewinnen kann. Lassen wir uns durch Jesus frei machen vom irdischen Reichtum und nach den Sch&auml;tzen im Himmel streben.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Prof. Dr. Rolf Hille</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17294289.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Prof. Dr. Rolf Hille]]></author>
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      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott hält mich in seiner Hand]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 48,13 – ausgelegt von Rolf Hille.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jesaja 48,13 – ausgelegt von Rolf Hille.</em><br/>
<p>Haben sie heute Nacht gut geschlafen? An der Schwelle vom Wachbewusstsein hin zum Schlaf brauche ich eine t&uuml;chtige Portion Urvertrauen. Aber genau dieses wird durch die Ereignisse der zur&uuml;ckliegenden Monate stark ersch&uuml;ttert. Nachrichten &uuml;ber Kriege, Terroranschl&auml;ge und Naturkatastrophen bringen die mir lieb gewordene Verl&auml;sslichkeit der Welt ins Wanken. Es sieht so aus, als ob mir der Boden unter den F&uuml;&szlig;en weggezogen wird. Das stabile Dach &uuml;ber den K&ouml;pfen ist einsturzgef&auml;hrdet. Achtzig Jahre lang haben wir gute Zeiten mit stetem wirtschaftlichem Wachstum, Sicherheit und pers&ouml;nlicher Freiheit genie&szlig;en k&ouml;nnen. Ist es jetzt damit vorbei? Was wird aus der Generation unserer Kinder und Enkel? In welcher Welt werden sie gro&szlig;?</p><p>In dieses bange Fragen hinein spricht heute ein Bibelwort aus dem Buch Jesaja, Kapitel 48, Vers 13 zu uns. Es ist allein der lebendige Gott, der uns als souver&auml;ner Sch&ouml;pfer und Herr der Welt begegnet. Er schenkt Geborgenheit und verspricht: &bdquo;<strong>Meine Hand hat die Erde gegr&uuml;ndet.&ldquo;</strong> Auch wenn sich alle irdischen Sicherheiten aufl&ouml;sen, der dreieinige Gott ist der Anker, der zuverl&auml;ssig die Welt in seiner Hand h&auml;lt. Er tr&auml;gt den ganzen Kosmos.</p><p>Gott verweist auf sein zuverl&auml;ssiges Wort: &bdquo;Ich rufe, und alles steht da.&ldquo; Es bedarf nur eines Zurufs vom Sch&ouml;pfer und die Lage kann sich grundlegend ver&auml;ndern. Wir k&ouml;nnen uns auf Gottes uneingeschr&auml;nkte Zusagen verlassen.</p><p>Durch den Propheten Jesaja ermutigt uns Gott gerade in Zeiten des Umbruchs und des Zerbruchs, auf ihn zu vertrauen. Ob wir wachen oder ruhen, er ist uns auf Rufweite nahe. Er &uuml;berh&ouml;rt unser Gebet nicht.</p><p>M&ouml;gen die M&auml;chtigen dieser Welt sich noch so sehr aufplustern und als Herren der Welt geb&auml;rden, es gilt das Gotteswort<strong>: &bdquo;Meine Rechte hat den Himmel ausgespannt.&ldquo;</strong></p><p>Vielleicht denken Sie jetzt: Gott sei Dank, dass viele Katastrophen weit weg von uns auftreten. Ich habe meine Sicherheit in schweren Ersch&uuml;tterungen und im Ernstfall im Gebet vor Gott gebracht. Die Herausforderungen der Gegenwart werfen dunkle Schatten auf unseren Alltag. Die Finsternisse und Sorgen lassen sich nicht einfach absch&uuml;tteln. Wie steht es mit meiner Gesundheit? Wie kann ich meine finanziellen Probleme in den Griff bekommen? Werden meine Kinder und Enkel neu das Vertrauen zu Jesus fassen?</p><p>F&uuml;r den allm&auml;chtigen Sch&ouml;pfer sind das keine aussichtslosen Hindernisse. Der neutestamentliche Bericht von der Stillung des Sturms macht das deutlich. Jesus ruft den J&uuml;ngern im Boot zu: &bdquo;Seid getrost, ich bin&rsquo;s. F&uuml;rchtet euch nicht.&ldquo; Petrus, der es wagt, Jesus auf dem Wasser entgegenzugehen, versinkt angesichts der Untiefen. Als sie zur&uuml;ck im sicheren Boot sind, fallen die Menschen vor Jesus nieder und sagen: &bdquo;Du bist wahrhaftig Gottes Sohn!&ldquo;</p><p>Paulus schreibt, &bdquo;Christus ist das Abbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Sch&ouml;pfung, denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist. Das Sichtbare und das Unsichtbare.&ldquo; (Kolosser 1,15-16) Es besteht alles durch ihn und zu ihm. Jesus hat die Macht &uuml;ber alle Naturgewalten und alle Ereignisse der Weltgeschichte. Wer ihm vertraut, darf ihn anflehen, auch wenn er in der Tiefe zu versinken droht: &bdquo;Herr, hilf mir!&ldquo; Christus reckt uns seine rettende Hand entgegen. Das kann ich erfahren, gerade in den Bedrohungen des Lebens und der Welt.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Prof. Dr. Rolf Hille</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17293461.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Prof. Dr. Rolf Hille]]></author>
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      <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Beziehung mit Folgen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 37,4 – ausgelegt von Karsten Hellwig.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 37,4 – ausgelegt von Karsten Hellwig.</em><br/>
<p>Vor kurzem sind wir umgezogen. In eine sehr sch&ouml;ne Wohnung. Das Allermeiste ist so, wie wir es uns vorgestellt und mit einiger M&uuml;he geplant und umgesetzt haben. Solange es geht, werden wir bestimmt trotzdem gerne in den Urlaub fahren und andere sch&ouml;ne Orte auf dieser Welt genie&szlig;en &ndash; aber auf Dauer tauschen m&ouml;chte ich nicht mehr.</p><p>Man sagt ja, ein erf&uuml;llter Wunsch gebiert neue W&uuml;nsche. Ich denke dabei an das M&auml;rchen vom Fischer und seiner Frau, das diesen Gedanken veranschaulicht. Der Fischer f&auml;ngt einen Fisch, der ihn bittet, ihn wieder freizulassen &ndash; es war ein verwunschener Prinz. Der Fischer macht das und geht zufrieden nach Hause. Seine Frau schickt ihn zur&uuml;ck, damit er sich was w&uuml;nschen soll. Aber die W&uuml;nsche werden immer gr&ouml;&szlig;er. Er steht am Meer und sagt seinen Spruch: &quot;Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje in de See, mine Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!&quot; Der alte Mann sp&uuml;rt: Grenzenloses W&uuml;nschen ist zerst&ouml;rerisch. Er tut mir leid. H&auml;tte er doch mit seiner Frau zusammen zufrieden sein k&ouml;nnen mit dem kleinen Haus, das sie auf den ersten Wunsch hin bekommen hatten.</p><p>In Psalm 37,4 &ndash; dem heutigen Bibelwort aus den Herrnhuter Losungen &ndash; lese ich: &bdquo;<strong>Habe deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz w&uuml;nscht.&ldquo;</strong> &ndash; Wird hier mit gro&szlig;en Versprechungen in eine Beziehungskiste gelockt? Ich denke NEIN. David, der Beter dieses Psalms hat in seinem Leben viele Dinge richtig gemacht und ebenso viele verkehrt. Ihm wurden Wunden geschlagen und er hat andere tief verletzt. Er wird als ein Mann nach dem Herzen Gottes charakterisiert.&nbsp; Und das nicht, weil er so perfekt, so fromm, so gl&auml;ubig war &ndash; ich denke, weil er ein Herz f&uuml;r Gott hatte.</p><p>Freue dich am HERRN. Habe deine Lust an ihm. Erg&ouml;tze dich an ihm. So kann der bayrische Theologe und Seelsorger Hermann Bezzel mit Recht sagen: &bdquo;Christentum ist Freudentum.&ldquo; </p><p>Freude pur. Beziehungen pr&auml;gen. Gott formt mein Herz. Ja, Beziehung hat Folgen. Er, Gott, legt mir etwas auf das Herz. Ein Anliegen. W&uuml;nsche und Bitten ver&auml;ndern sich. Ich muss nicht mehr alles haben. Meine Bitten sind nicht aus der Gier geboren, alles, was irgend geht, haben zu wollen &ndash; wie Fischers Frau. <strong>&bdquo;Er, Gott, Jesus Christus, wird dir geben, was dein Herz w&uuml;nscht.&ldquo;</strong></p><p>Da reifen Herz-zu-Herz-Gebete. Aus der Verbundenheit zu Gott ersp&uuml;re ich, wof&uuml;r ich bete &ndash; f&uuml;r mich, f&uuml;r andere, f&uuml;r kleine Dinge, f&uuml;r gro&szlig;e Welt-Dinge, f&uuml;r praktisch-allt&auml;gliches. Wir &ndash; meine Frau und ich &ndash; danken Gott f&uuml;r die sch&ouml;ne Wohnung, in die wir einziehen durften. Es ist ein Geschenk. Und wir freuen uns an Gott und haben Lust auf die Freundschaft mit IHM. &bdquo;Christentum ist Freudentum.&ldquo;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Karsten Hellwig</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17289078.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Karsten Hellwig]]></author>
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      <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Hin und her]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Richter 10,10 – ausgelegt von Karsten Hellwig.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Richter 10,10 – ausgelegt von Karsten Hellwig.</em><br/>
<p>Jetzt schreien sie &ndash; das Volk Israel - mal wieder - zu Gott. So wird uns im biblischen Buch der Richter erz&auml;hlt. Sie befinden sich in einer Notlage. Und wenn Gott ihnen geholfen hat, orientieren sie sich wieder woanders hin. &bdquo;Rin in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln&ldquo;. Keine Best&auml;ndigkeit. Sie, die Israeliten &ndash; und oft wohl ich ganz genauso. Mal so, mal so. So geht das immer wieder. Fast wie ein festgef&uuml;gter Ablauf. Ein Hin- und Her. Die Israeliten wollen sich nicht binden. Oder was ist der Grund?</p><p>Jetzt, wo die feindliche Heeresmacht vor der T&uuml;r steht, sind sie einsichtig. Bekennen ihre Schuld. Geben zu: <strong>Wir haben uns gegen dich, Gott gewandt und woanders Hilfe gesucht.</strong> Solches Schreien, wenn gerade mal wieder Not am Mann ist, greift zu kurz. Echte Umkehr zeigt sich in entsprechendem Handeln.</p><p>Manchmal h&ouml;re ich diese sehr negativen Geschichten: Wenn Kinder ihre Eltern nur dann besuchen, wenn sie gerade mal wieder Geld brauchen. &ndash; Ich &uuml;bertrage das auf unser Verh&auml;ltnis zu Gott. Wer Gott zu einem Hilfeautomaten herabstuft, macht sich selber klein und unbedeutend. Gott will vielmehr geben. Er m&ouml;chte in Beziehung mit uns treten. Beziehungen brauchen Wachstumszeit. Und Beziehungen wachsen dann, wenn auf beiden Seiten Best&auml;ndigkeit gelebt wird.</p><p>Gott entlarvt das Schreien des Volkes Israel als zu kurz gegriffen. Echte Umkehr zeigt Auswirkungen in entsprechendem Handeln. Echte Umkehr m&uuml;ndet in Lebensver&auml;nderung.</p><p>Schon am Ende der W&uuml;stenwanderung hat Gott dem Volk Israel vorausschauend gesagt: Wenn du nun isst und satt wirst und sch&ouml;ne H&auml;user baust und darin wohnst &hellip; so h&uuml;te dich, dass dein Herz sich nicht &uuml;berhebt und du den HERRN, deinen Gott, vergisst &hellip; (5. Mose 8,12-14) &ndash; Geht es Menschen zu gut und sie vergessen darum Gott? Vielleicht! &ndash; Aber: Nicht der Wohlstand ist das Problem, sondern das Herz, das im Wohlstand stolz, selbstgen&uuml;gsam und geistlich schl&auml;frig wird. Das Problem ist nicht der Segen, sondern das Herz, das sich im Wohlstand von Gott l&ouml;st.</p><p>Ich m&ouml;chte zwei Dinge lernen aus dieser Situation:</p><p><strong>Erstens</strong>: Schreien lohnt sich. Selbst wenn von meiner Seite noch so viel schiefgelaufen ist, Gott hat Geduld. Er greift ein. Er l&auml;sst sein Volk Israel nicht im Stich. Und er wendet sich auch von mir nicht ab. Seine Barmherzigkeit ist jeden Morgen neu.</p><p>Und das <strong>Zweite</strong>: Ich bitte Gott, dass er durch seine G&uuml;te in mir Vertrauen zu ihm wachsen l&auml;sst. Ich m&ouml;chte Gott in guten Zeiten bewusst suchen und nicht erst, wenn es schon brennt.</p><p>Ich denke, beides geh&ouml;rt zusammen: Die Bitte um Vergebung, das SCHREIEN. Und zugleich, dass mein Herz sich f&uuml;llen lassen darf mit der G&uuml;te Gottes.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Karsten Hellwig</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17288166.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Karsten Hellwig]]></author>
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      <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott kann jeden zu sich holen!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 22,28 – ausgelegt von Christian Schwark.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 22,28 – ausgelegt von Christian Schwark.</em><br/>
<p>Kennen Sie das? Da w&uuml;nschen Sie sich so sehr, dass ein anderer Mensch zum Glauben kommt. Vielleicht Ihr Ehepartner. Oder ein Kind, ein Enkel? Oder auch ein Freund, ein Nachbar oder jemand anders, mit dem Sie in einer engen Beziehung stehen. Aber leider lehnt der andere immer wieder ab. Und nimmt z.B. Ihre Einladung zum Gottesdienst nicht an. Das kann sehr frustrierend sein. In einer solchen Situation kann unser heutiges Bibelwort eine Ermutigung sein. Da hei&szlig;t es in Psalm 22,28: &bdquo;<strong>Es werden sich zum HERRN bekehren aller Welt Enden.&ldquo;</strong></p><p>Hier haben wir die Zusage, dass sich viele bekehren werden. Das hei&szlig;t, es werden viele zum Glauben an Gott kommen. Und das bedeutet: Auch der Mensch, bei dem Sie sich das so sehr w&uuml;nschen, kann noch den Gott Israels, den Vater Jesu Christi, kennen lernen. Als Pfarrer h&ouml;re ich immer wieder Geschichten von Christen, die Jahre und Jahrzehnte f&uuml;r ihre Kinder gebetet haben. Darum, dass sie auch Christen werden. Aber nichts geschah. Erst nach sehr langer Zeit hat Gott das Gebet erh&ouml;rt. Wie gro&szlig; war da die Freude! Nicht selten habe ich es auch erlebt, dass Kinder zum Glauben kamen, nachdem ihre Eltern gestorben waren.</p><p>Gottes Wort macht uns heute Mut zu vertrauen: Gott kann jeden Menschen zu sich holen. Auch den, von dem ich es mir w&uuml;nsche. Auch den, von dem ich es mir &uuml;berhaupt nicht vorstellen kann. Darum lohnt sich, daf&uuml;r zu beten. Und nicht aufzugeben, wenn das Gebet nicht sofort erh&ouml;rt wird. Das Gebet ist nicht umsonst. Auch ich pers&ouml;nlich bete schon seit Jahrzehnten f&uuml;r einen Menschen, der mir sehr nahesteht. Und vertraue darauf, dass das Gebet nicht umsonst ist.</p><p>Unser Bibelwort kann uns noch in einer anderen Hinsicht Mut machen. Manchmal haben wir ja den Eindruck, mit dem christlichen Glauben wird es bei uns immer schwieriger. In vielen Kirchen nimmt der Gottesdienstbesuch ab. Gemeinden werden zusammengelegt. Und in der Gesellschaft spielt der christliche Glaube nur noch eine untergeordnete Rolle. So etwas kann sehr belastend sein. Wir sollten uns aber an dieser Stelle nicht von unseren negativen Gef&uuml;hlen leiten lassen. Sondern darauf vertrauen: Gott kann auch bei uns wieder einen neuen Aufbruch schenken. So wie er es in der Geschichte der Kirche schon oft getan hat. Er kann es schenken, dass bei uns wieder mehr Menschen zum Glauben kommen. Vielleicht &auml;ndern sich die Formen und Institutionen. Aber die Gemeinde Gottes bleibt.</p><p>Schon heute k&ouml;nnen wir beobachten, was in unserem Bibelwort steht. Denn da lesen wir, dass sich zum Herrn bekehren <strong>aller Welt Enden</strong>. Das bedeutet: Unser Horizont sollte nicht zu klein sein. Ja, in Europa sind viele Kirchen zzt. eher auf dem R&uuml;ckzug. Aber weltweit sieht das ganz anders aus. In Afrika, in Asien und in S&uuml;damerika bekehren sich viele Menschen. Manche Gemeinden wachsen geradezu explosionsartig. Das zeigt uns neu: Gott ist am Werk. Er holt Menschen zu sich. Er baut seine Gemeinde. Und das kann er auch bei uns. Auch bei dem Menschen, den wir so gerne bei ihm sehen w&uuml;rden. Wir brauchen also nicht zu resignieren. Sondern k&ouml;nnen weiter geduldig beten und andere einladen, auch an Gottt zu glauben. F&uuml;r wen wollen Sie heute beten, dass er oder sie zum Glauben kommt?</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Dr. Christian Schwark</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17287411.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Dr. Christian Schwark]]></author>
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      <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Was die Liebe und Gottes Gebote miteinander zu tun haben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Johannes 5,3 – ausgelegt von Christian Schwark.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Johannes 5,3 – ausgelegt von Christian Schwark.</em><br/>
<p>Lieben Sie Gott? Mancher denkt vielleicht: Ja, ich glaube an Gott. Aber muss ich ihn denn lieben? In der Bibel ist die Beziehung zu Gott tats&auml;chlich eine Liebesbeziehung. Gott zeigt uns seine unendliche Liebe durch Jesus. Und Christen antworten auf diese Liebe mit ihrer Liebe. Als Jesus nach dem wichtigsten Gebot gefragt wird, antwortet er mit dem so genannten Doppelgebot der Liebe: Wir sollen Gott und den N&auml;chsten, also den Mitmenschen lieben. Auch in unserem heutigen Bibelwort wird davon ausgegangen, dass die Beziehung zu Gott eine Liebesbeziehung ist. Wir lesen in 1.Johannes 5,3: Das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer.</p><p>Interessant ist hier: Die Liebe zu Gott wird mit seinen Geboten verkn&uuml;pft. Manchmal wird das eine gegen das andere ausgespielt. Dann hei&szlig;t es: Es kommt doch auf die Liebe an, da sind die Gebote doch nicht so wichtig. Wirklich?, frage ich zur&uuml;ck. Kommt es nicht bei der Liebe auch darauf an, etwas f&uuml;r den anderen zu tun? Mal angenommen, ich w&uuml;rde zu meiner Frau sagen: Ich liebe dich. Aber ich bin nicht bereit, etwas f&uuml;r dich zu tun. Dann w&uuml;rde sie wahrscheinlich fragen: Liebst du mich wirklich? Und sie w&uuml;rde zu Recht so fragen. Denn wer liebt, wird gerne das tun, was der andere sich w&uuml;nscht. Die Gebote bringen zum Ausdruck, was Gott will. So hat sich Gott unser Leben vorgestellt. Wobei es uns ja immer besser geht, wenn wir nach Gottes Willen leben. Und die Liebe zu Gott und das Leben nach seinen Geboten h&auml;ngen ganz eng zusammen. Wie bei der menschlichen Liebe. Ob und inwieweit wir nach Gottes Willen leben, zeigt, wie gro&szlig; oder wie klein unsere Liebe zu ihm ist.</p><p>&Uuml;brigens zeigt das auch: Wir brauchen die Liebe zu Gott, um seine Gebote ernst zu nehmen. Das ist ja das Problem in unserer heutigen Gesellschaft. Uns fehlen die Werte. Genau die Werte, die in den Geboten ausgedr&uuml;ckt werden. Viele beklagen die fehlenden Werte. Aber es n&uuml;tzt nichts, sie einfach nur einzufordern. Als Menschen brauchen wir eine Motivationshilfe. Die st&auml;rkste Motivation sind nicht Aufforderungen. Auch nicht die Angst vor Strafe. Sonden die st&auml;rkste Motivation ist die Liebe. So ist die Liebe zu Gott das Entscheidende, wenn sich in unserer Gesellschaft etwas &auml;ndern soll. Darum dient die christliche Mission nicht nur dem einzelnen. Sondern letztlich auch der ganzen Gesellschaft.</p><p>Mancher ist sicher beim H&ouml;ren unseres Bibelwortes &uuml;ber den zweiten Satz gestolpert, von wegen: <strong>Gottes Gebote sind nicht schwer.</strong> Da fragt sich mancher: Stimmt das? Ist es nicht unendlich schwer, immer das zu tun, was Gott will? Ist Scheitern da nicht vorprogrammiert? Zun&auml;chst: Ja, das stimmt. Auch mir pers&ouml;nlich gelingt es nicht, immer das Richtige zu tun. Aber die Frage ist: Liegt das an Gott und seinen Geboten? Oder liegt das an mir? Liegt es daran, dass ich nur aus eigener Kraft versuche, das Richtige zu tun? Das Bibelwort aus dem 1. Johannesbrief zeigt uns unsere Grenzen. Die Grenzen im Glauben, im Vertrauen. Wir alle m&uuml;ssen bekennen: Wir haben uns noch nicht ganz und gar Gott anvertraut. Darum f&auml;llt es uns so schwer, nach seinen Geboten zu leben.</p><p>Wie gut, dass wir damit zu Gott kommen k&ouml;nnen! Wer auf Gott vertraut, dem gilt auch Gottes Liebe. Dar&uuml;ber k&ouml;nnen wir nur staunen. Und diese Liebe erwidern. Das kann uns dann auch helfen, seinen Willen zu tun. Wo k&ouml;nnen Sie heute neu nach Gottes Geboten leben?</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Dr. Christian Schwark</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17286966.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Dr. Christian Schwark]]></author>
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      <pubDate>Sun, 01 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Geistliche Schwebebahn]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 2,10 – ausgelegt von Thomas Huth.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Epheser 2,10 – ausgelegt von Thomas Huth.</em><br/>
<p>Sind sie schon einmal mit der Wuppertaler Schwebebahn &uuml;ber die Wupper gefahren? Die Bahn wird in diesem Jahr 125 Jahre alt, ist denkmalgesch&uuml;tzt und die einzige ihrer Art, die weltweit noch in Betrieb ist. 13 Kilometer kann man mit ihr reisen und eine Rundfahrt kostet nur 4 Euro. Warum verweise ich auf die Schwebebahn? Ich finde sie ein sch&ouml;nes Bild, um den heutigen Vers aus dem Losungsheft der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine aus Epheser 2,10 etwas zu veranschaulichen, der da lautet. <strong>&bdquo;Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.&ldquo;</strong> (Epheser 2,10)</p><p>Die Wuppertaler Schwebebahn f&auml;hrt h&auml;ngend auf einer Schiene, also ist ihre Fahrt vorgegeben. Sie kann sich nur auf dieser Schiene bewegen und an den vorgesehenen Haltestellen anhalten. Wenn ich das &uuml;bertrage, k&ouml;nnte ich sagen: Die Schiene ist wie Gottes weisende Hand und die Haltestellen sind wie vorbereitete Punkte, an denen wir anhalten k&ouml;nnen, um Gottes Auftrag auszuf&uuml;hren und gute Werke zu tun. Das hei&szlig;t wir werden in Bewegung gesetzt, bleiben in Gottes Leitung und arbeiten an den Haltestellen, die Gott f&uuml;r uns vorbereitet hat. Es ist dann so wie eine geistliche Schwebebahn. Das beste Beispiel f&uuml;r diese Art ist Jesus selbst. Jesus fuhr als geistliche Schwebebahn st&auml;ndig in Ber&uuml;hrung mit Gott auf von Gott vorbereiteten Wegen und sagte im Johannesevangelium, Kapitel 5,19: &bdquo;Wahrlich wahrlich ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht, denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.&ldquo;</p><p>Im selben Kapitel liegen am Teich Bethesda viele Kranke. Jesus geht dort vorbei und heilt nur einen davon, nicht alle. Bei dem einen war die Haltestelle, wo die Schwebebahn stoppte. Die Schlussfolgerung daraus ist f&uuml;r mich: Ich bin ein Botschafter Gottes, aber ich mache nicht irgendetwas Frommes, sondern ich bin in meiner Schiene und stoppe da, wo die Haltestelle ist, denn da sind die Werke, die Gott vorbereitet hat. Dann kann ich auch schon mal l&auml;nger an einer Haltestelle arbeiten, wenn ich mich auf Gottes Schiene wei&szlig;. Wenn ich aber st&auml;ndig denke: Ist das nicht alles zu viel, was ich mache? Aber ich kann auch nicht nein sagen ohne Schuldgef&uuml;hle zu bekommen, wenn jemand christliche Arbeit anbietet und sich keiner daf&uuml;r meldet. Ein solches Leistungsdenken kann irgendwann zu Verbitterung, v&ouml;lliger Mitarbeitsunlust und Burnout f&uuml;hren. Die Anstrengung kommt immer dann, wenn ich glaube, alles selbst tun zu m&uuml;ssen, von dem in der Bibel steht, dass Gott es in Ihnen und mir tun m&ouml;chte. Ich kann einfach nicht das ganze Leiden dieser Welt ver&auml;ndern. Gutes zu tun hat seine Grenzen und ich werde oft schwach. Aber Gott kann viel durch die Kraft des Heiligen Geistes tun. Und das auch mit mir, wenn ich nicht aus seiner Schienenleitung h&uuml;pfe, sondern in seinem Fahrplan bleibe, das zu tun, wozu er mich mit meinen Gaben und F&auml;higkeiten ganz speziell gebrauchen m&ouml;chte, wozu er mich berufen hat. Ich w&uuml;nsche Ihnen heute eine sehr gute Fahrt mit der geistlichen Schwebebahn in Wuppertal und &uuml;berall, wo sie zuh&ouml;ren.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Thomas Huth</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17285417.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Thomas Huth]]></author>
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      <pubDate>Sat, 28 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Fürbitte, die bewegt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Nehemia 1,6 – ausgelegt von Thomas Huth.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Nehemia 1,6 – ausgelegt von Thomas Huth.</em><br/>

<p>Der heutige Losungsvers der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine steht im Buch Nehemia 1,6 und bezieht sich auf ein biblisches Gebet, welches Nehemia gesprochen hat. Er betete vertrauensvoll zu Gott: <strong>&bdquo;Ach, Herr, lass doch deine Ohren aufmerken, dass du das Gebet h&ouml;rst, das ich jetzt vor dir bete Tag und Nacht f&uuml;r deine Knechte.&ldquo;</strong> (Nehemia 1,6)</p><p>Das Buch Nehemia berichtet vom Wiederaufbau der Stadt Jerusalem und der Erweckung des Volkes Israel nach dem babylonischen/persischen Exil. In den 13 Kapiteln dieses Buches sind au&szlig;ergew&ouml;hnlich viele Gebete aufgezeichnet. Bei allen Schuld-, Glaubens- und Lebensfragen und selbst bei organisatorischen Angelegenheiten betete Nehemia und bezog Gott in seine Vorhaben mit ein. So schaffte er es innerhalb k&uuml;rzester Zeit, die Reste eines niedergeschlagenen Volkes zu motivieren und trotz massiver, feindlicher Gegenwehr innerhalb von nur 52 Tagen die Stadtmauer von Jerusalem wieder aufzubauen. In Nehemias erstem Gebet, welches insgesamt sechs Verse umfasst, spricht Nehemia Gott mit Du an. Das finde ich sehr pers&ouml;nlich und direkt und ich frage mich: Wie sehen meine Gebetszeiten aus? Spreche ich wirklich mit Gott oder bleibe ich oft bei mir selbst h&auml;ngen? Manchmal stehe ich in der Gegenwart Gottes und f&uuml;hre dennoch nur ein religi&ouml;ses Selbstgespr&auml;ch, welches sich um meine eigenen Bed&uuml;rfnisse dreht. Nicht so Nehemia. Er ist mit dem heiligen Gott per du, er fordert ihn auf, ihm zuzuh&ouml;ren, er bekennt vor Gott seine Schuld und erinnert ihn an seine Verhei&szlig;ungen. Sein Gebet ist auf Gott und auf Gottes Taten ausgerichtet und sein Fokus liegt auf Gottes Gnade und auf seinen Verhei&szlig;ungen. Zuvor hatte Nehemia unter dem persischen K&ouml;nig Artaxerxes als Mundschenk gearbeitet. Er hatte zwar eine wichtige Vertrauensposition, aber er war weit weg von seiner Heimat. Und Nehemia litt unter der traurigen Verfassung seines Volkes. Er fastete und betete tagelang &uuml;ber dieser Situation. Nach vier Monaten konnte er seine Trauer auch nicht mehr vor dem K&ouml;nig verbergen und musste um seine K&uuml;ndigung f&uuml;rchten. Nehemia sprach erst ein Sto&szlig;gebet, bevor er um seine Freilassung und seine Aussendung bat. Und Gott brachte ihn mit dem Wohlwollen des K&ouml;nigs nach Jerusalem, um durch Nehemia f&uuml;r sein Volk zu sorgen, es zu ermutigen und es zu leiten.</p><p>Nehemias Gebetsleben spiegelte seine enge Gottesbeziehung wider. Er wurde von Gott geistlich zuger&uuml;stet und f&uuml;r seine Aufgaben gest&auml;rkt. Gott hatte ihn so vorbereitet, dass Nehemia zu einem Leiter wurde, der seiner eigentlichen Berufung nachgehen konnte.</p><p>Was ein Mensch sich zum Herzensanliegen macht und was er vor Gott bringt, das bekommt er zur&uuml;ck. Wenn wir f&uuml;r andere Menschen beten, dann kann es sein, dass Gott uns zu diesen Menschen sendet, damit wir auch praktisch mitbeteiligt werden an ihrem Wohlergehen. Wenn wir f&uuml;r andere Menschen beten, dann kann es sein, dass Gott uns beruft, diesen Menschen mit Gottes Liebe zu dienen. Er m&ouml;chte uns die Wege zeigen und aufschlie&szlig;en, die dazu f&uuml;hren, dass wir etwas aufbauen, was in seinem Sinn ist und was einen ewigen Bestand hat. Darum ist es gut immer wieder mit Gott &uuml;ber die Anliegen, die uns besch&auml;ftigen, die uns auf dem Herzen liegen, zu reden und ihn in alles miteinzubeziehen. Auch an diesem Tag.</p><p><br /><strong>Infos zum Buch Nehemia:</strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://www.youtube.com/watch?v=SGO0vu2-xSk">Buchvideo: Esra Nehemia</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Thomas Huth</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17284653.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Thomas Huth]]></author>
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      <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott schafft gewiss Recht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 140,13 – ausgelegt von Johannes Hruby.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 140,13 – ausgelegt von Johannes Hruby.</em><br/>
<p>David hatte es nicht leicht in seinem Leben. So frei und unbeschwert konnte er nicht seine Tage genie&szlig;en. Immer hatte er Angst, dass ihm jemand eine Falle stellen w&uuml;rde. Er war von Leuten umgeben, die es nicht gut mit ihm meinten. Sie beobachteten ihn genau, ob ihm nicht ein Fehler unterl&auml;uft, ob nicht ein un&uuml;berlegtes Wort &uuml;ber seine Lippen kommt, ob er jemand bevorzugt. Wenn Blicke t&ouml;ten k&ouml;nnten, dann w&auml;re es um David schlecht bestellt. Doch seine Gegner beschr&auml;nkten sich nicht auf feindselige Blicke. Sie gingen noch einen Schritt weiter. Sie redeten schlecht &uuml;ber ihn. Und das Gemeine daran ist, dass sie hinter seinem R&uuml;cken &uuml;ber ihn l&auml;stern mit ihren scharfen Zungen. L&uuml;gen und falsche Behauptungen standen schon damals auf der Tagesordnung, wenn man einen Menschen fertig machen will. Wir sprechen heute von Mobbing, Ausgrenzung und Diskriminierung.</p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kommt Ihnen das bekannt vor, dass Nachbarn Sie neidisch anblicken, dass alte Bekannte Ihnen aus dem Weg gehen, dass Arbeitskollegen hinter Ihrem R&uuml;cken tuscheln? Das verletzt Sie. Das macht Sie einsam. Das nimmt Ihnen den Lebensmut. Wie sollen Sie darauf reagieren? Mit den gleichen Blicken und mit gleichen Worten kontern? Gleiches mit Gleichem vergelten oder noch eine Schippe zulegen? Wo Unrecht geschieht, f&auml;llt es manchmal schwer, ruhig, gelassen und besonnen zu bleiben. David h&auml;tte mit Worten zur&uuml;ckschlagen k&ouml;nnen. Aber er hielt kurz inne und erinnerte sich daran, dass er einen Gott hat, an den er sich wenden kann. David richtet seinen Blick nicht auf die Gemeinheiten der Menschen, sondern schaut auf Gott. &bdquo;Du bist mein Gott; vernimm die Stimme meines Flehens!&ldquo; schreit er zu ihm. Er hat erlebt, dass Gott auf seiner Seite steht. Gott hat ihm fr&uuml;her einen Sieg &uuml;ber den riesigen Goliath geschenkt. Er hat David bewahrt auf der Flucht vor K&ouml;nig Saul. David wei&szlig;, auf Gott kann ich mich verlassen. Er sieht und h&ouml;rt mich, wenn ich ungerecht behandelt oder beleidigt werde. Und nun sagt David diesen Satz, der f&uuml;r heute als Bibelwort ausgelost wurde: <strong>&bdquo;Ich wei&szlig;, dass der HERR des Elenden Sache f&uuml;hren und den Armen Recht schaffen wird&ldquo;. </strong></p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; So h&ouml;rt sich das an, wenn einer sich Gott anvertraut. Wenn einer auf Rache verzichtet und sicher wei&szlig;, Gott wird vergelten. Er wird Recht schaffen. Gott wird es richten. Er wird es in Ordnung bringen. Dass Gott so handelt, daf&uuml;r gibt es Beispiele in der Bibel. Josef wurde Jahrhunderte vor David aus Neid von seinen Br&uuml;dern verkauft. Er verbrachte viele Jahre als Sklave zu und sp&auml;ter ungerechtfertigt im Gef&auml;ngnis in &Auml;gypten. Josef blieb Gott treu und wurde von ihm zur zweith&ouml;chsten Position in &Auml;gypten erhoben. Oder Jahrhuderte sp&auml;ter als David Daniel in der L&ouml;wengrube. Er wurde f&auml;lschlicherweise angeklagt und in die L&ouml;wengrube geworfen. Gott schickte einen Engel, um die M&auml;uler der L&ouml;wen zu verschlie&szlig;en und ihn zu retten. Im Neuen Testament erz&auml;hlt Jesus ein Gleichnis von einer beharrlichen Witwe. Sie ging so lange zum ungerechten Richter, bis er ihr Recht verschaffte. So wird auch Gott den Menschen, die inst&auml;ndig zu ihm rufen, Gerechtigkeit verschaffen. Ist das nicht eine gute Perspektive f&uuml;r den heutigen Tag, dass Gott <strong>&bdquo;des Elenden Sache f&uuml;hren und den Armen Recht schaffen wird&ldquo;</strong>? Dessen d&uuml;rfen Sie heute gewiss sein!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Johannes Hruby</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17282443.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Johannes Hruby]]></author>
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      <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott kommt überraschend zu Besuch]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 1,68 – ausgelegt von Johannes Hruby.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 1,68 – ausgelegt von Johannes Hruby.</em><br/>
<p>Nach dem Fr&uuml;hst&uuml;ck klingelt es an meiner T&uuml;r. Ich habe den Tisch noch gar nicht aufger&auml;umt. Die Betten sind noch nicht gemacht, das Bad noch nicht gereinigt. Nun will mich jemand unangemeldet besuchen. Das kommt mir gar nicht gelegen. Das ist mir unangenehm.</p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Viel angenehmer und erfreulicher sind die Besucher, die sich schon lange angek&uuml;ndigt haben. Selbst wenn sie schlie&szlig;lich &uuml;berraschend vor der T&uuml;r stehen. Gro&szlig; ist die Freude. &bdquo;Endlich seid ihr gekommen. Herzlich willkommen!&ldquo;, jubelt mein Herz voller Freude.</p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &Auml;hnlich ging es dem Priester Zacharias. Seiner Frau Elisabeth und ihm wurden ein Sohn geschenkt. Es ist Johannes. Sp&auml;ter wurde er zum Johannes, dem T&auml;ufer. Nach dessen Geburt sang Zacharias ein Gebetslied, das mit diesen Worten beginnt:<strong> &bdquo;Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erl&ouml;st sein Volk&ldquo;.</strong> Das ist das Lehrtext f&uuml;r heute der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine nach der Luther-&Uuml;bersetzung. Vor langer Zeit hat Gott seinen Besuch auf der Erde angek&uuml;ndigt. Die Propheten des Alten Testaments sprachen davon, dass der Messias einmal zum Volk Israel kommen soll. Der Messias wird Frieden herstellen zwischen Gott und seinen Menschen. Er wird die Menschen erl&ouml;sen von ihren S&uuml;nden. Und nun sieht der Priester Zacharias schon im Geist, dass Gott seinen Besuch angetreten hat. &bdquo;Gott <strong>hat</strong> besucht.&ldquo; Das ist die Vergangenheitsform. Gott ist nicht ferngeblieben. Er hat sich nicht abgewandt. Er hat nicht gewartet, bis die Menschen ihren Weg zu ihm finden. Nein: Er hat sich aufgemacht. Er hat uns besucht. Er ist in unsere Welt gekommen &ndash; in unser Chaos, unsere Schw&auml;chen, unsere Fragen.</p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Besucht hat Gott die Menschen, indem er seinen Sohn Jesus auf die Erde schickte. Jesus ist das Gesicht Gottes f&uuml;r die Welt. Wer Jesus anschaut und ihm begegnet, der sieht in ihm Gott, den himmlischen Vater. Das hat den Priester Zacharias so begeistert, dass er ausruft: <strong>&bdquo;Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels!&ldquo;</strong> Gott hat sein Volk besucht, indem er Jesus auf die Erde schickte. Das war vor vielen Jahrhunderten. Aber heute? Besucht Gott Sie heute auch noch? K&ouml;nnen Sie Jesus heute begegnen? Vielleicht geht es Ihnen so &auml;hnlich wie dem Vater Martin.</p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dieser arme Schuster las abends regelm&auml;&szlig;ig seine Bibel. Einmal h&ouml;rte er, wie jemand zu ihm sprach: &bdquo;Martin! Schau morgen hinaus auf die Stra&szlig;e. Ich will zu dir kommen.&ldquo; Ob das Jesus war, der zu ihm sprach? Im Laufe des Tages hatte Martin Begegnungen mit verschiedenen Menschen. Er lud einen frierenden Stra&szlig;enkehrer zu sich ein ebenso eine Mutter mit ihrem Kind. Ein kleiner Junge, der beim Diebstahl erwischt wurde, wurde von ihm versorgt. Am Abend las Martin wieder seine Bibel. Er h&ouml;rte eine Stimme, die ihn fragte, ob er den Besuch Gottes bemerkt habe. Nun erkannte er, dass Gott in diesen Personen, die er aufgenommen hatte, erschienen war. Das kann heute auch noch passieren.</p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Deshalb halten Sie heute Ihre Augen offen. Gott kommt unerwartet und unscheinbar in Ihr Leben. Lassen Sie heute Abend den Tag Revue passieren und sp&uuml;ren Sie nach, wo Gott Sie besucht haben k&ouml;nnte.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Johannes Hruby</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17281585.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Johannes Hruby]]></author>
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      <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Was wirklich reich macht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 8,9 – ausgelegt von Ulrich Pohl.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Korinther 8,9 – ausgelegt von Ulrich Pohl.</em><br/>
<p>Wie investiere ich mein Geld so, dass ich im Alter nicht arm werde, sondern habe, was ich brauche? Wie mehre ich meinen Reichtum? Und was ist mit meiner Zeit? Zeit ist ein kostbares Gut. Immer habe ich zu wenig davon! Wie nutze ich sie m&ouml;glichst optimal aus?</p><p>Es gibt einen Satz in der Bibel, der etwas &uuml;ber Reichtum und Armut sagt - auf unerwartete Weise. Er steht im zweiten Brief des Paulus an die Korinther, im achten Kapitel, Vers 9. Dort schreibt der Apostel:</p><p><strong>&bdquo;Ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: Obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, auf dass ihr durch seine Armut reich w&uuml;rdet.</strong><strong>&ldquo;</strong></p><p>Christus arm - wir reich. Das klingt nach tiefer Theologie und das ist es auch. Doch zugleich steckt hinter diesem Vers ein praktisches Anliegen: Korinth war eine wohlhabende Handelsstadt. Den Menschen dort ging es wirtschaftlich gut. Aber Paulus denkt an die Gemeinde in Jerusalem. Dort leben die Christinnen und Christen der ersten Stunde. Sie haben Jesus selbst erlebt und haben ihn gekannt. Sie haben die Wunder gesehen, die er getan hat. Und sie haben die Worte geh&ouml;rt, die er gesagt hat. Die Urgemeinde in Jerusalem: Von dort aus baut sich die junge Kirche auf. Nur: Die Gemeinde dort steht unter Druck. Es fehlt am N&ouml;tigsten! Deshalb sammelt Paulus Spenden, zur Unterst&uuml;tzung. Er bittet in den Gemeinden, die er gegr&uuml;ndet hat, um Geld. Er nennt das &bdquo;Kollekte&ldquo;.</p><p>Wenn Menschen ihr Geld in eine Sache investieren, f&uuml;hlen sie sich ihr besonders verbunden. Paulus wei&szlig; das. Er wei&szlig; das vom Judentum, in dem er aufgewachsen ist. &Uuml;berall auf der Welt gab es damals j&uuml;dische Gemeinden. Diese Gemeinden schickten regelm&auml;&szlig;ig Geld nach Jerusalem. Das war die Tempelsteuer. Damit zeigten sie: Wir geh&ouml;ren zusammen. Wir geh&ouml;ren zum Tempel. Wir geh&ouml;ren zu unserem Glauben.</p><p>So macht es Paulus nun auch: Er erinnert die Christen in Korinth an das Fundament ihres Glaubens und verbindet damit seine Bitte um finanzielle Unterst&uuml;tzung der Christen in Jerusalem.</p><p>Allerdings: Die Korinther sind wohlhabend und rechnen genau: Wohin geht mein Geld? Und was bekomme ich daf&uuml;r? Steht Investition und Ertrag in einem guten Verh&auml;ltnis?</p><p>Wie stehen die Aktienkurse? Wie entwickeln sich die Immobilienpreise? Wohlstand soll wachsen, Reichtum soll sich mehren. Heute ist eine ganze Finanzindustrie mit diesen Fragen besch&auml;ftigt.</p><p>Henry Ford, der ber&uuml;hmte Erfinder und Automobilpionier hat einmal gesagt: Reich wird man nicht durch das, was man verdient. Reich wird man durch das, was man nicht ausgibt. Paulus w&uuml;rde es vielleicht so sagen: Reich wird man nicht durch das, was man einnimmt. Reich wird man durch das, was man verschenkt.</p><p><strong>&bdquo;Ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: Obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, auf dass ihr durch seine Armut reich w&uuml;rdet.&ldquo;</strong><br />
Jesus hat seine g&ouml;ttliche Herrlichkeit hinter sich gelassen. Er hat sich auf eine Stufe mit den Menschen gestellt. Er hat ihr Leid geteilt. Er hat ihre &Auml;ngste durchlebt. Er wurde &bdquo;arm&ldquo;. Und damit schenkt er denen, die auf ihn schauen, einen Reichtum, den Geld nicht kaufen kann. Er schenkt Vergebung. Er schenkt die Gewissheit: Dein Leben steht in Gottes Hand. Du musst dich nicht um deine Zukunft sorgen. Egal, was auf deinem Kontoauszug steht.</p><p>Wer sein Leben von Jesus neu in die Hand gelegt bekommt, f&uuml;hlt sich reich beschenkt. Das will Paulus sagen, den Christen damals wie heute: Wenn ich mich innerlich reich f&uuml;hle, kann ich mit leichten H&auml;nden geben. Und kann fr&ouml;hlichen Herzens in die Dinge investieren, die mir eine Herzensangelegenheit sind. Mit anderen etwas von dem teilen, wovon ich reichlich habe - das ist dann keine Last mehr. Es wird zum Ausdruck meiner Lebensfreude.</p><p>Ich schaue mich um. Wo kann ich heute ein St&uuml;ck von meinem Reichtum weitergeben? Durch Gro&szlig;z&uuml;gigkeit, durch eine finanzielle Zuwendung, ja, durchaus. Doch ebenso durch ein freundliches Wort, ein offenes Ohr und ein wenig Zeit.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Ulrich Pohl</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17281184.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Ulrich Pohl]]></author>
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      <pubDate>Sun, 22 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Neubeginn]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 43,18-19 – ausgelegt von Ulrich Pohl.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jesaja 43,18-19 – ausgelegt von Ulrich Pohl.</em><br/>
<p><strong>&bdquo;Gedenkt nicht an das Fr&uuml;here und achtet nicht auf das Vorige! Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt w&auml;chst es auf, erkennt ihr&rsquo;s denn nicht?&ldquo;</strong></p><p>So lautet der heutige Losungsvers der Herrnhuter Br&uuml;dergemeinde aus dem Buch Jesaja. Merkw&uuml;rdig. Fordert Gott in der Bibel nicht immer wieder dazu auf, dass das Volk Israel gedenken <em>soll</em>?! Gedenke an den Bund, den ich mit dir geschlossen habe. Vergesst nicht, dass ihr Sklaven in &Auml;gypten wart. Gedenket, wie ich euch durch das Meer gef&uuml;hrt habe!</p><p>Wenn ein Volk seine Geschichte vergisst, dann verliert es seine Identit&auml;t. Das gilt auch heute. Auch Deutschland pflegt eine ausgepr&auml;gte Erinnerungskultur. Wir schauen auf die dunklen Kapitel unserer Geschichte, damit sie sich nicht wiederholen. Wir erinnern uns an historische Ereignisse, die uns st&auml;rken, zum Beispiel in unserem Gef&uuml;hl von Einigkeit. Das kollektive Gedenken ist eine Tugend. Es sch&uuml;tzt ein Volk davor, dass es in eine selbstvergessene Oberfl&auml;chlichkeit abgleitet.</p><p>Das gilt auch f&uuml;r das pers&ouml;nliche Leben: Ohne den Blick zur&uuml;ck geht es nicht. Wer bin ich eigentlich? Warum reagiere ich in Konflikten immer so d&uuml;nnh&auml;utig? Warum habe ich st&auml;ndig das Gef&uuml;hl, nicht genug zu sein?</p><p>Oft liegen die Antworten in der Kindheit. Ein Mensch ist gepr&auml;gt von dem, was er dort erlebt hat. Manche tragen schwere Lasten. Fr&uuml;he Erfahrungen von Verlust, K&auml;lte oder sogar Missbrauch. Wer das einfach nur wegdr&uuml;ckt, wird nicht heil. Es braucht das therapeutische Erinnern. Wir m&uuml;ssen anschauen, was war. Nur wer versteht, was ihn gepr&auml;gt hat, kann pers&ouml;nlich wachsen.</p><p>Das Gedenken hilft. Es hilft, die Lasten zu erkennen, die ich schon viel zu lange mit mir herumschleppe. Es hilft, alte Muster zu verstehen und schlie&szlig;lich loszuwerden. Wir erinnern uns, um zur Freiheit zu gelangen. Das ist ein notwendiger Prozess.</p><p>Aber es gibt eine Grenze. Und bei dieser Grenze setzt der Prophet Jesaja an. Es gibt einen Punkt, an dem das Erinnern umschl&auml;gt. An dem es nicht mehr befreit, sondern fesselt.</p><p>Manchmal bekommen die &bdquo;alten Geschichten&ldquo; zu viel Raum in meiner Seele. Ich kreise dann nur noch um die Verletzungen von fr&uuml;her. Ich pflege meine Kr&auml;nkungen und h&uuml;te sie wie einen Schatz. Dann kommen S&auml;tze wie: &bdquo;Wegen meiner Mutter bin ich so geworden&ldquo;, oder &bdquo;Weil mich damals dieser und jener Mensch entt&auml;uscht hat, kann ich nie wieder vertrauen.&ldquo;</p><p>In diesem Moment wird die Vergangenheit zum Gef&auml;ngnis. Ich schaue so starr nach hinten, dass ich den Weg nach vorne gar nicht mehr sehe. Ich werde unf&auml;hig, im Heute zu leben. Und genau in diese Starre hinein ruft Gott: <strong>&bdquo;Gedenkt nicht an das Fr&uuml;</strong><strong>here!</strong><strong>&ldquo;</strong> Lasst euch nicht von dem beherrschen, was gestern war. <strong>&bdquo;Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt w&auml;chst es auf!&ldquo;</strong></p><p>Gott ist nicht der Gott der alten Akten. Er ist der Gott der lebendigen Zukunft. Er sagt: Deine Geschichte ist wichtig, aber sie ist nicht dein Schicksal. Du musst nicht ewig das Opfer deiner Biografie bleiben.</p><p>Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem muss ich das Vergangene loslassen. Nicht, weil es egal ist. Sondern weil Gott etwas Neues f&uuml;r mich bereitstellt. Dieses Neue w&auml;chst oft ganz leise. Es ist wie ein kleiner gr&uuml;ner Halm, der durch den Asphalt bricht. Es zeigt sich in einer neuen Hoffnung, einer ersten, zaghaften Freude, es zeigt sich in dem bewussten Entschluss, das Wagnis einzugehen und wieder zu vertrauen.</p><p>Gott begleitet den Weg in die Freiheit mit Ungeduld: &bdquo;<strong>Ja, seht ihr es denn nicht, erkennt ihr&lsquo;s nicht</strong><strong>?</strong><strong>&ldquo;</strong> Er will, dass sein Volk endlich wegschaut von dem, was es kaputtmacht. Wegschaut auch von dem, was es kaputtgemacht <em>hat</em>. Er will, dass es sich vergeben l&auml;sst und Mut fasst, Mut f&uuml;r einen Neubeginn: Schau hin! Schau auf das, was ich jetzt f&uuml;r dich tue!</p><p>Der Apostel Paulus hat sp&auml;ter etwas davon aufgenommen: &bdquo;Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.&ldquo; (2. Korinther 5,17).</p><p>Das ist der Kern des christlichen Glaubens: In Jesus Christus wird uns ein neues Leben geschenkt. Er vergibt die Schuld von gestern. Er heilt die Wunden von fr&uuml;her. Er macht uns zu freien Menschen. Ich bin nicht mehr die Summe meiner Verletzungen. Ich bin ein geliebtes Gotteskind mit einer offenen Zukunft.</p><p>Heute f&auml;ngt sie an.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Ulrich Pohl</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17280464.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Ulrich Pohl]]></author>
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      <pubDate>Sat, 21 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Leben aus Gnade]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 40,12 – ausgelegt von Eleni Stambke.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 40,12 – ausgelegt von Eleni Stambke.</em><br/>
<p>&bdquo;Wir alle leben aus Gnade.&ldquo; Diesen Satz habe ich vor vielen Jahren geh&ouml;rt und ich merke immer wieder, wie viel Wahrheit darin steckt. Ich brauche Gnade, von Gott und auch von Menschen.</p><p>Ich brauche Gottes Gnade und Barmherzigkeit, wenn ich auf meinem Glaubensweg stolpere und falle. Sie ist es, die mir hilft, aufzustehen und weiterzugehen. Ich brauche Gottes Gnade, wenn ich keinen Ausweg sehe, und auch dann, wenn ich Schutz und Zuflucht suche. Und genauso brauche ich die Gnade meiner Mitmenschen. Dass sie Verst&auml;ndnis f&uuml;r meine Schw&auml;chen und Fehler haben und in der Not mir eine helfende Hand reichen.</p><p>Ja, Gnade ist lebenswichtig, sie spendet Leben.</p><p>Das sehe ich beim Lesen von Psalm 40 deutlich. David blickt in die Vergangenheit und ist voller Dankbarkeit f&uuml;r die Gnade, die Gott ihm zeigte, als er sein Gebet erh&ouml;rte und ihn aus der Not rettete. Gott gab ihm ein neues Lied in seinen Mund, und nun preist David Gottes Gr&ouml;&szlig;e und Einzigartigkeit, die durch dessen wunderbare Taten und Gedanken sichtbar wurden. Gl&uuml;cklich sind die, die ihre Hoffnung nicht auf Menschen, sondern auf den Herrn setzen und auf ihn vertrauen. Das ist Davids Erfahrung mit Gottes Gnade. Und er antwortet darauf, indem er mit Freude Gottes Willen tut und seine Richtlinien im Herzen bewahrt. Niemals will David aufh&ouml;ren, von Gottes Gerechtigkeit, Wahrheit, Rettung, G&uuml;te und Treue zu erz&auml;hlen.</p><p>In diesen Zeilen von Davids Lied erkenne ich Anbetung und gro&szlig;e Herzensfreude. Ich kann es nachempfinden. &Auml;hnlich wie David geht es mir auch, wenn Gott seine Gnade in meinem Leben so glasklar zeigt. Nicht nur, wenn er einen Ausweg schenkt, sondern auch wenn er mir in Schwierigkeiten zur Seite steht, mich st&auml;rkt, leitet und besch&uuml;tzt. Gottes Gnade in jeder Lebenssituation zu erkennen und ihn zu loben, darin ist David f&uuml;r mich ein gro&szlig;es Vorbild. Noch mehr, wenn ich Vers 12 lese: <strong>&bdquo;Du, HERR, wollest deine Barmherzigkeit nicht von mir wenden; lass deine G&uuml;te und Treue allewege mich beh&uuml;ten.&ldquo;</strong></p><p>Davids Bitte steht im Zusammenhang mit Vers 13. David bittet um Gottes Barmherzigkeit, G&uuml;te und Treue, denn unz&auml;hlige Leiden haben ihn umgeben. Seine S&uuml;nden und Verfehlungen haben ihn eingeholt, er kann sie nicht mehr &uuml;berblicken. Und jeder Mut hat ihn verlassen.</p><p>Mir wird klar, dass David Gott loben und preisen kann, mitten in der Not. Eine Not, die vielleicht nicht nur durch Dinge oder Menschen entstand, die ihn bedrohten, sondern m&ouml;glicherweise auch durch seine eigenen Fehler. Doch David hat oft erlebt, dass Gott &uuml;ber jeder Not und allen Schwierigkeiten steht und dass er eingreifen und helfen kann unabh&auml;ngig davon, wie die Not entsteht. Ob durch &auml;u&szlig;ere Umst&auml;nde oder eigenes Verschulden. David wei&szlig;, dass er nur durch Gottes Gnade bestehen kann, dass er sie zum Leben und &Uuml;berleben braucht. So kommt er zu Gott mit dem&uuml;tigem Herzen, und bittet: <strong>&bdquo;Herr wende deine Barmherzigkeit nicht von mir und lass deine G&uuml;te und Treue mich immer besch&uuml;tzen!&ldquo; </strong></p><p>Dieses Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit, G&uuml;te und Treue zu sehen, das David Gott in diesem Psalm entgegenbringt, ber&uuml;hrt mein Herz sehr. Es l&auml;sst mich zur&uuml;ckblicken, wie oft ich Gott vertraute und er mich nicht fallen lie&szlig;. Er zeigte Wege aus ausweglosen Situationen, gab mir inneren Frieden als ich ihn dringend brauchte, und hielt mich fest in Zeiten der Unsicherheit und des Wartens. Wenn ich mich verirrte, brachte er mich zur&uuml;ck auf den rechten Weg und wenn ich versagte, gab er mir immer eine neue Chance. In alldem hat mir Gott gezeigt, dass von all den Dingen, die ich im Leben ben&ouml;tige, ich eines wirklich brauche - aus dem lebe ich: Seine Gnade!</p><p>Darum will ich meinen Blick nur auf Gott richten und seine N&auml;he suchen, auch wenn Situationen, Menschen, Not oder Schuldgef&uuml;hle mich davon abhalten wollen. Im Vertrauen, dass Gottes Barmherzigkeit bei mir bleibt und seine G&uuml;te und Treue mich besch&uuml;tzen, allezeit.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Eleni Stambke</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17279742.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Eleni Stambke]]></author>
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      <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wie aus einem Mund]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 15,5-6 – ausgelegt von Eleni Stambke.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Römer 15,5-6 – ausgelegt von Eleni Stambke.</em><br/>
<p>Schon von Anfang an, als Gott die Menschen schuf, war es sein Wunsch, Gemeinschaft mit ihnen zu haben, eine Beziehung. Das blieb so im Laufe der Zeit, und das wird sich auch niemals &auml;ndern. Die ganze Bibel zeugt davon. Der Mensch selbst findet seinen wahren Sinn und seine tiefste Erf&uuml;llung in der Gemeinschaft mit Gott. Auch das wird deutlich in der Bibel. Und wie k&ouml;nnte es anders sein, dass ein Mensch, der Gottes N&auml;he erlebt und seine Sch&ouml;nheit und Vollkommenheit immer mehr erkennt, Gott loben und anbeten m&ouml;chte? Dieser Wunsch ist in uns Menschen hineingelegt worden. Weil das Lob Gottes Ausdruck unserer Beziehung zu Gott ist. Abgesehen davon ist es gut f&uuml;r uns, wenn wir ihn loben. Im Lob Gottes bl&uuml;he ich auf.</p><p>Wenn ich Gott lobe, dann richte ich meinen Blick auf ihn und erkenne neu seine Gr&ouml;&szlig;e und Herrlichkeit, seine Weisheit und Macht, seine Liebe und Barmherzigkeit. Meine Liebe zu Gott w&auml;chst und mein Glaube wird fester. Gott zu <em>erheben</em>, bringt mich innerlich selbst <em>h&ouml;her</em>. Meine Sichtweise wird immer mehr die &bdquo;von oben&ldquo; und das pr&auml;gt meinen Alltag. Es gibt mir mehr Einsicht und auch Kraft, als Gottes Kind zu leben und den Weg zu vollenden, bis ich ans Ziel komme, in der Gegenwart Gottes. Darum ist Gott zu loben lebenswichtig f&uuml;r jeden, der sein Leben als Christ, als Gottes Kind und Nachfolger Jesu leben will.</p><p>Dabei denke ich nicht nur an das Lob, das ich Gott alleine bringe. Es ist ein besonderer Segen, wenn ich mit andren zusammen Gott lobe. Denn dann lobe ich Gott als ein Teil von etwas viel Gr&ouml;&szlig;erem, und mir wird neu bewusst, dass ich nicht allein unterwegs bin, sondern zu denen geh&ouml;re, die die Gemeinde Jesu bilden, seinen Leib. Zusammen treten wir als eine <em>Einheit</em> vor Gott und zeigen ihm unsere Liebe und Anerkennung, unsere Hingabe und unser Vertrauen. Das gemeinsame Lob verbindet uns, st&auml;rkt uns und gibt uns neuen Schwung.</p><p>Doch das Lob in der Gemeinschaft kann sehr gest&ouml;rt werden, wenn Christen keine Einheit bilden, weil sie keine Einigkeit untereinander haben. Das ist einer der Gr&uuml;nde, warum Paulus der Gemeinde in Rom w&uuml;nscht: <strong>&bdquo;<em>Der Gott der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr eintr&auml;chtig gesinnt seid untereinander, wie es Jesus Christus entspricht, damit ihr einm&uuml;tig mit einem Mund Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus.&ldquo;</em></strong> R&ouml;merbrief 15,5-6.&nbsp;&nbsp;</p><p>Einigkeit in der Gemeinde Jesu ist von Anfang an kein einfaches Thema. Menschen aus den unterschiedlichsten Hintergr&uuml;nden, Pr&auml;gungen und Einstellungen kommen zusammen und wollen gemeinsam unterwegs sein. Sie haben einen Herrn, einen Glauben, eine und dieselbe Hoffnung. Aber sie sind nicht eins. Es ist nicht immer leicht, die eigenen Vorstellungen und W&uuml;nsche beiseitezulegen und jemand anders den Vorrang zu geben. Das erfordert Demut, Sanftmut, Geduld, den anderen h&ouml;her zu achten als sich selbst und bereit zu sein, zu vergeben. Nicht leicht, aber Paulus erinnert die Christen in Rom und auch mich daran, dass eine solche Haltung Jesus Christus entspricht, der auch nicht sein eigenes Wohl suchte. &bdquo;Liebt einander!&ldquo;, hat Jesus gelehrt, &bdquo;damit jeder erkennt, dass ihr meine J&uuml;nger seid&ldquo;.</p><p>Wenn mir die Einheit in der Gemeinde wichtig ist, dann brauche ich eine Haltung, die von Liebe und Offenheit gepr&auml;gt ist. Deshalb bitte ich Gott, dass er diese Ver&auml;nderung in mir bewirkt, und auch die Bereitschaft, mich von ihm leiten und formen zu lassen. Er ist der Gott der Geduld und des Trostes, und er kann denen, die ihm geh&ouml;ren, die Geduld und die Ermutigung schenken, die sie brauchen, damit sie in Liebe einander annehmen k&ouml;nnen. Und wenn diese Liebe untereinander w&auml;chst, dann wird die Gemeinde Jesu immer mehr zu einem Ort, an dem gegenseitige Annahme und Ermutigung m&ouml;glich sind und wo Frieden und Einm&uuml;tigkeit wohnen. So wird Gottes einladende Liebe sichtbar in der Welt.</p><p>Gott l&auml;dt unterschiedliche Menschen ein, in seiner Familie ihr Zuhause und ewige Hoffnung zu finden. Und sein Herzensanliegen ist, dass sie einander lieben und ihr Lob in Einigkeit und wie aus einem Mund zu ihm bringen. Ein Lob, das in der Gemeinde Jesu hier auf dieser Welt beginnt und weiterreicht bis in alle Ewigkeit.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Eleni Stambke</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17278894.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Eleni Stambke]]></author>
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      <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Zur richtigen Zeit das befreiende Wort]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 4,36 – ausgelegt von Dan Peter.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 4,36 – ausgelegt von Dan Peter.</em><br/>
<p>Ein befreiendes Wort zum richtigen Zeitpunkt. Auch in meine Schwierigkeiten und Fragen hinein: Eine &uuml;berraschend klare Ansage Gottes. Gibt es das?</p><p>Es ist schon viele Jahre her. Aber die Erinnerung daran l&auml;sst mich bis heute erschaudern und stellt mir die Nackenhaare auf. Es war im &ouml;rtlichen Senioren- und Pflegeheim. Dort hatte ich gerade eine Andacht gehalten. Die Versammlung im Saal l&ouml;ste sich auf und ich stellte mich schnell an den Ausgang hin. Dort verabschiedete ich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die jetzt begleitet oder gest&uuml;tzt hinausgingen und sich zur&uuml;ck auf den Weg in ihre Zimmer machten. Andere wurden in ihren Betten hinausgeschoben. Da streckte mir ein &auml;lterer Mann aus seinem Bett die Hand entgegen. Er bedankte sich sehr wertsch&auml;tzend f&uuml;r die Andacht. Pl&ouml;tzlich hielt er kurz inne, schaute mir in die Augen und sagte: &bdquo;Sie sind der Richtige f&uuml;r die neue Aufgabe.&ldquo; Und er erg&auml;nzte ein Detail in Bezug auf die m&ouml;gliche neue Aufgabe und meine F&auml;higkeiten. Ein paar wenige Worte, die mich einfach nur erschaudern lie&szlig;en. Das war unm&ouml;glich! Wie kam er darauf? Wie konnte er das wissen? Ein prophetisches Wort, ein Fingerzeig Gottes &ndash; mitten im Alltag?</p><p>F&uuml;r mich war es f&uuml;r einen Moment, als ob eine andere Wirklichkeit sich ge&ouml;ffnet h&auml;tte. Ich wusste nicht, wie mir geschah.</p><p>Seit Tagen trieb mich damals die Frage um, ob es richtig war, sich auf eine neue Stelle zu bewerben. Diese Stelle besa&szlig; einen anderen Aufgabenzuschnitt als mein bisheriges Arbeitsfeld. Konnte ich das erf&uuml;llen? War es jetzt wirklich dran. Hatte ich denn eine Chance bei den sicherlich zahlreichen Bewerbungen?</p><p>In der Kirchengemeinde und auch mit Freunden konnte ich nicht dar&uuml;ber sprechen, denn diese Bewerbung musste bis zur Entscheidung geheim gehalten werden. Ganz bestimmt hatte ich dieses Thema nie erw&auml;hnt, schon gar nicht hier im Seniorenheim angedeutet. Ohne Beratungsm&ouml;glichkeit und &auml;u&szlig;eren Zuspruch war ich mir aber sehr unsicher, ob die Bewerbung richtig war und ich sie aufrechterhalten sollte. Dieses Wort an der T&uuml;rschwelle hat mich befreit und ermutigt. Und es hat eine gro&szlig;e Ehrfurcht erzeugt, weil ich sp&uuml;rte, wie Jesus wirkt.<br /><br />
Auch im biblischen Wort aus dem Lukasevangelium wird ein solcher Moment beschrieben. Sie alle konnten ihm nicht helfen, dem besessenen und schwer geplagten Mann. Aber ein Wort von Jesus hat ihn befreit. In <strong>Lukas 4,36</strong> hei&szlig;t es: <strong><em>Es kam eine Furcht &uuml;ber sie alle, und sie redeten miteinander und sprachen: Was ist das f&uuml;r ein Wort? Jesus gebietet mit Vollmacht und Gewalt den unreinen Geistern, und sie fahren aus.</em></strong></p><p>Jesus hat mit seinem Wort alles ver&auml;ndert und sie bef&auml;llt eine heilige Furcht. Vielleicht haben Sie das auch schon erlebt, einen Moment, den Sie sich nicht erkl&auml;ren k&ouml;nnen, der aber alles zum Guten ver&auml;ndert, der Heil schafft. Ja, Jesus macht das Unm&ouml;gliche m&ouml;glich &ndash; auch heute noch.</p><p style="text-align:center"><br /><strong>Sie &#8203;&#8203;&#8203;&#8203;&#8203;&#8203;haben Fragen zu den Aussagen der Bibel, zu biblischen Personen oder zur Bedeutung der Bibel heute? Dann fragen Sie doch Nikodemus.AI:&nbsp;</strong></p><p><img alt="Nikodemus.AI" height="397" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1121036.jpg" width="1178" /></p><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Kirchenrat Dan Peter</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17278209.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Kirchenrat Dan Peter]]></author>
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      <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Dem Geheimnis auf der Spur]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Kolosser 2,2–3 – ausgelegt von Dan Peter.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Kolosser 2,2–3 – ausgelegt von Dan Peter.</em><br/>
<p>&bdquo;<strong><em>Sie sollen das Geheimnis Gottes erkennen</em></strong>,&ldquo; hei&szlig;t es im Kolosserbrief. Das reizt viele Menschen. Einem wichtigen Geheimnis auf die Spur zu kommen, aufzudecken, was verschwiegen oder verborgen wird. Nicht umsonst haben Krimis, aber auch Wissenschaftsthriller und sogar Verschw&ouml;rungstheorien seit vielen Jahren Hochkonjunktur. Geheimnisse aufzudecken, um die Zusammenh&auml;nge besser zu verstehen. Die Suche nach der Wahrheit, die alles entschl&uuml;sselt und passend zusammenf&uuml;gt. Das ist zutiefst menschlich.</p><p>Und es f&auml;ngt schon bei den J&uuml;ngsten an. Meine Enkelin hat sich einen Detektiv-Koffer gew&uuml;nscht, ganz im Stile der &bdquo;Drei Fragezeichen&ldquo;, deren H&ouml;rspiel-Abenteuer sie mit Hochspannung verfolgt. Zum sechsten Geburtstag hat sie dieses Utensil jetzt bekommen. In den Koffer mussten ihre beiden Walkie-Talkies/Funkger&auml;te. Au&szlig;erdem eine Lupe, wei&szlig;es Pulver zum Abnehmen von Fingerabdr&uuml;cken, aber auch Farbfolien und spezielle Stifte zum Sichtbarmachen von unsichtbarer Tinte oder von kaum lesbaren Abdr&uuml;cken auf Notizpapier und vieles mehr. Einem R&auml;tsel, einem Geheimnis auf die Spur zu kommen, dazu dienen all diese Ger&auml;tschaften, die sie sich gew&uuml;nscht hat.</p><p>Auch erwachsene Menschen sp&uuml;ren den Geheimnissen unserer Welt und des Lebens nach. Sie suchen die <em>tiefere Wahrheit</em>, sie wollen ihren Lebenssinn finden. Manche lesen, um sich, um ihre Mitmenschen und das Leben besser zu verstehen. Oder sie nutzen verschiedenste Angebote auf der Suche nach der Wahrheit. Da kann man auch leicht von der Spur abkommen und Irrwege verfolgen. Ja, es gibt Irrlehren und Menschen, die diese tiefe Sehnsucht nach dem Lebenssinn auf Kosten anderer und zu ihren Gunsten ausnutzen. Auf all das weist der Kolosserbrief hin, aus dem unser Bibelwort entnommen ist.</p><p>Aber hier steht auch ein Versprechen: <strong><em>Sie sollen das Geheimnis Gottes erkennen.</em></strong> Gott-sei-Dank ist das Geheimnis Gottes mit dieser Welt offenbar geworden, wird in alle Welt verbreitet und in jedem Gottesdienst und jedem Gebet gefeiert.</p><p><strong>Im Kolosserbrief 2,2-3</strong>&nbsp;hei&szlig;t es: <strong><em>Sie sollen das Geheimnis Gottes erkennen: Christus. In ihm sind alle Sch&auml;tze der Weisheit und Erkenntnis verborgen.</em></strong></p><p>Was bedeutet das? Zun&auml;chst: Sucht nicht hier und dort, sondern lasst euch auf Jesus Christus ein. Es braucht nicht mehr. Wer ihn sucht, wird ihn finden. Wer bei ihm anklopft, dem wird aufgetan. So hat es Jesus selbst gesagt. Und noch viel mehr: Er hat l&auml;ngst seine Hand ausgestreckt, zum Ergreifen, zum Festhalten. Es braucht keine detektivische Suche. Sein Wort, seine Zusagen sind g&uuml;ltig, sind f&uuml;r jede und jeden greifbar, zum Beispiel in der Bibel, zum Beispiel im Gespr&auml;ch und Gebet mit anderen Christen. Und was Jesus gesagt hat, steht wirklich jedem zu. Es darf f&uuml;r das eigene Leben in Anspruch genommen werden.</p><p>Dieser Glaube ist keine schwierige Lehre, es m&uuml;ssen keine R&auml;tsel gel&ouml;st und keine Weisheitsstufen erreicht werden. Es ist eine sehr einfache und schlichte Botschaft, f&uuml;r die Jesus eingestanden ist und die er bis heute verbreiten l&auml;sst: Du bist gesucht, du bist geliebt und du bist angenommen von Gott. Es braucht nicht mehr, als das zu glauben. <strong>Christus</strong> ist das <strong>Geheimnis Gottes</strong> f&uuml;r diese Welt. Und er, Jesus Christus, schlie&szlig;t es Ihnen auf.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Kirchenrat Dan Peter</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17277569.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Kirchenrat Dan Peter]]></author>
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      <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott persönlich erfahren]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Maleachi 3,1 – ausgelegt von Hans-Georg Filker.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Maleachi 3,1 – ausgelegt von Hans-Georg Filker.</em><br/>
<p>Es ist mir bewusst: die direkte Frage, die ich Ihnen gleich stellen werde, k&ouml;nnte Sie &uuml;berfordern. Aber manchmal, denke ich, ist es gar nicht so schlecht, mal mit der T&uuml;r ins Haus zu fallen, als ewig drumherum zu schleichen. Worum geht es?</p><p>Haben Sie in Ihrem Leben pers&ouml;nliche Erfahrungen mit Gott gehabt? Wie sehen die aus?</p><p>Nun ja, pers&ouml;nliche Gotteserfahrungen sind wirklich kein allt&auml;gliches Smalltalk-Thema. Zwar hat fast jede und jeder irgendwie eine Vorstellung von Gott, aber in unseren Breiten redet man eher selten &uuml;ber den eigenen, pers&ouml;nlichen Glauben. Religion ist Privatsache. Oft Tabu-Thema. Damit f&auml;llt Glaube in der Kommunikation unter uns oft schlicht aus. Obwohl viele schon in Krisenzeiten so etwas wie eine besondere Bewahrung erfahren haben. Schutzengel, sagt man gerne.</p><p>Vermutlich w&uuml;rden Sie mir jetzt lieber eine Gegenfrage stellen. Was ist denn eine &bdquo;pers&ouml;nliche Gotteserfahrung&ldquo;? Diese R&uuml;ckfrage ist berechtigt und ich freue mich, darauf einzugehen. Denn entscheidend ist: wie redet Gott? Kann jede, jeder ihn h&ouml;ren und verstehen?</p><p>Meine Antwort wird Sie vielleicht &uuml;berraschen: jeder und jede hat mit Gott zu tun. Nur registrieren wir seine Gegenwart und sein Handeln oft nicht.&nbsp; Dabei h&auml;ngt Gottes Handeln ja nicht von unserem Glauben oder unserer Wahrnehmung ab.</p><p>Wie kommt es zu dieser Wahrnehmungsl&uuml;cke? Zu dieser Unsicherheit, die manchmal fast in eine Gottesphobie umschl&auml;gt?</p><p>Das h&auml;ngt wahrscheinlich damit zusammen, dass wir in unseren Breiten &bdquo;Gotteserfahrung&ldquo; ganz ins &bdquo;Innerliche&ldquo; verlegt haben. Der Theologe Schleiermacher, der den Protestantismus nachhaltig gepr&auml;gt hat, definiert Glaube als ein Gef&uuml;hl schlechthinniger Abh&auml;ngigkeit. Glauben, das macht man mit sich selbst aus, oder eben nicht.</p><p>Das Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, dass jeder unserer Atemz&uuml;ge auf den Sch&ouml;pfungsakt Gottes zur&uuml;ckgeht, ist dabei verloren gegangen. Das Gott uns per Definition als Sch&ouml;pfer nahe ist, kann ich mir leicht klar machen. Jede und jeder von uns ist ein Beweis von und f&uuml;r Gottes Realit&auml;t. Aber er hat es nicht dabei belassen. Ein neues Licht auf unsere Gottesbeziehung f&auml;llt durch Jesus Christus, weil durch ihn der Dialog mit Gott auf Augenh&ouml;he leichter wird. Jesus nimmt einen Satz auf, der aus dem Propheten Maleachi im Alten Testament, der hebr&auml;ischen Bibel, stammt. Gott sagt dort:</p><p><strong>&bdquo;<em>Siehe, ich will meinen Engel senden, der vor mir her den Weg bereiten soll</em>.&ldquo;</strong></p><p>Offensichtlich liebt Gott vorbereitete Verh&auml;ltnisse.</p><p>Auch Jesus hatte einen Vorl&auml;ufer, einen Wegbereiter, bekannt unter dem Namen Johannes der T&auml;ufer. Ein Engel? Das Wort Engel kommt aus dem Griechischen und hei&szlig;t &uuml;bersetzt schlicht Bote. Und Boten, auch die biblischen, haben ganz unterschiedliches Aussehen und Aufgaben. Sie sind im Auftrag des HERRN unterwegs. Bis heute.</p><p>Wir treffen sie in unserem Alltag. Fast immer, wenn Sie Anlass haben, &bdquo;Gott sei Dank&ldquo; zu sagen, ist Ihnen einer begegnet. Ich nehme diese Gotteserfahrungen nicht richtig wahr, wenn ich denke, Gott m&uuml;sse mir immer spektakul&auml;r oder ungew&ouml;hnlich begegnen. Und jetzt kommt es noch besser: manchmal &bdquo;benutzt&ldquo; Gott uns, Sie und mich, um anderen Gutes zu tun. Dann werden wir seine Engel, ganz ohne Pausb&auml;ckchen und Fl&uuml;gelchen, aber bewegt von Gottes Gegenwart, mitten unter uns.</p><p>Achten Sie mal darauf, wie Gott Ihnen heute auf vielf&auml;ltige Weise begegnet &ndash; und f&uuml;r wen Sie sein Engel sein k&ouml;nnten. Gottes Liebe wird gern menschlich &ndash; und sein Geist weht, wo er will, &uuml;brigens auch au&szlig;erhalb der christlichen Gemeinden. Das schafft &uuml;berraschende Begegnungen, wenn ich drauf achte.</p><p>Das w&uuml;nsche ich Ihnen heute!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Hans-Georg Filker</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17276953.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Hans-Georg Filker]]></author>
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      <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein freundliches Lächeln]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 4,32 – ausgelegt von Hans-Georg Filker.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Epheser 4,32 – ausgelegt von Hans-Georg Filker.</em><br/>
<p>Gestern war Valentinstag. Schon vergessen? War es anstrengend? Sch&ouml;n? Oder haben weder Sie jemandem etwas Liebes gesagt oder getan, noch ist Ihnen liebenswerte Freundlichkeit begegnet?</p><p>Einmal im Jahr ist doch nicht zu anstrengend, oder? Dabei ist Freundlichkeit und Herzlichkeit als Alltagserfahrung etwa wunderbares und w&uuml;nschenswertes. Ein aufmunterndes L&auml;cheln, ein Kompliment, eine ehrliche Nachfrage nach dem Befinden, das tut gut. Noch besser w&auml;re es, wenn es die M&ouml;glichkeit g&auml;be, Probleme zwischen uns zu l&ouml;sen, unausgetragene Konflikte mal beiseitelegen zu k&ouml;nnen oder gar zu beenden.</p><p>Um Entschuldigung bitten? Warum ich? &ndash; Der/die andere hat angefangen! Solches Sandkastenverhalten ist schwer abzulegen. Das einzugestehen, f&auml;llt oft schwer, egal wie alt ich bin. So kann die Kommunikation in der Familie blockiert sein, k&ouml;nnen Freundschaften sprachlos werden und zerbrechen. Lassen Sie uns heute mal nicht auf die gro&szlig;en Probleme der Welt und der Gesellschaft schauen, sondern auf uns selbst. Manchmal sind die Probleme n&auml;mlich ganz nah. Ich formuliere es pers&ouml;nlich, weil ich Ihnen nicht zu nahetreten will. K&ouml;nnte es sein, dass <strong>i c h</strong> selbst das Problem bin? Oder zumindest ein Teil davon?</p><p>Manchmal ben&ouml;tige ich dazu einen Ansto&szlig; von au&szlig;en. Den kann mir heute ein Zitat aus einem Brief geben, der vor langer Zeit von einem gewissen Paulus geschrieben worden ist. Seine Aufforderung ist aber bis heute aktuell und kann weiterhelfen. Es geht n&auml;mlich nicht nur um den Apell &bdquo;Bem&uuml;ht euch, netter zu sein&ldquo;, sondern er zeigt auch &ndash; um es in einem Bild zu sagen - auf die T&uuml;r, die offen steht, um hier weiterzukommen.</p><p>Es f&auml;ngt vertraut an. <strong>&bdquo;<em>Seid untereinander freundlich und herzlich und vergebt einander&hellip;&ldquo;.</em></strong></p><p>Eine Frau mit Migrationsgeschichte erz&auml;hlte von einer Erfahrung beim Warten an der Bushaltestelle. Sie war neu in Deutschland, unsicher, auch wegen noch mangelnder Sprachkenntnisse und fehlender Orientierung. Da wurde sie von einer &auml;lteren Frau mit einem freundlichen L&auml;cheln angeschaut. Mehr nicht, aber es tat so gut.</p><p>Freundlichkeit und Herzlichkeit, also zugewandt sein? Das ist schon eine Herausforderung. Und dann noch vergeben? Nicht nur als eine &ndash; anstrengende &ndash; Einzelinitiative, sondern als Kultur soll das unser Zusammenleben bestimmen. &bdquo;<strong>Seid untereinander freundlich und herzlich zugetan und vergebt einander.&ldquo;</strong><br /><br />
Das h&ouml;rt sich so gut an und ist doch irgendwie weltfremd!</p><p>Ich k&ouml;nnte auch fragen: Lieber Paulus, in welcher Welt lebst Du eigentlich? Du hast wohl nichts zu vererben. Keine offenen Rechnungen mit anderen oder andere mit dir. Keinen Gartenzaun und kein Auto, dessen Parkplatz immer von Fremden belegt wird. Keine&hellip;- ich glaube, da f&auml;llt Ihnen noch eine Menge Praktisches ein!</p><p>Und Paulus antwortet: Kenne ich alles auf meine Weise. Ich habe zwar kein Auto gehabt, kenne daf&uuml;r aber Neid und Missgunst und habe mit Mobbing zu tun gehabt.</p><p>Aber ich lebe von einem Geheimnis, dass ich pers&ouml;nlich erfahren habe und aus einer Kraft, die mich auf ein neues Gleis gebracht hat. Dies ist ein offenes Geheimnis, das ich gerne teile. Ich habe eine Freundlichkeit erfahren, die mich ver&auml;ndert hat. Die Menschenfreundlichkeit Gottes. Und die Kraft zur Vergebung kenne ich, weil ich selbst Vergebung erfahren habe. Das war meine entscheidende Begegnung mit Jesus Christus. Ich habe erfahren, das Gott mir in Christus vergeben hat.</p><p>Was ich erfahren habe, will ich Ihnen und Euch weitergeben. Gottes Vergebung schafft mir Raum, anderen zu vergeben. Ich wei&szlig;, dass man ohne die Erfahrung der Vergebung von Gott sich sonst erbarmungslos &uuml;berhebt.</p><p>Zum Abschluss noch zwei Hinweise: am Mittwoch beginnt die Passionszeit. Da kommen Sie dem Geheimnis Gottes in Jesus Christus, von dem Paulus geredet hat, auf die Spur. Nutzen Sie die Zeit!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Hans-Georg Filker</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17276469.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Hans-Georg Filker]]></author>
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      <pubDate>Sun, 15 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Verfolgt, gerettet, geborgen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 97,10 – ausgelegt von Matthias Adt.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 97,10 – ausgelegt von Matthias Adt.</em><br/>
<p><strong>&bdquo;Der das Leben seiner Getreuen beh&uuml;tet, wird sie erretten aus der Hand der Frevler.&ldquo;</strong></p><p>Eine starke Erfahrung! Aber die Frage bleibt: Stimmt das?&nbsp; Ist das wahr?</p><p>Mit dieser Frage im Hinterkopf besuchte ich vor kurzem einen Kongress &uuml;ber verfolgte Christen in Schw&auml;bisch Gm&uuml;nd. Vier Tage lang berichteten Leute aus ihrer Heimat. Wie sie die Hand von Frevlern sp&uuml;ren.</p><p>Ja, da gab es Geschichten, die so ausgingen wie bei Daniel in der L&ouml;wengrube. Oder bei Daniels drei Freunden im Feuerofen. Aber es gab mehr Geschichten, die nicht so ausgehen.</p><p>In China werden Leute kontrolliert und eingesch&uuml;chtert, weil sie mit Jesus leben.</p><p>In Indien gilt immer &ouml;fter die Regel: Nur ein Hindu kann ein guter Inder sein. Alle anderen geh&ouml;ren nicht zu uns.</p><p>In Pakistan gibt es Gummi-Gesetze, die oft von b&ouml;swilligen Nachbarn gegen Christen eingesetzt werden.</p><p>Im Iran gilt es als Verbrechen, einen christlichen Hauskreis zu besuchen. Wer das tut, wird leicht als Spion oder Terrorist angeklagt.</p><p>In Nigeria werden seit Monaten jede Woche christliche Gemeinden von Terroristen heimgesucht. Die Regierung kann oder will meistens nichts tun.</p><p>Auch in Europa machen viele die Erfahrung: Treue zu Gott wird von Menschen nicht nur belohnt, sondern auch bel&auml;chelt, beargw&ouml;hnt oder auch sogar bestraft.</p><p>Lauter Geschichten, die unter die Haut gehen.</p><p>Auf diesem Kongress nun machte ich eine eigent&uuml;mliche Erfahrung. Alle diese Geschichten aus ganz verschiedenen L&auml;ndern der Erde waren nat&uuml;rlich sehr unterschiedlich. Aber in einem waren sie sich alle &auml;hnlich &ndash; so als h&auml;tten sich die Erz&auml;hler abgesprochen &ndash; das war nat&uuml;rlich nicht der Fall, denn sie kannten sich gar nicht.</p><p><em>Wir beten nicht, dass Gott uns <strong>aus</strong> den Bedr&auml;ngnissen rettet, sondern Kraft schenkt <strong>in</strong> diesen Bedr&auml;ngnissen.</em></p><p><em>Wir pflegen kein Selbstmitleid, sondern sind geborgen in der Hand des guten Hirten Jesus.</em></p><p><em>Wir hassen die Frevler nicht, sondern wir tun alles M&ouml;gliche, dass auch sie die Liebe Gottes erfahren. Gottes Sohn starb f&uuml;r Opfer und T&auml;ter.</em></p><p>Offenbar machen all diese Leute nicht nur die Erfahrung mit der Hand von Frevlern, sondern noch eine viel st&auml;rkere Erfahrung: N&auml;mlich mit der Hand des guten Hirten Jesus, der einmal gesagt hat: Niemand wird meine Schafe aus meiner Hand rei&szlig;en.&nbsp; Und sie kennen auch den n&auml;chsten Satz in unserem Psalm. Da steht nicht nur: <strong>&bdquo;Der das Leben seiner Getreuen beh&uuml;tet, wird sie erretten aus der Hand der Frevler&ldquo;,</strong> sondern es folgt Vers 11: &bdquo;Bald geht die Sonne auf f&uuml;r alle, die ihm die Treue halten und ihm mit ganzem Herzen gehorchen; dann werden sie voller Freude sein.&ldquo;</p><p>Unser Leben findet vielleicht nicht so extrem belastet statt wie in den geh&ouml;rten Berichten. Aber auch in unserem Alltag greifen mit Sicherheit verschiedene H&auml;nde nach uns. Das gilt mit Sicherheit f&uuml;r Sie und mich: Wir sind nicht den H&auml;nden der Frevler ausgesetzt, sondern geborgen in der Hand des guten Hirten Jesus.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Matthias Adt</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17276093.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Matthias Adt]]></author>
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      <pubDate>Sat, 14 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Reizwort Gehorsam]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Samuel 12,15 – ausgelegt von Matthias Adt.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Samuel 12,15 – ausgelegt von Matthias Adt.</em><br/>
<p>Gehorsam ist ein Reizwort. Naja, genauer gesagt: Es kommt darauf an, auf welcher Seite ich stehe:&nbsp; Ob ich gehorchen soll oder ob ich Gehorsam erwarte. Ob ich ein Elternteil oder Hundebesitzer bin oder ob ich tun soll, was andere sagen.</p><p>Viele Menschen sind noch gepr&auml;gt davon, dass in der deutschen Geschichte Gehorsam missbraucht wurde. Meine Mutter verbrachte ihre Jugendzeit im Dritten Reich. Immer wenn wir im Familiengespr&auml;ch auf den Kadavergehorsam gegen&uuml;ber dem Nazi Terror kamen, sagte sie: &bdquo;Wir waren preu&szlig;isch erzogen.&nbsp; Das hei&szlig;t: Befehl ist Befehl. Was die Regierung sagt und tut, ist gut.&nbsp; Dass die Regierung Gehorsam verlangen k&ouml;nnte f&uuml;r verbrecherische Taten, das konnten wir uns &uuml;berhaupt nicht vorstellen.&ldquo;</p><p>Manche sch&uuml;tten deshalb das Kind mit dem Bade aus und tun sich mit Gehorsam schwer. Immerhin habe ich den Apostel Petrus als Bundesgenossen mit seinem ber&uuml;hmten Satz: &bdquo;Man soll Gott mehr gehorchen als den Menschen.&ldquo; (Apostelgeschichte 5,29) Damit bin ich genau beim Thema:</p><p>Gott gehorchen? Dazu hat der alte Samuel in seiner Grundsatzrede an das Volk Israel eine wichtige Botschaft: <strong>&bdquo;Werdet ihr der Stimme des Herrn nicht gehorchen, so wird die Hand des Herrn gegen euch sein wie gegen eure V&auml;ter.&ldquo;</strong> &nbsp;(1. Samuel 12,15)</p><p>Das h&ouml;rt sich ein bisschen an wie eine Drohung. Aber das ist sein Verm&auml;chtnis. Samuel spricht aus langer ganz pers&ouml;nlicher Lebenserfahrung. Als Internatssch&uuml;ler in Silo erlebte er so etwas wie die H&ouml;lle auf Erden. Und das Ganze auch noch versteckt unter einem frommen M&auml;ntelchen.&nbsp; Aber sp&auml;ter erlebte Samuel auf drastische Weise, wie sich Gottes Hand gegen die Mitarbeiter dieses Scheinheiligtums stellt.</p><p>Und die ganze Geschichte Israels ist voller Beispiele. Dass der kleine David den gro&szlig;en Goliath besiegt, ist weniger ein Resultat seiner Kraft oder Begabung, sondern seines Gehorsams. Dass die Israeliten aber Jahrzehnte unter den Philistern leiden, ist nicht die Folge ihrer Schw&auml;che, sondern ihres Ungehorsams.</p><p>Wo kommt dieser Ungehorsam her? Er hat auf jeden Fall mit einer gro&szlig;en Vergesslichkeit zu tun. Unglaubliche Erfahrungen mit Gottes unendlicher F&uuml;rsorge reihen sich wie eine Perlenkette in Israels Geschichte. Der Zug durchs rote Meer. Das Manna in der W&uuml;ste. Die Mauern von Jericho.&nbsp; Und jeweils kurze Zeit sp&auml;ter rei&szlig;t diese Perlenkette. Die Israeliten leben, als ob sie Gott nie erlebt h&auml;tten.</p><p>Die Frage nach dem Gehorsam Gott gegen&uuml;ber beginnt also nicht mit der Frage: Wo und wie muss ich gehorchen, sondern wer ist er, der Gehorsam fordert?</p><p>Was habe ich mit Gott erlebt? Wer ist Gott f&uuml;r mich?</p><p>Ich m&ouml;chte - zuerst nat&uuml;rlich mir, aber auch Ihnen &ndash; ein paar Fragen stellen, die das Thema Gehorsam grunds&auml;tzlich beleuchten:</p><p>Kennen Sie Lebensbereiche, die Sie am liebsten ohne Gott managen?<br />
Denken Sie manchmal: Das krieg ich alleine besser hin?</p><p>F&uuml;rchten Sie, Ihr gro&szlig;er Gott ist Ihr gro&szlig;er Spielverderber?</p><p>Niemand liebt Sie mehr als er. Niemand versteht Sie besser als er. Haben Sie Vorbehalte, dass er es gut meint mit Ihnen?</p><p>Oder wissen Sie: Er ist ein Backofen voll Liebe. Er kennt mich besser als ich mich selber kenne und meint es unendlich gut mit mir?</p><p>Dann ist das gar keine Frage: Vater im Himmel, Dein Wille geschehe.<br />
F&uuml;r Samuel war das nicht immer leicht. F&uuml;r Jesus auch nicht. F&uuml;r Sie und mich auch nicht.<br />
Aber es wird ganz leicht, wenn wir wissen, wem wir uns unterordnen.</p><p>So wie es im Vaterunser hei&szlig;t: &bdquo;Dein Wille geschehe, denn Dein ist das Reich; und die Kraft; und die Herrlichkeit; in Ewigkeit, Amen&ldquo;.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Matthias Adt</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17275455.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Matthias Adt]]></author>
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      <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ihr wisst das doch!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Johannes 3,5 – ausgelegt von Daniel Benne.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Johannes 3,5 – ausgelegt von Daniel Benne.</em><br/>
<p>&bdquo;<em>Ihr wisst das doch&hellip;!</em>&ldquo; - den Satz sage ich des &ouml;fteren zu den Kindern bei unseren Ferienspielen. Und zwar zu denen, die mit den Abl&auml;ufen bereits vertraut sind, weil sie schon &ouml;fter dabei waren. Z. B. dass vorm Mittagessen erst gebetet wird.</p><p>So ist das auch bei den Erwachsenen in einer Gemeinde: regelm&auml;&szlig;ige Besucher sind z. B. damit vertraut, wie bei uns Abendmahl gefeiert wird. Im Gegensatz zu G&auml;sten, die zum ersten Mal dabei sind.</p><p>Ganz &auml;hnlich formuliert es der Apostel Johannes in seinem ersten Brief, in Kapitel 3, Vers 5: <strong>&bdquo;Ihr wisst, dass Jesus Christus erschienen ist, damit er die S&uuml;nden wegnehme, und in ihm ist keine S&uuml;nde&ldquo;</strong></p><p>Genau hierin liegt die Herausforderung f&uuml;r Menschen, die Jesus noch nicht kennen: sie sehen &uuml;berhaupt keine Notwendigkeit daf&uuml;r, dass Jesus ihnen ihre S&uuml;nden vergibt.</p><p>Denn in ihren Augen leben sie ein Leben, das im Gro&szlig;en und Ganzen doch eigentlich ganz in Ordnung ist:</p><ul><li><em>&bdquo;Ich habe noch niemanden ermordet, </em></li><li><em>keinen Krieg angezettelt, </em></li><li><em>keinen Juwelier ausgeraubt</em></li><li><em>und bin bisher meiner Partnerin treu gewesen. </em></li><li><em>Au&szlig;erdem spende ich sogar an die Armen. </em></li></ul><p><em>Von daher sollte Gott, wenn es ihn denn tats&auml;chlich geben sollte, doch ganz zufrieden sein mit mir!</em></p><p>Eine solche Denkweise ist bei vielen Nicht- Christen weit verbreitet. Trotzdem ist sie aber falsch!</p><p>Jesus hat erkl&auml;rt, wie die Gebote eigentlich zu verstehen sind. Und ab wann man bereits gegen sie versto&szlig;en, also ges&uuml;ndigt hat:</p><ul><li>einmal einer anderen hinterher geguckt: und man hat bereits in Gedanken die Ehe gebrochen</li><li>einmal etwas Schlechtes &uuml;ber einen anderen auch nur gedacht: und man hat in Gedanken bereits gemordet</li></ul><p>Ja, wenn das so ist: wer soll das denn bitte sch&ouml;n schaffen? Wie soll ich denn dann ohne S&uuml;nden bleiben in meinem Leben?</p><p>Das ist unser gro&szlig;es Dilemma: denn das schafft keiner! Nicht Sie, nicht ich. Nicht einmal Mutter Teresa.</p><p>Jeder von uns ist vor Gott ein S&uuml;nder. Und hat dadurch ein echtes Problem:<br />
denn keiner von uns passt dadurch mit Gott zusammen. Niemand kann deshalb die Ewigkeit in Gottes Gegenwart verbringen.</p><p>Weil Gott jedoch nicht m&ouml;chte, dass es deshalb im Himmel leer ist und jeder Mensch verloren geht, hat er sich einen Rettungsplan &uuml;berlegt:<br />
Sein eigener Sohn Jesus Christus springt f&uuml;r uns ein. Jesus ist der Einzige, der dazu in der Lage ist. Weil er es geschafft hat, sein komplettes Leben s&uuml;ndlos zu bleiben.</p><p>Da Jesus keinen irdischen Vater hatte, kam er auch nicht aus der gefallenen Linie von Adam, dem ersten Menschen und S&uuml;nder der Geschichte.</p><p>Mit anderen Worten:<br />
Jesus hatte die S&uuml;ndhaftigkeit nicht geerbt, da er nicht in der Abstammungslinie des ersten S&uuml;nders Adam gestanden hat. In ihm, Jesus, ist keine S&uuml;nde!</p><p>Dazu kommt Jesu Gehorsam gegen&uuml;ber dem himmlischen Vater. Dadurch konnte Jesus Versuchungen widerstehen.</p><p>Jesus ist also der Einzige, der frei von S&uuml;nde war. Er bietet jedem Menschen an, seine S&uuml;ndlosigkeit gegen unsere S&uuml;nde einzutauschen. Jesus tritt dann mit unserer S&uuml;nde vor Gott- und tr&auml;gt die Strafe daf&uuml;r am Kreuz.&nbsp;Dadurch werden wir frei von S&uuml;nde und k&ouml;nnen vor Gott treten.</p><p>Uns den Zugang zu Gott zu verschaffen - das ist Jesu Bestimmung. Deswegen ist er auf der Erde erschienen.</p><p>Johannes ruft in seinem Brief Christen zu: <strong><em>&bdquo;Ihr wisst das doch!&ldquo;</em></strong>&nbsp;</p><p>Behalten Sie dieses Wissen nicht f&uuml;r sich. Sondern erkl&auml;ren Sie Ihren Mitmenschen, warum auch sie vor Gott S&uuml;nder sind. Und weshalb auch sie auf Jesus und seine S&uuml;ndenvergebung angewiesen sind!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Daniel Benne</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17274683.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Daniel Benne]]></author>
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      <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Erbarmen ohne Ende]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 31,20 – ausgelegt von Daniel Benne.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jeremia 31,20 – ausgelegt von Daniel Benne.</em><br/>
<p>Ich habe mal einen sehr chaotischen Teenkreis erlebt: die Teilnehmer kamen fast alle aus schwierigen Verh&auml;ltnissen. Dementsprechend haben sie sich dann im Teenkreis verhalten:<br />
Es ging &uuml;ber Tische und B&auml;nke. Eine Beleidigung folgte der anderen. Weder Inventar noch die Nerven der Mitarbeiter wurden geschont.</p><p>Der Leiter hatte Regeln aufgestellt, Sanktionen verh&auml;ngt und auch mal Teenager f&uuml;r 1- 2 Wochen gesperrt - das hei&szlig;t aus dem Kreis ausgeschlossen.</p><p>Was f&uuml;r die Teenager nach Ablauf ihrer Sperre immer beeindruckend gewesen ist, war: dass der Leiter sie ohne Vorbehalte wieder angenommen hat.&nbsp;Seine Geduld und Liebe zu diesen schwierigen Teens hat mich unglaublich beeindruckt. Jede Woche hat er ihre Launen und Ausf&auml;lle ertragen.</p><p>Der Teenkreis-Leiter hat zwar sanktioniert und bestraft. Aber es hat ihm immer wieder das Herz gebrochen, wenn er zu solch drastischen Ma&szlig;nahmen greifen musste.&nbsp;Wie gern hat er seine Teenager anschlie&szlig;end wieder angenommen und Erbarmen mit ihnen gehabt!&nbsp;Und die Teenager sind trotz der Sanktionen und Strafen immer wieder zur&uuml;ckgekommen. Weil sie sich trotz ihrer Chaotik angenommen und wertgesch&auml;tzt gef&uuml;hlt haben.</p><p>Der amerikanische Schriftsteller Henry David Thoreau hat mal gesagt: &bdquo;<em>Kinder brauchen Liebe. Besonders, wenn sie sie nicht verdienen</em>.&ldquo;</p><p>Gott bezeichnet sein Volk auch als sein &bdquo;Kind&ldquo;. Zum Beispiel im alttestamentlichen Buch Jeremia, Kapitel 31, Vers 20: <strong>&bdquo;<em>Ist nicht Ephraim mein teurer Sohn und mein liebes Kind? Denn sooft ich ihm auch drohe, muss ich doch seiner gedenken; darum bricht mir mein Herz, dass ich mich seiner erbarmen muss, spricht der Herr&ldquo;</em>.</strong></p><p>Durch weite Teile des Alten Testaments zieht sich das Problem mit dem G&ouml;tzendienst: die Israeliten hat es gereizt, wie sich ihre Nachbarv&ouml;lker selber sichtbare G&ouml;tter gebaut haben. Diese G&ouml;tter wurden dann verehrt und angebetet.&nbsp;Israel hat diese Idee kopiert und ebenfalls angefangen, solche G&ouml;tzen zu verehren. Der Gott des Himmels geriet dadurch immer wieder in Vergessenheit.</p><p>Gott hat sein Volk immer wieder gewarnt: <strong>&bdquo;H&ouml;rt auf mit dem Unsinn! Was sollen euch denn diese leblosen G&ouml;tzen bringen? Kehrt um zu mir!&ldquo;</strong></p><p>Israel bestand eine Zeit lang aus einem Nord- und einem S&uuml;dreich. Das Nordreich war bereits von den feindlichen Assyrern erobert worden. Das S&uuml;dreich, Juda genannt, stand zu Jeremias Zeit kurz vorm Exil.&nbsp;Interessanterweise spricht Gott hier von &bdquo;Ephraim&ldquo;- das war eigentlich eine Bezeichnung f&uuml;r das Nordreich.</p><p>Oft werden beide Landesteile unter dem Begriff &bdquo;Ephraim&ldquo; bzw. &bdquo;Israel&ldquo; zusammengefasst. Das bedeutet: f&uuml;r Gott war auch das l&auml;ngst untergegangene Nordreich weiterhin sein Kind, das er wieder annehmen wird!&nbsp;Zwar hat es das Nordreich in seiner urspr&uuml;nglichen Form nicht wieder gegeben. Wichtiger als die politische Wiederherstellung war aber, dass Gott die Bewohner nicht vergessen hat. Ein Beispiel ist z. B. die Prophetin Hanna im Neuen Testament, die aus dem Nordreich stammte.</p><p>Die Einwohner, die aus dem S&uuml;dreich Juda ins Exil nach Babylonien weggef&uuml;hrt wurden, durften dagegen 70 Jahre sp&auml;ter in ihre alte Heimat zur&uuml;ckkehren.&nbsp;Gott hat sein Volk also trotz Sanktionen und Strafen nie fallen gelassen.</p><p>Das Geniale ist: auch Christen d&uuml;rfen sich als Kinder Gottes bezeichnen. Auch ihnen gilt dieses g&ouml;ttliche Erbarmen.&nbsp;Paulus formuliert das in seinem Brief an die Christen in Galatien so: <strong>&bdquo;Denn ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus&ldquo;.</strong></p><p>Was macht das mit Ihnen? Dass Gott mit Ihnen so viel Erbarmen hat wie ein Vater mit seinem Kind?</p><p>Einige der chaotischen Teenager hat das Erbarmen ihres Leiters &uuml;brigens selber in die Mitarbeit gef&uuml;hrt. Sie sind heute tragende S&auml;ulen in der Jugend- und Gemeindearbeit!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Daniel Benne</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17273954.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Daniel Benne]]></author>
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      <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das Beste ist Gottes Treue]]></title>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Mose 32,11 – ausgelegt von Hans-Georg Wünch.</em><br/>
<p>Jakob ist schon eine interessante Pers&ouml;nlichkeit. Bereits sein Name ist merkw&uuml;rdig, denn w&ouml;rtlich &uuml;bersetzt bedeutet er: &bdquo;Er betr&uuml;gt&ldquo;. Jakob hatte diesen Namen bekommen, weil er bei seiner Geburt die Ferse seines Zwillingsbruders Esau umklammert hielt &ndash; so, als wolle er ihn daran hindern, als erster geboren zu werden. Sp&auml;ter hat er dann seinen Namen immer wieder best&auml;tigt. Zuerst nutzte er eine Situation, in der sein Bruder Esau m&uuml;de und hungrig von der Jagd nach Hause kam, aus und brachte Esau dazu, ihm sein Erstgeburtsrecht f&uuml;r einen Teller Linsensuppe zu verkaufen. Dann erschlich er sich den Erstgeburtssegen, indem er sich bei seinem blinden Vater Isaak als Esau ausgab und ihn so betrog. Als er dann vor der Rache seines Bruders fliehen musste, erlebte er diese besondere Gottesbegegnung, bei der er in einem Traum eine Leiter sah, die in den Himmel reichte, und von Gott die Zusage bekam, dass er ihn bewahren und segnen werde. Und was macht Jakob in dieser Situation? Er macht einen Deal mit Gott: &bdquo;Wenn du mich gesund und mit viel Besitz wieder in mein Land zur&uuml;ckbringen wirst, dann sollst du mein Gott sein&ldquo; &ndash; nachzulesen in 1.Mose 28,20-21.<br /><br />
Jakob ist offenbar ein Mann, der in allen Situationen f&uuml;r sich das Beste herausholen will. Und es scheint ihm auch immer zu gelingen. Selbst als er von seinem Schwiegervater bei der Hochzeit betrogen wird und zun&auml;chst die &auml;ltere Schwester Lea heiraten muss anstelle von Rahel, die er eigentlich liebte, erweist sich dies im Nachhinein f&uuml;r Jakob als ein gro&szlig;er Segen. Insgesamt werden ihm 12 S&ouml;hne und eine Tochter geboren. Schlie&szlig;lich ist er wirklich sehr reich geworden. Und er macht sich auf Gottes Anweisung hin auf den Weg zur&uuml;ck nach Hause.</p><p>Nun ist er kurz davor, seinem Bruder Esau zu begegnen. Und Jakob hat Angst, denn er wei&szlig; nicht, ob Esau noch &auml;rgerlich ist &uuml;ber seinen Betrug. Man hat den Eindruck, dass Jakob in dieser Situation zum ersten Mal wirklich begreift, dass er auf Gott und dessen Hilfe angewiesen ist. Diesmal kann er sich nicht selbst aus der Schwierigkeit befreien oder sie gar f&uuml;r seine eigenen Zwecke benutzen. Jakob begreift, dass er ganz und gar von Gott abh&auml;ngig ist. Und er sieht, dass dies schon sein ganzes Leben so war. Mit nichts als seinem Wanderstab war er nach Haran gekommen. Und Gott hatte ihn so gesegnet, dass er jetzt seine Frauen und Kinder und sein Vieh in zwei gro&szlig;e Lager aufteilen konnte. Und Jakob begreift, dass er dies alles nicht sich selbst und seinen manchmal nicht so ganz ehrlichen Machenschaften zuschreiben kann, sondern dass er das alles Gott verdankt &ndash; und das unverdient!</p><p>Auch wir sollten uns hin und wieder Zeit nehmen, um dar&uuml;ber nachzudenken, was Gott in unserem Leben getan hat. Vielleicht nehmen Sie sich heute einmal Zeit daf&uuml;r. Nehmen Sie sich einen Zettel und fangen Sie an, darauf zu notieren, was sie in Ihrem Leben Gott verdanken. Wo er Sie gesegnet und Ihnen Gutes getan hat. Und wo Sie erlebt haben, dass er Ihnen hilft.<br /><br />
Allzu oft schauen wir auf die Dinge, die uns fehlen und vergessen, auf das zu sehen, was wir haben. Da kann es helfen, dass wir uns einmal ganz bewusst an die Situationen erinnern, in denen wir Gottes Barmherzigkeit und Treue erfahren haben. Und wenn Ihr Zettel gef&uuml;llt ist mit diesen Erinnerungen, dann k&ouml;nnen Sie sicher einstimmen in das Lob Jakobs: <strong>&bdquo;HERR, ich bin zu gering aller Barmherzigkeit und aller Treue, die du an deinem Knechte getan hast.&ldquo;</strong><br /><br />
&Uuml;brigens: Gott ist Jakob nach diesem Bekenntnis in einer besonderen Weise begegnet und hat dann daf&uuml;r gesorgt, dass die Begegnung mit seinem Bruder Esau zur Vers&ouml;hnung gef&uuml;hrt hat. Vielleicht lesen Sie diese Geschichte einfach noch einmal nach im 1. Buch Mose, in den Kapiteln 32 und 33!</p><p><br />
&#9658;&nbsp;<strong> Mehr zum 1. Buch Mose</strong></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Hans-Georg Wünch</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17273140.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Hans-Georg Wünch]]></author>
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      <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Fremd, aber nicht für Gott]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 3. Mose 19,33 – ausgelegt von Hans-Georg Wünch.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 3. Mose 19,33 – ausgelegt von Hans-Georg Wünch.</em><br/>
<p>Diese Worte stehen in einem Kapitel, in dem Gott seinem Volk Israel durch Mose eine Reihe von Anweisungen gibt. Ihr allt&auml;gliches Leben soll davon gepr&auml;gt sein, dass sie zu Gott geh&ouml;ren. So beginnt das Kapitel damit, dass Gott sagt: &bdquo;Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, der HERR, euer Gott.&ldquo; (V.2) Und dann folgen ganz unterschiedliche Anweisungen daf&uuml;r, wie diese &bdquo;Heiligkeit&ldquo; im Alltag aussehen soll. &Uuml;brigens: &bdquo;heilig&ldquo; sein bedeutet in diesem Zusammenhang, zu Gott zu geh&ouml;ren und von ihm her gepr&auml;gt zu sein. Denn nur Gott ist in seinem Wesen ganz und gar heilig.</p><p>Einige Verse sp&auml;ter lesen wir dann die bekannte Aufforderung &bdquo;Du sollst deinen N&auml;chsten lieben wie dich selbst.&ldquo; (V.18) Zusammen mit dem Auftrag, Gott von ganzem Herzen zu lieben, geh&ouml;rt dies ja zu dem Kern des gesamten Gesetzes, wie Jesus es im Lukasevangelium, Kapitel 10,25-37 (Lukas 10, 25-37) sagt. Und zu diesem &bdquo;N&auml;chsten&ldquo;, den wir lieben sollen, geh&ouml;rt auch der &bdquo;Fremdling&ldquo;, der &bdquo;bei euch wohnt&ldquo;. Den soll Gottes Volk, so lesen wir in unserem Vers, nicht &bdquo;bedr&uuml;cken&ldquo;. Und Gott f&auml;hrt fort mit den Worten: &bdquo;Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in &Auml;gyptenland.&ldquo; Und dann unterstreicht Gott noch einmal die Bedeutung dieser Aufforderung durch die Worte: &bdquo;Ich bin der HERR, euer Gott.&ldquo;</p><p>Das hebr&auml;ische Wort, das hier f&uuml;r &bdquo;Fremdling&ldquo; benutzt wird, ist eines von drei Worten, mit denen im Alten Testament Menschen bezeichnet werden, die &bdquo;fremd&ldquo; oder &bdquo;Ausl&auml;nder&ldquo; sind. Es beschreibt, im Gegensatz zu den beiden anderen Begriffen, einen Menschen, der sich f&uuml;r l&auml;ngere Zeit oder gar dauerhaft im Land aufh&auml;lt. Ein solcher &bdquo;Fremdling&ldquo; hat eine ganze Reihe von Rechten und Pflichten.</p><p>So muss er zwar nicht den Glauben Israels &uuml;bernehmen, aber er soll die von Gott gegebenen Regelungen f&uuml;r den Alltag, wie den Sabbat oder die religi&ouml;sen Fest- und Feiertage beachten. Und wenn er das m&ouml;chte, kann er selbst auch an diesen Ereignissen teilnehmen. Er darf sogar, wenn er sich und alle m&auml;nnlichen Mitglieder seines Haushaltes beschneiden l&auml;sst, mit seinem ganzen Haus das Passafest halten. Im Grunde gibt es nur eine Ausnahme, die ihn von den Israeliten unterscheidet. Er darf n&auml;mlich keinen eigenen Landbesitz in Israel haben. Dieses Land geh&ouml;rt nach dem Verst&auml;ndnis des Alten Testamentes Gott und er hat es den Israeliten gegeben. Daher konnten sie dieses Land, das sie von Gott bekommen hatten, auch nicht dauerhaft verkaufen, sondern es wurde sp&auml;testens alle 50 Jahre wieder an den urspr&uuml;nglichen Besitzer zur&uuml;ckgegeben.</p><p>Die Fremdlinge werden an vielen Stellen im Alten Testament zusammen mit den Witwen und Waisen genannt. Als Menschen, die in besonderer Weise auf den Schutz und die Versorgung angewiesen waren, galten ihnen eine Reihe von speziellen Gesetzen. Gott ist es offenbar wichtig, dass die Menschen am Rand der Gesellschaft beachtet und gesehen werden.</p><p>Und wir? Was machen wir heute mit diesem Wissen? Denn wenn es Gott damals wichtig war, ist es auch heute noch etwas, was er will. Unsere Welt und Gesellschaft hat sich ver&auml;ndert. Aber Gott ist und bleibt derselbe. Auch heute m&ouml;chte er, dass wir den Fremden, den Ausl&auml;nder, der bei uns lebt, nicht unterdr&uuml;cken. Er m&ouml;chte, dass wir uns um ihn k&uuml;mmern und ihn lieben wie uns selbst. Daf&uuml;r gibt es in unserem Alltag viele M&ouml;glichkeiten. Angefangen von der Hausaufgabenhilfe f&uuml;r Kinder von Asylanten &uuml;ber die Hilfe bei der Bew&auml;ltigung des Alltags, dem Ausf&uuml;llen von Antr&auml;gen bis hin zur &Ouml;ffnung unserer H&auml;user &ndash; Gott will, dass wir ein offenes Herz f&uuml;r Menschen haben, die als Fremdlinge unter uns wohnen. Gott will, dass sie durch uns seine Liebe erfahren und ihn kennenlernen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Hans-Georg Wünch</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17272479.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Hans-Georg Wünch]]></author>
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      <pubDate>Mon, 09 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Der nachhaltige Jubel]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 2,46-47 – ausgelegt von Markus Springer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Apostelgeschichte 2,46-47 – ausgelegt von Markus Springer.</em><br/>
<p>Es war ein wundersch&ouml;ner Dezembertag. Ein Ausflug in den Bergen, kaum Schnee. Auf einem kleinen H&uuml;gel umringt von hohen Bergen machten wir Pause und genossen die wundersch&ouml;ne Aussicht auf die Alpen. Meine dreizehnj&auml;hrige, autistische Tochter lief interessiert hin und her, spielte und sprang umher. Meine Frau und ich sassen in der w&auml;rmenden Sonne und dachten uns nichts dabei. Nach einiger Zeit h&ouml;rten wir nichts mehr von unserer Kleinen. Schnell begannen wir sie zu suchen&hellip; meine Frau in die Richtung, wo wir sie zuletzt gesehen hatten. Ich suchte im oberen Teil, doch unsere kleine Tochter war verschwunden. Dann lief ich zum Auto, um die Strasse zu kontrollieren, die weiter untenlag . Auf dem Weg fragte ich jeden Wanderer, den ich traf. Doch keine Spur von der kleinen Ausreisserin. Meine Frau und ich waren aus dem H&auml;uschen. Wir beteten und fragten jeden, der uns &uuml;ber den Weg lief. Angesichts des fortgeschrittenen Tages informierte ich die Bergwacht. Die organisierten sofort ein Team und eine Hundestaffel.</p><p>Ich dachte: jede Minute z&auml;hlt, bevor Dunkelheit und K&auml;lte in diesem bergigem Wald- und Felsgel&auml;nde hereinbrechen. F&uuml;r uns Eltern war jede Minute ein Bangen. Wir wussten nur: unsere kleine Tochter war allein, ohne Orientierung und bald in v&ouml;lliger Dunkelheit und bitterer K&auml;lte. Schrecklich, sich das vor Augen zu malen!</p><p>Nach unerm&uuml;dlichen Suchen und Gespr&auml;chen mit weiteren Passanten kam dann doch der erl&ouml;sende Anruf: &lsquo;wir haben eure Tochter gefunden! &rsquo; &ndash; Ein Ehepaar hatte sich an unserer Suche beteiligt und sie wurde an einem Ort gefunden, wo wir sie am allerwenigsten vermutet hatten. Was f&uuml;r eine Erleichterung! Unsere Tochter &ndash; offensichtlich verloren und dadurch in grosser Gefahr &ndash; aber sie wurde rechtzeitig wiedergefunden. Wir waren heilfroh, als wir unsere Tochter wieder in die Arme schliessen konnten und lobten Gott daf&uuml;r, dass wir sie gesund wiederbekommen haben. Wir bedankten uns bei dem Ehepaar, das mit uns so engagiert mitsuchte. Die grosse Suchaktion der Bergwacht mit Hundestaffel konnte ich absagen.</p><p>Von Menschen, die vorher verloren waren und gefunden wurden, lesen wir auch in Apg 2,46: <strong>&laquo;Tag f&uuml;r Tag kamen sie einm&uuml;tig im Tempel zusammen, und in ihren H&auml;usern brachen sie das Brot und trafen sich mit jubelnder Freude und redlichem Herzen zu gemeinsamen Mahlzeiten. Sie lobten Gott und waren im ganzen Volk angesehen.&raquo; (Ne&Uuml;)</strong></p><p>Es waren einfache Menschen, die durch den Glauben zu Jesus, ihrem Retter fanden. &ndash; Besser gesagt, die durch ihn gefunden wurden. Sie haben erkannt, dass sie ohne Jesus Christus in dieser Welt verloren sind. Sie ergriffen die ausgestreckte Hand dessen, der ihnen zuruft: &laquo;Kommt her zu mir, alle, die ihr m&uuml;hselig und beladen seid, ich will euch erquicken.&raquo; (LUT) Diese Menschen wurden durch Jesus Christus wiedergefunden und nach Hause gebracht. Aus Verlorenheit und Gefahr wurde ihnen das Leben neu geschenkt. &ndash; Was f&uuml;r eine jubelnde Freude, die dadurch bleibend und nachhaltig ist? Denn jetzt haben sie eine neue Heimat gefunden. Nicht nur das, auch eine neue Familie. Frieden und Einm&uuml;tigkeit. Frieden mit sich selbst, mit Gott und den Menschen. Ihr Leben ver&auml;nderte sich dadurch nachhaltig: Der Tempel, also Gott und die Gemeinschaft mit den Mitgl&auml;ubigen wurde f&uuml;r sie zur Priorit&auml;t.</p><p>&nbsp;Dass diese Menschen so entspannt und fr&ouml;hlich zusammen waren und von nun an ein klares Ziel hatten, das hatte Auswirkungen, die f&uuml;r alle Menschen sichtbar waren: Sie waren beim ganzen Volk in Jerusalem angesehen. Und weiter heisst es: &laquo;T&auml;glich f&uuml;gte der Herr solche, die gerettet wurden, ihrer Gemeinschaft hinzu.&raquo; (Ne&Uuml;) Also ein Leben, das rundum stimmig ist. W&uuml;nschen Sie sich das nicht auch?</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Markus Springer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17272143.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Markus Springer]]></author>
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      <pubDate>Sun, 08 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Zugehörigkeit bringt Frieden]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 2,14 – ausgelegt von Markus Springer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Epheser 2,14 – ausgelegt von Markus Springer.</em><br/>
<p>Ein Leben im Frieden ist sehr begehrt, scheint aber vielerorts sehr weit weg, so sehr sich die Menschen Frieden ersehnen. Zwischen Russland und der Ukraine, im Gazastreifen oder in anderen Gebieten, von denen unsere Medien nur wenig berichten. In unserer Gesellschaft ist es mit dem Frieden auch nicht weit her. Und wenn wir uns die Gewaltdelikte und die Scheidungsraten in Deutschland ansehen, merken wir, dass der Krieg direkt bei uns um die Ecke ist. Wann h&ouml;rt der Krieg im Grossen auf, und wann h&ouml;rt der Krieg im Kleinen auf, in unseren K&ouml;pfen und in unseren Herzen? &ndash; Wir sehnen uns so sehr nach Frieden!</p><p>Die Bibel spricht davon, dass die Ursache allen Unfriedens und Streitens der Unfriede und Streit mit Gott ist. Das alttestamentliche Volk Israel hatte auch immer wieder Streit mit Gott. Lieber vertrauten die Israeliten auf die jeweilige, herrschende Grossmacht &ndash; auf &Auml;gypten oder Assyrien &ndash; als auf ihren Gott, der sie als sein Volk vor allen anderen V&ouml;lkern erw&auml;hlt hat. Er hatte sie mit grosser Macht aus der Unterdr&uuml;ckung in &Auml;gypten befreit und ihnen das gelobte Land gegeben. Israel und Gott, das war immer wieder eine dramatische Geschichte von Abkehr und Rebellion gegen Gott. Gesellschaftlicher und politischer Unfriede waren dabei nur eine Folge des Unglaubens und Unfriedens der Israeliten mit Gott. Sollte es bei uns Menschen heute anders sein?</p><p>Aber wer hat denn nun Streit? Gott mit mir oder nicht vielmehr ich mit Gott? Und warum? &ndash; Der Mensch geht gew&ouml;hnlich seinen eigenen Weg &ndash; und zwar ohne Gott, ohne Beziehung und Glauben an ihn. Die Bibel spricht davon, dass deshalb der Zorn Gottes auf dem Menschen liegt. Ohne Hoffnung und Zugang, schuldbeladen und fern von Gott. Obwohl Gott der Sch&ouml;pfer ist, geh&ouml;ren wir anders als das Volk Israel nicht automatisch zu Gott. Was das auserw&auml;hlte Volk Israel betrifft: Trotz Unfriede und Streit hat Gott sein Volk nicht verlassen. Durch die Jahrhunderte war seine Hand immer wieder zur Vers&ouml;hnung bereit. Zuletzt schickt Gott seinen eigenen Sohn, den verheissenen Messias und Erl&ouml;ser, in diese Welt.</p><p>Im Brief des Apostels Paulus an die Epheser Kapitel 2, Vers 14 heisst es von diesem Erl&ouml;ser, von Jesus Christus: &laquo;<strong>Denn er &ndash;</strong> Jesus Christus <strong>selbst &ndash; ist unser Friede</strong>,&raquo; &hellip;und da wird auch gleich die Begr&uuml;ndung dazu geliefert: &laquo;er, der aus beiden eine Einheit gemacht und durch sein k&ouml;rperliches Sterben die Mauer der Feindschaft niedergebrochen hat.&raquo; (Ne&Uuml;)</p><p>Die Mauer der Feindschaft war eine Abgrenzung im herodianischen Tempel. Die Trennung des auserw&auml;hlten Volkes Israel von allen anderen Nationen bzw. von den Heidenv&ouml;lkern. Israel allein hatte das Privileg, Gottes auserw&auml;hltes Volk zu sein. Die Heidenv&ouml;lker waren jahrhundertelang ausgeschlossen, sie hatten anders als das auserw&auml;hlte Volk keinen Zugang zu Gott. &ndash; Kein Wunder, dass hier Feindschaft entsteht, wenn nur die Einen privilegiert sind.</p><p>Jesus Christus starb am Kreuz daf&uuml;r, dass auch die Heidenv&ouml;lker Zugang zu Gott bekommen k&ouml;nnen. So k&ouml;nnen nun beide Gruppen zu einem Volk Gottes werden &ndash; zu seinem Volk. &ndash; Und jetzt wird auch deutlich, warum wir Menschen Streit und Krieg haben. Weil wir durch unsere Schuld und Gottesferne nicht dazugeh&ouml;ren und dadurch keinen Frieden finden. &ndash; Es ist wie ein Fluch, der uns Menschen umtreibt &ndash; auch wenn es uns nicht bewusst ist. Wenn es also um Frieden geht, geht es auch um Zugeh&ouml;rigkeit und Heimat. Dort wo ich echte Gemeinschaft mit Jesus Christus finde, finde ich Frieden.</p><p>Gottes Plan war von Anfang an, dass sein Volk ein Segen f&uuml;r alle Nationen dieser Erde ist. Er will, dass alle Menschen von diesem Fluch gerettet werden. Durch Jesus Christus k&ouml;nnen sie zu ihm kommen. Die Mauer hat er niedergerissen. Der Zugang zu ihm ist jetzt frei.</p><p>Wir brauchen gesellschaftlichen und politischen Frieden, aber die Ursache liegt tiefer. Der wahre Friede beginnt in Ihrem und meinem Herzen und tr&auml;gt den Namen einer Person: Jesus Christus. Es ist ein ganz pers&ouml;nlicher Friede mit und durch Gott. Was f&uuml;r ein Vorrecht.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Markus Springer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17271779.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Markus Springer]]></author>
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      <pubDate>Sat, 07 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein Weckruf zur Nächstenliebe]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 25,45 – ausgelegt von Rainer Heuschneider.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Matthäus 25,45 – ausgelegt von Rainer Heuschneider.</em><br/>
<p>Hm, kein sonderlich aufmunterndes Wort am Anfang eines Tages.</p><p>Da gibt es &bdquo;gef&uuml;hlt&ldquo; gleich einen auf den Deckel: &bdquo;Du hast versagt. Du hast die Not eines Menschen nicht wahrgenommen. Du hast vers&auml;umt, ihm zu helfen.&ldquo;</p><p>Und so urteilt nicht irgendein weltlicher Herrscher. Der K&ouml;nig, das ist Gott selber.&nbsp;Ganz offen gesprochen: Da w&auml;re mir doch eine positive Beurteilung meines Lebens lieber.</p><p>Andererseits ist Gottes Wort kein Wunschkonzert. Ja, Gott ermutigt in seinem Wort, er tr&ouml;stet, er schenkt Orientierung. Aber er warnt auch vor einer Lebensf&uuml;hrung, die nicht seinem Willen entspricht. Und das nicht nur in den 10 Geboten.</p><p>Das wei&szlig; ich ganz gut von mir selbst: Solche Ermahnungen habe ich immer wieder n&ouml;tig, obwohl ich schon lange in der Nachfolge Jesu stehe.</p><p>Allerdings &uuml;berh&ouml;re ich schon mal gerne die Ermahnungen Gottes, ignoriere seine Warnungen. Mir kam eine Erz&auml;hlung des d&auml;nischen Philosophen S&ouml;ren Kierkegaard in den Sinn. Er berichtet von einem Wanderzirkus, der in der d&auml;nischen Provinz sein Zelt aufschl&auml;gt. Zur ersten Auff&uuml;hrung sind fast alle Pl&auml;tze belegt: Familien mit Kindern, neugierige Jugendliche, etliche Senioren.</p><p>Sie warten gespannt auf den Anfang der Vorf&uuml;hrung. Dann betritt ein Clown die Manege. Mit ged&auml;mpfter Stimme sagt er:&nbsp;&bdquo;Meine Damen und Herren! Bitte bleiben Sie ganz ruhig! Gehen Sie langsam nach rechts und links. Verlassen Sie das Zelt. Hinten im Fundus ist ein Brand ausgebrochen.&ldquo;</p><p>Ein Augenblick -&nbsp;Totenstille! Aber dann f&auml;ngt ein Zuschauer an zu lachen und zu klatschen, bald folgt ein zweiter, ein dritter&hellip;.</p><p>Der Clown ruft noch einmal ganz leidenschaftlich: &bdquo;Ein Brand ist ausgebrochen!&nbsp;Bitte verlassen Sie ihren Platz!&ldquo; Aber das Lachen und Klatschen breitet sich aus wie ein Orkan. Bis pl&ouml;tzlich die ersten schwarzen Rauchschwaden durch den Vorhang dringen.</p><p>Kierkegaard hat es zutreffend beobachtet. In unserer menschlichen Natur steckt es, dass wir Gott nicht ernst nehmen wollen, so wenig wie Weisungen von einem Clown, dass wir auch Gottes Warnungen ignorieren.</p><p>Deshalb will ich auch dieses zurechtweisende Wort des K&ouml;nigs nicht &uuml;berh&ouml;ren.&nbsp;Genauso wenig ist es hilfreich, bei diesem Wort nur an andere Menschen zu denken: &bdquo;Das sollte Herr XY sich mal konkreter zu Herzen nehmen&ldquo;.</p><p>Was z&auml;hlt der K&ouml;nig als Vers&auml;umnis auf?</p><p>Nicht etwa Mord und Totschlag. Er nennt recht normale Dinge: Du hast mit dem Hungernden nicht das Essen geteilt, den Kranken vergessen, den Gefangenen nicht besucht. Ich denke, diese Liste der Unterlassungen k&ouml;nnte noch problemlos erg&auml;nzt werden.</p><p>Was kann ich mir konkret f&uuml;r heute vornehmen?</p><p>Vermutlich haben die wenigsten die Chance, jemanden im Gef&auml;ngnis zu besuchen. Aber da ist die alleinerziehende Mutter zwei Etagen &uuml;ber mir.&nbsp;Ihr sp&uuml;re ich ab, dass sie oft &uuml;berfordert ist. Biete ihr doch an, mal zwei Stunden auf ihr Kind aufzupassen! Dann kann sie in Ruhe das erledigen, wozu sie sonst nicht kommt.</p><p>Es kann gut sein, das heute kein Obdachloser bei mir anschellt. Aber ich entdecke durchs K&uuml;chenfenster den kranken Nachbarn, der nach der Operation nicht richtig auf die Beine kommt.&nbsp;Wie w&uuml;rde er sich freuen, wenn ich f&uuml;r ihn das Schneeschieben &uuml;bernehme oder einen Einkauf.</p><p>In diesem Sinne will das Bibelwort aus dem Matth&auml;usevangelium, Kapitel 25, 45 &bdquo;keinen auf den Deckel geben&ldquo;. Ich verstehe es eher als einen hilfreichen &bdquo;Weckruf&ldquo;: Gehe mit offenen Augen und mit einem weiten Herz durch diesen Tag! &Uuml;bersehe den Menschen nicht, der in Not ist!</p><p>Niemand soll meinen, dass er sich dadurch einen Platz im Himmel verdienen k&ouml;nnte.&nbsp;Das ewige Leben ist ein Geschenk Gottes, ich bekomme es, wenn ich Jesus vertraue.&nbsp;Aber dieser Glaube an Jesus soll nicht nur ein Standpunkt sein.</p><p>Der Glaube will gelebt werden im Alltag. Wie sagt es Paulus: &bdquo;Die gr&ouml;&szlig;te Gabe und Frucht ist die Liebe&ldquo; (1. Korinther 13, 13 / Galater 5, 22).</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Rainer Heuschneider</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17271090.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Rainer Heuschneider]]></author>
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      <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Beten: Gottes Schutz suchen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 16,1 – ausgelegt von Rainer Heuschneider.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 16,1 – ausgelegt von Rainer Heuschneider.</em><br/>
<p>Unser Kirchturm in Holzhausen, einem Ortsteil von Burbach im Siegerland, ist</p><p>ein echter Blickfang. Der alte Wehrturm mit seiner &bdquo;Welschen Haube&ldquo; ragt aus dem alten Dorfkern hervor, pr&auml;gt das Ortsbild.</p><p>Trotzdem ben&ouml;tigte ich als damals neuer Pfarrer etwas Zeit, um eine andere Besonderheit zu entdecken.</p><p>W&auml;hrend wir im Turmsaal mit den Konfirmanden einen Film angesehen haben, fiel mein Blick auf die Fensterfront. Gut zwei Meter dicke W&auml;nde bis zum Fenster von innen. Das Gleiche nochmal von au&szlig;en. Welch ein gewaltiger Bau in der Entstehungszeit im 13. Jahrhundert. Kein Wunder, dass sich die Dorfbewohner in diesen Wehrturm verschanzten, wenn sich feindliche Truppen n&auml;herten wie im 30j&auml;hrigen Krieg. Dieses Haus bot Schutz.</p><p><br />
Unser Wehrturm kommt mir in den Sinn, wenn ich an den Anfang von Psalm 16 denke. Dort steht im Vers 1: <strong>&bdquo;Bewahre mich Gott, denn ich traue auf dich&ldquo;.</strong></p><p><br />
Als Autor dieses Psalms wird zuvor K&ouml;nig David genannt. Wir wissen nicht genau, in welcher konkreten Situation er Gott um Bewahrung bittet.</p><p>Allerdings erz&auml;hlt uns das Alte Testament, dass David oft Gott um Schutz gebeten hat. H&auml;ufig musste er vor Feinden fliehen. Immer wieder stellten ihm Feinde nach.</p><p>Noch bevor er K&ouml;nig &uuml;ber Israel wurde, trachtete ihm der vor Neid zerfressene K&ouml;nig Saul nach dem Leben. Selbst vor seinen eigenen Kindern konnte David nicht sicher sein, wie beispielsweise vor seinem Sohn Absalom (ab 2. Samuel, Kapitel 15).&nbsp; Der wollte seinen Vater umbringen.</p><p>Wie oft mag das sein Gebet gewesen sein: <strong>&bdquo;Bewahre mich Gott, denn ich traue auf dich.&ldquo;</strong>&nbsp; Der Tempel in Jerusalem konnte damals noch nicht sein &bdquo;Wehrturm bei Gott&ldquo; sein. Den Tempel erbaute erst sein Sohn Salomo, nachdem David verstorben war. Trotzdem lebte David mit voller &Uuml;berzeugung, dass er zu jeder Zeit zu Gott im Gebet fliehen konnte, dass Gott f&uuml;r ihn eine offene T&uuml;r und ein offenes Ohr hatte. Ein &bdquo;g&uuml;ldenes Kleinod&ldquo;, so &uuml;berschreibt Martin Luther Psalm 16.</p><p>Mit Sicherheit gibt es auch in Ihrem Leben viele Anl&auml;sse, bei denen Sie um Gottes Schutz, um seine Bewahrung bitten. Eine lange Autofahrt in den Urlaub steht bevor. Oder eine Gesch&auml;ftsreise mit Fl&uuml;gen auf einen anderen Kontinent. Andere m&ouml;gen an die t&auml;glichen Gefahren denken, wenn sie an einer Baustelle t&auml;tig sind.</p><p>Ach, es gibt so viele Anl&auml;sse, die Angst machen, die Sorgen bereiten.</p><p>Ich pers&ouml;nlich lese diesen Vers in einer Situation, in der nach vielen, vielen Jahren mal wieder ein Krankenhausaufenthalt vor mir liegt. Wie wird am Ende alles ausgehen? Ist eine Heilung m&ouml;glich? <strong>&bdquo;Bewahre mich Gott, denn ich traue auf dich&ldquo;</strong> (Psalm 16, 1).</p><p>Nun kann ich es schlecht beurteilen, ob Ihnen ein solches Gebet leicht &uuml;ber die Lippen kommt, wenn Ihre Probleme Sie niederdr&uuml;cken. Mir kommt dabei ein Vergleich in den Sinn:</p><p>Was eine &bdquo;Konservendose&ldquo; enth&auml;lt, das kann ich von au&szlig;en nicht beurteilen.</p><p>Klar, ich schaue aufs Etikett. Da steht z.B. &bdquo;Ravioli&ldquo; oder &bdquo;Serbische Bohnensuppe&ldquo;. Aber das k&ouml;nnte auch ein Etikettenschwindel sein.</p><p>Ich muss schon die Dose &ouml;ffnen, um zu erkennen, ob sie das enth&auml;lt, was sie von au&szlig;en verspricht. Erst dann wird sichtbar, was im verschlossenen Zustand verborgen bleibt.</p><p>Nun m&ouml;chte ich Gottes Wort nicht mit einer &bdquo;Konservendose&ldquo; gleichstellen.</p><p>Aber ob auf das Bibelwort Verlass ist, erfahre ich erst, wenn ich es beherzige.</p><p>Wenn Davids Gebetsruf auch mein pers&ouml;nliches Gebet wird. Probieren Sie es doch heute aus. &bdquo;Bewahre mich Gott, denn ich traue auf dich&ldquo;. Nur Mut!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Rainer Heuschneider</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17270182.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Rainer Heuschneider]]></author>
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      <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Vertrauen wie ein Baum]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 17,7.8 – ausgelegt von Wolfgang Buck.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jeremia 17,7.8 – ausgelegt von Wolfgang Buck.</em><br/>
<p>Im 2.600 Jahre alten Buch des Propheten Jeremia finden sich in Kapitel 17 die S&auml;tze:</p><p><strong><em>Wessen Zuversicht der HERR ist, der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Er sorgt sich nicht, wenn ein d&uuml;rres Jahr kommt, sondern bringt ohne aufh&ouml;ren Fr&uuml;chte.</em></strong></p><p>Das Bild leuchtet sofort ein. Kurz vorher sagte Jeremia: Ohne Wasser gibt es nur ein paar trockene Str&auml;ucher, aber mit Wasser gedeiht alles pr&auml;chtig. Ich kann das best&auml;tigen: Auch unser Haus steht an einem kleinen Bach, und zu beiden Seiten des Ufers w&auml;chst alles wunderbar. Wasser bedeutet Leben.</p><p>Aber Jeremia geht es hier nicht um das sch&ouml;ne Bild, das auch sonst noch mehrfach in der Bibel vorkommt, z.B. in Psalm 1. Ihm geht es um sein Volk, das ins Verderben l&auml;uft. Deshalb kurz zum Zusammenhang:</p><p>Es ist die Zeit um 600 v.Chr. In Jerusalem scheint alles in Ordnung zu sein. Die Gesellschaft lebt im Wohlstand, die Tempelgottesdienste sind gut besucht, die Priester tun ihr Bestes, die Opfer werden dargebracht, die Tempelch&ouml;re singen gut, die Hofpropheten sagen eine gl&auml;nzende Zukunft voraus &ndash; und die Kasse stimmt auch.</p><p>Und doch muss der Prophet Jeremia im Auftrag Gottes intensiv warnen, denn hinter der sch&ouml;nen Fassade ist es gewaltig am Br&ouml;ckeln: Der Glaube ist nur noch &auml;u&szlig;erlich, und deshalb geht es auch im Alltag der Gesellschaft bergab: Bestechung und Unrecht nehmen zu, die Reichen und Einflussreichen legen das Recht zu ihren Gunsten aus, die Armen werden immer &auml;rmer und rechtloser &ndash; Kennzeichen jeder alt gewordenen Gesellschaft bis heute. Aber das scheint niemanden zu st&ouml;ren &ndash; bis auf Gott. Er droht angesichts des himmelschreienden sozialen Unrechts, sein eigenes Volk hart zu strafen, fast zu vernichten. Und genau das hat Jeremia warnend zu verk&uuml;ndigen &ndash; allein gegen alle, der klassische Spielverderber.</p><p>Und jetzt kommt dieser sch&ouml;ne Vergleich zum Zuge: Wer ohne Gott leben will, verdorrt am Ende wie ein W&uuml;stenstrauch ohne Wasser, aber wer sich auf Gott und seine Gebote verl&auml;sst, der gedeiht wie ein Baum am Bach.</p><p>So weit scheint alles klar, aber wie meistens liegen die wirklichen Fragen tiefer.</p><p>Denn Jeremia stellt &ouml;ffentlich die unbequeme Frage, worauf sich seine Zeitgenossen wirklich verlassen.</p><p>Was soll das? H&ouml;re ich sie schon fragen, es l&auml;uft doch alles prima. &ndash; Nein, tut es nicht, denn ihr habt Gott und seine guten Gebote, eure Lebensgrundlage, verlassen, h&ouml;re ich Jeremia sagen. Ihr lauft langfristig ins sichere Verderben.</p><p>Deshalb noch einmal: Worauf verlasst ihr euch letzten Endes?</p><p>Auf euch selbst, auf andere Menschen, auf eure Erfahrung, Herkunft, Bildung, Besitz, gesellschaftliche Stellung&hellip;?&nbsp; Alles nichts B&ouml;ses, aber doch eine tr&uuml;gerische Sicherheit!</p><p>Oder verlasst ihr euch auf Gott und sein Wort &ndash; mit dem ganzen Wagnis, das dazugeh&ouml;rt?</p><p>Nun sind die Fronten aber nicht immer so klar, denn auch in uns selbst gibt es oft beides, untrennbar vermischt! Da ist Vieles r&auml;tselhaft, selbst unsere eigene Biografie. Wem immer alles klar ist, der hat manchmal nur noch nicht weit genug gedacht. Deshalb steht unmittelbar nach unserem Bibelwort der geniale Satz:</p><p><strong><em>Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; wer kann es ergr&uuml;nden? Ich der Herr, kann das Herz ergr&uuml;nden&hellip;</em></strong></p><p>Wie gut, dass Gott uns besser kennt als wir selber, ihm vertrauen wir uns f&uuml;r heute fr&ouml;hlich an!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Wolfgang Buck</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17269486.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Wolfgang Buck]]></author>
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      <pubDate>Wed, 04 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Glaubwürdigkeit durch Barmherzigkeit]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Sprüche 17,5 – ausgelegt von Wolfgang Buck.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Sprüche 17,5 – ausgelegt von Wolfgang Buck.</em><br/>
<p>Vor einige Wochen feierten wir Weihnachten. Im Grunde feierten wir doch das, was Peter Strauch in dem Lied zusammenfasst &bdquo;Gott wurde arm f&uuml;r uns, damit wir durch seine Armut reich werden &hellip;&ldquo; Das g&ouml;ttliche, aber arme und hilflose Kind im Stall, dazu Maria, Josef, die Hirten &ndash; alles arme Leute. Was haben wir daraus gemacht? Ein Fest des Wohlstandes, des guten Essens und der wertvollen Geschenke. Irgendwie pervers.</p><p>Wie kommt das?</p><p>Unser heutiges Bibelwort kann dazu Aufschluss geben. Es stammt aus dem <strong>Buch der Spr&uuml;che</strong>, also der Sammlung alter israelischer Lebensweisheit, wie sie bei K&ouml;nig Salomo beispielhaft zu finden war. Diese Spr&uuml;che sind oft holzschnittartig, generalisierend, zugespitzt und einseitig. Aber sie halten uns einen Spiegel vor Augen: So sind wir im Grunde doch alle.</p><p>Im Buch der Spr&uuml;che Kapitel 17 findet sich die der unmissverst&auml;ndliche Satz: <strong><em>Wer den Armen verspottet, verh&ouml;hnt dessen Sch&ouml;pfer; und wer sich &uuml;ber eines andern Ungl&uuml;ck freut, wird nicht ungestraft bleiben.</em></strong></p><p>Das ist eine harte Ansage. Was in der momentanen politischen Lage noch als &bdquo;Tabubruch&ldquo; beschrieben und von manchen sogar gefeiert wird &ndash; das sieht Gott radikal anders. Er solidarisiert sich mit den Armen und Entrechteten. Denn eigentlich sollte niemand im alten Israel dauerhaft verarmen, daf&uuml;r gab es im Gesetzbuch klare Vorschriften. Aber man hielt sich kaum daran. Wie in jeder alt gewordenen Gesellschaft wurden die Reichen immer reicher und die Armen immer &auml;rmer.</p><p>Wenn wir reich sind &ndash; und das sind in unserer Gesellschaft im Weltvergleich fast alle &ndash; dann schreiben wir es schnell unserem Flei&szlig; und unserer T&uuml;chtigkeit zu und denken manchmal: Die Armen sind selber schuld. Und dann ist es nur ein kleiner Schritt zu abf&auml;lligen Bemerkungen.</p><p><strong><em>Wer den Armen verspottet, verh&ouml;hnt dessen Sch&ouml;pfer </em></strong>mahnt uns unser Bibelwort. Gott solidarisiert sich also mit den Armen und Entrechteten. &bdquo;Ehrfurcht vor dem Leben&ldquo; nannte es Albert Schweitzer. Gott steht also nicht nur auf der Seite der Armen, sondern bezieht jede Beleidigung sogar pers&ouml;nlich auf sich. Wer abf&auml;llig &uuml;ber Arme redet, bekommt es also mit Gott und seinem Zorn zu tun.</p><p>Das Gleiche gilt f&uuml;r Schadenfreude, denn es hei&szlig;t weiter: &hellip;<strong><em>und wer sich &uuml;ber eines andern Ungl&uuml;ck freut, wird nicht ungestraft bleiben. </em></strong>Warum so streng?</p><p>Ich denke, in Gottes urspr&uuml;nglicher Absicht, als er die Welt erschuf, wollte er eine vollkommene Harmonie. Daf&uuml;r wirbt er durch seine Propheten, daf&uuml;r k&auml;mpft er in seinem Volk, und schlie&szlig;lich gipfelt sein Friedens- und Harmoniewunsch darin, dass er Jesus sendet. Aber damit sind wir schon wieder bei Weihnachten.</p><p>Die ersten Jahrhunderte war der christliche Glaube die Religion der armen Leute. Aber sp&auml;testens seit der Zeit der Staatsreligion &auml;nderte sich das. Man ist seitdem stolz auf bedeutende Leute in den eigenen Reihen und der damit gegebenen Anerkennung: &bdquo;Bei uns ist auch Dr. X und Prof. Y Gemeindeglied&ldquo;, h&ouml;rte ich manche Christen schon mal reden. Ist ja sch&ouml;n, aber nicht entscheidend f&uuml;r eine Gemeinde.</p><p>Entscheidend f&uuml;r eine Gemeinde und ihre Glaubw&uuml;rdigkeit ist nicht so sehr die gesellschaftliche Stellung, auch nicht die richtige Lehre, um die man so gerne streitet, sondern vor allem, wie sie mit den Armen und Schwachen in ihren eigenen Reihen und in der Gesellschaft umgeht.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Wolfgang Buck</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17268769.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Wolfgang Buck]]></author>
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      <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Was werfe ich weg, was behalte ich?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 10,35 – ausgelegt von Simon Diercks.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Hebräer 10,35 – ausgelegt von Simon Diercks.</em><br/>
<p>Ich werfe gerne Dinge weg. Dinge, die nicht mehr tun, wof&uuml;r ich sie angeschafft habe. Dinge, die ich nicht mehr brauche oder die ich voraussichtlich nie wieder in die Hand nehmen werde. Aber beim Aufr&auml;umen sto&szlig;e ich auch auf Dinge, die mich treu begleitet haben, mir Freude gemacht haben oder mein Leben ein bisschen einfacher oder sch&ouml;ner gemacht haben. Beim Aufr&auml;umen in meinem Leben sto&szlig;e ich auf Dinge, die ich auf keinen Fall wegwerfen m&ouml;chte.</p><p>So ging es auch dem Autor des Hebr&auml;erbriefs aus der Bibel: er schreibt in Kapitel 10, Vers 35 kraftvoll:</p><p><strong>&bdquo;Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine gro&szlig;e Belohnung hat.&ldquo;</strong></p><p>Manchmal f&uuml;hlt es sich eher so an, als sei das Vertrauen uns aus der Hand gefallen &ndash; oder als h&auml;tten wir es im Stillen selbst weggelegt.</p><p>Ich denke an Gespr&auml;che mit einem engen Freund, die ich in letzter Zeit gef&uuml;hrt habe.</p><p>Er war m&uuml;de &ndash; finanziell am Limit, gesundheitlich und emotional am Ende, beruflich ohne Perspektive. In den Gespr&auml;chen wurde deutlich: Er, wei&szlig; aus eigener Erfahrung, dass Gott treu ist. Aber heute &hellip; heute sp&uuml;rt er davon nichts. Sein Vertrauen f&uuml;hlt sich d&uuml;nn an. Wie Papier.</p><p>Aber er will sein Vertrauen nicht wegwerfen. Er legt es Gott hin. Weil der ihn gerade besser halten kann als er.</p><p>Diese Einstellung hat etwas in mir bewegt &ndash; weil sie ehrlich ist.<br />
Nicht triumphal.<br />
Sondern echt.</p><p>Vielleicht haben Sie diesen Moment an Bord eines Boots schon einmal erlebt:<br />
Die Wasseroberfl&auml;che ist unruhig. Das Boot schwankt. Der Wind frischt auf.<br />
Und trotzdem treibt das Boot nicht ab.<br />
Warum?<br />
Weil unter der Oberfl&auml;che ein Anker greift.<br />
Man sieht ihn nicht.<br />
Aber er h&auml;lt.</p><p>So ist Vertrauen.<br />
Nicht immer sichtbar. Nicht immer sp&uuml;rbar.<br />
Aber gehalten &ndash; weil Gott h&auml;lt.</p><p>Vielleicht f&auml;llt es Ihnen gerade schwer, am Vertrauen zu Gott festzuhalten oder &uuml;berhaupt erst fest zuzugreifen. Dann schreiben Sie heute Gott das doch einmal in einem Satz auf:</p><p>&bdquo;Herr, das macht mir Angst. Hier f&auml;llt es mir so schwer zu vertrauen. Hier kann ich das gerade nicht mehr.&ldquo;</p><p>Ehrlichkeit ist der Anfang von Vertrauen &ndash; nicht St&auml;rke.<br />
Und dann erinnern Sie sich &ndash; wie mein Freund:<br />
Denken Sie an eine Situation, in der Gott Sie schon einmal gehalten hat.<br />
Unsere Erinnerungen sind oft die st&auml;rksten Fundamente.</p><p>Und schlie&szlig;lich entscheiden Sie sich &ndash; neu oder zum ersten Mal &ndash; Gott zu vertrauen.</p><p>Vielleicht beten Sie:<br />
&bdquo;Jesus, ich vertraue dir heute. Nicht perfekt. Aber ich entscheide mich bewusst dazu. Zeige mir, wie du mein Vertrauen h&auml;ltst&ldquo;.<br />
Der Schreiber des Hebr&auml;erbriefs will keine zus&auml;tzliche Last in schweren Zeiten auflegen.</p><p>Er will Mut machen:<strong>&bdquo;Wirf dein Vertrauen nicht weg &ndash; du wirst nicht leer ausgehen.&ldquo;</strong></p><p>Und Sie?<br />
Wo r&auml;umen Sie gerade Ihr Leben auf?&nbsp; Wo f&uuml;hlt sich Ihr Vertrauen gerade d&uuml;nn an?<br />
Ich bitte Sie: Werfen Sie nicht das Falsche weg.<br />
Vielleicht l&auml;dt Gott Sie gerade jetzt ein, Ihr Vertrauen wieder aufzunehmen &ndash;<br />
nicht weil Sie stark sind, sondern weil er stark ist.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Simon Diercks</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17268037.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Simon Diercks]]></author>
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      <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Zuhause in Jesu Liebe]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 15,9 – ausgelegt von Simon Diercks.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 15,9 – ausgelegt von Simon Diercks.</em><br/>
<p><strong>&bdquo;Bleibt in meiner Liebe!&ldquo;</strong> sagt Jesus. Man k&ouml;nnte meinen, das w&auml;re eine dieser Aufforderungen, die gut klingen, aber schwer umzusetzen sind. Aber ich glaube: Jesus l&auml;dt hier nicht zu mehr Leistung ein &ndash; sondern zu mehr Heimat.</p><p>Ich denke an die Aussage eines Freundes aus unserer digitalen Gemeindegr&uuml;ndung. Er ist dienstlich viel unterwegs, oft mit anderen Menschen an anderen Orten. Aber &ndash; so sagt er, als er sich wieder einmal zu einem digitalen Gottesdienst aus dem Auto zuschaltet:</p><p>&bdquo;Hier merke ich: Hier ist etwas Zuhause. Ich darf einfach sein. Ich muss mich nicht beweisen.&ldquo;<br />
Genauso f&uuml;hlt es sich an, wenn ich abends bete. Wenn ich mich daran erinnere, dass Jesus mich liebt. Da komme ich innerlich zu Hause an.</p><p>Vielleicht kennen Sie solche Orte.</p><p>Ein Raum, der nicht perfekt ist, aber Ihr Raum ist.<br />
Ein Ort, der sagt: &bdquo;Du kannst die Schultern sinken lassen.&ldquo;</p><p>Jesu Liebe ist kein Gef&uuml;hl, das kommt und geht.</p><p>Ich stelle sie mir vor wie einen Raum, in dem das Licht brennt &ndash; warm, dauerhaft.<br />
Gehe ich hinein, sehe ich klarer.<br />
Verlasse ich ihn, wird es dunkler. Nicht, weil das Licht verschwunden w&auml;re.<br />
Sondern weil ich rausgegangen bin.</p><p>Wie oft ergeht es mir &ndash; und vielleicht auch Ihnen so:<br />
Ich bleibe in meiner To-do-Liste.<br />
Ich bleibe in meinen Sorgen.<br />
Ich bleibe in meinen Selbstzweifeln.<br />
Aber Jesus sagt: Bleib in meiner Liebe. Bleib bei mir.</p><p>Wie kann das aussehen?<br />
Vielleicht so: Ich beginne meinen Morgen mit dem Satz: &bdquo;Jesus, ich bin geliebt.&ldquo; Einfach so.</p><p>Vielleicht f&uuml;r Sie mit einem 60-Sekunden-Anker mitten in einem gef&uuml;llten Tag: Einmal tief einatmen: &bdquo;Ich bin geliebt.&ldquo;</p><p>Ausatmen: &bdquo;Ich darf loslassen.&ldquo;</p><p>Vielleicht indem Sie einen Funken Liebe weitergeben:<br />
Indem Sie heute jemandem eine kurze Ermutigung schenken.<br />
Wenn Liebe weiterflie&szlig;t, bleibt sie lebendig.</p><p>Und Sie?</p><p>Wo k&ouml;nnten Sie heute den Schritt zur&uuml;ck in diesen Raum der Liebe Jesu tun?<br />
Vielleicht beginnt es mit einem einfachen Satz:<br />
&bdquo;Jesus, hier bin ich. Lass mich in Deiner Liebe bleiben.&ldquo;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Simon Diercks</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17267616.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Simon Diercks]]></author>
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      <pubDate>Sun, 01 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Freude an Gott - so geht´s]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 92, 5 – ausgelegt von Paul-Ludwig Böcking.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 92, 5 – ausgelegt von Paul-Ludwig Böcking.</em><br/>
<p>Es klingt gut, das Bibelwort f&uuml;r heute. Es stammt aus dem 92. Psalm im Alten Testament; der 5. Vers. Ich lese: <strong>&bdquo;Herr, du l&auml;ssest mich fr&ouml;hlich singen von deinen Werken, und ich r&uuml;hme die Taten deiner H&auml;nde.&ldquo;</strong> Wirklich: das klingt nicht nur gut, das ist es auch. Ein Lob f&uuml;r Gott.</p><p>Schwieriger ist es allerdings, nicht nur dem Psalmbeter zuzustimmen, sondern das selbst auch so zu machen wie er. <strong>Ich</strong> r&uuml;hme die Taten der H&auml;nde Gottes. Und<strong> ich</strong> lasse mich von Gott anstecken, von seinen Werken zu singen. Wie kann dieses unverkrampfte Singen von Gott und seinen Taten entstehen? Das heutige Bibelwort gibt uns ermutigende Hinweise zur Freude an Gott; Hinweise zum unverkrampften Lob Gottes.</p><p>Freude an Gott, das Lob Gottes, das braucht die Konzentration auf Gott. <strong>&bdquo;Herr, du l&auml;ssest mich fr&ouml;hlich singen&hellip;&ldquo;</strong>, so hat Martin Luther es &uuml;bersetzt und damit eine innere Bewegung ausgedr&uuml;ckt. Gott tut etwas: Werke, Taten, Wahrnehmbares, Reales, Gro&szlig;es. Und der betende Mensch nimmt das auf. Er nimmt das zu Herzen. So kommt es zu unverkrampfter Freude an Gott, zu fr&ouml;hlichem Lobpreis. Es beginnt mit der Entscheidung, von den eigenen N&ouml;ten und &Auml;ngsten und Anliegen abzusehen. Ich kann und soll mich mit allem an Gott wenden. Aber die Freude an Gott entsteht, wenn ich bewusst die Qualit&auml;ten Gottes in den Blick nehme. Wenn ich Gott Komplimente mache. So wie Verliebte sich gegenseitig wahrnehmen und einander sagen, was sie Gutes am anderen entdecken. Das gilt es einzu&uuml;ben. Ich muss mich dazu entscheiden, Gott das zu sagen, was mir an ihm gef&auml;llt. Was er gut gemacht hat. Was mich an ihm begeistert. Gott bewusst wahrnehmen, und das Wahrgenommene vor ihm aussprechen. M&ouml;glichst mit eigenen Worten. So geht Freude an Gott. Das eigene Licht aus! Spot an f&uuml;r Gott!</p><p>Was gibt es an Gott zu loben? Was soll Inhalt der Gottesfreude sein? Der Beter des heutigen Bibelwortes sagt: <strong>Singen von deinen Werken und r&uuml;hmen die Taten deiner H&auml;nde</strong>. Was meint er damit?&nbsp; Er meint Gottes Weltsch&ouml;pfung und Welterhaltung. Er meint Israels Erw&auml;hlung und Bewahrung durch Gott. Er meint im 92. Psalm auch, wie Gott ihm, dem Beter geholfen hat. Und er meint, alles &uuml;berragend und alles abschlie&szlig;end, den Messias Gottes. Er meint, ohne es zu wissen, Jesus aus Nazareth, den Christen als den Retter und Herrn der Welt verehren. Woher kennt der Psalmbeter diesen Gott? Er kennt ihn aus den Worten und Weisungen Gottes, die ihm vorliegen. Da stehen die Werke und Taten Gottes drin. Die Freude an Gott kommt also aus der Freude an Gottes Wort, wie es uns gesammelt in der Bibel vorliegt. Die Bibel zeigt uns den Gott, der in unsere Menschengeschichte eingreift. Wunderbar und gleichzeitig ganz verborgen. Gott, der leidenschaftlich liebt und z&uuml;rnt und auch heute erfahrbar ist. In der Bibel kriegen wir Nachschub an Fakten zur Freude an Gott. Frisch in der Anbetung bleibt, wer in den tausendenden Bestandteilen der Bibel immer Neues an Gott und an Jesus entdeckt. Fr&ouml;hliche Lobpreiser sind Bibelfans.</p><p>Schlie&szlig;lich: Der Beter redet vom Singen und R&uuml;hmen. Singen und R&uuml;hmen sind gef&uuml;hlsstarke Handlungen, die das Innere nach au&szlig;en tragen. Freude an Gott wird sichtbar. Wer die Taten Gottes in der Bibel verstanden und in sein Herz aufgenommen hat, der wird davon unweigerlich ergriffen. Es dr&auml;ngt Menschen zum Singen und zum begeisterten Reden von den Qualit&auml;ten Gottes. &bdquo;Wenn der Herr mich befreit und mein Leben &uuml;bernimmt und mich einf&uuml;gt in seinen Plan, dann muss ich Zeuge sein und reden, einfach, weil es stimmt: Gott der Herr hat Gro&szlig;es unter uns getan! Ich darf fr&ouml;hlich sein, weil Gott die Schuld besiegt, ich darf jubeln, weil die Gnade schwerer wiegt, ich darf singen, weil der Herr der Welt erscheint, ich darf feiern, weil sein Reich die Menschen eint.&ldquo; So, vor Jahren ein Song junger Christen. Keine Selbstdarsteller und Vielredner, aber fr&ouml;hliche Lobs&auml;nger, die macht Gott.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Bibelkommentar zu den Psalmen:&nbsp;</strong></p><p><img alt="" height="278" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1119220.png" width="788" /></p><p><br /><strong>Ermutigung durch die Psalmen:</strong></p><p><img alt="" height="286" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1119221.png" width="817" /></p><p><br /><strong>Die Psalmen f&uuml;r Kinder:&nbsp;</strong></p><p><img alt="" height="219" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1119222.png" width="810" /></p><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Paul-Ludwig Böcking</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17267216.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Paul-Ludwig Böcking]]></author>
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      <pubDate>Sat, 31 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Unsere Lebensgrundlagen: Tödlich bedroht von Gott - gnädig bewahrt von Gott]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Joel 2, 19 – ausgelegt von Paul-Ludwig Böcking.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Joel 2, 19 – ausgelegt von Paul-Ludwig Böcking.</em><br/>
<p>Wir alle sind reich beschenkt von Gott. Wir nehmen das geradezu selbstverst&auml;ndlich. Und wir f&uuml;hlen uns auch gern best&auml;tigt durch Bibelworte wie das f&uuml;r heute aus dem Buch Joel, das da lautet: <strong>&bdquo;</strong><strong>Der HERR sprach zu seinem Volk: Siehe, ich will euch Getreide, Wein und &Ouml;l die F&uuml;lle schicken, dass ihr genug daran haben sollt.&ldquo;</strong></p><p>Das Verst&auml;ndnis dieses Bibelwortes &auml;ndert sich allerdings schockierend, wenn wir es im Zusammenhang lesen. Der Prophet Joel zeichnet ein Schreckensszenario: Zwei f&uuml;r ihn damals aktuelle Naturkatastrophen: D&uuml;rre und Heuschreckenschw&auml;rme. Schreie der Not. Und schlimmer noch. Hinter D&uuml;rre und Heuschrecken droht der Tag des Herrn, der Tag Jahwes. Ein grausames, t&ouml;dliches Verderben bringendes Heer wird aus dem Norden &uuml;ber Israel hereinbrechen und alles verschlingen. Und wer f&uuml;hrt diese Macht an? Gott! Zitat Joel: &bdquo;Der HERR wird seinen Donner vor seinem Heer erschallen lassen. Denn sein Heer ist sehr gro&szlig; und m&auml;chtig&ldquo;. D&uuml;rre und Heuschrecken k&ouml;nnen sich jederzeit zur Weltkatastrophe steigern. Gott selbst bedroht sein Volk und die ganze Welt mit dem Untergang. Es verschl&auml;gt einem die Sprache.</p><p>Ein &uuml;berholtes, zeitbedingtes Gottesbild? Ein seelenkranker Prediger? Sp&auml;testens die letzten Monate und Wochen unserer heutigen Welt lehren manchen das Grauen. Die Aufl&ouml;sung selbstverst&auml;ndlicher Sicherheiten und menschlicher Ordnungen findet statt. K&ouml;nnte Gott seine sch&uuml;tzende Hand zur&uuml;ckziehen? Der Tag des Gerichtes Gottes ist denkm&ouml;glich. Nicht: &bdquo;Kriege und Katastophen und Lebensbedrohungen hat es schon immer gegeben&ldquo;. Sondern: Zum ersten Mal sind weltweit alle gleicherma&szlig;en davon betroffen. Das ganze Neue Testament ist auf den Anbruch der neuen Welt Gottes ausgerichtet. Durch den Zerbruch unserer gewohnten, selbstverst&auml;ndlichen Lebensgrundlagen hindurch.&nbsp;</p><p>Heute warnt uns der Prophet Joel und r&uuml;ttelt uns wach. Und Jesus lehrt uns im Vaterunser zu beten: Dein Reich komme.</p><p>Was hat Joel angesichts von t&ouml;dlichen Heuschrecken und D&uuml;rre und dem drohenden, weltvernichtenden Tag des Gerichtes Gottes getan? Er hat seine Zeitgenossen mit h&ouml;chster Dringlichkeit zur Herzensumkehr zu Gott aufgerufen: &bdquo;Zerrei&szlig;t nicht eure Kleider, zerrei&szlig;t eure Herzen!&ldquo; Joel hat auf einen alle und alles allumfassenden Fastentag des Schreiens zu Gott gedr&auml;ngt. Denn darauf hat er gebaut, und das hat er dann gepredigt, Zitat: &bdquo;Doch auch jetzt noch, spricht der Herr, bekehrt euch zu mir von ganzem Herzen, mit Fasten, Weinen, mit Klagen. Denn er ist gn&auml;dig, barmherzig, geduldig und von gro&szlig;er G&uuml;te.&ldquo; Und dann verk&uuml;ndet Joel etwas Atemberaubendes: &bdquo;Und es gereut ihn bald die Strafe.&ldquo; Gott zerbricht alle menschlichen Sicherheiten, und der Weltumbruch steht bevor. Und doch k&ouml;nnte Gott diese t&ouml;dliche Bedrohung, diesen Plan zur&uuml;cknehmen. Es k&ouml;nnte Gott reuen. Der v&ouml;llig absolut handelnde Gott k&ouml;nnte etwas bereuen! Unbegreiflich!</p><p>Ebenso unbegreiflich: Joel hat diese Umkehr der Herzen zu Gott, diesen Fastenschrei des Volkes um Gnade zu seiner Zeit erlebt. Wie wird das Bibelwort f&uuml;r den heutigen Tag im Joelbuch eingeleitet: &ldquo;Und Gott eiferte f&uuml;r sein Volk und verschonte sein Volk und sprach:<strong> &bdquo;Siehe, ich will euch Getreide, Wein und &Ouml;l die F&uuml;lle schicken, dass ihr genug davon habt.&ldquo;</strong></p><p>Wir k&ouml;nnen die katastrophalen Bedrohungen unserer Lebensgrundlagen heute nicht &auml;ndern. Wir sind jeder in seinem Bereich zu verantwortlichem Handeln, auch im politischen Raum, aufgerufen. Aber Joels Weg wird auch unser Weg sein m&uuml;ssen: Der bedingungslose Schrei nach Gottes Erbarmen und nach seiner Gnade. Es k&ouml;nnte Gott auch heute reuen. Mit Jesus und seiner Lebenshingabe f&uuml;r uns k&ouml;nnen und sollen wir des Erbarmens Gottes und der Vergebung unserer S&uuml;nden gewiss sein. Zerrissene Herzen willkommen!<br />
&nbsp;</p><p><strong>Bibelauslegung zu Joel und Obadja:&nbsp;</strong><br /><br /><img alt="" data-widget="image" height="277" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1119218.png" width="788" /></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Sch&ouml;n bebildertes Buch, das Kinder mit den Propheten bekannt macht:</strong></p><p><img alt="" height="260" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1119219.png" width="736" /></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Paul-Ludwig Böcking</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17266358.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Paul-Ludwig Böcking]]></author>
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      <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Mehr als Heilung]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 2,12 – ausgelegt von Rainer Gremmels.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Markus 2,12 – ausgelegt von Rainer Gremmels.</em><br/>
<p>Jesus ist wie schon oft in Kapernaum und predigt in einem Haus. Dort sind so viele Menschen zusammengekommen, dass sie bis drau&szlig;en vor der T&uuml;r stehen, um Jesus zu h&ouml;ren. Da kommen vier M&auml;nner, die einen Gel&auml;hmten zu Jesus bringen wollen. Da sie aber wegen der Menge nicht zu ihm kommen k&ouml;nnen, klettern sie auf das Dach, machen eine &Ouml;ffnung hinein und lassen den Gel&auml;hmten direkt vor Jesus hinunter. Jesus sieht in der K&uuml;hnheit und Beharrlichkeit der M&auml;nner ihren Glauben an seine Vollmacht. Nun aber geschieht etwas &Uuml;berraschendes: Jesus hilft zun&auml;chst nicht mit einer Heilung, mit der wohl alle rechnen. Denn f&uuml;r Juden damals waren S&uuml;nde und Leiden unmittelbar miteinander verkn&uuml;pft. Ein Ausspruch der Rabbinen lautete: &bdquo;Kein Kranker wird von seiner Krankheit geheilt, solange ihm nicht alle seine S&uuml;nden vergeben worden sind.&ldquo; Kranke waren in den Augen von Juden Menschen, denen Gott z&uuml;rnte. Jesus wird nicht gedacht haben, dass dieser Gel&auml;hmte besonders s&uuml;ndig ist. Aber an dem Kranken wird zeichenhaft deutlich, dass das Leid in unserer Welt seine Ursache in der Trennung des Menschen von Gott hat, wie es auch in der Erz&auml;hlung vom S&uuml;ndenfall beschrieben wird. Diese Trennung des Menschen von Gott m&ouml;chte Jesus aufheben, und der Gel&auml;hmte darf das nun sozusagen am eigenen Leib erfahren.&nbsp;</p><p>Deswegen spricht Jesus hier an Gottes Stelle dem Gel&auml;hmten zun&auml;chst die Vergebung seiner S&uuml;nden zu: &bdquo;Mein Sohn, deine S&uuml;nden sind dir vergeben.&ldquo; Das war in den Augen der Juden Gottesl&auml;sterung, und so emp&ouml;ren sich auch die anwesenden Schriftgelehrten innerlich &uuml;ber dieses Wort Jesu. Mit einer Gegenfrage zwingt Jesus die Schriftgelehrten zum Nachdenken: &bdquo;Was ist leichter, dem Gel&auml;hmten die S&uuml;nden zu vergeben oder ihn zu heilen?&ldquo; In ihren Augen konnte ja jeder Scharlatan behaupten, einem Menschen seien seine S&uuml;nden vergeben. Den Schriftgelehrten fehlte der Beweis f&uuml;r die Wirksamkeit der S&uuml;ndenvergebung durch Jesus. Nach ihrer &Uuml;berzeugung konnte der Mann nur geheilt werden, wenn ihm seine S&uuml;nden vergeben wurden. Diesen Beweis erbringt Jesus, indem er dann den Gel&auml;hmten heilt: Ich sage dir, steh auf! Jesus best&auml;tigt dem Mann damit, dass Gott ihm die S&uuml;nden bereits vergeben hat und er so in die Gemeinschaft mit Gott zur&uuml;ckgef&uuml;hrt wird. Und die Schriftgelehrten erkennen: Jesu Anspruch, S&uuml;nden vergeben zu k&ouml;nnen an der Stelle Gottes, musste also wahr sein.&nbsp;</p><p>Vergebung bleibt also nie etwas rein Innerliches, sondern auch die Leiblichkeit des Menschen ist mit eingeschlossen und wird wieder unter Gottes Herrschaft zur&uuml;ckgeholt. So ist diese Heilung Jesu ein Zeichen f&uuml;r seine tiefgreifende Vollmacht, mit der er Menschen wieder in die Gemeinschaft mit Gott zur&uuml;ckf&uuml;hrt.&nbsp;</p><p>Und an der Heilung des Gel&auml;hmten wird zeichenhaft das Ziel der Sendung Jesu &uuml;berhaupt deutlich: Die Trennung zwischen Gott und Mensch zu beseitigen. Daf&uuml;r wird er sp&auml;ter den Weg an das Kreuz gehen, und mit dieser S&uuml;ndenvergebung und Heilung hat er den Schriftgelehrten mit der in ihren Augen begangenen Gottesl&auml;sterung einen weiteren Grund f&uuml;r ihre Gegnerschaft gegeben.&nbsp;</p><p>Das Ungeheuerliche dieses Geschehens wird dann im letzten Vers der Erz&auml;hlung im heutigen Lehrtext der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine deutlich. Da wird n&auml;mlich die Reaktion der Menschen beschrieben, die Augenzeugen des Geschehens waren: <strong>&bdquo;Der Geheilte stand auf und nahm sogleich sein Bett und ging hinaus vor aller Augen, so dass sie sich alle entsetzten und Gott priesen und sprachen: Wir haben solches noch nie gesehen.&ldquo;&nbsp;</strong></p><p><strong>Das Markusevangelium f&uuml;r Kinder:&nbsp;<br /><img alt="Markusevangelium Kinder" class="left" height="357" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1119216.jpg" width="896" />Das Markusevangelium &ndash;&nbsp;Arbeitshilfe f&uuml;r Gruppen und Hauskreise:</strong><img alt="Serendipity Markus" class="left" height="308" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1119212.jpg" width="1012" /></p><p><strong>Kommentar zum Markusevangelium:</strong>&nbsp;<img alt="Kommentar Markusevangelium " class="left" height="331" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1119213.jpg" width="904" /></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Rainer Gremmels</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17265503.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Rainer Gremmels]]></author>
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      <pubDate>Thu, 29 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Vertrauen gefragt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 5,23 – ausgelegt von Rainer Gremmels.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Markus 5,23 – ausgelegt von Rainer Gremmels.</em><br/>
<p>Im heutigen Lehrtext der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine begegnet uns der Synagogenvorsteher Jairus. Als Leiter des Gottesdienstes war er ein angesehener und bekannter Mann und ganz im j&uuml;dischen Glauben beheimatet.&nbsp;</p><p>Jetzt ist er in einer ganz schwierigen Lage: Seine Tochter ist schwer krank und liegt im Sterben. In dieser notvollen Situation geschieht etwas mit ihm: Er vergisst seine Vorurteile Jesus gegen&uuml;ber. Ich gehe davon aus, dass Jairus in dem Wanderprediger Jesus einen Au&szlig;enseiter und einen Irrlehrer gesehen hat, mit dem er als Synagogenvorsteher normalerweise nichts zu tun haben m&ouml;chte. In der Stunde der Not und der Angst um seine Tochter setzt er sich &uuml;ber seine Vorurteile hinweg und geht zu Jesus.&nbsp;</p><p>Und noch etwas geschieht mit ihm: Vor Jesus vergisst er seine W&uuml;rde. Er, der Oberste der Synagoge, f&auml;llt Jesus zu F&uuml;&szlig;en und bittet ihn um Hilfe. Und schlie&szlig;lich vergisst er in seiner Not auch seinen Stolz. Sicherlich h&auml;tte er gerne einen bekannten und guten Arzt um Hilfe gebeten und er h&auml;tte sich das auch leisten k&ouml;nnen. Aber Jairus vergisst das alles in dem Moment und denkt nur noch daran, dass er die Hilfe Jesu braucht &ndash; Jesus ist wohl auch seine letzte Hoffnung f&uuml;r seine schwerkranke Tochter. So ist ihm wohl auch v&ouml;llig egal, was die Umstehenden von ihm denken, als er Jesus bittet: <strong>Meine Tochter liegt in den letzten Z&uuml;gen; komm und lege ihr die H&auml;nde auf, dass sie gesund werde und lebe.</strong> Jairus setzt so sein ganzes Vertrauen in Jesus, dass er seiner Tochter helfen kann.&nbsp;</p><p>Aber sein Vertrauen wird in den n&auml;chsten Minuten auf eine harte Probe gestellt:&nbsp;</p><p>Jesus ist schon auf dem Weg zu seinem Haus und damit zu seiner Tochter.</p><p>Da bittet eine kranke Frau Jesus um Heilung und Jesus wird unterwegs aufgehalten. Er sp&uuml;rt, dass eine heilende Kraft von ihm ausgeht, als die Frau sein Gewand ber&uuml;hrt.&nbsp;</p><p>Aber da &uuml;berbringen einige eine traurige Botschaft aus dem Haus des Jairus: Deine Tochter ist gestorben, was bem&uuml;hst du weiter den Meister. Ist nun alles zu sp&auml;t? Jesus sagt zu Jairus: &bdquo;F&uuml;rchte dich nicht, glaube nur!&ldquo; Damit fordert Jesus den Jairus auf, noch tiefer und fester auf seine Macht zu vertrauen. Nicht nur die Heilung der Tochter soll Jairus Jesus zutrauen, sondern auch die Macht &uuml;ber den Tod! Als Jesus sagt, dass das Kind nicht gestorben ist, sondern schl&auml;ft, lachen ihn die Umstehenden aus. Jesus aber geht mit der Mutter, dem Vater und seinen Begleitern in das Haus des Jairus. Dort weckt er das zw&ouml;lfj&auml;hrige M&auml;dchen mit den Worten auf: &bdquo;Talita kum! Stehe auf!&ldquo; Und mit den Worten: &bdquo;Gebt ihr zu essen!&ldquo; ruft Jesus die Eltern des M&auml;dchens dann sozusagen wieder in den Alltag zur&uuml;ck.&nbsp;</p><p>Jairus hat Jesus um Heilung gebeten und erf&auml;hrt, dass Jesus Macht hat &uuml;ber den Tod. Weil Jairus alles andere verga&szlig;, seine W&uuml;rde, seine Vorurteile, seinen Stolz, wird er f&uuml;r immer behalten, dass Jesus der Retter ist.&nbsp;</p><p>So weist die Erz&auml;hlung auch &uuml;ber sich hinaus auf die Vollmacht Jesu, sogar den Tod zu besiegen. Auch f&uuml;r uns heute ist die Auferweckung der Tochter des Jairus ein Zeichen daf&uuml;r, dass Jesus einmal der endg&uuml;ltige Sieger &uuml;ber den Tod sein wird. So m&uuml;ssen auch wir vor der Macht des Todes, die wir immer wieder erleben, nicht kapitulieren. Die Erz&auml;hlung l&auml;dt auch Sie und mich ein, mit Jesus die Realit&auml;t Gottes ernster zu nehmen als die scheinbare Macht des Todes. Am Ende der Zeit, wenn Jesus wiederkommt, wird es hei&szlig;en, wie in der Offenbarung des Johannes gesagt: &bdquo;Der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid, noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein &hellip; Siehe, ich mache alles neu!&ldquo; (Offenbarung 21,4.5)</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Rainer Gremmels</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17264827.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Rainer Gremmels]]></author>
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      <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Durchkreuzte Pläne]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jakobus 4, 13+15 – ausgelegt von Claudia Schmidt.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jakobus 4, 13+15 – ausgelegt von Claudia Schmidt.</em><br/>
<p>Haben Sie schon Pl&auml;ne f&uuml;r das neue Jahr geschmiedet? Ich schon. Ich liebe die Zeit zwischen den Jahren, in der ich auf das alte Jahr zur&uuml;ckschaue, Res&uuml;mee ziehe, und dann ins neue Jahr blicke. Welche wichtigen Termine, Reisen, Urlaube oder auch Feste stehen an. Welche Herausforderungen und H&uuml;rden wird es geben?</p><p>Im Laufe der Jahre habe ich gelernt, dass es wichtig ist, bei meiner Planung f&uuml;r das neue Jahr gleich auch meine Urlaubszeiten miteinzuplanen. Ansonsten f&uuml;llt sich mein Kalender mit Terminen und ToDo&rsquo;s, Aufgaben, und es bleibt kaum Zeit zum Auftanken und Entspannen.</p><p>So eine Jahresplanung hilft mir, meine Zeit gut einzuteilen und wichtige Ziele im Blick zu behalten. Ein Leben ohne konkrete Pl&auml;ne und Ziele kann ich mir kaum vorstellen.</p><p>Doch was ist, wenn meine Pl&auml;ne durchkreuzt werden? Ein Schicksalsschlag. Eine Krankheit. Oder der Verlust eines lieben Menschen. Dann steht die Welt erstmal still. Dann sind alle Pl&auml;ne und Ziele auf einmal unwichtig. Das habe ich auch schon erlebt.</p><p>Nicht immer l&auml;uft alles nach Plan. Das zeigt auch der Lehrtext aus der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine f&uuml;r heute. Er steht im Jakobusbrief, Kapitel 4, Verse 13 und 15.</p><p>Jakobus schreibt:</p><p>&bdquo;<strong>Wohlan, die ihr sagt: Heute oder morgen werden wir in die und die Stadt aufbrechen, ein Jahr dort verbringen, gute Gesch&auml;fte machen und Gewinne erzielen! Ihr solltet sagen: Wenn der Herr es will, werden wir leben und dies oder jenes tun.&ldquo;</strong><br /><br />
Ich kann Pl&auml;ne schmieden und mir gute Ziele vornehmen. Ziele, von denen ich denke, dass sie Gott gefallen. Und doch kann alles anders kommen als geplant.</p><p>Ich habe schon Zeiten erlebt, in denen mein Kalender so voll war, dass ich dachte: Jetzt blo&szlig; nicht krank werden. Nicht jetzt. Aber dann bin ich doch krank geworden. Alle Termine und Aufgaben musste ich dann absagen, verschieben oder an andere weitergeben.</p><p>Und es ging. Die Welt hat sich weitergedreht. Pl&ouml;tzlich hatte ich Zeit. Zeit zum Innehalten und Nachdenken. Und Zeit, um auf Gott zu h&ouml;ren: Was sind deine Pl&auml;ne, Gott? Und was sind meine? Ich habe im Nachhinein festgestellt, dass diese ungewollte und ungeplante Pause zu dem Zeitpunkt genau richtig war.</p><p>Die Verse aus dem Jakobus Brief erinnern mich: Bei allem Planen und Tun &ndash; was grunds&auml;tzlich nicht verkehrt ist &ndash; will ich nicht vergessen, auf Gott zu h&ouml;ren und auch bereit sein, meine Pl&auml;ne zu &auml;ndern oder eine neue Richtung einzuschlagen, wenn Gott es will.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Claudia Schmidt</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17263995.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Claudia Schmidt]]></author>
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      <pubDate>Tue, 27 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wer hat die Macht?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Daniel 2,21 – ausgelegt von Claudia Schmidt.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Daniel 2,21 – ausgelegt von Claudia Schmidt.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Daniel 2,21 – ausgelegt von Claudia Schmidt.</em><br/>
<p><strong>Wer hat die Macht?</strong></p><p>Jede Woche h&ouml;re oder sehe ich Berichte, dass irgendwo auf der Welt Menschen gro&szlig;es Leid und Unrecht erfahren, weil einzelne Machthaber nach immer mehr Macht und Einfluss streben.</p><p>Da frage ich mich: Kann Gott solche Herrscher nicht einfach stoppen? Er hat doch die Macht dazu? Im Buch Daniel, in Kapitel 2, Vers 21 steht: <strong>&bdquo;Gott &auml;ndert Zeit und Stunde; er setzt K&ouml;nige ab und setzt K&ouml;nige ein.&ldquo; (Daniels 2,21)</strong></p><p>Dieser Vers ist Teil einer ganzen Lobeshymne an Gott. Sie stammt von Daniel, einem Propheten aus dem Alten Testament, der im 6. Jahrhundert vor Christus lebte. Damals ist Juda &ndash; der s&uuml;dliche Teil Israels &ndash; gerade von den Babyloniern erobert worden. Viele Israeliten &ndash; auch Daniel &ndash; werden daraufhin als Gefangene nach Babylon verschleppt.</p><p>In Babylon geh&ouml;rt Daniel zu einer besonderen Elitetruppe. Aus den israelischen Kriegsgefangenen werden die besten jungen M&auml;nner ausgew&auml;hlt und ausgebildet, um dann dem babylonischen K&ouml;nig Nebukadnezar zu dienen.</p><p>Nebukadnezar ist ein m&auml;chtiger, aber auch grausamer Herrscher. Ein gef&uuml;rchteter und unberechenbarer Tyrann. Also auch so ein Herrscher, bei dem ich mich frage: Warum gibt Gott ihm so viel Macht?</p><p>Diese Macht erlebt Daniel hautnah mit. Nebukadnezar hat besondere Tr&auml;ume, die ihn sehr beunruhigten. Deshalb sucht er unter allen Weisen, Hellsehern und Sterndeutern in seinem riesigen Reich jemanden, der ihm diese Tr&auml;ume weissagen und dann auch noch auslegen kann.</p><p>Aber es gibt niemanden. Die Aufgabe ist zu schwer. Der K&ouml;nig ist dar&uuml;ber so w&uuml;tend, dass er befiehlt, alle weisen M&auml;nner in Babylon umzubringen. Auch Daniel ist davon betroffen.</p><p>Als Daniel das erf&auml;hrt, geht er zum K&ouml;nig und bittet ihn um Zeit. Gemeinsam mit seinen israelischen Freunden betet er dann zu seinem Gott. Und der offenbart ihm Nebukadnezars Tr&auml;ume und auch ihre Bedeutung.</p><p>Dar&uuml;ber ist Daniel so froh, dass er seinen Gott von ganzem Herzen dankt und sagt: &bdquo;<strong>Gott &auml;ndert Zeit und Stunde; er setzt K&ouml;nige ab und setzt K&ouml;nige ein.&ldquo; (Daniel 2,21)&nbsp;</strong></p><p>Um Macht geht es n&auml;mlich auch in Nebukadnezars Tr&auml;umen, die Daniel dem K&ouml;nig nun erkl&auml;ren kann. Im Traum schenkt Gott Nebukadnezar einen Blick in die ferne Zukunft. Er sieht eine riesige Statue, die f&uuml;r verschiedene Weltreiche steht. Am Ende wird diese Statue von einem gro&szlig;en Stein zertr&uuml;mmert.</p><p>Daniel erkl&auml;rt Nebukadnezar die Bedeutung: Alle irdischen Reiche werden irgendwann vergehen. Aber Gottes Reich wird f&uuml;r immer bestehen bleiben.</p><p>Als Nebukadnezar sieht, dass Daniel ihm seine merkw&uuml;rdigen Tr&auml;ume erz&auml;hlen und auch deuten kann, f&auml;llt er Daniel voller Ehrfurcht zu F&uuml;&szlig;en und erkennt seinen Gott als den Herrn aller Herren und K&ouml;nig aller K&ouml;nige an.</p><p>Mich beeindruckt und ermutigt dieser Bericht. Dieser Stein, der alle irdischen Reiche zerst&ouml;rt, steht f&uuml;r Jesus Christus, Gottes Sohn.</p><p>Ihm - Jesus - hat Gott alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben. Sein Reich wird kommen. Ein Reich, in dem Liebe, Gnade und Gerechtigkeit regieren. Noch verstehe ich nicht alles, was weltpolitisch gerade passiert. Aber ich wei&szlig;: Gott h&auml;lt die F&auml;den unseres Weltgeschehens in seiner Hand.</p><p>Deshalb kann ich mit den Worten unseres ehemaligen Bundespr&auml;sidenten Gustav Heinemann zuversichtlich sagen: &bdquo;Die Herren dieser Welt gehen. Unser Herr kommt.&ldquo;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Claudia Schmidt</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17263217.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Claudia Schmidt]]></author>
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      <pubDate>Mon, 26 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Sein Eigentum, unsere Verantwortung]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 27,5 – ausgelegt von Volkmar Glöckner.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jeremia 27,5 – ausgelegt von Volkmar Glöckner.</em><br/>
<p>Gott, der Herr, sagt:</p><p><strong>&bdquo;Ich habe die Erde gemacht und Menschen und Tiere, die auf Erden sind, durch meine gro&szlig;e Kraft und meinen ausgereckten Arm und gebe sie, wem ich will.&ldquo;</strong></p><p>So hei&szlig;t das Losungswort der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine f&uuml;r diesen Tag. Es steht im Buch des Propheten Jeremia, Kapitel 27, Vers 5.</p><p>Wenn das stimmt, das die Erde mit ihren Menschen und Tieren nicht zuf&auml;llig entstanden ist, sondern von Gott, dem Sch&ouml;pfer, erdacht und gewollt und erschaffen wurde; wenn das stimmt, dass Gott allein zu sagen hat, was wem geh&ouml;rt und wer sich wem unterzuordnen hat, dann l&auml;uft gerade ziemlich viel verkehrt auf dieser Erde.</p><p>Dann ist es Unrecht, wenn wir Menschen die Erde an uns rei&szlig;en und die Luft verpesten und die Meere verseuchen und die Natur ausbeuten.</p><p>Dann ist es Unrecht, wenn viele in Armut leben, weil wenige ihren Reichtum nicht teilen wollen.</p><p>Dann ist es Unrecht, wenn vielen Menschen der Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu ausreichend Nahrung verwehrt wird.</p><p>Dann ist es Unrecht, wenn ein Volk ein anderes &uuml;berf&auml;llt, um ihm die Freiheit und die Eigenst&auml;ndigkeit und die Bodensch&auml;tze zu rauben.</p><p>Dann ist es auch Unrecht, wenn Menschen auf ihrer Suche nach Orientierung sich selbst &uuml;berlassen bleiben, anstatt das Angebot zu bekommen, Hilfe bei ihrem Sch&ouml;pfer zu finden.</p><p>Dann ist es Unrecht, wenn Kinder ein Armutsrisiko darstellen und Eltern gezwungen sind, die Betreuung und Erziehung ihrer Kinder anderen zu &uuml;berlassen.</p><p>Dann ist es Unrecht, wenn wir meinen, wir k&ouml;nnten tun und lassen, was wir wollen, anstatt zu tun, was Gott will, und zu lassen, was Er nicht will!</p><p>Gott, der Herr, sagt:</p><p><strong>&bdquo;Ich habe die Erde gemacht und Menschen und Tiere, die auf Erden sind, durch meine gro&szlig;e Kraft und meinen ausgereckten Arm und gebe sie, wem ich will.&ldquo;</strong><br /><br />
Ich glaube, dass das stimmt. Gott hat die Erde gemacht, und er hat sie uns Menschen zur Verwaltung anvertraut, nicht zum Besitz. Von Verwaltern wird irgendwann Rechenschaft verlangt.</p><p>Darum habe ich Hoffnung: Hoffnung, dass Unrecht nicht unges&uuml;hnt bleiben wird. Aber auch Hoffnung, dass durch Gottes &bdquo;gro&szlig;e Kraft&ldquo; und durch seinen &bdquo;ausgereckten Arm&ldquo; Recht wiederhergestellt wird. Jetzt schon hier und dort &ndash; und wenn der Sohn Gottes, Jesus, wiederkommt, dann endg&uuml;ltig und &uuml;berall. Erst hier auf dieser Erde und dann im neuen Himmel und auf der neuen Erde, die Gott in Aussicht gestellt hat.</p><p>Wenn das geschieht, wird Gott in der Mitte seiner Menschen wohnen, und kein Unrecht wird mehr sein und kein Leid. Ich glaube, dass das geschehen wird. Noch ist es nicht so weit.</p><p>Darum bete ich zusammen mit vielen anderen: &bdquo;Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.&ldquo; Und stelle ihm mein Leben zur Verf&uuml;gung, damit bei mir und durch mich sein Wille schon geschehen kann.</p><p>Und ich bete: &bdquo;Unser t&auml;gliches Brot gib uns heute.&ldquo; Dabei denke ich an die vielen, die Hunger und Durst haben, nicht nur nach Brot und Wasser, sondern auch nach Gerechtigkeit. Und ich bete: &bdquo;Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. F&uuml;hre uns nicht in Versuchung, sondern erl&ouml;se uns von dem B&ouml;sen.&ldquo; Denn ich wei&szlig;, ich habe kein Recht, irgendjemand zu verurteilen. Ich selbst werde ja immer wieder schuldig und bleibe auf Vergebung angewiesen. Aber ich verlasse mich darauf: &bdquo;Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen!&ldquo; Ja, so sei es, Amen!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Volkmar Glöckner</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17262298.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Volkmar Glöckner]]></author>
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      <pubDate>Sun, 25 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein Fundament, das trägt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 2,20 – ausgelegt von Volkmar Glöckner.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Epheser 2,20 – ausgelegt von Volkmar Glöckner.</em><br/>
<p>In Sandesneben im Kreis Herzogtum Lauenburg ist eine alte Kirche in Gefahr: Der H&uuml;gel, auf dem die Kirche steht, droht abzurutschen. Umfangreiche Sanierungsma&szlig;nahmen sind in Planung. Die Kosten werden auf ca. 4 Millionen Euro gesch&auml;tzt. Ein Bodengutachten hat ergeben, dass die Kirche im Jahr 1278 buchst&auml;blich auf Sand gebaut wurde.</p><p>Das neutestamentliche Wort aus den Losungen der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine f&uuml;r heute hei&szlig;t:</p><p><strong>&bdquo;Ihr seid erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist.&ldquo; </strong>Es steht in<strong> Epheser 2, 20.</strong></p><p>Der Apostel Paulus bescheinigt der christlichen Gemeinde in Ephesus ein tragf&auml;higes Fundament. Zum einen bestand es aus der Lehre der Apostel, also aus der Verk&uuml;ndigung derer, die noch Jesus selbst erlebt hatten und von ihm beauftragt und gesandt worden waren. Schon von der ersten Gemeinde in Jerusalem hei&szlig;t es, dass sie best&auml;ndig blieben in der Apostellehre (Apg. 2, 42). Durch eine besondere Begegnung mit dem auferstandenen Sohn Gottes wurde sp&auml;ter auch Paulus ein Apostel Jesu Christi und als Lehrer und Briefschreiber ein Grundlagenleger f&uuml;r die gesamte christliche Kirche.</p><p>Zum Fundament der Gemeinde Jesu geh&ouml;rten aber auch prophetisch begabte Menschen. Das waren Menschen, die geleitet und begabt durch den Heiligen Geist der Gemeinde halfen, die Apostellehre &ndash; oder wir w&uuml;rden heute sagen, die biblische Lehre &ndash; in ihr Leben zu &uuml;bersetzen und auf ihr Leben anzuwenden. Solche Menschen waren durch ihren Dienst den Nachfolgern Jesu eine unverzichtbare Hilfe und Ermutigung und Orientierung (1. Kor. 14, 3).</p><p><strong>&bdquo;Ihr seid erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist,&ldquo; </strong>schreibt der Apostel Paulus. Ihm war es wichtig, die Gemeinde in Ephesus dazu zu ermutigen, diesem Fundament zu vertrauen. Er schreibt weiter:</p><p><strong>&bdquo;Das Fundament des Hauses, in das ihr eingef&uuml;gt seid, sind die Apostel und Propheten, und der Eckstein dieses Geb&auml;udes ist Jesus Christus selbst. Er h&auml;lt den ganzen Bau zusammen; durch ihn w&auml;chst er und wird ein heiliger, dem Herrn geweihter Tempel.&ensp;Durch Christus seid auch ihr in dieses Bauwerk eingef&uuml;gt, in dem Gott durch seinen Geist wohnt.&ldquo; (Epheser 2, 20 &ndash; 22 </strong>nach &bdquo;Neue Genfer &Uuml;bersetzung&ldquo;)<br /><br />
&Uuml;ber die Jahrhunderte hinweg bis heute haben Menschen immer wieder versucht, die Fundamente der christlichen Gemeinde zu ver&auml;ndern. Biblische Lehre wurde mit anderen vermeintlich kl&uuml;geren und moderneren Erkenntnissen und &Uuml;berzeugungen vermischt. Die Inspiration durch den Heiligen Geist wurde immer wieder durch das H&ouml;ren auf den Zeitgeist ersetzt. Doch eine Kirche, die auf Sand gebaut wird, ist in gro&szlig;er Gefahr. Ihr Grund ist nicht tragf&auml;hig und kommt leicht ins Rutschen.</p><p>In Sandesneben im Herzogtum Lauenburg haben sich viele Menschen zusammengetan, um ihre Kirche auf dem Berg zu retten. Die &bdquo;Bergretter&ldquo; &ndash; so nennen sie sich &ndash; sind fest entschlossen, alles zu tun, um ihre alte Kirche als Hoffnungszeichen ihrer Umgebung zu erhalten.</p><p>Solche Bergretter im &uuml;bertragenen Sinn braucht eigentlich jede Gemeinde in unserem Land und weltweit &ndash; Menschen, die anderen ein Vorbild und ein Ansto&szlig; daf&uuml;r sind, der biblischen Lehre zu vertrauen und diese Lehre in das eigene Leben hinein zu &uuml;bersetzen und anzuwenden. Und die daf&uuml;r auch keine Kosten und M&uuml;hen scheuen.</p><p><strong>&bdquo;Ihr seid erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist.&ldquo;</strong></p><p>Dieses Fundament tr&auml;gt. Wir haben Gottes Wort darauf!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Volkmar Glöckner</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17261857.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Volkmar Glöckner]]></author>
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      <pubDate>Sat, 24 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Es wird regiert]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 15,18 – ausgelegt von Hartmut Völkner.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Mose 15,18 – ausgelegt von Hartmut Völkner.</em><br/>
<p>Moses stimmt ein Loblied auf Gott an und sagt: &bdquo;<strong>Der HERR wird K&ouml;nig sein immer und ewig.&ldquo;</strong> (2. Mose 15,18) Gerade noch hatte Pharao die fl&uuml;chtenden Israeliten verfolgt, die in &Auml;gypten Sklaven gewesen waren. Gott hatte sie nicht vergessen. Er erw&auml;hlte Moses als den, der sein Volk aus der Gefangenschaft f&uuml;hren sollte. Als Pharao sie dann verfolgte, gingen die Soldaten im Schilfmeer unter. Israel war gerettet und das Loblied des Moses gipfelt in dem Satz: &bdquo;<strong>Der HERR wird K&ouml;nig sein immer und ewig</strong>.<strong>&ldquo; </strong></p><p>Ist das nicht eine ma&szlig;lose &Uuml;bertreibung? Schon wenige Wochen sp&auml;ter murrte das Volk &uuml;ber die schlechten Lebensbedingungen in der W&uuml;ste, &uuml;ber Hunger und Durst. Und als Moses dann endlich die zehn Gebote bekam, hatte sein Bruder Aaron mit den wartenden Israeliten ein goldenes Kalb als Ersatz f&uuml;r Gott gebaut. Immer wieder ging das so weiter. Gott wurde angebetet, dann wieder vergessen. Er sprach durch Propheten, sie wurden geh&ouml;rt und bek&auml;mpft. Menschen glaubten an ihn, dann verlie&szlig;en sie ihn wieder. So geht es weiter bis heute. Gott wird verehrt, verspottet, gef&uuml;rchtet und geliebt. So ging es auch seinem Sohn. Er wurde als der Heiland erkannt und als der Gottesl&auml;sterer gekreuzigt. Nach seiner Auferstehung entstand eine gro&szlig;e christliche Bewegung. Heute sind fast die H&auml;lfte der Deutschen Mitglied einer Kirche. Weltweit sind es etwa 28%. Gott hat bei den Menschen keinen leichten Stand. Warum wird er eigentlich ignoriert oder bek&auml;mpft, obwohl er Frieden auf Erden m&ouml;chte? Ich vermute, das kommt daher, dass wir nicht gerne einen &uuml;ber uns haben, der alle gleich liebt und uns nicht bevorzugt. M&ouml;glicherweise lehnen Menschen die Gebote Gottes ab, weil sie sonst einen Herrn &uuml;ber sich anerkennen m&uuml;ssten.</p><p>Aber stimmt denn der Satz, den Moses sagt und der oft in der Bibel vorkommt nicht mehr? <strong>&bdquo;Der HERR wird K&ouml;nig sein immer und ewig.&ldquo;</strong> Ich denke, dieser Satz hat ungebrochene Bedeutung. Alle, die sich gegen Gott auflehnten und auflehnen, haben nur eine bestimmte Zeit. Sie sind nicht ewig. Kein Mensch ist ewig und kein irdisches Reich dauert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das wird Gott niemals zulassen. Nur der ewige Gott ist Herr &uuml;ber Leben und Tod. Er bleibt ewiger K&ouml;nig. Keiner kann bis zu seinem Thron aufsteigen, keiner kann ihn t&ouml;ten und kein Mensch wird je allm&auml;chtig. Als Gott in seinem Sohn Jesus auf die Welt kam und man ihn t&ouml;tete, hat er ihn wieder auferweckt. In jedem Gottesdienst beenden wir die Bitten an Jesus mit dem Lobpreis: Das bitten wir Dich, der Du mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebst und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und die Gemeinde sagt: Amen.</p><p>Letztlich ist er alleine ewig und unbesiegbar. So k&ouml;nnte ich den Satz des Moses mit einem kleinen Zusatz versehen. Auf dieser Welt sieht es manchmal so aus, als ob die irdischen Machthaber ewig herrschen. Manche scheinen das auch zu glauben. Aber wenn Gott ihnen den Odem nimmt, sterben sie. Nur der HERR wird K&ouml;nig sein immer und ewig.</p><p>Kurz vor meiner Konfirmation wurde mir in einer Nacht deutlich bewusst, dass ich ja der Begegnung mit dem ewigen Gott nicht ausweichen kann. Alles, was ich versuchte, war machtlos gegen ihn. Da entschloss ich mich: Wenn ich ihm schon begegnen muss, dann will ich mich mit ihm vers&ouml;hnen. Seitdem ich mit ihm befreundet bin, freut mich der Satz des Moses. &bdquo;<strong>Der HERR wird K&ouml;nig sein immer und ewig.&ldquo;</strong><br />
&nbsp;</p><p style="text-align:center"><strong>Sie haben Fragen zum christlichen Glauben oder zur Bibel? Fragen Sie Nikodemus.AI!</strong></p><p><img alt="Nikodemus.AI" height="224" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1118537.jpg" width="1024" /></p><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Hartmut Völkner</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17261125.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Hartmut Völkner]]></author>
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      <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Einer muss anfangen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 2,12-13 – ausgelegt von Hartmut Völkner.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Epheser 2,12-13 – ausgelegt von Hartmut Völkner.</em><br/>
<p>Manchmal kommt es vor, dass Menschen sich vers&ouml;hnen. Sie begraben alte Geschichten und gehen neu aufeinander zu. Sie fangen neu an. Das wirkt sich heilsam im eigenen Leben aus, in der Familie, bei den Kindern, bei Verwandten und Freunden. Wenn sich Menschen vers&ouml;hnen, dann geschieht das erst vorsichtig und behutsam. Vor jeder Vers&ouml;hnung lagen ja einmal Verletzungen und Trennung. Meistens auf beiden Seiten. Die Gr&uuml;nde sind unendlich, weil jeder anders verletzlich ist.</p><p>Meistens f&auml;ngt einer an. Einer f&auml;ngt an zu heilen. Einer sucht eine L&ouml;sung, ein neues Miteinander. Er legt eine Verletzungspause ein und lernt den anderen mit neuen Augen zu sehen. Das ist ein behutsamer Weg. Der andere geht darauf ein und vorsichtige Ann&auml;herung entsteht.</p><p>Was zwischen Menschen m&ouml;glich ist, geschieht auch zwischen Gott und uns Menschen. Einer f&auml;ngt an. In diesem Fall f&auml;ngt immer Gott mit der Vers&ouml;hnung an. Der Himmel steht offen und bietet neue N&auml;he, Freundschaft, Beziehung und Vergebung an. &Uuml;ber diese Ver&auml;nderung der Beziehung zwischen Gott und den Menschen schreibt der Apostel Paulus in dem Brief an die Christen in der Stadt Ephesus.</p><p><strong>Ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst fern wart, nahe geworden durch das Blut Christi. (</strong>Epheser 2,12-13)</p><p>Paulus beschreibt das Leben der Menschen in Ephesus als Menschen, die ihren eigenen Impulsen folgten. Sie waren bestimmt und geleitet von ihrem eigenen Vorteil, von Begierden, von Habsucht, Eigennutz, Egoismus, Ausbeutung und Zorn. Jeder war sich selbst der N&auml;chste. Das Leben war ausgerichtet und bestimmt durch das eigene Ich und die Konkurrenz gegen&uuml;ber anderen. Wo Gottes Geist nicht herrscht, &uuml;bernehmen andere Geister die Macht. Die B&uuml;rger von Ephesus waren in dieser Welt zu Hause.</p><p>F&uuml;r die Christen in Ephesus und &uuml;berall auf der Welt tut sich aber eine neue heilende Verbindung auf. Gott bietet Freundschaft an. Er hat sich aufgemacht, Menschen zu suchen. Er bietet N&auml;he an. Die Christen in Ephesus erleben durch die Begegnung mit Jesus ein ganz unerwartetes Geschenk. Der m&auml;chtige Gott verzichtet auf Rache und Strafe. Der allm&auml;chtige Gott bietet heilende N&auml;he an. Er schickt seinen eigenen Sohn als Vers&ouml;hner in die Welt. Das ist eine heilsame Botschaft. Gott verzichtet auf sein Recht und bietet Liebe. Das ist zu sch&ouml;n, um wahr zu sein, aber es ist so.</p><p>Paulus spricht von der neuen N&auml;he. Fr&uuml;her waren Gott und Menschen weit entfernt. Jetzt sind sie nah. Die Br&uuml;cke wird vom Himmel aus gebaut und kann von der Erde aus begangen werden. Er hat die T&uuml;r zu seiner Liebe aufgemacht und wir k&ouml;nnen hineingehen. Das Leben der Christen in Ephesus &auml;nderte sich durch diese Botschaft radikal. Sie blieben s&uuml;ndige Menschen, lernten aber Vers&ouml;hnung mit Gott. Dadurch ergab sich vielfach die Vers&ouml;hnung mit anderen. Die innere Heilung blieb nicht aus. Und so ver&auml;nderte sich die gesamte Atmosph&auml;re in der Gemeinde. Aus Ich-verliebten Menschen wurden Menschen, die Jesus-verliebt waren. Der Blick weitet sich und Menschen hatten Erbarmen und Zuwendung miteinander. Es entstand eine Gemeinschaft, die allen guttat.</p><p>Wenn Gott sich mit uns vers&ouml;hnt, und wir darauf eingehen, entstehen heilende Beziehungen. Einer muss anfangen.</p><p>So ist Vers&ouml;hnung</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Hartmut Völkner</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17259580.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Hartmut Völkner]]></author>
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      <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Was ich nicht sehe, kann ich nicht glauben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 5,6-7 – ausgelegt von Gabriele Berger-Faragó.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Korinther 5,6-7 – ausgelegt von Gabriele Berger-Faragó.</em><br/>
<p>&bdquo;Was ich nicht sehe, kann ich nicht glauben.&ldquo; Das sagen kritische Zeitgenossen, die mit dem Glauben an Gott nichts anfangen k&ouml;nnen. Verst&auml;ndlich. Es ist schon etwas Besonderes, an einen Gott zu glauben, den man nicht sieht. Das sagte bereits einer der ersten Christen, der Apostel Paulus, der in seinem 2. Brief an die Gemeinde in Korinth im 5. Kapitel schrieb:</p><p style="margin-left:35.45pt"><strong>&bdquo;<em>Solange ich noch in diesem K&ouml;rper lebe, bin ich fern von Gott; denn unser Leben auf dieser Erde ist dadurch bestimmt, dass wir an ihn glauben, und nicht, dass wir ihn sehen</em>.&ldquo;</strong><br />
(2. Kor. 5,6-7)</p><p>Wir Christen glauben an Gott, ohne ihn zu sehen &ndash; da machen wir uns nichts vor.</p><p>Aber ist das wirklich so etwas Besonderes und Ungew&ouml;hnliches? Ich glaube, das kennen Sie auch, egal ob Sie Christ, Atheist oder sonst etwas sind. Wir alle vertrauen manchmal auf Menschen und Dinge, ohne sie zu sehen.</p><p><em>Beispiel: Liebe</em></p><p>Bestes Beispiel ist die Liebe. Wenn mein Mann sagt, dass er mich liebt, kann ich das nur glauben. Ich kann wohl kaum sein Gehirn aufschneiden, um dort seine Liebe zu sehen &ndash; wo w&auml;re die &uuml;berhaupt sichtbar? Trotzdem wei&szlig; ich, dass mein Mann mich liebt &ndash; ohne es wissenschaftlich beweisen zu k&ouml;nnen.</p><p>&nbsp;Ich wei&szlig; es aus 1000 Kleinigkeiten: Wie er mich anschaut, umarmt, mir zuh&ouml;rt, mir treu ist, mich unterst&uuml;tzt &ndash; all das zeigt mir seine Liebe so klar, dass ich ihrer gewiss bin.</p><p><em>Gottes Liebe sichtbar</em></p><p>Genauso ist es eigentlich auch mit Gott. Auch, wenn ich seine Existenz und Liebe nicht sehen oder wissenschaftlich beweisen kann, so sehe und sp&uuml;re ich es doch jeden Tag, dass Gott da ist &hellip;dass er <em>f&uuml;r mich</em> da ist: der Sonnenaufgang, die Ermutigung bei Schwierigkeiten, Kraft, wenn ich krank bin, Freunde und Gemeinde, sein Wort, seine Treue und Vergebung, und so vieles mehr &ndash; all das macht mich gewiss, dass Gott mich liebt.</p><p><em>Vergleich mit dem Wind</em></p><p>Jesus hat Gott und sein Wirken mal mit dem Wind verglichen:</p><p style="margin-left:1.0cm"><em>&bdquo;Der Wind bl&auml;st, wo er will, und du h&ouml;rst sein Sausen genau; aber du wei&szlig;t nicht, woher er kommt und wohin er f&auml;hrt.&ldquo;</em><br />
(Johannes 3,8)</p><p>Obwohl man den Wind selbst nicht sehen kann, sieht und sp&uuml;rt man doch seine Auswirkungen und kann ihn sogar in km/h messen. Gott sehe ich genauso wenig, aber seine Auswirkungen sind auf Schritt und Tritt sichtbar: in der Natur, in der Welt, in meinen Mitmenschen, in meinem Leben.</p><p><em>Zweifel</em></p><p>Das hei&szlig;t nicht, dass zum Glauben nicht manchmal auch Zweifel dazugeh&ouml;ren.</p><p>Gott ist und bleibt unfassbar, nicht greifbar, gelegentlich scheinbar stumm und manchmal nur schemenhaft erkennbar. Und so muss es auch sein. Denn w&auml;re Gott f&uuml;r uns Menschen sichtbar, erkl&auml;rbar und wissenschaftlich beweisbar, dann w&auml;re er nicht mehr Gott, sondern ein billiger Hosentascheng&ouml;tze. Gott steht per Definition &uuml;ber allem und ist als Sch&ouml;pfer des Universums au&szlig;erhalb des Geschaffenen.</p><p>Daraus folgt logisch, dass ich kleines Menschlein ihn und sein Wesen, sein Handeln, Reden und Schweigen nicht immer verstehe; dass ich ihn nicht be-greifen kann. Und dass ich deshalb manchmal an ihm zweifle.</p><p>Aber das ist okay, denn wenn er wirklich existiert und Gott ist, dann steht er auch da dr&uuml;ber und kann mein Fragen und Zweifeln aushalten. So, wie der Wind trotzdem weht, ob ich ihn sehe oder nicht, egal ob ich seine Existenz anzweifle &ndash; so bleibt Gottes Da-Sein und seine Liebe bestehen, ob ich sie glaube oder bezweifle.</p><p>Deshalb darf ich zweifeln und diesen Zweifeln nachgehen, nach Antworten suchen und mit Gott ringen.</p><p><em>Gewissheit</em></p><p>Sch&ouml;n ist es, wenn am Ende des Zweifelns und Ringens stets doch wieder die Gewissheit steht, dass Gott mich nicht verlassen hat. So habe ich es h&auml;ufig erlebt: In allen Lebens- und Glaubenskrisen, in und nach allem Zweifeln hat Gottes Liebe immer gewonnen und wurde mir wieder neu gewiss.</p><p><em>Trost</em></p><p>Daraus l&auml;sst sich Halt und Trost sch&ouml;pfen, auch f&uuml;r die n&auml;chste Krise, auch f&uuml;r die dunklen Tage im Leben. So, wie es der Apostel Paulus in der Einleitung zum bereits zitierten Vers aus dem 2. Korintherbrief schreibt:</p><p style="margin-left:35.45pt"><strong>&bdquo;So sind wir denn allezeit getrost und wissen:</strong></p><p style="margin-left:35.45pt"><strong>Solange wir noch in diesem K&ouml;rper leben, sind wir fern von Gott; denn wir leben im Glauben und nicht im Schauen. Aber wir rechnen fest damit, eines Tages bei Gott zuhause zu sein.&ldquo; </strong><br />
(2. Kor. 5,6-8)</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Gabriele Berger-Farago</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17258862.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Gabriele Berger-Farago]]></author>
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      <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Der Unterschied zwischen Bibel und Märchen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Petrus 1,16 – ausgelegt von Gabriele Berger-Faragó.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Petrus 1,16 – ausgelegt von Gabriele Berger-Faragó.</em><br/>
<p>Woher wei&szlig; ich, dass wahr ist, was in der Bibel steht?</p><p>Viele Menschen halten die Bibel f&uuml;r ein M&auml;rchenbuch. Ehrlich gesagt kann ich das verstehen. In M&auml;rchen passieren Dinge, die es in Wirklichkeit nicht gibt:</p><ul><li>gek&uuml;sste Fr&ouml;sche verwandeln sich in Prinzen;</li><li>Feen k&ouml;nnen zaubern</li></ul><p>Ein wenig &Auml;hnliches findet sich auch in der Bibel:</p><ul><li>ein Toter wird wieder lebendig;</li><li>Jesus verwandelt Wasser in Wein</li></ul><p>Wo ist der Unterschied?</p><p>Unter anderem sind es vier Dinge, die ein M&auml;rchenbuch und die Bibel voneinander unterscheiden:</p><p>Der 1. Unterschied ist der <strong>Autor</strong>:</p><p>Die deutschen Volksm&auml;rchen sind 1812 von den bekannten Gebr&uuml;dern Grimm ver&ouml;ffentlicht worden; diese sind jedoch nicht die Autoren, sondern nur die Sammler der Geschichten, die &uuml;ber Jahrhunderte von Generation zu Generation weitererz&auml;hlt wurden.</p><p>Mit der Bibel verh&auml;lt es sich teilweise &auml;hnlich. Sie besteht aus insgesamt 66 B&uuml;chern von unz&auml;hligen Autoren zwischen ca. 1000 v.Chr. bis etwa 100 n.Chr. Manche dieser Bibel-B&uuml;cher stammen direkt vom Autor; andere sind Sammlungen von Geschichten, die vorher m&uuml;ndlich tradiert wurden.</p><p>Nun m&uuml;sste man erwarten, dass die B&uuml;cher der Bibel aufgrund der gro&szlig;en Zeitspanne und der vielen verschiedenen Autoren v&ouml;llig ohne Zusammenhang sind &ndash; genauso wie die Grimms M&auml;rchen, bei denen eines nichts mit dem anderen zu tun hat.</p><p>2. Unterschied: <strong>Gesamtzusammenhang</strong></p><p>Dem ist allerdings nicht so. Die vielen B&uuml;cher der Bibel verbinden nicht nur einzelne Themen, sondern letztlich ergibt die ganze Bibel einen gro&szlig;en Gesamtzusammenhang. Dies deutet darauf hin, dass trotz der vielen menschlichen Autoren <em>ein</em> Autor hinter der Bibel steht; Glaubende sehen Gott als diesen &uuml;bergeordneten Autor.</p><p>Aber was ist denn dieser Gesamtzusammenhang? Kurz gefasst beschreibt die Bibel die Geschichte Gottes mit den Menschen: Er schuf sie, er liebt sie trotz ihrer Abwendung von ihm. Er sorgt &ndash; teilweise mit &uuml;bernat&uuml;rlichen Wundern &ndash; nicht nur <em>f&uuml;r</em> sie, sondern er sorgt mithilfe seines Sohnes Jesus Christus auch daf&uuml;r, dass sie in Beziehung mit ihm treten k&ouml;nnen. So k&ouml;nnen die Menschen mit Hoffnung leben und sterben &ndash; weil sie wissen, dass die Liebe Gottes sie &uuml;ber den Tod hinaus tr&auml;gt.</p><p>3. Unterschied: <strong>Aussageabsicht</strong></p><p>Diese knappe Zusammenfassung der Bibel macht deutlich, dass sie noch etwas von M&auml;rchen unterscheidet, n&auml;mlich als drittes die <strong>Aussageabsicht</strong>: Die gesamte Bibel ist eine gro&szlig;e Einladung Gottes an den Menschen, ihm zu vertrauen.</p><p>Nat&uuml;rlich haben auch M&auml;rchen ein interessantes Ziel: Sie wollen uns einerseits unterhalten, und andererseits etwas lehren. Z.B., dass wir immer sch&ouml;n flei&szlig;ig sein sollen wie bei &bdquo;Frau Holle&ldquo;.</p><p>Allerdings haben sie keinen rettenden Aspekt, der uns im Leben und im Sterben tr&auml;gt, wie es die Bibel beansprucht.</p><p>Jetzt bin ich wieder bei der urspr&uuml;nglichen Frage: Kann ich diesen Geschichten und somit der Gesamtaussage der Bibel vertrauen?</p><p>4. Unterschied: <strong>Augenzeugen</strong></p><p>Hier hilft der 4. Unterschied zu M&auml;rchen weiter:</p><p>Die Geschichten der Bibel beruhen auf <strong>Augenzeugenberichten</strong>. Diese Zeugen haben unglaubliche Dinge mit Gott erlebt. Die Augenzeugen der Wunder und der Auferstehung Jesu waren sogar bereit, daf&uuml;r zu sterben; sie beharrten darauf, dass die Dinge genau so passiert sind, wie sie es erlebt und berichtet haben.</p><p>So schreibt Petrus, der bekannteste J&uuml;nger Jesu, im 1. Kapitel seines 2. Briefs an die Gemeinde:</p><p style="margin-left:14.2pt"><em><sup>16</sup></em><em>&nbsp;Denn wir sind nicht ausgekl&uuml;gelten M&auml;rchen gefolgt, als wir euch von der Kraft und dem Kommen unseres Herrn Jesus Christus erz&auml;hlt haben; sondern wir haben seine Herrlichkeit mit eigenen Augen gesehen.</em></p><p><br />
&bdquo;Soll ich das wirklich glauben?&ldquo;, fragen Sie sich jetzt vielleicht. Gibt&lsquo;s Gott echt? Und wenn ja, hat dieser Gott wirklich pers&ouml;nliches Interesse an mir?</p><p>Ich schlage Ihnen zur Beantwortung dieser Frage ein Experiment vor: <em>Wenn</em>&lsquo;s Gott gibt und er Interesse an Ihnen hat, dann m&uuml;sste er reagieren, wenn Sie zu ihm sprechen. Wenn es ihn <em>nicht</em> gibt, dann wird es keine Reaktion geben. <em>Ob, wann</em> und <em>wie</em> Gott reagiert &ndash; durch ein Wunder oder ganz allt&auml;glich, durch eine Stimme oder in ihrem Herzen, durch einen Menschen oder ein Ereignis &ndash; lassen Sie sich &uuml;berraschen &hellip; wie bei einem echten Experiment. Sie werden trotzdem wissen, dass es Gott ist, wenn er auf seine Weise reagiert.</p><p>Was hindert Sie? Probieren Sie&rsquo;s aus!</p><p><br /><strong>Mehr zum 2. Petrusbrief:</strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/lGtu3NVEkT4">Buchvideo: 2. Petrus</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Gabriele Berger-Farago</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17258118.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Gabriele Berger-Farago]]></author>
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      <pubDate>Tue, 20 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Abenteuer mit Gott]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 6,63 – ausgelegt von Dieter Opitz.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 6,63 – ausgelegt von Dieter Opitz.</em><br/>
<p>&bdquo;Ihr k&ouml;nnt Abenteuer mit Gott erleben!&ldquo; Ein Satz, den ich bis heute nicht vergessen habe. Ich habe ihn im Konfirmandenunterricht geh&ouml;rt. Unser Pfarrer hat ihn uns Konfis gesagt. Er hat uns viele Geschichten erz&auml;hlt. Von erh&ouml;rten Gebeten und besonderen Erlebnissen mit Gott, eben von Wundern. Unser Pfarrer hat uns immer wieder gesagt: &bdquo;Auch ihr k&ouml;nnt &auml;hnliche Geschichten erleben, wenn ihr, wie ich, an Jesus glaubt.&ldquo;</p><p>Ich habe ihm diesen Satz abgenommen. Und ich habe tats&auml;chlich &Auml;hnliches wie er erlebt. Pers&ouml;nliche Erfahrungen mit Gott. Wunder. Auch das gr&ouml;&szlig;te, das &uuml;berw&auml;ltigendste, das unglaublichste Wunder: Gott redet &ndash; mit mir! Ich habe im Laufe meines Lebens immer wieder erfahren: Gott will mit mir reden &ndash; aus Liebe zu mir. Und will das mit jedem Menschen tun, der an Jesus glaubt.</p><p>Er hat zu mir geredet. Wie durch S&auml;tze, die er in den Evangelien gesagt hat. Die sind zwar 2000 Jahre alt. Aber nicht veraltet, sondern immer noch g&uuml;ltig. Sie haben mich in den verschiedensten Situationen meines Lebens angesprochen. Und ich habe gewusst: Diese Worte gelten auch mir. Nicht nur den Menschen, zu denen Jesus sie vor 2000 Jahren gesprochen hat. Gott selber, sein Geist, sagt die Bibel, haben diese uralten Worte f&uuml;r mich lebendig gemacht.</p><p>Jesus hat einmal zu seinen engsten Freunden gesagt: <strong>&bdquo;Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben.&ldquo;</strong> Sie finden diesen Satz im Evangelium nach Johannes in Kapitel 6 Vers 63. Seine Worte sind also erstens Geist. Gemeint ist der Geist Gottes. Jesu Worte sind also mehr als religi&ouml;se Gedanken, mehr als Meinungen oder Mutma&szlig;ungen &uuml;ber Gott. In seinen Worten begegnet mir Gott selber. Eben durch seinen Geist.</p><p>Und Jesu Worte sind zweitens Leben. Sie schenken Leben. Denen, die sie h&ouml;ren und sie glauben. Dies ist ein anderes Leben als unser biologisches Leben. Es gibt noch ein Leben mit einer ganz anderen Qualit&auml;t. Davon redet Jesus hier. Das ist Leben mit Gott, in Verbindung mit ihm, eben mit seinem Geist, im Bewusstsein seiner Liebe, seiner N&auml;he.</p><p>Meine Nachttischlampe funktioniert nur dann, wenn der Stecker in der Steckdose steckt. Nur dann lebt sie gewisserma&szlig;en. So ist es auch bei einem Menschen. Erst wenn er mit der &bdquo;Energiequelle&ldquo; Gott verbunden ist, wenn Gott den Stecker reingesteckt hat, dann lebt er. Das hei&szlig;t, dann hat er das Leben, das sein Sch&ouml;pfer ihm zugedacht hat. Und dieses Leben beginnt damit, dass Jesus mit einem Menschen redet und er seinen Worten Glauben schenkt.</p><p>Ich wei&szlig; noch genau, wie das bei mir war. Ich war 15 Jahre alt. Ich habe gewusst: Ich habe keine Verbindung mit Gott. Bin getrennt von ihm durch meine Schuld. Aber dann hat Gott den Stecker reingesteckt. Er hat zu mir in einem Satz in der Bibel gesprochen. Der steht im Psalm 103: &bdquo;Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Der dir alle deine S&uuml;nden vergibt&hellip;&ldquo; Dieser Satz hat mich tief bewegt. Ich habe gewusst. Da redet Gott. Und zwar mit mir! So hat meine Abenteuerreise mit Jesus begonnen. Ich wei&szlig;: Der Beginn dieser Reise ist bei jedem anders. Wichtig ist nur, dass sie beginnt. Dass ein Mensch die Stimme Gottes h&ouml;rt. Das Angebot seiner Liebe und Vergebung. Durch die Worte von Jesus. Und dass er diesen Worten glaubt.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Dieter Opitz</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17256056.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Dieter Opitz]]></author>
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      <pubDate>Mon, 19 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Kein frommer Wunsch]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Johannes 1,3 – ausgelegt von Dieter Opitz.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Johannes 1,3 – ausgelegt von Dieter Opitz.</em><br/>
<p>Wie begr&uuml;&szlig;en Sie Ihre Mitmenschen? Mit einem h&ouml;flichen &bdquo;Gr&uuml;&szlig; Gott&ldquo; oder &bdquo;Guten Tag&ldquo;, einem saloppen &bdquo;Hallo&ldquo; oder einem knappen &bdquo;Hi&ldquo;?</p><p>Einen ganz besonderen Gru&szlig; finde ich in der Bibel. Er lautet: <strong>&bdquo;Es wird mit uns sein Gnade, Barmherzigkeit und Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, in Wahrheit und Liebe.&ldquo;</strong> Stammt von dem J&uuml;nger Johannes, also einem der 12 engsten Vertrauten von Jesus. Und steht in seinem 2. Brief Vers 3. Klingt wie ein frommer Wunsch. Ist es aber nicht. Johannes w&uuml;nscht den Briefempf&auml;ngern nicht Gnade, Barmherzigkeit und Frieden. Sondern er schreibt: Es wird Gnade, Barmherzigkeit und Frieden mit uns sein. Johannes ist sich da ganz sicher. Warum nur? Weil Gnade, Barmherzigkeit und Friede von &bdquo;Gott dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters&ldquo; kommen. So schreibt er. Der Apostel ist sich sicher: Jeder, der an Jesus, den Sohn Gottes, glaubt, hat Gnade, Barmherzigkeit und Friede.</p><p>Johannes verspricht keine handfesten Sachen wie Gesundheit, Wohlstand und Anerkennung bei Menschen. Sondern Gnade, Barmherzigkeit und Friede. Aber ich bin mir sicher: Genau danach sehnt sich im Grunde seines Herzens jeder Mensch: nach dieser bedingungslosen Gnade Gottes. Es ist eine ganz besondere Gnade. Seine liebende Gnade gilt ohne Vorleistung. Seine vergebende Gnade l&ouml;scht alle Schuld aus. Seine helfende Gnade heilt die tiefsten Wunden. Seine &uuml;bergro&szlig;e Gnade l&auml;sst auch ein verpfuschtes Leben gelingen. Seine treue Gnade gilt auch, wenn Menschen sich von mir abwenden und wenn ich mich selbst nicht mehr leiden kann.</p><p>Diese Gnade hat Jesus gepredigt und gelebt. Deshalb sind sie ja in Scharen zu ihm gekommen: die Ausgesto&szlig;enen, die Verachteten, die hoffnungslos Kranken, die Versager, die in S&uuml;nde und Schuld verstrickten. Sie haben von ihm geh&ouml;rt und erfahren: Bei Jesus bekommen sie Gnade. Durch ihn kann das Leben neu anfangen, und wenn es noch so sehr verdorben und kaputt ist. Bei ihm gibt es keine hoffnungslosen F&auml;lle.</p><p>Bei ihm gibt es auch Barmherzigkeit. Das ist f&uuml;r mich eine befreiende Botschaft in einer oft so unbarmherzigen Welt. Es gibt unbarmherzigen Konkurrenzkampf im Beruf und unbarmherziges Mobbing in den sozialen Medien. Jesu Gnade ist barmherzig. Das hei&szlig;t sie kommt nicht von oben herab. Sie ist nicht g&ouml;nnerhaft. Sondern sie kommt von Herzen. Weil Jesus sich nicht &uuml;ber andere Menschen gestellt hat. Er hat sich immer auf die gleiche Ebene wie sie begeben. Er hat niemand verachtet.</p><p>Diese Botschaft von der barmherzigen Gnade hat Johannes weitergesagt. Alle, die bis heute im Auftrag Jesu unterwegs sind, tun dies. Sie sagen allen, die es h&ouml;ren wollen, und ich tue es auch: Gott ist jedem Menschen gn&auml;dig und barmherzig, um Jesu willen. Auch wenn er noch so kaputt ist. Auch wenn er noch so Schlimmes erfahren hat. Auch wenn er noch so schuldig ist. Es ist alles gut zwischen ihm und Gott. Er hat Frieden mit Gott. Es steht nichts mehr zwischen ihm und Gott. Das ist kein frommer Wunsch, sondern eine Wirklichkeit. Eine Wirklichkeit zum Nehmen, zum Glauben.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Dieter Opitz</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17255530.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Dieter Opitz]]></author>
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      <pubDate>Sun, 18 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wenn Störer kommen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 10,47 – ausgelegt von Uwe Bertelmann.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Markus 10,47 – ausgelegt von Uwe Bertelmann.</em><br/>
<p>Jesus kommt gerade aus der Stadt Jericho heraus. Begleitet von einer riesigen Menge von Fans. Am Wegrand sitzt ein Bettler. Ein Blinder. Bartim&auml;us, Sohn des Tim&auml;us. Der sa&szlig; da vermutlich immer &ndash; Hauptverkehrsstra&szlig;e. F&uuml;r die meisten Menschen zwangsl&auml;ufig Fu&szlig;g&auml;ngerzone. Reittiere waren zu teuer. Optimaler Standort. Sehen kann er nicht &ndash; aber um so besser h&ouml;ren. Bekommt in Gespr&auml;chsfetzen immer wieder den Namen &bdquo;Jesus&ldquo; mit. Als er begreift, dass dieser Jesus von Nazareth wirklich irgendwo in der N&auml;he sein muss, tut er das Einzige, was er kann. Hinrennen geht ja nicht. Also schreit er: <em>&bdquo;Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner!&ldquo; </em>&ndash; so steht es im Markusevangelium, Kapitel 10,47.</p><p>Jesus ist vielleicht gerade in einem Gelehrten-Gespr&auml;ch mit dem Rabbiner von Jericho &ndash; oder mit sonst wem. Die Menge, die mitl&auml;uft, will das mitkriegen. Rein akustisch gar nicht leicht. Hauptverkehrsstra&szlig;e, Menschenmenge &ndash; da muss man schon dicht dranstehen. Und jetzt diese v&ouml;llig &uuml;berfl&uuml;ssige Ger&auml;uschemission von der Seite. &bdquo;Jetzt sei doch still. Wir diskutieren gerade &uuml;ber &hellip;&ldquo; Jesus bleibt stehen. Gibt Anweisung, Bartim&auml;us herzubringen. Jetzt <em>kann </em>Bartim&auml;us aufspringen und zu Jesus rennen &ndash; jetzt wei&szlig; er, dass sich ihm niemand in den Weg stellen wird.<br /><br />
Ein Grund, dass Menschen davon abgehalten werden, zu Jesus zu kommen, sind bisweilen seine Fans und Anh&auml;nger, seine J&uuml;nger und die Begeisterten. &bdquo;Lasst die Kinder zu mir kommen&ldquo;, sagt Jesus nicht, weil die Kinder dazu nicht in der Lage gewesen w&auml;ren oder keine Lust gehabt h&auml;tten &ndash; nein. Sie wurden abgehalten. Und immer, wenn Jesus so etwas mitbekommt, ist seine Reaktion sehr deutlich. So wie hier.</p><p>Und heute? Soziologen, die unsere Gesellschaft erforschen, sagen uns, dass in Kirchen fast egal welcher Couleur von zehn gesellschaftlichen Milieus acht faktisch kaum zu finden sind. Wo sind sie?</p><p>Liegt es daran, dass die, die bereits da sind, lieber unter sich bleiben? Haben die anderen gar keine Chance? Menschen, deren Leben vielleicht alles andere als gerade verlaufen ist. Die ganz anders ticken. Die Probleme mitbringen &ndash; und dann sogar noch Hilfe brauchen. Bis hin zu dem Wohnsitzlosen, der zur Gemeindefeier kommt, weil es da was zu essen gibt. Wir sind in der Regel anst&auml;ndiger als die Jesus-Fans damals. Die meisten w&uuml;rden nicht sagen, &bdquo;du darfst nicht kommen&ldquo;. Aber unsere sch&ouml;ne Versammlung st&ouml;ren &ndash; das geht dann doch zu weit. Und beim Gemeindecaf&eacute; wird vornehmer Sicherheitsabstand gehalten. Essen kann er auch alleine &ndash; so wie der riecht.</p><p>Oder sind die, die da sind, so mit sich selbst besch&auml;ftigt, dass sie schlicht nicht merken, dass da jemand einige Male im Gottesdienst war und schlicht keinen Kontakt bekommen hat? Dass er nicht reingekommen ist in die Gruppen und Gr&uuml;ppchen der Gemeinde &ndash; trotz aller sch&ouml;n aufgemachten Programme? Dass er einfach nicht gesehen wurde und deswegen wegbleibt?</p><p>Bin ich so in meiner eigenen Bubble, dass ich Menschen jenseits davon gar nicht mehr wahrnehme? Bin ich so mit &bdquo;meinen Leuten&ldquo; ausgelastet, dass ich f&uuml;r andere gar keine Zeit mehr habe? Muss Jesus mir vielleicht auch sagen: &bdquo;Lass ihn &ndash; oder sie &ndash; zu mir kommen!&ldquo; Oder: &bdquo;Steh ihm wenigstens nicht im Weg!&ldquo;?</p><p>Jesus schreitet ein. Er h&ouml;rt Bartim&auml;us. Er sieht ihn. Er kennt sein Herz. Er widmet ihm Zeit. H&ouml;rt ihm zu. Heilt ihn.</p><p>Das m&ouml;chte ich mir zum Vorbild nehmen. Ich m&ouml;chte mich st&ouml;ren lassen, wenn Jesus Menschen zu mir schickt. Wenn solche &bdquo;St&ouml;rer&ldquo; kommen, m&ouml;chte ich sie sehen &ndash; und ihnen wenigstens nicht im Wege stehen. Ihnen Vielleicht sogar helfen auf dem Weg zu Jesus.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Uwe Bertelmann</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17255055.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Uwe Bertelmann]]></author>
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      <pubDate>Sat, 17 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Gegenprogramm zu Hass und Gewalt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Sacharja 8,23 – ausgelegt von Uwe Bertelmann.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Sacharja 8,23 – ausgelegt von Uwe Bertelmann.</em><br/>
<p>Meine Stadt befindet sich im Ausnahmezustand. Es ist der 29.11.2025, in Gie&szlig;en wird die neue Jugendorganisation der AfD gegr&uuml;ndet. Mehrere zig-tausend Demonstranten, 5.000 Polizisten. Steine sollen geworfen worden sein. Wasserwerfer kommen zum Einsatz. Ein Demonstrationszug f&uuml;hrt in der N&auml;he meines B&uuml;ros vorbei. Ich arbeite in einem christlichen Verlag &ndash; hoffentlich bleiben alle Steine dort, wo sie hingeh&ouml;ren.&nbsp;</p><p>Was w&auml;re, wenn diese vielen tausend Leute pl&ouml;tzlich zu uns k&auml;men? Um unsere B&uuml;cher zu kaufen. Oder noch besser: Wenn die verschiedenen Demonstrationsz&uuml;ge die Gie&szlig;ener Johanneskirche zum Ziel h&auml;tten? Weil die Menschenmassen Gott suchen und ihn dort zu finden hoffen?</p><p>Klingt surreal, unwirklich. Genau so eine surreale Situation k&uuml;ndigt aber der Prophet Sacharja an: <strong><em>Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben geh&ouml;rt, dass Gott mit euch ist</em>. (</strong>Sacharja 8,23). Sagen Menschen aus allen V&ouml;lkern der Welt, von denen sich zehn an einen j&uuml;dischen Mann klammern. Sie ziehen nach Jerusalem. Weil dort der Gott Israels wohnt. Um bei diesem Gott Schalom, Frieden, zu finden.</p><p>Die reale Situation Sacharjas: das Volk Israel ist gerade aus dem babylonischen Exil zur&uuml;ckgekommen. Ein kleines H&auml;ufchen. Mit M&uuml;he und Not konnte ein Stadtm&auml;uerchen um die Hauptstadt Jerusalem herum fertig werden. Also: Um das herum, was von Jerusalem noch &uuml;brig war. Der gro&szlig;artige Tempel, den K&ouml;nig Salomo hatte bauen lassen, war jedenfalls eine Ruine.</p><p>Die Vision von Sacharja: Ein unwirkliches Szenario &ndash; damals, 500 v. Chr., ebenso wie heute. Wie anders w&uuml;rde unsere Welt aussehen, wenn nicht mehr Menschen mit Steinen oder Schlagst&ouml;cken aufeinander losgehen w&uuml;rden. Wenn sie miteinander zu Gott ziehen w&uuml;rden. Das w&auml;re doch mal ein Gegenprogramm zur derzeitigen, oftmals nicht so erquicklichen Realit&auml;t.</p><p>Gegenprogramm: Wenige Tage vor den Massendemos in Gie&szlig;en. Ein Gottesdienst der Ev. Allianz im Wetzlarer Dom. Sechs&nbsp;Politiker unterschiedlicher Parteien bekennen sich zu ihrem christlichen Glauben und werden von Menschen aus ganz verschiedenen Gemeinden gesegnet. Vielleicht 300 oder 500 Besucher. Gemessen an dem, was in Gie&szlig;en mobilisiert wurde&nbsp;vielleicht nur ein kleines H&auml;uflein. Aber trotzdem ein starkes Signal.<br /><br />
Als in Gie&szlig;en Ausnahmezustand war, waren einige Kirchen bewusst als R&uuml;ckzugsorte ge&ouml;ffnet &ndash; dorthin konnten sich Menschen zur&uuml;ckziehen, aufw&auml;rmen, beten, miteinander ins Gespr&auml;ch kommen. Auch da waren wahrscheinlich nicht die Massen zu finden. Aber es war ein Zeichen, dass es auch anders geht. Gegenprogramm!</p><p>Es ist gar nicht das Problem, dass die Menschenmassen den Kirchen gerade nicht die Bude einrennen. Sacharja sieht, <em>was </em>am Ende sein wird. &ndash; Nicht <em>wann </em>dieses Ende sein wird.&nbsp; Aber ich kann jetzt schon Gegenprogramm leben. Dazu beitragen, den Hass aufeinander zu verringern. Wie bin ich in Sozialen Netzwerken unterwegs, in der Familie, im Bekanntenkreis, in der Gemeinde, z. B. wenn das Gespr&auml;ch auf politische Themen kommt. Wird da Gegenprogramm sichtbar? &ndash; Gottes Liebe, die unabh&auml;ngig von allen &Uuml;berzeugungen jedem Menschen gilt?<br /><br />
Nat&uuml;rlich habe ich meine &Uuml;berzeugungen, zu denen ich auch stehe. Und zum &bdquo;Gegenprogramm&ldquo; geh&ouml;rt auch, bei Unrecht laut &bdquo;Stopp&ldquo; zu sagen. Aber sp&uuml;rt man, dass die Liebe Gottes mich motiviert? Oder m&ouml;chte ich einfach Recht haben? Oder &ndash; gerade in Sozialen Netzwerken &ndash; einfach mal Frust ablassen? Ich m&ouml;chte Gegenprogramm leben! In meinem ganz kleinen Rahmen. Das wird vielleicht nicht Massen mobilisieren &ndash; aber vielleicht auf Menschen ansteckend wirken.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Uwe Bertelmann</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17254353.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Uwe Bertelmann]]></author>
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      <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Alle Völker]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 15,4 – ausgelegt von Gesine Möller.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Offenbarung 15,4 – ausgelegt von Gesine Möller.</em><br/>
<p>In dem Roman &bdquo;In 80 Tagen um die Welt&ldquo; reist ein englischer Gentleman aufgrund einer Wette von London aus um die ganze Welt. Er entdeckt die Erde in ihrer &uuml;ppigen Vielfalt. Am Ende kommt er sogar noch einen Tag fr&uuml;her als geplant zur&uuml;ck, weil er gegen den Uhrzeigersinn gereist ist und gewinnt damit die Wette. Was f&uuml;r ein Abenteuer. Laut Wikipedia gibt es derzeit 205 Staaten auf der Erde. Ungef&auml;hr 8,23 Milliarden Menschen leben auf unserem Planeten, eine stetig wachsende Zahl. Sie sprechen verschiedene Sprachen, haben unterschiedliche Kulturen und sind auf 7 Kontinenten verteilt, je nach Z&auml;hlung 5 Kontinente. Was in dem Roman so spannend verpackt erz&auml;hlt wird, sind die Begegnungen mit anderen V&ouml;lkern, Kulturen, Sitten, Br&auml;uchen und Religionen. Dabei streift er ja blo&szlig; ein paar von ihnen. Deutlich wird auf jeden Fall, dass es eine gro&szlig;e Herausforderung ist, mit dieser Vielfalt und Unterschiedlichkeit umzugehen. Verst&auml;ndigung und Verstehen ist keine Selbstverst&auml;ndlichkeit. Die Welt ist bunt. Die Bev&ouml;lkerung der Erde so unterschiedlich. So ungleich.</p><p>Und nun lese ich diesen Vers aus der Offenbarung des Johannes 15,4: <strong>&bdquo;Ja, alle V&ouml;lker werden kommen und anbeten vor dir, denn deine Urteile sind offenbar geworden.&ldquo;</strong> Unvorstellbar &ndash; kann ich da nur sagen. Alle V&ouml;lker werden kommen. Alle werden anbeten. Angelockt von der g&ouml;ttlichen Barmherzigkeit und Gnade. Seine Urteile sind offenbar. Und offenbar so verlockend, dass sie wie ein Magnet die Menschen anziehen. Weil es Gerechtigkeit gibt. Ob sie in verschiedenen Sprachen anbeten werden? Ob sie in verschiedenen Gruppen zusammenstehen werden? Ob sich die unterschiedlichen V&ouml;lker untereinander verst&auml;ndigen k&ouml;nnen? Das steht da nicht...Ich k&ouml;nnte mir vorstellen, dass es zu diesem Zeitpunkt gar keine Rolle mehr spielt, woher ich komme. Welche Sprache ich spreche, welche Hautfarbe ich habe und so weiter. Weil viel wichtiger ist, dass dann alle zusammen Gott anbeten werden. Sie werden vor Gott stehen und ihn anbeten. Alle haben nur noch das Eine oder besser gesagt, den Einen im Sinn. Gott. Es zieht alle zu diesem einem Ort, an dem Gott wohnt. Denn es wird eine Zeit geben, da wird Gott bei den Menschen wohnen. Auch das steht in der Johannesoffenbarung. Gott wird direkt unter uns sein. Dann werden alle Unterschiede nicht mehr zur Trennung f&uuml;hren, zu Missverst&auml;ndnissen oder sogar zu Konflikten und Kriegen. Nein. Die Unterschiede werden ein Zeichen der Vielfalt und F&uuml;lle Gottes sein. Ein Abbild seiner Vollkommenheit und Gr&ouml;&szlig;e. Ich denke, es wird ein Staunen geben, wer noch alles zu Gott geh&ouml;rt. Ich bin &uuml;berzeugt, dass es ein harmonischer Lobgesang sein wird, der dann &uuml;ber die Erde schallt. Und immer mehr V&ouml;lker werden zu diesem Ort str&ouml;men, angelockt von der Melodie. Alle V&ouml;lker sogar! Alle!</p><p>Das ist eine hoffnungsvolle Zukunftsmusik, die mir jetzt schon in den Ohren klingt und das Herz beschwingt. Denn es macht Mut, schon heute daran zu glauben, dass ich einmal gemeinsam mit allen anderen zusammen sein werde, um Gott zu loben. Dass es eine Zeit geben wird, wo uns die Liebe zu Gott verbindet. Diese Zeit ist nicht irgendwann. Die Zeit ist schon jetzt. Mit Jesus Christus hat diese Zeit schon begonnen. Heute kann ich es leben. Heute kann ich es erleben. Gott ist da.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Gesine Möller</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17253581.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Gesine Möller]]></author>
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      <pubDate>Thu, 15 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Worte des Lebens sind brandgefährlich]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 5,19-20 – ausgelegt von Gesine Möller.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Apostelgeschichte 5,19-20 – ausgelegt von Gesine Möller.</em><br/>
<p>Schluss damit, mit diesen Aufr&uuml;hrern!&nbsp;Mit Neppern, Schleppern, Bauernf&auml;ngerei!&nbsp;Die Apostel Petrus und Johannes werden weggesperrt.</p><p>Ihre Anwesenheit bewirkt in der Bev&ouml;lkerung Jerusalems einen Aufbruch.&nbsp;Die Menschen brechen auf, um die Apostel zu h&ouml;ren und zu erleben. Es hei&szlig;t, dass sie sich mit ihren Matten an die Stra&szlig;e legten, um wenigstens vom Schatten der vor&uuml;bergehenden Apostel ber&uuml;hrt zu werden. Wo die Apostel gehen und stehen, geschehen Wunder. Menschen werden geheilt. Sie kommen zum Glauben an den auferstandenen Jesus Christus. Das kann der Hohe Rat nicht l&auml;nger dulden. Besser ist es, wenn man diese Unruhestifter von der Bildfl&auml;che verschwinden l&auml;sst.</p><p>Der Hohe Rat l&auml;sst sie ins Gef&auml;ngnis werfen. Sie k&ouml;nnen es nicht ertragen, dass der Name Jesu weiterhin verk&uuml;ndigt wird. F&uuml;r seinen Tod hatten sie schlie&szlig;lich gesorgt, damit der ganze Rummel um ihn endlich aufh&ouml;rt. Aber, das Wort von Gottes Erl&ouml;sung durch seinen Sohn ist nicht totzukriegen. Auch nicht, indem man seine Boten wegsperrt oder schlimmer noch, wenn man sie t&ouml;tet.</p><p>Gott schickt seinen himmlischen Boten: einen Engel des Herrn. Dieser tritt in die Gef&auml;ngniszelle und &ouml;ffnet den Aposteln die T&uuml;r, so schildert es Lukas in Apostelgschichte 5,19. Sie haben einen wichtigen Auftrag zu erf&uuml;llen. Sie sollen weiterhin im Tempel zum Volk reden. Die Botschaft ist so dringend und wichtig, dass es sogar ein Wunder wert ist. In Apostelgeschichte 5, 20 hei&szlig;t es &bdquo;<strong>Worte dieses Lebens</strong>&ldquo; sollen sie verk&uuml;ndigen.</p><p>Diese Botschaft hat eine solche Kraft, dass sie sich nicht mehr aufhalten l&auml;sst. Sie breitet sich in ganz Jerusalem aus. Wie ein Lauffeuer. Und das ist erst der Anfang. Weit &uuml;ber die Grenzen Jerusalems hinaus wird sich die Botschaft von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, verbreiten. Begleitet von Heilungen und Bekehrungen. Die Menschen kommen zum Glauben an den Sohn Gottes. Sie bekennen sich zu Jesus Christus. Worte des Lebens hatte Jesus der Frau am Brunnen gesagt, die vor lauter Freude alles stehen und liegen lie&szlig; und anfing, im Dorf von Jesus zu erz&auml;hlen. Worte des Lebens sprach Jesus zu Petrus, sodass dieser nicht gehen wollte, obwohl viele sich von Jesus abwandten.</p><p>Worte des Lebens sind so voller Kraft und St&auml;rke, sie lassen denjenigen, der sie h&ouml;rt, nicht mehr los. Sie entfesseln eine Dynamik, die alle Ketten sprengen und Gitterst&auml;be auseinanderbiegen. Um das zu erleben, muss ich nicht im Gef&auml;ngnis sitzen. Auch Lebensumst&auml;nde k&ouml;nnen wie Mauern um mich sein. Beziehungen k&ouml;nnen mich gefangen halten. S&uuml;chte, Krankheiten all das sind wie ein Gef&auml;ngnis und verhindern, dass ich das Leben und volles Gen&uuml;ge habe. Worte des Lebens, die Jesus zu mir spricht, haben die Kraft mich davon zu befreien. Darum ist die Botschaft von Jesus Christus auch so brandgef&auml;hrlich. Jesus sagt von sich selbst: ich bin das Leben. Das kann ein Herz in Brand setzen kann. Das l&auml;sst Str&ouml;me lebendigen Wasser hervorbrechen. Das zerschl&auml;gt Fesseln und Mauern. Gott sein Dank! Die Worte des Lebens sind lebendig und machen lebendig. Immer noch und unaufhaltsam.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Gesine Möller</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17252784.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Gesine Möller]]></author>
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      <pubDate>Wed, 14 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wer mich ehrt, den ehre ich]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Samuel 2,30 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Samuel 2,30 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.</em><br/>
<p>Ist Ihnen schon einmal eine &ouml;ffentliche Ehrung zu teil geworden? Ich meine: So richtig, mit Urkunde, Laudatio und vor versammelter Mannschaft? So eine Ehrung kann ein gutes Gef&uuml;hl, aber auch jede Menge Aufregung ausl&ouml;sen, wenn pl&ouml;tzlich alle Blicke auf einen selbst gerichtet sind. Man steht dann im Zentrum der Aufmerksamkeit.</p><p>Runde Dienstjubil&auml;en von langj&auml;hrigen Mitarbeitern oder herausragende Leistungen sind typische Anl&auml;sse f&uuml;r Ehrungen.</p><p>Ich finde es gut, wenn jemand &ouml;ffentlich wertgesch&auml;tzt wird. Es ist eine sch&ouml;ne Geste, die mich an den weisen Rat eines &auml;lteren Unternehmers erinnert. Der hatte mir einmal ans Herz gelegt: Wenn du Mitarbeitende beim Gutes tun erwischst, dann lobe sie so, dass es die Kollegen mitbekommen. &ndash; Was ich damals nicht wusste: Ein &ouml;ffentliches Lob wirkt sehr viel nachhaltiger als Tadel.</p><p>Das f&uuml;hrt mich zu einem bemerkenswerten Satz, den die Bibel &uuml;berliefert. Im 1. Buch des Propheten Samuel, Kapitel 2 &uuml;berbringt ein namenloser Mann Gottes vor zirka 3.200 Jahren dem steinalten Priester Eli eine ernste Botschaft von Gott. In Vers 30 hei&szlig;t es:</p><p><strong>Der HERR spricht: Wer mich ehrt, den will ich auch ehren; wer aber mich verachtet, der soll wieder verachtet werden</strong>. 1. Samuel 2, Vers 30</p><p>Dieser Satz fasst die Tragik eines Mannes zusammen, der nicht die Kraft aufbringt, dem verwerflichen Treiben seiner beiden S&ouml;hne Einhalt zu gebieten. Hofni und Pinhas, so hei&szlig;en die S&ouml;hne von Eli, missbrauchen ihr priesterliches Amt, indem sie Menschen regelm&auml;&szlig;ig &uuml;bervorteilen. &Uuml;ber Jahre hinweg bereichern sie sich an dem, was als Opfer Gott geweiht ist. Gott missf&auml;llt das und so spricht er ein hartes Urteil.</p><p>Hofni und Pinhas werden von der Aus&uuml;bung des priesterlichen Amts disqualifiziert. Aber auch Eli ist schuldig. Gott wirft ihm vor, dass er seine S&ouml;hne gew&auml;hren l&auml;sst, wo er einschreiten m&uuml;sste.</p><p>Mit anderen Worten: In Gottes Augen ist Elis Nichtstun genauso verwerflich wie die b&ouml;sen Handlungen seiner beiden S&ouml;hne.</p><p>Was lehrt mich diese Begebenheit?</p><p>Zun&auml;chst einmal werde ich mir bewusst, dass Gottes Urteil in eine bestimmte Situation hineingesprochen worden ist. Ich lebe in einer anderen Zeit. Trotzdem reicht die dahinterliegende Wahrheit weit &uuml;ber die konkrete Situation bis hinein in die Gegenwart.</p><p>Was ich tue oder unterlasse, kann weitreichende Folgen haben. Ehre ich Gott mit meinen Worten und Taten, werde ich seinen Segen empfangen. Missachte ich Gottes Gebote, muss ich mit Konsequenzen rechnen, die sehr ernst sein k&ouml;nnen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17251999.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Tue, 13 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein verzweifelter Vater]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 9,42 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 9,42 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.</em><br/>
<p>Er hat alles versucht. Nach jedem Strohhalm hat er gegriffen, dessen er habhaft werden konnte. Denn das, was dieser Vater durchmachte, muss schlimm gewesen sein. In der Bibel wird davon berichtet, dass sein Sohn an pl&ouml;tzlichen Anf&auml;llen litt, die ihm schwer zugesetzt haben.</p><p>In seiner Verzweiflung bringt der Vater seinen Sohn dorthin, wo er Jesus vermutet. Weil aber Jesus nicht da ist, wendet er sich an dessen J&uuml;nger &ndash; leider ohne Erfolg.</p><p>Aber der Mann gibt nicht auf. Als Jesus schlie&szlig;lich eintrifft, best&uuml;rmt der verzweifelte Vater ihn mit den Worten: &bdquo;Meister, ich bitte dich, sieh doch nach meinem Sohn; denn er ist mein einziger Sohn.&ldquo; (Lukas 9, 38)</p><p>Meine Frau und ich haben vier Kinder gehabt. Und da hat es dazugeh&ouml;rt, dass die auch mal erkrankt sind. Fieber, Halsschmerzen, Sch&uuml;ttelfrost, Sch&uuml;rfwunden und gebrochene Knochen &ndash; wir sind mit dem &uuml;blichen Programm vertraut. Aber wir haben erlebt, dass unsere Kinder nach wenigen Tagen oder ein paar Wochen wieder vollst&auml;ndig gesund wurden.</p><p>Bei dem Vater, von dem im Lukasevangelium berichtet wird, ist das anders. F&uuml;r ihn gibt es diese Perspektive nicht. Stattdessen erlebt er eine Schleife endlos wiederkehrender Anf&auml;lle.</p><p>Jesus hat sich des Leids dieses Mannes angenommen. Er hat genau hingeschaut und sofort gesehen, dass die Ursache des Leids tiefer liegt. In diesem Fall sind finstere M&auml;chte am Werk. Jesus kuriert nicht die Symptome. Er wendet sich dem dahinterliegenden Problem zu. Im Lukasevangelium steht.</p><p><strong>Jesus bedrohte den unreinen Geist und machte den Knaben gesund und gab ihn seinem Vater wieder.</strong>&nbsp;(Lukas 9,&nbsp;42)</p><p>Wie gut, dass Jesu Worte &uuml;ber grenzenlose Autorit&auml;t verf&uuml;gen! Nichts und niemand kann sich ihnen widersetzen. Selbst un&uuml;berwindbar scheinende M&auml;chte m&uuml;ssen sich seinem Willen beugen und das Feld r&auml;umen.</p><p>Beim Nachdenken &uuml;ber diese Geschichte fallen mir ein paar Dinge auf:</p><p>Erstens. In seiner Verzweiflung macht der Vater vieles richtig. Er sucht Jesu N&auml;he.</p><p>Zweitens. Als sich herausstellt, dass die J&uuml;nger mit diesem Fall &uuml;berfordert sind, gibt der Vater nicht auf. Er best&uuml;rmt Jesus nach dessen Eintreffen, sich um seinen Sohn zu k&uuml;mmern.</p><p>Drittens. Jesus l&auml;sst sich tats&auml;chlich bitten. Er schaut vorbei an den Symptomen auf das eigentliche Problem. Dann packt Jesus das &Uuml;bel an der Wurzel und rei&szlig;t es aus dem Leben des Kindes heraus.</p><p>Was lerne ich aus diesem Bibelabschnitt? Ich kann es dem Vater gleichtun und meine Not Jesus vortragen. Ich muss aber auch dazu bereit sein, dass Jesus nicht bei den Symptomen ansetzt, sondern sich der dahinter liegenden Ursache widmet.</p><p><br /><strong>Sie haben Fragen zur Bibel und zum christlichen Glauben? Fragen Sie doch</strong><strong>Nikodemus.AI</strong></p><p><img alt="Nikodemus.AI" height="224" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1117549.jpg" width="1024" /></p><p>&#8203;&#8203;&#8203;&#8203;&#8203;&#8203;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17251289.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Vom Staunen zum Danken]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 50,1 – ausgelegt von René Cornelius.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 50,1 – ausgelegt von René Cornelius.</em><br/>
<p>Kennen Sie Momente in der Natur, wo Sie geradezu &uuml;berw&auml;ltigt sind von diesem Moment? Das kann ein sch&ouml;ner Ausblick sein von einem Berg oder ein toller Moment am Meer, der Blick in die Sterne oder auch ein sch&ouml;ner Sonnenauf- oder Sonnenuntergang. So etwas macht emotional was mit uns. Maler und Dichter zu allen Zeiten haben solche Motive aufgegriffen und in ihren Werken verarbeitet oder in unser Leben gedeutet.</p><p>Und man muss dann ja nicht nur die Natur sehen und den tollen Moment, sondern kann auch f&uuml;r einen kleinen Augenblick &uuml;berlegen, dass diese ganze, unfassbar sch&ouml;ne Welt vielleicht doch nicht nur ein Zufallsprodukt ist, sondern von jemand Gr&ouml;&szlig;erem bewusst ins Leben gerufen wurde. Wenn ich diesen Gedanken einfach nur mal zulasse, dann kann schon ein Gef&uuml;hl von Staunen oder sogar Ehrfurcht aufkommen. Zumindest diese kleine Erkenntnis: Wow, f&uuml;r ein Zufallsprodukt ist das alles doch schon ziemlich erstaunlich &hellip;</p><p>In der Bibel werden Motive aus der Natur immer wieder herangezogen, um das Leben zu beschreiben und auf den hinzuweisen, der alles ins Leben gerufen hat. F&uuml;r die Autoren der Bibel war das eine unumst&ouml;&szlig;liche Realit&auml;t: Es gibt einen Sch&ouml;pfer des Lebens, einen Designer. Unsere Welt ist kein Zufallsprodukt, und wir als Menschen sind auch nicht zuf&auml;llig hier. Alles ist bewusst ins Leben gerufen. Alles ist irgendwie ausbalanciert. Gleich auf der ersten Seite der Bibel hei&szlig;t es unmittelbar im ersten Satz: &bdquo;Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.&ldquo;</p><p>Sp&auml;ter in den Psalmen der Bibel wird der Gedanke an einen Sch&ouml;pfer aller Dinge immer wieder aufgegriffen und mit Bildern aus der Natur in Verbindung gebracht. Die Psalmen sind ja eigentlich Lieder und Gedichte, gesungene Gebete. Etwas zum Nachdenken sozusagen.</p><p>Und so hei&szlig;t es im Psalm 50: <strong>&bdquo;Gott, der HERR, der M&auml;chtige [also der Sch&ouml;pfer aller Dinge], redet und ruft der Welt zu vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang.&ldquo;.</strong></p><p>Gott redet und ruft uns zu, nicht nur in besonderen Momenten, sondern die ganze Zeit &uuml;ber, vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang. Jeden Tag. Der Dichter sieht einen Gott, der Anteil nimmt, der kommuniziert. Im weiteren Verlauf des Psalms l&auml;sst er Gott sprechen &uuml;ber das Verh&auml;ltnis zwischen ihm als Sch&ouml;pfer und uns als Menschen.</p><p>Und dieser Sch&ouml;pfer aller Dinge sieht das menschliche Verhalten doch etwas kritisch: Da gibt es die einen, die den gro&szlig;en Sch&ouml;pfer v&ouml;llig vergessen haben und nur noch sich selbst sehen, die Unrecht gegen Recht vertauschen und bei denen nur noch der eigene Vorteil z&auml;hlt.&nbsp;</p><p>Im Psalm wird es so ausgedr&uuml;ckt: &bdquo;Wenn du einen Dieb siehst, so l&auml;ufst du mit ihm und hast Gemeinschaft mit den Ehebrechern. Deinen Mund l&auml;sst du B&ouml;ses reden, und deine Zunge treibt Falschheit. Du sitzt und redest wider deinen Bruder; deiner Mutter Sohn verleumdest du. Das tust du, und ich schweige; da meinst du, ich sei so wie du. Aber ich will dich zurechtweisen und es dir vor Augen stellen.&ldquo; (Verse 18-21). &hellip; Ein deutliches Wort.</p><p>Und es ist im Psalm 50 auch noch von anderen Leuten die Rede. Sie sollten Gott eigentlich kennen, aber der Glaube und die Glaubensrituale sind bei ihnen nur noch &auml;u&szlig;ere Form, inhaltsleer sozusagen. Eine innere Beziehung zum Sch&ouml;pfer fehlt, und das Herz bleibt letztlich leer.</p><p>Dieser Gruppe ruft Gott im Psalm 50 zu: &bdquo;Opfere Gott Dank und erf&uuml;lle dem H&ouml;chsten deine Gel&uuml;bde und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen.&ldquo; (Verse 14-15). Weg vom &Auml;u&szlig;eren, hin zu einem Herzen, dass sich in Abh&auml;ngigkeit sieht.</p><p>Selbst zu der ersten Gruppe, die Gott komplett vergessen haben, sagt Gott mit den Worten des Psalmisten: &bdquo;Begreift es doch [&hellip;] Wer Dank opfert, der preist mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.&ldquo; (Verse 22-23). Dieser Gott versucht offensichtlich, unsere Herzen zu erreichen.</p><p>Eigentlich sollen doch beide Menschengruppen erkennen: da ist ein Sch&ouml;pfer-Gott, dem ist innere Verbundenheit wichtig, dem ist Dankbarkeit wichtig. Dank ist auch eine Art Weg, um bei Gott anzukommen. Und Gott wird nicht m&uuml;de, uns genau das zuzurufen: &bdquo;Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang.&ldquo; Wir m&uuml;ssten vielleicht nur einmal genauer hinh&ouml;ren.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: René Cornelius</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17250882.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[René Cornelius]]></author>
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      <pubDate>Sun, 11 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Erst fragen, dann feuern]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Josua 22,29 – ausgelegt von René Cornelius.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Josua 22,29 – ausgelegt von René Cornelius.</em><br/>
<p>Haben Sie schon mal eine Situation erlebt, wo Ihnen ein Missverst&auml;ndnis beinahe zum Verh&auml;ngnis geworden w&auml;re? Missverst&auml;ndnisse gibt es ja in unserem Alltag viele &hellip; mal sind sie ganz klein, mal etwas gr&ouml;&szlig;er und mal so richtig gro&szlig;. Unser Reden oder Tun sorgt dann f&uuml;r Irritationen beim Gegen&uuml;ber. Mitunter muss man dann erst einmal erkl&auml;ren, wie man die Dinge denn &uuml;berhaupt meint oder warum man sich so oder so verhalten hat.</p><p>Ich habe letztens versehentlich jemandem einen Ablauf f&uuml;r eine Veranstaltung geschickt, und die Person wusste von gar nichts und hatte auch &uuml;berhaupt gar keinen Bezug zu dieser Veranstaltung. Es kam daraufhin ein gro&szlig;es Fragezeichen an mich zur&uuml;ck. Das war mir zugegebenerma&szlig;en etwas unangenehm. Gut, dieses kleine Missverst&auml;ndnis war schnell gekl&auml;rt und wir konnten beide innerlich schmunzeln. (Auch ich &uuml;ber mich selbst.)</p><p>Es gibt aber auch gro&szlig;e Missverst&auml;ndnisse, die m&auml;chtig f&uuml;r Wirbel und Irritation sorgen k&ouml;nnen. Und da kann das Erkl&auml;ren dann schon schwieriger werden. Tragische F&auml;lle gibt es in Kriegsgebieten zum Beispiel immer wieder durch das sogenannte &bdquo;Friendly Fire&ldquo;. Da werden eigene Truppen beschossen, weil man glaubt, es handle sich um den Feind. Und das ist ja immer ein Problem, wenn man jemanden als &bdquo;Feind&ldquo; identifiziert, der er eigentlich gar nicht ist. Und dann sogar anf&auml;ngt zu schie&szlig;en, im buchst&auml;blichen wie auch im &uuml;bertragenen Sinn.</p><p>Gerade jetzt, in diesen verr&uuml;ckten Zeiten, unterstelle ich dem anderen, der anders redet oder sich anders verh&auml;lt, als ich es vielleicht tun w&uuml;rde, schnell mal, dass er ein Gegner ist. Und Gegner muss man schlie&szlig;lich bek&auml;mpfen, oder?</p><p>Dabei w&auml;re es besser, man macht sich erst einmal selbst ein Bild oder man fragt vielleicht auch mal nach: Warum machst du das denn so? Oder wie hast du das gemeint? Verstehe ich dich richtig &hellip;? Solch ein Miteinander-Reden kann manchmal Missverst&auml;ndnisse aufdecken, bevor sich noch Schlimmeres daraus ergibt.<br /><br />
In der Bibel, im Buch Josua (im Alten Testament), wird eine brenzlige Situation geschildert, wo es gut ist, dass zuerst miteinander geredet wurde.</p><p>Das Volk Israel bestand damals aus zw&ouml;lf unterschiedlichen St&auml;mmen, die sich im Land Kanaan niedergelassen hatten. Drei der zw&ouml;lf St&auml;mme hatten ihr Land au&szlig;erhalb Kanaans, &ouml;stlich des Flusses Jordan, der Rest siedelte innerhalb Kanaans. Man hatte vereinbart, dass sich alle zw&ouml;lf St&auml;mme an die Anweisungen Gottes halten sollten, was die Treue zu Gott und auch den rituellen Gottesdienst angeht. Anbetung sollte f&uuml;r alle an einem zentralen Ort im Lande stattfinden.</p><p>Pl&ouml;tzlich macht aber das Ger&uuml;cht die Runde, dass die drei St&auml;mme au&szlig;erhalb Kanaans ihr eigenes Ding machen wollen. Sie sollen sich sogar schon einen Altar gebaut haben, um Gott dort anzubeten, nicht mehr an dem zentralen Ort. Abspaltung sozusagen und gleichzeitig die Bef&uuml;rchtung, dass dort B&ouml;ses entsteht. F&uuml;r uns heute klingt das irgendwie seltsam und erscheint &uuml;berhaupt nicht wichtig (so nach dem Motto: Wo ist denn das Problem?). Aber f&uuml;r das Volk damals war es eine Frage der Existenz, der gemeinsamen Identit&auml;t, der &auml;u&szlig;eren St&auml;rke und auch der inneren Einheit als Volk. Man konnte und wollte es nicht zulassen, dass sich knapp ein Viertel der Bev&ouml;lkerung vom Rest abtrennt (und im schlimmsten Fall sogar G&ouml;tzendienst praktiziert). Also sind Unterh&auml;ndler hin zu den vermeintlich Abtr&uuml;nnigen und haben mit Krieg gedroht, falls sie an ihrem Vorhaben festhalten sollten.</p><p>Im Gespr&auml;ch miteinander wird deutlich: Es geht den vermeintlich &bdquo;Abtr&uuml;nnigen&ldquo; &uuml;berhaupt nicht darum, sich aus dem Volk oder aus der gemeinsamen Identit&auml;t herauszul&ouml;sen, im Gegenteil, der Altar sollte ein Erinnerungszeichen, ein Mahnmal zur Einheit sein. Es wurde nur falsch gedeutet. Und dann sagen die vermeintlich Abtr&uuml;nnigen etwas ganz Wertvolles:</p><p><strong>&bdquo;Das sei ferne von uns, dass wir uns auflehnen gegen den HERRN und uns heute von ihm abwenden.&ldquo; </strong>(Josua 22,29) Sie dr&uuml;cken damit aus: Glaubt uns doch, dass wir nichts B&ouml;ses im Sinn haben. Wir wollen doch genau wie ihr unseren Glauben ehrlich und redlich leben, wir wollen unsere Wurzeln pflegen und sehen uns dabei als ein gemeinsames Volk an.&nbsp;&nbsp;</p><p>Und da bin ich wieder ganz bei uns heute und denke: Krass, wie aktuell manche Probleme von damals auch heute noch sind. Wie schnell packe ich jemand in eine Schublade mit der Aufschrift &bdquo;Feind&ldquo;, nur weil ich sein Reden oder sein Handeln nicht sofort verstehen kann (und ich mir vielleicht auch gar keine M&uuml;he gebe, es zu verstehen oder mal nachzufragen).</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: René Cornelius</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17250444.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[René Cornelius]]></author>
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      <pubDate>Sat, 10 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Mehr als ein Trostpreis]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 31,13 – ausgelegt von Jutta Schierholz.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jeremia 31,13 – ausgelegt von Jutta Schierholz.</em><br/>
<p>Es hat mal wieder nur zu einem Trostpreis gereicht. Wieder mal habe ich im Gewinnspiel nicht das sch&ouml;ne Auto gewonnen und auch nicht die Reise nach Paris. Wieder mal durfte ich nur einmal in die Grabbelkiste greifen und mir als Trostpreis einen bunten Lolli rausziehen.</p><p>Trostpreise sind diese billigen, kleinen und gew&ouml;hnlich nutzlosen Geschenke f&uuml;r diejenigen, die nicht das gro&szlig;e Los gezogen haben. So, wie das klingt, k&ouml;nnte man meinen, dass Trost insgesamt etwas f&uuml;r diejenigen ist, die es im Leben zu nichts gebracht haben. Die auf der Verliererseite stehen. Denen einfach nichts gelingt. Und ich habe das auch durchaus schon als Vorwurf an mich als Christin geh&ouml;rt. Dass ich doch nur deswegen an Gott glaube, weil mich das dar&uuml;ber hinwegtr&ouml;ste, dass ich im Leben einfach wenig Erfolg habe. Weil die guten Jobs immer an andere gehen, weil ich in jedes Fettn&auml;pfchen trete oder weil mir auf dem Markt schon wieder jemand den sch&ouml;nsten K&uuml;rbis vor der Nase weggekauft hat. Dann brauche ich nat&uuml;rlich ein bisschen Trost. Und glaube angeblich deswegen an einen Gott, der mich da ein bisschen tr&ouml;stet. Aber kann das wirklich sein? Verteilt Gott wirklich nur Trostpreise f&uuml;r ein Leben, in dem nichts so richtig gelingt?<br /><br />
Die Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine f&uuml;r den heutigen Tag spricht vom Trost Gottes. Aber dieser Trost hat eine ganz andere Qualit&auml;t. Im Buch Jeremia 31,13 hei&szlig;t es, wie Gott spricht: <strong>&bdquo;Ich will sie tr&ouml;sten und sie erfreuen nach ihrer Betr&uuml;bnis.&ldquo;</strong></p><p>Dass hier kein billiger Trost gemeint ist, wird aus dem Zusammenhang deutlich, in dem dieser Vers steht. Denn das 31. Kapitel im Buch Jeremia beschreibt eine gro&szlig;artige Zukunftsvision f&uuml;r das Volk Gottes. Hier wird beschrieben, wie Gott sein Volk wieder sammelt und aufbaut und wie das ganze Land wieder aufbl&uuml;ht. Die Menschen werden tanzen und jubeln. Sie fahren reiche Ernte ein und ihr Vieh vermehrt sich flei&szlig;ig. Trauer wird in Freude verwandelt.</p><p>So sieht es aus, wenn Gott tr&ouml;stet. So sehen Sieger aus. Denn Gott ist kein Gott, der billige Trostpreise verteilt. Dies ist ein anderer Trost. Gott sagt es selbst in diesem Kapitel der Bibel, in Vers 9. Da spricht Gott: &bdquo;Ich bin Israels Vater&ldquo;, und mit Israel ist hier das Volk Gottes gemeint. Gott tr&ouml;stet sein Volk so, wie ein Vater sein Kind tr&ouml;stet. Ein liebender Vater wird dem Kind, das hingefallen ist, sicher nicht einfach einen Lolli reichen und es liegen lassen. Sondern ein Vater tr&ouml;stet sein Kind, indem er ihm wieder auf die Beine hilft, wenn es hingefallen ist. Er wischt ihm den Dreck von den Kleidern und die Tr&auml;nen aus dem Gesicht. Und dann ermuntert er das Kind zum Weitergehen. Und er freut sich, wenn dem Kind etwas gelingt. Weil er wei&szlig;, dass das Kind vieles kann, und er feiert es, wenn davon etwas sichtbar wird.</p><p>Das ist ein ganz anderer Trost. Gott will nicht, dass ich im Leben immer den K&uuml;rzeren ziehe. Gott will, dass es mir gut geht und dass ich ein volles, reiches, gesegnetes Leben habe. Und Gott hat verhei&szlig;en, dass er mir wieder aufhilft, wenn ich am Boden liege. Dass er Wiederherstellung schenkt und immer wieder einen Neuanfang. Gott h&auml;lt &uuml;berhaupt nichts von Trostpreisen. Im Gegenteil. Mit Gottes Trost habe ich das ganz gro&szlig;e Los gezogen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Jutta Schierholz</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17249723.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Jutta Schierholz]]></author>
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      <pubDate>Fri, 09 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Zusammen ist das Schöne noch schöner]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 17,24 – ausgelegt von Jutta Schierholz.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 17,24 – ausgelegt von Jutta Schierholz.</em><br/>
<p>Ich bin von Berufs wegen ziemlich oft unterwegs auf Reisen. Hier eine Konferenz, dort eine Tagung, nochmal woanders eine Weiterbildung. Das f&uuml;hrt mich oft an sch&ouml;ne Orte. Und wenn ich es mir einrichten kann, schaue ich, dass ich vor oder nach der Veranstaltung noch ein bisschen Zeit habe, um durch die Stadt zu bummeln, in der ich gerade bin. Oder ich mache noch eine kleine Wanderung in der sch&ouml;nen Landschaft, die ich bisher nur durchs Fenster vom Seminarraum aus sehen konnte.</p><p>Ich bin dann gew&ouml;hnlich allein, und das ist an sich auch mal ganz nett. Aber dann sitze ich in Marburg in diesem netten Caf&eacute; bei leckerem Kuchen und denke: Ach, wenn doch jetzt mein Mann hier w&auml;re! Das w&uuml;rde ihm hier bestimmt auch gefallen! War er &uuml;berhaupt schon mal in Marburg? Wie sch&ouml;n w&auml;re das jetzt, hier mit ihm zu sitzen und anschlie&szlig;end noch drau&szlig;en durch die Gassen zu bummeln und auf die Stadt herunterzuschauen!</p><p>Oder ich steige &uuml;ber die Sandsteinfelsen in der S&auml;chsischen Schweiz und denke: Wenn doch jetzt meine Jungs hier w&auml;ren! Was w&auml;re das f&uuml;r ein Spa&szlig;, mit ihnen diese Leitern hoch und runterzuklettern und immer neue H&ouml;hlen und Wege und Aussichtspunkte zu entdecken!</p><p>Jesus scheint es ganz &auml;hnlich zu gehen. Denn so steht es im Lehrtext zur heutigen Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine, im Johannesevangelium, Kapitel 17, Vers 24. Jesus betet: <strong>&bdquo;Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast.&ldquo; </strong></p><p>Jesus spricht dieses Gebet, kurz bevor er gefangen genommen und gekreuzigt wird. Er wei&szlig;, dass es ab jetzt f&uuml;r seine J&uuml;nger ganz schwierig werden wird, weil er selbst nicht mehr da sein wird. Jesus wird in den Himmel zur&uuml;ckkehren, um alles vorzubereiten f&uuml;r den Tag, an dem seine J&uuml;nger ihm folgen werden. Aber so lange wird er nicht mehr mit dieser unmittelbaren N&auml;he bei ihnen sein. Hier spricht Jesus diesen sehns&uuml;chtigen Wunsch aus: Wenn sie doch nur schon bei mir w&auml;ren! Wenn sie doch jetzt schon sehen k&ouml;nnten, was auf sie wartet! Wie sch&ouml;n das hier ist! Das w&auml;re so gut f&uuml;r sie, weil sie dann im Glauben besser durchhalten k&ouml;nnten.</p><p>Aber es w&auml;re doch auch so sch&ouml;n, wenn alle wieder beisammen sind und sich miteinander an dem herrlichen Ort freuen. Auch Jesus hat diese Sehnsucht nach seinen Menschen. Er ist jetzt gerade noch dabei, den Ort herzurichten und sch&ouml;n zu machen f&uuml;r den Moment, wenn alle wieder zusammen sind. Und ich bin sicher: er freut sich schon jetzt auf die staunenden Gesichter, in die er dann blicken wird. Das hier wird ihnen gefallen!, denkt er sicher.</p><p>Also ich bin gespannt. Ich finde ja Marburg und die S&auml;chsische Schweiz und alle anderen sch&ouml;nen Orte dieser Welt auch schon wundersch&ouml;n, und ich freue mich, wenn ich sie zusammen mit meiner Familie und Freunden genie&szlig;en kann. Aber was da eines Tages noch bei Jesus auf mich wartet &hellip; Und vor allem: dass er sich darauf freut, dass ich selber da sein werde, zusammen mit all den anderen, die auch da sein werden! Da ist die Freude &uuml;ber diese sch&ouml;ne Welt immer auch Vorfreude auf das, was noch kommt. Dann, wenn sich alle zusammen mit Jesus freuen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Jutta Schierholz</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17248957.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Jutta Schierholz]]></author>
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      <pubDate>Thu, 08 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das Verborgene wird offenbar]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 3,21 – ausgelegt von Hans-Hagen Zwick.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 3,21 – ausgelegt von Hans-Hagen Zwick.</em><br/>
<p>&bdquo;Gott kann man nichts vormachen.&ldquo; Der Gedanke kommt mir beim Blick ins Johannesevangelium, Kapitel 3. Da ist Jesus im Gespr&auml;ch mit einem theologisch gebildeten Mann namens Nikodemus. Es geht um das Eingemachte seines Lebens.</p><p>Dar&uuml;ber m&ouml;chte ich auch nachdenken. Bin ich aufrichtig zu mir selbst? Ist mein Glaube substanziell gesund? Hat er die lebendige Frische? Taugt er f&uuml;r das Leben und mein Tun auch? Oder hat mein Vertrauen zu Gott Rost angesetzt? Ist vielleicht Moos dar&uuml;ber gewachsen?</p><p>Will ich das wirklich wissen? Dann muss ich mich der Wahrheit stellen. Jesus sagt in Johannes 3, 21: <strong>&bdquo;Wer die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind.&ldquo;</strong></p><p>Nat&uuml;rlich kann ich mich hinter dem Wahrheitsbegriff verstecken. Wahrheit, was ist das? Die Antworten sind divers. Philosophen haben dar&uuml;ber klugen Text gemacht. Am Ende z&auml;hlt, was rauskommt. Kann ich damit leben? Finde ich gut, was ich mache? Oder muss ich mich verstecken, weil ich mein Tun selber nicht rechtfertigen kann? Wie soll es dann vor Gott Bestand haben?</p><p>K&uuml;rzlich hatte ich einen schweren Verkehrsunfall. Ich habe ihn unbeschadet &uuml;berlebt, mein Unfallgegner auch. Daf&uuml;r bin ich dankbar. Es ist wie ein zweites Leben, das Gott mir geschenkt hat. Aber beide Autos sind Schrott. Der Verlust ist gro&szlig;. Es muss ein neues Auto her. F&uuml;r ein ganz Neues ist mein Budget zu knapp. Also soll es ein Gebrauchtwagen sein.</p><p>Diverse Websites bieten sich an. Ein Schn&auml;ppchen w&auml;re gut. Gebrauchte sind teuer. Seit Wochen bin ich dabei, die Angebote zu pr&uuml;fen. So manches liest sich gut, die Bilder sind vielversprechend. Aber der Anruf beim jeweiligen Anbieter ergibt, der Reparaturverlauf ist zweifelhaft oder Raucher haben ihren Duft hinterlassen. Auch Tiergestank will ich nicht haben. Irgendwas ist immer.</p><p>Da kommt ein neues Angebot rein, die Fotos sind vielversprechend, die Ausstattung ist gut und der Preis stimmt. Die Werbung scheint gelungen. Ein guter Freund hat Gelegenheit, sich das Auto vor Ort anzuschauen. Er ist ein erfahrener Fachmann, der sein Handwerk versteht. Ich kann ihm vertrauen.</p><p>Dann schickt er mir Bilder vom Fahrzeug. Da w&auml;chst tats&auml;chlich Moos aus den Ritzen. Auch Rost ist da, wo er nicht hingeh&ouml;rt. Die Innenverkleidung ist anges&auml;gt und hat L&ouml;cher, die man so nicht haben will. Der Motor sagt keinen Mucks, weil der Akku alle ist. Das Schn&auml;ppchen ist keins, so was m&ouml;chte ich nicht haben.</p><p>Mag mich Gott, so wie ich bin? Ja, das glaube ich, weil er gn&auml;dig und barmherzig ist. Obwohl er alle meine Unzul&auml;nglichkeiten kennt. Das ist gro&szlig;artig.</p><p>W&uuml;rde ich das tun? Ich kenne alle Beulen und Roststellen in meinem Leben. Ich wei&szlig; auch, wo Moos dr&uuml;ber gewachsen ist. Wer bin ich? Ich sollte es wissen, denn ich wei&szlig;, was drin ist. Was ist das ehrliche Bild von mir? Bin ich verloren?</p><p>Jesus durchschaut nicht nur Nikodemus, sondern auch mich. Er sieht alles, auch das Verborgene. F&uuml;r ihn ist mein Leben offenbar. Und trotzdem hat er sein Leben f&uuml;r mich gegeben. Er liebt mich so, wie ich bin. Das ist der Kern des Evangeliums, die eigentliche Kraftquelle. Dieses Licht kann mein Leben ver&auml;ndern, so das mein Tun vor Gott Bestand haben kann. Und genau das will ich.</p><p>Ich m&ouml;chte, dass meine Werke in Gott getan sind. Dann ist Scham nicht mehr angebracht. Ein gelungenes Leben, das ist mein Ziel. Aus eigener Kraft gelingt das nicht. Wenn ich mich dieser Wahrheit stelle, brauche ich die Liebe und Barmherzigkeit Jesu. Sie tr&auml;gt mich hindurch, so dass mein Tun im Licht Bestand haben kann.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Hans-Hagen Zwick</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17248271.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Hans-Hagen Zwick]]></author>
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      <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Den Wind besänftigen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 89,10 – ausgelegt von Hans-Hagen Zwick.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 89,10 – ausgelegt von Hans-Hagen Zwick.</em><br/>
<p>Ich bin in Wismar geboren. Die Stadt liegt direkt an der Ostseek&uuml;ste. Das Meer ist meine Kinderstube. Hier bin ich zu Hause. Mit dem Herzschlag der Ostsee bin ich vertraut. Und nun lese ich im Liederbuch Israels, in Psalm 89,10: <strong><em>&bdquo;Du herrschest &uuml;ber das ungest&uuml;me Meer, du stillest seine Wellen, wenn sie sich erheben.&ldquo;</em></strong> Da tauchen sofort Bilder in mir auf.</p><p>Der Psalmdichter hat sich auf Gott fokussiert. Seine Macht und St&auml;rke will er beschreiben. Der unsichtbare Gott soll anschaulich werden. Wie das? Im Leben selbst kann er sich beweisen.&nbsp;</p><p>Was ist das Motiv des Dichters? Warum will er das? Was treibt ihn an? Schon in Vers 2 desselben Psalms gibt er Auskunft: <em>&bdquo;Ich will singen von der Gnade des HERRN ewiglich und seine Treue verk&uuml;nden&hellip;&ldquo;</em> Das ist sein Thema, Gottes Gnade und Treue gro&szlig; zu machen ist seine Absicht.</p><p>Wie kann das gelingen? Der unsichtbare Gott ist nicht zu sehen. Von der Gnade des Herrn zu singen ist eine M&ouml;glichkeit. Wer das gerne tut, kann durch Musik und Dichtung, gro&szlig;e Kraft entfalten, Gott h&ouml;rbar machen. T&ouml;ne k&ouml;nnen das.</p><p>Die zweite M&ouml;glichkeit ist, davon zu reden, seine Treue zu verk&uuml;nden. Das versuche ich gerade. Wirksam wird das aber nur, wenn dies ein pers&ouml;nliches Zeugnis ist. Ich muss es erlebt haben, nur dann kann ich das vermitteln.<br /><br />
Vor einigen Jahren gew&auml;hrte mir der Arbeitgeber ein Sabbatical f&uuml;r drei Monate. Eine solche Chance ist selten, dessen bin ich mir bewusst. Ich will sie nutzen. Zwei Monate sind f&uuml;r das Familienleben reserviert. F&uuml;r den dritten Monat will ich mir einen alten Traum erf&uuml;llen. Ich m&ouml;chte die deutsche Ostseek&uuml;ste von Flensburg bis nach Polen paddeln. Mehr als 600 Kilometer stehen auf dem Programm.</p><p>Seit Jahren habe ich daf&uuml;r trainiert, die Ausr&uuml;stung steht. Mein seet&uuml;chtiges Kajak ist erprobt. Die N&auml;chte m&ouml;chte ich an ausgewiesenen Biwakpl&auml;tzen im Zelt verbringen. Auf dem Meer zu paddeln ist gef&auml;hrlich. Alleine paddeln auf dem Meer geht eigentlich nicht. F&uuml;r drei Wochen habe ich Paddelpartner gewinnen k&ouml;nnen. Nur die erste Woche bin ich allein unterwegs. Da hat sich leider niemand gefunden.</p><p>Der Start in Flensburg geschieht bei traumhaften Paddelwetter. Die erste Nacht verbringe ich in D&auml;nemark auf einem offiziellen Biwakplatz bei Broager. Am n&auml;chsten Tag frischt der Wind auf. Ich m&ouml;chte weiter und wage es wieder auf das Meer. Ich paddle an der K&uuml;ste entlang zur Geltinger Bucht. Gerade die Landzungen sind es, die es den Seem&auml;nnern schwerer machen. Dort t&uuml;rmen sich die Wellen auf. Starke Str&ouml;mungen sorgen f&uuml;r kabbelige Wellen. Da muss ich vorbei, um in die sch&uuml;tzende Bucht zu gelangen.</p><p>Dann passiert es. Eine hohe Welle hebt mich samt Boot und setzt mich auf einen hohen Findling. Dann schwappt die Welle weg. Da sitze ich nun mit meinem Kajak auf einem hohen Stein. Das Wasser ist nicht mehr in Reichweite. Vergeblich versuche ich mit dem Paddel an das Wasser zu kommen, keine Chance. Alle Versuche greifen in den Wind. Was soll ich machen? Luftschl&auml;ge helfen nicht. &bdquo;Jesus, hilf mir&ldquo;, entkommt es meinen Lippen. Gott sei Dank hat der Findling eine waagerechte Oberfl&auml;che. Ich bin nicht gekentert. Das h&auml;tte gef&auml;hrlich werden k&ouml;nnen. Dann rauscht wieder eine sehr hohe Welle heran. Sie &uuml;bersp&uuml;lt den gro&szlig;en Stein, nimmt mein Boot auf und tr&auml;gt mich in das tiefe Wasser. Ich bin gerettet. Das h&auml;tte auch anders ausgehen k&ouml;nnen. Dankbar versuche ich die windgesch&uuml;tzte Bucht zu erreichen, um zu schauen, ob mein Seekajak Schaden genommen hat. Ausgepowert erreiche ich einen Campingplatz und schlage mein Nachtlager auf. Der Schaden ist reparabel. Mit handwerklichem Geschick l&auml;sst sich die Tour in den n&auml;chsten Tagen fortsetzen.</p><p>F&uuml;r die Zukunft habe ich gelernt, mich solchen unmittelbaren Gefahren nicht mehr auszusetzen. Allein auf dem Meer zu paddeln, ist nicht mein Ding und um Landzungen schlage ich einen gro&szlig;en Bogen.</p><p>Ich kann aus Erfahrung best&auml;tigen, Gott hat das ungest&uuml;me Meer im Griff, Menschen nicht wirklich. Wenn sich die Wellen erheben, zeigen sie uns die Grenzen auf. Sie bringen uns in eine Lage, wo wir mit unserem K&ouml;nnen am Ende sind. Das m&uuml;ssen wir uns eingestehen. Aber Gott l&auml;sst uns nicht sitzen. Seine Wellen schaukeln uns wieder in das ruhige Fahrwasser. Vor ihm m&uuml;ssen wir eingestehen: <em>&bdquo;Du herrschest &uuml;ber das ungest&uuml;me Meer, du stillest seine Wellen, wenn sie sich erheben.&ldquo;</em></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Hans-Hagen Zwick</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17247651.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Hans-Hagen Zwick]]></author>
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      <pubDate>Tue, 06 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott ist unsere Stärke]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 28,8 – ausgelegt von Roberto Tappert.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 28,8 – ausgelegt von Roberto Tappert.</em><br/>
<p><strong>&bdquo;Der Herr ist seines Volkes St&auml;rke.&ldquo;</strong> Das ist die heutige Tageslosung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine, die einen Teil des Verses 8 aus Psalm 28 zitiert. Wie viele der Psalmen, die ich in der Bibel finde, ist auch dieser ein Psalm Davids. David lebte etwa 1.000 Jahre vor Jesus Christus und war 40 Jahre der K&ouml;nig Israels. Er teilt uns nicht mit, welchen konkreten Anlass er hatte, den Psalm zu schreiben. Aber es wird deutlich, dass David in Not war &ndash; im Leben und mit dem Sterben. Dabei es war nicht der Tod im Allgemeinen, der ihn bedr&uuml;ckte. Es qu&auml;lte ihn der Gedanke, dass Gott keinen Unterschied zu machen schien. Ob ein Mensch nach Gottes Ordnungen lebt, oder als Sp&ouml;tter und &Uuml;bert&auml;ter - es schien kein Unterschied zu sein. K&ouml;nig David war ein gl&auml;ubiger und auch von Gott geachteter Mann. Sollte er, der sein Leben an Gottes Willen orientierte, ebenso dahingerafft werden, wie Gottlose und Verbrecher? Wo war Gottes Gerechtigkeit, wenn diese Menschen mit ihren b&ouml;sen Taten davonkamen?<br /><br />
Doch dann beginnt der Psalm eine Wendung zu nehmen. Die folgenden Verse beginnen mit starken, hoffnungsvollen Aussagen: "Gelobt sei der Herr." (6) "Der Herr ist meine St&auml;rke." (7) "Der Herr ist seines Volkes St&auml;rke; er ist die St&auml;rke seines Gesalbten." (8) Es ist, als h&auml;tte ein Sonnenstrahl in Davids Herz getroffen: Nicht ich, sondern Gott, der Herr! Nicht ich muss &uuml;ber Gut und B&ouml;se richten, sondern der Herr. Nicht ich habe mit milit&auml;rischer St&auml;rke das Land sicher gemacht, sondern der Herr, Gott selbst. Ich bin der gesalbte K&ouml;nig Israels und habe dieses Reich politisch und wirtschaftlich vorangebracht. Doch nicht ich war es, sondern Gottes Macht und St&auml;rke haben das alles bewirkt. Es klingt, als w&auml;re ihm ein Stein vom Herzen gefallen. Er, der Herrscher &uuml;ber dieses gro&szlig;e Volk, hat selbst einen Herrn &uuml;ber sich. Dem kann er jederzeit glauben und vertrauen und ihm die Dinge &uuml;berlassen. Auch seine Schw&auml;chen, sein Versagen und seine unbeantworteten Fragen. <strong>&bdquo;Der Herr ist die St&auml;rke seines Volkes.&ldquo;</strong><br /><br />
Diese Feststellung geht weit &uuml;ber die Person Davids hinaus. Dieses Volk, dem er als K&ouml;nig vorsteht, ist von Gott erw&auml;hlt und gesegnet. Deshalb kann die &bdquo;St&auml;rke des Herrn&ldquo; auch die St&auml;rke und Hoffnung jedes Einzelnen sein. Diese Erkenntnis ver&auml;nderte das bedr&uuml;ckte Herz Davids. Nun kann er sagen: &bdquo;Mein Herz ist fr&ouml;hlich, und ich will ihm danken mit meinem Lied.&ldquo;<br /><br />
David war zu seiner Zeit der gesalbte K&ouml;nig seines Volkes. Erst viele Generationen sp&auml;ter trat der auf, der der eigentliche Gesalbte Gottes ist: Jesus Christus, der Messias. Der Sohn des lebendigen Gottes kam zu seinem auserw&auml;hlten Volk, als vollkommenes Opfer f&uuml;r die S&uuml;nden der ganzen Welt. Sein Leben, sein Tod und seine Auferstehung erf&uuml;llten die alten Vorhersagen Davids und vieler anderer Propheten. Jesus, der Herr, ist die St&auml;rke seines Volkes. Und dieses Volk ist nun nicht mehr auf das auserw&auml;hlte j&uuml;dische Volk begrenzt. Vielmehr ist es ein Gottesvolk, was sich &uuml;ber die ganze Welt erstreckt: die Gemeinde Jesu Christi. Sie ist kein exklusiver Club, der nur besonderen Menschen zug&auml;nglich w&auml;re. Die Einladung Gottes gilt allen Menschen. Jesus hat die T&uuml;r ge&ouml;ffnet. Er selbst ist die T&uuml;r: der Eingang zur Gemeinschaft mit Gott. Zu einem Gottesvolk, dessen St&auml;rke der Herr ist. Deshalb kann es mit Mut und Zuversicht durch das Leben gehen Und Jesus entgegen in die Ewigkeit.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Roberto Tappert</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17246879.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Roberto Tappert]]></author>
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      <pubDate>Mon, 05 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Der Schrei zu Gott]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 40,2 – ausgelegt von Roberto Tappert.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 40,2 – ausgelegt von Roberto Tappert.</em><br/>
<p>Wann haben Sie eigentlich das letzte Mal richtig laut geschrien? Ich f&uuml;r meinen Teil bin eher zur&uuml;ckhaltend. Schreien liegt nicht so in meiner Natur. Mein letzter richtiger Schrei war wohl, als Mario G&ouml;tze Deutschland zum Fu&szlig;ball-Weltmeister gemacht hat. Aber das ist nun schon ein paar Jahre her &ndash; und hat nat&uuml;rlich nichts mit dem zu tun, was David damals erlebt hat.</p><p>David sagt: <strong>&bdquo;Ich harrte des HERRN, und er neigte sich zu mir und h&ouml;rte mein Schreien.&ldquo;</strong> David war in gro&szlig;er Not. Wenn ich nur den heutigen Losungsvers der Herrnhuter Bibellese aus Psalm 40 lese, wei&szlig; ich erstmal gar nicht, was David zugesto&szlig;en ist. Wurde er von Feinden verfolgt? Oder war er schwer krank und sein Leben stand auf dem Spiel? Erst wenn ich den ganzen Psalm lese, erfahre ich mehr &uuml;ber seine Notlage. Im 13. Vers hei&szlig;t es: &bdquo;&hellip; meine S&uuml;nden haben mich ergriffen, dass ich nicht aufsehen kann; sie sind zahlreicher als die Haare meines Hauptes, und mein Mut hat mich verlassen.&ldquo; David, der K&ouml;nig Israels, wurde von Menschen angefeindet &ndash; aber das Schlimmste war f&uuml;r ihn etwas anderes: Er erkannte, wie Gott ihn wirklich sieht: als einen S&uuml;nder durch und durch. An dieser Stelle wird der Psalm f&uuml;r mich ganz pers&ouml;nlich. Es gab eine Zeit in meinem Leben, da hat sich pl&ouml;tzlich alles komplett ver&auml;ndert. Durch meine S&uuml;nde schien mir der Boden unter den F&uuml;&szlig;en wegzubrechen. Angst und Mutlosigkeit hatten mich fest im Griff. Was konnte ich tun? Tabletten nehmen? Alkohol trinken, um die Not zu bet&auml;uben? Ich habe es versucht &ndash; aber es wurde nur noch schlimmer. Ich wusste: Ich stehe vor Gott &ndash; aber ich habe dort eigentlich nichts zu suchen. Die Mauer zwischen dem heiligen Gott und mir, dem s&uuml;ndigen Menschen, schien un&uuml;berwindbar. Hoffnung und Zuversicht waren weg. David hat in seiner Not gebetet: &bdquo;Lass dir&#39;s gefallen, HERR, dass du mich errettest.&ldquo; Und er hat erlebt, wie Gott ihn aus dem tiefen Schlamm der Verzweiflung herausgezogen hat &ndash; sodass er wieder sicher stehen konnte. Ich selbst hatte damals keine Kraft mehr f&uuml;r laute Schreie. Es war nur noch ein leiser Schrei in meinem Herzen, den kein Mensch h&ouml;ren konnte.<br /><br />
Und Gott? Er hat ihn geh&ouml;rt und auch mir geholfen! Kleine Kinder sind oft so hilflos &ndash; ihnen bleibt nur das Schreien, um auf sich aufmerksam zu machen. Was mache ich dann? Drehe ich mich weg? Oder schiebe ich sie in ein anderes Zimmer, um das Schreien nicht mehr h&ouml;ren zu m&uuml;ssen? Nat&uuml;rlich nicht! Ich wende mich ihnen zu, neige mich zu ihnen und helfe. Sollte Gott, unser Vater im Himmel es anders machen, wenn ich in meiner Hilflosigkeit zu ihm schreie? Meine Welt ist voll von Not und Schreien &ndash; oft stehe ich dem hilflos gegen&uuml;ber. Aber der wichtigste Schrei der Weltgeschichte ist der am Kreuz von Golgatha: &bdquo;Es ist vollbracht!&ldquo; Dieser Ruf hat alles ver&auml;ndert! Von da an ist das letzte Opfer gebracht. Jesus hat den Weg von uns s&uuml;ndigen Menschen zu Gott ge&ouml;ffnet. Als sichtbares Zeichen riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei &ndash; vorher hat er das Allerheiligste vor den Menschen verborgen. Jetzt aber hat Gott selbst den Weg zu sich frei gemacht. So wie David d&uuml;rfen auch Sie und ich zu Gott schreien, wenn unsere Not gro&szlig; ist. Ob laut oder leise &ndash; er h&ouml;rt uns und neigt sich zu uns herab. Wir d&uuml;rfen ihn sogar &bdquo;Abba &ndash; lieber Vater&ldquo; nennen. Auch dann, wenn es uns vielleicht manchmal schwer &uuml;ber die Lippen kommt. Deshalb bin ich dankbar, dass Gott meine inneren Schreie kennt und mir hilft &ndash; weil er mich liebt.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Roberto Tappert</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17246372.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Roberto Tappert]]></author>
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      <pubDate>Sun, 04 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wer? Wem? Was?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 3. Johannes 5 – ausgelegt von Christa Weik.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 3. Johannes 5 – ausgelegt von Christa Weik.</em><br/>
<p>Es kann hilfreich sein, einen Bibeltext mit so genannten W-Fragen zu durchleuchten: Wer, was, wem, wo, wann, warum, wozu &hellip;? An den heutigen Bibelvers stelle ich drei Fragen: <strong>Wer</strong> schreibt? <strong>Wem</strong> gilt sein Gru&szlig;? <strong>Was</strong> wird gesagt?</p><p>Der Bibelvers im 3. Johannesbrief, Vers 5 lautet: <strong>&bdquo;Mein Lieber, du handelst treu in dem, was du an den Br&uuml;dern tust, zumal an fremden.&ldquo;</strong></p><p><strong>Die erste Frage: WER SCHREIBT?</strong> Der Text stammt aus dem dritten Brief, den der J&uuml;nger Johannes geschrieben hat. Von Johannes finden wir f&uuml;nf Schriften im Neuen Testament: die gute Nachricht, das Evangelium, bezeichnet mit dem Namen des Johannes, dazu drei Briefe des Johannes, jeweils mit 1., 2. und 3. Brief des Johannes notiert. Der dritte Brief hat keine Kapitelbezeichnung, er besteht nur aus 15 Versen. Als f&uuml;nfte Schrift die Offenbarung, die Jesus seinem J&uuml;nger gegeben hat &ndash; als biblisches Buch mit &bdquo;Offenbarung&ldquo; bezeichnet. Johannes war wohl der j&uuml;ngste der zw&ouml;lf Freunde des Herrn, die sp&auml;ter als Apostel bezeichnet wurden, und zugleich Augenzeuge der Ereignisse. Mit seinem Bruder Jakobus und dem J&uuml;nger Simon Petrus geh&ouml;rte er zum engsten Kern der J&uuml;ngerschaft. Er hatte vermutlich eine besondere Vertrauensbeziehung zu seinem Herrn, da er sich mehrfach als &bdquo;J&uuml;nger, den Jesus liebte&ldquo; bezeichnete. Sein Evangelium und seine Briefe verfasste er etwa im letzten Jahrzehnt des ersten Jahrhunderts. Die Offenbarung, das Trostbuch der inzwischen verfolgten christlichen Gemeinden, gab Jesus ihm w&auml;hrend der Verbannung des J&uuml;ngers auf die Insel Patmos um das Jahr 95 nach Christus.</p><p><strong>Die zweite Frage: WEM GILT SEIN GRUSS?</strong> Der Adressat wird in Vers 1 genannt: an den lieben Gajus, auch: den geliebten, lieben Freund in der Wahrheit. Jesus selbst, der die Wahrheit in Person ist, bildet das Bindeglied dieser M&auml;nnerfreundschaft. &Uuml;ber Gajus wissen wir sehr wenig. Seine Namensbedeutung mag mit dem Begriff &bdquo;sich freuen&ldquo; im Zusammenhang stehen. Gajus war ein beliebter r&ouml;mischer Name.</p><p><strong>Die dritte Frage: WAS SCHREIBT JOHANNES &Uuml;BER GAJUS?</strong></p><p>Gajus lebt im Bewusstsein der Liebe Gottes zu ihm und allen, die Jesus als ihrem Herrn nachfolgen &ndash; auch unter den herausfordernden schwierigen Umst&auml;nden.</p><p>Gajus handelt treu in seinem Alltag &ndash; ich nenne den Begriff glaubw&uuml;rdig, echt.</p><p>Gajus ist um die Reiseevangelisten besorgt, die sich wiederum um die Gemeinden k&uuml;mmern. Er gew&auml;hrt den Br&uuml;dern Unterkunft und Verpflegung.</p><p>Gajus hat einen weiten Horizont und sorgt auch f&uuml;r die Br&uuml;der, die er vorher gar nicht pers&ouml;nlich gekannt hat.</p><p>Ich schlie&szlig;e daraus:</p><p>Mein Name muss gar nicht bekannt sein.<br />
Ich bin bei Jesus bekannt, er gibt mir viele M&ouml;glichkeiten, ihm und den Mitchristen zu dienen.</p><p>Reihen Sie sich heute auf Ihre Weise mit ein in die Schar der vielen wohltuenden Jesusfreunde? So kann auch von Ihnen gesagt werden: &bdquo;&hellip; denn die Herzen der Heiligen erholen sich durch dich&ldquo; (Philemon 7)?</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17245778.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen]]></author>
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      <pubDate>Sat, 03 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das ist ja „der Hammer“!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Petrus 3,9 – ausgelegt von Christa Weik.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Petrus 3,9 – ausgelegt von Christa Weik.</em><br/>
<p>Es hat doch so gut begonnen &ndash; das neue Jahr 2026! &Uuml;ber dem ganzen Jahr steht die Zusage des Herrn, der sagt: Siehe, ich mache alles neu (Jahreslosung Offenbarung 21,5). Und auch gestern wurde ich ermutigt durch die Zusage der Liebe Gottes, des Vaters, der durch seinen Sohn Jesus Christus die Besch&auml;mung durch die S&uuml;nde von uns genommen hat &ndash; von denen, die an Jesus Christus glauben (Jesaja 25,8; 1Joh 4,9).</p><p>Doch heute folgt mit dem ersten Brief des Petrus, Kapitel 3, Vers 9: &bdquo;der Hammer&ldquo; im zun&auml;chst negativen Sinn: <strong>Vergeltet nicht B&ouml;ses mit B&ouml;sem oder Scheltwort mit Scheltwort,</strong> - soweit der erste Teil dieses Verses. Ein eindeutiges Verbot f&uuml;r den Glaubenden, sich selbst zu r&auml;chen, wenn ihm Schlechtes, B&ouml;ses nachgesagt und er beschimpft, besch&auml;mt wird. Schmach und Schande des Menschen haben in der Bibel ihre Ursache in der inneren Auflehnung gegen Gott (1. Mose 3) und sind mit dem Verlust der urspr&uuml;nglichen Gemeinschaft mit Gott verbunden (R&ouml;m 3,23.24). Seitdem ist der Mensch darauf angelegt, aus eigener Kraft gegen Herabsetzungen und Beleidigungen jeder Art anzugehen. Aber ist das &uuml;berhaupt m&ouml;glich? Trotz aller moralischer Bem&uuml;hungen stelle ich fest: Es geht nicht aus eigener Kraft. Es geht nur durch den Sohn Gottes, der mich als Glaubende durch seinen Tod am Kreuz wieder in die Beziehung zum Vater gestellt hat.</p><p>Deshalb ist der zweite Teil des Bibelverses der &bdquo;zweite Hammer&ldquo; im positiven Sinn:<strong> &hellip; sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, auf dass ihr Segen erbt.&ldquo; </strong>Nicht Rache, Vergeltung, sondern das Gegenteil ist angesagt: Segnen, dem Anderen Gutes zusprechen, ihn loben, ihm Kraft, Leben und Wohlergehen durch Gott w&uuml;nschen. Im Nachdenken dar&uuml;ber kommen, mir die Worte in den Sinn, die Jesus in seiner Bergpredigt im Matth&auml;usevangelium, Kapitel 5 zum Thema Vergeltung und Feindesliebe sagt <em>(Verse 38-48):</em> Keine Rache, sondern Vergebung und Liebe, wenn ich um des Glaubens willen leiden muss. Das ist m&ouml;glich, wenn Jesus Christus in mir wohnt und mich leitet, wenn er mich innerlich erneuert hat.</p><p>Damit geht es in erster Linie nicht mehr um mich und mein schwieriges Verh&auml;ltnis zum anderen, sondern um mich und mein Verh&auml;ltnis zu meinem Herrn, um meine Berufung und mein Erbe.</p><p>H&ouml;ren Sie noch einmal auf den ganzen Vers: <strong>&bdquo;Vergeltet nicht B&ouml;ses mit B&ouml;sem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, auf dass ihr Segen erbt.&ldquo; </strong>Dazu bin ich also berufen, den Segen Gottes zu empfangen, zu erben. Und damit werde ich bef&auml;higt, den Segen an andere weiterzugeben. Mit Vergeltungs- oder Rachegedanken blockiere ich mich selbst meinem Herrn gegen&uuml;ber. Durch die Bereitschaft, als Antwort auf die Boshaftigkeit des Anderen mit Segen zu reagieren, werde ich selbst beschenkt und zugleich zum Segen f&uuml;r Andere. Ist das nicht &bdquo;der Hammer&ldquo; im Sinne von &bdquo;sensationell&ldquo;? Ich w&uuml;nsche Ihnen nicht nur heute den Mut, sich in der Abh&auml;ngigkeit von Jesus darauf einzulassen. In diesem Sinn w&uuml;nsche ich Ihnen ein segensreiches &bdquo;Hammer-Jahr&ldquo; 2026!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17245263.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen]]></author>
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      <pubDate>Fri, 02 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Heiter oder melancholisch? Beides!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 25.8 – ausgelegt von Jürgen Werth.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 25.8 – ausgelegt von Jürgen Werth.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jesaja 25.8 – ausgelegt von Jürgen Werth.</em><br/>
<p>2026 - an diese Zahl m&uuml;ssen wir uns jetzt gew&ouml;hnen. Und wir werden es. So wie wir uns an 2025, 2024 und 2023 gew&ouml;hnt haben.</p><p>Und Januar - auch daran m&uuml;ssen wir uns gew&ouml;hnen. Aber auch das werden wir. Wie an viele Januare zuvor.</p><p>Meine Frau und ich lieben die wunderbare Gedichtsammlung &bdquo;Die dreizehn Monate&ldquo; von Erich K&auml;stner. Zu Beginn eines neuen Monats lesen wir das dazu passende Gedicht. Der Januar beginnt so:</p><p>&bdquo;Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege &hellip;&ldquo;</p><p>Wunderbar! Und dann kommen viele bunte lyrische Gedanken. Etwa der:</p><p>&bdquo;Die Welt ist schwarz und wei&szlig; und ohne Farben.<br />
Und w&auml;r so gerne gelb und blau und rot.&ldquo;</p><p>Oder:</p><p>&bdquo;Es hei&szlig;t, die Tage w&uuml;rden wieder l&auml;nger.<br />
Man merkt es nicht. Und es ist trotzdem wahr.&ldquo;</p><p>Ein wehm&uuml;tiges Gedicht, aber doch auch eines voller Hoffnung.</p><p>Und Sie? Wie sind Sie gestimmt? Mich ber&uuml;hrt die heiter-melancholische Stimmung, die Erich K&auml;stner hier einf&auml;ngt. Heiter, ja! Ein neues Jahr ist etwas Gutes. Man l&auml;sst Altes zur&uuml;ck, startet neu. Man h&auml;ngt den Kalender des letzten Jahres ab und h&auml;ngt einen neuen auf. Ich lege das Tagebuch des letzten Jahres beiseite und schlage eine neue wei&szlig;e Seite auf. Ich bete dabei: &bdquo;Danke, lieber Herr, dass ich alles Vergangene zur&uuml;cklegen darf in deine guten, vergebenden H&auml;nde, und dass ich dankbar und zuversichtlich entgegennehmen darf, was du mir in den kommenden Monaten zugedacht hast.</p><p>Heiter. Erleichtert. Befreit. Ja. Aber doch auch wehm&uuml;tig. Schon wieder ein Jahr. Wie viele kommen noch f&uuml;r mich? Wie oft noch werde ich an einem Neujahrsmorgen aus dem Bett steigen d&uuml;rfen? Erich K&auml;stner sagt es so:</p><p>&bdquo;Man steht am Fenster und wird langsam alt.&ldquo;</p><p>Doch wischt die biblische Jahreslosung alle Wehmut energisch beiseite. Sie ist ein Wort direkt von Gott: &bdquo;Siehe, ich mache alles neu!&ldquo; Das gilt f&uuml;r heute, das gilt aber vor allem f&uuml;r unsere Zukunft. Das Wort steht ja im Buch der Offenbarung, das in den letzten Kapiteln die neue Welt Gottes beschreibt. Die ganz und gar und komplett neue Welt. Dorthin sind wir unterwegs. Und wenn wir &auml;lter werden, Januar f&uuml;r Januar, Jahr f&uuml;r Jahr, hei&szlig;t das doch nur, dass wir dieser Welt Schritt f&uuml;r Schritt n&auml;herkommen. Was f&uuml;r eine Perspektive!</p><p>Die Losung f&uuml;r den heutigen Tag stammt auch aus einem biblischen Kapitel, das die Zukunft beschreibt:</p><p><strong>&bdquo;Der HERR wird aufheben die Schmach seines Volks in allen Landen.&ldquo;</strong> Das gilt zun&auml;chst f&uuml;r das Volk Israel und es verhei&szlig;t, dass irgendwann aller Antisemitismus ein Ende haben wird. Das Wort gilt seit Jesus aber auch f&uuml;r alle, die durch ihn zum Volk Gottes dazugeh&ouml;ren d&uuml;rfen, vor allem auch f&uuml;r die, die unter brutaler Verfolgung leiden. Um dieses Wort herum stehen weitere wunderbare Hoffnungss&auml;tze. &bdquo;Gott wird den Tod verschlingen auf ewig.&ldquo; &bdquo;Er wird die Tr&auml;nen von allen Angesichtern abwischen.&ldquo; Und: &bdquo;Zu der Zeit wird man sagen: Siehe, das ist unser Gott, auf den wir hofften; lasst uns jubeln und fr&ouml;hlich sein &uuml;ber sein Heil.&ldquo; (Aus Jesaja 25)</p><p>So gehen wir voller Hoffnung in das neue Jahr. Wir hoffen dabei nicht so sehr auf unsere eigene Kraft, das Leben zu meistern. Wir hoffen auch nicht so sehr darauf, dass die Politikerinnen und Politiker die gewaltigen Krisen und Konflikte, mit denen wir konfrontiert sind, l&ouml;sen werden. Wir hoffen auf Gott, den Sch&ouml;pfer und Erhalter der Welt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus. Wir beten, dass er uns Kraft schenkt, Wege zeigt. Und dass er allen, die Verantwortung tragen, l&ouml;sende Ideen schenkt und Mut, diese Ideen dann auch umzusetzen.</p><p>Wir hoffen auf seinen Segen, auf seine Barmherzigkeit. An seiner Seite nehmen wir dieses Jahr tapfer unter die F&uuml;&szlig;e und beten, dass Segen und Barmherzigkeit dann auch durch uns zu den Menschen flie&szlig;t, die uns in diesem Jahr begegnen.</p><p>Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege. Schlie&szlig;en wir&lsquo;s beherzt und zuversichtlich in die Arme! Es ist ein Geschenk unseres guten Gottes.</p><p>Ich w&uuml;nsche Ihnen ein gesegnetes Jahr!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Jürgen Werth</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17244742.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Jürgen Werth]]></author>
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      <pubDate>Thu, 01 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Schalom!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 147, 14 – ausgelegt von Jürgen Werth.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 147, 14 – ausgelegt von Jürgen Werth.</em><br/>
<p>Und wieder geht ein Jahr zu Ende. Ich bl&auml;ttere durch meinen Kalender. Das hei&szlig;t: Ich bl&auml;ttere schon lange nicht mehr, ich scrolle. Digital.&nbsp;</p><p>Und ich staune: So viele Begebenheiten, so viele Begegnungen. Aber auch so manche Abschiede. Die Zahl der Weggef&auml;hrten wird kleiner.</p><p>Bilder flimmern durch meine Gedanken. Helle, bunte. Und dunkle, eint&ouml;nige.</p><p>So viele Erlebnisse. Begl&uuml;ckende und bedr&uuml;ckende.</p><p>Vieles hat sich bewegt im zu Ende gehenden Jahr. Manches ist besser geworden, zum Gl&uuml;ck. Manches aber auch schlechter. &Auml;lter bin ich geworden. Das auf jeden Fall. Bin ich zufrieden mit dem, was geworden ist? Teils, teils.</p><p>Ich blicke in die Welt - und erschrecke. Noch immer keine L&ouml;sung f&uuml;r die gro&szlig;en Krisen und Kriege. Vor allem dominieren die Nachrichten - nicht anders als zu Beginn des Jahres. Noch immer kein Frieden in der Ukraine, im Sudan, im Nahen Osten. Nicht wirklich. Jeden Moment kann alles wieder explodieren.</p><p>Da h&ouml;re ich das Bibelwort, das &uuml;ber diesem letzten Tag des Jahres steht: <strong>&bdquo;Der Herr schafft deinen Grenzen Frieden.&ldquo;</strong></p><p>Der Herr. Gott h&ouml;chstpers&ouml;nlich. Der muss es wohl tun. Denn wir Menschen bekommen es offenbar nicht hin. Nicht in unserem eigenen kleinen Leben und schon gar nicht in der Welt. <em>Er</em> muss Frieden schenken. Zufriedenheit. Und er wird es, sagt unser Bibelwort.</p><p>Der Friede, den Gott schenkt, ist Schalom. So steht&lsquo;s im hebr&auml;ischen Original. Und Schalom ist mehr als Frieden. Schalom ist auch Sich-sicher-f&uuml;hlen, ist Heil, ist Wohlergehen, und ist eben auch Zufriedenheit.</p><p>Zufriedenheit &hellip;</p><p>Ja, ich m&ouml;chte gern zufrieden sein, mit dem, was Gott mir zugedacht hat im letzten Jahr. Und auch mit dem, was er mir vorenthalten hat. Zufrieden, befriedigt, im Frieden in den Grenzen meiner Welt. Er war immer da, hat mich durch alle H&ouml;hen und Tiefen begleitet. Hat mich gehalten und getragen, hat mich gezogen und gebremst. Hat gegeben und genommen. Und hat es doch immer nur gut gemeint. Ich sehe das im Moment vielleicht noch nicht, aber ich werde es noch sehen, sp&auml;testens dann, wenn ich mein Leben auf dieser Erde beendet habe und alles aus himmlischer Perspektive betrachte. Alles hat gepasst, alles hat gestimmt, alles war gut. Ich bin endg&uuml;ltig und f&uuml;r alle Ewigkeit zufrieden.</p><p>Zufriedenheit &hellip;</p><p>Wenn die, die Macht haben in dieser Welt, zufrieden w&auml;ren mit dem, was ihnen zugedacht wurde, g&auml;be es keinen einzigen Krieg mehr. Zufrieden mit dem Land. Zufrieden mit seinen Grenzen. Es m&uuml;sste auch niemand mehr Angst haben, dass andere wollen, was uns zugeteilt ist. Alle k&ouml;nnten sich sicher f&uuml;hlen, Frieden w&uuml;rde in das Zusammenleben der V&ouml;lker einkehren. Es g&auml;be - Schalom.</p><p>Sie m&uuml;ssten ihn nur hineinbitten in ihre Herzen und Hirne und in ihre Welt.</p><p>Weil das die meisten aber nicht tun, erg&auml;nzt das Losungsheft das alttestamentliche Wort mit einem aus der Bergpredigt des Neues Testaments: &bdquo;Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder hei&szlig;en.&ldquo; Jesus sagt das. Und er sagt es uns, er sagt es mir.</p><p>Uns, mich, will er mit seinem Schalom beschenken, uns, mich will er zufrieden machen, damit ich dann mich als Friedensstifter, als Schalom-Verbreiter engagiere. In meiner Familie. In meiner Nachbarschaft und &uuml;berall da, wohin er mich gestellt hat.</p><p>Ich will das alte Jahr zur&uuml;cklegen in seine H&auml;nde. Und mit ihm alle Unzufriedenheiten. Ich will mich mit meinen Grenzen auss&ouml;hnen und mich neu mit seinem Frieden erf&uuml;llen lassen.&nbsp; Und im neuen Jahr will ich diesen Frieden zu den Unzufriedenen bringen. Im neuen Jahr - oder schon heute.</p><p>Ich w&uuml;nsche Ihnen: Schalom!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Jürgen Werth</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17244202.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Jürgen Werth]]></author>
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      <pubDate>Wed, 31 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Der Name – ein Lebensprogramm]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 33,17 – ausgelegt von Günther Röhm.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Mose 33,17 – ausgelegt von Günther Röhm.</em><br/>
<p>Gesichter kann ich mir gut merken. Bei Namen habe ich meine Schwierigkeiten&hellip; Das hat mich schon in manche peinliche Situation gebracht, wenn ich jemand nicht beim Namen ansprechen konnte, obwohl ich den Namen h&auml;tte wissen m&uuml;ssen.</p><p>Der Name eines Menschen&hellip;</p><p>Goethes Satz &bdquo;Namen sind Schall und Rauch&ldquo; ist zum Sprichwort geworden; das ist vermutlich auch der Grund, weshalb heutzutage viele Kinder irgendwelche Mode- oder Phantasienamen bekommen.</p><p>Anders in der Bibel! In der Heiligen Schrift sagt der Name eines Menschen etwas &uuml;ber sein Wesen, seine Berufung und seine Bestimmung aus. In der Bibel ist der Name eines Menschen gleichzeitig auch sein Lebensprogramm. Z.B. bedeutet der Name &bdquo;Mose&ldquo; &bdquo;der aus dem Wasser gezogen wurde&ldquo; (2. Mose 2,10).</p><p>D.h. jedes Mal, wenn Mose bei seinem Namen gerufen wurde, wurde ihm vermittelt:</p><p>- Du bist aus dem Wasser gezogen worden!<br />
- Du warst der Flut des Verderbens ausgesetzt!<br />
- Du warst dem Untergang geweiht!<br />
- Du warst dir deiner verlorenen Situation &uuml;berhaupt nicht bewusst. Aber:<br />
- Du hast Gnade erfahren.<br />
- Du bist gerettet worden, ohne dass du selbst etwas dazu tun konntest!</p><p>Das schwingt alles im Namen &bdquo;Mose&ldquo; mit.</p><p>Gott offenbart sich dem Mose. Er spricht ihn bei seinem Namen an. (2. Mose 3,4)<br />
Gott beruft ihn in seinen Dienst. Er soll das Volk Israel aus der Gefangenschaft in &Auml;gypten befreien und in das verhei&szlig;ene Land f&uuml;hren. Er soll die Israeliten im &uuml;bertragenen Sinn aus dem Wasser ziehen.</p><p>Sie sind der Flut des Verderbens ausgesetzt.<br />
Sie sind dem Untergang geweiht.<br />
Sie sollen die Gnade Gottes erfahren und das erleben, was Mose auch erlebt hat.</p><p>Auf dem Weg aus &Auml;gypten in das verhei&szlig;ene Land erinnert Gott den Mose immer wieder an seine Berufung und seine Bestimmung wie z.B. in 2. Mose 33 in den Versen 12 und17 hei&szlig;t es: <strong>&bdquo;Der HERR sprach zu Mose: Du hast Gnade vor meinen Augen gefunden und ich kenne dich mit Namen.&ldquo;</strong> (2. Mose 33,12+17)<br /><br />
Mose hat soeben erlebt, dass die Israeliten nicht nach ihrem Gott gefragt haben, sondern sich ihren eigenen Gott in der Form eines goldenen Kalbes geschaffen haben. Mose ist &uuml;ber die halsstarrigen Israeliten w&uuml;tend, entt&auml;uscht, verzagt. Er zweifelt auch an sich selbst. Da erlebt er, wie Gott neu zu ihm spricht: <strong>&bdquo;Du hast Gnade vor meinen Augen gefunden und ich kenne dich mit Namen.&ldquo;&nbsp; &nbsp;&nbsp;</strong></p><p>D.h. Du warst mehr verloren als du dachtest. Und weil ich dich berufen habe, bist du mehr gerettet, als du glaubst!<br /><br />
In unserer Kirche in Winterlingen steht auf der Stirnseite des Gottesdienstraumes der Vers aus dem Propheten Jesaja 43,1</p><p>&bdquo;F&uuml;rchte dich nicht! Denn ich habe dich erl&ouml;st. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein!&ldquo;</p><p>Eine Frau sagte mir: Sie geht immer rechtzeitig zum Gottesdienst, um diesen Vers zu betrachten und ihn mit ihrem Namen im Herzen zu bewegen. Sie bezieht dieses Gotteswort auf ihre pers&ouml;nliche Lebenssituation. Gott kennt meinen Namen. Er hat mich erl&ouml;st. Ich war mehr verloren als ich dachte und bin mehr gerettet, als ich glaube. Darum brauche ich mich nicht zu f&uuml;rchten. Ich geh&ouml;re zu Gott f&uuml;r Zeit und Ewigkeit. So erz&auml;hlte es mir diese Frau.</p><p>Wer wei&szlig;, dass Gott seinen Namen kennt, der darf auch das Wort der Propheten Jesaja auf sich beziehen: &bdquo;Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, und wenn du durch Str&ouml;me gehst, sollen sie dich nicht&nbsp;ers&auml;ufen.&ldquo; (Jes. 43,2) So hat es Mose erlebt. So haben es die Israeliten erlebt. So erleben das Menschen bis zum heutigen Tag: &bdquo;<strong>Der HERR sprach zu Mose: Du hast Gnade vor meinen Augen gefunden und ich kenne dich mit Namen.&ldquo;</strong> (2. Mose 33,12+ 17) D.h. ich bringe dich ans Ziel!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Günther Röhm</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17243611.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Günther Röhm]]></author>
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      <pubDate>Tue, 30 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Jesus, was ist dein Geheimnis?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 5,17 – ausgelegt von Günther Röhm.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 5,17 – ausgelegt von Günther Röhm.</em><br/>
<p>Es gibt Situationen, die mich &uuml;berfordern, denen ich mich nicht gewachsen f&uuml;hle. Da komme ich an meine Grenzen. Meine k&ouml;rperliche, psychische, intellektuelle und spirituelle Kraft reicht nicht.</p><p>Deshalb macht es mich stutzig, wenn ich von Jesus lese: <strong>&bdquo;Die Kraft des Herrn war mit Jesus, dass er heilen konnte.&ldquo;</strong> (Luk. 5,17) Ich frage: Wie sieht der Lebensstil eines Menschen aus, wenn die Kraft des Herrn mit ihm ist, so dass er heilen kann?</p><p>Dieser Satz steht zwischen zwei Geschichten im Lukasevangelium. Jesus wird zweimal mit kranken Menschen konfrontiert. Einmal heilt Jesus einen Auss&auml;tzigen. Die Diagnose Aussatz hat f&uuml;r einen Menschen zur Zeit Jesu bedeutet, dass er aus der Gesellschaft ausgeschlossen war. Er durfte weder am &ouml;ffentlichen und schon gar nicht am gottesdienstlichen Leben teilnehmen. In der anderen Geschichte heilt Jesus einen Gel&auml;hmten, der von seinen vier Freunden zu ihm gebracht wird. Weil sie wegen der Menschenmenge nicht zu Jesus durchkommen, steigen sie auf das Dach. Sie decken das Dach auf und lassen den Gel&auml;hmten durch das Loch direkt vor die F&uuml;&szlig;e Jesu. Zwischen diesen beiden Geschichten steht der Satz: <strong>&bdquo;Die Kraft des Herrn war mit Jesus, dass er heilen konnte.&ldquo; </strong>(Luk. 5,17)</p><p>Sind es doch gerade die vielen Krankheitsgeschichten, die meiner Kraft ihre Grenzen zeigen. Darum frage ich:</p><p>Jesus, was ist dein Geheimnis, dass du Menschen wieder gesellschaftsf&auml;hig machst, dass Lahme gehen, Blinde sehen und Arme das Evangelium h&ouml;ren&hellip;?</p><p>&bdquo;Jesus hat seine Lehre gelebt und sein Leben hat gelehrt&ldquo;[1] sagte mein Lehrer Olav Hanssen. Nachdem Jesus den Auss&auml;tzigen geheilt hat, laufen ihm die Menschen in gro&szlig;en Scharen hinterher. Jesus hat, viele &bdquo;Follower&ldquo;, Nachfolger. Aber: Jesus setzt sich nicht auf die Erfolgswelle und l&auml;sst sich feiern, sondern er zieht sich in die W&uuml;ste zur&uuml;ck, um zu beten!</p><p>Im Gebet flie&szlig;t Jesus die Kraft des Herrn zu.</p><p>Zu Gott im Himmel sagt er &bdquo;Vater&ldquo;. D.h.: Ich komme von dir. Mit dir bin ich eins. Es geht mir in meinem Leben nicht darum, mir einen gro&szlig;en Namen zu machen, sondern es geht mir darum, dass dein Name gro&szlig; wird.</p><p>Es geht mir um dein Reich, um deine Sache.<br />
Von dir lebe ich t&auml;glich.</p><p>Im Gebet wird Jesus mit dem himmlischen Vater eins. Darauf legt er in seinem Leben den Schwerpunkt. Darum flie&szlig;t ihm st&auml;ndig die Kraft des Sch&ouml;pfers zu, dass er vollm&auml;chtig spricht. Wo Jesus spricht, da geschieht es.</p><p>Menschen werden unter seinem Wort von zerst&ouml;rerischen Bindungen frei.<br />
Menschen gehen im w&ouml;rtlichen und &uuml;bertragenen Sinn die Augen auf.<br />
Menschen ohne Lebensmut werden wieder aufgerichtet.</p><p>Als ich nach meinem Studium meinen Pastorendienst angetreten habe, habe ich meinen Seelsorger gefragt, wie ich meinen Lebensrhythmus als Pastor gestalten soll. Er sagte damals: Schiele nicht nach Erfolg. Mach dich nicht davon abh&auml;ngig, wie viele Menschen zu deinen Veranstaltungen kommen. G&ouml;nne dir jeden Tag eine Stunde Zeit, um das Wort Gottes f&uuml;r dich zu lesen und f&uuml;r die Menschen zu beten, die dir anvertraut sind. G&ouml;nne dir jeden Monat einen stillen Tag, an dem du in der Gegenwart Gottes verweilst. G&ouml;nn dir einmal im Jahr eine stille Woche, in der du mit Gott alleine sein kannst. Denn das Wort, das du zu verk&uuml;ndigen hast, setzt voraus, dass du auf den Gott, der redet, h&ouml;rst. Und &ndash; sagte er: Achte darauf, dass du ausgeschlafen bist!</p><p>Es war ein weiser Rat, den mir mein Seelsorger damals gegeben hat. Zugegeben: Ich habe diesen Rat nicht immer konsequent umgesetzt. Aber, ich merke, wie viel Kraft mir zuflie&szlig;t, wenn ich meinen Lebensrhythmus entsprechend gestalte.</p><p><strong>&bdquo;Die Kraft des Herrn war mit Jesus, dass er heilen konnte.&ldquo;&nbsp;&nbsp;</strong></p><hr /><p>[1] Olav Hanssen, Lebensregel der Koinonia</p>



<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Günther Röhm</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17243029.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Günther Röhm]]></author>
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      <pubDate>Mon, 29 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Eine himmlische Botschaft]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 2,14 – ausgelegt von Thomas Eger.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 2,14 – ausgelegt von Thomas Eger.</em><br/>
<p>Es muss gigantisch gewesen sein. Damals in jener Nacht au&szlig;erhalb von Bethlehem. Engelstimmen haben gejubelt. Unz&auml;hlbar viele. Von einem Horizont des Himmels bis zum andern. Zu h&ouml;ren und zu sehen unbeschreiblich sch&ouml;n.</p><p>Aber nicht nur der Klang der Stimmen hatte es in sich. Auch der Text, die Botschaft war au&szlig;ergew&ouml;hnlich. Und dieser Text ist uns bis heute erhalten. Lukas hat ihn in seinem Evangelium aufgeschrieben. Sie kennen diese Worte ganz bestimmt.</p><p>Sie stehen im Lukasevangelium, Kapitel 2, Vers 14: <strong>&bdquo;Ehre sei Gott in der H&ouml;he und Frieden auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens!&ldquo;</strong><br />
&nbsp;</p><p>Die Zuh&ouml;rer von damals waren nicht viele. Wahrscheinlich abz&auml;hlbar an den Fingern einer Hand. Aber die hat es hochgerissen vom Boden. Die standen pl&ouml;tzlich hellwach beieinander. Und sie waren sich einig: &bdquo;Das m&uuml;ssen wir sehen, was uns da von Gott mitgeteilt wurde!&ldquo; So machten sie sich mitten in der Nacht auf den Weg zum Kind in der Krippe.</p><p>Zur&uuml;ck zur Botschaft der Engel. Was war das Ganze? Ein Begr&uuml;&szlig;ungslied f&uuml;r den soeben als Mensch geborenen Gottessohn? Doch der hat ja davon nichts geh&ouml;rt. Auch seine Mutter, Maria, nicht. Und auch nicht sein irdischer Pflegevater Josef.</p><p>Geh&ouml;rt haben das nur die Hirten. Aber war das Lied allein f&uuml;r sie? Geschah nur f&uuml;r sie diese himmlische Aktion? Der Inhalt des Liedes deutet auf mehr hin. Doch diese Hirten von damals waren daf&uuml;r die ersten Botschafter, die ersten Verk&uuml;ndiger. Sie haben es Maria und Josef berichtet.</p><p>Und auf ihrem R&uuml;ckweg waren sie emotional so aufgedreht, dass sie mit ihren Rufen die verschlafenen B&uuml;rger von Bethlehem aufschreckten. Die h&ouml;rten diese Engelbotschaft dann durch die Stimme der Hirten.</p><p>Nun wieder zur&uuml;ck zum Inhalt der Botschaft. Die Engel forderten darin auf&hellip; Nein, das ist falsch! Ihre Botschaft ist keine Aufforderung, Gott zu ehren. Es ist eine Feststellung: Gott sei Ehre! Verst&auml;ndlicher ausgedr&uuml;ckt: &bdquo;Gott geh&ouml;rt die Ehre!&ldquo; Also ist es ein Lied, ein Lobpreis an Gott Vater! Aber warum singen sie es dann vor Menschen? Weil der zweite Teil ihrer Botschaft mit der Erde und den Menschen auf ihr zu tun hat?: <strong>&bdquo;Und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens!&ldquo;</strong></p><p>Welcher Mensch gef&auml;llt nun Gott &bdquo;wohl&ldquo; auf der Erde? Die Hirten? Warum nicht die Priester vom Tempel in Jerusalem? Wenn jemand fromm war, doch dann bestimmt sie! Und nicht die Hirten. Die waren im sozialen Gef&uuml;ge ihrer Zeit eher weit weg von einer Gottesfr&ouml;mmigkeit. Ihre Stimme z&auml;hlte ja nicht einmal als Zeugenaussage vor Gericht!</p><p>Also, an wen ist nun diese Himmelsbotschaft der Engel gerichtet?<br />
&nbsp;</p><p>Ich m&ouml;chte das mal so sagen: Es ist die Ank&uuml;ndigung und Erkl&auml;rung daf&uuml;r, warum Gottes Sohn ein Mensch wurde. Er ist der einzige Mensch, der so gelebt hat, dass Gott Vater uneingeschr&auml;nkt durch ihn auf der Erde geehrt wurde!</p><p>Und er, Jesus, der Gottessohn, hat es geschafft, dass durch ihn Menschen mit Gott vers&ouml;hnt werden. Damit sind sie zu Menschen geworden, die Gott &bdquo;wohl gefallen&ldquo; und dadurch Gottes Frieden in sich haben. Die Engelsbotschaft an die Hirten war also das Lebensprogramm von Jesus als Mensch. Das hat er verwirklicht. Und davon k&ouml;nnen wir bis heute profitieren &ndash; Sie und ich!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Thomas Eger</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17242647.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Thomas Eger]]></author>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Leben in Gottes Hand]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 71,16 – ausgelegt von Thomas Eger.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 71,16 – ausgelegt von Thomas Eger.</em><br/>
<p>Wie geht es Ihnen? &ndash; Heute? Gut oder nicht so gut? Oder gar schlecht? Ich w&uuml;nsche Ihnen jedenfalls, dass es Ihnen gut gehen m&ouml;ge! Nicht nur heute, sondern auch morgen.</p><p>Lassen Sie mich jetzt mal das Ganze umdrehen. W&uuml;rden Sie mich fragen, wie es mir geht, - ja, was soll ich dazu sagen? Wie es mir geht, das wechselt manchmal so schnell. Au&szlig;erdem betrifft es immer den Ist-Zustand, also, wie es mir gerade geht. Das kann morgen schon wieder anders sein &ndash; besser oder schlechter.</p><p>Trotzdem gebe ich Ihnen eine Antwort darauf, wie es mir geht. Dabei w&auml;re es f&uuml;r mich schon interessant, wie Sie darauf reagieren. Meine Antwort hei&szlig;t: <strong>&bdquo;Ich gehe einher in der Kraft Gottes des Herrn!&ldquo;</strong> Und ich erg&auml;nze noch dazu<strong>: &bdquo;Ich preise allein Gottes Gerechtigkeit!&ldquo;</strong></p><p>Ganz ehrlich, bei dieser Antwort w&uuml;rde ich sogar &uuml;ber mich selber den Kopf sch&uuml;tteln. Und ich w&uuml;rde nachfragen: &bdquo;Thomas, bist du jetzt irgendwie religi&ouml;s &uuml;berreizt? So etwas behauptet doch kein normal denkender Mensch von sich!&ldquo;</p><p>Zu meiner Entlastung kann ich dazu sagen: &bdquo;Der Satz stammt nicht von mir! Er ist ein Zitat aus einer Zeit vor rund 3.000 Jahren! Und er steht in der Bibel!&ldquo; Sie k&ouml;nnen ihn nachlesen in Psalm 71, Vers 16.</p><p>Der Verfasser dieses Psalms ist unbekannt. Es ist ein alt gewordener Mensch. Er schaut auf sein Leben zur&uuml;ck. Er schreibt von b&ouml;sen Anfeindungen, die er erlebt hat. Er berichtet aber auch von seinem Glauben an Gott. Ihn hat er als den gro&szlig;en Schutzherrn in allen Lebenssituationen erfahren. In guten und in b&ouml;sen Tagen. Und an Gott klammert er sich, gerade auch im Blick auf sein Altwerden. Das Ganze schreibt er als ein Gebet.</p><p>Bei ihm klingt der Satz: <strong>&bdquo;Ich gehe einher in der Kraft Gottes des Herrn!&ldquo;</strong> nicht &uuml;berheblich. Er gibt damit nicht an. Er stuft damit sein Gegen&uuml;ber nicht herunter, nach dem Motto: &bdquo;Ich bin n&auml;her bei Gott als du!&ldquo; Nein, er formuliert dieses Wort nicht &uuml;berheblich und anma&szlig;end. Das wird beim Lesen des ganzen Psalms deutlich.</p><p>Gerade diese innige, ja intime Art, wie er zu Gott betet, das spricht mich stark an. Und ich frage mich, wie das bei mir ist. Ist mein Gebet ein inniges Zwiegespr&auml;ch zwischen meinem Gott und mir? Nenne ich alles beim Namen, was sich zwischen ihn und mich geschoben hat: An Eigensinn und Ungehorsam? An eigenm&auml;chtigem Tun und an S&uuml;nde?</p><p>Wenn das geordnet ist, das hei&szlig;t, bereut und vergeben wurde, dann bin ich gest&auml;rkt und getr&ouml;stet f&uuml;r meinen Alltag. Dann kann ich Gott auch alle meine Anliegen nennen, also alles, was mich besch&auml;ftigt, was mir Sorge macht, wor&uuml;ber ich mich aufrege, und wor&uuml;ber ich mich freue &ndash; kurz, wie es mir gerade geht, ob gut oder schlecht.</p><p>Mein Leben und meine Ziele sind fixiert auf ihn, meinen Gott und Herrn. Das macht mich stark. Das gibt mir Abwehrkraft gegen alles, was gegen mein Leben steht. Und ich bin getr&ouml;stet, weil ich wei&szlig;: Mein Leben ist in Gottes Hand. Er besch&uuml;tzt mich gerade auch in gef&auml;hrlichen Situationen. Er sorgt daf&uuml;r, dass ich nicht zugrunde gehe. Das beginne ich dann sogar buchst&auml;blich zu sp&uuml;ren. Er gibt mir seinen Gottesfrieden in meine Gedanken und Gef&uuml;hle.</p><p>Und genau das ist die Kraft Gottes des Herrn, durch die auch ich - und ich hoffe, auch Sie - leben kann!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Thomas Eger</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17242286.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Thomas Eger]]></author>
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      <pubDate>Sat, 27 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Strahlende Augen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 19,9 – ausgelegt von Stefan Lämmer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 19,9 – ausgelegt von Stefan Lämmer.</em><br/>
<p>Weil es Verkehrsregeln gibt, k&ouml;nnen viele mit dem Auto zu ihrem Weihnachtsbesuch fahren. Weil ich wei&szlig;, dass ich bei gr&uuml;ner Ampel Vorfahrt besitze, kann ich mit f&uuml;nfzig Stundenkilometern &uuml;ber eine Kreuzung fahren. Die Verkehrsregeln helfen uns, dass wir unser Ziel normalerweise wohlbehalten erreichen. Vielleicht gehen wir mit den vielen Geboten, die uns im Alltag begegnen, manchmal etwas gro&szlig;z&uuml;gig um. Wer kann schon von sich behaupten, dass er im Stra&szlig;enverkehr immer alles richtig macht. Die Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine f&uuml;r den zweiten Weihnachtstag sagt uns:</p><p><strong>&bdquo;Die Gebote des Herrn sind lauter und erleuchten die Augen.&ldquo;</strong></p><p>Gottes Weisungen sind ohne Hintergedanken. Sie sind rein und bringen unsere Augen zum Leuchten. Wann strahlen unsere Augen? Bei einem jungen Mann leuchten die Augen, wenn seine Erw&auml;hlte auf seine Einladung eingeht. Bei der Studentin leuchten die Augen, wenn sie nach vielen Monaten des Lernens ihr Examen mit guten Noten bestanden hat. Bei mir strahlen die Augen, wenn ich unser j&uuml;ngstes Enkelkind in den Armen halte. Vielleicht m&ouml;chten Sie mich fragen: K&ouml;nnen Gebote wirklich unsere Augen zum Gl&auml;nzen bringen?</p><p>Zum einen zeigen die Gebote, dass Gott redet. Gott meldet sich zu Wort. Gott geht auf uns zu und teilt uns mit, wie unser Leben vor Abwegen bewahrt bleibt. Zum zweiten entdecke ich in seinen Geboten, dass Gott im Guten auf uns zukommt. So steht wie eine &Uuml;berschrift &uuml;ber den zehn Geboten: &bdquo;Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst keine anderen G&ouml;tter neben mir haben.&ldquo; Ich bin der Herr, der alle Macht in H&auml;nden h&auml;lt. Ich bin der, der auch in deinem Leben Wunder wirkt. Ich bin der, der auf dein Beten antwortet. Als der M&auml;chtige bin ich dein Gott. Gott sichert uns zu: &bdquo;Ich stehe auf deiner Seite.&ldquo; Darum sollen wir keine anderen G&ouml;tter haben. Erst kommt die Zusage und dann die Absage an Gl&uuml;cksbringer. Am Anfang steht das sichere Fundament und danach vernehmen wir die Grenze.</p><p>Heute berufen sich viele auf ihr Gewissen und meinen, Gottes Gebote &uuml;bertreten zu k&ouml;nnen. Da halte ich kurz inne und frage nach. Was verstehe ich unter Gewissen? Das Wort &bdquo;Gewissen&ldquo; hat mit Wissen zu tun. Hans Joachim Eckstein hat in seiner gr&uuml;ndlichen Arbeit zum Gewissen bei Paulus best&auml;tigt, dass es sich beim Gewissen nicht um eine neutrale Instanz handelt, die uns das richtige Verhalten lehrt. Vielmehr geht es um ein Mitwissen. Der Mensch beurteilt sein Verhalten anhand der Werte, die er f&uuml;r richtig h&auml;lt. Daraus ergibt sich eine Aufgabe. Es ist wichtig, dass wir die biblischen Gebote verinnerlicht haben. Fr&uuml;her haben in der Schule viele Lehrer ohne schlechtes Gewissen ihre Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler geschlagen. Die eine oder der andere kann sich noch erinnern. Heute steht ein solches Verhalten unter Strafe. Das Gewissen &auml;ndert sich, aber Gottes gute Wegweisungen sind um der Liebe willen unwandelbar.</p><p>Der Weg der Pharis&auml;er zeigt uns, dass man auch auf der anderen Seite &uuml;bertreiben kann. Sie stellten in einer guten Absicht Zusatzgebote auf. Noch vor dem eigentlichen Gebot wollten sie eine Schranke errichten, aber unbewusst und unbemerkt wurde nun aus der Beziehung zu Gott ein Regelwerk. Der gute Hirte wurde zu einem strengen Polizisten. Jesus legte die vielen Zusatzgebote wie eine alte l&ouml;chrige Jacke zur Seite und kehrte zur&uuml;ck zu dem eigentlichen Sinn der Gebote. Er stellt uns neu vor Augen: &bdquo;Ich bin der Herr, dein Gott, darum sollst du keine anderen G&ouml;tter neben mir haben.&ldquo; Dieses Gebot erleuchtet mein Herz und so auch meine Augen.</p><p>In diesem Sinne w&uuml;nsche ich Ihnen einen gesegneten zweiten Weihnachtsfeiertag.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Stefan Lämmer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17241765.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Stefan Lämmer]]></author>
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      <pubDate>Fri, 26 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das Kind und der Kaiser]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 2,11 – ausgelegt von Stefan Lämmer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 2,11 – ausgelegt von Stefan Lämmer.</em><br/>
<p>&bdquo;Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.&ldquo; Mit dieser Engelsbotschaft w&uuml;nsche ich Ihnen ein spannendes Weihnachtsfest. Sonst w&uuml;nschen wir uns ein sch&ouml;nes, ein gesegnetes Fest oder ein friedliches, aber ich entdecke in dieser Weihnachtsbotschaft eine Spannung. Wer nachfragt, st&ouml;&szlig;t auf einen Gegensatz. Da stehen sich der Augustus in Rom und der Herr in Stadt Davids gegen&uuml;ber.</p><p>Mit Augustus in Rom beginnt die Weihnachtsgeschichte. Er versprach vor seinem Amtsantritt, den jahrzehntelang tobenden B&uuml;rgerkrieg zu beenden. Augustus erreichte sein Ziel und bekam nach vier Jahren Regierungszeit den Ehrentitel: Der Erhabene, der Anbetungsw&uuml;rdige auf lateinisch: Augustus.</p><p>Sp&uuml;ren wir die Spannung? Der Augustus in Rom, der angeblich Anbetungsw&uuml;rdige erl&auml;sst ein Gebot, aber ein kleines Kind wird im Stall eines unbedeutenden Dorfes geboren. Die Boten Gottes, die Engel beten das Neugeborene an. Der Kaiser in Rom residiert in einem Palast, aber f&uuml;r den Sohn Gottes ist klein Platz in der Herberge. Er muss sich mit einem armseligen Stall begn&uuml;gen. Viele Diener beugen sich vor dem Kaiser und erf&uuml;llen seine Befehle. Doch Klein und Gro&szlig; beten das Kind in der Krippe an. Die Hirten knien vor dem hilfsbed&uuml;rftigen Kind und die Weisen aus dem Morgenland bringen ihre Geschenke. Auf der einen Seite der Befehlshaber, der ein Steuergesetz f&uuml;r das Weltreich erl&auml;sst, und dort das Kleinkind, das f&uuml;r die ganze Welt Freude bringt. Da stellt sich die Frage: Wer ist anbetungsw&uuml;rdig? Augustus in Rom oder das Kind in der Krippe? Auf wen setzen wir unsere Hoffnung? An wen wenden wir uns in der Not?</p><p>Der Engel verk&uuml;ndigt: <strong>&bdquo;Euch ist heute der Heiland geboren.</strong>&ldquo; Wenig sp&auml;ter hei&szlig;t es: &bdquo;Ehre sei Gott in der H&ouml;he und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.&ldquo;</p><p>Der Engel lenkt unsere Aufmerksamkeit auf das kleine Kind im Stall. Er richtet unser Augenmerk auf das von der &Ouml;ffentlichkeit &uuml;bersehene Kleinkind.</p><p>Die Botschaft: Euch ist heute der Heiland geboren ist eine Kampfansage gegen den Irrglauben, Menschen k&ouml;nnten uns das Heil bringen. Der Hymnus &bdquo;Ehre sei Gott in der H&ouml;he&ldquo; wirkt wie ein Protest gegen die Anbetung von sterblichen Menschen. Der r&ouml;mische Statthalter Pontius Pilatus und der Hohepriester in Jerusalem sp&uuml;ren diese Spannung, diese Kampfansage. Die Kreuzigung erweist sich als die logische Schlussfolgerung. Der St&ouml;renfried scheint am Galgen besiegt. F&uuml;r die M&auml;chtigen in Jerusalem ist die Machtfrage entschieden. Doch das Wunder geschieht. Der Besiegte wird von Gott auferweckt. Der Get&ouml;tete ist am dritten Tage auferstanden. Gott kann auch unsere Niederlagen in einen Sieg verwandeln. Glaubst du das? Rufst du ihn noch um Hilfe an? Ihn d&uuml;rfen wir bitten.</p><p>In der Weihnachtsgeschichte steht das Kind in der Krippe in Konkurrenz zu dem m&auml;chtigen Kaiser. Jesus nimmt es zu allen Zeiten mit den M&auml;chten auf, die sich in unserem Leben auf Platz 1 dr&auml;ngen. Wer ist anbetungsw&uuml;rdig &ndash; Augustus in Rom oder das Kind in der Krippe? Wer ist wirklich Heiland? Da sind wir pers&ouml;nlich gefragt: Wer bestimmt &uuml;ber mein Leben? Meine Entscheidung steht fest. <strong>&bdquo;Euch ist heute der Heiland geboren&ldquo;. </strong>Diese Botschaft nehme ich mir zu Herzen. Das Kind in der Krippe weckt bei mir neue Hoffnung. Denn aus dem Kleinkind wurde der Bote Gottes, der uns die Barmherzigkeit neu vor Augen stellte. Da kann ich aufatmen, weil ich trotz meiner Fehler zu Gott kommen darf. Bei Gott sind wir alle willkommen. In diesem Sinne w&uuml;nsche ich Ihnen spannende Weihnachten.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Stefan Lämmer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17241350.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Stefan Lämmer]]></author>
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      <pubDate>Thu, 25 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Die Weihnachtsgeschichte]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 1,14 – ausgelegt von Elke Drossmann.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 1,14 – ausgelegt von Elke Drossmann.</em><br/>
<p>Weihnachten lebt von Geschichten.</p><p>Die eigentliche Weihnachtsgeschichte steht in der Bibel. Die bekannteste Version im Lukasevangelium. Gut 2000 Jahre liegt sie zur&uuml;ck: &bdquo;Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging.&ldquo; (Lukas 2,1) Im Matth&auml;usevangelium beginnt die gleiche Erz&auml;hlung: &bdquo;Die Geburt Jesu Christi geschah aber so&ldquo; (Matth&auml;us 1,18) Im Johannesevangelium klingt sie im 1. Kapitel, im Vers 14 folgenderma&szlig;en: <strong>&bdquo;Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.&ldquo;</strong></p><p>Vielen Christen sind auch diese Worte vertraut. Doch sie sind nicht so verst&auml;ndlich, wie die von Lukas. Wer ist das Wort, von dem der Evangelist Johannes spricht? Jesus Christus. Er war vorher bei Gott im Himmel. Jesu Wort z&auml;hlt, setzt eine Welt in Bewegung. Ein Wort wird mit Weihnachten anfassbar. Ansprechbar. Ein Wort, das ich bestaunen kann. Jesus wird Mensch. Er hat einen K&ouml;rper, ein Herz, Gef&uuml;hle und Verstand. Jesus wird Fleisch fasst Johannes zusammen.</p><p>Wo war der Mensch und Gott Jesus zuhause, wo wohnte er? Auf der Erde in Israel. In Bethlehem geboren, aufgewachsen in Nazareth, anzutreffen am See, am Jordan, im Tempel. Jesus feierte Feste, lebte mit einem Sch&uuml;lerkreis mitten unter ihnen. H&ouml;rbar, zu sehen, erlebbar.</p><p>Wer ist &bdquo;wir&ldquo;, die Jesu Herrlichkeit sahen? Johannes der T&auml;ufer, der nicht m&uuml;de wird, auf Jesus als den Retter der Welt hinzuweisen. Johannes und die anderen Sch&uuml;ler bzw. J&uuml;nger von Jesus. Sie werden von ihm ausgebildet, um angemessen von Gott und seinem Sohn Jesus Christus reden zu k&ouml;nnen.<br />
&nbsp;</p><p>Auf manchen Weihnachtsbildern oder Karten hat Jesus als Kind in der Krippe bereits einen Heiligenschein. Ist dieser Heiligenschein mit Herrlichkeit gemeint, die Jesu Begleiter sahen? Vielleicht insofern, dass dieser Heiligenschein besagt, das Baby geh&ouml;rt Gott mit Haut und Haaren. Es ist aber noch viel mehr mit dem Wort Herrlichkeit ausgesagt: Wo Jesus ist, da ist Gott selbst. Hier sieht jemand Gott in Menschengestalt. Es handelt sich um die machtvolle Gegenwart Gottes, die auf den ersten Blick so unscheinbar wirkt: Eine Futterkrippe ist sein Bettchen. Die ersten Gratulanten sind Hirten, keine Familienmitglieder. Keine Krone &ndash; 33 Jahre sp&auml;ter nur die Dornenkrone vor seinem Kreuzestod.<br />
&nbsp;</p><p>Wer Jesus, dem Mensch gewordenen Wort glaubt, sieht Gott am Werk! Sieht seine Herrlichkeit. Gottes Licht, das in der Welt scheint und sie mehr erleuchtet als unsere Sonne.</p><p>Jesus, der eingeborene Sohn vom Vater. Mit Vater ist nicht Josef, sein Adoptivvater gemeint, sondern Gott, sein himmlischer Vater. Vom Himmel in die Welt gekommen durch die Geburt seiner Mutter Maria.</p><p>Voller Gnade und Wahrheit. Voller Geschenke, treu &ndash; jedes Jahr neu zu Weihnachten und an jedem folgenden Tag leben Christen von Jesus Gnade. Seine Sicht auf Sie und mich trifft es. Mit Jesus lebe und sterbe ich und werde seine Herrlichkeit sehen.</p><p><br />
Welche Geschichte erz&auml;hlen Sie zu Weihnachten?</p><p>Wenn Sie &ndash; wie ich - die Geschichte vom Wort Gottes, von Jesus Christus ins Auge fassen, dann kann diese Geschichte unterschiedlich ausfallen, so wie wir Menschen verschieden sind. Deshalb erz&auml;hlt Lukas die Weihnachtsgeschichte anders als Matth&auml;us. Die Erz&auml;hlweise von Johannes unterscheidet sich von Lukas und Matth&auml;us. Und f&uuml;r die Wortkargen unter uns hei&szlig;t es im Markusevangelium (Markus 1,1): &bdquo;Dies ist der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes.&ldquo;</p><p>Was f&uuml;r eine Geschichte! Heute feiere ich Jesus Christus, mein Lebenswort.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastorin Elke Drossmann</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17240838.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastorin Elke Drossmann]]></author>
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      <pubDate>Wed, 24 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein großzügiges Geschenk]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 9,6 – ausgelegt von Elke Drossmann.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 9,6 – ausgelegt von Elke Drossmann.]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Korinther 9,6 – ausgelegt von Elke Drossmann.</em><br/>
<p>Morgen ist es so weit. Die Geschenke stapeln sich bei vielen unterm Weihnachtsbaum oder auf einem Tisch.</p><p>Ich verschenke nichts, weil ich mich verpflichtet f&uuml;hle, einer Person etwas zu &uuml;berreichen. Oder weil wir uns ein P&auml;ckchen geschickt haben, seit wir uns kennen. Ich dr&uuml;cke mit einem Geschenk meinen Dank aus.</p><p>Wof&uuml;r bin ich dankbar? Mir geht es mehr um die Person, die mir etwas schenkt oder die ich &uuml;berrasche. Das eigentliche Geschenk ist der Mensch. Das sch&ouml;n verpackte Geschenk ist nur ein Zeichen f&uuml;r unsere Beziehung. F&uuml;r den Dank, den oder die andere zu kennen. Mit ihr befreundet zu sein.</p><p>Die wichtigste Person in meinem Leben ist Jesus Christus. Er hat sich mir zu Weihnachten geschenkt. Als Baby in Bethlehem fing alles an. Seine Worte ber&uuml;hren mich auch 2000 Jahre sp&auml;ter noch. Sein gr&ouml;&szlig;tes Geschenk &ndash; sein Sterben f&uuml;r mich am Kreuz auf Golgatha und sein Auferstehen. Dadurch ist eine T&uuml;r ge&ouml;ffnet, die vorher verschlossen war. Die T&uuml;r, durch die ich im Gebet zu Gott gehe und ihn voller Staunen Vater nenne.</p><p>Aus diesem Grund m&ouml;chte ich Jesus Christus etwas zu Weihnachten schenken. Wie kann ich das machen? Ich werfe keinen Geldschein Richtung Himmel. Aber ich &uuml;berweise gerne eine zus&auml;tzliche Spende oder lege einen gr&ouml;&szlig;eren Schein in die Kollekte des Weihnachtsgottesdienstes.</p><p>Freiwillig, ohne Verpflichtung, ohne schlechtes Gewissen. Aus Freude dar&uuml;ber, Jesus Christus zu kennen und durch ihn Gott selbst.</p><p>&Auml;hnlich wirbt der Apostel Paulus in einer Spendenrede vor knapp 2000 Jahren um eine gro&szlig;z&uuml;gige Kollekte, ein gro&szlig;z&uuml;giges Geschenk. Er bittet die Christen, die in Korinth in einer Gemeinde zuhause sind, um eine Spende f&uuml;r die Christen in Jerusalem. Die Spende selbst, aber auch die H&ouml;he der Spende soll ein Ausdruck ihrer Beziehung zu Jesus Christus sein. Ein dankbares Zeichen f&uuml;r die Geschenke, die Gott ihnen in seinem Sohn Jesus Christus &uuml;berreicht hat. Ein Zeichen f&uuml;r Gottes Gnade. Die ist f&uuml;r Paulus in Korinth z. B. daran erkennbar: Es gibt in Korinth etliche Christen. Sie haben sich mit manchen Ansichten und Ideen herumgeschlagen. Manche Christen sind verunsichert. Doch etliche sind tief in Jesus verwurzelt. Alle erinnert Paulus an das, was Gott sich eigentlich vorstellt. Dazu geh&ouml;rt es auch, gro&szlig;z&uuml;gig zu sein, weil Gott kein Geizkragen ist.</p><p>Wenn Gott bis heute mir gegen&uuml;ber so gro&szlig;z&uuml;gig ist und seinen Sohn Jesus auf die Erde geschickt hat. Mir wieder und wieder vergibt. Warum will ich anderen nur ein oder zwei Euro abgeben?<br />
&nbsp;</p><p>Paulus bringt es so auf den Punkt: <strong>&bdquo;Wer da k&auml;rglich s&auml;t, der wird auch k&auml;rglich ernten; und wer da s&auml;t im Segen, der wird auch ernten im Segen.&ldquo;</strong> (2. Korinther 9,6)</p><p><br />
Jeder gespendete Euro ist bis heute ein Samenkorn, das ich im Reich Gottes auss&auml;e. Ich kann ein Samenkorn in die Erde s&auml;en. Ich kann meinen Samen aber auch in einem Gartenbeet ausbringen. Es geht auch ein Feldrand oder ein ganzes Feld. Was w&auml;re f&uuml;r Sie k&auml;rglich, also winzig klein - und was gro&szlig;z&uuml;gig?</p><p>Spenden geht mit Vertrauen einher. Vertrauen in denjenigen, dem ich mein Geld &uuml;berlasse. Aber auch Vertrauen in Gott und seine M&ouml;glichkeiten. Wenn ich gro&szlig;z&uuml;giger bin, vertraue ich darauf, dass mir am Ende nichts fehlen wird. Im Gegenteil. Ich bin die Beschenkte, weil ich Weihnachten nicht meine Geschenke unterm Tannenbaum z&auml;hle, sondern mit vielen anderen Christen Weihnachten feiere. Meine Spende erm&ouml;glicht es wom&ouml;glich, dass jemand anderes von Jesus erf&auml;hrt und sich der Gemeinde anschlie&szlig;t. W&auml;re das nicht wunderbar? Ein unvorstellbarer Segen?</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastorin Elke Drossmann</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17240037.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastorin Elke Drossmann]]></author>
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      <pubDate>Tue, 23 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Mein Besitz]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Habakuk 2,6 – ausgelegt von Johannes Holmer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Habakuk 2,6 – ausgelegt von Johannes Holmer.</em><br/>
<p>Heute m&ouml;chte ich Ihnen gern einen Abschnitt aus dem 2. Kapitel des Propheten Habakuk vorlesen. Die Worte sprechen ziemlich deutlich f&uuml;r sich:</p><p>Hab. 2,1-9:</p><p>Jetzt will ich meinen Platz auf dem Turm an der Stadtmauer einnehmen. Dort halte ich wie ein Wachposten Ausschau und warte gespannt darauf, was der Herr mir auf meine Klage antworten wird.&ensp;</p><p>Der HERR sprach zu mir: &raquo;Was ich dir in dieser Vision sage, das schreibe in deutlicher Schrift auf Tafeln nieder! Jeder, der vor&uuml;bergeht, soll es lesen k&ouml;nnen. Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Aber es wird sich ganz bestimmt erf&uuml;llen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert! Dies ist, was du schreiben sollst:&ensp;</p><p>&bdquo;Nur der wird leben, der Gottes Willen tut und ihm vertraut. Wer aber hochm&uuml;tig und unaufrichtig ist, verfehlt sein Ziel.&ensp;Wer sich auf seine Reicht&uuml;mer verl&auml;sst, betr&uuml;gt sich selbst. &raquo;Wehe dir! Du hast fremden Besitz an dich gerissen. Wie lange soll das noch so weitergehen? Du bereicherst dich, indem du Pfand von anderen forderst. Doch mit einem Mal werden sie alles mit Zinsen von dir zur&uuml;ckfordern. Du wirst vor ihnen zittern &ndash; so wird der R&auml;uber selbst zur Beute!&ensp;Wie du ganze V&ouml;lker ausgeraubt hast, so rauben sie dich dann aus. Sie zahlen dir heim, dass du so viele Menschen umgebracht und all ihre St&auml;dte und L&auml;nder verw&uuml;stet hast.&ensp;Wehe dir! Denn st&auml;ndig willst du deinen Besitz vergr&ouml;&szlig;ern, und dabei ist dir jedes Mittel recht. Du tust alles, um dich sicher zu f&uuml;hlen, &uuml;ber jede Gefahr erhaben wie ein Adler hoch oben in seinem Nest. Doch letzten Endes st&uuml;rzt du dich und deine Familie damit nur ins Ungl&uuml;ck.&ldquo;</p><p>Hat sich seit diesen Worten des Propheten Habakuk am allgemeinen Befund in unserer heutigen Welt irgendetwas ge&auml;ndert? Wir sind nicht Israel. Aber diese Worte stehen, so meine ich, f&uuml;r uns alle gleicherma&szlig;en. Sind wir nicht oft sehr gut darin, mit Fingern auf andere zu zeigen. Doch wenn ich mit dem Zeigefinger auf andere zeige, dann zeigen meist drei Finger auf mich selbst.</p><p>Habgier, Besitzstreben, die Gier nach materiellem Besitz, all das ist ein Ausdruck unserer Herzensausrichtung. Gott will, dass wir unser Herz nach seinem Reich ausrichten.<br /><br />
Im Matth&auml;usevangelium, Kapitel 6, Vers 33 sagt Jesus (nach der Luther&uuml;bersetzung): &bdquo;Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.&ldquo;</p><p>Ich m&ouml;chte immer mehr nach der Devise leben: &bdquo;&hellip; dass mir werde klein das Kleine und das Gro&szlig;e gro&szlig; erscheine&ldquo;.</p><p>Das Reich Gottes ist allemal mehr wert und viel wichtiger als aller materielle Besitz in dieser verg&auml;nglichen Welt.</p><p>Es ist zudem eine Frage der Gerechtigkeit, wenn ein kleiner Teil eines Volkes oder auch der Welt immer mehr Reicht&uuml;mer anh&auml;uft und es gleichzeitig viele Menschen gibt, die nicht einmal das N&ouml;tigste zum Leben haben. Deshalb zeigt unser Umgang mit Reichtum und Geld auch heute unsere Herzensausrichtung und unser Verh&auml;ltnis zu Gott. Deshalb w&uuml;nsche ich mir, dass Gott nicht eines Tages zu mir das sagt, was er zu dem reichen Kornbauern in der Jesusgeschichte sagt: &bdquo;Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Und wem wird dann geh&ouml;ren, was du an Reicht&uuml;mern angeh&auml;uft hast? So geht es dem, der sich Sch&auml;tze sammelt und ist nicht reich bei Gott (Lukas 12)&ldquo;.</p><p>Gro&szlig;e, aber verg&auml;ngliche Reicht&uuml;mer in dieser Welt zu haben, ist sch&ouml;n. Aber reich zu sein bei Gott ist allemal besser.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Johannes Holmer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17239377.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Johannes Holmer]]></author>
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      <pubDate>Mon, 22 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Zugang zu Gott]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Titus 3,4-5 – ausgelegt von Johannes Holmer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Titus 3,4-5 – ausgelegt von Johannes Holmer.</em><br/>
<p>Es ist schon Jahre her, als ich einmal im Kreise evangelischer Theologen eine Andacht halten sollte. An dem Tag war der neutestamentliche Vers zur Herrnhuter Losung der Vers 6 aus dem Johannesevangelium im Kapitel 14. Dort sagt Jesus von sich selbst: &bdquo;Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben &ndash; ohne mich kann niemand zum Vater im Himmel kommen.&ldquo; Sinngem&auml;&szlig; k&ouml;nnte ich auch sagen: &bdquo;Ohne mich &ndash; Jesus - bekommt niemand das ewige Leben&ldquo; oder &bdquo;&hellip;kommt niemand in den Himmel&ldquo;.</p><p>Es entspann sich danach eine Diskussion, in der die meisten der Meinung waren, das sei doch komplett intolerant, wenn man das heute noch einfach so stehen lie&szlig;e. Es g&auml;be doch so viele M&ouml;glichkeiten, sich Gott zu n&auml;hern. Dieses Wort schlie&szlig;e Menschen aus und nicht ein, es sei exklusiv und nicht inklusiv usw.</p><p>Ich habe dann dieses Wort verteidigt, es sei doch ein Angebot, es sei eine M&ouml;glichkeit, wenn auch die einzige, um zu Gott zu kommen, die jeder, wirklich jeder nutzen k&ouml;nne.</p><p>Ich wandte ein, das sei doch Gottes Wort und damit klar und verbindlich.</p><p>Ich zitierte dann noch andere S&auml;tze, wie zum Beispiel den Vers 36 aus dem dritten Kapitel des Johannesevangeliums, wo Johannes sagt: &bdquo;Wer an Jesus glaubt, hat das ewige Leben; wer aber nicht an ihn glaubt, wird dieses Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt &uuml;ber ihm&ldquo;. (Joh.3,36)</p><p>Es n&uuml;tzte alles nichts - man war der Meinung, das k&ouml;nne man heute nicht mehr so sagen, das sei unfreundlich denen gegen&uuml;ber, die einen anderen Zugang zu Gott h&auml;tten.&nbsp;</p><p>An diese Begebenheit musste ich denken, als ich die Verse 4 und 5 aus dem Titusbrief im 3. Kapitel las. Dort steht (ich zitiere jetzt nach der &Uuml;bersetzung Neues Leben: <strong>&bdquo;Doch dann zeigte Gott (unser Retter) uns seine Freundlichkeit und Liebe.&ensp;Er rettete uns, nicht wegen unserer guten Taten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit.&ldquo;</strong></p><p>Hier wird uns gesagt, dass es die Freundlichkeit und Liebe Gottes zu uns Menschen ist, die uns in den Himmel, die uns ewiges Leben bringt. Das ist ein Angebot, das man annehmen &ndash; und nat&uuml;rlich auch ausschlagen &ndash; kann. Und es ist doch logisch, dass der, der es ausschl&auml;gt, dieses Geschenk Gottes nicht bekommt. Johannes sagt im Kap. 3 seines Evangeliums sogar in aller Klarheit: &bdquo;Der Zorn Gottes bleibt dann &uuml;ber dem, der es ausschl&auml;gt&ldquo;.</p><p>Nat&uuml;rlich hat das Folgen, wenn ich es ausschlage. &Uuml;berall akzeptieren wir das im ganz normalen Leben. Nur bei Gott darf das nicht sein.</p><p>Und dabei bietet Gott in seiner Freundlichkeit und Menschenliebe ausnahmslos uns allen ein gigantisches Geschenk an. Sein Sohn Jesus starb daf&uuml;r, dass wir Frieden mit Gott bekommen k&ouml;nnen! Gott riss sich das Liebste und Beste, was er hatte, vom Herzen, um uns mit sich zu vers&ouml;hnen.</p><p>Das ist die unglaubliche Botschaft dieser Advents &ndash; und Weihnachtstage: Gott kommt zu uns und zeigt uns sein liebevolles Gesicht. Ich muss und kann mir das ewige Leben nicht verdienen! Aber ich kann einfach Ja sagen zu dieser Liebe Gottes in Jesus Christus. Und kann einfach leben mit der Gewissheit: Die Ewigkeit bei Gott ist dann mein Zuhause!</p><p>Ich m&ouml;chte neu dankbar werden f&uuml;r dieses Geschenk &ndash; und es einfach immer wieder neu annehmen. Dann wird Weihnachten in meinem Herzen. So w&uuml;nsche ich Ihnen und mir ein gesegnetes Fest!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Johannes Holmer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17238601.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Johannes Holmer]]></author>
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      <pubDate>Sun, 21 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Glückliches Ende]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 50,21 – ausgelegt von Gerhard Weinreich.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 50,21 – ausgelegt von Gerhard Weinreich.]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Mose 50,21 – ausgelegt von Gerhard Weinreich.</em><br/>
<p>kennen Sie vielleicht die Versuchung, die letzten Seiten zu lesen, um vorab zu erfahren, ob es trotz vieler Turbulenzen ein &bdquo;Happy-end&ldquo; gibt! Die heutige Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine ist das gl&uuml;ckliche Ende einer turbulenten Familiengeschichte: <strong>"Josef tr&ouml;stete seine Br&uuml;der und redete freundlich mit ihnen.&ldquo;</strong><br />
Was der Anlass war? Das Familienoberhaupt war gestorben: Jakob! Solange er lebte, war er der Garant des Friedens zwischen Josef und seinen Br&uuml;dern. Bis heute ist es oft so: Kaum sind Vater oder Mutter gestorben, brechen lange unterdr&uuml;ckte Spannungen und Konflikte unter Geschwistern auf! Ich denke an eine Hausaussegnung am offenen Sarg der Mutter. Kaum habe ich &bdquo;Amen&ldquo; gesagt, beginnt ein Streit um das Elterngrab! Nicht weniger traurig: Das Trauergespr&auml;ch zur Beerdigung des Vaters muss ich mit seinen zwei S&ouml;hnen getrennt f&uuml;hren, so spinnefeind sind sich beide wegen der Erbschaft! Die Geschichte von Josef und seinen Br&uuml;dern ist daher eine Hoffnungsgeschichte. Sie kann eine f&uuml;r uns werden, wenn schuldige Menschen ihr Schweigen brechen und reden! Unvergesslich f&uuml;r mich das Hausabendmahl am Bett einer todkranken Frau. Sie wollte es mit ihrer Tochter feiern. Als ich beiden Brot und Wein reichen will, unterbricht sie mich: "Noch nicht, Herr Pfarrer! Da muss erst noch etwas bereinigt werden!&ldquo; Und dann bittet sie ihre Tochter um Vergebung f&uuml;r das, was sie ihr vor Jahren angetan hat. Worauf die Tochter ihre Mutter in der gleichen Angelegenheit um Vergebung bittet. Jetzt kann die Mutter im Frieden mit Gott sterben und die Tochter sich im Frieden von ihr verabschieden!<br />
&nbsp;</p><p>Als die beiden Frauen einander um Vergebung baten, weinten sie. In der Familiengeschichte Jakobs weint Josef, als man ihm den letzten Wunsch seines Vaters &uuml;berbringt, er solle seinen Br&uuml;dern vergeben, dass sie ihn einst als Sklave nach &Auml;gypten verkauften! Als er sieht, dass sie als Eingest&auml;ndnis ihrer Schuld vor ihm niederfallen, tr&ouml;stet er sie mit den Worten: &bdquo;F&uuml;rchtet euch nicht!&ldquo; Habt keine Angst, ich k&ouml;nnte mich jetzt an euch r&auml;chen! &bdquo;Stehe ich denn an Gottes Stelle?&ldquo; Lernen wir von Josef: Er sieht sich unter Gott stehend! Deshalb kann er nicht Richter &uuml;ber seine Br&uuml;der sein, sondern freundlich mit ihnen reden und ihnen vergeben! Das hebr&auml;ische Wort f&uuml;r &bdquo;Vergeben&ldquo; hei&szlig;t in seiner Grundbedeutung &bdquo;Tragen". Was uns sagt: Tragen wir doch erlittene seelische oder k&ouml;rperliche Verletzungen durch Menschen hin zu dem, der sie an einem Kreuz geb&uuml;&szlig;t und mit seinem Tod bezahlt hat &ndash; zu Jesus! Legen wir alles, was uns von Menschen entzweit und trennt, unter seinem Kreuz ab! Dann k&ouml;nnen wir in Familie und Verwandtschaft anderen B&ouml;ses vergeben, wozu uns der Apostel Paulus im heutigen Lehrtext der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine ermutigt: &bdquo;Seid untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus." (Epheser 4, ,32) Dann k&ouml;nnen wir nicht mehr nach dem Gesetz der Welt handeln: Wie du mir, so ich dir!&ldquo; Sondern nach dem Gesetz des Himmels: &bdquo;Wie Gott mir, so ich dir!"</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17238199.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich]]></author>
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      <pubDate>Sat, 20 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Marmor, Stein und Eisen bricht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Samuel 2,2 – ausgelegt von Gerhard Weinreich.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Samuel 2,2 – ausgelegt von Gerhard Weinreich.</em><br/>
<p>&bdquo;Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht!&ldquo; Mit diesem Song st&uuml;rmte einst ein Drafi Deutscher an die Spitze der Hitlisten. Die heutige Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine ist f&uuml;r mich die biblische Version seines alten Schlagers: <strong>&bdquo;Es ist kein Fels, wie unser Gott ist.&ldquo;</strong></p><p>Aus dem Lied einer Mutter stammt dieser kurze Satz des Alten Testaments. Ihr Name: Hanna. Mit ihrem Mann Elkana ist sie gl&uuml;cklich verheiratet. Nur &ndash; die gew&uuml;nschten Kinder bleiben aus! Kinderlosigkeit galt damals als Strafe Gottes f&uuml;r besondere S&uuml;nden. Als kinderlose Frau ist Hanna ver&auml;chtlichen Blicken und h&auml;mischen Bemerkungen vieler M&uuml;tter ausgeliefert. Doch sie schluckt ihre Dem&uuml;tigungen und Kr&auml;nkungen nicht hinunter, sondern sch&uuml;ttet sie im Allerheiligsten in Shilo vor Gott aus. Klagt ihm immer wieder ihre Not und Traurigkeit. Und erlebt nach vielen Jahren, dass Gott sie erh&ouml;rt &ndash; ihr einen Sohn schenkt, dem sie den Namen &bdquo;Samuel" gibt: &bdquo;Der von Gott Erbetene.&ldquo; Als er vier Jahre alt ist, bringt sie ihn zur&uuml;ck in den Tempel: Er soll zu Gott geh&ouml;ren und unter der Obhut des Priesters Eli aufwachsen. Hanna stimmt ein Loblied auf Gott an und preist ihn mit den Worten: &bdquo;Es ist kein Fels, wie unser Gott ist.&ldquo;</p><p>Aber &ndash; ist das nicht unpassend, Gott mit einem riesigen Steinbrocken zu vergleichen?</p><p>Ich denke an einen Mann, der Witwer geworden war. Viel zu fr&uuml;h. Dann verungl&uuml;ckt sein einziger Sohn mit 20 Jahren t&ouml;dlich. Mit ihm stirbt seine ganze Hoffnung und sein letzter Halt. Beim Trauergespr&auml;ch beklagt er sich heftig: &bdquo;Warum tut Gott mir das alles an!" Trotzdem besucht er auf einmal jeden Sonntag den Gottesdienst. Beginnt &uuml;ber sich und seinen bisherigen laschen Umgang mit Gott nachzudenken. Kommt zum lebendigen Glauben an ihn. Bekommt eine pers&ouml;nliche Beziehung zu ihm. Erkennt wie Hanna: <strong>"Es ist kein Fels, wie unser Gott ist.&ldquo;</strong> Er ist die Hoffnung und der Halt unseres Lebens! Auf ihn kann ich mich felsenfest verlassen. Mit ihm kann ich getr&ouml;stet leben und auch einmal getrost sterben!</p><p>Wie jene todkranke Frau, die auf die Frage des Klinikpfarrers, wie es ihr denn heute gehe, antwortete: &bdquo;Ganz unwichtig, wie es geht. Wichtig ist allein, wohin es geht!&ldquo; Um ihm dann zu erkl&auml;ren: &bdquo;Es geht nach Kanaan &ndash; in das verhei&szlig;ene Land! Der HERR hat Gnade zu meiner Reise gegeben!" Nach ihrem Heimgang findet man eine letzte handschriftliche Notiz von ihr &ndash; ein Bibelwort. &bdquo;So spricht der HERR: Ich habe dich je und je geliebt; darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter G&uuml;te." (Jeremia 31,3)</p><p>Jesus ist diese Liebe und G&uuml;te Gottes in Person! Er ist ganz der Vater. Wer ihm vertraut, &bdquo;der hat auf keinen Sand gebaut," dichtete vor 400 Jahren ein Georg Neumark. Deshalb singe ich Drafi Deutschers Hit von 1965 f&uuml;r mich so: "Marmor, Stein und Eisen bricht, aber Gottes Liebe nicht." Das garantiert der Heiland, den Gott Ihnen und mir geschenkt hat! Deshalb lege ich uns allen den heutigen Lehrtext der Herrnhuter Losungen ans Herz: &bdquo;Werdet stark durch eure Verbundenheit mit dem HERRN. Lasst euch st&auml;rken durch seine Kraft.&ldquo; (Epheser 6,10) Dann werden auch wir immer wieder staunend erleben: Tats&auml;chlich! <strong>&bdquo;Es ist kein Fels, wie unser Gott ist.&ldquo;</strong></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17237530.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich]]></author>
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      <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Deine Liebe trägt mich]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Petrus 1,5-7 – ausgelegt von Dorothee Döbler.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Petrus 1,5-7 – ausgelegt von Dorothee Döbler.</em><br/>
<p>Kennen Sie aus Kindertagen auch den Satz: Das macht man nicht! Oder: Sitz ordentlich am Tisch! Unser Lieblingssatz war: Auf den Tisch geh&ouml;rt der Kuchen, da haben die F&uuml;&szlig;e nichts zu suchen!<br />
Und das habe ich dann als Kind gemacht - oder immer wieder auch mal vergessen und wurde aufs Neue ermahnt.<br />
Es dauerte etliche Jahre, bis ich merkte: darin steckt ja etwas Wahres: es ist f&uuml;r alle viel angenehmer, wenn jeder ordentlich am Tisch sitzt. Oder wenn die F&uuml;&szlig;e des anderen nicht vor meiner Nase liegen.<br />
Werte sind uns vorgegeben: von unserem Staat, von unserer Gesellschaft, f&uuml;r mich als Christ vor allem aber auch in dem, was die Bibel mir sagt.<br />
Viele st&ouml;hnen auf: diese vielen Vorschriften, die die Bibel mir macht! Das ist mir zu anstrengend! Ich hab keine Lust, mich darauf einzulassen!<br />
Wenn ich Vorschriften als Vorschriften sehe, gebe ich diesen Menschen recht. Ich f&uuml;hle mich auch eingeengt, wenn Leute mir etwas vorschreiben, dessen Sinn ich nicht erkennen kann. Anders ist es, wenn ich den Sinn verstehe. Dann ist es schon viel leichter, der Anweisung zu folgen. Aber oft genug brauche ich zur Umsetzung noch die Disziplin, um durchzuhalten. Davon kann jeder ein Lied singen, der schon einmal abgenommen hat: &ldquo;Abzunehmen ist nicht schwer, Gewicht zu halten dagegen sehr.&rdquo;<br />
Wenn mir diese eine Sache schon so schwerf&auml;llt, bei der ich mir selbst doch etwas Gutes tue, wie geht es mir dann erst mit meinem Verhalten gegen&uuml;ber Mitmenschen?<br />
Der Apostel Petrus fasst es in einem seiner Briefe sehr pr&auml;gnant zusammen:<br /><strong>Bem&uuml;ht euch deshalb nach Kr&auml;ften, dass zu eurem Glauben das richtige Verhalten kommt. Zum richtigen Verhalten soll die Erkenntnis kommen, zur Erkenntnis die Selbstbeherrschung, zur Selbstbeherrschung die Standhaftigkeit, zur Standhaftigkeit die Aus&uuml;bung des Glaubens, zur Aus&uuml;bung des Glaubens die geschwisterliche Liebe und zur geschwisterlichen Liebe die Liebe &uuml;berhaupt.</strong></p><p>Das klingt nach richtig viel Arbeit und Anstrengung: richtiges Verhalten, Erkenntnis, Selbstbeherrschung, Standhaftigkeit, Glauben leben, den N&auml;chsten lieben und &uuml;berhaupt mich von Liebe pr&auml;gen lassen.<br />
Ich merke, dass zwei dieser Begriffe es mir leicht machen: Erkenntnis und Liebe.<br />
Wenn ich mich auf Gott einlasse, wenn ich erkenne, dass es ihn tats&auml;chlich gibt, dann erlebe ich auch dieses &Uuml;berma&szlig; an Liebe, das er mir gibt. Und diese Liebe l&auml;sst mich die Worte von Petrus von hinten aufrollen. die Liebe Gottes zu mir macht mein Herz so voll, dass ich die Liebe auch an andere weitergeben m&ouml;chte. Die Liebe Gottes zu mir weckt die Sehnsucht in mir, ihm nahe zu sein. Das kann ich, wenn ich bete oder Gottesdienst feiere.<br />
Seine Liebe hilft mir durchzuhalten, wo mir etwas menschlich schwerf&auml;llt.<br />
Was f&uuml;r ein Geschenk, dass ich es so erleben darf, wie es in einem Lied zusammengefasst ist: Deine Liebe tr&auml;gt mich, festigt und erhebt mich. Sie ist wie ein Felsen, auf dem ich sicher steh.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Dorothee Döbler</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17236642.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Dorothee Döbler]]></author>
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      <pubDate>Thu, 18 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Eine gottlose Gesellschaft]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 5,20 – ausgelegt von Dorothee Döbler.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 5,20 – ausgelegt von Dorothee Döbler.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jesaja 5,20 – ausgelegt von Dorothee Döbler.</em><br/>
<p>Geht es Ihnen auch so, dass Sie schon gar keine Nachrichten mehr h&ouml;ren m&ouml;chten? Mir kommt es vor, als ob die Welt aus den Fugen geraten ist. Als ob nichts mehr an seinem richtigen Platz steht. Ich denke an die Messerangriffe in Bussen und auf Marktpl&auml;tzen. Da werden wildfremde Leute r&uuml;cksichtslos und ohne Erbarmen angegriffen und get&ouml;tet. Ich denke an die vielen Kriegsschaupl&auml;tze in der Welt. Da werden Kriege gef&uuml;hrt, bei denen jeder sich seine Gerechtigkeit selbst baut. Wenn er meint, dass er Recht hat, darf er sich dann dieses Recht holen? Auch mit Gewalt?</p><p>Aber es ist ja nicht erst heute so. Wenn ich in die Bibel schaue, finde ich einen Vers. der schon vor mehr als 2.500 Jahren geschrieben wurde. Der Prophet Jesaja hat ihn den Menschen mit gro&szlig;er Wut entgegen geschleudert:<br /><strong>Weh denen, die B&ouml;ses gut und Gutes b&ouml;se nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen!</strong></p><p>Habgier, L&uuml;gen, &Uuml;berheblichkeit, Bestechlichkeit, Alkoholsucht: all das gab es schon in der Gesellschaft damals. Und es kommt mir vor, als haben die Menschen nichts dazugelernt.<br />
Ich habe dar&uuml;ber nachgedacht, was f&uuml;r mich so schlimm daran ist, wenn B&ouml;ses gut und Gutes b&ouml;se genannt wird. Schlimm ist f&uuml;r mich, dass ein Wertegef&uuml;ge auseinanderbricht.<br />
Welche Werte haben wir als Gesellschaft gemeinsam? Was ist uns ganz selbstverst&auml;ndlich wichtig? Woran wollen wir uns halten? Und woran soll sich - bitte sch&ouml;n - auch der andere halten? Das ist ja das Verr&uuml;ckte: Werte haben wir sehr wohl in unseren Herzen. Alle und jeder! Der Messerstecher findet es &uuml;berhaupt nicht in Ordnung, wenn er selbst mit einem Messer attackiert wird. Das Land, das andere mit Raketen angreift, ist emp&ouml;rt, wenn eine Rakete zur&uuml;ckgeschossen wird. Also ist es nicht der Wert an sich, der in Frage gestellt wird.<br />
Sicher und in Frieden m&ouml;chte jeder leben. Was sich &auml;ndert, das ist die Sichtweise, und das sind die Folgen, die daraus gezogen werden. Ich finde, der andere hat falsch gehandelt. Und daher nehme ich mir das Recht, das wieder so grade zu biegen, wie es meinem Rechtsempfinden passt. Notfalls mit Gewalt.<br />
Wo liegt der Fehler? Der Fehler liegt darin, dass ich dann nur auf mich allein schaue, auf meine Bed&uuml;rfnisse, auf mein Rechtsempfinden. Wenn wir ein Miteinander wollen, in dem jeder seinen gleichberechtigten Platz hat, egal ob er arm ist oder reich, gesund oder krank, stark oder schwach, dann brauchen wir ein Wertefundament, das alle anerkennen.<br />
Der Staat Deutschland hat diese Werte in den Gesetzen festgelegt.<br />
Als Christ lebe ich in einem Wertesystem, das noch viel weiter geht. Denn Habgier, L&uuml;ge, &Uuml;berheblichkeit - das ist nach unserem Strafgesetzbuch nicht strafbar.<br />
Aber das Wertesystem der Bibel, das Gott uns mitgibt, das deckt auf, wie verletzend auch solch ein Verhalten ist.<br /><strong>Weh denen, die B&ouml;ses gut und Gutes b&ouml;se nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen!</strong><br />
Wenn ich etwas gut oder b&ouml;se finde, dann spricht Gott mir zu: Pr&uuml;f das noch einmal! Ist es wirklich gut? Ist es wirklich b&ouml;se? Wie geht es dem anderen damit? Findet ihr eine gemeinsame L&ouml;sung, so dass sich keiner benachteiligt f&uuml;hlt?<br />
So lebt eine Gesellschaft, die <strong>mit </strong>Gott lebt.<br />
Und ausgerechnet der Politiker Gregor Gysi, ein bekennender Atheist, ein Nicht-Glaubender, sagte: Ich glaube nicht an Gott, aber ich f&uuml;rchte eine gottlose Gesellschaft.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Dorothee Döbler</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17235895.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Dorothee Döbler]]></author>
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      <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Sei still]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 62,6 – ausgelegt von Joachim Seule.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 62,6 – ausgelegt von Joachim Seule.</em><br/>
<p>Im Abspann der Folge einer Krimiserie erklingt ein Lied.</p><p>Es ist ein eigenartiges Lied f&uuml;r eine Krimiserie.&nbsp;</p><p>Es stammt von der Gruppe &bdquo;The Fray&ldquo; und hei&szlig;t: Be still - sei still.</p><p>Dort hei&szlig;t es unter anderem:</p><p><em>Sei still und erkenne, dass ich mit dir bin.</em><br /><em>Sei still und erkenne, dass ich da bin.</em><br /><em>Sei still, sei still und erkenne.</em><br /><em>Wenn Dunkelheit &uuml;ber dich kommt</em><br /><em>und dich mit Furcht und Scham bedeckt</em><br /><em>Sei still und erkenne, dass ich mit dir bin,&nbsp;</em><br /><em>und ich werde deinen Namen sagen.</em><br /><em>Wenn Schrecken auf dein Bett herunterf&auml;llt,&nbsp;</em><br /><em>und der Schlaf nicht mehr kommt.</em><br /><em>Erinnere dich an all die Worte, die ich sagte&nbsp;</em><br /><em>Sei still, sei still und erkenne.</em><br /><em>Und wenn du durch das Tal gehst</em><br /><em>und der Schatten vom H&uuml;gel herunter kriecht,</em><br /><em>Wenn der Morgen nicht mehr zu kommen scheint,&nbsp;</em><br /><em>sei still, sei still, sei still.</em></p><p>Sei still: hier in diesem Lied wurde das aufgenommen, was in Psalm 62,6 steht: <strong>Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele, denn er ist meine Hoffnung.</strong></p><p>Es ist ein Psalm von K&ouml;nig David. Er muss diese Worte in einer Situation geschrieben haben, in der er von anderen verfolgt wurde.</p><p>Was hat wohl die Schreiber dieses eingangs zitierten Liedes bewogen, diese Zeilen zu schreiben? Vielleicht eigene Erfahrungen, vielleicht die von Bekannten oder Verwandten?</p><p>Sie dr&uuml;cken f&uuml;r mich etwas aus, was sehr wichtig ist: Sei still!<br />
Einfach gesagt - schwer getan. Wie soll ein Mensch das aushalten, wenn ihm Unrecht geschehen ist? Sei still?</p><p>Wie k&ouml;nnen Gedanken zur Ruhe kommen, die mich am Tag und auch in der Nacht umtreiben?<br />
Wie kann ich aus dem Gedankenkarussell aussteigen?</p><p>Einfach nur still sein, ist auch nicht die L&ouml;sung, die David hier anbietet. Sei nur stille <strong>zu Gott</strong>, <strong>denn er ist meine Hoffnung.</strong></p><p>Das ist die L&ouml;sung: all das, was mich, was Sie bewegt, Gott im Gebet anvertrauen.</p><p>Haben Sie das schon versucht, und es hat nicht geklappt? Hatten Sie den Eindruck: weiter als bis zur Zimmerdecke kommt mein Gebet nicht?</p><p>Wenn Gott Ihre Hoffnung ist, dann muss Ihr Gebet gar nicht weiter gehen als bis zur Zimmerdecke. Denn dann ist Gott bei und neben Ihnen. Er kennt Sie und h&ouml;rt Sie - auch dann, wenn Sie es nicht denken. Ziehen Sie doch einmal Ihre Zweifel in Zweifel.</p><p>Jesus Christus ist Gottes Sohn - er ist der gute Hirte. Er l&auml;dt Sie und mich wieder ein: sorget nicht, f&uuml;rchtet euch nicht.</p><p>Beten ist reden mit Gott und h&ouml;ren. Wie hei&szlig;t es in einer Liedzeile vom Anfang: <em>Erinnere dich an all die Worte, die ich sagte. Sei still.</em></p><p>Gelingt mir das immer? Nein. Aber ich will es weiter lernen. Und dann, wenn es gefordert ist, aus der Stille heraus handeln. Aus der Stille heraus handeln - so wie Gott mich leitet und f&uuml;hrt. Nicht aus eigenem Antrieb heraus. Manchmal ist es auch gut, Meinungen von anderen Menschen einzuholen. Den Rat von anderen zu suchen, Fragen zu stellen. Aber die erste Adresse sollte immer Jesus sein. Denn er allein hat den &Uuml;berblick &uuml;ber mein und &uuml;ber Ihr Leben. Er ist meine Hoffnung, er will auch Ihre Hoffnung sein. Das gilt f&uuml;r das ganze Leben, und das gilt auch f&uuml;r das Sterben. Sei still, sei still. Sei still.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Joachim Seule</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17234579.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Joachim Seule]]></author>
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      <pubDate>Tue, 16 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Das wertvollste Geschenk]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 8,32 – ausgelegt von Joachim Seule.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Römer 8,32 – ausgelegt von Joachim Seule.</em><br/>
<p>Gott hat auch seinen eigenen Sohn nicht verschont. Was f&uuml;r eine Aussage!</p><p>H&auml;tte ich meinen Sohn f&uuml;r das Leben von zehn anderen Menschen hergegeben? Nein. Dazu hatte und habe ich ihn viel zu sehr lieb.</p><p>Wenn Sie Kinder haben: H&auml;tten Sie das mit Ihrem Kind gemacht? Wer wird als Vater oder Mutter sein Kind f&uuml;r das Leben von anderen hergeben? Es mag leider Eltern geben, denen ist das Leben ihres bzw. ihrer Kinder gleichg&uuml;ltig. Das ist schade und traurig.</p><p>Wieviel Not von Eltern wird von anderen brutal ausgen&uuml;tzt?</p><p>War Gott das Leben seines Sohnes gleichg&uuml;ltig? Keineswegs.</p><p>Er hat hin dahingegeben - ausgeliefert. &bdquo;So wollte ihn der Herr zerschlagen mit Krankheit&ldquo; - wie es bei dem Propheten Jesaja hei&szlig;t.</p><p>Und warum das alles?</p><p>Damit Sie und ich und jeder, wirklich jeder, andere Mensch Vergebung seiner S&uuml;nde bekommen kann.</p><p>Jetzt k&ouml;nnen Sie fragen: Wie kann Gott so brutal sein? Wie kann Gott es zulassen, dass sein Sohn so schrecklich am Kreuz stirbt?</p><p>Wie kann ein Gott der Liebe das tun?</p><p>Ich kann es mir nicht anders erkl&auml;ren als mit Liebe. Eine Liebe, die so tief und so weit geht, dass sie kein Mensch ermessen kann.</p><p>Eine Liebe, die den eigenen Sohn in den Tod gibt, damit Sie und ich Zugang zu Gott bekommen.</p><p>Zugang zu Gott, Vergebung von Gott: das ist das gr&ouml;&szlig;te Geschenk, was einem Menschen zuteilwerden kann.</p><p>Jesus Christus ist das gr&ouml;&szlig;te Geschenk Gottes an eine Menschheit, die korrupt, verlogen und verloren ist.</p><p>Ja, so sehr hat Gott die Welt geliebt. Er hat seinen eigenen Sohn dahingegeben, geopfert. Das tat er, damit Sie und ich Leben haben.</p><p>&bdquo;<em>Unermesslich liebst du mich, alles was ich bin, bin ich durch dich</em>&ldquo;. so hei&szlig;t es in einem Lied.</p><p>Wer kann sich so einer Liebe verweigern? Wer kann hier dem lebendigen Gott den R&uuml;cken kehren? Gott will mit Ihnen das Leben teilen. Jesus Christus will Ihr guter Hirte und ihr Heiland sein.</p><p>Er ist Gottes gr&ouml;&szlig;tes Geschenk an uns Menschen. Er will uns mit ihm alles schenken. Was gibt es denn noch, das Gott uns mit seinem Sohn schenken kann und will? Den Glauben an einen guten himmlischen Vater, Barmherzigkeit, seinen Segen, Frieden und Freude. Alles, was wir im Leben brauchen.</p><p>Gott versorgt uns mit allem Guten. Er l&auml;sst seine Sonne scheinen &uuml;ber Gerechte und Ungerechte.</p><p>Sorget nicht f&uuml;r den Tag, der morgen kommt. Setzt euch zuallererst f&uuml;r Gottes Reich ein - so sagt es Jesus, der Sohn Gottes.</p><p>Ist Gott f&uuml;r uns - wer ist dann gegen uns? Wie sollte Gott uns dann mit Jesus nicht alles schenken? Wer an Jesus glaubt, wer ihm geh&ouml;rt, der hat Leben, das selbst der Tod nicht zerst&ouml;ren kann. Wer Jesus hat, der darf sich schon heute darauf freuen, die Ewigkeit mit ihm zu verbringen. Was gibt es mehr als diese Geschenke?</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Joachim Seule</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17233830.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Joachim Seule]]></author>
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      <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Vertrauensvoll bitten]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 28,1 – ausgelegt von Werner Heise.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 28,1 – ausgelegt von Werner Heise.</em><br/>
<p>Oft kommen sie unerwartet, die so genannten &sbquo;schlechten Nachrichten&rsquo;. Ein Telefonanruf, eine Diagnose, ein Unfall&hellip; Lassen mich ohnm&auml;chtig und mit vielen Fragen zur&uuml;ck. An wen kann ich mich wenden, wenn es <em>mich</em> betrifft?</p><p>Seit Jahrtausenden wenden sich Menschen in so einer Lage an ihre G&ouml;tter. Mit Opfern, Gel&uuml;bden, Gebeten. Der alttestamentliche Psalmbeter wendet sich an <em>den</em> Gott, der mit Abraham, Isaak und Jakob seine Geschichte geschrieben hat. Der sich dem Mose als der Ewige, als der, der bei uns sein will, vorgestellt hat. Und der Psalmbeter hat eine Bitte: <strong>&bdquo;Wenn ich rufe zu dir, HERR, mein Fels, so schweige mir nicht&ldquo;</strong> hei&szlig;t es in Psalm 28 Vers 1. So eine Bitte werde ich wohl kaum in Zeiten an Gott richten, wenn es mir gut geht. Doch in schwierigen Situationen, in denen klar ist: Jetzt reichen meine Kr&auml;fte und das, was mir m&ouml;glich ist, nicht aus, besinnt sich mancher und betet.</p><p>Der Psalmbeter hat wohl schon &ouml;fter das, was ihm unter den N&auml;geln brannte, Gott gesagt. Und er hat erlebt, dass Gott ihm geholfen, ihm Halt gegeben hat. Deshalb spricht er auch von Gott als &bdquo;mein Fels&ldquo;. Bei Gott hat er sich sicher gef&uuml;hlt in Gefahr. Einen Standpunkt gefunden, wenn Gedanken und Fragen in seinem Kopf nur so herumwirbelten. Auf Gott und sein Wort hat er sich verlassen.</p><p>Ich habe mich gefragt, ob ich das von mir auch so sagen k&ouml;nnte: Der HERR ist mein Fels!? Und bin f&uuml;r mich zu dem Schluss gekommen: Wer sonst sollte es sein?</p><p>Eine intakte Familie, echte Freunde, Anteil nehmende Mitchristen zu haben, ist hilfreich und wertvoll. Am Ende, wenn es an die Substanz geht, reichen helfende H&auml;nde und gute Worte nicht aus. Da bin ich mit Gott allein &ndash; und es muss sich zeigen, ob er &bdquo;mein Fels&ldquo; ist. So hat es wohl auch der Psalmbeter empfunden. Denn er richtet eine Bitte an den lebendigen Gott. Obwohl er erfahren hat, dass Gott in seinem Leben eingegriffen und gehandelt hat, bittet er jetzt: <strong>&bdquo;Schweige mir nicht&ldquo;! </strong></p><p>Als Gesch&ouml;pf kann ich dem Sch&ouml;pfer nicht sagen, was er zu tun hat. Weil ich in Not bin oder weil es mir schlecht geht.</p><p>In Zeiten, in denen es eng wird, bin ich darauf angewiesen, dass Gott mit mir redet.</p><p>Und wie dankbar war ich, als ich letztens im Krankenhaus lag und in der t&auml;glichen Bibellese ermutigende Worte las. Untersuchungen und Eingriffe waren damit nicht &uuml;berstanden, aber ich hatte Gottes Zusage f&uuml;r mich geh&ouml;rt. Dass Gott in meine pers&ouml;nliche Situation hineingesprochen hat, hat mir viel bedeutet. Und zugleich war mir klar, dass er das nicht tun muss, dass ich kein Recht darauf habe. Durch dieses Erlebnis kann ich gut nachvollziehen, wenn der Psalmbeter Gott bittet: <strong>&bdquo;HERR, schweige mir nicht&ldquo;.</strong>&nbsp;</p><p>Wie Pflanzen darauf angewiesen sind, dass die Sonne scheint und dass es regnet, um gedeihen zu k&ouml;nnen, so sind Menschen, die mit Gott leben, darauf angewiesen, dass er sie mit seinem Wort erreicht. Jesus empfahl seinen Freunden: &bdquo;Bittet, und ihr werdet erhalten&ldquo; (Mt. 7,7a NLB). Als Christ muss ich nicht angstvoll und verzweifelt zu Gott rufen, in der Hoffnung, dass er antwortet. Ich kann mich vertrauensvoll an ihn wenden. Ich w&uuml;nsche Ihnen heute, dass Sie Gott als Ihren Fels erleben und er durch sein Wort zu Ihnen spricht.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Werner Heise</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17232572.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Werner Heise]]></author>
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      <pubDate>Sun, 14 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wo Gott wohnt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 21,2-3 – ausgelegt von Werner Heise.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Offenbarung 21,2-3 – ausgelegt von Werner Heise.</em><br/>
<p>Jahr f&uuml;r Jahr sind Touristen und Pilger, die nach Jerusalem reisen, von dieser Stadt</p><p>fasziniert. F&uuml;r Juden, Christen und Muslime gilt sie als heilige Stadt. Ein Bekannter von mir, der mit dem Glauben an Gott nichts am Hut hatte, machte w&auml;hrend einer Mittelmeerkreuzfahrt einen Tagesausflug nach Jerusalem. Danach empfahl er mir, dort hinzufahren, denn diese Stadt sei etwas Besonderes. Manche Besucher haben den Eindruck, in Jerusalem Gott n&auml;her zu sein als an ihrem Heimatort.</p><p>Wenn schon das jetzige Jerusalem so anziehend ist, wie wird es dann mit dem neuen Jerusalem sein, von dem im Neuen Testament gesprochen wird?!</p><p>Der auferstandene Christus l&auml;sst Johannes sehen, dass Himmel und Erde wie wir sie kennen vergehen werden und Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde schafft</p><p>(Offb. 21,1). Johannes schreibt: <strong>&bdquo;Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herabkommen von Gott, bereitet wie eine f&uuml;r ihren Mann geschm&uuml;ckte Braut. Und ich h&ouml;rte eine laute Stimme vom Thron her rufen: Sieh her, Gottes Wohnung ist bei den Menschen!&ldquo;</strong> (Offb, 21,2.3a)</p><p>Tats&auml;chlich, im neuen Jerusalem sind wir Gott n&auml;her. Weil <em>er</em> zu uns gekommen ist!</p><p>Weil er mitten unter den Menschen sein Zelt aufgeschlagen hat. Denn bei uns zu sein, das war immer schon Gottes Wunsch. Deshalb erhielt Mose genaue Anweisungen wie das &sbquo;Zelt der Begegnung&rsquo; errichtet und ausgestattet werden sollte, das die Israeliten auf ihrem Weg aus der Sklaverei in die Freiheit begleitet hat. Ein Ort, an dem der heilige Gott mitten unter seinem Volk anwesend war.</p><p>Sp&auml;ter war der Tempel in Jerusalem dieser Platz. Und dann kam Gott in Jesus in die Welt und lebte mitten unter seinem Volk.&nbsp;</p><p>Wenn Johannes vom neuen Jerusalem spricht, das ihm gezeigt wird, dann geht es nicht um ein st&auml;dtebauliches Projekt. Indem Johannes dieses Bild sieht, erkennt er: Gott selbst schafft sich den Ort, wie er unter den Menschen sein will. Nicht Menschen bauen sein Reich auf dieser Erde. Johannes kann die Stimme, die vom Thron Gottes kommt, gar nicht &uuml;berh&ouml;ren, so laut ist sie: &bdquo;Sieh her, das Zelt Gottes bei den Menschen!&ldquo; &bdquo;Gottes Wohnung ist bei den Menschen!&ldquo; Das neue Jerusalem ist der Ort, an dem der heilige Gott bei <em>den</em> Menschen wohnt, die er durch Christus geheiligt hat.</p><p>Der Apostel Paulus schreibt in einem Brief an die Christen in Korinth, dass sie der &bdquo;Tempel des lebendigen Gottes&ldquo; sind (2. Kor. 6,16), also der Ort, an dem Gott gegenw&auml;rtig ist. Anders gesagt: Gott ist mit seinem Geist bei ihnen eingezogen. Im neuen Jerusalem werden die wohnen, die schon jetzt zu Jesus geh&ouml;ren. Und es wird ein herrlicher Ort sein, der das heutige Jerusalem mehr als &uuml;bertrifft. So sch&ouml;n, dass Johannes es mit einer Braut vergleicht, die sich f&uuml;r ihre Hochzeit so richtig herausgeputzt, so richtig schick gemacht hat. Und es ist Gott, der sie ordnet und schm&uuml;ckt.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p><p>Vielleicht tr&ouml;stet Sie das, wenn Sie im Blick auf die Kirche oder Ihre Gemeinde manchmal verzagen, vielleicht verzweifeln m&ouml;chten. Gott selbst wird daf&uuml;r sorgen, dass seine Wohnung bei den Menschen zu ihm passt und mehr als etwas Besonderes ist. Werden Sie dort sein?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Werner Heise</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17231674.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Werner Heise]]></author>
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      <pubDate>Sat, 13 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Klage erlaubt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 63,19 – ausgelegt von Uwe Winkler.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jesaja 63,19 – ausgelegt von Uwe Winkler.</em><br/>
<p><strong>&bdquo;Ach dass du den Himmel zerrissest und f&uuml;hrest herab!&ldquo;</strong> Steht als Losung f&uuml;r diesen Tag.</p><p>Dieser Satz wirkt zun&auml;chst seltsam, fast verst&ouml;rend, wenn ich ihn ohne Zusammenhang lese.</p><p>Darum habe ich mir den Zusammenhang von Jesaja 63 angesehen. Ich war schon &uuml;berrascht, mit welcher Offenheit hier geklagt wird.</p><p>Der Satz: <strong>&bdquo;Ach dass du den Himmel zerrissest und f&uuml;hrest herab,&ldquo;</strong> hat noch einen weiteren Teil: &bdquo;dass die Berge vor dir zerfl&ouml;ssen.&ldquo;</p><p>F&uuml;r die Menschen damals galten Himmel und Berge als unersch&uuml;tterliche Gr&ouml;&szlig;en. Doch hier geraten selbst diese scheinbar festen Ordnungen ins Wanken.</p><p>Die Klage ist bemerkenswert. Nicht &auml;u&szlig;ere M&auml;chte bringen alles in Bewegung, sondern Gott selbst.</p><p>In den Versen zuvor spiegelt sich die innere Zerrissenheit von Jesaja wider. Er erinnert Gott an sein starkes Eingreifen, an seinen Schutz und seine F&uuml;hrung f&uuml;r sein Volk. Dann aber auch an die Verlassenheit des Volkes Israels. Das kommt z.B. in dem Satz zum Ausdruck: &bdquo;Warum l&auml;sst du uns, HERR, abirren von deinen Wegen und unser Herz verstocken, dass wir dich nicht f&uuml;rchten?&ldquo; (V. 17)</p><p>Die Klage hat hier ihren Platz. Wie oft hat er sein Herz schon vor Gott ausgesch&uuml;ttet, wie oft um den Glauben seines Volkes gerungen?</p><p>Er wei&szlig; auch um die gro&szlig;artigen Zusagen f&uuml;r sein Volk, er hat Worte der Hoffnung und Ermutigung. Beides, Trost und Klage liegen manchmal dicht beieinander.</p><p>Ich selbst kenne diese Spannung, wenn auch nicht so existentiell wie Jesaja. Ich kenne wunderbare Zusagen und Erfahrungen, die mich sehr aufgebaut haben. Kurze Zeit sp&auml;ter erlebte ich eine tiefe Entt&auml;uschung. Da merkte ich, die Klage darf sein. Ich darf meine Not aussprechen. Auch die Not &uuml;ber den Zustand des Volkes Gottes. Ob es nun die Zerrissenheit des j&uuml;dischen Volkes ist oder auch die der Christen.</p><p>So eine Klage zeigt mir, wie tief das eigene Erschrecken gehen kann. Mitunter bleibe ich mehr an der Oberfl&auml;che und beruhige mich mit der Aussage: &bdquo;So schlimm ist es nun auch wieder nicht.&ldquo; Doch eine echte Klage geht tiefer. Sie vermeidet vorschnelles Urteilen und richtet sich an Gott.</p><p>Wie tragisch es um uns Christen bestellt ist, kann ich nicht wirklich sagen. Bei Jesaja bleibt es eine tiefe Klage. Er macht sich dabei nicht zum Richter &uuml;ber andere. Bei aller Ohnmachtserfahrung klagt Jesaja seine Not zu Gott.</p><p>Das ist schwer auszuhalten. Vielleicht ist das eine Chance, einen ganzen Gottesdienst zu einem Klagegottesdienst zu gestalten. Anl&auml;sse daf&uuml;r gibt es wohl genug. Vom Leid der Kriegsopfer, der Zerst&ouml;rung der Sch&ouml;pfung, dem Machtmissbrauch mancher M&auml;chtigen, der &uuml;berh&ouml;hten Selbstgerechtigkeit so mancher Mitmenschen, der &Uuml;berheblichkeit Gott gegen&uuml;ber, bis zu dem ganz pers&ouml;nlichen Leid derer, die von Krankheit und Entbehrung gezeichnet sind.</p><p>All das kann so vor Gott ausgesprochen werden, ohne sich selbst zum Richter aufzuspielen. So eine Klage &ouml;ffnet eine neue Sicht auf diese Welt und das eigene Leben. Sie fragt auch, wo trage ich selbst dazu bei, dass es so ist wie es ist, auch wenn es doch viel besser sein k&ouml;nnte?</p><p>Eine echte Klage ist ehrlich mir der eigenen Situation. Sie schafft Raum, auch f&uuml;r diejenigen, die ihre Stimme sonst nicht erheben k&ouml;nnen. Mich bringt dieser Vers neu ins Nachdenken, wie ich vielleicht noch andere finde, um die Not dieser Welt vor Gott auszusprechen. So wichtig und gro&szlig;artig es ist, Lob- und Dankgottesdienste zu feiern, so unentbehrlich sind auch die Gottesdienste der Klage. Sie helfen, festgefahrene Situationen zu l&ouml;sen. Sie &ouml;ffnen den eigenen Gef&uuml;hlsstau, damit das Leben wieder ins Flie&szlig;en kommt.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Uwe Winkler</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17230933.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Uwe Winkler]]></author>
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      <pubDate>Fri, 12 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Geheimnis echter Liebe]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 3,16 – ausgelegt von Uwe Winkler.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 3,16 – ausgelegt von Uwe Winkler.</em><br/>
<p>F&uuml;r mich ist das eine der sch&ouml;nsten Aussagen im Neuen Testament. Sie beschreibt, wie Gott verstanden wird, was er f&uuml;r Menschen bedeutet und was er f&uuml;r uns m&ouml;chte.</p><p>Dieser Satz geht auf ein Gespr&auml;ch zur&uuml;ck, dass Jesus mit einem interessierten Menschen f&uuml;hrt. Ob diese Aussage f&uuml;r seinen Gespr&auml;chspartner &uuml;berzeugend war, wird uns nicht mitgeteilt. Das Gespr&auml;ch beginnt mit einer Bewunderung durch den Gast. Jesus bleibt dabei nicht stehen. Allein Bewunderung bringt noch keine Ver&auml;nderung. Damals wie heute ist diese Welt gef&auml;hrdet. Von damals bis zu uns heute, ist auch viel Schreckliches in dieser Welt geschehen. F&uuml;r manche ein Grund, Gott den R&uuml;cken zuzuwenden. &bdquo;Bei so viel Furchtbarem was passiert, kann es doch keinen Gott geben&ldquo;, wenden Menschen ein.</p><p>F&uuml;r mich ist es die Chance, an diesen Gott zu glauben. Nicht an irgendeinen unbestimmten, sondern an einen, dem ich vertrauen kann. Ich bin unendlich dankbar, dass seine Liebe in Jesus ein Gesicht bekommen hat.</p><p>Mich erf&uuml;llt diese Zuwendung von Jesus mit einer gro&szlig;en Hoffnung. Besonders deutlich wird das f&uuml;r mich bei Spannungen, die es zwischen Menschen gibt. So etwas besch&auml;ftigt mich. Ich habe gelernt, meine Entt&auml;uschung Jesus zu sagen und bewusst loszulassen. Daraus leite ich seine Liebe ab, die auch dem anderen gilt. Darin zeigt sich f&uuml;r mich das Geheimnis echter Liebe. Jesus konnte tr&ouml;sten, ermutigen, aufrichten, heilen. F&uuml;r ihn war das kein Druck. Er hat auch das Ma&szlig; gefunden, f&uuml;r sich zu sein und dann in der konkreten Begegnung, sich ganz in sein Gegen&uuml;ber zu investieren.</p><p>Sein Tun hatte immer eine Dimension, die &uuml;ber das Hier und Jetzt hinausging.</p><p>Er wartete nicht darauf, dass andere zuerst etwas tun. Er setzt sich selbstlos ein.</p><p>Mir f&auml;llt die Hingabe leichter, wenn ich mir bewusst mache, dass ich geliebt bin. Manchmal sind es andere Menschen, die mir gro&szlig;es Vertrauen entgegenbringen, dann wieder ist es im Herzen eine Vergewisserung: Ich bin von Gott geliebt.</p><p>Im urspr&uuml;nglichen Text des Neuen Testaments steht f&uuml;r Liebe, das Wort Agape. Das meint die selbstlose, hingebende Art der Liebe. Nicht: Ich liebe, weil die Umst&auml;nde gut sind, sondern, ich liebe und daraus entsteht etwas Gutes, gelingendes Leben.</p><p>Wie oft ertappe ich mich bei der Erfahrung: Erst wenn die Situation positiv ist, kann ich mich einbringen. Ich warte darauf, dass andere eine gute Voraussetzung schaffen, mich einzubringen.</p><p>Jesus half konkret &ndash; und doch verwies er gleichzeitig auf etwas Gr&ouml;&szlig;eres. Das wurde besonders deutlich in seinem Sterben und in der Hoffnung auf neues Leben. Sein Leben bis zu seinem Tod, war ja schon eine wunderbare menschliche Erfahrung. Durch die &Uuml;berwindung des Todes bekam sein Reden und Handeln eine ganz andere Weite.</p><p>Dabei bin ich &uuml;berw&auml;ltigt, dass Jesus in der ganzen Spannweite menschlicher Erfahrungen auch die Tiefen des Leids ertragen hat. Er war kein &Uuml;berflieger. Die Wucht des abgrundtiefen Leids blieb ihm nicht erspart. Es ist die ungeheure Aussage, dass Gott auch in diesem Leid zu finden ist. Er hat es &uuml;berwunden. Das muss erst einmal erlebt und ausgehalten werden. Denn auch das Leid ist ein Teil dieser Welt, wie all das Sch&ouml;ne und Gro&szlig;artige. An seinem menschlichen Ende wird sichtbar, dass seine Macht gr&ouml;&szlig;er ist als der Tod. Gott hat Jesus zu neuem Leben auferweckt. Deshalb kann und will ich mich immer wieder neu diesem Gott anvertrauen. Die Ewigkeit hat schon begonnen und &ouml;ffnet sich, wenn wir ihm vertrauen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Uwe Winkler</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17229286.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Uwe Winkler]]></author>
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      <pubDate>Thu, 11 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das A und O]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 22,13 – ausgelegt von Mike Lange.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Offenbarung 22,13 – ausgelegt von Mike Lange.</em><br/>
<p>Aus meinen Teenagerzeiten habe ich noch einige gutgemeinte Ratschl&auml;ge im Ohr: &bdquo;Freundlichkeit, mein Sohn, ist das A und O im Leben&ldquo; oder &bdquo;Disziplin ist das A und O im Sport.&ldquo; Und sp&auml;ter beschworen dann Chefs aller Couleur &bdquo;Teamarbeit ist das A und O f&uuml;r den Erfolg&ldquo;.</p><p>Und so begegneten mir im Laufe meines Lebens ganz unterschiedliche Empfehlungen, die mir bestimmte Verhaltensweisen oder Dinge als das jeweils Entscheidende, das Wichtigste nahegelegt haben.</p><p>Diese Redewendung &bdquo;A und O&ldquo; hat ihren Ursprung in der Bibel. In unserem allt&auml;glichen Sprachgebrauch ist ihre Bedeutung jedoch mittlerweile losgel&ouml;st vom urspr&uuml;nglichen Sinn.</p><p>Im Buch der Offenbarung lese ich beispielsweise im Kapitel 22, Vers 13: <strong>&bdquo;Ich bin das A und O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.&ldquo;</strong></p><p>Das A, wie Alpha, und O, wie Omega, sind der erste und der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets, der Sprache, in der das Neue Testament geschrieben wurde.</p><p>Das Alpha und Omega stehen f&uuml;r Anfang und Ende, stehen f&uuml;r Ursprung und Vollendung.</p><p>In diesem Bibelvers spricht nun jemand von sich &bdquo;Ich bin das A und O&ldquo;. Der lebendige Gott offenbart sich selbst. Gott macht deutlich, dass er der Sch&ouml;pfer ist, der Anfang von allem und dass er auch der Vollender sein wird, der die Geschichte dieser Welt und der mein Leben zum Ziel bringen wird. Das gibt mir Trost und Zuversicht, denn mein Leben ist nicht zuf&auml;llig, sondern hat Ursprung und Ziel, und zwar in Gott, mit Gott und bei Gott.</p><p>Gott verleiht meinem Leben damit auch einen Sinn. Unz&auml;hlige B&uuml;cher sind &uuml;ber die Suche nach dem Sinn des Lebens und nach dem Gl&uuml;ck im Leben geschrieben wurden. Doch im Buch der B&uuml;cher, der Bibel, sind diese Kerngedanken und Antworten auf meine Fragen zu einem gelingenden Leben bereits seit Jahrhunderten zu finden.</p><p>Gott ist das A und O in meinem Leben. Gott hat mich in all seiner Kreativit&auml;t und seiner Weisheit so erschaffen, wie ich bin. Der Sinn meines Lebens ist es, eine gute Zeit in der Gemeinschaft, in einer Liebesbeziehung mit Gott zu verbringen. Und dabei wahrzunehmen, was sich Gott als mein Gegen&uuml;ber von mir w&uuml;nscht und das immer wieder in den Mittelpunkt meines Lebens zu r&uuml;cken. Dabei erlebe ich eine grenzenlose Freiheit, raus aus dem tristen Mief eines Alltags, der sich nur auf weltliche Themen beschr&auml;nkt. Danke himmlischer Vater, dass Du die Ewigkeit in mein Herz gelegt hast.</p><p>Zusammen mit meiner Frau besuchen wir gerne Live-Konzerte. Die Profi-Musiker steigen sofort mit einem ihrer bekanntesten Songs ein. Ein Kracher gleich zu Beginn nimmt die Zuschauer sofort mit hinein ins Konzert. Ist Ihnen das auch schonmal aufgefallen? Die Menschen sind augenblicklich dabei, singen und feiern mit. Der Anfang ist entscheidend. Gott bezeichnet den Anfang der Sch&ouml;pfung als &bdquo;sehr gut&ldquo;.</p><p>Und dann erst das Ende eines Konzertes. Daf&uuml;r haben sich die Profi-K&uuml;nstler ebenfalls nochmals einen ganz entscheidenden, zumeist sehr emotionalen Abschluss aufgehoben. Da wird zum Schluss nochmal alles gegeben, alles hineingelegt, das Ende, der Schlussakt ist meist noch intensiver, noch herrlicher, noch beeindruckender als der Anfang.</p><p>Im allerletzten Kapitel der Bibel, aus welchem der Vers des heutigen Lehrtextes entnommen ist, wird vom Wiederkommen Jesu Christi berichtet. Der Christus, der Messias, der Vollender und Erretter dieser Welt wird in aller Macht, Herrlichkeit und Pracht wiederkommen. Wie unvorstellbar sch&ouml;n wird diese Vollendung von Gottes sch&ouml;pferischem Akt wohl werden?</p><p>Jesus Christus ist das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende, das Ziel meines Lebens.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Mike Lange</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17228125.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Mike Lange]]></author>
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      <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Fußspuren im Sand]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 46,4 – ausgelegt von Mike Lange.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jesaja 46,4 – ausgelegt von Mike Lange.</em><br/>
<p>&bdquo;Auf nichts und niemand ist heutzutage mehr Verlass. Wem kann ich denn &uuml;berhaupt noch trauen? Wie soll das erst werden, wenn ich &auml;lter bin? Wer k&uuml;mmert sich dann um mich? Wo soll das denn nur noch hinf&uuml;hren?&ldquo;</p><p>Kennen Sie solche und &auml;hnliche Gedanken und Aussagen? In manchen Gespr&auml;chen habe ich den Eindruck, dass Sorgen vor der Zukunft &uuml;berwiegen. Naja, angesichts der Schlagzeilen in den Medien ist das auch nicht verwunderlich.</p><p>Ich stelle mir daher die Frage: &bdquo;Was tr&auml;gt mich durch das Leben?&ldquo; Oder besser gefragt &bdquo;Wer tr&auml;gt mich durchs Leben?&ldquo;.</p><p>In einem Zwiegespr&auml;ch zwischen Gott und seinem Propheten Jesaja gibt Gott darauf eine glasklare, eindeutige Antwort: &bdquo;<strong>Ich, Euer Gott, will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan: ich will heben und tragen und erretten.&ldquo;</strong> Nachzulesen im Buch Jesaja, Kapitel 46,4.</p><p>So einfach ist das. Da ist mein lebendiger Gott, der mir zuspricht, dass er h&ouml;chstselbst mich tragen wird. Unvorstellbar, oder? Und so unvorstellbar sch&ouml;n. Gott selbst, der allm&auml;chtige, allwissende und allgegenw&auml;rtige Herr dieser Welt wird mich Menschlein tragen.</p><p>Im Bibelvers der heutigen Tageslosung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine lese ich von einem Gott, welcher &bdquo;derselbe&ldquo; ist. Der Ausdruck &bdquo;derselbe&ldquo;, welcher im christlichen Sprachgebrauch &uuml;blich ist, meint einen Gott, welcher von Beginn der Sch&ouml;pfung an, all die Jahrtausende hindurch, in seinem Wesen gleich geblieben, sprich treu geblieben ist. Er ist ein Gott, der die Menschen liebt und damit liebt er mich, genauso wie Sie.</p><p>Er ist ein Gott, welcher Gutes f&uuml;r uns Menschen im Sinn hat. Im heutigen Bibelvers steht &bdquo;Ich, Gott, habe es getan&ldquo;, also er hat mich und Sie bereits getragen, uns geholfen, uns selbst gewollt und erschaffen, so wie wir sind. Er hat uns hindurchgetragen durch so mancherlei Schwierigkeiten.</p><p>So kann ich heute dankbar auf mein Leben zur&uuml;ckschauen. Gott hat mich bereits bis hierher gebracht. Gott, der diesen Tag gestaltet, m&ouml;chte, dass ich mich daran erfreue und fr&ouml;hlich bin.</p><p>Selbst im Greisenalter mit grauen Haaren braucht mir vor der Zukunft nicht zu grauen. Das ist nicht nur ein Wortspiel, sondern eine verl&auml;ssliche Zusage Gottes. &bdquo;Ich werde Dich aufheben; Ich werde Dich unterst&uuml;tzen; Ich werde Dich tragen und Dich erretten.&ldquo;</p><p>Was f&uuml;r eine Zusage Gottes f&uuml;r meine Zukunft. Wer k&ouml;nnte dazu schon Nein sagen?</p><p>Zu den Lebzeiten des Propheten Jesaja, vor ca. 2.700 Jahren, war es ein Gro&szlig;teil des Volkes Israel, welches sich von Gott abwandte und fremden G&ouml;tzen zuwandte. Und so spricht Gott, durch Jesaja, mehrfach und eindringlich zu seinem geliebten Volk: bleibt bei mir, liebt mich von ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit eurem ganzen Denken und all eurer Kraft.</p><p>Doch viele Menschen damals laufen lieber ihren selbstgeschaffenen G&ouml;tzen hinterher. Wie sehr sich die Zeiten doch gleichen. Auch heute lieben viele Menschen sich selbst, ihr Ego mehr als alles andere, streben nach Geld, Macht und Ansehen.</p><p>Doch Jesaja macht klar, dass mich nur die Liebe und Gnade des lebendigen Gottes durch mein Leben hier auf Erden und in aller Ewigkeit hindurchtragen werden.</p><p>Mir f&auml;llt dazu die wunderbare Geschichte der Fu&szlig;spuren im Sand ein:</p><p>&bdquo;Eines Nachts hatte ich einen Traum: Ich ging am Meer entlang mit Gott. In Streiflichtern erstrahlten Bilder aus meinem Leben. Und ich sah zwei Fu&szlig;spuren im Sand, meine eigene und die meines Gottes. Doch ich erschrak, als ich entdeckte, dass an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens. Besorgt fragte ich Gott: `Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?&lsquo;</p><p>Da antwortete er: `Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in N&ouml;ten und Schwierigkeiten. Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen.&ldquo;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Mike Lange</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17226646.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Mike Lange]]></author>
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      <pubDate>Tue, 09 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Der Schlimmste der Schlimmen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Timotheus 1,15-16 – ausgelegt von Silke Stattaus.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Timotheus 1,15-16 – ausgelegt von Silke Stattaus.</em><br/>
<p>Vor einigen Jahren ist Michael Stahl in unserer Gemeinde zu Gast gewesen. Er ist Autor, Coach und ehemaliger Bodyguard. Heute setzt er sich mit Herz und Leidenschaft daf&uuml;r ein, Menschen Wertsch&auml;tzung und Hoffnung weiterzugeben &ndash; besonders denen, die verletzt und ausgegrenzt werden. Auf seiner Homepage beschreibt er sich als Au&szlig;enseiter und Herzensk&auml;mpfer. Und sagt:<br />
&bdquo;Ich f&uuml;hle mit den Geschlagenen, den Ausgegrenzten, den Gedem&uuml;tigten, den vom Leben Gezeichneten, den Bel&auml;chelten &hellip; denn all das habe ich selbst erlebt.&ldquo;</p><p>Wer ihm zuh&ouml;rt, merkt schnell: Hier spricht jemand, der das Leben kennt. Er ist in schwierigen Verh&auml;ltnissen aufgewachsen, hat sich durchgek&auml;mpft, ist auf die schiefe Bahn geraten &ndash; und wurde eines Tages von Jesus gefunden. Das fasst sein bewegtes Leben nur in Ans&auml;tzen zusammen.</p><p>Mich beeindruckt an ihm besonders seine Herzensw&auml;rme. Sie strahlt aus allen Knopfl&ouml;chern. Er liebt Menschen &ndash; und das sp&uuml;rt man. Dabei h&auml;tte er eigentlich allen Grund, sie zu hassen.</p><p>Michael Stahl f&auml;llt mir ein, als ich den heutigen Lehrtext der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine lese. Paulus, ein Lehrer des Neuen Testaments, schreibt darin an seinen Ziehsohn Timotheus und erinnert daran, wer er fr&uuml;her war: ein L&auml;sterer, Verfolger und Frevler. Trotzdem hat Jesus ihn berufen und ihm vergeben. Im 1. Brief, den Paulus an Timotheus schreibt, steht folgendes: <strong>&bdquo;Christus Jesus ist in die Welt gekommen, um S&uuml;nder zu retten - unter ihnen bin ich der erste.&ldquo;</strong></p><p>Damit macht Paulus klar: Wenn Gottes Gnade mir gilt &ndash; dem &bdquo;Schlimmsten der Schlimmen&ldquo; &ndash; dann gilt sie jedem.</p><p>Und weiter lese ich in der Basis-Bibel: <em>&bdquo;Aber gerade darum hat er mir sein Erbarmen geschenkt. Denn Christus Jesus wollte an mir als Erstem beispielhaft seine ganze Geduld zeigen. Sie gilt allen, die k&uuml;nftig zum Glauben an ihn kommen und dadurch das ewige Leben empfangen.&ldquo;</em></p><p>Zu diesen &bdquo;allen&ldquo; geh&ouml;rt auch Michael Stahl. Er hat erlebt, wie Jesus seinen Hass in Liebe verwandelt, seine Verachtung in Wertsch&auml;tzung, seine Angst in Mut, seine Hartherzigkeit in Vergebungsbereitschaft. Und er hat entschieden, sich Gott zur Verf&uuml;gung zu stellen. Heute erz&auml;hlt er davon &ndash; auf christlichen wie auch s&auml;kularen Veranstaltungen. Und er l&auml;dt die Zuh&ouml;renden ein, ihr Leben von Jesus Christus ver&auml;ndern zu lassen. So ist er zu einem lebendigen Beispiel von Gottes Gnade geworden.</p><p>Wie Paulus. Denn auch Paulus erz&auml;hlt seine Geschichte als Mutmach-Geschichte. Wenn selbst er, der schlimmste Verfolger, die Gnade Gottes erlebt, dann ist keiner ausgeschlossen. Beide Lebenswenden zeigen: Niemand ist &bdquo;zu schlecht&ldquo; f&uuml;r Gottes Gnade.</p><p>Am Ende dieses Briefabschnittes stimmt Paulus in ein Lob Gottes ein. Nicht sein eigenes ver&auml;ndertes Leben steht dabei im Mittelpunkt, sondern der, der es geschenkt hat.<br />
So habe ich den Abend mit Michael Stahl auch erlebt: Jesus bekommt die Ehre. Er ist der Handelnde. Er hat Ideen selbst f&uuml;r scheinbar verkorkste Lebensgeschichten.</p><p>Das Beispiel der beiden macht mir Mut, weder an mir selbst zu verzweifeln noch andere als hoffnungslose F&auml;lle abzustempeln.&nbsp; F&uuml;r Jesus gibt es die nicht.</p><p>Und so stimme ich mit ein in das Lob, das Paulus am Ende verfasst:<br />
&bdquo;Dem ewigen K&ouml;nig, dem unverg&auml;nglichen, unsichtbaren und einzigen Gott geb&uuml;hrt die Ehre. Er regiert in Herrlichkeit f&uuml;r immer und ewig. Amen.&ldquo;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Silke Stattaus</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17225814.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Silke Stattaus]]></author>
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      <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gottes Treue und Hilfe]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 146,8 – ausgelegt von Silke Stattaus.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 146,8 – ausgelegt von Silke Stattaus.</em><br/>
<p>Ein neues &bdquo;Wort zum Tag&ldquo; f&uuml;r die Morgensendung&nbsp;&bdquo;<em>Aufgeweckt"</em>&nbsp;steht an. Ich sitze an meinem Schreibtisch. Nach einem Gebet, dass Gott meine Gedanken leiten m&ouml;ge, lese ich den vorgeschlagenen Vers aus Psalm 146:<br /><strong>&bdquo;Der Herr richtet auf, die niedergeschlagen sind.&ldquo; </strong></p><p>Na, herzlichen Gl&uuml;ckwunsch! Ausgerechnet ich soll dar&uuml;ber sprechen &ndash; wo ich mich heute selbst eher niedergeschlagen f&uuml;hle.</p><p>In den letzten Tagen dr&uuml;ckt einiges auf meine Stimmung. Kleine Beschwerden hier und da zeigen mir, dass ich nicht j&uuml;nger werde. Mein Terminkalender f&uuml;llt sich wie vor allein, obwohl ich eigentlich Luft haben wollte. Und dann warte ich auf wichtige Post &ndash; Tag f&uuml;r Tag, Woche f&uuml;r Woche. Nichts kommt. All das zerrt an meinen Nerven. Von den Nachrichten aus aller Welt, die meine Stimmung auch nicht gerade heben, ganz zu schweigen.</p><p>Gleichzeitig meldet sich mein schlechtes Gewissen: &bdquo;Andere haben wirklich Grund zum Jammern. Aber du?&ldquo;<br />
Die Kollegin mit ihrer Krebsdiagnose. Der Freund im Burnout. Die Nachbarin, deren Sohn sich seit Jahren nicht meldet. Der pl&ouml;tzliche Tod des Ehemanns einer Bekannten. Und nat&uuml;rlich die vielen Krisenherde in der Welt. Das ist Leid in ganz anderer Dimension.</p><p>Immer ist es gut, Bibelverse im Zusammenhang zu lesen. Also nehme ich mir f&uuml;r den vorgeschlagenen Vers den ganzen Psalm 146 vor &ndash; und bleibe schon an der &Uuml;berschrift h&auml;ngen. In der Lutherbibel lautet sie: &bdquo;Gottes ewige Treue&ldquo;. In der Basis-Bibel: &bdquo;Gott hilft den Menschen&ldquo;.</p><p>Der unbekannte Psalmbeter trifft gleich zu Beginn eine Entscheidung: &bdquo;Ich will den Herrn loben.&ldquo; Nicht nur heute, sondern mein Leben lang. An guten und an schweren Tagen. Dann erinnert er sich daran, was es bedeutet, Gott zu vertrauen:</p><p>Er ist der Sch&ouml;pfer des Himmels und der Erde. Er lebt ewig, seine Pl&auml;ne haben Bestand. Und zu diesen Pl&auml;nen geh&ouml;rt es, den Menschen treu zu bleiben und ihnen zu helfen.</p><p>Und dann beschreibt er, wie Gottes Treue aussieht: Hungernde werden satt, Gefangene frei, Kranke gesund, Trauernde getr&ouml;stet, Fremde aufgenommen, Niedergeschlagene aufgerichtet.</p><p>Indem ich mich mit diesem alten Gebet besch&auml;ftige, ver&auml;ndert sich meine Blickrichtung. Der Nebel lichtet sich. Es ist noch nicht alles gut, aber mir wird klar: Dieser Psalm spricht genau in meine Situation hinein. Ich muss ihn gar nicht gro&szlig; erkl&auml;ren &ndash; ich darf ihn einfach f&uuml;r mich annehmen und davon erz&auml;hlen.</p><p>Am Ende bekennt der Psalmbeter: &bdquo;Der Herr wird f&uuml;r immer herrschen. Er ist dein Gott, Zion, von Generation zu Generation. Halleluja!&ldquo;</p><p>&bdquo;Halleluja&ldquo;, denke auch ich.</p><p>Auch wenn meine Befindlichkeiten kleiner sind als die gro&szlig;e Not der Welt, sieht Gott mich. Und er sieht Sie. Die Gr&ouml;&szlig;e unseres Kummers spielt bei ihm keine Rolle. Er hat versprochen, aufzurichten &ndash; ob in kleinen oder gro&szlig;en N&ouml;ten. Aber wir sind dazu eingeladen, seine Treue und Hilfe in Anspruch zu nehmen.</p><p>Wenn wir das tun, werden wir staunen, wie &uuml;berraschend sie aussieht. F&uuml;r jeden anders, aber am Ende gut. Ein Versprechen, was immer gilt. An jedem neuen Tag. Auch heute.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Silke Stattaus</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17225436.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Silke Stattaus]]></author>
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      <pubDate>Sun, 07 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gemeinsam auf Gott hören]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 13,2-3 – ausgelegt von Martin Knapmeyer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Apostelgeschichte 13,2-3 – ausgelegt von Martin Knapmeyer.</em><br/>
<p>Antiochia in Syrien, Mitte der 40er-Jahre des 1. Jahrhunderts[1]: In der Gro&szlig;stadt gibt es seit wenigen Jahren eine christliche Gemeinde. Die Christen sind begeistert von Jesus, ihrem Herrn. Sie erz&auml;hlen ihren andersgl&auml;ubigen Mitb&uuml;rgern von ihm weiter &ndash; erfolgreich. Die Gemeinde gewinnt laufend neue Mitglieder. Und unter den Christen w&auml;chst das Bewusstsein: &bdquo;Wir sind doch nicht nur den Menschen vor unserer Haust&uuml;r die gute Botschaft von Jesus schuldig &ndash; alle Welt soll von ihm erfahren. K&ouml;nnen wir etwas dazu beitragen? Fragen wir Gott selbst, was er dazu sagt.&ldquo; Und so beginnen sie zu fasten und treffen sich schlie&szlig;lich zu einem Gottesdienst (Apg 13,1). Sie halten Gott ihre Herzen im Gebet hin. Und tats&auml;chlich: Der Heilige Geist meldet sich zu Wort. So h&ouml;ren wir es im Lehrtext der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine f&uuml;r heute: <strong>&bdquo;Der heilige Geist sprach: Bestimmt mir den Barnabas und den Saulus f&uuml;r das Werk, zu dem ich sie berufen habe. Da fasteten und beteten sie, legten ihnen die H&auml;nde auf und lie&szlig;en sie gehen.&ldquo; </strong>Apostelgeschichte 13, Verse 2 und 3.</p><p>Damit beginnt die sogenannte erste Missionsreise[2] von Barnabas und von Paulus, der hier noch Saulus genannt wird. Sie ziehen hinaus in die Welt, predigen in St&auml;dten von Jesus und gr&uuml;nden neue Gemeinden.</p><p>Aus den ersten Versen von Apostelgeschichte 13 h&ouml;ren wir beispielhaft, wie Christen zu ihren Aufgaben f&uuml;r die Gemeinde kommen. Das ist auch f&uuml;r christliche Gemeinden heute wichtig.</p><p>Erstens: Die Beauftragung ist Gemeinschaftssache, kein Ego-Tripp eines einzelnen Glaubenshelden nach dem Motto: &bdquo;Das kann ich gut. Das ist meine Aufgabe. Ich leg mal gleich los!&ldquo; Paulus war ein Teamarbeiter. Und er hat nicht auf eigenen Beschluss hin gehandelt, sondern wurde von der Gemeinde in Antiochia beauftragt.</p><p>Zweitens: Es ist n&ouml;tig, gemeinsam nach dem Willen Gottes zu fragen. Die Christen von Antiochia haben das getan, indem sie fasteten und beteten. Sie haben das gemacht, unmittelbar bevor sie die beiden Missionare aussandten, aber auch schon vorher - um &uuml;berhaupt herauszufinden, wer &uuml;berhaupt f&uuml;r diesen Auftrag der Richtige sei. Warum fasten? Die Idee dahinter: Wenn wir f&uuml;r gewisse Zeit keine Nahrung in uns aufnehmen, werden wir innerlich leer. Wir haben dann in uns Platz f&uuml;r das, was Gott uns schenkt. Unser Herz kann leichter absehen von vorgefassten Meinungen, es kann vorschnelle Urteile &uuml;ber uns selbst und andere loslassen. Das Herz wird zu einer leeren Schale, die Gottes Botschaft aufnehmen kann.</p><p>Und Beten kann man hier auch in diesem Sinne verstehen. Beten bedeutet hier weniger, Gott etwas zu sagen, als vielmehr h&ouml;ren auf das, was Gott uns sagen will. Zum Beten geh&ouml;rt das Schweigen, damit Gott reden kann.</p><p>Damals sagte der heilige Geist dann tats&auml;chlich, wer geeignet war f&uuml;r den gro&szlig;en Auftrag.</p><p>M&uuml;ssen wir es genauso machen wie die Christen in Antiochia, wenn in unserer Gemeinde heute ein wichtiger Auftrag zu vergeben ist? Fasten als geistliche &Uuml;bung ist den meisten fremd geworden. Es kommt wohl nicht so sehr auf eine bestimmte geistliche Methode an. Aber es kommt darauf an, gemeinsam zu einem Entschluss zu kommen, auch durch Beratungen, in denen einer auf den anderen h&ouml;rt. Auch die Christen in Antiochia werden sich ausgetauscht haben, wer f&uuml;r die Mission die beste Begabung mitbringt. Und es kommt darauf an, gemeinsam auf Gott zu h&ouml;ren: sich f&uuml;r Gott zu &ouml;ffnen und seine Stimme. &bdquo;Rede, Herr, wir sind bereit, auf dich zu h&ouml;ren.&ldquo;</p><p>[1] Die Chronologie der Geschichte des Urchristentums in den ersten Jahrzehnten und der Aktivit&auml;ten von Paulus ist, was die absoluten Daten (Zuordnung der Ereignisse zu Jahreszahlen) anbelangt, unsicher. Wenn man damit rechnet, dass Paulus sein Damaskuserlebnis Anfang der 30er-Jahre hatte und 14 Jahre sp&auml;ter (Gal 2,1) zum &bdquo;Apostelkonvent&ldquo; (Apg 15) nach Jerusalem zog, den Lukas in der Apg in zeitlicher N&auml;he zur &bdquo;ersten Missionsreise&ldquo; (Apg 13f) sieht, kommt man f&uuml;r die &bdquo;erste Missionsreise&ldquo; auf Mitte der 40er-Jahre.</p><p>[2] Paulus war nach seinen eigenen Angaben schon vor dieser Reise unterwegs in Arabien, Syrien und Kilikien (Gal 1,17.21) &ndash; gewiss hat er schon in diesen L&auml;ndern die gute Nachricht von Jesus weitergesagt (vgl. Gal 1,23), getreu dem Auftrag, den er schon bei seiner Bekehrung vor Damaskus erhielt (Gal 1,16). Diese Missionsreisen, von Lukas in der Apg nicht erw&auml;hnt, gehen also der in Apg 13f. erz&auml;hlten Missionsreise voraus.</p>



<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Martin Knapmeyer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17225038.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Martin Knapmeyer]]></author>
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      <pubDate>Sat, 06 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das Heil kommt von den Juden]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 4,22 – ausgelegt von Martin Knapmeyer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 4,22 – ausgelegt von Martin Knapmeyer.</em><br/>
<p>Marcion war ein origineller christlicher Denker des 2. Jahrhunderts. Er gr&uuml;ndete eine eigene Kirche. F&uuml;r deren Mitglieder gab er auch eine eigene Bibel heraus. In ihr sucht man die Schriften der Hebr&auml;ischen Bibel, das Alte Testament, vergeblich. Selbst von den christlichen Schriften nahm er nur 10 Briefe von Paulus auf und ein gek&uuml;rztes Lukasevangelium. Warum das? Marcion lehrte: &bdquo;Der Gott des Alten Testamentes ist ein Gott des Gesetzes. Er bestraft alle, die seine Gebote &uuml;bertreten. Mit diesem Gott haben wir als Christen nichts zu tun. Wir glauben doch an den Gott, von dem Paulus geschrieben hat: der uns durch Jesus bedingungslos alle Schuld vergibt. Den Gott der Liebe.&ldquo;</p><p>Weg mit dem Alten Testament? Weg mit dem Gott der Juden? Ist das der richtige Weg?</p><p>Ich bin schon manchen Christen begegnet, die tendieren zu einem &bdquo;ja&ldquo; als Antwort. Sie sagen, &auml;hnlich wie Marcion: &bdquo;Mit dem Alten Testament kann ich wenig anfangen, das brauche ich nicht. Da ist von einem strengen, oft grausamen Gott die Rede. Ich glaube aber an den Gott der Liebe, von dem ich im Neuen Testament h&ouml;re. Ich glaube an Jesus Christus. Durch ihn erfahre ich die Liebe Gottes, die keine Grenze kennt.&ldquo; Also weg mit dem j&uuml;dischen Gott des Alten Testaments?</p><p>Meine Antwort ist ein klares Nein. Denn Jesus selbst hat gesagt: &bdquo;Das Heil kommt von den Juden.&ldquo; Das ist der Lehrtext der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine f&uuml;r heute aus Johannes 4, Vers 22.</p><p><strong>&bdquo;Das Heil kommt von den Juden&ldquo;</strong> &ndash; von den Worten her k&ouml;nnte das bedeuten: Das alte Gottesvolk selbst ist die Quelle des Heils. Das hat Jesus aber nicht gemeint. F&uuml;r ihn war klar, was schon im Alten Testament steht: Gott ist es, von dem wir Heil erwarten k&ouml;nnen und sollen. &bdquo;Ich, ich bin der HERR, und au&szlig;er mir ist kein Heiland&ldquo; (Jes 43,11), hei&szlig;t es in Jesaja 43. Jesus glaubte an den Gott, der den Menschen und der ganzen Welt das Heil bringen will mit seinem Reich.</p><p>Aber als Jude glaubte er gleichzeitig: Dieser Gott hat unser Volk aus allen V&ouml;lkern auserw&auml;hlt. Als ersten Adressaten seines Heil-Schaffens. Er hat mit uns seine Geschichte angefangen. Und durch manches Hoch und noch mehr Krisen hindurch hat er immer an uns festgehalten. Jesus sagt also sinngem&auml;&szlig;: Dass Gott Heil will und Heil schafft, das kann man an seiner Geschichte mit den Juden erkennen. Das best&auml;tigt sich beim gr&uuml;ndlichen Lesen des ersten Bibelteils: Es stimmt nicht, dass im Alten Testament nur von der strafenden Gerechtigkeit Gottes die Rede sei. Sondern darin steht auch viel von seiner vergebenden Liebe und seiner unbedingten Treue.</p><p>Wenn Menschen aus anderen V&ouml;lkern Gott kennenlernen wollen, dann m&uuml;ssen sie den Gott Israels kennenlernen. In diesem Sinne gilt: &bdquo;Das Heil kommt von den Juden.&ldquo;</p><p>Marcions Bibel war ein Irrweg. Das hat die christliche Kirche des 2. Jahrhunderts in ihrer Mehrheit auch so gesehen: Keine christliche Bibel ohne den ersten Teil, der von Gott und Israel handelt! Wir k&ouml;nnen den Gott, an den wir als Christen glauben, nicht haben ohne den Gott der Juden. Das sind nicht zwei verschiedene G&ouml;tter, wie Marcion lehrte, sondern der Gott Israels und der Vater Jesu Christi sind ein und derselbe. Oder wie Paulus im R&ouml;merbrief (R&ouml;m 11,17f.) schreibt: Christen aus anderen V&ouml;lkern sind wie Zweige, die Gott in den &Ouml;lbaum des Gottesvolkes Israel eingepfropft hat. So wurzeln sie in diesem Volk und seinem Glauben. Und sie werden dadurch getragen und gest&auml;rkt.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Martin Knapmeyer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17223404.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Martin Knapmeyer]]></author>
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      <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gelassenheit – weil Jesu Schultern mittragen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 6,4 – ausgelegt von Renate Schmidt.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 6,4 – ausgelegt von Renate Schmidt.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Epheser 6,4 – ausgelegt von Renate Schmidt.</em><br/>
<p>Um es vorneweg zu sagen: ich bin Fachfrau f&uuml;r Kindererziehung! Ich habe selbst keine Kinder, aber ich wei&szlig;, wie man Kinder erzieht! Zumindest theoretisch &ndash; und ich bin fein raus: MICH kann man NICHT kritisieren f&uuml;r die Kinder, die ich nicht habe. Sie h&ouml;ren die Ironie in meiner Stimme? Ja, als Au&szlig;enstehende denke ich, dass es doch eigentlich ganz klar ist, wie Kindererziehung geht - aber wenn man selbst in der Situation drinsteckt, ist es oft doch ganz anders; so habe ich es erlebt in anderen Bereichen&hellip;</p><p>Paulus ermahnt in seinem Brief die Sklaven und die Herren; die Kinder, und nun auch die V&auml;ter. Warum gerade die V&auml;ter? Mein Vater hat mich nie zum Zorn gereizt, weil er unendlich sanftm&uuml;tig war. Meine Mutter schon eher &ndash; mit Temperament und mit viel um die Ohren. H&auml;tte Paulus sie gekannt, h&auml;tte er wohl eher meine Mutter angesprochen.</p><p>Dabei war es oft umgekehrt: Wir Kinder haben Mutter oft zum Zorn gereizt, sie konnte sehr zornig werden. Sie hatte viel Angst um uns, das war wohl der Grund.</p><p><strong><em>Lasst eure Kinder aufwachsen</em></strong> &ndash; da steckt f&uuml;r mich viel Entspannung drin: <strong><em>lasst sie wachsen</em></strong> - so wie man kleine Pfl&auml;nzchen aufzieht: man bereitet den Boden vor, sorgt f&uuml;r gen&uuml;gend Licht und Feuchtigkeit, aber wachsen tun sie von alleine; da muss man nicht dauernd dran ziehen! Sp&auml;ter gibt man ihnen vielleicht einen Haltestab &ndash; so dass sie grade werden; sich festhalten k&ouml;nnen. <strong><em>Lasst sie wachsen</em></strong> &ndash; da steckt Vertrauen drin, Hoffnung. <strong><em>Lasst sie wachsen in der Erziehung und Zurechtweisung des Herrn</em></strong> &ndash; also der Herr &ndash; Jesus! &ndash; erzieht und weist zurecht. Eltern k&ouml;nnen erwarten, dass Jesus das Seine tut; darum beten sie f&uuml;r ihre Kinder um Schutz und Segen, und f&uuml;r sich um Weisheit und Geduld.</p><p>&bdquo;M&uuml;tter sind an allem schuld&ldquo; &ndash; sagt man, und wir Geschwister finden vieles, was sie h&auml;tte besser machen k&ouml;nnen. Mutter wurde 95 Jahre alt, ist nun schon 14 Jahre lang beim Herrn &ndash; und immer noch ist sie in unseren Gespr&auml;chen ganz lebendig; immer noch setzen wir uns mit ihr auseinander &ndash; statt Frieden dar&uuml;ber zu finden und dankbar zu werden.</p><p>Was mache ich denn nun mit dieser Mahnung von Paulus? Als Kinderlose?</p><p>Dankbar sein f&uuml;r den Glauben, den Mutter uns vermittelt hat; einen ganz kindlichen Glauben, der mit Jesus rechnet im Alltag. Ich bin unendlich dankbar f&uuml;r ihre gro&szlig;e M&uuml;he, die sie hatte: sie war selbst nicht in der Landwirtschaft aufgewachsen, aber als wir eins ums andere &bdquo;kamen&ldquo;, ungeplant, aber willkommen; neun an der Zahl, da hat sie zwei &Auml;cker gepachtet, hat Gem&uuml;se und Erdbeeren angepflanzt &ndash; mit dem Gartenbuch von &bdquo;G&auml;rtner P&ouml;tschke&ldquo; in der Hand und mit Hilfe der Dorfbewohner; naja &bdquo;Hilfe&ldquo;: &bdquo;Des werd so nix!&ldquo; Und irgendwann h&ouml;rte man im Dorf sagen &bdquo;Frau Pfarrer hat gepflanzt &ndash; es regnet!&ldquo; Da hat sie wohl &ouml;fter den richtigen Zeitpunkt getroffen f&uuml;rs Pflanzen, das war doch wohl auch<strong><em> Zurechtweisung des Herrn! </em></strong>Sie hatte ja gebetet f&uuml;r ihre Arbeit, jeden Tag. Wir Kinder verdanken Mutter viel von unserer guten Gesundheit &ndash; und wenn die Erdbeerzeit kommt, genie&szlig;e ich die roten Fr&uuml;chte &ndash; wie in der Kindheit, denn die wurden nicht etwa zu Geld gemacht, sondern wir durften sie in Mengen essen. Was f&uuml;r ein Genuss, was f&uuml;r eine Freude!</p><p>Ja, ich h&auml;tte mir mehr Gelassenheit gew&uuml;nscht im Elternhaus, mehr Ermutigung &bdquo;Das schaffst Du schon, mach einfach mal&ldquo; &ndash; statt der gro&szlig;en Angst um uns; weniger Sorge &ndash; weniger Zorn, wenn es nicht so klappte, wie es sollte. Kinder sind eben keine Werkst&uuml;cke, die man formen kann.</p><p>Was kann ich noch tun?</p><p>Ich kann beten f&uuml;r Eltern, die ich kenne, zum Beispiel. Beten f&uuml;r Kinder in der Nachbarschaft. Eltern und Kinder kann ich ermutigen, dass da noch ein anderer miterzieht. Dass die Last auch auf zwei weiteren Schultern liegt &ndash; andere ermutigen zum Beten und zur Gelassenheit.&nbsp;</p><p>Und ich darf rechnen mit Jesus heute &ndash; in meinem Alltag!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrerin Renate Schmidt</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17221867.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrerin Renate Schmidt]]></author>
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      <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Die Welt mit Gottes Augen sehn]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 4. Mose 11,29 – ausgelegt von Renate Schmidt.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 4. Mose 11,29 – ausgelegt von Renate Schmidt.</em><br/>
<p>&hellip; und das hat Gott wahrgemacht an Pfingsten - darauf weist der Satz aus der Apostelgeschichte hin (Lehrtext der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine): Wer an Jesus Christus glaubt, der hat den Heiligen Geist &ndash; und ist also in dem Sinne ein Prophet. Kann man das so sagen?</p><p>Was ist denn ein Prophet? Viele denken, da geht es um die Zukunft, so eine Art Wahrsager? Nein, Wahrsagerei hat Gott ja verboten, die Zukunft kennt nur Gott, und das ist gut so.</p><p>So formulierte einer (Friedrich Hau&szlig; in &bdquo;Biblische Begriffe und Gestalten&ldquo;): &bdquo;Ein Prophet sieht mit Gottes Augen und ist Gottes Mund&ldquo;. Im Lied &uuml;bers Beten von Christoph Zehendner hei&szlig;t es: &bdquo;Beten ist: Zeit mit Gott verbringen &ndash; die Welt mit Gottes Augen sehn&ldquo;. Es gilt, diesen Blick Gottes einzu&uuml;ben: Wie sieht Gott diese Welt? Er sieht sie mit Liebe an, und er hofft &ndash; wo ich verzweifeln m&ouml;chte. Diesen Durchblick durch Gottes Geist w&uuml;nsche ich mir auch.</p><p>Ich &uuml;be das gerade. Denn ich kann mich so gut &auml;rgern, &uuml;ber vieles! Ich w&auml;re gerne viel hoffnungsvoller! Also versuche ich, Gutes zu denken. Da &auml;rgere ich mich &uuml;ber einen Autofahrer, der &uuml;berholt, wo es nicht gerade sinnvoll ist &ndash; und sage dann vor mich hin: &bdquo;Ich w&uuml;nsche dir, dass du gut ans Ziel kommst!&ldquo; Eine Autofahrerin, die mir die Vorfahrt nimmt - eigentlich m&uuml;sste sie am Hindernis warten - bildh&uuml;bsch ist sie, aber sie hat ein unbewegtes Gesicht; da denke ich: &bdquo;Hoffentlich hast du gute Freunde und nicht nur Bewunderer&ldquo;. Und ich bin dankbar, dass ich nicht so h&uuml;bsch bin, und dass ich gute Freunde habe!</p><p>Und gerade eben war ich auch am Seufzen &ndash; &uuml;ber einen Bekannten, der immer wieder Hilfe braucht; man k&ouml;nnte ihn &bdquo;beratungsresistent&ldquo; nennen; und ich denke genervt: &bdquo;Bin ich denn die Einzige, die sich um ihn k&uuml;mmert?&ldquo; &ndash; da fiel mir ein, wie &auml;hnlich das in der Original-Geschichte von Mose ist: er beschwert sich bei Gott, weil er sich dauernd um das Volk k&uuml;mmern muss, wie wenn es Babys w&auml;ren, so muss er sie &uuml;berall hin tragen, meint er! Sein Beten &ndash; seine Beschwerde bei Gott! - setzt etwas in Gang: Denn Gott antwortet und stellt ihm 70 M&auml;nner zur Seite, &bdquo;&Auml;lteste&ldquo; genannt; die sollen ihm beim Leiten helfen; er muss doch die Verantwortung nicht ganz alleine tragen! Eine Riesenhilfe! Diese 70 kommen nun zur Stiftsh&uuml;tte, und da f&auml;llt Gottes Geist auf sie. Sie geraten &bdquo;in Verz&uuml;ckung&ldquo; &ndash; &uuml;bersetzt Luther: ekstatische Begeisterung, Freude &uuml;ber Gott! Das konnte man ihnen absp&uuml;ren. Zwei der 70 sind nicht dabei, sind im Lager geblieben &ndash; dort geraten auch sie in diese Begeisterung. Josua protestiert: &bdquo;Mose, lass das nicht zu!&ldquo; Und dann sagt Mose diesen Satz: <strong><em>Wollte Gott, dass alle im Volk Propheten w&auml;ren</em></strong>&hellip;</p><p>Ja, Ordnung ist wichtig, aber Gottes Geist ist offenbar nicht unbedingt an eine Ordnung gebunden! Gott ist frei &ndash; den Heiligen Geist zu geben, wem er will!</p><p>Ich freue mich dar&uuml;ber, und ich bete: &bdquo;Herr, lass mich die Welt, die Menschen, mit deinen Augen sehen!&ldquo;</p><p>Und &bdquo;lass mich dein Mund sein!&ldquo; &ndash; das w&auml;re das andere. Ich will nicht auftreten und anderen sagen: &bdquo;Ich wei&szlig;, was Gottes Wille f&uuml;r dich ist&ldquo; &ndash; das w&auml;re ja wohl Anma&szlig;ung? Der andere ist ja doch auch mit Gott unterwegs! Ich darf sagen: &bdquo;Ich habe den Eindruck, dies und das w&auml;re jetzt gut&hellip;&ldquo; und der andere kann es ja pr&uuml;fen und selbst entscheiden. <strong><em>Einer ist euer Meister, Ihr seid Br&uuml;der (und Schwestern)</em></strong>&ldquo;, sagte Jesus viel sp&auml;ter (Matth&auml;us 23,8).</p><p>Als ich vorhin so geseufzt habe &uuml;ber den Bekannten, der so oft Hilfe braucht, fiel mir ein, dass es ja einen Hauskreis in seiner N&auml;he gibt, und ich ermutige ihn, dahin zu gehen; vielleicht traut er sich ja &ndash; ohne dass ich ihn auf meinen Armen hintragen muss.</p><p>Ach, Herr, schenke mir deinen hoffnungsvollen Blick, deine Liebe, nicht aufzugeben, auch wenn es m&uuml;hsam ist - wie oft hast du denn schon bei mir nachhelfen m&uuml;ssen, oh ja!</p><p><br /><strong>Hintergrundinfos zum 4. Buch Mose:</strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/J6OhuhdD4vU">Buchvideo: Numeri (4. Mose)</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrerin Renate Schmidt</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17221113.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrerin Renate Schmidt]]></author>
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      <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Mehr als Gruseln]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 14,15 – ausgelegt von Roland Krause.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Apostelgeschichte 14,15 – ausgelegt von Roland Krause.</em><br/>
<p>Ich lese Apostelgeschichte, Kapitel 14, Vers 15: &bdquo;<strong><em>Paulus sprach: Wir predigen euch das Evangelium, dass ihr euch bekehren sollt &hellip; zu dem lebendigen Gott, der Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht hat.&ldquo; </em></strong>Paulus, der V&ouml;lkerapostel predigt das Evangelium &ndash; so wie er es &uuml;berall tut, hingebungsvoll, mutig, vor jedermann. Nichts Besonderes, eine der unz&auml;hligen evangelistischen Ansprachen des Paulus &ndash; so k&ouml;nnte ich vermuten. Doch wenn ich mir bewusst mache, was dort in Apostelgeschichte 14 geschieht, dann k&ouml;nnte es mich gruseln.</p><p>Apostelgeschichte 13+14 halten in knappen Versen fest, was Paulus und Barnabas erleben auf der ersten Missionsreise durch Kleinasien.</p><p>In <strong>Antiochia</strong> in Pisidien -eine von mehreren St&auml;dten, die nach dem seleukidischen Herrscher Antiochos benannt wurden- werden sie verl&auml;stert, verfolgt, am Schluss vertrieben.</p><p>In <strong>Ikonion</strong> -der heutigen t&uuml;rkischen Stadt Konya- erhebt sich ein Entr&uuml;stungssturm gegen sie, sie werden misshandelt, sollen gesteinigt werden. Im letzten Augenblick k&ouml;nnen sie entfliehen.</p><p>In <strong>Lystra</strong> -offensichtlich eine heidnische Stadt ohne Synagoge- erweckt die Heilung eines Gel&auml;hmten so viel Aufsehen, dass die Menschen in Barnabas den auf die Erde gekommenen Zeus und in Paulus den Hermes erkennen. Den qualitativen Unterschied zwischen Gott und Mensch, um den die Heilige Schrift wei&szlig;, kennt das griechische Heidentum nicht. Es erhebt mit Leichtigkeit gro&szlig;e Menschen zu &sbquo;G&ouml;ttern&lsquo; und l&auml;sst mit der gleichen Leichtigkeit G&ouml;tter in Menschengestalt erscheinen. <em>&bdquo;Und der Priester des Zeus aus dem Tempel &hellip; brachte Stiere und Blumengewinde und wollte </em>-wegen der Erscheinung der G&ouml;tter-<em> opfern samt dem Volk.&ldquo;<strong>[1]</strong></em></p><p><em>&bdquo;Als das die Apostel Barnabas und Paulus h&ouml;rten, zerrissen sie ihre Kleider </em>-das j&uuml;dische Zeichen des Entsetzens &uuml;ber eine Gottesl&auml;sterung-<em> und st&uuml;rzten unter das Volk und schrien: Ihr M&auml;nner, was macht ihr da? Wir sind auch sterbliche Menschen wie ihr.&ldquo;<strong><strong>[2]</strong></strong></em></p><p>Dann beginnt Paulus zu predigen: <strong><em>&bdquo;Wir predigen euch das Evangelium, dass ihr euch bekehren sollt von diesen nichtigen G&ouml;ttern zu dem lebendigen Gott, der Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht hat. &hellip; (Der lebendige Gott) &hellip; hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ern&auml;hrt und eure Herzen mit Freude gef&uuml;llt.&ldquo; <strong>[3]</strong></em></strong></p><p>Ganz sicher wird die Predigt des Paulus ausf&uuml;hrlicher, eindringlicher, werbender gewesen sein<strong><em>. </em></strong><em>&bdquo;Und doch konnten Barnabas und Paulus das Volk kaum davon abbringen, ihnen zu opfern.&ldquo;</em> [4] Dann kippt die Stimmung. Eben noch Verehrung, Verg&ouml;ttlichung und Opfergaben. Dann aber <em>&bdquo;kamen von Antiochia und Ikonion Juden. Die &uuml;berredeten das Volk und steinigten Paulus und schleiften ihn zur Stadt hinaus, und meinten, er w&auml;re gestorben. Als ihn aber die J&uuml;nger umringten, stand er auf und &hellip; am n&auml;chsten Tag zog er mit Barnabas weiter nach Derbe.&ldquo;</em> [5]</p><p>Paulus, der V&ouml;lkerapostel predigt das Evangelium &ndash; so wie er es &uuml;berall tut, hingebungsvoll, mutig, vor jedermann. Seine erste Predigt vor Heiden. Die Menge ist wegen der Heilung des Gel&auml;hmten beeindruckt, aufgew&uuml;hlt. Eben noch h&ouml;chste Verehrung &ndash; dann fliegen Steine. Ein Mob tobt sich erbarmungslos aus, bis das Opfer leblos am Boden liegt.</p><p>Ja, es k&ouml;nnte mich gruseln, diese rasche Abfolge von Verl&auml;sterung, Verfolgung, Misshandlung und kollektivem Mordversuch. Aber auch das will ich h&ouml;ren: Das Evangelium wird dennoch weitergetragen &ndash; von Paulus und Barnabas, von vielen anderen. &Uuml;berall erkennen Menschen den lebendigen, wahren Gott. Bis ans Ende der Welt wird das Evangelium verk&uuml;ndet &ndash; damals bei Paulus. Heute sind wir an der Reihe. Morgen &uuml;bernehmen es andere. Bis ans Ende der Welt.</p><p>[1] Apg 14,13</p><p>[2] Apg 14,14+15</p><p>[3] Apg 14,15-17</p><p>[4] Apg 14,18</p><p>[5] Apg 14,19+20</p>



<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Roland Krause</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17220411.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Roland Krause]]></author>
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      <pubDate>Tue, 02 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein Leben lang warten]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 2,29-32 – ausgelegt von Roland Krause.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 2,29-32 – ausgelegt von Roland Krause.</em><br/>
<p>Simeon. Ein alt gewordener Mann im Jerusalemer Tempel. Von ihm lese ich: <strong><em>&bdquo;Und Simeon wartete auf den Trost Israels.&ldquo;</em><strong>[1]</strong></strong>W&ouml;rtlich hei&szlig;t es: <strong><em>&bdquo;Und Simeon (lebte) wartend auf den Tr&ouml;ster Israels.&ldquo;</em></strong> Sein ganzes Leben hat er damit zugebracht, auf den Tr&ouml;ster Israels zu warten.</p><p>Ein ganzes Leben zu warten &ndash; vielleicht k&ouml;nnen nur &auml;ltere Menschen, nur Gro&szlig;eltern diesen Satz richtig verstehen: ein ganzes Leben warten. Ein ganzes Leben warten &ndash; vielleicht auf einen Enkel..., / dass der Streit in der Familie endlich geschlichtet wird..., / dass die Behandlung endlich anschl&auml;gt und die Schmerzen wenigstens gelindert werden...</p><p>Vielleicht hat Simeon den Tr&ouml;ster Israels vor seinen inneren Augen ja als einen erwachsenen Mann gesehen &ndash; aufrecht, mit federndem Gang, mit klarem, unbestechlichem Blick. Doch was sehen die Augen des Simeon? Inmitten vieler Pilger ein Ehepaar am Nikanor-Tor an der Ostseite des Frauenvorhofes. Wie alle frommen Eltern kommt das Paar nach den Vorschriften in den Tempel, um Gott zu zeigen: Dir, Gott, dir geh&ouml;rt unser erstgeborenes Kind. Als Opfergabe bringen sie lediglich zwei Tauben&ndash; diese Ausnahme von der Regel, dass ein Lamm geopfert werden sollte, gestattete man nur armen Leuten.</p><p>Simeon erblickt eine &auml;rmliche Familie aus der Provinz. Simeon entdeckt ein kleines Kind &ndash; keine kraftvolle Retter-Gestalt. Ein ohnm&auml;chtiges Kind &ndash; ohne Glorienschein &ndash; an einem gew&ouml;hnlichen Tage im Tempel &ndash; ohne dass irgendetwas Besonderes auf ein Gottesgeschehen hinweist. Kein auff&auml;lliges himmlisches Zeichen kennzeichnen dieses Kind und diesen Tag.</p><p>M. Luther sagt in einer Predigt: <em>&#39;Es waren freilich viele andere mit ihm im Tempel. Die sahen auch das Kind. Und wenn Simeon sich nach der Vernunft h&auml;tte richten sollen, so h&auml;tte er sagen m&uuml;ssen wie die anderen: Das ist nicht der Heiland. Das ist ein Bettelkind.&#39;</em></p><p>Simeon begegnet inmitten des Gewohnten einem unscheinbaren Kind. Und wir begegnen dem schlichten Wort der Bibel, das uns keineswegs sofort ansprechen und gefangen nehmen muss, das gew&ouml;hnlich ganz ohne ein eindeutiges begleitendes Gottesgeschehen auskommen muss.</p><p>O ja, das Kind hat vordergr&uuml;ndig keine Macht, sieht f&uuml;r die Vernunft nicht nach dem Retter aus. Aber es kann Herzen bewegen. Was die langen Lebens-Erfahrungen des Simeon nicht vermocht haben, sein Herz zu erf&uuml;llen und die Sehnsucht zu stillen, das vermag dieses Kind: Das Herz zu bewegen, die Augen zu erleuchten, Frieden zu schenken: <strong><em>&bdquo;Nun, Herr, l&auml;sst du deinen Diener im Frieden fahren, ... denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, das Heil, das du bereitet hast vor allen V&ouml;lkern, ein Licht zur Erleuchtung der Heiden und zum Preis deines Volkes Israel.&ldquo;</em></strong></p><p>Das Herz erf&uuml;llen &ndash; das vermag dieses Kind... / Zu einer heilsamen Begegnung f&uuml;hren &ndash; das vermag dieses Kind... / Meinem Glauben eine emotionale Tiefe geben, mein geistliches Erfahren ausdr&uuml;cken zu k&ouml;nnen in k&ouml;rperlicher N&auml;he &ndash; das vermag dieses Kind: <strong><em>&bdquo;Und Simeon nahm das Kind auf seine Arme ... und er segnete Vater und Mutter...&ldquo; <strong>[2]</strong></em></strong> In die Arme nehmen und segnen &ndash; beides k&ouml;rperlich und emotional gef&uuml;llte Gesten. / Dieses Kind zu erheben, &uuml;ber sich hinaus zu heben, es zu loben..., zur Anbetung zu f&uuml;hren &ndash; das vermag dieses Kind &ndash; bei Simeon und bei uns.</p><p>[1] V. 25</p><p>[2] V. 28+34</p>



<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Roland Krause</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17219728.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Roland Krause]]></author>
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      <pubDate>Mon, 01 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Überraschung]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 21,15-16 – ausgelegt von Matthias Rapsch.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Matthäus 21,15-16 – ausgelegt von Matthias Rapsch.</em><br/>
<p>Wir waren mit einer Familienfreizeit am Bodensee unterwegs. Die Kinder sangen und musizierten bei den Morgenandachten begeistert mit.&nbsp; Als wir mit der ganzen Freizeitgruppe ein nahegelgenes Strandbad besuchten, bildeten die Kinder einen Kreis im Nichtschwimmerbecken und schmetterten aus voller Kehle ein Loblied auf Jesus nach dem anderen. Und obwohl manche Badeg&auml;ste unterschiedlich reagierten, sangen sie fr&ouml;hlich weiter.&nbsp;<br /><br />
Dieses Erlebnis steht mir vor Augen, wenn ich an unseren heutigen Abschnitt aus dem Matth&auml;usevangelium denke. Gleich nach seinem Einzug in Jerusalem besucht Jesus den Tempel und r&auml;umt dort auf. Wenn er kommt, dann haben dort Geldwechsler und H&auml;ndler nichts mehr zu suchen. Gewinnsucht und Machtstreben m&uuml;ssen weichen. An diesem Ort geht es allein um die Verbindung zu Gott und um seine Ehre.&nbsp; Mein Haus soll ein Bethaus sein und keine R&auml;uberh&ouml;hle. Das ist eine klare Ansage. Sie wird besonders von den Kindern und den Blinden sowie Lahmen aufgenommen. Die einen erfahren Heilung und die Kinder loben Jesus aus voller Kehle: Heil, dem Sohn Davids. Sie haben begriffen, wer dieser Jesus wirklich ist und dass mit ihm etwas ganz Neues angebrochen ist. So haben sie den Tempel wieder seiner eigentlichen Bestimmung zugef&uuml;hrt. Die Reaktion l&auml;sst nicht lange auf sich warten: <strong>&bdquo;Als aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten die Wunder sahen, die Jesus tat, und die Kinder, die im Tempel schrien und sagten: Hosianna dem Sohn Davids!, entr&uuml;steten sie sich und sprachen zu ihm: H&ouml;rst du auch, was diese sagen? Jesus sprach zu ihnen: Ja! Habt ihr nie gelesen: Aus dem Mund der Unm&uuml;ndigen und S&auml;uglinge hast du dir Lob bereitet?&ldquo;</strong><br /><br />
Damit bekennt sich Jesus ausdr&uuml;cklich zu den Kindern und auch zu den Blinden und Lahmen, die geheilt worden sind. Sie freuen sich in der N&auml;he Jesu und stimmen ein lautes Loblied an. So spontan und von Herzen. Scheinbar haben das die Schriftgelehrten und Theologen der damaligen Zeit vergessen. Ist es denn heute so anders? Wenn junge Menschen zum lebendigen Glauben an Jesus kommen und gern davon weitergeben m&ouml;chten, dann erleben sie manchmal eine &auml;hnliche Situation wie die Kinder damals. Die Bedenkentr&auml;ger mit ihren Feuerl&ouml;schern r&uuml;cken an und regen sich auf: In dieser Form geht das doch gar nicht. Das ist viel zu laut und zu deutlich. Das muss erst alles theologisch und wissenschaftlich abgewogen sein. Nichts gegen eine gr&uuml;ndliche Ausbildung und Schulung, aber k&ouml;nnte es sein, dass sich das Lob Gottes verlagert hat in den Mund der Kinder und der Menschen, die wir so gar nicht auf der Rechnung haben? K&ouml;nnte es sein, wenn wir in Deutschland, im Land der Reformation, merkw&uuml;rdig schweigsam werden, Jesus Boten aus anderen L&auml;ndern zu uns schickt?&nbsp;</p><p style="text-align: center;">Jesus m&ouml;chte Ihnen heute in Ihrem Lebenshaus begegnen. Wenn Sie ihn einlassen, wenn Sie ihn jetzt ehrlich bitten, wird er gern bei Ihnen einkehren. Es wird dann so sein, dass er manches aus Ihrem Herzen hinauskehren wird: Schuld, Stolz, Hochmut, Neid und was sich da noch so eingenistet hat. Gleichzeitig wird er in Ihnen neu Freude an Jesus wecken. Dann k&ouml;nnen wir es den Kindern im Tempel und auf unserer Familienfreizeit nachmachen und ein Lied der Freude &uuml;ber Jesus singen. Vielleicht f&auml;llt Ihnen dazu ein passender Song ein. Die heute startende Adventszeit bietet eine reiche Auswahl an neueren und &auml;lteren Liedern. Mein Favorit: &bdquo;Macht hoch die T&uuml;r, die Tor macht weit. Es kommt der Herr, der Herrlichkeit.&ldquo;<br /><br /><strong>Sie m&ouml;chten wissen, was die Bibel mit Ihrem Leben heute zu tun hat? Fragen Sie Nikodemus.AI:</strong></p><p><img alt="nikodemus.ai" height="224" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1110000.jpg" width="1024" /></p><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Matthias Rapsch</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17219295.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Matthias Rapsch]]></author>
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      <pubDate>Sun, 30 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Zuhause bei Gott]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 2,49 – ausgelegt von Matthias Rapsch.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 2,49 – ausgelegt von Matthias Rapsch.</em><br/>
<p>Als junger CVJM &ndash; Jugendsekret&auml;r war ich mit einer gro&szlig;en Kinderschar unterwegs, um einen der N&uuml;rnberger Hausberge zu bezwingen. Wir erlebten einen bunten und sch&ouml;nen Tag. Nach einem Gel&auml;ndespiel im Wald und einem geistlichen Impuls sowie einer kr&auml;ftigen Mahlzeit sammelten wir uns zum R&uuml;ckmarsch zum Bahnhof im Tal. Doch beim Durchz&auml;hlen waren es statt 66 Kindern nur 65. Also noch mal gez&auml;hlt. Beim dritten Mal stellte sich dann raus, wer fehlte. Mit den Mitarbeitern und mit Gebet durchk&auml;mmten wir das Gel&auml;nde. Der fehlende Junge tauchte nicht auf. Dann telefonierte ich mit der Polizeistation. Antwort: wir k&ouml;nnten ihnen einen Suchtrupp bzw. sogar einen Hubschrauber schicken, aber vielleicht rufen sie mal unten beim Bahnhof an. Das tat ich dann auch. Der Gastst&auml;ttenbesitzer im Bahnhof teilte mir mit, dass genau dieser beschriebene Junge seit zwei Stunden mutterseelenallein am Bahnhof steht. Uns allen fiel eine gro&szlig;e Last von der Seele.<br /><br />
So &auml;hnlich wird es den Eltern von Jesus auch gegangen sein. Sie waren mit ihrem zw&ouml;lfj&auml;hrigen Sohn gem&auml;&szlig; der Festordnung Israels zum Passahfest nach Jerusalem hinaufgezogen. Mit diesem Alter wurde man religionsm&uuml;ndig und empfing die Bar-Mizwah. &Uuml;bersetzt hei&szlig;t Bar- Mizwah Sohn des Gebotes. Mit vielen tausenden von anderen Festpilgern nehmen sie die strapazi&ouml;se Reise auf sich. Von Nazareth bis Jerusalem sind immerhin 400 H&ouml;henmeter zu &uuml;berwinden. Man reiste meist in Gruppen, denn es gab in dieser Gegend auch R&auml;uber und wilde Tiere. Es waren schon einige Festtage vergangen und Maria und Josef machten sich mit ihrer Reisegruppe auf den Heimweg. Sie nahmen an, dass Jesus sich in der Reisegruppe befand. Doch nach einer Tagesetappe merkten sie: Jesus ist nicht da. Besorgt und voller Angst kehrten sie um und suchten ihn &uuml;berall in Jerusalem. Schlie&szlig;lich fanden sie ihn im Tempel. Dort gab es Lehrhallen, wo man intensiv &uuml;ber Gottes Wort nachdachte, und wichtige Fragen stellte. Jesus war mittendrin. Seine verst&auml;ndigen Antworten fielen auf. Er war eben mehr als nur ein gelehrsamer Mensch. Vorwurfsvoll spricht Maria Jesus an: Kind, wie konntest Du uns das nur antun. Wir, dein Vater und ich haben dich schmerzhaft vermisst? Die Antwort von Jesus stellt die richtige Reihenfolge her: <strong>&bdquo;Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich im Haus meines Vaters sein muss?&ldquo;</strong>&nbsp; &Uuml;bersetzt hei&szlig;t das doch: ihr seid meine irdischen Eltern, aber es gibt einen, der steht &uuml;ber euch, an der Spitze: Das ist mein himmlischer Vater. In seiner N&auml;he muss ich sein. Bei ihm muss ich bleiben und seinen Willen erkennen und erf&uuml;llen. Der Tempel steht als besonderer Ort f&uuml;r seine Gegenwart. Damit macht er klar, dass er sich auf seinem weiteren Weg nicht den W&uuml;nschen und Vorstellungen von Menschen anpassen wird, auch wenn es die liebsten Menschen auf Erden sind. Nachdem Jesus seinen Eltern dieses Ranking klargemacht hat und die nur Unverst&auml;ndnis zeigten, zieht er mit ihnen doch gehorsam und dienend nach Nazareth zur&uuml;ck. Noch lagen einige Jahre Wachsen und Reifen vor Jesus bis er dann mit ca. 30 Jahren seine &ouml;ffentliche Wirksamkeit beginnt.</p><p>Darf ich fragen: wer steht bei Ihnen an der Spitze Ihres Lebens? Bei wem oder was sind Sie zuhause?&nbsp; Auf wen h&ouml;ren Sie und wem folgen Sie? Auf Jesus und sein lebendiges Wort oder auf menschliche Meinungen oder Ideologien?<br /><br />
Und ein zweites: Sind Sie als Eltern oder verantwortliche Leiter in den Gemeinden bereit, Ihre leiblichen und geistlichen Kinder in ihrem Glauben zu pr&auml;gen und zu ermutigen? Manchmal mit schmerzhaften Erfahrungen wie bei Maria und Josef und doch mit gro&szlig;em Vertrauen, dass sie bei Jesus das Leben finden, das sich wirklich lohnt.</p><p><br /><strong>Hintergrundinfos zum Lukasevangelium:</strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/hFSY9wmaTxE">Buchvideo: Lukas Kap. 1-9</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Matthias Rapsch</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17218963.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Matthias Rapsch]]></author>
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      <pubDate>Sat, 29 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Glaube auf den Punkt gebracht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 1,49 – ausgelegt von Birgit Wolfram.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 1,49 – ausgelegt von Birgit Wolfram.</em><br/>
<p>Ich mag Menschen, die klar sind.&nbsp;Die nicht st&auml;ndig um den hei&szlig;en Brei herumreden, sondern die Sache auf den Punkt bringen. Die ganz einfach &bdquo;Ja&ldquo; oder &bdquo;Nein&ldquo; sagen. Da wei&szlig; ich wenigstens, woran ich bin.</p><p>So ein Mensch war Nathanael. Der lebte vor &uuml;ber 2000 Jahren in Israel. Er war ein Mann ohne Falsch. Auf ihn konnte man sich verlassen. Au&szlig;erdem kannte er sich in den alten Schriften aus. (Johannes 1, 45 ff)</p><p>Dieser Mann begegnet Jesus und bekennt:&nbsp;<strong>&bdquo;Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der K&ouml;nig von Israel.&ldquo;</strong></p><p>Das k&ouml;nnen Sie nachlesen bei Johannes im ersten Kapitel, Vers 49. Der Lehrtext zur Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine f&uuml;r den heutigen Tag.&nbsp;</p><p>Was f&uuml;r ein Bekenntnis! Da ist alles drin:&nbsp;<strong>Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der K&ouml;nig von Israel.</strong></p><p>Rabbi bedeutet so viel wie Lehrer oder Meister. Au&szlig;erdem habe ich im griechischen Urtext nachgeschaut und einige Bibel&uuml;bersetzungen zur Hand genommen. Der Wortlaut ist fast &uuml;berall derselbe. Kurz und knackig:</p><p><strong>Du bist Gottes Sohn, du bist der K&ouml;nig von Israel.&nbsp;</strong></p><p>Nathanael war der erste Mensch, der so ein klares Bekenntnis ablegte. Petrus und die J&uuml;nger brauchten da ein bisschen l&auml;nger, bis sie sagen konnten: Du bist wahrhaftig Gottes Sohn!&ldquo; (Matth&auml;us 14,33 + Matth&auml;us 16,16)</p><p>Drei Gedanken sind mir dazu eingefallen:</p><p><strong>Erstens:</strong> Bevor ein Mensch Jesus erkennt, wird er von ihm erkannt. Jesus hatte Nathanael schon l&auml;ngst im Blick. Er wusste von ihm. Er kannte sein Herz. Und dann kam es erst zur Begegnung. (Johannes 1, 45ff)</p><p><strong>Zweitens:</strong> Nathanael entschied sich f&uuml;r Jesus. Jeder Mensch erlebt diesen inneren Moment: wo Jesus anklopft und das Gespr&auml;ch sucht. Die Entscheidung aber &ndash; ob Sie und ich wirklich mit ihm leben m&ouml;chten &ndash; nimmt er uns nicht ab.</p><p><strong>Drittens:</strong> F&uuml;r Nathanael ist die Sache klar. Er bekennt:&nbsp;<strong>Du bist Gottes Sohn, du bist der K&ouml;nig von Israel.</strong></p><p>Sich zu Jesus bekennen. Mit ihm leben wollen. Das kostet etwas. Weil man sich nicht mehr nach den Ma&szlig;st&auml;ben dieser Welt richtet. (R&ouml;mer 12,2)&nbsp;</p><p>Wenn Sie und ich heute gefragt werden: Wer ist Jesus f&uuml;r dich? Was w&uuml;rden Sie antworten? Zuhause, in meinem Herzen oder auch im Gottesdienst f&auml;llt das Bekennen leicht. Da bin ich mit Jesus allein oder unter Gleichgesinnten. Aber wenn mich ein Fremder anspricht, wird es spannend. Haben Sie und ich dann auch ein pers&ouml;nliches Glaubensbekenntnis zur Hand?</p><p>Nathanael inspiriert mich, dar&uuml;ber nachzudenken. Meinen Glauben auf den Punkt zu bringen.</p><p>Hilfreich dazu finde ich das Glaubensbekenntnis, was jeden Sonntag in den Kirchen gesprochen wird:&bdquo;Ich glaube an Gott den Vater&hellip;.. Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn&hellip;. und an den Heiligen Geist.&ldquo;</p><p>Wer das in seinem Herzen mitsprechen kann, wer das bekennt vor Jesus und den Menschen, der wird Gr&ouml;&szlig;eres sehen als das, was er bisher erlebt hat. (Johannes 1, 50)</p><p>Das sagte Jesus damals zu Nathanael. Und diese Verhei&szlig;ung gilt auch Ihnen und mir!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Birgit Wolfram</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17218445.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Birgit Wolfram]]></author>
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      <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott hilft immer]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 81,8 – ausgelegt von Birgit Wolfram.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 81,8 – ausgelegt von Birgit Wolfram.</em><br/>
<p>Menschen, die in Not sind, tun mir leid.&nbsp;Denen m&ouml;chte ich am liebsten helfen.<br />
Manchmal ist die Not aber so gro&szlig;, da f&uuml;hle ich mich &uuml;berfordert.<br />
Und es kann passieren, dass ich mich sogar von dieser Person abwende.</p><p>Bei Gott ist das anders. Er wendet sich von niemandem ab: Nat&uuml;rlich tun ihm die Menschen leid. Und am liebsten m&ouml;chte er sofort eingreifen. Das ist f&uuml;r ihn kein Problem. Seine Hilfe ist immer nur ein Gebet weit entfernt. (Psalm 50, 15)</p><p>F&uuml;r Sie, f&uuml;r mich und auch damals f&uuml;r sein Volk Israel.<br /><br />
Das steht so im Losungswort f&uuml;r den heutigen Tag.<br />
In Psalm 81 Vers 8 <strong>spricht Gott: &bdquo;Als du mich in der Not anriefst, half ich dir heraus.&ldquo;</strong></p><p>Gott erinnert sein Volk Israel daran, dass ER sie nicht im Stich gelassen hat:<br />
Wisst ihr noch, damals in der W&uuml;ste?<br />
Ihr habt geschrien, und ich habe euch gerettet.<br />
Ohne mich h&auml;ttet ihr nie den Weg gefunden.<br />
Ich habe euch versorgt mit Nahrung und Wasser.<br />
Trotzdem habt ihr mir nicht vertraut. (Psalm 81,8ff)</p><p><strong>&bdquo;Als du mich in der Not anriefst, half ich dir heraus.&ldquo;</strong></p><p>Wenn ich zur&uuml;ckdenke, dann hat Gott schon ein paar Mal seine Engel f&uuml;r mich losgeschickt.<br />
Oder der Heilige Geist hat mir bei Entscheidungen geholfen.<br />
Sehr oft wurde ein Bibelwort lebendig und hat mich f&uuml;r l&auml;ngere Zeit begleitet.<br />
Besonders dann, wenn es mir nicht gut ging. Wenn ich nicht weiterwusste.</p><p>Meist waren es keine himmlischen Sofort-Rettungsma&szlig;nahmen.<br />
Eher eine leise, st&auml;ndige und fortlaufende Begleitung.</p><p>Daf&uuml;r bin ich dankbar. Daf&uuml;r bin ich IHM dankbar. Aber Gott m&ouml;chte mehr!</p><p>Vers 8 geht n&auml;mlich weiter. Ich lese noch einmal:<br /><strong>&bdquo;Als du mich in der Not anriefst, half ich dir heraus.&ldquo;</strong><br />
&hellip;.. An der Quelle von Meriba habe ich dein <strong>Vertrauen</strong> gepr&uuml;ft. (Gute Nachricht &Uuml;bersetzung)</p><p>Dankbarkeit ist gut, aber Vertrauen ist der n&auml;chste Schritt. Der Mensch betet, Gott antwortet und fragt Sie und mich: Vertraust du mir jetzt ein bisschen mehr?</p><p>Denn darum geht es: Gottes N&auml;he suchen, mit IHM durch&acute;s Leben gehen. Dadurch w&auml;chst Glaube. Genau das hatte sich Gott von seinem Volk Israel erhofft.</p><p>Lassen Sie uns einen Moment innehalten und gemeinsam &uuml;berlegen: Was macht mir im Moment Not? Wo brauche ich Hilfe?</p><p>Und ich lade Sie ein zu einem Gebet:</p><p>Allm&auml;chtiger Gott,</p><p>Ich komme jetzt zu dir. Du wei&szlig;t, was mich besch&auml;ftigt. Was mir Angst und Sorge macht.<br />
Ich bekenne, dass du ein Gott bist, der hilft. Und deswegen gebe ich dir meine Not:<br />
Lieber Herr, k&uuml;mmere dich darum. Du wirst eine L&ouml;sung finden, die deinem Willen entspricht.<br />
Daf&uuml;r sage ich dir jetzt schon Danke. Danke auch daf&uuml;r, dass du mich auf diesem Weg begleitest und ich bitte dich von Herzen: Lass mich dabei im Vertrauen zu dir wachsen. St&auml;rke meinen Glauben. Amen.</p><p><br /><strong>Was sind die Psalmen?</strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM">Buchvideo: Psalmen</section><p>&#8203;&#8203;&#8203;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Birgit Wolfram</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17217641.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Birgit Wolfram]]></author>
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      <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Hoffnung behalten]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 10,23 – ausgelegt von Reinhard Holmer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Hebräer 10,23 – ausgelegt von Reinhard Holmer.</em><br/>
<p>Das Bibelwort aus dem Losungsheft der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine, steht im Hebr&auml;erbrief, Kapitel 10 Vers 23 und lautet: <strong>&bdquo;Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken: denn er ist treu, der sie verhei&szlig;en hat.&ldquo; </strong></p><p>Dieser Brief wurde an Menschen geschrieben, die es mit ihrem Glauben nicht leicht hatten. Sie nahmen es in Kauf, dass sie verspottet, benachteiligt oder verfolgt wurden. Das waren keine Namenschristen, sondern gro&szlig;artige Jesusleute.</p><p>Doch die Belastungen wurden mit der Zeit schwer. Sie standen in der Gefahr, m&uuml;de zu werden. Der Briefschreiber ermutigt sie zum Festhalten, dranbleiben und nicht aufgeben. Aber woran sollten sie festhalten? Unser Bibelwort sagt: <strong>Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung.</strong></p><p>Festhalten am Bekenntnis &ndash; das klingt heute nicht sympathisch. Ein Bekenntnis legt fest, klingt nach alten Dogmen, die unver&auml;nderlich gelten. Das hat eigentlich nichts mit unserer schnelllebigen Zeit zu tun, in der sich alles st&auml;ndig &auml;ndert. Festhalten &ndash; das h&ouml;rt sich nach Sturheit an, und riecht nach Fundamentalismus, der andere mit ihrer Meinung nicht stehen lassen kann.</p><p>Hier ist aber etwas anderes gemeint. Hier geht es um ein Bekenntnis zu einer Person, n&auml;mlich zu Jesus. Er liebt seine Gemeinde, mit ihm haben die Christen eine lebendige Beziehung begonnen, als sie zum Glauben kamen. Er hat sie beschenkt, mit Vergebung ihrer Schuld, mit einer neuen Perspektive f&uuml;r ihr Leben, mit einer lebendigen Hoffnung. Deshalb ist der Glaube an Jesus kein starrer Dogmenglaube, sondern eine lebendige Beziehung zu einem lebendigen Herrn.</p><p>Aber diese Beziehung steht in Gefahr, dass sie zerm&uuml;rbt wird, dass sie locker wird und nicht lebendig bleibt. Die Sorge des Apostels ist deutlich, dass der gute Anfang im Glauben nicht ausreicht, um das Ziel zu erreichen. Er ermuntert die Gl&auml;ubigen, an ihrem Glauben festzuhalten. Sie sollen &uuml;ber ihren Alltagssorgen nicht vergessen, was Jesus ihnen geschenkt und was er f&uuml;r alle Menschen vorbereitet hat. Sie sollen das Ziel des Glaubens im Blick behalten.</p><p>Bekenntnis kann man auch mit Zeugnis &uuml;bersetzen. Dann hie&szlig;e das, dass wir das Zeugnis von der Hoffnung auf ein neues Leben in der Ewigkeit mit unserem Herrn nicht vernachl&auml;ssigen d&uuml;rfen.</p><p>Ich habe den Eindruck, dass das Zeugnis unserer Hoffnung heute ganz neu von Christen erwartet wird. Es geht nicht alles den Bach runter. Unsere Zukunft ist die neue Welt Gottes, ohne Krieg, ohne Leid und Tr&auml;nen. Dazu l&auml;dt Jesus uns alle ein. Hoffnung ist eine der st&auml;rksten Antriebskr&auml;fte in schwierigen Lebenslagen. Ein Mensch, der die Hoffnung verliert, hat keine Kraft mehr zum Leben. Deshalb sehnen sich Viele nach Botschaften der Hoffnung, nach Menschen, bei denen sie Halt finden k&ouml;nnen.</p><p>Die Frage bleibt aber, ob sie dies bei uns finden. Auch f&uuml;r Christen ist die gegenw&auml;rtige Situation unserer Welt nicht einfach. Womit wollen wir Hoffnung begr&uuml;nden, wenn scheinbar alles unsicher wird und auch wir keinen Ausweg wissen. Da ist es wichtig auf den Schluss unseres Verses zu h&ouml;ren. Er wendet den Blick von uns weg, auf den hin, der uns Hoffnung schenkt. Gottes Treue wird sich gerade darin beweisen, dass er in den Anfechtungen zu uns steht und wir fest damit rechnen, dass seine Zusagen in Erf&uuml;llung gehen. Das tun wir nicht, weil wir so stark sind, sondern weil Gott es gesagt hat. &bdquo;Er ist treu, der sie verhei&szlig;en hat.&ldquo; Das haben unz&auml;hlige Menschen vor uns erfahren und damit d&uuml;rfen auch wir rechnen.</p><p><br /><strong>Infos zum Hebr&auml;erbrief:&nbsp;</strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/bja6fTJ3t8U">Buchvideo: Hebr&auml;er</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Reinhard Holmer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17216969.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Reinhard Holmer]]></author>
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      <pubDate>Wed, 26 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Warum reden Sie immer von Jesus?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 5,9 – ausgelegt von Reinhard Holmer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Hebräer 5,9 – ausgelegt von Reinhard Holmer.</em><br/>
<p>Das Bibelwort f&uuml;r heute aus dem Losungsheft der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine steht im Hebr&auml;erbrief, Kapitel 5 Vers 9 und lautet:</p><p><strong>&bdquo;Nachdem Jesus nun das Ziel erreicht hat, ist er f&uuml;r alle, die ihm gehorchen, zum Begr&uuml;nder ihrer endg&uuml;ltigen Rettung geworden.&ldquo; </strong></p><p>&bdquo;Warum reden Sie immer von Jesus?&ldquo;, wurde mein Vater vor vielen Jahren in seiner Gemeinde gefragt. Auch heute fragen manche Zeitgenossen: &bdquo;Warum ist Jesus f&uuml;r euch Christen so wichtig? Reicht nicht einfach Gott, k&ouml;nnte es nicht auch ein anderer sein, Buddha oder Mohamed, oder irgendeine Philosophie, die uns zu besseren Menschen macht?&ldquo; F&uuml;r viele ist Jesus ein besonderer Mensch. Er hat vorbildlich gelebt und wichtige Dinge gesagt. Besonders seine Aufforderung zur N&auml;chstenliebe, sein Eintreten f&uuml;r die Schwachen ist auch heute noch anerkannt.</p><p>Bei Jesus geht es um mehr. Es geht ihm nicht um eine neue Lehre, auch nicht um ein besseres Leben, zu dem er uns bef&auml;higen will. Das Ziel von Jesus ist es, dass wir Menschen wieder mit Gott in Beziehung treten k&ouml;nnen. Gott selbst hat eine gro&szlig;e Sehnsucht nach uns. Er hat uns geschaffen. Er will in enger Verbindung mit seinen Menschen bleiben. Aber diese Beziehung ist dadurch kaputt gegangen, dass wir Menschen &bdquo;sein wollten wie Gott.&ldquo; Die Bibel nennt das S&uuml;nde, Trennung von Gott. Sie macht deutlich, dass wir von uns aus keine M&ouml;glichkeit haben, diese Trennung zu &uuml;berwinden.</p><p>Aber Gott kommt zu uns, indem er Jesus in die Welt sendet. Jesus wird ganz Mensch, lebt als Mensch unter seinen Zeitgenossen, bleibt aber ohne S&uuml;nde. Dabei m&uuml;ssen wir bedenken, dass S&uuml;nde nicht nur moralische Verfehlung ist, sondern zur totalen Trennung von Gott f&uuml;hrt. Wir haben durch die S&uuml;nde die Verbindung zum ewigen Leben verloren. Paulus sagt: S&uuml;nde bedeutet Tod.&nbsp; Indem Jesus den Tod auf sich nimmt, bietet er uns an, dass unsere Schuld gestrichen wird, dass wir leben d&uuml;rfen. Der Weg zu Gott ist frei.</p><p>Deshalb hei&szlig;t es im Hebr&auml;erbrief: &bdquo;Nachdem Jesus nun das Ziel erreicht hat.&ldquo; Es war also keine Panne, dass Jesus am Kreuz stirbt. Es ist der Weg den Gott geht, damit wir zu ihm kommen k&ouml;nnen. Deshalb sagt Jesus: &bdquo;Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Ohne mich kann niemand zu Gott kommen!&ldquo;</p><p>Diesen Anspruch von Jesus empfinden viele heute als anma&szlig;end und intolerant. Sie fragen berechtigt: &bdquo;Gibt es nicht auch andere Wege zu Gott? Was ist mit all den anderen Religionen, die es gibt? F&uuml;hren sie nicht auch zu Gott?&ldquo; Dabei &uuml;bersehen sie den fundamentalen Unterschied: In allen Religionen versuchen Menschen sich selbst durch ihre Leistungen und Opfer zu erl&ouml;sen. Bei Jesus ist es anders. Er war ohne S&uuml;nde, hat also den Tod nicht verdient. Indem er f&uuml;r uns stirbt, kann er unsere Schuld &uuml;bernehmen. Wenn wir ihn darum bitten, vergibt er uns unsere S&uuml;nde. Der Schuldschein ist zerrissen. Das Sterben von Jesus ist der Preis f&uuml;r unsere S&uuml;nde. Billiger geht es nicht. Aber der Preis ist bezahlt.</p><p>Doch damit ist das Ziel noch nicht erreicht. Wenn Jesus nur gestorben w&auml;re, wie jeder Mensch, w&auml;re der Tod nicht besiegt. Da greift Gott ein. Jesus ist nicht im Tod geblieben, sondern wurde auferweckt. Jesus lebt und ist von seinem Vater aufgenommen worden in den Himmel. Er ist am Ziel! In unserem Bibelwort hei&szlig;t es weiter: <strong>&bdquo;Nachdem Jesus nun das Ziel erreicht hat, ist er f&uuml;r alle, die ihm gehorchen, zum Begr&uuml;nder ihrer endg&uuml;ltigen Rettung geworden.&ldquo;</strong> Weil Jesus lebt, haben auch wir eine begr&uuml;ndete Hoffnung auf das ewige Leben. Er sagt in Johannes 14,19: &bdquo;Ich lebe und ihr sollt auch leben.&ldquo; Jesus hat mit seinem Sterben und Auferstehen nicht nur f&uuml;r unsere Schuld bezahlt, sondern den Grund f&uuml;r unsere Rettung und das ewige Leben gelegt.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Reinhard Holmer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17216230.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Reinhard Holmer]]></author>
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      <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Stolz auf …]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Daniel 3,32 – ausgelegt von Eveline Schubert.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Daniel 3,32 – ausgelegt von Eveline Schubert.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Daniel 3,32 – ausgelegt von Eveline Schubert.</em><br/>
<p>Worauf blicken Sie mit Stolz? Auf Ihren gepflegten Garten? Oder auf Ihre geschmackvoll eingerichtete Wohnung? Malen Sie gerne Bilder und freuen sich, wenn andere Ihre Kunstwerke bestaunen? Worauf sind Sie stolz? Auf ihre musikalischen F&auml;higkeiten?</p><p>Nebukadnezar platzt vor Stolz auf sich und seine Leistungen. Er lebt etwa 600 vor Christus. Er ist der wichtigste Herrscher im Vorderen Orient, K&ouml;nig &uuml;ber ein riesiges Land. Seine Hauptstadt ist von den Mauern von Babylon mit dem Ishtar-Tor umgeben &ndash; ein Meisterwerk der Architektur. Der erste gro&szlig;e botanische Garten weltweit entsteht in der Stadt Babylon. Es ist ein Wunder, dass diese prachtvolle, gr&uuml;ne Terrassenlandschaft in dieser kargen Gegend entstehen kann. Diese h&auml;ngenden G&auml;rten von Babylon sind weltber&uuml;hmt und z&auml;hlen zu den 7 Weltwundern der Antike. Nebukadnezar ist ein brillanter Architekt und hat einen ausgepr&auml;gten Sinn f&uuml;r Sch&ouml;nes. Er geht als gro&szlig;er Bauherr in die Geschichte ein. Und er h&auml;lt sehr viel von sich. Nebukadnezar hat sich einen Namen gemacht. Doch nach seiner regen Baut&auml;tigkeit ist Nebukadnezar mehrere Jahre sehr krank. In dieser Krankheit und Abgeschiedenheit &auml;ndert sich seine innere Haltung dramatisch. Fr&uuml;her hat Nebukadnezar geglaubt, dass er durch seine eigene Kraft und Weisheit das Babylonische Reich zur Bl&uuml;te gef&uuml;hrt hat. Doch dann wird ihm klar, dass der h&ouml;chste Gott auch &uuml;ber ihm steht. Nebukadnezar erinnert sich an die Begegnungen mit Daniel und dessen Freunden, die er nach Babylon verschleppt hat. Diese jungen M&auml;nner sind Juden und berufen sich auf den h&ouml;chsten Gott. K&ouml;nig Nebukadnezar hat gemerkt, dass Daniel wirklich mit dem allerh&ouml;chsten Gott in Verbindung steht. Nun legt K&ouml;nig Nebukadnezar seine &Uuml;berheblichkeit ab und gibt dem allerh&ouml;chsten Gott &ouml;ffentlich die Ehre. Dieser Gott steht &uuml;ber den babylonischen G&ouml;ttern. Der K&ouml;nig erkennt die Macht und den Einfluss des Gottes an, den Menschen wie Daniel verehren.</p><p>Mit einem Brief an die Bewohner seines riesigen Reichs macht er seine ver&auml;nderte Sichtweise bekannt. Diesen Brief finden wir im alttestamentlichen Buch Daniel, Kapitel 3, Verse 31-33.</p><p><em>K&ouml;nig Nebukadnezar schrieb einen Brief an die Menschen aller Nationen, V&ouml;lker und Sprachen auf der ganzen Erde. Er lautete: Gl&uuml;ck und Frieden euch allen! (Daniel 3,31-33)</em></p><p><em>Mit diesem Schreiben m&ouml;chte ich &uuml;berall bekannt machen, was f&uuml;r gro&szlig;e Wunder der h&ouml;chste Gott an mir getan hat. Seine Taten sind staunenerregend, seine Wunder unvergleichlich. Sein Reich bleibt f&uuml;r immer bestehen, seine Herrschaft nimmt kein Ende.</em></p><p>Auch wenn ich nicht Babylon erbaut habe, so bin ich dennoch stolz auf das, was ich erreicht habe. Auch ich bin in der Versuchung, mir das Erreichte selbst zuzuschreiben. Gott freut sich, wenn ich mich mit sch&ouml;nen Dingen umgebe und ihren Anblick genie&szlig;e. Wenn jemand k&uuml;nstlerische oder musikalische oder sportliche oder andere F&auml;higkeiten bekommen hat, wie leicht passiert es, dass er sich selbst als Quelle sieht. Auch geistliche Gaben k&ouml;nnen zu einem falschen Stolz f&uuml;hren. Nebukadnezars Worte laden uns ein, dem allerh&ouml;chsten Gott die Ehre zu geben und seine Taten und Wunder vor anderen zu bezeugen.</p><p><br /><strong>Infos zum Buch Daniel:</strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/aOs-QRJl8xY">Buchvideo: Daniel</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Eveline Schubert</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17215460.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Eveline Schubert]]></author>
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      <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das Licht für die Völker]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 49,6 – ausgelegt von Eveline Schubert.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jesaja 49,6 – ausgelegt von Eveline Schubert.</em><br/>
<p>M&ouml;chte Gott wirklich alle Menschen auf unserer Erde erreichen? Hat Gott alle Leute im Blick? Sieht er denn auch die Menschen in entfernten Orten, auf abgelegenen Inseln, in schwer zug&auml;nglichen Bergen? Interessiert Gott sich f&uuml;r Menschen, die noch nie von ihm geh&ouml;rt haben?</p><p>Im alttestamentlichen Buch Jesaja finden wir Hinweise auf Gottes Pl&auml;ne.</p><p>In Jesaja, Kapitel 49 Vers 6 spricht Gott von einem Diener, den er beauftragt. Zu diesem Diener sagt Gott:&nbsp;<strong>&bdquo;Ich mache dich zum Licht f&uuml;r die V&ouml;lker, damit alle Menschen auf der Erde durch dich meine rettende Hilfe erfahren&ldquo;&nbsp;</strong>(Jesaja 49,6)</p><p>Alle Menschen auf der Erde sollen also von Gottes Rettung erfahren. Das Licht Gottes soll die ganze Erde erreichen. Das Heil von Gott soll weltweit verbreitet werden.</p><p>Die Menschen brauchen das Licht Gottes, denn sie leben in Dunkelheit. Alleine k&ouml;nnen sie kein Licht machen. Sie brauchen Gottes Licht.</p><p>Wer ist dieser Diener, von dem der Prophet Jesaja redet? Wer ist dieser Diener, den Gott beauftragt, den er zum Licht f&uuml;r die V&ouml;lker macht?</p><p>Ich denke, es ist Jesus, der Sohn Gottes. Er sagt von sich Jahrhunderte sp&auml;ter: &bdquo;Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht mehr im Finstern sein, sondern er wird das Licht des Lebens haben.&ldquo; Das steht im Johannesevangelium, Kapitel 8 Vers 12.</p><p>Doch Jesus hat auch seine Nachfolger dazu bestimmt, Licht der Welt zu sein. So hat sich zum Beispiel der Apostel Paulus aufgemacht und auf zahlreichen Reisen das Licht von Jesus in die Metropolen seiner Zeit gebracht. Paulus zitiert die Aussage von Jesaja gegen&uuml;ber seinen Volksgenossen, den Juden. Paulus erkl&auml;rt ihnen, dass Gott sein Licht auch zu den anderen V&ouml;lkern bringen m&ouml;chte. Und so predigte Paulus oft vor nichtj&uuml;dischen Zuh&ouml;rern. Andere Christen haben das Licht von Jesus noch weitergetragen.</p><p>Kennen Sie jemanden, der fremde Menschen mit der guten Nachricht von Jesus erreichen m&ouml;chte? Vielleicht steht auf Ihrem Regal das Foto einer Missionarin, die bewusst im Ausland arbeitet. Beten Sie doch heute f&uuml;r ihren Dienst. Schreiben Sie ihr eine ermutigende Nachricht. So tragen Sie dazu bei, dass das Licht Gottes die ganze Welt erreicht.</p><p>Auch hier bei uns gibt es Gelegenheit, Menschen aus ganz unterschiedlichen Nationen zu begegnen. Wir k&ouml;nnen die Menschen im Stillen segnen und f&uuml;r sie beten. Und wir k&ouml;nnen von Jesus sprechen und das Licht Gottes weitertragen.</p><p style="text-align:center"><br /><strong>Sie haben Fragen zur Bibel und zum christlichen Glauben? Fragen Sie Nikodemus.AI</strong></p><p><img alt="Nikodemus.ai" height="224" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1109999.jpg" width="1024" /></p><p style="text-align:center">&#8203;&#8203;&#8203;&#8203;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Eveline Schubert</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17215086.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Eveline Schubert]]></author>
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      <pubDate>Sun, 23 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Herausfordernd]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 6, 12 – ausgelegt von Thomas Eger.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 6, 12 – ausgelegt von Thomas Eger.]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 6, 12 – ausgelegt von Thomas Eger.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Matthäus 6, 12 – ausgelegt von Thomas Eger.</em><br/>
<p>Es ist das Gebet der Gebete. Jesus Christus selbst hat es eingef&uuml;hrt. Das Gebet ist bekannt unter dem Titel: &bdquo;Gebet des Herrn&ldquo;. Von Christen wird es auch das &bdquo;Vaterunser-Gebet&ldquo; genannt. Sie kennen es bestimm!</p><p>Sein Inhalt besteht aus sieben Bitten. Darunter ist eine Bitte auff&auml;llig. Sie wird n&auml;mlich durch eine Aufforderung erg&auml;nzt. Das bedeutet, Gott wird diese Bitte nur erf&uuml;llen, wenn ich darauf eingehe. Es handelt sich um die f&uuml;nfte Bitte des Gebets. Und sie hei&szlig;t:<strong>&nbsp;&bdquo;Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern!&ldquo;</strong></p><p>Ich finde, Bitte um Vergebung ist ein Kernanliegen in meiner Beziehung zu Gott. Daf&uuml;r wurde Gottes Sohn ja Mensch. Daf&uuml;r hat er sein Leben geopfert. Daf&uuml;r starb er am Kreuz. Damit mir meine Schuld vergeben werden kann, von Gottes Seite aus.</p><p>Was ist das f&uuml;r eine Schuld? Es geht um Schuld gegen&uuml;ber Gott und Menschen. Der Schuldenkatalog, in dem alles aufgelistet steht, das sind die Zehn Gebote Gottes.</p><p>Wer da in einem Punkt versagt, wird schuldig. Dabei z&auml;hlt Gott ein Schuldigwerden an anderen Menschen auch als ein Schuldigwerden an ihm! Das kann er sich erlauben, weil er der Sch&ouml;pfer aller Menschen ist. Wer einem anderen Menschen B&ouml;ses tut, schadet damit einem Gesch&ouml;pf Gottes!</p><p>Also: Im ersten Teil dieser Bitte bete ich zu Gott, mir alles zu vergeben, womit ich andere Menschen belastet habe. Gottes Antwort darauf ist: &bdquo;Tu ich gerne!&ldquo; - und jetzt kommt Gottes Bedingung daf&uuml;r faustdick: &bdquo;Aber nur, wenn du bereit bist auch dem Menschen zu vergeben, der an dir schuldig wurde!&ldquo;</p><p>Das ist keine einfache Sache! Als junger Mensch wurde ich einmal von einer Person seelisch sehr verletzt. Als dann im Gottesdienst das Vaterunser-Gebet dran war, wurde ich stutzig. Ich war zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage, dem zu vergeben, der so gemein zu mir gewesen ist. Und das war jetzt mein Dilemma. Mir wurde klar, wenn ich meinem N&auml;chsten nicht vergeben kann, dann vergibt Gott mir auch nicht.</p><p>Ich dachte es so zu l&ouml;sen, dass ich diese Bitte beim Vaterunser beten einfach auslasse. Aber das war keine L&ouml;sung auf Dauer. Da sammelte sich bei mir zu viel Schuldenstaub an. Ich wurde dar&uuml;ber nicht mehr Herr.</p><p>Ich wurde ungl&uuml;cklich. Ungl&uuml;cklich wegen der seelischen Verletzung, die ich erlitten habe. Ich konnte oder besser gesagt, ich wollte nicht vergeben. Da hab ich zum ersten Mal gesp&uuml;rt, wie Hass bitter macht. Das hat mich angefressen!</p><p>Ungl&uuml;cklich war ich aber auch, weil ich meine Schuld gegen&uuml;ber anderen nicht losgeworden bin. Gott vergab mir meine Schuld nicht, da ich ja nicht vergeben wollte! Irgendwann hat es dann aber Klick gemacht bei mir. Werde ich wieder frei und froh dadurch, dass ich vergebe? Dann soll mich nichts mehr daran hindern, es auch zu tun. Vorbild daf&uuml;r war Jesus selbst. Er hat im Sterben am Kreuz sogar seinen M&ouml;rdern vergeben! Das ist wahre Gr&ouml;&szlig;e! Also, warum sollte ich nicht auch vergeben? Ich musste ja keinen grausamen Tod sterben wie er. Was mich verletzt hatte, waren nur b&ouml;se Worte gewesen.</p><p>Gesagt, getan! Vergeben k&ouml;nnen macht frei! Frei vom Bittersein. Vergeben entkrampft und macht wieder froh!</p><p>Das zu erleben, w&uuml;nsche ich Ihnen auch, sollten sie gerade ein Problem haben mit der f&uuml;nften Bitte des Vaterunsers!</p><p style="text-align: center;"><br /><strong>Sie haben Fragen zum christlichen Glauben und zur Bibel? Fragen Sie doch Nikodemus.AI! </strong></p><p class="null"><img alt="" height="224" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1109998.jpg" width="1024" /></p><p style="text-align: center;">&#8203;&#8203;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Thomas Eger</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17214708.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Thomas Eger]]></author>
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      <pubDate>Sat, 22 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Eine Bleibe für die Ewigkeit]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 8, 31 - ausgelegt von Gerhard Weinreich.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 8, 31 - ausgelegt von Gerhard Weinreich.</em><br/>
<p>Der Gottesdienst ist zu Ende. Der Pfarrer verabschiedet die Gemeinde an der Kirchent&uuml;re. Auch einen jungen Mann, der sich bei ihm f&uuml;r die Predigt bedankt und ihm erz&auml;hlt: Er sei vor einem Jahr arbeitslos geworden und dadurch in eine gro&szlig;e Lebenskrise geraten. Aber dann habe er wieder angefangen zu beten und sein Gebet um eine neue Arbeitsstelle sei erh&ouml;rt worden.</p><p>Dann sagt er: &bdquo;Es ist doch eine gute Sache mit dem Glauben an Jesus!&ldquo; Fast regelm&auml;&szlig;ig besucht er nun die Gottesdienste und auch andere Gemeindeveranstaltungen. Doch eines Tages kommt er nicht mehr. Der junge Mann ist kein Einzelfall. Es gibt viele Menschen, denen der Glaube geholfen hat. Trotzdem brachen sie eines Tages die Verbindung zu Jesus ab.</p><p>Deshalb ermahnte Jesus schon die Juden, die an ihn glaubten: &bdquo;Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine J&uuml;nger.&ldquo; Doch kann man das: An einem Wort bleiben? Kann ein Wort zu einer Bleibe werden &ndash; zu einem Ort, an dem man gerne ist?</p><p>Jesus sagt: Mein Wort ist so eine Bleibe. In meinem Wort k&ouml;nnt ihr euch zu Hause f&uuml;hlen. Ja, in meinem Wort seid ihr daheim bei Gott! Angenommen als seine Kinder, gehalten von seiner Treue, geborgen in seiner Liebe. Nur an meinem Wort bleiben m&uuml;sst ihr! Dann geh&ouml;rt ihr wirklich zu mir und ich bleibe in euch.</p><p>Wenn ich auf mein Leben zur&uuml;ckblicke, erkenne ich viele Situationen, in denen mich Jesus durch sein Wort korrigiert, motiviert und ermutigt hat. Zum Beispiel durch sein Wort: &bdquo;Kommt her zu mir, alle, die ihr m&uuml;hselig und beladen seid; ich will euch erquicken&ldquo; (Matth&auml;us&nbsp;11,28). Denn das hei&szlig;t f&uuml;r mich: Ich kann zu Jesus kommen; mein falsches Bem&uuml;hen, aus eigener Kraft ein Mensch nach Gottes Herzen zu werden, getrost aufgeben. Ich darf alles, was mich an Schuld und Versagen belastet, bei ihm abgeben und mir von ihm vergeben lassen.</p><p>Das tut Jesus nicht nur einmal, sondern immer wieder liebend gern. Er bleibt bei mir. Er hat es versprochen: &bdquo;Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende&ldquo; (Matth&auml;us&nbsp;28,20b). Das schenkt Trost und Kraft in schwierigen Lebenslagen. Das erweist sich als Anker in schweren Lebensst&uuml;rmen. Das bringt Licht in so manches Dunkel.</p><p>Und das l&auml;sst mich an Jesu Wort bleiben, es immer neu h&ouml;ren, lesen und singen! Zumal er vor seinem Kreuzestod das Wort aller Worte gesagt hat: &bdquo;Es ist vollbracht!" F&uuml;r mich die Garantie: Ich bin durch Jesus erl&ouml;st und darf daher im Haus der Liebe Gottes leben. Ja, &bdquo;ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar"(Psalm 23,6), wie K&ouml;nig David gebetet hat.</p><p>So &auml;hnlich auch der Liederdichter Philipp Spitta. Mit seinen Worten bete ich gerne und lade Sie ein, es mit mir zu tun: &bdquo;Ja, Herr Jesu, bei dir bleib ich so in Freude wie in Leid; bei dir bleib ich, dir verschreib ich mich f&uuml;r Zeit und Ewigkeit. Deines Winks bin ich gew&auml;rtig, auch des Rufs aus dieser Welt; denn der ist zum Sterben fertig, der sich lebend zu dir h&auml;lt.&ldquo;</p><p><br /><strong>Mehr zum Johannes-Evangelium: </strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/1Dx63MbgbhA">Buchvideo: Johannes Kap. 1-12</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17214102.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich]]></author>
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      <pubDate>Fri, 21 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Du bist ein Gedanke Gottes]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 2,7 – ausgelegt von Bernhard Heyl.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Mose 2,7 – ausgelegt von Bernhard Heyl.</em><br/>
<p>Folgt der Wissenschaft! Diese Aufforderung habe ich in den letzten Jahren immer wieder geh&ouml;rt. Dabei ist nicht immer klar, was noch Wissenschaft und was bereits Meinung oder Philosophie ist. Die Grenzen sind zuweilen recht verschwommen. Gerade auch, wenn es um die Sch&ouml;pfung der Welt und des Menschen geht, kann ich schnell in ein Minenfeld geraten. Da sind die einen, die auf einer w&ouml;rtlichen Deutung der ersten Kapitel der Bibel bestehen und da sind die anderen, die lediglich ein theologisches Bekenntnis in bildhafter Sprache zu Gottes Sch&ouml;pfersein erkennen. Sie vertreten den aktuellen Stand der Mehrheitsmeinung, Evolution und unendlich langer Zeitr&auml;ume, und sie sehen darin Werkzeuge, die Gott genutzt hat, um den heutigen Stand zu erzeugen.</p><p>Dass es bei beiden Positionen einiges zu kl&auml;ren gibt, brauche ich sicher nicht im Einzelnen ausf&uuml;hren &ndash; das w&uuml;rde den Rahmen eines &bdquo;Wortes zum Tag&ldquo; bei weitem sprengen.</p><p>Im 1. Mosebuch, Kapitel 2, Vers 7 hei&szlig;t es: &bdquo;<strong>Gott der HERR machte den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.&ldquo; </strong>(1. Mose 2,7)</p><p>Im Bibelwort geht es auf jeden Fall um das klare Bekenntnis zu Gott, dem Sch&ouml;pfer &bdquo;Himmels und der Erde&ldquo;, ohne Wenn und Aber. Ich bin von ihm gewollt und geschaffen.&nbsp; Nicht ein zuf&auml;lliges Produkt der Natur, nicht das Endergebnis von biochemischen Prozessen und Erbgut.<br /><br />
J&uuml;rgen Werth formuliert es in einem seiner Lieder so:</p><p>&bdquo;Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur,<br />
ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.<br />
Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu. Du bist Du!&ldquo;</p><p>Das zu wissen beziehungsweise glauben zu k&ouml;nnen, &auml;ndert alles. Es &auml;ndert meine Sicht auf mich selbst und auf meine Mitmenschen. Es hilft mir, mich nicht abh&auml;ngig zu machen vom Bild, das andere von mir haben. Es hilft auch, nicht st&auml;ndig krampfhaft danach streben zu m&uuml;ssen, gut dazustehen. Der, der mich geschaffen hat, hat mich nach seinem Bilde geschaffen, genauso wie ich bin. Ich darf sein, wer ich bin. Das gilt dann aber auch f&uuml;r meinen N&auml;chsten, insbesondere f&uuml;r den, der mir M&uuml;he macht. Auch er ist zun&auml;chst einmal &bdquo;ein Gedanke Gottes&ldquo; und sollte auch so gesehen und behandelt werden. Dass das nicht immer gelingt, ist mir nat&uuml;rlich bewusst und dass das Bild Gottes, nachdem wir geschaffen sind, auch h&auml;ufig durch unser Fehlverhalten getr&uuml;bt wird, ist mir auch klar. Dennoch bleibt immer bestehen: Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu. DU bist DU.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Bernhard Heyl</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17213270.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Bernhard Heyl]]></author>
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      <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Warnschilder ernst nehmen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Micha 2,1 – ausgelegt von Bernhard Heyl.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Micha 2,1 – ausgelegt von Bernhard Heyl.</em><br/>
<p>Der Prophet Micha hat keinen leichten Auftrag. Sein Wirken beginnt vor der Invasion, dem Einfall der Assyrer in den Norden Israels und der brutalen Unterwerfung und dem Verschleppen der dortigen Bev&ouml;lkerung. Gesellschaftlich ist seit Jahren auf allen Ebenen ein drastischer Niedergang im Volk Gottes zu beobachten. Soziale Missst&auml;nde, politische Fehlentscheidungen und gottesdienstliche Verirrungen pr&auml;gen die Jahre vor der Katastrophe. Und Micha soll seinem Volk deshalb die &bdquo;Leviten lesen&ldquo;! Kein leichter Auftrag und definitiv keine dankbare Aufgabe. F&uuml;r seine Zeitgenossen ist er der Spielverderber, der ewige Schwarzseher &ndash; zumindest in den ersten Kapiteln seines Buches.</p><p>Aber, das Unheil kam und alle, die vorher nicht wissen wollten, was die Propheten warnend gesagt hatten, wurden eines Besseren &ndash; oder eigentlich Schlechteren &ndash; belehrt.</p><p>In unseren Tagen sind die Nachrichten voll von Hiobsbotschaften und schlechten Prognosen. Gesellschaftlich und wirtschaftlich scheinen uns die Felle bereits davongeschwommen zu sein. Die politische Polarisierung w&auml;chst, der politische oder auch ideologische Austausch wird nicht mehr offen ausgetragen, sondern oftmals unterschwellig in den sozialen Medien gef&uuml;hrt und oft mittels Cancel Culture, indem man den Andersdenkenden gar nicht mehr zu Wort kommen l&auml;sst. Da bahnt sich Unheil an. Hier und da ist es ja bereits angekommen. Das Gef&uuml;hl von Sicherheit ger&auml;t bei vielen Zeitgenossen ins Wanken, w&auml;hrend die kriegerischen Bedrohungen uns auch hier in Europa immer n&auml;her r&uuml;cken. Es liegt Unheil in der Luft und bringt unterschwellig Angst und Hoffnungslosigkeit mit sich.</p><p>Der Prophet Micha kennt diese politische und gesellschaftliche Gro&szlig;wetterlage aus seiner Zeit ebenso. Aber er hat auch eine Botschaft an sein Volk: Gott sieht das, was da l&auml;uft und was sich entwickelt. Er wird davon nicht &uuml;berrascht oder &uuml;berfordert und er wird eingreifen zu seiner Zeit. Im zweiten Teil des Michabuchs spricht er davon. Das Unheil wird von Gottes Heilsversprechen und -handlungen abgel&ouml;st. Es ist deshalb Hoffnung angesagt. Und diejenigen, die eine dunkle Agenda verfolgen &ndash; im Kleinen, wie im Gro&szlig;en &ndash; sollten sich warnen lassen: Weh denen, die Unheil planen, weil sie (derzeit noch) die Macht haben! Der Allm&auml;chtige l&auml;sst ihnen das ausrichten!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Bernhard Heyl</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17211998.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Bernhard Heyl]]></author>
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      <pubDate>Wed, 19 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Nachwuchs mit 100 Jahren]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 4,18 – ausgelegt von Dagmar Janssen.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Römer 4,18 – ausgelegt von Dagmar Janssen.</em><br/>
<p>Mit diesem Satz beschreibt der Apostel Paulus im R&ouml;merbrief den Glauben Abrahams. Paulus erinnert daran: Abraham war alt, seine Frau Sara ebenso. Menschlich gesehen war es ausgeschlossen, dass sie noch ein Kind bekommen k&ouml;nnten. Und doch hielt Abraham an Gottes Zusage fest: &bdquo;Du wirst Nachkommen haben, so zahlreich wie die Sterne am Himmel.&ldquo;</p><p>Wenn ich das n&uuml;chtern betrachte, klingt es verr&uuml;ckt. Wer w&uuml;rde mit 100 Jahren noch mit Nachwuchs rechnen? Aber Abraham vertraute: Gott kann mehr als das, was ich sehe. Gott kann Neues schaffen, auch wenn es nach menschlichen Ma&szlig;st&auml;ben unm&ouml;glich scheint.</p><p>Dieses Vertrauen ist der Kern des Glaubens: nicht, dass ich alles im Griff habe, sondern dass ich mich auf Gott verlasse &ndash; gerade dort, wo ich selbst nicht weiterwei&szlig;.</p><p>Und genau hier wird der alte Text aktuell: Wenn Paulus von Abrahams Hoffnung spricht, dann ist das keine ferne Geschichte f&uuml;r Bibelinteressierte, sondern eine Einladung f&uuml;r mich heute. Denn auch ich stehe in Situationen, in denen Hoffnung fehlt: Wenn ich an pers&ouml;nliche Grenzen sto&szlig;e bei Trennungen. Oder an gesellschaftliche, wenn ich die Bilder aus Kriegsgebieten sehe, Menschen auf der Flucht, zerst&ouml;rte H&auml;user. Abraham zeigt mir: Hoffnung ist nicht Leichtgl&auml;ubigkeit, sondern Vertrauen. Vertrauen darauf, dass Gott mehr sieht, mehr kann, mehr schenkt, als ich mir vorstellen kann.</p><p>Vielleicht sieht es &auml;u&szlig;erlich so aus, als ob nichts besser wird. Aber der Gott, der Abraham damals Zukunft geschenkt hat, bleibt derselbe. Er verhei&szlig;t Leben, wo ich nur Ende sehe. Er verhei&szlig;t Vers&ouml;hnung, wo ich nur Streit erlebe. Er verhei&szlig;t Frieden, wo ich nur Waffen sehe.</p><p>Klingt das zu sch&ouml;n, um wahr zu sein? Ist es nicht leichter zu sagen: &bdquo;Das wird doch sowieso nichts.&ldquo; &bdquo;Die Realit&auml;t spricht dagegen, das sieht doch jeder.&ldquo; Genau hier setzt Paulus an: <strong>Wo keine Hoffnung war, hat Abraham auf Hoffnung hin geglaubt.</strong></p><p>Glaube hei&szlig;t nicht: einfach alles sch&ouml;nreden und die Augen vor der Realit&auml;t verschlie&szlig;en. Glaube ist: darauf vertrauen, dass Gott gr&ouml;&szlig;er ist als das, was ich gerade sehe. Die Hoffnung, die Paulus hier meint, ist kein Gef&uuml;hl, das kommt und geht. Es ist eine Entscheidung, darauf zu vertrauen, dass Gott h&auml;lt, was er verspricht, auch wenn&rsquo;s noch nicht da ist.</p><p>In unserer Zeit, in der viele Menschen sagen: &bdquo;Da gibt es keine Hoffnung mehr &ndash; politisch, gesellschaftlich, &ouml;kologisch&ldquo;, l&auml;dt mich dieser Vers ein, den Blick zu weiten. Abraham hat damals nicht aus eigener Kraft gehofft, sondern weil er Gott vertraute. Und so hoffe auch ich &ndash; nicht naiv, sondern im Wissen: Gott kann Neues schaffen, auch heute.</p><p>Abraham wurde &bdquo;Vater vieler V&ouml;lker&ldquo;. Sein Vertrauen war nicht nur f&uuml;r ihn selbst wichtig, sondern es wurde zum Segen f&uuml;r viele. So kann auch mein Hoffen ansteckend wirken. Vielleicht ist das die Aufgabe f&uuml;r mich in dieser Woche: Ein kleines Hoffnungszeichen setzen &ndash; durch ein ermutigendes Wort, ein Gebet f&uuml;r andere, durch eine Tat.</p><p>Wenn ich als Christin in dieser Welt solche Zeichen der Hoffnung setze, dann erz&auml;hle ich etwas von dem Gott, der Gedanken des Friedens und nicht des Leides f&uuml;r mich hat und der mir Zukunft, Hoffnung und neues Leben schenkt, wo ich nichts mehr erwarte.</p><p>Und so wird Abrahams Geschichte meine Geschichte: eine Geschichte der Hoffnung, die gegen alle Hoffnung spricht.</p><p>&nbsp;&nbsp;<br />
&#9658;&nbsp;<strong> Bibelleseplan zum R&ouml;merbrief</strong></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Dagmar Janssen</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17211165.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Dagmar Janssen]]></author>
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      <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Provokant]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 5,11-12 – ausgelegt von Dagmar Janssen.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Matthäus 5,11-12 – ausgelegt von Dagmar Janssen.</em><br/>
<p>Diese Worte Jesu aus der Bergpredigt klingen provokant. &bdquo;Gl&uuml;ckselig&ldquo;, also zutiefst gl&uuml;cklich, ist der Mensch, der verspottet oder ausgegrenzt wird? Wer freut sich schon, wenn andere schlecht &uuml;ber einen reden oder l&auml;stern, einem das Wort im Mund umdrehen und einen wegen des eigenen Glaubens bel&auml;cheln? Ich f&uuml;hle mich verletzt, aber doch nicht gl&uuml;cklich.</p><p>Nur zu gut kenne ich das aus meinem Alltag. Da kann ich schnell zur Zielscheibe werden, wenn ich nicht alles mitmache, wenn ich mich weigere, andere schlecht zu machen. Mich nicht an der Ger&uuml;chtek&uuml;che beteilige. Wenn ich zu meinem Glauben stehe und mich f&uuml;r Ehrlichkeit und Fairness einsetze. Ja, so eine Person macht sich nicht immer beliebt. Spott und Ausgrenzung sind oft unterschwellig. Da reicht manchmal ein Augenrollen, ein Spruch, ein abf&auml;lliges Lachen und schon sp&uuml;re ich: Ich geh&ouml;re nicht dazu.</p><p>Jesus spricht hier eine unbequeme Wahrheit aus: Wer nach seinen Ma&szlig;st&auml;ben lebt, der st&ouml;&szlig;t auch auf Widerstand. Seine Botschaft von Liebe, Gerechtigkeit und Wahrheit st&ouml;rt. Sie st&ouml;rt dort, wo Menschen lieber Macht, Eigennutz oder Gleichg&uuml;ltigkeit pflegen. Und sie macht unbequem, weil sie mich aufruft, nicht einfach mitzuschwimmen.</p><p>Und genau da setzt Jesus an. Er sagt nicht: Suche dir extra Probleme. Jesus romantisiert das Leiden nicht. Er ruft mich nicht dazu auf, mich absichtlich zum Opfer zu machen oder Verfolgung zu suchen. Vielmehr will er mich darauf vorbereiten, was passieren kann, wenn ich mich ernsthaft auf ihn einlasse. Und er dreht die allgemein g&uuml;ltige Meinung auf den Kopf, in dem er sagt: Gerade in diesen Momenten liegt eine Verhei&szlig;ung. Wenn dir das passiert &ndash; weil du dich an mir orientierst &ndash; dann verlierst du nicht, sondern du gewinnst: Gl&uuml;ckseligkeit.</p><p>Das Wort &bdquo;selig&ldquo; klingt altmodisch, aber es meint: getragen, geborgen, innerlich frei. Gl&uuml;ckseligkeit meint eine innere Freude, die unabh&auml;ngig ist von &auml;u&szlig;eren Umst&auml;nden. Im Zustand der Gl&uuml;ckseligkeit wei&szlig; ich: Am Ende z&auml;hlt nicht, was andere &uuml;ber mich denken oder sagen. Am Ende z&auml;hlt, dass Gott mich sieht und ich sein Kind bin.</p><p>Und das ver&auml;ndert die Situation. Spott und Ablehnung haben dann nicht das letzte Wort, sondern Gottes Zusage: <strong>&bdquo;Seid fr&ouml;hlich und jubelt.&ldquo;</strong> Das klingt wie ein &uuml;bertriebener Gegensatz &ndash; und doch steckt darin Kraft. Er &ouml;ffnet den Blick nach vorne: Gottes Anerkennung wiegt schwerer als alle Missachtung von Menschen. Die &bdquo;Belohnung im Himmel&ldquo; ist nicht eine Pr&auml;mie, die ich irgendwann erhalte, sondern schon jetzt ein Trost und eine St&auml;rkung. Schon jetzt wei&szlig; ich, dass mein Leben bei Gott sicher ist.</p><p>Mit dieser Gewissheit halte ich es besser aus, wenn jemand schlecht &uuml;ber mich redet und &uuml;ber mich lacht. Denn nun hat ein anderes Wissen in mir Raum eingenommen: Ich bin wertvoll, nicht weil ich keinen Widerstand erlebe, sondern weil Gott Ja zu mir sagt. Und so mache ich mich f&uuml;r die Wahrheit stark, auch wenn es unbequem ist. Ich trete f&uuml;r Gerechtigkeit ein, auch wenn es mir selbst Nachteile bringt. Ich stehe zu meinem Glauben und zu Gott, dem ich vertraue, auch wenn ich Anfeindungen sp&uuml;re.</p><p>Jesus ermutigt Sie und mich: Bleibt aufrecht. Lass dich nicht kleinmachen. Das Urteil der Menschen hat keine Macht. Binde dein Herz an Gott, dann bleibst du frei &ndash; und diese Freiheit kann kein Spott dieser Welt zerst&ouml;ren.</p><p style="text-align:center"><br /><strong>Sie haben Fragen zur Bibel und zum christlichen Glauben? &ndash;&nbsp;Dann fragen Sie doch Nikodemus.AI:</strong></p><p><img alt="Nikodemus.AI" height="224" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1109481.jpg" width="1024" /></p><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Dagmar Janssen</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17210443.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Dagmar Janssen]]></author>
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      <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Weil er barmherzig ist]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 106,44-45 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 106,44-45 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.</em><br/>
<p>Neulich ist meiner Frau und mir etwas Dummes passiert. Abends, kurz vorm Zubettgehen fiel uns beiden auf, dass wir unseren Hochzeitstag verschwitzt hatten. Wie konnte ich nur diesen wichtigen Tag vergessen!?</p><p>Bekanntlich ist es mit der Vergesslichkeit so eine Sache. Wer an viel denken muss, dem passiert gelegentlich das Missgeschick, etwas Wichtiges zu vergessen. Deswegen sind Gedankenst&uuml;tzen in Form von Aufgaben- und Terminlisten eine gute Sache. Sie helfen, die wesentlichen Dinge im Blick zu behalten.</p><p>In der Bibel wird an mehreren Stellen davon berichtet, dass Menschen &uuml;ber die Zeit Gott vergessen haben. Und das, obwohl er sie aus gro&szlig;er Not errettet hat. Oft geschah das nicht willentlich. Es ergab sich einfach, dass im Lauf der Jahre anderes wichtiger wurde. Erst wenn eine besonders notvolle Situation auftrat, erinnerte man sich an Gottes fr&uuml;heres Eingreifen und flehte ihn erneut im Gebet an.</p><p>Darum geht es in Psalm 106. Auf der einen Seite steht Gottes best&auml;ndige Treue, auf der anderen die wiederholte Untreue des Volkes Israel. Immer wieder gedenkt Gott seines Bundes mit dem Volk Israel, jener festen Vereinbarung, die damals auf dem Berg Sinai geschlossen worden war, und er greift helfend ein.</p><p>In Psalm 106,44&ndash;45 hei&szlig;t es: <strong>Der HERR sah ihre Not an, als er ihre Klage h&ouml;rte, und gedachte um ihretwillen an seinen Bund.&nbsp;</strong></p><p>Warum hat sich Gott so verhalten? Weil sein Wesen barmherzig ist. Und weil er es gut mit seinen Leuten meint, obwohl diese ihn so oft schon entt&auml;uscht haben.</p><p>Beim Nachdenken &uuml;ber Gottes Charakter kommt mir ein Gedanke: Als Christen haben wir es mit dem selben Gott zu tun. Deshalb gilt das, was damals gegolten hat, heute genauso. Gott h&ouml;rt meine Klagen. Er kennt meine Umst&auml;nde. Ich kann mich an ihn wenden, weil er barmherzig ist, und weil er seines Bundes gedenkt, den er in Jesus Christus mit mir geschlossen hat.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17210046.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Sun, 16 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Worauf es ankommt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Timotheus 1,5 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Timotheus 1,5 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Timotheus 1,5 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Timotheus 1,5 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.</em><br/>
<p>Was ist blo&szlig; los? Wieso verbreiten sich mit einem Mal seltsame Lehrmeinungen in den Gemeinden Klein Asiens und Griechenlands? Wie kann es sein, dass sich Christen f&uuml;r Fabeln und Spekulationen&nbsp;&uuml;ber Abstammungsregister, also f&uuml;r fremdes Gedankengut, &ouml;ffnen?</p><p>Der Apostel Paulus ist nachhaltig irritiert. Ihm ist klar, dass er dieser Entwicklung entgegentreten muss. Also schreibt er seinem Mitarbeiter Timotheus einen Brief. Mit Blick auf das Anliegen der christlichen Lehre schreibt er:&nbsp;</p><p><strong>Das Ziel der Unterweisung ist Liebe aus reinem Herzen und aus gutem Gewissen und aus ungeheucheltem Glauben.</strong> 1. Timotheus 1,5</p><p>Ich finde das bemerkenswert. Es geht Paulus nicht um die Vermittlung von theologischem Wissen, so wertvoll dieses sein mag. Es geht ihm auch nicht um Regeln und Vorschriften.</p><p>F&uuml;r Paulus ist die Botschaft vom Heil in Jesus Christus von zentraler Bedeutung. Dar&uuml;ber hinaus besteht f&uuml;r ihn der Kern der christlichen Lehre darin, Menschen in der Liebe anzuleiten.</p><p>Damit greift Paulus auf, worauf Jesus in einem Streitgespr&auml;ch mit den theologischen Lehrern in Jerusalem hingewiesen hat. Das Matth&auml;usevangelium zitiert Jesus mit den Worten: &bdquo;Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gem&uuml;t&ldquo; und &bdquo;Du sollst deinen N&auml;chsten lieben wie dich selbst.&ldquo; Matth&auml;us 22,37-39</p><p>Die Liebe soll aus einem reinen Herzen hervorkommen, betont Paulus gegen&uuml;ber Timotheus. In diesem Herzen haben fragw&uuml;rdige Hintergedanken keinen Platz. Vielmehr bilden ein gutes Gewissen und ungeheuchelter Glaube den Rahmen f&uuml;r die Liebe.</p><p>Was denken Sie: W&uuml;rde Paulus das heute noch in gleicher Weise sagen? W&uuml;rde er Ihnen und mir ins Stammbuch schreiben, dass auch f&uuml;r uns die Liebe im Zentrum stehen soll?</p><p>Manchmal werde ich den Verdacht nicht los, dass Jesus sehr viel weniger von mir erwartet als das, was ich mit Christsein in Verbindung bringe. Vielleicht will Jesus einfach, dass ich seinen Ruf h&ouml;re, ihm nachfolge und meinen Glauben so gestalte, dass im Zentrum die Liebe aus reinem Herzen und aus einem guten Gewissen und ungeheucheltem Glauben steht.&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17209687.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Sat, 15 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Die Hymne Israels]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 5. Mose 32,11 – ausgelegt von Detlef Garbers.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 5. Mose 32,11 – ausgelegt von Detlef Garbers.]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 5. Mose 32,11 – ausgelegt von Detlef Garbers.</em><br/>
<p>&bdquo;Einigkeit und Recht und Freiheit&ldquo; - so beginnt die Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland. Jede Nation hat eine Nationalhymne. Auch Israel hat sich nach der Staatsgr&uuml;ndung 1948 eine Nationalhymne gegeben. Sie tr&auml;gt den Namen HaTikvah das bedeutet &bdquo;Die Hoffnung&ldquo;. Es ist ein Bezug auf das Wort des Propheten Hezekiel, der in einem ersch&uuml;tternden Bild Israel als Totengebeine sieht. Und diese Totengebeine klagen: &bdquo;Unsere Hoffnung ist verloren. Es ist aus mit uns.&ldquo; Da denken viele an die Shoa, die mit der Reichspogromnacht am 9. November 1938 ihren Anfang nahm.</p><p>Doch bei Hesekiel keimt Hoffnung auf. Gott selber spricht: Ich will eure Gr&auml;ber auftun und euch in das Land Israel bringen (Hesekiel 37,12) An dieses Bild erinnert die Nationalhymne. Israel hat sich jedoch nicht nur selbst eine Nationalhymne gegeben, sondern Gott hat ein Lied diesem Volk gegeben, dass es &uuml;ber die Jahrtausende begleiten soll und das alle Generationen lernen sollen. Dieses Lied soll auch als Zeuge auftreten, wenn Israel sich von Gott abwenden wird. Diese Hymne ist als Lied des Moses bekannt. In dem Lied wird von Gott als dem Fels Israels gesprochen. Getragen ist es von der Grundmelodie der Treue Gottes. An einer Stelle hei&szlig;t es: &bdquo;<strong>Wie ein Adler ausf&uuml;hrt seine Jungen und &uuml;ber ihnen schwebt, so breitete der HERR seine Fittiche aus und nahm sein Volk und trug es auf seinen Fl&uuml;geln.&ldquo;</strong> (5. Mose 32,11)</p><p>Mit diesem sehr eindr&uuml;cklichen Bild des Adlers erinnert Gott sein Volk Israel an den Auszug aus &Auml;gypten und an den Bund, den er mit Israel am Sinai schloss. Dort w&auml;hlte er Israel vor allen V&ouml;lker zu seinem besonderen Eigentum aus. Damit wurde das Volk Israel abgesondert, dem lebendigen Gott in besonderer Weise zu dienen. Bis heute denken Juden bei ihren gro&szlig;en Festwochen immer wieder an den Auszug aus &Auml;gypten.</p><p>Im scharfen Kontrast zu dieser Aussage der Treue Gottes stehen dann aber die schweren Gerichtsank&uuml;ndigungen, die in diesem Lied prophezeit werden. Gott wird es zulassen, dass Unheil &uuml;ber Israel kommen wird, weil sie ihn als den Fels der Rettung vergessen haben. Das Lied spricht davon, dass Israel b&ouml;sen Geistern und einem neuen Gott opfern wird. Das wird dann Gottes Gericht hervorrufen. Durch ein Volk, dass ein Nicht-Volk ist, wird Israel schweren Schaden als Strafe zugef&uuml;gt werden. Alte und Junge, Greise und Babys werden get&ouml;tet werden. Doch Gott wird das Gericht aufhalten, damit sein Name, der &uuml;ber Israel steht, nicht in den Dreck gezogen wird. Das Lied des Moses endet damit, dass auch die nichtj&uuml;dischen V&ouml;lker den Gott Israels preisen werden und dass Gott das Land seines Volkes reinigen wird.<br /><br />
Kennen Sie das Lied des Moses? Sie k&ouml;nnen es nachlesen im 5. Buch Mose Kapitel 32. Der Jude Paulus kannte es nat&uuml;rlich. Er hat es wie viele Juden heute auch, gelesen und gelernt. Paulus greift das Lied des Moses auf; zwar nicht das Bild von dem Adler aber das Bild von Gott als dem Fels Israels. Paulus macht deutlich: der Fels Israels ist Jesus Christus. Er ist der Fels, der Israel begleitet und er ist der Fels der Rettung.</p><p>Und jetzt wird es noch einmal spannend. Der Bogen dieses Liedes wird noch weiter gezogen. In dem letzten Buch der Bibel hei&szlig;t es von der Menschenmenge, die Jesus als Herrn bekannt und den Sieg errungen hat: Sie sangen das Lied des Mose und des Lammes. Mit dem Lamm ist Jesus gemeint. Werden Sie dieses Lied mitsingen?</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Detlef Garbers</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17208911.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Detlef Garbers]]></author>
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      <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das Gegengift]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Korinther 15,57 – ausgelegt von Detlef Garbers.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Korinther 15,57 – ausgelegt von Detlef Garbers.]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Korinther 15,57 – ausgelegt von Detlef Garbers.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Korinther 15,57 – ausgelegt von Detlef Garbers.</em><br/>
<p>Gott sei Dank. Diesen Ausspruch h&ouml;re ich &ouml;fters - auch von solchen, die gar nicht an Gott glauben. Gott zu danken, daf&uuml;r gibt es viele Gr&uuml;nde. Auch Paulus schreibt an die Gemeinde in Korinth. <strong>&bdquo;Gott sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus.&ldquo; </strong>Doch Paulus schiebt in den Dank noch ein &bdquo;aber&ldquo; hinein. <strong>&bdquo;Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus.&ldquo; </strong>Dieses kleine Wort &bdquo;aber&ldquo; ist hier besonders wichtig. Paulus schreibt dieses Wort des Dankes in einem Zusammenhang, in dem er von der Macht des Todes und der Macht der S&uuml;nde spricht. Das Wort S&uuml;nde beschreibt dabei nicht eine Lappalie, wie das manche meinen, wenn sie ein St&uuml;ck Torte zu viel gegessen haben. S&uuml;nde ist wie der t&ouml;dliche Giftstachel eines Tieres. Wer davon gestochen wird, muss sterben. Wer mit S&uuml;nde infiziert wurde, muss sterben. Das ist die bittere Wahrheit.<br />
Und es kommt noch schlimmer: <em>Jeder Mensch</em> auf dieser Erde ist von diesem Giftstachel der S&uuml;nde und damit vom Tod getroffen. Gibt es sozusagen ein Gegengift? Ein Serum, das rettet? Ja, in der Tat das gibt es. Und genau davon schreibt Paulus in seinen Briefen. Es ist die frohe und rettende Botschaft, die sich durch die gesamte Bibel hindurchzieht. Der Mensch ist zwar dem Tod preisgegeben, doch Gott bietet einen Retter an. Sozusagen ein Gegengift gegen die S&uuml;nden und den Tod. Dieser Retter ist Jesus Christus.</p><p>Haben Sie ges&uuml;ndigt? Sind Sie ein S&uuml;nder oder eine S&uuml;nderin? Wie w&uuml;rde Gott &uuml;ber Ihr Leben urteilen? Sind Sie von Schuld oder Schuldgef&uuml;hlen geplagt? Das kann zerm&uuml;rben, l&auml;hmen und gedanklich und emotional gefangen halten, dass die Freude am Leben verloren geht.<br /><br />
Ich denke an einen Gottesdienst mit jungen Erwachsenen zur&uuml;ck. Ich war eingeladen in diesem Gottesdienst zu predigen und es wurde die M&ouml;glichkeit gegeben, dass die jungen Leute erz&auml;hlen, was sie in letzter Zeit mit Gott erlebt haben. Eine junge Frau stand auf und erz&auml;hlte ein Erlebnis, was mich tief ber&uuml;hrt hat. Sie erz&auml;hlte, dass sie Entscheidungen getroffen hatte, die in ihren und Gottes Augen nicht richtig waren. Sie f&uuml;hlte sich innerlich leer, schuldig und dreckig. Sie fragte sich: Kann Gott mich noch einmal annehmen, bei dem, was ich getan habe?</p><p>Sie ging in ein Caf&eacute;, bestellte etwas zu essen und zu trinken und nahm das Buch von Pastor Wilhelm Busch mit &bdquo;Jesus unser Schicksal.&ldquo; - &Uuml;brigens ich kann Ihnen dieses Buch sehr empfehlen! -<br />
Beim Lesen besch&auml;ftigte sie sich weiterhin mit der Frage, die wie eine Last auf ihr lag: Kann Jesus ihr noch einmal vergeben?</p><p>Nach einer Weile stand sie auf, ging zur Bedienung, um zu bezahlen. Doch diese nahm kein Geld entgegen und sagte: &bdquo;Jemand hat schon f&uuml;r sie bezahlt.&ldquo; Eine Mutter mit ihrem kleinen Kind hatte die junge Frau beobachtet und bezahlt. Doch dieses Wort von der Bedienung war f&uuml;r die junge Frau weit mehr als nur die Bezahlung der Caf&eacute;-Rechnung. Es war das Wort der Befreiung und des Sieges &uuml;ber ihr Versagen. &bdquo;Jemand hat schon f&uuml;r sie bezahlt.&ldquo; Dieser Jemand ist Jesus. Er hat bezahlt f&uuml;r die S&uuml;nde. Am Kreuz auf Golgatha hat er den Preis bezahlt - n&auml;mlich den Tod -, den jeder Mensch verdient h&auml;tte. Seine Auferstehung ist der Sieg &uuml;ber den Tod. Glauben Sie das? Wenn nicht, dann m&ouml;chte ich Sie einladen, diesen Jesus als Ihren Herrn und Retter anzunehmen, denn der Glaube an Jesus Christus ist der Sieg, der diesen Tod &uuml;berwunden hat. Gott sei Dank!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Detlef Garbers</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17208220.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Detlef Garbers]]></author>
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      <pubDate>Thu, 13 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Nicht blenden lassen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jakobus 2,9 – ausgelegt von Hans-Martin Richter.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jakobus 2,9 – ausgelegt von Hans-Martin Richter.]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Jakobus 2,9 – ausgelegt von Hans-Martin Richter.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jakobus 2,9 – ausgelegt von Hans-Martin Richter.</em><br/>
<p>Es war einmal in Afrika.&nbsp;Der junge technische Missionar war eifrig dabei, den Menschen zu helfen.</p><p>T&auml;glich bildete sich eine lange Schlange vor seiner Werkstatt. Er war Schlosser von Beruf. Er reparierte Fahrr&auml;der, Handwagen, Gartenger&auml;te, usw. Eines Tages kam prominenter Besuch. Der Pr&auml;sident des Bundeslandes bzw. Departements kam mit seinem Fahrer vorbei. Er hatte eine Autopanne und brauchte dringend Hilfe. Der junge Missionar sagte von der Bibel her motiviert: Bei mir gibt es kein Ansehen der Person. Stellen Sie sich bitte hinten an und warten Sie, bis sie drankommen. Der Ministerpr&auml;sident kochte vor Wut. Leute, die alle Zeit der Welt haben, werden ihm vorgezogen. Und als er bei der Erstellung der Rechnung sich auch noch hingehalten f&uuml;hlte, l&auml;sst er den Missionar verhaften. Erst nach zwei Wochen kam er wieder frei.</p><p>Das Erlebnis erinnert mich an die Worte aus dem Jakobusbrief, Kapitel 2,9, die uns vor dem Urteil nach dem Ansehen der Person warnen. Der junge Missionar hatte in seiner Haltung sicherlich nicht das Ziel, den Ministerpr&auml;sidenten zu beleidigen. Handelte er nicht konsequent nach der Lehre von Jakobus: <strong>&bdquo;Wenn ihr aber nach dem Ansehen der Person urteilt, dann begeht ihr eine S&uuml;nde&hellip;&ldquo;</strong></p><p>Wenn ich die Bibelstelle im Zusammenhang betrachte, wird deutlich, dass es dem Schreiber um die christliche Gemeinde geht. Dort soll es keine Unterschiede geben. &ndash; Na ja, &Auml;ltere sollen besonders geehrt werden, und die das Wort Gottes verk&uuml;ndigen, sollen zweifach geehrt werden. usw.</p><p>Jakobus kritisiert eine Praxis, die in den fr&uuml;hen Gemeinden vorkam: Gl&auml;ubige wurden aufgrund von Status, Reichtum oder Einfluss bevorzugt behandelt. Er fordert die Christen auf, alle Menschen gleich zu behandeln, unabh&auml;ngig von ihrem sozialen Status.</p><p>&middot; Vielleicht nahmen sich einige zu wichtig wegen ihrer sch&ouml;nen Kleider und ihrem Reichtum.</p><p>&middot; Vielleicht gab es Gemeinden mit dominierenden Familien. Wer dazu geh&ouml;rte, durfte mit-bestimmen, und wer nicht, der nicht.</p><p>&middot; Vielleicht gab es Gemeinden, in denen einzelne Personen viel gespendet hatten. Daraus leiteten sie das Recht hab, bei Entscheidungen das letzte Wort zu haben.</p><p>&middot; Vielleicht gab es Gemeinden, in denen &Auml;ltere nach Jahrzehnten in der Verantwortung an Leitungspositionen klebten.</p><p>&middot; Vielleicht gab es Gemeinden, in denen Leute aufgrund besonderer Begabungen in der Gemeinde ihren Einfluss aus&uuml;bten, obwohl sie gar nicht in der Leitung waren.</p><p>Im Jakobusbrief wird vom k&ouml;niglichen Gebot gesprochen. Gemeint ist &bdquo;Du sollst deinen Mit-menschen lieben wie dich selbst.&ldquo; Wer liebt, nimmt wahr und l&auml;sst sich nicht blenden. Das bedeutet aber nicht Gleichmacherei. Es bedeutet nicht, dass es keine Unterschiede gibt. Aber es hei&szlig;t, dass wir diese Unterschiede nicht dazu nutzen, Menschen in ihrer W&uuml;rde oder ihrem Einfluss herabzusetzen oder &uuml;berzubewerten.</p><p>Ich will wichtige Menschen nicht abblitzen lassen, wie es der eingangs erw&auml;hnte Missionar in Afrika ungewollt getan hatte. Aber wenn ich eine Entscheidung treffen muss, oder um ein Urteil gefragt werde, dann will ich mich vom Sein einer Person und nicht vom Schein leiten lassen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Hans-Martin Richter</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17207512.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Hans-Martin Richter]]></author>
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      <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Mut nach dem Scheitern]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Josua 8,1 – ausgelegt von Hans-Martin Richter.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Josua 8,1 – ausgelegt von Hans-Martin Richter.</em><br/>
<p>Schon mal auf die Nase gefallen? Zum Beispiel durch eine Pr&uuml;fung gerasselt, in einer Beziehung gescheitert oder in einem Projekt? Und hinterher? Es kann richtig weh tun und l&auml;hmen, wenn pl&ouml;tzlich andere die Nase vorn haben.</p><p>Wie gut tut es, in solchen Zeiten ermutigt zu werden.</p><p>Wer in der DDR aufgewachsen ist, kennt sicher das Lied von Hans Naumilkat, in dem es hei&szlig;t: &bdquo;durch die unbekannten Tiefen geh ich mutig Schritt f&uuml;r Schritt&ldquo;. Die Strophe hat zahllosen Menschen in schweren Zeiten geholfen.</p><p>Halt, Halt, mag mancher jetzt rufen. Bin ich noch im richtigen Sender? Der Text geh&ouml;rt doch zu einem Lied der &bdquo;jungen Pioniere&ldquo; eines Landes, das es heute nicht mehr gibt. Und der Musiker Hans Naumilkat ist doch der, der im Auftrag der DDR-F&uuml;hrung wundersch&ouml;ne, aber gottlose Lieder f&uuml;r die Advents- und Weihnachtszeit komponierte: ohne biblische Bez&uuml;ge, ohne das Kind in der Krippe, ohne Evangelium. Soll der mich ermutigen?</p><p>Im Buch Josua des Alten Testamentes lese ich, wie Gottes Volk das Land Kanaan St&uuml;ck um St&uuml;ck einnahm. Sie waren ermutigt durch einen grandiosen Sieg &uuml;ber die Stadt Jericho. Beim Erkunden des n&auml;chsten Kriegsziels trugen sie die Nase hoch. Die Kundschafter meinten: kein Problem, mutig voran, wir schaffen das. Aber sie hatten Gott und seine Weisungen vergessen &ndash; und scheiterten kl&auml;glich an der kleinen Stadt Ai. Was hilft jetzt?</p><p>Der Heerf&uuml;hrer Josua wirft sich zum Gebet auf den Boden. Seine Nase liegt auf der Erde. Er kl&auml;rt das Problem des Volkes vor Gott. Und dann sagt Gott zu ihm, Josua 8,1: &bdquo;<strong>F&uuml;rchte dich nicht und verzage nicht.&ldquo;</strong>- Hab Mut! Echte Ermutigung kommt von Gott selbst.&ldquo;</p><p>Mut zeigt sich nicht nur in alten biblischen Zeiten, sondern auch heute.</p><p>Von Gott ermutigt kauften Christen in Brandenburg an der Havel eine auf E-Bay angebotene Kirche, f&uuml;r die sonst niemand mehr Hoffnung hatte.</p><p>An einem Reformationsfest luden sie K&uuml;nstler der Stadt ein. F&uuml;r Musik sorgte der Sohn des ber&uuml;hmten Hans Naumilkat, der mit seinen fr&ouml;hlichen Liedern wohl wie kein anderer das Liedgut der DDR pr&auml;gte. Seine vom Evangelium befreiten Lieder werden bis heute gerne gesungen.</p><p>Der Sohn Naumilkat lie&szlig; sich darauf ein, an jenem Reformationsfest Luthers Reformationslied zu spielen: &bdquo;Ein feste Burg ist unser Gott&ldquo;. Ungeplant begannen anwesende Christen pl&ouml;tzlich den Text mitzusingen. Naumilkat kannte das Lied nicht und spielte entsprechend. Bei der zweiten Strophe sangen die Christen ganz mutig: &bdquo;Mit unserer Macht ist nichts getan. Wir sind gar bald verloren. Es streit f&uuml;r uns der rechte Mann, den Gott hat selbst erkoren. Fragst du, wer es ist? Er hei&szlig;t Jesus Christ, der Herr Zebaoth, und ist kein anderer Gott, das Feld wird er behalten&ldquo;. &ndash; Was f&uuml;r eine Ermutigung!</p><p>Gott hat zu Josuas Zeiten dem Volk geholfen, das von Gott versprochene Land in Besitz zu nehmen. Seine Ermutigung hatte Gewicht, weil er sie zusprach. Das ist mehr als die Selbstermutigung der jungen Pioniere oder Nina Ruges: alles wird gut.</p><p>In der Gemeindegr&uuml;ndung in Brandenburg haben unterdessen einige Menschen einen Zugang zum christlichen Glauben gefunden. Fr&uuml;her verwechselten sie Jesus und Buddha mit Gandhi. Heute ehren sie Jesus Christus als den, der das Feld behalten wird, der mit seinen Leuten und seiner Kirche zum Ziel kommt.</p><p>K&uuml;rzlich auf die Nase gefallen? Kl&auml;ren Sie wie Josua Ihren Zustand vor Gott. Er verspricht heute: <strong>&bdquo;F&uuml;rchte dich nicht und verzage nicht.&ldquo;</strong></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Hans-Martin Richter</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17206851.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Hans-Martin Richter]]></author>
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      <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Hören wollen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 2,7 – ausgelegt von Andrea Tschuch.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 2,7 – ausgelegt von Andrea Tschuch.]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 2,7 – ausgelegt von Andrea Tschuch.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Offenbarung 2,7 – ausgelegt von Andrea Tschuch.</em><br/>
<p>Sie war schon recht alt, als ich sie kennengelernt habe. Aber fit wie ein Turnschuh. Die Oma meines Mannes. Einzig ihr stark nachlassendes H&ouml;rverm&ouml;gen hat ihr Kummer bereitet und ihr Leben eingeschr&auml;nkt. So hatte sie in ihren Achtzigern schweren Herzens beschlossen, dass sie nicht mehr mit ihrem Rad fahren w&uuml;rde. Gekonnt h&auml;tte sie es immer noch. Gewollt sowieso. Aber es wurde zu gef&auml;hrlich. Sie hat herannahende Autos einfach nicht mehr geh&ouml;rt.</p><p>Viele Jahre lang hatte die alte Dame schon ein H&ouml;rger&auml;t getragen und war damit gut zurechtgekommen. Doch die Schwerh&ouml;rigkeit hatte immer mehr zugenommen.</p><p>Irgendwann konnte sie trotz H&ouml;rger&auml;t kaum noch etwas verstehen. Und so konnte sie auch den Tischgespr&auml;chen nicht mehr folgen. Darunter hat sie sehr gelitten.</p><p>Wenn meine H&ouml;rf&auml;higkeit schlechter wird, kann das mein Leben empfindlich einschr&auml;nken. Beziehungen pflegen. Mich mit anderen austauschen. Informationen aufnehmen. Neues lernen. Dabei sein. Das alles wird schwieriger, wenn ich kaum oder gar nicht mehr h&ouml;ren kann.</p><p>Die Oma meines Mannes wollte h&ouml;ren. Aber sie konnte es nicht. Manchmal k&ouml;nnen Menschen h&ouml;ren. Aber sie wollen es nicht. Auf einem Schild an der Zimmert&uuml;r eines Teenagers habe ich mal gelesen: &bdquo;Ich bin nicht schwerh&ouml;rig. Ich ignoriere sie nur.&ldquo; So kann man es nat&uuml;rlich auch machen. Ist aber nicht in jedem Fall empfehlenswert. Besonders, wenn die Person, die spricht, mir wirklich etwas zu sagen hat. Hilfreiches f&uuml;r mein Leben. Wenn sie mich aufmerksam macht auf etwas, das wichtig f&uuml;r mich ist. Dann ist es wohl besser, ich h&ouml;re zu.</p><p>Auch, wenn ich meine Ohren lieber verschlie&szlig;en w&uuml;rde. Weil ich bef&uuml;rchte, dass ich h&ouml;ren werde, was ich nicht h&ouml;ren will. Und was auch kein anderer h&ouml;ren soll. So mag es manchem Sch&uuml;ler gehen, wenn ein blauer Brief ins Haus flattert. Von der Schule. Weil die Versetzung gef&auml;hrdet ist. Ein blauer Brief ist erst einmal unangenehm. Aber er bietet auch eine Chance. Eltern und Kinder k&ouml;nnen sich die Schwierigkeiten gemeinsam anschauen. &Uuml;berlegen, wie das Kind jetzt bestm&ouml;glich unterst&uuml;tzt werden kann. Auf hilfreiche Ermahnungen h&ouml;ren, ist eine kluge Entscheidung. Nicht nur, wenn ein blauer Brief aus der Schule kommt.</p><p>Im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, sind gleich sieben Briefe &uuml;berliefert. Sie stammen von Jesus und richten sich an sieben Ortsgemeinden im damaligen Kleinasien. In seinen Briefen beschreibt Jesus, wie er die jeweilige Gemeinde sieht und beurteilt. Dabei gibt er ihnen sehr viel Ermutigendes mit. Aber er verschweigt auch nicht die Schwierigkeiten. Wenn die Gemeinde gef&auml;hrdet ist, von au&szlig;en oder innen, spricht Jesus das in seinem Brief an. F&uuml;r die Empf&auml;nger damals ist das sicherlich auch erst einmal unangenehm. Aber Jesus will sie sch&uuml;tzen. Ihnen helfen, Sie sollen erkennen, wo sie vom Weg abgekommen sind, und umkehren.&nbsp;</p><p><strong>&bdquo;Wer Ohren hat, der h&ouml;re, was der Geist den Gemeinden sagt!&ldquo; </strong>So steht es in Jesu Brief an die Gemeinde in Ephesus, in Kapitel 2, Vers 7 der Offenbarung. Und dazu fordert Jesus auch die anderen sechs Gemeinden in seinen Briefen auf. Werden sie auf Jesus h&ouml;ren? Jesu Gemeinde kann das. Und es ist klug, wenn sie es tut.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Andrea Tschuch</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17206117.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Andrea Tschuch]]></author>
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      <pubDate>Mon, 10 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Nicht vergessen!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 5. Mose 4,23 – ausgelegt von Andrea Tschuch.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 5. Mose 4,23 – ausgelegt von Andrea Tschuch.</em><br/>
<p>Ein fast allt&auml;glicher Morgen, vor knapp zwei Monaten: Eben habe ich den Tisch f&uuml;rs Fr&uuml;hst&uuml;ck gedeckt. Jetzt lehne ich an der Arbeitsplatte. Warte, dass der Kaffee durchgelaufen ist. Da kommt mein Mann in die K&uuml;che. Breitet seine Arme aus, zieht mich an sich und sagt: &bdquo;Mein lieber Schatz! Meinen allerherzlichsten Gl&uuml;ckwunsch&hellip;&ldquo;</p><p>&bdquo;Gl&uuml;ckwunsch? Wieso Gl&uuml;ckwunsch?&ldquo;, denke ich. &bdquo;Mein Geburtstag ist im Februar. Jetzt haben wir September. - Ah, September!&ldquo; Noch bevor mein Mann weiterspricht, wird mir schlagartig klar: Heute ist unser Hochzeitstag. Den habe ich doch glatt vergessen. Nicht zum ersten Mal. Mein Mann nimmt es mit Humor. Gemeinsam lachen wir &uuml;ber meinen Patzer. Am&uuml;sieren uns, dass mir auch nach 32 Ehejahren immer noch unser Hochzeitstag entfallen kann.</p><p>Was aber, wenn ich nicht nur ab und zu mal einen Hochzeitstag vergesse, sondern gleich den kompletten Ehebund, den wir miteinander geschlossen haben? Wenn ich pl&ouml;tzlich lebe, als w&uuml;rde es diesen Bund gar nicht geben? Dar&uuml;ber k&ouml;nnte mein Mann mit Sicherheit nicht lachen. Ich umgekehrt auch nicht.</p><p>Ein Bund ist eben eine ernstzunehmende Angelegenheit. Auf einen Bund soll man sich verlassen k&ouml;nnen. Wie traurig, wenn er vergessen wird. Das macht auch Gott seinem Volk Israel deutlich. Durch Mose hat er sie aus der Sklaverei in &Auml;gypten befreit. Zu dem Land gef&uuml;hrt, das er ihrem Stammvater Abraham versprochen hat. Am Sinai hat Gott einen Bund mit ihnen geschlossen. 40 Jahre lang ist er mit seinem Volk in der W&uuml;ste unterwegs. Jetzt n&auml;hert sich diese W&uuml;stenzeit dem Ende. Bald werden sie das versprochene Land einnehmen. Mose wird nicht mehr mit hineinkommen. Auch seine Lebenszeit geht jetzt zu Ende.</p><p>Im 5. Buch Mose sind die letzten Worte &uuml;berliefert, die der von Gott eingesetzte Leiter an das Volk richtet. Mose erinnert sie daran, wer dieser Gott ist, dem sie geh&ouml;ren. Wie er ihnen in der W&uuml;ste begegnet ist und sie versorgt hat. Was sie erlebt und gelernt haben. Er zeigt ihnen auf, wie sie mit Gott ein gutes Leben f&uuml;hren k&ouml;nnen. In dem neuen Land, das vor ihnen liegt. Mose best&auml;tigt nochmal den Bund, den Gott mit ihnen geschlossen hat. Und in Kapitel 4, Vers 23 des 5. Buch Mose fordert er sie eindringlich auf: <strong>&bdquo;So h&uuml;tet euch nun, dass ihr den Bund des HERRN, eures Gottes, nicht vergesst, den er mit euch geschlossen hat, und nicht ein Bildnis macht von irgendeiner Gestalt, wie es der HERR, dein Gott, geboten hat.&ldquo;</strong></p><p>Gott hat einen Bund mit seinem Volk Israel geschlossen. Diesen Bund nimmt er sehr ernst. Und die Menschen seines Volkes sollen es auch tun. Das ist Gott wichtig. Heute, auf der Schwelle zum neuen Leben im neuen Land. Und auch sp&auml;ter, wenn sie sich im neuen Land eingerichtet haben: Auf keinen Fall sollen sie vergessen, wer sie sind und zu wem sie geh&ouml;ren. Zu kostbar ist der Bund, den Gott mit ihnen geschlossen hat.</p><p>Dieser Bund damals, der alte Bund, ist nur f&uuml;r ein Volk bestimmt. Das Volk Israel. Der neue Bund, den Gott anbietet, gilt der ganzen Welt. Menschen aller Nationen k&ouml;nnen in diesen Bund mit Gott eintreten. Durch Jesus Christus. Er hat den neuen Bund besiegelt mit seinem eigenen Blut, das er f&uuml;r uns Menschen vergossen hat. Wer sein Vertrauen auf Jesus Christus setzt, lebt mit Gott im Bund. Welch ein kostbares Geschenk! Auch das soll niemand vergessen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Andrea Tschuch</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17205741.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Andrea Tschuch]]></author>
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      <pubDate>Sun, 09 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Mehr Licht!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 8,12 – ausgelegt von Burghard Affeld.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 8,12 – ausgelegt von Burghard Affeld.</em><br/>
<p>&bdquo;Mehr Licht! Mehr Licht!&ldquo; So soll der gro&szlig;e Dichter und Erforscher des Lichtes und der Farben Johann Wolfgang von Goethe gestorben sein. Reichte ihm in der Sterbensnot all sein Wissen und K&ouml;nnen nichts? Wonach sehnte er sich in der Dunkelheit des Sterbens? Welches Licht hatte er gemeint? Ich wei&szlig; es nicht.</p><p>Seit Menschengedenken fragen Menschen nach der letzten wichtigen Erkenntnis, die ich mit den drei Fragen kennzeichnen kann: &bdquo;Woher komme ich? Wer bin ich? Wohin gehe ich?&ldquo; Damit suche ich nach dem Sinn und Ziel meines Lebens. Menschen suchen das wahre Licht der Erkenntnis &uuml;ber Leben und Tod. Welchem Licht k&ouml;nnen sie unter den vielen Lichtern vertrauen?</p><p>Viele Religionen sind besonders wegen dieser Grundfragen des Menschen entstanden. So ist auch bei ihnen das Licht ein Symbol f&uuml;r ihre Wahrheit und Hoffnung. In unserer modernen Welt gibt es unz&auml;hlige Hilfsangebote und Hoffnungslichter, die letztlich doch am Tod scheitern. Welchem Licht unter den vielen Lichtern soll ich folgen?</p><p>Vor &uuml;ber 2000 Jahren hat sich ein junger Mann mit starken Worten in die &Ouml;ffentlichkeit seines Landes gewagt. Er behauptete unglaublich und unmissverst&auml;ndlich: &bdquo;<strong>Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.&ldquo;</strong> So lese ich es von Jesus im Neuen Testament der Bibel im 8. Kapitel und im 12. Vers des Evangelisten Johannes.</p><p>War Jesus das Licht, nachdem sich Goethe und viele andere aus der Geschichte der Menschheit sehnten? Nein, sie erkannten in Jesus nicht das Licht f&uuml;r ihr Leben. Goethe und mit ihm viele andere Menschen erwarteten neue Ideen, Lehren und Dogmen. F&uuml;r sie &uuml;berraschend und f&uuml;r viele unglaublich ist, dass Jesus als Person das Licht und damit die Wahrheit f&uuml;r das Leben der Menschen ist. Wer kann das glauben? Ohne pers&ouml;nliche Beziehung zu dieser Person Jesus bleibe ich blind f&uuml;r das Licht in dieser Welt. Meine Selbstherrlichkeit und Schuld hat meine Augen blind gemacht. Meine S&uuml;nden sind die Beziehungskiller zwischen Gott und mir.</p><p>Jesus selbst muss uns die Augen &ouml;ffnen f&uuml;r seine Liebe und sein Erbarmen &uuml;ber uns. Seine Liebe zu uns ist so gro&szlig;, dass er sein Leben f&uuml;r unsere Schuld hingegeben hat. Mit dieser Liebe wirbt er um unser Vertrauen zu ihm. Das Licht seiner Liebe ist kein Irrlicht, an dem wir im Tode scheitern. Jesus m&ouml;chte uns an die Hand nehmen. So kommen wir durch die Finsternis dieser Welt und unseres Lebens. Er nimmt uns die Schwere unserer Schuld von uns und &ouml;ffnet uns den Himmel f&uuml;r ein ewiges Leben mit ihm. Seine Botschaft und sein Versprechen gelten auch heute f&uuml;r jeden, der ihm vertraut: <strong>&bdquo;Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.&ldquo;</strong> - &bdquo;Mehr Licht, mehr Licht!&ldquo; Mit diesem Wunsch starb Goethe. Mit Jesus bekommen wir das Licht des Lebens geschenkt. Auch heute!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Burghard Affeld</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17205373.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Burghard Affeld]]></author>
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      <pubDate>Sat, 08 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Die frohmachende Frage]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 40, 17 – ausgelegt von Burghard Affeld.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 40, 17 – ausgelegt von Burghard Affeld.</em><br/>
<p>Im Krankenhaus. Ein alter Mann ist mein Bettnachbar. Durch meine Telefonate bekommt er mit, dass der christliche Glaube f&uuml;r mich wichtig ist. So kommen wir ins Gespr&auml;ch. Eine ganze Zeit geht es um seine Schmerzen und seine Krankheiten. Ein erfolgreiches Leben liegt hinter ihm. Sein gr&ouml;&szlig;tes Ungl&uuml;ck ist seine demente Frau. Nun ist sie ein Pflegefall und kann nicht mehr bei ihm leben. Er lebt im betreuten Wohnen. Finanziell war es ihm m&ouml;glich, ein komfortables Zimmer zu bekommen. &Auml;u&szlig;erlich und versorgungsm&auml;&szlig;ig ist alles gut. Aber soll das alles gewesen sein?</p><p>So kommen wir auf die entscheidende Frage nach Gott. Ist Gott wirklich da? Ist Gott der Sch&ouml;pfer unseres Lebens? Wohin gehen wir, wenn wir aus diesem Leben gehen? Mein Bettnachbar ist katholisch erzogen. Daher wei&szlig; er noch Einiges. Aber lange hat er sich mit Glaubensfragen nicht mehr besch&auml;ftigt. Nun entdeckt er, dass die Frage nach Gott f&uuml;r ihn wichtig wird. Am st&auml;rksten ber&uuml;hrt ihn der Gedanke, dass sein Leben aus dem Herzen Gottes und seiner Liebe stammt.</p><p>Wir sind &bdquo;Made in Paradiese&ldquo;. &bdquo;Made by God&ldquo;. Wir sind gemacht und gewollt von Gott im Paradies f&uuml;r das Leben auf dieser Erde. Der alte Mann im Bett neben mir wird &uuml;ber diese Nachricht froh und bleibt durch sie neugierig. Bei meiner Entlassung aus dem Krankenhaus muss ich ihm versprechen, ihn zu besuchen. Dabei soll ich die Aufnahme einer Predigt von mir mit ihm zusammen anh&ouml;ren. Anschlie&szlig;end m&ouml;chte er noch ein Gespr&auml;ch mit mir dar&uuml;ber f&uuml;hren. Er freue sich schon jetzt darauf.</p><p>Hat die Frage nach Gott Sie schon einmal froh gemacht? Oder haben Sie das bei anderen Menschen schon einmal so erlebt? Wir k&ouml;nnen die Frage nach Gott in uns nicht erzeugen. Nur Gott kann die Herzen bewegen. Weil wir Gottes Gesch&ouml;pfe sind, steckt diese Frage tief in unseren Herzen. Gott kann uns aber gebrauchen, die Frage nach Gott in den Herzen anderer Menschen bedeutsam zu machen. Wir k&ouml;nnen auch darum beten, dass Menschen in unserer Umgebung beginnen, nach Gott zu fragen. Und wenn das geschieht, dann ist es ein Wunder Gottes. Dann k&ouml;nnen wir uns zusammen mit ihnen dar&uuml;ber freuen, dass sie auf dem richtigen Wege sind.</p><p>Beim Lesen seines Wortes begegnen sie Gott und finden die richtigen Antworten auf ihre Fragen. Sie entdecken die Liebe Gottes in seinem Sohn Jesus Christus, der f&uuml;r uns am Kreuz von Golgatha starb. Die Schuldenlast kann er von unseren Herzen nehmen. Den Tod hat er besiegt. Der Himmel steht f&uuml;r alle offen, die nach ihm fragen und an ihn glauben. Das ist die Freudenbotschaft, die unz&auml;hlige Menschen froh gemacht hat. Es lohnt sich auf ewig, die Frage nach Gott zu stellen.</p><p>Die Freude all derer, die nach Gott fragen, hat der Beter eines alten Gebetes vor Augen. In Psalm 40, Vers 17 schickt er seine Bitte zu Gott mit den Worten: <strong>&bdquo;Lass deiner sich freuen und fr&ouml;hlich sein alle, die nach dir fragen.&ldquo;</strong> Das erbitte ich auch f&uuml;r meinen Bettnachbarn.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Burghard Affeld</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17204731.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Burghard Affeld]]></author>
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      <pubDate>Fri, 07 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wer ist Jesus?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 1,21 – ausgelegt von Ralf Berger.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Matthäus 1,21 – ausgelegt von Ralf Berger.</em><br/>
<p>Wer ist Jesus f&uuml;r Sie? Diese Frage nach der Bedeutung von Jesus f&uuml;r sein Leben hat sich mit Sicherheit jeder Christ schon einmal gestellt. Die Frage nach Jesus ist aber nicht nur auf Christen beschr&auml;nkt. Jesus wird n&auml;mlich in gro&szlig;en Teilen der Welt als eine vorbildliche historische Person anerkannt. Dabei verbinden Menschen mit Jesus zum Teil sehr unterschiedliche Sichtweisen. Zu Jesu Lebzeiten wurde er als derjenige gesehen, der Israel vom Joch der r&ouml;mischen Besatzung befreien und das K&ouml;nigreich Davids wieder aufrichten sollte. Im Islam wird Jesus bis heute als Prophet verehrt. Andere sehen in Jesus einen Friedensaktivisten und Freiheitsk&auml;mpfer, der ein Vorbild im Kampf gegen Krieg und Gewalt ist. F&uuml;r andere Menschen ist Jesus ein gescheiterter j&uuml;discher Wanderprediger. Auch als K&auml;mpfer f&uuml;r Gerechtigkeit, der sich f&uuml;r Arme einsetzt, ist Jesus bekannt.</p><p>Aber wer ist Jesus wirklich? Wof&uuml;r steht Jesus auch heute noch?</p><p>Die Bibel gibt im Matth&auml;usevangelium, Kapitel 1, Vers 21, eine Antwort. Dort wird Joseph, dem Adoptivvater von Jesus, von einem Engel gesagt: <strong>&bdquo;<em>Maria wird einen Sohn geb&auml;ren, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren S&uuml;nden.&ldquo;</em></strong></p><p>Jesus wird also als der Retter des Volkes Israel bezeichnet. Er wird das Volk Israel von seinen S&uuml;nden retten. Genau das sagt auch schon der Name &bdquo;Jesus&ldquo;. &Uuml;bersetzt hei&szlig;t Jesus n&auml;mlich: &bdquo;Der Herr rettet&ldquo; oder &bdquo;Gott ist Retter&ldquo;.</p><p>Die Erl&ouml;sung der Menschen von den S&uuml;nden ist der Kernauftrag Jesu - damals wie heute. Dieser Rettungsweg beginnt mit seiner Geburt, die Christen zu Weihnachten feiern, setzt sich mit seinem Tod am Kreuz auf Golgatha am Karfreitag fort und wird letztendlich durch seine Auferstehung zu Ostern vollendet.</p><p>Aber warum musste Jesus, der Sohn Gottes, diesen grausamen Weg gehen?</p><p>Das Schl&uuml;sselwort daf&uuml;r lautet &bdquo;S&uuml;nde&ldquo;. Die S&uuml;nde trennt ausnahmslos jeden Menschen von Gott. S&uuml;nde ist nicht nur einfach die &Uuml;bertretung eines oder mehrerer Gebote wie Diebstahl oder &uuml;ble Nachrede. Nein, S&uuml;nde ist viel mehr. Die S&uuml;nde bezeichnet das zerst&ouml;rte Verh&auml;ltnis zu Gott. Die Beziehung des einzelnen Menschen zu Gott ist zerbrochen. S&uuml;nde bedeutet, dass ich mein Ziel, ein Leben mit Gott, verfehle.</p><p>Im R&ouml;merbrief hei&szlig;t es dazu in Kapitel 3, Vers 23: <em>&bdquo;Denn alle haben ges&uuml;ndigt, und in ihrem Leben kommt Gottes Herrlichkeit nicht mehr zum Ausdruck.&ldquo; </em>Das ist das Grundproblem jedes Menschen. Es geht dabei um das gesamte Leben, welches Gottes Willen nicht widerspiegelt. Wegen der S&uuml;nde kann vor Gott kein Mensch bestehen. Die Folge eines derartigen Lebens getrennt von Gott ist ein dauerhaftes Leben ohne Gott - auch nach dem Tod. Es ist der Weg in die H&ouml;lle. Das w&uuml;nsche ich niemandem.</p><p>Aber das Gute ist. Es gibt einen Ausweg. Niemand muss selbst versuchen dieses zerst&ouml;rte Verh&auml;ltnis zu Gott wieder in Ordnung zu bringen. Es w&auml;re ohnehin aussichtlos. Gott hat dieses Problem ein f&uuml;r alle Mal gel&ouml;st. Er hat Jesus vor ca. 2000 Jahren auf diese Welt geschickt, um f&uuml;r jeden einzelnen Menschen die verloren gegangene Beziehung zu Gott wieder herzustellen. Jesus ist gekommen, um S&uuml;nder von ihrer S&uuml;nde, ihren S&uuml;nden, zu erl&ouml;sen und sie zu befreien.</p><p>Und wie machte er das? Jesus trug die Strafe, die wir eigentlich erleiden m&uuml;ssten. Jesus Christus ist am Kreuz von Golgatha f&uuml;r Sie und mich, f&uuml;r uns alle, gestorben. Nur durch Jesus k&ouml;nnen wir wieder Frieden mit Gott haben.</p><p>Ist das nicht ein riesengro&szlig;es Geschenk? Es ist gr&ouml;&szlig;er, als wenn mir jemand 10 Millionen Euro schenken w&uuml;rde. Jesus schenkt uns eine Hoffnung &uuml;ber den Tod hinaus. Er gibt ewiges Leben, weil er jeden Menschen, wirklich jeden, unendlich liebt. Unbegreiflich diese Liebe.</p><p>Ich w&uuml;nsche mir nichts mehr, als dass jeder H&ouml;rer, jede H&ouml;rerin dieser Andacht auch das Angebot des Retters Jesus annimmt. Sagen Sie doch &bdquo;Ja&ldquo; zu Jesus.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Ralf Berger</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17204009.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Ralf Berger]]></author>
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      <pubDate>Thu, 06 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Zielorientiert leben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Philipper 1,9-10 – ausgelegt von Ralf Berger.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Philipper 1,9-10 – ausgelegt von Ralf Berger.</em><br/>
<p>Kennen Sie Paulus? Ja, ich meine den Paulus, der im ersten Jahrhundert nach Christi zun&auml;chst Christen verfolgte. Aber dann wurde er zum leidenschaftlichen Verk&uuml;ndiger des Evangeliums vor allem in der heutigen T&uuml;rkei und Griechenland. Paulus gr&uuml;ndete viele Gemeinden und war ihnen stets verbunden. Daher blieb er in brieflichem Kontakt mit ihnen. In seinen Briefen lobte er die Gemeinden, schreckte aber auch vor Kritik nicht zur&uuml;ck, gerade wenn Irrlehren im Spiel waren.</p><p>Auch an die Gemeinde in Philippi, die erste Gemeinde in Europa, schrieb er einen Brief. Und er lobt dabei diese Gemeinde sehr. Gleich zu Beginn seines Briefes (Phil. 1,3) sagt er, dass er jedes Mal Gott dankt, wenn er an diese Gemeinde denkt. Da scheint alles im Lot zu sein.</p><p>Aber Paulus ist nicht blind. Er sieht durchaus noch Optimierungsbedarf im Glaubensleben der Christen in Philippi. Nun redet sich Paulus jedoch nicht den ganzen Frust &uuml;ber das vielleicht zu langsame Glaubenswachstum der Christen von der Seele und klagt sie an. Nein, vielmehr schreibt in Kapitel 1, Verse 9 und 10: <strong><em>&bdquo;Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung, sodass ihr pr&uuml;fen k&ouml;nnt, was das Beste sei, damit ihr lauter und unanst&ouml;&szlig;ig seid f&uuml;r den Tag Christi.&ldquo;</em></strong></p><p>Paulus schimpft nicht, sondern er betet. Was f&uuml;r eine wunderbare Geste. Paulus tr&auml;gt seine Sorgen um die christliche Gemeinde in Philippi zu Gott. Er macht das, was Jesus seinen Nachfolgenden gesagt hat. Sie sollen st&auml;ndig beten und alle Anliegen zu Gott bringen. Denn Gott ist derjenige, der seinen Nachfolgenden immer zuh&ouml;rt und das Beste f&uuml;r sie will. Er ist der Einzige, der zu 100 Prozent etwas bewirken kann. Das Gebet ist f&uuml;r Paulus der Schl&uuml;ssel daf&uuml;r, dass die Christen in Philippi ihr Glaubensleben reflektieren und dabei erkennen, was gut, aber auch nicht optimal in ihrem Glauben ist. Ich denke, dass das Gebet des Paulus ein gutes Vorbild f&uuml;r uns heute sein kann. Viel zu oft stehen wir Christen in der Gefahr auf Mitchristen verbal quasi einzuschlagen, weil sie ihren Glauben in Teilbereichen scheinbar nicht &bdquo;richtig&ldquo; leben. Wie w&auml;re es, wenn wir in einem ersten Schritt zun&auml;chst das Anliegen vor Gott tragen und ihn machen lassen? Gott kann und wird Herzen bewegen. Unbenommen davon sollten wir danach die kritischen Punkte direkt bei unseren Mitchristen in angemessener Form ansprechen.</p><p>Worum betet Paulus nun konkret? Er m&ouml;chte, dass die Liebe in den Mitchristen immer gr&ouml;&szlig;er werde. Dadurch sollen sie neue Glaubenserkenntnisse gewinnen und hilfreiche Glaubenserfahrungen machen. Mit der Liebe ist vorrangig die Liebe zu Gott gemeint. Es ist die Liebe, die fragt, was Gott m&ouml;chte. Es ist die Liebe, die uns immer n&auml;her zu Gott bringt. Es ist die Liebe, die hilft das zu tun, was Gott gef&auml;llt. Paulus m&ouml;chte, dass nicht unser Wille an erster Stelle steht, sondern der Wille Gottes. Denn Gott hat mit seinem Sohn Jesus am Kreuz von Golgatha alles f&uuml;r uns gegeben. Ein gr&ouml;&szlig;eres Opfer gibt es nicht.</p><p>Paulus meint aber auch die Liebe zum N&auml;chsten, zu meinem Mitchristen. Es geht darum, den anderen in der Gemeinde &uuml;berhaupt wahrzunehmen. Auch sollte gefragt werden, was der Christ an meiner Seite ben&ouml;tigt. Es geht darum zu erkennen, was f&uuml;r den anderen wichtig und gut oder sogar das Beste ist.</p><p>Die aus der Liebe zu Gott und den Mitchristen gewonnenen Erkenntnisse haben keinen Selbstzweck. Vielmehr geht es darum, dass sowohl die Christen in Philippi damals als auch wir heute <em>&bdquo;lauter und unanst&ouml;&szlig;ig (sind) f&uuml;r den Tag Christi.&ldquo;</em> (V.10). F&auml;lschlicherweise k&ouml;nnte man meinen, dass man sich das ewige Leben durch gute Liebestaten selbst verdienen soll. Gemeint ist aber, dass Christen authentisch und ohne versteckte S&uuml;nden oder Fehler leben. Gott wird sich dar&uuml;ber freuen, wenn wir seinen Willen tun. Anderen Menschen k&ouml;nnen wir somit ein Vorbild im Glauben sein und auf ein segensreiches und erf&uuml;lltes Leben mit Jesus Christus hinweisen. Christen d&uuml;rfen sich dar&uuml;ber freuen, wenn ihnen ein derartiges authentischen Leben als Christ gelingt. Und sie sind froh, am Tag des J&uuml;ngsten Gerichts vor Gott bestehen zu k&ouml;nnen. Das ist ein lohnenswertes Ziel, auf das hin ich leben will.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Ralf Berger</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17203292.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Ralf Berger]]></author>
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      <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ansichtssache]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 6,11 – ausgelegt von Maik Führing.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Römer 6,11 – ausgelegt von Maik Führing.</em><br/>
<p>Wie betrachten Sie ihr eigenes Leben? Das ist durchaus Ansichtssache und es kommt darauf an, wann und in welcher Situation wir das eigene Leben betrachten. Der Vers aus dem R&ouml;merbrief, Kapitel 6, Vers 11 macht deutlich, dass uns durch den Glauben an Jesus Christus eine vollkommen neue und ver&auml;nderte Sichtweise erm&ouml;glicht wird. So hei&szlig;t es in diesem Vers: <strong><em>Betrachtet euch als solche, die f&uuml;r die S&uuml;nde tot, f&uuml;r Gott aber lebendig sind, in Christus Jesus.</em></strong></p><p>F&uuml;r mich pers&ouml;nlich ist das eine Spitzenaussage des Neuen Testamentes. Wenn ich dar&uuml;ber nachdenke, was dieser Vers bedeutet, dann l&auml;sst das mein Herz h&ouml;her schlagen und ich habe den Eindruck das Evangelium zu erleben, als freimachende und frohmachende Botschaft, die mich total begeistert!</p><p>Christsein bedeutet ja: uns ist in Christus ein neues Leben geschenkt worden. Durch den Glauben haben wir das neue Leben. Tats&auml;chlich leben wir aber immer noch als Menschen hier auf der Erde und haben zu k&auml;mpfen mit unserer Unvollkommenheit.</p><p>In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage: Wie ist das mit dem S&uuml;ndigen bei Christen? Dar&uuml;ber spricht der Zusammenhang in R&ouml;mer 6.</p><p>Es wird beschrieben: Die S&uuml;nde klagt uns an. Die Gnade spricht uns frei.</p><p>Den Kampf gegen die S&uuml;nde haben wir von Anfang an verloren, wenn wir aus eigener Kraft versuchen, dagegen anzuk&auml;mpfen. Es gelingt uns nicht. Wir k&ouml;nnen es nicht durchhalten. Wir schaffen das nicht, indem wir auf uns selbst schauen und auf uns selbst bauen.</p><p>Die gute Nachricht ist aber: Gott liebt uns Menschen trotz all unserer Fehler. Gottes Liebe zu uns Menschen stellt keine Vorbedingungen. Er liebt jeden Menschen. Das zu erkennen und sich dessen bewusst zu werden, hilft einen realistischen Umgang mit unseren S&uuml;nden zu gewinnen.</p><p>Entscheidend ist, wie Christus mit unserer S&uuml;nde umgegangen ist. Er hat sie auf sich genommen. Er ist zur Vergebung stellvertretend f&uuml;r uns am Kreuz gestorben. Er ist auferweckt worden und hat damit der S&uuml;nde die Macht genommen und ewiges Leben ans Licht gebracht. Wer daran glaubt, dem wird dies durch die Taufe pers&ouml;nlich zugesprochen, dieses neue Leben in Christus.</p><p>Aber was ist eigentlich durch die Taufe in unserem Leben anders? &ndash; Die Taufe bedeutet und macht deutlich: in unserem Leben hat ein Herrschaftswechsel stattgefunden. Die S&uuml;nde hat keinen Anspruch mehr auf uns. Einfach ausgedr&uuml;ckt: sie darf uns nicht weiter fertigmachen. Aber: alleine werden wir mit der S&uuml;nde nicht fertig. Alleine macht sie uns fertig. Und so stellt sich die Frage: Wie machtlos ist die S&uuml;nde in Ihrem Leben? Und das ist wirklich Ansichtssache. Christus hat uns von der S&uuml;nde befreit. Die Frage ist, ob ich das erkannt habe und daran glaube. Er schenkt mir ein neues Leben, das ich nun auch so betrachte, dass die S&uuml;nde durch Christus machtlos geworden ist: <strong><em>Betrachtet euch als solche, die f&uuml;r die S&uuml;nde tot, f&uuml;r Gott aber lebendig sind, in Christus Jesus.</em></strong> So d&uuml;rfen Sie und ich von uns denken. So k&ouml;nnen wir durch Christus das Leben unter einer neuen Voraussetzung ansehen. Gott schenkt uns diese neue Perspektive auf unser Leben.</p><p>Als Christen sind wir in Christus lebendig und tot f&uuml;r die S&uuml;nde. Diese geistliche Tatsache steht durch Christus fest. Daran zu glauben, bewirkt in uns das neue Leben in Christus. Und so k&ouml;nnen und d&uuml;rfen wir uns tats&auml;chlich als Menschen betrachten, die tot sind f&uuml;r die S&uuml;nde, weil sie ihren Herrschaftsanspruch &uuml;ber unser Leben verloren hat. Es geht nun um das Leben f&uuml;r Gott, in Christus Jesus. Das gilt es in den Blick zu nehmen. Dar&uuml;ber k&ouml;nnen wir uns freuen. Im Glauben zu wachsen, bedeutet daher, in dieser Erkenntnis der guten Nachricht von Jesus Christus zu wachsen. Und das w&uuml;nsche ich Ihnen!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Maik Führing</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17202514.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Maik Führing]]></author>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Der Höchste ist für uns]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 4,14 – ausgelegt von Maik Führing.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 4,14 – ausgelegt von Maik Führing.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Hebräer 4,14 – ausgelegt von Maik Führing.</em><br/>
<p><strong><em>Der H&ouml;chste ist f&uuml;r uns</em></strong> - davon spricht der heutige Vers aus dem Hebr&auml;erbrief Kapitel vier Vers 14: <strong><em>Weil wir denn einen gro&szlig;en Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der die Himmel durchschritten hat, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis.</em></strong></p><p>Der H&ouml;chste ist f&uuml;r uns. Jesus Christus ist der H&ouml;chste und er ist f&uuml;r uns. Im heutigen Vers wird Jesus als Sohn Gottes beschrieben und als unser gro&szlig;er Hoherpriester. &ndash; Das ist &acute;erkl&auml;rungsbed&uuml;rftig&acute;.&nbsp;</p><p><br />
Der Hohepriester zu damaliger Zeit war der oberste Priester. Nur er allein durfte einmal im Jahr, am Vers&ouml;hnungstag (Jom Kippur), das Allerheiligste im Tempel betreten. Dort empfing er stellvertretend f&uuml;r das Volk Israel die Vergebung Gottes. Der Tempel war das Geb&auml;ude, durch das Menschen erhofften, einen Zugang zu Gott zu bekommen. Das Allerheiligste war ein vollkommen abgedunkelter Raum, weil Gott nicht mit den Augen zu sehen ist. Dieser besondere Ort stand f&uuml;r die Gegenwart Gottes. Diese zu erfahren, deshalb haben sich Menschen damals auf den Weg in den Tempel gemacht.</p><p>Der Hebr&auml;erbrief, aus dem der heutige Vers stammt, richtet sich an Menschen, die im Glauben m&uuml;de geworden sind. Der Schreiber denkt an Personen, f&uuml;r die nicht mehr so klar ist, wer Jesus ist, an den sie glauben. In ihrem Inneren sind sie vielleicht auch entt&auml;uscht von Jesus. Es gibt eine konkrete Erwartung bei den ersten Christen, dass Jesus bald wiederkommen und sein Reich aufbauen wird. Weil sie das nicht erleben und Jesus ihre Probleme nicht schnell l&ouml;st, machen sich Zweifel breit, ob es sich lohnt im Glauben an Jesus festzuhalten. Das sind Fragen, Probleme, K&auml;mpfe, mit denen sich bis heute Menschen abm&uuml;hen.</p><p>Und in diesem Zusammenhang wird Jesus hier beschrieben als derjenige, der schon am Ziel des Glaubens angekommen ist. So wird er im Hebr&auml;erbrief, Kapitel 12,2 als Anf&auml;nger und Vollender des Glaubens bezeichnet. Jesus hat die himmlische Herrlichkeit verlassen, ist als Mensch auf uns Menschen zugekommen. Er ist f&uuml;r uns gestorben, ist auferweckt worden und aufgefahren in den Himmel, wie wir Christen es im Apostolischen Glaubensbekenntnis miteinander bekennen. Und er hat bereits die Himmel durchschritten. Das bedeutet: Jesus hat uns einen Zugang zum Thron Gottes er&ouml;ffnet. Das erm&ouml;glicht eine vollkommen neue Perspektive. Als Christen k&ouml;nnen wir nicht nur hoffnungsvoll nach vorne in die Zukunft schauen, sondern zus&auml;tzlich auch nach oben. Dorthin, wo in der unsichtbaren himmlischen Welt Jesus auf dem Thron zur Rechten des Vaters sitzt. Er ist f&uuml;r uns zum Br&uuml;ckenbauer in den Himmel geworden. Er erm&ouml;glicht uns den Zugang zum Himmel. Der H&ouml;chste ist f&uuml;r uns, damit wir mit ihm leben k&ouml;nnen und in Ewigkeit zu ihm kommen k&ouml;nnen.</p><p>Und auch schon hier und jetzt macht es einen Unterschied an Jesus als unseren Hohenpriester zu glauben. Denn Jesus ist nicht abgehoben und unerreichbar im Himmel. Er ist mit uns, wie es im folgenden Vers 15 beschrieben wird: <strong><em>&bdquo;Dieser Hohe Priester versteht unsere Schw&auml;chen, weil ihm dieselben Versuchungen begegnet sind wie uns, doch er wurde nicht schuldig.&ldquo;</em></strong> (Neues Leben) Jesus leidet mit uns. Dem H&ouml;chsten sind wir nicht egal. Und gerade dann, wenn wir niedergeschlagen oder bedr&uuml;ckt sind und der Blick nach unten geht, sind wir eingeladen im Glauben auf Jesus nach oben zu schauen. Er sieht uns. Er dient uns. Er hilft uns. Denn der H&ouml;chste ist f&uuml;r uns. Darauf k&ouml;nnen wir uns verlassen. Und durch Jesus k&ouml;nnen auch wir heute Gottes Gegenwart erfahren, da wo wir sind. Gott braucht kein Geb&auml;ude, um uns zu begegnen. Wir k&ouml;nnen seine N&auml;he und Vergebung erfahren, indem wir uns ihm im Glauben zuwenden und am Bekenntnis zu ihm festhalten. &ndash; Der H&ouml;chste ist f&uuml;r uns. Halten Sie sich immer wieder daran fest!</p><p><br /><strong>Mehr zum Hebr&auml;erbrief:</strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/bja6fTJ3t8U">Buchvideo: Hebr&auml;er</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Maik Führing</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17201838.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Maik Führing]]></author>
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      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Mein Volk, dein Volk, sein Volk]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Sacharja 2,15 – ausgelegt von Albrecht Kaul.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Sacharja 2,15 – ausgelegt von Albrecht Kaul.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Sacharja 2,15 – ausgelegt von Albrecht Kaul.</em><br/>
<p>Keine Frage: Israel ist Gottes auserw&auml;hltes Volk. Abraham ist der Kronzeuge daf&uuml;r und an vielen Stellen des Alten Testamentes wird diese Tatsache untermauert. Gott wirbt um sein Volk, Gott erzieht es mit G&uuml;te und Strenge, mit Wundern und Strafen, doch nie hat er es aufgegeben oder endg&uuml;ltig abgewiesen. Mose spricht es aus (5. Mose 32,10): &bdquo;Gott beh&uuml;tete sein Volk, wie seinen Augapfel.&ldquo;&nbsp;</p><p>Aber die anderen V&ouml;lker der Erde sind ihm nicht egal. Er hat auch sie im Blick und kennt die Not, welche die V&ouml;lker der Erde umtreibt. Jesaja 60,2: &bdquo;Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die V&ouml;lker.&ldquo; In den Schriften der Propheten wird Israel immer wieder als Hoffnungszeichen f&uuml;r die Welt benannt. Der Prophet Sacharja bringt eine v&ouml;llig neue Sicht &uuml;ber das Volk und die V&ouml;lker, Kapitel 2, Vers 15: <strong>&bdquo;Es sollen viele V&ouml;lker sich zum Herrn wenden und sollen mein Volk sein.&ldquo; </strong>Das ist die Tageslosung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine f&uuml;r heute.<br />
&nbsp;</p><p>Klar, das ist eine Provokation f&uuml;r das stolze Volk der Juden von damals. Viele V&ouml;lker werden Gottes Volk! Das exklusive Recht, Gottes Volk zu sein, gilt denen, die sich IHM zuwenden, die seine Autorit&auml;t anerkennen und nach seinen Regeln leben. Die Prophetie des Sacharja sprach er 520 Jahre vor Jesus aus. 520 Jahre mussten die Juden warten, bis sich die Worte des Propheten mit der Geburt von Jesus erf&uuml;llten. Denn mit Jesus geh&ouml;ren nun alle, die ihn anerkennen zum neuen Volk Gottes. Das besondere Privileg, von Gott als sein Volk, erw&auml;hlt zu sein, ist damit nicht aufgehoben, aber nun d&uuml;rfen Christen aus allen Nationen sich als Volk Gottes bezeichnen. Orthodoxe Juden und Gelehrte im heutigen Israel sehen das nicht so und doch tut sich in unseren Tagen einiges. Es gibt die Messianischen Juden, also Gruppen in Israel - und auch in Deutschland - die sich als Juden zu Jesus bekennen und ihn als den von Gott gesandten Messias &ndash; also den g&ouml;ttlichen Retter der Menschheit &ndash; anerkennen. Beeindruckende Gemeinden, die sich daf&uuml;r einsetzen und darum beten, dass Juden die Augen ge&ouml;ffnet werden und sie Jesus als Messias erkennen und ihn und seinen Opfertod anerkennen.<br /><br />
&Uuml;brigens wird das so kommen! In der Zukunftsschau des Neuen Testamentes, dem Buch der Offenbarung, ist dies vorhergesagt: &bdquo;Siehe da die H&uuml;tte Gottes bei den Menschen. Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein.&ldquo; (Offenbarung 21, 3). Dann wird es keinen Unterschied mehr geben, zwischen Juden, Christen, Asiaten, Afrikanern oder Europ&auml;ern. Nur noch ein Volk der Gotteskinder, unter denen der lebendige Gott selbst wohnt. Unvorstellbar, was das f&uuml;r eine Vision ist, aber sie wird Realit&auml;t werden, auf die wir uns jetzt schon freuen k&ouml;nnen.</p><p><br /><strong>Sie haben Fragen zum christlichen Glauben, zur Bibel und zu allem was damit zusammenh&auml;ngt?</strong></p><p><strong>&#9658;&nbsp; Fragen Sie Nikodemus.AI</strong></p><p><img alt="Nikodemus.AI" height="224" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1107126.jpg" width="1024" /></p><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Albrecht Kaul</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17201248.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Albrecht Kaul]]></author>
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      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Achtung Lebenshilfe!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 119,6 – ausgelegt von Albrecht Kaul.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 119,6 – ausgelegt von Albrecht Kaul.</em><br/>
<p>Ich fahre mit meinem Kleinwagen &uuml;ber Land. H&ouml;re Musik - ERF nat&uuml;rlich - und&nbsp; &uuml;berlege, ob im Himmel eigentlich die Lieder in Moll oder Dur gesungen werden. Singen wir dort Worship in verst&auml;ndlicher Sprache oder fr&ouml;hliche Chor&auml;le? Da blinkt mich in einem Dorf, durch das ich gerade fahre, ein leuchtendes K&auml;stchen mit einem traurigen roten Smily an: &bdquo;Sie fahren 62 km/h&ldquo;.&nbsp; Ups, nat&uuml;rlich gleich auf die Bremse, sonst klingelt im Verkehrsamt die Kasse &ndash; f&uuml;r mich in Moll. Im Grunde bin ich dankbar f&uuml;r den Warnhinweis, besser als ein teures Foto.</p><p>Der Stra&szlig;enverkehr wird von Verboten, Geboten und Regeln bestimmt. Aber alle Hinweise sind im Grunde Hilfen f&uuml;r einen geordneten und gefahrlosen Verkehrsfluss. Sinnlose Raserei, leichtsinnige &Uuml;berholman&ouml;ver, das bisschen Alkohol und das Daddeln am Handy enden schnell im t&ouml;dlichen Unfall. Verbote, Gebote ignoriert und schon ist es passiert.</p><p>Und die Gebote der Bibel? Im Psalm 119, Vers 6 steht: <strong>&bdquo;Wenn ich schaue allein auf deine Gebote, so werde ich nicht zuschanden.&ldquo;</strong><br /><br />
Mir f&auml;llt auf, dass es bei den Zehn Geboten nicht hei&szlig;t: Du darfst nicht! Sondern du sollst nicht &ndash; also ein gut gemeinter ernster Hinweis, damit ich nicht in die Falle tappe, nicht auf dubiose Verlockungen hereinfalle und dann teure Nachfolgekosten entstehen. Von solchen bitteren Nachfolgekosten k&ouml;nnen die erz&auml;hlen, welche den Hinweis: Du sollst nicht t&ouml;ten, du sollst nicht ehebrechen ignoriert haben. Der Psalm 119 warnt: &hellip; <strong>damit ich nicht zuschanden werde</strong> &ndash; also zur Schande f&uuml;r mich und meine Familie, nicht vor Gott und nicht vor der Gesellschaft oder so: &bdquo;Ich brauche nicht besch&auml;mt zu sein, wenn ich auf deine Gebote achte.&ldquo;</p><p>Ralf und Enrico (Namen ge&auml;ndert) haben sich einen Spa&szlig; daraus gemacht, im Supermarkt S&uuml;&szlig;igkeiten zu klauen. Es wird zum Wettbewerb, wer das meiste unter der Jacke heraustr&auml;gt. Doch Enrico wird vom Kaufhallenchef erwischt. Die Eltern werden einbestellt. Beim Verh&ouml;r kommt heraus, dass es keine Einzeltat war. Darauf folgte eine Anzeige bei der Polizei. Nat&uuml;rlich sind die Eltern entsetzt, aber harte Strafen halten sie f&uuml;r unangebracht. So wird Enrico in das Kinderzimmer geschickt und er soll mal aufschreiben, was er als Verkaufsstellenleiter in seinem Fall gemacht h&auml;tte. Dem&nbsp;Jungen wird klar, dass er mit der Mauserei Unrecht getan und sogar gegen das Gebot &bdquo;Du sollst nicht stehlen&ldquo; versto&szlig;en hat. Es folgen einige Vorschl&auml;ge, wie sich Enrico vorstellen kann, das Unrecht wieder gut zu machen. Der Vater geht mit ihm zur Verkaufsstelle und zur Polizei. Dort gibt es Vermahnungen, aber die hat Enrico nicht mehr n&ouml;tig. Sein Vergehen gegen das Diebstahlverbot sitzt so tief, dass er keine Strafe mehr braucht. Nach den schwierigen und peinlichen Besuchen sagt der Vater am Abend: &bdquo;So Enrico, jetzt beten wir zusammen, dass dir auch Gott vergibt und du dich auch vor ihm nicht mehr sch&auml;men musst.&ldquo;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Albrecht Kaul</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17200898.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Albrecht Kaul]]></author>
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      <pubDate>Sat, 01 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ist Gott schuld?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 3,22-24 – ausgelegt von Werner Karch.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Römer 3,22-24 – ausgelegt von Werner Karch.</em><br/>
<p>Wie kann Gott das zulassen? Diese Frage h&ouml;re ich in der letzten Zeit sehr h&auml;ufig. Angesichts von Kriegen, Hungersn&ouml;ten, Naturkatastrophen, die immer mehr Raum in den t&auml;glichen Nachrichten beanspruchen.&nbsp; Warum verhinderte Gott nicht den schweren Unfall eines Menschen, der nun jahrelang im Koma liegt?</p><p>Die Fragen zu diesem Thema gehen nie aus und existieren, seit es Menschen auf diesem Planeten gibt. Die Fragen h&ouml;ren nicht auf und die letzte davon: Warum muss ich eigentlich sterben?</p><p>Kein Mensch in der Weltgeschichte hat bisher darauf eine Antwort gefunden.</p><p>Die Bibel berichtet bereits auf den ersten Seiten davon, dass die von Gott geschaffenen Menschen sehr schnell von ihm abgefallen sind. Sie wollten ohne ihn leben, selbstbestimmt und das tun, was ihnen richtig erscheint &ndash; ohne Gott. Seine N&auml;he, F&uuml;rsorge und Gebote wollten sie nicht.</p><p>So ist es bis heute leider geblieben. Selbst nachdem Jesus auf der Erde gelebt hat und wieder zu Gott eingeladen hat, ist bei einem Gro&szlig;teil der Menschen die Ablehnung Gottes geblieben.</p><p>Aber es gibt auch einen Teil der Menschheit, der durch Jesus erkannt hat, dass Gott durchaus existiert. Dass Jesus Christus der eine ist, der dieser Gottfeindlichkeit ein Ende gesetzt hat. Die Grundschuld des Menschen Gott gegen&uuml;ber, seine Gottlosigkeit und Verfehlungen hat er am Kreuz ges&uuml;hnt. Dadurch ist Gottes Hinwendung zum Menschen und auch die Hinwendung des Menschen zu Gott m&ouml;glich. Diese Vers&ouml;hnung durch Jesus Christus ist auch heute, nach 2000 Jahren, direkt erfahrbar durch Gottes Geist.</p><p>Die Fragen allerdings sind geblieben. Die Frage &bdquo;Warum?&ldquo; bleibt ohne Antwort. Aber durch Jesus Christus wurden andere Fragen beantwortet. Die Frage nach dem ewigen Leben. Die Frage, wohin gehe ich nach dem Tod? Die Frage, kann ich mal bei Gott sein? Die Frage, kann ich nach dem Tod irgendwo weiterleben? Die Frage, bin ich von Gott angenommen? Diese Fragen hat Jesus direkt beantwortet. Heute berichtet uns Gottes Geist, wie Gott ist und wie er zu uns steht. Er bekr&auml;ftigt die Aussagen der Bibel in jedem Detail. Ja, Jesus lebt, er ist vom Tod auferstanden, um zu leben.</p><p>Die Fragen nach dem &bdquo;warum?&ldquo; bleiben nach wie vor unbeantwortet. Aber Gott hat uns durch die Bibel und durch seinen Geist eine andere Realit&auml;t offenbart: Woher ich komme, wohin ich gehe und warum ich lebe. Mit diesen Antworten kann ich leben, trotz aller unbeantworteter Fragen.</p><p><br /><strong>Sie haben Fragen zur Bibel und zum christlichen Glauben?</strong></p><p><strong>&#9658;&nbsp; Fragen Sie doch Nikodemus.AI</strong></p><p><img alt="Nikodemus.AI" height="224" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1107125.jpg" width="1024" /></p><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Werner Karch</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17200277.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Werner Karch]]></author>
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      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Leiden und Trost]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 1,4 – ausgelegt von Werner Karch.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Korinther 1,4 – ausgelegt von Werner Karch.</em><br/>
<p>Was mache ich, wenn es mir schlecht geht? Bei Unstimmigkeiten, Streit, Entt&auml;uschungen in der Familie? Pl&ouml;tzlicher Verlust des Arbeitsplatzes?</p><p>Ersch&uuml;tterungen in meinem Inneren l&ouml;sen nach kurzer Zeit eine Flut von Gedanken und Gef&uuml;hlen aus: Ich komme mir hilflos vor, schwach, verletzt, &auml;ngstlich und unsicher - und vor allem die Frage: wie soll ich mit diesem Leid weiterleben? Kann ich das &uuml;berhaupt &uuml;berleben? Wie schlecht kann es mir noch gehen?</p><p>Ich denke, dass Sie mindestens einmal oder auch mehrere Male solch eine Situation erlebt haben.</p><p>Im zweiten Brief an die Christen in Korinth, Kapitel 1,4 spricht der Apostel Paulus von einem Trost, den er selbst erfahren hat. Dieser Trost kommt f&uuml;r ihn offensichtlich von Gott, der f&uuml;r ihn auch ein Gott des Trostes ist. Er kann, nach dem, was er mit ihm erlebt hat, Menschen in ihrem Leid Trost schenken. Paulus macht diese Erfahrung, nachdem er seine eigene Situation als absolut hoffnungslos und, alle menschliche Kraft &uuml;bersteigend, erlebt hat. Aber er wei&szlig; aus dieser Erfahrung: Nur Gott kann ihm in dieser lebensbedrohlichen Situation Trost und Hilfe sein. Seine eigene Anstrengung ist l&auml;ngst am Ende, alle M&ouml;glichkeiten der erdachten Errettung sind vergeblich.</p><p>Kennen Sie eine solche Situation? Haben Sie darin schon einmal Trost erfahren, der Ihnen geholfen hat, diese zu &uuml;berwinden? Woher kam dieser Trost? Was ist Trost &uuml;berhaupt?</p><p>Trost ist das Gef&uuml;hl oder eine Handlung, die Leid lindern und Unterst&uuml;tzung in schwierigen Zeiten geben kann. Ein Gef&uuml;hl, in der Not nicht ganz verlassen zu sein. Da ist jemand oder etwas, das mich tr&auml;gt und h&auml;lt.</p><p>Kann Gott den Menschen in diesen schwierigen Lebenssituationen wirklich tr&ouml;sten? Wenn ja, wie macht er das? Dies kann auf verschiedene Weise erfahrbar sein:</p><p>- In der Bibel finde ich viele Worte des Trostes und der Hoffnung, vor allem, wenn ich Gott vertraue und erkannt habe, dass er es gut mit mir meint.<br />
- In der menschlichen Gemeinschaft, die Gott kennt, finde ich Trost und Unterst&uuml;tzung.<br />
- Das pers&ouml;nliche Gebet zu Gott l&auml;sst mich Trost finden.<br />
- Eine innere Gewissheit, gibt mir Zuversicht und Vertrauen in seine F&uuml;hrung im Leid. Ich erlebe eine Ber&uuml;hrung Gottes im Inneren. Die Last wird leichter und ich f&uuml;hle mich freier. Ich wei&szlig; mich tief im Inneren von Gott angenommen und getragen.<br />
- Und zuletzt: Mit dem Trost, den ich selbst erfahren habe, kann ich auch andere tr&ouml;sten. Ich kann sie in schweren Zeiten begleiten und wei&szlig; mich mit diesem Menschen gemeinsam in Gottes Hand.</p><p><br /><strong>Mehr zum 2. Korintherbrief: </strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/ZnloEyPB6F4">Buchvideo: 2. Korinther</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Werner Karch</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17199418.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Werner Karch]]></author>
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      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Überfordern mich Gottes Gebote?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 15,10 – ausgelegt von Ingrid Heinzelmaier.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 15,10 – ausgelegt von Ingrid Heinzelmaier.]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 15,10 – ausgelegt von Ingrid Heinzelmaier.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 15,10 – ausgelegt von Ingrid Heinzelmaier.</em><br/>
<p>Als Kind und Jugendliche hatte ich ein gro&szlig;es Problem mit Blick auf meine Beziehung zu Gott. Ich war mir einerseits sicher, dass es Gott gibt. Vor allen Dingen, wenn ich drau&szlig;en in der Natur war und ihre Herrlichkeit bewunderte. Aber andererseits war auch Angst in mir: Ich werde es nie schaffen, gut genug zu sein f&uuml;r diesen gro&szlig;en Gott! Es schien mir unm&ouml;glich, keine b&ouml;sen Gedanken und Gef&uuml;hle zu haben, immer die Wahrheit zu sagen, andere Menschen zu lieben wie mich selbst. Die Zehn Gebote im Alltag befolgen &ndash; davon f&uuml;hlte ich mich &uuml;berfordert.</p><p>Und es ist auch tats&auml;chlich unm&ouml;glich. Jedenfalls aus eigener Kraft. Nun sagt Jesus im Johannesevangelium<strong>: &bdquo;Wenn ihr meine Gebote haltet, bleibt ihr in meiner Liebe, so wie ich meines Vaters Gebote gehalten habe und bleibe in seiner Liebe.&ldquo;</strong></p><p>Jesus fordert also seine Freunde auf, alle Gebote von Gott zu halten, damit sie in seiner Liebe bleiben. Aber wie hat diese Liebesbeziehung angefangen? Der Satz vor dem zitierten Jesuswort hilft weiter. Da erfahren wir, woher diese Liebe kommt &ndash; n&auml;mlich von Gott selbst: &bdquo;Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch.&ldquo;</p><p>Jesus liebt uns mit der Liebe, die vom Vater im Himmel kommt. Das ist der Ursprung unserer Liebe. Unsere Kraft zu lieben und damit seine Gebote zu halten, kommt von Jesus und seinem Vater und eben nicht aus dem eigenen Anstrengen.</p><p>Warum aber geh&ouml;ren die Liebe zu Gott und das Halten seiner Gebote zusammen? Diese Gebote gehen zur&uuml;ck auf Lebensrichtlinien, die Mose am Berg Sinai bekommen hatte. Dort, wo er in Gottes Gegenwart war. Wo Gott ihm auf dem Weg durch die W&uuml;ste Richtlinien gab f&uuml;r ein Leben in Verbindung mit Gott.</p><p>Im Bereich der Empfehlungen f&uuml;r konkretes Verhalten stehen diese Gebote in der Verneinungsform. Sie sind wie Grenzpf&auml;hle: &bdquo;Du sollst nicht t&ouml;ten, du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht stehlen!&ldquo; Die Absicht dahinter ist aber immer positiv. Damit ist n&auml;mlich gesagt: &bdquo;Du sollst das Leben sch&uuml;tzen, du sollst den Ehebund heilig halten und du sollst das Eigentum anderer achten!&ldquo;</p><p>Alle diese &bdquo;Nicht&ldquo; &uuml;berfordern nicht, weil sie auf dem ersten Gebot aufbauen: &bdquo;Ich bin der Herr, dein Gott.&ldquo; Das hei&szlig;t: Aus der Beziehung zu Gott kommt durch seinen Geist g&ouml;ttliche Kraft auf uns. Diese &bdquo;dynamis&ldquo; (so das griechische Wort f&uuml;r Kraft) erf&uuml;llt mit seiner Liebe und gibt Menschen die &bdquo;Power&ldquo; in der Liebe zu bleiben. Darauf kommt es an. Diese Beziehung steht seit Jesus offen f&uuml;r alle, die sie suchen.</p><p>Das Beachten von Gottes Geboten verk&ouml;rpert die praktische Liebe Gottes. Wer das Leben sch&uuml;tzt, fremdes Eigentum achtet, den Bund der Ehe respektiert &ndash; und damit die Familie -, der bringt so Gottes Liebe zum Ausdruck.</p><p>Gottes Gebote sind also Richtlinien, die seine Liebe in dieser Welt aufleuchten lassen. Wer von Gottes Geist und seiner Kraft erf&uuml;llt lebt, darf entdecken: So ein Leben muss nicht schrecklich anstrengend sein, sondern steckt voller gro&szlig;er und kleiner Wunder, die Gott uns schenkt.</p><p>Diese Erfahrung w&uuml;nsche ich Ihnen auch f&uuml;r Ihren Tag heute.</p><p><br />
Mehr zum Johannes-Evangelium:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/JwwzKyfkoTw">Buchvideo: Johannes Kap. 13-21</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Ingrid Heinzelmaier</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17198050.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Ingrid Heinzelmaier]]></author>
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      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[OK vor Gott?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 7,20 – ausgelegt von Ingrid Heinzelmaier.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Markus 7,20 – ausgelegt von Ingrid Heinzelmaier.</em><br/>
<p>Aus rituellen Gr&uuml;nden wuschen sich die Zeitgenossen von Jesus vor jedem Essen gr&uuml;ndlich die H&auml;nde. Mit dem hygienischen Sinn dieser Ma&szlig;nahme sind wir sp&auml;testens seit der Pandemie vertraut. Aber was bedeutet das H&auml;ndewaschen f&uuml;r Gott?</p><p>Markus berichtet in seinem Evangelium von einem Streitgespr&auml;ch zu dieser Frage mit der streng gesetzestreuen Bewegung der Pharis&auml;er. Einige von ihnen hatten beobachtet, wie die J&uuml;nger von Jesus Brot mit ungewaschenen H&auml;nden gegessen hatten. Deswegen suchten sie Jesus auf. Er antwortete ihnen mit einem Zitat vom Propheten Jesaja, indem er deutlich gegen die Lehre der Pharis&auml;er Stellung bezieht (Markus 7,6): &raquo;Was Jesaja in der Schrift prophezeit hat, trifft genau auf euch Heuchler zu: &rsaquo;Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit von mir entfernt.&ldquo; (NG&Uuml;)</p><p>Jesus macht deutlich: Durch noch so pedantisches Einhalten menschlicher Gebote &ouml;ffnet sich nicht automatisch der Weg in den Himmel. Nicht die &auml;u&szlig;eren Vorschriften machen Menschen in Gottes Augen rein &ndash; sondern das, was uns geistlich befleckt, muss weg. Jesus fasst es so zusammen (Vers 20): <strong>&raquo;Was aus dem Menschen herauskommt, das macht den</strong><strong>Menschen unrein&laquo;</strong> Vor Gott z&auml;hlt also nicht unser Verhalten wie das Essen von als unrein geltenden Speisen, sondern b&ouml;se Gedanken und von ihnen geleitete Handlungen.</p><p>Im Anschluss z&auml;hlt Jesus auch auf, wie sich dieses B&ouml;se konkret &auml;u&szlig;ert. Diese Liste &auml;hnelt einer detaillierten Beschreibung der Zehn Gebote und hat unter anderem mit L&uuml;ge, Habgier, Mord, Diebstahl und Ehebruch zu tun. Diese Gedanken und Handlungen sind es, die &bdquo;unrein&ldquo; machen. Ihre zerst&ouml;rerischen Wirkungen k&ouml;nnen durch noch so viel treues Befolgen von Gesetzen wie H&auml;ndewaschen nicht beseitigt werden.</p><p>Wo finden wir den Weg aus diesem Dilemma?</p><p>Wie werden Menschen in Gottes Augen &bdquo;rein&ldquo;? das hei&szlig;t: &bdquo;OK vor Gott&ldquo;?</p><p>Wer die Evangelien im Zusammenhang liest, entdeckt, welche zentrale Botschaft Jesus am Herzen lag: Menschen sind von Natur aus von Gott getrennt. Sie sind S&uuml;nder und brauchen Vergebung, um in Kontakt mit dem Vater im Himmel zu kommen. Wer Gott im Namen von Jesus um die Vergebung seiner Fehler und seiner Schuld bittet, bekommt sie auch zugesprochen. So k&ouml;nnen wir &bdquo;reingewaschen&ldquo; werden von dem, was unser Herz schmutzig macht.</p><p>Dass Gott vergibt, ist f&uuml;r Jesus wichtiger als alles andere. Ohne die Vergebung kommt niemand in Kontakt mit Gott. Der Schlussstrich unter ein gottloses Leben aber macht uns innerlich rein. Darauf kommt es an.</p><p>Jesus l&auml;dt uns ein, zu ihm zu kommen und die &Uuml;bergabe unserer Lebenslast in Anspruch zu nehmen (Matth&auml;us11,28): &raquo;Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdr&uuml;ckt werdet; ich werde sie euch abnehmen.&ldquo;</p><p>Wer das tut, darf erleben, wie sein Leben neu wird. Wie Kraft hineinkommt, um mit den Stolperfallen der b&ouml;sen Gedanken und Taten dieser Welt anders umzugehen. Diese Verlockungen sind nicht mehr &uuml;berm&auml;chtig. Gottes Lebensprogramm kann in unserem Alltag sichtbar werden. Und &ndash; last, but not least &ndash;: Wer so auf Jesus zukommt, hat das Recht zu glauben, dass sich f&uuml;r ihn der Zugang in den Himmel &ouml;ffnet.</p><p><br /><strong>Sie haben Fragen zur Bibel und zum christlichen Glauben? Dann fragen Sie doch einfach</strong><strong>Nikodemus.AI</strong></p><p><img alt="Nikodemus.AI" height="224" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1107047.jpg" width="1024" /></p><p>&#8203;&#8203;&#8203;&#8203;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Ingrid Heinzelmaier</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17197369.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Ingrid Heinzelmaier]]></author>
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      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Der Geber aller Gaben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 145,15-16 – ausgelegt von Bernhard Berends.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 145,15-16 – ausgelegt von Bernhard Berends.</em><br/>
<p>Die Familie sitzt um den Mittagstisch. Die Mutter stellt die Sch&uuml;sseln mit Kartoffeln, Gem&uuml;se und Fleisch auf den Tisch.</p><p>Sofort wollen sich die Kinder darauf st&uuml;rzen.</p><p>&bdquo;Moment&ldquo;, sagt die Mutter. &bdquo;Zuerst beten wir.&ldquo; Und sie betet mit einem Bibelvers aus Psalm 145: &bdquo;Aller Augen warten auf dich, Herr, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit.&ldquo; Und sie f&uuml;gt ein kurzes Dankgebet an.</p><p>Sie macht deutlich: &bdquo;Ja, wir sitzen am gedeckten Tisch. Unsere Augen sehen die verschiedenen Speisen. Wir riechen ihren Duft. Der Appetit ist gro&szlig;. Aber es wird nicht sofort zugelangt. Zuerst gilt: Eben kurz innehalten. Wir sehen jetzt nicht auf die Speisen auf dem Tisch. Wir wenden uns an Gott, unseren Sch&ouml;pfer. Wir bedenken: unsere Mahlzeit verdanken wir nicht der Kochkunst unserer K&ouml;chin, nicht dem Geld, das wir zur Verf&uuml;gung haben, um Lebensmittel einkaufen, nicht dem Sortiment im Supermarkt, sondern Gott, dem Geber aller Gaben.</p><p>Mir scheint: das Tischgebet wird in christlichen Familien nicht mehr so gepflegt wie noch vor wenigen Jahrzehnten. Vielleicht liegt es daran, dass es auch immer weniger gemeinsame Mahlzeiten im Familienkreis gibt. Die Kinder kommen zu unterschiedlichen Zeiten aus der Schule, die Eltern sind gestresst. Da wird schnell eine Mahlzeit zubereitet. Gut, dass es die Mikrowelle gibt! Jeder isst so, wie er Zeit hat oder wie hungrig er ist. Wie soll man da noch ein gemeinsames Tischgebet sprechen! Und wenn man ganz allein lebt und somit auch allein am Tisch sitzt? Soll man da noch beten? Oder ist es einfach zu selbstverst&auml;ndlich geworden, dass wir an jedem Tag genug zu essen und zu trinken haben?</p><p>&Uuml;bergewicht ist vielfach eher das Problem als Unterern&auml;hrung.</p><p>Gelegentlich h&ouml;re ich von alten Menschen, die unter uns leben, dass sie als Kinder die Hungerjahre der Kriegs- und Nachkriegszeit miterlebt haben. Und mich lassen Berichte und Reportagen im Fernsehen erschrecken, in denen gezeigt wird, wie gerade junge Menschen darum k&auml;mpfen m&uuml;ssen, wenigstens eine Mahlzeit am Tag zu bekommen.</p><p><strong>&bdquo;Du tust deine Hand auf und s&auml;ttigst alles, was lebt, mit Wohlgefallen.&ldquo;</strong> So hei&szlig;t es weiter in dem Psalmvers, der f&uuml;r heute im Losungsbuch der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine angegeben ist.</p><p>Dieser Bibelvers macht mir bewusst: Es ist keineswegs selbstverst&auml;ndlich, dass ich heute genug zu essen habe. Ich verdanke mein ganzes Leben und auch die Nahrung f&uuml;r diesen Tag meinem Sch&ouml;pfer, der mich im Auge hat und meine leere Hand f&uuml;llt.</p><p>Mit Blick auf die Menschen, die heute nicht satt werden k&ouml;nnen, sehe ich in den Worten des Psalms auch die Verpflichtung, mich daf&uuml;r einzusetzen, dass hungrige Menschen satt werden. Ich blicke &uuml;ber meinen Tellerrand hinaus. Ich denke an Menschen, die ich nicht kenne, die weit von mir entfernt leben. Mit meinem Dankgebet f&uuml;r den gedeckten Tisch bete ich auch f&uuml;r sie, die heute hungrig bleiben m&uuml;ssen. Ich tue, was ich kann, damit auch diejenigen, die heute hungern m&uuml;ssen, eines Tages beten k&ouml;nnen: <strong>&bdquo;Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit. Du tust deine Hand auf und s&auml;ttigst alles, was lebt, mit Wohlgefallen.&ldquo;</strong></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Bernhard Berends</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17193901.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Bernhard Berends]]></author>
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      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Alle gleich?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jakobus 2,2-4 – ausgelegt von Bernhard Berends.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jakobus 2,2-4 – ausgelegt von Bernhard Berends.</em><br/>
<p>In manchen alten Kirchen gibt es besondere B&auml;nke und Sitzpl&auml;tze f&uuml;r gr&auml;fliche oder gar k&ouml;nigliche Herrschaften. Heute sind sie Relikte aus alter Zeit, in denen die Standesunterschiede eine gro&szlig;e Rolle spielten. Gut, dass diese Zeiten vorbei sind! Gerade in neueren Kirchen und Gemeindeh&auml;usern sind alle Pl&auml;tze gleich gestaltet. Allein dadurch wird deutlich: Vor Gott sind alle Menschen gleich. Da gibt es keine Standesunterschiede. Niemand soll aufgrund seiner Stellung, seines gesellschaftlichen Ranges, seines Einkommens oder seines Ansehens in der &Ouml;ffentlichkeit bevorzugt werden, und es soll auch niemand benachteiligt werden. Wer wollte einem solchen Satz nicht zustimmen!</p><p>Andererseits nehme ich an mir selbst und an anderen wahr, wie leicht wir doch Unterschiede machen!</p><p>Menschen, die gut gekleidet sind, die sicher und selbstbewusst auftreten, die angesehen sind in der Gemeinde und in der &Ouml;ffentlichkeit, begegnen wir mit mehr Respekt und Freundlichkeit als anderen, die ungepflegt aussehen, von denen vielleicht kein angenehmer Geruch ausgeht, die sich offensichtlich nicht gut benehmen, die wohl nicht wissen, was sich geh&ouml;rt, oder einfach &auml;rmlich aussehen und einen ungebildeten Eindruck machen.</p><p>Im Grundsatz wollen wir alle Menschen als von Gott geliebte Gesch&ouml;pfe ansehen und sie gleich behandeln. Aber wie leicht tritt dieser Grundsatz in den Hintergrund!</p><p>Das war schon in den ersten Generationen der Christen ein Problem, kann man im Jakobusbrief im Neuen Testament entdecken. Jakobus greift das Thema dort auf und sagt: <strong>&bdquo;Wenn in eure Versammlungen ein Mann kommt mit einem goldenen Ring und in herrlicher Kleidung, es kommt aber ein Armer in unsauberer Kleidung, und ihr seht auf den, der herrlich gekleidet ist, und sprecht zu ihm: &sbquo;Setz du dich hierher auf den guten Platz!&lsquo; und sprecht zu dem Armen: &sbquo;Stell du dich dorthin!&lsquo;, oder: &sbquo;Setz dich unten zu meinen F&uuml;&szlig;en!&lsquo;, macht ihr dann nicht Unterschiede unter euch und urteilt mit b&ouml;sen Gedanken?&ldquo;</strong></p><p>&bdquo;Eben&ldquo;, kann ich da nur sagen. Das darf doch nicht sein! Jeder Mensch hat es verdient, dass man ihm mit Respekt, mit Wertsch&auml;tzung begegnet, nicht nur in der christlichen Gemeinde, aber besonders auch da.</p><p>Es ist gut, dass die Worte des Jakobus f&uuml;r heute im Losungsbuch der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine stehen. Wir werden daran erinnert: Vor Gott sind alle Menschen gleich. Das soll gerade dort zum Ausdruck kommen, wo Christen als seine Gemeinde zusammenkommen.</p><p>Doch auch in meinem Alltag soll sich zeigen: mein Gegen&uuml;ber, der Mensch, mit dem ich es zu tun habe, ob klein oder gro&szlig;, ob alt oder jung ist ein von Gott geschaffenes und geliebtes Kind. Und da sollte ich ihn &uuml;bersehen oder geringsch&auml;tzen oder gar missachten?</p><p>Und doch geschieht es immer wieder. So erlebe ich mich jedenfalls.</p><p>Wie leicht urteile ich nach dem, was ich sehe, wie mein Gegen&uuml;ber aussieht oder sich verh&auml;lt, wie mir ein Mensch begegnet. Ich lasse mich davon beeindrucken, wie er auf mich wirkt. Vielleicht ist er mir einfach unsympathisch. Vielleicht hat er mir wirklich etwas zuleide getan. Und wenn ich diesen Menschen sehe, dann f&auml;llt es mir wieder ein.</p><p>Gottes Wort erinnert mich daran, dass ich genauso wie alle anderen Fehler mache, mich falsch verhalte, Worte sage, die andere herabw&uuml;rdigen oder gar beleidigen. Dabei bin ich doch wie mein Gegen&uuml;ber auch auf Gottes Vergebung angewiesen. Darum habe ich nicht das Recht, die einen besonders zu ehren und andere zu &uuml;bersehen oder gar herabzuw&uuml;rdigen.</p><p>Ich bete darum, dass Gott mir meine Augen &ouml;ffnet f&uuml;r die Menschen, die mir heute begegnen. Ich will in ihnen Gottes geliebte und wertgesch&auml;tzte Gesch&ouml;pfe sehen, und das soll auch in meinem Reden und in meinem Verhalten zum Ausdruck kommen.<br />
&nbsp;</p><p>&#9658;&nbsp; Mehr zum Jakobusbrief:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/4hLzi0LrmSU">Buchvideo: Jakobus</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Bernhard Berends</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17193466.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Bernhard Berends]]></author>
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      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Reichlich Brot jeden Tag]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle c,33 – ausgelegt von Herbert Laupichler.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle c,33 – ausgelegt von Herbert Laupichler.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle c,33 – ausgelegt von Herbert Laupichler.</em><br/>
<p>In Deutschland gibt es ungef&auml;hr 3000 unterschiedliche Brotsorten. Aufgelistet in einem Brotregister von Abend- bis Zwiebelbrot. Aber ein Gottes Brot ist nicht dabei. So wie es Jesus einer Menge von Menschen in Kapernaum beschreibt: Denn Gottes Brot ist dasjenige, das vom Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt. Nachzulesen im Evangelium nach Johannes, Kapitel 6, Vers 33, dem Lehrtext zur Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine von heute.</p><p>Aber ist das richtig &uuml;bersetzt? Muss es nicht hei&szlig;en: Das Brot Gottes ist derjenige, der aus dem Himmel herabkommt? Als Hinweis auf Jesus, der von sich gesagt hat: Ich bin das Brot des Lebens?</p><p>Nein und ja. Denn es kann auch &uuml;bersetzt werden, dass Gottes Brot als eine materielle Sache angesehen wird. Denn letzten Endes hat auch unser t&auml;gliches Brot seinen Ursprung in Gottes Sch&ouml;pfungsplan.</p><p>Der Diskussion &uuml;ber das Brot Gottes vorausgegangen war das Wunder der Brotvermehrung in einem Gebiet &ouml;stlich vom See Genezareth. F&uuml;nf Brote und zwei Fische hatte ein kleiner Junge mitgebracht. Jesus vermehrt das, was vorhanden ist und wor&uuml;ber er verf&uuml;gen kann. 5000 M&auml;nner, Frauen und Kinder werden satt und es bleibt &uuml;brig. Durch die H&auml;nde von Jesus wird nat&uuml;rliches Brot zum Brot Gottes. Die J&uuml;nger erleben, wie Jesus die Not dieser Menschen sieht und handelt. Er k&uuml;mmert sich nicht nur um ihr geistiges Wohl mit einer guten Predigt, sondern auch um ihren nat&uuml;rlichen Hunger.</p><p>Dabei fragen sich die Menschen schon, wer eigentlich hinter dem Wunder steckt. Und denken dabei an den gro&szlig;en Propheten, den Mose vorhergesagt hat. Und bis der kommt, k&ouml;nnte Jesus doch schon einmal ihr K&ouml;nig sein.</p><p>Der sie immer wieder mit Brot versorgt, ohne dass sie etwas daf&uuml;r tun m&uuml;ssen. Doch Jesus entzieht sich ihnen und l&auml;sst auch seine J&uuml;nger allein. Die fahren mit ihrem Boot zur&uuml;ck nach Kapernaum, geraten in einen Sturm und erleben ein weiteres Wunder, Jesus kommt ihnen auf dem Wasser entgegen und bevor er in ihr Boot steigt, sind sie bereits am Ziel.</p><p>Dort in Kapernaum trifft die Menge der Menschen wieder auf Jesus. Sie suchen ihn, weil sie von den Broten gegessen hatten und vielleicht auf die Fortsetzung des Wunders warten.</p><p>Es entsteht eine Diskussion &uuml;ber das Werk Gottes und den Glauben an Jesus. Und pl&ouml;tzlich sprechen sie von dem Manna in der W&uuml;ste und sehen eine Parallele zu der eben erlebten Brotvermehrung. Doch Jesus korrigiert sie. Denn nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Jesus l&uuml;ftet schrittweise den Schleier &uuml;ber seine Person und spricht pl&ouml;tzlich vom wahren Brot aus dem Himmel. Dem eigentlichen und wirklichen Brot. Und sagt weiter: Denn Gottes Brot ist dasjenige, das vom Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt. Die Menschen werden aufgehorcht haben. Gottes Brot gibt der Welt das Leben? Und nicht nur dem Volk Israel wie bei dem Manna in der W&uuml;ste?</p><p>Doch die Menschen denken immer noch an Brot als Nahrungsmittel und fordern: Herr, gib uns dieses Brot allezeit.</p><p>Doch dann zieht Jesus endg&uuml;ltig den Schleier vor seiner Person zur Seite und spricht zu ihnen: &bdquo;Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht mehr Hunger haben, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.&ldquo; (Johannes 6,33)</p><p>Dem &bdquo;Gib uns allezeit&ldquo; antwortet Jesus mit &bdquo;Ich bin&ldquo;. Er, der HERR, welcher das Leben gibt, ist selber die Gabe.</p><p>Jesus benutzt das Bild vom Brot, weil Brot ein Grundnahrungsmittel ist &ndash; etwas, das jeder t&auml;glich braucht, um zu leben. Er sagt damit: So wie Menschen Brot brauchen, um k&ouml;rperlich zu leben, brauchen sie mich, um wirklich zu leben &ndash; geistlich und ewig.</p><p><br /><strong>&#9658;&nbsp; Mehr zum Johannesevangelium:</strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/1Dx63MbgbhA">Buchvideo: Johannes Kap. 1-12</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Herbert Laupichler</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17193084.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Herbert Laupichler]]></author>
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      <pubDate>Sat, 25 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Neue Hoffnung]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 31,17 – ausgelegt von Herbert Laupichler.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jeremia 31,17 – ausgelegt von Herbert Laupichler.</em><br/>
<p>Drei Jahre lang sitzen Juden bereits in Babel. Weggef&uuml;hrt durch Nebudkadnezar, dem grausamen Diktator der heidnischen Gro&szlig;macht zwischen Euphrat und Tigris.</p><p>Eine dramatische Niederlage f&uuml;r Juda. Die Intelligenz wird nach Babel verschleppt. Der Rest darf in Jerusalem bleiben.</p><p>Das war f&uuml;r die Juden in Babylon damals sehr schlimm. Denn weg von Jerusalem hie&szlig; auch: Der Tempel war nicht zu erreichen und Gottesdienst unm&ouml;glich.</p><p>Mutlos und resigniert sitzt ein Volk im Exil. Ohne Hoffnung auf Zukunft. Da sitzen sie an den Wassern Babylons und weinen.</p><p>Warum l&auml;sst Gott es zu, dass ein heidnischer Diktator &uuml;ber sein auserw&auml;hltes Volk herrscht?</p><p>Der Prophet Jeremia hat dies alles vorhergesagt. Als Strafe daf&uuml;r, dass Gott f&uuml;r die Juden nicht mehr allein wichtig war. Und genau in diese Situation des Exils schreibt Jeremia ihnen Briefe. Macht ihnen Mut, nicht zu resignieren. Sie sollen ganz normal leben. Heiraten und Kinder bekommen. Und den Frieden dieser fremden Stadt suchen und f&uuml;r sie beten.</p><p>Dann werden sich viele Juden gewundert haben. Lesen sie doch in dem Brief aus Jerusalem: <strong>Es gibt eine Hoffnung f&uuml;r deine Zukunft.</strong> Nachzulesen im Buch des Propheten Jeremia, Kapitel 31, Vers 17.</p><p>Bisher waren alle Vorhersagen Jeremias eingetroffen. Warum also an dieser Zusage zweifeln? Doch viel wichtiger war noch, dass es in der ganzen L&auml;nge des Verses hei&szlig;t: <strong>Es gibt eine Hoffnung f&uuml;r deine Zukunft</strong>, <strong>spricht der Herr.</strong></p><p>Die Zusage spricht Jeremia im Auftrag Gottes aus. Eine Garantie daf&uuml;r, dass die Hoffnung berechtigt ist. Und so kam es dann auch. Nach 70 Jahren k&ouml;nnen die Juden wieder in ihre Heimat zur&uuml;ckkehren. Gott wendet sich wieder seinem Volk zu und &auml;ndert ihre Lage.</p><p><strong>Es gibt eine Hoffnung f&uuml;r deine Zukunft</strong>, <strong>spricht der Herr.</strong></p><p>Und diese Zusage m&ouml;chte ich jetzt in das Hier und Heute &uuml;bertragen.</p><p>Denn niemand kann ohne Hoffnung leben. Ohne Hoffnung ist eben alles hoffnungslos. Wir Menschen sind auf Hoffnung programmiert.</p><p>Doch diese Hoffnung muss eine begr&uuml;ndete Hoffnung sein. Denn nur dann kann sie mir helfen, nicht zu resignieren.</p><p>Hoffnung zeigt mir das Licht am Ende des Tunnels. Hoffnung zeigt mir ein Bild der Zukunft, f&uuml;r die es sich lohnt, weiter zu k&auml;mpfen, weiter zu leben.</p><p>Menschen sehnen sich nach Hoffnung f&uuml;r ihr Leben, nach einer Hoffnung, die im Leben und im Sterben durch tr&auml;gt.</p><p>Doch was kann diese Hoffnung sein? Der Apostel Petrus schreibt dazu: Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner gro&szlig;en Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer <strong>lebendigen Hoffnung</strong> durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Nachzulesen im 1. Petrusbrief, Kapitel 1 Vers 3.</p><p>Als Christen sind wir zu neuen Menschen geworden, die eine lebendige Hoffnung haben. Nicht irgendeine Hoffnung, sondern eine Hoffnung, die lebendig macht.</p><p>Die ihren Grund in der Tatsache der Auferstehung hat und sich damit von allen sonstigen Hoffnungen fundamental unterscheidet.</p><p>Und das deshalb, weil Tod und Vergehen als die Ursachen f&uuml;r alle Hoffnungslosigkeit, ausgespielt haben. Selbst dunkle Zeiten in unserem Leben k&ouml;nnen eine lebendige Hoffnung nicht zunichte machen.</p><p>Deshalb wei&szlig; ein Christ, dass auf ihn ein ewiges Leben in der Gegenwart Gottes wartet</p><p>Das gibt Mut, Problemen nicht auszuweichen, sondern sie anzupacken. Bitten wir Gott, dass er uns in allen Bedr&auml;ngnissen in dieser lebendigen Hoffnung erh&auml;lt.&nbsp; Der Gott der Hoffnung will uns erf&uuml;llen mit Freude und Friede im Glauben. Heute und morgen auch.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Herbert Laupichler</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17192255.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Herbert Laupichler]]></author>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Vergessen an der Tankstelle]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 49,15 – ausgelegt von Monika Scherbaum.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jesaja 49,15 – ausgelegt von Monika Scherbaum.</em><br/>
<p>Zeitungsnotiz vom August: &bdquo;Vergessen an der Tankstelle&ldquo; &ndash; ein Kind wird an einer Rastst&auml;tte zur&uuml;ckgelassen. Die Familie f&auml;hrt weiter, ahnungslos. Erst nach einer halben Stunde f&auml;llt es ihnen auf. Der Junge steht allein da &ndash; ver&auml;ngstigt, verwirrt. Zum Gl&uuml;ck wird er gefunden. Doch der Moment des Vergessens bleibt.</p><p>Solche Augenblicke schockieren &ndash; und sie passieren nicht nur auf Reisen. Viele Menschen kennen das Gef&uuml;hl, vergessen oder &uuml;bersehen zu sein. In Freundschaften, wenn man bei der Feier nicht eingeladen ist, obwohl man sich verbunden f&uuml;hlt. In Partnerschaften, wenn die eigenen Bed&uuml;rfnisse immer wieder zur&uuml;ckstehen.</p><p>Auch im Beruf: Man engagiert sich, leistet viel &ndash; und doch wird jemand anderes bef&ouml;rdert. Selbst im Glauben k&ouml;nnen Zweifel laut werden. Man betet, hofft &ndash; doch es bleibt still. Keine Antwort. Man fragt sich: &bdquo;Hat Gott mich vergessen? Warum h&ouml;rt er mich nicht?&ldquo;</p><p>Zur Zeit des Propheten Jesaja lebte Israel in babylonischer Gefangenschaft. Der Tempel war zerst&ouml;rt, die Heimat fern, die Hoffnung verblasst.</p><p>Und mitten hinein spricht Gott: <strong>&bdquo;Bringt eine Mutter es fertig, ihren S&auml;ugling zu vergessen? Und selbst wenn sie es k&ouml;nnte &ndash; ich vergesse euch nicht!&ldquo;</strong> (Jesaja 49,15)</p><p>Ich vergesse euch nicht - das ist Gottes Versprechen. Aus Liebe hat er uns geschaffen und seinen Sohn gesandt. Jesus ist der Erl&ouml;ser der Welt. Durch sein Sterben und seine Auferstehung wird Gottes Zusage greifbar: &bdquo;Ich will dich nicht vergessen.&ldquo;</p><p>Das darf Jede und Jeder pers&ouml;nlich nehmen: Gott ist da. Ich glaube das &ndash; auch wenn ich ihn nicht immer sp&uuml;re. Manchmal f&uuml;hle ich mich wie ein Kind, das nicht wei&szlig;, dass die Mutter im Nebenzimmer ist. Ich bin blind f&uuml;r Gottes N&auml;he. Doch ob ich zweifle oder vertraue &ndash; Gott geht nicht weg.</p><p>Ich habe erlebt, dass Menschen versagen. Und ich kenne das Gef&uuml;hl, wenn selbst die Liebe in der christlichen Gemeinde, die eigentlich tragen sollte, br&uuml;chig wird. Doch Gott vergisst mich nicht. Ich bin ihm ins Herz geschrieben. Kein Rastplatz meines Lebens, keine Krise, keine Dunkelheit kann mich aus seinem Blick verlieren. Gott sagt: &bdquo;Ich will deiner nicht vergessen.&ldquo; -&nbsp; Und meint: &bdquo;Glaub es mir. Vertraue mir. Ich kenne deine Sorgen, deine K&auml;mpfe, deine Fragen &ndash; auch die, die du niemandem erz&auml;hlst.&ldquo;</p><p>In diesem Sommer bin ich Menschen begegnet, die Gottesliebe vorleben. Ein Ehepaar, das nach dem Krieg seine Heimat verlor &ndash; und sp&auml;ter selbst Heimat schenkt, mit &bdquo;Wohnungen zum gemeinsamen Leben&ldquo; auf ihrem Hof. Eine Familie sagte zu einer gefl&uuml;chteten Mutter: &bdquo;Wir fahren in den Urlaub &ndash; hier ist unser Schl&uuml;ssel. Du kannst so lange in unserem Haus wohnen.&ldquo; Und ich kenne Menschen, die Woche f&uuml;r Woche ihre Wohnung &ouml;ffnen, ihr Essen, ihr Leben und ihren Glauben teilen.</p><p>&Uuml;berlegen Sie: Wem k&ouml;nnten Sie heute zeigen, dass er oder sie nicht vergessen ist? Keiner kann Gedanken lesen. Deshalb: Schreiben Sie eine Nachricht. Rufen Sie jemanden an. Laden Sie jemanden ein &ndash; der sonst nicht auf Ihrer Liste steht. Beten Sie f&uuml;r andere. So werden Sie selbst zum Zeichen der Liebe Gottes &ndash; der niemanden vergisst.</p><p>Viel Segen beim Umsetzen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Monika Scherbaum</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17191559.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Monika Scherbaum]]></author>
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      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Unsere Hoffnung steht fest]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 1,7 – ausgelegt von Monika Scherbaum.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Korinther 1,7 – ausgelegt von Monika Scherbaum.</em><br/>
<p><strong>Am Anfang ein kleines R&auml;tsel:</strong></p><p>&bdquo;Ich bin unsichtbar, doch ich kann dich tragen.<br />
Ich bin leicht wie ein Hauch, doch st&auml;rker als Angst.<br />
Ich bin keine Garantie, doch eine Gewissheit.<br />
Wer bin ich?&ldquo;<br /><strong>L&ouml;sung: Hoffnung</strong></p><p>Darum geht es im heutigen Lehrtext der Herrnhuter Losungen:</p><p>&bdquo;Und unsere Hoffnung steht fest f&uuml;r euch, weil wir wissen: wie ihr an den Leiden teilhabt, so werdet ihr auch am Trost teilhaben.&ldquo; &ndash; 2. Korinther 1,7</p><p><strong>Drei Gedanken zur Hoffnung:</strong></p><p><strong>1. Hoffnung &ndash; wagen und bewahren</strong></p><p>Paulus schreibt diese Worte nicht aus einer gem&uuml;tlichen Lage. Er kennt Ablehnung, Schmerz und Unsicherheit &ndash; und lebt seine Hoffnung mitten im Leid. Dennoch bekennt er sich zur g&ouml;ttlichen Hoffnung, die fest steht: unersch&uuml;tterlich und tief verwurzelt in Gottes Treue und Trost.</p><p>S&ouml;ren Kierkegaard meint: &bdquo;Hoffen hei&szlig;t: die M&ouml;glichkeit des Guten erwarten.&ldquo;</p><p>&nbsp;In einer Welt voller Krisen, Krankheit und Konflikte wirkt das fast k&uuml;hn. Darf ich hoffen, obwohl so viel Leid da ist? Kann ich hoffen, obwohl ich nicht wei&szlig;, wie es weitergeht?</p><p>Ja &ndash; hundertprozentig &ndash; Ja. Ich darf g&ouml;ttliche Hoffnung wagen und sie mir bewahren. Denn sie ist ein geistlicher Akt des Vertrauens. Damals &ndash; wie heute.</p><p><strong>2. Hoffnung &ndash; sp&uuml;ren und st&auml;rken</strong></p><p>Paulus verbindet Hoffnung mit sp&uuml;rbarem Trost. Wer an den Leiden Christi teilhat, wird auch an Christi Trost teilhaben. Das ist eine tiefe geistliche Wahrheit.</p><p>Das griechische Wort f&uuml;r &bdquo;Trost&ldquo; bedeutet auch &bdquo;Ermutigung&ldquo;. In unserer Sprache stammt &bdquo;Trost&ldquo; aus derselben Wurzel wie &bdquo;Treue&ldquo; &ndash; beides verweist auf innere Festigkeit.</p><p>Gott sagt uns in seinem Wort immer wieder zu: <em>Ich bin bei euch.</em> Er begleitet uns &ndash; durch Jesus Christus, der f&uuml;r uns gestorben und auferstanden ist, und durch seinen Heiligen Geist, der uns st&auml;rkt und tr&ouml;stet.</p><p><strong>3. Hoffnung &ndash; empfangen und w&auml;hlen</strong></p><p>Hoffnung ist nicht immer ein spontanes Gef&uuml;hl. Manchmal ist sie eine Entscheidung:</p><p>Ich vertraue &ndash; obwohl ich nichts sehe.<br />
Ich glaube &ndash; obwohl ich zweifle.<br />
Ich hoffe &ndash; weil Gott Hoffnung schenkt.</p><p>Heute ist ein Tag, um diese Entscheidung neu zu treffen. Ich hoffe &ndash; nicht, weil alles gut ist, sondern weil Gott gut ist und mein Leben im Blick hat.</p><p>Denn Menschen, die hoffen, entwickeln eine unverkennbare Haltung: Sie erwarten Gutes zu empfangen. Sie rechnen damit, dass dieses Jahr besser wird als das letzte. Sie glauben, dass zur richtigen Zeit die richtigen Begegnungen geschehen. Sie beten: &bdquo;Herr, f&uuml;hre mich dorthin, wo du mich brauchst.&ldquo;</p><p>Hoffnung ist eine geistliche Haltung. Beginnen Sie, Gro&szlig;es von Gott zu erwarten &ndash; in Ihrem Zuhause, am Arbeitsplatz und in Ihren Beziehungen. Hoffen Sie mit Gottes Gunst.<br />
Daf&uuml;r m&ouml;chte ich jetzt beten:</p><p>Guter Gott, du bist das Fundament meiner Hoffnung, auch wenn mein Herz manchmal schwer ist. Du siehst meine Sehnsucht, meine Fragen, meine Zweifel &ndash; und dennoch sprichst du: &bdquo;Ich bin bei dir.&ldquo;</p><p>Heute will ich mich entscheiden zu hoffen. Schenke mir eine Haltung, die mit Gutem rechnet. Lass mich erwarten, dass du T&uuml;ren &ouml;ffnest, Menschen f&uuml;hrst und mein Leben mit deiner Gunst begleitest.</p><p>Mach mein Herz fest in dir &ndash; und meine Hoffnung lebendig. Amen.<br />
&nbsp;</p><p>&#9658;&nbsp;<strong> Infos zum 2. Korintherbrief</strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/ZnloEyPB6F4">Buchvideo: 2. Korinther</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Monika Scherbaum</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17190848.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Monika Scherbaum]]></author>
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      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Höchste Berufung]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 9,24 – ausgelegt von Andrea Hoppstädter.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 9,24 – ausgelegt von Andrea Hoppstädter.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Römer 9,24 – ausgelegt von Andrea Hoppstädter.</em><br/>
<p>Von einer Schulklasse, die kurz vor dem Schulabschluss stand, wird folgendes berichtet: Der Lehrer fragte jeden Sch&uuml;ler, was er werden will. Alle nannten ihre angestrebten Berufe. Nur ein Sch&uuml;ler z&ouml;gerte mit seiner Antwort. Auf mehrmaliges Fragen sagte er schlie&szlig;lich: "Ich will ein Segen werden!" Die Mitsch&uuml;ler lachten ihn aus. Jedoch der Lehrer sagte zu ihm: "Du hast die allersch&ouml;nste Antwort gegeben!"&nbsp;-</p><p>Offensichtlich will dieser Sch&uuml;ler seinen k&uuml;nftigen Beruf nicht nur zum Bestreiten seines Lebensunterhaltes aus&uuml;ben. Einem solchen Menschen, dem sein Beruf auch gleichzeitig Berufung ist, sp&uuml;re ich das auch ab. Da ist in der Regel Engagement und Freude. Vielleicht haben Sie auch solche Menschen vor Augen.</p><p>Neben den Berufungen, die etwas mit unserem Beruf zu tun haben, gibt es aber auch noch andere Berufungen. Von einer besonderen Berufung lese ich im Brief von Paulus an die Christen in Rom, Kapitel 9 Vers 24:</p><p><strong>So hat Gott auch uns berufen, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden.</strong></p><p>Welche Berufung ist denn damit gemeint? Es ist die h&ouml;chste Berufung, die es gibt. Es ist der Ruf in eine Beziehung zu Jesus und dadurch auch dazu, als Kind Gottes einen himmlischen Vater zu haben. Nachdem lange zuvor Gottes Berufung nur den Juden galt, gilt sie nun auch den Heiden.</p><p>Damals, als Jesus auf der Erde war, haben seine J&uuml;nger die Berufung in seine Nachfolge ganz hautnah erfahren. Aber auch, wenn uns Jesus heute nicht mehr sichtbar nahe ist, so beruft er doch immer noch Menschen in seine Liebe und Nachfolge. Haben Sie schon seinen Ruf geh&ouml;rt? Seinen Ruf, mit dem er Sie zu einem geliebten Gotteskind machen will?</p><p>Und bin ich mir dieser hohen Berufung &uuml;berhaupt bewusst?</p><p>Wenn jemand eine Ernennung zum Professor erf&auml;hrt, legt er wahrscheinlich viel Engagement in diese Berufung. Sie haben vielleicht nicht die Voraussetzung, zum Ehrendoktor oder zum Professor berufen zu werden. Aber die weitaus wichtigere Berufung, n&auml;mlich Gottes Kind zu werden, gilt auch Ihnen. Und diese sollten sie nicht verpassen. Da, wo alle anderen Berufungen einmal verl&ouml;schen, bleibt die Annahme dieser Berufung in Ewigkeit bestehen.&nbsp;</p><p><br />
Stellen Sie sich nun trotzdem einmal vor, Sie w&uuml;rden heute zum Ehrendoktor ernannt oder zum Professor berufen werden. Wie sehr w&uuml;rden Sie sich doch geehrt f&uuml;hlen. Was w&auml;re das f&uuml;r ein gro&szlig;artiger Tag. Nun kann der heutige Tag zu einem weitaus bedeutungsvolleren f&uuml;r Sie werden, wenn Sie die Berufung annehmen, ein Kind des Sch&ouml;pfers des Himmels und der Erde zu werden. Denn daf&uuml;r ist Jesus in die Welt gekommen. Durch seinen Tod am Kreuz hat er die Trennung von Gott &uuml;berwunden, die durch die S&uuml;nde entstanden ist. Dadurch ist der Zugang zu Gott, dem Vater und der ewigen Heimat wieder frei. Dazu l&auml;dt Jesus &ndash; Sie ein.</p><p>Welch eine Ehre, welch Adel, dass Sie heute Gottes Kind werden k&ouml;nnen. Vielleicht m&ouml;chten Sie folgendes Gebet zu Ihrem eigenen machen:</p><p>Herr Jesus Christus, danke, dass du es mir erm&ouml;glichst, den h&ouml;chsten Adel zu erlangen, n&auml;mlich ein Kind des himmlischen Vaters zu werden. Daf&uuml;r hast du die Trennung, die auch zwischen Gott und mir stand, &uuml;berwunden. Du hast f&uuml;r meine Schuld und S&uuml;nde am Kreuz bezahlt und willst mir ewiges Leben schenken. Ich m&ouml;chte diese Berufung heute annehmen und ein Gotteskind werden. Amen.</p><p><br />
&#9658;&nbsp; &nbsp;<strong>Mehr zum R&ouml;merbrief:&nbsp;</strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/OLGU1dsTbyg">Buchvideo: R&ouml;mer Kap. 5-16</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Andrea Hoppstädter</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17190102.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Andrea Hoppstädter]]></author>
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      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Frei statt abhängig]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 4,8-10 – ausgelegt von Andrea Hoppstädter.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 4,8-10 – ausgelegt von Andrea Hoppstädter.]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 4,8-10 – ausgelegt von Andrea Hoppstädter.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Matthäus 4,8-10 – ausgelegt von Andrea Hoppstädter.</em><br/>
<p>Ein Wanderer macht Rast bei einer H&uuml;tte. In dieser H&uuml;tte lebt eine alte Frau. Sie gibt ihm zu essen und zu trinken. Der Mann entdeckt in der Stube einen wertvollen Stein, offensichtlich einen Diamanten, der in einem sch&ouml;nen Gef&auml;&szlig; liegt. Die alte Frau beobachtet den Wanderer, wie dieser gierig auf den Stein sieht. Sie sagt zu ihm: &bdquo;Dir gef&auml;llt der Stein. Es ist ein Diamant. Du kannst ihn haben!&ldquo; Der Mann ist sehr erstaunt und fragt: &bdquo;Du wei&szlig;t aber schon, dass dieser Stein sehr wertvoll ist? Mit diesem Stein bist du reich.&ldquo; &bdquo;Ja, das wei&szlig; ich&ldquo;, antwortet die Frau. Der Mann nimmt den Diamanten und verabschiedet sich schnell von der Frau. Er bef&uuml;rchtet, dass sie es sich nochmals anders &uuml;berlegen k&ouml;nnte. Nach einigen Tagen kehrt der Mann zu der alten Frau zur&uuml;ck und gibt ihr wieder den Stein. &bdquo;Ich bringe dir diesen wieder, in der Hoffnung, dass du mir etwas viel Wertvolleres gibst.&ldquo; Die Frau sieht ihn mit freundlichen Augen an, w&auml;hrend er sie bittet: &bdquo;Gib mir bitte das in dir, was dich mir diesen wertvollen Stein schenken lie&szlig;!&ldquo; &ndash; soweit ein unbekannter Autor. -</p><p>Weshalb kann die Frau so bereitwillig auf den wertvollen Stein verzichten? Diese Frage hat den Mann neugierig, ja, vielleicht sogar neidisch gemacht. Er scheint zu ahnen, dass die Frau einen viel gr&ouml;&szlig;eren Reichtum besitzt. Denn sie ist nicht an diesen sichtbaren Schatz gebunden.&ndash;</p><p>Das Streben nach Reichtum und Macht ist mir schon in die Wiege gelegt. Es ist jedoch ein gro&szlig;er Unterschied, ob ich etwas mit innerer Freiheit gebrauche, oder ob ich etwas unbedingt brauche, das mich dazu auch noch abh&auml;ngig macht.</p><p>Jesus lie&szlig; sich nicht in diesen Bann ziehen. Im Evangelium von Matth&auml;us, Kapitel 4, in den Versen 8-10 lese ich:</p><p><strong>Wiederum f&uuml;hrte der Teufel Jesus mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederf&auml;llst und mich anbetest. Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan!</strong></p><p>Der Blick auf allen irdischen Reichtum und die damit verbundene Macht, war eine der drei gro&szlig;en Versuchungen des Teufels, denen Jesus hier widerstehen musste. Jesus hat sich aber nicht blenden lassen, sondern er hat den Blender enttarnt. Und sp&auml;ter am Kreuz wurde Jesus auch f&uuml;r uns Menschen zum Sieger &uuml;ber S&uuml;nde, Tod und Teufel.</p><p>Trotzdem versucht der Teufel immer noch, uns Menschen zu blenden. Wie viele beten auch heute ihren Reichtum regelrecht an und meinen darin ihr Gl&uuml;ck zu finden.</p><p>Aber Jesus will mir die Augen f&uuml;r Gottes ewige Herrlichkeit &ouml;ffnen und mich von der Abh&auml;ngigkeit des Reichtums in die innere Freiheit f&uuml;hren. Gitta Leuschner beschreibt in einem Lied: &bdquo;Was bedeuten mir Gold und Silber. Herr, nur du kannst Erf&uuml;llung sein. Du allein bist der Freudengeber, wurdest mir zum hellen Schein.&ldquo; Ich bete: HERR, bitte vergib mir, dass ich oft an falschen Stellen nach Gl&uuml;ck und Erf&uuml;llung gesucht habe. Hilf mir, dass ich mich immer weniger vom Glanz und Reichtum dieser Welt blenden lasse. Lass mich immer mehr erkennen, dass du mir mit dir einen unvergleichlich gr&ouml;&szlig;eren Schatz schenkst. Danke, dass du am Kreuz meine Schuld bezahlt hast. Du hast mir dadurch Zugang zur ewigen Herrlichkeit geschaffen. Dir will ich geh&ouml;ren f&uuml;r Zeit und Ewigkeit.&nbsp; Amen.</p><p>&nbsp;</p><p>&#9658;&nbsp; &nbsp;<strong>Sie haben Fragen zur Bibel, zum christlichen Glauben und was das mit unserem heutigen Leben zu tun hat?</strong></p><p><img alt="Nikodemus.AI" height="430" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1105756.png" width="1024" /></p><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Andrea Hoppstädter</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17189331.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Andrea Hoppstädter]]></author>
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      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Mit Gebet Entscheidungen treffen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 22,49 – ausgelegt von Manfred Schultzki.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 22,49 – ausgelegt von Manfred Schultzki.</em><br/>
<p>So lautet die Frage aus dem J&uuml;ngerkreis nach dem Lukasevangelium. Was sollen wir jetzt machen? Sollen wir zum Schwert greifen?</p><p>Unsere gesamte aktuelle weltpolitische Situation verf&uuml;hrt dazu, diesen Vers misszuverstehen. Aber hier geht es nicht um Krieg, sondern um Verteidigung gegen eine Schar, die einerseits den Anschein des Rechts erweckt, sich anderseits aber nicht so verh&auml;lt.&nbsp; Lukas verwendet daf&uuml;r den Begriff &bdquo;Volkshaufen&ldquo;. Mir kommen Vergleiche in den Sinn mit selbst ernannten Milizen, die sich bewaffnen und meinen, sie d&uuml;rften f&uuml;r Ordnung sorgen. Wir finden sie in erstaunlich vielen L&auml;ndern &ndash; nicht nur in Diktaturen. Aber sie sind nicht im Recht, weil sie nicht von der Regierung &ndash; dem Parlament &ndash; eingesetzt sind. Das gilt f&uuml;r die Gefangennahme von Jesus selbst dann, wenn Priester, Hohepriester, Schriftgelehrte und &Auml;lteste mit dabei sind. In dieser Zusammensetzung sind sie kein Gremium, das rechtsg&uuml;ltig entscheiden oder beauftragen k&ouml;nnte. Sie sind nur ein Haufen Volk.</p><p>Darf ich mich wehren? Wie darf ich mich wehren? Gibt es Alternativen? Wie w&auml;re es mit weglaufen? H&auml;tten die J&uuml;nger gegen eine so gro&szlig;e Schar &uuml;berhaupt eine Chance gehabt? Wie viel Blut w&auml;re vergossen worden?</p><p>Einer aus dem J&uuml;ngerkreis &ndash; nur das Johannesevangelium nennt den Petrus &ndash; greift zum Schwert. Noch bevor Jesus antworten kann, verletzt der J&uuml;nger einen der Angreifer. Und Jesus? Jesus bewahrt Ruhe. Er lehnt es ab, sich zu wehren. Obwohl das sicher sein gutes Recht gewesen w&auml;re. Stattdessen heilt er den Verletzten und l&auml;sst sich abf&uuml;hren. Jesus schl&auml;gt nicht mit dem Schwert drein. Er geht den Weg, der ihn ans Kreuz f&uuml;hren wird.</p><p>Mir scheint, darum geht es. Es geht nicht um eine Grundsatzdiskussion zum Thema Gewalt oder Verteidigung gegen Gewalt. Es geht um Jesus. Jesus, der gerade noch im Garten gebetet hatte: Nicht mein Wille geschehe, Vater, sondern dein Wille. Jesus, der sich von den J&uuml;ngern beim letzten Abendmahl verabschiedet hatte in der Gewissheit, seinem Tod entgegenzugehen. Jesus, der als das Lamm Gottes die S&uuml;nde der Welt tr&auml;gt. Es geht um Jesus und Jesus ist unvergleichlich.</p><p>Darum kann ich die Antwort von Jesus auch nicht verallgemeinern. Aber die Frage, die muss immer gestellt werden: Was soll ich machen? Was ist jetzt richtig? In genau diesem Moment?</p><p>Wahrscheinlich wird niemand von uns je in einer &auml;hnlichen Lage gewesen sein und hoffentlich auch nicht in eine &auml;hnliche Lage kommen. Ich pers&ouml;nlich bevorzuge f&uuml;r mich Verteidigungsstrategien, die gewaltlos sind und Gewalt verhindern. Aber Bedr&auml;ngnisse, die mich hilflos machen, die gibt es auch anders. Und auch dann ist die Frage: Was soll ich jetzt machen? Herr, was ist jetzt richtig?</p><p>Diese Frage f&uuml;hrt ins Gebet, denn sie ist ja schon ein Gebet. Mit Gebet Auswege suchen, darum geht es. Immer in dem Bewusstsein, dass der Weg von Jesus und seine Entscheidung einzigartig sind. Aber er kann mir helfen, auch f&uuml;r mich den richtigen Weg zu finden und die richtigen Entscheidungen zu treffen.</p><p>Fragen Sie ihn.<br />
&nbsp;</p><p>&#9658;&nbsp; &nbsp;<strong>Bibelleseplan zum Lukasevangelium</strong>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer i.R. Manfred Schultzki</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17188899.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer i.R. Manfred Schultzki]]></author>
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      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Reden statt Schweigen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 1,7 – ausgelegt von Manfred Schultzki.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Epheser 1,7 – ausgelegt von Manfred Schultzki.</em><br/>
<p>Paulus ist begeistert von Jesus Christus. Jesus ist der Retter, der alles wieder in Ordnung bringt. Jemand, der alles in Ordnung bringt, ist oft unverzichtbar. Gerade wenn in Beziehungen etwas aus den Fugen geraten ist. Zwischen Ehepaaren aber auch zwischen Verwandten. Manchmal schaffen wir Menschen das zwar selbst - unter Freunden oder Freundinnen zum Beispiel. Da geht man sich nach einem Streit vielleicht ein bisschen aus dem Weg, aber dann nimmt doch jemand wieder den Kontakt auf: &bdquo;Du, wir m&uuml;ssen reden.&ldquo; Wenn es aber schwieriger ist, dann unterbleibt das oft. Ich kenne Familien, da haben Angeh&ouml;rige Jahre lang nicht mehr miteinander geredet. Und jeder meinte, der oder die andere m&uuml;sste den ersten Schritt tun. Damit geht ganz viel kaputt. Und einige leiden darunter.</p><p>Mit unserer Beziehung zu Gott ist es &auml;hnlich. Sie war vor dem Kommen von Jesus in diese Welt ziemlich kaputt. Ja, bei manchen ist sie es immer noch. Aber Gott bel&auml;sst es nicht dabei. Er m&ouml;chte es &auml;ndern. Er hat Jesus Christus gesendet, um den Kontakt wieder herzustellen. Davon ist Paulus ganz begeistert. Er freut sich und lobt Gott mit &uuml;berschw&auml;nglichen Worten. Denn Gott ist ja nicht Herr Jedermann und eine gute Beziehung zu ihm ist besonders wertvoll.</p><p>Gleichzeitig zeigt Paulus uns, was das Besondere an Jesus Christus ist. Er ist unser Erl&ouml;ser. Das hei&szlig;t, er hat alles in Ordnung gebracht, was uns hindert, Gott zu begegnen und ein Leben mit Gott zu leben.</p><p>Wenn die Bibel davon spricht, dass wir durch das Blut von Jesus erl&ouml;st sind, dann wehren sich viele Menschen und winken ab. Zu dramatisch. Gleichzeitig lassen sie sich zum n&auml;chsten Blutspendetermin einladen und spenden Blut f&uuml;r Kranke. Oder sie lassen sich typisieren f&uuml;r eine eventuelle Knochenmarkspende. Sie wissen: Wir k&ouml;nnen unwahrscheinlich viel in Chemie und Biologie, aber Blut machen &ndash; das geht noch nicht. Vielleicht kommt das mal &ndash; aber noch ist das meines Wissens nicht m&ouml;glich. Noch gibt es nur k&uuml;nstliche Blutbestandteile. Darum sind viele Kranke auf Blutspender und Blutspenderinnen angewiesen &ndash; oder auf Eigenblutspenden. Im Blut liegt Lebenskraft.</p><p>Zur Zeit der Bibel hat man gewusst, dass das Blut der Sitz des Lebens ist. Im Blut liegt das Leben. Wer verblutet, der muss sterben. Wenn einer mit diesem Wissen bereit ist, sein Blut f&uuml;r uns zu geben, dann ist das Erl&ouml;sung pur.</p><p>Damals wusste noch niemand etwas von Blutspenden und auch die verschiedenen Blutgruppen waren unbekannt. Aber dass Blut Leben bedeutet, das haben alle gesehen und gewusst.</p><p>Jesus erl&ouml;st uns durch sein Blut. Er gibt sein Leben f&uuml;r Sie und mich, damit die gute Beziehung mit Gott wieder hergestellt ist, damit wir leben. Und Leben bedeutet in diesem Zusammenhang eben nicht, ein paar Jahre mehr, sondern Leben bedeutet: <strong>F&uuml;lle haben aus der Gemeinschaft mit Gott</strong>. Dazu sind wir erl&ouml;st. Meine Beziehung zu Gott wird durch Jesus wieder in Ordnung gebracht. So habe ich wieder einen starken Gott an meiner Seite. Ein Grund zu gro&szlig;er Freude. Ich hoffe, auch f&uuml;r Sie.</p><p>&#9658;&nbsp; &nbsp;<strong>Einf&uuml;hrung in den Epheserbrief:</strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/aG3c1LO-poI">Buchvideo: Epheser</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer i.R. Manfred Schultzki</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17188434.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer i.R. Manfred Schultzki]]></author>
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      <pubDate>Sat, 18 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Jesus ist ansprechbar]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 19,13 – ausgelegt von Monika Breuer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Matthäus 19,13 – ausgelegt von Monika Breuer.</em><br/>
<p>Ein guter Bekannter, selber Christ, erz&auml;hlte mir einmal, dass seine Waschmaschine kaputt gegangen ist. Und nun hoffe er, eine gebrauchte Maschine f&uuml;r wenig Geld erstehen zu k&ouml;nnen. Wie gut es doch sei, sagte ich, dass wir unseren himmlischen Vater bitten k&ouml;nnten. Denn Gott k&ouml;nne alles! Er k&ouml;nne auch eine g&uuml;nstige gebrauchte Waschmaschine f&uuml;r ihn auftreiben. Der Bekannte sah mich voller Entr&uuml;stung an: &bdquo;Also wei&szlig;t du! Gott ist der gro&szlig;e Chef des Universums, der hat nun wirklich Wichtigeres zu tun, als sich um meine Waschmaschine zu k&uuml;mmern!&ldquo;</p><p>&bdquo;Gott ist der gro&szlig;e Chef&ldquo;- bei diesen Worten musste ich schmunzeln, denn mit einem gro&szlig;en Chef hatte ich kurz zuvor ein sch&ouml;nes Erlebnis gehabt: Ich brauchte Unterst&uuml;tzung f&uuml;r ein Projekt und da fiel mir niemand anderes ein als der oberste Chef eines bekannten deutschen Unternehmens. Ich war mir sicher, dass er mir seine Unterst&uuml;tzung zusagen w&uuml;rde. Aber das eigentliche Problem war, an der Chefsekret&auml;rin vorbeizukommen. &bdquo;Nichts da&ldquo;, sagte sie mir &bdquo;der Herr Direktor ist f&uuml;r Monate ausgebucht!&ldquo; Ich hatte das kommen sehen und mein Anliegen auf 2 Minuten gek&uuml;rzt. Noch 2 Minuten Statement vom Herrn Direktor machte 4 Minuten. &bdquo;Ich brauche nur 4 Minuten&ldquo;, bat ich die Chefsekret&auml;rin und sie k&ouml;nne gern die Zeit stoppen. Verbl&uuml;fft lie&szlig; sie mich passieren und war noch erstaunter, als ich wirklich nach 4 Minuten wieder vor ihr stand, die Zusage ihres gro&szlig;en Chefs in der Tasche.</p><p>Ja, menschliche gro&szlig;e Chefs sind oft vielbesch&auml;ftigt und auch ihr Tag hat nur 24 Stunden.&nbsp;Verst&auml;ndlich, wenn da der Chefsekret&auml;r jede unn&ouml;tige St&ouml;rung verhindern will.</p><p>Aber wie ist das mit dem ganz gro&szlig;en Chef, mit Gott? Spielen wir da nicht auch ab und zu die Chefsekret&auml;rin und strenge Vorzimmerdame? Und sagen uns: Also mit diesem Anliegen brauche ich Gott nun wirklich nicht zu bel&auml;stigen, Gott hat viel Wichtigeres zu tun!</p><p>Interessant, als Jesus vor etwa 2000 Jahren auf dieser Erde lebte, hatte er auch Vorzimmerdamen. Sogar zw&ouml;lf Chefsekret&auml;re! Seine J&uuml;nger. Die passten gut auf, dass ihr gro&szlig;er Herr und Meister nur ja nicht zu sehr beansprucht, gefragt und bedr&auml;ngt wurde. Obwohl Jesus sie gar nicht darum gebeten hatte! Mal fanden sie, dass Jesus nun endlich zum Ende seiner Predigt kommen solle, denn es w&auml;re schon sp&auml;t. Dann wieder forderten sie Ruhe f&uuml;r ihn ein. Irgendwie, so fanden sie, wollten die Leute generell viel zu viel von ihrem Herrn!</p><p>Eines Tages wurde es ganz bunt. Wir erfahren aus dem <strong>Matth&auml;usevangelium, Kap. 19, Vers 13</strong>: <strong>&bdquo;Da wurden Kinder zu Jesus gebracht, dass er die H&auml;nde auf sie legte und betete.&ldquo;</strong></p><p>Da kommt also zu allem &Uuml;berfluss noch ein Trupp Frauen ohne Termin vorbei! Mit ihren Kindern! Und als w&auml;re das nicht St&ouml;rung genug, verlangen sie von Jesus, er solle doch bitte ihre Kinder segnen! Jedes einzelne! Da machen die J&uuml;nger auf Vorzimmerdamen: Nichts da, der gro&szlig;e Herr und Meister darf nicht gest&ouml;rt werden, bitte weitergehen!</p><p>Aber Jesus wendet sich den Kindern zu! Nichts ist ihm jetzt wichtiger! Und er macht seinen J&uuml;ngern damals und uns heute klar: Jeder darf zu ihm kommen! Immer und &uuml;berall! Er wird sich um jedes Anliegen pers&ouml;nlich k&uuml;mmern und sei es in unseren Augen noch so unbedeutend. Scheinbar so unbedeutend wie Kinder zu Jesu Zeiten oder eine kaputte Waschmaschine heute. F&uuml;r Jesus war und ist jedes Anliegen wichtig, das uns wichtig ist! Immer und &uuml;berall! Unsere Bitte ist sein Auftrag!</p><p>&#9658; Mehr Infos zum Buch Matth&auml;us:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/qjafm3VQRUY">Buchvideo: Matth&auml;us Kap. 14-28</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Monika Breuer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17187837.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Monika Breuer]]></author>
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      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein Zwiebelring]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 26,24 – ausgelegt von Monika Breuer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Mose 26,24 – ausgelegt von Monika Breuer.</em><br/>
<p>Ich vertrage keine Zwiebel. Ja, ich wei&szlig;, Zwiebel ist gesund und sie schmeckt sogar mir, aber ich vertrage sie eben leider nicht. Wenn ich irgendwo eingeladen bin, dann frage ich bei jedem leckeren Salat, der auf den Tisch kommt: Ist da Zwiebel dran? Und ich bin froh, wenn nur einige Zwiebelringe obenauf liegen, denn die kann ich beiseite tun, und dann kann auch ich zulangen. Aber wehe, die Gastgeber haben es besonders gut gemeint und sagen: Ja, es ist Zwiebel dran, aber wir haben sie ganz, ganz fein geschnitten, die merkst du gar nicht. Schade, denn die ist nun so untrennbar mit dem Essen verbunden, da kann ich sie nicht mehr raussuchen und beiseitelegen.</p><p>Diese Erlebnisse mit den gro&szlig;en Zwiebelringen und der kleingehackten Zwiebel haben mich an etwas erinnert. Und daf&uuml;r wage ich einen k&uuml;hnen Sprung zu Jesus und behaupte: Jesus m&ouml;chte nicht der Zwiebelring auf unserem Leben sein. Er m&ouml;chte nicht der Zwiebelring sein, dekorativ und nett anzusehen. Er m&ouml;chte nicht der Zwiebelring sein, den ich nach Belieben zur Seite legen kann. Oder den ich wahlweise mitesse und der dem Essen, pardon, dem Leben ein oder zwei Bissen lang die notwendige W&uuml;rze gibt.</p><p>Ich bin &uuml;berzeugt: Jesus w&uuml;rde gern die feingehackte Zwiebel in unser`m Leben sein. Untrennbar mit unserem Leben verbunden. Er m&ouml;chte unser Leben durchdringen und ihm die n&ouml;tige W&uuml;rze geben. Bis dahin, dass wir selber irgendwann seinen w&uuml;rzigen Duft verbreiten.</p><p>Vielleicht h&auml;tte Jesus dieses Bild mit der Zwiebel sogar gefallen. Er selber hat ja deftige Vergleiche durchaus geliebt! Einmal hat er seinen Zuh&ouml;rern gesagt: &bdquo;Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn am letzten Tag vom Tod erwecken. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt mit mir verbunden und ich mit ihm.&ldquo; (<em>Johannes 6,54.56</em>). Nach diesen Worten haben sich damals &uuml;brigens viele seiner Zuh&ouml;rer entsetzt von ihm abgewandt.</p><p>Was Jesus meinte: Es n&uuml;tzt nichts, ihn nur f&uuml;r einen klugen Rabbi zu halten oder f&uuml;r einen guten Menschen. Es n&uuml;tzt auch uns heute nichts, nur in der Bibel &uuml;ber ihn zu lesen. Was Not tut, ist, Jesus selber in uns und unser Leben aufzunehmen. Wie? Indem wir ihm die Erlaubnis geben, uns und unser Leben ganz zu durchdringen. Indem er eben nicht nur der dekorative Zwiebelring auf unserem Leben ist, sondern als gehackte Zwiebel unser Leben durchdringen und mit seinem Aroma durchstr&ouml;men darf.</p><p>Was sollte uns das bringen? Das, was Jesus damals bereits seinen Zuh&ouml;rern versprochen hat: Derjenige, der ihn in sich aufnimmt, wird am Ende aller Zeiten vom Tod auferweckt und bekommt das ewige Leben geschenkt. Nun, das ist ja wunderbar! Aber es ist vielleicht auch noch ein bisschen Zeit bis dahin. Haben wir denn jetzt schon etwas davon, wenn wir Jesus in uns aufnehmen? Ja, durch Jesus ist Gott in uns und bei uns.</p><p>Lange vor der Geburt von Jesus hat Gott dem Stammvater Isaak etwas versprochen: <strong>&bdquo;F&uuml;rchte dich nicht, denn ich bin bei dir und will dich segnen.&ldquo; </strong>(nachzulesen im<strong> 1. Buch Mose, Kapitel 26, Vers 24</strong>). Eine gro&szlig;artige Zusage damals f&uuml;r Isaak! Und wir heute haben die M&ouml;glichkeit, dass Gott durch Jesus ganz und gar bei uns und in uns sein kann. Dann brauchen auch wir uns nicht zu f&uuml;rchten und sind gesegnet.</p><p>Wenn Sie das n&auml;chste Mal einem Zwiebelring begegnen, dann d&uuml;rfen Sie sich daran erinnern: Jesus m&ouml;chte unser Leben ganz und gar durchdringen. Und das Beste ist, wir d&uuml;rfen ihn dazu einladen!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Monika Breuer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17186546.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Monika Breuer]]></author>
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      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Was wirklich zählt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 10,17.18.20 – ausgelegt von Christoph Wolf.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 10,17.18.20 – ausgelegt von Christoph Wolf.</em><br/>
<p>Es hat geklappt, Halleluja. Wir haben viel mehr erreicht, als wir erwartet haben. Ein wirklich voller Erfolg.</p><p>Mit dieser Hochstimmung kehren die J&uuml;nger nach einem Missionseinsatz zu Jesus zur&uuml;ck. Und ich kann es ihnen nicht verdenken.</p><p>Im Lukasevangelium, Kapitel 10,17 hei&szlig;t es:</p><p><strong>&bdquo;Die 72 J&uuml;nger kehrten zur&uuml;ck und berichteten voller Freude: Herr, sogar die D&auml;monen gehorchen uns, wenn wir uns auf deinen Namen berufen.&ldquo;</strong></p><p>Ihre Hochstimmung ist verst&auml;ndlich. Sie erleben den Sieg Gottes &uuml;ber alle widerg&ouml;ttlichen M&auml;chte und Kr&auml;fte. Keine Macht der Welt wird die Gemeinde Jesu mehr beseitigen k&ouml;nnen. Wer w&uuml;rde da nicht jubeln, wenn er das bei einem Missionseinsatz in Namen von Jesus erlebt?&nbsp; Die J&uuml;nger jubeln, auch wenn sie das alles in ihrer Tragweite vermutlich noch gar nicht erfasst haben.</p><p>Jesus g&ouml;nnt ihnen sicher ihre Freude und ihren Erfolg. Er hat sie ja losgeschickt. Und was sie m&ouml;glicherweise als ihren Erfolg verbuchen, geht letztlich auf seine Kappe. Sie haben es nicht bewirkt, aber sie durften es erleben.</p><p>Doch mitten in ihrem Jubel holt Jesus sie auf den Boden der Realit&auml;t zur&uuml;ck und weist sie auf das hin, was letztlich wirklich z&auml;hlt, indem er sagt:</p><p><strong>&bdquo;Ihr sollt euch nicht dar&uuml;ber freuen, dass euch die Geister gehorchen. Freut euch vielmehr dar&uuml;ber, dass eure Namen im Himmel aufgeschrieben sind.&ldquo;</strong></p><p>Das m&uuml;ssen sie in ihrer Jubelstimmung erst einmal verdauen. Sie sind losgegangen, um Menschen f&uuml;r Jesus zu gewinnen. Und nun sagt er ihnen:</p><p>Es ist wichtig, dass ihr selbst von Gott angenommen seid. Wichtig, dass ihr im Buch des Lebens steht. Es geht mir auch um euch, um euer Heil. Es geht mir darum, dass ihr einen Platz im Himmel habt. Und darum soll es euch, bei aller berechtigten Freude &uuml;ber eure Erfahrungen, die ihr gemacht habt, auch gehen.</p><p>Bei aller Freude &uuml;ber Erfolge, auch &uuml;ber Missionserfolge ger&auml;t das vermutlich mitunter aus dem Blick. Jesus erinnert seine J&uuml;nger daran, dass sie das bei all den irdischen Dingen nicht aus dem Blick verlieren sollen. Wenn sie mit Jesus verbunden bleiben, in seinem Namen unterwegs sind und seinen Auftrag ausf&uuml;hren, dann sind ihre Namen im Himmel notiert.</p><p>Das ist nicht ihr Verdienst und h&auml;ngt schon gar nicht an ihren vermeintlichen Erfolgen. Es ist sein Geschenk. Mehr geht nicht.</p><p>Und unsere Namen? Ist Ihnen das wichtig, dass Ihr Name im Himmel notiert ist und im Buch des Lebens steht? K&ouml;nnen Sie sich dar&uuml;ber freuen, oder scheint Ihnen das alles zu vage und zu weit weg, denn es geht doch jetzt erst einmal darum, unser allt&auml;gliches Leben zu bew&auml;ltigen.</p><p>Jesus erinnert seine J&uuml;nger in ihrem Jubel an das, was wirklich z&auml;hlt. Muss er uns auch daran erinnern?</p><p>&#9658; Mehr Infos zur Bibelstelle:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/w5A64cBbyf0">Buchvideo: Lukas Kap. 10-24</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Christoph Wolf</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17185792.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Christoph Wolf]]></author>
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      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Was Vertrauen bringt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 116,8 – ausgelegt von Christoph Wolf.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 116,8 – ausgelegt von Christoph Wolf.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 116,8 – ausgelegt von Christoph Wolf.</em><br/>
<p>&bdquo;Friede, Freude, Eierkuchen&ldquo;</p><p>Ein Spruch mit schlechtem Ruf. 0berfl&auml;chlich und wirklichkeitsfern. So ist das Leben nicht. Leben mit rosaroter Brille das bringt nichts.</p><p>Andererseits was ist schlecht daran &ndash; Friede, nur wenige wollen ihn nicht, Freude, heute spricht man mehr vom Spa&szlig; und w&uuml;nscht ihn sich bei allen passenden und unpassenden Gelegenheiten, aber notfalls auch Freude und Eierkuchen. Der ist Geschmackssache, aber viele m&ouml;gen ihn und wenn meine Enkel zu Besuch kommen, dann erwarten sie ihn als Begr&uuml;&szlig;ungsessen, auch wenn Eierkuchen f&uuml;r sie Crepes sind.</p><p>Viele wollen Friede, Freude und sogar Eierkuchen, aber h&uuml;ten sich, das so zu sagen. Als realit&auml;tsfremd will so schnell keiner gelten. Wenige geben zu, dass sie ganz gern mal die rosarote Brille aufsetzen m&ouml;chten, um die oft triste Wirklichkeit um sie her zu vergessen.</p><p>Als ich den heutigen Losungsvers der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine gelesen habe, ist mir, warum auch immer, ganz spontan dieser Spruch eingefallen: &bdquo;Friede, Freude, Eierkuchen.&ldquo;</p><p>Die Losung steht im Psalm 116 und lautet:</p><p><strong>&bdquo;Du hast meine Seele vom Tode errettet, mein Auge von den Tr&auml;nen, meinen Fu&szlig; vom Gleiten.&ldquo; </strong></p><p>Vom Tode errettet, die Tr&auml;nen getrocknet, den verh&auml;ngnisvollen Sturz verhindert. Das ist wie Friede, Freude, aber viel mehr als Eierkuchen. Der Beter des 116. Psalm sieht sein Leben nicht durch eine rosarote Brille, er ist nicht wirklichkeitsfern. Er war mit seinem Leben am Rand des Todes, wenn er schreibt: <strong>&bdquo;Stricke des Todes hatten mich umfangen, des Totenreichs Schrecken hatten mich getroffen, ich kam in Jammer und Not.&ldquo;</strong> (Psalm 116,3) Das war seine Wirklichkeit und die kann ich nicht sch&ouml;nreden und auch nicht mit einer rosaroten Brille verdr&auml;ngen. Das tut er auch nicht. Aber wie kommt er dann zu der Aussage, dass er Friede gefunden, Freude erfahren und Rettung erlebt hat? Er sagt: Ich rief an den Namen des Herrn und bat um Rettung und erlebte, dass Gott gn&auml;dig, gerecht und barmherzig ist. In seiner aussichtslosen Situation wirft er sein Vertrauen zu Gott nicht weg. Im Gegenteil. Und er erlebt, was Vertrauen bewirkt.</p><p>Wie lange er Gott angerufen hat, wie lange er auf die Rettung warten musste, das sagt er nicht. Aber er hat sie erfahren. Und darauf kommt es an, nicht nur bei ihm, sondern auch bei uns. Wenn wir Gott anrufen, in welcher Not auch immer, dann k&ouml;nnen wir ihn vertrauensvoll um seinen Frieden bitten, um Freude und um Rettung aus unserer Not, wie sie auch immer hei&szlig;en mag.</p><p>&Uuml;brigens mag ich den Spruch mit dem Eierkuchen auch nicht sonderlich gern. Aber ich habe mir eine Variante &uuml;berlegt, die ich empfehlen kann: &bdquo;Friede, Freude, Gottvertrauen&ldquo;. Damit l&auml;sst sich gut leben.<br />
&nbsp;</p><p>&#9658;&nbsp; <strong>Hintergrundinfos zu den Psalmen:</strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM">Buchvideo: Psalmen</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Christoph Wolf</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17185026.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Christoph Wolf]]></author>
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      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Richtige Diagnose gefragt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 30,12.17 – ausgelegt von Johannes Hilliges.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jeremia 30,12.17 – ausgelegt von Johannes Hilliges.</em><br/>
<p>So steht&rsquo;s heute im Losungsbuch der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine. Es sind der 12. und 17. Vers im 30. Kapitel des Buches Jeremia.</p><p>Jeder, der zum Arzt geht, wei&szlig;: Vor jeder Therapie erfolgt zun&auml;chst eine genaue Diagnose. Der Arzt fragt nach meinen Beschwerden und Symptomen; er nimmt vielleicht noch die eine oder andere Untersuchung vor und er&ouml;ffnet mir dann, &bdquo;was ich habe&ldquo;, wie man so sagt. Davon werde ich noch nicht gesund, aber ich wei&szlig; nun, worauf ich mich einstellen muss und wie es um mich steht. Stellt der Arzt hingegen die falsche Diagnose, wird er auch eine Therapie einleiten oder vielleicht Medikamente verschreiben, die bestenfalls nicht helfen, vielleicht mir sogar schaden. Ist der Arzt ein guter Diagnostiker, ist wirklich schon viel gewonnen!</p><p>So stellt auch der Prophet Jeremia im Namen Gottes dem Volk Israel eine Diagnose: <strong>Dein Schaden ist verzweifelt b&ouml;se, und deine Wunden sind unheilbar. </strong>Das ist zugegebenerma&szlig;en starker Tobak! Wie kann das sein? Nun, es gibt auch heute den Begriff der &bdquo;kranken Gesellschaft&ldquo;. Es gibt krankmachende Verh&auml;ltnisse und toxische, also vergiftete Beziehungen.</p><p>Es gibt heute namhafte Stimmen, die auch unserer modernen Gesellschaft etwas zutiefst Krankhaftes und Gest&ouml;rtes attestieren und danach fragen, wie man in einem solchen Umfeld trotzdem halbwegs gesund bleiben kann. &bdquo;Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine zutiefst kranke Gesellschaft zu sein&ldquo; sagt der indische Philosoph Jiddu Krishnamurti. Bei dieser Diagnose wird manch einer wie schon zur Zeit von Jeremia ungl&auml;ubig die Brauen hochziehen: &bdquo;Wir? B&ouml;ser Schaden? Unheilbare Wunden?&ldquo; Und in der Tat: Bin ich Teil eines Systems, werden mir die Verh&auml;ltnisse, in denen ich lebe, v&ouml;llig normal vorkommen. Es leben doch alle so! So kann ich mich z.B. auch an k&ouml;rperliche Krankheitssymptome derart gew&ouml;hnen, dass ich die Diagnose des Arztes nur mit ungl&auml;ubigem Staunen zur Kenntnis nehme!</p><p>Was nun der Prophet Jeremia seinem Volk hier zumutet, ist die Diagnose Gottes. Es ist der Gott, der sich seinem Volk einmal vorgestellt hatte mit den Worten: &bdquo;Ich bin der HERR, dein Arzt.&ldquo;&nbsp; Wenn also eine Diagnose wirklich z&auml;hlt, dann ist es die Diagnose Gottes. Wenn ich eine Diagnose tunlichst nicht &uuml;berh&ouml;ren oder bei Seite schieben sollte, dann ist es die Diagnose Gottes! Und wie gut, dass Gott nicht drum herumredet und nichts besch&ouml;nigt, sondern seinem Volk damals und mir heute reinen Wein einschenkt! Zugegeben: Es braucht Mut und eine ganze Portion Aufrichtigkeit, sich dieser Diagnose zu stellen und ihr ins Auge zu blicken &ndash; wohlwissend, dass es ja doch nichts hilft, vor ihr die Augen zu verschlie&szlig;en!</p><p>Das gelingt umso besser, je deutlicher mir der zweite Satz der heutigen Losung vor Augen steht: <strong>Doch ich will dich wieder gesund machen und deine Wunden heilen. </strong>Das ist Gottes Zusage und sein Versprechen &ndash; f&uuml;r das Volk Israel, aber auch f&uuml;r Sie und mich. Darum hat Gott seinen Sohn Jesus Christus geschickt. Er wird zum &bdquo;Heiland der Welt&ldquo;. Wer an Jesus glaubt und sich und sein Leben ihm vertrauensvoll &uuml;berl&auml;sst, empf&auml;ngt das Heil. Dieses Heil kann durchaus je und dann die Heilung meines K&ouml;rpers, meiner Seele und der Beziehungen mit einschlie&szlig;en, in denen ich lebe. Auf jeden Fall f&uuml;hrt es zur Heilung der Beziehung zu Gott und begr&uuml;ndet damit, dass ich ewig lebe &ndash; selbst, wenn ich hier auf Erden eines Tages das Zeitliche segnen werde. Dann und erst dann werde ich vollkommen heil sein. Dann wird Gott endg&uuml;ltig sein Versprechen erf&uuml;llen. Darauf freue ich mich!</p><p><br />
&#9658;&nbsp; Sie haben Fragen zum christlichen Glauben, zur Bibel, biblischen Personen und Orten oder deren Bezug zur Gegenwart? Fragen Sie doch einfach <strong>Nikodemus.AI</strong></p><p style="text-align:center"><img alt="" height="88" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1104263.png" width="91" /></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Johannes Hilliges</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17184179.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Johannes Hilliges]]></author>
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      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Oberste Priorität]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 13,8 – ausgelegt von Johannes Hilliges.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Hebräer 13,8 – ausgelegt von Johannes Hilliges.</em><br/>
<p><strong>Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.</strong></p><p>So lautet der Lehrtext des heutigen Tages aus den Losungen der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine. Er steht im Hebr&auml;erbrief und ist dort der 8. Vers des Schlusskapitels 13.</p><p>Eine neue Woche steht an und ich nehme mir Stift und Papier, um alles zu notieren, was zu tun ist und was ich in Angriff nehmen m&ouml;chte: Ich schreibe mir eine To-do-Liste. Mir geht so einiges durch den Sinn und das Blatt f&uuml;llt sich langsam. Schlie&szlig;lich komme ich zum Schluss. Mir f&auml;llt nichts mehr ein und das Blatt ist ohnehin voll. Mein Blick schweift noch einmal &uuml;ber die Liste: Alles richtig wichtige Dinge! Doch womit jetzt anfangen? Was ist am wichtigsten? Was steht an erster und vorderster Stelle und duldet keinen Aufschub? Was kann warten? Ich gehe die Liste noch einmal durch, unterstreiche hier und da und verteile Zahlen von 1 bis 10.</p><p>Oder stellen Sie sich vor, Sie sitzen mit einem Team Ihrer Firma oder auch Ihrer Kirchengemeinde in einem wichtigen Beratungstreffen mit einem Coach. Gerade haben Sie auf vielen bunten Moderationskarten Ideen aufgeschrieben, was im Laufe des kommenden Jahres alles so in Angriff genommen werden sollte; oder vielleicht auch die Werte, die Ihnen miteinander wichtig sind. Dann sagt Ihr Coach: &bdquo;Jetzt priorisieren Sie mal!&ldquo; Und wieder geht es darum, aus dem Vielerlei das herauszufinden, was der Gruppe am wichtigsten ist und was unbestritten an oberster Stelle steht.</p><p>Dem Schreiber des Hebr&auml;erbriefes geht es um etwas ganz &Auml;hnliches. Er schreibt an eine Gemeinde, die im Glauben m&uuml;de geworden ist. Die Dynamik und das Feuer der ersten Stunde sind einer gewissen Ern&uuml;chterung gewichen; man fing an, sich im Kleinklein des Gemeindealltags und den M&uuml;hen einer christlichen Lebensgestaltung zu verheddern. Und vermutlich haben auch Christenverfolgungen ihr &Uuml;briges dazu beigetragen. &bdquo;Alles nicht so einfach&ldquo; &ndash; so f&uuml;hlte sich der Glaube f&uuml;r viele inzwischen an. Da macht der Autor des Hebr&auml;erbriefes etwas &uuml;beraus Hilfreiches und er erweist sich darin als kluger Seelsorger: Er stellt Jesus Christus an vorderste Stelle und gibt ihm in allem die Nr. EINS. In gro&szlig;er Ausf&uuml;hrlichkeit geht er dazu so ziemlich alles durch, was Christen damals wichtig war, die aus dem Judentum kamen und die sich im Alten Testament auskannten wie in ihrer Westentasche: da geht es um die Engel, nat&uuml;rlich auch um Abraham und Mose, das umfangreiche Opferwesen und auch die so wichtigen Priester, allen voran nat&uuml;rlich der Hohepriester und selbst ein Melchisedek darf nicht fehlen. Es geht um den Tempel und den Zion und das Heer der Glaubenszeugen der Heilsgeschichte Israels aus weit zur&uuml;ckliegender Vergangenheit bis heute: Eine wirklich umfangreiche Kollektion von &bdquo;Moderationskarten&ldquo;! Und alles das ordnet der Schreiber des Briefes um eine einzige Mitte und einen zentralen Mittelpunkt herum: Jesus Christus. Alle diese Dinge bekommen von Jesus her erst ihre tiefe Bedeutung und ihren Platz zugewiesen. &bdquo;JESUS FIRST!&ldquo; wie man heute zu sagen pflegt, Jesus zuerst und vor allem: <strong>Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.</strong></p><p>So k&ouml;nnen auch Sie sich in Gedanken oder auch tats&auml;chlich mit Stift und Papier alles einmal herholen, was Ihnen wichtig ist und was Bedeutung f&uuml;r Sie hat. Angefangen bei der To-do-Liste f&uuml;r die neue Woche bis hin zu dem, was Ihnen in Ihrem Leben wichtig war und ist, was Sie ausmacht und was zu Ihnen geh&ouml;rt. Gibt es f&uuml;r das alles eine alles bestimmende Mitte? Einen unangefochtenen &bdquo;ersten Platz&ldquo;? Ich lade Sie ein, Jesus Christus diesen ersten Platz zu &uuml;berlassen und Ihr Leben auf Jesus hin zuzuordnen. Machen Sie die Worte aus dem Hebr&auml;erbrief doch auch zu Ihrem Bekenntnis: <strong>Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.</strong></p><p><strong>&#9658;&nbsp; &nbsp;Mehr zum Hebr&auml;erbrief:</strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/bja6fTJ3t8U">Buchvideo: Hebr&auml;er</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Johannes Hilliges</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17183746.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Johannes Hilliges]]></author>
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      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Zeugen gesucht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 1,8 – ausgelegt von Ursula Eggers.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Apostelgeschichte 1,8 – ausgelegt von Ursula Eggers.</em><br/>
<p>Waren Sie schon einmal ein Zeuge oder eine Zeugin, z.B. bei einer Trauung als Trau-Zeuge oder Zeuge vor Gericht? &ndash; Zeugen sind dann wichtig, wenn ein besonderes Ereignis best&auml;tigt werden muss. Wer als Zeuge auftritt, muss &uuml;berzeugt sein, dass das, wof&uuml;r sie oder er einsteht, auch Hand und Fu&szlig; hat.</p><p>Als Jesus vor 2000 Jahren seinen Auftrag auf dieser Erde erf&uuml;llt hatte, lie&szlig; er seine J&uuml;nger mit einem konkreten Auftrag zur&uuml;ck. Sie sollten Zeugen f&uuml;r ihn werden. Er sagte zum Abschied: <strong>&bdquo;Ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Jud&auml;a und Samarien und bis an das Ender der Erde.&ldquo;</strong> So ist es aufgeschrieben in der <strong>Apostelgeschichte in Kapitel 1 Vers 8. &ndash; </strong>Seine J&uuml;nger sollten bezeugen, was Gott mit Jesus auf dieser Welt begonnen hatte. Sie sollten, ja sie w&uuml;rden Zeugen sein f&uuml;r Gottes Neustart mit seiner Menschheit. Die J&uuml;nger hatten in der Tat viel mit Jesus erlebt &ndash; bis hin zu seinem Tod und seiner Auferstehung. Doch da waren noch so viele Fragen. Sie waren sich l&auml;ngst nicht sicher, was von ihren Erlebnissen wirklich wahr, und was vielleicht nur eingebildet war. Wie sollten sie da Zeugen sein. Sie wollten Jesus treu sein, ihm vertrauen &ndash; aber mit voller &Uuml;berzeugung vor anderen von ihrem Glauben reden, zu Jesus stehen?&nbsp;</p><p>Auch ich als Christ kenne doch Zeiten, in denen ich gezweifelt, nicht mehr so &uuml;berzeugt war von meinem Glauben. Anders ging es den J&uuml;ngern damals auch nicht, aber das war f&uuml;r Jesus kein Hinderungsgrund, sie als Zeugen einzusetzen. Mit seinen Worten &bdquo;Ihr WERDET meine Zeugen sein&ldquo; spricht er ihnen eine Sicherheit zu, die sie sich nicht selbst aneignen k&ouml;nnen, sondern mit der er, Jesus, sie beschenken wird. Er wird ihnen die Kraft seines Heiligen Geistes zukommen lassen. Und mit dieser Kraft ausgestattet, werden sie &uuml;ber alle Grenzen hinweg Zeugen sein, Zeugen f&uuml;r das neue Reich Gottes auf dieser Welt. Mit Jesus hat es begonnen und er wird seine J&uuml;nger ausr&uuml;sten und leiten. Seine Kraft wird sie bef&auml;higen in ihrem Alltag, bei der Arbeit und zu Hause, auf der Stra&szlig;e und in Gottesdiensten von Jesus zu reden und zu handeln, wie Jesus gehandelt hat. Und so zieht sich der Auftrag von Jesus, seine Zeugen zu sein, von damals bis in die heutige Zeit.</p><p>Die Rahmenbedingungen von damals sind sicher andere als heute. Neue Gesellschaftsformen haben sich entwickelt. Technik, Wirtschaft, Politik und vieles andere ver&auml;ndert unsere Welt und manchmal auf be&auml;ngstigende Weise. Doch die Botschaft von Jesus will auch in dieser Welt von heute wirken, durch uns als seine Zeugen. Er verspricht uns seine Kraft, damit wir in unserem ganz normalen Alltag seine Zeugen sein k&ouml;nnen. Daf&uuml;r m&uuml;ssen wir keine &bdquo;Super-Christen&ldquo; sein, sondern nur an seiner Seite bleiben. Und wenn wir mal den Eindruck haben, dass Glaube und Kirche auf dem absteigenden Ast sind &ndash; Gottes Kraft reicht weiter und wird seine Gemeinde bauen durch seine Zeugen.</p><p><strong>&#9658;&nbsp; Infos zur Apostelgeschichte:&nbsp;</strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/9XLmtudlWDg">Buchvideo: Apostelgeschichte Kap. 1-12</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Ursula Eggers</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17183312.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Ursula Eggers]]></author>
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      <pubDate>Sat, 11 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Warnung und Hoffnung zugleich]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 2,21 – ausgelegt von Ursula Eggers.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jeremia 2,21 – ausgelegt von Ursula Eggers.</em><br/>
<p>Als Norddeutsche sind mir Weinberge und Weinanbau eher fremd. Doch vor einiger Zeit hatte ich die Gelegenheit, durch ein Feld mit Weinst&ouml;cken zu wandern. Und dabei hat sich mir besonders eingepr&auml;gt, zu sehen, wie kr&auml;ftig ein Weinstock sein kann im Vergleich mit den ein oder zwei recht d&uuml;nnen Reben, die aus dem Stock herauswuchsen. Zus&auml;tzlich hatte der Weinbauer diese Reben ordentlich festgebunden und dabei eine klare Richtung vorgegeben, wie und wohin sie wachsen sollten. &Uuml;berfl&uuml;ssiges war weggeschnitten worden - also keine Chance f&uuml;r ungeplante Wildtriebe.&nbsp;</p><p>An dieses Bild musste ich denken, als ich den f&uuml;r heute vorgesehen Bibelvers las, wie er in den Herrnhuter Losungen abgedruckt ist. Es sind Worte, die vor ca. 2600 Jahren der Prophet Jeremia dem Volk Israel im Auftrag Gottes vermittelte. In dieser Botschaft wird das Volk Israel mit einem Weinstock verglichen, den Gott mit Herzblut gepflanzt hat und in der er seine Entt&auml;uschung &uuml;ber die Entwicklung seines Weinstocks mit folgenden Worten im Buch des Jeremia, in Kapitel 2, Vers 21 kundtut: &bdquo;<strong>Ich hatte dich als edlen Weinstock gepflanzt, die besten Pflanzen hatte ich genommen. Wie konntest du dich nur so ver&auml;ndern? Ein wilder, wuchernder Weinstock bist du.&ldquo;</strong></p><p>Gott hatte sich entschieden, dieses Volk auszuw&auml;hlen als sein besonderes Volk, von dem Segen f&uuml;r die ganze Welt ausgehen sollte. Von Gott gef&uuml;hrt und geleitet hatten sie viel Gutes und Wunderbares erlebt. Doch im Laufe der Zeit lernten sie andere G&ouml;tter und Kulturen kennen, die interessanter erschienen als ihr ihnen bekannter Gott. Sie vertrauten sich Weltm&auml;chten an, mit denen zusammen sie sich eine noch bessere Zukunft erhofften als bisher. Gottes Regeln streiften sie ab wie Fesseln, die ihnen zu eng geworden waren. Sie wollten sich unabh&auml;ngig von Gott frei entfalten. Und Gott l&auml;sst ihnen die Freiheit, l&auml;sst zu, dass sie selbst entscheiden, wie sie leben und glauben wollen. Das ist, bildlich gesprochen, in Gottes Augen &bdquo;sinnloser Wildwuchs&ldquo; der keine Fr&uuml;chte bringen wird. Jeremias Worte wollen warnen. Sie wollen aufr&uuml;tteln, dar&uuml;ber nachzudenken, was Menschen verlieren, wenn sie ihre Beziehung zu Gott aufs Spiel setzen. Gott will niemanden zwingen, auf ihn zu h&ouml;ren, l&auml;sst aber in nachfolgenden Worten durchklingen, dass es seinen Menschen ohne seine Hilfe und F&uuml;hrung nicht gut gehen wird.</p><p>Wir sollten diese Worte auch f&uuml;r uns ernstnehmen &ndash; als Warnung und als Hoffnung zugleich. Wie oft schleicht sich in unser Leben die Angst ein, wesentliches zu verpassen, wenn man nicht dieses oder jenes auch noch mitmacht oder kennenlernt. Von Gesundheitskult bis Klima-retten kann sich in unseren unterschiedlichen Lebensbereichen ein Hunger nach mehr entwickeln, der uns Gottes Ziel mit uns vergessen l&auml;sst. Doch Gott gibt uns nicht auf, so wie er Israel auch nicht aufgegeben hat. Er m&ouml;chte unser Weing&auml;rtner sein, von dem wir uns wie Reben f&uuml;hren, leiten &ndash; und ja, auch mal festbinden oder eine Pflegeschnitt gefallen lassen. Sich von seinen Worten und seinem Willen leiten lassen ist der beste Weg zu einem zielgerichteten erf&uuml;llten Leben.</p><p><strong>&#9658;&nbsp; &nbsp;Mehr zum Buch Jeremia:&nbsp;</strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/2hFQoNVe55w">Buchvideo: Jeremia</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Ursula Eggers</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17182588.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Ursula Eggers]]></author>
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      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Eine Segenslinie]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 12,1.3 – ausgelegt von Martin Leupold.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Mose 12,1.3 – ausgelegt von Martin Leupold.</em><br/>
<p>F&uuml;r den heutigen Tag haben die Herrnhuter Losungen einen Satz aus dem ersten Mosebuch ausgew&auml;hlt. Er steht im 12. Kapitel, Vers 1 und 3: <strong>&bdquo;Der HERR sprach zu Abram: In dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.&ldquo;</strong></p><p>Der Mann, der hier von Gott angesprochen wird, ist uns besser unter seinem sp&auml;teren Namen Abraham bekannt. Den bekommt er von Gott selbst verliehen, nachdem er bereits viele Jahre mit diesem Gott unterwegs war. Aber schon am Anfang seines Wegs macht Gott ihm eine unglaubliche Zusage. Was hei&szlig;t es, dass in Abraham alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden sollen? Das hei&szlig;t ja wohl: Alle Generationen, alle V&ouml;lker, einfach alle Menschen &uuml;berhaupt.</p><p>Und was hei&szlig;t &uuml;berhaupt &bdquo;gesegnet&ldquo;? Der Segen ist eine so gro&szlig;e Glaubenswirklichkeit, dass ich ihn bestimmt nicht in diesen vier Minuten vollst&auml;ndig erkl&auml;ren kann. Deshalb nur so viel: Segen ist zun&auml;chst einmal einfach ein gutes Wort. Ein Wort, das Gutes w&uuml;nscht. Aber weil Segen immer von Gott kommt, bleibt es nicht beim blo&szlig;en W&uuml;nschen. Sondern der Segen hat die Kraft, dass er das Gute, das er zuspricht, auch wirken kann. Nicht so, wie wir uns einen Zauberspruch vorstellen: Simsalabim, und schon passiert, was wir so gerne h&auml;tten, ohne unser Zutun. Durch den Segen wird unser Tun zu etwas Gutem. Denn allein haben wir das nie in der Hand.</p><p>Segen ist wie der R&uuml;ckenwind Gottes, der uns befl&uuml;gelt und vorw&auml;rtsbringt. Nun bl&auml;st der Wind ja nicht immer in die Richtung, die uns am liebsten w&auml;re. Genauso haben wir den Segen Gottes nicht bei jedem beliebigen Tun. Gott f&ouml;rdert unser Leben in die Richtung, die uns aus seiner Sicht ans Ziel bringt. Deshalb spricht er uns im Segen an, damit wir wissen, was uns voranbringt und was nicht. Er l&auml;dt uns ein, uns auf seinen Weg einzulassen, und ermutigt dazu. Der Segen ist mit dem Ruf verbunden, die alten Gleise zu verlassen und Neues zu wagen.</p><p>Das gilt nicht nur f&uuml;r Abraham. Alle Menschen zu allen Zeiten sollen Gott genauso erfahren k&ouml;nnen wie er. Der Segen dieses Gottes ist kein Privileg f&uuml;r Menschen einer bestimmten ethnischen oder sozialen Gruppe. Die Bibel erz&auml;hlt uns, dass Gott &uuml;ber Jahrhunderte mit einem Volk eine besondere Geschichte gemacht hat. N&auml;mlich mit dem Volk Israel, den Menschen, die von Jakob, dem Enkel Abrahams, abstammen. Aber nicht, um alle anderen von seinem Segen auszuschlie&szlig;en, sondern um an dem Weg eines Volkes zu zeigen, was f&uuml;r ein Gott er f&uuml;r alle sein will.</p><p>In Jesus Christus hat Gott sein altes Versprechen wieder aufgenommen und allen Menschen die Gemeinschaft mit ihm angeboten. In Jesus wird Gott erkennbar, wie er wirklich ist. Wer sich diesem Gott anvertrauen will, wird von ihm angenommen. Egal, welche dunklen Geheimnisse er mit sich herumtr&auml;gt. In Christus vergibt Gott jede offen eingestandene Schuld. Und wer sich so diesem Gott anvertraut, wird von ihm auf einen neuen Weg gelockt, auf dem er den R&uuml;ckenwind Gottes erf&auml;hrt. Den Segen, der schon Abraham galt. Den Aufwind zu wahrhaft gelingendem Leben. Nicht zu einem Leben ohne Krisen und Schmerzen. Aber zu einem Leben, das an Krisen und Schmerzen nicht zerbricht, sondern w&auml;chst. Weil der Segen Gottes st&auml;rker bleibt als unser Unverm&ouml;gen und unsere Schwachheit. Er bleibt auch st&auml;rker als alle Fehler, die wir gemacht haben und wohl auch weiter machen werden. Dieser Segen m&ouml;ge an diesem Tag mit Ihnen sein!</p><p><br /><strong>&#9658;&nbsp; Einf&uuml;hrung in das 1. Buch Mose ab Kapitel 12:&nbsp;</strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/LgITkuI_46A">Buchvideo: Genesis (1. Mose) Kap. 12-50</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Martin Leupold</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17181725.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Martin Leupold]]></author>
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      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Kein Blatt vor den Mund nehmen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 10,17 – ausgelegt von Martin Leupold.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 10,17 – ausgelegt von Martin Leupold.</em><br/>
<p>Die t&auml;glichen Bibelverse aus den Herrnhuter Losungen bieten vielen Menschen Halt und Trost. Manchmal spricht so ein Bibelwort direkt in mein Leben hinein. Manchmal hat es mir auch wenig zu sagen. Aber vielleicht ist es dann f&uuml;r jemand anders genau die richtige Botschaft. Oft hilft es, so einen Satz im Zusammenhang wahrzunehmen, um die Aussage besser verstehen zu k&ouml;nnen.</p><p>&Uuml;ber dem heutigen Tag steht ein Satz aus Psalm 10, Vers 17: <strong>&bdquo;Das Verlangen der Elenden</strong><strong>h&ouml;rst du, HERR: du machst ihr Herz gewiss.&ldquo;</strong> Eine gro&szlig;artige Zusage! Der lebendige Gott, der Sch&ouml;pfer und Erhalter des ganzen Universums, achtet auf den einzelnen Menschen und seine Not! Wie oft wird dieses Wort wohl schon Menschen getr&ouml;stet haben, die von tiefer Not bedr&auml;ngt oder von allen verlassen waren!</p><p>Viele Menschen erleben aber auch, dass Gott nicht so hilft, wie sie es erbeten haben. Erst recht nicht sofort. Schon die Bibel wei&szlig;, dass Gebete das Leid nicht einfach zum Verschwinden bringen. Hiob erlebt so schweres Unheil, dass er Gott bittere Vorw&uuml;rfe macht. In einer Welt voller Elend wirft so eine Tageslosung Fragen auf: Ist es wirklich so einfach, dass Gott immer hilft? Warum leiden dann so viele Menschen, an Armut, an Krankheit, an Hunger und Gewalt in den Kriegsgebieten? Ein allzu munter zitierter Bibelvers kann dann oberfl&auml;chlich erscheinen, als leerer Trost, der nur zus&auml;tzlich Schmerz verursacht.</p><p>In Psalm 10 kommt die Zusage keineswegs schnell und leichtf&uuml;&szlig;ig daher. Ihr gehen vielmehr anhaltende und ergreifende Klagen voran. Der Beter ringt mit der Erfahrung, dass respektlose und gewaltt&auml;tige Menschen die Oberhand haben. Sie sind sogar noch stolz auf ihre R&uuml;cksichtslosigkeit und st&uuml;rzen aufrichtige Menschen ins Elend, die ihrem sozialen Gewissen folgen. Der Psalm fordert Gott inst&auml;ndig zum Handeln auf. Denn wenn das Recht und die W&uuml;rde von Menschen mit F&uuml;&szlig;en getreten wird, verletzt das immer auch Gottes Ehre.</p><p>Im Alten Testament gibt es viele sogenannte Klagepsalmen, die solche Erfahrungen vor Gott bringen. Sie decken schonungslos die Tiefe des Leidens auf und damit oft auch die Schwere des Unrechts. Sie besch&ouml;nigen nichts. Sie verschlie&szlig;en vor keinem Unheil die Augen. Meist finden sie erst ganz am Schluss zu der Hoffnung, dass Gott doch noch eingreift. Oder dass er wenigstens die n&ouml;tige Kraft schenkt, den eigenen &Uuml;berzeugungen treu zu bleiben.</p><p>Diese Psalmen laden dazu ein, sich ihren Worten anzuschlie&szlig;en und das eigene Leiden darin wiederzufinden. Gerade wenn man keine eigenen Worte findet. Sie nehmen uns mit auf einen Weg, auf dem die Klage ausgesprochen und vor Gott gebracht wird. Und sie er&ouml;ffnen einen gr&ouml;&szlig;eren Horizont: Die M&ouml;glichkeiten Gottes, die gr&ouml;&szlig;er sind als all unser Vorstellungsverm&ouml;gen. Was Gott dann wirklich tut, bleibt in der Regel offen. Aber eins ist den Psalmbetern ganz gewiss: Dass Gott da ist und dass seine Gegenwart den Unterschied macht. In diese Gewissheit wollen sie uns bis heute mitnehmen.</p><p>Vielleicht schlagen Sie nachher eine Bibel auf und lesen den Psalm 10 ganz von vorn. Wo finden Sie sich in den Klagen des Psalmbeters wieder? Wo spricht er Ihnen aus dem Herzen? Ich w&uuml;nsche Ihnen, dass er Sie mit seiner Zuversicht ansteckt: <strong>&bdquo;Das Verlangen der Elenden h&ouml;rst du, HERR: du machst ihr Herz gewiss.&ldquo;</strong></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Martin Leupold</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17180987.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Martin Leupold]]></author>
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      <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Vom Umgang mit der unverfügbaren Allmacht Gottes]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 1,37 – ausgelegt von Reinhard Arnold.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 1,37 – ausgelegt von Reinhard Arnold.</em><br/>
<p>Bei Gott ist kein Ding unm&ouml;glich. So hei&szlig;t es im Lukasevangelium 1,37.</p><p>Als Kind habe ich oft davon getr&auml;umt, zaubern zu k&ouml;nnen. M&auml;rchen und Geschichten, in denen das jemand konnte, haben mich fasziniert. Oder vielleicht nicht immer konnte, sondern nur in einer besonderen Situation? Da war die Geschichte von der Fee, die einem drei W&uuml;nsche freistellte. Was w&uuml;rde ich mir w&uuml;nschen, wenn die Fee mich fragen w&uuml;rde? Die Phantasie kannte keine Grenzen.</p><p>Nun, das Leben hat mich bald gelehrt, dass mir diese Fee nicht begegnen w&uuml;rde. Auch den Geist aus der Flasche w&uuml;rde ich nicht finden. Ich muss mit meinen eigenen begrenzten M&ouml;glichkeiten auskommen. Weder die Probleme der Weltgeschichte noch meine eigenen kann ich mit einem Fingerschnippen l&ouml;sen. Auch wenn das noch so sch&ouml;n w&auml;re.</p><p>Doch irgendwie bleibt in mir der Wunsch, dass diese meine Welt kein in sich geschlossenes System ist, das von Macht, Geld und dem Wunsch nach Ansehen beherrscht wird.</p><p>Wir im christlichen Abendland glauben traditionell an die Allmacht Gottes.</p><p>Das Glaubensbekenntnis nennt an zweiter Stelle nach der Vaterschaft Gottes seine Allmacht als Glaubensinhalt.</p><p>Widerspricht das nicht allen unseren Erfahrungen? Wie kann Gott, wenn er denn allm&auml;chtig ist, unendliches Leid und unertr&auml;glichen Schmerz auf der Welt zulassen? Allerorten wenden sich doch Menschen im Gebet an ihn, und er reagiert einfach nicht? Na gut, an manchen einzelnen Stellen erz&auml;hlen Menschen davon, dass er ihr Gebet erh&ouml;rt hat, aber Allmacht scheint das nicht zu sein.</p><p>Bestenfalls k&ouml;nnten wir im Glaubensbekenntnis doch sprechen: Ich glaube an Gott, den Vater, der manchmal die Dinge &auml;ndert&hellip;</p><p>Die Bibel spricht von der Allmacht Gottes, aber zugleich von seiner Unverf&uuml;gbarkeit. Dass Gott allm&auml;chtig ist, hei&szlig;t nicht, dass er auch immer all das tut, was ich gern h&auml;tte.</p><p>Als Maria von einem Boten erf&auml;hrt, dass sie ein Kind bekommen soll, obwohl sie die Voraussetzungen gar nicht erf&uuml;llt hatte, bekommt sie als Antwort:&nbsp; Bei Gott ist kein Ding unm&ouml;glich. Es gibt keine Erkl&auml;rung dazu, wie das geschehen soll. Es gibt die Erinnerung an die Geburt Isaaks, des Stammhalters Abrahams, den Sara ihm im eigentlich nicht mehr geb&auml;rf&auml;higem hohen Alter auf Gottes Gehei&szlig; schenkte, und zugleich den Hinweis auf die bereits bestehende Schwangerschaft ihrer eigentlich zu alten Cousine Elisabeth. Maria akzeptiert Gottes Eingreifen in ihr Leben und stellt sich in seinen Dienst.</p><p>Ist das der Hinweis, wie wir mit der unverf&uuml;gbaren Allmacht Gottes umzugehen haben? M&uuml;ssen wir tats&auml;chlich ebenso verfahren? Ist es blasphemisch, wenn ich frage, wozu mir Gott dann eigentlich meinen Intellekt gegeben hat, meinen unb&auml;ndigen Willen, die Zusammenh&auml;nge zu durchschauen und m&ouml;glichst alles zu verstehen?</p><p>Versuche ich es also:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p><p>Der allm&auml;chtige Gott greift in die von ihm erschaffene Geschichte ein und offenbart sich darin. Er macht nicht sich selbst zum Diener seiner Gesch&ouml;pfe und korrigiert nicht auf deren W&uuml;nsche hin den Lauf der Weltgeschichte. Gutes und Schlechtes geh&ouml;ren zum Leben, es gibt keinen Anspruch auf ewiges Gl&uuml;ck schon hier auf der Erde. Die Bew&auml;ltigung des Lebens in allem Erlebten ist meine Lebensaufgabe als Mensch. Die Liebe als Grundlage und zugleich Ziel bewahrt mich nicht davor, Fehler zu machen und Entt&auml;uschungen zu erleben, aber aus gew&auml;hrter und erlebter Vergebung sch&ouml;pfe ich immer wieder die Kraft zum Leben.</p><p>Bei Gott ist kein Ding unm&ouml;glich. In ihm wird mein Leben die Erf&uuml;llung finden. Das Vertrauen darauf hilft mir auch durch all das, was ich noch nicht verstehe.<br />
&nbsp;</p><p><img alt="" height="70" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1103451.png" width="69" />&nbsp; Sie haben Fragen zum christlichen Glauben? Fragen Sie doch <strong>Nikodemus.AI</strong>!&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Reinhard Arnold</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17180279.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Reinhard Arnold]]></author>
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      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Die letzte Zuversicht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 27,13 – ausgelegt von Reinhard Arnold.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 27,13 – ausgelegt von Reinhard Arnold.</em><br/>
<p>Kennen Sie das auch?&nbsp;Da ist jemand vollst&auml;ndig verzweifelt. Er steht ganz allein da. Keine Verwandten, keine Freunde an seiner Seite. Und das Leben zeigt sich ihm von seiner unbarmherzigsten Seite.</p><p>Die Gesundheit, bis eben noch eine kaum wahrgenommen Selbstverst&auml;ndlichkeit, ist pl&ouml;tzlich dahin. Die selbstverst&auml;ndlich als sicher gedachte Arbeitsstelle f&auml;llt fort. Die finanzielle Basis des Lebens bricht weg. Die Raten f&uuml;rs H&auml;uschen sind pl&ouml;tzlich nicht mehr aufzubringen. Und damit entf&auml;llt auch die vertraute Einbindung in die Gemeinschaft der Nachbarn. Die Familie zerf&auml;llt unter dem zunehmenden finanziellen und sozialen Druck, die Partnerin orientiert sich in ihrer Verzweiflung neu und findet anderswo Halt. Freunde gibt es pl&ouml;tzlich nicht mehr.</p><p>Da bricht das ganze Weltbild zusammen, kein Sinngef&uuml;ge ist mehr zu erkennen. Gewohnte Erkl&auml;rungsmuster helfen nicht mehr weiter, gut und schlecht sind nicht mehr auseinander zu halten. Das Vertrauen darauf, dass am Ende doch alles wieder gut wird, ist zerborsten.</p><p>Er liegt am Boden. Oder vielleicht ist es auch eine sie, die das grade erleidet. Oder waren Sie das vielleicht gar selbst schon einmal, da ganz tief unten?</p><p>Ein uraltes Klagegebet schlie&szlig;t, nachdem der Beter sich wohl aus einer &auml;hnlichen Situation nicht mehr zu helfen wei&szlig; und sich an Gott wendet, mit der &uuml;berraschenden Aussage:<strong> &bdquo;Ich glaube aber doch, dass ich sehen werde die G&uuml;te des HERRN im Lande der Lebendigen.&ldquo;</strong></p><p>Ich finde es bemerkenswert, dass der Beter sich gar nicht lange mit der Frage aufh&auml;lt, ob er f&uuml;r sein Elend eigentlich selbst verantwortlich ist. Er erhebt auch keine Anspr&uuml;che Gott gegen&uuml;ber darauf, dass es ihm doch gut zu gehen habe. Und schon gar nicht taucht bei ihm diese eigenartige Logik auf, die man heute so oft h&ouml;rt: Wenn das Leben nicht an allen Stellen ideal verl&auml;uft, kann es keinen Gott geben.</p><p>Der Beter des 27. Psalms wendet sich einfach an Gott, weil ihm sonst nichts bleibt. Und er tut dies nicht einmal aus der eigenen Erfahrung, dass Gott ihm in der Vergangenheit schon geholfen habe. Er verweist auch nicht darauf, dass seine Lebensweise irgendwie Gott dazu verpflichte, ihm beistehen zu m&uuml;ssen. Er stellt es &uuml;berhaupt nicht in Frage, dass Gott ihm helfen kann. Und eben darum bittet er ihn.</p><p>Woher nimmt er in all dem erfahrenen Ungl&uuml;ck die Gewissheit, dass Gott ihm helfen wird?</p><p>Je mehr die tr&uuml;gerischen sonstigen Sicherheiten des Lebens verloren gegangen sind, seien es materielle Dinge, Macht, Beziehungen oder F&auml;higkeiten, umso mehr steht da Gott im Mittelpunkt als einziger, von dem Hilfe kommen kann.</p><p>Vielleicht muss man tats&auml;chlich den Weg von ganz unten genommen haben, um aus dieser Erkenntnis zu der Gewissheit zu kommen: Ich glaube aber doch, dass ich sehen werde die G&uuml;te des HERRN im Lande der Lebendigen.</p><p>Der gel&auml;uterte Glaube allein an den uns liebenden Sch&ouml;pfer gibt die Kraft, die Spannung auszuhalten zwischen der Not der Gegenwart und der verhei&szlig;enen Zukunft der Begegnung mit dem barmherzigen Gott.</p><p>M&ouml;gen wir gemeinsam einstimmen k&ouml;nnen in dieses Wort aus Psalm 27, Vers 13:<br /><strong>Ich glaube aber doch, dass ich sehen werde die G&uuml;te des HERRN im Lande der Lebendigen.</strong><br />
&nbsp;</p><p><strong>&#9658;&nbsp; Mehr Hintergrundwissen zu den Psalmen:</strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM">Buchvideo: Psalmen</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Reinhard Arnold</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17179446.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Reinhard Arnold]]></author>
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      <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[König Jesus oder Himmelskönigin?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 42,6 – ausgelegt von Aline Jung.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jeremia 42,6 – ausgelegt von Aline Jung.</em><br/>
<p>&bdquo;Gott hat schon immer Menschen mit Seuchen, Kriegen und Hungersn&ouml;ten heimgesucht&ldquo;, sagte meine Bekannte am Telefon, als wir uns &uuml;ber Corona und die aktuellen Kriege mit ihren Folgen unterhalten. Ich bin erstaunt, das aus ihrem Mund zu h&ouml;ren.&nbsp;&bdquo;So etwas gab es nur zur Zeit des AT. Gerichte sind dank Jesus vorbei&ldquo;, h&ouml;re ich zuweilen einige sagen. Aber was ist dann von den Gerichts- und Endzeitreden Jesu zu halten? Oder von der Offenbarung, die deutlich von Gottes Gerichten berichtet? Der Prophet Jeremia spricht des &Ouml;fteren &uuml;ber Israel Gottes Gericht aus, gerade dann, wenn Israel Gott nicht vertraut, eigene Wege einschl&auml;gt oder G&ouml;tzen dient.</p><p>So ist in der Bibel &uuml;berliefert, dass ein kleiner Rest von Israeliten sich nach der Eroberung Jerusalems durch die Babylonier noch in der Stadt befindet. Der gr&ouml;&szlig;te Teil der Bev&ouml;lkerung wird nach Babylon in die Verbannung gef&uuml;hrt. Der babylonische K&ouml;nig Nebukadnezar ernennt nach der Eroberung Jerusalems im Jahr 586 v. Chr. Gedalja zum Statthalter von Juda, bei dem Jeremia wohnt. Doch gegen&uuml;ber Gedalja sind die Israeliten misstrauisch, sodass Jismael mit seinen Anh&auml;ngern Gedalja samt seinen Gefolgsleuten umbringt. Die ver&auml;ngstigten zur&uuml;ckgebliebenen Juden bitten angesichts dieser bedrohlichen Lage Jeremia, den HERRN zu befragen, was sie tun sollen und versichern: &bdquo;<strong>Es sei Gutes oder Schlechtes &ndash; auf die Stimme des HERRN, unseres Gottes, werden wir h&ouml;ren&ldquo;.</strong> Zehn Tage sp&auml;ter kommt die Antwort Gottes durch Jeremia: &bdquo;Flieht nicht nach &Auml;gypten, sondern bleibt im Land&ldquo;! Wenn sie bleiben, will Gott sie segnen. Wenn sie aber fliehen, so werden alle Bedrohungen, die sie in Juda bef&uuml;rchten, in &Auml;gypten &uuml;ber sie kommen. Doch l&auml;ngst haben sie in ihrem Herzen beschlossen, nach &Auml;gypten zu fliehen. Au&szlig;erdem beschuldigen sie Jeremia, er l&uuml;ge und sei von Baruch, seinem Schreiber, verf&uuml;hrt. Baruch h&auml;lt das schriftlich fest, was Jeremia im Auftrag Gottes verk&uuml;ndigen soll. Das missf&auml;llt einigen. So f&auml;llt Baruch wie Jeremia bei den &Uuml;briggebliebenen des Volkes in Ungnade. Was Baruch auszeichnet, auch in der Zeit des Gerichts in &Auml;gypten beh&auml;lt er die rechte Gesinnung als Knecht Gottes. Er sucht nicht seinen eigenen Vorteil, sondern tut, was Gott will.</p><p>Darum findet er Gnade bei Gott und kommt mit dem Leben davon. Jeremia erinnert seine Landsleute daran, dass all das Unheil das Ergebnis ihres G&ouml;tzendienstes ist. Selbst in &Auml;gypten dienen sie weiter falschen G&ouml;ttern. Daher wird bis auf einige Entkommene, keiner nach Juda zur&uuml;ckkehren. Auch der K&ouml;nig von &Auml;gypten, auf den sie ihre Hoffnung setzen, wird besiegt. Die Israeliten jedoch weigern sich, auf Jeremia zu h&ouml;ren und behaupten, es sei ihnen besser ergangen, als sie der K&ouml;nigin des Himmels, der Ischtar, dienten. Selbst heute bitten manche Christen Gott um Leitung, obwohl sie sich l&auml;ngst entschieden haben zu tun, was ihnen gef&auml;llt oder vorteilhaft scheint. Auch stelle ich mir die Frage: &bdquo;Wer sitzt auf dem Thron meines Herzens&ldquo; (vgl. Spr&uuml;che 4, 23)? Jesus, oder mein Ego?</p><p>Ich m&ouml;chte auf meinen K&ouml;nig Jesus schauen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Aline Jung</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17178987.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Aline Jung]]></author>
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      <pubDate>Sun, 05 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Göttliche Baumaßnahmen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Könige 8,24 – ausgelegt von Aline Jung.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Könige 8,24 – ausgelegt von Aline Jung.]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Könige 8,24 – ausgelegt von Aline Jung.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Könige 8,24 – ausgelegt von Aline Jung.</em><br/>
<p>320 Jahre nach der Zerst&ouml;rung der ersten protestantischen Kirche wurde der Grundstein f&uuml;r die neue Kirche in der Heimatgemeinde meines Mannes gelegt. Dank harten Einsatzes vieler Menschen, Opfergaben und Zuwendungen vonseiten der Landeskirche konnte die Kirche gebaut und feierlich im September 1955 eingeweiht werden. Die Urkunde mit dem Monatsspruch &bdquo;<strong>Der Herr wird f&uuml;r euch streiten, und ihr werdet stille sein</strong>&ldquo; (2. Mose 14, 14) wurde mit dem Grundstein eingemauert. Wie ich aus dem Inhalt der Urkunde in der Festschrift entnehme, haben die Menschen damals auf Gottes Hilfe gebaut und konnten recht bald den Feierlichkeiten einer Kircheneinweihung entgegensehen.</p><p>Wer so etwas miterlebt oder &auml;hnliches in einer Gemeinde-Chronik gelesen hat, kann sich sicherlich in die Gef&uuml;hlslage von K&ouml;nig Salomo versetzen, der den Bau des Jerusalemer Tempels veranlasst und begleitet. Vor der Tempelweihe holen sie die Lade des Bundes des Herrn. Auch die Stiftsh&uuml;tte und alle heiligen Ger&auml;te werden von den Priestern und Leviten in den Tempel gebracht. Die Bundeslade mit den beiden steinernen Tafeln mit den 10 Geboten findet ihren Platz im Allerheiligsten. Kaum ist alles an Ort und Stelle, kommt die Wolke der Herrlichkeit Gottes, das Zeichen g&ouml;ttlicher Gegenwart, und erf&uuml;llt den Tempel, sodass die Priester nicht mehr in der Lage sind, weiter ihre Aufgaben zu erf&uuml;llen.</p><p>Dieses Geschehen &uuml;berw&auml;ltigt Salomo. Zuvor hat er noch gesagt: &bdquo;Der Herr wolle im Dunkeln wohnen!&ldquo; (1. K&ouml;nige 8, 12). Vor Salomos Augen erf&uuml;llt sich, was Gott vorausgesagt hat. Gott hat seinen Vater David wissen lassen, dass nicht er, sondern sein Sohn, Gott ein &bdquo;Haus&ldquo; bauen werde. Nach diesem Erlebnis hebt Salomo seine H&auml;nde zum Himmel und betet voller Dankbarkeit gegen&uuml;ber Gott: &bdquo;<strong>Du hast deinem Knecht, meinem Vater David, gehalten, was du ihm zugesagt hast. Mit deinem Mund hast du es geredet, und mit deiner Hand hast du es erf&uuml;llt, wie es offenbar ist an diesem Tage!&ldquo;</strong> Mit diesen Worten gibt Salomo Gott die Ehre, weil er erlebt: Gott h&auml;lt, was er verspricht. Obwohl Salomo erkennt, dass kein Tempel auf Erden ausreicht, um den gro&szlig;en Gott zu beherbergen, bittet Salomo doch den Herrn, dass er diesen Tempel anerkennt.</p><p>Salomo bittet weiter, dass der Herr h&ouml;rt und vergibt, wenn er selbst oder jemand anders aus dem Volk Israel dort mit Gott spricht. Kurz vor dem Segen spricht Salomo prophetisch, denn er sieht die Zeit kommen, in der Israel wegen seiner S&uuml;nde in die babylonische Gefangenschaft gef&uuml;hrt wird (vgl. 46-53). Salomos Gebet und Segen zeigen eine gewaltige Wertsch&auml;tzung gro&szlig;er geistlicher Wahrheiten:<br />
1. Gott ist verl&auml;sslich. Er h&auml;lt, was Er durch sein Wort verspricht (V. 56).<br />
2. Die Vergangenheit garantiert die Zukunft (V. 57), denn Gottes Wesen &auml;ndert sich nicht (vgl. Hebr&auml;er 13, 8). Deshalb vertraue auch ich darauf, dass Gott f&uuml;r mich ist, selbst wenn er richtet.<br />
3. Als Mensch brauche ich Gottes Hilfe und F&uuml;rsorge zum Leben in der Nachfolge (V. 58).<br />
4. Die prophetische Rede sollte niemand verachten, denn sie zeigt auf, was in Gegenwart und Zukunft geschieht. Gott bleibt der Herr der Geschichte.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Aline Jung</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17178489.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Aline Jung]]></author>
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      <pubDate>Sat, 04 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Absolut unglaublich]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 53,1 – ausgelegt von Wilhelm Schneider.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 53,1 – ausgelegt von Wilhelm Schneider.]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 53,1 – ausgelegt von Wilhelm Schneider.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jesaja 53,1 – ausgelegt von Wilhelm Schneider.</em><br/>
<p>Wer h&auml;tte das gedacht? Wer kann sich ausmalen, was Gott der Vater durch Jesus, seinen Sohn, tut? Dass Jesus als Mensch auf diese Erde kommt, dass er am Kreuz stirbt, den f&uuml;rchterlichen qualvollen Tod eines Verbrechers erleidet, und dann vom Tod aufersteht? Wer h&auml;tte gedacht, dass Jesus so die Menschen rettet, indem er die Strafe, die Sie und ich verdienen, auf sich selbst nimmt?</p><p>Schon der Prophet Jesaja verk&uuml;ndet, wie unglaublich das ist.</p><p><strong>Jesaja</strong> ist f&uuml;r mich einer der gr&ouml;&szlig;ten Propheten des Alten Testaments. Er wirkt von 740 bis 701 vor Christus. Und in dem 53. Kapitel seines Buches wird f&uuml;r mich als Christ Jesus beschrieben. Wie verachtet er ist, wie die Leute vor ihm zur&uuml;ckschrecken, als er gekreuzigt wird. Dass dies das L&ouml;segeld f&uuml;r uns ist. Jesaja bekommt dies so deutlich von Gott gezeigt, dass manche glauben, das wird erst nach diesen Ereignissen geschrieben. Aber in den Schriftrollen von Qumran finden sich Jesaja-Texte, die &uuml;ber hundert Jahre vor Christus geschrieben wurden. Sie enthalten genau dieses Kapitel.</p><p>Das ist absolut unglaublich! Und so beginnt Jesaja mit einer Frage. Wer hat dieser&nbsp;Verk&uuml;ndigung geglaubt? Wem ist dieses Werk Gottes offenbart worden? Das Leben und Sterben von Jesus Christus sind kein Unfall der Geschichte, keine weitere Trag&ouml;die eines Unschuldigen, der durch Ungerechtigkeit umkommt.</p><p>Alles ist genau geplant. Er soll verachtet werden. Die Leute sollen vor seinem Schicksal zur&uuml;ckschrecken. Er soll sein Leben f&uuml;r uns geben, f&uuml;r Sie und mich. Ja, er&nbsp;soll zu Verbrechern gez&auml;hlt werden, obwohl er absolut nichts Schlimmes getan hat.</p><p>Jesaja fragt, wer glaubt das denn? Und das gilt ja auch heute noch. Jesus Christus wird als alles gesehen. Als guter Lehrer, als leuchtendes Vorbild, als tragisches Justizopfer. Wenige glauben, dass er ihr Retter ist. Wie soll ich mir das auch vorstellen, dass Gott genau plant, wie Jesus verraten, in einem Schauprozess zu Unrecht verurteilt und dann hingerichtet&nbsp;wird? Da erscheint es vern&uuml;nftiger, dass dies alles ein Versehen ist. Jesus Christus ist dann ein gro&szlig;artiger Lehrer, der irgendwie doch gescheitert ist.</p><p>Aber Gott tut es f&uuml;r uns, f&uuml;r Sie und mich. Jesus ist bewusst Mensch geworden. Er zieht durch das Land und lehrt die Menschen, wie Gott ist. Er wei&szlig; ganz genau, was mit ihm passiert. Obwohl es Menschen sind, die ihn verraten und verurteilen, hat Gott dies genau so geplant. Ich kann hier nur &uuml;ber Gottes Gr&ouml;&szlig;e staunen.</p><p>Gott ist der souver&auml;ne Herr der Geschichte. Er lenkt und f&uuml;hrt alles. Obwohl die Menschen freiwillig handeln, erf&uuml;llen sie doch Gottes Plan. Wie unglaublich! Deshalb kann Gott seinen Sohn Jesus senden. Deshalb kann Jesus f&uuml;r Sie und mich mit seinem Leben bezahlen und wieder vom Tod auferstehen.</p><p>Auch wenn andere dies f&uuml;r unsinnig halten. Es ist so geschehen, genau so. Gott ist so gro&szlig;, so allm&auml;chtig, dass er dies kann. Aus Liebe zu Ihnen und zu mir hat er es getan.</p><p>Deshalb wei&szlig; ich, dass mir durch Jesus vergeben ist und ich ewiges Leben habe.</p><p>Und ich wei&szlig;, Gott wird die Geschichte weiter lenken, bis zu dem gro&szlig;en H&ouml;hepunkt, wenn Jesus wiederkommt und es einen neuen Himmel und eine neue Erde geben wird. Dort werden dann alle sein, die auf Jesus vertraut haben.</p><p>Ja, es ist unglaublich. Ja, es klingt unsinnig. Aber genau das wird Gott tun.</p><p>Dieses Vertrauen w&uuml;nsche ich Ihnen und mir.<br />
&nbsp;</p><p>&#9658;&nbsp; <strong>Haben Sie Fragen zum christlichen Glauben? </strong>Dann fragen Sie doch mal <strong>Nikodemus.AI</strong></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Wilhelm Schneider</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17177212.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wilhelm Schneider]]></author>
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      <pubDate>Fri, 03 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein ganz besonderer Tag]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 8,13 – ausgelegt von Wilhelm Schneider.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Matthäus 8,13 – ausgelegt von Wilhelm Schneider.</em><br/>
<p>Jesus heilt einen Menschen. Ist das etwas Besonderes? Er hat viele Menschen geheilt, er hat sogar Tote auferweckt.</p><p>Doch hier ist dies etwas Besonderes. Der Mann, der Jesus hier um Hilfe bittet, ist ein Besatzungssoldat, ein r&ouml;mischer Offizier.</p><p>Eigentlich jemand, mit dem man als Jude nichts zu tun haben m&ouml;chte. Er kommt zu Jesus, weil einer seiner Soldaten, seiner Diener, krank ist. Er macht sich extra auf den Weg wegen einem seiner Diener, den er wertsch&auml;tzt, um ihm zu helfen. Das ist schon eine gro&szlig;artige Sache. Und er geht zu Jesus, er ein Nichtjude, zu einem Juden, der als Rabbi lehrend durch das Land zieht.</p><p>Jesus nennt den Glauben dieses Mannes au&szlig;ergew&ouml;hnlich. Warum? Er l&auml;sst sich nicht davon abhalten, dass ein Jude sein Haus gar nicht betreten darf. Er verlangt dies auch gar nicht. Er wei&szlig; ganz genau, dass Jesus seinen Diener heilen kann, er kann dies tun, einfach weil er es will. Er braucht dazu nicht zu ihm zu kommen. Er braucht nicht den Kranken zu ber&uuml;hren, Gebete sprechen, irgendetwas sagen.</p><p>Dieser Mann glaubt an die absolute Vollmacht und Allmacht von Jesus. Das ist sehr au&szlig;ergew&ouml;hnlich, so au&szlig;ergew&ouml;hnlich, dass Jesus sagt, in Israel hat er so einen Glauben nicht gefunden.</p><p>Die Juden sind Gottes Volk. Sie sind von Gott erw&auml;hlt. Das wissen sie. Leicht kann man sich darauf ausruhen. &bdquo;Ich geh&ouml;re zu Gott, denn ich bin Jude.&ldquo; Da kommt es gar nicht</p><p>mehr darauf an, wie mein Leben aussieht. Man geh&ouml;rt dazu, das war schon immer so.</p><p>Aber Vorsicht! Wie schnell gerate ich in diese Schiene. Einmal fragte mich jemand, ob ich Pastor bin, weil ich einen Fisch auf dem Auto hatte. Ich sagte ihm, ich sei Christ. Seine Antwort: &bdquo;Das sind wir doch alle irgendwie.&ldquo;</p><p>Alle &ndash; oder zumindest sehr viele &ndash; sind in Deutschland irgendwie Christen. Sie werden als Kind getauft. Sie gehen zumindest zu Weihnachten in die Kirche, vielleicht singen sie im Kirchenchor. Sie werden kirchlich getraut und zuletzt kirchlich bestattet. Dann geh&ouml;re ich doch dazu, oder?</p><p>Dieser Offizier hier konnte sich darauf nicht berufen. Er geh&ouml;rte nicht zu dem auserw&auml;hlten Volk Gottes, im Gegenteil, er war Besatzer.</p><p>Doch was ein Nachteil zu sein schien, erwies sich als Vorteil. Weil dieser Mann nichts vorweisen konnte, verlie&szlig; er sich allein auf Gottes Gnade. Weil er nichts vorzuweisen hatte, konnte er nur darauf bauen, dass Jesus ihn nicht abweisen wird, er vertraute auf Gottes G&uuml;te und Barmherzigkeit.</p><p>Das ist genau die Haltung, die Gott von mir will. Darum lobt Jesus diesen Glauben und sagt auch, dass viele aus den nichtj&uuml;dischen V&ouml;lkern mit den j&uuml;dischen Erzv&auml;tern im Himmelreich fr&ouml;hlich am Tisch sitzen werden. Wer sich aber auf seine Volkszugeh&ouml;rigkeit oder Tradition verl&auml;sst, bleibt drau&szlig;en.</p><p>Denn Gott will nicht nur meine Tradition. Er will nicht nur mein Lippenbekenntnis oder meine Kirchenzugeh&ouml;rigkeit. Er will mich ganz, zu 100 %. Weil Jesus f&uuml;r mich gestorben und auferstanden ist, kann, muss ich mich ganz auf ihn verlassen, dass er mich rettet, zu 100 %.</p><p>Das ist der Glaube, dass Gott alles m&ouml;glich ist, einfach, weil er Gott ist. Das ist der Glaube, den Jesus lobt, der hier das bekommt, was er sich w&uuml;nscht. Das ist der Glaube, der dazu f&uuml;hrt, dass ich in Gottes Ewigkeit mit den Erzv&auml;tern Israels an einem Tisch sitzen werde.</p><p>Diesen Glauben w&uuml;nsche ich Ihnen und mir.</p><p>&#9658; Mehr Infos zur Bibelstelle:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/YnfiW_xBsMQ">Buchvideo: Matth&auml;us Kap. 1-13</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Wilhelm Schneider</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17175585.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wilhelm Schneider]]></author>
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      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Jesus ist ein Ermutiger]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 2,2 – ausgelegt von Hans-Martin Stäbler.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 2,2 – ausgelegt von Hans-Martin Stäbler.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Offenbarung 2,2 – ausgelegt von Hans-Martin Stäbler.</em><br/>
<p>Jesus Christus kennt uns genau, jeden von uns. Er kennt uns mit unserer Geschichte und mit unserem unterschiedlichen Charakter &ndash; mit allen St&auml;rken und Schw&auml;chen. Jesus kennt uns genau &ndash; Sie und mich. Dies zeigt uns der Apostel Johannes im letzten Buch der Bibel &ndash; der Offenbarung: Jesus kennt mein Engagement in der Familie, in meinem t&auml;glichen Job, beim Einsatz in einer christlichen Gemeinde. Er kennt auch das Engagement der Liebe f&uuml;r unsere moderne Gesellschaft. Dabei erlebe ich Jesus als Ermutiger! Zuerst beschreibt Johannes die positiven Akzente des Lebensstils und des christlichen Engagements im Bibelwort f&uuml;r heute. <strong>&bdquo;Ich kenne deine Werke und deine M&uuml;hsal und deine Geduld.&ldquo;</strong> In diesem ersten Sendschreiben an die christliche Gemeinde in der Weltstadt Ephesus lobt er, dass die Christen sich viel M&uuml;he geben, gro&szlig;e Geduld zeigen und sich gegen die Zerst&ouml;rungskr&auml;fte des B&ouml;sen stellen. Der L&uuml;ge geben sie keinen Raum. Das sind hochaktuelle Aussagen auch f&uuml;r unsere heutige Zeit, in der die Wahrheit oft unter die R&auml;der kommt. Lassen Sie uns in unseren Tagen Menschen sein, die f&uuml;r die Wahrheit eintreten. Im sp&auml;teren Teil des Briefes bittet Jesus dann die Gemeinde ernsthaft, umzukehren. Wir erkennen dabei seine Therapie f&uuml;r eine kraftlose Gemeinde und Kirche. Die erste Leidenschaft des Glaubens soll mich ergreifen &ndash; erstmalig oder erneut. Jesus nennt es: Die erste Liebe wieder neu finden. Es ist sehr ermutigend, dass Jesus mich bis in die Tiefen meines Denkens und F&uuml;hlens genau kennt. Er kennt die wirklichen Motive meiner Lebensgestaltung. Jesus wei&szlig; auch um alle Belastungen in meinem Alltag und will, dass mich eine frische und ansteckende Liebe bestimmt. Jesus kennt Sie und mich genau. Vor ihm m&uuml;ssen wir keine Show abziehen und vor ihm brauchen wir auch nichts vorspielen. Er will uns ermutigen. Auch wenn wir entt&auml;uscht sind und die t&auml;glichen Belastungen zu gro&szlig; werden, kann er uns durch seine Liebe und Geduld mit einer neuen Leidenschaft beschenken.</p><p>Ich habe bei vielen Gottesdiensten, Tagungen, Camps und Freizeiten miterlebt, dass Jesus viele G&auml;ste mit der frischen Liebe des Glaubens erf&uuml;llt hat, wie damals die ersten Christen in Ephesus. Manchmal bin ich aber auch nach Predigten und Vortr&auml;gen entt&auml;uscht heimgefahren mit der offenen Frage: War diese Veranstaltung ein vergeblicher Einsatz? Die Reaktion der Zuh&ouml;rerinnen und Zuh&ouml;rer konnte ich oft nicht richtig einsch&auml;tzen. Hat die Liebe von Jesus Christus die Herzen der Menschen erreicht? Heute freue ich mich &uuml;ber die starke Ermutigung: Jesus kennt mich wirklich. Er kennt alle unsere M&uuml;he, auch alle Herausforderungen in unserem Alltag und die vielleicht schwierigen Lebenssituationen. Er kann unsere Liebe erneuern und unseren Glauben wieder st&auml;rken. Was ist das f&uuml;r ein Geschenk!</p><p>&#9658; Mehr Infos zum Buch der Offenbarung</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/-daqkqk5k28">Buchvideo: Offenbarung Teil 1</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Hans-Martin Stäbler</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17174802.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Hans-Martin Stäbler]]></author>
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      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Der Weckruf an Gott]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 44,27 – ausgelegt von Hans-Martin Stäbler.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 44,27 – ausgelegt von Hans-Martin Stäbler.]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 44,27 – ausgelegt von Hans-Martin Stäbler.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 44,27 – ausgelegt von Hans-Martin Stäbler.</em><br/>
<p>In Psalm 44 erklingt ein ganz besonderer Weckruf! Nicht so, wie ich ihn kenne mit dem schrillen Ton eines Weckers am Morgen oder mit sanfter Musik aus dem Radio. Nicht wir Menschen werden aus dem Schlaf gerissen, sondern die Psalmbeter rufen aus einer schweren Notsituation zu dem lebendigen Gott. Weil sie den Eindruck haben, dass Gott sie vergessen hat, wollen sie ihn &bdquo;aufwecken&ldquo;: Gott, wach auf! Warum schl&auml;fst du? Sieh unsere Situation an. Werde wach und sto&szlig;e uns nicht einfach ins Dunkel des Leides. Vielleicht kennen Sie auch solche Krisensituationen in ihrem t&auml;glichen Alltag. Alles ist schwarz um mich herum. Viel pers&ouml;nliche Entt&auml;uschung und wenig Licht, das meine Seele erhellt. Ich habe den Eindruck: Gott hat mich vergessen und alle Gebete prallen nur gegen die Zimmerdecke.</p><p>Deshalb der deutliche Hilfeschrei: &bdquo;Herr, wach doch&nbsp;auf&ldquo; und <strong>&bdquo;Mache dich auf, Hilf uns und erl&ouml;se uns um deiner G&uuml;te willen.&ldquo; </strong>So lese ich es im Bibelwort aus Psalm 44. Ich finde es super, wie ehrlich die Bibel auch die Krisen von glaubenden Menschen schildert. Auch Sie k&ouml;nnen alle Ihre &Auml;ngste und Leiderfahrungen, unter denen Sie leiden, im Gebet ehrlich vor Gott ausrufen.&nbsp; Dann erkennen Sie: nicht die Not und Verzweiflung ist das Letzte, sondern die G&uuml;te Gottes soll Sie aufrichten und ermutigen. Dies bedeutet: Gott sieht Sie pers&ouml;nlich und schenkt Ihnen seine Liebe. Als ich wegen einer schweren Krebserkrankung wochenlang im Krankenhaus lag &ndash; in mir waren viele tiefe Fragen und Zweifel und auch die innere Anklage: Hat Gott mich vergessen? Die &bdquo;WarumFrage&ldquo; bestimmte mein Denken und raubte mir den Schlaf. Warum hat mich diese schwere Krankheit gepackt? Warum hat der aggressive Krebs nach mir gegriffen? Zuerst habe ich Gottes Handeln nicht verstanden. Sp&auml;ter wurde ich durch die Gebete meiner Freunde und die Zusagen der Bibel, die meine Seele ber&uuml;hrt haben, ungeheuer ermutigt. Ein guter Freund aus der Baubranche schickte mir an jedem Morgen vor seinem Arbeitsbeginn ein starkes Bibelwort von Jesus auf mein Handy. So h&ouml;rte ich Gottes Weckruf in meinem Krankenbett. Ich habe dann viel Gutes durch Jesus erfahren. Er hat mir sp&uuml;rbar geholfen und mir wieder eine neue Lebenschance geschenkt. Ich habe dies konkret erlebt: Jesus ist an jedem Tag bei mir. So hat er es allen, die auf ihn vertrauen, versprochen. Jesus ist heute bei uns. Er tr&ouml;stet uns, wenn Leid uns trifft. Er hilft uns weiter, wenn wir an Grenzen sto&szlig;en. Er &ouml;ffnet uns den Himmel durch seine Hoffnung. Nicht das Dunkel soll in unserem Leben siegen, sondern das Licht seiner Herrlichkeit. Diese Erfahrung der Psalms&auml;nger w&uuml;nsche ich Ihnen heute! Er weckt uns mitten aus Angst und Sorgen auf und beschenkt uns mit seiner G&uuml;te.</p><p>&#9658; Mehr Infos zum Buch der Psalmen:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM">Buchvideo: Psalmen</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Hans-Martin Stäbler</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17174010.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Hans-Martin Stäbler]]></author>
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      <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott kann]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 119,94 – ausgelegt von Bärbel Wilde.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 119,94 – ausgelegt von Bärbel Wilde.]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 119,94 – ausgelegt von Bärbel Wilde.</em><br/>
<p>Ich kam von einer Reise zur&uuml;ck. Ziemlich genervt von einem langen Flug. Am Flughafen D&uuml;sseldorf wartete ich auf den Shuttlebus. Ich sa&szlig; auf einer Bank und hatte meinen Koffer und meinen Rucksack neben mich gestellt, Ein junger Mann kam auf mich zu und redete mich auf Englisch an. Er sprach so leise, dass ich aufstand, um ihn zu verstehen. Pl&ouml;tzlich beendete er das Gespr&auml;ch. Ich setzte mich &ndash; und der Rucksack war weg. Alle Papiere, Geld, Kreditkarte, Pass, F&uuml;hrerschein. Ein Komplize von ihm hatte meine Unaufmerksamkeit ausgenutzt und meine Sachen gestohlen. Ich habe sie nie mehr wiedergesehen.</p><p>In mir t&ouml;nte ein Satz, der mich aus meiner Kindheit begleitet: &bdquo;B&auml;rbel, pass auf deine Sachen auf.&ldquo;</p><p>So eine Unaufmerksamkeit kann Gott nicht passieren. Er passt auf seine Sachen und vor allem aber auf seine Menschen auf.</p><p>Der Psalmbeter des 119. Psalms &ndash; &uuml;brigens der l&auml;ngste Psalm der Bibel &ndash; betet: &bdquo;<strong>Ich bin dein, hilf mir.&ldquo;</strong></p><p>Gerade dann, wenn ich wei&szlig;, dass ich Gottes Eigentum bin, dass ich sein bin, darf ich so bitten. Ein kurzes Gebet. Zwei Worte: &bdquo;Hilf mir&ldquo;. Sollte der Vater im Himmel nicht auf seine Menschen aufpassen? Sich um sein Kind k&uuml;mmern? Ich kann mich mit allem an ihn wenden. Ich traue Gott zu, dass er helfen kann. Sobald ich zu ihm bete, macht mich das zuversichtlicher. Damit f&auml;ngt seine Hilfe schon an.</p><p>Paul Gerhardt, der viel Schweres in seinem Leben ertragen musste, l&auml;dt uns in seinem Lied ein:</p><p>BEFIEHL du deine Wege und was dein Herze kr&auml;nkt<br />
der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt.<br />
Der Wolken Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn<br />
der wird auch Wege finden, da dein Fu&szlig; gehen kann.</p><p>Wenn sich Gott sogar um den Lauf der Winde und Wolken k&uuml;mmert, wie viel mehr um seine geliebten Kinder.</p><p>Wissen Sie, zu wem Sie geh&ouml;ren? Ich pers&ouml;nlich bin schon lange mit Gott unterwegs. Das bereue ich nicht. Daf&uuml;r bin ich jeden Tag neu dankbar.</p><p>Doch es kommt vor, dass ich Gott zeitweise aus den Augen verliere. Ich m&ouml;chte mich jeden Tag neu auf Gott ausrichten. Das kann ich, indem ich bewusst sage: &bdquo;Ich bin dein!&ldquo; und seine Zusage f&uuml;r mich ganz pers&ouml;nlich in Anspruch nehme: So spricht der Herr: F&uuml;rchte dich nicht, denn ich habe dich erl&ouml;st; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!</p><p>Ich will Gott vertrauen. Die Aufforderung einer Pastorin in einer Predigt habe ich mir zu eigen gemacht: &bdquo;Ich will Gott nicht nur sagen, wie gro&szlig; meine Sorgen sind, sondern ich will meinen Sorgen sagen, wie gro&szlig; Gott ist.&ldquo;</p><p>Gott ist m&auml;chtiger als alle M&auml;chte, die das Leben bedrohen. Er will nicht, dass wir verloren gehen.</p><p>Auch Paul Gerhardt wei&szlig; das. Er sagt:<br />
&bdquo;Weg hast du allerwegen, an Mitteln fehlt dir&rsquo;s nicht;&ldquo;</p><p>Auf meinem Schreibtisch liegt ein Spruch. Auch nur zwei Worte: &bdquo;Gott kann!&ldquo;</p><p>Es liegt ein gro&szlig;er Trost darin zu wissen, dass wir zu Gott geh&ouml;ren und dass Gott nicht unaufmerksam ist. Er passt auf uns auf. Und er hat alle Mittel und Wege zu helfen.</p><p>Gott wei&szlig; zwar, was wir brauchen, bevor wir ihn bitten. Doch Jesus sagt: &bdquo;Ihr sollt beten&ldquo;. Er gibt uns als Hilfe das &bdquo;Vater Unser&ldquo;. Ich will nach Gottes Befehl handeln.</p><p>&Uuml;brigens &ndash; der Name Jesus bedeutet Retter, Helfer. Er ist die Hilfe in Person.</p><p>&#9658; Mehr Infos zum Buch der Psalmen:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM">Buchvideo: Psalmen</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrerin Bärbel Wilde</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17173250.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrerin Bärbel Wilde]]></author>
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      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gelebte Gastfreundschaft]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 13,2 – ausgelegt von Bärbel Wilde.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Hebräer 13,2 – ausgelegt von Bärbel Wilde.</em><br/>
<p>Mein erster Israelbesuch ist schon jahrzehntelang her. Ich war im Theologiestudium. Da war das Geld knapp und die Reise ein Abenteuer.&nbsp;</p><p>Normalerweise ging es von Kibbuz zu Kibbuz: Arbeiten, wohnen, weiterreisen.&nbsp;</p><p>Ich werde den Abend nie vergessen, als es schon dunkel wurde und ich wusste nicht, ob ich noch ein Quartier f&uuml;r die Nacht finden w&uuml;rde. Dann begann es auch noch zu regnen. Die N&auml;chte in Israel k&ouml;nnen bitterlich kalt sein. Mir war zum Heulen zumute. Eine &auml;ltere Dame kam die Stra&szlig;e herunter.</p><p>Ich fragte sie nach einer &Uuml;bernachtungsm&ouml;glichkeit. Sie erkannte an meinem Akzent, dass ich Deutsche war. Sie antwortete in meiner Sprache. Und sie lud mich zu sich ein.&nbsp;</p><p>Das war f&uuml;r mich wie ein Fest. Abendessen am reich gedeckten Tisch. Ein Badezimmer mit Dusche. Ein warmes sauberes Bett. Am n&auml;chsten Morgen ein wunderbares Fr&uuml;hst&uuml;ck.</p><p>Alles als Geschenk. Mein Blick fiel auf eine Fotografie, die auf dem B&uuml;cherbord stand. &bdquo;Das ist mein Mann. Er ist in Ausschwitz ermordet worden&ldquo;, sagte sie.&nbsp;</p><p>Es ging mir durch und durch. In Deutschland hatte sie schwerstes Leid erfahren. Und jetzt. Sie nahm mich Fremde auf. Sie h&auml;tte sich doch eigentlich von einer Deutschen voller Feindschaft und Hass abwenden m&uuml;ssen. Das war noch mehr als die sprichw&ouml;rtliche orientalische Gastfreundschaft, die ich bei meinen Reisen sp&auml;ter &ouml;fters erlebt habe. Menschen, die hilfsbereit und sehr tolerant gegen&uuml;ber mir als Ausl&auml;nderin waren. Das war liebende Vergebung.</p><p>Der Lehrtext aus dem Herrnhuter Losungsbuch ist heute dem Hebr&auml;erbrief entnommen: Hebr&auml;er 13,2</p><p><strong>&bdquo;Vergesst die Gastfreundschaft nicht. Denn auf diese Weise haben manche, ohne es zu wissen, Engel als G&auml;ste aufgenommen.&ldquo;</strong></p><p>Gastfreundschaft hei&szlig;t im griechischen Neuen Testament: &bdquo;philoxenia&rdquo;, und bedeutet Freundlichkeit, Liebe gegen&uuml;ber dem Fremden.</p><p><strong>&bdquo;Gastfrei zu sein vergesst nicht&rdquo;</strong> &ndash; das ist die Aufgabe. Es folgt direkt eine Zusage: &bdquo;denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.&rdquo;</p><p>Ich habe fr&uuml;her, als ich noch h&auml;ufiger zu Evangelisationen unterwegs war, Hebr&auml;er 13,2 in das mir gereichte G&auml;stebuch geschrieben. Mit einem Schmunzeln, da ich mich damit selber als Engel bezeichnet habe.</p><p>Damals in Israel empfand ich das umgekehrt: Meine Gastgeberin habe ich als Engel empfunden. Das war das Besondere an dieser Begegnung, die ich nie mehr vergessen habe. Wir sprachen noch lange miteinander. Ich f&uuml;hlte mich beschenkt durch diese Begegnung. Und sie war f&uuml;r mich eine Verpflichtung.</p><p>Gastfreundschaft hat es nicht leicht. Ich wei&szlig;, dass es auch G&auml;ste gibt, mit denen man b&ouml;se &Uuml;berraschungen erleben kann. Aber am Ende soll uns nicht die Angst bestimmen. Am Ende sollte es immer wieder m&ouml;glich sein, dass die Aufforderung zur Gastlichkeit die Angst &uuml;berwindet, die Angst vor dem Fremden, dem Anderen, dem Unbekannten.</p><p>Manchmal muss ich mir einen Ruck geben. &ldquo;Vergiss die Gastfreundschaft nicht&rdquo; &ndash; ja, das w&auml;re wirklich schade, wenn ich die vergesse.</p><p>Warum tun sich viele von uns so schwer - auch in unseren Gemeinden? Wenn Neugierige, Suchende, Fl&uuml;chtlinge den Weg in unsere Kirche finden, werden sie sich dann wohl f&uuml;hlen? Willkommen sein?</p><p>Macht Platz f&uuml;r Gottes Engel! <strong>Denn auf diese Weise haben manche, ohne es zu wissen, Engel als G&auml;ste aufgenommen.</strong> Und wurden selber so empfunden, als w&auml;ren sie Engel.</p><p>Jesus sagt: &bdquo;Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Br&uuml;dern, das habt ihr mir getan.&ldquo;</p><p>&#9658; Mehr Infos zum Buch der Hebr&auml;er:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/bja6fTJ3t8U">Buchvideo: Hebr&auml;er</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrerin Bärbel Wilde</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17172862.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrerin Bärbel Wilde]]></author>
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      <pubDate>Sun, 28 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wir sind nicht allein!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 16,33 – ausgelegt von Tobias Vögele.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 16,33 – ausgelegt von Tobias Vögele.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 16,33 – ausgelegt von Tobias Vögele.</em><br/>
<p>Wir befinden uns in Jerusalem &ndash; vermutlich im Jahr 30 unserer Zeitrechnung. Jesus hat immer wieder angedeutet, dass es zur Konfrontation mit den leitenden Leuten der j&uuml;dischen Religionsbeh&ouml;rde kommen wird. Und er wusste: Es wird bald geschehen. Er wird verraten und gekreuzigt werden. Seine J&uuml;nger sind nun schon lange mit ihm unterwegs. Sie kennen ihn und haben so manches mit ihm erlebt. Jesus bereitet sie auf das Kommende vor, und dann sagt er ihnen: <strong>&bdquo;Das habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt &uuml;berwunden.&ldquo;</strong> So steht&rsquo;s im Johannesevangelium, Kapitel 16.</p><p>In der Welt habt ihr Bedr&auml;ngnis! Jesus besch&ouml;nigt nichts, sondern redet offen und ehrlich. Man k&ouml;nnte die Worte Jesu auch anders formulieren: Ihr werdet in schwierige Situationen gelangen. Ihr werdet wom&ouml;glich verfolgt werden, doch habt Vertrauen in mich. Ich bin immer da, und was immer auch geschieht, ich bin gr&ouml;&szlig;er und m&auml;chtiger. Verliert nicht den Mut und vertraut auf alles, was ich euch gesagt habe, denn ich habe die Macht des Teufels gebrochen.</p><p>Die J&uuml;nger schauen wahrlich nicht in eine optimale Zukunft, denn sie alle werden tats&auml;chlich verfolgt werden. Jesus gibt hier einen Einblick, welche Konsequenzen die Nachfolge haben kann. Jesus &uuml;bertreibt nicht, redet nicht drumherum oder unterschl&auml;gt wichtige Informationen. Nein, vielmehr spricht er auf Augenh&ouml;he mit seinen J&uuml;ngern. Jesus erinnert mich an einen Fu&szlig;balltrainer. Er ahnt nicht nur, was auf sein Team zukommt, sondern er wei&szlig; es auch. All die Jahre des harten Trainings werden bald von Wichtigkeit sein. Das Training neigt sich dem Ende zu. Von nun an kommt es darauf an, dass sie das, was Jesus ihnen mitgegeben hat, umsetzen. Er schickt sie raus, dort, wo sie wirklich punkten k&ouml;nnen. In dem Bewusstsein, dass es rau zugehen wird. Doch er bleibt da nicht stehen. Er erinnert sie an all das, was sie gelernt haben, und macht ihnen Mut. Er ist ihnen immer nahe! Wenn sie nicht bereit w&auml;ren, w&uuml;rde er nicht so offen mit ihnen sprechen.</p><p>Auch in meinem Leben erfahre ich das immer wieder. Jetzt geht es raus, Jesus sendet mich. Wie dankbar bin ich, dass Jesus schon der Sieger ist. Er kennt meine K&auml;mpfe. Er wei&szlig;, welche Herausforderungen auf mich warten. Jesus sendet seine J&uuml;nger nicht blind, sondern ganz bewusst und gef&uuml;hrt in die Welt. Er kennt jeden einzelnen ganz genau. Die St&auml;rken, die Schw&auml;chen. Hat jeden einzelnen J&uuml;nger trotz deren Schw&auml;chen bewusst ausgesucht. Im nachfolgenden Kapitel Johannes 17 betet Jesus f&uuml;r sich und f&uuml;r das, was ansteht, durch das er durchgehen muss. Er betet f&uuml;r seine J&uuml;nger und f&uuml;r alle, die an ihn glauben werden. Jesus denkt an Sie und an mich. Er kennt uns und unsere Sorgen, unsere Zukunft sowie alles, was uns bewegt. So k&ouml;nnen Sie und ich auch sicher sein: wir sind nicht allein. Jesus, h&auml;lt alles in der Hand, auch wenn es manchmal nicht so scheint. Er ist da. Er hat schon alles besiegt, was uns besiegen m&ouml;chte. Durch diesen Frieden kann ich beruhigt leben, denn ich wei&szlig;, vor Jesus ist nichts verborgen. Er sagt: <strong>&bdquo;Ihr braucht euch nicht zu f&uuml;rchten: Ich habe die Welt besiegt.&ldquo;</strong> Wie dankbar bin ich, dass Jesus meine kleine Welt und meine Sorgen kennt und sich darum k&uuml;mmert.</p><p>&#9658; Mehr Infos zum Buch Johannes:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/JwwzKyfkoTw">Buchvideo: Johannes Kap. 13-21</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Tobias Vögele</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17172456.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Tobias Vögele]]></author>
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      <pubDate>Sat, 27 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Vorbildliche Dankbarkeit]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 17,15 – ausgelegt von Tobias Vögele.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 17,15 – ausgelegt von Tobias Vögele.</em><br/>
<p>Was f&uuml;r eine Geschichte. Jesus begegnet auf der Reise von Galil&auml;a nach Jud&auml;a zehn auss&auml;tzigen M&auml;nnern aus Samarien. F&uuml;r einen Juden war es nicht &uuml;blich, mit Samaritanern zusammenzukommen. Normalerweise gingen sie einen weiten Bogen um Samarien, um ihnen blo&szlig; nicht zu begegnen. Doch Jesus machte es anders. Er ging direkt durch Samaria, w&auml;hlte absichtlich die schnellste Route und nahm Begegnungen mit ihnen in Kauf.</p><p>Schon in den Versen zuvor gibt es einige Konflikte, die deutlich machen: Zwischen den Juden und den Samaritanern gibt es keine wirkliche Sympathie. Nun kommt Jesus in ein Dorf, und schon von Weitem sehen ihn die Auss&auml;tzigen. Unter Aussatz zu leiden, bedeutete, von der Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden. Die Kranken mussten &bdquo;unrein, unrein&ldquo; vor sich herrufen, damit jeder wusste: Von denen sollte ich mich fernhalten. Die zehn bitten Jesus um sein Erbarmen und hoffen, dass er sie heilt. Wie reagiert Jesus, was steht im Evangelium: &bdquo;Als Jesus sie sah, sprach er zu ihnen: &bdquo;Geht hin, und zeigt euch den Priestern!&ldquo;</p><p>Jesus ist ganz klar ein Mann der einfachen Kommunikation. Aber vielleicht hat er es nicht richtig gesehen &hellip; SIE SIND DOCH AUSS&Auml;TZIG! Sie k&ouml;nnen nicht einfach so ins Dorf rennen, denn sie sind Ausgesto&szlig;ene. Jedoch wissen sie, dass Jesus nicht einfach nur ein Mensch ist. Bei ihm gibt es echte Heilung. So laufen sie los, denn sie haben den Glauben, dass Jesus sie heilen kann. Auf dem Weg bemerken sie es. Da ver&auml;ndert sich etwas, der Aussatz ist fort. Nun k&ouml;nnen sie wieder an der Gesellschaft teilnehmen, zu ihren Familien zur&uuml;ckkehren und das Leben genie&szlig;en. Was genau die M&auml;nner in diesem Moment f&uuml;hlen, dar&uuml;ber spricht die Bibel leider nicht. Doch es w&auml;re echt spannend gewesen, sie dabei zu beobachten, wenn sie erkennen, dass Jesus wirklich sie geheilt hat. Alle zehn M&auml;nner wurden geheilt, noch ehe sie bei den Priestern ankamen. Doch nur einer kommt zu Jesus zur&uuml;ck, preisend und lobend, denn Jesus hat ihn geheilt. So steht es im im Lukasevangelium, Kapitel 17,15. Jesus hat ihm sein Leben und seine Menschlichkeit wieder gegeben. All die Lebensqualit&auml;t, die er vorher hatte, hat er durch Jesus wiederbekommen. Er darf noch einmal ganz von vorne anfangen.</p><p>Diese Geschichte stimmt mich oft nachdenklich. Wir erfahren leider nicht mehr wirklich, was aus diesem Mann geworden ist oder wie es f&uuml;r ihn danach weiterging. In den Versen danach spricht Jesus die Entscheidung der anderen neun M&auml;nner an. Wo sind sie? Sind sie nicht dankbar, dass sie wieder gesund sind? &bdquo;Dein Glaube hat dich gerettet.&ldquo; Das sind die Worte die Jesus als letztes zu diesem Mann spricht. Ich erkenne mich leider eher in den neun M&auml;nnern wieder als in dem einen Mann, der zur&uuml;ckkehrt. Wie oft bete ich, Jesus erh&ouml;rt mich, und so lebe ich einfach weiter. Nat&uuml;rlich bin ich gl&uuml;cklich, dass mein Gebet erh&ouml;rt wurde, aber ich denke zu selten zuerst an Jesus, bevor ich mein Leben wieder genie&szlig;e. Dieser eine Mann gibt mir so viel zum Nachdenken. Er k&ouml;nnte alles tun, doch er kommt zu allererst zu dem, dem er diese zweite Chance verdankt, zu Jesus Christus. Daran m&ouml;chte ich mir ein Beispiel nehmen. Wenn Jesus mich heilt oder sich in seiner Gnade zu mir wendet, dann m&ouml;chte ich zu allererst ihn loben und preisen f&uuml;r das, was er mir gibt.</p><p>&#9658; Mehr Infos zum Lukasevangelium:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/w5A64cBbyf0">Buchvideo: Lukas Kap. 10-24</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Tobias Vögele</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17171599.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Tobias Vögele]]></author>
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      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Eine Investition in die Zukunft]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Amos 4,13 – ausgelegt von Martin Hüfken.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Amos 4,13 – ausgelegt von Martin Hüfken.</em><br/>
<p>Amos? Wer ist Amos? Er hat keine priesterliche Bildung, keine angesehene Herkunft. Amos ist Hirte und Maulbeerfeigenz&uuml;chter. Im weitesten Sinne Landwirt. Immerhin, ein Mann mit Laienkompetenz. Gott hat ihn berufen. Das ist seine geistliche Fachexpertise. So einen also beruft Gott zu seinem Boten, staune ich? Sein Auftrag kommt mir nicht grad leicht vor. Aber geistliche Vollmacht und Gotteserkenntnis sind eben nicht an Bildung oder Adel gebunden. Amos soll dem Volk Israel verk&uuml;nden: Wenn ihr Gott begegnet (Amos 4,12), denkt daran, was f&uuml;r einen Namen er hat. Gott hat einen Namen. Er hei&szlig;t: Herr, Gott Zebaoth. Das bedeutet: Herr der Heerscharen.</p><p>Im Lukasevangelium, im Neuen Testament der Bibel, erinnere ich mich an die Menge der himmlischen Heerscharen. Da waren auf einmal sooo viele Engel in der Geburtsgeschichte von Jesus. Die lobten Gott. Im Matth&auml;usevangelium werden auch himmlische Heerscharen erw&auml;hnt. Dort ist es die Leidensgeschichte von Jesus. Er redet von mehr als 12 Legionen Boten Gottes. Das w&auml;ren nach damaliger Z&auml;hlung im r&ouml;mischen Milit&auml;r: 72.000 Engel! Im Garten Gethsemane w&auml;ren die aber nicht zum Lobgesang, sondern zum Kampf bestellt gewesen. Damit mir klar wird, was das symbolisch f&uuml;r eine unheimliche Macht ist, lese ich in 2. Buch der K&ouml;nige, Kapitel 19, Vers 35 nach. Ein einziger Engel besiegte in einer Nacht 185.000 Soldaten! Ich rechne nach, was 72.000 solcher Engel f&uuml;r einen Sieg erringen w&uuml;rden!&nbsp; Wow! - Gott ist der Herr der Heerscharen, Herr Zebaoth ist sein Name. Wenn Amos Gott beschreibt, geht es aber nicht nur um Kampfesmacht. Er beschreibt Gott, der ihn berufen hat, mit f&uuml;nf anderen Details<strong>. 1.</strong> Er ist der, der die Berge formte<strong>. 2.</strong> Er ist der, der den Wind schuf. <strong>3.</strong> Er ist der, der die Gedanken kennt. <strong>4.</strong> Er ist der, der den Wolken die Richtung zeigt. <strong>5.</strong> Er ist der, dem die H&ouml;hen der Erde, bestenfalls als Fu&szlig;schemel dienen k&ouml;nnten. Gott wird als: Sch&ouml;pfer, Weltenlenker, Gedankenkenner und Regierungsinhaber beschrieben.</p><p>W&auml;hrend ich das alles &uuml;berlege, frage ich mich: Wenn Gott so ist, warum zeigt er so wenig seine Macht? Oder bin ich nicht imstande, sie zu erkennen? Flehend wende ich mich diesem Gott zu. Ich h&auml;tte so sehr gern, dass die weltweite Respektlosigkeit vor Mensch und Umwelt ein Ende f&auml;nde. Stattdessen w&uuml;nschte ich, dass die Liebe zum Menschsein, die Ehrfurcht vor der Sch&ouml;pfung und die Anbetung Gottes sich ausweiten m&ouml;gen. Ermutigung f&uuml;r meinen Glaubensweg heute, will ich aus der Hoffnung sch&ouml;pfen. Im letzten Buch der Bibel, lese ich, dass Gott, aller Gottlosigkeit und allen Widersachern zum Trotz, K&ouml;nig der Welt bleibt. Er beh&auml;lt das letzte Wort. Ihm zu vertrauen, in seinem Willen zu leben, ist meine Investition in die Zukunft. Sein Reich ist nicht von Menschen gemacht und wird auch nicht an menschlicher Macht zu Grunde gehen. Ich will lernen, mehr auf ihn zu h&ouml;ren und mutiger ihm folgen. Wenn ich ihm begegne, lerne ich zu dem aufzusehen, der h&ouml;her ist als ich. Das hilft mir, meine Begrenztheiten zu bejahen und seine M&ouml;glichkeiten zu bestaunen. Halleluja.</p><p>&#9658; Mehr Infos zum Buch Amos:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/rn3PpM2pnog">Buchvideo: Amos</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Martin Hüfken</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17170479.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Martin Hüfken]]></author>
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      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein Gott, der hilft]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 79,9 – ausgelegt von Martin Hüfken.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 79,9 – ausgelegt von Martin Hüfken.</em><br/>
<p>Da traut jemand Gott eine Menge zu! Asaf, der als Verfasser dieses Psalms genannt wird, durchlebt mit dem Volk, zu dem er geh&ouml;rt, eine sinnzerst&ouml;rende Krise. Es ist das Jahr 586 v. Christus. Jerusalem, die Heilige Stadt auf dem Berg Zion, ist zerst&ouml;rt. Der Tempel ist durch die Soldaten Nebukadnezars entweiht und in Tr&uuml;mmern. (Psalm 79,1) Im Psalm wird geschildert, dass auf den Stra&szlig;en Leichen lagen. Niemand konnte sie mehr bestatten. Mit Grauen musste mit angesehen werden, wie Raubv&ouml;gel und wilde Tiere sich dar&uuml;ber hermachen. (Psalm 79, 2) Die nationale Ehre, das Ansehen des j&uuml;dischen Volkes, seine W&uuml;rde, seine Freiheit&nbsp;- eine Lachnummer f&uuml;r seine Feinde. Eine wirklich nationale Notlage.<br /><br />
Im 2. Buch der K&ouml;nige kann ich in der Bibel &uuml;ber die innere Lage und &auml;u&szlig;eren Umst&auml;nde ausf&uuml;hrlicher nachlesen. Ich finde, es geh&ouml;rt eine Menge Gottvertrauen dazu, um in so aussichtsloser Situation zu beten. &bdquo;Gott, du bist doch unser Helfer, hilf uns.&ldquo;&nbsp; W&uuml;rde ich dazu den Mut haben? W&uuml;rde ich mich nicht eher an der verzweifelten Frage aufreiben: Warum hat Gott das zugelassen? Gut, solche Fragen haben sich Asaf und seine Mitmenschen sicher auch gestellt. Dennoch lese ich zwischen den Zeilen des Psalms 79 nicht den Zweifel als Grundton, sondern die Hoffnung. Mit seinem Hilferuf richtet Asaf einen dringenden Appell an Gott: Es geht doch um deinen Namen! Und als ob er die Dringlichkeit unterstreichen will, nennt Asaf seine Bitte zweimal mit ausdr&uuml;cklichem Hinweis auf Gottes Namen. Da frage ich mich, was f&uuml;r einen Namen wird Asaf gemeint haben. Ja, Gott hat einen Namen. Wenn ich den Ausdruck h&ouml;re, dass jemand einen Namen hat, verbinde ich damit Rang und Ansehen. Genauso h&ouml;re ich es aus dem Klagelied des Asaf auch heraus. Geht es Asaf nicht zuerst um Hilfe f&uuml;r sein Volk, sondern um Gottes Ansehen, dessen guten Ruf? Ist f&uuml;r Asaf beides so untrennbar verbunden? Im Psalm 79,9 werde ich zweimal an den Namen Gottes erinnert. Da f&auml;llt mir ein, dass es auch zwei Arten von Gottesnamen in den Schriften des Alten Testamentes gibt. Zum einen, Namen, die Menschen Gott zugeschrieben haben. Z. B: Du bist ein Gott, der mich sieht (1. Mose 16,13), Du bist der Gott meines Heils. (Psalm 18,47), Du Gott, bist unser Vater und Erl&ouml;ser (Jesaja 63,16). Zum anderen gibt es Namen, mit denen Gott sich selbst vorgestellt hat. Z. B: Ich bin Gott, der Allm&auml;chtige (1. Mose 17,1) Ich bin, der ich bin, das ist mein Name (2. Mose 3,14) Ich bin der Herr, dein Gott, dein Arzt. (2. Mose 15,26)</p><p>F&uuml;r mich gibt das einen Sinnzusammenhang. Gott hat eine Bedeutung f&uuml;r mich dadurch, wie er selbst sich mir zeigt, und auch darin eine Bedeutung, wie andere Gl&auml;ubige ihn erfahren. Der Losungstext der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine des heutigen Tages macht mir bewusst, wie tief beides miteinander verwoben ist. Den Glaubensmut, der trotz ersch&uuml;tternder Umst&auml;nde, sich Gott zuwendet, will ich mir zum Vorbild nehmen. Zwei Aspekte werden mir dabei wichtig. Da h&ouml;re ich im Hilferuf die Bitte zur Errettung aus tiefster Not und die Bitte, um Hilfe aus geistlicher Not. Es geht nicht nur darum, dass sich meine &auml;u&szlig;eren Umst&auml;nde bessern, sondern auch um den tiefen Schaden, den meine Seele erlitten hat. Jesus hat das sinngem&auml;&szlig; so ausgedr&uuml;ckt: Was w&auml;re das am Ende f&uuml;r ein Gewinn, wenn du die ganze Welt gewonnen h&auml;ttest, aber dich selbst verloren hast?&nbsp; Ich m&ouml;chte lernen, Gott darin zu vertrauen, dass er in meinen innersten N&ouml;ten und f&uuml;r meine &auml;u&szlig;eren Bedr&auml;ngnisse, immer der beste Helfer ist.</p><p>&#9658; Mehr Infos zum Buch der Psalmen:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM">Buchvideo: Psalmen</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Martin Hüfken</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17169270.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Martin Hüfken]]></author>
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      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wie Gold im Gestein]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hesekiel 36,29 – ausgelegt von Eleni Stambke.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Hesekiel 36,29 – ausgelegt von Eleni Stambke.</em><br/>
<p>Wenn ich an das Finden von Gold denke, dann habe ich oft das Bild von Menschen bei der Goldsuche vor Augen. Sie stehen am Ufer eines Flusses mit hochgekrempelten Hosenbeinen, tauchen Goldwaschpfannen ins Wasser und schwenken sie geschickt. Wenn sie Gl&uuml;ck haben, finden sie am Boden der Pfanne zwischen dem Sand ein paar Goldst&uuml;ckchen. Doch so ein St&uuml;ck fertiges Gold zu finden, ist eher selten. Denn Gold kommt meist im Gestein vor, in Form von Goldstaub, und wird in einem sehr aufwendigen Verfahren gewonnen, durch Waschen, Schmelzen und Raffinieren. Bis alle Verunreinigungen entfernt sind und am Ende reines, kostbares Gold zur&uuml;ckbleibt.</p><p>Daran denke ich, wenn ich&nbsp;Hesekiel&nbsp;36, 29 lese, was Gott seinem Volk ausrichten l&auml;sst: &bdquo;<strong>Ich will euch von all eurer Unreinheit erl&ouml;sen.&ldquo;</strong> Ich stelle mir den langen und besonderen Prozess vor, den das Gold durchl&auml;uft, bis es seine reine, leuchtende Sch&ouml;nheit erreicht. Ein ausdrucksstarkes Bild f&uuml;r Gottes Wirken im Herzen und Leben von Menschen, die zu ihm geh&ouml;ren.</p><p>In den Versen davor wird es konkreter. Gott wird sein Volk von allem Unreinen waschen und alle ihre falschen G&ouml;tter entfernen. All das, was sie daran hindert, den Herrn mit ihrem Leben zu ehren und seinen Willen zu tun. Gott wird denen, die ihm geh&ouml;ren, einen neuen Geist und ein neues Herz geben, sodass sie nach seinem Willen leben k&ouml;nnen. Er selbst beginnt den Prozess der Reinigung und Ver&auml;nderung in einem Menschen, indem er aus ihm einen <em>neuen</em> Menschen macht. Mit einem neuen Geist und einem neuen Herzen. Mit einer neuen Denkweise und mit neuen W&uuml;nschen, Priorit&auml;ten und Zielen, die im Einklang mit Gottes Willen stehen. Und w&auml;hrend der Prozess der Erneuerung weitergeht, <em>erl&ouml;st</em> Gott die Seinen, wie es im Vers hei&szlig;t, nach und nach von aller Unreinheit.</p><p><strong><em>Erl&ouml;sen</em></strong> ist ein starkes Wort. Es geht tiefer als reinigen. Es bedeutet Ketten zu sprengen, von Bindungen und Abh&auml;ngigkeiten zu befreien, die das Leben belasten und manchmal zerst&ouml;ren. Damit ein neues Leben entstehen kann, ein Leben mit Gott, unter seiner F&uuml;hrung, in seiner F&uuml;rsorge und durch seine Kraft. Das kann Gott tun!</p><p>Der Reinigungsprozess, den das Gold im Gestein durchl&auml;uft, bis es seine endg&uuml;ltige reine und leuchtende Form erreicht, ist f&uuml;r mich ein sehr lebendiges Bild, f&uuml;r den neuen Menschen, den Gott in mir schaffen will. Gott arbeitet an mir. Er will mich formen, reinigen und verwandeln, nach dem Bild, dem Vorbild seines Sohnes, Jesus Christus. Sodass ich ihm immer &auml;hnlicher werde, im Wesen und Charakter. Bis ich am Ende, wie das Gold, eine reine, vollendete Gestalt annehme, die Jesus widerspiegelt und sein reines und vollkommenes Licht reflektiert. Das klingt vielleicht etwas gewagt. Aber Johannes schreibt: Gottes Kinder, die, die an seinen Sohn glauben und ihn als Herrn in ihrem Leben anerkennen, werden ihn einmal sehen, wie er wirklich ist. Und dann werden sie ihm gleich sein. Das sind die herrlichen Aussichten, das ist die wunderbare Verhei&szlig;ung, die Gott bereith&auml;lt f&uuml;r die, die ihm geh&ouml;ren.</p><p>Und wie so oft in der Bibel, wird mir auch hier deutlich, dass es nicht nur um mich als Einzelperson geht, sondern dass Gott die Seinen immer auch als Ganzes im Blick hat. Als eine Gemeinschaft, die zusammenh&auml;lt und zusammenw&auml;chst. Das sollte ich auch!</p><p>&bdquo;Ich will <em>euch</em> von all eurer Unreinheit erl&ouml;sen&ldquo;, sagt Gott hier im Buch Hesekiel. W&auml;hrend er an mir und in mir arbeitet, mich reinigt und gestaltet, bin ich nicht allein. Ich bin mit vielen anderen auf diesem Weg. Wir achten aufeinander und st&uuml;tzen uns gegenseitig. Bis wir alle einmal am Ziel sind und in der Hand unseres Herrn wie reines, kostbares Gold leuchten.&nbsp;</p><p>&#9658; Mehr Infos zum Buch Hesekiel:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/2gxebq-PTCg">Buchvideo: Hesekiel Teil 2</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Eleni Stambke</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17168473.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Eleni Stambke]]></author>
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      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[In dieser (Klammer)-Zeit]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 111,3 – ausgelegt von Eleni Stambke.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 111,3 – ausgelegt von Eleni Stambke.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 111,3 – ausgelegt von Eleni Stambke.</em><br/>
<p>Herrlichkeit, Pracht und Gerechtigkeit bringt der S&auml;nger im Psalm 111, Vers 3, in Verbindung mit Gott und seinem Tun<strong>. &bdquo;Was der HERR tut, das ist herrlich und pr&auml;chtig, und seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich.&ldquo;</strong> Kann ich es auch so sagen?</p><p>Wenn ich in der Bibel vom Anfang dieser Welt lese, wenn ich all das betrachte, was Gott geschaffen hat, dann sehe ich seine Pr&auml;zision und Genialit&auml;t, seine Macht und Weisheit. Alles war voll Herrlichkeit und Pracht. Gerechtigkeit war auch da, als alles noch perfekt und ausgeglichen war, als noch Ordnung herrschte.</p><p>Herrlichkeit, Pracht und Gerechtigkeit sehe ich auch, wenn ich Gottes Gedanken und Pl&auml;ne &uuml;ber das Ende lese, das eigentlich ein neuer Beginn sein wird. Gott wird jede Unordnung und jedes Chaos endg&uuml;ltig vertreiben und alles wieder neu und perfekt machen.</p><p>Und dazwischen? Zwischen dem &uuml;berw&auml;ltigenden Anfang und dem verhei&szlig;ungsvollen Ende, da ist eine Zeitklammer, in der viel Unrecht, Unordnung und Leid auf der Welt entstanden ist. Kann ich trotzdem erkennen und bezeugen: <strong>&bdquo;Was der HERR tut, das ist herrlich und pr&auml;chtig, und seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich.&ldquo;</strong>?</p><p>Ja, das kann ich, wenn ich mir fest vor Augen halte, dass diese Zeit eben nur eine Klammer ist, die Gott einmal zumachen wird. Und damit werden auch Unrecht, Unordnung und Leid endg&uuml;ltig vernichtet. Das ist f&uuml;r mich ein tr&ouml;stlicher Gedanke auch in meinen pers&ouml;nlichen schwierigen Klammer-Zeiten.&nbsp; Denn irgendwann gehen auch sie zu.</p><p>Doch auch w&auml;hrend die Welt sich noch in dieser Klammer-Zeit befindet, ist es m&ouml;glich, Gottes wunderbares Tun und seine Gerechtigkeit zu erkennen und zu preisen, wie Psalm 111 zeigt. Dieses Loblied wurde auch in dieser Zwischenzeit der Weltgeschichte geschrieben, trotz Unrecht, Unordnung und Leid. Mein Blick wird hier umgelenkt, besser, richtig gelenkt auf Gottes Taten, seine Macht, seine Treue, seine Wahrhaftigkeit, seinen Schutz und seine F&uuml;rsorge, f&uuml;r die, die ihm geh&ouml;ren. Und auch auf seine Gerechtigkeit, die ewig bleibt, trotz Unrecht und Ungleichheit auf dieser Welt.</p><p>Ich denke an eine viel h&ouml;here Gerechtigkeit, eine andere, als wir Menschen sie wahrnehmen. Sie umfasst Bereiche und reicht in Dimensionen, die Menschen nicht sofort sehen, oder nachvollziehen k&ouml;nnen. Von dieser Gerechtigkeit spricht Paulus, zum Beispiel im Philipperbrief. Er sagt, dass er keine eigene Gerechtigkeit hat, sondern nur die Gerechtigkeit, die aus Gott kommt, aufgrund des Glaubens an Jesus Christus. Da wird mir klar, wie anders Gottes Gerechtigkeit ist. Gott zeigt mir seine Gerechtigkeit, indem er mich mit sich vers&ouml;hnt, durch den Glauben an Jesus Christus. Als Jesus am Kreuz starb, bezahlte er f&uuml;r meine Schuld. F&uuml;r meine Fehler, meinen Egoismus, meinen Ungehorsam und meine Unreinheit. Gott glich meine Schuld selbst aus, weil ich es niemals k&ouml;nnte. Das ist Gottes Gerechtigkeit. Verbl&uuml;ffend, erstaunlich, unbegreiflich.</p><p>Die Weltgeschichte befindet sich noch in einer Zwischenzeit, in einer Klammer, in der vieles falsch und ungerecht ist. Gottes wunderbares Tun und seine Gerechtigkeit zu erkennen und zu preisen, wie in diesem Psalm, ist nicht immer leicht. Es erfordert einen genaueren Blick und Glauben. Aber diese Klammer-Zeit wird einmal zu Ende gehen, wenn Gott seine Zusage erf&uuml;llt, und Jesus Christus wiederkommt. Er wird einen neuen Anfang schaffen, eine neue Wirklichkeit. Und all die, die in dieser Welt ihr Vertrauen auf Jesus gesetzt und seine Vergebung angenommen haben, werden eine ewige Zukunft erleben. In einer neuen, herrlichen und vollkommen gerechten Welt. Wenn Glauben zum Schauen wird, werden alle klarsehen und bekennen: <strong>Was der HERR tut, das ist herrlich und pr&auml;chtig, und seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich.</strong></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Eleni Stambke</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17167738.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Eleni Stambke]]></author>
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      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Sehnsucht nach Gemeinschaft]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Ruth 1,16 – ausgelegt von David Israel.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Ruth 1,16 – ausgelegt von David Israel.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Ruth 1,16 – ausgelegt von David Israel.</em><br/>
<p>&bdquo;Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei&ldquo; &ndash; das lese ich ganz am Anfang der Bibel. Gott hat den Menschen geschaffen und dazu bestimmt, mit anderen Menschen zusammen zu sein.</p><p>Ja, die Menschen sind auch ganz verschieden geschaffen und leben mit einem ganz unterschiedlich gro&szlig;en Bed&uuml;rfnis nach Gemeinschaft oder Gesellschaft. Aber selbst der gr&ouml;&szlig;te Eigenbr&ouml;tler kann doch nicht ohne andere Menschen leben.</p><p>&bdquo;Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.&ldquo; Es ist kostbar, eine Familie zu haben. Es ist kostbar, einen Ehepartner zu haben. Und es ist kostbar, einen guten Freund oder Gef&auml;hrten zu haben.</p><p>Auch in den vielen Geschichten der Bibel lese ich davon, wie wertvoll es f&uuml;r viele verschiedene Menschen ist, jemanden zu haben, der einen begleitet. Manchmal eine Zeitlang, manchmal ein Leben lang.</p><p>Eine ganz besondere Verbindung haben die beiden Frauen Ruth und Noomi zueinander. Noomi ist eine Frau aus Bethlehem, die mit ihrem Mann und ihren beiden S&ouml;hnen w&auml;hrend einer Hungersnot nach Moab gezogen ist. Dort heiraten die beiden S&ouml;hne.</p><p>Einige Zeit sp&auml;ter stirbt Noomis Mann und dann auch ihre beiden S&ouml;hne. Nun ist sie mit ihren beiden Schwiegert&ouml;chtern allein. Sie beschlie&szlig;t, in ihre Heimat nach Bethlehem zur&uuml;ckzukehren. Ihre beiden Schwiegert&ouml;chter gehen mit.</p><p>Unterwegs redet Noomi den beiden zu, doch umzukehren, in ihrer Heimat zu bleiben, wieder zu heiraten und eine neue Familie zu gr&uuml;nden. Die eine, Orpa, kehrt tats&auml;chlich um. Die andere aber, Ruth, sagt zu Noomi: <strong>&bdquo;Bedr&auml;nge mich nicht, dass ich dich verlassen und von dir umkehren sollte. Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.&ldquo;</strong></p><p>Was f&uuml;r eine bewegende Aussage. Ruth will Noomi nicht von der Seite weichen. Sie hat Noomi nicht nur als ihre Schwiegermutter liebgewonnen, sondern als eine Gef&auml;hrtin f&uuml;rs Leben.</p><p>Und mehr noch: sie hat ihren Glauben, ihren Gott kennengelernt. Und so wie sie bei Noomi bleiben will, will sie auch bei Gott bleiben, den sie durch ihre Schwiegermutter kennengelernt hat.</p><p>&bdquo;Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.&ldquo; Der Mensch ist zur Gemeinschaft mit anderen bestimmt. Aber mehr noch: Es ist auch nicht gut, wenn der Mensch ohne Gott lebt. Der Mensch ist eben auch zur Gemeinschaft mit Gott bestimmt. Denn ich lese auch auf den ersten Seiten der Bibel, dass der Mensch als Gottes Gegen&uuml;ber geschaffen ist.</p><p>Ruth hat mit Noomi einen ganz besonderen Menschen kennengelernt, den sie nicht verlassen m&ouml;chte. Und au&szlig;erdem hat sie durch Noomi Gott kennengelernt, bei dem sie bleiben m&ouml;chte.</p><p>Wie kostbar ist das, wenn man so einen Gef&auml;hrten hat! Ich bin dankbar f&uuml;r viele Weggef&auml;hrten, die ich in meinem Leben habe und hatte.</p><p>Und ich bin dankbar, dass ich dadurch auch den Glauben an Gott kennengelernt habe.</p><p>Wir haben nicht alle das Gl&uuml;ck, einen so vertrauten Menschen und treuen Weggef&auml;hrten wie Ruth zu haben. Aber wir haben alle das gro&szlig;e Gl&uuml;ck, einen gro&szlig;en Gott zu haben, zu dem wir kommen d&uuml;rfen.</p><p>Mancher lernt Gott durch einen anderen Menschen kennen, so wie Ruth. Und mancher lernt ihn durch besondere Lebensumst&auml;nde kennen oder auf ganz anderen Wegen.</p><p>Auf welchem Weg auch immer: es ist ein gro&szlig;er Schatz, Gott zu kennen, mit ihm zu leben und bei ihm zu Hause zu sein!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: David Israel</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17167309.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[David Israel]]></author>
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      <pubDate>Sun, 21 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gute Entscheidungen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 143,10 – ausgelegt von David Israel.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 143,10 – ausgelegt von David Israel.]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 143,10 – ausgelegt von David Israel.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 143,10 – ausgelegt von David Israel.</em><br/>
<p>Wir leben in einer sehr komplexen Welt. Es ist schwierig, nein unm&ouml;glich, den &Uuml;berblick &uuml;ber alle Dinge zu haben. Schon gar nicht &uuml;ber das ganze Weltgeschehen. Aber auch alle Dinge zu &uuml;berblicken, die unser eigenes Leben betreffen, ist gar nicht so einfach.</p><p>Wir leben hier in Deutschland in einem freien Land. So viele Dinge k&ouml;nnen wir einfach ganz frei entscheiden. Das ist ein hohes Gut, ein gro&szlig;er Schatz, f&uuml;r den wir dankbar sein k&ouml;nnen.</p><p>Aber dieser Schatz bringt auch manche Herausforderung mit sich: wenn ich so viele M&ouml;glichkeiten habe, woher soll ich wissen, was f&uuml;r mich der richtige Weg ist?</p><p>Viele junge Menschen fragen sich beispielsweise am Ende ihrer Schulzeit: was soll ich denn jetzt machen? Welcher Weg, welcher Job ist der richtige f&uuml;r mich?</p><p>Wie gut, wenn es dann Menschen gibt, die man fragen kann. Menschen, die mich gut kennen und denen ich vertraue. Dann kann ich fragen: &bdquo;Was w&uuml;rdest du an meiner Stelle tun? Was kannst du mir raten?&ldquo;</p><p>Aber klar, auch liebe Menschen kennen uns nicht bis ins kleinste Detail. Auch liebe Menschen k&ouml;nnen unsere Zukunft noch nicht vorhersehen und daher kann ein gutgemeinter Ratschlag sich schon auch einmal als Fehleinsch&auml;tzung entpuppen.</p><p>Ich br&auml;uchte jemanden, der mich ganz genau kennt! Ich br&auml;uchte jemanden, der mich noch besser kennt, als ich mich selber kenne. Und es w&auml;re gro&szlig;artig, wenn es jemanden g&auml;be, der auch schon eine Ahnung von meiner Zukunft hat.</p><p>Gibt es ja aber leider nicht&hellip; Gibt&rsquo;s nicht? Gibt&rsquo;s doch! In der Bibel lese ich in Psalm 143, wie K&ouml;nig David sich an Gott wendet. David erkennt im R&uuml;ckblick, dass viele seiner Wege und Entscheidungen nicht gut gewesen sind. Und nun lese ich in Vers 10, dass er zu Gott sagt: <strong>&bdquo;Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist mein Gott; dein guter Geist f&uuml;hre mich auf ebner Bahn.&ldquo;</strong></p><p>In diesem Psalm legt K&ouml;nig David Gott alle seine bisher nicht so guten Wege hin und bittet ihn nun um Hilfe: Zeig du mir bitte einen guten, den richtigen Weg!</p><p>Gott ist immer derselbe. So wie K&ouml;nig David d&uuml;rfen auch wir heute mit Gott reden und ihm alles sagen. Ich darf ihm alles sagen, was gut gelaufen ist und wor&uuml;ber ich mich freue. Und ich darf ihm auch alles sagen, was schiefgegangen ist oder wo ich falsche Entscheidungen getroffen habe.</p><p>Und: ich darf ihn bitten, mir einen guten Weg zu zeigen!</p><p>David wusste, dass Gott als der Sch&ouml;pfer allen Lebens auch ihn geschaffen hat und ihn daher besser kennt als er sich selbst. Und er wusste, dass Gott der Herr &uuml;ber alle Zeiten ist &ndash; er kennt auch schon die Zukunft. Deswegen kann es gar keinen besseren Ratgeber geben als den lebendigen Gott!</p><p>Es scheint fast so, als ob K&ouml;nig David sich daran nun wieder erinnert und bedauert, dass er so viele Entscheidungen selbst getroffen hat, ohne Gott vorher um Rat zu fragen. Nun m&ouml;chte er es anders machen.</p><p>Ich will mir K&ouml;nig David zum Vorbild nehmen. Bei den gro&szlig;en und auch bei den kleinen Entscheidungen meines Lebens m&ouml;chte ich weiterhin meinen Verstand gebrauchen, auch weiterhin liebe Menschen um Rat fragen, aber vor allem m&ouml;chte ich Gott um Hilfe bitten!</p><p>Denn ich glaube ganz fest: Gott ist der beste Ratgeber f&uuml;r mich. Aber nicht nur f&uuml;r mich, bestimmt auch f&uuml;r Sie! Probieren Sie es doch einmal aus!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: David Israel</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17166839.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[David Israel]]></author>
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      <pubDate>Sat, 20 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[In Verbindung bleiben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 15,4 – ausgelegt von Michael Sarembe.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 15,4 – ausgelegt von Michael Sarembe.</em><br/>
<p>Galil&auml;a, das Bergland um Jerusalem, Hebron, Samaria, die Sharon-Ebene, das Karmelgebirge, Gaza und vereinzelt sogar die Negev-W&uuml;ste - all diese Regionen waren zur Zeit Jesu durch etwas Besonderes miteinander verbunden: In all diesen Regionen wurde Wein angebaut und teilweise auch exportiert. Der Wein geh&ouml;rte zum Alltag in Israel, er war Ausdruck von Lebensfreude und Lebensqualit&auml;t, und man musste in diesen Regionen nicht weit gehen, um einen Weinstock zu Gesicht zu bekommen. Und jetzt redet Jesus seinen J&uuml;ngern gegen&uuml;ber davon, dass er der Weinstock sei. Er erkl&auml;rt ihnen, dass ihre Beziehung zu ihm wie die einer Rebe zum Weinstock ist. <strong>&bdquo;Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an mir bleibt.&ldquo;</strong></p><p>Heute w&uuml;rde Jesus vielleicht sagen: Bleibt mit mir in Verbindung. Denn eine LED-Leuchte funktioniert nur, wenn sie mit dem Stromnetz in Verbindung ist. Das w&auml;re heute vielleicht naheliegend. Damals war es der Wein. Wichtig aber ist die Botschaft: Bleibt mit mir in Verbindung! Lasst euch nicht einreden, dass ihr echtes Leben woanders bekommen k&ouml;nntet. Lass euch nicht einreden, dass es nicht so wichtig sein k&ouml;nnte, ob ihr mit mir in Verbindung seid oder nicht. Jesus sagt: Was dein Leben reich und fruchtbar macht, ist die Verbindung mit mir!</p><p>Ich bin als Pfarrer oft auf Friedh&ouml;fen und halte Beerdigungen. Und dort schmilzt unser Leben sehr schnell auf das zusammen, was wirklich wichtig ist. Etwa auf die Frage: Was w&uuml;rden Menschen an meiner Beerdigung &uuml;ber mich sagen? Oder biblisch ausgedr&uuml;ckt: Was ist die Frucht meines Lebens? Jesus sagt: Sei und bleibe mit mir in Verbindung, dann wirst du es herausfinden! Ja noch mehr, dann wird wie in einem nat&uuml;rlichen Prozess Frucht aus deinem Leben hervorgehen. Es werden Dinge geschehen, Begegnungen passieren, die deinem Leben einen au&szlig;erordentlichen Wert verleihen! Das Leben der Menschen, die mit Jesus in Verbindung sind, wird am Ende wie ein guter Wein sein, den der gro&szlig;e Winzer pr&uuml;ft und mit der Zunge schnalzt - ein guter Tropfen! Und der Schl&uuml;ssel dazu? Keine menschliche Leistung; nur ein Mensch, der sich danach sehnt, mit Jesus in Verbindung zu sein! Und das k&ouml;nnen wir ihm sagen mit den Worten, die wir im Herzen haben. Und wenn wir die Bibel aufschlagen, k&ouml;nnen wir erwarten, dass Jesus seinen Anteil zu unserem Wachstum beitragen wird. Er wird uns Worte geben, von denen unsere Seele leben kann. Eben, weil er der Weinstock ist und wir die Reben. Wenn Sie heute die M&ouml;glichkeit dazu haben, dann machen sie einen Spaziergang in einem Weinberg und danken Sie Jesus f&uuml;r das Wunder der Beziehung zu ihm!</p><p>&#9658; Mehr Informationen zum Buch Johannes:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/JwwzKyfkoTw">Buchvideo: Johannes Kap. 13-21</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Michael Sarembe</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17166091.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Michael Sarembe]]></author>
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      <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Eine Riesin des Glaubens]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 12,44 – ausgelegt von Michael Sarembe.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 12,44 – ausgelegt von Michael Sarembe.]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Markus 12,44 – ausgelegt von Michael Sarembe.</em><br/>
<p>Ein Freund von mir hat mich neulich eine Runde in seiner Mercedes G-Klasse drehen lassen. Das ist ein hochbeiniges kastenf&ouml;rmiges Fahrzeug, gebaut f&uuml;rs Gel&auml;nde. Es war gro&szlig;artig; f&uuml;r mich jedenfalls. Ich habe das genossen. Als wir uns verabschiedeten, sagte er mit einem L&auml;cheln im Gesicht: &bdquo;So, das war jetzt meine gute Tat f&uuml;r heute!&ldquo; Mir hat er auf jeden Fall eine Freude bereitet.</p><p>In der Zeit Jesu war das Suchen nach guten Taten allgegenw&auml;rtig. Das moderne Motto &bdquo;Tue Gutes und rede dar&uuml;ber&ldquo; wurde schon damals beherzigt. Im Tempel in Jerusalem etwa. Dort gab es mehrere trichterf&ouml;rmige metallene Opferk&auml;sten, die an der Wand des Tempels im so genannten Vorhof der Frauen angebracht waren. Dort konnten j&uuml;dische M&auml;nner und Frauen ihre Opfergaben einlegen. Und wenn die Gabe besonders hoch war, wurde sie sogar mit einem Fanfarensto&szlig; gew&uuml;rdigt.</p><p>Hier hielt sich Jesus mit seinen J&uuml;ngern auf. Er beobachtete das Geschehen an den Opferk&auml;sten. Eine Frau in &auml;rmlicher Kleidung fiel ihm ins Auge. Zwei kleine Kupferm&uuml;nzen legte sie hinein. Sie waren so d&uuml;nn und leicht, dass sie kaum nach unten rutschten. Kein Fanfarensto&szlig;, keine &ouml;ffentliche Aufmerksamkeit. Nur eine arme, einsame Frau, die ihrem Glauben durch ihre klitzekleine Gabe Ausdruck verleiht. Und dann hat Jesus das f&uuml;r seine J&uuml;nger kommentiert. Er hat gesagt: <strong>&bdquo;Die Witwe hat von ihrer Armut ihre ganze Habe eingelegt, alles, was sie zum Leben hatte.&ldquo; </strong>Und er behauptete dann sogar noch, sie habe mehr eingelegt als alle anderen - was objektiv nicht stimmte.</p><p>Hat Jesus denn gelogen? Jesus ging es nicht um den objektiven Geldwert. Ihm ging es um den Herzenswert. Diese Witwe brachte durch ihr Opfer zum Ausdruck, was ihr wirklich wichtig war: Ihr ganz pers&ouml;nliches Vertrauen in Gott. Ihre Hingabe an Gott. Sie hat das praktiziert, was alte und neue Anbetungslieder behaupten: Ich geb dir mein Leben; ich vertraue dir; ich lege alles vor dich hin&hellip; Wenn die Frau jetzt durch die Stadt zur&uuml;ck zu ihrem Zuhause gehen w&uuml;rde, h&auml;tte sie nichts, um sich an den Marktst&auml;nden, an denen sie vorbeikam, etwas zu essen zu kaufen. Der Magen w&uuml;rde ihr knurren. Und Jesus lobt sie und das, was sie getan hat, ausdr&uuml;cklich.</p><p>Von der Reaktion der J&uuml;nger berichtet uns der Evangelist Markus nichts. Vielleicht gab es nichts zu berichten. Vielleicht haben sie sich nur innerlich verneigt vor einer unscheinbaren Frau, die in Wahrheit eine Riesin war, eine Riesin des Glaubens. Es kann sein, dass die J&uuml;nger den restlichen Tag &uuml;ber eher schweigsam waren, und umgetrieben von einer schweren Frage: Was ist mir mein Glaube wert? Wie zeige ich Gott mein Vertrauen? Wie gro&szlig; ist mein Vertrauen in meinen Gott wirklich? Was Jesus uns hier mitgibt, ist sperrig, fordert uns heraus und stellt jedes allzu schnell gesprochene oder gesungene Bekenntnis in Frage. Aber das ist gut so. Denn wie anders sollen wir die Erfahrung machen, dass Gott uns durch unser Leben tr&auml;gt?</p><p>&#9658; Mehr Infos zum Buch Markus:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/If-fs-dl84o">Buchvideo: Markus</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Michael Sarembe</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17162252.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Michael Sarembe]]></author>
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      <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Beten und Tun]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Kolosser 4,3-4 – ausgelegt von Rainer Kunick.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Kolosser 4,3-4 – ausgelegt von Rainer Kunick.]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Kolosser 4,3-4 – ausgelegt von Rainer Kunick.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Kolosser 4,3-4 – ausgelegt von Rainer Kunick.</em><br/>
<p>Zwei Waldarbeiter &ndash; so eine Erz&auml;hlung - m&uuml;hen sich vergeblich ab, einen Baum zu f&auml;llen. Ein Spazierg&auml;nger schaut ihnen zu. Nach einiger Zeit ruft er ihnen zu: &bdquo;So geht das nicht. Ihr m&uuml;sst erst einmal eure &Auml;xte und S&auml;gen sch&auml;rfen.&ldquo; &bdquo;Ja, ja&ldquo; antwortete einer der beiden, &bdquo;dazu haben wir jetzt aber keine Zeit&ldquo;.</p><p>Der Apostel Paulus wei&szlig;, dass vor seiner Arbeit, vor seiner Verk&uuml;ndigung etwas anderes wichtig ist: das Gebet. Deshalb schreibt er an die Kolosser: <strong>Betet zugleich auch f&uuml;r uns, auf dass Gott uns eine T&uuml;r f&uuml;r das Wort auftue und wir vom Geheimnis Christi reden k&ouml;nnen, um dessentwillen ich auch in Fesseln bin, auf dass ich es so offenbar mache, wie ich es soll </strong>(Kolosser 4,3-4).</p><p>T&ouml;richt sind die Waldarbeiter, weil sie sich auf ihr Tagewerk nicht vorbereiten, t&ouml;richt sind wir, wenn wir uns ohne Vorbereitung, ohne Gebet in die Tagesarbeit st&uuml;rzen. Von Martin Luther habe ich gelernt: &bdquo;Heute habe ich viel zu tun, deshalb muss ich jetzt viel beten&ldquo;. L&auml;ngst habe ich erfahren: Gebetszeit einsparen, ist kein Gewinn, sondern ein Verlust. In meiner &bdquo;stillen Zeit&ldquo; arbeite nicht ich, sondern Gott an mir. Vor schwierigen Gespr&auml;chen, bei Besuchen im Krankenhaus und anderen schlimmen Situationen bete ich immer kurz um Geistesgegenwart, dass Gott mir seinen Heiligen Geist schenkt, damit ich geistesgegenw&auml;rtig reden und handeln kann.</p><p>Bekanntlich erf&uuml;llt Gott nicht alle unsere W&uuml;nsche, er ist der Herr und kein Automat, aber wir k&ouml;nnen ihm vertrauen, dass er es gut mit uns meint. Manchmal sp&uuml;ren wir auch, dass unsere Bitten mit dem Willen Gottes nicht &uuml;bereinstimmen. Aber wir k&ouml;nnen auch in schweren Zeiten erfahren, dass er uns h&auml;lt und tr&auml;gt. Gott sei Dank, dass wir im Gebet mit Gott reden d&uuml;rfen und dass er mit uns redet und uns bei unserem Tun beisteht. Jochen Klepper hat schon recht, wenn er dichtet: <em>&bdquo;Die H&auml;nde, die zum Beten ruhn, die macht er stark zur Tat. Und was der Beter H&auml;nde tun, geschieht nach seinem Rat.&ldquo;</em></p><p>Im Bibelwort f&uuml;r heute bittet Paulus die Kolosser f&uuml;r ihn zu beten, dass Gott ihm eine T&uuml;r auftue, Gottes Wort zu verk&uuml;ndigen. Zwar sitzt Paulus im Gef&auml;ngnis, aber er will die H&auml;nde nicht in den Scho&szlig; legen, sondern sich f&uuml;r die Verbreitung des Evangeliums einsetzen.</p><p>Tun ohne Gebet ist Aktionismus, Gebet ohne Tun Faulheit. Ora et labora &ndash; bete und arbeite, das ist ein guter Grundsatz der Benediktiner. Das gilt auch f&uuml;r christliche Gemeinden und Gemeinschaften. Gott tut auch heute noch T&uuml;ren auf. Das Anliegen des Paulus wird zur Anfrage an Christen, wie ich einer bin: Sind wir wirklich eine missionarische Gemeinde nicht nur im Kopf, sondern mit Herzen, Mund und H&auml;nden, eine Gemeinde, die nichts sehnlicher will als in der Kraft des Gebets ihren Auftrag erf&uuml;llen, Menschen zu Jesus zu bringen? Auch hier gilt: Bete und arbeite.</p><p>&#9658; Mehr zum Buch der Kolosser:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/nLMMB4ZeHT8">Buchvideo: Kolosser</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Superintendent i. R. Rainer Kunick</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17161489.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Superintendent i. R. Rainer Kunick]]></author>
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      <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gottes großartige Erzähler]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 19,2 – ausgelegt von Rainer Kunick.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 19,2 – ausgelegt von Rainer Kunick.]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 19,2 – ausgelegt von Rainer Kunick.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 19,2 – ausgelegt von Rainer Kunick.</em><br/>
<p>Sehr fr&uuml;h waren wir aufgestanden, um am Fish River Canyon in Namibia den Sonnenaufgang zu erleben. Er war eindrucksvoll, die Sonne brach golden durch die Wolken und erhellte die herrliche Landschaft. Sch&ouml;pfungspsalmen der Bibel fielen mir ein. Auch das Wort f&uuml;r heute, Psalm 19 Vers 2: <strong>Die Himmel erz&auml;hlen die Ehre Gottes</strong>. Bevor ich etwas sagen konnte, stimmten die namibianischen Christen einen Lobgesang an, nicht nur mit dem Munde, sondern mit dem ganzen K&ouml;rper.</p><p>Am Abend vorher hatte ich zwei von ihnen als Prediger, als lebendige Zeugen des Evangeliums erlebt. Gott hat gro&szlig;artige Erz&auml;hler: Die beiden Namibianer haben von den gro&szlig;en Taten Gottes und seines Sohnes Jesus Christus berichtet und dabei auch die gro&szlig;en N&ouml;te und Probleme ihres Volkes und ihrer Gemeinden nicht weggelassen. &ndash; Und die Himmel machen den Vater Jesu Christi als Sch&ouml;pfer und Erhalter erlebbar.</p><p>Nat&uuml;rlich gibt es auch das andere: Sorge und Not im pers&ouml;nlichen Leben, Kriege und Unterdr&uuml;ckung, Klimawandel und bedrohte Sch&ouml;pfung. Schon einen Vers sp&auml;ter fordert der 19. Psalm uns auf, auch in den dunklen N&auml;chten Gott zu preisen. Wir Menschen werden nicht aus der Verantwortung entlassen.&nbsp; Gott fordert uns auf, die Erde zu bebauen und zu bewahren, und Jesus Christus ermahnt uns, Menschen beizustehen, die unsere Hilfe brauchen, sogar Feinde zu lieben und wir k&ouml;nnen die F&uuml;rsorge des Auferstandenen bis an der Welt Ende auch in unserem ganz pers&ouml;nlichen Leben erfahren.</p><p>Ausf&uuml;hrlich zeichnet der Psalm 19 die Lichtseiten der Sch&ouml;pfung und die Erfahrung der N&auml;he Gottes im eigenen Leben. F&uuml;r mich ist das am besten ausgedr&uuml;ckt im Gebet westafrikanischer Christen, &uuml;berliefert von Fritz Pawelzik:</p><p><em>&bdquo;Herr, ich werfe meine Freude wie V&ouml;gel an den Himmel, die Nacht ist verflattert und ich freue mich am Licht. So ein Tag Herr, so ein Tag. Deine Sonne hat den Tau weggebrannt vom Gras und von unseren Herzen. Was da aus uns kommt und was da um uns ist, an diesem Morgen, das ist Dank. Herr, ich bin fr&ouml;hlich heute am Morgen. Die V&ouml;gel und Engel singen und ich jubiliere auch. Das All und unsere Herzen sind offen f&uuml;r deine Gnade. Ich f&uuml;hle meinen K&ouml;rper und freue mich und danke. Die Sonne erw&auml;rmt mich, ich danke. Das Meer rollt gegen den Strand, die Gischt klatscht gegen unser Haus, ich danke, Herr. Ich freue mich an der Sch&ouml;pfung. Und dass du dahinter bist und daneben und davor und dar&uuml;ber und in uns. Ich freue mich, Herr. Ich freue mich und freue mich. Die Psalmen singen von deiner Liebe, die Propheten verk&uuml;ndigen sie und wir erfahren sie. Weihnachten, Ostern, Pfingsten und Himmelfahrt ist jeder Tag in deiner Gnade. Herr, ich werfe meine Freude wie V&ouml;gel an den Himmel. Ein neuer Tag, der glitzert und knistert, knallt und jubiliert von deiner Liebe. Jeden Tag machst du, Halleluja, Herr.&ldquo;</em></p><p><em>&#9658;&nbsp;</em>Mehr zum Buch der Psalmen:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM">Buchvideo: Psalmen</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Superintendent i. R. Rainer Kunick</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17155864.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Superintendent i. R. Rainer Kunick]]></author>
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      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Prophet von Rang]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 5. Mose 18,18 – ausgelegt von Ingo Maxeiner.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 5. Mose 18,18 – ausgelegt von Ingo Maxeiner.</em><br/>
<p>Mose stirbt. Darauf bereitet Gott sein Volk vor: <strong>&bdquo;Der HERR sprach zu Mose: Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Br&uuml;dern und meine Worte in seinen Mund</strong><strong>legen.&ldquo;</strong> So schreibt Gott seine Geschichte weiter, im doppelten Sinne: ein neuer Mose soll erstehen. Der soll sein geistliches und leitendes Erbe antreten. Er soll lehren und leiten und richten, mit gro&szlig;er Autorit&auml;t und Respekt bei seinem Volk.</p><p>Zun&auml;chst sind viele gro&szlig;e und kleine Propheten nach Mose gekommen, doch keiner von seinem Rang. Alle haben sie Mose ausgelegt: seine Reden, seine Gebote, seine Entscheidungen, seine Lehre vom Gottesvolk. Der letzte dieser Art von Propheten war nach Auskunft des Lukasevangeliums der T&auml;ufer Johannes. Ebenso flehentlich wie zornig hat er Israel aufgerufen, zu Gott umzukehren und rechtschaffene Fr&uuml;chte der Bu&szlig;e zu bringen.</p><p>Danach wird vom neuen und immerw&auml;hrenden Propheten die frohe Botschaft vom Reich Gottes verk&uuml;ndigt, in das sich jeder hineindr&auml;ngt. Vor allem aber ruft er in dieses Gottesreich Menschen aus allen Nationen hinein. Diese Person ist nach &uuml;bereinstimmender j&uuml;discher und christlicher Lehre der Messias. Von diesem Propheten ist hier die Rede. Den erwarten unsere j&uuml;dischen Glaubensgeschwister bis heute. Wir Christen begr&uuml;&szlig;en ihn als unseren Herrn und Heiland Jesus Christus.</p><p>Juden und Christen eint die Gewissheit: dieser letzte Prophet, der Messias, f&uuml;hrt das Reich Gottes herbei. In ihm feiert er das ewige himmlische Festmahl. Das stellt bereits der Prophet Jesaja vor unsere Augen. F&uuml;r unsere j&uuml;dischen Geschwister lebt dieser Messias in der Erwartung seiner Ankunft. Wir Christen erwarten seine Wiederkunft. Das ist der Mensch Jesus. Der war bereits von Anbeginn der Welt bei Gott. Er wird uns im Sch&ouml;pfungsbericht mit einem &bdquo;Wir&ldquo; vorgestellt. Wir Christen glauben: damit stellen sich uns der Vater und der Sohn vor, beide gleicherma&szlig;en Gott. Und der Messias Jesus Christus ist Mensch und Gott zugleich.</p><p>Der Messias findet das Lebensprogramm f&uuml;r die Menschen bereits bei Moses vor. Zentral sind seine Gebote zur Liebe, die er zu den Menschen geredet und gelebt hat: die Liebe zu Gott, die Liebe zum Mitmenschen, die Liebe zu sich selbst - unerh&ouml;rter Weise alle drei im gleichen Ma&szlig;. Kein Gebot ist h&ouml;her, sagt Jesus. F&uuml;r dieses dreifache Liebesgebot ist Jesus gestorben. Er ist am eigenen Leib das Priesteropfer geworden. Das hat er getan f&uuml;r die Menschen, die sich verfehlt haben. F&uuml;r diese Tat hat Gott den neuen, den endzeitlichen, den ewigen, Propheten Jesus Christus auferweckt zum neuen Leben, mit Folgen f&uuml;r die ganze Welt:&nbsp;&nbsp;</p><p>Mose ist gestorben. Jesus ist gestorben. Jesus ist auferweckt. Jesus lebt. Und das bewirkt dieser neue, der ewige Prophet Jesus, der Messias, f&uuml;r Sie und mich: Mit ihm leben wir in der Zeit. Mit ihm sterben wir in der Zeit. Und vor allem: Mit ihm leben wir in der Ewigkeit.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Ingo Maxeiner</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17154582.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Ingo Maxeiner]]></author>
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      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Freude als Gegenbewegung]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Habakuk 3,18 – ausgelegt von Ingo Maxeiner.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Habakuk 3,18 – ausgelegt von Ingo Maxeiner.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Habakuk 3,18 – ausgelegt von Ingo Maxeiner.</em><br/>
<p><strong>&bdquo;Ich will mich freuen des Herrn und fr&ouml;hlich sein in Gott, meinem Heil&ldquo;. </strong>So lautet die Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine aus dem Propheten Habakuk im Kapitel 3. Sie klingt wunderbar entspannt und wie f&uuml;r mich gemacht: Sich freuen, fr&ouml;hlich sein und leben in der Gemeinschaft mit Gott, meinem Heil f&uuml;r Zeit und Ewigkeit. Ja, das sollen wir tun, hier, heute und jetzt und auf jeden Fall - ist doch das Evangelium die frohe Botschaft, die den Menschen verk&uuml;ndet wurde. Leben in der Gewissheit, Gottes Kind zu sein, am liebsten mit lieben Menschen, im Frieden, in der F&uuml;lle all dessen, was wir brauchen. Eine wunderbare Botschaft f&uuml;r den heutigen Sonntag, den Tag des Herrn, den Gott f&uuml;r sich reserviert hat, f&uuml;r sich und uns. D&uuml;rfen wir trotzdem einen Blick werfen auf den Alltag? Und auf den Zusammenhang, in dem der vorletzte Vers aus dem Psalm des Habakuk steht?</p><p>Eingeleitet wird der Vers mit einem hier gar nicht zitierten &bdquo;Aber&ldquo;. Die Freude ist eine</p><p>Gegenbewegung zum Erleben des Propheten, das er in den Kapiteln zuvor anspricht. Das Umfeld erst setzt den Rahmen f&uuml;r die Aufforderung, fr&ouml;hlich zu sein. Israel ist in seiner Existenz bedroht. Die Chald&auml;er stehen vor der T&uuml;r, die Babylonier also mit ihrem grausamen K&ouml;nig Nebukadnezar. Der ist sogar von Gott gesandt, weil vieles im Argen liegt: Die Reichen pl&uuml;ndern die Armen. Sie machen ungerechten Gewinn. Bluttaten werden begangen, Menschen hinter das Licht gef&uuml;hrt. Ein Umweltfrevel wird angedeutet: Der Libanon ist entwaldet. Der G&ouml;tzendienst hat &uuml;berhandgenommen: Mit Gold und Silber &uuml;berzogene H&ouml;lzer werden angebetet. All das gibt es in abgewandelter Form unter uns heute. Dementsprechend erfahren wir:</p><p>Manches macht uns zu schaffen. Manches hat uns verletzt. Manches haben wir selber falsch gemacht. Wie schauen wir auf uns? Welche Gedanken und Gef&uuml;hle kommen in uns hoch? Sind wir gl&uuml;cklich mit den anderen und mit uns selbst? Oft sind wir es nicht. Gleichwohl ist Gott da. Was auch immer wir tun, wie sehr wir uns von ihm entfernen: Gott hat uns als sein Gegen&uuml;ber ausgew&auml;hlt. Mehr noch: Der Heilige Geist erw&auml;hlt uns als Tempel Gottes. Er hat die Sehnsucht, in uns zu wohnen. Er hat uns gerecht und angenehm vor Gott gemacht. Er m&ouml;chte uns ausf&uuml;llen mit der Gewissheit, seine geliebten Kinder zu sein und zu bleiben.</p><p>Was machen wir mit dem Wunsch Gottes, mit seiner Bitte an uns, zu ihm zu geh&ouml;ren und mit ihm zu leben? Entschlie&szlig;en wir uns, der Einladung Gottes zu folgen? Akzeptieren wir, dass er und die Gemeinschaft mit ihm unser Heil ist, unser Schmuck, unser Ehrenkleid? Lassen wir uns bewusst auf Gott ein? Schauen wir dankbar auf seine gute Sch&ouml;pfung? Ergreifen wir ganz bewusst die Freude am Guten und Sch&ouml;nen in seiner Welt - und dass Gott sie ganz und gar f&uuml;r uns bereitgestellt hat? Und dass er die Welt mit uns schlie&szlig;lich neu macht f&uuml;r die Ewigkeit? Angesichts all dieser Fragen: H&ouml;ren Sie auf den Impuls des Propheten? Dann sagen Sie: Ja, ich will. Ich will mich freuen. Ich werde mich freuen, in Gott, meinem Heil.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Ingo Maxeiner</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17151956.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Ingo Maxeiner]]></author>
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      <pubDate>Sun, 14 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das Geschenk des Wachstums]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 9,31 – ausgelegt von Ulrich Ahrens.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Apostelgeschichte 9,31 – ausgelegt von Ulrich Ahrens.</em><br/>
<p>&bdquo;Wir pfl&uuml;gen und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand&hellip;&ldquo; Ein Lied zum Erntedankfest.</p><p>Diese Zeilen des Journalisten und Dichters Matthias Claudius beschreiben ein Geheimnis aus der Natur, das sich so in vergleichbarer Weise im Bibelwort f&uuml;r heute findet in der Apostelgeschichte, und da im 9. Kapitel. Nach der &Uuml;bersetzung der BasisBibel lautet dieses so:</p><p><strong>&bdquo;Die Gemeinde in ganz Jud&auml;a, Galil&auml;a und Samarien erlebte nun eine Zeit des Friedens. Ihr Glaube wurde immer fester, und sie lebte ganz in Ehrfurcht vor dem Herrn. Der Heilige Geist stand ihr bei und verhalf ihr zu st&auml;ndigem Wachstum.&ldquo; </strong>&nbsp;(Apg 9,31 BB)</p><p>Die Gemeinde der ersten Christen in Jerusalem hatte eine turbulente Zeit hinter sich. Sie war harten Bedr&auml;ngnissen ausgesetzt. Viele der ersten Christen hatten sich gezwungen gesehen, die Stadt zu verlassen. Wo sie jedoch hinkamen, redeten sie unverdrossen von Jesus, dem Auferstandenen. Die Folge: zahlreiche Gemeinden entstanden.</p><p>Und dann trat der auferstandene Jesus dem Saulus in den Weg. Dem Mann, der sich die Ausrottung der Christen zum Lebenszweck erkoren hatte. Jesus &uuml;berwand diesen Widersacher der Christen. Knockte ihn erst einmal aus. Und baute ihn dann wieder auf. Nach seiner Bekehrung wurde Saulus zu dem brennenden Evangelisten, der keine Ruhe kannte, den Menschen in aller Welt das Evangelium zu bringen.</p><p>Jesus selbst hatte daf&uuml;r gesorgt, dass die Christen wieder in Frieden ihren Glauben leben konnten. Ihr Vertrauen in Gottes Macht festigte sich. Sie lebten in der Ehrfurcht vor dem Herrn. Das meint: Gottes Wille und das Wort Gottes waren eine verbindliche Richtschnur f&uuml;r ihr Leben im Alltag. Wobei sie nicht nachlie&szlig;en, von ihrem Glauben zu reden, wann und wo immer sie konnten.</p><p>Jesus, ihr lebendiger Herr, best&auml;tigte ihren Dienst durch die Kraft des Heiligen Geistes, sodass die Gemeinden wuchsen.</p><p>Das vergleichbare Geheimnis wie in der erw&auml;hnten Liedstrophe: Die Christen reden von ihrem Glauben &ndash; sie geben alles, um an Gottes Wort dranzubleiben. Das pr&auml;gt ihren Alltag, ihr Denken und F&uuml;hlen.</p><p>Doch dass Frucht daraus wird, dass die Gemeinden wachsen, das k&ouml;nnen sie nicht schaffen. Das schafft allein der lebendige Herr selbst durch das Geschenk seines Friedens und durch den Beistand des Heiligen Geistes.</p><p>Die Treue im Alltag und im Dienst der Christen ist das eine. Die Frucht daraus ist einzig und allein das Geschenk des Herrn der Gemeinde. So sorgt er f&uuml;r seine Gemeinde!</p><p>Dieses Geheimnis des geistlichen Lebens gilt aber auch ganz pers&ouml;nlich. Dass mein Leben mit Jesus sichtbare Frucht bringt, steht nicht in meiner Kraft. Das ist und bleibt ein Werk Gottes durch die Kraft seines Heiligen Geistes.</p><p>Meine Aufgabe ist und bleibt, wie es das Bibelwort f&uuml;r heute sagt: dem auferstandenen Herrn stets vertrauen und darin nicht nachlassen, auch wenn es nutzlos erscheint. Dazu t&auml;glich leben in der Ehrfurcht vor dem Herrn. Andere Bibel&uuml;bertragungen schreiben: leben ganz nach dem Willen des Herrn. Den finde ich t&auml;glich in seinem Wort, der Bibel.</p><p>Ein Geheimnis, das zu leben gar nicht so schwer ist. Au&szlig;erdem darf ich neugierig werden darauf, was der Herr dann in meinem Leben und durch mein Leben bewirkt.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Ulrich Ahrens</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17151579.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Ulrich Ahrens]]></author>
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      <pubDate>Sat, 13 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein mutmachender Trotz]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Sprüche 3,25.26 – ausgelegt von Ulrich Ahrens.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Sprüche 3,25.26 – ausgelegt von Ulrich Ahrens.</em><br/>
<p>Das Leben steckt voller &Uuml;berraschungen &ndash; so beschreibt es der Volksmund. Aber leider nicht nur sch&ouml;ne &Uuml;berraschungen begegnen uns. Das Leben steckt auch voller Schrecken, die noch Jahre sp&auml;ter aufploppen wollen.</p><p>Der Weisheitslehrer, dem wir in der Bibel das Buch der Spr&uuml;che verdanken, wei&szlig; nur zu gut dar&uuml;ber Bescheid. Sein Rat an uns deswegen: <strong>&bdquo;F&uuml;rchte dich nicht vor pl&ouml;tzlichem Schrecken; denn der HERR ist deine Zuversicht!&ldquo; </strong></p><p>Das ist das Kennzeichen von Schrecken: Sie tauchen unvermittelt auf und k&ouml;nnen aus der Bahn werfen. Dagegen gibt es keine Absicherung.</p><p>Das mag ein Unwetter und seine Folgen sein &ndash; wie die Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal. Es mag ein Verkehrsunfall sein oder die Diagnose des Arztes, die einen mit ihrer Wucht umwirft.</p><p>Doch zwischen derartige Schrecken und uns stellt sich nun Gottes Wort f&uuml;r heute: <strong>&bdquo;F&uuml;rchte dich nicht!&ldquo;.</strong></p><p>Ich habe nicht gez&auml;hlt, wie oft dieser Satz aus dem Mund Gottes in der Bibel vorkommt. H&auml;ufig da, wo Einzelne vor schier unl&ouml;sbaren Aufgaben standen oder sich vor Schrecken am liebsten verkrochen h&auml;tten.</p><p>Un&uuml;bertroffen und strahlend f&uuml;r mich ist die Szene, die uns im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung des Johannes im 1. Kapitel beschrieben wird: Der Seher Johannes sieht den Auferstandenen und Ewigen in seiner strahlenden Herrlichkeit &ndash; und f&auml;llt mit Schrecken vor seiner Macht wie tot um zu dessen F&uuml;&szlig;en. Dieser lebendige Herr jedoch beugt sich zu Johannes herab, legt seine rechte Hand auf ihn und spricht zu ihm <strong>&bdquo;F&uuml;rchte dich nicht!&ldquo;.</strong></p><p>Alles Erschrecken, welcher Ursache es auch sein mag, muss vor der Macht und Kraft des auferstandenen Herrn im Himmel weichen.</p><p>Das gilt darum auch f&uuml;r die t&auml;glichen Schrecknisse, die uns umhauen wollen. Zwischen denen und uns stellt sich dieser Herr, dem alle Macht gegeben ist im Himmel und auf der Erde. Durch den Himmel und Erde geworden sind. Seine Kraft und Macht kann nicht gebrochen werden durch wen oder was auch immer.</p><p>Nun sagt sich das leicht in einer Radioandacht. Doch wenn ich von einem Schrecken &uuml;bermannt werde, mittendrin unterzugehen drohe, was kann ich da tun?</p><p>Das Wort f&uuml;r heute will uns lehren, mitten im Schrecken den Blick zu wenden &ndash; in die hilfreiche Richtung: <strong>&bdquo;&hellip; denn der HERR ist deine Zuversicht!&ldquo;</strong> Allein schon dieses Hinsehen auf den HERRN, allein schon diese Zuversicht mag den Schrecken schrumpfen lassen.</p><p>In den meisten Bibel&uuml;bersetzungen wird &uuml;bersetzt: <strong>Denn der HERR ist deine Zuversicht.</strong> In der Luther&uuml;bersetzung von 1912 steht jedoch: denn der HERR ist dein Trotz!</p><p>Ich kann Martin Luther nicht mehr fragen, was ihn zu dieser Formulierung geleitet hat. Aber sie ist so treffend und nimmt mir die Angst.</p><p>Er ist dein Trotz! Wann immer mir Schrecken entgegenstehen, muss nicht ich den Mut aus meiner Kraft dagegen aufbringen. Sondern Jesus, mein Herr, der ist mein Trotz, mit dem ich all dem entgegensehe.</p><p>ER ist mein &bdquo;Trotzdem&ldquo; allen Widrigkeiten entgegen. Weil er der auferstandene Herr ist. Der starke Trotz gegen Schrecken jedweder Art im Leben. Zuletzt auch mein Trotzdem gegen das Sterben und den Tod.</p><p>Wer mit Jesus unterwegs ist, muss sich nicht verkriechen oder einbunkern. Sondern er kann mit solchem Trotz nach vorn schauen. Weil dieser Trotz den Namen Jesus tr&auml;gt.</p><p>&#9658; Mehr Infos zum Buch der der Spr&uuml;che:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/CZtN1nW_18k">Buchvideo: Spr&uuml;che</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Ulrich Ahrens</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17142181.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Ulrich Ahrens]]></author>
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      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Auf Gott ist Verlass]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hesekiel 12,25 – ausgelegt von Luitgardis Parasie.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Hesekiel 12,25 – ausgelegt von Luitgardis Parasie.</em><br/>
<p>as Losungswort der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine f&uuml;r den heutigen Tag steht im Buch des Propheten Hesekiel&nbsp;12; dort richtet der Prophet die g&ouml;ttliche Botschaft aus: &bdquo;Ich bin der HERR. Was ich rede, das soll geschehen und sich nicht lange hinausziehen.&ldquo;</p><p>Das kann ich ja nun gar nicht best&auml;tigen. Manches zieht sich doch sehr lange hin. Etwa bei unserer j&uuml;ngsten Tochter. An zw&ouml;lf Unis hatte sie sich beworben f&uuml;r einen Studienplatz in Grundschullehramt. Dann kamen die Absagen, eine nach der anderen. Vier Wochen vor Semesterbeginn war immer noch kein Studienplatz in Sicht. Ich sagte: &bdquo;Du musst dich nach einer Alternative umsehen, das wird nichts mehr.&ldquo; Nora meldete sich also per Internet zu einem Test an. Den musste sie bestehen, um ein anderes Fach zu studieren. Sie bezahlte auch gleich daf&uuml;r. Genau eine halbe Stunde sp&auml;ter kam die Post. Und mit ihr ein Studienplatz. Nora war &uuml;berw&auml;ltigt. Da zittert man monatelang, und dann das. Sie sagt: &bdquo;Im Nachhinein sch&auml;mte ich mich meines mangelnden Gottvertrauens.&ldquo;</p><p>Bei Abraham geht es ja schon los mit der Zitterpartie. Gott hatte ihm und Sara versprochen, dass sie Nachkommen haben sollten, und dass alle V&ouml;lker durch Abraham gesegnet w&uuml;rden. Aber die Jahre vergingen, und nichts tat sich. Monat f&uuml;r Monat wurden Sara und Abraham entt&auml;uscht. Abraham befielen zwischendurch ganz sch&ouml;n Zweifel. Hatte er das wirklich richtig verstanden mit den Nachkommen? Oder war es sein Wunsch, den er f&uuml;r Gottes Versprechen hielt?</p><p>Erst als Abraham 100 war und Sara 90, wurde ihr Sohn Isaak geboren. 25 Jahre vom Versprechen Gottes bis zur Erf&uuml;llung. 25 Jahre, in denen die biologische Uhr tickt. Oder auch schon nicht mehr tickt. &ndash; Sp&auml;ter wurden tats&auml;chlich auch viele V&ouml;lker durch ihn gesegnet: Abraham wurde Glaubensvater von drei Religionen: Judentum, Christentum, Islam. Das hat mehr als 1000 Jahre gedauert.</p><p>F&uuml;r Gott sind 1000 Jahre wie ein Tag, hei&szlig;t es in der Bibel (Psalm 90,4). F&uuml;r mich zieht es sich manchmal endlos, aber aus Gottes Sicht sind 25 oder auch 1000 Jahre ein Klacks. Er denkt von der Ewigkeit her.</p><p>Und manchmal geht es ja auch schneller, als wir erwarten. Der Sohn von Freunden hat gerade einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Kenia geleistet. F&uuml;r ein Jahr arbeitete er an einer Schule mit. Die Kinder wuchsen ihm ans Herz. Bald stellte er fest: Das Geb&auml;ude f&uuml;r die Vorschulklassen war total bauf&auml;llig. Im n&auml;chsten Schuljahr w&uuml;rde es nicht mehr benutzt werden k&ouml;nnen. In der Vorschule lernen die Kinder Lesen, Schreiben und Englisch. Wenn sie das nicht beherrschen, scheitern sie schon in der Grundschule. Ohne Bildung aber k&ouml;nnen sie sp&auml;ter keinen vern&uuml;nftigen Beruf erlernen und landen in der Armut. Das machte Claudius Sorgen.</p><p>Eines Tages hatte er eine Vision: Er stand vor den Mauern einer neuen Vorschule. Das war wie ein Wink von Gott. Auf einmal wusste Claudius. Er muss was machen. Zusammen mit den Kenianern begann er zu planen. Wie m&uuml;sste die Vorschule aussehen? Und wie viel Geld brauchten sie daf&uuml;r?</p><p>Der 20j&auml;hrige startete ein Spendenprojekt. Oft hatte er schlaflose N&auml;chte und dachte: Ist das nicht ein paar Nummern zu gro&szlig; f&uuml;r mich? Wie sollte das so schnell funktionieren? Aber das Wunder geschah: Innerhalb eines halben Jahres kamen 25 000 Euro zusammen. Bevor Claudius nach Deutschland zur&uuml;ckkehrte, erlebte er, wie die Mauern der Schule hochgezogen wurden. P&uuml;nktlich zum neuen Schuljahr wird sie fertig sein. &bdquo;Ich stand davor, und es war genau wie in meiner Vision&ldquo;, sagt er.</p><p>Manchmal l&auml;sst Gott sich aus unserer Sicht viel Zeit. Und manchmal passiert schneller was, als wir es uns tr&auml;umen lassen. Also, ob nun langsam oder schnell, Gott handelt immer zur richtigen Zeit.</p><p>&#9658; Mehr Informationen&nbsp;zum Buch Hesekiel:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/L0h5QNJiVXc">Buchvideo: Hesekiel Teil 1</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastorin Luitgardis Parasie</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17141474.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastorin Luitgardis Parasie]]></author>
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      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Hauptsache: Liebe(n)]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 8,38-39 – ausgelegt von Luitgardis Parasie.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Römer 8,38-39 – ausgelegt von Luitgardis Parasie.</em><br/>
<p>&bdquo;Hauptsache gesund: Das ist doch Bl&ouml;dsinn&ldquo;, sagt Katrin. &bdquo;Mein Motto ist: Hauptsache lieben und geliebt werden: Das ist das Wichtigste.&ldquo; Die 59j&auml;hrige wei&szlig;, wovon sie spricht.</p><p>55 Jahre lang hatte sie ein recht unbeschwertes Leben. Als junge Erwachsene hatte sie zum Glauben gefunden und war begeistert von dieser neuen Kraftquelle, die sich ihr erschloss. Sie hatte geheiratet, zwei Kinder bekommen. War gl&uuml;cklich in ihrer Familie, in ihrem Beruf als Lehrerin. Ehrenamtlich engagierte sie sich in ihrer Kirchengemeinde. Sich von Gott geliebt wissen, das war ihr tragendes Fundament, und sie wollte mithelfen, dass auch andere sich in dieser Liebe geborgen f&uuml;hlen. Auch und gerade dann, wenn es hart auf hart kommt.</p><p>Das war ja auch schon beim Apostel Paulus so gewesen vor knapp 2.000 Jahren: Er wurde angefeindet und verleumdet, er sa&szlig; im Gef&auml;ngnis, er zerstritt sich mit Mitarbeitern, er war chronisch und unheilbar krank und blieb es auch trotz seiner Gebete. Und in all dem h&auml;lt er sich daran fest: Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn, so hat es Paulus im R&ouml;merbrief ausgedr&uuml;ckt.</p><p>Auch bei Katrin gab es einen harten Einschnitt. Vor vier Jahren hatte sie eine Blinddarm&mdash;Notoperation. Wieder gl&uuml;cklich zuhause, kam ein Anruf aus der Klinik: &bdquo;Wir haben leider einen b&ouml;sartigen Tumor gefunden.&ldquo; Katrin fiel aus allen Wolken und schlug brutal auf dem Boden auf. Angst kroch in ihr hoch. Was sollte nun werden? Sie wurde erneut operiert, danach eine Chemo. Aber ein Dreivierteljahr sp&auml;ter war der Krebs wieder da. Es folgte ein Auf und Ab, Operationen, Chemo, wieder OPs. Inzwischen hat Katrin Lungenmetastasen und ist sehr ersch&ouml;pft. Vor kurzem wurde ein letzter Versuch mit einer Immuntherapie gestartet. Der Ausgang ist ungewiss.</p><p>Katrin glaubt, dass Gott ein Wunder tun und sie heilen kann. Viele Menschen beten mit ihr daf&uuml;r. Andererseits wei&szlig; sie, dass rein medizinisch gesehen die letzte Wegstrecke angefangen hat. Und so hat sich Katrin einen alten Koffer besorgt und f&uuml;llt ihn mit Liebeszeichen f&uuml;r ihre Kinder und ihren Mann.</p><p>Manche Menschen fragen Katrin: &bdquo;Wie kannst du weiter an Gott glauben, wo es dir so schlecht geht?&ldquo; Sie sagt: &bdquo;Ich denke oft an den Liedvers: Herr, wohin sonst sollten wir gehen? &ndash; Meine Zeit steht in seinen H&auml;nden. Auf mich wartet nicht das Grab, sondern das ewige Leben. Nichts kann mich scheiden von der Liebe Gottes, nicht dieser b&ouml;sartige Krebs und nicht der Tod. Dann Jesus ist auferstanden und lebt, und ich werde mit ihm leben.&ldquo;</p><p>&bdquo;Ich bin eine K&auml;mpferin&ldquo;, sagt Katrin, &bdquo;aber inzwischen bin ich so dankbar, dass Gott sagt, er k&auml;mpft f&uuml;r mich. In seiner N&auml;he zu sein, im Gebet, im Singen, das tut mir gut. Und auch wenn ich ihn nicht f&uuml;hle, vertraue ich darauf: Er ist da, seine Liebe h&auml;lt mich. So habe ich es unz&auml;hlige Male erlebt.&ldquo;</p><p>Neulich hatte sie einen Traum: Ein gro&szlig;es Ungeheuer mit bleckenden Z&auml;hnen greift sie an. Aber hinter ihr steht eine viel gr&ouml;&szlig;ere Macht, die sie besch&uuml;tzt.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastorin Luitgardis Parasie</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17140799.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastorin Luitgardis Parasie]]></author>
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      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Streit von Anfang an]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 11,18 – ausgelegt von Ulrich Pohl.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Apostelgeschichte 11,18 – ausgelegt von Ulrich Pohl.</em><br/>
<p>Das Kapitel 11 in der Apostelgeschichte ist eines der spannendsten in der ganzen Bibel. Wir stehen hier an der Wiege des Christentums. Das ist nicht &uuml;bertrieben, in Vers 26 hei&szlig;t es tats&auml;chlich: In Antiochien wurden die Jesusj&uuml;nger zum ersten Mal Christen genannt.</p><p>Doch an der Wiege gibt es Streit. Der Vers zwei im elften Kapitel gibt Aufschluss dar&uuml;ber, wer die streitenden Parteien sind: Auf der einen Seite steht der Apostel Petrus. Er verwendet sich daf&uuml;r, dass auch nichtj&uuml;dische Menschen in die junge Kirche aufgenommen werden. Auf der anderen Seite stehen die Geschwister der Jerusalemer Urgemeinde. Sie geh&ouml;ren wie einst Jesus dem j&uuml;dischen Glauben an, und deshalb gelten f&uuml;r sie bestimmte Reinheitsvorschriften. Diese betreffen vor allem das Essen. Speisen m&uuml;ssen koscher sein, m&uuml;ssen gar in einer koscheren K&uuml;che zubereitet werden. Wer sich nicht daran h&auml;lt, macht sich unrein. Und wer einmal unrein ist, gibt seine Unreinheit ganz automatisch an alle weiter, mit denen er in Ber&uuml;hrung kommt.</p><p>Diese Linie hatte der Apostel Petrus &uuml;bertreten, denn er hatte sich einige Tage im Hause des r&ouml;mischen Hauptmannes Cornelius aufgehalten. Als dessen Gast hatte er nat&uuml;rlich auch an seinem Tisch gegessen. Schlie&szlig;lich hatte er den Hauptmann getauft und damit in die junge Kirche aufgenommen.</p><p>Die j&uuml;dischen Christen in Jerusalem waren nun in der Zwickm&uuml;hle. Entweder achteten sie weiter peinlich genau auf ihre Reinheit. Dann war ihnen der Umgang mit den getauften Geschwistern verboten, die keine Juden waren, sondern Griechen und R&ouml;mer. Oder sie pflegten zuk&uuml;nftig den geschwisterlichen Umgang mit allen. Dann war es unm&ouml;glich, ein Leben nach den gottgegebenen Geboten der Reinheit zu f&uuml;hren.</p><p>Es kam zu einem Apostelkonvent, einer gro&szlig;en Zusammenkunft in Jerusalem. Dort sollte der Apostel Petrus Rede und Antwort stehen. Im Mittelpunkt stand die Frage: Was ist in Zukunft Gottes Wille?</p><p>Der Apostel Petrus erz&auml;hlt bereits zuvor, wie er zu seiner &Uuml;berzeugung gekommen ist: Es ist mir selbst schwergefallen, die Reinheitsgebote unserer j&uuml;dischen Religion zu &uuml;bertreten. Schlie&szlig;lich bin auch ich von Kind an darin erzogen worden. Doch dann hat Gott mich in einer gro&szlig;en Traumvision davon &uuml;berzeugt: Jesus will auch f&uuml;r die Menschen da sein, die unseren Vorstellungen von Reinheit nicht entsprechen.</p><p>Ein Wort aus seiner Traumvision bleibt Petrus unausl&ouml;schlich in Erinnerung: Was Gott rein macht, das erkl&auml;re du, Petrus, nicht als unrein!</p><p>Die Jerusalemer Apostel werden still. Dann, so berichtet die Apostelgeschichte, begannen sie Gott zu loben und sprachen: <strong>&bdquo;So hat also Gott auch den Heiden die Umkehr gegeben, die zum Leben f&uuml;hrt!&ldquo;&ensp;</strong>Dies ist der Vers, der f&uuml;r heute in den Herrnhuter Losungen steht.</p><p>Es ist ein kurzer Satz, aber f&uuml;r die Kirche beinhaltet er eine Entscheidung von gro&szlig;er Tragweite. Er besagt, dass Gott der geschwisterliche Umgang aller mit allen wichtiger ist als seine fr&uuml;heren Reinheitsgebote.</p><p><strong>&bdquo;So hat Gott auch den Heiden die Umkehr gegeben, die zum Leben f&uuml;hrt!&ldquo;</strong> W&auml;re dieser Satz damals so nicht gefallen, w&auml;re das Evangelium vermutlich auf einen kleinen Kreis von Menschen beschr&auml;nkt geblieben. Dass die Entscheidung in Richtung auf eine &Ouml;ffnung hin zu den &bdquo;Heiden&ldquo;, also den Nicht-Juden fiel, ist f&uuml;r uns heute ein Anlass, dankbar zu sein. Denn nur deshalb ist das, was wir von Jesu Liebe wissen, von seinem Kreuzestod und seiner Auferstehung, bis zu uns gelangt. Grund genug, in das Lob einzustimmen, mit dem die beiden Parteien damals ihre Entscheidung bekr&auml;ftigt haben.</p><p>Himmlischer Vater, wir danken dir, dass wir bis heute von deinem Sohn Jesus Christus h&ouml;ren. Bitte schenk allen V&ouml;lkern auf dem Erdkreis, dass deine frohe Botschaft auch zu ihnen kommt, damit sie zur Umkehr gelangen und das Leben finden, sodass wir alle zu Geschwistern werden in Jesu Namen. Amen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Ulrich Pohl</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17140013.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Ulrich Pohl]]></author>
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      <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein erster Schritt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 57,4 – ausgelegt von Ulrich Pohl.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 57,4 – ausgelegt von Ulrich Pohl.</em><br/>
<p>Immer wieder gibt es Situationen, die ausweglos scheinen. Wir schauen uns um und sehen keine M&ouml;glichkeit, wie wir weitermachen oder gar entrinnen k&ouml;nnen.</p><p>So ging es auch David. Noch war er kein K&ouml;nig, sondern nur der Anf&uuml;hrer einer kleinen Schar, die dem K&ouml;nig Saul Widerstand leistete. Mit 3000 Leuten ist Saul unterwegs, um ihn zu fassen. Auf der Flucht findet Davids Tr&uuml;ppchen ein Versteck in einer H&ouml;hle. Doch ausgerechnet diese H&ouml;hle ist es, die sich K&ouml;nig Saul aussucht, um seinen Mittagsschlaf zu halten!</p><p>Als der K&ouml;nig die H&ouml;hle betritt, so wird berichtet, habe David ein Gebet gesprochen. &bdquo;Unter dem Schatten deiner Fl&uuml;gel habe ich Zuflucht, bis das Ungl&uuml;ck vor&uuml;ber ist&ldquo;. Einen Schatten mag Gott wohl &uuml;ber David und seine M&auml;nner gebreitet haben: Aus der hellen Mittagssonne kommend kann der K&ouml;nig Saul nicht unterscheiden, wer sich da neben ihm im Dunkeln befindet. Aber was, wenn sich die Augen des K&ouml;nigs Saul an das Dunkel gew&ouml;hnt haben?</p><p>Die M&auml;nner sind ratlos. Ihnen wird klar: Es gibt nichts, was sie tun k&ouml;nnen. Hier muss ein anderer etwas tun! Einer, der es nicht n&ouml;tig hat, leiblich anwesend zu sein. Einer, der aus der Ferne wirken kann. &bdquo;Herr&ldquo;, bittet David, &bdquo;sende deine G&uuml;te!&ldquo; Nein, genauer, David redet Gott in der dritten Person an: <strong>&bdquo;Der Herr sende seine G&uuml;te und Treue.&ldquo;</strong> Es klingt fast, als wolle er sich selbst segnen. Und dieser Segensvers ist die heutige Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine.</p><p>Das Gebet scheint dem, der es damals urspr&uuml;nglich gesprochen hat, innere Festigkeit gegeben zu haben. Und einen gro&szlig;en Mut. Ohne einen Laut n&auml;hert sich David dem K&ouml;nig. Seine Leute halten den Atem an. Behutsam trennt David mit seinem Schwert ein kleines St&uuml;ck vom Saum des k&ouml;niglichen Mantels. Wenig sp&auml;ter kann er dem K&ouml;nig dieses St&uuml;ck Stoff pr&auml;sentieren als Beweis daf&uuml;r: Er hat sein Leben verschont, obwohl er die M&ouml;glichkeit gehabt h&auml;tte, ihn umzubringen. Und David und Saul schlie&szlig;en wieder Frieden. F&uuml;rs erste jedenfalls.</p><p>Am Anfang dieser Vers&ouml;hnung steht, dass Gott etwas sendet. Er sendet seine G&uuml;te und Treue, jedenfalls hat David darum gebeten. An anderer Stelle hei&szlig;t es, Gott sendet sein Wort. Er sendet die Propheten, die sein Wort weitersagen. Er sendet seinen Sohn, &bdquo;auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden&ldquo;. Er sendet seinen Geist, der Vers&ouml;hnung schafft.&nbsp;</p><p>Von Anbeginn der Welt ist Gott sozusagen &bdquo;auf Sendung&ldquo;. Er ist es bis heute. Manchmal d&uuml;rfen wir uns selbst gesendet f&uuml;hlen. Schlie&szlig;lich ist auch das, wodurch Sie und ich gerade in Verbindung sind, eine &bdquo;Sendung&ldquo;. Und wir teilen wohl die Hoffnung, dass Gott durch dieses gesendete Wort etwas von dem zu uns bringt, was er sagen will.</p><p>Wer Jesus nachfolgt, darf sich gesendet f&uuml;hlen, bisweilen jedenfalls. Viel wichtiger aber ist es, dass ich auf Empfang geschaltet bin. Dass ich bereit bin zu h&ouml;ren. Dass ich bereit bin, zu verstehen, was Gott gerade jetzt zu mir sagt, was er gerade in diesem Augenblick von mir will. Dass ich mich seinem Einfallsreichtum &ouml;ffne, so wie David es getan hat.</p><p>Auch wenn die Lage ausweglos ist: Gott hat immer einen Weg! Er sendet seine G&uuml;te und Treue zu denen, die ihn im Namen Jesu anrufen. Die im Dunkeln sitzen, bringt er zum Licht, die keinen Weg mehr sehen, f&uuml;hrt er ins Freie. So beendet David sein Gebet vor dem Refrain mit dem sch&ouml;nen Dankeswort: Herr, deine G&uuml;te reicht so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit so weit die Wolken gehen. Amen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Ulrich Pohl</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17139331.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Ulrich Pohl]]></author>
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      <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ränkespiele der Gegner]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 109,30 – ausgelegt von Michael Wehrwein.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 109,30 – ausgelegt von Michael Wehrwein.</em><br/>
<p>Ein Mensch ist in Bedr&auml;ngnis. Ihm, einen Unschuldigen, wird ein Prozess angeh&auml;ngt. Das Ziel ist seine Verurteilung. In seiner Not wendet er sich an Gott.</p><p>Gott soll sich an seinen Gegnern r&auml;chen. Er soll ihnen ihr schlimmes Verhalten heimzahlen. Das ist der innige Wunsch des Beters. Deshalb wird Psalm 109 zu den Rachepsalmen gez&auml;hlt. David wird der Psalm zugeschrieben. Wer kann dem Psalmbeter seine Gedanken verdenken? Aber mitten in seinen Gedanken, die seine Gegner im Blick haben, geht der Blick des Beters zu Gott. Ihn bittet er um seinen Beistand. Ihn fleht er um Rettung an. Gott allein ist sein Trost. Er ist seine Hilfe und sein Halt. Deshalb betet er (Vers 30): &bdquo;<strong>Ich will dem Herrn sehr danken mit meinem Munde und ihn r&uuml;hmen in der Menge.&ldquo;</strong></p><p>Bei Gott wei&szlig; der Beter sich geborgen. Von ihm wei&szlig; er sich gehalten. Auf ihn setzt er seine Hoffnung. Gott kennt ihn, den Bedr&auml;ngten. Er kennt seine Situation. Der Beter beschreibt seine Lage mit den Worten: Ich bin arm und elend. Meine Knie sind schwach und mein Leib ist mager und hat kein Fett. Die Situation zehrt an ihm. Mit den Worten: Ich bin ihnen zum Spott geworden, beschreibt er seine Befindlichkeit. Gott wei&szlig; um die R&auml;nkespiele der Gegner. Gott kennt auch die Feinde des Beters. Diese Tatsache l&auml;sst den Beter auf das Eingreifen Gottes hoffen.</p><p>Ich kenne Ihre gegenw&auml;rtige Situation nicht. Ich wei&szlig; nicht um Ihre Befindlichkeit. Aber vielleicht k&ouml;nnen Sie sich einf&uuml;hlen in die Gedankenwelt des Beters. M&ouml;glicherweise befinden auch Sie sich momentan in einem Konflikt mit jemanden.</p><p>Es k&ouml;nnte sein, dass Sie ungerecht behandelt werden. Vielleicht werden Sie von Menschen, die Ihnen B&ouml;ses wollen, zu Unrecht beschuldigt. Vielleicht f&uuml;hlen Sie sich missverstanden. Das belastet. Das kann sich auch in schlaflosen N&auml;chten und k&ouml;rperlichen Beschwerden &auml;u&szlig;ern. Gedanken der Rache sind auch bei Christen nicht immer ausgeschlossen. Mancher fragt: Wo komme ich zu meinem Recht?</p><p>Soll ich es ihm heimzahlen? Gilt das Liebesgebot auch jetzt? Vielleicht wenden Sie sich in Ihrer Not im Gebet an Gott. Sie bitten ihn um sein Eingreifen. Er soll Ihnen zu Ihrem Recht verhelfen. Gut, wenn Sie Gott im Blick behalten.</p><p>So war es beim Beter des Psalms. Das st&auml;ndige Kreisen der Gedanken um die anderen bringt nicht weiter. Der Blick auf Gott bricht den K&auml;fig der Rachegedanken auf. Es war ein Weg, den der Beter geht. Wie befreiend sind seine Worte am Ende des Psalms.</p><p>Anscheinend hat der Beter Frieden bei Gott gefunden. Er bekennt:&nbsp;<br /><strong>Ich will dem Herrn sehr danken mit meinem Munde und ihn r&uuml;hmen in der Menge.</strong><br /><br />
Gut, dass diese Worte am Ende eines langen Weges stehen. Der Beter steht nicht nur mit seiner Bitte vor Gott. Nach erfahrener Hilfe quillt sein Herz &uuml;ber vor Dankbarkeit an Gott. Er bezeugt nicht nur im stillen K&auml;mmerlein die Hilfe Gottes in schier auswegloser Lage. Vor den Menschen in seinem Umfeld r&uuml;hmt er die Macht Gottes. In der Gemeinschaft erz&auml;hlt er, wie Gott ihm geholfen hat. Bei Gott wei&szlig; er sich und sein Problem gut aufgehoben. Gott ist die Adresse in schweren Zeiten, aber auch in guten Zeiten. Wenn ein Problem gel&ouml;st ist. Wenn eine neue Sichtweise sich gezeigt hat, ist es h&ouml;chste Zeit, dem Sch&ouml;pfer und Erl&ouml;ser von Herzen Danke zu sagen. Andere sollen von den Guttaten Gottes erfahren. Das gilt nicht nur damals zur Zeit des Alten Bundes. Das gilt gerade auch in der Zeit des Neuen Bundes, der durch Jesus aufgerichtet ist. Er schenkt Vers&ouml;hnung mit anderen Menschen und mit Situationen. Er ist immer da. Seine Gegenwart gilt in schweren Zeiten und an guten Tagen. Sch&ouml;n wenn auch Sie am Ende sagen k&ouml;nnen: Ich will dem Herrn sehr danken mit meinem Munde und ihn r&uuml;hmen in der Menge.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Dekan Michael Wehrwein</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17137783.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Dekan Michael Wehrwein]]></author>
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      <pubDate>Sun, 07 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Die Qual der Wahl]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 6,31.32 – ausgelegt von Michael Wehrwein.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Matthäus 6,31.32 – ausgelegt von Michael Wehrwein.</em><br/>
<p>&bdquo;Mein Haus, mein Auto, mein Boot!&ldquo; so lautete ein Werbespot im Fernsehen.</p><p>Er sollte den Inbegriff von Wohlstand verdeutlichen. Manche Menschen sorgen sich um ihren Wohlstand. Sie leben zwar schon in gro&szlig;em Luxus. Aber den wollen sie immer noch vergr&ouml;&szlig;ern. Die Werbeindustrie stellt immer neue, verlockende Ziele vor Augen. Es lassen sich viele finden, die auf die Verlockungen reinfallen.</p><p>Wir leben in einer Konsumgesellschaft. Die Regale in den Superm&auml;rkten sind &uuml;bervoll. Es gibt unz&auml;hlige Sorten, vom Brot bis zum Joghurt, vom K&auml;se bis zu Fertiggerichten. Es besteht die Qual der Wahl. Viele k&ouml;nnen aus der F&uuml;lle sch&ouml;pfen. Selbst f&uuml;r die Haustiere wird eine riesige Auswahl von teils erlesenem Futter angeboten. Im Vergleich zu Menschen in anderen Regionen dieser Erde, wird V&ouml;llerei betrieben. Mancher wei&szlig; gar nicht mehr, was er noch genie&szlig;en soll. Dabei ist Vieles von dem, was angeboten wird, gar nicht lebensnotwendig. Die F&uuml;lle und Vielzahl macht auch nicht unbedingt gl&uuml;cklich. Abnehmen ist f&uuml;r viele das gro&szlig;e Ziel. Manche, die viel besitzen, leben in st&auml;ndiger Sorge. Sie m&ouml;chten nichts im Leben verpassen. Sie sorgen sich um ihre Gesundheit. Sie sorgen sich um ihren Wohlstand. Sie leben in &Auml;ngsten vor dem Verlust, vor Einschr&auml;nkungen und vor dem Abstieg. Manche Menschen merken gar nicht, wie ihre Lebensfreude gemindert wird. Sie sind Gefangene in ihrer Jagd nach Luxus.</p><p>Immer bleibt die Restsorge, zu kurz zu kommen und etwas zu verpassen.</p><p>Nun, es gibt Anlass zu berechtigten Sorgen. Aber viele Sorgen sind auch unbegr&uuml;ndet. Sie sind geeignet, die Lebensfreude zu mindern. Wer auf die Sorgen wie das Kaninchen auf die Schlange blickt, verliert massiv an Lebensqualit&auml;t.</p><p>Im Matth&auml;usevangelium sagt Jesus: <strong>&bdquo;Darum sollt ihr nicht sorgen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Denn euer himmlischer Vater wei&szlig;, dass ihr all dessen bed&uuml;rft!&ldquo; (Matth&auml;us 6,31-32)</strong></p><p>Jesus lenkt den Blick auf den Vater im Himmel. In seiner Bergpredigt gibt er Menschen, die ihr Leben mit ihm teilen, wichtige Hinweise. Sie sind lebenspraktisch. In ihnen macht Jesus deutlich, was im Leben wirklich z&auml;hlt. Er, der Gottessohn, kennt das Menschsein mit all seinen Herausforderungen. Jesus wei&szlig; um unsere menschlichen Grundbefindlichkeiten.</p><p>Er wendet sich gegen den Sorgengeist, der so oft das Denken beherrscht. Jesus kennt unsere menschlichen Grundbed&uuml;rfnisse. Er benennt Essen, Trinken und Kleidung als Beispiele. Nahrung und Kleidung sind wichtig zum Leben und zum &Uuml;berleben. Gerade die Kleidung schenkt auch W&uuml;rde.&nbsp; Der Versorgung damit gilt ein Teil unserer Arbeit und unseres Zeitaufwandes. Gott sei Dank, dass wir zumindest in unseren Breiten keinen Mangel daran haben. Jesus fragt auch: Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Es ist gut, sich wieder daran erinnern zu lassen, dass wir von der F&uuml;rsorge Gottes leben. Seine verschwenderische F&uuml;lle und seine Sch&ouml;pferkraft zeigt sich auch bei den V&ouml;geln am Himmel und bei den Blumen auf dem Feld. Die ganze Sch&ouml;pfung atmet seine Liebe. Alles, was wir sind und haben, ist Geschenk dieser Liebe. Wir sind und bleiben immer von Gott abh&auml;ngig. Jedes St&uuml;ck Brot und jeder Schluck Wasser ist Zeichen seiner Zuwendung zu uns, seinen geliebten Gesch&ouml;pfen. Die Aufforderung von Jesus: Ihr sollt nicht sorgen! Ist keine Aufforderung zum Leichtsinn. Es ist eine Aufforderung zum festen Vertrauen auf Gott und seinen Sohn Jesus Christus. Im Vaterunser l&auml;dt Jesus ein, aus der Bindung an Gott zu leben. Erst kommt er, dann die Bitte um das t&auml;gliche Brot. Jesus sagt auch: Niemand kein zwei Herren dienen. Wo dein Schatz ist, da ist dein Herz.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Dekan Michael Wehrwein</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17137004.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Dekan Michael Wehrwein]]></author>
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      <pubDate>Sat, 06 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[„Was ist Wahrheit?“]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 119,43 – ausgelegt von Klaus Jürgen Diehl.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 119,43 – ausgelegt von Klaus Jürgen Diehl.</em><br/>
<p>&bdquo;Was ist Wahrheit?&ldquo; so fragte einst der r&ouml;mische Statthalter Pontius Pilatus, als ihm von der j&uuml;dischen Religionsbeh&ouml;rde Jesus zur Verurteilung &uuml;berantwortet wurde. Nun war Pilatus nicht wirklich an der Wahrheit interessiert, sonst h&auml;tte er Jesus nicht zur Kreuzigung an die r&ouml;mischen Soldaten ausgeliefert, obwohl er von seiner Unschuld &uuml;berzeugt war. Doch gab er dann lieber der lautstarken Forderung der j&uuml;dischen Festpilger nach. Eins macht diese Szene aus der biblischen Passionsgeschichte klar: Wenn ich f&uuml;r die Wahrheit eintrete, kann das sehr unbequem sein, weil ich mich damit h&auml;ufig gegen die &Uuml;berzeugungen bzw. Auffassungen der Mehrheit behaupten muss. Gerade in unseren Tagen ist der Streit um die Wahrheit neu entbrannt. In manchen Medien werden &bdquo;fake news&ldquo;, also falsche Nachrichten als &bdquo;alternative Wahrheiten&ldquo; verbreitet. Sie finden dabei eine immer gr&ouml;&szlig;ere Anh&auml;ngerschaft, die sich oft zu absurden Verschw&ouml;rungstheorien als Beweis f&uuml;r die Wirklichkeit hinrei&szlig;en l&auml;sst. Wahrheit wird dreist zur L&uuml;ge verkehrt, und L&uuml;ge in den Rang einer unbestreitbaren Wahrheit erhoben. Das Ergebnis ist eine zerstrittene, sich in gegens&auml;tzlichen Gruppen immer unvers&ouml;hnlicher gegen&uuml;berstehende Gesellschaft. Das ist eine der gro&szlig;en N&ouml;te unserer Tage, die oft unser Zusammenleben bis in die Familien hinein belastet.</p><p>In dem biblischen Wort der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine bittet der Beter des 119. Psalms darum, dass Gott &bdquo;ja nicht das Wort der Wahrheit von seinem Munde nimmt&ldquo;. Das Wort der Wahrheit hat Gott uns in der Botschaft der Bibel offenbart. Die findet ihren un&uuml;berbietbaren H&ouml;hepunkt in der Geschichte Jesu von Nazareth. Der sagt von sich, die alles entscheidende Wahrheit &ndash; und damit auch der einzige Weg zu Gott zu sein. Beglaubigt wird dieser Anspruch von Jesus durch die Hingabe seines Lebens am Kreuz<em>,</em> seine Auferstehung von den Toten und seiner Erh&ouml;hung zur Rechten Gottes. Freilich, auch diese Wahrheit ist unbequem und wird von vielen Menschen bestritten. Denn sie bedeutet ja zugleich, dass wir Menschen ohne Ausnahme erl&ouml;sungsbed&uuml;rftig sind. Ohne die Wahrheit des f&uuml;r unser Heil erfolgten Opfertodes Jesu am Kreuz h&auml;tten wir keine Chance, zu Gott zu kommen und teil zu haben an der k&uuml;nftigen himmlischen Herrlichkeit; dem erf&uuml;llten, leichthin gelingenden Leben ohne Leid und Tr&auml;nen. Viele unserer Zeitgenossen m&ouml;chten da lieber selber entscheiden, was wahr und richtig f&uuml;r ihr Leben ist. Das ist dann h&auml;ufig das, was bequemer ist, keine gedankliche M&uuml;he kostet und vor schmerzhafter Einsicht in eigene Schuld, Versagen und Unverm&ouml;gen bewahrt. Doch eben das mutet uns die in Jesus verk&ouml;rperte Wahrheit zu. Sie l&auml;sst keinen Zweifel daran, dass wir ohne den Glauben an Jesus f&uuml;r immer auf der Verliererstra&szlig;e landen, m&ouml;gen wir auch &uuml;berzeugt sein, unser Leben im Griff zu haben.</p><p>Eine wichtige Frage f&uuml;r Christen ist es allerdings, wie sie die von ihnen erkannte Wahrheit an andere weitergeben. Man kann in lieblosem Trotz darauf beharren und sie andern Menschen &bdquo;wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen&ldquo;. Damit w&auml;re nichts gewonnen, au&szlig;er bei Nichtchristen die Einsch&auml;tzung zu best&auml;rken, dass Christen selbstgerecht und intolerant sind. Man kann sie aber auch als liebevoll verpackte Einladung an andere weitergeben. Oder &ndash; um es mit einem Wort des Schweizer Dichters Max Frisch zu sagen -: &bdquo;Wohl h&auml;lt man dem andern die Wahrheit hin, aber so, dass er m&ouml;glichst hineinschl&uuml;pfen kann&ldquo;. Dem andern so zur Wahrheit des Wortes Gottes helfen, wie man ihm in den Mantel hineinhilft. Ein solches Bem&uuml;hen w&auml;re doch den Versuch wert. Oder meinen Sie nicht?!</p><p>&#9658; Mehr Informationen zu dem Buch der Psalmen:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM">Buchvideo: Psalmen</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Klaus Jürgen Diehl</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17136242.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Klaus Jürgen Diehl]]></author>
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      <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Vom Glauben an Jesus Christus reden]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 1,16 – ausgelegt von Klaus Jürgen Diehl.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Römer 1,16 – ausgelegt von Klaus Jürgen Diehl.</em><br/>
<p>Vielen Christen ist es heute peinlich, sich &ouml;ffentlich zu ihrem Glauben zu bekennen &ndash; geschweige denn, daf&uuml;r zu werben und pers&ouml;nlich dazu einzuladen. Manchen erscheint die &bdquo;&ouml;ffentliche Anreizung zum Glauben&ldquo; (so Martin Luther) eher wie ein religi&ouml;ser Hausfriedensbruch, den man tunlichst vermeiden sollte. Das hat seinen Grund auch darin, dass in unsern Breitengraden Religion bzw. Glaube so sehr zur Privatsache erkl&auml;rt wurden, dass sie aus Begegnungen und Gespr&auml;chen am Arbeitsplatz, in der Kneipe oder im Sportverein verbannt wurden. Man kann heute mit Nachbarn, Arbeitskollegen oder Sportsfreunden &uuml;ber alles reden &ndash; selbst Sex ist l&auml;ngst kein Tabu mehr -, aber &uuml;ber den eigenen Glauben zu reden f&auml;llt uns h&auml;ufig schwer. Der katholische Theologe und Schriftsteller Lothar Zenetti schreibt: &bdquo;Ich sollte doch kennen den einen und einzigen Namen, der uns gegeben ist unter dem Himmel. Ich kenne ihn auch &ndash; und doch schweige ich. Ich sch&auml;me mich&ldquo;.</p><p>Einer, der im Blick auf seinen Glauben weder Scheu noch Unsicherheit kannte und der sich keinen Moment sch&auml;mte, davon zu reden, war der Apostel Paulus. Ob mit einfachen Hafenarbeitern in Korinth, intellektuell anspruchsvollen Philosophen auf dem Areopag in Athen oder einem politisch einflussreichen r&ouml;mischen Statthalter: Stets redete Paulus Klartext, auch wenn er sich dabei m&uuml;hte, einf&uuml;hlsam auf die Gedankenwelt und Lebensumst&auml;nde seiner Zuh&ouml;rer einzugehen und in seinem Zeugnis daran anzukn&uuml;pfen. Nicht immer stie&szlig; er dabei auf Zustimmung und fand Geh&ouml;r f&uuml;r seine Botschaft. Weil er auf der anderen Seite aber oft erlebte, wie Menschen sich das Evangelium zu Herzen gehen lie&szlig;en und ihr Leben daraufhin grundlegend ver&auml;ndert wurde, lie&szlig; er sich auch durch Ablehnung und Widerspruch nicht beirren. Denn immer wieder best&auml;tigte sich seine Erfahrung, dass <strong>&bdquo;das Evangelium eine Kraft Gottes ist, die selig macht alle, die daran glauben&ldquo;.</strong> So hei&szlig;t es in dem biblischen Wort der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine. Und eben diese Erfahrung war f&uuml;r ihn Grund genug, sich des Evangeliums nicht zu sch&auml;men, wie er dazu einleitend im Brief an die R&ouml;mer 1,16 bemerkt.</p><p>Der erfolgreiche japanische Sozialreformer, Evangelist und Friedensaktivist Toyohiko Kagawa, der eine Zeitlang aus Solidarit&auml;t unter Armen lebte, wurde einmal von Journalisten gefragt, woher er die Kraft zu seinem unerm&uuml;dlichen Wirken zum Wohl der Armen und Entrechteten nehme. Kagawa streckte ihnen daraufhin die Bibel in seiner Hand entgegen und antwortete: &bdquo;Darin liegt meine Kraft, meine ganze Kraft!&ldquo;</p><p>Nun, wir haben nicht die Gr&ouml;&szlig;e und das Format eines Toyohiko Kagawa, der 1954 und 55 f&uuml;r den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wurde. Wir m&uuml;ssen auch nicht so unerschrocken f&uuml;r das Evangelium eintreten, wie der leidenschaftliche V&ouml;lkermissionar Paulus es tat. Aber es w&auml;re ein Akt der Lieblosigkeit und Feigheit, wenn wir insbesondere andern, denen ein Wort des Trostes oder der Ermutigung gutt&auml;te, verschweigen, aus welcher Quelle wir unsere Kraft sch&ouml;pfen und welche heilsamen Ver&auml;nderungen das Evangelium im Leben bewirken kann. Da w&auml;re Schweigen nicht nur unangebracht; es k&auml;me auch einer unterlassenen Hilfeleistung gleich. Und der sollten wir uns wirklich nicht schuldig machen.</p><p>&#9658; Mehr zum Buch der R&ouml;mer:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/DQyi-r6iV8U">Buchvideo: R&ouml;mer Kap. 1-4</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Klaus Jürgen Diehl</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17135486.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Klaus Jürgen Diehl]]></author>
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      <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Runderneuert]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hesekiel 36,26 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Hesekiel 36,26 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.</em><br/>
<p>h&ouml;chstpers&ouml;nlich ein und errettet sein Volk aus gr&ouml;&szlig;ter Not. Ich denke an die Flucht der Israeliten aus der &auml;gyptischen Sklaverei. Gott teilt das Schilfmeer auf wundersame Weise, sodass die Israeliten trockenen Fu&szlig;es das rettende Ufer erreichen k&ouml;nnen. Bei anderen Gelegenheiten schickt er jemanden, der in seinem Auftrag handelt. Gideon ist ein solcher von Gott beauftragter F&uuml;hrer im Kampf gegen die verfeindeten Midianiter. Genauso verh&auml;lt es sich mit dem Hirtenjungen David, der sich dem schwer bewaffneten Philister Goliat entgegenstellt. Es gibt aber auch Phasen, in denen wollen die Israeliten vom Gott ihrer Vorv&auml;ter nichts mehr wissen. Lieber huldigen sie den G&ouml;tzen der kanaan&auml;ischen Nachbarv&ouml;lker.</p><p>So geht das &uuml;ber Jahrhunderte. Es ist wie ein Pendel, das hin und her schwingt. Auf Zeiten des Gottvertrauens folgt G&ouml;tzendienst, bis es irgendwann wieder zu einer R&uuml;ckbesinnung auf den Gott Israels kommt.</p><p>In einer f&uuml;r das Volk Israel traumatischen Lage meldet sich der Prophet Hesekiel zu Wort. Er befindet sich in Babylon, ist mit der Elite des S&uuml;dreiches Juda dorthin verschleppt worden und hat aus der Ferne mitbekommen, wie die Babylonier Jerusalem erobert, den Tempel zerst&ouml;rt und die Stadtmauern geschleift haben. Jetzt redet Hesekiel &uuml;ber das, was Gott in der Zukunft vorhat. Seinen staunenden Zuh&ouml;rern verk&uuml;ndet er, was Gott verspricht: <strong>Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist geben.</strong> Hesekiel 36, Vers 26</p><p>Das sind unerh&ouml;rte Worte. Wie sind sie zu verstehen? Ein neues Herz? Ein neuer Geist? In den Versen 27 und 28 erkl&auml;rt Hesekiel, was Gott meint: Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun. Und ihr sollt wohnen im Lande, das ich euren V&auml;tern gegeben habe, und sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein. Hesekiel 36, Vers 27 und 28</p><p>Schluss mit dem Hin und Her im Glauben. Gott will mehr als oberfl&auml;chliche Verhaltens&auml;nderung. Er m&ouml;chte ans Herz, an den Ort, an dem im biblischen Verst&auml;ndnis der innerste Wille des Menschen sich befindet. Und er m&ouml;chte den Israeliten eine andere Zukunft erm&ouml;glichen. Er will sie zur&uuml;ckbringen in das Land ihrer V&auml;ter. Sie sollen dort leben, wo sie eigentlich hingeh&ouml;ren.</p><p>Hesekiels Prophetie weckt eine Frage in mir. Gilt dieses Versprechen eines neuen Herzens und Geistes auch heute noch? K&ouml;nnte es sein, dass Gott mich herausf&uuml;hren will aus meinen aktuellen Gegebenheiten und an den Ort bringen, an dem er mich sieht?</p><p>Wie w&auml;re das, wenn Sie und ich heute beten: Herr, bitte mache das in meinem Leben wahr, was du seinerzeit deinem Volk versprochen hast. Schaffe in mir ein neues Herz und gib mir einen neuen Geist. Bitte f&uuml;hre mich an den Ort, wo du mich haben willst. Amen.</p><p>&#9658; Mehr Infos zu Hesekiel:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/L0h5QNJiVXc">Buchvideo: Hesekiel Teil 1</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17134791.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Mit meinen Möglichkeiten andere segnen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 16,15 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Apostelgeschichte 16,15 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.</em><br/>
<p>Der Apostel Paulus und seine Begleiter Silas, Timotheus und der Arzt Lukas sind auf dem Weg von Troas in der T&uuml;rkei nach Griechenland. In der Stadt Philippi angekommen, suchen sie zun&auml;chst nach einer Synagoge. Weil sie keine finden, gehen sie am Sabbat zum Fluss vor dem Stadttor. Das ist der &uuml;bliche Treffpunkt f&uuml;r Juden im Ausland, wenn es vor Ort keine Synagoge gibt.</p><p>Dort begegnen ihnen einige gottesf&uuml;rchtige Frauen. Unter ihnen ist die Gesch&auml;ftsfrau Lydia, eine Stoffh&auml;ndlerin, die urspr&uuml;nglich aus Thyatira in der westlichen T&uuml;rkei stammt.</p><p>Lydia und einige andere Frauen werden Christen und lassen sich taufen. Lukas berichtet in der Apostelgeschichte 16, Vers 15 dar&uuml;ber. Er schreibt: <strong>Als Lydia mit ihrem Hause getauft war, bat sie uns und sprach: Wenn ihr anerkennt, dass ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da.</strong></p><p>Ich m&ouml;chte an dieser Stelle auf einen kleinen, aber wie ich finde, wichtigen Nebensatz aufmerksam machen. Lydia l&auml;dt die Missionare zu sich nach Hause ein mit den Worten: &bdquo;&hellip;kommt in mein Haus und bleibt da.&ldquo;</p><p>Sie &ouml;ffnet ihr Haus nicht nur f&uuml;r eine warme Mahlzeit. Paulus und sein Team sollen bei ihr bleiben, solange sie in Philippi sind. Anders gesagt, Lydia stellt ihre wirtschaftlichen M&ouml;glichkeiten in den Dienst des Evangeliums. Als Unternehmerin verf&uuml;gt sie &uuml;ber die Mittel, die G&auml;ste zu beherbergen, und das tut sie gerne.</p><p>So wird Lydias Haus Ausgangspunkt bemerkenswerter Ereignisse in der Stadt Philippi, die man in der Apostelgeschichte, Kapitel 16 nachlesen kann. Noch Jahre sp&auml;ter sp&uuml;rt man in dem Brief, den der Apostel Paulus den Christen in Philippi schreibt, seine besondere innere Verbundenheit.</p><p>Es ist tats&auml;chlich so, dass Lydias Gastfreundschaft bleibende Spuren im Leben und Wirken von Paulus und seinem Team hinterlassen hat.</p><p>Mir dr&auml;ngt sich die Frage auf: Was kann ich aus dieser Begebenheit mitnehmen? Sollte ich, wenn ich &uuml;ber die Mittel und M&ouml;glichkeiten verf&uuml;ge, &auml;hnlich wie Lydia Gastfreundschaft &uuml;ben?</p><p>Bestimmt muss diese Frage von Situation zu Situation unterschiedlich beantwortet werden. Aber das dahinterliegende Prinzip gilt. Es besagt, dass ich Gott mit dem diene, was mir anvertraut ist. So kann ich auf praktische Weise zum Segen f&uuml;r andere werden.</p><p>Wir haben das viele Jahre als Familie sonntags praktiziert. So haben wir beispielsweise die Freunde unserer Kinder oder G&auml;ste der Gemeinde zum Mittagessen und f&uuml;r den Nachmittag eingeladen. Ein besonders wertvoller Nebeneffekt war, dass unser Leben durch die G&auml;ste bereichert wurde. Am Ende waren wir die Gesegneten.</p><p>Zur&uuml;ck zu Lydias Gastfreundschaft. Wie hei&szlig;t es so treffend in einem Sprichwort? Liebe geht durch den Magen. Wenn es also das Richtige f&uuml;r den Moment ist, dann kann selbst eine Mahlzeit f&uuml;r andere zum Segen werden.</p><p>&#9658; Mehr Infos zur Apostelgeschichte:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/utaAu5qNZig">Buchvideo: Apostelgeschichte Kap. 13-28</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17131445.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Tue, 02 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Ermutigung zum Bleiben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 10,25 – ausgelegt von Lothar Podszus.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 10,25 – ausgelegt von Lothar Podszus.]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Hebräer 10,25 – ausgelegt von Lothar Podszus.</em><br/>
<p>Wie kann ich das, was christliche Gemeinde ausmacht, in wenigen Worten zusammenfassen?<br />
Wie kann ich das, wof&uuml;r Kirche in dieser Welt da ist, kurz und knapp auf den Punkt bringen? Eine spannende Frage, und eine nicht ganz leichte Aufgabe, sie zu beantworten.</p><p>F&uuml;r mich sind es drei Begriffe, die das zusammenfassen und b&uuml;ndeln, was ich mit &bdquo;Kirche&ldquo; und &bdquo;christlicher Gemeinde&ldquo; verbinde:</p><p><strong>&bdquo;Glaube&ldquo;</strong>, &bdquo;<strong>Gemeinschaft&ldquo;</strong> und &bdquo;<strong>Dienst</strong>&ldquo;.</p><p>Ohne den <strong>Glauben</strong> an Jesus Christus als unsern Heiland und Erl&ouml;ser gibt es keinen Sinn, &uuml;ber Kirche nachzudenken.</p><p>Es ist und bleibt die allerwichtigste Aufgabe der Kirche, dazu beizutragen und darauf hinzuwirken, dass Menschen zum lebendigen Glauben an Jesus finden.</p><p>Und auch dazu beizutragen, dass sie in diesem Glauben bleiben, und nicht gleichg&uuml;ltig, m&uuml;de und tr&auml;ge werden.</p><p>Untrennbar verbunden mit dem Glauben ist der <strong>Dienst</strong>, zu dem Christen in dieser Welt berufen sind. Der Dienst an unserm Mitmenschen ist nicht etwas, das auch &bdquo;irgendwie&ldquo; mit dazu geh&ouml;rt. Er ist Ausdruck lebendigen Glaubens, ein untr&uuml;gliches Kennzeichen daf&uuml;r, dass der Glaube nicht erm&uuml;det oder gar erstorben ist.</p><p>Damit aber beide, der <strong>Glaube</strong> und der <strong>Dienst</strong>, lebendig bleiben, ist die <strong>Gemeinschaft</strong> wichtig.<br />
&bdquo;Wenn ich allein bin&ldquo;, sagt Martin Luther, &bdquo;so bin ich in der gr&ouml;&szlig;ten Gefahr. Darum will ich bei den Br&uuml;dern sein und bleiben.&ldquo;<br />
Und selbstverst&auml;ndlich d&uuml;rfen wir in Luthers Sinne auch die Schwestern hinzuf&uuml;gen.</p><p>Wie wichtig, ja wie &uuml;berlebenswichtig die christliche <strong>Gemeinschaft</strong> ist, entnehme ich auch dem Hebr&auml;erbrief des Neuen Testamentes.</p><p>In Kapitel 10 Vers 25 hei&szlig;t es:</p><p><strong>&bdquo;Wir wollen die Versammlung der Gemeinde nicht verlassen, wie es bei einigen &uuml;blich geworden ist, sondern einander mit Zuspruch beistehen&hellip;&ldquo;</strong></p><p>Im Umfeld dieser Mahnung zu christlicher Gemeinschaft, ist auch vom <strong>Glauben</strong> und vom <strong>Dienst</strong> die Rede.</p><p>Vom <strong>Glauben</strong> hei&szlig;t es: &bdquo;&hellip; lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigen Herzen in der F&uuml;lle des Glaubens&hellip; und lasst uns festhalten am Bekenntnis&hellip;&ldquo;.</p><p>Und vom <strong>Dienst</strong> hei&szlig;t es, gleich im Anschluss: &bdquo;Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken&hellip;&ldquo;</p><p>Wo aber geschieht das &bdquo;Hinzutreten in der F&uuml;lle des Glaubens&ldquo; und das &bdquo;Anspornen zur Liebe und zu guten Werken&ldquo;?</p><p>Beides geschieht in der Gemeinde, in der Versammlung der Gl&auml;ubigen.<br />
Da, wo Menschen, und seien es nur zwei oder drei, im Namen Jesu versammelt sind.<br />
Da geschieht St&auml;rkung des Glaubens und Ermutigung zum Dienst.<br />
Denn da ist Christus &ldquo;mitten unter uns&ldquo;.</p><p>Gewiss, wenn Menschen die Gemeinde verlassen, aus welchen Gr&uuml;nden auch immer, dann macht mich das traurig.</p><p>Doch statt dar&uuml;ber zu viele negative Gedanken zu verschwenden, m&ouml;chte ich mich umso mehr darauf zur&uuml;ckbesinnen, wozu unsere Versammlungen und Gottesdienste da sind.</p><p>N&auml;mlich dazu,<br />
&hellip; dass wir einander <strong>ermahnen</strong>, wie es in der &Uuml;bersetzung Martin Luthers hei&szlig;t&hellip;<br />
&hellip; und dass wir einander <strong>ermuntern</strong>, wie es in der Einheits&uuml;bersetzung zu lesen ist...<br />
&hellip; und dass wir, vielleicht noch am sch&ouml;nsten mit den Worten der Z&uuml;richer Bibel&uuml;bersetzung, einander &bdquo;<strong>mit Zuspruch beistehen</strong>!&ldquo;</p><p>Wo das in unseren Versammlungen geschieht, da werden die Menschen auch gerne bei uns bleiben.</p><p>Mehr zum Hebr&auml;erbrief:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/bja6fTJ3t8U">Buchvideo: Hebr&auml;er</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Lothar Podszus</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17130819.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Lothar Podszus]]></author>
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      <pubDate>Mon, 01 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Keiner ist ausgegrenzt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 3,12 – ausgelegt von Lothar Podszus.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Epheser 3,12 – ausgelegt von Lothar Podszus.</em><br/>
<p>Wisst ihr schon, wie das Baby hei&szlig;en wird? So fragte ich meine j&uuml;ngste Tochter, die ein Kind erwartete. Zu meinem Erstaunen hat sie umgehend meine Frage beantwortet und mit strahlenden Augen das Geheimnis gel&uuml;ftet.</p><p>Warum auch nicht, wie hei&szlig;t es doch so sch&ouml;n: &bdquo;Wovon das Herz voll ist, davon redet auch der Mund.&ldquo;</p><p>Wisst ihr schon, wie das Baby hei&szlig;en wird? So fragte ich auch meine zweitj&uuml;ngste Tochter.Doch in diesem Falle gab es nur ein vielsagendes L&auml;cheln zur Antwort. Ich versuchte mein Gl&uuml;ck bei der kleinen Nele. &bdquo;Wei&szlig;t du denn schon, wie das Baby hei&szlig;t?&ldquo; Sie schaute fragend zur Mutter, fragend zu mir, und&hellip; blieb stumm.</p><p>Ein Geheimnis ist schlie&szlig;lich ein Geheimnis.</p><p>Auch der Apostel Paulus spricht im Neuen Testament von einem gro&szlig;en Geheimnis.</p><p>Zu Beginn des dritten Kapitels seines Briefes an die Epheser gebraucht er das Wort &bdquo;Geheimnis&ldquo; gleich viermal.</p><p>Einen langen Anlauf nimmt er f&uuml;r das, was er zu sagen hat.</p><p>Doch dann, in Vers 12, ist das Geheimnis endlich gel&uuml;ftet.&nbsp;</p><p><strong>&bdquo;Weil wir zu Christus geh&ouml;ren, d&uuml;rfen wir vertrauensvoll vor Gott treten und frei zu ihm sprechen. Das verdanken wir dem Glauben an Christus.&ldquo;&nbsp;</strong></p><p>Und die Pointe ist, dass das Wort &bdquo;wir&ldquo; inklusiv zu verstehen ist.<br />
Niemand ist ausgeschlossen, niemand ist ausgegrenzt.<br />
Das Evangelium von Jesus Christus gilt nicht nur den Juden, sondern genauso auch den Nichtjuden.</p><p>F&uuml;r j&uuml;dische Ohren war dies sensationell, waren sie es doch gewohnt, genau zu wissen, wer wann und wo &bdquo;Zugang&ldquo; hat zu den unterschiedlichen Bereichen im Tempel:</p><p>Bis dahin d&uuml;rfen die Frauen, bis dorthin die M&auml;nner.<br />
Bis dahin d&uuml;rfen die Heiden, bis dorthin die Juden.<br />
Bis dahin darf das gew&ouml;hnliche Volk, bis dorthin nur der Prieser.</p><p>Doch nun ist das Geheimnis &bdquo;offenbar&ldquo;, der &bdquo;Masterplan Gottes&ldquo; von Ewigkeit her:</p><p>Die T&uuml;re und die Tore sind f&uuml;r alle ge&ouml;ffnet, es gibt keine Grenzen mehr, keine Mauern, keine Z&auml;une, keine Schranken, keine Schilder mit der Aufschrift: &bdquo;Zutritt verboten.&ldquo;&nbsp;</p><p>Alle d&uuml;rfen hinzutreten, und das &bdquo;mit Freimut&ldquo; (LUT), &bdquo;zuversichtlich&ldquo;, &bdquo;vertrauensvoll&ldquo;, (GNB) und &bdquo;furchtlos&ldquo; (HFA).&nbsp;</p><p>Heute ist oft davon die Rede, dass wir niemanden &bdquo;ausgrenzen&ldquo; sollen. Meistens geschieht dies unter der &Uuml;berschrift: &bdquo;Soll doch jeder nach seiner eigenen Fa&ccedil;on selig werden&ldquo;.&nbsp;</p><p>Demgegen&uuml;ber hei&szlig;t es in unserm Bibelwort:</p><p><strong>&bdquo;Weil wir zu Christus geh&ouml;ren, d&uuml;rfen wir vertrauensvoll vor Gott treten und frei zu ihm sprechen.&ldquo;</strong></p><p>Wenn es eine Botschaft gibt, die &bdquo;inklusiv&ldquo; ist, dann ist es die frohe Botschaft von Jesus Christus.<br />
Alle sind eingeladen zur Feier des Lebens in Gottes Reich.<br />
Alle d&uuml;rfen Platz nehmen an seinem Tisch.</p><p>Das ist das &bdquo;Geheimnis&ldquo;, von dem wir nicht nur reden <strong>d&uuml;rfen</strong>, sondern auch reden <strong>sollen</strong>.</p><p>&bdquo;Gezielter Geheimnisverrat&ldquo; ist angesagt:<br />
Grenzen &uuml;berwinden und Au&szlig;enstehende einladen.&nbsp;</p><p>&bdquo;Frisch, fromm, fr&ouml;hlich, frei&ldquo; die Geheimnisse Gottes ausplaudern, immer wieder auch niedrigschwellige Angebote machen, damit Menschen zun&auml;chst &auml;u&szlig;erlich, und dann auch innerlich Zugang finden:&nbsp;</p><p>Zu unserer Gemeinde, zu unseren Gottesdiensten, und irgendwann auch zu Jesus Christus.</p><p>Hintergrundinfos zum Epheserbrief:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/aG3c1LO-poI">Buchvideo: Epheser</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Lothar Podszus</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17130337.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Lothar Podszus]]></author>
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      <pubDate>Sun, 31 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Krone richten]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 62,3 – ausgelegt von Roland Bunde.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jesaja 62,3 – ausgelegt von Roland Bunde.</em><br/>
<p><strong><em>&bdquo;Du wirst sein eine sch&ouml;ne Krone in der Hand des HERRN und ein k&ouml;niglicher Reif in der Hand deines Gottes&ldquo;</em></strong> &ndash; so lautet der heutige Losungsvers der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine aus dem prophetischen Buch (Jesaja 62,3). Ich versuche, mir eine sch&ouml;ne Krone und einen k&ouml;niglichen Reif, ein Diadem, vorzustellen. Es ist ein in die Zukunft gerichtetes Bild. Aber wen hat der Prophet vor Augen, wenn er sagt &bdquo;du wirst sein&ldquo;?! Es geht um Zion und eine neue Gerechtigkeit. Was Jesaja in Aussicht stellt, ist verhei&szlig;ungsvoll. Endlich wird es Gerechtigkeit geben. Gerechtigkeit, die unser HERR und Gott wie eine Krone in der Hand h&auml;lt, die er aber nicht f&uuml;r sich beh&auml;lt. Zion wird sein wie eine sch&ouml;ne Krone. Zion wird also Macht &uuml;bertragen. Wohlbemerkt, damit von Zion Gerechtigkeit ausgeht und alle Nationen sehen k&ouml;nnen, dass Gott allm&auml;chtig und ja auch gerecht ist.</p><p>Ich wei&szlig; nicht, was Sie mit Zion verbinden. Ich habe eine Zeit lang als Volunteer in Jerusalem gelebt und war etwas entt&auml;uscht, als ich an dem Ort stand, den man Zion nennt. Ein unscheinbarer H&uuml;gel. Erstaunlich, dass aus Zion ein Synonym f&uuml;r einen heiligen Ort und die Stadt Jerusalem, ja sogar das himmlische Jerusalem geworden ist. Es waren schlie&szlig;lich die Anh&auml;nger des Zionismus, die daf&uuml;r sorgten, dass es heute wieder einen j&uuml;dischen Nationalstaat gibt &ndash; Israel. Fragt sich, inwiefern sich diese Prophezeiung &bdquo;du wirst sein wie eine Krone&ldquo; in Bezug auf Israel erf&uuml;llt hat. Eine schwierige Frage, die jede Generation wieder neu beantworten muss. Als Jesus in Israel gewirkt hat, sprach er oft vom angebrochenen Reich Gottes, und dass wir zuerst nach seiner Gerechtigkeit trachten sollen. Und was ist geschehen? Die Menschen in Jerusalem verspotteten ihn und man kr&ouml;nte ihn mit einer Dornenkrone. Und heute? Kann Krieg f&uuml;r mehr Gerechtigkeit sorgen?</p><p>&bdquo;Du wirst sein wie eine Krone&ldquo; &ndash; die Krone steht f&uuml;r politische Macht, die Gott &uuml;bertr&auml;gt. Nur leider rei&szlig;en die M&auml;chtigen dieser Welt oft die Krone aus der Hand Gottes. Sie rei&szlig;en die Macht an sich. Eigentlich nicht verwunderlich. Das war schon immer so &ndash; auch in der Geschichte Israels. Damit musste Gott rechnen. Umso erstaunlicher, dass er bereit ist, alle unsere S&uuml;nden zu vergeben. Daran hat sich nichts ge&auml;ndert. Gott kr&ouml;nt uns mit Gnade und Barmherzigkeit. Und es sind gerade die Menschen, die Unrecht erleiden, denen er Gerechtigkeit verschafft (Psalm 103). Ich muss an das denkw&uuml;rdige Zitat der verstorbenen Holocaust-&Uuml;berlebenden, Margot Friedl&auml;nder, denken: <em>&bdquo;Es gibt kein christliches, kein muslimisches und kein j&uuml;disches Blut. Es gibt nur menschliches Blut&ldquo;.</em> Wie viel menschliches Blut wurde schon vergossen? Auch Jesus wurde gekreuzigt &ndash; in Zion. Und tats&auml;chlich hat sich auf diese Weise die Prophezeiung des Jeremia erf&uuml;llt. Durch das, was Jesus am Kreuz auf Golgatha f&uuml;r alle Menschen getan hat, h&auml;lt Gott uns die Krone der Gerechtigkeit hin. Wir k&ouml;nnen sie im Glauben annehmen.</p><p>Vielleicht kennen Sie diesen Spruch, der auf Tassen oder Fr&uuml;hst&uuml;cksbrettchen zu lesen ist: <em>&bdquo;Hinfallen &ndash; Aufstehen &ndash; Krone richten &ndash; Weitergehen.&ldquo;</em> Wenn ich falle, werde ich aufstehen und mir bewusst machen, dass Gott mich mit Gnade und Barmherzigkeit kr&ouml;nt. Und weil ich das schon so oft erlebt habe, m&ouml;chte ich weitergehen und schauen, was ich dazu beitragen kann, damit es etwas gerechter zugeht in dieser Welt.</p><p>&#9658; Mehr Infos zum Buch Jesaja:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/dgJvi3DopD0">Buchvideo: Jesaja Kap. 40-66</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Roland Bunde</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17128082.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Roland Bunde]]></author>
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      <pubDate>Thu, 28 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Authentisch sein]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 15,32 – ausgelegt von Roland Bunde.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 15,32 – ausgelegt von Roland Bunde.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 15,32 – ausgelegt von Roland Bunde.</em><br/>
<p>Heute geht es um eine Einladung. Es wird gefeiert. Die Freude ist gro&szlig;. In der gleichnishaften Geschichte, die Jesus erz&auml;hlt, freut sich der Vater dar&uuml;ber, dass sein j&uuml;ngerer Sohn nach Hause zur&uuml;ckgekehrt ist. Es ist vermutlich das bekannteste Gleichnis im Neuen Testament. Das sogenannte Gleichnis vom verlorenen Sohn. Was aber ist mit dem &auml;lteren Bruder? Auch er ist eingeladen. Doch so richtig mitfreuen kann er sich nicht. Der Vater sagt zu seinem &auml;lteren Sohn: <strong><em>Feiern muss man jetzt und sich freuen. Denn dieser dein Bruder war tot und ist lebendig geworden, war verloren und ist gefunden worden.</em></strong> (Lukas 15,32) Tja, wird der &auml;ltere Sohn der Einladung folgen und mitfeiern? Und wenn ja, wird er sich mitfreuen k&ouml;nnen? Es bleibt offen, wie der &auml;ltere Sohn reagiert. Was macht es ihm so schwer?&nbsp;</p><p>Da hat sich ganz offensichtlich etwas angestaut in ihm. Frust. Entt&auml;uschung. &Auml;rger. Neid. Er f&uuml;hlt sich ungerecht behandelt. <em>"Ich habe all die Jahre f&uuml;r dich geschuftet",</em> h&auml;lt er dem Vater vor, <em>"und du hast mir nie eine Ziege gegeben, damit ich mit meinen Freunden feiern konnte. Aber dieser dein Sohn, der dein Verm&ouml;gen mit Huren durchgebracht hat, f&uuml;r den schlachtest du das Mastkalb!"</em></p><p>Ich kenne das auch: All die Jahre habe ich mich abgem&uuml;ht&hellip; auf mich war immer Verlass&hellip; jeden Sonntag war ich im Gottesdienst und auch sonst habe ich viel Zeit und Kraft in die Gemeindearbeit investiert! Und dann sehe ich, wie andere, die vielleicht nicht so vorbildlich waren, scheinbar leichter durchs Leben gehen und gef&uuml;hlt gl&uuml;cklicher sind. Vielleicht verstehe ich Gott und die Welt nicht mehr! Mit der Zeit geht die Freude verloren &ndash; die Freude an der Gemeinde, die Freude am Glauben oder gar die Freude am Leben. Das Leben als Christ &ndash; mehr Pflichtbewusstsein als Lebensfreude? Das kann es doch nicht sein?!</p><p>Der &auml;ltere Sohn hat offensichtlich den Blick f&uuml;r die Liebe seines Vaters verloren. Das ist traurig. Er erkennt nicht, dass der Vater ihm sein ganzes Leben lang alles gegeben hat, was er braucht. Der Vater sagt: <em>"Mein Kind, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, ist dein." </em>Mehr geht nicht. Alles ist Gnade. Ich habe Gott wirklich alles zu verdanken. Das wei&szlig; ich ja. Warum f&auml;llt es mir trotzdem oft so schwer, mich zu freuen? Vielleicht, weil ich mich &uuml;ber jemand &auml;rgere? Vielleicht weil ich neidisch bin auf andere? Vielleicht, weil sich etwas angestaut hat in meinem Herzen? Das Gleichnis macht mich nachdenklich.</p><p>Mir wird klar, dass der &auml;ltere Bruder nicht einfach in den Festsaal eintreten und so tun kann, als w&auml;re nichts passiert. Ein L&auml;cheln aufzusetzen, w&uuml;rde alles nur noch schlimmer machen. Was also tun? Authentisch sein. Das scheint mir wichtig zu sein. Vor Gott, unserem Vater im Himmel, ganz offen und ehrlich auszusprechen, was sich da alles so an &Auml;rger angestaut hat im Innersten. Einfach mal alles rauslassen. Den ganzen Frust. Einfach mal klagen oder auch weinen.</p><p>Vielleicht ist da dieses Gef&uuml;hl, selbst zu kurz gekommen zu sein. Dann f&auml;llt es schwer, sich mit anderen zu freuen. Umso wichtiger ist es, umzukehren und in die offenen Arme des Vaters zu laufen. Ich stelle mir vor, dass der Vater auch seinen &auml;lteren Sohn in die Arme schlie&szlig;t und er sich wieder lebendig f&uuml;hlt. Sein Frust weicht. Freude erf&uuml;llt sein Herz, weil er sich in diesem Moment nicht mit anderen vergleicht, sondern sich angenommen und geliebt wei&szlig;. Klar, dass er dann auch mitfeiert.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Roland Bunde</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17127110.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Roland Bunde]]></author>
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      <pubDate>Wed, 27 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Sonnenschutz]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 121,5-6 – ausgelegt von Raimund Puy.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 121,5-6 – ausgelegt von Raimund Puy.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 121,5-6 – ausgelegt von Raimund Puy.</em><br/>
<p>In diesem Sommer hatten wir schon eine Reihe br&uuml;tend hei&szlig;er Tage. An einem dieser sehr sonnigen Tage mit etwa 35 Grad im Schatten war ich in der Stadt unterwegs. Die Hitze war kaum auszuhalten. Dauernd habe ich nach Schatten Ausschau gehalten und versucht, die pralle Sonne zu meiden. An solchen Tagen sehne ich die Abk&uuml;hlung herbei.</p><p>In diesem hei&szlig;en Sommer k&ouml;nnen wir den Bibeltext f&uuml;r heute viel besser verstehen, der in Psalm 121 in den Versen 5 und 6 steht:</p><p>&bdquo;<strong>Der HERR beh&uuml;tet dich: der HERR ist dein Schatten &uuml;ber deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts.&ldquo;</strong></p><p>Psalm 121 handelt h&ouml;chstwahrscheinlich von einem Wanderer auf dem Weg nach Jerusalem. In Israel waren auch damals schon die Sommertage sehr hei&szlig; und die Sonne brannte unbarmherzig. Der Wanderer sehnte sich nach Schatten.</p><p>Und dann kommt die &uuml;berraschende Aussage: <strong>&bdquo;Der HERR ist dein Schatten!&ldquo;</strong> Schatten ist in diesem Psalm wie auch in Psalm 91 ein bildhafter Ausdruck f&uuml;r Schutz.</p><p>Gott ist unser Schutz, er beh&uuml;tet uns. Das ist die Grundaussage des Psalms 121, die auch f&uuml;r uns heute gilt. Aber stimmt das denn? Erleben nicht auch Christen Unf&auml;lle? Werden Menschen, die Gott vertrauen, nicht krank?</p><p>Doch! All das erleben auch Christen und bei manchen ruft das viele Fragen hervor. Ein Freund von mir ist an der schlimmen Muskelkrankheit ALS schwer erkrankt. Seine Einschr&auml;nkungen sind enorm.</p><p>Was hei&szlig;t denn in solch einer Situation, dass Gott uns beh&uuml;tet? Es bedeutet, dass Gott uns zur Seite steht, dass er uns auch im Leid nahe ist und Geborgenheit schenkt. Das erlebt bei all dem Schweren auch mein Freund in seiner schlimmen Krankheit.</p><p>In Psalm 23 hei&szlig;t es: &bdquo;Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, f&uuml;rchte ich kein Ungl&uuml;ck, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab tr&ouml;sten mich.&ldquo; (Psalm 23,4)</p><p>Johann Albrecht Bengel hat gesagt: &bdquo;Gott hilft uns nicht immer am Leid vorbei, aber er hilft uns hindurch.&ldquo;</p><p>Kehren wir zur&uuml;ck zu Psalm 121:</p><p>Sonne und Mond stehen f&uuml;r die Gefahren und Probleme, die uns begegnen k&ouml;nnen. Das k&ouml;nnen k&ouml;rperliche Gefahren sein, aber auch Versuchungen und Zweifel, also Gefahren f&uuml;r unsere Seele, f&uuml;r unser Glaubensleben.</p><p>Im Vers 7 hei&szlig;t es:</p><p>&bdquo;Der Herr beh&uuml;tet dich vor allem Unheil und bewahrt dein Leben!&ldquo; Das bedeutet:&nbsp; Gott ist da, er sorgt f&uuml;r dich, er steht dir zu Seite, bei ihm bist du geborgen!</p><p>Ja, es ist wahr: Wenn der HERR uns zur Seite steht, dann kann uns nichts schaden. Auch in Zeiten der Krankheit, in Phasen des Zweifelns und anderen schwierigen Situationen finden wir Geborgenheit bei Gott, der ja unser liebender Vater ist.</p><p>Und unser Herr Jesus Christus sagt uns zu: &bdquo;Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt!&ldquo; Diese Zusage unseres Herrn gilt f&uuml;r diesen Tag, f&uuml;r unsere Zukunft und auch f&uuml;r die letzte Wegstrecke hier auf dieser Erde. Unser Herr Jesus Christus ist uns ganz nahe, auch wenn wir ihn nicht sp&uuml;ren &ndash; ihm k&ouml;nnen wir von ganzem Herzen vertrauen!</p><p>Darf ich Ihnen den Bibelvers des Tages zum Schluss noch einmal in der &Uuml;bersetzung &bdquo;Hoffnung f&uuml;r alle&ldquo; zusprechen?</p><p><strong>&bdquo;Der HERR gibt auf dich acht; er steht dir zur Seite und bietet dir Schutz vor drohenden Gefahren. Tags&uuml;ber wird dich die Sonnenglut nicht verbrennen, und in der Nacht wird der Mond dir nicht schaden. Der Herr sch&uuml;tzt dich vor allem Unheil!&ldquo; </strong>(Psalm 121,5-6)</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Raimund Puy</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17126424.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Raimund Puy]]></author>
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      <pubDate>Tue, 26 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Mehr als ein Wunsch]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 5. Mose 28,2-3 – ausgelegt von Raimund Puy.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 5. Mose 28,2-3 – ausgelegt von Raimund Puy.</em><br/>
<p>Was meinen wir eigentlich, wenn wir einander zum Geburtstag Gottes Segen w&uuml;nschen? Ist das einfach eine Redensart, ein frommer Wunsch oder was ist damit gemeint?</p><p>In der Bibel ist oft von Segen die Rede. Schon in der Sch&ouml;pfungsgeschichte hei&szlig;t es, dass Gott die ersten Menschen segnete. Aaron segnete das ganze Volk Israel und von Jesus lesen wir, dass er die Kinder und seine J&uuml;nger segnete.</p><p>Auch im heutigen Bibelwort ist von Segen die Rede. Im 5. Buch Mose, Kapitel 28, in den Versen 2-3 hei&szlig;t es: <strong>&bdquo;Wenn du auf die Stimme des Herrn, deines Gottes, h&ouml;rst: Gesegnet bist du in der Stadt, und gesegnet bist du auf dem Feld.&ldquo;</strong></p><p>Aber was ist denn eigentlich mit Segen gemeint? Segen ist mehr als ein guter Wunsch!&nbsp; Segen ist eine heilschaffende Kraft, mit der Gott Menschen beschenkt. Der Segen geht von Gott selbst aus. Im Alten Testament wirkt sich der Segen Gottes oft auf den Besitz aus &ndash; denken Sie nur an Abraham und Jakob, die Stammv&auml;ter Israels. Im Epheserbrief ist von geistlichem Segen die Rede und gemeint ist, dass der Segen darin besteht, dass Gott uns in Jesus Christus errettet hat, unsere Schuld vergeben und mit dem Heiligen Geist beschenkt hat. Gesegnete sind von Gott beschenkte Leute!</p><p>Was brauchen wir f&uuml;r unser Leben? Ansehen, einen angemessenen Lebensstandard, gute Freunde? Das alles ist f&uuml;r viele Menschen wichtig! Aber was wir vor allem brauchen, ist Gottes Segen!</p><p>Dieser Segen Gottes schenkt unserm Leben Heil im umfassenden Sinn, macht unser Leben sinnvoll und gibt ihm Bedeutung. Denn als von Gott Gesegnete k&ouml;nnen wir etwas bewirken in dieser Welt.</p><p>Wie k&ouml;nnen wir Gottes Segen erleben? Gott ist der Geber des Segens &ndash; wir k&ouml;nnen nichts von ihm erzwingen. Aber das heutige Bibelwort sagt uns etwas sehr Wichtiges zu diesem Thema:</p><p><strong>&bdquo;Wenn du auf die Stimme des Herrn, deines Gottes, h&ouml;rst: Gesegnet bist du in der Stadt und gesegnet bist du auf dem Feld.&ldquo;</strong></p><p>Das also ist der Schl&uuml;ssel zum Segen Gottes: auf seine Stimme h&ouml;ren!</p><p>Es gibt so viele Stimmen, die auf uns einst&uuml;rmen. Den ganzen Tag &uuml;ber sind wir den Stimmen anderer Menschen und den Stimmen der Medien ausgesetzt. Da ist es nicht so einfach, die Stimme Gottes herauszuh&ouml;ren, weil die oft eher leise ist.</p><p>Wir k&ouml;nnen die Stimme Gottes vor allem in seinem Wort, in der Bibel, h&ouml;ren. Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns einmal am Tag wirklich Zeit nehmen f&uuml;r Gott. Lasst uns h&ouml;ren auf das, was uns unser Herr durch sein Wort sagen will, indem wir regelm&auml;&szlig;ig einen Abschnitt der Bibel lesen und fragen: Herr, was willst du mir heute damit sagen?</p><p>Auch beim Beten ist es wichtig, dass wir nicht nur selbst reden, sondern ganz bewusst auch in der Stille h&ouml;ren, ob Gott uns nicht etwas sagen m&ouml;chte.</p><p>Wer so auf die Stimme Gottes h&ouml;rt, ist gesegnet! Ich werde vor Irrwegen und Fehltritten bewahrt, Gott weist mir den Weg f&uuml;r meine Fragen und gibt mir Orientierung f&uuml;r den Alltag. Durch die Besch&auml;ftigung mit Gottes Wort wachse ich im Glauben und kann mich so ver&auml;ndern, dass ich Jesus &auml;hnlicher werde. Gottes Segen wirkt sich aus, zu Hause und auf der Arbeit, oder wie es der heutige Bibeltext sagt: <strong>&bdquo;Gesegnet bist du in der Stadt und gesegnet bist du auf dem Feld.&ldquo;</strong></p><p>Ich m&ouml;chte gerne jemand sein, der von Gott gesegnet ist. Deshalb besch&auml;ftige ich mich mit Gottes Wort, deshalb bitte ich um Gottes Segen, deshalb freue ich mich am Schluss jedes Gottesdienstes &uuml;ber den Zuspruch von Gottes Segen!</p><p>Darf ich Ihnen am Schluss der Andacht diesen Segen Gottes zusprechen?</p><p>&bdquo;Der Herr segne dich und beh&uuml;te dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten &uuml;ber dir und sei dir gn&auml;dig; der Herr hebe sein Angesicht &uuml;ber dich und gebe dir Frieden!&ldquo; Amen</p><p>&#9658;&nbsp; <strong>Mehr &uuml;ber das 5. Buch Mose</strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/Eu7K6Vd7jLM">Buchvideo: Deuteronomium (5. Mose)</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Raimund Puy</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17125631.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Raimund Puy]]></author>
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      <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Mein Hirte]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 10,14 – ausgelegt von Lothar Eisele.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 10,14 – ausgelegt von Lothar Eisele.]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 10,14 – ausgelegt von Lothar Eisele.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 10,14 – ausgelegt von Lothar Eisele.</em><br/>
<p>Meine Frau und ich sind in der Schweiz in Br&uuml;gg bei Biehl. Wir besuchen Miriam und Philippe, ein Ehepaar, mit dem wir schon lange befreundet sind. Philippe hat keine guten Nachrichten erhalten. Er ist erkrankt. Was ganz harmlos und klein war, hat sich als Tumor entpuppt. Vor ihm liegt ein langer Weg der Behandlung.</p><p>Am Nachmittag gehen wir der Aare entlang spazieren. Wir kommen am ehemaligen Kloster Gottstatt vorbei, das nun der evangelischen Gemeinde als Gottesdienstraum dient. Die T&uuml;r ist offen. Ein eher dunkler Raum ohne Verzierung und Bilder. Nur vorne im Altarraum ist ein Fensterbild. Schlicht und doch eindringlich. Christus der gute Hirte, tr&auml;gt ein Schaf und h&auml;lt es mit beiden H&auml;nden fest. Von ihm gehen helle Strahlen aus.</p><p>Wir setzen uns und lassen das Bild wirken. Der gute Hirte, der das Schaf tr&auml;gt. Das Schaf ist eher schwach. Es ist darauf angewiesen, dass es getragen wird.<br />
Ich denke an Philippe und die Diagnose, die er erhalten hat. Und ich sage ihm: Jesus tr&auml;gt dich wie der Hirte das Schaf.</p><p>So erlebt es Philippe dann auch. Die Krankheitszeit ist schwer, anstrengend, manchmal auch schmerzhaft. In der Krankheitszeit gibt es aber immer wieder helle frohe Momente, sch&ouml;ne Begegnungen, auch Phasen der vor&uuml;bergehenden Genesung.</p><p>Am Ende stirbt Philippe. Der gute Hirte hat ihn getragen bis zuletzt. Und wir vertrauen darauf, dass Jesus ihn nicht nur getragen hat, sondern ihn nach seinem Tod bei sich in seinem Reich aufgenommen hat, wo Schmerzen und Krankheit endg&uuml;ltig vorbei sind. Bei seiner Beerdigungsfeier stellen wir das Bild vom guten Hirten in die Mitte.</p><p>Ich vertraue darauf, dass Jesus nicht nur Philippe getragen hat, sondern auch mich tr&auml;gt. Und dass er jeden tragen und begleiten will, der ihm vertraut. Jesus ist wirklich der gute Hirte.</p><p>Ich verlasse mich auf Jesus, der&nbsp;spricht: <strong>&bdquo;Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich.&ldquo; (Johannes 10,14)</strong></p><p><strong>&#9658;&nbsp; </strong>Infos &uuml;ber das Johannes-Evangelium&nbsp;</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/1Dx63MbgbhA">Buchvideo: Johannes Kap. 1-12</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Lothar Eisele</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17125225.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Lothar Eisele]]></author>
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      <pubDate>Sun, 24 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wunde Stellen im Beziehungsgeflecht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 43,24-25 – ausgelegt von Lothar Eisele.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jesaja 43,24-25 – ausgelegt von Lothar Eisele.</em><br/>
<p>Als Gemeindepfarrer lerne ich viele Familien kennen. Oftmals in Verbindung mit frohen Ereignissen wie Hochzeiten oder Taufen oder Segnungen von Kindern. Aber oft auch in Verbindung mit Bestattungen. Und wenn dann Beerdigungen geplant werden, sto&szlig;e ich manchmal auch auf wunde Stellen im Beziehungsgeflecht der Familien. Ein Kind, das den Kontakt zu den Eltern abgebrochen hat, Geschwister, die seit der Teilung des Erbes nicht mehr miteinander sprechen, Verletzungen durch &uuml;ble Nachreden. All das hat einen Schmerz in den Familien verursacht, hat zu Trennungen gef&uuml;hrt. Beziehungen sind zerbrochen und Bitterkeit hat sich tief in den Seelen einwurzelt. Es ist ein gro&szlig;er Schmerz, der Menschen ein ganzes Leben lang zu schaffen macht.</p><p>Im Buch Jesaja ist davon die Rede, dass es den Schmerz &uuml;ber zerst&ouml;rte Beziehungen nicht nur unter uns Menschen gibt, sondern dass der lebendige Gott auch unter diesem Schmerz leidet.</p><p>Im Buch Jesaja hei&szlig;t es: <strong>&bdquo;</strong><strong>Mir hast du Arbeit gemacht mit deinen S&uuml;nden und hast mir M&uuml;he gemacht mit deinen Missetaten. Ich, ich tilge deine &Uuml;bertretungen um meinetwillen und gedenke deiner S&uuml;nden nicht.&ldquo; (Jesaja, 43,24-25)</strong></p><p>Gott erlebt, wie sich Menschen von ihm abkehren, ihn nicht ehren und Wert sch&auml;tzen. Er erlebt, wie Menschen zuerst und vor allem an sich selbst denken und die Beziehung zu ihm und zu den Mitmenschen links liegen lassen.</p><p>Und doch: Er gibt die Menschen, die er liebt, nicht auf. Er hat seinen Sohn Jesus Christus in die Welt geschickt. Jesus hat daf&uuml;r geworben, sich Gott wieder zuzuwenden. Er hat Menschen in die Gemeinschaft mit dem himmlischen Vater zur&uuml;ckgeholt und in die Gemeinschaft mit ihren Mitmenschen.</p><p>Und schlie&szlig;lich hat Jesus selbst f&uuml;r die Schuld von uns Menschen gezahlt. Er &ndash; der Unschuldige &ndash; hat den Tod am Kreuz erlitten. Ebenfalls im Buch Jesaja hei&szlig;t es: <strong>&bdquo;Gott warf unser aller S&uuml;nde (Strafe) auf ihn, damit wir Frieden h&auml;tten&ldquo;.</strong></p><p>Ich bin froh, dass Gott sich nicht abfindet mit all den Trennungen und Br&uuml;chen in unserem Leben, mit aller Schuld, die ich auf mich lade. Ich bin froh, dass er selbst f&uuml;r meine Schuld bezahlt hat. Ich bin froh, dass ich immer wieder im Gebet zu ihm kommen darf und um Verzeihung bitten. Wie gut, dass ich einen Gott habe, der mir immer wieder einen neuen Anfang schenkt &ndash; und nicht nur mir, sondern allen, die ihn darum bitten.</p><p>&#9658; <strong>Mehr zum Buch Jesaja</strong></p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/dgJvi3DopD0">Buchvideo: Jesaja Kap. 40-66</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Lothar Eisele</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17124809.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Lothar Eisele]]></author>
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      <pubDate>Sat, 23 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Kraftquelle statt Politur]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 5,10 – ausgelegt von Jens Brakensiek.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 5,10 – ausgelegt von Jens Brakensiek.]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 5,10 – ausgelegt von Jens Brakensiek.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Epheser 5,10 – ausgelegt von Jens Brakensiek.</em><br/>
<p>Moment! <strong>&bdquo;Pr&uuml;ft, was dem Herrn wohlgef&auml;llig ist.&ldquo;</strong> - Ist das heutige Losungswort der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine aus dem Neuen Testament nicht auch die aktuelle Jahreslosung? Fast. Die lautet: &bdquo;Pr&uuml;ft alles und behaltet das Gute.&ldquo; Die beiden S&auml;tze, die aus verschiedenen Paulusbriefen stammen, erg&auml;nzen sich gegenseitig. Denn gut ist, was Gott gef&auml;llt. Und im Epheserbrief wird zuvor aufgez&auml;hlt, was Gott gef&auml;llt: G&uuml;te und Gerechtigkeit und Wahrheit. Aber wem gelingt das schon, gut, gerecht und wahrhaftig zu sein? Ist das nicht ein viel zu hoher Anspruch?</p><p>Doch geben wir nicht zu schnell auf. Christinnen und Christen sind ja Kinder und Erben Gottes und nicht Sklaven einer unerf&uuml;llbaren Verhaltensnorm oder Moral. Wenn wir also sp&uuml;ren, dass wir unser Leben nicht wirklich so leben k&ouml;nnen, wie Gott es von uns in seinem Wort durchaus deutlich fordert, dann besteht die L&ouml;sung nicht darin, dass wir uns anstrengen, um noch besser zu werden. Das w&auml;re, als wenn ich eine Gl&uuml;hbirne ohne Strom poliere, damit sie leuchtet. Aber unsere Leuchtkraft h&auml;ngt nicht von unserem eigenen Glanz ab, sondern von unserer Kraftquelle, und das ist die Verbindung zu Jesus Christus. Dabei geht es nicht um Perfektionismus, sondern um ein Zeichen, ein Hinweiszeichen auf Gott selbst. Nat&uuml;rlich kann der Kontakt zur Kraftquelle bei jeder und jedem auch mal unterbrochen sein. Erst wenn der Kontakt wieder hergestellt ist, wenn der Wackelkontakt behoben ist, erst dann kann es um die Frage gehen, wie ich das denn nun konkret mache, Gott wohlgef&auml;llig zu leben, also gut, gerecht und wahrhaftig zu sein. Wenn Paulus davon redet, dann will er uns damit nicht Angst machen und Druck aus&uuml;ben, sondern er will uns ganz im Gegenteil vom frommen Leistungsstress befreien. Er will uns befreien vom Zwang, uns selbst auf Hochglanz polieren zu m&uuml;ssen. Denn durch eine Politur leuchtet noch keine Gl&uuml;hbirne. Dazu braucht sie vielmehr Strom, Energie. Ebenso brauchen auch wir keine Politur, keine aufgeh&uuml;bschte Schale, sondern im Kern unseres Lebens, in unserem Herzen die Kraft Gottes. G&uuml;te, Gerechtigkeit und Wahrheit - das sind deshalb keine Mittel, durch die wir die Gewissheit erlangen, dass wir Gott gefallen. Sondern wenn sie uns geschenkt werden, dann sind sie Hinweise auf den, der selbst vollkommen gut, gerecht und wahrhaftig ist und der uns mit seinen Gaben beschenkt. Und das passiert, wenn wir Jesus vertrauen. Es geht also nicht um Kosmetik, sondern um Kontakt. Es geht nicht um den &auml;u&szlig;eren Schein, sondern um die innere Kraft. Und die Kraftquelle ist Gott selbst und der Kontakt dazu ist unser Glaube. Wenn wir Jesus vertrauen, wenn wir an ihm h&auml;ngen, dann empfangen wir seine Kraft, dann werden wir zu dem, was Paulus &bdquo;Kinder des Lichts&ldquo; nennt. Dann w&auml;chst in uns Frucht seines Lichtes, als Auswirkung seiner Kraft G&uuml;te, Gerechtigkeit und Wahrheit, und auch Hoffnung und Zuversicht und noch viel mehr. Damit der Kontakt zu Jesus nicht wackelt oder rostet, darum stellt uns Gott immer wieder die Pr&uuml;ffrage des Lebens. Er will uns damit nicht qu&auml;len. Im Gegenteil. Es ist seine Einladung zu einer neuen Gewissheit im Glauben, zum Kraftfluss seines Geistes.</p><p>&#9658; Mehr Infos zu Buch Epheser:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/aG3c1LO-poI">Buchvideo: Epheser</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Jens Brakensiek</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17123944.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Jens Brakensiek]]></author>
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      <pubDate>Fri, 22 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[„Arbeit war sein Leben …“]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 3,19 – ausgelegt von Jens Brakensiek.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 3,19 – ausgelegt von Jens Brakensiek.]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 3,19 – ausgelegt von Jens Brakensiek.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Mose 3,19 – ausgelegt von Jens Brakensiek.</em><br/>
<p>&bdquo;Arbeit war sein Leben&ldquo; - Wer hat diesen Satz nicht schonmal gedacht, geh&ouml;rt oder sogar selbst gesagt? Auf einer Beerdigung. In einem Nachruf. Im Gespr&auml;ch &uuml;ber einen verstorbenen Menschen. Dar&uuml;ber kann ich die Nase r&uuml;mpfen: Kann ich das ein erf&uuml;lltes Leben nennen, wenn es nur aus Arbeit bestand? Andererseits gibt Arbeit dem Leben einen Sinn. Gerade viele &auml;ltere Menschen bewegt diese Frage: &bdquo;Wozu bin ich denn noch gut, wenn ich nichts mehr tun kann?&ldquo;</p><p>Ja, es ist bedenklich, wenn der Wert eines Menschen nur an dem gemessen wird, was er leistet. Da fallen so schnell viele durchs Raster: Kinder, chronisch Erkrankte, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderungen. Doch auch f&uuml;r sie gilt: Gott hat uns Menschen so geschaffen, dass wir etwas bewirken k&ouml;nnen und Verantwortung tragen sollen. Jede auf ihre Weise. Jeder auf seine Weise. Er hat die Menschheit mit Kraft, Phantasie und Verstand beschenkt, damit sie ihren Auftrag erf&uuml;llt. Im Sch&ouml;pfungsbericht hei&szlig;t es darum: &bdquo;Und Gott segnete die Menschen und sagte zu ihnen: &sbquo;Seid fruchtbar und vermehrt euch! F&uuml;llt die ganze Erde und nehmt sie in Besitz! Ich setze euch &uuml;ber die Fische im Meer, die V&ouml;gel in der Luft und alle Tiere, die auf der Erde leben, und vertraue sie eurer F&uuml;rsorge an.&rsquo;&ldquo; (1. Mose 1,28)</p><p>Doch es ist wohl allen klar: Diesem Auftrag kommt der Mensch nur sehr unvollkommen nach. Es ist Teil der Strafe Gottes f&uuml;r seinen Abfall von Gott, dass zur Arbeit die M&uuml;he, zum Sch&ouml;pferischen die Schmerzen, zum Broterwerb der Schwei&szlig; tritt. Und das auch nur so lange, bis alles Sch&ouml;pferische ersch&ouml;pft ist, bis alle Kr&auml;fte den Auftrag nicht mehr verkraften, bis alles Lebendige stirbt. Im heutigen Losungswort der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine aus dem 1. Buch Mose, Kapitel 3 Vers 19 sagt Gott darum: <strong>&bdquo;Im Schwei&szlig; deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zum Erdboden zur&uuml;ckkehrst, denn von ihm bist du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub kehrst du zur&uuml;ck.&ldquo;</strong> Damit bin ich wieder bei der Beerdigung, wenn es am Grab hei&szlig;t: &bdquo;Erde zu Erde, Asche zur Asche, Staub zum Staube&ldquo;. Und, ist das alles? Ist das der Mensch? Unter Schmerzen geboren ist Arbeit sein Leben und zuletzt wird er wieder zu Staub? Nein! Denn bei einer christlichen Beerdigung geht dieser Satz noch weiter: &bdquo;&hellip;Staub zum Staube in der Hoffnung der Auferstehung zum ewigen Leben durch unseren Herrn Jesus Christus.&ldquo; Das ist das Entscheidende! Ja, da ist Trauer &uuml;ber ein Leben unter Schmerzen und M&uuml;hen. Da ist vielleicht auch gerade Trauer &uuml;ber einen geliebten Menschen, der Sie verlassen hat. Aber da ist auch Hoffnung! Aber sie ist nicht darin begr&uuml;ndet, dass ein Mensch durch seine Arbeit viel erreicht hat. Oder dass ihn der Tod vom Leiden erl&ouml;st hat. Sondern die Hoffnung gr&uuml;ndet in dem Sieg von Jesus Christus &uuml;ber den Tod. Er hat die Strafe Gottes auf sich genommen, als er am Kreuz f&uuml;r uns starb. Er ist der einzige, dem das m&ouml;glich war. Denn er ist eins mit seinem himmlischen Vater. Wer Jesus vertraut und ihm nachfolgt, der ist frei! Und voller Hoffnung! Ja, Arbeit und M&uuml;hen, Schwei&szlig; und Schmerzen geh&ouml;ren zum Leben. Aber sie <em>sind</em> nicht das Leben. Darum ist es das gr&ouml;&szlig;te Geschenk, wenn ich &uuml;ber einen Menschen sagen kann: &bdquo;Jesus war sein Leben.&ldquo; Und dieses Leben h&ouml;rt niemals auf.</p><p>&#9658; Mehr Infos zum Buch Mose:</p><section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/P9BxBKx8hlM">Buchvideo: Genesis (1. Mose) Kap. 1-11</section><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Jens Brakensiek</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17123326.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Jens Brakensiek]]></author>
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      <pubDate>Thu, 21 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Schatzkiste im Himmel]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 6,20-21 – ausgelegt von Ulrich Nellen.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Matthäus 6,20-21 – ausgelegt von Ulrich Nellen.</em><br/>
<p>Was ist eigentlich noch sicher in diesen unsicheren Zeiten? Wie soll ich mein Geld anlegen &ndash; falls das &uuml;berhaupt noch geht, weil ja alles teurer geworden ist?</p><p>Wir erleben, wie schnell sich der Aktienmarkt derzeit &auml;ndert, wie von Jetzt auf Nachher Menschen immense Verluste erleiden m&uuml;ssen.</p><p>Da kommt der Bibelvers f&uuml;r Heute ganz passend als Hilfestellung ins Spiel: Jesus sagt zu seinen Freunden im Matth&auml;us-Evangelium, Kapitel 6, Verse 20 und 21:</p><p><strong>&bdquo;Sammelt euch Sch&auml;tze im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie fressen und wo Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.&ldquo;</strong></p><p>Schauen wir mal, wie diese S&auml;tze uns heute helfen k&ouml;nnen, gewinnbringend zu investieren und die Sorgen vor Verlust ein wenig zu relativieren.</p><p>Diesen ersten Satz gebe ich frei auch so wieder: &bdquo;H&auml;uft euch nicht in euren Schatzkammern etwas an, das verg&auml;nglich ist, wo der Zahn der Zeit es zerst&ouml;rt oder wo es euch durch &auml;u&szlig;ere Eingriffe gestohlen wird, sondern an dem sichersten Ort, den es &uuml;berhaupt gibt, n&auml;mlich in der Welt Gottes &ndash; sozusagen mit sicherer Rendite &uuml;ber den Tod hinaus.&ldquo;</p><p>Und Jesus schiebt sogar noch eins hinterher: <strong>Wo Dein Schatz ist, da ist dein Herz!</strong></p><p>Jesus fragt uns: Woran h&auml;ngt dein Herz? Was nimmt den wichtigsten Platz in deinem Leben ein? Besitz, Wissen, Macht? Das wird alles vergehen!</p><p>Zum einen wird in diesen S&auml;tzen deutlich, dass die Blickrichtung wichtig ist: In Finanzspreche hie&szlig;e das: Schauen wir auf eine kurzfristige Anlage mit m&ouml;glichst hohem Gewinn, oder geht es um eine l&auml;ngerfristige hohe Rendite?</p><p>Das ist nat&uuml;rlich eine wichtige Entscheidung, die auch jeder Investbanker f&auml;llen muss.</p><p>Im Licht unseres Bibelverses hei&szlig;t das: Entscheide ich mich in allem, was ich anlege, nur auf das Diesseits &ndash; das ja bekannterma&szlig;en fr&uuml;her oder sp&auml;ter endet oder schaue ich auch auf das &bdquo;Nachher&ldquo;?</p><p>Ich k&ouml;nnte etwas flapsig sagen: Aktienbesitz kann nicht &uuml;ber den Tod hinaus fortgeschrieben werden &ndash; oder auch: &bdquo;Das letzte Hemd hat keine Taschen&ldquo;.</p><p>Es bleibt die Frage also: Was bleibt von dem, was ich mir so an Wichtigem anh&auml;ufe &ndash; denn darum geht es ja letztlich und nicht nur um den &bdquo;&auml;u&szlig;eren&ldquo; Besitz.</p><p>Und zum andern wird hier deutlich, was mir ein alter Landwirt mit gro&szlig;em Hof am Ende seines Lebens mal gesagt hat: &bdquo;Ich dachte immer, der Hof und das Land ist das Wichtigste, aber jetzt habe ich gemerkt: Das Wichtigste sind Beziehungen!&ldquo;</p><p>Das sind die Sch&auml;tze, die keine Inflation, keine Katastrophe und kein Krieg uns wegnehmen k&ouml;nnen.</p><p>Und das steckt auch in unserem heutigen Bibelvers drin.</p><p>Nur geht dieser noch weiter, n&auml;mlich &uuml;ber das biologische Leben hinaus, denn die Beziehungen zwischen Menschen sind leider mit dem Tod zu Ende. Daher lenkt Jesus mit diesem Satz unseren Blick noch weiter, denn der Tod ist nun mal nicht das Ende unseres gesamten Lebens.</p><p>Welche wahren Beziehungs-Sch&auml;tze dauern an, auch wenn wir mal sterben?</p><p>Und da ist nur eine Antwort in der Bibel m&ouml;glich: Das ist die Beziehung zu unserem Gott. Dazu l&auml;dt dieser Bibelvers ein: Sammle dir diesen Schatz an &ndash; und zwar jetzt in dieser Zeit. F&uuml;lle dein Herz und lass zu, dass Gott dir dein Herz f&uuml;llt. Das nennt man &bdquo;Glaubensbeziehung&ldquo; und das ist ja letztlich eine Liebesbeziehung, die &uuml;ber den Tod hinaus anh&auml;lt. Und eine Beziehung hat immer einen Anfang und der liegt laut diesem Vers im hier und jetzt: <strong>&bdquo;Sammelt euch jetzt Sch&auml;tze im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie fressen und wo Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.&ldquo;</strong></p><p>Die Einladung steht.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Ulrich Nellen</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17122550.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Ulrich Nellen]]></author>
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      <pubDate>Wed, 20 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Was ist schon perfekt auf dieser Welt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Korinther 13,10 – ausgelegt von Ulrich Nellen.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Korinther 13,10 – ausgelegt von Ulrich Nellen.]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Korinther 13,10 – ausgelegt von Ulrich Nellen.</em><br/>
<p>&bdquo;Na, wie war Dein Urlaub?&ldquo;, fragt der Eine. &bdquo;Perfekt!&ldquo; Entgegnet der Andere. &bdquo;Obwohl, - na ja das Hotel war sehr laut, das Fr&uuml;hst&uuml;ck so l&aacute; l&aacute; und die Stimmung in der Familie durchwachsen &ndash; aber ansonsten war es ein vollkommener Urlaub!&ldquo;</p><p>Kennen Sie auch solche Gespr&auml;che?</p><p>Was ist schon vollkommen auf dieser Welt? Oder pers&ouml;nlicher gefragt: Wer auf dieser Welt ist schon perfekt?</p><p>Die Sehnsucht nach einem perfekten Leben ist gro&szlig; und die Tendenz zum Perfektionismus unserer Zeit ist eine schwere Hypothek, die schon viele Menschenleben innerlich oder auch &auml;u&szlig;erlich kaputt gemacht hat.</p><p>Wir jagen dem Vollkommenen nach, werden aber fr&uuml;her oder sp&auml;ter resigniert feststellen: Letztlich bleibt es St&uuml;ckwerk!</p><p>Und an dieser Stelle kommt nun der Bibelvers f&uuml;r Heute ins Spiel, in dem Paulus in seinem ersten Brief an die Gemeinde der Stadt Korinth in Kapitel 13, Vers 10 schreibt<strong>: &bdquo;Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das St&uuml;ckwerk aufh&ouml;ren.&ldquo;</strong></p><p>Dieser Satz steht inmitten einer Aufz&auml;hlung, die ich zusammenfasse: All das, was ihr so lebt, und erlebt in den Gemeinden und eurem Leben und worauf ihr vielleicht stolz seid als Jesusnachfolger, ist letztlich immer nur St&uuml;ckwerk. Und im Vers 11 also direkt hintendran bringt er sogar das Bild eines Kindes ins Spiel, das in allen Bereichen des Lebens noch lernend vor sich hin stolpert.</p><p>Der Bibelvers f&uuml;r Heute erdet uns also zun&auml;chst mal &ndash; und das scheint heute mehr denn je n&ouml;tig zu sein, nicht nur in der Gesellschaft mit ihrem Hype f&uuml;r &bdquo;Perfektion&ldquo;, sondern auch in unseren christlichen Kreisen.</p><p>Aber Paulus l&auml;sst es nicht dabei, sondern &ouml;ffnet den Horizont nach vorne. Nah am griechischen Grundtext kann ich den Satz auch so wiedergeben: &bdquo;Dann, wenn das kommt, was dem vollendeten Ziel entspricht, wird das, was alles, was nur Einzelteile sind, nicht mehr n&ouml;tig sein. Es wird einfach verschwinden.&ldquo;</p><p>Und dieses &bdquo;Wenn&ldquo; meint nicht, dass wir es schlussendlich irgendwann doch mal schaffen, vollkommen zu sein, sondern lenkt unseren Blick weg von einer m&ouml;glichen &bdquo;Verschlimmbesserung&ldquo; auf etwas Neues. Und das begegnet uns in dem 13 Kapitel des 1. Korintherbriefs auch an vielen Stellen, wenn von der selbstlosen Liebe, die Gott erm&ouml;glicht, die Rede ist. Ich k&ouml;nnte auch sagen: Das Vollkommen kommt niemals aus uns, sondern immer zu uns!</p><p>Eine andere Bibelstelle erinnert daran frei &uuml;bersetzt: Nicht, dass wir die F&auml;higkeit hatten zu lieben, sondern Gott selbst hat uns geliebt und dadurch erst dazu bef&auml;higt, &uuml;berhaupt zu lieben.</p><p>Ja, auch nicht perfekt. Und deshalb ist es gut in engem Kontakt mit der Liebe in Person zu stehen, mit Jesus Christus. Denn am besten lernen wir das Ziel kennen, wenn wir fragen: Wer ist denn der Vollkommene? Denn dieser hat am Ziel seines irdischen Lebens, hat am Kreuz gesagt: Es ist vollendet! Und die Auferstehung am Ostermorgen war der Beweis f&uuml;r das &bdquo;Vollkommene&ldquo;.</p><p>So k&ouml;nnen wir unseren heutigen Vers auch erweitert &uuml;bersetzen:</p><p>Wenn der kommt, der alles vollbringt und zum Ziel f&uuml;hrt, dann ist all das St&uuml;ckwerk, das wir versuchen, um vielleicht Gott irgendwie n&auml;her zu kommen &uuml;berfl&uuml;ssig geworden.</p><p>Und genau das ist ja bereits geschehen: Ein liebender Gott wurde Mensch und hat jegliches St&uuml;ckwerk &uuml;berfl&uuml;ssig gemacht!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Ulrich Nellen</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17121815.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Ulrich Nellen]]></author>
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      <pubDate>Tue, 19 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Exportschlager für Mitreisende]]></title>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Matthäus 28,19-20 – ausgelegt von Jens Kilian.</em><br/>
<p>Es ist Sommer, also Urlaubszeit. Waren sie auf Reisen oder sind sie vielleicht sogar gerade im Urlaub? Das Reisen liegt Deutschen als Reiseweltmeister ja sozusagen im Blut. Gehet hin in alle Welt und machet Urlaub bei allen V&ouml;lkern. Lernet, &uuml;berall anzuhalten, wo ihr es f&uuml;r geboten haltet oder es sch&ouml;n findet. Ja, auch ich liebe es, Urlaub zu machen und fremde L&auml;nder kennenzulernen. Damit werde ich dem Ruf als Deutscher wohl gerecht.</p><p>Vor Pilatus sagt Jesus kurz vor der Kreuzigung: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Christen geh&ouml;ren zu Jesus Christus und damit zu seinem Reich. Jesus hat den Menschen, die zu ihm geh&ouml;ren, auch etwas ins Blut gelegt. Ein Auftrag, der ebenfalls in alle Welt f&uuml;hren kann. Ganz am Ende des Evangeliums nach Matth&auml;us k&ouml;nnen Sie diesen Missionsauftrag lesen:</p><p><strong>Darum gehet hin und lehret alle V&ouml;lker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes&nbsp;und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.&ensp;</strong></p><p>Nach Urlaub klingt diese Art von Weltreise erst mal nicht. Eher nach einer riesigen Aufgabe. Das Sch&ouml;ne daran ist: Wer sich darauf einl&auml;sst, hat einen mitreisenden Begleiter, Jesus selbst kommt mit. Das hat er versprochen.</p><p>Unser Gott ist nicht nur der Gott der Europ&auml;er oder Amerikaner oder eines westlichen Kulturkreises. Sp&auml;testens seit der Himmelfahrt und dem Missionsbefehl ist er auch nicht nur der Gott der Juden. &Uuml;berall auf der Welt m&ouml;chte Gott Menschen zu sich einladen. Diese Einladung ist der gr&ouml;&szlig;te Exportschlager, den Christen als Volk Gottes haben. Und unglaublicher weise wird dieses Exportgut sogar kostenlos angeboten, zum Nulltarif, weltweit.</p><p>M&ouml;chten Sie ein Vertreter Gottes werden, der Menschen zuhause aufsucht und ihnen etwas anbietet, was ihr Leben von Grund auf ver&auml;ndert? Sie brauchen niemandem etwas Minderwertiges oder &Uuml;berteuertes aufschw&auml;tzen. Sie d&uuml;rfen etwas anbieten, was eigentlich unbezahlbar wertvoll ist.&nbsp;</p><p>Die Gefahr eines Au&szlig;enhandelsdefizits besteht jedoch in gewisser Weise auch in Gottes Volkswirtschaft. Es liegt n&auml;mlich ein gro&szlig;es Defizit an Christen vor, die diesen Auftrag annehmen und bereit sind, hinzugehen in diese Welt, dahin wo Gott Vertreter sucht.</p><p>Unseri&ouml;se Verk&auml;ufer sind manchmal von der Bildfl&auml;che verschwunden, nachdem sie<br />
etwas verkauft haben und das Geld eingegangen ist. Jesus bietet den Support-Vertrag gleich mit an, also sozusagen die lebensl&auml;ngliche Begleitung und Unterst&uuml;tzung. Zum einen ist da Gottes Zusage, bei uns zu sein bis ans Ende der Welt. Zum anderen sind wir aber auch als Christen zum dauerhaften Support aufgerufen: Zweimal hei&szlig;t es &bdquo;Lehret&ldquo;: &bdquo;Lehret alle V&ouml;lker&ldquo; und &bdquo;lehret sie halten&ldquo;. Und das gilt in beide Richtungen: Lehret und lasst euch belehren. Glaube ist nicht nur eine einmalige Entscheidung und auch nicht nur eine kurze Urlaubsreise. Glauben ist eine Lebensreise mit dauerhaftem Supportvertrag. Christen sind Lernende, wir lernen von dem dreieinigen Gott, wir lernen aber auch voneinander.</p><p>M&ouml;chten Sie mit Jesus auf diese Lebensreise gehen und seine Einladung in die ganze Welt exportieren? Es ist die vielleicht gr&ouml;&szlig;te, wichtigste und mitrei&szlig;endste Aufgabe, die ein Mensch haben kann. Weltweit!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Jens Kilian</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17121212.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Jens Kilian]]></author>
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      <pubDate>Mon, 18 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ach du liebe Zeit!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 90,10 – ausgelegt von Jens Kilian.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 90,10 – ausgelegt von Jens Kilian.</em><br/>
<p>Eigentlich dauert jeder Tag 24 Stunden und jedes Jahr hat 365 Tage. Ein Schaltjahr hat auch mal einen Tag mehr. Trotzdem sagt mein Zeitgef&uuml;hl, dass manche Tage sich ziehen wie Kaugummi und an anderen Tagen rennt mir die Zeit davon. Ung&uuml;nstig ist dabei, dass manchmal gerade die schweren Zeiten sich ziehen und die sch&ouml;nen Zeiten so schnell vorbei sind. Auch das Alter spielt wohl eine gewisse Rolle. F&uuml;r Kinder kann das Warten auf den Geburtstag unertr&auml;glich lange werden. Je &auml;lter ich werde, desto schneller scheint die Zeit zu vergehen. Wer in hohem Alter auf sein Leben zur&uuml;ckschaut, hat h&auml;ufig das Gef&uuml;hl, dass die Zeit viel zu schnell vergangen ist.</p><p>Mose, der Israel aus &Auml;gypten f&uuml;hrte, war wohl auch nicht mehr der J&uuml;ngste, als er sagte: &bdquo;<strong>Unser Leben w&auml;hret siebzig Jahre, und wenn&rsquo;s hoch kommt, so sind&rsquo;s achtzig Jahre, und was daran k&ouml;stlich scheint, ist doch nur vergebliche M&uuml;he.&ldquo;&nbsp;</strong>(Psalm 90,10)</p><p>Wie kommt es, dass Mose im R&uuml;ckblick so viel vergebliche M&uuml;he sieht?&nbsp; Viel Schweres hat er erlebt. Unterdr&uuml;ckung in &Auml;gypten, Flucht, Neuanfang in der Fremde und scheinbar endloses umherziehen in der W&uuml;ste. Dazu kommt die Verantwortung f&uuml;r sein ganzes Volk, die schwer auf seinen Schultern lastet. Trotzdem ist Mose f&uuml;r mich eines der gro&szlig;en Glaubensvorbilder im Alten Testament, ein Mann der Gott pers&ouml;nlich begegnet und mit ihm spricht. Mose erh&auml;lt von Gott die Zehn Gebote und wird beschrieben als jemand, der dem&uuml;tiger ist, als andere Menschen auf der Welt.</p><p>Mose wei&szlig; offensichtlich, dass dieses Leben nicht alles ist. So kommt er zu der Aussage: <em>&bdquo;Lehre uns bedenken, dass wir sterben m&uuml;ssen, auf das wir klug werden.&ldquo;</em></p><p>So sehr ich mir ein langes Leben w&uuml;nsche, die entscheidende Frage ist wohl nicht, wie lange es dauert, sondern wie ich mein Leben f&uuml;lle. In Gottes N&auml;he und in der Gemeinschaft mit ihm bekommt das Leben eine neue Qualit&auml;t. Wahrscheinlich werde ich Gott in diesem Leben nie so begegnen, wie Mose ihm auf dem Berg Sinai bei der &Uuml;bergabe der 10 Gebote begegnet. Aber ich komme zu Gott und rede mit ihm. Jederzeit. Im Gebet. Als Christ darf ich Gott sogar Vater nennen. Ob sich Mose das schon vor &uuml;ber 3000 Jahren vorstellen konnte?</p><p>Am Ende des Psalms bittet Mose Gott um Gelingen f&uuml;r seinen Dienst, dass seine Arbeit nicht vergeblich ist. Aus heutiger Sicht kann ich wohl sagen, dass Gott diese Bitte erh&ouml;rt hat, auch wenn Mose selbst in der W&uuml;ste stirbt und das verhei&szlig;ene Land Israel nicht mehr gesehen hat. Ob mein Leben und Arbeiten ins Leere geht oder Frucht bringt, h&auml;ngt an Gottes Segen.</p><p>Ich wei&szlig; nicht, wie lange Sie leben. Ich wei&szlig; nicht mal, wie alt ich werde. Aber ich w&uuml;nsche mir und Ihnen, dass es ein Leben in Gottes N&auml;he und unter seinem Segen ist und dass unsere M&uuml;he nicht vergeblich ist. Von Mose k&ouml;nnen wir lernen, auch dann, wenn unsere Arbeit Fr&uuml;chte tr&auml;gt, dem&uuml;tig zu bleiben.</p><p>&Uuml;brigens: Wenn Sie im Himmel bei Gott sind, d&uuml;rfen Sie sich &uuml;ber etwas ganz Besonderes freuen: Obwohl es dort wundersch&ouml;n ist, werden Sie nie den Eindruck haben, dass Ihnen die Zeit davonl&auml;uft.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Jens Kilian</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17120832.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Jens Kilian]]></author>
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      <pubDate>Sun, 17 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das Gift der Unzufriedenheit]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 4,7 – ausgelegt von Friederike Deuschle.]]></description>
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<p>&bdquo;Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Sch&ouml;nste im ganzen Land?&ldquo; Diese Worte stammen aus dem M&auml;rchen Schneewittchen. Sie kommen aus dem Mund der b&ouml;sen Stiefmutter. Und es sind gef&auml;hrliche Worte. Die Antwort n&auml;mlich gef&auml;llt der K&ouml;nigin gar nicht: &bdquo;Schneewittchen ist tausendmal sch&ouml;ner als ihr.&ldquo; Von da an kennt sie nur noch ein Ziel: Die junge Frau muss beseitigt werden. Dabei ist das Problem ja eigentlich gar nicht Schneewittchen. Das Problem ist sie selbst und ihre eigene Unzufriedenheit.</p><p>In der Bibel gibt es eine Geschichte, die etwas &auml;hnliches erz&auml;hlt. Sie handelt von Kain, dem &auml;ltesten Sohn von Adam und Eva. Er ist ebenfalls unzufrieden. Er hat ein Opfer gebracht. Aber Gott hat es nicht angesehen. Wir erfahren nicht, was da genau passiert ist. Aber es ist klar: Es lief nicht so wie gedacht. Kain ist unzufrieden.</p><p>Und dann ist da sein j&uuml;ngerer Bruder Abel. Er bringt ebenfalls ein Opfer. Und seines wird angenommen. &bdquo;Warum Abel und nicht ich? Ist das nicht ungerecht?&ldquo; Die Unzufriedenheit wird zum Neid und zum Zorn auf Abel. Und auch Kain merkt es nicht, dass nicht sein Bruder das Problem ist, sondern er selbst und seine Unzufriedenheit.</p><p>Da meldet sich Gott zu Wort. Er sieht, was in Kain vor sich geht. Er spricht ihn an: &bdquo;Warum bist du so zornig?&ldquo;&nbsp; Und er warnt ihn:</p><p><strong>&bdquo;Ist es nicht so: Wenn du Gutes planst, kannst du den Blick frei erheben. Hast du jedoch nichts Gutes im Sinn, dann lauert die S&uuml;nde an der T&uuml;r. Sie lockt dich, aber du darfst ihr nicht nachgeben.&ldquo;</strong></p><p>So steht das im 1. Buch Mose, Kapitel 4, 7 nach der &Uuml;bersetzung der Basisbibel.</p><p>Gott macht Kain darauf aufmerksam, was da gerade in ihm vorgeht: Erkennst du nicht, was die Unzufriedenheit in deinem Herzen anrichtet? Sie ist wie ein Gift. Wenn du ihr Raum gibst, dann zerst&ouml;rt sie deine Beziehung zu deinem Bruder und sie bringt dich dazu, Schuld auf dich zu laden. Darum: Lass nicht zu, dass sie dein Herz in Besitz nimmt.</p><p>Und jetzt hat Kain die Chance, auf das Gespr&auml;chsangebot Gottes einzugehen. Er kann Gott antworten und ihm seinen Frust, seine Fragen und seinen Zorn vor die F&uuml;&szlig;e werfen. Aber er tut es nicht. Statt Gott zu antworten, geht er hin und erschl&auml;gt sein Bruder.</p><p>Eine traurige Geschichte. Doch w&auml;hrend ich dar&uuml;ber nachdenke, beschleicht mich die Ahnung, dass ich selbst ja oft gar nicht so viel besser handle als Kain. Nein, erschlagen habe ich noch niemand. Aber auch mit b&ouml;sen Worten kann ich andere niedermachen, mit vielsagenden Blicken oder mit sichtbar gezeigter Ablehnung. Und wenn ich ehrlich bin vor mir, dann muss ich immer wieder erkennen, dass oft gar nicht der oder die andere das Problem ist, sondern ich selbst und meine eigene Unzufriedenheit.</p><p>Und deshalb tut es auch mir gut, diese Warnung Gottes ernst zu nehmen und mich immer wieder daran erinnern zu lassen: Unzufriedenheit ist wie ein Gift. Es ist gef&auml;hrlich, wenn sie in meinem Herzen Raum bekommt.</p><p>Und auch mir gilt das Gespr&auml;chsangebot Gottes. Im Gebet kann ich ihm meinen Frust und meinen &Auml;rger sagen. Ich darf klagen, ihm alles hinwerfen. Ich darf bitten, dass er mir Zufriedenheit schenkt, damit ich den Menschen, mit denen ich es heute zu tun habe, offen und frei begegnen kann.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Friederike Deuschle</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17120520.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Friederike Deuschle]]></author>
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      <pubDate>Sat, 16 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott loben zieht nach oben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 63,5 – ausgelegt von Friederike Deuschle.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 63,5 – ausgelegt von Friederike Deuschle.</em><br/>
<p>&bdquo;Gott loben zieht nach oben.&ldquo; Diesen Spruch habe ich in meiner Konfirmandenzeit gelernt. Einer, der das in seinem Leben immer wieder erfahren hat, ist David. Die Bibel erz&auml;hlt uns einiges aus seinem Leben. Da sind H&ouml;hen, aber auch manche Tiefen dabei. Und von David wissen wir nicht nur, was er erlebt hat, sondern auch eine ganze Menge davon, wie er damit umgegangen ist. Im Buch der Psalmen finden wir Gebete, die er gebetet und aufgeschrieben hat. Bei manchen dieser Psalmen erfahren wir sogar in welcher Situation sie entstanden sind.&nbsp;&nbsp;</p><p>So zum Beispiel in Psalm 63. David ist in der W&uuml;ste. Nicht nur &auml;u&szlig;erlich, sondern auch innerlich. David ist auf der Flucht, verfolgt von Saul, seinem Vorg&auml;nger auf dem K&ouml;nigsthron Israels. Er schwebt in Lebensgefahr, weil Saul ihn umbringen will.&nbsp;</p><p>In so einer Situation w&uuml;rde ich sicherlich vor allem Bittgebete sprechen: &bdquo;Herr, bewahre mich. Hilf mir.&ldquo; Oder ich w&uuml;rde klagen: &bdquo;Warum l&auml;sst du das zu?&ldquo; Ich vermute, dass David in seiner W&uuml;stenzeit sicher auch viele Bitten an Gott gerichtet hat. Aber in Psalm 63 schreibt er noch etwas anderes. In Vers 5 lese ich: <strong>&bdquo;Ich will dich loben mein Leben lang und meine H&auml;nde in deinem Namen aufheben.&ldquo;</strong></p><p>Gott loben, mein Leben lang, an allen Tagen meines Lebens &ndash; nicht nur dann, wenn mir das Lob sowieso auf der Zunge liegt. Ja, gerade dann, wenn mir eigentlich mehr nach Klagen zumute ist. Ich muss zugeben, dass ich das in meinem eigenen Leben oft vergesse. Aber es tut mir gut, mich daran erinnern zu lassen.</p><p>Denn wenn ich Gott lobe, dann ver&auml;ndert sich etwas: Nicht &auml;u&szlig;erlich, aber in meinem Herzen.</p><p>Wenn ich Gott lobe, dann erinnere ich mich daran, was Gott bereits alles getan hat in meinem Leben. Ich erinnere mich daran, dass mein Leben aus seiner Hand kommt und er mich doch mit so vielem reich beschenkt hat. Ich erinnere mich daran, wie oft ich schon seine Hilfe erfahren habe.</p><p>Und wenn ich das laut ausspreche oder auch nur in Gedanken zu Gott sage, ihn daf&uuml;r lobe, dann st&auml;rkt das mein Vertrauen auf ihn. Es st&auml;rkt mein Vertrauen darauf, dass Gott es trotz allem gut machen wird, dass er die Situation unter Kontrolle hat, dass er wei&szlig;, was er tut, dass er zur rechten Zeit helfen wird.</p><p>Und noch etwas geschieht: Wenn ich Gott lobe, dann wende ich meinen Blick weg von den Schwierigkeiten hin zu dem, der die Macht hat, sie zu &uuml;berwinden. Ich schaue nicht mehr nach unten auf das, was mich bedr&auml;ngt. Ich schaue nach oben. Ich hebe den Kopf, richte mich auf. Wenn ich Gott lobe f&uuml;r seine Gr&ouml;&szlig;e und Herrlichkeit, dann macht das gleichzeitig auch mein eignes Herz weit. Es gibt mir eine neue Perspektive, eine neue Blickrichtung.</p><p>Damit sind dann meine Probleme nicht einfach aus der Welt. Aber trotzdem merke ich immer wieder. Es stimmt: Gott loben zieht nach oben. Es baut auf und gibt neuen Mut.</p><p>Und deshalb will ich mich heute daran erinnern lassen, Gott zu loben, egal was dieser Tag bringt und was mich gerade umtreibt. Ich will ihn loben f&uuml;r seine Gr&ouml;&szlig;e und Herrlichkeit. Ich will ihn loben daf&uuml;r, dass er mich kennt und sieht, dass er meine Schuld vergibt und mich liebt heute und an allen Tagen meines Lebens.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Friederike Deuschle</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17119896.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Friederike Deuschle]]></author>
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      <pubDate>Fri, 15 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[„Das vergebe ich dir nie!“]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 11,25 – ausgelegt von Johannes Hruby.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Markus 11,25 – ausgelegt von Johannes Hruby.</em><br/>
<p>&bdquo;Das kann ich dir nicht vergeben, dass du mir diesen lukrativen Posten in meiner Wunschfirma weggeschnappt hast&ldquo;, sagt ein Angestellter zu seinem Kollegen.</p><p>&bdquo;Das kann ich dir nicht vergeben, dass du das Erbe angetreten hast, obwohl du dich nie um die Mutter gek&uuml;mmert hast&ldquo;, sagt die Schwester zu ihrem j&uuml;ngeren Bruder.</p><p>&bdquo;Das kann ich dir nicht vergeben, dass du die Hecke zwischen unseren Grundst&uuml;cken ohne vorherige Absprache einfach entfernt hast&ldquo;, sagt der Hausbesitzer zu seinem Nachbarn.</p><p>Geht es Ihnen auch so wie in diesen Beispielen, dass Sie einfach nicht vergessen und vergeben k&ouml;nnen? Sie wurden schwer entt&auml;uscht und verletzt, jetzt sind Sie bitter geworden. Sie tragen nach, was Ihnen jemand angetan hat. Sie leiden darunter. Sie meiden den Kontakt mit der Person, die Sie verletzt und ungerecht behandelt hat. Sie k&ouml;nnen ihr nicht in die Augen schauen. Sie verlieren langsam die Freude am Leben, die Freude an der Gemeinschaft mit anderen. Auch Ihr Glaubensleben leidet darunter. Ihre Gebete werden kraftlos. Gott scheint Sie nicht mehr zu h&ouml;ren und die Gebete zu erh&ouml;ren.</p><p>Jesus will uns heute wachr&uuml;tteln. Wenn ihr betet, sagt Jesus, und ihr habt eurem N&auml;chsten nicht vergeben, dann riskiert ihr, dass euch Gott vergibt. Wenn ihr anderen Menschen nicht vergeben wollt, dann vergibt euch euer himmlischer Vater auch nicht. Ein deutliches Wort von Jesus. Denkt daran, was euch Gott alles vergeben hat. Dann gebt diese Vergebung auch an andere Menschen weiter.</p><p>Wie sich das positiv auf das Miteinander auswirkt, zeigt dieses Beispiel. Ein franz&ouml;sischer Offizier musste die Stadt Datteln besetzen. Der dortige B&uuml;rgermeister wurde sein erbitterter Gegner. F&uuml;r den Offizier und Pfarrersohn stellte sich die Frage, ob es geboten und m&ouml;glich sei, Feindesliebe zu &uuml;ben.</p><p>Da f&uuml;hrte ihn am Karfreitag sein Weg in einen evangelischen Gottesdienst. W&auml;hrend der Abk&uuml;ndigung des Abendmahls entstand bei dem Offizier der Wunsch, daran teilzunehmen. Alle Bedenken, als fremder Offizier die Andacht der Gemeinde st&ouml;ren zu k&ouml;nnen, schwanden unter einer starken inneren Macht, die ihn vorw&auml;rtstrieb.</p><p>So n&auml;hert er sich als einer der letzten dem Tisch des Herrn und &ndash; stutzt. Denn im selben Augenblick tritt sein Gegner, der deutsche B&uuml;rgermeister, an seine Seite. Die Blicke der ganzen Gemeinde sind auf die beiden M&auml;nner gerichtet. Was werden sie tun? Beide z&ouml;gern, dann treten sie gemeinsam vor. Sie essen von einem Brot und trinken aus einem Kelch und reichen sich die H&auml;nde. Von da an wird das Unm&ouml;gliche m&ouml;glich: beide arbeiten zusammen zum Segen der ganzen Bev&ouml;lkerung.</p><p>Welche Kraft hat doch die Vergebung! Im Abendmahl erleben wir sp&uuml;rbar, wie Gott uns das wegnimmt, wo wir schuldig geworden sind. Das kann uns befl&uuml;geln, das Geschenk der Vergebung weiterzugeben. Wer die Last bei Gott ablegt, muss nichts mehr nachtragen. Das Leben wird leichter. Ich w&uuml;nsche Ihnen heute einen leichten Tag.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Johannes Hruby</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17119298.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Johannes Hruby]]></author>
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      <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gottes Schutz]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 91,4 – ausgelegt von Johannes Hruby.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 91,4 – ausgelegt von Johannes Hruby.</em><br/>
<p>Schon oft habe ich erfahren, dass Gott mich besch&uuml;tzt hat wie mit einem Schild, das feindliche Angriffe von mir abwehrt. Wer auf ein langes Leben zur&uuml;ckblicken kann, auf Zeiten, wo er Haus und Heimat verlassen musste, der hat sicher erlebt, wie Gott ihm durchgeholfen hat. Das hat er allein der Treue Gottes zu verdanken. Er steht zu seinem Wort. Gott h&auml;lt, was er verspricht. So lautet unser heutiges Losungswort der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine in der &Uuml;bersetzung der BasisBibel: <strong>&bdquo;Wie ein Schild sch&uuml;tzt dich seine Treue, wie ein Schutzraum umgibt sie dich.&ldquo;</strong> Dieser Vers steht in Psalm 91. Das ist der Lieblingspsalm vieler Eltern, die ihr Kind zur Taufe bringen. In diesem Psalm wird beschrieben, wie Gott uns sch&uuml;tzt, wie er Engel schickt, um uns auf allen Wegen zu beh&uuml;ten (Ps. 91, 11).</p><p>Wie Gott seine Leute besch&uuml;tzt, hat auch der inzwischen verstorbene Pfarrer Heiko Krimmer erlebt, als er mit seinem Wagen unterwegs war. Ein Student fuhr den gefragten Prediger vom w&uuml;rttembergischen Dettingen ins Siegerland und zur&uuml;ck. Dem jungen Fahrer macht es Spa&szlig;, das Auto so richtig auszufahren. Die Tachonadel stand manchmal bei 200 km/h.</p><p>Eine Woche sp&auml;ter wollte Heiko Krimmer mit seinem Auto vom Parkplatz wegfahren. Doch ein Reifen war v&ouml;llig platt. Der Automechaniker stellte fest, dass mindestens schon vier Wochen ein Nagel im Reifen steckte. Er sagt dann zu dem jungen Chauffeur: &bdquo;Dein Pfarrer kann froh sein, dass er keine langen Strecken und vor allem nicht schnell gefahren ist. Das h&auml;tte ihn b&ouml;se erwischt.&ldquo; Die beiden dachten an ihre rasante Fahrt vor einer Woche und konnten nur Jesus danken, dass er sie bewahrt hat.</p><p>Diese beiden M&auml;nner erlebten die N&auml;he und Gegenwart Gottes, ohne dass sie das wussten. Es gibt aber auch Situationen, da erwartet Gott, dass wir uns bewusst auf ihn verlassen. Gott schaut nach unserem Glauben, der es wagt, ins kalte Wasser zu springen. Unser Glaube wird wachsen, wenn wir uns ohne Angst der sch&uuml;tzenden Hand Gottes anvertrauen.</p><p>Sich jemand anvertrauen ist nicht jedermanns Sache. Deshalb ziehen es manche Menschen vor, lieber mit dem Auto zu reisen als mit dem Flugzeug. Einer sagte mal: &bdquo;Ich fliege nicht, man f&uuml;hlt sich zu sehr in Gottes Hand!&ldquo; Da wird deutlich der Zwiespalt zwischen Angst und Vertrauen, zwischen Glauben und Zweifel. &bdquo;Zu sehr in Gottes Hand&ldquo;, ist f&uuml;r einige Menschen unheimlich. Ist das bei Ihnen auch so?</p><p>Ich m&ouml;chte in Gottes Hand sein, aber nicht zu sehr. Ich m&ouml;chte von Gott bewahrt sein, es aber nicht unn&ouml;tig herausfordern. Ich m&ouml;chte bei Gott geborgen sein, aber nicht alles aus meiner Hand geben. Ich m&ouml;chte in seiner guten starken Hand sein, mein Leben aber auch selber etwas in der Hand behalten.</p><p>Ein Fisch hat keine Angst vor zu viel Wasser. Auch ein Vogel macht sich keine Sorgen &uuml;ber zu viel Luft. So will ich mich ganz in die H&auml;nde Gottes fallen lassen. Denn Gott tr&auml;gt und h&auml;lt mich ohnehin. Er umgibt mich von allen Seiten. Mein Leben ist in seiner treuen Hand.</p><p>Das m&ouml;chte ich Ihnen f&uuml;r den heutigen Tag zusprechen: Wie ein Schild sch&uuml;tzt dich Gottes Treue, wie ein Schutzraum umgibt sie dich.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Johannes Hruby</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17118721.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Johannes Hruby]]></author>
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      <pubDate>Wed, 13 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Rauf auf den Berg!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 18,47 – ausgelegt von Christoph Morgner.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 18,47 – ausgelegt von Christoph Morgner.</em><br/>
<p>Als ich noch r&uuml;stig und fit war &ndash; lange liegt es zur&uuml;ck -, geh&ouml;rte das Bergsteigen zu meinem j&auml;hrlichen Programm. Nun &ndash; nicht unbedingt auf dem Niveau von Reinhold Messner. Meist war ich mit meiner Frau und unseren Kindern, oft aber auch mit Jugendgruppen unterwegs. Es zog sich lange hin, bis wir am Fu&szlig; des Gipfels waren. Zun&auml;chst ging es &uuml;ber Wiesen und auf Waldwegen, dann kam steiniger Schotter ohne Ende. Das war schwierig und m&uuml;hselig f&uuml;r uns Flachl&auml;nder. Endlich &ndash; es dauerte uns viel zu lange &ndash; kamen wir auf Fels zu stehen. Nun hatten wir festen Boden unter den F&uuml;&szlig;en. Wir hatten Halt. Dann ging zwar das Bergsteigen erst richtig los. Aber wir wurden f&uuml;r unser Klettern und Schwitzen reichlich belohnt. Endlich am Ziel! Der Ausblick auf dem Gipfel: unvergesslich.</p><p>&Auml;hnliche Erfahrungen hat der K&ouml;nig David wohl auch gemacht. Aber anders: In seiner Gegend, dem Heiligen Land, sind ja gr&ouml;&szlig;ere Felsmassive unbekannt. Aber er hat gewusst: Ein Fels ist eine stabile Sache. Auf diesem Untergrund kann man fest stehen. Der ist nicht zu ersch&uuml;ttern. Damit vergleicht er im 18. Psalm das, was er mit seinem Gott erlebt hat<strong>: &bdquo;Der HERR lebt! Gelobt sei mein Fels</strong>&ldquo;. (Psalm 18,47)</p><p>Gott als Fels: Was f&uuml;r ein ungew&ouml;hnlicher Vergleich! Aber er leuchtet mir ein: Der Untergrund ist stabil. Hier stehe ich sicher. Das gibt mir festen Halt. So hat es David wer wei&szlig; wie oft erfahren. Davon hat er manche Lieder gesungen. So &auml;hnlich hat das auch Paul Gerhardt im Umfeld des Drei&szlig;igj&auml;hrigen Krieges empfunden: &bdquo;Alles vergehet, Gott aber stehet ohn alles Wanken&ldquo;.</p><p>Ich empfinde das als ein gro&szlig;es Geschenk, mich an Gott halten zu k&ouml;nnen. Ich rechne fest damit, dass er mich nicht nur liebt, sondern t&auml;glich meinen Weg begleitet. Er meint es gut mit mir. Was f&uuml;r ein Gl&uuml;ck zu wissen: <strong>&bdquo;Der HERR lebt&ldquo;</strong>. In Jesus Christus hat er sogar seinen Fu&szlig; auf unsere Erde gesetzt und uns lauter Spuren des Segens hinterlassen.</p><p>An ihn glaube ich. Darauf setze ich. Ich wei&szlig;, wohin ich geh&ouml;re. Hier befinde ich mich auf festem Grund.&nbsp; Im Wort der Bibel werden mir daf&uuml;r die Augen ge&ouml;ffnet. Jeden Tag lese ich einen kleinen, &uuml;berschaubaren Abschnitt und denke &uuml;ber ihn nach. Das lenkt mein Denken und Handeln auf gute Bahnen. Das gibt mir Orientierung und festen Halt.</p><p>Und ich darf zu Gott beten. Ich wei&szlig;: Ich werde geh&ouml;rt und werde ernstgenommen mit dem, was mir auf dem Herzen liegt. Gott wird mir zwar nicht unbedingt meine W&uuml;nsche erf&uuml;llen, aber er wird mit meinen Anliegen so umgehen, wie es f&uuml;r mich gut und richtig ist. Am Ende werde ich ihm daf&uuml;r danken k&ouml;nnen. Das steht f&uuml;r mich felsenfest.</p><p>Leider sind mein Glauben und Vertrauen eine sehr wackelige Angelegenheit, abh&auml;ngig von Stimmungen, Launen und den Ereignissen, denen ich ausgesetzt bin. Da geht es auf und ab. Da geht es eher br&uuml;chig und schwankend zu. Nein, ich habe meinen Halt nicht in mir selbst. Umso mehr freue ich mich, einen Gott und Heiland zu haben und mich auf ihn zu gr&uuml;nden.</p><p>So stimme ich gern in den Jubel des K&ouml;nigs David ein. Es ist mein Wunsch und mein Gebet, dass Sie davon angesteckt werden, so dass Sie fr&ouml;hlich mitjubeln und gern einstimmen: <strong>&bdquo;Der HERR lebt! Gelobt sei mein Fels!&ldquo;</strong></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Präses i. R. Dr. Christoph Morgner</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17118039.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Präses i. R. Dr. Christoph Morgner]]></author>
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      <pubDate>Tue, 12 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[„Not lehrt beten“]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Joel 3,5 – ausgelegt von Christoph Morgner.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Joel 3,5 – ausgelegt von Christoph Morgner.</em><br/>
<p>&bdquo;Not lehrt beten&ldquo;, wei&szlig; ein altes Sprichwort.&nbsp; Da ist was dran. Mancher, der sich bislang wenig um Gott geschert hat, erinnert sich pl&ouml;tzlich an ihn, wenn er in der Klemme steckt und nicht weiterwei&szlig;. Wer kann mir jetzt noch helfen? Da f&auml;llt ihm Gott ein. Sp&auml;t, aber nicht zu sp&auml;t, landet er an der richtigen Adresse. Denn Gott verspricht<strong>: &bdquo;Wer sich im Gebet an mich wendet, der wird von mir geh&ouml;rt. Ich nehme ihn ernst. Wer den Namen des HERRN anrufen wird, der soll errettet werden&ldquo;</strong>. (Joel 3,5)</p><p>So der Originalton beim Propheten Joel im Alten Testament. Wir wissen &uuml;ber ihn nur wenig.&nbsp; Aber die Forscher sind sich &uuml;ber die bittere Lage einig, in der das Volk Israel vor mehr als 2000 Jahren gesteckt hat:&nbsp; Eine Heuschreckenplage &uuml;berzieht das Land. Uners&auml;ttliche Fresser fallen &uuml;ber die kostbare Ernte her. Was &uuml;ber Monate hindurch sachte gewachsen ist, wird innerhalb weniger Stunden zu ihrem Raub. Jeder kann sich vorstellen, was droht: Hunger und Elend. Wird Israel das &uuml;berleben?&nbsp;</p><p>Frage nur: Was tun? Gegen die Heuschrecken ank&auml;mpfen? Das w&auml;re verlorene Liebesm&uuml;h. Die haben bekanntlich noch jede Attacke heil &uuml;berstanden. Was bleibt: beten, den &bdquo;Namen des HERRN anrufen&ldquo; - und wom&ouml;glich erleben, wie Gott sich um seine Leute k&uuml;mmert. Tats&auml;chlich: Bald prasselt in Israel reichlich Regen. Gott tut Wunder und l&auml;sst das Land wieder erbl&uuml;hen. Alle bekommen genug zu essen. Das Volk ist gerettet. Es hat &bdquo;den Namen des HERRN&ldquo; angerufen und erlebt ein Wunder.</p><p>Das w&auml;r`s doch auch f&uuml;r Sie und mich. Was sich damals zugetragen hat, will in uns Mut und Zuversicht wecken, unserem Gott viel zuzutrauen.&nbsp; Hauptsache, wir beten. Hauptsache, wir suchen den Kontakt zu ihm. Aber bitte nicht nur dann, wenn es brenzlig wird, sondern Tag f&uuml;r Tag. Regelm&auml;&szlig;ig. Dann werden wir, ganz gleich, was auf uns zukommt, zuversichtlich nach vorn schauen k&ouml;nnen.</p><p>F&uuml;r den Propheten Joel ist die Heuschreckenplage jedoch nur ein bescheidenes Vorspiel f&uuml;r das, was noch kommen wird. Er spricht vom &bdquo;schrecklichen Tag des HERRN&ldquo;. Hier klingt leise an, was wir im christlichen Glaubensbekenntnis aussprechen: Jesus kommt eines Tages wieder, &bdquo;zu richten die Lebenden und die Toten&ldquo;. Das ergibt sich als logische Folge unserer Menschenw&uuml;rde. Gott hat jeden von uns reichlich begabt, und er hat unsere Erde mit allem ausgestattet, was wir zu einem gelingenden Leben und einem gedeihlichen Miteinander brauchen &ndash; in der Familie angefangen bis hin zur gro&szlig;en Politik. Eines Tages wird Gott uns fragen, wie wir mit seinen Gaben umgegangen sind.</p><p>Das wird ein gro&szlig;es Erschrecken geben. Jedenfalls, wenn ich auf mein eigenes Leben zur&uuml;ckblicke: wie oft habe ich versagt. Wieviel Liebe bin ich anderen schuldiggeblieben. Gott hat sich mein Verhalten anders vorgestellt. Ich falle glatt durch.</p><p>Aber auch hier gibt es Hilfe. Denn Gott hat uns den Retter geschickt: Jesus. Sein Name hei&szlig;t &uuml;bersetzt &bdquo;Gott rettet&ldquo;. Wer sich an Jesus h&auml;lt und sich ihm anvertraut, wird auch im letzten Gericht erleben: Gott rettet. Deshalb lasst uns heute &bdquo;den Namen des HERRN&ldquo; anrufen und ihn um sein Erbarmen bitten. Und dann lasst uns Schritte gehen, die f&uuml;r uns und andere zum Segen werden.&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Präses i. R. Dr. Christoph Morgner</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17114881.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Präses i. R. Dr. Christoph Morgner]]></author>
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      <pubDate>Mon, 11 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Segen empfangen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 4. Mose 6,24 – ausgelegt von Christian Huth.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 4. Mose 6,24 – ausgelegt von Christian Huth.</em><br/>
<p>Im heutigen Losungswort der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine geht es um den Segen. Und das Wort stammt aus dem bekannten Aaronitischen Segen: (4. Mose 6,24) <strong>&bdquo;Der HERR segne dich und beh&uuml;te dich.&ldquo; </strong></p><p>Gott segnet. Und wir k&ouml;nnten den Segen nicht herbeiziehen, wenn Gott das nicht wollte. Der Segen ist keine f&uuml;r uns frei verf&uuml;gbare magische Handlung. Aber Gott setzt den Aaronitischen Segen ein und schenkt uns somit eine Gelegenheit, Gottes Gnade zu erfahren. Am Ende des Gottesdienstes d&uuml;rfen wir uns unter den Segen Gottes stellen, weil Gott segnen will: <strong>Der Herr segne dich und beh&uuml;te dich</strong>; Der Herr lasse sein Angesicht leuchten &uuml;ber dir und sei dir gn&auml;dig; Der Herr hebe sein Angesicht &uuml;ber dich und gebe dir Frieden.</p><p>Diesen Segen spreche ich nicht, weil ich dem Gottesdienst einen freundlichen Abschluss geben will, wie etwa durch ein paar nette Abschiedsworte bei einer Familienfeier. Dieser Segen h&auml;ngt auch nicht von der Person ab, die ihn weitergibt. Ein rabbinischer Kommentar sagt: &bdquo;Wer zu den Priestern aufblickt, w&auml;hrend sie den g&ouml;ttlichen Segen sprechen, statt vielmehr sein Herz zu Gott selbst zu heben, dessen Augen sind tr&uuml;be.&ldquo;</p><p>Ich spreche den Segen, weil Gott selbst durch den von ihm befohlenen Segen der Gemeinde Gutes tun will! Im Lateinischen hei&szlig;t segnen &bdquo;Bene - dicere&ldquo;, also Gutes zusprechen. Gott will uns in der Benedictio, im Segen, Gutes zusprechen. Und sein Segen ist nicht leeres Wort, denn was er spricht, geschieht. Im Segen schaut Gott uns an und will bauen und pflanzen.</p><p><em>1. <strong>Der Herr segne dich und beh&uuml;te dich</strong>,</em> ist das erste Segenswort von Gott: Gottes Segen bringt uns Gutes und Schutz. In allen Anfechtungen des Lebens will Gott um uns sein. Und auch wenn wir es nicht immer sofort erkennen: Gott meint es gut mit uns. Manchmal passieren mir schwere Dinge, weil Gott mich vor einem noch schlimmeren Weg sch&uuml;tzen will. Dann darf ich mich an den Segen Gottes erinnern: <em>er segne und beh&uuml;te Dich</em>. Und der mich beh&uuml;tet, schl&auml;ft nicht.</p><p><strong><em>2. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten &uuml;ber dir und sei dir gn&auml;dig, ist das n&auml;chste Segenswort</em>:</strong> Gottes Segen ist seine unbedingte Zuwendung voller Licht und Barmherzigkeit. Er selbst geht &uuml;ber mir auf. Sein Licht will in meinem Leben scheinen. Dieses Leuchten Gottes kann nicht ausgel&ouml;scht werden. Und vielleicht ist es gut, Gottes leuchtendes Angesicht im eigenen Leben zu suchen, damit die eigene Dunkelheit mich nicht &uuml;berw&auml;ltigt. Wenn ich Gott anschaue, fallen die Schatten hinter mich.</p><p><strong><em>3. Der Herr hebe sein Angesicht &uuml;ber dich und gebe dir Frieden, ist das dritte Segenswort:</em></strong>Wenn Gott in seinem Segen mit mir ist, werden noch nicht alle Probleme und Dunkelheiten meines Lebens vorbei sein. Aber ich darf Schalom, ich darf Frieden haben. Denn Gott sagt mir zu: Ich bin Dir ganz nah. Und Gott ist gr&ouml;&szlig;er als alle Probleme der Welt. Er gibt den Frieden, der h&ouml;her als alles ist, was wir begreifen k&ouml;nnen.</p><p>Und das alles will Gott in seinem Segen schenken, weil er uns als seine Kinder liebt und einen guten Plan f&uuml;r jedes Leben hat. Er schaut mich an, er bejaht mein Leben und spricht mir Gutes zu: sein Bewahren, sein Leuchten, seinen Frieden. Und wer von Gott angesehen ist, wird selber anfangen zu leuchten und weniger sauer dreinblicken! Er hat dann auch immer mehr einen guten Blick und ein gutes Wort f&uuml;r andere. Die Menschen warten darauf.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Christian Huth</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17114517.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Christian Huth]]></author>
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      <pubDate>Sun, 10 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gottes Konkurrenz]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Josua 24,23 – ausgelegt von Christian Huth.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Josua 24,23 – ausgelegt von Christian Huth.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Josua 24,23 – ausgelegt von Christian Huth.</em><br/>
<p>Josua ist der Nachfolger von Mose, der die Israeliten mit Gottes Hilfe aus der Sklaverei in &Auml;gypten gef&uuml;hrt hat. Josua bringt im gelobten Land das Volk Israel wieder neu in den Bund mit Gott und sagt in dem heutigen Bibelvers aus der Herrnhuter Losung: <strong>&bdquo;Tut von euch die fremden G&ouml;tter, die unter euch sind, und neigt euer Herz zu dem HERRN.&ldquo;</strong> (Josua 24,23) Bei einer Trauung, beim Bund der Ehe sollten nicht noch viele andere zus&auml;tzliche Partner auf den St&uuml;hlen sitzen. Und so m&ouml;chte Josua alle anderen G&ouml;tter von den St&uuml;hlen und aus den H&auml;nden und Herzen entfernen. Das gro&szlig;e Gebot Gottes lautet: Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen G&ouml;tter neben mir haben. Wie Mose erinnert auch Josua das Volk Israel an die bisherigen Segnungen Gottes und an die Notwendigkeit der ehelichen Treue zu dem einen Gott Israels. Er warnt das Volk eindringlich davor, fremde G&ouml;tzen anzubeten und in weltliche B&uuml;ndnisse mit den Nationen der Heiden einzutreten. Abfall von Gott bringt unausweichlich Gericht &uuml;ber Israel. Doch in der Sicherheit des neuen Landes hat der Abfall im Volk schon begonnen. Auf Josuas Flehen hin versprach Israel willigen Gehorsam. Aber nach dem Tod Josuas und der &Auml;ltesten, die mit ihm verbunden waren, wurde dieses Versprechen in tragischer Weise vergessen. Viele andere G&ouml;tzen durften im Herzen der Israeliten Platz nehmen. Es kam zu gro&szlig;en Sch&auml;den.</p><p>Naja, m&ouml;gen Sie vielleicht denken. Diese alte Welt mit den heidnischen G&ouml;ttern betrifft uns ja so nicht mehr.</p><p>Leider doch. Die Menschen haben sich trotz &auml;u&szlig;erer Ver&auml;nderungen innerlich wenig ge&auml;ndert. Es gibt unz&auml;hlige M&auml;chte, Personen, Ideologien, Gef&uuml;hle und Dinge, die sich auf Gottes Platz setzen wollen. Und die Menschen lassen das all zu leicht und viel zu oft zu. Es ist ja grunds&auml;tzlich schwer, in eine Person hineinzuschauen, und wir sollen die Mitmenschen auch nicht verurteilen. Aber unsere Zeit wird doch sp&uuml;rbar h&auml;rter und gnadenloser, &uuml;brigens auch im Bereich der Kirchen. Systemerhaltung, Wohlstand und Geld, Eitelkeiten, Ideologien und Dummheit sitzen auf den Pl&auml;tzen und bestimmen vieles.</p><p>Und das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass immer weniger Menschen aus der Gnade Gottes leben. Dort, wo Christus nicht mehr wohnen darf, nehmen Vergebung, Barmherzigkeit und Gnade ab. Viele sind bewusst und unbewusst aus dem Bund mit Gott ausgestiegen. Anderes scheint im pers&ouml;nlichen Leben oder in der jeweiligen Zeit und Kultur wichtiger...</p><p>Doch ohne Jesus und den Bund Gottes durch ihn, ohne den Bund der Gnade, wird jegliche Moral, ja auch jede Religion unbarmherzig gesetzlich und damit sch&auml;dlich. Ich m&ouml;chte sogar sagen, dass auch die christliche Religion hart und letztlich &uuml;berfl&uuml;ssig wird, wenn sie nicht wirklich mit Jesus im Bund ist und von ihm her lebt. Der Br&auml;utigam Jesus ist noch da f&uuml;r seine Braut, die Gemeinde. Aber er steht manchmal sehr einsam in einer Ecke, denn die Menschen haben sich noch viele andere Partner erw&auml;hlt und haben viele Lasten und Pflichten in anderen B&uuml;ndnissen. So sagt der Apostel Paulus in der Apostelgeschichte 20,21: <strong>&bdquo;Ich habe nichts verschwiegen, was f&uuml;r euch wichtig ist. Ich habe Juden und Griechen</strong><strong>beschworen, zu Gott umzukehren und an Jesus, unseren Herrn, zu glauben.&ldquo;</strong> Es geht f&uuml;r alle um die Umkehr zu dem einzigen Gott und den Glauben an seinen Hohepriester Jesus, der uns durch das Opfer seines eigenen Lebens mit Gott vers&ouml;hnt. Wollen Sie Gott w&auml;hlen und sich durch seinen Sohn mit ihm vers&ouml;hnen lassen?</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Christian Huth</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17114170.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Christian Huth]]></author>
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      <pubDate>Sat, 09 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Worte und ihre Folgen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 39,2 – ausgelegt von Siegfried Meier.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 39,2 – ausgelegt von Siegfried Meier.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 39,2 – ausgelegt von Siegfried Meier.</em><br/>
<p>Wie so oft: ich sitze im Auto, schalte das Radio an und bin mitten in einer Sendung - klingt nach einem Podcast &uuml;ber einen Gerichtsprozess. Die Reporterin erz&auml;hlt, man h&auml;tte bei der Verhandlung stundenlang Chatnachrichten von T&auml;tern und Opfern vorgelesen. Und ich &uuml;berlege, was sich ge&auml;ndert hat in den letzten Jahrzehnten: oft gab es keine Zeugen, wenn sich zwei gestritten haben, das ging in einem Raum, selten f&uuml;r Au&szlig;enstehende mitzubekommen, aber hier werden die gespeicherten geschriebenen Nachrichten zu einer Verurteilung f&uuml;hren. Und ich habe mal gedacht, das Wort ist fl&uuml;chtig, wie in den Wind gesprochen und versucht, mich zu beherrschen, besser nichts zu sagen, wenn es etwas Nichtssagendes war oder den anderen nur verletzt h&auml;tte. So wie der Psalmbeter in Psalm 39,2 sagt: &bdquo;<strong>Ich habe mir vorgenommen: Ich will mich h&uuml;ten, dass ich nicht s&uuml;ndige mit meiner Zunge</strong>.&ldquo;</p><p>Ja, klingt gut, der Psalmbeter fasst einen weisen Entschluss, denn Worte k&ouml;nnen verletzend sein und immer wieder begegnet mir in Gespr&auml;chen der Satz: das haben meine Eltern zu mir gesagt, das geht mir ewig nach. Oder: das habe ich in der Schule &uuml;ber mich geh&ouml;rt. Das kann ich nicht vergessen. Oder: gerade, weil es mein bester Freund war, der das zu mir sagte, bin ich misstrauisch geblieben, was Freundschaften angeht.<br /><br />
Obwohl &ndash; der Psalmbeter will nicht nur vorsichtig sein (Ps 39, 2-3): <strong>&bdquo;Ich habe mir vorgenommen: Ich will mich h&uuml;ten, dass ich nicht s&uuml;ndige mit meiner Zunge; ich will meinem Mund einen Zaum anlegen, solange ich den Gottlosen vor mir sehen muss. Ich bin verstummt und still und schweige fern der Freude und muss mein Leid in mich fressen.&ldquo; </strong>Das klingt nicht gut. Auf der einen Seite wei&szlig; der, was passieren kann, wenn er den Mund nicht h&auml;lt &ndash; Sie wissen, wie das gemeint ist, Sie kennen doch diejenigen, die keine R&uuml;cksicht nehmen und aufgrund ihrer hohen Position oder einfach, weil es ihnen egal ist, was Sie von ihnen denken, einfach sagen, was sie wollen, verletzen, wen sie wollen, beleidigen, wen sie wollen. Meistens hat es ja keine unmittelbaren Folgen f&uuml;r die Beleidigten. Warum tue ich es nicht? Weil ich wei&szlig;, wie das schmerzt.</p><p>Ich wei&szlig; nicht, ob ich meinem Mund einen Zaum anlegen kann wie bei einem Pferd. Die einen reden sowieso mehr als die anderen und wahrscheinlich ist dann auch mehr Unsinn dabei. Aber es gibt noch einen Unterschied zwischen nicht-reden-wollen aus Vorsicht und verstummt und still zu sein, und ohne Freude zu leben und sogar das Leid in sich hineinzufressen.</p><p>Da fehlen mir auch die Worte, wie bei Hiobs Freunden &ndash; zun&auml;chst. Hiob sagt ja auch erst mal nichts. Wie komme ich von dort zum Loben Gottes? Nur, wenn Gott sich selbst aufmacht. Nur, wenn er selbst die Worte gibt, die weiterhelfen. Und sagt, was er von uns h&auml;lt. Worte, die sich auch festsetzen sollen, weil sie Lebens-Worte sind: &bdquo;F&uuml;rchte dich nicht, ich habe dich erl&ouml;st. Du geh&ouml;rst zu mir&ldquo; (Jesaja 43,1). &bdquo;Ich bin dein, sprich du darauf ein Amen&ldquo; (Evangelisches Gesangbuch 554, 4). Das sind die &bdquo;Worte des ewigen Lebens&ldquo;, wie Petrus das sagt (Johannes 6,68). Worte, die schwerer wiegen. Nein, mit der Zunge will ich nicht s&uuml;ndigen, auch wenn es Tag f&uuml;r Tag doch passiert. Umso wichtiger ist es, Gott dar&uuml;ber zu loben, dass <em>sein</em> Wort wichtiger, gewichtiger, wertvoller ist. Und zum Leben f&uuml;hrt.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Dr. Siegfried Meier</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17113551.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Dr. Siegfried Meier]]></author>
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      <pubDate>Fri, 08 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das richtige Vorzeichen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 11,42 – ausgelegt von Siegfried Meier.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 11,42 – ausgelegt von Siegfried Meier.</em><br/>
<p>Wenn Sie Musik nicht nur lieben, sondern auch selbst spielen, wissen Sie, was ein Vorzeichen ist: keineswegs eine b&ouml;se Vorahnung, wie man vermuten k&ouml;nnte, sondern Hinweise auf die Tonart. Steht da ein kleines Kreuz, wei&szlig; ich, dass nun &bdquo;fis&ldquo; statt &bdquo;f&ldquo; zu spielen ist. Das Vorzeichen sieht klein aus, entscheidet aber, ob ich das St&uuml;ck so spiele, wie es der Komponist wollte oder ob ich mich einfach dar&uuml;ber hinwegsetze. Das Vorzeichen ist entscheidend, so wie im heutigen Bibeltext aus dem Lukasevangelium, Kapitel 11: &bdquo;<strong>Jesus sprach: Weh euch Pharis&auml;ern! Denn ihr gebt den Zehnten von Minze und Raute und allem Kraut und geht vorbei am Recht und an der Liebe Gottes. Doch dies sollte man tun und jenes nicht lassen</strong>.&ldquo; Wer &bdquo;den Zehnten gibt&ldquo;, gibt 10 Prozent von dem, was er hat. Wie eine Art Steuer, ob f&uuml;r den Tempel oder f&uuml;r den N&auml;chsten. An und f&uuml;r sich eine gute Sache, denn so hat der Tempel oder mein N&auml;chster etwas davon. Die Pharis&auml;er setzten aber noch einen drauf: selbst wenn es um harmlose und sicher billige Kr&auml;uter ging wie Minze, Raute und sonstigem Kraut, haben sie noch 10 Prozent mehr bezahlt, - h&auml;tte ja sein k&ouml;nnen, dass der H&auml;ndler vergessen hat, hier den Zehnten Teil zu geben. Oder nicht vergessen, sondern absichtlich unterschlagen. Und ich kann die Pharis&auml;er bewundern und denken: die bem&uuml;hen sich wirklich, dass Gott nicht zu kurz kommt &ndash; wenn&rsquo;s um den Tempel geht &ndash; oder der N&auml;chste nicht zu kurz kommt.</p><p>Warum &auml;rgert sich Jesus und sagt richtig w&uuml;tend: weh euch Pharis&auml;ern?</p><p>Ihn st&ouml;rt sicher nicht, dass sie an Gott und den N&auml;chsten denken. Oder tun sie das nicht? Es geht doch um ein Leben, was Gott gef&auml;llt. Dazu hat Gott die Gebote gegeben, die leiten uns zu einem solchen Leben an. Aber die Gebote gibt es doch nicht einfach, dass wir sie nacheinander abhaken und sagen: jetzt haben wir unsere Pflicht getan, Gott muss stolz auf uns sein. Es geht doch in erster Linie um die Beziehung zu Gott, um den Glauben an ihn. Vorbei am Recht und an der Liebe Gottes &ndash; das wirft Jesus den Pharis&auml;ern vor. Wenn ich mich mit solchen nebens&auml;chlichen Dingen besch&auml;ftige, wieviel die Minze wohl kostet, was dann zehn Prozent sind, und was die Raute kostet und das ganze andere Kraut &ndash; ja, dann frage ich mich ja auch, wie viel Zeit bleibt dann noch, mich um die Hauptsache zu k&uuml;mmern</p><p>&hellip; Es geht um Gott und meinen N&auml;chsten. Minze und Kraut haben ihr Recht, aber wenn sie mich nur Zeit kosten, dann ist das f&uuml;r meine Zeit das falsche Vorzeichen. Das richtige ist das Recht und die Liebe Gottes. Gott ist der Herr und er hat mir meinen N&auml;chsten an die Seite gestellt &ndash; das steht ein Kapitel vorher im Lukasevangelium, im Gleichnis vom barmherzigen Samariter, wo sie alle an dem vor&uuml;bergehen, der unter die R&auml;uber gefallen ist, alle &ndash; bis auf den Samariter -, weil sie Angst haben oder etwas Wichtiges vorhaben und was auch immer. Vorbei am Recht und an der Liebe Gottes. Als Jesus das Gleichnis erz&auml;hlt, kehrt er die Frage, wer mein N&auml;chster ist, am Ende um und fragt: wer ist da zum N&auml;chsten geworden. Erst, wenn ich selbst unter die R&auml;uber gefallen bin, erst, wenn ich selbst Hilfe brauche, merke ich, was wichtig ist, was jetzt das Handeln in der Liebe Gottes ist. Das ist das Vorzeichen. Ich werde nicht besser, wenn ich mir um den Wert von Kr&auml;utern Gedanken mache, sondern wenn ich wei&szlig;, die Liebe Gottes ist bei mir angekommen und bei mir ist nicht Endstation. Die Liebe Gottes will weiter zu allen Menschen, den Gro&szlig;en und Kleinen. Wie das Jesus Christus getan hat. Das Vorzeichen f&uuml;r unser Leben.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Dr. Siegfried Meier</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17112646.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Dr. Siegfried Meier]]></author>
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      <pubDate>Thu, 07 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gefühl oder Verstand?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Korinther 14,15 – ausgelegt von Heinz-Werner Neudorfer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Korinther 14,15 – ausgelegt von Heinz-Werner Neudorfer.</em><br/>
<p>In Korinth hatten sie Probleme mit dem Gottesdienst. Einige betonten, das besondere Profil einer christlichen Gemeinde sei doch <em>das Wirken des Heiligen Geistes</em>. Sie wollten entsprechend viel Raum f&uuml;r das Gebet, auch in anderen Sprachen, und f&uuml;r Botschaften von Propheten haben. F&uuml;r andere war <em>der j&uuml;dische Gottesdienst</em> das Vorbild. Hier lag der Akzent auch auf dem Singen von Psalmen und dem Beten, aber vor allem auf dem H&ouml;ren auf Gottes Wort und dessen Auslegung.</p><p>Der Apostel Paulus hat davon geh&ouml;rt. Er geht im 14. Kapitel des 1. Korintherbriefs ausf&uuml;hrlich darauf ein. Gef&uuml;hl oder Verstand? Das ist f&uuml;r ihn die Alternative, oder besser gesagt: Es ist f&uuml;r ihn keine Alternative. <strong><em>&bdquo;Ich will mit dem Geist beten. Ich will aber auch mit dem Verstand beten. Ich will mit dem Geist singen. Ich will aber auch mit dem Verstand singen&ldquo;</em></strong>, schreibt er der Gemeinde (1. Korinther 14,15). &bdquo;Geist&ldquo; steht f&uuml;r das freie, spontane Gebet, das aus &uuml;berflie&szlig;endem Herzen kommt. Bei &bdquo;Verstand&ldquo; denkt er an vorbereitetes, durchdachtes, geplantes, sicher auch an traditionelles Singen und Beten.</p><p>Erstaunlicherweise will Paulus keine Einseitigkeit: nur freies Gebet, nur Lobpreislieder, oder nur Schriftlesung, nur Verk&uuml;ndigung, das ist f&uuml;r ihn kein Thema.</p><p>Ich sehe, wie nah die Verh&auml;ltnisse der fr&uuml;hchristlichen Gemeinden an diesem Punkt unseren heutigen sind! F&uuml;r die einen gehen englische Lieder &uuml;berhaupt nicht, aber wenn der Kirchenchor lateinisch singt, ist das kein Problem. F&uuml;r andere m&uuml;ssen es umgekehrt die aktuellsten Anbetungslieder sein; aber die uralten Chor&auml;le passen f&uuml;r sie nicht mehr in unsere Zeit. Die geh&ouml;ren schlicht ins &bdquo;Gottesdienst-Museum&ldquo;.</p><p>Paulus, der in theologischen Fragen durchaus einseitig und stur sein konnte, wollte in <em>dieser</em> Frage einen guten Kompromiss. Gemeinschaft der Christen und Gemeindeaufbau sollte gef&ouml;rdert werden, nicht behindert. N&uuml;chternes Denken und &uuml;berflie&szlig;ende Begeisterung &uuml;ber Jesus, der im Heiligen Geist mittendrin ist, beides geh&ouml;rt deshalb f&uuml;r ihn zusammen. Die Gemeinde und ihr Gottesdienst soll ein Ort sein, wo &bdquo;Kopf-Menschen&ldquo; und &bdquo;Herz-Menschen&ldquo;, trockene und emotionale Typen gemeinsam mit Gott rechnen und auf ihn h&ouml;ren.</p><p>Das hat wohl zwei Gr&uuml;nde:</p><p>Erstens ist der Kern christlichen Glaubens und Lebens nicht die &auml;u&szlig;ere Form, sondern Jesus Christus als Person und was er f&uuml;r uns getan hat. Christen begegnen sich unter dem Kreuz, weil sie alle ohne Ausnahme auf den Gekreuzigten angewiesen sind. Daraus folgt zweitens: Eine christliche Gemeinde ist keine Clique von Freundinnen und Freunden, also von Leuten, die sich sympathisch finden. Vielmehr brauchen wir alle es, dass wir uns auch aneinander reiben, uns dadurch formen und gl&auml;tten k&ouml;nnen, uns aber auch korrigieren und ver&auml;ndern lassen. Nur zusammen ist eine Gemeinde ein rundes Ganzes. Nicht umsonst schreibt Paulus den Christen in Rom: &bdquo;Gegenseitige Achtung soll euer Zusammenleben bestimmen!&ldquo; (R&ouml;mer 12,10) (Hoffnung f&uuml;r alle). Leichter gesagt als heute getan!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17112085.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer]]></author>
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      <pubDate>Wed, 06 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Mein „Tag-Anzieher“]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 7,1.2 – ausgelegt von Heinz-Werner Neudorfer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Mose 7,1.2 – ausgelegt von Heinz-Werner Neudorfer.</em><br/>
<p>Schuhanzieher sind sehr praktisch. Sie helfen mir, ohne Schaden auch in Schuhe zu schl&uuml;pfen, die fast schon zu eng geworden sind. Die t&auml;glichen &bdquo;Losungen&ldquo; k&ouml;nnen sowas wie &bdquo;Schuhanzieher&ldquo; f&uuml;r den Tag sein: Sie helfen mir, besser reinzukommen in diesen Tag und besser durchzukommen. Der Bibelvers f&uuml;r heute eignet sich gut als &bdquo;Tag-Anzieher&ldquo;. Als Gott Mose berufen hat, sagte er zu ihm: <strong><em>&bdquo;Du sollst alles reden, was ich dir gebieten werde.&ldquo; </em></strong></p><p>Ich bin an dem Wort &bdquo;alles&ldquo; h&auml;ngengeblieben. Was werden Sie, was werde ich heute nicht &bdquo;alles&ldquo; sagen? 25.000 W&ouml;rter sprechen M&auml;nner laut einer Untersuchung im Durchschnitt pro Tag, Frauen etwas mehr.[i] Was ist da nicht alles dabei: einfache Feststellungen, &auml;rgerliche oder freudige Ausrufe, Warnungen, Anweisungen, vielleicht sogar Hilferufe.</p><p>Gottes Wort an Mose war sowas wie seine &bdquo;Arbeitsplatzbeschreibung&ldquo;, reduziert auf das Wesentliche: Mose soll mit den Leuten reden. &bdquo;F&uuml;hren durch Kommunikation&ldquo;, w&uuml;rden wir das nennen. Das war Moses Job. Ich will nicht auf die vielen Gelegenheiten eingehen, bei denen Mose reden musste: mit seinem Volk, mit dem Pharao in &Auml;gypten. Sein Volk sollte er zu mehr Gottvertrauen ermutigen und ihnen sagen, wie Gott sich ihr Zusammenleben vorstellt. Das kam nicht immer gut an, weil es dem Leben Grenzen setzt. Dem Pharao musste Mose sagen, dass er diese billigen Arbeitskr&auml;fte freigeben soll. Gott wollte es so. Er musste den K&ouml;nig warnen, ihm drohen, ihm Gottes Strafe ank&uuml;ndigen. Das passte dem Pharao gar nicht in den Kram.</p><p>Auch der Apostel Paulus erntete viel sp&auml;ter meist keine begeisterte Zustimmung, wenn er den Leuten sagte, was Gott ihm aufgetragen hatte: dass es Gott gibt; dass ER seine Menschen liebt; dass sie vers&ouml;hnt mit ihm leben sollten. Mose erntete Ablehnung, Paulus wurde verh&ouml;hnt, verh&ouml;rt, ausgepeitscht, am Ende im wahrsten Sinn des Wortes &bdquo;einen Kopf k&uuml;rzer gemacht&ldquo;. Warum? Weil er den Leuten sagte, was Gott ihm aufgetragen hatte.</p><p>Wird es heute etwas geben, was ich jemand in Gottes Auftrag sagen soll? Oder etwas, das ich lieber nicht sagen sollte? Wird es Gelegenheiten geben, mit jemand &uuml;ber Jesus zu sprechen? Etwas von dem weiterzugeben, was ich glaube? Was mein Leben tr&auml;gt und h&auml;lt? Was ich schon mit Gott erlebt habe? Das w&auml;re viel, und hoffentlich habe ich, haben Sie den Mut, das dann auch zu tun, wenn es sich ergibt.</p><p>Mir kam ein Satz aus dem 1. Petrusbrief in den Sinn. Ich nenne ihn gern den &bdquo;Kleinen Missionsbefehl<em>&ldquo;</em>. Da hei&szlig;t es: <strong>&bdquo;Immer wieder verlangt man von euch, Rechenschaft zu geben &uuml;ber die Hoffnung, die euch erf&uuml;llt. Deshalb m&uuml;sst ihr bereit sein, allen, die fragen, Rede und Antwort zu stehen&ldquo;</strong>, schreibt Petrus (1. Petrus 3,15) (BasisBibel). Das ist ein missionarisches Minimum. Es gilt nicht nur denen, die haupt- oder ehrenamtlich f&uuml;r eine christliche Organisation t&auml;tig sind. Es gilt allen. &bdquo;Du sollst alles reden, was ich dir gebieten werde&ldquo; &ndash; das ist der &bdquo;Tag-Anzieher&ldquo; f&uuml;r heute. Ob Sie sich daran erinnern werden?</p><hr /><p>[i] Frauen sprechen sechsmal so viel wie M&auml;nner - au&szlig;er am Handy - WELT (gelesen am 10.05.2025).</p>



<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17111445.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer]]></author>
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      <pubDate>Tue, 05 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Weisheit und Gottesfurcht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jakobus 1,5 – ausgelegt von Aline Jung.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jakobus 1,5 – ausgelegt von Aline Jung.</em><br/>
<p>&bdquo;Wer fragt denn heute noch nach Weisheit?&ldquo;, schoss es mir durch den Kopf, als ich folgenden Rat des Jakobus lese: &bdquo;<strong><em>Wenn es jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern und ohne Vorwurf gibt; so wird sie ihm gegeben werden.&ldquo;</em></strong> Heutzutage, so scheint es mir, k&ouml;nnen viele Menschen mit solch einem Rat kaum etwas anfangen. Die Worte von Jakobus waren damals in erster Linie an Judenchristen gerichtet. Sie wurden ermutigt, Gott um Weisheit zu bitten. Die Bibel ist voller Verse, in denen von Weisheit die Rede ist, besonders in den Spr&uuml;chen Salomos. Auch in den Apokryphen finden sich solche Verse. Dort hei&szlig;t es: &bdquo;Mein Kind, h&ouml;re mir zu und lerne Weisheit und beherzige meine Worte. Ich will dir eine zuverl&auml;ssige Lehre geben und dich mit Sorgfalt unterrichten! Wohl dem, der &uuml;ber die Weisheit nachsinnt und sie aufnimmt in sein ganzes Denken; der ihre Wege von Herzen betrachtet und ihren Geheimnissen immer weiter nachforscht, ihr wie ein Sp&auml;her nachschleicht und auf ihren Wegen auf sie wartet (Sirach 14, 22 u. 23)&ldquo;.</p><p>Auch bringt die Bibel die Weisheit mit der Ehrfurcht vor dem HERRN und seinen Geboten in Verbindung. &bdquo;Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis. Die Toren verachten Weisheit und Zucht&ldquo; (Spr&uuml;che 1, 7). Ja, klug ist, wer sein Leben nach Gottes Geboten ausrichtet. &bdquo;Die Furcht des Herrn ist eine Krone der Weisheit&ldquo;, hei&szlig;t es in der Schrift Sirach 1, 22.</p><p>Anhand der zitierten Verse komme ich zu folgendem Schluss: Durch die Weisheit Gottes bekomme ich Einsicht in die F&uuml;lle der Dinge und Lebenszusammenh&auml;nge. Daf&uuml;r braucht es die Verbindung zu Gott, dessen Weisheit sich in dem Wunderwerk seiner Sch&ouml;pfung, seiner Regierung der Welt, vor allem aber in der Offenbarung seines Heilswillens und seiner Heilstaten zeigt. Jesus fasste die heilsgeschichtliche Botschaft des Alten Testaments als die Weisheit Gottes zusammen (vgl. Lukas 11, 49, Spr&uuml;che 1, 20)). Das Neue Testament bezeugt ebenfalls, dass im eigentlichen Sinn allein Gott weise ist. Deshalb steht der Mensch ohne Gott in der Gefahr, seine eigene Weisheit zu &uuml;bersch&auml;tzen (vgl. Jesaja 5, 21; R&ouml;mer 1, 22). Von Gott gel&ouml;ste Weisheit irrt und gilt vor Gott als Torheit (1. Korinther 1, 19f.27).</p><p>Besonders der Botschaft des Evangeliums gegen&uuml;ber erweist sich alle Menschenweisheit als unzureichend und schl&auml;gt zuweilen in ihr Gegenteil um. Mit dem Evangelium macht Gott menschliche Weisheit zunichte und den Weisen der Welt bleibt es verborgen (Matth&auml;us 11, 25). Darum beruht die Verk&uuml;ndigung des Wortes Gottes nicht auf menschlicher Weisheit, sondern auf Gottes Geist und Kraft. Auf den Punkt gebracht: Christus ist unsere Weisheit (vgl. 1. Korinther 1, 30).&nbsp; Die Gabe der Weisheit wird dem Menschen zusammen <em>mit</em> dem und <em>durch</em> den Heiligen Geist gegeben. Durch Gottes Geist gewirkte Weisheit kann Gottes Geheimnisse enth&uuml;llen und zeigt sich im Alltag des Christenlebens und in der geistlichen Erkenntnis der Gemeinde. Insofern ist derjenige weise, der dem Rat des Jakobus folgt und in allen Lebensfragen Gott um Weisheit bittet.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Aline Jung</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17110837.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Aline Jung]]></author>
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      <pubDate>Mon, 04 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 32,8 – ausgelegt von Aline Jung.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 32,8 – ausgelegt von Aline Jung.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 32,8 – ausgelegt von Aline Jung.</em><br/>
<p>&bdquo;Nimm Lehr&rsquo;&ldquo; an, pflegte mein Vater zu sagen, wenn ich anderer Meinung oder in seinen Augen als Teenager aufm&uuml;pfig war. Er wollte mit seinem Appell nur eines, n&auml;mlich, dass ich ihm gehorche. Ich vermisste aber eine plausible Erkl&auml;rung daf&uuml;r, warum ich dieses oder jenes tun sollte oder auch nicht. Ich wollte nicht uneinsichtig sein, sondern lediglich den Grund seiner Aufforderung zum Gehorsam verstehen. Ganz anders h&ouml;ren sich Worte an, die unterweisen und erkl&auml;ren, aber nicht nach einem Befehl klingen. Eine Unterweisung will einen Menschen in seinem Denken und Tun einsichtig machen. Meist entspringt die Unterweisung der pers&ouml;nlichen Erfahrung, die sich gleichzeitig um den N&auml;chsten sorgt.</p><p>Vielleicht beginnt deshalb Psalm 32 mit folgenden Worten: Eine Unterweisung Davids! Wer die Lebensgeschichte Davids kennt, wei&szlig;, wovon David hier redet. Nachdem David Ehebruch begangen und einen Mord eingef&auml;delt hatte, weigerte er sich standhaft, seine S&uuml;nde Gott zu bekennen. Er versuchte alles unter den Teppich zu kehren. Vielleicht meinte er, dass die Zeit alle Wunden heilt. Aber durch seine hartn&auml;ckige Weigerung kleinbeizugeben, stritt er gegen Gott und gegen sein eigenes Bestes. David wurde k&ouml;rperlich krank; hervorgerufen durch die nicht gelinderte Qual in seinem Geist. Er begriff, dass Gottes Hand schwer auf ihm lastete, ihn festhielt und seine Pl&auml;ne vereitelte. Nach einer Zeit der Unbu&szlig;fertigkeit kam David dahin, nachdem der Prophet Nathan ihn anhand eines Gleichnisses mit seiner Schuld konfrontiert hatte, dass er zu sagen bereit war: Ich habe ges&uuml;ndigt! Nachdem er Gott seine S&uuml;nde bekannt hatte, erhielt er augenblicklich die Versicherung, dass der HERR die Schuld seiner S&uuml;nde vergeben hat. Die Erfahrung der Selbsterkenntnis und der Vergebung Gottes trieb ihn sogleich an, f&uuml;r das ganze Gottesvolk zu bitten, dass es den Herrn in gleicher Weise erfahren m&ouml;ge. Mit gro&szlig;er Dankbarkeit erkannte David, dass Gott trotz aller Schuld sein Bergungsort und sein Schutz vor Bedr&auml;ngnis ist.</p><p>Psalm 32, Vers 8 erscheint wie ein Einschub, so als w&uuml;rde Gott hier reden: <strong>&bdquo;Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst!&ldquo; </strong>David hatte erkannt, dass Gott ihm Lenkung und F&uuml;hrung f&uuml;r den weiteren Weg und pers&ouml;nlichen Rat f&uuml;r alle Entscheidung des Lebens geben will. David wurde nach seiner Selbsterkenntnis sensibel f&uuml;r die Leitung Gottes. Wohl dem Christen, der f&uuml;r das Reden und Wirken Gottes ebenso empf&auml;nglich wird; der keine rauen Methoden im Leben n&ouml;tig hat, um in der richtigen Spur zu laufen, &auml;hnlich wie Rosse und Maultiere, die ohne Verstand sind und denen man Zaum und Gebiss anlegen muss, wie David weiter schrieb (Vers 9). Ob er mit diesem bildhaften Vergleich an sein urspr&uuml;ngliches Verhalten gegen&uuml;ber Menschen und Gott gedacht hatte? Jedenfalls erkannte David nach all diesen Begebenheiten, dass der dem&uuml;tige Gl&auml;ubige von der Gnade des HERRN umgeben wird, wenn er seine Schuld bekennt und von seinen falschen Wegen umkehrt.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Aline Jung</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17110455.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Aline Jung]]></author>
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      <pubDate>Sun, 03 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott mit dem ganzen Leben gehorchen und dienen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Sacharja 7,10 – ausgelegt von Andreas Schwantge.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Sacharja 7,10 – ausgelegt von Andreas Schwantge.</em><br/>
<p>Vor Jahren rutschte eine meiner kleineren T&ouml;chter auf meinen Scho&szlig; und begann mit s&auml;uselnder Stimme: &bdquo;Papa ...&ldquo; &ndash; Ich wusste sofort: Sie wollte etwas von mir und wollte mich &bdquo;um den Finger wickeln&ldquo;.</p><p>Ich denke, wenn Kinder so handeln, ist das nicht weiter schlimm.</p><p>Aber wie sieht es aus, wenn wir uns so &bdquo;schmeichlerisch&ldquo; bei Gott verhalten, um etwas bei ihm zu erreichen? Der Losungstext der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine von heute lautet:</p><p><strong>Denke keiner gegen seinen Bruder etwas Arges in seinem Herzen!</strong></p><p>Diese Worte stehen im Propheten Sacharja, Kapitel 7, Vers 10.</p><p>Das Volk Israel war viele Jahre in der Gefangenschaft, Jerusalem war erobert worden und der Tempel war zerst&ouml;rt.</p><p>Vor rund 17 Jahren hatte Cyrus befohlen, dass der Tempel wieder aufgebaut werden durfte. Dann gab es Verz&ouml;gerungen durch feindliche Intrigen. Und nun, im Dezember 518 v. Chr. wurden M&auml;nner zum Propheten Sacharja gesandt, um &bdquo;den HERRN gn&auml;dig zu stimmen&ldquo;, hei&szlig;t es am Anfang des siebten Kapitels bei Sacharja. Und sie wollten auch wissen, ob sie weiterhin &bdquo;im f&uuml;nften Monat weinen und fasten sollten&ldquo;, so, wie sie es viele Jahre getan hatten.</p><p>Sacharja antwortete ihnen im Auftrag Gottes unter anderem: <strong>Richtet recht, und ein jeglicher beweise an seinem Bruder G&uuml;te und Barmherzigkeit;&nbsp;und tut nicht unrecht den Witwen, Fremdlingen und Armen; und denke keiner gegen seinen Bruder etwas Arges in seinem Herzen!&nbsp;(Sacharja 7,9-10)</strong></p><p>Diese Antwort hatten sie wahrscheinlich nicht erwartet. Vielleicht hatten sie auf eine &bdquo;neue Offenbarung Gottes&ldquo; gehofft. Aber Sacharja machte ihnen bewusst, dass sie keine neue Offenbarung des Willens Gottes ben&ouml;tigten, sondern sie sollten Gott vertrauen und seinem Wort gehorchen &ndash; und das ganz praktisch im Umgang mit anderen Menschen. [1]</p><p>Einfach ausgedr&uuml;ckt sagte Gott zu ihnen: Tut, was ich euch schon fr&uuml;her gesagt habe &ndash; gehorcht mir von ganzem Herzen.</p><p>Sie hatten &bdquo;geweint und gefastet&ldquo;, aber nicht aus Liebe zu Gott, sondern um ihn f&uuml;r ihre W&uuml;nsche zu &bdquo;gewinnen&ldquo; und zugleich verhielten sie sich im Alltag offensichtlich nicht richtig.</p><p>Auch ich will nicht versuchen, Gott mit &bdquo;religi&ouml;sen Handlungen&ldquo; zu gewinnen - selbst wenn diese Handlungen an und f&uuml;r sich richtig sind.</p><p>Gebet, Anbetung, ernsthaftes Fasten darf nie von mir gebraucht werden, um mir Gott gleichsam &bdquo;gef&uuml;gig&ldquo; zu machen. Er m&ouml;chte mich, mich selbst; m&ouml;chte, dass ich ihm aus Liebe von ganzem Herzen geh&ouml;ren will, ihm aus Liebe gehorche und ihm so diene.</p><p>Und dieser Gehorsam zeigt sich nicht zuletzt auch in meinem Verhalten zu anderen Menschen.</p><p><strong>Richtet recht &hellip; beweist G&uuml;te und Barmherzigkeit &hellip; tut nicht Unrecht &hellip; denke keiner gegen seinen Bruder etwas Arges in seinem Herzen!</strong></p><p>&nbsp;</p><p>[1] WSB Sacharja S. 83 - von Fritz Lauterbach</p><p>&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Andreas Schwantge</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17110149.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Andreas Schwantge]]></author>
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      <pubDate>Sat, 02 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott in allen Situationen vertrauen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 14,22 – ausgelegt von Andreas Schwantge.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jeremia 14,22 – ausgelegt von Andreas Schwantge.</em><br/>
<p>Ein Ungl&uuml;ck jagt das andere, eine schlimme Nachricht die andere, alles wird immer schlimmer ... Und an manchem ist man auch noch selbst schuld ...</p><p>Wenn N&ouml;te und Schwierigkeiten &uuml;ber uns hereinbrechen und wir keinen Ausweg mehr sehen, dann zweifle ich vielleicht an Gottes Liebe und verzweifel vielleicht auch an mir selbst.</p><p>Kann ich auch dann noch auf Gottes Hilfe hoffen und an ihn glauben?</p><p>Der Losungstext der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine von heute wurde in gro&szlig;en N&ouml;ten, in selbstverschuldetem Kummer von Jeremia gebetet.</p><p>Im Buch Jeremia, Kapitel 14, Vers 22 kann ich nachlesen, was er sagte: <strong>Bist du es nicht, HERR, unser Gott, auf den wir hoffen?</strong></p><p>In den Versen davor (in Jeremia 14) wird von furchtbarer Trockenheit und Hunger berichtet, unter der Menschen und Tiere leiden. Da ist von Erschlagenen die Rede, die auf dem Feld liegen. Und dann wird festgestellt &sbquo;unsere Missetaten haben es verdient &hellip; wir haben gegen Gott ges&uuml;ndigt&lsquo; &ndash; wir sind also selbst an dieser Situation schuld.</p><p>Gro&szlig;e, furchtbare N&ouml;te &ndash; und was tut Jeremia? Er h&auml;lt an Gott fest.</p><p>Ich frage mich, wie er das schaffte.</p><p>Ich denke, er konnte nicht ohne Gott leben. Wir Menschen sind doch zur Beziehung mit ihm geschaffen. Und Jeremia war sich wohl auch sicher, dass er Gott vertrauen durfte, auch wenn er Menschen f&uuml;r ihr falsches Verhalten straft.&nbsp;</p><p>Es wird erz&auml;hlt, dass einige Rabbiner abends zusammensa&szlig;en und dar&uuml;ber diskutierten, wie Gott all das Leid dieser Welt zulassen k&ouml;nne.</p><p>Eine ganze Nacht lang redeten sie &ndash; &uuml;ber schlimme Krankheiten und den Tod, &uuml;ber Katastrophen und &ndash; nicht zuletzt &ndash; &uuml;ber Auschwitz.</p><p>Endlich kamen sie zu dem Ergebnis, dass ein liebender Gott all diese Dinge nicht zulassen k&ouml;nne, dass es Gott wohl gar nicht geben kann.</p><p>Da schaute einer der Rabbiner zum Fenster hinaus und sah, wie es langsam hell wurde. &bdquo;Br&uuml;der&ldquo;, sagte er, &bdquo;die Sonne geht auf; es wird Zeit f&uuml;r das Morgengebet ...&ldquo;</p><p>&Auml;hnlich ging es wohl auch Jeremia. Er konnte gar nicht anders, als mit Gott zu leben, mit ihm zu reden, sich trotz allem auf ihn zu verlassen.&nbsp;</p><p>Mir hilft es, mir bewusst zu machen, ich darf Gott vertrauen, auch wenn ich ihn nicht verstehe, ich muss nicht verzweifeln, sondern darf Hoffnung haben.</p><p>1946 fand man in Stalingrad bei Aufr&auml;umarbeiten in versch&uuml;tteten Kellern einen Text. Er befand sich in der Brieftasche eines unbekannten toten deutschen Soldaten, der ihn wohl selbst geschrieben hatte.&nbsp;</p><p>In diesem Text hei&szlig;t es unter anderem:</p><p>Erscheinen meines Gottes Wege mir seltsam r&auml;tselhaft und schwer,<br />
und gehen W&uuml;nsche, die ich hege, still unter in der Sorgen Meer.<br />
&hellip; Wenn &uuml;ber ungel&ouml;sten Fragen mein Herz verzweiflungsvoll erbebt,<br />
an Gottes Liebe will verzagen, weil sich der Unverstand erhebt,<br />
dann darf ich all mein m&uuml;des Sehnen in Gottes Rechte legen sacht<br />
und leise sprechen unter Tr&auml;nen: dass Gott nie einen Fehler macht.</p><p>&hellip; Und m&uuml;sstest du dein Liebstes missen, ja ging&rsquo;s durch kalte, finstre Nacht, halt fest an diesem sel&rsquo;gen Wissen: dass Gott nie einen Fehler macht!&nbsp;</p><p>Mir macht es Mut, wenn ich sehe, dass andere Menschen nicht an den N&ouml;ten ihres Lebens verzweifelt sind, sondern trotz allem Gott vertrauen konnten. Sogar in der &bdquo;H&ouml;lle von Stalingrad&ldquo;.</p><p>So gro&szlig; und m&auml;chtig ist Gott, dass auch ich ihm vertrauen und Hoffnung haben darf &ndash; egal, was geschieht.</p><p><strong>Bist du es nicht, HERR, unser Gott, auf den wir hoffen?</strong></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Andreas Schwantge</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17109177.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Andreas Schwantge]]></author>
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      <pubDate>Fri, 01 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gottes Gnade]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 103,11 – ausgelegt von Helmut Heiser.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 103,11 – ausgelegt von Helmut Heiser.</em><br/>
<p>Gibt es in ihrem Leben an jedem Tag eigentlich so etwas wie eine Morgenroutine? Also etwas, das sie an jedem Tag in der Zeit zwischen Aufwachen und Aus-dem-Haus-gehen ganz selbstverst&auml;ndlich mit anderen zusammen oder alleine praktizieren?</p><p>Bei uns gibt es so etwas. Seit vielen Jahrzehnten, v&ouml;llig unabh&auml;ngig von Stimmungslage oder Tagesprogramm werden bei uns vor dem Fr&uuml;hst&uuml;ck die Herrnhuter Losungen laut am Tisch f&uuml;r alle gelesen. So viel Zeit nehmen wir uns daf&uuml;r. Gefolgt von einem kurzen Gebet kann dann das Fr&uuml;hst&uuml;ck beginnen. Der Tisch daf&uuml;r wird immer schon am Vorabend gedeckt und das Losungsbuch bereitgelegt.</p><p>F&uuml;r uns ist das eine wunderbare M&ouml;glichkeit, jeden Morgen die Weite und Vielfalt des Wortes Gottes zu h&ouml;ren, spontan darauf zu reagieren, es etwa einfach wirken zu lassen, oder es zum Gespr&auml;ch untereinander oder im eigenen Herzen zu machen.</p><p>Heute ist der 11. Vers aus Psalm 103 dort zu lesen. Er lautet in der &Uuml;bersetzung der Basisbibel: <strong>&bdquo;Hoch wie der Himmel &uuml;ber der Erde &ndash; so hoch steht seine G&uuml;te &uuml;ber denen, die ihm mit Ehrfurcht begegnen.&ldquo; </strong>-</p><p>Von Himmel und Erde ist die Rede, der gro&szlig;en Entfernung zwischen ihnen, die in jener Zeit, in der diese Worte zum ersten Mal gebetet wurden, wirklich unermesslich und un&uuml;berbr&uuml;ckbar erschien. Sie wird verglichen mit der unermesslich gro&szlig;en Gnade Gottes, &uuml;ber die man nur staunen kann. Dies Staunen &uuml;ber Gottes G&uuml;te und Barmherzigkeit findet sich auch direkt ausgesprochen in den vorausgehenden Versen:</p><p>&bdquo;Gott vergibt dir alle deine Vergehen, er heilt alle deine Krankheiten, er f&uuml;hrt dein Leben aus der Todesn&auml;he und er schm&uuml;ckt dich mit einer Krone: sie besteht aus G&uuml;te und Barmherzigkeit, er versorgt dich mit Gutem dein Leben lang, tritt f&uuml;r Gerechtigkeit ein, allen Unterdr&uuml;ckten verhilft er zum Recht.&ldquo;</p><p>M&ouml;glicherweise haben wir nicht alles pers&ouml;nlich erlebt, wovon hier die Rede ist. Doch im H&ouml;ren der hier geschilderten Erfahrungen freue ich mich von Herzen mit den Menschen, die Gottes G&uuml;te in dieser Weise erfahren haben.</p><p>Gern stimme ich auch mit ein in die Verhei&szlig;ung, dass Gott f&uuml;r Gerechtigkeit eintritt. Gerade weil wir Christinnen und Christen auf eine neue Erde und den neuen Himmel warten[1], in denen Gerechtigkeit wohnt, bin ich immer dazu bereit, mich auch jetzt schon daf&uuml;r einzusetzen, dass allen Unterdr&uuml;ckten zum Recht verholfen wird!</p><p>Die dadurch weitergegebene Botschaft ist, dass Gottes Herz ein Herz voller Liebe zu uns ist, er immer im Sinn hat, uns Gutes zu tun, dass er &bdquo;immer zur Vers&ouml;hnung bereit ist&ldquo;, wie es der Psalm ebenfalls ausdr&uuml;ckt, &bdquo;uns nicht straft, wie wir es verdienen, uns unsere Vergehen nicht heimzahlt.&ldquo;</p><p>Wie tr&ouml;stlich ist das! Gott wird hier nicht beschrieben als ein Gott der Rache und Vergeltung, sondern als ein Gott der Vergebung und Vers&ouml;hnung, dessen &bdquo;G&uuml;te seit Urzeiten besteht&ldquo;, wie es der Vers 17 ausdr&uuml;cklich betont. Barmherzigkeit und Gnade Gottes geh&ouml;ren daher zum Grundbekenntnis Israels durch alle Zeiten der Geschichte.-</p><p>Was in diesem Psalmwort des Alten Testaments aufscheint, hat Gott erst durch Jesus Christus in ganzer F&uuml;lle f&uuml;r die ganze Welt deutlich werden lassen. Durch Jesus wird sichtbar, dass Gottes Liebe dem gesamten Kreis der Erde, allen Menschen und seiner ganzen Sch&ouml;pfung gilt!</p><p>(Paulus kann deshalb im R&ouml;merbrief[2]schreiben, was alle Christinnen und Christen bekennen: dass &bdquo;In Jesus die Gnade &uuml;ber jedes Ma&szlig; hinauswuchs. Wie die S&uuml;nde ihre Macht aus&uuml;bte, indem sie den Tod brachte, so wird die Gnade ihre Macht aus&uuml;ben, indem sie uns vor Gott bestehen l&auml;sst und zum ewigen Leben f&uuml;hrt. Das verdanken wir Jesus Christus, unserem Herrn.&ldquo;)&nbsp;</p><p>Sollten sie also heute einmal zum Himmel hinaufschauen und an seine Entfernung zur Erde denken, dann lassen sie sich an Psalm 103 erinnern und damit an die unendliche Gnade und Liebe Gottes, die uns in Jesus ganz nahe ist! Sie will auch heute ihre Macht entfalten.</p>

&nbsp;
<hr /><p>[1] 2.Petrus 3,13</p><p>[2] R&ouml;mer 5,20-21</p>



<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Helmut Heiser</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17106707.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Helmut Heiser]]></author>
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      <pubDate>Thu, 31 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Zum Leben eingeladen]]></title>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Sprüche 7,2 – ausgelegt von Helmut Heiser.</em><br/>
<p>Sind sie heute schon eingeladen worden? Das Bibelwort aus dem Buch der Spr&uuml;che spricht eine wunderbare Einladung zu einem Leben voller Lebendigkeit und Hoffnung aus. Es ist keine Einladung f&uuml;r Langweiler, sondern f&uuml;r Liebhaber des Lebens und solche, die es positiv und aktiv mitgestalten wollen.&nbsp; Diese Einladung gilt zudem noch weit &uuml;ber diesen Tag hinaus. Sie macht das Leben spannend, ist &uuml;beraus praktisch und auf eine wirksame Lebensgestaltung ausgerichtet. Sie enth&auml;lt zus&auml;tzlich noch eine einzigartige Verhei&szlig;ung auf Zukunft, wenn man ihr folgt, die verspricht:&nbsp; &bdquo;..du wirst leben!&ldquo; Ist es nicht gerade das, was Sie sich heute und morgen w&uuml;nschen?</p><p>Es ist Gott, der diese Einladung zum Leben ausspricht. Er l&auml;sst uns Menschen nicht im Ungewissen dar&uuml;ber, wie wir inmitten un&uuml;bersichtlicher Zeiten, einer krisengesch&uuml;ttelten Weltsituation das Leben bewahren, Hoffnung und Zukunft gewinnen k&ouml;nnen. Er spricht die entscheidende Einladung aus: <strong>&bdquo;Behalte meine Gebote, so wirst du leben. H&uuml;te meine Weisung wie deinen Augapfel.&ldquo; (Spr&uuml;che 7,2)</strong></p><p>T&auml;glich h&ouml;ren wir neue beunruhigende Nachrichten. Klimawandel, Kriegsberichte, schlimme menschliche Schicksale besch&auml;ftigen uns Tag und Nacht. Dass Leben immer gef&auml;hrdetes Leben ist, ist sehr deutlich geworden.&nbsp; Doch was kann helfen, es zu pflegen und zu bewahren, Zerbrochenes zu heilen und ihm Zukunft und Hoffnung zu geben, wenn doch morgen alles schon wieder ganz anders sein kann?</p><p>Wir sollten es wieder auf die pers&ouml;nliche und gesellschaftliche Tagesordnung setzen: auf Gott zu h&ouml;ren, liebevoll und fair untereinander und mit der Sch&ouml;pfung umzugehen. Denn ich wei&szlig;, wie wichtig und grundlegend es ist, im Frieden mit ihm und dem N&auml;chsten zu leben, wenn wir leben wollen.</p><p>Erfahrungsgem&auml;&szlig; bleibt ja nichts so, wie es ist. &bdquo;Best&auml;ndig ist nur der Wandel&ldquo;, sagt der Volksmund. W&auml;re es doch nur so, dass alles besser wird und sich zum Guten ver&auml;ndert! Doch das scheint nicht der Fall zu sein. War es je anders?</p><p>Die Propheten des alttestamentlichen Volkes Gottes haben in Krisenzeiten die Einladung zum Leben noch deutlich zugespitzter formuliert. Der Prophet Amos etwa l&auml;dt Israel mit den Worten Gottes ein: &bdquo;So spricht der Herr: &bdquo;Kehrt um - dann werdet ihr leben!&ldquo;, der Prophet Jesaja mit den Worten: &bdquo;H&ouml;rt auf mich, dann werdet ihr Gutes finden!&ldquo;</p><p>Der Prophet Micha weist akzentuiert darauf hin[1]: &bdquo;Es ist dir doch gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: das Rechte tun. Nachsicht mit anderen haben und bewusst den Weg mit deinem Gott gehen.&ldquo;</p><p>Mit dieser Einladung Gottes zu einem gelingenden Sein voller Hoffnung ist Engagement verbunden: sie darf auf dem Weg durch jeden neuen Tag, auf der Reise durch das Leben nicht vergessen werden! Gottes Weisung will &bdquo;sorgf&auml;ltig wie ein Augapfel bewahrt werden.&ldquo;</p><p>Deshalb macht das Bibelwort &bdquo;Behalte meine Gebote, so wirst du leben&ldquo;, das einer Sammlung wichtiger Weisheitsspr&uuml;che des Alten Testaments entstammt, wieder darauf aufmerksam, auf den Gott des Lebens und seine Gebote zu h&ouml;ren.</p><p>Wozu? Damit heute Wahrheit statt L&uuml;ge gesagt, Liebe ge&uuml;bt statt Hass ges&auml;t wird, Gottes Gebot nicht ausgeblendet, sondern ins Licht gestellt wird, B&ouml;ses durch Gutes &uuml;berwunden wird. Damit sorgf&auml;ltig mit Gottes Sch&ouml;pfung umgegangen und nicht f&uuml;r selbsts&uuml;chtige Zwecke missbraucht wird.</p><p>In dieser Tradition greift auch Jesus auf ein Wort des Alten Testamentes zur&uuml;ck[2]. Er bekr&auml;ftigt und aktualisiert diese Einladung Gottes. Er hat sie beispielhaft durch sein Leben erf&uuml;llt: &bdquo;Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Denken&ldquo; und: &bdquo;Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.&ldquo;[3]</p><p>Wer heute in diesem &bdquo;Dreieck des Guten&ldquo;, also &bdquo;Gott mit ganzem Herzen und den N&auml;chsten wie sich selbst zu lieben&ldquo; sein Leben bewusst gestaltet, folgt dieser Einladung zum Leben.</p><p>[1] in Micha 6,8</p><p>[2] 5. Mose 6,5</p><p>[3] Matth&auml;us 22,37-40</p>



<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Helmut Heiser</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17106009.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Helmut Heiser]]></author>
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      <pubDate>Wed, 30 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Lob Gottes im Herzen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 19,37 – ausgelegt von Harry Moritz.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 19,37 – ausgelegt von Harry Moritz.</em><br/>
<p>Immer, wenn es in der Geschichte wirklich darauf ankommt, wenn etwas Entscheidendes passiert, erheben Menschen ihre Stimmen zum Gesang.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p><p>Als der westf&auml;lische Frieden verk&uuml;ndet wurde, stimmten die Menschen in M&uuml;nster und Osnabr&uuml;ck den Choral &bdquo;Nun danket alle Gott&ldquo; an. Dasselbe Lied erklang 1955 im Lager Friedland, als die letzten Soldaten aus der russischen Kriegsgefangenschaft nach Hause zur&uuml;ckkehrten. Als 1989 die Mauer fiel, die Deutschland trennte, erhoben sich die Abgeordneten des Bundestags in Bonn spontan von ihren Sitzen und stimmten die Nationalhymne an.</p><p>Entscheidende Momente des Lebens verbinden sich h&auml;ufig mit Musik. Liebende geraten ins Schw&auml;rmen, wenn &bdquo;ihr&ldquo; Lied erklingt. Bei der Beerdigung vertrauter Menschen singt man f&uuml;r sie oft noch einmal ein Lied, das sich mit ihrer Lebensmelodie verwoben hat.</p><p>Das Singen ist f&uuml;r Christen eine M&ouml;glichkeit, ihren Glauben auszudr&uuml;cken, Gemeinschaft zu erleben und Gott zu preisen.</p><p>Im Lukasevangelium wird uns erz&auml;hlt, wie die Freunde von Jesus sich lautstark lobend &uuml;ber Gott zu &auml;u&szlig;ern. Jesus ist auf dem Weg nach Jerusalem. Seit drei Jahren ist er in Israel unterwegs und erz&auml;hlt den Menschen von Gott. Er heilt Kranke. Er pflegt Beziehungen zu Menschen, mit denen sonst niemand etwas zu tun haben will. Jesus stillt einen Sturm und versorgt 5000 Menschen mit Essen. Was er sagt und tut, schenkt Hoffnung. Hoffnung, dass dieser Mann der neue K&ouml;nig von Israel wird. Dass er alle Feinde und das B&ouml;se aus Israel verbannt. Jerusalem ist die K&ouml;nigsstadt. Jetzt k&ouml;nnte es so weit sein. Als Jesus kurz vor Jerusalem ist, bricht die Menge seiner Nachfolger in Jubel aus. Auf diesem Weg erwartet man den neuen K&ouml;nig. Die Menschenmenge feiert schon und kann diese Wunderzeit kaum fassen. Von Wundern wissen auch die J&uuml;nger von Jesus zu erz&auml;hlen. Die Menschen loben Gott f&uuml;r die Wunder, die sie miterlebt haben: Dass Zach&auml;us, der geldgierige Z&ouml;llner, sein Geld teilt. Dass Bartim&auml;us, der blinde Bettler, wieder sehen kann.</p><p>Dass Lazarus, der tote Freund, wieder lebt. Laut und fr&ouml;hlich singen sie von ganzem Herzen: <strong>&bdquo;Gesegnet ist der K&ouml;nig,&nbsp;</strong><strong>der im Namen des Herrn kommt!&ldquo;</strong> (Psalm 118,26)</p><p>Die J&uuml;nger singen, damit alle h&ouml;ren, wie unglaublich erf&uuml;llend es ist, Jesus nachzufolgen und mit ihm zu leben. Ihr Gesang wirkt ansteckend, eine gro&szlig;e Zahl von Menschen &uuml;ber den engsten Kreis der J&uuml;nger hinaus stimmt in den Lobgesang ein.</p><p>Die Menge sp&uuml;rt, bei Jesus Christus h&ouml;ren und erleben sie etwas, das ihrem Leben guttut. Jetzt. Er verbindet sie mit seiner Zukunft. Das ist neu, das kannten sie nicht, aber es spricht sie an. Darum folgen sie, darum vertrauen sie ihm, darum singen sie. Musikalische und Unmusikalische, Sichere und Zweifler.</p><p>Jeder ist eingeladen, mitzugehen und Jesus von ganzem Herzen zu loben. Auch Sie und ich.</p><p>Ein von Herzen kommendes gesungenes Gotteslob wirkt immer ansteckend auf andere!</p><p>"Wenn sie&#39;s nicht singen, glauben sie&#39;s nicht" ist ein Zitat von Martin Luther, dass seine &Uuml;berzeugung zum Ausdruck bringt, dass Musik eine wichtige Rolle im Leben von Christen spielt. Es besagt, dass die Verk&uuml;ndigung des Glaubens erst dann wirklich bei den Menschen angekommen ist, wenn sie ihre Freude dar&uuml;ber auch singend zum Ausdruck bringen.</p><p>Erinnern wir uns, wie viel Gutes er uns schon erleben lie&szlig; und wie viel Gutes er uns f&uuml;r unsere Zukunft bei ihm verspricht! Die Freude an und &uuml;ber unseren Gott, die Liebe zu Jesus ist unsere St&auml;rke.</p><p>Viel Freude beim Singen, das unseren gro&szlig;en Gott lobt und preist!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Harry Moritz</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17105350.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Harry Moritz]]></author>
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      <pubDate>Tue, 29 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Namensgebrauch]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 20,7 – ausgelegt von Harry Moritz.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Mose 20,7 – ausgelegt von Harry Moritz.</em><br/>
<p>&bdquo;Haribo macht Kinder froh&hellip; und Erwachsene ebenso!&ldquo;</p><p>Ich wei&szlig; nicht, wie oft ich diesen Satz in meinem Leben schon geh&ouml;rt habe.</p><p>Nicht nur in der Werbung im damaligen Westfernsehen, sondern oft genug auch schon in den Pausen auf dem Schulhof und beim Fu&szlig;ballspielen. Immer, wenn ich mich mit meinem Vornamen vorstellte, kam es wie aus der Pistole geschossen: &ldquo;Haribo macht Kinder froh und Erwachsenen ebenso!&ldquo; Im Internet las ich: Der Werbeslogan "Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso" ist ein Klassiker der Markenkommunikation und hat eine lange Geschichte. Er wurde 1935 von Hans Riegel sen. als "Haribo macht Kinder froh" kreiert und 1962 um den Zusatz "und Erwachsene ebenso" erweitert, um die Zielgruppe zu vergr&ouml;&szlig;ern. Der Slogan ist eing&auml;ngig, emotional und wird mit Freude und positiven Assoziationen verbunden. Mit Freude und positiven Assoziationen war dieser Slogan f&uuml;r mich pers&ouml;nlich nicht verbunden. Ich kam als DDR - Kind nicht in den Genuss von Haribo &ndash; Gummib&auml;rchen. Letztlich nervte es mich, immer wieder diesen Satz im Zusammenhang mit meinem Vornamen zu h&ouml;ren. Als Erwachsener h&ouml;re ich diese Bemerkung zum Gl&uuml;ck nur selten.&nbsp;</p><p>Im 2. Buch Mose, Kapitel 20 hei&szlig;t es: <strong>&bdquo;Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen: denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der</strong><strong>seinen Namen missbraucht.&ldquo;</strong> Da f&auml;llt mir doch sofort das t&auml;gliche Geplapper und Gejammer mancher Zeitgenossen ein, die Seufzer und Fl&uuml;che, die sich des Namens Gottes bedienen, aber ihn nicht wirklich meinen. Es ist fast wie eine spezielle Form des Tourette-Syndroms&hellip; Ach Gott&hellip; - Allm&auml;chtiger&hellip; - Um Gottes Willen&hellip; - Du lieber Gott&hellip; - Mein Gott&hellip; - Na, Gott sei Dank&hellip; -</p><p>In Gottes Namen&hellip;Wei&szlig; Gott&hellip; - Ach Gottchen &hellip; Und aus amerikanischen Filmen ist inzwischen auch das &bdquo;Oh! Mein! Gott!&ldquo; in die Alltagssprache eingewandert.</p><p>Wie w&uuml;rden Sie reagieren, wenn andere Menschen Ihren Namen laut benutzen, ohne Sie wirklich ansprechen zu wollen? Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie Gott zu Recht dar&uuml;ber zornig wird, wenn Menschen seinen Namen unangemessen, unpassend, gedanken- und bedeutungslos im Munde f&uuml;hren. Namen sind eben nicht blo&szlig; Schall und Rauch.</p><p>Mich bewegt sehr, was Dietrich Bonhoeffer einmal dazu geschrieben hat.</p><p>&nbsp;&bdquo;Es ist Missbrauch, wenn wir von Gott reden, als h&auml;tten wir ihn jederzeit zu unserer Verf&uuml;gung und als h&auml;tten wir in seinem Rat gesessen. Wir missbrauchen auf alle diese Weisen den Namen Gottes, indem wir ihn zu einem leeren menschlichen Wort und kraftlosen Geschw&auml;tz machen, und wir entheiligen ihn damit mehr, als die L&auml;sterer ihn entheiligen k&ouml;nnen.&ldquo; Soweit Dietrich Bonhoeffer.</p><p>Machen wir uns klar: Durch die Nennung seines Namens ist Gott in eine Beziehung zu uns eingetreten, er hat sich f&uuml;r uns &bdquo;anrufbar&ldquo; gemacht. Dennoch bleibt er Gott. Ihm und seinem Namen geb&uuml;hrt Ehre und Ehrfurcht, d.h. zu erkennen, dass er und sein Name heilig ist.</p><p>Gott hat in seinem Namen JHWH in der Welt einen Ort geschaffen, der dem Menschen zug&auml;nglich ist. Der Name erm&ouml;glicht die pers&ouml;nliche Begegnung mit und die Beziehung zu Gott. Wer dieses Angebot Gottes auf irgendeine Art egoistisch missbraucht, der s&uuml;ndigt gegen Gott. Gott macht sich durch seinen Namen unterscheidbar. Gott zeigt sich. Er wird nennbar. Er offenbart sich. Weil er einen Namen hat, ist Gott ansprechbar &ndash; und mit seinem guten Namen b&uuml;rgt er f&uuml;r das, was er sagt! Gott ist nicht mein Kumpel. Der heilige Gott l&auml;sst sich nicht f&uuml;r die eignen Machtinteressen einspannen. Wer Gottes Namen zu einer Ideologie macht, zur Propaganda, zum Zweck &ndash; der missbraucht Gott und zieht damit seine Strafe, sein Gericht auf sich. Lassen Sie uns aus Liebe und Respekt unserem gro&szlig;en und heiligen Gott gegen&uuml;ber darauf achten, seinen Namen ehrf&uuml;rchtig zu verwenden und ihn nicht gedankenlos inflation&auml;r zu gebrauchen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Harry Moritz</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17104682.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Harry Moritz]]></author>
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      <pubDate>Mon, 28 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wunderbare Kraft]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 29,11 – ausgelegt von Gudrun Weber.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 29,11 – ausgelegt von Gudrun Weber.</em><br/>
<p>Das Br&ouml;tchen-Angebot der hiesigen B&auml;ckerei ist vielf&auml;ltig. Eine Sorte f&auml;llt mir besonders auf: das Kraftmeier-Br&ouml;tchen. Die Werbung dazu lautet: &bdquo;Kleiner Kraftprotz mit K&ouml;rnern &hellip; gibt Kraft f&uuml;r den Tag!&ldquo; Genau das brauche ich: Kraft f&uuml;r den Tag! Kraft, um alle Herausforderungen zu meistern. Wird der kleine Kraftmeier dazu beitragen?</p><p>Verlangen nach St&auml;rke und Kraft erf&uuml;llte Menschen zu allen Zeiten. Auch Israel &ndash; Gottes Volk. Wo immer sie hinzogen: Es gab Bedrohungen und Angriffe. F&uuml;hrungskr&auml;fte wie Mose oder Nehemia standen vor dem Problem: Das Volk hat keine Kraft mehr. In solchen Zeiten helfen Ermutigungen. Die sind in der Bibel reichlich zu finden. Zum Beispiel in Psalm 29. Da hei&szlig;t es in Vers 11:</p><p><strong>&bdquo;Der Herr wird seinem Volk Kraft geben.&ldquo; </strong></p><p>Das ist ein gewaltiges Versprechen! Wer ist dieser Herr, der das zusagt? Die vorangehenden Verse zeigen ein klares Bild. Dieser Herr ist der heilige Gott, der machtvoll &uuml;ber Himmel und Erde herrscht. Seine Stimme erschallt &uuml;ber die Meere, ersch&uuml;ttert die W&uuml;ste und l&auml;sst Gebirge zerspringen. In ihm liegt eine Kraft, der sich niemand widersetzen kann.</p><p>Erstaunlich ist, dass dieser m&auml;chtige Herr seine Kraft einem schwachen Volk zukommen lassen will. Doch es ist &bdquo;sein&ldquo; Volk. Das er sich auserw&auml;hlt hat. Dabei geht es nicht nur um das Volk Israel. Sondern auch um das Volk, das er sich durch seinen Sohn Jesus Christus erworben hat. Dazu geh&ouml;rt jeder, dessen Schuld durch Jesus Christus vergeben ist. Am Kreuz nahm Jesus die Strafe f&uuml;r alle Schuld auf sich. Bei ihm empfange ich ein neues, ewiges Leben. Und bin damit Teil seines Volkes. Petrus best&auml;tigt der christlichen Gemeinde: &bdquo;Ihr aber seid ein von Gott auserw&auml;hltes Volk.&ldquo; (1. Petrus 2,9)</p><p>Gott sieht nicht nur sein Volk. Er sieht auch den Einzelnen. Den, der nicht mehr kann. Der liegt ihm besonders am Herzen. &bdquo;Ich will das Schwache st&auml;rken&ldquo; sagt er im Buch Hesekiel, Kapitel 34 Vers 16. Diese Liebe zu den Schwachen und Kranken hat Jesus Christus durch sein Leben sichtbar gemacht. Im Matth&auml;usevangelium, Kapitel 9 Vers 12 erkl&auml;rt er: &bdquo;Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken!&ldquo; Wer nicht mehr gebraucht wird, wer am Rande steht, der Kranke und Schwache, der hat bei Gott einen besonders hohen Stellenwert. Warum?</p><p>Paulus erh&auml;lt die Antwort. Auch er ist krank und schwach. Dreimal bittet er Gott um Befreiung. Und Gott sagt zu ihm: &bdquo;Meine Gnade ist alles, was du brauchst! Denn gerade wenn du schwach bist, wirkt meine Kraft ganz besonders an dir.&ldquo; (2.Korinther 12,9) (HfA).</p><p>Schwach und krank &ndash; das ist nicht das Ende. Sondern der Anfang. Der Anfang eines Lebens, das nicht die eigene Kraft als Ma&szlig;stab setzt. Stattdessen die Kraft Gottes. Um diese Kraft bittet. Darauf vertraut. Und daf&uuml;r dankt. Ein Leben, das nicht auf den ausgetretenen Pfaden der Starken dieser Welt l&auml;uft. Sondern auf den verborgenen, heiligen und &uuml;berraschenden Wegen Gottes. Da gibt es kein Kr&auml;ftemessen. Gott hat mich ganz im Blick. Liebevoll und f&uuml;rsorglich. Er wei&szlig;, welches Ma&szlig; an Kraft ich brauche. Und wann ich getrost schwach sein darf.</p><p>Wenn ich mich auf Gott und seinen Weg mit mir einlasse, dann werde ich nicht nur die n&ouml;tige Kraft erhalten. Vielmehr auch das, was Psalm 29 Vers 11 weiter verspricht: <strong>&bdquo;Der Herr wird sein Volk segnen mit Frieden.&ldquo;</strong></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Gudrun Weber</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17104281.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Gudrun Weber]]></author>
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      <pubDate>Sun, 27 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Treuepunkte]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 25,21 – ausgelegt von Gudrun Weber.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 25,21 – ausgelegt von Gudrun Weber.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Matthäus 25,21 – ausgelegt von Gudrun Weber.</em><br/>
<p>Z&uuml;gig bearbeitet die Kassiererin meine Eink&auml;ufe. &bdquo;Treuepunkte?&ldquo; fragt sie. &bdquo;Nein&ldquo;, antworte ich. Und bekomme fast ein schlechtes Gewissen. Ich kaufe &ouml;fters in diesem Markt ein. Um Treuepunkte habe ich mich nicht gek&uuml;mmert. Dabei ist mir sicher so mancher Vorteil entgangen. Treue wird belohnt.</p><p>Nicht nur im Supermarkt. Auch im Blick auf das Wiederkommen von Jesus Christus. Was dann entscheidend sein wird, das hat Jesus seinen J&uuml;ngern in einem Gleichnis erkl&auml;rt. Darin geht es um einen Dienstherrn, der f&uuml;r eine unbestimmte Zeit verreisen will. Er vertraut seinen Verwaltern &ndash; je nach ihren F&auml;higkeiten &ndash; unterschiedlich gro&szlig;e Verm&ouml;gensmengen an. Und beauftragt sie, w&auml;hrend seiner Abwesenheit damit zu arbeiten. Nach seiner R&uuml;ckkehr zieht er alle zur Rechenschaft. Jeder Verwalter, der das Anvertraute genutzt und es vermehrt hat, erh&auml;lt ein gro&szlig;es Lob. Im Matth&auml;usevangelium, Kapitel 25 Vers 21 lese ich:</p><p><strong>&bdquo;Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht, du bist &uuml;ber wenigem treu gewesen, ich will dich &uuml;ber viel setzen: geh hinein zu deines Herrn Freude!&ldquo;</strong></p><p>Wie m&uuml;ssen diese Worte guttun! Da hat sich doch alles gelohnt: M&uuml;he, Ausdauer, K&auml;mpfe und vielleicht auch mancher R&uuml;ckschlag. Es hat sich gelohnt, nichts von dem Erwirtschafteten f&uuml;r sich zu nehmen. Es hat sich gelohnt, das Vertrauen seines Herrn zu ehren. Es hat sich gelohnt, treu zu sein.</p><p>Treue &ndash; nur darauf kommt es dem Dienstherrn an. Die Treue &bdquo;&uuml;ber wenigem&ldquo; ist der Grund daf&uuml;r, dass der Verwalter nun Verantwortung &bdquo;&uuml;ber viel&ldquo; erh&auml;lt. Und sie ist Grund daf&uuml;r, dass sein Herr ihn in sein Haus aufnimmt. Oder &ndash; wie es in einer anderen &Uuml;bersetzung hei&szlig;t &ndash; zu seinem Fest einl&auml;dt.</p><p>Treue &ndash; darum geht es auch f&uuml;r die Nachfolger von Jesus heute. Jesus schenkt denen, die sich entschieden haben, ihm zu dienen, besondere Gaben. Der Dienstherr im Gleichnis verteilt unterschiedlich hohe Verm&ouml;gensmengen. So ist es auch mit den F&auml;higkeiten, die Jesus gibt. Nicht die Art und das Ausma&szlig; der Gaben sind wichtig. Wohl aber, dass die Nachfolger damit arbeiten. Sie nutzen. Nicht zum Selbstzweck. Sondern zur Ehre Gottes.</p><p>Auch mich wird mein Herr einmal fragen: Was hast du mit dem, das ich dir gegeben habe, gemacht? Hast du meinen Auftrag erf&uuml;llt? Dann m&ouml;chte ich nicht so besch&auml;mt sein m&uuml;ssen, wie es einer der Verwalter im Gleichnis war. Er hat das anvertraute Verm&ouml;gen vergraben. Nicht damit gearbeitet. Sondern ohne Gewinn zur&uuml;ckgegeben. Ein verschwendeter Auftrag. Ein verschwendetes Leben.</p><p>Wenn mir bewusst wird, dass ich hier schuldig geworden bin, dann habe ich es besser als jener Verwalter: Ich darf meine Schuld bei Jesus abladen. Auch die Untreue im Umgang mit den anvertrauten Gaben. F&uuml;r alle Schuld ist er am Kreuz gestorben. Bei ihm finde ich Vergebung.</p><p>Ich kann zu Jesus sagen: Zeige mir, wo ich in Gefahr bin, Anvertrautes zu vergraben. Oder f&uuml;r mich zu verwenden. F&uuml;r meine Ehre, f&uuml;r mein Ansehen, f&uuml;r meine Stellung. Bewahre mich davor, meinen Auftrag und mein Leben zu verschwenden.</p><p>Nicht auf das Gro&szlig;e kommt es an. Sondern auf das &bdquo;Wenige&ldquo; &ndash; auf die Treue in den kleinen, unscheinbaren Dingen. Auf die allt&auml;glichen Treuepunkte. Das ist oft schwer. Aber Jesus will helfen. Damit er eines Tages auch zu mir sagen kann: <strong>&bdquo;Du bist &uuml;ber wenigem treu gewesen &hellip;Geh hinein zu deines Herrn Freude.&ldquo; </strong></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Gudrun Weber</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17103971.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Gudrun Weber]]></author>
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      <pubDate>Sat, 26 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Den Staffelstab des Glaubens weiterreichen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 44,2 – ausgelegt von Rolf Hille.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 44,2 – ausgelegt von Rolf Hille.</em><br/>
<p>Manchmal ist es schwierig mit alten Leuten ins Gespr&auml;ch zu kommen. Sie schw&auml;rmen von guten alten Zeiten und davon, dass fr&uuml;her alles besser gewesen sei. Ein Beispiel f&uuml;r diese Haltung kann ich am Anfang des 44. Psalms vermuten. <strong>&bdquo;Gott, wir haben mit unsern Ohren geh&ouml;rt, unsre V&auml;ter haben&rsquo;s uns erz&auml;hlt, was du getan hast zu ihren Zeiten in</strong><strong>alten Tagen.&ldquo;</strong> Dann folgt mit eindr&uuml;cklichen Worten die Geschichte von der Landnahme des Volkes Israel unter Josua. Gott hat damals gro&szlig;artige Siege geschenkt. Heute tobt ein neuer Krieg zwischen Israel und den Nachkommen der Pal&auml;stinenser, die im sogenannten Gazastreifen leben. Wann &ndash; und vor allem wie &ndash; wird dieser Krieg enden? Der 44. Psalm d&uuml;rfte f&uuml;r viele fromme Juden weltweit eine Gebetshilfe sein. Gibt es am Ende einen Frieden, der allen Betroffenen eine gute Zukunft erm&ouml;glicht?</p><p>Jedes Jahr feiern Juden in aller Welt mit ihren Familien das Passah. Sie erinnern sich an die Befreiung der versklavten Juden in &Auml;gypten.</p><p>Wie wird die Fackel des Glaubens durch Jahrhunderte hindurch aufgenommen und von der jeweils gegenw&auml;rtigen Generation weitergetragen? Schon in den ersten Kapiteln in der hebr&auml;ischen Bibel geht es um die sogenannten &bdquo;V&auml;tergeschichten&ldquo;. Gott hat seinen Weg mit den Patriarchen, Richtern, K&ouml;nigen und Propheten. Die biblische Verpflichtung, von den gro&szlig;en Taten Gottes weiterzuerz&auml;hlen, zieht sich dann durch die ganze Kirchengeschichte hindurch.</p><p>Lassen Sie mich zwei Beispiele aus ganz verschiedenen Epochen der Kirchengeschichte exemplarisch darstellen. Da ist die Christin Monika, die im 4. Jahrhundert in Nordafrika lebt. Ihr Sohn Aurelius ist hoch begabt und strebt eine einflussreiche Karriere im r&ouml;mischen Staat an. Aber er ist ein Frauenheld und raffinierter Politiker. Von Jesus will er nichts wissen. Monika fragt angesichts dieser verzweifelten Situation ihren Seelsorger. Er antwortet mit dem knappen inhaltsschweren Trost: &bdquo;Ein Sohn so vieler Gebete kann nicht verloren gehen.&ldquo;</p><p>Tats&auml;chlich bekehrt sich der noch junge Aurelius und wird ein treuer und leidenschaftlicher Nachfolger Jesu. Seine Ortskirche weiht ihn zum Bischof. Schritt f&uuml;r Schritt wird er als theologischer Lehrer und Schriftsteller bekannt. Der Kirchenvater Aurelius ist in der Kirchengeschichte unter dem Namen Augustinus bekannt geworden.</p><p>Die andere Geschichte ist zun&auml;chst sehr allt&auml;glich und doch wirft sie ein helles Licht auf das Thema des 44. Psalms. Ein Gro&szlig;vater erz&auml;hlt jeden Abend seinen zahlreichen Enkeln per Telefon biblische Geschichten und hilft ihnen zum Verst&auml;ndnis des Wortes Gottes. Damit pr&auml;gt der alte Mann den Glauben seiner Enkel und f&uuml;hrt sie zu Jesus.</p><p>Es ist schon so: Die heilsgeschichtlichen Ereignisse sind nicht alt und verstaubt, sondern sie setzen in jeder Generation Menschen ganz neu f&uuml;r den Glauben in Bewegung.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Prof. Dr. Rolf Hille</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17103325.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Prof. Dr. Rolf Hille]]></author>
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      <pubDate>Fri, 25 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Der Schrei]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 39,13 – ausgelegt von Rolf Hille.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 39,13 – ausgelegt von Rolf Hille.</em><br/>
<p>Es gibt Bibelworte, die sich tief in unsere Lebensgeschichte einpr&auml;gen. Heute h&ouml;ren Sie aus Psalm 39, Vers 13 einen Gebetsruf: <strong>&bdquo;H&ouml;re mein Gebet, HERR, und vernimm mein Schreien, schweige nicht zu meinen Tr&auml;nen.&ldquo;</strong> Bei Beerdigungen habe ich oft dieses Psalmwort mit den Hinterbliebenen und der Trauergemeinde gebetet. Auch der Psalms&auml;nger ist hineingerissen in die Angst, wie in einen dunklen Strudel. Er hadert mit dem Schicksal, das ihm widerf&auml;hrt. Feinde haben Israel im W&uuml;rgegriff. Gibt es noch eine Zukunft? Warum l&auml;sst Gott das zu? David blickt auf die Menschen um ihn herum. Er erkennt schmerzlich seine eigene Verg&auml;nglichkeit und Ohnmacht.</p><p>Bei diesem Psalm steht mir ein Gem&auml;lde des norwegischen K&uuml;nstlers Eduard Munch vor Augen. Eine d&uuml;stere Landschaft tut sich auf. Munch nennt sein Gem&auml;lde, das im Nationalmuseum in Oslo h&auml;ngt: &bdquo;Der Schrei&ldquo;. Das Antlitz einer Person im Vordergrund bildet das Zentrum. Wer begegnet mir mit diesem lautstarken stummen Schrei? In welche H&ouml;lle menschlichen Lebens f&uuml;hrt mich das Bild? Aller Jammer der Welt springt mich an. Kein Funke Hoffnung oder Zuversicht tritt dem Betrachter entgegen. Ist der sch&ouml;ne Hintergrund nur ein Wunschtraum? David sch&uuml;ttet im Psalmgebet alles Elend des verg&auml;nglichen Menschen vor Gott aus. Ist der hoffnungslose Schrei das Letzte?</p><p>David wei&szlig; angesichts der abgrundtiefen Verlorenheit des sterblichen Menschen um die Hand Gottes, die ihn in Todesangst festh&auml;lt. Ich bin ein Fremdling auf Erden. Nichts habe ich in die Welt hineingebracht und nichts kann ich aus ihr mitnehmen. Dennoch, der herzzerrei&szlig;ende Schrei verhallt nicht im Leeren, sondern hat Gott zum Adressaten.</p><p>Ich wei&szlig; nicht, in welcher Situation Sie, liebe H&ouml;rerinnen und H&ouml;rer, sich heute befinden. Aber Gott ist im Elend nahe. Er kennt den Jammer. Er &uuml;berh&ouml;rt unser Rufen nicht.</p><p>An wen kann ich mich in meiner Angst wenden? Sind sie aufgew&uuml;hlt angesichts der Weltlage mit ihren Kriegen, dem Hunger und der Flucht, dann bringen sie die Worte des Klagepsalms mit der Leidensgeschichte Jesu Christi in Verbindung. Jesus ging seinen Weg im Gebet verbunden mit seinem himmlischen Vater. Nicht erst seine Verurteilung und der Gang zur Hinrichtung bringt ihm Verachtung, Hohn und Spott ein. Jesus muss immer neue Herausforderungen ertragen durch Verrat, Folter und Schmerz. Am Ende seines Lebens st&ouml;&szlig;t er am Kreuz den Schrei aus: &bdquo;Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?&ldquo; Hier fleht der Gottessohn den Vater im Himmel an: &bdquo;Schweige nicht zu meinen Tr&auml;nen! Wende deine Plage von mir; ich vergehe.&ldquo;</p><p>Sprechen auch sie in aller schonungslosen Offenheit mit Gott &uuml;ber ihre Situation. Kommen sie im Gebet zu Jesus, dem Schmerzensmann. Er hat alles Leid und alles menschliche Elend durchlitten. Die Klagepsalmen waren seine st&auml;ndigen Begleiter. Wagen Sie es, mit Jesus durch das finstere Tal zu gehen. Gott ist da, denn Jesus ist gerade in den aussichtslosen Krisen und Verwundungen des Lebens an unserer Seite. Er hilft, weil er f&uuml;r uns durch das dunkle Tal des Todes gegangen ist.</p><p>Der Mensch in seiner Verzweiflung, wie ihn Eduard Munch expressionistisch, ausdrucksstark und schonungslos darstellt, steht in krassem Gegensatz zu dem Menschen Jesus von Nazareth, der jeden, der sich an ihn klammert, aus dem Tal des Todes herausf&uuml;hrt. Wohl dem, der einen Adressaten f&uuml;r seinen Schmerz hat. Wohl dem, der in der Einsamkeit des Sterbens nicht ohne Hoffnung bleibt.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Prof. Dr. Rolf Hille</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17102663.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Prof. Dr. Rolf Hille]]></author>
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      <pubDate>Thu, 24 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Alles Gnade]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Korinther 15,10 – ausgelegt von Joachim Seule.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Korinther 15,10 – ausgelegt von Joachim Seule.]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Korinther 15,10 – ausgelegt von Joachim Seule.</em><br/>
<p>&bdquo;Aufgewachsen bin in Tarsus, in der heutigen T&uuml;rkei. Ich - ein Jude, der einen gro&szlig;en Eifer an den Tag legt, das Gesetz des Mose zu lernen. Ich bin Sch&uuml;ler bei einem der besten Lehrer mit Namen Gamaliel.</p><p>Dann macht die Nachricht die Runde: Jesus von Nazareth, der gekreuzigt wurde, ist auferstanden. Petrus und andere verk&uuml;nden das in Jerusalem. Viele Juden fangen an, an Jesus zu glauben. Diese Bewegung greift immer weiter um sich. Das kann ich nicht zulassen. Deshalb mache ich mich daran, diese Jesusj&uuml;nger zu suchen und ins Gef&auml;ngnis zu bringen. Bis mir auf dem Weg nach Damaskus dieser Jesus begegnet. Mein ganzes Leben st&uuml;rzt zusammen. Alles, wovon ich &uuml;berzeugt bin, entpuppt sich als falsch.</p><p>Da beginnt ein anderes Feuer in mir zu brennen. Fortan gehe ich in Synagogen, um den Juden Jesus zu bezeugen. Ich kenne ja die Schrift. Ich kenne Mose und die Propheten. Deshalb habe ich die n&ouml;tige Grundlage, um ihnen zu beweisen, dass Jesus der Messias ist.&ldquo; Soweit der Apostel Paulus.</p><p>Dieser Mann, Paulus, bekennt in seinem ersten Brief an die Christen in Korinth: <strong>&ldquo;Durch Gottes Gnade bin ich was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen.&ldquo; </strong>Das ist der Vers aus 1. Korintherbrief, Kapitel 15 Vers 10 in den Herrnhuter Losungen f&uuml;r diesen Tag.</p><p>Es ist alles Gnade.</p><p>Die S&auml;ngerin Naemi singt in einem ihrer Lieder unter anderem:</p><p>Hab mich nicht selbst erw&auml;hlt, du hast mich gewollt.<br />
Hab mich nicht selbst befreit, du hast mich erl&ouml;st.<br />
Nicht durch meine Werke, nur durch deine Gunst allein.<br />
Soweit das Auge reicht, das alles warst du.<br />
Ich r&uuml;hme mich nicht, ich zeig auf dich.<br />
Unverdient, deine G&uuml;te; unverbl&uuml;mt deine Liebe.<br />
Es ist alles Gnade, alles Gnade, was mich umgibt.<br />
Es ist alles Gnade, alles Gnade, mir geschenkt.</p><p>Soweit die S&auml;ngerin Naemi.</p><p>Von Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen. Sagt Paulus.</p><p>Das ist eines der Worte, das ich als mein Lebensmotto ausgesucht habe. Das andere lautet: Ich vermag alles durch den, der mich st&auml;rkt - und das ist Jesus Christus. Es ist alles Gnade - mir geschenkt. Ich habe nichts, was ich nicht geschenkt bekommen habe. Manche Menschen sagen vielleicht von sich: das habe ich mir alles m&uuml;hsam erarbeitet. Das mag schon sein. Aber wenn Gott ihnen nicht das Leben, die Kraft und Gaben geschenkt h&auml;tte - was dann?</p><p>Philipp Yancey, ein amerikanischer Buchautor hat &uuml;ber Gnade einmal Folgendes gesagt: Von Gott her verdienen wir Zorn und bekommen Liebe; wir verdienen Strafe und bekommen Vergebung.</p><p>Wer wei&szlig;, was Gnade ist, h&ouml;rt auf, sich selbst gro&szlig; herauszustellen. Aber er nimmt dankbar an, was ihm geschenkt ist.</p><p>Weil Gott gn&auml;dig ist, lebe und glaube ich. Weil Gott gn&auml;dig ist, kann ich solche Andachten schreiben.<br />
Weil Gott gn&auml;dig ist, k&ouml;nnen Sie diese Worte jetzt h&ouml;ren. Seine Gnade gilt allen Menschen. Daf&uuml;r ist Jesus gekommen. Seine Gnade wird auch in dem Wort deutlich, das Sie f&uuml;r sich pers&ouml;nlich in Anspruch nehmen k&ouml;nnen: Jesus sagt: <em>&bdquo;Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinaussto&szlig;en.&ldquo;</em></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Joachim Seule</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17102059.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Joachim Seule]]></author>
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      <pubDate>Wed, 23 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Liebe gefragt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 21,16 – ausgelegt von Joachim Seule.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 21,16 – ausgelegt von Joachim Seule.</em><br/>
<p>Einige Freunde von Jesus beschlie&szlig;en, fischen zu gehen. Es sind Petrus, Thomas, Nathanael, Johannes, Jakobus und zwei andere. Das ereignet sich einige Tage, nachdem Jesus auferstanden ist. Er hat sich in Jerusalem seinen Freunden gezeigt.</p><p>Nun aber sind diese sechs am See Genezareth. Ihr Fischzug ist nicht erfolgreich. Sie haben nichts gefangen. Der Morgen d&auml;mmert und so fahren sie an Land zur&uuml;ck. Sie bemerken einen Mann am Ufer. Der hat ein Feuer gemacht und Fische darauf gebraten.</p><p>Johannes erkennt, dass dieser Mann Jesus ist. Jesus spricht mit ihnen und verhilft ihnen zu einem gro&szlig;en Fang von Fischen. Danach kommen diese sieben zu ihm. Nachdem sie gegessen haben, f&auml;ngt Jesus ein Gespr&auml;ch mit Petrus an.</p><p>&bdquo;Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese?&ldquo; - &bdquo;Ja, Herr, du wei&szlig;t, dass ich dich lieb habe.&ldquo;</p><p>Die Frage kommt nun zum zweiten Mal.&nbsp; Im Johannesevangelium, Kapitel 21, Vers 16 hei&szlig;t es: <strong>&bdquo;Jesus spricht zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du wei&szlig;t, dass ich dich lieb habe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe!&ldquo;</strong></p><p>Und Jesus fragt sogar noch ein drittes Mal. Ob Petrus nach der dritten Frage gewisse Erinnerungen hochkommen? Dreimal hat Petrus geleugnet, Jesus zu kennen.</p><p>Petrus wird nach der dritten Frage traurig.&nbsp;</p><p>Hast du mich lieb? Diese Frage kann eine Frau ihrem Ehemann stellen. Diese Frage kann ein Sohn seinem Vater stellen. Genauso auch eine Tochter ihrer Mutter. Diese Frage k&ouml;nnen auch Eltern ihren Kindern stellen.</p><p>Hast du mich lieb? - Diese Frage - geht sie nicht ans &bdquo;Eingemachte&ldquo;, wie man zu sagen pflegt? Gerade bei Dingen, die an die Substanz gehen?</p><p>Jetzt stellt Jesus diese Frage Petrus.</p><p>Was, wenn Jesus diese Frage heute an Sie stellt: Hast du mich lieb? Du - Petra, Monika, Ralf, Peter? Hat Jesus Christus diese Frage nicht auch schon &ouml;fters mir gestellt: Joachim, hast du mich lieb? Gewiss habe ich schon ab und zu gesagt: Jesus, ich liebe dich. Gewiss habe ich Entscheidungen getroffen, die nach dem Willen von Jesus sind. Auch dann, wenn ich etwas anderes wollte. Auch dann, wenn es manchen Kampf gekostet hat. Gewiss habe ich leider auch oft so gelebt, dass meine Liebe zu Jesus nicht sichtbar war.</p><p>Menschen k&ouml;nnen sagen: ich glaube an Jesus Christus. Aber wenn ich jemand frage: hast du Jesus lieb? Was w&auml;re die Antwort? Wie &auml;u&szlig;ert sich die Liebe zu Jesus? Ich denke, einfach darin, dass ich Zeit mit ihm verbringe. Darin, dass ich mein ganzes Leben mit ihm teile. Jesus gibt antwortet darauf im Johannesevangelium, Kapitel 14 Vers 21 <em>&bdquo;Wer meine Gebote hat und h&auml;lt sie, der ist es, der mich liebt.&ldquo; </em>Und in Vers 23:<em> &bdquo;Wer mich liebt der wird mein Wort halten.&ldquo;</em></p><p>Ich will auf ihn h&ouml;ren, ich will mit Jesus reden. Ich will nach seinem Willen leben. Ich kann das aber nicht ohne ihn.</p><p>Was mir Jesus bedeutet, habe ich manchmal so ausgedr&uuml;ckt: Ohne Jesus w&auml;re mein Leben k&auml;lter als der absolute Nullpunkt (der ist bei Minus 273,15&deg; C). Ohne Jesus w&auml;re mein Leben dunkler als die dunkelste Nacht. Ohne Jesus w&auml;re ich einsamer als ein Atom im ganzen Weltall.</p><p>Ohne Jesus w&auml;re ich nichts. Ich kann mir nicht vorstellen, ohne Jesus zu leben. Und ich bin dankbar, dass er mich immer noch liebhat. Ich vertraue darauf. Auch wenn er zehntausend Gr&uuml;nde hat, sich von mir abzuwenden.</p><p>Nun fragt Jesus Christus Sie heute: Hast du mich lieb? Was werden Sie ihm antworten?</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Joachim Seule</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17101328.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Joachim Seule]]></author>
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      <pubDate>Tue, 22 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Friede: Gottes Sehnsuchtsprojekt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 57,19 – ausgelegt von Uwe Bertelmann.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jesaja 57,19 – ausgelegt von Uwe Bertelmann.</em><br/>
<p><strong>&bdquo;Friede, Friede denen in der Ferne und denen in der N&auml;he, spricht der HERR: Ich will sie heilen.&ldquo;</strong> So hei&szlig;t es im Buch Jesaja, Kapitel 57 Vers 19. W&auml;hrend ich &uuml;ber diesen Bibelvers nachdenke, fliegen in der zweiten Nacht die Raketen zwischen Iran und Israel hin und her. Ich denke zur&uuml;ck. 24. Februar 2022. Vor mehr als drei Jahren. Invasion Russlands in der Ukraine. Seitdem ist wieder Krieg mitten in Europa.</p><p>Friede! - Was f&uuml;r ein Sehnsuchtswort. Ich nehme die fanatischen Kriegstreiber mal raus &ndash; mindestens in den Bev&ouml;lkerungen wollen die meisten Frieden. Vielleicht wollen sogar die meisten Regierenden Frieden &ndash; nur leider gehen die Meinungen dar&uuml;ber, wie man dahin kommt, weit auseinander. Wir Menschen schaffen es einfach nicht, in Frieden miteinander zu leben.</p><p>Frieden &ndash; nicht nur ein menschliches Sehnsuchtswort, sondern Gottes Sehnsuchtsprojekt. Gott will Frieden schaffen. Ich frage mich nur: Warum tut er es dann nicht? Schon der Prophet Jesaja hatte es doch angek&uuml;ndigt. Und der Apostel Paulus greift das Jahrhunderte sp&auml;ter im Epheserbrief, Kapitel 2 Vers17 auf: &bdquo;Und er &ndash; also Jesus - ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verk&uuml;ndigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren.&ldquo;</p><p>Wenn Jesaja von Heil und Frieden spricht, dann geht sein Blick oft ganz weit nach vorn &ndash; bis dahin, wo alle V&ouml;lker Volk Gottes sind und ihn anbeten werden. Bis dahin, wo kein Leid, kein Tod mehr sein wird. Also bis in Gottes neue Welt. Bei Jesaja k&ouml;nnte man also vielleicht noch sagen: &bdquo;Gut, dann m&uuml;ssen wir noch warten, bis es so weit ist.&ldquo; Aber bei Paulus liest es sich, als w&auml;re dieser Frieden bereits da. Wo also bleibt er dann bitte sch&ouml;n? &ndash; Der Schl&uuml;ssel liegt tats&auml;chlich in einem kleinen Einschub, den Paulus macht: &bdquo;Im Evangelium&ldquo; &ndash; also der Botschaft von Jesus Christus &ndash; liegt dieser Friede.</p><p>Der Friede, bei dem die alten Grenzen nicht mehr da sind. Bei dem alle nationalen und kulturellen Trennungen &uuml;berwunden sind. Der mehr ist als das Schweigen der Waffen. Der Friede, der eine tiefe, innere Heilung mit sich bringt.</p><p>Gott will die Traumatisierungen heilen, die die Opfer der Vertreibung erlitten haben. Er will die Sch&auml;den heilen, die im Land durch die feindlichen Angriffe entstanden sind. Er will Beziehungen heilen, Vers&ouml;hnung stiften.</p><p>Der Friede, der auch bei mir viel mehr ist als nur die Abwesenheit von Streit. Mehr, als wenn wir nur aufh&ouml;ren, uns gegenseitig anzuschreien. Mehr als nur nebeneinanderher leben. Mehr, als dass ich die Verletzungen, die mir andere Menschen zugef&uuml;gt haben, nur oberfl&auml;chlich &uuml;berdecke. Friede ist innere Heilung. Friede ist Gottes Sehnsuchtsprojekt!</p><p>Diesen Frieden kann nur Jesus selbst schaffen. Der l&auml;sst sich nicht diktieren. Auch von Gott nicht. Und in die Herzen diktieren l&auml;sst sich Friede schon lange nicht. Das &bdquo;Evangelium&ldquo; ist die Verk&uuml;ndigung des Friedens, den Gott mit den Menschen schlie&szlig;t. Und wer diesen Frieden mit Gott geschlossen hat, soll dann diesen Frieden in die Welt tragen.</p><p>Ich merke, wie die Klage an Gott, warum dieser Friede noch nicht da ist, zur Frage wird, die Gott mir stellt: &bdquo;Wo tr&auml;gst denn du diesen Frieden, den ich mit dir am Kreuz geschlossen habe, in die Welt&ldquo;? &ndash; Ich kann die Kriegstreiber dieser Welt nicht von ihrem Tun abbringen. Aber ich kann daf&uuml;r beten, dass dies den vern&uuml;nftigen Verantwortlichen, die es versuchen, gelingen m&ouml;ge. Ich kann weder in der Ukraine noch im Nahen Osten die Waffen zum Schweigen bringen &ndash; aber ich kann hier meinen Mund auftun, wo die Stimme eines Friedensstifters gebraucht wird. Und ich kann mich auch politisch engagieren. Und dabei will ich dann auch von dem Frieden nicht schweigen, den Gott in mir gestiftet hat &ndash; denn der ist die Grundlage daf&uuml;r, dass wir Menschen in Frieden miteinander leben k&ouml;nnen. Friede bleibt Gottes Sehnsuchtsprojekt.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Uwe Bertelmann</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17100498.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Uwe Bertelmann]]></author>
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      <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wenn Gott keinen Regen macht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 14,9 – ausgelegt von Uwe Bertelmann.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jeremia 14,9 – ausgelegt von Uwe Bertelmann.</em><br/>
<p>Dieses Fr&uuml;hjahr war das trockenste der Messgeschichte &ndash; nahezu gleichauf mit 2011. Und tats&auml;chlich: Ich habe meine Regentonne aufgemacht, als die Fr&ouml;ste vorbei waren. Seitdem &ndash; bis Ende Mai &ndash; nichts. Knochentrocken. Aber, auch wenn es viel zu wenig regnet &ndash; ich muss nur den Hahn aufdrehen und habe Wasser.</p><p>Das war in biblischer Zeit &ndash; und in biblischen Landen &ndash; anders. Da war an Bew&auml;sserung der Felder nicht wirklich zu denken. Der Prophet Jeremia berichtet von solch einer D&uuml;rre in drastischen Worten: die Erde rissig. Nichts Gr&uuml;nes mehr auf dem Feld. Esel schnappen nach Luft wie hechelnde Hunde. Eine tr&ouml;stliche Sache hatte die Trockenheit: Vor dem Regen sind Arm und Reich gleich. Die M&auml;chtigen, Reichen und Sch&ouml;nen schicken zwar ihre Diener &ndash; aber wenn im Brunnen kein Wasser mehr ist, gehen auch die mit leeren Kr&uuml;gen nach Hause.</p><p>Und jetzt die spannende Frage: Ist der Mensch schuld an der D&uuml;rre? Auch in biblischen Zeiten sah man da Zusammenh&auml;nge zwischen Naturph&auml;nomenen und menschlichem Handeln. Aber aus anderen Gr&uuml;nden als wir heute: Letztlich verantwortlich daf&uuml;r ist Gott &ndash; oder bei den Heidenv&ouml;lkern: die G&ouml;tter. Wenn es nun nicht regnet, ist das eine Strafe Gottes &ndash; oder der G&ouml;tter. Was also tun? Bu&szlig;e tun, S&uuml;nden bekennen, Opfern &ndash; halt das volle religi&ouml;se Programm. Not lehrt beten &ndash; angesichts leerer Wasserkr&uuml;ge begriffen das auch die Reichen und die Machthaber in Israel, die sich sonst um Gott, Moral, N&auml;chstenliebe u. s. w. nicht scherten.</p><p><strong>&bdquo;Du bist ja doch unter uns, HERR, und wir hei&szlig;en nach deinem Namen; verlass uns nicht!&ldquo;</strong> &ndash; hei&szlig;t es im Buch Jeremia, Kapitel 14, Vers 9, dem Losungsvers der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine f&uuml;r heute.</p><p>Klingt auf den ersten Blick ganz fromm und dem&uuml;tig. Wir hei&szlig;en doch nach dir! Wir geh&ouml;ren zu dir! Du kannst uns jetzt nicht verlassen und in der D&uuml;rre im Stich lassen.</p><p>Doch. Gott kann. Und zwar so lange, wie sie nicht wirklich zu ihm umkehren und nur eine religi&ouml;se Show abziehen. Nur zwei Verse sp&auml;ter sagt Gott zu Jeremia: &bdquo;H&ouml;r auf, f&uuml;r sie zu beten! Es hat keinen Zweck!&ldquo;</p><p>Was so fromm nach Bu&szlig;e klingt, ist Heuchelei aus egoistischen Gr&uuml;nden &ndash; und wird von Gott schwer abgestraft. Puh! Das ist hart!</p><p>K&ouml;nnte Gott das heute sagen, zu mir? Ich nenne mich nach ihm, also genaugenommen seinem Sohn &ndash; &bdquo;Christ&ldquo;. Und bin der festen &Uuml;berzeugung, dass ich zu ihm geh&ouml;re. Bin ja getauft, hab&lsquo; mich sogar mal bekehrt. Kann ich das ehrlich beten: &bdquo;Verlass mich nicht&ldquo;, &bdquo;ich hei&szlig;e doch nach deinem Namen, ich geh&ouml;re zu Dir&ldquo;?</p><p>Wenn jemand nur auf die Bibel schw&ouml;rt, in Wirklichkeit aber seine r&uuml;cksichtslose, egoistische Agenda der Macht verfolgt. Oder von christlichen Werten redet, aber alle Werte, die Jesus vorgelebt hat, mit F&uuml;&szlig;en tritt &ndash; dann d&uuml;rfte Gottes Reaktion heute nicht weniger ver&auml;rgert ausfallen als damals. Oder wenn ich inbr&uuml;nstig an gottesdienstlichen Zeremonien teilnehme und beim &bdquo;Lobpreis&ldquo; dabei bin &ndash; aber wenn keiner mehr hinschaut, ist mir das alles egal.</p><p>Aber wenn ich das ehrlich so meine: <strong>&bdquo;HERR, ich hei&szlig;e nach deinem Namen; verlass mich nicht!&ldquo;</strong> &ndash; Ja, dann kann ich das beten. Martin Luther hatte immer wieder schwere Glaubenskrisen. Und er hat sich immer wieder darauf berufen, dass er getauft ist. Der Teufel war f&uuml;r ihn eine sehr reale Macht. Und wenn der ihm einreden wollte, dass er von Gott verworfen ist, hat Martin Luther sich umso fester an Christus geklammert.</p><p>Und vielleicht sind es manchmal gerade D&uuml;rrezeiten im Leben &ndash; welcher Art auch immer &ndash; in denen ich mich mal darauf besinnen sollte: Wie ehrlich meine ich dieses Gebet <strong>&bdquo;verlass mich nicht!&ldquo;</strong> eigentlich wirklich?</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Uwe Bertelmann</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17100064.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Uwe Bertelmann]]></author>
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      <pubDate>Sun, 20 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott hilft...]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 62,2 – ausgelegt von Rositta Krämer.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 62,2 – ausgelegt von Rositta Krämer.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 62,2 – ausgelegt von Rositta Krämer.</em><br/>
<p><strong>&bdquo;Nur bei Gott komme ich zur Ruhe; geduldig warte ich auf seine Hilfe.&ldquo;</strong> So Psalm 62,2, das Losungswort der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine f&uuml;r heute. &bdquo;Nur er ist ein sch&uuml;tzender Fels und eine sichere Burg. Er steht mir bei, und niemand kann mir schaden&ldquo;, geht es im Psalm weiter.</p><p>Mit der Geduld ist das so eine Sache. Kinder k&ouml;nnen kaum abwarten, dass eine Reise losgeht. Ist die Familie dann endlich auf dem Weg, fragen sie alle gef&uuml;hlten f&uuml;nf Minuten: &bdquo;Dauert es noch lange, wann sind wir da?&ldquo; Geduld ist eine Tugend, die auch auf andere Weise arg strapaziert werden kann, wie beim Arztbesuch etwa oder an Kassenschlangen.</p><p>Doch &uuml;ber solche allt&auml;glichen, ich will mal sagen, banalen Geduldsproben geht es in Psalm 62 nicht. Es geht um rufsch&auml;digende &bdquo;Fake News&ldquo;, um L&uuml;gen &uuml;ber eine Person, die ihr schaden sollen:</p><p>&bdquo;Sie unternehmen alles, um meinen guten Namen in den Dreck zu ziehen. Es macht ihnen Freude, L&uuml;gen &uuml;ber mich zu verbreiten. Wenn sie mit mir reden, sprechen sie Segensw&uuml;nsche aus, doch im Herzen verfluchen sie mich.&ldquo; (V5)</p><p>Mobbing und &uuml;ble Nachrede sind kultur&uuml;bergreifende und zeitlose Methoden zur Festigung der eigenen gesellschaftlichen Stellung. Wenn ich den anderen fertig mache, stehe ich besser da, oder ich mobbe und l&uuml;ge, weil es einfach funktioniert. Wie im Internet. Der Einsatz von KI beg&uuml;nstigt die Verbreitung von L&uuml;gen &uuml;ber Menschen und Weltereignisse. Wie noch nie werden Personen verunglimpft und sogenannte &bdquo;alternative Fakten&ldquo; verbreitet und f&uuml;r wahr gehalten. O Gott, wem kann ich noch glauben? -</p><p>Kann ich Gott glauben, dass er allein die Macht hat? Trotz Krieg und Totschlag, politischen L&uuml;gen und Manipulation zum Gebrauch von Gewalt? &bdquo;Die Menschen vergehen wie ein Hauch; ob einfach oder vornehm &ndash; sie sind wie ein Trugbild, das verschwindet. Legt man sie auf die Waagschale; dann schnellen sie nach oben, als w&auml;ren sie Luft. Verlasst euch nicht auf erpresstes Gut, lasst euch nicht blenden von unrecht erworbenem Reichtum! Wenn euer Wohlstand w&auml;chst, dann h&auml;ngt euer Herz nicht daran! Mehr als einmal habe ich geh&ouml;rt, wie Gott gesagt hat: Ich allein habe alle Macht!&ldquo;</p><p>(V 12) Mensch bleibt Mensch, soll das wohl hei&szlig;en. Und keine Macht der Welt ist mehr als hei&szlig;e Luft. Warum? - Weil alle sterben m&uuml;ssen und vergehen wie ein Hauch. Auch die zurzeit verst&ouml;renden Staatslenker in Ost und West. Sie sind jetzt reich an Macht, Geld und Einfluss, ja, aber sie sind nicht die letzte Instanz. Das letzte Wort hat Gott. Das glaube ich fest und doch frage ich manchmal recht verzagt: Gott, wo bist du? Denn im Moment sterben meist junge Menschen f&uuml;r Kriege, die gef&uuml;hrt werden, weil es Menschen in ihrer uners&auml;ttlichen Gier nach Macht und Weltbedeutung mal eben so in den Sinn gekommen ist. Und auch das ist eine kultur&uuml;bergreifende und zeitlose Erscheinung: Gier frisst Hirn und Herz.</p><p>Mein Glaube sagt mir, Gott ist Gott, der mich sieht, der die Menschen liebt. Daran halte ich fest. Das gebe ich gerne weiter. Nein, es geht mir nicht darum, mir die Wirklichkeit sch&ouml;n zu glauben. Es geht mir um Jesus, der gesagt hat, er sei der Weg, die Wahrheit und das Leben. Was ist sein Weg, was seine Wahrheit und was sein Leben? - Liebe ist der Weg, Liebe ist die Wahrheit, Liebe ist das Leben.</p><p>Ich w&uuml;nsche Ihnen Mut zur Liebe und die Erfahrung, dass ein Gott ist, der Sie sieht.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Mag. Theol. Rositta Krämer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17099631.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Mag. Theol. Rositta Krämer]]></author>
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      <pubDate>Sat, 19 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Jesus und das Leben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Johannes 2,1 – ausgelegt von Rositta Krämer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Johannes 2,1 – ausgelegt von Rositta Krämer.</em><br/>
<p>Wohl kaum ein anderer der Weltgeschichte bewegt die Gem&uuml;ter so wie Jesus. F&uuml;r Christen ist er der Sohn Gottes. Juden fragen sich, ob er der Messias der Zukunft sein wird oder nicht. F&uuml;r Muslime ist Jesus der Sohn der Maria und ein herausragender Prophet Allahs. Historiker sehen in ihm einen einfachen Wanderprediger aus dem kleinen St&auml;dtchen Nazaret, wie es damals viele gab oder bestreiten gar, dass es ihn gegeben hat.&nbsp; Und Manche halten ihn f&uuml;r einen sozial bewegten Genossen.</p><p>Wer ist Jesus nun wirklich: Blo&szlig; ein Idol f&uuml;r N&auml;chstenliebe mit einem Herz f&uuml;r Arme und f&uuml;r solche, die auf der Sozialleiter ganz unten stehen?</p><p>Biblische Berichte und Erz&auml;hlungen gestatten uns eine Vorstellung von seiner Person. Allerdings drehen sich die Aufzeichnungen weniger um sein Leben als vielmehr um sein Reden und Tun. Was hat Jesus wann und wem gesagt, und was tat er, wenn er landauf und landab in dem kleinen Land Israel unterwegs war? -</p><p>Die R&ouml;mer beherrschten damals die halbe Welt, auch Israel.&nbsp; Sie marschierten von Land zu Land, besetzten es und machten r&ouml;misches Denken, Glauben und Tun zum Ma&szlig; aller Dinge. Und wehe dem, der seine Knie nicht vor ihrem Gott gleichen Kaiser beugte.</p><p>In diese Verh&auml;ltnisse wurde Jesus hineingeboren. Er wuchs im j&uuml;dischen Glauben auf. Er entdeckt in den Heiligen Schriften die Liebe Gottes, sogar in den Gesetzen, Geboten und Vorschriften. Er verk&ouml;rpert Barmherzigkeit und predigt N&auml;chsten- und Gottesliebe. F&uuml;r Jesus gibt es kein Oben und Unten. Schr&auml;ge Typen und herabgesetzte Frauen und Kinder sind ihm willkommen, aber auch gelehrte, gebildete Menschen, Juden und R&ouml;mer. Alles das erfahre ich aus der Bibel, aus dem, was &uuml;berliefert wurde &uuml;ber sein Reden und Tun.</p><p>Jesus ist ein Idol f&uuml;r N&auml;chstenliebe, ja. Aber das sind andere Menschen auch. Ich denke an die Bergretter und Feuerwehren.&nbsp; Was macht Jesus so besonders?</p><p>Im Kindergottesdienst schimpften die etwas &auml;lteren Kinder &uuml;ber ihre Lehrerin. Im Religionsunterricht w&uuml;rde sie ihnen erz&auml;hlen, dass Gott alles gemacht h&auml;tte und im Biounterricht, dass wir vom Affen abstammen. Kritisch f&uuml;r ihren Kinderglauben. Was nun? - Ich gab ihnen folgenden Rat: &bdquo;Wenn ihr wissen wollt, was Liebe ist, dann fragt bitte nicht Menschen, die andere nicht leiden k&ouml;nnen oder gar hassen. Menschen, die nicht lieben, sind keine guten Ratgeber der Liebe. Und wenn ihr wissen wollt, was ihr glauben k&ouml;nnt und was nicht, dann fragt bitte nicht die Wissenschaft. Die Wissenschaft ist kein guter Ratgeber f&uuml;r den Glauben. Dann fragt Menschen, die ihre Erfahrungen mit Gott gemacht haben.&ldquo; Einer Erwachsenengruppe h&auml;tte ich gesagt: &bdquo;Lest in der Bibel, geht in den Gottesdienst und h&ouml;rt auf die Predigt. Denn der Glaube kommt aus dem &bdquo;Geh&ouml;rten&ldquo;, dem Weitersagen.&ldquo;&nbsp; Wie aus dem 1. Johannesbrief, Kapitel 2, Vers eins, dem Lehrtext der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine f&uuml;r heute. Dort schreibt Johannes: &bdquo;Meine geliebten Kinder, ich schreibe euch, damit ihr nicht l&auml;nger s&uuml;ndigt. Sollte aber doch einer Schuld auf sich laden, dann haben wir einen, der selbst ohne jede S&uuml;nde ist und beim Vater f&uuml;r uns S&uuml;nder eintritt: Jesus Christus.&ldquo;</p><p>S&uuml;ndenbewusstsein steht heutzutage nicht gerade im Mittelpunkt menschlichen Schaffens. Und doch leiden Menschen unter ihrer Schuld. Anstatt diese zu verdr&auml;ngen, kann ich meine Schuld beichten und Vergebung zugesprochen bekommen. Daf&uuml;r ist Kirche da. Daf&uuml;r steht Jesus mit seinem Namen. Das ist das Besondere an ihm: Er spricht Menschen von S&uuml;nden frei. Interessant finde ich seine Begegnung mit Kranken. So sagt Jesus einem Gel&auml;hmten: &bdquo;Dir sind deine S&uuml;nden vergeben!&ldquo; Und erst danach wird dieser auch k&ouml;rperlich gesund.</p><p>Wer ist Jesus nun wirklich? -&nbsp; Ein guter Mensch, ein soziales Vorbild oder doch mehr als das? Ich habe mich eines Tages gefragt: &bdquo;Wer ist Jesus f&uuml;r mich?&ldquo; Und das war mein erster Schritt als Christin.&nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Mag. Theol. Rositta Krämer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17098879.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Mag. Theol. Rositta Krämer]]></author>
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      <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[„Steh auf!“]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 5,24-25 – ausgelegt von Jochen Eber.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 5,24-25 – ausgelegt von Jochen Eber.</em><br/>
<p>Sie kennen vielleicht diese Geschichte, zu der die beiden Verse geh&ouml;ren. Vier Freunde lassen den gel&auml;hmten Kranken vom Flachdach des Hauses hinab zu Jesus. Die Zuh&ouml;rer sitzen und stehen so dicht gedr&auml;ngt um ihn herum, dass keiner mehr in das Haus hineinkommt. Heute w&uuml;rden wir sagen: Die Ambulanz kommt nicht durch. Zu viele Schaulustige versperren den Weg. Im Hof des Hauses ist Schluss f&uuml;r den Krankentransport. Deshalb: Rauf aufs Dach! Der Kranke muss zu Jesus. Jesus ist der einzige Arzt, der ihm helfen kann.</p><p>Die Versammlung bei Jesus ist ein besonderes Treffen. Mir f&auml;llt als erstes (1) auf, dass am Anfang der Geschichte steht: da sa&szlig;en auch Pharis&auml;er und Schriftgelehrte, die aus allen Orten in Galil&auml;a und Jud&auml;a und aus Jerusalem gekommen waren. Man k&ouml;nnte sagen: Die theologische Pr&uuml;fungskommission ist da. Aus allen Regionen sind sie gekommen, um die Lehren von Jesus zu &uuml;berpr&uuml;fen. Diese M&auml;nner sind anscheinend skeptisch.</p><p>Andererseits die vier Freunde und der Kranke. Jesus sieht: Sie sind &uuml;berzeugt. Sie glauben: Jesus kann gesund machen. &ndash; Jesus wei&szlig;, dass sie glauben. Deshalb redet er zuerst nicht &uuml;ber die Krankheit. Er spricht zuerst &uuml;ber das Hauptproblem, das alle Menschen haben: &bdquo;Deine S&uuml;nden sind Dir vergeben&ldquo;, sagt er zum Gel&auml;hmten. Jesus hat die Vollmacht, er kann S&uuml;nden vergeben.</p><p>Aber die theologischen Pr&uuml;fer regen sich auf: Er l&auml;stert Gott, sagen sie. Jesus behauptet: Ich bin Gottes Sohn, ich bin Gott. Gott allein kann S&uuml;nden vergeben. &ndash; Jesus passt als Pr&uuml;fling nicht ins Schema.</p><p>(2) Das ist das zweite, was hier wichtig ist: Jesus ist nicht nur ein Mensch. Er ist der Messias. Der Prophet Jesaja hat es schon vorhergesagt: Wenn Gott seinen Retter zu uns Menschen schickt, wird er auch Lahme heilen.</p><p>Jesus heilt den Gel&auml;hmten. Er vergibt S&uuml;nden und er heilt. Alle, die es erleben, sind betroffen. &ndash; Von dem Gel&auml;hmten haben wir bisher kein einziges Wort geh&ouml;rt. Er steht auf, er macht sich auf den Weg und: Er preist Gott.</p><p>(3) Das bemerke ich als drittes. Er hat Jesus geglaubt, jetzt lobt er Gott. Er wird sogar zum Lobpreisleiter! Denn die Zuschauer sind nicht nur au&szlig;er sich, sondern auch sie fangen an, Gott zu loben. Gott, der Herr, hat dieses Wunder getan. &bdquo;Wir haben heute au&szlig;erordentliche, unglaubliche Dinge gesehen&ldquo;, sagen die Augenzeugen.</p><p>Ich kann heute Jesus Gro&szlig;es zutrauen. Wenn ich an etwas leide, das mich von ihm trennt, dann will ich heute glauben. Ich glaube: Er hat damals alle S&uuml;nden vergeben und er vergibt sie mir auch heute. Damals haben die vier Freunde den Kranken zu Jesus gebracht. Ich bringe ihm heute meine Krankheit im Gebet. Ganz gleich, wie es mit mir weitergeht, ob ich gesund werde oder nicht, Jesus macht es recht. Darauf vertraue ich. Vertrauen Sie ihm auch?</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Dr. Jochen Eber</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17097451.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Dr. Jochen Eber]]></author>
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      <pubDate>Thu, 17 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Betet für die Regierenden]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Timotheus 2,2 – ausgelegt von Jochen Eber.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Timotheus 2,2 – ausgelegt von Jochen Eber.</em><br/>
<p>F&uuml;r <em>alle </em>Menschen sollen wir beten. Das sch&auml;rft Paulus in seinem ersten Brief dem Mitarbeiter Timotheus ein. <em>Vor </em>allem anderen, an allererster Stelle, sollt ihr f&uuml;r <em>alle </em>Menschen beten. Das ist wichtig f&uuml;r die ganze Gemeinde. Und er schiebt gleich hinterher, warum das so wichtig ist: Wir sollen f&uuml;r die K&ouml;nige und f&uuml;r alle Menschen mit Leitungsaufgaben beten, damit Christen ungest&ouml;rt leben und glauben k&ouml;nnen.</p><p>Das ist eine starke Sache! Paulus schreibt an seinen Mitarbeiter Timotheus zu der Zeit, als Kaiser Nero in Rom regiert. Sein Statthalter verwaltet die Region Israel von Caesarea am Meer aus. F&uuml;r diese Herrscher sollten die Christen beten?</p><p>Nur vierzehn Jahre lang war Nero an der Macht. In dieser Zeit wurde er immer mehr zum Schrecken f&uuml;r sein Volk. In allen Dingen hat er ma&szlig;los gelebt. Er wollte von allen anerkannt werden. Er lebte in Luxus und gab Unsummen f&uuml;r Feste und Feierlichkeiten aus. M&ouml;gliche Konkurrenten und Kritiker wurden auf seinen Befehl hin umgebracht. Rom lie&szlig; er angeblich anz&uuml;nden und in sechs Tagen niederbrennen. So konnte er seine eigenen Baupl&auml;ne verwirklichen. Sein goldener Palast war gr&ouml;&szlig;er als alle Pal&auml;ste seiner Vorg&auml;nger. Die Stadt Rom wollte er in Neropolis umbenennen. Die G&ouml;tter waren ihm egal und Christen lie&szlig; er verfolgen. Als Herrscher war Nero so unbeliebt, dass schlie&szlig;lich seine Statthalter im Jahr 68 von ihm abfielen, zuletzt die kaiserliche Schutztruppe, die Praetorianer. Mit drei&szlig;igeinhalb Jahren nahm er sich das Leben. Als sein Tod in Rom bekannt wurde, feierten die Menschen auf den Stra&szlig;en. Dann begannen sie schnell damit, jede Erinnerung an diesen &uuml;berspannten und grausamen Kaiser zu tilgen.</p><p>Gerade f&uuml;r solche Regenten soll gebetet werden! Heute wie damals. Egal wie sie leben oder regieren. Betet f&uuml;r Nero und seine Statthalter. Betet f&uuml;r Herodes, den j&uuml;dischen K&ouml;nig von Roms Gnaden, das meint Paulus. Betet f&uuml;r Vorgesetzte in verschiedenen Aufgaben und &Auml;mtern aller Art. Betet f&uuml;r alle Menschen. Nicht nur f&uuml;r mich und meine Verwandten! Nicht nur f&uuml;r die N&auml;chsten! Mein Gebet und das Gebet in unseren Gemeinden sollen &uuml;ber die Grenzen hinausgehen. F&uuml;r Gl&auml;ubige und f&uuml;r Nichtchristen m&uuml;ssen wir beten, f&uuml;r verfolgte Christen und f&uuml;r ihre Verfolger.</p><p>Das ist eine beeindruckende Aufgabe: Wir treten f&uuml;r alle Menschen vor Gott ein und wir legen ihre Zukunft in die Hand von Jesus. Das ist nicht nur gut f&uuml;r sie, sondern auch f&uuml;r uns, f&uuml;r die, die beten. Denn Gott, der Herr der Welt, kann es machen, dass wir in Ruhe und Frieden ein ruhiges und stilles Leben f&uuml;hren als fromme und ehrbare Leute. Besonders in Staaten, die Christen verfolgen, ist es wichtig, dass Christen verl&auml;ssliche B&uuml;rger sind, die keinen Grund f&uuml;r &ouml;ffentlichen &Auml;rger geben. Friedlich und eintr&auml;chtig sollen wir miteinander leben. Damit sind wir ein Beispiel f&uuml;r unseren Glauben an Gott. Ihm gef&auml;llt das, steht nach unserem Bibelwort, denn <em>er will</em>, dass alle Menschen durch Jesus, seinen Sohn, gerettet werden.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Dr. Jochen Eber</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17094012.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Dr. Jochen Eber]]></author>
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      <pubDate>Wed, 16 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wo wohnt Gott?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Könige 8,27 – ausgelegt von Hartmut Völkner.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Könige 8,27 – ausgelegt von Hartmut Völkner.]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Könige 8,27 – ausgelegt von Hartmut Völkner.</em><br/>
<p>Es gibt ein grunds&auml;tzliches Dilemma. Wichtige Dinge der Welt k&ouml;nnen wir nicht festhalten. Wir brauchen aber Orte, sie zu erleben. Gl&uuml;ck, Frieden, Musik, Freude, Liebe, Gedanken und Erinnerungen brauchen R&auml;ume, wo sie verehrt werden. Nat&uuml;rlich wohnt die Musik nicht im Opernhaus, die Bildung nicht in der Schule, Gott nicht in der Kirche. Allerdings k&ouml;nnen diese Orte dazu genutzt werden, Musik, Bildung und Gottesdienst zu erleben. So ist es auch mit Gott. Ich kann ihn nicht einfangen in einem Tempel, einer Theologie, einem Gottesdienst oder in einer Kirche. Daf&uuml;r ist er viel zu gro&szlig; und zu frei. Er ist ja &uuml;berall und kann jedem Menschen &uuml;berall begegnen. Trotzdem ist es f&uuml;r uns Menschen gut, Orte und Rituale zu haben, die uns daran erinnern, dass wir Gott &uuml;berall begegnen k&ouml;nnen.</p><p>Als der K&ouml;nig Salomo einen Tempel f&uuml;r Gott baute, war er sich genau dieses Dilemmas bewusst. <strong>Salomo sprach: Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel k&ouml;nnen dich nicht fassen - wie sollte es dann dies Haus tun, das ich gebaut habe?</strong> (1. K&ouml;nige 8,27). Mit dieser dem&uuml;tigen Haltung ist es m&ouml;glich, einen Tempel zu bauen. Beides stimmt. Ich kann Gott in einem Haus, einer Predigt, einer Theologie, einem Lied, einem Bild, in der Kunst und in dem Alltag niemals fassen. Er ist unverf&uuml;gbar, ewig und allm&auml;chtig. Andererseits mache ich mit meinen beschr&auml;nkten M&ouml;glichkeiten darauf aufmerksam, dass es einen Gott gibt, der gr&ouml;&szlig;er ist, als unsere Welt.</p><p>Aber wie kann das Kleinere das Gr&ouml;&szlig;ere darstellen? Das ist das unaufl&ouml;sbare Dilemma jeder Predigt und dieser Sendung. Ich rede &uuml;ber den, der unaussprechbar ist. Ich rechne jetzt mit Gottes Gegenwart, obwohl ich sie nicht herbeizwingen kann, weil sie l&auml;ngst da ist. Warum werden st&auml;ndig neue Anbetungslieder gesungen? Weil die Liebe Gottes in einem Lied nicht zu fangen ist, aber so m&auml;chtig wirkt, dass ich nicht schweigen kann.</p><p>Salomo hat im Jahre 957 vor Christus einen Tempel gebaut. Der Tempel war verg&auml;nglich. Heute sind nur noch einige Fundamente in Jerusalem zu sehen. Aber es brauchte damals und heute einen st&auml;ndigen Hinweis darauf, dass Gott gr&ouml;&szlig;er ist als alle Himmel. Er hat ja die Himmel geschaffen. Er kann nicht und niemals in einem Haus wohnen und ist trotzdem hier. Alle Kircht&uuml;rme erinnern mich an dieses Geheimnis. Gott ist &uuml;berall. Er ist nicht in der Kirche eingesperrt, aber er ist dort, wie &uuml;berall zu erleben.</p><p>In einem Bericht &uuml;ber die Geheimnisse der Welt las ich neulich, dass uns 95% der Welt verborgen sind. Nur 5% oder weniger sind uns zug&auml;nglich. Schwarze L&ouml;cher und schwarze Energie beeinflussen das Weltall mehr, als wir ahnen. Wo wir herkommen und warum wir intelligente Wesen sind, wei&szlig; noch keiner. Wieso auch, er m&uuml;sste Gott verstehen oder wie Gott sein.</p><p>Salomo baute Gott ein Haus, wohl wissend, dass Gott viel, viel gr&ouml;&szlig;er ist, als jeder Platz, den wir ihm geben k&ouml;nnen.</p><p>Von dem Kirchenvater Augustinus wird erz&auml;hlt, dass er in einem Traum am Meer einem kleinen Jungen begegnete. Der Junge f&uuml;llte mit einem L&ouml;ffel Wasser in eine Pf&uuml;tze. Augustinus sprach ihn an. Der Junge sagte: Ich will das Meer trockenlegen und in die Pf&uuml;tze schaufeln. Augustinus l&auml;chelte &uuml;ber seine Einfalt. Der Junge aber antwortete: Eher ist das f&uuml;r mich m&ouml;glich fertigzubringen, als f&uuml;r dich, in einem Buch auch nur den kleinsten Teil der Geheimnisse der Dreifaltigkeit zu erkl&auml;ren. Augustinus wachte auf und schrieb sein Buch &uuml;ber die Dreifaltigkeit Gottes.</p><p>Salomo baute den Tempel, Augustinus schrieb ein Buch und wir d&uuml;rfen von Gott reden, obwohl er gr&ouml;&szlig;er ist als unsere Vernunft.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Hartmut Völkner</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17093288.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Hartmut Völkner]]></author>
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      <pubDate>Tue, 15 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Hilflose Götter]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 2,28 – ausgelegt von Hartmut Völkner.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jeremia 2,28 – ausgelegt von Hartmut Völkner.</em><br/>
<p>Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Gott und den G&ouml;ttern?</p><p>Der Prophet Jeremia bringt es auf einen ganz einfachen Punkt. Er fragt im Buch Jeremia 2 Vers 28 die, die G&ouml;tter verehren:</p><p><strong>Wo sind denn deine G&ouml;tter, die du dir gemacht hast? Lass sie aufstehen: lass sehen, ob sie dir helfen k&ouml;nnen in deiner Not! </strong>(Jeremia 2,28)</p><p>G&ouml;tter helfen nicht in Not, weil sie gar nicht lebendig sind. Aber warum schaffen sich Menschen G&ouml;tter? Ich denke: In unserem Leben und in unserer Welt gibt es so viele Fragen, die unser Wissen und unsere Macht &uuml;bersteigen. Die Frage nach dem Schicksal, der Liebe, der Gesundheit, der Freude, dem Sinn, dem Tod und vielen Geheimnissen des allt&auml;glichen Lebens. Irgendwie wollen wir Menschen dieses Schicksal verstehen oder beeinflussen. Deshalb suchen viele Wahrsager und G&ouml;tter, die scheinbar in das Geheimnisvolle schauen k&ouml;nnen. Durch Gaben, Feste, Feiern, Glauben, Lieder, Gehorsam und Riten versuchen Menschen aller Zeiten, ihre Zukunft und Gegenwart besser zu machen und dem Unverf&uuml;gbaren nicht willk&uuml;rlich ausgesetzt zu sein. Da G&ouml;tter von Menschen in Stein oder Holz gemei&szlig;elt sind, bestehen sie nur so lange, wie man an diese G&ouml;tter und M&auml;chte glaubt. Wenn der Glaube vorbei ist, stehen der goldene G&ouml;tze, das goldene Kalb oder die G&ouml;ttin der Fruchtbarkeit machtlos in der Glasvitrine im Museum. G&ouml;tter sind also machtlose menschliche Antworten auf die Unverf&uuml;gbarkeit des Lebens.</p><p>Ganz anders ist es mit Gott. Er ist der Sch&ouml;pfer der Welt. Er lebt nicht von den Gaben seiner Gl&auml;ubigen und von den Liedern seiner Propheten. Er war lange vorher da. Bevor die Welt, die Erde und die Menschen wurden, war er da. Wenn hier alles zu Ende geht, ist er auch da. Er ist nicht bed&uuml;rftig, braucht keine Opfergaben und ist nicht in G&ouml;tzenbildern darzustellen. Deshalb ist es logisch, dass der, der gr&ouml;&szlig;er ist als unser Denken, F&uuml;hlen und Wissen, nicht in einem Bild, einer Statue oder einer menschlichen Beschreibung dargestellt werden kann. Er bleibt frei und sogar sein Name wird in der Bibel so geschrieben, dass er nicht aussprechbar ist.&nbsp;</p><p>G&ouml;tter k&ouml;nnen nicht helfen, weil sie ja von den Gl&auml;ubigen leben und kein eigenes Leben haben.</p><p>In unserer Zeit wird der Glaube an den lebendigen Gott geringer. Das Bed&uuml;rfnis nach G&ouml;ttern, Hellsehern und der Beeinflussung des Unverf&uuml;gbaren ist nat&uuml;rlich geblieben. Manche scheuen sich nicht, Menschen zu verg&ouml;ttern. Sie nennen Menschen z. B. Fu&szlig;ball-Gott. Sie stilisieren Menschen in Positionen, die keiner ausf&uuml;llen kann. Wo der Glaube an Gott verloren geht, muss man alles selber machen. Das &uuml;berfordert die Menschen ma&szlig;los. Ideologien wollen den Himmel zu ihrer Lebzeit auf die Erde zwingen. Glaube l&auml;sst den Himmel bei Gott und bittet, dass sein Wille auf der Erde so geschehe, wie er jetzt schon im Himmel pr&auml;sent ist.</p><p>Eure G&ouml;tter helfen nicht in der Not, sagt der Prophet Jeremia. Unser Gott hilft. Das hat der Prophet selber erlebt.</p><p>Gott, der Sch&ouml;pfer, kennt jeden mit Namen. Er ist uns nahe. Gott &uuml;berlebt sogar die krasseste Ungerechtigkeit und erweckt seinen Sohn wieder auf. Seine Macht ist nicht auf diese Welt beschr&auml;nkt und seine L&ouml;sungen finden nicht immer hier statt. Die Kraft der G&ouml;tter endet, wenn man sie vergisst. Gott geh&ouml;ren Zeit und Ewigkeit.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Hartmut Völkner</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17092345.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Hartmut Völkner]]></author>
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      <pubDate>Mon, 14 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Der Morgen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 1,35 – ausgelegt von Detlef Garbers.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 1,35 – ausgelegt von Detlef Garbers.]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Markus 1,35 – ausgelegt von Detlef Garbers.</em><br/>
<p>Kennen Sie Oasen des Alltags? Damit meine ich Zeiten und Orte, an denen wir zur Ruhe kommen, um mit Gott zu reden.&nbsp; Als eine Person, die gerne etwas leistet und schafft, muss ich mir immer wieder bewusst diese Oasen aufsuchen. Meine Frau erinnert mich &ouml;fters daran: Komm zur Ruhe! Von Jesus lerne ich, wie wichtig es ist, die Zeit im Gebet mit dem Vater zu verbringen. Im Evangelium von Markus lese ich schon im ersten Kapitel: <strong>&bdquo;Am Morgen, noch vor Tage, stand Jesus auf und ging hinaus. Und er ging an eine einsame St&auml;tte und betete dort.&ldquo;</strong> (Markus1,35)</p><p>An dem Tag davor passiert einiges. Es ist Sabbat, der von Gott verordnete Ruhetag. Jesus ist in der Synagoge und hat dort einen von einem b&ouml;sen Geist besessenen Menschen freigemacht. Danach geht er in das Haus des Petrus, wo er die Schwiegermutter des Petrus heilt. Von ihr hei&szlig;t es dann: <em>Sie diente Jesus und seinen J&uuml;ngern</em>. Das hei&szlig;t sie bereitet Essen f&uuml;r sie und wohl auch das Nachtlager. Doch als die Sonne untergegangen ist, ist der Sabbat zu Ende und nach biblischer Zeitrechnung beginnt mit dem Abend eine neue Woche.&nbsp; Statt sich auf das Nachtlager zu legen, stehen pl&ouml;tzlich die Kranken vor der T&uuml;r, um gesund zu werden. Von D&auml;monen besessene Menschen werden zu Jesus gebracht. Er heilt sie alle bzw. macht sie frei von D&auml;monen. Und erst danach kommt Jesus zur Nachtruhe.</p><p>Und dann macht sich Jesus fr&uuml;h auf, um zu beten. W&ouml;rtlich steht dort: <em>In der Nacht lange vor dem Morgen machte er sich auf.</em> Jesus sucht die Gemeinschaft mit dem Vater. Das Gebet in der Stille der Nacht vor dem Beginn des Tages ist f&uuml;r Jesus die Oase, in der er Kraft f&uuml;r den Tag empf&auml;ngt.</p><p>Was den Morgen anbetrifft so begleiten mich seit vielen Jahren, die Gedanken, die Dietrich Bonhoeffer dazu sehr treffend beschrieben hat und wie wichtig f&uuml;r uns Christen das morgendliche Gebet ist. Er schreibt: &bdquo;Beim Erwachen vertreiben wir die finsteren Gestalten der Nacht und die wirren Tr&auml;ume, indem wir alsbald den Morgensegen sprechen und uns f&uuml;r diesen Tag f&uuml;r Hilfe dem dreieinigen Gott befehlen. B&ouml;se Launen, unbeherrschte Stimmungen und W&uuml;nsche und Sorgen, die wir am Tag nicht mehr loswerden, sind oft genug Nachtgespenster, die nicht beizeiten verjagt worden sind und uns den Tag verg&auml;llen wollen. In die ersten Augenblicke des neuen Tages geh&ouml;ren nicht eigene Pl&auml;ne und Sorgen, auch nicht der &Uuml;bereifer der Arbeit, sondern Gottes befreiende Gnade, Gottes segnende N&auml;he. (Illegale Theologenausbildung &ndash; Finkenwalde 1935 &ndash; 1937, M&uuml;nchen 1996, DBW 14,&nbsp;SS. 874)&ldquo;</p><p>Und Bonhoeffer hat ebenfalls ein Gebet niederschrieben, mit dem Sie und ich heute in den Tag gehen d&uuml;rfen. Dieses Gebet m&ouml;chte ich nun sprechen: &bdquo;Gott, zu dir rufe ich in der Fr&uuml;he des Tages. Hilf mir beten und meine Gedanken sammeln zu dir; ich kann es nicht allein.&nbsp; In mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht; ich bin einsam, aber du verl&auml;sst mich nicht; ich bin kleinm&uuml;tig, aber bei dir ist die Hilfe; ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede; in mir ist Bitterkeit, aber bei dir ist die Geduld; ich verstehe deine Wege nicht, aber du wei&szlig;t den Weg f&uuml;r mich. Vater im Himmel, Lob und Dank sei dir f&uuml;r die Ruhe der Nacht, Lob und Dank sei dir f&uuml;r den neuen Tag. Lob und Dank sei dir f&uuml;r alle deine G&uuml;te und Treue in meinem vergangenen Leben.&nbsp; Du hast mir viel Gutes erwiesen, lass mich nun auch das Schwere aus deiner Hand hinnehmen.&nbsp; Du wirst mir nicht mehr auflegen, als ich tragen kann.&nbsp; Du l&auml;sst deinen Kindern alle Dinge zum Besten dienen.&nbsp; Herr, was dieser Tag auch bringt, dein Name sei gelobt!&nbsp; Amen.&ldquo;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Detlef Garbers</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17091920.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Detlef Garbers]]></author>
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      <pubDate>Sun, 13 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Tag der Rettung]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 6,2 – ausgelegt von Detlef Garbers.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Korinther 6,2 – ausgelegt von Detlef Garbers.</em><br/>
<p>&bdquo;Wann wurden Sie von Gott gerettet? K&ouml;nnen Sie sich an diesen Tag erinnern und ein Datum benennen?&ldquo;&nbsp; Jemand stellte genau diese Frage und sein Gegen&uuml;ber antwortete dann &uuml;berraschend: &bdquo;Ich wurde an dem Tag gerettet, als Jesus am Kreuz f&uuml;r mich und meine Schuld starb.&ldquo; Damit wollte die Person deutlich machen: F&uuml;r meine Rettung ist allein Jesus Christus entscheidend. Auch der Apostel Paulus h&auml;tte wohl so geantwortet, doch dies nur eine Seite der Medaille. Paulus betont ebenso in seinem Brief an die Christen in Korinth: Als Christus starb, &bdquo;vers&ouml;hnte Gott die Welt mit sich selber&ldquo; (2.Korinther 5,19).</p><p>Jesus ist am Kreuz gestorben, um die Schuld der Menschen - auch Ihre und meine Schuld - auf sich zu nehmen. Er tat das f&uuml;r alle Menschen. Und in diesem Zusammenhang schreibt Paulus dann weiter im 2. Korintherbrief, Kapitel 6,2: <strong>&ldquo;Jetzt ist sie da, die ersehnte Zeit, jetzt ist er da, der Tag der Rettung.&ldquo;</strong> Mit dieser ersehnten Zeit meint Paulus die Zeit der Gnade, die durch den Propheten Jesaja angek&uuml;ndigt wurde. In Jesus Christus erf&uuml;llt sich diese Zeit der Gnade. Doch Paulus h&auml;tte bei der Frage &bdquo;Wann wurden Sie von Gott gerettet?&ldquo; Nicht allein auf den Kreuzestod von Jesus hingewiesen, sondern auch auf sein Bekehrungserlebnis. Das ist die zweite Seite der Medaille: Der Tag der Umkehr. Immer wieder kommt Paulus darauf zu sprechen. Auf dem Weg nach Damaskus, wo er die Jesusnachfolger verhaften wollte, begegnete er Jesus Christus. In dem Moment erkannte Paulus, dass Jesus der Messias ist. Von dem Moment an &auml;nderte sich das Leben des Paulus. Als Jude hatte er sich danach gesehnt, den Messias zu erleben. Er wartete auf ihn. Nun war Paulus dem Messias begegnet. Es war sein Tag der Rettung, davon schreibt er in seinen anderen Briefen.</p><p>Doch die Zeit der Gnade ist f&uuml;r Paulus nicht allein ein Geschehen in der Vergangenheit, das er erlebt hat. Tag der Rettung bedeutet bei Paulus eine Medaille mit drei Seiten. Ja, sie haben richtig geh&ouml;rt: Drei Seiten einer Medaille. Im Bild dieser Medaille bedeutet wie schon angedeutet der Tag der Rettung folgendes: Auf der Vorderseite der Medaille steht der stellvertretende Tod von Jesus und auf der R&uuml;ckseite, der Tag, an dem ich diese rettende Gnade erfahren und Jesus als Herrn annehmen durfte.&nbsp; Doch es gibt ja noch die dritte Seite: Der Rand der Medaille, sozusagen die Seite, die Vorder- und R&uuml;ckseite abrunden. Wenn Paulus von dem Tag der Rettung spricht, dann bezieht er sich darauf, dass die Nachfolger Jesu der Rettung gem&auml;&szlig; ihr Leben nach Gottes Willen gestalten. Denn auch das Heute will Zeit der Gnade sein. Mein Verhalten und mein Reden sollen dazu dienen, dass die Rettung durch Jesus Christus und seine Gnade in dem Leben von anderen bekannt gemacht wird. Das ist der dritte Rand der Medaille.&nbsp; Als Christen sind wir Botschafter f&uuml;r Jesus Christus.</p><p>Ich bin dankbar, dass ich in einem Elternhaus aufgewachsen bin, wo meine Eltern Vorbilder f&uuml;r den christlichen Glauben waren. Als 15j&auml;hriger ging ich zur Jugendgruppe meiner Gemeinde. Nach einem Jugendkreisabend habe ich bewusst mein Leben Jesus Christus anvertraut. Ich erkannte, dass ich ohne ihn nicht leben kann. Wie haben Sie die Rettung durch Jesus erlebt? Erz&auml;hlen Sie anderen davon. Und wenn Sie diese Rettung durch Christus noch nicht f&uuml;r sich angenommen haben, dann ist das heute m&ouml;glich. Zum Beispiel durch ein ehrliches Gebet wie dieses: Danke Jesus, dass Du f&uuml;r meine Schuld ans Kreuz gegangen bist. Ich bekenne Dir, wo ich vor Gott und an Menschen schuldig geworden bin. Ich m&ouml;chte Dir folgen und f&uuml;r dich leben. Amen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Detlef Garbers</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17091605.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Detlef Garbers]]></author>
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      <pubDate>Sat, 12 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Zelt oder Haus?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 5,1 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Korinther 5,1 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.</em><br/>
<p>Kennen Sie Heimweh? Diesen tiefen Schmerz nach etwas, das im Moment f&uuml;r Sie nicht erreichbar ist? Ich habe mehrmals l&auml;ngere Zeit im Ausland gelebt. Jedes Mal hat mich irgendwann das Heimweh gepackt. Meistens kam es dann &uuml;ber mich, wenn es um mich herum ruhig wurde.</p><p>Ich habe mich gefragt, warum das so ist. Ob es daran liegt, dass ich gerne Vertrautes um mich habe? Oder hat es damit zu tun, dass ich wei&szlig;, wohin ich geh&ouml;re?</p><p>Mit Heimweh verbinde ich das Wort &bdquo;daheim&ldquo;. Es dr&uuml;ckt etwas sehr Sch&ouml;nes aus. An diesem Ort wei&szlig; ich mich angenommen. Hier kann ich meine Seele sprichw&ouml;rtlich baumeln lassen. Ich finde zur Ruhe, weil ich willkommen bin. Daheim geh&ouml;re ich einfach dazu, bin Teil der Familie.</p><p>Interessanterweise geht es vielen Christen so, wenn sie auf den Himmel zu sprechen kommen. Der Apostel Paulus schreibt dar&uuml;ber in seinem 2. Brief an die Christen in Korinth.&nbsp;</p><p><strong>Wir wissen: Wenn unser irdisches Haus, diese H&uuml;tte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit H&auml;nden gemacht, das ewig ist im Himmel. </strong>(2. Korinther 5, Vers 1)</p><p>Mit einem kraftvollen Bild beschreibt Paulus eine Realit&auml;t, der niemand ausweichen kann. Das Leben gleicht einem Zelt. Es ist nicht von Bestand. Irgendwann wird es abgeschlagen. Ich werde sterben, auch wenn ich mich heute gesund und leistungsf&auml;hig f&uuml;hle.</p><p>Der Tod gleicht einem Umzug, sagt Paulus. Ich verlasse meine irdische Existenz, um mich an einem neuen Ort niederzulassen. Als Nachfolger Jesu kann ich mich darauf freuen, in Gottes Neuer Welt willkommen gehei&szlig;en zu werden. Jetzt ist mein Dasein fl&uuml;chtiger Natur. Dann trete ich ein in eine Wirklichkeit, die nicht verg&auml;nglich ist. Um es mit Paulus zu sagen: Ich tausche mein Zelt gegen ein Haus ein, das nicht mit menschlichen H&auml;nden erbaut worden ist. Gott hat es erschaffen.</p><p>Aber was hei&szlig;t das f&uuml;r mich? Hat die Zukunft, von der im 2. Korintherbrief, Kapitel 5 die Rede ist, irgendetwas mit meinem Hier und Heute zu tun?</p><p>Ich sehe das so: Der Apostel Paulus erinnert mich daran, dass mein gegenw&auml;rtiges Leben nicht alles ist. Es wird weitergehen, und zwar auch dann, wenn ich &ndash; menschlich gesprochen &ndash; an das Ende meiner Zeit in dieser Welt gekommen bin. Mit dieser Realit&auml;t vor Augen kann ich weise Entscheidungen in meinem Alltag treffen. Das hei&szlig;t, ich kann meine Aufmerksamkeit den wesentlichen Dingen widmen. Und ich kann mutige Schritte machen auf dem Weg, der mich schlussendlich in die offenen Arme meines Herrn und Heilands Jesus Christus f&uuml;hren wird.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17090278.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Fri, 11 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Worte und Taten]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 14,23 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Johannes 14,23 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer.</em><br/>
<p>Wie dr&uuml;ckt sich Liebe aus? Es gibt verschiedene M&ouml;glichkeiten. Ein Blumenstrau&szlig; oder eine besondere Geste. Mit Bedacht gew&auml;hlte Worte. Ein Geschenk. Eine sch&ouml;ne Idee, mit der ich meine Liebste oder meinen Liebsten &uuml;berrasche.&nbsp;&nbsp;</p><p>Der Psychologe und Eheberater Gary Chapman spricht von Sprachen der Liebe. Demnach gibt es 5 sehr unterschiedliche Formen, wie Liebe ausgedr&uuml;ckt und erlebt werden kann. Jeder von uns spricht eine dieser &bdquo;Liebessprachen&ldquo;. Dazu geh&ouml;ren Worte der Anerkennung, Geschenke, Zweisamkeit, Hilfsbereitschaft und k&ouml;rperliche N&auml;he.</p><p>Ich frage mich, ob es eine vergleichbare Liebessprache im christlichen Glauben gibt. Dem heutigen Bibelvers nach zu urteilen, scheint das der Fall zu sein. Jesus selbst sagt es so:</p><p><strong>Wer mich liebt, der wird mein Wort halten: und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.</strong> Johannes 14, Vers 23</p><p>Jesus zu lieben bedeutet, nicht nur &uuml;ber ihn oder mit ihm zu reden. Es geh&ouml;rt auch dazu, dass ich mich nach seinem Wort richte. Das wiederum ist nur m&ouml;glich, wenn ich mich mit dem besch&auml;ftige, was Jesus gelehrt hat, also mit den Schriften des Neuen Testaments.</p><p>In Vers 23 f&auml;llt mir etwas auf. Jesus beschreibt ein bestimmtes Verhalten. Wer mich liebt, sagt Jesus, der richtet sich ganz selbstverst&auml;ndlich nach mir und meinen Worten und erg&auml;nzt seine Worte mit Taten.</p><p>Im Matth&auml;usevangelium nennt Jesus konkrete Beispiele:</p><p><em>Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gef&auml;ngnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen.</em> Matth&auml;us 25, Verse 35-36</p><p>Aber das ist noch nicht alles. Genauso klar und selbstverst&auml;ndlich ist die zweite H&auml;lfte des Bibelverses. &bdquo;Mein Vater wird ihn lieben&ldquo;, versichert Jesus und meint damit Gott, den er als seinen Vater im Himmel bezeichnet.</p><p>Gott wird mich lieben, wenn ich Jesus liebe und mich nach ihm richte. Gemeinsam werden sie zu mir kommen und Wohnung in mir nehmen. Nein, nicht f&uuml;r einen kurzen Besuch, sondern dauerhaft.</p><p>Wie krass ist das denn?! Der allm&auml;chtige Gott will bei mir einziehen. Wenn das mal nicht gute Nachrichten sind!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17089367.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Thu, 10 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Abriss für einen Neubau]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 31,28 – ausgelegt von Gabriele Berger-Faragó.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jeremia 31,28 – ausgelegt von Gabriele Berger-Faragó.</em><br/>
<p>Bei uns in der Nachbarschaft wird ein neues Haus gebaut. Bis vor kurzem stand auf dem Baugrundst&uuml;ck noch ein altes, bauf&auml;lliges, aber auch s&uuml;&szlig;es kleines H&auml;uschen. Jahrzehntelang stand es da, und ich konnte mir die Stra&szlig;e ohne es gar nicht vorstellen. Doch eines Tages r&uuml;ckten die Bagger an, und es war kaum zu glauben: Mit viel Krach, Staub und einem gro&szlig;en Wumms des Baggers st&uuml;rzte das Haus ein.</p><p>Irgendwie war das traurig. Schlie&szlig;lich hatten da mal Menschen gewohnt und dieses Haus geliebt, auch wenn es mittlerweile schon lange leer stand. Die alten Bewohner leben nicht mehr. Und nun stirbt, bildlich gesprochen, auch ihr Haus. In Windeseile war es nicht nur zerst&ouml;rt, sondern auch der Bauschutt abtransportiert.</p><p>Nun ist dort Platz f&uuml;r ein neues Haus, gr&ouml;&szlig;er und bewohnbarer als das kaputte alte.</p><p>Manchmal ist es in meinem Leben wie mit diesem alten Haus. Es gibt Dinge, Ereignisse, Erinnerungen, Verhaltensweisen, sogar Beziehungen, die sind alt und bauf&auml;llig. Sie sind sozusagen nicht mehr &bdquo;bewohnbar&ldquo;, nicht mehr lebensf&auml;hig. Trotzdem lasse ich sie manchmal jahrelang &ndash; bildlich gesprochen &ndash; &bdquo;leer herumstehen&ldquo;. Ich k&uuml;mmere mich nicht darum, und sie setzen Dreck und Staub an. Und obwohl sie nutzlos sind, h&auml;nge ich vielleicht sogar ein wenig daran: aus Nostalgiegr&uuml;nden; weil es fr&uuml;her mal sch&ouml;n war; oder weil ich nicht wei&szlig;, was ich damit machen soll.</p><p>Manchmal br&auml;uchte ich ein Abrisskommando. Aber halt, nein, eigentlich will ich das gar nicht. Das klingt mir zu gewaltsam. Ja, manchmal m&uuml;sste Altes aus meinem Leben entfernt werden. Aber nicht so heftig, laut, dreckig und pl&ouml;tzlich wie mit dem Bagger in unserer Nachbarschaft. Ich brauche es behutsamer. Langsamer. Leiser.</p><p>Wer kann mir dabei helfen? Und wie?</p><p>Der erste Schritt ist, denke ich, die Erkenntnis: Hier st&ouml;rt mich etwas Altes, Ungesundes, das mir Kraft raubt; das mir Platz im Leben wegnimmt, den ich eigentlich f&uuml;r etwas Neues br&auml;uchte. Denn nur, wenn ich einsehe, dass etwas rausgerissen werden muss, kann ich es auch zulassen. Rausrei&szlig;en kann weh tun. Abrei&szlig;en geht mit Loslassen und Abschiednehmen einher. Manchmal wirbelt es Staub auf, es ist nicht immer angenehm.</p><p>Gut zu wissen, dass ich diesen Weg nicht allein gehen muss. Im Bibelvers des heutigen Tages steht, dass Gott dabei ist, wenn wir Altes ausrei&szlig;en m&uuml;ssen. Im Buch Jeremia 31, Vers 28 sagt Gott zu seinen Menschen:</p><p style="margin-left:1.0cm"><strong>&bdquo;Gleichwie ich &uuml;ber sie gewacht habe, auszurei&szlig;en und einzurei&szlig;en, so will ich &uuml;ber sie wachen, zu bauen und zu pflanzen.&ldquo;&nbsp; </strong>(Jeremia 31,28)</p><p>&bdquo;Gott wacht &uuml;ber mir&ldquo;, auch wenn es schwer wird und ich Altes loslassen und abrei&szlig;en muss. Im Zusammenhang des Bibeltextes wird deutlich, dass Gott seinen Menschen das Ausrei&szlig;en aus Liebe zumutet, weil ihre alten Wege in Gottesferne und Lieblosigkeit f&uuml;hren, ihnen schaden oder einfach nicht mehr passen. Dort, wo das sch&auml;dliche Alte ausgerissen wurde, l&auml;sst Gott daf&uuml;r Neues wachsen. Er hilft beim Bauen und Pflanzen und wacht dar&uuml;ber, dass es gedeihen kann.</p><p>Zum ersten Schritt der Erkenntnis, dass es nicht beim Alten bleiben kann, kommt also der zweite Schritt des Loslassens und Ausrei&szlig;ens. Und dann &ndash; mit Gottes Hilfe &ndash; der dritte Schritt des Wachsens von etwas Neuem, Sch&ouml;neren, Ges&uuml;nderen.</p><p>Ich habe in meinem Leben einige Erfahrung mit dem Abrei&szlig;en von Altem gemacht. Schon bei der Erkenntnis, dass ich etwas loslassen muss, hatte ich jedes Mal Angst davor. Das tats&auml;chliche Ausrei&szlig;en fand ich meistens heftig: egal, ob es ein Jobwechsel, ein Umzug oder das Loslassen einer geliebten Person war.</p><p>Aber gleichzeitig erlebte ich, dass Gott es gut meint. Dass er bei jedem einzelnen Schritt dabei war. Mehr noch, dass er auf mein Tempo achtet und mich nicht mit Ausrei&szlig;en und Neuem pflanzen &uuml;berfordert. Er wei&szlig;, wann Altes nur noch belastet und Neues dran ist, und wie der Abriss und Neubau gelingen kann. Ihm will ich vertrauen, dass er diese Schritte auch in Zukunft auf liebevolle Weise mit mir geht.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Gabriele Berger-Farago</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17088603.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Gabriele Berger-Farago]]></author>
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      <title><![CDATA[Ratlos muss nicht sein]]></title>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Daniel 2,22 – ausgelegt von Gabriele Berger-Faragó.</em><br/>
<p>Manchmal habe ich keine Antwort. Im Freundeskreis oder in meiner Therapiepraxis fragt mich jemand nach einem Weg &ndash; und ich habe keine Ahnung, was ich sagen soll.</p><p>Dummerweise plappere ich manchmal ohne Sinn drauf los. Das hilft niemandem. Besser ist es, zun&auml;chst ehrlich mit &bdquo;Ich wei&szlig; es nicht&ldquo; zu antworten und um Bedenkzeit zu bitten. Und diese Zeit weise zu nutzen, um eine wirklich hilfreiche Antwort zu finden. Aber wie?</p><p>Der alttestamentliche Prophet Daniel macht es mir vor. Er war ein j&uuml;discher Weiser, der im 6. Jh. v. Chr. am Hof des babylonischen K&ouml;nigs Nebukadnezar lebte. Trotz der Eroberung Israels durch die Babylonier und trotz oder gerade wegen seines j&uuml;dischen Glaubens war Daniel beim K&ouml;nig ein angesehener junger Mann. Als Nebukadnezar einen wichtigen Traum hatte, den ihm keiner seiner babylonischen Wahrsager deuten konnten, wollte der K&ouml;nig sie zur Strafe alle umbringen, einschlie&szlig;lich Daniels und seiner j&uuml;dischen Gef&auml;hrten am K&ouml;nigshof.</p><p>Daniel steht hier nicht nur vor einer Frage, auf die er gerade keine Antwort hat, sondern es ist eine schier unl&ouml;sbare Aufgabe: Wie soll Daniel den Traum eines Menschen richtig deuten? Schlimmer noch, ohne Antwort werden sie alle sterben. Der Druck, die richtige L&ouml;sung zu finden, steigt ins Unermessliche.</p><p>Doch Daniel verf&auml;llt weder in Panik, noch redet er dumm drauf los, um sein Leben und das der anderen zu retten. Der K&ouml;nig h&auml;tte eine erfundene Antwort sowieso durchschaut.</p><p>Nein, Daniel tut das, was mir hilft, wenn ich vor aussichtslosen Herausforderungen stehe: Er wendet sich an Gott und an seine Freunde. Ich lese aus dem Buch Daniel, Kapitel 2, ab Vers 17:</p><p style="margin-left:1.0cm"><sup>17 </sup>Daniel ging nach Hause und erz&auml;hlte alles seinen drei Freunden.</p><p style="margin-left:1.0cm"><sup>18&nbsp;</sup>Er bat sie: &raquo;Fleht den Gott des Himmels um Erbarmen an! Bittet<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; ihn, dass er mir das Geheimnis enth&uuml;llt, damit wir nicht mit den<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &uuml;brigen Weisen Babyloniens umgebracht werden!&laquo;</p><p>Daniel erkennt also an, dass er dieses Geheimnis um des K&ouml;nigs Traum und seine Deutung nicht alleine l&ouml;sen kann. Er braucht Gottes Hilfe und ein echtes Wunder.</p><p>Das ist der erste Schritt, wenn ich vor einer unl&ouml;sbaren Aufgabe stehe: Die eigene Ohnmacht erkennen und anerkennen.</p><p>Der zweite Schritt: Daniel bittet seine Freunde um Gebetsunterst&uuml;tzung. Das hilft ihm auf zweierlei Weise: Zum einen ist es erleichternd, seine Sorge zu teilen. Zum anderen ist es unglaublich ermutigend zu wissen, dass andere f&uuml;r ihn beten, und er nicht alleine dasteht.</p><p>Auch Daniel selbst bittet Gott um Hilfe; das ist der dritte Schritt.</p><p>Und das Wunder passiert gleich darauf in Vers 19:</p><p style="margin-left:1.0cm"><sup>19</sup> In der Nacht wurde Daniel in einer Vision das Geheimnis des<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; k&ouml;niglichen Traumes enth&uuml;llt.</p><p>Zack, so leicht geht es manchmal. Die L&ouml;sung wird ihm einfach geschenkt.</p><p>Klingt das zu simpel? Nein, auch ich habe genau das schon oft erlebt. Wenn ich mit der eigenen Weisheit am Ende bin und bete, mit oder ohne Freunde, dann passiert genau das:</p><p>Auf einmal habe ich einen Geistesblitz, eine Erkenntnis, die genau auf den Ratsuchenden in meiner Praxis oder meinem Freundeskreis passt. Einen Gedanken, der so ungew&ouml;hnlich, so situationsangemessen ist &ndash; obwohl ich teilweise nichts von der Situation des Ratsuchenden wei&szlig;, &ndash; dass der Gedanke eindeutig nicht von mir selbst stammt. GOTT hat geholfen und Weisheit geschenkt.</p><p>Das tat er damals bei Daniel, und das tut er heute noch. Ich ermutige Sie, es zu probieren und ebenfalls solch ein Wunder zu erleben.</p><p>Daniels Reaktion auf diese g&ouml;ttliche Offenbarung m&ouml;chte ich mir ebenfalls zu eigen machen:</p><p style="margin-left:1.0cm"><sup>19</sup> Daniel lobte den Gott des Himmels und sprach:<br /><sup>20 </sup>&bdquo;Gelobt sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit, denn ihm<br />
&nbsp; &nbsp; geh&ouml;ren Weisheit und St&auml;rke. [&hellip;]&ldquo;</p><p>Das Lob Gottes zeigt: Ich bin mir wie Daniel bewusst, dass ich auf Gottes Hilfe angewiesen bin; und ich bin ihm dankbar, wenn er Weisheit schenkt.</p><p>Ich schlie&szlig;e mit Vers 22 aus Daniels Dankgebet, das der Vers f&uuml;r den heutigen Tag ist:</p><p style="margin-left:14.2pt"><strong><sup>22</sup></strong><strong> &bdquo;Gott offenbart, was tief und verborgen ist; er wei&szlig;, was im Dunklen<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; liegt, denn bei ihm ist lauter Licht.&ldquo;</strong></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Gabriele Berger-Farago</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17082407.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Gabriele Berger-Farago]]></author>
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      <pubDate>Tue, 08 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Was nie aufhört]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 136,23 – ausgelegt von Thomas Eger.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 136,23 – ausgelegt von Thomas Eger.</em><br/>
<p>Haben Sie in Ihrem Leben auch schon mal R&uuml;ckschau gehalten? Die Jahre bis heute bewertet? Was war gut? Was war nicht gut? Wo sind mir Fehler unterlaufen, die ich gerne r&uuml;ckg&auml;ngig machen w&uuml;rde? Wo habe ich Wunder erlebt, die ich nicht vermissen m&ouml;chte? Zusammengefasst k&ouml;nnte es auch hei&szlig;en: Was war sch&ouml;n &ndash; was war nicht sch&ouml;n in meinem Leben bisher?</p><p>Ich denke, da spielt es keine Rolle, wie alt ich jetzt bin. Ob ich erst wenige Jahrzehnte hinter mir habe oder schon mehr als die Finger an einer Hand.</p><p>In der Bibel gibt es einen Psalm. In dem wird auch R&uuml;ckschau gehalten. Und jede Aussage endet mit der Feststellung: &bdquo;&hellip;<em>denn seine G&uuml;te w&auml;ret ewig</em>!&ldquo; Manche Bibel&uuml;bersetzer verwenden statt &bdquo;G&uuml;te&ldquo; den Begriff &bdquo;Gnade&ldquo;. Deutlich wird damit auf einen besonderen Lebensbegleiter hingewiesen. Von der G&uuml;te oder Gnade einer anderen Person abh&auml;ngig zu sein, zeigt auf jemand hin, der gr&ouml;&szlig;er und st&auml;rker sein muss als ich. In diesem Psalm wird sehr schnell deutlich: Es ist Gott, der sich hier aktiv an meinem Leben beteiligt.</p><p>Wie unter einem Mikroskop m&ouml;chte ich von den vielen Versen einen besonders aufzeigen. Es handelt sich um Psalm 136. Daraus zitiere ich den Vers 23: <strong>&bdquo;Der Herr dachte an uns, als wir unterdr&uuml;ckt waren, denn seine G&uuml;te w&auml;ret ewig!&ldquo;</strong> Oder es kann auch so genannt werden: &bdquo;&hellip;seine Gnade h&ouml;rt nie auf!&ldquo;</p><p>Psalm 136 hat 26 Verse. Und 26-mal steht darin dieser Satz von der G&uuml;te oder Gnade des Herrn. Wie viele Jahre hat Ihr Leben? K&ouml;nnten Sie hinter jedes Lebensjahr schreiben: &bdquo;Die G&uuml;te des Herrn hatte auch in den vergangenen 365 Tagen kein Ende? Und so will ich auch in mein neues Lebensjahr mit der Zusage Gotte starten: Die G&uuml;te des Herrn soll kein Ende haben!&ldquo;</p><p>Zur&uuml;ck zu Psalm 136. In diesem Vers 23 wird nicht dar&uuml;ber jubiliert, wie gut es den Leuten ging. Es wird nicht von gro&szlig;artigen Erlebnissen oder Wundern berichtet. Nein, die Situation war f&uuml;r sie bedr&uuml;ckend, manchmal sogar verzweifelt. Es handelt sich dabei um das Leben von Gottes Volk. Obwohl die Erde Gottes Sch&ouml;pfung ist &ndash; und obwohl die Menschen hier Gottes Volk sind, erleben sie B&ouml;ses durch andere Leute. Das sind Herrscher, die eine gr&ouml;&szlig;ere Macht haben als die Stammesf&uuml;rsten in Gottes Volk Israel. Und Gott l&auml;sst es zu, dass sein Volk auf seiner Erde von anderen Herrschern unterdr&uuml;ckt wird. Das ist &uuml;brigens bis heute so. Obwohl die Erde Gottes Sch&ouml;pfung und damit sein Eigentum ist, leben seine Leute darauf nicht wie im Paradies. Viele unserer Glaubensgeschwister werden bis heute verfolgt. Und etliche von ihnen verlieren ihr Leben als M&auml;rtyrer.</p><p>Und doch werden sie sagen: &bdquo;Die G&uuml;te des Herrn hat kein Ende!&ldquo; Denn wer erst einmal im Himmel angekommen ist, hat das Ziel des Lebens erreicht. Diese Personen sind nicht irgendwo unterwegs zugrunde gegangen. Was auch immer in ihrem Leben geschah, die G&uuml;te des Herrn hat daf&uuml;r gesorgt, dass es immer weiter ging. Durch dunkle T&auml;ler der Verzweiflung. &Uuml;ber hei&szlig;e Pfade von Unrecht und Gemeinheit. Sie sind angekommen zuhause bei Gott, unserem Vater im Himmel.</p><p>Und damit rechne ich in meinem Leben, mit dieser G&uuml;te des himmlischen Herrn. Jesus Christus ist mein Wegbegleiter. Seine G&uuml;te und Freundlichkeit sind meine Schutzmacht gegen alles B&ouml;se. Das w&uuml;nsche ich auch Ihnen von ganzem Herzen!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Thomas Eger</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17081461.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Thomas Eger]]></author>
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      <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Klare Sache machen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 5,20 – ausgelegt von Thomas Eger.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Korinther 5,20 – ausgelegt von Thomas Eger.</em><br/>
<p>Es gibt Tage, die sind sch&ouml;n und angenehm. Da lebt es sich gut. Da w&uuml;rde ich gerne die Zeit anhalten &ndash; wenn es ginge. Doch dann gibt es leider auch die anderen Tage. Da w&auml;re ich gerne schon mal eine Woche &auml;lter. Das Unangenehme, das so bedr&uuml;ckend vor mir liegt, h&auml;tte ich lieber hinter mir.</p><p>Da war diese unsch&ouml;ne Diskussion. Eine Person aus der Nachbarschaft und ich sind heftig aneinandergeraten. Ich f&uuml;hlte mich im Recht. Mein Gegen&uuml;ber auch. Ein Wort ergab das andere. Und pl&ouml;tzlich stand ich allein da. Mein Gegen&uuml;ber ist einfach weggelaufen. Gru&szlig;los nat&uuml;rlich.</p><p>Zuhause sanken meine emotionalen Gef&uuml;hle langsam wieder auf Normaltemperatur. Aber dieses unsch&ouml;ne Gespr&auml;ch hing weiter fest in meinen Gedanken. Dabei ging es mir durch den Sinn: &bdquo;Du bist doch Christ. Du willst doch so leben wie es Gott gef&auml;llt! Das, was da passiert ist, passt nicht zu dem, wie du deinen Glauben an Jesus Christus leben willst!&ldquo; Mir tat das Ganze leid. Aber ich konnte es nicht einfach abhaken. So nach dem Motto: Schwamm dr&uuml;ber! Aus und vorbei! Das kl&auml;rt sich schon von selbst!</p><p>Nein, nichts kl&auml;rt sich von selbst. Ich habe mich mit jemand gestritten. Jetzt lebe ich mit einem Menschen im Unfrieden! Ich sollte mich mit ihm wieder auss&ouml;hnen.</p><p>Ich wei&szlig; nicht, ob Sie diese innere Gedankendiskussion auch kennen. Da rechtfertigen sie sich gegenseitig. Der eine Gedanke erinnert an Auss&ouml;hnung. Der Kontragedanke sagt: &bdquo;Nein, du bist nicht schuld. Dein Gegen&uuml;ber wurde ausf&auml;llig mit seinen Worten!&ldquo; Der erste Gedankengang h&auml;lt dagegen: &bdquo;Und wenn schon! Du bist ein Christ. Die andere Person nicht. Wenn du willst, dass dieser Mensch den Glauben an Jesus Christus ernst nimmt &ndash; dann ist es deine Sache, dich mit ihm auszus&ouml;hnen! Du kannst ihn so unm&ouml;glich in den n&auml;chsten Gottesdienst einladen!&ldquo;</p><p>Hier breche ich diese Gedankenkreise ab. Ein anderer, neuer Gedanke kommt mir. Da gibt es doch diesen Satz des Apostels Paulus (2. Korinther 5,20): <strong>&ldquo;Lasst euch vers&ouml;hnen mit Gott!&ldquo; </strong>Den hat er unter anderem an die Christen in Korinth geschrieben. Nicht zuerst als eine Aufforderung, sein Leben mit Gott in Ordnung zu bringen. Er ist bei dieser Aussage schon einen Schritt weiter gegangen.</p><p>Ihr, die ihr euch mit Gott habt vers&ouml;hnen lassen, gebt diesen Rat an eure Mitmenschen weiter. Ebnet ihnen die M&ouml;glichkeit, sich auch mit Gott vers&ouml;hnen zu lassen. W&ouml;rtlich schrieb Paulus (Ne&Uuml;): <em>&bdquo;So sind wir nun Botschafter f&uuml;r Christus, und es ist Gott, der durch uns mahnt. Wir bitten im Auftrag von Christus: &sbquo;Nehmt die Vers&ouml;hnung an, die Gott euch anbietet!&lsquo;&ldquo;</em></p><p>So, und was sollte ich jetzt tun? Mein Stolz und meine Ehre sagen mir: &bdquo;Nein, tu&rsquo;s nicht! Mach dich nicht l&auml;cherlich als ein Bittsteller!&ldquo; Mein Glaube an Jesus Christus sagt: &bdquo;Doch tu es! Dir bricht dadurch kein Zacken aus der Krone. Mit Gott vers&ouml;hnte Menschen k&ouml;nnen nicht unvers&ouml;hnt mit anderen Menschen leben!&ldquo;</p><p>Ich habe dieser Stimme gehorcht. Und pl&ouml;tzlich kehrt auch der Friede Gottes wieder in mir ein. Die Tage danach werden f&uuml;r mich wieder sch&ouml;n und gut. Da h&auml;tte ich dann gerne wieder einmal die Zeit angehalten &ndash; wenn das m&ouml;glich w&auml;re.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Thomas Eger</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17075433.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Thomas Eger]]></author>
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      <pubDate>Sun, 06 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wenn Schuld mich verfolgt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Klagelieder 1,20 – ausgelegt von Dorothee Döbler.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Klagelieder 1,20 – ausgelegt von Dorothee Döbler.</em><br/>
<p>Haben Sie schon einmal so richtig danebengegriffen? So, dass Sie hinterher fassungslos &uuml;ber sich selbst sind und sich fragen: &ldquo;Wie konnte ich das nur machen?&rdquo;<br />
Ich erinnere mich noch an einen Zeitungsartikel, in dem von vier Jugendlichen berichtet wurde, die in einem U-Bahnhof immer wieder auf einen Obdachlosen eintraten, bis er starb. Jugendliche aus gut-b&uuml;rgerlichem Elternhaus. Sie wollten Abitur machen, studieren &hellip; Als sie sich der Polizei stellten, sagte einer von ihnen: &ldquo;Ich glaube, ich habe da gerade mein Leben versaut.&rdquo; Es gibt Sachen, die lassen sich nicht r&uuml;ckg&auml;ngig machen, nicht mit Geld und nicht mit guten Worten. Es gibt Handlungen und Entscheidungen, die lasten schwer auf einem, die lassen einen nicht mehr los, die drehen sich im Kopf, immer und immer wieder: Warum hab ich das nur gemacht!?</p><p>Weit &uuml;ber 2.000 Jahre ist es her, da &uuml;berfallen die Babylonier Jerusalem und machen es dem Erdboden gleich. Der Tempel wird zerst&ouml;rt, M&auml;nner niedergemetzelt, Frauen und M&auml;dchen vergewaltigt, alle Vorr&auml;te zerst&ouml;rt, so dass die Menschen hungern und verhungern. Viele Menschen werden in die Gefangenschaft gef&uuml;hrt. Sieht man sie jemals wieder?<br />
Von all dem erz&auml;hlt der Prophet Jeremia in seinen Klageliedern: "Ach, HERR, sieh doch, wie bange ist mir.&rdquo; F&uuml;r ihn steht die Antwort nach dem Warum fest: <strong>&ldquo;Mir dreht sich das Herz im Leibe um, weil ich so ungehorsam gewesen bin&rdquo;.</strong><strong></strong>All das passierte, weil sich das Volk von Gott abgewandt hatte. Es hatte die fremden Gottheiten angebetet, die andere V&ouml;lker ins Land gebracht hatten. Immer wieder hat Gott gewarnt - und nun hat er es wahr gemacht. Gott hat es zugelassen, dass das Land von den Babyloniern erobert wird, und dass sein Volk so Schreckliches durchmachen muss.</p><p>Das Grauen, das er schildert, steht mir vor Augen, als w&auml;re es ein Film. Kenne ich solche Bilder nicht auch von heute? Und auch, wenn ich selbst solche Kriegssituationen nicht durchleben musste, wei&szlig; ich doch um Ereignisse in meiner Biographie, die ich heute bitter bereue. Warum habe ich Menschen so sehr verletzt? H&auml;tte ich nicht andere Wege einer L&ouml;sung finden k&ouml;nnen?</p><p>Wie kommt Jeremia aus der Schuldfrage heraus? Gar nicht - m&ouml;chte ich fast sagen. Nur an einer Stelle blitzt ein Wort Gottes an ihn auf: &ldquo;F&uuml;rchte dich nicht&rdquo; (Klagelieder 3,57). Jeremia kannte fast nur den strafenden Gott, der, wenn die Zeit gekommen war, sich vielleicht wieder erbarmte.</p><p>Jesus Christus hat uns Gott von einer anderen Seite nahegebracht. Wenn uns unsere Schuld klar wird, wenn wir sie eingestehen, dann vergibt Gott uns schon hier und jetzt. Jede Abendmahlsfeier macht uns das Angebot, unsere Schuld vor Gott auszusprechen. Und dann wird uns die Vergebung dieser Schuld zugesprochen. Wir haben wieder Frieden mit Gott und Frieden mit uns. Und wir bekommen die Kraft, auf den anderen zuzugehen und wiedergutzumachen, wo etwas wiedergutgemacht werden kann.</p><p>Wie ging der junge Mann mit seiner Schuld um, der den Obdachlosen erschlagen hat? Ich habe vom Gerichtsverfahren nichts mehr gelesen. Vielleicht musste er 10 oder 15 Jahre ins Gef&auml;ngnis. Wurde ihm noch mehr klar als nur:&nbsp; &ldquo;Ich glaube, ich habe da gerade mein Leben versaut&rdquo;? Ich w&uuml;nsche es ihm, damit seine Seele wieder frei wird und Frieden schlie&szlig;en kann.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Dorothee Döbler</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17075066.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Dorothee Döbler]]></author>
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      <pubDate>Sat, 05 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[„Darauf gebe ich dir mein Wort!“]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 119,114 – ausgelegt von Dorothee Döbler.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 119,114 – ausgelegt von Dorothee Döbler.</em><br/>
<p>&ldquo;Darauf gebe ich dir mein Wort&rdquo; - haben Sie das schon einmal gesagt? Es bedeutet: &ldquo;Auf mein Wort kannst du dich wirklich verlassen. Ich halte ein, was ich dir verspreche.&rdquo; Ja, bei den Menschen, mit denen ich mich umgebe, ist das so. Aber sonst? Glauben Sie Versprechen aus der Werbung? Ich bin eher &uuml;berrascht, wenn ein Produkt doch so gut ist, wie es angepriesen wurde. Wie war das bei der letzten Bundestagswahl? Da gab es gro&szlig;e Aufregung, ob mit der &Auml;nderung der Schuldenbremse ein Wahlversprechen gebrochen wurde oder nicht. Wahlversprechen: ehrlich gesagt gebe ich wenig darauf - und bin auch da eher &uuml;berrascht, wenn sie doch umgesetzt werden.<br /><br />
Worauf kann ich mich heute noch verlassen? Und brauche ich ein verl&auml;ssliches Wort nicht gerade dann, wenn es mir nicht gut geht? Wenn ich in einer Krise bin? Und nicht nur ich - die ganze Welt steht Kopf, so kommt es mir vor. Was achtzig Jahre lang eine verl&auml;ssliche Partnerschaft war, wird jetzt in Frage gestellt. Vertr&auml;ge werden neu gedeutet, Worte anders verwendet als bisher.</p><p>In den Psalmen der Bibel hei&szlig;t es: &bdquo;<strong>Du bist mein Schutz und mein Schild: ich hoffe auf dein Wort.&ldquo; </strong>Da erz&auml;hlt jemand, wie er von au&szlig;en bedr&auml;ngt wird. L&uuml;gen und Betr&uuml;gen stehen auf der Tagesordnung. Aber er h&auml;lt sich an Gottes Wort, an die Gesetze, die Gott in der Bibel gegeben hat.<br />
Gesetze, Regeln - noch mehr Vorschriften, an die ich mich halten soll? Noch mehr Druck, der auf mir lastet? Ich erlebe es anders. Wenn ich in der Bibel von Geboten lese, sp&uuml;re ich eine gro&szlig;e Tiefe und Wahrheit darin. Vor weit &uuml;ber 3.000 Jahren wurden sie formuliert und haben nichts von ihrer Kraft verloren. Diese Gebote hat sich kein Mensch ausgedacht. Gott hat sie den Menschen ins Herz diktiert. Das sp&uuml;re ich, wenn ich sie lese. Es geht nicht darum, dass ich etwas tun muss, um jemandem zu gefallen, um anderen Vorteile zu verschaffen. Sondern es geht darum, dass die Gebote mir eine Lebenshaltung mitgeben, die mich und mein Leben pr&auml;gen. Im Neuen Testament hat Jesus Christus diese Worte in einem einzigen Satz zusammengefasst: Liebe Gott und den Menschen wie dich selbst. Je mehr es mir gelingt, das in meinem Leben umzusetzen, desto mehr sp&uuml;re ich, wie gut es mir damit geht. Ich darf mich auf dieses Wort st&uuml;tzen, auf dieses Wort vertrauen. Ich merke, wie es f&uuml;r mich zum Schutz und Schild in meinem Leben wird. Nicht davor, dass andere Menschen mich verletzen oder mir schaden. Aber davor, dass ich vor mir und vor Gott selbst gerade stehen kann, dass mein Inneres zum Frieden kommt, mehr als jedes menschliche Wort es tun k&ouml;nnte.<br /><br />
&ldquo;Darauf gebe ich dir mein Wort&rdquo; - Gott hat uns das zugesprochen, jedem einzelnen von uns. Und er h&auml;lt es ein. Auf ihn k&ouml;nnen wir uns wirklich verlassen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Dorothee Döbler</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17068812.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Dorothee Döbler]]></author>
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      <pubDate>Fri, 04 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott sieht weiter]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Sprüche 16,9 – ausgelegt von René Cornelius.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Sprüche 16,9 – ausgelegt von René Cornelius.</em><br/>
<p>Die Spr&uuml;che in der Bibel haben mich schon immer irgendwie fasziniert. Sie geh&ouml;ren zur sogenannten Weisheitsliteratur. Sie wurden &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum gesammelt, um den nachfolgenden Generationen Ratschl&auml;ge und Mahnworte mit auf den gemeinsamen Weg zu geben.</p><p>So lautet das Weisheitswort heute: <strong>&bdquo;Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg; aber der HERR allein lenkt seinen Schritt.&ldquo; </strong>(Spr&uuml;che 16,9) Der Volksmund hat dieses Wort noch etwas weiter runtergek&uuml;rzt: &bdquo;Der Mensch denkt und Gott lenkt&ldquo;.</p><p>Dieses dreitausend Jahre alte Wort (!), will uns etwas ganz bewusst machen:</p><p>Wir Menschen sind zwar sehr klug und einfallsreich, aber doch irgendwie auch begrenzt in unserem Denken und Planen. Wir k&ouml;nnen nie wirklich jedes kleine Detail mitbedenken oder Unvorhergesehenes miteinkalkulieren. Das funktioniert einfach nicht, ganz egal, wie gut die Planung auch vorher war.</p><p>Also, ganz egal, wie gut ich auch plane, es kann immer etwas Unvorhergesehenes passieren. Das ist einfach ein Fakt! <strong>&bdquo;Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg&ldquo;, </strong>manchmal mit der rosaroten Bl&uuml;mchenbrille.</p><p>Dazu kommt, nicht jeder Weg, den ich einschlage, ist auch gleichzeitig ein guter Weg.</p><p>Da ist es doch gut zu wissen, dass wir als Menschen eben nicht alleine durchs Leben gehen m&uuml;ssen. Da gibt es eine Instanz, die gr&ouml;&szlig;er ist und die weiter sieht, als wir es je k&ouml;nnten. Und diese Instanz, diese Gr&ouml;&szlig;e, die Christen Gott nennen, den Sch&ouml;pfer aller Dinge, er m&ouml;chte uns helfen, bessere Entscheidungen im Leben zu treffen. Und er versucht, bei aller Freiheit seiner Gesch&ouml;pfe, unsere Entscheidungen positiv zu beeinflussen.</p><p>Wenn es also in Spr&uuml;che 16 hei&szlig;t: <strong>&bdquo;aber der HERR allein lenkt seinen Schritt&ldquo;</strong>, dann sehe ich hier keine F&auml;den, an denen Gott uns Menschen tanzen lassen will, sondern genau diesen Versuch einer positiven Einflussnahme. Denn Gott als Sch&ouml;pfer aller Dinge steht ja au&szlig;erhalb der Zeit (er hat sie ja geschaffen), so dass Gott nat&uuml;rlich ganz genau sehen kann, wohin uns unsere Wege so bringen werden. Gute Wege versucht er zu f&ouml;rdern, negative Wege eher zu blockieren.</p><p>Aber wir sind eben auch freie Gesch&ouml;pfe und wollen manchmal unsere Pl&auml;ne durchsetzen, egal, was auch kommt. Und wenn nach dem Bau eines Staudamms die Ufer des Flusses versalzen, dann ist das eben Pech, hat man so halt nicht kommen sehen. Wir Menschen k&ouml;nnen die Konsequenzen unseres Tuns nur ganz schwer absch&auml;tzen.</p><p>Wenn es nun hier im zweiten Teil dieses uralten Weisheitswortes hei&szlig;t: <strong>&bdquo;Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg, aber Der HERR allein lenkt seinen Schritt&ldquo;</strong>, dann ist das f&uuml;r mich &uuml;berhaupt nichts Komisches. Denn: Da gibt es jemanden, der mir helfen will, der mich quasi anleiten m&ouml;chte, der m&ouml;chte, dass ich einen guten Weg finde, der versucht, mich positiv zu beeinflussen, weil er ganz genau sieht, wohin mich meine eigenen Pl&auml;ne bringen werden. Und nicht nur mich, sondern uns als gesamte Menschheit.</p><p>Und wenn ich von dieser Seite dar&uuml;ber nachdenke, dann ist das ein richtig gro&szlig;es Geschenk, was ich viel zu wenig nutze. Und dann m&ouml;chte ich meine Wege mit dem Sch&ouml;pfer aller Dinge besprechen und ihn nach seiner Meinung f&uuml;r meine Pl&auml;ne fragen. Dann bringt mich dieses uralte Wort in einen hilfreichen Dialog mit Gott, der meine Pl&auml;ne eh viel besser beurteilen kann als ich selbst.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: René Cornelius</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17068095.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[René Cornelius]]></author>
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      <pubDate>Thu, 03 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Was mich antreibt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 12,19-20 – ausgelegt von René Cornelius.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Lukas 12,19-20 – ausgelegt von René Cornelius.</em><br/>
<p>Wenn ich die Nachrichten der letzten Wochen und Monate verfolge, dann &uuml;berkommt mich ein ungutes Gef&uuml;hl - nicht nur wegen der zunehmenden Aufr&uuml;stung weltweit und der Bereitschaft zum Einsatz milit&auml;rischer Gewalt. Nein, auch wegen der immer ma&szlig;loser um sich greifenden Ich-Sucht und Habgier wirtschaftlich einflussreicher Menschen.</p><p>Ich denke dabei besonders an diejenigen, die eigentlich alles haben und sich alles leisten k&ouml;nnen und die doch immer noch nicht satt sind und sich immer mehr Gewinne, mehr Rendite, mehr Macht und mehr Einfluss sichern wollen. Gerade in den letzten Wochen ging ja der Streit zwischen dem reichsten Mann der Welt und dem vermeintlich m&auml;chtigsten Mann der Welt viral. Und im Grunde, geht es dabei auch wieder nur um die Frage nach Macht und wirtschaftlichem Einfluss.</p><p>Nat&uuml;rlich sollte ich bei solchen Gedanken etwas vorsichtig sein, denn nicht jeder reiche und einflussreiche Mensch ist automatisch ein Egoist und innerlich mit Habgier erf&uuml;llt, jedoch sehe ich weltweit die Tendenzen einer Entwicklung hin zur R&uuml;cksichtlosigkeit &hellip; so nach dem Motto: Alles andere ist mir egal, Hauptsache ich hab meine Sch&auml;fchen im Trockenen und sie vermehren sich brav immer weiter.</p><p>Genau diese Haltung machte erstaunlicherweise schon Jesus von Nazareth vor 2.000 Jahren zum Thema, denn es scheint sich hier um ein tiefgreifendes, menschliches Problem zu handeln: die Sucht nach immer mehr. Schon damals gab es Menschen, die im &uuml;ppigen Wohlstand lebten, w&auml;hrend andere nicht wussten, wie sie &uuml;berhaupt &uuml;ber die Runden kommen sollten.</p><p>Also erz&auml;hlt Jesus ein Gleichnis dazu. Ein Gleichnis ist eine&nbsp;kurze, bildhafte Erz&auml;hlung, die einen komplexen Sachverhalt auf einfache, sehr anschauliche Weise verdeutlichen will.</p><p>Das Gleichnis, das Jesus erz&auml;hlt, handelt von einem Kornbauern, der so viel Ernte einf&auml;hrt, dass er beschlie&szlig;t, seine alten Scheunen abzurei&szlig;en und Neue und Gr&ouml;&szlig;ere zu bauen, damit er seine Ertr&auml;ge a) einlagern und b) vielleicht sogar noch steigern kann.</p><p>Die innere Haltung des Kornbauern beschreibt Jesus so: <strong>&bdquo;und [ich] will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen gro&szlig;en Vorrat f&uuml;r viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut! &hellip; Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wird dann geh&ouml;ren, was du angeh&auml;uft hast?&ldquo;</strong> (Lukas 12,19.20)</p><p>Ich glaube, Jesus trifft hier sehr bewusst eine Schwachstelle im Lebensmodell vieler Menschen und auch vom Zeitgeist unserer Tage heute. Der Kornbauer rechnet &uuml;berhaupt nicht damit, dass er seinen Ertrag gar nicht mehr genie&szlig;en kann. Und das ist genau der Punkt, den Jesus anspricht: Wir wissen doch gar nicht, was morgen alles passieren wird.</p><p>Vielleicht gehe ich &uuml;ber die Stra&szlig;e und werde ganz ungl&uuml;cklich von einem Auto erfasst. Vielleicht zeigt mir auch eine Krankheit auf, dass ich andere Priorit&auml;ten h&auml;tte setzen sollen. Vielleicht sind auch meine Wertanlagen morgen nur noch die H&auml;lfte wert, weil auf der anderen Seite des Ozeans fragw&uuml;rdige Entscheidungen getroffen werden. Wer wei&szlig; es denn?</p><p>Jesus bezeichnet die Einstellung des Kornbauern hier nicht als eine lobenswerte Vorratshaltung, sondern er vergleicht sie eher mit einer ungesunden Sucht nach immer mehr, die vom Ende her betrachtet doch eher schwierig ist.</p><p>Aber was mache ich jetzt damit?</p><p>Jesus sagt: &bdquo;So sammelt euch Sch&auml;tze nicht auf Erden, sondern im Himmel, wo sie Rost und Motten nicht fressen k&ouml;nnen&ldquo; (Matth&auml;us 6,20).</p><p>Diese Sch&auml;tze im Himmel bestehen aber eben nicht aus materiellen Dingen, sondern aus Zwischenmenschlichem. Hilfsbereitschaft, die F&auml;higkeit zu teilen, Not zu lindern, das Gute im Leben von Menschen zu st&auml;rken. M&ouml;glichkeiten gibt es doch ohne Ende, wenn ich mich mit einem offenen Herzen im Leben umschaue.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: René Cornelius</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17067441.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[René Cornelius]]></author>
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      <pubDate>Wed, 02 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Geöffnete Türen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 3,7.8 – ausgelegt von Christa Weik.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Offenbarung 3,7.8 – ausgelegt von Christa Weik.</em><br/>
<p>Obwohl es l&auml;ngst zu unserem Alltag geh&ouml;rt, fasziniert es mich immer wieder: Sobald ich vor dem Eingang eines Kaufhauses in die Lichtschranke trete, &ouml;ffnen sich die T&uuml;ren automatisch, ganz ohne mein Zutun. Beim Betreten stehen mir alle Angebote zur Verf&uuml;gung &ndash; die ich nat&uuml;rlich bezahlen muss!</p><p>Ge&ouml;ffnete T&uuml;ren verspricht Jesus seinem J&uuml;nger Johannes, bzw. der Gemeinde in Philadelphia in Offenbarung, Kapitel 3, den Verse 7.8: <strong>Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige: Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine T&uuml;r aufgetan, die niemand zuschlie&szlig;en kann: Denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.</strong></p><p>Jesus stellt sich vor: Er ist der Heilige, der in seinem Wesen ganz Andere, der mit keinem Menschen vergleichbar ist. Seine Worte erinnern an die Gottesschau, die einst der Prophet Jesaja hatte: &bdquo;Heilig, heilig, heilig ist der Herr&ldquo; riefen die Engel um den Thron Gottes herum aus (Jesaja 6,3).</p><p>Und Jesus ist die Wahrheit in Person, der Wahrhaftige, dessen Wesen in totalem Gegensatz zum F&uuml;rsten dieser Welt steht. Der Teufel, der Vater der L&uuml;ge, und Jesus Christus, der Sohn Gottes, haben absolut GAR NICHTS gemeinsam. Zu der damaligen Zeit wurden die Christen intensiv verfolgt und vielfach auch get&ouml;tet. In diese Situation hinein gibt Jesus seinem J&uuml;nger die tr&ouml;stende Botschaft: Auch wenn es in der Welt anders auszusehen scheint, gilt es doch: Der Herr sitzt auf dem Thron und regiert. Er hat eine gute Botschaft f&uuml;r die Gemeinde in der Stadt mit dem sch&ouml;nen Namen: Bruderliebe &ndash; Philadelphia.</p><p>Jesus spricht ein vierfaches Lob aus:</p><p>Ich kenne deine Werke. Auch wenn das Wirken der Christen von vielen kaum beachtet wird, sieht der Herr doch jeden Einzelnen, der damals und heute im Vertrauen auf seinen Herrn lebt und wirkt.<br />
Du hast eine kleine Kraft. Dies ist tr&ouml;stend und nicht abwertend zu verstehen: Die Kraft, die dir zur Verf&uuml;gung steht, hast du zu meiner Ehre genutzt, hast meinen Namen gro&szlig; gemacht. &bdquo;Meine Kraft ist in den Schwachen m&auml;chtig&ldquo;, verspricht der Herr (2. Korinther 12,9).<br />
Du hast mein Wort bewahrt. Darin liegt DAS Geheimnis eines Lebens, in dem sich Jesus verherrlicht: an seinem Wort dranbleiben, es bewahren &ndash; im eigenen Leben und in der Verk&uuml;ndigung in Tat und Wort.</p><p>Eine angehende Gemeindediakonin und Religionslehrerin erhielt einmal diesen seelsorglichen Rat: &bdquo;Bleiben Sie immer an seinem Wort, auch in herausfordernden Auseinandersetzungen, stellen Sie sich auf die Seite der Bibel.&ldquo; Nach Jahrzehnten des Dienstes bekannte sie: &bdquo;Daran habe ich mich gehalten und habe Gutes erlebt.&ldquo;</p><p>Du hast meinen Namen nicht verleugnet. Spontan denke ich an den J&uuml;nger Petrus, der im Hof des Hohenpriesters geleugnet hatte, Jesus zu kennen, w&auml;hrend Jesus verh&ouml;rt und f&uuml;r sein Bekenntnis verurteilt wurde.<br />
&nbsp;&bdquo;Allein im Namen Jesus finden wir die Rettung aus der zerst&ouml;rerischen Macht der S&uuml;nde, finden wir das Heil&ldquo; &ndash; als Petrus sp&auml;ter selbst angeklagt wird (Apostelgeschichte 4).&nbsp;</p><p>Die Gemeinde in Philadelphia beschenkt Jesus mit der Zusage: <strong>&bdquo;Ich habe vor dir eine offene T&uuml;r gegeben, die niemand schlie&szlig;en kann.&ldquo; </strong>Im letzten Herbst wurde bei mir auf etwas ungew&ouml;hnliche Weise eine Krebserkrankung festgestellt. Operation, Nachbehandlung, Bestrahlungen mit guter Prognose, eine Reha-Ma&szlig;nahme &ndash; in allem wusste ich mich in Jesus geborgen. Mit vielen Menschen um mich her kam ich &uuml;ber den christlichen Glauben ins Gespr&auml;ch und konnte besonders in der Advents- und Weihnachtszeit auf Jesus, den Retter, hinweisen. So erlebte ich &bdquo;offene T&uuml;ren&ldquo;. Bis heute frage ich mich: K&ouml;nnte es sein, dass der Herr diese Krankheitsphase zugelassen hat, um bestimmte Menschen mit der biblischen Botschaft zu erreichen?</p><p>Gehen Sie heute getrost durch die T&uuml;ren, die unser Herr f&uuml;r Sie ge&ouml;ffnet hat!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17066695.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen]]></author>
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      <pubDate>Tue, 01 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Warum?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hiob 3,20-21 – ausgelegt von Christa Weik.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Hiob 3,20-21 – ausgelegt von Christa Weik.</em><br/>
<p>Ein mehrstimmiges Werk des Komponisten Johannes Brahms beginnt mit einem eindringlichen, langgezogenen &bdquo;Warum&ldquo;. Mal ert&ouml;nt es intensiv und gleicht einem Aufschrei, mal ist es nur verhalten zu h&ouml;ren. Der Fragende scheint kaum noch Kraft zu haben. Im Buch Hiob, Kapitel 3, den Versen 20.21, klagt er: <strong>&bdquo;Warum gibt Gott dem Leidenden Licht und Leben denen, die verbittert sind, die sich sehnen nach dem Tod, doch er kommt nicht?&ldquo;</strong></p><p>Wer und was steht hinter dieser verzweifelten Aussage? Hiob war ein angesehener und reicher Gro&szlig;grundbesitzer, ein Aram&auml;er aus dem Ostland, mit einem &uuml;ber die Ma&szlig;en gro&szlig;en Viehbestand samt dem erforderlichen Personal. Zeitlich geh&ouml;rte er wohl zu den Patriarchen wie Abraham</p><p>Was kennzeichnet seine Pers&ouml;nlichkeit? * Seine ungetr&uuml;bte, ganzheitliche Beziehung zum lebendigen Gott &ndash; * mit Auswirkungen auf den Alltag: Hiob mied das B&ouml;se; seine innere und &auml;u&szlig;ere Haltung waren deckungsgleich. * Er lebte zur Ehre Gottes. * Er pr&auml;gte, zusammen mit seiner Frau, das Leben seiner zehn Kinder.</p><p>Eines Tages brach &uuml;ber Hiob und seine Frau ein unvorstellbares Leid herein. An einem Tag verloren sie durch feindliche V&ouml;lker ihren gesamten Viehbestand sowie die Viehhirten. Durch einen nicht n&auml;her beschriebenen Sturm - mit Erdersch&uuml;tterungen? - kamen alle Kinder im Haus des &Auml;ltesten bei einer Feier ums Leben. Welches Elternpaar kann einen solchen Verlust ertragen? Der innere Schmerz der Angeh&ouml;rigen ist unbeschreiblich. W&auml;hrend Hiob an seinem Vertrauen zu seinem Gott festhielt, zerbrach seine Frau daran (Hiob 1,21; 2,9.10). Erst als Hiob dann auch noch schwer erkrankte, war er der Verzweiflung nahe.</p><p>Der Besuch seiner drei Freunde, die ihn mit ihrer schweigenden Gegenwart tr&ouml;sten wollten, half ihm nicht. Schlie&szlig;lich stellte Hiob Fragen, die seine innere Not ausdr&uuml;ckten.<strong> &bdquo;Warum gibt Gott dem Leidenden Licht und Leben denen, die verbittert sind, die sich sehnen nach dem Tod, doch er kommt nicht?&ldquo; </strong>Hiob war am Ende seiner Kraft.</p><p>Halten Sie einen Augenblick inne und machen sich bewusst, unter welch qu&auml;lenden Gedanken Sie vielleicht an diesem Morgen leiden.</p><p>Viele Menschen fragen: &bdquo;Warum l&auml;sst Gott das &Uuml;bel zu? Warum leide gerade ICH?&ldquo; Dazu drei &Uuml;berlegungen:</p><ol><li>Hiob stellte die Existenz Gottes nicht infrage. Er hielt es nicht mit t&ouml;richten Menschen, die sagen: &bdquo;Es gibt keinen Gott&ldquo; (Ps 14,1).</li><li>&nbsp;Er versuchte nicht, die Gerechtigkeit Gottes und die Warum-Frage rational zu erkl&auml;ren. Er wollte den Widerspruch zwischen der Allmacht und Liebe Gottes einerseits und dem &Uuml;bel in der Welt andererseits nicht aufl&ouml;sen. Er hielt sich nicht f&uuml;r einen <em>Anwalt Gottes</em>.</li><li>Hiob wandte sich mit all seinen Klagen und Fragen an Gott. Vor ihm sch&uuml;ttete er sein Herz aus. Hiob konzentrierte sich nicht jammernd auf sich und sein Leiden, sondern blieb in der auf Gott ausgerichteten Vertrauensbeziehung. Darin weist er uns auf Jesus hin, der in seiner dunkelsten Stunde am Kreuz die Gottverlassenheit erlitt und dennoch ausrief: &bdquo;MEIN Gott, MEIN Gott, warum hast du mich verlassen?&ldquo;</li></ol><p>Hiob wusste nicht, was wir heute durch die Bibel wissen: Es ging um einen Kampf zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gott und Satan (Hiob 1 und 2). Hiob litt f&uuml;r die Ehre Gottes, und Gott hielt seinem glaubenden Diener die Treue.</p><p>Das irdische Leid des Hiob und seiner Frau war zeitlich begrenzt. Am Ende ihrer Gotteserfahrungen stehen a.) die Erkenntnis einer tieferen Gottesbeziehung (Hiob 42,4.5); und b.) der &uuml;berw&auml;ltigende Segen Gottes: Erneut die Geburt einer zehnk&ouml;pfigen Kinderschar und der doppelte Viehbestand.</p><p>Nehmen Sie einen weiteren Teil der Brahms-Motette mit den Worten aus Jakobus 5,11 mit in den heutigen Tag:</p><p>&bdquo;Wir sch&auml;tzen jene gl&uuml;cklich, die im Leiden durchgehalten haben. Ihr kennt die Geduld Hiobs und wisst, wie der Herr alles zu einem guten Ende f&uuml;hrte, denn er ist voll Mitgef&uuml;hl und Barmherzigkeit.&ldquo; (NLB)</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17065838.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen]]></author>
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      <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Widerspruch zwecklos]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 5,38-39 – ausgelegt von Herbert Laupichler.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Apostelgeschichte 5,38-39 – ausgelegt von Herbert Laupichler.</em><br/>
<p>Das darf einfach nicht sein. Ungelehrte Leute sprechen &uuml;ber die neue Lehre von Jesus Christus. Aber das gef&auml;llt den geistlichen F&uuml;hrern des j&uuml;dischen Volkes &uuml;berhaupt nicht. Im Synedrium, dem h&ouml;chsten Gericht, beraten sie &uuml;ber das weitere Vorgehen. Gamaliel, ein Mitglied dieses Gerichts, spricht zu ihnen: <strong>&bdquo;Lasst ab von diesen Leuten und lasst sie gehen! Denn wenn das, was hier geplant und ins Werk gesetzt wird, von Menschen stammen sollte, dann wird es sich zerschlagen. Wenn es aber von Gott kommt, dann werdet ihr sie nicht aufhalten k&ouml;nnen</strong>.&ldquo; Nachzulesen ist dieser Lehrtext zur Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine in der Apostelgeschichte 5, die Verse 38 bis 39.</p><p>Gamaliel ist ein Lehrer des j&uuml;dischen Gesetzes. Und er spricht im Auftrag Gottes etwas aus, was bis heute g&uuml;ltig ist. Denn bis heute besteht der Glaube an Jesus Christus und nichts und niemand konnte ihn bisher aufhalten. Dabei wurde das von Anfang an immer wieder versucht.</p><p>So entsteht nach der brutalen Hinrichtung des Diakons Stephanus eine gro&szlig;e Verfolgung der Gemeinde in Jerusalem. Trotz des Rates von Gamaliel.</p><p>Besonders Saulus von Tarsus, ein Sch&uuml;ler des Gamiliel, verfolgt die Nachfolger von Jesus mit grausamer H&auml;rte. Hat Saulus denn nicht die Worte seines Lehrers geh&ouml;rt? Erbittert will Saulus den Glauben an Jesus aufhalten. Bis dieser Saulus in den Weg tritt. Und Saulus zum Paulus wird. Wie kaum ein anderer verbreitet Paulus das Evangelium. Dabei bekommt er sehr deutlich zu sp&uuml;ren, was es bedeutet, sich den Feinden des Evangeliums in den Weg zu stellen.</p><p>Aufgrund der Verfolgung fl&uuml;chten viele Anh&auml;nger des neuen Glaubens aus Jerusalem. Als Folge davon entstehen neue Gemeinden und das Evangelium breitet sich aus. Auch im r&ouml;mischen Reich. Doch den r&ouml;mischen Kaisern passt das &uuml;berhaupt nicht. Christen kommen ins Gef&auml;ngnis, werden gequ&auml;lt und viele sogar den L&ouml;wen vorgeworfen. Aber auch die r&ouml;mischen Kaiser k&ouml;nnen das Werk Gottes nicht aufhalten.</p><p>Ebenso wenig wie in den letzten zweihundert Jahren grausame Diktatoren wie Hitler, Stalin, Mao tse tung und viele andere. Dabei bewirken Gott sei Dank Verbote des christlichen Glaubens oft genau das Gegenteil. Es f&auml;llt daher auf, das starkes Wachstum christlicher Gemeinden gerade in L&auml;ndern festgestellt wird, in denen Christen gro&szlig;em Druck ausgesetzt sind.</p><p>So leben zum Beispiel in China mittlerweile mindestens achtzig Millionen Christen. Obwohl es dort immer wieder Wellen von Christenverfolgungen gibt.</p><p>Auch im Iran beginnt eine erstaunliche Bewegung hin zu Jesus Christus ausgerechnet einige Jahre nach der Islamischen Revolution unter Ayatollah Khomeini.</p><p>Dabei erstaunt es immer wieder, was Christen nicht alles auf sich nehmen, um wenigsten Teile von Gottes Wort in ihren H&auml;nden zu halten. Als es zum Beispiel in China schwierig bis unm&ouml;glich ist, an Bibeln zu kommen. Heute kann es Christen in Nordkorea ins Arbeitslager bringen, wenn eine Bibel bei ihnen entdeckt wird.</p><p>Das Christen verfolgt werden, ist jedoch nicht nur ein Thema der Vergangenheit. So leben heute mehr als zweihundert Millionen Christen in einem Umfeld, in dem sie immer wieder von Diskriminierung, Verleumdung, Angriffen, Haft oder gar mit dem Tod bedroht sind. Und das betrifft mehr als sechzig L&auml;nder.</p><p>Ich erinnere an die Worte des Gamaliels &uuml;ber das Evangelium und die Christen: <strong>Wenn es aber von Gott kommt, dann werdet ihr sie nicht aufhalten k&ouml;nnen.</strong> Mit diesen Worten im Ohr will ich f&uuml;r die betroffenen Christen beten. Und die Organisationen unterst&uuml;tzen, die ihnen besonders helfen. M&ouml;chten Sie da nicht mitmachen?</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Herbert Laupichler</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17065452.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Herbert Laupichler]]></author>
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      <pubDate>Sun, 29 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wenn der Zweifel nagt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 11,4-5 – ausgelegt von Herbert Laupichler.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Matthäus 11,4-5 – ausgelegt von Herbert Laupichler.</em><br/>
<p>Ich bin immer wieder froh, dass in der Bibel niemand sch&ouml;ngeredet wird. Deshalb tauchen in der Bibel auch Menschen auf, die gezweifelt haben.</p><p>So wie sogar Johannes der T&auml;ufer. Er stammt aus einer Priesterfamilie und ist der Sohn von Zacharias und Elisabeth. Viele Jahre haben seine Eltern um ein Kind gebetet und sind dar&uuml;ber alt geworden.</p><p>Doch Gott will ein Wunder tun. Ein Engel erscheint dem Zacharias. Und eine nat&uuml;rliche F&auml;higkeit der Eheleute wird wiederhergestellt, Elisabeth wird schwanger. Und der Vater muss dazu neun Monate schweigen.</p><p>Der Engel k&uuml;ndigt aber auch an, welchen Auftrag Johannes ausf&uuml;hren soll.</p><p>Viele der S&ouml;hne Israels wird er zu dem Herrn, ihrem Gott, bekehren, sagt der Engel und Johannes wird das Volk auf den kommenden Messias vorbereiten.</p><p>Auf ein Wort Gottes hin geht Johannes dann in die W&uuml;ste. An den Jordan. Dort fordert Johannes die Menschen zur Umkehr, zur Bu&szlig;e auf. Und als Zeichen lassen sich die Menschen im Jordan taufen.</p><p>Dann passiert etwas sehr Gro&szlig;es f&uuml;r Johannes. Jesus kommt zu ihm an den Jordan. Johannes ist sich sofort sicher: dieser Mann dort ist das Lamm Gottes, welches die S&uuml;nde der Welt wegnimmt.</p><p>Dann will Jesus sich taufen lassen. Johannes wehrt ab. Aber Jesus besteht darauf. Er will zeigen, dass die getauften Juden zu ihm geh&ouml;ren. Und er zu ihnen. Dazu best&auml;tigt eine Stimme aus dem Himmel, das Jesus der Sohn Gottes ist. Ein unvergesslicher Moment f&uuml;r Johannes.</p><p>Johannes tauft am Jordan. Im Einflussbereich von Herodes Antipas. Der hat seinem Bruder die Frau ausgespannt und lebte mit ihr zusammen. Zuvor hat dieser K&ouml;nig nat&uuml;rlich seine eigene Frau versto&szlig;en und diesen doppelten Ehebruch kritisiert Johannes.&nbsp; Er sagt die Wahrheit und landet im Gef&auml;ngnis. Und dort beginnt er zu zweifeln.</p><p>Geht es Ihnen und mir nicht auch manchmal so? Wir wissen, dass Gott uns liebt, dass Jesus uns gerettet hat. Aber wenn es eng wird, kommen Zweifel.</p><p>Warum hilft Gott nicht, warum werde ich nicht gesund, warum wollen meine Kinder nichts von mir wissen? Warum bin ich arbeitslos oder was es auch immer sein mag.</p><p>Der Zweifel nagt am Glauben.</p><p>Johannes h&auml;lt es vor lauter Zweifel nicht mehr aus und schickt seine J&uuml;nger los. Die sollen Jesus fragen: Bist du der Kommende, oder sollen wir auf einen anderen warten? Zweifeln hei&szlig;t also, ich suche eine Alternative.<br />
Zweifel kommt aus dem Althochdeutschen und ist von dem Wort Zwiefalt abgeleitet. Aus einer Falte werden zwei.</p><p>Johannes zweifelt und tut genau das Richtige. Er richtet sich mit seinen Zweifeln an Jesus.</p><p>Das d&uuml;rfen auch Sie und ich tun, wenn wir zweifeln. Wenn unsere Fragen und Gedanken Achterbahn fahren.</p><p>Doch wie reagiert Jesus? Ist er entsetzt, das ausgerechnet sein Wegbereiter an ihm zweifelt? Nein, ganz im Gegenteil.</p><p><strong>&bdquo;Und Jesus sprach zu ihnen: Geht hin und sagt Johannes wieder, was ihr h&ouml;rt und seht: Blinde sehen und Lahme gehen, Auss&auml;tzige werden rein und Taube h&ouml;ren, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt.&ldquo;</strong></p><p>Nachzulesen im Evangelium nach Matth&auml;us, Kapitel 11 die Verse 4 und 5.</p><p>Jesus antwortet nicht mit Ja oder Nein. Stattdessen erinnert er Johannes an das, was der schon l&auml;ngst wusste. Denn Jesus zitiert aus dem Propheten Jesaja die Kennzeichen des Messias. Jesus geht auf das Fundament des Glaubens zur&uuml;ck.</p><p>Zum Schluss setzt Jesus ihm ein sch&ouml;nes Denkmal und sagt: Dieser ist es, von dem geschrieben steht: &raquo;Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg vor dir bereiten wird.&laquo;</p><p>Wahrlich, ich sage euch, unter den von Frauen Geborenen ist kein Gr&ouml;&szlig;erer aufgestanden als Johannes der T&auml;ufer.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Herbert Laupichler</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17065094.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Herbert Laupichler]]></author>
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      <pubDate>Sat, 28 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ganz zu Gott gehören]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 14,8 – ausgelegt von Eberhard Adam.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Römer 14,8 – ausgelegt von Eberhard Adam.</em><br/>
<p>Warum will ich eigentlich ganz zu Gott geh&ouml;ren? Weil ich ihn ernst und beim Wortnehme. Ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Deshalb habe ich mein Leben Gott anvertraut. Der Apostel Paulus schreibt an die Christen in Rom: <strong>&bdquo;Leben wir, so leben wir dem&nbsp;</strong><strong>Herrn: sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind&nbsp;</strong><strong>wir des Herrn.&ldquo;</strong>&nbsp; (R&ouml;mer 14,8)</p><p>Ich bin davon &uuml;berzeugt, er hat recht. Im ersten Teil der Bibel finde ich im Samuelbuch dazu folgende Geschichte:<br />
Der Israelit Elkana hat zwei Frauen: Hanna und Peninna. Aber Hanna liebt er mehr. Peninna hat viele Kinder und sie verspottet Hanna st&auml;ndig, weil Hanna keine Kinder hat. Elkana reist jedes Jahr mit seiner Familie nach Silo, um dem Herrn bei der Stiftsh&uuml;tte, dem Heiligtum Israels, anzubeten.</p><p>Dort merkt er einmal, dass seine geliebte Hanna sehr traurig ist. Er sagt: &bdquo;Hanna, bitte wein nicht mehr. Du hast doch mich. Ich liebe dich!&ldquo; Danach betet Hanna f&uuml;r sich allein. Sie kann dabei einfach nicht aufh&ouml;ren zu weinen. Sie fleht Gott den Herrn an, ihr zu helfen, und verspricht: &bdquo;Herr, wenn du mir einen Sohn schenkst, dann gebe ich ihn dir. Er soll dir sein Leben lang dienen.&ldquo;</p><p>Der Hohe Priester Eli sieht Hanna schluchzen und denkt, sie w&auml;re betrunken. Hanna sagt: &bdquo;Nein, mein Herr, ich bin nicht betrunken. Ich bin v&ouml;llig verzweifelt und deswegen erz&auml;hle ich Gott alles.&ldquo; Eli merkt, dass er sich geirrt hat, und sagt: &bdquo;Ich w&uuml;nsche dir, dass Gott deine Bitte erf&uuml;llt.&ldquo;</p><p>Hanna f&uuml;hlt sich besser und geht. Nicht einmal ein Jahr sp&auml;ter bekommt sie einen Sohn und nennt ihn Samuel, das bedeutet: &bdquo;Gott hat erh&ouml;rt&ldquo;. Hanna ist sehr gl&uuml;cklich, darum f&auml;ngt sie gleich an, ein Lied f&uuml;r Gott zu singen. In diesem Lied kommt der Losungsvers der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine vor: &bdquo;Der Herr t&ouml;tet und macht lebendig, f&uuml;hrt ins Totenreich und wieder herauf.&ldquo; 1. Samuel 2,6</p><p>Hanna hat Gro&szlig;es mit Gott erlebt. Zun&auml;chst f&uuml;hlte es sich so an, als f&uuml;hrte Gott sie ins Totenreich. Ihr K&ouml;rper war wie tot. Sie konnte kein neues Leben geben. Doch nun hat Gott der Herr sie gleichsam aus dem Totenreich wieder herauf ins Leben gef&uuml;hrt. Deshalb gibt sie ihrem Sohn den Namen Samuel. Gott hat ihr Gebet erh&ouml;rt.</p><p>Vielleicht kennen Sie &auml;hnliche Situationen in Ihrem Leben. Zeiten, die v&ouml;llig sinnlos erscheinen. Zeiten, in denen Sie sich fragen: Wo ist Gott? Warum antwortet er nicht? Warum bekomme ich kein Zeichen von ihm? Sie f&uuml;hlen sich bildlich ins Totenreich gef&uuml;hrt. Mausetot. Da ist nichts mehr, nur noch Schmerz.</p><p>Von Gott und der Welt verlassen, nennen wir das. So hat es Hanna erlebt. Sie hat allerdings nicht aufgegeben. Sie hat Gott, dem Herrn, alles vor die F&uuml;&szlig;e geworfen. Sie hat ihm ihre ganze Not geklagt. Und er hat dann doch geantwortet. Das w&uuml;nsche ich Ihnen auch.</p><p>Hanna hat verstanden, Gott handelt so, wie er es f&uuml;r richtig h&auml;lt. Das kann ich nicht immer so sehen. Sicher geht es Ihnen &auml;hnlich wie mir, ich bin auf Gottes Antworten gespannt, wenn ich ihn einmal fragen kann. Es kann allerdings sein, dass ich dann gar keine Fragen mehr habe.</p><p>&Uuml;brigens hat Hanna am Ende 5 Kinder.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Eberhard Adam</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17064297.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Eberhard Adam]]></author>
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      <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Bleiben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Timotheus 3,14-15 – ausgelegt von Eberhard Adam.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Timotheus 3,14-15 – ausgelegt von Eberhard Adam.</em><br/>
<p>Ja, darauf kommt es an. Es geht ums Bleiben. Vieles geschieht in meinen Leben.<br />
Manches vergesse ich schnell, anderes halte ich fest. Welches sind die Dinge, die ich festhalte? Erkenntnisse, bei denen ich bleiben will, k&ouml;nnen es sein. Es sind nat&uuml;rlich auch einpr&auml;gsame Erlebnisse. Manchmal bin ich mir dann nicht ganz sicher, ob ich mich wirklich daran erinnern kann. Vieles wurde mir immer wieder erz&auml;hlt. Ich habe als kleiner Junge mal eine dicke schwarze Fliege gegessen, wahrscheinlich von der Fensterbank. Meine Tante soll mich dann gefragt haben, ob sie gut geschmeckt habe. Darauf meine klare Antwort: &bdquo;Ja!&ldquo;</p><p>Wei&szlig; ich das wirklich noch? Oder erinnere ich mich an das, was mir erz&auml;hlt wurde?</p><p>Nun ist das mit der Fliege nicht wirklich wichtig. Aber es gibt Lebensregeln, die mir meine Omas, meine Eltern oder auch meine Lehrerinnen und Lehrer beigebracht haben. Sachen, die wirklich wichtig f&uuml;r mein Leben waren und es bis heute sind. Die gilt es festzuhalten. Dabei will ich bleiben. Wichtig ist dann auch, von wem ich was gelernt habe. Paulus erinnert seinen jungen Mitarbeiter daran: <strong>&bdquo;...du wei&szlig;t ja, von wem du gelernt hast...&ldquo;</strong><br />
Timotheus ging es wie mir. <strong>&bdquo;... dass du von Kind auf die Heilige Schrift kennst&hellip;.&ldquo;</strong></p><p>Auch ich kenne sie von Kind auf. Zu Hause wurden die biblischen Geschichten erz&auml;hlt. Es wurde gebetet vor dem Essen und auch das Gute-Nacht-Gebet geh&ouml;rte dazu. Ich kann also alles gut verstehen, was hier ausgesagt wird. Paulus zeigt auch auf, wozu das alles gut sein kann:<strong> &bdquo;...die dich unterweisen kann&nbsp;</strong><strong>zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus.&ldquo;</strong></p><p>Seligkeit, was bedeutet das hier? Nach dem Tod an den himmlischen Freuden teilhaben. Also ewiges Leben in Gottes neuer Welt.</p><p>Was Paulus hier dem Timotheus zusagt, gilt genauso auch noch heute f&uuml;r uns. Die &bdquo;Heilige Schrift&ldquo;, die Bibel, zeigt auf, wie ich mit Gott ins Reine kommen kann.Hier ist die Rede von der Schuld vor Gott und von der Vergebung, die m&ouml;glich ist. Gott selbst hat seinen Sohn hingegeben, damit ich gerettet werden kann.</p><p>Vielleicht denkt jetzt der eine oder die andere, f&uuml;r mich h&auml;tte er das nicht gebraucht. Ich komme alleine damit klar. Oder auch, das ist sowieso alles nicht wahr. Mein Leben endet mit dem Tod. Da kommt nichts mehr.</p><p>Ich habe mich f&uuml;r den Weg entschieden, den Paulus hier vorschl&auml;gt. Ich glaube an den lebendigen Gott. Ich glaube auch an den lebendigen Jesus Christus. F&uuml;r mich sind Himmel und H&ouml;lle kein M&auml;rchen. Deshalb nehme ich Paulus ernst und folge seiner Anweisung: <strong>&bdquo;Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist: du wei&szlig;t ja, von wem du gelernt&nbsp;</strong><strong>hast und dass du von Kind auf die Heilige Schrift kennst, die dich unterweisen kann&nbsp;</strong><strong>zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus.&ldquo;</strong></p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Eberhard Adam</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17063562.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Eberhard Adam]]></author>
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      <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Mehr als Bundesverfassungsgericht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 15,4 – ausgelegt von Roland Simantzik.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Offenbarung 15,4 – ausgelegt von Roland Simantzik.</em><br/>
<p>Vor einigen Jahren war ich in Hessen einmal zu einem Gerichtstermin eingeladen. Ich sollte als Zeuge aussagen. Ein H&auml;ndler hatte &uuml;ber das Internet elektronische Ger&auml;te zum Kauf angeboten. Dann das Geld kassiert, aber nichts geliefert.</p><p>Wir waren 2, 3 Zeugen. Wir haben nacheinander unsere Aussagen gemacht. Und durften wieder gehen. Leider habe ich damals nicht mitbekommen, wie das Gerichtsverfahren ausgegangen ist. Mich h&auml;tte schon interessiert, welches Urteil gesprochen wurde.</p><p>Ein anderes Beispiel: Sie haben sicher schon einmal geh&ouml;rt, dass bestimmte Streitfragen bis vor das Bundesverfassungsgericht gehen. Das Bundesverfassungsgericht ist dann die h&ouml;chste Instanz. Was die Richter dort entscheiden, das gilt. Nun dauert es manchmal eine Weile, bis das Urteil gesprochen wird. Es muss alles gepr&uuml;ft werden. Das F&uuml;r und Wider. Und wenn das Bundesverfassungsgericht dann endlich urteilt und Klarheit schafft, dann kann man nur hoffen, dass die Kl&auml;ger das auch so sehen. Dass sie den Spruch als gerechtes Urteil akzeptieren. Dass der Streitfall damit wirklich erledigt und aus der Welt geschaffen ist.</p><p>Nun habe ich von einem Fall geh&ouml;rt, wo das genau so passieren wird: Da wird durch das gesprochene Urteil der Streitfall erledigt und aus der Welt geschafft. Da ist die Welt hinterher eine bessere. Und alle atmen auf.<br />
Dieser Fall hat nichts mit dem Bundesverfassungsgericht zu tun. Es geht da um eine noch h&ouml;here Instanz. Und wir alle sind beteiligt.<br />
Das Urteil kommt erst noch. Aber in dem Bericht dar&uuml;ber steht jetzt schon: Alle werden das Urteil akzeptieren. Alle werden den Richter akzeptieren. Seinen Spruch. Es wird f&uuml;r jeden klar sein: So ist es Recht. &bdquo;Basst&ldquo; wie man bei uns in der Pfalz sagen kann. Aber nicht nur in der Pfalz. Nicht nur in Hessen. Nein: In aller Welt wird man sehen und sagen: Das Urteil ist gerecht. So ist es gut und richtig. Aufatmen.</p><p>Sie wundern sich bestimmt, was das f&uuml;r ein Fall ist, von dem ich hier spreche.<br />
Und wieso ich jetzt schon wei&szlig;, dass alle Welt dann den Spruch akzeptieren wird.<br />
Und den Richter. Ja sogar noch mehr: Man wird diesen Richter loben daf&uuml;r. Und anbeten. Unvorstellbar. Oder?</p><p>Der Bericht &uuml;ber diesen Fall steht in der Bibel. Zur Reaktion auf das Urteil zitiere ich aus dem Buch Offenbarung, Kapitel 15 Vers 4. Dort steht: <strong>Ja, alle V&ouml;lker werden kommen und anbeten vor dir, denn deine Urteile sind offenbar geworden.</strong></p><p>Hier ist von Gott geredet. Er ist der Richter. Er ist der K&ouml;nig der V&ouml;lker. Und am Ende der Zeit wird Gott richten. Indem er alles B&ouml;se und alles, was sich gegen ihn gerichtet hat, verurteilt. Das wird furchtbar. Aber gleichzeitig ist das der Weg, wie die Welt wieder richtig wird. Dann werden Recht und Ordnung &ndash; so wie Gott das sieht &ndash; wiederhergestellt. Damit wird die Welt wieder auf Gott ausgerichtet. Ich k&ouml;nnte auch sagen: Sie wird von Gott wieder aufgerichtet. Das ist dann so richtig zum Durchatmen. Zum Singen und Loben. Dann werden alle Gott anbeten. Und es ist gut so.</p><p>Wissen Sie: Ich freue mich nicht auf das Gericht. Aber ich freue mich auf das Leben nach dem Urteil. Und Sie?</p><p>&#9658;&nbsp; &nbsp;Infos zur Offenbarung, Teil 1</p><p>&#9658;&nbsp; &nbsp;Infos zur Offenbarung, Teil 2</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Roland Simantzik</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17062926.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Roland Simantzik]]></author>
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      <pubDate>Wed, 25 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ein „reizvolles“ Bibelwort]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Sprüche 3,5-6 – ausgelegt von Roland Simantzik.]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Sprüche 3,5-6 – ausgelegt von Roland Simantzik.]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Sprüche 3,5-6 – ausgelegt von Roland Simantzik.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Sprüche 3,5-6 – ausgelegt von Roland Simantzik.</em><br/>
<p>Kennen Sie das: Sie h&ouml;ren eine Aussage und sp&uuml;ren sofort einen inneren Widerspruch:<br />
Nein, so kann ich das nicht stehen lassen. Das sehe ich doch irgendwie ganz anders.<br />
Ein Satz, ein Stichwort kann mich zum Widerspruch reizen.</p><p>Und es kann auch der Anfang einer fruchtbaren Diskussion sein. Vielleicht hat am Ende jeder etwas gelernt. Also: Mut zum Widerspruch.</p><p>Ich nenne mal ein Beispiel: Da steht in der Bibel der Satz: &bdquo;<strong>Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht f&uuml;hren.</strong>&ldquo;<br />
Falls Sie sp&auml;ter nachschlagen wollen: Das steht im Buch der Spr&uuml;che in Kapitel 3 die Verse 5 und 6.</p><p>Und in Vers 5 &ndash; das reizt mich zum Widerspruch: <strong>Verlass dich nicht auf deinen Verstand.</strong></p><p>Nun liebe ich logisches Denken, Mathematik, Argumentation und Beweisf&uuml;hrung.<br />
Ich setze gerne meinen Verstand ein. Ich &uuml;berlege, plane. Und bin gl&uuml;cklich, wenn ich damit eine gute L&ouml;sung finde.</p><p>Verstand h&auml;ngt mit Verstehen zusammen. Da geht es um meine Denkf&auml;higkeit. Das kann zu vern&uuml;nftigem Handeln f&uuml;hren.<br />
Und das soll ich lassen? Da mache ich ein dickes Fragezeichen.</p><p>Nun steht der Satz, der mich reizt, ja nicht alleine. Das Wort &bdquo;verlassen&ldquo; kommt im Text zweimal vor: &bdquo;<strong>Verlass dich nicht auf deinen Verstand.</strong>&ldquo; Und: &bdquo;<strong>Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen.</strong>&ldquo; Das steht unmittelbar davor.<br />
F&uuml;r viele ist das ein gro&szlig;er Gegensatz: Der HERR - oder mein Verstand?<br />
Die passen nicht zusammen. Oder doch?</p><p>Beim Stichwort &bdquo;Verstand&ldquo; f&auml;llt mir der &bdquo;gesunde Menschenverstand&ldquo; ein. Sie wissen schon: Wenn der andere auch nur ein bisschen gesunden Menschenverstand h&auml;tte, dann w&uuml;rde er die Sache doch genauso sehen wie ich. Und w&uuml;rde so denken und entscheiden, wie &ndash; na ja, wie halt jeder, der nur ein bisschen gesunden Menschenverstand hat.</p><p>K&ouml;nnen wir uns darauf einigen, dass der sogenannte &bdquo;gesunde Menschenverstand&ldquo; doch sehr stark von meinen Pr&auml;gungen, von meinen Erfahrungen abh&auml;ngig ist?<br />
Und dass dieser Verstand von den ganz pers&ouml;nlichen Ansichten geleitet wird?</p><p>Dann wird mein Verstand mich in die eine Richtung und dein Verstand dich in eine andere Richtung f&uuml;hren.</p><p>Wohin f&uuml;hrt uns eigentlich Gott, wenn wir uns auf ihn verlassen?</p><p>Im Bibelwort steht: Er wird uns <strong>auf allen Wegen</strong><strong>recht f&uuml;hren</strong>.<br />
Das verstehe ich so: Gott wird uns ans Ziel bringen. So, dass es passend ist - f&uuml;r ihn und f&uuml;r mich. Gott wird jeden ans Ziel bringen, der sich seiner F&uuml;hrung anvertraut.</p><p>Ich halte daran fest: Gott hat jeden von uns mit Verstand geschaffen.<br />
Wenn Gott uns Verstand gegeben hat, muss der auch f&uuml;r irgendetwas gut sein.<br />
Anders gesagt: Wenn Gott wollte, dass wir unseren Verstand nicht benutzen, h&auml;tte er uns auch keinen geben m&uuml;ssen.</p><p>Meine L&ouml;sung bei diesem &bdquo;reizvollen&ldquo; Bibelwort: Benutze deinen Verstand. Sch&auml;rfe ihn. Denke nach. Auch kritisch. Und gestalte dein Leben dann so, wie es dem Willen Gottes entspricht. Aber glaube nicht, dass es dein Verstand ist, der dich am Ende ans Ziel bringt.</p><p>Bei dem, was mir nur Gott geben kann, halte ich es f&uuml;r klug, dass ich mich da nicht auf meine Klugheit verlasse.</p><p>Und immer wieder entdecke ich, dass es sich auch in kleinen Alltagsdingen lohnt, mit Gott zu rechnen.</p><p>Kommen Sie gut durch den Tag. Treffen Sie kluge Entscheidungen. Und beziehen Sie Gott mit ein. Das lohnt sich.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Roland Simantzik</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17062101.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Roland Simantzik]]></author>
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      <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Kostbare Kritzeleien]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 145,9 – ausgelegt von Jutta Schierholz.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 145,9 – ausgelegt von Jutta Schierholz.</em><br/>
<p>Vor kurzem haben mein Mann und ich unsere Wohnung neu gestrichen. Nach mehr als zehn Jahren hatten es die W&auml;nde wirklich n&ouml;tig. Und wir haben auch gleich umdekoriert. Die W&auml;nde in unserer Wohnung haben sich all die Jahre &uuml;ber immer mehr mit den Kunstwerken gef&uuml;llt, die unsere Kinder in der Kita und in der Grundschule produziert haben. Nun sind unsere Kinder aber inzwischen ein bisschen gr&ouml;&szlig;er. Und sie wollten nicht mehr st&auml;ndig ansehen, was sie als kleine Jungs gekrakelt und geschmiert hatten. Und sie wollten auch nicht mehr, dass alle unsere G&auml;ste diese Bilder sehen. Deswegen haben wir das alles jetzt mal abgeh&auml;ngt. Unsere Jungs h&auml;tten die ganzen Bilder am liebsten gleich weggeschmissen, so peinlich sind sie ihnen inzwischen.</p><p>Aber da habe ich eingegriffen! Ich finde diese Bilder von Hunden mit f&uuml;nf Beinen und von Regenbogen mit zerlaufenen Farben immer noch wundersch&ouml;n. Denn es waren ja meine Kinder, die sie gemalt hatten. Und ich erinnere mich so gern an ihre leuchtenden Gesichter, wenn sie wieder mit einem Bild ankamen. Und wie stolz sie darauf waren, dass sie das selber hingekriegt haben.</p><p>Ich tue diese Bilder jetzt alle sorgf&auml;ltig in eine Kiste, wo sie sicher aufbewahrt sind. Und ich bin sicher: noch lange, wenn die Kinder schon aus dem Haus sein werden, werde ich manches Mal diese Kiste aufmachen. Und ich werde mir diese wunderbaren Bilder ansehen, die unsere Kinder heute nicht mehr haben wollen. Wie gut, dass ich mich dieser Bilder erbarmt habe und nicht zugelassen habe, dass sie verloren gehen.</p><p>Daran denke ich, wenn ich die Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine f&uuml;r den heutigen Tag lese. Hier steht in Psalm 145, Vers 9: <strong>&bdquo;Der Herr ist allen g&uuml;tig und erbarmt sich aller seiner Werke.&ldquo; </strong></p><p>Vielleicht geht es Gott mit mir ja auch ein bisschen so wie mir mit meinen Kindern. Ich mag auch vieles von dem nicht besonders, was ich so an mir habe und was ich so produziere. Da gibt es so einiges, was ich am liebsten gar nicht mehr anschauen w&uuml;rde und bei dem ich froh w&auml;re, wenn es einfach im M&uuml;lleimer der Geschichte verschwinden w&uuml;rde. Und es ist mir manchmal ein bisschen peinlich, dass Gott das alles sieht und dass ich es vor Gott nicht verstecken kann.</p><p>In der Bibel hei&szlig;t es durchaus, dass Gott alles sieht. Aber die Frage ist ja: Wie verh&auml;lt er sich diesem allem gegen&uuml;ber, was er da sieht? Hier in diesem Psalmwort steht es: <strong>er ist g&uuml;tig, und er erbarmt sich</strong>. <strong>Gott ist <em>allen</em> Menschen g&uuml;tig und er erbarmt sich <em>aller</em> seiner Werke</strong>. Alle Menschen sind Gottes Werke. Und Gott sieht seine Menschen voller G&uuml;te und Erbarmen an.</p><p>Ich stelle mir vor, wie Gott meine eigenen allzu menschlichen krummen Striche sieht, die ich versuche, in meinem Beruf auf die Welt zu zeichnen. Und meine so oft mehr gewollten als gekonnten Versuche, im zwischenmenschlichen Bereich besonders sch&ouml;ne Kunstwerke zu produzieren. Die Farbkleckse, die mir dabei v&ouml;llig danebengehen. Die Stellen, wo ich versucht habe zu radieren, und die dadurch jetzt nur umso schlimmer aussehen. Gott erbarmt sich all dessen. Und vielleicht sitzen Gott und ich ja eines Tages im Jenseits zusammen da, und Gott packt seine gro&szlig;e Kiste aus und schaut mit mir zusammen alles das an, was ich im Lauf meines Lebens so produziert habe. Und Gott l&auml;chelt.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Jutta Schierholz</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17061385.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Jutta Schierholz]]></author>
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      <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Komplizierte Welt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 13,21 – ausgelegt von Jutta Schierholz.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Mose 13,21 – ausgelegt von Jutta Schierholz.</em><br/>
<p>Die heutige Welt ist ganz sch&ouml;n kompliziert geworden. St&auml;ndig gibt es wieder neue Dinge, die ich noch nicht kenne und mit denen ich mich auseinandersetzen muss. Allein diese ganze neue Technik. Sind Smartphones jetzt gut oder schlecht? Oder: Wie erkenne ich eine Spam-Mail? Oder &uuml;berhaupt die ganze Weltlage mit allen diesen Konflikten, wo ich gar nicht mehr so richtig verstehe, wer eigentlich die Guten und wer die B&ouml;sen sind. Das ist alles sehr un&uuml;bersichtlich geworden und sehr sehr kompliziert.</p><p>Ach, wie sch&ouml;n w&auml;re es doch, wenn es da klare Wegweiser g&auml;be. So, wie bei den Israeliten damals in der W&uuml;ste, nachdem sie aus &Auml;gypten ausgezogen waren. Darum geht es in der Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine. F&uuml;r heute gibt es den Vers aus dem 2. Buch Mose, Kapitel 13, Vers 21. Dort hei&szlig;t es:</p><p><strong>&bdquo;Der Herr zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkens&auml;ule, um sie den rechten Weg zu f&uuml;hren, und bei Nacht in einer Feuers&auml;ule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten.&ldquo;</strong></p><p>Das w&auml;r&rsquo;s doch! So ein klares Zeichen, dem ich einfach nur folgen muss. Dann w&uuml;sste ich immer, wo es lang geht. Dann m&uuml;sste ich mir nicht immer selber dar&uuml;ber den Kopf zerbrechen, was richtig und was falsch ist. Dann m&uuml;sste ich einfach nur der S&auml;ule folgen. Es k&ouml;nnte so einfach sein. Warum gibt mir Gott keine solche Wolkens&auml;ule? Damals hat er es doch auch getan.</p><p>Na ja, OK: Wenn ich mich so umschaue, stelle ich fest, dass ich ja gar nicht in der W&uuml;ste bin. Hier gr&uuml;nt und bl&uuml;ht ja gerade alles. Ist ja sogar ganz sch&ouml;n hier. Ich lebe in einem der reichsten L&auml;nder der Welt. Die Superm&auml;rkte sind voll mit Lebensmitteln aus aller Welt, und ich habe auch das n&ouml;tige Geld, um dort einzukaufen. Ich kann mich hier frei bewegen, ohne st&auml;ndig zu bef&uuml;rchten, dass ich einen falschen Tritt mache und in Treibsand versinke. Ich darf selbst entscheiden, wo ich auf der Welt wohnen m&ouml;chte. Es gibt so viele Wege im Leben, die mir offenstehen.</p><p>Die Welt, in der ich lebe, ist nicht die gef&auml;hrliche, lebensbedrohliche Umgebung, wie es die W&uuml;ste f&uuml;r die Israeliten war. Deswegen gibt es auch nicht nur den einen schmalen Weg hindurch, den Gott durch seine Gegenwart in einer Wolken- und Feuers&auml;ule anzeigte. Als die Israeliten an ihrem Ziel im Gelobten Land angekommen waren, war die S&auml;ule wieder verschwunden. Sie hatte ihren Zweck erf&uuml;llt. Auch ich brauche heute keine Wolkens&auml;ule, die vor mir herzieht und der ich nachlaufe. Denn erstens ist meine Welt keine W&uuml;ste. Es gibt mehr als eine m&ouml;gliche Richtung, in die ich gehen kann. Und ich darf und soll meinen eigenen Verstand gebrauchen, um mich in der Welt zu bewegen. Zweitens bin ich aber in dieser Welt dennoch nicht auf mich allein gestellt. Denn Gott ist ja nach wie vor gegenw&auml;rtig. Nicht mehr au&szlig;erhalb von mir in einer Wolke. Sondern, wie ich im Neuen Testament nachlesen kann, wohnt Gottes Geist in allen Menschen, die sich Jesus anvertraut haben. Und so verlasse ich mich darauf, dass mich dieser Geist als innerer Kompass leiten wird. Die Welt ist gerade kompliziert, das ist wohl wahr. Aber ich bin darin nicht allein. Ich habe meinen Verstand, und vor allem habe ich Gottes Geist. Mit beidem zusammen darf ich darauf vertrauen, dass ich sicher unterwegs bin.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Jutta Schierholz</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17061004.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Jutta Schierholz]]></author>
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      <pubDate>Sun, 22 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Was treibt mich zu Gott?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 136,3.4 – ausgelegt von Johannes Holmer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Psalm 136,3.4 – ausgelegt von Johannes Holmer.</em><br/>
<p>Es war am Anfang meiner Zeit als Pastor in unserer kleinen Landgemeinde. Meine Frau und ich haben Sonntag f&uuml;r Sonntag &auml;ltere Menschen aus den D&ouml;rfern mit unserem &bdquo;Trabi&ldquo; zum Gottesdienst abgeholt. Aus einem Dorf kam ein Mann immer wieder mit, von dem wir wussten, dass er fast vollst&auml;ndig taub war. Er setzte sich stets in die erste Reihe und versuchte, mit einem H&ouml;r-Rohr noch ein ganz klein wenig zu h&ouml;ren. Das meiste las er von den Lippen ab, weswegen die erste Reihe seine Reihe war. Er war ein Fl&uuml;chtling aus Wolynien, der nach dem Krieg in dieses Dorf kam und dort eine kleine Siedlung hatte. Irgendwann fragte ich ihn, warum er immer wieder mitk&auml;me, obwohl er doch so gut wie nichts versteht. Sein Kommentar: &bdquo;Herr Pastor &ndash; die G&uuml;te Gottes und - der Segen!&ldquo;</p><p>Ich fragte mich: Was mag wohl Beides f&uuml;r ihn bedeuten? Der Segen? Was ist das eigentlich - Segen? Was ist ein gesegnetes Leben, ein gesegnetes Alter? Was bedeutet es, wenn wir sagen: &bdquo;An Gottes Segen ist alles gelegen&rdquo;? Was hat Jakob gemeint, als er rief: &bdquo;Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn&rdquo;( 1. Mose 32,27)?</p><p>Segnen kommt von signare, signieren, und hei&szlig;t: mit einem Zeichen versehen. Gott hat viele Zeichen gegeben. Gott schenkte Kain das Zeichen der Schonung (1. Mose 4,15). Er gab Noah das Zeichen des Regenbogens. Abraham bekommt ein Zeichen &ndash; die Sterne und sp&auml;ter die Beschneidung. Jakob sieht die Himmelsleiter, Mose den brennenden Dornbusch, das Volk Israel die Wolken- und Feuers&auml;ule. Zeichen &uuml;ber Zeichen - bis das Zeichen kommt, in dem alle fr&uuml;heren mit eingeschlossen sind, das Zeichen des Christus, das Kreuz. Gesegnet sein hei&szlig;t fortan: mit dem Zeichen des Kreuzes von Gott signiert sein.</p><p>Und &uuml;berhaupt: Zun&auml;chst ist das Kreuz ja ein Todeszeichen, ein Fluchzeichen. Aber indem Jesus den Fluch des Todes, das Gericht f&uuml;r uns tr&auml;gt und &uuml;berwindet, wird das Kreuz ein Siegeszeichen, ein Lebenszeichen. Und f&uuml;r ein kleines M&auml;dchen ist das Kreuz ein Pluszeichen! Sie kommt von einem Dorf in die Gro&szlig;stadt, sieht die vielen Kircht&uuml;rme und fragt die Mutter: &bdquo;Warum sind auf den Kirchen die Pluszeichen?&rdquo; Vom Rechnen wusste sie, dass das Kreuz das Zeichen f&uuml;r Plus ist. Ein Leben unter Gottes Segen ist ein Leben, das unter dem Pluszeichen Gottes steht. Eigentlich steht unser Leben unter dem Minuszeichen von S&uuml;nde und Tod. Aber wenn wir mit unserer Schuld zu Jesus kommen, wird er uns vergeben und uns mit dem Zeichen des Kreuzes segnen. Dann ist die Schuld vergeben, der Tod besiegt, das Leid getragen. Wir sind von Gott zum Leben gezeichnet, gesegnet.</p><p>Und damit sind wir wieder bei der G&uuml;te Gottes? Wie wird sie sichtbar, wenn ein alter Mann aus Wolynien seinen Alltag meistern muss, aber fast vollst&auml;ndig taub ist? Wo ist da Gottes G&uuml;te zu sehen?&nbsp;</p><p>In dem Psalm 136 kommt ganze 23-mal der Zu-Satz: <strong>&bdquo;denn seine G&uuml;te w&auml;hret ewiglich&ldquo;.</strong> Das ist es, was der Psalmbeter besingen m&ouml;chte: Die G&uuml;te Gottes. Auch in anderen Texten, vor allem in den Psalmen, wird diese G&uuml;te Gottes immer wieder und aus ganz verschiedenen Perspektiven und Sichtweisen besungen, so z. B. in Psalm 107. Aber selbst im Neuen Testament wird auf die G&uuml;te und Geduld Gottes mit seinem Volk Israel immer wieder Bezug genommen, zum Beispiel in der Pfingstpredigt des Petrus in der Apostelgeschichte, Kapitel 2 oder in der Rede des Stephanus in Apostelgeschichte 7.</p><p>Die Kinder unserer Gemeinde haben fr&uuml;her immer das Lied von Hella Heizmann &bdquo;und ihrer Rasselbande&ldquo; gesungen: &bdquo;Psalmen sind Lieder aus uralten Zeiten; Psalmen sind Lieder aus dem Heiligen Land&ldquo;. Ja, das ist so. Es sind Lieder f&uuml;r Gott, Lieder f&uuml;r den Sch&ouml;pfer der Welt. Aber nicht nur in blinder Unterwerfung, sondern in staunender Anbetung.</p><p>Es gibt ein Lied aus den Erweckungszeiten des 19. Jahrhunderts, das beginnt mit den Worten: &bdquo;Die G&uuml;te Gottes preisen, soll meine Freude sein&ldquo;. Das ist es, worauf es ankommt. Das ist es, was unser Leben ausmachen soll. Den lebendigen Gott zu preisen, soll nicht nur unsere Freude sein, sondern, es soll unser Leben bestimmen. So hat sich der Sch&ouml;pfer unser Leben auf dieser Erde gedacht: &bdquo;damit wir zum Lob seiner Herrlichkeit leben&ldquo; (Eph. 1,12).</p><p>Darum: <strong>Danket dem Herrn aller Herren, der allein gro&szlig;e Wunder tut, denn seine G&uuml;te w&auml;hret ewiglich. </strong>(Psalm 136,3.4)</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Johannes Holmer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17060576.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Johannes Holmer]]></author>
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      <pubDate>Sat, 21 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Der Blinde sieht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 10,47 – ausgelegt von Johannes Holmer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Markus 10,47 – ausgelegt von Johannes Holmer.</em><br/>
<p>K&ouml;nnen Sie sich vorstellen, was das Leben, was das Los dieses blinden Mannes am Wegesrand war und was es f&uuml;r seinen Alltag bedeutete? Ich habe immer wieder mal dar&uuml;ber nachgedacht, wie es wohl w&auml;re, pl&ouml;tzlich, oder gar von Geburt an blind zu sein, nichts zu sehen, alles nur &uuml;ber das Geh&ouml;r wahrzunehmen. Und wenn ich ehrlich bin, dann muss ich sagen: Das erscheint mir wirklich grauenhaft. Ja, es ist heute sicher Vieles leichter, denn es gibt viele moderne Hilfsmittel und -m&ouml;glichkeiten. Doch es bleibt dieses andauernde Dunkel. Alles Sch&ouml;ne, Farbenfrohe und Herrliche unserer Welt bleibt verborgen, jedenfalls &bdquo;auf den ersten Blick&ldquo; &ndash; nat&uuml;rlich in Anf&uuml;hrungszeichen, und wenn ich das &uuml;berhaupt so sagen kann. Und je l&auml;nger ich mir vorstelle, wie es w&auml;re, wenn ich mich nur durch die Welt tasten oder vielleicht von einem Blindenhund f&uuml;hren lassen kann, desto dankbarer werde ich, dass ich einfach so sehen, lesen, Farben in aller Pracht und Vielf&auml;ltigkeit wahrnehmen kann. Und wirklich: Ich frage mich, wie Gott so etwas zulassen kann und warum. Vielleicht ist es mit dem H&ouml;ren- oder dem Redenk&ouml;nnen genauso. Aber nicht zu sehen, erscheint mir doch besonders schlimm.</p><p>Und genau um solch einen Menschen geht es hier. Er wird uns sogar mit seinem Namen vorgestellt, n&auml;mlich Bartim&auml;us, also Sohn des Tim&auml;us. Offenbar hat der schon Einiges von Jesus von Nazareth geh&ouml;rt. Er kennt wohl all die kleinen und gro&szlig;en Geschichten um Jesus, in denen erz&auml;hlt wird, wie er Kranke geheilt hat. Vielleicht sogar die von dem Blinden in Betsaida, den Jesus auf so komische Art geheilt hatte (Markus 8). Auch einem taubstummen Menschen hatte Jesus das Geh&ouml;r wiedergegeben (Markus 7). In den ersten 10 Kapiteln des Markusevangeliums werden uns etliche Berichte &uuml;ber solche Heilungen gegeben.</p><p>Und vielleicht kennt Bartim&auml;us sogar noch etliche weitere sagenhafte Jesusgeschichten.</p><p>Doch das Wichtigste, das er wei&szlig;, ist, wer Jesus eigentlich ist. Nicht nur ein Handwerker, der Jesus von Nazareth, der Sohn des Zimmermanns Joseph. Bartim&auml;us nennt Jesus den &bdquo;Sohn Davids&ldquo; &ndash; <strong>&bdquo;Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich &uuml;ber mich &ndash; erbarme dich meiner&ldquo;.</strong></p><p>&nbsp;&bdquo;Sohn Davids&ldquo; ist eine deutliche Bezeichnung f&uuml;r den langersehnten Messias, den &bdquo;Jeshua&ldquo;, den Retter Israels. Diese grandiose Bezeichnung wiederholt Bartim&auml;us sogar ein weiteres Mal, als die Umstehenden, m&ouml;glicherweise auch die J&uuml;nger, ihn zum Schweigen bringen wollen. Kann sein, dass er realisiert, dass sein Geschrei den meisten l&auml;stig ist. Aber nach dem, was er wohl von Jesus wusste, ist es ihm gerade v&ouml;llig egal &ndash; er schreit noch viel mehr&hellip; Jetzt oder nie, mag sein Motto gewesen sein.</p><p>Und Jesus? Von ihm hei&szlig;t es hier: &bdquo;Er blieb stehen und lie&szlig; ihn rufen&ldquo;. Jesu sieht das Elend, die Sehnsucht, wenn ein Mensch <strong>so</strong> um Hilfe ruft. Es ist der Hilfeschrei eines Menschen, der absolut entschlossen ist, die Chance seines Lebens zu nutzen. &bdquo;Was willst du von mir?&ldquo; &ndash; na klar doch: &bdquo;dass ich wieder sehen kann&ldquo;.</p><p>Ein Mensch streckt sich danach aus, sehen zu k&ouml;nnen! Und weil Jesus nie einfach nur Wunder getan hat, um Menschen gesund zu machen, ist offenbar auch dieses Wunder ein Hinweis darauf, dass es ihm um viel mehr geht. Jesus geht es darum, dass dieser Mann &ndash; und nun auch wir - einen Blick f&uuml;r die Ewigkeit, f&uuml;r das Reich Gottes bekommt! &bdquo;Und Jesus sprach zu ihm: Geh hin, dein Glaube hat dir geholfen. Und sogleich wurde er sehend und folgte ihm nach auf dem Wege&ldquo;. Das ist es, worum es geht, immer und immer wieder in aller Unterschiedlichkeit der Wunder. Jesus will, dass wir sehend werden f&uuml;r IHN selbst, f&uuml;r sein Reich, f&uuml;r seine Heimat, aus der er gekommen ist.</p><p>Jesus will, dass wir Augen f&uuml;r seinen Vater im Himmel bekommen. Er will uns in Verbindung bringen mit Gott. Er will, dass wir sehend werden f&uuml;r das, was in der unsichtbaren Welt des Reiches Gottes l&auml;uft und laufen soll. Denn er will, dass wir alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen (ER selbst ist die Wahrheit!) und eben nicht verlorengehen!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Johannes Holmer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17059956.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Johannes Holmer]]></author>
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      <pubDate>Fri, 20 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Eine ungewöhnliche Sammlung]]></title>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Jesaja 56,8 – ausgelegt von Bernhard Heyl.</em><br/>
<p>Eigentlich lautet die Einleitung zur Zukunftsaussicht im Buch Jesaja, Kapitel 56: <strong>&bdquo;Gott der Herr, der die Zerstreuten Israels sammelt, spricht: Ich will noch mehr sammeln zu der Schar derer, die versammelt sind.&ldquo;</strong></p><p>Gott ist also dabei, sein Volk Israel wieder in seinem Land zusammenzuf&uuml;hren. Es soll geschehen, was er immer wieder zugesagt hat. Das j&uuml;dische Volk soll zur&uuml;ckkehren auf die &bdquo;verhei&szlig;ene Erde.&ldquo; Damit war damals sicher zun&auml;chst die R&uuml;ckkehr aus der babylonischen Gefangenschaft gemeint, die &ndash; menschlich gesprochen &ndash; h&ouml;chst unwahrscheinlich ist und dennoch nach sieben Jahrzehnten wundersamerweise stattfindet. Israel kommt wieder zur&uuml;ck und wird mit allem Nachdruck daran erinnert, dass es nun darum geht, nicht die gleichen Fehler wieder zu machen, die das Volk vor dem babylonischen Krieg und dem Exil begangen hat. Es soll bundesgem&auml;&szlig; leben, Recht und Gerechtigkeit wahren, den Sabbat heiligen und sich vor dem Argen h&uuml;ten. Es soll auch wieder ein Bethaus (den neu erbauten Tempel von Serubabel) in Jerusalem geben, in dem Gott die Brandopfer und Schlachtopfer seiner Leute wohlgef&auml;llig ansehen will. &bdquo;Mein Haus wird ein Bethaus hei&szlig;en f&uuml;r alle V&ouml;lker&ldquo;, l&auml;sst Gott dann ausrichten. Unmittelbar danach folgt dann unser heutiges Bibelwort von der weitergehenden Sammlung zur Schar derer, die schon da sind.</p><p>Offenbar soll hier die universelle Heilsabsicht Gottes &uuml;ber das erw&auml;hlte Volk Israel hinaus klar akzentuiert werden. Gott richtet sich an alle. Die Grenzen, die sie bisher gezogen haben, werden erweitert. Es kommt lediglich darauf an, ob jemand sich &bdquo;dem Herrn zugewandt hat&ldquo;, dann geh&ouml;rt er zur Gemeinde dazu. Dabei ist es egal, woher er kommt oder welche sonstigen Voraussetzungen er erf&uuml;llt. In den vorausgehenden Versen ist von Fremden die Rede, von Eunuchen, wie sie damals h&auml;ufig in wichtigen politischen Positionen in den Nachbarv&ouml;lkern Israels vorkamen. Ich erinnere dabei nur an den sogenannten K&auml;mmerer (Eunuchen) aus &Auml;thiopien, von dessen Bekehrung Jahrhunderte sp&auml;ter in Apostelgeschichte 8 berichtet wird. Gottes Sammlung Israels ist in vollem Gange, h&ouml;rt damit aber nicht auf. Sie geht seit der Apostelzeit weiter bis an die Enden der Erde und das Ende der Weltzeit. Jesus selbst hat seine J&uuml;nger damals beauftragt, ohne jede Einschr&auml;nkung allen Menschen das Evangelium zu bringen. Das l&auml;uft noch. Die gro&szlig;e Sammlung Gottes ist noch nicht zu Ende.&nbsp; Seine Verhei&szlig;ung gilt auch uns heute: <strong>&bdquo;Ich werde noch mehr sammeln zu der Schar derer, die schon versammelt sind.&ldquo; </strong>Sammeln Sie mit!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Bernhard Heyl</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17059242.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Bernhard Heyl]]></author>
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      <pubDate>Thu, 19 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Die Umleitung bringt‘s]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 8,38-39 – ausgelegt von Bernhard Heyl.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Apostelgeschichte 8,38-39 – ausgelegt von Bernhard Heyl.</em><br/>
<p>Unser Mann aus dem S&uuml;den war wohl mit gro&szlig;en Erwartungen nach Jerusalem gereist. Dort im religi&ouml;sen Zentrum des Judentums, wo der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs angebetet wurde, erhoffte er sich Antworten.</p><p>Doch was hat unser Mann damals wohl vorgefunden? Aus den Evangelienberichten von der Tempelreinigung wei&szlig; ich, dass der Vorhof der Heiden wohl schon lange restlos belegt war von Opfertierh&auml;ndlern, Geldwechslern und sonstigen religi&ouml;sen Gesch&auml;ftemachern. Jesus verjagt die ganze Gesellschaft nicht deshalb aus dem Tempel, weil Opfertierhandel oder Geldwechseln ein unehrenhaftes Gesch&auml;ft w&auml;ren, sondern weil diese halb-religi&ouml;se Organisation und Verwaltung des bestehenden Kultus in Israel genau den Platz einnahm, der eigentlich der Mission geh&ouml;rt h&auml;tte. &bdquo;Mein Haus soll ein Bethaus sein f&uuml;r alle V&ouml;lker!&ldquo; zitiert Jesus als Begr&uuml;ndung f&uuml;r seine Aktion. Und dabei liegt der Hauptakzent nicht auf &bdquo;Bethaus&ldquo;, sondern auf &bdquo;f&uuml;r alle V&ouml;lker&ldquo;, f&uuml;r die Nationen. Hier sollten nichtj&uuml;dische Menschen &ndash; wie der Eunuch aus &Auml;thiopien dem Gott Israels begegnen k&ouml;nnen und nicht auf einem religi&ouml;s verbr&auml;mten orientalischen Basar landen.</p><p>Unser Mann war ganz sicher entt&auml;uscht. Dort, wo er die Antwort gesucht hat, war sie nicht. Doch er stellte fest, dass Gott l&auml;ngst die Ereignisse so zusammengef&uuml;gt hatte, dass ihm Philippus f&uuml;r eine Weile in seinen Lebenswagen gesetzt wird und ihm Jesus verk&uuml;ndigt. Der Mann l&auml;sst sich taufen und Philippus wird aus seinem Blickfeld genommen und an die K&uuml;ste versetzt. Lukas beschreibt uns die Bekehrungsgeschichte des K&auml;mmerers im Kontext unseres heutigen Bibelwortes nur in gro&szlig;er Zur&uuml;ckhaltung. Gott hat ohnehin mit jedem Christen seine eigene Bekehrungs-Geschichte. Da ist keine wie die andere. Aber am Ende kommt es bei allen gleich heraus: da h&ouml;rt die verzweifelte Suche nach Lebenssinn und -ziel auf. Da entdecke ich, dass mein Leben nur in der Hand dessen gut aufgehoben ist, der mich geschaffen hat. Und da wei&szlig; ich mich von der Schuld meines Lebens freigesprochen, die mich eines sch&ouml;nen Tages oder nach dem letzten aller Tage erdr&uuml;ckt h&auml;tte. Und das alles aus Gnade, aus freier Zuwendung Gottes, der nicht will, dass unser Leben eine ewige Irrfahrt mit Fragen ohne Antworten wird bzw. bleibt. Denn wer das erlebt, &bdquo;setzt seinen Weg voller Freude fort&ldquo;. Der hat dann in der Tat was zu lachen.</p><p>Ich w&uuml;nsche allen, dass Sie das auf die eine oder andere Art erlebt haben oder noch erleben werden. Gott m&ouml;chte Ihnen auf Ihrer Lebensstra&szlig;e mit seinem Wort begegnen und durch Glauben und Taufe zu seinen Nachfolgern machen, damit Sie Ihren Weg voller Freude fortsetzen k&ouml;nnen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Bernhard Heyl</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17058297.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Bernhard Heyl]]></author>
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      <pubDate>Wed, 18 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[„Einen alten Baum verpflanzt man nicht!“]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 46,3.4 – ausgelegt von Birgit Wolfram.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Mose 46,3.4 – ausgelegt von Birgit Wolfram.</em><br/>
<p>Das hat mein Opa &ouml;fter gesagt, wenn die Familie &uuml;berlegte, wie es denn weiter gehen sollte mit ihm. Ganz klar, mein Opa wollte nicht ausziehen. Er wollte einfach nur in seiner vertrauten Umgebung bleiben.</p><p>Manchmal geht es aber nicht anders. Dann steht dieser schwere Schritt bevor: der Umzug, die Ver&auml;nderung. Da werden ja nicht nur M&ouml;bel bewegt, sondern ganze Lebensumst&auml;nde.</p><p>&bdquo;Einen alten Baum verpflanzt man nicht!&ldquo;, das h&auml;tte &uuml;brigens auch Opa Jakob sagen k&ouml;nnen. Sie wissen schon, der Jakob aus der Bibel. Er lebte mit seiner Gro&szlig;familie vor knapp 4000 Jahren in Israel. Und wurde &uuml;ber 100 Jahre alt. (1. Mose 47, 28)</p><p>Ja, Jakob konnte auf ein sehr bewegtes Leben zur&uuml;ckschauen. Und selbst jetzt - im Alter - wurden f&uuml;r ihn die Herausforderungen nicht weniger. Jakob stand vor einer Entscheidung: Sollte er seine vertraute Heimat verlassen und nach &Auml;gypten ziehen, oder nicht?</p><p>Eigentlich war er dagegen, aber dann entschied er sich doch daf&uuml;r. Und unterwegs begegnete ihm Gott. Der sprach:</p><p><strong>&bdquo;Ich bin Gott, der Gott deines Vaters: f&uuml;rchte dich nicht. Ich will mit dir hinab nach &Auml;gypten ziehen und will dich auch wieder herauff&uuml;hren.&ldquo; (1. Mose 46,3.4)</strong></p><p>Das k&ouml;nnen Sie im ersten Buch Mose, Kapitel 46, die Verse 3 und 4 nachlesen. Die Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine f&uuml;r den heutigen Tag.</p><p>Vier Gedanken dazu:</p><p>Erstens: Jakob war schon unterwegs als Gottes Zuspruch kam! Wie oft w&uuml;nsche ich mir, dass Gott mir im Vorfeld sagt, was zu tun ist. Wie ich mich zu entscheiden habe. Hier ist es anders: Jakob entscheidet und dann redet Gott!</p><p>Zweitens: Gott hat gewusst, dass Jakob Angst hatte. Deswegen sagte er: <strong>&bdquo;Ich bin Gott, f&uuml;rchte dich nicht.&ldquo;</strong></p><p>Mein lieber Jakob: Ich bin viel gr&ouml;&szlig;er als deine Sorgen. Das wird schon. Vertrau mir!</p><p>Gott kennt auch Ihre und meine Angst-Gedanken: Was wird morgen sein? Werde ich das schaffen? Wird alles gut &ndash; und wenn nicht?</p><p>Auch f&uuml;r Sie und mich gilt dieses Wort: &bdquo;Ich bin dein Gott &ndash; F&uuml;rchte dich nicht!&ldquo;</p><p>Drittens: Gott sagte zu Jakob:</p><p><strong>&bdquo;Ich will mit dir hinab nach &Auml;gypten ziehen.&ldquo;</strong></p><p>Ist das nicht eine starke Zusage? Jakob braucht sich gar nicht zu &auml;ngstigen, weil Gott mitgeht. Er ist nicht allein!</p><p>Jemand sagte mal zu mir: Auch wenn du dich jetzt &bdquo;falsch&ldquo; entscheiden solltest, Gott geht auch den &bdquo;falschen&ldquo; Weg mit. Warum hast du Angst? Dieser Gedanke hat mir damals sehr geholfen.</p><p>Und viertens: Gott sprach: <strong>&bdquo;Ich will dich auch wieder herauff&uuml;hren.&ldquo;&nbsp; </strong></p><p>Mit anderen Worten: Jakob, du und deine Familie, ihr werdet wieder zur&uuml;ckkehren. Ich werde euch heimbringen.</p><p>Gott m&ouml;chte auch Sie und mich heimbringen. Ans Ziel bringen.</p><p>Jetzt sagen Sie vielleicht: &bdquo;Einen alten Baum verpflanzt man nicht - oder doch?&ldquo; Ich behaupte mal: Kein Mensch l&auml;sst sich gerne verpflanzen.</p><p>Jakob war mutig. Er wagte diesen Schritt. Er wusste, er kann sich auf Gott verlassen. Das hei&szlig;t doch f&uuml;r uns:</p><p>Mit Gottvertrauen k&ouml;nnen auch Sie und ich einem Umzug, einer Ver&auml;nderung oder anderen Herausforderungen des Lebens getrost entgegensehen.</p><p>Der Gott Jakobs wird auch Sie und mich sicher f&uuml;hren und ans Ziel bringen!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Birgit Wolfram</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17054570.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Birgit Wolfram]]></author>
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      <pubDate>Tue, 17 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gut oder heilsam?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Timotheus 1,13 – ausgelegt von Birgit Wolfram.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Timotheus 1,13 – ausgelegt von Birgit Wolfram.</em><br/>
<p>Es gibt einfach Leute, die sind total nett:</p><p>Die haben immer ein freundliches Wort, auf die kann ich mich verlassen, sie nehmen sich Zeit f&uuml;r ein Gespr&auml;ch. Kurz gesagt: Diese Leute tun mir gut! Mit denen bin ich gern zusammen.</p><p>Die finde ich im Sportverein, am Arbeitsplatz und nat&uuml;rlich auch in meiner Kirchengemeinde. Und daf&uuml;r bin ich dankbar.</p><p>Gute Worte sind Balsam f&uuml;r jede Seele. Gerade in unserer heutigen Zeit. Ich m&ouml;chte mich mit guten Worten umgeben.</p><p>Aber: Menschen, die Jesus Christus nachfolgen, haben eigentlich noch mehr zu bieten als gute Worte. H&ouml;ren Sie mal, was der Apostel Paulus an seinen Mitarbeiter Timotheus schreibt:</p><p><strong>Halte dich an das Vorbild der heilsamen Worte, die du von mir geh&ouml;rt hast, im Glauben und in der Liebe in Christus Jesus.</strong></p><p>Nachzulesen im zweiten Brief an Timotheus, Kapitel 1 Vers 13. Der Lehrtext aus dem Losungsheft f&uuml;r heute. Paulus sitzt zu der Zeit &ndash; etwa im Jahr 68 nach Christus - im Gef&auml;ngnis in Rom. Paulus wei&szlig; nicht, wie lange er noch zu leben hat. So schreibt er an seinen Sch&uuml;tzling Timotheus. Und macht deutlich, um was es ihm wirklich geht:</p><p><strong>Halte dich an das Vorbild der heilsamen Worte!</strong></p><p>Gute Worte sind gut, aber heilsame Worte sind &hellip;, ja, was sind heilsame Worte?</p><p>Da steckt das W&ouml;rtchen Heil drinnen. Und im biblischen W&ouml;rterbuch von Brockhaus lese ich folgendes nach:</p><p>Das hebr&auml;ische Wort Schalom bezeichnet im Alten Testament Heil und Frieden.<br />
Schalom ist der ungest&ouml;rte, geordnete Zustand von Gl&uuml;ck, Friede und Wohlergehen.</p><p>Die hebr&auml;ische Sprache kennt f&uuml;r Heil aber noch ein anderes Wort: jeschuah, von dem der Name Jesus abgeleitet ist. Und der bedeutet Hilfe und Rettung.&nbsp;</p><p>Timotheus bekommt von Paulus den Auftrag, nicht nur gute, sondern heilsame Worte weiterzugeben. Ganz nach dem Vorbild von Jesus. Und diese Worte haben es in sich. Weil da Gottes Kraft drinnen steckt. Jesus sagt zum Beispiel:</p><p>Dir sind deine S&uuml;nden vergeben. (Matth&auml;us 9,2)<br />
F&uuml;rchte dich nicht! (Markus 5,36)<br />
Dein Glaube hat dir geholfen! (Lukas 7,50)</p><p>Eine Begegnung mit Jesus hat die Menschen damals tiefgreifend ver&auml;ndert.</p><p>Heilsame Worte bringen die Beziehung zwischen Gott und Mensch in Ordnung. Sie st&auml;rken den Geist und ermutigen die Seele. Sie bedeuten Friede und ewiges Leben.</p><p>Wissen Sie, es gibt so viel Gutes in den christlichen Gemeinden. Aber k&ouml;nnte es sein, dass wir uns manchmal mit dem Guten zufriedengeben? Dass das Wort Gottes nicht so weitergegeben wird, wie es m&ouml;glich w&auml;re?</p><p>Timotheus bekommt den Auftrag, heilsame Worte zu gebrauchen. Er soll Menschen mit Jesus Christus bekanntmachen. Wo machen Sie und ich Menschen mit Jesus bekannt? Oder: Wo empfangen wir selbst heilsame Worte?</p><p>Ich empfange sie zum Beispiel im Gottesdienst:<br />
Beim Singen, Beten, der Segen am Schluss.</p><p>Oder im Hauskreis: Wenn Bibel gelesen wird, und sich Gottes Wort in seiner Gr&ouml;&szlig;e und Vollmacht entfaltet.<br />
Aber auch, wenn ein Mensch vergeben kann oder neue Hoffnung bekommt.&nbsp;</p><p>Gute Worte kann jeder, aber Christen sind dazu berufen, heilsame Worte auszusprechen. Biblische Wahrheiten weiterzugeben. Denn dadurch kommt der Geist Gottes ins Handeln.</p><p>Mehr m&uuml;ssen Sie und ich wirklich nicht tun!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Birgit Wolfram</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17053202.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Birgit Wolfram]]></author>
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      <pubDate>Mon, 16 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Eine gewinnende Haltung]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Timotheus 2,24-25 – ausgelegt von Matthias Rapsch.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Timotheus 2,24-25 – ausgelegt von Matthias Rapsch.</em><br/>
<p>Es gibt ja Dinge, da muss um der Wahrheit willen miteinander gerungen werden. Gerade wenn es um Grundfragen des Lebens und des Glaubens geht. Aber dann gibt es auch Menschen und Situationen, wo eine Atmosph&auml;re der Rechthaberei und der Streitsucht herrscht. Leider auch bei uns Christen. Kleinigkeiten werden als heilsnotwendige Dinge dem anderen vorgehalten. Oft kommt es zu sinnlosen Spaltungen und Trennungen wegen zweitrangigen Fragestellungen. Davor m&ouml;chte der V&ouml;lkermissionar Paulus seinen Nachwuchsmitarbeiter Timotheus und uns heute bewahren. Es sind in der Gemeinde so richtige Streithammel aufgetaucht, die mit ihrem sinnlosen Geschw&auml;tz die Gemeindeglieder von der eigentlichen Arbeit abhalten. Au&szlig;erdem bieten sie dem Feind Gottes, dem Durcheinanderbringer, ein wunderbares Angriffsfeld. Deshalb ermutigt Paulus Timotheus und uns in zwei Richtungen. Zum einen. Was sollen wir vermeiden: ein Diener des Herrn soll nicht streits&uuml;chtig sein. Zum anderen. Welche neue Haltung sollen wir einnehmen: Er soll freundlich sein, ein guter Lehrer, der stets geduldig bleibt. Diejenigen, die sich widersetzen, soll er mit Freundlichkeit zurechtweisen. Das Ziel: Vielleicht gibt ihnen Gott die M&ouml;glichkeit, ihr Leben zu &auml;ndern.</p><p>In einer &auml;lteren &Uuml;bersetzung hei&szlig;t es- Bu&szlig;e zu tun, umzukehren und die Wahrheit zu erkennen. Damit fragt Paulus nach unserem pers&ouml;nlichen Lebensstil. Was pr&auml;gt unsere Worte und Handlungen? Welche Rolle spielt Gottes Wort in meinem Leben und meinem Alltag? Ich bin immer wieder &uuml;berrascht, wie ganz schlichte Bibelleser einen unglaublichen Durchblick in den gro&szlig;en und kleinen Fragen des Lebens haben. Sie teilen das Wort Gottes in ihrer Familie und der Gemeinde auf gewinnende und klare Weise aus. Sie lassen nichts weg, f&uuml;gen aber auch nichts dazu. Damit verbunden haben sie eine gewinnende Freundlichkeit und Geduld. Sie lassen sich nicht auf unn&uuml;tze Diskussionen ein, sondern weisen die Streithammel klug und sanftm&uuml;tig in die Schranken. Man sp&uuml;rt es ihnen ab, dass Jesus mit seinem Wort und seiner Liebe ihr Leben pr&auml;gt.</p><p>Bei der Trauerfeier f&uuml;r den amerikanischen Pr&auml;sidenten Jimmy Carter bezeugte es ein Enkel auf eindr&uuml;ckliche Weise: Unser Gro&szlig;vater war immer der gleiche, ob als Pr&auml;sident, als Sonntagsschullehrer oder als Gro&szlig;vater, der mit seinen Enkeln unterwegs war. Man sp&uuml;rte ihm &uuml;berall seine Verbindung zu Jesus ab. Mit dieser Haltung ist es dann auch m&ouml;glich, dass andere wieder auf den Weg mit Jesus gelockt werden und die Wahrheit neu entdecken. Ob Sie sich diese Haltung heute schenken lassen?&nbsp; Ich m&ouml;chte sie einladen, mit den Worten des Dichters Matthias Claudius zu beten: Gott, lass uns dein Heil schauen, auf nichts Verg&auml;nglichs trauen, nicht Eitelkeit uns freun; lass uns einf&auml;ltig werden und vor dir hier auf Erden wie Kinder fromm und fr&ouml;hlich sein.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Matthias Rapsch</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17052089.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Matthias Rapsch]]></author>
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      <pubDate>Sun, 15 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Liebe mit Folgen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Johannes 2,17 – ausgelegt von Matthias Rapsch.]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Johannes 2,17 – ausgelegt von Matthias Rapsch.]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 1. Johannes 2,17 – ausgelegt von Matthias Rapsch.</em><br/>
<p>Vielleicht k&ouml;nnen Sie sich noch an das erste Mal erinnern, als sie &uuml;ber beide Ohren verliebt waren. Was hat sich da nicht alles ge&auml;ndert. Meine Eltern waren erstaunt, dass sie in mein Zimmer eintreten konnten und alles pikobello aufger&auml;umt war. Die Verweilzeit vor dem Spiegel hat sich rasant erh&ouml;ht. Weite Wege habe ich zur&uuml;ckgelegt, um meine Liebste ein paar Stunden zu sehen. Alle meine Kr&auml;fte und Bestrebungen waren darauf ausgerichtet, der anderen meine Liebe zu zeigen. Andere Dinge, die vorher so wichtig waren, verloren v&ouml;llig an Bedeutung. Liebe &auml;ndert einfach alles.</p><p>Das ist nur ein blasser menschlicher Vergleich zu dem, was mir widerf&auml;hrt, wenn ich dem himmlischen Vater in Jesus begegne. Ich habe Jesus kennen gelernt, der sein Leben f&uuml;r Sie und mich am Kreuz geopfert hat. So hat er unsere Trennung - die Bibel nennt das S&uuml;nde - &uuml;berwunden und bezahlt. Jetzt bin ich nicht mehr Gefangener meiner alten Gewohnheiten und Antriebe. Ich habe eine einzigartige Liebe durch Jesus erfahren. Mit ihm ist mir alles geschenkt. Nachdem Johannes der Gemeinde dieses wunderbare Geschenk vor Augen gemalt hat, erinnert und ermahnt er sie: <strong>&bdquo;Die Welt vergeht, mit ihrer Lust oder ihrem Begehren. Wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.&ldquo;</strong> (1.Joh.2,17)&nbsp;</p><p>So mancher wird jetzt fragen: warum ist denn diese Ermahnung n&ouml;tig? Weil wir eben alle noch in dieser Welt leben. Weil an mir noch h&auml;ufig die alte Art sichtbar wird. Weil mein alter Adam immer wieder seinen Kopf hebt und mich zur S&uuml;nde lockt. So mancher harmlose Genuss kann mir zum Fallstrick werden. Wer stehe, sehe zu, dass er nicht falle. Das ist zuallererst ein ernstes Wort an mich. Nimm das nicht so locker. Wer h&auml;tte denn gedacht, dass es den K&ouml;nig David bei seinem Blick auf die sch&ouml;ne Bathseba zu Ehebruch und Mord hinrei&szlig;t?&nbsp; Keiner ist von uns davor gesch&uuml;tzt, seinen N&auml;chsten wegen anderer Dinge zu &uuml;bervorteilen. So nach dem Motto: wenn es ums Geld geht, dann h&ouml;rt die Freundschaft auf.</p><p>Johannes erinnert die Gemeinde und uns an die neue Blick- und Laufrichtung. Schaut auf Jesus und sein Wort. Es m&ouml;chte euch pr&auml;gen in eurem Alltag. Ihr braucht nicht mehr neidisch sein auf den Besitz anderer, weil euch durch Jesus alles geschenkt wurde, was ihr zum Leben und Sterben braucht. Ihr braucht nicht mehr, um jeden Preis nach Erfolg und Macht zu streben, weil ihr bei Jesus schon unendlich angesehene Leute seid. Ihr k&ouml;nnt wieder anfangen f&uuml;r euren Ehepartner zu danken und k&ouml;nnt aufh&ouml;ren, ihn oder sie dauernd mit anderen zu vergleichen. Ihr k&ouml;nnt euch wieder mit euren Gaben in der Gemeinde und Mission einbringen, weil ihr damit selbst die Beschenkten seid. Ja, und manchmal ist auch ein bewusstes Loslassen von Dingen, Personen und M&auml;chten n&ouml;tig.</p><p>Adrian Plass, ein englischer Schriftsteller, berichtet einmal von seiner t&auml;glichen Fahrt mit der Londoner U- Bahn. Seine Ehe war gerade in der Krise und da sa&szlig; er jeden Morgen in der U-Bahn einer netten und h&uuml;bschen jungen Frau gegen&uuml;ber. Sie kamen immer mehr ins Gespr&auml;ch, bis Jesus ihm eines Tages in seiner t&auml;glichen Andacht deutlich machte: Adrian nimm eine andere U-Bahn. Er wollte sich dagegen wehren, doch schlie&szlig;lich nahm er eine andere U-Bahn und seine Ehe kam wieder ins Lot. Ich w&uuml;nsche Ihnen heute den dankbaren Blick auf Jesus und seine Geschenke: seine Vergebung, seine Gaben und seine gute Wegweisung durch sein Wort. Und ich w&uuml;nsche ihnen Mut im &uuml;bertragenen Sinn heute eine andere U-Bahn in ihrem Alltag zu nehmen.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Matthias Rapsch</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17051317.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Matthias Rapsch]]></author>
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      <pubDate>Sat, 14 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Erleben, dass Jesus lebt!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 16,14 – ausgelegt von Gerhard Weinreich.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Markus 16,14 – ausgelegt von Gerhard Weinreich.</em><br/>
<p>Nach einem Jahr. &bdquo;Die Elf&ldquo; &ndash; keine Fu&szlig;ballmannschaft, sondern Jesu J&uuml;nger &ndash; haben ein Treffen in Jerusalem organsiert, um miteinander den 1. Jahrestag seiner Auferstehung zu feiern! Ihre Gespr&auml;che kreisen nat&uuml;rlich um Jesus. Selbstkritisch sagt einer: &bdquo;Mann, waren wir Feiglinge, dass wir ihn nach seiner Gefangennahme alle verlie&szlig;en und flohen!&ldquo; Ein anderer erg&auml;nzt: &bdquo;Waren wir Angsthasen, dass wir uns am Tag seiner Kreuzigung versteckten und die T&uuml;ren des Hauses fest verschlossen!&ldquo; Ein Dritter noch massiver: &bdquo;Waren wir Hornochsen, den Frauen nicht zu glauben, Jesu Grab sei leer und er aus dem Tod auferstanden! Und das f&uuml;r Weibergeschw&auml;tz hielten!&ldquo; Ein Vierter beklagt: &bdquo;Noch schlimmer, auch den zwei M&auml;nnern aus Emmaus nicht zu glauben, die uns erz&auml;hlten, dass Jesus lange mit ihnen geredet und auch zu Abend gegessen habe!&ldquo; Nach einer Pause ein F&uuml;nfter: &bdquo;Nur gut, dass Jesus dann in unser Abendessen geplatzt ist und uns kr&auml;ftig die Leviten gelesen hat!</p><p>Ein erfundenes Gespr&auml;ch unter den elf J&uuml;ngern. Es kann deutlich machen, dass es bis heute so ist: Erst die pers&ouml;nliche Begegnung mit Jesus schenkt die Gewissheit, dass er lebt! Auch Luther sagte einmal: &bdquo;Zwei Zeugen muss die Wahrheit haben: Die Schrift und die Erfahrung!&ldquo;</p><p>Im Markusevangelium, Kapitel 16, Vers 14 hei&szlig;t es deshalb: <strong>&bdquo;Zuletzt, als die Elf zu Tisch sa&szlig;en, offenbarte Jesus sich ihnen und schalt ihren Unglauben und ihres Herzens H&auml;rte, dass sie nicht geglaubt hatten denen, die ihn gesehen hatten als Auferstandenen.&ldquo;</strong></p><p>Die Evangelien &uuml;berliefern uns viele Worte Jesu, die zeitlos g&uuml;ltig sind, weil sie an uns alle gerichtet sind! Etwa, wenn Jesus verspricht: &bdquo;Geht und erz&auml;hlt von mir. Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.&ldquo; Oder einl&auml;dt: &bdquo;Kommt her zu mir alle, die ihr m&uuml;hselig und beladen seid; ich will euch erquicken!&ldquo;</p><p>Wer seiner Zusage glaubt und seiner Einladung folgt, wird die Erfahrung machen, dass Jesus Wort h&auml;lt. Ich kann Ihnen das nicht beweisen, nur aus meinem eigenen Erleben bezeugen: Mit &bdquo;20&ldquo; bekam ich Nierensteine, die wochenlang schwerste Koliken verursachten. Heute kann man sie mit Bestrahlungen zertr&uuml;mmern. Mir musste man sie damals mittels einer Schlinge durch einen Katheter einzeln herausziehen, was f&uuml;rchterlich weh tat. Doch ein Jahr sp&auml;ter schmerzte dieselbe Niere erneut. Ich ging jetzt zu einem Pfarrer meines Vertrauens. Er legte im Namen Jesu seine Hand auf die schmerzhafte Stelle an meiner linken H&uuml;fte und betete f&uuml;r mich. Als ich sein Pfarrhaus verlie&szlig;, war mir, als w&uuml;rde mir jemand meine Schmerzen herausstreichen. Ich war geheilt. Brauchte keinen Beweis mehr, dass Jesus lebt. Ich hatte es erfahren.</p><p>Doch bei Glaubenserfahrungen geht es nie um uns, sondern einzig und allein um Jesus! Denn ich habe sie nie verdient. Wenn Jesus sp&uuml;rbar in mein Leben tritt, geb&uuml;hrt ihm alle Ehre! Mich kann es nur besch&auml;men und dem&uuml;tigen, wenn ich seine N&auml;he erlebe: Sein grenzenloses Erbarmen, mit dem er alle Morgen neu f&uuml;r Sie und mich da ist! Und seine unbegreifliche Liebe, mit der er mir jeden Tag neu alles vergibt, was ich Gott und Menschen schuldig geblieben bin!</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17050687.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich]]></author>
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      <pubDate>Fri, 13 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Für andere ein Lichtblick sein!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Philipper 2,15-16 – ausgelegt von Gerhard Weinreich.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle Philipper 2,15-16 – ausgelegt von Gerhard Weinreich.</em><br/>
<p>F&uuml;hlen Sie sich von Paulus gemeint:&nbsp;<strong>&bdquo;Ihr scheint als Lichter in der Welt?"&nbsp;</strong>"Nein," hat vielleicht mancher gedacht. "Ich war schon in der Schule keine gro&szlig;e Leuchte und daher auch im Leben blo&szlig; ein kleines Licht!&ldquo; Doch der Apostel denkt nicht an Klugheit oder Bekanntheit, wenn er an die Christen in Philippi schreibt:&nbsp;<strong>&bdquo;Ihr scheint als Lichter in der Welt, dadurch dass ihr festhaltet am Wort des Lebens!&ldquo;</strong></p><p>In der ARD gibt es das &bdquo;Wort zum Sonntag&ldquo;. Im ERF das &bdquo;Wort zum Tag&ldquo;. Auf welchen Wellenl&auml;ngen sonst noch das Wort des Lebens gesendet wird? Wann und wo immer in aller Welt mit Worten und Liedern die gute Nachricht von Jesus Christus verk&uuml;ndigt wird! Dass er&nbsp;<em>Leben&nbsp;</em>schenkt, das einen Sinn und ein Ziel hat! Er das ist, was er von sich gesagt hat: Das<em>&nbsp;Brot</em>, das meinen Lebenshunger stillt. Der&nbsp;<em>gute Hirte</em>, der mich im Leben recht f&uuml;hrt. D<em>er Weinstock</em>, der mein Leben fruchtbar macht. Das<em>&nbsp;Licht</em>, das Dunkelheiten des Lebens aufhellt.&nbsp;<em>Die Wahrheit</em>, auf die ich mich todsicher verlassen kann. Der einzige<em>&nbsp;Weg</em>, auf dem ich zu Gott komme. Die&nbsp;<em>T&uuml;r</em>, die mir den Himmel aufschlie&szlig;t.&nbsp;<em>Die Auferstehung und das Leben</em>, und damit meinem verg&auml;nglichen Leben eine unendliche Zukunft schenkt! Was f&uuml;r Lebensworte aus Jesu Mund! Deshalb leuchten Christen auch nie aus sich heraus&nbsp;<strong>als Lichter in der Welt,</strong>&nbsp;sondern strahlt sie zuerst Jesu Liebe an. Pastor Bodelschwingh konnte daher sagen: &bdquo;Es ist unm&ouml;glich, dass ein Mensch in die Sonne schaut, ohne dass sein Angesicht hell wird!" Und ein Paul Gerhardt dichten: &bdquo;Die Sonne, die mir lachet, ist mein Herr Jesus Christ; das, was mich singen machet, ist, was im Himmel ist.&ldquo;</p><p>Sich Jesus Christus, dem&nbsp;<em>Licht der Welt</em>&nbsp;aussetzen, schenkt meinem Christsein Ausstrahlung! F&uuml;r Pfarrer Busch war der Schweizer Gottesmann Zeller so ein Christ. Deshalb sagte er einmal zu ihm: &bdquo;Alfred, du bist immer so gelassen und ruhig; ja, so gleichm&auml;&szlig;ig fr&ouml;hlich und den Ereignissen &uuml;berlegen. Ich aber bin schnell aufgeregt, verliere immer bald die innere Ruhe und werde so oft von den Ereignissen aus der Bahn geworfen. Wie machst du es, dass du immer so fr&ouml;hlich und gelassen bleibst?&ldquo; Zeller l&auml;chelte und sagte: &bdquo;Ich habe allerdings ein Rezept, das sich bew&auml;hrt hat! Jeden Morgen, ehe ich aufstehe, ja, ehe ich irgendeinen anderen Gedanken an mich heranlasse, falte ich meine H&auml;nde und sage: &rsquo;Herr Jesus! Ich danke dir, dass du mich erkauft hast durch dein Blut und dass ich nun den ganzen Tag dir geh&ouml;ren darf.&rsquo; Damit stelle ich mich von vornherein auf den Boden der Gnade.&ldquo; So kann das aussehen, wenn Christen am Wort des Lebens, an Jesus Christus festhalten: Sich zu ihm halten und an ihm anhalten. In ihrem Verhalten von seiner Liebe gehalten werden. Auch angehalten, in unsere dunkle Welt&nbsp;<strong>Lichter&nbsp;</strong>der Hoffnung zu tragen.</p><p>Ein kleines Kind nennt man oft den &bdquo;Sonnenschein&ldquo; seiner Eltern. Ich erlebe das gerade bei meiner j&uuml;ngsten Urenkelin. Jesus macht Sie und mich erwachsenen Menschen vielleicht nicht gerade zu einem &bdquo;Sonnenschein&ldquo;, aber doch zu einem Lichtblick f&uuml;r andere! Hermann Bezzel sagte einmal: &bdquo;Niemand ist so arm, dass er nicht f&uuml;r einen noch &auml;rmeren ein Sonnenstrahl, ein Lebenslicht, werden k&ouml;nnte; niemand so reich, dass er nicht beides br&auml;uchte.&ldquo;</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17049721.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich]]></author>
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      <pubDate>Thu, 12 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Alle gemeinsam arbeitsfrei – der wöchentliche Ruhetag ist ein hohes Gut!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 20,9.10 – ausgelegt von Martin Knapmeyer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Mose 20,9.10 – ausgelegt von Martin Knapmeyer.</em><br/>
<p><strong>&bdquo;Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun.&ldquo; </strong>2. Buch Mose, Kapitel 20, Verse 9 und 10. Das ist die biblische Losung der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine f&uuml;r heute: eins der 10 Gebote, die Anordnung Gottes an sein Volk Israel, einmal in der Woche, am Samstag, einen Ruhetag einzuhalten.</p><p>Die Kirche hat das Gebot aus dem Judentum f&uuml;r die Christen &uuml;bernommen &ndash; nur dass sie statt des Samstags den Sonntag zum Ruhetag erkl&auml;rte, weil Christus an einem Sonntag auferstand. Christen haben den w&ouml;chentlichen Ruhetag zu einer gesellschaftlichen Regel gemacht im christlichen Abendland und schlie&szlig;lich in vielen L&auml;ndern der Welt.</p><p>Heute stellen viele Menschen diese Regel allerdings in Frage. Sie sagen zum Beispiel: &bdquo;Das man einen oder zwei freie Tage in der Woche braucht, sehe ich ein. Aber sollte es nicht jedem Einzelnen &uuml;berlassen bleiben, wann und wie lange er sich frei nimmt? Ich kritisiere den Zwang, dass alle an einem bestimmten Wochentag frei haben sollen. So eine Verordnung beschr&auml;nkt die individuelle Freiheit &ndash; man sollte alle Ruhetagsregeln abschaffen.&ldquo;</p><p>Diese Kritiker ber&uuml;cksichtigen zwei wichtige Punkte nicht:</p><p>Der erste Punkt: Viele Berufst&auml;tige sind gar nicht frei zu bestimmen, wann sie arbeiten und wann sie frei haben. Sie sind Arbeiter-Nehmerinnen und Arbeit-Nehmer, also abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte. Sie m&uuml;ssen arbeiten, wenn ihr Arbeit-Geber es festlegt.</p><p>Das wird schon im Bibeltext der 10 Gebote deutlich. Der Losungstext hat n&auml;mlich folgende Fortsetzung: Am Sabbat &bdquo;sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt.&ldquo; (2. Mose 20,10b) Gott nennt ausdr&uuml;cklich lauter Menschengruppen &ndash; und sogar Tiere -, die unter der Verf&uuml;gungsgewalt der damaligen freien B&uuml;rger standen, z. B. der Bauern mit eigenem Hof. Sie hatten zu sagen &uuml;ber ihre Kinder, &uuml;ber ihr Gesinde, &uuml;ber Landarbeiter mit Migrationshintergrund, &uuml;ber die Ochsen, die die Wagen zogen. Die freien Israeliten sollen den Ruhetag auch den Lebewesen gew&auml;hren, die von ihnen abh&auml;ngig sind. Bis heute, so scheint mir, sind solche Regeln wichtig, die die Arbeitszeit der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten begrenzen. Gott sei Dank gibt es diese Regeln im Sozialstaat.<br /><br />
Zweiter Punkt gegen die Kritiker von Ruhetagsgesetzen: Es kommt nicht nur darauf an, dass jeder f&uuml;r sich genug Freizeit bekommt &ndash; es ist auch wichtig, dass alle gemeinsam frei haben. Das l&auml;sst ja die zitierte Aufz&auml;hlung all derer erkennen, die den Ruhetag zusammen einhalten sollen. Ich wei&szlig;: Es muss bestimmte Leute geben, die auch am Sonntag Dienst tun, in den Krankenh&auml;usern und Pflegeheimen zum Beispiel &ndash; oder in der Kirche die Mitwirkenden von Gottesdiensten. Aber dass m&ouml;glichst viele am Sonntag frei haben sollten, ist auch heute eine wichtige Ma&szlig;gabe. Die Freizeit hat deutlich weniger Wert, wenn ich sie nicht zusammen mit meiner Familie oder mit Freunden verbringen kann.</p><p>Ich genie&szlig;e den Sonntag, der die Alltagshektik unterbricht und Ruhe einkehren l&auml;sst in meiner Stadt. Das ist ein hohes Gut unserer Zivilisation &ndash; wir sollten es nicht preisgeben.</p>

<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Martin Knapmeyer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17049032.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Martin Knapmeyer]]></author>
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      <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gerettet und bewahrt? Gott sei Dank!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Timotheus 4,17 – ausgelegt von Martin Knapmeyer.]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bibelstelle 2. Timotheus 4,17 – ausgelegt von Martin Knapmeyer.</em><br/>
<p>&bdquo;Da habe ich viel Gl&uuml;ck gehabt!&ldquo; oder &bdquo;Mein Schutzengel hat mich bewahrt.&ldquo; &ndash; Solche Worte fallen, wenn jemand erz&auml;hlt, wie er eine brenzlige Situation &uuml;berstand. Menschen benutzen in der Regel nicht nur n&uuml;chterne Worte wie: &bdquo;Auf der eisglatten Stra&szlig;enoberfl&auml;che geriet ich mit meinem Auto ins Schleudern. 10 cm vor dem Stra&szlig;enbaum kam es zum Stehen.&ldquo; Sondern sie wollen sich selbst und anderen eine Erkl&auml;rung liefern, warum sie nicht zu Schaden kamen. Deshalb deuten sie das Geschehen, bringen z. B. zum Ausdruck: &bdquo;Es liegt nicht an mir, dass ich &uuml;berlebt habe &ndash; das war einfach ein gl&uuml;cklicher Zufall.&ldquo; Oder sie sehen einen Engel oder Gott selbst am Werk, der sie im entscheidenden Moment gesch&uuml;tzt hat.</p><p>Die Deutung ist wichtig. Erst durch sie wird ein Ereignis in unserem Herzen zu einer Erfahrung. Und erst als Erfahrung bekommt das Ereignis einen Sinn, der uns hilft und st&auml;rkt f&uuml;r unser weiteres Leben.</p><p>Von einer solchen Erfahrung erz&auml;hlt Paulus seinem Mitarbeiter Timotheus in dem zweiten Brief, den er an ihn schreibt. Er sa&szlig; zu jener Zeit im Gef&auml;ngnis &ndash; wegen seiner &ouml;ffentlichen Missionst&auml;tigkeit f&uuml;r Jesus. Einflussreiche Leute hatten ihn bei staatlichen Beh&ouml;rden verklagt. Vielleicht hatten sie behauptet, Paulus stelle mit seiner Botschaft ein &ouml;ffentliches &Auml;rgernis dar und verursache Aufruhr gegen den Staat[1].</p><p>Man nahm Paulus gefangen und steckte ihn in Untersuchungshaft. Schlie&szlig;lich wurde er zum ersten Verh&ouml;r vor das Gericht gef&uuml;hrt. Paulus klagt, dass andere Christen ihn dabei im Stich lie&szlig;en. Er schreibt Timotheus: &bdquo;Bei meinem ersten Verh&ouml;r stand mir niemand bei, sondern sie verlie&szlig;en mich alle. Es sei ihnen nicht zugerechnet.&ldquo; (2 Tim 4,16) Aber dann f&auml;hrt Paulus fort &ndash; und das ist der Lehrtext der Herrnhuter Br&uuml;dergemeine f&uuml;r heute -: <strong>&bdquo;Der Herr stand mir bei und gab mir Kraft. Denn die Verk&uuml;ndigung seiner Botschaft sollte durch mich ihr Ziel erreichen: Alle V&ouml;lker sollten sie h&ouml;ren. Und ich wurde aus dem Rachen des L&ouml;wen gerettet&ldquo; </strong>- 2. Timotheusbrief, Kapitel 4, Vers 17.</p><p>Also: Ich stand allein da &ndash; und doch nicht allein. Denn mir wuchs Kraft zu, so dass ich mich &uuml;berzeugend verteidigen konnte. Diese Kraft schreibe ich Gott zu. So wie Gott einst einen Engel zu Daniel schickte, um ihn vor hungrigen L&ouml;wen zu bewahren, so hat er auch mich gerettet.</p><p>Und Paulus liefert nicht nur diese Erkl&auml;rung des Glaubens f&uuml;r seine Rettung &ndash; er erkennt auch Gottes tiefere Absicht: Es ging Gott nicht nur um mein pers&ouml;nliches Wohl, sondern er hat mich gerettet, damit ich seine Botschaft auch k&uuml;nftig weitersagen kann. Alle V&ouml;lker sollen sie h&ouml;ren.</p><p>Haben Sie, liebe H&ouml;rerin, lieber H&ouml;rer, auch einmal eine Gefahr &uuml;berstanden, bei der Sie schweren Schaden h&auml;tten erleiden oder gar sterben k&ouml;nnen? Und wenn Sie so etwas erlebt haben: Wie deuten Sie es? Es l&auml;sst sich nicht wissenschaftlich beweisen, dass Gott in unserem Leben wirkt &ndash; doch Paulus l&auml;dt uns ein, im Glauben mit Gottes Eingreifen zu rechnen. Er l&auml;dt uns ein, Gott unsere Rettung zuzutrauen und zuzuschreiben. Ja, Paulus l&auml;sst uns fragen: &bdquo;K&ouml;nnte meine Bewahrung einen tieferen Sinn haben? Verfolgt Gott damit wom&ouml;glich eine weitergehende Absicht?&ldquo; Wer wei&szlig; &ndash; vielleicht hat Gott auch Sie bewahrt, damit Sie einen Auftrag fortf&uuml;hren k&ouml;nnen, den er Ihnen gegeben hat. Damit Sie einen wichtigen Dienst vollenden k&ouml;nnen, f&uuml;r andere Menschen, Gott zur Ehre.</p><p>[1] So wie in Philippi gem&auml;&szlig; Apg 16,20f.</p>



<p>Bibellesen unter <a href="https://www.bibleserver.com/" target="_blank">bibleserver.com</a></p><p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Martin Knapmeyer</p><hr/><p>Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1" target="_blank">Jetzt spenden</a></p><img src="https://feedpress.me/link/19269/17048132.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Martin Knapmeyer]]></author>
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      <pubDate>Tue, 10 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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