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    <title><![CDATA[ERF Plus - Wort zum Tag]]></title>
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    <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Kein zerschnittenes Tischtuch]]></title>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Wenn wir uns’re <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/S%C3%BCnde/53" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Sünden</a> bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist der 9. Vers gleich im 1. Kapitel des ersten Johannesbriefes und ist uns für den heutigen Tag mitgegeben als Lehrtext aus den Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Bundesamt für Naturschutz führt sogenannte „<a href="https://danielschlegel-umweltstiftung.org/blog-news/rote-liste-bedrohter-arten-die-krankenakte-der-natur/?utm_source=google&amp;utm_medium=search&amp;utm_campaign=pmax&amp;utm_term=&amp;utm_content=&amp;gclid=Cj0KCQjwqPLOBhCiARIsAKRMPZr0Q6S646jAn4l_uirHkM13krwqudNt4o9VLcU_W4Fcxkksq1cfLN4aAmTkEALw_wcB&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=22876780464" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Rote Listen</a>“, auf denen besonders gefährdete und streng geschützte Tiere und Pflanzen in Deutschland geführt werden. Dass diese Listen immer länger werden und allenthalben das Artensterben beklagt wird, ist Ihnen sicher bekannt!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich könnte eine solche „Rote Liste“ auch für Worte und Begriffe führen, die nach und nach aus dem deutschen Sprachgebrauch verschwinden und mit ihnen das Wissen und Bewusstsein, für das sie stehen. Das Wort „Sünde“ oder „sündigen“ würde vermutlich ganz oben auf einer solchen Liste stehen!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In der Bibel nimmt das Thema „Sünde“ dagegen breiten Raum ein; vielmehr noch die Frage, wie sie überwunden und wieder aus dem Weg geräumt werden kann. Davon spricht auch der Bibelvers aus dem 1. Johannesbrief.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Bibel versteht unter „Sünde“ ein Verhalten, das den Bruch einer Beziehung zur Folge hat oder sie zumindest schwer belastet. Es geht also weniger darum, einen Katalog zu erstellen, was denn nun Sünde ist oder nicht, sondern darum, wie ich in intakten und heilsamen Beziehungen leben kann. Sie kennen sicher auch folgende Redensarten: „Da steht etwas zwischen uns“, oder „nach diesem Vorfall kam es zum Bruch zwischen uns“. Sehen Sie, genau diesen Vorgang des Beziehungsabbruchs nennt die Bibel „Sünde“. Man geht auf Distanz. Man hat sich nichts mehr zu sagen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das gilt nun in allererster Linie für die Beziehung zu <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gott%20Elohim/74" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Gott</a>. Gott, so sagt es unser Bibelvers, ist „treu und gerecht“: Das sind zwei biblische Schlüsselbegriffe. Sie besagen, dass Gott die Beziehung und die Verbundenheit mit uns Menschen sucht – so sehr sucht, dass er in <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Jesus/19" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jesus Christus</a> selbst zu einem Menschen geworden ist. Man spricht heute ja gerne von „Beziehungsfähigkeit“ oder gar „Beziehungstauglichkeit“. Für Gott gelten diese Eigenschaften im absoluten Maße – im Gegensatz zu uns Menschen, daraus macht die Bibel keinen Hehl. Es ist der Mensch – ich bin es, der zu Gott immer wieder auf Distanz geht; der sich zurückzieht; der ein Verhalten an den Tag legt, als hätte er noch nie etwas von Gott gehört oder Gott schlicht vergisst.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist genau das, was die Bibel mit „Sünden“ bezeichnet. Würde mit mir jemand so umgehen – nun ich weiß nicht, ob ich noch länger Wert legen würde auf die Beziehung zu solch einem „Wackelkandidaten“! Doch Gott ist „Gott sei Dank“ anders als wir. Gott ist nicht jemand, der sich zurückzieht, der nicht das berühmte Tischtuch zerschneidet; der hinschmeißt, weil ich mal wieder treulos gehandelt habe. Gott bleibt dran – „treu und gerecht“, sagt der heutige Bibelvers. Im Bild gesprochen: Er hält mir die Tür auf und wirft sie eben nicht entnervt ins Schloss. So bietet er mir immer wieder neu die wunderbare Möglichkeit, mich zu besinnen auf das, was ich da eigentlich getan habe. Und mich nicht nur zu besinnen, sondern auch umzukehren, meine „Sünden“ zu bekennen, sie mir selbst und Gott gegenüber einzugestehen, zuzugeben und zu bereuen. Und das Wunder geschieht: Gott vermag das Band zwischen ihm und mir wieder herzustellen, das ich zerschnitten hatte oder zumindest überdehnt. Gott verbindet sich wieder neu mit mir, indem er „ die <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/S%C3%BCnde/53" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Sünden</a> vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit“, so sagt es der Bibeltext. Ich habe das ungezählte Male erlebt. Und wenn das für mich gilt, dann gewiss auch für Sie. Da bin ich mir sicher!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Johannes Hilliges</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Johannes Hilliges]]></author>
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      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Was würde Jesus dazu sagen?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 5,15 – ausgelegt von Harry Moritz. (Autor: Pastor Harry Moritz)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Bibelwort für den heutigen Tag steht im 5. Kapitel des Epheserbriefes, Vers 15: Dort sagt der Apostel Paulus: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Gebt sorgfältig darauf acht, wie ihr lebt! </strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Verhaltet euch nicht wie unverständige Leute, sondern verhaltet euch klug.“</strong> (NGÜ)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine klare Ansage macht hier Paulus. Er stellt klar, das Leben als Christ kann nicht Ausdruck menschlicher Beliebigkeit sein! Es ist nicht egal, wie Christen leben. Wie wir unser Leben gestalten. Womit wir die uns von Gott anvertraute Lebenszeit füllen und unsere Seele füttern. Von welchen Dingen wir uns beeinflussen lassen. Lasst euch vom Geist Gottes erfüllen, ruft Paulus uns zu.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sind wir uns bewusst, dass wir immer von irgendeinem Geist beeinflusst  werden?  Wir leben ja noch in dieser Welt, wo der Geist des Geldes, der Karriere, der Sucht und des Egoismus regiert. Erliegen wir doch nicht dem fatalen Irrtum, wir sind völlig frei von diesen Einflüssen!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Beste, was wir dem entgegensetzen können und uns positiv prägen kann, ist der Geist Gottes. Er öffnet uns das Verständnis für Gottes gute Worte. Er bewegt uns dazu, uns mit biblischen Worten gegenseitig zu ermutigen und zu trösten, damit wir Jesus folgen und anderen Menschen zum Segen werden können.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gottes Heiliger Geist lässt uns Gott gegenüber dankbar werden für seine Liebe und Güte. So wird deutlich, was wichtig und kostbar für uns ist. Gott schenkt uns ein erfülltes Leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Deshalb ist es nicht egal, wovon wir uns beeinflussen lassen und ob wir uns mit dem Wort Gottes beschäftigen oder nicht. Nutzt die Zeit, sagt Paulus. Die Lebenszeit geht schnell vorüber.                      Niemand von uns weiß, wie sein Leben morgen aussieht. Nutzen wir die Zeit, auf Gott und sein Wort zu hören, um die Beziehung zum Vater im Himmel zu festigen und lebendig zu gestalten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In schweren Lebensphasen werden wir dann Mut, Zuversicht, Trost und Vertrauen aus dem schöpfen können, was wir uns in unserem Herzen angeeignet haben. Gottes guter Geist wird uns daran erinnern und uns vergewissern, Jesus ist und bleibt uns treu. Er liebt uns ohne „Wenn und Aber“ und trägt uns hindurch bis in die Ewigkeit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der christliche Liedermacher Manfred Siebald dichtete einmal:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
„Gott nahm mich, wie ich war, doch lässt mich nicht, wie er mich fand.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er erinnert uns daran, was Gott <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">in </em>uns bewirkt durch den Heiligen Geist. Er erneuert unser Herz und unseren Verstand, stärkt unseren Willen. Schenkt uns die Kraft und Liebe, mit und für ihn zu leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Gott lässt mich nicht, wie er mich fand“. Erlöst durch Jesus Christus, können wir nun auch als Christen leben. Nicht halbherzig und oberflächlich, sondern mit ganzem Eifer und großer Sorgfalt „weise“ und „verständig“. Wer die Bibel kennt, weiß, was sie darunter versteht:                           </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott ernst nehmen; sein Wort und seinen Willen in unserem Leben an die erste Stelle setzen. Jesus Christus hat sich aus Liebe zu uns am Kreuz mit seinem Leben für uns eingesetzt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aus herzlicher Liebe und Dankbarkeit können wir uns in den kleinen und großen Entscheidungen unseres Lebens fragen: Was würde Jesus dazu sagen? Ich bin überzeugt, Gottes Heiliger Geist wird es Ihnen und mir ermöglichen, dass wir uns klug verhalten.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Harry Moritz</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Pastor Harry Moritz]]></author>
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      <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Verschlossene Türen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 20,26 – ausgelegt von Harry Moritz. (Autor: Pastor Harry Moritz)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 20,26 – ausgelegt von Harry Moritz. (Autor: Pastor Harry Moritz)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Bibelwort für den heutigen Tag, in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes20%2C26" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Johannes 20,26</a>, heißt es: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Jesus kam, </strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">obwohl die Türen verschlossen waren, und er trat in ihre Mitte und sprach: </strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Friede sei mit euch!“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zur Erinnerung: Die Jünger waren nach dem Tod von Jesus voller Angst. Fest verriegelten sie ihre Türen, weil sie sich fürchteten, auch verhaftet zu werden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was sie erlebt hatten, überforderte sie. Nichts von dem, was sie erhofft hatten, war eingetreten. Einerseits vertrauten sie Jesus. In ihren Herzen hallten die Worte wieder, die sie schon einmal an Jesus gerichtet hatten: Stärke unser Vertrauen zu dir!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer von uns kennt diese Erfahrung nicht?! Wir sind Jesus begegnet, haben sein Wirken erlebt. Wir vertrauen ihm. Wie schnell lassen die Widrigkeiten des Lebens unser Vertrauen zu Jesus wanken! Wie schnell fürchten wir uns vor dem, was kommen könnte! Wir leiden unter dem, was geschehen ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir verschließen die Tür unseres Herzens. Aber, wer kann ein verschlossenes Herz lieben? Kann es von Liebe und Frieden erfüllt sein? Der auferstandene und gegenwärtige Jesus durchbricht verschlossene Türen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er begegnet Ihnen und mir auch heute mit seinem Zuspruch: Fürchte dich nicht!! Das meint nicht, es gibt keine Gründe mehr, sich zu fürchten und alles ist wieder gut. Jesus kommt in unsere Verschlossenheit. Wo bestimmt uns die Angst? Was macht uns Not?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wo sind wir enttäuscht vom Leben, von anderen Menschen, von uns selbst?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Fühlen wir uns verletzt, verraten, verlassen und einsam? Wo haben wir andere enttäuscht? Verletzt, verraten, verlassen? Wo sind noch offene Rechnungen, die uns schwer zu schaffen machen? Wo gehen wir eigene, einsame Wege, ohne nach Jesus zu fragen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was bedeutet er uns? Trauen wir ihm zu, dass er wirklich helfen kann? Er kommt auch in unsere Mitte, unsere Verschlossenheit. Er rührt unser Herz an. Jesus erinnert uns: Er hat schon alles bezahlt, alles durchlebt, alles durchsiegt! Er nimmt uns die Not und die Last ab.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Geben wir sie an ihn ab, vertrauen wir uns vorbehaltlos ihm an. Lassen wir uns vom auferstandenen und gegenwärtigen Herrn in den Mantel seiner Liebe einhüllen. Er schenkt uns seinen umfassenden Shalom, seinen Frieden. Dieser Shalom schlägt die Brücke zwischen Himmel und Erde, zwischen Gott und seinen Menschen. Zwischen meinen Mitmenschen und mir.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sein Friede erfülle Ihr Herz und bestimme Ihr Leben an jedem neuen Tag.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Harry Moritz</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Pastor Harry Moritz]]></author>
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      <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ausweglos und am Ende]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 23,42-43 – ausgelegt von Christine Weidner. (Autor: Pfarrerin Christine Weidner)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 23,42-43 – ausgelegt von Christine Weidner. (Autor: Pfarrerin Christine Weidner)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der Übeltäter sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ausweglos und am Ende: das ist die Situation dieses Verurteilten. Was hat er noch zu hoffen? Bald wird es aus sein mit ihm. Ausgestoßen aus der Gemeinschaft der Menschen, verworfen und verurteilt, am alleruntersten Ende der Skala, Abschaum, nicht wert, leben zu dürfen. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was mag in ihm vorgehen? Welche Gedanken kommen ihm nun? Welche Gefühle hat er jetzt?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Am Ende kein Ausweg und nur noch Angst...“, vielleicht drückt diese Liedzeile aus, was er empfindet. Keine Chance mehr für ihn. Sein Todesurteil wird gerade vollstreckt. Was hat er noch zu hoffen? Alles aus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch da erhebt er auf einmal seine Stimme. Er verstummt nicht voller Resignation. Er öffnet seinen Mund und spricht. Er hat nicht aufgegeben. Denn er bleibt nicht bei sich selbst und seiner schrecklichen Lage. Er richtet seine ganze Aufmerksamkeit auf den Einen, der ganz nah bei ihm ist. Denn da ist einer, der ihn hört. Und dieser Eine ist nicht fern. Er ist in der gleichen Lage. Ganz an seiner Seite. Er ist da und Er ist ansprechbar. Und dieser verurteilte Mann weiß: Der Mann an meiner Seite ist der König. Er hat die Macht, auch wenn es nicht danach aussieht.  </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In den Augen der Vorübergehenden sind sie beide ganz unten, beide am Ende der Skala, ausgestoßen aus der Gemeinschaft der Menschen, Abschaum, unwert zu leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber dieser Verurteilte weiß: der Augenschein trügt. Es ist anders. Es ist die Wahrheit, was über dem Kreuz von Jesus geschrieben steht: Er ist der König.  Der Verurteilte sieht: Der Mann neben mir ist der Herr. Herr über alles. Und ich kann jetzt, in dieser ausweglos scheinenden Situation, etwas tun: ich kann mich an Ihn wenden.      </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Herr, denk an mich!“</strong> Das ist seine Bitte. Er weiß: wenn ich in Seinen Gedanken bin, bin ich jemand, kein Abschaum, sondern wertvoll und beachtet. Nicht am Ende der Skala, sondern aufgehoben, gesehen und geschätzt.       </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst.“</strong> Der Verurteilte weiß:  Da gibt es etwas. Etwas über diese schreckliche Lage hinaus. Dies ist nicht das Ende. Denn in Jesus ist das Reich Gottes nahegekommen. Und Jesus selbst ist die Tür in dieses Reich hinein. Und da gibt es Gemeinschaft, Zugehörigkeit, Wertschätzung und Leben, diesseits und jenseits der Todesgrenze. Und da gibt es vor allem den Einen, der das alles ermöglicht und erfüllt: Jesus. Da, wo alles am Ende scheint, wo es aus ist. Da öffnet sich das Tor in das Reich, wo Jesus der Herr ist. Er hat gesagt: „Ich bin die Tür.“ Er hat gesagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!“ In Jesus ist das Reich Gottes nah gekommen. Und zu diesem Verurteilten und Ausgestoßenen sagt Jesus nun: „du mit mir.“ Damit öffnet er einen Raum der Gemeinschaft und Wertschätzung. - „Du gehörst zu mir!“, wenn das Jesus sagt – kann es Schöneres geben? </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerade da, wo Jesus selber zum Abschaum der Menschen wird, verurteilt und ausgestoßen aus der Gemeinschaft, unwert zu leben, gerade da besiegt Jesus die Macht des Todes. Da besiegt er Ausgrenzung und Abwertung, alles, was mit dem Tod in die Welt gekommen ist und das menschliche Leben vergiftet. In seinem Tod, gerade da eröffnet er das Tor zum Leben, zu Seinem Reich, zur Gemeinschaft: „Du mit mir“. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie dieser Verurteilte möchte ich rufen: „Herr, denke an mich!“, wenn meine Situation ausweglos scheint. Wie er möchte ich nicht auf das sehen, was vor Augen ist, sondern auf Jesus. Er ist da, direkt neben mir. Zu ihm kann ich sprechen. In welcher Lage ich auch bin. Jesus ist an meiner Seite. Im Leiden, in der Angst.  Jesus öffnet das Tor zum Leben, zur Hoffnung. Er sagt: „Du mit mir.“</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrerin Christine Weidner</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrerin Christine Weidner]]></author>
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      <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Streit unter Geschwistern]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 28,15 – ausgelegt von Christine Weidner. (Autor: Pfarrerin Christine Weidner)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 28,15 – ausgelegt von Christine Weidner. (Autor: Pfarrerin Christine Weidner)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der Herr sprach zu Jakob: Siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Streit unter Geschwistern, Neid und Ärger. Einer ist der Schnelle, der andre nicht so helle. Jakob war wohl oft ungeduldig mit seinem behäbigeren Bruder Esau. Und jetzt ist der Konflikt in der Familie aus dem Ruder gelaufen. Esau ist zu Recht wütend und sähe es am liebsten, wenn es Jakob gar nicht gäbe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Gefühl der Benachteiligung unter Geschwistern – es ist so alt wie die Menschheit. Jakob hat seinen Bruder hintergangen, sich das erschlichen, was Esau zustand. Heute wäre das vielleicht ein ansehnlicher Geldbetrag oder ein eigenes Auto. Damals war es der ganz besondere Segen: dass es dem Sohn gut geht in seinem Leben, dass Gottes Auge auf ihm ruht, dass er stark und voller Zuversicht seinen Weg geht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Den besonderen Segen, der dem zuerst Geborenen zustand, den hat Jakob sich ergaunert, aber nach Segen sieht es für ihn jetzt gar nicht aus. Jetzt hilft nur eins: ganz woanders neu anfangen, weit weg von zu Hause. Jakob geht, und nun ist er auf der Straße gelandet, unterwegs zu Verwandten, die er gar nicht kennt, die ihn vielleicht auch nicht haben wollen. Der Triumph des erfolgreichen Tricks um den Segen ist der Angst vor der Wut des Bruders gewichen, Jakob ist erschöpft, allein, heimatlos. Nach Segen fühlt sich das nicht an. Und vielleicht plagt ihn auch das schlechte Gewissen. Straft Gott ihn nun nicht für seinen Betrug?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jakob ist erschöpft, voll innerer Unruhe, widerstreitender Gefühle: voll Sehnsucht nach zu Hause und zugleich darauf aus, weit wegzukommen. Mit dem Bruder war es nicht mehr auszuhalten. Und vielleicht mit sich selbst auch nicht. „Warum lasse ich mich von ihm immer wieder so reizen? Und andererseits: warum ist er auch so schwerfällig? Warum muss ich gerade mit so einem Bruder klarkommen?“<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Mitten in all dieser inneren und äußeren Aufruhr begegnet ihm Gott. Gott ist mitten drin. Er spricht mitten hinein in Jakobs Ungereimtheiten: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich will dich behüten, wo du hinziehst.“</strong> Dieses Behüten wird bei Jakob nicht bedeuten, dass alles ab jetzt glatt geht in seinem Leben. Es wird turbulent bleiben und familiäre Konflikte werden auch nicht ausbleiben. Jakob wird den Segen immer wieder im Ringen mit Gott und mit sich selbst erleben. Das wird nicht spurlos an ihm vorübergehen. Durch seinen Lebensweg wird er hinken und stolpern. Aber dennoch lässt er nicht von Gott und Gott lässt nicht von Jakob.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Später gibt es sogar eine Versöhnung mit seinem Bruder. Etwas, das Jakob sich jetzt gar nicht vorstellen kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kein glatter Lebensweg, aber doch ein gesegneter. Denn Gott ist und bleibt der Gott Jakobs. Auf allen Wegen.    </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrerin Christine Weidner</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17316700.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrerin Christine Weidner]]></author>
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      <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Gott weiß Bescheid]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 6,8 – ausgelegt von Herbert Laupichler. (Autor: Herbert Laupichler)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 6,8 – ausgelegt von Herbert Laupichler. (Autor: Herbert Laupichler)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus ist mit seinen Schülern auf einen Berg gestiegen. In der Stille teilt Jesus seinen Jüngern viele wichtige Dinge mit. So redet er auch über das Gebet. Dem ständigen, persönlichen Austausch mit Gott, dem Vater im Himmel. Wobei sich Gott nicht beeindrucken lässt durch viele Worte oder ständiges Wiederholen. Plappern wie die Heiden nennt das Jesus und lehnt es ab. Um dann seinen Jüngern zu sagen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet.“</strong> Nachzulesen im Matthäusevangelium, Kapitel 6, Vers 8, dem Lehrtext der Herrnhuter Losungen für heute.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Euer Vater weiß, sagt Jesus und spricht vom Vater im Himmel. Ein Vater hat Kinder, die je nach Alter mit ganz unterschiedlichen Bitten zu ihm kommen. Als mehrfacher Vater weiß ich, wovon ich rede. Als meine Kinder kleiner waren, konnte ich längst nicht allen Bitten entsprechen. Weil das Erfüllen mancher Wünsche einfach noch nicht dran war.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Trotzdem habe ich mich immer wieder gefreut, wenn meine Kinder mit ihren Anliegen zu meiner Frau oder zu mir kamen. Für mich war das jedes Mal ein Beweis ihres Vertrauens.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Oft wussten wir aber auch ohne ihre Bitten, was sie wirklich brauchten und was gut für sie war. Und da denke ich, wenn natürliche Eltern schon so empfinden, wie viel mehr ist das bei dem Vater im Himmel der Fall.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus spricht: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Euer Vater weiß, was ihr braucht.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Warum überhaupt noch beten, wenn unser Vater im Himmel ohnehin weiß, was wir brauchen?  Reicht es da nicht einfach aus, Gott zu vertrauen? Ohne die Mühe des Gebets?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das hat Jesus mit diesen Worten sicher nicht gemeint. Denn er sagt weiter zu seinen Jüngern als Einstieg ins Vaterunser:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieses Gebet verstehe ich als ein Muster. Im Neuen Testament gibt es viele Hinweise zu frei formulierten Gebeten. Von Jesus selbst oder auch von den Aposteln in ihren Briefen. Hinweise zum persönlichen Gebet oder zum Gebet in der christlichen Gemeinde. Dabei darf es in den Gebeten um ganz persönliche Anliegen gehen. Bis hin zur Fürbitte für die Regierungen dieser Welt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Denn Gott will mit uns, seinen Geschöpfen, im Gespräch bleiben. Er will sich gerne unsere Sorgen und Nöte anhören, will wissen, was uns wichtig ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich denke weiter nach über die Aussage von Jesus: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und da erscheinen mir im Rückblick auf mein Leben diese Worte von Jesus plötzlich in einem neuen Licht. Ja, muss ich dazu sagen, ich habe oft nicht gewusst, was für mich wirklich nötig war. Und weiß es heute auch oft nicht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Oder ich vergesse etwas und setze vielleicht auch falsche Prioritäten. Und kann deshalb überhaupt nicht richtig darum bitten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da ist es für mich tröstlich, dass der Vater im Himmel es oft besser weiß, was für seine Kinder gut und nötig ist. Bevor sie ihn bitten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Deshalb muss unser himmlischer Vater auch nicht auf unsere Bitten warten. Denn er weiß schon vor Eintritt der Umstände, was wir brauchen. Und das in der richtigen Reihenfolge. Schließlich überblickt er als der ewige Gott bereits heute schon unser ganzes Leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ebenso gibt es Umstände, wo jemand vielleicht selbst nicht mehr beten kann. Oder auch nicht mehr will.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Weil es alles so lange dauert. Oder der Betroffene sich in einem tiefen Loch befindet.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Oder nicht mehr klar denken kann. Aus welchem Grund auch immer.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und wenn wir in solchen Situationen nicht wissen, wie und was wir beten sollten, ist es ein großer Trost, wenn Jesus sagt: Euer Vater weiß, was ihr braucht, bevor ihr ihn bittet.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
 </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; text-align: center;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Sie haben Fragen zur Bibel, zum christlichen Glauben oder christlichen Bräuchen? Fragen Sie doch <a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Nikodemus.AI</a></strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><img alt="Nikodemus.AI" height="372" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1125845.jpg" width="1111" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; vertical-align: middle; border-style: none;"></a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">​​​​​​</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Herbert Laupichler</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17316091.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Herbert Laupichler]]></author>
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      <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Schutzprojekt Gottes]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Sacharja 7,10 – ausgelegt von Herbert Laupichler. (Autor: Herbert Laupichler)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Sacharja 7,10 – ausgelegt von Herbert Laupichler. (Autor: Herbert Laupichler)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die nach Babylon vertriebenen Israeliten waren in ihre Heimat zurückgekehrt. 70 Jahren hatte das Exil gedauert. Jetzt musste vieles wieder aufgebaut werden. So wie die Stadt Jerusalem und der zerstörte Tempel. Im Blick auf die Trümmer ist zu verstehen, dass erst einmal der Aufbau im Vordergrund steht. Dabei konnten die Menschen am Rande der Gesellschaft in den Hintergrund rücken.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch das will Gott nicht. Und lässt durch den Propheten Sacharja dem Volk sagen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„… und bedrückt nicht die Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen“</strong>, aus dem Buch Sacharja, Kapitel 7,10, dem Losungstext der Herrnhuter Brüdergemeine für heute.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">War das nicht selbstverständlich? Diese Schutzbedürftigen nicht zu bedrücken? Israel ist schließlich das von Gott auserwählte Volk. Waren nicht Güte und Barmherzigkeit wesentliche Merkmale dieses Gottes? Doch Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen wurden offensichtlich bedrückt. Sacharja hätte sonst nicht mahnen müssen. Wie müssen die Genannten sich wohl gefühlt haben in diesem Volk Gottes?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Deshalb stellt sich Gott in der ganzen Bibel ausdrücklich auf die Seite der besonders Schutzbedürftigen. So muss schon Mose dem Volk Israel sagen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Ihr sollt keine Witwen noch Waisen bedrücken.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Mose22%2C21" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Mose 22,21</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch was ist hier mit dem Bedrücken der Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen eigentlich gemeint? Sicher nicht ein inneres Gefühl - in dem Sinne von: Das bedrückt mich aber, wenn du so von mir denkst.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nein, sondern vor dem gesellschaftlichen Hintergrund damals wie heute ist an ein wirkliches Unterdrücken von benachteiligten Menschen zu denken.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So werden Witwen, Waisen, Fremdlingen und Armen gerne ihre Rechte vorenthalten. Oder man nutzt sie aus, zum Beispiel finanziell, rechtlich und sozial. Auch werden sie oft ungerecht behandelt. Eben weil sie schwach sind und keine Lobby haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ebenso wird diesen Menschen manchmal schonungslos deutlich gemacht, wie unbedeutend sie eigentlich sind.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Für mich hat bedrücken etwas mit Druck zu tun. So wird Druck auf Menschen ausgeübt, die eigentlich besonderen Schutz nötig haben. Das hinterlässt Spuren bei den Betroffenen und oft braucht es Jahre, bis sie damit umgehen können.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich denke, bereits im Alten Testament ist das Verhalten gegenüber Witwen, Waisen, Fremdlingen und Armen ein Zeichen dafür, ob Gottes Volk auch wirklich mit den Gedanken Gottes lebt. Sozusagen ein Test.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich will das jetzt auf heute übertragen. Denn auch wir Christen müssen uns fragen, wie wir mit Menschen umgehen, die abhängig, schwach oder neu im Land sind. Sozial benachteiligt oder einsam. Nutzen wir ihre Schwäche aus – oder nutzen wir unsere Stärke, um sie zu schützen? Und das meine ich nicht nur für den Einzelnen. Sondern auch für christliche Kirchen und Gemeinden. Leben wir eine Willkommenskultur?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Denn ich bin sicher, so wie das Volk Israel werden auch heute christliche Gemeinden an ihrem Umgang mit besonders Schutzbedürftigen gemessen. Und da kommt es auf jeden an.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dabei ist der liebevolle Umgang mit diesen Menschen am Rande der Gesellschaft nicht nur selbstverständlicher Ausdruck christlicher Nächstenliebe. Sondern es ist Gottesdienst, so wie es der Apostel Jakobus in seinem Brief schreibt:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott und dem Vater ist dieser: Waisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jakobus1%2C27" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jakobus 1,27</a>) </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Herbert Laupichler</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Herbert Laupichler]]></author>
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      <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ausländer sind alle (fast) überall]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 5. Mose 10,18-19 – ausgelegt von Walter Undt. (Autor: Pastor Walter Undt)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vor vielen Jahren las ich einmal den Hinweis:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
„Alle Menschen sind Ausländer - fast überall!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Losungswort der Herrnhuter Brüdergemeine von heute aus <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/5.Mose10%2C18-19" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">5. Mose 10,18-19</a> zeigt uns, in welche Richtung Gott den Blick Israels und dann auch meinen Blick lenken will und wie meine Vorgehensweise gerade im Blick auf Ausländer seinem Willen entspricht. Dort heißt es:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Der HERR schafft Recht den Waisen und Witwen und hat Fremdlinge lieb, dass er ihnen Speise und Kleider gibt. Darum sollt ihr auch die Fremdlinge lieben.</em></strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In einem Atemzug werden hier die Menschen genannt, die damals gesellschaftlich die stark Benachteiligten waren. Es war eine Zeit, in der es überhaupt keine staatliche oder gesellschaftliche Absicherung gab. Wer keine Familie hatte und keine Beziehungen, dem blieb nur übrig, betteln zu gehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kinder, deren Eltern und Verwandte nicht mehr lebten, mussten auf sich allein gestellt sehen, wie sie überleben konnten. Es gab keine Kinderheime, kein Jugendamt, nichts.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Witwen waren nicht besser dran. Ohne Mann galt die Frau in der damaligen Gesellschaft nicht viel und musste ebenfalls sehen, wie sie sich alles Nötige erbetteln konnte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Noch schwerer war es für Ausländer, die hier als Fremdlinge bezeichnet werden. Eine unbekannte Sprache und fremde Sitten machten es ihnen besonders mühsam. Lebten sie so, wie sie es in ihrer Kultur gewohnt waren, war das fremd, sorgte für Unsicherheit und Angst bei den Menschen, die ihr Land nicht mehr wiedererkannten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es war damals also nicht viel anders, als es heute bei uns auch ist. Außer, dass hier und heute jeder das Recht hat, finanzielle Unterstützung zu bekommen und nicht mehr betteln muss.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch das Problem mit dem Fremdsein und Fremde lieben ist ebenso herausfordernd wie damals. Wie den Israeliten damals sagt mir Gott heute noch genauso deutlich: Ich soll die Ausländer wie alle Not Leidenden liebhaben, weil Gott sie auch lieb hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der erste Schritt der Liebe ist immer der, dass ich den anderen erst einmal kennen und verstehen lernen will. Das weitet meinen Horizont und schafft eine ganz andere Basis, um mit fremden Kulturen umgehen zu können. Wer, wie Gott, zuerst den Menschen als Menschen sieht, unabhängig von Hautfarbe, Lebensstil und seiner Art, tut den ersten Liebesschritt. Denn Liebe ist nicht zuerst ein Gefühl, sie ist zuerst eine Einstellung. Die Einstellung: Ich will mich nicht von Äußerlichkeiten leiten lassen, sondern den Menschen sehen, wie er wirklich ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Grunde will jeder Mensch gesehen und richtig verstanden werden, egal aus welcher Kultur er kommt. Und es gibt in jeder Kultur, in jeder Nationalität, was es auch bei uns auch gibt: gute und weniger gute Menschen. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn dann noch die Erkenntnis dazu kommt, dass jeder Mensch nicht nur fast überall, sondern wirklich überall ein Fremdling ist, wird es noch leichter. Gerade als Christ erlebe ich, dass ich zwar noch in dieser Welt lebe, aber nicht mehr von dieser Welt bin. Wer zu Gott gehört, bekommt Gottes Sichtweise, beginnt mit dem Herzen Gottes zu fühlen und ist damit ganz schnell ein Außenseiter.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer Jesus sein Leben anvertraut hat, ist als Bürger im Reich Gottes zu einem Fremdkörper in einer gottlosen Welt geworden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er ist überall fremd, außer dort, wo sich die Kinder Gottes treffen. Wo Gott Gemeinde baut, spielen Nationalitäten und Eigenarten nur noch eine untergeordnete Rolle, weil alle zur Familie Gottes gehören.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Damit das gelingt, ist immer der erste Schritt der ehrliche Wunsch:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich möchte den anderen wirklich kennen- und verstehen lernen. Ich frage nach: Wer bist du, was ist deine Geschichte?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Und dann höre ich, wo Not ist, wo ich helfen kann und kann so die Liebe Gottes weitergeben. </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Walter Undt</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pastor Walter Undt]]></author>
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      <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Hilfe im Schlamassel]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 8,38-39 – ausgelegt von Walter Undt. (Autor: Pastor Walter Undt)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich war unterwegs zu einer Tagung. Es hatte etwas geschneit, was dazu führte, dass alles nur sehr langsam vor sich ging. Zu langsam, meinte ich. Als dann noch der Verkehr im Stau zum Erliegen kam, sah ich auf einer Detailkarte, dass es einen kleinen Weg um den Stau herum geben musste. Ich fand den Weg, doch der wurde immer unbefestigter. „Bloß nicht stecken bleiben“ war mein letzter Gedanke, als das Vorderrad in den Graben rutschte. Das Auto steckte fest, nichts ging mehr.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zum Glück war ich Mitglied in einem Autoclub, wo ich Hilfe bekommen konnte. Der Servicewagen fand mich an meinem einsamen Ort, sah sich die Lage an und meinte dann, dass ich zwar von hier abgeschleppt werden könne, das aber selbst bezahlen müsse, da ich mich nicht mehr auf einer offiziellen Straße befand.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Um mich vor diesem Schlamassel zu bewahren, versucht der Helfer alles. Und Dank Abschleppstange und zahlreichen Versuchen gelang es ihm, mich wieder auf den rechten Weg zurückzuziehen, von wo ich weiterfahren konnte. Glück gehabt!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er besah sich noch einmal mein Auto und bot mir an, mir bis zur nächsten Waschanlage voranzufahren, da das Auto extreme Dreckspuren von dieser Aktion bekommen hatte. So ging es noch in eine Waschanlage und ich kam - mit etwas Verspätung - mit einem sauberen Auto bei der Tagung an. Noch heute bin ich diesem Mann für seine Hilfe dankbar.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">An diese Geschichte dachte ich, als ich den Lehrtext zur heutigen Tageslosung aus dem <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/R%C3%B6mer8%2C38-39" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Römerbrief 8,38-39</a> las:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.</em></strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Meine sichere und saubere Ankunft hatte ich einem „gelben Engel“ zu verdanken, der mich nicht im Stich ließ, obwohl ich mich selbstverschuldet in die Gefahr begeben hatte. Damit ist er für mich ein Beispiel geworden, wie viel mehr und gewaltiger es ist, dass Gott verspricht, mich als sein Kind niemals im Stich zu lassen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paulus zählt hier eine Reihe von Dingen auf. Alles sind Situationen, die uns gewaltig in Bedrängnis bringen können - sowohl unverschuldet als auch selbst verschuldet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So manches Mal gerät unser Leben ins Stocken. Da hat meine falsche Entscheidung mich in eine berufliche Sackgasse geführt oder ich habe trotz einer klaren Anweisung aus Gottes Wort mich nicht daran gehalten und stehe nur vor einem Berg voller Schuld und Scherben. Oder ich stehe mit dem Rücken zur Wand, weil andere mir Schlechtes wollten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gottes Widersacher, der Satan, steht dann schnell neben mir und hält mir alle meine Fehler bis ins Detail vor Augen und schlägt oft mit solchen Gedanken noch einmal zu, wie: „Jetzt hast du es dir mit Gott endgültig verscherzt“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch selbst wenn Ihr Leben noch so zerfahren oder gescheitert sein mag - Gottes Wort gilt. Seine Zusage steht felsenfest, dass NICHTS und NIEMAND Menschen von der Liebe Gottes abtrennen kann. Denn Jesus ist für uns gestorben, auferstanden und in den Himmel gefahren, weil er wusste, dass wir es nie schaffen werden. Darum zeigt er uns, wo und wie wir den Dreck unseres Lebens loswerden können, nämlich bei ihm. Sünde bereuen, sie Jesus bekennen, um Vergebung bitten - und wir sind wie ein Auto nach der Waschstraße wieder sauber.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Viel mehr, als der „gelbe Engel“ mir deutlich machte: Ich bin für dich da, auch wenn du dich selbst in den Schlamassel gebracht hast, ist der lebendige Gott für Sie und mich da. Er ruft uns zu: Keine Umstände, nichts und niemand kann mich von deiner Seite wegziehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott KANN auch Sie aus jedem Graben, jeder Angst, jeder Not, jeder Lage wieder herausziehen. Egal, wo Sie sich festgefahren haben. Denn wir haben einen Gott, der uns durch und durch kennt - und trotzdem von ganzem Herzen liebt.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Walter Undt</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17314115.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Walter Undt]]></author>
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      <pubDate>Mon, 06 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gottes Tisch ist gedeckt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 23,5 – ausgelegt von Erika Best-Haseloh. (Autor: Erika Best-Haseloh)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 23,5 – ausgelegt von Erika Best-Haseloh. (Autor: Erika Best-Haseloh)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In der Bibel finden wir 150 Psalmen. Es sind Lieder und Gebete. Der Inhalt und die Länge sind ganz unterschiedlich. Es gibt Dankgebete, Fürbitten, Klagelieder und Lobpreisungen. Die ganze Bandbreite der menschlichen Gefühle kommt zur Sprache. Es wird geklagt, gelitten, gefreut, geliebt und gedankt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der wohl bekannteste Psalm ist der 23. Psalm. Er wird auch „Hirtenpsalm“ oder „Psalm vom guten Hirten“ genannt. Kinder lernen ihn zum Teil im Kindergottesdienst, Jugendliche im Konfirmanden- oder Kommunionsunterricht auswendig. Und schon immer verbinden Menschen mit diesen Worten gute und schlechte Erinnerungen. Mit Hilfe dieser Worte klammern sich Beter an Gottes Zusagen und suchen Trost und Frieden in schwierigen Lebenssituationen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In dem kurzen Text fallen zwei Themen besonders auf. Einmal das Bild von Gott als Hirten einer Schafherde und das Bild von Gott als Gastgeber. In beiden Themen enthalten ist die Vorstellung von einem behütenden, umsorgenden, den Menschen und Lebewesen zugewandten Gott.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im 5. Vers des 23. Psalms lese ich:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde. Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über.“ </em></strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bei uns wird sonntags der Tisch festlicher gedeckt als sonst die Woche über. Vielleicht ist das bei Ihnen auch so? Und wie ist oder wäre das, wenn Gott den Tisch deckt?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott als Gastgeber. Er stellt einen Tisch auf und ordnet auf ihm alles Nötige an.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nicht zuhause in der Küche oder guten Stube, wo wir unter uns sind und feiern und der böse Alltag draußen ist. Sondern im Angesicht der Feinde, mitten im Stress, mitten in dem, was mir zusetzt, was mich bedrängt und mir zu schaffen macht. Ich muss nicht warten, bis ich zur Ruhe komme. Sondern mitten im Leid, wenn ich unter Druck bin, Ablehnung und Hass erlebe, inmitten dieser Widerwärtigkeiten deckst Du mir erstmal den Tisch und lässt mich mein Dasein genießen. Und das, was er mir gibt, stärkt mich, baut mich auf – gerade dann, wenn andere mich runtermachen. Die Gaben, die Gott mir serviert, sind wie ein Schutzwall, den all meine Widersacher nicht überwinden können. Mein Sieg gegen all die Feindseligkeiten des Lebens besteht einfach im Essen und Trinken.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber Gott als mein Gastgeber tut mehr als nötig. Außer Essen und Trinken für den Mund gibt es da noch Öl für den ganzen Kopf. Das Haupt mit Öl zu salben bedeutet Aufmerksamkeit, Würde und Zuwendung. In einer Welt, die oft von Eile und Mangel geprägt ist, erinnert dieses Bild daran, dass Gott den Menschen nicht nur versorgt, sondern ihn bewusst wahrnimmt. Öl lindert, heilt und duftet. Es sagt: Du bist willkommen, du darfst ankommen, du bist gesehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und noch ein drittes passiert. Gott füllt meinen Becher so, dass er überfließt. Das ist das Leben in Fülle, das über das strikt Notwendige hinausgeht. Gott gibt viel mehr als genug.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zusammengefasst bedeutet das: Wenn Gott den Tisch deckt, dann gibt er übermäßig und ich kann es mir gut gehen lassen. So stelle ich mir den Himmel vor. Gott hat den Tisch gedeckt. Aber die Entscheidung, mich hinzusetzen, die treffe ich ganz allein. Es macht keinen Spaß, an einem reich gedeckten Tisch zu sitzen und innerlich doch immer auf dem Sprung zu sein, weil gleich etwas passieren könnte. Auch wenn ich noch all die Bedrängnisse und Gefahren hier auf der Erde durchleben muss, auf Gottes Zusage ist Verlass. An seinem Tisch darf ich zur Ruhe kommen.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Erika Best-Haseloh</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Erika Best-Haseloh]]></author>
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      <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein wundervolles Zuhause]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 14,2 – ausgelegt von Erika Best-Haseloh. (Autor: Erika Best-Haseloh)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus ist mit seinen Jüngern unterwegs. Er spricht davon, dass er bald nicht mehr bei ihnen sein wird. Die Jünger sind besorgt und ängstlich. Er sagt zu ihnen: Lasst eure Herzen nicht beunruhigt sein. Dabei ist es durchaus verständlich, dass die Jünger beunruhigt sind, als sie hören, Jesus verlässt uns.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus will nicht, dass ich ein Leben ohne Probleme habe. Jesus verspricht, dass ich selbst in einem unruhigen Leben ein unbeschwertes Herz haben kann. Jesus will, dass mein Herz ruhig ist, voll Frieden, nicht verwirrt und verängstigt, wie ich es oft in unserer Welt erfahre.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er hat einen Plan für mich trotz aller Schwierigkeiten, die auftauchen können und die mir Sorgen bereiten – zu Hause, im Beruf, in der Familie. Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Vertraut auf Gott und vertraut auf mich. – sagt Jesus Ihnen und mir zu.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus bittet uns nur um eines: Glaubt an Gott, und glaubt an mich! Der Glaube gibt Sicherheit, auch in schwierigen Situationen. Der Glaube baut auf Gott. Er vertraut auf Jesus. Er kann sich darauf verlassen, dass Gott uns nicht verlassen wird. Auch wenn es zeitweise stürmisch zugeht und wir nicht wissen, wo uns der Kopf steht, können wir auf Jesus vertrauen. Denn das Ziel ist uns bekannt und gewiss: das Haus des Vaters! Wir wissen, wohin wir unterwegs sind: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten, hat Jesus versprochen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus spricht von dem Haus seines Vaters, in dem es viele Wohnungen gibt. Das ist ein wunderbarer Gedanke, der mir Hoffnung und Trost schenkt. Ich stelle mir vor, ich bin eingeladen, in dieser wunderbaren Residenz zu wohnen, die Jesus für mich vorbereitet hat. Wenn ich mich ganz auf diese Verheißung verlasse, kann ich auch in schwierigen Zeiten voller Zuversicht sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus sagt: Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Diese Bibelstelle hat mich seit meiner Kindheit fasziniert.  Ich habe mir immer vorgestellt, wie das sein wird, eine Wohnung bei Gott höchst persönlich zu haben. Heute geht es mir nicht anders. Immer noch liebe ich diesen Bibelvers. Der Gedanke, dass es einen Ort im Himmel gibt, der für mich vorbereitet ist, diesen Gedanken finde ich großartig. Dass dieser Vers für mich noch einmal eine außerordentlich tröstliche Bedeutung bekommt, habe ich nicht geahnt, jedoch vor einigen Jahren erlebt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Ort ist eine Friedhofskapelle. Im vorderen Bereich stehen sechs Särge, die mit Namensschildern versehen sind. Die Stuhlreihen sind leer. Im hinteren Bereich sitzen sechs Frauen, zehn Kinder und ein Pastor. Es ist ein ungewöhnliches Treffen, ein Abschiedstreffen. In den Särgen befinden sich die Leichen der sechs Ehemänner, die zwei Wochen vorher mit einem Kleinflugzeug abgestürzt sind. Der Pastor liest den Vers aus dem Johannesevangelium, Kapitel 14,2: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dann etwa zu euch gesagt, dass ich dorthin gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich bin eine der Witwen. Der Bibelvers und die noch folgenden Worte des Pastors berühren mich unendlich. Sie trösten mich und geben mir Zuversicht für die Zeit, die vor mir liegt. Tiefer Frieden und eine heilige Atmosphäre erfüllen den ganzen Raum. Seit diesem Ereignis bin ich sicher, dass mich nach meinem Tod nicht etwas Unbekanntes und Dunkles erwartet, sondern etwas Vertrautes. Ein liebevoll vorbereitetes Zuhause.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Erika Best-Haseloh</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Erika Best-Haseloh]]></author>
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      <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Anbetung an Karfreitag]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 5,12 – ausgelegt von Friedhelm Geiß. (Autor: Friedhelm Geiß)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein Mann wurde gefragt: „Was ist ein Christ?“ Zuerst schwieg er, dann sagte er leise und langsam: „Ich sehe ein Kreuz und daran hängt ein Mann und eigentlich wäre das mein Platz!“ Kurz und schlicht ausgedrückt. Es ist das Geschehen von Karfreitag. Ein Christ ist ein Mensch, der erkannt und angenommen hat, dass er durch Jesus ein neues Leben bekommen hat. Karfreitag und Ostern sind die Mitte des christlichen Glaubens. In keiner anderen Religion oder Ideologie finden wir das, dass die Gottheit sich selbst hingibt zur Erlösung. Und die Auferstehung Jesu Christi von den Toten beweist die göttliche Wirksamkeit und Kraft. Das Kreuz macht deutlich: „Du Mensch kannst vor dem lebendigen Gott mit deinem Leben nicht bestehen. Aber für dich tritt Jesus ein.“ Anders ausgedrückt: Jesus übernimmt meine Schulden und schenkt mir ein kräftiges Kapital zum Neubeginn. Oder alltagstauglich: „Jesus nimmt mir die alten Klamotten meines Lebens ab und gibt mir neue Kleidung und übernimmt sogar die Kosten für die Reinigung, wenn die wieder schmutzig werden.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was aber ist der Hintergrund dieses Geschehens? Der Bibelvers führt in eine Dimension, die ich weder begreifen noch wirklich beschreiben kann. Es ist ein Wort aus der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel. Jesus hat seinem Jünger Johannes, der auf Patmos wegen seines Glaubens verbannt war, einen Einblick in die Vergangenheit und Zukunft der Wirksamkeit Gottes geschenkt. Offenbarung Kapitel 5 Vers 12 lese ich: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Die um den Thron sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieses Wort ist wie ein Einblick in die himmlische Welt. Aber wie soll man Himmlisches mit menschlichen Worten beschreiben? Das Buch der Offenbarung ist voll von Bildern, Symbolen und vielen Bezügen ins Alte Testament. Hier geht es darum, dass im Thronsaal Gottes gefragt wird, wer denn den Plan Gottes auf der Erde ausführen kann. Es bleibt nur einer. Jesus wird als Löwe und als Lamm gezeigt. Als Löwe - das Symbol für Kraft und Macht des Messias und als „Lamm, das geschlachtet ist“. Und damit wird das Geschehen an Karfreitag aufgenommen. Am Passahfest wurden Lämmer geschlachtet für das Passahmahl am Abend. Und genau dieser Vergleich bringt das Geschehen auf den Punkt. Jesus ließ sich wie ein Lamm für die Sünde der Welt opfern. Durch seinen Tod und seine Auferstehung wurde er zum Sieger über den Tod, die Hölle und die Macht des Bösen. Jesus hat durch seinen Opfertod die Sünde der Welt gesühnt. Kreuz und Auferstehung sind der Wendepunkt in der Geschichte Gottes. Versöhnung mit Gott ist wieder möglich. Ob Johannes sich erinnerte, wie sein Namensvetter Johannes der Täufer genauso Jesus am Anfang seiner Wirksamkeit vorgestellt hat? „Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt!“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes1%2C29" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Johannes 1,29</a>). Mit dieser Aussage erfüllten sich einige Verheißungen aus dem Alten Testament: Vom Passalamm (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Mose12" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Mose 12</a>), über das Lamm am großen Versöhnungstag (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/3.Mose16" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">3. Mose 16</a>) bis hin zum leidenden Gottesknecht in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja53" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jesaja 53</a>. Und damit ist ihm alle Macht übertragen worden. Er ist fähig, würdig und bevollmächtigt Weltgeschichte und Heilsgeschichte zum Schnittpunkt zu führen. Und jetzt vor dem Thron Gottes bleibt über diesem Geschehen nur die staunende Anbetung. Könnte das auch für den heutigen Karfreitag ein Anstoß in meinem Glauben sein?</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Friedhelm Geiß</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Friedhelm Geiß]]></author>
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      <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[An diesem Abend beginnt etwas Neues]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 26,27-28 – ausgelegt von Friedhelm Geiß. (Autor: Friedhelm Geiß)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 26,27-28 – ausgelegt von Friedhelm Geiß. (Autor: Friedhelm Geiß)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"> „Jesus nahm den Becher mit Wein und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus: das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Abendmahl und der Segen gehören für mich als Pfarrer zu den schönsten Aufgaben in einem Gottesdienst. Und gerade heute an Gründonnerstag wird in vielen Gemeinden an die Einsetzung des Abendmahls während des letzten Passahmahls vor Jesu Tod erinnert. Ob es ein „Vor-Mahl“ war, also vor dem eigentlichen Passahabend, der am Freitagabend gewesen wäre oder ob das Passahmahl nach pharisäischer Tradition wegen des Sabbath auf Donnerstagabend vorgezogen wurde, lässt sich nicht exakt zuordnen. Das Passahmahl erinnert an die Befreiung des Volkes Israel aus der Knechtschaft in Ägypten. Die jüdische Passahliturgie hat dafür einen genauen Ablauf. Vier Becher mit Wein gliedern Lesungen, Gebete und das Essen. Nach dem zweiten Becher spricht der Hausvater den Segen über der Hauptmahlzeit und eröffnet diese mit dem ungesäuerten Brot. Was nun aber bei Jesus geschieht, ist neu. Er deutet das Brot auf seinen Leib. Im Leiden und Sterben wird Jesus für uns zur „Lebensspeise“, zum Brot des Lebens. ´</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und der dritte Becher wird als der spezielle „Becher des Segens“ bezeichnet. Und diesen deutet Jesus: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„…das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden“.</strong> Hier erinnert Jesus nicht nur an das alttestamentliche Ritual zur Entsündigung (siehe <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Mose24%2C8" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2 Mose 24,8</a>), sondern setzt damit die Erfüllung der Verheißung in Jeremia, Kapitel 31 Vers 31 in Kraft. Dort heißt es: „Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen“. Und genau das tut Jesus hier. Er stiftet den neuen Bund. Er als der Opfernde wird selbst nun das Opfer. Und dies ein für alle Mal. Der Apostel Paulus erklärt das in seinem Brief an die Gemeinde in Rom so: „Ihn hat Gott vor den Augen aller Welt zum Sühneopfer für unsere Schuld gemacht. Durch sein Blut, das er vergossen hat, ist die Sühne geschehen, und durch den Glauben kommt sie uns zugute. …  Er erklärt den für gerecht, der sein ganzes Vertrauen auf Jesus setzt.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/R%C3%B6mer3%2C25-26" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Römer 3,25-26</a>). Damit meint Paulus: In Jesus zeigt sich, dass Gott einen Weg öffnet, neu anzufangen. Jesus selbst übernimmt die Verantwortung, die wir vor Gott haben und trägt die Konsequenzen. ER für mich – das ist die Bedeutung des Abendmahls. Jesus tritt für mich ein. Er schenkt mir seine Barmherzigkeit, seine Güte, die Vergebung meiner Schuld und Leben mit Hoffnung, Inhalt und Sinn. Auf Jesus zu vertrauen ist im tiefsten Sinn des Wortes „heil-sam“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Soweit zum Hintergrund und damit wieder zurück zum Gottesdienst und der Abendmahlsfeier. Die Liturgie beginne ich gerne mit den Worten aus dem Lukasevangelium. Jesu sagt: „Mich hat herzlich verlangt mit euch dieses Mahl zu feiern!“ Darin spiegelt sich die Liebe Jesu zu uns. Er ist der Gastgeber und teilt sich uns mit. Und dann stehen wir vor dem Altar als persönliches Bekenntnis „Hier bin ich, Herr. So wie ich bin. Ich brauche dich.“ Und wir öffnen unsere Hände und bekommen Brot und Wein gereicht mit dem Zuspruch. „Jesus, das Brot des Lebens – für dich!“ „Jesus – der Kelch des Heils – für dich!“ Was für ein Geschenk. Damit kann Neues beginnen.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Friedhelm Geiß</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Friedhelm Geiß]]></author>
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      <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gottes Zielperspektive]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Philipper 2,11 – ausgelegt von Ulrich Ahrens. (Autor: Pastor Ulrich Ahrens)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es soll Menschen geben, die hören oder schauen sich die täglichen Nachrichten schon gar nicht mehr an. Sie erwarten nichts Gutes mehr.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Was soll denn schon werden?“, fragen sie. Diese Welt steuere doch nur auf immer mehr Chaos und Elend zu. Das wolle man nicht täglich auch noch vorgeführt bekommen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Wort aus dem Philipperbrief lehrt uns jedoch einen ganz anderen Blick: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Alle Zungen sollen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters“. </strong>(<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Philipper2%2C11" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Philipper 2,11</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieser Satz ist der letzte Gedanke in dem berühmten Christuslied, das der Apostel Paulus in seinem Brief an die Gemeinde in Philippi zitiert.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Anlass für den Apostel, dieses zu erwähnen, sind seine Beobachtungen, wie die Gemeinde miteinander lebt. Da sei trotz allem Vorbildlichen immer noch Luft nach oben, meint er. So stellt er der Gemeinde Jesus Christus vor Augen; Jesus, der sich selbst hingab, das Kreuz nicht scheute, um uns zu retten. Sein Weg sei ein Vorbild für das gemeinsame Leben in der Gemeinde.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch in diesem Lied, das Paulus zitiert, geht es dann noch einen entscheidenden Schritt weiter: Der Blick richtet sich auf die Zukunft, die Gott bereitet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gottes Zukunft mit dieser Welt und mit uns Menschen geht weit über die Perspektive wie z.B. die der UNO hinaus. Diese hat sich zum Ziel gesetzt für eine Welt ohne Waffen und Konflikte zu arbeiten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott selbst wirkt darauf hin, dass ausnahmslos alle Zungen – und das sind alle Menschen dieser Erde – dass diese alle mit ihren Stimmen laut und freudig bekennen werden: Einer ist Herr, einer allein – der Herr Jesus Christus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Darauf also steuert unsere Welt zu! Kaum zu glauben und unvorstellbar für uns angesichts der sich immer wieder überstürzenden Nachrichten unserer Tage.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch es ist ja zu fragen, wer hier den längeren Atem hat, wer schließlich in dieser Welt die Oberhand behält.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der unser Vater im Himmel geworden ist durch Jesus Christus, der hat sich dieses Ziel vorgenommen, dass einst alle Zungen Jesus als Herrn bekennen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Die Mächtigen [dieser Welt] kommen und gehen, und auch jedes Denkmal mal fällt“ – so heißt es in einem Lied von Jörg Swoboda. Die Fortsetzung der Liedzeile lautet dann: „Bleiben wird nur, wer auf Gottes Wort steht, dem sichersten Standpunkt der Welt“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieser Tag kommt also, so sicher wie das Amen in der Kirche, an dem von allen gemeinsam das „Halleluja“ angestimmt wird.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Seher Johannes beschreibt es im Buch der Offenbarung so: „Und jedes Geschöpf, das im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit!“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Offenbarung5%2C13" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Offenbarung 5,13</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir brauchen vor dem Geschehen in dieser Welt nicht die Augen verschließen und uns die Ohren zustopfen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Denn unsere Zeit steuert allem, was wir täglich zu sehen und zu hören bekommen zum Trotz, auf diesen großen Lobpreis Gottes zu.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Darin dürfen wir uns heute schon üben im Gottesdienst unserer Gemeinden.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Ulrich Ahrens</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17310790.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Ulrich Ahrens]]></author>
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      <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Durchblick haben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Daniel 9,14 – ausgelegt von Ulrich Ahrens. (Autor: Pastor Ulrich Ahrens)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In verwirrenden Zeiten endlich den Durchblick haben! Wer wünscht sich das nicht? Wo die aktuellen Ereignisse uns unsicher und ängstlich machen möchten, da sehnt sich mancher nach einer klaren Sicht, nach klarem Erkennen, was da in der Welt um uns herum vor sich geht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine Hilfe mag der Bibelvers für heute werden. Im Buch Daniel findet sich dieser Gedanke in einem von Daniel aufgeschriebenen Gebet: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Denn der HERR, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut.“</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Daniel9%2C14" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Dan 9,14</a> LÜ).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Daniel war einer der aus Israel nach Babylon verschleppten Juden. Als fast noch Teenie kam er mit einigen Freunden an den Hof des Herrschers. Er machte dort sogar Karriere.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch seine Karriere am Hof war immer wieder gefährdet. Dies und anderes löste in ihm Fragen aus. Fragen nach dem Sinn der zurückliegenden Geschichte seines Volkes und nach der prophezeiten Zukunft.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als gebildeter Mann seiner Zeit standen ihm sicher viele Möglichkeiten zur Verfügung, um in seinem Fragen weiterzukommen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Daniel wählte zwei – auch für uns bis heute zielführende – Wege: Der eine Weg – er nahm sich die ihm überlieferten Schriften der Propheten vor. Er las also in seiner Bibel. Er studierte die Schriften - fragend nach dem Sinn der aktuellen Ereignisse und der Zukunft. Er wurde so zum Ausleger der Worte Gottes für seine Zeit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das, was er las und erkannte, drängte ihn auf den zweiten Weg: das Gebet. Im Gebet stellte er sich vor seinen Gott. Im Gebet erkannte er Gottes Wirken in der Vergangenheit. Er begriff, wie Gott urteilt über das bisherige Verhalten des Volkes und stellte sich persönlich mit unter dieses Urteil. Er erkannte Gottes Wesen darin. Und begriff Gottes im Letzten liebendes Führen und Leiten. Selbst die schweren und fast untragbaren Zeiten konnte er so einordnen in Gottes Liebe, mit der er stets an der Seite seiner Leute bleibt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Daniel blieb darum nichts anderes übrig: er musste den HERRN, den Gott seiner Väter, in seinem Handeln anerkennen. Ja selbst, wo es für Daniel leidvoll war, musste er Gottes Souveränität achten und ehren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So beugt er sich demütig unter die gewaltige Hand Gottes (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Petrus5%2C6-7" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1.Petr 5,6-7</a>) und erkennt von seinem Gott, dass dieser stets gerecht handelt. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gottes gerechtes Handeln meint dann: Gott bleibt seinem Versprechen stets treu.  Er hält fest an dem, was er einst zugesagt hat. Vor allem: Sein Gott hat niemals Abstriche gemacht von seiner Liebe zu denen, für die er so viel aufgewandt hat in der Vergangenheit. Gott ist und bleibt treu – sich selbst und denen gegenüber, die er über alles liebt. Und er bleibt treu zu seinem Ziel mit ihnen, denen er doch eine ewige Zukunft verheißt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Bibelvers aus dem Danielbuch möchte uns, wo immer wir zagen und zittern angesichts der aktuellen Entwicklungen, diese beiden Wege des Daniel zeigen: die Bibel gründlich studieren und im Gebet Gottes Angesicht suchen und vor ihm bleiben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das gilt auch in meinem persönlichen Ergehen, wie schwer es auch sein mag: Diese Wege tragen und bedeuten Zukunft und Hoffnung.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Ulrich Ahrens</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pastor Ulrich Ahrens]]></author>
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      <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Die Führungsstärke des Paulus]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 15,18 – ausgelegt von Martin Leupold. (Autor: Martin Leupold)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gestern habe ich mit Mose einen biblischen Leiter aus dem Alten Testament vorgestellt. Heute möchte ich über eine Führungsperson aus dem Neuen Testament sprechen – über den Apostel Paulus. Aus der Bibel weiß ich, dass er etliche Gemeinden gegründet hat. Auch danach hat er sie immer wieder ermutigt und korrigiert. Dazu hat er ihnen Briefe geschrieben, von denen viele erhalten geblieben und Teil der Bibel geworden sind.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als Lehrtext ist in den Herrnhuter Losungen für heute ein Satz aus seinem Brief an die Römer ausgewählt worden, aus Kapitel 15, Vers 18: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Paulus schreibt: Ich werde es nicht wagen, etwas vorzubringen, das nicht Christus durch mich gewirkt hat. Er hat es durch mein Wort und meine Tat bewirkt, dass die Völker nun Gott gehorsam sind.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Satz gehört zu einem Abschnitt, in dem Paulus erklärt, wie er seinen Dienst versteht. Er hat seinen Auftrag von Jesus selbst erhalten. In der Apostelgeschichte wird uns geschildert, wie nachdrücklich der Auferstandene den Apostel auf den Weg bringt. Bis dahin war Paulus dem christlichen Glauben nämlich äußerst feindlich gesonnen. Aber die Begegnung mit Jesus hat ihn komplett verändert. Von nun an durchreist er den ganzen östlichen Mittelmeerraum, verkündet die Botschaft von Jesus dem Retter und organisiert eine christliche Gemeinde nach der anderen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dabei gerät Paulus auch in Konflikte mit Leuten, die in seinen Gemeinden eine andere Lehre verbreiten und damit erfolgreich sind. Wer hat nun Recht? Ein Konflikt, der auch heute Gemeinden geradezu zerreißen kann, mindestens in manchen Fragen. Im Neuen Testament scheint es, als ob diese Gegner des Paulus sehr wortgewaltig und selbstbewusst aufgetreten sind. Manche konnten die Gemeinden beeindrucken, indem sie besondere spirituelle Erfahrungen vermittelten. Zum Beispiel Visionen oder das Reden in fremden Sprachen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">An anderer Stelle sagt Paulus einmal: Das kann ich auch. Aber darauf kommt es nicht an. Es kommt darauf an, dass ich mich ganz eng an das halte, was Jesus will. Das nimmt Paulus für sich in Anspruch. Alles, was er in Menschen verändert hat, ist durch Jesus gewirkt worden. Es ist nicht sein Produkt. Nicht seine rhetorischen Fähigkeiten haben die Menschen zum Glauben erweckt, sondern Gottes Geist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun kann das natürlich jeder behaupten. Was nicht jeder kann: Mit dieser Abhängigkeit von Jesus auch im persönlichen Leben ernst zu machen. In seinen Briefen an die Gemeinde in Korinth zählt Paulus auf, was er alles auf sich genommen hat, um seinem Auftrag nachzukommen: mühsame und gefährliche Reisen, Gefangenschaft, Prügelstrafen, ein Schiffbruch und anderes. Paulus zeigt Führungsstärke nicht in dem, was er anderen zumutet, sondern in dem, was er selbst auf sich nimmt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und Paulus begründet seine Autorität immer wieder damit, dass er von sich weg auf Christus verweist und sich selbst zurücknimmt. „Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir,“ schreibt er einmal. Und an anderer Stelle: „Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.“ Paulus sieht sich nicht als den Helden und Macher, der dem Herrn stolz seine missionarischen Leistungen präsentiert. Die Gemeinden sollen nicht deshalb auf ihn hören, weil er so ein scharfsinniger und redegewandter Apostel ist. Sondern weil Jesus durch ihn spricht. Alles, was durch den Apostel Paulus an Glauben gewachsen ist, hat eigentlich nicht Paulus bewirkt, sondern Jesus selbst. Diese Gewissheit ist es, in der die Führungsstärke des Apostels begründet ist.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Martin Leupold</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Martin Leupold]]></author>
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      <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Führungsstärke ist gefragt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 33,15 – ausgelegt von Martin Leupold. (Autor: Martin Leupold)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Führungsstärke ist gefragt. So heißt es immer wieder, wenn es um Leitungspositionen geht. In der Politik, in Unternehmen, auch in der Kirche. Denn viele wollen, dass es vorangeht. Es nervt, wenn Verantwortliche sich gegenseitig im Weg stehen. Wenn notwendige Entscheidungen blockiert werden, weil sich die zuständigen Leute nicht einig werden. Oder weil Einwände und Bedenken kein Ende nehmen. Dann wünsche ich mir, dass jemand endlich mal auf den Tisch haut. Dann ist Führungsstärke gefragt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gut finde ich das meist nur, wenn auch in meinem Sinne entschieden wird. Wenn sich jemand mit Ansichten durchsetzt, die ich für falsch halte, meckere ich gern über „die da oben“. Ich ärgere mich, dass niemand auf mich hört. Wer anderen die Entscheidungen überlässt, braucht selbst zwar keine Verantwortung zu übernehmen. Aber ich muss dann auch akzeptieren, dass es nicht immer nach dem eigenen Kopf geht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Führungsstärke allein ist keine Garantie für gute Entscheidungen. Es gibt genug Beispiele, wie irgendwelche Führer ganze Nationen ins Unheil geführt haben. Wer führt, sollte das kompetent tun. Welche Kompetenzen braucht es, um gut zu führen? Wie gewinnt man Führungsstärke? Kommt es auf die härtesten Ellenbogen an? Macht es die lange Studienbiografie? Oder der Beifall der Menge?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein biblischer Leiter, der zweifellos erfolgreich und führungsstark war, ist Mose. Um ihn geht es in dem Bibelvers, der in den Herrnhuter Losungen für heute als Tagestext ausgelost wurde. Er steht im 2. Buch Mose, Kapitel 33, Vers 15: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Mose sprach zu dem HERRN: Wenn nicht dein Angesicht vorangeht, so führe uns nicht von hier hinauf.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mose hatte eine höchst anspruchsvolle Aufgabe. Er sollte das Volk der Israeliten aus dem Frondienst in Ägypten befreien und sie in ihre neue Heimat führen. Als er dieses Gebet spricht, hat er schon eine Menge geschafft. Die Israeliten sind unter dramatischen Umständen aus Ägypten geflohen und haben den Wüstenberg Sinai erreicht. Dort hat Mose von Gott die Grundsätze ihres künftigen Glaubens und Lebens bekommen. Aber noch am selben Ort haben sie schon gegen diese neue Ordnung verstoßen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vor ihnen liegen noch hunderte Kilometer Wüste. Es braucht Nahrung und Wasser für viele Menschen. Dazu drohen gewaltsame Auseinandersetzungen mit anderen Stämmen. Ein richtig dickes Brett, was Mose zu bohren hat. Und er weiß, dass er auch mit inneren Schwierigkeiten rechnen muss. Die Bibel erzählt, wie sein Volk ihm immer wieder misstraut und ihm die Gefolgschaft verweigert. Da wird Mose Führungsstärke brauchen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn ich die Bibel lese, erlebe ich auch einen Mose, der selbst zweifelt. Der verzagt sein kann. Der manchmal am liebsten aufgeben will. Weil er weiß, dass auch seine Kraft begrenzt ist. Er ist nicht derjenige, der sich alles zutraut. Später heißt es über ihn einmal, er sei der demütigste Mensch auf Erden gewesen. (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/4.Mose12%2C3" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">4. Mose 12,3</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein demütiger Mensch in einer Funktion, in der es Führungsstärke braucht? Ja! Denn Mose ist mit dieser Aufgabe nicht allein. Er darf mit dem Gott rechnen, der ihn beauftragt hat. Mose drückt sich nicht um die Verantwortung. Er gibt alles, um seinen Auftrag zu erfüllen. Aber er bleibt sich bewusst, dass sein Erfolg allein von Gott abhängt. Und dass für ihn nichts wichtiger ist, als selbst der Führung seines Gottes zu folgen.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Martin Leupold</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17308343.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Martin Leupold]]></author>
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      <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Pronto!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 17,15 – ausgelegt von Heinz-Werner Neudorfer. (Autor: Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 17,15 – ausgelegt von Heinz-Werner Neudorfer. (Autor: Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;"> „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Pronto</strong>“ </em>– das Wort hat in Italien viele Bedeutungen. <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Pronto“</em> sagt man am Telefon, wenn man es abnimmt. Das heißt: „Ich bin da, wir können reden.“ – –</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gedankensprung: Im Lukasevangelium lese ich einen Bericht, wie Jesus zehn an Aussatz erkrankte Männer geheilt hat. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Aussatz </strong>– in der Bibel ist das ein Sammelbegriff für verschiedene Hautkrankheiten: Schuppenflechte, Entzündungen, Geschwüre. Das Schlimme war: Der Aussatz machte „unrein“. Bei wem Aussatz diagnostiziert war, der wurde konsequent aus der Gemeinschaft ausgeschlossen, sozial und religiös. Er durfte keinem Gesunden nahekommen. Aussätzige lebten in kleinen Kolonien außerhalb der Städte und Dörfer. Die Teilnahme an Versammlungen, auch an Gottesdiensten, war ihnen streng verboten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus hat einige Aussätzige geheilt. Er hatte wenig Berührungsängste. Einmal heißt es sogar, dass er einen dabei <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">berührte</em> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas5%2C13" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukas 5,13</a>). Davon steht <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">hier</em> nichts. Die zehn Männer halten Abstand. Sie rufen ihm aber ihre Bitte um Erbarmen unüberhörbar zu. Und Jesus erhört sie. Er schickt sie zum Priester, der für die „Gesundschreibung“ zuständig ist. Und tatsächlich: Sie werden alle gesund. Und dann?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Lukas berichtet :</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Einer von ihnen drehte sich sofort um, als er merkte, dass er geheilt worden war, und lobte und pries Gott mit lauter Stimme“</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas17%2C15" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukas 17,15</a>), Das Buch.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich bin bei dem kleinen Wort „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">sofort</strong>“ hängen geblieben. „Sofort“ – „pronto“. Was hatten die übrigen neun nicht alles für wichtige Dinge „sofort“ zu tun! Ich verstehe das gut: „<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Sofort</em> zu meiner Frau, zu meinen Kindern, zu meinen Eltern! Ihnen erzählen, dass jetzt alles anders und besser wird für uns.“ Oder: „Das will ich <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">sofort</em> meinen Freunden erzählen! Das müssen sie wissen!“ Oder: „Nichts wie hin zu den anderen Aussätzigen! Diese Chance dürfen sie sich nicht entgehen lassen.“ Viele gute Gründe und ehrenhafte Motive. Aber der Eine kehrt als Gesunder <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">sofort</em> zurück – zu Jesus. ER war es schließlich, dem er seine Heilung verdankte, seine neue Zukunft. Jesus hatte ihm die Tür zu den Menschen und zu Gott wieder aufgemacht. Das wurde dem Mann <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">sofort</em> bewusst. Deshalb auf zu Jesus – <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">pronto</em>! Er „lobte und pries Gott mit lauter Stimme“, lese ich. In Jesus, durch Jesus hat Gott mir geholfen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie schnell vergesse ich Situationen, in denen Jesus mich vor Schlimmem bewahrt hat! Mir Gutes und Schönes geschenkt und ermöglicht hat! Da kommt eine lange Liste zusammen, und doch bleibt es, wenn’s hochkommt, bei einem kurzen Dankgebet. Schade eigentlich! Aufschreiben würde da helfen … „<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Gott loben, das ist unser Amt</em>“, heißt es in einem alten Lied (David Denicke nach Cornelius Becker, EG 288,5).  Ja, Gott zu loben hat sein eigenes Gewicht. Es hat auch heute noch seinen Wert.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Geschichte hat noch eine Pointe. <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Dieser Mann war ein Samaritaner“</em>, berichtet Lukas (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas17%2C16" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukas 17,16</a>), Das Buch. Er gehörte nicht dem jüdischen Volk an, das zu Gott und zu dem Gott eine besondere Beziehung hatte und bis heute hat. Ob der Mann gerade deshalb so prompt eine Beziehung zu Gott herstellen will, so – pronto? Weil Jesus, weil Gott ihn jetzt angenommen hat?</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer]]></author>
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      <pubDate>Sat, 28 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Der richtige Lebens-Navigator]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Sprüche 11,19 – ausgelegt von Heinz-Werner Neudorfer. (Autor: Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir mussten auf der Autobahn quer durch Berlin. Kein Problem, dachten wir, – mit Navi. Dann kam die Sperrung wegen Bauarbeiten. Kein Problem, dachten wir, – mit Navi wird’s gehen. Allerdings wusste das Navi nichts von der Baustelle. Und führte uns in schöner Regelmäßigkeit wieder an die Auffahrt zurück, die es ja gerade <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">nicht</em> gab. So kann es gehen. Viele haben wohl ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit dem „Navi“. Was ist, wenn es nur so tut, als würde es mich zum Ziel bringen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jeden Tag, auch heute, muss ich Entscheidungen treffen, große wie kleine. Halte ich, was ich versprochen habe, obwohl es mir schwerfällt? Kaufe ich das Haus, stemme ich die Schulden, trotz Wirtschaftskrise? Das biblische Buch der „Sprüche“ ist eine Sammlung von Ratschlägen für ein gelingendes Leben. Sie entstanden, indem Lebenserfahrung und Erfahrungen mit Gott zusammentrafen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im 11. Kapitel, Vers 19, lesen wir einen ganz grundsätzlichen Rat für unser Leben: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Steht einer fest in der Gerechtigkeit, 〈führt das〉 zum Leben; jagt er dem Bösen nach, 〈gereicht es〉 zu seinem Tod“</strong> (Elberfelder Bibel).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Gerechtigkeit</strong>“ – ein hohes Ideal. Viele nehmen es in unserer Zeit für sich in Anspruch. In unserer Kultur verstehen wir darunter, dass für alle dieselben Maßstäbe gelten und dass sich alle an geltendes Recht zu halten haben. In der Sprache der Bibel sitzt der Akzent etwas anders. „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Gerecht</strong>“ ist ein Mensch, der sich so verhält, dass er der Gemeinschaft dient, in der er lebt. Das kann die Ehe, die Familie, die Religionsgemeinschaft oder auch das Volk sein, ja sogar Gott.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zum Beispiel: Wie gehe ich mit meinen Kolleginnen oder Kollegen am Arbeitsplatz um? Dient mein Verhalten dazu, dass unsere Zusammenarbeit besser funktioniert? Aber auch: Dient mein Verhalten der <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Festigung</em> meiner Ehe, oder setze ich sie eher aufs Spiel? Dabei ist immer vorausgesetzt, dass Gottes Wille und seine Gebote das Grundraster meines Lebens bilden. Übrigens hat Jesus diesen Zug eher noch stärker betont, wenn er sagt, <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„dass jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen“</em> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us5%2C28" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Matthäus 5,28</a> - Elberfelder Bibel).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich könnte mühelos Beispiele aus anderen Gemeinschaftsbeziehungen finden, in denen ich lebe. Was kann ich heute tun, damit es meiner Familie, unserer Gemeinde, den Leuten um mich herum besser geht? Ja, diese Empfehlung schränkt die Auswahl der möglichen Wege, die ich heute gehen werde, was ich rede und tue, schon deutlich ein. Aber es gibt mir auch etwas an die Hand, das mein Leben wertvoller, sinnvoller, reicher macht: sowas wie einen „Lebens-Navigator“, der das Ziel kennt und weiß, wie er mich zum richtigen Ziel bringt. Der Bibelvers aus den Sprüchen sagt: Solches Verhalten, das nach den Menschen um mich herum und nach Gott fragt, das ein Stück weit die Seiten wechselt und die Dinge aus ihrer Sicht betrachtet, solches Verhalten führt zum Leben – schon jetzt und sogar über diese irdische Zeit hinaus.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer]]></author>
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      <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[„Gott loben, das ist unser Amt“]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 34,2 - ausgelegt von Jürgen Werth. (Autor: Jürgen Werth)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Man könnte sich aufregen. Den ganzen Tag. Schimpfen. Meckern. Toben. Und mancher tut das ja auch. Mit den Kindern, die ständig nur aufs Handy starren, statt mal in die Schulbücher zu gucken. Mit dem Ehepartner, der einfach nie richtig zuhört. Mit den Nachbarn, die ständig da parken, wo man selber sein Auto abstellen will. Über die Politik. Über die Einheitspinsel, die die Welt regieren. Dass nichts vorangeht in diesem Land. Und dass alles voller Baustellen ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Man nennt uns Deutsche die Empörungsgesellschaft!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber Meckern ändert nichts. Und: Luft ablassen lässt einen selber leer zurück. Zumindest ich fühle mich hinterher meist hundeelend. Schimpfen zieht runter.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber Loben zieht nach oben. Nicht nur den, der gelobt wird. Auf einmal geht alles viel geschmeidiger. Auf einmal sind alle viel entspannter und motivierter. Loben! Das Lobenswerte in anderen Menschen herausfinden und aussprechen. Bei Menschen muss ich mir das vornehmen. Bei Gott muss man nur eins: Ihn in den Blick nehmen. Wer sich auf ihn einlässt, kann gar nicht anders als ihn loben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Cornelius Becker schreibt das 1602 in seinen Choral „Nun jauchzt dem Herren, alle Welt“ so:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dankt unserm Gott, lobsinget ihm<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Rühmt seinen Nam‘ mit lauter Stimm;<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Lobsingt und danket allesamt!<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Gott loben, das ist unser Amt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie aber lobe ich Gott?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Natürlich zunächst einmal, indem ich es ihm sage. Mit Texten und mit Tönen. Mit Worten und Liedern.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Christen haben das Loben neu entdeckt in den letzten Jahrzehnten. In vielen Gottesdiensten gibt es einen Lobpreisteil. Das ist gut. Das ist aber nicht alles.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich lobe Gott zuerst einmal durch mein Vertrauen, durch meinen Glauben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was ist denn Glauben?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott glauben heißt Gott vertrauen. Sich ihm anvertrauen. Und ihm alles zutrauen. Wenn ich das tue, vielleicht gegen allen Augenschein, dann lobe ich ihn. Ich will mich ihm anvertrauen mit allen Fragen und Sorgen. Und ich will ihm vertrauen, dass er es gut meint mit mir. Und dass er den richtigen Weg für mich weiß.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich lobe Gott durch meinen Glauben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich lobe ihn aber vor allem durch mein Leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Gott hat uns dazu bestimmt, etwas zu <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">sein </em>zum Lob seiner herrlichen Gnade.“ So heißt es im Lehrtext zu unserer heutigen Losung der Herrnhuter Brüdergemeine.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir sollen also zunächst einmal nichts singen und nichts sagen, wenn wir Gott loben, sondern etwas sein!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Heißt: Wenn du deinen Garten pflegst, lobst du Gott. Wenn du deinem trauernden Nachbarn eine heiße Suppe bringst, lobst du Gott. Wenn du liebevoll deine Mutter betreust, die dement ist, und dich nicht einmal mehr erkennt, lobst du Gott.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn du Manager in einem Konzern bist und den Menschen dienst und nicht nur der Gewinnmaximierung, lobst du Gott.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich will den HERRN loben allezeit: sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein.“</strong> Das heißt: Ich will singen! Es heißt aber auch: Ich will ihm vertrauen. Und ich will Gott in meinem Leben zum Zuge kommen lassen. Das ist mein Amt. Mein Job. Mein Beruf. Meine Berufung. Ein wunderbares Amt!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Jürgen Werth</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Jürgen Werth]]></author>
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      <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Im Grunde gut?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 9,31 – ausgelegt von Jürgen Werth. (Autor: Jürgen Werth)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er war ein bisschen kleiner und ein bisschen dicker als wir. Und er kam nicht aus unserer Stadt. Er wohnte außerhalb, auf einem Bauernhof. Also gehörte er nicht dazu, nicht so richtig. Wir haben ihn das spüren lassen, jeden Tag. Haben ihn nicht mitspielen lassen, haben ihn geärgert und gehänselt, geschubst und gekniffen, wann immer sich eine Gelegenheit bot. Nicht wirklich schlimm, aber schlimm genug. Das Wort „Mobbing“ kannten wir noch nicht. Doch das war’s wohl. Und soziale Netzwerke, auf denen wir ihn hätten bloßstellen können, gab es noch nicht. Doch wir hätten sie genutzt, gegen ihn genutzt, garantiert.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir waren acht und neun und zehn - eine ganz normale Schulklasse mit ganz normalen Kindern, und wir waren gemein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ist der Mensch gut? Ja, sagt der niederländische Journalist Rutger Bregman. Der hat ein Buch über diese Frage geschrieben. „Im Grunde gut“, heißt es. Seine These: Die Menschen hätten ihre jahrtausendelange Geschichte nicht überlebt, wenn sie nicht „im Grunde gut“ wären. Freundlich, kooperativ und hilfsbereit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ist der Mensch gut? Ich weiß nicht. Seit damals weiß ich wirklich nicht. Gib ihm ein Opfer, an dem er sein Mütchen kühlen kann, und du wirst ihn kennen lernen. Auch das haben die Jahrtausende immer wieder belegt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch die Bibel stimmt zu. Am Ende der Sintflut etwa höre ich den lebendigen Gott seufzen: „Das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf.“ Und in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm9" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 9</a> betet David: „HERR, steh auf, dass nicht Menschen die Oberhand gewinnen.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Menschen sind launisch und egoistisch, sind eitel und rachsüchtig. Auf Menschen ist kein Verlass. Klar, sie sind auch freundlich, kooperativ und hilfsbereit. Aber nicht durchgängig und nicht immer. Sie sind wohl beides. Manchmal auf verstörende Art.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Man erzählt sich, dass der Lagerkommandant von Auschwitz, der hunderttausende Menschen quälen ließ und in die Gaskammern schickte, abends bei seinen Kindern ein liebevoller Vater war.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie geht das zusammen? Ich weiß es nicht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch Jesus ist in die Hände der Menschen gefallen. Jesus hat es seinen Jüngern einmal so angekündigt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der Menschensohn wird überantwortet werden in die Hände der Menschen, und sie werden ihn t</strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">ö</strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">ten.“</strong> Die Hände der Menschen wenden sich immer wieder gegen Menschen. Sie schlagen, foltern, töten, wenn sie sich überlegen fühlen. Aber Jesus sagt seinen Jüngern noch mehr: „Und wenn er getötet ist, so wird er nach drei Tagen auferstehen.“ Anders gesagt: Menschen beschließen den Tod, Gott beschließt das Leben. Menschen verurteilen, Gott spricht frei.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In die Hände der Menschen fallen, ist gefährlich, vielleicht sogar lebensgefährlich. In die Hände Gottes fallen, ist lebensrettend. Denn er ist freundlich, kooperativ und hilfsbereit. Durchgängig und immer. Auf ihn kann ich mich verlassen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und er will, dass die, die an ihn glauben, auch so werden. Dass das Gute in ihnen immer stärker, und das Böse immer schwächer wird. Dass die Liebe immer mehr ihr Leben bestimmt. Frei nach Johannes dem Täufer: Er, Jesus, muss in mir wachsen, seine Barmherzigkeit, seine Menschenfreundlichkeit, und aller Egoismus, alle Eitelkeit, alle Rachsucht muss kleiner werden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dazu kann ich selber etwas tun. Ich kann Jesus immer neu in meine Gedanken und Gefühle bitten und in das, was ich tue und sage. Jeden Morgen neu. Ich bitte ihn, dass er heute in mir lebt, und dass er durch mich zu Wort kommt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Übrigens habe ich 50 Jahre später bei meinem Klassenkameraden von damals um Entschuldigung gebeten. Das hat nichts ungeschehen gemacht. Aber es hat ihn und mich versöhnt. Es ist selten zu spät, Gutes gegen Böses zu setzen.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Jürgen Werth</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Jürgen Werth]]></author>
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      <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Tun, was Gott will]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 22,42-43 – ausgelegt von Siegfried Skubski. (Autor: Siegfried Skubski)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 22,42-43 – ausgelegt von Siegfried Skubski. (Autor: Siegfried Skubski)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die letzten Stunden vor dem Leiden am Kreuz verbringt Jesus im Garten Gethsemane. Es war für ihn eine schreckliche Zeit. Jesus macht Furchtbares durch. „Meine Seele ist betrübt bis an den Tod.“ Er ist an einer Stätte des Kampfes, der Angst und Wahrheit. Was ist das Furchtbare vor dem Jesus sich so entsetzt, dass er zittert? Was lässt seinen Schweiß wie Blutstropfen werden? Und was ist der Kelch, den er von sich weisen möchte?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Apostel Paulus sagt uns das im 2. Korintherbrief, Kapitel 5,21: „Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.“ Jesus schaut in einen tiefen Abgrund. Er sieht in diesem Augenblick eine Finsternis, die nie ein Mensch gesehen hat – die Sünde der ganzen Welt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er der heilige Gott, der die Sünde hasst, auf ihn soll die ganze Sündenlast gelegt werden. Jesus als das unschuldige Lamm Gottes soll die Schuld der ganzen Welt tragen. Das ist der Kelch, den der Vater ihm auferlegt hat. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Vater willst du, so nimm diesen Kelch von mir.“</strong> Sagt Jesus zu Gott.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Jesus ist keine Sünde und somit keine Lüge, keine Habsucht, keine Eifersucht, kein Neid. Egal, welchen Namen die Sünde trägt – in ihm war und ist keine Sünde. Sünde ist für Jesus ein unzumutbarer Zustand. Er, der Sohn Gottes, soll der Welt Sünde tragen. Das ist eine unerträgliche schwere Last. Ich erahne nur, was das für Jesus bedeutet hat. Da lädt Gott die Sünde aller Menschen auf seinen geliebten Sohn.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus hat solch eine schreckliche Angst, weil er in diesem Augenblick weiß, was es bedeutet die Sünde von allen Menschen auf sich zu nehmen. In dieser schweren Stunde lassen ihn sogar seine Jünger im Stich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie sieht Gott das mit der Sünde? Gott gibt die Menschen nicht so ohne weiteres auf. ER will nicht, dass Menschen verloren gehen, sondern sich retten lassen. Gott hasst die Sünde, aber er liebt den Sünder. Darum hat er einen Ausweg gefunden, um nicht den Sünder für seine Vergehen zu bestrafen. Gott setzt den Sünder nicht gleich mit der Sünde, sonst hätte ich keine Chance, ich würde ewig verloren gehen wegen meiner Sünde.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Für uns zur Sünde gemacht.“ Für Sie und mich steigt Jesus in den Abgrund des Todes, damit ich leben kann. Für mich ist er am Kreuz gestorben. Am dritten Tag hat ihn Gott von den Toten auferweckt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus wendet sich an seinen himmlischen Vater, dem alles möglich ist. Gibt es für die verlorenen Menschen keinen anderen Weg zu Gott? Der Vater sagt nein – es gibt nur diesen. Jesus ist der einzige Weg zu Gott. Alle anderen Wege führen in die Irre, in die Verdammnis. Weil das so ist, ordnet sich Jesus dem Willen Gottes unter: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!</strong>“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus ist zu Tode betrübt. Lukas berichtet:  Mitten in seinem Ringen mit Gott in seinem Todeskampf kommt ein Engel vom Himmel und stärkt ihn. Gott selbst ist bei ihm.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So soll ich mich dem Willen Gottes unterordnen. Das tun, was Gott für mich für richtig und wichtig hält. Indem ich mich auf seine Gerechtigkeit einlasse. Meine eigene Gerechtigkeit ist zu wenig und reicht nicht, um in den Himmel zu kommen. Es gibt eben nur diesen einen Weg zu Gott - Jesus ist der Weg zum ewigen Leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Keine Frage, jeder Mensch muss einmal sterben. Und in der Bibel lese ich, dass jeder Mensch sich für sein Leben vor Gott verantworten muss. Stehen Sie dann als solche vor Gott, die sich nicht haben durch Jesus retten lassen? Was werden Sie Gott antworten, wenn er fragt: „Und Jesus, meinen Sohn, er hat sein Leben für deine Sünden gegeben. Warum hast du nicht an Jesus geglaubt?“ Menschen, die nicht an Jesus geglaubt haben, sind verloren. Aber wer sich für ein Leben mit Jesus entschieden hat, hat ewiges Leben bei Gott. Zum ewigen Leben lädt Jesus Sie ein.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Siegfried Skubski</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Siegfried Skubski]]></author>
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      <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Einzigartig und anspruchsvoll]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 43,11 – ausgelegt von Siegfried Skubski. (Autor: Siegfried Skubski)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 43,11 – ausgelegt von Siegfried Skubski. (Autor: Siegfried Skubski)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Ich, ich bin der HERR, und außer mir ist kein Heiland.</strong> <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja43%2C11" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jesaja 43,11</a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Glauben Sie das? Das sind starke Worte, die zunächst an das Volk Israel gerichtet sind. Das Volk Israel lebte lange vor diesen Worten in Ägypten in Unfreiheit. Sein Volk musste dort vieles entbehren und wurde geknechtet. Durch Mose führte Gott sein Volk mit mächtiger Hand aus Ägypten heraus in das verheißene Land. Israel hat so erfahren, dass Gott ihr Herr, ihr Heiland und Retter ist. Warum hat Gott sein Volk Israel gerettet? Gott hat sein Volk gerettet, weil es von ihm auserwählt und geliebt ist. „Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte“, schreibt der Prophet Jeremia im Namen Gottes über Israel (31,3).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Menschen, die heute an Jesus, den Sohn Gottes, glauben, gehören zu Jesus und sind auserwählt und von Gott geliebt. Der Glaube an Jesus hat eine befreiende Wirkung. Jesus führt uns heraus aus einem Leben ohne Gott in eine lebendige Beziehung mit Gott.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Ich, ich bin der HERR, und außer mir ist kein Heiland.</strong> Das sagt Gott seinem Volk immer wieder. Warum? Damit sie sich nach seinem Willen ausrichten. Tun, was Gott recht ist, was Gott gefällt. Gott gab den Israeliten sein Wort als Lebenshilfe. Obwohl sie somit gute Voraussetzungen für ein Leben mit Gott hatten, zweifelten sie wieder an Gott. Sie vergessen all das Gute, was Gott ihnen gegeben hat. Sie gehen eigene Wege, machen sich andere Götter, anstatt den wahren Gott anzubeten. Gott erinnert sein Volk Israel daran, dass er ihr Herr und Heiland und der wahre Gott in ihrem Leben ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus ist für die Sünden der Menschen gestorben und von den Toten auferstanden. Wer an ihn glaubt, ist aus seiner ewigen Verlorenheit gerettet und hat ewiges Leben bei Gott. In dem Moment ist Jesus der Herr meines Lebens. Gott gibt mir das neue Leben in Jesus nicht, damit ich im alten Leben so weitermache wie bisher. Jesus sagt: „Was nennt ihr mich aber <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Herr</strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">, </strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Herr</strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"> </strong>und tut nicht, was ich euch sage?“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas6%2C46" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukas 6,46</a>) Wenn ich in seinem Wort in der Bibel lese, erfahre ich, was Jesus sagt. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass Gottes Wort für mich wegweisend ist, dass es mich korrigiert und eine verändernde Wirkung auf mich hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Volk Israel soll Gottes Zeuge sein in der Welt. „Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr wisst und mir glaubt und erkennt, dass ich’s bin.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja43%2C10" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jesaja 43,10</a>) Das ist das Unbegreifliche, was hier geschieht. Darin sehe ich die Liebe und Barmherzigkeit Gottes zu seinem Volk. Obwohl Israel versagt hat, immer wieder versagt hat und oft blind war, Gott kann sie dennoch als seine Zeugen gebrauchen. Der Herr mutet ihnen etwas zu, was sie aus sich selbst heraus niemals tun können. Einmal sollen sie angesichts der Völker und ihrer Götter erkennen, was sie an Gott haben: Der Schöpfer des Himmels und der Erde ist einzigartig. Er ist der lebendige Gott. Und dann sollen sie angesichts der verlorenen Situation der Völker den Gott Israels bezeugen. Menschen dieser Völker sollen zum Glauben kommen an den lebendigen Gott. Gott beruft sein Volk und fragt nicht nach Eignung. Vielmehr spricht Gott seinen Auserwählten ein Amt zu. Sie sollen bezeugen, was sie selber erkennen und glauben, dass es nur einen Gott gibt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus hat seine Nachfolger beauftragt seine Zeugen zu sein. „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte1%2C8" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apostelgeschichte 1,8</a>). Wer Jesus als seinen Herrn erkannt hat und an ihn glaubt, ist ein Zeuge Jesu Christi. Die Eignung erfolgt durch die Kraft des Heiligen Geistes. Christen bekennen Jesus vor den Menschen damit noch viele zum Glauben an Jesus finden. Sie tun es in seiner Kraft, in der Kraft des Heiligen Geistes.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Siegfried Skubski</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Siegfried Skubski]]></author>
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      <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Kein falsch Zeugnis]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 20,16 – ausgelegt von Werner Bücklein. (Autor: Werner Bücklein)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 20,16 – ausgelegt von Werner Bücklein. (Autor: Werner Bücklein)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Der Gerd hat gepupst.“ … die Kinder kringeln sich vor Lachen. Wieder einmal sind wir mit einer Kinderfreizeit in unserem Begegnungszentrum, um ein Wochenende miteinander zu verbringen. Wir spielen „Stille Post“. Ein Kind bekommt einen Satz ins Ohr geflüstert und flüstert es dem nächsten Kind weiter. So geht das durch die ganze Reihe der Kinder hindurch, bis das letzte in der Reihe das laut ausspricht, was bei ihm angekommen ist – oder doch das, was es meint, verstanden zu haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was bei einer Kinderfreizeit im Spiel für Heiterkeit und Lachen sorgt, ist im Leben oftmals bittere Alltagserfahrung. Hinter vorgehaltener Hand und mit gesenkter Stimme wird weitererzählt, was man vor kurzem selbst unter dem Siegel der Verschwiegenheit zugetragen bekam. Auch hier macht sich das Prinzip der Stillen Post bemerkbar: je mehr Leute mitmachen, desto verworrener wird das Ergebnis dessen, was man zu hören glaubte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sehr schnell wird aus einer Meinung eine Feststellung und daraus dann eine Behauptung und feste Gewissheit. Welche Macht diese leise geflüsterten Worte haben, erleben viele Menschen immer wieder im eigenen Ergehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dabei kenne ich niemanden, der morgens aus dem Bett aufsteht mit dem festen Vorsatz: „Heute lüge ich mal, dass sich die Balken biegen.“ Und doch stelle ich mit Erschrecken und auch mit einer gewissen Schamröte im Gesicht fest: Auch ich habe mich schon am Tratsch beteiligt. Ich selbst habe Dinge erzählt und weitererzählt, die sich beim genauen Hinschauen als nicht wirklich wahr herausstellten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Meint Gott das, wenn er in den zehn Geboten sagt: Du sollst nicht lügen? Im Lutherdeutsch liest es sich so:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten</strong>.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Mose20%2C16" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Mose 20,16</a>)<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
 </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vordergründig geht es wohl eher darum, in einem Gerichtsprozess, der sich zur damaligen Zeit hauptsächlich auf die Aussagen zweier oder dreier Zeugen verließ, keine Falschaussage zu machen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich selbst war erst zwei Mal in meinem Leben als Zeuge vor Gericht, andere wohl noch gar nicht. „Lohnt“ sich dafür ein eigenes Gebot? Dieses Wort Gottes soll auch in alltäglichen Situationen angewendet werden, so meine ich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Letztendlich geht es, wie so häufig in der Bibel, um das Verhältnis zum Mitmenschen und damit auch zu Gott. Rede ich über den Nachbarn so, dass er seine Würde behält? Rede ich über andere so, dass ich das Gleiche sagen könnte, wenn ich Auge in Auge ihm gegenüberstehe?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer sich bedenkenlos an Ratsch und Tratsch beteiligt, ist so manches Mal wie einer, der Falschgeld für bare Münze hält und sich wundert, wenn bei genauerer Prüfung der Wert gegen Null geht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das gilt natürlich auch für den Umgang in den Sozialen Medien. Nur mal kurz einen Post weiterleiten, mit ein paar Klicks oder einem unbedachten Kommentar sind schnell Worte im Raum, die sich nicht wieder zurückholen lassen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich gehe noch einen Schritt weiter. Ich glaube, es geht nicht nur darum, nicht zu lügen oder <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„falsch Zeugnis wider deinen Nächsten“</strong> zu sagen. Manchmal genügt es, eine Halbwahrheit, als solche erkannt, einfach stehen zu lassen, um Teil der Flüsterkette zu werden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es erfordert Mut, sich zu Wort zu melden, Einspruch zu erheben und für jemanden einzustehen, über den gerade Falsches gesagt wird. Hier wird die Selbstverständlichkeit „ich lüge nicht“ zur wirklichen Herausforderung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Heute mache ich es mir zur Aufgabe, darauf zu achten, was ich sage … und was nicht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Übrigens: Der Satz, den das erste Kind ins Ohr geflüstert bekam, lautete: „Das Pferd hat ‘nen Fuß“.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Werner Bücklein</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Werner Bücklein]]></author>
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      <pubDate>Sun, 22 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Satt loben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 9,15 – ausgelegt von Werner Bücklein. (Autor: Werner Bücklein)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 9,15 – ausgelegt von Werner Bücklein. (Autor: Werner Bücklein)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Ein voller Bauch studiert nicht gern“, so heißt es in einem Sprichwort. Wer diesen Spruch im Internet eingibt, bekommt schnell die Erklärung, warum das so ist. Der Körper sei so mit Verdauen beschäftigt, dass das Gehirn weniger durchblutet sei und deshalb schläfrig würde. Kurz gesagt: der Fokus wandert vom Kopf zum Bauch. In Übertragung dieses Spruches könnte ich auch sagen: „Ein voller Bauch, der dankt nicht gern“. Wer erst mal rundum satt ist, in dem mag sich eine wohlige Zufriedenheit ausbreiten, die auch in dieser Hinsicht schläfrig macht. So wundert es nicht, wenn ich in der Bibel diesen Satz finde: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben.“</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/5.Mose8%2C10" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">5. Mose 8, 10</a>)<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Das Volk Israel hat bewegte und schwierige Zeiten hinter sich. Vierzig Jahre Wüstenwanderung, Kämpfe, Hunger und Durst, Ungewissheit, Unglaube und neues Vertrauen liegen hinter ihm. Jetzt sind sie dabei, das versprochene Land einzunehmen. Auch das wird kein Spaziergang werden, wie Sie sich leicht denken können. Was Mose seinen Leuten mit auf den Weg gibt, sind Anweisungen, Lebensregeln und Gebote, wie die Menschen gut miteinander leben können, wenn die Kämpfe vorbei und sie zur Ruhe gekommen sind.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mehrfach kann ich in diesen Kapiteln des fünften Mosebuches lesen: „… vergesst nicht …“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was sollten wir vergessen?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Wie wir gewandert sind und litten?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Wie wir gekämpft haben und stritten?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Wie wir gesiegt haben inmitten<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
all derer, die gegen uns sind?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Wie sollten wir das vergessen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Haben mit unserer Kraft<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Herausforderungen geschafft<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Sind gelaufen zu erkunden<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
diesen Weg und überwunden<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
so viel Schmerz und Hoffnungslosigkeit<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Jetzt: Dies Land ist einzunehmen<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
und danach wohl abzulehnen<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
was uns trennt von unserem Gott.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Wie wir uns nach Ruhe sehnen<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
an den Plätzen, den bequemen,<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
dass wir finden unsern Ort.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie sollten wir vergessen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es fällt mir nicht schwer, die Aufforderung Mose in mein Leben hineinzudenken. Auch wenn ich keine vierzig Jahre in der Wüste unterwegs war – ich kenne auch Steine und dürre Zeiten. Ich kenne die Momente, in denen ich mich nicht daran hielt, was Gott mir zugesagt hat. Ich weiß um Schuld und Versagen und kenne die Sehnsucht nach Ruhe und Geborgenheit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In gewissem Sinne bin ich aber auch angekommen. Ich leide keine Not, mir geht es gut, ich habe „was erreicht“, bin angesehen und geachtet. Was liegt näher, als im Gedanken vor’s Haus zu treten, mich umzuschauen und zu denken: „Gut gelaufen – da hab ich ganz schön was geschafft.“ – Aber: das ist doch alles nicht selbstverständlich. Dass ich gesund bin, Arme und Beine bewegen, meinen Kopf einigermaßen gebrauchen kann – das ist doch alles Ausdruck des Segens Gottes – so sehe und glaube ich es. Deswegen mache ich mir das zur Übung: Der Fokus wandert vom Kopf und Bauch zu Gott. Gerade dann, wenn ich nach einem guten Essen auf die Couch sinke, mir bewusst zu machen: nicht selbstverständlich – gute Gabe Gottes – Dankeschön.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie sagt es Mose? „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben.“</strong></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Werner Bücklein</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Werner Bücklein]]></author>
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      <pubDate>Sat, 21 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Kein endloser Seufzer]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 7,24-25 – ausgelegt von Tina Arnold. (Autor: Tina Arnold)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Manchmal leide ich darunter, wie ich bin: dass ich auf Kritik unangemessen reagiere, statt ruhig und offen zu sein, dass ich mich von schlechten Spendenzahlen runterziehen lasse, statt vertrauensvoll in die Zukunft zu blicken. Auch Phasen mit anhaltenden Schmerzen haben mich schon am Leben verzweifeln lassen, ein Bandscheibenvorfall vor ein paar Jahren zum Beispiel. Von daher kann ich mich dem Seufzer von Paulus im Römerbrief, Kapitel 7,24 nur anschließen: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem Leib des Todes?“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Für mich ist jede Krankheit eine Mahnung, dass ich eben nicht unverwundbar bin. Eine Erinnerung an die Sehnsucht nach der neuen Welt Gottes. Genauso das Älterwerden: Wenn ich feststelle, dass ich etwas nicht mehr so gut wegstecke wie früher, dann ist das eine Erinnerung daran, dass mein Leben endlich ist. Noch klopft der Tod leise an, irgendwann so laut, dass er sich nicht mehr überhören lässt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paulus spricht über den Tod nicht nur aus biologischer, sondern auch aus geistlicher Sicht. Der Grund für den Tod ist die Sünde. Sünde ist Misstrauen gegenüber Gott. Gott zu misstrauen bedeutet: Ich lebe nicht für Gott, um ihn zu ehren, sondern kümmere mich zuerst um mich und mein Leben. Ich will sein wie Gott, also selbst entscheiden, was für mich gut ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paulus wusste aus seinem eigenen Leben, wie unfähig wir Menschen sind, die Sünde zu besiegen. Er hatte es ja versucht, Gott zu dienen und alles für ihn zu tun. Doch vor Damaskus wurde ihm klar, dass er kläglich gescheitert war. Jesus stoppte ihn unsanft und fragte ihn: „Saul, Saul, was verfolgst du mich?“ Paulus hatte sich in seinem religiösen Eifer verrannt. Nicht er selbst konnte sich retten, sondern Jesus, der sich ihm in den Weg stellte, rettete ihn. Deshalb gibt sich Paulus in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/R%C3%B6mer7" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Römer 7</a> auch selbst die Antwort auf seinen Seufzer: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem Leib des Todes? – Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn!“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Noch ist der Tod, sind Krankheit, Altern, Schmerzen und Leiden Teil unseres Lebens. Noch hindert uns die Sünde daran, unser Vertrauen ungeteilt auf Gott zu setzen, ganz für ihn zu leben und ihm die Ehre zu geben. Noch sind da die Sorgen und Ängste, wenn in einem Monat weniger Spenden eingehen. Gleichzeitig hat Jesus Christus schon alles für uns getan. Es ist vollbracht: Die Sünde und der Tod sind besiegt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn ich wieder einmal darunter leide, wie ich bin, dann gilt: Ja, es ist falsch, auf Kritik unangemessen zu reagieren. Ja, es ist falsch, nicht auf die Versorgung durch Gott zu vertrauen. Aber das darf und wird mir immer wieder passieren. Denn solange ich auf dieser Erde lebe, kämpfe ich täglich gegen die Sünde. Doch mit dem, was ich dabei über mich erkenne, bin ich nicht alleingelassen. Ich darf mit meinem Scheitern, meiner Kränkung, meinem Zorn, meinen Sorgen, meiner Angst zu Jesus kommen, ihn um Vergebung und um Hilfe bitten. Nicht ich muss siegen, sondern ich darf mich dem Sieger über den Tod von Jesus anvertrauen. Sein Heiliger Geist ist schon dabei, mich zu erneuern und irgendwann wird sein Werk an mir vollendet werden. Deshalb schließe ich mich dem Lobpreis von Paulus gerne an: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn!“  </strong></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Tina Arnold</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Tina Arnold]]></author>
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      <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Kurz vor dem großen Knall]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 23,3 – ausgelegt von Tina Arnold. (Autor: Tina Arnold)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist die Zeit kurz vor dem großen Knall. Wer die Zeichen der Zeit richtig deutet, ahnt es: Bei den ersten Wegführungen wird es nicht bleiben. Da braut sich etwas zusammen. So, wie es ist, kann es nicht weitergehen: Gottes Volk benimmt sich wie alle anderen. Jeder und jede denkt nur an sich und sucht den eigenen Vorteil. Wer Macht hat, beutet andere schamlos aus. Und Gott? Der spielt im Alltag keine Rolle. Sie feiern stur weiter ihre Gottesdienste und gehen davon aus, dass Gott sie schon beschützen wird. Das ist doch schließlich sein Job, oder?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Prophet Jeremia hält dagegen und mahnt zur Umkehr: „Wenn ihr so weitermacht, wird das Gericht Gottes über euch kommen. Ihr werdet umkommen oder nach Babylon verschleppt werden. Jerusalem und der Tempel werden in Schutt und Asche liegen.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Besonders die Anführer des Volkes kritisiert Jeremia scharf, die geistlichen und weltlichen Verantwortungsträger. Mit ihren Lügen wiegen sie das Volk in falscher Sicherheit. Statt um das Wohl der ihnen anvertrauten Menschen geht es ihnen nur um ihren Machterhalt. Sie sind wie schlechte Hirten, die sich nicht um die ihnen anvertraute Herde kümmern.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie geht es Ihnen mit dieser Zustandsbeschreibung kurz vor dem großen Knall? Mir fallen Parallelen zu heute auf: Dass es nicht mehr so weitergehen kann, wollen viele nicht hören. Statt unser Verhalten zu ändern, glauben wir denen mit den einfachen Lösungen: „Lasst uns weitermachen wie bisher, die Veränderungen möglichst zurückdrehen und die Welt um uns herum ausblenden. Hauptsache, uns geht es gut.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das war damals bei Jeremia keine gute Idee, auch heute ist das keine gute Idee, weder im Blick auf unser Land noch im Blick auf unsere Kirchen. Wenn wir Menschen so schlecht darin sind, die Zeichen der Zeit richtig zu deuten und entsprechend zu handeln, was für eine Hoffnung haben wir dann?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine großartige Hoffnung, weil Gott uns angesichts unserer menschlichen Unfähigkeit einen Neuanfang verheißt. In <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jeremia23%2C3" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jeremia 23,3</a> verspricht Gott<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">: „Ich will die Übriggebliebenen meiner Herde sammeln aus allen Ländern und will sie wiederbringen zu ihren Weideplätzen, dass sie fruchtbar sein sollen und sich mehren.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mir macht diese Verheißung Mut im Blick auf unsere Gemeinden. Wir sind das Gottesvolk des neuen Bundes, Jesus Christus ist unser guter Hirte. Wenn es an der Zeit ist, wird er seine Herde, seine Gemeinde sammeln und dann wird es eine neue Form von geistlicher Lebendigkeit geben. Wir werden Frucht bringen, also viele Dinge tun, die dem Leben dienen und Gott die Ehre geben. Und wir werden uns vermehren, also wachsen, jeder Einzelne im Glauben und als Gemeinde.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So war es damals, am Ende des babylonischen Exils, als die Verbannten zurückkehren und Jerusalem und den Tempel mit Gottes Hilfe wieder aufbauen konnten. Und so wird es auch wieder werden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nur wann, das weiß ich nicht. Bis es so weit ist, können wir zwei Dinge von Jeremia lernen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">1. Uns nicht von falschen Versprechungen einlullen lassen, sondern wachsam die Zeichen der Zeit betrachten und entsprechend handeln. Also andere Menschen nicht ausnutzen oder unterdrücken und falsche religiöse Sicherheiten versprechen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
2. In der Hoffnung auf den Neuanfang Gottes leben und uns darauf vorbereiten. Also uns als Christen als eine Herde sammeln lassen und gemeinsam auf die Stimme unseres guten Hirten hören.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Tina Arnold</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Tina Arnold]]></author>
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      <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Das Gebet des Herzens]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 86,16 – ausgelegt von Tobias Vögele. (Autor: Tobias Vögele)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Neige, Herr, dein Ohr, erhöre mich! Denn ich bin elend und arm.“</strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
So startet König David sein Gebet zu Gott. Dieses Gebet des König Davids können Sie in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm86" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 86</a> nachlesen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Psalmen sind meistens Lieder oder Gebete einzelner Menschen. Sie enthalten oft die Bitte um Gebetserhörung. Um Vergebung oder Errettung aus Not. Oft bitten die Menschen darum, Gott möge doch seine Gunst erweisen, seine Zuneigung zeigen und in schwierigen Situationen helfen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mich berühren die Worte Davids. Diese Vertrautheit im Gespräch mit Gott ist inspirierend.Er spricht das aus, was er gerade fühlt. Er spricht mit Gott darüber,was in ihm vor geht.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Nicht mehr, nicht weniger. Nicht künstlich dramatisierend, sondern einfach echt und authentisch.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">David erlebt eine Situation, die ihn körperlich und seelisch herausfordert. Er betet dieses Gebet aus einem Erleben der Bedrängnis heraus. Wer auch immer ihn bedrängt, David merkt; ich brauche Gott. Ohne ihn schaffe ich es nicht. Seine Kraft ist es, die mich durchhalten lässt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch zwischen den Worten der Angst und Unsicherheit fallen auch andere Worte. Worte der Erinnerung an die Freundlichkeit Gottes. Worte des Hoffens. Worte, die ermutigen. Worte, die zurückschauen und erkennen, dass Gott Gebete erhört!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So spricht David in Vers acht bis zehn darüber, wie groß Gott ist. Dass es keinen gibt, wie ihn und dass er alle Völker geschaffen hat.David erinnert sich an die Größe Gottes. Er erinnert sich daran, zu wem er betet!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Vers 14 spricht David die Schwere seiner Situation aus. Er erzählt Gott, was passiert ist.„Menschen trachten nach meinem Leben“. Eine Situation, die mir auch Angst machen würde.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie ein Sohn mit seinem Vater redet, so redet David mit Gott. Er weiß: Mein Vater kümmert sich!<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Er hört.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Er beschützt mich.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Er liebt mich.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Er nimmt mich und meine Sorgen ernst!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So betet David in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm86%2C16" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 86,16</a>: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Darum wende dich mir zu und habe Erbarmen! </strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Gib mir deine Kraft und rette mich. Dir bin ich treu ergeben.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">König David hat so einiges schon erlebt. Große Taten hat er durch die Kraft Gottes vollbracht. Zum Beispiel hat er den großen Kämpfer Goliath durch die Kraft Gottes besiegt. Er hat mehrere Kriege geführt und auch gesiegt! So hat er die Feinde Gottes geschlagen und das Volk Israel beschützt.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Doch immer wieder ist er auch gefallen. König Davids leben ist gezeichnet von Höhen und Tiefen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Aber auch von Demut gegenüber seinem Gott. Er weiß, meine Kraft kommt von Gott allein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich finde es spannend, dass König David nicht nach Worten ringt, sondern einfach spricht. Ganz frei.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Er lässt seinen Emotionen freien Lauf, weil er weiß, bei Gott darf ich alles sagen. Das ermutigt mich, ebenfalls so beten zu wollen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie oft sitze ich vor Gott und weiß nicht so recht, wie ich beten oder reden soll. Ich möchte nichts Falsches sagen. Gott nicht belasten mit Dingen, die zu klein sind. Mit Dingen, die vielleicht nur für mich schwer sind. Wie froh bin ich über diese Psalmen. Immer wenn ich nicht weiß, was ich sagen soll,kann ich mich daran erinnern, dass bei Gott nicht die richtigen Worte zählen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sondern das zählt, was echt und ernst gemeint ist. Das wünsche ich Ihnen wie auch mir.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Dass diese Gewissheit uns trägt. Bei Gott darf ich mein Herz ausschütten.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Tobias Vögele</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17301184.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Tobias Vögele]]></author>
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      <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Jesus denkt an uns!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 17,1.2 – ausgelegt von Tobias Vögele. (Autor: Tobias Vögele)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da hob Jesus seine Augen zum Himmel auf und sprach: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit dein Sohn dich auch verherrliche, wie du ihm Macht gegeben hast über alles Leben,damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben gebe.“</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes17%2C1-2" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Johannes 17,1.2</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In der Bibel lese ich oft davon, dass Jesus sich zurückzog, um zu beten.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Im Gebet liegt Kraft, denn ich wende mich Gott zu. Ich wende mich dem zu, der Himmel und Erde geschaffen hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieses Gebet Jesu ist ein besonderes Gebet. „Die Stunde ist gekommen“! Jesus weiß, was gleich passieren wird. Er wird verraten, ausgepeitscht und verhöhnt werden. Der Höhepunkt seines irdischen Lebens wird das Kreuz sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus betet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das hat er immer getan, jedoch unterscheidet sich dieses Gebet von allen anderen. Dieses Gebet ist das ausführlichste Gebet, das es von Jesus gibt.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Kein anderes Gebet von ihm ist so lang, so intensiv und so intim.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Kein Gebet beinhaltet so viel Fürsorge für seine Nachfolger.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich erlebe Jesus wie er mit Gott spricht. Ein Gespräch zwischen Vater und Sohn.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Jesus legt Rechenschaft ab gegenüber seinem Vater.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich habe deinen Willen ausgeführt und tue es bis ans Ende.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Alles, was du mir aufgetragen hast, habe ich getan.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Meine Jünger, die du mir gabst, die habe ich bewahrt. Ich habe sie deine Worte gelehrt. Ich habe ihnen beigebracht, was es bedeutet, für dich zu leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus legt nicht nur Rechenschaft ab, sondern betet für sich und für die kommenden Geschehnisse, aber auch für seine Nachfolger. Jesus weiß, bald wird er nicht mehr auf der Welt sein. Seine Jünger sind dann erstmal allein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus betet seelsorgerlich für seine Jünger. Doch er betet nicht nur einfach für sie, sondern betont, dass sie zu ihm gehören. Er weiß, was auf sie zukommen wird. Alle, die ihm nachfolgen, werden es schwer haben. So bittet er Gott um Schutz und Bewahrung in dieser Welt. Er denkt sogar in der schwierigsten Situation an seine Nachfolger.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er sieht weiter. Jesus betet nicht nur für seine Jünger, sondern auch für alle Menschen, die durch sie zum Glauben finden.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Jesus Christus denkt an Sie und an mich! Er betet für alle, die ihn lieben. Dieses Gebet Jesu gibt mir Hoffnung.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
So oft schaue ich in die Welt und sehe Chaos und Zerstörung. Da frage ich mich manchmal, ob Jesus an uns denkt?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch durch dieses Gebet wird es klar, Jesus hat diese Welt nicht vergessen!<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Jesus denkt an die, die ihn lieben. Er denkt an alle, die ihm treu sind und auf ihn vertrauen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Durch seinen Heiligen Geist sind wir mit ihm verbunden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Seine Kraft liegt in uns. Darauf vertraue ich und lasse mich getrost von ihm führen!<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Wie dankbar bin ich für diese Gewissheit. Immer wenn ich wieder mutlos werde, erinnere ich mich daran, dass Jesus da ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus sieht mich. Er hat die Welt überwunden. Mit all den Sorgen und Problemen. Jesus denkt an alle, die ihn lieben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nicht nur damals, sondern auch heute. Jesus denkt an uns.Er betet für Schutz und Bewahrung,in dieser Welt, denn er weiß, wie herausfordernd es sein kann, hier zu leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus betet für Sie und mich!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Tobias Vögele</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Tobias Vögele]]></author>
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      <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Was braucht‘s?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Timotheus 3,15 – ausgelegt von Rainer Dick. (Autor: Rainer Dick)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Timotheus 3,15 – ausgelegt von Rainer Dick. (Autor: Rainer Dick)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was braucht’s? Das ist die Frage, die sich jeder stellen muss, der eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen hat. Und sie gilt auch für alle, die Jesus Christus nachfolgen und denen eine Aufgabe in der Gemeinde Gottes übertragen worden ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der alte und bewährte Apostel Paulus hat einem jungen Mitarbeiter, Timotheus, eine Aufgabe übertragen. Und Paulus weiß, dass es für den jungen Mann eine Last ist und viele Fragen aufwirft. Was braucht’s eigentlich, um diesen Dienst zu tun? Und was ist nötig, damit Timotheus dabei auf dem Weg des Glaubens bleibt?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In dem zweiten Brief des Paulus an Timotheus, der uns im Neuen Testament überliefert worden ist, schreibt der Apostel:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Du kennst von Kind auf die heiligen Schriften, die dich unterweisen können zur Seligkeit durch den Glauben an Jesus Christus.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was braucht der Jesusnachfolger Timotheus? Er braucht eine Beheimatung in der Heiligen Schrift. Da es zur Zeit der Abfassung des Briefes das Neue Testament noch gar nicht gab, meint Paulus hier die Schriften des Alten Testaments. Denn der Herr hatte doch gesagt: Ihr sucht in den Schriften, denn ihr meint in ihnen das ewige Leben zu haben: und sie sind es, die von mir zeugen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesusjünger brauchen eine Beheimatung in der Heiligen Schrift. Sie sollen diese nicht nur lesen, sondern sie auch leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun war Timotheus gut dran. Er hatte die besten Voraussetzungen dafür. Er hatte eine gläubige Mutter und eine ebensolche Großmutter. Die hatten ihn schon von Kindesbeinen an die Schrift bekannt und lieb gemacht. Wenn Sie solche Eltern oder Großeltern haben oder hatten, dann dürfen Sie heute Gott noch einmal danken.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als der frühere Bundeswart des CVJM Westbundes, Johannes Busch, bei seiner theologischen Prüfung gefragt wurde: „Wer hat sie in ihrer Theologie am meisten geprägt?“ antwortete er: „Meine Mutter.“ Das war eine Frau, die Jesus liebte und ihren Kindern die Bibel nahebrachte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Beheimatung in der Bibel, das brauchen Christen, und zwar nicht nur am Beginn ihres Glaubensweges, sondern ständig.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich habe junge Menschen kennen gelernt, die am Anfang ihres Glaubensweges mit Begeisterung die Bibel gelesen haben. Aber als dann schwierige Texte des Alten Testaments dran waren, haben sie die Bibel wieder weggelegt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Von Martin Luther stammt das Wort: „Wenn du an eine Bibelstelle kommst, die du nicht verstehst, zieh den Hut und geh vorüber.“  Zergrüble dir nicht den Kopf, aber hör nicht auf, die Bibel zu lesen und darauf zu hören, was Gott dir durch das Bibelwort sagen will.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Bibelwort ist wichtiger als jede politische Erklärung oder die Tabelle der Bundesliga. Denn was wir zum Leben und zum Sterben nötig haben, das will uns Gott durch dieses Wort sagen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und das braucht’s.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Rainer Dick</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Rainer Dick]]></author>
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      <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[„Es reicht!“]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 2. Chronik 25, 8  – ausgelegt von Rainer Dick. (Autor: Rainer Dick)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 2. Chronik 25, 8  – ausgelegt von Rainer Dick. (Autor: Rainer Dick)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Es reicht!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Aussage höre ich, wenn eine bestimmte Grenze überschritten ist. Das Wort aus dem <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Chronik25%2C8" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Buch der Chronik 25,8</a>, das Sie und mich durch den Tag leiten will <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Bei Gott steht die Kraft zu helfen und fallen zu lassen“</strong> meint genau das.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich kann den König von Juda, Amazja, gut verstehen. Sein Volk Israel ist umgeben von einer Vielzahl feindlicher Völker. Und der König muss dafür sorgen, dass sein Volk verteidigungsbereit ist. Und wenn er in die Runde der eingezogenen Kriegsleute schaut, dann sagt er sich wohl: „Es reicht.“ Von wegen!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da tritt ein Prophet ihm entgegen. Hat Amazja nicht das Wesentliche vergessen? Israel ist doch Gottes Volk. Und Gott wacht über dem Volk. Und wenn die Feinde Israel ans Leder wollen, dann bekommen sie es mit Gott zu tun. Von seinem Volk heißt es: „Er behütete es wie seinen Augapfel.“ Durch den Propheten Sacharja lässt er Israel ausrichten: „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen.“ Das Volk Gottes ist nicht auf die Menge der Soldaten und die besseren Waffen angewiesen. Es braucht nur seinen Gott. Wenn Gott mit ihm ist, dann ist Israel immer in der Mehrheit. Auf ihn dürfen die Leute Gottes sich verlassen. Ihm dürfen sie glauben. Bei ihm sind sie auf der Seite des Siegers. Da er dabei ist, kann Amazja eine große Zahl von Kriegern wieder nach Hause schicken. Das hatte auch schon der Richter Gideon erfahren: Sie können es im Richterbuch, Kapitel 7 nachlesen. So steht jetzt Amazja vor der Frage: Glaube ich dieser Botschaft, in der Gott sagt: Es reicht!?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun hat sich Gott seither nicht gewandelt. Im Gegenteil. Nun gilt diese Zusage allen, die an Jesus glauben und zur Gemeinde gehören. „Mir ist gegeben alle Gewalt. Ich bin bei euch alle Tage“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us28%2C18" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Matthäus 28,18</a>).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich weiß nicht, was Sie heute bewegt, welchen Herausforderungen Sie gegenüberstehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eines weiß ich aber: Wenn Sie sich im Glauben an Jesus wenden, dann haben Sie den auf Ihrer Seite, der den Tod überwunden hat und dem alle Mächte dienen müssen. Und der allen Gegenmächten entgegensteht und sagt: Es reicht!     </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es war in den sechziger Jahren in der DDR. Der junge Mann wollte in der Berufsschule deutlich machen, dass er zu Jesus gehört. Deshalb trug er das Kugelkreuz, ein Anstecker der evangelischen Jugend an seinem Anorak. Eines Morgens tritt ihm der Klassenlehrer in den Weg, zeigt auf das Kreuz und sagt: „Dieses Zeichen gehört nicht in eine sozialistische. Schule. Sie können es abmachen – und bleiben, wer sie sind. Sie können es aber auch dran lassen - und ziehen die Konsequenzen (das hieß ‚Verweis von der Schule‘). Ich gebe Ihnen drei Tage Zeit zum Überlegen. In diesen drei Tagen wurde dem jungen Mann in seinen Gebeten mit Zittern und Zagen klar: Das Kreuz bleibt dran. Bei der mündlichen Prüfung erlebte er dann, dass bei einer politisch verfänglichen Frage, der Klassenlehrer ihm zur Seite sprang und die Prüfung rettete.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht hat Martin Luther bei seinem Reformationslied „Ein feste Burg“ das Wort der heutigen Losung der Herrnhuter Brüdergemeine und nicht nur <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm46" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 46</a> vor Augen gehabt, als er dichtete:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit unsrer Macht ist nichts getan,<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
wir sind gar bald verloren;<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
es streit‘ für uns der rechte Mann,<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
den Gott hat selbst erkoren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Fragst du, wer der ist?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Er heißt Jesus Christ,<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
der Herr Zebaoth,<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
und ist kein andrer Gott,<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
das Feld muss er behalten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Damit lässt es sich getröstet leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es reicht!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Rainer Dick</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Rainer Dick]]></author>
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      <pubDate>Sun, 15 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott schenkt eine Perspektive]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 20,2 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 20,2 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vor einiger Zeit habe ich mich mit dem Stammbaum meiner Familie beschäftigt. Es war faszinierend zu entdecken, aus welchen unterschiedlichen Linien sich meine Vorfahren zusammensetzen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Familiengeschichten sind in der Regel facettenreich. Da gibt es humorvolle Begebenheiten, über die noch Generationen später gelacht wird, und Ereignisse, über die gerne eine Decke des Schweigens gehüllt wird. Auf manches ist man stolz: die Frauen und Männer, die im Leben Großartiges geleistet haben. Anderes hingegen wird kurzerhand ausgeblendet. Ich denke beispielsweise an das eine oder andere schwarze Schaf der Familie.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gut, wenn ich weiß, woher ich komme und wer vor mir gelebt hat. Wenn mir klar ist, dass ich von Menschen geprägt worden bin, die mir vorausgegangen sind.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im zweiten Buch Mose erinnert Gott das Volk der Israeliten an deren Geschichte. Im Kapitel 20, Vers 2 wird Gott mit den Worten zitiert:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. </strong><a href="https://www.bibleserver.com/NLB/2.Mose20" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Mose 20</a>, Vers 2</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit anderen Worten: Israel, erinnere dich daran, woher du kommst. Zu deiner Geschichte gehört eine notvolle Zeit. Du warst versklavt. Du wurdest ausgebeutet von einem brutalen Herrscher und hast in einem fremden Land dein Dasein gefristet. Als Volk seid ihr Knechte gewesen. Fremdbestimmt. Ohne Perspektive. Ich habe euch aus dieser trostlosen Situation herausgeholt. Ich habe euch befreit und mit einer großartigen Zukunft beschenkt. Ich bin euer HERR und Gott.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich finde das beeindruckend. Gott erinnert die Israeliten an ihre Herkunft und die Rettung von der ägyptischen Sklaverei. Aber das ist längst nicht alles. Gott möchte ihr HERR sein. Er will mit ihnen die Gegenwart gestalten und die Israeliten in eine Zukunft führen, die viel besser als das ist, was sie im Moment kennen. Das wird aus dem Zusammenhang deutlich, in dem Gott 10 Richtlinien aufstellt, die für ein gelingendes Leben nötig sind.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Bibelvers wurde vor mehr als 3.300 Jahren niedergeschrieben. Da stellt sich die Frage: Ist er heute noch relevant? Immerhin hat Gott vor langer Zeit und in eine völlig andere Situation hineingesprochen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich sehe das so: Als Christ nenne ich Gott meinen Herrn. Durch Jesus Christus habe auch ich Rettung erfahren. Belastende Erfahrungen kann ich in der Vergangenheit ruhen lassen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich weiß, dass Gott meine Gegenwart gestalten und mich in seine wunderbare Zukunft führen will. Warum bin ich mir da sicher? Ganz einfach: Gott hat sich nicht verändert. Er ist immer noch derselbe.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17299139.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Eine ereignisreiche Nacht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 14,30-31 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 14,30-31 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Matthäus-Evangelium wird eine bewegende Glaubensgeschichte erzählt. Vorausgegangen ist ein überwältigendes Erlebnis. Jesus hat ein gewaltiges Wunder vollbracht, in dem er 5.000 Menschen mit ein paar Broten und Fischen gesättigt hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dem ereignisreichen Tag folgt eine nicht minder aufregende Nacht. Die Jünger rudern über den See. Sie sind ohne ihren Meister unterwegs, weil Jesus sie vorausgeschickt hat. Er möchte allein sein und beten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Matthäus-Evangelium heißt es: Das Boot hatte sich weit vom Ufer entfernt und war in schweren Seegang geraten, denn ein starker Wind war aufgekommen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gegen drei Uhr morgens bemerkt einer der Jünger etwas Ungewöhnliches. In der Ferne bewegt sich ein Schatten auf dem Wasser, der wie Jesus aussieht. Aber wie kann das sein, nachts mitten auf dem See? Ist das womöglich ein Geist?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wieder einmal überrascht Jesus seine Gefolgsleute. Tatsächlich ist er es, der auf sie zusteuert. „Ich bin es! Habt keine Angst“, ruft Jesus ihnen zu.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mich beeindruckt, was als Nächstes geschieht. Petrus ruft: „Herr, wenn du es wirklich bist, befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen.“ Und Jesus? Der antwortet Petrus mit den Worten: „Dann komm!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hand aufs Herz. Hätten Sie sich das zugetraut? Angesichts von Wind und Wellen Jesus um so etwas zu bitten? Mein Mut hätte dafür nicht ausgereicht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber Petrus steigt aus dem Boot und erlebt ein Wunder. Tatsächlich! Das Wasser trägt ihn!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In der Bibel steht nicht, wie weit Petrus auf dem Wasser gegangen ist. Es wird lediglich berichtet, dass Petrus sich irgendwann hat ablenken lassen von Wind und Wellen. Und das ist der Moment gewesen, in dem die Angst ihn überkommen und das Wasser seine Tragkraft verloren hat. Im Matthäus-Evangelium heißt es:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Petrus rief: „Herr, rette mich!“ Jesus streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: „Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?“</strong> <a href="https://www.bibleserver.com/NLB/Matth%C3%A4us14" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Matthäus 14</a>, Vers 30–31</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Worte Jesu erinnern mich daran, dass er auch mit meinem Kleinglauben und meinen Zweifeln umgehen kann! Ich finde das tröstlich. Wenn ich in Not bin, ist Jesus bereit, auch mir seine rettende Hand entgegenzustrecken.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott lässt sich das gefallen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 53,5 – ausgelegt von Christian Huth. (Autor: Christian Huth)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 53,5 – ausgelegt von Christian Huth. (Autor: Christian Huth)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Prophet Jesaja gab etwa 700v. Chr. die Worte weiter, die wir heute in der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine hören: <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja53%2C5" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jesaja 53,5</a> „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Durch seine Wunden sind wir geheilt.“</em></strong> Als Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, am Kreuz von Golgatha hängt, wurden diese Worte erfüllt. Fassungslos stehe ich vor dem Grauen dieser erfüllten Prophezeiung. Es geschah hier kein bedauerlicher Zufall: Jesus ist ohne Sünde. Deshalb wird er von uns Menschen nicht ausgehalten, sondern entfernt, entsorgt, vernichtet. Hier sind übrigens nicht nur Atheisten gemeint, die Gott ablehnen, sondern auch kirchliche und fromme Leute. Damals waren es streng gläubige Juden, die sich durch Jesus gestört fühlten und durch heidnische Hände Jesus kreuzigen ließen. Am Karfreitag kommt es nun endgültig heraus, in welchem Zustand sich die Welt der Menschen befindet: Abgefallen von dem lebendigen Gott. Verloren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und doch geht es bei der Erfüllung der Prophetie über den leidenden Gottesknecht noch um viel mehr, als nur den heillosen Zustand der Welt aufzuzeigen. Es geht darum, dass Gott sich offenbart: Er ist immer noch gnädig und möchte sein Heil und damit Heilung schenken.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da ist diese Hinrichtung auf Golgatha. Unmenschlich! Grausam! Stirbt jemand an einer natürlichen Todesursache, ist es schwer, aber man hat es irgendwie anzunehmen. Wird aber jemand hingerichtet, dann wird er nicht nur physisch, sondern auch moralisch vernichtet. Das Todesurteil besagt: Du bist es nicht wert zu leben. Das Volk ruft bei Pilatus: Weg mit diesem! Und Gott lässt sich das sagen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Du bist nichts wert, Dein Leben ist Dreck, weg mit Dir!“ Das müssen Menschen bis heute ertragen, und das ist unsagbar schlimm. Aber warum tut <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Gott</em> sich das an? Warum opfert er seinen Sohn und sein Leben?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist das große Geheimnis, vor dem ich fassungslos stehe. Gott erscheint in einer Welt des Leidens als Leidender: Er geht in unscheinbarer Gestalt durch die Welt. Verachtet, ignoriert, entstellt, gedemütigt und zuletzt hingerichtet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es hilft nun nichts mit vielen vernünftigen Theologen und Anderen dieser Frage auszuweichen. Es hilft nichts zu meinen, dass dieses antike Opfer im Blick auf den modernen humanistischen Menschen irgendwie überflüssig war.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Wort Gottes ist klar bei Jesaja (53,4.5): <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt</strong>.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dort am Kreuz von Golgatha hängt Gottes Liebstes, und mit dem Sohn Gottes hängt dort mein Heilloses, meine Sünde.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Egal, wie ich es finde, Gott sagt zu mir: Du gehst ohne mich in die Irre und du verlierst dein heiles Leben. Deine Sünde ist es, die deine Gemeinschaft mit mir zerstört. Deine Sünde ist es, die dein Miteinander mit Anderen und manchmal auch mit dir selbst schwer belastet. Deine Sünde ist es, die dich in der Gottesferne krank macht und immer mehr zu Tode bringt. Lieber Mensch: Wenn du nicht bei Gott bist, verlierst du. Ja, Jesus stirbt für mich am Kreuz, für meine Sünde, für meine Schuld! Das ist nicht mein, aber Gottes Weg. Ich kann es kaum glauben: Diese ganze Grausamkeit und das Leid erträgt Gott, damit er mich zu sich holt, von Krankheit heilt und vom Tod rettet! Es ist vollbracht!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Christian Huth</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Christian Huth]]></author>
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      <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das Verlangen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 119,81 – ausgelegt von Christian Huth. (Autor: Christian Huth)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Verlangen. „Verlangen“ hat eine gierige und rücksichtslose Komponente. Das ist auch heute noch etwas Allgegenwärtiges. Und zwar nicht nur bei den mächtigen Regierungen und Politikern, einflussreichen Wirtschaftsleuten oder bei den vielen unterschiedlichen Terrorgruppen. Auch der normale Bürger in Deutschland steckt da schon mitten drin: Im Streben nach mehr Wohlstand und Sicherheit, nach mehr Anerkennung und Berühmtheit, oder im Streben nach mehr Gesundheit oder körperlicher Fitness mit vielleicht größerer sexueller Anziehung oder nach mehr Rausch. Der Apostel Jakobus bescheinigt uns, dass jeder durch seine eigene Gier versucht wird. Und Gott sagt schon selbst am Beginn der Menschheitsgeschichte zu Kain: Die Sünde verlangt nach dir, aber du sollst dem nicht nachgeben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gleichzeitig hat „Verlangen“ etwas von Sehnsucht oder Durst in sich. Z.B. Durst nach Frieden, nach Freiheit und Gerechtigkeit. Der Psalmbeter ist in diesem Sinne hungrig und durstig nach dem Heil Gottes.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Meine Seele verlangt nach deinem Heil: ich hoffe auf dein Wort“,</em></strong> heißt es in der heutigen Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine, im <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm119" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 119</a>, Vers 81. Hier sehnt sich jemand nach dem Heil Gottes. Nach dem umfassendem Heil-werden in Gott. Das wünscht sich der Beter für sich selbst, aber vielleicht auch schon für die Welt des Volkes Israel, der jüdischen Gemeinde.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und der Psalmbeter weiß auch schon, wo er dieses Heil Gottes findet. Nämlich im Wort Gottes. In der Zuwendung und im Reden des Herrn. Im ganzen Psalm mit 176 Versen (!) lobt er unermüdlich und hingebungsvoll die Herrlichkeit des Wortes Gottes. Das ist schon sehr beeindruckend, wie sehr sich hier jemand dem Wort aussetzt und ihm hingibt. Als evangelischer Theologe und Pfarrer staune ich darüber und muss mir zugestehen, dass ich diesem Pfad weniger folge. Es gibt ja heute auch noch viel anderes Wichtiges, andere Worte und Sehnsüchte, die mich in Beschlag nehmen. Z.B. die Sehnsucht nach mehr Gerechtigkeit und Aufrichtigkeit in Deutschland und Europa. Und natürlich nach Frieden in der Ukraine, im Sudan, Jemen oder im Iran. Da schwindet oft die Hoffnung, und manchmal sind auch Trauer und Wut da. Und eben nicht der Lobpreis von Gott und seinem Wort.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, ist das Wort Gottes. Und zwar nicht nur für Einzelne oder ein Volk, sondern für alle Menschen. Dieses Wort wird nicht einfach daher gesagt, sondern es ist absolut wahr, voller Macht und Kraft und zugleich voller barmherziger Versöhnung, voller Liebe und Heil. Das erfuhren zuerst die Zeitgenossen Jesu im jüdischen Volk: Im Matthäusevangelium, Kapitel 8, Vers 16 wird berichtet: „<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Am Abend brachten sie viele Besessene zu Jesus. Und er trieb die Geister aus durch sein Wort und machte alle Kranken gesund“.</em> Inmitten ihres harten und oft ungerechten Alltags erlebten Menschen die Zuwendung Jesu durch sein Wort der Liebe und Wahrheit. Dieses Wort machte sie frei und heil in Gott. Und dasselbe Wort wird auch heute noch weltweit verkündigt und erlebt. Die Herausforderung besteht darin, bei den unzähligen anderen Worten und Bildern, dieses Wort Gottes zu hören, es anzunehmen und in Liebe danach zu handeln. Und ich lade Sie ein, sich auf den Weg des Psalmbeters von <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm119" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 119</a> zu machen, das Wort Gottes aufzusaugen und darüber zu staunen und sich darüber zu freuen. Die Wahrheit des Wortes Gottes wird Sie heil und frei machen.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Christian Huth</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Christian Huth]]></author>
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      <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gilt mir das „Fürchte dich nicht“ wirklich?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 41,10 – ausgelegt von Jens Kilian. (Autor: Jens Kilian)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Menschen haben Angst. Ich habe Angst und Sie vermutlich auch. Der Satz „Hab keine Angst, ich bin da“ kann eine Ermutigung sein, denn es ist gut, wenn ich nicht allein bin. Und doch stellt sich die Frage: Wer sagt diesen Satz? Ist der, der mir die Angst nehmen will, wirklich stärker als das, was mir Angst macht? Im 41. Kapitel des alttestamentlichen Buches Jesaja ist es Gott selbst, der ausrichten lässt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Fürchte dich nicht.“ </strong>Diesen Satz lese ich übrigens an mehreren Stellen in der Bibel, wo Gott zu Menschen spricht oder ihnen eine Botschaft ausrichten lässt. Denn Gott kennt uns, er kennt unsere Ängste und er ist größer als das, was uns Angst macht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich persönlich mag diesen Bibelvers sehr. Es macht Mut, wenn der allmächtige Gott selbst sagt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Fürchte dich nicht, denn ich stehe dir bei; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, mit meiner siegreichen Hand beschütze ich dich! </strong>Aber gilt dieser Satz mir überhaupt oder wem gilt er?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Zunächst richtet sich die Botschaft, die Jesaja hier weitergibt, an das Volk Israel. Ein Großteil der Juden war in babylonischer Gefangenschaft und sie waren sozusagen zum Spielball der Mächtigen geworden. Sie hatten ihr Land und ihr Zuhause verloren. Und sie hatten den Eindruck, dass Gott sich von ihnen abgewendet hat und seine Geschichte mit dem Volk beendet ist. Doch Gott lässt ihnen ausrichten, dass trotz allem Gericht und aller Strafe, trotz der scheinbar hoffnungslosen Lage, seine Geschichte mit Israel weitergeht und er mit ihnen neu anfangen wird.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch heute denken viele Menschen, dass Gottes Geschichte mit Israel beendet ist. Vielerorts macht sich wieder Antisemitismus breit und damals wie heute ist Israel ein zahlenmäßig kleines Land mit vielen Feinden, welches immer wieder in seiner Existenz bedroht wird. Aber bis heute gilt, dass Gott mit Israel eine besondere Geschichte schreibt und dass die Juden in besondere Weise sein Volk sind. Antisemitismus richtet sich immer auch gegen Gott. Gott beschützt sein Volk, auch dann noch, wenn er es straft. Unter Christen darf Antisemitismus keinen Platz haben.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Das 41. Kapitel des Buches Jesaja sagt uns bis heute, dass Gott den Feinden Israels entgegentreten wird und Israel beschützt. Denn es ist sein Volk.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Seit Jesus darf allerdings jeder zu Gottes Volk gehören, der an Jesus Christus glaubt. Es gibt einen neuen Bund, ohne dass der alte Bund ungültig wird. Der neue Bund ist der Bund zwischen Gott und den Christen. Deshalb gilt bis heute: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Fürchte dich nicht, denn ich stehe dir bei; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott!“</strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Er ist der Gott, der seine Kinder beschützt, der Gott, der größer ist. Nicht nur größer als die Babylonier aus der Zeit Jesajas, sondern auch größer als das, was uns heute Angst macht. Und es machen sich heute viele Ängste breit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, ich glaube, dass Gott bis heute manchmal diese Zusage auch ganz gezielt und persönlich in die Situation von Menschen hineinspricht: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Fürchte dich nicht, ich beschütze dich.“</strong> Und das ist dann kein „es wird schon wieder“ von einem Menschen, der es gut meint, aber doch nichts machen kann. Es ist die mutmachende Botschaft von dem Gott, der Menschen stark machen kann, der mit seiner siegreichen Hand eingreifen kann, der beschützen kann und der ihr Gott sein will. Der Gott, der vertrauenswürdig ist und der Gott, mit dem ich immer den stärkeren an meiner Seite habe. Der Gott Israels und mein Gott. Deshalb gilt sein <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Fürchte dich nicht“</strong> auch mir. Und wenn Gott Ihr Gott ist, dann, dann gilt es auch Ihnen. Hier und heute.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Jens Kilian</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Jens Kilian]]></author>
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      <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Augen wie Polarlichter]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 89,12-13 – ausgelegt von Jens Kilian. (Autor: Jens Kilian)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 89,12-13 – ausgelegt von Jens Kilian. (Autor: Jens Kilian)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Während ich diese Zeilen schreibe, bin ich gerade auf der Ostsee unterwegs nach Finnland. Bei einem Blick aus dem Fenster sehe ich nur Wasser bis zum Horizont und darüber den Himmel. Dieser Blick lässt mich ein wenig erahnen, wie riesig diese Welt ist, obwohl ich gerade nur einen ganz kleinen Bereich vom großen Ganzen sehe. Diese Erde ist nicht nur groß, sie ist auch großartig.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da gibt es Berggipfel, neben denen ich mir winzig klein vorkomme. Es gibt Wälder und Urwälder, in denen auf engstem Raum unzählbar viele Lebewesen sind. Es gibt Elefanten und Wale, die mir durch ihre Größe Respekt einflößen und Tierbabys, die so niedlich aussehen, dass ich sie streicheln möchte. Wie viele Fische gibt es wohl unter der Wasseroberfläche der Ostsee, auf die ich gerade schaue?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Finnland erwarten mich möglicherweise Polarlichter, ein Naturphänomen, bei dem bunte Lichter am Himmel zu tanzen scheinen. Tanzen sie für Gott, der nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern auch das Licht gemacht hat? Vielleicht kann ich in diesem Naturschauspiel auf eindrucksvolle Weise erleben, wie die Schöpfung Gott lobt und ehrt. Im 89. Psalm heißt es, dass selbst Berge, die einfach nur still und erhaben dastehen, Gott zujubeln:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Dir gehört der Himmel, und dir gehört die Erde, das weite Land mit all seiner Fülle: Es ist dein Werk. Norden und Süden hast du geschaffen; der Berg Tabor und der Hermon jubeln dir zu. </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist Gott, der in seiner unendlichen Kreativität das alles erschaffen hat. Kein Künstler hat je einen so großen Ideenreichtum an den Tag gelegt. Da wäre es doch völlig unangemessen, wenn ausgerechnet der Mensch als die sogenannte Krone der Schöpfung sich nicht daran beteiligt, Gott zuzujubeln. Im Gegensatz zu Bergen und Polarlichtern kann ich reden und singen. Ich kann mein Lob in Worte fassen und sie Gott sagen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Leider wird gerade hier auf der Ostsee aber auch deutlich, dass Menschen ihre Worte oft gebrauchen, um Besitzansprüche anzumelden. Ist die Ostsee russischer oder westlicher Einflussbereich? Hier werden Grenzen aufgerüstet und gesichert aus Angst vor feindlichen Angriffen. Inzwischen scheint es auch schon einen Wettkampf um den Einfluss im Weltall zu geben. Der Psalmbeter sagt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Gott gehört der Himmel und die Erde.“</strong> Wenn er mich einen kleinen Teil davon verwalten lässt, und sei es mein Vorgarten, dann soll ich dies in Dankbarkeit vor Gott und Liebe zu den Menschen tun.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und wenn Sie wieder mal lernen möchten, zu staunen, dann schauen Sie sich doch ganz bewusst einen Zoo mit all seinen unterschiedlichen Tieren an oder genießen Sie die Früchte, die Gott wachsen lässt. Fragen Sie sich, warum unser Schöpfer nicht einfach nur pragmatisch und effektiv drei Tierarten, zwei Obstarten und eine roboterartige Menschenart mit Seriennummern geschaffen hat, sondern so eine verschwenderische Vielfalt. Ich vermute, Gott hat sich so viel Mühe gegeben, weil er uns so liebhat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Schöpfung kennt ihren Schöpfer. Erkennen wir, als seine Geschöpfe ihn auch? Oder bin ich zu erschöpft, weil ich zu sehr mit meinen eigenen Ansprüchen beschäftigt bin? Überlassen Sie die Lieder nicht nur den Singvögeln und das Sprechen nicht nur den Papageien. Berge können nur mit versteinerter Miene jubeln, Sie können Gott zujubeln mit Augen, die Leuchten wie Polarlichter.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Jens Kilian</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Jens Kilian]]></author>
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      <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Jesus in meinem Haus]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 19,5 – ausgelegt von Lothar Podszus. (Autor: Lothar Podszus)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 19,5 – ausgelegt von Lothar Podszus. (Autor: Lothar Podszus)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 19,5 – ausgelegt von Lothar Podszus. (Autor: Lothar Podszus)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eines der Lieblingslieder meiner Konfirmanden war das Lied: „Jesus in my House!“ - Jesus in meinem Haus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es wurde im Jahr 2000 von Judy Bailey getextet und komponiert.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Unzählige Male hat sie selbst mit ihrer dunkelroten Gitarre bei christlichen Festivals auf der Bühne gestanden und ihr Lied mit unbändiger Freude und Glaubensgewissheit gesungen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Danke Vater, für das Leben, das du gibst.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Dass du deinen Sohn gabst und mich unbegreiflich liebst.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Hast mich gerettet und mich neu gemacht.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Danke Gott für Jesus in mir.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich bin froh mit Jesus in meinem Haus.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Gut zu wissen, jederzeit ist er hier.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Mein Leben lang, Jesus in mir,<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
in meinem Haus.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Für alle Zeit, und in Ewigkeit.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieses frische und glaubensfrohe Lied erinnert mich an die berühmte biblische Geschichte von Zachäus, dem Zolleinnehmer.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Lukasevangelium im Kapitel 19 wird sie erzählt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auf einen Maulbeerbaum ist Zachäus gestiegen, um Jesus zu sehen, und auch, um sich zu verbergen. Doch dann der Augenblick, als Jesus ausgerechnet vor diesem Maulbeerbaum stehen bleibt, ihm in die Augen und auch ins Herz blickt, und zu ihm spricht:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Zachäus, steig eilend herunter, denn ich muss heute in deinem Haus einkehren“.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und so geschieht es dann auch. Zachäus öffnet Jesus die Tür seines Hauses und die Tür seines Lebens gleich mit. Er wird ein anderer Mensch, der nicht mehr andern das Geld aus der Tasche zieht, sondern der sein Geld mit vollen Händen an Bedürftige verteilt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was für eine großartige Geschichte, die mir sehr konkret vor Augen führt, was es bedeuten kann, wenn Jesus Einkehr hält in meinem Haus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es lohnt sich, sich einmal Zeit zu nehmen und das Haus, in dem ich lebe, in Gedanken zu durchwandern. Jedes Zimmer steht für die unterschiedlichsten Bereiche meines Lebens:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">- Das <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Wohnzimmer</strong> steht für die Gemeinschaft mit anderen, für Gespräche und Beziehungen...<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
- die <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Küche</strong> steht für den Alltag, und für das, was ich zum Leben brauche…<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
- das <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Schlafzimmer</strong> steht für die Ruhe, aber auch für manche ängstlich durchwachten Nächte…<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
- das <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Arbeitszimmer</strong> steht für Verantwortung und den Beruf, der nicht immer nur „Berufung“ ist…<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
- der <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Keller</strong> steht für Lebensgeschichten und dunkle Erinnerungen, die ich längst vergessen oder verdrängt habe…<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
- der <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Dachboden</strong> steht für Unerledigtes, und auch für längst verstaubte Träume, vielleicht auch für Hoffnungen auf eine bessere Zukunft…</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und nun die Frage: Was würde sich ändern, mit Jesus in meinem Haus?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zachäus hat es erfahren: Mit Jesus wird das Leben nicht nur anders, sondern neu!<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Und wäre Zachäus ein Zeitgenosse von Judy Bailey gewesen, dann wäre er schnell zu ihr auf die Bühne geklettert, so wie einst auf den Maulbeerbaum.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und dann hätte er sich ein Mikrofon geschnappt und laut ins Mikrofon gesungen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Danke, dass du meinem Leben Zukunft gibst.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich darf neu beginnen, weil du meine Schuld vergibst.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich gehe vorwärts, denn ich weiß bestimmt:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Jesus ist bei mir jeden Tag.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich bin froh mit Jesus in meinem Haus.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Gut zu wissen, jederzeit ist er hier.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Mein Leben lang, Jesus in mir, in meinem Haus.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Für alle Zeit, und in Ewigkeit.“</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Lothar Podszus</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Lothar Podszus]]></author>
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      <pubDate>Sun, 08 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Mit Jesus unterwegs]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 14,9 – ausgelegt von Lothar Podszus. (Autor: Lothar Podszus)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 14,9 – ausgelegt von Lothar Podszus. (Autor: Lothar Podszus)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 14,9 – ausgelegt von Lothar Podszus. (Autor: Lothar Podszus)]]></itunes:summary>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Manchmal denke ich: Wie gerne wäre ich mit dabei gewesen, mit all den Menschen, die mit Jesus unterwegs gewesen sind.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie gerne hätte ich mich still unter die Schar seiner Jünger begeben und ihren Gesprächen mit Jesus gelauscht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Johannesevangelium gewinne ich in Kapitel 14 einen faszinierenden Einblick in die Gespräche Jesu mit seinen Jüngern.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Soeben hat Petrus die Frage gestellt: „Herr, warum kann ich dir jetzt nicht folgen?“ Die Antwort, die Jesus gibt, verweist auf sein Leiden und Sterben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und sie eröffnet einen Blick auf das Haus seines Vaters im Himmel, die ewige Heimat bei Gott.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Da meldet sich Thomas zu Wort:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
„Und… wie kommen wir denn dort hin? Wer zeigt uns den Weg?“<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Die Antwort, die Jesus gibt, verblüfft und erstaunt noch mehr:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich.“<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ratlos schauen die Jünger einander an:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie ist das gemeint… „Jesus - der Weg zum Vater?“<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Da schaltet sich auch Philippus in das Gespräch ein:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
„Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns!“<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Die Antwort, die Jesus gibt, klingt fast ein wenig traurig:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„So lange bin ich nun schon bei euch. So lange bin ich nun schon mit euch unterwegs. Aber ich habe den Eindruck: Ihr habt erst wenig verstanden.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und dann sagt Jesus den großartigen und zugleich geheimnisvollen Satz:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Wer mich sieht, der sieht den Vater.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieser Satz ist keine Aufforderung, über Gott zu spekulieren.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Er ist auch keine Aufforderung, sich ein eigenes Bild über Gott zu machen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Sondern er ist eine schlichte Einladung, in Jesus Gott zu entdecken.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Natürlich haben Menschen zu allen Zeiten auch rein abstrakt über Gott nachgedacht.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Sie haben versucht Gottes Wesen zu ergründen und mit klugen Gedanken zu beschreiben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dabei „wabert“ und „geistert“ über allem der Satz:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
„Irgendwie… glauben wir doch alle… letztlich… an denselben Gott… oder etwa nicht?!“<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Da bin ich doch dankbar für die klaren und unmissverständlichen Aussagen der Bibel.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich bin dankbar für diesen einen, kurzen, und doch erhellenden Satz Jesu:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Wer mich sieht, der sieht den Vater.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus ist nicht nur der einzige Weg zum Heil.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Jesus ist auch der einzige Weg, um Gottes wahres Wesen zu erkennen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So wie Jesus ist, so ist auch Gott: voller Erbarmen und Liebe, klar und wahr, ernst und freudebringend, voller Verlangen, uns Menschen zu erlösen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Alle Züge, die ich an Jesus entdecke, darf ich auch auf den Vater übertragen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mag sein, dass Petrus, Thomas und Philippus das in jenem Augenblick noch nicht wirklich verstanden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber entscheidend war: Sie blieben weiterhin mit Jesus unterwegs, auch mit ihren Fragen und Zweifeln.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und als Jesus ihnen dann als der Auferstandene begegnete, da war es vor allem Thomas, der Zweifler, der stellvertretend für alle die anbetenden Worte fand:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
„Mein Herr und mein Gott!“</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Lothar Podszus</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17294940.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Lothar Podszus]]></author>
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      <pubDate>Sat, 07 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Ein Schatz im Himmel]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 18,22 – ausgelegt von Rolf Hille. (Autor: Prof. Dr. Rolf Hille)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 18,22 – ausgelegt von Rolf Hille. (Autor: Prof. Dr. Rolf Hille)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 18,22 – ausgelegt von Rolf Hille. (Autor: Prof. Dr. Rolf Hille)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da haben sich selbst die oberen und religiösen Eliten des Glaubens auf den Weg gemacht. Sie kommen zu Jesus. Einer fasst sich ein Herz und fragt: „Was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus gibt eine klare und herausfordernde Antwort. Der Fragesteller ist ein steinreicher Mann und er führt ein tadelloses Leben. Er beachtet jede Weisung der zehn Gebote gewissenhaft. Er muss sich nichts vorwerfen lassen. Damit dürfte sich dann jede weitere Rückfrage erledigt haben. Aber Jesus schiebt eine weitere Frage hinterher und die trifft den reichen Mann hart. Die Perspektive von Jesus ist schmerzhaft für den reichen Fragesteller. Statt ihn in seiner Frömmigkeit zu bestätigen, spricht der Mann aus Nazareth von Schätzen, die im Himmel auf alle diejenigen warten, denen das Reich Gottes geschenkt wird. Es geht um die letzte und radikalste Frage: Wird sich dieser junge Millionär dem Wanderprediger aus Galiläa anvertrauen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das überlegene Lächeln auf dem Gesicht des Reichen erstarrt. Hört er richtig? „Es fehlt dir noch eins. Verkaufe alles, was du hast und gibs den Armen.“ So heißt es im Lukasevangelium, Kapitel 18,22. Die Forderung Jesu macht den Reichen sprachlos. Voll Erwartung ist er auf Jesus zugegangen. Aber jetzt zieht dieser ihm den Boden unter den Füßen weg. Sein Reichtum verschaffte ihm bisher Sicherheit. Mit Geld kann er alles kaufen, was er sich wünscht. Sein Geld ist seine Lebensversicherung und sein ganzer Rückhalt. Wenn er über Geld verfügt, dann kann ihm keiner etwas vormachen. Der junge Mann, von dem das Evangelium berichtet, ist ein Millionär. Aber nun geht er enttäuscht von Jesus weg.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ja, das kann es also auch geben, dass einer zwar die frohe Botschaft hört, aber die Rede vom Schatz im Reich Gottes schlägt bei ihm um in Traurigkeit. Der Mann, der zu den Oberen in Israel gehört, dreht sich um und geht in sein materiell sorgloses Leben zurück. Jesus ist auch traurig, wenn jemand das gute Wort hört und dann statt mit Freude Jesus nachzufolgen, sich abwendet, um am materiellen Reichtum festzuhalten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie geht es Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörer? Fürchten sie die Kosten der Nachfolge? Viele wenden sich von Jesus ab mit dem Spruch: „Ein Spatz in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach.“ Die Sicherheit, die das Geld verspricht, scheint viel verlässlicher zu sein als die Verheißung, einen Schatz im Himmel zu erwerben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus hat alle Reichtümer und Verlockungen der Welt zurückgewiesen. Er hat den Tod am Kreuz erlitten und ist durch das Tor des Todes in die Gemeinschaft mit seinem himmlischen Vater zurückgekehrt. Heute lädt er uns ein, ihm zu vertrauen und sich auf die Gemeinschaft mit Gott zu freuen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir wissen: Das letzte Hemd hat keine Taschen. Das stimmt. Aber noch viel gewisser ist die Tatsache, dass nach dem irdischen Leben mit seinen Reichtümern die Schätze des Königreiches Gottes unendlich viel herrlicher und größer sind als alles, was man in der Welt erwerben und gewinnen kann. Lassen wir uns durch Jesus frei machen vom irdischen Reichtum und nach den Schätzen im Himmel streben.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Prof. Dr. Rolf Hille</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Prof. Dr. Rolf Hille]]></author>
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      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott hält mich in seiner Hand]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 48,13 – ausgelegt von Rolf Hille. (Autor: Prof. Dr. Rolf Hille)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Haben sie heute Nacht gut geschlafen? An der Schwelle vom Wachbewusstsein hin zum Schlaf brauche ich eine tüchtige Portion Urvertrauen. Aber genau dieses wird durch die Ereignisse der zurückliegenden Monate stark erschüttert. Nachrichten über Kriege, Terroranschläge und Naturkatastrophen bringen die mir lieb gewordene Verlässlichkeit der Welt ins Wanken. Es sieht so aus, als ob mir der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Das stabile Dach über den Köpfen ist einsturzgefährdet. Achtzig Jahre lang haben wir gute Zeiten mit stetem wirtschaftlichem Wachstum, Sicherheit und persönlicher Freiheit genießen können. Ist es jetzt damit vorbei? Was wird aus der Generation unserer Kinder und Enkel? In welcher Welt werden sie groß?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In dieses bange Fragen hinein spricht heute ein Bibelwort aus dem Buch Jesaja, Kapitel 48, Vers 13 zu uns. Es ist allein der lebendige Gott, der uns als souveräner Schöpfer und Herr der Welt begegnet. Er schenkt Geborgenheit und verspricht: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Meine Hand hat die Erde gegründet.“</strong> Auch wenn sich alle irdischen Sicherheiten auflösen, der dreieinige Gott ist der Anker, der zuverlässig die Welt in seiner Hand hält. Er trägt den ganzen Kosmos.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott verweist auf sein zuverlässiges Wort: „Ich rufe, und alles steht da.“ Es bedarf nur eines Zurufs vom Schöpfer und die Lage kann sich grundlegend verändern. Wir können uns auf Gottes uneingeschränkte Zusagen verlassen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Durch den Propheten Jesaja ermutigt uns Gott gerade in Zeiten des Umbruchs und des Zerbruchs, auf ihn zu vertrauen. Ob wir wachen oder ruhen, er ist uns auf Rufweite nahe. Er überhört unser Gebet nicht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mögen die Mächtigen dieser Welt sich noch so sehr aufplustern und als Herren der Welt gebärden, es gilt das Gotteswort<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">: „Meine Rechte hat den Himmel ausgespannt.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht denken Sie jetzt: Gott sei Dank, dass viele Katastrophen weit weg von uns auftreten. Ich habe meine Sicherheit in schweren Erschütterungen und im Ernstfall im Gebet vor Gott gebracht. Die Herausforderungen der Gegenwart werfen dunkle Schatten auf unseren Alltag. Die Finsternisse und Sorgen lassen sich nicht einfach abschütteln. Wie steht es mit meiner Gesundheit? Wie kann ich meine finanziellen Probleme in den Griff bekommen? Werden meine Kinder und Enkel neu das Vertrauen zu Jesus fassen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Für den allmächtigen Schöpfer sind das keine aussichtslosen Hindernisse. Der neutestamentliche Bericht von der Stillung des Sturms macht das deutlich. Jesus ruft den Jüngern im Boot zu: „Seid getrost, ich bin’s. Fürchtet euch nicht.“ Petrus, der es wagt, Jesus auf dem Wasser entgegenzugehen, versinkt angesichts der Untiefen. Als sie zurück im sicheren Boot sind, fallen die Menschen vor Jesus nieder und sagen: „Du bist wahrhaftig Gottes Sohn!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paulus schreibt, „Christus ist das Abbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung, denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist. Das Sichtbare und das Unsichtbare.“ (Kolosser 1,15-16) Es besteht alles durch ihn und zu ihm. Jesus hat die Macht über alle Naturgewalten und alle Ereignisse der Weltgeschichte. Wer ihm vertraut, darf ihn anflehen, auch wenn er in der Tiefe zu versinken droht: „Herr, hilf mir!“ Christus reckt uns seine rettende Hand entgegen. Das kann ich erfahren, gerade in den Bedrohungen des Lebens und der Welt.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Prof. Dr. Rolf Hille</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Prof. Dr. Rolf Hille]]></author>
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      <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Beziehung mit Folgen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 37,4 – ausgelegt von Karsten Hellwig. (Autor: Karsten Hellwig)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vor kurzem sind wir umgezogen. In eine sehr schöne Wohnung. Das Allermeiste ist so, wie wir es uns vorgestellt und mit einiger Mühe geplant und umgesetzt haben. Solange es geht, werden wir bestimmt trotzdem gerne in den Urlaub fahren und andere schöne Orte auf dieser Welt genießen – aber auf Dauer tauschen möchte ich nicht mehr.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Man sagt ja, ein erfüllter Wunsch gebiert neue Wünsche. Ich denke dabei an das Märchen vom Fischer und seiner Frau, das diesen Gedanken veranschaulicht. Der Fischer fängt einen Fisch, der ihn bittet, ihn wieder freizulassen – es war ein verwunschener Prinz. Der Fischer macht das und geht zufrieden nach Hause. Seine Frau schickt ihn zurück, damit er sich was wünschen soll. Aber die Wünsche werden immer größer. Er steht am Meer und sagt seinen Spruch: "Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje in de See, mine Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!" Der alte Mann spürt: Grenzenloses Wünschen ist zerstörerisch. Er tut mir leid. Hätte er doch mit seiner Frau zusammen zufrieden sein können mit dem kleinen Haus, das sie auf den ersten Wunsch hin bekommen hatten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Psalm 37,4 – dem heutigen Bibelwort aus den Herrnhuter Losungen – lese ich: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Habe deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz wünscht.“</strong> – Wird hier mit großen Versprechungen in eine Beziehungskiste gelockt? Ich denke NEIN. David, der Beter dieses Psalms hat in seinem Leben viele Dinge richtig gemacht und ebenso viele verkehrt. Ihm wurden Wunden geschlagen und er hat andere tief verletzt. Er wird als ein Mann nach dem Herzen Gottes charakterisiert.  Und das nicht, weil er so perfekt, so fromm, so gläubig war – ich denke, weil er ein Herz für Gott hatte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Freue dich am HERRN. Habe deine Lust an ihm. Ergötze dich an ihm. <a name="_Hlk219725574" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; background-color: rgba(0,0,0,0); color: inherit; text-decoration: none;">So kann der bayrische Theologe und Seelsorger Hermann Bezzel mit Recht sagen: „Christentum ist Freudentum.“ </a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Freude pur. Beziehungen prägen. Gott formt mein Herz. Ja, Beziehung hat Folgen. Er, Gott, legt mir etwas auf das Herz. Ein Anliegen. Wünsche und Bitten verändern sich. Ich muss nicht mehr alles haben. Meine Bitten sind nicht aus der Gier geboren, alles, was irgend geht, haben zu wollen – wie Fischers Frau. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Er, Gott, Jesus Christus, wird dir geben, was dein Herz wünscht.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da reifen Herz-zu-Herz-Gebete. Aus der Verbundenheit zu Gott erspüre ich, wofür ich bete – für mich, für andere, für kleine Dinge, für große Welt-Dinge, für praktisch-alltägliches. Wir – meine Frau und ich – danken Gott für die schöne Wohnung, in die wir einziehen durften. Es ist ein Geschenk. Und wir freuen uns an Gott und haben Lust auf die Freundschaft mit IHM. „Christentum ist Freudentum.“</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Karsten Hellwig</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Karsten Hellwig]]></author>
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      <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Hin und her]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Richter 10,10 – ausgelegt von Karsten Hellwig. (Autor: Karsten Hellwig)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jetzt schreien sie – das Volk Israel - mal wieder - zu Gott. So wird uns im biblischen Buch der Richter erzählt. Sie befinden sich in einer Notlage. Und wenn Gott ihnen geholfen hat, orientieren sie sich wieder woanders hin. „Rin in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln“. Keine Beständigkeit. Sie, die Israeliten – und oft wohl ich ganz genauso. Mal so, mal so. So geht das immer wieder. Fast wie ein festgefügter Ablauf. Ein Hin- und Her. Die Israeliten wollen sich nicht binden. Oder was ist der Grund?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jetzt, wo die feindliche Heeresmacht vor der Tür steht, sind sie einsichtig. Bekennen ihre Schuld. Geben zu: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Wir haben uns gegen dich, Gott gewandt und woanders Hilfe gesucht.</strong> Solches Schreien, wenn gerade mal wieder Not am Mann ist, greift zu kurz. Echte Umkehr zeigt sich in entsprechendem Handeln.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Manchmal höre ich diese sehr negativen Geschichten: Wenn Kinder ihre Eltern nur dann besuchen, wenn sie gerade mal wieder Geld brauchen. – Ich übertrage das auf unser Verhältnis zu Gott. Wer Gott zu einem Hilfeautomaten herabstuft, macht sich selber klein und unbedeutend. Gott will vielmehr geben. Er möchte in Beziehung mit uns treten. Beziehungen brauchen Wachstumszeit. Und Beziehungen wachsen dann, wenn auf beiden Seiten Beständigkeit gelebt wird.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott entlarvt das Schreien des Volkes Israel als zu kurz gegriffen. Echte Umkehr zeigt Auswirkungen in entsprechendem Handeln. Echte Umkehr mündet in Lebensveränderung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Schon am Ende der Wüstenwanderung hat Gott dem Volk Israel vorausschauend gesagt: Wenn du nun isst und satt wirst und schöne Häuser baust und darin wohnst … so hüte dich, dass dein Herz sich nicht überhebt und du den HERRN, deinen Gott, vergisst … (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/5.Mose8%2C12-14" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">5. Mose 8,12-14</a>) – Geht es Menschen zu gut und sie vergessen darum Gott? Vielleicht! – Aber: Nicht der Wohlstand ist das Problem, sondern das Herz, das im Wohlstand stolz, selbstgenügsam und geistlich schläfrig wird. Das Problem ist nicht der Segen, sondern das Herz, das sich im Wohlstand von Gott löst.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich möchte zwei Dinge lernen aus dieser Situation:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Erstens</strong>: Schreien lohnt sich. Selbst wenn von meiner Seite noch so viel schiefgelaufen ist, Gott hat Geduld. Er greift ein. Er lässt sein Volk Israel nicht im Stich. Und er wendet sich auch von mir nicht ab. Seine Barmherzigkeit ist jeden Morgen neu.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und das <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Zweite</strong>: Ich bitte Gott, dass er durch seine Güte in mir Vertrauen zu ihm wachsen lässt. Ich möchte Gott in guten Zeiten bewusst suchen und nicht erst, wenn es schon brennt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich denke, beides gehört zusammen: Die Bitte um Vergebung, das SCHREIEN. Und zugleich, dass mein Herz sich füllen lassen darf mit der Güte Gottes.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Karsten Hellwig</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Karsten Hellwig]]></author>
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      <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott kann jeden zu sich holen!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 22,28 – ausgelegt von Christian Schwark. (Autor: Pfarrer Dr. Christian Schwark)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kennen Sie das? Da wünschen Sie sich so sehr, dass ein anderer Mensch zum Glauben kommt. Vielleicht Ihr Ehepartner. Oder ein Kind, ein Enkel? Oder auch ein Freund, ein Nachbar oder jemand anders, mit dem Sie in einer engen Beziehung stehen. Aber leider lehnt der andere immer wieder ab. Und nimmt z.B. Ihre Einladung zum Gottesdienst nicht an. Das kann sehr frustrierend sein. In einer solchen Situation kann unser heutiges Bibelwort eine Ermutigung sein. Da heißt es in Psalm 22,28: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Es werden sich zum HERRN bekehren aller Welt Enden.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hier haben wir die Zusage, dass sich viele bekehren werden. Das heißt, es werden viele zum Glauben an Gott kommen. Und das bedeutet: Auch der Mensch, bei dem Sie sich das so sehr wünschen, kann noch den Gott Israels, den Vater Jesu Christi, kennen lernen. Als Pfarrer höre ich immer wieder Geschichten von Christen, die Jahre und Jahrzehnte für ihre Kinder gebetet haben. Darum, dass sie auch Christen werden. Aber nichts geschah. Erst nach sehr langer Zeit hat Gott das Gebet erhört. Wie groß war da die Freude! Nicht selten habe ich es auch erlebt, dass Kinder zum Glauben kamen, nachdem ihre Eltern gestorben waren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gottes Wort macht uns heute Mut zu vertrauen: Gott kann jeden Menschen zu sich holen. Auch den, von dem ich es mir wünsche. Auch den, von dem ich es mir überhaupt nicht vorstellen kann. Darum lohnt sich, dafür zu beten. Und nicht aufzugeben, wenn das Gebet nicht sofort erhört wird. Das Gebet ist nicht umsonst. Auch ich persönlich bete schon seit Jahrzehnten für einen Menschen, der mir sehr nahesteht. Und vertraue darauf, dass das Gebet nicht umsonst ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Unser Bibelwort kann uns noch in einer anderen Hinsicht Mut machen. Manchmal haben wir ja den Eindruck, mit dem christlichen Glauben wird es bei uns immer schwieriger. In vielen Kirchen nimmt der Gottesdienstbesuch ab. Gemeinden werden zusammengelegt. Und in der Gesellschaft spielt der christliche Glaube nur noch eine untergeordnete Rolle. So etwas kann sehr belastend sein. Wir sollten uns aber an dieser Stelle nicht von unseren negativen Gefühlen leiten lassen. Sondern darauf vertrauen: Gott kann auch bei uns wieder einen neuen Aufbruch schenken. So wie er es in der Geschichte der Kirche schon oft getan hat. Er kann es schenken, dass bei uns wieder mehr Menschen zum Glauben kommen. Vielleicht ändern sich die Formen und Institutionen. Aber die Gemeinde Gottes bleibt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Schon heute können wir beobachten, was in unserem Bibelwort steht. Denn da lesen wir, dass sich zum Herrn bekehren <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">aller Welt Enden</strong>. Das bedeutet: Unser Horizont sollte nicht zu klein sein. Ja, in Europa sind viele Kirchen zzt. eher auf dem Rückzug. Aber weltweit sieht das ganz anders aus. In Afrika, in Asien und in Südamerika bekehren sich viele Menschen. Manche Gemeinden wachsen geradezu explosionsartig. Das zeigt uns neu: Gott ist am Werk. Er holt Menschen zu sich. Er baut seine Gemeinde. Und das kann er auch bei uns. Auch bei dem Menschen, den wir so gerne bei ihm sehen würden. Wir brauchen also nicht zu resignieren. Sondern können weiter geduldig beten und andere einladen, auch an Gottt zu glauben. Für wen wollen Sie heute beten, dass er oder sie zum Glauben kommt?</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Dr. Christian Schwark</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Pfarrer Dr. Christian Schwark]]></author>
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      <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Was die Liebe und Gottes Gebote miteinander zu tun haben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Johannes 5,3 – ausgelegt von Christian Schwark. (Autor: Pfarrer Dr. Christian Schwark)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Johannes 5,3 – ausgelegt von Christian Schwark. (Autor: Pfarrer Dr. Christian Schwark)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Lieben Sie Gott? Mancher denkt vielleicht: Ja, ich glaube an Gott. Aber muss ich ihn denn lieben? In der Bibel ist die Beziehung zu Gott tatsächlich eine Liebesbeziehung. Gott zeigt uns seine unendliche Liebe durch Jesus. Und Christen antworten auf diese Liebe mit ihrer Liebe. Als Jesus nach dem wichtigsten Gebot gefragt wird, antwortet er mit dem so genannten Doppelgebot der Liebe: Wir sollen Gott und den Nächsten, also den Mitmenschen lieben. Auch in unserem heutigen Bibelwort wird davon ausgegangen, dass die Beziehung zu Gott eine Liebesbeziehung ist. Wir lesen in 1.Johannes 5,3: Das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Interessant ist hier: Die Liebe zu Gott wird mit seinen Geboten verknüpft. Manchmal wird das eine gegen das andere ausgespielt. Dann heißt es: Es kommt doch auf die Liebe an, da sind die Gebote doch nicht so wichtig. Wirklich?, frage ich zurück. Kommt es nicht bei der Liebe auch darauf an, etwas für den anderen zu tun? Mal angenommen, ich würde zu meiner Frau sagen: Ich liebe dich. Aber ich bin nicht bereit, etwas für dich zu tun. Dann würde sie wahrscheinlich fragen: Liebst du mich wirklich? Und sie würde zu Recht so fragen. Denn wer liebt, wird gerne das tun, was der andere sich wünscht. Die Gebote bringen zum Ausdruck, was Gott will. So hat sich Gott unser Leben vorgestellt. Wobei es uns ja immer besser geht, wenn wir nach Gottes Willen leben. Und die Liebe zu Gott und das Leben nach seinen Geboten hängen ganz eng zusammen. Wie bei der menschlichen Liebe. Ob und inwieweit wir nach Gottes Willen leben, zeigt, wie groß oder wie klein unsere Liebe zu ihm ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Übrigens zeigt das auch: Wir brauchen die Liebe zu Gott, um seine Gebote ernst zu nehmen. Das ist ja das Problem in unserer heutigen Gesellschaft. Uns fehlen die Werte. Genau die Werte, die in den Geboten ausgedrückt werden. Viele beklagen die fehlenden Werte. Aber es nützt nichts, sie einfach nur einzufordern. Als Menschen brauchen wir eine Motivationshilfe. Die stärkste Motivation sind nicht Aufforderungen. Auch nicht die Angst vor Strafe. Sonden die stärkste Motivation ist die Liebe. So ist die Liebe zu Gott das Entscheidende, wenn sich in unserer Gesellschaft etwas ändern soll. Darum dient die christliche Mission nicht nur dem einzelnen. Sondern letztlich auch der ganzen Gesellschaft.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mancher ist sicher beim Hören unseres Bibelwortes über den zweiten Satz gestolpert, von wegen: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Gottes Gebote sind nicht schwer.</strong> Da fragt sich mancher: Stimmt das? Ist es nicht unendlich schwer, immer das zu tun, was Gott will? Ist Scheitern da nicht vorprogrammiert? Zunächst: Ja, das stimmt. Auch mir persönlich gelingt es nicht, immer das Richtige zu tun. Aber die Frage ist: Liegt das an Gott und seinen Geboten? Oder liegt das an mir? Liegt es daran, dass ich nur aus eigener Kraft versuche, das Richtige zu tun? Das Bibelwort aus dem 1. Johannesbrief zeigt uns unsere Grenzen. Die Grenzen im Glauben, im Vertrauen. Wir alle müssen bekennen: Wir haben uns noch nicht ganz und gar Gott anvertraut. Darum fällt es uns so schwer, nach seinen Geboten zu leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie gut, dass wir damit zu Gott kommen können! Wer auf Gott vertraut, dem gilt auch Gottes Liebe. Darüber können wir nur staunen. Und diese Liebe erwidern. Das kann uns dann auch helfen, seinen Willen zu tun. Wo können Sie heute neu nach Gottes Geboten leben?</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Dr. Christian Schwark</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrer Dr. Christian Schwark]]></author>
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      <pubDate>Sun, 01 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Geistliche Schwebebahn]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 2,10 – ausgelegt von Thomas Huth. (Autor: Thomas Huth)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 2,10 – ausgelegt von Thomas Huth. (Autor: Thomas Huth)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sind sie schon einmal mit der Wuppertaler Schwebebahn über die Wupper gefahren? Die Bahn wird in diesem Jahr 125 Jahre alt, ist denkmalgeschützt und die einzige ihrer Art, die weltweit noch in Betrieb ist. 13 Kilometer kann man mit ihr reisen und eine Rundfahrt kostet nur 4 Euro. Warum verweise ich auf die Schwebebahn? Ich finde sie ein schönes Bild, um den heutigen Vers aus dem Losungsheft der Herrnhuter Brüdergemeine aus <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Epheser2%2C10" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Epheser 2,10</a> etwas zu veranschaulichen, der da lautet. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Epheser2%2C10" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Epheser 2,10</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Wuppertaler Schwebebahn fährt hängend auf einer Schiene, also ist ihre Fahrt vorgegeben. Sie kann sich nur auf dieser Schiene bewegen und an den vorgesehenen Haltestellen anhalten. Wenn ich das übertrage, könnte ich sagen: Die Schiene ist wie Gottes weisende Hand und die Haltestellen sind wie vorbereitete Punkte, an denen wir anhalten können, um Gottes Auftrag auszuführen und gute Werke zu tun. Das heißt wir werden in Bewegung gesetzt, bleiben in Gottes Leitung und arbeiten an den Haltestellen, die Gott für uns vorbereitet hat. Es ist dann so wie eine geistliche Schwebebahn. Das beste Beispiel für diese Art ist Jesus selbst. Jesus fuhr als geistliche Schwebebahn ständig in Berührung mit Gott auf von Gott vorbereiteten Wegen und sagte im Johannesevangelium, Kapitel 5,19: „Wahrlich wahrlich ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht, denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im selben Kapitel liegen am Teich Bethesda viele Kranke. Jesus geht dort vorbei und heilt nur einen davon, nicht alle. Bei dem einen war die Haltestelle, wo die Schwebebahn stoppte. Die Schlussfolgerung daraus ist für mich: Ich bin ein Botschafter Gottes, aber ich mache nicht irgendetwas Frommes, sondern ich bin in meiner Schiene und stoppe da, wo die Haltestelle ist, denn da sind die Werke, die Gott vorbereitet hat. Dann kann ich auch schon mal länger an einer Haltestelle arbeiten, wenn ich mich auf Gottes Schiene weiß. Wenn ich aber ständig denke: Ist das nicht alles zu viel, was ich mache? Aber ich kann auch nicht nein sagen ohne Schuldgefühle zu bekommen, wenn jemand christliche Arbeit anbietet und sich keiner dafür meldet. Ein solches Leistungsdenken kann irgendwann zu Verbitterung, völliger Mitarbeitsunlust und Burnout führen. Die Anstrengung kommt immer dann, wenn ich glaube, alles selbst tun zu müssen, von dem in der Bibel steht, dass Gott es in Ihnen und mir tun möchte. Ich kann einfach nicht das ganze Leiden dieser Welt verändern. Gutes zu tun hat seine Grenzen und ich werde oft schwach. Aber Gott kann viel durch die Kraft des Heiligen Geistes tun. Und das auch mit mir, wenn ich nicht aus seiner Schienenleitung hüpfe, sondern in seinem Fahrplan bleibe, das zu tun, wozu er mich mit meinen Gaben und Fähigkeiten ganz speziell gebrauchen möchte, wozu er mich berufen hat. Ich wünsche Ihnen heute eine sehr gute Fahrt mit der geistlichen Schwebebahn in Wuppertal und überall, wo sie zuhören.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Thomas Huth</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Thomas Huth]]></author>
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      <pubDate>Sat, 28 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Fürbitte, die bewegt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Nehemia 1,6 – ausgelegt von Thomas Huth. (Autor: Thomas Huth)]]></description>
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<div class="sr-only" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der heutige Losungsvers der Herrnhuter Brüdergemeine steht im <a class="bibleserver extern" href="https://www.bibleserver.com/LUT/Nehemia1%2C6" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buch </a><a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Nehemia1%2C6" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Nehemia 1,6</a> und bezieht sich auf ein biblisches Gebet, welches Nehemia gesprochen hat. Er betete vertrauensvoll zu Gott: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ach, Herr, lass doch deine Ohren aufmerken, dass du das Gebet hörst, das ich jetzt vor dir bete Tag und Nacht für deine Knechte.“</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Nehemia1%2C6" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Nehemia 1,6</a>)</p>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Buch Nehemia berichtet vom Wiederaufbau der Stadt Jerusalem und der Erweckung des Volkes Israel nach dem babylonischen/persischen Exil. In den 13 Kapiteln dieses Buches sind außergewöhnlich viele Gebete aufgezeichnet. Bei allen Schuld-, Glaubens- und Lebensfragen und selbst bei organisatorischen Angelegenheiten betete Nehemia und bezog Gott in seine Vorhaben mit ein. So schaffte er es innerhalb kürzester Zeit, die Reste eines niedergeschlagenen Volkes zu motivieren und trotz massiver, feindlicher Gegenwehr innerhalb von nur 52 Tagen die Stadtmauer von Jerusalem wieder aufzubauen. In Nehemias erstem Gebet, welches insgesamt sechs Verse umfasst, spricht Nehemia Gott mit Du an. Das finde ich sehr persönlich und direkt und ich frage mich: Wie sehen meine Gebetszeiten aus? Spreche ich wirklich mit Gott oder bleibe ich oft bei mir selbst hängen? Manchmal stehe ich in der Gegenwart Gottes und führe dennoch nur ein religiöses Selbstgespräch, welches sich um meine eigenen Bedürfnisse dreht. Nicht so Nehemia. Er ist mit dem heiligen Gott per du, er fordert ihn auf, ihm zuzuhören, er bekennt vor Gott seine Schuld und erinnert ihn an seine Verheißungen. Sein Gebet ist auf Gott und auf Gottes Taten ausgerichtet und sein Fokus liegt auf Gottes Gnade und auf seinen Verheißungen. Zuvor hatte Nehemia unter dem persischen König Artaxerxes als Mundschenk gearbeitet. Er hatte zwar eine wichtige Vertrauensposition, aber er war weit weg von seiner Heimat. Und Nehemia litt unter der traurigen Verfassung seines Volkes. Er fastete und betete tagelang über dieser Situation. Nach vier Monaten konnte er seine Trauer auch nicht mehr vor dem König verbergen und musste um seine Kündigung fürchten. Nehemia sprach erst ein Stoßgebet, bevor er um seine Freilassung und seine Aussendung bat. Und Gott brachte ihn mit dem Wohlwollen des Königs nach Jerusalem, um durch Nehemia für sein Volk zu sorgen, es zu ermutigen und es zu leiten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nehemias Gebetsleben spiegelte seine enge Gottesbeziehung wider. Er wurde von Gott geistlich zugerüstet und für seine Aufgaben gestärkt. Gott hatte ihn so vorbereitet, dass Nehemia zu einem Leiter wurde, der seiner eigentlichen Berufung nachgehen konnte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was ein Mensch sich zum Herzensanliegen macht und was er vor Gott bringt, das bekommt er zurück. Wenn wir für andere Menschen beten, dann kann es sein, dass Gott uns zu diesen Menschen sendet, damit wir auch praktisch mitbeteiligt werden an ihrem Wohlergehen. Wenn wir für andere Menschen beten, dann kann es sein, dass Gott uns beruft, diesen Menschen mit Gottes Liebe zu dienen. Er möchte uns die Wege zeigen und aufschließen, die dazu führen, dass wir etwas aufbauen, was in seinem Sinn ist und was einen ewigen Bestand hat. Darum ist es gut immer wieder mit Gott über die Anliegen, die uns beschäftigen, die uns auf dem Herzen liegen, zu reden und ihn in alles miteinzubeziehen. Auch an diesem Tag.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Infos zum Buch Nehemia:</strong></p>

<div data-oembed-url="https://www.youtube.com/watch?v=SGO0vu2-xSk" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://www.youtube.com/watch?v=SGO0vu2-xSk" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=SGO0vu2-xSk" title="Buchvideo: Esra Nehemia" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Esra Nehemia</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Thomas Huth</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Thomas Huth]]></author>
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      <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott schafft gewiss Recht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 140,13 – ausgelegt von Johannes Hruby. (Autor: Pfarrer Johannes Hruby)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">David hatte es nicht leicht in seinem Leben. So frei und unbeschwert konnte er nicht seine Tage genießen. Immer hatte er Angst, dass ihm jemand eine Falle stellen würde. Er war von Leuten umgeben, die es nicht gut mit ihm meinten. Sie beobachteten ihn genau, ob ihm nicht ein Fehler unterläuft, ob nicht ein unüberlegtes Wort über seine Lippen kommt, ob er jemand bevorzugt. Wenn Blicke töten könnten, dann wäre es um David schlecht bestellt. Doch seine Gegner beschränkten sich nicht auf feindselige Blicke. Sie gingen noch einen Schritt weiter. Sie redeten schlecht über ihn. Und das Gemeine daran ist, dass sie hinter seinem Rücken über ihn lästern mit ihren scharfen Zungen. Lügen und falsche Behauptungen standen schon damals auf der Tagesordnung, wenn man einen Menschen fertig machen will. Wir sprechen heute von Mobbing, Ausgrenzung und Diskriminierung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">       Kommt Ihnen das bekannt vor, dass Nachbarn Sie neidisch anblicken, dass alte Bekannte Ihnen aus dem Weg gehen, dass Arbeitskollegen hinter Ihrem Rücken tuscheln? Das verletzt Sie. Das macht Sie einsam. Das nimmt Ihnen den Lebensmut. Wie sollen Sie darauf reagieren? Mit den gleichen Blicken und mit gleichen Worten kontern? Gleiches mit Gleichem vergelten oder noch eine Schippe zulegen? Wo Unrecht geschieht, fällt es manchmal schwer, ruhig, gelassen und besonnen zu bleiben. David hätte mit Worten zurückschlagen können. Aber er hielt kurz inne und erinnerte sich daran, dass er einen Gott hat, an den er sich wenden kann. David richtet seinen Blick nicht auf die Gemeinheiten der Menschen, sondern schaut auf Gott. „Du bist mein Gott; vernimm die Stimme meines Flehens!“ schreit er zu ihm. Er hat erlebt, dass Gott auf seiner Seite steht. Gott hat ihm früher einen Sieg über den riesigen Goliath geschenkt. Er hat David bewahrt auf der Flucht vor König Saul. David weiß, auf Gott kann ich mich verlassen. Er sieht und hört mich, wenn ich ungerecht behandelt oder beleidigt werde. Und nun sagt David diesen Satz, der für heute als Bibelwort ausgelost wurde: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich weiß, dass der HERR des Elenden Sache führen und den Armen Recht schaffen wird“. </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">       So hört sich das an, wenn einer sich Gott anvertraut. Wenn einer auf Rache verzichtet und sicher weiß, Gott wird vergelten. Er wird Recht schaffen. Gott wird es richten. Er wird es in Ordnung bringen. Dass Gott so handelt, dafür gibt es Beispiele in der Bibel. Josef wurde Jahrhunderte vor David aus Neid von seinen Brüdern verkauft. Er verbrachte viele Jahre als Sklave zu und später ungerechtfertigt im Gefängnis in Ägypten. Josef blieb Gott treu und wurde von ihm zur zweithöchsten Position in Ägypten erhoben. Oder Jahrhuderte später als David Daniel in der Löwengrube. Er wurde fälschlicherweise angeklagt und in die Löwengrube geworfen. Gott schickte einen Engel, um die Mäuler der Löwen zu verschließen und ihn zu retten. Im Neuen Testament erzählt Jesus ein Gleichnis von einer beharrlichen Witwe. Sie ging so lange zum ungerechten Richter, bis er ihr Recht verschaffte. So wird auch Gott den Menschen, die inständig zu ihm rufen, Gerechtigkeit verschaffen. Ist das nicht eine gute Perspektive für den heutigen Tag, dass Gott <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„des Elenden Sache führen und den Armen Recht schaffen wird“</strong>? Dessen dürfen Sie heute gewiss sein!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Johannes Hruby</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Pfarrer Johannes Hruby]]></author>
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      <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott kommt überraschend zu Besuch]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 1,68 – ausgelegt von Johannes Hruby. (Autor: Pfarrer Johannes Hruby)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 1,68 – ausgelegt von Johannes Hruby. (Autor: Pfarrer Johannes Hruby)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nach dem Frühstück klingelt es an meiner Tür. Ich habe den Tisch noch gar nicht aufgeräumt. Die Betten sind noch nicht gemacht, das Bad noch nicht gereinigt. Nun will mich jemand unangemeldet besuchen. Das kommt mir gar nicht gelegen. Das ist mir unangenehm.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">       Viel angenehmer und erfreulicher sind die Besucher, die sich schon lange angekündigt haben. Selbst wenn sie schließlich überraschend vor der Tür stehen. Groß ist die Freude. „Endlich seid ihr gekommen. Herzlich willkommen!“, jubelt mein Herz voller Freude.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">       Ähnlich ging es dem Priester Zacharias. Seiner Frau Elisabeth und ihm wurden ein Sohn geschenkt. Es ist Johannes. Später wurde er zum Johannes, dem Täufer. Nach dessen Geburt sang Zacharias ein Gebetslied, das mit diesen Worten beginnt:<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"> „Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erlöst sein Volk“.</strong> Das ist das Lehrtext für heute der Herrnhuter Brüdergemeine nach der Luther-Übersetzung. Vor langer Zeit hat Gott seinen Besuch auf der Erde angekündigt. Die Propheten des Alten Testaments sprachen davon, dass der Messias einmal zum Volk Israel kommen soll. Der Messias wird Frieden herstellen zwischen Gott und seinen Menschen. Er wird die Menschen erlösen von ihren Sünden. Und nun sieht der Priester Zacharias schon im Geist, dass Gott seinen Besuch angetreten hat. „Gott <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">hat</strong> besucht.“ Das ist die Vergangenheitsform. Gott ist nicht ferngeblieben. Er hat sich nicht abgewandt. Er hat nicht gewartet, bis die Menschen ihren Weg zu ihm finden. Nein: Er hat sich aufgemacht. Er hat uns besucht. Er ist in unsere Welt gekommen – in unser Chaos, unsere Schwächen, unsere Fragen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">       Besucht hat Gott die Menschen, indem er seinen Sohn Jesus auf die Erde schickte. Jesus ist das Gesicht Gottes für die Welt. Wer Jesus anschaut und ihm begegnet, der sieht in ihm Gott, den himmlischen Vater. Das hat den Priester Zacharias so begeistert, dass er ausruft: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels!“</strong> Gott hat sein Volk besucht, indem er Jesus auf die Erde schickte. Das war vor vielen Jahrhunderten. Aber heute? Besucht Gott Sie heute auch noch? Können Sie Jesus heute begegnen? Vielleicht geht es Ihnen so ähnlich wie dem Vater Martin.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">       Dieser arme Schuster las abends regelmäßig seine Bibel. Einmal hörte er, wie jemand zu ihm sprach: „Martin! Schau morgen hinaus auf die Straße. Ich will zu dir kommen.“ Ob das Jesus war, der zu ihm sprach? Im Laufe des Tages hatte Martin Begegnungen mit verschiedenen Menschen. Er lud einen frierenden Straßenkehrer zu sich ein ebenso eine Mutter mit ihrem Kind. Ein kleiner Junge, der beim Diebstahl erwischt wurde, wurde von ihm versorgt. Am Abend las Martin wieder seine Bibel. Er hörte eine Stimme, die ihn fragte, ob er den Besuch Gottes bemerkt habe. Nun erkannte er, dass Gott in diesen Personen, die er aufgenommen hatte, erschienen war. Das kann heute auch noch passieren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">       Deshalb halten Sie heute Ihre Augen offen. Gott kommt unerwartet und unscheinbar in Ihr Leben. Lassen Sie heute Abend den Tag Revue passieren und spüren Sie nach, wo Gott Sie besucht haben könnte.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Johannes Hruby</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrer Johannes Hruby]]></author>
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      <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Was wirklich reich macht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 8,9 – ausgelegt von Ulrich Pohl. (Autor: Ulrich Pohl)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie investiere ich mein Geld so, dass ich im Alter nicht arm werde, sondern habe, was ich brauche? Wie mehre ich meinen Reichtum? Und was ist mit meiner Zeit? Zeit ist ein kostbares Gut. Immer habe ich zu wenig davon! Wie nutze ich sie möglichst optimal aus?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es gibt einen Satz in der Bibel, der etwas über Reichtum und Armut sagt - auf unerwartete Weise. Er steht im zweiten Brief des Paulus an die Korinther, im achten Kapitel, Vers 9. Dort schreibt der Apostel:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: Obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, auf dass ihr durch seine Armut reich würdet.</strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Christus arm - wir reich. Das klingt nach tiefer Theologie und das ist es auch. Doch zugleich steckt hinter diesem Vers ein praktisches Anliegen: Korinth war eine wohlhabende Handelsstadt. Den Menschen dort ging es wirtschaftlich gut. Aber Paulus denkt an die Gemeinde in Jerusalem. Dort leben die Christinnen und Christen der ersten Stunde. Sie haben Jesus selbst erlebt und haben ihn gekannt. Sie haben die Wunder gesehen, die er getan hat. Und sie haben die Worte gehört, die er gesagt hat. Die Urgemeinde in Jerusalem: Von dort aus baut sich die junge Kirche auf. Nur: Die Gemeinde dort steht unter Druck. Es fehlt am Nötigsten! Deshalb sammelt Paulus Spenden, zur Unterstützung. Er bittet in den Gemeinden, die er gegründet hat, um Geld. Er nennt das „Kollekte“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn Menschen ihr Geld in eine Sache investieren, fühlen sie sich ihr besonders verbunden. Paulus weiß das. Er weiß das vom Judentum, in dem er aufgewachsen ist. Überall auf der Welt gab es damals jüdische Gemeinden. Diese Gemeinden schickten regelmäßig Geld nach Jerusalem. Das war die Tempelsteuer. Damit zeigten sie: Wir gehören zusammen. Wir gehören zum Tempel. Wir gehören zu unserem Glauben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So macht es Paulus nun auch: Er erinnert die Christen in Korinth an das Fundament ihres Glaubens und verbindet damit seine Bitte um finanzielle Unterstützung der Christen in Jerusalem.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Allerdings: Die Korinther sind wohlhabend und rechnen genau: Wohin geht mein Geld? Und was bekomme ich dafür? Steht Investition und Ertrag in einem guten Verhältnis?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie stehen die Aktienkurse? Wie entwickeln sich die Immobilienpreise? Wohlstand soll wachsen, Reichtum soll sich mehren. Heute ist eine ganze Finanzindustrie mit diesen Fragen beschäftigt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Henry Ford, der berühmte Erfinder und Automobilpionier hat einmal gesagt: Reich wird man nicht durch das, was man verdient. Reich wird man durch das, was man nicht ausgibt. Paulus würde es vielleicht so sagen: Reich wird man nicht durch das, was man einnimmt. Reich wird man durch das, was man verschenkt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: Obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, auf dass ihr durch seine Armut reich würdet.“</strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Jesus hat seine göttliche Herrlichkeit hinter sich gelassen. Er hat sich auf eine Stufe mit den Menschen gestellt. Er hat ihr Leid geteilt. Er hat ihre Ängste durchlebt. Er wurde „arm“. Und damit schenkt er denen, die auf ihn schauen, einen Reichtum, den Geld nicht kaufen kann. Er schenkt Vergebung. Er schenkt die Gewissheit: Dein Leben steht in Gottes Hand. Du musst dich nicht um deine Zukunft sorgen. Egal, was auf deinem Kontoauszug steht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer sein Leben von Jesus neu in die Hand gelegt bekommt, fühlt sich reich beschenkt. Das will Paulus sagen, den Christen damals wie heute: Wenn ich mich innerlich reich fühle, kann ich mit leichten Händen geben. Und kann fröhlichen Herzens in die Dinge investieren, die mir eine Herzensangelegenheit sind. Mit anderen etwas von dem teilen, wovon ich reichlich habe - das ist dann keine Last mehr. Es wird zum Ausdruck meiner Lebensfreude.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich schaue mich um. Wo kann ich heute ein Stück von meinem Reichtum weitergeben? Durch Großzügigkeit, durch eine finanzielle Zuwendung, ja, durchaus. Doch ebenso durch ein freundliches Wort, ein offenes Ohr und ein wenig Zeit.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Ulrich Pohl</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Ulrich Pohl]]></author>
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      <pubDate>Sun, 22 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Neubeginn]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 43,18-19 – ausgelegt von Ulrich Pohl. (Autor: Ulrich Pohl)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige! Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So lautet der heutige Losungsvers der Herrnhuter Brüdergemeinde aus dem Buch Jesaja. Merkwürdig. Fordert Gott in der Bibel nicht immer wieder dazu auf, dass das Volk Israel gedenken <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">soll</em>?! Gedenke an den Bund, den ich mit dir geschlossen habe. Vergesst nicht, dass ihr Sklaven in Ägypten wart. Gedenket, wie ich euch durch das Meer geführt habe!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn ein Volk seine Geschichte vergisst, dann verliert es seine Identität. Das gilt auch heute. Auch Deutschland pflegt eine ausgeprägte Erinnerungskultur. Wir schauen auf die dunklen Kapitel unserer Geschichte, damit sie sich nicht wiederholen. Wir erinnern uns an historische Ereignisse, die uns stärken, zum Beispiel in unserem Gefühl von Einigkeit. Das kollektive Gedenken ist eine Tugend. Es schützt ein Volk davor, dass es in eine selbstvergessene Oberflächlichkeit abgleitet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das gilt auch für das persönliche Leben: Ohne den Blick zurück geht es nicht. Wer bin ich eigentlich? Warum reagiere ich in Konflikten immer so dünnhäutig? Warum habe ich ständig das Gefühl, nicht genug zu sein?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Oft liegen die Antworten in der Kindheit. Ein Mensch ist geprägt von dem, was er dort erlebt hat. Manche tragen schwere Lasten. Frühe Erfahrungen von Verlust, Kälte oder sogar Missbrauch. Wer das einfach nur wegdrückt, wird nicht heil. Es braucht das therapeutische Erinnern. Wir müssen anschauen, was war. Nur wer versteht, was ihn geprägt hat, kann persönlich wachsen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Gedenken hilft. Es hilft, die Lasten zu erkennen, die ich schon viel zu lange mit mir herumschleppe. Es hilft, alte Muster zu verstehen und schließlich loszuwerden. Wir erinnern uns, um zur Freiheit zu gelangen. Das ist ein notwendiger Prozess.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber es gibt eine Grenze. Und bei dieser Grenze setzt der Prophet Jesaja an. Es gibt einen Punkt, an dem das Erinnern umschlägt. An dem es nicht mehr befreit, sondern fesselt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Manchmal bekommen die „alten Geschichten“ zu viel Raum in meiner Seele. Ich kreise dann nur noch um die Verletzungen von früher. Ich pflege meine Kränkungen und hüte sie wie einen Schatz. Dann kommen Sätze wie: „Wegen meiner Mutter bin ich so geworden“, oder „Weil mich damals dieser und jener Mensch enttäuscht hat, kann ich nie wieder vertrauen.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In diesem Moment wird die Vergangenheit zum Gefängnis. Ich schaue so starr nach hinten, dass ich den Weg nach vorne gar nicht mehr sehe. Ich werde unfähig, im Heute zu leben. Und genau in diese Starre hinein ruft Gott: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Gedenkt nicht an das Frü</strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">here!</strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">“</strong> Lasst euch nicht von dem beherrschen, was gestern war. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf!“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott ist nicht der Gott der alten Akten. Er ist der Gott der lebendigen Zukunft. Er sagt: Deine Geschichte ist wichtig, aber sie ist nicht dein Schicksal. Du musst nicht ewig das Opfer deiner Biografie bleiben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem muss ich das Vergangene loslassen. Nicht, weil es egal ist. Sondern weil Gott etwas Neues für mich bereitstellt. Dieses Neue wächst oft ganz leise. Es ist wie ein kleiner grüner Halm, der durch den Asphalt bricht. Es zeigt sich in einer neuen Hoffnung, einer ersten, zaghaften Freude, es zeigt sich in dem bewussten Entschluss, das Wagnis einzugehen und wieder zu vertrauen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott begleitet den Weg in die Freiheit mit Ungeduld: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Ja, seht ihr es denn nicht, erkennt ihr‘s nicht</strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">?</strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">“</strong> Er will, dass sein Volk endlich wegschaut von dem, was es kaputtmacht. Wegschaut auch von dem, was es kaputtgemacht <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">hat</em>. Er will, dass es sich vergeben lässt und Mut fasst, Mut für einen Neubeginn: Schau hin! Schau auf das, was ich jetzt für dich tue!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Apostel Paulus hat später etwas davon aufgenommen: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Korinther5%2C17" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Korinther 5,17</a>).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist der Kern des christlichen Glaubens: In Jesus Christus wird uns ein neues Leben geschenkt. Er vergibt die Schuld von gestern. Er heilt die Wunden von früher. Er macht uns zu freien Menschen. Ich bin nicht mehr die Summe meiner Verletzungen. Ich bin ein geliebtes Gotteskind mit einer offenen Zukunft.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Heute fängt sie an.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Ulrich Pohl</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17280464.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Ulrich Pohl]]></author>
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      <pubDate>Sat, 21 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Leben aus Gnade]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 40,12 – ausgelegt von Eleni Stambke. (Autor: Eleni Stambke)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 40,12 – ausgelegt von Eleni Stambke. (Autor: Eleni Stambke)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Wir alle leben aus Gnade.“ Diesen Satz habe ich vor vielen Jahren gehört und ich merke immer wieder, wie viel Wahrheit darin steckt. Ich brauche Gnade, von Gott und auch von Menschen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich brauche Gottes Gnade und Barmherzigkeit, wenn ich auf meinem Glaubensweg stolpere und falle. Sie ist es, die mir hilft, aufzustehen und weiterzugehen. Ich brauche Gottes Gnade, wenn ich keinen Ausweg sehe, und auch dann, wenn ich Schutz und Zuflucht suche. Und genauso brauche ich die Gnade meiner Mitmenschen. Dass sie Verständnis für meine Schwächen und Fehler haben und in der Not mir eine helfende Hand reichen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, Gnade ist lebenswichtig, sie spendet Leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das sehe ich beim Lesen von <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm40" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 40</a> deutlich. David blickt in die Vergangenheit und ist voller Dankbarkeit für die Gnade, die Gott ihm zeigte, als er sein Gebet erhörte und ihn aus der Not rettete. Gott gab ihm ein neues Lied in seinen Mund, und nun preist David Gottes Größe und Einzigartigkeit, die durch dessen wunderbare Taten und Gedanken sichtbar wurden. Glücklich sind die, die ihre Hoffnung nicht auf Menschen, sondern auf den Herrn setzen und auf ihn vertrauen. Das ist Davids Erfahrung mit Gottes Gnade. Und er antwortet darauf, indem er mit Freude Gottes Willen tut und seine Richtlinien im Herzen bewahrt. Niemals will David aufhören, von Gottes Gerechtigkeit, Wahrheit, Rettung, Güte und Treue zu erzählen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In diesen Zeilen von Davids Lied erkenne ich Anbetung und große Herzensfreude. Ich kann es nachempfinden. Ähnlich wie David geht es mir auch, wenn Gott seine Gnade in meinem Leben so glasklar zeigt. Nicht nur, wenn er einen Ausweg schenkt, sondern auch wenn er mir in Schwierigkeiten zur Seite steht, mich stärkt, leitet und beschützt. Gottes Gnade in jeder Lebenssituation zu erkennen und ihn zu loben, darin ist David für mich ein großes Vorbild. Noch mehr, wenn ich Vers 12 lese: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Du, HERR, wollest deine Barmherzigkeit nicht von mir wenden; lass deine Güte und Treue allewege mich behüten.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Davids Bitte steht im Zusammenhang mit Vers 13. David bittet um Gottes Barmherzigkeit, Güte und Treue, denn unzählige Leiden haben ihn umgeben. Seine Sünden und Verfehlungen haben ihn eingeholt, er kann sie nicht mehr überblicken. Und jeder Mut hat ihn verlassen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mir wird klar, dass David Gott loben und preisen kann, mitten in der Not. Eine Not, die vielleicht nicht nur durch Dinge oder Menschen entstand, die ihn bedrohten, sondern möglicherweise auch durch seine eigenen Fehler. Doch David hat oft erlebt, dass Gott über jeder Not und allen Schwierigkeiten steht und dass er eingreifen und helfen kann unabhängig davon, wie die Not entsteht. Ob durch äußere Umstände oder eigenes Verschulden. David weiß, dass er nur durch Gottes Gnade bestehen kann, dass er sie zum Leben und Überleben braucht. So kommt er zu Gott mit demütigem Herzen, und bittet: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Herr wende deine Barmherzigkeit nicht von mir und lass deine Güte und Treue mich immer beschützen!“ </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieses Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit, Güte und Treue zu sehen, das David Gott in diesem Psalm entgegenbringt, berührt mein Herz sehr. Es lässt mich zurückblicken, wie oft ich Gott vertraute und er mich nicht fallen ließ. Er zeigte Wege aus ausweglosen Situationen, gab mir inneren Frieden als ich ihn dringend brauchte, und hielt mich fest in Zeiten der Unsicherheit und des Wartens. Wenn ich mich verirrte, brachte er mich zurück auf den rechten Weg und wenn ich versagte, gab er mir immer eine neue Chance. In alldem hat mir Gott gezeigt, dass von all den Dingen, die ich im Leben benötige, ich eines wirklich brauche - aus dem lebe ich: Seine Gnade!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Darum will ich meinen Blick nur auf Gott richten und seine Nähe suchen, auch wenn Situationen, Menschen, Not oder Schuldgefühle mich davon abhalten wollen. Im Vertrauen, dass Gottes Barmherzigkeit bei mir bleibt und seine Güte und Treue mich beschützen, allezeit.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Eleni Stambke</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Eleni Stambke]]></author>
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      <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie aus einem Mund]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 15,5-6 – ausgelegt von Eleni Stambke. (Autor: Eleni Stambke)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 15,5-6 – ausgelegt von Eleni Stambke. (Autor: Eleni Stambke)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Schon von Anfang an, als Gott die Menschen schuf, war es sein Wunsch, Gemeinschaft mit ihnen zu haben, eine Beziehung. Das blieb so im Laufe der Zeit, und das wird sich auch niemals ändern. Die ganze Bibel zeugt davon. Der Mensch selbst findet seinen wahren Sinn und seine tiefste Erfüllung in der Gemeinschaft mit Gott. Auch das wird deutlich in der Bibel. Und wie könnte es anders sein, dass ein Mensch, der Gottes Nähe erlebt und seine Schönheit und Vollkommenheit immer mehr erkennt, Gott loben und anbeten möchte? Dieser Wunsch ist in uns Menschen hineingelegt worden. Weil das Lob Gottes Ausdruck unserer Beziehung zu Gott ist. Abgesehen davon ist es gut für uns, wenn wir ihn loben. Im Lob Gottes blühe ich auf.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn ich Gott lobe, dann richte ich meinen Blick auf ihn und erkenne neu seine Größe und Herrlichkeit, seine Weisheit und Macht, seine Liebe und Barmherzigkeit. Meine Liebe zu Gott wächst und mein Glaube wird fester. Gott zu <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">erheben</em>, bringt mich innerlich selbst <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">höher</em>. Meine Sichtweise wird immer mehr die „von oben“ und das prägt meinen Alltag. Es gibt mir mehr Einsicht und auch Kraft, als Gottes Kind zu leben und den Weg zu vollenden, bis ich ans Ziel komme, in der Gegenwart Gottes. Darum ist Gott zu loben lebenswichtig für jeden, der sein Leben als Christ, als Gottes Kind und Nachfolger Jesu leben will.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dabei denke ich nicht nur an das Lob, das ich Gott alleine bringe. Es ist ein besonderer Segen, wenn ich mit andren zusammen Gott lobe. Denn dann lobe ich Gott als ein Teil von etwas viel Größerem, und mir wird neu bewusst, dass ich nicht allein unterwegs bin, sondern zu denen gehöre, die die Gemeinde Jesu bilden, seinen Leib. Zusammen treten wir als eine <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Einheit</em> vor Gott und zeigen ihm unsere Liebe und Anerkennung, unsere Hingabe und unser Vertrauen. Das gemeinsame Lob verbindet uns, stärkt uns und gibt uns neuen Schwung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch das Lob in der Gemeinschaft kann sehr gestört werden, wenn Christen keine Einheit bilden, weil sie keine Einigkeit untereinander haben. Das ist einer der Gründe, warum Paulus der Gemeinde in Rom wünscht: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Der Gott der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, wie es Jesus Christus entspricht, damit ihr einmütig mit einem Mund Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus.“</em></strong> <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/R%C3%B6mer15%2C5-6" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Römerbrief 15,5-6</a>.  </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Einigkeit in der Gemeinde Jesu ist von Anfang an kein einfaches Thema. Menschen aus den unterschiedlichsten Hintergründen, Prägungen und Einstellungen kommen zusammen und wollen gemeinsam unterwegs sein. Sie haben einen Herrn, einen Glauben, eine und dieselbe Hoffnung. Aber sie sind nicht eins. Es ist nicht immer leicht, die eigenen Vorstellungen und Wünsche beiseitezulegen und jemand anders den Vorrang zu geben. Das erfordert Demut, Sanftmut, Geduld, den anderen höher zu achten als sich selbst und bereit zu sein, zu vergeben. Nicht leicht, aber Paulus erinnert die Christen in Rom und auch mich daran, dass eine solche Haltung Jesus Christus entspricht, der auch nicht sein eigenes Wohl suchte. „Liebt einander!“, hat Jesus gelehrt, „damit jeder erkennt, dass ihr meine Jünger seid“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn mir die Einheit in der Gemeinde wichtig ist, dann brauche ich eine Haltung, die von Liebe und Offenheit geprägt ist. Deshalb bitte ich Gott, dass er diese Veränderung in mir bewirkt, und auch die Bereitschaft, mich von ihm leiten und formen zu lassen. Er ist der Gott der Geduld und des Trostes, und er kann denen, die ihm gehören, die Geduld und die Ermutigung schenken, die sie brauchen, damit sie in Liebe einander annehmen können. Und wenn diese Liebe untereinander wächst, dann wird die Gemeinde Jesu immer mehr zu einem Ort, an dem gegenseitige Annahme und Ermutigung möglich sind und wo Frieden und Einmütigkeit wohnen. So wird Gottes einladende Liebe sichtbar in der Welt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott lädt unterschiedliche Menschen ein, in seiner Familie ihr Zuhause und ewige Hoffnung zu finden. Und sein Herzensanliegen ist, dass sie einander lieben und ihr Lob in Einigkeit und wie aus einem Mund zu ihm bringen. Ein Lob, das in der Gemeinde Jesu hier auf dieser Welt beginnt und weiterreicht bis in alle Ewigkeit.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Eleni Stambke</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Eleni Stambke]]></author>
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      <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zur richtigen Zeit das befreiende Wort]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 4,36 – ausgelegt von Dan Peter. (Autor: Kirchenrat Dan Peter)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 4,36 – ausgelegt von Dan Peter. (Autor: Kirchenrat Dan Peter)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein befreiendes Wort zum richtigen Zeitpunkt. Auch in meine Schwierigkeiten und Fragen hinein: Eine überraschend klare Ansage Gottes. Gibt es das?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist schon viele Jahre her. Aber die Erinnerung daran lässt mich bis heute erschaudern und stellt mir die Nackenhaare auf. Es war im örtlichen Senioren- und Pflegeheim. Dort hatte ich gerade eine Andacht gehalten. Die Versammlung im Saal löste sich auf und ich stellte mich schnell an den Ausgang hin. Dort verabschiedete ich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die jetzt begleitet oder gestützt hinausgingen und sich zurück auf den Weg in ihre Zimmer machten. Andere wurden in ihren Betten hinausgeschoben. Da streckte mir ein älterer Mann aus seinem Bett die Hand entgegen. Er bedankte sich sehr wertschätzend für die Andacht. Plötzlich hielt er kurz inne, schaute mir in die Augen und sagte: „Sie sind der Richtige für die neue Aufgabe.“ Und er ergänzte ein Detail in Bezug auf die mögliche neue Aufgabe und meine Fähigkeiten. Ein paar wenige Worte, die mich einfach nur erschaudern ließen. Das war unmöglich! Wie kam er darauf? Wie konnte er das wissen? Ein prophetisches Wort, ein Fingerzeig Gottes – mitten im Alltag?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Für mich war es für einen Moment, als ob eine andere Wirklichkeit sich geöffnet hätte. Ich wusste nicht, wie mir geschah.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Seit Tagen trieb mich damals die Frage um, ob es richtig war, sich auf eine neue Stelle zu bewerben. Diese Stelle besaß einen anderen Aufgabenzuschnitt als mein bisheriges Arbeitsfeld. Konnte ich das erfüllen? War es jetzt wirklich dran. Hatte ich denn eine Chance bei den sicherlich zahlreichen Bewerbungen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In der Kirchengemeinde und auch mit Freunden konnte ich nicht darüber sprechen, denn diese Bewerbung musste bis zur Entscheidung geheim gehalten werden. Ganz bestimmt hatte ich dieses Thema nie erwähnt, schon gar nicht hier im Seniorenheim angedeutet. Ohne Beratungsmöglichkeit und äußeren Zuspruch war ich mir aber sehr unsicher, ob die Bewerbung richtig war und ich sie aufrechterhalten sollte. Dieses Wort an der Türschwelle hat mich befreit und ermutigt. Und es hat eine große Ehrfurcht erzeugt, weil ich spürte, wie Jesus wirkt.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Auch im biblischen Wort aus dem Lukasevangelium wird ein solcher Moment beschrieben. Sie alle konnten ihm nicht helfen, dem besessenen und schwer geplagten Mann. Aber ein Wort von Jesus hat ihn befreit. In <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas4%2C36" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukas 4,36</a></strong> heißt es: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Es kam eine Furcht über sie alle, und sie redeten miteinander und sprachen: Was ist das für ein Wort? Jesus gebietet mit Vollmacht und Gewalt den unreinen Geistern, und sie fahren aus.</em></strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus hat mit seinem Wort alles verändert und sie befällt eine heilige Furcht. Vielleicht haben Sie das auch schon erlebt, einen Moment, den Sie sich nicht erklären können, der aber alles zum Guten verändert, der Heil schafft. Ja, Jesus macht das Unmögliche möglich – auch heute noch.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; text-align: center;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Sie ​​​​​​haben Fragen zu den Aussagen der Bibel, zu biblischen Personen oder zur Bedeutung der Bibel heute? Dann fragen Sie doch <a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Nikodemus.AI</a>: </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><img alt="Nikodemus.AI" height="397" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1121036.jpg" width="1178" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; vertical-align: middle; border-style: none;"></a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Kirchenrat Dan Peter</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17278209.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Kirchenrat Dan Peter]]></author>
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      <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Dem Geheimnis auf der Spur]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Kolosser 2,2–3 – ausgelegt von Dan Peter. (Autor: Kirchenrat Dan Peter)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Kolosser 2,2–3 – ausgelegt von Dan Peter. (Autor: Kirchenrat Dan Peter)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Sie sollen das Geheimnis Gottes erkennen</em></strong>,“ heißt es im Kolosserbrief. Das reizt viele Menschen. Einem wichtigen Geheimnis auf die Spur zu kommen, aufzudecken, was verschwiegen oder verborgen wird. Nicht umsonst haben Krimis, aber auch Wissenschaftsthriller und sogar Verschwörungstheorien seit vielen Jahren Hochkonjunktur. Geheimnisse aufzudecken, um die Zusammenhänge besser zu verstehen. Die Suche nach der Wahrheit, die alles entschlüsselt und passend zusammenfügt. Das ist zutiefst menschlich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und es fängt schon bei den Jüngsten an. Meine Enkelin hat sich einen Detektiv-Koffer gewünscht, ganz im Stile der „Drei Fragezeichen“, deren Hörspiel-Abenteuer sie mit Hochspannung verfolgt. Zum sechsten Geburtstag hat sie dieses Utensil jetzt bekommen. In den Koffer mussten ihre beiden Walkie-Talkies/Funkgeräte. Außerdem eine Lupe, weißes Pulver zum Abnehmen von Fingerabdrücken, aber auch Farbfolien und spezielle Stifte zum Sichtbarmachen von unsichtbarer Tinte oder von kaum lesbaren Abdrücken auf Notizpapier und vieles mehr. Einem Rätsel, einem Geheimnis auf die Spur zu kommen, dazu dienen all diese Gerätschaften, die sie sich gewünscht hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch erwachsene Menschen spüren den Geheimnissen unserer Welt und des Lebens nach. Sie suchen die <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">tiefere Wahrheit</em>, sie wollen ihren Lebenssinn finden. Manche lesen, um sich, um ihre Mitmenschen und das Leben besser zu verstehen. Oder sie nutzen verschiedenste Angebote auf der Suche nach der Wahrheit. Da kann man auch leicht von der Spur abkommen und Irrwege verfolgen. Ja, es gibt Irrlehren und Menschen, die diese tiefe Sehnsucht nach dem Lebenssinn auf Kosten anderer und zu ihren Gunsten ausnutzen. Auf all das weist der Kolosserbrief hin, aus dem unser Bibelwort entnommen ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber hier steht auch ein Versprechen: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Sie sollen das Geheimnis Gottes erkennen.</em></strong> Gott-sei-Dank ist das Geheimnis Gottes mit dieser Welt offenbar geworden, wird in alle Welt verbreitet und in jedem Gottesdienst und jedem Gebet gefeiert.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Im <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Kolosser2%2C2-3" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Kolosserbrief 2,2-3</a></strong> heißt es: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Sie sollen das Geheimnis Gottes erkennen: Christus. In ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen.</em></strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was bedeutet das? Zunächst: Sucht nicht hier und dort, sondern lasst euch auf Jesus Christus ein. Es braucht nicht mehr. Wer ihn sucht, wird ihn finden. Wer bei ihm anklopft, dem wird aufgetan. So hat es Jesus selbst gesagt. Und noch viel mehr: Er hat längst seine Hand ausgestreckt, zum Ergreifen, zum Festhalten. Es braucht keine detektivische Suche. Sein Wort, seine Zusagen sind gültig, sind für jede und jeden greifbar, zum Beispiel in der Bibel, zum Beispiel im Gespräch und Gebet mit anderen Christen. Und was Jesus gesagt hat, steht wirklich jedem zu. Es darf für das eigene Leben in Anspruch genommen werden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieser Glaube ist keine schwierige Lehre, es müssen keine Rätsel gelöst und keine Weisheitsstufen erreicht werden. Es ist eine sehr einfache und schlichte Botschaft, für die Jesus eingestanden ist und die er bis heute verbreiten lässt: Du bist gesucht, du bist geliebt und du bist angenommen von Gott. Es braucht nicht mehr, als das zu glauben. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Christus</strong> ist das <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Geheimnis Gottes</strong> für diese Welt. Und er, Jesus Christus, schließt es Ihnen auf.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Kirchenrat Dan Peter</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17277569.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Kirchenrat Dan Peter]]></author>
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      <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Gott persönlich erfahren]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Maleachi 3,1 – ausgelegt von Hans-Georg Filker. (Autor: Pfarrer Hans-Georg Filker)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Maleachi 3,1 – ausgelegt von Hans-Georg Filker. (Autor: Pfarrer Hans-Georg Filker)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist mir bewusst: die direkte Frage, die ich Ihnen gleich stellen werde, könnte Sie überfordern. Aber manchmal, denke ich, ist es gar nicht so schlecht, mal mit der Tür ins Haus zu fallen, als ewig drumherum zu schleichen. Worum geht es?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Haben Sie in Ihrem Leben persönliche Erfahrungen mit Gott gehabt? Wie sehen die aus?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun ja, persönliche Gotteserfahrungen sind wirklich kein alltägliches Smalltalk-Thema. Zwar hat fast jede und jeder irgendwie eine Vorstellung von Gott, aber in unseren Breiten redet man eher selten über den eigenen, persönlichen Glauben. Religion ist Privatsache. Oft Tabu-Thema. Damit fällt Glaube in der Kommunikation unter uns oft schlicht aus. Obwohl viele schon in Krisenzeiten so etwas wie eine besondere Bewahrung erfahren haben. Schutzengel, sagt man gerne.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vermutlich würden Sie mir jetzt lieber eine Gegenfrage stellen. Was ist denn eine „persönliche Gotteserfahrung“? Diese Rückfrage ist berechtigt und ich freue mich, darauf einzugehen. Denn entscheidend ist: wie redet Gott? Kann jede, jeder ihn hören und verstehen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Meine Antwort wird Sie vielleicht überraschen: jeder und jede hat mit Gott zu tun. Nur registrieren wir seine Gegenwart und sein Handeln oft nicht.  Dabei hängt Gottes Handeln ja nicht von unserem Glauben oder unserer Wahrnehmung ab.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie kommt es zu dieser Wahrnehmungslücke? Zu dieser Unsicherheit, die manchmal fast in eine Gottesphobie umschlägt?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass wir in unseren Breiten „Gotteserfahrung“ ganz ins „Innerliche“ verlegt haben. Der Theologe Schleiermacher, der den Protestantismus nachhaltig geprägt hat, definiert Glaube als ein Gefühl schlechthinniger Abhängigkeit. Glauben, das macht man mit sich selbst aus, oder eben nicht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Verständnis dafür, dass jeder unserer Atemzüge auf den Schöpfungsakt Gottes zurückgeht, ist dabei verloren gegangen. Das Gott uns per Definition als Schöpfer nahe ist, kann ich mir leicht klar machen. Jede und jeder von uns ist ein Beweis von und für Gottes Realität. Aber er hat es nicht dabei belassen. Ein neues Licht auf unsere Gottesbeziehung fällt durch Jesus Christus, weil durch ihn der Dialog mit Gott auf Augenhöhe leichter wird. Jesus nimmt einen Satz auf, der aus dem Propheten Maleachi im Alten Testament, der hebräischen Bibel, stammt. Gott sagt dort:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Siehe, ich will meinen Engel senden, der vor mir her den Weg bereiten soll</em>.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Offensichtlich liebt Gott vorbereitete Verhältnisse.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch Jesus hatte einen Vorläufer, einen Wegbereiter, bekannt unter dem Namen Johannes der Täufer. Ein Engel? Das Wort Engel kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt schlicht Bote. Und Boten, auch die biblischen, haben ganz unterschiedliches Aussehen und Aufgaben. Sie sind im Auftrag des HERRN unterwegs. Bis heute.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir treffen sie in unserem Alltag. Fast immer, wenn Sie Anlass haben, „Gott sei Dank“ zu sagen, ist Ihnen einer begegnet. Ich nehme diese Gotteserfahrungen nicht richtig wahr, wenn ich denke, Gott müsse mir immer spektakulär oder ungewöhnlich begegnen. Und jetzt kommt es noch besser: manchmal „benutzt“ Gott uns, Sie und mich, um anderen Gutes zu tun. Dann werden wir seine Engel, ganz ohne Pausbäckchen und Flügelchen, aber bewegt von Gottes Gegenwart, mitten unter uns.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Achten Sie mal darauf, wie Gott Ihnen heute auf vielfältige Weise begegnet – und für wen Sie sein Engel sein könnten. Gottes Liebe wird gern menschlich – und sein Geist weht, wo er will, übrigens auch außerhalb der christlichen Gemeinden. Das schafft überraschende Begegnungen, wenn ich drauf achte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das wünsche ich Ihnen heute!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Hans-Georg Filker</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrer Hans-Georg Filker]]></author>
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      <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein freundliches Lächeln]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 4,32 – ausgelegt von Hans-Georg Filker. (Autor: Pfarrer Hans-Georg Filker)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 4,32 – ausgelegt von Hans-Georg Filker. (Autor: Pfarrer Hans-Georg Filker)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gestern war Valentinstag. Schon vergessen? War es anstrengend? Schön? Oder haben weder Sie jemandem etwas Liebes gesagt oder getan, noch ist Ihnen liebenswerte Freundlichkeit begegnet?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Einmal im Jahr ist doch nicht zu anstrengend, oder? Dabei ist Freundlichkeit und Herzlichkeit als Alltagserfahrung etwa wunderbares und wünschenswertes. Ein aufmunterndes Lächeln, ein Kompliment, eine ehrliche Nachfrage nach dem Befinden, das tut gut. Noch besser wäre es, wenn es die Möglichkeit gäbe, Probleme zwischen uns zu lösen, unausgetragene Konflikte mal beiseitelegen zu können oder gar zu beenden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Um Entschuldigung bitten? Warum ich? – Der/die andere hat angefangen! Solches Sandkastenverhalten ist schwer abzulegen. Das einzugestehen, fällt oft schwer, egal wie alt ich bin. So kann die Kommunikation in der Familie blockiert sein, können Freundschaften sprachlos werden und zerbrechen. Lassen Sie uns heute mal nicht auf die großen Probleme der Welt und der Gesellschaft schauen, sondern auf uns selbst. Manchmal sind die Probleme nämlich ganz nah. Ich formuliere es persönlich, weil ich Ihnen nicht zu nahetreten will. Könnte es sein, dass <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">i c h</strong> selbst das Problem bin? Oder zumindest ein Teil davon?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Manchmal benötige ich dazu einen Anstoß von außen. Den kann mir heute ein Zitat aus einem Brief geben, der vor langer Zeit von einem gewissen Paulus geschrieben worden ist. Seine Aufforderung ist aber bis heute aktuell und kann weiterhelfen. Es geht nämlich nicht nur um den Apell „Bemüht euch, netter zu sein“, sondern er zeigt auch – um es in einem Bild zu sagen - auf die Tür, die offen steht, um hier weiterzukommen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es fängt vertraut an. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Seid untereinander freundlich und herzlich und vergebt einander…“.</em></strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine Frau mit Migrationsgeschichte erzählte von einer Erfahrung beim Warten an der Bushaltestelle. Sie war neu in Deutschland, unsicher, auch wegen noch mangelnder Sprachkenntnisse und fehlender Orientierung. Da wurde sie von einer älteren Frau mit einem freundlichen Lächeln angeschaut. Mehr nicht, aber es tat so gut.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Freundlichkeit und Herzlichkeit, also zugewandt sein? Das ist schon eine Herausforderung. Und dann noch vergeben? Nicht nur als eine – anstrengende – Einzelinitiative, sondern als Kultur soll das unser Zusammenleben bestimmen. „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Seid untereinander freundlich und herzlich zugetan und vergebt einander.“</strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Das hört sich so gut an und ist doch irgendwie weltfremd!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich könnte auch fragen: Lieber Paulus, in welcher Welt lebst Du eigentlich? Du hast wohl nichts zu vererben. Keine offenen Rechnungen mit anderen oder andere mit dir. Keinen Gartenzaun und kein Auto, dessen Parkplatz immer von Fremden belegt wird. Keine…- ich glaube, da fällt Ihnen noch eine Menge Praktisches ein!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und Paulus antwortet: Kenne ich alles auf meine Weise. Ich habe zwar kein Auto gehabt, kenne dafür aber Neid und Missgunst und habe mit Mobbing zu tun gehabt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber ich lebe von einem Geheimnis, dass ich persönlich erfahren habe und aus einer Kraft, die mich auf ein neues Gleis gebracht hat. Dies ist ein offenes Geheimnis, das ich gerne teile. Ich habe eine Freundlichkeit erfahren, die mich verändert hat. Die Menschenfreundlichkeit Gottes. Und die Kraft zur Vergebung kenne ich, weil ich selbst Vergebung erfahren habe. Das war meine entscheidende Begegnung mit Jesus Christus. Ich habe erfahren, das Gott mir in Christus vergeben hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was ich erfahren habe, will ich Ihnen und Euch weitergeben. Gottes Vergebung schafft mir Raum, anderen zu vergeben. Ich weiß, dass man ohne die Erfahrung der Vergebung von Gott sich sonst erbarmungslos überhebt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zum Abschluss noch zwei Hinweise: am Mittwoch beginnt die Passionszeit. Da kommen Sie dem Geheimnis Gottes in Jesus Christus, von dem Paulus geredet hat, auf die Spur. Nutzen Sie die Zeit!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Hans-Georg Filker</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrer Hans-Georg Filker]]></author>
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      <pubDate>Sun, 15 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Verfolgt, gerettet, geborgen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 97,10 – ausgelegt von Matthias Adt. (Autor: Pfarrer Matthias Adt)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der das Leben seiner Getreuen behütet, wird sie erretten aus der Hand der Frevler.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine starke Erfahrung! Aber die Frage bleibt: Stimmt das?  Ist das wahr?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit dieser Frage im Hinterkopf besuchte ich vor kurzem einen Kongress über verfolgte Christen in Schwäbisch Gmünd. Vier Tage lang berichteten Leute aus ihrer Heimat. Wie sie die Hand von Frevlern spüren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, da gab es Geschichten, die so ausgingen wie bei Daniel in der Löwengrube. Oder bei Daniels drei Freunden im Feuerofen. Aber es gab mehr Geschichten, die nicht so ausgehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In China werden Leute kontrolliert und eingeschüchtert, weil sie mit Jesus leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Indien gilt immer öfter die Regel: Nur ein Hindu kann ein guter Inder sein. Alle anderen gehören nicht zu uns.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Pakistan gibt es Gummi-Gesetze, die oft von böswilligen Nachbarn gegen Christen eingesetzt werden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Iran gilt es als Verbrechen, einen christlichen Hauskreis zu besuchen. Wer das tut, wird leicht als Spion oder Terrorist angeklagt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Nigeria werden seit Monaten jede Woche christliche Gemeinden von Terroristen heimgesucht. Die Regierung kann oder will meistens nichts tun.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch in Europa machen viele die Erfahrung: Treue zu Gott wird von Menschen nicht nur belohnt, sondern auch belächelt, beargwöhnt oder auch sogar bestraft.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Lauter Geschichten, die unter die Haut gehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auf diesem Kongress nun machte ich eine eigentümliche Erfahrung. Alle diese Geschichten aus ganz verschiedenen Ländern der Erde waren natürlich sehr unterschiedlich. Aber in einem waren sie sich alle ähnlich – so als hätten sich die Erzähler abgesprochen – das war natürlich nicht der Fall, denn sie kannten sich gar nicht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Wir beten nicht, dass Gott uns <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">aus</strong> den Bedrängnissen rettet, sondern Kraft schenkt <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">in</strong> diesen Bedrängnissen.</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Wir pflegen kein Selbstmitleid, sondern sind geborgen in der Hand des guten Hirten Jesus.</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Wir hassen die Frevler nicht, sondern wir tun alles Mögliche, dass auch sie die Liebe Gottes erfahren. Gottes Sohn starb für Opfer und Täter.</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Offenbar machen all diese Leute nicht nur die Erfahrung mit der Hand von Frevlern, sondern noch eine viel stärkere Erfahrung: Nämlich mit der Hand des guten Hirten Jesus, der einmal gesagt hat: Niemand wird meine Schafe aus meiner Hand reißen.  Und sie kennen auch den nächsten Satz in unserem Psalm. Da steht nicht nur: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der das Leben seiner Getreuen behütet, wird sie erretten aus der Hand der Frevler“,</strong> sondern es folgt Vers 11: „Bald geht die Sonne auf für alle, die ihm die Treue halten und ihm mit ganzem Herzen gehorchen; dann werden sie voller Freude sein.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Unser Leben findet vielleicht nicht so extrem belastet statt wie in den gehörten Berichten. Aber auch in unserem Alltag greifen mit Sicherheit verschiedene Hände nach uns. Das gilt mit Sicherheit für Sie und mich: Wir sind nicht den Händen der Frevler ausgesetzt, sondern geborgen in der Hand des guten Hirten Jesus.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Matthias Adt</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrer Matthias Adt]]></author>
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      <pubDate>Sat, 14 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Reizwort Gehorsam]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Samuel 12,15 – ausgelegt von Matthias Adt. (Autor: Pfarrer Matthias Adt)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Samuel 12,15 – ausgelegt von Matthias Adt. (Autor: Pfarrer Matthias Adt)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gehorsam ist ein Reizwort. Naja, genauer gesagt: Es kommt darauf an, auf welcher Seite ich stehe:  Ob ich gehorchen soll oder ob ich Gehorsam erwarte. Ob ich ein Elternteil oder Hundebesitzer bin oder ob ich tun soll, was andere sagen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Viele Menschen sind noch geprägt davon, dass in der deutschen Geschichte Gehorsam missbraucht wurde. Meine Mutter verbrachte ihre Jugendzeit im Dritten Reich. Immer wenn wir im Familiengespräch auf den Kadavergehorsam gegenüber dem Nazi Terror kamen, sagte sie: „Wir waren preußisch erzogen.  Das heißt: Befehl ist Befehl. Was die Regierung sagt und tut, ist gut.  Dass die Regierung Gehorsam verlangen könnte für verbrecherische Taten, das konnten wir uns überhaupt nicht vorstellen.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Manche schütten deshalb das Kind mit dem Bade aus und tun sich mit Gehorsam schwer. Immerhin habe ich den Apostel Petrus als Bundesgenossen mit seinem berühmten Satz: „Man soll Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte5%2C29" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apostelgeschichte 5,29</a>) Damit bin ich genau beim Thema:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott gehorchen? Dazu hat der alte Samuel in seiner Grundsatzrede an das Volk Israel eine wichtige Botschaft: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Werdet ihr der Stimme des Herrn nicht gehorchen, so wird die Hand des Herrn gegen euch sein wie gegen eure Väter.“</strong>  (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Samuel12%2C15" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Samuel 12,15</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das hört sich ein bisschen an wie eine Drohung. Aber das ist sein Vermächtnis. Samuel spricht aus langer ganz persönlicher Lebenserfahrung. Als Internatsschüler in Silo erlebte er so etwas wie die Hölle auf Erden. Und das Ganze auch noch versteckt unter einem frommen Mäntelchen.  Aber später erlebte Samuel auf drastische Weise, wie sich Gottes Hand gegen die Mitarbeiter dieses Scheinheiligtums stellt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und die ganze Geschichte Israels ist voller Beispiele. Dass der kleine David den großen Goliath besiegt, ist weniger ein Resultat seiner Kraft oder Begabung, sondern seines Gehorsams. Dass die Israeliten aber Jahrzehnte unter den Philistern leiden, ist nicht die Folge ihrer Schwäche, sondern ihres Ungehorsams.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wo kommt dieser Ungehorsam her? Er hat auf jeden Fall mit einer großen Vergesslichkeit zu tun. Unglaubliche Erfahrungen mit Gottes unendlicher Fürsorge reihen sich wie eine Perlenkette in Israels Geschichte. Der Zug durchs rote Meer. Das Manna in der Wüste. Die Mauern von Jericho.  Und jeweils kurze Zeit später reißt diese Perlenkette. Die Israeliten leben, als ob sie Gott nie erlebt hätten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Frage nach dem Gehorsam Gott gegenüber beginnt also nicht mit der Frage: Wo und wie muss ich gehorchen, sondern wer ist er, der Gehorsam fordert?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was habe ich mit Gott erlebt? Wer ist Gott für mich?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich möchte - zuerst natürlich mir, aber auch Ihnen – ein paar Fragen stellen, die das Thema Gehorsam grundsätzlich beleuchten:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kennen Sie Lebensbereiche, die Sie am liebsten ohne Gott managen?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Denken Sie manchmal: Das krieg ich alleine besser hin?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Fürchten Sie, Ihr großer Gott ist Ihr großer Spielverderber?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Niemand liebt Sie mehr als er. Niemand versteht Sie besser als er. Haben Sie Vorbehalte, dass er es gut meint mit Ihnen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Oder wissen Sie: Er ist ein Backofen voll Liebe. Er kennt mich besser als ich mich selber kenne und meint es unendlich gut mit mir?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dann ist das gar keine Frage: Vater im Himmel, Dein Wille geschehe.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Für Samuel war das nicht immer leicht. Für Jesus auch nicht. Für Sie und mich auch nicht.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Aber es wird ganz leicht, wenn wir wissen, wem wir uns unterordnen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So wie es im Vaterunser heißt: „Dein Wille geschehe, denn Dein ist das Reich; und die Kraft; und die Herrlichkeit; in Ewigkeit, Amen“.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Matthias Adt</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrer Matthias Adt]]></author>
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      <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ihr wisst das doch!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Johannes 3,5 – ausgelegt von Daniel Benne. (Autor: Daniel Benne)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Ihr wisst das doch…!</em>“ - den Satz sage ich des öfteren zu den Kindern bei unseren Ferienspielen. Und zwar zu denen, die mit den Abläufen bereits vertraut sind, weil sie schon öfter dabei waren. Z. B. dass vorm Mittagessen erst gebetet wird.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So ist das auch bei den Erwachsenen in einer Gemeinde: regelmäßige Besucher sind z. B. damit vertraut, wie bei uns Abendmahl gefeiert wird. Im Gegensatz zu Gästen, die zum ersten Mal dabei sind.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ganz ähnlich formuliert es der Apostel Johannes in seinem ersten Brief, in Kapitel 3, Vers 5: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ihr wisst, dass Jesus Christus erschienen ist, damit er die Sünden wegnehme, und in ihm ist keine Sünde“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Genau hierin liegt die Herausforderung für Menschen, die Jesus noch nicht kennen: sie sehen überhaupt keine Notwendigkeit dafür, dass Jesus ihnen ihre Sünden vergibt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Denn in ihren Augen leben sie ein Leben, das im Großen und Ganzen doch eigentlich ganz in Ordnung ist:</p>

<ul style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">
<li style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Ich habe noch niemanden ermordet, </em></li>
<li style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">keinen Krieg angezettelt, </em></li>
<li style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">keinen Juwelier ausgeraubt</em></li>
<li style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">und bin bisher meiner Partnerin treu gewesen. </em></li>
<li style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Außerdem spende ich sogar an die Armen. </em></li>
</ul>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Von daher sollte Gott, wenn es ihn denn tatsächlich geben sollte, doch ganz zufrieden sein mit mir!</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine solche Denkweise ist bei vielen Nicht- Christen weit verbreitet. Trotzdem ist sie aber falsch!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus hat erklärt, wie die Gebote eigentlich zu verstehen sind. Und ab wann man bereits gegen sie verstoßen, also gesündigt hat:</p>

<ul style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">
<li style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">einmal einer anderen hinterher geguckt: und man hat bereits in Gedanken die Ehe gebrochen</li>
<li style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">einmal etwas Schlechtes über einen anderen auch nur gedacht: und man hat in Gedanken bereits gemordet</li>
</ul>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, wenn das so ist: wer soll das denn bitte schön schaffen? Wie soll ich denn dann ohne Sünden bleiben in meinem Leben?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist unser großes Dilemma: denn das schafft keiner! Nicht Sie, nicht ich. Nicht einmal Mutter Teresa.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jeder von uns ist vor Gott ein Sünder. Und hat dadurch ein echtes Problem:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
denn keiner von uns passt dadurch mit Gott zusammen. Niemand kann deshalb die Ewigkeit in Gottes Gegenwart verbringen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Weil Gott jedoch nicht möchte, dass es deshalb im Himmel leer ist und jeder Mensch verloren geht, hat er sich einen Rettungsplan überlegt:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Sein eigener Sohn Jesus Christus springt für uns ein. Jesus ist der Einzige, der dazu in der Lage ist. Weil er es geschafft hat, sein komplettes Leben sündlos zu bleiben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da Jesus keinen irdischen Vater hatte, kam er auch nicht aus der gefallenen Linie von Adam, dem ersten Menschen und Sünder der Geschichte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit anderen Worten:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Jesus hatte die Sündhaftigkeit nicht geerbt, da er nicht in der Abstammungslinie des ersten Sünders Adam gestanden hat. In ihm, Jesus, ist keine Sünde!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dazu kommt Jesu Gehorsam gegenüber dem himmlischen Vater. Dadurch konnte Jesus Versuchungen widerstehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus ist also der Einzige, der frei von Sünde war. Er bietet jedem Menschen an, seine Sündlosigkeit gegen unsere Sünde einzutauschen. Jesus tritt dann mit unserer Sünde vor Gott- und trägt die Strafe dafür am Kreuz. Dadurch werden wir frei von Sünde und können vor Gott treten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Uns den Zugang zu Gott zu verschaffen - das ist Jesu Bestimmung. Deswegen ist er auf der Erde erschienen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Johannes ruft in seinem Brief Christen zu: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Ihr wisst das doch!“</em></strong> </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Behalten Sie dieses Wissen nicht für sich. Sondern erklären Sie Ihren Mitmenschen, warum auch sie vor Gott Sünder sind. Und weshalb auch sie auf Jesus und seine Sündenvergebung angewiesen sind!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Daniel Benne</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Daniel Benne]]></author>
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      <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Erbarmen ohne Ende]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 31,20 – ausgelegt von Daniel Benne. (Autor: Daniel Benne)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich habe mal einen sehr chaotischen Teenkreis erlebt: die Teilnehmer kamen fast alle aus schwierigen Verhältnissen. Dementsprechend haben sie sich dann im Teenkreis verhalten:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Es ging über Tische und Bänke. Eine Beleidigung folgte der anderen. Weder Inventar noch die Nerven der Mitarbeiter wurden geschont.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Leiter hatte Regeln aufgestellt, Sanktionen verhängt und auch mal Teenager für 1- 2 Wochen gesperrt - das heißt aus dem Kreis ausgeschlossen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was für die Teenager nach Ablauf ihrer Sperre immer beeindruckend gewesen ist, war: dass der Leiter sie ohne Vorbehalte wieder angenommen hat. Seine Geduld und Liebe zu diesen schwierigen Teens hat mich unglaublich beeindruckt. Jede Woche hat er ihre Launen und Ausfälle ertragen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Teenkreis-Leiter hat zwar sanktioniert und bestraft. Aber es hat ihm immer wieder das Herz gebrochen, wenn er zu solch drastischen Maßnahmen greifen musste. Wie gern hat er seine Teenager anschließend wieder angenommen und Erbarmen mit ihnen gehabt! Und die Teenager sind trotz der Sanktionen und Strafen immer wieder zurückgekommen. Weil sie sich trotz ihrer Chaotik angenommen und wertgeschätzt gefühlt haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der amerikanische Schriftsteller Henry David Thoreau hat mal gesagt: „<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Kinder brauchen Liebe. Besonders, wenn sie sie nicht verdienen</em>.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott bezeichnet sein Volk auch als sein „Kind“. Zum Beispiel im alttestamentlichen Buch Jeremia, Kapitel 31, Vers 20: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Ist nicht Ephraim mein teurer Sohn und mein liebes Kind? Denn sooft ich ihm auch drohe, muss ich doch seiner gedenken; darum bricht mir mein Herz, dass ich mich seiner erbarmen muss, spricht der Herr“</em>.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Durch weite Teile des Alten Testaments zieht sich das Problem mit dem Götzendienst: die Israeliten hat es gereizt, wie sich ihre Nachbarvölker selber sichtbare Götter gebaut haben. Diese Götter wurden dann verehrt und angebetet. Israel hat diese Idee kopiert und ebenfalls angefangen, solche Götzen zu verehren. Der Gott des Himmels geriet dadurch immer wieder in Vergessenheit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott hat sein Volk immer wieder gewarnt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Hört auf mit dem Unsinn! Was sollen euch denn diese leblosen Götzen bringen? Kehrt um zu mir!“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Israel bestand eine Zeit lang aus einem Nord- und einem Südreich. Das Nordreich war bereits von den feindlichen Assyrern erobert worden. Das Südreich, Juda genannt, stand zu Jeremias Zeit kurz vorm Exil. Interessanterweise spricht Gott hier von „Ephraim“- das war eigentlich eine Bezeichnung für das Nordreich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Oft werden beide Landesteile unter dem Begriff „Ephraim“ bzw. „Israel“ zusammengefasst. Das bedeutet: für Gott war auch das längst untergegangene Nordreich weiterhin sein Kind, das er wieder annehmen wird! Zwar hat es das Nordreich in seiner ursprünglichen Form nicht wieder gegeben. Wichtiger als die politische Wiederherstellung war aber, dass Gott die Bewohner nicht vergessen hat. Ein Beispiel ist z. B. die Prophetin Hanna im Neuen Testament, die aus dem Nordreich stammte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Einwohner, die aus dem Südreich Juda ins Exil nach Babylonien weggeführt wurden, durften dagegen 70 Jahre später in ihre alte Heimat zurückkehren. Gott hat sein Volk also trotz Sanktionen und Strafen nie fallen gelassen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Geniale ist: auch Christen dürfen sich als Kinder Gottes bezeichnen. Auch ihnen gilt dieses göttliche Erbarmen. Paulus formuliert das in seinem Brief an die Christen in Galatien so: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Denn ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus“.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was macht das mit Ihnen? Dass Gott mit Ihnen so viel Erbarmen hat wie ein Vater mit seinem Kind?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Einige der chaotischen Teenager hat das Erbarmen ihres Leiters übrigens selber in die Mitarbeit geführt. Sie sind heute tragende Säulen in der Jugend- und Gemeindearbeit!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Daniel Benne</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17273954.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Daniel Benne]]></author>
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      <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Das Beste ist Gottes Treue]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 32,11 – ausgelegt von Hans-Georg Wünch. (Autor: Hans-Georg Wünch)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 32,11 – ausgelegt von Hans-Georg Wünch. (Autor: Hans-Georg Wünch)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jakob ist schon eine interessante Persönlichkeit. Bereits sein Name ist merkwürdig, denn wörtlich übersetzt bedeutet er: „Er betrügt“. Jakob hatte diesen Namen bekommen, weil er bei seiner Geburt die Ferse seines Zwillingsbruders Esau umklammert hielt – so, als wolle er ihn daran hindern, als erster geboren zu werden. Später hat er dann seinen Namen immer wieder bestätigt. Zuerst nutzte er eine Situation, in der sein Bruder Esau müde und hungrig von der Jagd nach Hause kam, aus und brachte Esau dazu, ihm sein Erstgeburtsrecht für einen Teller Linsensuppe zu verkaufen. Dann erschlich er sich den Erstgeburtssegen, indem er sich bei seinem blinden Vater Isaak als Esau ausgab und ihn so betrog. Als er dann vor der Rache seines Bruders fliehen musste, erlebte er diese besondere Gottesbegegnung, bei der er in einem Traum eine Leiter sah, die in den Himmel reichte, und von Gott die Zusage bekam, dass er ihn bewahren und segnen werde. Und was macht Jakob in dieser Situation? Er macht einen Deal mit Gott: „Wenn du mich gesund und mit viel Besitz wieder in mein Land zurückbringen wirst, dann sollst du mein Gott sein“ – nachzulesen in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose28%2C20-21" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1.Mose 28,20-21</a>.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Jakob ist offenbar ein Mann, der in allen Situationen für sich das Beste herausholen will. Und es scheint ihm auch immer zu gelingen. Selbst als er von seinem Schwiegervater bei der Hochzeit betrogen wird und zunächst die ältere Schwester Lea heiraten muss anstelle von Rahel, die er eigentlich liebte, erweist sich dies im Nachhinein für Jakob als ein großer Segen. Insgesamt werden ihm 12 Söhne und eine Tochter geboren. Schließlich ist er wirklich sehr reich geworden. Und er macht sich auf Gottes Anweisung hin auf den Weg zurück nach Hause.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun ist er kurz davor, seinem Bruder Esau zu begegnen. Und Jakob hat Angst, denn er weiß nicht, ob Esau noch ärgerlich ist über seinen Betrug. Man hat den Eindruck, dass Jakob in dieser Situation zum ersten Mal wirklich begreift, dass er auf Gott und dessen Hilfe angewiesen ist. Diesmal kann er sich nicht selbst aus der Schwierigkeit befreien oder sie gar für seine eigenen Zwecke benutzen. Jakob begreift, dass er ganz und gar von Gott abhängig ist. Und er sieht, dass dies schon sein ganzes Leben so war. Mit nichts als seinem Wanderstab war er nach Haran gekommen. Und Gott hatte ihn so gesegnet, dass er jetzt seine Frauen und Kinder und sein Vieh in zwei große Lager aufteilen konnte. Und Jakob begreift, dass er dies alles nicht sich selbst und seinen manchmal nicht so ganz ehrlichen Machenschaften zuschreiben kann, sondern dass er das alles Gott verdankt – und das unverdient!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch wir sollten uns hin und wieder Zeit nehmen, um darüber nachzudenken, was Gott in unserem Leben getan hat. Vielleicht nehmen Sie sich heute einmal Zeit dafür. Nehmen Sie sich einen Zettel und fangen Sie an, darauf zu notieren, was sie in Ihrem Leben Gott verdanken. Wo er Sie gesegnet und Ihnen Gutes getan hat. Und wo Sie erlebt haben, dass er Ihnen hilft.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Allzu oft schauen wir auf die Dinge, die uns fehlen und vergessen, auf das zu sehen, was wir haben. Da kann es helfen, dass wir uns einmal ganz bewusst an die Situationen erinnern, in denen wir Gottes Barmherzigkeit und Treue erfahren haben. Und wenn Ihr Zettel gefüllt ist mit diesen Erinnerungen, dann können Sie sicher einstimmen in das Lob Jakobs: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„HERR, ich bin zu gering aller Barmherzigkeit und aller Treue, die du an deinem Knechte getan hast.“</strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Übrigens: Gott ist Jakob nach diesem Bekenntnis in einer besonderen Weise begegnet und hat dann dafür gesorgt, dass die Begegnung mit seinem Bruder Esau zur Versöhnung geführt hat. Vielleicht lesen Sie diese Geschichte einfach noch einmal nach im 1. Buch Mose, in den Kapiteln 32 und 33!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
► <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><a href="https://www.bibleserver.com/video/TBP/Genesis%20(1.%20Mose)%20Kap.%2012-50/92213" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"> Mehr zum 1. Buch Mose</a></strong></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Hans-Georg Wünch</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17273140.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Hans-Georg Wünch]]></author>
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      <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Fremd, aber nicht für Gott]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 3. Mose 19,33 – ausgelegt von Hans-Georg Wünch. (Autor: Hans-Georg Wünch)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 3. Mose 19,33 – ausgelegt von Hans-Georg Wünch. (Autor: Hans-Georg Wünch)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle 3. Mose 19,33 – ausgelegt von Hans-Georg Wünch. (Autor: Hans-Georg Wünch)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Worte stehen in einem Kapitel, in dem Gott seinem Volk Israel durch Mose eine Reihe von Anweisungen gibt. Ihr alltägliches Leben soll davon geprägt sein, dass sie zu Gott gehören. So beginnt das Kapitel damit, dass Gott sagt: „Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, der HERR, euer Gott.“ (V.2) Und dann folgen ganz unterschiedliche Anweisungen dafür, wie diese „Heiligkeit“ im Alltag aussehen soll. Übrigens: „heilig“ sein bedeutet in diesem Zusammenhang, zu Gott zu gehören und von ihm her geprägt zu sein. Denn nur Gott ist in seinem Wesen ganz und gar heilig.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Einige Verse später lesen wir dann die bekannte Aufforderung „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (V.18) Zusammen mit dem Auftrag, Gott von ganzem Herzen zu lieben, gehört dies ja zu dem Kern des gesamten Gesetzes, wie Jesus es im Lukasevangelium, Kapitel 10,25-37 (Lukas 10, 25-37) sagt. Und zu diesem „Nächsten“, den wir lieben sollen, gehört auch der „Fremdling“, der „bei euch wohnt“. Den soll Gottes Volk, so lesen wir in unserem Vers, nicht „bedrücken“. Und Gott fährt fort mit den Worten: „Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland.“ Und dann unterstreicht Gott noch einmal die Bedeutung dieser Aufforderung durch die Worte: „Ich bin der HERR, euer Gott.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das hebräische Wort, das hier für „Fremdling“ benutzt wird, ist eines von drei Worten, mit denen im Alten Testament Menschen bezeichnet werden, die „fremd“ oder „Ausländer“ sind. Es beschreibt, im Gegensatz zu den beiden anderen Begriffen, einen Menschen, der sich für längere Zeit oder gar dauerhaft im Land aufhält. Ein solcher „Fremdling“ hat eine ganze Reihe von Rechten und Pflichten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So muss er zwar nicht den Glauben Israels übernehmen, aber er soll die von Gott gegebenen Regelungen für den Alltag, wie den Sabbat oder die religiösen Fest- und Feiertage beachten. Und wenn er das möchte, kann er selbst auch an diesen Ereignissen teilnehmen. Er darf sogar, wenn er sich und alle männlichen Mitglieder seines Haushaltes beschneiden lässt, mit seinem ganzen Haus das Passafest halten. Im Grunde gibt es nur eine Ausnahme, die ihn von den Israeliten unterscheidet. Er darf nämlich keinen eigenen Landbesitz in Israel haben. Dieses Land gehört nach dem Verständnis des Alten Testamentes Gott und er hat es den Israeliten gegeben. Daher konnten sie dieses Land, das sie von Gott bekommen hatten, auch nicht dauerhaft verkaufen, sondern es wurde spätestens alle 50 Jahre wieder an den ursprünglichen Besitzer zurückgegeben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Fremdlinge werden an vielen Stellen im Alten Testament zusammen mit den Witwen und Waisen genannt. Als Menschen, die in besonderer Weise auf den Schutz und die Versorgung angewiesen waren, galten ihnen eine Reihe von speziellen Gesetzen. Gott ist es offenbar wichtig, dass die Menschen am Rand der Gesellschaft beachtet und gesehen werden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und wir? Was machen wir heute mit diesem Wissen? Denn wenn es Gott damals wichtig war, ist es auch heute noch etwas, was er will. Unsere Welt und Gesellschaft hat sich verändert. Aber Gott ist und bleibt derselbe. Auch heute möchte er, dass wir den Fremden, den Ausländer, der bei uns lebt, nicht unterdrücken. Er möchte, dass wir uns um ihn kümmern und ihn lieben wie uns selbst. Dafür gibt es in unserem Alltag viele Möglichkeiten. Angefangen von der Hausaufgabenhilfe für Kinder von Asylanten über die Hilfe bei der Bewältigung des Alltags, dem Ausfüllen von Anträgen bis hin zur Öffnung unserer Häuser – Gott will, dass wir ein offenes Herz für Menschen haben, die als Fremdlinge unter uns wohnen. Gott will, dass sie durch uns seine Liebe erfahren und ihn kennenlernen.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Hans-Georg Wünch</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Hans-Georg Wünch]]></author>
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      <pubDate>Mon, 09 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Der nachhaltige Jubel]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 2,46-47 – ausgelegt von Markus Springer. (Autor: Pastor Markus Springer)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es war ein wunderschöner Dezembertag. Ein Ausflug in den Bergen, kaum Schnee. Auf einem kleinen Hügel umringt von hohen Bergen machten wir Pause und genossen die wunderschöne Aussicht auf die Alpen. Meine dreizehnjährige, autistische Tochter lief interessiert hin und her, spielte und sprang umher. Meine Frau und ich sassen in der wärmenden Sonne und dachten uns nichts dabei. Nach einiger Zeit hörten wir nichts mehr von unserer Kleinen. Schnell begannen wir sie zu suchen… meine Frau in die Richtung, wo wir sie zuletzt gesehen hatten. Ich suchte im oberen Teil, doch unsere kleine Tochter war verschwunden. Dann lief ich zum Auto, um die Strasse zu kontrollieren, die weiter untenlag . Auf dem Weg fragte ich jeden Wanderer, den ich traf. Doch keine Spur von der kleinen Ausreisserin. Meine Frau und ich waren aus dem Häuschen. Wir beteten und fragten jeden, der uns über den Weg lief. Angesichts des fortgeschrittenen Tages informierte ich die Bergwacht. Die organisierten sofort ein Team und eine Hundestaffel.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich dachte: jede Minute zählt, bevor Dunkelheit und Kälte in diesem bergigem Wald- und Felsgelände hereinbrechen. Für uns Eltern war jede Minute ein Bangen. Wir wussten nur: unsere kleine Tochter war allein, ohne Orientierung und bald in völliger Dunkelheit und bitterer Kälte. Schrecklich, sich das vor Augen zu malen!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nach unermüdlichen Suchen und Gesprächen mit weiteren Passanten kam dann doch der erlösende Anruf: ‘wir haben eure Tochter gefunden! ’ – Ein Ehepaar hatte sich an unserer Suche beteiligt und sie wurde an einem Ort gefunden, wo wir sie am allerwenigsten vermutet hatten. Was für eine Erleichterung! Unsere Tochter – offensichtlich verloren und dadurch in grosser Gefahr – aber sie wurde rechtzeitig wiedergefunden. Wir waren heilfroh, als wir unsere Tochter wieder in die Arme schliessen konnten und lobten Gott dafür, dass wir sie gesund wiederbekommen haben. Wir bedankten uns bei dem Ehepaar, das mit uns so engagiert mitsuchte. Die grosse Suchaktion der Bergwacht mit Hundestaffel konnte ich absagen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Von Menschen, die vorher verloren waren und gefunden wurden, lesen wir auch in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte2%2C46" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apg 2,46</a>: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">«Tag für Tag kamen sie einmütig im Tempel zusammen, und in ihren Häusern brachen sie das Brot und trafen sich mit jubelnder Freude und redlichem Herzen zu gemeinsamen Mahlzeiten. Sie lobten Gott und waren im ganzen Volk angesehen.» (NeÜ)</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es waren einfache Menschen, die durch den Glauben zu Jesus, ihrem Retter fanden. – Besser gesagt, die durch ihn gefunden wurden. Sie haben erkannt, dass sie ohne Jesus Christus in dieser Welt verloren sind. Sie ergriffen die ausgestreckte Hand dessen, der ihnen zuruft: «Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.» (LUT) Diese Menschen wurden durch Jesus Christus wiedergefunden und nach Hause gebracht. Aus Verlorenheit und Gefahr wurde ihnen das Leben neu geschenkt. – Was für eine jubelnde Freude, die dadurch bleibend und nachhaltig ist? Denn jetzt haben sie eine neue Heimat gefunden. Nicht nur das, auch eine neue Familie. Frieden und Einmütigkeit. Frieden mit sich selbst, mit Gott und den Menschen. Ihr Leben veränderte sich dadurch nachhaltig: Der Tempel, also Gott und die Gemeinschaft mit den Mitgläubigen wurde für sie zur Priorität.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> Dass diese Menschen so entspannt und fröhlich zusammen waren und von nun an ein klares Ziel hatten, das hatte Auswirkungen, die für alle Menschen sichtbar waren: Sie waren beim ganzen Volk in Jerusalem angesehen. Und weiter heisst es: «Täglich fügte der Herr solche, die gerettet wurden, ihrer Gemeinschaft hinzu.» (NeÜ) Also ein Leben, das rundum stimmig ist. Wünschen Sie sich das nicht auch?</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Markus Springer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pastor Markus Springer]]></author>
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      <pubDate>Sun, 08 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Zugehörigkeit bringt Frieden]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 2,14 – ausgelegt von Markus Springer. (Autor: Pastor Markus Springer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 2,14 – ausgelegt von Markus Springer. (Autor: Pastor Markus Springer)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein Leben im Frieden ist sehr begehrt, scheint aber vielerorts sehr weit weg, so sehr sich die Menschen Frieden ersehnen. Zwischen Russland und der Ukraine, im Gazastreifen oder in anderen Gebieten, von denen unsere Medien nur wenig berichten. In unserer Gesellschaft ist es mit dem Frieden auch nicht weit her. Und wenn wir uns die Gewaltdelikte und die Scheidungsraten in Deutschland ansehen, merken wir, dass der Krieg direkt bei uns um die Ecke ist. Wann hört der Krieg im Grossen auf, und wann hört der Krieg im Kleinen auf, in unseren Köpfen und in unseren Herzen? – Wir sehnen uns so sehr nach Frieden!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Bibel spricht davon, dass die Ursache allen Unfriedens und Streitens der Unfriede und Streit mit Gott ist. Das alttestamentliche Volk Israel hatte auch immer wieder Streit mit Gott. Lieber vertrauten die Israeliten auf die jeweilige, herrschende Grossmacht – auf Ägypten oder Assyrien – als auf ihren Gott, der sie als sein Volk vor allen anderen Völkern erwählt hat. Er hatte sie mit grosser Macht aus der Unterdrückung in Ägypten befreit und ihnen das gelobte Land gegeben. Israel und Gott, das war immer wieder eine dramatische Geschichte von Abkehr und Rebellion gegen Gott. Gesellschaftlicher und politischer Unfriede waren dabei nur eine Folge des Unglaubens und Unfriedens der Israeliten mit Gott. Sollte es bei uns Menschen heute anders sein?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber wer hat denn nun Streit? Gott mit mir oder nicht vielmehr ich mit Gott? Und warum? – Der Mensch geht gewöhnlich seinen eigenen Weg – und zwar ohne Gott, ohne Beziehung und Glauben an ihn. Die Bibel spricht davon, dass deshalb der Zorn Gottes auf dem Menschen liegt. Ohne Hoffnung und Zugang, schuldbeladen und fern von Gott. Obwohl Gott der Schöpfer ist, gehören wir anders als das Volk Israel nicht automatisch zu Gott. Was das auserwählte Volk Israel betrifft: Trotz Unfriede und Streit hat Gott sein Volk nicht verlassen. Durch die Jahrhunderte war seine Hand immer wieder zur Versöhnung bereit. Zuletzt schickt Gott seinen eigenen Sohn, den verheissenen Messias und Erlöser, in diese Welt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Brief des Apostels Paulus an die Epheser Kapitel 2, Vers 14 heisst es von diesem Erlöser, von Jesus Christus: «<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Denn er –</strong> Jesus Christus <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">selbst – ist unser Friede</strong>,» …und da wird auch gleich die Begründung dazu geliefert: «er, der aus beiden eine Einheit gemacht und durch sein körperliches Sterben die Mauer der Feindschaft niedergebrochen hat.» (NeÜ)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Mauer der Feindschaft war eine Abgrenzung im herodianischen Tempel. Die Trennung des auserwählten Volkes Israel von allen anderen Nationen bzw. von den Heidenvölkern. Israel allein hatte das Privileg, Gottes auserwähltes Volk zu sein. Die Heidenvölker waren jahrhundertelang ausgeschlossen, sie hatten anders als das auserwählte Volk keinen Zugang zu Gott. – Kein Wunder, dass hier Feindschaft entsteht, wenn nur die Einen privilegiert sind.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus Christus starb am Kreuz dafür, dass auch die Heidenvölker Zugang zu Gott bekommen können. So können nun beide Gruppen zu einem Volk Gottes werden – zu seinem Volk. – Und jetzt wird auch deutlich, warum wir Menschen Streit und Krieg haben. Weil wir durch unsere Schuld und Gottesferne nicht dazugehören und dadurch keinen Frieden finden. – Es ist wie ein Fluch, der uns Menschen umtreibt – auch wenn es uns nicht bewusst ist. Wenn es also um Frieden geht, geht es auch um Zugehörigkeit und Heimat. Dort wo ich echte Gemeinschaft mit Jesus Christus finde, finde ich Frieden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gottes Plan war von Anfang an, dass sein Volk ein Segen für alle Nationen dieser Erde ist. Er will, dass alle Menschen von diesem Fluch gerettet werden. Durch Jesus Christus können sie zu ihm kommen. Die Mauer hat er niedergerissen. Der Zugang zu ihm ist jetzt frei.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir brauchen gesellschaftlichen und politischen Frieden, aber die Ursache liegt tiefer. Der wahre Friede beginnt in Ihrem und meinem Herzen und trägt den Namen einer Person: Jesus Christus. Es ist ein ganz persönlicher Friede mit und durch Gott. Was für ein Vorrecht.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Markus Springer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pastor Markus Springer]]></author>
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      <pubDate>Sat, 07 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein Weckruf zur Nächstenliebe]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 25,45 – ausgelegt von Rainer Heuschneider. (Autor: Pfarrer Rainer Heuschneider)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hm, kein sonderlich aufmunterndes Wort am Anfang eines Tages.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da gibt es „gefühlt“ gleich einen auf den Deckel: „Du hast versagt. Du hast die Not eines Menschen nicht wahrgenommen. Du hast versäumt, ihm zu helfen.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und so urteilt nicht irgendein weltlicher Herrscher. Der König, das ist Gott selber. Ganz offen gesprochen: Da wäre mir doch eine positive Beurteilung meines Lebens lieber.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Andererseits ist Gottes Wort kein Wunschkonzert. Ja, Gott ermutigt in seinem Wort, er tröstet, er schenkt Orientierung. Aber er warnt auch vor einer Lebensführung, die nicht seinem Willen entspricht. Und das nicht nur in den <a href="https://www.bibel-de.org/die-zehn-gebote.html?gad_source=1&amp;gad_campaignid=1729720278&amp;gclid=EAIaIQobChMIwOTkr47CkgMVk6SDBx1ziTA0EAAYASAAEgKtNPD_BwE" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">10 Geboten</a>.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das weiß ich ganz gut von mir selbst: Solche Ermahnungen habe ich immer wieder nötig, obwohl ich schon lange in der Nachfolge Jesu stehe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Allerdings überhöre ich schon mal gerne die Ermahnungen Gottes, ignoriere seine Warnungen. Mir kam eine Erzählung des dänischen Philosophen Sören Kierkegaard in den Sinn. Er berichtet von einem Wanderzirkus, der in der dänischen Provinz sein Zelt aufschlägt. Zur ersten Aufführung sind fast alle Plätze belegt: Familien mit Kindern, neugierige Jugendliche, etliche Senioren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sie warten gespannt auf den Anfang der Vorführung. Dann betritt ein Clown die Manege. Mit gedämpfter Stimme sagt er: „Meine Damen und Herren! Bitte bleiben Sie ganz ruhig! Gehen Sie langsam nach rechts und links. Verlassen Sie das Zelt. Hinten im Fundus ist ein Brand ausgebrochen.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein Augenblick - Totenstille! Aber dann fängt ein Zuschauer an zu lachen und zu klatschen, bald folgt ein zweiter, ein dritter….</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Clown ruft noch einmal ganz leidenschaftlich: „Ein Brand ist ausgebrochen! Bitte verlassen Sie ihren Platz!“ Aber das Lachen und Klatschen breitet sich aus wie ein Orkan. Bis plötzlich die ersten schwarzen Rauchschwaden durch den Vorhang dringen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kierkegaard hat es zutreffend beobachtet. In unserer menschlichen Natur steckt es, dass wir Gott nicht ernst nehmen wollen, so wenig wie Weisungen von einem Clown, dass wir auch Gottes Warnungen ignorieren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Deshalb will ich auch dieses zurechtweisende Wort des Königs nicht überhören. Genauso wenig ist es hilfreich, bei diesem Wort nur an andere Menschen zu denken: „Das sollte Herr XY sich mal konkreter zu Herzen nehmen“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was zählt der König als Versäumnis auf?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nicht etwa Mord und Totschlag. Er nennt recht normale Dinge: Du hast mit dem Hungernden nicht das Essen geteilt, den Kranken vergessen, den Gefangenen nicht besucht. Ich denke, diese Liste der Unterlassungen könnte noch problemlos ergänzt werden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was kann ich mir konkret für heute vornehmen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vermutlich haben die wenigsten die Chance, jemanden im Gefängnis zu besuchen. Aber da ist die alleinerziehende Mutter zwei Etagen über mir. Ihr spüre ich ab, dass sie oft überfordert ist. Biete ihr doch an, mal zwei Stunden auf ihr Kind aufzupassen! Dann kann sie in Ruhe das erledigen, wozu sie sonst nicht kommt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es kann gut sein, das heute kein Obdachloser bei mir anschellt. Aber ich entdecke durchs Küchenfenster den kranken Nachbarn, der nach der Operation nicht richtig auf die Beine kommt. Wie würde er sich freuen, wenn ich für ihn das Schneeschieben übernehme oder einen Einkauf.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In diesem Sinne will das Bibelwort aus dem Matthäusevangelium, Kapitel 25, 45 „keinen auf den Deckel geben“. Ich verstehe es eher als einen hilfreichen „Weckruf“: Gehe mit offenen Augen und mit einem weiten Herz durch diesen Tag! Übersehe den Menschen nicht, der in Not ist!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Niemand soll meinen, dass er sich dadurch einen Platz im Himmel verdienen könnte. Das ewige Leben ist ein Geschenk Gottes, ich bekomme es, wenn ich Jesus vertraue. Aber dieser Glaube an Jesus soll nicht nur ein Standpunkt sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Glaube will gelebt werden im Alltag. Wie sagt es Paulus: „Die größte Gabe und Frucht ist die Liebe“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Korinther13%2C13" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Korinther 13, 13</a> / <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Galater5%2C22" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Galater 5, 22</a>).</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Rainer Heuschneider</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17271090.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Rainer Heuschneider]]></author>
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      <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Beten: Gottes Schutz suchen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 16,1 – ausgelegt von Rainer Heuschneider. (Autor: Pfarrer Rainer Heuschneider)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Unser Kirchturm in Holzhausen, einem Ortsteil von Burbach im Siegerland, ist</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">ein echter Blickfang. Der alte Wehrturm mit seiner „Welschen Haube“ ragt aus dem alten Dorfkern hervor, prägt das Ortsbild.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Trotzdem benötigte ich als damals neuer Pfarrer etwas Zeit, um eine andere Besonderheit zu entdecken.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Während wir im Turmsaal mit den Konfirmanden einen Film angesehen haben, fiel mein Blick auf die Fensterfront. Gut zwei Meter dicke Wände bis zum Fenster von innen. Das Gleiche nochmal von außen. Welch ein gewaltiger Bau in der Entstehungszeit im 13. Jahrhundert. Kein Wunder, dass sich die Dorfbewohner in diesen Wehrturm verschanzten, wenn sich feindliche Truppen näherten wie im 30jährigen Krieg. Dieses Haus bot Schutz.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Unser Wehrturm kommt mir in den Sinn, wenn ich an den Anfang von <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm16" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 16</a> denke. Dort steht im Vers 1: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Bewahre mich Gott, denn ich traue auf dich“.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Als Autor dieses Psalms wird zuvor König David genannt. Wir wissen nicht genau, in welcher konkreten Situation er Gott um Bewahrung bittet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Allerdings erzählt uns das Alte Testament, dass David oft Gott um Schutz gebeten hat. Häufig musste er vor Feinden fliehen. Immer wieder stellten ihm Feinde nach.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Noch bevor er König über Israel wurde, trachtete ihm der vor Neid zerfressene König Saul nach dem Leben. Selbst vor seinen eigenen Kindern konnte David nicht sicher sein, wie beispielsweise vor seinem Sohn Absalom (ab 2. Samuel, Kapitel 15).  Der wollte seinen Vater umbringen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie oft mag das sein Gebet gewesen sein: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Bewahre mich Gott, denn ich traue auf dich.“</strong>  Der Tempel in Jerusalem konnte damals noch nicht sein „Wehrturm bei Gott“ sein. Den Tempel erbaute erst sein Sohn Salomo, nachdem David verstorben war. Trotzdem lebte David mit voller Überzeugung, dass er zu jeder Zeit zu Gott im Gebet fliehen konnte, dass Gott für ihn eine offene Tür und ein offenes Ohr hatte. Ein „güldenes Kleinod“, so überschreibt Martin Luther <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm16" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 16</a>.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit Sicherheit gibt es auch in Ihrem Leben viele Anlässe, bei denen Sie um Gottes Schutz, um seine Bewahrung bitten. Eine lange Autofahrt in den Urlaub steht bevor. Oder eine Geschäftsreise mit Flügen auf einen anderen Kontinent. Andere mögen an die täglichen Gefahren denken, wenn sie an einer Baustelle tätig sind.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ach, es gibt so viele Anlässe, die Angst machen, die Sorgen bereiten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich persönlich lese diesen Vers in einer Situation, in der nach vielen, vielen Jahren mal wieder ein Krankenhausaufenthalt vor mir liegt. Wie wird am Ende alles ausgehen? Ist eine Heilung möglich? <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Bewahre mich Gott, denn ich traue auf dich“</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm16%2C1" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 16, 1</a>).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun kann ich es schlecht beurteilen, ob Ihnen ein solches Gebet leicht über die Lippen kommt, wenn Ihre Probleme Sie niederdrücken. Mir kommt dabei ein Vergleich in den Sinn:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was eine „Konservendose“ enthält, das kann ich von außen nicht beurteilen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Klar, ich schaue aufs Etikett. Da steht z.B. „Ravioli“ oder „Serbische Bohnensuppe“. Aber das könnte auch ein Etikettenschwindel sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich muss schon die Dose öffnen, um zu erkennen, ob sie das enthält, was sie von außen verspricht. Erst dann wird sichtbar, was im verschlossenen Zustand verborgen bleibt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun möchte ich Gottes Wort nicht mit einer „Konservendose“ gleichstellen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber ob auf das Bibelwort Verlass ist, erfahre ich erst, wenn ich es beherzige.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn Davids Gebetsruf auch mein persönliches Gebet wird. Probieren Sie es doch heute aus. „Bewahre mich Gott, denn ich traue auf dich“. Nur Mut!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Rainer Heuschneider</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17270182.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Rainer Heuschneider]]></author>
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      <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Vertrauen wie ein Baum]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 17,7.8 – ausgelegt von Wolfgang Buck. (Autor: Pastor Wolfgang Buck)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 17,7.8 – ausgelegt von Wolfgang Buck. (Autor: Pastor Wolfgang Buck)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im 2.600 Jahre alten Buch des Propheten Jeremia finden sich in Kapitel 17 die Sätze:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Wessen Zuversicht der HERR ist, der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne aufhören Früchte.</em></strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Bild leuchtet sofort ein. Kurz vorher sagte Jeremia: Ohne Wasser gibt es nur ein paar trockene Sträucher, aber mit Wasser gedeiht alles prächtig. Ich kann das bestätigen: Auch unser Haus steht an einem kleinen Bach, und zu beiden Seiten des Ufers wächst alles wunderbar. Wasser bedeutet Leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber Jeremia geht es hier nicht um das schöne Bild, das auch sonst noch mehrfach in der Bibel vorkommt, z.B. in Psalm 1. Ihm geht es um sein Volk, das ins Verderben läuft. Deshalb kurz zum Zusammenhang:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist die Zeit um 600 v.Chr. In Jerusalem scheint alles in Ordnung zu sein. Die Gesellschaft lebt im Wohlstand, die Tempelgottesdienste sind gut besucht, die Priester tun ihr Bestes, die Opfer werden dargebracht, die Tempelchöre singen gut, die Hofpropheten sagen eine glänzende Zukunft voraus – und die Kasse stimmt auch.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und doch muss der Prophet Jeremia im Auftrag Gottes intensiv warnen, denn hinter der schönen Fassade ist es gewaltig am Bröckeln: Der Glaube ist nur noch äußerlich, und deshalb geht es auch im Alltag der Gesellschaft bergab: Bestechung und Unrecht nehmen zu, die Reichen und Einflussreichen legen das Recht zu ihren Gunsten aus, die Armen werden immer ärmer und rechtloser – Kennzeichen jeder alt gewordenen Gesellschaft bis heute. Aber das scheint niemanden zu stören – bis auf Gott. Er droht angesichts des himmelschreienden sozialen Unrechts, sein eigenes Volk hart zu strafen, fast zu vernichten. Und genau das hat Jeremia warnend zu verkündigen – allein gegen alle, der klassische Spielverderber.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und jetzt kommt dieser schöne Vergleich zum Zuge: Wer ohne Gott leben will, verdorrt am Ende wie ein Wüstenstrauch ohne Wasser, aber wer sich auf Gott und seine Gebote verlässt, der gedeiht wie ein Baum am Bach.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So weit scheint alles klar, aber wie meistens liegen die wirklichen Fragen tiefer.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Denn Jeremia stellt öffentlich die unbequeme Frage, worauf sich seine Zeitgenossen wirklich verlassen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was soll das? Höre ich sie schon fragen, es läuft doch alles prima. – Nein, tut es nicht, denn ihr habt Gott und seine guten Gebote, eure Lebensgrundlage, verlassen, höre ich Jeremia sagen. Ihr lauft langfristig ins sichere Verderben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Deshalb noch einmal: Worauf verlasst ihr euch letzten Endes?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auf euch selbst, auf andere Menschen, auf eure Erfahrung, Herkunft, Bildung, Besitz, gesellschaftliche Stellung…?  Alles nichts Böses, aber doch eine trügerische Sicherheit!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Oder verlasst ihr euch auf Gott und sein Wort – mit dem ganzen Wagnis, das dazugehört?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun sind die Fronten aber nicht immer so klar, denn auch in uns selbst gibt es oft beides, untrennbar vermischt! Da ist Vieles rätselhaft, selbst unsere eigene Biografie. Wem immer alles klar ist, der hat manchmal nur noch nicht weit genug gedacht. Deshalb steht unmittelbar nach unserem Bibelwort der geniale Satz:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; wer kann es ergründen? Ich der Herr, kann das Herz ergründen…</em></strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie gut, dass Gott uns besser kennt als wir selber, ihm vertrauen wir uns für heute fröhlich an!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Wolfgang Buck</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17269486.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Wolfgang Buck]]></author>
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      <pubDate>Wed, 04 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Glaubwürdigkeit durch Barmherzigkeit]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Sprüche 17,5 – ausgelegt von Wolfgang Buck. (Autor: Pastor Wolfgang Buck)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Sprüche 17,5 – ausgelegt von Wolfgang Buck. (Autor: Pastor Wolfgang Buck)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vor einige Wochen feierten wir Weihnachten. Im Grunde feierten wir doch das, was Peter Strauch in dem Lied zusammenfasst „Gott wurde arm für uns, damit wir durch seine Armut reich werden …“ Das göttliche, aber arme und hilflose Kind im Stall, dazu Maria, Josef, die Hirten – alles arme Leute. Was haben wir daraus gemacht? Ein Fest des Wohlstandes, des guten Essens und der wertvollen Geschenke. Irgendwie pervers.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie kommt das?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Unser heutiges Bibelwort kann dazu Aufschluss geben. Es stammt aus dem <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><a href="https://youtu.be/CZtN1nW_18k" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buch der Sprüche</a></strong>, also der Sammlung alter israelischer Lebensweisheit, wie sie bei König Salomo beispielhaft zu finden war. Diese Sprüche sind oft holzschnittartig, generalisierend, zugespitzt und einseitig. Aber sie halten uns einen Spiegel vor Augen: So sind wir im Grunde doch alle.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Buch der Sprüche Kapitel 17 findet sich die der unmissverständliche Satz: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Wer den Armen verspottet, verhöhnt dessen Schöpfer; und wer sich über eines andern Unglück freut, wird nicht ungestraft bleiben.</em></strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist eine harte Ansage. Was in der momentanen politischen Lage noch als „Tabubruch“ beschrieben und von manchen sogar gefeiert wird – das sieht Gott radikal anders. Er solidarisiert sich mit den Armen und Entrechteten. Denn eigentlich sollte niemand im alten Israel dauerhaft verarmen, dafür gab es im Gesetzbuch klare Vorschriften. Aber man hielt sich kaum daran. Wie in jeder alt gewordenen Gesellschaft wurden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn wir reich sind – und das sind in unserer Gesellschaft im Weltvergleich fast alle – dann schreiben wir es schnell unserem Fleiß und unserer Tüchtigkeit zu und denken manchmal: Die Armen sind selber schuld. Und dann ist es nur ein kleiner Schritt zu abfälligen Bemerkungen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Wer den Armen verspottet, verhöhnt dessen Schöpfer </em></strong>mahnt uns unser Bibelwort. Gott solidarisiert sich also mit den Armen und Entrechteten. „Ehrfurcht vor dem Leben“ nannte es Albert Schweitzer. Gott steht also nicht nur auf der Seite der Armen, sondern bezieht jede Beleidigung sogar persönlich auf sich. Wer abfällig über Arme redet, bekommt es also mit Gott und seinem Zorn zu tun.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Gleiche gilt für Schadenfreude, denn es heißt weiter: …<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">und wer sich über eines andern Unglück freut, wird nicht ungestraft bleiben. </em></strong>Warum so streng?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich denke, in Gottes ursprünglicher Absicht, als er die Welt erschuf, wollte er eine vollkommene Harmonie. Dafür wirbt er durch seine Propheten, dafür kämpft er in seinem Volk, und schließlich gipfelt sein Friedens- und Harmoniewunsch darin, dass er Jesus sendet. Aber damit sind wir schon wieder bei Weihnachten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die ersten Jahrhunderte war der christliche Glaube die Religion der armen Leute. Aber spätestens seit der Zeit der Staatsreligion änderte sich das. Man ist seitdem stolz auf bedeutende Leute in den eigenen Reihen und der damit gegebenen Anerkennung: „Bei uns ist auch Dr. X und Prof. Y Gemeindeglied“, hörte ich manche Christen schon mal reden. Ist ja schön, aber nicht entscheidend für eine Gemeinde.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Entscheidend für eine Gemeinde und ihre Glaubwürdigkeit ist nicht so sehr die gesellschaftliche Stellung, auch nicht die richtige Lehre, um die man so gerne streitet, sondern vor allem, wie sie mit den Armen und Schwachen in ihren eigenen Reihen und in der Gesellschaft umgeht.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Wolfgang Buck</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17268769.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Wolfgang Buck]]></author>
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      <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Was werfe ich weg, was behalte ich?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 10,35 – ausgelegt von Simon Diercks. (Autor: Pastor Simon Diercks)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich werfe gerne Dinge weg. Dinge, die nicht mehr tun, wofür ich sie angeschafft habe. Dinge, die ich nicht mehr brauche oder die ich voraussichtlich nie wieder in die Hand nehmen werde. Aber beim Aufräumen stoße ich auch auf Dinge, die mich treu begleitet haben, mir Freude gemacht haben oder mein Leben ein bisschen einfacher oder schöner gemacht haben. Beim Aufräumen in meinem Leben stoße ich auf Dinge, die ich auf keinen Fall wegwerfen möchte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So ging es auch dem Autor des Hebräerbriefs aus der Bibel: er schreibt in Kapitel 10, Vers 35 kraftvoll:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Manchmal fühlt es sich eher so an, als sei das Vertrauen uns aus der Hand gefallen – oder als hätten wir es im Stillen selbst weggelegt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich denke an Gespräche mit einem engen Freund, die ich in letzter Zeit geführt habe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er war müde – finanziell am Limit, gesundheitlich und emotional am Ende, beruflich ohne Perspektive. In den Gesprächen wurde deutlich: Er, weiß aus eigener Erfahrung, dass Gott treu ist. Aber heute … heute spürt er davon nichts. Sein Vertrauen fühlt sich dünn an. Wie Papier.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber er will sein Vertrauen nicht wegwerfen. Er legt es Gott hin. Weil der ihn gerade besser halten kann als er.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Einstellung hat etwas in mir bewegt – weil sie ehrlich ist.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Nicht triumphal.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Sondern echt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht haben Sie diesen Moment an Bord eines Boots schon einmal erlebt:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Die Wasseroberfläche ist unruhig. Das Boot schwankt. Der Wind frischt auf.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Und trotzdem treibt das Boot nicht ab.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Warum?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Weil unter der Oberfläche ein Anker greift.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Man sieht ihn nicht.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Aber er hält.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So ist Vertrauen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Nicht immer sichtbar. Nicht immer spürbar.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Aber gehalten – weil Gott hält.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht fällt es Ihnen gerade schwer, am Vertrauen zu Gott festzuhalten oder überhaupt erst fest zuzugreifen. Dann schreiben Sie heute Gott das doch einmal in einem Satz auf:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Herr, das macht mir Angst. Hier fällt es mir so schwer zu vertrauen. Hier kann ich das gerade nicht mehr.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ehrlichkeit ist der Anfang von Vertrauen – nicht Stärke.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Und dann erinnern Sie sich – wie mein Freund:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Denken Sie an eine Situation, in der Gott Sie schon einmal gehalten hat.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Unsere Erinnerungen sind oft die stärksten Fundamente.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und schließlich entscheiden Sie sich – neu oder zum ersten Mal – Gott zu vertrauen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht beten Sie:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
„Jesus, ich vertraue dir heute. Nicht perfekt. Aber ich entscheide mich bewusst dazu. Zeige mir, wie du mein Vertrauen hältst“.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Der Schreiber des Hebräerbriefs will keine zusätzliche Last in schweren Zeiten auflegen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er will Mut machen:<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Wirf dein Vertrauen nicht weg – du wirst nicht leer ausgehen.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und Sie?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Wo räumen Sie gerade Ihr Leben auf?  Wo fühlt sich Ihr Vertrauen gerade dünn an?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich bitte Sie: Werfen Sie nicht das Falsche weg.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Vielleicht lädt Gott Sie gerade jetzt ein, Ihr Vertrauen wieder aufzunehmen –<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
nicht weil Sie stark sind, sondern weil er stark ist.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Simon Diercks</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pastor Simon Diercks]]></author>
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      <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zuhause in Jesu Liebe]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 15,9 – ausgelegt von Simon Diercks. (Autor: Pastor Simon Diercks)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Bleibt in meiner Liebe!“</strong> sagt Jesus. Man könnte meinen, das wäre eine dieser Aufforderungen, die gut klingen, aber schwer umzusetzen sind. Aber ich glaube: Jesus lädt hier nicht zu mehr Leistung ein – sondern zu mehr Heimat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich denke an die Aussage eines Freundes aus unserer digitalen Gemeindegründung. Er ist dienstlich viel unterwegs, oft mit anderen Menschen an anderen Orten. Aber – so sagt er, als er sich wieder einmal zu einem digitalen Gottesdienst aus dem Auto zuschaltet:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Hier merke ich: Hier ist etwas Zuhause. Ich darf einfach sein. Ich muss mich nicht beweisen.“<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Genauso fühlt es sich an, wenn ich abends bete. Wenn ich mich daran erinnere, dass Jesus mich liebt. Da komme ich innerlich zu Hause an.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht kennen Sie solche Orte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein Raum, der nicht perfekt ist, aber Ihr Raum ist.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ein Ort, der sagt: „Du kannst die Schultern sinken lassen.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesu Liebe ist kein Gefühl, das kommt und geht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich stelle sie mir vor wie einen Raum, in dem das Licht brennt – warm, dauerhaft.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Gehe ich hinein, sehe ich klarer.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Verlasse ich ihn, wird es dunkler. Nicht, weil das Licht verschwunden wäre.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Sondern weil ich rausgegangen bin.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie oft ergeht es mir – und vielleicht auch Ihnen so:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich bleibe in meiner To-do-Liste.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich bleibe in meinen Sorgen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich bleibe in meinen Selbstzweifeln.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Aber Jesus sagt: Bleib in meiner Liebe. Bleib bei mir.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie kann das aussehen?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Vielleicht so: Ich beginne meinen Morgen mit dem Satz: „Jesus, ich bin geliebt.“ Einfach so.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht für Sie mit einem 60-Sekunden-Anker mitten in einem gefüllten Tag: Einmal tief einatmen: „Ich bin geliebt.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ausatmen: „Ich darf loslassen.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht indem Sie einen Funken Liebe weitergeben:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Indem Sie heute jemandem eine kurze Ermutigung schenken.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Wenn Liebe weiterfließt, bleibt sie lebendig.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und Sie?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wo könnten Sie heute den Schritt zurück in diesen Raum der Liebe Jesu tun?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Vielleicht beginnt es mit einem einfachen Satz:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
„Jesus, hier bin ich. Lass mich in Deiner Liebe bleiben.“</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Simon Diercks</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pastor Simon Diercks]]></author>
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      <pubDate>Sun, 01 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Freude an Gott - so geht´s]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 92, 5 – ausgelegt von Paul-Ludwig Böcking. (Autor: Paul-Ludwig Böcking)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 92, 5 – ausgelegt von Paul-Ludwig Böcking. (Autor: Paul-Ludwig Böcking)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es klingt gut, das Bibelwort für heute. Es stammt aus dem 92. Psalm im Alten Testament; der 5. Vers. Ich lese: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Herr, du lässest mich fröhlich singen von deinen Werken, und ich rühme die Taten deiner Hände.“</strong> Wirklich: das klingt nicht nur gut, das ist es auch. Ein Lob für Gott.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Schwieriger ist es allerdings, nicht nur dem Psalmbeter zuzustimmen, sondern das selbst auch so zu machen wie er. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Ich</strong> rühme die Taten der Hände Gottes. Und<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"> ich</strong> lasse mich von Gott anstecken, von seinen Werken zu singen. Wie kann dieses unverkrampfte Singen von Gott und seinen Taten entstehen? Das heutige Bibelwort gibt uns ermutigende Hinweise zur Freude an Gott; Hinweise zum unverkrampften Lob Gottes.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Freude an Gott, das Lob Gottes, das braucht die Konzentration auf Gott. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Herr, du lässest mich fröhlich singen…“</strong>, so hat Martin Luther es übersetzt und damit eine innere Bewegung ausgedrückt. Gott tut etwas: Werke, Taten, Wahrnehmbares, Reales, Großes. Und der betende Mensch nimmt das auf. Er nimmt das zu Herzen. So kommt es zu unverkrampfter Freude an Gott, zu fröhlichem Lobpreis. Es beginnt mit der Entscheidung, von den eigenen Nöten und Ängsten und Anliegen abzusehen. Ich kann und soll mich mit allem an Gott wenden. Aber die Freude an Gott entsteht, wenn ich bewusst die Qualitäten Gottes in den Blick nehme. Wenn ich Gott Komplimente mache. So wie Verliebte sich gegenseitig wahrnehmen und einander sagen, was sie Gutes am anderen entdecken. Das gilt es einzuüben. Ich muss mich dazu entscheiden, Gott das zu sagen, was mir an ihm gefällt. Was er gut gemacht hat. Was mich an ihm begeistert. Gott bewusst wahrnehmen, und das Wahrgenommene vor ihm aussprechen. Möglichst mit eigenen Worten. So geht Freude an Gott. Das eigene Licht aus! Spot an für Gott!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was gibt es an Gott zu loben? Was soll Inhalt der Gottesfreude sein? Der Beter des heutigen Bibelwortes sagt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Singen von deinen Werken und rühmen die Taten deiner Hände</strong>. Was meint er damit?  Er meint Gottes Weltschöpfung und Welterhaltung. Er meint Israels Erwählung und Bewahrung durch Gott. Er meint im 92. Psalm auch, wie Gott ihm, dem Beter geholfen hat. Und er meint, alles überragend und alles abschließend, den Messias Gottes. Er meint, ohne es zu wissen, Jesus aus Nazareth, den Christen als den Retter und Herrn der Welt verehren. Woher kennt der Psalmbeter diesen Gott? Er kennt ihn aus den Worten und Weisungen Gottes, die ihm vorliegen. Da stehen die Werke und Taten Gottes drin. Die Freude an Gott kommt also aus der Freude an Gottes Wort, wie es uns gesammelt in der Bibel vorliegt. Die Bibel zeigt uns den Gott, der in unsere Menschengeschichte eingreift. Wunderbar und gleichzeitig ganz verborgen. Gott, der leidenschaftlich liebt und zürnt und auch heute erfahrbar ist. In der Bibel kriegen wir Nachschub an Fakten zur Freude an Gott. Frisch in der Anbetung bleibt, wer in den tausendenden Bestandteilen der Bibel immer Neues an Gott und an Jesus entdeckt. Fröhliche Lobpreiser sind Bibelfans.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Schließlich: Der Beter redet vom Singen und Rühmen. Singen und Rühmen sind gefühlsstarke Handlungen, die das Innere nach außen tragen. Freude an Gott wird sichtbar. Wer die Taten Gottes in der Bibel verstanden und in sein Herz aufgenommen hat, der wird davon unweigerlich ergriffen. Es drängt Menschen zum Singen und zum begeisterten Reden von den Qualitäten Gottes. „Wenn der Herr mich befreit und mein Leben übernimmt und mich einfügt in seinen Plan, dann muss ich Zeuge sein und reden, einfach, weil es stimmt: Gott der Herr hat Großes unter uns getan! Ich darf fröhlich sein, weil Gott die Schuld besiegt, ich darf jubeln, weil die Gnade schwerer wiegt, ich darf singen, weil der Herr der Welt erscheint, ich darf feiern, weil sein Reich die Menschen eint.“ So, vor Jahren ein Song junger Christen. Keine Selbstdarsteller und Vielredner, aber fröhliche Lobsänger, die macht Gott.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Bibelkommentar zu den Psalmen: </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://shop.erf.de/products/00/97849" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><img alt="" height="278" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1119220.png" width="788" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; vertical-align: middle; border-style: none;"></a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Ermutigung durch die Psalmen:</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://shop.erf.de/products/00/123188" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><img alt="" height="286" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1119221.png" width="817" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; vertical-align: middle; border-style: none;"></a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Die Psalmen für Kinder: </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://shop.erf.de/products/00/135802" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><img alt="" height="219" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1119222.png" width="810" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; vertical-align: middle; border-style: none;"></a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Paul-Ludwig Böcking</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17267216.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Paul-Ludwig Böcking]]></author>
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      <pubDate>Sat, 31 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Unsere Lebensgrundlagen: Tödlich bedroht von Gott - gnädig bewahrt von Gott]]></title>
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      <link>https://feedpress.me/link/19269/17266358/73-8123</link>
      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Joel 2, 19 – ausgelegt von Paul-Ludwig Böcking. (Autor: Paul-Ludwig Böcking)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Joel 2, 19 – ausgelegt von Paul-Ludwig Böcking. (Autor: Paul-Ludwig Böcking)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir alle sind reich beschenkt von Gott. Wir nehmen das geradezu selbstverständlich. Und wir fühlen uns auch gern bestätigt durch Bibelworte wie das für heute aus dem Buch Joel, das da lautet: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„</strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Der HERR sprach zu seinem Volk: Siehe, ich will euch Getreide, Wein und Öl die Fülle schicken, dass ihr genug daran haben sollt.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Verständnis dieses Bibelwortes ändert sich allerdings schockierend, wenn wir es im Zusammenhang lesen. Der Prophet Joel zeichnet ein Schreckensszenario: Zwei für ihn damals aktuelle Naturkatastrophen: Dürre und Heuschreckenschwärme. Schreie der Not. Und schlimmer noch. Hinter Dürre und Heuschrecken droht der Tag des Herrn, der Tag Jahwes. Ein grausames, tödliches Verderben bringendes Heer wird aus dem Norden über Israel hereinbrechen und alles verschlingen. Und wer führt diese Macht an? Gott! Zitat Joel: „Der HERR wird seinen Donner vor seinem Heer erschallen lassen. Denn sein Heer ist sehr groß und mächtig“. Dürre und Heuschrecken können sich jederzeit zur Weltkatastrophe steigern. Gott selbst bedroht sein Volk und die ganze Welt mit dem Untergang. Es verschlägt einem die Sprache.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein überholtes, zeitbedingtes Gottesbild? Ein seelenkranker Prediger? Spätestens die letzten Monate und Wochen unserer heutigen Welt lehren manchen das Grauen. Die Auflösung selbstverständlicher Sicherheiten und menschlicher Ordnungen findet statt. Könnte Gott seine schützende Hand zurückziehen? Der Tag des Gerichtes Gottes ist denkmöglich. Nicht: „Kriege und Katastophen und Lebensbedrohungen hat es schon immer gegeben“. Sondern: Zum ersten Mal sind weltweit alle gleichermaßen davon betroffen. Das ganze Neue Testament ist auf den Anbruch der neuen Welt Gottes ausgerichtet. Durch den Zerbruch unserer gewohnten, selbstverständlichen Lebensgrundlagen hindurch. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Heute warnt uns der Prophet Joel und rüttelt uns wach. Und Jesus lehrt uns im Vaterunser zu beten: Dein Reich komme.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was hat Joel angesichts von tödlichen Heuschrecken und Dürre und dem drohenden, weltvernichtenden Tag des Gerichtes Gottes getan? Er hat seine Zeitgenossen mit höchster Dringlichkeit zur Herzensumkehr zu Gott aufgerufen: „Zerreißt nicht eure Kleider, zerreißt eure Herzen!“ Joel hat auf einen alle und alles allumfassenden Fastentag des Schreiens zu Gott gedrängt. Denn darauf hat er gebaut, und das hat er dann gepredigt, Zitat: „Doch auch jetzt noch, spricht der Herr, bekehrt euch zu mir von ganzem Herzen, mit Fasten, Weinen, mit Klagen. Denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte.“ Und dann verkündet Joel etwas Atemberaubendes: „Und es gereut ihn bald die Strafe.“ Gott zerbricht alle menschlichen Sicherheiten, und der Weltumbruch steht bevor. Und doch könnte Gott diese tödliche Bedrohung, diesen Plan zurücknehmen. Es könnte Gott reuen. Der völlig absolut handelnde Gott könnte etwas bereuen! Unbegreiflich!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ebenso unbegreiflich: Joel hat diese Umkehr der Herzen zu Gott, diesen Fastenschrei des Volkes um Gnade zu seiner Zeit erlebt. Wie wird das Bibelwort für den heutigen Tag im Joelbuch eingeleitet: “Und Gott eiferte für sein Volk und verschonte sein Volk und sprach:<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"> „Siehe, ich will euch Getreide, Wein und Öl die Fülle schicken, dass ihr genug davon habt.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir können die katastrophalen Bedrohungen unserer Lebensgrundlagen heute nicht ändern. Wir sind jeder in seinem Bereich zu verantwortlichem Handeln, auch im politischen Raum, aufgerufen. Aber Joels Weg wird auch unser Weg sein müssen: Der bedingungslose Schrei nach Gottes Erbarmen und nach seiner Gnade. Es könnte Gott auch heute reuen. Mit Jesus und seiner Lebenshingabe für uns können und sollen wir des Erbarmens Gottes und der Vergebung unserer Sünden gewiss sein. Zerrissene Herzen willkommen!<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
 </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Bibelauslegung zu Joel und Obadja: </strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<a href="https://shop.erf.de/products/00/14943" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><img alt="" data-widget="image" height="277" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1119218.png" width="788" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; vertical-align: middle; border-style: none;"></a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Schön bebildertes Buch, das Kinder mit den Propheten bekannt macht:</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://shop.erf.de/products/00/97375" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><img alt="" height="260" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1119219.png" width="736" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; vertical-align: middle; border-style: none;"></a></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Paul-Ludwig Böcking</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Paul-Ludwig Böcking]]></author>
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      <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Mehr als Heilung]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 2,12 – ausgelegt von Rainer Gremmels. (Autor: Pastor Rainer Gremmels)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 2,12 – ausgelegt von Rainer Gremmels. (Autor: Pastor Rainer Gremmels)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus ist wie schon oft in Kapernaum und predigt in einem Haus. Dort sind so viele Menschen zusammengekommen, dass sie bis draußen vor der Tür stehen, um Jesus zu hören. Da kommen vier Männer, die einen Gelähmten zu Jesus bringen wollen. Da sie aber wegen der Menge nicht zu ihm kommen können, klettern sie auf das Dach, machen eine Öffnung hinein und lassen den Gelähmten direkt vor Jesus hinunter. Jesus sieht in der Kühnheit und Beharrlichkeit der Männer ihren Glauben an seine Vollmacht. Nun aber geschieht etwas Überraschendes: Jesus hilft zunächst nicht mit einer Heilung, mit der wohl alle rechnen. Denn für Juden damals waren Sünde und Leiden unmittelbar miteinander verknüpft. Ein Ausspruch der Rabbinen lautete: „Kein Kranker wird von seiner Krankheit geheilt, solange ihm nicht alle seine Sünden vergeben worden sind.“ Kranke waren in den Augen von Juden Menschen, denen Gott zürnte. Jesus wird nicht gedacht haben, dass dieser Gelähmte besonders sündig ist. Aber an dem Kranken wird zeichenhaft deutlich, dass das Leid in unserer Welt seine Ursache in der Trennung des Menschen von Gott hat, wie es auch in der Erzählung vom Sündenfall beschrieben wird. Diese Trennung des Menschen von Gott möchte Jesus aufheben, und der Gelähmte darf das nun sozusagen am eigenen Leib erfahren. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Deswegen spricht Jesus hier an Gottes Stelle dem Gelähmten zunächst die Vergebung seiner Sünden zu: „Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.“ Das war in den Augen der Juden Gotteslästerung, und so empören sich auch die anwesenden Schriftgelehrten innerlich über dieses Wort Jesu. Mit einer Gegenfrage zwingt Jesus die Schriftgelehrten zum Nachdenken: „Was ist leichter, dem Gelähmten die Sünden zu vergeben oder ihn zu heilen?“ In ihren Augen konnte ja jeder Scharlatan behaupten, einem Menschen seien seine Sünden vergeben. Den Schriftgelehrten fehlte der Beweis für die Wirksamkeit der Sündenvergebung durch Jesus. Nach ihrer Überzeugung konnte der Mann nur geheilt werden, wenn ihm seine Sünden vergeben wurden. Diesen Beweis erbringt Jesus, indem er dann den Gelähmten heilt: Ich sage dir, steh auf! Jesus bestätigt dem Mann damit, dass Gott ihm die Sünden bereits vergeben hat und er so in die Gemeinschaft mit Gott zurückgeführt wird. Und die Schriftgelehrten erkennen: Jesu Anspruch, Sünden vergeben zu können an der Stelle Gottes, musste also wahr sein. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vergebung bleibt also nie etwas rein Innerliches, sondern auch die Leiblichkeit des Menschen ist mit eingeschlossen und wird wieder unter Gottes Herrschaft zurückgeholt. So ist diese Heilung Jesu ein Zeichen für seine tiefgreifende Vollmacht, mit der er Menschen wieder in die Gemeinschaft mit Gott zurückführt. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und an der Heilung des Gelähmten wird zeichenhaft das Ziel der Sendung Jesu überhaupt deutlich: Die Trennung zwischen Gott und Mensch zu beseitigen. Dafür wird er später den Weg an das Kreuz gehen, und mit dieser Sündenvergebung und Heilung hat er den Schriftgelehrten mit der in ihren Augen begangenen Gotteslästerung einen weiteren Grund für ihre Gegnerschaft gegeben. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Ungeheuerliche dieses Geschehens wird dann im letzten Vers der Erzählung im heutigen Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine deutlich. Da wird nämlich die Reaktion der Menschen beschrieben, die Augenzeugen des Geschehens waren: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der Geheilte stand auf und nahm sogleich sein Bett und ging hinaus vor aller Augen, so dass sie sich alle entsetzten und Gott priesen und sprachen: Wir haben solches noch nie gesehen.“ </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Das Markusevangelium für Kinder: <br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<a href="https://shop.erf.de/products/00/133982" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><img alt="Markusevangelium Kinder" class="left" height="357" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1119216.jpg" width="896" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; vertical-align: middle; border-style: none; float: left; margin: 2px 12px 6px 0;"></a>Das Markusevangelium – Arbeitshilfe für Gruppen und Hauskreise:</strong><a href="https://shop.erf.de/products/00/95288" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><img alt="Serendipity Markus" class="left" height="308" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1119212.jpg" width="1012" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; vertical-align: middle; border-style: none; float: left; margin: 2px 12px 6px 0;"></a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Kommentar zum Markusevangelium:</strong> <a href="https://shop.erf.de/products/00/127522" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><img alt="Kommentar Markusevangelium " class="left" height="331" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1119213.jpg" width="904" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; vertical-align: middle; border-style: none; float: left; margin: 2px 12px 6px 0;"></a></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Rainer Gremmels</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pastor Rainer Gremmels]]></author>
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      <pubDate>Thu, 29 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Vertrauen gefragt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 5,23 – ausgelegt von Rainer Gremmels. (Autor: Pastor Rainer Gremmels)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 5,23 – ausgelegt von Rainer Gremmels. (Autor: Pastor Rainer Gremmels)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im heutigen Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine begegnet uns der Synagogenvorsteher Jairus. Als Leiter des Gottesdienstes war er ein angesehener und bekannter Mann und ganz im jüdischen Glauben beheimatet. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jetzt ist er in einer ganz schwierigen Lage: Seine Tochter ist schwer krank und liegt im Sterben. In dieser notvollen Situation geschieht etwas mit ihm: Er vergisst seine Vorurteile Jesus gegenüber. Ich gehe davon aus, dass Jairus in dem Wanderprediger Jesus einen Außenseiter und einen Irrlehrer gesehen hat, mit dem er als Synagogenvorsteher normalerweise nichts zu tun haben möchte. In der Stunde der Not und der Angst um seine Tochter setzt er sich über seine Vorurteile hinweg und geht zu Jesus. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und noch etwas geschieht mit ihm: Vor Jesus vergisst er seine Würde. Er, der Oberste der Synagoge, fällt Jesus zu Füßen und bittet ihn um Hilfe. Und schließlich vergisst er in seiner Not auch seinen Stolz. Sicherlich hätte er gerne einen bekannten und guten Arzt um Hilfe gebeten und er hätte sich das auch leisten können. Aber Jairus vergisst das alles in dem Moment und denkt nur noch daran, dass er die Hilfe Jesu braucht – Jesus ist wohl auch seine letzte Hoffnung für seine schwerkranke Tochter. So ist ihm wohl auch völlig egal, was die Umstehenden von ihm denken, als er Jesus bittet: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Meine Tochter liegt in den letzten Zügen; komm und lege ihr die Hände auf, dass sie gesund werde und lebe.</strong> Jairus setzt so sein ganzes Vertrauen in Jesus, dass er seiner Tochter helfen kann. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber sein Vertrauen wird in den nächsten Minuten auf eine harte Probe gestellt: </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus ist schon auf dem Weg zu seinem Haus und damit zu seiner Tochter.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da bittet eine kranke Frau Jesus um Heilung und Jesus wird unterwegs aufgehalten. Er spürt, dass eine heilende Kraft von ihm ausgeht, als die Frau sein Gewand berührt. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber da überbringen einige eine traurige Botschaft aus dem Haus des Jairus: Deine Tochter ist gestorben, was bemühst du weiter den Meister. Ist nun alles zu spät? Jesus sagt zu Jairus: „Fürchte dich nicht, glaube nur!“ Damit fordert Jesus den Jairus auf, noch tiefer und fester auf seine Macht zu vertrauen. Nicht nur die Heilung der Tochter soll Jairus Jesus zutrauen, sondern auch die Macht über den Tod! Als Jesus sagt, dass das Kind nicht gestorben ist, sondern schläft, lachen ihn die Umstehenden aus. Jesus aber geht mit der Mutter, dem Vater und seinen Begleitern in das Haus des Jairus. Dort weckt er das zwölfjährige Mädchen mit den Worten auf: „Talita kum! Stehe auf!“ Und mit den Worten: „Gebt ihr zu essen!“ ruft Jesus die Eltern des Mädchens dann sozusagen wieder in den Alltag zurück. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jairus hat Jesus um Heilung gebeten und erfährt, dass Jesus Macht hat über den Tod. Weil Jairus alles andere vergaß, seine Würde, seine Vorurteile, seinen Stolz, wird er für immer behalten, dass Jesus der Retter ist. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So weist die Erzählung auch über sich hinaus auf die Vollmacht Jesu, sogar den Tod zu besiegen. Auch für uns heute ist die Auferweckung der Tochter des Jairus ein Zeichen dafür, dass Jesus einmal der endgültige Sieger über den Tod sein wird. So müssen auch wir vor der Macht des Todes, die wir immer wieder erleben, nicht kapitulieren. Die Erzählung lädt auch Sie und mich ein, mit Jesus die Realität Gottes ernster zu nehmen als die scheinbare Macht des Todes. Am Ende der Zeit, wenn Jesus wiederkommt, wird es heißen, wie in der Offenbarung des Johannes gesagt: „Der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid, noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein … Siehe, ich mache alles neu!“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Offenbarung21%2C4-5" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Offenbarung 21,4.5</a>)</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Rainer Gremmels</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17264827.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Rainer Gremmels]]></author>
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      <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Durchkreuzte Pläne]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jakobus 4, 13+15 – ausgelegt von Claudia Schmidt. (Autor: Claudia Schmidt)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jakobus 4, 13+15 – ausgelegt von Claudia Schmidt. (Autor: Claudia Schmidt)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Haben Sie schon Pläne für das neue Jahr geschmiedet? Ich schon. Ich liebe die Zeit zwischen den Jahren, in der ich auf das alte Jahr zurückschaue, Resümee ziehe, und dann ins neue Jahr blicke. Welche wichtigen Termine, Reisen, Urlaube oder auch Feste stehen an. Welche Herausforderungen und Hürden wird es geben?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Laufe der Jahre habe ich gelernt, dass es wichtig ist, bei meiner Planung für das neue Jahr gleich auch meine Urlaubszeiten miteinzuplanen. Ansonsten füllt sich mein Kalender mit Terminen und ToDo’s, Aufgaben, und es bleibt kaum Zeit zum Auftanken und Entspannen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So eine Jahresplanung hilft mir, meine Zeit gut einzuteilen und wichtige Ziele im Blick zu behalten. Ein Leben ohne konkrete Pläne und Ziele kann ich mir kaum vorstellen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch was ist, wenn meine Pläne durchkreuzt werden? Ein Schicksalsschlag. Eine Krankheit. Oder der Verlust eines lieben Menschen. Dann steht die Welt erstmal still. Dann sind alle Pläne und Ziele auf einmal unwichtig. Das habe ich auch schon erlebt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nicht immer läuft alles nach Plan. Das zeigt auch der Lehrtext aus der Herrnhuter Brüdergemeine für heute. Er steht im <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jakobus4%2C13-15" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jakobusbrief, Kapitel 4, Verse 13 und 15.</a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jakobus schreibt:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Wohlan, die ihr sagt: Heute oder morgen werden wir in die und die Stadt aufbrechen, ein Jahr dort verbringen, gute Geschäfte machen und Gewinne erzielen! Ihr solltet sagen: Wenn der Herr es will, werden wir leben und dies oder jenes tun.“</strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich kann Pläne schmieden und mir gute Ziele vornehmen. Ziele, von denen ich denke, dass sie Gott gefallen. Und doch kann alles anders kommen als geplant.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich habe schon Zeiten erlebt, in denen mein Kalender so voll war, dass ich dachte: Jetzt bloß nicht krank werden. Nicht jetzt. Aber dann bin ich doch krank geworden. Alle Termine und Aufgaben musste ich dann absagen, verschieben oder an andere weitergeben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und es ging. Die Welt hat sich weitergedreht. Plötzlich hatte ich Zeit. Zeit zum Innehalten und Nachdenken. Und Zeit, um auf Gott zu hören: Was sind deine Pläne, Gott? Und was sind meine? Ich habe im Nachhinein festgestellt, dass diese ungewollte und ungeplante Pause zu dem Zeitpunkt genau richtig war.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Verse aus dem Jakobus Brief erinnern mich: Bei allem Planen und Tun – was grundsätzlich nicht verkehrt ist – will ich nicht vergessen, auf Gott zu hören und auch bereit sein, meine Pläne zu ändern oder eine neue Richtung einzuschlagen, wenn Gott es will.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Claudia Schmidt</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17263995.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Claudia Schmidt]]></author>
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      <pubDate>Tue, 27 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wer hat die Macht?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Daniel 2,21 – ausgelegt von Claudia Schmidt. (Autor: Claudia Schmidt)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Wer hat die Macht?</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jede Woche höre oder sehe ich Berichte, dass irgendwo auf der Welt Menschen großes Leid und Unrecht erfahren, weil einzelne Machthaber nach immer mehr Macht und Einfluss streben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da frage ich mich: Kann Gott solche Herrscher nicht einfach stoppen? Er hat doch die Macht dazu? Im Buch Daniel, in Kapitel 2, Vers 21 steht: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Gott ändert Zeit und Stunde; er setzt Könige ab und setzt Könige ein.“ (Daniels 2,21)</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieser Vers ist Teil einer ganzen Lobeshymne an Gott. Sie stammt von Daniel, einem Propheten aus dem Alten Testament, der im 6. Jahrhundert vor Christus lebte. Damals ist Juda – der südliche Teil Israels – gerade von den Babyloniern erobert worden. Viele Israeliten – auch Daniel – werden daraufhin als Gefangene nach Babylon verschleppt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Babylon gehört Daniel zu einer besonderen Elitetruppe. Aus den israelischen Kriegsgefangenen werden die besten jungen Männer ausgewählt und ausgebildet, um dann dem babylonischen König Nebukadnezar zu dienen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nebukadnezar ist ein mächtiger, aber auch grausamer Herrscher. Ein gefürchteter und unberechenbarer Tyrann. Also auch so ein Herrscher, bei dem ich mich frage: Warum gibt Gott ihm so viel Macht?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Macht erlebt Daniel hautnah mit. Nebukadnezar hat besondere Träume, die ihn sehr beunruhigten. Deshalb sucht er unter allen Weisen, Hellsehern und Sterndeutern in seinem riesigen Reich jemanden, der ihm diese Träume weissagen und dann auch noch auslegen kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber es gibt niemanden. Die Aufgabe ist zu schwer. Der König ist darüber so wütend, dass er befiehlt, alle weisen Männer in Babylon umzubringen. Auch Daniel ist davon betroffen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als Daniel das erfährt, geht er zum König und bittet ihn um Zeit. Gemeinsam mit seinen israelischen Freunden betet er dann zu seinem Gott. Und der offenbart ihm Nebukadnezars Träume und auch ihre Bedeutung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Darüber ist Daniel so froh, dass er seinen Gott von ganzem Herzen dankt und sagt: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Gott ändert Zeit und Stunde; er setzt Könige ab und setzt Könige ein.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Daniel2%2C21" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Daniel 2,21</a>) </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Um Macht geht es nämlich auch in Nebukadnezars Träumen, die Daniel dem König nun erklären kann. Im Traum schenkt Gott Nebukadnezar einen Blick in die ferne Zukunft. Er sieht eine riesige Statue, die für verschiedene Weltreiche steht. Am Ende wird diese Statue von einem großen Stein zertrümmert.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Daniel erklärt Nebukadnezar die Bedeutung: Alle irdischen Reiche werden irgendwann vergehen. Aber Gottes Reich wird für immer bestehen bleiben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als Nebukadnezar sieht, dass Daniel ihm seine merkwürdigen Träume erzählen und auch deuten kann, fällt er Daniel voller Ehrfurcht zu Füßen und erkennt seinen Gott als den Herrn aller Herren und König aller Könige an.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mich beeindruckt und ermutigt dieser Bericht. Dieser Stein, der alle irdischen Reiche zerstört, steht für Jesus Christus, Gottes Sohn.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ihm - Jesus - hat Gott alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben. Sein Reich wird kommen. Ein Reich, in dem Liebe, Gnade und Gerechtigkeit regieren. Noch verstehe ich nicht alles, was weltpolitisch gerade passiert. Aber ich weiß: Gott hält die Fäden unseres Weltgeschehens in seiner Hand.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Deshalb kann ich mit den Worten unseres ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann zuversichtlich sagen: „Die Herren dieser Welt gehen. Unser Herr kommt.“</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Claudia Schmidt</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Claudia Schmidt]]></author>
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      <pubDate>Mon, 26 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Sein Eigentum, unsere Verantwortung]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 27,5 – ausgelegt von Volkmar Glöckner. (Autor: Pastor Volkmar Glöckner)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 27,5 – ausgelegt von Volkmar Glöckner. (Autor: Pastor Volkmar Glöckner)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott, der Herr, sagt:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich habe die Erde gemacht und Menschen und Tiere, die auf Erden sind, durch meine große Kraft und meinen ausgereckten Arm und gebe sie, wem ich will.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So heißt das Losungswort der Herrnhuter Brüdergemeine für diesen Tag. Es steht im Buch des Propheten Jeremia, Kapitel 27, Vers 5.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn das stimmt, das die Erde mit ihren Menschen und Tieren nicht zufällig entstanden ist, sondern von Gott, dem Schöpfer, erdacht und gewollt und erschaffen wurde; wenn das stimmt, dass Gott allein zu sagen hat, was wem gehört und wer sich wem unterzuordnen hat, dann läuft gerade ziemlich viel verkehrt auf dieser Erde.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dann ist es Unrecht, wenn wir Menschen die Erde an uns reißen und die Luft verpesten und die Meere verseuchen und die Natur ausbeuten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dann ist es Unrecht, wenn viele in Armut leben, weil wenige ihren Reichtum nicht teilen wollen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dann ist es Unrecht, wenn vielen Menschen der Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu ausreichend Nahrung verwehrt wird.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dann ist es Unrecht, wenn ein Volk ein anderes überfällt, um ihm die Freiheit und die Eigenständigkeit und die Bodenschätze zu rauben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dann ist es auch Unrecht, wenn Menschen auf ihrer Suche nach Orientierung sich selbst überlassen bleiben, anstatt das Angebot zu bekommen, Hilfe bei ihrem Schöpfer zu finden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dann ist es Unrecht, wenn Kinder ein Armutsrisiko darstellen und Eltern gezwungen sind, die Betreuung und Erziehung ihrer Kinder anderen zu überlassen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dann ist es Unrecht, wenn wir meinen, wir könnten tun und lassen, was wir wollen, anstatt zu tun, was Gott will, und zu lassen, was Er nicht will!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott, der Herr, sagt:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich habe die Erde gemacht und Menschen und Tiere, die auf Erden sind, durch meine große Kraft und meinen ausgereckten Arm und gebe sie, wem ich will.“</strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich glaube, dass das stimmt. Gott hat die Erde gemacht, und er hat sie uns Menschen zur Verwaltung anvertraut, nicht zum Besitz. Von Verwaltern wird irgendwann Rechenschaft verlangt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Darum habe ich Hoffnung: Hoffnung, dass Unrecht nicht ungesühnt bleiben wird. Aber auch Hoffnung, dass durch Gottes „große Kraft“ und durch seinen „ausgereckten Arm“ Recht wiederhergestellt wird. Jetzt schon hier und dort – und wenn der Sohn Gottes, Jesus, wiederkommt, dann endgültig und überall. Erst hier auf dieser Erde und dann im neuen Himmel und auf der neuen Erde, die Gott in Aussicht gestellt hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn das geschieht, wird Gott in der Mitte seiner Menschen wohnen, und kein Unrecht wird mehr sein und kein Leid. Ich glaube, dass das geschehen wird. Noch ist es nicht so weit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Darum bete ich zusammen mit vielen anderen: „Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.“ Und stelle ihm mein Leben zur Verfügung, damit bei mir und durch mich sein Wille schon geschehen kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und ich bete: „Unser tägliches Brot gib uns heute.“ Dabei denke ich an die vielen, die Hunger und Durst haben, nicht nur nach Brot und Wasser, sondern auch nach Gerechtigkeit. Und ich bete: „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.“ Denn ich weiß, ich habe kein Recht, irgendjemand zu verurteilen. Ich selbst werde ja immer wieder schuldig und bleibe auf Vergebung angewiesen. Aber ich verlasse mich darauf: „Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen!“ Ja, so sei es, Amen!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Volkmar Glöckner</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17262298.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Volkmar Glöckner]]></author>
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      <pubDate>Sun, 25 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein Fundament, das trägt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 2,20 – ausgelegt von Volkmar Glöckner. (Autor: Pastor Volkmar Glöckner)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 2,20 – ausgelegt von Volkmar Glöckner. (Autor: Pastor Volkmar Glöckner)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Sandesneben im Kreis Herzogtum Lauenburg ist eine alte Kirche in Gefahr: Der Hügel, auf dem die Kirche steht, droht abzurutschen. Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen sind in Planung. Die Kosten werden auf ca. 4 Millionen Euro geschätzt. Ein Bodengutachten hat ergeben, dass die Kirche im Jahr 1278 buchstäblich auf Sand gebaut wurde.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das neutestamentliche Wort aus den Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine für heute heißt:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ihr seid erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist.“ </strong>Es steht in<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"> <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Epheser2%2C20" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Epheser 2, 20</a>.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Apostel Paulus bescheinigt der christlichen Gemeinde in Ephesus ein tragfähiges Fundament. Zum einen bestand es aus der Lehre der Apostel, also aus der Verkündigung derer, die noch Jesus selbst erlebt hatten und von ihm beauftragt und gesandt worden waren. Schon von der ersten Gemeinde in Jerusalem heißt es, dass sie beständig blieben in der Apostellehre (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte2%2C42" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apg. 2, 42</a>). Durch eine besondere Begegnung mit dem auferstandenen Sohn Gottes wurde später auch Paulus ein Apostel Jesu Christi und als Lehrer und Briefschreiber ein Grundlagenleger für die gesamte christliche Kirche.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zum Fundament der Gemeinde Jesu gehörten aber auch prophetisch begabte Menschen. Das waren Menschen, die geleitet und begabt durch den Heiligen Geist der Gemeinde halfen, die Apostellehre – oder wir würden heute sagen, die biblische Lehre – in ihr Leben zu übersetzen und auf ihr Leben anzuwenden. Solche Menschen waren durch ihren Dienst den Nachfolgern Jesu eine unverzichtbare Hilfe und Ermutigung und Orientierung (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Korinther14%2C3" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Kor. 14, 3</a>).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ihr seid erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist,“ </strong>schreibt der Apostel Paulus. Ihm war es wichtig, die Gemeinde in Ephesus dazu zu ermutigen, diesem Fundament zu vertrauen. Er schreibt weiter:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Das Fundament des Hauses, in das ihr eingefügt seid, sind die Apostel und Propheten, und der Eckstein dieses Gebäudes ist Jesus Christus selbst. Er hält den ganzen Bau zusammen; durch ihn wächst er und wird ein heiliger, dem Herrn geweihter Tempel. Durch Christus seid auch ihr in dieses Bauwerk eingefügt, in dem Gott durch seinen Geist wohnt.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Epheser2%2C20-22" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Epheser 2, 20 – 22</a> </strong>nach „Neue Genfer Übersetzung“)<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Über die Jahrhunderte hinweg bis heute haben Menschen immer wieder versucht, die Fundamente der christlichen Gemeinde zu verändern. Biblische Lehre wurde mit anderen vermeintlich klügeren und moderneren Erkenntnissen und Überzeugungen vermischt. Die Inspiration durch den Heiligen Geist wurde immer wieder durch das Hören auf den Zeitgeist ersetzt. Doch eine Kirche, die auf Sand gebaut wird, ist in großer Gefahr. Ihr Grund ist nicht tragfähig und kommt leicht ins Rutschen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Sandesneben im Herzogtum Lauenburg haben sich viele Menschen zusammengetan, um ihre Kirche auf dem Berg zu retten. Die „Bergretter“ – so nennen sie sich – sind fest entschlossen, alles zu tun, um ihre alte Kirche als Hoffnungszeichen ihrer Umgebung zu erhalten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Solche Bergretter im übertragenen Sinn braucht eigentlich jede Gemeinde in unserem Land und weltweit – Menschen, die anderen ein Vorbild und ein Anstoß dafür sind, der biblischen Lehre zu vertrauen und diese Lehre in das eigene Leben hinein zu übersetzen und anzuwenden. Und die dafür auch keine Kosten und Mühen scheuen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ihr seid erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieses Fundament trägt. Wir haben Gottes Wort darauf!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Volkmar Glöckner</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17261857.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Volkmar Glöckner]]></author>
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      <pubDate>Sat, 24 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Es wird regiert]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 15,18 – ausgelegt von Hartmut Völkner. (Autor: Hartmut Völkner)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 15,18 – ausgelegt von Hartmut Völkner. (Autor: Hartmut Völkner)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Moses stimmt ein Loblied auf Gott an und sagt: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Der HERR wird König sein immer und ewig.“</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Mose15%2C18" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Mose 15,18</a>) Gerade noch hatte Pharao die flüchtenden Israeliten verfolgt, die in Ägypten Sklaven gewesen waren. Gott hatte sie nicht vergessen. Er erwählte Moses als den, der sein Volk aus der Gefangenschaft führen sollte. Als Pharao sie dann verfolgte, gingen die Soldaten im Schilfmeer unter. Israel war gerettet und das Loblied des Moses gipfelt in dem Satz: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Der HERR wird König sein immer und ewig</strong>.<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">“ </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ist das nicht eine maßlose Übertreibung? Schon wenige Wochen später murrte das Volk über die schlechten Lebensbedingungen in der Wüste, über Hunger und Durst. Und als Moses dann endlich die zehn Gebote bekam, hatte sein Bruder Aaron mit den wartenden Israeliten ein goldenes Kalb als Ersatz für Gott gebaut. Immer wieder ging das so weiter. Gott wurde angebetet, dann wieder vergessen. Er sprach durch Propheten, sie wurden gehört und bekämpft. Menschen glaubten an ihn, dann verließen sie ihn wieder. So geht es weiter bis heute. Gott wird verehrt, verspottet, gefürchtet und geliebt. So ging es auch seinem Sohn. Er wurde als der <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/HeilandErl%C3%B6ser%2FRetter/112" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Heiland</a> erkannt und als der Gotteslästerer gekreuzigt. Nach seiner Auferstehung entstand eine große christliche Bewegung. Heute sind fast die Hälfte der Deutschen Mitglied einer Kirche. Weltweit sind es etwa 28%. Gott hat bei den Menschen keinen leichten Stand. Warum wird er eigentlich ignoriert oder bekämpft, obwohl er <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Friede/6" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Frieden</a> auf Erden möchte? Ich vermute, das kommt daher, dass wir nicht gerne einen über uns haben, der alle gleich liebt und uns nicht bevorzugt. Möglicherweise lehnen Menschen die Gebote Gottes ab, weil sie sonst einen Herrn über sich anerkennen müssten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber stimmt denn der Satz, den Moses sagt und der oft in der Bibel vorkommt nicht mehr? <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der HERR wird König sein immer und ewig.“</strong> Ich denke, dieser Satz hat ungebrochene Bedeutung. Alle, die sich gegen Gott auflehnten und auflehnen, haben nur eine bestimmte Zeit. Sie sind nicht ewig. Kein Mensch ist ewig und kein irdisches Reich dauert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das wird Gott niemals zulassen. Nur der ewige Gott ist Herr über Leben und Tod. Er bleibt ewiger König. Keiner kann bis zu seinem Thron aufsteigen, keiner kann ihn töten und kein Mensch wird je allmächtig. Als Gott in seinem Sohn Jesus auf die Welt kam und man ihn tötete, hat er ihn wieder auferweckt. In jedem Gottesdienst beenden wir die Bitten an Jesus mit dem Lobpreis: Das bitten wir Dich, der Du mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebst und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und die Gemeinde sagt: Amen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Letztlich ist er alleine ewig und unbesiegbar. So könnte ich den Satz des Moses mit einem kleinen Zusatz versehen. Auf dieser Welt sieht es manchmal so aus, als ob die irdischen Machthaber ewig herrschen. Manche scheinen das auch zu glauben. Aber wenn Gott ihnen den Odem nimmt, sterben sie. Nur der HERR wird König sein immer und ewig.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kurz vor meiner Konfirmation wurde mir in einer Nacht deutlich bewusst, dass ich ja der Begegnung mit dem ewigen Gott nicht ausweichen kann. Alles, was ich versuchte, war machtlos gegen ihn. Da entschloss ich mich: Wenn ich ihm schon begegnen muss, dann will ich mich mit ihm versöhnen. Seitdem ich mit ihm befreundet bin, freut mich der Satz des Moses. „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Der HERR wird König sein immer und ewig.“</strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
 </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; text-align: center;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Sie haben Fragen zum christlichen Glauben oder zur Bibel? Fragen Sie <a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Nikodemus.AI</a>!</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><img alt="Nikodemus.AI" height="224" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1118537.jpg" width="1024" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; vertical-align: middle; border-style: none;"></a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Hartmut Völkner</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Hartmut Völkner]]></author>
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      <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Einer muss anfangen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 2,12-13 – ausgelegt von Hartmut Völkner. (Autor: Hartmut Völkner)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 2,12-13 – ausgelegt von Hartmut Völkner. (Autor: Hartmut Völkner)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Manchmal kommt es vor, dass Menschen sich versöhnen. Sie begraben alte Geschichten und gehen neu aufeinander zu. Sie fangen neu an. Das wirkt sich heilsam im eigenen Leben aus, in der Familie, bei den Kindern, bei Verwandten und Freunden. Wenn sich Menschen versöhnen, dann geschieht das erst vorsichtig und behutsam. Vor jeder Versöhnung lagen ja einmal Verletzungen und Trennung. Meistens auf beiden Seiten. Die Gründe sind unendlich, weil jeder anders verletzlich ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Meistens fängt einer an. Einer fängt an zu heilen. Einer sucht eine Lösung, ein neues Miteinander. Er legt eine Verletzungspause ein und lernt den anderen mit neuen Augen zu sehen. Das ist ein behutsamer Weg. Der andere geht darauf ein und vorsichtige Annäherung entsteht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was zwischen Menschen möglich ist, geschieht auch zwischen Gott und uns Menschen. Einer fängt an. In diesem Fall fängt immer Gott mit der Versöhnung an. Der Himmel steht offen und bietet neue Nähe, Freundschaft, Beziehung und Vergebung an. Über diese Veränderung der Beziehung zwischen Gott und den Menschen schreibt der Apostel Paulus in dem Brief an die Christen in der Stadt Ephesus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst fern wart, nahe geworden durch das Blut Christi. (</strong><a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Epheser2%2C12-13" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Epheser 2,12-13</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paulus beschreibt das Leben der Menschen in Ephesus als Menschen, die ihren eigenen Impulsen folgten. Sie waren bestimmt und geleitet von ihrem eigenen Vorteil, von Begierden, von Habsucht, Eigennutz, Egoismus, Ausbeutung und Zorn. Jeder war sich selbst der Nächste. Das Leben war ausgerichtet und bestimmt durch das eigene Ich und die Konkurrenz gegenüber anderen. Wo Gottes Geist nicht herrscht, übernehmen andere Geister die Macht. Die Bürger von Ephesus waren in dieser Welt zu Hause.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Für die Christen in Ephesus und überall auf der Welt tut sich aber eine neue heilende Verbindung auf. Gott bietet Freundschaft an. Er hat sich aufgemacht, Menschen zu suchen. Er bietet Nähe an. Die Christen in Ephesus erleben durch die Begegnung mit Jesus ein ganz unerwartetes Geschenk. Der mächtige Gott verzichtet auf Rache und Strafe. Der allmächtige Gott bietet heilende Nähe an. Er schickt seinen eigenen Sohn als Versöhner in die Welt. Das ist eine heilsame Botschaft. Gott verzichtet auf sein Recht und bietet Liebe. Das ist zu schön, um wahr zu sein, aber es ist so.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paulus spricht von der neuen Nähe. Früher waren Gott und Menschen weit entfernt. Jetzt sind sie nah. Die Brücke wird vom Himmel aus gebaut und kann von der Erde aus begangen werden. Er hat die Tür zu seiner Liebe aufgemacht und wir können hineingehen. Das Leben der Christen in Ephesus änderte sich durch diese Botschaft radikal. Sie blieben sündige Menschen, lernten aber Versöhnung mit Gott. Dadurch ergab sich vielfach die Versöhnung mit anderen. Die innere Heilung blieb nicht aus. Und so veränderte sich die gesamte Atmosphäre in der Gemeinde. Aus Ich-verliebten Menschen wurden Menschen, die Jesus-verliebt waren. Der Blick weitet sich und Menschen hatten Erbarmen und Zuwendung miteinander. Es entstand eine Gemeinschaft, die allen guttat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn Gott sich mit uns versöhnt, und wir darauf eingehen, entstehen heilende Beziehungen. Einer muss anfangen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So ist Versöhnung</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Hartmut Völkner</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Hartmut Völkner]]></author>
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      <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Was ich nicht sehe, kann ich nicht glauben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 5,6-7 – ausgelegt von Gabriele Berger-Faragó. (Autor: Gabriele Berger-Farago)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 5,6-7 – ausgelegt von Gabriele Berger-Faragó. (Autor: Gabriele Berger-Farago)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Was ich nicht sehe, kann ich nicht glauben.“ Das sagen kritische Zeitgenossen, die mit dem Glauben an Gott nichts anfangen können. Verständlich. Es ist schon etwas Besonderes, an einen Gott zu glauben, den man nicht sieht. Das sagte bereits einer der ersten Christen, der Apostel Paulus, der in seinem 2. Brief an die Gemeinde in Korinth im 5. Kapitel schrieb:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; margin-left: 35.45pt;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Solange ich noch in diesem Körper lebe, bin ich fern von Gott; denn unser Leben auf dieser Erde ist dadurch bestimmt, dass wir an ihn glauben, und nicht, dass wir ihn sehen</em>.“</strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
(<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Korinther5%2C6-7" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Kor. 5,6-7</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir Christen glauben an Gott, ohne ihn zu sehen – da machen wir uns nichts vor.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber ist das wirklich so etwas Besonderes und Ungewöhnliches? Ich glaube, das kennen Sie auch, egal ob Sie Christ, Atheist oder sonst etwas sind. Wir alle vertrauen manchmal auf Menschen und Dinge, ohne sie zu sehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Beispiel: Liebe</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bestes Beispiel ist die Liebe. Wenn mein Mann sagt, dass er mich liebt, kann ich das nur glauben. Ich kann wohl kaum sein Gehirn aufschneiden, um dort seine Liebe zu sehen – wo wäre die überhaupt sichtbar? Trotzdem weiß ich, dass mein Mann mich liebt – ohne es wissenschaftlich beweisen zu können.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> Ich weiß es aus 1000 Kleinigkeiten: Wie er mich anschaut, umarmt, mir zuhört, mir treu ist, mich unterstützt – all das zeigt mir seine Liebe so klar, dass ich ihrer gewiss bin.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Gottes Liebe sichtbar</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Genauso ist es eigentlich auch mit Gott. Auch, wenn ich seine Existenz und Liebe nicht sehen oder wissenschaftlich beweisen kann, so sehe und spüre ich es doch jeden Tag, dass Gott da ist …dass er <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">für mich</em> da ist: der Sonnenaufgang, die Ermutigung bei Schwierigkeiten, Kraft, wenn ich krank bin, Freunde und Gemeinde, sein Wort, seine Treue und Vergebung, und so vieles mehr – all das macht mich gewiss, dass Gott mich liebt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Vergleich mit dem Wind</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus hat Gott und sein Wirken mal mit dem Wind verglichen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; margin-left: 1.0cm;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen genau; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt.“</em><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
(<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes3%2C8" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Johannes 3,8</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Obwohl man den Wind selbst nicht sehen kann, sieht und spürt man doch seine Auswirkungen und kann ihn sogar in km/h messen. Gott sehe ich genauso wenig, aber seine Auswirkungen sind auf Schritt und Tritt sichtbar: in der Natur, in der Welt, in meinen Mitmenschen, in meinem Leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Zweifel</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das heißt nicht, dass zum Glauben nicht manchmal auch Zweifel dazugehören.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott ist und bleibt unfassbar, nicht greifbar, gelegentlich scheinbar stumm und manchmal nur schemenhaft erkennbar. Und so muss es auch sein. Denn wäre Gott für uns Menschen sichtbar, erklärbar und wissenschaftlich beweisbar, dann wäre er nicht mehr Gott, sondern ein billiger Hosentaschengötze. Gott steht per Definition über allem und ist als Schöpfer des Universums außerhalb des Geschaffenen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Daraus folgt logisch, dass ich kleines Menschlein ihn und sein Wesen, sein Handeln, Reden und Schweigen nicht immer verstehe; dass ich ihn nicht be-greifen kann. Und dass ich deshalb manchmal an ihm zweifle.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber das ist okay, denn wenn er wirklich existiert und Gott ist, dann steht er auch da drüber und kann mein Fragen und Zweifeln aushalten. So, wie der Wind trotzdem weht, ob ich ihn sehe oder nicht, egal ob ich seine Existenz anzweifle – so bleibt Gottes Da-Sein und seine Liebe bestehen, ob ich sie glaube oder bezweifle.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Deshalb darf ich zweifeln und diesen Zweifeln nachgehen, nach Antworten suchen und mit Gott ringen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Gewissheit</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Schön ist es, wenn am Ende des Zweifelns und Ringens stets doch wieder die Gewissheit steht, dass Gott mich nicht verlassen hat. So habe ich es häufig erlebt: In allen Lebens- und Glaubenskrisen, in und nach allem Zweifeln hat Gottes Liebe immer gewonnen und wurde mir wieder neu gewiss.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Trost</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Daraus lässt sich Halt und Trost schöpfen, auch für die nächste Krise, auch für die dunklen Tage im Leben. So, wie es der Apostel Paulus in der Einleitung zum bereits zitierten Vers aus dem 2. Korintherbrief schreibt:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; margin-left: 35.45pt;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„So sind wir denn allezeit getrost und wissen:</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; margin-left: 35.45pt;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Solange wir noch in diesem Körper leben, sind wir fern von Gott; denn wir leben im Glauben und nicht im Schauen. Aber wir rechnen fest damit, eines Tages bei Gott zuhause zu sein.“ </strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
(<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Korinther5%2C6-8" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Kor. 5,6-8</a>)</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Gabriele Berger-Farago</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Gabriele Berger-Farago]]></author>
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      <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Der Unterschied zwischen Bibel und Märchen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Petrus 1,16 – ausgelegt von Gabriele Berger-Faragó. (Autor: Gabriele Berger-Farago)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Petrus 1,16 – ausgelegt von Gabriele Berger-Faragó. (Autor: Gabriele Berger-Farago)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Woher weiß ich, dass wahr ist, was in der Bibel steht?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Viele Menschen halten die Bibel für ein Märchenbuch. Ehrlich gesagt kann ich das verstehen. In Märchen passieren Dinge, die es in Wirklichkeit nicht gibt:</p>

<ul style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">
<li style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">geküsste Frösche verwandeln sich in Prinzen;</li>
<li style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Feen können zaubern</li>
</ul>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein wenig Ähnliches findet sich auch in der Bibel:</p>

<ul style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">
<li style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">ein Toter wird wieder lebendig;</li>
<li style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Jesus verwandelt Wasser in Wein</li>
</ul>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wo ist der Unterschied?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Unter anderem sind es vier Dinge, die ein Märchenbuch und die Bibel voneinander unterscheiden:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der 1. Unterschied ist der <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Autor</strong>:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die deutschen Volksmärchen sind 1812 von den bekannten Gebrüdern Grimm veröffentlicht worden; diese sind jedoch nicht die Autoren, sondern nur die Sammler der Geschichten, die über Jahrhunderte von Generation zu Generation weitererzählt wurden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit der Bibel verhält es sich teilweise ähnlich. Sie besteht aus insgesamt 66 Büchern von unzähligen Autoren zwischen ca. 1000 v.Chr. bis etwa 100 n.Chr. Manche dieser Bibel-Bücher stammen direkt vom Autor; andere sind Sammlungen von Geschichten, die vorher mündlich tradiert wurden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun müsste man erwarten, dass die Bücher der Bibel aufgrund der großen Zeitspanne und der vielen verschiedenen Autoren völlig ohne Zusammenhang sind – genauso wie die Grimms Märchen, bei denen eines nichts mit dem anderen zu tun hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">2. Unterschied: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Gesamtzusammenhang</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dem ist allerdings nicht so. Die vielen Bücher der Bibel verbinden nicht nur einzelne Themen, sondern letztlich ergibt die ganze Bibel einen großen Gesamtzusammenhang. Dies deutet darauf hin, dass trotz der vielen menschlichen Autoren <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">ein</em> Autor hinter der Bibel steht; Glaubende sehen Gott als diesen übergeordneten Autor.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber was ist denn dieser Gesamtzusammenhang? Kurz gefasst beschreibt die Bibel die Geschichte Gottes mit den Menschen: Er schuf sie, er liebt sie trotz ihrer Abwendung von ihm. Er sorgt – teilweise mit übernatürlichen Wundern – nicht nur <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">für</em> sie, sondern er sorgt mithilfe seines Sohnes Jesus Christus auch dafür, dass sie in Beziehung mit ihm treten können. So können die Menschen mit Hoffnung leben und sterben – weil sie wissen, dass die Liebe Gottes sie über den Tod hinaus trägt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">3. Unterschied: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Aussageabsicht</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese knappe Zusammenfassung der Bibel macht deutlich, dass sie noch etwas von Märchen unterscheidet, nämlich als drittes die <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Aussageabsicht</strong>: Die gesamte Bibel ist eine große Einladung Gottes an den Menschen, ihm zu vertrauen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Natürlich haben auch Märchen ein interessantes Ziel: Sie wollen uns einerseits unterhalten, und andererseits etwas lehren. Z.B., dass wir immer schön fleißig sein sollen wie bei „Frau Holle“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Allerdings haben sie keinen rettenden Aspekt, der uns im Leben und im Sterben trägt, wie es die Bibel beansprucht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jetzt bin ich wieder bei der ursprünglichen Frage: Kann ich diesen Geschichten und somit der Gesamtaussage der Bibel vertrauen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">4. Unterschied: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Augenzeugen</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hier hilft der 4. Unterschied zu Märchen weiter:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Geschichten der Bibel beruhen auf <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Augenzeugenberichten</strong>. Diese Zeugen haben unglaubliche Dinge mit Gott erlebt. Die Augenzeugen der Wunder und der Auferstehung Jesu waren sogar bereit, dafür zu sterben; sie beharrten darauf, dass die Dinge genau so passiert sind, wie sie es erlebt und berichtet haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So schreibt Petrus, der bekannteste Jünger Jesu, im 1. Kapitel seines 2. Briefs an die Gemeinde:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; margin-left: 14.2pt;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;"><sup style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; position: relative; font-size: 75%; line-height: 0; vertical-align: baseline; top: -0.5em;">16</sup></em><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;"> Denn wir sind nicht ausgeklügelten Märchen gefolgt, als wir euch von der Kraft und dem Kommen unseres Herrn Jesus Christus erzählt haben; sondern wir haben seine Herrlichkeit mit eigenen Augen gesehen.</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
„Soll ich das wirklich glauben?“, fragen Sie sich jetzt vielleicht. Gibt‘s Gott echt? Und wenn ja, hat dieser Gott wirklich persönliches Interesse an mir?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich schlage Ihnen zur Beantwortung dieser Frage ein Experiment vor: <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Wenn</em>‘s Gott gibt und er Interesse an Ihnen hat, dann müsste er reagieren, wenn Sie zu ihm sprechen. Wenn es ihn <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">nicht</em> gibt, dann wird es keine Reaktion geben. <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Ob, wann</em> und <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">wie</em> Gott reagiert – durch ein Wunder oder ganz alltäglich, durch eine Stimme oder in ihrem Herzen, durch einen Menschen oder ein Ereignis – lassen Sie sich überraschen … wie bei einem echten Experiment. Sie werden trotzdem wissen, dass es Gott ist, wenn er auf seine Weise reagiert.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was hindert Sie? Probieren Sie’s aus!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Mehr zum 2. Petrusbrief:</strong></p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/lGtu3NVEkT4" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/lGtu3NVEkT4" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/lGtu3NVEkT4" title="Buchvideo: 2. Petrus" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: 2. Petrus</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Gabriele Berger-Farago</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17258118.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Gabriele Berger-Farago]]></author>
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      <pubDate>Tue, 20 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Abenteuer mit Gott]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 6,63 – ausgelegt von Dieter Opitz. (Autor: Dieter Opitz)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 6,63 – ausgelegt von Dieter Opitz. (Autor: Dieter Opitz)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Ihr könnt Abenteuer mit Gott erleben!“ Ein Satz, den ich bis heute nicht vergessen habe. Ich habe ihn im Konfirmandenunterricht gehört. Unser Pfarrer hat ihn uns Konfis gesagt. Er hat uns viele Geschichten erzählt. Von erhörten Gebeten und besonderen Erlebnissen mit Gott, eben von Wundern. Unser Pfarrer hat uns immer wieder gesagt: „Auch ihr könnt ähnliche Geschichten erleben, wenn ihr, wie ich, an Jesus glaubt.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich habe ihm diesen Satz abgenommen. Und ich habe tatsächlich Ähnliches wie er erlebt. Persönliche Erfahrungen mit Gott. Wunder. Auch das größte, das überwältigendste, das unglaublichste Wunder: Gott redet – mit mir! Ich habe im Laufe meines Lebens immer wieder erfahren: Gott will mit mir reden – aus Liebe zu mir. Und will das mit jedem Menschen tun, der an Jesus glaubt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er hat zu mir geredet. Wie durch Sätze, die er in den Evangelien gesagt hat. Die sind zwar 2000 Jahre alt. Aber nicht veraltet, sondern immer noch gültig. Sie haben mich in den verschiedensten Situationen meines Lebens angesprochen. Und ich habe gewusst: Diese Worte gelten auch mir. Nicht nur den Menschen, zu denen Jesus sie vor 2000 Jahren gesprochen hat. Gott selber, sein Geist, sagt die Bibel, haben diese uralten Worte für mich lebendig gemacht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus hat einmal zu seinen engsten Freunden gesagt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben.“</strong> Sie finden diesen Satz im Evangelium nach Johannes in Kapitel 6 Vers 63. Seine Worte sind also erstens Geist. Gemeint ist der Geist Gottes. Jesu Worte sind also mehr als religiöse Gedanken, mehr als Meinungen oder Mutmaßungen über Gott. In seinen Worten begegnet mir Gott selber. Eben durch seinen Geist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und Jesu Worte sind zweitens Leben. Sie schenken Leben. Denen, die sie hören und sie glauben. Dies ist ein anderes Leben als unser biologisches Leben. Es gibt noch ein Leben mit einer ganz anderen Qualität. Davon redet Jesus hier. Das ist Leben mit Gott, in Verbindung mit ihm, eben mit seinem Geist, im Bewusstsein seiner Liebe, seiner Nähe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Meine Nachttischlampe funktioniert nur dann, wenn der Stecker in der Steckdose steckt. Nur dann lebt sie gewissermaßen. So ist es auch bei einem Menschen. Erst wenn er mit der „Energiequelle“ Gott verbunden ist, wenn Gott den Stecker reingesteckt hat, dann lebt er. Das heißt, dann hat er das Leben, das sein Schöpfer ihm zugedacht hat. Und dieses Leben beginnt damit, dass Jesus mit einem Menschen redet und er seinen Worten Glauben schenkt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich weiß noch genau, wie das bei mir war. Ich war 15 Jahre alt. Ich habe gewusst: Ich habe keine Verbindung mit Gott. Bin getrennt von ihm durch meine Schuld. Aber dann hat Gott den Stecker reingesteckt. Er hat zu mir in einem Satz in der Bibel gesprochen. Der steht im <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm103" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 103</a>: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Der dir alle deine Sünden vergibt…“ Dieser Satz hat mich tief bewegt. Ich habe gewusst. Da redet Gott. Und zwar mit mir! So hat meine Abenteuerreise mit Jesus begonnen. Ich weiß: Der Beginn dieser Reise ist bei jedem anders. Wichtig ist nur, dass sie beginnt. Dass ein Mensch die Stimme Gottes hört. Das Angebot seiner Liebe und Vergebung. Durch die Worte von Jesus. Und dass er diesen Worten glaubt.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Dieter Opitz</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Dieter Opitz]]></author>
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      <pubDate>Mon, 19 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Kein frommer Wunsch]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Johannes 1,3 – ausgelegt von Dieter Opitz. (Autor: Dieter Opitz)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Johannes 1,3 – ausgelegt von Dieter Opitz. (Autor: Dieter Opitz)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie begrüßen Sie Ihre Mitmenschen? Mit einem höflichen „Grüß Gott“ oder „Guten Tag“, einem saloppen „Hallo“ oder einem knappen „Hi“?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Einen ganz besonderen Gruß finde ich in der Bibel. Er lautet: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Es wird mit uns sein Gnade, Barmherzigkeit und Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, in Wahrheit und Liebe.“</strong> Stammt von dem Jünger Johannes, also einem der 12 engsten Vertrauten von Jesus. Und steht in seinem 2. Brief Vers 3. Klingt wie ein frommer Wunsch. Ist es aber nicht. Johannes wünscht den Briefempfängern nicht Gnade, Barmherzigkeit und Frieden. Sondern er schreibt: Es wird Gnade, Barmherzigkeit und Frieden mit uns sein. Johannes ist sich da ganz sicher. Warum nur? Weil Gnade, Barmherzigkeit und Friede von „Gott dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters“ kommen. So schreibt er. Der Apostel ist sich sicher: Jeder, der an Jesus, den Sohn Gottes, glaubt, hat Gnade, Barmherzigkeit und Friede.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Johannes verspricht keine handfesten Sachen wie Gesundheit, Wohlstand und Anerkennung bei Menschen. Sondern Gnade, Barmherzigkeit und Friede. Aber ich bin mir sicher: Genau danach sehnt sich im Grunde seines Herzens jeder Mensch: nach dieser bedingungslosen Gnade Gottes. Es ist eine ganz besondere Gnade. Seine liebende Gnade gilt ohne Vorleistung. Seine vergebende Gnade löscht alle Schuld aus. Seine helfende Gnade heilt die tiefsten Wunden. Seine übergroße Gnade lässt auch ein verpfuschtes Leben gelingen. Seine treue Gnade gilt auch, wenn Menschen sich von mir abwenden und wenn ich mich selbst nicht mehr leiden kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Gnade hat Jesus gepredigt und gelebt. Deshalb sind sie ja in Scharen zu ihm gekommen: die Ausgestoßenen, die Verachteten, die hoffnungslos Kranken, die Versager, die in Sünde und Schuld verstrickten. Sie haben von ihm gehört und erfahren: Bei Jesus bekommen sie Gnade. Durch ihn kann das Leben neu anfangen, und wenn es noch so sehr verdorben und kaputt ist. Bei ihm gibt es keine hoffnungslosen Fälle.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bei ihm gibt es auch Barmherzigkeit. Das ist für mich eine befreiende Botschaft in einer oft so unbarmherzigen Welt. Es gibt unbarmherzigen Konkurrenzkampf im Beruf und unbarmherziges Mobbing in den sozialen Medien. Jesu Gnade ist barmherzig. Das heißt sie kommt nicht von oben herab. Sie ist nicht gönnerhaft. Sondern sie kommt von Herzen. Weil Jesus sich nicht über andere Menschen gestellt hat. Er hat sich immer auf die gleiche Ebene wie sie begeben. Er hat niemand verachtet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Botschaft von der barmherzigen Gnade hat Johannes weitergesagt. Alle, die bis heute im Auftrag Jesu unterwegs sind, tun dies. Sie sagen allen, die es hören wollen, und ich tue es auch: Gott ist jedem Menschen gnädig und barmherzig, um Jesu willen. Auch wenn er noch so kaputt ist. Auch wenn er noch so Schlimmes erfahren hat. Auch wenn er noch so schuldig ist. Es ist alles gut zwischen ihm und Gott. Er hat Frieden mit Gott. Es steht nichts mehr zwischen ihm und Gott. Das ist kein frommer Wunsch, sondern eine Wirklichkeit. Eine Wirklichkeit zum Nehmen, zum Glauben.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Dieter Opitz</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Dieter Opitz]]></author>
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      <pubDate>Sun, 18 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Wenn Störer kommen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 10,47 – ausgelegt von Uwe Bertelmann. (Autor: Uwe Bertelmann)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus kommt gerade aus der Stadt Jericho heraus. Begleitet von einer riesigen Menge von Fans. Am Wegrand sitzt ein Bettler. Ein Blinder. Bartimäus, Sohn des Timäus. Der saß da vermutlich immer – Hauptverkehrsstraße. Für die meisten Menschen zwangsläufig Fußgängerzone. Reittiere waren zu teuer. Optimaler Standort. Sehen kann er nicht – aber um so besser hören. Bekommt in Gesprächsfetzen immer wieder den Namen „Jesus“ mit. Als er begreift, dass dieser Jesus von Nazareth wirklich irgendwo in der Nähe sein muss, tut er das Einzige, was er kann. Hinrennen geht ja nicht. Also schreit er: <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner!“ </em>– so steht es im Markusevangelium, Kapitel 10,47.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus ist vielleicht gerade in einem Gelehrten-Gespräch mit dem Rabbiner von Jericho – oder mit sonst wem. Die Menge, die mitläuft, will das mitkriegen. Rein akustisch gar nicht leicht. Hauptverkehrsstraße, Menschenmenge – da muss man schon dicht dranstehen. Und jetzt diese völlig überflüssige Geräuschemission von der Seite. „Jetzt sei doch still. Wir diskutieren gerade über …“ Jesus bleibt stehen. Gibt Anweisung, Bartimäus herzubringen. Jetzt <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">kann </em>Bartimäus aufspringen und zu Jesus rennen – jetzt weiß er, dass sich ihm niemand in den Weg stellen wird.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ein Grund, dass Menschen davon abgehalten werden, zu Jesus zu kommen, sind bisweilen seine Fans und Anhänger, seine Jünger und die Begeisterten. „Lasst die Kinder zu mir kommen“, sagt Jesus nicht, weil die Kinder dazu nicht in der Lage gewesen wären oder keine Lust gehabt hätten – nein. Sie wurden abgehalten. Und immer, wenn Jesus so etwas mitbekommt, ist seine Reaktion sehr deutlich. So wie hier.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und heute? Soziologen, die unsere Gesellschaft erforschen, sagen uns, dass in Kirchen fast egal welcher Couleur von zehn gesellschaftlichen Milieus acht faktisch kaum zu finden sind. Wo sind sie?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Liegt es daran, dass die, die bereits da sind, lieber unter sich bleiben? Haben die anderen gar keine Chance? Menschen, deren Leben vielleicht alles andere als gerade verlaufen ist. Die ganz anders ticken. Die Probleme mitbringen – und dann sogar noch Hilfe brauchen. Bis hin zu dem Wohnsitzlosen, der zur Gemeindefeier kommt, weil es da was zu essen gibt. Wir sind in der Regel anständiger als die Jesus-Fans damals. Die meisten würden nicht sagen, „du darfst nicht kommen“. Aber unsere schöne Versammlung stören – das geht dann doch zu weit. Und beim Gemeindecafé wird vornehmer Sicherheitsabstand gehalten. Essen kann er auch alleine – so wie der riecht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Oder sind die, die da sind, so mit sich selbst beschäftigt, dass sie schlicht nicht merken, dass da jemand einige Male im Gottesdienst war und schlicht keinen Kontakt bekommen hat? Dass er nicht reingekommen ist in die Gruppen und Grüppchen der Gemeinde – trotz aller schön aufgemachten Programme? Dass er einfach nicht gesehen wurde und deswegen wegbleibt?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bin ich so in meiner eigenen Bubble, dass ich Menschen jenseits davon gar nicht mehr wahrnehme? Bin ich so mit „meinen Leuten“ ausgelastet, dass ich für andere gar keine Zeit mehr habe? Muss Jesus mir vielleicht auch sagen: „Lass ihn – oder sie – zu mir kommen!“ Oder: „Steh ihm wenigstens nicht im Weg!“?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus schreitet ein. Er hört Bartimäus. Er sieht ihn. Er kennt sein Herz. Er widmet ihm Zeit. Hört ihm zu. Heilt ihn.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das möchte ich mir zum Vorbild nehmen. Ich möchte mich stören lassen, wenn Jesus Menschen zu mir schickt. Wenn solche „Störer“ kommen, möchte ich sie sehen – und ihnen wenigstens nicht im Wege stehen. Ihnen Vielleicht sogar helfen auf dem Weg zu Jesus.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Uwe Bertelmann</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Uwe Bertelmann]]></author>
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      <pubDate>Sat, 17 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gegenprogramm zu Hass und Gewalt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Sacharja 8,23 – ausgelegt von Uwe Bertelmann. (Autor: Uwe Bertelmann)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Meine Stadt befindet sich im Ausnahmezustand. Es ist der 29.11.2025, in Gießen wird die neue Jugendorganisation der AfD gegründet. Mehrere zig-tausend Demonstranten, 5.000 Polizisten. Steine sollen geworfen worden sein. Wasserwerfer kommen zum Einsatz. Ein Demonstrationszug führt in der Nähe meines Büros vorbei. Ich arbeite in einem christlichen Verlag – hoffentlich bleiben alle Steine dort, wo sie hingehören. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was wäre, wenn diese vielen tausend Leute plötzlich zu uns kämen? Um unsere Bücher zu kaufen. Oder noch besser: Wenn die verschiedenen Demonstrationszüge die Gießener Johanneskirche zum Ziel hätten? Weil die Menschenmassen Gott suchen und ihn dort zu finden hoffen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Klingt surreal, unwirklich. Genau so eine surreale Situation kündigt aber der Prophet Sacharja an: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist</em>. (</strong><a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Sacharja8%2C23" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Sacharja 8,23</a>). Sagen Menschen aus allen Völkern der Welt, von denen sich zehn an einen jüdischen Mann klammern. Sie ziehen nach Jerusalem. Weil dort der Gott Israels wohnt. Um bei diesem Gott Schalom, Frieden, zu finden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die reale Situation Sacharjas: das Volk Israel ist gerade aus dem babylonischen Exil zurückgekommen. Ein kleines Häufchen. Mit Mühe und Not konnte ein Stadtmäuerchen um die Hauptstadt Jerusalem herum fertig werden. Also: Um das herum, was von Jerusalem noch übrig war. Der großartige Tempel, den König Salomo hatte bauen lassen, war jedenfalls eine Ruine.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Vision von Sacharja: Ein unwirkliches Szenario – damals, 500 v. Chr., ebenso wie heute. Wie anders würde unsere Welt aussehen, wenn nicht mehr Menschen mit Steinen oder Schlagstöcken aufeinander losgehen würden. Wenn sie miteinander zu Gott ziehen würden. Das wäre doch mal ein Gegenprogramm zur derzeitigen, oftmals nicht so erquicklichen Realität.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gegenprogramm: Wenige Tage vor den Massendemos in Gießen. Ein Gottesdienst der Ev. Allianz im Wetzlarer Dom. Sechs Politiker unterschiedlicher Parteien bekennen sich zu ihrem christlichen Glauben und werden von Menschen aus ganz verschiedenen Gemeinden gesegnet. Vielleicht 300 oder 500 Besucher. Gemessen an dem, was in Gießen mobilisiert wurde vielleicht nur ein kleines Häuflein. Aber trotzdem ein starkes Signal.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Als in Gießen Ausnahmezustand war, waren einige Kirchen bewusst als Rückzugsorte geöffnet – dorthin konnten sich Menschen zurückziehen, aufwärmen, beten, miteinander ins Gespräch kommen. Auch da waren wahrscheinlich nicht die Massen zu finden. Aber es war ein Zeichen, dass es auch anders geht. Gegenprogramm!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist gar nicht das Problem, dass die Menschenmassen den Kirchen gerade nicht die Bude einrennen. Sacharja sieht, <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">was </em>am Ende sein wird. – Nicht <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">wann </em>dieses Ende sein wird.  Aber ich kann jetzt schon Gegenprogramm leben. Dazu beitragen, den Hass aufeinander zu verringern. Wie bin ich in Sozialen Netzwerken unterwegs, in der Familie, im Bekanntenkreis, in der Gemeinde, z. B. wenn das Gespräch auf politische Themen kommt. Wird da Gegenprogramm sichtbar? – Gottes Liebe, die unabhängig von allen Überzeugungen jedem Menschen gilt?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Natürlich habe ich meine Überzeugungen, zu denen ich auch stehe. Und zum „Gegenprogramm“ gehört auch, bei Unrecht laut „Stopp“ zu sagen. Aber spürt man, dass die Liebe Gottes mich motiviert? Oder möchte ich einfach Recht haben? Oder – gerade in Sozialen Netzwerken – einfach mal Frust ablassen? Ich möchte Gegenprogramm leben! In meinem ganz kleinen Rahmen. Das wird vielleicht nicht Massen mobilisieren – aber vielleicht auf Menschen ansteckend wirken.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Uwe Bertelmann</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Uwe Bertelmann]]></author>
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      <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Alle Völker]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 15,4 – ausgelegt von Gesine Möller. (Autor: Gesine Möller)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In dem Roman „In 80 Tagen um die Welt“ reist ein englischer Gentleman aufgrund einer Wette von London aus um die ganze Welt. Er entdeckt die Erde in ihrer üppigen Vielfalt. Am Ende kommt er sogar noch einen Tag früher als geplant zurück, weil er gegen den Uhrzeigersinn gereist ist und gewinnt damit die Wette. Was für ein Abenteuer. Laut Wikipedia gibt es derzeit 205 Staaten auf der Erde. Ungefähr 8,23 Milliarden Menschen leben auf unserem Planeten, eine stetig wachsende Zahl. Sie sprechen verschiedene Sprachen, haben unterschiedliche Kulturen und sind auf 7 Kontinenten verteilt, je nach Zählung 5 Kontinente. Was in dem Roman so spannend verpackt erzählt wird, sind die Begegnungen mit anderen Völkern, Kulturen, Sitten, Bräuchen und Religionen. Dabei streift er ja bloß ein paar von ihnen. Deutlich wird auf jeden Fall, dass es eine große Herausforderung ist, mit dieser Vielfalt und Unterschiedlichkeit umzugehen. Verständigung und Verstehen ist keine Selbstverständlichkeit. Die Welt ist bunt. Die Bevölkerung der Erde so unterschiedlich. So ungleich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und nun lese ich diesen Vers aus der <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Offenbarung15%2C4" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Offenbarung des Johannes 15,4</a>: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ja, alle Völker werden kommen und anbeten vor dir, denn deine Urteile sind offenbar geworden.“</strong> Unvorstellbar – kann ich da nur sagen. Alle Völker werden kommen. Alle werden anbeten. Angelockt von der göttlichen Barmherzigkeit und Gnade. Seine Urteile sind offenbar. Und offenbar so verlockend, dass sie wie ein Magnet die Menschen anziehen. Weil es Gerechtigkeit gibt. Ob sie in verschiedenen Sprachen anbeten werden? Ob sie in verschiedenen Gruppen zusammenstehen werden? Ob sich die unterschiedlichen Völker untereinander verständigen können? Das steht da nicht...Ich könnte mir vorstellen, dass es zu diesem Zeitpunkt gar keine Rolle mehr spielt, woher ich komme. Welche Sprache ich spreche, welche Hautfarbe ich habe und so weiter. Weil viel wichtiger ist, dass dann alle zusammen Gott anbeten werden. Sie werden vor Gott stehen und ihn anbeten. Alle haben nur noch das Eine oder besser gesagt, den Einen im Sinn. Gott. Es zieht alle zu diesem einem Ort, an dem Gott wohnt. Denn es wird eine Zeit geben, da wird Gott bei den Menschen wohnen. Auch das steht in der Johannesoffenbarung. Gott wird direkt unter uns sein. Dann werden alle Unterschiede nicht mehr zur Trennung führen, zu Missverständnissen oder sogar zu Konflikten und Kriegen. Nein. Die Unterschiede werden ein Zeichen der Vielfalt und Fülle Gottes sein. Ein Abbild seiner Vollkommenheit und Größe. Ich denke, es wird ein Staunen geben, wer noch alles zu Gott gehört. Ich bin überzeugt, dass es ein harmonischer Lobgesang sein wird, der dann über die Erde schallt. Und immer mehr Völker werden zu diesem Ort strömen, angelockt von der Melodie. Alle Völker sogar! Alle!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist eine hoffnungsvolle Zukunftsmusik, die mir jetzt schon in den Ohren klingt und das Herz beschwingt. Denn es macht Mut, schon heute daran zu glauben, dass ich einmal gemeinsam mit allen anderen zusammen sein werde, um Gott zu loben. Dass es eine Zeit geben wird, wo uns die Liebe zu Gott verbindet. Diese Zeit ist nicht irgendwann. Die Zeit ist schon jetzt. Mit Jesus Christus hat diese Zeit schon begonnen. Heute kann ich es leben. Heute kann ich es erleben. Gott ist da.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Gesine Möller</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Gesine Möller]]></author>
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      <pubDate>Thu, 15 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Worte des Lebens sind brandgefährlich]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 5,19-20 – ausgelegt von Gesine Möller. (Autor: Gesine Möller)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 5,19-20 – ausgelegt von Gesine Möller. (Autor: Gesine Möller)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Schluss damit, mit diesen Aufrührern! Mit Neppern, Schleppern, Bauernfängerei! Die Apostel <a href="https://www.ekd.de/Petrus-Basiswissen-Glauben-11516.htm" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Petrus</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_(Apostel)" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Johannes</a> werden weggesperrt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ihre Anwesenheit bewirkt in der Bevölkerung Jerusalems einen Aufbruch. Die Menschen brechen auf, um die Apostel zu hören und zu erleben. Es heißt, dass sie sich mit ihren Matten an die Straße legten, um wenigstens vom Schatten der vorübergehenden Apostel berührt zu werden. Wo die Apostel gehen und stehen, geschehen Wunder. Menschen werden geheilt. Sie kommen zum <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Glaube/11" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Glauben</a> an den auferstandenen Jesus Christus. Das kann der Hohe Rat nicht länger dulden. Besser ist es, wenn man diese Unruhestifter von der Bildfläche verschwinden lässt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Hohe Rat lässt sie ins Gefängnis werfen. Sie können es nicht ertragen, dass der Name Jesu weiterhin verkündigt wird. Für seinen Tod hatten sie schließlich gesorgt, damit der ganze Rummel um ihn endlich aufhört. Aber, das Wort von Gottes Erlösung durch seinen Sohn ist nicht totzukriegen. Auch nicht, indem man seine Boten wegsperrt oder schlimmer noch, wenn man sie tötet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott schickt seinen himmlischen Boten: einen Engel des Herrn. Dieser tritt in die Gefängniszelle und öffnet den Aposteln die Tür, so schildert es Lukas in <a class="bibleserver extern" href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte5%2C19" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apostelgschichte 5,19</a>. Sie haben einen wichtigen Auftrag zu erfüllen. Sie sollen weiterhin im Tempel zum Volk reden. Die Botschaft ist so dringend und wichtig, dass es sogar ein Wunder wert ist. In <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte5%2C20" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apostelgeschichte 5, 20</a> heißt es „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Worte dieses Lebens</strong>“ sollen sie verkündigen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Botschaft hat eine solche Kraft, dass sie sich nicht mehr aufhalten lässt. Sie breitet sich in ganz Jerusalem aus. Wie ein Lauffeuer. Und das ist erst der Anfang. Weit über die Grenzen Jerusalems hinaus wird sich die Botschaft von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, verbreiten. Begleitet von Heilungen und Bekehrungen. Die Menschen kommen zum Glauben an den Sohn Gottes. Sie bekennen sich zu Jesus Christus. Worte des Lebens hatte Jesus der Frau am Brunnen gesagt, die vor lauter Freude alles stehen und liegen ließ und anfing, im Dorf von Jesus zu erzählen. Worte des Lebens sprach Jesus zu Petrus, sodass dieser nicht gehen wollte, obwohl viele sich von Jesus abwandten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Worte des Lebens sind so voller Kraft und Stärke, sie lassen denjenigen, der sie hört, nicht mehr los. Sie entfesseln eine Dynamik, die alle Ketten sprengen und Gitterstäbe auseinanderbiegen. Um das zu erleben, muss ich nicht im Gefängnis sitzen. Auch Lebensumstände können wie Mauern um mich sein. Beziehungen können mich gefangen halten. Süchte, Krankheiten all das sind wie ein Gefängnis und verhindern, dass ich das Leben und volles Genüge habe. Worte des Lebens, die Jesus zu mir spricht, haben die Kraft mich davon zu befreien. Darum ist die Botschaft von Jesus Christus auch so brandgefährlich. Jesus sagt von sich selbst: ich bin das Leben. Das kann ein Herz in Brand setzen kann. Das lässt Ströme lebendigen Wasser hervorbrechen. Das zerschlägt Fesseln und Mauern. Gott sein Dank! Die Worte des Lebens sind lebendig und machen lebendig. Immer noch und unaufhaltsam.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Gesine Möller</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Gesine Möller]]></author>
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      <pubDate>Wed, 14 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wer mich ehrt, den ehre ich]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Samuel 2,30 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Samuel 2,30 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ist Ihnen schon einmal eine öffentliche Ehrung zu teil geworden? Ich meine: So richtig, mit Urkunde, Laudatio und vor versammelter Mannschaft? So eine Ehrung kann ein gutes Gefühl, aber auch jede Menge Aufregung auslösen, wenn plötzlich alle Blicke auf einen selbst gerichtet sind. Man steht dann im Zentrum der Aufmerksamkeit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Runde Dienstjubiläen von langjährigen Mitarbeitern oder herausragende Leistungen sind typische Anlässe für Ehrungen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich finde es gut, wenn jemand öffentlich wertgeschätzt wird. Es ist eine schöne Geste, die mich an den weisen Rat eines älteren Unternehmers erinnert. Der hatte mir einmal ans Herz gelegt: Wenn du Mitarbeitende beim Gutes tun erwischst, dann lobe sie so, dass es die Kollegen mitbekommen. – Was ich damals nicht wusste: Ein öffentliches Lob wirkt sehr viel nachhaltiger als Tadel.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das führt mich zu einem bemerkenswerten Satz, den die Bibel überliefert. Im 1. Buch des Propheten Samuel, Kapitel 2 überbringt ein namenloser Mann Gottes vor zirka 3.200 Jahren dem steinalten Priester Eli eine ernste Botschaft von Gott. In Vers 30 heißt es:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Der HERR spricht: Wer mich ehrt, den will ich auch ehren; wer aber mich verachtet, der soll wieder verachtet werden</strong>. <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Samuel2%2C30" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Samuel 2, Vers 30</a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieser Satz fasst die Tragik eines Mannes zusammen, der nicht die Kraft aufbringt, dem verwerflichen Treiben seiner beiden Söhne Einhalt zu gebieten. Hofni und Pinhas, so heißen die Söhne von Eli, missbrauchen ihr priesterliches Amt, indem sie Menschen regelmäßig übervorteilen. Über Jahre hinweg bereichern sie sich an dem, was als Opfer Gott geweiht ist. Gott missfällt das und so spricht er ein hartes Urteil.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hofni und Pinhas werden von der Ausübung des priesterlichen Amts disqualifiziert. Aber auch Eli ist schuldig. Gott wirft ihm vor, dass er seine Söhne gewähren lässt, wo er einschreiten müsste.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit anderen Worten: In Gottes Augen ist Elis Nichtstun genauso verwerflich wie die bösen Handlungen seiner beiden Söhne.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was lehrt mich diese Begebenheit?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zunächst einmal werde ich mir bewusst, dass Gottes Urteil in eine bestimmte Situation hineingesprochen worden ist. Ich lebe in einer anderen Zeit. Trotzdem reicht die dahinterliegende Wahrheit weit über die konkrete Situation bis hinein in die Gegenwart.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was ich tue oder unterlasse, kann weitreichende Folgen haben. Ehre ich Gott mit meinen Worten und Taten, werde ich seinen Segen empfangen. Missachte ich Gottes Gebote, muss ich mit Konsequenzen rechnen, die sehr ernst sein können.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Tue, 13 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Ein verzweifelter Vater]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 9,42 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 9,42 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er hat alles versucht. Nach jedem Strohhalm hat er gegriffen, dessen er habhaft werden konnte. Denn das, was dieser Vater durchmachte, muss schlimm gewesen sein. In der Bibel wird davon berichtet, dass sein Sohn an plötzlichen Anfällen litt, die ihm schwer zugesetzt haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In seiner Verzweiflung bringt der Vater seinen Sohn dorthin, wo er Jesus vermutet. Weil aber Jesus nicht da ist, wendet er sich an dessen Jünger – leider ohne Erfolg.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber der Mann gibt nicht auf. Als Jesus schließlich eintrifft, bestürmt der verzweifelte Vater ihn mit den Worten: „Meister, ich bitte dich, sieh doch nach meinem Sohn; denn er ist mein einziger Sohn.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas9%2C38" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukas 9, 38</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Meine Frau und ich haben vier Kinder gehabt. Und da hat es dazugehört, dass die auch mal erkrankt sind. Fieber, Halsschmerzen, Schüttelfrost, Schürfwunden und gebrochene Knochen – wir sind mit dem üblichen Programm vertraut. Aber wir haben erlebt, dass unsere Kinder nach wenigen Tagen oder ein paar Wochen wieder vollständig gesund wurden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bei dem Vater, von dem im Lukasevangelium berichtet wird, ist das anders. Für ihn gibt es diese Perspektive nicht. Stattdessen erlebt er eine Schleife endlos wiederkehrender Anfälle.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus hat sich des Leids dieses Mannes angenommen. Er hat genau hingeschaut und sofort gesehen, dass die Ursache des Leids tiefer liegt. In diesem Fall sind finstere Mächte am Werk. Jesus kuriert nicht die Symptome. Er wendet sich dem dahinterliegenden Problem zu. Im Lukasevangelium steht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Jesus bedrohte den unreinen Geist und machte den Knaben gesund und gab ihn seinem Vater wieder.</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas9%2C42" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukas 9, 42</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie gut, dass Jesu Worte über grenzenlose Autorität verfügen! Nichts und niemand kann sich ihnen widersetzen. Selbst unüberwindbar scheinende Mächte müssen sich seinem Willen beugen und das Feld räumen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Beim Nachdenken über diese Geschichte fallen mir ein paar Dinge auf:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Erstens. In seiner Verzweiflung macht der Vater vieles richtig. Er sucht Jesu Nähe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zweitens. Als sich herausstellt, dass die Jünger mit diesem Fall überfordert sind, gibt der Vater nicht auf. Er bestürmt Jesus nach dessen Eintreffen, sich um seinen Sohn zu kümmern.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Drittens. Jesus lässt sich tatsächlich bitten. Er schaut vorbei an den Symptomen auf das eigentliche Problem. Dann packt Jesus das Übel an der Wurzel und reißt es aus dem Leben des Kindes heraus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was lerne ich aus diesem Bibelabschnitt? Ich kann es dem Vater gleichtun und meine Not Jesus vortragen. Ich muss aber auch dazu bereit sein, dass Jesus nicht bei den Symptomen ansetzt, sondern sich der dahinter liegenden Ursache widmet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Sie haben Fragen zur Bibel und zum christlichen Glauben? Fragen Sie doch</strong> <a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Nikodemus.AI</strong></a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><img alt="Nikodemus.AI" height="224" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1117549.jpg" width="1024" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; vertical-align: middle; border-style: none;"></a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">​​​​​​</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Vom Staunen zum Danken]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 50,1 – ausgelegt von René Cornelius. (Autor: René Cornelius)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 50,1 – ausgelegt von René Cornelius. (Autor: René Cornelius)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kennen Sie Momente in der Natur, wo Sie geradezu überwältigt sind von diesem Moment? Das kann ein schöner Ausblick sein von einem Berg oder ein toller Moment am Meer, der Blick in die Sterne oder auch ein schöner Sonnenauf- oder Sonnenuntergang. So etwas macht emotional was mit uns. Maler und Dichter zu allen Zeiten haben solche Motive aufgegriffen und in ihren Werken verarbeitet oder in unser Leben gedeutet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und man muss dann ja nicht nur die Natur sehen und den tollen Moment, sondern kann auch für einen kleinen Augenblick überlegen, dass diese ganze, unfassbar schöne Welt vielleicht doch nicht nur ein Zufallsprodukt ist, sondern von jemand Größerem bewusst ins Leben gerufen wurde. Wenn ich diesen Gedanken einfach nur mal zulasse, dann kann schon ein Gefühl von Staunen oder sogar Ehrfurcht aufkommen. Zumindest diese kleine Erkenntnis: Wow, für ein Zufallsprodukt ist das alles doch schon ziemlich erstaunlich …</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In der Bibel werden Motive aus der Natur immer wieder herangezogen, um das Leben zu beschreiben und auf den hinzuweisen, der alles ins Leben gerufen hat. Für die Autoren der Bibel war das eine unumstößliche Realität: Es gibt einen Schöpfer des Lebens, einen Designer. Unsere Welt ist kein Zufallsprodukt, und wir als Menschen sind auch nicht zufällig hier. Alles ist bewusst ins Leben gerufen. Alles ist irgendwie ausbalanciert. Gleich auf der ersten Seite der Bibel heißt es unmittelbar im ersten Satz: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Später in den Psalmen der Bibel wird der Gedanke an einen Schöpfer aller Dinge immer wieder aufgegriffen und mit Bildern aus der Natur in Verbindung gebracht. Die Psalmen sind ja eigentlich Lieder und Gedichte, gesungene Gebete. Etwas zum Nachdenken sozusagen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und so heißt es im <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm50" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 50</a>: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Gott, der HERR, der Mächtige [also der Schöpfer aller Dinge], redet und ruft der Welt zu vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang.“.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott redet und ruft uns zu, nicht nur in besonderen Momenten, sondern die ganze Zeit über, vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang. Jeden Tag. Der Dichter sieht einen Gott, der Anteil nimmt, der kommuniziert. Im weiteren Verlauf des Psalms lässt er Gott sprechen über das Verhältnis zwischen ihm als Schöpfer und uns als Menschen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und dieser Schöpfer aller Dinge sieht das menschliche Verhalten doch etwas kritisch: Da gibt es die einen, die den großen Schöpfer völlig vergessen haben und nur noch sich selbst sehen, die Unrecht gegen Recht vertauschen und bei denen nur noch der eigene Vorteil zählt. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Psalm wird es so ausgedrückt: „Wenn du einen Dieb siehst, so läufst du mit ihm und hast Gemeinschaft mit den Ehebrechern. Deinen Mund lässt du Böses reden, und deine Zunge treibt Falschheit. Du sitzt und redest wider deinen Bruder; deiner Mutter Sohn verleumdest du. Das tust du, und ich schweige; da meinst du, ich sei so wie du. Aber ich will dich zurechtweisen und es dir vor Augen stellen.“ (Verse 18-21). … Ein deutliches Wort.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und es ist im <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm50" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 50</a> auch noch von anderen Leuten die Rede. Sie sollten Gott eigentlich kennen, aber der Glaube und die Glaubensrituale sind bei ihnen nur noch äußere Form, inhaltsleer sozusagen. Eine innere Beziehung zum Schöpfer fehlt, und das Herz bleibt letztlich leer.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieser Gruppe ruft Gott im <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm50" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 50</a> zu: „Opfere Gott Dank und erfülle dem Höchsten deine Gelübde und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen.“ (Verse 14-15). Weg vom Äußeren, hin zu einem Herzen, dass sich in Abhängigkeit sieht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Selbst zu der ersten Gruppe, die Gott komplett vergessen haben, sagt Gott mit den Worten des Psalmisten: „Begreift es doch […] Wer Dank opfert, der preist mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.“ (Verse 22-23). Dieser Gott versucht offensichtlich, unsere Herzen zu erreichen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eigentlich sollen doch beide Menschengruppen erkennen: da ist ein Schöpfer-Gott, dem ist innere Verbundenheit wichtig, dem ist Dankbarkeit wichtig. Dank ist auch eine Art Weg, um bei Gott anzukommen. Und Gott wird nicht müde, uns genau das zuzurufen: „Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang.“ Wir müssten vielleicht nur einmal genauer hinhören.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: René Cornelius</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[René Cornelius]]></author>
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      <pubDate>Sun, 11 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Erst fragen, dann feuern]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Josua 22,29 – ausgelegt von René Cornelius. (Autor: René Cornelius)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Josua 22,29 – ausgelegt von René Cornelius. (Autor: René Cornelius)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Haben Sie schon mal eine Situation erlebt, wo Ihnen ein Missverständnis beinahe zum Verhängnis geworden wäre? Missverständnisse gibt es ja in unserem Alltag viele … mal sind sie ganz klein, mal etwas größer und mal so richtig groß. Unser Reden oder Tun sorgt dann für Irritationen beim Gegenüber. Mitunter muss man dann erst einmal erklären, wie man die Dinge denn überhaupt meint oder warum man sich so oder so verhalten hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich habe letztens versehentlich jemandem einen Ablauf für eine Veranstaltung geschickt, und die Person wusste von gar nichts und hatte auch überhaupt gar keinen Bezug zu dieser Veranstaltung. Es kam daraufhin ein großes Fragezeichen an mich zurück. Das war mir zugegebenermaßen etwas unangenehm. Gut, dieses kleine Missverständnis war schnell geklärt und wir konnten beide innerlich schmunzeln. (Auch ich über mich selbst.)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es gibt aber auch große Missverständnisse, die mächtig für Wirbel und Irritation sorgen können. Und da kann das Erklären dann schon schwieriger werden. Tragische Fälle gibt es in Kriegsgebieten zum Beispiel immer wieder durch das sogenannte „Friendly Fire“. Da werden eigene Truppen beschossen, weil man glaubt, es handle sich um den Feind. Und das ist ja immer ein Problem, wenn man jemanden als „Feind“ identifiziert, der er eigentlich gar nicht ist. Und dann sogar anfängt zu schießen, im buchstäblichen wie auch im übertragenen Sinn.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerade jetzt, in diesen verrückten Zeiten, unterstelle ich dem anderen, der anders redet oder sich anders verhält, als ich es vielleicht tun würde, schnell mal, dass er ein Gegner ist. Und Gegner muss man schließlich bekämpfen, oder?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dabei wäre es besser, man macht sich erst einmal selbst ein Bild oder man fragt vielleicht auch mal nach: Warum machst du das denn so? Oder wie hast du das gemeint? Verstehe ich dich richtig …? Solch ein Miteinander-Reden kann manchmal Missverständnisse aufdecken, bevor sich noch Schlimmeres daraus ergibt.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
In der Bibel, im Buch Josua (im Alten Testament), wird eine brenzlige Situation geschildert, wo es gut ist, dass zuerst miteinander geredet wurde.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Volk Israel bestand damals aus zwölf unterschiedlichen Stämmen, die sich im Land Kanaan niedergelassen hatten. Drei der zwölf Stämme hatten ihr Land außerhalb Kanaans, östlich des Flusses Jordan, der Rest siedelte innerhalb Kanaans. Man hatte vereinbart, dass sich alle zwölf Stämme an die Anweisungen Gottes halten sollten, was die Treue zu Gott und auch den rituellen Gottesdienst angeht. Anbetung sollte für alle an einem zentralen Ort im Lande stattfinden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Plötzlich macht aber das Gerücht die Runde, dass die drei Stämme außerhalb Kanaans ihr eigenes Ding machen wollen. Sie sollen sich sogar schon einen Altar gebaut haben, um Gott dort anzubeten, nicht mehr an dem zentralen Ort. Abspaltung sozusagen und gleichzeitig die Befürchtung, dass dort Böses entsteht. Für uns heute klingt das irgendwie seltsam und erscheint überhaupt nicht wichtig (so nach dem Motto: Wo ist denn das Problem?). Aber für das Volk damals war es eine Frage der Existenz, der gemeinsamen Identität, der äußeren Stärke und auch der inneren Einheit als Volk. Man konnte und wollte es nicht zulassen, dass sich knapp ein Viertel der Bevölkerung vom Rest abtrennt (und im schlimmsten Fall sogar Götzendienst praktiziert). Also sind Unterhändler hin zu den vermeintlich Abtrünnigen und haben mit Krieg gedroht, falls sie an ihrem Vorhaben festhalten sollten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Gespräch miteinander wird deutlich: Es geht den vermeintlich „Abtrünnigen“ überhaupt nicht darum, sich aus dem Volk oder aus der gemeinsamen Identität herauszulösen, im Gegenteil, der Altar sollte ein Erinnerungszeichen, ein Mahnmal zur Einheit sein. Es wurde nur falsch gedeutet. Und dann sagen die vermeintlich Abtrünnigen etwas ganz Wertvolles:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Das sei ferne von uns, dass wir uns auflehnen gegen den HERRN und uns heute von ihm abwenden.“ </strong>(<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Josua22%2C29" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Josua 22,29</a>) Sie drücken damit aus: Glaubt uns doch, dass wir nichts Böses im Sinn haben. Wir wollen doch genau wie ihr unseren Glauben ehrlich und redlich leben, wir wollen unsere Wurzeln pflegen und sehen uns dabei als ein gemeinsames Volk an.  </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und da bin ich wieder ganz bei uns heute und denke: Krass, wie aktuell manche Probleme von damals auch heute noch sind. Wie schnell packe ich jemand in eine Schublade mit der Aufschrift „Feind“, nur weil ich sein Reden oder sein Handeln nicht sofort verstehen kann (und ich mir vielleicht auch gar keine Mühe gebe, es zu verstehen oder mal nachzufragen).</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: René Cornelius</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[René Cornelius]]></author>
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      <pubDate>Sat, 10 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Mehr als ein Trostpreis]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 31,13 – ausgelegt von Jutta Schierholz. (Autor: Jutta Schierholz)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 31,13 – ausgelegt von Jutta Schierholz. (Autor: Jutta Schierholz)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es hat mal wieder nur zu einem Trostpreis gereicht. Wieder mal habe ich im Gewinnspiel nicht das schöne Auto gewonnen und auch nicht die Reise nach Paris. Wieder mal durfte ich nur einmal in die Grabbelkiste greifen und mir als Trostpreis einen bunten Lolli rausziehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Trostpreise sind diese billigen, kleinen und gewöhnlich nutzlosen Geschenke für diejenigen, die nicht das große Los gezogen haben. So, wie das klingt, könnte man meinen, dass Trost insgesamt etwas für diejenigen ist, die es im Leben zu nichts gebracht haben. Die auf der Verliererseite stehen. Denen einfach nichts gelingt. Und ich habe das auch durchaus schon als Vorwurf an mich als Christin gehört. Dass ich doch nur deswegen an Gott glaube, weil mich das darüber hinwegtröste, dass ich im Leben einfach wenig Erfolg habe. Weil die guten Jobs immer an andere gehen, weil ich in jedes Fettnäpfchen trete oder weil mir auf dem Markt schon wieder jemand den schönsten Kürbis vor der Nase weggekauft hat. Dann brauche ich natürlich ein bisschen Trost. Und glaube angeblich deswegen an einen Gott, der mich da ein bisschen tröstet. Aber kann das wirklich sein? Verteilt Gott wirklich nur Trostpreise für ein Leben, in dem nichts so richtig gelingt?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Die Losung der Herrnhuter Brüdergemeine für den heutigen Tag spricht vom Trost Gottes. Aber dieser Trost hat eine ganz andere Qualität. Im <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jeremia31%2C13" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buch Jeremia 31,13</a> heißt es, wie Gott spricht: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich will sie trösten und sie erfreuen nach ihrer Betrübnis.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dass hier kein billiger Trost gemeint ist, wird aus dem Zusammenhang deutlich, in dem dieser Vers steht. Denn das 31. Kapitel im Buch Jeremia beschreibt eine großartige Zukunftsvision für das Volk Gottes. Hier wird beschrieben, wie Gott sein Volk wieder sammelt und aufbaut und wie das ganze Land wieder aufblüht. Die Menschen werden tanzen und jubeln. Sie fahren reiche Ernte ein und ihr Vieh vermehrt sich fleißig. Trauer wird in Freude verwandelt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So sieht es aus, wenn Gott tröstet. So sehen Sieger aus. Denn Gott ist kein Gott, der billige Trostpreise verteilt. Dies ist ein anderer Trost. Gott sagt es selbst in diesem Kapitel der Bibel, in Vers 9. Da spricht Gott: „Ich bin Israels Vater“, und mit Israel ist hier das Volk Gottes gemeint. Gott tröstet sein Volk so, wie ein Vater sein Kind tröstet. Ein liebender Vater wird dem Kind, das hingefallen ist, sicher nicht einfach einen Lolli reichen und es liegen lassen. Sondern ein Vater tröstet sein Kind, indem er ihm wieder auf die Beine hilft, wenn es hingefallen ist. Er wischt ihm den Dreck von den Kleidern und die Tränen aus dem Gesicht. Und dann ermuntert er das Kind zum Weitergehen. Und er freut sich, wenn dem Kind etwas gelingt. Weil er weiß, dass das Kind vieles kann, und er feiert es, wenn davon etwas sichtbar wird.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist ein ganz anderer Trost. Gott will nicht, dass ich im Leben immer den Kürzeren ziehe. Gott will, dass es mir gut geht und dass ich ein volles, reiches, gesegnetes Leben habe. Und Gott hat verheißen, dass er mir wieder aufhilft, wenn ich am Boden liege. Dass er Wiederherstellung schenkt und immer wieder einen Neuanfang. Gott hält überhaupt nichts von Trostpreisen. Im Gegenteil. Mit Gottes Trost habe ich das ganz große Los gezogen.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Jutta Schierholz</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Jutta Schierholz]]></author>
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      <pubDate>Fri, 09 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zusammen ist das Schöne noch schöner]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 17,24 – ausgelegt von Jutta Schierholz. (Autor: Jutta Schierholz)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 17,24 – ausgelegt von Jutta Schierholz. (Autor: Jutta Schierholz)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 17,24 – ausgelegt von Jutta Schierholz. (Autor: Jutta Schierholz)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich bin von Berufs wegen ziemlich oft unterwegs auf Reisen. Hier eine Konferenz, dort eine Tagung, nochmal woanders eine Weiterbildung. Das führt mich oft an schöne Orte. Und wenn ich es mir einrichten kann, schaue ich, dass ich vor oder nach der Veranstaltung noch ein bisschen Zeit habe, um durch die Stadt zu bummeln, in der ich gerade bin. Oder ich mache noch eine kleine Wanderung in der schönen Landschaft, die ich bisher nur durchs Fenster vom Seminarraum aus sehen konnte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich bin dann gewöhnlich allein, und das ist an sich auch mal ganz nett. Aber dann sitze ich in Marburg in diesem netten Café bei leckerem Kuchen und denke: Ach, wenn doch jetzt mein Mann hier wäre! Das würde ihm hier bestimmt auch gefallen! War er überhaupt schon mal in Marburg? Wie schön wäre das jetzt, hier mit ihm zu sitzen und anschließend noch draußen durch die Gassen zu bummeln und auf die Stadt herunterzuschauen!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Oder ich steige über die Sandsteinfelsen in der Sächsischen Schweiz und denke: Wenn doch jetzt meine Jungs hier wären! Was wäre das für ein Spaß, mit ihnen diese Leitern hoch und runterzuklettern und immer neue Höhlen und Wege und Aussichtspunkte zu entdecken!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus scheint es ganz ähnlich zu gehen. Denn so steht es im Lehrtext zur heutigen Losung der Herrnhuter Brüdergemeine, im Johannesevangelium, Kapitel 17, Vers 24. Jesus betet: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast.“ </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus spricht dieses Gebet, kurz bevor er gefangen genommen und gekreuzigt wird. Er weiß, dass es ab jetzt für seine Jünger ganz schwierig werden wird, weil er selbst nicht mehr da sein wird. Jesus wird in den Himmel zurückkehren, um alles vorzubereiten für den Tag, an dem seine Jünger ihm folgen werden. Aber so lange wird er nicht mehr mit dieser unmittelbaren Nähe bei ihnen sein. Hier spricht Jesus diesen sehnsüchtigen Wunsch aus: Wenn sie doch nur schon bei mir wären! Wenn sie doch jetzt schon sehen könnten, was auf sie wartet! Wie schön das hier ist! Das wäre so gut für sie, weil sie dann im Glauben besser durchhalten könnten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber es wäre doch auch so schön, wenn alle wieder beisammen sind und sich miteinander an dem herrlichen Ort freuen. Auch Jesus hat diese Sehnsucht nach seinen Menschen. Er ist jetzt gerade noch dabei, den Ort herzurichten und schön zu machen für den Moment, wenn alle wieder zusammen sind. Und ich bin sicher: er freut sich schon jetzt auf die staunenden Gesichter, in die er dann blicken wird. Das hier wird ihnen gefallen!, denkt er sicher.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Also ich bin gespannt. Ich finde ja Marburg und die Sächsische Schweiz und alle anderen schönen Orte dieser Welt auch schon wunderschön, und ich freue mich, wenn ich sie zusammen mit meiner Familie und Freunden genießen kann. Aber was da eines Tages noch bei Jesus auf mich wartet … Und vor allem: dass er sich darauf freut, dass ich selber da sein werde, zusammen mit all den anderen, die auch da sein werden! Da ist die Freude über diese schöne Welt immer auch Vorfreude auf das, was noch kommt. Dann, wenn sich alle zusammen mit Jesus freuen.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Jutta Schierholz</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Jutta Schierholz]]></author>
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      <pubDate>Thu, 08 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Das Verborgene wird offenbar]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 3,21 – ausgelegt von Hans-Hagen Zwick. (Autor: Hans-Hagen Zwick)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 3,21 – ausgelegt von Hans-Hagen Zwick. (Autor: Hans-Hagen Zwick)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 3,21 – ausgelegt von Hans-Hagen Zwick. (Autor: Hans-Hagen Zwick)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Gott kann man nichts vormachen.“ Der Gedanke kommt mir beim Blick ins Johannesevangelium, Kapitel 3. Da ist Jesus im Gespräch mit einem theologisch gebildeten Mann namens Nikodemus. Es geht um das Eingemachte seines Lebens.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Darüber möchte ich auch nachdenken. Bin ich aufrichtig zu mir selbst? Ist mein Glaube substanziell gesund? Hat er die lebendige Frische? Taugt er für das Leben und mein Tun auch? Oder hat mein Vertrauen zu Gott Rost angesetzt? Ist vielleicht Moos darüber gewachsen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Will ich das wirklich wissen? Dann muss ich mich der Wahrheit stellen. Jesus sagt in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes3%2C21" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Johannes 3, 21</a>: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Wer die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Natürlich kann ich mich hinter dem Wahrheitsbegriff verstecken. Wahrheit, was ist das? Die Antworten sind divers. Philosophen haben darüber klugen Text gemacht. Am Ende zählt, was rauskommt. Kann ich damit leben? Finde ich gut, was ich mache? Oder muss ich mich verstecken, weil ich mein Tun selber nicht rechtfertigen kann? Wie soll es dann vor Gott Bestand haben?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kürzlich hatte ich einen schweren Verkehrsunfall. Ich habe ihn unbeschadet überlebt, mein Unfallgegner auch. Dafür bin ich dankbar. Es ist wie ein zweites Leben, das Gott mir geschenkt hat. Aber beide Autos sind Schrott. Der Verlust ist groß. Es muss ein neues Auto her. Für ein ganz Neues ist mein Budget zu knapp. Also soll es ein Gebrauchtwagen sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diverse Websites bieten sich an. Ein Schnäppchen wäre gut. Gebrauchte sind teuer. Seit Wochen bin ich dabei, die Angebote zu prüfen. So manches liest sich gut, die Bilder sind vielversprechend. Aber der Anruf beim jeweiligen Anbieter ergibt, der Reparaturverlauf ist zweifelhaft oder Raucher haben ihren Duft hinterlassen. Auch Tiergestank will ich nicht haben. Irgendwas ist immer.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da kommt ein neues Angebot rein, die Fotos sind vielversprechend, die Ausstattung ist gut und der Preis stimmt. Die Werbung scheint gelungen. Ein guter Freund hat Gelegenheit, sich das Auto vor Ort anzuschauen. Er ist ein erfahrener Fachmann, der sein Handwerk versteht. Ich kann ihm vertrauen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dann schickt er mir Bilder vom Fahrzeug. Da wächst tatsächlich Moos aus den Ritzen. Auch Rost ist da, wo er nicht hingehört. Die Innenverkleidung ist angesägt und hat Löcher, die man so nicht haben will. Der Motor sagt keinen Mucks, weil der Akku alle ist. Das Schnäppchen ist keins, so was möchte ich nicht haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mag mich Gott, so wie ich bin? Ja, das glaube ich, weil er gnädig und barmherzig ist. Obwohl er alle meine Unzulänglichkeiten kennt. Das ist großartig.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Würde ich das tun? Ich kenne alle Beulen und Roststellen in meinem Leben. Ich weiß auch, wo Moos drüber gewachsen ist. Wer bin ich? Ich sollte es wissen, denn ich weiß, was drin ist. Was ist das ehrliche Bild von mir? Bin ich verloren?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus durchschaut nicht nur Nikodemus, sondern auch mich. Er sieht alles, auch das Verborgene. Für ihn ist mein Leben offenbar. Und trotzdem hat er sein Leben für mich gegeben. Er liebt mich so, wie ich bin. Das ist der Kern des Evangeliums, die eigentliche Kraftquelle. Dieses Licht kann mein Leben verändern, so das mein Tun vor Gott Bestand haben kann. Und genau das will ich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich möchte, dass meine Werke in Gott getan sind. Dann ist Scham nicht mehr angebracht. Ein gelungenes Leben, das ist mein Ziel. Aus eigener Kraft gelingt das nicht. Wenn ich mich dieser Wahrheit stelle, brauche ich die Liebe und Barmherzigkeit Jesu. Sie trägt mich hindurch, so dass mein Tun im Licht Bestand haben kann.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Hans-Hagen Zwick</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Hans-Hagen Zwick]]></author>
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      <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Den Wind besänftigen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 89,10 – ausgelegt von Hans-Hagen Zwick. (Autor: Hans-Hagen Zwick)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 89,10 – ausgelegt von Hans-Hagen Zwick. (Autor: Hans-Hagen Zwick)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich bin in Wismar geboren. Die Stadt liegt direkt an der Ostseeküste. Das Meer ist meine Kinderstube. Hier bin ich zu Hause. Mit dem Herzschlag der Ostsee bin ich vertraut. Und nun lese ich im Liederbuch Israels, in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm89%2C10" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 89,10</a>: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Du herrschest über das ungestüme Meer, du stillest seine Wellen, wenn sie sich erheben.“</em></strong> Da tauchen sofort Bilder in mir auf.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Psalmdichter hat sich auf Gott fokussiert. Seine Macht und Stärke will er beschreiben. Der unsichtbare Gott soll anschaulich werden. Wie das? Im Leben selbst kann er sich beweisen. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was ist das Motiv des Dichters? Warum will er das? Was treibt ihn an? Schon in Vers 2 desselben Psalms gibt er Auskunft: <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Ich will singen von der Gnade des HERRN ewiglich und seine Treue verkünden…“</em> Das ist sein Thema, Gottes Gnade und Treue groß zu machen ist seine Absicht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie kann das gelingen? Der unsichtbare Gott ist nicht zu sehen. Von der Gnade des Herrn zu singen ist eine Möglichkeit. Wer das gerne tut, kann durch Musik und Dichtung, große Kraft entfalten, Gott hörbar machen. Töne können das.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die zweite Möglichkeit ist, davon zu reden, seine Treue zu verkünden. Das versuche ich gerade. Wirksam wird das aber nur, wenn dies ein persönliches Zeugnis ist. Ich muss es erlebt haben, nur dann kann ich das vermitteln.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Vor einigen Jahren gewährte mir der Arbeitgeber ein Sabbatical für drei Monate. Eine solche Chance ist selten, dessen bin ich mir bewusst. Ich will sie nutzen. Zwei Monate sind für das Familienleben reserviert. Für den dritten Monat will ich mir einen alten Traum erfüllen. Ich möchte die deutsche Ostseeküste von Flensburg bis nach Polen paddeln. Mehr als 600 Kilometer stehen auf dem Programm.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Seit Jahren habe ich dafür trainiert, die Ausrüstung steht. Mein seetüchtiges Kajak ist erprobt. Die Nächte möchte ich an ausgewiesenen Biwakplätzen im Zelt verbringen. Auf dem Meer zu paddeln ist gefährlich. Alleine paddeln auf dem Meer geht eigentlich nicht. Für drei Wochen habe ich Paddelpartner gewinnen können. Nur die erste Woche bin ich allein unterwegs. Da hat sich leider niemand gefunden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Start in Flensburg geschieht bei traumhaften Paddelwetter. Die erste Nacht verbringe ich in Dänemark auf einem offiziellen Biwakplatz bei Broager. Am nächsten Tag frischt der Wind auf. Ich möchte weiter und wage es wieder auf das Meer. Ich paddle an der Küste entlang zur Geltinger Bucht. Gerade die Landzungen sind es, die es den Seemännern schwerer machen. Dort türmen sich die Wellen auf. Starke Strömungen sorgen für kabbelige Wellen. Da muss ich vorbei, um in die schützende Bucht zu gelangen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dann passiert es. Eine hohe Welle hebt mich samt Boot und setzt mich auf einen hohen Findling. Dann schwappt die Welle weg. Da sitze ich nun mit meinem Kajak auf einem hohen Stein. Das Wasser ist nicht mehr in Reichweite. Vergeblich versuche ich mit dem Paddel an das Wasser zu kommen, keine Chance. Alle Versuche greifen in den Wind. Was soll ich machen? Luftschläge helfen nicht. „Jesus, hilf mir“, entkommt es meinen Lippen. Gott sei Dank hat der Findling eine waagerechte Oberfläche. Ich bin nicht gekentert. Das hätte gefährlich werden können. Dann rauscht wieder eine sehr hohe Welle heran. Sie überspült den großen Stein, nimmt mein Boot auf und trägt mich in das tiefe Wasser. Ich bin gerettet. Das hätte auch anders ausgehen können. Dankbar versuche ich die windgeschützte Bucht zu erreichen, um zu schauen, ob mein Seekajak Schaden genommen hat. Ausgepowert erreiche ich einen Campingplatz und schlage mein Nachtlager auf. Der Schaden ist reparabel. Mit handwerklichem Geschick lässt sich die Tour in den nächsten Tagen fortsetzen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Für die Zukunft habe ich gelernt, mich solchen unmittelbaren Gefahren nicht mehr auszusetzen. Allein auf dem Meer zu paddeln, ist nicht mein Ding und um Landzungen schlage ich einen großen Bogen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich kann aus Erfahrung bestätigen, Gott hat das ungestüme Meer im Griff, Menschen nicht wirklich. Wenn sich die Wellen erheben, zeigen sie uns die Grenzen auf. Sie bringen uns in eine Lage, wo wir mit unserem Können am Ende sind. Das müssen wir uns eingestehen. Aber Gott lässt uns nicht sitzen. Seine Wellen schaukeln uns wieder in das ruhige Fahrwasser. Vor ihm müssen wir eingestehen: <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Du herrschest über das ungestüme Meer, du stillest seine Wellen, wenn sie sich erheben.“</em></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Hans-Hagen Zwick</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17247651.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Hans-Hagen Zwick]]></author>
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      <pubDate>Tue, 06 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott ist unsere Stärke]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 28,8 – ausgelegt von Roberto Tappert. (Autor: Roberto Tappert)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 28,8 – ausgelegt von Roberto Tappert. (Autor: Roberto Tappert)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der Herr ist seines Volkes Stärke.“</strong> Das ist die heutige Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine, die einen Teil des Verses 8 aus <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm28" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 28</a> zitiert. Wie viele der Psalmen, die ich in der Bibel finde, ist auch dieser ein Psalm Davids. David lebte etwa 1.000 Jahre vor Jesus Christus und war 40 Jahre der König Israels. Er teilt uns nicht mit, welchen konkreten Anlass er hatte, den Psalm zu schreiben. Aber es wird deutlich, dass David in Not war – im Leben und mit dem Sterben. Dabei es war nicht der Tod im Allgemeinen, der ihn bedrückte. Es quälte ihn der Gedanke, dass Gott keinen Unterschied zu machen schien. Ob ein Mensch nach Gottes Ordnungen lebt, oder als Spötter und Übertäter - es schien kein Unterschied zu sein. König David war ein gläubiger und auch von Gott geachteter Mann. Sollte er, der sein Leben an Gottes Willen orientierte, ebenso dahingerafft werden, wie Gottlose und Verbrecher? Wo war Gottes Gerechtigkeit, wenn diese Menschen mit ihren bösen Taten davonkamen?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Doch dann beginnt der Psalm eine Wendung zu nehmen. Die folgenden Verse beginnen mit starken, hoffnungsvollen Aussagen: "Gelobt sei der Herr." (6) "Der Herr ist meine Stärke." (7) "Der Herr ist seines Volkes Stärke; er ist die Stärke seines Gesalbten." (8) Es ist, als hätte ein Sonnenstrahl in Davids Herz getroffen: Nicht ich, sondern Gott, der Herr! Nicht ich muss über Gut und Böse richten, sondern der Herr. Nicht ich habe mit militärischer Stärke das Land sicher gemacht, sondern der Herr, Gott selbst. Ich bin der gesalbte König Israels und habe dieses Reich politisch und wirtschaftlich vorangebracht. Doch nicht ich war es, sondern Gottes Macht und Stärke haben das alles bewirkt. Es klingt, als wäre ihm ein Stein vom Herzen gefallen. Er, der Herrscher über dieses große Volk, hat selbst einen Herrn über sich. Dem kann er jederzeit glauben und vertrauen und ihm die Dinge überlassen. Auch seine Schwächen, sein Versagen und seine unbeantworteten Fragen. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der Herr ist die Stärke seines Volkes.“</strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Diese Feststellung geht weit über die Person Davids hinaus. Dieses Volk, dem er als König vorsteht, ist von Gott erwählt und gesegnet. Deshalb kann die „Stärke des Herrn“ auch die Stärke und Hoffnung jedes Einzelnen sein. Diese Erkenntnis veränderte das bedrückte Herz Davids. Nun kann er sagen: „Mein Herz ist fröhlich, und ich will ihm danken mit meinem Lied.“<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
David war zu seiner Zeit der gesalbte König seines Volkes. Erst viele Generationen später trat der auf, der der eigentliche Gesalbte Gottes ist: Jesus Christus, der Messias. Der Sohn des lebendigen Gottes kam zu seinem auserwählten Volk, als vollkommenes Opfer für die Sünden der ganzen Welt. Sein Leben, sein Tod und seine Auferstehung erfüllten die alten Vorhersagen Davids und vieler anderer Propheten. Jesus, der Herr, ist die Stärke seines Volkes. Und dieses Volk ist nun nicht mehr auf das auserwählte jüdische Volk begrenzt. Vielmehr ist es ein Gottesvolk, was sich über die ganze Welt erstreckt: die Gemeinde Jesu Christi. Sie ist kein exklusiver Club, der nur besonderen Menschen zugänglich wäre. Die Einladung Gottes gilt allen Menschen. Jesus hat die Tür geöffnet. Er selbst ist die Tür: der Eingang zur Gemeinschaft mit Gott. Zu einem Gottesvolk, dessen Stärke der Herr ist. Deshalb kann es mit Mut und Zuversicht durch das Leben gehen Und Jesus entgegen in die Ewigkeit.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Roberto Tappert</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Roberto Tappert]]></author>
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      <pubDate>Mon, 05 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Der Schrei zu Gott]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 40,2 – ausgelegt von Roberto Tappert. (Autor: Roberto Tappert)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wann haben Sie eigentlich das letzte Mal richtig laut geschrien? Ich für meinen Teil bin eher zurückhaltend. Schreien liegt nicht so in meiner Natur. Mein letzter richtiger Schrei war wohl, als Mario Götze Deutschland zum Fußball-Weltmeister gemacht hat. Aber das ist nun schon ein paar Jahre her – und hat natürlich nichts mit dem zu tun, was David damals erlebt hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">David sagt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich harrte des HERRN, und er neigte sich zu mir und hörte mein Schreien.“</strong> David war in großer Not. Wenn ich nur den heutigen Losungsvers der Herrnhuter Bibellese aus <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm40" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 40</a> lese, weiß ich erstmal gar nicht, was David zugestoßen ist. Wurde er von Feinden verfolgt? Oder war er schwer krank und sein Leben stand auf dem Spiel? Erst wenn ich den ganzen Psalm lese, erfahre ich mehr über seine Notlage. Im 13. Vers heißt es: „… meine Sünden haben mich ergriffen, dass ich nicht aufsehen kann; sie sind zahlreicher als die Haare meines Hauptes, und mein Mut hat mich verlassen.“ David, der König Israels, wurde von Menschen angefeindet – aber das Schlimmste war für ihn etwas anderes: Er erkannte, wie Gott ihn wirklich sieht: als einen Sünder durch und durch. An dieser Stelle wird der Psalm für mich ganz persönlich. Es gab eine Zeit in meinem Leben, da hat sich plötzlich alles komplett verändert. Durch meine Sünde schien mir der Boden unter den Füßen wegzubrechen. Angst und Mutlosigkeit hatten mich fest im Griff. Was konnte ich tun? Tabletten nehmen? Alkohol trinken, um die Not zu betäuben? Ich habe es versucht – aber es wurde nur noch schlimmer. Ich wusste: Ich stehe vor Gott – aber ich habe dort eigentlich nichts zu suchen. Die Mauer zwischen dem heiligen Gott und mir, dem sündigen Menschen, schien unüberwindbar. Hoffnung und Zuversicht waren weg. David hat in seiner Not gebetet: „Lass dir's gefallen, HERR, dass du mich errettest.“ Und er hat erlebt, wie Gott ihn aus dem tiefen Schlamm der Verzweiflung herausgezogen hat – sodass er wieder sicher stehen konnte. Ich selbst hatte damals keine Kraft mehr für laute Schreie. Es war nur noch ein leiser Schrei in meinem Herzen, den kein Mensch hören konnte.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Und Gott? Er hat ihn gehört und auch mir geholfen! Kleine Kinder sind oft so hilflos – ihnen bleibt nur das Schreien, um auf sich aufmerksam zu machen. Was mache ich dann? Drehe ich mich weg? Oder schiebe ich sie in ein anderes Zimmer, um das Schreien nicht mehr hören zu müssen? Natürlich nicht! Ich wende mich ihnen zu, neige mich zu ihnen und helfe. Sollte Gott, unser Vater im Himmel es anders machen, wenn ich in meiner Hilflosigkeit zu ihm schreie? Meine Welt ist voll von Not und Schreien – oft stehe ich dem hilflos gegenüber. Aber der wichtigste Schrei der Weltgeschichte ist der am Kreuz von Golgatha: „Es ist vollbracht!“ Dieser Ruf hat alles verändert! Von da an ist das letzte Opfer gebracht. Jesus hat den Weg von uns sündigen Menschen zu Gott geöffnet. Als sichtbares Zeichen riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei – vorher hat er das Allerheiligste vor den Menschen verborgen. Jetzt aber hat Gott selbst den Weg zu sich frei gemacht. So wie David dürfen auch Sie und ich zu Gott schreien, wenn unsere Not groß ist. Ob laut oder leise – er hört uns und neigt sich zu uns herab. Wir dürfen ihn sogar „Abba – lieber Vater“ nennen. Auch dann, wenn es uns vielleicht manchmal schwer über die Lippen kommt. Deshalb bin ich dankbar, dass Gott meine inneren Schreie kennt und mir hilft – weil er mich liebt.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Roberto Tappert</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Roberto Tappert]]></author>
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      <pubDate>Sun, 04 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wer? Wem? Was?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 3. Johannes 5 – ausgelegt von Christa Weik. (Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 3. Johannes 5 – ausgelegt von Christa Weik. (Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle 3. Johannes 5 – ausgelegt von Christa Weik. (Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es kann hilfreich sein, einen Bibeltext mit so genannten W-Fragen zu durchleuchten: Wer, was, wem, wo, wann, warum, wozu …? An den heutigen Bibelvers stelle ich drei Fragen: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Wer</strong> schreibt? <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Wem</strong> gilt sein Gruß? <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Was</strong> wird gesagt?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Bibelvers im 3. Johannesbrief, Vers 5 lautet: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Mein Lieber, du handelst treu in dem, was du an den Brüdern tust, zumal an fremden.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Die erste Frage: WER SCHREIBT?</strong> Der Text stammt aus dem dritten Brief, den der Jünger Johannes geschrieben hat. Von Johannes finden wir fünf Schriften im Neuen Testament: die gute Nachricht, das Evangelium, bezeichnet mit dem Namen des Johannes, dazu drei Briefe des Johannes, jeweils mit 1., 2. und 3. Brief des Johannes notiert. Der dritte Brief hat keine Kapitelbezeichnung, er besteht nur aus 15 Versen. Als fünfte Schrift die Offenbarung, die Jesus seinem Jünger gegeben hat – als biblisches Buch mit „Offenbarung“ bezeichnet. Johannes war wohl der jüngste der zwölf Freunde des Herrn, die später als Apostel bezeichnet wurden, und zugleich Augenzeuge der Ereignisse. Mit seinem Bruder Jakobus und dem Jünger Simon Petrus gehörte er zum engsten Kern der Jüngerschaft. Er hatte vermutlich eine besondere Vertrauensbeziehung zu seinem Herrn, da er sich mehrfach als „Jünger, den Jesus liebte“ bezeichnete. Sein Evangelium und seine Briefe verfasste er etwa im letzten Jahrzehnt des ersten Jahrhunderts. Die Offenbarung, das Trostbuch der inzwischen verfolgten christlichen Gemeinden, gab Jesus ihm während der Verbannung des Jüngers auf die Insel Patmos um das Jahr 95 nach Christus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Die zweite Frage: WEM GILT SEIN GRUSS?</strong> Der Adressat wird in Vers 1 genannt: an den lieben Gajus, auch: den geliebten, lieben Freund in der Wahrheit. Jesus selbst, der die Wahrheit in Person ist, bildet das Bindeglied dieser Männerfreundschaft. Über Gajus wissen wir sehr wenig. Seine Namensbedeutung mag mit dem Begriff „sich freuen“ im Zusammenhang stehen. Gajus war ein beliebter römischer Name.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Die dritte Frage: WAS SCHREIBT JOHANNES ÜBER GAJUS?</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gajus lebt im Bewusstsein der Liebe Gottes zu ihm und allen, die Jesus als ihrem Herrn nachfolgen – auch unter den herausfordernden schwierigen Umständen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gajus handelt treu in seinem Alltag – ich nenne den Begriff glaubwürdig, echt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gajus ist um die Reiseevangelisten besorgt, die sich wiederum um die Gemeinden kümmern. Er gewährt den Brüdern Unterkunft und Verpflegung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gajus hat einen weiten Horizont und sorgt auch für die Brüder, die er vorher gar nicht persönlich gekannt hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich schließe daraus:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mein Name muss gar nicht bekannt sein.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich bin bei Jesus bekannt, er gibt mir viele Möglichkeiten, ihm und den Mitchristen zu dienen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Reihen Sie sich heute auf Ihre Weise mit ein in die Schar der vielen wohltuenden Jesusfreunde? So kann auch von Ihnen gesagt werden: „… denn die Herzen der Heiligen erholen sich durch dich“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Philemon7" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Philemon 7</a>)?</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17245778.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen]]></author>
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      <pubDate>Sat, 03 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das ist ja „der Hammer“!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Petrus 3,9 – ausgelegt von Christa Weik. (Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Petrus 3,9 – ausgelegt von Christa Weik. (Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Petrus 3,9 – ausgelegt von Christa Weik. (Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es hat doch so gut begonnen – das neue Jahr 2026! Über dem ganzen Jahr steht die Zusage des Herrn, der sagt: Siehe, ich mache alles neu (Jahreslosung <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Offenbarung21%2C5" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Offenbarung 21,5</a>). Und auch gestern wurde ich ermutigt durch die Zusage der Liebe Gottes, des Vaters, der durch seinen Sohn Jesus Christus die Beschämung durch die Sünde von uns genommen hat – von denen, die an Jesus Christus glauben (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja25%2C8" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jesaja 25,8</a>; <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Johannes4%2C9" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1Joh 4,9</a>).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch heute folgt mit dem ersten Brief des Petrus, Kapitel 3, Vers 9: „der Hammer“ im zunächst negativen Sinn: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort,</strong> - soweit der erste Teil dieses Verses. Ein eindeutiges Verbot für den Glaubenden, sich selbst zu rächen, wenn ihm Schlechtes, Böses nachgesagt und er beschimpft, beschämt wird. Schmach und Schande des Menschen haben in der Bibel ihre Ursache in der inneren Auflehnung gegen Gott (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose3" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Mose 3</a>) und sind mit dem Verlust der ursprünglichen Gemeinschaft mit Gott verbunden (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/R%C3%B6mer3%2C23-24" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Röm 3,23.24</a>). Seitdem ist der Mensch darauf angelegt, aus eigener Kraft gegen Herabsetzungen und Beleidigungen jeder Art anzugehen. Aber ist das überhaupt möglich? Trotz aller moralischer Bemühungen stelle ich fest: Es geht nicht aus eigener Kraft. Es geht nur durch den Sohn Gottes, der mich als Glaubende durch seinen Tod am Kreuz wieder in die Beziehung zum Vater gestellt hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Deshalb ist der zweite Teil des Bibelverses der „zweite Hammer“ im positiven Sinn:<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"> … sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, auf dass ihr Segen erbt.“ </strong>Nicht Rache, Vergeltung, sondern das Gegenteil ist angesagt: Segnen, dem Anderen Gutes zusprechen, ihn loben, ihm Kraft, Leben und Wohlergehen durch Gott wünschen. Im Nachdenken darüber kommen, mir die Worte in den Sinn, die Jesus in seiner Bergpredigt im Matthäusevangelium, Kapitel 5 zum Thema Vergeltung und Feindesliebe sagt <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">(Verse 38-48):</em> Keine Rache, sondern Vergebung und Liebe, wenn ich um des Glaubens willen leiden muss. Das ist möglich, wenn Jesus Christus in mir wohnt und mich leitet, wenn er mich innerlich erneuert hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Damit geht es in erster Linie nicht mehr um mich und mein schwieriges Verhältnis zum anderen, sondern um mich und mein Verhältnis zu meinem Herrn, um meine Berufung und mein Erbe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hören Sie noch einmal auf den ganzen Vers: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, auf dass ihr Segen erbt.“ </strong>Dazu bin ich also berufen, den Segen Gottes zu empfangen, zu erben. Und damit werde ich befähigt, den Segen an andere weiterzugeben. Mit Vergeltungs- oder Rachegedanken blockiere ich mich selbst meinem Herrn gegenüber. Durch die Bereitschaft, als Antwort auf die Boshaftigkeit des Anderen mit Segen zu reagieren, werde ich selbst beschenkt und zugleich zum Segen für Andere. Ist das nicht „der Hammer“ im Sinne von „sensationell“? Ich wünsche Ihnen nicht nur heute den Mut, sich in der Abhängigkeit von Jesus darauf einzulassen. In diesem Sinn wünsche ich Ihnen ein segensreiches „Hammer-Jahr“ 2026!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen]]></author>
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      <pubDate>Fri, 02 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Heiter oder melancholisch? Beides!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 25.8 – ausgelegt von Jürgen Werth. (Autor: Jürgen Werth)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">2026 - an diese Zahl müssen wir uns jetzt gewöhnen. Und wir werden es. So wie wir uns an 2025, 2024 und 2023 gewöhnt haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und Januar - auch daran müssen wir uns gewöhnen. Aber auch das werden wir. Wie an viele Januare zuvor.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Meine Frau und ich lieben die wunderbare Gedichtsammlung „Die dreizehn Monate“ von Erich Kästner. Zu Beginn eines neuen Monats lesen wir das dazu passende Gedicht. Der Januar beginnt so:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege …“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wunderbar! Und dann kommen viele bunte lyrische Gedanken. Etwa der:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Die Welt ist schwarz und weiß und ohne Farben.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Und wär so gerne gelb und blau und rot.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Oder:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Es heißt, die Tage würden wieder länger.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Man merkt es nicht. Und es ist trotzdem wahr.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein wehmütiges Gedicht, aber doch auch eines voller Hoffnung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und Sie? Wie sind Sie gestimmt? Mich berührt die heiter-melancholische Stimmung, die Erich Kästner hier einfängt. Heiter, ja! Ein neues Jahr ist etwas Gutes. Man lässt Altes zurück, startet neu. Man hängt den Kalender des letzten Jahres ab und hängt einen neuen auf. Ich lege das Tagebuch des letzten Jahres beiseite und schlage eine neue weiße Seite auf. Ich bete dabei: „Danke, lieber Herr, dass ich alles Vergangene zurücklegen darf in deine guten, vergebenden Hände, und dass ich dankbar und zuversichtlich entgegennehmen darf, was du mir in den kommenden Monaten zugedacht hast.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Heiter. Erleichtert. Befreit. Ja. Aber doch auch wehmütig. Schon wieder ein Jahr. Wie viele kommen noch für mich? Wie oft noch werde ich an einem Neujahrsmorgen aus dem Bett steigen dürfen? Erich Kästner sagt es so:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Man steht am Fenster und wird langsam alt.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch wischt die biblische Jahreslosung alle Wehmut energisch beiseite. Sie ist ein Wort direkt von Gott: „Siehe, ich mache alles neu!“ Das gilt für heute, das gilt aber vor allem für unsere Zukunft. Das Wort steht ja im Buch der Offenbarung, das in den letzten Kapiteln die neue Welt Gottes beschreibt. Die ganz und gar und komplett neue Welt. Dorthin sind wir unterwegs. Und wenn wir älter werden, Januar für Januar, Jahr für Jahr, heißt das doch nur, dass wir dieser Welt Schritt für Schritt näherkommen. Was für eine Perspektive!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Losung für den heutigen Tag stammt auch aus einem biblischen Kapitel, das die Zukunft beschreibt:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der HERR wird aufheben die Schmach seines Volks in allen Landen.“</strong> Das gilt zunächst für das Volk Israel und es verheißt, dass irgendwann aller Antisemitismus ein Ende haben wird. Das Wort gilt seit Jesus aber auch für alle, die durch ihn zum Volk Gottes dazugehören dürfen, vor allem auch für die, die unter brutaler Verfolgung leiden. Um dieses Wort herum stehen weitere wunderbare Hoffnungssätze. „Gott wird den Tod verschlingen auf ewig.“ „Er wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen.“ Und: „Zu der Zeit wird man sagen: Siehe, das ist unser Gott, auf den wir hofften; lasst uns jubeln und fröhlich sein über sein Heil.“ (Aus <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja25" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jesaja 25</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So gehen wir voller Hoffnung in das neue Jahr. Wir hoffen dabei nicht so sehr auf unsere eigene Kraft, das Leben zu meistern. Wir hoffen auch nicht so sehr darauf, dass die Politikerinnen und Politiker die gewaltigen Krisen und Konflikte, mit denen wir konfrontiert sind, lösen werden. Wir hoffen auf Gott, den Schöpfer und Erhalter der Welt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus. Wir beten, dass er uns Kraft schenkt, Wege zeigt. Und dass er allen, die Verantwortung tragen, lösende Ideen schenkt und Mut, diese Ideen dann auch umzusetzen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir hoffen auf seinen Segen, auf seine Barmherzigkeit. An seiner Seite nehmen wir dieses Jahr tapfer unter die Füße und beten, dass Segen und Barmherzigkeit dann auch durch uns zu den Menschen fließt, die uns in diesem Jahr begegnen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege. Schließen wir‘s beherzt und zuversichtlich in die Arme! Es ist ein Geschenk unseres guten Gottes.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Jahr!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Jürgen Werth</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Jürgen Werth]]></author>
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      <pubDate>Thu, 01 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Schalom!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 147, 14 – ausgelegt von Jürgen Werth. (Autor: Jürgen Werth)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und wieder geht ein Jahr zu Ende. Ich blättere durch meinen Kalender. Das heißt: Ich blättere schon lange nicht mehr, ich scrolle. Digital. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und ich staune: So viele Begebenheiten, so viele Begegnungen. Aber auch so manche Abschiede. Die Zahl der Weggefährten wird kleiner.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bilder flimmern durch meine Gedanken. Helle, bunte. Und dunkle, eintönige.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So viele Erlebnisse. Beglückende und bedrückende.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vieles hat sich bewegt im zu Ende gehenden Jahr. Manches ist besser geworden, zum Glück. Manches aber auch schlechter. Älter bin ich geworden. Das auf jeden Fall. Bin ich zufrieden mit dem, was geworden ist? Teils, teils.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich blicke in die Welt - und erschrecke. Noch immer keine Lösung für die großen Krisen und Kriege. Vor allem dominieren die Nachrichten - nicht anders als zu Beginn des Jahres. Noch immer kein Frieden in der Ukraine, im Sudan, im Nahen Osten. Nicht wirklich. Jeden Moment kann alles wieder explodieren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da höre ich das Bibelwort, das über diesem letzten Tag des Jahres steht: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der Herr schafft deinen Grenzen Frieden.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Herr. Gott höchstpersönlich. Der muss es wohl tun. Denn wir Menschen bekommen es offenbar nicht hin. Nicht in unserem eigenen kleinen Leben und schon gar nicht in der Welt. <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Er</em> muss Frieden schenken. Zufriedenheit. Und er wird es, sagt unser Bibelwort.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Friede, den Gott schenkt, ist Schalom. So steht‘s im hebräischen Original. Und Schalom ist mehr als Frieden. Schalom ist auch Sich-sicher-fühlen, ist Heil, ist Wohlergehen, und ist eben auch Zufriedenheit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zufriedenheit …</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, ich möchte gern zufrieden sein, mit dem, was Gott mir zugedacht hat im letzten Jahr. Und auch mit dem, was er mir vorenthalten hat. Zufrieden, befriedigt, im Frieden in den Grenzen meiner Welt. Er war immer da, hat mich durch alle Höhen und Tiefen begleitet. Hat mich gehalten und getragen, hat mich gezogen und gebremst. Hat gegeben und genommen. Und hat es doch immer nur gut gemeint. Ich sehe das im Moment vielleicht noch nicht, aber ich werde es noch sehen, spätestens dann, wenn ich mein Leben auf dieser Erde beendet habe und alles aus himmlischer Perspektive betrachte. Alles hat gepasst, alles hat gestimmt, alles war gut. Ich bin endgültig und für alle Ewigkeit zufrieden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zufriedenheit …</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn die, die Macht haben in dieser Welt, zufrieden wären mit dem, was ihnen zugedacht wurde, gäbe es keinen einzigen Krieg mehr. Zufrieden mit dem Land. Zufrieden mit seinen Grenzen. Es müsste auch niemand mehr Angst haben, dass andere wollen, was uns zugeteilt ist. Alle könnten sich sicher fühlen, Frieden würde in das Zusammenleben der Völker einkehren. Es gäbe - Schalom.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sie müssten ihn nur hineinbitten in ihre Herzen und Hirne und in ihre Welt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Weil das die meisten aber nicht tun, ergänzt das Losungsheft das alttestamentliche Wort mit einem aus der Bergpredigt des Neues Testaments: „Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ Jesus sagt das. Und er sagt es uns, er sagt es mir.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Uns, mich, will er mit seinem Schalom beschenken, uns, mich will er zufrieden machen, damit ich dann mich als Friedensstifter, als Schalom-Verbreiter engagiere. In meiner Familie. In meiner Nachbarschaft und überall da, wohin er mich gestellt hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich will das alte Jahr zurücklegen in seine Hände. Und mit ihm alle Unzufriedenheiten. Ich will mich mit meinen Grenzen aussöhnen und mich neu mit seinem Frieden erfüllen lassen.  Und im neuen Jahr will ich diesen Frieden zu den Unzufriedenen bringen. Im neuen Jahr - oder schon heute.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich wünsche Ihnen: Schalom!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Jürgen Werth</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Jürgen Werth]]></author>
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      <pubDate>Wed, 31 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Der Name – ein Lebensprogramm]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 33,17 – ausgelegt von Günther Röhm. (Autor: Günther Röhm)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 33,17 – ausgelegt von Günther Röhm. (Autor: Günther Röhm)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gesichter kann ich mir gut merken. Bei Namen habe ich meine Schwierigkeiten… Das hat mich schon in manche peinliche Situation gebracht, wenn ich jemand nicht beim Namen ansprechen konnte, obwohl ich den Namen hätte wissen müssen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Name eines Menschen…</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Goethes Satz „Namen sind Schall und Rauch“ ist zum Sprichwort geworden; das ist vermutlich auch der Grund, weshalb heutzutage viele Kinder irgendwelche Mode- oder Phantasienamen bekommen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Anders in der Bibel! In der Heiligen Schrift sagt der Name eines Menschen etwas über sein Wesen, seine Berufung und seine Bestimmung aus. In der Bibel ist der Name eines Menschen gleichzeitig auch sein Lebensprogramm. Z.B. bedeutet der Name „Mose“ „der aus dem Wasser gezogen wurde“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Mose2%2C10" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Mose 2,10</a>).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">D.h. jedes Mal, wenn Mose bei seinem Namen gerufen wurde, wurde ihm vermittelt:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">- Du bist aus dem Wasser gezogen worden!<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
- Du warst der Flut des Verderbens ausgesetzt!<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
- Du warst dem Untergang geweiht!<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
- Du warst dir deiner verlorenen Situation überhaupt nicht bewusst. Aber:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
- Du hast Gnade erfahren.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
- Du bist gerettet worden, ohne dass du selbst etwas dazu tun konntest!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das schwingt alles im Namen „Mose“ mit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott offenbart sich dem Mose. Er spricht ihn bei seinem Namen an. (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Mose3%2C4" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Mose 3,4</a>)<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Gott beruft ihn in seinen Dienst. Er soll das Volk Israel aus der Gefangenschaft in Ägypten befreien und in das verheißene Land führen. Er soll die Israeliten im übertragenen Sinn aus dem Wasser ziehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sie sind der Flut des Verderbens ausgesetzt.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Sie sind dem Untergang geweiht.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Sie sollen die Gnade Gottes erfahren und das erleben, was Mose auch erlebt hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auf dem Weg aus Ägypten in das verheißene Land erinnert Gott den Mose immer wieder an seine Berufung und seine Bestimmung wie z.B. in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Mose33" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Mose 33</a> in den Versen 12 und17 heißt es: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der HERR sprach zu Mose: Du hast Gnade vor meinen Augen gefunden und ich kenne dich mit Namen.“</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Mose33%2C12.17" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Mose 33,12+17</a>)<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Mose hat soeben erlebt, dass die Israeliten nicht nach ihrem Gott gefragt haben, sondern sich ihren eigenen Gott in der Form eines goldenen Kalbes geschaffen haben. Mose ist über die halsstarrigen Israeliten wütend, enttäuscht, verzagt. Er zweifelt auch an sich selbst. Da erlebt er, wie Gott neu zu ihm spricht: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Du hast Gnade vor meinen Augen gefunden und ich kenne dich mit Namen.“    </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">D.h. Du warst mehr verloren als du dachtest. Und weil ich dich berufen habe, bist du mehr gerettet, als du glaubst!<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
In unserer Kirche in Winterlingen steht auf der Stirnseite des Gottesdienstraumes der Vers aus dem Propheten <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja43%2C1" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jesaja 43,1</a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Fürchte dich nicht! Denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine Frau sagte mir: Sie geht immer rechtzeitig zum Gottesdienst, um diesen Vers zu betrachten und ihn mit ihrem Namen im Herzen zu bewegen. Sie bezieht dieses Gotteswort auf ihre persönliche Lebenssituation. Gott kennt meinen Namen. Er hat mich erlöst. Ich war mehr verloren als ich dachte und bin mehr gerettet, als ich glaube. Darum brauche ich mich nicht zu fürchten. Ich gehöre zu Gott für Zeit und Ewigkeit. So erzählte es mir diese Frau.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer weiß, dass Gott seinen Namen kennt, der darf auch das Wort der Propheten Jesaja auf sich beziehen: „Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, und wenn du durch Ströme gehst, sollen sie dich nicht ersäufen.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja43%2C2" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jes. 43,2</a>) So hat es Mose erlebt. So haben es die Israeliten erlebt. So erleben das Menschen bis zum heutigen Tag: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Der HERR sprach zu Mose: Du hast Gnade vor meinen Augen gefunden und ich kenne dich mit Namen.“</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Mose33%2C12.17" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Mose 33,12+ 17</a>) D.h. ich bringe dich ans Ziel!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Günther Röhm</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Günther Röhm]]></author>
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      <pubDate>Tue, 30 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Jesus, was ist dein Geheimnis?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 5,17 – ausgelegt von Günther Röhm. (Autor: Günther Röhm)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 5,17 – ausgelegt von Günther Röhm. (Autor: Günther Röhm)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es gibt Situationen, die mich überfordern, denen ich mich nicht gewachsen fühle. Da komme ich an meine Grenzen. Meine körperliche, psychische, intellektuelle und spirituelle Kraft reicht nicht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Deshalb macht es mich stutzig, wenn ich von Jesus lese: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Die Kraft des Herrn war mit Jesus, dass er heilen konnte.“</strong> (Luk. 5,17) Ich frage: Wie sieht der Lebensstil eines Menschen aus, wenn die Kraft des Herrn mit ihm ist, so dass er heilen kann?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieser Satz steht zwischen zwei Geschichten im Lukasevangelium. Jesus wird zweimal mit kranken Menschen konfrontiert. Einmal heilt Jesus einen Aussätzigen. Die Diagnose Aussatz hat für einen Menschen zur Zeit Jesu bedeutet, dass er aus der Gesellschaft ausgeschlossen war. Er durfte weder am öffentlichen und schon gar nicht am gottesdienstlichen Leben teilnehmen. In der anderen Geschichte heilt Jesus einen Gelähmten, der von seinen vier Freunden zu ihm gebracht wird. Weil sie wegen der Menschenmenge nicht zu Jesus durchkommen, steigen sie auf das Dach. Sie decken das Dach auf und lassen den Gelähmten durch das Loch direkt vor die Füße Jesu. Zwischen diesen beiden Geschichten steht der Satz: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Die Kraft des Herrn war mit Jesus, dass er heilen konnte.“ </strong>(Luk. 5,17)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sind es doch gerade die vielen Krankheitsgeschichten, die meiner Kraft ihre Grenzen zeigen. Darum frage ich:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus, was ist dein Geheimnis, dass du Menschen wieder gesellschaftsfähig machst, dass Lahme gehen, Blinde sehen und Arme das Evangelium hören…?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Jesus hat seine Lehre gelebt und sein Leben hat gelehrt“<a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftn1" name="_ftnref1" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[1]</a> sagte mein Lehrer Olav Hanssen. Nachdem Jesus den Aussätzigen geheilt hat, laufen ihm die Menschen in großen Scharen hinterher. Jesus hat, viele „Follower“, Nachfolger. Aber: Jesus setzt sich nicht auf die Erfolgswelle und lässt sich feiern, sondern er zieht sich in die Wüste zurück, um zu beten!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Gebet fließt Jesus die Kraft des Herrn zu.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zu Gott im Himmel sagt er „Vater“. D.h.: Ich komme von dir. Mit dir bin ich eins. Es geht mir in meinem Leben nicht darum, mir einen großen Namen zu machen, sondern es geht mir darum, dass dein Name groß wird.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es geht mir um dein Reich, um deine Sache.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Von dir lebe ich täglich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Gebet wird Jesus mit dem himmlischen Vater eins. Darauf legt er in seinem Leben den Schwerpunkt. Darum fließt ihm ständig die Kraft des Schöpfers zu, dass er vollmächtig spricht. Wo Jesus spricht, da geschieht es.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Menschen werden unter seinem Wort von zerstörerischen Bindungen frei.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Menschen gehen im wörtlichen und übertragenen Sinn die Augen auf.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Menschen ohne Lebensmut werden wieder aufgerichtet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als ich nach meinem Studium meinen Pastorendienst angetreten habe, habe ich meinen Seelsorger gefragt, wie ich meinen Lebensrhythmus als Pastor gestalten soll. Er sagte damals: Schiele nicht nach Erfolg. Mach dich nicht davon abhängig, wie viele Menschen zu deinen Veranstaltungen kommen. Gönne dir jeden Tag eine Stunde Zeit, um das Wort Gottes für dich zu lesen und für die Menschen zu beten, die dir anvertraut sind. Gönne dir jeden Monat einen stillen Tag, an dem du in der Gegenwart Gottes verweilst. Gönn dir einmal im Jahr eine stille Woche, in der du mit Gott alleine sein kannst. Denn das Wort, das du zu verkündigen hast, setzt voraus, dass du auf den Gott, der redet, hörst. Und – sagte er: Achte darauf, dass du ausgeschlafen bist!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es war ein weiser Rat, den mir mein Seelsorger damals gegeben hat. Zugegeben: Ich habe diesen Rat nicht immer konsequent umgesetzt. Aber, ich merke, wie viel Kraft mir zufließt, wenn ich meinen Lebensrhythmus entsprechend gestalte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Die Kraft des Herrn war mit Jesus, dass er heilen konnte.“  </strong></p>

<div style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<div id="ftn1" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftnref1" name="_ftn1" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[1]</a> Olav Hanssen, Lebensregel der Koinonia</p>
</div>
</div>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Günther Röhm</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Günther Röhm]]></author>
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      <pubDate>Mon, 29 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Eine himmlische Botschaft]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 2,14 – ausgelegt von Thomas Eger. (Autor: Thomas Eger)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 2,14 – ausgelegt von Thomas Eger. (Autor: Thomas Eger)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es muss gigantisch gewesen sein. Damals in jener Nacht außerhalb von Bethlehem. Engelstimmen haben gejubelt. Unzählbar viele. Von einem Horizont des Himmels bis zum andern. Zu hören und zu sehen unbeschreiblich schön.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber nicht nur der Klang der Stimmen hatte es in sich. Auch der Text, die Botschaft war außergewöhnlich. Und dieser Text ist uns bis heute erhalten. Lukas hat ihn in seinem Evangelium aufgeschrieben. Sie kennen diese Worte ganz bestimmt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sie stehen im Lukasevangelium, Kapitel 2, Vers 14: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens!“</strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
 </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Zuhörer von damals waren nicht viele. Wahrscheinlich abzählbar an den Fingern einer Hand. Aber die hat es hochgerissen vom Boden. Die standen plötzlich hellwach beieinander. Und sie waren sich einig: „Das müssen wir sehen, was uns da von Gott mitgeteilt wurde!“ So machten sie sich mitten in der Nacht auf den Weg zum Kind in der Krippe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zurück zur Botschaft der Engel. Was war das Ganze? Ein Begrüßungslied für den soeben als Mensch geborenen Gottessohn? Doch der hat ja davon nichts gehört. Auch seine Mutter, Maria, nicht. Und auch nicht sein irdischer Pflegevater Josef.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gehört haben das nur die Hirten. Aber war das Lied allein für sie? Geschah nur für sie diese himmlische Aktion? Der Inhalt des Liedes deutet auf mehr hin. Doch diese Hirten von damals waren dafür die ersten Botschafter, die ersten Verkündiger. Sie haben es Maria und Josef berichtet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und auf ihrem Rückweg waren sie emotional so aufgedreht, dass sie mit ihren Rufen die verschlafenen Bürger von Bethlehem aufschreckten. Die hörten diese Engelbotschaft dann durch die Stimme der Hirten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun wieder zurück zum Inhalt der Botschaft. Die Engel forderten darin auf… Nein, das ist falsch! Ihre Botschaft ist keine Aufforderung, Gott zu ehren. Es ist eine Feststellung: Gott sei Ehre! Verständlicher ausgedrückt: „Gott gehört die Ehre!“ Also ist es ein Lied, ein Lobpreis an Gott Vater! Aber warum singen sie es dann vor Menschen? Weil der zweite Teil ihrer Botschaft mit der Erde und den Menschen auf ihr zu tun hat?: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens!“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Welcher Mensch gefällt nun Gott „wohl“ auf der Erde? Die Hirten? Warum nicht die Priester vom Tempel in Jerusalem? Wenn jemand fromm war, doch dann bestimmt sie! Und nicht die Hirten. Die waren im sozialen Gefüge ihrer Zeit eher weit weg von einer Gottesfrömmigkeit. Ihre Stimme zählte ja nicht einmal als Zeugenaussage vor Gericht!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Also, an wen ist nun diese Himmelsbotschaft der Engel gerichtet?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
 </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich möchte das mal so sagen: Es ist die Ankündigung und Erklärung dafür, warum Gottes Sohn ein Mensch wurde. Er ist der einzige Mensch, der so gelebt hat, dass Gott Vater uneingeschränkt durch ihn auf der Erde geehrt wurde!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und er, Jesus, der Gottessohn, hat es geschafft, dass durch ihn Menschen mit Gott versöhnt werden. Damit sind sie zu Menschen geworden, die Gott „wohl gefallen“ und dadurch Gottes Frieden in sich haben. Die Engelsbotschaft an die Hirten war also das Lebensprogramm von Jesus als Mensch. Das hat er verwirklicht. Und davon können wir bis heute profitieren – Sie und ich!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Thomas Eger</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Thomas Eger]]></author>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Leben in Gottes Hand]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 71,16 – ausgelegt von Thomas Eger. (Autor: Thomas Eger)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 71,16 – ausgelegt von Thomas Eger. (Autor: Thomas Eger)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 71,16 – ausgelegt von Thomas Eger. (Autor: Thomas Eger)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie geht es Ihnen? – Heute? Gut oder nicht so gut? Oder gar schlecht? Ich wünsche Ihnen jedenfalls, dass es Ihnen gut gehen möge! Nicht nur heute, sondern auch morgen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Lassen Sie mich jetzt mal das Ganze umdrehen. Würden Sie mich fragen, wie es mir geht, - ja, was soll ich dazu sagen? Wie es mir geht, das wechselt manchmal so schnell. Außerdem betrifft es immer den Ist-Zustand, also, wie es mir gerade geht. Das kann morgen schon wieder anders sein – besser oder schlechter.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Trotzdem gebe ich Ihnen eine Antwort darauf, wie es mir geht. Dabei wäre es für mich schon interessant, wie Sie darauf reagieren. Meine Antwort heißt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich gehe einher in der Kraft Gottes des Herrn!“</strong> Und ich ergänze noch dazu<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">: „Ich preise allein Gottes Gerechtigkeit!“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ganz ehrlich, bei dieser Antwort würde ich sogar über mich selber den Kopf schütteln. Und ich würde nachfragen: „Thomas, bist du jetzt irgendwie religiös überreizt? So etwas behauptet doch kein normal denkender Mensch von sich!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zu meiner Entlastung kann ich dazu sagen: „Der Satz stammt nicht von mir! Er ist ein Zitat aus einer Zeit vor rund 3.000 Jahren! Und er steht in der Bibel!“ Sie können ihn nachlesen in Psalm 71, Vers 16.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Verfasser dieses Psalms ist unbekannt. Es ist ein alt gewordener Mensch. Er schaut auf sein Leben zurück. Er schreibt von bösen Anfeindungen, die er erlebt hat. Er berichtet aber auch von seinem Glauben an Gott. Ihn hat er als den großen Schutzherrn in allen Lebenssituationen erfahren. In guten und in bösen Tagen. Und an Gott klammert er sich, gerade auch im Blick auf sein Altwerden. Das Ganze schreibt er als ein Gebet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bei ihm klingt der Satz: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich gehe einher in der Kraft Gottes des Herrn!“</strong> nicht überheblich. Er gibt damit nicht an. Er stuft damit sein Gegenüber nicht herunter, nach dem Motto: „Ich bin näher bei Gott als du!“ Nein, er formuliert dieses Wort nicht überheblich und anmaßend. Das wird beim Lesen des ganzen Psalms deutlich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerade diese innige, ja intime Art, wie er zu Gott betet, das spricht mich stark an. Und ich frage mich, wie das bei mir ist. Ist mein Gebet ein inniges Zwiegespräch zwischen meinem Gott und mir? Nenne ich alles beim Namen, was sich zwischen ihn und mich geschoben hat: An Eigensinn und Ungehorsam? An eigenmächtigem Tun und an Sünde?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn das geordnet ist, das heißt, bereut und vergeben wurde, dann bin ich gestärkt und getröstet für meinen Alltag. Dann kann ich Gott auch alle meine Anliegen nennen, also alles, was mich beschäftigt, was mir Sorge macht, worüber ich mich aufrege, und worüber ich mich freue – kurz, wie es mir gerade geht, ob gut oder schlecht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mein Leben und meine Ziele sind fixiert auf ihn, meinen Gott und Herrn. Das macht mich stark. Das gibt mir Abwehrkraft gegen alles, was gegen mein Leben steht. Und ich bin getröstet, weil ich weiß: Mein Leben ist in Gottes Hand. Er beschützt mich gerade auch in gefährlichen Situationen. Er sorgt dafür, dass ich nicht zugrunde gehe. Das beginne ich dann sogar buchstäblich zu spüren. Er gibt mir seinen Gottesfrieden in meine Gedanken und Gefühle.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und genau das ist die Kraft Gottes des Herrn, durch die auch ich - und ich hoffe, auch Sie - leben kann!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Thomas Eger</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Thomas Eger]]></author>
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      <pubDate>Sat, 27 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Strahlende Augen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 19,9 – ausgelegt von Stefan Lämmer. (Autor: Pfarrer Stefan Lämmer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 19,9 – ausgelegt von Stefan Lämmer. (Autor: Pfarrer Stefan Lämmer)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Weil es Verkehrsregeln gibt, können viele mit dem Auto zu ihrem Weihnachtsbesuch fahren. Weil ich weiß, dass ich bei grüner Ampel Vorfahrt besitze, kann ich mit fünfzig Stundenkilometern über eine Kreuzung fahren. Die Verkehrsregeln helfen uns, dass wir unser Ziel normalerweise wohlbehalten erreichen. Vielleicht gehen wir mit den vielen Geboten, die uns im Alltag begegnen, manchmal etwas großzügig um. Wer kann schon von sich behaupten, dass er im Straßenverkehr immer alles richtig macht. Die Losung der Herrnhuter Brüdergemeine für den zweiten Weihnachtstag sagt uns:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Die Gebote des Herrn sind lauter und erleuchten die Augen.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gottes Weisungen sind ohne Hintergedanken. Sie sind rein und bringen unsere Augen zum Leuchten. Wann strahlen unsere Augen? Bei einem jungen Mann leuchten die Augen, wenn seine Erwählte auf seine Einladung eingeht. Bei der Studentin leuchten die Augen, wenn sie nach vielen Monaten des Lernens ihr Examen mit guten Noten bestanden hat. Bei mir strahlen die Augen, wenn ich unser jüngstes Enkelkind in den Armen halte. Vielleicht möchten Sie mich fragen: Können Gebote wirklich unsere Augen zum Glänzen bringen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zum einen zeigen die Gebote, dass Gott redet. Gott meldet sich zu Wort. Gott geht auf uns zu und teilt uns mit, wie unser Leben vor Abwegen bewahrt bleibt. Zum zweiten entdecke ich in seinen Geboten, dass Gott im Guten auf uns zukommt. So steht wie eine Überschrift über den zehn Geboten: „Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“ Ich bin der Herr, der alle Macht in Händen hält. Ich bin der, der auch in deinem Leben Wunder wirkt. Ich bin der, der auf dein Beten antwortet. Als der Mächtige bin ich dein Gott. Gott sichert uns zu: „Ich stehe auf deiner Seite.“ Darum sollen wir keine anderen Götter haben. Erst kommt die Zusage und dann die Absage an Glücksbringer. Am Anfang steht das sichere Fundament und danach vernehmen wir die Grenze.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Heute berufen sich viele auf ihr Gewissen und meinen, Gottes Gebote übertreten zu können. Da halte ich kurz inne und frage nach. Was verstehe ich unter Gewissen? Das Wort „Gewissen“ hat mit Wissen zu tun. Hans Joachim Eckstein hat in seiner gründlichen Arbeit zum Gewissen bei Paulus bestätigt, dass es sich beim Gewissen nicht um eine neutrale Instanz handelt, die uns das richtige Verhalten lehrt. Vielmehr geht es um ein Mitwissen. Der Mensch beurteilt sein Verhalten anhand der Werte, die er für richtig hält. Daraus ergibt sich eine Aufgabe. Es ist wichtig, dass wir die biblischen Gebote verinnerlicht haben. Früher haben in der Schule viele Lehrer ohne schlechtes Gewissen ihre Schülerinnen und Schüler geschlagen. Die eine oder der andere kann sich noch erinnern. Heute steht ein solches Verhalten unter Strafe. Das Gewissen ändert sich, aber Gottes gute Wegweisungen sind um der Liebe willen unwandelbar.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Weg der Pharisäer zeigt uns, dass man auch auf der anderen Seite übertreiben kann. Sie stellten in einer guten Absicht Zusatzgebote auf. Noch vor dem eigentlichen Gebot wollten sie eine Schranke errichten, aber unbewusst und unbemerkt wurde nun aus der Beziehung zu Gott ein Regelwerk. Der gute Hirte wurde zu einem strengen Polizisten. Jesus legte die vielen Zusatzgebote wie eine alte löchrige Jacke zur Seite und kehrte zurück zu dem eigentlichen Sinn der Gebote. Er stellt uns neu vor Augen: „Ich bin der Herr, dein Gott, darum sollst du keine anderen Götter neben mir haben.“ Dieses Gebot erleuchtet mein Herz und so auch meine Augen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen gesegneten zweiten Weihnachtsfeiertag.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Stefan Lämmer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrer Stefan Lämmer]]></author>
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      <pubDate>Fri, 26 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das Kind und der Kaiser]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 2,11 – ausgelegt von Stefan Lämmer. (Autor: Pfarrer Stefan Lämmer)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“ Mit dieser Engelsbotschaft wünsche ich Ihnen ein spannendes Weihnachtsfest. Sonst wünschen wir uns ein schönes, ein gesegnetes Fest oder ein friedliches, aber ich entdecke in dieser Weihnachtsbotschaft eine Spannung. Wer nachfragt, stößt auf einen Gegensatz. Da stehen sich der Augustus in Rom und der Herr in Stadt Davids gegenüber.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit Augustus in Rom beginnt die Weihnachtsgeschichte. Er versprach vor seinem Amtsantritt, den jahrzehntelang tobenden Bürgerkrieg zu beenden. Augustus erreichte sein Ziel und bekam nach vier Jahren Regierungszeit den Ehrentitel: Der Erhabene, der Anbetungswürdige auf lateinisch: Augustus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Spüren wir die Spannung? Der Augustus in Rom, der angeblich Anbetungswürdige erlässt ein Gebot, aber ein kleines Kind wird im Stall eines unbedeutenden Dorfes geboren. Die Boten Gottes, die Engel beten das Neugeborene an. Der Kaiser in Rom residiert in einem Palast, aber für den Sohn Gottes ist klein Platz in der Herberge. Er muss sich mit einem armseligen Stall begnügen. Viele Diener beugen sich vor dem Kaiser und erfüllen seine Befehle. Doch Klein und Groß beten das Kind in der Krippe an. Die Hirten knien vor dem hilfsbedürftigen Kind und die Weisen aus dem Morgenland bringen ihre Geschenke. Auf der einen Seite der Befehlshaber, der ein Steuergesetz für das Weltreich erlässt, und dort das Kleinkind, das für die ganze Welt Freude bringt. Da stellt sich die Frage: Wer ist anbetungswürdig? Augustus in Rom oder das Kind in der Krippe? Auf wen setzen wir unsere Hoffnung? An wen wenden wir uns in der Not?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Engel verkündigt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Euch ist heute der Heiland geboren.</strong>“ Wenig später heißt es: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Engel lenkt unsere Aufmerksamkeit auf das kleine Kind im Stall. Er richtet unser Augenmerk auf das von der Öffentlichkeit übersehene Kleinkind.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Botschaft: Euch ist heute der Heiland geboren ist eine Kampfansage gegen den Irrglauben, Menschen könnten uns das Heil bringen. Der Hymnus „Ehre sei Gott in der Höhe“ wirkt wie ein Protest gegen die Anbetung von sterblichen Menschen. Der römische Statthalter Pontius Pilatus und der Hohepriester in Jerusalem spüren diese Spannung, diese Kampfansage. Die Kreuzigung erweist sich als die logische Schlussfolgerung. Der Störenfried scheint am Galgen besiegt. Für die Mächtigen in Jerusalem ist die Machtfrage entschieden. Doch das Wunder geschieht. Der Besiegte wird von Gott auferweckt. Der Getötete ist am dritten Tage auferstanden. Gott kann auch unsere Niederlagen in einen Sieg verwandeln. Glaubst du das? Rufst du ihn noch um Hilfe an? Ihn dürfen wir bitten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In der Weihnachtsgeschichte steht das Kind in der Krippe in Konkurrenz zu dem mächtigen Kaiser. Jesus nimmt es zu allen Zeiten mit den Mächten auf, die sich in unserem Leben auf Platz 1 drängen. Wer ist anbetungswürdig – Augustus in Rom oder das Kind in der Krippe? Wer ist wirklich Heiland? Da sind wir persönlich gefragt: Wer bestimmt über mein Leben? Meine Entscheidung steht fest. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Euch ist heute der Heiland geboren“. </strong>Diese Botschaft nehme ich mir zu Herzen. Das Kind in der Krippe weckt bei mir neue Hoffnung. Denn aus dem Kleinkind wurde der Bote Gottes, der uns die Barmherzigkeit neu vor Augen stellte. Da kann ich aufatmen, weil ich trotz meiner Fehler zu Gott kommen darf. Bei Gott sind wir alle willkommen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen spannende Weihnachten.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Stefan Lämmer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrer Stefan Lämmer]]></author>
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      <pubDate>Thu, 25 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Die Weihnachtsgeschichte]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 1,14 – ausgelegt von Elke Drossmann. (Autor: Pastorin Elke Drossmann)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Weihnachten lebt von Geschichten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die eigentliche Weihnachtsgeschichte steht in der Bibel. Die bekannteste Version im Lukasevangelium. Gut 2000 Jahre liegt sie zurück: „Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas2%2C1" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukas 2,1</a>) Im Matthäusevangelium beginnt die gleiche Erzählung: „Die Geburt Jesu Christi geschah aber so“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us1%2C18" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Matthäus 1,18</a>) Im Johannesevangelium klingt sie im 1. Kapitel, im Vers 14 folgendermaßen: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielen Christen sind auch diese Worte vertraut. Doch sie sind nicht so verständlich, wie die von Lukas. Wer ist das Wort, von dem der Evangelist Johannes spricht? Jesus Christus. Er war vorher bei Gott im Himmel. Jesu Wort zählt, setzt eine Welt in Bewegung. Ein Wort wird mit Weihnachten anfassbar. Ansprechbar. Ein Wort, das ich bestaunen kann. Jesus wird Mensch. Er hat einen Körper, ein Herz, Gefühle und Verstand. Jesus wird Fleisch fasst Johannes zusammen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wo war der Mensch und Gott Jesus zuhause, wo wohnte er? Auf der Erde in Israel. In Bethlehem geboren, aufgewachsen in Nazareth, anzutreffen am See, am Jordan, im Tempel. Jesus feierte Feste, lebte mit einem Schülerkreis mitten unter ihnen. Hörbar, zu sehen, erlebbar.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer ist „wir“, die Jesu Herrlichkeit sahen? Johannes der Täufer, der nicht müde wird, auf Jesus als den Retter der Welt hinzuweisen. Johannes und die anderen Schüler bzw. Jünger von Jesus. Sie werden von ihm ausgebildet, um angemessen von Gott und seinem Sohn Jesus Christus reden zu können.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
 </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auf manchen Weihnachtsbildern oder Karten hat Jesus als Kind in der Krippe bereits einen Heiligenschein. Ist dieser Heiligenschein mit Herrlichkeit gemeint, die Jesu Begleiter sahen? Vielleicht insofern, dass dieser Heiligenschein besagt, das Baby gehört Gott mit Haut und Haaren. Es ist aber noch viel mehr mit dem Wort Herrlichkeit ausgesagt: Wo Jesus ist, da ist Gott selbst. Hier sieht jemand Gott in Menschengestalt. Es handelt sich um die machtvolle Gegenwart Gottes, die auf den ersten Blick so unscheinbar wirkt: Eine Futterkrippe ist sein Bettchen. Die ersten Gratulanten sind Hirten, keine Familienmitglieder. Keine Krone – 33 Jahre später nur die Dornenkrone vor seinem Kreuzestod.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
 </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer Jesus, dem Mensch gewordenen Wort glaubt, sieht Gott am Werk! Sieht seine Herrlichkeit. Gottes Licht, das in der Welt scheint und sie mehr erleuchtet als unsere Sonne.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus, der eingeborene Sohn vom Vater. Mit Vater ist nicht Josef, sein Adoptivvater gemeint, sondern Gott, sein himmlischer Vater. Vom Himmel in die Welt gekommen durch die Geburt seiner Mutter Maria.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Voller Gnade und Wahrheit. Voller Geschenke, treu – jedes Jahr neu zu Weihnachten und an jedem folgenden Tag leben Christen von Jesus Gnade. Seine Sicht auf Sie und mich trifft es. Mit Jesus lebe und sterbe ich und werde seine Herrlichkeit sehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Welche Geschichte erzählen Sie zu Weihnachten?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn Sie – wie ich - die Geschichte vom Wort Gottes, von Jesus Christus ins Auge fassen, dann kann diese Geschichte unterschiedlich ausfallen, so wie wir Menschen verschieden sind. Deshalb erzählt Lukas die Weihnachtsgeschichte anders als Matthäus. Die Erzählweise von Johannes unterscheidet sich von Lukas und Matthäus. Und für die Wortkargen unter uns heißt es im Markusevangelium (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Markus1%2C1" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Markus 1,1</a>): „Dies ist der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was für eine Geschichte! Heute feiere ich Jesus Christus, mein Lebenswort.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastorin Elke Drossmann</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17240838.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastorin Elke Drossmann]]></author>
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      <pubDate>Wed, 24 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein großzügiges Geschenk]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 9,6 – ausgelegt von Elke Drossmann. (Autor: Pastorin Elke Drossmann)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 9,6 – ausgelegt von Elke Drossmann. (Autor: Pastorin Elke Drossmann)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Morgen ist es so weit. Die Geschenke stapeln sich bei vielen unterm Weihnachtsbaum oder auf einem Tisch.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich verschenke nichts, weil ich mich verpflichtet fühle, einer Person etwas zu überreichen. Oder weil wir uns ein Päckchen geschickt haben, seit wir uns kennen. Ich drücke mit einem Geschenk meinen Dank aus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wofür bin ich dankbar? Mir geht es mehr um die Person, die mir etwas schenkt oder die ich überrasche. Das eigentliche Geschenk ist der Mensch. Das schön verpackte Geschenk ist nur ein Zeichen für unsere Beziehung. Für den Dank, den oder die andere zu kennen. Mit ihr befreundet zu sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die wichtigste Person in meinem Leben ist Jesus Christus. Er hat sich mir zu Weihnachten geschenkt. Als Baby in Bethlehem fing alles an. Seine Worte berühren mich auch 2000 Jahre später noch. Sein größtes Geschenk – sein Sterben für mich am Kreuz auf Golgatha und sein Auferstehen. Dadurch ist eine Tür geöffnet, die vorher verschlossen war. Die Tür, durch die ich im Gebet zu Gott gehe und ihn voller Staunen Vater nenne.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aus diesem Grund möchte ich Jesus Christus etwas zu Weihnachten schenken. Wie kann ich das machen? Ich werfe keinen Geldschein Richtung Himmel. Aber ich überweise gerne eine zusätzliche Spende oder lege einen größeren Schein in die Kollekte des Weihnachtsgottesdienstes.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Freiwillig, ohne Verpflichtung, ohne schlechtes Gewissen. Aus Freude darüber, Jesus Christus zu kennen und durch ihn Gott selbst.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ähnlich wirbt der Apostel Paulus in einer Spendenrede vor knapp 2000 Jahren um eine großzügige Kollekte, ein großzügiges Geschenk. Er bittet die Christen, die in Korinth in einer Gemeinde zuhause sind, um eine Spende für die Christen in Jerusalem. Die Spende selbst, aber auch die Höhe der Spende soll ein Ausdruck ihrer Beziehung zu Jesus Christus sein. Ein dankbares Zeichen für die Geschenke, die Gott ihnen in seinem Sohn Jesus Christus überreicht hat. Ein Zeichen für Gottes Gnade. Die ist für Paulus in Korinth z. B. daran erkennbar: Es gibt in Korinth etliche Christen. Sie haben sich mit manchen Ansichten und Ideen herumgeschlagen. Manche Christen sind verunsichert. Doch etliche sind tief in Jesus verwurzelt. Alle erinnert Paulus an das, was Gott sich eigentlich vorstellt. Dazu gehört es auch, großzügig zu sein, weil Gott kein Geizkragen ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn Gott bis heute mir gegenüber so großzügig ist und seinen Sohn Jesus auf die Erde geschickt hat. Mir wieder und wieder vergibt. Warum will ich anderen nur ein oder zwei Euro abgeben?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
 </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paulus bringt es so auf den Punkt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.“</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Korinther9%2C6" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Korinther 9,6</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Jeder gespendete Euro ist bis heute ein Samenkorn, das ich im Reich Gottes aussäe. Ich kann ein Samenkorn in die Erde säen. Ich kann meinen Samen aber auch in einem Gartenbeet ausbringen. Es geht auch ein Feldrand oder ein ganzes Feld. Was wäre für Sie kärglich, also winzig klein - und was großzügig?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Spenden geht mit Vertrauen einher. Vertrauen in denjenigen, dem ich mein Geld überlasse. Aber auch Vertrauen in Gott und seine Möglichkeiten. Wenn ich großzügiger bin, vertraue ich darauf, dass mir am Ende nichts fehlen wird. Im Gegenteil. Ich bin die Beschenkte, weil ich Weihnachten nicht meine Geschenke unterm Tannenbaum zähle, sondern mit vielen anderen Christen Weihnachten feiere. Meine Spende ermöglicht es womöglich, dass jemand anderes von Jesus erfährt und sich der Gemeinde anschließt. Wäre das nicht wunderbar? Ein unvorstellbarer Segen?</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastorin Elke Drossmann</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17240037.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastorin Elke Drossmann]]></author>
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      <pubDate>Tue, 23 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Mein Besitz]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Habakuk 2,6 – ausgelegt von Johannes Holmer. (Autor: Pastor Johannes Holmer)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Heute möchte ich Ihnen gern einen Abschnitt aus dem 2. Kapitel des Propheten Habakuk vorlesen. Die Worte sprechen ziemlich deutlich für sich:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Habakuk2%2C1-9" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Hab. 2,1-9</a>:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jetzt will ich meinen Platz auf dem Turm an der Stadtmauer einnehmen. Dort halte ich wie ein Wachposten Ausschau und warte gespannt darauf, was der Herr mir auf meine Klage antworten wird. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der HERR sprach zu mir: »Was ich dir in dieser Vision sage, das schreibe in deutlicher Schrift auf Tafeln nieder! Jeder, der vorübergeht, soll es lesen können. Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Aber es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert! Dies ist, was du schreiben sollst: </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Nur der wird leben, der Gottes Willen tut und ihm vertraut. Wer aber hochmütig und unaufrichtig ist, verfehlt sein Ziel. Wer sich auf seine Reichtümer verlässt, betrügt sich selbst. »Wehe dir! Du hast fremden Besitz an dich gerissen. Wie lange soll das noch so weitergehen? Du bereicherst dich, indem du Pfand von anderen forderst. Doch mit einem Mal werden sie alles mit Zinsen von dir zurückfordern. Du wirst vor ihnen zittern – so wird der Räuber selbst zur Beute! Wie du ganze Völker ausgeraubt hast, so rauben sie dich dann aus. Sie zahlen dir heim, dass du so viele Menschen umgebracht und all ihre Städte und Länder verwüstet hast. Wehe dir! Denn ständig willst du deinen Besitz vergrößern, und dabei ist dir jedes Mittel recht. Du tust alles, um dich sicher zu fühlen, über jede Gefahr erhaben wie ein Adler hoch oben in seinem Nest. Doch letzten Endes stürzt du dich und deine Familie damit nur ins Unglück.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hat sich seit diesen Worten des Propheten Habakuk am allgemeinen Befund in unserer heutigen Welt irgendetwas geändert? Wir sind nicht Israel. Aber diese Worte stehen, so meine ich, für uns alle gleichermaßen. Sind wir nicht oft sehr gut darin, mit Fingern auf andere zu zeigen. Doch wenn ich mit dem Zeigefinger auf andere zeige, dann zeigen meist drei Finger auf mich selbst.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Habgier, Besitzstreben, die Gier nach materiellem Besitz, all das ist ein Ausdruck unserer Herzensausrichtung. Gott will, dass wir unser Herz nach seinem Reich ausrichten.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Im Matthäusevangelium, Kapitel 6, Vers 33 sagt Jesus (nach der Lutherübersetzung): „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich möchte immer mehr nach der Devise leben: „… dass mir werde klein das Kleine und das Große groß erscheine“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Reich Gottes ist allemal mehr wert und viel wichtiger als aller materielle Besitz in dieser vergänglichen Welt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist zudem eine Frage der Gerechtigkeit, wenn ein kleiner Teil eines Volkes oder auch der Welt immer mehr Reichtümer anhäuft und es gleichzeitig viele Menschen gibt, die nicht einmal das Nötigste zum Leben haben. Deshalb zeigt unser Umgang mit Reichtum und Geld auch heute unsere Herzensausrichtung und unser Verhältnis zu Gott. Deshalb wünsche ich mir, dass Gott nicht eines Tages zu mir das sagt, was er zu dem reichen Kornbauern in der Jesusgeschichte sagt: „Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Und wem wird dann gehören, was du an Reichtümern angehäuft hast? So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas12" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukas 12</a>)“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Große, aber vergängliche Reichtümer in dieser Welt zu haben, ist schön. Aber reich zu sein bei Gott ist allemal besser.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Johannes Holmer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Pastor Johannes Holmer]]></author>
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      <pubDate>Mon, 22 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zugang zu Gott]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Titus 3,4-5 – ausgelegt von Johannes Holmer. (Autor: Pastor Johannes Holmer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Titus 3,4-5 – ausgelegt von Johannes Holmer. (Autor: Pastor Johannes Holmer)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist schon Jahre her, als ich einmal im Kreise evangelischer Theologen eine Andacht halten sollte. An dem Tag war der neutestamentliche Vers zur Herrnhuter Losung der Vers 6 aus dem Johannesevangelium im Kapitel 14. Dort sagt Jesus von sich selbst: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben – ohne mich kann niemand zum Vater im Himmel kommen.“ Sinngemäß könnte ich auch sagen: „Ohne mich – Jesus - bekommt niemand das ewige Leben“ oder „…kommt niemand in den Himmel“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es entspann sich danach eine Diskussion, in der die meisten der Meinung waren, das sei doch komplett intolerant, wenn man das heute noch einfach so stehen ließe. Es gäbe doch so viele Möglichkeiten, sich Gott zu nähern. Dieses Wort schließe Menschen aus und nicht ein, es sei exklusiv und nicht inklusiv usw.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich habe dann dieses Wort verteidigt, es sei doch ein Angebot, es sei eine Möglichkeit, wenn auch die einzige, um zu Gott zu kommen, die jeder, wirklich jeder nutzen könne.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich wandte ein, das sei doch Gottes Wort und damit klar und verbindlich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich zitierte dann noch andere Sätze, wie zum Beispiel den Vers 36 aus dem dritten Kapitel des Johannesevangeliums, wo Johannes sagt: „Wer an Jesus glaubt, hat das ewige Leben; wer aber nicht an ihn glaubt, wird dieses Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt über ihm“. (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes3%2C36" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Joh.3,36</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es nützte alles nichts - man war der Meinung, das könne man heute nicht mehr so sagen, das sei unfreundlich denen gegenüber, die einen anderen Zugang zu Gott hätten. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">An diese Begebenheit musste ich denken, als ich die Verse 4 und 5 aus dem Titusbrief im 3. Kapitel las. Dort steht (ich zitiere jetzt nach der Übersetzung Neues Leben: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Doch dann zeigte Gott (unser Retter) uns seine Freundlichkeit und Liebe. Er rettete uns, nicht wegen unserer guten Taten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hier wird uns gesagt, dass es die Freundlichkeit und Liebe Gottes zu uns Menschen ist, die uns in den Himmel, die uns ewiges Leben bringt. Das ist ein Angebot, das man annehmen – und natürlich auch ausschlagen – kann. Und es ist doch logisch, dass der, der es ausschlägt, dieses Geschenk Gottes nicht bekommt. Johannes sagt im Kap. 3 seines Evangeliums sogar in aller Klarheit: „Der Zorn Gottes bleibt dann über dem, der es ausschlägt“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Natürlich hat das Folgen, wenn ich es ausschlage. Überall akzeptieren wir das im ganz normalen Leben. Nur bei Gott darf das nicht sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und dabei bietet Gott in seiner Freundlichkeit und Menschenliebe ausnahmslos uns allen ein gigantisches Geschenk an. Sein Sohn Jesus starb dafür, dass wir Frieden mit Gott bekommen können! Gott riss sich das Liebste und Beste, was er hatte, vom Herzen, um uns mit sich zu versöhnen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist die unglaubliche Botschaft dieser Advents – und Weihnachtstage: Gott kommt zu uns und zeigt uns sein liebevolles Gesicht. Ich muss und kann mir das ewige Leben nicht verdienen! Aber ich kann einfach Ja sagen zu dieser Liebe Gottes in Jesus Christus. Und kann einfach leben mit der Gewissheit: Die Ewigkeit bei Gott ist dann mein Zuhause!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich möchte neu dankbar werden für dieses Geschenk – und es einfach immer wieder neu annehmen. Dann wird Weihnachten in meinem Herzen. So wünsche ich Ihnen und mir ein gesegnetes Fest!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Johannes Holmer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pastor Johannes Holmer]]></author>
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      <pubDate>Sun, 21 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Glückliches Ende]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 50,21 – ausgelegt von Gerhard Weinreich. (Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 50,21 – ausgelegt von Gerhard Weinreich. (Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">kennen Sie vielleicht die Versuchung, die letzten Seiten zu lesen, um vorab zu erfahren, ob es trotz vieler Turbulenzen ein „Happy-end“ gibt! Die heutige Losung der Herrnhuter Brüdergemeine ist das glückliche Ende einer turbulenten Familiengeschichte: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">"Josef tröstete seine Brüder und redete freundlich mit ihnen.“</strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Was der Anlass war? Das Familienoberhaupt war gestorben: Jakob! Solange er lebte, war er der Garant des Friedens zwischen Josef und seinen Brüdern. Bis heute ist es oft so: Kaum sind Vater oder Mutter gestorben, brechen lange unterdrückte Spannungen und Konflikte unter Geschwistern auf! Ich denke an eine Hausaussegnung am offenen Sarg der Mutter. Kaum habe ich „Amen“ gesagt, beginnt ein Streit um das Elterngrab! Nicht weniger traurig: Das Trauergespräch zur Beerdigung des Vaters muss ich mit seinen zwei Söhnen getrennt führen, so spinnefeind sind sich beide wegen der Erbschaft! Die Geschichte von Josef und seinen Brüdern ist daher eine Hoffnungsgeschichte. Sie kann eine für uns werden, wenn schuldige Menschen ihr Schweigen brechen und reden! Unvergesslich für mich das Hausabendmahl am Bett einer todkranken Frau. Sie wollte es mit ihrer Tochter feiern. Als ich beiden Brot und Wein reichen will, unterbricht sie mich: "Noch nicht, Herr Pfarrer! Da muss erst noch etwas bereinigt werden!“ Und dann bittet sie ihre Tochter um Vergebung für das, was sie ihr vor Jahren angetan hat. Worauf die Tochter ihre Mutter in der gleichen Angelegenheit um Vergebung bittet. Jetzt kann die Mutter im Frieden mit Gott sterben und die Tochter sich im Frieden von ihr verabschieden!<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
 </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als die beiden Frauen einander um Vergebung baten, weinten sie. In der Familiengeschichte Jakobs weint Josef, als man ihm den letzten Wunsch seines Vaters überbringt, er solle seinen Brüdern vergeben, dass sie ihn einst als Sklave nach Ägypten verkauften! Als er sieht, dass sie als Eingeständnis ihrer Schuld vor ihm niederfallen, tröstet er sie mit den Worten: „Fürchtet euch nicht!“ Habt keine Angst, ich könnte mich jetzt an euch rächen! „Stehe ich denn an Gottes Stelle?“ Lernen wir von Josef: Er sieht sich unter Gott stehend! Deshalb kann er nicht Richter über seine Brüder sein, sondern freundlich mit ihnen reden und ihnen vergeben! Das hebräische Wort für „Vergeben“ heißt in seiner Grundbedeutung „Tragen". Was uns sagt: Tragen wir doch erlittene seelische oder körperliche Verletzungen durch Menschen hin zu dem, der sie an einem Kreuz gebüßt und mit seinem Tod bezahlt hat – zu Jesus! Legen wir alles, was uns von Menschen entzweit und trennt, unter seinem Kreuz ab! Dann können wir in Familie und Verwandtschaft anderen Böses vergeben, wozu uns der Apostel Paulus im heutigen Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine ermutigt: „Seid untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus." (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Epheser4%2C32" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Epheser 4, ,32</a>) Dann können wir nicht mehr nach dem Gesetz der Welt handeln: Wie du mir, so ich dir!“ Sondern nach dem Gesetz des Himmels: „Wie Gott mir, so ich dir!"</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich]]></author>
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      <pubDate>Sat, 20 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Marmor, Stein und Eisen bricht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Samuel 2,2 – ausgelegt von Gerhard Weinreich. (Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Samuel 2,2 – ausgelegt von Gerhard Weinreich. (Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht!“ Mit diesem Song stürmte einst ein Drafi Deutscher an die Spitze der Hitlisten. Die heutige Losung der Herrnhuter Brüdergemeine ist für mich die biblische Version seines alten Schlagers: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Es ist kein Fels, wie unser Gott ist.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aus dem Lied einer Mutter stammt dieser kurze Satz des Alten Testaments. Ihr Name: Hanna. Mit ihrem Mann Elkana ist sie glücklich verheiratet. Nur – die gewünschten Kinder bleiben aus! Kinderlosigkeit galt damals als Strafe Gottes für besondere Sünden. Als kinderlose Frau ist Hanna verächtlichen Blicken und hämischen Bemerkungen vieler Mütter ausgeliefert. Doch sie schluckt ihre Demütigungen und Kränkungen nicht hinunter, sondern schüttet sie im Allerheiligsten in Shilo vor Gott aus. Klagt ihm immer wieder ihre Not und Traurigkeit. Und erlebt nach vielen Jahren, dass Gott sie erhört – ihr einen Sohn schenkt, dem sie den Namen „Samuel" gibt: „Der von Gott Erbetene.“ Als er vier Jahre alt ist, bringt sie ihn zurück in den Tempel: Er soll zu Gott gehören und unter der Obhut des Priesters Eli aufwachsen. Hanna stimmt ein Loblied auf Gott an und preist ihn mit den Worten: „Es ist kein Fels, wie unser Gott ist.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber – ist das nicht unpassend, Gott mit einem riesigen Steinbrocken zu vergleichen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich denke an einen Mann, der Witwer geworden war. Viel zu früh. Dann verunglückt sein einziger Sohn mit 20 Jahren tödlich. Mit ihm stirbt seine ganze Hoffnung und sein letzter Halt. Beim Trauergespräch beklagt er sich heftig: „Warum tut Gott mir das alles an!" Trotzdem besucht er auf einmal jeden Sonntag den Gottesdienst. Beginnt über sich und seinen bisherigen laschen Umgang mit Gott nachzudenken. Kommt zum lebendigen Glauben an ihn. Bekommt eine persönliche Beziehung zu ihm. Erkennt wie Hanna: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">"Es ist kein Fels, wie unser Gott ist.“</strong> Er ist die Hoffnung und der Halt unseres Lebens! Auf ihn kann ich mich felsenfest verlassen. Mit ihm kann ich getröstet leben und auch einmal getrost sterben!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie jene todkranke Frau, die auf die Frage des Klinikpfarrers, wie es ihr denn heute gehe, antwortete: „Ganz unwichtig, wie es geht. Wichtig ist allein, wohin es geht!“ Um ihm dann zu erklären: „Es geht nach Kanaan – in das verheißene Land! Der HERR hat Gnade zu meiner Reise gegeben!" Nach ihrem Heimgang findet man eine letzte handschriftliche Notiz von ihr – ein Bibelwort. „So spricht der HERR: Ich habe dich je und je geliebt; darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte." (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jeremia31%2C3" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jeremia 31,3</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus ist diese Liebe und Güte Gottes in Person! Er ist ganz der Vater. Wer ihm vertraut, „der hat auf keinen Sand gebaut," dichtete vor 400 Jahren ein Georg Neumark. Deshalb singe ich Drafi Deutschers Hit von 1965 für mich so: "Marmor, Stein und Eisen bricht, aber Gottes Liebe nicht." Das garantiert der Heiland, den Gott Ihnen und mir geschenkt hat! Deshalb lege ich uns allen den heutigen Lehrtext der Herrnhuter Losungen ans Herz: „Werdet stark durch eure Verbundenheit mit dem HERRN. Lasst euch stärken durch seine Kraft.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Epheser6%2C10" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Epheser 6,10</a>) Dann werden auch wir immer wieder staunend erleben: Tatsächlich! <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Es ist kein Fels, wie unser Gott ist.“</strong></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich]]></author>
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      <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Deine Liebe trägt mich]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Petrus 1,5-7 – ausgelegt von Dorothee Döbler. (Autor: Dorothee Döbler)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Petrus 1,5-7 – ausgelegt von Dorothee Döbler. (Autor: Dorothee Döbler)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kennen Sie aus Kindertagen auch den Satz: Das macht man nicht! Oder: Sitz ordentlich am Tisch! Unser Lieblingssatz war: Auf den Tisch gehört der Kuchen, da haben die Füße nichts zu suchen!<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Und das habe ich dann als Kind gemacht - oder immer wieder auch mal vergessen und wurde aufs Neue ermahnt.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Es dauerte etliche Jahre, bis ich merkte: darin steckt ja etwas Wahres: es ist für alle viel angenehmer, wenn jeder ordentlich am Tisch sitzt. Oder wenn die Füße des anderen nicht vor meiner Nase liegen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Werte sind uns vorgegeben: von unserem Staat, von unserer Gesellschaft, für mich als Christ vor allem aber auch in dem, was die Bibel mir sagt.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Viele stöhnen auf: diese vielen Vorschriften, die die Bibel mir macht! Das ist mir zu anstrengend! Ich hab keine Lust, mich darauf einzulassen!<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Wenn ich Vorschriften als Vorschriften sehe, gebe ich diesen Menschen recht. Ich fühle mich auch eingeengt, wenn Leute mir etwas vorschreiben, dessen Sinn ich nicht erkennen kann. Anders ist es, wenn ich den Sinn verstehe. Dann ist es schon viel leichter, der Anweisung zu folgen. Aber oft genug brauche ich zur Umsetzung noch die Disziplin, um durchzuhalten. Davon kann jeder ein Lied singen, der schon einmal abgenommen hat: “Abzunehmen ist nicht schwer, Gewicht zu halten dagegen sehr.”<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Wenn mir diese eine Sache schon so schwerfällt, bei der ich mir selbst doch etwas Gutes tue, wie geht es mir dann erst mit meinem Verhalten gegenüber Mitmenschen?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Der Apostel Petrus fasst es in einem seiner Briefe sehr prägnant zusammen:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Bemüht euch deshalb nach Kräften, dass zu eurem Glauben das richtige Verhalten kommt. Zum richtigen Verhalten soll die Erkenntnis kommen, zur Erkenntnis die Selbstbeherrschung, zur Selbstbeherrschung die Standhaftigkeit, zur Standhaftigkeit die Ausübung des Glaubens, zur Ausübung des Glaubens die geschwisterliche Liebe und zur geschwisterlichen Liebe die Liebe überhaupt.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das klingt nach richtig viel Arbeit und Anstrengung: richtiges Verhalten, Erkenntnis, Selbstbeherrschung, Standhaftigkeit, Glauben leben, den Nächsten lieben und überhaupt mich von Liebe prägen lassen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich merke, dass zwei dieser Begriffe es mir leicht machen: Erkenntnis und Liebe.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Wenn ich mich auf Gott einlasse, wenn ich erkenne, dass es ihn tatsächlich gibt, dann erlebe ich auch dieses Übermaß an Liebe, das er mir gibt. Und diese Liebe lässt mich die Worte von Petrus von hinten aufrollen. die Liebe Gottes zu mir macht mein Herz so voll, dass ich die Liebe auch an andere weitergeben möchte. Die Liebe Gottes zu mir weckt die Sehnsucht in mir, ihm nahe zu sein. Das kann ich, wenn ich bete oder Gottesdienst feiere.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Seine Liebe hilft mir durchzuhalten, wo mir etwas menschlich schwerfällt.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Was für ein Geschenk, dass ich es so erleben darf, wie es in einem Lied zusammengefasst ist: Deine Liebe trägt mich, festigt und erhebt mich. Sie ist wie ein Felsen, auf dem ich sicher steh.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Dorothee Döbler</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Dorothee Döbler]]></author>
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      <pubDate>Thu, 18 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Eine gottlose Gesellschaft]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 5,20 – ausgelegt von Dorothee Döbler. (Autor: Dorothee Döbler)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 5,20 – ausgelegt von Dorothee Döbler. (Autor: Dorothee Döbler)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Geht es Ihnen auch so, dass Sie schon gar keine Nachrichten mehr hören möchten? Mir kommt es vor, als ob die Welt aus den Fugen geraten ist. Als ob nichts mehr an seinem richtigen Platz steht. Ich denke an die Messerangriffe in Bussen und auf Marktplätzen. Da werden wildfremde Leute rücksichtslos und ohne Erbarmen angegriffen und getötet. Ich denke an die vielen Kriegsschauplätze in der Welt. Da werden Kriege geführt, bei denen jeder sich seine Gerechtigkeit selbst baut. Wenn er meint, dass er Recht hat, darf er sich dann dieses Recht holen? Auch mit Gewalt?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber es ist ja nicht erst heute so. Wenn ich in die Bibel schaue, finde ich einen Vers. der schon vor mehr als 2.500 Jahren geschrieben wurde. Der Prophet Jesaja hat ihn den Menschen mit großer Wut entgegen geschleudert:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen!</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Habgier, Lügen, Überheblichkeit, Bestechlichkeit, Alkoholsucht: all das gab es schon in der Gesellschaft damals. Und es kommt mir vor, als haben die Menschen nichts dazugelernt.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich habe darüber nachgedacht, was für mich so schlimm daran ist, wenn Böses gut und Gutes böse genannt wird. Schlimm ist für mich, dass ein Wertegefüge auseinanderbricht.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Welche Werte haben wir als Gesellschaft gemeinsam? Was ist uns ganz selbstverständlich wichtig? Woran wollen wir uns halten? Und woran soll sich - bitte schön - auch der andere halten? Das ist ja das Verrückte: Werte haben wir sehr wohl in unseren Herzen. Alle und jeder! Der Messerstecher findet es überhaupt nicht in Ordnung, wenn er selbst mit einem Messer attackiert wird. Das Land, das andere mit Raketen angreift, ist empört, wenn eine Rakete zurückgeschossen wird. Also ist es nicht der Wert an sich, der in Frage gestellt wird.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Sicher und in Frieden möchte jeder leben. Was sich ändert, das ist die Sichtweise, und das sind die Folgen, die daraus gezogen werden. Ich finde, der andere hat falsch gehandelt. Und daher nehme ich mir das Recht, das wieder so grade zu biegen, wie es meinem Rechtsempfinden passt. Notfalls mit Gewalt.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Wo liegt der Fehler? Der Fehler liegt darin, dass ich dann nur auf mich allein schaue, auf meine Bedürfnisse, auf mein Rechtsempfinden. Wenn wir ein Miteinander wollen, in dem jeder seinen gleichberechtigten Platz hat, egal ob er arm ist oder reich, gesund oder krank, stark oder schwach, dann brauchen wir ein Wertefundament, das alle anerkennen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Der Staat Deutschland hat diese Werte in den Gesetzen festgelegt.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Als Christ lebe ich in einem Wertesystem, das noch viel weiter geht. Denn Habgier, Lüge, Überheblichkeit - das ist nach unserem Strafgesetzbuch nicht strafbar.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Aber das Wertesystem der Bibel, das Gott uns mitgibt, das deckt auf, wie verletzend auch solch ein Verhalten ist.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen!</strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Wenn ich etwas gut oder böse finde, dann spricht Gott mir zu: Prüf das noch einmal! Ist es wirklich gut? Ist es wirklich böse? Wie geht es dem anderen damit? Findet ihr eine gemeinsame Lösung, so dass sich keiner benachteiligt fühlt?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
So lebt eine Gesellschaft, die <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">mit </strong>Gott lebt.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Und ausgerechnet der Politiker Gregor Gysi, ein bekennender Atheist, ein Nicht-Glaubender, sagte: Ich glaube nicht an Gott, aber ich fürchte eine gottlose Gesellschaft.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Dorothee Döbler</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Dorothee Döbler]]></author>
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      <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Sei still]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 62,6 – ausgelegt von Joachim Seule. (Autor: Joachim Seule)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 62,6 – ausgelegt von Joachim Seule. (Autor: Joachim Seule)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Abspann der Folge einer Krimiserie erklingt ein Lied.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist ein eigenartiges Lied für eine Krimiserie. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es stammt von der Gruppe „The Fray“ und heißt: Be still - sei still.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dort heißt es unter anderem:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Sei still und erkenne, dass ich mit dir bin.</em><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Sei still und erkenne, dass ich da bin.</em><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Sei still, sei still und erkenne.</em><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Wenn Dunkelheit über dich kommt</em><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">und dich mit Furcht und Scham bedeckt</em><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Sei still und erkenne, dass ich mit dir bin, </em><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">und ich werde deinen Namen sagen.</em><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Wenn Schrecken auf dein Bett herunterfällt, </em><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">und der Schlaf nicht mehr kommt.</em><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Erinnere dich an all die Worte, die ich sagte </em><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Sei still, sei still und erkenne.</em><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Und wenn du durch das Tal gehst</em><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">und der Schatten vom Hügel herunter kriecht,</em><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Wenn der Morgen nicht mehr zu kommen scheint, </em><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">sei still, sei still, sei still.</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sei still: hier in diesem Lied wurde das aufgenommen, was in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm62%2C6" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 62,6</a> steht: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele, denn er ist meine Hoffnung.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist ein Psalm von König David. Er muss diese Worte in einer Situation geschrieben haben, in der er von anderen verfolgt wurde.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was hat wohl die Schreiber dieses eingangs zitierten Liedes bewogen, diese Zeilen zu schreiben? Vielleicht eigene Erfahrungen, vielleicht die von Bekannten oder Verwandten?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sie drücken für mich etwas aus, was sehr wichtig ist: Sei still!<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Einfach gesagt - schwer getan. Wie soll ein Mensch das aushalten, wenn ihm Unrecht geschehen ist? Sei still?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie können Gedanken zur Ruhe kommen, die mich am Tag und auch in der Nacht umtreiben?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Wie kann ich aus dem Gedankenkarussell aussteigen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Einfach nur still sein, ist auch nicht die Lösung, die David hier anbietet. Sei nur stille <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">zu Gott</strong>, <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">denn er ist meine Hoffnung.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist die Lösung: all das, was mich, was Sie bewegt, Gott im Gebet anvertrauen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Haben Sie das schon versucht, und es hat nicht geklappt? Hatten Sie den Eindruck: weiter als bis zur Zimmerdecke kommt mein Gebet nicht?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn Gott Ihre Hoffnung ist, dann muss Ihr Gebet gar nicht weiter gehen als bis zur Zimmerdecke. Denn dann ist Gott bei und neben Ihnen. Er kennt Sie und hört Sie - auch dann, wenn Sie es nicht denken. Ziehen Sie doch einmal Ihre Zweifel in Zweifel.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus Christus ist Gottes Sohn - er ist der gute Hirte. Er lädt Sie und mich wieder ein: sorget nicht, fürchtet euch nicht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Beten ist reden mit Gott und hören. Wie heißt es in einer Liedzeile vom Anfang: <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Erinnere dich an all die Worte, die ich sagte. Sei still.</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gelingt mir das immer? Nein. Aber ich will es weiter lernen. Und dann, wenn es gefordert ist, aus der Stille heraus handeln. Aus der Stille heraus handeln - so wie Gott mich leitet und führt. Nicht aus eigenem Antrieb heraus. Manchmal ist es auch gut, Meinungen von anderen Menschen einzuholen. Den Rat von anderen zu suchen, Fragen zu stellen. Aber die erste Adresse sollte immer Jesus sein. Denn er allein hat den Überblick über mein und über Ihr Leben. Er ist meine Hoffnung, er will auch Ihre Hoffnung sein. Das gilt für das ganze Leben, und das gilt auch für das Sterben. Sei still, sei still. Sei still.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Joachim Seule</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Joachim Seule]]></author>
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      <pubDate>Tue, 16 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das wertvollste Geschenk]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 8,32 – ausgelegt von Joachim Seule. (Autor: Joachim Seule)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 8,32 – ausgelegt von Joachim Seule. (Autor: Joachim Seule)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott hat auch seinen eigenen Sohn nicht verschont. Was für eine Aussage!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hätte ich meinen Sohn für das Leben von zehn anderen Menschen hergegeben? Nein. Dazu hatte und habe ich ihn viel zu sehr lieb.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn Sie Kinder haben: Hätten Sie das mit Ihrem Kind gemacht? Wer wird als Vater oder Mutter sein Kind für das Leben von anderen hergeben? Es mag leider Eltern geben, denen ist das Leben ihres bzw. ihrer Kinder gleichgültig. Das ist schade und traurig.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wieviel Not von Eltern wird von anderen brutal ausgenützt?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">War Gott das Leben seines Sohnes gleichgültig? Keineswegs.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er hat hin dahingegeben - ausgeliefert. „So wollte ihn der Herr zerschlagen mit Krankheit“ - wie es bei dem Propheten Jesaja heißt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und warum das alles?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Damit Sie und ich und jeder, wirklich jeder, andere Mensch Vergebung seiner Sünde bekommen kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jetzt können Sie fragen: Wie kann Gott so brutal sein? Wie kann Gott es zulassen, dass sein Sohn so schrecklich am Kreuz stirbt?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie kann ein Gott der Liebe das tun?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich kann es mir nicht anders erklären als mit Liebe. Eine Liebe, die so tief und so weit geht, dass sie kein Mensch ermessen kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine Liebe, die den eigenen Sohn in den Tod gibt, damit Sie und ich Zugang zu Gott bekommen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zugang zu Gott, Vergebung von Gott: das ist das größte Geschenk, was einem Menschen zuteilwerden kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus Christus ist das größte Geschenk Gottes an eine Menschheit, die korrupt, verlogen und verloren ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, so sehr hat Gott die Welt geliebt. Er hat seinen eigenen Sohn dahingegeben, geopfert. Das tat er, damit Sie und ich Leben haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Unermesslich liebst du mich, alles was ich bin, bin ich durch dich</em>“. so heißt es in einem Lied.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer kann sich so einer Liebe verweigern? Wer kann hier dem lebendigen Gott den Rücken kehren? Gott will mit Ihnen das Leben teilen. Jesus Christus will Ihr guter Hirte und ihr Heiland sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er ist Gottes größtes Geschenk an uns Menschen. Er will uns mit ihm alles schenken. Was gibt es denn noch, das Gott uns mit seinem Sohn schenken kann und will? Den Glauben an einen guten himmlischen Vater, Barmherzigkeit, seinen Segen, Frieden und Freude. Alles, was wir im Leben brauchen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott versorgt uns mit allem Guten. Er lässt seine Sonne scheinen über Gerechte und Ungerechte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sorget nicht für den Tag, der morgen kommt. Setzt euch zuallererst für Gottes Reich ein - so sagt es Jesus, der Sohn Gottes.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ist Gott für uns - wer ist dann gegen uns? Wie sollte Gott uns dann mit Jesus nicht alles schenken? Wer an Jesus glaubt, wer ihm gehört, der hat Leben, das selbst der Tod nicht zerstören kann. Wer Jesus hat, der darf sich schon heute darauf freuen, die Ewigkeit mit ihm zu verbringen. Was gibt es mehr als diese Geschenke?</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Joachim Seule</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Joachim Seule]]></author>
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      <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Vertrauensvoll bitten]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 28,1 – ausgelegt von Werner Heise. (Autor: Werner Heise)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 28,1 – ausgelegt von Werner Heise. (Autor: Werner Heise)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Oft kommen sie unerwartet, die so genannten ‚schlechten Nachrichten’. Ein Telefonanruf, eine Diagnose, ein Unfall… Lassen mich ohnmächtig und mit vielen Fragen zurück. An wen kann ich mich wenden, wenn es <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">mich</em> betrifft?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Seit Jahrtausenden wenden sich Menschen in so einer Lage an ihre Götter. Mit Opfern, Gelübden, Gebeten. Der alttestamentliche Psalmbeter wendet sich an <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">den</em> Gott, der mit Abraham, Isaak und Jakob seine Geschichte geschrieben hat. Der sich dem Mose als der Ewige, als der, der bei uns sein will, vorgestellt hat. Und der Psalmbeter hat eine Bitte: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Wenn ich rufe zu dir, HERR, mein Fels, so schweige mir nicht“</strong> heißt es in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm28" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 28</a> Vers 1. So eine Bitte werde ich wohl kaum in Zeiten an Gott richten, wenn es mir gut geht. Doch in schwierigen Situationen, in denen klar ist: Jetzt reichen meine Kräfte und das, was mir möglich ist, nicht aus, besinnt sich mancher und betet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Psalmbeter hat wohl schon öfter das, was ihm unter den Nägeln brannte, Gott gesagt. Und er hat erlebt, dass Gott ihm geholfen, ihm Halt gegeben hat. Deshalb spricht er auch von Gott als „mein Fels“. Bei Gott hat er sich sicher gefühlt in Gefahr. Einen Standpunkt gefunden, wenn Gedanken und Fragen in seinem Kopf nur so herumwirbelten. Auf Gott und sein Wort hat er sich verlassen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich habe mich gefragt, ob ich das von mir auch so sagen könnte: Der HERR ist mein Fels!? Und bin für mich zu dem Schluss gekommen: Wer sonst sollte es sein?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine intakte Familie, echte Freunde, Anteil nehmende Mitchristen zu haben, ist hilfreich und wertvoll. Am Ende, wenn es an die Substanz geht, reichen helfende Hände und gute Worte nicht aus. Da bin ich mit Gott allein – und es muss sich zeigen, ob er „mein Fels“ ist. So hat es wohl auch der Psalmbeter empfunden. Denn er richtet eine Bitte an den lebendigen Gott. Obwohl er erfahren hat, dass Gott in seinem Leben eingegriffen und gehandelt hat, bittet er jetzt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Schweige mir nicht“! </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als Geschöpf kann ich dem Schöpfer nicht sagen, was er zu tun hat. Weil ich in Not bin oder weil es mir schlecht geht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Zeiten, in denen es eng wird, bin ich darauf angewiesen, dass Gott mit mir redet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und wie dankbar war ich, als ich letztens im Krankenhaus lag und in der täglichen Bibellese ermutigende Worte las. Untersuchungen und Eingriffe waren damit nicht überstanden, aber ich hatte Gottes Zusage für mich gehört. Dass Gott in meine persönliche Situation hineingesprochen hat, hat mir viel bedeutet. Und zugleich war mir klar, dass er das nicht tun muss, dass ich kein Recht darauf habe. Durch dieses Erlebnis kann ich gut nachvollziehen, wenn der Psalmbeter Gott bittet: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„HERR, schweige mir nicht“.</strong> </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie Pflanzen darauf angewiesen sind, dass die Sonne scheint und dass es regnet, um gedeihen zu können, so sind Menschen, die mit Gott leben, darauf angewiesen, dass er sie mit seinem Wort erreicht. Jesus empfahl seinen Freunden: „Bittet, und ihr werdet erhalten“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us7%2C7" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Mt. 7,7a</a> NLB). Als Christ muss ich nicht angstvoll und verzweifelt zu Gott rufen, in der Hoffnung, dass er antwortet. Ich kann mich vertrauensvoll an ihn wenden. Ich wünsche Ihnen heute, dass Sie Gott als Ihren Fels erleben und er durch sein Wort zu Ihnen spricht.         </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Werner Heise</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Werner Heise]]></author>
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      <pubDate>Sun, 14 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wo Gott wohnt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 21,2-3 – ausgelegt von Werner Heise. (Autor: Werner Heise)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 21,2-3 – ausgelegt von Werner Heise. (Autor: Werner Heise)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jahr für Jahr sind Touristen und Pilger, die nach Jerusalem reisen, von dieser Stadt</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">fasziniert. Für Juden, Christen und Muslime gilt sie als heilige Stadt. Ein Bekannter von mir, der mit dem Glauben an Gott nichts am Hut hatte, machte während einer Mittelmeerkreuzfahrt einen Tagesausflug nach Jerusalem. Danach empfahl er mir, dort hinzufahren, denn diese Stadt sei etwas Besonderes. Manche Besucher haben den Eindruck, in Jerusalem Gott näher zu sein als an ihrem Heimatort.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn schon das jetzige Jerusalem so anziehend ist, wie wird es dann mit dem neuen Jerusalem sein, von dem im Neuen Testament gesprochen wird?!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der auferstandene Christus lässt Johannes sehen, dass Himmel und Erde wie wir sie kennen vergehen werden und Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde schafft</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">(<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Offenbarung21%2C1" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Offb. 21,1</a>). Johannes schreibt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herabkommen von Gott, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her rufen: Sieh her, Gottes Wohnung ist bei den Menschen!“</strong> (Offb, 21,2.3a)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Tatsächlich, im neuen Jerusalem sind wir Gott näher. Weil <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">er</em> zu uns gekommen ist!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Weil er mitten unter den Menschen sein Zelt aufgeschlagen hat. Denn bei uns zu sein, das war immer schon Gottes Wunsch. Deshalb erhielt Mose genaue Anweisungen wie das ‚Zelt der Begegnung’ errichtet und ausgestattet werden sollte, das die Israeliten auf ihrem Weg aus der Sklaverei in die Freiheit begleitet hat. Ein Ort, an dem der heilige Gott mitten unter seinem Volk anwesend war.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Später war der Tempel in Jerusalem dieser Platz. Und dann kam Gott in Jesus in die Welt und lebte mitten unter seinem Volk. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn Johannes vom neuen Jerusalem spricht, das ihm gezeigt wird, dann geht es nicht um ein städtebauliches Projekt. Indem Johannes dieses Bild sieht, erkennt er: Gott selbst schafft sich den Ort, wie er unter den Menschen sein will. Nicht Menschen bauen sein Reich auf dieser Erde. Johannes kann die Stimme, die vom Thron Gottes kommt, gar nicht überhören, so laut ist sie: „Sieh her, das Zelt Gottes bei den Menschen!“ „Gottes Wohnung ist bei den Menschen!“ Das neue Jerusalem ist der Ort, an dem der heilige Gott bei <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">den</em> Menschen wohnt, die er durch Christus geheiligt hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Apostel Paulus schreibt in einem Brief an die Christen in Korinth, dass sie der „Tempel des lebendigen Gottes“ sind (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Korinther6%2C16" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Kor. 6,16</a>), also der Ort, an dem Gott gegenwärtig ist. Anders gesagt: Gott ist mit seinem Geist bei ihnen eingezogen. Im neuen Jerusalem werden die wohnen, die schon jetzt zu Jesus gehören. Und es wird ein herrlicher Ort sein, der das heutige Jerusalem mehr als übertrifft. So schön, dass Johannes es mit einer Braut vergleicht, die sich für ihre Hochzeit so richtig herausgeputzt, so richtig schick gemacht hat. Und es ist Gott, der sie ordnet und schmückt.       </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht tröstet Sie das, wenn Sie im Blick auf die Kirche oder Ihre Gemeinde manchmal verzagen, vielleicht verzweifeln möchten. Gott selbst wird dafür sorgen, dass seine Wohnung bei den Menschen zu ihm passt und mehr als etwas Besonderes ist. Werden Sie dort sein?           </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Werner Heise</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17231674.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Werner Heise]]></author>
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      <pubDate>Sat, 13 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Klage erlaubt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 63,19 – ausgelegt von Uwe Winkler. (Autor: Pfarrer Uwe Winkler)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 63,19 – ausgelegt von Uwe Winkler. (Autor: Pfarrer Uwe Winkler)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ach dass du den Himmel zerrissest und führest herab!“</strong> Steht als Losung für diesen Tag.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieser Satz wirkt zunächst seltsam, fast verstörend, wenn ich ihn ohne Zusammenhang lese.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Darum habe ich mir den Zusammenhang von <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja63" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jesaja 63</a> angesehen. Ich war schon überrascht, mit welcher Offenheit hier geklagt wird.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Satz: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ach dass du den Himmel zerrissest und führest herab,“</strong> hat noch einen weiteren Teil: „dass die Berge vor dir zerflössen.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Für die Menschen damals galten Himmel und Berge als unerschütterliche Größen. Doch hier geraten selbst diese scheinbar festen Ordnungen ins Wanken.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Klage ist bemerkenswert. Nicht äußere Mächte bringen alles in Bewegung, sondern Gott selbst.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In den Versen zuvor spiegelt sich die innere Zerrissenheit von Jesaja wider. Er erinnert Gott an sein starkes Eingreifen, an seinen Schutz und seine Führung für sein Volk. Dann aber auch an die Verlassenheit des Volkes Israels. Das kommt z.B. in dem Satz zum Ausdruck: „Warum lässt du uns, HERR, abirren von deinen Wegen und unser Herz verstocken, dass wir dich nicht fürchten?“ (V. 17)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Klage hat hier ihren Platz. Wie oft hat er sein Herz schon vor Gott ausgeschüttet, wie oft um den Glauben seines Volkes gerungen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er weiß auch um die großartigen Zusagen für sein Volk, er hat Worte der Hoffnung und Ermutigung. Beides, Trost und Klage liegen manchmal dicht beieinander.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich selbst kenne diese Spannung, wenn auch nicht so existentiell wie Jesaja. Ich kenne wunderbare Zusagen und Erfahrungen, die mich sehr aufgebaut haben. Kurze Zeit später erlebte ich eine tiefe Enttäuschung. Da merkte ich, die Klage darf sein. Ich darf meine Not aussprechen. Auch die Not über den Zustand des Volkes Gottes. Ob es nun die Zerrissenheit des jüdischen Volkes ist oder auch die der Christen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So eine Klage zeigt mir, wie tief das eigene Erschrecken gehen kann. Mitunter bleibe ich mehr an der Oberfläche und beruhige mich mit der Aussage: „So schlimm ist es nun auch wieder nicht.“ Doch eine echte Klage geht tiefer. Sie vermeidet vorschnelles Urteilen und richtet sich an Gott.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie tragisch es um uns Christen bestellt ist, kann ich nicht wirklich sagen. Bei Jesaja bleibt es eine tiefe Klage. Er macht sich dabei nicht zum Richter über andere. Bei aller Ohnmachtserfahrung klagt Jesaja seine Not zu Gott.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist schwer auszuhalten. Vielleicht ist das eine Chance, einen ganzen Gottesdienst zu einem Klagegottesdienst zu gestalten. Anlässe dafür gibt es wohl genug. Vom Leid der Kriegsopfer, der Zerstörung der Schöpfung, dem Machtmissbrauch mancher Mächtigen, der überhöhten Selbstgerechtigkeit so mancher Mitmenschen, der Überheblichkeit Gott gegenüber, bis zu dem ganz persönlichen Leid derer, die von Krankheit und Entbehrung gezeichnet sind.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">All das kann so vor Gott ausgesprochen werden, ohne sich selbst zum Richter aufzuspielen. So eine Klage öffnet eine neue Sicht auf diese Welt und das eigene Leben. Sie fragt auch, wo trage ich selbst dazu bei, dass es so ist wie es ist, auch wenn es doch viel besser sein könnte?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine echte Klage ist ehrlich mir der eigenen Situation. Sie schafft Raum, auch für diejenigen, die ihre Stimme sonst nicht erheben können. Mich bringt dieser Vers neu ins Nachdenken, wie ich vielleicht noch andere finde, um die Not dieser Welt vor Gott auszusprechen. So wichtig und großartig es ist, Lob- und Dankgottesdienste zu feiern, so unentbehrlich sind auch die Gottesdienste der Klage. Sie helfen, festgefahrene Situationen zu lösen. Sie öffnen den eigenen Gefühlsstau, damit das Leben wieder ins Fließen kommt.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Uwe Winkler</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrer Uwe Winkler]]></author>
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      <pubDate>Fri, 12 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Geheimnis echter Liebe]]></title>
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      <link>https://feedpress.me/link/19269/17229286/73-8074</link>
      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 3,16 – ausgelegt von Uwe Winkler. (Autor: Pfarrer Uwe Winkler)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 3,16 – ausgelegt von Uwe Winkler. (Autor: Pfarrer Uwe Winkler)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Für mich ist das eine der schönsten Aussagen im Neuen Testament. Sie beschreibt, wie Gott verstanden wird, was er für Menschen bedeutet und was er für uns möchte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieser Satz geht auf ein Gespräch zurück, dass Jesus mit einem interessierten Menschen führt. Ob diese Aussage für seinen Gesprächspartner überzeugend war, wird uns nicht mitgeteilt. Das Gespräch beginnt mit einer Bewunderung durch den Gast. Jesus bleibt dabei nicht stehen. Allein Bewunderung bringt noch keine Veränderung. Damals wie heute ist diese Welt gefährdet. Von damals bis zu uns heute, ist auch viel Schreckliches in dieser Welt geschehen. Für manche ein Grund, Gott den Rücken zuzuwenden. „Bei so viel Furchtbarem was passiert, kann es doch keinen Gott geben“, wenden Menschen ein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Für mich ist es die Chance, an diesen Gott zu glauben. Nicht an irgendeinen unbestimmten, sondern an einen, dem ich vertrauen kann. Ich bin unendlich dankbar, dass seine Liebe in Jesus ein Gesicht bekommen hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mich erfüllt diese Zuwendung von Jesus mit einer großen Hoffnung. Besonders deutlich wird das für mich bei Spannungen, die es zwischen Menschen gibt. So etwas beschäftigt mich. Ich habe gelernt, meine Enttäuschung Jesus zu sagen und bewusst loszulassen. Daraus leite ich seine Liebe ab, die auch dem anderen gilt. Darin zeigt sich für mich das Geheimnis echter Liebe. Jesus konnte trösten, ermutigen, aufrichten, heilen. Für ihn war das kein Druck. Er hat auch das Maß gefunden, für sich zu sein und dann in der konkreten Begegnung, sich ganz in sein Gegenüber zu investieren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sein Tun hatte immer eine Dimension, die über das Hier und Jetzt hinausging.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er wartete nicht darauf, dass andere zuerst etwas tun. Er setzt sich selbstlos ein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mir fällt die Hingabe leichter, wenn ich mir bewusst mache, dass ich geliebt bin. Manchmal sind es andere Menschen, die mir großes Vertrauen entgegenbringen, dann wieder ist es im Herzen eine Vergewisserung: Ich bin von Gott geliebt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im ursprünglichen Text des Neuen Testaments steht für Liebe, das Wort Agape. Das meint die selbstlose, hingebende Art der Liebe. Nicht: Ich liebe, weil die Umstände gut sind, sondern, ich liebe und daraus entsteht etwas Gutes, gelingendes Leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie oft ertappe ich mich bei der Erfahrung: Erst wenn die Situation positiv ist, kann ich mich einbringen. Ich warte darauf, dass andere eine gute Voraussetzung schaffen, mich einzubringen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus half konkret – und doch verwies er gleichzeitig auf etwas Größeres. Das wurde besonders deutlich in seinem Sterben und in der Hoffnung auf neues Leben. Sein Leben bis zu seinem Tod, war ja schon eine wunderbare menschliche Erfahrung. Durch die Überwindung des Todes bekam sein Reden und Handeln eine ganz andere Weite.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dabei bin ich überwältigt, dass Jesus in der ganzen Spannweite menschlicher Erfahrungen auch die Tiefen des Leids ertragen hat. Er war kein Überflieger. Die Wucht des abgrundtiefen Leids blieb ihm nicht erspart. Es ist die ungeheure Aussage, dass Gott auch in diesem Leid zu finden ist. Er hat es überwunden. Das muss erst einmal erlebt und ausgehalten werden. Denn auch das Leid ist ein Teil dieser Welt, wie all das Schöne und Großartige. An seinem menschlichen Ende wird sichtbar, dass seine Macht größer ist als der Tod. Gott hat Jesus zu neuem Leben auferweckt. Deshalb kann und will ich mich immer wieder neu diesem Gott anvertrauen. Die Ewigkeit hat schon begonnen und öffnet sich, wenn wir ihm vertrauen.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Uwe Winkler</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrer Uwe Winkler]]></author>
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      <pubDate>Thu, 11 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Das A und O]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 22,13 – ausgelegt von Mike Lange. (Autor: Mike Lange)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 22,13 – ausgelegt von Mike Lange. (Autor: Mike Lange)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aus meinen Teenagerzeiten habe ich noch einige gutgemeinte Ratschläge im Ohr: „Freundlichkeit, mein Sohn, ist das A und O im Leben“ oder „Disziplin ist das A und O im Sport.“ Und später beschworen dann Chefs aller Couleur „Teamarbeit ist das A und O für den Erfolg“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und so begegneten mir im Laufe meines Lebens ganz unterschiedliche Empfehlungen, die mir bestimmte Verhaltensweisen oder Dinge als das jeweils Entscheidende, das Wichtigste nahegelegt haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Redewendung „A und O“ hat ihren Ursprung in der Bibel. In unserem alltäglichen Sprachgebrauch ist ihre Bedeutung jedoch mittlerweile losgelöst vom ursprünglichen Sinn.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Buch der Offenbarung lese ich beispielsweise im Kapitel 22, Vers 13: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich bin das A und O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das A, wie Alpha, und O, wie Omega, sind der erste und der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets, der Sprache, in der das Neue Testament geschrieben wurde.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Alpha und Omega stehen für Anfang und Ende, stehen für Ursprung und Vollendung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In diesem Bibelvers spricht nun jemand von sich „Ich bin das A und O“. Der lebendige Gott offenbart sich selbst. Gott macht deutlich, dass er der Schöpfer ist, der Anfang von allem und dass er auch der Vollender sein wird, der die Geschichte dieser Welt und der mein Leben zum Ziel bringen wird. Das gibt mir Trost und Zuversicht, denn mein Leben ist nicht zufällig, sondern hat Ursprung und Ziel, und zwar in Gott, mit Gott und bei Gott.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott verleiht meinem Leben damit auch einen Sinn. Unzählige Bücher sind über die Suche nach dem Sinn des Lebens und nach dem Glück im Leben geschrieben wurden. Doch im Buch der Bücher, der Bibel, sind diese Kerngedanken und Antworten auf meine Fragen zu einem gelingenden Leben bereits seit Jahrhunderten zu finden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott ist das A und O in meinem Leben. Gott hat mich in all seiner Kreativität und seiner Weisheit so erschaffen, wie ich bin. Der Sinn meines Lebens ist es, eine gute Zeit in der Gemeinschaft, in einer Liebesbeziehung mit Gott zu verbringen. Und dabei wahrzunehmen, was sich Gott als mein Gegenüber von mir wünscht und das immer wieder in den Mittelpunkt meines Lebens zu rücken. Dabei erlebe ich eine grenzenlose Freiheit, raus aus dem tristen Mief eines Alltags, der sich nur auf weltliche Themen beschränkt. Danke himmlischer Vater, dass Du die Ewigkeit in mein Herz gelegt hast.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zusammen mit meiner Frau besuchen wir gerne Live-Konzerte. Die Profi-Musiker steigen sofort mit einem ihrer bekanntesten Songs ein. Ein Kracher gleich zu Beginn nimmt die Zuschauer sofort mit hinein ins Konzert. Ist Ihnen das auch schonmal aufgefallen? Die Menschen sind augenblicklich dabei, singen und feiern mit. Der Anfang ist entscheidend. Gott bezeichnet den Anfang der Schöpfung als „sehr gut“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und dann erst das Ende eines Konzertes. Dafür haben sich die Profi-Künstler ebenfalls nochmals einen ganz entscheidenden, zumeist sehr emotionalen Abschluss aufgehoben. Da wird zum Schluss nochmal alles gegeben, alles hineingelegt, das Ende, der Schlussakt ist meist noch intensiver, noch herrlicher, noch beeindruckender als der Anfang.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im allerletzten Kapitel der Bibel, aus welchem der Vers des heutigen Lehrtextes entnommen ist, wird vom Wiederkommen Jesu Christi berichtet. Der Christus, der Messias, der Vollender und Erretter dieser Welt wird in aller Macht, Herrlichkeit und Pracht wiederkommen. Wie unvorstellbar schön wird diese Vollendung von Gottes schöpferischem Akt wohl werden?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus Christus ist das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende, das Ziel meines Lebens.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Mike Lange</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Mike Lange]]></author>
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      <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Fußspuren im Sand]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 46,4 – ausgelegt von Mike Lange. (Autor: Mike Lange)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 46,4 – ausgelegt von Mike Lange. (Autor: Mike Lange)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Auf nichts und niemand ist heutzutage mehr Verlass. Wem kann ich denn überhaupt noch trauen? Wie soll das erst werden, wenn ich älter bin? Wer kümmert sich dann um mich? Wo soll das denn nur noch hinführen?“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kennen Sie solche und ähnliche Gedanken und Aussagen? In manchen Gesprächen habe ich den Eindruck, dass Sorgen vor der Zukunft überwiegen. Naja, angesichts der Schlagzeilen in den Medien ist das auch nicht verwunderlich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich stelle mir daher die Frage: „Was trägt mich durch das Leben?“ Oder besser gefragt „Wer trägt mich durchs Leben?“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In einem Zwiegespräch zwischen Gott und seinem Propheten Jesaja gibt Gott darauf eine glasklare, eindeutige Antwort: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Ich, Euer Gott, will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan: ich will heben und tragen und erretten.“</strong> Nachzulesen im Buch Jesaja, Kapitel 46,4.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So einfach ist das. Da ist mein lebendiger Gott, der mir zuspricht, dass er höchstselbst mich tragen wird. Unvorstellbar, oder? Und so unvorstellbar schön. Gott selbst, der allmächtige, allwissende und allgegenwärtige Herr dieser Welt wird mich Menschlein tragen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Bibelvers der heutigen Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine lese ich von einem Gott, welcher „derselbe“ ist. Der Ausdruck „derselbe“, welcher im christlichen Sprachgebrauch üblich ist, meint einen Gott, welcher von Beginn der Schöpfung an, all die Jahrtausende hindurch, in seinem Wesen gleich geblieben, sprich treu geblieben ist. Er ist ein Gott, der die Menschen liebt und damit liebt er mich, genauso wie Sie.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er ist ein Gott, welcher Gutes für uns Menschen im Sinn hat. Im heutigen Bibelvers steht „Ich, Gott, habe es getan“, also er hat mich und Sie bereits getragen, uns geholfen, uns selbst gewollt und erschaffen, so wie wir sind. Er hat uns hindurchgetragen durch so mancherlei Schwierigkeiten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So kann ich heute dankbar auf mein Leben zurückschauen. Gott hat mich bereits bis hierher gebracht. Gott, der diesen Tag gestaltet, möchte, dass ich mich daran erfreue und fröhlich bin.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Selbst im Greisenalter mit grauen Haaren braucht mir vor der Zukunft nicht zu grauen. Das ist nicht nur ein Wortspiel, sondern eine verlässliche Zusage Gottes. „Ich werde Dich aufheben; Ich werde Dich unterstützen; Ich werde Dich tragen und Dich erretten.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was für eine Zusage Gottes für meine Zukunft. Wer könnte dazu schon Nein sagen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zu den Lebzeiten des Propheten Jesaja, vor ca. 2.700 Jahren, war es ein Großteil des Volkes Israel, welches sich von Gott abwandte und fremden Götzen zuwandte. Und so spricht Gott, durch Jesaja, mehrfach und eindringlich zu seinem geliebten Volk: bleibt bei mir, liebt mich von ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit eurem ganzen Denken und all eurer Kraft.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch viele Menschen damals laufen lieber ihren selbstgeschaffenen Götzen hinterher. Wie sehr sich die Zeiten doch gleichen. Auch heute lieben viele Menschen sich selbst, ihr Ego mehr als alles andere, streben nach Geld, Macht und Ansehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch Jesaja macht klar, dass mich nur die Liebe und Gnade des lebendigen Gottes durch mein Leben hier auf Erden und in aller Ewigkeit hindurchtragen werden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mir fällt dazu die wunderbare Geschichte der Fußspuren im Sand ein:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Eines Nachts hatte ich einen Traum: Ich ging am Meer entlang mit Gott. In Streiflichtern erstrahlten Bilder aus meinem Leben. Und ich sah zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Gottes. Doch ich erschrak, als ich entdeckte, dass an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens. Besorgt fragte ich Gott: `Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?‘</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da antwortete er: `Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen.“</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Mike Lange</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Mike Lange]]></author>
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      <pubDate>Tue, 09 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Der Schlimmste der Schlimmen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Timotheus 1,15-16 – ausgelegt von Silke Stattaus. (Autor: Silke Stattaus)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Timotheus 1,15-16 – ausgelegt von Silke Stattaus. (Autor: Silke Stattaus)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vor einigen Jahren ist Michael Stahl in unserer Gemeinde zu Gast gewesen. Er ist Autor, Coach und ehemaliger Bodyguard. Heute setzt er sich mit Herz und Leidenschaft dafür ein, Menschen Wertschätzung und Hoffnung weiterzugeben – besonders denen, die verletzt und ausgegrenzt werden. Auf seiner Homepage beschreibt er sich als Außenseiter und Herzenskämpfer. Und sagt:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
„Ich fühle mit den Geschlagenen, den Ausgegrenzten, den Gedemütigten, den vom Leben Gezeichneten, den Belächelten … denn all das habe ich selbst erlebt.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer ihm zuhört, merkt schnell: Hier spricht jemand, der das Leben kennt. Er ist in schwierigen Verhältnissen aufgewachsen, hat sich durchgekämpft, ist auf die schiefe Bahn geraten – und wurde eines Tages von Jesus gefunden. Das fasst sein bewegtes Leben nur in Ansätzen zusammen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mich beeindruckt an ihm besonders seine Herzenswärme. Sie strahlt aus allen Knopflöchern. Er liebt Menschen – und das spürt man. Dabei hätte er eigentlich allen Grund, sie zu hassen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Michael Stahl fällt mir ein, als ich den heutigen Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine lese. Paulus, ein Lehrer des Neuen Testaments, schreibt darin an seinen Ziehsohn Timotheus und erinnert daran, wer er früher war: ein Lästerer, Verfolger und Frevler. Trotzdem hat Jesus ihn berufen und ihm vergeben. Im 1. Brief, den Paulus an Timotheus schreibt, steht folgendes: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Christus Jesus ist in die Welt gekommen, um Sünder zu retten - unter ihnen bin ich der erste.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Damit macht Paulus klar: Wenn Gottes Gnade mir gilt – dem „Schlimmsten der Schlimmen“ – dann gilt sie jedem.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und weiter lese ich in der Basis-Bibel: <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Aber gerade darum hat er mir sein Erbarmen geschenkt. Denn Christus Jesus wollte an mir als Erstem beispielhaft seine ganze Geduld zeigen. Sie gilt allen, die künftig zum Glauben an ihn kommen und dadurch das ewige Leben empfangen.“</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zu diesen „allen“ gehört auch Michael Stahl. Er hat erlebt, wie Jesus seinen Hass in Liebe verwandelt, seine Verachtung in Wertschätzung, seine Angst in Mut, seine Hartherzigkeit in Vergebungsbereitschaft. Und er hat entschieden, sich Gott zur Verfügung zu stellen. Heute erzählt er davon – auf christlichen wie auch säkularen Veranstaltungen. Und er lädt die Zuhörenden ein, ihr Leben von Jesus Christus verändern zu lassen. So ist er zu einem lebendigen Beispiel von Gottes Gnade geworden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie Paulus. Denn auch Paulus erzählt seine Geschichte als Mutmach-Geschichte. Wenn selbst er, der schlimmste Verfolger, die Gnade Gottes erlebt, dann ist keiner ausgeschlossen. Beide Lebenswenden zeigen: Niemand ist „zu schlecht“ für Gottes Gnade.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Am Ende dieses Briefabschnittes stimmt Paulus in ein Lob Gottes ein. Nicht sein eigenes verändertes Leben steht dabei im Mittelpunkt, sondern der, der es geschenkt hat.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
So habe ich den Abend mit Michael Stahl auch erlebt: Jesus bekommt die Ehre. Er ist der Handelnde. Er hat Ideen selbst für scheinbar verkorkste Lebensgeschichten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Beispiel der beiden macht mir Mut, weder an mir selbst zu verzweifeln noch andere als hoffnungslose Fälle abzustempeln.  Für Jesus gibt es die nicht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und so stimme ich mit ein in das Lob, das Paulus am Ende verfasst:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
„Dem ewigen König, dem unvergänglichen, unsichtbaren und einzigen Gott gebührt die Ehre. Er regiert in Herrlichkeit für immer und ewig. Amen.“</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Silke Stattaus</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Silke Stattaus]]></author>
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      <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Gottes Treue und Hilfe]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 146,8 – ausgelegt von Silke Stattaus. (Autor: Silke Stattaus)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein neues „Wort zum Tag“ für die Morgensendung „<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Aufgeweckt"</em> steht an. Ich sitze an meinem Schreibtisch. Nach einem Gebet, dass Gott meine Gedanken leiten möge, lese ich den vorgeschlagenen Vers aus <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm146" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 146</a>:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der Herr richtet auf, die niedergeschlagen sind.“ </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Na, herzlichen Glückwunsch! Ausgerechnet ich soll darüber sprechen – wo ich mich heute selbst eher niedergeschlagen fühle.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In den letzten Tagen drückt einiges auf meine Stimmung. Kleine Beschwerden hier und da zeigen mir, dass ich nicht jünger werde. Mein Terminkalender füllt sich wie vor allein, obwohl ich eigentlich Luft haben wollte. Und dann warte ich auf wichtige Post – Tag für Tag, Woche für Woche. Nichts kommt. All das zerrt an meinen Nerven. Von den Nachrichten aus aller Welt, die meine Stimmung auch nicht gerade heben, ganz zu schweigen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gleichzeitig meldet sich mein schlechtes Gewissen: „Andere haben wirklich Grund zum Jammern. Aber du?“<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Die Kollegin mit ihrer Krebsdiagnose. Der Freund im Burnout. Die Nachbarin, deren Sohn sich seit Jahren nicht meldet. Der plötzliche Tod des Ehemanns einer Bekannten. Und natürlich die vielen Krisenherde in der Welt. Das ist Leid in ganz anderer Dimension.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Immer ist es gut, Bibelverse im Zusammenhang zu lesen. Also nehme ich mir für den vorgeschlagenen Vers den ganzen <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm146" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 146</a> vor – und bleibe schon an der Überschrift hängen. In der Lutherbibel lautet sie: „Gottes ewige Treue“. In der Basis-Bibel: „Gott hilft den Menschen“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der unbekannte Psalmbeter trifft gleich zu Beginn eine Entscheidung: „Ich will den Herrn loben.“ Nicht nur heute, sondern mein Leben lang. An guten und an schweren Tagen. Dann erinnert er sich daran, was es bedeutet, Gott zu vertrauen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er ist der Schöpfer des Himmels und der Erde. Er lebt ewig, seine Pläne haben Bestand. Und zu diesen Plänen gehört es, den Menschen treu zu bleiben und ihnen zu helfen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und dann beschreibt er, wie Gottes Treue aussieht: Hungernde werden satt, Gefangene frei, Kranke gesund, Trauernde getröstet, Fremde aufgenommen, Niedergeschlagene aufgerichtet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Indem ich mich mit diesem alten Gebet beschäftige, verändert sich meine Blickrichtung. Der Nebel lichtet sich. Es ist noch nicht alles gut, aber mir wird klar: Dieser Psalm spricht genau in meine Situation hinein. Ich muss ihn gar nicht groß erklären – ich darf ihn einfach für mich annehmen und davon erzählen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Am Ende bekennt der Psalmbeter: „Der Herr wird für immer herrschen. Er ist dein Gott, Zion, von Generation zu Generation. Halleluja!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Halleluja“, denke auch ich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch wenn meine Befindlichkeiten kleiner sind als die große Not der Welt, sieht Gott mich. Und er sieht Sie. Die Größe unseres Kummers spielt bei ihm keine Rolle. Er hat versprochen, aufzurichten – ob in kleinen oder großen Nöten. Aber wir sind dazu eingeladen, seine Treue und Hilfe in Anspruch zu nehmen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn wir das tun, werden wir staunen, wie überraschend sie aussieht. Für jeden anders, aber am Ende gut. Ein Versprechen, was immer gilt. An jedem neuen Tag. Auch heute.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Silke Stattaus</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Silke Stattaus]]></author>
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      <pubDate>Sun, 07 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gemeinsam auf Gott hören]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 13,2-3 – ausgelegt von Martin Knapmeyer. (Autor: Pastor Martin Knapmeyer)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Antiochia in Syrien, Mitte der 40er-Jahre des 1. Jahrhunderts<a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftn1" name="_ftnref1" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[1]</a>: In der Großstadt gibt es seit wenigen Jahren eine christliche Gemeinde. Die Christen sind begeistert von Jesus, ihrem Herrn. Sie erzählen ihren andersgläubigen Mitbürgern von ihm weiter – erfolgreich. Die Gemeinde gewinnt laufend neue Mitglieder. Und unter den Christen wächst das Bewusstsein: „Wir sind doch nicht nur den Menschen vor unserer Haustür die gute Botschaft von Jesus schuldig – alle Welt soll von ihm erfahren. Können wir etwas dazu beitragen? Fragen wir Gott selbst, was er dazu sagt.“ Und so beginnen sie zu fasten und treffen sich schließlich zu einem Gottesdienst (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte13%2C1" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apg 13,1</a>). Sie halten Gott ihre Herzen im Gebet hin. Und tatsächlich: Der Heilige Geist meldet sich zu Wort. So hören wir es im Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine für heute: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der heilige Geist sprach: Bestimmt mir den Barnabas und den Saulus für das Werk, zu dem ich sie berufen habe. Da fasteten und beteten sie, legten ihnen die Hände auf und ließen sie gehen.“ </strong><a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte13" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apostelgeschichte 13</a>, Verse 2 und 3.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Damit beginnt die sogenannte erste Missionsreise<a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftn2" name="_ftnref2" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[2]</a> von Barnabas und von Paulus, der hier noch Saulus genannt wird. Sie ziehen hinaus in die Welt, predigen in Städten von Jesus und gründen neue Gemeinden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aus den ersten Versen von <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte13" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apostelgeschichte 13</a> hören wir beispielhaft, wie Christen zu ihren Aufgaben für die Gemeinde kommen. Das ist auch für christliche Gemeinden heute wichtig.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Erstens: Die Beauftragung ist Gemeinschaftssache, kein Ego-Tripp eines einzelnen Glaubenshelden nach dem Motto: „Das kann ich gut. Das ist meine Aufgabe. Ich leg mal gleich los!“ Paulus war ein Teamarbeiter. Und er hat nicht auf eigenen Beschluss hin gehandelt, sondern wurde von der Gemeinde in Antiochia beauftragt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zweitens: Es ist nötig, gemeinsam nach dem Willen Gottes zu fragen. Die Christen von Antiochia haben das getan, indem sie fasteten und beteten. Sie haben das gemacht, unmittelbar bevor sie die beiden Missionare aussandten, aber auch schon vorher - um überhaupt herauszufinden, wer überhaupt für diesen Auftrag der Richtige sei. Warum fasten? Die Idee dahinter: Wenn wir für gewisse Zeit keine Nahrung in uns aufnehmen, werden wir innerlich leer. Wir haben dann in uns Platz für das, was Gott uns schenkt. Unser Herz kann leichter absehen von vorgefassten Meinungen, es kann vorschnelle Urteile über uns selbst und andere loslassen. Das Herz wird zu einer leeren Schale, die Gottes Botschaft aufnehmen kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und Beten kann man hier auch in diesem Sinne verstehen. Beten bedeutet hier weniger, Gott etwas zu sagen, als vielmehr hören auf das, was Gott uns sagen will. Zum Beten gehört das Schweigen, damit Gott reden kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Damals sagte der heilige Geist dann tatsächlich, wer geeignet war für den großen Auftrag.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Müssen wir es genauso machen wie die Christen in Antiochia, wenn in unserer Gemeinde heute ein wichtiger Auftrag zu vergeben ist? Fasten als geistliche Übung ist den meisten fremd geworden. Es kommt wohl nicht so sehr auf eine bestimmte geistliche Methode an. Aber es kommt darauf an, gemeinsam zu einem Entschluss zu kommen, auch durch Beratungen, in denen einer auf den anderen hört. Auch die Christen in Antiochia werden sich ausgetauscht haben, wer für die Mission die beste Begabung mitbringt. Und es kommt darauf an, gemeinsam auf Gott zu hören: sich für Gott zu öffnen und seine Stimme. „Rede, Herr, wir sind bereit, auf dich zu hören.“</p>

<div style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<div id="ftn1" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftnref1" name="_ftn1" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[1]</a> Die Chronologie der Geschichte des Urchristentums in den ersten Jahrzehnten und der Aktivitäten von Paulus ist, was die absoluten Daten (Zuordnung der Ereignisse zu Jahreszahlen) anbelangt, unsicher. Wenn man damit rechnet, dass Paulus sein Damaskuserlebnis Anfang der 30er-Jahre hatte und 14 Jahre später (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Galater2%2C1" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Gal 2,1</a>) zum „Apostelkonvent“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte15" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apg 15</a>) nach Jerusalem zog, den Lukas in der Apg in zeitlicher Nähe zur „ersten Missionsreise“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte13" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apg 13</a>f) sieht, kommt man für die „erste Missionsreise“ auf Mitte der 40er-Jahre.</p>
</div>

<div id="ftn2" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftnref2" name="_ftn2" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[2]</a> Paulus war nach seinen eigenen Angaben schon vor dieser Reise unterwegs in Arabien, Syrien und Kilikien (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Galater1%2C17.21" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Gal 1,17.21</a>) – gewiss hat er schon in diesen Ländern die gute Nachricht von Jesus weitergesagt (vgl. <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Galater1%2C23" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Gal 1,23</a>), getreu dem Auftrag, den er schon bei seiner Bekehrung vor Damaskus erhielt (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Galater1%2C16" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Gal 1,16</a>). Diese Missionsreisen, von Lukas in der Apg nicht erwähnt, gehen also der in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte13" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apg 13</a>f. erzählten Missionsreise voraus.</p>
</div>
</div>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Martin Knapmeyer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17225038.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Martin Knapmeyer]]></author>
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      <pubDate>Sat, 06 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das Heil kommt von den Juden]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 4,22 – ausgelegt von Martin Knapmeyer. (Autor: Pastor Martin Knapmeyer)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Marcion war ein origineller christlicher Denker des 2. Jahrhunderts. Er gründete eine eigene Kirche. Für deren Mitglieder gab er auch eine eigene Bibel heraus. In ihr sucht man die Schriften der Hebräischen Bibel, das Alte Testament, vergeblich. Selbst von den christlichen Schriften nahm er nur 10 Briefe von Paulus auf und ein gekürztes Lukasevangelium. Warum das? Marcion lehrte: „Der Gott des Alten Testamentes ist ein Gott des Gesetzes. Er bestraft alle, die seine Gebote übertreten. Mit diesem Gott haben wir als Christen nichts zu tun. Wir glauben doch an den Gott, von dem Paulus geschrieben hat: der uns durch Jesus bedingungslos alle Schuld vergibt. Den Gott der Liebe.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Weg mit dem Alten Testament? Weg mit dem Gott der Juden? Ist das der richtige Weg?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich bin schon manchen Christen begegnet, die tendieren zu einem „ja“ als Antwort. Sie sagen, ähnlich wie Marcion: „Mit dem Alten Testament kann ich wenig anfangen, das brauche ich nicht. Da ist von einem strengen, oft grausamen Gott die Rede. Ich glaube aber an den Gott der Liebe, von dem ich im Neuen Testament höre. Ich glaube an Jesus Christus. Durch ihn erfahre ich die Liebe Gottes, die keine Grenze kennt.“ Also weg mit dem jüdischen Gott des Alten Testaments?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Meine Antwort ist ein klares Nein. Denn Jesus selbst hat gesagt: „Das Heil kommt von den Juden.“ Das ist der Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine für heute aus <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes4" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Johannes 4</a>, Vers 22.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Das Heil kommt von den Juden“</strong> – von den Worten her könnte das bedeuten: Das alte Gottesvolk selbst ist die Quelle des Heils. Das hat Jesus aber nicht gemeint. Für ihn war klar, was schon im Alten Testament steht: Gott ist es, von dem wir Heil erwarten können und sollen. „Ich, ich bin der HERR, und außer mir ist kein Heiland“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja43%2C11" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jes 43,11</a>), heißt es in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja43" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jesaja 43</a>. Jesus glaubte an den Gott, der den Menschen und der ganzen Welt das Heil bringen will mit seinem Reich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber als Jude glaubte er gleichzeitig: Dieser Gott hat unser Volk aus allen Völkern auserwählt. Als ersten Adressaten seines Heil-Schaffens. Er hat mit uns seine Geschichte angefangen. Und durch manches Hoch und noch mehr Krisen hindurch hat er immer an uns festgehalten. Jesus sagt also sinngemäß: Dass Gott Heil will und Heil schafft, das kann man an seiner Geschichte mit den Juden erkennen. Das bestätigt sich beim gründlichen Lesen des ersten Bibelteils: Es stimmt nicht, dass im Alten Testament nur von der strafenden Gerechtigkeit Gottes die Rede sei. Sondern darin steht auch viel von seiner vergebenden Liebe und seiner unbedingten Treue.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn Menschen aus anderen Völkern Gott kennenlernen wollen, dann müssen sie den Gott Israels kennenlernen. In diesem Sinne gilt: „Das Heil kommt von den Juden.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Marcions Bibel war ein Irrweg. Das hat die christliche Kirche des 2. Jahrhunderts in ihrer Mehrheit auch so gesehen: Keine christliche Bibel ohne den ersten Teil, der von Gott und Israel handelt! Wir können den Gott, an den wir als Christen glauben, nicht haben ohne den Gott der Juden. Das sind nicht zwei verschiedene Götter, wie Marcion lehrte, sondern der Gott Israels und der Vater Jesu Christi sind ein und derselbe. Oder wie Paulus im Römerbrief (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/R%C3%B6mer11%2C17-18" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Röm 11,17f.)</a> schreibt: Christen aus anderen Völkern sind wie Zweige, die Gott in den Ölbaum des Gottesvolkes Israel eingepfropft hat. So wurzeln sie in diesem Volk und seinem Glauben. Und sie werden dadurch getragen und gestärkt.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Martin Knapmeyer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Pastor Martin Knapmeyer]]></author>
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      <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gelassenheit – weil Jesu Schultern mittragen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 6,4 – ausgelegt von Renate Schmidt. (Autor: Pfarrerin Renate Schmidt)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Um es vorneweg zu sagen: ich bin Fachfrau für Kindererziehung! Ich habe selbst keine Kinder, aber ich weiß, wie man Kinder erzieht! Zumindest theoretisch – und ich bin fein raus: MICH kann man NICHT kritisieren für die Kinder, die ich nicht habe. Sie hören die Ironie in meiner Stimme? Ja, als Außenstehende denke ich, dass es doch eigentlich ganz klar ist, wie Kindererziehung geht - aber wenn man selbst in der Situation drinsteckt, ist es oft doch ganz anders; so habe ich es erlebt in anderen Bereichen…</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paulus ermahnt in seinem Brief die Sklaven und die Herren; die Kinder, und nun auch die Väter. Warum gerade die Väter? Mein Vater hat mich nie zum Zorn gereizt, weil er unendlich sanftmütig war. Meine Mutter schon eher – mit Temperament und mit viel um die Ohren. Hätte Paulus sie gekannt, hätte er wohl eher meine Mutter angesprochen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dabei war es oft umgekehrt: Wir Kinder haben Mutter oft zum Zorn gereizt, sie konnte sehr zornig werden. Sie hatte viel Angst um uns, das war wohl der Grund.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Lasst eure Kinder aufwachsen</em></strong> – da steckt für mich viel Entspannung drin: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">lasst sie wachsen</em></strong> - so wie man kleine Pflänzchen aufzieht: man bereitet den Boden vor, sorgt für genügend Licht und Feuchtigkeit, aber wachsen tun sie von alleine; da muss man nicht dauernd dran ziehen! Später gibt man ihnen vielleicht einen Haltestab – so dass sie grade werden; sich festhalten können. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Lasst sie wachsen</em></strong> – da steckt Vertrauen drin, Hoffnung. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Lasst sie wachsen in der Erziehung und Zurechtweisung des Herrn</em></strong> – also der Herr – Jesus! – erzieht und weist zurecht. Eltern können erwarten, dass Jesus das Seine tut; darum beten sie für ihre Kinder um Schutz und Segen, und für sich um Weisheit und Geduld.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Mütter sind an allem schuld“ – sagt man, und wir Geschwister finden vieles, was sie hätte besser machen können. Mutter wurde 95 Jahre alt, ist nun schon 14 Jahre lang beim Herrn – und immer noch ist sie in unseren Gesprächen ganz lebendig; immer noch setzen wir uns mit ihr auseinander – statt Frieden darüber zu finden und dankbar zu werden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was mache ich denn nun mit dieser Mahnung von Paulus? Als Kinderlose?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dankbar sein für den Glauben, den Mutter uns vermittelt hat; einen ganz kindlichen Glauben, der mit Jesus rechnet im Alltag. Ich bin unendlich dankbar für ihre große Mühe, die sie hatte: sie war selbst nicht in der Landwirtschaft aufgewachsen, aber als wir eins ums andere „kamen“, ungeplant, aber willkommen; neun an der Zahl, da hat sie zwei Äcker gepachtet, hat Gemüse und Erdbeeren angepflanzt – mit dem Gartenbuch von „Gärtner Pötschke“ in der Hand und mit Hilfe der Dorfbewohner; naja „Hilfe“: „Des werd so nix!“ Und irgendwann hörte man im Dorf sagen „Frau Pfarrer hat gepflanzt – es regnet!“ Da hat sie wohl öfter den richtigen Zeitpunkt getroffen fürs Pflanzen, das war doch wohl auch<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;"> Zurechtweisung des Herrn! </em></strong>Sie hatte ja gebetet für ihre Arbeit, jeden Tag. Wir Kinder verdanken Mutter viel von unserer guten Gesundheit – und wenn die Erdbeerzeit kommt, genieße ich die roten Früchte – wie in der Kindheit, denn die wurden nicht etwa zu Geld gemacht, sondern wir durften sie in Mengen essen. Was für ein Genuss, was für eine Freude!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, ich hätte mir mehr Gelassenheit gewünscht im Elternhaus, mehr Ermutigung „Das schaffst Du schon, mach einfach mal“ – statt der großen Angst um uns; weniger Sorge – weniger Zorn, wenn es nicht so klappte, wie es sollte. Kinder sind eben keine Werkstücke, die man formen kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was kann ich noch tun?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich kann beten für Eltern, die ich kenne, zum Beispiel. Beten für Kinder in der Nachbarschaft. Eltern und Kinder kann ich ermutigen, dass da noch ein anderer miterzieht. Dass die Last auch auf zwei weiteren Schultern liegt – andere ermutigen zum Beten und zur Gelassenheit. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und ich darf rechnen mit Jesus heute – in meinem Alltag!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrerin Renate Schmidt</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrerin Renate Schmidt]]></author>
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      <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Die Welt mit Gottes Augen sehn]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 4. Mose 11,29 – ausgelegt von Renate Schmidt. (Autor: Pfarrerin Renate Schmidt)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">… und das hat Gott wahrgemacht an Pfingsten - darauf weist der Satz aus der Apostelgeschichte hin (Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine): Wer an Jesus Christus glaubt, der hat den Heiligen Geist – und ist also in dem Sinne ein Prophet. Kann man das so sagen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was ist denn ein Prophet? Viele denken, da geht es um die Zukunft, so eine Art Wahrsager? Nein, Wahrsagerei hat Gott ja verboten, die Zukunft kennt nur Gott, und das ist gut so.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So formulierte einer (Friedrich Hauß in „Biblische Begriffe und Gestalten“): „Ein Prophet sieht mit Gottes Augen und ist Gottes Mund“. Im Lied übers Beten von Christoph Zehendner heißt es: „Beten ist: Zeit mit Gott verbringen – die Welt mit Gottes Augen sehn“. Es gilt, diesen Blick Gottes einzuüben: Wie sieht Gott diese Welt? Er sieht sie mit Liebe an, und er hofft – wo ich verzweifeln möchte. Diesen Durchblick durch Gottes Geist wünsche ich mir auch.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich übe das gerade. Denn ich kann mich so gut ärgern, über vieles! Ich wäre gerne viel hoffnungsvoller! Also versuche ich, Gutes zu denken. Da ärgere ich mich über einen Autofahrer, der überholt, wo es nicht gerade sinnvoll ist – und sage dann vor mich hin: „Ich wünsche dir, dass du gut ans Ziel kommst!“ Eine Autofahrerin, die mir die Vorfahrt nimmt - eigentlich müsste sie am Hindernis warten - bildhübsch ist sie, aber sie hat ein unbewegtes Gesicht; da denke ich: „Hoffentlich hast du gute Freunde und nicht nur Bewunderer“. Und ich bin dankbar, dass ich nicht so hübsch bin, und dass ich gute Freunde habe!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und gerade eben war ich auch am Seufzen – über einen Bekannten, der immer wieder Hilfe braucht; man könnte ihn „beratungsresistent“ nennen; und ich denke genervt: „Bin ich denn die Einzige, die sich um ihn kümmert?“ – da fiel mir ein, wie ähnlich das in der Original-Geschichte von Mose ist: er beschwert sich bei Gott, weil er sich dauernd um das Volk kümmern muss, wie wenn es Babys wären, so muss er sie überall hin tragen, meint er! Sein Beten – seine Beschwerde bei Gott! - setzt etwas in Gang: Denn Gott antwortet und stellt ihm 70 Männer zur Seite, „Älteste“ genannt; die sollen ihm beim Leiten helfen; er muss doch die Verantwortung nicht ganz alleine tragen! Eine Riesenhilfe! Diese 70 kommen nun zur Stiftshütte, und da fällt Gottes Geist auf sie. Sie geraten „in Verzückung“ – übersetzt Luther: ekstatische Begeisterung, Freude über Gott! Das konnte man ihnen abspüren. Zwei der 70 sind nicht dabei, sind im Lager geblieben – dort geraten auch sie in diese Begeisterung. Josua protestiert: „Mose, lass das nicht zu!“ Und dann sagt Mose diesen Satz: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Wollte Gott, dass alle im Volk Propheten wären</em></strong>…</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, Ordnung ist wichtig, aber Gottes Geist ist offenbar nicht unbedingt an eine Ordnung gebunden! Gott ist frei – den Heiligen Geist zu geben, wem er will!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich freue mich darüber, und ich bete: „Herr, lass mich die Welt, die Menschen, mit deinen Augen sehen!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und „lass mich dein Mund sein!“ – das wäre das andere. Ich will nicht auftreten und anderen sagen: „Ich weiß, was Gottes Wille für dich ist“ – das wäre ja wohl Anmaßung? Der andere ist ja doch auch mit Gott unterwegs! Ich darf sagen: „Ich habe den Eindruck, dies und das wäre jetzt gut…“ und der andere kann es ja prüfen und selbst entscheiden. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Einer ist euer Meister, Ihr seid Brüder (und Schwestern)</em></strong>“, sagte Jesus viel später (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us23%2C8" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Matthäus 23,8</a>).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als ich vorhin so geseufzt habe über den Bekannten, der so oft Hilfe braucht, fiel mir ein, dass es ja einen Hauskreis in seiner Nähe gibt, und ich ermutige ihn, dahin zu gehen; vielleicht traut er sich ja – ohne dass ich ihn auf meinen Armen hintragen muss.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ach, Herr, schenke mir deinen hoffnungsvollen Blick, deine Liebe, nicht aufzugeben, auch wenn es mühsam ist - wie oft hast du denn schon bei mir nachhelfen müssen, oh ja!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Hintergrundinfos zum 4. Buch Mose:</strong></p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/J6OhuhdD4vU" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/J6OhuhdD4vU" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/J6OhuhdD4vU" title="Buchvideo: Numeri (4. Mose)" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Numeri (4. Mose)</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrerin Renate Schmidt</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17221113.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrerin Renate Schmidt]]></author>
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      <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Mehr als Gruseln]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 14,15 – ausgelegt von Roland Krause. (Autor: Pfarrer Roland Krause)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich lese Apostelgeschichte, Kapitel 14, Vers 15: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Paulus sprach: Wir predigen euch das Evangelium, dass ihr euch bekehren sollt … zu dem lebendigen Gott, der Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht hat.“ </em></strong>Paulus, der Völkerapostel predigt das Evangelium – so wie er es überall tut, hingebungsvoll, mutig, vor jedermann. Nichts Besonderes, eine der unzähligen evangelistischen Ansprachen des Paulus – so könnte ich vermuten. Doch wenn ich mir bewusst mache, was dort in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte14" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apostelgeschichte 14</a> geschieht, dann könnte es mich gruseln.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte13%2C14" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apostelgeschichte 13+14</a> halten in knappen Versen fest, was Paulus und Barnabas erleben auf der ersten Missionsreise durch Kleinasien.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Antiochia</strong> in Pisidien -eine von mehreren Städten, die nach dem seleukidischen Herrscher Antiochos benannt wurden- werden sie verlästert, verfolgt, am Schluss vertrieben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Ikonion</strong> -der heutigen türkischen Stadt Konya- erhebt sich ein Entrüstungssturm gegen sie, sie werden misshandelt, sollen gesteinigt werden. Im letzten Augenblick können sie entfliehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Lystra</strong> -offensichtlich eine heidnische Stadt ohne Synagoge- erweckt die Heilung eines Gelähmten so viel Aufsehen, dass die Menschen in Barnabas den auf die Erde gekommenen Zeus und in Paulus den Hermes erkennen. Den qualitativen Unterschied zwischen Gott und Mensch, um den die Heilige Schrift weiß, kennt das griechische Heidentum nicht. Es erhebt mit Leichtigkeit große Menschen zu ‚Göttern‘ und lässt mit der gleichen Leichtigkeit Götter in Menschengestalt erscheinen. <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Und der Priester des Zeus aus dem Tempel … brachte Stiere und Blumengewinde und wollte </em>-wegen der Erscheinung der Götter-<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;"> opfern samt dem Volk.“<a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftn1" name="_ftnref1" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">[1]</strong></a></em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Als das die Apostel Barnabas und Paulus hörten, zerrissen sie ihre Kleider </em>-das jüdische Zeichen des Entsetzens über eine Gotteslästerung-<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;"> und stürzten unter das Volk und schrien: Ihr Männer, was macht ihr da? Wir sind auch sterbliche Menschen wie ihr.“<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"> <a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftn2" name="_ftnref2" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">[2]</strong></a></strong></em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dann beginnt Paulus zu predigen: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Wir predigen euch das Evangelium, dass ihr euch bekehren sollt von diesen nichtigen Göttern zu dem lebendigen Gott, der Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht hat. … (Der lebendige Gott) … hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude gefüllt.“ <a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftn3" name="_ftnref3" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">[3]</strong></a></em></strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ganz sicher wird die Predigt des Paulus ausführlicher, eindringlicher, werbender gewesen sein<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">. </em></strong><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Und doch konnten Barnabas und Paulus das Volk kaum davon abbringen, ihnen zu opfern.“</em> <a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftn4" name="_ftnref4" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[4]</a> Dann kippt die Stimmung. Eben noch Verehrung, Vergöttlichung und Opfergaben. Dann aber <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„kamen von Antiochia und Ikonion Juden. Die überredeten das Volk und steinigten Paulus und schleiften ihn zur Stadt hinaus, und meinten, er wäre gestorben. Als ihn aber die Jünger umringten, stand er auf und … am nächsten Tag zog er mit Barnabas weiter nach Derbe.“</em> <a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftn5" name="_ftnref5" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[5]</a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paulus, der Völkerapostel predigt das Evangelium – so wie er es überall tut, hingebungsvoll, mutig, vor jedermann. Seine erste Predigt vor Heiden. Die Menge ist wegen der Heilung des Gelähmten beeindruckt, aufgewühlt. Eben noch höchste Verehrung – dann fliegen Steine. Ein Mob tobt sich erbarmungslos aus, bis das Opfer leblos am Boden liegt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, es könnte mich gruseln, diese rasche Abfolge von Verlästerung, Verfolgung, Misshandlung und kollektivem Mordversuch. Aber auch das will ich hören: Das Evangelium wird dennoch weitergetragen – von Paulus und Barnabas, von vielen anderen. Überall erkennen Menschen den lebendigen, wahren Gott. Bis ans Ende der Welt wird das Evangelium verkündet – damals bei Paulus. Heute sind wir an der Reihe. Morgen übernehmen es andere. Bis ans Ende der Welt.</p>

<div style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<div id="ftn1" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftnref1" name="_ftn1" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[1]</a> <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte14%2C13" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apg 14,13</a></p>
</div>

<div id="ftn2" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftnref2" name="_ftn2" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[2]</a> <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte14%2C14-15" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apg 14,14+15</a></p>
</div>

<div id="ftn3" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftnref3" name="_ftn3" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[3]</a> <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte14%2C15-17" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apg 14,15-17</a></p>
</div>

<div id="ftn4" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftnref4" name="_ftn4" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[4]</a> <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte14%2C18" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apg 14,18</a></p>
</div>

<div id="ftn5" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftnref5" name="_ftn5" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[5]</a> <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte14%2C19-20" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apg 14,19+20</a></p>
</div>
</div>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Roland Krause</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrer Roland Krause]]></author>
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      <pubDate>Tue, 02 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein Leben lang warten]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 2,29-32 – ausgelegt von Roland Krause. (Autor: Pfarrer Roland Krause)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 2,29-32 – ausgelegt von Roland Krause. (Autor: Pfarrer Roland Krause)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Simeon. Ein alt gewordener Mann im Jerusalemer Tempel. Von ihm lese ich: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Und Simeon wartete auf den Trost Israels.“</em> <a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftn1" name="_ftnref1" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">[1]</strong></a> </strong>Wörtlich heißt es: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Und Simeon (lebte) wartend auf den Tröster Israels.“</em></strong> Sein ganzes Leben hat er damit zugebracht, auf den Tröster Israels zu warten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein ganzes Leben zu warten – vielleicht können nur ältere Menschen, nur Großeltern diesen Satz richtig verstehen: ein ganzes Leben warten. Ein ganzes Leben warten – vielleicht auf einen Enkel..., / dass der Streit in der Familie endlich geschlichtet wird..., / dass die Behandlung endlich anschlägt und die Schmerzen wenigstens gelindert werden...</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht hat Simeon den Tröster Israels vor seinen inneren Augen ja als einen erwachsenen Mann gesehen – aufrecht, mit federndem Gang, mit klarem, unbestechlichem Blick. Doch was sehen die Augen des Simeon? Inmitten vieler Pilger ein Ehepaar am Nikanor-Tor an der Ostseite des Frauenvorhofes. Wie alle frommen Eltern kommt das Paar nach den Vorschriften in den Tempel, um Gott zu zeigen: Dir, Gott, dir gehört unser erstgeborenes Kind. Als Opfergabe bringen sie lediglich zwei Tauben– diese Ausnahme von der Regel, dass ein Lamm geopfert werden sollte, gestattete man nur armen Leuten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Simeon erblickt eine ärmliche Familie aus der Provinz. Simeon entdeckt ein kleines Kind – keine kraftvolle Retter-Gestalt. Ein ohnmächtiges Kind – ohne Glorienschein – an einem gewöhnlichen Tage im Tempel – ohne dass irgendetwas Besonderes auf ein Gottesgeschehen hinweist. Kein auffälliges himmlisches Zeichen kennzeichnen dieses Kind und diesen Tag.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">M. Luther sagt in einer Predigt: <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">'Es waren freilich viele andere mit ihm im Tempel. Die sahen auch das Kind. Und wenn Simeon sich nach der Vernunft hätte richten sollen, so hätte er sagen müssen wie die anderen: Das ist nicht der Heiland. Das ist ein Bettelkind.'</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Simeon begegnet inmitten des Gewohnten einem unscheinbaren Kind. Und wir begegnen dem schlichten Wort der Bibel, das uns keineswegs sofort ansprechen und gefangen nehmen muss, das gewöhnlich ganz ohne ein eindeutiges begleitendes Gottesgeschehen auskommen muss.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">O ja, das Kind hat vordergründig keine Macht, sieht für die Vernunft nicht nach dem Retter aus. Aber es kann Herzen bewegen. Was die langen Lebens-Erfahrungen des Simeon nicht vermocht haben, sein Herz zu erfüllen und die Sehnsucht zu stillen, das vermag dieses Kind: Das Herz zu bewegen, die Augen zu erleuchten, Frieden zu schenken: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Nun, Herr, lässt du deinen Diener im Frieden fahren, ... denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, das Heil, das du bereitet hast vor allen Völkern, ein Licht zur Erleuchtung der Heiden und zum Preis deines Volkes Israel.“</em></strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Herz erfüllen – das vermag dieses Kind... / Zu einer heilsamen Begegnung führen – das vermag dieses Kind... / Meinem Glauben eine emotionale Tiefe geben, mein geistliches Erfahren ausdrücken zu können in körperlicher Nähe – das vermag dieses Kind: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Und Simeon nahm das Kind auf seine Arme ... und er segnete Vater und Mutter...“ <a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftn2" name="_ftnref2" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">[2]</strong></a></em></strong> In die Arme nehmen und segnen – beides körperlich und emotional gefüllte Gesten. / Dieses Kind zu erheben, über sich hinaus zu heben, es zu loben..., zur Anbetung zu führen – das vermag dieses Kind – bei Simeon und bei uns.</p>

<div style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<div id="ftn1" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftnref1" name="_ftn1" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[1]</a> V. 25</p>
</div>

<div id="ftn2" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftnref2" name="_ftn2" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[2]</a> V. 28+34</p>
</div>
</div>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Roland Krause</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Pfarrer Roland Krause]]></author>
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      <pubDate>Mon, 01 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Überraschung]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 21,15-16 – ausgelegt von Matthias Rapsch. (Autor: Matthias Rapsch)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 21,15-16 – ausgelegt von Matthias Rapsch. (Autor: Matthias Rapsch)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 21,15-16 – ausgelegt von Matthias Rapsch. (Autor: Matthias Rapsch)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir waren mit einer Familienfreizeit am Bodensee unterwegs. Die Kinder sangen und musizierten bei den Morgenandachten begeistert mit.  Als wir mit der ganzen Freizeitgruppe ein nahegelgenes Strandbad besuchten, bildeten die Kinder einen Kreis im Nichtschwimmerbecken und schmetterten aus voller Kehle ein Loblied auf Jesus nach dem anderen. Und obwohl manche Badegäste unterschiedlich reagierten, sangen sie fröhlich weiter. <br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Dieses Erlebnis steht mir vor Augen, wenn ich an unseren heutigen Abschnitt aus dem Matthäusevangelium denke. Gleich nach seinem Einzug in Jerusalem besucht Jesus den Tempel und räumt dort auf. Wenn er kommt, dann haben dort Geldwechsler und Händler nichts mehr zu suchen. Gewinnsucht und Machtstreben müssen weichen. An diesem Ort geht es allein um die Verbindung zu Gott und um seine Ehre.  Mein Haus soll ein Bethaus sein und keine Räuberhöhle. Das ist eine klare Ansage. Sie wird besonders von den Kindern und den Blinden sowie Lahmen aufgenommen. Die einen erfahren Heilung und die Kinder loben Jesus aus voller Kehle: Heil, dem Sohn Davids. Sie haben begriffen, wer dieser Jesus wirklich ist und dass mit ihm etwas ganz Neues angebrochen ist. So haben sie den Tempel wieder seiner eigentlichen Bestimmung zugeführt. Die Reaktion lässt nicht lange auf sich warten: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Als aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten die Wunder sahen, die Jesus tat, und die Kinder, die im Tempel schrien und sagten: Hosianna dem Sohn Davids!, entrüsteten sie sich und sprachen zu ihm: Hörst du auch, was diese sagen? Jesus sprach zu ihnen: Ja! Habt ihr nie gelesen: Aus dem Mund der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet?“</strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Damit bekennt sich Jesus ausdrücklich zu den Kindern und auch zu den Blinden und Lahmen, die geheilt worden sind. Sie freuen sich in der Nähe Jesu und stimmen ein lautes Loblied an. So spontan und von Herzen. Scheinbar haben das die Schriftgelehrten und Theologen der damaligen Zeit vergessen. Ist es denn heute so anders? Wenn junge Menschen zum lebendigen Glauben an Jesus kommen und gern davon weitergeben möchten, dann erleben sie manchmal eine ähnliche Situation wie die Kinder damals. Die Bedenkenträger mit ihren Feuerlöschern rücken an und regen sich auf: In dieser Form geht das doch gar nicht. Das ist viel zu laut und zu deutlich. Das muss erst alles theologisch und wissenschaftlich abgewogen sein. Nichts gegen eine gründliche Ausbildung und Schulung, aber könnte es sein, dass sich das Lob Gottes verlagert hat in den Mund der Kinder und der Menschen, die wir so gar nicht auf der Rechnung haben? Könnte es sein, wenn wir in Deutschland, im Land der Reformation, merkwürdig schweigsam werden, Jesus Boten aus anderen Ländern zu uns schickt? </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; text-align: center;">Jesus möchte Ihnen heute in Ihrem Lebenshaus begegnen. Wenn Sie ihn einlassen, wenn Sie ihn jetzt ehrlich bitten, wird er gern bei Ihnen einkehren. Es wird dann so sein, dass er manches aus Ihrem Herzen hinauskehren wird: Schuld, Stolz, Hochmut, Neid und was sich da noch so eingenistet hat. Gleichzeitig wird er in Ihnen neu Freude an Jesus wecken. Dann können wir es den Kindern im Tempel und auf unserer Familienfreizeit nachmachen und ein Lied der Freude über Jesus singen. Vielleicht fällt Ihnen dazu ein passender Song ein. Die heute startende Adventszeit bietet eine reiche Auswahl an neueren und älteren Liedern. Mein Favorit: „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit. Es kommt der Herr, der Herrlichkeit.“<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Sie möchten wissen, was die Bibel mit Ihrem Leben heute zu tun hat? Fragen Sie <a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Nikodemus.AI</a>:</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><img alt="nikodemus.ai" height="224" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1110000.jpg" width="1024" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; vertical-align: middle; border-style: none;"></a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Matthias Rapsch</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17219295.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Matthias Rapsch]]></author>
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      <pubDate>Sun, 30 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zuhause bei Gott]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 2,49 – ausgelegt von Matthias Rapsch. (Autor: Matthias Rapsch)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 2,49 – ausgelegt von Matthias Rapsch. (Autor: Matthias Rapsch)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als junger CVJM – Jugendsekretär war ich mit einer großen Kinderschar unterwegs, um einen der Nürnberger Hausberge zu bezwingen. Wir erlebten einen bunten und schönen Tag. Nach einem Geländespiel im Wald und einem geistlichen Impuls sowie einer kräftigen Mahlzeit sammelten wir uns zum Rückmarsch zum Bahnhof im Tal. Doch beim Durchzählen waren es statt 66 Kindern nur 65. Also noch mal gezählt. Beim dritten Mal stellte sich dann raus, wer fehlte. Mit den Mitarbeitern und mit Gebet durchkämmten wir das Gelände. Der fehlende Junge tauchte nicht auf. Dann telefonierte ich mit der Polizeistation. Antwort: wir könnten ihnen einen Suchtrupp bzw. sogar einen Hubschrauber schicken, aber vielleicht rufen sie mal unten beim Bahnhof an. Das tat ich dann auch. Der Gaststättenbesitzer im Bahnhof teilte mir mit, dass genau dieser beschriebene Junge seit zwei Stunden mutterseelenallein am Bahnhof steht. Uns allen fiel eine große Last von der Seele.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
So ähnlich wird es den Eltern von Jesus auch gegangen sein. Sie waren mit ihrem zwölfjährigen Sohn gemäß der Festordnung Israels zum Passahfest nach Jerusalem hinaufgezogen. Mit diesem Alter wurde man religionsmündig und empfing die Bar-Mizwah. Übersetzt heißt Bar- Mizwah Sohn des Gebotes. Mit vielen tausenden von anderen Festpilgern nehmen sie die strapaziöse Reise auf sich. Von Nazareth bis Jerusalem sind immerhin 400 Höhenmeter zu überwinden. Man reiste meist in Gruppen, denn es gab in dieser Gegend auch Räuber und wilde Tiere. Es waren schon einige Festtage vergangen und Maria und Josef machten sich mit ihrer Reisegruppe auf den Heimweg. Sie nahmen an, dass Jesus sich in der Reisegruppe befand. Doch nach einer Tagesetappe merkten sie: Jesus ist nicht da. Besorgt und voller Angst kehrten sie um und suchten ihn überall in Jerusalem. Schließlich fanden sie ihn im Tempel. Dort gab es Lehrhallen, wo man intensiv über Gottes Wort nachdachte, und wichtige Fragen stellte. Jesus war mittendrin. Seine verständigen Antworten fielen auf. Er war eben mehr als nur ein gelehrsamer Mensch. Vorwurfsvoll spricht Maria Jesus an: Kind, wie konntest Du uns das nur antun. Wir, dein Vater und ich haben dich schmerzhaft vermisst? Die Antwort von Jesus stellt die richtige Reihenfolge her: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich im Haus meines Vaters sein muss?“</strong>  Übersetzt heißt das doch: ihr seid meine irdischen Eltern, aber es gibt einen, der steht über euch, an der Spitze: Das ist mein himmlischer Vater. In seiner Nähe muss ich sein. Bei ihm muss ich bleiben und seinen Willen erkennen und erfüllen. Der Tempel steht als besonderer Ort für seine Gegenwart. Damit macht er klar, dass er sich auf seinem weiteren Weg nicht den Wünschen und Vorstellungen von Menschen anpassen wird, auch wenn es die liebsten Menschen auf Erden sind. Nachdem Jesus seinen Eltern dieses Ranking klargemacht hat und die nur Unverständnis zeigten, zieht er mit ihnen doch gehorsam und dienend nach Nazareth zurück. Noch lagen einige Jahre Wachsen und Reifen vor Jesus bis er dann mit ca. 30 Jahren seine öffentliche Wirksamkeit beginnt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Darf ich fragen: wer steht bei Ihnen an der Spitze Ihres Lebens? Bei wem oder was sind Sie zuhause?  Auf wen hören Sie und wem folgen Sie? Auf Jesus und sein lebendiges Wort oder auf menschliche Meinungen oder Ideologien?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Und ein zweites: Sind Sie als Eltern oder verantwortliche Leiter in den Gemeinden bereit, Ihre leiblichen und geistlichen Kinder in ihrem Glauben zu prägen und zu ermutigen? Manchmal mit schmerzhaften Erfahrungen wie bei Maria und Josef und doch mit großem Vertrauen, dass sie bei Jesus das Leben finden, das sich wirklich lohnt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Hintergrundinfos zum Lukasevangelium:</strong></p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/hFSY9wmaTxE" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/hFSY9wmaTxE" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/hFSY9wmaTxE" title="Buchvideo: Lukas Kap. 1-9" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Lukas Kap. 1-9</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Matthias Rapsch</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17218963.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Matthias Rapsch]]></author>
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      <pubDate>Sat, 29 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Glaube auf den Punkt gebracht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 1,49 – ausgelegt von Birgit Wolfram. (Autor: Birgit Wolfram)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 1,49 – ausgelegt von Birgit Wolfram. (Autor: Birgit Wolfram)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 1,49 – ausgelegt von Birgit Wolfram. (Autor: Birgit Wolfram)]]></itunes:summary>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich mag Menschen, die klar sind. Die nicht ständig um den heißen Brei herumreden, sondern die Sache auf den Punkt bringen. Die ganz einfach „Ja“ oder „Nein“ sagen. Da weiß ich wenigstens, woran ich bin.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So ein Mensch war Nathanael. Der lebte vor über 2000 Jahren in Israel. Er war ein Mann ohne Falsch. Auf ihn konnte man sich verlassen. Außerdem kannte er sich in den alten Schriften aus. (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes1" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Johannes 1, 45 ff)</a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieser Mann begegnet Jesus und bekennt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das können Sie nachlesen bei Johannes im ersten Kapitel, Vers 49. Der Lehrtext zur Losung der Herrnhuter Brüdergemeine für den heutigen Tag. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was für ein Bekenntnis! Da ist alles drin: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Rabbi bedeutet so viel wie Lehrer oder Meister. Außerdem habe ich im griechischen Urtext nachgeschaut und einige Bibelübersetzungen zur Hand genommen. Der Wortlaut ist fast überall derselbe. Kurz und knackig:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel. </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nathanael war der erste Mensch, der so ein klares Bekenntnis ablegte. Petrus und die Jünger brauchten da ein bisschen länger, bis sie sagen konnten: Du bist wahrhaftig Gottes Sohn!“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us14%2C33" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Matthäus 14,33</a> + <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us16%2C16" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Matthäus 16,16</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Drei Gedanken sind mir dazu eingefallen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Erstens:</strong> Bevor ein Mensch Jesus erkennt, wird er von ihm erkannt. Jesus hatte Nathanael schon längst im Blick. Er wusste von ihm. Er kannte sein Herz. Und dann kam es erst zur Begegnung. (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes1" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Johannes 1, 45ff)</a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Zweitens:</strong> Nathanael entschied sich für Jesus. Jeder Mensch erlebt diesen inneren Moment: wo Jesus anklopft und das Gespräch sucht. Die Entscheidung aber – ob Sie und ich wirklich mit ihm leben möchten – nimmt er uns nicht ab.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Drittens:</strong> Für Nathanael ist die Sache klar. Er bekennt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sich zu Jesus bekennen. Mit ihm leben wollen. Das kostet etwas. Weil man sich nicht mehr nach den Maßstäben dieser Welt richtet. (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/R%C3%B6mer12%2C2" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Römer 12,2</a>) </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn Sie und ich heute gefragt werden: Wer ist Jesus für dich? Was würden Sie antworten? Zuhause, in meinem Herzen oder auch im Gottesdienst fällt das Bekennen leicht. Da bin ich mit Jesus allein oder unter Gleichgesinnten. Aber wenn mich ein Fremder anspricht, wird es spannend. Haben Sie und ich dann auch ein persönliches Glaubensbekenntnis zur Hand?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nathanael inspiriert mich, darüber nachzudenken. Meinen Glauben auf den Punkt zu bringen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hilfreich dazu finde ich das Glaubensbekenntnis, was jeden Sonntag in den Kirchen gesprochen wird:„Ich glaube an Gott den Vater….. Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn…. und an den Heiligen Geist.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer das in seinem Herzen mitsprechen kann, wer das bekennt vor Jesus und den Menschen, der wird Größeres sehen als das, was er bisher erlebt hat. (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes1%2C50" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Johannes 1, 50</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das sagte Jesus damals zu Nathanael. Und diese Verheißung gilt auch Ihnen und mir!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Birgit Wolfram</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17218445.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Birgit Wolfram]]></author>
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      <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Gott hilft immer]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 81,8 – ausgelegt von Birgit Wolfram. (Autor: Birgit Wolfram)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 81,8 – ausgelegt von Birgit Wolfram. (Autor: Birgit Wolfram)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 81,8 – ausgelegt von Birgit Wolfram. (Autor: Birgit Wolfram)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Menschen, die in Not sind, tun mir leid. Denen möchte ich am liebsten helfen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Manchmal ist die Not aber so groß, da fühle ich mich überfordert.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Und es kann passieren, dass ich mich sogar von dieser Person abwende.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bei Gott ist das anders. Er wendet sich von niemandem ab: Natürlich tun ihm die Menschen leid. Und am liebsten möchte er sofort eingreifen. Das ist für ihn kein Problem. Seine Hilfe ist immer nur ein Gebet weit entfernt. (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm50%2C15" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 50, 15</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Für Sie, für mich und auch damals für sein Volk Israel.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Das steht so im Losungswort für den heutigen Tag.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
In <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm81" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 81</a> Vers 8 <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">spricht Gott: „Als du mich in der Not anriefst, half ich dir heraus.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott erinnert sein Volk Israel daran, dass ER sie nicht im Stich gelassen hat:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Wisst ihr noch, damals in der Wüste?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ihr habt geschrien, und ich habe euch gerettet.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ohne mich hättet ihr nie den Weg gefunden.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich habe euch versorgt mit Nahrung und Wasser.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Trotzdem habt ihr mir nicht vertraut. (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm81" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 81,8ff)</a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Als du mich in der Not anriefst, half ich dir heraus.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn ich zurückdenke, dann hat Gott schon ein paar Mal seine Engel für mich losgeschickt.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Oder der Heilige Geist hat mir bei Entscheidungen geholfen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Sehr oft wurde ein Bibelwort lebendig und hat mich für längere Zeit begleitet.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Besonders dann, wenn es mir nicht gut ging. Wenn ich nicht weiterwusste.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Meist waren es keine himmlischen Sofort-Rettungsmaßnahmen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Eher eine leise, ständige und fortlaufende Begleitung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dafür bin ich dankbar. Dafür bin ich IHM dankbar. Aber Gott möchte mehr!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vers 8 geht nämlich weiter. Ich lese noch einmal:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Als du mich in der Not anriefst, half ich dir heraus.“</strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
….. An der Quelle von Meriba habe ich dein <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Vertrauen</strong> geprüft. (Gute Nachricht Übersetzung)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dankbarkeit ist gut, aber Vertrauen ist der nächste Schritt. Der Mensch betet, Gott antwortet und fragt Sie und mich: Vertraust du mir jetzt ein bisschen mehr?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Denn darum geht es: Gottes Nähe suchen, mit IHM durch´s Leben gehen. Dadurch wächst Glaube. Genau das hatte sich Gott von seinem Volk Israel erhofft.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Lassen Sie uns einen Moment innehalten und gemeinsam überlegen: Was macht mir im Moment Not? Wo brauche ich Hilfe?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und ich lade Sie ein zu einem Gebet:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Allmächtiger Gott,</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich komme jetzt zu dir. Du weißt, was mich beschäftigt. Was mir Angst und Sorge macht.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich bekenne, dass du ein Gott bist, der hilft. Und deswegen gebe ich dir meine Not:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Lieber Herr, kümmere dich darum. Du wirst eine Lösung finden, die deinem Willen entspricht.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Dafür sage ich dir jetzt schon Danke. Danke auch dafür, dass du mich auf diesem Weg begleitest und ich bitte dich von Herzen: Lass mich dabei im Vertrauen zu dir wachsen. Stärke meinen Glauben. Amen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Was sind die Psalmen?</strong></p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" title="Buchvideo: Psalmen" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Psalmen</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">​​​</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Birgit Wolfram</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17217641.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Birgit Wolfram]]></author>
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      <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Hoffnung behalten]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 10,23 – ausgelegt von Reinhard Holmer. (Autor: Pfarrer Reinhard Holmer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 10,23 – ausgelegt von Reinhard Holmer. (Autor: Pfarrer Reinhard Holmer)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Bibelwort aus dem Losungsheft der Herrnhuter Brüdergemeine, steht im Hebräerbrief, Kapitel 10 Vers 23 und lautet: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken: denn er ist treu, der sie verheißen hat.“ </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieser Brief wurde an Menschen geschrieben, die es mit ihrem Glauben nicht leicht hatten. Sie nahmen es in Kauf, dass sie verspottet, benachteiligt oder verfolgt wurden. Das waren keine Namenschristen, sondern großartige Jesusleute.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch die Belastungen wurden mit der Zeit schwer. Sie standen in der Gefahr, müde zu werden. Der Briefschreiber ermutigt sie zum Festhalten, dranbleiben und nicht aufgeben. Aber woran sollten sie festhalten? Unser Bibelwort sagt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Festhalten am Bekenntnis – das klingt heute nicht sympathisch. Ein Bekenntnis legt fest, klingt nach alten Dogmen, die unveränderlich gelten. Das hat eigentlich nichts mit unserer schnelllebigen Zeit zu tun, in der sich alles ständig ändert. Festhalten – das hört sich nach Sturheit an, und riecht nach Fundamentalismus, der andere mit ihrer Meinung nicht stehen lassen kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hier ist aber etwas anderes gemeint. Hier geht es um ein Bekenntnis zu einer Person, nämlich zu Jesus. Er liebt seine Gemeinde, mit ihm haben die Christen eine lebendige Beziehung begonnen, als sie zum Glauben kamen. Er hat sie beschenkt, mit Vergebung ihrer Schuld, mit einer neuen Perspektive für ihr Leben, mit einer lebendigen Hoffnung. Deshalb ist der Glaube an Jesus kein starrer Dogmenglaube, sondern eine lebendige Beziehung zu einem lebendigen Herrn.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber diese Beziehung steht in Gefahr, dass sie zermürbt wird, dass sie locker wird und nicht lebendig bleibt. Die Sorge des Apostels ist deutlich, dass der gute Anfang im Glauben nicht ausreicht, um das Ziel zu erreichen. Er ermuntert die Gläubigen, an ihrem Glauben festzuhalten. Sie sollen über ihren Alltagssorgen nicht vergessen, was Jesus ihnen geschenkt und was er für alle Menschen vorbereitet hat. Sie sollen das Ziel des Glaubens im Blick behalten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bekenntnis kann man auch mit Zeugnis übersetzen. Dann hieße das, dass wir das Zeugnis von der Hoffnung auf ein neues Leben in der Ewigkeit mit unserem Herrn nicht vernachlässigen dürfen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich habe den Eindruck, dass das Zeugnis unserer Hoffnung heute ganz neu von Christen erwartet wird. Es geht nicht alles den Bach runter. Unsere Zukunft ist die neue Welt Gottes, ohne Krieg, ohne Leid und Tränen. Dazu lädt Jesus uns alle ein. Hoffnung ist eine der stärksten Antriebskräfte in schwierigen Lebenslagen. Ein Mensch, der die Hoffnung verliert, hat keine Kraft mehr zum Leben. Deshalb sehnen sich Viele nach Botschaften der Hoffnung, nach Menschen, bei denen sie Halt finden können.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Frage bleibt aber, ob sie dies bei uns finden. Auch für Christen ist die gegenwärtige Situation unserer Welt nicht einfach. Womit wollen wir Hoffnung begründen, wenn scheinbar alles unsicher wird und auch wir keinen Ausweg wissen. Da ist es wichtig auf den Schluss unseres Verses zu hören. Er wendet den Blick von uns weg, auf den hin, der uns Hoffnung schenkt. Gottes Treue wird sich gerade darin beweisen, dass er in den Anfechtungen zu uns steht und wir fest damit rechnen, dass seine Zusagen in Erfüllung gehen. Das tun wir nicht, weil wir so stark sind, sondern weil Gott es gesagt hat. „Er ist treu, der sie verheißen hat.“ Das haben unzählige Menschen vor uns erfahren und damit dürfen auch wir rechnen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Infos zum Hebräerbrief: </strong></p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/bja6fTJ3t8U" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/bja6fTJ3t8U" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/bja6fTJ3t8U" title="Buchvideo: Hebräer" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Hebräer</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Reinhard Holmer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17216969.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Reinhard Holmer]]></author>
      <itunes:duration>00:04:47</itunes:duration>
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      <pubDate>Wed, 26 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Warum reden Sie immer von Jesus?]]></title>
      <guid>https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/warum-reden-sie-immer-von-jesus/73-8057</guid>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 5,9 – ausgelegt von Reinhard Holmer. (Autor: Pfarrer Reinhard Holmer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 5,9 – ausgelegt von Reinhard Holmer. (Autor: Pfarrer Reinhard Holmer)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 5,9 – ausgelegt von Reinhard Holmer. (Autor: Pfarrer Reinhard Holmer)]]></itunes:summary>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Bibelwort für heute aus dem Losungsheft der Herrnhuter Brüdergemeine steht im Hebräerbrief, Kapitel 5 Vers 9 und lautet:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Nachdem Jesus nun das Ziel erreicht hat, ist er für alle, die ihm gehorchen, zum Begründer ihrer endgültigen Rettung geworden.“ </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Warum reden Sie immer von Jesus?“, wurde mein Vater vor vielen Jahren in seiner Gemeinde gefragt. Auch heute fragen manche Zeitgenossen: „Warum ist Jesus für euch Christen so wichtig? Reicht nicht einfach Gott, könnte es nicht auch ein anderer sein, Buddha oder Mohamed, oder irgendeine Philosophie, die uns zu besseren Menschen macht?“ Für viele ist <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Jesus/19" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jesus</a> ein besonderer Mensch. Er hat vorbildlich gelebt und wichtige Dinge gesagt. Besonders seine Aufforderung zur Nächstenliebe, sein Eintreten für die Schwachen ist auch heute noch anerkannt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bei Jesus geht es um mehr. Es geht ihm nicht um eine neue Lehre, auch nicht um ein besseres Leben, zu dem er uns befähigen will. Das Ziel von Jesus ist es, dass wir Menschen wieder mit Gott in Beziehung treten können. Gott selbst hat eine große Sehnsucht nach uns. Er hat uns geschaffen. Er will in enger Verbindung mit seinen Menschen bleiben. Aber diese Beziehung ist dadurch kaputt gegangen, dass wir Menschen „sein wollten wie Gott.“ Die Bibel nennt das Sünde, Trennung von Gott. Sie macht deutlich, dass wir von uns aus keine Möglichkeit haben, diese Trennung zu überwinden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber Gott kommt zu uns, indem er Jesus in die Welt sendet. Jesus wird ganz Mensch, lebt als Mensch unter seinen Zeitgenossen, bleibt aber ohne Sünde. Dabei müssen wir bedenken, dass Sünde nicht nur moralische Verfehlung ist, sondern zur totalen Trennung von Gott führt. Wir haben durch die Sünde die Verbindung zum ewigen Leben verloren. Paulus sagt: Sünde bedeutet Tod.  Indem Jesus den Tod auf sich nimmt, bietet er uns an, dass unsere Schuld gestrichen wird, dass wir leben dürfen. Der Weg zu Gott ist frei.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Deshalb heißt es im Hebräerbrief: „Nachdem Jesus nun das Ziel erreicht hat.“ Es war also keine Panne, dass Jesus am Kreuz stirbt. Es ist der Weg den Gott geht, damit wir zu ihm kommen können. Deshalb sagt Jesus: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Ohne mich kann niemand zu Gott kommen!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diesen Anspruch von Jesus empfinden viele heute als anmaßend und intolerant. Sie fragen berechtigt: „Gibt es nicht auch andere Wege zu Gott? Was ist mit all den anderen Religionen, die es gibt? Führen sie nicht auch zu Gott?“ Dabei übersehen sie den fundamentalen Unterschied: In allen Religionen versuchen Menschen sich selbst durch ihre Leistungen und Opfer zu erlösen. Bei Jesus ist es anders. Er war ohne Sünde, hat also den Tod nicht verdient. Indem er für uns stirbt, kann er unsere Schuld übernehmen. Wenn wir ihn darum bitten, vergibt er uns unsere Sünde. Der Schuldschein ist zerrissen. Das Sterben von Jesus ist der Preis für unsere Sünde. Billiger geht es nicht. Aber der Preis ist bezahlt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch damit ist das Ziel noch nicht erreicht. Wenn Jesus nur gestorben wäre, wie jeder Mensch, wäre der Tod nicht besiegt. Da greift Gott ein. Jesus ist nicht im Tod geblieben, sondern wurde <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Auferstehung/37" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">auferweckt</a>. Jesus lebt und ist von seinem Vater aufgenommen worden in den Himmel. Er ist am Ziel! In unserem Bibelwort heißt es weiter: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Nachdem Jesus nun das Ziel erreicht hat, ist er für alle, die ihm gehorchen, zum Begründer ihrer endgültigen Rettung geworden.“</strong> Weil Jesus lebt, haben auch wir eine begründete Hoffnung auf das ewige Leben. Er sagt in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes14%2C19" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Johannes 14,19</a>: „Ich lebe und ihr sollt auch leben.“ Jesus hat mit seinem Sterben und Auferstehen nicht nur für unsere Schuld bezahlt, sondern den Grund für unsere Rettung und das ewige Leben gelegt.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Reinhard Holmer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17216230.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Reinhard Holmer]]></author>
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      <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Stolz auf …]]></title>
      <guid>https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/stolz-auf/73-8056</guid>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Daniel 3,32 – ausgelegt von Eveline Schubert. (Autor: Eveline Schubert)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Daniel 3,32 – ausgelegt von Eveline Schubert. (Autor: Eveline Schubert)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Daniel 3,32 – ausgelegt von Eveline Schubert. (Autor: Eveline Schubert)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Worauf blicken Sie mit Stolz? Auf Ihren gepflegten Garten? Oder auf Ihre geschmackvoll eingerichtete Wohnung? Malen Sie gerne Bilder und freuen sich, wenn andere Ihre Kunstwerke bestaunen? Worauf sind Sie stolz? Auf ihre musikalischen Fähigkeiten?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nebukadnezar platzt vor Stolz auf sich und seine Leistungen. Er lebt etwa 600 vor Christus. Er ist der wichtigste Herrscher im Vorderen Orient, König über ein riesiges Land. Seine Hauptstadt ist von den Mauern von Babylon mit dem Ishtar-Tor umgeben – ein Meisterwerk der Architektur. Der erste große botanische Garten weltweit entsteht in der Stadt Babylon. Es ist ein Wunder, dass diese prachtvolle, grüne Terrassenlandschaft in dieser kargen Gegend entstehen kann. Diese <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4ngende_G%C3%A4rten_der_Semiramis" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">hängenden Gärten</a> von Babylon sind weltberühmt und zählen zu den 7 Weltwundern der Antike. Nebukadnezar ist ein brillanter Architekt und hat einen ausgeprägten Sinn für Schönes. Er geht als großer Bauherr in die Geschichte ein. Und er hält sehr viel von sich. Nebukadnezar hat sich einen Namen gemacht. Doch nach seiner regen Bautätigkeit ist Nebukadnezar mehrere Jahre sehr krank. In dieser Krankheit und Abgeschiedenheit ändert sich seine innere Haltung dramatisch. Früher hat Nebukadnezar geglaubt, dass er durch seine eigene Kraft und Weisheit das Babylonische Reich zur Blüte geführt hat. Doch dann wird ihm klar, dass der höchste Gott auch über ihm steht. Nebukadnezar erinnert sich an die Begegnungen mit Daniel und dessen Freunden, die er nach Babylon verschleppt hat. Diese jungen Männer sind Juden und berufen sich auf den höchsten Gott. König Nebukadnezar hat gemerkt, dass Daniel wirklich mit dem allerhöchsten Gott in Verbindung steht. Nun legt König<a href="https://www.bibelkommentare.de/lexikon/2568/nebukadnezar" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"> Nebukadnezar</a> seine Überheblichkeit ab und gibt dem allerhöchsten Gott öffentlich die Ehre. Dieser Gott steht über den babylonischen Göttern. Der König erkennt die Macht und den Einfluss des Gottes an, den Menschen wie Daniel verehren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit einem Brief an die Bewohner seines riesigen Reichs macht er seine veränderte Sichtweise bekannt. Diesen Brief finden wir im alttestamentlichen Buch Daniel, Kapitel 3, Verse 31-33.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">König Nebukadnezar schrieb einen Brief an die Menschen aller Nationen, Völker und Sprachen auf der ganzen Erde. Er lautete: Glück und Frieden euch allen! (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Daniel3%2C31-33" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Daniel 3,31-33</a>)</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Mit diesem Schreiben möchte ich überall bekannt machen, was für große Wunder der höchste Gott an mir getan hat. Seine Taten sind staunenerregend, seine Wunder unvergleichlich. Sein Reich bleibt für immer bestehen, seine Herrschaft nimmt kein Ende.</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch wenn ich nicht Babylon erbaut habe, so bin ich dennoch stolz auf das, was ich erreicht habe. Auch ich bin in der Versuchung, mir das Erreichte selbst zuzuschreiben. Gott freut sich, wenn ich mich mit schönen Dingen umgebe und ihren Anblick genieße. Wenn jemand künstlerische oder musikalische oder sportliche oder andere Fähigkeiten bekommen hat, wie leicht passiert es, dass er sich selbst als Quelle sieht. Auch geistliche Gaben können zu einem falschen Stolz führen. Nebukadnezars Worte laden uns ein, dem allerhöchsten Gott die Ehre zu geben und seine Taten und Wunder vor anderen zu bezeugen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Infos zum Buch Daniel:</strong></p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/aOs-QRJl8xY" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/aOs-QRJl8xY" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/aOs-QRJl8xY" title="Buchvideo: Daniel" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Daniel</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Eveline Schubert</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17215460.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Eveline Schubert]]></author>
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      <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Das Licht für die Völker]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 49,6 – ausgelegt von Eveline Schubert. (Autor: Eveline Schubert)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 49,6 – ausgelegt von Eveline Schubert. (Autor: Eveline Schubert)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 49,6 – ausgelegt von Eveline Schubert. (Autor: Eveline Schubert)]]></itunes:summary>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Möchte Gott wirklich alle Menschen auf unserer Erde erreichen? Hat Gott alle Leute im Blick? Sieht er denn auch die Menschen in entfernten Orten, auf abgelegenen Inseln, in schwer zugänglichen Bergen? Interessiert Gott sich für Menschen, die noch nie von ihm gehört haben?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im alttestamentlichen Buch Jesaja finden wir Hinweise auf Gottes Pläne.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Jesaja, Kapitel 49 Vers 6 spricht Gott von einem Diener, den er beauftragt. Zu diesem Diener sagt Gott: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich mache dich zum Licht für die Völker, damit alle Menschen auf der Erde durch dich meine rettende Hilfe erfahren“ </strong>(<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja49%2C6" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jesaja 49,6</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Alle Menschen auf der Erde sollen also von Gottes Rettung erfahren. Das Licht Gottes soll die ganze Erde erreichen. Das Heil von Gott soll weltweit verbreitet werden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Menschen brauchen das Licht Gottes, denn sie leben in Dunkelheit. Alleine können sie kein Licht machen. Sie brauchen Gottes Licht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer ist dieser Diener, von dem der Prophet Jesaja redet? Wer ist dieser Diener, den Gott beauftragt, den er zum Licht für die Völker macht?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich denke, es ist Jesus, der Sohn Gottes. Er sagt von sich Jahrhunderte später: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht mehr im Finstern sein, sondern er wird das Licht des Lebens haben.“ Das steht im Johannesevangelium, Kapitel 8 Vers 12.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch Jesus hat auch seine Nachfolger dazu bestimmt, Licht der Welt zu sein. So hat sich zum Beispiel der Apostel Paulus aufgemacht und auf zahlreichen Reisen das Licht von Jesus in die Metropolen seiner Zeit gebracht. Paulus zitiert die Aussage von Jesaja gegenüber seinen Volksgenossen, den Juden. Paulus erklärt ihnen, dass Gott sein Licht auch zu den anderen Völkern bringen möchte. Und so predigte Paulus oft vor nichtjüdischen Zuhörern. Andere Christen haben das Licht von Jesus noch weitergetragen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kennen Sie jemanden, der fremde Menschen mit der guten Nachricht von Jesus erreichen möchte? Vielleicht steht auf Ihrem Regal das Foto einer Missionarin, die bewusst im Ausland arbeitet. Beten Sie doch heute für ihren Dienst. Schreiben Sie ihr eine ermutigende Nachricht. So tragen Sie dazu bei, dass das Licht Gottes die ganze Welt erreicht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch hier bei uns gibt es Gelegenheit, Menschen aus ganz unterschiedlichen Nationen zu begegnen. Wir können die Menschen im Stillen segnen und für sie beten. Und wir können von Jesus sprechen und das Licht Gottes weitertragen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; text-align: center;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Sie haben Fragen zur Bibel und zum christlichen Glauben? Fragen Sie <a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Nikodemus.AI</a></strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><img alt="Nikodemus.ai" height="224" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1109999.jpg" width="1024" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; vertical-align: middle; border-style: none;"></a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; text-align: center;">​​​​</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Eveline Schubert</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17215086.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Eveline Schubert]]></author>
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      <pubDate>Sun, 23 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Herausfordernd]]></title>
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      <link>https://feedpress.me/link/19269/17214708/73-8054</link>
      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 6, 12 – ausgelegt von Thomas Eger. (Autor: Thomas Eger)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 6, 12 – ausgelegt von Thomas Eger. (Autor: Thomas Eger)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 6, 12 – ausgelegt von Thomas Eger. (Autor: Thomas Eger)]]></itunes:summary>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist das Gebet der Gebete. Jesus Christus selbst hat es eingeführt. Das Gebet ist bekannt unter dem Titel: „Gebet des Herrn“. Von Christen wird es auch das „Vaterunser-Gebet“ genannt. Sie kennen es bestimm!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sein Inhalt besteht aus sieben Bitten. Darunter ist eine Bitte auffällig. Sie wird nämlich durch eine Aufforderung ergänzt. Das bedeutet, Gott wird diese Bitte nur erfüllen, wenn ich darauf eingehe. Es handelt sich um die fünfte Bitte des Gebets. Und sie heißt:<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"> „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern!“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich finde, Bitte um <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Vergebung/172" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Vergebung</a> ist ein Kernanliegen in meiner Beziehung zu Gott. Dafür wurde Gottes Sohn ja Mensch. Dafür hat er sein Leben geopfert. Dafür starb er am Kreuz. Damit mir meine Schuld vergeben werden kann, von Gottes Seite aus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was ist das für eine Schuld? Es geht um Schuld gegenüber Gott und Menschen. Der Schuldenkatalog, in dem alles aufgelistet steht, das sind die Zehn Gebote Gottes.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer da in einem Punkt versagt, wird schuldig. Dabei zählt Gott ein Schuldigwerden an anderen Menschen auch als ein Schuldigwerden an ihm! Das kann er sich erlauben, weil er der Schöpfer aller Menschen ist. Wer einem anderen Menschen Böses tut, schadet damit einem Geschöpf Gottes!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Also: Im ersten Teil dieser Bitte bete ich zu Gott, mir alles zu vergeben, womit ich andere Menschen belastet habe. Gottes Antwort darauf ist: „Tu ich gerne!“ - und jetzt kommt Gottes Bedingung dafür faustdick: „Aber nur, wenn du bereit bist auch dem Menschen zu <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Vergebung/172" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">vergeben</a>, der an dir schuldig wurde!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist keine einfache Sache! Als junger Mensch wurde ich einmal von einer Person seelisch sehr verletzt. Als dann im Gottesdienst das Vaterunser-Gebet dran war, wurde ich stutzig. Ich war zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage, dem zu vergeben, der so gemein zu mir gewesen ist. Und das war jetzt mein Dilemma. Mir wurde klar, wenn ich meinem Nächsten nicht vergeben kann, dann vergibt Gott mir auch nicht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich dachte es so zu lösen, dass ich diese Bitte beim Vaterunser beten einfach auslasse. Aber das war keine Lösung auf Dauer. Da sammelte sich bei mir zu viel Schuldenstaub an. Ich wurde darüber nicht mehr Herr.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich wurde unglücklich. Unglücklich wegen der seelischen Verletzung, die ich erlitten habe. Ich konnte oder besser gesagt, ich wollte nicht vergeben. Da hab ich zum ersten Mal gespürt, wie Hass bitter macht. Das hat mich angefressen!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Unglücklich war ich aber auch, weil ich meine Schuld gegenüber anderen nicht losgeworden bin. Gott vergab mir meine Schuld nicht, da ich ja nicht vergeben wollte! Irgendwann hat es dann aber Klick gemacht bei mir. Werde ich wieder frei und froh dadurch, dass ich vergebe? Dann soll mich nichts mehr daran hindern, es auch zu tun. Vorbild dafür war Jesus selbst. Er hat im Sterben am Kreuz sogar seinen Mördern vergeben! Das ist wahre Größe! Also, warum sollte ich nicht auch vergeben? Ich musste ja keinen grausamen Tod sterben wie er. Was mich verletzt hatte, waren nur böse Worte gewesen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gesagt, getan! Vergeben können macht frei! Frei vom Bittersein. Vergeben entkrampft und macht wieder froh!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das zu erleben, wünsche ich Ihnen auch, sollten sie gerade ein Problem haben mit der fünften Bitte des Vaterunsers!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; text-align: center;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Sie haben Fragen zum christlichen Glauben und zur Bibel? Fragen Sie doch <a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Nikodemus.AI</a>! </strong></p>

<p class="null" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><img alt="" height="224" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1109998.jpg" width="1024" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; vertical-align: middle; border-style: none;"></a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; text-align: center;">​​</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Thomas Eger</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17214708.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Thomas Eger]]></author>
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      <pubDate>Sat, 22 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Eine Bleibe für die Ewigkeit]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 8, 31 - ausgelegt von Gerhard Weinreich. (Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 8, 31 - ausgelegt von Gerhard Weinreich. (Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Gottesdienst ist zu Ende. Der Pfarrer verabschiedet die Gemeinde an der Kirchentüre. Auch einen jungen Mann, der sich bei ihm für die Predigt bedankt und ihm erzählt: Er sei vor einem Jahr arbeitslos geworden und dadurch in eine große Lebenskrise geraten. Aber dann habe er wieder angefangen zu beten und sein Gebet um eine neue Arbeitsstelle sei erhört worden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dann sagt er: „Es ist doch eine gute Sache mit dem Glauben an Jesus!“ Fast regelmäßig besucht er nun die Gottesdienste und auch andere Gemeindeveranstaltungen. Doch eines Tages kommt er nicht mehr. Der junge Mann ist kein Einzelfall. Es gibt viele Menschen, denen der Glaube geholfen hat. Trotzdem brachen sie eines Tages die Verbindung zu Jesus ab.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Deshalb ermahnte Jesus schon die Juden, die an ihn glaubten: „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger.“ Doch kann man das: An einem Wort bleiben? Kann ein Wort zu einer Bleibe werden – zu einem Ort, an dem man gerne ist?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus sagt: Mein Wort ist so eine Bleibe. In meinem Wort könnt ihr euch zu Hause fühlen. Ja, in meinem Wort seid ihr daheim bei Gott! Angenommen als seine Kinder, gehalten von seiner Treue, geborgen in seiner Liebe. Nur an meinem Wort bleiben müsst ihr! Dann gehört ihr wirklich zu mir und ich bleibe in euch.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, erkenne ich viele Situationen, in denen mich Jesus durch sein Wort korrigiert, motiviert und ermutigt hat. Zum Beispiel durch sein Wort: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us11%2C28" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Matthäus 11,28</a>). Denn das heißt für mich: Ich kann zu Jesus kommen; mein falsches Bemühen, aus eigener Kraft ein Mensch nach Gottes Herzen zu werden, getrost aufgeben. Ich darf alles, was mich an Schuld und Versagen belastet, bei ihm abgeben und mir von ihm vergeben lassen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das tut Jesus nicht nur einmal, sondern immer wieder liebend gern. Er bleibt bei mir. Er hat es versprochen: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us28%2C20" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Matthäus 28,20b</a>). Das schenkt Trost und Kraft in schwierigen Lebenslagen. Das erweist sich als Anker in schweren Lebensstürmen. Das bringt Licht in so manches Dunkel.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und das lässt mich an Jesu Wort bleiben, es immer neu hören, lesen und singen! Zumal er vor seinem Kreuzestod das Wort aller Worte gesagt hat: „Es ist vollbracht!" Für mich die Garantie: Ich bin durch Jesus erlöst und darf daher im Haus der Liebe Gottes leben. Ja, „ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar"(<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm23%2C6" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 23,6</a>), wie König David gebetet hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So ähnlich auch der Liederdichter Philipp Spitta. Mit seinen Worten bete ich gerne und lade Sie ein, es mit mir zu tun: „Ja, Herr Jesu, bei dir bleib ich so in Freude wie in Leid; bei dir bleib ich, dir verschreib ich mich für Zeit und Ewigkeit. Deines Winks bin ich gewärtig, auch des Rufs aus dieser Welt; denn der ist zum Sterben fertig, der sich lebend zu dir hält.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Mehr zum Johannes-Evangelium: </strong></p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/1Dx63MbgbhA" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/1Dx63MbgbhA" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/1Dx63MbgbhA" title="Buchvideo: Johannes Kap. 1-12" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Johannes Kap. 1-12</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17214102.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich]]></author>
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      <pubDate>Fri, 21 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Du bist ein Gedanke Gottes]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 2,7 – ausgelegt von Bernhard Heyl. (Autor: Bernhard Heyl)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 2,7 – ausgelegt von Bernhard Heyl. (Autor: Bernhard Heyl)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Folgt der Wissenschaft! Diese Aufforderung habe ich in den letzten Jahren immer wieder gehört. Dabei ist nicht immer klar, was noch Wissenschaft und was bereits Meinung oder Philosophie ist. Die Grenzen sind zuweilen recht verschwommen. Gerade auch, wenn es um die <a href="https://www.bibleserver.com/search/LUT/sch%C3%B6pfung" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Schöpfung</a> der Welt und des Menschen geht, kann ich schnell in ein Minenfeld geraten. Da sind die einen, die auf einer wörtlichen Deutung der ersten Kapitel der Bibel bestehen und da sind die anderen, die lediglich ein theologisches Bekenntnis in bildhafter Sprache zu Gottes Schöpfersein erkennen. Sie vertreten den aktuellen Stand der Mehrheitsmeinung, Evolution und unendlich langer Zeiträume, und sie sehen darin Werkzeuge, die Gott genutzt hat, um den heutigen Stand zu erzeugen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dass es bei beiden Positionen einiges zu klären gibt, brauche ich sicher nicht im Einzelnen ausführen – das würde den Rahmen eines „Wortes zum Tag“ bei weitem sprengen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im 1. Mosebuch, Kapitel 2, Vers 7 heißt es: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Gott der HERR machte den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.“ </strong>(<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose2%2C7" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Mose 2,7</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Bibelwort geht es auf jeden Fall um das klare Bekenntnis zu Gott, dem Schöpfer „Himmels und der Erde“, ohne Wenn und Aber. Ich bin von ihm gewollt und geschaffen.  Nicht ein zufälliges Produkt der Natur, nicht das Endergebnis von biochemischen Prozessen und Erbgut.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Jürgen Werth formuliert es in einem seiner Lieder so:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur,<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu. Du bist Du!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das zu wissen beziehungsweise glauben zu können, ändert alles. Es ändert meine Sicht auf mich selbst und auf meine Mitmenschen. Es hilft mir, mich nicht abhängig zu machen vom Bild, das andere von mir haben. Es hilft auch, nicht ständig krampfhaft danach streben zu müssen, gut dazustehen. Der, der mich geschaffen hat, hat mich nach seinem Bilde geschaffen, genauso wie ich bin. Ich darf sein, wer ich bin. Das gilt dann aber auch für meinen Nächsten, insbesondere für den, der mir Mühe macht. Auch er ist zunächst einmal „ein Gedanke Gottes“ und sollte auch so gesehen und behandelt werden. Dass das nicht immer gelingt, ist mir natürlich bewusst und dass das Bild Gottes, nachdem wir geschaffen sind, auch häufig durch unser Fehlverhalten getrübt wird, ist mir auch klar. Dennoch bleibt immer bestehen: Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu. DU bist DU.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Bernhard Heyl</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17213270.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Bernhard Heyl]]></author>
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      <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Warnschilder ernst nehmen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Micha 2,1 – ausgelegt von Bernhard Heyl. (Autor: Bernhard Heyl)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Micha 2,1 – ausgelegt von Bernhard Heyl. (Autor: Bernhard Heyl)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Prophet Micha hat keinen leichten Auftrag. Sein Wirken beginnt vor der Invasion, dem Einfall der Assyrer in den Norden Israels und der brutalen Unterwerfung und dem Verschleppen der dortigen Bevölkerung. Gesellschaftlich ist seit Jahren auf allen Ebenen ein drastischer Niedergang im Volk Gottes zu beobachten. Soziale Missstände, politische Fehlentscheidungen und gottesdienstliche Verirrungen prägen die Jahre vor der Katastrophe. Und Micha soll seinem Volk deshalb die „Leviten lesen“! Kein leichter Auftrag und definitiv keine dankbare Aufgabe. Für seine Zeitgenossen ist er der Spielverderber, der ewige Schwarzseher – zumindest in den ersten Kapiteln seines Buches.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber, das Unheil kam und alle, die vorher nicht wissen wollten, was die Propheten warnend gesagt hatten, wurden eines Besseren – oder eigentlich Schlechteren – belehrt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In unseren Tagen sind die Nachrichten voll von Hiobsbotschaften und schlechten Prognosen. Gesellschaftlich und wirtschaftlich scheinen uns die Felle bereits davongeschwommen zu sein. Die politische Polarisierung wächst, der politische oder auch ideologische Austausch wird nicht mehr offen ausgetragen, sondern oftmals unterschwellig in den sozialen Medien geführt und oft mittels Cancel Culture, indem man den Andersdenkenden gar nicht mehr zu Wort kommen lässt. Da bahnt sich Unheil an. Hier und da ist es ja bereits angekommen. Das Gefühl von Sicherheit gerät bei vielen Zeitgenossen ins Wanken, während die kriegerischen Bedrohungen uns auch hier in Europa immer näher rücken. Es liegt Unheil in der Luft und bringt unterschwellig Angst und Hoffnungslosigkeit mit sich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Prophet Micha kennt diese politische und gesellschaftliche Großwetterlage aus seiner Zeit ebenso. Aber er hat auch eine Botschaft an sein Volk: Gott sieht das, was da läuft und was sich entwickelt. Er wird davon nicht überrascht oder überfordert und er wird eingreifen zu seiner Zeit. Im zweiten Teil des Michabuchs spricht er davon. Das Unheil wird von Gottes Heilsversprechen und -handlungen abgelöst. Es ist deshalb Hoffnung angesagt. Und diejenigen, die eine dunkle Agenda verfolgen – im Kleinen, wie im Großen – sollten sich warnen lassen: Weh denen, die Unheil planen, weil sie (derzeit noch) die Macht haben! Der Allmächtige lässt ihnen das ausrichten!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Bernhard Heyl</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17211998.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Bernhard Heyl]]></author>
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      <pubDate>Wed, 19 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Nachwuchs mit 100 Jahren]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 4,18 – ausgelegt von Dagmar Janssen. (Autor: Dagmar Janssen)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 4,18 – ausgelegt von Dagmar Janssen. (Autor: Dagmar Janssen)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 4,18 – ausgelegt von Dagmar Janssen. (Autor: Dagmar Janssen)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit diesem Satz beschreibt der Apostel Paulus im Römerbrief den Glauben Abrahams. Paulus erinnert daran: Abraham war alt, seine Frau Sara ebenso. Menschlich gesehen war es ausgeschlossen, dass sie noch ein Kind bekommen könnten. Und doch hielt Abraham an Gottes Zusage fest: „Du wirst Nachkommen haben, so zahlreich wie die Sterne am Himmel.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn ich das nüchtern betrachte, klingt es verrückt. Wer würde mit 100 Jahren noch mit Nachwuchs rechnen? Aber Abraham vertraute: Gott kann mehr als das, was ich sehe. Gott kann Neues schaffen, auch wenn es nach menschlichen Maßstäben unmöglich scheint.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieses Vertrauen ist der Kern des Glaubens: nicht, dass ich alles im Griff habe, sondern dass ich mich auf Gott verlasse – gerade dort, wo ich selbst nicht weiterweiß.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und genau hier wird der alte Text aktuell: Wenn Paulus von Abrahams Hoffnung spricht, dann ist das keine ferne Geschichte für Bibelinteressierte, sondern eine Einladung für mich heute. Denn auch ich stehe in Situationen, in denen Hoffnung fehlt: Wenn ich an persönliche Grenzen stoße bei Trennungen. Oder an gesellschaftliche, wenn ich die Bilder aus Kriegsgebieten sehe, Menschen auf der Flucht, zerstörte Häuser. Abraham zeigt mir: Hoffnung ist nicht Leichtgläubigkeit, sondern Vertrauen. Vertrauen darauf, dass Gott mehr sieht, mehr kann, mehr schenkt, als ich mir vorstellen kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht sieht es äußerlich so aus, als ob nichts besser wird. Aber der Gott, der Abraham damals Zukunft geschenkt hat, bleibt derselbe. Er verheißt Leben, wo ich nur Ende sehe. Er verheißt Versöhnung, wo ich nur Streit erlebe. Er verheißt Frieden, wo ich nur Waffen sehe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Klingt das zu schön, um wahr zu sein? Ist es nicht leichter zu sagen: „Das wird doch sowieso nichts.“ „Die Realität spricht dagegen, das sieht doch jeder.“ Genau hier setzt Paulus an: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Wo keine Hoffnung war, hat Abraham auf Hoffnung hin geglaubt.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Glaube heißt nicht: einfach alles schönreden und die Augen vor der Realität verschließen. Glaube ist: darauf vertrauen, dass Gott größer ist als das, was ich gerade sehe. Die Hoffnung, die Paulus hier meint, ist kein Gefühl, das kommt und geht. Es ist eine Entscheidung, darauf zu vertrauen, dass Gott hält, was er verspricht, auch wenn’s noch nicht da ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In unserer Zeit, in der viele Menschen sagen: „Da gibt es keine Hoffnung mehr – politisch, gesellschaftlich, ökologisch“, lädt mich dieser Vers ein, den Blick zu weiten. Abraham hat damals nicht aus eigener Kraft gehofft, sondern weil er Gott vertraute. Und so hoffe auch ich – nicht naiv, sondern im Wissen: Gott kann Neues schaffen, auch heute.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Abraham wurde „Vater vieler Völker“. Sein Vertrauen war nicht nur für ihn selbst wichtig, sondern es wurde zum Segen für viele. So kann auch mein Hoffen ansteckend wirken. Vielleicht ist das die Aufgabe für mich in dieser Woche: Ein kleines Hoffnungszeichen setzen – durch ein ermutigendes Wort, ein Gebet für andere, durch eine Tat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn ich als Christin in dieser Welt solche Zeichen der Hoffnung setze, dann erzähle ich etwas von dem Gott, der Gedanken des Friedens und nicht des Leides für mich hat und der mir Zukunft, Hoffnung und neues Leben schenkt, wo ich nichts mehr erwarte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und so wird Abrahams Geschichte meine Geschichte: eine Geschichte der Hoffnung, die gegen alle Hoffnung spricht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">  <br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
► <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><a href="https://www.bibleserver.com/reading-plan/r%C3%B6mer/18" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"> Bibelleseplan zum Römerbrief</a></strong></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Dagmar Janssen</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Dagmar Janssen]]></author>
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      <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Provokant]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 5,11-12 – ausgelegt von Dagmar Janssen. (Autor: Dagmar Janssen)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 5,11-12 – ausgelegt von Dagmar Janssen. (Autor: Dagmar Janssen)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Worte Jesu aus der Bergpredigt klingen provokant. „Glückselig“, also zutiefst glücklich, ist der Mensch, der verspottet oder ausgegrenzt wird? Wer freut sich schon, wenn andere schlecht über einen reden oder lästern, einem das Wort im Mund umdrehen und einen wegen des eigenen Glaubens belächeln? Ich fühle mich verletzt, aber doch nicht glücklich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nur zu gut kenne ich das aus meinem Alltag. Da kann ich schnell zur Zielscheibe werden, wenn ich nicht alles mitmache, wenn ich mich weigere, andere schlecht zu machen. Mich nicht an der Gerüchteküche beteilige. Wenn ich zu meinem Glauben stehe und mich für Ehrlichkeit und Fairness einsetze. Ja, so eine Person macht sich nicht immer beliebt. Spott und Ausgrenzung sind oft unterschwellig. Da reicht manchmal ein Augenrollen, ein Spruch, ein abfälliges Lachen und schon spüre ich: Ich gehöre nicht dazu.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus spricht hier eine unbequeme Wahrheit aus: Wer nach seinen Maßstäben lebt, der stößt auch auf Widerstand. Seine Botschaft von Liebe, Gerechtigkeit und Wahrheit stört. Sie stört dort, wo Menschen lieber Macht, Eigennutz oder Gleichgültigkeit pflegen. Und sie macht unbequem, weil sie mich aufruft, nicht einfach mitzuschwimmen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und genau da setzt Jesus an. Er sagt nicht: Suche dir extra Probleme. Jesus romantisiert das Leiden nicht. Er ruft mich nicht dazu auf, mich absichtlich zum Opfer zu machen oder Verfolgung zu suchen. Vielmehr will er mich darauf vorbereiten, was passieren kann, wenn ich mich ernsthaft auf ihn einlasse. Und er dreht die allgemein gültige Meinung auf den Kopf, in dem er sagt: Gerade in diesen Momenten liegt eine Verheißung. Wenn dir das passiert – weil du dich an mir orientierst – dann verlierst du nicht, sondern du gewinnst: Glückseligkeit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Wort „<a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Selig/102" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">selig</a>“ klingt altmodisch, aber es meint: getragen, geborgen, innerlich frei. Glückseligkeit meint eine innere Freude, die unabhängig ist von äußeren Umständen. Im Zustand der Glückseligkeit weiß ich: Am Ende zählt nicht, was andere über mich denken oder sagen. Am Ende zählt, dass Gott mich sieht und ich sein Kind bin.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und das verändert die Situation. Spott und Ablehnung haben dann nicht das letzte Wort, sondern Gottes Zusage: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Seid fröhlich und jubelt.“</strong> Das klingt wie ein übertriebener Gegensatz – und doch steckt darin Kraft. Er öffnet den Blick nach vorne: Gottes Anerkennung wiegt schwerer als alle Missachtung von Menschen. Die „Belohnung im Himmel“ ist nicht eine Prämie, die ich irgendwann erhalte, sondern schon jetzt ein Trost und eine Stärkung. Schon jetzt weiß ich, dass mein Leben bei Gott sicher ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit dieser Gewissheit halte ich es besser aus, wenn jemand schlecht über mich redet und über mich lacht. Denn nun hat ein anderes Wissen in mir Raum eingenommen: Ich bin wertvoll, nicht weil ich keinen Widerstand erlebe, sondern weil Gott Ja zu mir sagt. Und so mache ich mich für die Wahrheit stark, auch wenn es unbequem ist. Ich trete für Gerechtigkeit ein, auch wenn es mir selbst Nachteile bringt. Ich stehe zu meinem Glauben und zu Gott, dem ich vertraue, auch wenn ich Anfeindungen spüre.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus ermutigt Sie und mich: Bleibt aufrecht. Lass dich nicht kleinmachen. Das Urteil der Menschen hat keine Macht. Binde dein Herz an Gott, dann bleibst du frei – und diese Freiheit kann kein Spott dieser Welt zerstören.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; text-align: center;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Sie haben Fragen zur Bibel und zum christlichen Glauben? – Dann fragen Sie doch <a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai?mtm_campaign=Nikodemus.AI&amp;mtm_source=googleAds&amp;mtm_medium=paid&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=22404493151&amp;gclid=EAIaIQobChMIssiL1rvxkAMVsZWDBx3aYDbqEAAYASAAEgKxiPD_BwE" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Nikodemus.AI</a>:</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai?mtm_campaign=Nikodemus.AI&amp;mtm_source=googleAds&amp;mtm_medium=paid&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=22404493151&amp;gclid=EAIaIQobChMIssiL1rvxkAMVsZWDBx3aYDbqEAAYASAAEgKxiPD_BwE" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><img alt="Nikodemus.AI" height="224" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1109481.jpg" width="1024" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; vertical-align: middle; border-style: none;"></a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Dagmar Janssen</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Dagmar Janssen]]></author>
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      <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Weil er barmherzig ist]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 106,44-45 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 106,44-45 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Neulich ist meiner Frau und mir etwas Dummes passiert. Abends, kurz vorm Zubettgehen fiel uns beiden auf, dass wir unseren Hochzeitstag verschwitzt hatten. Wie konnte ich nur diesen wichtigen Tag vergessen!?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bekanntlich ist es mit der Vergesslichkeit so eine Sache. Wer an viel denken muss, dem passiert gelegentlich das Missgeschick, etwas Wichtiges zu vergessen. Deswegen sind Gedankenstützen in Form von Aufgaben- und Terminlisten eine gute Sache. Sie helfen, die wesentlichen Dinge im Blick zu behalten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In der Bibel wird an mehreren Stellen davon berichtet, dass Menschen über die Zeit Gott vergessen haben. Und das, obwohl er sie aus großer Not errettet hat. Oft geschah das nicht willentlich. Es ergab sich einfach, dass im Lauf der Jahre anderes wichtiger wurde. Erst wenn eine besonders notvolle Situation auftrat, erinnerte man sich an Gottes früheres Eingreifen und flehte ihn erneut im Gebet an.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Darum geht es in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm106" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 106</a>. Auf der einen Seite steht Gottes beständige Treue, auf der anderen die wiederholte Untreue des Volkes Israel. Immer wieder gedenkt Gott seines Bundes mit dem Volk Israel, jener festen Vereinbarung, die damals auf dem Berg Sinai geschlossen worden war, und er greift helfend ein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm106%2C44-45" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 106,44–45</a> heißt es: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Der HERR sah ihre Not an, als er ihre Klage hörte, und gedachte um ihretwillen an seinen Bund. </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Warum hat sich Gott so verhalten? Weil sein Wesen barmherzig ist. Und weil er es gut mit seinen Leuten meint, obwohl diese ihn so oft schon enttäuscht haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Beim Nachdenken über Gottes Charakter kommt mir ein Gedanke: Als Christen haben wir es mit dem selben Gott zu tun. Deshalb gilt das, was damals gegolten hat, heute genauso. Gott hört meine Klagen. Er kennt meine Umstände. Ich kann mich an ihn wenden, weil er <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Barmherzig/56" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">barmherzig</a> ist, und weil er seines Bundes gedenkt, den er in Jesus Christus mit mir geschlossen hat.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17210046.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Sun, 16 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Worauf es ankommt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Timotheus 1,5 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Timotheus 1,5 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was ist bloß los? Wieso verbreiten sich mit einem Mal seltsame Lehrmeinungen in den Gemeinden Klein Asiens und Griechenlands? Wie kann es sein, dass sich Christen für Fabeln und Spekulationen über Abstammungsregister, also für fremdes Gedankengut, öffnen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Apostel Paulus ist nachhaltig irritiert. Ihm ist klar, dass er dieser Entwicklung entgegentreten muss. Also schreibt er seinem Mitarbeiter Timotheus einen Brief. Mit Blick auf das Anliegen der christlichen Lehre schreibt er: </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Das Ziel der Unterweisung ist Liebe aus reinem Herzen und aus gutem Gewissen und aus ungeheucheltem Glauben.</strong> <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Timotheus1%2C5" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Timotheus 1,5</a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich finde das bemerkenswert. Es geht Paulus nicht um die Vermittlung von theologischem Wissen, so wertvoll dieses sein mag. Es geht ihm auch nicht um Regeln und Vorschriften.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Für Paulus ist die Botschaft vom Heil in Jesus Christus von zentraler Bedeutung. Darüber hinaus besteht für ihn der Kern der christlichen Lehre darin, Menschen in der Liebe anzuleiten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Damit greift Paulus auf, worauf Jesus in einem Streitgespräch mit den theologischen Lehrern in Jerusalem hingewiesen hat. Das Matthäusevangelium zitiert Jesus mit den Worten: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt“ und „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us22%2C37-39" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Matthäus 22,37-39</a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Liebe soll aus einem reinen Herzen hervorkommen, betont Paulus gegenüber Timotheus. In diesem Herzen haben fragwürdige Hintergedanken keinen Platz. Vielmehr bilden ein gutes Gewissen und ungeheuchelter Glaube den Rahmen für die Liebe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was denken Sie: Würde Paulus das heute noch in gleicher Weise sagen? Würde er Ihnen und mir ins Stammbuch schreiben, dass auch für uns die Liebe im Zentrum stehen soll?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Manchmal werde ich den Verdacht nicht los, dass Jesus sehr viel weniger von mir erwartet als das, was ich mit Christsein in Verbindung bringe. Vielleicht will Jesus einfach, dass ich seinen Ruf höre, ihm nachfolge und meinen Glauben so gestalte, dass im Zentrum die Liebe aus reinem Herzen und aus einem guten Gewissen und ungeheucheltem Glauben steht. </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17209687.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Sat, 15 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Die Hymne Israels]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 5. Mose 32,11 – ausgelegt von Detlef Garbers. (Autor: Detlef Garbers)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Einigkeit und Recht und Freiheit“ - so beginnt die Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland. Jede Nation hat eine Nationalhymne. Auch Israel hat sich nach der Staatsgründung 1948 eine Nationalhymne gegeben. Sie trägt den Namen HaTikvah das bedeutet „Die Hoffnung“. Es ist ein Bezug auf das Wort des Propheten Hezekiel, der in einem erschütternden Bild Israel als Totengebeine sieht. Und diese Totengebeine klagen: „Unsere Hoffnung ist verloren. Es ist aus mit uns.“ Da denken viele an die Shoa, die mit der Reichspogromnacht am 9. November 1938 ihren Anfang nahm.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch bei Hesekiel keimt Hoffnung auf. Gott selber spricht: Ich will eure Gräber auftun und euch in das Land Israel bringen (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Hesekiel37%2C12" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Hesekiel 37,12</a>) An dieses Bild erinnert die Nationalhymne. Israel hat sich jedoch nicht nur selbst eine Nationalhymne gegeben, sondern Gott hat ein Lied diesem Volk gegeben, dass es über die Jahrtausende begleiten soll und das alle Generationen lernen sollen. Dieses Lied soll auch als Zeuge auftreten, wenn Israel sich von Gott abwenden wird. Diese Hymne ist als Lied des Moses bekannt. In dem Lied wird von Gott als dem Fels Israels gesprochen. Getragen ist es von der Grundmelodie der Treue Gottes. An einer Stelle heißt es: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Wie ein Adler ausführt seine Jungen und über ihnen schwebt, so breitete der HERR seine Fittiche aus und nahm sein Volk und trug es auf seinen Flügeln.“</strong> (<a class="bibleserver extern" href="https://www.bibleserver.com/LUT/5.Mose32%2C11" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">5. Mose 32,1</a>1)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit diesem sehr eindrücklichen Bild des Adlers erinnert Gott sein Volk Israel an den Auszug aus Ägypten und an den Bund, den er mit Israel am Sinai schloss. Dort wählte er Israel vor allen Völker zu seinem besonderen Eigentum aus. Damit wurde das Volk Israel abgesondert, dem lebendigen Gott in besonderer Weise zu dienen. Bis heute denken Juden bei ihren großen Festwochen immer wieder an den Auszug aus Ägypten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im scharfen Kontrast zu dieser Aussage der Treue Gottes stehen dann aber die schweren Gerichtsankündigungen, die in diesem Lied prophezeit werden. Gott wird es zulassen, dass Unheil über Israel kommen wird, weil sie ihn als den Fels der Rettung vergessen haben. Das Lied spricht davon, dass Israel bösen Geistern und einem neuen Gott opfern wird. Das wird dann Gottes Gericht hervorrufen. Durch ein Volk, dass ein Nicht-Volk ist, wird Israel schweren Schaden als Strafe zugefügt werden. Alte und Junge, Greise und Babys werden getötet werden. Doch Gott wird das Gericht aufhalten, damit sein Name, der über Israel steht, nicht in den Dreck gezogen wird. Das Lied des Moses endet damit, dass auch die nichtjüdischen Völker den Gott Israels preisen werden und dass Gott das Land seines Volkes reinigen wird.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Kennen Sie das Lied des Moses? Sie können es nachlesen im 5. Buch Mose Kapitel 32. Der Jude Paulus kannte es natürlich. Er hat es wie viele Juden heute auch, gelesen und gelernt. Paulus greift das Lied des Moses auf; zwar nicht das Bild von dem Adler aber das Bild von Gott als dem Fels Israels. Paulus macht deutlich: der Fels Israels ist Jesus Christus. Er ist der Fels, der Israel begleitet und er ist der Fels der Rettung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und jetzt wird es noch einmal spannend. Der Bogen dieses Liedes wird noch weiter gezogen. In dem letzten Buch der Bibel heißt es von der Menschenmenge, die Jesus als Herrn bekannt und den Sieg errungen hat: Sie sangen das Lied des Mose und des Lammes. Mit dem Lamm ist Jesus gemeint. Werden Sie dieses Lied mitsingen?</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Detlef Garbers</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Detlef Garbers]]></author>
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      <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das Gegengift]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Korinther 15,57 – ausgelegt von Detlef Garbers. (Autor: Detlef Garbers)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Korinther 15,57 – ausgelegt von Detlef Garbers. (Autor: Detlef Garbers)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott sei Dank. Diesen Ausspruch höre ich öfters - auch von solchen, die gar nicht an Gott glauben. Gott zu danken, dafür gibt es viele Gründe. Auch Paulus schreibt an die Gemeinde in Korinth. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Gott sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus.“ </strong>Doch Paulus schiebt in den Dank noch ein „aber“ hinein. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus.“ </strong>Dieses kleine Wort „aber“ ist hier besonders wichtig. Paulus schreibt dieses Wort des Dankes in einem Zusammenhang, in dem er von der Macht des Todes und der Macht der Sünde spricht. Das Wort <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/S%C3%BCnde/53" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Sünde</a> beschreibt dabei nicht eine Lappalie, wie das manche meinen, wenn sie ein Stück Torte zu viel gegessen haben. Sünde ist wie der tödliche Giftstachel eines Tieres. Wer davon gestochen wird, muss sterben. Wer mit Sünde infiziert wurde, muss sterben. Das ist die bittere Wahrheit.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Und es kommt noch schlimmer: <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Jeder Mensch</em> auf dieser Erde ist von diesem Giftstachel der Sünde und damit vom Tod getroffen. Gibt es sozusagen ein Gegengift? Ein Serum, das rettet? Ja, in der Tat das gibt es. Und genau davon schreibt Paulus in seinen Briefen. Es ist die frohe und rettende Botschaft, die sich durch die gesamte Bibel hindurchzieht. Der Mensch ist zwar dem Tod preisgegeben, doch Gott bietet einen Retter an. Sozusagen ein Gegengift gegen die Sünden und den Tod. Dieser Retter ist Jesus Christus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Haben Sie gesündigt? Sind Sie ein Sünder oder eine Sünderin? Wie würde Gott über Ihr Leben urteilen? Sind Sie von Schuld oder Schuldgefühlen geplagt? Das kann zermürben, lähmen und gedanklich und emotional gefangen halten, dass die Freude am Leben verloren geht.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich denke an einen Gottesdienst mit jungen Erwachsenen zurück. Ich war eingeladen in diesem Gottesdienst zu predigen und es wurde die Möglichkeit gegeben, dass die jungen Leute erzählen, was sie in letzter Zeit mit Gott erlebt haben. Eine junge Frau stand auf und erzählte ein Erlebnis, was mich tief berührt hat. Sie erzählte, dass sie Entscheidungen getroffen hatte, die in ihren und Gottes Augen nicht richtig waren. Sie fühlte sich innerlich leer, schuldig und dreckig. Sie fragte sich: Kann Gott mich noch einmal annehmen, bei dem, was ich getan habe?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sie ging in ein Café, bestellte etwas zu essen und zu trinken und nahm das Buch von Pastor Wilhelm Busch mit „Jesus unser Schicksal.“ - Übrigens ich kann Ihnen dieses Buch sehr empfehlen! -<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Beim Lesen beschäftigte sie sich weiterhin mit der Frage, die wie eine Last auf ihr lag: Kann Jesus ihr noch einmal vergeben?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nach einer Weile stand sie auf, ging zur Bedienung, um zu bezahlen. Doch diese nahm kein Geld entgegen und sagte: „Jemand hat schon für sie bezahlt.“ Eine Mutter mit ihrem kleinen Kind hatte die junge Frau beobachtet und bezahlt. Doch dieses Wort von der Bedienung war für die junge Frau weit mehr als nur die Bezahlung der Café-Rechnung. Es war das Wort der Befreiung und des Sieges über ihr Versagen. „Jemand hat schon für sie bezahlt.“ Dieser Jemand ist Jesus. Er hat bezahlt für die Sünde. Am Kreuz auf Golgatha hat er den Preis bezahlt - nämlich den Tod -, den jeder Mensch verdient hätte. Seine Auferstehung ist der Sieg über den Tod. Glauben Sie das? Wenn nicht, dann möchte ich Sie einladen, diesen Jesus als Ihren Herrn und Retter anzunehmen, denn der Glaube an Jesus Christus ist der Sieg, der diesen Tod überwunden hat. Gott sei Dank!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Detlef Garbers</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Detlef Garbers]]></author>
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      <pubDate>Thu, 13 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Nicht blenden lassen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jakobus 2,9 – ausgelegt von Hans-Martin Richter. (Autor: Hans-Martin Richter)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es war einmal in Afrika. Der junge technische Missionar war eifrig dabei, den Menschen zu helfen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Täglich bildete sich eine lange Schlange vor seiner Werkstatt. Er war Schlosser von Beruf. Er reparierte Fahrräder, Handwagen, Gartengeräte, usw. Eines Tages kam prominenter Besuch. Der Präsident des Bundeslandes bzw. Departements kam mit seinem Fahrer vorbei. Er hatte eine Autopanne und brauchte dringend Hilfe. Der junge Missionar sagte von der Bibel her motiviert: Bei mir gibt es kein Ansehen der Person. Stellen Sie sich bitte hinten an und warten Sie, bis sie drankommen. Der Ministerpräsident kochte vor Wut. Leute, die alle Zeit der Welt haben, werden ihm vorgezogen. Und als er bei der Erstellung der Rechnung sich auch noch hingehalten fühlte, lässt er den Missionar verhaften. Erst nach zwei Wochen kam er wieder frei.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Erlebnis erinnert mich an die Worte aus dem Jakobusbrief, Kapitel 2,9, die uns vor dem Urteil nach dem Ansehen der Person warnen. Der junge Missionar hatte in seiner Haltung sicherlich nicht das Ziel, den Ministerpräsidenten zu beleidigen. Handelte er nicht konsequent nach der Lehre von Jakobus: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Wenn ihr aber nach dem Ansehen der Person urteilt, dann begeht ihr eine Sünde…“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn ich die Bibelstelle im Zusammenhang betrachte, wird deutlich, dass es dem Schreiber um die christliche Gemeinde geht. Dort soll es keine Unterschiede geben. – Na ja, Ältere sollen besonders geehrt werden, und die das Wort Gottes verkündigen, sollen zweifach geehrt werden. usw.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jakobus kritisiert eine Praxis, die in den frühen Gemeinden vorkam: Gläubige wurden aufgrund von Status, Reichtum oder Einfluss bevorzugt behandelt. Er fordert die Christen auf, alle Menschen gleich zu behandeln, unabhängig von ihrem sozialen Status.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">· Vielleicht nahmen sich einige zu wichtig wegen ihrer schönen Kleider und ihrem Reichtum.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">· Vielleicht gab es Gemeinden mit dominierenden Familien. Wer dazu gehörte, durfte mit-bestimmen, und wer nicht, der nicht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">· Vielleicht gab es Gemeinden, in denen einzelne Personen viel gespendet hatten. Daraus leiteten sie das Recht hab, bei Entscheidungen das letzte Wort zu haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">· Vielleicht gab es Gemeinden, in denen Ältere nach Jahrzehnten in der Verantwortung an Leitungspositionen klebten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">· Vielleicht gab es Gemeinden, in denen Leute aufgrund besonderer Begabungen in der Gemeinde ihren Einfluss ausübten, obwohl sie gar nicht in der Leitung waren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Jakobusbrief wird vom königlichen Gebot gesprochen. Gemeint ist „Du sollst deinen Mit-menschen lieben wie dich selbst.“ Wer liebt, nimmt wahr und lässt sich nicht blenden. Das bedeutet aber nicht Gleichmacherei. Es bedeutet nicht, dass es keine Unterschiede gibt. Aber es heißt, dass wir diese Unterschiede nicht dazu nutzen, Menschen in ihrer Würde oder ihrem Einfluss herabzusetzen oder überzubewerten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich will wichtige Menschen nicht abblitzen lassen, wie es der eingangs erwähnte Missionar in Afrika ungewollt getan hatte. Aber wenn ich eine Entscheidung treffen muss, oder um ein Urteil gefragt werde, dann will ich mich vom Sein einer Person und nicht vom Schein leiten lassen.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Hans-Martin Richter</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Hans-Martin Richter]]></author>
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      <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Mut nach dem Scheitern]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Josua 8,1 – ausgelegt von Hans-Martin Richter. (Autor: Hans-Martin Richter)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Schon mal auf die Nase gefallen? Zum Beispiel durch eine Prüfung gerasselt, in einer Beziehung gescheitert oder in einem Projekt? Und hinterher? Es kann richtig weh tun und lähmen, wenn plötzlich andere die Nase vorn haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie gut tut es, in solchen Zeiten ermutigt zu werden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer in der DDR aufgewachsen ist, kennt sicher das Lied von Hans Naumilkat, in dem es heißt: „durch die unbekannten Tiefen geh ich mutig Schritt für Schritt“. Die Strophe hat zahllosen Menschen in schweren Zeiten geholfen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Halt, Halt, mag mancher jetzt rufen. Bin ich noch im richtigen Sender? Der Text gehört doch zu einem Lied der „jungen Pioniere“ eines Landes, das es heute nicht mehr gibt. Und der Musiker Hans Naumilkat ist doch der, der im Auftrag der DDR-Führung wunderschöne, aber gottlose Lieder für die Advents- und Weihnachtszeit komponierte: ohne biblische Bezüge, ohne das Kind in der Krippe, ohne Evangelium. Soll der mich ermutigen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Buch Josua des Alten Testamentes lese ich, wie Gottes Volk das Land Kanaan Stück um Stück einnahm. Sie waren ermutigt durch einen grandiosen Sieg über die Stadt Jericho. Beim Erkunden des nächsten Kriegsziels trugen sie die Nase hoch. Die Kundschafter meinten: kein Problem, mutig voran, wir schaffen das. Aber sie hatten Gott und seine Weisungen vergessen – und scheiterten kläglich an der kleinen Stadt Ai. Was hilft jetzt?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Heerführer Josua wirft sich zum Gebet auf den Boden. Seine Nase liegt auf der Erde. Er klärt das Problem des Volkes vor Gott. Und dann sagt Gott zu ihm, <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Josua8%2C1" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Josua 8,1</a>: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Fürchte dich nicht und verzage nicht.“</strong>- Hab Mut! Echte Ermutigung kommt von Gott selbst.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mut zeigt sich nicht nur in alten biblischen Zeiten, sondern auch heute.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Von Gott ermutigt kauften Christen in Brandenburg an der Havel eine auf E-Bay angebotene Kirche, für die sonst niemand mehr Hoffnung hatte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">An einem Reformationsfest luden sie Künstler der Stadt ein. Für Musik sorgte der Sohn des berühmten Hans Naumilkat, der mit seinen fröhlichen Liedern wohl wie kein anderer das Liedgut der DDR prägte. Seine vom Evangelium befreiten Lieder werden bis heute gerne gesungen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Sohn Naumilkat ließ sich darauf ein, an jenem Reformationsfest Luthers Reformationslied zu spielen: „Ein feste Burg ist unser Gott“. Ungeplant begannen anwesende Christen plötzlich den Text mitzusingen. Naumilkat kannte das Lied nicht und spielte entsprechend. Bei der zweiten Strophe sangen die Christen ganz mutig: „Mit unserer Macht ist nichts getan. Wir sind gar bald verloren. Es streit für uns der rechte Mann, den Gott hat selbst erkoren. Fragst du, wer es ist? Er heißt Jesus Christ, der Herr Zebaoth, und ist kein anderer Gott, das Feld wird er behalten“. – Was für eine Ermutigung!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott hat zu Josuas Zeiten dem Volk geholfen, das von Gott versprochene Land in Besitz zu nehmen. Seine Ermutigung hatte Gewicht, weil er sie zusprach. Das ist mehr als die Selbstermutigung der jungen Pioniere oder Nina Ruges: alles wird gut.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In der Gemeindegründung in Brandenburg haben unterdessen einige Menschen einen Zugang zum christlichen Glauben gefunden. Früher verwechselten sie Jesus und Buddha mit Gandhi. Heute ehren sie Jesus Christus als den, der das Feld behalten wird, der mit seinen Leuten und seiner Kirche zum Ziel kommt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kürzlich auf die Nase gefallen? Klären Sie wie Josua Ihren Zustand vor Gott. Er verspricht heute: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Fürchte dich nicht und verzage nicht.“</strong></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Hans-Martin Richter</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17206851.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Hans-Martin Richter]]></author>
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      <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Hören wollen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 2,7 – ausgelegt von Andrea Tschuch. (Autor: Andrea Tschuch)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sie war schon recht alt, als ich sie kennengelernt habe. Aber fit wie ein Turnschuh. Die Oma meines Mannes. Einzig ihr stark nachlassendes Hörvermögen hat ihr Kummer bereitet und ihr Leben eingeschränkt. So hatte sie in ihren Achtzigern schweren Herzens beschlossen, dass sie nicht mehr mit ihrem Rad fahren würde. Gekonnt hätte sie es immer noch. Gewollt sowieso. Aber es wurde zu gefährlich. Sie hat herannahende Autos einfach nicht mehr gehört.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Viele Jahre lang hatte die alte Dame schon ein Hörgerät getragen und war damit gut zurechtgekommen. Doch die Schwerhörigkeit hatte immer mehr zugenommen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Irgendwann konnte sie trotz Hörgerät kaum noch etwas verstehen. Und so konnte sie auch den Tischgesprächen nicht mehr folgen. Darunter hat sie sehr gelitten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn meine Hörfähigkeit schlechter wird, kann das mein Leben empfindlich einschränken. Beziehungen pflegen. Mich mit anderen austauschen. Informationen aufnehmen. Neues lernen. Dabei sein. Das alles wird schwieriger, wenn ich kaum oder gar nicht mehr hören kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Oma meines Mannes wollte hören. Aber sie konnte es nicht. Manchmal können Menschen hören. Aber sie wollen es nicht. Auf einem Schild an der Zimmertür eines Teenagers habe ich mal gelesen: „Ich bin nicht schwerhörig. Ich ignoriere sie nur.“ So kann man es natürlich auch machen. Ist aber nicht in jedem Fall empfehlenswert. Besonders, wenn die Person, die spricht, mir wirklich etwas zu sagen hat. Hilfreiches für mein Leben. Wenn sie mich aufmerksam macht auf etwas, das wichtig für mich ist. Dann ist es wohl besser, ich höre zu.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch, wenn ich meine Ohren lieber verschließen würde. Weil ich befürchte, dass ich hören werde, was ich nicht hören will. Und was auch kein anderer hören soll. So mag es manchem Schüler gehen, wenn ein blauer Brief ins Haus flattert. Von der Schule. Weil die Versetzung gefährdet ist. Ein blauer Brief ist erst einmal unangenehm. Aber er bietet auch eine Chance. Eltern und Kinder können sich die Schwierigkeiten gemeinsam anschauen. Überlegen, wie das Kind jetzt bestmöglich unterstützt werden kann. Auf hilfreiche Ermahnungen hören, ist eine kluge Entscheidung. Nicht nur, wenn ein blauer Brief aus der Schule kommt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, sind gleich sieben Briefe überliefert. Sie stammen von Jesus und richten sich an sieben Ortsgemeinden im damaligen Kleinasien. In seinen Briefen beschreibt Jesus, wie er die jeweilige Gemeinde sieht und beurteilt. Dabei gibt er ihnen sehr viel Ermutigendes mit. Aber er verschweigt auch nicht die Schwierigkeiten. Wenn die Gemeinde gefährdet ist, von außen oder innen, spricht Jesus das in seinem Brief an. Für die Empfänger damals ist das sicherlich auch erst einmal unangenehm. Aber Jesus will sie schützen. Ihnen helfen, Sie sollen erkennen, wo sie vom Weg abgekommen sind, und umkehren. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!“ </strong>So steht es in Jesu Brief an die Gemeinde in Ephesus, in Kapitel 2, Vers 7 der Offenbarung. Und dazu fordert Jesus auch die anderen sechs Gemeinden in seinen Briefen auf. Werden sie auf Jesus hören? Jesu Gemeinde kann das. Und es ist klug, wenn sie es tut.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Andrea Tschuch</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Andrea Tschuch]]></author>
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      <pubDate>Mon, 10 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Nicht vergessen!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 5. Mose 4,23 – ausgelegt von Andrea Tschuch. (Autor: Andrea Tschuch)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein fast alltäglicher Morgen, vor knapp zwei Monaten: Eben habe ich den Tisch fürs Frühstück gedeckt. Jetzt lehne ich an der Arbeitsplatte. Warte, dass der Kaffee durchgelaufen ist. Da kommt mein Mann in die Küche. Breitet seine Arme aus, zieht mich an sich und sagt: „Mein lieber Schatz! Meinen allerherzlichsten Glückwunsch…“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Glückwunsch? Wieso Glückwunsch?“, denke ich. „Mein Geburtstag ist im Februar. Jetzt haben wir September. - Ah, September!“ Noch bevor mein Mann weiterspricht, wird mir schlagartig klar: Heute ist unser Hochzeitstag. Den habe ich doch glatt vergessen. Nicht zum ersten Mal. Mein Mann nimmt es mit Humor. Gemeinsam lachen wir über meinen Patzer. Amüsieren uns, dass mir auch nach 32 Ehejahren immer noch unser Hochzeitstag entfallen kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was aber, wenn ich nicht nur ab und zu mal einen Hochzeitstag vergesse, sondern gleich den kompletten Ehebund, den wir miteinander geschlossen haben? Wenn ich plötzlich lebe, als würde es diesen Bund gar nicht geben? Darüber könnte mein Mann mit Sicherheit nicht lachen. Ich umgekehrt auch nicht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein Bund ist eben eine ernstzunehmende Angelegenheit. Auf einen Bund soll man sich verlassen können. Wie traurig, wenn er vergessen wird. Das macht auch Gott seinem Volk Israel deutlich. Durch Mose hat er sie aus der Sklaverei in Ägypten befreit. Zu dem Land geführt, das er ihrem Stammvater Abraham versprochen hat. Am Sinai hat Gott einen Bund mit ihnen geschlossen. 40 Jahre lang ist er mit seinem Volk in der Wüste unterwegs. Jetzt nähert sich diese Wüstenzeit dem Ende. Bald werden sie das versprochene Land einnehmen. Mose wird nicht mehr mit hineinkommen. Auch seine Lebenszeit geht jetzt zu Ende.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im 5. Buch Mose sind die letzten Worte überliefert, die der von Gott eingesetzte Leiter an das Volk richtet. Mose erinnert sie daran, wer dieser Gott ist, dem sie gehören. Wie er ihnen in der Wüste begegnet ist und sie versorgt hat. Was sie erlebt und gelernt haben. Er zeigt ihnen auf, wie sie mit Gott ein gutes Leben führen können. In dem neuen Land, das vor ihnen liegt. Mose bestätigt nochmal den Bund, den Gott mit ihnen geschlossen hat. Und in Kapitel 4, Vers 23 des 5. Buch Mose fordert er sie eindringlich auf: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„So hütet euch nun, dass ihr den Bund des HERRN, eures Gottes, nicht vergesst, den er mit euch geschlossen hat, und nicht ein Bildnis macht von irgendeiner Gestalt, wie es der HERR, dein Gott, geboten hat.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott hat einen Bund mit seinem Volk Israel geschlossen. Diesen Bund nimmt er sehr ernst. Und die Menschen seines Volkes sollen es auch tun. Das ist Gott wichtig. Heute, auf der Schwelle zum neuen Leben im neuen Land. Und auch später, wenn sie sich im neuen Land eingerichtet haben: Auf keinen Fall sollen sie vergessen, wer sie sind und zu wem sie gehören. Zu kostbar ist der Bund, den Gott mit ihnen geschlossen hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieser Bund damals, der alte Bund, ist nur für ein Volk bestimmt. Das Volk Israel. Der neue Bund, den Gott anbietet, gilt der ganzen Welt. Menschen aller Nationen können in diesen Bund mit Gott eintreten. Durch Jesus Christus. Er hat den neuen Bund besiegelt mit seinem eigenen Blut, das er für uns Menschen vergossen hat. Wer sein Vertrauen auf Jesus Christus setzt, lebt mit Gott im Bund. Welch ein kostbares Geschenk! Auch das soll niemand vergessen.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Andrea Tschuch</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Andrea Tschuch]]></author>
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      <pubDate>Sun, 09 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Mehr Licht!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 8,12 – ausgelegt von Burghard Affeld. (Autor: Pastor Burghard Affeld)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Mehr Licht! Mehr Licht!“ So soll der große Dichter und Erforscher des Lichtes und der Farben Johann Wolfgang von Goethe gestorben sein. Reichte ihm in der Sterbensnot all sein Wissen und Können nichts? Wonach sehnte er sich in der Dunkelheit des Sterbens? Welches Licht hatte er gemeint? Ich weiß es nicht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Seit Menschengedenken fragen Menschen nach der letzten wichtigen Erkenntnis, die ich mit den drei Fragen kennzeichnen kann: „Woher komme ich? Wer bin ich? Wohin gehe ich?“ Damit suche ich nach dem Sinn und Ziel meines Lebens. Menschen suchen das wahre Licht der Erkenntnis über Leben und Tod. Welchem Licht können sie unter den vielen Lichtern vertrauen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Viele Religionen sind besonders wegen dieser Grundfragen des Menschen entstanden. So ist auch bei ihnen das Licht ein Symbol für ihre Wahrheit und Hoffnung. In unserer modernen Welt gibt es unzählige Hilfsangebote und Hoffnungslichter, die letztlich doch am Tod scheitern. Welchem Licht unter den vielen Lichtern soll ich folgen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vor über 2000 Jahren hat sich ein junger Mann mit starken Worten in die Öffentlichkeit seines Landes gewagt. Er behauptete unglaublich und unmissverständlich: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“</strong> So lese ich es von Jesus im Neuen Testament der Bibel im 8. Kapitel und im 12. Vers des Evangelisten Johannes.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">War Jesus das Licht, nachdem sich Goethe und viele andere aus der Geschichte der Menschheit sehnten? Nein, sie erkannten in Jesus nicht das Licht für ihr Leben. Goethe und mit ihm viele andere Menschen erwarteten neue Ideen, Lehren und Dogmen. Für sie überraschend und für viele unglaublich ist, dass Jesus als Person das Licht und damit die Wahrheit für das Leben der Menschen ist. Wer kann das glauben? Ohne persönliche Beziehung zu dieser Person Jesus bleibe ich blind für das Licht in dieser Welt. Meine Selbstherrlichkeit und Schuld hat meine Augen blind gemacht. Meine Sünden sind die Beziehungskiller zwischen Gott und mir.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus selbst muss uns die Augen öffnen für seine Liebe und sein Erbarmen über uns. Seine Liebe zu uns ist so groß, dass er sein Leben für unsere Schuld hingegeben hat. Mit dieser Liebe wirbt er um unser Vertrauen zu ihm. Das Licht seiner Liebe ist kein Irrlicht, an dem wir im Tode scheitern. Jesus möchte uns an die Hand nehmen. So kommen wir durch die Finsternis dieser Welt und unseres Lebens. Er nimmt uns die Schwere unserer Schuld von uns und öffnet uns den Himmel für ein ewiges Leben mit ihm. Seine Botschaft und sein Versprechen gelten auch heute für jeden, der ihm vertraut: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“</strong> - „Mehr Licht, mehr Licht!“ Mit diesem Wunsch starb Goethe. Mit Jesus bekommen wir das Licht des Lebens geschenkt. Auch heute!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Burghard Affeld</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pastor Burghard Affeld]]></author>
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      <pubDate>Sat, 08 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Die frohmachende Frage]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 40, 17 – ausgelegt von Burghard Affeld. (Autor: Pastor Burghard Affeld)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Krankenhaus. Ein alter Mann ist mein Bettnachbar. Durch meine Telefonate bekommt er mit, dass der christliche Glaube für mich wichtig ist. So kommen wir ins Gespräch. Eine ganze Zeit geht es um seine Schmerzen und seine Krankheiten. Ein erfolgreiches Leben liegt hinter ihm. Sein größtes Unglück ist seine demente Frau. Nun ist sie ein Pflegefall und kann nicht mehr bei ihm leben. Er lebt im betreuten Wohnen. Finanziell war es ihm möglich, ein komfortables Zimmer zu bekommen. Äußerlich und versorgungsmäßig ist alles gut. Aber soll das alles gewesen sein?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So kommen wir auf die entscheidende Frage nach Gott. Ist Gott wirklich da? Ist Gott der Schöpfer unseres Lebens? Wohin gehen wir, wenn wir aus diesem Leben gehen? Mein Bettnachbar ist katholisch erzogen. Daher weiß er noch Einiges. Aber lange hat er sich mit Glaubensfragen nicht mehr beschäftigt. Nun entdeckt er, dass die Frage nach Gott für ihn wichtig wird. Am stärksten berührt ihn der Gedanke, dass sein Leben aus dem Herzen Gottes und seiner Liebe stammt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir sind „Made in Paradiese“. „Made by God“. Wir sind gemacht und gewollt von Gott im Paradies für das Leben auf dieser Erde. Der alte Mann im Bett neben mir wird über diese Nachricht froh und bleibt durch sie neugierig. Bei meiner Entlassung aus dem Krankenhaus muss ich ihm versprechen, ihn zu besuchen. Dabei soll ich die Aufnahme einer Predigt von mir mit ihm zusammen anhören. Anschließend möchte er noch ein Gespräch mit mir darüber führen. Er freue sich schon jetzt darauf.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hat die Frage nach Gott Sie schon einmal froh gemacht? Oder haben Sie das bei anderen Menschen schon einmal so erlebt? Wir können die Frage nach Gott in uns nicht erzeugen. Nur Gott kann die Herzen bewegen. Weil wir Gottes Geschöpfe sind, steckt diese Frage tief in unseren Herzen. Gott kann uns aber gebrauchen, die Frage nach Gott in den Herzen anderer Menschen bedeutsam zu machen. Wir können auch darum beten, dass Menschen in unserer Umgebung beginnen, nach Gott zu fragen. Und wenn das geschieht, dann ist es ein Wunder Gottes. Dann können wir uns zusammen mit ihnen darüber freuen, dass sie auf dem richtigen Wege sind.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Beim Lesen seines Wortes begegnen sie Gott und finden die richtigen Antworten auf ihre Fragen. Sie entdecken die Liebe Gottes in seinem Sohn Jesus Christus, der für uns am Kreuz von Golgatha starb. Die Schuldenlast kann er von unseren Herzen nehmen. Den Tod hat er besiegt. Der Himmel steht für alle offen, die nach ihm fragen und an ihn glauben. Das ist die Freudenbotschaft, die unzählige Menschen froh gemacht hat. Es lohnt sich auf ewig, die Frage nach Gott zu stellen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Freude all derer, die nach Gott fragen, hat der Beter eines alten Gebetes vor Augen. In <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm40" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 40</a>, Vers 17 schickt er seine Bitte zu Gott mit den Worten: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Lass deiner sich freuen und fröhlich sein alle, die nach dir fragen.“</strong> Das erbitte ich auch für meinen Bettnachbarn.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Burghard Affeld</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17204731.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Burghard Affeld]]></author>
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      <pubDate>Fri, 07 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wer ist Jesus?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 1,21 – ausgelegt von Ralf Berger. (Autor: Ralf Berger)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 1,21 – ausgelegt von Ralf Berger. (Autor: Ralf Berger)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer ist Jesus für Sie? Diese Frage nach der Bedeutung von Jesus für sein Leben hat sich mit Sicherheit jeder Christ schon einmal gestellt. Die Frage nach Jesus ist aber nicht nur auf Christen beschränkt. Jesus wird nämlich in großen Teilen der Welt als eine vorbildliche historische Person anerkannt. Dabei verbinden Menschen mit Jesus zum Teil sehr unterschiedliche Sichtweisen. Zu Jesu Lebzeiten wurde er als derjenige gesehen, der Israel vom Joch der römischen Besatzung befreien und das Königreich Davids wieder aufrichten sollte. Im Islam wird Jesus bis heute als Prophet verehrt. Andere sehen in Jesus einen Friedensaktivisten und Freiheitskämpfer, der ein Vorbild im Kampf gegen Krieg und Gewalt ist. Für andere Menschen ist Jesus ein gescheiterter jüdischer Wanderprediger. Auch als Kämpfer für Gerechtigkeit, der sich für Arme einsetzt, ist Jesus bekannt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber wer ist Jesus wirklich? Wofür steht Jesus auch heute noch?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Bibel gibt im Matthäusevangelium, Kapitel 1, Vers 21, eine Antwort. Dort wird Joseph, dem Adoptivvater von Jesus, von einem Engel gesagt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Maria wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.“</em></strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus wird also als der Retter des Volkes Israel bezeichnet. Er wird das Volk Israel von seinen Sünden retten. Genau das sagt auch schon der Name „Jesus“. Übersetzt heißt Jesus nämlich: „Der Herr rettet“ oder „Gott ist Retter“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Erlösung der Menschen von den Sünden ist der Kernauftrag Jesu - damals wie heute. Dieser Rettungsweg beginnt mit seiner Geburt, die Christen zu Weihnachten feiern, setzt sich mit seinem Tod am Kreuz auf Golgatha am Karfreitag fort und wird letztendlich durch seine Auferstehung zu Ostern vollendet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber warum musste Jesus, der Sohn Gottes, diesen grausamen Weg gehen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Schlüsselwort dafür lautet „Sünde“. Die Sünde trennt ausnahmslos jeden Menschen von Gott. Sünde ist nicht nur einfach die Übertretung eines oder mehrerer Gebote wie Diebstahl oder üble Nachrede. Nein, Sünde ist viel mehr. Die Sünde bezeichnet das zerstörte Verhältnis zu Gott. Die Beziehung des einzelnen Menschen zu Gott ist zerbrochen. Sünde bedeutet, dass ich mein Ziel, ein Leben mit Gott, verfehle.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Römerbrief heißt es dazu in Kapitel 3, Vers 23: <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Denn alle haben gesündigt, und in ihrem Leben kommt Gottes Herrlichkeit nicht mehr zum Ausdruck.“ </em>Das ist das Grundproblem jedes Menschen. Es geht dabei um das gesamte Leben, welches Gottes Willen nicht widerspiegelt. Wegen der Sünde kann vor Gott kein Mensch bestehen. Die Folge eines derartigen Lebens getrennt von Gott ist ein dauerhaftes Leben ohne Gott - auch nach dem Tod. Es ist der Weg in die Hölle. Das wünsche ich niemandem.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber das Gute ist. Es gibt einen Ausweg. Niemand muss selbst versuchen dieses zerstörte Verhältnis zu Gott wieder in Ordnung zu bringen. Es wäre ohnehin aussichtlos. Gott hat dieses Problem ein für alle Mal gelöst. Er hat Jesus vor ca. 2000 Jahren auf diese Welt geschickt, um für jeden einzelnen Menschen die verloren gegangene Beziehung zu Gott wieder herzustellen. Jesus ist gekommen, um Sünder von ihrer Sünde, ihren Sünden, zu erlösen und sie zu befreien.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und wie machte er das? Jesus trug die Strafe, die wir eigentlich erleiden müssten. Jesus Christus ist am Kreuz von Golgatha für Sie und mich, für uns alle, gestorben. Nur durch Jesus können wir wieder Frieden mit Gott haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ist das nicht ein riesengroßes Geschenk? Es ist größer, als wenn mir jemand 10 Millionen Euro schenken würde. Jesus schenkt uns eine Hoffnung über den Tod hinaus. Er gibt ewiges Leben, weil er jeden Menschen, wirklich jeden, unendlich liebt. Unbegreiflich diese Liebe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich wünsche mir nichts mehr, als dass jeder Hörer, jede Hörerin dieser Andacht auch das Angebot des Retters Jesus annimmt. Sagen Sie doch „Ja“ zu Jesus.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Ralf Berger</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Ralf Berger]]></author>
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      <pubDate>Thu, 06 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Zielorientiert leben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Philipper 1,9-10 – ausgelegt von Ralf Berger. (Autor: Ralf Berger)]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Philipper 1,9-10 – ausgelegt von Ralf Berger. (Autor: Ralf Berger)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kennen Sie Paulus? Ja, ich meine den Paulus, der im ersten Jahrhundert nach Christi zunächst Christen verfolgte. Aber dann wurde er zum leidenschaftlichen Verkündiger des Evangeliums vor allem in der heutigen Türkei und Griechenland. Paulus gründete viele Gemeinden und war ihnen stets verbunden. Daher blieb er in brieflichem Kontakt mit ihnen. In seinen Briefen lobte er die Gemeinden, schreckte aber auch vor Kritik nicht zurück, gerade wenn Irrlehren im Spiel waren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch an die Gemeinde in Philippi, die erste Gemeinde in Europa, schrieb er einen Brief. Und er lobt dabei diese Gemeinde sehr. Gleich zu Beginn seines Briefes (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Philipper1%2C3" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Phil. 1,3</a>) sagt er, dass er jedes Mal Gott dankt, wenn er an diese Gemeinde denkt. Da scheint alles im Lot zu sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber Paulus ist nicht blind. Er sieht durchaus noch Optimierungsbedarf im Glaubensleben der Christen in Philippi. Nun redet sich Paulus jedoch nicht den ganzen Frust über das vielleicht zu langsame Glaubenswachstum der Christen von der Seele und klagt sie an. Nein, vielmehr schreibt in Kapitel 1, Verse 9 und 10: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung, sodass ihr prüfen könnt, was das Beste sei, damit ihr lauter und unanstößig seid für den Tag Christi.“</em></strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paulus schimpft nicht, sondern er betet. Was für eine wunderbare Geste. Paulus trägt seine Sorgen um die christliche Gemeinde in Philippi zu Gott. Er macht das, was Jesus seinen Nachfolgenden gesagt hat. Sie sollen ständig beten und alle Anliegen zu Gott bringen. Denn Gott ist derjenige, der seinen Nachfolgenden immer zuhört und das Beste für sie will. Er ist der Einzige, der zu 100 Prozent etwas bewirken kann. Das Gebet ist für Paulus der Schlüssel dafür, dass die Christen in Philippi ihr Glaubensleben reflektieren und dabei erkennen, was gut, aber auch nicht optimal in ihrem Glauben ist. Ich denke, dass das Gebet des Paulus ein gutes Vorbild für uns heute sein kann. Viel zu oft stehen wir Christen in der Gefahr auf Mitchristen verbal quasi einzuschlagen, weil sie ihren Glauben in Teilbereichen scheinbar nicht „richtig“ leben. Wie wäre es, wenn wir in einem ersten Schritt zunächst das Anliegen vor Gott tragen und ihn machen lassen? Gott kann und wird Herzen bewegen. Unbenommen davon sollten wir danach die kritischen Punkte direkt bei unseren Mitchristen in angemessener Form ansprechen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Worum betet Paulus nun konkret? Er möchte, dass die Liebe in den Mitchristen immer größer werde. Dadurch sollen sie neue Glaubenserkenntnisse gewinnen und hilfreiche Glaubenserfahrungen machen. Mit der Liebe ist vorrangig die Liebe zu Gott gemeint. Es ist die Liebe, die fragt, was Gott möchte. Es ist die Liebe, die uns immer näher zu Gott bringt. Es ist die Liebe, die hilft das zu tun, was Gott gefällt. Paulus möchte, dass nicht unser Wille an erster Stelle steht, sondern der Wille Gottes. Denn Gott hat mit seinem Sohn Jesus am Kreuz von Golgatha alles für uns gegeben. Ein größeres Opfer gibt es nicht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paulus meint aber auch die Liebe zum Nächsten, zu meinem Mitchristen. Es geht darum, den anderen in der Gemeinde überhaupt wahrzunehmen. Auch sollte gefragt werden, was der Christ an meiner Seite benötigt. Es geht darum zu erkennen, was für den anderen wichtig und gut oder sogar das Beste ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die aus der Liebe zu Gott und den Mitchristen gewonnenen Erkenntnisse haben keinen Selbstzweck. Vielmehr geht es darum, dass sowohl die Christen in Philippi damals als auch wir heute <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„lauter und unanstößig (sind) für den Tag Christi.“</em> (V.10). Fälschlicherweise könnte man meinen, dass man sich das ewige Leben durch gute Liebestaten selbst verdienen soll. Gemeint ist aber, dass Christen authentisch und ohne versteckte Sünden oder Fehler leben. Gott wird sich darüber freuen, wenn wir seinen Willen tun. Anderen Menschen können wir somit ein Vorbild im Glauben sein und auf ein segensreiches und erfülltes Leben mit Jesus Christus hinweisen. Christen dürfen sich darüber freuen, wenn ihnen ein derartiges authentischen Leben als Christ gelingt. Und sie sind froh, am Tag des Jüngsten Gerichts vor Gott bestehen zu können. Das ist ein lohnenswertes Ziel, auf das hin ich leben will.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Ralf Berger</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Ralf Berger]]></author>
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      <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ansichtssache]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 6,11 – ausgelegt von Maik Führing. (Autor: Maik Führing)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 6,11 – ausgelegt von Maik Führing. (Autor: Maik Führing)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie betrachten Sie ihr eigenes Leben? Das ist durchaus Ansichtssache und es kommt darauf an, wann und in welcher Situation wir das eigene Leben betrachten. Der Vers aus dem Römerbrief, Kapitel 6, Vers 11 macht deutlich, dass uns durch den Glauben an Jesus Christus eine vollkommen neue und veränderte Sichtweise ermöglicht wird. So heißt es in diesem Vers: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Betrachtet euch als solche, die für die Sünde tot, für Gott aber lebendig sind, in Christus Jesus.</em></strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Für mich persönlich ist das eine Spitzenaussage des Neuen Testamentes. Wenn ich darüber nachdenke, was dieser Vers bedeutet, dann lässt das mein Herz höher schlagen und ich habe den Eindruck das Evangelium zu erleben, als freimachende und frohmachende Botschaft, die mich total begeistert!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Christsein bedeutet ja: uns ist in Christus ein neues Leben geschenkt worden. Durch den Glauben haben wir das neue Leben. Tatsächlich leben wir aber immer noch als Menschen hier auf der Erde und haben zu kämpfen mit unserer Unvollkommenheit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage: Wie ist das mit dem Sündigen bei Christen? Darüber spricht der Zusammenhang in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/R%C3%B6mer6" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Römer 6</a>.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es wird beschrieben: Die Sünde klagt uns an. Die Gnade spricht uns frei.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Den Kampf gegen die Sünde haben wir von Anfang an verloren, wenn wir aus eigener Kraft versuchen, dagegen anzukämpfen. Es gelingt uns nicht. Wir können es nicht durchhalten. Wir schaffen das nicht, indem wir auf uns selbst schauen und auf uns selbst bauen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die gute Nachricht ist aber: Gott liebt uns Menschen trotz all unserer Fehler. Gottes Liebe zu uns Menschen stellt keine Vorbedingungen. Er liebt jeden Menschen. Das zu erkennen und sich dessen bewusst zu werden, hilft einen realistischen Umgang mit unseren Sünden zu gewinnen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Entscheidend ist, wie Christus mit unserer Sünde umgegangen ist. Er hat sie auf sich genommen. Er ist zur Vergebung stellvertretend für uns am Kreuz gestorben. Er ist auferweckt worden und hat damit der Sünde die Macht genommen und ewiges Leben ans Licht gebracht. Wer daran glaubt, dem wird dies durch die Taufe persönlich zugesprochen, dieses neue Leben in Christus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber was ist eigentlich durch die Taufe in unserem Leben anders? – Die Taufe bedeutet und macht deutlich: in unserem Leben hat ein Herrschaftswechsel stattgefunden. Die Sünde hat keinen Anspruch mehr auf uns. Einfach ausgedrückt: sie darf uns nicht weiter fertigmachen. Aber: alleine werden wir mit der Sünde nicht fertig. Alleine macht sie uns fertig. Und so stellt sich die Frage: Wie machtlos ist die Sünde in Ihrem Leben? Und das ist wirklich Ansichtssache. Christus hat uns von der Sünde befreit. Die Frage ist, ob ich das erkannt habe und daran glaube. Er schenkt mir ein neues Leben, das ich nun auch so betrachte, dass die Sünde durch Christus machtlos geworden ist: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Betrachtet euch als solche, die für die Sünde tot, für Gott aber lebendig sind, in Christus Jesus.</em></strong> So dürfen Sie und ich von uns denken. So können wir durch Christus das Leben unter einer neuen Voraussetzung ansehen. Gott schenkt uns diese neue Perspektive auf unser Leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als Christen sind wir in Christus lebendig und tot für die Sünde. Diese geistliche Tatsache steht durch Christus fest. Daran zu glauben, bewirkt in uns das neue Leben in Christus. Und so können und dürfen wir uns tatsächlich als Menschen betrachten, die tot sind für die Sünde, weil sie ihren Herrschaftsanspruch über unser Leben verloren hat. Es geht nun um das Leben für Gott, in Christus Jesus. Das gilt es in den Blick zu nehmen. Darüber können wir uns freuen. Im Glauben zu wachsen, bedeutet daher, in dieser Erkenntnis der guten Nachricht von Jesus Christus zu wachsen. Und das wünsche ich Ihnen!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Maik Führing</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Maik Führing]]></author>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Der Höchste ist für uns]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 4,14 – ausgelegt von Maik Führing. (Autor: Maik Führing)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 4,14 – ausgelegt von Maik Führing. (Autor: Maik Führing)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Der Höchste ist für uns</em></strong> - davon spricht der heutige Vers aus dem Hebräerbrief Kapitel vier Vers 14: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Weil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der die Himmel durchschritten hat, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis.</em></strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Höchste ist für uns. Jesus Christus ist der Höchste und er ist für uns. Im heutigen Vers wird Jesus als Sohn Gottes beschrieben und als unser großer Hoherpriester. – Das ist ´erklärungsbedürftig´. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Der Hohepriester zu damaliger Zeit war der oberste Priester. Nur er allein durfte einmal im Jahr, am Versöhnungstag (Jom Kippur), das Allerheiligste im Tempel betreten. Dort empfing er stellvertretend für das Volk Israel die Vergebung Gottes. Der Tempel war das Gebäude, durch das Menschen erhofften, einen Zugang zu Gott zu bekommen. Das Allerheiligste war ein vollkommen abgedunkelter Raum, weil Gott nicht mit den Augen zu sehen ist. Dieser besondere Ort stand für die Gegenwart Gottes. Diese zu erfahren, deshalb haben sich Menschen damals auf den Weg in den Tempel gemacht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Hebräerbrief, aus dem der heutige Vers stammt, richtet sich an Menschen, die im Glauben müde geworden sind. Der Schreiber denkt an Personen, für die nicht mehr so klar ist, wer Jesus ist, an den sie glauben. In ihrem Inneren sind sie vielleicht auch enttäuscht von Jesus. Es gibt eine konkrete Erwartung bei den ersten Christen, dass Jesus bald wiederkommen und sein Reich aufbauen wird. Weil sie das nicht erleben und Jesus ihre Probleme nicht schnell löst, machen sich Zweifel breit, ob es sich lohnt im Glauben an Jesus festzuhalten. Das sind Fragen, Probleme, Kämpfe, mit denen sich bis heute Menschen abmühen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und in diesem Zusammenhang wird Jesus hier beschrieben als derjenige, der schon am Ziel des Glaubens angekommen ist. So wird er im Hebräerbrief, Kapitel 12,2 als Anfänger und Vollender des Glaubens bezeichnet. Jesus hat die himmlische Herrlichkeit verlassen, ist als Mensch auf uns Menschen zugekommen. Er ist für uns gestorben, ist auferweckt worden und aufgefahren in den Himmel, wie wir Christen es im Apostolischen Glaubensbekenntnis miteinander bekennen. Und er hat bereits die Himmel durchschritten. Das bedeutet: Jesus hat uns einen Zugang zum Thron Gottes eröffnet. Das ermöglicht eine vollkommen neue Perspektive. Als Christen können wir nicht nur hoffnungsvoll nach vorne in die Zukunft schauen, sondern zusätzlich auch nach oben. Dorthin, wo in der unsichtbaren himmlischen Welt Jesus auf dem Thron zur Rechten des Vaters sitzt. Er ist für uns zum Brückenbauer in den Himmel geworden. Er ermöglicht uns den Zugang zum Himmel. Der Höchste ist für uns, damit wir mit ihm leben können und in Ewigkeit zu ihm kommen können.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und auch schon hier und jetzt macht es einen Unterschied an Jesus als unseren Hohenpriester zu glauben. Denn Jesus ist nicht abgehoben und unerreichbar im Himmel. Er ist mit uns, wie es im folgenden Vers 15 beschrieben wird: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Dieser Hohe Priester versteht unsere Schwächen, weil ihm dieselben Versuchungen begegnet sind wie uns, doch er wurde nicht schuldig.“</em></strong> (Neues Leben) Jesus leidet mit uns. Dem Höchsten sind wir nicht egal. Und gerade dann, wenn wir niedergeschlagen oder bedrückt sind und der Blick nach unten geht, sind wir eingeladen im Glauben auf Jesus nach oben zu schauen. Er sieht uns. Er dient uns. Er hilft uns. Denn der Höchste ist für uns. Darauf können wir uns verlassen. Und durch Jesus können auch wir heute Gottes Gegenwart erfahren, da wo wir sind. Gott braucht kein Gebäude, um uns zu begegnen. Wir können seine Nähe und Vergebung erfahren, indem wir uns ihm im Glauben zuwenden und am Bekenntnis zu ihm festhalten. – Der Höchste ist für uns. Halten Sie sich immer wieder daran fest!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Mehr zum Hebräerbrief:</strong></p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/bja6fTJ3t8U" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/bja6fTJ3t8U" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/bja6fTJ3t8U" title="Buchvideo: Hebräer" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Hebräer</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Maik Führing</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17201838.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Maik Führing]]></author>
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      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Mein Volk, dein Volk, sein Volk]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Sacharja 2,15 – ausgelegt von Albrecht Kaul. (Autor: Albrecht Kaul)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Sacharja 2,15 – ausgelegt von Albrecht Kaul. (Autor: Albrecht Kaul)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Keine Frage: Israel ist Gottes auserwähltes Volk. Abraham ist der Kronzeuge dafür und an vielen Stellen des Alten Testamentes wird diese Tatsache untermauert. Gott wirbt um sein Volk, Gott erzieht es mit Güte und Strenge, mit Wundern und Strafen, doch nie hat er es aufgegeben oder endgültig abgewiesen. Mose spricht es aus (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/5.Mose32%2C10" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">5. Mose 32,10</a>): „Gott behütete sein Volk, wie seinen Augapfel.“ </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber die anderen Völker der Erde sind ihm nicht egal. Er hat auch sie im Blick und kennt die Not, welche die Völker der Erde umtreibt. <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja60%2C2" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jesaja 60,2</a>: „Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker.“ In den Schriften der Propheten wird Israel immer wieder als Hoffnungszeichen für die Welt benannt. Der Prophet Sacharja bringt eine völlig neue Sicht über das Volk und die Völker, Kapitel 2, Vers 15: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Es sollen viele Völker sich zum Herrn wenden und sollen mein Volk sein.“ </strong>Das ist die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine für heute.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
 </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Klar, das ist eine Provokation für das stolze Volk der Juden von damals. Viele Völker werden Gottes Volk! Das exklusive Recht, Gottes Volk zu sein, gilt denen, die sich IHM zuwenden, die seine Autorität anerkennen und nach seinen Regeln leben. Die Prophetie des Sacharja sprach er 520 Jahre vor Jesus aus. 520 Jahre mussten die Juden warten, bis sich die Worte des Propheten mit der Geburt von Jesus erfüllten. Denn mit Jesus gehören nun alle, die ihn anerkennen zum neuen Volk Gottes. Das besondere Privileg, von Gott als sein Volk, erwählt zu sein, ist damit nicht aufgehoben, aber nun dürfen Christen aus allen Nationen sich als Volk Gottes bezeichnen. Orthodoxe Juden und Gelehrte im heutigen Israel sehen das nicht so und doch tut sich in unseren Tagen einiges. Es gibt die Messianischen Juden, also Gruppen in Israel - und auch in Deutschland - die sich als Juden zu Jesus bekennen und ihn als den von Gott gesandten Messias – also den göttlichen Retter der Menschheit – anerkennen. Beeindruckende Gemeinden, die sich dafür einsetzen und darum beten, dass Juden die Augen geöffnet werden und sie Jesus als Messias erkennen und ihn und seinen Opfertod anerkennen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Übrigens wird das so kommen! In der Zukunftsschau des Neuen Testamentes, dem Buch der Offenbarung, ist dies vorhergesagt: „Siehe da die Hütte Gottes bei den Menschen. Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Offenbarung21%2C3" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Offenbarung 21, 3</a>). Dann wird es keinen Unterschied mehr geben, zwischen Juden, Christen, Asiaten, Afrikanern oder Europäern. Nur noch ein Volk der Gotteskinder, unter denen der lebendige Gott selbst wohnt. Unvorstellbar, was das für eine Vision ist, aber sie wird Realität werden, auf die wir uns jetzt schon freuen können.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Sie haben Fragen zum christlichen Glauben, zur Bibel und zu allem was damit zusammenhängt?</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">►  Fragen Sie <a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Nikodemus.AI</a></strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><img alt="Nikodemus.AI" height="224" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1107126.jpg" width="1024" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; vertical-align: middle; border-style: none;"></a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Albrecht Kaul</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17201248.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Albrecht Kaul]]></author>
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      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Achtung Lebenshilfe!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 119,6 – ausgelegt von Albrecht Kaul. (Autor: Albrecht Kaul)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 119,6 – ausgelegt von Albrecht Kaul. (Autor: Albrecht Kaul)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich fahre mit meinem Kleinwagen über Land. Höre Musik - ERF natürlich - und  überlege, ob im Himmel eigentlich die Lieder in Moll oder Dur gesungen werden. Singen wir dort Worship in verständlicher Sprache oder fröhliche Choräle? Da blinkt mich in einem Dorf, durch das ich gerade fahre, ein leuchtendes Kästchen mit einem traurigen roten Smily an: „Sie fahren 62 km/h“.  Ups, natürlich gleich auf die Bremse, sonst klingelt im Verkehrsamt die Kasse – für mich in Moll. Im Grunde bin ich dankbar für den Warnhinweis, besser als ein teures Foto.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Straßenverkehr wird von Verboten, Geboten und Regeln bestimmt. Aber alle Hinweise sind im Grunde Hilfen für einen geordneten und gefahrlosen Verkehrsfluss. Sinnlose Raserei, leichtsinnige Überholmanöver, das bisschen Alkohol und das Daddeln am Handy enden schnell im tödlichen Unfall. Verbote, Gebote ignoriert und schon ist es passiert.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und die Gebote der Bibel? Im <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm119" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 119</a>, Vers 6 steht: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Wenn ich schaue allein auf deine Gebote, so werde ich nicht zuschanden.“</strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Mir fällt auf, dass es bei den Zehn Geboten nicht heißt: Du darfst nicht! Sondern du sollst nicht – also ein gut gemeinter ernster Hinweis, damit ich nicht in die Falle tappe, nicht auf dubiose Verlockungen hereinfalle und dann teure Nachfolgekosten entstehen. Von solchen bitteren Nachfolgekosten können die erzählen, welche den Hinweis: Du sollst nicht töten, du sollst nicht ehebrechen ignoriert haben. Der <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm119" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 119</a> warnt: … <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">damit ich nicht zuschanden werde</strong> – also zur Schande für mich und meine Familie, nicht vor Gott und nicht vor der Gesellschaft oder so: „Ich brauche nicht beschämt zu sein, wenn ich auf deine Gebote achte.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ralf und Enrico (Namen geändert) haben sich einen Spaß daraus gemacht, im Supermarkt Süßigkeiten zu klauen. Es wird zum Wettbewerb, wer das meiste unter der Jacke herausträgt. Doch Enrico wird vom Kaufhallenchef erwischt. Die Eltern werden einbestellt. Beim Verhör kommt heraus, dass es keine Einzeltat war. Darauf folgte eine Anzeige bei der Polizei. Natürlich sind die Eltern entsetzt, aber harte Strafen halten sie für unangebracht. So wird Enrico in das Kinderzimmer geschickt und er soll mal aufschreiben, was er als Verkaufsstellenleiter in seinem Fall gemacht hätte. Dem Jungen wird klar, dass er mit der Mauserei Unrecht getan und sogar gegen das Gebot „Du sollst nicht stehlen“ verstoßen hat. Es folgen einige Vorschläge, wie sich Enrico vorstellen kann, das Unrecht wieder gut zu machen. Der Vater geht mit ihm zur Verkaufsstelle und zur Polizei. Dort gibt es Vermahnungen, aber die hat Enrico nicht mehr nötig. Sein Vergehen gegen das Diebstahlverbot sitzt so tief, dass er keine Strafe mehr braucht. Nach den schwierigen und peinlichen Besuchen sagt der Vater am Abend: „So Enrico, jetzt beten wir zusammen, dass dir auch Gott vergibt und du dich auch vor ihm nicht mehr schämen musst.“</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Albrecht Kaul</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17200898.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Albrecht Kaul]]></author>
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      <pubDate>Sat, 01 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Ist Gott schuld?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 3,22-24 – ausgelegt von Werner Karch. (Autor: Werner Karch)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 3,22-24 – ausgelegt von Werner Karch. (Autor: Werner Karch)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 3,22-24 – ausgelegt von Werner Karch. (Autor: Werner Karch)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie kann Gott das zulassen? Diese Frage höre ich in der letzten Zeit sehr häufig. Angesichts von Kriegen, Hungersnöten, Naturkatastrophen, die immer mehr Raum in den täglichen Nachrichten beanspruchen.  Warum verhinderte Gott nicht den schweren Unfall eines Menschen, der nun jahrelang im Koma liegt?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Fragen zu diesem Thema gehen nie aus und existieren, seit es Menschen auf diesem Planeten gibt. Die Fragen hören nicht auf und die letzte davon: Warum muss ich eigentlich sterben?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kein Mensch in der Weltgeschichte hat bisher darauf eine Antwort gefunden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Bibel berichtet bereits auf den ersten Seiten davon, dass die von Gott geschaffenen Menschen sehr schnell von ihm abgefallen sind. Sie wollten ohne ihn leben, selbstbestimmt und das tun, was ihnen richtig erscheint – ohne Gott. Seine Nähe, Fürsorge und Gebote wollten sie nicht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So ist es bis heute leider geblieben. Selbst nachdem Jesus auf der Erde gelebt hat und wieder zu Gott eingeladen hat, ist bei einem Großteil der Menschen die Ablehnung Gottes geblieben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber es gibt auch einen Teil der Menschheit, der durch Jesus erkannt hat, dass Gott durchaus existiert. Dass Jesus Christus der eine ist, der dieser Gottfeindlichkeit ein Ende gesetzt hat. Die Grundschuld des Menschen Gott gegenüber, seine Gottlosigkeit und Verfehlungen hat er am Kreuz gesühnt. Dadurch ist Gottes Hinwendung zum Menschen und auch die Hinwendung des Menschen zu Gott möglich. Diese Versöhnung durch Jesus Christus ist auch heute, nach 2000 Jahren, direkt erfahrbar durch Gottes Geist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Fragen allerdings sind geblieben. Die Frage „Warum?“ bleibt ohne Antwort. Aber durch Jesus Christus wurden andere Fragen beantwortet. Die Frage nach dem ewigen Leben. Die Frage, wohin gehe ich nach dem Tod? Die Frage, kann ich mal bei Gott sein? Die Frage, kann ich nach dem Tod irgendwo weiterleben? Die Frage, bin ich von Gott angenommen? Diese Fragen hat Jesus direkt beantwortet. Heute berichtet uns Gottes Geist, wie Gott ist und wie er zu uns steht. Er bekräftigt die Aussagen der Bibel in jedem Detail. Ja, Jesus lebt, er ist vom Tod auferstanden, um zu leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Fragen nach dem „warum?“ bleiben nach wie vor unbeantwortet. Aber Gott hat uns durch die Bibel und durch seinen Geist eine andere Realität offenbart: Woher ich komme, wohin ich gehe und warum ich lebe. Mit diesen Antworten kann ich leben, trotz aller unbeantworteter Fragen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Sie haben Fragen zur Bibel und zum christlichen Glauben?</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">►  Fragen Sie doch <a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Nikodemus.AI</a></strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><img alt="Nikodemus.AI" height="224" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1107125.jpg" width="1024" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; vertical-align: middle; border-style: none;"></a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Werner Karch</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17200277.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Werner Karch]]></author>
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      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Leiden und Trost]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 1,4 – ausgelegt von Werner Karch. (Autor: Werner Karch)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 1,4 – ausgelegt von Werner Karch. (Autor: Werner Karch)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was mache ich, wenn es mir schlecht geht? Bei Unstimmigkeiten, Streit, Enttäuschungen in der Familie? Plötzlicher Verlust des Arbeitsplatzes?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Erschütterungen in meinem Inneren lösen nach kurzer Zeit eine Flut von Gedanken und Gefühlen aus: Ich komme mir hilflos vor, schwach, verletzt, ängstlich und unsicher - und vor allem die Frage: wie soll ich mit diesem Leid weiterleben? Kann ich das überhaupt überleben? Wie schlecht kann es mir noch gehen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich denke, dass Sie mindestens einmal oder auch mehrere Male solch eine Situation erlebt haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im zweiten Brief an die Christen in Korinth, Kapitel 1,4 spricht der Apostel Paulus von einem Trost, den er selbst erfahren hat. Dieser Trost kommt für ihn offensichtlich von Gott, der für ihn auch ein Gott des Trostes ist. Er kann, nach dem, was er mit ihm erlebt hat, Menschen in ihrem Leid Trost schenken. Paulus macht diese Erfahrung, nachdem er seine eigene Situation als absolut hoffnungslos und, alle menschliche Kraft übersteigend, erlebt hat. Aber er weiß aus dieser Erfahrung: Nur Gott kann ihm in dieser lebensbedrohlichen Situation Trost und Hilfe sein. Seine eigene Anstrengung ist längst am Ende, alle Möglichkeiten der erdachten Errettung sind vergeblich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kennen Sie eine solche Situation? Haben Sie darin schon einmal Trost erfahren, der Ihnen geholfen hat, diese zu überwinden? Woher kam dieser Trost? Was ist Trost überhaupt?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Trost ist das Gefühl oder eine Handlung, die Leid lindern und Unterstützung in schwierigen Zeiten geben kann. Ein Gefühl, in der Not nicht ganz verlassen zu sein. Da ist jemand oder etwas, das mich trägt und hält.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kann Gott den Menschen in diesen schwierigen Lebenssituationen wirklich trösten? Wenn ja, wie macht er das? Dies kann auf verschiedene Weise erfahrbar sein:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">- In der Bibel finde ich viele Worte des Trostes und der Hoffnung, vor allem, wenn ich Gott vertraue und erkannt habe, dass er es gut mit mir meint.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
- In der menschlichen Gemeinschaft, die Gott kennt, finde ich Trost und Unterstützung.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
- Das persönliche Gebet zu Gott lässt mich Trost finden.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
- Eine innere Gewissheit, gibt mir Zuversicht und Vertrauen in seine Führung im Leid. Ich erlebe eine Berührung Gottes im Inneren. Die Last wird leichter und ich fühle mich freier. Ich weiß mich tief im Inneren von Gott angenommen und getragen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
- Und zuletzt: Mit dem Trost, den ich selbst erfahren habe, kann ich auch andere trösten. Ich kann sie in schweren Zeiten begleiten und weiß mich mit diesem Menschen gemeinsam in Gottes Hand.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Mehr zum 2. Korintherbrief: </strong></p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/ZnloEyPB6F4" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/ZnloEyPB6F4" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/ZnloEyPB6F4" title="Buchvideo: 2. Korinther" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: 2. Korinther</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Werner Karch</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17199418.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Werner Karch]]></author>
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      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Überfordern mich Gottes Gebote?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 15,10 – ausgelegt von Ingrid Heinzelmaier. (Autor: Ingrid Heinzelmaier)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als Kind und Jugendliche hatte ich ein großes Problem mit Blick auf meine Beziehung zu Gott. Ich war mir einerseits sicher, dass es Gott gibt. Vor allen Dingen, wenn ich draußen in der Natur war und ihre Herrlichkeit bewunderte. Aber andererseits war auch Angst in mir: Ich werde es nie schaffen, gut genug zu sein für diesen großen Gott! Es schien mir unmöglich, keine bösen Gedanken und Gefühle zu haben, immer die Wahrheit zu sagen, andere Menschen zu lieben wie mich selbst. Die Zehn Gebote im Alltag befolgen – davon fühlte ich mich überfordert.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und es ist auch tatsächlich unmöglich. Jedenfalls aus eigener Kraft. Nun sagt Jesus im Johannesevangelium<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">: „Wenn ihr meine Gebote haltet, bleibt ihr in meiner Liebe, so wie ich meines Vaters Gebote gehalten habe und bleibe in seiner Liebe.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus fordert also seine Freunde auf, alle Gebote von Gott zu halten, damit sie in seiner Liebe bleiben. Aber wie hat diese Liebesbeziehung angefangen? Der Satz vor dem zitierten Jesuswort hilft weiter. Da erfahren wir, woher diese Liebe kommt – nämlich von Gott selbst: „Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus liebt uns mit der Liebe, die vom Vater im Himmel kommt. Das ist der Ursprung unserer Liebe. Unsere Kraft zu lieben und damit seine Gebote zu halten, kommt von Jesus und seinem Vater und eben nicht aus dem eigenen Anstrengen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Warum aber gehören die Liebe zu Gott und das Halten seiner Gebote zusammen? Diese Gebote gehen zurück auf Lebensrichtlinien, die Mose am Berg Sinai bekommen hatte. Dort, wo er in Gottes Gegenwart war. Wo Gott ihm auf dem Weg durch die Wüste Richtlinien gab für ein Leben in Verbindung mit Gott.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Bereich der Empfehlungen für konkretes Verhalten stehen diese Gebote in der Verneinungsform. Sie sind wie Grenzpfähle: „Du sollst nicht töten, du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht stehlen!“ Die Absicht dahinter ist aber immer positiv. Damit ist nämlich gesagt: „Du sollst das Leben schützen, du sollst den Ehebund heilig halten und du sollst das Eigentum anderer achten!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Alle diese „Nicht“ überfordern nicht, weil sie auf dem ersten Gebot aufbauen: „Ich bin der Herr, dein Gott.“ Das heißt: Aus der Beziehung zu Gott kommt durch seinen Geist göttliche Kraft auf uns. Diese „dynamis“ (so das griechische Wort für Kraft) erfüllt mit seiner Liebe und gibt Menschen die „Power“ in der Liebe zu bleiben. Darauf kommt es an. Diese Beziehung steht seit Jesus offen für alle, die sie suchen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Beachten von Gottes Geboten verkörpert die praktische Liebe Gottes. Wer das Leben schützt, fremdes Eigentum achtet, den Bund der Ehe respektiert – und damit die Familie -, der bringt so Gottes Liebe zum Ausdruck.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gottes Gebote sind also Richtlinien, die seine Liebe in dieser Welt aufleuchten lassen. Wer von Gottes Geist und seiner Kraft erfüllt lebt, darf entdecken: So ein Leben muss nicht schrecklich anstrengend sein, sondern steckt voller großer und kleiner Wunder, die Gott uns schenkt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Erfahrung wünsche ich Ihnen auch für Ihren Tag heute.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Mehr zum Johannes-Evangelium:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/JwwzKyfkoTw" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/JwwzKyfkoTw" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/JwwzKyfkoTw" title="Buchvideo: Johannes Kap. 13-21" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Johannes Kap. 13-21</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Ingrid Heinzelmaier</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Ingrid Heinzelmaier]]></author>
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      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[OK vor Gott?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 7,20 – ausgelegt von Ingrid Heinzelmaier. (Autor: Ingrid Heinzelmaier)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aus rituellen Gründen wuschen sich die Zeitgenossen von Jesus vor jedem Essen gründlich die Hände. Mit dem hygienischen Sinn dieser Maßnahme sind wir spätestens seit der Pandemie vertraut. Aber was bedeutet das Händewaschen für Gott?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Markus berichtet in seinem Evangelium von einem Streitgespräch zu dieser Frage mit der streng gesetzestreuen Bewegung der Pharisäer. Einige von ihnen hatten beobachtet, wie die Jünger von Jesus Brot mit ungewaschenen Händen gegessen hatten. Deswegen suchten sie Jesus auf. Er antwortete ihnen mit einem Zitat vom Propheten Jesaja, indem er deutlich gegen die Lehre der Pharisäer Stellung bezieht (<a class="bibleserver extern" href="https://www.bibleserver.com/LUT/Markus7" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Markus 7</a>,6): »Was Jesaja in der Schrift prophezeit hat, trifft genau auf euch Heuchler zu: ›Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit von mir entfernt.“ (NGÜ)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus macht deutlich: Durch noch so pedantisches Einhalten menschlicher Gebote öffnet sich nicht automatisch der Weg in den Himmel. Nicht die äußeren Vorschriften machen Menschen in Gottes Augen rein – sondern das, was uns geistlich befleckt, muss weg. Jesus fasst es so zusammen (Vers 20): <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">»Was aus dem Menschen herauskommt, das macht den</strong> <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Menschen unrein«</strong> Vor Gott zählt also nicht unser Verhalten wie das Essen von als unrein geltenden Speisen, sondern böse Gedanken und von ihnen geleitete Handlungen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Anschluss zählt Jesus auch auf, wie sich dieses Böse konkret äußert. Diese Liste ähnelt einer detaillierten Beschreibung der Zehn Gebote und hat unter anderem mit Lüge, Habgier, Mord, Diebstahl und Ehebruch zu tun. Diese Gedanken und Handlungen sind es, die „unrein“ machen. Ihre zerstörerischen Wirkungen können durch noch so viel treues Befolgen von Gesetzen wie Händewaschen nicht beseitigt werden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wo finden wir den Weg aus diesem Dilemma?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie werden Menschen in Gottes Augen „rein“? das heißt: „OK vor Gott“?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer die Evangelien im Zusammenhang liest, entdeckt, welche zentrale Botschaft Jesus am Herzen lag: Menschen sind von Natur aus von Gott getrennt. Sie sind Sünder und brauchen Vergebung, um in Kontakt mit dem Vater im Himmel zu kommen. Wer Gott im Namen von Jesus um die Vergebung seiner Fehler und seiner Schuld bittet, bekommt sie auch zugesprochen. So können wir „reingewaschen“ werden von dem, was unser Herz schmutzig macht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dass Gott vergibt, ist für Jesus wichtiger als alles andere. Ohne die Vergebung kommt niemand in Kontakt mit Gott. Der Schlussstrich unter ein gottloses Leben aber macht uns innerlich rein. Darauf kommt es an.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus lädt uns ein, zu ihm zu kommen und die Übergabe unserer Lebenslast in Anspruch zu nehmen (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us11%2C28" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Matthäus11,28</a>): »Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich werde sie euch abnehmen.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer das tut, darf erleben, wie sein Leben neu wird. Wie Kraft hineinkommt, um mit den Stolperfallen der bösen Gedanken und Taten dieser Welt anders umzugehen. Diese Verlockungen sind nicht mehr übermächtig. Gottes Lebensprogramm kann in unserem Alltag sichtbar werden. Und – last, but not least –: Wer so auf Jesus zukommt, hat das Recht zu glauben, dass sich für ihn der Zugang in den Himmel öffnet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Sie haben Fragen zur Bibel und zum christlichen Glauben? Dann fragen Sie doch einfach</strong> <a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Nikodemus.AI</strong></a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><img alt="Nikodemus.AI" height="224" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1107047.jpg" width="1024" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; vertical-align: middle; border-style: none;"></a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">​​​​</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Ingrid Heinzelmaier</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Ingrid Heinzelmaier]]></author>
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      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Der Geber aller Gaben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 145,15-16 – ausgelegt von Bernhard Berends. (Autor: Pastor Bernhard Berends)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Familie sitzt um den Mittagstisch. Die Mutter stellt die Schüsseln mit Kartoffeln, Gemüse und Fleisch auf den Tisch.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sofort wollen sich die Kinder darauf stürzen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Moment“, sagt die Mutter. „Zuerst beten wir.“ Und sie betet mit einem Bibelvers aus <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm145" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 145</a>: „Aller Augen warten auf dich, Herr, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit.“ Und sie fügt ein kurzes Dankgebet an.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sie macht deutlich: „Ja, wir sitzen am gedeckten Tisch. Unsere Augen sehen die verschiedenen Speisen. Wir riechen ihren Duft. Der Appetit ist groß. Aber es wird nicht sofort zugelangt. Zuerst gilt: Eben kurz innehalten. Wir sehen jetzt nicht auf die Speisen auf dem Tisch. Wir wenden uns an Gott, unseren Schöpfer. Wir bedenken: unsere Mahlzeit verdanken wir nicht der Kochkunst unserer Köchin, nicht dem Geld, das wir zur Verfügung haben, um Lebensmittel einkaufen, nicht dem Sortiment im Supermarkt, sondern Gott, dem Geber aller Gaben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mir scheint: das Tischgebet wird in christlichen Familien nicht mehr so gepflegt wie noch vor wenigen Jahrzehnten. Vielleicht liegt es daran, dass es auch immer weniger gemeinsame Mahlzeiten im Familienkreis gibt. Die Kinder kommen zu unterschiedlichen Zeiten aus der Schule, die Eltern sind gestresst. Da wird schnell eine Mahlzeit zubereitet. Gut, dass es die Mikrowelle gibt! Jeder isst so, wie er Zeit hat oder wie hungrig er ist. Wie soll man da noch ein gemeinsames Tischgebet sprechen! Und wenn man ganz allein lebt und somit auch allein am Tisch sitzt? Soll man da noch beten? Oder ist es einfach zu selbstverständlich geworden, dass wir an jedem Tag genug zu essen und zu trinken haben?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Übergewicht ist vielfach eher das Problem als Unterernährung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gelegentlich höre ich von alten Menschen, die unter uns leben, dass sie als Kinder die Hungerjahre der Kriegs- und Nachkriegszeit miterlebt haben. Und mich lassen Berichte und Reportagen im Fernsehen erschrecken, in denen gezeigt wird, wie gerade junge Menschen darum kämpfen müssen, wenigstens eine Mahlzeit am Tag zu bekommen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Du tust deine Hand auf und sättigst alles, was lebt, mit Wohlgefallen.“</strong> So heißt es weiter in dem Psalmvers, der für heute im Losungsbuch der Herrnhuter Brüdergemeine angegeben ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieser Bibelvers macht mir bewusst: Es ist keineswegs selbstverständlich, dass ich heute genug zu essen habe. Ich verdanke mein ganzes Leben und auch die Nahrung für diesen Tag meinem Schöpfer, der mich im Auge hat und meine leere Hand füllt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit Blick auf die Menschen, die heute nicht satt werden können, sehe ich in den Worten des Psalms auch die Verpflichtung, mich dafür einzusetzen, dass hungrige Menschen satt werden. Ich blicke über meinen Tellerrand hinaus. Ich denke an Menschen, die ich nicht kenne, die weit von mir entfernt leben. Mit meinem Dankgebet für den gedeckten Tisch bete ich auch für sie, die heute hungrig bleiben müssen. Ich tue, was ich kann, damit auch diejenigen, die heute hungern müssen, eines Tages beten können: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit. Du tust deine Hand auf und sättigst alles, was lebt, mit Wohlgefallen.“</strong></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Bernhard Berends</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17193901.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Bernhard Berends]]></author>
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      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Alle gleich?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jakobus 2,2-4 – ausgelegt von Bernhard Berends. (Autor: Pastor Bernhard Berends)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jakobus 2,2-4 – ausgelegt von Bernhard Berends. (Autor: Pastor Bernhard Berends)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In manchen alten Kirchen gibt es besondere Bänke und Sitzplätze für gräfliche oder gar königliche Herrschaften. Heute sind sie Relikte aus alter Zeit, in denen die Standesunterschiede eine große Rolle spielten. Gut, dass diese Zeiten vorbei sind! Gerade in neueren Kirchen und Gemeindehäusern sind alle Plätze gleich gestaltet. Allein dadurch wird deutlich: Vor Gott sind alle Menschen gleich. Da gibt es keine Standesunterschiede. Niemand soll aufgrund seiner Stellung, seines gesellschaftlichen Ranges, seines Einkommens oder seines Ansehens in der Öffentlichkeit bevorzugt werden, und es soll auch niemand benachteiligt werden. Wer wollte einem solchen Satz nicht zustimmen!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Andererseits nehme ich an mir selbst und an anderen wahr, wie leicht wir doch Unterschiede machen!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Menschen, die gut gekleidet sind, die sicher und selbstbewusst auftreten, die angesehen sind in der Gemeinde und in der Öffentlichkeit, begegnen wir mit mehr Respekt und Freundlichkeit als anderen, die ungepflegt aussehen, von denen vielleicht kein angenehmer Geruch ausgeht, die sich offensichtlich nicht gut benehmen, die wohl nicht wissen, was sich gehört, oder einfach ärmlich aussehen und einen ungebildeten Eindruck machen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Grundsatz wollen wir alle Menschen als von Gott geliebte Geschöpfe ansehen und sie gleich behandeln. Aber wie leicht tritt dieser Grundsatz in den Hintergrund!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das war schon in den ersten Generationen der Christen ein Problem, kann man im Jakobusbrief im Neuen Testament entdecken. Jakobus greift das Thema dort auf und sagt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Wenn in eure Versammlungen ein Mann kommt mit einem goldenen Ring und in herrlicher Kleidung, es kommt aber ein Armer in unsauberer Kleidung, und ihr seht auf den, der herrlich gekleidet ist, und sprecht zu ihm: ‚Setz du dich hierher auf den guten Platz!‘ und sprecht zu dem Armen: ‚Stell du dich dorthin!‘, oder: ‚Setz dich unten zu meinen Füßen!‘, macht ihr dann nicht Unterschiede unter euch und urteilt mit bösen Gedanken?“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Eben“, kann ich da nur sagen. Das darf doch nicht sein! Jeder Mensch hat es verdient, dass man ihm mit Respekt, mit Wertschätzung begegnet, nicht nur in der christlichen Gemeinde, aber besonders auch da.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist gut, dass die Worte des Jakobus für heute im Losungsbuch der Herrnhuter Brüdergemeine stehen. Wir werden daran erinnert: Vor Gott sind alle Menschen gleich. Das soll gerade dort zum Ausdruck kommen, wo Christen als seine Gemeinde zusammenkommen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch auch in meinem Alltag soll sich zeigen: mein Gegenüber, der Mensch, mit dem ich es zu tun habe, ob klein oder groß, ob alt oder jung ist ein von Gott geschaffenes und geliebtes Kind. Und da sollte ich ihn übersehen oder geringschätzen oder gar missachten?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und doch geschieht es immer wieder. So erlebe ich mich jedenfalls.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie leicht urteile ich nach dem, was ich sehe, wie mein Gegenüber aussieht oder sich verhält, wie mir ein Mensch begegnet. Ich lasse mich davon beeindrucken, wie er auf mich wirkt. Vielleicht ist er mir einfach unsympathisch. Vielleicht hat er mir wirklich etwas zuleide getan. Und wenn ich diesen Menschen sehe, dann fällt es mir wieder ein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gottes Wort erinnert mich daran, dass ich genauso wie alle anderen Fehler mache, mich falsch verhalte, Worte sage, die andere herabwürdigen oder gar beleidigen. Dabei bin ich doch wie mein Gegenüber auch auf Gottes Vergebung angewiesen. Darum habe ich nicht das Recht, die einen besonders zu ehren und andere zu übersehen oder gar herabzuwürdigen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich bete darum, dass Gott mir meine Augen öffnet für die Menschen, die mir heute begegnen. Ich will in ihnen Gottes geliebte und wertgeschätzte Geschöpfe sehen, und das soll auch in meinem Reden und in meinem Verhalten zum Ausdruck kommen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
 </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">►  Mehr zum Jakobusbrief:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/4hLzi0LrmSU" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/4hLzi0LrmSU" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/4hLzi0LrmSU" title="Buchvideo: Jakobus" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Jakobus</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Bernhard Berends</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17193466.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Bernhard Berends]]></author>
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      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Reichlich Brot jeden Tag]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle c,33 – ausgelegt von Herbert Laupichler. (Autor: Herbert Laupichler)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle c,33 – ausgelegt von Herbert Laupichler. (Autor: Herbert Laupichler)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle c,33 – ausgelegt von Herbert Laupichler. (Autor: Herbert Laupichler)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Deutschland gibt es ungefähr 3000 unterschiedliche Brotsorten. Aufgelistet in einem Brotregister von Abend- bis Zwiebelbrot. Aber ein Gottes Brot ist nicht dabei. So wie es Jesus einer Menge von Menschen in Kapernaum beschreibt: Denn Gottes Brot ist dasjenige, das vom Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt. Nachzulesen im Evangelium nach Johannes, Kapitel 6, Vers 33, dem Lehrtext zur Losung der Herrnhuter Brüdergemeine von heute.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber ist das richtig übersetzt? Muss es nicht heißen: Das Brot Gottes ist derjenige, der aus dem Himmel herabkommt? Als Hinweis auf Jesus, der von sich gesagt hat: Ich bin das Brot des Lebens?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nein und ja. Denn es kann auch übersetzt werden, dass Gottes Brot als eine materielle Sache angesehen wird. Denn letzten Endes hat auch unser tägliches Brot seinen Ursprung in Gottes Schöpfungsplan.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Diskussion über das Brot Gottes vorausgegangen war das Wunder der Brotvermehrung in einem Gebiet östlich vom See Genezareth. Fünf Brote und zwei Fische hatte ein kleiner Junge mitgebracht. Jesus vermehrt das, was vorhanden ist und worüber er verfügen kann. 5000 Männer, Frauen und Kinder werden satt und es bleibt übrig. Durch die Hände von Jesus wird natürliches Brot zum Brot Gottes. Die Jünger erleben, wie Jesus die Not dieser Menschen sieht und handelt. Er kümmert sich nicht nur um ihr geistiges Wohl mit einer guten Predigt, sondern auch um ihren natürlichen Hunger.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dabei fragen sich die Menschen schon, wer eigentlich hinter dem Wunder steckt. Und denken dabei an den großen Propheten, den Mose vorhergesagt hat. Und bis der kommt, könnte Jesus doch schon einmal ihr König sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der sie immer wieder mit Brot versorgt, ohne dass sie etwas dafür tun müssen. Doch Jesus entzieht sich ihnen und lässt auch seine Jünger allein. Die fahren mit ihrem Boot zurück nach Kapernaum, geraten in einen Sturm und erleben ein weiteres Wunder, Jesus kommt ihnen auf dem Wasser entgegen und bevor er in ihr Boot steigt, sind sie bereits am Ziel.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dort in Kapernaum trifft die Menge der Menschen wieder auf Jesus. Sie suchen ihn, weil sie von den Broten gegessen hatten und vielleicht auf die Fortsetzung des Wunders warten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es entsteht eine Diskussion über das Werk Gottes und den Glauben an Jesus. Und plötzlich sprechen sie von dem Manna in der Wüste und sehen eine Parallele zu der eben erlebten Brotvermehrung. Doch Jesus korrigiert sie. Denn nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Jesus lüftet schrittweise den Schleier über seine Person und spricht plötzlich vom wahren Brot aus dem Himmel. Dem eigentlichen und wirklichen Brot. Und sagt weiter: Denn Gottes Brot ist dasjenige, das vom Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt. Die Menschen werden aufgehorcht haben. Gottes Brot gibt der Welt das Leben? Und nicht nur dem Volk Israel wie bei dem Manna in der Wüste?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch die Menschen denken immer noch an Brot als Nahrungsmittel und fordern: Herr, gib uns dieses Brot allezeit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch dann zieht Jesus endgültig den Schleier vor seiner Person zur Seite und spricht zu ihnen: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht mehr Hunger haben, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes6%2C33" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Johannes 6,33</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dem „Gib uns allezeit“ antwortet Jesus mit „Ich bin“. Er, der HERR, welcher das Leben gibt, ist selber die Gabe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus benutzt das Bild vom Brot, weil Brot ein Grundnahrungsmittel ist – etwas, das jeder täglich braucht, um zu leben. Er sagt damit: So wie Menschen Brot brauchen, um körperlich zu leben, brauchen sie mich, um wirklich zu leben – geistlich und ewig.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">►  Mehr zum Johannesevangelium:</strong></p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/1Dx63MbgbhA" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/1Dx63MbgbhA" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/1Dx63MbgbhA" title="Buchvideo: Johannes Kap. 1-12" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Johannes Kap. 1-12</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Herbert Laupichler</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17193084.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Herbert Laupichler]]></author>
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      <pubDate>Sat, 25 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Neue Hoffnung]]></title>
      <guid>https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/neue-hoffnung/73-8025</guid>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 31,17 – ausgelegt von Herbert Laupichler. (Autor: Herbert Laupichler)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 31,17 – ausgelegt von Herbert Laupichler. (Autor: Herbert Laupichler)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 31,17 – ausgelegt von Herbert Laupichler. (Autor: Herbert Laupichler)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Drei Jahre lang sitzen Juden bereits in Babel. Weggeführt durch Nebudkadnezar, dem grausamen Diktator der heidnischen Großmacht zwischen Euphrat und Tigris.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine dramatische Niederlage für Juda. Die Intelligenz wird nach Babel verschleppt. Der Rest darf in Jerusalem bleiben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das war für die Juden in Babylon damals sehr schlimm. Denn weg von Jerusalem hieß auch: Der Tempel war nicht zu erreichen und Gottesdienst unmöglich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mutlos und resigniert sitzt ein Volk im Exil. Ohne Hoffnung auf Zukunft. Da sitzen sie an den Wassern Babylons und weinen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Warum lässt Gott es zu, dass ein heidnischer Diktator über sein auserwähltes Volk herrscht?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Prophet Jeremia hat dies alles vorhergesagt. Als Strafe dafür, dass Gott für die Juden nicht mehr allein wichtig war. Und genau in diese Situation des Exils schreibt Jeremia ihnen Briefe. Macht ihnen Mut, nicht zu resignieren. Sie sollen ganz normal leben. Heiraten und Kinder bekommen. Und den Frieden dieser fremden Stadt suchen und für sie beten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dann werden sich viele Juden gewundert haben. Lesen sie doch in dem Brief aus Jerusalem: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Es gibt eine Hoffnung für deine Zukunft.</strong> Nachzulesen im Buch des Propheten Jeremia, Kapitel 31, Vers 17.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bisher waren alle Vorhersagen Jeremias eingetroffen. Warum also an dieser Zusage zweifeln? Doch viel wichtiger war noch, dass es in der ganzen Länge des Verses heißt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Es gibt eine Hoffnung für deine Zukunft</strong>, <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">spricht der Herr.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Zusage spricht Jeremia im Auftrag Gottes aus. Eine Garantie dafür, dass die Hoffnung berechtigt ist. Und so kam es dann auch. Nach 70 Jahren können die Juden wieder in ihre Heimat zurückkehren. Gott wendet sich wieder seinem Volk zu und ändert ihre Lage.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Es gibt eine Hoffnung für deine Zukunft</strong>, <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">spricht der Herr.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und diese Zusage möchte ich jetzt in das Hier und Heute übertragen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Denn niemand kann ohne Hoffnung leben. Ohne Hoffnung ist eben alles hoffnungslos. Wir Menschen sind auf Hoffnung programmiert.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch diese Hoffnung muss eine begründete Hoffnung sein. Denn nur dann kann sie mir helfen, nicht zu resignieren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hoffnung zeigt mir das Licht am Ende des Tunnels. Hoffnung zeigt mir ein Bild der Zukunft, für die es sich lohnt, weiter zu kämpfen, weiter zu leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Menschen sehnen sich nach Hoffnung für ihr Leben, nach einer Hoffnung, die im Leben und im Sterben durch trägt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch was kann diese Hoffnung sein? Der Apostel Petrus schreibt dazu: Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">lebendigen Hoffnung</strong> durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Nachzulesen im 1. Petrusbrief, Kapitel 1 Vers 3.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als Christen sind wir zu neuen Menschen geworden, die eine lebendige Hoffnung haben. Nicht irgendeine Hoffnung, sondern eine Hoffnung, die lebendig macht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die ihren Grund in der Tatsache der Auferstehung hat und sich damit von allen sonstigen Hoffnungen fundamental unterscheidet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und das deshalb, weil Tod und Vergehen als die Ursachen für alle Hoffnungslosigkeit, ausgespielt haben. Selbst dunkle Zeiten in unserem Leben können eine lebendige Hoffnung nicht zunichte machen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Deshalb weiß ein Christ, dass auf ihn ein ewiges Leben in der Gegenwart Gottes wartet</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das gibt Mut, Problemen nicht auszuweichen, sondern sie anzupacken. Bitten wir Gott, dass er uns in allen Bedrängnissen in dieser lebendigen Hoffnung erhält.  Der Gott der Hoffnung will uns erfüllen mit Freude und Friede im Glauben. Heute und morgen auch.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Herbert Laupichler</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17192255.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Herbert Laupichler]]></author>
      <itunes:duration>00:04:43</itunes:duration>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Vergessen an der Tankstelle]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 49,15 – ausgelegt von Monika Scherbaum. (Autor: Monika Scherbaum)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 49,15 – ausgelegt von Monika Scherbaum. (Autor: Monika Scherbaum)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 49,15 – ausgelegt von Monika Scherbaum. (Autor: Monika Scherbaum)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zeitungsnotiz vom August: „Vergessen an der Tankstelle“ – ein Kind wird an einer Raststätte zurückgelassen. Die Familie fährt weiter, ahnungslos. Erst nach einer halben Stunde fällt es ihnen auf. Der Junge steht allein da – verängstigt, verwirrt. Zum Glück wird er gefunden. Doch der Moment des Vergessens bleibt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Solche Augenblicke schockieren – und sie passieren nicht nur auf Reisen. Viele Menschen kennen das Gefühl, vergessen oder übersehen zu sein. In Freundschaften, wenn man bei der Feier nicht eingeladen ist, obwohl man sich verbunden fühlt. In Partnerschaften, wenn die eigenen Bedürfnisse immer wieder zurückstehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch im Beruf: Man engagiert sich, leistet viel – und doch wird jemand anderes befördert. Selbst im Glauben können Zweifel laut werden. Man betet, hofft – doch es bleibt still. Keine Antwort. Man fragt sich: „Hat Gott mich vergessen? Warum hört er mich nicht?“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zur Zeit des Propheten Jesaja lebte Israel in babylonischer Gefangenschaft. Der Tempel war zerstört, die Heimat fern, die Hoffnung verblasst.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und mitten hinein spricht Gott: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Bringt eine Mutter es fertig, ihren Säugling zu vergessen? Und selbst wenn sie es könnte – ich vergesse euch nicht!“</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja49%2C15" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jesaja 49,15</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich vergesse euch nicht - das ist Gottes Versprechen. Aus Liebe hat er uns geschaffen und seinen Sohn gesandt. Jesus ist der Erlöser der Welt. Durch sein Sterben und seine Auferstehung wird Gottes Zusage greifbar: „Ich will dich nicht vergessen.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das darf Jede und Jeder persönlich nehmen: Gott ist da. Ich glaube das – auch wenn ich ihn nicht immer spüre. Manchmal fühle ich mich wie ein Kind, das nicht weiß, dass die Mutter im Nebenzimmer ist. Ich bin blind für Gottes Nähe. Doch ob ich zweifle oder vertraue – Gott geht nicht weg.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich habe erlebt, dass Menschen versagen. Und ich kenne das Gefühl, wenn selbst die Liebe in der christlichen Gemeinde, die eigentlich tragen sollte, brüchig wird. Doch Gott vergisst mich nicht. Ich bin ihm ins Herz geschrieben. Kein Rastplatz meines Lebens, keine Krise, keine Dunkelheit kann mich aus seinem Blick verlieren. Gott sagt: „Ich will deiner nicht vergessen.“ -  Und meint: „Glaub es mir. Vertraue mir. Ich kenne deine Sorgen, deine Kämpfe, deine Fragen – auch die, die du niemandem erzählst.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In diesem Sommer bin ich Menschen begegnet, die Gottesliebe vorleben. Ein Ehepaar, das nach dem Krieg seine Heimat verlor – und später selbst Heimat schenkt, mit „Wohnungen zum gemeinsamen Leben“ auf ihrem Hof. Eine Familie sagte zu einer geflüchteten Mutter: „Wir fahren in den Urlaub – hier ist unser Schlüssel. Du kannst so lange in unserem Haus wohnen.“ Und ich kenne Menschen, die Woche für Woche ihre Wohnung öffnen, ihr Essen, ihr Leben und ihren Glauben teilen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Überlegen Sie: Wem könnten Sie heute zeigen, dass er oder sie nicht vergessen ist? Keiner kann Gedanken lesen. Deshalb: Schreiben Sie eine Nachricht. Rufen Sie jemanden an. Laden Sie jemanden ein – der sonst nicht auf Ihrer Liste steht. Beten Sie für andere. So werden Sie selbst zum Zeichen der Liebe Gottes – der niemanden vergisst.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Viel Segen beim Umsetzen.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Monika Scherbaum</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17191559.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Monika Scherbaum]]></author>
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      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Unsere Hoffnung steht fest]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 1,7 – ausgelegt von Monika Scherbaum. (Autor: Monika Scherbaum)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 1,7 – ausgelegt von Monika Scherbaum. (Autor: Monika Scherbaum)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 1,7 – ausgelegt von Monika Scherbaum. (Autor: Monika Scherbaum)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Am Anfang ein kleines Rätsel:</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Ich bin unsichtbar, doch ich kann dich tragen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich bin leicht wie ein Hauch, doch stärker als Angst.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich bin keine Garantie, doch eine Gewissheit.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Wer bin ich?“<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Lösung: Hoffnung</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Darum geht es im heutigen Lehrtext der Herrnhuter Losungen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Und unsere Hoffnung steht fest für euch, weil wir wissen: wie ihr an den Leiden teilhabt, so werdet ihr auch am Trost teilhaben.“ – <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Korinther1%2C7" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Korinther 1,7</a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Drei Gedanken zur Hoffnung:</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">1. Hoffnung – wagen und bewahren</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paulus schreibt diese Worte nicht aus einer gemütlichen Lage. Er kennt Ablehnung, Schmerz und Unsicherheit – und lebt seine Hoffnung mitten im Leid. Dennoch bekennt er sich zur göttlichen Hoffnung, die fest steht: unerschütterlich und tief verwurzelt in Gottes Treue und Trost.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sören Kierkegaard meint: „Hoffen heißt: die Möglichkeit des Guten erwarten.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> In einer Welt voller Krisen, Krankheit und Konflikte wirkt das fast kühn. Darf ich hoffen, obwohl so viel Leid da ist? Kann ich hoffen, obwohl ich nicht weiß, wie es weitergeht?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja – hundertprozentig – Ja. Ich darf göttliche Hoffnung wagen und sie mir bewahren. Denn sie ist ein geistlicher Akt des Vertrauens. Damals – wie heute.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">2. Hoffnung – spüren und stärken</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paulus verbindet Hoffnung mit spürbarem Trost. Wer an den Leiden Christi teilhat, wird auch an Christi Trost teilhaben. Das ist eine tiefe geistliche Wahrheit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das griechische Wort für „Trost“ bedeutet auch „Ermutigung“. In unserer Sprache stammt „Trost“ aus derselben Wurzel wie „Treue“ – beides verweist auf innere Festigkeit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott sagt uns in seinem Wort immer wieder zu: <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Ich bin bei euch.</em> Er begleitet uns – durch Jesus Christus, der für uns gestorben und auferstanden ist, und durch seinen Heiligen Geist, der uns stärkt und tröstet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">3. Hoffnung – empfangen und wählen</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hoffnung ist nicht immer ein spontanes Gefühl. Manchmal ist sie eine Entscheidung:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich vertraue – obwohl ich nichts sehe.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich glaube – obwohl ich zweifle.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich hoffe – weil Gott Hoffnung schenkt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Heute ist ein Tag, um diese Entscheidung neu zu treffen. Ich hoffe – nicht, weil alles gut ist, sondern weil Gott gut ist und mein Leben im Blick hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Denn Menschen, die hoffen, entwickeln eine unverkennbare Haltung: Sie erwarten Gutes zu empfangen. Sie rechnen damit, dass dieses Jahr besser wird als das letzte. Sie glauben, dass zur richtigen Zeit die richtigen Begegnungen geschehen. Sie beten: „Herr, führe mich dorthin, wo du mich brauchst.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hoffnung ist eine geistliche Haltung. Beginnen Sie, Großes von Gott zu erwarten – in Ihrem Zuhause, am Arbeitsplatz und in Ihren Beziehungen. Hoffen Sie mit Gottes Gunst.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Dafür möchte ich jetzt beten:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Guter Gott, du bist das Fundament meiner Hoffnung, auch wenn mein Herz manchmal schwer ist. Du siehst meine Sehnsucht, meine Fragen, meine Zweifel – und dennoch sprichst du: „Ich bin bei dir.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Heute will ich mich entscheiden zu hoffen. Schenke mir eine Haltung, die mit Gutem rechnet. Lass mich erwarten, dass du Türen öffnest, Menschen führst und mein Leben mit deiner Gunst begleitest.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mach mein Herz fest in dir – und meine Hoffnung lebendig. Amen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
 </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"> Infos zum 2. Korintherbrief</strong></p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/ZnloEyPB6F4" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/ZnloEyPB6F4" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/ZnloEyPB6F4" title="Buchvideo: 2. Korinther" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: 2. Korinther</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Monika Scherbaum</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17190848.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Monika Scherbaum]]></author>
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      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Höchste Berufung]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 9,24 – ausgelegt von Andrea Hoppstädter. (Autor: Andrea Hoppstädter)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 9,24 – ausgelegt von Andrea Hoppstädter. (Autor: Andrea Hoppstädter)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 9,24 – ausgelegt von Andrea Hoppstädter. (Autor: Andrea Hoppstädter)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Von einer Schulklasse, die kurz vor dem Schulabschluss stand, wird folgendes berichtet: Der Lehrer fragte jeden Schüler, was er werden will. Alle nannten ihre angestrebten Berufe. Nur ein Schüler zögerte mit seiner Antwort. Auf mehrmaliges Fragen sagte er schließlich: "Ich will ein Segen werden!" Die Mitschüler lachten ihn aus. Jedoch der Lehrer sagte zu ihm: "Du hast die allerschönste Antwort gegeben!" -</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Offensichtlich will dieser Schüler seinen künftigen Beruf nicht nur zum Bestreiten seines Lebensunterhaltes ausüben. Einem solchen Menschen, dem sein Beruf auch gleichzeitig Berufung ist, spüre ich das auch ab. Da ist in der Regel Engagement und Freude. Vielleicht haben Sie auch solche Menschen vor Augen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Neben den Berufungen, die etwas mit unserem Beruf zu tun haben, gibt es aber auch noch andere Berufungen. Von einer besonderen Berufung lese ich im Brief von Paulus an die Christen in Rom, Kapitel 9 Vers 24:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">So hat Gott auch uns berufen, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Welche Berufung ist denn damit gemeint? Es ist die höchste Berufung, die es gibt. Es ist der Ruf in eine Beziehung zu Jesus und dadurch auch dazu, als Kind Gottes einen himmlischen Vater zu haben. Nachdem lange zuvor Gottes Berufung nur den Juden galt, gilt sie nun auch den Heiden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Damals, als Jesus auf der Erde war, haben seine Jünger die Berufung in seine Nachfolge ganz hautnah erfahren. Aber auch, wenn uns Jesus heute nicht mehr sichtbar nahe ist, so beruft er doch immer noch Menschen in seine Liebe und Nachfolge. Haben Sie schon seinen Ruf gehört? Seinen Ruf, mit dem er Sie zu einem geliebten Gotteskind machen will?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und bin ich mir dieser hohen Berufung überhaupt bewusst?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn jemand eine Ernennung zum Professor erfährt, legt er wahrscheinlich viel Engagement in diese Berufung. Sie haben vielleicht nicht die Voraussetzung, zum Ehrendoktor oder zum Professor berufen zu werden. Aber die weitaus wichtigere Berufung, nämlich Gottes Kind zu werden, gilt auch Ihnen. Und diese sollten sie nicht verpassen. Da, wo alle anderen Berufungen einmal verlöschen, bleibt die Annahme dieser Berufung in Ewigkeit bestehen. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Stellen Sie sich nun trotzdem einmal vor, Sie würden heute zum Ehrendoktor ernannt oder zum Professor berufen werden. Wie sehr würden Sie sich doch geehrt fühlen. Was wäre das für ein großartiger Tag. Nun kann der heutige Tag zu einem weitaus bedeutungsvolleren für Sie werden, wenn Sie die Berufung annehmen, ein Kind des Schöpfers des Himmels und der Erde zu werden. Denn dafür ist Jesus in die Welt gekommen. Durch seinen Tod am Kreuz hat er die Trennung von Gott überwunden, die durch die Sünde entstanden ist. Dadurch ist der Zugang zu Gott, dem Vater und der ewigen Heimat wieder frei. Dazu lädt Jesus – Sie ein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Welch eine Ehre, welch Adel, dass Sie heute Gottes Kind werden können. Vielleicht möchten Sie folgendes Gebet zu Ihrem eigenen machen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Herr Jesus Christus, danke, dass du es mir ermöglichst, den höchsten Adel zu erlangen, nämlich ein Kind des himmlischen Vaters zu werden. Dafür hast du die Trennung, die auch zwischen Gott und mir stand, überwunden. Du hast für meine Schuld und Sünde am Kreuz bezahlt und willst mir ewiges Leben schenken. Ich möchte diese Berufung heute annehmen und ein Gotteskind werden. Amen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
►   <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Mehr zum Römerbrief: </strong></p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/OLGU1dsTbyg" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/OLGU1dsTbyg" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/OLGU1dsTbyg" title="Buchvideo: Römer Kap. 5-16" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Römer Kap. 5-16</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Andrea Hoppstädter</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17190102.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Andrea Hoppstädter]]></author>
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      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Frei statt abhängig]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 4,8-10 – ausgelegt von Andrea Hoppstädter. (Autor: Andrea Hoppstädter)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 4,8-10 – ausgelegt von Andrea Hoppstädter. (Autor: Andrea Hoppstädter)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein Wanderer macht Rast bei einer Hütte. In dieser Hütte lebt eine alte Frau. Sie gibt ihm zu essen und zu trinken. Der Mann entdeckt in der Stube einen wertvollen Stein, offensichtlich einen Diamanten, der in einem schönen Gefäß liegt. Die alte Frau beobachtet den Wanderer, wie dieser gierig auf den Stein sieht. Sie sagt zu ihm: „Dir gefällt der Stein. Es ist ein Diamant. Du kannst ihn haben!“ Der Mann ist sehr erstaunt und fragt: „Du weißt aber schon, dass dieser Stein sehr wertvoll ist? Mit diesem Stein bist du reich.“ „Ja, das weiß ich“, antwortet die Frau. Der Mann nimmt den Diamanten und verabschiedet sich schnell von der Frau. Er befürchtet, dass sie es sich nochmals anders überlegen könnte. Nach einigen Tagen kehrt der Mann zu der alten Frau zurück und gibt ihr wieder den Stein. „Ich bringe dir diesen wieder, in der Hoffnung, dass du mir etwas viel Wertvolleres gibst.“ Die Frau sieht ihn mit freundlichen Augen an, während er sie bittet: „Gib mir bitte das in dir, was dich mir diesen wertvollen Stein schenken ließ!“ – soweit ein unbekannter Autor. -</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Weshalb kann die Frau so bereitwillig auf den wertvollen Stein verzichten? Diese Frage hat den Mann neugierig, ja, vielleicht sogar neidisch gemacht. Er scheint zu ahnen, dass die Frau einen viel größeren Reichtum besitzt. Denn sie ist nicht an diesen sichtbaren Schatz gebunden.–</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Streben nach Reichtum und Macht ist mir schon in die Wiege gelegt. Es ist jedoch ein großer Unterschied, ob ich etwas mit innerer Freiheit gebrauche, oder ob ich etwas unbedingt brauche, das mich dazu auch noch abhängig macht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus ließ sich nicht in diesen Bann ziehen. Im Evangelium von Matthäus, Kapitel 4, in den Versen 8-10 lese ich:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Wiederum führte der Teufel Jesus mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan!</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Blick auf allen irdischen Reichtum und die damit verbundene Macht, war eine der drei großen Versuchungen des Teufels, denen Jesus hier widerstehen musste. Jesus hat sich aber nicht blenden lassen, sondern er hat den Blender enttarnt. Und später am Kreuz wurde Jesus auch für uns Menschen zum Sieger über Sünde, Tod und Teufel.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Trotzdem versucht der Teufel immer noch, uns Menschen zu blenden. Wie viele beten auch heute ihren Reichtum regelrecht an und meinen darin ihr Glück zu finden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber Jesus will mir die Augen für Gottes ewige Herrlichkeit öffnen und mich von der Abhängigkeit des Reichtums in die innere Freiheit führen. Gitta Leuschner beschreibt in einem Lied: „Was bedeuten mir Gold und Silber. Herr, nur du kannst Erfüllung sein. Du allein bist der Freudengeber, wurdest mir zum hellen Schein.“ Ich bete: HERR, bitte vergib mir, dass ich oft an falschen Stellen nach Glück und Erfüllung gesucht habe. Hilf mir, dass ich mich immer weniger vom Glanz und Reichtum dieser Welt blenden lasse. Lass mich immer mehr erkennen, dass du mir mit dir einen unvergleichlich größeren Schatz schenkst. Danke, dass du am Kreuz meine Schuld bezahlt hast. Du hast mir dadurch Zugang zur ewigen Herrlichkeit geschaffen. Dir will ich gehören für Zeit und Ewigkeit.  Amen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">►   <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Sie haben Fragen zur Bibel, zum christlichen Glauben und was das mit unserem heutigen Leben zu tun hat?</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><img alt="Nikodemus.AI" height="430" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1105756.png" width="1024" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; vertical-align: middle; border-style: none;"></a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Andrea Hoppstädter</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17189331.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Andrea Hoppstädter]]></author>
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      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Mit Gebet Entscheidungen treffen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 22,49 – ausgelegt von Manfred Schultzki. (Autor: Pfarrer i.R. Manfred Schultzki)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 22,49 – ausgelegt von Manfred Schultzki. (Autor: Pfarrer i.R. Manfred Schultzki)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 22,49 – ausgelegt von Manfred Schultzki. (Autor: Pfarrer i.R. Manfred Schultzki)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So lautet die Frage aus dem Jüngerkreis nach dem Lukasevangelium. Was sollen wir jetzt machen? Sollen wir zum Schwert greifen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Unsere gesamte aktuelle weltpolitische Situation verführt dazu, diesen Vers misszuverstehen. Aber hier geht es nicht um Krieg, sondern um Verteidigung gegen eine Schar, die einerseits den Anschein des Rechts erweckt, sich anderseits aber nicht so verhält.  Lukas verwendet dafür den Begriff „Volkshaufen“. Mir kommen Vergleiche in den Sinn mit selbst ernannten Milizen, die sich bewaffnen und meinen, sie dürften für Ordnung sorgen. Wir finden sie in erstaunlich vielen Ländern – nicht nur in Diktaturen. Aber sie sind nicht im Recht, weil sie nicht von der Regierung – dem Parlament – eingesetzt sind. Das gilt für die Gefangennahme von Jesus selbst dann, wenn Priester, Hohepriester, Schriftgelehrte und Älteste mit dabei sind. In dieser Zusammensetzung sind sie kein Gremium, das rechtsgültig entscheiden oder beauftragen könnte. Sie sind nur ein Haufen Volk.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Darf ich mich wehren? Wie darf ich mich wehren? Gibt es Alternativen? Wie wäre es mit weglaufen? Hätten die Jünger gegen eine so große Schar überhaupt eine Chance gehabt? Wie viel Blut wäre vergossen worden?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Einer aus dem Jüngerkreis – nur das Johannesevangelium nennt den Petrus – greift zum Schwert. Noch bevor Jesus antworten kann, verletzt der Jünger einen der Angreifer. Und Jesus? Jesus bewahrt Ruhe. Er lehnt es ab, sich zu wehren. Obwohl das sicher sein gutes Recht gewesen wäre. Stattdessen heilt er den Verletzten und lässt sich abführen. Jesus schlägt nicht mit dem Schwert drein. Er geht den Weg, der ihn ans Kreuz führen wird.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mir scheint, darum geht es. Es geht nicht um eine Grundsatzdiskussion zum Thema Gewalt oder Verteidigung gegen Gewalt. Es geht um Jesus. Jesus, der gerade noch im Garten gebetet hatte: Nicht mein Wille geschehe, Vater, sondern dein Wille. Jesus, der sich von den Jüngern beim letzten Abendmahl verabschiedet hatte in der Gewissheit, seinem Tod entgegenzugehen. Jesus, der als das Lamm Gottes die Sünde der Welt trägt. Es geht um Jesus und Jesus ist unvergleichlich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Darum kann ich die Antwort von Jesus auch nicht verallgemeinern. Aber die Frage, die muss immer gestellt werden: Was soll ich machen? Was ist jetzt richtig? In genau diesem Moment?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wahrscheinlich wird niemand von uns je in einer ähnlichen Lage gewesen sein und hoffentlich auch nicht in eine ähnliche Lage kommen. Ich persönlich bevorzuge für mich Verteidigungsstrategien, die gewaltlos sind und Gewalt verhindern. Aber Bedrängnisse, die mich hilflos machen, die gibt es auch anders. Und auch dann ist die Frage: Was soll ich jetzt machen? Herr, was ist jetzt richtig?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Frage führt ins Gebet, denn sie ist ja schon ein Gebet. Mit Gebet Auswege suchen, darum geht es. Immer in dem Bewusstsein, dass der Weg von Jesus und seine Entscheidung einzigartig sind. Aber er kann mir helfen, auch für mich den richtigen Weg zu finden und die richtigen Entscheidungen zu treffen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Fragen Sie ihn.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
 </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">►   <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><a href="https://www.bibleserver.com/reading-plan/lukas/15" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Bibelleseplan zum Lukasevangelium</a></strong> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer i.R. Manfred Schultzki</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17188899.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer i.R. Manfred Schultzki]]></author>
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      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Reden statt Schweigen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 1,7 – ausgelegt von Manfred Schultzki. (Autor: Pfarrer i.R. Manfred Schultzki)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 1,7 – ausgelegt von Manfred Schultzki. (Autor: Pfarrer i.R. Manfred Schultzki)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paulus ist begeistert von Jesus Christus. Jesus ist der Retter, der alles wieder in Ordnung bringt. Jemand, der alles in Ordnung bringt, ist oft unverzichtbar. Gerade wenn in Beziehungen etwas aus den Fugen geraten ist. Zwischen Ehepaaren aber auch zwischen Verwandten. Manchmal schaffen wir Menschen das zwar selbst - unter Freunden oder Freundinnen zum Beispiel. Da geht man sich nach einem Streit vielleicht ein bisschen aus dem Weg, aber dann nimmt doch jemand wieder den Kontakt auf: „Du, wir müssen reden.“ Wenn es aber schwieriger ist, dann unterbleibt das oft. Ich kenne Familien, da haben Angehörige Jahre lang nicht mehr miteinander geredet. Und jeder meinte, der oder die andere müsste den ersten Schritt tun. Damit geht ganz viel kaputt. Und einige leiden darunter.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit unserer Beziehung zu Gott ist es ähnlich. Sie war vor dem Kommen von Jesus in diese Welt ziemlich kaputt. Ja, bei manchen ist sie es immer noch. Aber Gott belässt es nicht dabei. Er möchte es ändern. Er hat Jesus Christus gesendet, um den Kontakt wieder herzustellen. Davon ist Paulus ganz begeistert. Er freut sich und lobt Gott mit überschwänglichen Worten. Denn Gott ist ja nicht Herr Jedermann und eine gute Beziehung zu ihm ist besonders wertvoll.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gleichzeitig zeigt Paulus uns, was das Besondere an Jesus Christus ist. Er ist unser Erlöser. Das heißt, er hat alles in Ordnung gebracht, was uns hindert, Gott zu begegnen und ein Leben mit Gott zu leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn die Bibel davon spricht, dass wir durch das Blut von Jesus erlöst sind, dann wehren sich viele Menschen und winken ab. Zu dramatisch. Gleichzeitig lassen sie sich zum nächsten Blutspendetermin einladen und spenden Blut für Kranke. Oder sie lassen sich typisieren für eine eventuelle Knochenmarkspende. Sie wissen: Wir können unwahrscheinlich viel in Chemie und Biologie, aber Blut machen – das geht noch nicht. Vielleicht kommt das mal – aber noch ist das meines Wissens nicht möglich. Noch gibt es nur künstliche Blutbestandteile. Darum sind viele Kranke auf Blutspender und Blutspenderinnen angewiesen – oder auf Eigenblutspenden. Im Blut liegt Lebenskraft.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zur Zeit der Bibel hat man gewusst, dass das Blut der Sitz des Lebens ist. Im Blut liegt das Leben. Wer verblutet, der muss sterben. Wenn einer mit diesem Wissen bereit ist, sein Blut für uns zu geben, dann ist das Erlösung pur.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Damals wusste noch niemand etwas von Blutspenden und auch die verschiedenen Blutgruppen waren unbekannt. Aber dass Blut Leben bedeutet, das haben alle gesehen und gewusst.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus erlöst uns durch sein Blut. Er gibt sein Leben für Sie und mich, damit die gute Beziehung mit Gott wieder hergestellt ist, damit wir leben. Und Leben bedeutet in diesem Zusammenhang eben nicht, ein paar Jahre mehr, sondern Leben bedeutet: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Fülle haben aus der Gemeinschaft mit Gott</strong>. Dazu sind wir erlöst. Meine Beziehung zu Gott wird durch Jesus wieder in Ordnung gebracht. So habe ich wieder einen starken Gott an meiner Seite. Ein Grund zu großer Freude. Ich hoffe, auch für Sie.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">►   <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Einführung in den Epheserbrief:</strong></p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/aG3c1LO-poI" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/aG3c1LO-poI" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/aG3c1LO-poI" title="Buchvideo: Epheser" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Epheser</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer i.R. Manfred Schultzki</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17188434.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer i.R. Manfred Schultzki]]></author>
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      <pubDate>Sat, 18 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Jesus ist ansprechbar]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 19,13 – ausgelegt von Monika Breuer. (Autor: Monika Breuer)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein guter Bekannter, selber Christ, erzählte mir einmal, dass seine Waschmaschine kaputt gegangen ist. Und nun hoffe er, eine gebrauchte Maschine für wenig Geld erstehen zu können. Wie gut es doch sei, sagte ich, dass wir unseren himmlischen Vater bitten könnten. Denn Gott könne alles! Er könne auch eine günstige gebrauchte Waschmaschine für ihn auftreiben. Der Bekannte sah mich voller Entrüstung an: „Also weißt du! Gott ist der große Chef des Universums, der hat nun wirklich Wichtigeres zu tun, als sich um meine Waschmaschine zu kümmern!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Gott ist der große Chef“- bei diesen Worten musste ich schmunzeln, denn mit einem großen Chef hatte ich kurz zuvor ein schönes Erlebnis gehabt: Ich brauchte Unterstützung für ein Projekt und da fiel mir niemand anderes ein als der oberste Chef eines bekannten deutschen Unternehmens. Ich war mir sicher, dass er mir seine Unterstützung zusagen würde. Aber das eigentliche Problem war, an der Chefsekretärin vorbeizukommen. „Nichts da“, sagte sie mir „der Herr Direktor ist für Monate ausgebucht!“ Ich hatte das kommen sehen und mein Anliegen auf 2 Minuten gekürzt. Noch 2 Minuten Statement vom Herrn Direktor machte 4 Minuten. „Ich brauche nur 4 Minuten“, bat ich die Chefsekretärin und sie könne gern die Zeit stoppen. Verblüfft ließ sie mich passieren und war noch erstaunter, als ich wirklich nach 4 Minuten wieder vor ihr stand, die Zusage ihres großen Chefs in der Tasche.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, menschliche große Chefs sind oft vielbeschäftigt und auch ihr Tag hat nur 24 Stunden. Verständlich, wenn da der Chefsekretär jede unnötige Störung verhindern will.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber wie ist das mit dem ganz großen Chef, mit Gott? Spielen wir da nicht auch ab und zu die Chefsekretärin und strenge Vorzimmerdame? Und sagen uns: Also mit diesem Anliegen brauche ich Gott nun wirklich nicht zu belästigen, Gott hat viel Wichtigeres zu tun!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Interessant, als Jesus vor etwa 2000 Jahren auf dieser Erde lebte, hatte er auch Vorzimmerdamen. Sogar zwölf Chefsekretäre! Seine<a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/J%C3%BCnger/126" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"> Jünger</a>. Die passten gut auf, dass ihr großer Herr und Meister nur ja nicht zu sehr beansprucht, gefragt und bedrängt wurde. Obwohl Jesus sie gar nicht darum gebeten hatte! Mal fanden sie, dass Jesus nun endlich zum Ende seiner Predigt kommen solle, denn es wäre schon spät. Dann wieder forderten sie Ruhe für ihn ein. Irgendwie, so fanden sie, wollten die Leute generell viel zu viel von ihrem Herrn!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eines Tages wurde es ganz bunt. Wir erfahren aus dem <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us19%2C13" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Matthäusevangelium, Kap. 19, Vers 13</strong></a>: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Da wurden Kinder zu Jesus gebracht, dass er die Hände auf sie legte und betete.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da kommt also zu allem Überfluss noch ein Trupp Frauen ohne Termin vorbei! Mit ihren Kindern! Und als wäre das nicht Störung genug, verlangen sie von Jesus, er solle doch bitte ihre Kinder segnen! Jedes einzelne! Da machen die Jünger auf Vorzimmerdamen: Nichts da, der große Herr und Meister darf nicht gestört werden, bitte weitergehen!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber Jesus wendet sich den Kindern zu! Nichts ist ihm jetzt wichtiger! Und er macht seinen Jüngern damals und uns heute klar: Jeder darf zu ihm kommen! Immer und überall! Er wird sich um jedes Anliegen persönlich kümmern und sei es in unseren Augen noch so unbedeutend. Scheinbar so unbedeutend wie Kinder zu Jesu Zeiten oder eine kaputte Waschmaschine heute. Für Jesus war und ist jedes Anliegen wichtig, das uns wichtig ist! Immer und überall! Unsere Bitte ist sein Auftrag!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr Infos zum Buch Matthäus:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/qjafm3VQRUY" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/qjafm3VQRUY" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/qjafm3VQRUY" title="Buchvideo: Matthäus Kap. 14-28" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Matthäus Kap. 14-28</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Monika Breuer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17187837.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Monika Breuer]]></author>
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      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein Zwiebelring]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 26,24 – ausgelegt von Monika Breuer. (Autor: Monika Breuer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 26,24 – ausgelegt von Monika Breuer. (Autor: Monika Breuer)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich vertrage keine Zwiebel. Ja, ich weiß, Zwiebel ist gesund und sie schmeckt sogar mir, aber ich vertrage sie eben leider nicht. Wenn ich irgendwo eingeladen bin, dann frage ich bei jedem leckeren Salat, der auf den Tisch kommt: Ist da Zwiebel dran? Und ich bin froh, wenn nur einige Zwiebelringe obenauf liegen, denn die kann ich beiseite tun, und dann kann auch ich zulangen. Aber wehe, die Gastgeber haben es besonders gut gemeint und sagen: Ja, es ist Zwiebel dran, aber wir haben sie ganz, ganz fein geschnitten, die merkst du gar nicht. Schade, denn die ist nun so untrennbar mit dem Essen verbunden, da kann ich sie nicht mehr raussuchen und beiseitelegen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Erlebnisse mit den großen Zwiebelringen und der kleingehackten Zwiebel haben mich an etwas erinnert. Und dafür wage ich einen kühnen Sprung zu Jesus und behaupte: Jesus möchte nicht der Zwiebelring auf unserem Leben sein. Er möchte nicht der Zwiebelring sein, dekorativ und nett anzusehen. Er möchte nicht der Zwiebelring sein, den ich nach Belieben zur Seite legen kann. Oder den ich wahlweise mitesse und der dem Essen, pardon, dem Leben ein oder zwei Bissen lang die notwendige Würze gibt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich bin überzeugt: Jesus würde gern die feingehackte Zwiebel in unser`m Leben sein. Untrennbar mit unserem Leben verbunden. Er möchte unser Leben durchdringen und ihm die nötige Würze geben. Bis dahin, dass wir selber irgendwann seinen würzigen Duft verbreiten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht hätte Jesus dieses Bild mit der Zwiebel sogar gefallen. Er selber hat ja deftige Vergleiche durchaus geliebt! Einmal hat er seinen Zuhörern gesagt: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn am letzten Tag vom Tod erwecken. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt mit mir verbunden und ich mit ihm.“ (<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;"><a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes6%2C54.56" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Johannes 6,54.56</a></em>). Nach diesen Worten haben sich damals übrigens viele seiner Zuhörer entsetzt von ihm abgewandt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was Jesus meinte: Es nützt nichts, ihn nur für einen klugen Rabbi zu halten oder für einen guten Menschen. Es nützt auch uns heute nichts, nur in der Bibel über ihn zu lesen. Was Not tut, ist, Jesus selber in uns und unser Leben aufzunehmen. Wie? Indem wir ihm die Erlaubnis geben, uns und unser Leben ganz zu durchdringen. Indem er eben nicht nur der dekorative Zwiebelring auf unserem Leben ist, sondern als gehackte Zwiebel unser Leben durchdringen und mit seinem Aroma durchströmen darf.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was sollte uns das bringen? Das, was Jesus damals bereits seinen Zuhörern versprochen hat: Derjenige, der ihn in sich aufnimmt, wird am Ende aller Zeiten vom Tod auferweckt und bekommt das ewige Leben geschenkt. Nun, das ist ja wunderbar! Aber es ist vielleicht auch noch ein bisschen Zeit bis dahin. Haben wir denn jetzt schon etwas davon, wenn wir Jesus in uns aufnehmen? Ja, durch Jesus ist Gott in uns und bei uns.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Lange vor der Geburt von Jesus hat Gott dem Stammvater Isaak etwas versprochen: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir und will dich segnen.“ </strong>(nachzulesen im<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"> <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose24%2C26" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Buch Mose, Kapitel 26, Vers 24</a></strong>). Eine großartige Zusage damals für Isaak! Und wir heute haben die Möglichkeit, dass Gott durch Jesus ganz und gar bei uns und in uns sein kann. Dann brauchen auch wir uns nicht zu fürchten und sind gesegnet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn Sie das nächste Mal einem Zwiebelring begegnen, dann dürfen Sie sich daran erinnern: Jesus möchte unser Leben ganz und gar durchdringen. Und das Beste ist, wir dürfen ihn dazu einladen!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Monika Breuer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17186546.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Monika Breuer]]></author>
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      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Was wirklich zählt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 10,17.18.20 – ausgelegt von Christoph Wolf. (Autor: Christoph Wolf)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 10,17.18.20 – ausgelegt von Christoph Wolf. (Autor: Christoph Wolf)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es hat geklappt, Halleluja. Wir haben viel mehr erreicht, als wir erwartet haben. Ein wirklich voller Erfolg.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit dieser Hochstimmung kehren die Jünger nach einem Missionseinsatz zu Jesus zurück. Und ich kann es ihnen nicht verdenken.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Lukasevangelium, Kapitel 10,17 heißt es:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Die 72 Jünger kehrten zurück und berichteten voller Freude: Herr, sogar die Dämonen gehorchen uns, wenn wir uns auf deinen Namen berufen.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ihre Hochstimmung ist verständlich. Sie erleben den Sieg Gottes über alle widergöttlichen Mächte und Kräfte. Keine Macht der Welt wird die Gemeinde Jesu mehr beseitigen können. Wer würde da nicht jubeln, wenn er das bei einem Missionseinsatz in Namen von Jesus erlebt?  Die Jünger jubeln, auch wenn sie das alles in ihrer Tragweite vermutlich noch gar nicht erfasst haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus gönnt ihnen sicher ihre Freude und ihren Erfolg. Er hat sie ja losgeschickt. Und was sie möglicherweise als ihren Erfolg verbuchen, geht letztlich auf seine Kappe. Sie haben es nicht bewirkt, aber sie durften es erleben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch mitten in ihrem Jubel holt Jesus sie auf den Boden der Realität zurück und weist sie auf das hin, was letztlich wirklich zählt, indem er sagt:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ihr sollt euch nicht darüber freuen, dass euch die Geister gehorchen. Freut euch vielmehr darüber, dass eure Namen im Himmel aufgeschrieben sind.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das müssen sie in ihrer Jubelstimmung erst einmal verdauen. Sie sind losgegangen, um Menschen für Jesus zu gewinnen. Und nun sagt er ihnen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist wichtig, dass ihr selbst von Gott angenommen seid. Wichtig, dass ihr im Buch des Lebens steht. Es geht mir auch um euch, um euer Heil. Es geht mir darum, dass ihr einen Platz im Himmel habt. Und darum soll es euch, bei aller berechtigten Freude über eure Erfahrungen, die ihr gemacht habt, auch gehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bei aller Freude über Erfolge, auch über Missionserfolge gerät das vermutlich mitunter aus dem Blick. Jesus erinnert seine Jünger daran, dass sie das bei all den irdischen Dingen nicht aus dem Blick verlieren sollen. Wenn sie mit Jesus verbunden bleiben, in seinem Namen unterwegs sind und seinen Auftrag ausführen, dann sind ihre Namen im Himmel notiert.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist nicht ihr Verdienst und hängt schon gar nicht an ihren vermeintlichen Erfolgen. Es ist sein Geschenk. Mehr geht nicht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und unsere Namen? Ist Ihnen das wichtig, dass Ihr Name im Himmel notiert ist und im Buch des Lebens steht? Können Sie sich darüber freuen, oder scheint Ihnen das alles zu vage und zu weit weg, denn es geht doch jetzt erst einmal darum, unser alltägliches Leben zu bewältigen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus erinnert seine Jünger in ihrem Jubel an das, was wirklich zählt. Muss er uns auch daran erinnern?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr Infos zur Bibelstelle:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/w5A64cBbyf0" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/w5A64cBbyf0" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/w5A64cBbyf0" title="Buchvideo: Lukas Kap. 10-24" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Lukas Kap. 10-24</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Christoph Wolf</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17185792.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Christoph Wolf]]></author>
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      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Was Vertrauen bringt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 116,8 – ausgelegt von Christoph Wolf. (Autor: Christoph Wolf)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 116,8 – ausgelegt von Christoph Wolf. (Autor: Christoph Wolf)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 116,8 – ausgelegt von Christoph Wolf. (Autor: Christoph Wolf)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Friede, Freude, Eierkuchen“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein Spruch mit schlechtem Ruf. 0berflächlich und wirklichkeitsfern. So ist das Leben nicht. Leben mit rosaroter Brille das bringt nichts.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Andererseits was ist schlecht daran – Friede, nur wenige wollen ihn nicht, Freude, heute spricht man mehr vom Spaß und wünscht ihn sich bei allen passenden und unpassenden Gelegenheiten, aber notfalls auch Freude und Eierkuchen. Der ist Geschmackssache, aber viele mögen ihn und wenn meine Enkel zu Besuch kommen, dann erwarten sie ihn als Begrüßungsessen, auch wenn Eierkuchen für sie Crepes sind.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Viele wollen Friede, Freude und sogar Eierkuchen, aber hüten sich, das so zu sagen. Als realitätsfremd will so schnell keiner gelten. Wenige geben zu, dass sie ganz gern mal die rosarote Brille aufsetzen möchten, um die oft triste Wirklichkeit um sie her zu vergessen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als ich den heutigen Losungsvers der Herrnhuter Brüdergemeine gelesen habe, ist mir, warum auch immer, ganz spontan dieser Spruch eingefallen: „Friede, Freude, Eierkuchen.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Losung steht im <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm116" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 116</a> und lautet:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Du hast meine Seele vom Tode errettet, mein Auge von den Tränen, meinen Fuß vom Gleiten.“ </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vom Tode errettet, die Tränen getrocknet, den verhängnisvollen Sturz verhindert. Das ist wie Friede, Freude, aber viel mehr als Eierkuchen. Der Beter des 116. Psalm sieht sein Leben nicht durch eine rosarote Brille, er ist nicht wirklichkeitsfern. Er war mit seinem Leben am Rand des Todes, wenn er schreibt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Stricke des Todes hatten mich umfangen, des Totenreichs Schrecken hatten mich getroffen, ich kam in Jammer und Not.“</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm116%2C3" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 116,3</a>) Das war seine Wirklichkeit und die kann ich nicht schönreden und auch nicht mit einer rosaroten Brille verdrängen. Das tut er auch nicht. Aber wie kommt er dann zu der Aussage, dass er Friede gefunden, Freude erfahren und Rettung erlebt hat? Er sagt: Ich rief an den Namen des Herrn und bat um Rettung und erlebte, dass Gott gnädig, gerecht und barmherzig ist. In seiner aussichtslosen Situation wirft er sein Vertrauen zu Gott nicht weg. Im Gegenteil. Und er erlebt, was Vertrauen bewirkt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie lange er Gott angerufen hat, wie lange er auf die Rettung warten musste, das sagt er nicht. Aber er hat sie erfahren. Und darauf kommt es an, nicht nur bei ihm, sondern auch bei uns. Wenn wir Gott anrufen, in welcher Not auch immer, dann können wir ihn vertrauensvoll um seinen Frieden bitten, um Freude und um Rettung aus unserer Not, wie sie auch immer heißen mag.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Übrigens mag ich den Spruch mit dem Eierkuchen auch nicht sonderlich gern. Aber ich habe mir eine Variante überlegt, die ich empfehlen kann: „Friede, Freude, Gottvertrauen“. Damit lässt sich gut leben.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
 </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">►  <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Hintergrundinfos zu den Psalmen:</strong></p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" title="Buchvideo: Psalmen" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Psalmen</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Christoph Wolf</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17185026.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Christoph Wolf]]></author>
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      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Richtige Diagnose gefragt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 30,12.17 – ausgelegt von Johannes Hilliges. (Autor: Johannes Hilliges)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 30,12.17 – ausgelegt von Johannes Hilliges. (Autor: Johannes Hilliges)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So steht’s heute im Losungsbuch der Herrnhuter Brüdergemeine. Es sind der 12. und 17. Vers im 30. Kapitel des Buches Jeremia.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jeder, der zum Arzt geht, weiß: Vor jeder Therapie erfolgt zunächst eine genaue Diagnose. Der Arzt fragt nach meinen Beschwerden und Symptomen; er nimmt vielleicht noch die eine oder andere Untersuchung vor und eröffnet mir dann, „was ich habe“, wie man so sagt. Davon werde ich noch nicht gesund, aber ich weiß nun, worauf ich mich einstellen muss und wie es um mich steht. Stellt der Arzt hingegen die falsche Diagnose, wird er auch eine Therapie einleiten oder vielleicht Medikamente verschreiben, die bestenfalls nicht helfen, vielleicht mir sogar schaden. Ist der Arzt ein guter Diagnostiker, ist wirklich schon viel gewonnen!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So stellt auch der Prophet Jeremia im Namen Gottes dem Volk Israel eine Diagnose: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Dein Schaden ist verzweifelt böse, und deine Wunden sind unheilbar. </strong>Das ist zugegebenermaßen starker Tobak! Wie kann das sein? Nun, es gibt auch heute den Begriff der „kranken Gesellschaft“. Es gibt krankmachende Verhältnisse und toxische, also vergiftete Beziehungen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es gibt heute namhafte Stimmen, die auch unserer modernen Gesellschaft etwas zutiefst Krankhaftes und Gestörtes attestieren und danach fragen, wie man in einem solchen Umfeld trotzdem halbwegs gesund bleiben kann. „Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine zutiefst kranke Gesellschaft zu sein“ sagt der indische Philosoph Jiddu Krishnamurti. Bei dieser Diagnose wird manch einer wie schon zur Zeit von Jeremia ungläubig die Brauen hochziehen: „Wir? Böser Schaden? Unheilbare Wunden?“ Und in der Tat: Bin ich Teil eines Systems, werden mir die Verhältnisse, in denen ich lebe, völlig normal vorkommen. Es leben doch alle so! So kann ich mich z.B. auch an körperliche Krankheitssymptome derart gewöhnen, dass ich die Diagnose des Arztes nur mit ungläubigem Staunen zur Kenntnis nehme!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was nun der Prophet Jeremia seinem Volk hier zumutet, ist die Diagnose Gottes. Es ist der Gott, der sich seinem Volk einmal vorgestellt hatte mit den Worten: „Ich bin der HERR, dein Arzt.“  Wenn also eine Diagnose wirklich zählt, dann ist es die Diagnose Gottes. Wenn ich eine Diagnose tunlichst nicht überhören oder bei Seite schieben sollte, dann ist es die Diagnose Gottes! Und wie gut, dass Gott nicht drum herumredet und nichts beschönigt, sondern seinem Volk damals und mir heute reinen Wein einschenkt! Zugegeben: Es braucht Mut und eine ganze Portion Aufrichtigkeit, sich dieser Diagnose zu stellen und ihr ins Auge zu blicken – wohlwissend, dass es ja doch nichts hilft, vor ihr die Augen zu verschließen!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das gelingt umso besser, je deutlicher mir der zweite Satz der heutigen Losung vor Augen steht: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Doch ich will dich wieder gesund machen und deine Wunden heilen. </strong>Das ist Gottes Zusage und sein Versprechen – für das Volk Israel, aber auch für Sie und mich. Darum hat Gott seinen Sohn Jesus Christus geschickt. Er wird zum „Heiland der Welt“. Wer an Jesus glaubt und sich und sein Leben ihm vertrauensvoll überlässt, empfängt das Heil. Dieses Heil kann durchaus je und dann die Heilung meines Körpers, meiner Seele und der Beziehungen mit einschließen, in denen ich lebe. Auf jeden Fall führt es zur Heilung der Beziehung zu Gott und begründet damit, dass ich ewig lebe – selbst, wenn ich hier auf Erden eines Tages das Zeitliche segnen werde. Dann und erst dann werde ich vollkommen heil sein. Dann wird Gott endgültig sein Versprechen erfüllen. Darauf freue ich mich!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
►  Sie haben Fragen zum christlichen Glauben, zur Bibel, biblischen Personen und Orten oder deren Bezug zur Gegenwart? Fragen Sie doch einfach <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Nikodemus.AI</a></strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; text-align: center;"><img alt="" height="88" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1104263.png" width="91" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; vertical-align: middle; border-style: none;"></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Johannes Hilliges</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17184179.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Johannes Hilliges]]></author>
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      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Oberste Priorität]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 13,8 – ausgelegt von Johannes Hilliges. (Autor: Johannes Hilliges)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 13,8 – ausgelegt von Johannes Hilliges. (Autor: Johannes Hilliges)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 13,8 – ausgelegt von Johannes Hilliges. (Autor: Johannes Hilliges)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So lautet der Lehrtext des heutigen Tages aus den Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine. Er steht im Hebräerbrief und ist dort der 8. Vers des Schlusskapitels 13.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine neue Woche steht an und ich nehme mir Stift und Papier, um alles zu notieren, was zu tun ist und was ich in Angriff nehmen möchte: Ich schreibe mir eine To-do-Liste. Mir geht so einiges durch den Sinn und das Blatt füllt sich langsam. Schließlich komme ich zum Schluss. Mir fällt nichts mehr ein und das Blatt ist ohnehin voll. Mein Blick schweift noch einmal über die Liste: Alles richtig wichtige Dinge! Doch womit jetzt anfangen? Was ist am wichtigsten? Was steht an erster und vorderster Stelle und duldet keinen Aufschub? Was kann warten? Ich gehe die Liste noch einmal durch, unterstreiche hier und da und verteile Zahlen von 1 bis 10.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Oder stellen Sie sich vor, Sie sitzen mit einem Team Ihrer Firma oder auch Ihrer Kirchengemeinde in einem wichtigen Beratungstreffen mit einem Coach. Gerade haben Sie auf vielen bunten Moderationskarten Ideen aufgeschrieben, was im Laufe des kommenden Jahres alles so in Angriff genommen werden sollte; oder vielleicht auch die Werte, die Ihnen miteinander wichtig sind. Dann sagt Ihr Coach: „Jetzt priorisieren Sie mal!“ Und wieder geht es darum, aus dem Vielerlei das herauszufinden, was der Gruppe am wichtigsten ist und was unbestritten an oberster Stelle steht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dem Schreiber des Hebräerbriefes geht es um etwas ganz Ähnliches. Er schreibt an eine Gemeinde, die im Glauben müde geworden ist. Die Dynamik und das Feuer der ersten Stunde sind einer gewissen Ernüchterung gewichen; man fing an, sich im Kleinklein des Gemeindealltags und den Mühen einer christlichen Lebensgestaltung zu verheddern. Und vermutlich haben auch Christenverfolgungen ihr Übriges dazu beigetragen. „Alles nicht so einfach“ – so fühlte sich der Glaube für viele inzwischen an. Da macht der Autor des Hebräerbriefes etwas überaus Hilfreiches und er erweist sich darin als kluger Seelsorger: Er stellt Jesus Christus an vorderste Stelle und gibt ihm in allem die Nr. EINS. In großer Ausführlichkeit geht er dazu so ziemlich alles durch, was Christen damals wichtig war, die aus dem Judentum kamen und die sich im Alten Testament auskannten wie in ihrer Westentasche: da geht es um die Engel, natürlich auch um Abraham und Mose, das umfangreiche Opferwesen und auch die so wichtigen Priester, allen voran natürlich der Hohepriester und selbst ein Melchisedek darf nicht fehlen. Es geht um den Tempel und den Zion und das Heer der Glaubenszeugen der Heilsgeschichte Israels aus weit zurückliegender Vergangenheit bis heute: Eine wirklich umfangreiche Kollektion von „Moderationskarten“! Und alles das ordnet der Schreiber des Briefes um eine einzige Mitte und einen zentralen Mittelpunkt herum: Jesus Christus. Alle diese Dinge bekommen von Jesus her erst ihre tiefe Bedeutung und ihren Platz zugewiesen. „JESUS FIRST!“ wie man heute zu sagen pflegt, Jesus zuerst und vor allem: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So können auch Sie sich in Gedanken oder auch tatsächlich mit Stift und Papier alles einmal herholen, was Ihnen wichtig ist und was Bedeutung für Sie hat. Angefangen bei der To-do-Liste für die neue Woche bis hin zu dem, was Ihnen in Ihrem Leben wichtig war und ist, was Sie ausmacht und was zu Ihnen gehört. Gibt es für das alles eine alles bestimmende Mitte? Einen unangefochtenen „ersten Platz“? Ich lade Sie ein, Jesus Christus diesen ersten Platz zu überlassen und Ihr Leben auf Jesus hin zuzuordnen. Machen Sie die Worte aus dem Hebräerbrief doch auch zu Ihrem Bekenntnis: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">►   Mehr zum Hebräerbrief:</strong></p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/bja6fTJ3t8U" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/bja6fTJ3t8U" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/bja6fTJ3t8U" title="Buchvideo: Hebräer" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Hebräer</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Johannes Hilliges</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17183746.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Johannes Hilliges]]></author>
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      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeugen gesucht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 1,8 – ausgelegt von Ursula Eggers. (Autor: Ursula Eggers)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 1,8 – ausgelegt von Ursula Eggers. (Autor: Ursula Eggers)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 1,8 – ausgelegt von Ursula Eggers. (Autor: Ursula Eggers)]]></itunes:summary>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Waren Sie schon einmal ein Zeuge oder eine Zeugin, z.B. bei einer Trauung als Trau-Zeuge oder Zeuge vor Gericht? – Zeugen sind dann wichtig, wenn ein besonderes Ereignis bestätigt werden muss. Wer als Zeuge auftritt, muss überzeugt sein, dass das, wofür sie oder er einsteht, auch Hand und Fuß hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als Jesus vor 2000 Jahren seinen Auftrag auf dieser Erde erfüllt hatte, ließ er seine Jünger mit einem konkreten Auftrag zurück. Sie sollten Zeugen für ihn werden. Er sagte zum Abschied: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ender der Erde.“</strong> So ist es aufgeschrieben in der <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Apostelgeschichte in Kapitel 1 Vers 8. – </strong>Seine Jünger sollten bezeugen, was Gott mit Jesus auf dieser Welt begonnen hatte. Sie sollten, ja sie würden Zeugen sein für Gottes Neustart mit seiner Menschheit. Die Jünger hatten in der Tat viel mit Jesus erlebt – bis hin zu seinem Tod und seiner Auferstehung. Doch da waren noch so viele Fragen. Sie waren sich längst nicht sicher, was von ihren Erlebnissen wirklich wahr, und was vielleicht nur eingebildet war. Wie sollten sie da Zeugen sein. Sie wollten Jesus treu sein, ihm vertrauen – aber mit voller Überzeugung vor anderen von ihrem Glauben reden, zu Jesus stehen? </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch ich als Christ kenne doch Zeiten, in denen ich gezweifelt, nicht mehr so überzeugt war von meinem Glauben. Anders ging es den Jüngern damals auch nicht, aber das war für Jesus kein Hinderungsgrund, sie als Zeugen einzusetzen. Mit seinen Worten „Ihr WERDET meine Zeugen sein“ spricht er ihnen eine Sicherheit zu, die sie sich nicht selbst aneignen können, sondern mit der er, Jesus, sie beschenken wird. Er wird ihnen die Kraft seines Heiligen Geistes zukommen lassen. Und mit dieser Kraft ausgestattet, werden sie über alle Grenzen hinweg Zeugen sein, Zeugen für das neue Reich Gottes auf dieser Welt. Mit Jesus hat es begonnen und er wird seine Jünger ausrüsten und leiten. Seine Kraft wird sie befähigen in ihrem Alltag, bei der Arbeit und zu Hause, auf der Straße und in Gottesdiensten von Jesus zu reden und zu handeln, wie Jesus gehandelt hat. Und so zieht sich der Auftrag von Jesus, seine Zeugen zu sein, von damals bis in die heutige Zeit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Rahmenbedingungen von damals sind sicher andere als heute. Neue Gesellschaftsformen haben sich entwickelt. Technik, Wirtschaft, Politik und vieles andere verändert unsere Welt und manchmal auf beängstigende Weise. Doch die Botschaft von Jesus will auch in dieser Welt von heute wirken, durch uns als seine Zeugen. Er verspricht uns seine Kraft, damit wir in unserem ganz normalen Alltag seine Zeugen sein können. Dafür müssen wir keine „Super-Christen“ sein, sondern nur an seiner Seite bleiben. Und wenn wir mal den Eindruck haben, dass Glaube und Kirche auf dem absteigenden Ast sind – Gottes Kraft reicht weiter und wird seine Gemeinde bauen durch seine Zeugen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">►  Infos zur Apostelgeschichte: </strong></p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/9XLmtudlWDg" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/9XLmtudlWDg" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/9XLmtudlWDg" title="Buchvideo: Apostelgeschichte Kap. 1-12" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Apostelgeschichte Kap. 1-12</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Ursula Eggers</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17183312.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Ursula Eggers]]></author>
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      <pubDate>Sat, 11 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Warnung und Hoffnung zugleich]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 2,21 – ausgelegt von Ursula Eggers. (Autor: Ursula Eggers)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 2,21 – ausgelegt von Ursula Eggers. (Autor: Ursula Eggers)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 2,21 – ausgelegt von Ursula Eggers. (Autor: Ursula Eggers)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als Norddeutsche sind mir Weinberge und Weinanbau eher fremd. Doch vor einiger Zeit hatte ich die Gelegenheit, durch ein Feld mit Weinstöcken zu wandern. Und dabei hat sich mir besonders eingeprägt, zu sehen, wie kräftig ein Weinstock sein kann im Vergleich mit den ein oder zwei recht dünnen Reben, die aus dem Stock herauswuchsen. Zusätzlich hatte der Weinbauer diese Reben ordentlich festgebunden und dabei eine klare Richtung vorgegeben, wie und wohin sie wachsen sollten. Überflüssiges war weggeschnitten worden - also keine Chance für ungeplante Wildtriebe. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">An dieses Bild musste ich denken, als ich den für heute vorgesehen Bibelvers las, wie er in den Herrnhuter Losungen abgedruckt ist. Es sind Worte, die vor ca. 2600 Jahren der Prophet Jeremia dem Volk Israel im Auftrag Gottes vermittelte. In dieser Botschaft wird das Volk Israel mit einem Weinstock verglichen, den Gott mit Herzblut gepflanzt hat und in der er seine Enttäuschung über die Entwicklung seines Weinstocks mit folgenden Worten im Buch des Jeremia, in Kapitel 2, Vers 21 kundtut: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Ich hatte dich als edlen Weinstock gepflanzt, die besten Pflanzen hatte ich genommen. Wie konntest du dich nur so verändern? Ein wilder, wuchernder Weinstock bist du.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott hatte sich entschieden, dieses Volk auszuwählen als sein besonderes Volk, von dem Segen für die ganze Welt ausgehen sollte. Von Gott geführt und geleitet hatten sie viel Gutes und Wunderbares erlebt. Doch im Laufe der Zeit lernten sie andere Götter und Kulturen kennen, die interessanter erschienen als ihr ihnen bekannter Gott. Sie vertrauten sich Weltmächten an, mit denen zusammen sie sich eine noch bessere Zukunft erhofften als bisher. Gottes Regeln streiften sie ab wie Fesseln, die ihnen zu eng geworden waren. Sie wollten sich unabhängig von Gott frei entfalten. Und Gott lässt ihnen die Freiheit, lässt zu, dass sie selbst entscheiden, wie sie leben und glauben wollen. Das ist, bildlich gesprochen, in Gottes Augen „sinnloser Wildwuchs“ der keine Früchte bringen wird. Jeremias Worte wollen warnen. Sie wollen aufrütteln, darüber nachzudenken, was Menschen verlieren, wenn sie ihre Beziehung zu Gott aufs Spiel setzen. Gott will niemanden zwingen, auf ihn zu hören, lässt aber in nachfolgenden Worten durchklingen, dass es seinen Menschen ohne seine Hilfe und Führung nicht gut gehen wird.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir sollten diese Worte auch für uns ernstnehmen – als Warnung und als Hoffnung zugleich. Wie oft schleicht sich in unser Leben die Angst ein, wesentliches zu verpassen, wenn man nicht dieses oder jenes auch noch mitmacht oder kennenlernt. Von Gesundheitskult bis Klima-retten kann sich in unseren unterschiedlichen Lebensbereichen ein Hunger nach mehr entwickeln, der uns Gottes Ziel mit uns vergessen lässt. Doch Gott gibt uns nicht auf, so wie er Israel auch nicht aufgegeben hat. Er möchte unser Weingärtner sein, von dem wir uns wie Reben führen, leiten – und ja, auch mal festbinden oder eine Pflegeschnitt gefallen lassen. Sich von seinen Worten und seinem Willen leiten lassen ist der beste Weg zu einem zielgerichteten erfüllten Leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">►   Mehr zum Buch Jeremia: </strong></p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/2hFQoNVe55w" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/2hFQoNVe55w" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/2hFQoNVe55w" title="Buchvideo: Jeremia" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Jeremia</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Ursula Eggers</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17182588.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Ursula Eggers]]></author>
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      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Eine Segenslinie]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 12,1.3 – ausgelegt von Martin Leupold. (Autor: Martin Leupold)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 12,1.3 – ausgelegt von Martin Leupold. (Autor: Martin Leupold)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 12,1.3 – ausgelegt von Martin Leupold. (Autor: Martin Leupold)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Für den heutigen Tag haben die Herrnhuter Losungen einen Satz aus dem ersten Mosebuch ausgewählt. Er steht im 12. Kapitel, Vers 1 und 3: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der HERR sprach zu Abram: In dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Mann, der hier von Gott angesprochen wird, ist uns besser unter seinem späteren Namen Abraham bekannt. Den bekommt er von Gott selbst verliehen, nachdem er bereits viele Jahre mit diesem Gott unterwegs war. Aber schon am Anfang seines Wegs macht Gott ihm eine unglaubliche Zusage. Was heißt es, dass in Abraham alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden sollen? Das heißt ja wohl: Alle Generationen, alle Völker, einfach alle Menschen überhaupt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und was heißt überhaupt „gesegnet“? Der Segen ist eine so große Glaubenswirklichkeit, dass ich ihn bestimmt nicht in diesen vier Minuten vollständig erklären kann. Deshalb nur so viel: Segen ist zunächst einmal einfach ein gutes Wort. Ein Wort, das Gutes wünscht. Aber weil Segen immer von Gott kommt, bleibt es nicht beim bloßen Wünschen. Sondern der Segen hat die Kraft, dass er das Gute, das er zuspricht, auch wirken kann. Nicht so, wie wir uns einen Zauberspruch vorstellen: Simsalabim, und schon passiert, was wir so gerne hätten, ohne unser Zutun. Durch den Segen wird unser Tun zu etwas Gutem. Denn allein haben wir das nie in der Hand.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Segen ist wie der Rückenwind Gottes, der uns beflügelt und vorwärtsbringt. Nun bläst der Wind ja nicht immer in die Richtung, die uns am liebsten wäre. Genauso haben wir den Segen Gottes nicht bei jedem beliebigen Tun. Gott fördert unser Leben in die Richtung, die uns aus seiner Sicht ans Ziel bringt. Deshalb spricht er uns im Segen an, damit wir wissen, was uns voranbringt und was nicht. Er lädt uns ein, uns auf seinen Weg einzulassen, und ermutigt dazu. Der Segen ist mit dem Ruf verbunden, die alten Gleise zu verlassen und Neues zu wagen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das gilt nicht nur für Abraham. Alle Menschen zu allen Zeiten sollen Gott genauso erfahren können wie er. Der Segen dieses Gottes ist kein Privileg für Menschen einer bestimmten ethnischen oder sozialen Gruppe. Die Bibel erzählt uns, dass Gott über Jahrhunderte mit einem Volk eine besondere Geschichte gemacht hat. Nämlich mit dem Volk Israel, den Menschen, die von Jakob, dem Enkel Abrahams, abstammen. Aber nicht, um alle anderen von seinem Segen auszuschließen, sondern um an dem Weg eines Volkes zu zeigen, was für ein Gott er für alle sein will.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Jesus Christus hat Gott sein altes Versprechen wieder aufgenommen und allen Menschen die Gemeinschaft mit ihm angeboten. In Jesus wird Gott erkennbar, wie er wirklich ist. Wer sich diesem Gott anvertrauen will, wird von ihm angenommen. Egal, welche dunklen Geheimnisse er mit sich herumträgt. In Christus vergibt Gott jede offen eingestandene Schuld. Und wer sich so diesem Gott anvertraut, wird von ihm auf einen neuen Weg gelockt, auf dem er den Rückenwind Gottes erfährt. Den Segen, der schon Abraham galt. Den Aufwind zu wahrhaft gelingendem Leben. Nicht zu einem Leben ohne Krisen und Schmerzen. Aber zu einem Leben, das an Krisen und Schmerzen nicht zerbricht, sondern wächst. Weil der Segen Gottes stärker bleibt als unser Unvermögen und unsere Schwachheit. Er bleibt auch stärker als alle Fehler, die wir gemacht haben und wohl auch weiter machen werden. Dieser Segen möge an diesem Tag mit Ihnen sein!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">►  Einführung in das 1. Buch Mose ab Kapitel 12: </strong></p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/LgITkuI_46A" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/LgITkuI_46A" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/LgITkuI_46A" title="Buchvideo: Genesis (1. Mose) Kap. 12-50" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Genesis (1. Mose) Kap. 12-50</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Martin Leupold</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17181725.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Martin Leupold]]></author>
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      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Kein Blatt vor den Mund nehmen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 10,17 – ausgelegt von Martin Leupold. (Autor: Martin Leupold)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 10,17 – ausgelegt von Martin Leupold. (Autor: Martin Leupold)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 10,17 – ausgelegt von Martin Leupold. (Autor: Martin Leupold)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die täglichen Bibelverse aus den Herrnhuter Losungen bieten vielen Menschen Halt und Trost. Manchmal spricht so ein Bibelwort direkt in mein Leben hinein. Manchmal hat es mir auch wenig zu sagen. Aber vielleicht ist es dann für jemand anders genau die richtige Botschaft. Oft hilft es, so einen Satz im Zusammenhang wahrzunehmen, um die Aussage besser verstehen zu können.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Über dem heutigen Tag steht ein Satz aus Psalm 10, Vers 17: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Das Verlangen der Elenden</strong> <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">hörst du, HERR: du machst ihr Herz gewiss.“</strong> Eine großartige Zusage! Der lebendige Gott, der Schöpfer und Erhalter des ganzen Universums, achtet auf den einzelnen Menschen und seine Not! Wie oft wird dieses Wort wohl schon Menschen getröstet haben, die von tiefer Not bedrängt oder von allen verlassen waren!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Viele Menschen erleben aber auch, dass Gott nicht so hilft, wie sie es erbeten haben. Erst recht nicht sofort. Schon die Bibel weiß, dass Gebete das Leid nicht einfach zum Verschwinden bringen. Hiob erlebt so schweres Unheil, dass er Gott bittere Vorwürfe macht. In einer Welt voller Elend wirft so eine Tageslosung Fragen auf: Ist es wirklich so einfach, dass Gott immer hilft? Warum leiden dann so viele Menschen, an Armut, an Krankheit, an Hunger und Gewalt in den Kriegsgebieten? Ein allzu munter zitierter Bibelvers kann dann oberflächlich erscheinen, als leerer Trost, der nur zusätzlich Schmerz verursacht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Psalm 10 kommt die Zusage keineswegs schnell und leichtfüßig daher. Ihr gehen vielmehr anhaltende und ergreifende Klagen voran. Der Beter ringt mit der Erfahrung, dass respektlose und gewalttätige Menschen die Oberhand haben. Sie sind sogar noch stolz auf ihre Rücksichtslosigkeit und stürzen aufrichtige Menschen ins Elend, die ihrem sozialen Gewissen folgen. Der Psalm fordert Gott inständig zum Handeln auf. Denn wenn das Recht und die Würde von Menschen mit Füßen getreten wird, verletzt das immer auch Gottes Ehre.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Alten Testament gibt es viele sogenannte Klagepsalmen, die solche Erfahrungen vor Gott bringen. Sie decken schonungslos die Tiefe des Leidens auf und damit oft auch die Schwere des Unrechts. Sie beschönigen nichts. Sie verschließen vor keinem Unheil die Augen. Meist finden sie erst ganz am Schluss zu der Hoffnung, dass Gott doch noch eingreift. Oder dass er wenigstens die nötige Kraft schenkt, den eigenen Überzeugungen treu zu bleiben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Psalmen laden dazu ein, sich ihren Worten anzuschließen und das eigene Leiden darin wiederzufinden. Gerade wenn man keine eigenen Worte findet. Sie nehmen uns mit auf einen Weg, auf dem die Klage ausgesprochen und vor Gott gebracht wird. Und sie eröffnen einen größeren Horizont: Die Möglichkeiten Gottes, die größer sind als all unser Vorstellungsvermögen. Was Gott dann wirklich tut, bleibt in der Regel offen. Aber eins ist den Psalmbetern ganz gewiss: Dass Gott da ist und dass seine Gegenwart den Unterschied macht. In diese Gewissheit wollen sie uns bis heute mitnehmen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht schlagen Sie nachher eine Bibel auf und lesen den Psalm 10 ganz von vorn. Wo finden Sie sich in den Klagen des Psalmbeters wieder? Wo spricht er Ihnen aus dem Herzen? Ich wünsche Ihnen, dass er Sie mit seiner Zuversicht ansteckt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Das Verlangen der Elenden hörst du, HERR: du machst ihr Herz gewiss.“</strong></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Martin Leupold</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Martin Leupold]]></author>
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      <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Vom Umgang mit der unverfügbaren Allmacht Gottes]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 1,37 – ausgelegt von Reinhard Arnold. (Autor: Pfarrer Reinhard Arnold)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 1,37 – ausgelegt von Reinhard Arnold. (Autor: Pfarrer Reinhard Arnold)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bei Gott ist kein Ding unmöglich. So heißt es im <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas1%2C37" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukasevangelium 1,37</a>.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als Kind habe ich oft davon geträumt, zaubern zu können. Märchen und Geschichten, in denen das jemand konnte, haben mich fasziniert. Oder vielleicht nicht immer konnte, sondern nur in einer besonderen Situation? Da war die Geschichte von der Fee, die einem drei Wünsche freistellte. Was würde ich mir wünschen, wenn die Fee mich fragen würde? Die Phantasie kannte keine Grenzen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun, das Leben hat mich bald gelehrt, dass mir diese Fee nicht begegnen würde. Auch den Geist aus der Flasche würde ich nicht finden. Ich muss mit meinen eigenen begrenzten Möglichkeiten auskommen. Weder die Probleme der Weltgeschichte noch meine eigenen kann ich mit einem Fingerschnippen lösen. Auch wenn das noch so schön wäre.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch irgendwie bleibt in mir der Wunsch, dass diese meine Welt kein in sich geschlossenes System ist, das von Macht, Geld und dem Wunsch nach Ansehen beherrscht wird.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir im christlichen Abendland glauben traditionell an die Allmacht Gottes.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Glaubensbekenntnis nennt an zweiter Stelle nach der Vaterschaft Gottes seine Allmacht als Glaubensinhalt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Widerspricht das nicht allen unseren Erfahrungen? Wie kann Gott, wenn er denn allmächtig ist, unendliches Leid und unerträglichen Schmerz auf der Welt zulassen? Allerorten wenden sich doch Menschen im Gebet an ihn, und er reagiert einfach nicht? Na gut, an manchen einzelnen Stellen erzählen Menschen davon, dass er ihr Gebet erhört hat, aber Allmacht scheint das nicht zu sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bestenfalls könnten wir im Glaubensbekenntnis doch sprechen: Ich glaube an Gott, den Vater, der manchmal die Dinge ändert…</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Bibel spricht von der Allmacht Gottes, aber zugleich von seiner Unverfügbarkeit. Dass Gott allmächtig ist, heißt nicht, dass er auch immer all das tut, was ich gern hätte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als Maria von einem Boten erfährt, dass sie ein Kind bekommen soll, obwohl sie die Voraussetzungen gar nicht erfüllt hatte, bekommt sie als Antwort:  Bei Gott ist kein Ding unmöglich. Es gibt keine Erklärung dazu, wie das geschehen soll. Es gibt die Erinnerung an die Geburt Isaaks, des Stammhalters Abrahams, den Sara ihm im eigentlich nicht mehr gebärfähigem hohen Alter auf Gottes Geheiß schenkte, und zugleich den Hinweis auf die bereits bestehende Schwangerschaft ihrer eigentlich zu alten Cousine Elisabeth. Maria akzeptiert Gottes Eingreifen in ihr Leben und stellt sich in seinen Dienst.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ist das der Hinweis, wie wir mit der unverfügbaren Allmacht Gottes umzugehen haben? Müssen wir tatsächlich ebenso verfahren? Ist es blasphemisch, wenn ich frage, wozu mir Gott dann eigentlich meinen Intellekt gegeben hat, meinen unbändigen Willen, die Zusammenhänge zu durchschauen und möglichst alles zu verstehen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Versuche ich es also:                                                                                                                         </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der allmächtige Gott greift in die von ihm erschaffene Geschichte ein und offenbart sich darin. Er macht nicht sich selbst zum Diener seiner Geschöpfe und korrigiert nicht auf deren Wünsche hin den Lauf der Weltgeschichte. Gutes und Schlechtes gehören zum Leben, es gibt keinen Anspruch auf ewiges Glück schon hier auf der Erde. Die Bewältigung des Lebens in allem Erlebten ist meine Lebensaufgabe als Mensch. Die Liebe als Grundlage und zugleich Ziel bewahrt mich nicht davor, Fehler zu machen und Enttäuschungen zu erleben, aber aus gewährter und erlebter Vergebung schöpfe ich immer wieder die Kraft zum Leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bei Gott ist kein Ding unmöglich. In ihm wird mein Leben die Erfüllung finden. Das Vertrauen darauf hilft mir auch durch all das, was ich noch nicht verstehe.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
 </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><img alt="" height="70" src="https://www.erf.de/data/files/content.sources.r.erfplus.wortzumtag/1103451.png" width="69" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; vertical-align: middle; border-style: none;">  Sie haben Fragen zum christlichen Glauben? Fragen Sie doch <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai?mtm_campaign=Nikodemus.AI&amp;mtm_source=googleAds&amp;mtm_medium=paid&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=22404493151&amp;gclid=EAIaIQobChMIq7izjOmPkAMVj6WDBx3WADzUEAAYASAAEgIDI_D_BwE" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Nikodemus.AI</a></strong>! </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Reinhard Arnold</p>

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      <author><![CDATA[Pfarrer Reinhard Arnold]]></author>
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      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Die letzte Zuversicht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 27,13 – ausgelegt von Reinhard Arnold. (Autor: Pfarrer Reinhard Arnold)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 27,13 – ausgelegt von Reinhard Arnold. (Autor: Pfarrer Reinhard Arnold)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kennen Sie das auch? Da ist jemand vollständig verzweifelt. Er steht ganz allein da. Keine Verwandten, keine Freunde an seiner Seite. Und das Leben zeigt sich ihm von seiner unbarmherzigsten Seite.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Gesundheit, bis eben noch eine kaum wahrgenommen Selbstverständlichkeit, ist plötzlich dahin. Die selbstverständlich als sicher gedachte Arbeitsstelle fällt fort. Die finanzielle Basis des Lebens bricht weg. Die Raten fürs Häuschen sind plötzlich nicht mehr aufzubringen. Und damit entfällt auch die vertraute Einbindung in die Gemeinschaft der Nachbarn. Die Familie zerfällt unter dem zunehmenden finanziellen und sozialen Druck, die Partnerin orientiert sich in ihrer Verzweiflung neu und findet anderswo Halt. Freunde gibt es plötzlich nicht mehr.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da bricht das ganze Weltbild zusammen, kein Sinngefüge ist mehr zu erkennen. Gewohnte Erklärungsmuster helfen nicht mehr weiter, gut und schlecht sind nicht mehr auseinander zu halten. Das Vertrauen darauf, dass am Ende doch alles wieder gut wird, ist zerborsten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er liegt am Boden. Oder vielleicht ist es auch eine sie, die das grade erleidet. Oder waren Sie das vielleicht gar selbst schon einmal, da ganz tief unten?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein uraltes Klagegebet schließt, nachdem der Beter sich wohl aus einer ähnlichen Situation nicht mehr zu helfen weiß und sich an Gott wendet, mit der überraschenden Aussage:<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"> „Ich glaube aber doch, dass ich sehen werde die Güte des HERRN im Lande der Lebendigen.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich finde es bemerkenswert, dass der Beter sich gar nicht lange mit der Frage aufhält, ob er für sein Elend eigentlich selbst verantwortlich ist. Er erhebt auch keine Ansprüche Gott gegenüber darauf, dass es ihm doch gut zu gehen habe. Und schon gar nicht taucht bei ihm diese eigenartige Logik auf, die man heute so oft hört: Wenn das Leben nicht an allen Stellen ideal verläuft, kann es keinen Gott geben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Beter des 27. Psalms wendet sich einfach an Gott, weil ihm sonst nichts bleibt. Und er tut dies nicht einmal aus der eigenen Erfahrung, dass Gott ihm in der Vergangenheit schon geholfen habe. Er verweist auch nicht darauf, dass seine Lebensweise irgendwie Gott dazu verpflichte, ihm beistehen zu müssen. Er stellt es überhaupt nicht in Frage, dass Gott ihm helfen kann. Und eben darum bittet er ihn.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Woher nimmt er in all dem erfahrenen Unglück die Gewissheit, dass Gott ihm helfen wird?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Je mehr die trügerischen sonstigen Sicherheiten des Lebens verloren gegangen sind, seien es materielle Dinge, Macht, Beziehungen oder Fähigkeiten, umso mehr steht da Gott im Mittelpunkt als einziger, von dem Hilfe kommen kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht muss man tatsächlich den Weg von ganz unten genommen haben, um aus dieser Erkenntnis zu der Gewissheit zu kommen: Ich glaube aber doch, dass ich sehen werde die Güte des HERRN im Lande der Lebendigen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der geläuterte Glaube allein an den uns liebenden Schöpfer gibt die Kraft, die Spannung auszuhalten zwischen der Not der Gegenwart und der verheißenen Zukunft der Begegnung mit dem barmherzigen Gott.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mögen wir gemeinsam einstimmen können in dieses Wort aus <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm27" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 27</a>, Vers 13:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Ich glaube aber doch, dass ich sehen werde die Güte des HERRN im Lande der Lebendigen.</strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
 </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">►  Mehr Hintergrundwissen zu den Psalmen:</strong></p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" title="Buchvideo: Psalmen" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Psalmen</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Reinhard Arnold</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17179446.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Reinhard Arnold]]></author>
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      <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[König Jesus oder Himmelskönigin?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 42,6 – ausgelegt von Aline Jung. (Autor: Aline Jung)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 42,6 – ausgelegt von Aline Jung. (Autor: Aline Jung)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Gott hat schon immer Menschen mit Seuchen, Kriegen und Hungersnöten heimgesucht“, sagte meine Bekannte am Telefon, als wir uns über Corona und die aktuellen Kriege mit ihren Folgen unterhalten. Ich bin erstaunt, das aus ihrem Mund zu hören. „So etwas gab es nur zur Zeit des AT. Gerichte sind dank Jesus vorbei“, höre ich zuweilen einige sagen. Aber was ist dann von den Gerichts- und Endzeitreden Jesu zu halten? Oder von der Offenbarung, die deutlich von Gottes Gerichten berichtet? Der Prophet Jeremia spricht des Öfteren über Israel Gottes Gericht aus, gerade dann, wenn Israel Gott nicht vertraut, eigene Wege einschlägt oder Götzen dient.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So ist in der Bibel überliefert, dass ein kleiner Rest von Israeliten sich nach der Eroberung Jerusalems durch die Babylonier noch in der Stadt befindet. Der größte Teil der Bevölkerung wird nach Babylon in die Verbannung geführt. Der babylonische König Nebukadnezar ernennt nach der Eroberung Jerusalems im Jahr 586 v. Chr. Gedalja zum Statthalter von Juda, bei dem Jeremia wohnt. Doch gegenüber Gedalja sind die Israeliten misstrauisch, sodass Jismael mit seinen Anhängern Gedalja samt seinen Gefolgsleuten umbringt. Die verängstigten zurückgebliebenen Juden bitten angesichts dieser bedrohlichen Lage Jeremia, den HERRN zu befragen, was sie tun sollen und versichern: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Es sei Gutes oder Schlechtes – auf die Stimme des HERRN, unseres Gottes, werden wir hören“.</strong> Zehn Tage später kommt die Antwort Gottes durch Jeremia: „Flieht nicht nach Ägypten, sondern bleibt im Land“! Wenn sie bleiben, will Gott sie segnen. Wenn sie aber fliehen, so werden alle Bedrohungen, die sie in Juda befürchten, in Ägypten über sie kommen. Doch längst haben sie in ihrem Herzen beschlossen, nach Ägypten zu fliehen. Außerdem beschuldigen sie <a href="https://youtu.be/2hFQoNVe55w" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jeremia</a>, er lüge und sei von Baruch, seinem Schreiber, verführt. Baruch hält das schriftlich fest, was Jeremia im Auftrag Gottes verkündigen soll. Das missfällt einigen. So fällt Baruch wie Jeremia bei den Übriggebliebenen des Volkes in Ungnade. Was Baruch auszeichnet, auch in der Zeit des Gerichts in Ägypten behält er die rechte Gesinnung als Knecht Gottes. Er sucht nicht seinen eigenen Vorteil, sondern tut, was Gott will.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Darum findet er Gnade bei Gott und kommt mit dem Leben davon. Jeremia erinnert seine Landsleute daran, dass all das Unheil das Ergebnis ihres Götzendienstes ist. Selbst in Ägypten dienen sie weiter falschen Göttern. Daher wird bis auf einige Entkommene, keiner nach Juda zurückkehren. Auch der König von Ägypten, auf den sie ihre Hoffnung setzen, wird besiegt. Die Israeliten jedoch weigern sich, auf Jeremia zu hören und behaupten, es sei ihnen besser ergangen, als sie der Königin des Himmels, der Ischtar, dienten. Selbst heute bitten manche Christen Gott um Leitung, obwohl sie sich längst entschieden haben zu tun, was ihnen gefällt oder vorteilhaft scheint. Auch stelle ich mir die Frage: „Wer sitzt auf dem Thron meines Herzens“ (vgl. <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Spr%C3%BCche4%2C23" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Sprüche 4, 23</a>)? Jesus, oder mein Ego?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich möchte auf meinen König Jesus schauen.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Aline Jung</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Aline Jung]]></author>
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      <pubDate>Sun, 05 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Göttliche Baumaßnahmen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Könige 8,24 – ausgelegt von Aline Jung. (Autor: Aline Jung)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">320 Jahre nach der Zerstörung der ersten protestantischen Kirche wurde der Grundstein für die neue Kirche in der Heimatgemeinde meines Mannes gelegt. Dank harten Einsatzes vieler Menschen, Opfergaben und Zuwendungen vonseiten der Landeskirche konnte die Kirche gebaut und feierlich im September 1955 eingeweiht werden. Die Urkunde mit dem Monatsspruch „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Der Herr wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein</strong>“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Mose14%2C14" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Mose 14, 14</a>) wurde mit dem Grundstein eingemauert. Wie ich aus dem Inhalt der Urkunde in der Festschrift entnehme, haben die Menschen damals auf Gottes Hilfe gebaut und konnten recht bald den Feierlichkeiten einer Kircheneinweihung entgegensehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer so etwas miterlebt oder ähnliches in einer Gemeinde-Chronik gelesen hat, kann sich sicherlich in die Gefühlslage von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Salomo" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">König Salomo</a> versetzen, der den Bau des Jerusalemer Tempels veranlasst und begleitet. Vor der Tempelweihe holen sie die <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Bundeslade/116" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lade des Bundes</a> des Herrn. Auch die Stiftshütte und alle heiligen Geräte werden von den Priestern und Leviten in den Tempel gebracht. Die Bundeslade mit den beiden steinernen Tafeln mit den 10 Geboten findet ihren Platz im Allerheiligsten. Kaum ist alles an Ort und Stelle, kommt die Wolke der Herrlichkeit Gottes, das Zeichen göttlicher Gegenwart, und erfüllt den Tempel, sodass die Priester nicht mehr in der Lage sind, weiter ihre Aufgaben zu erfüllen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieses Geschehen überwältigt Salomo. Zuvor hat er noch gesagt: „Der Herr wolle im Dunkeln wohnen!“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.K%C3%B6nige8%2C12" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Könige 8, 12</a>). Vor Salomos Augen erfüllt sich, was Gott vorausgesagt hat. Gott hat seinen Vater David wissen lassen, dass nicht er, sondern sein Sohn, Gott ein „Haus“ bauen werde. Nach diesem Erlebnis hebt Salomo seine Hände zum Himmel und betet voller Dankbarkeit gegenüber Gott: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Du hast deinem Knecht, meinem Vater David, gehalten, was du ihm zugesagt hast. Mit deinem Mund hast du es geredet, und mit deiner Hand hast du es erfüllt, wie es offenbar ist an diesem Tage!“</strong> Mit diesen Worten gibt Salomo Gott die Ehre, weil er erlebt: Gott hält, was er verspricht. Obwohl Salomo erkennt, dass kein Tempel auf Erden ausreicht, um den großen Gott zu beherbergen, bittet Salomo doch den Herrn, dass er diesen Tempel anerkennt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Salomo bittet weiter, dass der Herr hört und vergibt, wenn er selbst oder jemand anders aus dem Volk Israel dort mit Gott spricht. Kurz vor dem Segen spricht Salomo prophetisch, denn er sieht die Zeit kommen, in der Israel wegen seiner Sünde in die babylonische Gefangenschaft geführt wird (vgl. 46-53). Salomos Gebet und Segen zeigen eine gewaltige Wertschätzung großer geistlicher Wahrheiten:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
1. Gott ist verlässlich. Er hält, was Er durch sein Wort verspricht (V. 56).<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
2. Die Vergangenheit garantiert die Zukunft (V. 57), denn Gottes Wesen ändert sich nicht (vgl. <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Hebr%C3%A4er13%2C8" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Hebräer 13, 8</a>). Deshalb vertraue auch ich darauf, dass Gott für mich ist, selbst wenn er richtet.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
3. Als Mensch brauche ich Gottes Hilfe und Fürsorge zum Leben in der Nachfolge (V. 58).<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
4. Die prophetische Rede sollte niemand verachten, denn sie zeigt auf, was in Gegenwart und Zukunft geschieht. Gott bleibt der Herr der Geschichte.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Aline Jung</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Aline Jung]]></author>
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      <pubDate>Sat, 04 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Absolut unglaublich]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 53,1 – ausgelegt von Wilhelm Schneider. (Autor: Wilhelm Schneider)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer hätte das gedacht? Wer kann sich ausmalen, was Gott der Vater durch Jesus, seinen Sohn, tut? Dass Jesus als Mensch auf diese Erde kommt, dass er am Kreuz stirbt, den fürchterlichen qualvollen Tod eines Verbrechers erleidet, und dann vom Tod aufersteht? Wer hätte gedacht, dass Jesus so die Menschen rettet, indem er die Strafe, die Sie und ich verdienen, auf sich selbst nimmt?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Schon der Prophet Jesaja verkündet, wie unglaublich das ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://youtu.be/dgJvi3DopD0" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Jesaja</strong></a> ist für mich einer der größten Propheten des Alten Testaments. Er wirkt von 740 bis 701 vor Christus. Und in dem 53. Kapitel seines Buches wird für mich als Christ Jesus beschrieben. Wie verachtet er ist, wie die Leute vor ihm zurückschrecken, als er gekreuzigt wird. Dass dies das Lösegeld für uns ist. Jesaja bekommt dies so deutlich von Gott gezeigt, dass manche glauben, das wird erst nach diesen Ereignissen geschrieben. Aber in den Schriftrollen von Qumran finden sich Jesaja-Texte, die über hundert Jahre vor Christus geschrieben wurden. Sie enthalten genau dieses Kapitel.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist absolut unglaublich! Und so beginnt Jesaja mit einer Frage. Wer hat dieser Verkündigung geglaubt? Wem ist dieses Werk Gottes offenbart worden? Das Leben und Sterben von Jesus Christus sind kein Unfall der Geschichte, keine weitere Tragödie eines Unschuldigen, der durch Ungerechtigkeit umkommt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Alles ist genau geplant. Er soll verachtet werden. Die Leute sollen vor seinem Schicksal zurückschrecken. Er soll sein Leben für uns geben, für Sie und mich. Ja, er soll zu Verbrechern gezählt werden, obwohl er absolut nichts Schlimmes getan hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesaja fragt, wer glaubt das denn? Und das gilt ja auch heute noch. Jesus Christus wird als alles gesehen. Als guter Lehrer, als leuchtendes Vorbild, als tragisches Justizopfer. Wenige glauben, dass er ihr Retter ist. Wie soll ich mir das auch vorstellen, dass Gott genau plant, wie Jesus verraten, in einem Schauprozess zu Unrecht verurteilt und dann hingerichtet wird? Da erscheint es vernünftiger, dass dies alles ein Versehen ist. Jesus Christus ist dann ein großartiger Lehrer, der irgendwie doch gescheitert ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber Gott tut es für uns, für Sie und mich. Jesus ist bewusst Mensch geworden. Er zieht durch das Land und lehrt die Menschen, wie Gott ist. Er weiß ganz genau, was mit ihm passiert. Obwohl es Menschen sind, die ihn verraten und verurteilen, hat Gott dies genau so geplant. Ich kann hier nur über Gottes Größe staunen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott ist der souveräne Herr der Geschichte. Er lenkt und führt alles. Obwohl die Menschen freiwillig handeln, erfüllen sie doch Gottes Plan. Wie unglaublich! Deshalb kann Gott seinen Sohn Jesus senden. Deshalb kann Jesus für Sie und mich mit seinem Leben bezahlen und wieder vom Tod auferstehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch wenn andere dies für unsinnig halten. Es ist so geschehen, genau so. Gott ist so groß, so allmächtig, dass er dies kann. Aus Liebe zu Ihnen und zu mir hat er es getan.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Deshalb weiß ich, dass mir durch Jesus vergeben ist und ich ewiges Leben habe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und ich weiß, Gott wird die Geschichte weiter lenken, bis zu dem großen Höhepunkt, wenn Jesus wiederkommt und es einen neuen Himmel und eine neue Erde geben wird. Dort werden dann alle sein, die auf Jesus vertraut haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, es ist unglaublich. Ja, es klingt unsinnig. Aber genau das wird Gott tun.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieses Vertrauen wünsche ich Ihnen und mir.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
 </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">►  <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Haben Sie Fragen zum christlichen Glauben? </strong>Dann fragen Sie doch mal <a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai?mtm_campaign=Nikodemus.AI&amp;mtm_source=googleAds&amp;mtm_medium=paid&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=22404493151&amp;gclid=EAIaIQobChMI1Ibv882FkAMVJK-DBx3lcQ8DEAAYASAAEgLbbvD_BwE" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Nikodemus.AI</strong></a></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Wilhelm Schneider</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Wilhelm Schneider]]></author>
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      <pubDate>Fri, 03 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein ganz besonderer Tag]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 8,13 – ausgelegt von Wilhelm Schneider. (Autor: Wilhelm Schneider)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 8,13 – ausgelegt von Wilhelm Schneider. (Autor: Wilhelm Schneider)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus heilt einen Menschen. Ist das etwas Besonderes? Er hat viele Menschen geheilt, er hat sogar Tote auferweckt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch hier ist dies etwas Besonderes. Der Mann, der Jesus hier um Hilfe bittet, ist ein Besatzungssoldat, ein römischer Offizier.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eigentlich jemand, mit dem man als Jude nichts zu tun haben möchte. Er kommt zu Jesus, weil einer seiner Soldaten, seiner Diener, krank ist. Er macht sich extra auf den Weg wegen einem seiner Diener, den er wertschätzt, um ihm zu helfen. Das ist schon eine großartige Sache. Und er geht zu Jesus, er ein Nichtjude, zu einem Juden, der als Rabbi lehrend durch das Land zieht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus nennt den Glauben dieses Mannes außergewöhnlich. Warum? Er lässt sich nicht davon abhalten, dass ein Jude sein Haus gar nicht betreten darf. Er verlangt dies auch gar nicht. Er weiß ganz genau, dass Jesus seinen Diener heilen kann, er kann dies tun, einfach weil er es will. Er braucht dazu nicht zu ihm zu kommen. Er braucht nicht den Kranken zu berühren, Gebete sprechen, irgendetwas sagen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieser Mann glaubt an die absolute Vollmacht und Allmacht von Jesus. Das ist sehr außergewöhnlich, so außergewöhnlich, dass Jesus sagt, in Israel hat er so einen Glauben nicht gefunden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Juden sind Gottes Volk. Sie sind von Gott erwählt. Das wissen sie. Leicht kann man sich darauf ausruhen. „Ich gehöre zu Gott, denn ich bin Jude.“ Da kommt es gar nicht</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">mehr darauf an, wie mein Leben aussieht. Man gehört dazu, das war schon immer so.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber Vorsicht! Wie schnell gerate ich in diese Schiene. Einmal fragte mich jemand, ob ich Pastor bin, weil ich einen Fisch auf dem Auto hatte. Ich sagte ihm, ich sei Christ. Seine Antwort: „Das sind wir doch alle irgendwie.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Alle – oder zumindest sehr viele – sind in Deutschland irgendwie Christen. Sie werden als Kind getauft. Sie gehen zumindest zu Weihnachten in die Kirche, vielleicht singen sie im Kirchenchor. Sie werden kirchlich getraut und zuletzt kirchlich bestattet. Dann gehöre ich doch dazu, oder?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieser Offizier hier konnte sich darauf nicht berufen. Er gehörte nicht zu dem auserwählten Volk Gottes, im Gegenteil, er war Besatzer.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch was ein Nachteil zu sein schien, erwies sich als Vorteil. Weil dieser Mann nichts vorweisen konnte, verließ er sich allein auf Gottes Gnade. Weil er nichts vorzuweisen hatte, konnte er nur darauf bauen, dass Jesus ihn nicht abweisen wird, er vertraute auf Gottes Güte und Barmherzigkeit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist genau die Haltung, die Gott von mir will. Darum lobt Jesus diesen Glauben und sagt auch, dass viele aus den nichtjüdischen Völkern mit den jüdischen Erzvätern im Himmelreich fröhlich am Tisch sitzen werden. Wer sich aber auf seine Volkszugehörigkeit oder Tradition verlässt, bleibt draußen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Denn Gott will nicht nur meine Tradition. Er will nicht nur mein Lippenbekenntnis oder meine Kirchenzugehörigkeit. Er will mich ganz, zu 100 %. Weil Jesus für mich gestorben und auferstanden ist, kann, muss ich mich ganz auf ihn verlassen, dass er mich rettet, zu 100 %.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist der Glaube, dass Gott alles möglich ist, einfach, weil er Gott ist. Das ist der Glaube, den Jesus lobt, der hier das bekommt, was er sich wünscht. Das ist der Glaube, der dazu führt, dass ich in Gottes Ewigkeit mit den Erzvätern Israels an einem Tisch sitzen werde.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diesen Glauben wünsche ich Ihnen und mir.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr Infos zur Bibelstelle:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/YnfiW_xBsMQ" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/YnfiW_xBsMQ" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/YnfiW_xBsMQ" title="Buchvideo: Matthäus Kap. 1-13" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Matthäus Kap. 1-13</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Wilhelm Schneider</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Wilhelm Schneider]]></author>
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      <title><![CDATA[Jesus ist ein Ermutiger]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 2,2 – ausgelegt von Hans-Martin Stäbler. (Autor: Hans-Martin Stäbler)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus Christus kennt uns genau, jeden von uns. Er kennt uns mit unserer Geschichte und mit unserem unterschiedlichen Charakter – mit allen Stärken und Schwächen. Jesus kennt uns genau – Sie und mich. Dies zeigt uns der Apostel Johannes im letzten Buch der Bibel – der Offenbarung: Jesus kennt mein Engagement in der Familie, in meinem täglichen Job, beim Einsatz in einer christlichen Gemeinde. Er kennt auch das Engagement der Liebe für unsere moderne Gesellschaft. Dabei erlebe ich Jesus als Ermutiger! Zuerst beschreibt Johannes die positiven Akzente des Lebensstils und des christlichen Engagements im Bibelwort für heute. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich kenne deine Werke und deine Mühsal und deine Geduld.“</strong> In diesem ersten Sendschreiben an die christliche Gemeinde in der Weltstadt Ephesus lobt er, dass die Christen sich viel Mühe geben, große Geduld zeigen und sich gegen die Zerstörungskräfte des Bösen stellen. Der Lüge geben sie keinen Raum. Das sind hochaktuelle Aussagen auch für unsere heutige Zeit, in der die Wahrheit oft unter die Räder kommt. Lassen Sie uns in unseren Tagen Menschen sein, die für die Wahrheit eintreten. Im späteren Teil des Briefes bittet Jesus dann die Gemeinde ernsthaft, umzukehren. Wir erkennen dabei seine Therapie für eine kraftlose Gemeinde und Kirche. Die erste Leidenschaft des Glaubens soll mich ergreifen – erstmalig oder erneut. Jesus nennt es: Die erste Liebe wieder neu finden. Es ist sehr ermutigend, dass Jesus mich bis in die Tiefen meines Denkens und Fühlens genau kennt. Er kennt die wirklichen Motive meiner Lebensgestaltung. Jesus weiß auch um alle Belastungen in meinem Alltag und will, dass mich eine frische und ansteckende Liebe bestimmt. Jesus kennt Sie und mich genau. Vor ihm müssen wir keine Show abziehen und vor ihm brauchen wir auch nichts vorspielen. Er will uns ermutigen. Auch wenn wir enttäuscht sind und die täglichen Belastungen zu groß werden, kann er uns durch seine Liebe und Geduld mit einer neuen Leidenschaft beschenken.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich habe bei vielen Gottesdiensten, Tagungen, Camps und Freizeiten miterlebt, dass Jesus viele Gäste mit der frischen Liebe des Glaubens erfüllt hat, wie damals die ersten Christen in Ephesus. Manchmal bin ich aber auch nach Predigten und Vorträgen enttäuscht heimgefahren mit der offenen Frage: War diese Veranstaltung ein vergeblicher Einsatz? Die Reaktion der Zuhörerinnen und Zuhörer konnte ich oft nicht richtig einschätzen. Hat die Liebe von Jesus Christus die Herzen der Menschen erreicht? Heute freue ich mich über die starke Ermutigung: Jesus kennt mich wirklich. Er kennt alle unsere Mühe, auch alle Herausforderungen in unserem Alltag und die vielleicht schwierigen Lebenssituationen. Er kann unsere Liebe erneuern und unseren Glauben wieder stärken. Was ist das für ein Geschenk!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr Infos zum Buch der Offenbarung</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/-daqkqk5k28" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/-daqkqk5k28" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/-daqkqk5k28" title="Buchvideo: Offenbarung Teil 1" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Offenbarung Teil 1</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Hans-Martin Stäbler</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17174802.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Hans-Martin Stäbler]]></author>
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      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Der Weckruf an Gott]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 44,27 – ausgelegt von Hans-Martin Stäbler. (Autor: Hans-Martin Stäbler)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 44,27 – ausgelegt von Hans-Martin Stäbler. (Autor: Hans-Martin Stäbler)]]></itunes:subtitle>
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      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm44" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 44</a> erklingt ein ganz besonderer Weckruf! Nicht so, wie ich ihn kenne mit dem schrillen Ton eines Weckers am Morgen oder mit sanfter Musik aus dem Radio. Nicht wir Menschen werden aus dem Schlaf gerissen, sondern die Psalmbeter rufen aus einer schweren Notsituation zu dem lebendigen Gott. Weil sie den Eindruck haben, dass Gott sie vergessen hat, wollen sie ihn „aufwecken“: Gott, wach auf! Warum schläfst du? Sieh unsere Situation an. Werde wach und stoße uns nicht einfach ins Dunkel des Leides. Vielleicht kennen Sie auch solche Krisensituationen in ihrem täglichen Alltag. Alles ist schwarz um mich herum. Viel persönliche Enttäuschung und wenig Licht, das meine Seele erhellt. Ich habe den Eindruck: Gott hat mich vergessen und alle Gebete prallen nur gegen die Zimmerdecke.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Deshalb der deutliche Hilfeschrei: „Herr, wach doch auf“ und <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Mache dich auf, Hilf uns und <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Erl%C3%B6sung/173" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">erlöse</a> uns um deiner Güte willen.“ </strong>So lese ich es im Bibelwort aus <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm44" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 44</a>. Ich finde es super, wie ehrlich die Bibel auch die Krisen von glaubenden Menschen schildert. Auch Sie können alle Ihre Ängste und Leiderfahrungen, unter denen Sie leiden, im Gebet ehrlich vor Gott ausrufen.  Dann erkennen Sie: nicht die Not und Verzweiflung ist das Letzte, sondern die Güte Gottes soll Sie aufrichten und ermutigen. Dies bedeutet: Gott sieht Sie persönlich und schenkt Ihnen seine Liebe. Als ich wegen einer schweren Krebserkrankung wochenlang im Krankenhaus lag – in mir waren viele tiefe Fragen und Zweifel und auch die innere Anklage: Hat Gott mich vergessen? Die „WarumFrage“ bestimmte mein Denken und raubte mir den Schlaf. Warum hat mich diese schwere Krankheit gepackt? Warum hat der aggressive Krebs nach mir gegriffen? Zuerst habe ich Gottes Handeln nicht verstanden. Später wurde ich durch die Gebete meiner Freunde und die Zusagen der Bibel, die meine Seele berührt haben, ungeheuer ermutigt. Ein guter Freund aus der Baubranche schickte mir an jedem Morgen vor seinem Arbeitsbeginn ein starkes Bibelwort von Jesus auf mein Handy. So hörte ich Gottes Weckruf in meinem Krankenbett. Ich habe dann viel Gutes durch Jesus erfahren. Er hat mir spürbar geholfen und mir wieder eine neue Lebenschance geschenkt. Ich habe dies konkret erlebt: Jesus ist an jedem Tag bei mir. So hat er es allen, die auf ihn vertrauen, versprochen. Jesus ist heute bei uns. Er tröstet uns, wenn Leid uns trifft. Er hilft uns weiter, wenn wir an Grenzen stoßen. Er öffnet uns den Himmel durch seine Hoffnung. Nicht das Dunkel soll in unserem Leben siegen, sondern das Licht seiner Herrlichkeit. Diese Erfahrung der Psalmsänger wünsche ich Ihnen heute! Er weckt uns mitten aus Angst und Sorgen auf und beschenkt uns mit seiner Güte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr Infos zum Buch der Psalmen:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" title="Buchvideo: Psalmen" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Psalmen</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Hans-Martin Stäbler</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17174010.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Hans-Martin Stäbler]]></author>
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      <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Gott kann]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 119,94 – ausgelegt von Bärbel Wilde. (Autor: Pfarrerin Bärbel Wilde)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 119,94 – ausgelegt von Bärbel Wilde. (Autor: Pfarrerin Bärbel Wilde)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 119,94 – ausgelegt von Bärbel Wilde. (Autor: Pfarrerin Bärbel Wilde)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich kam von einer Reise zurück. Ziemlich genervt von einem langen Flug. Am Flughafen Düsseldorf wartete ich auf den Shuttlebus. Ich saß auf einer Bank und hatte meinen Koffer und meinen Rucksack neben mich gestellt, Ein junger Mann kam auf mich zu und redete mich auf Englisch an. Er sprach so leise, dass ich aufstand, um ihn zu verstehen. Plötzlich beendete er das Gespräch. Ich setzte mich – und der Rucksack war weg. Alle Papiere, Geld, Kreditkarte, Pass, Führerschein. Ein Komplize von ihm hatte meine Unaufmerksamkeit ausgenutzt und meine Sachen gestohlen. Ich habe sie nie mehr wiedergesehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In mir tönte ein Satz, der mich aus meiner Kindheit begleitet: „Bärbel, pass auf deine Sachen auf.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So eine Unaufmerksamkeit kann Gott nicht passieren. Er passt auf seine Sachen und vor allem aber auf seine Menschen auf.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Psalmbeter des 119. Psalms – übrigens der längste Psalm der Bibel – betet: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Ich bin dein, hilf mir.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerade dann, wenn ich weiß, dass ich Gottes Eigentum bin, dass ich sein bin, darf ich so bitten. Ein kurzes Gebet. Zwei Worte: „Hilf mir“. Sollte der Vater im Himmel nicht auf seine Menschen aufpassen? Sich um sein Kind kümmern? Ich kann mich mit allem an ihn wenden. Ich traue Gott zu, dass er helfen kann. Sobald ich zu ihm bete, macht mich das zuversichtlicher. Damit fängt seine Hilfe schon an.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paul Gerhardt, der viel Schweres in seinem Leben ertragen musste, lädt uns in seinem Lied ein:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">BEFIEHL du deine Wege und was dein Herze kränkt<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Der Wolken Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn sich Gott sogar um den Lauf der Winde und Wolken kümmert, wie viel mehr um seine geliebten Kinder.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wissen Sie, zu wem Sie gehören? Ich persönlich bin schon lange mit Gott unterwegs. Das bereue ich nicht. Dafür bin ich jeden Tag neu dankbar.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch es kommt vor, dass ich Gott zeitweise aus den Augen verliere. Ich möchte mich jeden Tag neu auf Gott ausrichten. Das kann ich, indem ich bewusst sage: „Ich bin dein!“ und seine Zusage für mich ganz persönlich in Anspruch nehme: So spricht der Herr: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich will Gott vertrauen. Die Aufforderung einer Pastorin in einer Predigt habe ich mir zu eigen gemacht: „Ich will Gott nicht nur sagen, wie groß meine Sorgen sind, sondern ich will meinen Sorgen sagen, wie groß Gott ist.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott ist mächtiger als alle Mächte, die das Leben bedrohen. Er will nicht, dass wir verloren gehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch Paul Gerhardt weiß das. Er sagt:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
„Weg hast du allerwegen, an Mitteln fehlt dir’s nicht;“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auf meinem Schreibtisch liegt ein Spruch. Auch nur zwei Worte: „Gott kann!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es liegt ein großer Trost darin zu wissen, dass wir zu Gott gehören und dass Gott nicht unaufmerksam ist. Er passt auf uns auf. Und er hat alle Mittel und Wege zu helfen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott weiß zwar, was wir brauchen, bevor wir ihn bitten. Doch Jesus sagt: „Ihr sollt beten“. Er gibt uns als Hilfe das „Vater Unser“. Ich will nach Gottes Befehl handeln.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Übrigens – der Name Jesus bedeutet <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/HeilandErl%C3%B6ser%2FRetter/112" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Retter, Helfer</a>. Er ist die Hilfe in Person.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr Infos zum Buch der Psalmen:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" title="Buchvideo: Psalmen" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Psalmen</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrerin Bärbel Wilde</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17173250.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrerin Bärbel Wilde]]></author>
      <itunes:duration>00:04:52</itunes:duration>
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      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Gelebte Gastfreundschaft]]></title>
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      <link>https://feedpress.me/link/19269/17172862/73-7999</link>
      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 13,2 – ausgelegt von Bärbel Wilde. (Autor: Pfarrerin Bärbel Wilde)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 13,2 – ausgelegt von Bärbel Wilde. (Autor: Pfarrerin Bärbel Wilde)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 13,2 – ausgelegt von Bärbel Wilde. (Autor: Pfarrerin Bärbel Wilde)]]></itunes:summary>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mein erster Israelbesuch ist schon jahrzehntelang her. Ich war im Theologiestudium. Da war das Geld knapp und die Reise ein Abenteuer. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Normalerweise ging es von Kibbuz zu Kibbuz: Arbeiten, wohnen, weiterreisen. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich werde den Abend nie vergessen, als es schon dunkel wurde und ich wusste nicht, ob ich noch ein Quartier für die Nacht finden würde. Dann begann es auch noch zu regnen. Die Nächte in Israel können bitterlich kalt sein. Mir war zum Heulen zumute. Eine ältere Dame kam die Straße herunter.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich fragte sie nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Sie erkannte an meinem Akzent, dass ich Deutsche war. Sie antwortete in meiner Sprache. Und sie lud mich zu sich ein. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das war für mich wie ein Fest. Abendessen am reich gedeckten Tisch. Ein Badezimmer mit Dusche. Ein warmes sauberes Bett. Am nächsten Morgen ein wunderbares Frühstück.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Alles als Geschenk. Mein Blick fiel auf eine Fotografie, die auf dem Bücherbord stand. „Das ist mein Mann. Er ist in Ausschwitz ermordet worden“, sagte sie. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ging mir durch und durch. In Deutschland hatte sie schwerstes Leid erfahren. Und jetzt. Sie nahm mich Fremde auf. Sie hätte sich doch eigentlich von einer Deutschen voller Feindschaft und Hass abwenden müssen. Das war noch mehr als die sprichwörtliche orientalische Gastfreundschaft, die ich bei meinen Reisen später öfters erlebt habe. Menschen, die hilfsbereit und sehr tolerant gegenüber mir als Ausländerin waren. Das war liebende Vergebung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Lehrtext aus dem Herrnhuter Losungsbuch ist heute dem Hebräerbrief entnommen: <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Hebr%C3%A4er13%2C2" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Hebräer 13,2</a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Vergesst die Gastfreundschaft nicht. Denn auf diese Weise haben manche, ohne es zu wissen, Engel als Gäste aufgenommen.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gastfreundschaft heißt im griechischen Neuen Testament: „philoxenia”, und bedeutet Freundlichkeit, Liebe gegenüber dem Fremden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Gastfrei zu sein vergesst nicht”</strong> – das ist die Aufgabe. Es folgt direkt eine Zusage: „denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.”</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich habe früher, als ich noch häufiger zu Evangelisationen unterwegs war, <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Hebr%C3%A4er13%2C2" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Hebräer 13,2</a> in das mir gereichte Gästebuch geschrieben. Mit einem Schmunzeln, da ich mich damit selber als Engel bezeichnet habe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Damals in Israel empfand ich das umgekehrt: Meine Gastgeberin habe ich als Engel empfunden. Das war das Besondere an dieser Begegnung, die ich nie mehr vergessen habe. Wir sprachen noch lange miteinander. Ich fühlte mich beschenkt durch diese Begegnung. Und sie war für mich eine Verpflichtung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gastfreundschaft hat es nicht leicht. Ich weiß, dass es auch Gäste gibt, mit denen man böse Überraschungen erleben kann. Aber am Ende soll uns nicht die Angst bestimmen. Am Ende sollte es immer wieder möglich sein, dass die Aufforderung zur Gastlichkeit die Angst überwindet, die Angst vor dem Fremden, dem Anderen, dem Unbekannten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Manchmal muss ich mir einen Ruck geben. “Vergiss die Gastfreundschaft nicht” – ja, das wäre wirklich schade, wenn ich die vergesse.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Warum tun sich viele von uns so schwer - auch in unseren Gemeinden? Wenn Neugierige, Suchende, Flüchtlinge den Weg in unsere Kirche finden, werden sie sich dann wohl fühlen? Willkommen sein?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Macht Platz für Gottes Engel! <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Denn auf diese Weise haben manche, ohne es zu wissen, Engel als Gäste aufgenommen.</strong> Und wurden selber so empfunden, als wären sie Engel.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus sagt: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr Infos zum Buch der Hebräer:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/bja6fTJ3t8U" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/bja6fTJ3t8U" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/bja6fTJ3t8U" title="Buchvideo: Hebräer" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Hebräer</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrerin Bärbel Wilde</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17172862.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrerin Bärbel Wilde]]></author>
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      <pubDate>Sun, 28 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wir sind nicht allein!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 16,33 – ausgelegt von Tobias Vögele. (Autor: Tobias Vögele)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 16,33 – ausgelegt von Tobias Vögele. (Autor: Tobias Vögele)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 16,33 – ausgelegt von Tobias Vögele. (Autor: Tobias Vögele)]]></itunes:summary>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir befinden uns in Jerusalem – vermutlich im Jahr 30 unserer Zeitrechnung. Jesus hat immer wieder angedeutet, dass es zur Konfrontation mit den leitenden Leuten der jüdischen Religionsbehörde kommen wird. Und er wusste: Es wird bald geschehen. Er wird verraten und gekreuzigt werden. Seine Jünger sind nun schon lange mit ihm unterwegs. Sie kennen ihn und haben so manches mit ihm erlebt. Jesus bereitet sie auf das Kommende vor, und dann sagt er ihnen: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Das habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“</strong> So steht’s im Johannesevangelium, Kapitel 16.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In der Welt habt ihr Bedrängnis! Jesus beschönigt nichts, sondern redet offen und ehrlich. Man könnte die Worte Jesu auch anders formulieren: Ihr werdet in schwierige Situationen gelangen. Ihr werdet womöglich verfolgt werden, doch habt Vertrauen in mich. Ich bin immer da, und was immer auch geschieht, ich bin größer und mächtiger. Verliert nicht den Mut und vertraut auf alles, was ich euch gesagt habe, denn ich habe die Macht des Teufels gebrochen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/J%C3%BCnger/126" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jünger</a> schauen wahrlich nicht in eine optimale Zukunft, denn sie alle werden tatsächlich verfolgt werden. Jesus gibt hier einen Einblick, welche Konsequenzen die Nachfolge haben kann. Jesus übertreibt nicht, redet nicht drumherum oder unterschlägt wichtige Informationen. Nein, vielmehr spricht er auf Augenhöhe mit seinen Jüngern. Jesus erinnert mich an einen Fußballtrainer. Er ahnt nicht nur, was auf sein Team zukommt, sondern er weiß es auch. All die Jahre des harten Trainings werden bald von Wichtigkeit sein. Das Training neigt sich dem Ende zu. Von nun an kommt es darauf an, dass sie das, was Jesus ihnen mitgegeben hat, umsetzen. Er schickt sie raus, dort, wo sie wirklich punkten können. In dem Bewusstsein, dass es rau zugehen wird. Doch er bleibt da nicht stehen. Er erinnert sie an all das, was sie gelernt haben, und macht ihnen Mut. Er ist ihnen immer nahe! Wenn sie nicht bereit wären, würde er nicht so offen mit ihnen sprechen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch in meinem Leben erfahre ich das immer wieder. Jetzt geht es raus, Jesus sendet mich. Wie dankbar bin ich, dass Jesus schon der Sieger ist. Er kennt meine Kämpfe. Er weiß, welche Herausforderungen auf mich warten. Jesus sendet seine Jünger nicht blind, sondern ganz bewusst und geführt in die Welt. Er kennt jeden einzelnen ganz genau. Die Stärken, die Schwächen. Hat jeden einzelnen Jünger trotz deren Schwächen bewusst ausgesucht. Im nachfolgenden Kapitel <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes17" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Johannes 17</a> betet Jesus für sich und für das, was ansteht, durch das er durchgehen muss. Er betet für seine Jünger und für alle, die an ihn glauben werden. Jesus denkt an Sie und an mich. Er kennt uns und unsere Sorgen, unsere Zukunft sowie alles, was uns bewegt. So können Sie und ich auch sicher sein: wir sind nicht allein. Jesus, hält alles in der Hand, auch wenn es manchmal nicht so scheint. Er ist da. Er hat schon alles besiegt, was uns besiegen möchte. Durch diesen <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Friede/6" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Frieden</a> kann ich beruhigt leben, denn ich weiß, vor Jesus ist nichts verborgen. Er sagt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ihr braucht euch nicht zu fürchten: Ich habe die Welt besiegt.“</strong> Wie dankbar bin ich, dass Jesus meine kleine Welt und meine Sorgen kennt und sich darum kümmert.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr Infos zum Buch Johannes:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/JwwzKyfkoTw" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/JwwzKyfkoTw" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/JwwzKyfkoTw" title="Buchvideo: Johannes Kap. 13-21" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Johannes Kap. 13-21</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Tobias Vögele</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17172456.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Tobias Vögele]]></author>
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      <pubDate>Sat, 27 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Vorbildliche Dankbarkeit]]></title>
      <guid>https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/vorbildliche-dankbarkeit/73-7997</guid>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 17,15 – ausgelegt von Tobias Vögele. (Autor: Tobias Vögele)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 17,15 – ausgelegt von Tobias Vögele. (Autor: Tobias Vögele)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 17,15 – ausgelegt von Tobias Vögele. (Autor: Tobias Vögele)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was für eine Geschichte. Jesus begegnet auf der Reise von Galiläa nach Judäa zehn aussätzigen Männern aus Samarien. Für einen Juden war es nicht üblich, mit Samaritanern zusammenzukommen. Normalerweise gingen sie einen weiten Bogen um Samarien, um ihnen bloß nicht zu begegnen. Doch Jesus machte es anders. Er ging direkt durch Samaria, wählte absichtlich die schnellste Route und nahm Begegnungen mit ihnen in Kauf.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Schon in den Versen zuvor gibt es einige Konflikte, die deutlich machen: Zwischen den Juden und den Samaritanern gibt es keine wirkliche Sympathie. Nun kommt Jesus in ein Dorf, und schon von Weitem sehen ihn die Aussätzigen. Unter Aussatz zu leiden, bedeutete, von der Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden. Die Kranken mussten „unrein, unrein“ vor sich herrufen, damit jeder wusste: Von denen sollte ich mich fernhalten. Die zehn bitten Jesus um sein Erbarmen und hoffen, dass er sie heilt. Wie reagiert Jesus, was steht im Evangelium: „Als Jesus sie sah, sprach er zu ihnen: „Geht hin, und zeigt euch den Priestern!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus ist ganz klar ein Mann der einfachen Kommunikation. Aber vielleicht hat er es nicht richtig gesehen … SIE SIND DOCH AUSSÄTZIG! Sie können nicht einfach so ins Dorf rennen, denn sie sind Ausgestoßene. Jedoch wissen sie, dass Jesus nicht einfach nur ein Mensch ist. Bei ihm gibt es echte Heilung. So laufen sie los, denn sie haben den Glauben, dass Jesus sie heilen kann. Auf dem Weg bemerken sie es. Da verändert sich etwas, der Aussatz ist fort. Nun können sie wieder an der Gesellschaft teilnehmen, zu ihren Familien zurückkehren und das Leben genießen. Was genau die Männer in diesem Moment fühlen, darüber spricht die Bibel leider nicht. Doch es wäre echt spannend gewesen, sie dabei zu beobachten, wenn sie erkennen, dass Jesus wirklich sie geheilt hat. Alle zehn Männer wurden geheilt, noch ehe sie bei den Priestern ankamen. Doch nur einer kommt zu Jesus zurück, preisend und lobend, denn Jesus hat ihn geheilt. So steht es im im Lukasevangelium, Kapitel 17,15. Jesus hat ihm sein Leben und seine Menschlichkeit wieder gegeben. All die Lebensqualität, die er vorher hatte, hat er durch Jesus wiederbekommen. Er darf noch einmal ganz von vorne anfangen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Geschichte stimmt mich oft nachdenklich. Wir erfahren leider nicht mehr wirklich, was aus diesem Mann geworden ist oder wie es für ihn danach weiterging. In den Versen danach spricht Jesus die Entscheidung der anderen neun Männer an. Wo sind sie? Sind sie nicht dankbar, dass sie wieder gesund sind? „Dein Glaube hat dich gerettet.“ Das sind die Worte die Jesus als letztes zu diesem Mann spricht. Ich erkenne mich leider eher in den neun Männern wieder als in dem einen Mann, der zurückkehrt. Wie oft bete ich, Jesus erhört mich, und so lebe ich einfach weiter. Natürlich bin ich glücklich, dass mein Gebet erhört wurde, aber ich denke zu selten zuerst an Jesus, bevor ich mein Leben wieder genieße. Dieser eine Mann gibt mir so viel zum Nachdenken. Er könnte alles tun, doch er kommt zu allererst zu dem, dem er diese zweite Chance verdankt, zu Jesus Christus. Daran möchte ich mir ein Beispiel nehmen. Wenn Jesus mich heilt oder sich in seiner Gnade zu mir wendet, dann möchte ich zu allererst ihn loben und preisen für das, was er mir gibt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr Infos zum Lukasevangelium:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/w5A64cBbyf0" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/w5A64cBbyf0" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/w5A64cBbyf0" title="Buchvideo: Lukas Kap. 10-24" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Lukas Kap. 10-24</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Tobias Vögele</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17171599.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Tobias Vögele]]></author>
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      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Eine Investition in die Zukunft]]></title>
      <guid>https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/eine-investition-in-die-zukunft/73-7996</guid>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Amos 4,13 – ausgelegt von Martin Hüfken. (Autor: Pfarrer Martin Hüfken)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Amos 4,13 – ausgelegt von Martin Hüfken. (Autor: Pfarrer Martin Hüfken)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Amos 4,13 – ausgelegt von Martin Hüfken. (Autor: Pfarrer Martin Hüfken)]]></itunes:summary>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Amos? Wer ist Amos? Er hat keine priesterliche Bildung, keine angesehene Herkunft. Amos ist Hirte und Maulbeerfeigenzüchter. Im weitesten Sinne Landwirt. Immerhin, ein Mann mit Laienkompetenz. Gott hat ihn berufen. Das ist seine geistliche Fachexpertise. So einen also beruft Gott zu seinem Boten, staune ich? Sein Auftrag kommt mir nicht grad leicht vor. Aber geistliche Vollmacht und Gotteserkenntnis sind eben nicht an Bildung oder Adel gebunden. Amos soll dem Volk Israel verkünden: Wenn ihr Gott begegnet (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Amos4%2C12" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Amos 4,12</a>), denkt daran, was für einen Namen er hat. Gott hat einen Namen. Er heißt: Herr, Gott Zebaoth. Das bedeutet: Herr der Heerscharen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Lukasevangelium, im Neuen Testament der Bibel, erinnere ich mich an die Menge der himmlischen Heerscharen. Da waren auf einmal sooo viele Engel in der Geburtsgeschichte von Jesus. Die lobten Gott. Im Matthäusevangelium werden auch himmlische Heerscharen erwähnt. Dort ist es die Leidensgeschichte von Jesus. Er redet von mehr als 12 Legionen Boten Gottes. Das wären nach damaliger Zählung im römischen Militär: 72.000 Engel! Im Garten Gethsemane wären die aber nicht zum Lobgesang, sondern zum Kampf bestellt gewesen. Damit mir klar wird, was das symbolisch für eine unheimliche Macht ist, lese ich in 2. Buch der Könige, Kapitel 19, Vers 35 nach. Ein einziger Engel besiegte in einer Nacht 185.000 Soldaten! Ich rechne nach, was 72.000 solcher Engel für einen Sieg erringen würden!  Wow! - Gott ist der Herr der Heerscharen, Herr Zebaoth ist sein Name. Wenn Amos Gott beschreibt, geht es aber nicht nur um Kampfesmacht. Er beschreibt Gott, der ihn berufen hat, mit fünf anderen Details<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">. 1.</strong> Er ist der, der die Berge formte<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">. 2.</strong> Er ist der, der den Wind schuf. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">3.</strong> Er ist der, der die Gedanken kennt. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">4.</strong> Er ist der, der den Wolken die Richtung zeigt. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">5.</strong> Er ist der, dem die Höhen der Erde, bestenfalls als Fußschemel dienen könnten. Gott wird als: Schöpfer, Weltenlenker, Gedankenkenner und Regierungsinhaber beschrieben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Während ich das alles überlege, frage ich mich: Wenn Gott so ist, warum zeigt er so wenig seine Macht? Oder bin ich nicht imstande, sie zu erkennen? Flehend wende ich mich diesem Gott zu. Ich hätte so sehr gern, dass die weltweite Respektlosigkeit vor Mensch und Umwelt ein Ende fände. Stattdessen wünschte ich, dass die Liebe zum Menschsein, die Ehrfurcht vor der Schöpfung und die Anbetung Gottes sich ausweiten mögen. Ermutigung für meinen Glaubensweg heute, will ich aus der Hoffnung schöpfen. Im letzten Buch der Bibel, lese ich, dass Gott, aller Gottlosigkeit und allen Widersachern zum Trotz, König der Welt bleibt. Er behält das letzte Wort. Ihm zu vertrauen, in seinem Willen zu leben, ist meine Investition in die Zukunft. Sein Reich ist nicht von Menschen gemacht und wird auch nicht an menschlicher Macht zu Grunde gehen. Ich will lernen, mehr auf ihn zu hören und mutiger ihm folgen. Wenn ich ihm begegne, lerne ich zu dem aufzusehen, der höher ist als ich. Das hilft mir, meine Begrenztheiten zu bejahen und seine Möglichkeiten zu bestaunen. Halleluja.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr Infos zum Buch Amos:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/rn3PpM2pnog" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/rn3PpM2pnog" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/rn3PpM2pnog" title="Buchvideo: Amos" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Amos</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Martin Hüfken</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17170479.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Martin Hüfken]]></author>
      <itunes:duration>00:04:56</itunes:duration>
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      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ein Gott, der hilft]]></title>
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      <link>https://feedpress.me/link/19269/17169270/73-7995</link>
      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 79,9 – ausgelegt von Martin Hüfken. (Autor: Pfarrer Martin Hüfken)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 79,9 – ausgelegt von Martin Hüfken. (Autor: Pfarrer Martin Hüfken)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 79,9 – ausgelegt von Martin Hüfken. (Autor: Pfarrer Martin Hüfken)]]></itunes:summary>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da traut jemand Gott eine Menge zu! Asaf, der als Verfasser dieses Psalms genannt wird, durchlebt mit dem Volk, zu dem er gehört, eine sinnzerstörende Krise. Es ist das Jahr 586 v. Christus. Jerusalem, die Heilige Stadt auf dem Berg Zion, ist zerstört. Der Tempel ist durch die Soldaten Nebukadnezars entweiht und in Trümmern. (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm79%2C1" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 79,1</a>) Im Psalm wird geschildert, dass auf den Straßen Leichen lagen. Niemand konnte sie mehr bestatten. Mit Grauen musste mit angesehen werden, wie Raubvögel und wilde Tiere sich darüber hermachen. (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm79%2C2" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 79, 2</a>) Die nationale Ehre, das Ansehen des jüdischen Volkes, seine Würde, seine Freiheit - eine Lachnummer für seine Feinde. Eine wirklich nationale Notlage.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Im 2. Buch der Könige kann ich in der Bibel über die innere Lage und äußeren Umstände ausführlicher nachlesen. Ich finde, es gehört eine Menge Gottvertrauen dazu, um in so aussichtsloser Situation zu beten. „Gott, du bist doch unser Helfer, hilf uns.“  Würde ich dazu den Mut haben? Würde ich mich nicht eher an der verzweifelten Frage aufreiben: Warum hat Gott das zugelassen? Gut, solche Fragen haben sich Asaf und seine Mitmenschen sicher auch gestellt. Dennoch lese ich zwischen den Zeilen des Psalms 79 nicht den Zweifel als Grundton, sondern die <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Hoffnung/17" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Hoffnung</a>. Mit seinem Hilferuf richtet Asaf einen dringenden Appell an Gott: Es geht doch um deinen Namen! Und als ob er die Dringlichkeit unterstreichen will, nennt Asaf seine Bitte zweimal mit ausdrücklichem Hinweis auf Gottes Namen. Da frage ich mich, was für einen Namen wird Asaf gemeint haben. Ja, Gott hat einen Namen. Wenn ich den Ausdruck höre, dass jemand einen Namen hat, verbinde ich damit Rang und Ansehen. Genauso höre ich es aus dem Klagelied des Asaf auch heraus. Geht es Asaf nicht zuerst um Hilfe für sein Volk, sondern um Gottes Ansehen, dessen guten Ruf? Ist für Asaf beides so untrennbar verbunden? Im <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm79%2C9" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 79,9</a> werde ich zweimal an den Namen Gottes erinnert. Da fällt mir ein, dass es auch zwei Arten von Gottesnamen in den Schriften des Alten Testamentes gibt. Zum einen, Namen, die Menschen Gott zugeschrieben haben. Z. B: Du bist ein Gott, der mich sieht (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose16%2C13" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Mose 16,13</a>), Du bist der Gott meines Heils. (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm18%2C47" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 18,47</a>), Du Gott, bist unser Vater und Erlöser (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja63%2C16" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jesaja 63,16</a>). Zum anderen gibt es Namen, mit denen Gott sich selbst vorgestellt hat. Z. B: Ich bin Gott, der Allmächtige (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose17%2C1" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Mose 17,1</a>) Ich bin, der ich bin, das ist mein Name (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Mose3%2C14" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Mose 3,14</a>) Ich bin der Herr, dein Gott, dein Arzt. (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Mose15%2C26" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Mose 15,26</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Für mich gibt das einen Sinnzusammenhang. Gott hat eine Bedeutung für mich dadurch, wie er selbst sich mir zeigt, und auch darin eine Bedeutung, wie andere Gläubige ihn erfahren. Der Losungstext der Herrnhuter Brüdergemeine des heutigen Tages macht mir bewusst, wie tief beides miteinander verwoben ist. Den Glaubensmut, der trotz erschütternder Umstände, sich Gott zuwendet, will ich mir zum Vorbild nehmen. Zwei Aspekte werden mir dabei wichtig. Da höre ich im Hilferuf die Bitte zur Errettung aus tiefster Not und die Bitte, um Hilfe aus geistlicher Not. Es geht nicht nur darum, dass sich meine äußeren Umstände bessern, sondern auch um den tiefen Schaden, den meine Seele erlitten hat. Jesus hat das sinngemäß so ausgedrückt: Was wäre das am Ende für ein Gewinn, wenn du die ganze Welt gewonnen hättest, aber dich selbst verloren hast?  Ich möchte lernen, Gott darin zu vertrauen, dass er in meinen innersten Nöten und für meine äußeren Bedrängnisse, immer der beste Helfer ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr Infos zum Buch der Psalmen:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" title="Buchvideo: Psalmen" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Psalmen</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Martin Hüfken</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17169270.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Martin Hüfken]]></author>
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      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie Gold im Gestein]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hesekiel 36,29 – ausgelegt von Eleni Stambke. (Autor: Eleni Stambke)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Hesekiel 36,29 – ausgelegt von Eleni Stambke. (Autor: Eleni Stambke)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Hesekiel 36,29 – ausgelegt von Eleni Stambke. (Autor: Eleni Stambke)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn ich an das Finden von Gold denke, dann habe ich oft das Bild von Menschen bei der Goldsuche vor Augen. Sie stehen am Ufer eines Flusses mit hochgekrempelten Hosenbeinen, tauchen Goldwaschpfannen ins Wasser und schwenken sie geschickt. Wenn sie Glück haben, finden sie am Boden der Pfanne zwischen dem Sand ein paar Goldstückchen. Doch so ein Stück fertiges Gold zu finden, ist eher selten. Denn Gold kommt meist im Gestein vor, in Form von Goldstaub, und wird in einem sehr aufwendigen Verfahren gewonnen, durch Waschen, Schmelzen und Raffinieren. Bis alle Verunreinigungen entfernt sind und am Ende reines, kostbares Gold zurückbleibt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Daran denke ich, wenn ich <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Hesekiel36%2C29" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Hesekiel 36, 29</a> lese, was Gott seinem Volk ausrichten lässt: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Ich will euch von all eurer Unreinheit erlösen.“</strong> Ich stelle mir den langen und besonderen Prozess vor, den das Gold durchläuft, bis es seine reine, leuchtende Schönheit erreicht. Ein ausdrucksstarkes Bild für Gottes Wirken im Herzen und Leben von Menschen, die zu ihm gehören.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In den Versen davor wird es konkreter. Gott wird sein Volk von allem Unreinen waschen und alle ihre falschen Götter entfernen. All das, was sie daran hindert, den Herrn mit ihrem Leben zu ehren und seinen Willen zu tun. Gott wird denen, die ihm gehören, einen neuen Geist und ein neues Herz geben, sodass sie nach seinem Willen leben können. Er selbst beginnt den Prozess der Reinigung und Veränderung in einem Menschen, indem er aus ihm einen <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">neuen</em> Menschen macht. Mit einem neuen Geist und einem neuen Herzen. Mit einer neuen Denkweise und mit neuen Wünschen, Prioritäten und Zielen, die im Einklang mit Gottes Willen stehen. Und während der Prozess der Erneuerung weitergeht, <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">erlöst</em> Gott die Seinen, wie es im Vers heißt, nach und nach von aller Unreinheit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Erl%C3%B6sung/173" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Erlösen</em></a></strong> ist ein starkes Wort. Es geht tiefer als reinigen. Es bedeutet Ketten zu sprengen, von Bindungen und Abhängigkeiten zu befreien, die das Leben belasten und manchmal zerstören. Damit ein neues Leben entstehen kann, ein Leben mit Gott, unter seiner Führung, in seiner Fürsorge und durch seine Kraft. Das kann Gott tun!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Reinigungsprozess, den das Gold im Gestein durchläuft, bis es seine endgültige reine und leuchtende Form erreicht, ist für mich ein sehr lebendiges Bild, für den neuen Menschen, den Gott in mir schaffen will. Gott arbeitet an mir. Er will mich formen, reinigen und verwandeln, nach dem Bild, dem Vorbild seines Sohnes, Jesus Christus. Sodass ich ihm immer ähnlicher werde, im Wesen und Charakter. Bis ich am Ende, wie das Gold, eine reine, vollendete Gestalt annehme, die Jesus widerspiegelt und sein reines und vollkommenes Licht reflektiert. Das klingt vielleicht etwas gewagt. Aber Johannes schreibt: Gottes Kinder, die, die an seinen Sohn glauben und ihn als Herrn in ihrem Leben anerkennen, werden ihn einmal sehen, wie er wirklich ist. Und dann werden sie ihm gleich sein. Das sind die herrlichen Aussichten, das ist die wunderbare Verheißung, die Gott bereithält für die, die ihm gehören.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und wie so oft in der Bibel, wird mir auch hier deutlich, dass es nicht nur um mich als Einzelperson geht, sondern dass Gott die Seinen immer auch als Ganzes im Blick hat. Als eine Gemeinschaft, die zusammenhält und zusammenwächst. Das sollte ich auch!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Ich will <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">euch</em> von all eurer Unreinheit erlösen“, sagt Gott hier im Buch Hesekiel. Während er an mir und in mir arbeitet, mich reinigt und gestaltet, bin ich nicht allein. Ich bin mit vielen anderen auf diesem Weg. Wir achten aufeinander und stützen uns gegenseitig. Bis wir alle einmal am Ziel sind und in der Hand unseres Herrn wie reines, kostbares Gold leuchten. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr Infos zum Buch Hesekiel:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/2gxebq-PTCg" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/2gxebq-PTCg" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/2gxebq-PTCg" title="Buchvideo: Hesekiel Teil 2" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Hesekiel Teil 2</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Eleni Stambke</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17168473.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Eleni Stambke]]></author>
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      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[In dieser (Klammer)-Zeit]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 111,3 – ausgelegt von Eleni Stambke. (Autor: Eleni Stambke)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 111,3 – ausgelegt von Eleni Stambke. (Autor: Eleni Stambke)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 111,3 – ausgelegt von Eleni Stambke. (Autor: Eleni Stambke)]]></itunes:summary>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Herrlichkeit, Pracht und Gerechtigkeit bringt der Sänger im <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm111" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 111</a>, Vers 3, in Verbindung mit Gott und seinem Tun<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">. „Was der HERR tut, das ist herrlich und prächtig, und seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich.“</strong> Kann ich es auch so sagen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn ich in der Bibel vom Anfang dieser Welt lese, wenn ich all das betrachte, was Gott geschaffen hat, dann sehe ich seine Präzision und Genialität, seine Macht und Weisheit. Alles war voll Herrlichkeit und Pracht. Gerechtigkeit war auch da, als alles noch perfekt und ausgeglichen war, als noch Ordnung herrschte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Herrlichkeit, Pracht und Gerechtigkeit sehe ich auch, wenn ich Gottes Gedanken und Pläne über das Ende lese, das eigentlich ein neuer Beginn sein wird. Gott wird jede Unordnung und jedes Chaos endgültig vertreiben und alles wieder neu und perfekt machen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und dazwischen? Zwischen dem überwältigenden Anfang und dem verheißungsvollen Ende, da ist eine Zeitklammer, in der viel Unrecht, Unordnung und Leid auf der Welt entstanden ist. Kann ich trotzdem erkennen und bezeugen: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Was der HERR tut, das ist herrlich und prächtig, und seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich.“</strong>?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, das kann ich, wenn ich mir fest vor Augen halte, dass diese Zeit eben nur eine Klammer ist, die Gott einmal zumachen wird. Und damit werden auch Unrecht, Unordnung und Leid endgültig vernichtet. Das ist für mich ein tröstlicher Gedanke auch in meinen persönlichen schwierigen Klammer-Zeiten.  Denn irgendwann gehen auch sie zu.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch auch während die Welt sich noch in dieser Klammer-Zeit befindet, ist es möglich, Gottes wunderbares Tun und seine Gerechtigkeit zu erkennen und zu preisen, wie <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm111" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 111</a> zeigt. Dieses Loblied wurde auch in dieser Zwischenzeit der Weltgeschichte geschrieben, trotz Unrecht, Unordnung und Leid. Mein Blick wird hier umgelenkt, besser, richtig gelenkt auf Gottes Taten, seine Macht, seine Treue, seine Wahrhaftigkeit, seinen Schutz und seine Fürsorge, für die, die ihm gehören. Und auch auf seine Gerechtigkeit, die ewig bleibt, trotz Unrecht und Ungleichheit auf dieser Welt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich denke an eine viel höhere Gerechtigkeit, eine andere, als wir Menschen sie wahrnehmen. Sie umfasst Bereiche und reicht in Dimensionen, die Menschen nicht sofort sehen, oder nachvollziehen können. Von dieser Gerechtigkeit spricht Paulus, zum Beispiel im Philipperbrief. Er sagt, dass er keine eigene Gerechtigkeit hat, sondern nur die Gerechtigkeit, die aus Gott kommt, aufgrund des Glaubens an Jesus Christus. Da wird mir klar, wie anders Gottes Gerechtigkeit ist. Gott zeigt mir seine Gerechtigkeit, indem er mich mit sich versöhnt, durch den Glauben an Jesus Christus. Als Jesus am Kreuz starb, bezahlte er für meine Schuld. Für meine Fehler, meinen Egoismus, meinen Ungehorsam und meine Unreinheit. Gott glich meine Schuld selbst aus, weil ich es niemals könnte. Das ist Gottes Gerechtigkeit. Verblüffend, erstaunlich, unbegreiflich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Weltgeschichte befindet sich noch in einer Zwischenzeit, in einer Klammer, in der vieles falsch und ungerecht ist. Gottes wunderbares Tun und seine Gerechtigkeit zu erkennen und zu preisen, wie in diesem Psalm, ist nicht immer leicht. Es erfordert einen genaueren Blick und Glauben. Aber diese Klammer-Zeit wird einmal zu Ende gehen, wenn Gott seine Zusage erfüllt, und Jesus Christus wiederkommt. Er wird einen neuen Anfang schaffen, eine neue Wirklichkeit. Und all die, die in dieser Welt ihr Vertrauen auf Jesus gesetzt und seine Vergebung angenommen haben, werden eine ewige Zukunft erleben. In einer neuen, herrlichen und vollkommen gerechten Welt. Wenn Glauben zum Schauen wird, werden alle klarsehen und bekennen: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Was der HERR tut, das ist herrlich und prächtig, und seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich.</strong></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Eleni Stambke</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17167738.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Eleni Stambke]]></author>
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      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Sehnsucht nach Gemeinschaft]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Ruth 1,16 – ausgelegt von David Israel. (Autor: David Israel)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Ruth 1,16 – ausgelegt von David Israel. (Autor: David Israel)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Ruth 1,16 – ausgelegt von David Israel. (Autor: David Israel)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei“ – das lese ich ganz am Anfang der Bibel. Gott hat den Menschen geschaffen und dazu bestimmt, mit anderen Menschen zusammen zu sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, die Menschen sind auch ganz verschieden geschaffen und leben mit einem ganz unterschiedlich großen Bedürfnis nach Gemeinschaft oder Gesellschaft. Aber selbst der größte Eigenbrötler kann doch nicht ohne andere Menschen leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.“ Es ist kostbar, eine Familie zu haben. Es ist kostbar, einen Ehepartner zu haben. Und es ist kostbar, einen guten Freund oder Gefährten zu haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch in den vielen Geschichten der Bibel lese ich davon, wie wertvoll es für viele verschiedene Menschen ist, jemanden zu haben, der einen begleitet. Manchmal eine Zeitlang, manchmal ein Leben lang.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine ganz besondere Verbindung haben die beiden Frauen Ruth und Noomi zueinander. Noomi ist eine Frau aus Bethlehem, die mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen während einer Hungersnot nach Moab gezogen ist. Dort heiraten die beiden Söhne.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Einige Zeit später stirbt Noomis Mann und dann auch ihre beiden Söhne. Nun ist sie mit ihren beiden Schwiegertöchtern allein. Sie beschließt, in ihre Heimat nach Bethlehem zurückzukehren. Ihre beiden Schwiegertöchter gehen mit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Unterwegs redet Noomi den beiden zu, doch umzukehren, in ihrer Heimat zu bleiben, wieder zu heiraten und eine neue Familie zu gründen. Die eine, Orpa, kehrt tatsächlich um. Die andere aber, Ruth, sagt zu Noomi: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Bedränge mich nicht, dass ich dich verlassen und von dir umkehren sollte. Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was für eine bewegende Aussage. Ruth will Noomi nicht von der Seite weichen. Sie hat Noomi nicht nur als ihre Schwiegermutter liebgewonnen, sondern als eine Gefährtin fürs Leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und mehr noch: sie hat ihren Glauben, ihren Gott kennengelernt. Und so wie sie bei Noomi bleiben will, will sie auch bei Gott bleiben, den sie durch ihre Schwiegermutter kennengelernt hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.“ Der Mensch ist zur Gemeinschaft mit anderen bestimmt. Aber mehr noch: Es ist auch nicht gut, wenn der Mensch ohne Gott lebt. Der Mensch ist eben auch zur Gemeinschaft mit Gott bestimmt. Denn ich lese auch auf den ersten Seiten der Bibel, dass der Mensch als Gottes Gegenüber geschaffen ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ruth hat mit Noomi einen ganz besonderen Menschen kennengelernt, den sie nicht verlassen möchte. Und außerdem hat sie durch Noomi Gott kennengelernt, bei dem sie bleiben möchte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie kostbar ist das, wenn man so einen Gefährten hat! Ich bin dankbar für viele Weggefährten, die ich in meinem Leben habe und hatte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und ich bin dankbar, dass ich dadurch auch den Glauben an Gott kennengelernt habe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir haben nicht alle das Glück, einen so vertrauten Menschen und treuen Weggefährten wie Ruth zu haben. Aber wir haben alle das große Glück, einen großen Gott zu haben, zu dem wir kommen dürfen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mancher lernt Gott durch einen anderen Menschen kennen, so wie Ruth. Und mancher lernt ihn durch besondere Lebensumstände kennen oder auf ganz anderen Wegen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auf welchem Weg auch immer: es ist ein großer Schatz, Gott zu kennen, mit ihm zu leben und bei ihm zu Hause zu sein!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: David Israel</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[David Israel]]></author>
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      <pubDate>Sun, 21 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Gute Entscheidungen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 143,10 – ausgelegt von David Israel. (Autor: David Israel)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 143,10 – ausgelegt von David Israel. (Autor: David Israel)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 143,10 – ausgelegt von David Israel. (Autor: David Israel)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir leben in einer sehr komplexen Welt. Es ist schwierig, nein unmöglich, den Überblick über alle Dinge zu haben. Schon gar nicht über das ganze Weltgeschehen. Aber auch alle Dinge zu überblicken, die unser eigenes Leben betreffen, ist gar nicht so einfach.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir leben hier in Deutschland in einem freien Land. So viele Dinge können wir einfach ganz frei entscheiden. Das ist ein hohes Gut, ein großer Schatz, für den wir dankbar sein können.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber dieser Schatz bringt auch manche Herausforderung mit sich: wenn ich so viele Möglichkeiten habe, woher soll ich wissen, was für mich der richtige Weg ist?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Viele junge Menschen fragen sich beispielsweise am Ende ihrer Schulzeit: was soll ich denn jetzt machen? Welcher Weg, welcher Job ist der richtige für mich?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie gut, wenn es dann Menschen gibt, die man fragen kann. Menschen, die mich gut kennen und denen ich vertraue. Dann kann ich fragen: „Was würdest du an meiner Stelle tun? Was kannst du mir raten?“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber klar, auch liebe Menschen kennen uns nicht bis ins kleinste Detail. Auch liebe Menschen können unsere Zukunft noch nicht vorhersehen und daher kann ein gutgemeinter Ratschlag sich schon auch einmal als Fehleinschätzung entpuppen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich bräuchte jemanden, der mich ganz genau kennt! Ich bräuchte jemanden, der mich noch besser kennt, als ich mich selber kenne. Und es wäre großartig, wenn es jemanden gäbe, der auch schon eine Ahnung von meiner Zukunft hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gibt es ja aber leider nicht… Gibt’s nicht? Gibt’s doch! In der Bibel lese ich in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm143" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 143</a>, wie König David sich an Gott wendet. David erkennt im Rückblick, dass viele seiner Wege und Entscheidungen nicht gut gewesen sind. Und nun lese ich in Vers 10, dass er zu Gott sagt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist mein Gott; dein guter Geist führe mich auf ebner Bahn.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In diesem Psalm legt König David Gott alle seine bisher nicht so guten Wege hin und bittet ihn nun um Hilfe: Zeig du mir bitte einen guten, den richtigen Weg!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott ist immer derselbe. So wie König David dürfen auch wir heute mit Gott reden und ihm alles sagen. Ich darf ihm alles sagen, was gut gelaufen ist und worüber ich mich freue. Und ich darf ihm auch alles sagen, was schiefgegangen ist oder wo ich falsche Entscheidungen getroffen habe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und: ich darf ihn bitten, mir einen guten Weg zu zeigen!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">David wusste, dass Gott als der Schöpfer allen Lebens auch ihn geschaffen hat und ihn daher besser kennt als er sich selbst. Und er wusste, dass Gott der Herr über alle Zeiten ist – er kennt auch schon die Zukunft. Deswegen kann es gar keinen besseren Ratgeber geben als den lebendigen Gott!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es scheint fast so, als ob König David sich daran nun wieder erinnert und bedauert, dass er so viele Entscheidungen selbst getroffen hat, ohne Gott vorher um Rat zu fragen. Nun möchte er es anders machen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich will mir König David zum Vorbild nehmen. Bei den großen und auch bei den kleinen Entscheidungen meines Lebens möchte ich weiterhin meinen Verstand gebrauchen, auch weiterhin liebe Menschen um Rat fragen, aber vor allem möchte ich Gott um Hilfe bitten!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Denn ich glaube ganz fest: Gott ist der beste Ratgeber für mich. Aber nicht nur für mich, bestimmt auch für Sie! Probieren Sie es doch einmal aus!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: David Israel</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[David Israel]]></author>
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      <pubDate>Sat, 20 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[In Verbindung bleiben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 15,4 – ausgelegt von Michael Sarembe. (Autor: Pfarrer Michael Sarembe)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 15,4 – ausgelegt von Michael Sarembe. (Autor: Pfarrer Michael Sarembe)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Galiläa, das Bergland um Jerusalem, Hebron, Samaria, die Sharon-Ebene, das Karmelgebirge, Gaza und vereinzelt sogar die Negev-Wüste - all diese Regionen waren zur Zeit Jesu durch etwas Besonderes miteinander verbunden: In all diesen Regionen wurde Wein angebaut und teilweise auch exportiert. Der Wein gehörte zum Alltag in Israel, er war Ausdruck von Lebensfreude und Lebensqualität, und man musste in diesen Regionen nicht weit gehen, um einen Weinstock zu Gesicht zu bekommen. Und jetzt redet Jesus seinen Jüngern gegenüber davon, dass er der Weinstock sei. Er erklärt ihnen, dass ihre Beziehung zu ihm wie die einer Rebe zum Weinstock ist. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an mir bleibt.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Heute würde Jesus vielleicht sagen: Bleibt mit mir in Verbindung. Denn eine LED-Leuchte funktioniert nur, wenn sie mit dem Stromnetz in Verbindung ist. Das wäre heute vielleicht naheliegend. Damals war es der Wein. Wichtig aber ist die Botschaft: Bleibt mit mir in Verbindung! Lasst euch nicht einreden, dass ihr echtes Leben woanders bekommen könntet. Lass euch nicht einreden, dass es nicht so wichtig sein könnte, ob ihr mit mir in Verbindung seid oder nicht. Jesus sagt: Was dein Leben reich und fruchtbar macht, ist die Verbindung mit mir!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich bin als Pfarrer oft auf Friedhöfen und halte Beerdigungen. Und dort schmilzt unser Leben sehr schnell auf das zusammen, was wirklich wichtig ist. Etwa auf die Frage: Was würden Menschen an meiner Beerdigung über mich sagen? Oder biblisch ausgedrückt: Was ist die Frucht meines Lebens? Jesus sagt: Sei und bleibe mit mir in Verbindung, dann wirst du es herausfinden! Ja noch mehr, dann wird wie in einem natürlichen Prozess Frucht aus deinem Leben hervorgehen. Es werden Dinge geschehen, Begegnungen passieren, die deinem Leben einen außerordentlichen Wert verleihen! Das Leben der Menschen, die mit Jesus in Verbindung sind, wird am Ende wie ein guter Wein sein, den der große Winzer prüft und mit der Zunge schnalzt - ein guter Tropfen! Und der Schlüssel dazu? Keine menschliche Leistung; nur ein Mensch, der sich danach sehnt, mit Jesus in Verbindung zu sein! Und das können wir ihm sagen mit den Worten, die wir im Herzen haben. Und wenn wir die Bibel aufschlagen, können wir erwarten, dass Jesus seinen Anteil zu unserem Wachstum beitragen wird. Er wird uns Worte geben, von denen unsere Seele leben kann. Eben, weil er der Weinstock ist und wir die Reben. Wenn Sie heute die Möglichkeit dazu haben, dann machen sie einen Spaziergang in einem Weinberg und danken Sie Jesus für das Wunder der Beziehung zu ihm!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr Informationen zum Buch Johannes:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/JwwzKyfkoTw" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/JwwzKyfkoTw" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/JwwzKyfkoTw" title="Buchvideo: Johannes Kap. 13-21" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Johannes Kap. 13-21</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Michael Sarembe</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17166091.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Michael Sarembe]]></author>
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      <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Eine Riesin des Glaubens]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 12,44 – ausgelegt von Michael Sarembe. (Autor: Pfarrer Michael Sarembe)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 12,44 – ausgelegt von Michael Sarembe. (Autor: Pfarrer Michael Sarembe)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 12,44 – ausgelegt von Michael Sarembe. (Autor: Pfarrer Michael Sarembe)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein Freund von mir hat mich neulich eine Runde in seiner Mercedes G-Klasse drehen lassen. Das ist ein hochbeiniges kastenförmiges Fahrzeug, gebaut fürs Gelände. Es war großartig; für mich jedenfalls. Ich habe das genossen. Als wir uns verabschiedeten, sagte er mit einem Lächeln im Gesicht: „So, das war jetzt meine gute Tat für heute!“ Mir hat er auf jeden Fall eine Freude bereitet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In der Zeit Jesu war das Suchen nach guten Taten allgegenwärtig. Das moderne Motto „Tue Gutes und rede darüber“ wurde schon damals beherzigt. Im Tempel in Jerusalem etwa. Dort gab es mehrere trichterförmige metallene Opferkästen, die an der Wand des Tempels im so genannten Vorhof der Frauen angebracht waren. Dort konnten jüdische Männer und Frauen ihre Opfergaben einlegen. Und wenn die Gabe besonders hoch war, wurde sie sogar mit einem Fanfarenstoß gewürdigt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hier hielt sich Jesus mit seinen Jüngern auf. Er beobachtete das Geschehen an den Opferkästen. Eine Frau in ärmlicher Kleidung fiel ihm ins Auge. Zwei kleine Kupfermünzen legte sie hinein. Sie waren so dünn und leicht, dass sie kaum nach unten rutschten. Kein Fanfarenstoß, keine öffentliche Aufmerksamkeit. Nur eine arme, einsame Frau, die ihrem Glauben durch ihre klitzekleine Gabe Ausdruck verleiht. Und dann hat Jesus das für seine Jünger kommentiert. Er hat gesagt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Die Witwe hat von ihrer Armut ihre ganze Habe eingelegt, alles, was sie zum Leben hatte.“ </strong>Und er behauptete dann sogar noch, sie habe mehr eingelegt als alle anderen - was objektiv nicht stimmte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hat Jesus denn gelogen? Jesus ging es nicht um den objektiven Geldwert. Ihm ging es um den Herzenswert. Diese Witwe brachte durch ihr Opfer zum Ausdruck, was ihr wirklich wichtig war: Ihr ganz persönliches Vertrauen in Gott. Ihre Hingabe an Gott. Sie hat das praktiziert, was alte und neue Anbetungslieder behaupten: Ich geb dir mein Leben; ich vertraue dir; ich lege alles vor dich hin… Wenn die Frau jetzt durch die Stadt zurück zu ihrem Zuhause gehen würde, hätte sie nichts, um sich an den Marktständen, an denen sie vorbeikam, etwas zu essen zu kaufen. Der Magen würde ihr knurren. Und Jesus lobt sie und das, was sie getan hat, ausdrücklich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Von der Reaktion der Jünger berichtet uns der Evangelist Markus nichts. Vielleicht gab es nichts zu berichten. Vielleicht haben sie sich nur innerlich verneigt vor einer unscheinbaren Frau, die in Wahrheit eine Riesin war, eine Riesin des Glaubens. Es kann sein, dass die Jünger den restlichen Tag über eher schweigsam waren, und umgetrieben von einer schweren Frage: Was ist mir mein Glaube wert? Wie zeige ich Gott mein Vertrauen? Wie groß ist mein Vertrauen in meinen Gott wirklich? Was Jesus uns hier mitgibt, ist sperrig, fordert uns heraus und stellt jedes allzu schnell gesprochene oder gesungene Bekenntnis in Frage. Aber das ist gut so. Denn wie anders sollen wir die Erfahrung machen, dass Gott uns durch unser Leben trägt?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr Infos zum Buch Markus:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/If-fs-dl84o" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/If-fs-dl84o" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/If-fs-dl84o" title="Buchvideo: Markus" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Markus</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Michael Sarembe</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17162252.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Michael Sarembe]]></author>
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      <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Beten und Tun]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Kolosser 4,3-4 – ausgelegt von Rainer Kunick. (Autor: Superintendent i. R. Rainer Kunick)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Kolosser 4,3-4 – ausgelegt von Rainer Kunick. (Autor: Superintendent i. R. Rainer Kunick)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Kolosser 4,3-4 – ausgelegt von Rainer Kunick. (Autor: Superintendent i. R. Rainer Kunick)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zwei Waldarbeiter – so eine Erzählung - mühen sich vergeblich ab, einen Baum zu fällen. Ein Spaziergänger schaut ihnen zu. Nach einiger Zeit ruft er ihnen zu: „So geht das nicht. Ihr müsst erst einmal eure Äxte und Sägen schärfen.“ „Ja, ja“ antwortete einer der beiden, „dazu haben wir jetzt aber keine Zeit“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Apostel Paulus weiß, dass vor seiner Arbeit, vor seiner Verkündigung etwas anderes wichtig ist: das Gebet. Deshalb schreibt er an die Kolosser: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Betet zugleich auch für uns, auf dass Gott uns eine Tür für das Wort auftue und wir vom Geheimnis Christi reden können, um dessentwillen ich auch in Fesseln bin, auf dass ich es so offenbar mache, wie ich es soll </strong>(<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Kolosser4%2C3-4" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Kolosser 4,3-4</a>).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Töricht sind die Waldarbeiter, weil sie sich auf ihr Tagewerk nicht vorbereiten, töricht sind wir, wenn wir uns ohne Vorbereitung, ohne Gebet in die Tagesarbeit stürzen. Von Martin Luther habe ich gelernt: „Heute habe ich viel zu tun, deshalb muss ich jetzt viel beten“. Längst habe ich erfahren: Gebetszeit einsparen, ist kein Gewinn, sondern ein Verlust. In meiner „stillen Zeit“ arbeite nicht ich, sondern Gott an mir. Vor schwierigen Gesprächen, bei Besuchen im Krankenhaus und anderen schlimmen Situationen bete ich immer kurz um Geistesgegenwart, dass Gott mir seinen Heiligen Geist schenkt, damit ich geistesgegenwärtig reden und handeln kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bekanntlich erfüllt Gott nicht alle unsere Wünsche, er ist der Herr und kein Automat, aber wir können ihm vertrauen, dass er es gut mit uns meint. Manchmal spüren wir auch, dass unsere Bitten mit dem Willen Gottes nicht übereinstimmen. Aber wir können auch in schweren Zeiten erfahren, dass er uns hält und trägt. Gott sei Dank, dass wir im Gebet mit Gott reden dürfen und dass er mit uns redet und uns bei unserem Tun beisteht. Jochen Klepper hat schon recht, wenn er dichtet: <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Die Hände, die zum Beten ruhn, die macht er stark zur Tat. Und was der Beter Hände tun, geschieht nach seinem Rat.“</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Bibelwort für heute bittet Paulus die Kolosser für ihn zu beten, dass Gott ihm eine Tür auftue, Gottes Wort zu verkündigen. Zwar sitzt Paulus im Gefängnis, aber er will die Hände nicht in den Schoß legen, sondern sich für die Verbreitung des Evangeliums einsetzen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Tun ohne Gebet ist Aktionismus, Gebet ohne Tun Faulheit. Ora et labora – bete und arbeite, das ist ein guter Grundsatz der Benediktiner. Das gilt auch für christliche Gemeinden und Gemeinschaften. Gott tut auch heute noch Türen auf. Das Anliegen des Paulus wird zur Anfrage an Christen, wie ich einer bin: Sind wir wirklich eine missionarische Gemeinde nicht nur im Kopf, sondern mit Herzen, Mund und Händen, eine Gemeinde, die nichts sehnlicher will als in der Kraft des Gebets ihren Auftrag erfüllen, Menschen zu Jesus zu bringen? Auch hier gilt: Bete und arbeite.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr zum Buch der Kolosser:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/nLMMB4ZeHT8" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/nLMMB4ZeHT8" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/nLMMB4ZeHT8" title="Buchvideo: Kolosser" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Kolosser</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Superintendent i. R. Rainer Kunick</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17161489.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Superintendent i. R. Rainer Kunick]]></author>
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      <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Gottes großartige Erzähler]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 19,2 – ausgelegt von Rainer Kunick. (Autor: Superintendent i. R. Rainer Kunick)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 19,2 – ausgelegt von Rainer Kunick. (Autor: Superintendent i. R. Rainer Kunick)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 19,2 – ausgelegt von Rainer Kunick. (Autor: Superintendent i. R. Rainer Kunick)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sehr früh waren wir aufgestanden, um am Fish River Canyon in Namibia den Sonnenaufgang zu erleben. Er war eindrucksvoll, die Sonne brach golden durch die Wolken und erhellte die herrliche Landschaft. Schöpfungspsalmen der Bibel fielen mir ein. Auch das Wort für heute, <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm19" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 19</a> Vers 2: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Die Himmel erzählen die Ehre Gottes</strong>. Bevor ich etwas sagen konnte, stimmten die namibianischen Christen einen Lobgesang an, nicht nur mit dem Munde, sondern mit dem ganzen Körper.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Am Abend vorher hatte ich zwei von ihnen als Prediger, als lebendige Zeugen des Evangeliums erlebt. Gott hat großartige Erzähler: Die beiden Namibianer haben von den großen Taten Gottes und seines Sohnes Jesus Christus berichtet und dabei auch die großen Nöte und Probleme ihres Volkes und ihrer Gemeinden nicht weggelassen. – Und die Himmel machen den Vater Jesu Christi als Schöpfer und Erhalter erlebbar.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Natürlich gibt es auch das andere: Sorge und Not im persönlichen Leben, Kriege und Unterdrückung, Klimawandel und bedrohte Schöpfung. Schon einen Vers später fordert der 19. Psalm uns auf, auch in den dunklen Nächten Gott zu preisen. Wir Menschen werden nicht aus der Verantwortung entlassen.  Gott fordert uns auf, die Erde zu bebauen und zu bewahren, und Jesus Christus ermahnt uns, Menschen beizustehen, die unsere Hilfe brauchen, sogar Feinde zu lieben und wir können die Fürsorge des Auferstandenen bis an der Welt Ende auch in unserem ganz persönlichen Leben erfahren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ausführlich zeichnet der <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm19" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 19</a> die Lichtseiten der Schöpfung und die Erfahrung der Nähe Gottes im eigenen Leben. Für mich ist das am besten ausgedrückt im Gebet westafrikanischer Christen, überliefert von Fritz Pawelzik:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Herr, ich werfe meine Freude wie Vögel an den Himmel, die Nacht ist verflattert und ich freue mich am Licht. So ein Tag Herr, so ein Tag. Deine Sonne hat den Tau weggebrannt vom Gras und von unseren Herzen. Was da aus uns kommt und was da um uns ist, an diesem Morgen, das ist Dank. Herr, ich bin fröhlich heute am Morgen. Die Vögel und Engel singen und ich jubiliere auch. Das All und unsere Herzen sind offen für deine Gnade. Ich fühle meinen Körper und freue mich und danke. Die Sonne erwärmt mich, ich danke. Das Meer rollt gegen den Strand, die Gischt klatscht gegen unser Haus, ich danke, Herr. Ich freue mich an der Schöpfung. Und dass du dahinter bist und daneben und davor und darüber und in uns. Ich freue mich, Herr. Ich freue mich und freue mich. Die Psalmen singen von deiner Liebe, die Propheten verkündigen sie und wir erfahren sie. Weihnachten, Ostern, Pfingsten und Himmelfahrt ist jeder Tag in deiner Gnade. Herr, ich werfe meine Freude wie Vögel an den Himmel. Ein neuer Tag, der glitzert und knistert, knallt und jubiliert von deiner Liebe. Jeden Tag machst du, Halleluja, Herr.“</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">► </em>Mehr zum Buch der Psalmen:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" title="Buchvideo: Psalmen" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Psalmen</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Superintendent i. R. Rainer Kunick</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17155864.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Superintendent i. R. Rainer Kunick]]></author>
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      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Prophet von Rang]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 5. Mose 18,18 – ausgelegt von Ingo Maxeiner. (Autor: Pfarrer Ingo Maxeiner)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 5. Mose 18,18 – ausgelegt von Ingo Maxeiner. (Autor: Pfarrer Ingo Maxeiner)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle 5. Mose 18,18 – ausgelegt von Ingo Maxeiner. (Autor: Pfarrer Ingo Maxeiner)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mose stirbt. Darauf bereitet Gott sein Volk vor: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der HERR sprach zu Mose: Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund</strong> <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">legen.“</strong> So schreibt Gott seine Geschichte weiter, im doppelten Sinne: ein neuer Mose soll erstehen. Der soll sein geistliches und leitendes Erbe antreten. Er soll lehren und leiten und richten, mit großer Autorität und Respekt bei seinem Volk.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zunächst sind viele große und kleine Propheten nach Mose gekommen, doch keiner von seinem Rang. Alle haben sie Mose ausgelegt: seine Reden, seine Gebote, seine Entscheidungen, seine Lehre vom Gottesvolk. Der letzte dieser Art von Propheten war nach Auskunft des Lukasevangeliums der Täufer Johannes. Ebenso flehentlich wie zornig hat er Israel aufgerufen, zu Gott umzukehren und rechtschaffene Früchte der Buße zu bringen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Danach wird vom neuen und immerwährenden Propheten die frohe Botschaft vom Reich Gottes verkündigt, in das sich jeder hineindrängt. Vor allem aber ruft er in dieses Gottesreich Menschen aus allen Nationen hinein. Diese Person ist nach übereinstimmender jüdischer und christlicher Lehre der Messias. Von diesem Propheten ist hier die Rede. Den erwarten unsere jüdischen Glaubensgeschwister bis heute. Wir Christen begrüßen ihn als unseren Herrn und Heiland Jesus Christus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Juden und Christen eint die Gewissheit: dieser letzte Prophet, der Messias, führt das Reich Gottes herbei. In ihm feiert er das ewige himmlische Festmahl. Das stellt bereits der Prophet Jesaja vor unsere Augen. Für unsere jüdischen Geschwister lebt dieser Messias in der Erwartung seiner Ankunft. Wir Christen erwarten seine Wiederkunft. Das ist der Mensch Jesus. Der war bereits von Anbeginn der Welt bei Gott. Er wird uns im Schöpfungsbericht mit einem „Wir“ vorgestellt. Wir Christen glauben: damit stellen sich uns der Vater und der Sohn vor, beide gleichermaßen Gott. Und der Messias Jesus Christus ist Mensch und Gott zugleich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Messias findet das Lebensprogramm für die Menschen bereits bei Moses vor. Zentral sind seine Gebote zur Liebe, die er zu den Menschen geredet und gelebt hat: die Liebe zu Gott, die Liebe zum Mitmenschen, die Liebe zu sich selbst - unerhörter Weise alle drei im gleichen Maß. Kein Gebot ist höher, sagt Jesus. Für dieses dreifache Liebesgebot ist Jesus gestorben. Er ist am eigenen Leib das Priesteropfer geworden. Das hat er getan für die Menschen, die sich verfehlt haben. Für diese Tat hat Gott den neuen, den endzeitlichen, den ewigen, Propheten Jesus Christus auferweckt zum neuen Leben, mit Folgen für die ganze Welt:  </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mose ist gestorben. Jesus ist gestorben. Jesus ist auferweckt. Jesus lebt. Und das bewirkt dieser neue, der ewige Prophet Jesus, der Messias, für Sie und mich: Mit ihm leben wir in der Zeit. Mit ihm sterben wir in der Zeit. Und vor allem: Mit ihm leben wir in der Ewigkeit.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Ingo Maxeiner</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17154582.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Ingo Maxeiner]]></author>
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      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Freude als Gegenbewegung]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Habakuk 3,18 – ausgelegt von Ingo Maxeiner. (Autor: Pfarrer Ingo Maxeiner)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Habakuk 3,18 – ausgelegt von Ingo Maxeiner. (Autor: Pfarrer Ingo Maxeiner)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich will mich freuen des Herrn und fröhlich sein in Gott, meinem Heil“. </strong>So lautet die Losung der Herrnhuter Brüdergemeine aus dem Propheten Habakuk im Kapitel 3. Sie klingt wunderbar entspannt und wie für mich gemacht: Sich freuen, fröhlich sein und leben in der Gemeinschaft mit Gott, meinem Heil für Zeit und Ewigkeit. Ja, das sollen wir tun, hier, heute und jetzt und auf jeden Fall - ist doch das Evangelium die frohe Botschaft, die den Menschen verkündet wurde. Leben in der Gewissheit, Gottes Kind zu sein, am liebsten mit lieben Menschen, im Frieden, in der Fülle all dessen, was wir brauchen. Eine wunderbare Botschaft für den heutigen Sonntag, den Tag des Herrn, den Gott für sich reserviert hat, für sich und uns. Dürfen wir trotzdem einen Blick werfen auf den Alltag? Und auf den Zusammenhang, in dem der vorletzte Vers aus dem Psalm des Habakuk steht?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eingeleitet wird der Vers mit einem hier gar nicht zitierten „Aber“. Die Freude ist eine</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gegenbewegung zum Erleben des Propheten, das er in den Kapiteln zuvor anspricht. Das Umfeld erst setzt den Rahmen für die Aufforderung, fröhlich zu sein. Israel ist in seiner Existenz bedroht. Die Chaldäer stehen vor der Tür, die Babylonier also mit ihrem grausamen König Nebukadnezar. Der ist sogar von Gott gesandt, weil vieles im Argen liegt: Die Reichen plündern die Armen. Sie machen ungerechten Gewinn. Bluttaten werden begangen, Menschen hinter das Licht geführt. Ein Umweltfrevel wird angedeutet: Der Libanon ist entwaldet. Der Götzendienst hat überhandgenommen: Mit Gold und Silber überzogene Hölzer werden angebetet. All das gibt es in abgewandelter Form unter uns heute. Dementsprechend erfahren wir:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Manches macht uns zu schaffen. Manches hat uns verletzt. Manches haben wir selber falsch gemacht. Wie schauen wir auf uns? Welche Gedanken und Gefühle kommen in uns hoch? Sind wir glücklich mit den anderen und mit uns selbst? Oft sind wir es nicht. Gleichwohl ist Gott da. Was auch immer wir tun, wie sehr wir uns von ihm entfernen: Gott hat uns als sein Gegenüber ausgewählt. Mehr noch: Der Heilige Geist erwählt uns als Tempel Gottes. Er hat die Sehnsucht, in uns zu wohnen. Er hat uns gerecht und angenehm vor Gott gemacht. Er möchte uns ausfüllen mit der Gewissheit, seine geliebten Kinder zu sein und zu bleiben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was machen wir mit dem Wunsch Gottes, mit seiner Bitte an uns, zu ihm zu gehören und mit ihm zu leben? Entschließen wir uns, der Einladung Gottes zu folgen? Akzeptieren wir, dass er und die Gemeinschaft mit ihm unser Heil ist, unser Schmuck, unser Ehrenkleid? Lassen wir uns bewusst auf Gott ein? Schauen wir dankbar auf seine gute Schöpfung? Ergreifen wir ganz bewusst die Freude am Guten und Schönen in seiner Welt - und dass Gott sie ganz und gar für uns bereitgestellt hat? Und dass er die Welt mit uns schließlich neu macht für die Ewigkeit? Angesichts all dieser Fragen: Hören Sie auf den Impuls des Propheten? Dann sagen Sie: Ja, ich will. Ich will mich freuen. Ich werde mich freuen, in Gott, meinem Heil.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Ingo Maxeiner</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17151956.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Ingo Maxeiner]]></author>
      <itunes:duration>00:04:08</itunes:duration>
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      <pubDate>Sun, 14 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Das Geschenk des Wachstums]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 9,31 – ausgelegt von Ulrich Ahrens. (Autor: Pastor Ulrich Ahrens)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 9,31 – ausgelegt von Ulrich Ahrens. (Autor: Pastor Ulrich Ahrens)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand…“ Ein Lied zum Erntedankfest.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Zeilen des Journalisten und Dichters Matthias Claudius beschreiben ein Geheimnis aus der Natur, das sich so in vergleichbarer Weise im Bibelwort für heute findet in der Apostelgeschichte, und da im 9. Kapitel. Nach der Übersetzung der BasisBibel lautet dieses so:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Die Gemeinde in ganz Judäa, Galiläa und Samarien erlebte nun eine Zeit des Friedens. Ihr Glaube wurde immer fester, und sie lebte ganz in Ehrfurcht vor dem Herrn. Der Heilige Geist stand ihr bei und verhalf ihr zu ständigem Wachstum.“ </strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte9%2C31" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apg 9,31</a> BB)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Gemeinde der ersten Christen in Jerusalem hatte eine turbulente Zeit hinter sich. Sie war harten Bedrängnissen ausgesetzt. Viele der ersten Christen hatten sich gezwungen gesehen, die Stadt zu verlassen. Wo sie jedoch hinkamen, redeten sie unverdrossen von Jesus, dem Auferstandenen. Die Folge: zahlreiche Gemeinden entstanden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und dann trat der auferstandene Jesus dem Saulus in den Weg. Dem Mann, der sich die Ausrottung der Christen zum Lebenszweck erkoren hatte. Jesus überwand diesen Widersacher der Christen. Knockte ihn erst einmal aus. Und baute ihn dann wieder auf. Nach seiner Bekehrung wurde Saulus zu dem brennenden Evangelisten, der keine Ruhe kannte, den Menschen in aller Welt das Evangelium zu bringen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus selbst hatte dafür gesorgt, dass die Christen wieder in Frieden ihren Glauben leben konnten. Ihr Vertrauen in Gottes Macht festigte sich. Sie lebten in der Ehrfurcht vor dem Herrn. Das meint: Gottes Wille und das Wort Gottes waren eine verbindliche Richtschnur für ihr Leben im Alltag. Wobei sie nicht nachließen, von ihrem Glauben zu reden, wann und wo immer sie konnten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus, ihr lebendiger Herr, bestätigte ihren Dienst durch die Kraft des Heiligen Geistes, sodass die Gemeinden wuchsen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das vergleichbare Geheimnis wie in der erwähnten Liedstrophe: Die Christen reden von ihrem Glauben – sie geben alles, um an Gottes Wort dranzubleiben. Das prägt ihren Alltag, ihr Denken und Fühlen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch dass Frucht daraus wird, dass die Gemeinden wachsen, das können sie nicht schaffen. Das schafft allein der lebendige Herr selbst durch das Geschenk seines Friedens und durch den Beistand des Heiligen Geistes.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Treue im Alltag und im Dienst der Christen ist das eine. Die Frucht daraus ist einzig und allein das Geschenk des Herrn der Gemeinde. So sorgt er für seine Gemeinde!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieses Geheimnis des geistlichen Lebens gilt aber auch ganz persönlich. Dass mein Leben mit Jesus sichtbare Frucht bringt, steht nicht in meiner Kraft. Das ist und bleibt ein Werk Gottes durch die Kraft seines Heiligen Geistes.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Meine Aufgabe ist und bleibt, wie es das Bibelwort für heute sagt: dem auferstandenen Herrn stets vertrauen und darin nicht nachlassen, auch wenn es nutzlos erscheint. Dazu täglich leben in der Ehrfurcht vor dem Herrn. Andere Bibelübertragungen schreiben: leben ganz nach dem Willen des Herrn. Den finde ich täglich in seinem Wort, der Bibel.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein Geheimnis, das zu leben gar nicht so schwer ist. Außerdem darf ich neugierig werden darauf, was der Herr dann in meinem Leben und durch mein Leben bewirkt.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Ulrich Ahrens</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pastor Ulrich Ahrens]]></author>
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      <pubDate>Sat, 13 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein mutmachender Trotz]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Sprüche 3,25.26 – ausgelegt von Ulrich Ahrens. (Autor: Pastor Ulrich Ahrens)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Sprüche 3,25.26 – ausgelegt von Ulrich Ahrens. (Autor: Pastor Ulrich Ahrens)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Leben steckt voller Überraschungen – so beschreibt es der Volksmund. Aber leider nicht nur schöne Überraschungen begegnen uns. Das Leben steckt auch voller Schrecken, die noch Jahre später aufploppen wollen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Weisheitslehrer, dem wir in der Bibel das Buch der Sprüche verdanken, weiß nur zu gut darüber Bescheid. Sein Rat an uns deswegen: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Fürchte dich nicht vor plötzlichem Schrecken; denn der HERR ist deine Zuversicht!“ </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist das Kennzeichen von Schrecken: Sie tauchen unvermittelt auf und können aus der Bahn werfen. Dagegen gibt es keine Absicherung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das mag ein Unwetter und seine Folgen sein – wie die Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal. Es mag ein Verkehrsunfall sein oder die Diagnose des Arztes, die einen mit ihrer Wucht umwirft.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch zwischen derartige Schrecken und uns stellt sich nun Gottes Wort für heute: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Fürchte dich nicht!“.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich habe nicht gezählt, wie oft dieser Satz aus dem Mund Gottes in der Bibel vorkommt. Häufig da, wo Einzelne vor schier unlösbaren Aufgaben standen oder sich vor Schrecken am liebsten verkrochen hätten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Unübertroffen und strahlend für mich ist die Szene, die uns im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung des Johannes im 1. Kapitel beschrieben wird: Der Seher Johannes sieht den Auferstandenen und Ewigen in seiner strahlenden Herrlichkeit – und fällt mit Schrecken vor seiner Macht wie tot um zu dessen Füßen. Dieser lebendige Herr jedoch beugt sich zu Johannes herab, legt seine rechte Hand auf ihn und spricht zu ihm <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Fürchte dich nicht!“.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Alles Erschrecken, welcher Ursache es auch sein mag, muss vor der Macht und Kraft des auferstandenen Herrn im Himmel weichen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das gilt darum auch für die täglichen Schrecknisse, die uns umhauen wollen. Zwischen denen und uns stellt sich dieser Herr, dem alle Macht gegeben ist im Himmel und auf der Erde. Durch den Himmel und Erde geworden sind. Seine Kraft und Macht kann nicht gebrochen werden durch wen oder was auch immer.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun sagt sich das leicht in einer Radioandacht. Doch wenn ich von einem Schrecken übermannt werde, mittendrin unterzugehen drohe, was kann ich da tun?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Wort für heute will uns lehren, mitten im Schrecken den Blick zu wenden – in die hilfreiche Richtung: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„… denn der HERR ist deine Zuversicht!“</strong> Allein schon dieses Hinsehen auf den HERRN, allein schon diese Zuversicht mag den Schrecken schrumpfen lassen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In den meisten Bibelübersetzungen wird übersetzt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Denn der HERR ist deine Zuversicht.</strong> In der Lutherübersetzung von 1912 steht jedoch: denn der HERR ist dein Trotz!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich kann Martin Luther nicht mehr fragen, was ihn zu dieser Formulierung geleitet hat. Aber sie ist so treffend und nimmt mir die Angst.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er ist dein Trotz! Wann immer mir Schrecken entgegenstehen, muss nicht ich den Mut aus meiner Kraft dagegen aufbringen. Sondern Jesus, mein Herr, der ist mein Trotz, mit dem ich all dem entgegensehe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">ER ist mein „Trotzdem“ allen Widrigkeiten entgegen. Weil er der auferstandene Herr ist. Der starke Trotz gegen Schrecken jedweder Art im Leben. Zuletzt auch mein Trotzdem gegen das Sterben und den Tod.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer mit Jesus unterwegs ist, muss sich nicht verkriechen oder einbunkern. Sondern er kann mit solchem Trotz nach vorn schauen. Weil dieser Trotz den Namen Jesus trägt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr Infos zum Buch der der Sprüche:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/CZtN1nW_18k" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/CZtN1nW_18k" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/CZtN1nW_18k" title="Buchvideo: Sprüche" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Sprüche</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Ulrich Ahrens</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17142181.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Ulrich Ahrens]]></author>
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      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Auf Gott ist Verlass]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hesekiel 12,25 – ausgelegt von Luitgardis Parasie. (Autor: Pastorin Luitgardis Parasie)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Hesekiel 12,25 – ausgelegt von Luitgardis Parasie. (Autor: Pastorin Luitgardis Parasie)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Hesekiel 12,25 – ausgelegt von Luitgardis Parasie. (Autor: Pastorin Luitgardis Parasie)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">as Losungswort der Herrnhuter Brüdergemeine für den heutigen Tag steht im Buch des Propheten <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Hesekiel12" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Hesekiel 12</a>; dort richtet der Prophet die göttliche Botschaft aus: „Ich bin der HERR. Was ich rede, das soll geschehen und sich nicht lange hinausziehen.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das kann ich ja nun gar nicht bestätigen. Manches zieht sich doch sehr lange hin. Etwa bei unserer jüngsten Tochter. An zwölf Unis hatte sie sich beworben für einen Studienplatz in Grundschullehramt. Dann kamen die Absagen, eine nach der anderen. Vier Wochen vor Semesterbeginn war immer noch kein Studienplatz in Sicht. Ich sagte: „Du musst dich nach einer Alternative umsehen, das wird nichts mehr.“ Nora meldete sich also per Internet zu einem Test an. Den musste sie bestehen, um ein anderes Fach zu studieren. Sie bezahlte auch gleich dafür. Genau eine halbe Stunde später kam die Post. Und mit ihr ein Studienplatz. Nora war überwältigt. Da zittert man monatelang, und dann das. Sie sagt: „Im Nachhinein schämte ich mich meines mangelnden Gottvertrauens.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bei Abraham geht es ja schon los mit der Zitterpartie. Gott hatte ihm und Sara versprochen, dass sie Nachkommen haben sollten, und dass alle Völker durch Abraham gesegnet würden. Aber die Jahre vergingen, und nichts tat sich. Monat für Monat wurden Sara und Abraham enttäuscht. Abraham befielen zwischendurch ganz schön Zweifel. Hatte er das wirklich richtig verstanden mit den Nachkommen? Oder war es sein Wunsch, den er für Gottes Versprechen hielt?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Erst als Abraham 100 war und Sara 90, wurde ihr Sohn Isaak geboren. 25 Jahre vom Versprechen Gottes bis zur Erfüllung. 25 Jahre, in denen die biologische Uhr tickt. Oder auch schon nicht mehr tickt. – Später wurden tatsächlich auch viele Völker durch ihn gesegnet: Abraham wurde Glaubensvater von drei Religionen: Judentum, Christentum, Islam. Das hat mehr als 1000 Jahre gedauert.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Für Gott sind 1000 Jahre wie ein Tag, heißt es in der Bibel (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm90%2C4" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 90,4</a>). Für mich zieht es sich manchmal endlos, aber aus Gottes Sicht sind 25 oder auch 1000 Jahre ein Klacks. Er denkt von der Ewigkeit her.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und manchmal geht es ja auch schneller, als wir erwarten. Der Sohn von Freunden hat gerade einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Kenia geleistet. Für ein Jahr arbeitete er an einer Schule mit. Die Kinder wuchsen ihm ans Herz. Bald stellte er fest: Das Gebäude für die Vorschulklassen war total baufällig. Im nächsten Schuljahr würde es nicht mehr benutzt werden können. In der Vorschule lernen die Kinder Lesen, Schreiben und Englisch. Wenn sie das nicht beherrschen, scheitern sie schon in der Grundschule. Ohne Bildung aber können sie später keinen vernünftigen Beruf erlernen und landen in der Armut. Das machte Claudius Sorgen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eines Tages hatte er eine Vision: Er stand vor den Mauern einer neuen Vorschule. Das war wie ein Wink von Gott. Auf einmal wusste Claudius. Er muss was machen. Zusammen mit den Kenianern begann er zu planen. Wie müsste die Vorschule aussehen? Und wie viel Geld brauchten sie dafür?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der 20jährige startete ein Spendenprojekt. Oft hatte er schlaflose Nächte und dachte: Ist das nicht ein paar Nummern zu groß für mich? Wie sollte das so schnell funktionieren? Aber das Wunder geschah: Innerhalb eines halben Jahres kamen 25 000 Euro zusammen. Bevor Claudius nach Deutschland zurückkehrte, erlebte er, wie die Mauern der Schule hochgezogen wurden. Pünktlich zum neuen Schuljahr wird sie fertig sein. „Ich stand davor, und es war genau wie in meiner Vision“, sagt er.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Manchmal lässt Gott sich aus unserer Sicht viel Zeit. Und manchmal passiert schneller was, als wir es uns träumen lassen. Also, ob nun langsam oder schnell, Gott handelt immer zur richtigen Zeit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr Informationen zum Buch Hesekiel:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/L0h5QNJiVXc" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/L0h5QNJiVXc" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/L0h5QNJiVXc" title="Buchvideo: Hesekiel Teil 1" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Hesekiel Teil 1</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastorin Luitgardis Parasie</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17141474.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastorin Luitgardis Parasie]]></author>
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      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Hauptsache: Liebe(n)]]></title>
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      <link>https://feedpress.me/link/19269/17140799/73-7987</link>
      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 8,38-39 – ausgelegt von Luitgardis Parasie. (Autor: Pastorin Luitgardis Parasie)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 8,38-39 – ausgelegt von Luitgardis Parasie. (Autor: Pastorin Luitgardis Parasie)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Hauptsache gesund: Das ist doch Blödsinn“, sagt Katrin. „Mein Motto ist: Hauptsache lieben und geliebt werden: Das ist das Wichtigste.“ Die 59jährige weiß, wovon sie spricht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">55 Jahre lang hatte sie ein recht unbeschwertes Leben. Als junge Erwachsene hatte sie zum Glauben gefunden und war begeistert von dieser neuen Kraftquelle, die sich ihr erschloss. Sie hatte geheiratet, zwei Kinder bekommen. War glücklich in ihrer Familie, in ihrem Beruf als Lehrerin. Ehrenamtlich engagierte sie sich in ihrer Kirchengemeinde. Sich von Gott geliebt wissen, das war ihr tragendes Fundament, und sie wollte mithelfen, dass auch andere sich in dieser Liebe geborgen fühlen. Auch und gerade dann, wenn es hart auf hart kommt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das war ja auch schon beim Apostel Paulus so gewesen vor knapp 2.000 Jahren: Er wurde angefeindet und verleumdet, er saß im Gefängnis, er zerstritt sich mit Mitarbeitern, er war chronisch und unheilbar krank und blieb es auch trotz seiner Gebete. Und in all dem hält er sich daran fest: Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn, so hat es Paulus im Römerbrief ausgedrückt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch bei Katrin gab es einen harten Einschnitt. Vor vier Jahren hatte sie eine Blinddarm—Notoperation. Wieder glücklich zuhause, kam ein Anruf aus der Klinik: „Wir haben leider einen bösartigen Tumor gefunden.“ Katrin fiel aus allen Wolken und schlug brutal auf dem Boden auf. Angst kroch in ihr hoch. Was sollte nun werden? Sie wurde erneut operiert, danach eine Chemo. Aber ein Dreivierteljahr später war der Krebs wieder da. Es folgte ein Auf und Ab, Operationen, Chemo, wieder OPs. Inzwischen hat Katrin Lungenmetastasen und ist sehr erschöpft. Vor kurzem wurde ein letzter Versuch mit einer Immuntherapie gestartet. Der Ausgang ist ungewiss.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Katrin glaubt, dass Gott ein Wunder tun und sie heilen kann. Viele Menschen beten mit ihr dafür. Andererseits weiß sie, dass rein medizinisch gesehen die letzte Wegstrecke angefangen hat. Und so hat sich Katrin einen alten Koffer besorgt und füllt ihn mit Liebeszeichen für ihre Kinder und ihren Mann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Manche Menschen fragen Katrin: „Wie kannst du weiter an Gott glauben, wo es dir so schlecht geht?“ Sie sagt: „Ich denke oft an den Liedvers: Herr, wohin sonst sollten wir gehen? – Meine Zeit steht in seinen Händen. Auf mich wartet nicht das Grab, sondern das ewige Leben. Nichts kann mich scheiden von der Liebe Gottes, nicht dieser bösartige Krebs und nicht der Tod. Dann Jesus ist auferstanden und lebt, und ich werde mit ihm leben.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Ich bin eine Kämpferin“, sagt Katrin, „aber inzwischen bin ich so dankbar, dass Gott sagt, er kämpft für mich. In seiner Nähe zu sein, im Gebet, im Singen, das tut mir gut. Und auch wenn ich ihn nicht fühle, vertraue ich darauf: Er ist da, seine Liebe hält mich. So habe ich es unzählige Male erlebt.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Neulich hatte sie einen Traum: Ein großes Ungeheuer mit bleckenden Zähnen greift sie an. Aber hinter ihr steht eine viel größere Macht, die sie beschützt.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastorin Luitgardis Parasie</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17140799.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastorin Luitgardis Parasie]]></author>
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      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Streit von Anfang an]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 11,18 – ausgelegt von Ulrich Pohl. (Autor: Ulrich Pohl)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 11,18 – ausgelegt von Ulrich Pohl. (Autor: Ulrich Pohl)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Kapitel 11 in der Apostelgeschichte ist eines der spannendsten in der ganzen Bibel. Wir stehen hier an der Wiege des Christentums. Das ist nicht übertrieben, in Vers 26 heißt es tatsächlich: In Antiochien wurden die Jesusjünger zum ersten Mal Christen genannt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch an der Wiege gibt es Streit. Der Vers zwei im elften Kapitel gibt Aufschluss darüber, wer die streitenden Parteien sind: Auf der einen Seite steht der Apostel Petrus. Er verwendet sich dafür, dass auch nichtjüdische Menschen in die junge Kirche aufgenommen werden. Auf der anderen Seite stehen die Geschwister der Jerusalemer Urgemeinde. Sie gehören wie einst Jesus dem jüdischen Glauben an, und deshalb gelten für sie bestimmte Reinheitsvorschriften. Diese betreffen vor allem das Essen. Speisen müssen koscher sein, müssen gar in einer koscheren Küche zubereitet werden. Wer sich nicht daran hält, macht sich unrein. Und wer einmal unrein ist, gibt seine Unreinheit ganz automatisch an alle weiter, mit denen er in Berührung kommt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Linie hatte der Apostel Petrus übertreten, denn er hatte sich einige Tage im Hause des römischen Hauptmannes Cornelius aufgehalten. Als dessen Gast hatte er natürlich auch an seinem Tisch gegessen. Schließlich hatte er den Hauptmann getauft und damit in die junge Kirche aufgenommen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die jüdischen Christen in Jerusalem waren nun in der Zwickmühle. Entweder achteten sie weiter peinlich genau auf ihre Reinheit. Dann war ihnen der Umgang mit den getauften Geschwistern verboten, die keine Juden waren, sondern Griechen und Römer. Oder sie pflegten zukünftig den geschwisterlichen Umgang mit allen. Dann war es unmöglich, ein Leben nach den gottgegebenen Geboten der Reinheit zu führen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es kam zu einem Apostelkonvent, einer großen Zusammenkunft in Jerusalem. Dort sollte der Apostel Petrus Rede und Antwort stehen. Im Mittelpunkt stand die Frage: Was ist in Zukunft Gottes Wille?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Apostel Petrus erzählt bereits zuvor, wie er zu seiner Überzeugung gekommen ist: Es ist mir selbst schwergefallen, die Reinheitsgebote unserer jüdischen Religion zu übertreten. Schließlich bin auch ich von Kind an darin erzogen worden. Doch dann hat Gott mich in einer großen Traumvision davon überzeugt: Jesus will auch für die Menschen da sein, die unseren Vorstellungen von Reinheit nicht entsprechen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein Wort aus seiner Traumvision bleibt Petrus unauslöschlich in Erinnerung: Was Gott rein macht, das erkläre du, Petrus, nicht als unrein!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Jerusalemer Apostel werden still. Dann, so berichtet die Apostelgeschichte, begannen sie Gott zu loben und sprachen: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„So hat also Gott auch den Heiden die Umkehr gegeben, die zum Leben führt!“ </strong>Dies ist der Vers, der für heute in den Herrnhuter Losungen steht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist ein kurzer Satz, aber für die Kirche beinhaltet er eine Entscheidung von großer Tragweite. Er besagt, dass Gott der geschwisterliche Umgang aller mit allen wichtiger ist als seine früheren Reinheitsgebote.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„So hat Gott auch den Heiden die Umkehr gegeben, die zum Leben führt!“</strong> Wäre dieser Satz damals so nicht gefallen, wäre das Evangelium vermutlich auf einen kleinen Kreis von Menschen beschränkt geblieben. Dass die Entscheidung in Richtung auf eine Öffnung hin zu den „Heiden“, also den Nicht-Juden fiel, ist für uns heute ein Anlass, dankbar zu sein. Denn nur deshalb ist das, was wir von Jesu Liebe wissen, von seinem Kreuzestod und seiner Auferstehung, bis zu uns gelangt. Grund genug, in das Lob einzustimmen, mit dem die beiden Parteien damals ihre Entscheidung bekräftigt haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Himmlischer Vater, wir danken dir, dass wir bis heute von deinem Sohn Jesus Christus hören. Bitte schenk allen Völkern auf dem Erdkreis, dass deine frohe Botschaft auch zu ihnen kommt, damit sie zur Umkehr gelangen und das Leben finden, sodass wir alle zu Geschwistern werden in Jesu Namen. Amen.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Ulrich Pohl</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Ulrich Pohl]]></author>
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      <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein erster Schritt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 57,4 – ausgelegt von Ulrich Pohl. (Autor: Ulrich Pohl)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 57,4 – ausgelegt von Ulrich Pohl. (Autor: Ulrich Pohl)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Immer wieder gibt es Situationen, die ausweglos scheinen. Wir schauen uns um und sehen keine Möglichkeit, wie wir weitermachen oder gar entrinnen können.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So ging es auch David. Noch war er kein König, sondern nur der Anführer einer kleinen Schar, die dem König Saul Widerstand leistete. Mit 3000 Leuten ist Saul unterwegs, um ihn zu fassen. Auf der Flucht findet Davids Trüppchen ein Versteck in einer Höhle. Doch ausgerechnet diese Höhle ist es, die sich König Saul aussucht, um seinen Mittagsschlaf zu halten!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als der König die Höhle betritt, so wird berichtet, habe David ein Gebet gesprochen. „Unter dem Schatten deiner Flügel habe ich Zuflucht, bis das Unglück vorüber ist“. Einen Schatten mag Gott wohl über David und seine Männer gebreitet haben: Aus der hellen Mittagssonne kommend kann der König Saul nicht unterscheiden, wer sich da neben ihm im Dunkeln befindet. Aber was, wenn sich die Augen des Königs Saul an das Dunkel gewöhnt haben?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Männer sind ratlos. Ihnen wird klar: Es gibt nichts, was sie tun können. Hier muss ein anderer etwas tun! Einer, der es nicht nötig hat, leiblich anwesend zu sein. Einer, der aus der Ferne wirken kann. „Herr“, bittet David, „sende deine Güte!“ Nein, genauer, David redet Gott in der dritten Person an: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der Herr sende seine Güte und Treue.“</strong> Es klingt fast, als wolle er sich selbst segnen. Und dieser Segensvers ist die heutige Losung der Herrnhuter Brüdergemeine.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Gebet scheint dem, der es damals ursprünglich gesprochen hat, innere Festigkeit gegeben zu haben. Und einen großen Mut. Ohne einen Laut nähert sich David dem König. Seine Leute halten den Atem an. Behutsam trennt David mit seinem Schwert ein kleines Stück vom Saum des königlichen Mantels. Wenig später kann er dem König dieses Stück Stoff präsentieren als Beweis dafür: Er hat sein Leben verschont, obwohl er die Möglichkeit gehabt hätte, ihn umzubringen. Und David und Saul schließen wieder Frieden. Fürs erste jedenfalls.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Am Anfang dieser Versöhnung steht, dass Gott etwas sendet. Er sendet seine Güte und Treue, jedenfalls hat David darum gebeten. An anderer Stelle heißt es, Gott sendet sein Wort. Er sendet die Propheten, die sein Wort weitersagen. Er sendet seinen Sohn, „auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden“. Er sendet seinen Geist, der Versöhnung schafft. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Von Anbeginn der Welt ist Gott sozusagen „auf Sendung“. Er ist es bis heute. Manchmal dürfen wir uns selbst gesendet fühlen. Schließlich ist auch das, wodurch Sie und ich gerade in Verbindung sind, eine „Sendung“. Und wir teilen wohl die Hoffnung, dass Gott durch dieses gesendete Wort etwas von dem zu uns bringt, was er sagen will.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer Jesus nachfolgt, darf sich gesendet fühlen, bisweilen jedenfalls. Viel wichtiger aber ist es, dass ich auf Empfang geschaltet bin. Dass ich bereit bin zu hören. Dass ich bereit bin, zu verstehen, was Gott gerade jetzt zu mir sagt, was er gerade in diesem Augenblick von mir will. Dass ich mich seinem Einfallsreichtum öffne, so wie David es getan hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch wenn die Lage ausweglos ist: Gott hat immer einen Weg! Er sendet seine Güte und Treue zu denen, die ihn im Namen Jesu anrufen. Die im Dunkeln sitzen, bringt er zum Licht, die keinen Weg mehr sehen, führt er ins Freie. So beendet David sein Gebet vor dem Refrain mit dem schönen Dankeswort: Herr, deine Güte reicht so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit so weit die Wolken gehen. Amen.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Ulrich Pohl</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Ulrich Pohl]]></author>
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      <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Ränkespiele der Gegner]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 109,30 – ausgelegt von Michael Wehrwein. (Autor: Dekan Michael Wehrwein)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 109,30 – ausgelegt von Michael Wehrwein. (Autor: Dekan Michael Wehrwein)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 109,30 – ausgelegt von Michael Wehrwein. (Autor: Dekan Michael Wehrwein)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein Mensch ist in Bedrängnis. Ihm, einen Unschuldigen, wird ein Prozess angehängt. Das Ziel ist seine Verurteilung. In seiner Not wendet er sich an Gott.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott soll sich an seinen Gegnern rächen. Er soll ihnen ihr schlimmes Verhalten heimzahlen. Das ist der innige Wunsch des Beters. Deshalb wird <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm109" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 109</a> zu den Rachepsalmen gezählt. David wird der Psalm zugeschrieben. Wer kann dem Psalmbeter seine Gedanken verdenken? Aber mitten in seinen Gedanken, die seine Gegner im Blick haben, geht der Blick des Beters zu Gott. Ihn bittet er um seinen Beistand. Ihn fleht er um Rettung an. Gott allein ist sein Trost. Er ist seine Hilfe und sein Halt. Deshalb betet er (Vers 30): „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Ich will dem Herrn sehr danken mit meinem Munde und ihn rühmen in der Menge.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bei Gott weiß der Beter sich geborgen. Von ihm weiß er sich gehalten. Auf ihn setzt er seine Hoffnung. Gott kennt ihn, den Bedrängten. Er kennt seine Situation. Der Beter beschreibt seine Lage mit den Worten: Ich bin arm und elend. Meine Knie sind schwach und mein Leib ist mager und hat kein Fett. Die Situation zehrt an ihm. Mit den Worten: Ich bin ihnen zum Spott geworden, beschreibt er seine Befindlichkeit. Gott weiß um die Ränkespiele der Gegner. Gott kennt auch die Feinde des Beters. Diese Tatsache lässt den Beter auf das Eingreifen Gottes hoffen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich kenne Ihre gegenwärtige Situation nicht. Ich weiß nicht um Ihre Befindlichkeit. Aber vielleicht können Sie sich einfühlen in die Gedankenwelt des Beters. Möglicherweise befinden auch Sie sich momentan in einem Konflikt mit jemanden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es könnte sein, dass Sie ungerecht behandelt werden. Vielleicht werden Sie von Menschen, die Ihnen Böses wollen, zu Unrecht beschuldigt. Vielleicht fühlen Sie sich missverstanden. Das belastet. Das kann sich auch in schlaflosen Nächten und körperlichen Beschwerden äußern. Gedanken der Rache sind auch bei Christen nicht immer ausgeschlossen. Mancher fragt: Wo komme ich zu meinem Recht?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Soll ich es ihm heimzahlen? Gilt das Liebesgebot auch jetzt? Vielleicht wenden Sie sich in Ihrer Not im Gebet an Gott. Sie bitten ihn um sein Eingreifen. Er soll Ihnen zu Ihrem Recht verhelfen. Gut, wenn Sie Gott im Blick behalten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So war es beim Beter des Psalms. Das ständige Kreisen der Gedanken um die anderen bringt nicht weiter. Der Blick auf Gott bricht den Käfig der Rachegedanken auf. Es war ein Weg, den der Beter geht. Wie befreiend sind seine Worte am Ende des Psalms.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Anscheinend hat der Beter Frieden bei Gott gefunden. Er bekennt: <br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Ich will dem Herrn sehr danken mit meinem Munde und ihn rühmen in der Menge.</strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Gut, dass diese Worte am Ende eines langen Weges stehen. Der Beter steht nicht nur mit seiner Bitte vor Gott. Nach erfahrener Hilfe quillt sein Herz über vor Dankbarkeit an Gott. Er bezeugt nicht nur im stillen Kämmerlein die Hilfe Gottes in schier auswegloser Lage. Vor den Menschen in seinem Umfeld rühmt er die Macht Gottes. In der Gemeinschaft erzählt er, wie Gott ihm geholfen hat. Bei Gott weiß er sich und sein Problem gut aufgehoben. Gott ist die Adresse in schweren Zeiten, aber auch in guten Zeiten. Wenn ein Problem gelöst ist. Wenn eine neue Sichtweise sich gezeigt hat, ist es höchste Zeit, dem Schöpfer und Erlöser von Herzen Danke zu sagen. Andere sollen von den Guttaten Gottes erfahren. Das gilt nicht nur damals zur Zeit des Alten Bundes. Das gilt gerade auch in der Zeit des Neuen Bundes, der durch Jesus aufgerichtet ist. Er schenkt Versöhnung mit anderen Menschen und mit Situationen. Er ist immer da. Seine Gegenwart gilt in schweren Zeiten und an guten Tagen. Schön wenn auch Sie am Ende sagen können: Ich will dem Herrn sehr danken mit meinem Munde und ihn rühmen in der Menge.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Dekan Michael Wehrwein</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Dekan Michael Wehrwein]]></author>
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      <pubDate>Sun, 07 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Die Qual der Wahl]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 6,31.32 – ausgelegt von Michael Wehrwein. (Autor: Dekan Michael Wehrwein)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 6,31.32 – ausgelegt von Michael Wehrwein. (Autor: Dekan Michael Wehrwein)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Mein Haus, mein Auto, mein Boot!“ so lautete ein Werbespot im Fernsehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er sollte den Inbegriff von Wohlstand verdeutlichen. Manche Menschen sorgen sich um ihren Wohlstand. Sie leben zwar schon in großem Luxus. Aber den wollen sie immer noch vergrößern. Die Werbeindustrie stellt immer neue, verlockende Ziele vor Augen. Es lassen sich viele finden, die auf die Verlockungen reinfallen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir leben in einer Konsumgesellschaft. Die Regale in den Supermärkten sind übervoll. Es gibt unzählige Sorten, vom Brot bis zum Joghurt, vom Käse bis zu Fertiggerichten. Es besteht die Qual der Wahl. Viele können aus der Fülle schöpfen. Selbst für die Haustiere wird eine riesige Auswahl von teils erlesenem Futter angeboten. Im Vergleich zu Menschen in anderen Regionen dieser Erde, wird Völlerei betrieben. Mancher weiß gar nicht mehr, was er noch genießen soll. Dabei ist Vieles von dem, was angeboten wird, gar nicht lebensnotwendig. Die Fülle und Vielzahl macht auch nicht unbedingt glücklich. Abnehmen ist für viele das große Ziel. Manche, die viel besitzen, leben in ständiger Sorge. Sie möchten nichts im Leben verpassen. Sie sorgen sich um ihre Gesundheit. Sie sorgen sich um ihren Wohlstand. Sie leben in Ängsten vor dem Verlust, vor Einschränkungen und vor dem Abstieg. Manche Menschen merken gar nicht, wie ihre Lebensfreude gemindert wird. Sie sind Gefangene in ihrer Jagd nach Luxus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Immer bleibt die Restsorge, zu kurz zu kommen und etwas zu verpassen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun, es gibt Anlass zu berechtigten Sorgen. Aber viele Sorgen sind auch unbegründet. Sie sind geeignet, die Lebensfreude zu mindern. Wer auf die Sorgen wie das Kaninchen auf die Schlange blickt, verliert massiv an Lebensqualität.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Matthäusevangelium sagt Jesus: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Darum sollt ihr nicht sorgen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft!“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us6%2C31-32" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Matthäus 6,31-32</a>)</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus lenkt den Blick auf den Vater im Himmel. In seiner Bergpredigt gibt er Menschen, die ihr Leben mit ihm teilen, wichtige Hinweise. Sie sind lebenspraktisch. In ihnen macht Jesus deutlich, was im Leben wirklich zählt. Er, der Gottessohn, kennt das Menschsein mit all seinen Herausforderungen. Jesus weiß um unsere menschlichen Grundbefindlichkeiten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er wendet sich gegen den Sorgengeist, der so oft das Denken beherrscht. Jesus kennt unsere menschlichen Grundbedürfnisse. Er benennt Essen, Trinken und Kleidung als Beispiele. Nahrung und Kleidung sind wichtig zum Leben und zum Überleben. Gerade die Kleidung schenkt auch Würde.  Der Versorgung damit gilt ein Teil unserer Arbeit und unseres Zeitaufwandes. Gott sei Dank, dass wir zumindest in unseren Breiten keinen Mangel daran haben. Jesus fragt auch: Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Es ist gut, sich wieder daran erinnern zu lassen, dass wir von der Fürsorge Gottes leben. Seine verschwenderische Fülle und seine Schöpferkraft zeigt sich auch bei den Vögeln am Himmel und bei den Blumen auf dem Feld. Die ganze Schöpfung atmet seine Liebe. Alles, was wir sind und haben, ist Geschenk dieser Liebe. Wir sind und bleiben immer von Gott abhängig. Jedes Stück Brot und jeder Schluck Wasser ist Zeichen seiner Zuwendung zu uns, seinen geliebten Geschöpfen. Die Aufforderung von Jesus: Ihr sollt nicht sorgen! Ist keine Aufforderung zum Leichtsinn. Es ist eine Aufforderung zum festen Vertrauen auf Gott und seinen Sohn Jesus Christus. Im Vaterunser lädt Jesus ein, aus der Bindung an Gott zu leben. Erst kommt er, dann die Bitte um das tägliche Brot. Jesus sagt auch: Niemand kein zwei Herren dienen. Wo dein Schatz ist, da ist dein Herz.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Dekan Michael Wehrwein</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17137004.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Dekan Michael Wehrwein]]></author>
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      <pubDate>Sat, 06 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[„Was ist Wahrheit?“]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 119,43 – ausgelegt von Klaus Jürgen Diehl. (Autor: Pastor Klaus Jürgen Diehl)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 119,43 – ausgelegt von Klaus Jürgen Diehl. (Autor: Pastor Klaus Jürgen Diehl)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 119,43 – ausgelegt von Klaus Jürgen Diehl. (Autor: Pastor Klaus Jürgen Diehl)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Was ist Wahrheit?“ so fragte einst der römische Statthalter Pontius Pilatus, als ihm von der jüdischen Religionsbehörde Jesus zur Verurteilung überantwortet wurde. Nun war Pilatus nicht wirklich an der Wahrheit interessiert, sonst hätte er Jesus nicht zur Kreuzigung an die römischen Soldaten ausgeliefert, obwohl er von seiner Unschuld überzeugt war. Doch gab er dann lieber der lautstarken Forderung der jüdischen Festpilger nach. Eins macht diese Szene aus der biblischen Passionsgeschichte klar: Wenn ich für die Wahrheit eintrete, kann das sehr unbequem sein, weil ich mich damit häufig gegen die Überzeugungen bzw. Auffassungen der Mehrheit behaupten muss. Gerade in unseren Tagen ist der Streit um die Wahrheit neu entbrannt. In manchen Medien werden „fake news“, also falsche Nachrichten als „alternative Wahrheiten“ verbreitet. Sie finden dabei eine immer größere Anhängerschaft, die sich oft zu absurden Verschwörungstheorien als Beweis für die Wirklichkeit hinreißen lässt. Wahrheit wird dreist zur Lüge verkehrt, und Lüge in den Rang einer unbestreitbaren Wahrheit erhoben. Das Ergebnis ist eine zerstrittene, sich in gegensätzlichen Gruppen immer unversöhnlicher gegenüberstehende Gesellschaft. Das ist eine der großen Nöte unserer Tage, die oft unser Zusammenleben bis in die Familien hinein belastet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In dem biblischen Wort der Herrnhuter Brüdergemeine bittet der Beter des 119. Psalms darum, dass Gott „ja nicht das Wort der Wahrheit von seinem Munde nimmt“. Das Wort der Wahrheit hat Gott uns in der Botschaft der Bibel offenbart. Die findet ihren unüberbietbaren Höhepunkt in der Geschichte Jesu von Nazareth. Der sagt von sich, die alles entscheidende Wahrheit – und damit auch der einzige Weg zu Gott zu sein. Beglaubigt wird dieser Anspruch von Jesus durch die Hingabe seines Lebens am Kreuz<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">,</em> seine Auferstehung von den Toten und seiner Erhöhung zur Rechten Gottes. Freilich, auch diese Wahrheit ist unbequem und wird von vielen Menschen bestritten. Denn sie bedeutet ja zugleich, dass wir Menschen ohne Ausnahme erlösungsbedürftig sind. Ohne die Wahrheit des für unser Heil erfolgten Opfertodes Jesu am Kreuz hätten wir keine Chance, zu Gott zu kommen und teil zu haben an der künftigen himmlischen Herrlichkeit; dem erfüllten, leichthin gelingenden Leben ohne Leid und Tränen. Viele unserer Zeitgenossen möchten da lieber selber entscheiden, was wahr und richtig für ihr Leben ist. Das ist dann häufig das, was bequemer ist, keine gedankliche Mühe kostet und vor schmerzhafter Einsicht in eigene Schuld, Versagen und Unvermögen bewahrt. Doch eben das mutet uns die in Jesus verkörperte Wahrheit zu. Sie lässt keinen Zweifel daran, dass wir ohne den Glauben an Jesus für immer auf der Verliererstraße landen, mögen wir auch überzeugt sein, unser Leben im Griff zu haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine wichtige Frage für Christen ist es allerdings, wie sie die von ihnen erkannte Wahrheit an andere weitergeben. Man kann in lieblosem Trotz darauf beharren und sie andern Menschen „wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen“. Damit wäre nichts gewonnen, außer bei Nichtchristen die Einschätzung zu bestärken, dass Christen selbstgerecht und intolerant sind. Man kann sie aber auch als liebevoll verpackte Einladung an andere weitergeben. Oder – um es mit einem Wort des Schweizer Dichters Max Frisch zu sagen -: „Wohl hält man dem andern die Wahrheit hin, aber so, dass er möglichst hineinschlüpfen kann“. Dem andern so zur Wahrheit des Wortes Gottes helfen, wie man ihm in den Mantel hineinhilft. Ein solches Bemühen wäre doch den Versuch wert. Oder meinen Sie nicht?!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr Informationen zu dem Buch der Psalmen:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/vVW2IthkhgM" title="Buchvideo: Psalmen" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Psalmen</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Klaus Jürgen Diehl</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17136242.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Klaus Jürgen Diehl]]></author>
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      <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Vom Glauben an Jesus Christus reden]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 1,16 – ausgelegt von Klaus Jürgen Diehl. (Autor: Pastor Klaus Jürgen Diehl)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 1,16 – ausgelegt von Klaus Jürgen Diehl. (Autor: Pastor Klaus Jürgen Diehl)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 1,16 – ausgelegt von Klaus Jürgen Diehl. (Autor: Pastor Klaus Jürgen Diehl)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielen Christen ist es heute peinlich, sich öffentlich zu ihrem Glauben zu bekennen – geschweige denn, dafür zu werben und persönlich dazu einzuladen. Manchen erscheint die „öffentliche Anreizung zum Glauben“ (so Martin Luther) eher wie ein religiöser Hausfriedensbruch, den man tunlichst vermeiden sollte. Das hat seinen Grund auch darin, dass in unsern Breitengraden Religion bzw. Glaube so sehr zur Privatsache erklärt wurden, dass sie aus Begegnungen und Gesprächen am Arbeitsplatz, in der Kneipe oder im Sportverein verbannt wurden. Man kann heute mit Nachbarn, Arbeitskollegen oder Sportsfreunden über alles reden – selbst Sex ist längst kein Tabu mehr -, aber über den eigenen Glauben zu reden fällt uns häufig schwer. Der katholische Theologe und Schriftsteller Lothar Zenetti schreibt: „Ich sollte doch kennen den einen und einzigen Namen, der uns gegeben ist unter dem Himmel. Ich kenne ihn auch – und doch schweige ich. Ich schäme mich“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Einer, der im Blick auf seinen Glauben weder Scheu noch Unsicherheit kannte und der sich keinen Moment schämte, davon zu reden, war der Apostel Paulus. Ob mit einfachen Hafenarbeitern in Korinth, intellektuell anspruchsvollen Philosophen auf dem Areopag in Athen oder einem politisch einflussreichen römischen Statthalter: Stets redete Paulus Klartext, auch wenn er sich dabei mühte, einfühlsam auf die Gedankenwelt und Lebensumstände seiner Zuhörer einzugehen und in seinem Zeugnis daran anzuknüpfen. Nicht immer stieß er dabei auf Zustimmung und fand Gehör für seine Botschaft. Weil er auf der anderen Seite aber oft erlebte, wie Menschen sich das Evangelium zu Herzen gehen ließen und ihr Leben daraufhin grundlegend verändert wurde, ließ er sich auch durch Ablehnung und Widerspruch nicht beirren. Denn immer wieder bestätigte sich seine Erfahrung, dass <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„das Evangelium eine Kraft Gottes ist, die selig macht alle, die daran glauben“.</strong> So heißt es in dem biblischen Wort der Herrnhuter Brüdergemeine. Und eben diese Erfahrung war für ihn Grund genug, sich des Evangeliums nicht zu schämen, wie er dazu einleitend im Brief an die <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/R%C3%B6mer1%2C16" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Römer 1,16</a> bemerkt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der erfolgreiche japanische Sozialreformer, Evangelist und Friedensaktivist Toyohiko Kagawa, der eine Zeitlang aus Solidarität unter Armen lebte, wurde einmal von Journalisten gefragt, woher er die Kraft zu seinem unermüdlichen Wirken zum Wohl der Armen und Entrechteten nehme. Kagawa streckte ihnen daraufhin die Bibel in seiner Hand entgegen und antwortete: „Darin liegt meine Kraft, meine ganze Kraft!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun, wir haben nicht die Größe und das Format eines Toyohiko Kagawa, der 1954 und 55 für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wurde. Wir müssen auch nicht so unerschrocken für das Evangelium eintreten, wie der leidenschaftliche Völkermissionar Paulus es tat. Aber es wäre ein Akt der Lieblosigkeit und Feigheit, wenn wir insbesondere andern, denen ein Wort des Trostes oder der Ermutigung guttäte, verschweigen, aus welcher Quelle wir unsere Kraft schöpfen und welche heilsamen Veränderungen das Evangelium im Leben bewirken kann. Da wäre Schweigen nicht nur unangebracht; es käme auch einer unterlassenen Hilfeleistung gleich. Und der sollten wir uns wirklich nicht schuldig machen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr zum Buch der Römer:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/DQyi-r6iV8U" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/DQyi-r6iV8U" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/DQyi-r6iV8U" title="Buchvideo: Römer Kap. 1-4" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Römer Kap. 1-4</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Klaus Jürgen Diehl</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17135486.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Klaus Jürgen Diehl]]></author>
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      <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Runderneuert]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hesekiel 36,26 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Hesekiel 36,26 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Hesekiel 36,26 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">höchstpersönlich ein und errettet sein Volk aus größter Not. Ich denke an die Flucht der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei. Gott teilt das Schilfmeer auf wundersame Weise, sodass die Israeliten trockenen Fußes das rettende Ufer erreichen können. Bei anderen Gelegenheiten schickt er jemanden, der in seinem Auftrag handelt. Gideon ist ein solcher von Gott beauftragter Führer im Kampf gegen die verfeindeten Midianiter. Genauso verhält es sich mit dem Hirtenjungen David, der sich dem schwer bewaffneten Philister Goliat entgegenstellt. Es gibt aber auch Phasen, in denen wollen die Israeliten vom Gott ihrer Vorväter nichts mehr wissen. Lieber huldigen sie den Götzen der kanaanäischen Nachbarvölker.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So geht das über Jahrhunderte. Es ist wie ein Pendel, das hin und her schwingt. Auf Zeiten des Gottvertrauens folgt Götzendienst, bis es irgendwann wieder zu einer Rückbesinnung auf den Gott Israels kommt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In einer für das Volk Israel traumatischen Lage meldet sich der Prophet Hesekiel zu Wort. Er befindet sich in Babylon, ist mit der Elite des Südreiches Juda dorthin verschleppt worden und hat aus der Ferne mitbekommen, wie die Babylonier Jerusalem erobert, den Tempel zerstört und die Stadtmauern geschleift haben. Jetzt redet Hesekiel über das, was Gott in der Zukunft vorhat. Seinen staunenden Zuhörern verkündet er, was Gott verspricht: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist geben.</strong> <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Hesekiel36" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Hesekiel 36</a>, Vers 26</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das sind unerhörte Worte. Wie sind sie zu verstehen? Ein neues Herz? Ein neuer Geist? In den Versen 27 und 28 erklärt Hesekiel, was Gott meint: Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun. Und ihr sollt wohnen im Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, und sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein. <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Hesekiel36" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Hesekiel 36</a>, Vers 27 und 28</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Schluss mit dem Hin und Her im Glauben. Gott will mehr als oberflächliche Verhaltensänderung. Er möchte ans Herz, an den Ort, an dem im biblischen Verständnis der innerste Wille des Menschen sich befindet. Und er möchte den Israeliten eine andere Zukunft ermöglichen. Er will sie zurückbringen in das Land ihrer Väter. Sie sollen dort leben, wo sie eigentlich hingehören.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hesekiels Prophetie weckt eine Frage in mir. Gilt dieses Versprechen eines neuen Herzens und Geistes auch heute noch? Könnte es sein, dass Gott mich herausführen will aus meinen aktuellen Gegebenheiten und an den Ort bringen, an dem er mich sieht?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie wäre das, wenn Sie und ich heute beten: Herr, bitte mache das in meinem Leben wahr, was du seinerzeit deinem Volk versprochen hast. Schaffe in mir ein neues Herz und gib mir einen neuen Geist. Bitte führe mich an den Ort, wo du mich haben willst. Amen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr Infos zu Hesekiel:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/L0h5QNJiVXc" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/L0h5QNJiVXc" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/L0h5QNJiVXc" title="Buchvideo: Hesekiel Teil 1" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Hesekiel Teil 1</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17134791.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Mit meinen Möglichkeiten andere segnen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 16,15 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 16,15 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 16,15 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Apostel Paulus und seine Begleiter Silas, Timotheus und der Arzt Lukas sind auf dem Weg von Troas in der Türkei nach Griechenland. In der Stadt Philippi angekommen, suchen sie zunächst nach einer Synagoge. Weil sie keine finden, gehen sie am Sabbat zum Fluss vor dem Stadttor. Das ist der übliche Treffpunkt für Juden im Ausland, wenn es vor Ort keine Synagoge gibt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dort begegnen ihnen einige gottesfürchtige Frauen. Unter ihnen ist die Geschäftsfrau Lydia, eine Stoffhändlerin, die ursprünglich aus Thyatira in der westlichen Türkei stammt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Lydia und einige andere Frauen werden Christen und lassen sich taufen. Lukas berichtet in der <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte16" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apostelgeschichte 16</a>, Vers 15 darüber. Er schreibt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Als Lydia mit ihrem Hause getauft war, bat sie uns und sprach: Wenn ihr anerkennt, dass ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich möchte an dieser Stelle auf einen kleinen, aber wie ich finde, wichtigen Nebensatz aufmerksam machen. Lydia lädt die Missionare zu sich nach Hause ein mit den Worten: „…kommt in mein Haus und bleibt da.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sie öffnet ihr Haus nicht nur für eine warme Mahlzeit. Paulus und sein Team sollen bei ihr bleiben, solange sie in Philippi sind. Anders gesagt, Lydia stellt ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten in den Dienst des Evangeliums. Als Unternehmerin verfügt sie über die Mittel, die Gäste zu beherbergen, und das tut sie gerne.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So wird Lydias Haus Ausgangspunkt bemerkenswerter Ereignisse in der Stadt Philippi, die man in der Apostelgeschichte, Kapitel 16 nachlesen kann. Noch Jahre später spürt man in dem Brief, den der Apostel Paulus den Christen in Philippi schreibt, seine besondere innere Verbundenheit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist tatsächlich so, dass Lydias Gastfreundschaft bleibende Spuren im Leben und Wirken von Paulus und seinem Team hinterlassen hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mir drängt sich die Frage auf: Was kann ich aus dieser Begebenheit mitnehmen? Sollte ich, wenn ich über die Mittel und Möglichkeiten verfüge, ähnlich wie Lydia Gastfreundschaft üben?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bestimmt muss diese Frage von Situation zu Situation unterschiedlich beantwortet werden. Aber das dahinterliegende Prinzip gilt. Es besagt, dass ich Gott mit dem diene, was mir anvertraut ist. So kann ich auf praktische Weise zum Segen für andere werden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir haben das viele Jahre als Familie sonntags praktiziert. So haben wir beispielsweise die Freunde unserer Kinder oder Gäste der Gemeinde zum Mittagessen und für den Nachmittag eingeladen. Ein besonders wertvoller Nebeneffekt war, dass unser Leben durch die Gäste bereichert wurde. Am Ende waren wir die Gesegneten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zurück zu Lydias Gastfreundschaft. Wie heißt es so treffend in einem Sprichwort? Liebe geht durch den Magen. Wenn es also das Richtige für den Moment ist, dann kann selbst eine Mahlzeit für andere zum Segen werden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr Infos zur Apostelgeschichte:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/utaAu5qNZig" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/utaAu5qNZig" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/utaAu5qNZig" title="Buchvideo: Apostelgeschichte Kap. 13-28" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Apostelgeschichte Kap. 13-28</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17131445.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
      <itunes:duration>00:03:48</itunes:duration>
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      <pubDate>Tue, 02 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ermutigung zum Bleiben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 10,25 – ausgelegt von Lothar Podszus. (Autor: Lothar Podszus)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 10,25 – ausgelegt von Lothar Podszus. (Autor: Lothar Podszus)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Hebräer 10,25 – ausgelegt von Lothar Podszus. (Autor: Lothar Podszus)]]></itunes:summary>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie kann ich das, was christliche Gemeinde ausmacht, in wenigen Worten zusammenfassen?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Wie kann ich das, wofür Kirche in dieser Welt da ist, kurz und knapp auf den Punkt bringen? Eine spannende Frage, und eine nicht ganz leichte Aufgabe, sie zu beantworten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Für mich sind es drei Begriffe, die das zusammenfassen und bündeln, was ich mit „Kirche“ und „christlicher Gemeinde“ verbinde:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„<a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Glaube/11" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Glaube</a>“</strong>, „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gemeinschaft/148" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Gemeinschaft</a>“</strong> und „<a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Dienst/167" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Dienst</strong></a>“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ohne den <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Glauben</strong> an Jesus Christus als unsern Heiland und Erlöser gibt es keinen Sinn, über Kirche nachzudenken.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist und bleibt die allerwichtigste Aufgabe der Kirche, dazu beizutragen und darauf hinzuwirken, dass Menschen zum lebendigen Glauben an Jesus finden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und auch dazu beizutragen, dass sie in diesem Glauben bleiben, und nicht gleichgültig, müde und träge werden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Untrennbar verbunden mit dem Glauben ist der <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Dienst</strong>, zu dem Christen in dieser Welt berufen sind. Der Dienst an unserm Mitmenschen ist nicht etwas, das auch „irgendwie“ mit dazu gehört. Er ist Ausdruck lebendigen Glaubens, ein untrügliches Kennzeichen dafür, dass der Glaube nicht ermüdet oder gar erstorben ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Damit aber beide, der <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Glaube</strong> und der <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Dienst</strong>, lebendig bleiben, ist die <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Gemeinschaft</strong> wichtig.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
„Wenn ich allein bin“, sagt Martin Luther, „so bin ich in der größten Gefahr. Darum will ich bei den Brüdern sein und bleiben.“<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Und selbstverständlich dürfen wir in Luthers Sinne auch die Schwestern hinzufügen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie wichtig, ja wie überlebenswichtig die christliche <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Gemeinschaft</strong> ist, entnehme ich auch dem Hebräerbrief des Neuen Testamentes.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Kapitel 10 Vers 25 heißt es:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Wir wollen die Versammlung der Gemeinde nicht verlassen, wie es bei einigen üblich geworden ist, sondern einander mit Zuspruch beistehen…“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Umfeld dieser Mahnung zu christlicher Gemeinschaft, ist auch vom <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Glauben</strong> und vom <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Dienst</strong> die Rede.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vom <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Glauben</strong> heißt es: „… lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigen Herzen in der Fülle des Glaubens… und lasst uns festhalten am Bekenntnis…“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und vom <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Dienst</strong> heißt es, gleich im Anschluss: „Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken…“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wo aber geschieht das „Hinzutreten in der Fülle des Glaubens“ und das „Anspornen zur Liebe und zu guten Werken“?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Beides geschieht in der Gemeinde, in der Versammlung der Gläubigen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Da, wo Menschen, und seien es nur zwei oder drei, im Namen Jesu versammelt sind.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Da geschieht Stärkung des Glaubens und Ermutigung zum Dienst.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Denn da ist Christus “mitten unter uns“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gewiss, wenn Menschen die Gemeinde verlassen, aus welchen Gründen auch immer, dann macht mich das traurig.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch statt darüber zu viele negative Gedanken zu verschwenden, möchte ich mich umso mehr darauf zurückbesinnen, wozu unsere Versammlungen und Gottesdienste da sind.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nämlich dazu,<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
… dass wir einander <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">ermahnen</strong>, wie es in der Übersetzung Martin Luthers heißt…<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
… und dass wir einander <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">ermuntern</strong>, wie es in der Einheitsübersetzung zu lesen ist...<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
… und dass wir, vielleicht noch am schönsten mit den Worten der Züricher Bibelübersetzung, einander „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">mit Zuspruch beistehen</strong>!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wo das in unseren Versammlungen geschieht, da werden die Menschen auch gerne bei uns bleiben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mehr zum Hebräerbrief:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/bja6fTJ3t8U" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/bja6fTJ3t8U" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/bja6fTJ3t8U" title="Buchvideo: Hebräer" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Hebräer</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Lothar Podszus</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17130819.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Lothar Podszus]]></author>
      <itunes:duration>00:04:38</itunes:duration>
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      <pubDate>Mon, 01 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Keiner ist ausgegrenzt]]></title>
      <guid>https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/keiner-ist-ausgegrenzt/73-7971</guid>
      <link>https://feedpress.me/link/19269/17130337/73-7971</link>
      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 3,12 – ausgelegt von Lothar Podszus. (Autor: Lothar Podszus)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 3,12 – ausgelegt von Lothar Podszus. (Autor: Lothar Podszus)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 3,12 – ausgelegt von Lothar Podszus. (Autor: Lothar Podszus)]]></itunes:summary>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wisst ihr schon, wie das Baby heißen wird? So fragte ich meine jüngste Tochter, die ein Kind erwartete. Zu meinem Erstaunen hat sie umgehend meine Frage beantwortet und mit strahlenden Augen das Geheimnis gelüftet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Warum auch nicht, wie heißt es doch so schön: „Wovon das Herz voll ist, davon redet auch der Mund.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wisst ihr schon, wie das Baby heißen wird? So fragte ich auch meine zweitjüngste Tochter.Doch in diesem Falle gab es nur ein vielsagendes Lächeln zur Antwort. Ich versuchte mein Glück bei der kleinen Nele. „Weißt du denn schon, wie das Baby heißt?“ Sie schaute fragend zur Mutter, fragend zu mir, und… blieb stumm.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein Geheimnis ist schließlich ein Geheimnis.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch der Apostel Paulus spricht im Neuen Testament von einem großen Geheimnis.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zu Beginn des dritten Kapitels seines Briefes an die Epheser gebraucht er das Wort „Geheimnis“ gleich viermal.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Einen langen Anlauf nimmt er für das, was er zu sagen hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch dann, in Vers 12, ist das Geheimnis endlich gelüftet. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Weil wir zu Christus gehören, dürfen wir vertrauensvoll vor Gott treten und frei zu ihm sprechen. Das verdanken wir dem Glauben an Christus.“ </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und die Pointe ist, dass das Wort „wir“ inklusiv zu verstehen ist.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Niemand ist ausgeschlossen, niemand ist ausgegrenzt.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Das Evangelium von Jesus Christus gilt nicht nur den Juden, sondern genauso auch den Nichtjuden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Für jüdische Ohren war dies sensationell, waren sie es doch gewohnt, genau zu wissen, wer wann und wo „Zugang“ hat zu den unterschiedlichen Bereichen im Tempel:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bis dahin dürfen die Frauen, bis dorthin die Männer.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Bis dahin dürfen die Heiden, bis dorthin die Juden.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Bis dahin darf das gewöhnliche Volk, bis dorthin nur der Prieser.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch nun ist das Geheimnis „offenbar“, der „Masterplan Gottes“ von Ewigkeit her:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Türe und die Tore sind für alle geöffnet, es gibt keine Grenzen mehr, keine Mauern, keine Zäune, keine Schranken, keine Schilder mit der Aufschrift: „Zutritt verboten.“ </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Alle dürfen hinzutreten, und das „mit Freimut“ (LUT), „zuversichtlich“, „vertrauensvoll“, (GNB) und „furchtlos“ (HFA). </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Heute ist oft davon die Rede, dass wir niemanden „ausgrenzen“ sollen. Meistens geschieht dies unter der Überschrift: „Soll doch jeder nach seiner eigenen Façon selig werden“. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Demgegenüber heißt es in unserm Bibelwort:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Weil wir zu Christus gehören, dürfen wir vertrauensvoll vor Gott treten und frei zu ihm sprechen.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn es eine Botschaft gibt, die „inklusiv“ ist, dann ist es die frohe Botschaft von Jesus Christus.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Alle sind eingeladen zur Feier des Lebens in Gottes Reich.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Alle dürfen Platz nehmen an seinem Tisch.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist das „Geheimnis“, von dem wir nicht nur reden <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">dürfen</strong>, sondern auch reden <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">sollen</strong>.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Gezielter Geheimnisverrat“ ist angesagt:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Grenzen überwinden und Außenstehende einladen. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Frisch, fromm, fröhlich, frei“ die Geheimnisse Gottes ausplaudern, immer wieder auch niedrigschwellige Angebote machen, damit Menschen zunächst äußerlich, und dann auch innerlich Zugang finden: </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zu unserer Gemeinde, zu unseren Gottesdiensten, und irgendwann auch zu Jesus Christus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hintergrundinfos zum Epheserbrief:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/aG3c1LO-poI" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/aG3c1LO-poI" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/aG3c1LO-poI" title="Buchvideo: Epheser" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Epheser</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Lothar Podszus</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17130337.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Lothar Podszus]]></author>
      <itunes:duration>00:04:33</itunes:duration>
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      <pubDate>Sun, 31 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Krone richten]]></title>
      <guid>https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/krone-richten/73-7968</guid>
      <link>https://feedpress.me/link/19269/17128082/73-7968</link>
      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 62,3 – ausgelegt von Roland Bunde. (Autor: Pastor Roland Bunde)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 62,3 – ausgelegt von Roland Bunde. (Autor: Pastor Roland Bunde)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 62,3 – ausgelegt von Roland Bunde. (Autor: Pastor Roland Bunde)]]></itunes:summary>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Du wirst sein eine schöne Krone in der Hand des HERRN und ein königlicher Reif in der Hand deines Gottes“</em></strong> – so lautet der heutige Losungsvers der Herrnhuter Brüdergemeine aus dem prophetischen Buch (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja62%2C3" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jesaja 62,3</a>). Ich versuche, mir eine schöne Krone und einen königlichen Reif, ein Diadem, vorzustellen. Es ist ein in die Zukunft gerichtetes Bild. Aber wen hat der Prophet vor Augen, wenn er sagt „du wirst sein“?! Es geht um Zion und eine neue Gerechtigkeit. Was Jesaja in Aussicht stellt, ist verheißungsvoll. Endlich wird es Gerechtigkeit geben. Gerechtigkeit, die unser HERR und Gott wie eine Krone in der Hand hält, die er aber nicht für sich behält. Zion wird sein wie eine schöne Krone. Zion wird also Macht übertragen. Wohlbemerkt, damit von Zion Gerechtigkeit ausgeht und alle Nationen sehen können, dass Gott allmächtig und ja auch gerecht ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich weiß nicht, was Sie mit Zion verbinden. Ich habe eine Zeit lang als Volunteer in Jerusalem gelebt und war etwas enttäuscht, als ich an dem Ort stand, den man Zion nennt. Ein unscheinbarer Hügel. Erstaunlich, dass aus Zion ein Synonym für einen heiligen Ort und die Stadt Jerusalem, ja sogar das himmlische Jerusalem geworden ist. Es waren schließlich die Anhänger des Zionismus, die dafür sorgten, dass es heute wieder einen jüdischen Nationalstaat gibt – Israel. Fragt sich, inwiefern sich diese Prophezeiung „du wirst sein wie eine Krone“ in Bezug auf Israel erfüllt hat. Eine schwierige Frage, die jede Generation wieder neu beantworten muss. Als Jesus in Israel gewirkt hat, sprach er oft vom angebrochenen Reich Gottes, und dass wir zuerst nach seiner Gerechtigkeit trachten sollen. Und was ist geschehen? Die Menschen in Jerusalem verspotteten ihn und man krönte ihn mit einer Dornenkrone. Und heute? Kann Krieg für mehr Gerechtigkeit sorgen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Du wirst sein wie eine Krone“ – die Krone steht für politische Macht, die Gott überträgt. Nur leider reißen die Mächtigen dieser Welt oft die Krone aus der Hand Gottes. Sie reißen die Macht an sich. Eigentlich nicht verwunderlich. Das war schon immer so – auch in der Geschichte Israels. Damit musste Gott rechnen. Umso erstaunlicher, dass er bereit ist, alle unsere Sünden zu vergeben. Daran hat sich nichts geändert. Gott krönt uns mit Gnade und Barmherzigkeit. Und es sind gerade die Menschen, die Unrecht erleiden, denen er Gerechtigkeit verschafft (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm103" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 103</a>). Ich muss an das denkwürdige Zitat der verstorbenen Holocaust-Überlebenden, Margot Friedländer, denken: <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Es gibt kein christliches, kein muslimisches und kein jüdisches Blut. Es gibt nur menschliches Blut“.</em> Wie viel menschliches Blut wurde schon vergossen? Auch Jesus wurde gekreuzigt – in Zion. Und tatsächlich hat sich auf diese Weise die Prophezeiung des Jeremia erfüllt. Durch das, was Jesus am Kreuz auf Golgatha für alle Menschen getan hat, hält Gott uns die Krone der Gerechtigkeit hin. Wir können sie im Glauben annehmen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht kennen Sie diesen Spruch, der auf Tassen oder Frühstücksbrettchen zu lesen ist: <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Hinfallen – Aufstehen – Krone richten – Weitergehen.“</em> Wenn ich falle, werde ich aufstehen und mir bewusst machen, dass Gott mich mit Gnade und Barmherzigkeit krönt. Und weil ich das schon so oft erlebt habe, möchte ich weitergehen und schauen, was ich dazu beitragen kann, damit es etwas gerechter zugeht in dieser Welt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr Infos zum Buch Jesaja:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/dgJvi3DopD0" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/dgJvi3DopD0" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/dgJvi3DopD0" title="Buchvideo: Jesaja Kap. 40-66" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Jesaja Kap. 40-66</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Roland Bunde</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Pastor Roland Bunde]]></author>
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      <pubDate>Thu, 28 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Authentisch sein]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 15,32 – ausgelegt von Roland Bunde. (Autor: Pastor Roland Bunde)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Heute geht es um eine Einladung. Es wird gefeiert. Die Freude ist groß. In der gleichnishaften Geschichte, die Jesus erzählt, freut sich der Vater darüber, dass sein jüngerer Sohn nach Hause zurückgekehrt ist. Es ist vermutlich das bekannteste Gleichnis im Neuen Testament. Das sogenannte Gleichnis vom verlorenen Sohn. Was aber ist mit dem älteren Bruder? Auch er ist eingeladen. Doch so richtig mitfreuen kann er sich nicht. Der Vater sagt zu seinem älteren Sohn: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Feiern muss man jetzt und sich freuen. Denn dieser dein Bruder war tot und ist lebendig geworden, war verloren und ist gefunden worden.</em></strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas15%2C32" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukas 15,32</a>) Tja, wird der ältere Sohn der Einladung folgen und mitfeiern? Und wenn ja, wird er sich mitfreuen können? Es bleibt offen, wie der ältere Sohn reagiert. Was macht es ihm so schwer? </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da hat sich ganz offensichtlich etwas angestaut in ihm. Frust. Enttäuschung. Ärger. Neid. Er fühlt sich ungerecht behandelt. <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">"Ich habe all die Jahre für dich geschuftet",</em> hält er dem Vater vor, <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">"und du hast mir nie eine Ziege gegeben, damit ich mit meinen Freunden feiern konnte. Aber dieser dein Sohn, der dein Vermögen mit Huren durchgebracht hat, für den schlachtest du das Mastkalb!"</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich kenne das auch: All die Jahre habe ich mich abgemüht… auf mich war immer Verlass… jeden Sonntag war ich im Gottesdienst und auch sonst habe ich viel Zeit und Kraft in die Gemeindearbeit investiert! Und dann sehe ich, wie andere, die vielleicht nicht so vorbildlich waren, scheinbar leichter durchs Leben gehen und gefühlt glücklicher sind. Vielleicht verstehe ich Gott und die Welt nicht mehr! Mit der Zeit geht die Freude verloren – die Freude an der Gemeinde, die Freude am Glauben oder gar die Freude am Leben. Das Leben als Christ – mehr Pflichtbewusstsein als Lebensfreude? Das kann es doch nicht sein?!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der ältere Sohn hat offensichtlich den Blick für die Liebe seines Vaters verloren. Das ist traurig. Er erkennt nicht, dass der Vater ihm sein ganzes Leben lang alles gegeben hat, was er braucht. Der Vater sagt: <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">"Mein Kind, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, ist dein." </em>Mehr geht nicht. Alles ist Gnade. Ich habe Gott wirklich alles zu verdanken. Das weiß ich ja. Warum fällt es mir trotzdem oft so schwer, mich zu freuen? Vielleicht, weil ich mich über jemand ärgere? Vielleicht weil ich neidisch bin auf andere? Vielleicht, weil sich etwas angestaut hat in meinem Herzen? Das Gleichnis macht mich nachdenklich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mir wird klar, dass der ältere Bruder nicht einfach in den Festsaal eintreten und so tun kann, als wäre nichts passiert. Ein Lächeln aufzusetzen, würde alles nur noch schlimmer machen. Was also tun? Authentisch sein. Das scheint mir wichtig zu sein. Vor Gott, unserem Vater im Himmel, ganz offen und ehrlich auszusprechen, was sich da alles so an Ärger angestaut hat im Innersten. Einfach mal alles rauslassen. Den ganzen Frust. Einfach mal klagen oder auch weinen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht ist da dieses Gefühl, selbst zu kurz gekommen zu sein. Dann fällt es schwer, sich mit anderen zu freuen. Umso wichtiger ist es, umzukehren und in die offenen Arme des Vaters zu laufen. Ich stelle mir vor, dass der Vater auch seinen älteren Sohn in die Arme schließt und er sich wieder lebendig fühlt. Sein Frust weicht. Freude erfüllt sein Herz, weil er sich in diesem Moment nicht mit anderen vergleicht, sondern sich angenommen und geliebt weiß. Klar, dass er dann auch mitfeiert.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Roland Bunde</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Pastor Roland Bunde]]></author>
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      <pubDate>Wed, 27 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Sonnenschutz]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 121,5-6 – ausgelegt von Raimund Puy. (Autor: Pastor Raimund Puy)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 121,5-6 – ausgelegt von Raimund Puy. (Autor: Pastor Raimund Puy)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In diesem Sommer hatten wir schon eine Reihe brütend heißer Tage. An einem dieser sehr sonnigen Tage mit etwa 35 Grad im Schatten war ich in der Stadt unterwegs. Die Hitze war kaum auszuhalten. Dauernd habe ich nach Schatten Ausschau gehalten und versucht, die pralle Sonne zu meiden. An solchen Tagen sehne ich die Abkühlung herbei.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In diesem heißen Sommer können wir den Bibeltext für heute viel besser verstehen, der in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm121" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 121</a> in den Versen 5 und 6 steht:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Der HERR behütet dich: der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm121" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 121</a> handelt höchstwahrscheinlich von einem Wanderer auf dem Weg nach Jerusalem. In Israel waren auch damals schon die Sommertage sehr heiß und die Sonne brannte unbarmherzig. Der Wanderer sehnte sich nach Schatten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und dann kommt die überraschende Aussage: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der HERR ist dein Schatten!“</strong> Schatten ist in diesem Psalm wie auch in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm91" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 91</a> ein bildhafter Ausdruck für Schutz.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott ist unser Schutz, er behütet uns. Das ist die Grundaussage des Psalms 121, die auch für uns heute gilt. Aber stimmt das denn? Erleben nicht auch Christen Unfälle? Werden Menschen, die Gott vertrauen, nicht krank?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch! All das erleben auch Christen und bei manchen ruft das viele Fragen hervor. Ein Freund von mir ist an der schlimmen Muskelkrankheit ALS schwer erkrankt. Seine Einschränkungen sind enorm.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was heißt denn in solch einer Situation, dass Gott uns behütet? Es bedeutet, dass Gott uns zur Seite steht, dass er uns auch im Leid nahe ist und Geborgenheit schenkt. Das erlebt bei all dem Schweren auch mein Freund in seiner schlimmen Krankheit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm23" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 23</a> heißt es: „Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm23%2C4" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 23,4</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Johann Albrecht Bengel hat gesagt: „Gott hilft uns nicht immer am Leid vorbei, aber er hilft uns hindurch.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kehren wir zurück zu <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm121" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 121</a>:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sonne und Mond stehen für die Gefahren und Probleme, die uns begegnen können. Das können körperliche Gefahren sein, aber auch Versuchungen und Zweifel, also Gefahren für unsere Seele, für unser Glaubensleben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Vers 7 heißt es:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Der Herr behütet dich vor allem Unheil und bewahrt dein Leben!“ Das bedeutet:  Gott ist da, er sorgt für dich, er steht dir zu Seite, bei ihm bist du geborgen!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, es ist wahr: Wenn der HERR uns zur Seite steht, dann kann uns nichts schaden. Auch in Zeiten der Krankheit, in Phasen des Zweifelns und anderen schwierigen Situationen finden wir Geborgenheit bei Gott, der ja unser liebender Vater ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und unser Herr Jesus Christus sagt uns zu: „Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt!“ Diese Zusage unseres Herrn gilt für diesen Tag, für unsere Zukunft und auch für die letzte Wegstrecke hier auf dieser Erde. Unser Herr Jesus Christus ist uns ganz nahe, auch wenn wir ihn nicht spüren – ihm können wir von ganzem Herzen vertrauen!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Darf ich Ihnen den Bibelvers des Tages zum Schluss noch einmal in der Übersetzung „Hoffnung für alle“ zusprechen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der HERR gibt auf dich acht; er steht dir zur Seite und bietet dir Schutz vor drohenden Gefahren. Tagsüber wird dich die Sonnenglut nicht verbrennen, und in der Nacht wird der Mond dir nicht schaden. Der Herr schützt dich vor allem Unheil!“ </strong>(<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm121%2C5-6" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 121,5-6</a>)</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Raimund Puy</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Pastor Raimund Puy]]></author>
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      <pubDate>Tue, 26 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Mehr als ein Wunsch]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 5. Mose 28,2-3 – ausgelegt von Raimund Puy. (Autor: Pastor Raimund Puy)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 5. Mose 28,2-3 – ausgelegt von Raimund Puy. (Autor: Pastor Raimund Puy)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was meinen wir eigentlich, wenn wir einander zum Geburtstag Gottes Segen wünschen? Ist das einfach eine Redensart, ein frommer Wunsch oder was ist damit gemeint?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In der Bibel ist oft von Segen die Rede. Schon in der Schöpfungsgeschichte heißt es, dass Gott die ersten Menschen segnete. Aaron segnete das ganze Volk Israel und von Jesus lesen wir, dass er die Kinder und seine Jünger segnete.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch im heutigen Bibelwort ist von Segen die Rede. Im 5. Buch Mose, Kapitel 28, in den Versen 2-3 heißt es: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Wenn du auf die Stimme des Herrn, deines Gottes, hörst: Gesegnet bist du in der Stadt, und gesegnet bist du auf dem Feld.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber was ist denn eigentlich mit Segen gemeint? Segen ist mehr als ein guter Wunsch!  Segen ist eine heilschaffende Kraft, mit der Gott Menschen beschenkt. Der Segen geht von Gott selbst aus. Im Alten Testament wirkt sich der Segen Gottes oft auf den Besitz aus – denken Sie nur an Abraham und Jakob, die Stammväter Israels. Im Epheserbrief ist von geistlichem Segen die Rede und gemeint ist, dass der Segen darin besteht, dass Gott uns in Jesus Christus errettet hat, unsere Schuld vergeben und mit dem Heiligen Geist beschenkt hat. Gesegnete sind von Gott beschenkte Leute!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was brauchen wir für unser Leben? Ansehen, einen angemessenen Lebensstandard, gute Freunde? Das alles ist für viele Menschen wichtig! Aber was wir vor allem brauchen, ist Gottes Segen!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieser Segen Gottes schenkt unserm Leben Heil im umfassenden Sinn, macht unser Leben sinnvoll und gibt ihm Bedeutung. Denn als von Gott Gesegnete können wir etwas bewirken in dieser Welt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie können wir Gottes Segen erleben? Gott ist der Geber des Segens – wir können nichts von ihm erzwingen. Aber das heutige Bibelwort sagt uns etwas sehr Wichtiges zu diesem Thema:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Wenn du auf die Stimme des Herrn, deines Gottes, hörst: Gesegnet bist du in der Stadt und gesegnet bist du auf dem Feld.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das also ist der Schlüssel zum Segen Gottes: auf seine Stimme hören!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es gibt so viele Stimmen, die auf uns einstürmen. Den ganzen Tag über sind wir den Stimmen anderer Menschen und den Stimmen der Medien ausgesetzt. Da ist es nicht so einfach, die Stimme Gottes herauszuhören, weil die oft eher leise ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir können die Stimme Gottes vor allem in seinem Wort, in der Bibel, hören. Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns einmal am Tag wirklich Zeit nehmen für Gott. Lasst uns hören auf das, was uns unser Herr durch sein Wort sagen will, indem wir regelmäßig einen Abschnitt der Bibel lesen und fragen: Herr, was willst du mir heute damit sagen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch beim Beten ist es wichtig, dass wir nicht nur selbst reden, sondern ganz bewusst auch in der Stille hören, ob Gott uns nicht etwas sagen möchte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer so auf die Stimme Gottes hört, ist gesegnet! Ich werde vor Irrwegen und Fehltritten bewahrt, Gott weist mir den Weg für meine Fragen und gibt mir Orientierung für den Alltag. Durch die Beschäftigung mit Gottes Wort wachse ich im Glauben und kann mich so verändern, dass ich Jesus ähnlicher werde. Gottes Segen wirkt sich aus, zu Hause und auf der Arbeit, oder wie es der heutige Bibeltext sagt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Gesegnet bist du in der Stadt und gesegnet bist du auf dem Feld.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich möchte gerne jemand sein, der von Gott gesegnet ist. Deshalb beschäftige ich mich mit Gottes Wort, deshalb bitte ich um Gottes Segen, deshalb freue ich mich am Schluss jedes Gottesdienstes über den Zuspruch von Gottes Segen!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Darf ich Ihnen am Schluss der Andacht diesen Segen Gottes zusprechen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden!“ Amen</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">►  <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Mehr über das 5. Buch Mose</strong></p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/Eu7K6Vd7jLM" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/Eu7K6Vd7jLM" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/Eu7K6Vd7jLM" title="Buchvideo: Deuteronomium (5. Mose)" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Deuteronomium (5. Mose)</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Raimund Puy</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17125631.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Raimund Puy]]></author>
      <itunes:duration>00:04:31</itunes:duration>
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      <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Mein Hirte]]></title>
      <guid>https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/mein-hirte/73-7964</guid>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 10,14 – ausgelegt von Lothar Eisele. (Autor: Lothar Eisele)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 10,14 – ausgelegt von Lothar Eisele. (Autor: Lothar Eisele)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 10,14 – ausgelegt von Lothar Eisele. (Autor: Lothar Eisele)]]></itunes:summary>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Meine Frau und ich sind in der Schweiz in Brügg bei Biehl. Wir besuchen Miriam und Philippe, ein Ehepaar, mit dem wir schon lange befreundet sind. Philippe hat keine guten Nachrichten erhalten. Er ist erkrankt. Was ganz harmlos und klein war, hat sich als Tumor entpuppt. Vor ihm liegt ein langer Weg der Behandlung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Am Nachmittag gehen wir der Aare entlang spazieren. Wir kommen am ehemaligen Kloster Gottstatt vorbei, das nun der evangelischen Gemeinde als Gottesdienstraum dient. Die Tür ist offen. Ein eher dunkler Raum ohne Verzierung und Bilder. Nur vorne im Altarraum ist ein Fensterbild. Schlicht und doch eindringlich. Christus der gute Hirte, trägt ein Schaf und hält es mit beiden Händen fest. Von ihm gehen helle Strahlen aus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir setzen uns und lassen das Bild wirken. Der gute Hirte, der das Schaf trägt. Das Schaf ist eher schwach. Es ist darauf angewiesen, dass es getragen wird.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich denke an Philippe und die Diagnose, die er erhalten hat. Und ich sage ihm: Jesus trägt dich wie der Hirte das Schaf.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So erlebt es Philippe dann auch. Die Krankheitszeit ist schwer, anstrengend, manchmal auch schmerzhaft. In der Krankheitszeit gibt es aber immer wieder helle frohe Momente, schöne Begegnungen, auch Phasen der vorübergehenden Genesung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Am Ende stirbt Philippe. Der gute Hirte hat ihn getragen bis zuletzt. Und wir vertrauen darauf, dass Jesus ihn nicht nur getragen hat, sondern ihn nach seinem Tod bei sich in seinem Reich aufgenommen hat, wo Schmerzen und Krankheit endgültig vorbei sind. Bei seiner Beerdigungsfeier stellen wir das Bild vom guten Hirten in die Mitte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich vertraue darauf, dass Jesus nicht nur Philippe getragen hat, sondern auch mich trägt. Und dass er jeden tragen und begleiten will, der ihm vertraut. Jesus ist wirklich der gute Hirte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich verlasse mich auf Jesus, der spricht: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes10%2C14" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Johannes 10,14</a>)</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">►  </strong>Infos über das Johannes-Evangelium </p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/1Dx63MbgbhA" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/1Dx63MbgbhA" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/1Dx63MbgbhA" title="Buchvideo: Johannes Kap. 1-12" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Johannes Kap. 1-12</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Lothar Eisele</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17125225.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Lothar Eisele]]></author>
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      <pubDate>Sun, 24 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wunde Stellen im Beziehungsgeflecht]]></title>
      <guid>https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/wunde-stellen-im-beziehungsgeflecht/73-7963</guid>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 43,24-25 – ausgelegt von Lothar Eisele. (Autor: Lothar Eisele)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 43,24-25 – ausgelegt von Lothar Eisele. (Autor: Lothar Eisele)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 43,24-25 – ausgelegt von Lothar Eisele. (Autor: Lothar Eisele)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als Gemeindepfarrer lerne ich viele Familien kennen. Oftmals in Verbindung mit frohen Ereignissen wie Hochzeiten oder Taufen oder Segnungen von Kindern. Aber oft auch in Verbindung mit Bestattungen. Und wenn dann Beerdigungen geplant werden, stoße ich manchmal auch auf wunde Stellen im Beziehungsgeflecht der Familien. Ein Kind, das den Kontakt zu den Eltern abgebrochen hat, Geschwister, die seit der Teilung des Erbes nicht mehr miteinander sprechen, Verletzungen durch üble Nachreden. All das hat einen Schmerz in den Familien verursacht, hat zu Trennungen geführt. Beziehungen sind zerbrochen und Bitterkeit hat sich tief in den Seelen einwurzelt. Es ist ein großer Schmerz, der Menschen ein ganzes Leben lang zu schaffen macht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Buch Jesaja ist davon die Rede, dass es den Schmerz über zerstörte Beziehungen nicht nur unter uns Menschen gibt, sondern dass der lebendige Gott auch unter diesem Schmerz leidet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Buch Jesaja heißt es: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„</strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden und hast mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten. Ich, ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen und gedenke deiner Sünden nicht.“ (Jesaja, 43,24-25)</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott erlebt, wie sich Menschen von ihm abkehren, ihn nicht ehren und Wert schätzen. Er erlebt, wie Menschen zuerst und vor allem an sich selbst denken und die Beziehung zu ihm und zu den Mitmenschen links liegen lassen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und doch: Er gibt die Menschen, die er liebt, nicht auf. Er hat seinen Sohn Jesus Christus in die Welt geschickt. Jesus hat dafür geworben, sich Gott wieder zuzuwenden. Er hat Menschen in die Gemeinschaft mit dem himmlischen Vater zurückgeholt und in die Gemeinschaft mit ihren Mitmenschen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und schließlich hat Jesus selbst für die Schuld von uns Menschen gezahlt. Er – der Unschuldige – hat den Tod am Kreuz erlitten. Ebenfalls im Buch Jesaja heißt es: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Gott warf unser aller <a href="https://www.bibleserver.com/search/LUT/s%C3%BCnde" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Sünde</a> (Strafe) auf ihn, damit wir Frieden hätten“.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich bin froh, dass Gott sich nicht abfindet mit all den Trennungen und Brüchen in unserem Leben, mit aller Schuld, die ich auf mich lade. Ich bin froh, dass er selbst für meine Schuld bezahlt hat. Ich bin froh, dass ich immer wieder im Gebet zu ihm kommen darf und um Verzeihung bitten. Wie gut, dass ich einen Gott habe, der mir immer wieder einen <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gnade/12" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">neuen Anfang</a> schenkt – und nicht nur mir, sondern allen, die ihn darum bitten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Mehr zum Buch Jesaja</strong></p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/dgJvi3DopD0" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/dgJvi3DopD0" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/dgJvi3DopD0" title="Buchvideo: Jesaja Kap. 40-66" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Jesaja Kap. 40-66</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Lothar Eisele</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17124809.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Lothar Eisele]]></author>
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      <pubDate>Sat, 23 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Kraftquelle statt Politur]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 5,10 – ausgelegt von Jens Brakensiek. (Autor: Pfarrer Jens Brakensiek)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 5,10 – ausgelegt von Jens Brakensiek. (Autor: Pfarrer Jens Brakensiek)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Epheser 5,10 – ausgelegt von Jens Brakensiek. (Autor: Pfarrer Jens Brakensiek)]]></itunes:summary>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Moment! <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist.“</strong> - Ist das heutige Losungswort der Herrnhuter Brüdergemeine aus dem Neuen Testament nicht auch die aktuelle Jahreslosung? Fast. Die lautet: „Prüft alles und behaltet das Gute.“ Die beiden Sätze, die aus verschiedenen Paulusbriefen stammen, ergänzen sich gegenseitig. Denn gut ist, was Gott gefällt. Und im Epheserbrief wird zuvor aufgezählt, was Gott gefällt: Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Aber wem gelingt das schon, gut, gerecht und wahrhaftig zu sein? Ist das nicht ein viel zu hoher Anspruch?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch geben wir nicht zu schnell auf. Christinnen und Christen sind ja Kinder und Erben Gottes und nicht Sklaven einer unerfüllbaren Verhaltensnorm oder Moral. Wenn wir also spüren, dass wir unser Leben nicht wirklich so leben können, wie Gott es von uns in seinem Wort durchaus deutlich fordert, dann besteht die Lösung nicht darin, dass wir uns anstrengen, um noch besser zu werden. Das wäre, als wenn ich eine Glühbirne ohne Strom poliere, damit sie leuchtet. Aber unsere Leuchtkraft hängt nicht von unserem eigenen Glanz ab, sondern von unserer Kraftquelle, und das ist die Verbindung zu Jesus Christus. Dabei geht es nicht um Perfektionismus, sondern um ein Zeichen, ein Hinweiszeichen auf Gott selbst. Natürlich kann der Kontakt zur Kraftquelle bei jeder und jedem auch mal unterbrochen sein. Erst wenn der Kontakt wieder hergestellt ist, wenn der Wackelkontakt behoben ist, erst dann kann es um die Frage gehen, wie ich das denn nun konkret mache, Gott wohlgefällig zu leben, also gut, gerecht und wahrhaftig zu sein. Wenn Paulus davon redet, dann will er uns damit nicht Angst machen und Druck ausüben, sondern er will uns ganz im Gegenteil vom frommen Leistungsstress befreien. Er will uns befreien vom Zwang, uns selbst auf Hochglanz polieren zu müssen. Denn durch eine Politur leuchtet noch keine Glühbirne. Dazu braucht sie vielmehr Strom, Energie. Ebenso brauchen auch wir keine Politur, keine aufgehübschte Schale, sondern im Kern unseres Lebens, in unserem Herzen die Kraft Gottes. Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit - das sind deshalb keine Mittel, durch die wir die Gewissheit erlangen, dass wir Gott gefallen. Sondern wenn sie uns geschenkt werden, dann sind sie Hinweise auf den, der selbst vollkommen gut, gerecht und wahrhaftig ist und der uns mit seinen Gaben beschenkt. Und das passiert, wenn wir Jesus vertrauen. Es geht also nicht um Kosmetik, sondern um Kontakt. Es geht nicht um den äußeren Schein, sondern um die innere Kraft. Und die Kraftquelle ist Gott selbst und der Kontakt dazu ist unser Glaube. Wenn wir Jesus vertrauen, wenn wir an ihm hängen, dann empfangen wir seine Kraft, dann werden wir zu dem, was Paulus „Kinder des Lichts“ nennt. Dann wächst in uns Frucht seines Lichtes, als Auswirkung seiner Kraft Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit, und auch Hoffnung und Zuversicht und noch viel mehr. Damit der Kontakt zu Jesus nicht wackelt oder rostet, darum stellt uns Gott immer wieder die Prüffrage des Lebens. Er will uns damit nicht quälen. Im Gegenteil. Es ist seine Einladung zu einer neuen Gewissheit im Glauben, zum Kraftfluss seines Geistes.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr Infos zu Buch Epheser:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/aG3c1LO-poI" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/aG3c1LO-poI" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/aG3c1LO-poI" title="Buchvideo: Epheser" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Epheser</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Jens Brakensiek</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17123944.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Jens Brakensiek]]></author>
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      <pubDate>Fri, 22 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[„Arbeit war sein Leben …“]]></title>
      <guid>https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/arbeit-war-sein-leben/73-7961</guid>
      <link>https://feedpress.me/link/19269/17123326/73-7961</link>
      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 3,19 – ausgelegt von Jens Brakensiek. (Autor: Pfarrer Jens Brakensiek)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 3,19 – ausgelegt von Jens Brakensiek. (Autor: Pfarrer Jens Brakensiek)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 3,19 – ausgelegt von Jens Brakensiek. (Autor: Pfarrer Jens Brakensiek)]]></itunes:summary>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Arbeit war sein Leben“ - Wer hat diesen Satz nicht schonmal gedacht, gehört oder sogar selbst gesagt? Auf einer Beerdigung. In einem Nachruf. Im Gespräch über einen verstorbenen Menschen. Darüber kann ich die Nase rümpfen: Kann ich das ein erfülltes Leben nennen, wenn es nur aus Arbeit bestand? Andererseits gibt Arbeit dem Leben einen Sinn. Gerade viele ältere Menschen bewegt diese Frage: „Wozu bin ich denn noch gut, wenn ich nichts mehr tun kann?“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, es ist bedenklich, wenn der Wert eines Menschen nur an dem gemessen wird, was er leistet. Da fallen so schnell viele durchs Raster: Kinder, chronisch Erkrankte, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderungen. Doch auch für sie gilt: Gott hat uns Menschen so geschaffen, dass wir etwas bewirken können und Verantwortung tragen sollen. Jede auf ihre Weise. Jeder auf seine Weise. Er hat die Menschheit mit Kraft, Phantasie und Verstand beschenkt, damit sie ihren Auftrag erfüllt. Im Schöpfungsbericht heißt es darum: „Und Gott segnete die Menschen und sagte zu ihnen: ‚Seid fruchtbar und vermehrt euch! Füllt die ganze Erde und nehmt sie in Besitz! Ich setze euch über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und alle Tiere, die auf der Erde leben, und vertraue sie eurer Fürsorge an.’“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose1%2C28" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Mose 1,28</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch es ist wohl allen klar: Diesem Auftrag kommt der Mensch nur sehr unvollkommen nach. Es ist Teil der Strafe Gottes für seinen Abfall von Gott, dass zur Arbeit die Mühe, zum Schöpferischen die Schmerzen, zum Broterwerb der Schweiß tritt. Und das auch nur so lange, bis alles Schöpferische erschöpft ist, bis alle Kräfte den Auftrag nicht mehr verkraften, bis alles Lebendige stirbt. Im heutigen Losungswort der Herrnhuter Brüdergemeine aus dem 1. Buch Mose, Kapitel 3 Vers 19 sagt Gott darum: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Im Schweiß deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zum Erdboden zurückkehrst, denn von ihm bist du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub kehrst du zurück.“</strong> Damit bin ich wieder bei der Beerdigung, wenn es am Grab heißt: „Erde zu Erde, Asche zur Asche, Staub zum Staube“. Und, ist das alles? Ist das der Mensch? Unter Schmerzen geboren ist Arbeit sein Leben und zuletzt wird er wieder zu Staub? Nein! Denn bei einer christlichen Beerdigung geht dieser Satz noch weiter: „…Staub zum Staube in der Hoffnung der Auferstehung zum ewigen Leben durch unseren Herrn Jesus Christus.“ Das ist das Entscheidende! Ja, da ist Trauer über ein Leben unter Schmerzen und Mühen. Da ist vielleicht auch gerade Trauer über einen geliebten Menschen, der Sie verlassen hat. Aber da ist auch Hoffnung! Aber sie ist nicht darin begründet, dass ein Mensch durch seine Arbeit viel erreicht hat. Oder dass ihn der Tod vom Leiden erlöst hat. Sondern die Hoffnung gründet in dem Sieg von Jesus Christus über den Tod. Er hat die Strafe Gottes auf sich genommen, als er am Kreuz für uns starb. Er ist der einzige, dem das möglich war. Denn er ist eins mit seinem himmlischen Vater. Wer Jesus vertraut und ihm nachfolgt, der ist frei! Und voller Hoffnung! Ja, Arbeit und Mühen, Schweiß und Schmerzen gehören zum Leben. Aber sie <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">sind</em> nicht das Leben. Darum ist es das größte Geschenk, wenn ich über einen Menschen sagen kann: „Jesus war sein Leben.“ Und dieses Leben hört niemals auf.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">► Mehr Infos zum Buch Mose:</p>

<div data-oembed-url="https://youtu.be/P9BxBKx8hlM" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<section class="erf-teaser-card-init" data-url="https://youtu.be/P9BxBKx8hlM" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; display: block;"><a href="https://youtu.be/P9BxBKx8hlM" title="Buchvideo: Genesis (1. Mose) Kap. 1-11" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buchvideo: Genesis (1. Mose) Kap. 1-11</a></section>
</div>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Jens Brakensiek</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Pfarrer Jens Brakensiek]]></author>
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      <pubDate>Thu, 21 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Schatzkiste im Himmel]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 6,20-21 – ausgelegt von Ulrich Nellen. (Autor: Pfarrer Ulrich Nellen)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 6,20-21 – ausgelegt von Ulrich Nellen. (Autor: Pfarrer Ulrich Nellen)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was ist eigentlich noch sicher in diesen unsicheren Zeiten? Wie soll ich mein Geld anlegen – falls das überhaupt noch geht, weil ja alles teurer geworden ist?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir erleben, wie schnell sich der Aktienmarkt derzeit ändert, wie von Jetzt auf Nachher Menschen immense Verluste erleiden müssen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da kommt der Bibelvers für Heute ganz passend als Hilfestellung ins Spiel: Jesus sagt zu seinen Freunden im <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us6%2C20-21" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Matthäus-Evangelium, Kapitel 6, Verse 20 und 21</a>:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie fressen und wo Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Schauen wir mal, wie diese Sätze uns heute helfen können, gewinnbringend zu investieren und die Sorgen vor Verlust ein wenig zu relativieren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diesen ersten Satz gebe ich frei auch so wieder: „Häuft euch nicht in euren Schatzkammern etwas an, das vergänglich ist, wo der Zahn der Zeit es zerstört oder wo es euch durch äußere Eingriffe gestohlen wird, sondern an dem sichersten Ort, den es überhaupt gibt, nämlich in der Welt Gottes – sozusagen mit sicherer Rendite über den Tod hinaus.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und Jesus schiebt sogar noch eins hinterher: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Wo Dein Schatz ist, da ist dein Herz!</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus fragt uns: Woran hängt dein Herz? Was nimmt den wichtigsten Platz in deinem Leben ein? Besitz, Wissen, Macht? Das wird alles vergehen!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zum einen wird in diesen Sätzen deutlich, dass die Blickrichtung wichtig ist: In Finanzspreche hieße das: Schauen wir auf eine kurzfristige Anlage mit möglichst hohem Gewinn, oder geht es um eine längerfristige hohe Rendite?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist natürlich eine wichtige Entscheidung, die auch jeder Investbanker fällen muss.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Licht unseres Bibelverses heißt das: Entscheide ich mich in allem, was ich anlege, nur auf das Diesseits – das ja bekanntermaßen früher oder später endet oder schaue ich auch auf das „Nachher“?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich könnte etwas flapsig sagen: Aktienbesitz kann nicht über den Tod hinaus fortgeschrieben werden – oder auch: „Das letzte Hemd hat keine Taschen“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es bleibt die Frage also: Was bleibt von dem, was ich mir so an Wichtigem anhäufe – denn darum geht es ja letztlich und nicht nur um den „äußeren“ Besitz.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und zum andern wird hier deutlich, was mir ein alter Landwirt mit großem Hof am Ende seines Lebens mal gesagt hat: „Ich dachte immer, der Hof und das Land ist das Wichtigste, aber jetzt habe ich gemerkt: Das Wichtigste sind Beziehungen!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das sind die Schätze, die keine Inflation, keine Katastrophe und kein Krieg uns wegnehmen können.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und das steckt auch in unserem heutigen Bibelvers drin.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nur geht dieser noch weiter, nämlich über das biologische Leben hinaus, denn die Beziehungen zwischen Menschen sind leider mit dem Tod zu Ende. Daher lenkt Jesus mit diesem Satz unseren Blick noch weiter, denn der Tod ist nun mal nicht das Ende unseres gesamten Lebens.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Welche wahren Beziehungs-Schätze dauern an, auch wenn wir mal sterben?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und da ist nur eine Antwort in der Bibel möglich: Das ist die Beziehung zu unserem Gott. Dazu lädt dieser Bibelvers ein: Sammle dir diesen Schatz an – und zwar jetzt in dieser Zeit. Fülle dein Herz und lass zu, dass Gott dir dein Herz füllt. Das nennt man „Glaubensbeziehung“ und das ist ja letztlich eine Liebesbeziehung, die über den Tod hinaus anhält. Und eine Beziehung hat immer einen Anfang und der liegt laut diesem Vers im hier und jetzt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Sammelt euch jetzt Schätze im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie fressen und wo Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Einladung steht.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Ulrich Nellen</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17122550.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Ulrich Nellen]]></author>
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      <pubDate>Wed, 20 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Was ist schon perfekt auf dieser Welt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Korinther 13,10 – ausgelegt von Ulrich Nellen. (Autor: Pfarrer Ulrich Nellen)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Korinther 13,10 – ausgelegt von Ulrich Nellen. (Autor: Pfarrer Ulrich Nellen)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Na, wie war Dein Urlaub?“, fragt der Eine. „Perfekt!“ Entgegnet der Andere. „Obwohl, - na ja das Hotel war sehr laut, das Frühstück so lá lá und die Stimmung in der Familie durchwachsen – aber ansonsten war es ein vollkommener Urlaub!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kennen Sie auch solche Gespräche?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was ist schon vollkommen auf dieser Welt? Oder persönlicher gefragt: Wer auf dieser Welt ist schon perfekt?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Sehnsucht nach einem perfekten Leben ist groß und die Tendenz zum Perfektionismus unserer Zeit ist eine schwere Hypothek, die schon viele Menschenleben innerlich oder auch äußerlich kaputt gemacht hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir jagen dem Vollkommenen nach, werden aber früher oder später resigniert feststellen: Letztlich bleibt es Stückwerk!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und an dieser Stelle kommt nun der Bibelvers für Heute ins Spiel, in dem Paulus in seinem ersten Brief an die Gemeinde der Stadt Korinth in Kapitel 13, Vers 10 schreibt<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">: „Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieser Satz steht inmitten einer Aufzählung, die ich zusammenfasse: All das, was ihr so lebt, und erlebt in den Gemeinden und eurem Leben und worauf ihr vielleicht stolz seid als Jesusnachfolger, ist letztlich immer nur Stückwerk. Und im Vers 11 also direkt hintendran bringt er sogar das Bild eines Kindes ins Spiel, das in allen Bereichen des Lebens noch lernend vor sich hin stolpert.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Bibelvers für Heute erdet uns also zunächst mal – und das scheint heute mehr denn je nötig zu sein, nicht nur in der Gesellschaft mit ihrem Hype für „Perfektion“, sondern auch in unseren christlichen Kreisen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber Paulus lässt es nicht dabei, sondern öffnet den Horizont nach vorne. Nah am griechischen Grundtext kann ich den Satz auch so wiedergeben: „Dann, wenn das kommt, was dem vollendeten Ziel entspricht, wird das, was alles, was nur Einzelteile sind, nicht mehr nötig sein. Es wird einfach verschwinden.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und dieses „Wenn“ meint nicht, dass wir es schlussendlich irgendwann doch mal schaffen, vollkommen zu sein, sondern lenkt unseren Blick weg von einer möglichen „Verschlimmbesserung“ auf etwas Neues. Und das begegnet uns in dem 13 Kapitel des 1. Korintherbriefs auch an vielen Stellen, wenn von der selbstlosen Liebe, die Gott ermöglicht, die Rede ist. Ich könnte auch sagen: Das Vollkommen kommt niemals aus uns, sondern immer zu uns!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine andere Bibelstelle erinnert daran frei übersetzt: Nicht, dass wir die Fähigkeit hatten zu lieben, sondern Gott selbst hat uns geliebt und dadurch erst dazu befähigt, überhaupt zu lieben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, auch nicht perfekt. Und deshalb ist es gut in engem Kontakt mit der Liebe in Person zu stehen, mit Jesus Christus. Denn am besten lernen wir das Ziel kennen, wenn wir fragen: Wer ist denn der Vollkommene? Denn dieser hat am Ziel seines irdischen Lebens, hat am Kreuz gesagt: Es ist vollendet! Und die Auferstehung am Ostermorgen war der Beweis für das „Vollkommene“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So können wir unseren heutigen Vers auch erweitert übersetzen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn der kommt, der alles vollbringt und zum Ziel führt, dann ist all das Stückwerk, das wir versuchen, um vielleicht Gott irgendwie näher zu kommen überflüssig geworden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und genau das ist ja bereits geschehen: Ein liebender Gott wurde Mensch und hat jegliches Stückwerk überflüssig gemacht!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Ulrich Nellen</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17121815.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Ulrich Nellen]]></author>
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      <pubDate>Tue, 19 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Exportschlager für Mitreisende]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 28,19-20 – ausgelegt von Jens Kilian. (Autor: Jens Kilian)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 28,19-20 – ausgelegt von Jens Kilian. (Autor: Jens Kilian)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist Sommer, also Urlaubszeit. Waren sie auf Reisen oder sind sie vielleicht sogar gerade im Urlaub? Das Reisen liegt Deutschen als Reiseweltmeister ja sozusagen im Blut. Gehet hin in alle Welt und machet Urlaub bei allen Völkern. Lernet, überall anzuhalten, wo ihr es für geboten haltet oder es schön findet. Ja, auch ich liebe es, Urlaub zu machen und fremde Länder kennenzulernen. Damit werde ich dem Ruf als Deutscher wohl gerecht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vor Pilatus sagt Jesus kurz vor der Kreuzigung: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Christen gehören zu Jesus Christus und damit zu seinem Reich. Jesus hat den Menschen, die zu ihm gehören, auch etwas ins Blut gelegt. Ein Auftrag, der ebenfalls in alle Welt führen kann. Ganz am Ende des Evangeliums nach Matthäus können Sie diesen Missionsauftrag lesen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nach Urlaub klingt diese Art von Weltreise erst mal nicht. Eher nach einer riesigen Aufgabe. Das Schöne daran ist: Wer sich darauf einlässt, hat einen mitreisenden Begleiter, Jesus selbst kommt mit. Das hat er versprochen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Unser Gott ist nicht nur der Gott der Europäer oder Amerikaner oder eines westlichen Kulturkreises. Spätestens seit der Himmelfahrt und dem Missionsbefehl ist er auch nicht nur der Gott der Juden. Überall auf der Welt möchte Gott Menschen zu sich einladen. Diese Einladung ist der größte Exportschlager, den Christen als Volk Gottes haben. Und unglaublicher weise wird dieses Exportgut sogar kostenlos angeboten, zum Nulltarif, weltweit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Möchten Sie ein Vertreter Gottes werden, der Menschen zuhause aufsucht und ihnen etwas anbietet, was ihr Leben von Grund auf verändert? Sie brauchen niemandem etwas Minderwertiges oder Überteuertes aufschwätzen. Sie dürfen etwas anbieten, was eigentlich unbezahlbar wertvoll ist. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Gefahr eines Außenhandelsdefizits besteht jedoch in gewisser Weise auch in Gottes Volkswirtschaft. Es liegt nämlich ein großes Defizit an Christen vor, die diesen Auftrag annehmen und bereit sind, hinzugehen in diese Welt, dahin wo Gott Vertreter sucht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Unseriöse Verkäufer sind manchmal von der Bildfläche verschwunden, nachdem sie<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
etwas verkauft haben und das Geld eingegangen ist. Jesus bietet den Support-Vertrag gleich mit an, also sozusagen die lebenslängliche Begleitung und Unterstützung. Zum einen ist da Gottes Zusage, bei uns zu sein bis ans Ende der Welt. Zum anderen sind wir aber auch als Christen zum dauerhaften Support aufgerufen: Zweimal heißt es „Lehret“: „Lehret alle Völker“ und „lehret sie halten“. Und das gilt in beide Richtungen: Lehret und lasst euch belehren. Glaube ist nicht nur eine einmalige Entscheidung und auch nicht nur eine kurze Urlaubsreise. Glauben ist eine Lebensreise mit dauerhaftem Supportvertrag. Christen sind Lernende, wir lernen von dem dreieinigen Gott, wir lernen aber auch voneinander.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Möchten Sie mit Jesus auf diese Lebensreise gehen und seine Einladung in die ganze Welt exportieren? Es ist die vielleicht größte, wichtigste und mitreißendste Aufgabe, die ein Mensch haben kann. Weltweit!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Jens Kilian</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Jens Kilian]]></author>
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      <pubDate>Mon, 18 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ach du liebe Zeit!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 90,10 – ausgelegt von Jens Kilian. (Autor: Jens Kilian)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eigentlich dauert jeder Tag 24 Stunden und jedes Jahr hat 365 Tage. Ein Schaltjahr hat auch mal einen Tag mehr. Trotzdem sagt mein Zeitgefühl, dass manche Tage sich ziehen wie Kaugummi und an anderen Tagen rennt mir die Zeit davon. Ungünstig ist dabei, dass manchmal gerade die schweren Zeiten sich ziehen und die schönen Zeiten so schnell vorbei sind. Auch das Alter spielt wohl eine gewisse Rolle. Für Kinder kann das Warten auf den Geburtstag unerträglich lange werden. Je älter ich werde, desto schneller scheint die Zeit zu vergehen. Wer in hohem Alter auf sein Leben zurückschaut, hat häufig das Gefühl, dass die Zeit viel zu schnell vergangen ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mose, der Israel aus Ägypten führte, war wohl auch nicht mehr der Jüngste, als er sagte: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre, und was daran köstlich scheint, ist doch nur vergebliche Mühe.“ </strong>(<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm90%2C10" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 90,10</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie kommt es, dass Mose im Rückblick so viel vergebliche Mühe sieht?  Viel Schweres hat er erlebt. Unterdrückung in Ägypten, Flucht, Neuanfang in der Fremde und scheinbar endloses umherziehen in der Wüste. Dazu kommt die Verantwortung für sein ganzes Volk, die schwer auf seinen Schultern lastet. Trotzdem ist Mose für mich eines der großen Glaubensvorbilder im Alten Testament, ein Mann der Gott persönlich begegnet und mit ihm spricht. Mose erhält von Gott die Zehn Gebote und wird beschrieben als jemand, der demütiger ist, als andere Menschen auf der Welt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mose weiß offensichtlich, dass dieses Leben nicht alles ist. So kommt er zu der Aussage: <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf das wir klug werden.“</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So sehr ich mir ein langes Leben wünsche, die entscheidende Frage ist wohl nicht, wie lange es dauert, sondern wie ich mein Leben fülle. In Gottes Nähe und in der Gemeinschaft mit ihm bekommt das Leben eine neue Qualität. Wahrscheinlich werde ich Gott in diesem Leben nie so begegnen, wie Mose ihm auf dem Berg Sinai bei der Übergabe der 10 Gebote begegnet. Aber ich komme zu Gott und rede mit ihm. Jederzeit. Im Gebet. Als Christ darf ich Gott sogar Vater nennen. Ob sich Mose das schon vor über 3000 Jahren vorstellen konnte?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Am Ende des Psalms bittet Mose Gott um Gelingen für seinen Dienst, dass seine Arbeit nicht vergeblich ist. Aus heutiger Sicht kann ich wohl sagen, dass Gott diese Bitte erhört hat, auch wenn Mose selbst in der Wüste stirbt und das verheißene Land Israel nicht mehr gesehen hat. Ob mein Leben und Arbeiten ins Leere geht oder Frucht bringt, hängt an Gottes Segen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich weiß nicht, wie lange Sie leben. Ich weiß nicht mal, wie alt ich werde. Aber ich wünsche mir und Ihnen, dass es ein Leben in Gottes Nähe und unter seinem Segen ist und dass unsere Mühe nicht vergeblich ist. Von Mose können wir lernen, auch dann, wenn unsere Arbeit Früchte trägt, demütig zu bleiben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Übrigens: Wenn Sie im Himmel bei Gott sind, dürfen Sie sich über etwas ganz Besonderes freuen: Obwohl es dort wunderschön ist, werden Sie nie den Eindruck haben, dass Ihnen die Zeit davonläuft.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Jens Kilian</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Jens Kilian]]></author>
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      <pubDate>Sun, 17 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das Gift der Unzufriedenheit]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 4,7 – ausgelegt von Friederike Deuschle. (Autor: Friederike Deuschle)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 4,7 – ausgelegt von Friederike Deuschle. (Autor: Friederike Deuschle)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 4,7 – ausgelegt von Friederike Deuschle. (Autor: Friederike Deuschle)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Diese Worte stammen aus dem Märchen Schneewittchen. Sie kommen aus dem Mund der bösen Stiefmutter. Und es sind gefährliche Worte. Die Antwort nämlich gefällt der Königin gar nicht: „Schneewittchen ist tausendmal schöner als ihr.“ Von da an kennt sie nur noch ein Ziel: Die junge Frau muss beseitigt werden. Dabei ist das Problem ja eigentlich gar nicht Schneewittchen. Das Problem ist sie selbst und ihre eigene Unzufriedenheit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In der Bibel gibt es eine Geschichte, die etwas ähnliches erzählt. Sie handelt von Kain, dem ältesten Sohn von Adam und Eva. Er ist ebenfalls unzufrieden. Er hat ein Opfer gebracht. Aber Gott hat es nicht angesehen. Wir erfahren nicht, was da genau passiert ist. Aber es ist klar: Es lief nicht so wie gedacht. Kain ist unzufrieden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und dann ist da sein jüngerer Bruder Abel. Er bringt ebenfalls ein Opfer. Und seines wird angenommen. „Warum Abel und nicht ich? Ist das nicht ungerecht?“ Die Unzufriedenheit wird zum Neid und zum Zorn auf Abel. Und auch Kain merkt es nicht, dass nicht sein Bruder das Problem ist, sondern er selbst und seine Unzufriedenheit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da meldet sich Gott zu Wort. Er sieht, was in Kain vor sich geht. Er spricht ihn an: „Warum bist du so zornig?“  Und er warnt ihn:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ist es nicht so: Wenn du Gutes planst, kannst du den Blick frei erheben. Hast du jedoch nichts Gutes im Sinn, dann lauert die Sünde an der Tür. Sie lockt dich, aber du darfst ihr nicht nachgeben.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So steht das im <a href="https://www.die-bibel.de/bibel/LU17/GEN.4" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Buch Mose, Kapitel 4, 7</a> nach der Übersetzung der Basisbibel.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott macht Kain darauf aufmerksam, was da gerade in ihm vorgeht: Erkennst du nicht, was die Unzufriedenheit in deinem Herzen anrichtet? Sie ist wie ein Gift. Wenn du ihr Raum gibst, dann zerstört sie deine Beziehung zu deinem Bruder und sie bringt dich dazu, Schuld auf dich zu laden. Darum: Lass nicht zu, dass sie dein Herz in Besitz nimmt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und jetzt hat Kain die Chance, auf das Gesprächsangebot Gottes einzugehen. Er kann Gott antworten und ihm seinen Frust, seine Fragen und seinen Zorn vor die Füße werfen. Aber er tut es nicht. Statt Gott zu antworten, geht er hin und erschlägt sein Bruder.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine traurige Geschichte. Doch während ich darüber nachdenke, beschleicht mich die Ahnung, dass ich selbst ja oft gar nicht so viel besser handle als Kain. Nein, erschlagen habe ich noch niemand. Aber auch mit bösen Worten kann ich andere niedermachen, mit vielsagenden Blicken oder mit sichtbar gezeigter Ablehnung. Und wenn ich ehrlich bin vor mir, dann muss ich immer wieder erkennen, dass oft gar nicht der oder die andere das Problem ist, sondern ich selbst und meine eigene Unzufriedenheit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und deshalb tut es auch mir gut, diese Warnung Gottes ernst zu nehmen und mich immer wieder daran erinnern zu lassen: Unzufriedenheit ist wie ein Gift. Es ist gefährlich, wenn sie in meinem Herzen Raum bekommt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und auch mir gilt das Gesprächsangebot Gottes. Im Gebet kann ich ihm meinen Frust und meinen Ärger sagen. Ich darf klagen, ihm alles hinwerfen. Ich darf bitten, dass er mir Zufriedenheit schenkt, damit ich den Menschen, mit denen ich es heute zu tun habe, offen und frei begegnen kann.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Friederike Deuschle</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Friederike Deuschle]]></author>
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      <pubDate>Sat, 16 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Gott loben zieht nach oben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 63,5 – ausgelegt von Friederike Deuschle. (Autor: Friederike Deuschle)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 63,5 – ausgelegt von Friederike Deuschle. (Autor: Friederike Deuschle)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 63,5 – ausgelegt von Friederike Deuschle. (Autor: Friederike Deuschle)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Gott loben zieht nach oben.“ Diesen Spruch habe ich in meiner Konfirmandenzeit gelernt. Einer, der das in seinem Leben immer wieder erfahren hat, ist David. Die Bibel erzählt uns einiges aus seinem Leben. Da sind Höhen, aber auch manche Tiefen dabei. Und von David wissen wir nicht nur, was er erlebt hat, sondern auch eine ganze Menge davon, wie er damit umgegangen ist. Im Buch der Psalmen finden wir Gebete, die er gebetet und aufgeschrieben hat. Bei manchen dieser Psalmen erfahren wir sogar in welcher Situation sie entstanden sind.  </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So zum Beispiel in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm63" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 63</a>. David ist in der Wüste. Nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich. David ist auf der Flucht, verfolgt von Saul, seinem Vorgänger auf dem Königsthron Israels. Er schwebt in Lebensgefahr, weil Saul ihn umbringen will. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In so einer Situation würde ich sicherlich vor allem Bittgebete sprechen: „Herr, bewahre mich. Hilf mir.“ Oder ich würde klagen: „Warum lässt du das zu?“ Ich vermute, dass David in seiner Wüstenzeit sicher auch viele Bitten an Gott gerichtet hat. Aber in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm63" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 63</a> schreibt er noch etwas anderes. In Vers 5 lese ich: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich will dich loben mein Leben lang und meine Hände in deinem Namen aufheben.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott loben, mein Leben lang, an allen Tagen meines Lebens – nicht nur dann, wenn mir das Lob sowieso auf der Zunge liegt. Ja, gerade dann, wenn mir eigentlich mehr nach Klagen zumute ist. Ich muss zugeben, dass ich das in meinem eigenen Leben oft vergesse. Aber es tut mir gut, mich daran erinnern zu lassen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Denn wenn ich Gott lobe, dann verändert sich etwas: Nicht äußerlich, aber in meinem Herzen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn ich Gott lobe, dann erinnere ich mich daran, was Gott bereits alles getan hat in meinem Leben. Ich erinnere mich daran, dass mein Leben aus seiner Hand kommt und er mich doch mit so vielem reich beschenkt hat. Ich erinnere mich daran, wie oft ich schon seine Hilfe erfahren habe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und wenn ich das laut ausspreche oder auch nur in Gedanken zu Gott sage, ihn dafür lobe, dann stärkt das mein Vertrauen auf ihn. Es stärkt mein Vertrauen darauf, dass Gott es trotz allem gut machen wird, dass er die Situation unter Kontrolle hat, dass er weiß, was er tut, dass er zur rechten Zeit helfen wird.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und noch etwas geschieht: Wenn ich Gott lobe, dann wende ich meinen Blick weg von den Schwierigkeiten hin zu dem, der die Macht hat, sie zu überwinden. Ich schaue nicht mehr nach unten auf das, was mich bedrängt. Ich schaue nach oben. Ich hebe den Kopf, richte mich auf. Wenn ich Gott lobe für seine Größe und Herrlichkeit, dann macht das gleichzeitig auch mein eignes Herz weit. Es gibt mir eine neue Perspektive, eine neue Blickrichtung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Damit sind dann meine Probleme nicht einfach aus der Welt. Aber trotzdem merke ich immer wieder. Es stimmt: Gott loben zieht nach oben. Es baut auf und gibt neuen Mut.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und deshalb will ich mich heute daran erinnern lassen, Gott zu loben, egal was dieser Tag bringt und was mich gerade umtreibt. Ich will ihn loben für seine Größe und Herrlichkeit. Ich will ihn loben dafür, dass er mich kennt und sieht, dass er meine Schuld vergibt und mich liebt heute und an allen Tagen meines Lebens.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Friederike Deuschle</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Friederike Deuschle]]></author>
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      <pubDate>Fri, 15 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[„Das vergebe ich dir nie!“]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 11,25 – ausgelegt von Johannes Hruby. (Autor: Pfarrer Johannes Hruby)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Das kann ich dir nicht vergeben, dass du mir diesen lukrativen Posten in meiner Wunschfirma weggeschnappt hast“, sagt ein Angestellter zu seinem Kollegen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Das kann ich dir nicht vergeben, dass du das Erbe angetreten hast, obwohl du dich nie um die Mutter gekümmert hast“, sagt die Schwester zu ihrem jüngeren Bruder.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Das kann ich dir nicht vergeben, dass du die Hecke zwischen unseren Grundstücken ohne vorherige Absprache einfach entfernt hast“, sagt der Hausbesitzer zu seinem Nachbarn.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Geht es Ihnen auch so wie in diesen Beispielen, dass Sie einfach nicht vergessen und vergeben können? Sie wurden schwer enttäuscht und verletzt, jetzt sind Sie bitter geworden. Sie tragen nach, was Ihnen jemand angetan hat. Sie leiden darunter. Sie meiden den Kontakt mit der Person, die Sie verletzt und ungerecht behandelt hat. Sie können ihr nicht in die Augen schauen. Sie verlieren langsam die Freude am Leben, die Freude an der Gemeinschaft mit anderen. Auch Ihr Glaubensleben leidet darunter. Ihre Gebete werden kraftlos. Gott scheint Sie nicht mehr zu hören und die Gebete zu erhören.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus will uns heute wachrütteln. Wenn ihr betet, sagt Jesus, und ihr habt eurem Nächsten nicht vergeben, dann riskiert ihr, dass euch Gott vergibt. Wenn ihr anderen Menschen nicht vergeben wollt, dann vergibt euch euer himmlischer Vater auch nicht. Ein deutliches Wort von Jesus. Denkt daran, was euch Gott alles vergeben hat. Dann gebt diese Vergebung auch an andere Menschen weiter.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie sich das positiv auf das Miteinander auswirkt, zeigt dieses Beispiel. Ein französischer Offizier musste die Stadt Datteln besetzen. Der dortige Bürgermeister wurde sein erbitterter Gegner. Für den Offizier und Pfarrersohn stellte sich die Frage, ob es geboten und möglich sei, Feindesliebe zu üben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da führte ihn am Karfreitag sein Weg in einen evangelischen Gottesdienst. Während der Abkündigung des Abendmahls entstand bei dem Offizier der Wunsch, daran teilzunehmen. Alle Bedenken, als fremder Offizier die Andacht der Gemeinde stören zu können, schwanden unter einer starken inneren Macht, die ihn vorwärtstrieb.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So nähert er sich als einer der letzten dem Tisch des Herrn und – stutzt. Denn im selben Augenblick tritt sein Gegner, der deutsche Bürgermeister, an seine Seite. Die Blicke der ganzen Gemeinde sind auf die beiden Männer gerichtet. Was werden sie tun? Beide zögern, dann treten sie gemeinsam vor. Sie essen von einem Brot und trinken aus einem Kelch und reichen sich die Hände. Von da an wird das Unmögliche möglich: beide arbeiten zusammen zum Segen der ganzen Bevölkerung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Welche Kraft hat doch die <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Vergebung/172" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Vergebung</a>! Im <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Abendmahl/84" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Abendmahl</a> erleben wir spürbar, wie Gott uns das wegnimmt, wo wir schuldig geworden sind. Das kann uns beflügeln, das Geschenk der Vergebung weiterzugeben. Wer die Last bei Gott ablegt, muss nichts mehr nachtragen. Das Leben wird leichter. Ich wünsche Ihnen heute einen leichten Tag.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Johannes Hruby</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Pfarrer Johannes Hruby]]></author>
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      <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gottes Schutz]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 91,4 – ausgelegt von Johannes Hruby. (Autor: Pfarrer Johannes Hruby)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Schon oft habe ich erfahren, dass Gott mich beschützt hat wie mit einem Schild, das feindliche Angriffe von mir abwehrt. Wer auf ein langes Leben zurückblicken kann, auf Zeiten, wo er Haus und Heimat verlassen musste, der hat sicher erlebt, wie Gott ihm durchgeholfen hat. Das hat er allein der Treue Gottes zu verdanken. Er steht zu seinem Wort. Gott hält, was er verspricht. So lautet unser heutiges Losungswort der Herrnhuter Brüdergemeine in der Übersetzung der BasisBibel: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Wie ein Schild schützt dich seine Treue, wie ein Schutzraum umgibt sie dich.“</strong> Dieser Vers steht in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm91" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 91</a>. Das ist der Lieblingspsalm vieler Eltern, die ihr Kind zur Taufe bringen. In diesem Psalm wird beschrieben, wie Gott uns schützt, wie er Engel schickt, um uns auf allen Wegen zu behüten (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm91%2C11" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Ps. 91, 11</a>).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie Gott seine Leute beschützt, hat auch der inzwischen verstorbene Pfarrer Heiko Krimmer erlebt, als er mit seinem Wagen unterwegs war. Ein Student fuhr den gefragten Prediger vom württembergischen Dettingen ins Siegerland und zurück. Dem jungen Fahrer macht es Spaß, das Auto so richtig auszufahren. Die Tachonadel stand manchmal bei 200 km/h.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine Woche später wollte Heiko Krimmer mit seinem Auto vom Parkplatz wegfahren. Doch ein Reifen war völlig platt. Der Automechaniker stellte fest, dass mindestens schon vier Wochen ein Nagel im Reifen steckte. Er sagt dann zu dem jungen Chauffeur: „Dein Pfarrer kann froh sein, dass er keine langen Strecken und vor allem nicht schnell gefahren ist. Das hätte ihn böse erwischt.“ Die beiden dachten an ihre rasante Fahrt vor einer Woche und konnten nur Jesus danken, dass er sie bewahrt hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese beiden Männer erlebten die Nähe und Gegenwart Gottes, ohne dass sie das wussten. Es gibt aber auch Situationen, da erwartet Gott, dass wir uns bewusst auf ihn verlassen. Gott schaut nach unserem Glauben, der es wagt, ins kalte Wasser zu springen. Unser Glaube wird wachsen, wenn wir uns ohne Angst der schützenden Hand Gottes anvertrauen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sich jemand anvertrauen ist nicht jedermanns Sache. Deshalb ziehen es manche Menschen vor, lieber mit dem Auto zu reisen als mit dem Flugzeug. Einer sagte mal: „Ich fliege nicht, man fühlt sich zu sehr in Gottes Hand!“ Da wird deutlich der Zwiespalt zwischen Angst und Vertrauen, zwischen Glauben und Zweifel. „Zu sehr in Gottes Hand“, ist für einige Menschen unheimlich. Ist das bei Ihnen auch so?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich möchte in Gottes Hand sein, aber nicht zu sehr. Ich möchte von Gott bewahrt sein, es aber nicht unnötig herausfordern. Ich möchte bei Gott geborgen sein, aber nicht alles aus meiner Hand geben. Ich möchte in seiner guten starken Hand sein, mein Leben aber auch selber etwas in der Hand behalten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein Fisch hat keine Angst vor zu viel Wasser. Auch ein Vogel macht sich keine Sorgen über zu viel Luft. So will ich mich ganz in die Hände Gottes fallen lassen. Denn Gott trägt und hält mich ohnehin. Er umgibt mich von allen Seiten. Mein Leben ist in seiner treuen Hand.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das möchte ich Ihnen für den heutigen Tag zusprechen: Wie ein Schild schützt dich Gottes Treue, wie ein Schutzraum umgibt sie dich.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Johannes Hruby</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrer Johannes Hruby]]></author>
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      <pubDate>Wed, 13 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Rauf auf den Berg!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 18,47 – ausgelegt von Christoph Morgner. (Autor: Präses i. R. Dr. Christoph Morgner)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 18,47 – ausgelegt von Christoph Morgner. (Autor: Präses i. R. Dr. Christoph Morgner)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als ich noch rüstig und fit war – lange liegt es zurück -, gehörte das Bergsteigen zu meinem jährlichen Programm. Nun – nicht unbedingt auf dem Niveau von Reinhold Messner. Meist war ich mit meiner Frau und unseren Kindern, oft aber auch mit Jugendgruppen unterwegs. Es zog sich lange hin, bis wir am Fuß des Gipfels waren. Zunächst ging es über Wiesen und auf Waldwegen, dann kam steiniger Schotter ohne Ende. Das war schwierig und mühselig für uns Flachländer. Endlich – es dauerte uns viel zu lange – kamen wir auf Fels zu stehen. Nun hatten wir festen Boden unter den Füßen. Wir hatten Halt. Dann ging zwar das Bergsteigen erst richtig los. Aber wir wurden für unser Klettern und Schwitzen reichlich belohnt. Endlich am Ziel! Der Ausblick auf dem Gipfel: unvergesslich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ähnliche Erfahrungen hat der König David wohl auch gemacht. Aber anders: In seiner Gegend, dem Heiligen Land, sind ja größere Felsmassive unbekannt. Aber er hat gewusst: Ein Fels ist eine stabile Sache. Auf diesem Untergrund kann man fest stehen. Der ist nicht zu erschüttern. Damit vergleicht er im 18. Psalm das, was er mit seinem Gott erlebt hat<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">: „Der HERR lebt! Gelobt sei mein Fels</strong>“. (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm18%2C47" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 18,47</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott als Fels: Was für ein ungewöhnlicher Vergleich! Aber er leuchtet mir ein: Der Untergrund ist stabil. Hier stehe ich sicher. Das gibt mir festen Halt. So hat es David wer weiß wie oft erfahren. Davon hat er manche Lieder gesungen. So ähnlich hat das auch Paul Gerhardt im Umfeld des Dreißigjährigen Krieges empfunden: „Alles vergehet, Gott aber stehet ohn alles Wanken“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich empfinde das als ein großes Geschenk, mich an Gott halten zu können. Ich rechne fest damit, dass er mich nicht nur liebt, sondern täglich meinen Weg begleitet. Er meint es gut mit mir. Was für ein Glück zu wissen: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der HERR lebt“</strong>. In Jesus Christus hat er sogar seinen Fuß auf unsere Erde gesetzt und uns lauter Spuren des Segens hinterlassen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">An ihn glaube ich. Darauf setze ich. Ich weiß, wohin ich gehöre. Hier befinde ich mich auf festem Grund.  Im Wort der Bibel werden mir dafür die Augen geöffnet. Jeden Tag lese ich einen kleinen, überschaubaren Abschnitt und denke über ihn nach. Das lenkt mein Denken und Handeln auf gute Bahnen. Das gibt mir Orientierung und festen Halt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und ich darf zu Gott beten. Ich weiß: Ich werde gehört und werde ernstgenommen mit dem, was mir auf dem Herzen liegt. Gott wird mir zwar nicht unbedingt meine Wünsche erfüllen, aber er wird mit meinen Anliegen so umgehen, wie es für mich gut und richtig ist. Am Ende werde ich ihm dafür danken können. Das steht für mich felsenfest.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Leider sind mein Glauben und Vertrauen eine sehr wackelige Angelegenheit, abhängig von Stimmungen, Launen und den Ereignissen, denen ich ausgesetzt bin. Da geht es auf und ab. Da geht es eher brüchig und schwankend zu. Nein, ich habe meinen Halt nicht in mir selbst. Umso mehr freue ich mich, einen Gott und Heiland zu haben und mich auf ihn zu gründen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So stimme ich gern in den Jubel des Königs David ein. Es ist mein Wunsch und mein Gebet, dass Sie davon angesteckt werden, so dass Sie fröhlich mitjubeln und gern einstimmen: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der HERR lebt! Gelobt sei mein Fels!“</strong></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Präses i. R. Dr. Christoph Morgner</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Präses i. R. Dr. Christoph Morgner]]></author>
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      <pubDate>Tue, 12 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[„Not lehrt beten“]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Joel 3,5 – ausgelegt von Christoph Morgner. (Autor: Präses i. R. Dr. Christoph Morgner)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Joel 3,5 – ausgelegt von Christoph Morgner. (Autor: Präses i. R. Dr. Christoph Morgner)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Not lehrt beten“, weiß ein altes Sprichwort.  Da ist was dran. Mancher, der sich bislang wenig um Gott geschert hat, erinnert sich plötzlich an ihn, wenn er in der Klemme steckt und nicht weiterweiß. Wer kann mir jetzt noch helfen? Da fällt ihm Gott ein. Spät, aber nicht zu spät, landet er an der richtigen Adresse. Denn Gott verspricht<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">: „Wer sich im <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gebet/7" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Gebet</a> an mich wendet, der wird von mir gehört. Ich nehme ihn ernst. Wer den Namen des HERRN anrufen wird, der soll errettet werden“</strong>. (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Joel3%2C5" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Joel 3,5</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So der Originalton beim <a href="https://www.bibleserver.com/video/TBP/Joel/92229" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Propheten Joel</a> im Alten Testament. Wir wissen über ihn nur wenig.  Aber die Forscher sind sich über die bittere Lage einig, in der das Volk Israel vor mehr als 2000 Jahren gesteckt hat:  Eine Heuschreckenplage überzieht das Land. Unersättliche Fresser fallen über die kostbare Ernte her. Was über Monate hindurch sachte gewachsen ist, wird innerhalb weniger Stunden zu ihrem Raub. Jeder kann sich vorstellen, was droht: Hunger und Elend. Wird Israel das überleben? </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Frage nur: Was tun? Gegen die Heuschrecken ankämpfen? Das wäre verlorene Liebesmüh. Die haben bekanntlich noch jede Attacke heil überstanden. Was bleibt: beten, den „Namen des HERRN anrufen“ - und womöglich erleben, wie Gott sich um seine Leute kümmert. Tatsächlich: Bald prasselt in Israel reichlich Regen. Gott tut Wunder und lässt das Land wieder erblühen. Alle bekommen genug zu essen. Das Volk ist gerettet. Es hat „den Namen des HERRN“ angerufen und erlebt ein Wunder.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das wär`s doch auch für Sie und mich. Was sich damals zugetragen hat, will in uns Mut und Zuversicht wecken, unserem Gott viel zuzutrauen.  Hauptsache, wir beten. Hauptsache, wir suchen den Kontakt zu ihm. Aber bitte nicht nur dann, wenn es brenzlig wird, sondern Tag für Tag. Regelmäßig. Dann werden wir, ganz gleich, was auf uns zukommt, zuversichtlich nach vorn schauen können.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Für den Propheten Joel ist die Heuschreckenplage jedoch nur ein bescheidenes Vorspiel für das, was noch kommen wird. Er spricht vom „schrecklichen Tag des HERRN“. Hier klingt leise an, was wir im christlichen Glaubensbekenntnis aussprechen: Jesus kommt eines Tages wieder, „zu richten die Lebenden und die Toten“. Das ergibt sich als logische Folge unserer Menschenwürde. Gott hat jeden von uns reichlich begabt, und er hat unsere Erde mit allem ausgestattet, was wir zu einem gelingenden Leben und einem gedeihlichen Miteinander brauchen – in der Familie angefangen bis hin zur großen Politik. Eines Tages wird Gott uns fragen, wie wir mit seinen Gaben umgegangen sind.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das wird ein großes Erschrecken geben. Jedenfalls, wenn ich auf mein eigenes Leben zurückblicke: wie oft habe ich versagt. Wieviel Liebe bin ich anderen schuldiggeblieben. Gott hat sich mein Verhalten anders vorgestellt. Ich falle glatt durch.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber auch hier gibt es Hilfe. Denn Gott hat uns den Retter geschickt: Jesus. Sein Name heißt übersetzt „Gott rettet“. Wer sich an Jesus hält und sich ihm anvertraut, wird auch im letzten Gericht erleben: Gott rettet. Deshalb lasst uns heute „den Namen des HERRN“ anrufen und ihn um sein Erbarmen bitten. Und dann lasst uns Schritte gehen, die für uns und andere zum Segen werden.                                                                     </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Präses i. R. Dr. Christoph Morgner</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Präses i. R. Dr. Christoph Morgner]]></author>
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      <pubDate>Mon, 11 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Segen empfangen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 4. Mose 6,24 – ausgelegt von Christian Huth. (Autor: Christian Huth)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 4. Mose 6,24 – ausgelegt von Christian Huth. (Autor: Christian Huth)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im heutigen Losungswort der Herrnhuter Brüdergemeine geht es um den Segen. Und das Wort stammt aus dem bekannten Aaronitischen Segen: (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/4.Mose6%2C24" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">4. Mose 6,24</a>) <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der HERR segne dich und behüte dich.“ </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott segnet. Und wir könnten den Segen nicht herbeiziehen, wenn Gott das nicht wollte. Der Segen ist keine für uns frei verfügbare magische Handlung. Aber Gott setzt den Aaronitischen Segen ein und schenkt uns somit eine Gelegenheit, Gottes Gnade zu erfahren. Am Ende des Gottesdienstes dürfen wir uns unter den Segen Gottes stellen, weil Gott segnen will: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Der Herr segne dich und behüte dich</strong>; Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; Der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diesen Segen spreche ich nicht, weil ich dem Gottesdienst einen freundlichen Abschluss geben will, wie etwa durch ein paar nette Abschiedsworte bei einer Familienfeier. Dieser <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Priester/82" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Segen</a> hängt auch nicht von der Person ab, die ihn weitergibt. Ein rabbinischer Kommentar sagt: „Wer zu den <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Priester/82" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Priestern</a> aufblickt, während sie den göttlichen Segen sprechen, statt vielmehr sein Herz zu Gott selbst zu heben, dessen Augen sind trübe.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich spreche den Segen, weil Gott selbst durch den von ihm befohlenen Segen der Gemeinde Gutes tun will! Im Lateinischen heißt segnen „Bene - dicere“, also Gutes zusprechen. Gott will uns in der Benedictio, im Segen, Gutes zusprechen. Und sein Segen ist nicht leeres Wort, denn was er spricht, geschieht. Im Segen schaut Gott uns an und will bauen und pflanzen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">1. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Der Herr segne dich und behüte dich</strong>,</em> ist das erste Segenswort von Gott: Gottes Segen bringt uns Gutes und Schutz. In allen Anfechtungen des Lebens will Gott um uns sein. Und auch wenn wir es nicht immer sofort erkennen: Gott meint es gut mit uns. Manchmal passieren mir schwere Dinge, weil Gott mich vor einem noch schlimmeren Weg schützen will. Dann darf ich mich an den Segen Gottes erinnern: <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">er segne und behüte Dich</em>. Und der mich behütet, schläft nicht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">2. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, ist das nächste Segenswort</em>:</strong> Gottes Segen ist seine unbedingte Zuwendung voller Licht und Barmherzigkeit. Er selbst geht über mir auf. Sein Licht will in meinem Leben scheinen. Dieses Leuchten Gottes kann nicht ausgelöscht werden. Und vielleicht ist es gut, Gottes leuchtendes Angesicht im eigenen Leben zu suchen, damit die eigene Dunkelheit mich nicht überwältigt. Wenn ich Gott anschaue, fallen die Schatten hinter mich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">3. Der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden, ist das dritte Segenswort:</em> </strong>Wenn Gott in seinem Segen mit mir ist, werden noch nicht alle Probleme und Dunkelheiten meines Lebens vorbei sein. Aber ich darf Schalom, ich darf Frieden haben. Denn Gott sagt mir zu: Ich bin Dir ganz nah. Und Gott ist größer als alle Probleme der Welt. Er gibt den Frieden, der höher als alles ist, was wir begreifen können.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und das alles will Gott in seinem Segen schenken, weil er uns als seine Kinder liebt und einen guten Plan für jedes Leben hat. Er schaut mich an, er bejaht mein Leben und spricht mir Gutes zu: sein Bewahren, sein Leuchten, seinen Frieden. Und wer von Gott angesehen ist, wird selber anfangen zu leuchten und weniger sauer dreinblicken! Er hat dann auch immer mehr einen guten Blick und ein gutes Wort für andere. Die Menschen warten darauf.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Christian Huth</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Christian Huth]]></author>
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      <pubDate>Sun, 10 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Gottes Konkurrenz]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Josua 24,23 – ausgelegt von Christian Huth. (Autor: Christian Huth)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Josua 24,23 – ausgelegt von Christian Huth. (Autor: Christian Huth)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Josua ist der Nachfolger von Mose, der die Israeliten mit Gottes Hilfe aus der Sklaverei in Ägypten geführt hat. Josua bringt im gelobten Land das Volk Israel wieder neu in den Bund mit Gott und sagt in dem heutigen Bibelvers aus der Herrnhuter Losung: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Tut von euch die fremden Götter, die unter euch sind, und neigt euer Herz zu dem HERRN.“</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Josua24%2C23" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Josua 24,23</a>) Bei einer Trauung, beim Bund der Ehe sollten nicht noch viele andere zusätzliche Partner auf den Stühlen sitzen. Und so möchte Josua alle anderen Götter von den Stühlen und aus den Händen und Herzen entfernen. Das große Gebot Gottes lautet: Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Wie Mose erinnert auch Josua das Volk Israel an die bisherigen Segnungen Gottes und an die Notwendigkeit der ehelichen Treue zu dem einen Gott Israels. Er warnt das Volk eindringlich davor, fremde Götzen anzubeten und in weltliche Bündnisse mit den Nationen der Heiden einzutreten. Abfall von Gott bringt unausweichlich Gericht über Israel. Doch in der Sicherheit des neuen Landes hat der Abfall im Volk schon begonnen. Auf Josuas Flehen hin versprach Israel willigen Gehorsam. Aber nach dem Tod Josuas und der Ältesten, die mit ihm verbunden waren, wurde dieses Versprechen in tragischer Weise vergessen. Viele andere Götzen durften im Herzen der Israeliten Platz nehmen. Es kam zu großen Schäden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Naja, mögen Sie vielleicht denken. Diese alte Welt mit den heidnischen Göttern betrifft uns ja so nicht mehr.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Leider doch. Die Menschen haben sich trotz äußerer Veränderungen innerlich wenig geändert. Es gibt unzählige Mächte, Personen, Ideologien, Gefühle und Dinge, die sich auf Gottes Platz setzen wollen. Und die Menschen lassen das all zu leicht und viel zu oft zu. Es ist ja grundsätzlich schwer, in eine Person hineinzuschauen, und wir sollen die Mitmenschen auch nicht verurteilen. Aber unsere Zeit wird doch spürbar härter und gnadenloser, übrigens auch im Bereich der Kirchen. Systemerhaltung, Wohlstand und Geld, Eitelkeiten, Ideologien und Dummheit sitzen auf den Plätzen und bestimmen vieles.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass immer weniger Menschen aus der Gnade Gottes leben. Dort, wo Christus nicht mehr wohnen darf, nehmen Vergebung, Barmherzigkeit und Gnade ab. Viele sind bewusst und unbewusst aus dem Bund mit Gott ausgestiegen. Anderes scheint im persönlichen Leben oder in der jeweiligen Zeit und Kultur wichtiger...</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch ohne Jesus und den Bund Gottes durch ihn, ohne den Bund der Gnade, wird jegliche Moral, ja auch jede Religion unbarmherzig gesetzlich und damit schädlich. Ich möchte sogar sagen, dass auch die christliche Religion hart und letztlich überflüssig wird, wenn sie nicht wirklich mit Jesus im Bund ist und von ihm her lebt. Der Bräutigam Jesus ist noch da für seine Braut, die Gemeinde. Aber er steht manchmal sehr einsam in einer Ecke, denn die Menschen haben sich noch viele andere Partner erwählt und haben viele Lasten und Pflichten in anderen Bündnissen. So sagt der Apostel Paulus in der <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte20%2C21" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apostelgeschichte 20,21</a>: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich habe nichts verschwiegen, was für euch wichtig ist. Ich habe Juden und Griechen</strong> <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">beschworen, zu Gott umzukehren und an Jesus, unseren Herrn, zu glauben.“</strong> Es geht für alle um die Umkehr zu dem einzigen Gott und den Glauben an seinen Hohepriester Jesus, der uns durch das Opfer seines eigenen Lebens mit Gott versöhnt. Wollen Sie Gott wählen und sich durch seinen Sohn mit ihm versöhnen lassen?</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Christian Huth</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Christian Huth]]></author>
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      <pubDate>Sat, 09 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Worte und ihre Folgen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 39,2 – ausgelegt von Siegfried Meier. (Autor: Pfarrer Dr. Siegfried Meier)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 39,2 – ausgelegt von Siegfried Meier. (Autor: Pfarrer Dr. Siegfried Meier)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie so oft: ich sitze im Auto, schalte das Radio an und bin mitten in einer Sendung - klingt nach einem Podcast über einen Gerichtsprozess. Die Reporterin erzählt, man hätte bei der Verhandlung stundenlang Chatnachrichten von Tätern und Opfern vorgelesen. Und ich überlege, was sich geändert hat in den letzten Jahrzehnten: oft gab es keine Zeugen, wenn sich zwei gestritten haben, das ging in einem Raum, selten für Außenstehende mitzubekommen, aber hier werden die gespeicherten geschriebenen Nachrichten zu einer Verurteilung führen. Und ich habe mal gedacht, das Wort ist flüchtig, wie in den Wind gesprochen und versucht, mich zu beherrschen, besser nichts zu sagen, wenn es etwas Nichtssagendes war oder den anderen nur verletzt hätte. So wie der Psalmbeter in <a class="bibleserver extern" href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm39" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 39</a>,2 sagt: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Ich habe mir vorgenommen: Ich will mich hüten, dass ich nicht sündige mit meiner Zunge</strong>.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, klingt gut, der Psalmbeter fasst einen weisen Entschluss, denn Worte können verletzend sein und immer wieder begegnet mir in Gesprächen der Satz: das haben meine Eltern zu mir gesagt, das geht mir ewig nach. Oder: das habe ich in der Schule über mich gehört. Das kann ich nicht vergessen. Oder: gerade, weil es mein bester Freund war, der das zu mir sagte, bin ich misstrauisch geblieben, was Freundschaften angeht.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Obwohl – der Psalmbeter will nicht nur vorsichtig sein (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm39%2C2-3" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Ps 39, 2-3</a>): <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich habe mir vorgenommen: Ich will mich hüten, dass ich nicht sündige mit meiner Zunge; ich will meinem Mund einen Zaum anlegen, solange ich den Gottlosen vor mir sehen muss. Ich bin verstummt und still und schweige fern der Freude und muss mein Leid in mich fressen.“ </strong>Das klingt nicht gut. Auf der einen Seite weiß der, was passieren kann, wenn er den Mund nicht hält – Sie wissen, wie das gemeint ist, Sie kennen doch diejenigen, die keine Rücksicht nehmen und aufgrund ihrer hohen Position oder einfach, weil es ihnen egal ist, was Sie von ihnen denken, einfach sagen, was sie wollen, verletzen, wen sie wollen, beleidigen, wen sie wollen. Meistens hat es ja keine unmittelbaren Folgen für die Beleidigten. Warum tue ich es nicht? Weil ich weiß, wie das schmerzt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich weiß nicht, ob ich meinem Mund einen Zaum anlegen kann wie bei einem Pferd. Die einen reden sowieso mehr als die anderen und wahrscheinlich ist dann auch mehr Unsinn dabei. Aber es gibt noch einen Unterschied zwischen nicht-reden-wollen aus Vorsicht und verstummt und still zu sein, und ohne Freude zu leben und sogar das Leid in sich hineinzufressen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da fehlen mir auch die Worte, wie bei Hiobs Freunden – zunächst. <a href="https://www.bibleserver.com/video/TBP/Hiob/92238" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Hiob</a> sagt ja auch erst mal nichts. Wie komme ich von dort zum Loben Gottes? Nur, wenn Gott sich selbst aufmacht. Nur, wenn er selbst die Worte gibt, die weiterhelfen. Und sagt, was er von uns hält. Worte, die sich auch festsetzen sollen, weil sie Lebens-Worte sind: „Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst. Du gehörst zu mir“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja43%2C1" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jesaja 43,1</a>). „Ich bin dein, sprich du darauf ein Amen“ (Evangelisches Gesangbuch 554, 4). Das sind die „Worte des ewigen Lebens“, wie Petrus das sagt (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes6%2C68" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Johannes 6,68</a>). Worte, die schwerer wiegen. Nein, mit der Zunge will ich nicht sündigen, auch wenn es Tag für Tag doch passiert. Umso wichtiger ist es, Gott darüber zu loben, dass <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">sein</em> Wort wichtiger, gewichtiger, wertvoller ist. Und zum Leben führt.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Dr. Siegfried Meier</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrer Dr. Siegfried Meier]]></author>
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      <pubDate>Fri, 08 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das richtige Vorzeichen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 11,42 – ausgelegt von Siegfried Meier. (Autor: Pfarrer Dr. Siegfried Meier)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn Sie Musik nicht nur lieben, sondern auch selbst spielen, wissen Sie, was ein Vorzeichen ist: keineswegs eine böse Vorahnung, wie man vermuten könnte, sondern Hinweise auf die Tonart. Steht da ein kleines Kreuz, weiß ich, dass nun „fis“ statt „f“ zu spielen ist. Das Vorzeichen sieht klein aus, entscheidet aber, ob ich das Stück so spiele, wie es der Komponist wollte oder ob ich mich einfach darüber hinwegsetze. Das Vorzeichen ist entscheidend, so wie im heutigen Bibeltext aus dem Lukasevangelium, Kapitel 11: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Jesus sprach: Weh euch <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Pharis%C3%A4er%20%20Saduz%C3%A4er/109" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Pharisäern</a>! Denn ihr gebt den <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Zehnter/143" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Zehnten</a> von Minze und Raute und allem Kraut und geht vorbei am Recht und an der Liebe Gottes. Doch dies sollte man tun und jenes nicht lassen</strong>.“ Wer „den Zehnten gibt“, gibt 10 Prozent von dem, was er hat. Wie eine Art Steuer, ob für den Tempel oder für den Nächsten. An und für sich eine gute Sache, denn so hat der Tempel oder mein Nächster etwas davon. Die Pharisäer setzten aber noch einen drauf: selbst wenn es um harmlose und sicher billige Kräuter ging wie Minze, Raute und sonstigem Kraut, haben sie noch 10 Prozent mehr bezahlt, - hätte ja sein können, dass der Händler vergessen hat, hier den Zehnten Teil zu geben. Oder nicht vergessen, sondern absichtlich unterschlagen. Und ich kann die Pharisäer bewundern und denken: die bemühen sich wirklich, dass Gott nicht zu kurz kommt – wenn’s um den Tempel geht – oder der Nächste nicht zu kurz kommt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Warum ärgert sich Jesus und sagt richtig wütend: weh euch Pharisäern?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ihn stört sicher nicht, dass sie an Gott und den Nächsten denken. Oder tun sie das nicht? Es geht doch um ein Leben, was Gott gefällt. Dazu hat Gott die Gebote gegeben, die leiten uns zu einem solchen Leben an. Aber die Gebote gibt es doch nicht einfach, dass wir sie nacheinander abhaken und sagen: jetzt haben wir unsere Pflicht getan, Gott muss stolz auf uns sein. Es geht doch in erster Linie um die Beziehung zu Gott, um den Glauben an ihn. Vorbei am Recht und an der Liebe Gottes – das wirft Jesus den Pharisäern vor. Wenn ich mich mit solchen nebensächlichen Dingen beschäftige, wieviel die Minze wohl kostet, was dann zehn Prozent sind, und was die Raute kostet und das ganze andere Kraut – ja, dann frage ich mich ja auch, wie viel Zeit bleibt dann noch, mich um die Hauptsache zu kümmern</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">… Es geht um Gott und meinen Nächsten. Minze und Kraut haben ihr Recht, aber wenn sie mich nur Zeit kosten, dann ist das für meine Zeit das falsche Vorzeichen. Das richtige ist das Recht und die Liebe Gottes. Gott ist der Herr und er hat mir meinen Nächsten an die Seite gestellt – das steht ein Kapitel vorher im Lukasevangelium, im Gleichnis vom barmherzigen Samariter, wo sie alle an dem vorübergehen, der unter die Räuber gefallen ist, alle – bis auf den Samariter -, weil sie Angst haben oder etwas Wichtiges vorhaben und was auch immer. Vorbei am Recht und an der Liebe Gottes. Als Jesus das Gleichnis erzählt, kehrt er die Frage, wer mein Nächster ist, am Ende um und fragt: wer ist da zum Nächsten geworden. Erst, wenn ich selbst unter die Räuber gefallen bin, erst, wenn ich selbst Hilfe brauche, merke ich, was wichtig ist, was jetzt das Handeln in der Liebe Gottes ist. Das ist das Vorzeichen. Ich werde nicht besser, wenn ich mir um den Wert von Kräutern Gedanken mache, sondern wenn ich weiß, die Liebe Gottes ist bei mir angekommen und bei mir ist nicht Endstation. Die Liebe Gottes will weiter zu allen Menschen, den Großen und Kleinen. Wie das Jesus Christus getan hat. Das Vorzeichen für unser Leben.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Dr. Siegfried Meier</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrer Dr. Siegfried Meier]]></author>
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      <pubDate>Thu, 07 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gefühl oder Verstand?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Korinther 14,15 – ausgelegt von Heinz-Werner Neudorfer. (Autor: Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Korinther 14,15 – ausgelegt von Heinz-Werner Neudorfer. (Autor: Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Korinth hatten sie Probleme mit dem Gottesdienst. Einige betonten, das besondere Profil einer christlichen Gemeinde sei doch <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">das Wirken des <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Heiliger%20Geist/80" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Heiligen Geistes</a></em>. Sie wollten entsprechend viel Raum für das Gebet, auch in anderen Sprachen, und für Botschaften von Propheten haben. Für andere war <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">der jüdische Gottesdienst</em> das Vorbild. Hier lag der Akzent auch auf dem Singen von Psalmen und dem Beten, aber vor allem auf dem Hören auf Gottes Wort und dessen Auslegung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Apostel Paulus hat davon gehört. Er geht im 14. Kapitel des 1. Korintherbriefs ausführlich darauf ein. Gefühl oder Verstand? Das ist für ihn die Alternative, oder besser gesagt: Es ist für ihn keine Alternative. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Ich will mit dem Geist beten. Ich will aber auch mit dem Verstand beten. Ich will mit dem Geist singen. Ich will aber auch mit dem Verstand singen“</em></strong>, schreibt er der Gemeinde (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Korinther14%2C15" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Korinther 14,15</a>). „Geist“ steht für das freie, spontane Gebet, das aus überfließendem Herzen kommt. Bei „Verstand“ denkt er an vorbereitetes, durchdachtes, geplantes, sicher auch an traditionelles Singen und Beten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Erstaunlicherweise will Paulus keine Einseitigkeit: nur freies Gebet, nur Lobpreislieder, oder nur Schriftlesung, nur Verkündigung, das ist für ihn kein Thema.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich sehe, wie nah die Verhältnisse der frühchristlichen Gemeinden an diesem Punkt unseren heutigen sind! Für die einen gehen englische Lieder überhaupt nicht, aber wenn der Kirchenchor lateinisch singt, ist das kein Problem. Für andere müssen es umgekehrt die aktuellsten Anbetungslieder sein; aber die uralten Choräle passen für sie nicht mehr in unsere Zeit. Die gehören schlicht ins „Gottesdienst-Museum“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paulus, der in theologischen Fragen durchaus einseitig und stur sein konnte, wollte in <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">dieser</em> Frage einen guten Kompromiss. <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gemeinschaft/148" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Gemeinschaft</a> der Christen und Gemeindeaufbau sollte gefördert werden, nicht behindert. Nüchternes Denken und überfließende Begeisterung über Jesus, der im Heiligen Geist mittendrin ist, beides gehört deshalb für ihn zusammen. Die <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gemeinde/139" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Gemeinde</a> und ihr Gottesdienst soll ein Ort sein, wo „Kopf-Menschen“ und „Herz-Menschen“, trockene und emotionale Typen gemeinsam mit Gott rechnen und auf ihn hören.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das hat wohl zwei Gründe:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Erstens ist der Kern christlichen Glaubens und Lebens nicht die äußere Form, sondern Jesus Christus als Person und was er für uns getan hat. Christen begegnen sich unter dem Kreuz, weil sie alle ohne Ausnahme auf den Gekreuzigten angewiesen sind. Daraus folgt zweitens: Eine christliche Gemeinde ist keine Clique von Freundinnen und Freunden, also von Leuten, die sich sympathisch finden. Vielmehr brauchen wir alle es, dass wir uns auch aneinander reiben, uns dadurch formen und glätten können, uns aber auch korrigieren und verändern lassen. Nur zusammen ist eine Gemeinde ein rundes Ganzes. Nicht umsonst schreibt Paulus den Christen in Rom: „Gegenseitige Achtung soll euer Zusammenleben bestimmen!“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/R%C3%B6mer12%2C10" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Römer 12,10</a>) (Hoffnung für alle). Leichter gesagt als heute getan!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer]]></author>
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      <pubDate>Wed, 06 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Mein „Tag-Anzieher“]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 7,1.2 – ausgelegt von Heinz-Werner Neudorfer. (Autor: Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 7,1.2 – ausgelegt von Heinz-Werner Neudorfer. (Autor: Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Schuhanzieher sind sehr praktisch. Sie helfen mir, ohne Schaden auch in Schuhe zu schlüpfen, die fast schon zu eng geworden sind. Die täglichen „Losungen“ können sowas wie „Schuhanzieher“ für den Tag sein: Sie helfen mir, besser reinzukommen in diesen Tag und besser durchzukommen. Der Bibelvers für heute eignet sich gut als „Tag-Anzieher“. Als Gott Mose berufen hat, sagte er zu ihm: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Du sollst alles reden, was ich dir gebieten werde.“ </em></strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich bin an dem Wort „alles“ hängengeblieben. Was werden Sie, was werde ich heute nicht „alles“ sagen? 25.000 Wörter sprechen Männer laut einer Untersuchung im Durchschnitt pro Tag, Frauen etwas mehr.<a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_edn1" name="_ednref1" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[i]</a> Was ist da nicht alles dabei: einfache Feststellungen, ärgerliche oder freudige Ausrufe, Warnungen, Anweisungen, vielleicht sogar Hilferufe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gottes Wort an Mose war sowas wie seine „Arbeitsplatzbeschreibung“, reduziert auf das Wesentliche: Mose soll mit den Leuten reden. „Führen durch Kommunikation“, würden wir das nennen. Das war Moses Job. Ich will nicht auf die vielen Gelegenheiten eingehen, bei denen Mose reden musste: mit seinem Volk, mit dem Pharao in Ägypten. Sein Volk sollte er zu mehr Gottvertrauen ermutigen und ihnen sagen, wie Gott sich ihr Zusammenleben vorstellt. Das kam nicht immer gut an, weil es dem Leben Grenzen setzt. Dem Pharao musste Mose sagen, dass er diese billigen Arbeitskräfte freigeben soll. Gott wollte es so. Er musste den König warnen, ihm drohen, ihm Gottes Strafe ankündigen. Das passte dem Pharao gar nicht in den Kram.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch der Apostel Paulus erntete viel später meist keine begeisterte Zustimmung, wenn er den Leuten sagte, was Gott ihm aufgetragen hatte: dass es Gott gibt; dass ER seine Menschen liebt; dass sie versöhnt mit ihm leben sollten. Mose erntete Ablehnung, Paulus wurde verhöhnt, verhört, ausgepeitscht, am Ende im wahrsten Sinn des Wortes „einen Kopf kürzer gemacht“. Warum? Weil er den Leuten sagte, was Gott ihm aufgetragen hatte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wird es heute etwas geben, was ich jemand in Gottes Auftrag sagen soll? Oder etwas, das ich lieber nicht sagen sollte? Wird es Gelegenheiten geben, mit jemand über Jesus zu sprechen? Etwas von dem weiterzugeben, was ich glaube? Was mein Leben trägt und hält? <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Nachfolge/94" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Was ich schon mit Gott erlebt habe?</a> Das wäre viel, und hoffentlich habe ich, haben Sie den Mut, das dann auch zu tun, wenn es sich ergibt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mir kam ein Satz aus dem 1. Petrusbrief in den Sinn. Ich nenne ihn gern den „Kleinen Missionsbefehl<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">“</em>. Da heißt es: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Immer wieder verlangt man von euch, Rechenschaft zu geben über die Hoffnung, die euch erfüllt. Deshalb müsst ihr bereit sein, allen, die fragen, Rede und Antwort zu stehen“</strong>, schreibt Petrus (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Petrus3%2C15" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Petrus 3,15</a>) (BasisBibel). Das ist ein missionarisches Minimum. Es gilt nicht nur denen, die haupt- oder ehrenamtlich für eine christliche Organisation tätig sind. Es gilt allen. „Du sollst alles reden, was ich dir gebieten werde“ – das ist der „Tag-Anzieher“ für heute. Ob Sie sich daran erinnern werden?</p>

<div style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
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<div id="edn1" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ednref1" name="_edn1" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[i]</a> <a href="https://www.welt.de/print-welt/article704282/Frauen-sprechen-sechsmal-so-viel-wie-Maenner-ausser-am-Handy.html" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Frauen sprechen sechsmal so viel wie Männer - außer am Handy - WELT</a> (gelesen am 10.05.2025).</p>
</div>
</div>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer]]></author>
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      <pubDate>Tue, 05 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Weisheit und Gottesfurcht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jakobus 1,5 – ausgelegt von Aline Jung. (Autor: Aline Jung)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jakobus 1,5 – ausgelegt von Aline Jung. (Autor: Aline Jung)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Wer fragt denn heute noch nach Weisheit?“, schoss es mir durch den Kopf, als ich folgenden Rat des <a href="https://youtu.be/4hLzi0LrmSU" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jakobus</a> lese: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Wenn es jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern und ohne Vorwurf gibt; so wird sie ihm gegeben werden.“</em></strong> Heutzutage, so scheint es mir, können viele Menschen mit solch einem Rat kaum etwas anfangen. Die Worte von Jakobus waren damals in erster Linie an Judenchristen gerichtet. Sie wurden ermutigt, Gott um Weisheit zu bitten. Die Bibel ist voller Verse, in denen von Weisheit die Rede ist, besonders in den Sprüchen Salomos. Auch in den Apokryphen finden sich solche Verse. Dort heißt es: „Mein Kind, höre mir zu und lerne Weisheit und beherzige meine Worte. Ich will dir eine zuverlässige Lehre geben und dich mit Sorgfalt unterrichten! Wohl dem, der über die Weisheit nachsinnt und sie aufnimmt in sein ganzes Denken; der ihre Wege von Herzen betrachtet und ihren Geheimnissen immer weiter nachforscht, ihr wie ein Späher nachschleicht und auf ihren Wegen auf sie wartet (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesus%20Sirach14%2C22" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Sirach 14, 22</a> u. 23)“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch bringt die Bibel die Weisheit mit der Ehrfurcht vor dem HERRN und seinen Geboten in Verbindung. „Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis. Die Toren verachten Weisheit und Zucht“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Spr%C3%BCche1%2C7" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Sprüche 1, 7</a>). Ja, klug ist, wer sein Leben nach Gottes Geboten ausrichtet. „Die Furcht des Herrn ist eine Krone der Weisheit“, heißt es in der Schrift <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesus%20Sirach1%2C22" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Sirach 1, 22</a>.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Anhand der zitierten Verse komme ich zu folgendem Schluss: Durch die Weisheit Gottes bekomme ich Einsicht in die Fülle der Dinge und Lebenszusammenhänge. Dafür braucht es die Verbindung zu Gott, dessen Weisheit sich in dem Wunderwerk seiner Schöpfung, seiner Regierung der Welt, vor allem aber in der Offenbarung seines Heilswillens und seiner Heilstaten zeigt. Jesus fasste die heilsgeschichtliche Botschaft des Alten Testaments als die Weisheit Gottes zusammen (vgl. <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas11%2C49" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukas 11, 49</a>, <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Spr%C3%BCche1%2C20" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Sprüche 1, 20</a>)). Das Neue Testament bezeugt ebenfalls, dass im eigentlichen Sinn allein Gott weise ist. Deshalb steht der Mensch ohne Gott in der Gefahr, seine eigene Weisheit zu überschätzen (vgl. <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja5%2C21" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jesaja 5, 21</a>; <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/R%C3%B6mer1%2C22" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Römer 1, 22</a>). Von Gott gelöste Weisheit irrt und gilt vor Gott als Torheit (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Korinther1%2C19-20.27" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Korinther 1, 19f.27</a>).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Besonders der Botschaft des Evangeliums gegenüber erweist sich alle Menschenweisheit als unzureichend und schlägt zuweilen in ihr Gegenteil um. Mit dem Evangelium macht Gott menschliche Weisheit zunichte und den Weisen der Welt bleibt es verborgen (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us11%2C25" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Matthäus 11, 25</a>). Darum beruht die Verkündigung des Wortes Gottes nicht auf menschlicher Weisheit, sondern auf Gottes Geist und Kraft. Auf den Punkt gebracht: Christus ist unsere Weisheit (vgl. <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Korinther1%2C30" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Korinther 1, 30</a>).  Die Gabe der Weisheit wird dem Menschen zusammen <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">mit</em> dem und <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">durch</em> den Heiligen Geist gegeben. Durch Gottes Geist gewirkte Weisheit kann Gottes Geheimnisse enthüllen und zeigt sich im Alltag des Christenlebens und in der geistlichen Erkenntnis der Gemeinde. Insofern ist derjenige weise, der dem Rat des Jakobus folgt und in allen Lebensfragen Gott um Weisheit bittet.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Aline Jung</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17110837.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Aline Jung]]></author>
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      <pubDate>Mon, 04 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 32,8 – ausgelegt von Aline Jung. (Autor: Aline Jung)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 32,8 – ausgelegt von Aline Jung. (Autor: Aline Jung)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 32,8 – ausgelegt von Aline Jung. (Autor: Aline Jung)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Nimm Lehr’“ an, pflegte mein Vater zu sagen, wenn ich anderer Meinung oder in seinen Augen als Teenager aufmüpfig war. Er wollte mit seinem Appell nur eines, nämlich, dass ich ihm gehorche. Ich vermisste aber eine plausible Erklärung dafür, warum ich dieses oder jenes tun sollte oder auch nicht. Ich wollte nicht uneinsichtig sein, sondern lediglich den Grund seiner Aufforderung zum Gehorsam verstehen. Ganz anders hören sich Worte an, die unterweisen und erklären, aber nicht nach einem Befehl klingen. Eine Unterweisung will einen Menschen in seinem Denken und Tun einsichtig machen. Meist entspringt die Unterweisung der persönlichen Erfahrung, die sich gleichzeitig um den Nächsten sorgt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht beginnt deshalb <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm32" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 32</a> mit folgenden Worten: Eine Unterweisung Davids! Wer die Lebensgeschichte Davids kennt, weiß, wovon David hier redet. Nachdem David Ehebruch begangen und einen Mord eingefädelt hatte, weigerte er sich standhaft, seine Sünde Gott zu bekennen. Er versuchte alles unter den Teppich zu kehren. Vielleicht meinte er, dass die Zeit alle Wunden heilt. Aber durch seine hartnäckige Weigerung kleinbeizugeben, stritt er gegen Gott und gegen sein eigenes Bestes. David wurde körperlich krank; hervorgerufen durch die nicht gelinderte Qual in seinem Geist. Er begriff, dass Gottes Hand schwer auf ihm lastete, ihn festhielt und seine Pläne vereitelte. Nach einer Zeit der Unbußfertigkeit kam David dahin, nachdem der Prophet Nathan ihn anhand eines Gleichnisses mit seiner Schuld konfrontiert hatte, dass er zu sagen bereit war: Ich habe gesündigt! Nachdem er Gott seine Sünde bekannt hatte, erhielt er augenblicklich die Versicherung, dass der HERR die Schuld seiner Sünde vergeben hat. Die Erfahrung der Selbsterkenntnis und der Vergebung Gottes trieb ihn sogleich an, für das ganze Gottesvolk zu bitten, dass es den Herrn in gleicher Weise erfahren möge. Mit großer Dankbarkeit erkannte David, dass Gott trotz aller Schuld sein Bergungsort und sein Schutz vor Bedrängnis ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm32" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 32</a>, Vers 8 erscheint wie ein Einschub, so als würde Gott hier reden: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst!“ </strong>David hatte erkannt, dass Gott ihm Lenkung und Führung für den weiteren Weg und persönlichen Rat für alle Entscheidung des Lebens geben will. David wurde nach seiner Selbsterkenntnis sensibel für die Leitung Gottes. Wohl dem Christen, der für das Reden und Wirken Gottes ebenso empfänglich wird; der keine rauen Methoden im Leben nötig hat, um in der richtigen Spur zu laufen, ähnlich wie Rosse und Maultiere, die ohne Verstand sind und denen man Zaum und Gebiss anlegen muss, wie David weiter schrieb (Vers 9). Ob er mit diesem bildhaften Vergleich an sein ursprüngliches Verhalten gegenüber Menschen und Gott gedacht hatte? Jedenfalls erkannte David nach all diesen Begebenheiten, dass der demütige Gläubige von der Gnade des HERRN umgeben wird, wenn er seine Schuld bekennt und von seinen falschen Wegen umkehrt.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Aline Jung</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17110455.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Aline Jung]]></author>
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      <pubDate>Sun, 03 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott mit dem ganzen Leben gehorchen und dienen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Sacharja 7,10 – ausgelegt von Andreas Schwantge. (Autor: Andreas Schwantge)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Sacharja 7,10 – ausgelegt von Andreas Schwantge. (Autor: Andreas Schwantge)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vor Jahren rutschte eine meiner kleineren Töchter auf meinen Schoß und begann mit säuselnder Stimme: „Papa ...“ – Ich wusste sofort: Sie wollte etwas von mir und wollte mich „um den Finger wickeln“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich denke, wenn Kinder so handeln, ist das nicht weiter schlimm.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber wie sieht es aus, wenn wir uns so „schmeichlerisch“ bei Gott verhalten, um etwas bei ihm zu erreichen? Der Losungstext der Herrnhuter Brüdergemeine von heute lautet:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Denke keiner gegen seinen Bruder etwas Arges in seinem Herzen!</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Worte stehen im Propheten <a href="https://youtu.be/_N26FJaOCkE" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Sacharja</a>, Kapitel 7, Vers 10.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Volk Israel war viele Jahre in der Gefangenschaft, Jerusalem war erobert worden und der Tempel war zerstört.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vor rund 17 Jahren hatte Cyrus befohlen, dass der Tempel wieder aufgebaut werden durfte. Dann gab es Verzögerungen durch feindliche Intrigen. Und nun, im Dezember 518 v. Chr. wurden Männer zum Propheten Sacharja gesandt, um „den HERRN gnädig zu stimmen“, heißt es am Anfang des siebten Kapitels bei Sacharja. Und sie wollten auch wissen, ob sie weiterhin „im fünften Monat weinen und fasten sollten“, so, wie sie es viele Jahre getan hatten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sacharja antwortete ihnen im Auftrag Gottes unter anderem: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Richtet recht, und ein jeglicher beweise an seinem Bruder Güte und Barmherzigkeit; und tut nicht unrecht den Witwen, Fremdlingen und Armen; und denke keiner gegen seinen Bruder etwas Arges in seinem Herzen! (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Sacharja7%2C9-10" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Sacharja 7,9-10</a>)</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Antwort hatten sie wahrscheinlich nicht erwartet. Vielleicht hatten sie auf eine „neue Offenbarung Gottes“ gehofft. Aber Sacharja machte ihnen bewusst, dass sie keine neue Offenbarung des Willens Gottes benötigten, sondern sie sollten Gott vertrauen und seinem Wort gehorchen – und das ganz praktisch im Umgang mit anderen Menschen. [1]</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Einfach ausgedrückt sagte Gott zu ihnen: Tut, was ich euch schon früher gesagt habe – gehorcht mir von ganzem Herzen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sie hatten „geweint und gefastet“, aber nicht aus Liebe zu Gott, sondern um ihn für ihre Wünsche zu „gewinnen“ und zugleich verhielten sie sich im Alltag offensichtlich nicht richtig.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch ich will nicht versuchen, Gott mit „religiösen Handlungen“ zu gewinnen - selbst wenn diese Handlungen an und für sich richtig sind.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gebet, Anbetung, ernsthaftes Fasten darf nie von mir gebraucht werden, um mir Gott gleichsam „gefügig“ zu machen. Er möchte mich, mich selbst; möchte, dass ich ihm aus Liebe von ganzem Herzen gehören will, ihm aus Liebe gehorche und ihm so diene.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und dieser Gehorsam zeigt sich nicht zuletzt auch in meinem Verhalten zu anderen Menschen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Richtet recht … beweist Güte und Barmherzigkeit … tut nicht Unrecht … denke keiner gegen seinen Bruder etwas Arges in seinem Herzen!</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">[1] WSB Sacharja S. 83 - von Fritz Lauterbach</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Andreas Schwantge</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17110149.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Andreas Schwantge]]></author>
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      <pubDate>Sat, 02 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Gott in allen Situationen vertrauen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 14,22 – ausgelegt von Andreas Schwantge. (Autor: Andreas Schwantge)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 14,22 – ausgelegt von Andreas Schwantge. (Autor: Andreas Schwantge)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein Unglück jagt das andere, eine schlimme Nachricht die andere, alles wird immer schlimmer ... Und an manchem ist man auch noch selbst schuld ...</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn Nöte und Schwierigkeiten über uns hereinbrechen und wir keinen Ausweg mehr sehen, dann zweifle ich vielleicht an Gottes Liebe und verzweifel vielleicht auch an mir selbst.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kann ich auch dann noch auf Gottes Hilfe hoffen und an ihn glauben?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Losungstext der Herrnhuter Brüdergemeine von heute wurde in großen Nöten, in selbstverschuldetem Kummer von Jeremia gebetet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Buch Jeremia, Kapitel 14, Vers 22 kann ich nachlesen, was er sagte: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Bist du es nicht, HERR, unser Gott, auf den wir hoffen?</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In den Versen davor (in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jeremia14" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jeremia 14</a>) wird von furchtbarer Trockenheit und Hunger berichtet, unter der Menschen und Tiere leiden. Da ist von Erschlagenen die Rede, die auf dem Feld liegen. Und dann wird festgestellt ‚unsere Missetaten haben es verdient … wir haben gegen Gott gesündigt‘ – wir sind also selbst an dieser Situation schuld.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Große, furchtbare Nöte – und was tut Jeremia? Er hält an Gott fest.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich frage mich, wie er das schaffte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich denke, er konnte nicht ohne Gott leben. Wir Menschen sind doch zur Beziehung mit ihm geschaffen. Und Jeremia war sich wohl auch sicher, dass er Gott vertrauen durfte, auch wenn er Menschen für ihr falsches Verhalten straft. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es wird erzählt, dass einige Rabbiner abends zusammensaßen und darüber diskutierten, wie Gott all das Leid dieser Welt zulassen könne.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine ganze Nacht lang redeten sie – über schlimme Krankheiten und den Tod, über Katastrophen und – nicht zuletzt – über Auschwitz.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Endlich kamen sie zu dem Ergebnis, dass ein liebender Gott all diese Dinge nicht zulassen könne, dass es Gott wohl gar nicht geben kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da schaute einer der Rabbiner zum Fenster hinaus und sah, wie es langsam hell wurde. „Brüder“, sagte er, „die Sonne geht auf; es wird Zeit für das Morgengebet ...“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ähnlich ging es wohl auch Jeremia. Er konnte gar nicht anders, als mit Gott zu leben, mit ihm zu reden, sich trotz allem auf ihn zu verlassen. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mir hilft es, mir bewusst zu machen, ich darf Gott vertrauen, auch wenn ich ihn nicht verstehe, ich muss nicht verzweifeln, sondern darf Hoffnung haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">1946 fand man in Stalingrad bei Aufräumarbeiten in verschütteten Kellern einen Text. Er befand sich in der Brieftasche eines unbekannten toten deutschen Soldaten, der ihn wohl selbst geschrieben hatte. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In diesem Text heißt es unter anderem:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Erscheinen meines Gottes Wege mir seltsam rätselhaft und schwer,<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
und gehen Wünsche, die ich hege, still unter in der Sorgen Meer.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
… Wenn über ungelösten Fragen mein Herz verzweiflungsvoll erbebt,<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
an Gottes Liebe will verzagen, weil sich der Unverstand erhebt,<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
dann darf ich all mein müdes Sehnen in Gottes Rechte legen sacht<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
und leise sprechen unter Tränen: dass Gott nie einen Fehler macht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">… Und müsstest du dein Liebstes missen, ja ging’s durch kalte, finstre Nacht, halt fest an diesem sel’gen Wissen: dass Gott nie einen Fehler macht! </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mir macht es Mut, wenn ich sehe, dass andere Menschen nicht an den Nöten ihres Lebens verzweifelt sind, sondern trotz allem Gott vertrauen konnten. Sogar in der „Hölle von Stalingrad“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So groß und mächtig ist Gott, dass auch ich ihm vertrauen und Hoffnung haben darf – egal, was geschieht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Bist du es nicht, HERR, unser Gott, auf den wir hoffen?</strong></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Andreas Schwantge</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17109177.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Andreas Schwantge]]></author>
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      <pubDate>Fri, 01 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Gottes Gnade]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 103,11 – ausgelegt von Helmut Heiser. (Autor: Pfarrer Helmut Heiser)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 103,11 – ausgelegt von Helmut Heiser. (Autor: Pfarrer Helmut Heiser)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gibt es in ihrem Leben an jedem Tag eigentlich so etwas wie eine Morgenroutine? Also etwas, das sie an jedem Tag in der Zeit zwischen Aufwachen und Aus-dem-Haus-gehen ganz selbstverständlich mit anderen zusammen oder alleine praktizieren?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bei uns gibt es so etwas. Seit vielen Jahrzehnten, völlig unabhängig von Stimmungslage oder Tagesprogramm werden bei uns vor dem Frühstück die Herrnhuter Losungen laut am Tisch für alle gelesen. So viel Zeit nehmen wir uns dafür. Gefolgt von einem kurzen Gebet kann dann das Frühstück beginnen. Der Tisch dafür wird immer schon am Vorabend gedeckt und das Losungsbuch bereitgelegt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Für uns ist das eine wunderbare Möglichkeit, jeden Morgen die Weite und Vielfalt des Wortes Gottes zu hören, spontan darauf zu reagieren, es etwa einfach wirken zu lassen, oder es zum Gespräch untereinander oder im eigenen Herzen zu machen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Heute ist der 11. Vers aus <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm103" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 103</a> dort zu lesen. Er lautet in der Übersetzung der Basisbibel: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Hoch wie der Himmel über der Erde – so hoch steht seine Güte über denen, die ihm mit Ehrfurcht begegnen.“ </strong>-</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Von Himmel und Erde ist die Rede, der großen Entfernung zwischen ihnen, die in jener Zeit, in der diese Worte zum ersten Mal gebetet wurden, wirklich unermesslich und unüberbrückbar erschien. Sie wird verglichen mit der unermesslich großen Gnade Gottes, über die man nur staunen kann. Dies Staunen über Gottes Güte und Barmherzigkeit findet sich auch direkt ausgesprochen in den vorausgehenden Versen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Gott vergibt dir alle deine Vergehen, er heilt alle deine Krankheiten, er führt dein Leben aus der Todesnähe und er schmückt dich mit einer Krone: sie besteht aus Güte und Barmherzigkeit, er versorgt dich mit Gutem dein Leben lang, tritt für Gerechtigkeit ein, allen Unterdrückten verhilft er zum Recht.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Möglicherweise haben wir nicht alles persönlich erlebt, wovon hier die Rede ist. Doch im Hören der hier geschilderten Erfahrungen freue ich mich von Herzen mit den Menschen, die Gottes Güte in dieser Weise erfahren haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gern stimme ich auch mit ein in die Verheißung, dass Gott für Gerechtigkeit eintritt. Gerade weil wir Christinnen und Christen auf eine neue Erde und den neuen Himmel warten<a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftn1" name="_ftnref1" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[1]</a>, in denen Gerechtigkeit wohnt, bin ich immer dazu bereit, mich auch jetzt schon dafür einzusetzen, dass allen Unterdrückten zum Recht verholfen wird!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die dadurch weitergegebene Botschaft ist, dass Gottes Herz ein Herz voller Liebe zu uns ist, er immer im Sinn hat, uns Gutes zu tun, dass er „immer zur Versöhnung bereit ist“, wie es der Psalm ebenfalls ausdrückt, „uns nicht straft, wie wir es verdienen, uns unsere Vergehen nicht heimzahlt.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie tröstlich ist das! Gott wird hier nicht beschrieben als ein Gott der Rache und Vergeltung, sondern als ein Gott der Vergebung und Versöhnung, dessen „Güte seit Urzeiten besteht“, wie es der Vers 17 ausdrücklich betont. Barmherzigkeit und Gnade Gottes gehören daher zum Grundbekenntnis Israels durch alle Zeiten der Geschichte.-</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was in diesem Psalmwort des Alten Testaments aufscheint, hat Gott erst durch Jesus Christus in ganzer Fülle für die ganze Welt deutlich werden lassen. Durch Jesus wird sichtbar, dass Gottes Liebe dem gesamten Kreis der Erde, allen Menschen und seiner ganzen Schöpfung gilt!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">(Paulus kann deshalb im Römerbrief<a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftn2" name="_ftnref2" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[2]</a>schreiben, was alle Christinnen und Christen bekennen: dass „In Jesus die Gnade über jedes Maß hinauswuchs. Wie die Sünde ihre Macht ausübte, indem sie den Tod brachte, so wird die Gnade ihre Macht ausüben, indem sie uns vor Gott bestehen lässt und zum ewigen Leben führt. Das verdanken wir Jesus Christus, unserem Herrn.“) </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sollten sie also heute einmal zum Himmel hinaufschauen und an seine Entfernung zur Erde denken, dann lassen sie sich an <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm103" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 103</a> erinnern und damit an die unendliche Gnade und Liebe Gottes, die uns in Jesus ganz nahe ist! Sie will auch heute ihre Macht entfalten.</p>

<div style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;"> 
<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<div id="ftn1" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftnref1" name="_ftn1" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[1]</a> <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Petrus3%2C13" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2.Petrus 3,13</a></p>
</div>

<div id="ftn2" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftnref2" name="_ftn2" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[2]</a> <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/R%C3%B6mer5%2C20-21" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Römer 5,20-21</a></p>
</div>
</div>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Helmut Heiser</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17106707.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Helmut Heiser]]></author>
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      <pubDate>Thu, 31 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Zum Leben eingeladen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Sprüche 7,2 – ausgelegt von Helmut Heiser. (Autor: Pfarrer Helmut Heiser)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sind sie heute schon eingeladen worden? Das Bibelwort aus dem Buch der Sprüche spricht eine wunderbare Einladung zu einem Leben voller Lebendigkeit und Hoffnung aus. Es ist keine Einladung für Langweiler, sondern für Liebhaber des Lebens und solche, die es positiv und aktiv mitgestalten wollen.  Diese Einladung gilt zudem noch weit über diesen Tag hinaus. Sie macht das Leben spannend, ist überaus praktisch und auf eine wirksame Lebensgestaltung ausgerichtet. Sie enthält zusätzlich noch eine einzigartige Verheißung auf Zukunft, wenn man ihr folgt, die verspricht:  „..du wirst leben!“ Ist es nicht gerade das, was Sie sich heute und morgen wünschen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist Gott, der diese Einladung zum Leben ausspricht. Er lässt uns Menschen nicht im Ungewissen darüber, wie wir inmitten unübersichtlicher Zeiten, einer krisengeschüttelten Weltsituation das Leben bewahren, Hoffnung und Zukunft gewinnen können. Er spricht die entscheidende Einladung aus: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Behalte meine Gebote, so wirst du leben. Hüte meine Weisung wie deinen Augapfel.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Spr%C3%BCche7%2C2" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Sprüche 7,2</a>)</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Täglich hören wir neue beunruhigende Nachrichten. Klimawandel, Kriegsberichte, schlimme menschliche Schicksale beschäftigen uns Tag und Nacht. Dass Leben immer gefährdetes Leben ist, ist sehr deutlich geworden.  Doch was kann helfen, es zu pflegen und zu bewahren, Zerbrochenes zu heilen und ihm Zukunft und Hoffnung zu geben, wenn doch morgen alles schon wieder ganz anders sein kann?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir sollten es wieder auf die persönliche und gesellschaftliche Tagesordnung setzen: auf Gott zu hören, liebevoll und fair untereinander und mit der Schöpfung umzugehen. Denn ich weiß, wie wichtig und grundlegend es ist, im Frieden mit ihm und dem Nächsten zu leben, wenn wir leben wollen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Erfahrungsgemäß bleibt ja nichts so, wie es ist. „Beständig ist nur der Wandel“, sagt der Volksmund. Wäre es doch nur so, dass alles besser wird und sich zum Guten verändert! Doch das scheint nicht der Fall zu sein. War es je anders?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Propheten des alttestamentlichen Volkes Gottes haben in Krisenzeiten die Einladung zum Leben noch deutlich zugespitzter formuliert. Der Prophet Amos etwa lädt Israel mit den Worten Gottes ein: „So spricht der Herr: „Kehrt um - dann werdet ihr leben!“, der Prophet Jesaja mit den Worten: „Hört auf mich, dann werdet ihr Gutes finden!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Prophet Micha weist akzentuiert darauf hin<a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftn1" name="_ftnref1" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[1]</a>: „Es ist dir doch gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: das Rechte tun. Nachsicht mit anderen haben und bewusst den Weg mit deinem Gott gehen.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit dieser Einladung Gottes zu einem gelingenden Sein voller Hoffnung ist Engagement verbunden: sie darf auf dem Weg durch jeden neuen Tag, auf der Reise durch das Leben nicht vergessen werden! Gottes Weisung will „sorgfältig wie ein Augapfel bewahrt werden.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Deshalb macht das Bibelwort „Behalte meine Gebote, so wirst du leben“, das einer Sammlung wichtiger Weisheitssprüche des Alten Testaments entstammt, wieder darauf aufmerksam, auf den Gott des Lebens und seine Gebote zu hören.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wozu? Damit heute Wahrheit statt Lüge gesagt, Liebe geübt statt Hass gesät wird, Gottes Gebot nicht ausgeblendet, sondern ins Licht gestellt wird, Böses durch Gutes überwunden wird. Damit sorgfältig mit Gottes Schöpfung umgegangen und nicht für selbstsüchtige Zwecke missbraucht wird.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In dieser Tradition greift auch Jesus auf ein Wort des Alten Testamentes zurück<a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftn2" name="_ftnref2" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[2]</a>. Er bekräftigt und aktualisiert diese Einladung Gottes. Er hat sie beispielhaft durch sein Leben erfüllt: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Denken“ und: „Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.“<a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftn3" name="_ftnref3" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[3]</a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer heute in diesem „Dreieck des Guten“, also „Gott mit ganzem Herzen und den Nächsten wie sich selbst zu lieben“ sein Leben bewusst gestaltet, folgt dieser Einladung zum Leben.</p>

<div style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<div id="ftn1" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftnref1" name="_ftn1" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[1]</a> in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Micha6%2C8" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Micha 6,8</a></p>
</div>

<div id="ftn2" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftnref2" name="_ftn2" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[2]</a> <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/5.Mose6%2C5" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">5. Mose 6,5</a></p>
</div>

<div id="ftn3" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftnref3" name="_ftn3" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[3]</a> <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us22%2C37-40" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Matthäus 22,37-40</a></p>
</div>
</div>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Helmut Heiser</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17106009.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Helmut Heiser]]></author>
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      <pubDate>Wed, 30 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Lob Gottes im Herzen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 19,37 – ausgelegt von Harry Moritz. (Autor: Pastor Harry Moritz)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 19,37 – ausgelegt von Harry Moritz. (Autor: Pastor Harry Moritz)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Immer, wenn es in der Geschichte wirklich darauf ankommt, wenn etwas Entscheidendes passiert, erheben Menschen ihre Stimmen zum Gesang.              </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als der westfälische Frieden verkündet wurde, stimmten die Menschen in Münster und Osnabrück den Choral „Nun danket alle Gott“ an. Dasselbe Lied erklang 1955 im Lager Friedland, als die letzten Soldaten aus der russischen Kriegsgefangenschaft nach Hause zurückkehrten. Als 1989 die Mauer fiel, die Deutschland trennte, erhoben sich die Abgeordneten des Bundestags in Bonn spontan von ihren Sitzen und stimmten die Nationalhymne an.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Entscheidende Momente des Lebens verbinden sich häufig mit Musik. Liebende geraten ins Schwärmen, wenn „ihr“ Lied erklingt. Bei der Beerdigung vertrauter Menschen singt man für sie oft noch einmal ein Lied, das sich mit ihrer Lebensmelodie verwoben hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Singen ist für Christen eine Möglichkeit, ihren Glauben auszudrücken, Gemeinschaft zu erleben und Gott zu preisen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im <a href="https://youtu.be/hFSY9wmaTxE" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukasevangelium</a> wird uns erzählt, wie die Freunde von Jesus sich lautstark lobend über Gott zu äußern. Jesus ist auf dem Weg nach Jerusalem. Seit drei Jahren ist er in Israel unterwegs und erzählt den Menschen von Gott. Er heilt Kranke. Er pflegt Beziehungen zu Menschen, mit denen sonst niemand etwas zu tun haben will. Jesus stillt einen Sturm und versorgt 5000 Menschen mit Essen. Was er sagt und tut, schenkt Hoffnung. Hoffnung, dass dieser Mann der neue König von Israel wird. Dass er alle Feinde und das Böse aus Israel verbannt. Jerusalem ist die Königsstadt. Jetzt könnte es so weit sein. Als Jesus kurz vor Jerusalem ist, bricht die Menge seiner Nachfolger in Jubel aus. Auf diesem Weg erwartet man den neuen König. Die Menschenmenge feiert schon und kann diese Wunderzeit kaum fassen. Von Wundern wissen auch die Jünger von Jesus zu erzählen. Die Menschen loben Gott für die Wunder, die sie miterlebt haben: Dass Zachäus, der geldgierige Zöllner, sein Geld teilt. Dass Bartimäus, der blinde Bettler, wieder sehen kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dass Lazarus, der tote Freund, wieder lebt. Laut und fröhlich singen sie von ganzem Herzen: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Gesegnet ist der König, </strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">der im Namen des Herrn kommt!“</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm118%2C26" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 118,26</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Jünger singen, damit alle hören, wie unglaublich erfüllend es ist, Jesus nachzufolgen und mit ihm zu leben. Ihr Gesang wirkt ansteckend, eine große Zahl von Menschen über den engsten Kreis der Jünger hinaus stimmt in den Lobgesang ein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Menge spürt, bei Jesus Christus hören und erleben sie etwas, das ihrem Leben guttut. Jetzt. Er verbindet sie mit seiner Zukunft. Das ist neu, das kannten sie nicht, aber es spricht sie an. Darum folgen sie, darum vertrauen sie ihm, darum singen sie. Musikalische und Unmusikalische, Sichere und Zweifler.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jeder ist eingeladen, mitzugehen und Jesus von ganzem Herzen zu loben. Auch Sie und ich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein von Herzen kommendes gesungenes Gotteslob wirkt immer ansteckend auf andere!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">"Wenn sie's nicht singen, glauben sie's nicht" ist ein Zitat von Martin Luther, dass seine Überzeugung zum Ausdruck bringt, dass Musik eine wichtige Rolle im Leben von Christen spielt. Es besagt, dass die Verkündigung des Glaubens erst dann wirklich bei den Menschen angekommen ist, wenn sie ihre Freude darüber auch singend zum Ausdruck bringen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Erinnern wir uns, wie viel Gutes er uns schon erleben ließ und wie viel Gutes er uns für unsere Zukunft bei ihm verspricht! Die Freude an und über unseren Gott, die Liebe zu Jesus ist unsere Stärke.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Viel Freude beim Singen, das unseren großen Gott lobt und preist!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Harry Moritz</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17105350.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Harry Moritz]]></author>
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      <pubDate>Tue, 29 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Namensgebrauch]]></title>
      <guid>https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/namensgebrauch/73-7939</guid>
      <link>https://feedpress.me/link/19269/17104682/73-7939</link>
      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 20,7 – ausgelegt von Harry Moritz. (Autor: Pastor Harry Moritz)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 20,7 – ausgelegt von Harry Moritz. (Autor: Pastor Harry Moritz)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Haribo macht Kinder froh… und Erwachsene ebenso!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Satz in meinem Leben schon gehört habe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nicht nur in der Werbung im damaligen Westfernsehen, sondern oft genug auch schon in den Pausen auf dem Schulhof und beim Fußballspielen. Immer, wenn ich mich mit meinem Vornamen vorstellte, kam es wie aus der Pistole geschossen: “Haribo macht Kinder froh und Erwachsenen ebenso!“ Im Internet las ich: Der Werbeslogan "Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso" ist ein Klassiker der Markenkommunikation und hat eine lange Geschichte. Er wurde 1935 von Hans Riegel sen. als "Haribo macht Kinder froh" kreiert und 1962 um den Zusatz "und Erwachsene ebenso" erweitert, um die Zielgruppe zu vergrößern. Der Slogan ist eingängig, emotional und wird mit Freude und positiven Assoziationen verbunden. Mit Freude und positiven Assoziationen war dieser Slogan für mich persönlich nicht verbunden. Ich kam als DDR - Kind nicht in den Genuss von Haribo – Gummibärchen. Letztlich nervte es mich, immer wieder diesen Satz im Zusammenhang mit meinem Vornamen zu hören. Als Erwachsener höre ich diese Bemerkung zum Glück nur selten. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im 2. Buch Mose, Kapitel 20 heißt es: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen: denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der</strong> <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">seinen Namen missbraucht.“</strong> Da fällt mir doch sofort das tägliche Geplapper und Gejammer mancher Zeitgenossen ein, die Seufzer und Flüche, die sich des Namens Gottes bedienen, aber ihn nicht wirklich meinen. Es ist fast wie eine spezielle Form des Tourette-Syndroms… Ach Gott… - Allmächtiger… - Um Gottes Willen… - Du lieber Gott… - Mein Gott… - Na, Gott sei Dank… -</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Gottes Namen…Weiß Gott… - Ach Gottchen … Und aus amerikanischen Filmen ist inzwischen auch das „Oh! Mein! Gott!“ in die Alltagssprache eingewandert.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie würden Sie reagieren, wenn andere Menschen Ihren Namen laut benutzen, ohne Sie wirklich ansprechen zu wollen? Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie Gott zu Recht darüber zornig wird, wenn Menschen seinen Namen unangemessen, unpassend, gedanken- und bedeutungslos im Munde führen. Namen sind eben nicht bloß Schall und Rauch.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mich bewegt sehr, was Dietrich Bonhoeffer einmal dazu geschrieben hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> „Es ist Missbrauch, wenn wir von Gott reden, als hätten wir ihn jederzeit zu unserer Verfügung und als hätten wir in seinem Rat gesessen. Wir missbrauchen auf alle diese Weisen den Namen Gottes, indem wir ihn zu einem leeren menschlichen Wort und kraftlosen Geschwätz machen, und wir entheiligen ihn damit mehr, als die Lästerer ihn entheiligen können.“ Soweit Dietrich Bonhoeffer.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Machen wir uns klar: Durch die Nennung seines Namens ist Gott in eine Beziehung zu uns eingetreten, er hat sich für uns „anrufbar“ gemacht. Dennoch bleibt er Gott. Ihm und seinem Namen gebührt Ehre und Ehrfurcht, d.h. zu erkennen, dass er und sein Name heilig ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott hat in seinem Namen JHWH in der Welt einen Ort geschaffen, der dem Menschen zugänglich ist. Der Name ermöglicht die persönliche Begegnung mit und die Beziehung zu Gott. Wer dieses Angebot Gottes auf irgendeine Art egoistisch missbraucht, der sündigt gegen Gott. Gott macht sich durch seinen Namen unterscheidbar. Gott zeigt sich. Er wird nennbar. Er offenbart sich. Weil er einen Namen hat, ist Gott ansprechbar – und mit seinem guten Namen bürgt er für das, was er sagt! Gott ist nicht mein Kumpel. Der heilige Gott lässt sich nicht für die eignen Machtinteressen einspannen. Wer Gottes Namen zu einer Ideologie macht, zur Propaganda, zum Zweck – der missbraucht Gott und zieht damit seine Strafe, sein Gericht auf sich. Lassen Sie uns aus Liebe und Respekt unserem großen und heiligen Gott gegenüber darauf achten, seinen Namen ehrfürchtig zu verwenden und ihn nicht gedankenlos inflationär zu gebrauchen.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Harry Moritz</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17104682.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Harry Moritz]]></author>
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      <pubDate>Mon, 28 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wunderbare Kraft]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 29,11 – ausgelegt von Gudrun Weber. (Autor: Gudrun Weber)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Brötchen-Angebot der hiesigen Bäckerei ist vielfältig. Eine Sorte fällt mir besonders auf: das Kraftmeier-Brötchen. Die Werbung dazu lautet: „Kleiner Kraftprotz mit Körnern … gibt Kraft für den Tag!“ Genau das brauche ich: Kraft für den Tag! Kraft, um alle Herausforderungen zu meistern. Wird der kleine Kraftmeier dazu beitragen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Verlangen nach Stärke und Kraft erfüllte Menschen zu allen Zeiten. Auch Israel – Gottes Volk. Wo immer sie hinzogen: Es gab Bedrohungen und Angriffe. Führungskräfte wie Mose oder Nehemia standen vor dem Problem: Das Volk hat keine Kraft mehr. In solchen Zeiten helfen Ermutigungen. Die sind in der Bibel reichlich zu finden. Zum Beispiel in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm29" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 29</a>. Da heißt es in Vers 11:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der Herr wird seinem Volk Kraft geben.“ </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist ein gewaltiges Versprechen! Wer ist dieser Herr, der das zusagt? Die vorangehenden Verse zeigen ein klares Bild. Dieser Herr ist der heilige Gott, der machtvoll über Himmel und Erde herrscht. Seine Stimme erschallt über die Meere, erschüttert die Wüste und lässt Gebirge zerspringen. In ihm liegt eine Kraft, der sich niemand widersetzen kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Erstaunlich ist, dass dieser mächtige Herr seine Kraft einem schwachen Volk zukommen lassen will. Doch es ist „sein“ Volk. Das er sich auserwählt hat. Dabei geht es nicht nur um das Volk Israel. Sondern auch um das Volk, das er sich durch seinen Sohn Jesus Christus erworben hat. Dazu gehört jeder, dessen Schuld durch Jesus Christus vergeben ist. Am Kreuz nahm Jesus die Strafe für alle Schuld auf sich. Bei ihm empfange ich ein neues, ewiges Leben. Und bin damit Teil seines Volkes. Petrus bestätigt der christlichen Gemeinde: „Ihr aber seid ein von Gott auserwähltes Volk.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Petrus2%2C9" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Petrus 2,9</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott sieht nicht nur sein Volk. Er sieht auch den Einzelnen. Den, der nicht mehr kann. Der liegt ihm besonders am Herzen. „Ich will das Schwache stärken“ sagt er im Buch Hesekiel, Kapitel 34 Vers 16. Diese Liebe zu den Schwachen und Kranken hat Jesus Christus durch sein Leben sichtbar gemacht. Im Matthäusevangelium, Kapitel 9 Vers 12 erklärt er: „Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken!“ Wer nicht mehr gebraucht wird, wer am Rande steht, der Kranke und Schwache, der hat bei Gott einen besonders hohen Stellenwert. Warum?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paulus erhält die Antwort. Auch er ist krank und schwach. Dreimal bittet er Gott um Befreiung. Und Gott sagt zu ihm: „Meine Gnade ist alles, was du brauchst! Denn gerade wenn du schwach bist, wirkt meine Kraft ganz besonders an dir.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Korinther12%2C9" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2.Korinther 12,9</a>) (HfA).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Schwach und krank – das ist nicht das Ende. Sondern der Anfang. Der Anfang eines Lebens, das nicht die eigene Kraft als Maßstab setzt. Stattdessen die Kraft Gottes. Um diese Kraft bittet. Darauf vertraut. Und dafür dankt. Ein Leben, das nicht auf den ausgetretenen Pfaden der Starken dieser Welt läuft. Sondern auf den verborgenen, heiligen und überraschenden Wegen Gottes. Da gibt es kein Kräftemessen. Gott hat mich ganz im Blick. Liebevoll und fürsorglich. Er weiß, welches Maß an Kraft ich brauche. Und wann ich getrost schwach sein darf.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn ich mich auf Gott und seinen Weg mit mir einlasse, dann werde ich nicht nur die nötige Kraft erhalten. Vielmehr auch das, was <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm29" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 29</a> Vers 11 weiter verspricht: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der Herr wird sein Volk segnen mit Frieden.“</strong></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Gudrun Weber</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Gudrun Weber]]></author>
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      <pubDate>Sun, 27 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Treuepunkte]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 25,21 – ausgelegt von Gudrun Weber. (Autor: Gudrun Weber)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zügig bearbeitet die Kassiererin meine Einkäufe. „Treuepunkte?“ fragt sie. „Nein“, antworte ich. Und bekomme fast ein schlechtes Gewissen. Ich kaufe öfters in diesem Markt ein. Um Treuepunkte habe ich mich nicht gekümmert. Dabei ist mir sicher so mancher Vorteil entgangen. Treue wird belohnt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nicht nur im Supermarkt. Auch im Blick auf das Wiederkommen von Jesus Christus. Was dann entscheidend sein wird, das hat Jesus seinen Jüngern in einem Gleichnis erklärt. Darin geht es um einen Dienstherrn, der für eine unbestimmte Zeit verreisen will. Er vertraut seinen Verwaltern – je nach ihren Fähigkeiten – unterschiedlich große Vermögensmengen an. Und beauftragt sie, während seiner Abwesenheit damit zu arbeiten. Nach seiner Rückkehr zieht er alle zur Rechenschaft. Jeder Verwalter, der das Anvertraute genutzt und es vermehrt hat, erhält ein großes Lob. Im Matthäusevangelium, Kapitel 25 Vers 21 lese ich:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen: geh hinein zu deines Herrn Freude!“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie müssen diese Worte guttun! Da hat sich doch alles gelohnt: Mühe, Ausdauer, Kämpfe und vielleicht auch mancher Rückschlag. Es hat sich gelohnt, nichts von dem Erwirtschafteten für sich zu nehmen. Es hat sich gelohnt, das Vertrauen seines Herrn zu ehren. Es hat sich gelohnt, treu zu sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Treue – nur darauf kommt es dem Dienstherrn an. Die Treue „über wenigem“ ist der Grund dafür, dass der Verwalter nun Verantwortung „über viel“ erhält. Und sie ist Grund dafür, dass sein Herr ihn in sein Haus aufnimmt. Oder – wie es in einer anderen Übersetzung heißt – zu seinem Fest einlädt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Treue – darum geht es auch für die Nachfolger von Jesus heute. Jesus schenkt denen, die sich entschieden haben, ihm zu dienen, besondere Gaben. Der Dienstherr im Gleichnis verteilt unterschiedlich hohe Vermögensmengen. So ist es auch mit den Fähigkeiten, die Jesus gibt. Nicht die Art und das Ausmaß der Gaben sind wichtig. Wohl aber, dass die Nachfolger damit arbeiten. Sie nutzen. Nicht zum Selbstzweck. Sondern zur Ehre Gottes.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch mich wird mein Herr einmal fragen: Was hast du mit dem, das ich dir gegeben habe, gemacht? Hast du meinen Auftrag erfüllt? Dann möchte ich nicht so beschämt sein müssen, wie es einer der Verwalter im Gleichnis war. Er hat das anvertraute Vermögen vergraben. Nicht damit gearbeitet. Sondern ohne Gewinn zurückgegeben. Ein verschwendeter Auftrag. Ein verschwendetes Leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn mir bewusst wird, dass ich hier schuldig geworden bin, dann habe ich es besser als jener Verwalter: Ich darf meine Schuld bei Jesus abladen. Auch die Untreue im Umgang mit den anvertrauten Gaben. Für alle Schuld ist er am Kreuz gestorben. Bei ihm finde ich Vergebung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich kann zu Jesus sagen: Zeige mir, wo ich in Gefahr bin, Anvertrautes zu vergraben. Oder für mich zu verwenden. Für meine Ehre, für mein Ansehen, für meine Stellung. Bewahre mich davor, meinen Auftrag und mein Leben zu verschwenden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nicht auf das Große kommt es an. Sondern auf das „Wenige“ – auf die Treue in den kleinen, unscheinbaren Dingen. Auf die alltäglichen Treuepunkte. Das ist oft schwer. Aber Jesus will helfen. Damit er eines Tages auch zu mir sagen kann: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Du bist über wenigem treu gewesen …Geh hinein zu deines Herrn Freude.“ </strong></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Gudrun Weber</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Gudrun Weber]]></author>
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      <pubDate>Sat, 26 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Den Staffelstab des Glaubens weiterreichen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 44,2 – ausgelegt von Rolf Hille. (Autor: Prof. Dr. Rolf Hille)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Manchmal ist es schwierig mit alten Leuten ins Gespräch zu kommen. Sie schwärmen von guten alten Zeiten und davon, dass früher alles besser gewesen sei. Ein Beispiel für diese Haltung kann ich am Anfang des 44. Psalms vermuten. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Gott, wir haben mit unsern Ohren gehört, unsre Väter haben’s uns erzählt, was du getan hast zu ihren Zeiten in</strong> <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">alten Tagen.“</strong> Dann folgt mit eindrücklichen Worten die Geschichte von der Landnahme des Volkes Israel unter Josua. Gott hat damals großartige Siege geschenkt. Heute tobt ein neuer Krieg zwischen Israel und den Nachkommen der Palästinenser, die im sogenannten Gazastreifen leben. Wann – und vor allem wie – wird dieser Krieg enden? Der 44. Psalm dürfte für viele fromme Juden weltweit eine Gebetshilfe sein. Gibt es am Ende einen Frieden, der allen Betroffenen eine gute Zukunft ermöglicht?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jedes Jahr feiern Juden in aller Welt mit ihren Familien das Passah. Sie erinnern sich an die Befreiung der versklavten Juden in Ägypten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie wird die Fackel des Glaubens durch Jahrhunderte hindurch aufgenommen und von der jeweils gegenwärtigen Generation weitergetragen? Schon in den ersten Kapiteln in der hebräischen Bibel geht es um die sogenannten „Vätergeschichten“. Gott hat seinen Weg mit den Patriarchen, Richtern, Königen und Propheten. Die biblische Verpflichtung, von den großen Taten Gottes weiterzuerzählen, zieht sich dann durch die ganze Kirchengeschichte hindurch.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Lassen Sie mich zwei Beispiele aus ganz verschiedenen Epochen der Kirchengeschichte exemplarisch darstellen. Da ist die Christin Monika, die im 4. Jahrhundert in Nordafrika lebt. Ihr Sohn Aurelius ist hoch begabt und strebt eine einflussreiche Karriere im römischen Staat an. Aber er ist ein Frauenheld und raffinierter Politiker. Von Jesus will er nichts wissen. Monika fragt angesichts dieser verzweifelten Situation ihren Seelsorger. Er antwortet mit dem knappen inhaltsschweren Trost: „Ein Sohn so vieler Gebete kann nicht verloren gehen.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Tatsächlich bekehrt sich der noch junge Aurelius und wird ein treuer und leidenschaftlicher Nachfolger Jesu. Seine Ortskirche weiht ihn zum Bischof. Schritt für Schritt wird er als theologischer Lehrer und Schriftsteller bekannt. Der Kirchenvater Aurelius ist in der Kirchengeschichte unter dem Namen Augustinus bekannt geworden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die andere Geschichte ist zunächst sehr alltäglich und doch wirft sie ein helles Licht auf das Thema des 44. Psalms. Ein Großvater erzählt jeden Abend seinen zahlreichen Enkeln per Telefon biblische Geschichten und hilft ihnen zum Verständnis des Wortes Gottes. Damit prägt der alte Mann den Glauben seiner Enkel und führt sie zu Jesus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist schon so: Die heilsgeschichtlichen Ereignisse sind nicht alt und verstaubt, sondern sie setzen in jeder Generation Menschen ganz neu für den Glauben in Bewegung.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Prof. Dr. Rolf Hille</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Prof. Dr. Rolf Hille]]></author>
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      <pubDate>Fri, 25 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Der Schrei]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 39,13 – ausgelegt von Rolf Hille. (Autor: Prof. Dr. Rolf Hille)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es gibt Bibelworte, die sich tief in unsere Lebensgeschichte einprägen. Heute hören Sie aus <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm39" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 39</a>, Vers 13 einen Gebetsruf: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Höre mein Gebet, HERR, und vernimm mein Schreien, schweige nicht zu meinen Tränen.“</strong> Bei Beerdigungen habe ich oft dieses Psalmwort mit den Hinterbliebenen und der Trauergemeinde gebetet. Auch der Psalmsänger ist hineingerissen in die Angst, wie in einen dunklen Strudel. Er hadert mit dem Schicksal, das ihm widerfährt. Feinde haben Israel im Würgegriff. Gibt es noch eine Zukunft? Warum lässt Gott das zu? David blickt auf die Menschen um ihn herum. Er erkennt schmerzlich seine eigene Vergänglichkeit und Ohnmacht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bei diesem Psalm steht mir ein Gemälde des norwegischen Künstlers Eduard Munch vor Augen. Eine düstere Landschaft tut sich auf. Munch nennt sein Gemälde, das im Nationalmuseum in Oslo hängt: „Der Schrei“. Das Antlitz einer Person im Vordergrund bildet das Zentrum. Wer begegnet mir mit diesem lautstarken stummen Schrei? In welche Hölle menschlichen Lebens führt mich das Bild? Aller Jammer der Welt springt mich an. Kein Funke Hoffnung oder Zuversicht tritt dem Betrachter entgegen. Ist der schöne Hintergrund nur ein Wunschtraum? David schüttet im Psalmgebet alles Elend des vergänglichen Menschen vor Gott aus. Ist der hoffnungslose Schrei das Letzte?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">David weiß angesichts der abgrundtiefen Verlorenheit des sterblichen Menschen um die Hand Gottes, die ihn in Todesangst festhält. Ich bin ein Fremdling auf Erden. Nichts habe ich in die Welt hineingebracht und nichts kann ich aus ihr mitnehmen. Dennoch, der herzzerreißende Schrei verhallt nicht im Leeren, sondern hat Gott zum Adressaten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich weiß nicht, in welcher Situation Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, sich heute befinden. Aber Gott ist im Elend nahe. Er kennt den Jammer. Er überhört unser Rufen nicht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">An wen kann ich mich in meiner Angst wenden? Sind sie aufgewühlt angesichts der Weltlage mit ihren Kriegen, dem Hunger und der Flucht, dann bringen sie die Worte des Klagepsalms mit der Leidensgeschichte Jesu Christi in Verbindung. Jesus ging seinen Weg im Gebet verbunden mit seinem himmlischen Vater. Nicht erst seine Verurteilung und der Gang zur Hinrichtung bringt ihm Verachtung, Hohn und Spott ein. Jesus muss immer neue Herausforderungen ertragen durch Verrat, Folter und Schmerz. Am Ende seines Lebens stößt er am Kreuz den Schrei aus: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Hier fleht der Gottessohn den Vater im Himmel an: „Schweige nicht zu meinen Tränen! Wende deine Plage von mir; ich vergehe.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sprechen auch sie in aller schonungslosen Offenheit mit Gott über ihre Situation. Kommen sie im Gebet zu Jesus, dem Schmerzensmann. Er hat alles Leid und alles menschliche Elend durchlitten. Die Klagepsalmen waren seine ständigen Begleiter. Wagen Sie es, mit Jesus durch das finstere Tal zu gehen. Gott ist da, denn Jesus ist gerade in den aussichtslosen Krisen und Verwundungen des Lebens an unserer Seite. Er hilft, weil er für uns durch das dunkle Tal des Todes gegangen ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Mensch in seiner Verzweiflung, wie ihn Eduard Munch expressionistisch, ausdrucksstark und schonungslos darstellt, steht in krassem Gegensatz zu dem Menschen Jesus von Nazareth, der jeden, der sich an ihn klammert, aus dem Tal des Todes herausführt. Wohl dem, der einen Adressaten für seinen Schmerz hat. Wohl dem, der in der Einsamkeit des Sterbens nicht ohne Hoffnung bleibt.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Prof. Dr. Rolf Hille</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Prof. Dr. Rolf Hille]]></author>
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      <pubDate>Thu, 24 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Alles Gnade]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Korinther 15,10 – ausgelegt von Joachim Seule. (Autor: Joachim Seule)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Aufgewachsen bin in Tarsus, in der heutigen Türkei. Ich - ein Jude, der einen großen Eifer an den Tag legt, das Gesetz des Mose zu lernen. Ich bin Schüler bei einem der besten Lehrer mit Namen Gamaliel.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dann macht die Nachricht die Runde: Jesus von Nazareth, der gekreuzigt wurde, ist auferstanden. Petrus und andere verkünden das in Jerusalem. Viele Juden fangen an, an Jesus zu glauben. Diese Bewegung greift immer weiter um sich. Das kann ich nicht zulassen. Deshalb mache ich mich daran, diese Jesusjünger zu suchen und ins Gefängnis zu bringen. Bis mir auf dem Weg nach Damaskus dieser Jesus begegnet. Mein ganzes Leben stürzt zusammen. Alles, wovon ich überzeugt bin, entpuppt sich als falsch.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da beginnt ein anderes Feuer in mir zu brennen. Fortan gehe ich in Synagogen, um den Juden Jesus zu bezeugen. Ich kenne ja die Schrift. Ich kenne Mose und die Propheten. Deshalb habe ich die nötige Grundlage, um ihnen zu beweisen, dass Jesus der Messias ist.“ Soweit der Apostel Paulus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieser Mann, Paulus, bekennt in seinem ersten Brief an die Christen in Korinth: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">“Durch Gottes Gnade bin ich was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen.“ </strong>Das ist der Vers aus 1. Korintherbrief, Kapitel 15 Vers 10 in den Herrnhuter Losungen für diesen Tag.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist alles Gnade.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Sängerin Naemi singt in einem ihrer Lieder unter anderem:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hab mich nicht selbst erwählt, du hast mich gewollt.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Hab mich nicht selbst befreit, du hast mich erlöst.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Nicht durch meine Werke, nur durch deine Gunst allein.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Soweit das Auge reicht, das alles warst du.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich rühme mich nicht, ich zeig auf dich.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Unverdient, deine Güte; unverblümt deine Liebe.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Es ist alles Gnade, alles Gnade, was mich umgibt.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Es ist alles Gnade, alles Gnade, mir geschenkt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Soweit die Sängerin Naemi.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Von Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen. Sagt Paulus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist eines der Worte, das ich als mein Lebensmotto ausgesucht habe. Das andere lautet: Ich vermag alles durch den, der mich stärkt - und das ist Jesus Christus. Es ist alles Gnade - mir geschenkt. Ich habe nichts, was ich nicht geschenkt bekommen habe. Manche Menschen sagen vielleicht von sich: das habe ich mir alles mühsam erarbeitet. Das mag schon sein. Aber wenn Gott ihnen nicht das Leben, die Kraft und Gaben geschenkt hätte - was dann?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Philipp Yancey, ein amerikanischer Buchautor hat über Gnade einmal Folgendes gesagt: Von Gott her verdienen wir Zorn und bekommen Liebe; wir verdienen Strafe und bekommen Vergebung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer weiß, was Gnade ist, hört auf, sich selbst groß herauszustellen. Aber er nimmt dankbar an, was ihm geschenkt ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Weil Gott gnädig ist, lebe und glaube ich. Weil Gott gnädig ist, kann ich solche Andachten schreiben.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Weil Gott gnädig ist, können Sie diese Worte jetzt hören. Seine Gnade gilt allen Menschen. Dafür ist Jesus gekommen. Seine Gnade wird auch in dem Wort deutlich, das Sie für sich persönlich in Anspruch nehmen können: Jesus sagt: <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“</em></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Joachim Seule</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Joachim Seule]]></author>
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      <pubDate>Wed, 23 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Liebe gefragt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 21,16 – ausgelegt von Joachim Seule. (Autor: Joachim Seule)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 21,16 – ausgelegt von Joachim Seule. (Autor: Joachim Seule)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Einige Freunde von Jesus beschließen, fischen zu gehen. Es sind Petrus, Thomas, Nathanael, Johannes, Jakobus und zwei andere. Das ereignet sich einige Tage, nachdem Jesus auferstanden ist. Er hat sich in Jerusalem seinen Freunden gezeigt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun aber sind diese sechs am See Genezareth. Ihr Fischzug ist nicht erfolgreich. Sie haben nichts gefangen. Der Morgen dämmert und so fahren sie an Land zurück. Sie bemerken einen Mann am Ufer. Der hat ein Feuer gemacht und Fische darauf gebraten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Johannes erkennt, dass dieser Mann Jesus ist. Jesus spricht mit ihnen und verhilft ihnen zu einem großen Fang von Fischen. Danach kommen diese sieben zu ihm. Nachdem sie gegessen haben, fängt Jesus ein Gespräch mit Petrus an.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese?“ - „Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Frage kommt nun zum zweiten Mal.  Im Johannesevangelium, Kapitel 21, Vers 16 heißt es: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Jesus spricht zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe!“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und Jesus fragt sogar noch ein drittes Mal. Ob Petrus nach der dritten Frage gewisse Erinnerungen hochkommen? Dreimal hat Petrus geleugnet, Jesus zu kennen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Petrus wird nach der dritten Frage traurig. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hast du mich lieb? Diese Frage kann eine Frau ihrem Ehemann stellen. Diese Frage kann ein Sohn seinem Vater stellen. Genauso auch eine Tochter ihrer Mutter. Diese Frage können auch Eltern ihren Kindern stellen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hast du mich lieb? - Diese Frage - geht sie nicht ans „Eingemachte“, wie man zu sagen pflegt? Gerade bei Dingen, die an die Substanz gehen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jetzt stellt Jesus diese Frage Petrus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was, wenn Jesus diese Frage heute an Sie stellt: Hast du mich lieb? Du - Petra, Monika, Ralf, Peter? Hat Jesus Christus diese Frage nicht auch schon öfters mir gestellt: Joachim, hast du mich lieb? Gewiss habe ich schon ab und zu gesagt: Jesus, ich liebe dich. Gewiss habe ich Entscheidungen getroffen, die nach dem Willen von Jesus sind. Auch dann, wenn ich etwas anderes wollte. Auch dann, wenn es manchen Kampf gekostet hat. Gewiss habe ich leider auch oft so gelebt, dass meine Liebe zu Jesus nicht sichtbar war.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Menschen können sagen: ich glaube an Jesus Christus. Aber wenn ich jemand frage: hast du Jesus lieb? Was wäre die Antwort? Wie äußert sich die Liebe zu Jesus? Ich denke, einfach darin, dass ich Zeit mit ihm verbringe. Darin, dass ich mein ganzes Leben mit ihm teile. Jesus gibt antwortet darauf im Johannesevangelium, Kapitel 14 Vers 21 <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt.“ </em>Und in Vers 23:<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;"> „Wer mich liebt der wird mein Wort halten.“</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich will auf ihn hören, ich will mit Jesus reden. Ich will nach seinem Willen leben. Ich kann das aber nicht ohne ihn.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was mir Jesus bedeutet, habe ich manchmal so ausgedrückt: Ohne Jesus wäre mein Leben kälter als der absolute Nullpunkt (der ist bei Minus 273,15° C). Ohne Jesus wäre mein Leben dunkler als die dunkelste Nacht. Ohne Jesus wäre ich einsamer als ein Atom im ganzen Weltall.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ohne Jesus wäre ich nichts. Ich kann mir nicht vorstellen, ohne Jesus zu leben. Und ich bin dankbar, dass er mich immer noch liebhat. Ich vertraue darauf. Auch wenn er zehntausend Gründe hat, sich von mir abzuwenden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun fragt Jesus Christus Sie heute: Hast du mich lieb? Was werden Sie ihm antworten?</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Joachim Seule</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Joachim Seule]]></author>
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      <pubDate>Tue, 22 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Friede: Gottes Sehnsuchtsprojekt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 57,19 – ausgelegt von Uwe Bertelmann. (Autor: Uwe Bertelmann)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Friede, Friede denen in der Ferne und denen in der Nähe, spricht der HERR: Ich will sie heilen.“</strong> So heißt es im Buch Jesaja, Kapitel 57 Vers 19. Während ich über diesen Bibelvers nachdenke, fliegen in der zweiten Nacht die Raketen zwischen Iran und Israel hin und her. Ich denke zurück. 24. Februar 2022. Vor mehr als drei Jahren. Invasion Russlands in der Ukraine. Seitdem ist wieder Krieg mitten in Europa.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Friede! - Was für ein Sehnsuchtswort. Ich nehme die fanatischen Kriegstreiber mal raus – mindestens in den Bevölkerungen wollen die meisten Frieden. Vielleicht wollen sogar die meisten Regierenden Frieden – nur leider gehen die Meinungen darüber, wie man dahin kommt, weit auseinander. Wir Menschen schaffen es einfach nicht, in Frieden miteinander zu leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Frieden – nicht nur ein menschliches Sehnsuchtswort, sondern Gottes Sehnsuchtsprojekt. Gott will Frieden schaffen. Ich frage mich nur: Warum tut er es dann nicht? Schon der Prophet Jesaja hatte es doch angekündigt. Und der Apostel Paulus greift das Jahrhunderte später im Epheserbrief, Kapitel 2 Vers17 auf: „Und er – also Jesus - ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn Jesaja von Heil und Frieden spricht, dann geht sein Blick oft ganz weit nach vorn – bis dahin, wo alle Völker Volk Gottes sind und ihn anbeten werden. Bis dahin, wo kein Leid, kein Tod mehr sein wird. Also bis in Gottes neue Welt. Bei Jesaja könnte man also vielleicht noch sagen: „Gut, dann müssen wir noch warten, bis es so weit ist.“ Aber bei Paulus liest es sich, als wäre dieser Frieden bereits da. Wo also bleibt er dann bitte schön? – Der Schlüssel liegt tatsächlich in einem kleinen Einschub, den Paulus macht: „Im Evangelium“ – also der Botschaft von Jesus Christus – liegt dieser Friede.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Friede, bei dem die alten Grenzen nicht mehr da sind. Bei dem alle nationalen und kulturellen Trennungen überwunden sind. Der mehr ist als das Schweigen der Waffen. Der Friede, der eine tiefe, innere Heilung mit sich bringt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott will die Traumatisierungen heilen, die die Opfer der Vertreibung erlitten haben. Er will die Schäden heilen, die im Land durch die feindlichen Angriffe entstanden sind. Er will Beziehungen heilen, Versöhnung stiften.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Friede, der auch bei mir viel mehr ist als nur die Abwesenheit von Streit. Mehr, als wenn wir nur aufhören, uns gegenseitig anzuschreien. Mehr als nur nebeneinanderher leben. Mehr, als dass ich die Verletzungen, die mir andere Menschen zugefügt haben, nur oberflächlich überdecke. Friede ist innere Heilung. Friede ist Gottes Sehnsuchtsprojekt!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diesen Frieden kann nur Jesus selbst schaffen. Der lässt sich nicht diktieren. Auch von Gott nicht. Und in die Herzen diktieren lässt sich Friede schon lange nicht. Das „Evangelium“ ist die Verkündigung des Friedens, den Gott mit den Menschen schließt. Und wer diesen Frieden mit Gott geschlossen hat, soll dann diesen Frieden in die Welt tragen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich merke, wie die Klage an Gott, warum dieser Friede noch nicht da ist, zur Frage wird, die Gott mir stellt: „Wo trägst denn du diesen Frieden, den ich mit dir am Kreuz geschlossen habe, in die Welt“? – Ich kann die Kriegstreiber dieser Welt nicht von ihrem Tun abbringen. Aber ich kann dafür beten, dass dies den vernünftigen Verantwortlichen, die es versuchen, gelingen möge. Ich kann weder in der Ukraine noch im Nahen Osten die Waffen zum Schweigen bringen – aber ich kann hier meinen Mund auftun, wo die Stimme eines Friedensstifters gebraucht wird. Und ich kann mich auch politisch engagieren. Und dabei will ich dann auch von dem Frieden nicht schweigen, den Gott in mir gestiftet hat – denn der ist die Grundlage dafür, dass wir Menschen in Frieden miteinander leben können. Friede bleibt Gottes Sehnsuchtsprojekt.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Uwe Bertelmann</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17100498.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Uwe Bertelmann]]></author>
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      <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wenn Gott keinen Regen macht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 14,9 – ausgelegt von Uwe Bertelmann. (Autor: Uwe Bertelmann)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 14,9 – ausgelegt von Uwe Bertelmann. (Autor: Uwe Bertelmann)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieses Frühjahr war das trockenste der Messgeschichte – nahezu gleichauf mit 2011. Und tatsächlich: Ich habe meine Regentonne aufgemacht, als die Fröste vorbei waren. Seitdem – bis Ende Mai – nichts. Knochentrocken. Aber, auch wenn es viel zu wenig regnet – ich muss nur den Hahn aufdrehen und habe Wasser.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das war in biblischer Zeit – und in biblischen Landen – anders. Da war an Bewässerung der Felder nicht wirklich zu denken. Der Prophet Jeremia berichtet von solch einer Dürre in drastischen Worten: die Erde rissig. Nichts Grünes mehr auf dem Feld. Esel schnappen nach Luft wie hechelnde Hunde. Eine tröstliche Sache hatte die Trockenheit: Vor dem Regen sind Arm und Reich gleich. Die Mächtigen, Reichen und Schönen schicken zwar ihre Diener – aber wenn im Brunnen kein Wasser mehr ist, gehen auch die mit leeren Krügen nach Hause.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und jetzt die spannende Frage: Ist der Mensch schuld an der Dürre? Auch in biblischen Zeiten sah man da Zusammenhänge zwischen Naturphänomenen und menschlichem Handeln. Aber aus anderen Gründen als wir heute: Letztlich verantwortlich dafür ist Gott – oder bei den Heidenvölkern: die Götter. Wenn es nun nicht regnet, ist das eine Strafe Gottes – oder der Götter. Was also tun? Buße tun, Sünden bekennen, Opfern – halt das volle religiöse Programm. Not lehrt beten – angesichts leerer Wasserkrüge begriffen das auch die Reichen und die Machthaber in Israel, die sich sonst um Gott, Moral, Nächstenliebe u. s. w. nicht scherten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Du bist ja doch unter uns, HERR, und wir heißen nach deinem Namen; verlass uns nicht!“</strong> – heißt es im Buch Jeremia, Kapitel 14, Vers 9, dem Losungsvers der Herrnhuter Brüdergemeine für heute.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Klingt auf den ersten Blick ganz fromm und demütig. Wir heißen doch nach dir! Wir gehören zu dir! Du kannst uns jetzt nicht verlassen und in der Dürre im Stich lassen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch. Gott kann. Und zwar so lange, wie sie nicht wirklich zu ihm umkehren und nur eine religiöse Show abziehen. Nur zwei Verse später sagt Gott zu Jeremia: „Hör auf, für sie zu beten! Es hat keinen Zweck!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was so fromm nach Buße klingt, ist Heuchelei aus egoistischen Gründen – und wird von Gott schwer abgestraft. Puh! Das ist hart!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Könnte Gott das heute sagen, zu mir? Ich nenne mich nach ihm, also genaugenommen seinem Sohn – „Christ“. Und bin der festen Überzeugung, dass ich zu ihm gehöre. Bin ja getauft, hab‘ mich sogar mal bekehrt. Kann ich das ehrlich beten: „Verlass mich nicht“, „ich heiße doch nach deinem Namen, ich gehöre zu Dir“?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn jemand nur auf die Bibel schwört, in Wirklichkeit aber seine rücksichtslose, egoistische Agenda der Macht verfolgt. Oder von christlichen Werten redet, aber alle Werte, die Jesus vorgelebt hat, mit Füßen tritt – dann dürfte Gottes Reaktion heute nicht weniger verärgert ausfallen als damals. Oder wenn ich inbrünstig an gottesdienstlichen Zeremonien teilnehme und beim „Lobpreis“ dabei bin – aber wenn keiner mehr hinschaut, ist mir das alles egal.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber wenn ich das ehrlich so meine: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„HERR, ich heiße nach deinem Namen; verlass mich nicht!“</strong> – Ja, dann kann ich das beten. Martin Luther hatte immer wieder schwere Glaubenskrisen. Und er hat sich immer wieder darauf berufen, dass er getauft ist. Der Teufel war für ihn eine sehr reale Macht. Und wenn der ihm einreden wollte, dass er von Gott verworfen ist, hat Martin Luther sich umso fester an Christus geklammert.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und vielleicht sind es manchmal gerade Dürrezeiten im Leben – welcher Art auch immer – in denen ich mich mal darauf besinnen sollte: Wie ehrlich meine ich dieses Gebet <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„verlass mich nicht!“</strong> eigentlich wirklich?</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Uwe Bertelmann</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Uwe Bertelmann]]></author>
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      <pubDate>Sun, 20 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott hilft...]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 62,2 – ausgelegt von Rositta Krämer. (Autor: Mag. Theol. Rositta Krämer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 62,2 – ausgelegt von Rositta Krämer. (Autor: Mag. Theol. Rositta Krämer)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Nur bei Gott komme ich zur Ruhe; geduldig warte ich auf seine Hilfe.“</strong> So <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm62%2C2" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 62,2</a>, das Losungswort der Herrnhuter Brüdergemeine für heute. „Nur er ist ein schützender Fels und eine sichere Burg. Er steht mir bei, und niemand kann mir schaden“, geht es im Psalm weiter.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit der Geduld ist das so eine Sache. Kinder können kaum abwarten, dass eine Reise losgeht. Ist die Familie dann endlich auf dem Weg, fragen sie alle gefühlten fünf Minuten: „Dauert es noch lange, wann sind wir da?“ Geduld ist eine Tugend, die auch auf andere Weise arg strapaziert werden kann, wie beim Arztbesuch etwa oder an Kassenschlangen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch über solche alltäglichen, ich will mal sagen, banalen Geduldsproben geht es in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm62" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 62</a> nicht. Es geht um rufschädigende „Fake News“, um Lügen über eine Person, die ihr schaden sollen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Sie unternehmen alles, um meinen guten Namen in den Dreck zu ziehen. Es macht ihnen Freude, Lügen über mich zu verbreiten. Wenn sie mit mir reden, sprechen sie Segenswünsche aus, doch im Herzen verfluchen sie mich.“ (V5)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mobbing und üble Nachrede sind kulturübergreifende und zeitlose Methoden zur Festigung der eigenen gesellschaftlichen Stellung. Wenn ich den anderen fertig mache, stehe ich besser da, oder ich mobbe und lüge, weil es einfach funktioniert. Wie im Internet. Der Einsatz von KI begünstigt die Verbreitung von Lügen über Menschen und Weltereignisse. Wie noch nie werden Personen verunglimpft und sogenannte „alternative Fakten“ verbreitet und für wahr gehalten. O Gott, wem kann ich noch glauben? -</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kann ich Gott glauben, dass er allein die Macht hat? Trotz Krieg und Totschlag, politischen Lügen und Manipulation zum Gebrauch von Gewalt? „Die Menschen vergehen wie ein Hauch; ob einfach oder vornehm – sie sind wie ein Trugbild, das verschwindet. Legt man sie auf die Waagschale; dann schnellen sie nach oben, als wären sie Luft. Verlasst euch nicht auf erpresstes Gut, lasst euch nicht blenden von unrecht erworbenem Reichtum! Wenn euer Wohlstand wächst, dann hängt euer Herz nicht daran! Mehr als einmal habe ich gehört, wie Gott gesagt hat: Ich allein habe alle Macht!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">(V 12) Mensch bleibt Mensch, soll das wohl heißen. Und keine Macht der Welt ist mehr als heiße Luft. Warum? - Weil alle sterben müssen und vergehen wie ein Hauch. Auch die zurzeit verstörenden Staatslenker in Ost und West. Sie sind jetzt reich an Macht, Geld und Einfluss, ja, aber sie sind nicht die letzte Instanz. Das letzte Wort hat Gott. Das glaube ich fest und doch frage ich manchmal recht verzagt: Gott, wo bist du? Denn im Moment sterben meist junge Menschen für Kriege, die geführt werden, weil es Menschen in ihrer unersättlichen Gier nach Macht und Weltbedeutung mal eben so in den Sinn gekommen ist. Und auch das ist eine kulturübergreifende und zeitlose Erscheinung: Gier frisst Hirn und Herz.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mein Glaube sagt mir, Gott ist Gott, der mich sieht, der die Menschen liebt. Daran halte ich fest. Das gebe ich gerne weiter. Nein, es geht mir nicht darum, mir die Wirklichkeit schön zu glauben. Es geht mir um Jesus, der gesagt hat, er sei der Weg, die Wahrheit und das Leben. Was ist sein Weg, was seine Wahrheit und was sein Leben? - Liebe ist der Weg, Liebe ist die Wahrheit, Liebe ist das Leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich wünsche Ihnen Mut zur Liebe und die Erfahrung, dass ein Gott ist, der Sie sieht.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Mag. Theol. Rositta Krämer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Mag. Theol. Rositta Krämer]]></author>
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      <pubDate>Sat, 19 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Jesus und das Leben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Johannes 2,1 – ausgelegt von Rositta Krämer. (Autor: Mag. Theol. Rositta Krämer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Johannes 2,1 – ausgelegt von Rositta Krämer. (Autor: Mag. Theol. Rositta Krämer)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Johannes 2,1 – ausgelegt von Rositta Krämer. (Autor: Mag. Theol. Rositta Krämer)]]></itunes:summary>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wohl kaum ein anderer der Weltgeschichte bewegt die Gemüter so wie Jesus. Für Christen ist er der Sohn Gottes. Juden fragen sich, ob er der Messias der Zukunft sein wird oder nicht. Für Muslime ist Jesus der Sohn der Maria und ein herausragender Prophet Allahs. Historiker sehen in ihm einen einfachen Wanderprediger aus dem kleinen Städtchen Nazaret, wie es damals viele gab oder bestreiten gar, dass es ihn gegeben hat.  Und Manche halten ihn für einen sozial bewegten Genossen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer ist Jesus nun wirklich: Bloß ein Idol für Nächstenliebe mit einem Herz für Arme und für solche, die auf der Sozialleiter ganz unten stehen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Biblische Berichte und Erzählungen gestatten uns eine Vorstellung von seiner Person. Allerdings drehen sich die Aufzeichnungen weniger um sein Leben als vielmehr um sein Reden und Tun. Was hat Jesus wann und wem gesagt, und was tat er, wenn er landauf und landab in dem kleinen Land Israel unterwegs war? -</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Römer beherrschten damals die halbe Welt, auch Israel.  Sie marschierten von Land zu Land, besetzten es und machten römisches Denken, Glauben und Tun zum Maß aller Dinge. Und wehe dem, der seine Knie nicht vor ihrem Gott gleichen Kaiser beugte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In diese Verhältnisse wurde Jesus hineingeboren. Er wuchs im jüdischen Glauben auf. Er entdeckt in den Heiligen Schriften die Liebe Gottes, sogar in den Gesetzen, Geboten und Vorschriften. Er verkörpert Barmherzigkeit und predigt Nächsten- und Gottesliebe. Für Jesus gibt es kein Oben und Unten. Schräge Typen und herabgesetzte Frauen und Kinder sind ihm willkommen, aber auch gelehrte, gebildete Menschen, Juden und Römer. Alles das erfahre ich aus der Bibel, aus dem, was überliefert wurde über sein Reden und Tun.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus ist ein Idol für Nächstenliebe, ja. Aber das sind andere Menschen auch. Ich denke an die Bergretter und Feuerwehren.  Was macht Jesus so besonders?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Kindergottesdienst schimpften die etwas älteren Kinder über ihre Lehrerin. Im Religionsunterricht würde sie ihnen erzählen, dass Gott alles gemacht hätte und im Biounterricht, dass wir vom Affen abstammen. Kritisch für ihren Kinderglauben. Was nun? - Ich gab ihnen folgenden Rat: „Wenn ihr wissen wollt, was Liebe ist, dann fragt bitte nicht Menschen, die andere nicht leiden können oder gar hassen. Menschen, die nicht lieben, sind keine guten Ratgeber der Liebe. Und wenn ihr wissen wollt, was ihr glauben könnt und was nicht, dann fragt bitte nicht die Wissenschaft. Die Wissenschaft ist kein guter Ratgeber für den Glauben. Dann fragt Menschen, die ihre Erfahrungen mit Gott gemacht haben.“ Einer Erwachsenengruppe hätte ich gesagt: „Lest in der Bibel, geht in den Gottesdienst und hört auf die Predigt. Denn der Glaube kommt aus dem „Gehörten“, dem Weitersagen.“  Wie aus dem 1. Johannesbrief, Kapitel 2, Vers eins, dem Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine für heute. Dort schreibt Johannes: „Meine geliebten Kinder, ich schreibe euch, damit ihr nicht länger sündigt. Sollte aber doch einer Schuld auf sich laden, dann haben wir einen, der selbst ohne jede Sünde ist und beim Vater für uns Sünder eintritt: Jesus Christus.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sündenbewusstsein steht heutzutage nicht gerade im Mittelpunkt menschlichen Schaffens. Und doch leiden Menschen unter ihrer Schuld. Anstatt diese zu verdrängen, kann ich meine Schuld beichten und Vergebung zugesprochen bekommen. Dafür ist Kirche da. Dafür steht Jesus mit seinem Namen. Das ist das Besondere an ihm: Er spricht Menschen von Sünden frei. Interessant finde ich seine Begegnung mit Kranken. So sagt Jesus einem Gelähmten: „Dir sind deine Sünden vergeben!“ Und erst danach wird dieser auch körperlich gesund.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer ist Jesus nun wirklich? -  Ein guter Mensch, ein soziales Vorbild oder doch mehr als das? Ich habe mich eines Tages gefragt: „Wer ist Jesus für mich?“ Und das war mein erster Schritt als Christin. </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Mag. Theol. Rositta Krämer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Mag. Theol. Rositta Krämer]]></author>
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      <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[„Steh auf!“]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 5,24-25 – ausgelegt von Jochen Eber. (Autor: Pfarrer Dr. Jochen Eber)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 5,24-25 – ausgelegt von Jochen Eber. (Autor: Pfarrer Dr. Jochen Eber)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sie kennen vielleicht diese Geschichte, zu der die beiden Verse gehören. Vier Freunde lassen den gelähmten Kranken vom Flachdach des Hauses hinab zu Jesus. Die Zuhörer sitzen und stehen so dicht gedrängt um ihn herum, dass keiner mehr in das Haus hineinkommt. Heute würden wir sagen: Die Ambulanz kommt nicht durch. Zu viele Schaulustige versperren den Weg. Im Hof des Hauses ist Schluss für den Krankentransport. Deshalb: Rauf aufs Dach! Der Kranke muss zu Jesus. Jesus ist der einzige Arzt, der ihm helfen kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Versammlung bei Jesus ist ein besonderes Treffen. Mir fällt als erstes (1) auf, dass am Anfang der Geschichte steht: da saßen auch Pharisäer und Schriftgelehrte, die aus allen Orten in Galiläa und Judäa und aus Jerusalem gekommen waren. Man könnte sagen: Die theologische Prüfungskommission ist da. Aus allen Regionen sind sie gekommen, um die Lehren von Jesus zu überprüfen. Diese Männer sind anscheinend skeptisch.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Andererseits die vier Freunde und der Kranke. Jesus sieht: Sie sind überzeugt. Sie glauben: Jesus kann gesund machen. – Jesus weiß, dass sie glauben. Deshalb redet er zuerst nicht über die Krankheit. Er spricht zuerst über das Hauptproblem, das alle Menschen haben: „Deine Sünden sind Dir vergeben“, sagt er zum Gelähmten. Jesus hat die Vollmacht, er kann Sünden vergeben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber die theologischen Prüfer regen sich auf: Er lästert Gott, sagen sie. Jesus behauptet: Ich bin Gottes Sohn, ich bin Gott. Gott allein kann Sünden vergeben. – Jesus passt als Prüfling nicht ins Schema.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">(2) Das ist das zweite, was hier wichtig ist: Jesus ist nicht nur ein Mensch. Er ist der Messias. Der Prophet Jesaja hat es schon vorhergesagt: Wenn Gott seinen Retter zu uns Menschen schickt, wird er auch Lahme heilen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus heilt den Gelähmten. Er vergibt Sünden und er heilt. Alle, die es erleben, sind betroffen. – Von dem Gelähmten haben wir bisher kein einziges Wort gehört. Er steht auf, er macht sich auf den Weg und: Er preist Gott.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">(3) Das bemerke ich als drittes. Er hat Jesus geglaubt, jetzt lobt er Gott. Er wird sogar zum Lobpreisleiter! Denn die Zuschauer sind nicht nur außer sich, sondern auch sie fangen an, Gott zu loben. Gott, der Herr, hat dieses Wunder getan. „Wir haben heute außerordentliche, unglaubliche Dinge gesehen“, sagen die Augenzeugen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich kann heute Jesus Großes zutrauen. Wenn ich an etwas leide, das mich von ihm trennt, dann will ich heute glauben. Ich glaube: Er hat damals alle Sünden vergeben und er vergibt sie mir auch heute. Damals haben die vier Freunde den Kranken zu Jesus gebracht. Ich bringe ihm heute meine Krankheit im Gebet. Ganz gleich, wie es mit mir weitergeht, ob ich gesund werde oder nicht, Jesus macht es recht. Darauf vertraue ich. Vertrauen Sie ihm auch?</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Dr. Jochen Eber</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrer Dr. Jochen Eber]]></author>
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      <pubDate>Thu, 17 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Betet für die Regierenden]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Timotheus 2,2 – ausgelegt von Jochen Eber. (Autor: Pfarrer Dr. Jochen Eber)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Timotheus 2,2 – ausgelegt von Jochen Eber. (Autor: Pfarrer Dr. Jochen Eber)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Für <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">alle </em>Menschen sollen wir beten. Das schärft Paulus in seinem ersten Brief dem Mitarbeiter Timotheus ein. <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Vor </em>allem anderen, an allererster Stelle, sollt ihr für <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">alle </em>Menschen beten. Das ist wichtig für die ganze Gemeinde. Und er schiebt gleich hinterher, warum das so wichtig ist: Wir sollen für die Könige und für alle Menschen mit Leitungsaufgaben beten, damit Christen ungestört leben und glauben können.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist eine starke Sache! Paulus schreibt an seinen Mitarbeiter Timotheus zu der Zeit, als Kaiser Nero in Rom regiert. Sein Statthalter verwaltet die Region Israel von Caesarea am Meer aus. Für diese Herrscher sollten die Christen beten?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nur vierzehn Jahre lang war Nero an der Macht. In dieser Zeit wurde er immer mehr zum Schrecken für sein Volk. In allen Dingen hat er maßlos gelebt. Er wollte von allen anerkannt werden. Er lebte in Luxus und gab Unsummen für Feste und Feierlichkeiten aus. Mögliche Konkurrenten und Kritiker wurden auf seinen Befehl hin umgebracht. Rom ließ er angeblich anzünden und in sechs Tagen niederbrennen. So konnte er seine eigenen Baupläne verwirklichen. Sein goldener Palast war größer als alle Paläste seiner Vorgänger. Die Stadt Rom wollte er in Neropolis umbenennen. Die Götter waren ihm egal und Christen ließ er verfolgen. Als Herrscher war Nero so unbeliebt, dass schließlich seine Statthalter im Jahr 68 von ihm abfielen, zuletzt die kaiserliche Schutztruppe, die Praetorianer. Mit dreißigeinhalb Jahren nahm er sich das Leben. Als sein Tod in Rom bekannt wurde, feierten die Menschen auf den Straßen. Dann begannen sie schnell damit, jede Erinnerung an diesen überspannten und grausamen Kaiser zu tilgen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerade für solche Regenten soll gebetet werden! Heute wie damals. Egal wie sie leben oder regieren. Betet für Nero und seine Statthalter. Betet für Herodes, den jüdischen König von Roms Gnaden, das meint Paulus. Betet für Vorgesetzte in verschiedenen Aufgaben und Ämtern aller Art. Betet für alle Menschen. Nicht nur für mich und meine Verwandten! Nicht nur für die Nächsten! Mein Gebet und das Gebet in unseren Gemeinden sollen über die Grenzen hinausgehen. Für Gläubige und für Nichtchristen müssen wir beten, für verfolgte Christen und für ihre Verfolger.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist eine beeindruckende Aufgabe: Wir treten für alle Menschen vor Gott ein und wir legen ihre Zukunft in die Hand von Jesus. Das ist nicht nur gut für sie, sondern auch für uns, für die, die beten. Denn Gott, der Herr der Welt, kann es machen, dass wir in Ruhe und Frieden ein ruhiges und stilles Leben führen als fromme und ehrbare Leute. Besonders in Staaten, die Christen verfolgen, ist es wichtig, dass Christen verlässliche Bürger sind, die keinen Grund für öffentlichen Ärger geben. Friedlich und einträchtig sollen wir miteinander leben. Damit sind wir ein Beispiel für unseren Glauben an Gott. Ihm gefällt das, steht nach unserem Bibelwort, denn <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">er will</em>, dass alle Menschen durch Jesus, seinen Sohn, gerettet werden.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Dr. Jochen Eber</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17094012.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Dr. Jochen Eber]]></author>
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      <pubDate>Wed, 16 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wo wohnt Gott?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Könige 8,27 – ausgelegt von Hartmut Völkner. (Autor: Hartmut Völkner)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es gibt ein grundsätzliches Dilemma. Wichtige Dinge der Welt können wir nicht festhalten. Wir brauchen aber Orte, sie zu erleben. Glück, Frieden, Musik, Freude, Liebe, Gedanken und Erinnerungen brauchen Räume, wo sie verehrt werden. Natürlich wohnt die Musik nicht im Opernhaus, die Bildung nicht in der Schule, Gott nicht in der Kirche. Allerdings können diese Orte dazu genutzt werden, Musik, Bildung und Gottesdienst zu erleben. So ist es auch mit Gott. Ich kann ihn nicht einfangen in einem Tempel, einer Theologie, einem Gottesdienst oder in einer Kirche. Dafür ist er viel zu groß und zu frei. Er ist ja überall und kann jedem Menschen überall begegnen. Trotzdem ist es für uns Menschen gut, Orte und Rituale zu haben, die uns daran erinnern, dass wir Gott überall begegnen können.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als der König Salomo einen Tempel für Gott baute, war er sich genau dieses Dilemmas bewusst. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Salomo sprach: Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen - wie sollte es dann dies Haus tun, das ich gebaut habe?</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.K%C3%B6nige8%2C27" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Könige 8,27</a>). Mit dieser demütigen Haltung ist es möglich, einen Tempel zu bauen. Beides stimmt. Ich kann Gott in einem Haus, einer Predigt, einer Theologie, einem Lied, einem Bild, in der Kunst und in dem Alltag niemals fassen. Er ist unverfügbar, ewig und allmächtig. Andererseits mache ich mit meinen beschränkten Möglichkeiten darauf aufmerksam, dass es einen Gott gibt, der größer ist, als unsere Welt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber wie kann das Kleinere das Größere darstellen? Das ist das unauflösbare Dilemma jeder Predigt und dieser Sendung. Ich rede über den, der unaussprechbar ist. Ich rechne jetzt mit Gottes Gegenwart, obwohl ich sie nicht herbeizwingen kann, weil sie längst da ist. Warum werden ständig neue Anbetungslieder gesungen? Weil die Liebe Gottes in einem Lied nicht zu fangen ist, aber so mächtig wirkt, dass ich nicht schweigen kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Salomo hat im Jahre 957 vor Christus einen Tempel gebaut. Der Tempel war vergänglich. Heute sind nur noch einige Fundamente in Jerusalem zu sehen. Aber es brauchte damals und heute einen ständigen Hinweis darauf, dass Gott größer ist als alle Himmel. Er hat ja die Himmel geschaffen. Er kann nicht und niemals in einem Haus wohnen und ist trotzdem hier. Alle Kirchtürme erinnern mich an dieses Geheimnis. Gott ist überall. Er ist nicht in der Kirche eingesperrt, aber er ist dort, wie überall zu erleben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In einem Bericht über die Geheimnisse der Welt las ich neulich, dass uns 95% der Welt verborgen sind. Nur 5% oder weniger sind uns zugänglich. Schwarze Löcher und schwarze Energie beeinflussen das Weltall mehr, als wir ahnen. Wo wir herkommen und warum wir intelligente Wesen sind, weiß noch keiner. Wieso auch, er müsste Gott verstehen oder wie Gott sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Salomo baute Gott ein Haus, wohl wissend, dass Gott viel, viel größer ist, als jeder Platz, den wir ihm geben können.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Von dem Kirchenvater Augustinus wird erzählt, dass er in einem Traum am Meer einem kleinen Jungen begegnete. Der Junge füllte mit einem Löffel Wasser in eine Pfütze. Augustinus sprach ihn an. Der Junge sagte: Ich will das Meer trockenlegen und in die Pfütze schaufeln. Augustinus lächelte über seine Einfalt. Der Junge aber antwortete: Eher ist das für mich möglich fertigzubringen, als für dich, in einem Buch auch nur den kleinsten Teil der Geheimnisse der Dreifaltigkeit zu erklären. Augustinus wachte auf und schrieb sein Buch über die Dreifaltigkeit Gottes.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Salomo baute den Tempel, Augustinus schrieb ein Buch und wir dürfen von Gott reden, obwohl er größer ist als unsere Vernunft.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Hartmut Völkner</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Hartmut Völkner]]></author>
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      <pubDate>Tue, 15 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Hilflose Götter]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 2,28 – ausgelegt von Hartmut Völkner. (Autor: Hartmut Völkner)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Gott und den Göttern?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Prophet Jeremia bringt es auf einen ganz einfachen Punkt. Er fragt im <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jeremia2" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buch Jeremia 2</a> Vers 28 die, die Götter verehren:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Wo sind denn deine Götter, die du dir gemacht hast? Lass sie aufstehen: lass sehen, ob sie dir helfen können in deiner Not! </strong>(<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jeremia2%2C28" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jeremia 2,28</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Götter helfen nicht in Not, weil sie gar nicht lebendig sind. Aber warum schaffen sich Menschen Götter? Ich denke: In unserem Leben und in unserer Welt gibt es so viele Fragen, die unser Wissen und unsere Macht übersteigen. Die Frage nach dem Schicksal, der Liebe, der Gesundheit, der Freude, dem Sinn, dem Tod und vielen Geheimnissen des alltäglichen Lebens. Irgendwie wollen wir Menschen dieses Schicksal verstehen oder beeinflussen. Deshalb suchen viele Wahrsager und Götter, die scheinbar in das Geheimnisvolle schauen können. Durch Gaben, Feste, Feiern, Glauben, Lieder, Gehorsam und Riten versuchen Menschen aller Zeiten, ihre Zukunft und Gegenwart besser zu machen und dem Unverfügbaren nicht willkürlich ausgesetzt zu sein. Da Götter von Menschen in Stein oder Holz gemeißelt sind, bestehen sie nur so lange, wie man an diese Götter und Mächte glaubt. Wenn der Glaube vorbei ist, stehen der goldene Götze, das goldene Kalb oder die Göttin der Fruchtbarkeit machtlos in der Glasvitrine im Museum. Götter sind also machtlose menschliche Antworten auf die Unverfügbarkeit des Lebens.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ganz anders ist es mit Gott. Er ist der Schöpfer der Welt. Er lebt nicht von den Gaben seiner Gläubigen und von den Liedern seiner Propheten. Er war lange vorher da. Bevor die Welt, die Erde und die Menschen wurden, war er da. Wenn hier alles zu Ende geht, ist er auch da. Er ist nicht bedürftig, braucht keine Opfergaben und ist nicht in Götzenbildern darzustellen. Deshalb ist es logisch, dass der, der größer ist als unser Denken, Fühlen und Wissen, nicht in einem Bild, einer Statue oder einer menschlichen Beschreibung dargestellt werden kann. Er bleibt frei und sogar sein Name wird in der Bibel so geschrieben, dass er nicht aussprechbar ist. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Götter können nicht helfen, weil sie ja von den Gläubigen leben und kein eigenes Leben haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In unserer Zeit wird der Glaube an den lebendigen Gott geringer. Das Bedürfnis nach Göttern, Hellsehern und der Beeinflussung des Unverfügbaren ist natürlich geblieben. Manche scheuen sich nicht, Menschen zu vergöttern. Sie nennen Menschen z. B. Fußball-Gott. Sie stilisieren Menschen in Positionen, die keiner ausfüllen kann. Wo der Glaube an Gott verloren geht, muss man alles selber machen. Das überfordert die Menschen maßlos. Ideologien wollen den Himmel zu ihrer Lebzeit auf die Erde zwingen. Glaube lässt den Himmel bei Gott und bittet, dass sein Wille auf der Erde so geschehe, wie er jetzt schon im Himmel präsent ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eure Götter helfen nicht in der Not, sagt der Prophet Jeremia. Unser Gott hilft. Das hat der Prophet selber erlebt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott, der Schöpfer, kennt jeden mit Namen. Er ist uns nahe. Gott überlebt sogar die krasseste Ungerechtigkeit und erweckt seinen Sohn wieder auf. Seine Macht ist nicht auf diese Welt beschränkt und seine Lösungen finden nicht immer hier statt. Die Kraft der Götter endet, wenn man sie vergisst. Gott gehören Zeit und Ewigkeit.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Hartmut Völkner</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Hartmut Völkner]]></author>
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      <pubDate>Mon, 14 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Der Morgen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 1,35 – ausgelegt von Detlef Garbers. (Autor: Detlef Garbers)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kennen Sie Oasen des Alltags? Damit meine ich Zeiten und Orte, an denen wir zur Ruhe kommen, um mit Gott zu reden.  Als eine Person, die gerne etwas leistet und schafft, muss ich mir immer wieder bewusst diese Oasen aufsuchen. Meine Frau erinnert mich öfters daran: Komm zur Ruhe! Von Jesus lerne ich, wie wichtig es ist, die Zeit im Gebet mit dem Vater zu verbringen. Im Evangelium von Markus lese ich schon im ersten Kapitel: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Am Morgen, noch vor Tage, stand Jesus auf und ging hinaus. Und er ging an eine einsame Stätte und betete dort.“</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Markus1%2C35" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Markus1,35</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">An dem Tag davor passiert einiges. Es ist Sabbat, der von Gott verordnete Ruhetag. Jesus ist in der Synagoge und hat dort einen von einem bösen Geist besessenen Menschen freigemacht. Danach geht er in das Haus des Petrus, wo er die Schwiegermutter des Petrus heilt. Von ihr heißt es dann: <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Sie diente Jesus und seinen Jüngern</em>. Das heißt sie bereitet Essen für sie und wohl auch das Nachtlager. Doch als die Sonne untergegangen ist, ist der Sabbat zu Ende und nach biblischer Zeitrechnung beginnt mit dem Abend eine neue Woche.  Statt sich auf das Nachtlager zu legen, stehen plötzlich die Kranken vor der Tür, um gesund zu werden. Von Dämonen besessene Menschen werden zu Jesus gebracht. Er heilt sie alle bzw. macht sie frei von Dämonen. Und erst danach kommt Jesus zur Nachtruhe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und dann macht sich Jesus früh auf, um zu beten. Wörtlich steht dort: <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">In der Nacht lange vor dem Morgen machte er sich auf.</em> Jesus sucht die Gemeinschaft mit dem Vater. Das Gebet in der Stille der Nacht vor dem Beginn des Tages ist für Jesus die Oase, in der er Kraft für den Tag empfängt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was den Morgen anbetrifft so begleiten mich seit vielen Jahren, die Gedanken, die Dietrich Bonhoeffer dazu sehr treffend beschrieben hat und wie wichtig für uns Christen das morgendliche Gebet ist. Er schreibt: „Beim Erwachen vertreiben wir die finsteren Gestalten der Nacht und die wirren Träume, indem wir alsbald den Morgensegen sprechen und uns für diesen Tag für Hilfe dem dreieinigen Gott befehlen. Böse Launen, unbeherrschte Stimmungen und Wünsche und Sorgen, die wir am Tag nicht mehr loswerden, sind oft genug Nachtgespenster, die nicht beizeiten verjagt worden sind und uns den Tag vergällen wollen. In die ersten Augenblicke des neuen Tages gehören nicht eigene Pläne und Sorgen, auch nicht der Übereifer der Arbeit, sondern Gottes befreiende Gnade, Gottes segnende Nähe. (Illegale Theologenausbildung – Finkenwalde 1935 – 1937, München 1996, DBW 14, SS. 874)“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und Bonhoeffer hat ebenfalls ein Gebet niederschrieben, mit dem Sie und ich heute in den Tag gehen dürfen. Dieses Gebet möchte ich nun sprechen: „Gott, zu dir rufe ich in der Frühe des Tages. Hilf mir beten und meine Gedanken sammeln zu dir; ich kann es nicht allein.  In mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht; ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht; ich bin kleinmütig, aber bei dir ist die Hilfe; ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede; in mir ist Bitterkeit, aber bei dir ist die Geduld; ich verstehe deine Wege nicht, aber du weißt den Weg für mich. Vater im Himmel, Lob und Dank sei dir für die Ruhe der Nacht, Lob und Dank sei dir für den neuen Tag. Lob und Dank sei dir für alle deine Güte und Treue in meinem vergangenen Leben.  Du hast mir viel Gutes erwiesen, lass mich nun auch das Schwere aus deiner Hand hinnehmen.  Du wirst mir nicht mehr auflegen, als ich tragen kann.  Du lässt deinen Kindern alle Dinge zum Besten dienen.  Herr, was dieser Tag auch bringt, dein Name sei gelobt!  Amen.“</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Detlef Garbers</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Detlef Garbers]]></author>
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      <pubDate>Sun, 13 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Tag der Rettung]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 6,2 – ausgelegt von Detlef Garbers. (Autor: Detlef Garbers)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Wann wurden Sie von Gott gerettet? Können Sie sich an diesen Tag erinnern und ein Datum benennen?“  Jemand stellte genau diese Frage und sein Gegenüber antwortete dann überraschend: „Ich wurde an dem Tag gerettet, als Jesus am Kreuz für mich und meine Schuld starb.“ Damit wollte die Person deutlich machen: Für meine Rettung ist allein Jesus Christus entscheidend. Auch der Apostel Paulus hätte wohl so geantwortet, doch dies nur eine Seite der Medaille. Paulus betont ebenso in seinem Brief an die Christen in Korinth: Als Christus starb, „versöhnte Gott die Welt mit sich selber“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Korinther5%2C19" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2.Korinther 5,19</a>).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus ist am Kreuz gestorben, um die Schuld der Menschen - auch Ihre und meine Schuld - auf sich zu nehmen. Er tat das für alle Menschen. Und in diesem Zusammenhang schreibt Paulus dann weiter im 2. Korintherbrief, Kapitel 6,2: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">“Jetzt ist sie da, die ersehnte Zeit, jetzt ist er da, der Tag der Rettung.“</strong> Mit dieser ersehnten Zeit meint Paulus die Zeit der Gnade, die durch den Propheten Jesaja angekündigt wurde. In Jesus Christus erfüllt sich diese Zeit der Gnade. Doch Paulus hätte bei der Frage „Wann wurden Sie von Gott gerettet?“ Nicht allein auf den Kreuzestod von Jesus hingewiesen, sondern auch auf sein Bekehrungserlebnis. Das ist die zweite Seite der Medaille: Der Tag der Umkehr. Immer wieder kommt Paulus darauf zu sprechen. Auf dem Weg nach Damaskus, wo er die Jesusnachfolger verhaften wollte, begegnete er Jesus Christus. In dem Moment erkannte Paulus, dass Jesus der Messias ist. Von dem Moment an änderte sich das Leben des Paulus. Als Jude hatte er sich danach gesehnt, den Messias zu erleben. Er wartete auf ihn. Nun war Paulus dem Messias begegnet. Es war sein Tag der Rettung, davon schreibt er in seinen anderen Briefen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch die Zeit der Gnade ist für Paulus nicht allein ein Geschehen in der Vergangenheit, das er erlebt hat. Tag der Rettung bedeutet bei Paulus eine Medaille mit drei Seiten. Ja, sie haben richtig gehört: Drei Seiten einer Medaille. Im Bild dieser Medaille bedeutet wie schon angedeutet der Tag der Rettung folgendes: Auf der Vorderseite der Medaille steht der stellvertretende Tod von Jesus und auf der Rückseite, der Tag, an dem ich diese rettende Gnade erfahren und Jesus als Herrn annehmen durfte.  Doch es gibt ja noch die dritte Seite: Der Rand der Medaille, sozusagen die Seite, die Vorder- und Rückseite abrunden. Wenn Paulus von dem Tag der Rettung spricht, dann bezieht er sich darauf, dass die Nachfolger Jesu der Rettung gemäß ihr Leben nach Gottes Willen gestalten. Denn auch das Heute will Zeit der Gnade sein. Mein Verhalten und mein Reden sollen dazu dienen, dass die Rettung durch Jesus Christus und seine Gnade in dem Leben von anderen bekannt gemacht wird. Das ist der dritte Rand der Medaille.  Als Christen sind wir Botschafter für Jesus Christus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich bin dankbar, dass ich in einem Elternhaus aufgewachsen bin, wo meine Eltern Vorbilder für den christlichen Glauben waren. Als 15jähriger ging ich zur Jugendgruppe meiner Gemeinde. Nach einem Jugendkreisabend habe ich bewusst mein Leben Jesus Christus anvertraut. Ich erkannte, dass ich ohne ihn nicht leben kann. Wie haben Sie die Rettung durch Jesus erlebt? Erzählen Sie anderen davon. Und wenn Sie diese Rettung durch Christus noch nicht für sich angenommen haben, dann ist das heute möglich. Zum Beispiel durch ein ehrliches Gebet wie dieses: Danke Jesus, dass Du für meine Schuld ans Kreuz gegangen bist. Ich bekenne Dir, wo ich vor Gott und an Menschen schuldig geworden bin. Ich möchte Dir folgen und für dich leben. Amen.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Detlef Garbers</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Detlef Garbers]]></author>
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      <pubDate>Sat, 12 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Zelt oder Haus?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 5,1 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 5,1 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kennen Sie Heimweh? Diesen tiefen Schmerz nach etwas, das im Moment für Sie nicht erreichbar ist? Ich habe mehrmals längere Zeit im Ausland gelebt. Jedes Mal hat mich irgendwann das Heimweh gepackt. Meistens kam es dann über mich, wenn es um mich herum ruhig wurde.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich habe mich gefragt, warum das so ist. Ob es daran liegt, dass ich gerne Vertrautes um mich habe? Oder hat es damit zu tun, dass ich weiß, wohin ich gehöre?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit Heimweh verbinde ich das Wort „daheim“. Es drückt etwas sehr Schönes aus. An diesem Ort weiß ich mich angenommen. Hier kann ich meine Seele sprichwörtlich baumeln lassen. Ich finde zur Ruhe, weil ich willkommen bin. Daheim gehöre ich einfach dazu, bin Teil der Familie.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Interessanterweise geht es vielen Christen so, wenn sie auf den Himmel zu sprechen kommen. Der Apostel Paulus schreibt darüber in seinem 2. Brief an die Christen in Korinth. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Wir wissen: Wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel. </strong>(<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Korinther5" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Korinther 5</a>, Vers 1)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit einem kraftvollen Bild beschreibt Paulus eine Realität, der niemand ausweichen kann. Das Leben gleicht einem Zelt. Es ist nicht von Bestand. Irgendwann wird es abgeschlagen. Ich werde sterben, auch wenn ich mich heute gesund und leistungsfähig fühle.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Tod gleicht einem Umzug, sagt Paulus. Ich verlasse meine irdische Existenz, um mich an einem neuen Ort niederzulassen. Als Nachfolger Jesu kann ich mich darauf freuen, in Gottes Neuer Welt willkommen geheißen zu werden. Jetzt ist mein Dasein flüchtiger Natur. Dann trete ich ein in eine Wirklichkeit, die nicht vergänglich ist. Um es mit Paulus zu sagen: Ich tausche mein Zelt gegen ein Haus ein, das nicht mit menschlichen Händen erbaut worden ist. Gott hat es erschaffen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber was heißt das für mich? Hat die Zukunft, von der im 2. Korintherbrief, Kapitel 5 die Rede ist, irgendetwas mit meinem Hier und Heute zu tun?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich sehe das so: Der Apostel Paulus erinnert mich daran, dass mein gegenwärtiges Leben nicht alles ist. Es wird weitergehen, und zwar auch dann, wenn ich – menschlich gesprochen – an das Ende meiner Zeit in dieser Welt gekommen bin. Mit dieser Realität vor Augen kann ich weise Entscheidungen in meinem Alltag treffen. Das heißt, ich kann meine Aufmerksamkeit den wesentlichen Dingen widmen. Und ich kann mutige Schritte machen auf dem Weg, der mich schlussendlich in die offenen Arme meines Herrn und Heilands Jesus Christus führen wird.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Fri, 11 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Worte und Taten]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 14,23 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 14,23 – ausgelegt von Wolf-Dieter Kretschmer. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie drückt sich Liebe aus? Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Ein Blumenstrauß oder eine besondere Geste. Mit Bedacht gewählte Worte. Ein Geschenk. Eine schöne Idee, mit der ich meine Liebste oder meinen Liebsten überrasche.  </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Psychologe und Eheberater Gary Chapman spricht von Sprachen der Liebe. Demnach gibt es 5 sehr unterschiedliche Formen, wie Liebe ausgedrückt und erlebt werden kann. Jeder von uns spricht eine dieser „Liebessprachen“. Dazu gehören Worte der Anerkennung, Geschenke, Zweisamkeit, Hilfsbereitschaft und körperliche Nähe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich frage mich, ob es eine vergleichbare Liebessprache im christlichen Glauben gibt. Dem heutigen Bibelvers nach zu urteilen, scheint das der Fall zu sein. Jesus selbst sagt es so:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Wer mich liebt, der wird mein Wort halten: und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.</strong> <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes14" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Johannes 14</a>, Vers 23</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus zu lieben bedeutet, nicht nur über ihn oder mit ihm zu reden. Es gehört auch dazu, dass ich mich nach seinem Wort richte. Das wiederum ist nur möglich, wenn ich mich mit dem beschäftige, was Jesus gelehrt hat, also mit den Schriften des Neuen Testaments.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Vers 23 fällt mir etwas auf. Jesus beschreibt ein bestimmtes Verhalten. Wer mich liebt, sagt Jesus, der richtet sich ganz selbstverständlich nach mir und meinen Worten und ergänzt seine Worte mit Taten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Matthäusevangelium nennt Jesus konkrete Beispiele:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen.</em> <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us25" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Matthäus 25</a>, Verse 35-36</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber das ist noch nicht alles. Genauso klar und selbstverständlich ist die zweite Hälfte des Bibelverses. „Mein Vater wird ihn lieben“, versichert Jesus und meint damit Gott, den er als seinen Vater im Himmel bezeichnet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott wird mich lieben, wenn ich Jesus liebe und mich nach ihm richte. Gemeinsam werden sie zu mir kommen und Wohnung in mir nehmen. Nein, nicht für einen kurzen Besuch, sondern dauerhaft.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie krass ist das denn?! Der allmächtige Gott will bei mir einziehen. Wenn das mal nicht gute Nachrichten sind!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Thu, 10 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Abriss für einen Neubau]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 31,28 – ausgelegt von Gabriele Berger-Faragó. (Autor: Gabriele Berger-Farago)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 31,28 – ausgelegt von Gabriele Berger-Faragó. (Autor: Gabriele Berger-Farago)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bei uns in der Nachbarschaft wird ein neues Haus gebaut. Bis vor kurzem stand auf dem Baugrundstück noch ein altes, baufälliges, aber auch süßes kleines Häuschen. Jahrzehntelang stand es da, und ich konnte mir die Straße ohne es gar nicht vorstellen. Doch eines Tages rückten die Bagger an, und es war kaum zu glauben: Mit viel Krach, Staub und einem großen Wumms des Baggers stürzte das Haus ein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Irgendwie war das traurig. Schließlich hatten da mal Menschen gewohnt und dieses Haus geliebt, auch wenn es mittlerweile schon lange leer stand. Die alten Bewohner leben nicht mehr. Und nun stirbt, bildlich gesprochen, auch ihr Haus. In Windeseile war es nicht nur zerstört, sondern auch der Bauschutt abtransportiert.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun ist dort Platz für ein neues Haus, größer und bewohnbarer als das kaputte alte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Manchmal ist es in meinem Leben wie mit diesem alten Haus. Es gibt Dinge, Ereignisse, Erinnerungen, Verhaltensweisen, sogar Beziehungen, die sind alt und baufällig. Sie sind sozusagen nicht mehr „bewohnbar“, nicht mehr lebensfähig. Trotzdem lasse ich sie manchmal jahrelang – bildlich gesprochen – „leer herumstehen“. Ich kümmere mich nicht darum, und sie setzen Dreck und Staub an. Und obwohl sie nutzlos sind, hänge ich vielleicht sogar ein wenig daran: aus Nostalgiegründen; weil es früher mal schön war; oder weil ich nicht weiß, was ich damit machen soll.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Manchmal bräuchte ich ein Abrisskommando. Aber halt, nein, eigentlich will ich das gar nicht. Das klingt mir zu gewaltsam. Ja, manchmal müsste Altes aus meinem Leben entfernt werden. Aber nicht so heftig, laut, dreckig und plötzlich wie mit dem Bagger in unserer Nachbarschaft. Ich brauche es behutsamer. Langsamer. Leiser.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer kann mir dabei helfen? Und wie?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der erste Schritt ist, denke ich, die Erkenntnis: Hier stört mich etwas Altes, Ungesundes, das mir Kraft raubt; das mir Platz im Leben wegnimmt, den ich eigentlich für etwas Neues bräuchte. Denn nur, wenn ich einsehe, dass etwas rausgerissen werden muss, kann ich es auch zulassen. Rausreißen kann weh tun. Abreißen geht mit Loslassen und Abschiednehmen einher. Manchmal wirbelt es Staub auf, es ist nicht immer angenehm.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gut zu wissen, dass ich diesen Weg nicht allein gehen muss. Im Bibelvers des heutigen Tages steht, dass Gott dabei ist, wenn wir Altes ausreißen müssen. Im <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jeremia31" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Buch Jeremia 31</a>, Vers 28 sagt Gott zu seinen Menschen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; margin-left: 1.0cm;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Gleichwie ich über sie gewacht habe, auszureißen und einzureißen, so will ich über sie wachen, zu bauen und zu pflanzen.“  </strong>(<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jeremia31%2C28" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jeremia 31,28</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Gott wacht über mir“, auch wenn es schwer wird und ich Altes loslassen und abreißen muss. Im Zusammenhang des Bibeltextes wird deutlich, dass Gott seinen Menschen das Ausreißen aus Liebe zumutet, weil ihre alten Wege in Gottesferne und Lieblosigkeit führen, ihnen schaden oder einfach nicht mehr passen. Dort, wo das schädliche Alte ausgerissen wurde, lässt Gott dafür Neues wachsen. Er hilft beim Bauen und Pflanzen und wacht darüber, dass es gedeihen kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zum ersten Schritt der Erkenntnis, dass es nicht beim Alten bleiben kann, kommt also der zweite Schritt des Loslassens und Ausreißens. Und dann – mit Gottes Hilfe – der dritte Schritt des Wachsens von etwas Neuem, Schöneren, Gesünderen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich habe in meinem Leben einige Erfahrung mit dem Abreißen von Altem gemacht. Schon bei der Erkenntnis, dass ich etwas loslassen muss, hatte ich jedes Mal Angst davor. Das tatsächliche Ausreißen fand ich meistens heftig: egal, ob es ein Jobwechsel, ein Umzug oder das Loslassen einer geliebten Person war.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber gleichzeitig erlebte ich, dass Gott es gut meint. Dass er bei jedem einzelnen Schritt dabei war. Mehr noch, dass er auf mein Tempo achtet und mich nicht mit Ausreißen und Neuem pflanzen überfordert. Er weiß, wann Altes nur noch belastet und Neues dran ist, und wie der Abriss und Neubau gelingen kann. Ihm will ich vertrauen, dass er diese Schritte auch in Zukunft auf liebevolle Weise mit mir geht.                                                             </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Gabriele Berger-Farago</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Gabriele Berger-Farago]]></author>
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      <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ratlos muss nicht sein]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Daniel 2,22 – ausgelegt von Gabriele Berger-Faragó. (Autor: Gabriele Berger-Farago)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Daniel 2,22 – ausgelegt von Gabriele Berger-Faragó. (Autor: Gabriele Berger-Farago)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Manchmal habe ich keine Antwort. Im Freundeskreis oder in meiner Therapiepraxis fragt mich jemand nach einem Weg – und ich habe keine Ahnung, was ich sagen soll.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dummerweise plappere ich manchmal ohne Sinn drauf los. Das hilft niemandem. Besser ist es, zunächst ehrlich mit „Ich weiß es nicht“ zu antworten und um Bedenkzeit zu bitten. Und diese Zeit weise zu nutzen, um eine wirklich hilfreiche Antwort zu finden. Aber wie?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der alttestamentliche Prophet Daniel macht es mir vor. Er war ein jüdischer Weiser, der im 6. Jh. v. Chr. am Hof des babylonischen Königs Nebukadnezar lebte. Trotz der Eroberung Israels durch die Babylonier und trotz oder gerade wegen seines jüdischen Glaubens war Daniel beim König ein angesehener junger Mann. Als Nebukadnezar einen wichtigen Traum hatte, den ihm keiner seiner babylonischen Wahrsager deuten konnten, wollte der König sie zur Strafe alle umbringen, einschließlich Daniels und seiner jüdischen Gefährten am Königshof.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Daniel steht hier nicht nur vor einer Frage, auf die er gerade keine Antwort hat, sondern es ist eine schier unlösbare Aufgabe: Wie soll Daniel den Traum eines Menschen richtig deuten? Schlimmer noch, ohne Antwort werden sie alle sterben. Der Druck, die richtige Lösung zu finden, steigt ins Unermessliche.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch Daniel verfällt weder in Panik, noch redet er dumm drauf los, um sein Leben und das der anderen zu retten. Der König hätte eine erfundene Antwort sowieso durchschaut.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nein, Daniel tut das, was mir hilft, wenn ich vor aussichtslosen Herausforderungen stehe: Er wendet sich an Gott und an seine Freunde. Ich lese aus dem Buch Daniel, Kapitel 2, ab Vers 17:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; margin-left: 1.0cm;"><sup style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; position: relative; font-size: 75%; line-height: 0; vertical-align: baseline; top: -0.5em;">17 </sup>Daniel ging nach Hause und erzählte alles seinen drei Freunden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; margin-left: 1.0cm;"><sup style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; position: relative; font-size: 75%; line-height: 0; vertical-align: baseline; top: -0.5em;">18 </sup>Er bat sie: »Fleht den Gott des Himmels um Erbarmen an! Bittet<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
    ihn, dass er mir das Geheimnis enthüllt, damit wir nicht mit den<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
    übrigen Weisen Babyloniens umgebracht werden!«</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Daniel erkennt also an, dass er dieses Geheimnis um des Königs Traum und seine Deutung nicht alleine lösen kann. Er braucht Gottes Hilfe und ein echtes Wunder.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist der erste Schritt, wenn ich vor einer unlösbaren Aufgabe stehe: Die eigene Ohnmacht erkennen und anerkennen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der zweite Schritt: Daniel bittet seine Freunde um Gebetsunterstützung. Das hilft ihm auf zweierlei Weise: Zum einen ist es erleichternd, seine Sorge zu teilen. Zum anderen ist es unglaublich ermutigend zu wissen, dass andere für ihn beten, und er nicht alleine dasteht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch Daniel selbst bittet Gott um Hilfe; das ist der dritte Schritt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und das Wunder passiert gleich darauf in Vers 19:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; margin-left: 1.0cm;"><sup style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; position: relative; font-size: 75%; line-height: 0; vertical-align: baseline; top: -0.5em;">19</sup> In der Nacht wurde Daniel in einer Vision das Geheimnis des<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
      königlichen Traumes enthüllt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zack, so leicht geht es manchmal. Die Lösung wird ihm einfach geschenkt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Klingt das zu simpel? Nein, auch ich habe genau das schon oft erlebt. Wenn ich mit der eigenen Weisheit am Ende bin und bete, mit oder ohne Freunde, dann passiert genau das:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auf einmal habe ich einen Geistesblitz, eine Erkenntnis, die genau auf den Ratsuchenden in meiner Praxis oder meinem Freundeskreis passt. Einen Gedanken, der so ungewöhnlich, so situationsangemessen ist – obwohl ich teilweise nichts von der Situation des Ratsuchenden weiß, – dass der Gedanke eindeutig nicht von mir selbst stammt. GOTT hat geholfen und Weisheit geschenkt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das tat er damals bei Daniel, und das tut er heute noch. Ich ermutige Sie, es zu probieren und ebenfalls solch ein Wunder zu erleben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Daniels Reaktion auf diese göttliche Offenbarung möchte ich mir ebenfalls zu eigen machen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; margin-left: 1.0cm;"><sup style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; position: relative; font-size: 75%; line-height: 0; vertical-align: baseline; top: -0.5em;">19</sup> Daniel lobte den Gott des Himmels und sprach:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<sup style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; position: relative; font-size: 75%; line-height: 0; vertical-align: baseline; top: -0.5em;">20 </sup>„Gelobt sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit, denn ihm<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
    gehören Weisheit und Stärke. […]“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Lob Gottes zeigt: Ich bin mir wie Daniel bewusst, dass ich auf Gottes Hilfe angewiesen bin; und ich bin ihm dankbar, wenn er Weisheit schenkt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich schließe mit Vers 22 aus Daniels Dankgebet, das der Vers für den heutigen Tag ist:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; margin-left: 14.2pt;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><sup style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; position: relative; font-size: 75%; line-height: 0; vertical-align: baseline; top: -0.5em;">22</sup></strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"> „Gott offenbart, was tief und verborgen ist; er weiß, was im Dunklen<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
      liegt, denn bei ihm ist lauter Licht.“</strong></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Gabriele Berger-Farago</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Gabriele Berger-Farago]]></author>
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      <pubDate>Tue, 08 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Was nie aufhört]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 136,23 – ausgelegt von Thomas Eger. (Autor: Thomas Eger)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 136,23 – ausgelegt von Thomas Eger. (Autor: Thomas Eger)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Haben Sie in Ihrem Leben auch schon mal Rückschau gehalten? Die Jahre bis heute bewertet? Was war gut? Was war nicht gut? Wo sind mir Fehler unterlaufen, die ich gerne rückgängig machen würde? Wo habe ich Wunder erlebt, die ich nicht vermissen möchte? Zusammengefasst könnte es auch heißen: Was war schön – was war nicht schön in meinem Leben bisher?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich denke, da spielt es keine Rolle, wie alt ich jetzt bin. Ob ich erst wenige Jahrzehnte hinter mir habe oder schon mehr als die Finger an einer Hand.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In der Bibel gibt es einen Psalm. In dem wird auch Rückschau gehalten. Und jede Aussage endet mit der Feststellung: „…<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">denn seine Güte wäret ewig</em>!“ Manche Bibelübersetzer verwenden statt „Güte“ den Begriff „Gnade“. Deutlich wird damit auf einen besonderen Lebensbegleiter hingewiesen. Von der Güte oder Gnade einer anderen Person abhängig zu sein, zeigt auf jemand hin, der größer und stärker sein muss als ich. In diesem Psalm wird sehr schnell deutlich: Es ist Gott, der sich hier aktiv an meinem Leben beteiligt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie unter einem Mikroskop möchte ich von den vielen Versen einen besonders aufzeigen. Es handelt sich um <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm136" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 136</a>. Daraus zitiere ich den Vers 23: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der Herr dachte an uns, als wir unterdrückt waren, denn seine Güte wäret ewig!“</strong> Oder es kann auch so genannt werden: „…seine Gnade hört nie auf!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm136" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 136</a> hat 26 Verse. Und 26-mal steht darin dieser Satz von der Güte oder Gnade des Herrn. Wie viele Jahre hat Ihr Leben? Könnten Sie hinter jedes Lebensjahr schreiben: „Die Güte des Herrn hatte auch in den vergangenen 365 Tagen kein Ende? Und so will ich auch in mein neues Lebensjahr mit der Zusage Gotte starten: Die Güte des Herrn soll kein Ende haben!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zurück zu <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm136" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 136</a>. In diesem Vers 23 wird nicht darüber jubiliert, wie gut es den Leuten ging. Es wird nicht von großartigen Erlebnissen oder Wundern berichtet. Nein, die Situation war für sie bedrückend, manchmal sogar verzweifelt. Es handelt sich dabei um das Leben von Gottes Volk. Obwohl die Erde Gottes Schöpfung ist – und obwohl die Menschen hier Gottes Volk sind, erleben sie Böses durch andere Leute. Das sind Herrscher, die eine größere Macht haben als die Stammesfürsten in Gottes Volk Israel. Und Gott lässt es zu, dass sein Volk auf seiner Erde von anderen Herrschern unterdrückt wird. Das ist übrigens bis heute so. Obwohl die Erde Gottes Schöpfung und damit sein Eigentum ist, leben seine Leute darauf nicht wie im Paradies. Viele unserer Glaubensgeschwister werden bis heute verfolgt. Und etliche von ihnen verlieren ihr Leben als Märtyrer.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und doch werden sie sagen: „Die Güte des Herrn hat kein Ende!“ Denn wer erst einmal im Himmel angekommen ist, hat das Ziel des Lebens erreicht. Diese Personen sind nicht irgendwo unterwegs zugrunde gegangen. Was auch immer in ihrem Leben geschah, die Güte des Herrn hat dafür gesorgt, dass es immer weiter ging. Durch dunkle Täler der Verzweiflung. Über heiße Pfade von Unrecht und Gemeinheit. Sie sind angekommen zuhause bei Gott, unserem Vater im Himmel.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und damit rechne ich in meinem Leben, mit dieser Güte des himmlischen Herrn. Jesus Christus ist mein Wegbegleiter. Seine Güte und Freundlichkeit sind meine Schutzmacht gegen alles Böse. Das wünsche ich auch Ihnen von ganzem Herzen!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Thomas Eger</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Thomas Eger]]></author>
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      <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Klare Sache machen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 5,20 – ausgelegt von Thomas Eger. (Autor: Thomas Eger)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 5,20 – ausgelegt von Thomas Eger. (Autor: Thomas Eger)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es gibt Tage, die sind schön und angenehm. Da lebt es sich gut. Da würde ich gerne die Zeit anhalten – wenn es ginge. Doch dann gibt es leider auch die anderen Tage. Da wäre ich gerne schon mal eine Woche älter. Das Unangenehme, das so bedrückend vor mir liegt, hätte ich lieber hinter mir.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da war diese unschöne Diskussion. Eine Person aus der Nachbarschaft und ich sind heftig aneinandergeraten. Ich fühlte mich im Recht. Mein Gegenüber auch. Ein Wort ergab das andere. Und plötzlich stand ich allein da. Mein Gegenüber ist einfach weggelaufen. Grußlos natürlich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zuhause sanken meine emotionalen Gefühle langsam wieder auf Normaltemperatur. Aber dieses unschöne Gespräch hing weiter fest in meinen Gedanken. Dabei ging es mir durch den Sinn: „Du bist doch Christ. Du willst doch so leben wie es Gott gefällt! Das, was da passiert ist, passt nicht zu dem, wie du deinen Glauben an Jesus Christus leben willst!“ Mir tat das Ganze leid. Aber ich konnte es nicht einfach abhaken. So nach dem Motto: Schwamm drüber! Aus und vorbei! Das klärt sich schon von selbst!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nein, nichts klärt sich von selbst. Ich habe mich mit jemand gestritten. Jetzt lebe ich mit einem Menschen im Unfrieden! Ich sollte mich mit ihm wieder aussöhnen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich weiß nicht, ob Sie diese innere Gedankendiskussion auch kennen. Da rechtfertigen sie sich gegenseitig. Der eine Gedanke erinnert an Aussöhnung. Der Kontragedanke sagt: „Nein, du bist nicht schuld. Dein Gegenüber wurde ausfällig mit seinen Worten!“ Der erste Gedankengang hält dagegen: „Und wenn schon! Du bist ein Christ. Die andere Person nicht. Wenn du willst, dass dieser Mensch den Glauben an Jesus Christus ernst nimmt – dann ist es deine Sache, dich mit ihm auszusöhnen! Du kannst ihn so unmöglich in den nächsten Gottesdienst einladen!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hier breche ich diese Gedankenkreise ab. Ein anderer, neuer Gedanke kommt mir. Da gibt es doch diesen Satz des Apostels Paulus (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Korinther5%2C20" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Korinther 5,20</a>): <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">“Lasst euch versöhnen mit Gott!“ </strong>Den hat er unter anderem an die Christen in Korinth geschrieben. Nicht zuerst als eine Aufforderung, sein Leben mit Gott in Ordnung zu bringen. Er ist bei dieser Aussage schon einen Schritt weiter gegangen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ihr, die ihr euch mit Gott habt versöhnen lassen, gebt diesen Rat an eure Mitmenschen weiter. Ebnet ihnen die Möglichkeit, sich auch mit Gott versöhnen zu lassen. Wörtlich schrieb Paulus (NeÜ): <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„So sind wir nun Botschafter für Christus, und es ist Gott, der durch uns mahnt. Wir bitten im Auftrag von Christus: ‚Nehmt die Versöhnung an, die Gott euch anbietet!‘“</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So, und was sollte ich jetzt tun? Mein Stolz und meine Ehre sagen mir: „Nein, tu’s nicht! Mach dich nicht lächerlich als ein Bittsteller!“ Mein Glaube an Jesus Christus sagt: „Doch tu es! Dir bricht dadurch kein Zacken aus der Krone. Mit Gott versöhnte Menschen können nicht unversöhnt mit anderen Menschen leben!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich habe dieser Stimme gehorcht. Und plötzlich kehrt auch der Friede Gottes wieder in mir ein. Die Tage danach werden für mich wieder schön und gut. Da hätte ich dann gerne wieder einmal die Zeit angehalten – wenn das möglich wäre.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Thomas Eger</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Thomas Eger]]></author>
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      <pubDate>Sun, 06 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wenn Schuld mich verfolgt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Klagelieder 1,20 – ausgelegt von Dorothee Döbler. (Autor: Dorothee Döbler)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Haben Sie schon einmal so richtig danebengegriffen? So, dass Sie hinterher fassungslos über sich selbst sind und sich fragen: “Wie konnte ich das nur machen?”<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich erinnere mich noch an einen Zeitungsartikel, in dem von vier Jugendlichen berichtet wurde, die in einem U-Bahnhof immer wieder auf einen Obdachlosen eintraten, bis er starb. Jugendliche aus gut-bürgerlichem Elternhaus. Sie wollten Abitur machen, studieren … Als sie sich der Polizei stellten, sagte einer von ihnen: “Ich glaube, ich habe da gerade mein Leben versaut.” Es gibt Sachen, die lassen sich nicht rückgängig machen, nicht mit Geld und nicht mit guten Worten. Es gibt Handlungen und Entscheidungen, die lasten schwer auf einem, die lassen einen nicht mehr los, die drehen sich im Kopf, immer und immer wieder: Warum hab ich das nur gemacht!?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Weit über 2.000 Jahre ist es her, da überfallen die Babylonier Jerusalem und machen es dem Erdboden gleich. Der Tempel wird zerstört, Männer niedergemetzelt, Frauen und Mädchen vergewaltigt, alle Vorräte zerstört, so dass die Menschen hungern und verhungern. Viele Menschen werden in die Gefangenschaft geführt. Sieht man sie jemals wieder?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Von all dem erzählt der Prophet Jeremia in seinen Klageliedern: "Ach, HERR, sieh doch, wie bange ist mir.” Für ihn steht die Antwort nach dem Warum fest: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">“Mir dreht sich das Herz im Leibe um, weil ich so ungehorsam gewesen bin”.</strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"> </strong>All das passierte, weil sich das Volk von Gott abgewandt hatte. Es hatte die fremden Gottheiten angebetet, die andere Völker ins Land gebracht hatten. Immer wieder hat Gott gewarnt - und nun hat er es wahr gemacht. Gott hat es zugelassen, dass das Land von den Babyloniern erobert wird, und dass sein Volk so Schreckliches durchmachen muss.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Grauen, das er schildert, steht mir vor Augen, als wäre es ein Film. Kenne ich solche Bilder nicht auch von heute? Und auch, wenn ich selbst solche Kriegssituationen nicht durchleben musste, weiß ich doch um Ereignisse in meiner Biographie, die ich heute bitter bereue. Warum habe ich Menschen so sehr verletzt? Hätte ich nicht andere Wege einer Lösung finden können?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie kommt Jeremia aus der Schuldfrage heraus? Gar nicht - möchte ich fast sagen. Nur an einer Stelle blitzt ein Wort Gottes an ihn auf: “Fürchte dich nicht” (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Klagelieder3%2C57" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Klagelieder 3,57</a>). Jeremia kannte fast nur den strafenden Gott, der, wenn die Zeit gekommen war, sich vielleicht wieder erbarmte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus Christus hat uns Gott von einer anderen Seite nahegebracht. Wenn uns unsere Schuld klar wird, wenn wir sie eingestehen, dann vergibt Gott uns schon hier und jetzt. Jede Abendmahlsfeier macht uns das Angebot, unsere Schuld vor Gott auszusprechen. Und dann wird uns die Vergebung dieser Schuld zugesprochen. Wir haben wieder Frieden mit Gott und Frieden mit uns. Und wir bekommen die Kraft, auf den anderen zuzugehen und wiedergutzumachen, wo etwas wiedergutgemacht werden kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie ging der junge Mann mit seiner Schuld um, der den Obdachlosen erschlagen hat? Ich habe vom Gerichtsverfahren nichts mehr gelesen. Vielleicht musste er 10 oder 15 Jahre ins Gefängnis. Wurde ihm noch mehr klar als nur:  “Ich glaube, ich habe da gerade mein Leben versaut”? Ich wünsche es ihm, damit seine Seele wieder frei wird und Frieden schließen kann.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Dorothee Döbler</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Dorothee Döbler]]></author>
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      <pubDate>Sat, 05 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[„Darauf gebe ich dir mein Wort!“]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 119,114 – ausgelegt von Dorothee Döbler. (Autor: Dorothee Döbler)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 119,114 – ausgelegt von Dorothee Döbler. (Autor: Dorothee Döbler)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">“Darauf gebe ich dir mein Wort” - haben Sie das schon einmal gesagt? Es bedeutet: “Auf mein Wort kannst du dich wirklich verlassen. Ich halte ein, was ich dir verspreche.” Ja, bei den Menschen, mit denen ich mich umgebe, ist das so. Aber sonst? Glauben Sie Versprechen aus der Werbung? Ich bin eher überrascht, wenn ein Produkt doch so gut ist, wie es angepriesen wurde. Wie war das bei der letzten Bundestagswahl? Da gab es große Aufregung, ob mit der Änderung der Schuldenbremse ein Wahlversprechen gebrochen wurde oder nicht. Wahlversprechen: ehrlich gesagt gebe ich wenig darauf - und bin auch da eher überrascht, wenn sie doch umgesetzt werden.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Worauf kann ich mich heute noch verlassen? Und brauche ich ein verlässliches Wort nicht gerade dann, wenn es mir nicht gut geht? Wenn ich in einer Krise bin? Und nicht nur ich - die ganze Welt steht Kopf, so kommt es mir vor. Was achtzig Jahre lang eine verlässliche Partnerschaft war, wird jetzt in Frage gestellt. Verträge werden neu gedeutet, Worte anders verwendet als bisher.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In den Psalmen der Bibel heißt es: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Du bist mein Schutz und mein Schild: ich hoffe auf dein Wort.“ </strong>Da erzählt jemand, wie er von außen bedrängt wird. Lügen und Betrügen stehen auf der Tagesordnung. Aber er hält sich an Gottes Wort, an die Gesetze, die Gott in der Bibel gegeben hat.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Gesetze, Regeln - noch mehr Vorschriften, an die ich mich halten soll? Noch mehr Druck, der auf mir lastet? Ich erlebe es anders. Wenn ich in der Bibel von Geboten lese, spüre ich eine große Tiefe und Wahrheit darin. Vor weit über 3.000 Jahren wurden sie formuliert und haben nichts von ihrer Kraft verloren. Diese Gebote hat sich kein Mensch ausgedacht. Gott hat sie den Menschen ins Herz diktiert. Das spüre ich, wenn ich sie lese. Es geht nicht darum, dass ich etwas tun muss, um jemandem zu gefallen, um anderen Vorteile zu verschaffen. Sondern es geht darum, dass die Gebote mir eine Lebenshaltung mitgeben, die mich und mein Leben prägen. Im Neuen Testament hat Jesus Christus diese Worte in einem einzigen Satz zusammengefasst: Liebe Gott und den Menschen wie dich selbst. Je mehr es mir gelingt, das in meinem Leben umzusetzen, desto mehr spüre ich, wie gut es mir damit geht. Ich darf mich auf dieses Wort stützen, auf dieses Wort vertrauen. Ich merke, wie es für mich zum Schutz und Schild in meinem Leben wird. Nicht davor, dass andere Menschen mich verletzen oder mir schaden. Aber davor, dass ich vor mir und vor Gott selbst gerade stehen kann, dass mein Inneres zum Frieden kommt, mehr als jedes menschliche Wort es tun könnte.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
“Darauf gebe ich dir mein Wort” - Gott hat uns das zugesprochen, jedem einzelnen von uns. Und er hält es ein. Auf ihn können wir uns wirklich verlassen.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Dorothee Döbler</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Dorothee Döbler]]></author>
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      <pubDate>Fri, 04 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gott sieht weiter]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Sprüche 16,9 – ausgelegt von René Cornelius. (Autor: René Cornelius)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Sprüche 16,9 – ausgelegt von René Cornelius. (Autor: René Cornelius)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Sprüche in der Bibel haben mich schon immer irgendwie fasziniert. Sie gehören zur sogenannten Weisheitsliteratur. Sie wurden über einen längeren Zeitraum gesammelt, um den nachfolgenden Generationen Ratschläge und Mahnworte mit auf den gemeinsamen Weg zu geben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So lautet das Weisheitswort heute: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg; aber der HERR allein lenkt seinen Schritt.“ </strong>(<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Spr%C3%BCche16%2C9" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Sprüche 16,9</a>) Der Volksmund hat dieses Wort noch etwas weiter runtergekürzt: „Der Mensch denkt und Gott lenkt“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieses dreitausend Jahre alte Wort (!), will uns etwas ganz bewusst machen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir Menschen sind zwar sehr klug und einfallsreich, aber doch irgendwie auch begrenzt in unserem Denken und Planen. Wir können nie wirklich jedes kleine Detail mitbedenken oder Unvorhergesehenes miteinkalkulieren. Das funktioniert einfach nicht, ganz egal, wie gut die Planung auch vorher war.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Also, ganz egal, wie gut ich auch plane, es kann immer etwas Unvorhergesehenes passieren. Das ist einfach ein Fakt! <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg“, </strong>manchmal mit der rosaroten Blümchenbrille.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dazu kommt, nicht jeder Weg, den ich einschlage, ist auch gleichzeitig ein guter Weg.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da ist es doch gut zu wissen, dass wir als Menschen eben nicht alleine durchs Leben gehen müssen. Da gibt es eine Instanz, die größer ist und die weiter sieht, als wir es je könnten. Und diese Instanz, diese Größe, die Christen Gott nennen, den Schöpfer aller Dinge, er möchte uns helfen, bessere Entscheidungen im Leben zu treffen. Und er versucht, bei aller Freiheit seiner Geschöpfe, unsere Entscheidungen positiv zu beeinflussen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn es also in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Spr%C3%BCche16" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Sprüche 16</a> heißt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„aber der HERR allein lenkt seinen Schritt“</strong>, dann sehe ich hier keine Fäden, an denen Gott uns Menschen tanzen lassen will, sondern genau diesen Versuch einer positiven Einflussnahme. Denn Gott als Schöpfer aller Dinge steht ja außerhalb der Zeit (er hat sie ja geschaffen), so dass Gott natürlich ganz genau sehen kann, wohin uns unsere Wege so bringen werden. Gute Wege versucht er zu fördern, negative Wege eher zu blockieren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber wir sind eben auch freie Geschöpfe und wollen manchmal unsere Pläne durchsetzen, egal, was auch kommt. Und wenn nach dem Bau eines Staudamms die Ufer des Flusses versalzen, dann ist das eben Pech, hat man so halt nicht kommen sehen. Wir Menschen können die Konsequenzen unseres Tuns nur ganz schwer abschätzen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn es nun hier im zweiten Teil dieses uralten Weisheitswortes heißt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg, aber Der HERR allein lenkt seinen Schritt“</strong>, dann ist das für mich überhaupt nichts Komisches. Denn: Da gibt es jemanden, der mir helfen will, der mich quasi anleiten möchte, der möchte, dass ich einen guten Weg finde, der versucht, mich positiv zu beeinflussen, weil er ganz genau sieht, wohin mich meine eigenen Pläne bringen werden. Und nicht nur mich, sondern uns als gesamte Menschheit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und wenn ich von dieser Seite darüber nachdenke, dann ist das ein richtig großes Geschenk, was ich viel zu wenig nutze. Und dann möchte ich meine Wege mit dem Schöpfer aller Dinge besprechen und ihn nach seiner Meinung für meine Pläne fragen. Dann bringt mich dieses uralte Wort in einen hilfreichen Dialog mit Gott, der meine Pläne eh viel besser beurteilen kann als ich selbst.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: René Cornelius</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[René Cornelius]]></author>
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      <pubDate>Thu, 03 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Was mich antreibt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 12,19-20 – ausgelegt von René Cornelius. (Autor: René Cornelius)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 12,19-20 – ausgelegt von René Cornelius. (Autor: René Cornelius)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn ich die Nachrichten der letzten Wochen und Monate verfolge, dann überkommt mich ein ungutes Gefühl - nicht nur wegen der zunehmenden Aufrüstung weltweit und der Bereitschaft zum Einsatz militärischer Gewalt. Nein, auch wegen der immer maßloser um sich greifenden Ich-Sucht und Habgier wirtschaftlich einflussreicher Menschen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich denke dabei besonders an diejenigen, die eigentlich alles haben und sich alles leisten können und die doch immer noch nicht satt sind und sich immer mehr Gewinne, mehr Rendite, mehr Macht und mehr Einfluss sichern wollen. Gerade in den letzten Wochen ging ja der Streit zwischen dem reichsten Mann der Welt und dem vermeintlich mächtigsten Mann der Welt viral. Und im Grunde, geht es dabei auch wieder nur um die Frage nach Macht und wirtschaftlichem Einfluss.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Natürlich sollte ich bei solchen Gedanken etwas vorsichtig sein, denn nicht jeder reiche und einflussreiche Mensch ist automatisch ein Egoist und innerlich mit Habgier erfüllt, jedoch sehe ich weltweit die Tendenzen einer Entwicklung hin zur Rücksichtlosigkeit … so nach dem Motto: Alles andere ist mir egal, Hauptsache ich hab meine Schäfchen im Trockenen und sie vermehren sich brav immer weiter.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Genau diese Haltung machte erstaunlicherweise schon Jesus von Nazareth vor 2.000 Jahren zum Thema, denn es scheint sich hier um ein tiefgreifendes, menschliches Problem zu handeln: die Sucht nach immer mehr. Schon damals gab es Menschen, die im üppigen Wohlstand lebten, während andere nicht wussten, wie sie überhaupt über die Runden kommen sollten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Also erzählt Jesus ein Gleichnis dazu. Ein Gleichnis ist eine kurze, bildhafte Erzählung, die einen komplexen Sachverhalt auf einfache, sehr anschauliche Weise verdeutlichen will.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Gleichnis, das Jesus erzählt, handelt von einem Kornbauern, der so viel Ernte einfährt, dass er beschließt, seine alten Scheunen abzureißen und Neue und Größere zu bauen, damit er seine Erträge a) einlagern und b) vielleicht sogar noch steigern kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die innere Haltung des Kornbauern beschreibt Jesus so: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„und [ich] will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut! … Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wird dann gehören, was du angehäuft hast?“</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas12%2C19-20" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukas 12,19.20</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich glaube, Jesus trifft hier sehr bewusst eine Schwachstelle im Lebensmodell vieler Menschen und auch vom Zeitgeist unserer Tage heute. Der Kornbauer rechnet überhaupt nicht damit, dass er seinen Ertrag gar nicht mehr genießen kann. Und das ist genau der Punkt, den Jesus anspricht: Wir wissen doch gar nicht, was morgen alles passieren wird.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht gehe ich über die Straße und werde ganz unglücklich von einem Auto erfasst. Vielleicht zeigt mir auch eine Krankheit auf, dass ich andere Prioritäten hätte setzen sollen. Vielleicht sind auch meine Wertanlagen morgen nur noch die Hälfte wert, weil auf der anderen Seite des Ozeans fragwürdige Entscheidungen getroffen werden. Wer weiß es denn?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus bezeichnet die Einstellung des Kornbauern hier nicht als eine lobenswerte Vorratshaltung, sondern er vergleicht sie eher mit einer ungesunden Sucht nach immer mehr, die vom Ende her betrachtet doch eher schwierig ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber was mache ich jetzt damit?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus sagt: „So sammelt euch Schätze nicht auf Erden, sondern im Himmel, wo sie Rost und Motten nicht fressen können“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us6%2C20" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Matthäus 6,20</a>).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Schätze im Himmel bestehen aber eben nicht aus materiellen Dingen, sondern aus Zwischenmenschlichem. Hilfsbereitschaft, die Fähigkeit zu teilen, Not zu lindern, das Gute im Leben von Menschen zu stärken. Möglichkeiten gibt es doch ohne Ende, wenn ich mich mit einem offenen Herzen im Leben umschaue.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: René Cornelius</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17067441.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[René Cornelius]]></author>
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      <pubDate>Wed, 02 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Geöffnete Türen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 3,7.8 – ausgelegt von Christa Weik. (Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 3,7.8 – ausgelegt von Christa Weik. (Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 3,7.8 – ausgelegt von Christa Weik. (Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Obwohl es längst zu unserem Alltag gehört, fasziniert es mich immer wieder: Sobald ich vor dem Eingang eines Kaufhauses in die Lichtschranke trete, öffnen sich die Türen automatisch, ganz ohne mein Zutun. Beim Betreten stehen mir alle Angebote zur Verfügung – die ich natürlich bezahlen muss!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Geöffnete Türen verspricht Jesus seinem Jünger Johannes, bzw. der Gemeinde in Philadelphia in Offenbarung, Kapitel 3, den Verse 7.8: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige: Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, die niemand zuschließen kann: Denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus stellt sich vor: Er ist der Heilige, der in seinem Wesen ganz Andere, der mit keinem Menschen vergleichbar ist. Seine Worte erinnern an die Gottesschau, die einst der Prophet Jesaja hatte: „Heilig, heilig, heilig ist der Herr“ riefen die Engel um den Thron Gottes herum aus (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja6%2C3" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jesaja 6,3</a>).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und Jesus ist die Wahrheit in Person, der Wahrhaftige, dessen Wesen in totalem Gegensatz zum Fürsten dieser Welt steht. Der Teufel, der Vater der Lüge, und Jesus Christus, der Sohn Gottes, haben absolut GAR NICHTS gemeinsam. Zu der damaligen Zeit wurden die Christen intensiv verfolgt und vielfach auch getötet. In diese Situation hinein gibt Jesus seinem Jünger die tröstende Botschaft: Auch wenn es in der Welt anders auszusehen scheint, gilt es doch: Der Herr sitzt auf dem Thron und regiert. Er hat eine gute Botschaft für die Gemeinde in der Stadt mit dem schönen Namen: Bruderliebe – Philadelphia.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus spricht ein vierfaches Lob aus:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich kenne deine Werke. Auch wenn das Wirken der Christen von vielen kaum beachtet wird, sieht der Herr doch jeden Einzelnen, der damals und heute im Vertrauen auf seinen Herrn lebt und wirkt.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Du hast eine kleine Kraft. Dies ist tröstend und nicht abwertend zu verstehen: Die Kraft, die dir zur Verfügung steht, hast du zu meiner Ehre genutzt, hast meinen Namen groß gemacht. „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“, verspricht der Herr (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Korinther12%2C9" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Korinther 12,9</a>).<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Du hast mein Wort bewahrt. Darin liegt DAS Geheimnis eines Lebens, in dem sich Jesus verherrlicht: an seinem Wort dranbleiben, es bewahren – im eigenen Leben und in der Verkündigung in Tat und Wort.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine angehende Gemeindediakonin und Religionslehrerin erhielt einmal diesen seelsorglichen Rat: „Bleiben Sie immer an seinem Wort, auch in herausfordernden Auseinandersetzungen, stellen Sie sich auf die Seite der Bibel.“ Nach Jahrzehnten des Dienstes bekannte sie: „Daran habe ich mich gehalten und habe Gutes erlebt.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Du hast meinen Namen nicht verleugnet. Spontan denke ich an den Jünger Petrus, der im Hof des Hohenpriesters geleugnet hatte, Jesus zu kennen, während Jesus verhört und für sein Bekenntnis verurteilt wurde.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
 „Allein im Namen Jesus finden wir die Rettung aus der zerstörerischen Macht der Sünde, finden wir das Heil“ – als Petrus später selbst angeklagt wird (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte4" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apostelgeschichte 4</a>). </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Gemeinde in Philadelphia beschenkt Jesus mit der Zusage: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich habe vor dir eine offene Tür gegeben, die niemand schließen kann.“ </strong>Im letzten Herbst wurde bei mir auf etwas ungewöhnliche Weise eine Krebserkrankung festgestellt. Operation, Nachbehandlung, Bestrahlungen mit guter Prognose, eine Reha-Maßnahme – in allem wusste ich mich in Jesus geborgen. Mit vielen Menschen um mich her kam ich über den christlichen Glauben ins Gespräch und konnte besonders in der Advents- und Weihnachtszeit auf Jesus, den Retter, hinweisen. So erlebte ich „offene Türen“. Bis heute frage ich mich: Könnte es sein, dass der Herr diese Krankheitsphase zugelassen hat, um bestimmte Menschen mit der biblischen Botschaft zu erreichen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gehen Sie heute getrost durch die Türen, die unser Herr für Sie geöffnet hat!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17066695.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen]]></author>
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      <pubDate>Tue, 01 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Warum?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Hiob 3,20-21 – ausgelegt von Christa Weik. (Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein mehrstimmiges Werk des Komponisten Johannes Brahms beginnt mit einem eindringlichen, langgezogenen „Warum“. Mal ertönt es intensiv und gleicht einem Aufschrei, mal ist es nur verhalten zu hören. Der Fragende scheint kaum noch Kraft zu haben. Im Buch Hiob, Kapitel 3, den Versen 20.21, klagt er: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Warum gibt Gott dem Leidenden Licht und Leben denen, die verbittert sind, die sich sehnen nach dem Tod, doch er kommt nicht?“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer und was steht hinter dieser verzweifelten Aussage? Hiob war ein angesehener und reicher Großgrundbesitzer, ein Aramäer aus dem Ostland, mit einem über die Maßen großen Viehbestand samt dem erforderlichen Personal. Zeitlich gehörte er wohl zu den Patriarchen wie Abraham</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was kennzeichnet seine Persönlichkeit? * Seine ungetrübte, ganzheitliche Beziehung zum lebendigen Gott – * mit Auswirkungen auf den Alltag: Hiob mied das Böse; seine innere und äußere Haltung waren deckungsgleich. * Er lebte zur Ehre Gottes. * Er prägte, zusammen mit seiner Frau, das Leben seiner zehn Kinder.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eines Tages brach über Hiob und seine Frau ein unvorstellbares Leid herein. An einem Tag verloren sie durch feindliche Völker ihren gesamten Viehbestand sowie die Viehhirten. Durch einen nicht näher beschriebenen Sturm - mit Erderschütterungen? - kamen alle Kinder im Haus des Ältesten bei einer Feier ums Leben. Welches Elternpaar kann einen solchen Verlust ertragen? Der innere Schmerz der Angehörigen ist unbeschreiblich. Während Hiob an seinem Vertrauen zu seinem Gott festhielt, zerbrach seine Frau daran (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Hiob1%2C21" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Hiob 1,21</a>; <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Hiob2%2C9-10" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2,9.10</a>). Erst als Hiob dann auch noch schwer erkrankte, war er der Verzweiflung nahe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Besuch seiner drei Freunde, die ihn mit ihrer schweigenden Gegenwart trösten wollten, half ihm nicht. Schließlich stellte Hiob Fragen, die seine innere Not ausdrückten.<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"> „Warum gibt Gott dem Leidenden Licht und Leben denen, die verbittert sind, die sich sehnen nach dem Tod, doch er kommt nicht?“ </strong>Hiob war am Ende seiner Kraft.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Halten Sie einen Augenblick inne und machen sich bewusst, unter welch quälenden Gedanken Sie vielleicht an diesem Morgen leiden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Viele Menschen fragen: „Warum lässt Gott das Übel zu? Warum leide gerade ICH?“ Dazu drei Überlegungen:</p>

<ol style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">
<li style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Hiob stellte die Existenz Gottes nicht infrage. Er hielt es nicht mit törichten Menschen, die sagen: „Es gibt keinen Gott“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm14%2C1" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Ps 14,1</a>).</li>
<li style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;"> Er versuchte nicht, die Gerechtigkeit Gottes und die Warum-Frage rational zu erklären. Er wollte den Widerspruch zwischen der Allmacht und Liebe Gottes einerseits und dem Übel in der Welt andererseits nicht auflösen. Er hielt sich nicht für einen <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Anwalt Gottes</em>.</li>
<li style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Hiob wandte sich mit all seinen Klagen und Fragen an Gott. Vor ihm schüttete er sein Herz aus. Hiob konzentrierte sich nicht jammernd auf sich und sein Leiden, sondern blieb in der auf Gott ausgerichteten Vertrauensbeziehung. Darin weist er uns auf Jesus hin, der in seiner dunkelsten Stunde am Kreuz die Gottverlassenheit erlitt und dennoch ausrief: „MEIN Gott, MEIN Gott, warum hast du mich verlassen?“</li>
</ol>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hiob wusste nicht, was wir heute durch die Bibel wissen: Es ging um einen Kampf zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gott und Satan (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Hiob1" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Hiob 1 und 2</a>). Hiob litt für die Ehre Gottes, und Gott hielt seinem glaubenden Diener die Treue.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das irdische Leid des Hiob und seiner Frau war zeitlich begrenzt. Am Ende ihrer Gotteserfahrungen stehen a.) die Erkenntnis einer tieferen Gottesbeziehung (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Hiob42%2C4-5" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Hiob 42,4.5</a>); und b.) der überwältigende Segen Gottes: Erneut die Geburt einer zehnköpfigen Kinderschar und der doppelte Viehbestand.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nehmen Sie einen weiteren Teil der Brahms-Motette mit den Worten aus <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jakobus5%2C11" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jakobus 5,11</a> mit in den heutigen Tag:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Wir schätzen jene glücklich, die im Leiden durchgehalten haben. Ihr kennt die Geduld Hiobs und wisst, wie der Herr alles zu einem guten Ende führte, denn er ist voll Mitgefühl und Barmherzigkeit.“ (NLB)</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen]]></author>
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      <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Widerspruch zwecklos]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 5,38-39 – ausgelegt von Herbert Laupichler. (Autor: Herbert Laupichler)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das darf einfach nicht sein. Ungelehrte Leute sprechen über die neue Lehre von Jesus Christus. Aber das gefällt den geistlichen Führern des jüdischen Volkes überhaupt nicht. Im Synedrium, dem höchsten Gericht, beraten sie über das weitere Vorgehen. Gamaliel, ein Mitglied dieses Gerichts, spricht zu ihnen: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Lasst ab von diesen Leuten und lasst sie gehen! Denn wenn das, was hier geplant und ins Werk gesetzt wird, von Menschen stammen sollte, dann wird es sich zerschlagen. Wenn es aber von Gott kommt, dann werdet ihr sie nicht aufhalten können</strong>.“ Nachzulesen ist dieser Lehrtext zur Losung der Herrnhuter Brüdergemeine in der <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte5" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apostelgeschichte 5</a>, die Verse 38 bis 39.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gamaliel ist ein Lehrer des jüdischen Gesetzes. Und er spricht im Auftrag Gottes etwas aus, was bis heute gültig ist. Denn bis heute besteht der Glaube an Jesus Christus und nichts und niemand konnte ihn bisher aufhalten. Dabei wurde das von Anfang an immer wieder versucht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So entsteht nach der brutalen Hinrichtung des Diakons Stephanus eine große Verfolgung der Gemeinde in Jerusalem. Trotz des Rates von Gamaliel.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Besonders Saulus von Tarsus, ein Schüler des Gamiliel, verfolgt die Nachfolger von Jesus mit grausamer Härte. Hat Saulus denn nicht die Worte seines Lehrers gehört? Erbittert will Saulus den Glauben an Jesus aufhalten. Bis dieser Saulus in den Weg tritt. Und Saulus zum Paulus wird. Wie kaum ein anderer verbreitet Paulus das Evangelium. Dabei bekommt er sehr deutlich zu spüren, was es bedeutet, sich den Feinden des Evangeliums in den Weg zu stellen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aufgrund der Verfolgung flüchten viele Anhänger des neuen Glaubens aus Jerusalem. Als Folge davon entstehen neue Gemeinden und das Evangelium breitet sich aus. Auch im römischen Reich. Doch den römischen Kaisern passt das überhaupt nicht. Christen kommen ins Gefängnis, werden gequält und viele sogar den Löwen vorgeworfen. Aber auch die römischen Kaiser können das Werk Gottes nicht aufhalten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ebenso wenig wie in den letzten zweihundert Jahren grausame Diktatoren wie Hitler, Stalin, Mao tse tung und viele andere. Dabei bewirken Gott sei Dank Verbote des christlichen Glaubens oft genau das Gegenteil. Es fällt daher auf, das starkes Wachstum christlicher Gemeinden gerade in Ländern festgestellt wird, in denen Christen großem Druck ausgesetzt sind.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So leben zum Beispiel in China mittlerweile mindestens achtzig Millionen Christen. Obwohl es dort immer wieder Wellen von Christenverfolgungen gibt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch im Iran beginnt eine erstaunliche Bewegung hin zu Jesus Christus ausgerechnet einige Jahre nach der Islamischen Revolution unter Ayatollah Khomeini.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dabei erstaunt es immer wieder, was Christen nicht alles auf sich nehmen, um wenigsten Teile von Gottes Wort in ihren Händen zu halten. Als es zum Beispiel in China schwierig bis unmöglich ist, an Bibeln zu kommen. Heute kann es Christen in Nordkorea ins Arbeitslager bringen, wenn eine Bibel bei ihnen entdeckt wird.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Christen verfolgt werden, ist jedoch nicht nur ein Thema der Vergangenheit. So leben heute mehr als zweihundert Millionen Christen in einem Umfeld, in dem sie immer wieder von Diskriminierung, Verleumdung, Angriffen, Haft oder gar mit dem Tod bedroht sind. Und das betrifft mehr als sechzig Länder.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich erinnere an die Worte des Gamaliels über das Evangelium und die Christen: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Wenn es aber von Gott kommt, dann werdet ihr sie nicht aufhalten können.</strong> Mit diesen Worten im Ohr will ich für die betroffenen Christen beten. Und die Organisationen unterstützen, die ihnen besonders helfen. Möchten Sie da nicht mitmachen?</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Herbert Laupichler</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Herbert Laupichler]]></author>
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      <pubDate>Sun, 29 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wenn der Zweifel nagt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 11,4-5 – ausgelegt von Herbert Laupichler. (Autor: Herbert Laupichler)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich bin immer wieder froh, dass in der Bibel niemand schöngeredet wird. Deshalb tauchen in der Bibel auch Menschen auf, die gezweifelt haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So wie sogar Johannes der Täufer. Er stammt aus einer Priesterfamilie und ist der Sohn von Zacharias und Elisabeth. Viele Jahre haben seine Eltern um ein Kind gebetet und sind darüber alt geworden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch Gott will ein Wunder tun. Ein Engel erscheint dem Zacharias. Und eine natürliche Fähigkeit der Eheleute wird wiederhergestellt, Elisabeth wird schwanger. Und der Vater muss dazu neun Monate schweigen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Engel kündigt aber auch an, welchen Auftrag Johannes ausführen soll.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Viele der Söhne Israels wird er zu dem Herrn, ihrem Gott, bekehren, sagt der Engel und Johannes wird das Volk auf den kommenden Messias vorbereiten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auf ein Wort Gottes hin geht Johannes dann in die Wüste. An den Jordan. Dort fordert Johannes die Menschen zur Umkehr, zur Buße auf. Und als Zeichen lassen sich die Menschen im Jordan taufen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dann passiert etwas sehr Großes für Johannes. Jesus kommt zu ihm an den Jordan. Johannes ist sich sofort sicher: dieser Mann dort ist das Lamm Gottes, welches die Sünde der Welt wegnimmt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dann will Jesus sich taufen lassen. Johannes wehrt ab. Aber Jesus besteht darauf. Er will zeigen, dass die getauften Juden zu ihm gehören. Und er zu ihnen. Dazu bestätigt eine Stimme aus dem Himmel, das Jesus der Sohn Gottes ist. Ein unvergesslicher Moment für Johannes.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Johannes tauft am Jordan. Im Einflussbereich von Herodes Antipas. Der hat seinem Bruder die Frau ausgespannt und lebte mit ihr zusammen. Zuvor hat dieser König natürlich seine eigene Frau verstoßen und diesen doppelten Ehebruch kritisiert Johannes.  Er sagt die Wahrheit und landet im Gefängnis. Und dort beginnt er zu zweifeln.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Geht es Ihnen und mir nicht auch manchmal so? Wir wissen, dass Gott uns liebt, dass Jesus uns gerettet hat. Aber wenn es eng wird, kommen Zweifel.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Warum hilft Gott nicht, warum werde ich nicht gesund, warum wollen meine Kinder nichts von mir wissen? Warum bin ich arbeitslos oder was es auch immer sein mag.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Zweifel nagt am Glauben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Johannes hält es vor lauter Zweifel nicht mehr aus und schickt seine Jünger los. Die sollen Jesus fragen: Bist du der Kommende, oder sollen wir auf einen anderen warten? Zweifeln heißt also, ich suche eine Alternative.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Zweifel kommt aus dem Althochdeutschen und ist von dem Wort Zwiefalt abgeleitet. Aus einer Falte werden zwei.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Johannes zweifelt und tut genau das Richtige. Er richtet sich mit seinen Zweifeln an Jesus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das dürfen auch Sie und ich tun, wenn wir zweifeln. Wenn unsere Fragen und Gedanken Achterbahn fahren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch wie reagiert Jesus? Ist er entsetzt, das ausgerechnet sein Wegbereiter an ihm zweifelt? Nein, ganz im Gegenteil.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Und Jesus sprach zu ihnen: Geht hin und sagt Johannes wieder, was ihr hört und seht: Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nachzulesen im Evangelium nach Matthäus, Kapitel 11 die Verse 4 und 5.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus antwortet nicht mit Ja oder Nein. Stattdessen erinnert er Johannes an das, was der schon längst wusste. Denn Jesus zitiert aus dem Propheten Jesaja die Kennzeichen des Messias. Jesus geht auf das Fundament des Glaubens zurück.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zum Schluss setzt Jesus ihm ein schönes Denkmal und sagt: Dieser ist es, von dem geschrieben steht: »Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg vor dir bereiten wird.«</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wahrlich, ich sage euch, unter den von Frauen Geborenen ist kein Größerer aufgestanden als Johannes der Täufer.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Herbert Laupichler</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Herbert Laupichler]]></author>
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      <pubDate>Sat, 28 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ganz zu Gott gehören]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 14,8 – ausgelegt von Eberhard Adam. (Autor: Eberhard Adam)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Römer 14,8 – ausgelegt von Eberhard Adam. (Autor: Eberhard Adam)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Warum will ich eigentlich ganz zu Gott gehören? Weil ich ihn ernst und beim Wortnehme. Ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Deshalb habe ich mein Leben Gott anvertraut. Der Apostel Paulus schreibt an die Christen in Rom: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Leben wir, so leben wir dem </strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Herrn: sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind </strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">wir des Herrn.“</strong>  (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/R%C3%B6mer14%2C8" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Römer 14,8</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich bin davon überzeugt, er hat recht. Im ersten Teil der Bibel finde ich im Samuelbuch dazu folgende Geschichte:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Der Israelit Elkana hat zwei Frauen: Hanna und Peninna. Aber Hanna liebt er mehr. Peninna hat viele Kinder und sie verspottet Hanna ständig, weil Hanna keine Kinder hat. Elkana reist jedes Jahr mit seiner Familie nach Silo, um dem Herrn bei der Stiftshütte, dem Heiligtum Israels, anzubeten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dort merkt er einmal, dass seine geliebte Hanna sehr traurig ist. Er sagt: „Hanna, bitte wein nicht mehr. Du hast doch mich. Ich liebe dich!“ Danach betet Hanna für sich allein. Sie kann dabei einfach nicht aufhören zu weinen. Sie fleht Gott den Herrn an, ihr zu helfen, und verspricht: „Herr, wenn du mir einen Sohn schenkst, dann gebe ich ihn dir. Er soll dir sein Leben lang dienen.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Hohe Priester Eli sieht Hanna schluchzen und denkt, sie wäre betrunken. Hanna sagt: „Nein, mein Herr, ich bin nicht betrunken. Ich bin völlig verzweifelt und deswegen erzähle ich Gott alles.“ Eli merkt, dass er sich geirrt hat, und sagt: „Ich wünsche dir, dass Gott deine Bitte erfüllt.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hanna fühlt sich besser und geht. Nicht einmal ein Jahr später bekommt sie einen Sohn und nennt ihn Samuel, das bedeutet: „Gott hat erhört“. Hanna ist sehr glücklich, darum fängt sie gleich an, ein Lied für Gott zu singen. In diesem Lied kommt der Losungsvers der Herrnhuter Brüdergemeine vor: „Der Herr tötet und macht lebendig, führt ins Totenreich und wieder herauf.“ <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Samuel2%2C6" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Samuel 2,6</a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hanna hat Großes mit Gott erlebt. Zunächst fühlte es sich so an, als führte Gott sie ins Totenreich. Ihr Körper war wie tot. Sie konnte kein neues Leben geben. Doch nun hat Gott der Herr sie gleichsam aus dem Totenreich wieder herauf ins Leben geführt. Deshalb gibt sie ihrem Sohn den Namen Samuel. Gott hat ihr Gebet erhört.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht kennen Sie ähnliche Situationen in Ihrem Leben. Zeiten, die völlig sinnlos erscheinen. Zeiten, in denen Sie sich fragen: Wo ist Gott? Warum antwortet er nicht? Warum bekomme ich kein Zeichen von ihm? Sie fühlen sich bildlich ins Totenreich geführt. Mausetot. Da ist nichts mehr, nur noch Schmerz.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Von Gott und der Welt verlassen, nennen wir das. So hat es Hanna erlebt. Sie hat allerdings nicht aufgegeben. Sie hat Gott, dem Herrn, alles vor die Füße geworfen. Sie hat ihm ihre ganze Not geklagt. Und er hat dann doch geantwortet. Das wünsche ich Ihnen auch.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hanna hat verstanden, Gott handelt so, wie er es für richtig hält. Das kann ich nicht immer so sehen. Sicher geht es Ihnen ähnlich wie mir, ich bin auf Gottes Antworten gespannt, wenn ich ihn einmal fragen kann. Es kann allerdings sein, dass ich dann gar keine Fragen mehr habe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Übrigens hat Hanna am Ende 5 Kinder.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Eberhard Adam</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Eberhard Adam]]></author>
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      <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Bleiben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Timotheus 3,14-15 – ausgelegt von Eberhard Adam. (Autor: Eberhard Adam)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Timotheus 3,14-15 – ausgelegt von Eberhard Adam. (Autor: Eberhard Adam)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, darauf kommt es an. Es geht ums Bleiben. Vieles geschieht in meinen Leben.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Manches vergesse ich schnell, anderes halte ich fest. Welches sind die Dinge, die ich festhalte? Erkenntnisse, bei denen ich bleiben will, können es sein. Es sind natürlich auch einprägsame Erlebnisse. Manchmal bin ich mir dann nicht ganz sicher, ob ich mich wirklich daran erinnern kann. Vieles wurde mir immer wieder erzählt. Ich habe als kleiner Junge mal eine dicke schwarze Fliege gegessen, wahrscheinlich von der Fensterbank. Meine Tante soll mich dann gefragt haben, ob sie gut geschmeckt habe. Darauf meine klare Antwort: „Ja!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Weiß ich das wirklich noch? Oder erinnere ich mich an das, was mir erzählt wurde?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun ist das mit der Fliege nicht wirklich wichtig. Aber es gibt Lebensregeln, die mir meine Omas, meine Eltern oder auch meine Lehrerinnen und Lehrer beigebracht haben. Sachen, die wirklich wichtig für mein Leben waren und es bis heute sind. Die gilt es festzuhalten. Dabei will ich bleiben. Wichtig ist dann auch, von wem ich was gelernt habe. Paulus erinnert seinen jungen Mitarbeiter daran: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„...du weißt ja, von wem du gelernt hast...“</strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Timotheus ging es wie mir. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„... dass du von Kind auf die Heilige Schrift kennst….“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch ich kenne sie von Kind auf. Zu Hause wurden die biblischen Geschichten erzählt. Es wurde gebetet vor dem Essen und auch das Gute-Nacht-Gebet gehörte dazu. Ich kann also alles gut verstehen, was hier ausgesagt wird. Paulus zeigt auch auf, wozu das alles gut sein kann:<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"> „...die dich unterweisen kann </strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Seligkeit, was bedeutet das hier? Nach dem Tod an den himmlischen Freuden teilhaben. Also ewiges Leben in Gottes neuer Welt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was Paulus hier dem Timotheus zusagt, gilt genauso auch noch heute für uns. Die „Heilige Schrift“, die Bibel, zeigt auf, wie ich mit Gott ins Reine kommen kann.Hier ist die Rede von der Schuld vor Gott und von der Vergebung, die möglich ist. Gott selbst hat seinen Sohn hingegeben, damit ich gerettet werden kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht denkt jetzt der eine oder die andere, für mich hätte er das nicht gebraucht. Ich komme alleine damit klar. Oder auch, das ist sowieso alles nicht wahr. Mein Leben endet mit dem Tod. Da kommt nichts mehr.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich habe mich für den Weg entschieden, den Paulus hier vorschlägt. Ich glaube an den lebendigen Gott. Ich glaube auch an den lebendigen Jesus Christus. Für mich sind Himmel und Hölle kein Märchen. Deshalb nehme ich Paulus ernst und folge seiner Anweisung: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist: du weißt ja, von wem du gelernt </strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">hast und dass du von Kind auf die Heilige Schrift kennst, die dich unterweisen kann </strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus.“</strong></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Eberhard Adam</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Eberhard Adam]]></author>
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      <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Mehr als Bundesverfassungsgericht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 15,4 – ausgelegt von Roland Simantzik. (Autor: Roland Simantzik)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 15,4 – ausgelegt von Roland Simantzik. (Autor: Roland Simantzik)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Offenbarung 15,4 – ausgelegt von Roland Simantzik. (Autor: Roland Simantzik)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vor einigen Jahren war ich in Hessen einmal zu einem Gerichtstermin eingeladen. Ich sollte als Zeuge aussagen. Ein Händler hatte über das Internet elektronische Geräte zum Kauf angeboten. Dann das Geld kassiert, aber nichts geliefert.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir waren 2, 3 Zeugen. Wir haben nacheinander unsere Aussagen gemacht. Und durften wieder gehen. Leider habe ich damals nicht mitbekommen, wie das Gerichtsverfahren ausgegangen ist. Mich hätte schon interessiert, welches Urteil gesprochen wurde.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein anderes Beispiel: Sie haben sicher schon einmal gehört, dass bestimmte Streitfragen bis vor das Bundesverfassungsgericht gehen. Das Bundesverfassungsgericht ist dann die höchste Instanz. Was die Richter dort entscheiden, das gilt. Nun dauert es manchmal eine Weile, bis das Urteil gesprochen wird. Es muss alles geprüft werden. Das Für und Wider. Und wenn das Bundesverfassungsgericht dann endlich urteilt und Klarheit schafft, dann kann man nur hoffen, dass die Kläger das auch so sehen. Dass sie den Spruch als gerechtes Urteil akzeptieren. Dass der Streitfall damit wirklich erledigt und aus der Welt geschaffen ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun habe ich von einem Fall gehört, wo das genau so passieren wird: Da wird durch das gesprochene Urteil der Streitfall erledigt und aus der Welt geschafft. Da ist die Welt hinterher eine bessere. Und alle atmen auf.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Dieser Fall hat nichts mit dem Bundesverfassungsgericht zu tun. Es geht da um eine noch höhere Instanz. Und wir alle sind beteiligt.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Das Urteil kommt erst noch. Aber in dem Bericht darüber steht jetzt schon: Alle werden das Urteil akzeptieren. Alle werden den Richter akzeptieren. Seinen Spruch. Es wird für jeden klar sein: So ist es Recht. „Basst“ wie man bei uns in der Pfalz sagen kann. Aber nicht nur in der Pfalz. Nicht nur in Hessen. Nein: In aller Welt wird man sehen und sagen: Das Urteil ist gerecht. So ist es gut und richtig. Aufatmen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sie wundern sich bestimmt, was das für ein Fall ist, von dem ich hier spreche.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Und wieso ich jetzt schon weiß, dass alle Welt dann den Spruch akzeptieren wird.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Und den Richter. Ja sogar noch mehr: Man wird diesen Richter loben dafür. Und anbeten. Unvorstellbar. Oder?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Bericht über diesen Fall steht in der Bibel. Zur Reaktion auf das Urteil zitiere ich aus dem Buch Offenbarung, Kapitel 15 Vers 4. Dort steht: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Ja, alle Völker werden kommen und anbeten vor dir, denn deine Urteile sind offenbar geworden.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hier ist von Gott geredet. Er ist der Richter. Er ist der König der Völker. Und am Ende der Zeit wird Gott richten. Indem er alles Böse und alles, was sich gegen ihn gerichtet hat, verurteilt. Das wird furchtbar. Aber gleichzeitig ist das der Weg, wie die Welt wieder richtig wird. Dann werden Recht und Ordnung – so wie Gott das sieht – wiederhergestellt. Damit wird die Welt wieder auf Gott ausgerichtet. Ich könnte auch sagen: Sie wird von Gott wieder aufgerichtet. Das ist dann so richtig zum Durchatmen. Zum Singen und Loben. Dann werden alle Gott anbeten. Und es ist gut so.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wissen Sie: Ich freue mich nicht auf das Gericht. Aber ich freue mich auf das Leben nach dem Urteil. Und Sie?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">►   <a href="https://youtu.be/-daqkqk5k28" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Infos zur Offenbarung, Teil 1</a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">►   <a href="https://youtu.be/Pl_LqxxFFAo" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Infos zur Offenbarung, Teil 2</a></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Roland Simantzik</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17062926.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Roland Simantzik]]></author>
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      <pubDate>Wed, 25 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ein „reizvolles“ Bibelwort]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Sprüche 3,5-6 – ausgelegt von Roland Simantzik. (Autor: Roland Simantzik)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Sprüche 3,5-6 – ausgelegt von Roland Simantzik. (Autor: Roland Simantzik)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kennen Sie das: Sie hören eine Aussage und spüren sofort einen inneren Widerspruch:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Nein, so kann ich das nicht stehen lassen. Das sehe ich doch irgendwie ganz anders.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ein Satz, ein Stichwort kann mich zum Widerspruch reizen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und es kann auch der Anfang einer fruchtbaren Diskussion sein. Vielleicht hat am Ende jeder etwas gelernt. Also: Mut zum Widerspruch.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich nenne mal ein Beispiel: Da steht in der Bibel der Satz: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.</strong>“<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Falls Sie später nachschlagen wollen: Das steht im Buch der Sprüche in Kapitel 3 die Verse 5 und 6.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und in Vers 5 – das reizt mich zum Widerspruch: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Verlass dich nicht auf deinen Verstand.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun liebe ich logisches Denken, Mathematik, Argumentation und Beweisführung.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich setze gerne meinen Verstand ein. Ich überlege, plane. Und bin glücklich, wenn ich damit eine gute Lösung finde.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Verstand hängt mit Verstehen zusammen. Da geht es um meine Denkfähigkeit. Das kann zu vernünftigem Handeln führen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Und das soll ich lassen? Da mache ich ein dickes Fragezeichen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun steht der Satz, der mich reizt, ja nicht alleine. Das Wort „verlassen“ kommt im Text zweimal vor: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Verlass dich nicht auf deinen Verstand.</strong>“ Und: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen.</strong>“ Das steht unmittelbar davor.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Für viele ist das ein großer Gegensatz: Der HERR - oder mein Verstand?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Die passen nicht zusammen. Oder doch?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Beim Stichwort „Verstand“ fällt mir der „gesunde Menschenverstand“ ein. Sie wissen schon: Wenn der andere auch nur ein bisschen gesunden Menschenverstand hätte, dann würde er die Sache doch genauso sehen wie ich. Und würde so denken und entscheiden, wie – na ja, wie halt jeder, der nur ein bisschen gesunden Menschenverstand hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Können wir uns darauf einigen, dass der sogenannte „gesunde Menschenverstand“ doch sehr stark von meinen Prägungen, von meinen Erfahrungen abhängig ist?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Und dass dieser Verstand von den ganz persönlichen Ansichten geleitet wird?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dann wird mein Verstand mich in die eine Richtung und dein Verstand dich in eine andere Richtung führen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wohin führt uns eigentlich Gott, wenn wir uns auf ihn verlassen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Bibelwort steht: Er wird uns <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">auf allen Wegen</strong> <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">recht führen</strong>.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Das verstehe ich so: Gott wird uns ans Ziel bringen. So, dass es passend ist - für ihn und für mich. Gott wird jeden ans Ziel bringen, der sich seiner Führung anvertraut.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich halte daran fest: Gott hat jeden von uns mit Verstand geschaffen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Wenn Gott uns Verstand gegeben hat, muss der auch für irgendetwas gut sein.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Anders gesagt: Wenn Gott wollte, dass wir unseren Verstand nicht benutzen, hätte er uns auch keinen geben müssen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Meine Lösung bei diesem „reizvollen“ Bibelwort: Benutze deinen Verstand. Schärfe ihn. Denke nach. Auch kritisch. Und gestalte dein Leben dann so, wie es dem Willen Gottes entspricht. Aber glaube nicht, dass es dein Verstand ist, der dich am Ende ans Ziel bringt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bei dem, was mir nur Gott geben kann, halte ich es für klug, dass ich mich da nicht auf meine Klugheit verlasse.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und immer wieder entdecke ich, dass es sich auch in kleinen Alltagsdingen lohnt, mit Gott zu rechnen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kommen Sie gut durch den Tag. Treffen Sie kluge Entscheidungen. Und beziehen Sie Gott mit ein. Das lohnt sich.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Roland Simantzik</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Roland Simantzik]]></author>
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      <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Kostbare Kritzeleien]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 145,9 – ausgelegt von Jutta Schierholz. (Autor: Jutta Schierholz)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 145,9 – ausgelegt von Jutta Schierholz. (Autor: Jutta Schierholz)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vor kurzem haben mein Mann und ich unsere Wohnung neu gestrichen. Nach mehr als zehn Jahren hatten es die Wände wirklich nötig. Und wir haben auch gleich umdekoriert. Die Wände in unserer Wohnung haben sich all die Jahre über immer mehr mit den Kunstwerken gefüllt, die unsere Kinder in der Kita und in der Grundschule produziert haben. Nun sind unsere Kinder aber inzwischen ein bisschen größer. Und sie wollten nicht mehr ständig ansehen, was sie als kleine Jungs gekrakelt und geschmiert hatten. Und sie wollten auch nicht mehr, dass alle unsere Gäste diese Bilder sehen. Deswegen haben wir das alles jetzt mal abgehängt. Unsere Jungs hätten die ganzen Bilder am liebsten gleich weggeschmissen, so peinlich sind sie ihnen inzwischen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber da habe ich eingegriffen! Ich finde diese Bilder von Hunden mit fünf Beinen und von Regenbogen mit zerlaufenen Farben immer noch wunderschön. Denn es waren ja meine Kinder, die sie gemalt hatten. Und ich erinnere mich so gern an ihre leuchtenden Gesichter, wenn sie wieder mit einem Bild ankamen. Und wie stolz sie darauf waren, dass sie das selber hingekriegt haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich tue diese Bilder jetzt alle sorgfältig in eine Kiste, wo sie sicher aufbewahrt sind. Und ich bin sicher: noch lange, wenn die Kinder schon aus dem Haus sein werden, werde ich manches Mal diese Kiste aufmachen. Und ich werde mir diese wunderbaren Bilder ansehen, die unsere Kinder heute nicht mehr haben wollen. Wie gut, dass ich mich dieser Bilder erbarmt habe und nicht zugelassen habe, dass sie verloren gehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Daran denke ich, wenn ich die Losung der Herrnhuter Brüdergemeine für den heutigen Tag lese. Hier steht in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm145" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 145</a>, Vers 9: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der Herr ist allen gütig und erbarmt sich aller seiner Werke.“ </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht geht es Gott mit mir ja auch ein bisschen so wie mir mit meinen Kindern. Ich mag auch vieles von dem nicht besonders, was ich so an mir habe und was ich so produziere. Da gibt es so einiges, was ich am liebsten gar nicht mehr anschauen würde und bei dem ich froh wäre, wenn es einfach im Mülleimer der Geschichte verschwinden würde. Und es ist mir manchmal ein bisschen peinlich, dass Gott das alles sieht und dass ich es vor Gott nicht verstecken kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In der Bibel heißt es durchaus, dass Gott alles sieht. Aber die Frage ist ja: Wie verhält er sich diesem allem gegenüber, was er da sieht? Hier in diesem Psalmwort steht es: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">er ist gütig, und er erbarmt sich</strong>. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Gott ist <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">allen</em> Menschen gütig und er erbarmt sich <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">aller</em> seiner Werke</strong>. Alle Menschen sind Gottes Werke. Und Gott sieht seine Menschen voller Güte und Erbarmen an.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich stelle mir vor, wie Gott meine eigenen allzu menschlichen krummen Striche sieht, die ich versuche, in meinem Beruf auf die Welt zu zeichnen. Und meine so oft mehr gewollten als gekonnten Versuche, im zwischenmenschlichen Bereich besonders schöne Kunstwerke zu produzieren. Die Farbkleckse, die mir dabei völlig danebengehen. Die Stellen, wo ich versucht habe zu radieren, und die dadurch jetzt nur umso schlimmer aussehen. Gott erbarmt sich all dessen. Und vielleicht sitzen Gott und ich ja eines Tages im Jenseits zusammen da, und Gott packt seine große Kiste aus und schaut mit mir zusammen alles das an, was ich im Lauf meines Lebens so produziert habe. Und Gott lächelt.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Jutta Schierholz</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17061385.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Jutta Schierholz]]></author>
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      <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Komplizierte Welt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 13,21 – ausgelegt von Jutta Schierholz. (Autor: Jutta Schierholz)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 13,21 – ausgelegt von Jutta Schierholz. (Autor: Jutta Schierholz)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die heutige Welt ist ganz schön kompliziert geworden. Ständig gibt es wieder neue Dinge, die ich noch nicht kenne und mit denen ich mich auseinandersetzen muss. Allein diese ganze neue Technik. Sind Smartphones jetzt gut oder schlecht? Oder: Wie erkenne ich eine Spam-Mail? Oder überhaupt die ganze Weltlage mit allen diesen Konflikten, wo ich gar nicht mehr so richtig verstehe, wer eigentlich die Guten und wer die Bösen sind. Das ist alles sehr unübersichtlich geworden und sehr sehr kompliziert.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ach, wie schön wäre es doch, wenn es da klare Wegweiser gäbe. So, wie bei den Israeliten damals in der Wüste, nachdem sie aus Ägypten ausgezogen waren. Darum geht es in der Losung der Herrnhuter Brüdergemeine. Für heute gibt es den Vers aus dem 2. Buch Mose, Kapitel 13, Vers 21. Dort heißt es:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der Herr zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das wär’s doch! So ein klares Zeichen, dem ich einfach nur folgen muss. Dann wüsste ich immer, wo es lang geht. Dann müsste ich mir nicht immer selber darüber den Kopf zerbrechen, was richtig und was falsch ist. Dann müsste ich einfach nur der Säule folgen. Es könnte so einfach sein. Warum gibt mir Gott keine solche Wolkensäule? Damals hat er es doch auch getan.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Na ja, OK: Wenn ich mich so umschaue, stelle ich fest, dass ich ja gar nicht in der Wüste bin. Hier grünt und blüht ja gerade alles. Ist ja sogar ganz schön hier. Ich lebe in einem der reichsten Länder der Welt. Die Supermärkte sind voll mit Lebensmitteln aus aller Welt, und ich habe auch das nötige Geld, um dort einzukaufen. Ich kann mich hier frei bewegen, ohne ständig zu befürchten, dass ich einen falschen Tritt mache und in Treibsand versinke. Ich darf selbst entscheiden, wo ich auf der Welt wohnen möchte. Es gibt so viele Wege im Leben, die mir offenstehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Welt, in der ich lebe, ist nicht die gefährliche, lebensbedrohliche Umgebung, wie es die Wüste für die Israeliten war. Deswegen gibt es auch nicht nur den einen schmalen Weg hindurch, den Gott durch seine Gegenwart in einer Wolken- und Feuersäule anzeigte. Als die Israeliten an ihrem Ziel im Gelobten Land angekommen waren, war die Säule wieder verschwunden. Sie hatte ihren Zweck erfüllt. Auch ich brauche heute keine Wolkensäule, die vor mir herzieht und der ich nachlaufe. Denn erstens ist meine Welt keine Wüste. Es gibt mehr als eine mögliche Richtung, in die ich gehen kann. Und ich darf und soll meinen eigenen Verstand gebrauchen, um mich in der Welt zu bewegen. Zweitens bin ich aber in dieser Welt dennoch nicht auf mich allein gestellt. Denn Gott ist ja nach wie vor gegenwärtig. Nicht mehr außerhalb von mir in einer Wolke. Sondern, wie ich im Neuen Testament nachlesen kann, wohnt Gottes Geist in allen Menschen, die sich Jesus anvertraut haben. Und so verlasse ich mich darauf, dass mich dieser Geist als innerer Kompass leiten wird. Die Welt ist gerade kompliziert, das ist wohl wahr. Aber ich bin darin nicht allein. Ich habe meinen Verstand, und vor allem habe ich Gottes Geist. Mit beidem zusammen darf ich darauf vertrauen, dass ich sicher unterwegs bin.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Jutta Schierholz</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17061004.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Jutta Schierholz]]></author>
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      <pubDate>Sun, 22 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Was treibt mich zu Gott?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 136,3.4 – ausgelegt von Johannes Holmer. (Autor: Pastor Johannes Holmer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 136,3.4 – ausgelegt von Johannes Holmer. (Autor: Pastor Johannes Holmer)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es war am Anfang meiner Zeit als Pastor in unserer kleinen Landgemeinde. Meine Frau und ich haben Sonntag für Sonntag ältere Menschen aus den Dörfern mit unserem „Trabi“ zum Gottesdienst abgeholt. Aus einem Dorf kam ein Mann immer wieder mit, von dem wir wussten, dass er fast vollständig taub war. Er setzte sich stets in die erste Reihe und versuchte, mit einem Hör-Rohr noch ein ganz klein wenig zu hören. Das meiste las er von den Lippen ab, weswegen die erste Reihe seine Reihe war. Er war ein Flüchtling aus Wolynien, der nach dem Krieg in dieses Dorf kam und dort eine kleine Siedlung hatte. Irgendwann fragte ich ihn, warum er immer wieder mitkäme, obwohl er doch so gut wie nichts versteht. Sein Kommentar: „Herr Pastor – die Güte Gottes und - der Segen!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich fragte mich: Was mag wohl Beides für ihn bedeuten? Der Segen? Was ist das eigentlich - Segen? Was ist ein gesegnetes Leben, ein gesegnetes Alter? Was bedeutet es, wenn wir sagen: „An Gottes Segen ist alles gelegen”? Was hat Jakob gemeint, als er rief: „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn”( <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose32%2C27" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Mose 32,27</a>)?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Segnen kommt von signare, signieren, und heißt: mit einem Zeichen versehen. Gott hat viele Zeichen gegeben. Gott schenkte Kain das Zeichen der Schonung (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose4%2C15" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Mose 4,15</a>). Er gab Noah das Zeichen des Regenbogens. Abraham bekommt ein Zeichen – die Sterne und später die Beschneidung. Jakob sieht die Himmelsleiter, Mose den brennenden Dornbusch, das Volk Israel die Wolken- und Feuersäule. Zeichen über Zeichen - bis das Zeichen kommt, in dem alle früheren mit eingeschlossen sind, das Zeichen des Christus, das Kreuz. Gesegnet sein heißt fortan: mit dem Zeichen des Kreuzes von Gott signiert sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und überhaupt: Zunächst ist das Kreuz ja ein Todeszeichen, ein Fluchzeichen. Aber indem Jesus den Fluch des Todes, das Gericht für uns trägt und überwindet, wird das Kreuz ein Siegeszeichen, ein Lebenszeichen. Und für ein kleines Mädchen ist das Kreuz ein Pluszeichen! Sie kommt von einem Dorf in die Großstadt, sieht die vielen Kirchtürme und fragt die Mutter: „Warum sind auf den Kirchen die Pluszeichen?” Vom Rechnen wusste sie, dass das Kreuz das Zeichen für Plus ist. Ein Leben unter Gottes Segen ist ein Leben, das unter dem Pluszeichen Gottes steht. Eigentlich steht unser Leben unter dem Minuszeichen von Sünde und Tod. Aber wenn wir mit unserer Schuld zu Jesus kommen, wird er uns vergeben und uns mit dem Zeichen des Kreuzes segnen. Dann ist die Schuld vergeben, der Tod besiegt, das Leid getragen. Wir sind von Gott zum Leben gezeichnet, gesegnet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und damit sind wir wieder bei der Güte Gottes? Wie wird sie sichtbar, wenn ein alter Mann aus Wolynien seinen Alltag meistern muss, aber fast vollständig taub ist? Wo ist da Gottes Güte zu sehen? </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In dem <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm136" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 136</a> kommt ganze 23-mal der Zu-Satz: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„denn seine Güte währet ewiglich“.</strong> Das ist es, was der Psalmbeter besingen möchte: Die Güte Gottes. Auch in anderen Texten, vor allem in den Psalmen, wird diese Güte Gottes immer wieder und aus ganz verschiedenen Perspektiven und Sichtweisen besungen, so z. B. in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm107" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 107</a>. Aber selbst im Neuen Testament wird auf die Güte und Geduld Gottes mit seinem Volk Israel immer wieder Bezug genommen, zum Beispiel in der Pfingstpredigt des Petrus in der Apostelgeschichte, Kapitel 2 oder in der Rede des Stephanus in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte7" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apostelgeschichte 7</a>.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Kinder unserer Gemeinde haben früher immer das Lied von Hella Heizmann „und ihrer Rasselbande“ gesungen: „Psalmen sind Lieder aus uralten Zeiten; Psalmen sind Lieder aus dem Heiligen Land“. Ja, das ist so. Es sind Lieder für Gott, Lieder für den Schöpfer der Welt. Aber nicht nur in blinder Unterwerfung, sondern in staunender Anbetung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es gibt ein Lied aus den Erweckungszeiten des 19. Jahrhunderts, das beginnt mit den Worten: „Die Güte Gottes preisen, soll meine Freude sein“. Das ist es, worauf es ankommt. Das ist es, was unser Leben ausmachen soll. Den lebendigen Gott zu preisen, soll nicht nur unsere Freude sein, sondern, es soll unser Leben bestimmen. So hat sich der Schöpfer unser Leben auf dieser Erde gedacht: „damit wir zum Lob seiner Herrlichkeit leben“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Epheser1%2C12" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Eph. 1,12</a>).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Darum: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Danket dem Herrn aller Herren, der allein große Wunder tut, denn seine Güte währet ewiglich. </strong>(<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm136%2C3-4" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 136,3.4</a>)</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Johannes Holmer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17060576.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Johannes Holmer]]></author>
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      <pubDate>Sat, 21 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Der Blinde sieht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 10,47 – ausgelegt von Johannes Holmer. (Autor: Pastor Johannes Holmer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 10,47 – ausgelegt von Johannes Holmer. (Autor: Pastor Johannes Holmer)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Können Sie sich vorstellen, was das Leben, was das Los dieses blinden Mannes am Wegesrand war und was es für seinen Alltag bedeutete? Ich habe immer wieder mal darüber nachgedacht, wie es wohl wäre, plötzlich, oder gar von Geburt an blind zu sein, nichts zu sehen, alles nur über das Gehör wahrzunehmen. Und wenn ich ehrlich bin, dann muss ich sagen: Das erscheint mir wirklich grauenhaft. Ja, es ist heute sicher Vieles leichter, denn es gibt viele moderne Hilfsmittel und -möglichkeiten. Doch es bleibt dieses andauernde Dunkel. Alles Schöne, Farbenfrohe und Herrliche unserer Welt bleibt verborgen, jedenfalls „auf den ersten Blick“ – natürlich in Anführungszeichen, und wenn ich das überhaupt so sagen kann. Und je länger ich mir vorstelle, wie es wäre, wenn ich mich nur durch die Welt tasten oder vielleicht von einem Blindenhund führen lassen kann, desto dankbarer werde ich, dass ich einfach so sehen, lesen, Farben in aller Pracht und Vielfältigkeit wahrnehmen kann. Und wirklich: Ich frage mich, wie Gott so etwas zulassen kann und warum. Vielleicht ist es mit dem Hören- oder dem Redenkönnen genauso. Aber nicht zu sehen, erscheint mir doch besonders schlimm.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und genau um solch einen Menschen geht es hier. Er wird uns sogar mit seinem Namen vorgestellt, nämlich Bartimäus, also Sohn des Timäus. Offenbar hat der schon Einiges von Jesus von Nazareth gehört. Er kennt wohl all die kleinen und großen Geschichten um Jesus, in denen erzählt wird, wie er Kranke geheilt hat. Vielleicht sogar die von dem Blinden in Betsaida, den Jesus auf so komische Art geheilt hatte (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Markus8" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Markus 8</a>). Auch einem taubstummen Menschen hatte Jesus das Gehör wiedergegeben (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Markus7" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Markus 7</a>). In den ersten 10 Kapiteln des Markusevangeliums werden uns etliche Berichte über solche Heilungen gegeben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und vielleicht kennt Bartimäus sogar noch etliche weitere sagenhafte Jesusgeschichten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch das Wichtigste, das er weiß, ist, wer Jesus eigentlich ist. Nicht nur ein Handwerker, der Jesus von Nazareth, der Sohn des Zimmermanns Joseph. Bartimäus nennt Jesus den „Sohn Davids“ – <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich über mich – erbarme dich meiner“.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> „Sohn Davids“ ist eine deutliche Bezeichnung für den langersehnten Messias, den „Jeshua“, den Retter Israels. Diese grandiose Bezeichnung wiederholt Bartimäus sogar ein weiteres Mal, als die Umstehenden, möglicherweise auch die Jünger, ihn zum Schweigen bringen wollen. Kann sein, dass er realisiert, dass sein Geschrei den meisten lästig ist. Aber nach dem, was er wohl von Jesus wusste, ist es ihm gerade völlig egal – er schreit noch viel mehr… Jetzt oder nie, mag sein Motto gewesen sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und Jesus? Von ihm heißt es hier: „Er blieb stehen und ließ ihn rufen“. Jesu sieht das Elend, die Sehnsucht, wenn ein Mensch <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">so</strong> um Hilfe ruft. Es ist der Hilfeschrei eines Menschen, der absolut entschlossen ist, die Chance seines Lebens zu nutzen. „Was willst du von mir?“ – na klar doch: „dass ich wieder sehen kann“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein Mensch streckt sich danach aus, sehen zu können! Und weil Jesus nie einfach nur Wunder getan hat, um Menschen gesund zu machen, ist offenbar auch dieses Wunder ein Hinweis darauf, dass es ihm um viel mehr geht. Jesus geht es darum, dass dieser Mann – und nun auch wir - einen Blick für die Ewigkeit, für das Reich Gottes bekommt! „Und Jesus sprach zu ihm: Geh hin, dein Glaube hat dir geholfen. Und sogleich wurde er sehend und folgte ihm nach auf dem Wege“. Das ist es, worum es geht, immer und immer wieder in aller Unterschiedlichkeit der Wunder. Jesus will, dass wir sehend werden für IHN selbst, für sein Reich, für seine Heimat, aus der er gekommen ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus will, dass wir Augen für seinen Vater im Himmel bekommen. Er will uns in Verbindung bringen mit Gott. Er will, dass wir sehend werden für das, was in der unsichtbaren Welt des Reiches Gottes läuft und laufen soll. Denn er will, dass wir alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen (ER selbst ist die Wahrheit!) und eben nicht verlorengehen!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Johannes Holmer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pastor Johannes Holmer]]></author>
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      <pubDate>Fri, 20 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Eine ungewöhnliche Sammlung]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 56,8 – ausgelegt von Bernhard Heyl. (Autor: Bernhard Heyl)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 56,8 – ausgelegt von Bernhard Heyl. (Autor: Bernhard Heyl)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Jesaja 56,8 – ausgelegt von Bernhard Heyl. (Autor: Bernhard Heyl)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eigentlich lautet die Einleitung zur Zukunftsaussicht im Buch Jesaja, Kapitel 56: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Gott der Herr, der die Zerstreuten Israels sammelt, spricht: Ich will noch mehr sammeln zu der Schar derer, die versammelt sind.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott ist also dabei, sein Volk Israel wieder in seinem Land zusammenzuführen. Es soll geschehen, was er immer wieder zugesagt hat. Das jüdische Volk soll zurückkehren auf die „verheißene Erde.“ Damit war damals sicher zunächst die Rückkehr aus der babylonischen Gefangenschaft gemeint, die – menschlich gesprochen – höchst unwahrscheinlich ist und dennoch nach sieben Jahrzehnten wundersamerweise stattfindet. Israel kommt wieder zurück und wird mit allem Nachdruck daran erinnert, dass es nun darum geht, nicht die gleichen Fehler wieder zu machen, die das Volk vor dem babylonischen Krieg und dem Exil begangen hat. Es soll bundesgemäß leben, Recht und Gerechtigkeit wahren, den Sabbat heiligen und sich vor dem Argen hüten. Es soll auch wieder ein Bethaus (den neu erbauten Tempel von Serubabel) in Jerusalem geben, in dem Gott die Brandopfer und Schlachtopfer seiner Leute wohlgefällig ansehen will. „Mein Haus wird ein Bethaus heißen für alle Völker“, lässt Gott dann ausrichten. Unmittelbar danach folgt dann unser heutiges Bibelwort von der weitergehenden Sammlung zur Schar derer, die schon da sind.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Offenbar soll hier die universelle Heilsabsicht Gottes über das erwählte Volk Israel hinaus klar akzentuiert werden. Gott richtet sich an alle. Die Grenzen, die sie bisher gezogen haben, werden erweitert. Es kommt lediglich darauf an, ob jemand sich „dem Herrn zugewandt hat“, dann gehört er zur Gemeinde dazu. Dabei ist es egal, woher er kommt oder welche sonstigen Voraussetzungen er erfüllt. In den vorausgehenden Versen ist von Fremden die Rede, von Eunuchen, wie sie damals häufig in wichtigen politischen Positionen in den Nachbarvölkern Israels vorkamen. Ich erinnere dabei nur an den sogenannten Kämmerer (Eunuchen) aus Äthiopien, von dessen Bekehrung Jahrhunderte später in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte8" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apostelgeschichte 8</a> berichtet wird. Gottes Sammlung Israels ist in vollem Gange, hört damit aber nicht auf. Sie geht seit der Apostelzeit weiter bis an die Enden der Erde und das Ende der Weltzeit. Jesus selbst hat seine Jünger damals beauftragt, ohne jede Einschränkung allen Menschen das Evangelium zu bringen. Das läuft noch. Die große Sammlung Gottes ist noch nicht zu Ende.  Seine Verheißung gilt auch uns heute: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich werde noch mehr sammeln zu der Schar derer, die schon versammelt sind.“ </strong>Sammeln Sie mit!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Bernhard Heyl</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Bernhard Heyl]]></author>
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      <pubDate>Thu, 19 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Die Umleitung bringt‘s]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 8,38-39 – ausgelegt von Bernhard Heyl. (Autor: Bernhard Heyl)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 8,38-39 – ausgelegt von Bernhard Heyl. (Autor: Bernhard Heyl)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Unser Mann aus dem Süden war wohl mit großen Erwartungen nach Jerusalem gereist. Dort im religiösen Zentrum des Judentums, wo der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs angebetet wurde, erhoffte er sich Antworten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch was hat unser Mann damals wohl vorgefunden? Aus den Evangelienberichten von der Tempelreinigung weiß ich, dass der Vorhof der Heiden wohl schon lange restlos belegt war von Opfertierhändlern, Geldwechslern und sonstigen religiösen Geschäftemachern. Jesus verjagt die ganze Gesellschaft nicht deshalb aus dem Tempel, weil Opfertierhandel oder Geldwechseln ein unehrenhaftes Geschäft wären, sondern weil diese halb-religiöse Organisation und Verwaltung des bestehenden Kultus in Israel genau den Platz einnahm, der eigentlich der Mission gehört hätte. „Mein Haus soll ein Bethaus sein für alle Völker!“ zitiert Jesus als Begründung für seine Aktion. Und dabei liegt der Hauptakzent nicht auf „Bethaus“, sondern auf „für alle Völker“, für die Nationen. Hier sollten nichtjüdische Menschen – wie der Eunuch aus Äthiopien dem Gott Israels begegnen können und nicht auf einem religiös verbrämten orientalischen Basar landen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Unser Mann war ganz sicher enttäuscht. Dort, wo er die Antwort gesucht hat, war sie nicht. Doch er stellte fest, dass Gott längst die Ereignisse so zusammengefügt hatte, dass ihm Philippus für eine Weile in seinen Lebenswagen gesetzt wird und ihm Jesus verkündigt. Der Mann lässt sich taufen und Philippus wird aus seinem Blickfeld genommen und an die Küste versetzt. Lukas beschreibt uns die Bekehrungsgeschichte des Kämmerers im Kontext unseres heutigen Bibelwortes nur in großer Zurückhaltung. Gott hat ohnehin mit jedem Christen seine eigene Bekehrungs-Geschichte. Da ist keine wie die andere. Aber am Ende kommt es bei allen gleich heraus: da hört die verzweifelte Suche nach Lebenssinn und -ziel auf. Da entdecke ich, dass mein Leben nur in der Hand dessen gut aufgehoben ist, der mich geschaffen hat. Und da weiß ich mich von der Schuld meines Lebens freigesprochen, die mich eines schönen Tages oder nach dem letzten aller Tage erdrückt hätte. Und das alles aus Gnade, aus freier Zuwendung Gottes, der nicht will, dass unser Leben eine ewige Irrfahrt mit Fragen ohne Antworten wird bzw. bleibt. Denn wer das erlebt, „setzt seinen Weg voller Freude fort“. Der hat dann in der Tat was zu lachen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich wünsche allen, dass Sie das auf die eine oder andere Art erlebt haben oder noch erleben werden. Gott möchte Ihnen auf Ihrer Lebensstraße mit seinem Wort begegnen und durch Glauben und Taufe zu seinen Nachfolgern machen, damit Sie Ihren Weg voller Freude fortsetzen können.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Bernhard Heyl</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Bernhard Heyl]]></author>
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      <pubDate>Wed, 18 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[„Einen alten Baum verpflanzt man nicht!“]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 46,3.4 – ausgelegt von Birgit Wolfram. (Autor: Birgit Wolfram)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Mose 46,3.4 – ausgelegt von Birgit Wolfram. (Autor: Birgit Wolfram)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das hat mein Opa öfter gesagt, wenn die Familie überlegte, wie es denn weiter gehen sollte mit ihm. Ganz klar, mein Opa wollte nicht ausziehen. Er wollte einfach nur in seiner vertrauten Umgebung bleiben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Manchmal geht es aber nicht anders. Dann steht dieser schwere Schritt bevor: der Umzug, die Veränderung. Da werden ja nicht nur Möbel bewegt, sondern ganze Lebensumstände.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Einen alten Baum verpflanzt man nicht!“, das hätte übrigens auch Opa Jakob sagen können. Sie wissen schon, der Jakob aus der Bibel. Er lebte mit seiner Großfamilie vor knapp 4000 Jahren in Israel. Und wurde über 100 Jahre alt. (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose47%2C28" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Mose 47, 28</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, Jakob konnte auf ein sehr bewegtes Leben zurückschauen. Und selbst jetzt - im Alter - wurden für ihn die Herausforderungen nicht weniger. Jakob stand vor einer Entscheidung: Sollte er seine vertraute Heimat verlassen und nach Ägypten ziehen, oder nicht?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eigentlich war er dagegen, aber dann entschied er sich doch dafür. Und unterwegs begegnete ihm Gott. Der sprach:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich bin Gott, der Gott deines Vaters: fürchte dich nicht. Ich will mit dir hinab nach Ägypten ziehen und will dich auch wieder heraufführen.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose46%2C3-4" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Mose 46,3.4</a>)</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das können Sie im ersten Buch Mose, Kapitel 46, die Verse 3 und 4 nachlesen. Die Losung der Herrnhuter Brüdergemeine für den heutigen Tag.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vier Gedanken dazu:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Erstens: Jakob war schon unterwegs als Gottes Zuspruch kam! Wie oft wünsche ich mir, dass Gott mir im Vorfeld sagt, was zu tun ist. Wie ich mich zu entscheiden habe. Hier ist es anders: Jakob entscheidet und dann redet Gott!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zweitens: Gott hat gewusst, dass Jakob Angst hatte. Deswegen sagte er: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich bin Gott, fürchte dich nicht.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mein lieber Jakob: Ich bin viel größer als deine Sorgen. Das wird schon. Vertrau mir!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott kennt auch Ihre und meine Angst-Gedanken: Was wird morgen sein? Werde ich das schaffen? Wird alles gut – und wenn nicht?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch für Sie und mich gilt dieses Wort: „Ich bin dein Gott – Fürchte dich nicht!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Drittens: Gott sagte zu Jakob:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich will mit dir hinab nach Ägypten ziehen.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ist das nicht eine starke Zusage? Jakob braucht sich gar nicht zu ängstigen, weil Gott mitgeht. Er ist nicht allein!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jemand sagte mal zu mir: Auch wenn du dich jetzt „falsch“ entscheiden solltest, Gott geht auch den „falschen“ Weg mit. Warum hast du Angst? Dieser Gedanke hat mir damals sehr geholfen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und viertens: Gott sprach: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich will dich auch wieder heraufführen.“  </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit anderen Worten: Jakob, du und deine Familie, ihr werdet wieder zurückkehren. Ich werde euch heimbringen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott möchte auch Sie und mich heimbringen. Ans Ziel bringen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jetzt sagen Sie vielleicht: „Einen alten Baum verpflanzt man nicht - oder doch?“ Ich behaupte mal: Kein Mensch lässt sich gerne verpflanzen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jakob war mutig. Er wagte diesen Schritt. Er wusste, er kann sich auf Gott verlassen. Das heißt doch für uns:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit Gottvertrauen können auch Sie und ich einem Umzug, einer Veränderung oder anderen Herausforderungen des Lebens getrost entgegensehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Gott Jakobs wird auch Sie und mich sicher führen und ans Ziel bringen!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Birgit Wolfram</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17054570.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Birgit Wolfram]]></author>
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      <pubDate>Tue, 17 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Gut oder heilsam?]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Timotheus 1,13 – ausgelegt von Birgit Wolfram. (Autor: Birgit Wolfram)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Timotheus 1,13 – ausgelegt von Birgit Wolfram. (Autor: Birgit Wolfram)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Timotheus 1,13 – ausgelegt von Birgit Wolfram. (Autor: Birgit Wolfram)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es gibt einfach Leute, die sind total nett:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die haben immer ein freundliches Wort, auf die kann ich mich verlassen, sie nehmen sich Zeit für ein Gespräch. Kurz gesagt: Diese Leute tun mir gut! Mit denen bin ich gern zusammen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die finde ich im Sportverein, am Arbeitsplatz und natürlich auch in meiner Kirchengemeinde. Und dafür bin ich dankbar.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gute Worte sind Balsam für jede Seele. Gerade in unserer heutigen Zeit. Ich möchte mich mit guten Worten umgeben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber: Menschen, die Jesus Christus nachfolgen, haben eigentlich noch mehr zu bieten als gute Worte. Hören Sie mal, was der Apostel Paulus an seinen Mitarbeiter Timotheus schreibt:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Halte dich an das Vorbild der heilsamen Worte, die du von mir gehört hast, im Glauben und in der Liebe in Christus Jesus.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nachzulesen im zweiten Brief an Timotheus, Kapitel 1 Vers 13. Der Lehrtext aus dem Losungsheft für heute. Paulus sitzt zu der Zeit – etwa im Jahr 68 nach Christus - im Gefängnis in Rom. Paulus weiß nicht, wie lange er noch zu leben hat. So schreibt er an seinen Schützling Timotheus. Und macht deutlich, um was es ihm wirklich geht:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Halte dich an das Vorbild der heilsamen Worte!</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gute Worte sind gut, aber heilsame Worte sind …, ja, was sind heilsame Worte?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da steckt das Wörtchen Heil drinnen. Und im biblischen Wörterbuch von Brockhaus lese ich folgendes nach:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das hebräische Wort Schalom bezeichnet im Alten Testament Heil und Frieden.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Schalom ist der ungestörte, geordnete Zustand von Glück, Friede und Wohlergehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die hebräische Sprache kennt für Heil aber noch ein anderes Wort: jeschuah, von dem der Name Jesus abgeleitet ist. Und der bedeutet Hilfe und Rettung. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Timotheus bekommt von Paulus den Auftrag, nicht nur gute, sondern heilsame Worte weiterzugeben. Ganz nach dem Vorbild von Jesus. Und diese Worte haben es in sich. Weil da Gottes Kraft drinnen steckt. Jesus sagt zum Beispiel:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dir sind deine Sünden vergeben. (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us9%2C2" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Matthäus 9,2</a>)<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Fürchte dich nicht! (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Markus5%2C36" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Markus 5,36</a>)<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Dein Glaube hat dir geholfen! (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas7%2C50" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukas 7,50</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine Begegnung mit Jesus hat die Menschen damals tiefgreifend verändert.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Heilsame Worte bringen die Beziehung zwischen Gott und Mensch in Ordnung. Sie stärken den Geist und ermutigen die Seele. Sie bedeuten Friede und ewiges Leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wissen Sie, es gibt so viel Gutes in den christlichen Gemeinden. Aber könnte es sein, dass wir uns manchmal mit dem Guten zufriedengeben? Dass das Wort Gottes nicht so weitergegeben wird, wie es möglich wäre?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Timotheus bekommt den Auftrag, heilsame Worte zu gebrauchen. Er soll Menschen mit Jesus Christus bekanntmachen. Wo machen Sie und ich Menschen mit Jesus bekannt? Oder: Wo empfangen wir selbst heilsame Worte?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich empfange sie zum Beispiel im Gottesdienst:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Beim Singen, Beten, der Segen am Schluss.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Oder im Hauskreis: Wenn Bibel gelesen wird, und sich Gottes Wort in seiner Größe und Vollmacht entfaltet.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Aber auch, wenn ein Mensch vergeben kann oder neue Hoffnung bekommt. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gute Worte kann jeder, aber Christen sind dazu berufen, heilsame Worte auszusprechen. Biblische Wahrheiten weiterzugeben. Denn dadurch kommt der Geist Gottes ins Handeln.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mehr müssen Sie und ich wirklich nicht tun!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Birgit Wolfram</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Birgit Wolfram]]></author>
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      <pubDate>Mon, 16 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Eine gewinnende Haltung]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Timotheus 2,24-25 – ausgelegt von Matthias Rapsch. (Autor: Matthias Rapsch)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Timotheus 2,24-25 – ausgelegt von Matthias Rapsch. (Autor: Matthias Rapsch)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Timotheus 2,24-25 – ausgelegt von Matthias Rapsch. (Autor: Matthias Rapsch)]]></itunes:summary>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es gibt ja Dinge, da muss um der Wahrheit willen miteinander gerungen werden. Gerade wenn es um Grundfragen des Lebens und des Glaubens geht. Aber dann gibt es auch Menschen und Situationen, wo eine Atmosphäre der Rechthaberei und der Streitsucht herrscht. Leider auch bei uns Christen. Kleinigkeiten werden als heilsnotwendige Dinge dem anderen vorgehalten. Oft kommt es zu sinnlosen Spaltungen und Trennungen wegen zweitrangigen Fragestellungen. Davor möchte der Völkermissionar Paulus seinen Nachwuchsmitarbeiter Timotheus und uns heute bewahren. Es sind in der Gemeinde so richtige Streithammel aufgetaucht, die mit ihrem sinnlosen Geschwätz die Gemeindeglieder von der eigentlichen Arbeit abhalten. Außerdem bieten sie dem Feind Gottes, dem Durcheinanderbringer, ein wunderbares Angriffsfeld. Deshalb ermutigt Paulus Timotheus und uns in zwei Richtungen. Zum einen. Was sollen wir vermeiden: ein Diener des Herrn soll nicht streitsüchtig sein. Zum anderen. Welche neue Haltung sollen wir einnehmen: Er soll freundlich sein, ein guter Lehrer, der stets geduldig bleibt. Diejenigen, die sich widersetzen, soll er mit Freundlichkeit zurechtweisen. Das Ziel: Vielleicht gibt ihnen Gott die Möglichkeit, ihr Leben zu ändern.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In einer älteren Übersetzung heißt es- Buße zu tun, umzukehren und die Wahrheit zu erkennen. Damit fragt Paulus nach unserem persönlichen Lebensstil. Was prägt unsere Worte und Handlungen? Welche Rolle spielt Gottes Wort in meinem Leben und meinem Alltag? Ich bin immer wieder überrascht, wie ganz schlichte Bibelleser einen unglaublichen Durchblick in den großen und kleinen Fragen des Lebens haben. Sie teilen das Wort Gottes in ihrer Familie und der Gemeinde auf gewinnende und klare Weise aus. Sie lassen nichts weg, fügen aber auch nichts dazu. Damit verbunden haben sie eine gewinnende Freundlichkeit und Geduld. Sie lassen sich nicht auf unnütze Diskussionen ein, sondern weisen die Streithammel klug und sanftmütig in die Schranken. Man spürt es ihnen ab, dass Jesus mit seinem Wort und seiner Liebe ihr Leben prägt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bei der Trauerfeier für den amerikanischen Präsidenten Jimmy Carter bezeugte es ein Enkel auf eindrückliche Weise: Unser Großvater war immer der gleiche, ob als Präsident, als Sonntagsschullehrer oder als Großvater, der mit seinen Enkeln unterwegs war. Man spürte ihm überall seine Verbindung zu Jesus ab. Mit dieser Haltung ist es dann auch möglich, dass andere wieder auf den Weg mit Jesus gelockt werden und die Wahrheit neu entdecken. Ob Sie sich diese Haltung heute schenken lassen?  Ich möchte sie einladen, mit den Worten des Dichters Matthias Claudius zu beten: Gott, lass uns dein Heil schauen, auf nichts Vergänglichs trauen, nicht Eitelkeit uns freun; lass uns einfältig werden und vor dir hier auf Erden wie Kinder fromm und fröhlich sein.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Matthias Rapsch</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Matthias Rapsch]]></author>
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      <pubDate>Sun, 15 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Liebe mit Folgen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 1. Johannes 2,17 – ausgelegt von Matthias Rapsch. (Autor: Matthias Rapsch)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht können Sie sich noch an das erste Mal erinnern, als sie über beide Ohren verliebt waren. Was hat sich da nicht alles geändert. Meine Eltern waren erstaunt, dass sie in mein Zimmer eintreten konnten und alles pikobello aufgeräumt war. Die Verweilzeit vor dem Spiegel hat sich rasant erhöht. Weite Wege habe ich zurückgelegt, um meine Liebste ein paar Stunden zu sehen. Alle meine Kräfte und Bestrebungen waren darauf ausgerichtet, der anderen meine Liebe zu zeigen. Andere Dinge, die vorher so wichtig waren, verloren völlig an Bedeutung. Liebe ändert einfach alles.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist nur ein blasser menschlicher Vergleich zu dem, was mir widerfährt, wenn ich dem himmlischen Vater in Jesus begegne. Ich habe Jesus kennen gelernt, der sein Leben für Sie und mich am Kreuz geopfert hat. So hat er unsere Trennung - die Bibel nennt das Sünde - überwunden und bezahlt. Jetzt bin ich nicht mehr Gefangener meiner alten Gewohnheiten und Antriebe. Ich habe eine einzigartige Liebe durch Jesus erfahren. Mit ihm ist mir alles geschenkt. Nachdem Johannes der Gemeinde dieses wunderbare Geschenk vor Augen gemalt hat, erinnert und ermahnt er sie: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Die Welt vergeht, mit ihrer Lust oder ihrem Begehren. Wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.“</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Johannes2%2C17" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1.Joh.2,17</a>) </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So mancher wird jetzt fragen: warum ist denn diese Ermahnung nötig? Weil wir eben alle noch in dieser Welt leben. Weil an mir noch häufig die alte Art sichtbar wird. Weil mein alter Adam immer wieder seinen Kopf hebt und mich zur Sünde lockt. So mancher harmlose Genuss kann mir zum Fallstrick werden. Wer stehe, sehe zu, dass er nicht falle. Das ist zuallererst ein ernstes Wort an mich. Nimm das nicht so locker. Wer hätte denn gedacht, dass es den König David bei seinem Blick auf die schöne Bathseba zu Ehebruch und Mord hinreißt?  Keiner ist von uns davor geschützt, seinen Nächsten wegen anderer Dinge zu übervorteilen. So nach dem Motto: wenn es ums Geld geht, dann hört die Freundschaft auf.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Johannes erinnert die Gemeinde und uns an die neue Blick- und Laufrichtung. Schaut auf Jesus und sein Wort. Es möchte euch prägen in eurem Alltag. Ihr braucht nicht mehr neidisch sein auf den Besitz anderer, weil euch durch Jesus alles geschenkt wurde, was ihr zum Leben und Sterben braucht. Ihr braucht nicht mehr, um jeden Preis nach Erfolg und Macht zu streben, weil ihr bei Jesus schon unendlich angesehene Leute seid. Ihr könnt wieder anfangen für euren Ehepartner zu danken und könnt aufhören, ihn oder sie dauernd mit anderen zu vergleichen. Ihr könnt euch wieder mit euren Gaben in der Gemeinde und Mission einbringen, weil ihr damit selbst die Beschenkten seid. Ja, und manchmal ist auch ein bewusstes Loslassen von Dingen, Personen und Mächten nötig.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Adrian Plass, ein englischer Schriftsteller, berichtet einmal von seiner täglichen Fahrt mit der Londoner U- Bahn. Seine Ehe war gerade in der Krise und da saß er jeden Morgen in der U-Bahn einer netten und hübschen jungen Frau gegenüber. Sie kamen immer mehr ins Gespräch, bis Jesus ihm eines Tages in seiner täglichen Andacht deutlich machte: Adrian nimm eine andere U-Bahn. Er wollte sich dagegen wehren, doch schließlich nahm er eine andere U-Bahn und seine Ehe kam wieder ins Lot. Ich wünsche Ihnen heute den dankbaren Blick auf Jesus und seine Geschenke: seine Vergebung, seine Gaben und seine gute Wegweisung durch sein Wort. Und ich wünsche ihnen Mut im übertragenen Sinn heute eine andere U-Bahn in ihrem Alltag zu nehmen.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Matthias Rapsch</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Matthias Rapsch]]></author>
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      <pubDate>Sat, 14 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Erleben, dass Jesus lebt!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 16,14 – ausgelegt von Gerhard Weinreich. (Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nach einem Jahr. „Die Elf“ – keine Fußballmannschaft, sondern Jesu Jünger – haben ein Treffen in Jerusalem organsiert, um miteinander den 1. Jahrestag seiner Auferstehung zu feiern! Ihre Gespräche kreisen natürlich um Jesus. Selbstkritisch sagt einer: „Mann, waren wir Feiglinge, dass wir ihn nach seiner Gefangennahme alle verließen und flohen!“ Ein anderer ergänzt: „Waren wir Angsthasen, dass wir uns am Tag seiner Kreuzigung versteckten und die Türen des Hauses fest verschlossen!“ Ein Dritter noch massiver: „Waren wir Hornochsen, den Frauen nicht zu glauben, Jesu Grab sei leer und er aus dem Tod auferstanden! Und das für Weibergeschwätz hielten!“ Ein Vierter beklagt: „Noch schlimmer, auch den zwei Männern aus Emmaus nicht zu glauben, die uns erzählten, dass Jesus lange mit ihnen geredet und auch zu Abend gegessen habe!“ Nach einer Pause ein Fünfter: „Nur gut, dass Jesus dann in unser Abendessen geplatzt ist und uns kräftig die Leviten gelesen hat!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein erfundenes Gespräch unter den elf Jüngern. Es kann deutlich machen, dass es bis heute so ist: Erst die persönliche Begegnung mit Jesus schenkt die Gewissheit, dass er lebt! Auch Luther sagte einmal: „Zwei Zeugen muss die Wahrheit haben: Die Schrift und die Erfahrung!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Markusevangelium, Kapitel 16, Vers 14 heißt es deshalb: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Zuletzt, als die Elf zu Tisch saßen, offenbarte Jesus sich ihnen und schalt ihren Unglauben und ihres Herzens Härte, dass sie nicht geglaubt hatten denen, die ihn gesehen hatten als Auferstandenen.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Evangelien überliefern uns viele Worte Jesu, die zeitlos gültig sind, weil sie an uns alle gerichtet sind! Etwa, wenn Jesus verspricht: „Geht und erzählt von mir. Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Oder einlädt: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer seiner Zusage glaubt und seiner Einladung folgt, wird die Erfahrung machen, dass Jesus Wort hält. Ich kann Ihnen das nicht beweisen, nur aus meinem eigenen Erleben bezeugen: Mit „20“ bekam ich Nierensteine, die wochenlang schwerste Koliken verursachten. Heute kann man sie mit Bestrahlungen zertrümmern. Mir musste man sie damals mittels einer Schlinge durch einen Katheter einzeln herausziehen, was fürchterlich weh tat. Doch ein Jahr später schmerzte dieselbe Niere erneut. Ich ging jetzt zu einem Pfarrer meines Vertrauens. Er legte im Namen Jesu seine Hand auf die schmerzhafte Stelle an meiner linken Hüfte und betete für mich. Als ich sein Pfarrhaus verließ, war mir, als würde mir jemand meine Schmerzen herausstreichen. Ich war geheilt. Brauchte keinen Beweis mehr, dass Jesus lebt. Ich hatte es erfahren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch bei Glaubenserfahrungen geht es nie um uns, sondern einzig und allein um Jesus! Denn ich habe sie nie verdient. Wenn Jesus spürbar in mein Leben tritt, gebührt ihm alle Ehre! Mich kann es nur beschämen und demütigen, wenn ich seine Nähe erlebe: Sein grenzenloses Erbarmen, mit dem er alle Morgen neu für Sie und mich da ist! Und seine unbegreifliche Liebe, mit der er mir jeden Tag neu alles vergibt, was ich Gott und Menschen schuldig geblieben bin!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich]]></author>
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      <pubDate>Fri, 13 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Für andere ein Lichtblick sein!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Philipper 2,15-16 – ausgelegt von Gerhard Weinreich. (Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Philipper 2,15-16 – ausgelegt von Gerhard Weinreich. (Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Fühlen Sie sich von Paulus gemeint: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ihr scheint als Lichter in der Welt?" </strong>"Nein," hat vielleicht mancher gedacht. "Ich war schon in der Schule keine große Leuchte und daher auch im Leben bloß ein kleines Licht!“ Doch der Apostel denkt nicht an Klugheit oder Bekanntheit, wenn er an die Christen in Philippi schreibt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ihr scheint als Lichter in der Welt, dadurch dass ihr festhaltet am Wort des Lebens!“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In der ARD gibt es das „Wort zum Sonntag“. Im ERF das „Wort zum Tag“. Auf welchen Wellenlängen sonst noch das Wort des Lebens gesendet wird? Wann und wo immer in aller Welt mit Worten und Liedern die gute Nachricht von Jesus Christus verkündigt wird! Dass er <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Leben </em>schenkt, das einen Sinn und ein Ziel hat! Er das ist, was er von sich gesagt hat: Das<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;"> Brot</em>, das meinen Lebenshunger stillt. Der <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">gute Hirte</em>, der mich im Leben recht führt. D<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">er Weinstock</em>, der mein Leben fruchtbar macht. Das<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;"> Licht</em>, das Dunkelheiten des Lebens aufhellt. <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Die Wahrheit</em>, auf die ich mich todsicher verlassen kann. Der einzige<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;"> Weg</em>, auf dem ich zu Gott komme. Die <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Tür</em>, die mir den Himmel aufschließt. <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Die Auferstehung und das Leben</em>, und damit meinem vergänglichen Leben eine unendliche Zukunft schenkt! Was für Lebensworte aus Jesu Mund! Deshalb leuchten Christen auch nie aus sich heraus <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">als Lichter in der Welt,</strong> sondern strahlt sie zuerst Jesu Liebe an. Pastor Bodelschwingh konnte daher sagen: „Es ist unmöglich, dass ein Mensch in die Sonne schaut, ohne dass sein Angesicht hell wird!" Und ein Paul Gerhardt dichten: „Die Sonne, die mir lachet, ist mein Herr Jesus Christ; das, was mich singen machet, ist, was im Himmel ist.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sich Jesus Christus, dem <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Licht der Welt</em> aussetzen, schenkt meinem Christsein Ausstrahlung! Für Pfarrer Busch war der Schweizer Gottesmann Zeller so ein Christ. Deshalb sagte er einmal zu ihm: „Alfred, du bist immer so gelassen und ruhig; ja, so gleichmäßig fröhlich und den Ereignissen überlegen. Ich aber bin schnell aufgeregt, verliere immer bald die innere Ruhe und werde so oft von den Ereignissen aus der Bahn geworfen. Wie machst du es, dass du immer so fröhlich und gelassen bleibst?“ Zeller lächelte und sagte: „Ich habe allerdings ein Rezept, das sich bewährt hat! Jeden Morgen, ehe ich aufstehe, ja, ehe ich irgendeinen anderen Gedanken an mich heranlasse, falte ich meine Hände und sage: ’Herr Jesus! Ich danke dir, dass du mich erkauft hast durch dein Blut und dass ich nun den ganzen Tag dir gehören darf.’ Damit stelle ich mich von vornherein auf den Boden der Gnade.“ So kann das aussehen, wenn Christen am Wort des Lebens, an Jesus Christus festhalten: Sich zu ihm halten und an ihm anhalten. In ihrem Verhalten von seiner Liebe gehalten werden. Auch angehalten, in unsere dunkle Welt <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Lichter </strong>der Hoffnung zu tragen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein kleines Kind nennt man oft den „Sonnenschein“ seiner Eltern. Ich erlebe das gerade bei meiner jüngsten Urenkelin. Jesus macht Sie und mich erwachsenen Menschen vielleicht nicht gerade zu einem „Sonnenschein“, aber doch zu einem Lichtblick für andere! Hermann Bezzel sagte einmal: „Niemand ist so arm, dass er nicht für einen noch ärmeren ein Sonnenstrahl, ein Lebenslicht, werden könnte; niemand so reich, dass er nicht beides bräuchte.“</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich]]></author>
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      <pubDate>Thu, 12 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Alle gemeinsam arbeitsfrei – der wöchentliche Ruhetag ist ein hohes Gut!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 20,9.10 – ausgelegt von Martin Knapmeyer. (Autor: Pastor Martin Knapmeyer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 20,9.10 – ausgelegt von Martin Knapmeyer. (Autor: Pastor Martin Knapmeyer)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Mose 20,9.10 – ausgelegt von Martin Knapmeyer. (Autor: Pastor Martin Knapmeyer)]]></itunes:summary>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun.“ </strong>2. Buch Mose, Kapitel 20, Verse 9 und 10. Das ist die biblische Losung der Herrnhuter Brüdergemeine für heute: eins der 10 Gebote, die Anordnung Gottes an sein Volk Israel, einmal in der Woche, am Samstag, einen Ruhetag einzuhalten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Kirche hat das Gebot aus dem Judentum für die Christen übernommen – nur dass sie statt des Samstags den Sonntag zum Ruhetag erklärte, weil Christus an einem Sonntag auferstand. Christen haben den wöchentlichen Ruhetag zu einer gesellschaftlichen Regel gemacht im christlichen Abendland und schließlich in vielen Ländern der Welt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Heute stellen viele Menschen diese Regel allerdings in Frage. Sie sagen zum Beispiel: „Das man einen oder zwei freie Tage in der Woche braucht, sehe ich ein. Aber sollte es nicht jedem Einzelnen überlassen bleiben, wann und wie lange er sich frei nimmt? Ich kritisiere den Zwang, dass alle an einem bestimmten Wochentag frei haben sollen. So eine Verordnung beschränkt die individuelle Freiheit – man sollte alle Ruhetagsregeln abschaffen.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Kritiker berücksichtigen zwei wichtige Punkte nicht:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der erste Punkt: Viele Berufstätige sind gar nicht frei zu bestimmen, wann sie arbeiten und wann sie frei haben. Sie sind Arbeiter-Nehmerinnen und Arbeit-Nehmer, also abhängig Beschäftigte. Sie müssen arbeiten, wenn ihr Arbeit-Geber es festlegt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das wird schon im Bibeltext der 10 Gebote deutlich. Der Losungstext hat nämlich folgende Fortsetzung: Am Sabbat „sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Mose20%2C10" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Mose 20,10b</a>) Gott nennt ausdrücklich lauter Menschengruppen – und sogar Tiere -, die unter der Verfügungsgewalt der damaligen freien Bürger standen, z. B. der Bauern mit eigenem Hof. Sie hatten zu sagen über ihre Kinder, über ihr Gesinde, über Landarbeiter mit Migrationshintergrund, über die Ochsen, die die Wagen zogen. Die freien Israeliten sollen den Ruhetag auch den Lebewesen gewähren, die von ihnen abhängig sind. Bis heute, so scheint mir, sind solche Regeln wichtig, die die Arbeitszeit der abhängig Beschäftigten begrenzen. Gott sei Dank gibt es diese Regeln im Sozialstaat.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Zweiter Punkt gegen die Kritiker von Ruhetagsgesetzen: Es kommt nicht nur darauf an, dass jeder für sich genug Freizeit bekommt – es ist auch wichtig, dass alle gemeinsam frei haben. Das lässt ja die zitierte Aufzählung all derer erkennen, die den Ruhetag zusammen einhalten sollen. Ich weiß: Es muss bestimmte Leute geben, die auch am Sonntag Dienst tun, in den Krankenhäusern und Pflegeheimen zum Beispiel – oder in der Kirche die Mitwirkenden von Gottesdiensten. Aber dass möglichst viele am Sonntag frei haben sollten, ist auch heute eine wichtige Maßgabe. Die Freizeit hat deutlich weniger Wert, wenn ich sie nicht zusammen mit meiner Familie oder mit Freunden verbringen kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich genieße den Sonntag, der die Alltagshektik unterbricht und Ruhe einkehren lässt in meiner Stadt. Das ist ein hohes Gut unserer Zivilisation – wir sollten es nicht preisgeben.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Martin Knapmeyer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pastor Martin Knapmeyer]]></author>
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      <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gerettet und bewahrt? Gott sei Dank!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Timotheus 4,17 – ausgelegt von Martin Knapmeyer. (Autor: Pastor Martin Knapmeyer)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Da habe ich viel Glück gehabt!“ oder „Mein Schutzengel hat mich bewahrt.“ – Solche Worte fallen, wenn jemand erzählt, wie er eine brenzlige Situation überstand. Menschen benutzen in der Regel nicht nur nüchterne Worte wie: „Auf der eisglatten Straßenoberfläche geriet ich mit meinem Auto ins Schleudern. 10 cm vor dem Straßenbaum kam es zum Stehen.“ Sondern sie wollen sich selbst und anderen eine Erklärung liefern, warum sie nicht zu Schaden kamen. Deshalb deuten sie das Geschehen, bringen z. B. zum Ausdruck: „Es liegt nicht an mir, dass ich überlebt habe – das war einfach ein glücklicher Zufall.“ Oder sie sehen einen Engel oder Gott selbst am Werk, der sie im entscheidenden Moment geschützt hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Deutung ist wichtig. Erst durch sie wird ein Ereignis in unserem Herzen zu einer Erfahrung. Und erst als Erfahrung bekommt das Ereignis einen Sinn, der uns hilft und stärkt für unser weiteres Leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Von einer solchen Erfahrung erzählt Paulus seinem Mitarbeiter Timotheus in dem zweiten Brief, den er an ihn schreibt. Er saß zu jener Zeit im Gefängnis – wegen seiner öffentlichen Missionstätigkeit für Jesus. Einflussreiche Leute hatten ihn bei staatlichen Behörden verklagt. Vielleicht hatten sie behauptet, Paulus stelle mit seiner Botschaft ein öffentliches Ärgernis dar und verursache Aufruhr gegen den Staat<a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftn1" name="_ftnref1" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgb(255, 255, 255);" title="">[1]</a>.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Man nahm Paulus gefangen und steckte ihn in Untersuchungshaft. Schließlich wurde er zum ersten Verhör vor das Gericht geführt. Paulus klagt, dass andere Christen ihn dabei im Stich ließen. Er schreibt Timotheus: „Bei meinem ersten Verhör stand mir niemand bei, sondern sie verließen mich alle. Es sei ihnen nicht zugerechnet.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Timotheus4%2C16" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2 Tim 4,16</a>) Aber dann fährt Paulus fort – und das ist der Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine für heute -: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der Herr stand mir bei und gab mir Kraft. Denn die Verkündigung seiner Botschaft sollte durch mich ihr Ziel erreichen: Alle Völker sollten sie hören. Und ich wurde aus dem Rachen des Löwen gerettet“ </strong>- 2. Timotheusbrief, Kapitel 4, Vers 17.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Also: Ich stand allein da – und doch nicht allein. Denn mir wuchs Kraft zu, so dass ich mich überzeugend verteidigen konnte. Diese Kraft schreibe ich Gott zu. So wie Gott einst einen Engel zu Daniel schickte, um ihn vor hungrigen Löwen zu bewahren, so hat er auch mich gerettet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und Paulus liefert nicht nur diese Erklärung des Glaubens für seine Rettung – er erkennt auch Gottes tiefere Absicht: Es ging Gott nicht nur um mein persönliches Wohl, sondern er hat mich gerettet, damit ich seine Botschaft auch künftig weitersagen kann. Alle Völker sollen sie hören.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Haben Sie, liebe Hörerin, lieber Hörer, auch einmal eine Gefahr überstanden, bei der Sie schweren Schaden hätten erleiden oder gar sterben können? Und wenn Sie so etwas erlebt haben: Wie deuten Sie es? Es lässt sich nicht wissenschaftlich beweisen, dass Gott in unserem Leben wirkt – doch Paulus lädt uns ein, im Glauben mit Gottes Eingreifen zu rechnen. Er lädt uns ein, Gott unsere Rettung zuzutrauen und zuzuschreiben. Ja, Paulus lässt uns fragen: „Könnte meine Bewahrung einen tieferen Sinn haben? Verfolgt Gott damit womöglich eine weitergehende Absicht?“ Wer weiß – vielleicht hat Gott auch Sie bewahrt, damit Sie einen Auftrag fortführen können, den er Ihnen gegeben hat. Damit Sie einen wichtigen Dienst vollenden können, für andere Menschen, Gott zur Ehre.</p>

<div style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<div id="ftn1" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftnref1" name="_ftn1" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[1]</a> So wie in Philippi gemäß <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte16%2C20-21" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apg 16,20f.</a></p>
</div>
</div>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Martin Knapmeyer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pastor Martin Knapmeyer]]></author>
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      <pubDate>Tue, 10 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Auf ihn vereidigt, von ihm verteidigt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Markus 13,11 – ausgelegt von Markus Springer. (Autor: Pastor Markus Springer)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hatten sie schon einmal einen Gerichtstermin? Dort kommt es darauf an, die Wahrheit zu sagen. Eine einzige Aussage kann für den weiteren Verlauf entscheidend sein. In unserer Zeit bedeutet jedoch Recht haben nicht immer Recht bekommen. Oft werden Gerichtsverfahren in die Länge gezogen und am Ende kommt es lediglich zu einem Vergleich der Verfahrenskosten. In einigen Ländern wird das Recht gebeugt und politische Gegner und Andersdenkende werden in ihren Gerichten verurteilt. Denken Sie an den russischen Aktivisten Alexej Nawalny. Was er erlebte, war grauenhaft. Seine Familie berichtet über Unterernährung und Folter. Schließlich stirbt Nawalny im Lager.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Markusevangelium, Kapitel 13 spricht Jesus zu seinen Jüngern über die kommende Endzeit und über die Schwierigkeiten, die ihnen noch bevorstehen werden. Doch mitten in diesen düsteren Voraussagen gibt es ein Wort der Hoffnung und des Vertrauens. Jesus sagt in Vers 11: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">«Und wenn man euch abführt und vor Gericht stellt, dann sorgt euch nicht im Voraus, was ihr reden sollt, sondern was euch in jener Stunde eingegeben wird, das redet. Denn nicht ihr seid es, die reden, sondern der heilige Geist.»</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus spricht hier über eine Realität, die in der frühen Kirche sehr präsent ist: die Verfolgung. Die Jünger werden oft von den religiösen Autoritäten gefangen genommen und vor Gericht gestellt. Für mich heute ist es schwer vorstellbar, dass mein Glaube mich in eine so bedrohliche Lage bringen kann, aber in vielen Teilen der Welt ist dies eine tägliche Realität. Jesus beschönigt hier nichts. Er bereitet die, welche an ihn glauben auf solche Situationen vor. –  Wenn ich ungerecht behandelt, ja vielleicht sogar verurteilt werde, denke ich oft, dass Gott mich nicht liebt oder dass er die Kontrolle verloren hat. Jesus hat es vorhergesagt: Es ist nichts Ungewöhnliches, wenn Christen das geschieht. Er will mich gerade in diesen Situationen gebrauchen. Dazu fordert er seine Jünger auf, sich keine Sorgen zu machen – was sie sagen sollen, oder wie es mit ihnen weitergeht. Wenn sie vor Richter und Machthabern stehen, wird der Heilige Geist in diesem Moment durch sie sprechen. Denn gerade dazu hat Jesus den heiligen Geist denen gegeben, die an ihn glauben. Dieser wird sie leiten und trösten. Also kein unpersönlicher Pflichtverteidiger, sondern ein ganz persönlicher Fürsprecher. – Der auch dann bei mir ist, wenn es dunkel um mich wird, wenn ich leide, wenn ich gefangen und alleine gelassen bin. Jesus hat denen, die ihm vertrauen zugesagt: Ich und der Vater werden in euch wohnen (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes14%2C23" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Johannes 14,23</a>).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Also ist der heilige Geist – Gott in uns! – Ist das nicht ein unglaubliches Vorrecht? … In einer Zeit, in der ich oft das Gefühl habe, dass ich mich auf mich selbst verlassen muss: – mit meinem Wissen, mit meiner Vorbereitung, mit meiner Stärke. Jesus erinnert mich daran, dass ich nicht auf mich selbst angewiesen bin. Gott sei Dank, denn dann wäre ich in herausfordernden Situationen verloren. Wie oft habe ich Angst, in schwierigen Gesprächen nicht die richtigen Worte zu finden. Wie oft denke ich, ich sei unvorbereitet oder zu schwach, um für meinen Glauben einzutreten. – Gerade da will Jesus durch mich sprechen. Verlassen ich mich auf seine Zusage!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Weil er in mir wirkt, kann ich freimütig für ihn leben. Sage ich es den Menschen um mich herum mutig und weise weiter, was das Geheimnis meines Glaubens ist. Bleibe ich heute nah in Kontakt mit Jesus, lerne ich ihm zu vertrauen, damit mich auch in Zukunft die Schwierigkeiten nicht kalt erwischen. Er will mich gebrauchen, damit Menschen gerettet werden – lassen Sie sich auch darauf ein?</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Markus Springer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Pastor Markus Springer]]></author>
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      <pubDate>Mon, 09 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Erdbeben der Ermutigung]]></title>
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      <description><![CDATA[Losung oder Lehrtext von heute – ausgelegt von Markus Springer. (Autor: Pastor Markus Springer)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a name="_Hlk199113490" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; background-color: rgba(0,0,0,0); color: inherit; text-decoration: none;">Haben sie schon einmal ein Erdbeben erlebt? … Menschen, die an ihrem Ort ein schweres Erdbeben miterlebt haben, sind oft schwer traumatisiert.  Plötzlich ist nichts mehr sicher. Wer aus den Trümmern überlebt, hat praktisch nichts mehr. Erdbeben zeigen uns, dass wir der Naturgewalt hilflos ausgeliefert sind und dass wir nicht alles im Griff haben können.</a></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch die frühen Christen in Jerusalem haben verschiedene Erdbeben erlebt. In der Apostelgeschichte lese ich, wie die Apostel Petrus und Johannes öffentlich, im Jerusalemer Tempel, einen gelähmten Mann im Namen von Jesus Christus heilen. Daraufhin verkündigen sie die gute Nachricht von Jesus Christus und rufen die Menschenmenge zur Umkehr auf. Vermutlich erzittert auch hier die Welt der ersten Christen, denn die religiösen Führer lassen nicht lange auf sich warten – und die Apostel werden kurzerhand ins Gefängnis gesteckt. Am nächsten Tag bekennt Petrus kühn, dass dieses Wunder durch Jesus Christus geschehen ist, den sie, die religiösen Führer, vor kurzem als jüdischen Messias verworfen haben und als Verbrecher kreuzigen liessen. Petrus bekennt es frei heraus: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">«In keinem anderen - als diesem Jesus Christus - ist das Heil zu finden, denn in der ganzen Welt hat Gott keinen anderen Namen bekannt gemacht, durch den wir Menschen gerettet werden können.»</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte4%2C12" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apostelgeschichte 4,12</a>) (NeÜ).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da die religiöse Gerichtsbarkeit das Geschehene als offensichtlich wahr anerkennt, werden die beiden Apostel wieder auf freien Fuss gesetzt. – Jedoch mit der massiven Drohung, dass sie ihre Lehre künftig unterlassen sollen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich habe mich gefragt: wie würde ich reagieren, wenn mir die weltliche Obrigkeit derart droht, und mir und meiner Familie damit den Boden unter den Füssen wegzieht? … - Petrus und Johannes lassen sich nicht einschüchtern. Sie gehen schnurstracks zu ihren Freunden, zu ihren Mitgläubigen – und: sie diskutieren nicht lange. Sie legen ihre Notlage vor die Füße Gottes: Sie beten! Und das nicht nur still für sich, sondern als Gemeinschaft. Ein gemeinsames, einmütiges Gebet zu Gott, das aus tiefstem Herzen kommt. Dabei erkennen sie, dass sich gerade erfüllt, was im Alten Testament bereits vorausgesagt war: ‘Die Machthaber der Erde haben sich klar gegen Gott und seinen Messias, Jesus, versammelt.’ Als Jünger Jesu erkennen sie hier ihre Rolle.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sie bitten nicht um Schutz, sondern viel mehr um den Mut, die Wahrheit, das Wort Gottes mit Freimut zu verkünden. Sie wissen: aus unserer eigenen Kraft haben wir der Obrigkeit nichts entgegenzusetzen. Dann heisst es in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte4%2C31" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apostelgeschichte 4,31</a>: «<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren: und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimut.</strong>»</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Direkt nach dem Gebet geschieht etwas Unglaubliches: Die Erde bebt – was für Andere ein lebensbedrohendes Ereignis ist, ist für die Jünger eine starke Ermutigung von Gott. Gott stellt sich zu den Seinen.  Seine Gegenwart ist damals wie heute, real und allmächtig. Der allmächtige Gott, der Himmel und Erde erbeben lässt, zeigt, wer hier das Sagen – wer hier die eigentliche Macht hat. – Und: wer hier wen bedroht. Doch das ist nicht alles. Zu dieser starken Ermutigung gibt Gott den Christen seinen heiligen Geist. – Damit ist er ihnen ganz nah und befähigt sie.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn Gott auch heute mit mir ist, welche Gewalt und Macht kann mich da noch aufhalten? Die Mächtigen dieser Welt haben nicht das letzte Wort. Denn er, der Höchste, gibt uns persönlich die Freiheit, ja sogar den Auftrag, … ja mit seinem heiligen Geist sogar die Fähigkeit, seinen Namen und seine gute Nachricht frei und mutig weiterzusagen – egal was kommt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Markus Springer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pastor Markus Springer]]></author>
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      <pubDate>Sun, 08 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Unantastbar und doch greifbar]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 4,29-30 – ausgelegt von Gesine Möller. (Autor: Gesine Möller)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Und sie standen auf und stießen ihn zur Stadt hinaus und führten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt gebaut war, um ihn hinabzustürzen. Aber er ging mitten durch sie hinweg.“</strong> Eine dramatische Szene. Der Mob will Jesus ans Leder. Bis an den Abhang lässt er sich drängen. Und dann geht er einfach durch die Menge hindurch. Unaufhaltsam. Unantastbar. Dieser Bericht zu Beginn des Wirkens Jesu steht im Lukasevangelium, Kapitel 4, Verse 29+30. Beeindruckend, wie alles an ihm abperlt. Als hätte Jesus eine Beschichtung, die jegliche Angriffe an ihm abprallen lassen. Es ist noch nicht Zeit. Jetzt beginnt erst sein Weg. Erstmal muss der verheißene Messias tun, was der Prophet Jesaja im Alten Testament über ihn gesagt hat. Genau das ärgert die Juden in der Synagoge. Dass er diese Prophetenworte auf sich bezieht. Sie kennen ihn zwar, aber genau deshalb erkennen sie ihn nicht. Sie wollen nicht wahrhaben, dass ein Zimmermannssohn, der seit 30 Jahren bei ihnen lebt und arbeitet, der versprochene Messias ist. „Kein Prophet ist in seinem eigenen Land willkommen.“ Damit hält Jesus ihnen eine Wahrheit vor Augen, die immer noch gilt. Aus den eigenen Reihen kommen Kritik und Verbesserungsvorschläge nicht gut bei den Betroffenen an. Was will der denn...der soll sich lieber an die eigene Nase fassen. Weil Jesus so menschlich normal ist, glauben sie ihm nicht. Der erwartete Retter muss schon mit besonderer Begabung und Ausstattung kommen. Am besten mit Spezialeffekten. Das kommt ja noch. Wir sind erst am Anfang seines Wirkens. Doch eins wird schon jetzt deutlich: Wer unbequeme Wahrheiten ausspricht, ist nicht sehr beliebt. Christus ist selbst die Wahrheit, darum haben ihn viele Menschen gehasst. Denn immer dort, wo sie sich im Recht fühlen und von ihrer Glaubenssicht überzeugt sind, überführt Jesus sie. Jesus offenbart ihre Hartherzigkeit, ihre Unbarmherzigkeit und ihre trügerischen Gedanken. Unbequem, so ein Messias. Der sich nicht um die Aufrichtung eines Israelitischen Großreiches bemüht, sondern um das Abreißen von selbstherrlichen Gedankengebäuden und Egotempeln. Der sich nicht um die frommen Heiligen schert, sondern um die ausgegrenzten Verstoßenen. Der Messias geht durch die Menge, als sei er unantastbar. Am Ende wird er sich in die Hände seiner Gegner geben, wenn die Zeit gekommen ist. Der Unantastbare lässt sich ergreifen. Er lässt sein Leben. In allem Ausgeliefert sein, ist und bleibt er der Sohn Gottes, der verheißene Messias. Das ist unantastbar. So wie ihn damals, werden auch heute die Zeugen Jesu zwar angegriffen, aber unantastbar bleibt ihre Zugehörigkeit zu Gott. Niemand kann sie aus seiner Hand reißen. Sie werden verfolgt, verspottet und sogar getötet, aber von der Liebe Gottes kann sie niemand trennen. Eine Ermutigung, auch unbequeme Wahrheiten noch heute auszusprechen und zum Wort Gottes zu stehen. Denn der Schutzschirm Gottes ist um die, die ihm vertrauen. </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Gesine Möller</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Gesine Möller]]></author>
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      <pubDate>Sat, 07 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wenn einer für uns betet]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 17,15 – ausgelegt von Gesine Möller. (Autor: Gesine Möller)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Ich drück dir die Daumen…“ sag ich dem anderen, als wir uns voneinander verabschieden. Gerade hat er mir erzählt, dass eine schwierige Situation vor ihm liegt. Wir gehen auseinander. Da merke ich, wie ich mich über mich ärgere. Was habe ich da gerade gesagt? Ich drück dir die Daumen. Was meine ich denn damit? In der nächsten Zeit denke ich sicher häufiger an ihn und frage mich, wie es ihm geht. Das ist aber nicht alles. Was ich in Wirklichkeit sagen wollte, aber nicht gesagt habe, ist: Ich werde für dich beten. Das habe ich damit gemeint. Nur, ich war mir nicht sicher, wie er das auffassen würde. Darum habe ich es umschrieben. Wenn ich meine Hände falte, dann drücke ich ja auch meine Daumen, indem ich sie aufeinander lege. Mit diesem Gedanken beruhige ich mein Gewissen. Schade eigentlich, dass ich so zurückhaltend war. Wenn mir jemand sagt: ich bete für dich, dann finde ich das nämlich schön. Weil ich mich dann vor Gott vom anderen vertreten weiß. In schwierigen Zeiten fehlen mir manchmal die Worte. Ich bleibe stumm. Auch und besonders vor Gott. Wie gut das tut, wenn dann andere für mich einstehen und meine Anliegen zu Gott bringen. Das tröstet mich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im sogenannten Hohepriesterlichen Gebet betet kein geringer als der Sohn Gottes für seine Freunde. Ein ganzes Kapitel im Johannesevangelium ist ein einziges Gebet von Jesus. Christus bringt seine Jünger und Jüngerinnen vor Gott. Er bittet darum, dass sie mit ihm und Gott vereint bleiben. Er hat schon seine Verhaftung und seinen Tod vor Augen. Jesus ahnt, wie verunsichernd und verstörend das für sie sein wird. Darum legt er seinen engsten Freundeskreis Gott ans Herz. Voll Vertrauen befiehlt er sie Gottes Schutz an und betet im Johannesevangelium, Kapitel 17 Vers 15: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich bitte dich nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.“</strong> Er bittet nicht darum, dass Gott sie förmlich aus der Welt weg-beamt, wie bei Raumschiff Enterprise. Nein, das nicht. Denn sie sollen seine Zeugen sein. Stattdessen erbittet Jesus von Gott Bewahrung vor dem Bösen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So beten Christen auch heute im Vaterunser „und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen“. Das Böse steht für den Widersacher. Er streut Zweifel an Gottes Güte in die Herzen. Gerade in schweren Zeiten brauche ich die Zuversicht, dass Gott bei mir ist und es gut mit mir meint. Wie wichtig ist da jemand an meiner Seite, der für mich und mit mir betet. Und mir die Daumen drückt, wenn er seine Hände faltet. Beten ist Daumendrücken in christlicher Form. Vielleicht sag ich das beim nächsten Mal einfach dazu.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Gesine Möller</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Gesine Möller]]></author>
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      <pubDate>Fri, 06 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Schein oder Sein - das ist hier die Frage]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 7,21 – ausgelegt von Günter-Helmrich Lotz. (Autor: Günter-Helmrich Lotz)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 7,21 – ausgelegt von Günter-Helmrich Lotz. (Autor: Günter-Helmrich Lotz)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 7,21 – ausgelegt von Günter-Helmrich Lotz. (Autor: Günter-Helmrich Lotz)]]></itunes:summary>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">sus, was soll das denn heißen? <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel“. </strong>Ich denke, alle, die den Namen des Herrn anrufen, sollen, gerettet werden. Aber dann taucht in meinem Kopf das Bild eines Kriegstreibers auf, der mit einer Kerze fernsehtauglich andächtig in einer orthodoxen Kirche steht. Und mir steht ein Präsident vor Augen, der sich vor einer Kirche mit der Bibel in der Hand ablichten lässt und gleichzeitig christliche Werte mit Füßen tritt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, ich kann fromm tun und in Wirklichkeit die Religion nur für die eigenen Zwecke missbrauchen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist die Situation, die Jesus damals schon meint. Er warnt vor den falschen Propheten, die den Leuten nach dem Mund reden und das Blaue vom Himmel versprechen, am Ende aber alles verschlimmern. Er nennt sie die Gesetzlosen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sie sind gesetzlos, weil sie meinen, über dem Gesetz zu stehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Leider sehe ich das auch in christlichen Kreisen. Wenn sich um christliche Leiter ein Starkult entwickelt, kann sie das verleiten. Sie meinen dann, sie seien etwas Besonderes. Und weil sie etwas Besonderes seien, würden für sie auch andere Gesetze gelten. Und so verlieren Sie die gesunden Maßstäbe und vergreifen sich womöglich an Geld oder sogar Menschen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber das Risiko, nicht in das Himmelreich zu gelangen, kann noch näher liegen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist möglich, hunderte Male das Tischgebet ‚Komm Herr Jesus, sei unser Gast und segne, was du und bescheret hast‘ zu sprechen, aber in Wirklichkeit gar nicht in seiner Nachfolge zu stehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist möglich, im Gottesdienst immer wieder ‚Herr, erbarme dich’ zu rufen, aber in Wirklichkeit Jesus im eigenen Leben nicht Herr sein zu lassen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die entscheidende Frage ist also, ob das, was ich mit meinen Worten spreche, eine Entsprechung in meinem Herzen und in meinem Leben hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es kommt auf das Verhältnis zu Jesus Christus an, ein Verhältnis der Liebe, des Vertrauens und der Hingabe. Im Unterschied zu einem Verhalten, das nur dem Schein nach christlich ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Entscheidend ist also, ob es mir wirklich um den Willen Gottes geht oder letztlich nur um den eigenen Willen, die eigene Ehre, den eigenen Vorteil.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dies herausfordernde Wort Jesu ist die Gelegenheit, mich selbst zu hinterfragen, damit ich das Himmelreich nicht verpasse.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Günter-Helmrich Lotz</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Günter-Helmrich Lotz]]></author>
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      <pubDate>Thu, 05 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Ein Hortplatz bei Gott]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 89,27 – ausgelegt von Günter-Helmrich Lotz. (Autor: Günter-Helmrich Lotz)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 89,27 – ausgelegt von Günter-Helmrich Lotz. (Autor: Günter-Helmrich Lotz)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Berufstätige Eltern sind froh, wenn sie für ihr Grundschulkind einen Platz in einem Hort finden. Dann können Sie beruhigt sein, denn sie wissen, ihr Kind ist nach dem Unterricht versorgt mit Mittagessen und ist beaufsichtigt bei den Hausaufgaben und beim Spiel.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm89" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 89</a> lese ich eine Verheißung Gottes über den König David. Gott stellt in Aussicht, dass David zu ihm sagen wird: Du bist mein Vater, mein Gott und der Hort meines Heils.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dabei fällt ein Zweifaches auf:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">1. David spricht Gott als seinen Vater an. Einen guten Vater zu haben, bedeutet für ein Kind, geschützt und geborgen zu sein. Es kann in der Gewissheit leben, von seinem Vater mit allem versorgt zu werden, was es braucht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dass David allerdings Gott als seinen Vater anredet, ist überraschend.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Denn im Alten Testament ist Gott sonst der Vater des Volkes Israel als Ganzes. Gott kennen sie als unseren Vater. Deswegen hätte kein einzelner Israelit gewagt zu sagen: Gott ist mein Vater.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn David nun sagt, ‚du bist mein Vater, mein Gott‘, deutet das auf eine ganz besondere persönliche Beziehung zwischen Gott und David hin. Damit genießt David bereits ein Privileg, das erst durch Jesus im Neuen Testament, allen Kindern Gottes zuteil wird. Nämlich zum allmächtigen Gott solch ein vertrauliches Verhältnis zu haben, dass ich zu jederzeit und mit jedem Anliegen zu ihm kommen kann. Ohne Vorbedingung, ohne Wartezeit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als zweites fällt auf, dass Gott für David der Hort seines Heils ist. David ist immer wieder in lebensbedrohliche Situationen geraten. In seiner Jugend versucht König Saul ihn zur Strecke zu bringen, weil er ihn als Rivalen fürchtet. Als David später König ist, sind es die kriegerischen Auseinandersetzungen, die für ihn bedrohlich werden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und als sein eigener Sohn Absalom gegen ihn putscht, flieht David aus Jerusalem.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es gibt also viele Situationen, in denen Rettung fern scheint. Aber immer wieder bestätigt sich sein Vertrauen, dass Gott für seine Rettung sorgen wird. Gott ist sein Hort, wo auf ihn geachtet wird und er versorgt ist. Gott umgibt ihn wie ein Schutzraum, in dem David geborgen ist. Sein Heil und seine Rettung bleiben ungefährdet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Darf ich die Worte Davids einfach übernehmen und Gott auch vertraulich als meinen Vater ansprechen und erwarten, dass er auch der Hort meines Heils ist und er mir seinen Schutz nicht entzieht?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, das darf ich. Aber das bedeutet nicht, dass er mich in Watte packt. Auf den Punkt gebracht hat das der Apostel Paulus, wenn er schreibt: „Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um. Wir tragen allezeit, das Sterben Jesu an unserem Leibe, auf das auch das Leben Jesu an unserem Leibe offenbaren werde.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Korinther4%2C9-10" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Korinther 4,9-10</a>)</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Günter-Helmrich Lotz</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Günter-Helmrich Lotz]]></author>
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      <pubDate>Wed, 04 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Berührend]]></title>
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      <description><![CDATA[Jesaja 6,3 – ausgelegt von Karsten Hellwig. (Autor: Karsten Hellwig)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Jesaja 6,3 – ausgelegt von Karsten Hellwig. (Autor: Karsten Hellwig)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Jesaja 6,3 – ausgelegt von Karsten Hellwig. (Autor: Karsten Hellwig)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das von der Herrnhuter Brüdergemeine ausgeloste Bibelwort ist aus der Berufungsvision des Propheten Jesaja. Im Thronsaal Gottes rufen die Engel einander zu: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth! Sein herrlicher Glanz erfüllt die ganze Erde.“</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja6%2C3" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jesaja 6,3</a>, Basisbibel). Sie rufen so laut, dass die Türschwellen beben. Und noch dazu füllt sich das ganze Gebäude mit Rauch.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bisher habe ich das so verstanden: Heilig ist, was Gott gehört oder ihm besonders nahe ist. Also der Tempel und die Tempeldiener und die Priester und die Gegenstände, mit denen sie ihren Dienst tun. Im Abendmahl erlebe ich in besonderer Weise die Nähe Gottes – es gehört zu Gott. – In dem Loblied der Engel wird deutlich: Gott selber ist heilig. ER ist der Heilige. Der Einzige. Die Schöpfung ist der Abglanz seiner Heiligkeit. Dieser HERR, der Gott Israels, der Schöpfer der Welt sitzt auf seinem Thron. Der Prophet Jesaja sieht ihn und hört den lautstarken und wunderbaren Gesang der Engel: Heilig, heilig, heilig.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich beame in diese Situation. Und ich frage mich: Ist das ein Lobgesang oder eine Warnung, nicht näher zu treten? Vermutlich beides ineinander. Ich kann in der deutschen Sprache etwas als riesengroß oder als schrecklich groß bezeichnen.  Angst und Bewunderung stecken hier drin.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Respekt und Verehrung – beides. Und im Thronsaal Gottes sind es Ehrfurcht und Anbetung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vor kurzem ließ ich mein Handy an einer Bushaltestelle auf der Bank liegen. Ich hatte u.a. die Fürsorgepflicht für zwei junge Menschen und da war die Fürsorge für mein Handy etwas ins Hintertreffen geraten. Nach zwei Stationen Bus und sicherer Unterbringung der Beiden kam mir mein Handy wieder in den Sinn. Mit großem Erschrecken. Auf der Bank in der Bushaltestelle war es nicht mehr zu finden. Auf dem Weg nach Hause startete mein innerer Dialog mit Gott: „Das ist unfair, Herr. Gerade jetzt, wo ich so viel zu tun habe.“ Und gleich danach: „Ich hab ja nichts anderes verdient.“ – Ja, ich weiß, das zeugt nicht gerade von allzu viel Weisheit. Tiefer innen wusste ich das auch – aber ich meinte wohl, der Frust gibt mir das Recht dazu. Zu Hause angekommen, leerte ich den Briefkasten – und was war darin? Mein Handy. Booo. Das hat mich – bildlich gesprochen – umgehauen. Es hat mich beschämt und noch viel mehr hat es mich berührt: Dieser Heilige Gott kümmert sich um mein Handy. Wahrscheinlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zugleich. Lachend über meine dummen Sprüche und weinend über mein geringes Zutrauen zu IHM.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich bete: Vater, ich danke dir, du heiliger Gott kommst mir nahe. Bis in mein Herz hinein. Erfülle mich neu mit deiner Liebe und Vergebungsbereitschaft.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Karsten Hellwig</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Karsten Hellwig]]></author>
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      <pubDate>Tue, 03 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Liebe und Leid]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 8,21.22 – ausgelegt von Karsten Hellwig. (Autor: Karsten Hellwig)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Jeremia 8,21.22 – ausgelegt von Karsten Hellwig. (Autor: Karsten Hellwig)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jeremia spricht in diesem Bibelwort im Sinne und in der Herzenshaltung Gottes.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist eine so unendlich zarte Zuwendung Gottes zu seinem Volk, wenn er von ihm als Tochter meines Volks spricht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es sind so viele Nuancen, so viele Lebensfarben in diesem Volk Gottes, dem Volk Israel zu finden. Wenn ich daran denke, wie dieses Volk auch heute wieder gequält, verachtet und verleumdet wird, dann muss ich weinen vor Mitgefühl. Und zugleich staune ich und freue mich darüber, wieviel Mut zum Leben da auch zu Tage kommt. Das Land Israel ist der Rettungsanker für alle in der Welt lebenden Juden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich sehe dieses Spannungsfeld zwischen dem Leid, welches das Volk Israel über die Jahrtausende ertragen musste und dem Mitleiden Gottes.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">An dem Leid des Volkes Israel leidet Gott. Sein Volk ist zerschlagen bzw. zerschmettert. Deshalb ist Gott selber zerschlagen. Es könnte IHM egal sein – sein Volk hat sich wider besseres Wissen gegen seinen Gott entschieden. Erfahrungen vorhergehender Generationen haben es nicht von dem ungehorsamen Weg abgehalten. Auf mahnende Worte haben sie nicht gehört. – Und doch leidet Gott mit. Leidet mit, mit der Tochter seines Volkes. Wieviel Erbarmen, wieviel Barmherzigkeit, wieviel Mitgehen steckt da drin. Wenn etwas unergründlich ist, dann ist es die Liebe Gottes.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Buch der Klagelieder, Kapitel 3, Vers 48 heißt es: Wasserbäche rinnen aus meinen Augen über den Jammer der Tochter meines Volks.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und über Jesus, den Sohn dieses mitleidenden Gottes, lese ich: Er nähert sich Jerusalem. Er weiß, was ihn dort erwartet – die körperlichen Qualen und das Vater-Seelen-Allein-Sein. Und dann weint er – nicht aus Selbstmitleid oder Angst – nein – wegen dem, was Jerusalem bevorsteht an Leid und Zerstörung. Und er sagt: „Wenn doch auch du heute erkannt hättest, was dir Frieden bringt! Aber jetzt ist es vor deinen Augen verborgen.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas19%2C42" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukas 19,42</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und selbst am Kreuz in der bittesten Stunde seines Leidens betet Jesus noch: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas23%2C34" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukas 23,34</a>) Und nahezu sprichwörtlich ist die Haltung des Barmherzigen Samariters geworden. Es wird von einem Mann berichtet: Sie plünderten ihn, schlugen ihn blutig und ließen ihn halbtot liegen und gingen davon. „Aber ein Samariter, der auf der Reise war, kam zu ihm hin; und als er 〈ihn〉 sah, wurde er innerlich bewegt. Es jammerte ihn und tiefes Mitleid ergriff ihn. (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas10%2C33" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukas 10,33</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist die Herzenshaltung Jesu. Wenn Jesus die Geschichte vom Barmherzigen Samariter erzählt, möchte er uns anregen nachzudenken: Wem könnte ich so dienen, mich um ihn kümmern, ihm Barmherzigkeit erweisen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit dem Propheten Jeremia klagt Gott über die zerschlagene Tochter seines Volkes. Dieser Zusammenbruch bricht ihm das Herz (so in der Basisbibel). Sehr viele Menschen in der Welt hassen das Volk Israel. Am 7. Oktober 2023 wurden 1200 Juden auf brutalste Art und Weise ermordet. Frauen vergewaltigt. Ein Teil Israels ist zerschlagen. Aus Lust und aus Hass. Was ist die Reaktion vieler tonangebender Leute? Sie kommen oft zu dem Ergebnis: Israel ist selber schuld. Die allerwenigsten sind aus meiner Sicht bereit, sich mit tatsächlichen Entwicklungen im Nahen Osten zu befassen. Nach meinem Eindruck kann die Verblendung fast nicht größer sein. Ich möchte nicht zu denen gehören, die so mit der Tochter seines Volkes umgehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich möchte zu denen gehören, die sich von der wunderbaren Liebe und Barmherzigkeit Gottes anstecken lassen.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Karsten Hellwig</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Karsten Hellwig]]></author>
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      <pubDate>Mon, 02 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Freude, die ansteckt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 1,57-58 – ausgelegt von Silke Stattaus. (Autor: Silke Stattaus)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 1,57-58 – ausgelegt von Silke Stattaus. (Autor: Silke Stattaus)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es gibt Momente im Leben, die pure Freude auslösen – nicht nur bei uns, sondern auch bei den Menschen um uns herum. Die Geburt eines Kindes gehört sicher dazu. Ich erinnere mich noch gut daran. Wie schön war es nach der Geburt unserer vier Söhne, unerwarteten Besuch zu bekommen. Menschen, die sich mit uns freuen. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als unser vierter Sohn unterwegs war, bin ich glücklich, dem Wunsch nach einer halben Fußballmannschaft näher zu kommen. Doch nicht jeder reagiert so positiv. Auf einem der ersten Spaziergänge beugt sich eine ältere Dame aus unserer christlichen Gemeinde über den Kinderwagen: „Ein Junge? Ach, schon wieder das Falsche! – Aber der Herr macht’s schon richtig...“ Mir verschlägt es die Sprache. Zum Glück! Sonst hätte ich wohl ziemlich scharf geantwortet. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie anders klingt da der Tagesvers, der für heute in den Herrnhuter Losungen steht: </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">"Für Elisabeth kam die Zeit der Geburt, und sie brachte einen Sohn zur Welt. Ihre Nachbarn und Verwandten hörten, dass der Herr ihr große Barmherzigkeit erwiesen hatte, und sie freuten sich mit ihr."</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas1%2C57-58" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukas 1,57–58</a>) </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein wunderbarer Moment – im wahrsten Sinne des Wortes. Elisabeth und ihr Mann Zacharias wünschen sich schon lange ein Kind. Dann endlich ist Elisabeth nach diagnostizierter Unfruchtbarkeit schwanger. Als ihr Sohn geboren wird, ist es nicht nur ihr persönliches Glück, sondern auch ein Fest für die Nachbarn.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diesem Ereignis geht eine unglaubliche Geschichte voraus: </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zacharias dient im Tempel. Er ist Priester. Plötzlich besucht ihn ein Engel mit einer Nachricht - direkt aus dem Himmel: „Deine Frau Elisabeth wird einen Sohn bekommen, den Gott mit einer besonderen Aufgabe beauftragt.“ Und dann gibt er noch eine besondere Anweisung: „Euer Sohn soll nicht Zacharias Junior heißen, sondern Johannes.“ Das ist ungewöhnlich zu damaligen Zeiten, in denen Söhne den Namen des Vaters bekamen. Doch statt sich zu freuen, zweifelt Zacharias:<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
„Wie soll denn das gehen? Wir sind schon alt!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Engel reagiert konsequent:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Wenn du mir nicht glaubst, bekommst du ein Zeichen. Du wirst deine Stimme verlieren. Erst wenn das Kind geboren ist, kannst du wieder sprechen.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und genau so passiert es. Zacharias verstummt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Neun Monate später bringt Elisabeth ihren Sohn zur Welt. Als es um den Namen geht, schreibt Zacharias auf eine Tafel: „Sein Name ist Johannes.“ In diesem Moment kann er wieder sprechen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Freude ist riesig! Nicht nur über das neugeborene Kind, sondern auch über die wiederbekommene Sprachfähigkeit von Zacharias! Aber sie geht noch tiefer. Sie ist Ausdruck der überwältigenden Erkenntnis: Gott ist gnädig.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die passt zu Johannes. Denn er wird später der Wegbereiter von Jesus. Sein Name bedeutet nämlich genau das „Gott ist gnädig.“ </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Erkenntnis fasst die beste Nachricht der Welt zusammen. Sie ist gleichzeitig eine Ermutigung für Menschen, die sich das so sehr wünschen. Jawohl, Gott gnädig ist – zu mir und zu Ihnen, und das an jedem neuen Tag.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Silke Stattaus</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17042311.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Silke Stattaus]]></author>
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      <pubDate>Sun, 01 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Göttliche Philosophie]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 112,5 - ausgelegt von Silke Stattaus. (Autor: Silke Stattaus)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 112,5 - ausgelegt von Silke Stattaus. (Autor: Silke Stattaus)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich liebe Großzügigkeit! Für mich ist es angenehm Menschen zu treffen, die ein weites Herz haben. Die nicht immer nur auf das schauen, was ihnen selbst nützt. Die mit dem, was sie haben, anderen eine Freude machen. Mein Mann und ich kennen in unserer Familie und im Freundeskreis solche Menschen. Was das für ein Geschenk ist, haben wir vor Jahren mitten im Winter nach einem Unfall erlebt. Da ist unser altes, aber schönes Auto nur noch für den Autoverwerter interessant. Kaum hören die Freunde von unserem Unfall, da melden sie sich mit finanzieller Unterstützung. Und so können wir uns schneller, als erwartet, ein neues Auto kaufen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und doch ist Großzügigkeit manchmal gar nicht so einfach umzusetzen. Denn sonst würde dieses Thema wohl keine so große Rolle in der Bibel spielen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie beispielsweise der Tagesvers der Herrnhuter Losungen aus <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm112" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 112</a>. Dieser Psalm beschreibt einen Menschen, der so handelt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Wohl dem, der barmherzig ist und gerne leiht und das Seine tut, wie es recht ist!“ </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In diesem Psalm geht es aber nicht nur ums Geld. Vielmehr beschreibt der Beter einen Menschen, der sich entschieden hat, sein Leben unter der Leitung Gottes zu führen. Er nimmt die Gebote Gottes ernst, die sein ganzes Leben betreffen. Da geht es um seine Familie, den Umgang mit Geschäftspartnern, um Armut und Reichtum, um Furcht und Mut. Er mischt sich ins aktuelle Tagesgeschehen ein, um Ungerechtigkeit zu lindern. Er gibt mit offenem Herzen, wo er kann. Dazu gehören Zeit, ein offenes Ohr, materielle Hilfe oder auch Rückgrat, mit dem er an der Seite der Hilflosen steht. Er tut es gerne, nicht aus Zwang oder Berechnung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Allerdings sticht mir das Wort „leihen“ ins Auge. Warum nicht einfach „schenken“? Vielleicht, weil leihen etwas mit Beziehung zu tun hat. Wir bleiben verbunden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer leiht, erwartet, dass der andere zurückkommt. Aber auch, dass er selbst Verantwortung übernimmt und das Geliehene zurückgibt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im zweiten Teil des Verses entdecke ich noch einen anderen Aspekt. Dort lese ich: „Wohl dem, der das Seine tut, wie es recht ist.“ Wenn ich großzügig bin, ohne weise zu handeln, stehe ich in der Gefahr, ausgenutzt zu werden. Darum werde ich aufgefordert, verantwortlich, mit klarem Blick Entscheidungen zu treffen. Nicht blauäugig, aber auch nicht hartherzig.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Psalmbeter lädt zu einer Lebenshaltung ein, die sich lohnt. Wenn ich barmherzig bin, erfahre ich selbst Segen. Vielleicht nicht immer direkt, aber doch auf eine Weise, die mein Herz berührt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Davon erzählen auch unsere Freunde, die uns bei der Neubeschaffung unseres Autos unterstützt haben. Ihnen fehlt danach nichts. Im Gegenteil. Beide sind wenig später selbst beschenkt worden. Das ist göttliche Philosophie, die wir nicht erklären können.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer großzügig ist, lebt nicht nur für sich. Sondern auch für andere und letztlich zur Ehre unseres großen Gottes. Und das ist, was zählt.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Silke Stattaus</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Silke Stattaus]]></author>
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      <pubDate>Sat, 31 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Für Froh- und Unfrohnaturen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Psalm 5,12 - ausgelegt von Jürgen Werth. (Autor: Jürgen Werth)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Fröhlich sein - manchem ist das geradezu in die Wiege gelegt. Er erwacht mit einem Lächeln auf den Lippen. Er steht auf und pfeift ein beschwingtes Lied. Die Nacht war gut und der neue Tag wird es auch sein. Kein Sonnenschein heute - egal. Schlechtes Wetter ist nur, wenn man falsch gekleidet ist. Probleme sind da, um gemeistert zu werden. Eine Frohnatur eben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Fröhlich sein - mancher empfindet das als Zumutung. Die Nacht war schlecht, der Tag verspricht auch nur wenig Gutes. Der Kopf drückt, die Seele ist in Moll gestimmt. Ein kleines Lied am Morgen - undenkbar. Die Stimmung hebt sich erst nach zwei Tassen Kaffee. Auf die Frage der Kollegen, wie’s denn so geht, brummt er: „Muss.“ Eine Unfrohnatur eben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir Menschen sind verschieden. Und das hat zunächst einmal so gar nichts mit unserem Glauben zu tun. Paul Deitenbeck, Pfarrer aus Lüdenscheid, sagte zuweilen: „Man muss unterscheiden zwischen Seelenlage und Glaubensstand.“ Mancher hat eine leichte Seele geschenkt bekommen, mancher eine schwere. Manchem geht das meiste im Leben leicht von der Hand, mancher tut sich schwer bei allem.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist bei uns Normalos so, das ist und war auch bei den frommen Promis so. Matthias Claudius zum Beispiel war eine offensichtliche Frohnatur. Sören Kierkegaard, Reinhold Schneider, Jochen Klepper hingegen kämpften ein Leben lang mit Schwermut.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ist das Losungswort für heute nur eins für Frohnaturen? <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Fröhlich lass sein in dir, die deinen Namen lieben!“ </strong>(<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm5%2C12" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 5, 12</a>). Wenn ich den ganzen <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm5" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 5</a> lese, begegne ich einem eher schwerblütigen Menschen. Einem, der seufzt und schreit. Der sich mit Lügnern herumschlägt, mit echten Feinden sogar. Der Psalm ist von David, und der war zeitlebens eher einer, der das Leben nicht gerade leichtnahm. Dem sollten darum auch die eher in Moll gestimmten Menschen zuhören, wenn er am Ende seines Psalms betet: „Fröhlich lass sein in dir, die deinen Namen lieben!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jeder darf fröhlich sein. Aber nicht, weil das eben seiner Natur entspricht. Nicht, weil die Sonne scheint, nicht, weil das Leben einfach Spaß macht - sondern - er darf fröhlich sein <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">in Gott. </em>Fröhlich, weil da einer ist, der uns nicht hängen lässt. Fröhlich, weil er uns beschirmt und beschützt. Fröhlich, weil er uns unendlich liebt. Fröhlich, weil er auf uns achtet, fröhlich, weil er uns ans Ziel bringt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht staunen die Schwermütigen über solch einen Vers noch mehr als die immer Gutgelaunten. Die Freude, die unser Leben trägt, ist kein Resultat wunderbarer und erfreulicher Lebensumstände. Denn diese Freude ist gefährdet, sie kann auch den positiv Gestimmten irgendwann abhandenkommen. Die Freude, die uns trägt, die uns durchträgt, ist begründet in Gott.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auf diesen Gott will ich mich immer wieder neu besinnen. Am Morgen jeden Tages und an jedem Mittag. Am Abend und in jeder Nacht. Vielleicht haben es hier die Unfrohnaturen sogar ein bisschen leichter als die Frohnaturen. Denn ihre Sehnsucht nach dieser Freude ist eher größer. Sie sehnen sich umso mehr nach dieser himmlischen Freude, je dunkler ihnen ihr irdisches Leben erscheint.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der katholische Theologe Romano Guardini sagt es in seinem kleinen Buch „Vom Sinn der Schwermut“ so: „Schwermut ist Sehnsucht nach dem Himmel.“ So kann ich auch eine eher in Moll gestimmte Seele nicht als Last, sondern als Geschenk betrachten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Fröhlich lass sein in dir, die deinen Namen lieben!“</strong> Ja, denn sie haben allen Grund, fröhlich zu sein. Selbst mitten in den Traurigkeiten des Lebens.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Jürgen Werth</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Jürgen Werth]]></author>
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      <pubDate>Fri, 30 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Friedensinseln]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 3. Mose 26,6 - ausgelegt von Jürgen Werth. (Autor: Jürgen Werth)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 3. Mose 26,6 - ausgelegt von Jürgen Werth. (Autor: Jürgen Werth)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle 3. Mose 26,6 - ausgelegt von Jürgen Werth. (Autor: Jürgen Werth)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine werden in vielen Ländern der Welt gelesen. Wie mag die Losung für heute wohl in der Ukraine klingen? In Israel, im Gazastreifen, in Syrien, im Sudan?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der Herr spricht: Ich will Frieden geben in eurem Lande, dass ihr schlaft und euch niemand aufschrecke.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Wort ist alt, zugegeben. Sehr alt sogar. Und es ist auch zunächst einmal gar kein Wort für uns Heutige, sondern für ein Volk, das gerade erst dabei ist, ein Volk zu werden. Und das noch überhaupt kein eigenes Land hat. Das unterwegs ist in der Wüste. Geflohen aus jahrzehntelanger Sklaverei in Ägypten. Geflohen, oder besser noch: befreit. Von Gott. Und der ist jetzt mit diesem Volk unterwegs. Tag für Tag. Jahr für Jahr. Das Ziel: ein neues Land, ein Land der Freiheit und des Friedens - das sprichwörtliche „Gelobte Land“. Gott selbst hat es für den bunten wilden Haufen ausgesucht, der noch unterwegs ist in der Wüste. Alles wird gut sein. Wenn - und dieses „Wenn“ betont Gott immer wieder, wenn dieser bunte wilde Haufe bei ihm, seinem Gott bleibt, wenn er ihn liebt von ganzem Herzen und nach allen Kräften, wenn er sich an seine Gebote hält, nämlich die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Irgendwann ist die Reise zu Ende gewesen. Irgendwann ist der Haufe, der längst zu einem Volk geworden ist, in dieses Gelobte Land eingezogen. Aber ein wirklich friedliches Land war es nur in kurzen, schnell vorübergehenden Epochen. Weil das Volk das „Wenn“ Gottes immer wieder vergessen hat. Darum gab es viel Krieg und wenig Frieden, darum immer wieder Fremdbestimmung statt Selbstbestimmung, Unterdrückung statt Freiheit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aus der Traum?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nein, denn diese Zusage steht. Gott hat sie nie zurückgenommen. Im Gegenteil. Er hat sie ausgeweitet auf alle, die an seinen Sohn Jesus glauben und so Bürger eines Landes geworden sind, das nicht von dieser Welt ist und das darum „Reich Gottes“ heißt. Einem Reich, das vom Himmel her regiert wird. Das neue Gelobte Land.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Heute feiern wir ja Christi Himmelfahrt, und dieser Tag erinnert uns daran, dass Jesus nach Tod und Auferstehung aufgefahren ist in den Himmel, in Gottes für uns unsichtbare Welt also, und dass er zur Rechten Gottes sitzt und regiert. Es gilt heute erst recht:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich will Frieden geben in eurem Lande, dass ihr schlaft und euch niemand aufschrecke.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Frieden und Zufriedenheit und Gottvertrauen und Nächstenliebe, Freiheit und Gerechtigkeit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Haltet euch nur an mich. Bittet mich nur immer wieder hinein in euer Herz, in eure Gedanken und Gefühle und in eure Beziehungen. In euren Umgang mit der Schöpfung, in euren Umgang mit anderen. Wie ihr miteinander sprecht und vor allem auch wie ihr übereinander sprecht. Lasst mich in eure Sonntage und in die Werktage, in eure Büros und in eure Kinderzimmer, in die Küchen und in die Kirchen. Ich will Frieden geben. Wo ihr seid, will ich sein. Überall da entstehen dann kleine Friedensinseln. Überall da kommt ein kleines Stück des Gelobten Landes auf die Erde.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Selbst im Krieg. Sogar in der Ukraine, in Israel, im Gazastreifen, in Syrien, im Sudan. Jede Christin, jeder Christ kann eine kleine Friedensinsel sein. Eine Insel der Liebe, vielleicht sogar der Feindesliebe, eine Insel der Zuwendung und des Erbarmens.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich will Frieden geben in eurem Lande“,</strong> sagt Gott. Heute noch. Ich in euch und durch euch.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Jürgen Werth</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17040310.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Jürgen Werth]]></author>
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      <pubDate>Thu, 29 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Friedenslicht]]></title>
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      <description><![CDATA[Günther Röhm über Hebräer 12,14. (Autor: Günther Röhm)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Günther Röhm über Hebräer 12,14. (Autor: Günther Röhm)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Günther Röhm über Hebräer 12,14. (Autor: Günther Röhm)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Unser Hund Max war ein Balljunkie. Wenn ich mit ihm unterwegs war, kamen wir immer an eine Stelle, wo ich einen Ball werfen musste. Er jagte wie ein Verrückter hinterher. Hochmotiviert, konzentriert, hat er den Ball verfolgt und wenn er ihn gefangen hatte, brachte er ihn mir stolz zurück. Dieses Bild kam mir in den Sinn. Im Hebräerbrief heißt es: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dem Frieden und der Heiligung hochkonzentriert, hochmotiviert nachjagen; den Frieden und die Heiligung verfolgen, hinterher sein, um Jesus zu sehen... D.h. mit anderen Worten: Frieden und Heiligung stellen sich nicht beiläufig im Leben eines Christen ein, sondern ich muss ihnen bewusst „nachjagen“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us5%2C9" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Matthäus 5,9</a>), sagt Jesus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gotteskinder sind Friedensstifter! Sie jagen dem Frieden und der Heiligung hochmotiviert und hochkonzentriert hinterher.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Z.B. verstehen sie sich als „Salz der Erde“ und als „Licht der Welt“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us5%2C13-14" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Matthäus 5, 13-14</a>). D.h., sie lassen „um des lieben Friedens willen“ keine Fäulnisprozesse zu, bzw. sie schließen auch keine faulen Kompromisse in der Gemeinde. Sie stellen ihr Licht nicht unter den Scheffel.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sie steigen aus dem alten Mechanismus „Auge um Auge; Zahn um Zahn“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us5%2C38-42" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Matthäus 5, 38-42</a>) bewusst aus und halten die andere Wange auch hin, wenn sie geschlagen werden. Sie verzichten auf ihr eigenes Recht nach Vergeltung. Sie überlassen dem andern nicht nur ihren Rock, sondern auch den Mantel. Sie gehen nicht nur eine, sondern auch die zweite Meile mit. Sie „lassen sich nicht vom Bösen überwinden, sondern sie überwinden das Böse mit Gutem.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/R%C3%B6mer12%2C21" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Römer 12,21</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein Mensch, der dem Frieden und der Heiligung nachjagt, wirkt von außen betrachtet vielleicht schwach und wie jemand, der sich nicht durchsetzen kann. Er hat aber eine innere Stärke und einen inneren Frieden, „der höher ist als alle Vernunft“. (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Philipper4%2C7" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Philipper 4,7</a>) Dieser Friede kann sogar Feindschaft überwinden und Krieg besiegen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vor einigen Tagen war ich in Leipzig und habe an einer Führung in der Nicolaikirche teilgenommen. Durch die <a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/295940/1989-die-erste-montagsdemonstration/" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Montags-Friedensgebete</a> in der Nicolaikirche kam es 1989 zur friedlichen Revolution in der ehemaligen DDR. Ein Mitglied des Kirchengemeinderates, der die Friedensgebete damals mitgestaltet hat, berichtete als Zeitzeuge, wie der Staat die Gebete und die anschließenden Demonstrationen verhindern wollte. Die Christen in der Nicolaikirche haben „klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben“, (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us10%2C16" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Matthäus 10,16</a>) auf den Druck des Staates reagiert. Er erzählte, wie am Sonntag, dem 8. Oktober 1989 die Stadt Leipzig von der Polizei abgeriegelt und der Bevölkerung gedroht wurde, dass im Falle einer Demonstration gegen die Demonstranten mit Waffengewalt vorgegangen wird. Die Stasi hat daraufhin am Nachmittag des 9. Oktober die Nicolaikirche mit vielen Stasileuten besetzt. Es herrschte eine ungeheuer angespannte Atmosphäre. Aber das Friedensgebet fand statt. Danach gingen die Teilnehmer auf die Straße: In der einen Hand hielten sie eine Kerze, mit der anderen Hand haben sie die Flamme geschützt. Sie waren vollkommen wehrlos und riefen: „Keine Gewalt!“ Trotz des Demonstrationsverbots haben sich ihnen 300.000 Menschen angeschlossen. Die Friedensgebete in der Nicolaikirche waren damals der Anfang vom Ende der DDR. Das noch einmal zu hören, war für mich Gänsehaut pur.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Westen hatte ich damals die Bilder aus Leipzig nur im Fernsehen gesehen. Aber das Zeugnis dieses Zeitzeugen in der Nicolaikirche, hat mir auf eindrückliche Weise klargemacht, was der Satz: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“</strong> auch hier und heute bewirken kann.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Günther Röhm</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17039389.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Günther Röhm]]></author>
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      <pubDate>Wed, 28 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Die Angst hat mich]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 1,9-10 - ausgelegt von Günther Röhm. (Autor: Günther Röhm)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Korinther 1,9-10 - ausgelegt von Günther Röhm. (Autor: Günther Röhm)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ist das mein Ende? Es war eine Lebenssituation, in der hatte ich richtig Angst: Geh ich jetzt unter? War’s das? Die Wellen des Lebens schlugen über mir zusammen. Angst hat mir den Schlaf geraubt. Mein Seelsorger fragte: „Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?“ – „Blöde Frage“, dachte ich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ging auf und ab, drunter und drüber. Ich kam mir vor, wie ein Spielball, der hin und her geworfen wird. Nach und nach habe ich gemerkt: Nicht ich hab‘ die Angst, sondern die Angst hat mich!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So ähnlich scheint es auch der Apostel Paulus erlebt zu haben. Er schreibt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Wir dachten bei uns selbst, zum Tode verurteilt zu sein.“ </strong>(<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Korinther1%2C9" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Korinther 1, 9a</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein solch bedrückender Gedanke zieht einem Menschen den Boden unter den Füßen weg. Dabei sind Paulus und sein Team im Namen und im Auftrag Jesu Christi unterwegs. Die Widerstände, die sie erfahren, machen ihnen das Leben richtig schwer. Es geht über ihre Kräfte, so dass sie völlig verzagt sind. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Wir dachten bei uns selbst, zum Tode verurteilt zu sein.“ </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Heute wird von einer „Belastungsdepression“ gesprochen. Alle Mitglieder des Teams sind davon erfasst. Mit ihrer eigenen Kraft sind sie am Ende. Mit ihren eigenen Ideen sind sie gescheitert. „Ist das mein, ist das unser Ende?“ Dieser nagende Gedanke hat nicht nur das Team befallen, sondern zerfrisst auch die Beziehungen untereinander.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber halt! Paulus erlebt, wie sich ihm Jesus Christus in dieser Situation offenbart und so schreibt er weiter <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„</strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Das geschah aber, damit wir unser Vertrauen nicht auf uns selbst setzten, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt, der uns aus solcher Todesnot errettet hat und erretten wird. Auf ihn hoffen wir, er werde uns auch hinfort erretten.“</strong>  (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Korinther1%2C9-10" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Korinther 1, 9b -10</a>)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paulus merkt im Angesicht Jesu: Wir haben bisher unser Vertrauen immer wieder auf uns selbst, unsere Kraft, unsere Bildung, unsere Erfahrung usw. gesetzt. Damit sind wir gescheitert. Jetzt lernen Paulus und seine Mitarbeiter, ihr Vertrauen auf Gott zu setzen - auf den Gott, der die Toten auferweckt, dem nichts unmöglich ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn sich Jesus Christus einem Menschen offenbart, dann ist das so ähnlich, wie wenn ein Mensch von einer Musik ergriffen wird.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da greift eine Macht von außerhalb nach mir.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Diese Macht kommt und lässt mich nicht los, sie nimmt mich in ihren Besitz.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Wenn eine Musik einen Menschen ergreift, dann schwingt der Mensch im Takt und im Rhythmus der Musik mit…</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So haben es Paulus und sein Mitarbeiterteam in ihrer trostlosen Situation erlebt. So haben das Menschen durch die ganze Kirchengeschichte hindurch erlebt. Plötzlich werden sie in ihrer Todesangst von Jesus Christus ergriffen und sie fangen an, „tanzend“ durch ihr Leben zu gehen. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Marie Hüsing, sie war Diakonisse in Bethel, hat dieses Geheimnis so ausgedrückt:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Mit Kummer vertraut sein, doch ohne Bitterkeit leben;<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
an sich zweifeln, doch nicht verzweifeln;<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
die Verborgenheit Gottes schmerzlich empfinden und dennoch hoffnungsvoll glauben.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Um die eigene Schuld wissen und doch in der Gnade stehen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Manches entbehren und doch alles haben.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich nenne es Christsein.“<a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftn1" name="_ftnref1" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgb(255, 255, 255);" title="">[1]</a> </p>

<div style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;"> 
<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<div id="ftn1" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><a href="https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/73?reset=1#_ftnref1" name="_ftn1" title="" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">[1]</a> Marie Hüsing, Losungsbeitext 19. April 2021</p>
</div>
</div>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Günther Röhm</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Günther Röhm]]></author>
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      <pubDate>Tue, 27 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gottes Kraft – verborgen im Alltag]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 1,35 - ausgelegt von Renate Schmidt. (Autor: Pfarrerin Renate Schmidt)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn es mich <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">überkommt </em></strong>- - - dann ist es meistens nichts Gutes: mich überkommt Müdigkeit oder Lustlosigkeit – manchmal aus dem Nichts heraus: plötzlich kippt meine Stimmung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hier ist vom <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Heiliger%20Geist/80" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Heiligen Geist</a> die Rede, der Maria <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">überkommen </em></strong>wird – und die Kraft des Höchsten; beides etwas sehr Gutes, und das wird Maria auch brauchen können. In all den Situationen der Zukunft - weil sie Gottes Sohn in sich trägt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Engel sagt Maria: „Du bekommst ein Kind, den zukünftigen Retter der Welt“; wie denn das möglich sein soll, unverheiratet wie sie ist, fragt sie nach, und er antwortet geheimnisvoll: es wird vom Heiligen Geist sein, mit Hilfe der Kraft des Höchsten. „Gott will im Dunkel wohnen“ – heißt es in einem Adventslied, und wie kann ich auch anders reden vom großen Gott als so geheimnisvoll?!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine Frau erzählt mir, wie gerne sie im Urlaub in die Alpen fährt, wie gut ihr das tut, diese hohen Berge zu sehen, und sie ist so klein. Ja, wie gut, dass noch ein Größerer über uns ist! Dass nicht wir alles im Griff haben müssen. Sich bergen dürfen bei einem Größeren. „Du kriegst das hin, Herr!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott kommt Maria so nahe, dass es zum Gänsehaut-Kriegen ist! Sie soll Gott zur Welt bringen? Kann sie das? Gottes Geist und seine Kraft werden ihr helfen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was hat es sie alles gekostet, diesen Weg zu gehen, wie fremd war Jesus ihr oft: als er 12 Jahre alt ist, im Tempel zurückbleibt; die Eltern suchen ihn verzweifelt, und als sie ihn endlich finden, sagt er – und das klingt frech: „Ihr wisst doch, dass ich im Haus meines Vaters sein muss!“? Plötzlich leuchtet etwas auf von seiner ursprünglichen Bestimmung – in den Jahren davor war es vermutlich untergegangen; unter dem Alltag und der Sorge um die Familie… Maria hätte es wissen müssen, aber denkt man an so eine Verheißung jeden Tag?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bei der Hochzeit in Kana – Maria sagt ihm von der Verlegenheit der Brautleute „der Wein ist alle“ – und er weist sie schroff zurück „Was geht dich das an?“ – „Hey, ich bin deine Mutter!“ hätte ich gesagt. „Auch wenn Du schon 30 Jahre alt bist…“ – sie aber ist nicht beleidigt und weiß: da kommt noch was; da erwartet sie sein göttliches Wirken. Und er tut sein erstes Wunder, vielleicht auch angestoßen von ihr?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und dann sitzt er in einem Haus und erzählt den Menschen vom Reich Gottes. Die Familie macht sich Sorgen „Das ist doch nicht normal! Wir holen ihn jetzt heim!“ – und er sagt: „Familie? Wer Gottes Willen tut, der ist für mich Familie!“ Familie Gottes ist viel größer, was für ein großer Trost für alle, die sich in dieser Welt fremd fühlen. Für Maria und die Geschwister damals war es Zurückweisung, das tat weh, das mussten sie verkraften.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und dann unter dem Kreuz: das eigene Kind hingerichtet wie ein Verbrecher - ja, waren denn die Worte des Engels nur Makulatur, also nutzlos? Wo war da Gott? Wo die Kraft des Höchsten?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und trotzdem bleibt Maria im Kreis der Jünger. Sie hört vom leeren Grab, sie ist dabei, als Jesus ganz lebendig zu ihnen kommt – und sie erlebt Pfingsten: die Kraft des Heiligen Geistes, Freude und Schwung! Da ist sie wieder, die Kraft des Höchsten; jetzt ganz deutlich, nach 30 Jahren des Wartens und oft nicht Verstehens.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, und kann ich mich darauf verlassen, dass diese Kraft da ist – auch jetzt, auch bei mir – wenn mich etwas <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">überkommt</em></strong>, was nicht gut ist; was mich zu Boden bringt? Kommt es dann auch zu mir, dieses geheimnisvolle Wirken Gottes, unfassbar, ungreifbar? Auch wenn ich nicht Maria bin?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie Gott handelt, wird wohl immer so sein – unfassbar, ungreifbar, unbeweisbar. Aber ich habe Gottes Wort, seine Verheißungen. Ich habe das Vorbild von Maria und vielen, vielen anderen – aus der Bibel und aus der großen Familie Gottes: ich kann mich darauf verlassen: im rechten Moment ist Gott da. Ich bin nicht verlassen – er wird handeln! D. h. für mich: Putz Dir die Nase, wisch Dir die Tränen vom Gesicht: Er ist da! Seine Kraft, sein Schatten zur rechten Zeit.  </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrerin Renate Schmidt</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrerin Renate Schmidt]]></author>
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      <pubDate>Mon, 26 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wunder Punkt]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Jakobus 2,14 - ausgelegt von Renate Schmidt. (Autor: Pfarrerin Renate Schmidt)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">O weh, dieser Satz erwischt mich an einem wunden Punkt: ich schäme mich! Manches habe ich mir schon vorgenommen – aber nie in die Tat umgesetzt. Ich wollte es schon – aber irgendwie kam etwas dazwischen. Meistens merke ich es noch eher bei anderen – da ist der gute Wille, aber wenn dann was gemacht werden soll: „keine Zeit“, „Ich kann das nicht“, „ich hab’s vergessen…“ Meine Mutter meinte humorvoll „Wie bei überlasteten Handwerkern - versprochen hab ich‘s – muss ich’s auch noch halten?“ Ich verspreche es, der andere ist zufrieden – und dann vergesse ich es; war ja nur eine Kleinigkeit, also nicht so wichtig. Und der andere ärgert sich. Mein Mann sagt öfter – in Bezug auf meine Pünktlichkeit „Sie bemühte sich stets“ – so wie ich es aus Arbeitszeugnissen kenne; ich muss ja alles positiv beschreiben, aber im Grunde bedeutet es: sie hat es nie geschafft!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zum Beispiel: Jahrzehntelang war es mein Wunsch, die Gemeinde als eine Art „Paten“ für einen Missionar zu interessieren - aber nie kam ich in die Gänge: welches Land, welcher Missionar, ich konnte mich nie entscheiden. Mein Glaube kam nie in die Tat. Jakobus, Du meinst auch mich, nicht wahr?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Die lange Bank ist das liebste Möbelstück des Teufels“ sagt man. Die Lohnsteuererklärung – schiebe ich vor mir her; den Besuch; den Brief… „Ich will es ja tun“, jammere ich rum, wenn mich das schlechte Gewissen packt, „aber nicht jetzt…“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Woran liegt es: Faulheit? Ich dachte lange, meine größte Sünde sei Faulheit; aber nein: es ist der Perfektionismus: wenn ich was mache, dann soll es gut werden, richtig gut! Also fange ich gar nicht erst an. Immer wieder blitzt es durch die Knopflöcher, obwohl ich schon so lange daran arbeite… Das heißt, bei Handwerklichem kann ich das schon ganz gut: ein Regal bauen, das müsste doch gehen! Ein bisschen krumm ist es geworden, aber es passt genau! Ich nenne es „charmant“ – gerade, weil es ein bisschen krumm ist; kaufen kann jeder… Im Radio die Werbung für einen Baumarkt „Respekt, wer selber macht!“ Werbung für einen anderen Baumarkt lässt mich zusammenzucken „…wenn’s gut werden muss“ – nein, es muss gar nichts, und gut wird es bei mir auch nicht, so richtig gut…</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Stattdessen einfach anfangen! Der Weg wächst im Gehen. So haben es viele „Große“ im Reich Gottes gemacht: sie wussten nicht genau, wie es werden sollte, aber sie hatten es auf dem Herzen, sind losgegangen, im Vertrauen auf Gott. Und daraus ist Wunderbares geworden: Albert Schweitzer mit seinem Urwaldkrankenhaus; Georg Müller mit seinen Waisenhäusern – „Das könnte ich nie!“ sagen andere. Doch, einfach losgehen, wenn Du’s auf dem Herzen hast!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nicht nur Dir vornehmen und sitzen bleiben - Ich will nicht zerrissen sein zwischen – „ja schon – aber“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Glaube darf kein Geschwätz sein! Glaube zeigt sich in Taten! Die Heilsarmee hat es in ihrem Programm: „Suppe, Seife, Seelenheil – ein hungriger Magen kann nicht zuhören“. Da kommt beides zusammen, die Sorge für die Seele, die Fürsorge für den Leib. Nicht beides gegeneinander ausspielen: „Wir - tun etwas!“ Ja, aber die liebevollen Worte für den anderen gehören dazu, und der Hinweis auf Jesus: wir sind immer nur Mitarbeiter! Ich müsste verzweifeln an den Zuständen, die sich oft nicht verändern lassen. Das Bisschen tun, was ich kann. Einen Besuch machen – was soll ich sagen? Mir ist bange, aber dann trage ich meinen Körper dahin, gehorsam gehe ich, höre zu – und wie oft ist der andere dankbar, „das hat jetzt gutgetan!“ Das Bisschen?? Jesus war dabei!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Perfektionismus ist eigentlich Größenwahnsinn: ich erwarte von meinem Tun, dass es großartig und wunderbar ist. Fange ich doch einfach an und bitte Gott um seine Hilfe – und schaue mal, was dabei rauskommt.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrerin Renate Schmidt</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrerin Renate Schmidt]]></author>
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      <pubDate>Sun, 25 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Jesus sieht Sie]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 1,47-48 - ausegelegt von Maik Führing. (Autor: Maik Führing)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Johannes 1,47-48 - ausegelegt von Maik Führing. (Autor: Maik Führing)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Verschiedene Personen finden auf unterschiedliche Weise Jesus, davon erzählt Johannes in seinem Evangelium. Nathanael ist einer von ihnen. Dass er zu Jesus findet, hängt mit Philippus zusammen, dem Jesus auf dem Weg nach Galiläa begegnet ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Philippus kann die gute Nachricht von Jesus Christus nicht für sich behalten. Philippus begegnete seinem Freund Nathanael. Er erzählt ihm von Jesus. Nathanael glaubt später, in Jesus den seit langem verheißenen Messias von Nazareth entdeckt zu haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun erfahre ich anhand von Nathanael, wie ein Skeptiker zum Glauben an Jesus findet. Nathanael hört, was ihm berichtet wird. Aber er begegnet dem skeptisch. Was er hört, löst bei ihm zunächst einmal Zweifel aus. Denn Nathanael kennt sich in den alten Schriften aus. Aus diesem Grund ist für ihn klar, dass der versprochene Retter nicht aus Nazareth kommen kann. Das passt nicht zu seinen Ansichten und so spricht er: „Was kann aus Nazareth Gutes kommen?“ (V.46).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Philippus ist weise. Er streitet sich nicht mit Nathanael darüber, wer nun Recht hat. Er sagt bloß: „Komm mit und überzeuge dich selbst“ (V.46).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nathanael ist nicht nur ein Skeptiker, sondern auch ein Suchender. Philippus lädt Nathanael ein und sagt ihm: ´Probiere es doch selbst aus. Überzeug dich doch selbst, ob diese Nachricht von Jesus stimmt.´</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nathanael ist ein Suchender und somit auch neugierig. Er ist offen, lässt sich nicht durch seine eigenen Ansichten blockieren. Er macht sich auf den Weg – innerlich und äußerlich – um Jesus zu begegnen. Er macht sich auf die Suche, weil er noch nicht gefunden hat, was er eigentlich sucht. Und so wird Nathanael von Jesus gefunden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nathanael glaubt an Jesus, weil er spürt: ´In Jesus habe ich das Leben gefunden, wonach ich mich gesehnt habe´. Nathanael erlebt, dass er in Jesus Gottes Sohn begegnet, den er gesucht hat. Und Nathanael entdeckt, dass Jesus ihn schon immer gesehen hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus hat Nathanael schon gesehen mit seinen Fragen und Zweifeln. Jesus kennt und sieht Nathanael und er liebt ihn. Jesus sieht, wie skeptisch Nathanael ihm begegnet. Aber Jesus begegnet ihm wohlwollend. Und Jesus schon ein Bild vor Augen, wie sich das Leben von Nathanael weiterentwickeln wird, nun aber im Glauben an Jesus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus sieht auch Sie. Dass ich als Mensch Jesus finden kann, dem geht immer voraus, dass Jesus mich längst gefunden hat und sieht. Er sieht, wie Sie ihm gegenüberstehen. Er liebt Sie, so wie Sie sind. Jesus sieht Sie, wo Sie gerade stehen oder auch sitzen. Jesus weiß, was Sie suchen. Jesus kennt Ihre Fragen und Zweifel. Jesus sieht, was Sie in Ihrem Herzen bewegt. Jesus sieht Sie und er liebt Sie.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Darüber ist Nathanael überrascht und er fragt Jesus: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Woher kennst du mich?“</strong> Nathanael spürt: Was er gesucht hat, hat er nun in Jesus gefunden. Er ist gekommen, hat gesehen und ist überzeugt, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Er schenkt ihm sein Vertrauen. Aus einem Skeptiker auf der Suche wird ein Nachfolger von Jesus. Und Jesus verheißt ihm von nun an noch Größeres (vgl. V.50f.).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Jesus ist der Himmel offen und Gott gegenwärtig. Jesus schenkt Leben mit ewiger Perspektive. – Was suchen Sie? Denken Sie daran: Jesus sieht Sie. Darum lassen Sie sich von IHM finden. Denn wer Jesus vertraut, wird noch Größeres erleben.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Maik Führing</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Maik Führing]]></author>
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      <pubDate>Sat, 24 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Sie sind eingeladen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 14,21 - ausgelegt von Maik Führing. (Autor: Maik Führing)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Lukas 14,21 - ausgelegt von Maik Führing. (Autor: Maik Führing)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sie sind eingeladen. Eingeladen zu sein ist in der Regel eine angenehme Sache. Eine Einladung ist ein Zeichen der Wertschätzung. Eine Einladung bringt zum Ausdruck, ich möchte gerne Zeit mir dir verbringen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Evangelium ist die Einladung zu Gottes großem Fest. Immer wieder gebraucht Jesus das Bild von einem Festmahl, zu dem wir in Gottes Reich eingeladen sind. Gott lädt uns Menschen ein zu seinem Fest. Jesus bringt es mit dieser Beispielgeschichte aus dem Lukasevangelium, Kapitel 14, aus der unser heutiger Bibelvers stammt, auf den Punkt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn jemand zur damaligen Zeit im Orient ein Fest veranstaltete, wurde der Tag dafür lange im Voraus festgesetzt. Dann wurden alle Gäste frühzeitig eingeladen. Die Eingeladenen hatten somit Gelegenheit, die Einladung anzunehmen. Wenn es dann so weit war und das Fest kurz bevorstand, wurden die Gäste noch einmal aufmerksam gemacht und an ihr Kommen erinnert. – Und dann kommen die Absagen, zumindest in der Geschichte. Die Eingeladenen haben alle Wichtiges zu tun. Es geht durchaus um nachvollziehbare Hinderungsgründe, warum sie nicht kommen können oder wollen. Der eine hat einen Acker gekauft, den er besichtigen möchte, der nächste fünf Ochsengespanne erworben, die er prüfen möchte, ob sie etwas taugen und ein dritter hat gerade geheiratet und lässt sich ebenfalls entschuldigen. Für die Eingeladenen gibt es wichtigeres als der Einladung des Gastgerbers zu folgen und beim Fest dabei zu sein. Sie hatten nun doch andere Prioritäten gesetzt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus spricht von der Einladung Gottes. Und er nennt Beispiele, die zeigen: Für viele Menschen gibt es inzwischen Wichtigeres, obwohl sie die Einladung erhalten und angenommen haben, als tatsächlich zum Fest zu kommen und bei Gott dabei zu sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine Einladung zunächst anzunehmen und ihr dann am festgesetzten Tag nicht zu folgen, galt damals als schwere Beleidigung des Gastgebers.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott lädt uns Menschen zu sich ein. Wenn wir aber so leben, dass uns der normale Alltag, die eigene Lebensplanung wichtiger sind, als zu Gott zu kommen, dann schließen wir uns selber vom Fest bei Gott aus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Einladung nicht nachzukommen, lässt den Hausherrn zornig werden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da wurde der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knecht: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Geh schnell hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt und führe die Armen und Verkrüppelten und Blinden und Lahmen herein. </strong>So steht es im Lukasevangelium, Kapitel 14, Vers 21.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hier ist ja von Gott die Rede. In der Ablehnung seiner Einladung, in der Ablehnung seiner Liebe zeigt sich der Zorn Gottes. Gott erweitert seine Einladung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In diesem Gleichnis geht es Jesus darum, die richtigen Prioritäten zu setzen. Natürlich ist vieles im Leben wichtig. Aber nichts sollte dazu führen, dass keine Zeit mehr dafür bleibt, zu Gott zu kommen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch Sie sind bei Gott eingeladen. Entscheidend ist, ob Sie diese Einladung im Glauben annehmen und somit Ihren Platz bei Gott einnehmen. So werden Sie die Liebe Gottes erfahren und ein Leben mit ihm führen. Das ist ein Leben, in dem Gott der Mittelpunkt und die Grundlage des Lebens ist und eben nicht die Dinge des Lebens, die Sie oft als wichtiger ansehen. Ausgehend von dieser Beziehung zu Gott widme ich mich anders den Aufgaben und Herausforderungen, die das Leben mit sich bringt. Zu solch einem Leben lädt Jesus ein. Jesus macht deutlich: Nichts ist wichtiger als die Einladung Gottes anzunehmen und zu Gott zu kommen. Es geht zuerst darum, jetzt schon in diesem Leben mit ihm zu leben und zukünftig im ewigen Leben bei dem Festmahl Gottes mit dabei zu sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sie sind eingeladen. – Nehmen Sie die Einladung Gottes an?</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Maik Führing</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Maik Führing]]></author>
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      <pubDate>Fri, 23 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ich brauche Hilfe!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 15,25-28 - ausgelegt von Andrea Hoppstädter. (Autor: Andrea Hoppstädter)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 15,25-28 - ausgelegt von Andrea Hoppstädter. (Autor: Andrea Hoppstädter)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Matthäus 15,25-28 - ausgelegt von Andrea Hoppstädter. (Autor: Andrea Hoppstädter)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da schreit eine Frau ihre ganze Not heraus. Ihr Hilfeschrei ist nicht zu überhören. Und trotzdem erhält sie keine Antwort. Nicht beachtet zu werden, das tut weh. Aber die Frau lässt sich weder verunsichern, noch wendet sie sich frustriert oder wütend ab. Denn greifbar nah sieht sie jetzt ihre Hilfe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus ist über die Grenze von Israel gekommen. Die nichtjüdische Frau, eine Heidin also, hat offenbar schon einiges von Jesus gehört. Denn sie weiß, dass er helfen und heilen kann. Sie spricht ihn sogar mit Sohn Davids an, dem Titel des verheißenen Retters Israels. Somit hat sie mehr erkannt als viele Juden selbst. Und trotzdem antwortet Jesus ihr nicht. Aber die Frau ruft weiter. Nicht für sich selbst, sondern für ihre kranke Tochter. Ob sie sich blamiert oder als lästig empfunden wird, scheint sie dabei reichlich wenig zu stören. Denn sie hat nur das eine Ziel, nämlich Hilfe bei Jesus zu finden. Darum geht sie nun noch einen Schritt weiter. Im Matthäusevangelium, Kapitel 15 in den Versen 25-28 lese ich:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Die kanaanäische Frau fiel vor Jesus nieder und sprach: Herr, hilf mir! Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, dass man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. Sie sprach: Ja, Herr: aber doch essen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen. Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Endlich nun hat Jesus ihr geantwortet. Nach dieser Antwort, die die Juden mit Kindern und die Heiden mit Hunden vergleicht, hätte sie erst recht Grund gehabt, sich beleidigt oder entrüstet zurückzuziehen. Aber sie bleibt. Sie stimmt Jesus zu und greift sogar sein Bild auf. Demütig stellt sie sich darunter. Sie erkennt an, dass Jesus zuerst einmal für sein Volk da ist. Immerhin: der Begriff, der hier für Hunde steht, müsste eigentlich mit Hündlein übersetzt werden. Und damit sind zumindest nicht unliebsame Straßenköter gemeint, sondern umsorgte Haustiere.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Frau begreift: Ich habe keinen Anspruch. Und doch ringt sie weiter um Zuspruch. Sie weiß, dass Jesus mehr als genug hat, sodass es auch für sie noch reicht. Ist es nicht erstaunlich, dass diese heidnische Frau jetzt schon etwas von dem erkannt hat, was erst nach der Auferstehung Jesu deutlich wird? Denn sie hat begriffen, dass von dem, was Jesus den Juden schenkt, auch noch für die Heiden übrigbleibt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus lobt nun den großen Glauben der Frau. Glaube ist jedoch mehr als bloßes Fürwahrhalten, sondern ist vielmehr Vertrauen. Ja, die Frau hat nur Jesus im Blick, egal was die anderen um sie herum sagen oder denken und sie bleibt mit unerschütterlichem Vertrauen bei ihm. Und Jesus belohnt ihr Vertrauen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit den Worten „HERR, hilf mir!“ kann auch ich jederzeit im Gebet vertrauensvoll zu Jesus kommen. Vielleicht ist die Antwort manchmal für mich unverständlich, aber Jesus weiß, was er tut.  Wenn auch manche meiner Wünsche offenbleiben, so habe ich bezüglich meiner größten Not schon seine Hilfe erhalten. Denn er hat meine Schuld und Sünde auf sich genommen und mir ewiges Leben geschenkt. Ist das nicht Grund genug, ihm mein ganzes Vertrauen zu schenken?!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Andrea Hoppstädter</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Andrea Hoppstädter]]></author>
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      <pubDate>Thu, 22 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Halt mich fest!]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Zefanja 3,16-17 - ausgelegt von Andrea Hoppstädter. (Autor: Andrea Hoppstädter)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Zefanja 3,16-17 - ausgelegt von Andrea Hoppstädter. (Autor: Andrea Hoppstädter)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Zefanja 3,16-17 - ausgelegt von Andrea Hoppstädter. (Autor: Andrea Hoppstädter)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein kleines Mädchen und ihr Vater wollen eine Brücke überqueren. Da bemerkt der Vater, dass seine Tochter vor Angst zittert, denn die Brücke ist sehr hoch. Da meint der Vater zu ihr: „Halte meine Hand, dann kann Dir nichts passieren“. Sie antwortet ihm: „Nein Papa, halte Du lieber meine Hand“. Ihr Vater ist etwas verwundert und fragt: „Aber wo ist da der Unterschied?“ Das kleine Mädchen antwortet: „Weißt Du Papa, wenn ich Deine Hand halte, dann kann vielleicht etwas passieren und ich könnte Deine Hand loslassen. Aber wenn Du meine Hand nimmst, dann weiß ich einfach, dass Du sie nie loslassen würdest. Egal was auch passiert!" - soweit ein unbekannter Autor.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer sich fürchtet sucht in der Regel Zuflucht bei einem Stärkeren. Wie wohltuend ist es doch für ein Kind, wenn es sich in seiner Angst in die Arme seiner Eltern flüchten kann. Manche Schüler halten sich mit Hinweis auf ihren großen Bruder feindlich gesinnte Mitschüler fern. Und ein schwaches Selbstwertgefühl, sucht oft Stärke und Aufwertung neben starken oder berühmten Persönlichkeiten. Manches stolz präsentierte Foto zeugt davon. Bleibt jedoch das Gefühl der Schwäche und Schutzlosigkeit, kann das schnell zu Mutlosigkeit führen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Schutzlos und mutlos fühlt sich sicherlich auch das Volk Israel, als der alttestamentliche Prophet Zephanja ihnen Gottes Gericht ankündigt. Ihre Rebellion Gott gegenüber hat sie dahin gebracht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jedoch die prophetische Schau von Zephanja geht noch weit über das bevorstehende Gericht hinaus. Auch wenn Israel Gott den Rücken gekehrt hat, so lässt doch Gott sein Volk nicht fallen. Im Anschluss an die angekündigte Strafe gibt der Prophet nun auch mutmachende Worte Gottes weiter. Ja, Hoffnung und Zukunft sind am Horizont! Im 3. Kapitel des Buches Zephanja lese ich in den Versen 16 und 17:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Fürchte dich nicht, Zion! Lass deine Hände nicht sinken! Denn der HERR, dein Gott, ist bei dir, ein starker Heiland. (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Zefanja3%2C16-17" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Zephanja 3, 16-17</a>)</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Israel ist und bleibt in der Gegenwart und Fürsorge seines Gottes, auch wenn es die Folgen für seine Sünden durchlebt. Der starke Heiland steht zu seinem Volk und lässt es nicht los.  -</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun lebe ich inzwischen in der Zeit nach dem Kommen von Jesus in diese Welt. Er hat das Gericht für meine Schuld schon getragen und durchlitten. Ich brauche nur die Hand  zu fassen, die Gott mir durch seinen Sohn Jesus entgegenstreckt. Wenn ich seine Hand fasse, steht mir der starke Heiland zur Seite.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kinder, wie das Mädchen aus der Anfangsgeschichte, werden früher oder später erkennen, dass ihr Vater nicht unbegrenzt stark ist. Wie gut, wenn sie in die ausgestreckte Hand des starken Heilands einschlagen, der ihnen allezeit zur Seite steht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Über den Menschen, der bei Gott seine Zuflucht sucht, wusste schon David in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm37" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 37</a> Vers 24 zu sagen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Fällt er, so stürzt er doch nicht; denn der HERR hält ihn fest an der Hand.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht ist gerade Ihr Weg holprig, steil, dunkel oder sogar unfassbar schwer. Aber der starke Heiland möchte auch Ihnen Halt geben. Wenn Sie sich ihm und seiner Führung anvertrauen, werden Sie gewiss nicht fallen. Er will auch Sie stärken und Ihnen Trost und Hoffnung geben, auch auf schweren Wegen. Und er ist nur ein Gebet weit von Ihnen entfernt.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Andrea Hoppstädter</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Andrea Hoppstädter]]></author>
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      <pubDate>Wed, 21 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Voller Tränen]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Könige 20,5 - ausgelegt von Christine Weidner. (Autor: Pfarrerin Christine Weidner)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 2. Könige 20,5 - ausgelegt von Christine Weidner. (Autor: Pfarrerin Christine Weidner)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese wunderbare Zusage Gottes lese ich gleich zweimal in der Bibel, denn die Geschichte von König Hiskias tödlicher Krankheit wird sowohl in den Königsbüchern als auch im Prophetenbuch Jesaja erzählt. Gott hat den Propheten zum kranken König geschickt mit der Ankündigung: Du wirst nicht mehr lange leben. Ordne Deine Angelegenheiten für Deinen Nachfolger! - Der kranke Hiskia aber, statt sich zu ergeben, dreht sich zur Wand und betet mit heißen Tränen, Gott möge ihn gesund machen. Jesaja, der Bote Gottes, ist schon auf dem Rückweg. Da erreicht ihn die Eingebung Gottes, wieder zum König umzukehren und ihm diese wunderbare Zusage zu geben: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich habe dein Gebet gehört und deine Tränen gesehen. Siehe, ich will dich gesund machen!“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine Geschichte mit happy end. Ja, wenn Beten immer so einfach wäre und so erfolgreich!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Von vielen Gebeten lese ich in der Bibel, und von vielen Tränen: „Meine Tränen sind meine Speise Tag und Nacht“, heißt es da; „mit Tränen netze ich mein Lager“, „unter Tränen blickt mein Auge zu Gott auf“, es wird viel geweint. Mitunter so heftig, dass jemand das Gefühl hat, er kann ganze Krüge damit füllen, und darum zu Gott sagt: „Sammle meine Tränen in deinen Krug, ohne Zweifel, du zählst sie!“  Und auch Jesus hat sich eingereiht in den Chor der Weinenden.  </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Und er hat in den Tagen seines irdischen Lebens Bitten und Flehen mit lautem Schreien und mit Tränen dem dargebracht, der ihn vom Tod erretten konnte; und er ist auch erhört worden, weil er Gott in Ehren hielt,“ lesen wir im Hebräerbrief.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich bin mit meinen Tränen nicht allein. Mit meinem Schmerz und meinen Bitten gehöre ich zu einer großen Gemeinschaft. Auch wenn ich weine, wo es niemand sieht: Ich bin mittendrin im Chor der Weinenden, an vielen Orten und durch alle Zeiten. Nicht jeder von uns erlebt es so wie Hiskia. Auch Jesus nicht. Kein Engel holt ihn heraus aus dem Garten Gethsemane direkt ins Himmelreich. Kein Prophet bringt ihm die wunderbare Zusage: Du musst das nicht erleiden! - Dennoch lese ich: er ist erhört worden. Bei Jesus geht es durch das Schwere, ja den Tod hindurch. So wird er der Erste, der die Macht des Todes bricht. Der Tod kann mich jetzt nicht mehr von Gott trennen. Kein Leid, keinen Schmerz gibt es mehr, in dem Gott nicht ist. Und durch das er nicht hindurchzieht. So wie bei Jesus. Wenn ich weine, weine ich mit ihm. Und er mit mir.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und manchmal weint auch ein Mensch mit mir. So wie kürzlich eine Frau es mir erzählt: Ihre Freundin hat von ihren Ärzten die Auskunft bekommen: Wir können nichts mehr tun. Es ist ein guter Weg für Sie, in ein Hospiz zu gehen. „Da haben wir zusammen geweint,“ sagt sie. Diese Geschichte ist anders als die des Königs Hiskia. Schon eher wie die von Jesus. Denn auch Jesus reiht sich ein in unsere Geschichten mit ihren Ängsten, Hoffnungen und ihren Tränen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und zugleich ist Jesus unser Herr. Und damit der, der Sie und mich hindurchzieht, durch alles. Und der Ihnen und mir die Zusage gegeben hat: „Und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.“ </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrerin Christine Weidner</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrerin Christine Weidner]]></author>
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      <pubDate>Tue, 20 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Vertrauen lohnt sich!]]></title>
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      <description><![CDATA[Christine Weidner über 2. Chronik 20,12. (Autor: Pfarrerin Christine Weidner)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Christine Weidner über 2. Chronik 20,12. (Autor: Pfarrerin Christine Weidner)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern unsere Augen sehen nach dir.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Haben Sie das auch schon mal erlebt? „Ich weiß jetzt echt nicht, was ich machen soll!?“ Kennen Sie dies Gefühl? Wenn die Lage so ausweglos oder undurchsichtig erscheint, dass Ihnen erst mal nichts anderes einfällt als dieser Ausruf: „Ich weiß nicht, was ich machen soll!“? - Das ist ganz schön schwer auszuhalten. So ein Zustand, in dem alles aussichtslos scheint, oder zumindest ungewiss. Und dieses Gefühl, dem hilflos ausgeliefert zu sein. Nicht zu wissen, ob und wie es jetzt weitergehen kann. Da hilft auch kein „Augen zu und durch!“ Da steigt einfach nur der Ruf auf: „Wie halte ich das nur aus? Ich weiß nicht, was ich tun soll!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Leute, von denen uns dieser Ausruf in der Bibel überliefert ist, sind in einer solchen Lage. Es sind König Josafat von Juda und sein Volk, und sie wissen nur, dass drei feindliche Völker sich zusammengetan haben und mit vereinten Kräften gegen sie anrücken. Viel zu Viele! Das kann nicht gut gehen! „Wir wissen nicht, was wir tun sollen!“ - Aber bei diesem ersten Schreckensruf bleiben sie nicht stehen. Und sie schließen auch nicht die Augen. Nein, sie tun etwas Anderes: Sie blicken auf ihren Gott. Auf den Gott, der sie in vergangenen Zeiten geführt und ihnen geholfen hat. Der ihren Vorfahren geholfen hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">König Josafat und seine Leute lassen sich nicht lähmen von der Übermacht, die so augenscheinlich ist. Sie wenden ihre ganze Aufmerksamkeit in eine andere Richtung: Sie wenden sich ihrem Gott zu. Der König schildert im Gebet Gott genau die Lage. Und er erinnert Gott an seine Versprechen. Und schließlich stimmen alle sogar einen Lobgesang an. Mit all dem zeigen sie Gott, dass sie Vertrauen zu ihm haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sie steigern sich nicht in Angst und Schrecken, indem sie sich intensiv mit der Zahl oder der möglichen Strategie ihrer Feinde beschäftigen. Und sie bleiben auch nicht bei sich selbst und ihrem Gefühl der Ohnmacht. Sie richten ihre Gedanken und ihre Aufmerksamkeit auf Gott. Sie vertiefen sich ins Gespräch mit ihrem Gott, beschäftigen sich mit seinen Taten, mit dem, was sie von ihm wissen, und sie sammeln schließlich ihre Gefühle, Gedanken und Kräfte in einem Loblied an Gott.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So löst sich das Gefühl „wir wissen nicht, was wir tun sollen“ unmerklich auf. Denn nun tun sie etwas:  Sie vertrauen. Sie schenken Gott ihr Vertrauen. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das lohnt sich allemal. Ihre Angst wird kleiner. Sie werden ruhiger. Sie sehen mehr als das, was vor Augen ist. Und vor allem: sie kommen ihrem Gott näher, klettern ihm gleichsam auf den Schoß wie ein Kind seinem Vater, seinem Papa, dem es vertraut.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So hat es einige Jahrhunderte später Paul Gerhardt in einem Kirchenlied gesagt: „Wenn Not und Trübsal blitzen, lässt Gott uns, seine Kinder, in seinem Schoße sitzen.“  Auch Paul Gerhardt hätte in seinem Leben allen Grund gehabt, bei dem angstvollen Ruf „Ich weiß nicht, was ich tun soll!“ stehen zu bleiben. Doch auch er ließ sich weder durch Kriegszeiten noch persönliches Leid davon abhalten, sich ins Gespräch mit seinem Gott zu vertiefen, Gott mit Liedern zu loben und ihm sein Vertrauen zu schenken.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Daraus erwuchs ihm die Kraft, ungewisse oder gar ausweglos scheinende Zeiten auszuhalten. Dieses Vertrauen wünsche ich auch Ihnen!                 </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrerin Christine Weidner</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrerin Christine Weidner]]></author>
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      <pubDate>Mon, 19 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wer zuletzt lacht]]></title>
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      <description><![CDATA[Walter Undt über 1. Korinther 3,18-19. (Autor: Pastor Walter Undt)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Walter Undt über 1. Korinther 3,18-19. (Autor: Pastor Walter Undt)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Wer zuletzt lacht, lacht am besten“ ist ein beliebter Ausspruch. Unzählige Liebesfilme funktionieren nach diesem Motto: Erst nach einer ganzen Reihe von Verwicklungen, Missverständnissen oder Dramen kommt das Traumpaar zusammen. Ich mag solche Filme mit Happy End.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dagegen bin ich kein Freund von Horror-Filmen, deren Ende immer mit Schrecken aufhört. Selbst wenn es doch mal gut auszugehen scheint, kommt immer irgendwo noch ein katastrophaler Abschluss her.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich glaube, dass die Sehnsucht nach einem Happy End tief in unserem Menschsein verankert ist. Den Grund dafür lese ich aus der Bibel, dem Wort Gottes, heraus. Da heißt es ganz am Anfang, dass Gott mit einem traumhaften Paradies alles gut gemacht hat. Ein Ehepaar, ein wunderschöner Garten, nichts Böses, nichts Schlechtes, keine Krankheit, kein Tod - nichts, wirklich nichts, was das Leben hätte belasten können.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch dann kam der Horror ins Leben. Menschen wollten sein wie Gott, wollten mehr, ließen sich verführen und verführten andere. Die Folge war der Verlust eines heilen Lebens.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das alles ist Tausende Jahre her. Aber diese Sehnsucht nach einer heilen Welt steckt noch immer tief in uns. Es ist die Sehnsucht nach Frieden, Gesundheit, Sicherheit und einem ganzheitlichen Heil-Sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Darum lieben außer mir vermutlich noch viele andere Filme oder reale Ereignisse mit einem Happy End. Leider bietet die das Leben nicht so oft. Die Ursache dafür sind meistens wir selbst.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Weil wir es nicht schaffen, Frieden zu wahren, den Nächsten zu lieben, immer ehrlich und gerecht zu agieren. Weil wir so oft aus der Haut fahren, zornig werden, vor Wust rasend toben können und heimtückisch unsere Ziele umsetzen wollen, ist unsere Welt, wie sie ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dabei gibt es eine Alternative, die funktioniert. Weil Gott, der Schöpfer dieser Welt, uns Menschen noch nicht aufgegeben hat, sandte er mit Jesus Christus seinen Sohn in die Welt, der uns zeigte, wie man klug und weise lebt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gut, man kann nun einwenden, dass ihm das ja auch nichts nützte. Schließlich brachte man ihn um und schaffte damit den Wunderheiler mit den heilsamen Worten aus der Welt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So jedenfalls sieht menschlich - weltliche Klugheit aus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gottes Weisheit ist größer, übernatürlich. Seine Weisheit geht weit über das hinaus, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen und mit unserem Verstand erklären können.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein Ausdruck von Gottes Weisheit ist, dass er in Jesus eine universelle Erneuerungsbewegung gestartet hat, die jede Katastrophe, jedes Leid, jedes Unrecht und sogar den Tod am Ende besiegen wird.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In seinem Wort, der Bibel, verrät uns Gott, dass er ein neues, noch besseres Paradies für uns bereithält. Es ist eine ungetrübte Beziehung zu unserem Gott, der jeden Menschen von Herzen liebt. Der Weg dahin ist ähnlich wie in vielen Liebesfilmen mit Happy End: </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Man weiß im Grunde von Anfang an, wen man liebt - doch glücklich wird man erst, wenn aus dem Wissen die Tat folgt. Nachdem Gott ja zu mir gesagt hat, liegt es an mir, ob ich auch ja zu ihm sage. An meiner Antwort entscheidet sich die Frage zwischen Happy End oder Horror für immer und ewig. Nur Narren, so werden sie in der Bibel genannt, betrügen sich selbst, wollen das nicht wahrhaben und bringen sich damit um ihr Happy End, wenn es in 1. Korintherbrief, Kapitel 3,18-19 heißt: </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">"Niemand betrüge sich selbst. </strong><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Wer unter euch meint, weise zu sein in dieser Welt, der werde ein Narr, dass er weise werde. Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott."</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In der Bibel gibt Gott uns das Regiebuch in die Hand, wie unser Leben weise und klug zum Happy End finden kann. Diese Weisheit wirkt in unserer Welt manchmal sehr dumm, torenhaft. Doch das Eine ist am Ende sicher: Wer auf Gottes Wort vertraut, sich an dieser ewigen Weisheit orientiert, wird als letztes lachen und das für ewig!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Walter Undt</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pastor Walter Undt]]></author>
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      <pubDate>Sun, 18 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Gnade vor Recht]]></title>
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      <description><![CDATA[Leah Walter über Psalm 103,17-18. (Autor: Leah Walter)]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Leah Walter über Psalm 103,17-18. (Autor: Leah Walter)]]></itunes:summary>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Forscher sagen, dass das Universum ca. 14 Milliarden Jahre alt ist. Die Erde hingegen soll 4,5 Millionen Jahre alt sein. Beide Zahlen erscheinen klein, wenn ich bedenke, dass die höchste benannte Zahl die Zentillion ist. Zentillion ist eine eins mit 600 Nullen. Zum Vergleich: die Milliarde hat nur 9 Nullen. Es ist bereits schwierig, sich eine Milliarde Jahre vorzustellen. Wie will ich mir nur eine Zentillion Jahre vorstellen? Genauso ergeht es mir, wenn ich versuche mir die Ewigkeit vorzustellen. Ewig bedeutet, etwas hört niemals auf, es hat kein Ende. In der Bibel lese ich immer wieder über die Ewigkeit.  </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm103%2C17-18" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 103,17-18</a> heißt es: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">“Die Gnade des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind bei denen, die seinen Bund halten.“ </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Man muss Gnade vor Recht ergehen lassen“, ist ein bekanntes Sprichwort. Das heißt jemand wird nicht bestraft, obwohl er etwas Falsches gemacht hat, also Strafe verdient hätte. Man übt Nachsicht mit dieser Person, ist ihr gnädig.  Als ich einmal in der Grundschule bei meiner Sitznachbarin in Deutsch abschreiben wollte, hat mich die Lehrerin erwischt. Sie hat mich nicht bestraft. Sie sagte mir nur: “Mach das nicht wieder“. Dann durfte ich den Test weiterschreiben. In diesem Moment erlebte ich Gnade vor Recht. Sie hätte mich bestrafen können. Sie hätte mir die Note sechs geben können. Das wäre gerecht gewesen, es hätte dem geltenden Recht entsprochen. Doch sie tat es nicht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Beispiel von der Lehrerin machte mir deutlich, was Gnade bedeutet. Wenn Gott gnädig ist, bestraft er nicht, obwohl ich es verdient hätte. Er bestrafte mich nicht, als ich meine Mutter angelogen hatte. Ich hatte behauptet, nicht den letzten Pudding gegessen zu haben, obwohl ich es getan hatte. Gott bestrafte mich nicht, als ich Menschen in Not ignoriert hatte, seinen Worten nicht gehorchte. Mein Gott hätte schon viele gerechte Gründe gehabt, mich zu bestrafen. Doch oft ließ er Gnade vor Recht walten.  </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das macht mir jedes Mal die Größe der ewigen Gnade Gottes deutlich: Gott will mir gnädig sein, darum hat er seinen Sohn Jesus Christus am Kreuz sterben lassen. Jesus bezahlte die Strafe für mich, damit Gott mir Gnade vor Recht ergehen lassen kann. Dieses Gnadenangebot gilt für alle Menschen. Jeder Mensch lebt in Sünde, wenn er keine Beziehung zu Gott hat, oder sich durch sündiges Verhalten belastet. Ein Leben, ohne eine persönliche Beziehung zu Gott oder das Verstoßen gegen Gottes Gesetze nennt die Bibel Sünde. Dafür habe ich Strafe verdient. Die gerechte Strafe für alle meine Sünden wäre der Tod. Doch Gott weiß auch, dass kein Mensch von sich aus sündlos leben kann. Darum schuf er in Jesus den Ausweg aus meinem Dilemma. Weil sein Sohn Jesus die Strafe auf sich genommen hat, die ich verdient hätte, gibt es Gnade.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Egal was Sie getan haben: Gott möchte eine Beziehung zu Ihnen haben. Seine Gnade ermöglicht Ihnen jedes Mal einen Neustart. Von der ewigen Gnade leben bedeutet: Ich darf meine Schuld bekennen. Aus Gnade vergibt mir Gott um Jesu Willen!  </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Seine Gnade ist sein Geschenk. Ich darf sie einfach annehmen. Genauer gesagt: Nehme ich sie nicht an, bleibt sie ungenutzt. Ich habe keine Zentillion Jahre Zeit, sie anzunehmen. Ich habe nur mein Leben lang Zeit. Ich weiß nicht, wie lange ich noch leben werde. Doch Gott verspricht mir: Wenn ich Gottes Gnade annehme, kann mich nichts von der Liebe Gottes trennen.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Leah Walter</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Leah Walter]]></author>
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      <pubDate>Sat, 17 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Herkunft verpflichtet!]]></title>
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      <description><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer über Römer 9,4. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer über Römer 9,4. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Manche Leute sind einfach privilegiert! Schon der Start ins Leben scheint perfekt. Als Kinder und Jugendliche fehlt es ihnen an nichts. Und später gelingt ihnen im Leben schon allein deshalb viel, weil sie aus gutem Haus stammen. Ihr Name eröffnet ihnen Möglichkeiten, die für Normalsterbliche unerreichbar sind, und wo andere hart arbeiten müssen, können sie Beziehungen spielen lassen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber mit einem berühmten Namen verbinden sich häufig auch erhebliche Nachteile. Manchmal sind es ausgesprochen lästige Verpflichtungen. Vor allem aber die andauernde Beobachtung durch die Öffentlichkeit kann belasten. – Denken Sie nur an die von Paparazzi ständig fotografierten Mitglieder der europäischen Fürstenhäuser oder an die Promis aus Film und Fernsehen. Was für ein Leben ist das, ständig auf dem Präsentierteller sein zu müssen!? </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In der Bibel nimmt das Volk der Israeliten eine herausgehobene Rolle in der Weltgeschichte ein. Es beginnt damit, dass Gott ihren Stammvater Abraham in eine besondere Beziehung beruft und später diese durch Mose bestätigt. Gott will Israel segnen und sie sollen selbst für andere Menschen segensreich wirken. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Apostel Paulus greift diesen Gedanken im Römerbrief auf. Er beschreibt Gottes außergewöhnliche Beziehung zu Israel so:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Sie sind doch Israel, das von Gott erwählte Volk. Ihnen gehört das Vorrecht, Kinder Gottes zu sein. Ihnen offenbarte er seine Herrlichkeit. Mit ihnen hat er wiederholt seinen Bund geschlossen. Ihnen hat er sein Gesetz gegeben und die Ordnungen für den Opferdienst zu seiner Verehrung. Ihnen hat er das künftige Heil versprochen.</strong> (<a class="bibleserver extern" href="https://www.bibleserver.com/LUT/R%C3%B6mer9" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Römer 9</a>,4)</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als Paulus diese Gedanken niederschreibt, gibt es bereits eine weit über eintausendfünfhundert Jahre alte Beziehung Gottes zu seinem Volk.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich finde das erstaunlich. An der Geschichte Israels kann ich beispielhaft erkennen, wie und warum Gott handelt. Ich lerne, wie er seine Beziehung zu Israel durch Offenbarungen, klare Regeln und konkretes Eingreifen gestaltet. Ich beginne ein wenig von seiner Wesensart zu verstehen: Gott ist treu und gerecht!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber kann ich das, was ich über Gottes Beziehung zu Israel lerne auch auf mich und meine Lebensumstände übertragen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Beim Nachdenken fällt mir auf, dass auch ich das Vorrecht genieße, ein Kind Gottes zu sein. In Jesus Christus zeigt Gott mir seine Herrlichkeit. Am Kreuz von Golgatha schließt er den Bund der Erlösung; einen Bund, der ausdrücklich auch mir gilt. In der Bibel zeigt er mir, wie ich leben und ihn ehren kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es stimmt schon! Was mit Blick auf das Volk Israel gilt, entspricht meiner persönlichen Erfahrung: Gott ist treu und gerecht! Und deshalb ist er würdig, verehrt und angebetet zu werden.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Fri, 16 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Schlechter Start, gutes Ende]]></title>
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      <description><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer über Lukas 18,13-14. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer über Lukas 18,13-14. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer über Lukas 18,13-14. (Autor: Wolf-Dieter Kretschmer)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er steht mitten im Gewühl und hat ein schlechtes Gewissen. Die anderen um ihn herum verachten ihn. Das weiß er. Ihm ist auch klar, warum das so ist. Er hat vor längerer Zeit eine schlechte Entscheidung getroffen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Damals hat er sich bewusst auf die Seite der römischen Machthaber geschlagen, hat Geld und Luxus gewählt. Was die Leute über ihn reden, hat ihn wenig interessiert. Hauptsache er kann als Zöllner ein bequemes Leben führen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Irgendwann ist er sich bewusst geworden, dass ihm Wesentliches fehlt. Das viele Geld und die komfortablen Lebensumstände haben eine Zeit lang seine innere Not überdeckt. Aber jetzt lässt sie sich nicht mehr unterdrücken. Er muss einen Weg finden, um vor Gott auszusprechen, was ihn belastet. Er will reinen Tisch machen. Buße tun und Vergebung empfangen. Deswegen macht er sich auf den Weg zum Haus Gottes.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da steht er nun mitten auf dem Tempelplatz und ist sich seiner Schuld bewusst. Er hat Leute betrogen, seine machtvolle Stellung schamlos ausgenutzt und ihnen viel zu viel Geld abgenommen. Ob Gott ihm das vergeben wird? Der Zöllner ist sich nicht sicher.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Verstärkt werden seine Zweifel, als er einen Mann in seiner Nähe entdeckt, der als besonders gottesfürchtig gilt. Ein Pharisäer, also einer von den Oberfrommen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie sagt man so schön: Wer schwarzsehen will, der muss sich von etwas strahlend weißem blenden lassen. Dem Zöllner ist klar, dass sein Leben neben der makellosen Frömmigkeit des Pharisäers besonders dunkel wirkt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Geschichte hat Jesus erzählt. Anlass ist ein Gespräch mit Leuten, die von sich und ihrer Frömmigkeit überzeugt sind. Für sie hat er eine überraschende Botschaft. Jesus sagt:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Der Zöllner stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott sei mir Sünder gnädig! Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus.</strong> <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas18" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukas 18</a>, Verse 13–14</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das hat gesessen! Mit wenigen Worten entlarvt Jesus die Selbstgerechtigkeit derer, denen das äußere Auftreten wichtiger ist als die innere Haltung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> Und damit zu Ihnen und mir. Was kann ich aus dieser Begebenheit lernen?  </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun, wenn ich das weiterdenke, was im Lukasevangelium berichtet wird, ist für Jesus meine Vergangenheit mit all ihren fragwürdigen Entscheidungen weniger wichtig als die Gegenwart. Aus dem Gleichnis entnehme ich, dass Gott mir vergibt, wenn ich heute meine Schuld vor ihm aufrichtig bekenne.  </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Wolf-Dieter Kretschmer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Wolf-Dieter Kretschmer]]></author>
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      <pubDate>Thu, 15 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Gott ist bei mir]]></title>
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      <description><![CDATA[Hans-Hagen Zwick über Psalm 139,9-10. (Autor: Hans-Hagen Zwick)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Hans-Hagen Zwick über Psalm 139,9-10. (Autor: Hans-Hagen Zwick)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott ist bei mir. In <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm139%2C9-10" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 139,9.10</a> lese ich: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist der König David, der diese Zeilen schreibt. Sie besagen, Gott ist da. David weiß, wovon er spricht. Er fasst seine Erfahrung in Worte. Ein paar Töne kommen dazu und die Ballade ist fertig.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das berührt mich, Gott ist bei mir, das tut mir gut. Es gibt Leute, die können damit nichts anfangen. Vielleicht ist es sogar erschreckend, weil sie Gott nicht entfliehen können. Davon erzählt auch der Psalm. Ich aber fühle mich geborgen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Hü, sagt der Kutscher. Die Pferde ziehen an. Ein Gespann macht sich auf den Weg. Auf dem Planwagen reisen 16 Kinder im Kitaalter. Sie fliehen vor der russischen Front mitten im Winter 1945. Meine Mutter, begleitet sie auf dem Treck. Sie muss es tun, es ist ihr Job. Sie ist Kindergärtnerin und für den Transport verantwortlich. In der Eile des Aufbruchs konnten die Eltern ihre Kinder nicht mehr aus dem Kindergarten holen. Auf getrennten Wegen fliehen sie quer durch Osteuropa nach Deutschland. Die Angst treibt sie nach Westen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Unterwegs werden die Flüchtlingstrecks von Fliegern angegriffen. Die Kinder springen vom Wagen und rennen um ihr Leben. Danach versucht meine Mutter sie wieder einzusammeln. Niemand ist ernsthaft verletzt. Die Reise geht weiter. Am Wegesrand liegen tote Pferde, auch Menschen darunter. Vierzehn Tage ziehen sie über Landwege und Straßen nach Deutschland. Sie frieren, hungern, aber dann gibt es was zu essen. Für Kinder öffnen Menschen ihre Herzen. Die haben selbst nicht viel.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Deutschland angekommen, fahren sie zum Sammellager. Dort werden sie aufgenommen und versorgt. Alle sind wohl behütet nach Deutschland gekommen. Nur dem Kutscher will man nicht helfen. Er wird gefangen genommen und schlecht behandelt, weil er kein Deutscher, sondern Pole ist. So ist der Krieg.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als meine Mutter diese Geschichte erzählt, frage ich mit Respekt: Hast Du keine Angst gehabt? Im Krieg, sagt sie, kann alles passieren, auch das Schlimmste. Aber Gott ist bei mir. Das habe ich immer wieder erlebt. Seine Hand hat mich geführt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich habe einen besonderen Wunsch, sagt sie. Ich möchte diese Kinder wiedersehen. Kannst Du mich hinfahren? Sie nennt ein Dorf mitten in Thüringen. Ich fahre sie hin.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sie hat ihren Besuch nicht angekündigt. Die Überraschung ist beachtlich, auch für mich. Eine große Familie öffnet das Haus. Ich bin verblüfft. Irgendwie sehen wir uns äußerlich ähnlich. Was ist das denn? Sie gehen auf uns zu und nehmen uns in die Arme. Alle herzen sich und weinen. Nach vier Jahrzehnten sehen sie sich und wissen sofort, wer meine Mutter ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was passiert hier, ich komme aus dem Staunen nicht raus. Das müssen alles Verwandte sein, die ich bisher nicht kenne, Onkels und Tanten, Cousins und Cousinen meiner Mutter. Sie sehen mir äußerlich sehr ähnlich. Ich gehöre zu einer riesigen Familie und weiß es nicht. Du siehst genauso aus wie der und der, sagen sie zu mir.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Meine Mutter stammt aus einem großen Dorf in Osteuropa. Ich selbst bin in Mecklenburg geboren. Wie das? Alle gehören zueinander, das kann man sehen. So langsam beginne ich die Geschichte zu verstehen. Meine Mutter hat die Kinder begleitet und vor den Schrecken des Krieges bewahrt. Sie hat sie gerettet und wieder zu ihren Müttern gebracht. Sie hat sie zusammengeführt, damit zusammenkommt, was zusammengehört.  Meinem Großvater ist es nicht so ergangen, er hat es nicht überlebt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Meiner Familie wurde die Heimat genommen. Ich habe sie bis heute nicht gesehen. Aber Gott hat seine Hand über uns gehalten. Helfend war Gott immer da. Seine Nähe tut mir gut.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten.“</strong></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Hans-Hagen Zwick</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Hans-Hagen Zwick]]></author>
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      <pubDate>Wed, 14 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Große Beute]]></title>
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      <description><![CDATA[Hans-Hagen Zwick über Psalm 119,162. (Autor: Hans-Hagen Zwick)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Hans-Hagen Zwick über Psalm 119,162. (Autor: Hans-Hagen Zwick)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich lese <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm119%2C162" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 119,162</a>: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir wissen nicht, wer diesen Psalm geschrieben hat. Das Wort Gottes steht im Mittelpunkt. Es wird in diesem Vers besonders gefeiert. Die Wertschätzung darüber wird deutlich, ist nicht zu übersehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als Pastor trifft es mich unmittelbar. Ich lebe in Mecklenburg-Vorpommern. Hier gibt es ca. 16 % Christen. Das ist im Bundesvergleich der niedrigste Wert. Von denen kommt nur noch ein Bruchteil zum Gottesdienst. Das ist eine kleine Schar. Von großer Beute kann ich nicht reden. Der Exodus, der Auszug aus den Kirchen ist hier am weitesten vorangeschritten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich bin mir bewusst, die große Beute ist das Wort Gottes selbst. Nicht die Anzahl der Hörer ist gemeint. Trotzdem wurmt es mich, dass es so wenige sind, die mir zuhören. Da gibt es einen großen Schatz und kaum jemand erfährt davon. Ist das Wort Gottes noch gefragt?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Liegt es vielleicht daran, dass ich nicht die passende Sprache finde, um es schmackhaft zu machen? Oder sind es die Themen, die ich anbiete?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als Seelsorger bin ich mir bewusst, die Not ist groß. Viele Gespräche zeigen mir, das Evangelium wird gebraucht, mehr denn je. Die gute Nachricht, die frohe Botschaft will Freude machen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Ansatz des Psalm-Textes sagt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich freue mich über dein Wort…!“</strong> Ist das so? Das Wort Gottes schafft in mir Freude. Ein sauertöpfischer Auftritt wird wenig bewerkstelligen. Was nicht in mir ist, kann sich nicht in Freude verwandeln, wenn ich predige.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Welche Themen sind es, die Menschen berühren? Wie kann ich darauf eine Antwort aus dem Wort Gottes finden? Seit Jahren habe ich versucht, Sachliteratur aus dem psycho-sozialen Bereich zu lesen. Die Erkenntnisse der Forschung sind weit vorangeschritten. Das Erstaunliche ist, sie lassen sich sehr gut mit den Aussagen der Heiligen Schrift verknüpfen. Wir haben in Rostock eine Lebensschule gegründet, die sich mit diesen Themen beschäftigt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein Gesundheitsverein aus Rostock ist darauf aufmerksam geworden und hat mich eingeladen, bei ihnen ein Referat zu halten. Ihr Wunschthema ist eigentlich ein Tabu für Menschen aus dem atheistischen Hintergrund: „Altern-Sterben-Tod – Von der Kunst zu altern“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie kann ich altern und mir dabei die Freude am Leben und dazu eine möglichst hohe Lebensqualität bewahren? Von gesunder Ernährung, sportlicher Bewegung, ein gesundes soziales Umfeld, die Fähigkeit zu vergeben, ein gesundes Familienleben zu gestalten – Ratschläge dafür gibt es zuhauf. Auch das Wort Gottes kann dazu etwas sagen und Freude im Älterwerden bringen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber wie kann ich meine mentale Gesundheit im Alter fördern? Das Sterben ist allgegenwärtig, meine Freunde werden weniger. Der Tod macht wenig Sinn. Für den Atheisten bleibt nichts, was ihm auf Dauer Freude bringen könnte. Ein Weiterdenken ist für ihn tabu. Das Schöne ist, wenn überhaupt, die gelebte Vergangenheit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine Stunde lang habe ich versucht, ein paar Tipps für das fröhliche Altern zu vermitteln. Vor mir saßen ca. 100 Zuhörer, die meisten davon mit atheistischem Hintergrund. Der Gesundheitsverein hat es geschafft, durch persönliche Werbung den Saal bis auf den letzten Platz zu füllen. Das Thema hat sie sehr angefasst. Sie sind hellwach. Die Zeit ist reif, sie wissen, dass ich Pastor bin.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun wage ich es zu sagen, dass der Tod nicht das Letzte sein muss. Da ich Jesus Christus kenne und ihm vertraue, habe ich heute schon das ewige Leben, selbst dann, wenn mir der Tod nicht erspart bleibt. Was mich erstaunt, sie nehmen es mir ab. Sie spüren, dass mir das Wort Gottes eine Tür für die Ewigkeit öffnen kann. Der Tod ist nicht das Letzte für mich. Das lässt mich gelassener sein, auch, wenn ich älter werde. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht.“</strong> Diese Erfahrung lässt mich zuversichtlich sein. Das Evangelium ist gefragt. Die Leute hören zu, wenn ich es schaffe, dafür einen Rahmen zu geben.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Hans-Hagen Zwick</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Hans-Hagen Zwick]]></author>
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      <pubDate>Tue, 13 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ich riskier‘s]]></title>
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      <description><![CDATA[Monika Scherbaum über Matthäus 9,20-22. (Autor: Monika Scherbaum)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Monika Scherbaum über Matthäus 9,20-22. (Autor: Monika Scherbaum)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Und siehe, eine Frau, die seit zwölf Jahren den Blutfluss hatte, trat von hinten an ihn heran und berührte den Saum seines Gewandes. Denn sie sprach bei sich selbst: „Wenn ich nur sein Gewand berühre, so werde ich gesund.“ Da wandte sich Jesus um und sah sie und sprach: „Sei getrost, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen.“ Und die Frau wurde gesund zu derselben Stunde.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Verhalten dieser Frau erinnert mich an meine Romreise letztes Jahr. Im Petersdom gibt es eine Bronzestatue des Apostels Petrus, dessen rechter Fuß von zahllosen Menschen berührt wird, um Glück und Heilung zu erlangen. Durch diese Berührungen ist der Fuß fast vollständig abgenutzt. Viele hoffen, so die Kraft Jesu in ihr Leben zu ziehen. Hat diese Frau damals zur Zeit Jesu ähnlich gedacht?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zwölf Jahre litt sie unter Blutungen, war erschöpft und ohne Energie. Niemand konnte ihr helfen. Doch sie wagte es, versteckt in der Menge, Jesus zu berühren. So mutig: glauben und hoffen. Im Sinne von „Ja, ich will es riskieren und vertraue mich dir an, Jesus!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ihr Berühren des Gewandes und Jesu Worte „Sei getrost, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen“ bewirkten das Wunder: Ihr langes Leiden war beendet, sie wurde geheilt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und Jesu Anrede „Meine Tochter“ zeigt, dass sie in Gottes Familie aufgenommen war. Diese Zugehörigkeit ist mehr als nur Gesundheit. Wer sich an Jesus wendet, wird nicht immer sofort gesund, doch darf wissen: Jesus ist für meine Schuld gestorben und auferstanden. Jesus lebt und möchte, dass ich mich an ihn halte und viel von ihm erwarte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie die Frau kann auch ich meine Not zu Jesus bringen. Der Griff nach dem Rocksaum von Jesus ist wie ein Gebet: „Jesus, hilf mir!“ Kontakt zu Jesus zu haben und wiederhergestellt zu werden, ist einfacher als gedacht. Mit meiner Not bin ich nicht allein. So wie die Frau kann auch ich meinen eigenen Weg zu Jesus finden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch es bedeutet auch, aktiv zu werden und sich in die Nähe von Jesus und seine Botschaft zu begeben. Das kann heißen, bewusst christliche Medien zu wählen und Orte aufzusuchen, an denen Gottes Wort verkündigt wird – sei es in einem Gottesdienst, in einer Kleingruppe, bei einem Konzert oder einer Freizeit. Egal, wo Sie nach Jesus suchen – Jesus wartet schon und weiß, was nötig ist!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Überlegen Sie: Habe ich das schon erlebt? Wann hat Gott mich berührt, wann durfte ich die Erfahrung machen, Jesus zu berühren? War es ein Moment des Erschreckens, eine plötzliche Erkenntnis oder eine langsam wachsende Glaubensgewissheit?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Es ist das rettende Wort, das die blutflüssige Frau sich selbst nicht geben konnte. Im Matthäusevangelium heißt es: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Da wandte sich Jesus um, sah sie an und sprach: Sei getrost.“</strong> So stelle ich mir Kirche heute vor: offen, zugewandt, lebensbejahend – mit einem Zuspruch, der Halt gibt und Mut macht!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Überlegen Sie, wem Sie heute mit einem „Sei getrost“ Hoffnung schenken können, zum Beispiel: „Bleib zuversichtlich“. „Hab Vertrauen“. „Ich bin für dich da.“<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ein kleiner Trost, der einen großen Unterschied macht!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Monika Scherbaum</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Monika Scherbaum]]></author>
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      <pubDate>Mon, 12 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Du sollst nicht stehlen]]></title>
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      <description><![CDATA[Monika Scherbaum über 2. Mose 20,15. (Autor: Monika Scherbaum)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Monika Scherbaum über 2. Mose 20,15. (Autor: Monika Scherbaum)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Monika Scherbaum über 2. Mose 20,15. (Autor: Monika Scherbaum)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kennen Sie den Witz vom Pfarrer und seinem Apfelbaum? Jedes Jahr verschwinden nachts immer Äpfel, bevor er sie ernten kann. Genervt stellt er ein Schild auf: „Der liebe Gott sieht alles!“ Am nächsten Morgen fehlen noch mehr Äpfel. Entrüstet liest er das Schild: „Der liebe Gott sieht alles!“ Doch darunter hat jemand geschrieben: „Aber er verrät uns nicht!“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Gebot: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Du sollst nicht stehlen“</strong>, habe ich schon als Kind gelernt. Doch reicht es, das Gebot nur auswendig zu kennen? Wo beginnt Stehlen? Nur dann, wenn ich jemandem schade? Heute sprechen wir von klauen, stibitzen, mopsen, mitgehen lassen, rauben, spicken, organisieren und vielem mehr. Das hebräische Wort „ganab“ für Diebstahl prägte unser deutsches Wort „Ganove“ und beschreibt stets kriminelles Verhalten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch Stehlen zeigt sich auf viele Weisen. Es passiert nicht nur, wenn ich fremdes Eigentum mitnehme. Ich stehle auch, wenn ich mehr fordere, als mir zusteht. In der Werkstatt durch schlechte Arbeit, in der Firma durch das Mitnehmen von Arbeitsmaterialien. Ebenso unvertretbar sind nach meiner Überzeugung übermäßige Gewinne und Managergehälter, die mit Entlassungen von Mitarbeitenden einhergehen – ethisch wie wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ist es nicht auch eine Form geistigen Diebstahls, wenn in Schule und Uni abgeschrieben wird oder Ideen für WhatsApp-Status oder Predigten im Wortlaut ohne Quellenangabe übernommen werden? Die Bibel erwähnt dies im Buch Jeremia, Kapitel 23: „Die einander meine Worte stehlen.“ Bestehle ich nicht auch Gott, wenn ich ihm meine Zeit oder Mitarbeit verweigere und ihm z. B. nicht den zehnten Teil meines Geldes gebe? Auch Mobbing stiehlt – Chancen, Ansehen, Selbstwert und Weiterentwicklung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott spricht klar: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Du sollst nicht stehlen.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als Gott die zehn Gebote gab, befand sich Israel im Wandel. Viehdiebstahl war ein großes Problem und bedrohte das Leben vieler Nomaden. Das Gebot fordert: „Nimm deinem Nächsten nicht die Lebensgrundlage, die Würde oder den Selbstwert.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Luther formulierte es im kleinen Katechismus so: „Wir sollen unserem Nächsten sein Gut und Nahrung helfen bessern und behüten.“ Zwei Grundsätze stehen dabei im Mittelpunkt:</p>

<ol style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">
<li style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Die Freiheit anderer respektieren und niemanden wie eine Ware behandeln.</li>
<li style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Lohn, Eigentum und Anerkennung gerecht zukommen lassen.</li>
</ol>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott möchte Leben – auch dieses Gebot ist ein Angebot, dass mein Leben besser wird. Schon kleine Unehrlichkeiten belasten nicht nur mein Gewissen, sondern auch meine Beziehung zu Gott und anderen. Dabei zählt für Gott nicht, was ich besitze, sondern wer ich als Mensch bin.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Gebot: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Du sollst nicht stehlen“</strong>, entfaltet seine ganze Tiefe im Licht von Jesu Tod und Auferstehung. Am Kreuz erlitt Jesus unschuldig den Tod, doch durch seine Auferstehung verwandelte er diesen Verlust in neues Leben und schuf eine Verbindung zu Gott. Bis heute lädt Sie Jesus ein, seine Liebe anzunehmen zu teilen, großzügig zu geben und einander zu helfen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Brauchen Sie dazu Ideen? Manche Menschen stellen eine Kiste mit Dingen vor ihr Haus und schreiben „Zu verschenken“ darauf oder kennzeichnen ausgewählte Webseiten mit „Bediene dich gerne“-Button. Besonders schön finde ich die Aktion „Apfelbäume mit gelbem Band“ – das bedeutet „nimm so viel - wie du willst!“</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Monika Scherbaum</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Monika Scherbaum]]></author>
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      <pubDate>Sun, 11 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Aus und vorbei]]></title>
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      <description><![CDATA[Reinhard Holmer über Markus 15,34. (Autor: Pfarrer Reinhard Holmer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Reinhard Holmer über Markus 15,34. (Autor: Pfarrer Reinhard Holmer)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Lehrtext aus dem Losungsheft für den heutigen Tag steht im Markusevangelium, Kapitel 15 Vers 34 und lautet:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Zu der neunten Stunde rief Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir Menschen sind Gemeinschaftswesen. Wir werden in eine Familie geboren und sind von Anfang an darauf angewiesen, dass andere Menschen zu uns stehen. Das gilt zunächst für unsere Eltern, geht auf Geschwister und Freundschaften über und kann seine Fortsetzung finden in der wunderbaren Gemeinschaft einer Ehe. Wie schmerzlich ist es, wenn geliebte Menschen uns verlassen, wenn sie uns keinen Trost, keine Hilfe mehr sein können, wenn ich merke, dass alles zusammenbricht, und ich allein mit meinem Schmerz dastehe. Ich stelle fest, dass auch heiß geliebte Menschen anders sind als ich und manchmal anders entscheiden, als ich es erwartet habe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Viel stärker als die Gemeinschaft bei uns Menschen, beschreibt die Bibel das Verhältnis von Jesus mit Gott. Jesus sagt im Johannesevangelium, Kapitel 10 Vers 30: „Ich und der Vater sind eins!“ Wir können uns die Einheit Gottes mit seinem Sohn nicht wirklich vorstellen. In der Kirche wurde lange versucht, diese Gemeinschaft zu erklären und verständlich zu machen. In den frühkirchlichen Zusammenkünften der Kirchenleiter kamen sie zu dem Bekenntnis, dass Jesus zugleich wahrer Mensch und wahrer Gott ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nun hatte Gott die Absicht die Welt zu erlösen, die durch die Sünde von ihm getrennt war. Deshalb hat er Jesus auf diese Erde gesandt. Wenn Jesus ganz Gott ist, dann wird Gott selbst ganz Mensch. Aber weil Jesus auch ganz Mensch ist, hat er doch Angst vor diesem Weg. Wir haben dies in den letzten Wochen der Passionszeit in eindrücklicher Weise gesehen. Im Garten Gethsemane ringt Jesus noch einmal mit Gott, ob dieser Weg nicht an ihm vorübergehen könnte. Aber in großem Gehorsam geht er den Weg ans Kreuz. Um drei Uhr, an diesem Karfreitag, ruft Jesus laut: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ An diesem furchtbaren Tag, voller Spott und Hohn, voller Schmerzen und Qual, ist dies die tiefste Stunde im Leben von Jesus. Er, der ganz Gott ist und auch als Mensch immer die Gemeinschaft mit Gott gesucht hat, erlebt die größte Gottverlassenheit, die je ein Mensch erfahren hat. Durch die Sünde, die er auf sich nimmt, wird die Gemeinschaft mit Gott zerstört. Er geht in den Tod und ist im wahrsten Sinn Gott-los.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Manche Theologen sagen, dass sie ein solches Gottesbild nicht teilen können. Ein liebender Gott, der einen anderen hingibt, um uns Menschen zu retten, passt nicht in ihre Gottesvorstellung. Wer so denkt, hat das Wesen dieses Geschehens nicht verstanden, denn Gott opfert nicht einen anderen, sondern hier stirbt Gott selbst für Sie und mich. In grenzenloser Liebe zu uns Menschen gibt er alles, was er hat. In Jesus gibt sich Gott selbst für uns hin. Es ist eben kein Fremdopfer, sondern es ist das große Selbstopfer Gottes für seine von ihm geliebten Menschen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir wissen heute, dass Jesus nur zwei Tage in dieser Gottlosigkeit verharren musste. Am dritten Tag hat ihn Gott auferweckt und den Tod besiegt. Aber für Jesus war das wohl in dieser Stunde nicht klar. Dort am Kreuz fühlte sich alles ganz anders an, von einem seiner Jünger verraten, von Juden und Römern verspottet und nun von Gott verlassen. Das ist der Anfang der Hölle, denn anders, als wir oft denken, meint Hölle den Zustand der völligen Gottlosigkeit. Damit wir diesen Zustand am Ende unseres Lebens nicht erleben müssen, ging Jesus diesen Weg. Deshalb dichtet Arndt Pohlmann in seinem Passionslied: „Hat dann auch an mich gedacht, als er rief: Es ist vollbracht!“</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Reinhard Holmer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrer Reinhard Holmer]]></author>
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      <pubDate>Sat, 10 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ein ungerechter Gott?]]></title>
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      <description><![CDATA[Reinhard Holmer über Römer 9,14. (Autor: Pfarrer Reinhard Holmer)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Reinhard Holmer über Römer 9,14. (Autor: Pfarrer Reinhard Holmer)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Reinhard Holmer über Römer 9,14. (Autor: Pfarrer Reinhard Holmer)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine für den heutigen Tag steht im Römerbrief, Kapitel 9 Vers14 und lautet:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Geht es bei Gott etwa ungerecht zu? Gewiss nicht!</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es geht um das Verhältnis Gottes zu seinem Volk Israel. Gott hat es erwählt und dabei entsteht unweigerlich die Frage: Warum sind die anderen Völker nicht genauso von Gott erwählt. Auch für uns Menschen von heute entsteht die Frage, warum die einen zum Glauben an Jesus kommen und die anderen nicht. Oder noch allgemeiner: Wer ist eigentlich dafür verantwortlich, ob ich ein guter Mensch bin oder nicht? Und schon bin ich bei der Frage: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Geht es bei Gott nicht doch ungerecht zu</strong>? Paulus verschärft diese Frage noch mit einem Zitat aus dem 2. Buch Mose, Kapitel 33, Vers 19 als Gott zu Mose sagt<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">: „Es liegt in meiner freien Entscheidung, wem ich meine Gnade erweise; es ist allein meine Sache, wem ich mein Erbarmen schenke.«</em> Und Paulus folgert daraus: Es kommt also nicht auf den Willen und die Anstrengung des Menschen an, sondern einzig auf Gott und sein Erbarmen. Es ist Gottes Entscheidung, wem er sich zuwendet, und es liegt an Gott, was er aus einem Menschen macht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da regt sich Widerspruch. Wohl jeder empfindet ein Unbehagen: Das ist doch ungerecht. Was kann ich dann dafür, dass er sich mir zuwendet und dem anderen nicht. Paulus spürt das und stellt die Frage nach der Gerechtigkeit Gottes. Er gibt selbst eine deutliche Antwort: Ist Gott ungerecht?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gewiss nicht! Was mache ich aber mit einer solchen Aussage? Vielleicht hilft ein kleines Bild: Am Abend seiner goldenen Hochzeit sitzt das Jubelpaar noch einmal still beisammen. In tiefem Staunen fragt er sie: "Warum hast du gerade mich zum Mann genommen?" Ihre einfache Antwort lautet: <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">"Weil ich dich schon damals liebte und auch heute immer noch liebe."</em> Diese schlichte Antwort kann nicht hinterfragt werden. Ich kann sie nicht logisch erklären. Der Ehemann kann sie nur in staunender, dankbarer Freude annehmen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In dieser Weise kann ich mich wohl auch dem Geheimnis unseres Bibeltextes nähern. Bei Gott geht es nicht um Ihre und meine Logik. Paulus redet, als ein von der Liebe Gottes Ergriffener. Er kann nur über Gott staunen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir leben von Gottes Erbarmen. Das gefällt uns selbstbewussten Menschen meist nicht. Warum Erbarmen? Können wir uns die Zuwendung Gottes nicht irgendwie verdienen? Und mancher denkt: Ich will kein Erbarmen, ich kann selbst für mich sorgen. Das muss doch zu schaffen sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paulus kennt diesen Wunsch. Er beschreibt im Römerbrief, Kapitel 7 genau dies Dilemma. Als frommer Jude versucht er ständig, vor Gott gerecht und gut zu leben. Aber dann muss er erkennen: „<em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht."</em></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Erfahrung haben viele von uns auch schon gemacht. Ich wollte etwas Gutes tun und doch ist es mir nicht gelungen. Wenn wir ehrlich sind, haben wir doch alle keine makellose Lebensbilanz vorzuweisen. Wenn Gott nun nach dem Maß menschlicher Gerechtigkeit handeln würde, hätten wir keine Chance. Aber er begegnet uns nicht nach den Regeln logischen Denkens, sondern in grenzenloser Liebe. Diese Liebe gilt allen Menschen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Deshalb können wir mit Paulus so dankbar sein, dass es eben nicht an unserem Wollen und Tun liegt, sondern an Gottes Erbarmen. Nun muss ich mich nicht mehr mit der Frage quälen: "Bin ich vor Gott gut genug? Habe ich genug getan? Nein - ich bin nicht gut genug, ich habe nicht genug getan - aber er tut genug für mich. Nein - ich bin ihm nicht recht - aber er macht mich gerecht. Darüber kann ich nur staunen.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Reinhard Holmer</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrer Reinhard Holmer]]></author>
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      <pubDate>Fri, 09 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Aber ich]]></title>
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      <description><![CDATA[Harald Klingler über Matthäus 5,17. (Autor: Dekan Harald Klingler)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Harald Klingler über Matthäus 5,17. (Autor: Dekan Harald Klingler)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Harald Klingler über Matthäus 5,17. (Autor: Dekan Harald Klingler)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen: ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.“</strong> Sagt Jesus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir besuchten die Synagoge in Straßburg und befragten den Kantor über jüdisches Leben und jüdischen Glauben. Aus diesem Gespräch prägte sich mir ein Satz ein: „Es ist nicht leicht, das Joch des Herrn zu tragen.“ Ja, es ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die 613 Gebote und Verbote, die jüdische Schriftgelehrte zählen, stets zu beachten. Das aber wollen fromme Juden tun. Denn die Gebote sind Gottes Weisung, Grundlage seines Bundes mit seinem Volk.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese ehrfürchtige Haltung des Gehorsams steht hinter dem Wort der Bibel aus dem Matthäusevangelium. Gesagt hat es Jesus Christus, ein frommer Jude, dem von Zeitzeugen bescheinigt wird, die Bibel vollmächtig auszulegen. Gesagt hat es der, der von seinen Jüngern Rabbi, Lehrer, genannt wird. Jesus Christus stellt klar: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen: ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus Christus bekennt sich zu den in der hebräischen Bibel überlieferten Geboten als Gottes Weisung zu einem guten Leben. Nichts liegt ihm so fern wie die Absicht, diese abzuschwächen oder zu verändern. Gottes Wort ist ihm heilig, es ist vollkommen – gerade auch dort, wo es mich korrigiert. Gottes Wort nimmt das Volk Gottes und Christen in die Pflicht, den Willen Gottes zu erfüllen. Jesu Haltung zu „Gesetz und Propheten“ verpflichtet uns, auf Gottes Wort zu hören und es zu tun. Hören Sie den hohen Anspruch?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und dann konkretisiert Jesus sein Verständnis der Gebote. Jesus zitiert einzelne Gebote und steigert sie durch sein „Ich aber sage euch!“ Er verdeutlicht Gottes Absicht für seine Gebote. Jesus steigert das, was sie kennen: Wer über den Bruder verächtlich oder schlecht redet, macht sich an ihm schuldig. Wer eine Frau begehrlich ansieht, bricht bereits die Ehe. Es geht Jesus um die „bessere Gerechtigkeit“. Er ist gekommen, um diese „bessere Gerechtigkeit“ zu erfüllen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch dann irritiert er auch seine Zeitgenossen. Die religiösen Autoritäten werfen Jesus vor, geltende Sabbatregeln zu durchbrechen. Er heilt Menschen und lässt die Jünger am Sabbat Ähren ausraufen. In den Augen der Gegner sind dies keine Kleinigkeiten. Sie werden Jesus zum Verhängnis und führen schließlich dazu, ihn als Gotteslästerer zum Tode zu verurteilen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es geht Jesus um Gottes Absicht hinter den Geboten. Er befreit Israel aus der Sklaverei, damit sie niemals mehr Sklaven sind. Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht als Freiraum zur Ehre Gottes. Der Mensch ist nicht der Knecht des Sabbats. Gottes Gebote weisen den Weg für ein gutes Leben. Jesus verwehrt ein einengendes, unfrei machendes Verständnis der Gebote. Er hilft zu einem befreiten Verständnis des Willens Gottes. Dazu ist er gekommen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nein, Jesus befreit nicht von der Bindung an Gottes Wort und Gebote. Er erklärt sie nicht für überholt. Sie weisen den Weg zum Leben. Darum ruft er in einen Gehorsam, der befreit, in eine vertrauensvolle Abhängigkeit zum himmlischen Vater. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen: ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesu Gegner meinen, das Gesetz zu erfüllen, indem sie Jesus zum Tode verurteilen. Jesus aber erfüllt Gottes Willen, indem er uns durch sein Sterben befreit.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Dekan Harald Klingler</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Dekan Harald Klingler]]></author>
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      <pubDate>Thu, 08 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Mit ganzer Wucht]]></title>
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      <description><![CDATA[Harald Klingler über Matthäus 8,26-27 (Autor: Dekan Harald Klingler)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Harald Klingler über Matthäus 8,26-27 (Autor: Dekan Harald Klingler)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Harald Klingler über Matthäus 8,26-27 (Autor: Dekan Harald Klingler)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Sturm treibt hohe Wellen vor sich her. Die Jünger kämpfen verzweifelt mit den entfesselten Naturgewalten – erfolglos. Sie kommen ans Ende ihrer Kräfte und bangen um ihr Leben. Angstvoll wecken sie Jesus, der selig schlafend hinten im Boot liegt: „Herr, hilf, wir kommen um!“ Das Evangelium berichtet weiter:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Jesus stand auf und bedrohte den Wind und das Meer: und es ward eine große Stille. Die Menschen aber verwunderten sich und sprachen: Was ist das für ein Mann, dass ihm Wind und Meer gehorsam sind?“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich weiß nicht, ob Sie, liebe Hörerin, lieber Hörer, gerade in ruhigen Gewässern segeln oder ob Sie gerade wie die Jünger verzweifelt kämpfen, weil ein Sturm über Sie hinweggeht, der Ihnen alle Sicherheiten raubt. Das Bibelwort tröstet. Es sagt Ihnen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn Sie in Not und Angst sind, dürfen Sie Jesus wecken! Sie dürfen schreien: „Herr, hilf, ich komme um!“ Jesus hört Ihr Schreien. Er lässt Sie nicht umkommen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und wenn Sie gerade ohne Probleme sind und mit Ihrem Leben gut zurechtkommen, dann merken Sie sich: Jesus ist der, der rettet. Er ist ansprechbar. Er hilft, wenn Sie Hilfe brauchen. Und: Er will nicht nur Ihr Nothelfer, er will Ihr Lebensbegleiter, Ihr Herr sein. Er will Ihnen nahe sein, auch wenn es Ihnen gut geht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er ist der Herr. Mit „Herr“ wecken die Jünger den schlafenden Jesus. Allein schon dieser Weckruf sagt, was die Jünger Jesus zutrauen und von ihm erwarten. Er hat Macht über die Mächte, all die Mächte, die mir ein angst- und sorgenfreies Leben nehmen wollen. Herr, zeige mir, wer du bist! Zeige mir deine Macht. Hilf mir! Jesus hört dieses Rufen um Hilfe – und hilft. Er gebietet dem Wind und den Wellen. Stille kehrt ein. Eine große Stille. So wie der Sturm urplötzlich über die Jünger hereingebrochen ist, jetzt ist er still.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die dies miterleben, fragen sich verwundert: Was ist das für ein Mann, dass ihm Wind und Meer gehorsam sind? Wenn ich dem Wind und den Wellen gebieten will, es wäre in den Wind geredet. Anderes gilt für Jesus Christus. Sein Wort hat Macht. Darauf vertraut der Glaube. Der Glaube traut Jesus, dem Sohn Gottes, viel, sehr viel zu. Christen sind überzeugt: Jesus Christus hat himmlische Kräfte. Wenn er der Herr ist, wird alles gut. Vielleicht anders als erwartet. Vielleicht nicht gleich. Aber ganz gewiss gut. Zu diesem Vertrauen lädt das Bibelwort mich und Sie ein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und wenn Ihnen dieses Urvertrauen des Glaubens fehlt? Dann tröstet Sie vielleicht dies: Als die Jünger verzweifelt Jesus wecken und um seine Hilfe schreien, fragt er: Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam? Die Jünger in ihrer Angst haben keinen großen Glauben. Kleingläubig nennt sie Jesus. Aber, er tut, worum sie ihn schreiend bitten. Auch Kleingläubigen zeigt Jesus seine große Macht. Er hilft, er rettet, er entzieht aller Angst den Grund. Vertrauen Sie doch heute seinem Machtwort und der Macht seines Wortes.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Dekan Harald Klingler</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Dekan Harald Klingler]]></author>
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      <pubDate>Wed, 07 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Der ultimative Neustart]]></title>
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      <description><![CDATA[Hans-Martin Richter über Johannes 11,40. (Autor: Hans-Martin Richter)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Hans-Martin Richter über Johannes 11,40. (Autor: Hans-Martin Richter)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Hans-Martin Richter über Johannes 11,40. (Autor: Hans-Martin Richter)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn Menschen in einem natürlichen Prozess sterben, hören nicht alle Körperfunktionen gleichzeitig auf. Das Gehör arbeitet bis zuletzt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber irgendwann ist ein Mensch tot. Mausetot. Dann hat auch das Gehör mit dem Hören aufgehört. Eine tote Person ist nicht mehr ansprechbar.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Bibel berichtet uns im Johannesevangelium, Kapitel 11, wie Jesus einen Toten anspricht. Er befiehlt einem Verstorbenen, Lazarus ist sein Name, lebendig zu werden. Dessen Schwester Martha zweifelt: Er liegt schon vier Tage im Felsengrab. Die Verwesung hat schon eingesetzt. Jesus antwortet: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Habe ich dir nicht gesagt, wenn du glaubtest, so würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen?</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Martha zweifelt. Aber trotzdem erlebt sie, wie Jesus ihren verstorbenen Bruder belebt. Der Tote hört und gehorcht dem Befehl von Jesus. Er wird lebendig. Dadurch wird Gottes Wundermacht, seine Herrlichkeit, sichtbar und erlebbar.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie Jesus den toten Lazarus zu neuem Leben erweckt, kann er, im übertragenen Sinn, auch geistlich tote Menschen zum Leben erwecken. Der Theologe Siegfried Kettling sagte einmal: Evangelisation ist Totenauferweckung. Das bedeutet, dass die Worte von Jesus auch heute noch wirken. Seine Liebe, die sich in seinem Sterben am Kreuz zeigt, machen auch heute noch Menschen lebendig.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kürzlich hörte ich ein Kind fragen: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Was</strong> ist Gott? Zehntausenden in unserem Land ist der christliche Glaube völlig fremd. Wie können sie die Stimme von Jesus hören? Gilt auch hier: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">wenn du glaubtest, so würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen?</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Leitungsgremien christlicher Gemeinden geht es immer öfter um die bange Frage, wie der Mitgliederrückgang bestmöglich organisiert werden kann. Der Rückbau von Gemeinden tut weh. Ist es da angebracht, an Jesus zu erinnern, der Maria sagte: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">wenn du glaubtest, so würdest du (trotz Gemeindesterben) die Herrlichkeit Gottes sehen?</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mir gefällt, wenn nicht vom Sterben der Kirche gesprochen wird, sondern vom Winter. Glaubende vertrauen, dass nach dem geistlichen Winter, ein geistlicher Frühling folgen wird.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nach dem Johannesevangelium, Kapitel 11 rief die fromme Martha ihre geschäftige und zweifelnde Schwester Maria zu Jesus, um das Wunder mitzuerleben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Während ich die heutige Andacht vorbereite, denke ich an den vergangenen Sonntag in meiner Gemeinde in Brandenburg. Teilnehmende unseres Glaubenskurses fielen am Altar auf ihre Knie, baten den Heiligen Geist in ihr Leben und dankten Jesus für sein Wort, das sie zu neuem Leben weckte. Das ist kein Einzelfall.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ja, die Geschichte lässt sich ins Heute übertragen. Worte von Jesus machen auch heute noch lebendig.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht hört jetzt jemand zu, der oder die sagt: schön, aber nicht bei mir, bei uns ist der Tod im Topf.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Für solche Leute soll der Bibelvers heute ganz besonders gelten:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Jesus spricht: Habe ich dir nicht gesagt, wenn du glaubtest, so würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen?</strong></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Hans-Martin Richter</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Hans-Martin Richter]]></author>
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      <pubDate>Tue, 06 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Nichts „Tote Hose“]]></title>
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      <description><![CDATA[Hans-Martin Richter über Lukas 1,63-64. (Autor: Hans-Martin Richter)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Hans-Martin Richter über Lukas 1,63-64. (Autor: Hans-Martin Richter)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber irgendwann stirbt sie dann doch. Den folgenden Zustand beschreiben manche mit „tote Hose“. Ein Synonym dafür sei „Schwunglosigkeit“. Dem folgt oft Sprachlosigkeit. Der Versuch, diese durch das Wiederholen bestimmter Worthülsen zu übertönen, gelingt selten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Neue Testament berichtet uns von einem jüdischen Priester namens Zacharias. Sein Auftrag ist, Menschen in die Beziehung mit Gott zu führen. Er ist bestimmt einmal schwungvoll in den geistlichen Dienst gestartet. Wie viele ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitende in christlichen Gemeinden arbeitet Zacharias mit großer Sorgfalt. Aber sein Gebet um einen Nachfolger wird nicht erhört. Seine Frau Elisabeth bekommt keinen Nachkommen. Hoffnungsloser Schwung wird durch erwartungslose Routine abgelöst.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mitten in diesen grauen Alltag erscheint Zacharias ein Engel, ein Bote aus Gottes Welt: „Zacharias, dein Gebet wurde erhört.“ – „Ach, ja? Jetzt, plötzlich? Nein, himmlischer Bote, du kommst um Jahre zu spät. Ich mache bis zur Rente Dienst nach Vorschrift – und das wars dann“.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieser Unglaube lässt Zacharias stumm werden. Wie soll er auch von dem Gott reden, dem er selbst nicht mehr glaubt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch der Mitarbeiter bekommt eine zweite Chance. Der Nachkomme wird geboren und nach jüdischem Brauch beschnitten. Nach der Tradition der Familie soll er den Namen eines Vorfahren bekommen. Jetzt wacht Zacharias auf. Er bekommt Mut, die Familientradition zu brechen. Er könnte sagen: Ich kann nichts machen, ich kann nichts ändern, ich muss mich meinem Schicksal fügen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er denkt auch nicht: mit meiner Familie will ich mich lieber nicht anlegen. Gottes Worte werden in ihm lebendig. Er findet eine neue Kommunikationsstrategie. Er schreibt, was Gott ihm einst sagte: Der Junge soll Johannes heißen. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im ersten Kapitel des Lukasevangeliums wird berichtet:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Zacharias forderte eine kleine Tafel und schrieb: Er heißt Johannes. Und sie wunderten sich alle. Und sogleich wurde sein Mund und seine Zunge aufgetan, und er redete und lobte Gott.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn Mitarbeitende im geistlichen Dienst Gottes Wort ernst nehmen, verändert sich alles:</p>

<ul style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">
<li style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Die Prioritäten verändern sich: Familientraditionen verlieren ihre Macht.</li>
<li style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Die innere Haltung ändert sich: ein mutiges statt ein verzagtes Herz</li>
<li style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Das Umfeld verändert sich: Staunen über Gottes Wunder statt mitleidiger Blicke</li>
<li style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Mund und Zunge öffnen sich</li>
<li style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Die Beziehung ändert sich: Sprechen statt Schweigen</li>
<li style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">Und Gott wird verständlich gelobt, dass andere es hören und sicher gerne einstimmen.</li>
</ul>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Neun Monate hat es wohl gedauert, bis Zacharias vom stummen Zweifeln zum mutigen Glauben fand. Wie gut, dass sein Leben nicht in der Bedeutungslosigkeit endet. Ich will auch Gottes Wort glauben, ganz gleich, durch welchen Engel es mich heute erreicht.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Hans-Martin Richter</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17021776.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Hans-Martin Richter]]></author>
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      <pubDate>Mon, 05 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Ein Weihnachtslied im Mai]]></title>
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      <description><![CDATA[Roberto Tappert über Lukas 1,51. (Autor: Roberto Tappert)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Roberto Tappert über Lukas 1,51. (Autor: Roberto Tappert)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Roberto Tappert über Lukas 1,51. (Autor: Roberto Tappert)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Weihnachtsfest liegt nun schon einige Monate hinter uns. Oder, je nach Perspektive, noch ein paar Monate vor uns. Jetzt, im Mai, genieße ich erst einmal die Ankunft des Frühlings. Und doch erinnert mich der heutige Lehrtext der Herrnhuter Losungen an Weihnachten. Genauer gesagt, an das erste Weihnachtslied der Geschichte. Wir finden es im Evangelium des Lukas, Kapitel 1, Vers 51: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Er tat Mächtiges mit seinem Arm; er hat zerstreut, die hochmütig sind im Sinn ihres Herzens.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Worte stammen aus dem Gebet Marias, der Mutter Jesu. Ich erkenne darin ihre große Freude über das wunderbare Handeln Gottes in ihrem Leben. Was war geschehen? Es war noch nicht lange her, dass ein von Gott gesandter Engel Maria mitgeteilt hatte, dass sie schwanger werden wird. Und das, obwohl sie noch nie mit einem Mann zusammen war. Der Engel erklärte ihr, dass der Heilige Geist dieses Kind in ihr zeugen würde. Deshalb wird es heilig sein und Sohn Gottes genannt werden. Was wird danach in ihr vorgegangen sein? Sie, die junge Frau aus dem kleinen Nazareth, sollte die Mutter des Messias werden – und das auf so außergewöhnliche Weise! Wie sollte sie das erklären? Schließlich war sie bereits mit Josef verlobt. Wie wird sie ihm die Umstände ihrer Schwangerschaft erklären? Würde er ihr glauben oder sich von ihr trennen? Und dann noch das Getuschel in der Nachbarschaft, die heimlichen und abwertenden Blicke. Sie war doch die Einzige, die von diesem geheimnisvollen Geschehen wusste. Sicher kannte Maria die Schriften und hatte sie von klein auf gelernt. Sie wusste um die vielen alten Verheißungen über den kommenden Messias. Auch von der Ankündigung durch den Propheten Jesaja wusste sie: „Siehe, die Jungfrau hat empfangen und wird Mutter eines Sohnes werden.“ Und jetzt erfuhr sie, dass ausgerechnet sie diese Auserwählte Gottes sein sollte – die Mutter des schon so langen erwarteten Erlösers!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesaja verkündete Jahrhunderte zuvor: „Der HERR hat seinen heiligen Arm vor den Augen aller Heiden offenbart; und alle Enden der Erde werden das Heil unseres Gottes sehen!“ Derselbe Prophet fragte auch: „Wer hat dem geglaubt, was uns verkündigt wurde?“ Und gleich darauf kündigt er den an, den Maria nun in die Welt bringen soll: Jesus, den Sohn Gottes, den Messias. An Maria, die selbst Erlösung brauchte, hatte der mächtige Arm Gottes gewirkt. Auch Jesus, von Gott gezeugt und von einer Frau geboren, vollbrachte Großes mit seinen Armen. Er segnete damit Menschen und heilte Kranke. Er teilte und vermehrte Brote, machte Blinde sehend und weckte sogar Tote auf. Doch er wusch damit auch den Straßenstaub von den Füßen seiner Jünger. Bald würde Maria das schreiende Bündel Mensch in ihren Armen halten. Noch wusste sie nicht, dass es einmal ein schreiendes Bündel Mensch auf Golgatha sein würde. Dort breitete Jesus seine machtvollen Arme aus und ließ sich für uns ans Kreuz nageln. Doch damit endete seine Geschichte nicht – er ist auferstanden und mit erhobenen, segnenden Armen in den Himmel aufgefahren. Bis heute ist der Arm des Herrn nicht zu kurz, um zu helfen. Gott hält uns seine Hand zur Versöhnung entgegen. Er will uns helfen und uns von unserer Schuld befreien. Lassen Sie uns seine Hand ergreifen – wir brauchen die Hilfe seines mächtigen Arms!</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Roberto Tappert</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Roberto Tappert]]></author>
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      <pubDate>Sun, 04 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Die Wirkung von Vorbildern]]></title>
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      <description><![CDATA[Roberto Tappert über Titus 2,7-8. (Autor: Roberto Tappert)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Apostel Paulus hat einen Brief an seinen Freund und Mitarbeiter Titus geschrieben. Titus war Grieche und fand wahrscheinlich durch Paulus zum Glauben an Jesus Christus. Später begleitete er Paulus auf einigen seiner Missionsreisen. Sogar als Paulus als Gefangener nach Rom gebracht wurde, war Titus an seiner Seite. Nach einem Zwischenstopp auf der Insel Kreta ließ der Apostel Titus mit dem Auftrag zurück, die dortige Gemeinde zu unterstützen. Das war eine große und herausfordernde Aufgabe. Deshalb schrieb Paulus ihm einen Brief mit wichtigen Hinweisen für diese Arbeit. In diesem sogenannten „Titusbrief“ steht im Kapitel 2, Verse 7 und 8: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Vor allem aber sei du selbst ihnen ein Vorbild im Gutes tun. In deiner Lehre zeige Unverdorbenheit und den gebührenden Ernst in gesunden, unanfechtbaren Worten, damit jeder Gegner sich beschämt fühlt und uns nichts Schlechtes nachsagen kann.“</strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Die christliche Versammlung auf Kreta war zu dieser Zeit noch nicht gefestigt. Es gab Christen mit einem unordentlichen Lebensstil, Auseinandersetzungen um Lehrfragen, die von untergeordneter Bedeutung waren, und Konflikte innerhalb der Familien. All das führte zu Streit und Spaltungen in der Gemeinde. In dieser Situation hatte Titus die wichtige Aufgabe, für Ordnung und Struktur zu sorgen. Paulus wies ihn besonders auf vier Dinge hin: Er sollte eine klare, unverfälschte Lehre verkündigen. Dazu war der gebührende Ernst in seiner Botschaft entscheidend. Auch im Alltag sollte er untadelige, heilsame Worte verwenden, die anderen helfen können. Und vor allem: Er musste selbst ein Vorbild sein! Nur wenn er ein vorbildliches Leben führte, konnte er andere von der Wichtigkeit seines Auftrags überzeugen. Paulus lag viel daran, dass die Christen ihren Gegnern keine Angriffsfläche boten. Wenn das, was Titus lehrte, wirksam werden sollte, bezeugte er es mit seinem eigenen Leben. Er stand also vor der großen Aufgabe, den Menschen vorzuleben, was Christus gelehrt und gelebt hat. In der Bibel stellt Gott verschiedene Menschen vor, die Christen ein Vorbild sein können, weil sie Gottes Wesen und seinen Willen abbilden. Vorbilder im Glauben, in der Liebe, in Treue, in Geduld und Standhaftigkeit, in Demut und Barmherzigkeit – all das kann ich bei ihnen finden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Besonders das Leben Jesu kann den Gläubigen ein vorgelebtes Beispiel sein. Seine Gesinnung und sein Verhalten haben schon den ersten Gemeinden Orientierung gegeben. Deshalb nannte man sie später etwas spöttisch „Christen“, weil sie Christus so ähnlich waren. Es geht allerdings nicht darum, das Leben Jesu nur äußerlich nachzuahmen. Vielmehr sollen Christen ihr inneres Wesen von Jesus verändern lassen. Menschen, die sich zu Jesus bekennen, stehen unter besonderer Beobachtung ihrer Mitmenschen. Nichts macht jemanden unglaubwürdiger als der Widerspruch zwischen Worten und Taten. Andererseits kann ein besonnenes und ehrliches Leben durchaus anziehend für andere sein. Auf jeden Fall führt es dazu, dass Kritiker nichts Schlechtes mehr über diese Personen sagen können. Ein solches Leben kann die verändernde Kraft der Liebe Christi glaubhaft bezeugen. Das ist eine Herausforderung, mit der auch ich als Christ ein Leben lang beschäftigt bin. Dabei kann ich mein Herz, mein inneres Wesen, nicht selbst verändern. Doch Jesus kann es, wenn ich eine persönliche Beziehung zu ihm halte. Vielleicht wird Jesus dann auch durch mein Leben für andere sichtbar und anziehend.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Roberto Tappert</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Roberto Tappert]]></author>
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      <pubDate>Sat, 03 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Lebenslotse]]></title>
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      <description><![CDATA[Albrecht Kaul über Josua 1,5. (Autor: Albrecht Kaul)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jedes Flugzeug in der Luft wird von Fluglotsen überwacht. Auch die kleinste Privatmaschine wird begleitet, um sie in der richtigen Höhe zu halten und sicher ans Ziel zu bringen. Dazu sind nicht nur sensible Geräte nötig, sondern auch der Sprachkontakt der Flugkapitäne mit den Mitarbeitern in den Lotsentürmen. Bricht der Kontakt ab oder verschwindet die Maschine vom Radar, dann ist Panik auf beiden Seiten. Einen besonderen Lotsendienst verspricht Gott Josua, der nicht ein Flugzeug, sondern ein ganzes Volk nach 40 Jahren Wüstenwanderung sicher ans Ziel bringen soll. Mose - der Wüstenführer - ist verstorben und nun soll Josua, sein Nachfolger, den Zieleinlauf hinbekommen. Es geht in ein ertragreiches und bewohntes Land. Da wird es Kämpfe geben und Auseinandersetzungen sind vorprogrammiert. Wie soll er erreichen, dass alle eine sichere Region bekommen, wo sie sich niederlassen und siedeln können? Eine Mammut-Aufgabe, die ohne Geleitschutz von Gott nicht zu stemmen sein wird. So spricht Gott zu Josua: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gleich danach macht Gott Josua mit etlichen Versprechen viel Mut, weil er selbst den Lotsendienst für sein Volk übernehmen wird. Darauf kann sich Josua verlassen und er wird merken, dass er nicht vom Radar Gottes verschwindet. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen.“</strong> Dieser Satz steht im Buch Josua im 1. Kapitel Vers 5. Und dieser Satz wird uns heute im Losungsbüchlein der Herrnhuter gesagt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ist das auch eine Lotsenzusage Gottes für unser Leben? Wir wissen, dass wir nicht alle Bibelworte des Alten Testamentes für uns eins zu eins übernehmen können. Der Zusammenhang ist wichtig und führt uns nicht auf eine falsche Fährte. Aber dieser Satz an Josua ist eine Grundwahrheit der Heiligen Schrift, die wir auf uns beziehen können. Wenn wir unser Leben in der Verantwortung vor Gott leben, dann dürfen wir sicher sein, dass er uns begleitet, bewahrt und ans Ziel führt. Auch Jesus unterstreicht diese Wahrheit mit konkreten Zusagen und Bildern. Im Johannesevangelium bezeichnet er sich als Hirte, der sich für seine Herde verantwortlich fühlt und sich sogar selbst für sie opfert, damit sie sicher ans Ziel kommen. Im Johannesevangelium, Kapitel 10,27-28 sagt er: „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“ Mit einem zeitgemäßen Bild heißt das: Er hat Verbindung mit uns, wenn wir auf Empfang sind. So können wir sicher sein, dass er uns durch das Leben geleitet. Ja, wir dürfen uns darauf freuen, dass er uns an ein sicheres Ziel führt, und nichts wird ihn davon abhalten, diese Zusage zu erfüllen. Also wenn das kein Grund ist, uns auch diesen Tag seinem Lotsendienst anzuvertrauen? Tun Sie es, es gibt nichts Besseres.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Albrecht Kaul</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Albrecht Kaul]]></author>
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      <pubDate>Fri, 02 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Überzeugt]]></title>
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      <description><![CDATA[Albrecht Kaul über Markus 15,39. (Autor: Albrecht Kaul)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er hatte die Sicherheit zu garantieren. Mit seinen Soldaten war der Offizier bei der Verhaftung Jesu dabei. Er stand beim Verhör in Bereitschaft, er ließ zur Folter die härtesten seiner Männer antreten und als sie in der Mittagshitze die Verbrecher an die Kreuze genagelt hatten, war nur noch die quälende lange Zeit, bis die Verurteilten endlich den Geist aufgaben. Viele solche Exekutionen hatte er schon erlebt und ist hundertfach von den Kreuzen herunter verflucht worden. Er ging nicht so nahe an die Kreuze heran, weil er schon oft von den Verurteilten angespuckt worden ist – eine letzte Rache gegenüber dem Hinrichtungskommando.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch dieser Mensch war anders. Warum hat er sich so wehrlos gefangen nehmen lassen? Er bezeichnete sich beim Verhör als Sohn Gottes, was die versammelte Geistlichkeit der Juden zur Weißglut brachte. Warum hat er sich nicht vom Statthalter Pilatus freisprechen lassen? Der war doch bereit dazu – ein Wort hätte genügt. Es war, als ob dieser ungewöhnliche Mann den Willen hatte zu sterben, als ob er einen heimlichen Auftrag dazu hatte. Bis in seine letzte Stunde war er sogar für seinen Mitgefangenen ansprechbar. Und dann starb er, ohne Betteln, ohne „Unschuldig“-Schreie, ohne Fluchen. Er betete zu Gott, als ob er zu ihm ein inniges Verhältnis hatte. Abba nannte er ihn. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vom zerrissenen Vorhang im Tempel wusste der Hauptmann zwar nichts, aber die Finsternis und das Erdbeben waren selbst dem abgehärteten Offizier unheimlich. So stirbt kein gewöhnlicher Mensch, ein Verbrecher schon gar nicht!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und Markus schreibt in seinem Bericht über Jesu Sterben: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Der Hauptmann aber, der dabeistand, Jesus gegenüber, und sah, dass er so verschied, sprach: Wahrlich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen!“</strong> Der Hauptmann wird zum Zeugen, zum Zeitzeugen. Der Handlanger des Todes erkennt in dem Opfer das Leben. Ob das aber Auswirkungen auf sein Leben hatte, wird nicht berichtet. Er erkennt an dem Hingerichteten den Sohn Gottes, aber erkennt er ihn auch an? Im Blick auf Jesu Kreuzestod ist das aber die wichtigste Einstellung: Erkenne ich in seinem Sterben meine Rettung? Der Heidenmissionar und Apostel Paulus schreibt im <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Korinther15%2C3" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1.Korintherbrief 15,3</a>: „Christus ist gestorben für unsere Sünden.“ Also hat sein Sterben etwas mit mir zu tun, mit meinem Fehlverhalten, mit meiner Sünde.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als Sohn Gottes überbrückt er die unüberwindliche Kluft zwischen Gott und uns Menschen. Sein Kreuz ist – bildlich gesprochen – die Brücke über diese Kluft des Unglaubens und Gottesferne. Der römische Offizier erkennt in dem einzigartigen Sterben Jesu das Geheimnis des göttlichen Planes. Obwohl nichts auf göttliche Größe und rettendes Eingreifen hinweist, weiß er, dass hier Gott gehandelt hat. Wir wissen durch die Schriften des Neuen Testamentes, dass der Plan Gottes noch viel grandioser ist. Durch die Auferstehung Jesu vom Tod wird der Plan Gottes die größte Weltveränderung einleiten, die es je gegeben hat: Er lebt und wer ihn anerkennt, wird mit ihm leben.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Albrecht Kaul</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Albrecht Kaul]]></author>
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      <pubDate>Thu, 01 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[„Hoch soll er leben!“]]></title>
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      <description><![CDATA[Burghard Affeld über 1. Chronik 29,11. (Autor: Pastor Burghard Affeld)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Burghard Affeld über 1. Chronik 29,11. (Autor: Pastor Burghard Affeld)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Hoch soll er leben! Hoch soll er leben!“ 85 Jahre ist er alt geworden. Nun sind Freunde, Verwandte und Nachbarn bei ihm. Sie setzen den Jubilar auf einen Stuhl. Vier starke Männer heben ihn im Rhythmus des Gesangs hoch und runter, hoch und runter. Ja, hoch soll er leben! Die Geburtstagsgesellschaft ist ausgelassen fröhlich. Von der Menge der Lobeshymnen fühlt sich der Jubilar erschlagen. Das ist er nicht gewohnt. Er ist sprachlos vor Glück.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dennoch ergreift er in all dem Jubel und Trubel das Wort: „Damit wir noch in all der Freude etwas zur Besinnung kommen, habe ich den Pastor gebeten, einige Worte an uns alle zu richten.“ Es entsteht eine spannungsvolle Stille. Alle Augen richten sich nun auf den Pastor. Der öffnet die Bibel und liest aus dem ersten Buch der Chronik den elften Vers aus Kapitel 29: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Dein, Herr, ist die Größe und die Macht und Herrlichkeit und der Ruhm und die Hoheit. Denn alles im Himmel und auf Erden ist dein.“ </strong>Stille, kurze Pause.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Pastor sieht in die Runde. Fragende Gesichter mustern ihn. Er hält ihnen stand und fährt fort: „Es ist wunderbar, wenn wir einen solchen Geburtstag feiern können. Wir haben allen Grund dankbar und fröhlich zu sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Frage: Wozu gratulieren wir dem Jubilar eigentlich? Gratulieren wir ihm, weil er in Beruf und Familie so viel geschafft hat? Oder gratulieren wir ihm, weil er sich gesund erhalten hat durch leichten Sport und die richtigen Medikamente? Mancher mag etwas neidvoll auf den Jubilar sehen, der strahlend vor Glück in unserer Mitte ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist aber noch jemand in unserer Mitte, kaum wahrnehmbar und unaufdringlich. Er lässt sich nicht abwimmeln. Er ist immer da! Ich rede von meinem Chef. Er ist der Herr aller Herren in Zeit und Ewigkeit. Er ist der Schöpfer des Universums, dieser Erde und auch allen Lebens.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er hat mich heute zu Ihnen geschickt, um Sie daran zu erinnern. Nur durch die Gnade Gottes leben Sie und ich noch. Das Leben der Menschen ist täglich lebensbedrohlich. Täglich gelangen durch unsere Medien negative Nachrichten von Kriegen und Morden, Angst und Schrecken, Sorgen und Nöten in unsere Köpfe und Herzen. Das ist die dunkle Seite unserer schönen Welt. Jeder von uns hat seinen Anteil an der Schuldverseuchung unserer Beziehungen untereinander und Gott gegenüber.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Schrei nach Erlösung ist in der Geschichte der Menschheit bis heute unüberhörbar. Nur deshalb hat Gott seinen Sohn geopfert, damit wir aus unserer Lebensschuld herausfinden durch die aufrichtige Bitte: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“ So hat Jesus uns beten und glauben gelehrt. Ohne Vergebung finden wir keine Ruhe. Gott möchte uns Frieden mit ihm und unseren Mitmenschen schenken. Unsichtbar ist er jetzt da. Er kennt unsere Gedanken und Gefühle. Bekennen wir ihm still unsere Schuld. Lassen wir dann Gott in unseren Herzen dankbar hochleben mit dem Bibelwort dieses Tages:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"> „Dein, Herr, ist die Größe und die Macht und Herrlichkeit und der Ruhm und die Hoheit. Denn alles im Himmel und auf Erden ist dein.“</strong></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Burghard Affeld</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Pastor Burghard Affeld]]></author>
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      <pubDate>Wed, 30 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Dienender Dienst]]></title>
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      <description><![CDATA[Burghard Affeld über Lukas 17,10. (Autor: Pastor Burghard Affeld)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Am Schluss eines wunderbaren Gemeindefestes stellen alle aktiven Mitarbeiter fest. „Das war ein gelungenes Fest. Jeder hat das getan, was er tun konnte, und hat sich nach besten Kräften eingesetzt.“ Alle sind zufrieden. Leider hat der Pastor am Schluss bei seinen vielen öffentlichen Danksagungen vergessen, der Organisatorin namentlich für ihren unermüdlichen und erfolgreichen Einsatz zu danken. Das hatte ein Nachspiel. Die enttäuschte Mitarbeiterin hat sich beschwert und mit Austritt aus der Mitarbeiterschaft gedroht. Der Pastor und einzelne Kirchenvorsteher hatten viel zu tun, die enttäuschte Mitarbeiterin zu beruhigen. Viele besänftigende Worte, ein Buchgeschenk und ein üppiger Blumenstrauß vom Pastor höchst persönlich überreicht, waren dazu nötig. Am Ende war sie zur weiteren Mitarbeit bereit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Für was oder wen setzen Sie sich heute ein? Wem geben Sie Ihr überflüssiges Geld? Oder haben Sie keines? Wer hat in unserer Zeit schon Zeit oder gar Geld? Viele drehen sich um sich selbst und klagen, niemanden zu haben, der ihnen beisteht oder bei dem sie sich aussprechen könnten. Über 50 % der Bundesbürger quer durch alle Generationen und sozialen Schichten hindurch sagen von sich, dass sie einsam sind. Besser als zu klagen, möchte ich mich fragen, wen ich zum Beispiel in Not und Einsamkeit besuchen könnte. Meist bedarf das keiner großen Anstrengung.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vor nicht allzu langer Zeit fand ich eine kleine Zeitungsannonce. „Hallo! Wer einsam ist oder einen Gesprächspartner benötigt, melde sich bitte unter der Nummer 1365 …“. Dieser Anzeige folgten unzählige Briefe und Anfragen. Der Anbieter, Mitglied einer Kirchengemeinde, musste aus der Gemeinde ein Team zusammenstellen, um der Flut der Anfragen einigermaßen Herr zu werden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kaum einer bräuchte einsam und ohne Hilfe sein, wenn er selber auf die Weisungen Gottes hören und sie beachten würde. Christen sollen Gott über alles in dieser Welt lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. Aus der Kraft der Liebe Gottes heraus sollen wir offene Augen, Herzen und Hände für die Nöte der Menschen nah und fern haben. Da gibt es genug zu tun! Wir sollen Diener der Menschen in Not aber auch in anderen Lebenslagen sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eine sehr alte leicht behinderte Frau hat nach jedem Bibelabend die Stühle und Tische im Gemeindesaal wieder ordentlich hingestellt. Das fiel ihr nicht leicht und nahm auch viel Zeit in Anspruch. Eines Abends wurde sie gefragt: „Warum machst Du das?“ Ihre Antwort überraschte: „Ich tue das aus Dank für die Liebe Jesu. Dann bete ich für alle, die gekommen sind. Das tue ich gerne.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Egal, ob Sie sich beim Gemeindefest zur Freude der Mitmenschen einsetzen oder viele aus ihrer Einsamkeit herausholen oder ob Sie einen Krankenbesuch machen, so handeln Sie nach dem Willen Gottes. Wer den Menschen in ihren Nöten hilft, dient Gott. Dafür brauche ich kein besonderes Lob, Verdienst schon gar nicht. Nächstenliebe ist kein Verlustgeschäft! Im siebzehnten Kapitel des Lukasevangeliums in Vers zehn heißt es: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Wenn ihr alles getan habt, was Gott Euch befohlen hat, dann sagt: Wir sind Diener, weiter nichts: Wir haben nur getan, was uns aufgetragen war.“ </strong>Daraus hat der Gründer der Diakonie, Wilhelm Löhe, sein Lebensmotto gemacht: „Mein Lohn ist, dass ich darf.“ Könnte das auch Ihr Motto sein?</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Burghard Affeld</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pastor Burghard Affeld]]></author>
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      <pubDate>Tue, 29 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Die Hilfe Gottes ist näher, je mehr ich sie brauche]]></title>
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      <description><![CDATA[Reinhard Arnold über Psalm 38,23. (Autor: Pfarrer Reinhard Arnold)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Reinhard Arnold über Psalm 38,23. (Autor: Pfarrer Reinhard Arnold)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Niemand kann vollständig darauf verzichten, manchmal um Hilfe zu bitten. Je nach den eigenen Erfahrungen fällt das dem einen leichter, dem anderen schwerer. Oft hindert mich der eigene Stolz daran, meine Hilfsbedürftigkeit zuzugeben. Als Schwerbehinderter habe ich zunehmend gelernt, damit zu leben, nicht mehr alles allein zu können.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Meine Ehefrau ist meine große Stütze, manchmal auch, wenn sie grade da sind, meine Söhne, und es gibt auch Situationen, in denen ich auf Hilfe völlig Fremder angewiesen bin. Glücklicherweise sind in unserer Gesellschaft doch noch viele Menschen hilfsbereit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">David setzt im 38. Psalms andere Prioritäten, wenn er bittet:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Eile, mir beizustehen, Herr, meine Hilfe!</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Bitte ist der Schlusssatz einer Klage, die sich von vornherein an Gott wendet. David bekennt seine Schuld vor Gott und bereut seine Fehler. Seine schwere Krankheit, die auch seine Freunde ihn meiden lassen, erkennt er als Antwort Gottes auf sein Verhalten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">David ist bis ins Mark getroffen, er ist verletzt an Leib und Seele, er ist am Boden zerstört. Blind, taub, stumm ist er vor Verzweiflung und in Ohnmacht gefangen. Er erlebt Ausgrenzung.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Und doch ist in ihm eine tiefe Sehnsucht, er will Gott spüren, ihm nahe sein, er ruft inständig um Hilfe. Er bleibt nicht in seiner Klage stecken.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">David weiß, dass der, der ihm sein Elend zugemutet hat, auch der Einzige ist, der die Situation wenden kann. Und so wendet er sich an Gott und hält an der Hoffnung auf seine Hilfe fest. Am Schluss steht das Bekenntnis: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Herr, du meine Hilfe!</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch ich darf so beten: „Eile, mir beizustehen, Herr, meine Hilfe!“<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Anders als David kenne ich ja Gottes Antwort. Gott hat seinen Sohn Jesus in diese Tiefe meiner Not und Angst gesandt, um sie für mich zu tragen. Er will mit mir sein und mich freimachen zu neuem Leben und Tun.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist die gute Nachricht, die neue Bewegung in meine verfahrene Situation bringt. Ich bleibe nicht stecken in meiner Verzweiflung und Ohnmacht. Trotz all meiner Schuld erlebe ich die liebende Vergebung, ja, habe sogar an ihr teil, in dem sie auch anderen Menschen nahebringe.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es gibt Situationen in meinem Leben, da kann nur Gott retten. Und wenn ich das wirklich begreife, ist mir schon geholfen. Das hört sich so einfach an. Und ich denke, dass ist es auch. Wenn ich am Boden liege oder mich ausgeliefert fühle, weiß ich auf einmal: Jetzt kann mich nur noch Gott retten.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und das kann überall geschehen, in einem Krankenbett wie in einem einsamen Wohnzimmer oder auf der Parkbank, mitten im Trubel geschäftigen Lebens wie in einer stillen Kirche.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Überall kann es passieren, dass jemand wirklich begreift: „Nur Gott kann mich retten“. Und wer dann aufgibt, sich wie der Freiherr von Münchhausen selbst an den Haaren aus dem Sumpf ziehen zu wollen, wer bereit ist, die Hilfe Gottes anzunehmen und nicht mehr glaubt, sie sich selbst verdienen zu müssen, der wird die Hilfe Gottes erleben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sprechen Sie es mir in Ruhe einmal nach:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Eile, mir beizustehen, Herr, meine Hilfe!</strong></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Reinhard Arnold</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrer Reinhard Arnold]]></author>
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      <pubDate>Mon, 28 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Je tiefer die Anfechtung, umso klarer die Erfahrung der Gnade]]></title>
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      <description><![CDATA[Reinhard Arnold über Psalm 116,1. (Autor: Pfarrer Reinhard Arnold)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Reinhard Arnold über Psalm 116,1. (Autor: Pfarrer Reinhard Arnold)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stimme ich ein in diese Worte aus dem 116. Psalm:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Das ist mir lieb, dass der HERR meine Stimme und mein Flehen hört.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aus dem Psalm geht hervor, dass der Beter erlebt hat, dass sein Gebet von Gott erhört worden ist, und mit diesem Dank spricht er Gott seinen Dank aus. Offensichtlich hatte er ein Gelübde abgelegt, dass er nun erfüllt und sein Dankopfer darbringt. Er dankt Gott für die Errettung aus Lebensgefahr, wobei der Psalm nicht verrät, ob es sich dabei um Krankheit oder um Verfolgung gehandelt hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Deutlich wird jedoch, die starke emotionale Verbundenheit des Beters mit Gott. Und ganz klar wird sie in der Erfahrung begründet, die der Beter mit der Erhörung seiner Bitten gemacht hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dabei wird die Hilfe Gottes nicht als etwas Selbstverständliches gesehen, das in der Not von vornherein klar war. Nirgends taucht der mir so oft naheliegende Gedanke auf, dass Gott sowieso helfen muss, schließlich ist das seine Aufgabe als Gott.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nein, Gottes Hilfe wird als unverdientes und unverdienbares Geschenk erlebt, dessen der Beter auch für die Zukunft gewiss sein kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Da drängt sich mir der Gedanke auf: Herzlichen Glückwunsch, lieber Psalmbeter, um solch eine Erfahrung bist du echt zu beneiden. Obwohl Neid ja eigentlich nichts Gutes ist. Also sage ich mal, solch eine Erfahrung hätte oder bräuchte ich auch!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was ist dieser Erfahrung vorausgegangen? Finden Sie da Parallelen in Ihrem Leben?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Wichtigste ist wohl, das der Beter sich in seiner Not an Gott gewandt hat. Er ist nicht in seiner Hoffnungslosigkeit versunken, obwohl er keinen Ausweg aus seiner Situation mehr sah.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dennoch setzte er seine letzte Hoffnung auf Gott, ohne dabei irgendeinen Anspruch einklagen zu wollen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und daraufhin erlebte er die Hilfe Gottes, die Errettung aus seiner unsäglichen Not.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und dieses Erleben der Liebe Gottes führt dann dazu, dass die Dankbarkeit und die Gegenliebe des Menschen in einer Herzensgemeinschaft zu dem Glücksgefühl verschmilzt, das in diesem Satz gipfelt:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Das ist mir lieb, dass der HERR meine Stimme und mein Flehen hört.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Haben Sie nicht auch schon Gottes Hilfe in schwierigen Situationen erfahren? Je weniger Ihnen noch die Aussicht auf eine Besserung der Situation blieb, umso deutlicher war es, dass Gott auch in Ihr Leben eingegriffen hat. Natürlich haben Sie zuvor oft selbst Ihren Anteil an der verfahrenen Situation gehabt. Aber durchaus nicht immer.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieses Kriterium spielt für Gott offenbar gar keine entscheidende Rolle. Der Psalmbeter stellte fest: Schwach war ich, da hilft Gott mir auf.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer seine eigenen Möglichkeiten nicht voll ausgenutzt hat, der klage nicht darüber, dass Gottes Hilfe ausbleibt. Wer noch meint, Gott seine eigenen Lösungsvorschläge zur Auswahl vorlegen zu müssen, wird seine Hilfe nicht erfahren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">-Wer sich an Gott als seine letzte Zuflucht wendet, weil ihm nichts anderes mehr übrigbleibt, der wird Gottes Liebe erfahren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht anders, als er es sich vorgestellt hat. Aber geborgen in Gottes Liebe werden Probleme überwunden. Selbst das Ende des irdischen Lebens.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich wünsche Ihnen diese Gewissheit:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Das ist mir lieb, dass der HERR meine Stimme und mein Flehen hört.</strong></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer Reinhard Arnold</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17016566.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer Reinhard Arnold]]></author>
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      <pubDate>Sun, 27 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[„Nur ein kleines bisschen mehr …“]]></title>
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      <description><![CDATA[Eveline Schubert über Prediger 5,9. (Autor: Eveline Schubert)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Eveline Schubert über Prediger 5,9. (Autor: Eveline Schubert)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Eveline Schubert über Prediger 5,9. (Autor: Eveline Schubert)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; margin-left: 3.75pt;">Wie viel Geld ist genug? Und kann man jemals zu viel Geld haben? Wie viel Geld ist genug Geld? Mit welchem Geldbetrag wird man glücklich?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; margin-left: 3.75pt;">John Rockefeller war sehr, sehr reich. Er lebte vor über 100 Jahren. Auf die Frage eines Reporters, wie viel man brauche, um glücklich zu sein, antwortete er: „Nur ein kleines bisschen mehr“. Wenn ich ein bisschen mehr Geld hätte, dann wäre es genug.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; margin-left: 3.75pt;">Kennen Sie diesen Gedanken, dass die Zufriedenheit nur noch ein kleines Stück entfernt ist? Sobald ich diesen großen Auftrag an Land gezogen habe, werde ich glücklich sein. Wenn ich jene Gehaltserhöhung erhalten habe, dann wird es mir gut gehen. Nachdem ich diese Rechnungen bezahlt habe, kann ich zufrieden sein. Wenn ich meinem Bankkonto eine weitere Null hinzugefügt habe, dann werde ich unbesorgt sein. Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, hat mich nichts Gekauftes, Geliehenes oder Erspartes in meinem Leben wirklich zufrieden gestellt. Es ist immer Platz für ein kleines bisschen mehr.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; margin-left: 3.75pt;">Ein anderer sehr, sehr reicher Mann war Salomo. Er lebte etwa 1000 Jahre vor Christus. Im Alten Testament im Buch Prediger, auch Kohelet genannt, macht Salomo in Kapitel 5 Vers 9 folgende Aussage:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Wer am Geld hängt, bekommt nie genug davon. Wer Reichtum liebt, will immer noch mehr.“ </strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In anderen Worten:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; margin-left: 3.75pt;">„Wer am Geld hängt, wird davon nie genug kriegen, und wer den Wohlstand liebt, wird immer von der Gier nach mehr getrieben werden.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; margin-left: 3.75pt;">Salomo stellt eine ungeheure Ironie fest: Wer Geld liebt, wird nie genug haben, also nie zufrieden sein. Die Liebe zum Geld führt zu einer zerstörerischen Sucht. Wer sich von seinem Reichtum bestimmen lässt, hat nie genug.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; margin-left: 3.75pt;">Nun ist Geld an sich natürlich nichts Böses, es kann zu großem Nutzen eingesetzt werden.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Doch das maßlose Streben nach Geld macht kaputt.  Denn man kann nie genug haben. Wie viel Geld braucht man, um es wert zu sein, von anderen gemocht, geliebt und geschätzt zu werden?<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Wer das Streben nach Geld zu seinem Chef macht, wird feststellen, dass er diesen Chef nie wirklich zufrieden stellen kann. Obwohl die Erde unermesslich groß ist, gibt es nicht genug Schätze, um die Gier nach „mehr“ zu stillen. Dem Geld hinterherzujagen, um glücklich zu werden, wird niemals Glück bringen. Es ist ein Jagen nach dem Wind. Die Anhäufung von Besitztümern wird uns niemals zur Zufriedenheit führen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; margin-left: 3.75pt;">Warum ist das so?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; margin-left: 3.75pt;">Ich denke, das Viele oder Überflüssige tut es nicht, weil man doch nicht alles verbrauchen kann. Denn das Leben kommt nicht aus dem Besitz. Keiner lebt einen Tag länger, auch wenn er noch so viel auf der hohen Kante hat. Gott allein gibt und erhält das Leben und nicht der Überfluss. Der Lebensfaden wird durch Gottes Willen verlängert oder verkürzt. Das Leben kann bei größter Armut erhalten bleiben oder auch beim größten Reichtum unerwartet enden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem; margin-left: 3.75pt;">Zufriedenheit hat einen großen Wert. Salomo erinnert uns daran, dass weder Geld noch Reichtum uns zufrieden machen. Dankbarkeit und Genügsamkeit entstehen aus unserer Beziehung zu Gott. Im Vertrauen auf Jesus kann ich zufrieden sein, denn er führt mich in diesem Leben und hat mir schon jetzt das ewige Leben geschenkt.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Eveline Schubert</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Eveline Schubert]]></author>
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      <pubDate>Sat, 26 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Die Zukunft ruft]]></title>
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      <description><![CDATA[Eveline Schubert über Philipper 1,19. (Autor: Eveline Schubert)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Eveline Schubert über Philipper 1,19. (Autor: Eveline Schubert)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Eveline Schubert über Philipper 1,19. (Autor: Eveline Schubert)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wie schauen Sie in die Zukunft? Was erwarten Sie von den kommenden Monaten und Jahren? Haben Sie widersprüchliche Gedanken, wenn Sie an Ihre Zukunft denken?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paulus schreibt im Gefängnis einen Brief an seine Freunde in der Stadt Philippi. Ihr gemeinsamer Glaube an den auferstandenen Jesus verbindet die Freunde in Philippi mit Paulus. In seinem Brief formuliert Paulus seinen Blick in die Zukunft folgendermaßen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Auch in Zukunft wird nichts mir meine Freude nehmen können. Denn ich weiß, dass am Ende von allem, was ich jetzt durchmache, meine Rettung stehen wird, weil ihr für mich betet und weil Jesus Christus mir durch seinen Geist beisteht.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">oder mit anderen Worten:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich freue mich. Weil ihr für mich betet und Jesus Christus mir durch seinen Geist beisteht, bin ich sicher, dass hier alles zum Besten für mich ausgehen wird.“ </strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Philipper Kapitel 1 Vers 19</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paulus weiß noch nicht, ob und wann seine Zeit im Gefängnis enden wird oder ob ihm der Märtyrertod bevorsteht. Trotz dieser Ungewissheit ist Paulus voller Dankbarkeit und Freude über das Miteinander und die Unterstützung seiner Freunde in Philippi. Paulus ist zuversichtlich, dass die schwierigen Umstände, mit denen er konfrontiert ist, letztlich zu seiner Errettung führen werden. Er weiß, dass ihm diese Situation schließlich doch zum Guten dienen wird. Am Ende steht seine Rettung, dann sind Schmerz und Leid vorbei. Durch Gottes Geist kann Paulus von seinen Schwierigkeiten wegsehen und auf das Ziel hinsehen. Paulus weiß, dass sein Weg bei Gott endet, auch wenn er seinen Lebensweg im Einzelnen nicht überblicken kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Woher hat Paulus diese Zuversicht?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zum einen aus seinem Vertrauen in die Kraft des Gebets und zum anderen durch die Gegenwart des Heiligen Geistes in seinem Leben. Paulus weiß, dass die Christen in Philippi für ihn beten. Und Paulus betet für sie. Indem sie füreinander beten, leben sie christliche Gemeinschaft trotz der geographischen Entfernung. Und Paulus lebt in tiefer Verbundenheit mit dem heiligen Geist. Durch den Geist erfährt Paulus die Gegenwart Gottes in seinem Leben, die ihm Kraft, Trost und Führung schenkt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paulus macht sich keine Sorgen um seine Zukunft. Paulus überlässt sich ganz und gar Gott. Er hat eine Zuversicht in sich, die aus der Fürbitte seiner Geschwister und der Kraft des Heiligen Geistes kommt. Im Leben und im Sterben fühlt Paulus sich in Jesus geborgen. Er kann nicht nur gelassen in die Zukunft schauen, sondern auch weiterhin die gute Botschaft von Jesus verkündigen. Auch als Gefangener spricht er mit den Menschen in seinem Umfeld über Jesus, den gekreuzigten und auferstandenen Sohn Gottes. Paulus führt auch unter diesen erschwerten Umständen den Auftrag aus, den Jesus ihm bei seiner Bekehrung gegeben hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Heilige Geist steht nicht nur Paulus zur Seite, er wirkt bis jetzt. Er ist heute auch an Ihrer Seite und an meiner Seite und unterstützt uns. Der Heilige Geist hilft uns den Blick auf das gute Ende zu richten, nämlich unsere Rettung durch Gott. Durch den Beistand des Geistes können wir die gute Nachricht von Jesus bekanntmachen. Und wir dürfen füreinander beten, auch für die Gläubigen in Ländern, in denen Christen verfolgt werden und unter großen Schwierigkeiten leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">►  <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><a href="https://youtu.be/H-1LF1LXOgc" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Infos zum Philipperbrief</a></strong></p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Eveline Schubert</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17014210.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Eveline Schubert]]></author>
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      <pubDate>Fri, 25 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Jesus beweist, wer er ist]]></title>
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      <description><![CDATA[Wilhelm Schneider über Markus 7,37. (Autor: Wilhelm Schneider)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Wilhelm Schneider über Markus 7,37. (Autor: Wilhelm Schneider)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Wilhelm Schneider über Markus 7,37. (Autor: Wilhelm Schneider)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer ist Jesus Christus?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist die entscheidende Frage. Nach dem Glauben von Christen ist Jesus Christus Gottes Sohn, Gott, der Mensch wurde, und unser Erlöser.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Aber woher weiß ich, dass das stimmt? Konnten zum Beispiel die Menschen zu seinen Lebzeiten erkennen, dass Jesus der Messias ist? Oder blieb dies bis zu seinem Tod ein Geheimnis?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Schließlich gibt es viele, die behaupten, von Gott geschickt zu sein. Sie scharen Anhänger um sich und gründen manchmal auch Religionsgemeinschaften, die sich abspalten.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Auch in anderen Religionen gibt es die Vorstellung einer Erlösergestalt, die von Gott gesandt wird und die Menschheit rettet. Viele behaupteten, dies zu sein. Manche scharten ganze Armeen um sich und gewannen Kriege. Ihre fanatischen Anhänger ließen sich durch nichts bremsen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ist Jesus also nur einer unter vielen? Jemand, der behauptet hat, von Gott geschickt zu werden, und eine Religion gegründet hat?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Anders als viele, die behauptet haben, der von Gott geschickte Erlöser zu sein, hat Jesus dies nie offen gesagt. In der Bibel lesen wir sogar oft, dass er verhindern wollte, dass dies gesagt wird. Wenn böse Geister durch Menschen sagten, wer er ist, verbot er es ihnen. Wenn er einen Menschen heilte, wollte er gerade nicht, dass damit Werbung gemacht wird.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und woher weiß ich, wer Jesus ist?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus lässt einfach seine Taten für sich sprechen. So lesen wir im Markusevangelium, Kapitel 7, Vers 37: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Sie wunderten sich über die Maßen und sprachen: Er hat alles wohl gemacht: die Tauben macht er hören und die Sprachlosen reden.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eigentlich steht dort: „Sie entsetzten sich.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Menschen waren fassungslos vor Staunen über das, was geschah. Das war nicht alltäglich, es lag nicht daran, dass die Menschen damals eben noch an Wunder glaubten. Jeder wusste, ein Tauber hört nicht plötzlich, Taubstumme können nicht auf einmal hören und sprechen. Aber Jesus konnte dies tun, er machte Menschen gesund, für die medizinisch nichts zu machen war.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieser Vers ist ein Verweis auf das Alte Testament. Dort lesen wir bei dem Propheten Jesaja in Kapitel 35,5-6, was passieren wird, wenn Gott zu seinem Volk kommt. Dann werden Blinde sehen, Taube hören, Gelähmte vor Freude springen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Darauf verwies Jesus auch, als Johannes der Täufer durch seine Anhänger fragte, ob er wirklich der von Gott geschickte Messias ist. Er sagte nicht einfach: „Natürlich bin ich es!“ Er sagte: „Schaut euch um, sagt Johannes, was ihr seht.“ Sie sollten Johannes genau das mitteilen: Gelähmte werden geheilt, Blinde werden sehend, Taube hören. Alles Dinge, die Menschen nicht tun können, die beweisen, dass Gott wirkt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus Christus hatte es nicht nötig, für sich Werbung zu machen. Seine Taten machten dies von ganz alleine. Es ließ sich gar nicht verbergen. Die Verheißung erfüllte sich. Gott ist zu den Menschen gekommen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ganz zuletzt bewies Jesus durch seine leibhaftige Auferstehung, dass er der Retter ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nach seinem Tod am Kreuz dachten alle: „Das war’s!“ Auch seine Anhänger. Er war höchstens ein armes Justizopfer, das ungerecht gestorben ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber nach drei Tagen stand er plötzlich vor ihnen, vom Tod auferstanden. Gott kann sogar scheinbar verlieren, er wird immer am Ende der Sieger sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Deshalb verbreitete sich der Glaube an Jesus in der ganzen Welt, weil er bewiesen hat, dass er der Erlöser ist.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Wilhelm Schneider</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17013504.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wilhelm Schneider]]></author>
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      <pubDate>Thu, 24 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Das Wichtigste ist die Gottesfurcht]]></title>
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      <description><![CDATA[Wilhelm Schneider über 1. Mose 17,1. (Autor: Wilhelm Schneider)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Wilhelm Schneider über 1. Mose 17,1. (Autor: Wilhelm Schneider)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Wilhelm Schneider über 1. Mose 17,1. (Autor: Wilhelm Schneider)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Abraham. Ein Mann Gottes, wie er im Buche steht</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dieser Held Gottes wird in der Bibel beschrieben. Er verlässt auf Gottes Weisung hin sein Land, lebt sein ganzes Leben in der Fremde. Durch ihn sollen alle Völker gesegnet werden. Seine Nachkommen werden zum Gottesvolk Israel, in das unser Herr Jesus Christus geboren wird.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was fordert jetzt Gott von diesem Mann? Von seinem Mann, der auf seine Weisung hin alles verlassen hat? Wir lesen es im 1. Buch Mose, Kapitel 17, Vers 1: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ich bin der allmächtige Gott: wandle vor mir und sei fromm.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist es, was der allmächtige Gott von diesem Glaubenshelden will. Das ist es, was er von allen Menschen will.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Erkenne meine Herrschaft an. Erkenne an, dass ich der Schöpfer der Welt und dein Herr bin. Erkenne an, dass dein Leben von mir abhängt, lass es mich steuern. Vertraue mir. Sei fromm, rechtschaffen, lasse dein Leben von mir geprägt sein.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">O, Abraham war längst nicht vollkommen. Wir lesen davon, wie er zweimal seine Frau Sarah verschacherte. Auch in diesem Abschnitt der Bibel lesen wir von seinem Versagen.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Seine Frau konnte keine Kinder bekommen, deshalb benutzten Abraham und Sarah ihre Magd Hagar quasi als „Leihmutter“. Abraham bekam sie als Nebenfrau und sie schenkte ihm seinen Sohn Ismael.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Damals üblich, aber nicht nach Gottes Willen. Hier hatte Abraham Gott nicht vertraut. Der hatte ihm Nachkommen versprochen. Er hielt sein Versprechen. Isaak war dann sein Sohn mit Sarah.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber trotzdem war Abrahams Leben von Gott geprägt. Er war ein Mensch und versagte. Aber er ließ Gott Herr sein. Er ließ sich von Gott führen. Als Gott ihm sagte, tue dies, tat er es. Er glaubte Gott, dass der ihn segnen wird. Immer wieder heißt es, dass Abraham Gott glaubte. Er glaubte, dass Gott seine Zusagen einhalten kann und einhalten wird.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das genügt Gott. Das ist die Haltung, die er von Menschen will.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Wenn Gott mein Herr ist und über mein Leben bestimmt, kommt alles andere von alleine. Wenn ich Gottes Herrschaft anerkenne, will ich ihm gehorchen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Deshalb stehen hier an erster Stelle auch keine Gebote. Selbst der Bund der Beschneidung, von dem wir in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose17" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1.Mose 17</a> auch lesen, kommt danach. Das Gesetz vom Sinai, auch die Zehn Gebote, wo Gott festlegt, wie eine Gesellschaft sich verhalten soll, kommt mehrere Hundert Jahre später.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Warum ist das so?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn ich Gott Herr sein lasse, kommt der Gehorsam von ganz alleine. Gott Herr sein lassen bedeutet, ihn über alles zu lieben. Diese Liebe wird von selbst dafür sorgen, dass ich ihm gehorchen will.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Deshalb greift unser Herr Jesus Christus viele Jahrhunderte später die Pharisäer so an. Sie machten es umgekehrt. Halte dich an die Gebote, dann ist Gott zufrieden mit dir.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das führte oft zu einer harten, selbstgerechten Haltung.<br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Wenn ich Gott als den Allmächtigen anerkenne und ihn Herr sein lasse, werde ich immer wieder sehen, wie ich versage. Aber das wird nicht mein Leben prägen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mein Leben wird dann von der Liebe zu Gott geprägt, der mich erlöst hat. Der zu mir sagt: „Wandle vor mir und sei fromm.“ Der mir die Gelegenheit gibt, mit ihm zu leben. Ja, der mich durch Jesus Christus frei gemacht hat.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Liebe lässt mich danach streben, danach verlangen, untadelig zu sein. Dann werde ich von alleine Gott gehorchen – leider längst nicht immer, aber immer öfter, immer wieder.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Wilhelm Schneider</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17012634.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Wilhelm Schneider]]></author>
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      <pubDate>Wed, 23 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Veränderung inbegriffen]]></title>
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      <link>https://feedpress.me/link/19269/17011820/73-7840</link>
      <description><![CDATA[Manfred Schultzki über 1. Petrus 2,24. (Autor: Pfarrer i.R. Manfred Schultzki)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Manfred Schultzki über 1. Petrus 2,24. (Autor: Pfarrer i.R. Manfred Schultzki)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Osterfest, das wir gerade erst gefeiert haben, lässt uns aufatmen: Weil Christus auferstanden ist, sind wir Christen den Sünden abgestorben und haben neues Leben.  Für diese Tatsache steht die Auferstehung von Jesus. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Christus hat unsere Sünden selbst hinaufgetragen an seinem Leibe auf das Kreuz</strong> – das beschreibt sehr knapp, was zuvor an Karfreitag geschehen ist. Auch wenn Simon von Kyrene ihm helfen musste, um das Kreuz nach Golgatha zu schleppen, die Sünden hat Jesus selbst getragen. Die konnte ihm niemand abnehmen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit dem heutigen Dienstag gehen wir einen wichtigen Schritt weiter. Denn die Osterfreude darf uns nicht vergessen lassen, dass Ostern mit einer doppelten Absicht verknüpft ist: Zum einen: Die Sünde kann uns nicht mehr bestimmen. Zum anderen: Wir sollen der Gerechtigkeit leben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Gerechtigkeit leben – das ist die Aufgabe, das Betätigungsfeld, in das wir mit Ostern hineingestellt sind. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Unsere Kinder sind mittlerweile erwachsen. Aber die Frage, wie wir unseren Kindern gerecht werden können, bewegt uns noch immer. Sie sind so unterschiedlich. Was den einen erfreut, langweilt die andere. Was die eine herausfordert, interessiert den anderen nicht. Wie kann da Gerechtigkeit aussehen?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dabei geht es Petrus um viel mehr als nur um Gerechtigkeit in einer kleinen Familie. Er denkt viel größer und weiter. Viel grundsätzlicher. Gerechtigkeit in der Gemeinde, Gerechtigkeit in einer „Zuerst-komme-ich-Welt“. Sie wissen selbst: Das ist ein schwieriges Feld. Diese Gerechtigkeit fällt uns nicht in den Schoß. Sie steht und fällt auch in unserem Leben mit dem einen Gerechten – Jesus Christus. Gerechtigkeit wird uns deshalb immer nur gelingen, sofern und so eng wir mit ihm verbunden sind.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mir scheint, das ist ein Ansatz für uns als Christenheit insgesamt: Will ich der Gerechtigkeit leben, suche ich nach Wegen zur Gerechtigkeit im Miteinander. Manchmal ist dazu nötig, andere um Verzeihung zu bitten. Manchmal ist dazu nötig, wie Zachäus von Haus zu Haus zu gehen und ungerecht erworbenes Gut zurückzugeben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Beeindruckt hat mich eine Initiative von Millionären, die fordern: <em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Besteuert uns höher! Es ist ungerecht, dass die Superreichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer.“</em>  Diese Menschen zeigen nicht auf die andern, sondern fangen bei sich an und üben Gerechtigkeit. Und genau darum geht es: Wir sollen der Gerechtigkeit leben. Was die anderen tun, ist nicht maßgeblich. Wir sind gemeint – Sie und ich. Denn wir sind ja auch von Sünde und Schuld freigesprochen. Unsre Trennung von Gott ist aufgehoben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Lassen Sie uns das in österlicher Freude leben – und jeden Tag seine Kraft und seinen Geist dazu erbitten.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer i.R. Manfred Schultzki</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17011820.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pfarrer i.R. Manfred Schultzki]]></author>
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      <pubDate>Tue, 22 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Schöpfer und Vater]]></title>
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      <description><![CDATA[Manfred Schultzki über 1. Korinther 8,6. (Autor: Pfarrer i.R. Manfred Schultzki)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Manfred Schultzki über 1. Korinther 8,6. (Autor: Pfarrer i.R. Manfred Schultzki)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Manfred Schultzki über 1. Korinther 8,6. (Autor: Pfarrer i.R. Manfred Schultzki)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Erde, auf der wir leben, ist ein unglaublich kunstvoller Planet. Und der Kosmos, in den sie hineingebaut ist, ist ebenso filigran und zart. Unglaublich, wie kleinste Abweichungen sich auswirken. Ich habe Anfang des Jahres an einer Tagung teilgenommen, die diese Wunder der Schöpfung bis in die Mathematik hinein betrachtet hat. Es war beeindruckend. Diese ganze wunderbare Schöpfung hat ihren Ursprung in Gott. Ich kann gut verstehen, dass es vor Jahrhunderten Überlegungen gab, Gott mit einem übermächtigen Uhrmacher zu vergleichen, der die Gestirne und Planeten zusammenfügt wie ein Uhrmacher die vielen kleinen Rädchen einer guten Uhr. Aber Gott ist mehr als „nur“ der Schöpfer. Er ist zugleich Ihr Vater und mein Vater.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Zu dieser Beziehung hat allerdings nicht jeder Zugang und kann sie für sich glauben. Das ist heute nicht anders als damals. Darum beginnt Paulus seinen Gedanken auch mit den Worten: Für uns gilt. Für uns gilt dieser Zusammenhang. Gott, der Schöpfer und Ursprung des Lebens ist zugleich unser Vater. Diesen Zusammenhang hat Friedrich Schiller in seiner Ode an die Freude besungen, die sogar zur Europahymne geworden ist. Voller Begeisterung besingt der kraftvolle Schlusschor der 9. Symphonie Beethovens den lieben Vater, der über dem Sternenzelt wohnt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch für Paulus ist das nur die Voraussetzung für das Folgende: Der Vater sendet uns seinen Sohn. Er ist der Herr. Der Herr, das meint viel mehr als unsere Floskel von Herrn Meyer und Herrn Müller. Es ist ein Macht-Wort, weil Jesus alle Macht übertragen ist. Und Jesus hat all diese Macht eingesetzt, um unserem Leben ein Ziel zu geben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Damit schließt sich der Kreis. Gott ist der Ursprung. Gott ist das Ziel.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn wir zu dieser Einsicht kommen, gibt das unserem Leben Orientierung. Ich erkenne dann nicht nur, woher ich komme, sondern ich weiß zugleich, dass mein Leben zielgerichtet ist. Das Ziel heißt: Mein Vater. Ihm kann ich vertrauen. Er setzt seine Größe und Genialität für seine Kinder ein, also auch für Sie und für mich. Der heutige Ostermontag unterstreicht das. Nirgendwo werden die Genialität und Größe des Schöpfers, aber auch die Liebe und Barmherzigkeit des Vaters eindrücklicher erkennbar als im Osterfest. Ostern beschreibt die Neuschöpfung, die aus Liebe alles neu macht.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Seit Ostern können wir durch Jesus Christus das Leben haben. Denn er ist auferstanden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie in solchem Vertrauen durch diesen Tag und die Osterzeit gehen können. Frohe Ostern!</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pfarrer i.R. Manfred Schultzki</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pfarrer i.R. Manfred Schultzki]]></author>
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      <pubDate>Mon, 21 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wohin in Not?]]></title>
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      <description><![CDATA[Werner Heise über 2. Könige 19,14. (Autor: Werner Heise)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Werner Heise über 2. Könige 19,14. (Autor: Werner Heise)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Werner Heise über 2. Könige 19,14. (Autor: Werner Heise)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kennen Sie das? Sie unterhalten sich darüber, was einer Person an Schwerem zugestoßen ist und jemand sagt: ‚Das hat sie nicht verdient.’ Falls jemand einen ungesunden Lebenswandel führt und nun im Krankenhaus behandelt wird, wünscht man ihm gute Genesung. Doch im Stillen denkt mancher: Ein bisschen ist er selbst daran schuld, wie es ihm jetzt geht. Aber wer ein geordnetes Leben geführt hat und dann in Not gerät, hat mein Mitgefühl. Nicht selten schleicht sich der Gedanke ein: Wie kann Gott das zulassen? Gerade in Bezug auf Menschen, die an ihn glauben, sich für ihre Mitmenschen einsetzen, die mutig Lebensumstände verbessern wollen, bricht diese Frage auf.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Circa 700 Jahre v. Chr. waren die Assyrer die Militärmacht im Nahen Osten. Manche ihrer Nachbarn konnten sich ihre Freiheit nur durch Zwangszahlungen erkaufen. Zu der Zeit regiert Hiskia in Jerusalem. Ein König, der Gottes Wort ernst nimmt und sich danach richtet (vgl. <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.K%C3%B6nige18%2C6" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Könige 18,6</a>). Und der sich entscheidet, die Zwangszahlungen an Assyrien einzustellen. Was zur Folge hat, dass die Assyrer in sein Land einmarschieren. In dieser aussichtslosen Lage ist Hiskia bereit, die Zahlungen wieder aufzunehmen und mit den Assyrern über deren Abzug zu verhandeln. Die nehmen die Zahlungen gerne an, doch angesichts ihrer militärischen Überlegenheit denken sie nicht an Rückzug. Über Vermittler fragen sie Hiskia unverblümt: „Auf wen vertraust du… Glaubst du, Kampfkraft und zahlenmäßige Stärke durch bloße Worte ersetzen zu können“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.K%C3%B6nige18%2C19-20" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Könige 18,19.20</a>)? Sie halten ihm nicht nur seine eigene militärische Schwäche und die möglicher Verbündeter vor Augen. Sie haben auch mitbekommen, dass er ein Mann ist, der auf Gott vertraut. Und in der Tat nimmt sich Hiskia Zeit, um zu beten. Überzeugt davon, dass sie ihm überlegen sind, spotten die Assyrer darüber und lassen ihm eine Aufforderung zur Kapitulation überreichen. Und Hiskia?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Als Hiskia den Brief gelesen hatte, ging er hinauf zum Haus des HERRN und breitete ihn aus vor dem HERRN.“</strong> So steht es im zweiten Buch der Könige, Kapitel 19 Vers 14. Ich bin beeindruckt davon, dass Hiskia nicht seine Sicherheitsberater zusammenruft oder verzweifelt hin und her läuft und sich fragt: Was soll ich nur machen? Und ich stelle mir vor, wie er sich den seitenlangen Brief unter den Arm klemmt, damit zum Tempel geht und ihn dort ausbreitet. An dem Ort, von dem Gott gesagt hat, dass er dort anwesend sein will (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.K%C3%B6nige8%2C27-29" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1. Könige 8,27-29</a>). Als ob Hiskia sagen wollte: ‚Jetzt sieh dir an, Gott, was sie mir geschrieben haben.‘ Weiß Gott denn nicht, was dort steht? Natürlich weiß er das. Doch für Hiskia war es wohl hilfreich, hier im Tempel einen ruhigen Platz gefunden zu haben, um vor Gott auszusprechen, was ihn bewegt. Er beginnt damit, Gott zu loben: „Du allein bist Gott über alle Königreiche der Erde“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.K%C3%B6nige19%2C15" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Könige 19,15</a>). Und er gibt zu, dass seine Feinde siegreich waren. Er ihnen unterlegen ist. Und er bittet: „HERR, unser Gott, rette uns… dann werden alle… wissen, dass du allein, HERR, Gott bist“ (2, Könige 19,19).</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich bin froh, dass ich nicht solche Entscheidungen wie Hiskia treffen muss, die das Leben vieler Menschen tiefgreifend beeinflussen. Und ich bin dankbar, dass ich wie er einen ruhigen Ort aufsuchen kann, um Gott vorzulegen, was mich herausfordert. Ob es ein Kirchenraum ist, der mir hilft, vor Gott auszusprechen, was mir Not macht oder ein stiller Platz in der Wohnung, ist zweitrangig. Der lebendige Gott hört.     </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Werner Heise</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Werner Heise]]></author>
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      <pubDate>Sun, 20 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Leben versprochen]]></title>
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      <description><![CDATA[Werner Heise über Lukas 23,43. (Autor: Werner Heise)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Werner Heise über Lukas 23,43. (Autor: Werner Heise)]]></itunes:subtitle>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Heute ist so ein ‚Zwischen-Tag’. Karfreitag ist vorbei. Der Tag, an dem viele Christen bewusst daran denken, dass vor fast 2000 Jahren Jesus Christus vor den Toren Jerusalems am Kreuz gestorben ist. Ostern ist noch nicht da. Wo Christen fröhlich bekennen: Er – Christus – ist auferstanden! – Heute ist ein ‚Zwischen-Tag’. Während die Einen letzte Einkäufe vor den Feiertagen erledigen, hoffen Andere, dass die Staus auf der Autobahn nicht allzu lang oder die Züge nicht zu sehr überfüllt sind. Manche freuen sich auf die Feier- vielleicht sogar Ferientage. Endlich mal raus aus dem Alltag. Andere freuen sich auf Besuche. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Von solch einer ‚Zwischen-Zeit’, solch einem ‚Zwischen-Ort’ spricht Jesus zu einem der Männer, die mit ihm hingerichtet werden. Der Evangelist Lukas berichtet, dass einer der zum Tode Verurteilten sich an Jesus wendet und ihn bittet: „Denk an mich, wenn du in dein Reich kommst.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas23%2C42" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukas 23,42</a>) Und Jesus antwortet ihm: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“</strong> So steht es in Kapitel 23 Vers 43.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Viele denken bei dem Wort ‚Paradies’ an feinsandige Palmenstrände, wo die Sonnenstrahlen auf den Meereswellen glitzern. Oder an einen Park mit herrlichen Blüten und Früchten, wo die einzelnen Pflanzen sich an Schönheit zu überbieten scheinen. </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Verbrecher, der neben Jesus an seinem Kreuz hängt und einem elenden Tod entgegensieht, hat wohl etwas Anderes vor Augen. Ihm ist klar geworden, dass während er zu Recht für seine Taten verurteilt worden ist, dieser Jesus, der da neben ihm gekreuzigt wurde, zu Unrecht verurteilt worden ist. Mehr noch: Jesus ist tatsächlich „der Christus, der Auserwählte Gottes.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas23%2C35" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukas 23,35</a>) Der Verbrecher ist sich bewusst, dass seine letzte Stunde geschlagen hat. Anders als die Schaulustigen, von denen manche Jesus verspotten und andere neugierig abwarten, ob nicht doch noch etwas Außergewöhnliches passiert, vertraut sich dieser Mann Jesus an. Er bekennt, dass er Schuld auf sich geladen hat (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas23%2C41" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukas 23,41</a>) und Jesus als den von Gott gesandten Retter (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas23%2C42" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Lukas 23,42</a>), durch den Gott in dieser Welt herrschen wird. Durch Christus kommt das Reich Gottes auf diese Erde, sagen die Frommen. Der Verbrecher nennt Jesus seinen Herrn. Und bittet, dass er dabei sein darf, wenn der seine Herrschaft für alle sichtbar antritt. Und Jesus bestätigt ihm, dass es so sein wird. Denn das Paradies ist für die Juden seiner Zeit der Ort, an dem die Gerechten auf die Auferstehung warten. Eine Zwischen-Zeit. Ein Zwischen-Ort. Herrlicher als ein Palmenstrand oder ein Blütenmeer. Angesichts des nahen Todes verspricht Jesus diesem Mann, dass er bei der Auferstehung zum ewigen Leben dabei sein wird.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vielleicht sind Sie morgen zu einem Osterfrühstück eingeladen oder selber Gastgeberin. Freuen sich auf einen Osterspaziergang oder das Lachen und Rufen der Kinder, wenn sie die versteckten Osternester und -eier suchen. Haben die Wohnung geschmückt, wie es in Ihrer Familie oder an Ihrem Ort zum Fest üblich ist. An diesem ‚Zwischen-Tag’ wünsche ich Ihnen Vorfreude. Mehr als auf das Paradies auf ein Leben mit Christus.      </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Werner Heise</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Werner Heise]]></author>
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      <pubDate>Sat, 19 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Karfreitag versteckt in Weihnachten]]></title>
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      <description><![CDATA[Ursula Eggers über Jesaja 9,5. (Autor: Ursula Eggers)]]></description>
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      <itunes:summary><![CDATA[Ursula Eggers über Jesaja 9,5. (Autor: Ursula Eggers)]]></itunes:summary>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Denken Sie heute, am 18. April, schon an Weihnachten? Ein absurder Gedanke, denn heute ist Karfreitag, ein Feiertag, dem ein ganz anderes Thema zugrunde liegt. Und doch, gerade der für heute ausgeloste Bibeltext erinnerte mich sofort an Weihnachten. Ein Text, der oft in Weihnachtsgottesdiensten gelesen wird. Es sind Worte einer Prophezeiung, die schon circa 2500 Jahre alt sind, Worte eines Visionärs. Der Prophet Jesaja spricht sie im Namen Gottes dem Volk Israel zu. Sie sollen Mut und neue Hoffnung geben. Und Hoffnung hat das kleine Volk Israel nötig, weil sie zwischen den sie umgebenden Großmächten unterzugehen drohen. Der Prophet Jesaja spricht von der Aussicht auf einen neuen rundum guten Herrscher, der sie schützen und retten wird. Und dieser zukünftige Herrscher erhält schon im Voraus sehr bedeutungsvolle Namen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Bibelwort für heute aus dem Buch des Propheten Jesaja in Kapitel 9 Vers 5 wird der neue Herrscher folgendermaßen beschrieben:  <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">Er trägt die Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, ewiger Vater, Friedefürst.</strong><br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Es ist das Bild eines perfekten Herrschers. Ein Herrscher, der durchsetzungsfähig, vernünftig und ein guter Ratgeber ist – ein Herrscher, so friedfertig und mächtig zugleich, dass niemand mehr gegen ihn Krieg führen wird. Generationen haben mit sehr menschlichen Vorstellungen auf diesen Herrscher gewartet. Und dann kommt er, und das ganz anders als erwartet. Er kommt zart und verletzlich als Kind in einer Krippe, als Jesuskind, in unsere Welt. In einer Krippe beginnt der Lebensweg eines Herrschers, der nicht in die Regierungszentralen der Welt einziehen wird. Und doch werden sich seine großartigen Namen bewahrheiten. Die Menschen, die seinen Lebensweg begleiten, hören weise Worte und Reden. Gleichzeitig sind sie befremdet und fühlen sich provoziert, z. B. wenn er Sünden vergibt und zur Feindesliebe herausfordert. Er gewinnt keinen Regierungssitz, aber er gewinnt die Herzen von Menschen - durch reine Liebe. Aus einer entfremdeten Beziehung zwischen dem Schöpfergott und seiner angeknacksten Schöpfung schafft Jesus eine neue Nähe zwischen Gott und Menschen. Dafür opfert er sein Leben. Sein Tod am Kreuz ist das größte Zeichen seiner Liebe zu uns. Gott schenkt sein Leben, damit wir eine neue Lebensperspektive erhalten. – eine Perspektive, die weit über das hinausgeht, was unser Leben hier auf der Erde ausmacht. Zum Tod von Jesus am Kreuz, zu Karfreitag, gehört ja Ostern dazu. Seine Liebe hat die Kraft, den Tod zu besiegen. Seine Auferstehung ist das Zeichen neuer Hoffnung für uns und unsere Welt. Wir können uns darauf verlassen, dass nicht alles so bleibt, wie es ist. Wir sind noch nicht am Ziel. Wir sind noch umgeben von viel Unfrieden und Leid. Aber durch seine Liebe lässt sich schon heute erleben, wie seine Macht Menschen verändern kann. Seine Namen <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„wunderbarer Ratgeber, starker Gott, ewiger Vater, Friedefürst“ </strong>sind nicht nur eine Prophezeiung geblieben. Sie sind wahr geworden. An der Krippe hat sein Wirken begonnen. Zuerst in einem Kind, später im Wanderprediger Jesus, erkannten Menschen den Gottessohn. Lassen wir uns doch heute von dieser Erkenntnis anstecken und dem gekreuzigten und auferstandenen Jesus unser Vertrauen schenken.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Ursula Eggers</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17009530.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Ursula Eggers]]></author>
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      <pubDate>Fri, 18 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Verlierer und dann?]]></title>
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      <description><![CDATA[Ursula Eggers über Psalm 73,23. (Autor: Ursula Eggers)]]></description>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die meisten Menschen in unserem Land kennen das alte Brettspiel „Monopoly“ – bis heute immer wieder aktualisiert. Neuere Spiele mit dem Ziel, Geld, Vermögen und Macht zu gewinnen, sind hinzugekommen. Und am Ende gibt es Gewinner – und Verlierer.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im Spiel lässt sich Verlieren verkraften. Aber wie ist es, wenn das echte Leben auch so läuft. Um uns herum ist von Gewinnoptimierung, Vermögen bilden und steilen Karrieren die Rede. Und bei denen, die nicht mithalten können, entwickelt sich Neid und Frust bis hin zu der Frage: Was ist denn überhaupt ein lohnenswertes Ziel im Leben? Was lohnt sich zu gewinnen? <br style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">
Ich persönlich bin dankbar dafür, dass ich schon früh mit dem Glauben an Gott in Berührung gekommen bin. Der Glaube an Gott hat mir oft geholfen, besonders dann, wenn es mal nicht so gut lief, ich ein Ziel nicht erreichte. Aber es gab auch dunkle Zeiten, Zeiten, in denen sich Zweifel breit machten. War der Glaube an Gott wirklich das Richtige für mich? Andere um mich herum schienen auch ohne Gott viel entspannter und problemloser zu leben als ich.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So ähnlich stelle ich es mir vor - erging es auch einem frommen Mann, dessen Gebet im Alten Testament in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm73" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 73</a> aufgeschrieben wurde. Dieser Beter war neidisch auf die vielen, die so viel reicher und wohlhabender waren als er. Was hatte er falsch gemacht? Was hatte ihm der Glaube an Gott gebracht? Alles Grübeln und sich Hinterfragen brachte ihm nichts. Dann entschließt er sich, Gott dort zu fragen, wo Gott zu hören ist - im Tempel, im Gottesdienst mit anderen. Und was er sich selbst nicht sagen kann, das spricht ihn jetzt dort im Tempel als Gottes Wort an, durch wen und was auch immer. Ihn trifft die Erkenntnis, was er verlieren würde, wenn nicht Gott, sondern andere Sicherheiten sein Leben bestimmen würden.  Ja, er sieht ein sinnloses Ende auf sich zukommen, wenn er sein Leben nach denen ausrichtet, auf die er vorher neidisch war. Und er beschließt, neu an Gott dranzubleiben mit den Worten: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Trotzdem bleibe ich immer bei dir. Du hast mich an die Hand genommen.“</strong> So steht es für heute als ausgeloster Bibeltext aus <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm73" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 73</a>, Vers 23 in den Herrnhuter Losungen als Zuspruch und Bekenntnis.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mit dem Bild von der Hand Gottes vertraut sich der Beter dieses Psalms Gott neu an. Damit sind nicht alle seine Fragen gelöst, aber in seinem Gebet wird er von seinen Fragen gelöst und sieht einen Lebensweg vor sich, der nicht sinnlos endet. Er gewinnt die Gewissheit: „Gott nahe zu sein, an seiner Hand zu bleiben ist so gut, dass es alle anderen Gewinne in den Schatten stellt, weil er ewiges Leben bei Gott gewinnt.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Heute ist Gründonnerstag, der Tag, der uns an Jesus und sein Abschiedsmahl mit seinen Jüngern erinnert. Er kam seinen Freunden an diesem Abend so nahe, wie noch nie vorher. Landauf- landab finden heute in vielen Gemeinden und Kirchen Abendmahlsgottesdienste oder Agape-Feiern statt und laden ein, Gott nahe zu sein, durch sein Brot zum Leben.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Ursula Eggers</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Ursula Eggers]]></author>
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      <pubDate>Thu, 17 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Mehr als ein technisches Problem]]></title>
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      <description><![CDATA[Volkmar Glöckner über Psalm 103,15-16.17. (Autor: Pastor Volkmar Glöckner)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Volkmar Glöckner über Psalm 103,15-16.17. (Autor: Pastor Volkmar Glöckner)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Volkmar Glöckner über Psalm 103,15-16.17. (Autor: Pastor Volkmar Glöckner)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Kürzlich las ich in unserer Tageszeitung die krasse Aussage eines Amerikaners namens Bryan Johnson. Die Zeitung bezeichnete ihn als „Gallionsfigur der Langlebigkeitsenthusiasten“ und zitierte ihn mit der Behauptung: „Der Tod ist ein technisches Problem, das sich lösen lässt.“ Teil seines Lösungsansatzes war z.B., sich das Blutplasma seines Sohnes injizieren zu lassen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Tod, ein technisches Problem? Das Wort Gottes sagt etwas anderes. Im Losungswort der Herrnhuter Brüdergemeine für heute aus <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm103" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 103</a> heißt es: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde: wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da. Die Gnade aber des Herrn währt von Ewigkeit zu Ewigkeit.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dazu ist ein Wort aus dem 1. Korintherbrief, Kapitel 15, Vers 53 ausgewählt, wo es heißt: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Denn was jetzt vergänglich ist, muss mit Unvergänglichkeit bekleidet werden, und was jetzt sterblich ist, muss mit Unsterblichkeit bekleidet werden.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Der Tod gehört offensichtlich zu unserem Leben, und vielen macht es Angst, wenn ihnen bewusst wird, dass wir Menschen sterblich sind und dass unser Leben vergänglich ist. Es ist nicht leicht selbst erleben oder bei anderen mitansehen zu müssen, wie das Leben zwischen den Fingern zerrinnt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch wäre es wirklich erstrebenswert, dieses Leben auf ewig zu verlängern? Nach biblischer Diagnose ist der Tod ja die Folge der Entscheidung des Menschen, sich von Gott unabhängig machen zu wollen. Vom sogenannten „Sündenfall“ und seinen Konsequenzen wird uns schon am Anfang der Bibel berichtet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und im Römerbrief, Kapitel 6, Vers 23, lese ich: „Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod; aber das Geschenk, das Gott uns in seiner Gnade macht, ist das ewige Leben in Jesus Christus, unserem Herrn.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Leben, das wir hier und heute leben mit dem Hang zum Bösen, mit der Neigung zu Habgier und Lieblosigkeit, mit dem Durcheinander von Recht und Unrecht, mit dem Leiden unter Krankheit und Unvollkommenheit, unter Naturkatastrophen und Schicksalsschlägen, dieses Leben wird also irgendwann enden, so sehr wir auch versuchen, es zu verlängern.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich finde das gut so. Das bedeutet nämlich, dass alles seine begrenzte Zeit hat – persönliche Schicksale genauso wie ungerechte Verhältnisse. Die Leidenszeit der Armen und Unterdrückten genauso wie die Regierungszeit der selbstherrlichen Staatsoberhäupter.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vor allem aber bin ich froh, dass Gott uns eine andere Perspektive schenkt als alles ein bisschen zu verbessern oder zu reparieren. Er verspricht denen, die ihm glauben, ein neues, ein vollkommenes Leben. Ein Leben mit Ewigkeitswert. Die Sehnsucht danach hat Gott sogar in das menschliche Herz gelegt, heißt es in der Bibel.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Denen, die ihm glauben und sich auf Jesus als ihren Erlöser verlassen, verspricht Gott ewiges Leben. Ein Leben, das jetzt schon beginnt und sich auswirkt, weil sie nun mit ihm verbunden leben. Dieses neue, ewige Leben wird vollkommen offenbar werden, wenn die, die an Jesus glauben, diese Welt verlassen haben (Anmerkung: durch Tod oder Entrückung) und zu Jesus in sein himmlisches Reich gegangen sind.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich sehe, wie meine über 90-jährige pflegebedürftige Mutter sich auf dieses Leben in der Ewigkeit bei Jesus freut – und ich freue mich mit ihr. Aber ich leide auch mit ihr an der erkennbaren Vergänglichkeit ihres zuende gehenden Lebens hier. Wie gut, dass Jesus ihr jetzt schon täglich nahe ist und sie tröstet und stärkt und durchträgt. Sie lebt von Gottes Gnade – und diese Gnade hört niemals auf.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde: wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da. Die Gnade aber des Herrn währt von Ewigkeit zu Ewigkeit.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"> </p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Volkmar Glöckner</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Pastor Volkmar Glöckner]]></author>
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      <pubDate>Wed, 16 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Experte fürs Leben]]></title>
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      <description><![CDATA[Volkmar Glöckner über Jeremia 8,9. (Autor: Pastor Volkmar Glöckner)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Volkmar Glöckner über Jeremia 8,9. (Autor: Pastor Volkmar Glöckner)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das Losungswort der Herrnhuter Brüdergemeine für heute finden wir im Buch Jeremia, Kapitel 8, Vers 9. Dort heißt es:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Was können die Weisen Weises lehren, wenn sie des Herrn Wort verwerfen?“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Diese Frage stellte Gott selbst vor über 2600 Jahren seinem erwählten Volk, den Juden, durch den Propheten Jeremia. Die Israeliten bildeten sich damals etwas darauf ein, dass Gott ihnen sein Gesetz und seine Gebote gegeben hatte. Doch sie richteten sich häufig nicht danach. Im Gegenteil, sie ignorierten, was Gott ihnen gesagt hatte, und hielten sich trotzdem für klug. Doch <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„was können die Weisen Weises lehren, wenn sie des Herrn Wort verwerfen?“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ist Ihnen das auch aufgefallen? Wir scheinen von lauter Experten umgeben zu sein. Fast überall sind sie anzutreffen: In Sportreportagen und Wirtschaftsforen, in Gesundheitsmagazinen und Kochshows, in Podcasts und Talkrunden. Vor allem Politiker scheinen sich gerne auf die Erkenntnisse von Experten zu berufen – vor allem dann, wenn dadurch die eigene politische Überzeugung unterstützt wird. Sonst werden die Experten ausgetauscht, was z.B. nach Wahlen wohl häufiger vorkommt. Was die Frage aufwirft: Worauf beruht die Expertise der Experten? Woher kommt die Weisheit der Weisen? Welche Rolle spielen persönliche Denkvoraussetzungen und Vorurteile, welche Bedeutung haben die eigenen Motive und Ziele? Wie viele Experten sagen, was der hören will, der sie bezahlt?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wir alle sollten Experten für unser eigenes Leben sein – und manchmal haben wir auch Verantwortung für das Leben anderer. Das erfordert Erkenntnis und Weisheit. Woher bekommen wir die?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich versuche, mein Denken und Entscheiden immer wieder vom Wort Gottes, der Bibel, bestimmen und prägen zu lassen. Doch damit stoße ich häufig auf Widerstand und Protest – manchmal in mir selbst, manchmal auch in meiner Umgebung und sogar unter Mitchristen:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Wie kannst du am traditionellen Familienbild festhalten? Das ist doch längst überholt?“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Wie kannst du glauben, was da im Schöpfungsbericht der Bibel steht? Die Wissenschaft hat das doch längst widerlegt.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">„Wie kannst du die Wundergeschichten für wahr halten? Die kann man doch alle erklären. Manche sind ja auch nur Erzählungen und keine Berichte über wahre Begebenheiten.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich war vor kurzem total „aus dem Häuschen“, als die Nachricht durch die Medien ging, dass vor der Küste von Chile ein junger Mann vor den Augen – und der Kamera – seines Vaters von einem Buckelwal verschluckt und kurz darauf zusammen mit seinem Kajak unversehrt wieder ausgespuckt wurde.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Sicherlich war ich nicht der Einzige, der an die biblische Geschichte von Jona dachte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;"><strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Was können die Weisen Weises lehren, wenn sie des Herrn Wort verwerfen?“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mir ist bewusst, dass es mit „des Herrn Wort“, dem Gotteswort im Menschenwort, nicht nur einfach ist. Aber für mich ist die Bibel die wichtigste und zuverlässigste Quelle aller Information und Erkenntnis, die ich über Gott und die Welt und über mich und mein Leben brauche. Und sie ist noch mehr für mich: Sie ist lebendiger Bestandteil meiner Beziehung zu meinem Herrn und Erlöser Jesus Christus! Durch die Bibel redet Jesus zu mir! Darum hat meine Haltung zur Bibel etwas zu tun mit meiner Haltung zu Jesus. Die Liebe zu Jesus bedingt bei mir die Liebe zur Heiligen Schrift! Vieles verstehe ich trotz allen Lesens und Forschens noch nicht. Das motiviert mich aber, dranzubleiben und weiter zu lernen. Vermeintliche Widersprüche kann ich stehen lassen. Ich muss nicht versuchen, für mich Unverständliches unbedingt zu erklären, zu harmonisieren, zu korrigieren oder zu relativieren. In den Augen mancher mag das naiv sein. Mir hilft es, im Frieden zu bleiben darüber, dass auch mein Erkennen nur Stückwerk ist.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Pastor Volkmar Glöckner</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17006111.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Pastor Volkmar Glöckner]]></author>
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      <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Zu viel gesehen, um nicht zu glauben]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 14,17 - ausgelegt von Mike Lange. (Autor: Mike Lange)]]></description>
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<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In unserer Familie und zusammen mit Freunden gehen wir gerne wandern. Die Schönheit unserer erzgebirgischen und hessischen Heimat verzaubert uns stets aufs Neue. Als besonders eindrückliche Erlebnisse habe ich unsere Wanderungen in den Alpen in Erinnerung. Atemberaubend sind die Blicke über diese majestätischen Berglandschaften. Die Stille und tief empfundene Ruhe in den Bergen öffnen mein Herz und meine Seele. Meine Gedanken beginnen dann um Fragen zu kreisen: Wie ist unsere Welt entstanden? Wo komme ich her und wo gehe ich hin? Was ist der Sinn meines Lebens?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In solch einem Moment spüre ich eine große Dankbarkeit und Demut in mir.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ähnliche Gefühle und Gedanken entstehen bei mir nicht nur in den Bergen, sondern auch mit Blick auf das Meer. Ein purpurfarbener Sonnenuntergang über einem spiegelglatten, ruhigen Meer. Oder bei Toben und Brausen von meterhohen Wellen, welche die Kraft der Naturgewalten demonstrieren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">All das verdeutlicht mir, wie wunderschön unsere Welt ist. All das hat etwas Erhabenes.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn Sie an solche Momente in Berglandschaften, am Meer oder an anderen Orten in der Natur denken, spüren Sie da, genauso wie ich, tief in Ihrem Herzen, tief in Ihrer Seele, es gibt einen Gott, es gibt einen allmächtigen Schöpfer, denn unsere Welt kann in all ihrer Schönheit und auch in all ihrer Komplexität niemals aus sich selbst heraus entstanden sein?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich selbst habe Ingenieurswissenschaften studiert und bin daher stets auch an den Verknüpfungen zwischen meinem christlichen Glauben, der Bibel und wissenschaftlichen Erkenntnissen interessiert.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Beispielsweise gilt die Entdeckung der kosmischen Hintergrundstrahlung als entscheidender Beweis für die Urknalltheorie. „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose1%2C1" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">1.Mose 1,1</a>). Heißt es in der Bibel<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">. </strong>Die physikalischen Gesetze und Konstanten, die nach dem Urknall herrschten, scheinen präzise abgestimmt, damit Leben entstehen konnte.  </p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Mittels neuester wissenschaftlicher Verfahren erhalten wir immer mehr Beweise für die Richtigkeit der Bibel. Ich finde das faszinierend.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich glaube an den Schöpfergott, der Himmel, Erde und Meer erschaffen hat. Gott offenbart sich, er zeigt sich mir in seiner Schöpfung und in seinem Handeln.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein unbekannter Liederdichter hat es im <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm33" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 33</a> so ausgedrückt: „Die Erde ist voll der Güte des HERRN“<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">. </strong>Frei nach einem Liedtext der amerikanischen Musikerin Aryn Michelle stimme ich mit ein: „Ich habe zu viel gesehen, um nicht zu glauben.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Menschen zu allen Zeiten hat die Frage bereits beschäftigt, wie sie an einen Gott glauben können, den sie nicht sehen und den man rein rational anscheinend nicht beweisen kann.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Auch der Apostel Paulus hat sich vor ca. 2.000 Jahren mit dieser Thematik auseinandergesetzt. Durch die Befähigung Gottes heilte Paulus in der Stadt Lystra einen lahmen Menschen. Durch dieses Wunder, oder sagen wir durch diesen Beweis, glaubten Menschen an Gott. Im damaligen Fall fingen die Menschen in Lystra jedoch an, Paulus selbst als Gottheit zu verehren.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Paulus hingegen bezog klar Stellung und berichtete ihnen von dem einen, wahren Gott, dem Schöpfer und Bewahrer dieser Welt und sprach: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Gott hat sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt.“ (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte14%2C17" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apg 14,17</a>).</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich wünsche Ihnen, dass Sie Gott heute in seiner wunderbaren Schöpfung bewusst wahrnehmen und dass er Ihnen neben dem täglichen Brot heute, auch überströmende Freude in Ihr Herz gibt.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Mike Lange</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17005336.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Mike Lange]]></author>
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      <pubDate>Mon, 14 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ehrlich währt am längsten]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle 3. Mose 25,17 - ausgelegt von Mike Lange. (Autor: Mike Lange)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle 3. Mose 25,17 - ausgelegt von Mike Lange. (Autor: Mike Lange)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle 3. Mose 25,17 - ausgelegt von Mike Lange. (Autor: Mike Lange)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich erinnere mich noch recht gut an einige Begebenheiten aus meiner Kindheit. In der Grundschule haben wir während der Pausen mit großer Begeisterung unsere mitgebrachten Spielsachen untereinander getauscht. Zu meiner Schulzeit waren Matchbox-Autos angesagt, also diese kleinen, robusten Miniaturautos mit dem ganz besonderen Charme. Einige Modelle davon besitzen heute recht hohe Sammlerwerte.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Als mein Sohn in die Schule ging, wurden Yu-Gi-Oh Karten getauscht. Die aktuell teuerste Sammlerkarte kostet sage und schreibe 300.000 Euro. Seit einigen Jahren sind nun Pokémon Karten total in.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn Kinder Tauschgeschäfte durchführen, dann kann ich ganz seltsame Verhaltensweisen beobachten. Da wird manchmal versucht, selbst den besten Freund davon zu überzeugen, eine angeblich völlig wertlose Karte doch gegen gleich fünf eigene, wunderschöne Karten einzutauschen. In der Hoffnung, dass der andere den wahren Wert nicht kennt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Doch irgendwie kommt meist alles ans Licht. Zwischen Kindern können die Eltern eine Täuschung ganz unaufgeregt schlichten. Und ihren Sprösslingen dann noch die Lebensweisheit „Ehrlich währt am längsten“ mit auf den Weg geben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In Zeiten eines zunehmenden Egoismus in unserer Gesellschaft, in Wirtschaft und Politik habe ich das Empfinden, dass immer mehr Menschen möglichst schnell reich werden wollen und dabei manchmal anderen Menschen mit krummen Geschäften das Geld aus der Tasche ziehen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Vor solch einem betrügerischen Verhalten hat Gott bereits vor ca. 3.500 Jahren sein Volk gewarnt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Im <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/3.Mose25%2C17" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">3. Buch Mose 25,17</a> steht geschrieben: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Es übervorteile keiner seinen Nächsten, sondern fürchte dich vor deinem Gott.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jemand zu übervorteilen bedeutet, dass ich unbemerkt, durch List oder Geschicklichkeit, zum Nachteil eines anderen handle, um mir selbst einen Vorteil zu verschaffen. Solch ein Verstoß gegen Anstand und Gerechtigkeit wird sogar in unserem Bürgerlichen Gesetzbuch maßgeregelt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Viele unserer heutigen Rechtsnormen basieren auf den Geboten und Gesetzen Gottes in der Bibel. Gott wollte, dass sein auserwähltes Volk ein heiliges Volk würde. Die liebevollen Maßregelungen Gottes führen seine Auserwählten zu einem glücklichen Leben, in Frieden, Gesundheit und Gerechtigkeit.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist immer wieder erstaunlich, mit welchem Weitblick die Gebote Gottes gemacht sind. Der Bibelvers aus dem 3. Buch Mose steht im Zusammenhang mit dem sogenannten Jobeljahr bzw. Erlassjahr. In jedem 50. Jahr sollen Sklaven freigelassen und Land soll an seine ursprünglichen Besitzer zurückgegeben werden. So sorgte Gott dafür, dass Besitz und Reichtum relativ gleichmäßig verteilt werden. Eine extreme Anhäufung von Reichtum bei wenigen Menschen, bei gleichzeitiger Verarmung Vieler wird damit verhindert. Dies stärkt den sozialen Frieden in einer Gesellschaft.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Bei einem Verstoß gegen dieses Gebot führt Gott mir im heutigen Bibeltext auch gleich die Konsequenz vor Augen. <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">„Fürchte dich vor deinem Gott“.</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gott sagt mir: „Ich sehe dich. Auch wenn es sonst niemand bemerkt hat…ich, Gott, habe es gesehen. Ich sehe in die Tiefe deines Herzens. Und wir werden uns eines Tages gegenüberstehen.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn ich mich persönlich an den Geboten Gottes orientiere, tue ich viel für meinen eigenen Seelenfrieden. Es ist besser für mein reines Gewissen. Keine Gewissensbisse plagen mich des Nachts.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jubeln darf ich heute, dass ich meine Verfehlungen offen und ehrlich vor Gott bekennen und mich ändern darf. Z. B. so: Herr Jesus, hab Dank, dass du zur Vergebung meiner Sünden am Kreuz gestorben bist. Herr Jesus, hab Dank, dass Du in mir bist und einen neuen Menschen aus mir gemacht hast.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Mike Lange</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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<img src="https://feedpress.me/link/19269/17004900.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Mike Lange]]></author>
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      <pubDate>Sun, 13 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Um 100 Grad gedreht]]></title>
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      <description><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 26,15-16 - ausgelegt von Werner Karch. (Autor: Werner Karch)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 26,15-16 - ausgelegt von Werner Karch. (Autor: Werner Karch)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Bibelstelle Apostelgeschichte 26,15-16 - ausgelegt von Werner Karch. (Autor: Werner Karch)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Einer wird total umgekrempelt und ist komplett das Gegenteil geworden. Vom Fleischesser zum Vegetarier. Vom Verbrecher zum Pastor. Auch umgekehrt kann das geschehen: Vom braven bürgerlichen Menschen zum Terroristen. Wie geht das zu?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Bibel berichtet in der Apostelgeschichte von Saulus, einem strengen religiösen Verfechter. Er wütet heftig gegen die damals neue Bewegung der Christen. Saulus verhaftet sie, wirft sie ins Gefängnis und hat auch nichts gegen deren Todesurteil einzuwenden. Er ist ein rücksichtsloser religiöser Eiferer, dem jedes Mittel recht ist, andersgläubige zu vernichten. Vom Hohenpriester (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte9%2C1-2" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Apg. 9,1.2</a>) selbst dazu legitimiert, anderen Menschen wegen ihres Glaubens Gewalt anzutun.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das kommt mir auch in unserer Zeit sehr bekannt vor: Wir sind nicht sicher vor gewaltbereiten islamistischen Terroristen, die in ihren Augen „Ungläubige“ mit dem Tod bestrafen. Sie sind es diesen Terroristen nicht wert zu leben – alles im Auftrag des Gottes, an den sie angeblich glauben, von dem sie sich eine Belohnung dafür erhoffen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Aber zurück zu Saulus:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Er ist mit seinen Begleitern auf dem Weg nach Damaskus, als er sprichwörtlich von seinem hohen Ross fällt. Ein helles Licht macht ihn blind und eine Stimme spricht zu ihm: <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;"><em style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box;">„Ich bin Jesus, den Du verfolgst: Steh nun auf und stell dich auf deine Füße. Denn dazu bin ich dir erschienen, um dich zu erwählen zum Diener und zum Zeugen für das, was du gesehen hast und wie ich dir erscheinen will.“</em></strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und es geschieht genau so: Saulus hat eine Begegnung mit Gott. Er kann nicht mehr anders. Er hat das helle Licht erlebt, er hat die Stimme gehört. Er versteht plötzlich: Jesus Christus, den er erbittert verfolgte, lebt und will ihn für sich und seine Aufgabe haben. Fast unglaublich, dieser Bericht, aber wahr. Dieser, nun Paulus genannt, wurde von Gott auserwählt. Er soll das Evangelium von Jesus Christus in die Länder außerhalb von Israel tragen. Ihm haben wir es mitzuverdanken, dass sich das Evangelium bis in alle europäischen Länder und weit darüber hinaus, durchgesetzt hat. Der strenge Verfolger von Jesus wurde ein Verkündiger dieses Jesus.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wer hat die Macht dazu, in Menschen so etwas zu bewirken? Der Mensch selbst wohl kaum. Eine Sekte oder Gruppe von Menschen? Möglich, aber wie endet diese Manipulation?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist schon ein gewaltiger Unterschied. Saulus wird zu Paulus, einem Menschen, der Gott erlebt. Der Gottes Wege und seinen Auftrag an ihn erkennt. Der versteht, wer Gott ist und wie er ist. Das kann sich kein Mensch erarbeiten. Diese Offenbarung seiner selbst kann nur Gott einem Menschen schenken. Ohne diese Offenbarung Gottes können wir nicht verstehen, dass es ihn wirklich gibt.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es bedarf einer Offenbarung, um eine andere Dimension zu erkennen. Wer Physik studiert oder in Physik promoviert hat, kennt diese Realität der verschiedenen Dimensionen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich kann mir das nicht einfach aneignen. Aber ich kann offen für Gott sein, dass er sich auch mir durchaus offenbaren kann, wenn ich das will und bereit dazu bin. Bin ich dazu bereit?</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Werner Karch</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
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      <author><![CDATA[Werner Karch]]></author>
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      <pubDate>Sat, 12 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Mehr als gemischte Gefühle]]></title>
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      <description><![CDATA[Werner Karch über Psalm 145,13. (Autor: Werner Karch)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Werner Karch über Psalm 145,13. (Autor: Werner Karch)]]></itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Werner Karch über Psalm 145,13. (Autor: Werner Karch)]]></itunes:summary>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Wenn ich das Wort „Reich“ höre, habe ich sehr gemischte Gefühle. In der deutschen Vergangenheit ist dieses Wort stark mit Missbrauch von Macht behaftet.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich denke an das Römische Reich, das Kaiserreich und das sogenannte 3. Reich, die Nazi – Diktatur.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Was haben alle diese menschlichen Reiche gemeinsam? Sie sind <strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">alle</strong> untergegangen, obwohl sie sich so groß, mächtig und unzerstörbar dargestellt haben.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">In der Weltgeschichte waren das Britische Kolonialreich, das mongolische Reich, sowie das russische Kaiserreich eine Zeit lang vorherrschend. Aber, ebenso wie alle anderen Reiche sind sie sang und klanglos untergegangen. Alle Belebungsversuche oder eine Wiederherstellung sind bisher fehlgeschlagen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ein Beter berichtet in <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm145%2C13" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Psalm 145,13</a> von einem anderen Reich. Dieses <a href="https://www.bibleserver.com/video/ADP/Reich/110" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Reich</a> kann nicht zerstört werden. Es hat Bestand durch alle Generationen hindurch. „Gibt es so etwas wirklich?“, fragen manche skeptisch. Um was für ein Reich handelt es sich dabei? Eines ist ganz klar: Dieses Reich kann nicht von Menschen geschaffen sein. So etwas können Menschen nicht schaffen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ist Gottes Wirken unter den Menschen, der dieses Reich mit den Menschen schafft, die zu ihm gehören. Was heißt das nun wieder?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus Christus, der vor rund 2000 Jahren auf die Erde gekommen ist, ist ein Bote dieses Reiches. Er hat Gottes Wesen und Wirken unter den Menschen offenbart. Dies ist in der Weltgeschichte eine einmalige Begebenheit: Durch Jesus Christus hat Gott sein Reich, seine Herrschaft offenbart. Wir wüssten heute davon absolut nichts, wenn er es uns Menschen nicht gesagt hätte. Im Gegensatz zur menschlichen Herrschaft wird es in diesem Reich anders sein: Es gibt kein Übel und Leid mehr, wie in dieser Welt. Alle Bosheit, Unbarmherzigkeit, Einsamkeit und Missachtung der Menschenwürde ist erledigt. Zu schön, um wahr zu sein?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Jesus Christus hat in seinem Dasein auf Erden selbst diese Eigenschaften gelebt und gezeigt. Viele Heilungswunder hat er getan. Er zeigt Vergebung und Liebe zu den Menschen. Er zeigt den Menschen deutlich seine Liebe und Wertschätzung zu Gott, zu seinem Wesen und zu seinem Willen. Jesus sagt ganz klar: „Gott ruft alle Menschen in sein Reich“, das mit seinem Kommen auf die Erde begann. Sie herrschen nicht mehr über andere, sondern leben friedlich zusammen. Gott selbst verändert die Menschen, die an ihn glauben. Sie werden nach dem Willen Gottes leben. Dieses Reich hat bereits begonnen und wird eines Tages offenbar werden. Im Reich Gottes geht es göttlich zu. Es ist eine Umgestaltung und Verwandlung der Welt, so dass Gerechtigkeit, Friede, Freiheit und Liebe erfahrbar werden.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Die Menschen, die an ihn glauben, zeigen bereits jetzt schon die Auswirkungen dieser Umgestaltung. Es ist zwar noch verborgen, aber eines Tages wird es deutlich für jeden erkennbar sein: Gott schafft eine neue Ordnung und eine Gesellschaft, die nach seinem Wesen und seinem Willen geprägt ist.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das ist die Hoffnung für alle, die bereits jetzt an Jesus Christus als ihren Herrn glauben.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Werner Karch</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
<img src="https://feedpress.me/link/19269/17003501.gif" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
      <author><![CDATA[Werner Karch]]></author>
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      <pubDate>Fri, 11 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wem gehört was?]]></title>
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      <description><![CDATA[Herbert Laupichler über 1. Chronik 29,12. (Autor: Herbert Laupichler)]]></description>
      <itunes:subtitle><![CDATA[Herbert Laupichler über 1. Chronik 29,12. (Autor: Herbert Laupichler)]]></itunes:subtitle>
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      <content:encoded><![CDATA[

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Geben ist seliger denn nehmen und die heutige Losung der Herrnhuter Brüdergemeine zeigt, wer am Geben wesentlich beteiligt ist. So ist als Teil eines Dankgebetes von König David in dem ersten Buch der Chronik, Kapitel 29 Vers 12 zu lesen: „<strong style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; font-weight: bolder;">In deiner Hand, HERR, steht es, jedermann groß und stark zu machen.“</strong></p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Und in der ersten Hälfte dieses Verses heißt es: Reichtum und Ehre kommt von dir, du herrschst über alles.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Eigentlich wollte David Gott, dem HERRN, ein Haus, einen Tempel in Jerusalem bauen. Doch nach dem Willen des HERRN sollte nicht David das tun, sondern sein Sohn Salomo. Doch David zieht sich nicht beleidigt zurück, sondern ganz im Gegenteil. Mit aller Kraft bereitet er den Bau vor, plant und stellt wertvolles Material bereit. Auch aus seinem privaten Vermögen. Er gibt das Beste und davon reichlich. Doch nun scheint der Zeitpunkt gekommen, dass der König David sich an das Volk wendet und die Menschen bittet, das große Werk und seinen Sohn Salomo weiter zu unterstützen. Der Erfolg ist überwältigend. Doch was waren die Gründe dafür?</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Ich denke, ein Grund für den Erfolg war sicher das Vorbild des Königs. Er gab das Beste und das, ohne vielleicht groß davon zu reden. Es erschreckt mich in unserem Land immer wieder, wie sich die Schere zwischen arm und reich immer weiter öffnet. So haben die meisten wenig bis ausreichend Vermögen und nur einige sind richtig reich. Dabei heißt es doch in Artikel 14 des Grundgesetzes: Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Das gute Beispiel von David scheint zum Geben angespornt zu haben. Denn der Chronist vermerkt: Und das Volk war fröhlich, dass sie so willig waren; denn sie gaben’s dem HERRN freiwillig von ganzem Herzen. Das erinnert mich an die Worte des Apostel Paulus in seinem zweiten Brief an die Gemeinde in Korinth. Da geht es um die Unterstützung von Christen und Paulus schreibt:</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">(<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/2.Korinther9%2C7" class="bibleserver extern" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">2. Korinther 9,7</a>) „Ein jeder, wie er’s sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Nach dem beeindruckenden Ergebnis des Spendenaufrufs kann David nicht anders, als Gott, den Herrn vor dem ganzen Volk zu danken.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dabei stellt er sich nicht heraus oder irgendeinen Obersten des Volkes. Sondern David nennt klar und deutlich die eigentliche Quelle des Reichtums. So sagt er: Denn alles, was im Himmel und auf der Erde ist, das ist dein, HERR.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Dabei steht es in der Hand des HERRN, jedermann groß und stark zu machen. Dabei verstehe ich die heutige Losung so, dass der HERR jeden Menschen groß machen kann. Sich aber vorbehält, die Empfänger und die Art der Gabe nach seinen Vorstellungen festzulegen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">David sieht sich als Verwalter des ihm vom HERRN gegebenen Reichtums und erinnert auch die Menschen seines Volkes daran, das alles vom HERRN kommt. Sie alle haben also für den Bau des Tempels dem HERRN eigentlich nur das zurückgegeben, was ihm ohnehin gehört.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Alles, was wir Menschen haben, alles, was wir können, kommt von Gott, dem HERRN. Das gilt für materielle Dinge, Begabungen und vieles andere mehr. Aber wie wir damit umgehen und was wir daraus machen, verantworten wir Menschen.</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">So ermahnt auch der Apostel Petrus in seinem <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Petrus4%2C10" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">ersten Brief, Kapitel 4 Vers 10</a>: „Und dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.“</p>

<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Es ehrt Gott und zeigt ihm unsere Dankbarkeit und Liebe, wenn Sie und ich das mit fröhlichem Herzen und freiwillig tun. So wie damals bei König David bin ich sicher, dass Gott auch unsere Mühe, alles richtig zu verwalten, mit seinem Segen begleitet und aus wenigem viel machen kann.</p>
<p style="font-size: 85%;">Autor: Herbert Laupichler</p>

<hr style="-webkit-box-sizing: content-box; box-sizing: content-box; height: 0; overflow: visible; border-top: 1px solid #dedede;">
<p style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; margin-top: 0; margin-bottom: 1rem;">Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! <a class="btn btn_spenden" href="https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&amp;projekt=4443&amp;restrict=1" target="_blank" style="-webkit-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; color: inherit; text-decoration: underline; background-color: rgba(0,0,0,0);">Jetzt spenden</a></p>
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      <author><![CDATA[Herbert Laupichler]]></author>
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      <pubDate>Thu, 10 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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