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Bild: Jacob Lund | shutterstock.com

Fortschritt | Sprachen lernen mit Apps

Wie helfen Apps beim Lernen?

Ciao, Bonjour und Merhaba – ob für den Urlaub oder als Vorbereitung auf ein Auslandssemester, viele Menschen möchten eine neue Sprache lernen. Sprachlern-Apps versprechen schnelle und effektive Hilfe. Wir schauen, wie gut man damit lernen kann.

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In den letzten Jahren haben Sprachlern-Apps enorm an Popularität gewonnen. Die mit Abstand am meisten heruntergeladene App ist Duolingo. Bis heute wurde die App des US-amerikanischen Unternehmens weltweit mehr als 500 Millionen Mal heruntergeladen. Doch es gibt Konkurrenz: Die App des Berliner Unternehmens Babbel nutzen mehr als 500 000 Menschen täglich.

Spielerisch zum Sprachgenie

Sprachlern-Apps nutzen Gamifizierung (englisch: Gamification), um die Nutzenden am Ball zu halten. Durch Punkte, Level und Bestenlisten soll aus tristem Vokabellernen ein spaßiges Hobby werden. Denn so funktioniert Gamifizierung: spielerische Elemente werden in einen Kontext übertragen, der eigentlich kein Spiel ist.

Der große Vorteil der Gamification ist natürlich die Motivation. Die Fluggesellschaften waren die ersten, die mit diesem Meilensammeln schon diese Ansätze der Gamifizierung hatten.

Dr. Sonja Gabriel

Dr. Sonja GabrielQuelle: privat

Apps als Starthilfe

Studien zeigen, dass Lern-Apps die Sprachkenntnisse ihrer Nutzenden verbessern können. Vokabeln, Grammatikregeln oder auch Phrasen lassen sich laut Dr. Sonja Gabriel durch den spielerischen Ansatz gut vermitteln. Der große Knackpunkt sei oft der aktive Sprachgebrauch. Die Nutzenden sind bei den Apps in der Regel auf sich allein gestellt. Das Sprechen mit anderen Lernenden ist aber sehr wichtig für den Lernprozess, so Gabriel. Deshalb ist ihr Tipp, sich neben einer App mit anderen Menschen vernetzen, die die Sprache bereits sprechen oder auch lernen möchten.

Wie digitales Lernen uns helfen kann, besser zu lernen, darüber unterhält sich detektor.fm-Moderatorin Anja Bolle mit detektor.fm-Redakteurin Marie Valitutto. Sie berichtet über ihre Erkenntnisse im Gespräch mit Medienpädadogin Dr. Sonja Gabriel der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien-Krems und dem Mediendidaktiker Dr. Daniel Otto der Universität Oldenburg.

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