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Foto: Dimitar Dilkoff / AFP
Bild: Dimitar Dilkoff / AFP

Zurück zum Thema | Landminen

Wie entschärft man Landminen?

Millionen Landminen liegen weltweit im Boden und verhindern, dass Menschen dort leben oder Landwirtschaft betreiben können. Wie entschärft man sie?

„Zurück zum Thema“ bei Daily Drive

Vor 25 Jahren haben dutzende Staaten die Ottawa-Konvention unterschrieben. In der haben sie sich darauf geeinigt, Minen nicht weiter herzustellen, zu lagern, weiterzugeben und zu verwenden. Mittlerweile ist die Konvention von über 160 Ländern ratifiziert worden, nicht dabei sind allerdings wichtige Staaten wie etwa die USA, Russland oder China.

Opfer von Landminen

Jährlich werden tausende Menschen von Landminen verletzt oder getötet. Besonders betroffen von Minen sind die Menschen in Syrien, wo mehr als ein Drittel aller Todesfälle und Verletzungen passieren. Doch auch Staaten, die die Ottawa-Konvention unterschrieben haben, haben immer noch Probleme mit Minen. Das prominenteste Beispiel ist die Ukraine. Besonders durch den russischen Angriffskrieg ist das Thema wieder hochaktuell. Aber auch schon vorher waren insbesondere der Ost-Ukraine Gebiete vermint.

Wenn ich wirklich Angst verspüre, sollte ich den Beruf nicht mehr machen. Aber ich habe sicherlich Respekt vor dem Teil.

Frank Masche, Kampfmittelbeseitiger

In Lebensgefahr

Es gibt aber auch viele Menschen, die sich gegen dieses Problem stellen. Sogenannte Kampfmittelbeseitiger und Kampfmittelbeseitigerinnen sind damit beschäftigt, Minen und Blindgänger zu finden und zu entschärfen. Trotz Metalldetektoren und Schutzanzügen sind sie bei ihrer Arbeit aber ständig in Lebensgefahr.

Wir denken vor allem, dass die Drohne helfen kann, zwischen Einzelfällen und Minenfeldern zu unterscheiden.

Hansjörg Eberle, Direktor der Schweizerischen Stiftung für Minenräumung (FSD)

Hansjörg Eberle, Direktor der Schweizerischen Stiftung für Minenräumung (FSD)Foto: privat

Wie diese Arbeit abläuft, hat detektor.fm-Moderator Gottfried Haufe mit Frank Masche besprochen. Er ist Kampfmittelbeseitiger und war über Jahre in verschiedenen Ländern im Einsatz. Außerdem hat er mit Hansjörg Eberle gesprochen, dem Direktor der Schweizerischen Stiftung für Minenräumung (FSD). Diese arbeitet zusammen mit der Universität Ulm an Drohnen, die die Zukunft der Minenräumung deutlich ungefährlicher machen könnten.

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